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März 2012

März 2012 » KULTUR Der Teddy Award 2012 Live von der Berlinale » KULTUR Karamba! Das
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» KULTUR

Der Teddy

Award 2012

Live von der Berlinale

» KULTUR

Karamba!

Das Musical

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben

» COMMUNITY

Der CSD

findet statt!

Frankfurt freut sich

Frankfurts next Super-OB

Der ultimative KandidatInnen-Check

E D I T O R I A L

 

Das Geheul

Die flimmernde LED-Edition

Gestern habe ich sie getroffen. Ihre kleinen Ge- sichter, beleuchtet von grellen Displays, auf die sie gebannt starrend mit hektischen Bewegungen irgendetwas verfolgen, was sich irgendwo anders so abgespielt haben könnte, oder gleich neben ih- nen gerade kapituliert, um sich ferngesteuert an- einander vorbeidrängelnd auf dem Weg zu einer virtuellen Wahrhaftigkeit schieben. Die sich in eitlem Selbstmitleid suhlen, das angeblich die anderen ihnen eingebrockt haben, sich besinnungslos von Enttäuschung zu Enttäuschung kämpfen, um ungeläutert, aber Veränderung schwörend, mit Anlauf immer wieder gegen die Wand rennen, ohne Rücksicht auf Verluste an sich oder den anderen. Vorbei an der blökenden Masse, die frierend in Ballerinas und ergonomischen Barfußgefühl-Sneakern krampfhaft versucht, Bodenhaftung zu bewahren, auf dem nassen Asphalt, übersäht mit Scherben zerschmissener Schnapsflaschen. Um dann ohne Regung die Pisslache zu umschiffen, die der Hund einer älteren Dame gerade im Vorbeigehen mitten auf die Fliesen der Shoppingmall gespritzt hat. Sie hat‘s gemerkt, aber schreitet unberührt mit versteinerter Miene weiter Richtung Ausgang. Am nächsten Schaufenster läuft noch dampfend warmer Urin am Glas herunter, rinnt weiter und endet an einen glühenden Zigarettenstummel, der leise zischend erlischt. Unhörbar, weil drei Kreischende Authentizität mit Lautstärke verwechseln. In der Bahn zwei fette Teenies, die einem fetten Kind glänzende Pommes hinhalten. Wie die Arme eines rotierender Baggers schaufelt sich das Kind monoton den Junk in den Mund, aus dessen Winkel gelbliche Kartoffelmasse quillt. „Fütter‘ mein Ego heut Nacht! Niemals schlafen. Alles Lügen. Staubiges Vergnügen. Niemals“. P.S.: Rosenstolz machen auch schon wieder Pause. Sie sind sprachlos. It´s not right, but its o.k. Bloß nicht kapitulieren

daher schnell weiterblättern in die März-Ausgabe!

Björn Berndt

Die fünf besten Zitate der März-Ausgabe:

1. Fasching ist natürlich nicht jedermanns Sache

2. Nachdem mir auch noch der Siphon entgegengeschleudert kam, dachte ich, was soll‘s

3. Er hat sich nach eigenen Angabe seit 2007 nur von Wasser, Apfelessig, Zitronen und Mandeln ernährt

4. Ich bin Italiener, ich liebe Flirten

5. Meine ersten Bücher hätte ich gerne vom Planeten geschafft

» STARTER

MODERNE »

MENSCHEN

4

Worte auf der Goldwaage

MODERNES »

LEBEN

5

Gut gebeutelt

 

AKTUELL »

POLITIK

6

Wer wird Super-OB?

 

KULTUR »

FILM

 

10

Ein König und ein roter Teddy-Teppich

KULTUR »

MUSIK

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Girlie Girlie Galore!

 

» REGIONAL

 

SZENE » FRANKFURT

»

INSIDE

14

Frust nach dem Mauerfall

»

KOLUMNE

15

Ciao Bello!

 

»

COMMUNITY

16

Gut geschlittert in die neue Saison

»

GASTRO

19

Was das Nordend braucht

»

KULTUR

2 0

Kramaba Karacho - Heterotopie!

»

PARTY-PROFILE

22

Leg‘ die Latte, kämm‘ das Haar

SZENE

»

MANNHEIM

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Über die Brigg‘

 

SZENE » MAINZ/WIESBADEN Blaues Blut an Rhein und Main

28

SZENE » REGION mit einem Mann mit Tüte auf dem Kopf

29

SZENE »

REICH UND SCHÖN

30

Laserpointer machen‘s möglich

» SERVICE

 

»

TERMINE

32

Los, was erleben!

 

»

FERNSEHEN

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Das flimmert so gut!

» PINK PAGES

Der Navigator für die Piste

3 8

»

KLEINANZEIGEN

4 2

Von Lesern - für Leser

» HINTEN

REISE »

ISTANBUL

44

Geschäftig und verträumt

PORTFOLIO » Historie in Porn

FALCON

46

THEMA »

PÄRCHENCHECK

47

Ein Dinner zum Glück

»

IMPRESSUM

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Die haben‘s gemacht!

AKTION »

LESER

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Oh Fortuna, erhöre mich Wicht!

HOMOSKOP » DEINE STERNE 666 Ein Schaumbad betört die Sinne

INHALT » MÄRZ

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Foto: David Shankbone

MODERNE » MENSCHEN

Nixon - auf die Goldwaage!

Offensichtlich war Schauspielerin Cynthia Nixon (Miranda aus „Sex and the City“) sich da nicht im Klaren, welche Lawine sie lostritt! In einem Interview erklärte sie, dass sie hetero- und homosexuelle Beziehungen gelebt habe, und Lesbischsein für sie besser sei. Daraufhin liefen amerikanische Aktivistinnen Sturm, weil diese Aussage die Annahme nahe legen, homosexuell zu sein sei eine Sache der freien Entscheidung - und das impliziere, dass mit Homosexu- alität etwas nicht in Ordnung sein könnte. Nixon sah sich schließlich genötigt, ihr Statement erneut zu erklären: „Für diejenigen, die meine Worte juristisch korrekt interpretieren wollen, möchte ich klarstellen: das richtige Wort für meine sexuelle Orientierung ist bisexuell. Ich denke, Bisexualität sucht man sich nicht aus, sie ist eine Tatsache. Ich habe aber gewählt, in einer lesbischen Beziehung zu leben.“ Sie benutze das Wort „bisexuell“ aber ungern: „Nie- mand mag Bisexuelle, wir werden nicht respektiert“, erklärte sie und ergänz- te: „Aber ich warte auf den Tag und werde mich weiterhin dafür einsetzen, bis Amerika alle von uns als gleiche Bürger anerkennt und behandelt“. Dieses Statement blieb so bestehen - aber so schnell wird sich Cynthia bestimmt nicht mehr zum Thema äußern. (bjö)

sich Cynthia bestimmt nicht mehr zum Thema äußern. (bjö) Je oller Moppel Reeh Sexy and I

Je oller

Moppel Reeh

Sexy and I know it

„Wenn ich in Russland eine Frau wäre, dann wäre ich lesbisch. Die Männer dort sind nämlich ziem- lich hässlich“ - sagt Karl Lagerfeld im Magazin „Metro“. Das kann man - mit viel Wohlwollen - un- gekehrt als Kompliment für westeuropäische Män- ner verstehen. Ansonsten gilt (leider auch) für

Kocht der wirklich so gut? Zumindest hat Mirko Reeh, Koch mit der größten Medienpräsenz Frank- furts, sich in den vergangenen Jahren eine mächti- ge Plauze angemampft: 122 Kilo bringt der 35-jäh- rige derzeit auf die Waage. Und das muss weniger werden - 30 Kilo sollen runter. Damit er keine Aus- reden findet, begleitet ihn das Team des hr-Maga-

Richtig gut geht‘s Ricky Martin: seit seinem Ou- ting im Frühjahr 2010 steckt der Latino-Beau pri- vat wie beruflich voller Energie und neuer Projek- te: ab März 2012 spielt er Che Guevara im Broadway-Musical „Evita“, vorher gab der 40-jähri- ge einen schwungvollen Auftritt in der amerikani- schen Serie „Glee“ als spanischer Tanzlehrer Da- vid Martinez inklusive hüftschwingender Tanzeinlage zu LMFAOs Song „Sexy and I know it“ - You name it, Hotnut! Deutsche Fans müssen sich gedulden: die dritte Staffel der US-Serie startet frü- hestens ab Herbst 2012 im deutschen TV. (bjö)

Karl: je oller, je doller

(bjö)

ZDF Kultur bringt am Mi, 7.3. ab 20:15 Uhr einen Themenabend zu Karl Lagerfeld; gezeigt

ZDF Kultur bringt am Mi, 7.3. ab 20:15 Uhr einen Themenabend zu Karl Lagerfeld; gezeigt werden die Dokumentarfilme „Glücklich bin ich nie“, „Ein Kleid von Chanel“ sowie „Paris -

zins „Maintower“ sechs Monate lang und berichtet jeden Montag über Erfolge und Rückschläge. Wir drücken die Daumen und freuen uns schon jetzt auf die „vorher-nachher“-Bilder! (bjö)

uns schon jetzt auf die „vorher-nachher“-Bilder! (bjö) Europas Elegante“, außerdem ist Lagerfeld zu Gast bei

Europas Elegante“, außerdem ist Lagerfeld zu Gast bei Talker Markus Lanz.

Foto: ZDF/Wolfgang Lehmann
Foto: ZDF/Wolfgang Lehmann

„Ein Koch im Speckmantel“ jeden Montag um 18 Uhr bei Maintower im hr-Fernsehen. Außerdem kocht Reeh am 3.3. mit „Pulse“- Chefkoch Stefan Petersen „Hessische Tapas“ in Frankfurts Szenewohnzimmer.

Foto: Lydia Malethon
Foto: Lydia Malethon
Foto: Sony
Foto: Sony

G E B U R T S TA G S K I N D E R

 

Kristof Magnusson, 4.3.1976

Der deutsch-isländische Schriftsteller erzählt in sei- nen erfolgreichen Romanen „Zuhause“ und „Das war ich nicht“ schwule Bezie- hungsgeschichten; dass er damit in eine Schublade gesteckt werden könnte, fürchtet er nicht: „Es war mir wichtig, die Geschichte von schwulen Hauptfigu- ren zu erzählen, ich habe nicht darüber nachgedacht, wo ich damit lande“, erzählt er im Interview. „Ich könnte mir auch vorstellen, über Personen, die nicht schwul sind, zu schreiben. Doch meine Wahrnehmung der Welt wird immer von meinem Schwulsein beein- flusst sein“. (bjö)

Foto: Thomas Dashuber
Foto: Thomas Dashuber

Denis Fischer, 10.3.1978

Der kleine Bruder von Tim Fischer (der übrigens am 12. März seinen 39. Geburtstag feiert) hält als einer der wenigen die Fahne des Chanson hoch - mit Sinn für Drama und Augenzwinkern hat er damit auch noch ziemlich großen Erfolg. Seit gut fünf Jahren arbeitet er auch als Regisseur, unter anderen für die „elektronische Oper“ „After Hours“, die im Berliner Berghain zu sehen war. Im Herbst 2012 kommt sein neues Programm, das aus Gedichten des schwulen, spanischen Autoren Federico Garcia Lorca besteht. (bjö)

Foto: Klaus Pelzer
Foto: Klaus Pelzer

Jay Brannan, 29.3.1982

Ähnlich wie Scott Matthew erlangte der amerikanische Singer-Songwriter den Druchbruch als Musiker mit einer Rolle in John Cameron- Mitchells „Shortbus“-Film. Seine Songs handeln oft von schwulen Beziehungen, wobei Jay der Meinung ist, dass es egal sei, ob es sich im Song um ein Hetero- oder Homopaar dreht. Auch möchte er nicht in die „Gay Singer“-Schublade gesteckt werden: „Ich hasse es, wenn man meine sexuelle Orientierung als Titel oder Genre bezeichnet“, erklärt er in Interviews. Im April kommt sein neues Album heraus, gefolgt von einer Tour, die ihn auch nach Deutschland führt. (bjö)

Foto: Christine Merson
Foto: Christine Merson
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März 2012

Bag Lady:

Wem der Jutesack mit aufgedruckten Botschaften (siehe gab 01/2012) auf Dauer zu lasch oder wetterinkompatibel ist, aber trotzdem eine Alternative zur klassischen LKW-Planen-Umhängeta- sche sucht, kommt mit unseren Taschen-Tipps gut durch‘s Frühjahr!

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Deluxe Der belgische Designer Nico Uytterhaegen näht aus sorgsam ausgewählten Ledern handgefertigte Taschen in außergewöhnlichen,

post-industriellen Looks. Kleine Auflage, hoher Preis,

aber immer individuell.

Looks. Kleine Auflage, hoher Preis, aber immer individuell. n i c o u y t t

nicouytterhaegen.be,

gesehen bei Uomo Monsieur im Neu Isenburg

Zentrum B Der Shopper Wieso benutzen alle Shopper-Taschen? Weil sie praktisch sind! Die

lässigen Stoff-Shopper von Closed sind groß und

es gibt sie in bunten Sommerfarben!

Closed sind groß und es gibt sie in bunten Sommerfarben! c l o s e d
Closed sind groß und es gibt sie in bunten Sommerfarben! c l o s e d

closed.

und es gibt sie in bunten Sommerfarben! c l o s e d . com C

com C Sophisticated Kris van Assche hat erneut eine Taschenkollektion für Eastpak entworfen; der Shopper für den Sommer 2012 ist kühl designt und kommt mit praktischen Zusatztäschchen.

kühl designt und kommt mit praktischen Zusatztäschchen. eastpak.com D Lucky Looser Das kleine Modell mit dem

eastpak.com D Lucky Looser Das kleine Modell mit dem sympathischen Namen kommt aus der brandneuen „Good old Friends“-Serie von „Aunts and Uncles“, ist inspiriert von traditionellen Jagdtaschen und mit den seitlichen „Rainflaps“ funktionell und wettersicher ausgestattet. Alle „Aunts and Uncles“-Taschen sind handgearbeitet.

Alle „Aunts and Uncles“-Taschen sind handgearbeitet. AuntsAndUncles.de E Hola Chico Für die knackigen Bade-
Alle „Aunts and Uncles“-Taschen sind handgearbeitet. AuntsAndUncles.de E Hola Chico Für die knackigen Bade-
Alle „Aunts and Uncles“-Taschen sind handgearbeitet. AuntsAndUncles.de E Hola Chico Für die knackigen Bade-

AuntsAndUncles.de E Hola Chico Für die

knackigen Bade- und Unterhosen von ES Collection kann ein bisschen Fitnesstraining nicht schaden - für die verschwitzte Sportswear gibt‘s diese Tube- Taschen aus Kunstleder von ES.

- für die verschwitzte Sportswear gibt‘s diese Tube- Taschen aus Kunstleder von ES. escollection-germany.de (bjö)

escollection-germany.de (bjö)

aus Kunstleder von ES. escollection-germany.de (bjö) D E MODERNES » LEBEN U R B A N
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MODERNES » LEBEN

U R B A N - C H E C K

 
U R B A N - C H E C K   ES Collection Frankfurt Der

ES Collection Frankfurt

Der Under- und Sportswearladen „Hotroy“ zieht in die Innenstadt. Das neue Domizil wird unweit des Bermuda- dreiecks zum exklusiven „ES Collection“-Store, der derzeit deutschlandweit als einziger Laden ausschließlich Unter- wäsche, Sportswear und Accessoires des spanischen Her- stellers „ES Collection“ und seiner Unterlabels „Addicted“ und „Athletic Department“ führt. Das Angebot mit den markanten, farbenfrohen und vor allem sexy geschnittenen Unterhosen, Badehosen und Sportpants wird im Frühjahr mit Sneakern, Taschen, Jeans und Socken ergänzt. Da lohnt sich das Fitnesstraining! ES Collection, Vilbelerstr. 34, Frankfurt. Eröffnung 1.3., escollection-germany.de

Da lohnt sich das Fitnesstraining! ES Collection, Vilbelerstr. 34, Frankfurt. Eröffnung 1.3., escollection-germany.de
34, Frankfurt. Eröffnung 1.3., escollection-germany.de Tre Dento Ein gesundes Gebiss, strahlend weiße Zähne und

Tre Dento

Ein gesundes Gebiss, strahlend weiße Zähne und ein schö- nes Lächeln sind in unserer Gesellschaft essentielle Merk- male - das meint das Team der Frankfurter Zahnarztpraxis „Tre Dento“. Modern und unkonventionell, hochwertig und ganzheitlich sind die Behandlungsmethoden von Dr. Thorsten Koszlat, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Im- plantologie. Er ist drauf bedacht, den hohen ästhetischen Ansprüchen der Patienten gerecht zu werden. Das spiegelt sich schon in der Einrichtung wieder: das italienische Design mit urbanem Interieur wurde 2010 mit dem Design- preis für Zahnarztpraxen ausgezeichnet.

Tre Dento, Liebfrauenstr. 3, Frankfurt. tredento.de

Tre Dento, Liebfrauenstr. 3, Frankfurt. tredento.de
Foto: Pollomania & Lieselotte/photocase.com
Foto: Pollomania & Lieselotte/photocase.com

BioSun

Sonnenlicht ist wichtig für Haut und Körper - das merken viele gerade in der lichtarmen Winterzeit. Mit der BioSun-

Lichttherapie kann man gesund neue Energie tanken und bräunen, ohne Sonnenbrandgefahr und frei von UV-C, UV-B, kurzwelligem UV-A und Infrarotlicht. Im Frankfurter BioSun-Hautzentrum können aber auch Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne behandelt werden - die Kos- ten für diese therapeutische Behandlung wird von einigen privaten Krankenkassen sogar übernommen. BioSun, Fellnerstr. 15, Frankfurt. biosun-frankfurt.de

wird von einigen privaten Krankenkassen sogar übernommen. BioSun, Fellnerstr. 15, Frankfurt. biosun-frankfurt.de

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Foto: zettberlin / photocase.com

AKTUELL » POLITIK

Frankfurt sucht den Super-OB

Der ultimative Wahl-KandidatInnencheck

Göttinnen-Dämmerung im Römer: Nach 17 Jahren endet die Ära von Oberbürgermeisterin Petra Roth. Am liebsten wäre es der CDU-Politikerin wohl, wenn Parteifreund Boris Rhein, derzeit hessischer Innenminister, die Fackel weitertragen würde. Das sehen SPD, Grüne oder Linke naturgemäß etwas anders. Leicht wird es für den CDU-Mann also nicht. Zudem kämpft Rhein mit dem Vorwurf, er sehe in dem Amt nur einen Karrierefördernden Durchlauferhitzer der ihn baldmöglichst zum Ministerpräsidenten werden lässt.

Und so wittern nach langer Macht- Abstinenz die Sozialdemokraten ihre Chance. Mit Peter Feldmann soll der Römer wieder ein „Rotes Rathaus“ werden. Doch auch die Grünen ha- ben mit Rosemarie Heilig den Chef- posten als Ziel vor Augen. Ebenso wie die linke Landtagsabgeordnete Janine Wissler und Pirat Herbert Förster. Für die Flughafenausbau- gegner versucht Ursula Fechter ihr Glück. Und dann gibt es da die drei Unabhängigen. So tritt der parteilose Carl Maria Schulte schon zum drit- ten Mal zur OB-Wahl an. Außerdem bewarb er sich um das Amt des Bun- despräsidenten und des ZDF-Inten-

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danten. Übrigens - wer hätte es ge- dacht - durchweg erfolglos. Dafür hat er aber eine eigene Single veröffent- licht („Kinder der Sonne, Kinder des Wassers, Kinder des Lichts“)! Auf einschlägige Wahl-Erfahrung kann auch Harald Frenzel verweisen, der 2011 in Fränkisch-Crumbach das Bürgermeisteramt anstrebte. Ergeb- nis: 1,4 Prozent der Stimmen. Als dritter im Bunde wirft Jean-Jules Tat- chouop seinen Hut in den Ring. Er hat sich nach eigenen Angaben seit 2007 nur von Wasser, Apfelessig, Zi- tronen und Mandeln ernährt. Letzte Wahlalternative ist der ehemalige Titanic-Redakteur Oliver

Maria Schmitt (Die Partei). Während die grüne Kandidatin Heilig „nur“ die neue Flughafenlandebahn zu- rückbauen lassen möchte, hält sich Schmitt mit solchen Kleinigkeiten gar nicht erst auf. Er will gleich das ganze Bankenviertel unter die Erde verlegen, Eintracht Frankfurt auf- lösen und die Stadt Nichtraucher- frei machen. Mit welch illustren Vorschlägen ein FDP-Kandidat an- getreten wäre, bleibt unterdessen Spekulation. Die Liberalen haben lieber gleich darauf verzichtet, einen der ihren ins Rennen zu schicken. Die (angeblich noch vorhandenen) FDP-Wähler sollen, so die Empfeh-

lung der Partei, hinter CDU-Mann Rhein ihr Kreuz machen. Umfragen zufolge ist es übrigens längst nicht ausgemacht, dass einer der Kandida- ten sich im ersten Wahlgang am 11. März durchsetzen wird. Kann keiner mindestens 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, kommt es zwei Wochen später zur Stichwahl. Eine Wahlempfehlung spricht das gab-Magazin freilich nicht aus. Aber da wir nur zu gut wissen, wie gerne Frankfurter Nörgeln und Motzen, sei an dieser Stelle explizit gesagt: Wer nicht zur Wahl geht, darf sich später nicht be- schweren. Und mal ehrlich, wer möchte darauf schon verzichten? (rol)

Boris Rhein

(CDU): „Ich persönlich befürworte eine Angleichung.“

(CDU): „Ich persönlich befürworte eine Angleichung.“ gab-Magazin: Wie stehen Sie zu der Idee - nach Münchener

gab-Magazin: Wie stehen Sie zu der Idee - nach Münchener Vorbild - in der Stadtverwaltung eine Koordinierungsstelle zur Förderung der Gleichstellung von Lesben und Schwulen zu etablieren?

Boris Rhein: Frankfurt braucht in dieser Hinsicht kein Münchener Vorbild! Mein Vorbild ist Petra Roth, die ein Zeichen gesetzt hat und das Rathaus für die Schließung eingetragener Lebenspartner- schaften öffnete und die CSD-Schirmherrschaft übernahm. Ich bin skeptisch, was eine Koordi- nierungsstelle zur Förderung der Gleichstellung betrifft. Die Tendenz sollte weg von der Institutio- nalisierung, hin zu mehr direkter Einflussnahme und Teilhabe gehen. Wir haben gute Erfahrungen mit dem Runden Tisch gemacht. Vielleicht ist es an der Zeit für eine Reaktivierung. Sollte ich Oberbür- germeister werden, werde ich das gerne und nach Kräften unterstützen.

gab-Magazin: Zwei Bundesratsinitiativen zur Angleichung von Lebenspartnerschaften bei der Einkommensteuer wurden 2011 von den Unions-regierten Bundesländern verhindert. Sie gehörten als Innenminister zu dieser Zeit der hessischen Landesregierung an.

Boris Rhein: Ich persönlich befürworte eine An- gleichung. Wir als CDU sind dabei tatsächlich nicht Vorreiter der Entwicklung, aber auch wir

haben große Schritte nach vorne gemacht. Ich re- spektiere selbstverständlich die Entscheidung von Menschen, die in anderen Formen der Partner- schaft als der Ehe zusammenleben. Auch in gleich- geschlechtlichen Partnerschaften werden Werte ge- lebt, die grundlegend für unsere Gesellschaft sind. Ein Steuersplitting wäre insofern konsequent, als Lebenspartner wie Ehegatten gegenseitige Unter- halts- und Einstandspflichten haben. Bei dieser Forderung unterstütze ich ganz persönlich die LSU.

gab-Magazin: Derzeit ist der Fluglärm ein aku- tes und drängendes Problem. Die Landesregie- rung ist gegen ein erweitertes Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr. Wie stehen Sie dazu?

Boris Rhein: FDer Flughafen ist zentraler Faktor für mehr Arbeitsplätze und Wohlstand. Zum anderen darf er die Lebensqualität jedoch nicht einschrän- ken. Die aktuelle Lärmbelastung kann so nicht weiter bestehen. Ich stehe für ein striktes Nachtflug- verbot von 23 bis 5 Uhr, eine Optimierung der Flug- routen, bauliche Veränderungen der Fluggeräte und die Festlegung einer verbindlichen Lärmobergrenze. Ich war immer für den Flughafenausbau. Jetzt so zu tun, als wäre es anders gewesen, wäre unehrlich. Genauso unehrlich, wie die es sind, die jetzt so tun, als seien sie immer schon gegen den Flughafen ge- wesen und die vorgaukeln, man könnte die neue Landebahn einfach wieder schließen.

gab-Magazin: Petra Roth hat bei Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung gegen den Planfeststellungsbeschluss und eine Klage ge- gen Nachtflüge ihr Veto eingelegt. War Roths jahrelange, bereitwillige Unterstützung des Flughafens blauäugig?

Boris Rhein: Ganz klar: Nein! Die CDU und Pe- tra Roth standen schon immer für den Ausbau. An dieser Grundhaltung hat sich nichts geändert. Wir haben uns allerdings darauf verlassen, dass die uns angezeigten zukünftigen Lärmbelastun- gen ein bestimmtes Maß nie überschreiten, dass Flugrouten und -höhen eingehalten werden. Nach Inbetriebnahme der neuen Landebahn und dem Einsetzen des neuen Flugbetriebes waren jedoch weitaus mehr als üblich Abweichungen bei Routen und Flughöhen zu verzeichnen. Frankfurt verfügt über eigene Messstationen und kann sich ein sehr genaues eigenes Bild machen. Besonders in den nördlichen Stadtteilen waren eine deutliche Unter- schreitung der Mindestflughöhen und ein Lärmpe- gelanstieg zu registrieren. Der Flugbetrieb ist beim Einhalten der Mindeststandards nicht nur vertret- bar, sondern unter Wachstumsaspekten dringend geboten. Petra Roth hat auf der Grundlage der ihr zur Verfügung stehenden Daten und Erkenntnisse sorgfältig und gewissenhaft agiert. (rol)

stehenden Daten und Erkenntnisse sorgfältig und gewissenhaft agiert. (rol) borisrhein.de Foto: xgor2 / photocase.com

borisrhein.de

Foto: xgor2 / photocase.com
Foto: xgor2 / photocase.com
stehenden Daten und Erkenntnisse sorgfältig und gewissenhaft agiert. (rol) borisrhein.de Foto: xgor2 / photocase.com

AKTUELL » POLITIK

Peter Feldmann

(SPD): „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“

(SPD): „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ gab-Magazin: Wie stehen Sie zu der Idee eine

gab-Magazin: Wie stehen Sie zu der Idee eine Koordinierungsstelle zur Förderung der Gleich- stellung von Lesben und Schwulen zu etablie- ren?

Peter Feldmann: Die weit verbreitete These, Les- ben und Schwule seien in der Mitte der Stadtgesell- schaft angekommen und hätten keine Probleme mehr, stimmt aus meiner Erfahrung nicht. Eine Koordinierungsstelle wäre ein deutliches Signal, dass die Frankfurt Schwule und Lesben vor Aus- grenzung und Diskriminierung schützen will. Ich

werde ein arbeitender Oberbürgermeister sein, der nicht nur repräsentiert. Dazu gehört auch, sich er- folgreiche Ideen anzuhören und von anderen Städ- ten zu lernen, um auf der Höhe der Zeit zu sein. Und gerade Christian Ude regiert München seit Jahren sehr erfolgreich.

gab-Magazin: Derzeit ist Fluglärm für viele Frankfurter ein akutes Problem. Viele sehen die Lebensqualität der Stadt in Gefahr.

Peter Feldmann: Ich sage seit Jahren: Jeder Mensch hat das Recht auf eine ungestörte Nacht- ruhe. Und zwar von 22 Uhr bis 6 Uhr, denn der Mensch braucht acht Stunden Schlaf. Die Grenzen des Zumutbaren sind für viele erreicht. Ich werde als Oberbürgermeister im FRAPORT-Aufsichtsrat den lärmgeplagten Bürgern eine Stimme geben. Ich stehe für mehr Ruhe am Tag und ein bedin- gungsloses Nachtflugverbot. Boris Rhein und seine schwarz-gelbe Landesregierung sind unglaubwür- dig. Wer als Frankfurter OB-Kandidat wirklich ein Nachtflugverbot will, der klagt als Landesminister nicht dagegen.

gab-Magazin: Wie könnte der Fluglärm am Tag verringert werden?

Peter Feldmann: Ich kann die Proteste im Frank- furter Süden und anderswo gut verstehen. Die Menschen hätten einen Anspruch darauf gehabt, dass vor der ersten Landung auf der Nordwest- bahn die Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt wer- den. Die SPD hat schon vor der Inbetriebnahme

der Landebahn vor den Belastungen gewarnt. Ich engagiere mich für andere Anflugrouten, eine bes- sere Zusammenarbeit mit der Flugsicherung und dass Frachtflüge nach Frankfurt-Hahn verlegt werden. Gemeinsam mit der Region müssen wir überlegen, wie die Lärmbelastung besser verteilt werden kann. Für Kindergärten, Schulen und an- dere Einrichtungen brauchen wir unbürokratische Sofortprogramme. Kinder müssen besonders vor Lärm geschützt werden. Die Gesundheit der Men- schen geht vor Profit.

gab-Magazin: Es gibt seit vielen Jahren schwu- le Parteigruppen, wie etwa die Schwusos. Sie selbst haben den Arbeitskreis jüdischer Sozial- demokraten gegründet. Sind Minderheitenver- tretungen überhaupt noch zeitgemäß oder ze- mentiert man dadurch nur weiter den „Graben“ zum gesellschaftlichen Mainstream?

Peter Feldmann: Wir brauchen Räume und Foren zum Austausch und Kontakt, dürfen aber das große Ganze nicht aus dem Blick verlieren. So ist es auch in der SPD und mit den Schwusos. Deren Rechte in der Partei wurden gerade jetzt deutlich aufgewertet. Die vielfältigen Arbeitsgemeinschaften arbeiten aus ihrer jeweiligen Perspektive an unseren gemeinsamen Zielen: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Die Schwusos waren übrigens die erste Arbeitsgemeinschaft, die meine Kandidatur öffentlich unterstützt hat. (rol)

die meine Kandidatur öffentlich unterstützt hat. (rol) feldmann-frankfurt.de Rosemarie Heilig (Bündnis 90/Die

feldmann-frankfurt.de

Rosemarie Heilig

(Bündnis 90/Die Grünen): „Rosarote Prognosen“ und „willkürliche Diskriminierung“

gab-Magazin: Die Grünen haben bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung eine Koordi- nierungsstelle zur Förderung der Gleichstellung von Lesben und Schwulen gefordert. Verfolgen Sie dieses Ziel weiter?

Rosemarie Heilig: Mir liegt eine aktive Politik für Lesben, Schwule und Transgender sehr am Her- zen! Ich halte an der Forderung nach einer Koordi- nierungsstelle fest und ich weiß, dass die Grünen-

Koordi- nierungsstelle fest und ich weiß, dass die Grünen- 8 März 2012 Fraktion im Römer an
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März 2012

Fraktion im Römer an der Umsetzung arbeitet. Die Erfahrungen aus der Arbeit des „Runden Tischs“ haben gezeigt, dass eine institutionelle Veranke- rung notwendig ist. Die Koordinierungsstelle wird Antidiskriminierungsarbeit in der Stadt stärken, Ansprechpartnerin sein und die vorhandenen Strukturen der Community unterstützen. Sie wird die Arbeit des „Runden Tischs“ fortführen, der viel Positives bewirkt hat.

gab-Magazin: Im wieder gibt es homopho- be Gewalttaten in der Frankfurter Innenstadt. Wäre eine höhere Polizeipräsenz in der City eine Lösung?

Rosemarie Heilig: Das Problem muss auf mehre- ren Ebenen angegangen werden. Zumeist sind es Jugendliche aus problematischen Umfeldern, für die Lesben und Schwule ein Ziel ihrer Frustration sind. Das fängt in den Schulen an, dort ist das Wort „schwul“ eines der am meisten gebrauchten Schimpfwörter. Hier sind die Lehrerinnen und Leh- rer gefordert, aber auch die Eltern. Es ist wichtig, dass die politisch Handelnden sich auf die Seite von Gewaltopfern und diskriminierten Menschen stellen und dass der Staat nicht selbst diskrimi- niert. Das lesbische und schwule Selbstbewusst- sein muss gestärkt werden durch funktionierende Orte und Strukturen in der Gemeinschaft. Und nicht zuletzt muss die Polizei noch stärker in Prä- ventionsarbeit integriert werden.

gab-Magazin: Sie fordern einen Rückbau der neuen Landebahn. Ihre Landespartei mochte einen solchen nicht beschließen. Ist ihre Forde- rung überhaupt realistisch?

Rosemarie Heilig: Die Landebahn hätte meiner Meinung nach nie gebaut werden dürfen. Die Grenzen der Belastbarkeit sind weit überschrit- ten. Es werden Lärmghettos entstehen. Wer es sich leisten kann, verlässt den Lärmteppich und zieht woanders hin. Es ist bitter, dass es in der Vergangenheit nicht gelungen ist, mehr Menschen gegen den Ausbau zu mobilisieren. Die CDU/FDP- Landesregierung ist dafür verantwortlich, dass die Landesbahn gebaut wurde und hat mehrfach ihr Wort gebrochen. Selbst das versprochene Nacht- flugverbot versucht sie nun durch eine Revision beim Bundesverwaltungsgericht zu kippen. Als Oberbürgermeisterin wird für mich die Nachtruhe der Menschen oberste Priorität haben und dafür werde ich mich in allen Gremien und mit allen Mit- teln einsetzen! Wir brauchen ein Nachtflugverbot ohne Ausnahme von 22 bis 6 Uhr. Gemeinsam mit den Grünen in Frankfurt und Hessen werde ich mich dafür einsetzen, dass es bei der kommenden Landtagswahl eine Mehrheit gibt, die die neue Lan- debahn auf den Prüfstand stellt und den Rückbau ermöglicht. Die Grünen im Landtag bereiten eine rechtliche Prüfung der anstehenden Entscheidung zum dauerhaften Nachtflugverbot und des Plan- feststellungsverfahrens vor.

gab-Magazin: Wie sehen ihre Al- ternativvorschläge aus, um den Wirtschaftsfaktor zu erhalten?

Rosemarie Heilig: Der Flughafen ist ein Wirtschaftsfaktor und bietet viele Arbeitsplätze. Aber rosarote Progno- sen sind Unsinn. Die spannende Fra- ge lautet: Ist ein Zustand erreicht, bei

dem die negativen Folgen die positi- ven Auswirkungen übersteigen? Vie- le Menschen im Großraum Frankfurt können ihre Häuser, Gärten, Balko- ne und Terrassen nicht mehr nutzen und werden bei geschlossenen Fens- tern zuhause eingeschlossen. Schu- len, Kindergärten oder Kitas können

nur mit aufwändigen Lärmschutz- maßnahmen genutzt werden, die die Fraport nicht finanzieren will. Ganz zu schweigen von den Folgen der ge- sundheitlichen Belastungen. (rol)

rosemarie-heilig.devon den Folgen der ge- sundheitlichen Belastungen. (rol) Janine Wissler (Die Linke): „Gleiche Rechte für alle“

ge- sundheitlichen Belastungen. (rol) rosemarie-heilig.de Janine Wissler (Die Linke): „Gleiche Rechte für alle“
ge- sundheitlichen Belastungen. (rol) rosemarie-heilig.de Janine Wissler (Die Linke): „Gleiche Rechte für alle“

Janine Wissler

(Die Linke): „Gleiche Rechte für alle“

Janine Wissler (Die Linke): „Gleiche Rechte für alle“ gab-Magazin: Wie stehen Sie zu der Idee in

gab-Magazin: Wie stehen Sie zu der Idee in der Stadtverwaltung eine Koordinierungsstelle zur För- derung der Gleichstellung von Les- ben und Schwulen zu etablieren?

Janine Wissel: Lesben und Schwule werden im Alltag immer noch diskri- miniert, sei es am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche oder weil ihnen Rechte vorenthalten werden. Auch Gewalt ist leider keine Seltenheit. Die Linke fordert deshalb die Einrich- tung eines Amtes für die Interessen von Lesben, Schwulen, Bi- und Trans- sexuellen. Ein entsprechender Beirat könnte zudem dazu beitragen, dass Anliegen ein besseres Gehör finden, beispielsweise durch Rederecht in der Stadtverordnetenversammlung. Die Beratungsstrukturen müssen außerdem weiterhin von der Stadt gefördert werden und dürfen nicht Kürzungen zum Opfer fallen.

gab-Magazin: Derzeit ist Fluglärm für viele Frankfurter ein akutes und drängendes Problem. Wie se- hen ihre Lösungsvorschläge aus?

Janine Wissel: Die Linke hat den Ausbau des Frankfurter Flughafens immer abgelehnt. Seit der Eröffnung der neuen Landebahn hat die Lärm- belastung in vielen Stadtteilen dras- tisch zugenommen. Da helfen auch keine Lärmschutzmaßnahmen, denn wer möchte schon leben wie im Käfig und kein Fenster mehr öffnen? Der Lärm ist ein großes Problem - aber nicht das einzige. Mehr Flugbewe- gungen bedeuten auch mehr Schad- stoffausstoß und ein höheres Risiko für Flugzeugabstürze. Wir fordern eine Reduzierung der Flugbewegun- gen auf 380.000 jährlich, ein abso- lutes Nachtflugverbot und die Still- legung der neuen Landesbahn. Die Lebensqualität und die Gesundheit der Menschen muss Vorrang haben vor den Profitinteressen von Lufthan- sa und Fraport. (rol)

janine-wissler.devor den Profitinteressen von Lufthan- sa und Fraport. (rol) Herbert Förster (Piratenpartei): Koordinationsstelle muss

Herbert Förster

(Piratenpartei): Koordinationsstelle muss sich „überflüssig machen“

Koordinationsstelle muss sic h „überflüssig mac hen“ gab-Magazin: Wie stehen Sie zu der Idee einer

gab-Magazin: Wie stehen Sie zu der Idee einer Koordinierungsstel- le zur Förderung der Gleichstel- lung von Lesben und Schwulen?

Herbert Förster: Grundsätzlich ist jede Aktivität zu begrüßen, die hilft eine echte Gleichstellung für Schwu- le und Lesben zu erreichen. Die Not- wendigkeit einer solchen Stelle ergibt sich schon aus der Tatsache, dass große Städte in solchen Dingen ein

Beispiel für kleinere Kommunen sein können. Die Aufgaben einer solchen Stelle liegen in der der Aufklärung und im Gespräch mit allen Teilen der Frankfurter Gesellschaft, in der Unter- stützung und Hilfe zur Koordinierung von schwulen-lesbische Initiativen und der Gewaltprävention. Außerdem muss sich eine solche Stelle langfristig selbst überflüssig machen, nämlich durch eine erfolgreiche Umsetzung der Gleichstellungsbemühungen.

gab-Magazin: Wurden die Frankfur- ter Bürger zu wenig in die Planung der neuen Landebahn einbezogen?

Herbert Förster: Neue Projekte müssen auf einem leicht erreichba- ren Medium, wie etwa per Internet, veröffentlicht werden. Dabei ist auch wichtig, genau darzustellen welche Folgen das Projekt im schlimmsten Fall mit sich bringt. Wenn man im Falle der neuen Landebahn während der Planungsphase bekannt gemacht hätte, dass im Drei-Minutentakt Lärmbelastungen von über 70 dB auf Niederrad einwirken werden, hätten diese das Projekt sicher verhindern

können. Ich stelle mir die Beteiligung aller Einwohner in allen die Stadt betreffenden Vorgängen vor. Dazu gehört auch ein Wahlrecht für alle, mindestens volljährige Frankfurter. Um über die Vorgänge zu informie- ren sind alle Kanäle zu nutzen, da- mit jeder eine Möglichkeit hat, sich kundig zu machen. Dies könnten Informationsterminals, ein kosten- loses Amtsblatt, ein Internetangebot und vieles mehr sein. Weiter sollten die Sitzungen der Gremien der Stadt- verordnetenversammlung und der Ortsbeiräte als Internetstream oder Radiosendung verfolgbar sein. Zu den einzelnen Möglichkeiten bin ich gerne zur Diskussion bereit. (rol)

Möglichkeiten bin ich gerne zur Diskussion bereit. (rol) wir-sind-herbert.de I N F O S Welche Meinung

wir-sind-herbert.de

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Welche Meinung die Kandidat- Innen zum Thema „Adoptions- recht für homosexuelle Paare“ haben, könnt ihr auf gab.inqueery.de lesenI N F O S OB-Wahl Frankfurt am So, 11.3.2012

OB-Wahl Frankfurt am So, 11.3.2012die Kandidat- Innen zum Thema „Adoptions- recht für homosexuelle Paare“ haben, könnt ihr auf gab.inqueery.de lesen

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Glück am Abgrund

Mobbing und Spott

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Die beiden neuen Bücher «Mörderbach»

und «Wenn kleine Wölfe heulen …» er-

zählen von den beiden Teenagern Rafael

und Wolfgang. Der sensible Wolfi wird von

seinen Klassenkameraden richtig fertig ge-

macht. Rädelsführer ist Reto Faber, so ei-

nen, wie es ihn in jeder Klasse gibt. Rafael

ist dem Druck nicht mehr gewachsen,

lernt ein Mädchen kennen, macht Schluss

mit Wolfi, will sich anpassen. Doch damit

macht er alles nur noch viel schlimmer und

Wolfi sieht keinen Ausweg mehr …

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Wolfi sieht keinen Ausweg mehr … www.editionlan.ch/wolfi Felix Imhof Mario Myll Wenn kleine Wölfe heulen …

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KULTUR » FILM

König der Comics

Rosa von Praunheim porträtiert Ralf König

Westönne, Kreis Soest: rund 2500 Ein- wohner und jede Menge Kühe. Kein Ort, an dem man als Schwuler Junge unbe- dingt glücklich wird. Etwas verloren steht Ralf König im Hof seiner ehemaligen Schule herum und erzählt von einer schö- nen, naturverbundenen Kindheit und auch davon, wie er im Elternschlafzimmer

Papas Super8-Pornos entdeckte und ande- re Dorfjungs zum Gruppenwichsen und Pornogucken einlud. „Ich war immer ein ausgesprochen sexueller Mensch“, sagt Ralf König und was für eine Lust und Freude es ihm bereitete, für seinen Comic „Bullenklöten“ mal über mehrere Seiten hinweg eine Rimmingszene in Großaufnahme zu zeichnen. Königs Weg vom westfälischen Schreinerlehrling über Dortmund zum international gefeierten Comiczeichner zeichnet Rosa von Praunheim in seiner Filmdokumentation Station um Station getreu nach. Der Filmemacher kann sich dabei stets auf Ralf König als pointiert erzählenden, klugen Gesprächspartner stützen, der auch offen über Misserfolge („Meine ersten Bücher hätte ich gerne vom Planeten geschafft“), eine selbstzerstörerische amour fou und seine neue Liebe spricht. Eingestreut in dieses ohnehin recht unterhaltsame Porträt sind Szenen aus Königs Comic-Leseshow, mit denen sein spezieller Humor, sein schonungsloser wie selbstironischer Blick auf das schwule Leben auch im Bewegtbild und auf der großen Leinwand bestens zur Geltung kommen. (as)

„König der Comics“ (D 2012), Regie: Rosa von Praunheim. Mit Ralf König, Joachim Król, Olaf Gabriel, Ilona Winjen, Ralph Morgenstern u. a., 80 min.auf der großen Leinwand bestens zur Geltung kommen. (as) Frankfurt-Premiere am Do, 1.3., 18 Uhr, Mal

Frankfurt-Premiere am Do, 1.3., 18 Uhr, Mal seh‘n Kino, Ralf König wird vor Ort sein, im Anschluss an den Film gibt‘s eine Lesung mit Projektion.Olaf Gabriel, Ilona Winjen, Ralph Morgenstern u. a., 80 min. Foto: Rosa von Praunheim Filmproduktion F

Foto: Rosa von Praunheim Filmproduktion
Foto: Rosa von Praunheim Filmproduktion

F I L M N Ä C H T E

 

Unser Paradies

 

Sharayet

Der Stricher Vassili (markant: Stéphane Rideau) findet bei seinen Streifzügen durchs Unterholz einen bewusstlosen jungen Mann (hübsch: Dimitri Durdai- ne). Vassili nimmt den Jungen mit nach Hause und pflegt ihn gesund. Der gibt sich mysteriös, bleibt aber bei Vassili, der ihn „Angelo“, den Engel, tauft. Beide werden ein Paar und hecken, getrieben von der Sehn- sucht nach einem besseren Leben, einen teuflischen Plan aus: als Team rauben sie Vassilis Kunden aus - und schrecken dabei sogar vor Mord nicht zurück. Die Gratwanderung zwischen sexuellen Trieben, Geldgier, Liebe und Gewalt geht nicht lange gut. Regisseur Gaël Morel hat seine französische Amour Fou sehr freizügig inszeniert, was gut zum Stricher-Milieu passt. Trotzdem steht „Unser Paradies“ fernab jeder „Bonny & Clyde“-Romantik: so stark der Wunsch nach der heilen Welt ist, so gnadenlos zerschmettern die Träume an der Realität und dem eigenen Unvermö- gen, den gewalttätigen Kreis zu durchbrechen. Leider kein Happy-End in Sicht! (bjö)

Realität und dem eigenen Unvermö- gen, den gewalttätigen Kreis zu durchbrechen. Leider kein Happy-End in Sicht!

Die Schülerinnen Atafeh und Shirin haben sich mit ihrem unbeschwerten Doppelleben arrangiert:

äußerlich haben sie sich an die strengen Regeln des öffentlichen Lebens in Teheran angepasst, aber sie kennen auch die geheimen Party-Treffs, wo schwule und lesbische Jugendliche tanzen, flirten und Alkohol trinken können. Atafehs liberale Eltern lassen ihre Tochter gewähren, einzig ihrem Bruder Mehran, der sich mehr und mehr dem religiösen Fundamentalis- mus zuwendet, ist der Freiheitsdrang seiner Schwes- ter ein Dorn im Auge. Er überwacht das Elternhaus mit geheimen Videokameras und findet heraus, dass Atafeh und Shirin mehr als Freundinnen sind. Schließ- lich denunziert er die beiden bei der Moralpolizei. Jetzt stoßen auch die Eltern an ihre liberalen Grenzen. Mayram Kehavarz Debütfilm zeichnet ein spannendes bis erschreckendes Alltagsbild Teherans - zwischen westlicher Offenheit, islamischen Werten, Korruption und Denunziation. (bjö)

„Unser Paradies“ (F 2011, OmdU), Regie: Gaël Morel, mit u.a. Stéphane Rideau, Dimitri Durdaine, Béatrice

„Unser Paradies“ (F 2011, OmdU), Regie: Gaël Morel, mit u.a. Stéphane Rideau, Dimitri Durdaine, Béatrice Dalle. Zu sehen in der Gay-Filmnacht am Fr, 16.3. im LSKH Frankfurt (21 Uhr), Cinemaxx Mann- heim (20:15 Uhr) und Cinemaxx Stuttgart (21 Uhr)

der Gay-Filmnacht am Fr, 16.3. im LSKH Frankfurt (21 Uhr), Cinemaxx Mann- heim (20:15 Uhr) und
„Sharayet - eine Liebe in Teheran“ (USA/FR/ IR 2010, OmdU) von Maryam Kashavarz läuft in

„Sharayet - eine Liebe in Teheran“ (USA/FR/ IR 2010, OmdU) von Maryam Kashavarz läuft in der L-Filmnacht am Fr, 30.3. im Cinemaxx Mannheim (20 Uhr) und Cinemaxx Stutgart (21 Uhr), am Sa, 31.3. im LSKH Frankfurt (20 Uhr)

Zurück zur Politik

Teddy-Awards 2012

Die 26. Teddy-Verleihung im Rahmen der 62. Ber- linale setzte mal wieder deutliche politische Signa- le. Eine neunköpfige Teddy-Jury kürte ihre Sieger- filme aus fast 50 Kurz- und Langfilmen der verschiedenen Berlinale-Sektionen, die queere Themen aufwiesen. Dabei reichte das Spektrum von lesbischen Zwischentönen beim Wettbewer- beröffnungsfilm „Les adieux à la Reine“ über Ju- gendliebe im Knast in „The Wilding“, der in der Kinder- und Jugendsektion „Generation“ gezeigt wurde, bis hin zu neuen Panorama-Beiträgen etab- lierter queerer Filmemacher wie Peter Kern, Rosa von Praunheim oder Ira Sachs. Letzterer konnte sich mit seinem stark autobiografisch gefärbten Film „Keep the Lights On“ am Abend des 17. Feb- ruar den Teddy für den besten Spielfilm mit nach Hause nehmen, nachdem er sich am Ende gegen die beiden anderen Jury-Favoriten „Joven & Aloca- da“ von Marialy Rivas und „Una noche“ von Lucy Mulloy durchgesetzt hatte. Ausgezeichnet als bester Dokumentar- oder Es- sayfilm wurde Malika Zouhali-Worralls und Kathe- rine Fairfax Wrights „Call Me Kuchu“, in dem sich die Filmemacherinnen mit der Homosexuellen- Hetzkampagne in Uganda auseinandergesetzt ha-

ben. Dafür erhielten sie auch beim Siegessäulen- LeserInnen-Preis „ELSE“ eine lobende Erwähnung, der eigentliche Preis wurde hier aber „Parada“ von Srdan Dragojevic zugesprochen. Darin geht es um das sichere Geleit eines CSDs auf dem Balkan, das ausgerechnet von hartgesottenen Kriegsve- teranen gestellt wird. Der Teddy für den besten Kurzfilm ging in diesem Jahr an Claudia Llosas „Loxoro“, in dem in atmosphärisch mitreißenden Bildern das peruanische Transsexuellenmilieu mit seinen ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten den Hin- tergrund für eine spannende Geschichte liefert. Den optional zu vergebenden Jury-Preis erhielt Vincent Dieutre für seinen Dokumentarfilm „Jau- rès“. Höhepunkte der zum zweiten Mal in Folge im ausrangierten Berliner Flughafen Tempelhof abge- haltenen Preisverleihung waren die Ehrenpreise, die Special Teddy Awards, die dieses Mal an den frühen Warhol-Superstar Mario Montez und die deutsche Arthouse-Ikone Ulrike Ottinger gingen. Für Montez, der auch zur Preisverleihung in ei- nem atemberaubenden blauen Kleid erschienen war, hielt Trash-Regisseur John Waters via Skype die amüsante Laudatio. (fb)

Ira Sachs mit seinen Haupt- darstellern Thure Lindhardt und Zachary Booth Special-Teddy-Preisträger Mario Montez
Ira Sachs mit
seinen Haupt-
darstellern Thure
Lindhardt und
Zachary Booth
Special-Teddy-Preisträger
Mario Montez aus Warhols
Factory
Rosa von Praunheim und Oli-
ver Sechting mit schmucken
Berliner-Kindl-Jungs
Fotos: fb
Montez aus Warhols Factory Rosa von Praunheim und Oli- ver Sechting mit schmucken Berliner-Kindl-Jungs Fotos: fb

Foto: H. Flug

Foto: Timothy A. Clary/AFP/Getty Images

KULTUR » MUSIK

„Solange es schmeckt“

Mieze von Mia ist jetzt ganz sie selbst

Zum „Fliegen ohne Fallschirm“ set- zen die Glorreichen Vier von Mia auf ihrer neuen Single an, das aktuelle Album redet „Tacheles“. Wie sie nach längerer Pause zu einem ganz neuen, viel intensiveren Arbeiten fanden, erzählt Sängerin Mieze.

gab-Magazin: Zwischen euren ersten vier Alben lagen jeweils

zwei Jahre, diesmal gleich vier, wo- ran lag das?

Mieze: Wir haben die Plattenfirma gewechselt, uns ein neues Team und frischen Wind in die Bude geholt, und dann hatten wir wirklich die glorrei- che Idee, nach zwölf Jahren, nach 100.000 Kilometern Umherfahren und wahnsinnig vielen Gigs die Chan- ce zu nutzen und einen Break zu ma-

vielen Gigs die Chan- ce zu nutzen und einen Break zu ma- chen. Es war gut,

chen. Es war gut, dass wir nicht bis zu dem Punkt gehen mussten, an denen einer von uns eine Grätsche macht. Wir sind satt bis zum Limit gegangen, aber nicht darüber hinaus.

gab-Magazin: Die Texte auf dem Album reden mehr Klartext als bislang, hier beschreibst du, Mie- ze, viele durchlebte emotionale Extremsituationen. Stand das für dich an der Tagesordnung, diesmal so viel von dir selbst zu entblößen?

Mieze: Da gibt es in der Tat kein Blatt zwischen dem „Ich“ in den Songs und mir selbst, das bin ich. Ich hatte nicht wirklich eine Wahl, dieses eine Jahr Pause hat mich sehr verän- dert. Ich habe viele Sachen erlebt, mit denen ich in meinem Leben noch nie konfrontiert war, auch mit vielen Situationen, die ich gar nicht hand- len konnte. Anders als die Jungs bin ich mit ganz schön viel Material, mit vielen Geschichten und Emotionen in den Proberaum gekommen. Ich hab keine Fantasiewelt erzählen können, weil meine reale Welt allen Platz ein- genommen hat. Am Ende des Tages habe ich mich aber dafür entschie-

den, dass ich mein schönes, wildes Leben gerne genieße, ich mag das.

gab-Magazin: In „Die Frau“, ein Bonus-Track auf der Deluxe-Ver- sion des Albums, tastest du dich an eine lesbische Erfahrung her- an. Die Frau „holt mich ab, nimmt mich mit, zeigt mir, wo es ihr ge- fällt“, singst du. Und: „Solange es schmeckt, ob Mann und Frau, werd‘ ich mich alles trauen.“ Auch eine reale Erfahrung?

Mieze: Ja, ich verbinde eine ganz bestimmte Erinnerung mit dem Lied. Damals habe ich eine Zeit in Kanada verbracht, auf einer Insel in Ontario, sehr weit weg von der Stadt, eigent- lich den ganzen Tag auf einem Boot. Man möchte fast von „Lagerfeuer- romantik“ sprechen. Ein wichtiger Mensch in meinem Leben hat immer gesagt, „ich liebe weder Männer noch Frauen, ich liebe Menschen“, und von dieser großen Inspiration nehme ich viel mit. (to)

Das Album „Tacheles“ erscheint am 9. März bei Universal. Mehr unter miarockt.deund von dieser großen Inspiration nehme ich viel mit. (to) Die Geheimniskrämerin Der Countdown für Madonnas

Die Geheimniskrämerin

Der Countdown für Madonnas „MDNA“ läuft

Das war schon mal ein Coup: Madon- na als Königin Cleopatra auf einem goldenen Wagen mit überdimensio- nalen Bannern, gezogen von einem Heer halbnackter, tanzender Gladia- toren, in das Lucas Oil Stadion in In- dianapolis einziehen zu lassen, um ihren neuen, jugendlich-fröhlichen Cheerleader-Bubbelgum-Song „Give Me All Your Luvin“ zu präsentieren - nicht schlecht! Dass das eigentlich die Pausenshow des weltweit live ge- sendeten US-Super-Bowl-Football- spiels war, war für Madonna-Fans zweitrangig. Sympathisch, dass man der immerhin 53-jährigen Workaho- lica zumindest andeutungsweise die Anstrengung der Tanzeineinlagen ansah. Dumm nur, dass es Rapperin M.I.A. war die, die Tags darauf die Schlagzeilen beherrschte. Eigentlich sollte sie Madonna lediglich bei ihrer Performance unterstützen, mit ei- nem Stinkefinger gelang ihr aber beinahe ein neues Nippelgate. Ansonsten scheinen bei Madonna derzeit die Nerven blank zu liegen. Junge Dinge wie etwa eine gewisse Lady Gaga rütteln am Thron der Queen of Pop und fordert sie zum

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Zickenkrieg heraus. Ist Stefani Ger- manotta vielleicht nichts weiter als ein billiges Plagiat von Louise Cicco- ne? „Ich kann nichts zu ihrer Beses- senheit in Bezug auf mich sagen, weil ich nicht weiß, ob das etwas Ober- flächliches ist oder ob etwas Echtes dahintersteckt“, raunzte Madonna

denn etwas angepisst in einem Inter- view mit dem belgische „Le Soir“. Ge- genüber „The Advocate“ gestand sie ihrer Rivalin immerhin zu, „einen großen Einfluss auf die Jüngeren in der Gay Community“ zu haben. Was immer sich Madonna in den vier Jahren seit „Hard Candy“ zu-

sich Madonna in den vier Jahren seit „Hard Candy“ zu- sammen mit ihrem Produzenten William Orbit

sammen mit ihrem Produzenten William Orbit („Ray of Light“) im Studio hat einfallen lassen, vor dem Erscheinungstermin am 26. März wird offiziell nichts enthüllt; auch die Presse hat gefälligst zu warten. Top oder Flop? Warmer Aufguss ak- tueller Sounds oder doch ein weg- weisendes Album, das die Trends von morgen bestimmt? Wer weiß? Schön wäre es, wenn Madonna sich endlich auch mit dem Älterwerden versöhnt und ein innovatives Rollen- modell bringt, anstatt die „ewig Ju- gendliche“ zu mimen. (bjö, as)

anstatt die „ewig Ju- gendliche“ zu mimen. (bjö, as) „MDMA“ erscheint am 26.3. bei Universal, die

„MDMA“ erscheint am 26.3. bei Universal, die Single „Give Me All Your Luvin“ erscheint am 2.3. Die anstehende Welttournee führt Mutti auch nach Deutschland: das Konzert am 28.6. in Berlin ist bereits ausverkauft, bei Redaktionsschluss gab es lediglich Restkarten für das Zusatzkonzert am 29.6. in der Berliner 02-Arena.

ausverkauft, bei Redaktionsschluss gab es lediglich Restkarten für das Zusatzkonzert am 29.6. in der Berliner 02-Arena.

CD-Tipps

Pop Olly Murs In Case You Didn‘t Know Sony Music

Olly Murs

In Case You Didn‘t Know

Sony Music

In Deutschland ein Mauerblümchen, in Großbritannien der Straßenfeger:

„The X-Factor“ hat auf der Insel ne- ben Leona Lewis auch Olly Murs her- vorgebracht. Der mittlerweile 27-jäh- rige Sunnyboy ist im „Schwulentest“ des Magazins „Attitude“ durchge- rauscht, hat aber die Homo-Herzen mit einem Auftritt im berühmten Londoner Club „G.A.Y.“ im Sturm er- obert. Die UK-Nr. 1 „Heart Skips A Beat“ hat hier die Top 10 gestürmt, luftig und leicht geht auch der Rest des zweiten Albums ins Ohr. „Oh my Goodness“ ist bester Boygroup-Pop à la Take That, Sixties-Vibes durchzie- hen Tracks wie „Dance With Me To- night“ oder „Just Smile“. Süß, aber auch vergänglich wie Bubblegum. (VÖ: 9.3.) (to)

Adrian Zaar Adrian Zaar Snowhite/Universal Deutsch-Pop

Adrian Zaar

Adrian Zaar

Snowhite/Universal

Deutsch-Pop

Musikalisch-künstlerisch müssen in seiner Brust mindestens zwei Herzen schlagen. In den 80ern hatte der Ber- ner Adrian Zaar schon mal bei zwei New-Wave-Projekten mitgemischt. Den Sound dieser Ära hat er nun in sein Solodebüt-Doppel-Album hinü- bergenommen. Doch aus dem Under- ground von damals ist Synthie- Wohlfühl-Pop der geschmeidigen, ele- ganten Art geworden. Hinzu kommen nun noch schlagerhaft deutsche Texte („Ein kaltes Herz, das für niemand schlägt / Ein kalter Wind, der niemals dreht“). Die mögen durchaus irritie- ren, fügen sich aber überraschender- weise - ganz ironiefrei - zu einem run- den Ganzen. Die elf Remixe auf CD 2 lassen die Songs in Dancefloor-taugli- chem Licht glitzern. (as)

Der heimliche Prinz des Deutsch-Pop Single „Warten“ als Download, TapeTV Vinyl, CD, Free Remix-CD, Album
Der heimliche Prinz des Deutsch-Pop
Single „Warten“ als Download, TapeTV
Vinyl, CD, Free Remix-CD, Album ab 10.2.12
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+ FREE REMIX CD
Singer/Song- writer Perfume Genius Put Your Back N 2 It Matador/Rough Trade

Singer/Song-

writer

Perfume Genius

Put Your Back N 2 It

Matador/Rough Trade

Man muss schon zwischen den Zei- len hören, um die Anspielungen in den poetischen Hymnen und zart dahinschleppenden Balladen von Mike Hadreas alias Perfume Genius zu entdecken: von Drogen und Por- nos, vom Strich („Take Me Home“) und der Magie der alles verzeihen- den großen Liebe („Hood“). Dass sei- ne lyrisch-elegische Abstraktion kei- neswegs als Anbiederung an den Hetero-Mainstream missverstanden werden soll, macht der 27-jährige in seinen Videos überdeutlich. YouTu-

be befand den Clip zu „Hood“ zwi- schenzeitlich sogar als nicht „famili- enfreundlich“ - nur weil ein halbnackter, bulliger Muskelmann dem schmächtigen Hadreas zärtlich

die Haare kämmt

(as)

The Cranberries Roses Vertigo/Universal Alternative

The Cranberries

Roses

Vertigo/Universal

Alternative

Aus, vorbei: der ständige Rummel um ihre Person trieb Cranberries- Frontfrau Dolores O‘Riordan nach fünf Alben nach Kanada, erst nach neun Jahren Pause traute sich die Band auf Reunion-Tour. Auf dem ers- ten Werk seit 2001 mit komplett neu- en Songs klingen die Iren so vertraut, als seien sie nie weg gewesen. Flocki- ges wie „Tomorrow“ wechselt sich ab mit zurückgenommen-melancholi- schem wie „Fire & Soul“ oder sanft- liebevollem à la „Waiting in Walt- hamstow“. Die schon mal wütende Power früherer Tage („Zombie“/“Salvation“)ist allerdings einer gewissen Gediegenheit gewi- chen. „Roses“ wird die alten Fans nicht enttäuschen, neue werden aller- dings wohl kaum dazu kommen. (to)

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März 2012

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SZENE » FRANKFURT » INSIDE

Crystel trifft den Ost-West-Gay-Vergleich!

Crystel Cox talkt mit einem Ossi, der nun ein Wessi ist

Immer wieder treffe ich Menschen, die entweder gegen die Szene im Osten wettern oder schwule Ossis, die mit der Überheblichkeit der Frankfurter- und Wessi-Szene nicht klarkommen. Da ich selbst Wurzeln im Osten habe, mich aber mehr als Wessi-Uschi sehe, bat ich Rocco, 29, aus Dresden und seit 2008 in Frankfurt lebend, seine Erfahrungen und Eindrücke mit mir zu teilen und zu analysieren.

Als Rocco nach Frankfurt kam, ge- noss er zunächst eine Art Welpen- schutz. Er schlitterte direkt in eine langjährige Beziehung und kam so nur wenig mit der Szene in Berüh- rung. Eine sozusagen „Fußfessel“, die vielleicht funktioniert hätte, wenn die Beziehung nicht so be- schissen gelaufen wäre. Nach einem jähen Ende war er bereit für die Sze- ne - und die Szene für ihn. „Schwierigkeiten hatte ich eigent- lich keine, ich war ja „Frischfleisch“ in Frankfurt“, meint Rocco. „Alles war neu, und ich konnte mir endlich selbst ein Bild machen. Hab mich an die Fersen von Arbeitskollegen geheftet, und los ging‘s. Clubs, Bars und andere Locations sind, wie auch im Osten, die gleichen und bedienen überall die unterschiedlichsten Ge- schmäcker“, so sein erster Eindruck. „Vorurteile, die ich gegenüber der Frankfurter Szene hatte, haben sich jedoch bestätigt“, meint er. „Was mir hier extrem auffällt, ist, dass die we- nigsten wirklich mal richtig die Sau raus lassen können und Stimmung machen. Man muss ja stets die kon- trollierte und zurechtgemachte Fas- sade aufrechterhalten. Wenn getanzt wird, dann meist für sich selbst. Das andere Extrem ist die Grüppchenbil- dung. Da gibt es kein Rankommen. Wenn man sieht, wie oft die Köpfe

zusammengesteckt werden und über die Nachbargruppe getuschelt wird, geht mir eh das Messer in der Ta- sche auf. Wenn man sich mal die Zeit nimmt und das Publikum auf Partys und in Bars beobachtet, sind min- destens 90% damit beschäftigt, den Mann zu finden, der mindestens ei- nen akademischen Grad hat und na- türlich nebenberuflich noch modelt“. Unterschiede zur Ost-Szene hat er auch festgestellt: „Im Westen muss sich alles sofort ergeben. Und wenn nicht - der Nächstbessere wartet si- cher schon an der nächsten Ecke. Hauptsache heute Abend wird noch was abgeschleppt. Im Osten war das irgendwie alles nicht so extrem. Klar, schaute man einem hübschen Typen hinterher, aber man musste nicht sofort einen Sprint starten oder sich mit fremden Federn schmücken, um mit ihm in Kontakt zu treten. Man war irgendwie auf einer Ebene. Man musste auch niemanden etwas beweisen und hat sich für den nächs- ten Tag ganz entspannt verabredet“, so Rocco.

Oberfläche? Genug!

Ich war nicht wirklich überrascht. Sicherlich ist jedem von uns aufge- fallen, wie oberflächlich wir alle sind, ob es nun um ein schnelles Ab-

servieren, schnelles Sexdate oder schnellen Smalltalk geht, es ist eben alles etwas ruhelos. Ich gehöre na- türlich auch zu diesem Club, aber habe immer wieder die Momente, wo meine ostdeutsche Direktheit durch- kommt und ich sage: „Genug!“ Ich wollte natürlich wissen, was uns so sehr vom Leben in Dresden unterscheidet, denn oberflächliche Gays wird es doch überall geben? Rocco meint: „Es ist hier anders! Alles ist schnelllebiger, oberflächli- cher und wird mit einem gewissen erhabenen Abstand betrachtet. Ganz nach der Devise: mein Haus, meine Wohnung, mein Auto, mein letzter teurer Urlaub. Meine „Freunde“! Und der Körperkult spielt hier eine ganz übergeordnete Rolle. Im Os- ten ist irgendwie alles persönlicher, man fühlt sich schneller einbezogen. Dort wird man dazu erzogen, mit den wenigen Dingen, die einem zur Verfügung stehen, das Bestmöglichs- te rauszuholen, und das, was man hatte, auch zu schätzen. Man ist im- mer bestrebt es jedem Recht zu ma- chen, was natürlich eine Schwäche der Ossis ist. Die Zeit rast hier viel schneller und das Streben nach oben zu kommen ist wesentlich stärker, höher, weiter. Oft ohne Rücksicht auf Verluste“. Da konnte ich ohne Beden- ken zustimmen.

Ehemalige „Bumsen“ und andere Tretminen

Und wie sieht‘s aus mit Mustern in schwulen Beziehungen und Freund-

schaften? Rocco meint, dass die Treue und wirkliches Interesse in der Ostszene beständiger seien, hier läuft das etwas anders, was vielleicht mit dem größeren Angebot zusam- men hängt und man eher der Versu- chung erliegt - passt auf Partner- schaften, sowie Freundschaften. Ich nickte. Wer in der Szene Frankfurts kennt nicht mindestens drei Personen, die ihren Freund schon betrogen, im Freundeskreis ehemalige „Bumsen“ haben oder selbst eine dieser drei Personen sind? Rocco: „Die Szene ist wichtig, da es natürlich leichter ist, dort je- manden kennen zu lernen. Man ist ja unter sich. Was wiederum auch schade ist, da es für die meisten nix anderes mehr zu geben scheint. Sich in der Szene „Wohlfühlen“ ist tages- formabhängig, finde ich. Oft gibt es Wochen, da kotzt sie mich einfach nur an. Ich würde weder an der Ost- noch Westszene etwas ändern, denn jeder muss selbst wissen, wo er sich am wohlsten fühlt. Es liegt an jedem selbst, was er aus und in der Szene macht“. Da gebe ich Rocco Recht. Ich muss gestehen, dass ich nach diesem In- terview selbst über den schlimmsten Dialekt hinweg schauen würde und einen Ausflug in meine alte Heimat riskieren würde. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht wirklich sin- nig ist, fiel mir direkt danach dieses Sprichwort ein: „Weil Frankfurt zu groß war, teilte man es ein, in Frank- furt an der Oder und Frankfurt am Main!“ Think about it! (cc)

zu groß war, teilte man es ein, in Frank- furt an der Oder und Frankfurt am
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März 2012

SZENE » FRANKFURT » KOLUMNE

Gabbing About

Fünf Fragen an Enrico vom Club78-Barteam

Gabbing About Fünf Fragen an Enrico vom Club78-Barteam Vita Enrico (geb. am 29 April), ist in

Vita

Enrico (geb. am 29 April), ist in Arezzo (Toscana, Italien) geborene, zu Hause fühlt er sich aber in Frankfurt und Darmstadt. Wenn er nicht in diversen Club-Bars jobbt, arbeitet er im „sozialen Bereich“ - weil er „das Zusammenspiel mit Menschen bei mei- ner Arbeit“ mag. Wenn er nicht in der Szene arbeitet, ist er - zumindest zum Feiern - in Frankfurt, Darmstadt oder Mannheim unterwegs – oder am 31.3. zum 17-jährigen Geburtstag des Club 78.

1 Wie kommt man zum Job an der Bar - wäre es nicht lusti-

ger, einfach so auf die Partys zu gehen? Oder geht Flirten als Bar- keeper besser?

Meine Bar-Jobs habe ich im Wiesba- dener Park Cafe begonnen. Irgend- wann haben sich dann immer mehr Angebote in Frankfurts Discos, auf Veranstaltungen oder Events erge-

ben. Ob es lustiger ist, selbst auf die Partys als Gast zu gehen, hängt von der Party ab. Und wegen des Flir-

tens

flirten, ob vor oder hinter der Bar

ich bin Italiener - und liebe

2 Was ist der nervigste Spruch, den du dir an der Club78-

Theke anhören musstest - und was

war der Beste?

Nervige Sprüche fallen mir keine ein. Was ich unfair finde ist, wenn meine Kollegin und ich versuchen, in der Club78-Raucherlounge alle Gäste zü- gig und schnell zu bedienen, manche aber nur sich selbst sehen und ihnen alles zu langsam geht. Beste Sprüche sind für mich solche, die niveauvoll, direkt und schlagfertig gesagt werden.

3 Francois Sagat - Lady Gaga - Marilyn Manson. Du hast ein

Date zur Auswahl - wen würdest du treffen wollen? Warum - und warum nicht?

Ha, ha, was ist denn das für eine Auswahl?! Ich werde mich mit kei- nem zum Date treffen. Wenn über- haupt, würde ich alle fragen, ob sie zum nächsten Club78 kommen.

4 Wie war dein erstes Mal?

Wenn ich mich recht zurück erin-

nere, war es ganz okay gewesen. Hey - aber alle genaueren Details bleiben mein süßes Geheimnis

5 Was magst du an Frankfurt, was geht dir auf die Nerven?

Ich mag, dass Frankfurt eine in- ternationale, moderne und offene Stadt ist. Wie bei vielem faszinieren mich die Unterschiede, Frankfurt hat eine Menge davon. Es ist eine Metropole, aber manchmal wirkt es wie ein kleines Dorf. Es gibt viel Wasser, Grün - aber auch Beton. Zum Ausgehen wird viel und immer mal wieder was Neues geboten, je- der kann etwas für seine Vorlieben finden. Das manch einer denkt, es sei selten das richtige dabei, liegt meistens nicht an der Stadt, son- dern am Betrachter. (bjö)

Star- und Fernsehkoch Mirko Reeh & pulse Küchenchef Stefan Petermann präsentieren:
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MIRKO‘S HESSISCHE TAPAS
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03.03.2012 19:30 Uhr
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Zum Auftakt der hessischen Sonderkarte haben Sie die Möglichkeit dieses spezielle 4-Gang-Menü zu einem unschlagbaren
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unschlagbaren Preis von nur 39,- Euro zu erleben
zu einem unschlagbaren Preis von nur 39,- Euro zu erleben *** Süppchen von den Kräutern der

*** Süppchen von den Kräutern der Frankfurter Grünen Soße Frittierte Handkäsbällchen auf Gurken-Dill-Salat *** Hessische Pasta Carbonara mit getrockneten Tomaten und Grüne Soße Kräutern GesottenesGesottenes KalbstatarKalbstatar aufauf RoterRoter BeeteBeete mitmit MeerrettichschaumMeerrettichschaum *** Involtini vom Hühnchen mit Bauernschinken und Handkäs auf Apfel-Kartoffelpüree mit Apfelweinschaum Kartoffel-Zucchini-Rösti mit gebratener Blutwurst und Birnen- Ingwerragout *** Hessisches Tiramisu FrankfurterFrankfurter KranzKranz imim GlasGlas *** Einzelne Gerichte aus dem Menü und weitere Spezialitäten gibt es den ganzen März auf unserer hessischen Sonderkarte

gibt es den ganzen März auf unserer hessischen Sonderkarte Reservierung erforderlich unter 069/13886802 oder online
Reservierung erforderlich unter 069/13886802 oder online unter www.pulse-frankfurt.de
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Weitere gastronomische Highlights im pulse: Flammkuchenreise quer durch Europa – montags ab 18:00 Uhr Schmankerl
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Schmankerl aus Bayern und Österreich Mittagsbuffet – dienstags ab 11:30 Uhr
Mediterranes Mittagsbuffet – donnerstags ab 11:30 Uhr
Sonntagsfrühstücksbuffet – sonntags ab 10:00 Uhr
Bleichstraße 38a - 60313 Frankfurt am Main
Bleichstraße 38a - 60313 Frankfurt am Main

SZENE » FRANKFURT » COMMUNITY

Der CSD Frankfurt findet statt!

Entwarnung und frische Orga 2012

Fast stand er auf der Kippe - der CSD Frankfurt 2012. Mehrere Gründe brachten CSD-Frau Anika Pilger nach dem Fest 2011 in Bedrängnis. Zum einen die finanzielle Situation:

um den CSD zu bezahlen, muss mit einem Betrag in sechsstelliger Höhe gerechnet werden - das ging mit Müh und Not die letzten Jahre gera- de noch mal gut, 2011 aber nicht. „In den vergangenen Jahren ist der CSD schleichend, aber stetig ins Minus gerutscht“, erzählt Anika. 2011 wur- de die Konstablerwache mit weniger Gastro-Ständen bestückt, um den

Festplatz luftiger zu gestalten. Zu diesen fehlenden Einnahmen kam dann auch noch die Baustelle auf der Großen Friedberger „Dort mussten wir dann auch mit weniger Ständen rechnen“, meint Anika. „Die Vereine und Gruppen konnten wir natürlich nicht weglassen, schließlich ist der CSD ja das Communityfest.“ Also mussten kommerzielle Stände ent- fallen. Zum finanziellen Engpass kam der Organisations-Marathon:

„Bei so einer großen Veranstaltung immer alle Bedürfnisse zu berück- sichtigen, ist keine leichte Sache“,

Foto: curiofoto@gmx.net
Foto: curiofoto@gmx.net
ist keine leichte Sache“, Foto: curiofoto@gmx.net meint Anika. „Ich habe immer ver- sucht, alles unter einen
ist keine leichte Sache“, Foto: curiofoto@gmx.net meint Anika. „Ich habe immer ver- sucht, alles unter einen

meint Anika. „Ich habe immer ver- sucht, alles unter einen Hut zu be- kommen, was wahrscheinlich gar nicht geht. Letztendlich war ich An- sprechpartnerin für alle Fragen, und da habe ich dann Kritik zu oft zu schnell persönlich genommen“, meint sie nachdenklich. Ein neues Konzept für die Organisation des CSD musste also her. Ein Team aus 12 CSD-erfahrenen Männern und Frauen hat sie nun zusammenge- stellt und die Organisation des Fes- tes aufgeteilt. „Das sind Leute, die teilweise schon seit Beginn des CSDs dabei sind“, erklärt Anika. Der CSD wird nun vom „Förderverein Zu- kunft Spenden“ veranstaltet, der vom CSD-Team bereits vor Jahren gegründet wurde, um Benefizveran- staltungen für die AIDS-Hilfe und

Spenden für die CSD-Tombola zu or- ganisieren. „Die Organisation über den Verein nimmt den finanziellen Druck aus der Sache, denn als Ver- ein muss man nicht auf Gewinn ar- beiten, was beim CSD bisher ja auch nie wirklich vorgekommen ist“, meint Anika und resümiert „So ist das eine gute Lösung“. Vor allem, weil der CSD 2012 sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Die Pläne gehen in- des schon weiter: „Wir werden 2012 nochmal auf der Konsti feiern“, meint Anika. „Unter den gegebenen Umständen mit dem neuen Team ist das eine vernünftige Entscheidung. Wenn sich alles eingespielt hat, kön- nen wir für 2013 dann überlegen, das Fest ganz neu zu organisieren und vielleicht wieder auf den Ross- markt und die Hauptwache umzie- hen“. Aber das ist derzeit noch Zu- kunftsmusik. (bjö)

Der CSD Frankfurt findet statt von Fr, 20. Juli bis So, 23. Juli statt. csd-frankfurt.de

von Fr, 20. Juli bis So, 23. Juli statt. csd-frankfurt.de M OT T O 2 012

M OT T O 2 012

M OT T O 2 012 Alle Frankfurter Community-Vereine, -Gruppen und Interessierte sind aufgerufen, Vorschläge für
Alle Frankfurter Community-Vereine, -Gruppen und Interessierte sind aufgerufen, Vorschläge für das CSD-Motto 2012

Alle Frankfurter Community-Vereine, -Gruppen und Interessierte sind aufgerufen, Vorschläge für das CSD-Motto 2012 einzureichen. Der Vorschlag sollte außer dem Motto auch eine kurze Erklärung der Idee beinhalten. Bitte per Mail an info@ csd-frankfurt.de

Idee beinhalten. Bitte per Mail an info@ csd-frankfurt.de Neue Adresse Grosse Gallusstrasse 1-7 60311 Frankfurt Tel.
Idee beinhalten. Bitte per Mail an info@ csd-frankfurt.de Neue Adresse Grosse Gallusstrasse 1-7 60311 Frankfurt Tel.
Neue Adresse
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Grosse Gallusstrasse 1-7 60311 Frankfurt Tel. 069 – 210 289 73

Bitte per Mail an info@ csd-frankfurt.de Neue Adresse Grosse Gallusstrasse 1-7 60311 Frankfurt Tel. 069 –

Travestie-Urgestein geht

Pummel im Alter von 70 Jahren gestorben

geht Pummel im Alter von 70 Jahren gestorben Plötzlich und unerwartet verstarb am 20. Januar Pummel

Plötzlich und unerwartet verstarb am 20. Januar Pummel im Alter von 70 Jahren, ein Urgestein der Frankfurter Travestieszene und Ziehmutter von Tama- ra von Bulgari. Horst Bö- sing war vielen vor allem bekannt für seinen Hang zur Perfektion: wenn im Fummel - dann richtig! Frü- her war er Wirt der Funzel- stube in der Gelben Hirsch- straße, die später zum „Little Angel“ und im Anschluss für kurze Zeit zur „Hex“ wurde. Anschließend war er jahrelang im „Diva“ unter der Leitung von Tamara von Bulgari tätig und Gast in allen Läden der Stadt. Dazwischen gab es immer wieder Travestie Auftritte. Pummel fiel stets durch seine unnachahmliche Art auf und wurde dafür nicht jedermanns Freund - aber war dennoch geliebt und geschätzt. Zur Trauerfeier auf dem Hauptfried- hof gab sich die Szene die Klinke in die Hand. Mit dabei: Norbert, Ali, sein langjähriger Mitbewohner Eisprinzessin Jürgen, Bärbel, Zara, Siggi, Manuela Mock und viele mehr, denn alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Frankfurt ist um eine Institution ärmer geworden. Horst Bösing „Pummel“ gebo- ren am 25.10.1941, starb am 20.1.2012 im Alter von 70 Jahren an Krebs. (fd)

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home of fun & feddisch ®

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was

montags – 22-4 uhr hard hands rot-grau-schwarzer schlagabtausch

dienstags – 22-24 uhr happy-hour halbe preise – ganzer spaß

mittwochs – 22-4 uhr eXercise sportdress & less

donnerstags – 22-4 uhr dark finsteres treiben

Neues im Stall

Änderungen hinter der Theke

Ist jetzt bei Tinas Bären- treff: Eike (li), ehemals Stall
Ist jetzt bei
Tinas Bären-
treff: Eike (li),
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Verwirrung brachte der Stall in die Szene: wurde im Februar-Interview mit dem gab-Magazin vom neuen Stall-Besitzer Hein noch beteuert, jahrlang bekannte Barkeeper wie Rene (Zaza) und Eike blieben im Team, waren sie kurz nach Erscheinen der Ausgabe bereits nicht mehr Stall tätig. Wäh- rend bei Zaza gesundheitliche Gründe eine Rolle spielten, meint Heinz zum Ausstieg Eikes: „Mit Eike haben wir einen Gestalter des Stalls verloren, der das Lokal auf wesentliche Weise über drei Jahrzehnte prägte. Nicht nur, dass ich ihm als Gast verbunden war, Eike ist auch ein persönlicher Freund“. Und doch gab es unterschiedliche Sicht- weisen, wenn es um die Aussprache von Lokalver- boten geht. Weil wir uns darüber nicht streiten wollten, haben wir die Zusammenarbeit beendet“ - so die offizielle Erklärung. Zwischenzeitlich hat Eike beim monatlichen „Beardance“ im Lucky‘s angeheuert - so bleibt er zumindest hier erhalten. „Eike und Rene sind nach wie vor überaus gern gesehene Gäste im Stall“, ergänzt Heinz. (bjö)

MMs Goodbye

Mizi verlässt ein Wohnzimmer

Heute ist sein letzter Tag! Manfred Mitzner (Foto Mitte) geht! Der Betriebsleiter des Pulse, seit 2000 von Anfang an mit dabei, verlässt das Szenewohn- zimmer und geht neue Wege. Der Freund, Chef, Organisator, Koch, Bartender und Doppelschich- tenschieber gibt sein letztes Stelldichein und das bedeutet: Party, Party, Party! Mizi wird es noch einmal Wissen wollen und das bedeutet für euch:

um zahlreiches Erscheinen wird gebeten, der Ein- tritt ist wie immer frei. (hh)

Fr, 30.3, 22 Uhr, Pulse, Bleichstraße 38a, Frankfurt

(hh) Fr, 30.3, 22 Uhr, Pulse, Bleichstraße 38a, Frankfurt freitags – 22-6 uhr cuoio vero nur
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freitags – 22-6 uhr cuoio vero nur leder & haut (dresscode!)

samstags – 22-6 uhr stall classic home of fun & feddisch ®

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SZENE » FRANKFURT » COMMUNITY

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18
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März 2012

Lucky Star 2012

Zweite Runde für „The Voice of Frankfurt“

Der Traum eines jeden Sängers ist es, eine CD mit seinem Song in den eigenen Händen zu halten. Der „Lu- cky Star 2012“ macht auch in die- sem Jahr in seiner siebten Saison diesen Traum wahr: das LM27 und Steffen Kumm suchen wieder Talen- te, die sich durch die vier Vorrun- den ins Finale im Juni singen. Die Jury besteht aus Jessica Walker, Chris van Holt, Tina Tannert und jeweils einem Special Guest. 500 EUR, ein Fotoshooting und ein pro- duzierter Song winken dem Gewin- ner. (hh)

und ein pro- duzierter Song winken dem Gewin- ner. (hh) Fr, 30.3, 20 Uhr, Luckys Man-

Fr, 30.3, 20 Uhr, Luckys Man- hattan LM27, Schäfergasse 27, Frankfurt

20 Uhr, Luckys Man- hattan LM27, Schäfergasse 27, Frankfurt MEHR COMMUNITY Raten mit Renate Die Rateshow
MEHR COMMUNITY
MEHR COMMUNITY

Raten mit Renate

Raten mit Renate Die Rateshow mit Renate aus dem Switchboard. Zu heißen Fragen gesellen sich coole

Die Rateshow mit Renate aus dem Switchboard. Zu heißen Fragen gesellen sich coole Antworten, die mit skurrilen Gewinnen belohnt werden. Der Eintritt ist natürlich frei. Fr, 2.3, 21 Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt

Leder-Flohmarkt

Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt Leder-Flohmarkt Im Stall heißt es dieses Mal „Tauschen, Verkaufen,

Im Stall heißt es dieses Mal „Tauschen, Verkaufen, Ausprobieren“. Für jeden Le- derliebhaber dürfte sich hier das eine oder andere Schnäppchen sicherlich machen lassen. Sa, 3.3, 18 Uhr, The Stall, Stiftstr 22, Frankfurt

Café Karussell

18 Uhr, The Stall, Stiftstr 22, Frankfurt Café Karussell Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat

Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat gibt es beim Café Karussell im

Switchboard von 15 bis 18 Uhr Kaffee und Kuchen für schwule Männer 60+. Am 6. März gibt es „Klatsch mit Ae- tschy“: der türkische Bär und Perfor- mancekünstler Ecevit Keskin (Foto) be- richtet von seinem Theaterstück, aus seinem Leben und über Schwulwerden in einer Migrantenfamilie. Am 20. März lautet das Motto „Paare“: Detlef und An- tonio werden über ihre langjährige Be- ziehung sprechen. Di, 6.3 + Di, 20.3, 15 Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt

Ladies Take over Friday

Achtung, die Lesben sind los! Der mo- natliche Lesbians-and-Friends-Knei- penabend in einer Hetero-Bar findet diesen Montag in der Blauen Ente statt. Haltestelle mit der U6 und 7 ist der Kirchplatz, mit S3, S4, S5 und S6 West. Fr, 9.3, 20 Uhr, Blaue Ente, Schloßstr 24, Frankfurt

Offene Bühne:

Springshow

Ente, Schloßstr 24, Frankfurt Offene Bühne: Springshow Einmal im Monat gibt es im Switchboard die Offene

Einmal im Monat gibt es im Switchboard die Offene Bühne. Von Gesang über In- strumente spielen bis zu selbstgeschrie- benen Gedichten kann alles ohne Wer- tung vorgetragen werden. Einfach in die ausliegende Liste eintragen und losle- gen. Bühnenstart ist um 21 Uhr. Sa, 17.3, 19 Uhr, Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt

Das schwule Frankfurt

Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt Das schwule Frankfurt Stadtführer Christian Setzpfandt führt durch die

Stadtführer Christian Setzpfandt führt durch die homosexuelle Geschichte Frankfurts. Treffpunkt ist das caricatura museum gegenüber dem alten Südpor- tal des Doms, neben dem Metropol. Die Führung bietet die Möglichkeit, Frank- furt von einer ganz anderen Seite zu se- hen. So, 18.3, 14 Uhr, caricatura museum, Weckmarkt 17, Frankfurt. 4 EUR

Transen Tanzen

museum, Weckmarkt 17, Frankfurt. 4 EUR Transen Tanzen Wie jeden Monat heißt es auch diesen „Transenalarm“

Wie jeden Monat heißt es auch diesen „Transenalarm“ mit Frau Schulz und ih- ren Jüngerinnen, die sich erneut ver- sammeln, um auf der offenen Bühne ihr Können unter Beweis zu stellen. Mitma- chen kann, wie immer, jeder der will. Wie immer ist der Eintritt frei. Sa, 31.3, 20 Uhr, Luckys Manhattan LM27, Schäfergasse 27, Frankfurt

SZENE » FRANKFURT » GASTRO

Was das Nordend braucht

Warum nicht Caramel und Piccolo?

Gleich um die Ecke vom Friedberger Platz liegt die „Weinbar Piccolo“, die, anders als ihr Name vermuten lässt, nicht nur für zweisame Festlichkeit steht, sondern für jede Art von Gesel- ligkeit bei einem guten Wein freund- lich eingerichtet ist. Man sitzt auf Barhockern an Stehtischen oder in Sitzgruppen an kleinen Tischen. Was wir bei einer Weinbar nicht ver- mutet hätten: man kann sogar aus einer kleinen, aber feinen Speisekar- te ausgewählte Leckereien verzeh- ren, wie die phantastischen Tortello- ni mit Trüffelcreme (8 EUR), den Salat mit warmem Ziegenkäse oder die hausgemachten - und wie wir an den umliegenden Tischen sehen können, sehr beliebten - knusper- dünnen Flammekuchen. Besonders schön am Piccolo ist, dass man sein Essen ohne Kerzen-Schummer, dafür gut beleuchtet genießen und sich an der Farbe des gewählten Weines er- freuen kann.

Weinbar Picolo - Cafe Caramel

Am anderen Rand des Nordends, im Oeder Weg, hat bereits im Herbst das „Café Caramel“ eröffnet. Mit sei-

nen funkelnden Kristallleuchtern, die man selbst im Vorbeifahren dank der großen Fenster gut erkennen kann, war es optisch schon immer ein Hingucker. Inzwischen hat sich der anfangs doch sehr chaotische Service zu guter Teamarbeit gewan- delt. Da ist der Aufenthalt im dunkel- caramelfarbenen Interieur zwischen Birken-Stämmen und angenehm un- stylishen Polstersitzen schon gleich viel angenehmer. Der Salat mit Räu- cherlachs (9,90 EUR) schmeckt erfri- schend, das Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln und Beilagensalat (11,80 EUR) wie bei meiner Oma - solide. Nach dem Essen entdecken wir beim kurzen Luftschnappen vor der Türe draußen erst die Tafel mit den vielen Gerichten des Tages - schade, denn die orientalischen Hackfleischbällchen mit Minze-Soße hätten wir auch gerne probiert. Hätt‘s uns mal einer gesagt! (pez)

Piccolo - Weinbar, Bornheimer Landstr. 56, Frankfurt-Nordend, Tel. 069-94411277, weinbar- piccolo.de, Mo - Fr 17 bis 24, Sa 19 bis 2, So 19 bis 24 Uhrauch gerne probiert. Hätt‘s uns mal einer gesagt! (pez) Cafe Caramel, Oeder Weg 95, Frankfurt-Nordend. Tägl.

Cafe Caramel, Oeder Weg 95, Frankfurt-Nordend. Tägl. 9 bis 22 Uhr, (noch) keine Homepage und kein Telefonpiccolo.de, Mo - Fr 17 bis 24, Sa 19 bis 2, So 19 bis 24 Uhr

Geselligkeit bei einem guten Wein: Weinbar Piccolo Ein großes Wohnzim- mer: Café Caramel Fotos: pez
Geselligkeit bei einem
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Ein großes Wohnzim-
mer: Café Caramel
Fotos: pez
Ein großes Wohnzim- mer: Café Caramel Fotos: pez W E I N G R O S
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KONTAKT@WEINHALLE-FRANKFURT.DE · WWW.WEINHALLE-FRANKFURT.DE
ÖFFNUNGSZEITEN: MO-DO 14:00–20:00 · FR 11:00–20:00 · SA 10:30–17:00
DIE WEINBAR IM FRANKFURTER NORDEND

DIE WEINBAR IM FRANKFURTER NORDEND

am Friedberger Platz

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DIE WEINBAR IM FRANKFURTER NORDEND am Friedberger Platz Weinbar Piccolo Bornheimer Landstraße 56 60316 Frankfurt 069
DIE WEINBAR IM FRANKFURTER NORDEND am Friedberger Platz Weinbar Piccolo Bornheimer Landstraße 56 60316 Frankfurt 069
DIE WEINBAR IM FRANKFURTER NORDEND am Friedberger Platz Weinbar Piccolo Bornheimer Landstraße 56 60316 Frankfurt 069

Weinbar Piccolo

Bornheimer Landstraße 56 60316 Frankfurt

069 . 94 41 12 77 www.weinbar-piccolo.de

März 2012

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The ForsyThe Company Eine Arbeit von William Forsythe 22.,  23.,  24.,  25. März, 20 Uhr Frankfurt LAB
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Eine Arbeit von William Forsythe
22.,  23.,  24.,  25. März, 20 Uhr
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Frankfurt am Main
Tickets 069 212 49494
www.TheForsytheCompany.com
Die Forsythe Company wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat
Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Sie ist Company-in-Resi-
dence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer
Depot in Frankfurt am Main. Mit besonderem Dank an Frau Susanne Klatten für die
Unterstützung der Forsythe Company.
Das Frankfurt LAB wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Stiftung
Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und die BHF-BANK-Stiftung.
Tänzer Riley Watts, Foto Dominik Mentzos, Konzept/Gestaltung www.surface.de
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März 2012

SZENE » FRANKFURT » KULTUR

Hossa! Karamba! Die Show!

Das Reeperbahn-Musical kommt nach Frankfurt

„Heute fängt ein neues Leben an - deine Liebe, die ist Schuld daran“: Jürgen Marcus schmissiger Schlager gehört zum Eröffnungsmedley des Hamburger Erfolgsmusicals „Karamba“, das Ende März nach Mühlheim kommt. Im Ham- burger Schmidt Theater war die Show seit 2008 mit über 400 Vorstellungen schon ein Mega-Erfolg - kein Wunder, denn „Karamba“ ist kein Musical im herkömmlichen Sinn, vielmehr eine Revue mit über 50 bekannten Schlagern der 70er, von „Fiesta Mexicana“ über „Akropolis Adieu“ bis „Tanze Samba“ mit mir“, inklusive einiger (zu Recht?) vergessener Song-Perlen wie „Das Lied von Manuel“ oder Andrea Jürgens Scheidungskind-Drama „Dabei liebe ich euch beide“. „Hier in Hamburg ist Karamba eine regelrechte Party geworden“, erzählt Autor Mirko Bott. „Das Publikum steht schon vor der Pause auf den Sitzen und tanzt mit!“ Mitsingen, mitklatschen, mitlachen - dass der norddeut- sche Humor (unter anderem tritt Mireille Matthieu mit feuerrotem Dildo auf) auch im Hessen funktioniert, davon ist Schmidt Theater-Leiter und Karamba- Regisseur Corny Littmann überzeugt: „Es gibt so etwas wie eine Weißwurst- grenze für norddeutschen Humor, und die liegt ziemlich genau südlich von Frankfurt. Bis dahin ist man unserem Humor wohlgesonnen“. Aber auch sonst überzeugt „Karamba“ mit seiner spielfreudigen Truppe, ausgefeilten Arrange- ments und einer klasse Live-Band. Und die 70er werden nicht nur durch die Schlager wieder zum Leben erweckt: in Sketchen, nachgespielten Werbespots und einer „Dall Dalli“-Einlage (mit Publikumsbeteiligung!) wird das Lebensge- fühl der 70er für 2 Stunden zurück auf die Bühne geholt: die Schlümpfe, die Ölkrise, der autofreie Sonntag bis hin zu „Liebesgrüßen aus der Lederhose“ finden bei der rasant-amüsanten Zeitreise ihren Platz. Das knapp dreimonatige Gastspiel in der Mühlheimer Willy-Brandt-Halle könnte der Auftakt für eine ganze Reihe von „Schmidt Theater“-Stücken im Rhein-Main-Gebiet sein, denn das Reeperbahntheater plant, in Mühlheim eine zweite Spielstätte zu eröffnen und erfolgreiche Produktionen hier zu zeigen. Hossa - für ein bisschen Reeperbahn-Flair am Main! (bjö)

„Karamba“ läuft vom Do, 29.3. bis Sa, 16.6., Mi - Sa, 20 Uhr, Willy-Brandt- Halle, Mühlheim. Infos und Tickets unter schmidt-main.de

Sa, 16.6., Mi - Sa, 20 Uhr, Willy-Brandt- Halle, Mühlheim. Infos und Tickets unter schmidt-main.de Foto:
Foto: Dirk Rotermundt
Foto: Dirk Rotermundt

Heterotopia

Forsythe ringt um Worte

Heterotopien sind - nach der Theorie des Philosophen Michel Foucault - Orte, die nach eigenen Regeln funktionieren oder an denen Normen nur teilweise gelten. Etwas, was den Stücken der Forsythe Company nicht fremd ist! Die Zuschauer finden sich in einem Raum wieder, in dem die Tänzer um Worte ringen, mit unbegreiflichen, aber doch verständlichen Sprachen agieren oder Worte mit Buchstaben basteln. Die Tänzer agieren in, auf und unter Tischen oder im freien Raum - ob der Zuschauer im Laufe des Stücks die eigensinnige Ordnung erkennen wird? Eine Wideraufnahme von 2006. (bjö)

Ordnung erkennen wird? Eine Wideraufnahme von 2006. (bjö) Do, 22.3. - So, 25.3., 20 Uhr, LAB,

Do, 22.3. - So, 25.3., 20 Uhr, LAB, Schmidtstr. 12, Frankfurt. Ab 27 EUR

Foto: Dominik Mentzos
Foto: Dominik Mentzos

K U LT U R T I P P S

 

Mord zum Dessert

Love und Lieder

Frühlingsgefühle

Kein Lied für Germany

Krimidinner im Pulse Es gilt einen mysteriösen Kriminalfall zu lösen: der Hauptdarsteller des Mu- sicals „Agentenfieber“ wird in seinem Hotelzimmer erschossen. Da er nicht sonderlich beliebt im Ensemble war, bietet sich eine Fülle von Motiven. Sämtliche Ensemble-Mitglieder, dar- unter auch Vanessa P., zeichnen sich durch skurrile Verhaltensweisen aus. Das Team von „Citygames“ spielt, und krimiwütige Besucher werden hier zu aktiven Ermittlern. (los)

Kult im Odyssee

Foto: Kay Schmid
Foto: Kay Schmid

Lied und Prosa im Switch Die Stadt erblüht im Grün - aber wenn sie es im März noch nicht tut, setzt Mann sich eben an den Kamin und kuschelt. Mathias Münch (Foto), Hubert E. und Carlos Arnao lesen Texte über die erste Liebe und das Coming out. Die musikalische Begleitung übernimmt der Gitarrist Mathias Joseph und Ralf Döblitz wird auf seinem Sofa charmant durch das abendliche Programm leiten. (los)

Grand Prix im Gallus

Grand Prix im Gallus
Do, 22.3., 20 Uhr, Switchboard,

Do, 22.3., 20 Uhr, Switchboard,

    Zum unglaublichen 10. Mal geht sie über die Bühne: die wahre deutsche Grand
   

Zum unglaublichen 10. Mal geht sie über die Bühne: die wahre deutsche Grand Prix Vorentscheidung „Kein Lied für Germany“ - kurz „KLFG“. Horst Blue und seine Erzrivalin, die unvermeidliche Mitmoderateuse Dr. Ruslana Onassis-Krupp, haben sich acht wunderbare, famose und unver- gleichlich tolle Acts eingeladen, nicht fehlen dürfen die Publikumsvereidi- gung, der 8%-Trend-in-Prozent und ein furioses glücksumflortes Finale. (los)

nicht fehlen dürfen die Publikumsvereidi- gung, der 8%-Trend-in-Prozent und ein furioses glücksumflortes Finale. (los)

Fr, 9.3., 20 Uhr, Pulse, Bleich- straße 38a, Frankfurt, 79 EUR inkl. Welcomedrink und 3-Gang-Menü

Fr, 9.3., 20 Uhr, Pulse, Bleich- straße 38a, Frankfurt, 79 EUR inkl. Welcomedrink und 3-Gang-Menü

Ein Paar wie Genie und Wahnsinn, Stolz und Vorurteil, Sack und Pack. In ihrem ersten gemeinsamen Programm „Love und Lieder“ begleiten die beiden Show-Giganten Chantal Chabraque und Tony Riga ihre überrumpelten Zuhörer singend durch einen zauberhaften Abend mit Chansons, Popsongs und Ge- dichten. Ein musikalischer Cocktail aus Eigenem und Geklautem, aus Erfüllung und Nicht-Erfüllung, aus Chanson und französischer Revolution. (los)

Alte Gasse 36, Frankfurt, Eintritt frei - Spenden willkommen

Alte Gasse 36, Frankfurt, Eintritt frei - Spenden willkommen

Sa, 10.3., 20 Uhr, Odyssee Kult, We- berstraße 77, Frankfurt. Eintritt frei

Sa, 10.3., 20 Uhr, Odyssee Kult, We- berstraße 77, Frankfurt. Eintritt frei

Do, 29.3. - Sa, 31.3., 20 Uhr, Gallus Theater, Kleyerstraße, Frankfurt. 17 EUR

Mein Leben, mein Weg, meine Frankfurter Sparkasse

„Meine Gäste, die ich durch Frankfurt führe, können sich darauf verlassen, dass ich weiß, wo’s langgeht. Schön, dass ich das auch von meinem Kundenberater sagen kann.“

Persönliche Ziele sicher erreichen – mit dem individuellen Sparkassen-FinanzKonzept der Frankfurter Sparkasse.

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Christian Setzepfandt Stadtführer und ehrenamtlicher Vorstand der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. | Kunde seit 1978

SZENE » FRANKFURT » PARTY-PROFILE

Clubtalk

Das war los

Kandee Rude Marcella Rockafella
Kandee Rude
Marcella Rockafella

Doch kein Ende des Drag-Alarms in Frankfurt? Zumindest wurden bei der sehr lustigen „Lipstick & Highheels“-Party im Halo die totgesagte Kandee Rude (Law-Ra Vicious Zwillingsschwester) gesichtet. Also würden wir sagen, es gibt sie noch. Und auch bei der „Killercow Hollywood Edition“ im CK kam eine der unseren wieder heim: Marcella Rockafella legte eine blutige Show auf‘s Parkett - hat uns gefreut! Seit sie den Luckystar 2008 gewann und beim CSD auftrat, wurde sie nämlich auch nicht mehr gesehen.

Fotos: mima, cf
Fotos: mima, cf

Entzückt hat uns auch die Regenbogensitzung: Marion Scholz hat uns zum lachen gebracht, Babsi uns verzaubert und der Tanzclub der Frankfurter Szenewirte schmiss bei der Y.M.C.A.-Choreo die Beine beinahe so gut wie die Gardetanztruppe Pink Tigers. Kelly Hilton hat live gesungen mit Bäppi La Belle aus der La Cage aux Folles. Als Gast machte auch Boris Rhein einen kurzen Boxenstopp auf seiner der Wahlkampftour (wie auch bei der Rosa Wölkchensitzung). Obwohl die Regenbogensitzung lang ging, hatten viele noch lange nicht genug und tanzten bei ein spontaner Afterparty Downtown im Halo weiter Polonaisen bis zum Umfallen. Hoffentlich krie- gen wir keinen Tennisarm von lauter Helau-Grüßen. Aber einer geht noch:

Helau! (mima) 22
Helau! (mima)
22

März 2012

Spotlight

Glamour des Monats

Lubin Veloz ist Barkeeper im Pulse und vor allem als Sahneschnittchen im Housebereich bekannt. Der char- mante Ü30er ist am Wochenende aber auch unter der Woche dort an- zutreffen. Als gebürtiger Kubaner kam er vor ungefähr sieben Jahren nach Deutschland und lebt mittler- weile in Offenbach.

gab-Magazin: Wieso bist du nach Deutschland gekommen?

Lubin: Ich lernte in meiner Heimat Ingenieur für Hoch- und Tiefbau. In Kuba ist es nicht leicht zu leben und zu arbeiten. Als ich die Chance be- kam, nach Deutschland zu kommen, nahm ich diese sofort wahr. Mein bester Freund arbeitete im Pulse und so bin ich an den Job gekommen.

gab-Magazin: Wie gehst du mit schwierigen Menschen bei der Ar- beit um?

Lubin: Naja, die Frankfurter sind halt etwas oberflächlich und lassen ger- ne mal die Diva raushängen. Dann muss man einfach cool bleiben, nett aber bestimmend. Bei manchen Kan- didaten könnte ich mich zwar schon manchmal vergessen, aber der Kunde ist König. Jeder in der Gastro kann mir da sicherlich zustimmen.

gab-Magazin: Da du in der Gastro arbeitest, hast du oftmals einen anderen Tagesrhythmus als ande- re. Was machst du sonst?

Lubin: Klar ist man nicht so flexibel wie in anderen Jobs mit Arbeitszeiten

Foto: hh
Foto: hh

am Tag, aber ich liebe meine Arbeit. Ich gehe ins Kino, reise viel, lese, bin aber auch gerne einfach zu Hause. Im Privatleben gehe ich es lieber et- was ruhiger an, im Job geht es schon turbulent genug zu.

gab-Magazin: Du bist ja schon ein beliebtes Flirt-Opfer, aber bist du denn überhaupt noch Single?

Lubin: Naja, dass Kerle mit mir flir- ten, weil ich hinter der Bar arbeite ge- hört nunmal zu meinem Job. Solange nicht die Absicht dahinter steckt, Ge- tränke billiger zu bekommen ist das natürlich auch ein Kompliment. Aber ich muss leider enttäuschen: Ich bin nicht mehr zu haben!

gab-Magazin: Was planst du für die Zukunft?

Lubin: Planen ist immer relativ, weil sich ja dauernd die Lebensumstände ändern. Ich will weiter mein Deutsch verbessern und einfach versuchen, glücklich zu werden. Der Rest ergibt sich von alleine. (hh)

C L U B LO O K M Ä R Z Der Hut Boy George
C L U B LO O K M Ä R Z
Der Hut
Boy George geht schon seit Jahren nicht mehr ohne, und auch im Clubland hat
sich der Hut als Accessoire Necessaire durchgesetzt - kein Wunder: chice Schu-
he (am Boden) sieht im Club kein Mensch, den Hut (auf dem Kopf) dafür immer.
Im Uhrzeigersinn: XL-Baseball (UC Frankfurt), Discoball (Halo Frankfurt), Hairdo
(Gayhall Stuttgart), Webpelz (hoffen wir mal, QMassaka, Heidelberg). (bjö)
Fotos: sme, mima, wabu

Szenebommel

Franks Bermudadreieck-Kolumne

Fasching ist natürlich nicht jedermanns Sache und Frankfurt im Gegensatz zu Mainz oder Köln auch keine wirkliche Hochburg; ausgenommen natür- lich der Schwejk; hier ein Schnappschuss (Foto 1, Rudi, Stefan und Rolf), und die Sitzungen, hier „Rosa Wölkchen“ (Foto 2); mit von der Partie wie immer Gerda aus Mühlheim nebst Bärbel vom Birmingham. Mit großem Pomp feierte die Hex am 4. Februar ihr 12-jähriges Bestehen, neben freien Schnäpsen und Schnittchen gab‘s auch Musik, made by DJ Garfield, den Älteren noch bekannt aus dem Blue Angel (Foto 3, Charlotte, Rene, Gar- field). Leider fiel die Party auf meinen Geburtstag, den ich meinerseits ausgiebig am selben Tag im Tangerine feierte, so dass ich leider nur zu einem kurzen Besuch antreten konnte. Das Tange-Team Ali, Anoa und Co. (Foto 4 Co, Ali und Anoa) machte seine Sache jedenfalls sehr gut und meine Gäste waren sehr zufrieden, Norbert musste leider mit einer Grippe das Bett hüten. Aus für das Bana- nas: wie bereits ankündigt, hat das Bananas seit dem 13. Februar geschlossen; ein Foto zum Geden- ken an viele legendäre Partys (Foto 5, Ex-Chef Ralf mit Stammgästen). Was dort nun weiter passiert?

Darüber gibt es - wie immer - Gerüchte und Speku- lationen. Zumindest die Afterhour-Frage ist vorü- bergehend gelöst: das Monte Carlo macht am Wochenende mit Ex-Bananas Roland weiter. Dort traf sich zum Beispiel nach dem Transen tanzen im LM 27 die Prominenz der Szene: Frau Schulz im pinken Bibooutfit nebst Charlotte mit rotem Dutt (rechts) überzeugten als Kesslerzwillinge (Foto 6). In der Rubrik „Lange verschollen und wieder aufgetaucht“ diesmal: Michi, der in den 90ern sehr rührig war, ob in der jetzigen Piper Lounge, der Krawallschachtel oder dem Blue Key (jetzt Halo), auch mit seiner Geschäftpartnerin Ilo- na. 1996 verschwand er aus der Szene, um 2012 wieder aufzutauchen (Foto 7, mit mir im CK). Auch hin und wieder in der Szene unterwegs: Raimund (ehemals „Mr Dorians Club“), hier mit jugendli- chem Anhang, erst im Tangerine dann in der Hex (Foto 8, Mitte). Wir sehen uns - spätestens bei 17 Jahre Club 78 Ende März.

In diesem Sinne bis zum nächsten mal Euer Frank

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uns - spätestens bei 17 Jahre Club 78 Ende März. In diesem Sinne bis zum nächsten
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Vilbeler Str. 34 60313 Frankfurt Tel. 069 90439933 24 März 2012 SZENE » FRANKFURT » PARTY-PRO
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März 2012

SZENE » FRANKFURT » PARTY-PRO

17 Jahr‘, blondes Haar

Club 78 Jubi-Jubi

Die Kult-Party in Frankfurt wird 17 Jahre, und das bedeutet einmal mehr: lasst die Musik ab den 70ern wieder aufleben. Als Special Guest werden Sandra Love (Foto, re) und ihre Jungs eine Performance hinlegen, die auf dem großen Floor von DJ Dirk Vox und DJane Meggi unterstützt wird. Auf dem zweiten Floor werden DJ barbecute Björn und DJ Timo die etwas anderen Klänge ver- lauten lassen. Unser Tipp: VVK unter club78.de nutzen!

Sa, 31.3, 22 Uhr, Union Halle, Hanauer Landstr 188, Frankfurt. 10 EURver- lauten lassen. Unser Tipp: VVK unter club78.de nutzen! Inches Leg‘ die Latte! Zum dritten Mal

22 Uhr, Union Halle, Hanauer Landstr 188, Frankfurt. 10 EUR Inches Leg‘ die Latte! Zum dritten
22 Uhr, Union Halle, Hanauer Landstr 188, Frankfurt. 10 EUR Inches Leg‘ die Latte! Zum dritten

Inches

Leg‘ die Latte!

Zum dritten Mal heißt es wieder „In- ches“ im CK. Die Sports- und Under- wearparty öffnet ihre Pforten um 18 Uhr. Dj Sascha Dreier wird an den Turntables den passenden Sound für eine entspannte Party zaubern. Der Dresscode: Topless Sports-, Swim- oder Underwear - and no excuses!

So, 11.3, 18 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt. 12 EUR

So, 11.3, 18 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt. 12 EUR Les Peranza Special Girls

Les Peranza Special

Girls go wild!

Die große Sause für Gay Girls and their Friends: Xtremeties treffen die Corona Club Tour und lassen‘s Krachen! Mit DJ-Team Frau Hoppe (L-Beach) und Julian Smith (Frankfurt), heißen GoGos und Gewinnspielen: Special - Hauptpreis ist eine Reise zum „Rock in Rio“-Festival!

Sa, 17.3., 22 Uhr, Union Halle, Hanauer Landstr. 188, Frankfurt.Smith (Frankfurt), heißen GoGos und Gewinnspielen: Special - Hauptpreis ist eine Reise zum „Rock in Rio“-Festival!

Hauptpreis ist eine Reise zum „Rock in Rio“-Festival! Sa, 17.3., 22 Uhr, Union Halle, Hanauer Landstr.

FILE

MEHR PARTY
MEHR PARTY

Madam & Eve

Danceparty for Lesbians and Friends. Djane Geli bringt das Beste der 80ern bis 2000er und aktuellen Charts. Fr, 2.3, 21 Uhr, Nachtleben, Kurt- Schumacher-Str 45, Frankfurt. 5 EUR

Apart-Atlantispompeji

Die großen Untergänge der Weltge- schichte sind Thema des Apartments im März - tanz‘ die Apokalypse, verlier‘ dich in den Weiten von Atlantis und Is- land und blicke in den Schlund Pompe- jis. Soundtrack von barbecute. Fr, 2.3., 22 Uhr, Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt.

Lolli-Pop

22 Uhr, Orange Peel, Kaiserstr. 39, Frankfurt. Lolli-Pop Nach einem erfolgreichen Opening werden wieder die Lollis

Nach einem erfolgreichen Opening werden wieder die Lollis ausgepackt. Zu den Beats der tiefsten 90ger von En Vogue bis Culture Beat, Haddaway und Ace of Base. Houseklassiker von den Nighcrawlers versüßen die nächtliche Zucker-Orgie. Getränkespecials gibt‘s dazu. Fr, 2.3, 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt. 5 EUR

Roof 27+

22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt. 5 EUR Roof 27+ Nach der erfolgreichen Einweihung

Nach der erfolgreichen Einweihung der neuen „Roof“-Location für Frauen ab 27+ lautet das Motto heute: „Dress to impress - get stylish“! Soundtrack:

DanceHouse, Electro und Pop. Sa, 3.3., 22 Uhr, Euro Deli, Neue Main- zerstr. 60-66, Frankfurt. 8 EUR

Atomic and it‘s Special

Im März gibt‘s die Atomic gleich zwei- mal: Am 9. März versorgen Resident- DJ Pol und Action!Mike aus Köln das Publikum mit Indie-Pop vom Feinsten. Am 30. März gibt es im Silbergold ein Special, zu dem Dj Pol und barbecute mit einem Best-Of aus Indie-Pop, Pop, Wave und Trash aufwarten. Fr, 9.3, 23 Uhr, Nachtleben, Kurt- Schumacher-Str 45, Frankfurt. 4 EUR

Fr, 30.3, 23:59 Uhr, Silbergold, Heili- genkreuzgasse 22, Frankfurt.

CK Hunting

Silbergold, Heili- genkreuzgasse 22, Frankfurt. CK Hunting Eine neue Party-Reihe im CK: „Hunting“ - da fragt

Eine neue Party-Reihe im CK: „Hunting“ - da fragt man sich: wer jagt wen? Die sieben Jungs der Boygroup Hellboys werden mit ihrer Show sicherlich ein- heizen, die von den DJs Ben Manson (La Demence, Brüssel) und Olivian Dee- jay (Rom) unterstützt werden. Sa, 17.3, 23 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt

UC

Sa, 17.3, 23 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt UC Die Under Construction wird dieses

Die Under Construction wird dieses mal von DJ Mike J aus Köln (Foto) be- schallt. Die Party for men with friends bietet wie immer auch einen Bereich zur Forschung und Entspannung. Wer vor 23:30 Uhr kommt zahlt nur 5 Euro Eintritt, After Hour wie immer in der metropol Sauna. Sa, 24.3, 23 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt, 10 EUR

Liebesspektakel

Es ist mal wieder Zeit für ein bisschen „Love is in the Air!“ Crystel Cox über- zeugt mit Kostümwechseln in Lichtge- schwindigkeit, Sänger und Geiger Max Reimer mischt live Klassik mit Dance- beats - und auf dem Floor flirten Gays, Lesbians and Friends. Sa, 24.3., 23 Uhr, Orange Peel, Kaiser- str. 38, Frankfurt.

Sk8erboy

23 Uhr, Orange Peel, Kaiser- str. 38, Frankfurt. Sk8erboy Ran an die Socke: die Dresscodeparty für

Ran an die Socke: die Dresscodeparty für Socks, Sneakers, Emo-Boys und Prolls steigt mit dem gewohnten Mix aus Sniff- und Darkbereich, den Sk8er-Models und ihrem neuen Streifen „French Fuckers“ und dem runden Mix von DJ Rene vom Sommercamp mit Dance, Trance, House, Pop, Rock, Charts und Black. Strenger Dresscode, Entritt ab 18! Sa, 31.3., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5, Frankfurt. 10 EUR

und Black. Strenger Dresscode, Entritt ab 18! Sa, 31.3., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5,
und Black. Strenger Dresscode, Entritt ab 18! Sa, 31.3., 22 Uhr, CK Studio, Alte Gasse 5,

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SZENE » MANNHEIM

Gesundheits-Plus für Mannheim

Neu: das Zentrum für sexuelle Gesundheit

Seit der Insolvenz der AIDS-Hilfe Mannheim/Ludwigshafen im Jahr 2010 stand zur Diskussion, wie ge- meinsam mit allen bisher im HIV/ Aids-Bereich Engagierten die Grund- lage für ein dauerhaft tragfähiges Angebot geschaffen werden könne. Da sich zunächst niemand bereit er- klärte, eine neue Beratungsstelle aufzubauen, ist die Psychologische Lesben und Schwulenberatungsstel- le eingesprungen, hat kurzfristig di- rekte Beratung gemacht, und die Konzeptentwicklung angestoßen. Jetzt erhält der Verein PLUS den Auf- trag der Stadt Mannheim, dauerhaft die psychosoziale Beratung, Betreu- ung und Prävention für HIV-infizier- te, AIDS-Kranke oder davon bedrohte Menschen anzubieten. Schwer- punktmäßig soll sich das Angebot an die besonders betroffene Gruppe der MSM („Männer, die Sex mit Män- nern haben“) richten, und durch ziel- gruppenspezifische Präventions- maßnahmen ergänzt werden. Wir sprachen mit Margret Göth und Det- lef Bicker von PLUS.

gab-Magazin: In der letzten Zeit gab es vereinzelt Kritik an der Übernahme der AIDS-Hilfe-Arbeit durch PLUS. Wird durch die Über- nahme der AIDS-Hilfe Arbeit durch PLUS dauerhaft eine eigenstän- dige AIDS-Hilfe in Mannheim un- möglich?

Detlef: Es wird den Namen AIDS- Hilfe nicht mehr geben, aus meh- reren Gründen, um sich gegenüber

Detlef Bicker (Mitarbei- ter ZSGM) und Margret Göth (Vorstand PLUS) Foto: ama
Detlef Bicker (Mitarbei-
ter ZSGM) und Margret
Göth (Vorstand PLUS)
Foto: ama

der alten abzugrenzen und die neue veränderte Situation HIV-positiver und auch die STI und ganzheitlicher die sexuelle Gesundheit in den Blick zu nehmen. Jetzt hat PLUS von der Stadt den Auftrag bekommen per- spektivisch ein Kompetenzzentrum für sexuell übertragbare Infektionen aufzubauen - das ist neu und ein Mehrwert für Mannheim. Margret: Grundsätzlich weisen wir als schwul-lesbische Beratungsstelle große Kompetenzen im Bereich der Beratung von Minderheiten auf und auch Kompetenz im Umgang mit schwer erkämpften Identitäten.

gab-Magazin: Ist PLUS zu teuer, oder warum reicht trotz Mittelauf- stockung der Stadt das Geld nicht für die Umsetzung eines eigen-

ständigen Zentrums für sexuelle Gesundheit?

Margret: Im Antrag auf das Kon- zept mit den erhöhten Geldern waren zweieinhalb Stellen eingeplant. Das erscheint zum Aufbau nicht viel. PLUS ist es gewohnt mit wenigen Geldern auszukommen und kann grundsätz- lich gut wirtschaften. Da die Lan- desgelder noch ausstehen, ist noch unklar, mit wie viel Geldern wir insge- samt rechnen können. Wenn diese Ent- scheidung klar ist, können wir genauer planen, was direkt möglich ist und was vielleicht erst nach und nach erreicht werden kann. SPD und Grüne hatten im Antrag an die Stadt auch noch ein- mal geschrieben, dass die gewünsch- ten Gelder noch immer deutlich unter dem anderer vergleichbarer Städte in Baden-Württemberg liegen.

gab-Magazin: Kürzlich sind über die „alte“ AIDS-Hilfe erneut belas- tende Informationen aufgetaucht, nach denen angeblich eine be- trächtliche Summe, die für Präven- tionszwecke bereit gestellt waren, nicht verwendet, sondern gehortet wurde. Wie wird Transparenz über Verwendung der Gelder sowie Do- kumentation der Beratungs- und Präventionsarbeit erfolgen? Was habt ihr gelernt?

Margret und Detlef: Durch Selbst- verpflichtung uns selber gegenüber, den Klienten gegenüber, der Stadt und dem Land. Geschäftsberichte von PLUS waren in der Vergangen- heit im Netz öffentlich einzusehen und werden es auch zukünftig sein. Berichte an Stadt und Land sind Pflicht. (ama)

Das komplette Interview findet ihr unter gab.inqueery.desein. Berichte an Stadt und Land sind Pflicht. (ama) Plus, Alphornstr. 2a, Mannheim, plus-mannheim.de /

Plus, Alphornstr. 2a, Mannheim, plus-mannheim.de / check-lash.deDas komplette Interview findet ihr unter gab.inqueery.de Telefonische Sprechzeiten: Di 16-18 Uhr + Do 9-11 Uhr,

Telefonische Sprechzeiten: Di 16-18 Uhr + Do 9-11 Uhr, Offene Sprechstunde: 1. Mi im Monat 16-19 Uhr. Unter der Rufnummer 0621-33939478 ist das „Zentrum für sexuelle Gesundheit“ direkt erreichbar, bzw. läuft auch ein AB.Alphornstr. 2a, Mannheim, plus-mannheim.de / check-lash.de Termine: Do, 15.3., 18 - 20 Uhr, Checkpoint - Schnelltest

Termine: Do, 15.3., 18 - 20 Uhr, Checkpoint - Schnelltest Aktion (kostenloser, anonymer HIV- Schnelltest, sowie Testmöglich- keit auf Syphilis und Hepatitis B möglich)Gesundheit“ direkt erreichbar, bzw. läuft auch ein AB. M O N N E M H I

M O N N E M H I N N E , M O N N E M V O R N E

 
Kinners, was war das nur ein turbulenter Monat Februar! Im TV das Finale von The

Kinners, was war das nur ein turbulenter Monat Februar! Im TV das Finale von The Voice und die Bohlen-Klamauk- Kiste DSDS mit ihren Skandälchen - und was war bei uns in Monnem? Fasching!! Es war wieder wild, aus- gelassen und vor allem feucht-fröhlich! Bei sibirischen Temperaturen sank auch der Viagra-Verbrauch, zumal sowieso alles steif gefroren war. Das Bier im Becher auf dem Fasnachtsmarkt und die Glieder sowieso. Da half nur noch das Bouvier‘sche Gesetz: 5 Wodka-Red Bull steigern progressiv die Körpertemperatur um 2 Grad je viertel Stunde! Hingegen sich beim Konsum desselbigen, die Hemmschwelle durchaus regressiv auswirkt, was man wie immer auf den Klos der hiesigen Sze- nelokale beobachten konnte. Aufgrund dessen muss man folgerichtig schließen, das so mancher Spross keimte, und das noch vor dem kalendarischen Frühlings- beginn! So manche Knospe, die sich nicht der Flora zuordnen lässt, öffnete sich dennoch bereitwillig und ließ sich bestäuben. Der März lässt hoffentlich auch die Pflanzenwelt wieder aufblühen, sprich, es soll endlich wieder warm werden! Sonst, meine lieben Freunde der koitalen Körperertüchtigung, könnt ihr eure Zwiebeln in etwas anderes als wie in die Erde stecken. In diesem Sinne, warme Frühlingsgrüße

Eure Dolores, die Penetrierte Blumenzwiebel von Cartier

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März 2012

Stardust Burlesque

Glitter und Opulence

26 26 März 2012 Stardust Burlesque Glitter und Opulence In Runde drei taucht Stardust in die

In Runde drei taucht Stardust in die Welt des Burlesque ein. Natürlich darf da eine sexy Show mit heißen TänzerInnen nicht fehlen. Die bezau- bernde Law-Ra Vicious führt durch die Nacht und entzückt sicherlich wieder mit einem knappen Outfit. Dazu gibt‘s leckerste GoGo-Boys und DJ CK aus Köln wird der Stimmung mit seinen pulsierenden Beats zum Höhepunkt verhelfen. Es winken zu- dem ein Welcome Drink und ein Free Night Buffet. Dress to impress ist das Motto für den Kleiderschrank - so welcome to Burlesque! It‘s all about Glitter, Glam and Opulence! Stardust steigt ab sofort immer am ersten Samstag im Monat! (hh)

Sa, 3.3, 21 Uhr, Bel Air Terminal, Rennerswald 9, Brühl, 10 EURBurlesque! It‘s all about Glitter, Glam and Opulence! Stardust steigt ab sofort immer am ersten Samstag

Sabine folgt auf Alexander

Vorstandswahl beim CSD Rhein-Neckar e.V.

Am 13. Februar fand die Mitgliederversammlung des CSD Rhein-Neckar e.V. statt. Aus beruflichen Gründen kandidierte Gründungsmitglied und zweiter Vorsitzender Alexander Hendorf nicht mehr für den Vorstand, er steht dem Orga-Team aber beratend weiter zur Seite. Seine Nachfolgerin ist Sabine Ber- ger, welche sechs Jahre lang im Vorstand von PLUS ehrenamtlich tätig war. Persönlich möchte Sabine „gerne, dass wir neue Sponsoren finden und begeis- tern können für unsere Arbeit, dass wir eine solide Finanzbasis für den CSD schaffen und einen gescheiten, professionellen CSD auf die Beine stellen kön- nen.“ Geblieben sind Harald Blaull als erster Vorsitzender, Uwe Hörner als Kassenwart, Ilona Scheidle und Carmen Göth als Revisorinnen. Im Orga-Team für den CSD und das Straßenfest kann jeder Interessierte mitarbeiten, auch ohne Vereinsmitgliedschaft. Offenheit und Transparenz ist und bleibt An- spruch der gemeinsamen Arbeit für den CSD. Starten wird der CSD-Rhein- Neckar 2012 am 30.Juni mit einer Auftaktveranstaltung im Capitol und mit der CSD-Parade am 11. August seinen Höhepunkt erleben. Mehr Infos, auch zum CSD-Straßenfest des CSD Rhein-Neckar e.V. gibt‘s in den kommenden Ausgaben des gab-Magazins. (ama) csd-rhein-neckar.de

c s d - r h e i n - n e c k a r

Der neue CSD-Verein CSD-Verein: 1. Vorsitzender: Harald Blaul (li), der ehemalige 2. Vorsitzender Alexander Hendorf (2.v.l.), 2. Vorsitzender:

Sabine Berger (Mi) und Kassenwart Uwe Hörner (re)

N E W S

 

Regenbogenfest 2012

Das Regenbogenfest hat einen neuen Termin: es wird am 4. August im Schne- ckenhof stattfinden. Der ausrichtende Benefiz Rhein-Neckar e.V. erklärte gegenüber dem gab-Magazin: „Wir möchten das Regenbogenfest 2012 aus un- terschiedlichen, bereits genannten Gründen, nicht mehr am Tag der CSD-Parade durchführen. Diese Trennung erfolgt keineswegs im Streit mit dem CSD-Rhein- Neckar. Im Gegenteil: Wir würden uns freuen, wenn der CSD Rhein-Neckar ein eigenes Straßenfest organisieren könnte und sind gerne bereit, dem Verein nach Möglichkeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“. (ama)

Möglichkeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“. (ama) Termine, Adressen, Kontakte gab.inqueery.de Jeden Monat
Termine, Adressen, Kontakte gab.inqueery.de Jeden Monat aktuelle Informationen
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7 Jahre Café Lello

Schon sieben Jahre heißt es mit Lello „Dolce Vita“ in der Mannheimer City und im März wird mit James Bond der Motto-Geburtstag gefeiert. Es gibt Par- tymusik von DJ Tobi und Vodka Martini für 5 Euro. Das Event wird die Premiere für allmonatliche Partys im Lello. Sa, 3.3, 22 Uhr, Café Lello, Berliner Str 17, Mannheim

Sugarbees

Die süßen Bienen sind wieder da und lassen sich auch durch die Kälte nicht verscheuchen. Die Musik kommt die- ses mal von Don‘t Can DJ. Wer vorbei- schaut findet im Wespennest sicherlich ein warmes Plätzchen. Sa, 3.3, 22 Uhr, Disco Zwei Mannheim, T6, 14, Mannheim. 7 EUR

Mark Ashley / Gaywerk

Zwei Mannheim, T6, 14, Mannheim. 7 EUR Mark Ashley / Gaywerk Der von „Das Supertalent“ bekannte

Der von „Das Supertalent“ bekannte Sänger Mark Ashley (Foto) wird wäh- rend seines Konzerts neben seiner „Durchbruchnummer“ „You‘re my heart, you´re my Soul“ von Modern Talking auch eigene Werke präsentieren. Das neue Konzerhaus der Stadt, die Alte Seilerei, ist ab diesem Monat auch der große Classic Floor des Gaywerks - das steigt im Anschluss mit DJ Marquez, DJ Bulldoza und Tim Etzel, die für den rich- tigen Musikmix auf allen Floors des MS Connexion sorgen. Besucher des Kon- zerts haben freien Eintritt zum Gaywerk! Sa, 10.3, 19 Uhr (Konzert), 22 Uhr (Party), MS Connexion, Angelstr 33, Mannheim, 14 EUR (Konzert) 10 EUR (Gaywerk, bis 22:30 Uhr frei)

Filmnacht Gipfelstürmer

Der Jugendtreff „Gipfelstürmer“ zeigt drei Kurzfilme. In „Goodboys“ verliebt sich der 15 jährige Sam in seinen be-

sten Freund. Bei „Der Mathelehrer“ entdeckt ein Teenager das Profil seines Lehrer auf einer schwulen Internet- Datingseite. In „Summer“ geht es um den 16 jährigen Leung, der unbedingt seinen Freund Will küssen will. Mi, 14.3, 18 Uhr, Forum Jugend- Kulturzentrum, Neckarpromenade 46, Mannheim.

Hunk

Da heißt es: Party ohne Schnick- schnack für Kerle, Bären und alle männlichen Party-Fans. Auf dem Main- floor tummeln sich MoederJam, Martin Rapp und DJ Binomio, auf dem Disco- floor Dj Sunflower. Men only! Sa, 24.3, 22 Uhr, MS Connexion, Angelstr 33, Mannheim, 10 EUR

ABBA Hallo!

Die Gute-Laune-Revuelette ist zurück! In der Kultshow von Markus Beisl (auch bekannt als Celine Bouvier) werden drei Klofrauen über Nacht in einer Groß- raumtoilette eingeschlossen. Bewaff- net mit Humor, „Kloreographien“ und goldenen Stimmbändern verwandeln die drei Grazien das „Stille Örtchen“ in einen Revue Palast der schönsten Abba-Melodien! Großer Spaß! Sa, 24.3, 17 Uhr, Alte Seilerei, Angelstr 33, Mannheim. Läuft bis Fr, 6.4.

Qmassaka

Das Qmassaka ist die Party für alle to- leranten und weltoffenen Menschen. Wer zu ausgewählten Inditronics, Elec- trobeats und Househäppchen feiern will, ist hier genau richtig. Das Duo King & Cross wird live sein Können unter Be- weis stellen. Fr, 30.3, 23 Uhr, Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, Heidelberg. 5 EUR

Himbeerparty

Die Himbeer DJs verzaubern auch die- ses Mal mit der besten House- und Dance Music. Es gibt vier Bars, eine Cocktailbar und einen neugestalteten VIP-Bereich. Sa, 31.3, 22 Uhr, Alte Feuerwache, Brückenstr 2, Mannheim

und einen neugestalteten VIP-Bereich. Sa, 31.3, 22 Uhr, Alte Feuerwache, Brückenstr 2, Mannheim März 2012 27
und einen neugestalteten VIP-Bereich. Sa, 31.3, 22 Uhr, Alte Feuerwache, Brückenstr 2, Mannheim März 2012 27

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Foto: Björn WitczakFoto:

Die Uferlosen

SZENE » MAINZ/WIESBADEN

MEHR MACHEN
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Magisches

Kaleidoskop

Foto: Kaufhold
Foto: Kaufhold

Anlässlich des 25 jährigen Bestehens lädt die AIDS-Hilfe Wiesbaden zu einem Ballettabend ins Staatstheater Wiesba- den. Unter dem Titel „Magisches Ka- leidoskop“ werden Choreografien von Stefan Thoss und Jiri Kylián gezeigt. Schirmherrschaft für den Abend hat der Präsident des hessischen Land- tags, Norbert Kartmann, übernommen. Do, 1.3, 19:30 Uhr, Hessisches Staatstheater, Christian-Zais-Str 3, Wiesbaden

William S. Burroughs:

A Man Within

3, Wiesbaden William S. Burroughs: A Man Within Der Film aus den USA aus dem Jahre

Der Film aus den USA aus dem Jahre 2011 ist ein Versuch, das Leben der Kultfigur der Beat-Generation, Pionier der Gegenkultur und Drogenpapst Wil- liam S. Burroughs zu porträtieren. Der Film des Monats ist der 14. Teil der Filmreihe im Murnau Filmtheater. Fr, 2.3, 19.45 Uhr, Schlachthof, Murn- austr 1, Wiesbaden. 5 EUR

Warm ins Wochenende

Murn- austr 1, Wiesbaden. 5 EUR Warm ins Wochenende Wie jeden Monat geht es zweimal ganz

Wie jeden Monat geht es zweimal ganz ganz kuschelig warm ins Wochenende. Am 9. März wird DJ Andy (Foto) den Dancefloor in Brand stecken, während

am 23. März DJ Britta den Gästen Feuer unterm Hintern macht. Fr, 9.3 + 23.3, 22 Uhr, Kulturcafe der Uni, Becherweg 5, Mainz

Takeover Friday

Uhr, Kulturcafe der Uni, Becherweg 5, Mainz Takeover Friday Der monatliche Kneipenabend für Schwule Lesben und

Der monatliche Kneipenabend für Schwule Lesben und Konsorten findet diesesmal im Hintz und Kuntz statt. Na- türlich sind auch Freunde der Homos gerne gesehen. Fr, 16.3, 20 Uhr, Hintz und Kuntz, Fischtorstr 1, Mainz

Let‘s go Queer

Uhr, Hintz und Kuntz, Fischtorstr 1, Mainz Let‘s go Queer Bereits zum vierten Mal heißt es

Bereits zum vierten Mal heißt es „Fight for your right to party“. Die Clubnight für alle Homos, Bis, Transsexuellen und was es sonst noch alles gibt! In Koope- ration mit „Warmes Wiesbaden“, natür- lich wieder mit einem Welcome Drink. Fr, 16.3, 22 Uhr, Schlachthof, Murn- austr 1, Wiesbaden. 5 EUR

Konzert mit Sooty Kitchen

Murn- austr 1, Wiesbaden. 5 EUR Konzert mit Sooty Kitchen Andreas Müller und Rahel Yainishet sind

Andreas Müller und Rahel Yainishet sind ein Singer/Songwriter Duo aus Landau. Die Musik sind gemütliche Akustik-Klänge mit Texten zum Zuhö- ren, aus dem Leben gegriffen, in eine Küche gesteckt und vertont. Fr, 30.3, 21 Uhr, Bar jeder Sicht, Hinte - re Bleiche 29, Mainz.

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März 2012

Bar jeder Sicht, Hinte - re Bleiche 29, Mainz. 28 März 2012 Prinzessinnenball 2012: Was eine

Prinzessinnenball 2012: Was eine Show! Gloria L‘Orange (Mitte) mode-

rierte wie immer souverän den Prinzessinnenball - Publikumslieblinge und Sieger des Contests sind Prinzessin Adila Adore sowie „Prinzessin-Prin- zessin“ Demenzia von & zu Plüsch. Dem aufmerksamen Beobachter sei

erklärt: die Schärpen wurden auf der Bühne (und beim Foto) aus Versehen

vertauscht - also nicht irritieren lassen. We like! (bjö)

Die gläserne Gesangsprobe

Workshop mit den Uferlosen

Wer schon immer mal Chorluft schnuppern wollte - hier ist die Gelegenheit:

der schwul-lesbische Chor aus Mainz und Wiesbaden bietet heute einen Work-

shop für alle Interessierten an. „Der Workshop ist als Gelegenheit des gegen-

seitigen Kennenlernens gedacht“, meint Markus vom Chor. „Wer schon immer

mal hinter die Kulissen eines Chores blicken wollte oder beim Entstehen einer

neuen Nummer dabei sein wollte, der ist hier richtig!“ Grund der „gläsernen

Probe“: der Chor hat zwar viele Tenöre, aber nur wenige Alt-, Sopran- und

Bassstimmen - neue Sänger und Sängerinnen sind also gesucht. „Bei den

Uferlosen ist schwul-, lesbisch- oder bi-Sein keine Voraussetzung“, meint Mar-

kus. Eine gewisse Musikalität und Bereitschaft zum kontinuierlichen Proben

sollte allerdings schon vorhanden sein. Beim Workshop wird unter anderem

ein neues Stück samt Choreografie einstudiert - und damit man gleich ein

bisschen den Ruhm mitnehmen kann, können die neuen Teilnehmer auch

gleich am Chor-Konzert der Uferlosen, das abends in der „Bar jeder Sicht“

stattfindet, teilnehmen. (bjö)

Sa, 17.3, 15 Uhr Kaffee und Kuchen, 16 Uhr Probe, 20:30 Uhr Konzert, Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz. uferlose.de

17.3, 15 Uhr Kaffee und Kuchen, 16 Uhr Probe, 20:30 Uhr Konzert, Bar jeder Sicht, Hintere
17.3, 15 Uhr Kaffee und Kuchen, 16 Uhr Probe, 20:30 Uhr Konzert, Bar jeder Sicht, Hintere

Schrill & Laut

Ein Jahr neuer Schlosskeller Darmstadt

Foto: Fotoagentur-Friese.de
Foto: Fotoagentur-Friese.de

„Kiss me, it‘s my birthday“. Unter die- sem Motto feiert die neu gestaltete Schrill und Laut ihr Einjähriges. DJ Jasmin (Mainz) wird zusammen mit dem Gestöckel von Rosa Opossum der Meute ordentlich einheizen. (hh)

Fr, 16.3, 22 Uhr, Schlosskeller, Marktplatz 15, Darmstadtvon Rosa Opossum der Meute ordentlich einheizen. (hh) Stuttgart trifft Berlin Fame meets Propaganda Stuttgart

Stuttgart trifft Berlin

Fame meets Propaganda

15, Darmstadt Stuttgart trifft Berlin Fame meets Propaganda Stuttgart trifft auf Berlin. Das Team der Propaganda-Party

Stuttgart trifft auf Berlin. Das Team der Propaganda-Party aus dem Goya Ber- lin reist mit DJane Stelle DeStoy, DJ Damian Love und ihren Tänzern an. Unter- stützt werden sie von den Fame-Residents Dan Rockz und DJ Sam White. Als Special Act wird die Sängerin Liza Ravall aus Barcelona auftreten. Auf drei Floors erwartet die Gäste Party pur in der Traumkulisse der Buddha Lounge. Vergünstigte Tickets inklusive Freigetränk gibt es im Internet. (hh)

Sa, 24.3, 22 Uhr, Buddha Lounge Red Mandarin, Burgstallstr 99, Stutt- gart. fame-party.de

Red Mandarin, Burgstallstr 99, Stutt- gart. fame-party.de Indie Stuttgart Lovepop vs. Queer:Beatz Bei der kommenden

Indie Stuttgart

Lovepop vs. Queer:Beatz

gart. fame-party.de Indie Stuttgart Lovepop vs. Queer:Beatz Bei der kommenden Lovepop gibt es ein Wiedersehen mit

Bei der kommenden Lovepop gibt es ein Wiedersehen mit der Freiburger Queer:Beatz Party. Auf dem Main- Floor sorgt DJ NT für Partystimmung, auf dem zweiten Floor Dj LA Breeze (Foto). Welcome-Shoots und Süßes und Salziges verstehen sich von selbst. Alle 16- und 17-jährigen kön- nen bis 24 Uhr kostenlos Lovepop- Luft schnuppern. (hh)

Sa, 10.3, 22 Uhr, Club Lehmann, Seidenstr 20, Stuttgart. 7 EURnen bis 24 Uhr kostenlos Lovepop- Luft schnuppern. (hh) SZENE » REGION MEHR MACHEN Sensual Destiny

10.3, 22 Uhr, Club Lehmann, Seidenstr 20, Stuttgart. 7 EUR SZENE » REGION MEHR MACHEN Sensual

SZENE » REGION

MEHR MACHEN
MEHR MACHEN

Sensual Destiny

Sensual Destiny Aus Szenemachern, Kulturschaffenden und engagierten Bürgern gründete sich der Verein „Queer-Hanau“,

Aus Szenemachern, Kulturschaffenden und engagierten Bürgern gründete sich der Verein „Queer-Hanau“, der sich den Kampf gegen Diskriminierung sowie den Aufbau einer Homo-Infrastruktur in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis auf die Fahnen geschrieben hat. Als Auf- taktveranstaltung findet im Brücken- kopf eine Party statt, auf der DJ WR für Stimmung sorgt. Als Special gibt es Caipirinha, auch alkoholfrei, dessen Er- lös, zusätzlich zum Eintritt, dem Verein zugute kommt. Sa, 3.3, 21 Uhr, Brückenkopf, Wilhelm- str 15a, Hanau. 5 EUR

10 Jahre „Coming Out“

Wilhelm- str 15a, Hanau. 5 EUR 10 Jahre „Coming Out“ Das Theaterstück „Coming Out“ der „Kaba-Reh

Das Theaterstück „Coming Out“ der „Kaba-Reh Production“ von Horst Em- rich feiert sein zehnjähriges Bühnenbe- stehen. Im Stück wird eine gefühlvolle Liebesgeschichte für Erwachsene und Jugendliche gezeigt: Mathelehrer Konrad spricht mit seiner Klasse über Homosexualität. Bereits über 6.000 Zuschauer konnte die Veranstaltung verbuchen. Das Stück feiert heute sei- ne Jubiläumsvorstellung, in den kom-

menden Wochen gibt es zusätzlich eine

Retrospektive von neun Stücken von Horst Emrich. Sa, 10.3, 20 Uhr, Zentrum Weißenburg, Weissenburgstr 28a, Stuttgart. 13 EUR

Zick nicht rum!

Weissenburgstr 28a, Stuttgart. 13 EUR Zick nicht rum! Die Flirtparty, passend zum (hoffent- lichen)

Die Flirtparty, passend zum (hoffent- lichen) Frühjahrserwachen. Die lu- stigen Love Messages und der feuerro- te Briefkasten dienen zur erleichterten Kontaktaufnahme. Resident-DJ Nikos sorgt dafür, dass mit dem gefundenen Partner auch die Tuchfühlung leichter von der Hand geht. Sa, 17.3, 22 Uhr, Discothek BOA, Tübinger Str 12-16, Stuttgart. 7 EUR

Satiriker sind keine Lyriker

Foto: Jim Rakete
Foto: Jim Rakete

Der Gründer des Renitenztheaters, Ger- hard Woyda, holte Tim Fischer am An- fang seiner Karriere nach Stuttgart. Ab da begann eine intensive künstlerische Zusammenarbeit. Woyda hat nun für Tim Fischer ein ganzes Programm ge- schrieben. Die Songs behandeln kri- tisch und humorvoll die Probleme und Besonderheiten unserer Zeit. Sa, 24.3, 20 Uhr, Renitenztheater, Hospitalstr 10, Stuttgart, 23,50 EUR

und Besonderheiten unserer Zeit. Sa, 24.3, 20 Uhr, Renitenztheater, Hospitalstr 10, Stuttgart, 23,50 EUR März 2012

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» REICH UND SCHÖN

Fotos: Walter Buhl, DerKonsum@schwulenrefertamainz.de, Claus Fleissner, Miss Mary, Sven Mese

Sag zum Abschied leise Servus. Weltuntergangs-Triologie bei Adam´s Sin in Marburg an der Lava.

War Herr der Lage und konnte die sieben Weltmeere auf einen Streich besiegen. UC am
War Herr der Lage
und konnte die
sieben Weltmeere
auf einen Streich
besiegen. UC am
Main immer eine
tolle Sause.

Haben ein „R&S“-Abo und tummeln sich aus diesem Grund erneut auf dieser Seite und auf der Stardustparty in Brühl bei Mannheim am Andreasgraben.

Durchschwammen die Niagarafälle ohne einmal Luft zu holen – sie sind gewappnet für den Einschlag
Durchschwammen die Niagarafälle ohne
einmal Luft zu holen – sie sind gewappnet
für den Einschlag des Mars auf unserer
schönen Erde. Bis dahin gehen sie zu
GayHall in Stuttgart.
Tripp und Trapp knutschelten bis der
Andreasgraben seine Schleusen öffnete.
Hot nuts bei UC.
Vermisste sein Softeis und zeigte dies
unverblümt bei Lovepop in Stuttgart am
Fuße des Jurassic Parks.
Gerda war groß bei der Rosawölck-
chensitzung die Zuckerguss und
Liebesperlen für die Armee der Liebe
spendeten.
Grace Jones gab ein spontanes
Konzert bei Lovepopp in Stuttgart. Was
für eine Überraschung.
Genoss einen warmen Schuss
dickflüssigen Nektars aus gegorenen
Erdbeerfrüchten und war sogleich
Erhitzt wie ein finnischer Hochofen.
Fame.
Pflückte Beeren im Wald und brachte
sie in einem Körbchen aus Weiden-
geäst in die alte Feuerwache zu
Mannheim wo das Himbeerhauptlager
der Himbeerparty stationiert ist.
Gleicher Schnitt, zwei
Looks. Was man mit ein
bisschen Fingerspitzen-
gefühl doch erreichen
kann. GayHallt sie alle
Tanzten auf dem
Teide und holten sich
dabei ganz schön heiße
Socken. Vulkanerrup-
tion mal ganz anders
nämlich bei Lollipop in
Warschau.
Stars and more im Cafe
Klatsch. The voice führt euch
ins gelobte Land.
Wussten wann das Ende der Welt nahte und freuten sich schon jetzt auf den großen
Wussten wann das
Ende der Welt nahte
und freuten sich
schon jetzt auf den
großen Bang. Club
78 feiert mit!

Kostete von den Zuckerperlen der Lust und war alsbald Gefangener seiner unbändigen Leidenschaft. Die Rosa- wölckchensitzung war beliebt.

Super! Mario. Drei Freunde bei Lollipop
Super! Mario. Drei
Freunde bei Lollipop

Wussten das nur echte Liebe, tiefe Gefühle und gemusterte Baumwoll- bahnen die westliche Zivilisation vor dem Osmanischen Reich retten können. Vier Freunde (ohne Hund) beim GayHall-Opening.

Kuschelte mit einem Rentier- pullover, der ihn vor der eisigen Kälte der polaren Kolapsis behüten
Kuschelte mit
einem Rentier-
pullover, der ihn
vor der eisigen
Kälte der polaren
Kolapsis behüten
wird. QMassaka in
Heidelberg sieht
so aus!

Wegen Madonna können wir dein schö- nes T-Shirt leider nicht in voller Größe zeigen. Trotzdem würden wir gerne mal mit dir telefonieren, Club 78 Jünger.

Beflügelte den paziefischen Jetstream um den drohenden Weltuntergang in seine Schranken zu weisen. Die UC- Gemeinde ist umweltaktiv.

D J I M F O K U S Im Ernstfall können diese beiden Schnu-
D J
I M F O K U S
Im Ernstfall können diese beiden Schnu-
ckel ihre Rotoren anwerfen und über den
Abgrund der Apokalypse hinwegflattern.
Gut gemacht beim Prinzessinenball.
Name: DJ Six, djsix.de / FB: djsix.de
Style: Blackbeats von James Brown über Black-
street bis Black Eyed Peas
Clubs im gab-Land: Pulse, Kingka
Sexy Club-Erlebnis: Damals in der Galerie im - ei-
gentlich gesperrten - ersten Stock mit einer Gogo-
Tänzerin auf dem Fussboden gebumst. Kommt
einer vom Personal und sagt: „Hey, das geht hier
nicht! Sei ein anständiger Kerl und geh mit ihr auf die Toilette“.
Anmacher: Wenn meine sechs Monate alte Tochter fest schläft und
meine Frau und ich knutschen können ohne gestört zu werden
DJ Six Top 5-Liste
Six & Preshuz feat. Kevin Iszard „Happy Birthday“
toll,
weil der Song von mir ist!
Königinnen der Nacht, für uns gemacht
– Aha. Glamour bis zum Scheitel beim
Prinzessinenball in Mainz an der Elbe.
Taio Cruz „Hangover“
Seit meinem Kater nach der letzten Weihnachtsfeier mein persönlicher Hit
Mac Miller „Party on 5th Avenue“
Geiles Remake mit der Sax-Line von Ed Lover Dance
Chiddy Bang „Ray Charles“
Weil der alte Ray dazu im Himmel mitwippt
Whitney Houston & Bobby Brown „Something in Common“
War damals schon geil, jetzt kann ich sie endlich wieder auspacken

Hatten ein frohes Lied auf den Lippen und pfeiften auf die sich am Horizont abzeichnenden Kulisse der weltlichen Demolierung. In der Tangarine lässt man gerne die Seele baumeln.

Übten den Ernstfall um im Notfall an einer Handelsübli- chen NYFD-Stange zum Zentrum der Kernschmelze zu gelangen. Feuerwehr bei Therapy.

Trug einen blauen Schurz um bei herabstür- zenden Wassermassen schneller an Land zu kommen. Fame
Trug einen blauen Schurz um bei herabstür-
zenden Wassermassen schneller an Land zu
kommen. Fame im Rausch.
Spürte die inter-
kontinentale Plat-
tenverschiebung
im ganzen Körper
und wand sich da-
her voller Inbrunst
bei QMassaka in
Heidelberg.
Holger ging als Manuela Mock und
überzeugte mit einer glanzvollen Cameo-
Appearance im Halo.
Hatten vorsorglich
ihre Rettungs-
bode dabei, um
im Notfall des
Ernstfalls auf
dem Lavastrom
flussabwärts zu
rudern. So geht
Prävention bei der
Regenbogensit-
zung.
Bildeten einen runden Tisch um die Auswir-
kungen der Alkaline-Korosion im Zusammen-
hang mit den nordwestlichen Saharawinden
zu besprechen. Nebenbei lief die Regenbo-
gensitzung.
Standen auf
einem Hoch-
hausdach und
warteten auf die
Niederkunft. Per
Anhalter durch die
Galaxie bei der
Regenbogensit-
zung am Ural.
Auch Lady Gaga
besuchte das
Opening der
GayHall-Veran-
staltung um in
Zeit und Raum ge-
spiegelt zweimal
am gleichen Ort
aufzutauchen.
Rocky und Rocka
gaben sich eins
auf die Zwölf bei
der Regenbogen-
sitzung am Stabilo
Boss.
Nachdem das Rentier an den Jordan
ging, blieben nur noch Alpaca-Ziegen
als Rohstofflieferantinnen für eine
Mütze übrig. QMassaka in Mannheim
an der Saine.

Hatten zwar blaue Irise aber waren alles andere als blauäugig wenn es um die Zerstörung der uns bekannten Zivilisation geht. Lollipop im CK im Vesuv.

Kuschelten vor, um später nicht sagen zu können, wir haben was verpasst. Imkerinnen bei Sugarbees.

ICH WEISS, WAS DU LETZTES WOCHENENDE GETAN HAST

gab.inqueery.de

Jetzt jede Woche neu: alle Partyfotos des vergan- genen Wochenendes

» TERMINKALENDER

SA, 3.3. Stardust Burlesque, Bel Air, Mannheim (S.27)
SA, 3.3.
Stardust Burlesque, Bel Air,
Mannheim (S.27)
DO, 1.3. König der Comics, Mal seh‘n Kino, Frankfurt (S.10)
DO, 1.3.
König der Comics, Mal
seh‘n Kino, Frankfurt (S.10)

1. DONNERSTAG

Szene

Frankfurt

10:00 Sportwear Gäste in Sportwear zahlen verbilligten Eintritt. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74 19:00 Junge Lesben von 14 bis 25 Jahren, offene Gruppe. LIBS, Alte Gasse 38 19:00 Wellnesstag Zu jeder vollen Stunde Aufguss aus 33 natürlichen Düften (bis 24:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11 20:00 Mädels, Mädels und Freunde Lockeres Chillen für Lesben und Freunde. CENTRAL, Elefantengasse 11 20:00 Ricky & Friends mit Dart. LA GATA, Seehofstr. 3 21:00 Karaoke Schände Deine lieb- sten Hits! HALO, Alte Gasse 26 21:00 Karaoke mit Olaf. MONTE CAR- LO, Alte Gasse 34 22:00 Dark Finsteres Treiben. STALL, Stiftstr. 22

Mainz/Wiesbaden

mit

Salat und drei Nudelgerichten. BAR JEDER SICHT, Hintere Bleiche 29, Mainz

Mannheim

15:00 FKK Sauna unten ohne. ATLANTIS SAUNA, Wöllnerstr. 10, Lud- wigshafen 22:00 Bingo Knack den Jackpot! ROSANELLIS, S2, 16

Stuttgart

20:00 Schlagerparty Andy spielt Hits aus der Vergangenheit. G. O. K., Guten- bergstr. 106 21:00 Karaoke Stuggitown singt bei Laura (bis 02:00). KC KINGS CLUB, Calwer Str. 21

Region

20:00 Gang Bang Prosecco Jede Gruppe von mind. 5 bekommt eine Flasche Prickelwasser zur Bestellung. BEL AMI, Liebigstr. 17, Gießen 21:00 Fistweek Ganz tieFF drinnen (men only). CULTEUM, Essenweinstr. 9, Karlsruhe

Kultur

Frankfurt

20:00 König der Comics Doku von Rosa von Praunheim über Ralf König von 2012. Anschließend Lesung mit Ralf König. MAL SEHN, Adlerflychtstra- ße 6 HH

Mainz/Wiesbaden

19:30 Magisches Kaleidoskop Benefiz-Ballettabend zugunsten der AH, mit werden Choreografien von Stefan Thoss und Jirí Kylián. HES-

19:00

KdO

Bio-Pasta-Abend

SISCHES STAATSTHEATER, Christian- Zais-Str. 3, Wiesbaden

2. FREITAG

Szene

Frankfurt

10:00 Naked Verbilligter Eintritt für alle nackten Gäste. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74 20:00 Schaumparty anschließend Wochenendsauna, durchgehend bis Montag früh. SAUNAWERK, Eschers- heimer Landstr. 88 21:00 Countdown into the Week- end Ladies only. LA GATA, Seehofstr. 3 21:00 Madam & Eve Lesbenparty vom Ladies-Lounge-Team mit DJane Geli. NACHTLEBEN, Kurt-Schumacher- Str. 45 21:00 Raten mit Renate Rateshow mit Renate vom Switchteam. SWITCH- BOARD, Alte Gasse 36

2.3.12 - 21 Uhr Raten Renate mit SWITCHBOARD Bar.Café der AIDS-Hilfe FFM e.V. Alte Gasse
2.3.12 - 21 Uhr
Raten Renate mit
SWITCHBOARD
Bar.Café der AIDS-Hilfe FFM e.V.
Alte Gasse 36 – 60313 Frankfurt am Main

22:00 Lolli-Pop 90s, Eurodance und Charts mit DJs Alex, Jaycap und Tom- Oliver. CK STUDIO, Alte Gasse 5 22:00 Apart Atlantispompeji Tanz die Apokalypse mit barbecute björn. ORANGE PEEL, Kaiserstr. 39 HH 22:00 We love Fridays Soul, RnB, Pop und Black im Basement. PIPER RED LOUNGE, Bleichstr. 38 22:00 Karaoke mit Steffen Kumm (bis 02:00). PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 22:00 Cuio Verdo Dresscode: nur Leder & Haut (bis 06:00)! STALL, Stiftstr. 22 23:00 Hexenclub Die Szene-After- hour. ZUR HEX, Elefantengasse 11 04:00 Afterhour für Nachtschwär- mer. MONTE CARLO, Alte Gasse 34 06:00 Happy Hour Alle Longdrinks halber Preis, vergünstigter Eintritt (bis 09:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11

32
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März 2012

SO, 11.3. Inches, CK Studio, Frankfurt (S.24) DO, 22.3. Forsythe Company, LAB, Frankfurt (S.21)
SO, 11.3.
Inches, CK Studio,
Frankfurt (S.24)
DO, 22.3.
Forsythe Company,
LAB, Frankfurt (S.21)
SA, 17.3. Les Peranza, Union Halle, Frankfurt (S.24)
SA, 17.3.
Les Peranza, Union
Halle, Frankfurt (S.24)

Mainz/Wiesbaden

20:00 Schlagerabend Die schönsten deutschen Schlager. CHAPEAU, Kleine Langgasse 4, Mainz

Mannheim

13:00 Extralange Saunanacht bis 08:00 morgens. GALILEO CITY SAU- NA, O7, 20 15:00 FKK Sauna unten ohne.

ATLANTIS SAUNA, Wöllnerstr. 10, Lud- wigshafen 21:00 AV Party Die Königsdisziplin (men only). JAILS, Angelstr. 33 21:00 Freaky Friday Mottoparty mit wechselnden Dekos. ROSANEL- LIS, S2, 16

22:00

(bis 12:00). MIXED CLUB ACTION, U5, 13

Stuttgart

21:00 Schwabenfete Bier-Happy- Hour. EAGLE, Mozartstr. 51 22:00 Gaydelight Wünsch Dir was Wunschmusikparty mit 100.000 Titeln zur Wahl. KC KINGS CLUB, Calwer Str. 21

Region

21:00 Fistweek Ganz tieFF drinnen (men only). CULTEUM, Essenweinstr. 9, Karlsruhe

Kultur

Frankfurt

20:00 König der Comics Doku von Rosa von Praunheim über Ralf König von 2012. MAL SEHN, Adlerflycht- straße 6 HH

21:00

goldisch Maus isst samstags dick‘ Supp in der Bäppi Ford Klinik (das Best of). THEATRALLALLA, Friedber- ger Ldstr. 296 22:00 Einfach gute Unterhaltung Travestieshow. GERDAS KLEINE WELT- BüHNE, Dietesheimer Str. 90, Mühl- heim / Main

Mainz/Wiesbaden

19:45 William Burroghs: A Man withhin US-Doku von 2011 über die Kultfigur der Beat-Generation. MURN- AU FILMTHEATER, Murnaustr. 6, Wies- baden 20:00 Das war ich nicht Bühnen- stück nach dem Roman von Kristof Magnusson HESSISCHES STAATSTHE- ATER, Christian-Zais-Str. 3, Wiesbaden

Bäppi la Belle Angela die

After Hour Durchfeiern mit Lili

3. SAMSTAG

Szene

Frankfurt

10:00 Naked Verbilligter Eintritt für alle nackten Gäste. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74

17:00 Wochenende! Durchgängig feiern bis Montag früh. MONTE CAR- LO, Alte Gasse 34 18:00 Cruising total Die Sexpar- ty vor dem Tanzen gehen. Kostenlos für alle unter 30 (Ausweis!). JEROME, Elbestr. 17 18:00 Leder-Flohmarkt tauschen, verkaufen, ausprobieren (bis 02:00). STALL, Stiftstr. 22 19:00 Kino im Kuss Ein liebevoll ausgesuchter schwullesbischer Strei- fen. KUSS41, Kurt-Schumacher-Str. 41 19:30 Mirkos Hessische Tapas Viergangmenü von Mirko Reeh (nur mit Reservierung). PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 20:00 Bearlounge Die beliebte Bärenparty - hier brummt es! LUCKYS MANHATTAN, Schäfergasse 27 21:00 Party bis zum Sonnenaufgang Ladies only. LA GATA, Seehofstr. 3 22:00 Roof 27+ Für Lesben ab 27 und schwule Freunde, mit Resi- dent Meggi. EURO DELI, Neue Main- zer Str. 60 22:00 Sweet like Chocolate Boo- tyshaking im Basement. PIPER RED LOUNGE, Bleichstr. 38 22:00 Just House des Homos lieb- stes Tanzfutter. PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 23:00 Killer Cow Rockabilly Edition DJs Leomeo und Lana Deliciousa. CK STUDIO, Alte Gasse 5 23:00 Hexenclub Die Szene-After- hour. ZUR HEX, Elefantengasse 11 01:00 Beardance Showdown Gut- schein für ein Freibier gibt‘s im Luckys (bis 06:00). STALL, Stiftstr. 22 04:00 Afterhour für Nachtschwär- mer. MONTE CARLO, Alte Gasse 34 06:00 Happy Hour Alle Longdrinks halber Preis, vergünstigter Eintritt (bis 09:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11

Mainz/Wiesbaden

21:00 80er/90er Jahre Party mit Tamara. BAR JEDER SICHT, Hintere Bleiche 29, Mainz

Mannheim

11:00 Lange Kinonacht mit Gra- tiskaffee und Snacks (bis 04:00). STU- DIO 7, Heinrich-Lanz-Str. 32 13:00 Extralange Saunanacht ab 20:00 Uhr stdl. Aufgüsse, Sauna bis 08:00 morgens. GALILEO CITY SAU- NA, O7, 20 20:00 Lello 007 BarClubbing Sause zum Siebenjährigen, Partymusik von DJ Tobi. LELLO, Berliner Str. 17 21:00 Maxx Leder- und Fetisch-Par- ty. JAILS, Angelstr. 33 21:00 Popo Club mit Tanzstange. ROSANELLIS, S2, 16 22:00 Stardust Burlesque mit DJ CK (Köln), Dragqueen La-Raw Vicious und Burlesque-Show. BEL AIR TERMINAL, Rennerswald 9, Brühl

SA, 31.3. 17 Jahre Club 78, Union Halle, Frankfurt (S.24)
SA, 31.3.
17 Jahre Club 78, Union
Halle, Frankfurt (S.24)
DO, 29.3. Karamba, Willy-Brandt- Halle, Mühlheim (S.20)
DO, 29.3.
Karamba, Willy-Brandt-
Halle, Mühlheim (S.20)

22:00 After Hour Durchfeiern mit Lili (bis 12:00). MIXED CLUB ACTION, U5, 13 23:00 SugarBees Club Frauenparty mit Don‘t Can DJ. DISCOTHEK ZWEI, T6, 14

Stuttgart

21:00 Die Party ist in vollem Gange mit Hits und Raps von heute. G. O. K., Gutenbergstr. 106 21:00 Zone + Gayzone-Fetischpar- ty nur für Jungs. TK KELLERGEWöLBE, Blumenstr. 29 22:00 In the Kings Club Die Sams- tags-House-Party. KC KINGS CLUB, Calwer Str. 21 22:00 Gayhall House, Elektro und Mixed Music von Resident-DJ Rob Medina. ZAPATA, Pragstr. 120

Region

21:00 Sensual Destiny Benefizparty zugunsten Queer Hanau, mit DJ WR. BRüCKENKOPF HU, Wilhelmstr. 15a, Hanau 21:00 Fistweek Ganz tieFF drinnen (men only). CULTEUM, Essenweinstr. 9, Karlsruhe

Kultur

Frankfurt

18:00 Liebesrausch Objektbetrach- tung und Gedankenaustausch mit Vin- cenz v. d. Rodau. KUNSTHAUS, Opel- str. 10, Rodgau 22:00 Einfach gute Unterhaltung Travestieshow. GERDAS KLEINE WELT- BüHNE, Dietesheimer Str. 90, Mühl- heim / Main

4. SONNTAG

Szene

Frankfurt

10:00 Frühstücksbuffet AYCE- Brunch (bis 15:00). PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a

10:00 Brunch Frühstücksbüffet (bis 13:00 Uhr). SWITCHBOARD, Alte Gasse 36 11:00 Sonntagsbrunch Der Commu- nitybrunch, AYCE (bis 14:30). LSKH, Klingerstr. 6 12:00 Nackt Show me yours, I‘ll

show you mine

12:00 Underwear Gäste in Under- wear zahlen verbillgten Eintritt. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74 14:00 Creamtime Selbstgebackene Torten und Wackers Kaffee (bis 18:00). SWITCHBOARD, Alte Gasse 36 15:00 Schaumparty bis 18:00.

JEROME, Elbestr. 17

METROPOL SAUNA, Große Friedber- ger Str. 7-11 18:00 Surprise, Surprise Dart kostenlos von 21-23 Uhr. LA GATA, Seehofstr. 3

18:00 Schaumparty Feuchter Spaß für Jung und Alt. SAUNAWERK, Eschersheimer Landstr. 88 18:00 Relax Ganz entspannt Druck ablassen (bis 02:00). STALL, Stiftstr. 22

Mannheim

14:00 Kaffeeklatsch Kaffee und Kuchen. KUSSMANN, T6, 19 15:00 TTS Tunten Torten Stamm- tisch Das neue Monnemer Sonntags- highlight. AMBIENTE, L 14, 6 16:00 Kaffeeklatsch Käffchen, Tratsch und Sektchen. CAFé KLATSCH, Hebelstr. 3 18:00 Naked What you see is what you get (men only). JAILS, Angelstr. 33

Stuttgart

11:00 Sonntagsbrunch Der Commu- nitybrunch (bis 14:00). AHS AIDSHIL- FE, Johannesstr. 19 15:00 GangBang-Party Mit Vielen Spaß gleichzeitig haben. G. O. K., Gutenbergstr. 106 16:00 Naked Zeig, was Du hast (Ein- lass bis 17:00). EAGLE, Mozartstr. 51 22:00 Weekend Finish mit DJ Houseability. KC KINGS CLUB, Cal- wer Str. 21

Kultur

Frankfurt

18:00 Liebesrausch Objektbetrach- tung und Gedankenaustausch mit Vin- cenz v. d. Rodau. KUNSTHAUS, Opel- str. 10, Rodgau

Stuttgart

20:00 Queerköpfe Radiosendung mit Lars Metze auf frs, UKW 99,2 (Kabel 102,1). SCHWULFUNK, ,

5. MONTAG

Szene

Frankfurt

17:00 Main Test Anonymer HIV- Schnelltest und / oder Syphilis-Test (bis 19:30). AG36 SCHWULES ZEN- TRUM, Alte Gasse 36

Immer montags:

Immer montags: DAS IST MEIN TEST!

DAS IST MEIN TEST!

» TERMINKALENDER

20:00 Oldies & Dart mit Ricky. LA GATA, Seehofstr. 3 22:00 Hard Hands Rot-grau-schwar- zer Schlagabtausch. STALL, Stiftstr. 22

Mainz/Wiesbaden

16:00 HIV-Test Kostenloser, ano- nymer, serologioscher HIV-Test, ohne Anmeldung, bis 19 Uhr AIDSHILFE WI, Karl-Glässing-Str. 5, Wiesbaden

Region

20:00 Spieleabend It‘s just a Game. BEL AMI, Liebigstr. 17, Gießen

Kultur

Frankfurt

18:00 Pulse for Art 84 Foto-Gemäl- de von Karin Tart. PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 20:00 Radio SUB Schwul, unter- haltsam, bunt auf FM 91,8 / Kabel 99,85 oder radiosub.de (bis 22:00). RADIO SUB, ,

/ Kabel 99,85 oder radiosub.de (bis 22:00). RADIO SUB, , Region 18:00 Ganz schön queer Schwulles-

Region

18:00 Ganz schön queer Schwulles- bisches Radiomagazin (bis 20:00), Antenne 103,4; Kabel 99,85. GANZ SCHöN QUEER, ,

6. DIENSTAG

Szene

Frankfurt

15:00 Café Karussell: Klatsch mit Aetschy Gespräch mit Ecevit Keskin. SWITCHBOARD, Alte Gasse 36 18:00 Uwe kocht für Dich kosten- loser Eintopf für Saunagäste (bis 04:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11 20:00 Karaoke mit Steffen Kumm. LUCKYS MANHATTAN, Schäfergasse 27 22:00 JunXX-Schaumparty mit reduziertem Eintritt für alle unter 30 (bis 02:00). Happy Hour (1/2 Getränke- preise bis 24:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11 22:00 Happy Tuesday Happy Hour (bis 24:00). STALL, Stiftstr. 22

Mannheim

18:00 Deltaboys Schwule Jugend- gruppe (23-30 Jahre, bis 20:00). FORUM JUGENDKULTURZENTRUM, Neckarpromenade 46 21:00 Wünsch Dir was Musik und Shots nach Wahl. ROSANELLIS, S2, 16

Stuttgart

14:00 Partnertag 2 für 1 2 Per- sonen, ein Eintritt. VIVA SAUNA, Char- lottenstr. 38 22:00 Karaoke Singe für Ruhm und Reichtum. MONROES, Schulstr. 3

Kultur

Frankfurt

11:00 Radio SUB Wdh. vom Vortag. Auf FM 91,8 / Kabel 99,85 oder radio- sub.de. RADIO SUB, ,

7. MITTWOCH

Szene

Frankfurt

12:00 Bärensauna für alle mit dickem Fell. SAUNAWERK, Eschers- heimer Landstr. 88 15:00 Back to the 80s Pop til you drop. HALO, Alte Gasse 26 20:00 Themenabend jeder Mittwoch ist anders. LA GATA, Seehofstr. 3 20:00 Flirtparty Singleparty mit Kup- pelmutter Jessica Walker. LUCKYS MANHATTAN, Schäfergasse 27 22:00 eXercise Sportdress & less (bis 04:00). STALL, Stiftstr. 22 22:00 Persico-Party Schlager, bis der Arzt kommt. ZUR HEX, Elefan- tengasse 11

Mainz/Wiesbaden

20:30 Kino am Mittwoch Lesbisches Historiendrama, UK 2010. BAR JEDER SICHT, Hintere Bleiche 29, Mainz

Mannheim

21:00 Sing Star Night Der Karaokes- pass. ROSANELLIS, S2, 16

Region

21:30 Bingoabend mit Mr. Belamin- go. BEL AMI, Liebigstr. 17, Gießen

Kultur

Frankfurt

19:30 Citygames - Mord frei Haus Interaktives Krimi-Dinner mit Vanes- sa P. PUT EVENTBüHNE, Bachmann- str. 2-4

8. DONNERSTAG

Szene

Frankfurt

10:00 Sportwear Gäste in Sportwear zahlen verbilligten Eintritt. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74 19:00 Junge Lesben von 14 bis 25 Jahren, offene Gruppe. LIBS, Alte Gasse 38 19:00 Wellnesstag Zu jeder vollen Stunde Aufguss aus 33 natürlichen Düften (bis 24:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11 20:00 Mädels, Mädels und Freunde Lockeres Chillen für Lesben und Freunde. CENTRAL, Elefantengasse 11 20:00 Ricky & Friends mit Dart. LA GATA, Seehofstr. 3 21:00 Karaoke Schände Deine lieb- sten Hits! HALO, Alte Gasse 26 21:00 Karaoke mit Olaf. MONTE CAR- LO, Alte Gasse 34 22:00 Dark Finsteres Treiben. STALL, Stiftstr. 22

Mannheim

15:00 FKK Sauna unten ohne. ATLANTIS SAUNA, Wöllnerstr. 10, Lud- wigshafen 22:00 Bingo Knack den Jackpot! ROSANELLIS, S2, 16

Stuttgart

20:00 Schlagerparty Andy spielt Hits aus der Vergangenheit. G. O. K., Guten- bergstr. 106 21:00 Karaoke Stuggitown singt bei Laura (bis 02:00). KC KINGS CLUB, Calwer Str. 21

Region

20:00 Gang Bang Prosecco Jede Gruppe von mind. 5 bekommt eine Flasche Prickelwasser zur Bestellung. BEL AMI, Liebigstr. 17, Gießen

Kultur

Frankfurt

20:00 Cesc Gelabert Schwarz weiß zeigen (Tanztheater). FRANKFURT LAB, Schmidtstrasse 12 22:00 König der Comics Doku von Rosa von Praunheim über Ralf König von 2012. MAL SEHN, Adlerflycht- straße 6 HH

Mannheim

20:00 Céline Bouvier Wechseljah- re (Travestie). KLAPSMüHL AM RAT- HAUS, D6, 3

9. FREITAG

Szene

Frankfurt

10:00 Naked Verbilligter Eintritt für alle nackten Gäste. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74 20:00 Ladies Takeover Friday Der Lesbenkneipenabend. BLAUE ENTE, Schloßstr. 24 20:00 Gudrun Ranftl Von wegen Ent- spannung! Ein Yogakrimi (Autorenle- sung). PRAXIS AM URSELBACH, Neu- torallee 8, Oberursel 20:00 Mord zum Dessert Dinner mit interaktivem Krimispiel. PULSE LOUN- GE, Bleichstr. 38a 20:00 Schaumparty anschließend Wochenendsauna, durchgehend bis Montag früh. SAUNAWERK, Eschers- heimer Landstr. 88 21:00 Countdown into the Week- end Ladies only. LA GATA, Seehofstr. 3 22:00 We love Fridays Soul, RnB, Pop und Black im Basement. PIPER RED LOUNGE, Bleichstr. 38 22:00 Cuio Verdo Dresscode: nur Leder & Haut (bis 06:00)! STALL, Stiftstr. 22 23:00 Free Friday Der neue Freitag. CK STUDIO, Alte Gasse 5 23:00 Atomic Queer Indie Pop mit Resi- dent DJ Pol und Gast Action!Mike. NACHT- LEBEN, Kurt-Schumacher-Str. 45 23:00 Hexenclub Die Szene-After- hour. ZUR HEX, Elefantengasse 11 04:00 Afterhour für Nachtschwär- mer. MONTE CARLO, Alte Gasse 34 06:00 Happy Hour Alle Longdrinks halber Preis, vergünstigter Eintritt (bis 09:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11

Mainz/Wiesbaden

22:00 Warm ins Wochenende Schwullesbische AStA-Party mit DJ Andy. KULTURCAFé (Q-KAFF), Johann- Joachim-Becher-Weg 5, Mainz

Mannheim

13:00 Extralange Saunanacht bis 08:00 morgens. GALILEO CITY SAU- NA, O7, 20 15:00 FKK Sauna unten ohne. ATLANTIS SAUNA, Wöllnerstr. 10, Lud- wigshafen 21:00 Red Night TieFFe Erfahrungen (men only). JAILS, Angelstr. 33 21:00 Freaky Friday Mottoparty mit wechselnden Dekos. ROSANEL- LIS, S2, 16 22:00 Gays and Friends in Heaven Die Kultparty! KLANGFABRIK IM LUD- WIQ, Yorckstr. 2, Ludwigshafen

KLANGFABRIK IM LUD- WIQ, Yorckstr. 2, Ludwigshafen 22:00 After Hour Durchfeiern mit Lili (bis 12:00). MIXED

22:00 After Hour Durchfeiern mit Lili (bis 12:00). MIXED CLUB ACTION, U5, 13 06:00 Morning Clubbing Afterparty mit DJs Blondie & Moeder Jam. ROSA- NELLIS, S2, 16

Stuttgart

21:00 Schwabenfete Bier-Happy- Hour. EAGLE, Mozartstr. 51 22:00 Friday Night Best of House & Gay Classics. KC KINGS CLUB, Cal- wer Str. 21

Kultur

Frankfurt

21:00 Bäppi la Belle Angela die goldisch Maus isst samstags dick‘ Supp in der Bäppi Ford Klinik (das Best of). THEATRALLALLA, Friedber- ger Ldstr. 296 22:00 Einfach gute Unterhaltung Travestieshow. GERDAS KLEINE WELT- BüHNE, Dietesheimer Str. 90, Mühl- heim / Main

Mannheim

20:00 Céline Bouvier Wechseljah- re (Travestie). KLAPSMüHL AM RAT- HAUS, D6, 3

10. SAMSTAG

Szene

Frankfurt

10:00 Naked Verbilligter Eintritt für alle nackten Gäste. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74 17:00 Wochenende! Durchgängig feiern bis Montag früh. MONTE CAR- LO, Alte Gasse 34 18:00 Cruising total Die Sexpar- ty vor dem Tanzen gehen. Kostenlos für alle unter 30 (Ausweis!). JEROME, Elbestr. 17 18:00 Maskenparty Für den geheim- nisvollen Extra-Kick. SAUNAWERK, Eschersheimer Landstr. 88 21:00 Party bis zum Sonnenauf- gang Ladies only. LA GATA, See- hofstr. 3 21:00 Joshis Ladies Lounge Girls only. LUCKYS MANHATTAN, Schäfer- gasse 27 22:00 Sweet like Chocolate Boo- tyshaking im Basement. PIPER RED LOUNGE, Bleichstr. 38 22:00 Just House des Homos lieb- stes Tanzfutter. PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a 22:00 Stall Classic Home of fun & feddisch. STALL, Stiftstr. 22 23:00 Pleasure XXX Porno-Party mit Rafha (Madrid). CK STUDIO, Alte Gasse 5 23:00 Hexenclub Die Szene-After- hour. ZUR HEX, Elefantengasse 11 04:00 Afterhour für Nachtschwär- mer. MONTE CARLO, Alte Gasse 34 06:00 Happy Hour Alle Longdrinks halber Preis, vergünstigter Eintritt (bis 09:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11

Mannheim

11:00 Lange Kinonacht mit Gra- tiskaffee und Snacks (bis 04:00). STU- DIO 7, Heinrich-Lanz-Str. 32 13:00 Extralange Saunanacht ab 20:00 Uhr stdl. Aufgüsse, Sauna bis 08:00 morgens. GALILEO CITY SAU- NA, O7, 20 17:30 Fickstutenmarkt Einlass Stu- ten bis 18:30, Hengste von 19:00- 20:00. Men only! JAILS, Angelstr. 33 20:00 Willy Party mit DJ Sunflower. AMBIENTE, L 14, 6

Januar 2012 » COMMUNITY The next Generation Acht Frankfurter, groß rauskommen die 2012 » WellNess
Januar 2012
» COMMUNITY
The next
Generation
Acht Frankfurter,
groß
rauskommen die 2012
» WellNess
Kerle
im Dampf
Der gab-Sauna Check
»
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März 2012

33
33

» TERMINKALENDER

21:00 Bondageparty Fesselnder Spaß! JAILS, Angelstr. 33 21:00 Popo Club mit Tanzstange. ROSANELLIS, S2, 16 22:00 After Hour Durchfeiern mit Lili

(bis 12:00). MIXED CLUB ACTION, U5, 13 22:00 Gaywerk ganz anders Re- Opening DJs Tobias Vetter (70s 80s 90s), Marquez (Dance), Bulldoza (RnB) und Tim Etzel (Elektro). MS CONNEXI-

ON, Angelstr. 33

23:00 Ponyclub mit DJs MoERockZ, Jelly oder Monophonic. DISCOTHEK ZWEI, T6, 14

Stuttgart

21:00 Black Leather Night Fetischpar- ty mit Dresscode. EAGLE, Mozartstr. 51 21:00 Die Party ist in vollem Gange mit Hits und Raps von heute. G. O. K., Gutenbergstr. 106 22:00 In the Kings Club Die Sams- tags-House-Party. KC KINGS CLUB, Calwer Str. 21 22:00 Lovepop vs. QueerBeatz Kommerz trifft Abgedreht mit DJs NT und La Breeze. LEHMANN, Seiden- str. 20

Region

22:00 Adams Sin Schwule Partyrei- he, DJane Meggy mit Special Musikvi- deo-Show. NACHTSALON, Bahnhofstr. 31a, Marburg

Musikvi- deo-Show. NACHTSALON, Bahnhofstr. 31a, Marburg ➠ Kultur Frankfurt 20:00 Chantal Chabraque & Tony Riga

Kultur

Frankfurt

20:00 Chantal Chabraque & Tony Riga Love und Lieder (Chanson, Pop & Gedichte). ODYSSEE KULT, Weber-

str. 77

21:00 Bäppi la Belle Angela die goldisch Maus isst samstags dick‘ Supp in der Bäppi Ford Klinik (das Best of). THEATRALLALLA, Friedber- ger Ldstr. 296 22:00 Einfach gute Unterhaltung Travestieshow. GERDAS KLEINE WELT- BüHNE, Dietesheimer Str. 90, Mühl- heim / Main

Mannheim

20:00 Céline Bouvier Wechseljah- re (Travestie). KLAPSMüHL AM RAT- HAUS, D6, 3 20:30 Mark Ashley You‘re my Heart (Pop). ALTE SEILEREI, Angelstr. 33

Stuttgart

Kaba-Reh 10 Jahre „Coming

out!“ (Theaterstück). ZENTRUM WEI-

20:00

ßENBURG, Weißenburgstr. 28a

11. SONNTAG

Szene

Frankfurt

10:00 Frühstücksbuffet AYCE- Brunch (bis 15:00). PULSE LOUNGE, Bleichstr. 38a

11:00 Sonntagsbrunch Der Commu- nitybrunch, AYCE (bis 14:30). LSKH, Klingerstr. 6 12:00 Nackt Show me yours, I‘ll

JEROME, Elbestr. 17

12:00 Underwear Gäste in Under- wear zahlen verbillgten Eintritt. NEW MAN IM WOS, Kaiserstr. 74 14:00 Creamtime Selbstgebackene Torten und Wackers Kaffee (bis 18:00). SWITCHBOARD, Alte Gasse 36

15:00 Schaumparty bis 18:00. METROPOL SAUNA, Große Friedber- ger Str. 7-11 18:00 Inches Underwearparty, men only. Strictly shirtless! Einlass bis 20:00. CK STUDIO, Alte Gasse 5 18:00 Surprise, Surprise Dart kostenlos von 21-23 Uhr. LA GATA, Seehofstr. 3

show you mine

kostenlos von 21-23 Uhr. LA GATA, Seehofstr. 3 show you mine 18:00 Schaumparty Feuchter Spaß für

18:00 Schaumparty Feuchter Spaß für Jung und Alt. SAUNAWERK, Eschersheimer Landstr. 88 18:00 Relax Ganz entspannt Druck ablassen (bis 02:00). STALL, Stiftstr. 22

Mainz/Wiesbaden

11:00 Sonntagsbrunch mit Tamara, AYCE (bis 14:00). BAR JEDER SICHT, Hintere Bleiche 29, Mainz

Mannheim

13:00 Bärensauna der Mannheim Bears (offen für alle). ATLANTIS SAU- NA, Wöllnerstr. 10, Ludwigshafen 14:00 Kaffeeklatsch Kaffee und Kuchen. KUSSMANN, T6, 19 15:00 TTS Tunten Torten Stamm- tisch Das neue Monnemer Sonntags- highlight. AMBIENTE, L 14, 6 16:00 Kaffeeklatsch Käffchen, Tratsch und Sektchen. CAFé KLATSCH, Hebelstr. 3 18:00 Naked What you see is what you get (men only). JAILS, Angelstr. 33

Stuttgart

15:00 Naked Party Es wird heiß! G. O. K., Gutenbergstr. 106 16:00 Underwear Lecker verpackt (Einlass bis 17:00). EAGLE, Mozartstr. 51 22:00 Weekend Finish mit DJ Houseability. KC KINGS CLUB, Cal- wer Str. 21

Kultur

Stuttgart

20:00 Regenbogenschaf Radiosen- dung mit Sven Tröndle auf frs, UKW 99,2 (Kabel 102,1). SCHWULFUNK, ,

12. MONTAG

Szene

Frankfurt

17:00 Main Test Anonymer HIV- Schnelltest und / oder Syphilis-Test (bis 19:30). AG36 SCHWULES ZEN- TRUM, Alte Gasse 36 20:00 Oldies & Dart mit Ricky. LA GATA, Seehofstr. 3 22:00 Hard Hands Rot-grau-schwar- zer Schlagabtausch. STALL, Stiftstr. 22

Region

20:00 Spieleabend It‘s just a Game. BEL AMI, Liebigstr. 17, Gießen

Kultur

Frankfurt

20:00 Radio SUB Schwul, unter- haltsam, bunt auf FM 91,8 / Kabel 99,85 oder radiosub.de (bis 22:00). RADIO SUB, ,

13. DIENSTAG

Szene

Frankfurt

18:00 Uwe kocht für Dich kosten- loser Eintopf für Saunagäste (bis 04:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11 20:00 Karaoke mit Steffen Kumm. LUCKYS MANHATTAN, Schäfergasse 27 22:00 JunXX-Schaumparty mit reduziertem Eintritt für alle unter 30 (bis 02:00). Happy Hour (1/2 Getränke- preise bis 24:00). METROPOL SAUNA, Große Friedberger Str. 7-11 22:00 Happy Tuesday Happy Hour (bis 24:00). STALL, Stiftstr. 22

Mannheim

18:00 Deltaboys Schwule Jugend- gruppe (23-30 Jahre, bis 20:00). FORUM JUGENDKULTURZENTRUM, Neckarpromenade 46 21:00 Wünsch Dir was Musik und Shots nach Wahl. ROSANELLIS, S2, 16

Stuttgart

14:00 Partnertag 2 für 1 2 Per- sonen, ein Eintritt. VIVA SAUNA, Char- lottenstr. 38 22:00 Karaoke Singe für Ruhm und Reichtum. MONROES, Schulstr. 3

Kultur

Frankfurt

11:00 Radio SUB Wdh. vom Vortag. Auf FM 91,8 / Kabel 99,85 oder radio- sub.de. RADIO SUB, ,

14. MITTWOCH