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Woher

kommt
Seit dem 17. Jahrhundert ist das Verstecken und Suchen von Ostereiern üblich: Der Osterhase setzt
sich als erstes in protestantischen Familien als Eierlieferant durch. Der Osterhase hat als Eierbringer
zunächst starke Konkurrenz -- je nach Region vom Kuckuck, Storch, Hahn und Fuchs. Für die
Verbindung von Ostern und Hase gibt es zwei Theorien. Erstens: Der Hase war das erste Tier, das
schon im Frühjahr Junge gebar. So wurde er wahrscheinlich zum Auferstehungssymbol. Zweitens:
Der Hase war so wie Geflügel, Brot und Eier eine der Realabgaben an die Besitzer der bäuerlichen
Ländereien und Ostern war der Termin, an dem die Abgaben wurden fällig. Eier gelten zudem in
vielen Kulturen als Symbol des Lebens: Aus einem tot erscheinenden Gegenstand schlüpft neues
Leben. Ostern ist neben Pfingsten das älteste und es ist das höchste Fest der Christenheit. Seine
Wurzeln liegen im jüdischen Passah (Pessach)-Fest. Das deutsche Wort "Ostern” leitet sich vom
indogermanischen Wort für "Morgenröte” ab. Bis zum 3. Jahrhundert feierte man Ostern als einen
Festtag, im 3. Jahrhundert wurde dann die Woche vorher, die Karwoche, als Vorbereitungszeit zur
Fastenzeit; im 4. Jahrhundert wurden die "drei heiligen Tage” von Gründonnerstag Abend bis
Ostersonntag Morgen als Höhepunkt des Kirchenjahres eingeführt. Das 1. Konzil von Nicäa legte fest,
dass der Ostersonntag am 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird.
Daraus ergibt sich, dass der Ostersonntag nach dem im Westen gültigen gregorianischen Kalender
frühestens am 22. März, spätestens am 25. April stattfindet. Die Orthodoxe Kirche berechnet Ostern
nach dem julianischen Kalender, der gegenüber unserem gregorianischen derzeit um 13 Tage
zurückhinkt. Nach orthodoxer Tradition darf Ostern außerdem nicht vor oder zusammen mit dem
jüdischen Passahfest gefeiert werden. Deshalb feiern orthodoxe und westliche Kirchen das Osterfest
meist an unterschiedlichen Sonntagen.
Textquelle: http://www.dw.de/woher-kommt-der-osterhase/av-16711612

Füllen Sie die Lücken!

Seit dem 17. Jahrhundert hat sich das Verstecken und Suchen von Ostereiern (1)________________.
Vor allen bei den Protestanten (2)________________________ der Osterhase seinen Siegeszug als
Eierlieferant _______. Aber auch Kuckuck, Storch, Hahn oder Fuchs (3)_____________________
zunächst die Aufgabe der Eierlieferung. Für die Verbindung von Ostern und Hase gibt es zwei
Theorien. Die (4)____________________ der ersten meinen, dass der Hase vor allem deshalb zum
Auferstehungssymbol (5)____________________, weil er als erster Junge gebar. Doch die zweite
Theorie geht (6) __________________aus, dass
der Hase so wie Geflügel, Brot und Eier eine der
Realabgaben an die Besitzer der bäuerlichen
Ländereien war, (7)______________ Abgabe zu
Ostern fällig wurde. Ostern besitzt neben Pfingsten
den höchsten (8)____________________________
im Festtagskalender der Christenheit. Das deutsche
Wort "Ostern” stellt eine (9) ________________
vom indogermanischen Wort für "Morgenröte”
dar.
1. etabliert/ durgesetzt o. ä.
2. tritt … an
3. übernehmen/ erfüllen o. ä.
4. Vertreter/ Anhänger o. ä.
5. wurde
6. davon
7. deren
8. Stellenwert
9. Ableitung