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ALTFRAGEN

Fachspezifische Einführung STEOP

1. Die folgenden sozialen Phänomene können, dem Ansatz von David Easton folgend, als
"politisches System" analysiert werden: (4)
➢ Parlamentsausschuss
➢ Ministerium
➢ Gewerkschaft
➢ Verein
2. Der Behavioralistische Ansatz in der Politikwissenschaft hatte als Vorbild ... (1)
➢ Physik
3. Der Behavioralistische Ansatz in der Politikwissenschaft hatte als Vorbild ... (1)
➢ Beeinflussung der Bildung von Interessen von anderen Akteuren
4. Der Begriff der Produktionsweise bei Karl Marx benennt den Zusammenhang von... (1)
➢ Produktivkräften und Produktionsverhältnissen
5. Wie wird die epistemologische Position genannt, der zufolge Wissen ausschließlich durch
die Beobachtung von Ereignissen und Regelmäßigkeiten zwischen diesen Ereignissen
produziert wird? (1)
➢ Empirismus
6. Das Problem des kollektiven Handelns von Mancur Olson besagt, dass gemeinsames
Handeln von Menschen mit gemeinsamen Interessen... (2)
➢ Auf freiwilliger Basis unmöglich ist, wenn der Beitrag des Einzelnen für die Erreichung des
Gruppenziels nicht ausschlaggebend ist.
➢ Auf freiwilliger Basis daran scheitert, dass die Einzelnen immer einen Anreiz zum
„Trittbrettfahren“ haben.
7. Checks and Balances als Kontrolle von politischer Machtausübung prägen die
Amerikanische Verfassung. Welche der folgenden Aspekte sind damit gemeint? (2)
➢ Kontrolle des Präsidenten durch die Gerichte
➢ Kontrolle des Präsidenten durch den Kongress
8. Wodurch ist in einem demokratiepolitischen Zusammenhang das Konzept
„Konstitutionalismus" charakterisiert? (2)
➢ Begrenzung der staatlichen Machtausübung durch die Verfassung
➢ Unterwerfung der staatlichen Institutionen unter das Recht
9. Die Rechtswissenschaft unterscheidet sich von Politikwissenschaft dadurch, dass sie ...
(1)
➢ Sich zentral mit der Auslegung von Recht beschäftigt
10. Gemäß dem Rational Choice Ansatz ordnen Akteure ihre Präferenzen im
Entscheidungsprozess nach... (1)
➢ Den Werten des erwarteten Nutzens der Ergebnisse.
11. Im MINK-Schema steht „M" für ... (1)
➢ Macht
12. Sidney Verba/Kay Schlozman/Henry Brady erklären die politische Beteiligung von Bürgern
und Bürgerinnen auch über individuelle Faktoren wie Motivation und soziale Kontakte. Wie
heißt dieses Erklärungsmodell? (1)
➢ Civic Voluntarism Model
13. Der Begriff "indirektes Zitat" meint, dass... (1)
➢ Ein Text in eigenen Worten wiedergegeben wird.
14. Der Vorwurf des Plagiats bezieht sich unter anderem auf... (1)
➢ Die sinngemäße Wiedergabe eines Textes in eigenen Worten ohne Verweis auf Urheber
15. Beate Kohler-Koch identifiziert zwei Organisationsprinzipen kollektiver Willensbildung: das
Konsensprinzip und das Mehrheitsprinzip. Wodurch ist das Mehrheitsprinzip
charakterisiert? (2)
➢ Die Interessen der Mehrheit werden im Willensbildungsprozess berücksichtigt.
➢ Die Opposition von heute kann die Regierung von morgen sein.
16. Thomas Meyer zufolge erzeugt politisches Handeln "diejenigen Regelungen des
Zusammenlebens, die für die ganze Gesellschaft verbindlich gelten sollten". Um welche
Regelungen handelt es sich dabei? (2)
➢ Öffentliche Güter
➢ Gesetze und Verordnungen
17. Welcher der folgenden Begriffe zählt zu den Topoi des MINK-Schemas? (1)
➢ Normen
18. Colin Hay gibt eine Reihe von Definitionen von Politik und betont insbesondere das
Merkmal „Handlungsfähigkeit". Dieses Merkmal wird in Gegensatz zu folgenden Verhalten
gesetzt: (2)
➢ Resignation zeigen
➢ Sich fatalistisch verhalten
19. Die Einrichtung der Studienrichtung Politikwissenschaft an den Universitäten erfolgte in
Österreich „verspätet", nämlich erst 1971. Die Verspätung begründet Hubert Sickinger in
seinem Aufsatz „Die Entwicklung der Österreichischen Politikwissenschaft" wie folgt: (2)
➢ Es wurden keine Versuche unternommen, die vertriebene Fachintelligenz zurückzuholen.
➢ Unter anderen haben sich die juridischen Fakultäten gegen die Etablierung der Disziplin
Politikwissenschaft gewehrt.
20. Nach Richard Saage wurde historisch die Demokratie auch als „Arme-Leute-Demokratie"
bezeichnet. Warum? (2)
➢ Weil Frauen wählen durften
➢ Weil die Vermögensverhältnisse für das Wahlrecht keine Rolle spielten
21. Dekonstruktion als Methode der politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung zielt auf
… (2)
➢ Die Kritik der Geschlechtsblindheit politikwissenschaftlicher Theorien
➢ Die Aufdeckung von impliziten Geschlechterannahmen
22. Zu einer vollständigen Literaturangabe im Literaturverzeichnis zählen... (2)
➢ Angaben über den Erscheinungsort
➢ Angaben über das Erscheinungsjahr
23. Was bedeutet das „wohlfahrtsstaatliche Prinzip" in liberalen Demokratien? (2)
➢ Die Bürger haben Anspruch auf gewisse soziale Rechte
➢ Kollektive Wohlfahrt erhöht die Legitimität politischen Handelns
24. Die Geschichtswissenschaft...
➢ War das Studium vieler späterer Politikwissenschaftler
➢ Hat einen breiteren Gegenstandsbereich als die Politikwissenschaft
25. Definitionen können ... (1)
➢ Zweckmäßig sein
26. Das Problem von Madison - "if men were, angels,..." besagt, dass...(2)
➢ Der Staat notwendig ist
➢ Die Kontrolle der Regierenden notwendig ist
27. Nach Hans-Peter Kriesi ist Demokratisierung der Prozess der Einrichtung jener
Institutionen, die für Demokratie konstitutiv sind. Um welche Institutionen handelt es sich
dabei? (2)
➢ Parlamente
➢ Wahlrechte
28. Die „pluralistische Demokratietheorie" ist in Analogie zum Marktgeschehen gedacht. Auf
wen geht dieser Theoriestrang zurück? (1)
➢ Anthony DOWNS
29. Welche der folgenden Verständnisse des Staates finden sich im Werk von Karl Marx? (2)
➢ Der Staat ist ein Instrument der herrschenden Klassen
➢ Der Staat hat eine potenziell unabhängige Autorität, um Klassenkonflikte zu regulieren.
30. In der materialistischen Geschichtsauffassung wird soziale Herrschaft verstanden als
wesentlich basierend... (1)
➢ Auf der Beschaffenheit der gesellschaftlichen Arbeitsteilung
31. Das Gesetz von Duverger enthält folgende Komponenten: (4)
➢ Relative Mehrheitswahl
➢ Einer Wahlkreis
➢ Zweiparteiensystem
➢ Zeitbezug
32. Mit „Kritik der politischen Ökonomie" wird das wissenschaftliche Werk bezeichnet von ...
(1)
➢ Karl Marx
33. Was bezeichnet die Kategorie „Geschlecht" in der Geschlechterforschung? (2)
➢ Die Geschlechterrollen
➢ Die relationalen Geschlechterkonstruktionen
34. Von wem stammt folgendes Zitat? (1)
„Die bürgerliche Gesellschaft umfasst den gesamten materiellen Verkehr der Individuen
innerhalb einer bestimmten Entwicklungsstufe der Produktivkräfte."
➢ Karl Marx
35. Was trifft zu? (3)
Der Terminus „Politics" bezieht sich auf die prozessurale Dimension von Politik.
weil
Der Fokus von Politics liegt auf den Verfahrensnormen der Gesetzgebung
➢ Die Weil-Verknüpfung ist falsch.
➢ Die zweite Aussage ist falsch.
➢ Die erste Aussage ist richtig.
36. Welcher der folgenden Begriffe zählt zu den Topoi des MINK-Schemas? (1)
➢ Macht
37. Die sinngemäße Wiedergabe eines Textes in eigenen Worten ohne Verweis auf die
UrheberInnen nennt man... (1)
➢ Plagiat
38. Die Ökonomie ist insofern ein Vorbild für den Rational Choice Ansatz... (1)
➢ Als sie von radikal vereinfachenden Annahmen ausgeht
39. Beate Kohler-Koch identifiziert zwei Organisationsprinzipen kollektiver Willensbildung: das
Konsensprinzip und das Mehrheitsprinzip. Wodurch ist das Konsensprinzip
charakterisiert? (2)
➢ Alle widerstreitenden Interessen werden im Willensbildungsprozess berücksichtigt (Die
Interessen aller werden in Willensbildungsprozesse eingebunden)
➢ Die Gesellschaft ist heterogen (z.B. in Bezug auf Religionszugehörigkeit und Sprache) [Die
Gesellschaft ist tendenziell heterogen)
40. Der methodische Individualismus... (2)
➢ Wird im RC-Ansatz vertreten
➢ Wird im Verhaltenswissenschaftlichen Ansatz vertreten
41. Der Begriff „indirektes Zitat" meint, dass ein Text ... (1)
➢ In eigenen Worten wiedergegeben wird
42. Der Begriff „indirektes Zitat" meint, dass ein Text ... (1)
➢ Kommunikation
43. Welche Partizipationsformen beziehen sich nach Van Deth auf „Kanäle der
Repräsentation"? (3)
➢ Wählen
➢ Parteimitarbeit
➢ Kontakt mit Abgeordneten aufnehmen
44. Der Struktur-Funktionalismus in der Politikwissenschaft hatte als Vorbild... (1)
➢ Die Biologie
45. Die Definition des Staates nach Max Weber enthält folgende Komponenten: (4)
➢ Physische Gewalt
➢ Legitime Ausübung
➢ Regelung
➢ Territorium
46. Die Einrichtung der Studienrichtung Politikwissenschaft in Österreich (1971) erfolgte
verspätet.
weil
Die amerikanische Besatzung verhinderte die Einrichtung der Studieneinrichtung
Politikwissenschaft aus Angst vor austromarxistischen Strömungen. (1)
➢ Nur die erste Behauptung ist richtig
47. Der größte Teil der empirischen Belege im „Kapital" von Marx stammt aus dem damals
ökonomisch am weitesten entwickelten Land, nämlich aus... (1)
➢ England
48. Die Politikwissenschaft unterscheidet sich von der Philosophie durch... (1)
➢ Die Konzentration auf empirische Aussagen
49. System-Inputs führen im Struktur-Funktionalismus unmittelbar zu... (1)
➢ Stress
50. System-Inputs führen im Struktur-Funktionalismus unmittelbar zu... (1)
➢ Ist vor allem in der Ökonomie von zentraler Bedeutung
➢ Wird im Verhaltenswissenschaftlichen Ansatz vertreten
➢ Verlangt die Analyse auf die kleinsten Einheiten zurückzuführen
51. Durch welche der folgenden Merkmale ist der „instrumentelle Partizipationsbegriff"
charakterisiert? (2)
➢ Partizipation als Aktivität verstehen, um Interessen auszudrücken
➢ Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen
52. Die wichtigste Kritik am Struktur-Funktionalismus ist... (2)
➢ Dass die einzelnen Analysekategorien durch ihre Abstraktheit zur Beliebigkeit führen
➢ Dass er keine wissenschaftliche Methode zur Funktionsbestimmung entwickelt hat
53. Welchen Kritikpunkt äußert Colin Hay an Steven Lukes' Machtkonzeption? Lukes'
Konzeption ist … (1)
➢ Zu wenig analytisch
54. Wählen gilt als eine egalitäre Form politischer Partizipation, weil... (1)
➢ Die Ressourcen der Wähler nicht bestimmend sind
55. Wissenschaftstheoretische Aussagen über den Zusammenhang von gesellschaftlichen
Strukturen und sozialem Handeln sind... (1)
➢ Ontologische Aussagen
56. Die Demokratisierung (im Sinne der Institutionalisierung der Demokratie) wird u.a. mit
Makro-Ansätzen erklärt. Welche Aspekte rücken Makro-Ansätze in den Vordergrund? (3)
➢ Sozialen Wandel
➢ Internationale Entwicklungen und geopolitischen Druck
➢ Strukturelle Entwicklungen von Gesellschaften (z.B. Verarmung)
57. Die Politikwissenschaft unterscheidet sich von der Ökonomie durch... (1)
➢ Das Fehlen eines zentralen und konkreten Handlungsmotives
58. Welche sozialen Klassen gelten in der Modernisierungstheorie als Träger von
Demokratisierungsprozessen? (2)
➢ Intellektuelle
➢ Mittelklasse
59. Welches der folgenden normativen Prinzipien von moderner Politik beinhaltet den Schutz
der Bürger und Bürgerinnen gegen staatliche Willkür? (1)
➢ Das liberale Prinzip
60. Die Kommunikationswissenschaft unterscheidet sich von der Politikwissenschaft durch...
(1)
➢ Durch den zentralen Forschungsgegenstand.
61. "Politik ist die Realisierung einer gerechten Ordnung."
Welchen der folgenden Autoren ordnen Sie diesen Politikbegriff zu? (1)
➢ Platon
62. Als Hauptwerk von Karl Marx´ Analyse der politischen Ökonomie des Kapitalismus gilt...
(1)
➢ Das Kapital
63. Die Begriffe Outputs und Outcomes im Struktur-Funktionalismus bedeuten folgendes: (4)
➢ Umweltbedingungen sind für die Outcomes wichtig
➢ Outputs sind das weniger komplexe Konzept
➢ Outputs sind durch den handelnden Akteur/das sie erzeugende System bestimmt
➢ Outcomes setzen Outputs voraus
64. Das Trustee-Prinzip ist eine Form von Repräsentation. Was beinhaltet das Trustee-Prinzip
(2)
➢ Freies Mandat
➢ Abgeordnete handeln nach bestem Wissen und Gewissen
65. Politikwissenschaft und Geschichtswissenschaft unterscheiden sich ... (2)
➢ Durch die größere Bedeutung der Quantifizierung in der Politikwissenschaft
➢ Durch das Ziel der Politikwissenschaft, Gesetzmäßigkeiten zu finden
66. Das erste politikwissenschaftliche Institut wurde 1880 gegründet an... (1)
➢ Der Columbia University in New York
67. Ontologische Aussagen beinhalten Annahmen darüber, ... (2)
➢ Wie politische Sachverhalte beschaffen sind
➢ Wie soziale Sachverhalte beschaffen sind
68. Welches der folgenden normativen Prinzipien moderner Politik beinhaltet
Verantwortlichkeit der Entscheidungsträger und politische Gleichheit? (1)
➢ Das demokratische Prinzip
69. Welche Partizipationsformen beziehen sich nach Van Deth auf „extra-repräsentative
Kanäle"? (3)
➢ Warenboykotte
➢ Demonstrieren
➢ Protestieren
70. Welche der folgenden Aussagen treffen auf die "Tragödie der Allmende" zu? (3)
➢ Sie identifiziert ein Problem, das durch verbindliche Regeln gelöst werden kann
➢ Individuelle Rationalität kann zur kollektiver Irrationalität führen
➢ Sie hat für die Budgetpolitik moderner Staaten Bedeutung
71. Das demokratische Prinzip der Volkssouveränität ist in repräsentativen Demokratien durch
folgende notwendige Bedingungen charakterisiert: (3)
➢ Freie und faire Wahlen
➢ Universelles Stimm- und Wahlrecht
➢ Gleichheit der Stimmen
72. Welches der folgenden modernen Staatsprinzipien beinhaltet die Bindung exekutiven
Handelns an Gesetze? (1)
➢ Das rechtsstaatliche Prinzip
73. Die materialistische Geschichtsauffassung nach Karl Marx geht davon aus, dass
gesellschaftliche Entwicklungen hauptsächlich erklärt werden können durch... (2)
➢ Die Art und Weise der Befriedigung der gesellschaftlich existierenden Bedürfnisse und der
Erzeugung der Mittel zu ihrer Befriedigung
➢ Die materiellen Lebensverhältnisse und die gesellschaftliche Form der Arbeitsteilung
74. Auf welchen Aspekten beruht Colin Hays Machtkonzeption? (2)
➢ Conduct-shaping
➢ Context-shaping
75. Welche Phänomene bezeichnet Europäisierung? (2)
➢ Prozess der Anpassung der politischen Systeme der Mitgliedstaaten an die EU
➢ Das Entstehen eines politischen Systems auf der europäischen Ebene
76. Das Regieren im europäischen Kontext wird als „Vervielfachung der Verhandlungsarenen"
beschrieben. Um welche Arenen handelt es sich dabei NICHT? (1)
➢ Lokale Arenen
77. Die Soziologie unterscheidet sich von der Politikwissenschaft durch... (2)
➢ Die größere Bedeutung von Gruppen als Analyseeinheit
➢ Die Häufigkeit der Verwendung bestimmter Methoden
78. Der Rational Choice Ansatz... (3)
➢ Erfordert die Vergleichbarkeit der Präferenzen
➢ Erfordert die Vollständigkeit der Präferenzen
➢ Misst die konkreten Präferenzen von Akteuren
79. Was beinhaltet das liberale Prinzip in Bezug auf demokratische Herrschaftsformen? (2)
➢ Grund- und Freiheitsrechte
➢ Den Schutz der Bürger vor staatlicher Willkür
80. Der Kapitalismus als Produktionsweise zeichnet sich nach Marx dadurch aus, dass ... (2)
➢ Güter und Dienstleistungen als Waren produziert werden, um sie zu tauschen
➢ Die Arbeitskraft der Menschen in Form von Lohnarbeit zur Ware wird
81. Die Politikwissenschaft unterscheidet sich von der Geschichtswissenschaft... (1)
➢ Durch das Ziel Gesetzmäßigkeiten zu finden
82. Das Fachjournal der österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (1970
gegründet) nennt sich... (1)
➢ Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft
83. Was meint der Begriff „Rechtsstaatlichkeit"? (2)
➢ Regierungshandeln ist an die Verfassung gebunden
➢ Regierungshandeln ist an die Gesetze gebunden
84. Wodurch unterscheiden sich, Colin Hay zufolge, soziale Strukturen im Verhältnis zu
natürlichen Strukturen? Soziale Strukturen... (2)
➢ Existieren nicht unabhängig von menschlichen Handlungen.
➢ Sind nicht losgelöst von den, die Handlungen informierenden, Ideen und Reflexionen von
Akteuren zu betrachten.
85. Der Verhaltenswissenschaftliche Ansatz in der Politikwissenschaft hatte als Vorbild... (1
➢ Die Physik
86. Der Rational Choice Ansatz... (4)
➢ Ist ein Forschungsprogramm
➢ Basiert auf modellhaftem Denken
➢ Ist eine Methode zur Erzeugung von Wissen
➢ Wird auch in anderen Disziplinen verwendet
87. In der Ökonomie... (2)
➢ Gibt es eine einheitliche Messgröße für den Nutzen der Akteure.
➢ Ist die Mathematisierung weiter fortgeschritten als in der Politikwissenschaft.
88. Die Rechtswissenschaft… (1)
➢ Sieht das Rechtssystem als ein logisches und hierarchisches System
89. Welche Merkmale zählen zur Dimension von Politics? (2)
➢ Akteure
➢ Interessen
90. Van Deth nennt mit Bezug auf S. Verba Hauptformen der Partizipation und klassifiziert sie
nach „Kanälen der Repräsentation". Welche Antwortmöglichkeiten beziehen sich auf
„Kanäle der Repräsentation"? (2)
➢ Wählen
➢ Parteiaktivität
91. Aggregationsprobleme plagen vor allem welchen Ansatz in den Sozialwissenschaften? (1)
➢ Behavioralismus
92. Der Rational Choice-Ansatz... (3)
➢ Geht von transitiven Präferenzen aus
➢ Misst die konkreten Präferenzen von Akteuren
➢ Nimmt die konkreten Präferenzen von Akteuren an
93. Von den Aufgaben des Staates ist nach Michael Laver (Invitation to Politics) politisch vor
allem kontrovers...(1)
➢ Die Erzielung von Wohlfahrtsgewinnen
94. Die "Politikwissenschaftliche Trias" besteht u.a. auf folgenden Dimensionen (2)
➢ Policy
➢ Politics
95. Womit beschäftigt sich der „liberale Feminismus“ NICHT?
➢ Mit der gesellschaftlichen Besitzverteilung/den Produktionsverhältnissen
96. Bachrach/Baratz betonen analytisch „Zwei Gesichter der Macht". Welche der folgenden
relationalen Phänomene bezeichnen sie damit? (2)
➢ A nutzt ihre Machtposition, um Themen nicht zu politisieren bzw. über sie nicht zu
entscheiden (Agenda-Setting)
➢ A setzt bei Entscheidungen (Abstimmungen) ihre Interessen gegen B durch (Decision-
Making)
97. „Politikimplementierung" ist ein Element (1)
➢ Des Policy-Cycles
98. Beate Kohler-Koch nennt Charakteristika des europäischen Regierens im
Mehrebenensystem. Welches der folgenden genannten Charakteristika trifft NICHT zu? (1)
➢ Vertraglich verankerte starke Position der Legislative
99. Was definiert dieses Zitat? (1)
„….Alle Tätigkeiten…, die Bürger freiwillig mit dem Ziel unternehmen, Entscheidungen auf
den verschiedenen Ebenen des politischen Systems zu beeinflussen" (Kaase 1995, zitiert
nach Van Deth)
➢ Instrumentelle Partizipation
100. Das MINK-Schema hilft bei (2)
➢ Die Identifizierung von Akteuren und Interessen
➢ Der Festlegung des Untersuchungsgegenstandes
101. Das Gesetz von Duverger enthält folgende Komponenten: (4
➢ Relative Mehrheitswahl
➢ Zweiparteiensystem
➢ Einen Zeitbezug
➢ Eine kausale Beziehung
102. Was umfasst das Repertoire sogenannter nicht-konventioneller politischer
Partizipation? (1)
➢ Occupy wall street
103. Die Vertreter des Rational Choice Ansatzes haben an der Politikwissenschaft der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kritisiert sie sei... (3)
➢ Nicht theoretisch
➢ Zu normativ
➢ Zu sehr beschreibend
104. Das Delegationsprinzip ist eine Form von Repräsentation. Was beinhaltet das
Delegationsprinzip? (2)
➢ Imperatives Mandat
➢ Abgeordnete vertreten die Interessen der Wähler
105. Der Behavioralismus hat an der Politikwissenschaft der ersten Hälfte des
20.Jahrhunderts kritisiert sie sei... (3)
➢ Zu normativ
➢ Nicht theoretisch
➢ Nicht empirisch
106. Van Deth gibt Beispiele für sogenannte konventionelle politische Partizipation.
Welche der folgenden Aktivitäten gelten als konventionelle politische
Partizipationsformen? (2)
➢ Wählen
➢ Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft
107. Welche der folgenden empirischen Aussagen zur politischen Partizipation in
europäischen Ländern trifft Van Deth? (2)
➢ Konventionelle Partizipationsformen werden stärker genutzt als nicht-konventionelle
➢ Soziale Ungleichheit spiegelt sich in Partizipationsaktivitäten wider
108. Das „Paradox der Schwäche" kennzeichnet die Exekutive im System Europäischen
Regierens. Welche zwei Aspekte werden damit angesprochen? (2)
➢ Eine starke Position der nationalen Regierungen im Institutionengefüge der EU
➢ Eine zunehmende Immunisierung gegenüber den Forderungen nationaler Parlamente
109. Die Epistemologie trifft wissenschaftstheoretische Aussagen über... (2)
➢ Die Beschaffenheit von Wissen
➢ Die Bedingungen der Produktion von Wissen
110. In den Sozialwissenschaften ist der vorherrschende Zitierstil der „Harvard Style".
Zu den unbedingt nötigen Kurzangaben im Text zählen demnach... (2)
➢ Das Erscheinungsjahr
➢ Der Familienname des Autors
111. Welche Machtformen zählen zu den drei Gesichtern der Macht? (3)
➢ A setzt bei Entscheidungen (Abstimmungen) ihre Interessen gegen B durch (decisionmaking)
➢ A beeinflusst die Bildung von Interessen von B (preference-shaping)
➢ A nutzt ihre Machtposition, um Themen nicht zu politisieren bzw. über sie nicht zu
entscheiden (agenda-setting)
112. Durch welche Strategien erfolgt nach Thomas Meyer (2000) „Politikvermeidung“?
(3)
➢ Fundamentalismus,
➢ Technokratie,
➢ Traditionalismus
113. Welche Aussagen treffen auf den Forschungsansatz des Institutionalismus zu? (2)
➢ Institutionelle Kontexte sind für politische Prozesse entscheidend
➢ Das Verständnis von Institutionen ist im Institutionalismus vielschichtig
114. Was sind Kernelemente des Liberalismus?
➢ Eigentum,
➢ Parlamentarische Demokratie,
➢ Verfassung
115. Welche Gemeinsamkeiten hat die Politikwissenschaft mit der Psychologie? (2)
➢ Eine Reihe gemeinsamer Forschungsbereiche und Fragestellungen
➢ Die Verwendung experimenteller Methoden
116. Welche Merkmale zählen zur Dimension von „Politics“? (2)
➢ Interessen,
➢ Aushandlungsprozesse
117. Wer unterstützte die Intervention der NATO in Libyen? (1)
➢ Barack Obama
118. Welche Vorhersagen macht das „Gesetz von Duverger“ (Duverger’s Law)? (2)
➢ Zunehmende Wahlenthaltung
➢ Strategisches Wählen
119. Welche Aspekte beschreiben (nach Nolte) den Begriff der „Postdemokratie“? (2)
➢ Krise demokratischer Herrschaft
➢ eine neue Ära politischer Entmündigung
120. Der Rational Choice-Ansatz ist besonders geeignet für die Analyse ... (2)
➢ Der Bildung von Regierungskoalitionen
➢ Wichtiger Entscheidungen
121. Wodurch zeichnet sich der soziologische Institutionalismus aus? (2)
➢ Er hängt eng mit der Organisationstheorie zusammen
➢ Er behandelt die Entstehung von Normen und Regeln aus kulturellen Praktiken
122. Die Demokratisierung (im Sinne der Institutionalisierung der Demokratie) wird u.a.
mit Makro-Ansätzen erklärt. Welche Aspekte rücken Makro-Ansätze in den Vordergrund?
(3)
➢ internationale Entwicklungen und geopolitischen Druck,
➢ strukturelle Entwicklungen von Gesellschaften (z.B. Verarmung),
➢ sozialen Wandel
123. Der Behavioralismus ist ... (2)
➢ auf Theorien mittlerer Reichweite ausgerichtet
➢ ein Forschungsprogramm
124. Welche Funktionen erfüllt die politische Partizipation? (3)
➢ Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen (instrumentelle Funktion)
➢ Legitimation von Entscheidungen erhöhen
➢ Interesse an Mitbestimmung (intrinsische Funktion)
125. Welche der folgenden Faktoren sind in der materialistischen Geschichtsauffassung
nach Karl Marx zuvorderst für gesellschaftliche Entwicklungen verantwortlich? (2)
➢ Organisation der gesellschaftlichen Bedürfnisbefriedigung
➢ Materielle Lebensverhältnisse und die gesellschaftliche Form der Arbeitsteilung
126. „Politikimplementierung“ ist ein Element ... (1)
➢ Des Policy-Cycles
127. Das Problem des kollektiven Handelns von Mancur Olson besagt, dass freiwilliges
gemeinsames Handeln von Menschen mit gemeinsamen Interessen ... (2)
➢ daran scheitert, dass die Einzelnen immer einen Anreiz zum "Trittbrettfahren" haben
➢ unwahrscheinlich ist, wenn der Beitrag des Einzelnen für die Erreichung des Gruppenziels
nicht ausschlaggebend ist
128. Welche Partizipationsformen können mit van Deth als „unkonventionell“
bezeichnet werden? (4)
➢ Boykott,
➢ Verkehrsblockaden,
➢ Unterschriftensammlung,
➢ Fabriks- und Hausbesetzungen
129. Die Einrichtung der Studienrichtung Politikwissenschaft in Österreich erfolgte 1955
im Zusammenhang mit der Errichtung des Staatsvertrages. WEIL Die Besatzungmächte
wollten durch Einrichtung der Studienrichtung Politikwissenschaft das
Demokratieverständnis der österreichischen Bevölkerung stärken. (3)
➢ Die erste Behauptung falsch, Die zweite Behauptung ist falsch
➢ Die WEIL-Verknüpfung ist falsch
130. In der Untersuchung politischen Wettbewerbs müssen die zur Messung von
Parteipositionen verwendeten Methoden reliabel sein. Was ist dabei unter Reliabilität zu
verstehen? (1)
➢ die Wiederholbarkeit der Untersuchung mit derselben Methode
131. In welchen Bereichen hat die Einrichtung des Staatssekretariats für Integration
Veränderungen bewirkt? (2)
➢ größere mediale Vermittlung des Integrationsthemas
➢ neue Integrationserzählung
132. Für Dahl (1984) beinhaltet fast jeder menschliche Zusammenschluss einen
„politischen Aspekt“, insofern als jedes andauernde Muster menschlicher Beziehungen zu
einem beträchtlichen Teil auch Kontrolle, Macht und Autorität beinhaltet. Um welchen
Politikbegriff handelt es sich dabei? (1)
➢ Einen weiten Politikbegriff
133. Der Behavioralismus in der Politikwissenschaft geht zurück auf ... (2) Wählen Sie
eine oder mehrere Antworten:
➢ das Versagen der Wissenschaft, zentrale politische Entwicklungen zu erklären
➢ das Forschungsprogramm der US-Army & Navy im Zweiten Weltkrieg
134. Welche Aspekte kennzeichnen Andreas Kost (2008) zufolge die „direkte
Demokratie“? (2)
➢ Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte von BürgerInnen
➢ Einwirkung auf das politische System an RepräsentantInnen vorbei
135. Osteuropa ist eine besondere geografisch-politische Region, weil … (2)
➢ es eine wirtschaftlich weniger entwickelte Region ist, die sich zumindest seit 1918 auf dem
Pfad einer nachholenden Modernisierung befindet
➢ es durch das Erbe des Staatssozialismus und die Transformation danach besondere
Probleme zu bewältigen hat
136. Welche der folgenden Vorhersagen zur Reformfähigkeit von Regierungen lassen
sich aus der Vetospieler-Theorie ableiten? (1)
➢ Je geringer die inhaltliche Distanz zwischen den Regierungsparteien, desto reformfähiger
sind Regierungen
137. Was bezeichnet der Begriff des „Extraktivismus“? (1)
➢ Entwicklungsmodell basierend auf Förderung und Export natürlicher Ressourcen
138. Welche Aussagen treffen auf die interpretative Policy-Analyse zu? (2)
➢ Sie untersucht die Produktion von Bedeutungen in politischen Prozessen
➢ Sie versteht politikwissenschaftliche Konzepte als Interpretationen
139. Welcher Aspekt von Macht wird unter dem Begriff ‚power with‘ verstanden? (1)
➢ Fähigkeit, durch Lernen und Überzeugung gemeinsam zu handeln
140. Wodurch zeichnete sich der klassische Institutionalismus aus? (2)
➢ Er nahm vor allem Staat und Verwaltung in den Blick, Er war ein beschreibender und
vergleichender Ansatz