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Deutsch B2

11.06.2021

Printmedien versus elektronische Medien: Buch vs. E-Book

1. Lesegewohnheiten: An welchen Orten liest du am liebsten?

2. Was, wie häufig und mit welchem Medium liest du am liebsten?

KB 41 / Sophies Geburtstag

Lies die E-Mail und entscheide dich, was du schenken würdest. Ein E-Book oder ein
Buch aus Papier? Warum? Welche Vorteile/Nachteile hat ein E-Book?

Schreibe die Vorteile / Nachteile ins das Padlet:


https://padlet.com/simon_loeffelmann/cihliy8q00zqjccr

(Tipp: Einige Vorteile/Nachteile findest du in den acht kurzen Meinungsäußerungen.)

Pro und Kontra: E-Book

pro:

- praktisch: man kann sehr viele Bücher speichern


- man spart Platz zu Hause, weil man kein Bücherregal braucht
- man spart etwas Geld, weil E-Books ein wenig billiger sind
- E-Book ist jederzeit und überall durch Herunterladen verfügbar, Bücher
müssen geliefert werden
- E-Reader sind im Vergleich zu Büchern sehr leicht
- E-Books sind immer wieder neu aufladbar
- ökologische Gründe? E-Book-Reader verbrauchen kein Papier, benötigen
jedoch Rohstoffe und Energie zur Herstellung
- im Bildungsbereich können digitalisierte Bücher den Schüleralltag erleichtern

kontra:

- gesundheitliche Folgen: Kopfschmerzen durch das Lesen von E-Books?


- die Helligkeit des Bildschirms könnte zu Sehschwäche führen
- die Strahlung der Antenne ist gesundheitsschädlich
- Akku, Strom notwendig
- in der Produktion sind Bücher ökologischer
- Papierbücher werden heutzutage wiederverwertet (recycelt)
- Sind Anmerkungen und Kommentare möglich?
- sinnliche Empfingen beim Lesen richtigen Büchern: Anfassen, Riechen, Rascheln der
Blätter beim Umblättern
Nenne Gründe, warum elektronische Bücher immer beliebter werden.

Natürlich behält das gedruckte Buch seine Fans, (denn…)


Man muss aber heute praktisch denken: …
Davon profitiert auch die Umwelt, (weil…)
Möglicherweise werden E-Books künftig in Schulen verwendet, da …
Im digitalen Zeitalter wird vielleicht bald alles nur elektronisch sein.

Welche Alternativen gibt es zu Büchern und E-Books?


Illegale Downloads von E-Books wachsen, legale Angebote sollten verbessert werden?

Das E-Book hat vielleicht den Vorteil, dass man viel Zeit spart.
Andererseits spricht auch einiges für die Nutzung von Büchern.
Zum Beispiel braucht man dafür nicht viele Bücher mitzubringen.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich E-Books (sich) in Zukunft weiterentwickeln werden.

sich weiterentwickeln

AB 44 / 4 - Das richtige Geschenk (Redemittel üben)

(2) Andererseits spricht auch einiges für …


(3) den Vorteil
(4) Ich könnte mir gut vorstellen, dass
(5) Erfahrungen
(6) Alles in allem scheint mir …

Hausaufgaben:

AB 45 / 5
AB 45 / 6

Lösung:

die Branche = ein Lehnwort aus der französischen Sprache

1 die Autobranche, die Gesundheitsbranche (der Gesundheitssektor), die Metallbranche

2G / 3A / 4E / 5B / 6D / 7F

Das Leseverhalten der Jugend

KB 42

Es sieht so aus, als ob die Kinder versuchen, das Bild genauso wie auf dem Handy größer zu
machen, indem sie den Daumen und Zeigefinger auseinanderziehen.

Im Artikel steht, dass junge Leute trotz intensiver Internet-Nutzung noch gern Zeitung lesen.

„Doch auch die … - Teenager … - lesen dennoch weiterhin gern Printmedien.“

2c - Zwischenüberschriften zuordnen:

Welche Überschrift passt zu welchem Text? Zwei Überschriften passen nicht!

Text 1:
Keine großen Veränderungen im Medienkonsum
„…das sich der Medienkonsum nicht so stark wie erwartet … gewandelt hat.“

—> Printmedien erfreuen sich wachsender Beliebtheit


„Jeder Dritte (35 Prozent) gibt an, dass Tageszeitungen …“
„Fast ein Drittel der Befragten (31 Prozent) … heute sogar mehr Tageszeitungen als früher
zu lesen."
Text 2:
Zeitungen in Deutschland fast doppelt so beliebt wie in Nordamerika

Text 3:
Printmedien wegen ihres übersichtlichen Aufbaus beliebt

Text 4:
Jugend imitiert Verhalten der Eltern

- Gleichaltrige als Vorbilder


- Keine großen Veränderungen im Medienkonsum

2d) Frage zum Text:

Warum lesen Jugendliche heute trotz der verstärkten Internetnutzung noch gerne
Zeitungen? Welche Gründe werden im Text genannt?

- die Jugend imitiert das Verhalten der Eltern: „Die lebenslangen Wertvorstellungen
werden in der Jugend von den Eltern geprägt.“

- Printmedien wegen ihres übersichtlichen Aufbaus beliebt: „Die Artikel in den


Printmedien würden in den Printmedien nach Themenkomplexen zusammengestellt.
Außerdem schätzen … das optisch ansprechende, übersichtliche Angebot … in einer
bestimmten Reihenfolge“

- Gewohnheit wirkt ein ganzes Leben lang

KB 43 / 3 - Verweiswörter im Text

Dieser Trend ist für … Deshalb beschäftigen sich ….


Grund —> Folge

3a)

1 - Diese Zahlen deuten darauf hin, dass sich der Medienkonsum nicht so stark wie erwartet
zugunsten der digitalen Medien gewandelt hat.
Frage: Worauf deuten diese Zahlen hin?
Antwort: Darauf, dass sich der Medienkonsum nicht so stark wie erwartet zugunsten der
digitalen Medien gewandelt hat

2 - …, in den USA tun dies nur rund 40 Prozent.


Frage: Was tun in den USA nur rund 40 Prozent?
Antwort: Regelmäßig die Tageszeitung schauen.

3 - Das ist eine andere Erklärung für die Popularität der Tagespresse.
Frage: Was ist eine andere Erklärung für die Popularität der Tagespresse?
Antwort: Dass die lebenslangen Wertvorstellungen in der Jugend von den Eltern geprägt
werden.

3b)

2 - Das
3 - Daran (sich gewöhnen an)
4 - Damit (überzeugen mit / von)

___________________________________________________________________
Verweiswörter: Für… - Wofür? - Dafür!

Das Wichtigste zu Beginn: Das Verb ist der König. Das Verb regiert den Satz!

Oft gibt es Verben, die eine Präposition verlangen. Die Präposition gehört zum Verb
und bestimmt den Kasus. Dafür gibt es Listen, die man lernen muss. Typische Beispiele
sind:

sich bedanken für + AKK + bei + DAT


sich beschäftigen mit + DAT
sich gewöhnen an + AKK
überzeugen mit + DAT
überzeugen von + DAT
hindeuten auf + AKK
einwenden gegen + AKK
sprechen mit + DAT (Person) + über + AKK (Sache/Thema)
sprechen von + DAT (Sache/Thema)
umgehen mit + DAT
führen zu + DAT

Aus den Präpositionen


kann man
Präpositionaladverbien
bilden (darüber, …):

2 nach - danach / 3 über - darüber / 4 für - dafür / 5 bei - dabei / 6 für - dafür - um - darum / 7
an - daran / 8 vor - davor / 9 mit - damit / 10 um - darum / 11 zu - dazu

AB 46/ 7 - Leseverhalten von Jugendlichen

(1) sich interessieren für


(2) dafür
(3) sich wundern über
(4) darüber
(5) gehen um
(6) Darum
(7) sich beschäftigen —> Damit
(8) berichten über
(9) Bescheid wissen über —> darüber
Erstes Beispiel:

Ich möchte mich für Ihren Kommentar bedanken.


Ich möchte mich dafür bedanken. (= Präposition für + Verweis (→) auf eine Sache - Ihren
Kommentar)

Ich habe einen Eintrag ins Gästebuch bekommen.


Ich möchte mich dafür bedanken. (Der Gesprächspartner weiß schon, über was ich spreche.)

→ Die Frage dazu lautet:


Wofür möchtest du dich bedanken? Für den Eintrag ins Gästebuch.

Wenn ich die Präposition für kenne, kenne ich automatisch dafür und wofür. So ist das auch
bei allen anderen Präpositionen.

Weiteres Beispiel:

Ich habe mich mit dem USB-Stick beschäftigt.

→ Die Frage dazu lautet:


Womit hast du dich beschäftigt?

→ Die Antwort ist:


Damit. Es ist ein USB-Stick.

Warum verwendet man damit? Damit wir das Wort „USB-Stick“ nicht immer wiederholen
müssen. Man benutzt damit auch, um Satzanfänge zu variieren.

Aber Achtung! Womit und damit funktionieren nur, wenn wir über nicht lebendige Objekte
sprechen (Sachen und Sachverhalte).

Bei Personen/Lebewesen/Institutionen muss ich sagen mit wem / mit ihm.

Ich habe mit ihm über seine Mediennutzung gesprochen. (nicht: damit)
Mit wem hast du über die Mediennutzung gesprochen? Mit ihm.

Ich habe mich an ihn gewöhnt. (nicht: daran)


An wen hast du dich gewöhnt? An ihn.
Regeln:

- Man kann fast jede Präposition mit „da“ kombinieren.

- Wenn die Präposition mit einem Konsonanten beginnt, bildet man das
Präpositionalpronomen mit „da“ + Präposition: dabei, dafür, damit …

- Wenn die Präposition mit einem Vokal beginnt, ist noch ein „r“ in der Mitte: daran,
darauf, darüber, … (a, ä, e, i, o, ö, u, ü)

- bei Sachen und Sachverhalten: → „da(r)“ + Präposition: damit, dafür, …


- bei Personen und Institutionen: → Präposition + Pronomen: mit ihm / für ihn …

- das Gleiche gilt für Fragen nach Sachen und Sachverhalten: → „wo(r)“ +
Präposition: wofür, worüber, …
- bei Personen und Institutionen: → Präposition + Fragewort: für wen / über wen …

Formen:

a) bei Sachen und Sachverhalten

Frage wofür? woran? Fragewort:

womit? worüber? … wo(r)* + Präposition


Antwort dafür daran Pronomen:
damit darüber … da(r)* + Präposition

* Das -r- wird eingefügt, wenn zwei Vokale aufeinandertreffen.

b) bei Personen/Lebewesen/Institutionen

Frage für wen? an wen? Präposition + Fragewort

mit wem? über wen? …


Antwort für ihn/sie an ihn/sie Präposition + Pronomen
mit ihm/ihr über ihn/sie …