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Die Dresdner Freimaurerlogen und ihre Wohltätigkeitseinrichtungen im 18. und 19.

Jahrhundert Die den Dresdner Freimaurerlogen gewidmete Ausstellung setzt sich mit einem bisher von der Öffentlichkeit wenig beachteten Kapitel der Stadtgeschichte auseinander: Die Bauhütten, die vor allem im 18. und 19. Jahrhundert eine rege, von den freimaurerischen Idealen der Toleranz und Menschenliebe, der Geistes- und Gewissensfreiheit geprägte Tätigkeit entfalteten, wurden im Dritten Reich verboten und mussten sich im August 1935 auflösen. Nach 1945 verhinderte die DDR eine Wiederbelebung des Logenlebens. Erst im November 1991 nahm die 1738 gegründete Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" ihre Arbeit erneut auf und 1998 dann die Loge "Zum goldenen Apfel", die 1776 in Wildenfels gestiftet worden war und ihren Sitz 1781 nach Dresden verlegt hatte. Das von dem Freimaurer Wolfgang Amadeus Mozart vertonte Weihelied "Brüder reicht die Hand zum Bunde" wurde zum Motto der Ausstellung. Sie beleuchtet in 14 Kapiteln die Entwicklungsgeschichte dieser Logen von ihren Anfängen bis zu den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und würdigt deren Verdienste um die Wohlfahrtspflege. Sie dokumentiert aber insbesondere auch das künstlerische Schaffen zahlreicher Logenbrüder, die als Kapellmeister, Musikdirektoren, Kammermusiker, Sänger, Musiklehrer, Hoforganisten und Kreuzkantoren im Musikleben der sächsischen Residenz eine wichtige Rolle spielten und sich daneben in ihren Werkstätten um die künstlerische Ausgestaltung der rituellen Arbeiten und Jubelfeste, der Brudermahle, Tafel- und Trauer-Logen verdient machten. Die Exposition gilt des Weiteren solchen Dresdner Freimaurern, die als Dichter und Dramaturgen, Maler und Kupferstecher, als Ärzte und Rechtsanwälte, Geographen, Ingenieure und Universitätslehrer zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des geistig-kulturellen Lebens gehörten. Gezeigt werden Druckschriften und Kupferstiche, die einen Einblick in das Logenleben und die Rituale der Freimaurer gewähren. Daneben sind Liederbücher, Gedichte und zahlreiche Fotografien von Logenbeamten zu sehen, aber auch Notendrucke und -handschriften von den Kantaten und Gesängen, welche die musikalischen Brüder für die Musikaufführungen anlässlich der Feste und Jubiläen ihrer Bauhütten komponierten. Außerdem können mehrere Exponate besichtigt werden, die die SLUB als Leihgaben von den Dresdner Freimaurerlogen erhalten hat, wie beispielsweise die Bijous der Logen "Zum goldenen Apfel" und "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute", einen Logenhammer und Maurerschurze. Die SLUB besitzt einen vielfältigen und umfangreichen Bestand an dresdenspezifischen Freimaurer-Schriften, aus dem jedoch aus Platzgründen nur eine kleine Auswahl präsentiert werden konnte. Ganz verzichtet werden musste auf die Darstellung der 1893 gegründeten "Loge zum goldenen Kreuz", der seit 1906 arbeitenden Loge "Zu den drei Adlern" und der 1911 ins Leben gerufenen Loge "Zum flammenden Stern."

Die Kleinodien und symbolischen Werkzeuge der Freimaurer

I.1 Bijou der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" mit Band. Dresden, ca. 1991. Leihgabe von Karl-Dieter Holz, Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Das Bijou wird dem Suchenden bei der Aufnahme in eine Freimaurer-Loge als Zeichen der Zugehörigkeit verliehen. Das auf der Rückseite mit der Inschrift: "Zu den drei Schwertern im Orient Dresden Nr. 3 1739-1991" versehene Logenabzeichen am blauen Band zeigt drei von einem Rautenkranz umgebene Schwerter und die drei Zeichen für die Sternbilder Löwe, Jungfrau und Waage. Der Name der Loge "Asträa zur grünenden Raute" verweist auf das Sternbild "Jungfrau". Ehe die griechische Göttin "Asträa" im Tierkreis als "Jungfrau" glänzte, weilte sie als letzte der Gottheiten unter den verderbten Menschen. In der Kunst wird sie mit Waage und Sternenkreuz dargestellt. Ihre Wiederkehr soll für die Menschheit die Erlösung von Zank und Streit und den Anbruch des zweiten Goldenen Zeitalters bedeuten. Die "Jungfrau" gilt als Symbol der Hoffnung auf kommende bessere Zeiten.

I.2 Bijou der Loge "Zum goldenen Apfel" mit Band. Abguss vom Original aus dem Jahre 1901. Feinsilber, Apfel mit vergoldeter Oberfläche. Dresden, ca. 2001. Leihgabe von Karl-Dieter Holz, Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Das Abzeichen der Loge "Zum goldenen Apfel" zeigt die unter einer Krone angeordneten und von einer Bruderkette umschlossenen Freimaurer-Symbole: Zirkel, Winkelmaß und goldener Apfel. Es trägt die Aufschrift. "Gegründet 1776. Gest[iftet] v[on] [den] B[undes]Br[üdern] Ernst Grumbt & Bruno Naumann 1901." Das von der "Dresdner Medaillen-Münze" gefertigte Original des Bijous stifteten der Kommerzienrat Ernst Grumbt, der seit seit 24. Juni 1871 der Apfel-Loge angehörte, und der 1875 in die Bauhütte aufgenommene Nähmaschinen-Fabrikant Bruno Naumann anlässlich des 125jährigen Bestehens der Loge "Zum goldenen Apfel".

I.3 Logenhammer. Holz mit Kupfer. Dresden, um 2000. Leihgabe von Karl-Dieter Holz, Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Zu allen Zeiten wurde der Hammer als Symbol der Kraft und Ausdauer, der Macht und Stärke angesehen. Seit wann dieser in der Loge gebräuchlich ist, lässt sich nicht genau

5 Ein Paar weiße Frauenhandschuhe. Baumwolle. Aus einer Verordnung für die Freimaurerei vom Jahre 1736 geht jedoch hervor. 20.bestimmen. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. I. Die Frauenhandschuhe sind ein Gruß der Loge an die von den Arbeiten der Bauhütte ausgeschlossene Schwester. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. dass die Stunden der maurerischen Arbeiten im Tempel ihre Früchte tragen und dass die Stunden der frohen Bruderfeste ihre sittliche Würde bewahren. Der Freimaurer weiß. bürgerte sich bereits im letzten Drittel des 17. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". befruchtende und ordnende Element innerhalb des Bruderkreises ist. dass bei den Zusammenkünften der Logenbrüder nach den Hammerschlägen des Groß-Meisters und des Groß-Vorstehers ein allgemeines Stillschweigen herrschen sollte. Die Handschuhe sind ein symbolischer Bestandteil der freimaurerischen Bekleidung. der das erleuchtende. Mit drei Hammerschlägen sorgt er dafür. Der Brauch. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel".4 Ein Paar weiße Handschuhe. dem Neophyten bei der Aufnahme ein Paar Handschuhe zu seinem eigenen Gebrauch und ein Paar Frauenhandschuhe zu überreichen. in seiner rechten Hand den Hammer als ein Zeichen der ihm durch das Gesetz verliehenen Macht. Jahrhundert. Jahrhundert. Noch heute führt der Meister vom Stuhl. . dass seine Hände bei der maurerischen Arbeit rein zu bleiben haben. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Jahrhunderts ein. I. Ziegenleder. 20. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. dass der geistige Bau nur in und durch Ordnung bestehen und gefördert werden kann und leistet darum dem Hammerschlag seines Logenmeisters mit freiem Willen Gehorsam. Der neuaufgenommene Bruder erhält die Handschuhe als Zeichen dafür.

Februar 1915 von der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" bei seiner Aufnahme in den Freimaurerbund überreicht. Jahrhundert.Die Handschuhe wurden dem Landesvermesser Felix Bönisch am 15. Der Schurz wird in den Einweihungsritualen in gradspezifischer Ausstattung überreicht. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. . Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". die mit einem Knopfloch an der Kleidung befestigt wurde. Die Schurze waren früher weder eingefasst noch gefüttert. Aus dem eigentlichen Werkschurz entwickelte sich im Laufe der Zeit der Symbolschurz. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. 20. I. Jahrhundert.6 Maurerschurz eines Lehrlings. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der Schurz des zum Meister erhobenen Bruders ist ebenfalls weiß mit blauen Randborten. Ziegenleder und Seide. der mit einer Klappe versehen war. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Leder mit blauen Randborten.7 Maurerschurz eines Gesellen. Nach der Beförderung zum Gesellen trägt der Freimaurer einen weißen Schurz mit blauen Randborten. Die ursprüngliche Form des Sinnbilds der Arbeit entsprach dem bis zu den Knöcheln reichenden Werkschurz. Die für seine Ehefrau bestimmten Handschuhe sind ein Symbol für reines Fühlen und Handeln. 20. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Der in den Lehrlingsgrad aufgenommene "Suchende" erhält einen weißen Schurz ohne Zusätze. I. Zur Bekleidung des Freimaurers gehört neben den weißen Handschuhen auch der zumeist aus Leder gefertigte Maurerschurz. aber zusätzlich mit drei blauen Rosetten bestickt. Mit Rücksicht auf die Kleider der Symbolmaurer wurde das mit Bleichmitteln imprägnierte Leder jedoch schon bald mit Seide oder Leinen unterlegt.

In seinen Händen hält er den Logenhammer. Auf dem Logen-Becher sind neben dem Namen des Besitzers. November 1899 als musikalischer Bruder in die Apfel-Loge aufgenommen wurde. Geschliffenes Glas. In der Bildmitte sitzt der damalige Meister vom Stuhl. auch die Abzeichen der Loge "Zum goldenen Apfel" und der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" eingraviert. Der Kammermusiker Emil Sehnert. Das Amt des ersten zugeordneten Meisters vom Stuhl verwaltete 1926 der verantwortliche Schriftleiter der Dresdner Nachrichten. Zum Beamtenrat gehörten auch die Musikmeister der Loge. übte die Funktion des Ersten Musikmeisters aus. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. Ihm zur . Den Becherrand schmückt das Symbol für die Bruderkette. Jahrhundert. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Leihgabe von Karl-Dieter Holz.9 Beamtenrat der Loge "Zum goldenen Apfel" [im] Or[ient] Dresden im 150. Sein Stellvertreter war der Geiger Franz Willy Reiner. Jahre ihres Bestehens. Über dem Namen des Meisters vom Stuhl der Apfel-Loge sind Zirkel und Winkelmaß angeordnet. 20. I. das des zweiten stellvertretenden Stuhlmeisters Baurat Walter Meng. Der Pianist und Komponist August Feigerl wirkte als Zweiter Musikmeister und war für die Instrumentalmusik seiner Bauhütte zuständig. Arthur Bruno Zwintscher. 1926. Die Aufnahme entstand im Saal des Logenhauses an der Ostra-Allee. Fotografie. Karl-Dieter Holz. der von 1896 bis 1936 als Fagottist der Staatskapelle angehörte und am 3.I. Reproduktion: Deutsche Fotothek. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel".8 Kanone. Dresden. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Schuldirektor Julius Hermann Papsdorf.

Jahrhundert.10 Teller eines Lehrlings. die den Freimaurern als Lehrzeichen für Gottes Macht und Allgegenwart gelten. Winkelmaß und der vierundzwanzigzöllige Maßstab. Die sieben großen Sterne versinnbildlichen die himmlischen Wohnungen der Seeligen. Sonne und Mond. 20. Bemaltes Porzellan. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Leihgabe von Karl-Dieter Holz. Markus-Kirche. um nicht nur seiner Arbeit.11 Teller eines Gesellen. Bemaltes Porzellan. die auf einer Säule steht. Der Teller des Gesellen zeigt die drei Großen und die drei Kleinen Lichter der . angeordnet. Friedrich Robert Nötzold. sondern auch allen anderen menschlichen Pflichten nachkommen zu können. Vor der Säule befinden sich Zirkel. seine Zeit gut einzuteilen. Auf dem Teller ist eine Weltkugel zu sehen. Mit Hilfe des Werkzeuges soll er lernen. Jahrhundert. im Osten und Westen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Dieses Symbol für Gottes Schöpfung umschlingt eine Bruderkette. 20.Seite stand der Kantor der St. sind zu beiden Seiten der Weltkugel. Der Lehrling muss diesen entsprechend den 24 Stunden des Tages gefertigten Maßstab an seine Handlungen anlegen. I. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". zu der drei Stufen führen. I. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.

Eine andere Erklärung des Buchstaben G sagt. Bemaltes Porzellan.die drei Leitgedanken der Freimaurerei. Im Vordergrund des Meister-Tellers sind Zirkel und Winkelmaß abgebildet. von Entstehen und Vergehen in der Natur und im menschlichen Leben symbolisiert. Englische Freimaurer sind der Ansicht. I. Sie gelten als Zeichen für die Unsterblichkeit. Bibel. Sie muss der Freimaurer bei seinem Eingang in den Ewigen Osten beschreiten.Freimaurerei. die den Blick auf eine Winkelwaage freigibt. Die drei Kleinen Lichter brennen auf den Säulen der Weisheit. Gravitatio. Um die beiden Säulen des Tempels sowie um Zirkel und Winkelmaß ranken sich Akazienzweige. die hebräischen Anfangsbuchstaben für Klugheit. G bedeutet GOD. für rechtschaffene und gewissenhafte Lebensführung. dass er für die fünf Begriffe der Schöpfung steht: Genesis. das dem Pentagramm eingeschrieben ist. das Pentagramm. Geometria. welches den steten Wechsel von Licht und Finsternis. Der Zirkel steht für die Menschenliebe und das Winkelmaß. Jahrhundert. Neben den drei Großen Lichtern befindet sich der Logenhammer. Im Bildhintergrund sind im Westen ein rauer (Symbol für den Lehrling) und im Osten ein kubischer Stein (Symbol für den Gesellen) platziert. 20. Genius. Die Geometrie gilt als Wissenschaft des Gesellen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Unter dem Altar sind Winkelwaage und Maurerkelle zu sehen. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. Mit Hilfe der Kelle soll der Geselle die einzelnen kubischen Steine fest miteinander verbinden. Winkelmaß und Zirkel liegen auf dem Altar. Das Pentagramm zeichnet sich durch seine perfekte Geometrie aus. . verweist auf die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz. Hauptmotiv des Gesellengrades ist der Flammende Stern. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Dahinter befinden sich die zwei Vorhof-Säulen des Salomonischen Tempels. Generatio. deshalb wird das G. und das musivische Pflaster.12 Teller eines Meisters. Schönheit und Stärke. Jachin und Boas. das Abzeichen des Meisters vom Stuhl.D. Es befindet sich hinter dem Altar. Die geöffnete Pforte in der Mittleren Kammer des Tempels. Stärke und Schönheit . oder G.. als Hinweis auf Geometrie interpretiert. zu deutsch Gott. Die Winkelwaage ist das Abzeichen des Ersten Aufsehers der Loge und steht für die Gleichheit aller Menschen.O.

und ihm brüderliche Freundschaft zu erzeigen. Neben Gebrauchsgegenständen. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. Wir empfehlen daher Ihn. Jahrhundert vielfältige Artikel mit freimaurerischer Symbolik verbreitet. ordnet der Zirkel das Gefühlsleben des Freimaurers. Aufseher und Secretair der unter Constitution und Direction der Großen Freimaurer Loge Royal York zur Freundschaft arbeitenden S[ehr] E[hrwürdigen] G[erechten] und V[ollkommenen] S[an]ct Johannis-Loge zur gekrönten Schlange im Or[ient] von Görlitz bezeugen und beurkunden hierdurch. seine seelische Einstellung zur Brüderschaft und zur gesamten Menschheit. Porzellan. Meister vom Stuhl Karl Friedrich Schubert. Leihgabe von Karl-Dieter Holz.I. waren im 19. und bitten dieselben Ihn bei ihren Arbeiten in dem vorbenannten Grade zuzulassen. als Zeichen seiner Amtsgewalt und zur steten Mahnung an die ihm auferlegten Pflichten. Zigarettenetuis oder Uhren waren beliebte Geschenke der Logenmitglieder untereinander. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. dass nach den Gesetzen und Statuten der K[öniglichen] K[unst] der Bruder Johann Gottlob Schneider.13 Aschenbecher. Zweiter Aufseher Karl Maurer. Auf dem ausgestellten Aschenbecher sind Winkelmaß und Zirkel dargestellt. Secretarius . allen S[ehr] E[hrwürdigen] G[erechten] und V[ollkommenen] Logen als einen aechten Freimaurer und guten Bruder. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". ausgestellt von der Loge "Zur gekrönten Schlange" im Orient Görlitz 1820. den 27ten July 1820.14 (nicht ausgestellt) Zertifikat für den Organisten Johann Gottlob Schneider. die Wir zu erwiedern uns stets bestreben werden. die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Logenleben standen und bei Tafel-Logen oder einem Brudermahl Verwendung fanden. Während das Winkelmaß das menschliche Handeln nach Recht und Gerechtigkeit regelt. Johannis-Loge zur gekrönten Schlange im Oriente von Görlitz. dass auf seinem Herzen ruht. I. die die Logenbrüder auch in ihrem häuslichen Umfeld nutzten. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. "Wir Meister vom Stuhl. im Jahre 1815 in die Freimaurer-Brüderschaft als Lehrling aufgenommen und als Geselle in das Verzeichnis der Mitglieder unserer Loge eingetragen worden ist. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Die Pfeifenköpfe. Der Meister vom Stuhl trägt das Winkelmaß. Aschenbecher. Gegeben in unsrer G[erechten] und V[ollkommenen] S[an]ct. den gedachten Bruder Johann Gottlob Schneider dessen Signatur hierneben befindlich ist." Samuel August Sohr.

Aufseher Theodor Wolf. Abendroth. I. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Die Frist für die Umwandlung in eine gerechte und vollkommene Loge wird bestimmt bis zum 1. Bruderschaft der Freimaurer: Patent. "Der Deputationsloge "Zu den drei Schwertern" im Orient Dresden wird mit diesem Patent bekundet. dessen eigene Handschrift unten steht.15 (nicht ausgestellt) Mitglieds-Ausweis für Volkmar Schurig. 932 im Orient Düsseldorf. dass Vorzeiger dieses Certificats Bruder Volkmar Schurig. E Richter. und empfiehlt ihn hiermit dem Wohlwollen der Brüderschaft. "Die gerechte und vollk[ommene] St. Beglaubigt im Namen der großen Landesloge von Sachsen. Secretair . der Zeit Groß-Secretair I. Berlin. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. Aufseher W. Orient Dresden." Bruder Oskar Schwarze. Die Deputationsloge "Zu den drei Schwertern" ist mit der Nummer 3 in die Matrikel der Vereinigten Großlogen von Deutschland eingetragen worden. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 1991." Handkolorierter Druck mit Siegel der Vereinigten Großloge von Deutschland. II. November 1993. Leihgabe von Karl-Dieter Holz. Joh[annis]-Loge zum goldenen Apfel.16 "Vereinigte Großlogen von Deutschland.I. daß der Große Baumeister der Welt ihre Arbeit segnen und ihre Werkstätte dem . Ihr werden die aus der Magna Charta zukommenden Rechte und Pflichten bestätigt in Sonderheit Recht und Pflicht. urkundet hierdurch. Grade aufgenommen worden ist. ihren Vorsitzenden Meister in den Konvent der deutschen Bruderschaft zu entsenden. Meister vom Stuhl W. Ich begrüße die Deputationsloge im Namen der deutschen Bruderschaft mit dem Wunsch. Karl Winkler. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". der Zeit Landes-Großmeister Gustav Werner. daß sie als Tochterloge der Großloge A[lten] F[reien] u[nd] A[ngenommenen] M[aurer] von Deutschland dem Verband der Vereinigten Großlogen von Deutschland angehört. Sie arbeitet unter der Aufsicht der gerechten und vollkommenen Loge "Spectemur Agendo" Nr. Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". nach den Gebräuchen der K[öniglichen] K[unst] zum Freimaurer bis zum III. Ausgefertigt den 2ten Juny 1855.

die den Handwerkern und Künstlern als Werkstatt diente. Die Königliche Kunst Die äußeren Formen. Die beiden freistehenden Säulen. Sie erkannten sich untereinander durch vereinbarte Zeichen. 1677. und die drei Hauptteile Vorhof. die eine am alten Testament orientierte Geschichte von Bauten und Bauherrn der Welt schildert. Hier wurde die geistige Vorarbeit für die handwerkliche Umsetzung geleistet. die noch lange nach der Zerstörung des Tempels praktiziert wurde. Schon in der Antike und im Mittelalter führte Salomos Tempelbau zu einer Mystifizierung seiner Gestalt. Amsterdam.Wohle aller Menschen dienen möge. Im vierten Jahr seiner Regierung ließ er den Tempel errichten. Er erbte von seinem Vater David eine starke Zentralregierung. . gegenüber Außenstehenden sorgfältig schützen. SLUB: A 2379. zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte führen. Jachin und Boas genannt. geschützt durch eine päpstliche Bulle. Für den Eingang des jüdischen Königs in das freimaurerische Gedankengut sorgte vor allem die Hiram-Legende. inneres Heiliges und Allerheiligstes . große Bedeutung zu.wurden Teil einer Zeremonie. der Erbauer des ersten Tempels zu Jerusalem. dem Baumeister des Tempels. gilt in der Freimaurerei als zentrale Symbolfigur. den die jüdische Tradition als den "weisesten Menschen" und "gerechtesten Herrscher" anerkennt. So konnten sie ihre Sonderrechte. das gesamte christliche Abendland bereisen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Worte und Handgriffe. Diese Baukünstler genossen erstaunliche Privilegien und durften.1 Olfert Dapper: Jerusalem en syn Tempel. kam neben König Salomo in der freimaurerischen Bausage. um die Stämme Israels im Gottesdienst zu vereinen. das Ritual und die Symbole der Freimaurer gehen zurück auf die Dombauhütten und Steinmetz-Bruderschaften des Mittelalters. Hiram. 1. Gegeben im Orient Berlin am 2. König Salomo. entstanden die Grundrisse und Konstruktionen für die großen Dombauten und die gewaltigen Glockentürme. November 1991. Der Begriff Freimaurer bezieht sich auf das englische "freestone-mason" und bezeichnete den freien Steinmetz oder Bildhauer. aber auch die Geheimnisse ihrer Baukunst. Das von David geschaffene Großreich konnte Salomo." 1. Kupferstich. In der Bauhütte. ein ausgebildetes Heer und die heilige Stadt. die nur Eingeweihten zugänglich waren. Das großartige Gebäude wurde im lokalen Architekturstil erbaut.

bekannte Zweig des Judentums. . V Geburah ("Macht"). 1677. VI Tif'ärät ("Pracht"). "Überlieferung". das Simeon Ben Jochai aus dem 2. den Sefirot. Den Sefirot I Kätar ("Krone"). II Chokmah ("Weisheit"). Die Kabbalisten. IV Chäsäd ("Gnade"). IX Jesôd ("Fundament") und X Malkût ("Königsherrschaft") wurden die Gottesnamen und Gottesattribute der hebräischen Bibel zugeordnet. III Binah ("Einsicht"). Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. der sich mit geheimen. Der bedeutendste kabbalistische Text dieser Epoche war das Sefer Ha-Sohar. dass nur die zwischen die Sphärenwelt und die transzendente Gottheit gesetzten Sefirot den Menschen dazu befähigen. Sulzbach. das die Entstehung der Welt mit Hilfe von Zahlen erklären sollte. tatsächlich aber das Werk von Moses de Leòn von Granada (ca. Band 1. in denen sie die Strukturprinzipien zur Lösung dieses Rätsels zu finden glaubten. mystischen Wahrheiten beschäftigte und den unbekannten Bauplan der Welt und ihrer Erschaffung zu entschlüsseln suchte. Titelblatt und Titelkupfer. Die Anhänger der Geheimlehre vertraten die Auffassung. strebten nach Gemeinschaft mit dem "Unendlichen". Sie schufen ein System von zehn göttlichen Wirkungskräften.2 Kabbala denudata seu doctrina Hebraeorum transcendentalis et metaphysica atque theologica opus antiquissimae philosophiae barbaricae variis speciminibus refertissimum. VIII Hôd ("Majestät"). das "Buch der Pracht". 124-1. Jud. SLUB: Theol. für die die Vorstellung von Gott als "En Sof" zentral war.1. Jahrhundert nach Christus zugeschrieben wurde. VII Näçach ("Sieg"). 1240-1305) war. Herausgegeben von Christian Knorr von Rosenroth. gelangte während des Mittelalters in Südfrankreich und Spanien zu voller Blüte. Gott zu verstehen. Der als Kabbala.

Palästina. der glaubte. durch die sich die Mysterien des Glaubens mit der Wissenschaft vereinen ließen. Durch die Rosenkreuzer-Schriften gelangte die Kabbala und ihre Symbolik auch in die Freimaurerlogen und wurde vor allem in der Zeit der Aufklärung zum festen Bestandteil der rituellen Arbeiten. . 1684. Im Renaissance-Zeitalter beschäftigten sich auch viele christliche Gelehrte mit dieser jüdischen Geheimlehre. Der angesehenste kabbalistische Meister war jedoch Isaak Luria. Diese galt es zu durchbrechen. angeordnet vorstellte. Frankofurti. Zu ihnen zählte der deutsche Humanist Johannes Reuchlin. Das Sefer Ha-Sohar bediente sich der Idee der Sefirot. um Platz für die endliche Welt der Schöpfung zu schaffen. Jud. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Die Kabbalisten glaubten. aber durch das Böse in Form von Schalen eingeschlossen sei. um das göttliche Licht herausscheinen zu lassen. Titelblatt und Kupferstich "Die zehn göttlichen Wirkungskräfte". der das System der Sefirot und das Zerbrechen der Schalen mit der Vorstellung verknüpfte. Diese Lehre wurde später in Safet. Cujus contenta pagina versa monstrabit.1. dem "Unendlichen" ausgehen. durch Moses Cordovero weiterentwickelt. 124-2. in der Kabbala eine tiefe Gottesweisheit zu finden. dass sich der En Sof "zusammenziehe". die man sich in der Gestalt des Adam kadmon. Sie nahmen an. damit der Mensch sein ursprüngliches Licht bewahren könne. dass der Funke göttlicher Güte in jedem existiere. dass die Sefirot von En Sof. des ursprünglichen Menschen. SLUB: Theol.3 Kabbalae Denudatae tomus secundus: id est Liber Sohar restitutus.

Anno 1459". Jahrhunderts in protestantischen Kreisen zur Bezeichnung einer Reformbewegung mit dem Anspruch der Rückbesinnung auf die christlichen Glaubensgrundlagen. Im Jahre 1614 erschien bei dem Verleger Wilhelm Wessel in Kassel eine anonyme Kurzgeschichte mit dem Titel "Fama Fraternitas".1. erfolgte möglicherweise auch eine Befruchtung der Freimaurerlogen mit den Ideen des Rosenkreuzertums. Da in dieser Zeit fast alle "Geheimen Gesellschaften" auf rosenkreuzerischem Boden standen.4 Johann Valentin Andreae: Chymische Hochzeit: Christiani Rosencreutz. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Johann Valentin . SLUB: Chem. bei der es sich um eine Erklärung und Ergänzung der "Fama" handelte. Straßburg. Mit dem Begriff Rosenkreuzer werden im Laufe der Geschichte ganz verschiedene religiöse und weltanschauliche Strömungen bezeichnet. 1616. Aufgekommen ist der Name zu Beginn des 17. Das dritte umfangreichere Werk in dieser Reihe. 1162. Ein Jahr später gab Wessel eine zweite Schrift "Confessio Fraternitas oder Bekanntnuß der löblichen Brüderschafft deß hochgeehrten Rosen Creutzes" heraus.

unter anderem mit der Alchimie. der Erwartung des Tausendjährigen Friedensreiches. der während des Dreißigjährigen Krieges als Generalsuperintendent und Hofprediger wirkte. Anno 1459" wurde erstmals 1616 in Straßburg verlegt. Der württembergische lutherische Theologe. lässt sich nicht nachweisen.Andreaes Rätselroman "Chymische Hochzeit: Christiani Rosencreutz. Ob Andreae auch der Autor der beiden anonymen Schriften "Fama Fraternitas" und "Confessio Fraternitas" ist. beschäftigte sich intensiv und kritisch mit den unterschiedlichsten Strömungen der damaligen Zeit. . den orientalischen Weisheiten und dem Chiliasmus.

Der Abschnitt zu den "Alten Pflichten" der Freimaurerei enthält folgende Kapitel: "I. auf Grundlage der noch vorhandenen alten Konstitutionen ein neues Konstitutionenbuch zu erstellen. III. 5. Von der obersten und den nachgeordneten staatlichen Behörden. dass diese zu den . Jahrhundert den Dombauhütten der Werkmaurer. daheim und in der Nachbarschaft. im Stil der alten Chroniken gehaltene Geschichte der Freimaurerei. Zahlreiche Adlige.] For the use of the lodges. Vier solcher Freimaurerlogen gründeten am 24. 1738. Von der Leitung der Bruderschaft bei der Arbeit. wenn die Brüder noch beisammen sind. II. Neben dem Vorwort und einer Widmung an den Herzog John von Montagu enthält Andersons Schrift auch eine fiktive. Sie beginnt mit Adam und führt vom Tempelbau Salomos. 3. in geschlossener Loge. Vom Betragen. 2. VI. 6. Auf Veranlassung des Herzogs von Montagu erteilte diese 1722 Reverend James Anderson den Auftrag. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.. Ärzte und Offiziere schlossen sich im 17.. in Gegenwart von Profanen. SLUB: Soc. auch Logen genannt. Juni 1717 in London die erste Groß-Loge der Welt. gegenüber einem unbekannten Bruder. Aufsehern. Franken und Angelsachsen werden im Zusammenhang mit der Geschichte der Steinmetzbruderschaften erwähnt. 13. an und wurden dort als "angenommene Maurer" akzeptiert. aber nicht in der Loge. London. über Babylon. Diese Darstellung endet in der Zeit König Williams. Herzog Philipp von Wharton. nämlich: 1.[. Seit dieser Zeit wandelten sich die Logen mehr und mehr zu symbolisch bauenden Gemeinschaften. & c. Von Meistern. 4. Titelblatt und Kupferstich von der Übergabe der Verfassung durch Großmeister John von Montagu an seinen Nachfolger. dessen große Bauwerke eingehend beschrieben werden. V. in geöffneter Loge. IV.1.5 James Anderson: The new book of constitutions of the antient and honourable fraternity of free and accepted masons: Containing their history. wenn Brüder ohne Profane zusammenkommen. Gesellen und Lehrlingen. Darauf folgt ein Bericht über die englischen Könige und ihrer Beziehungen zur Baukunst. Schriftsteller. charges regulations. Von den Logen. Von Gott und der Religion. Persien." In den Konstitutionen der "Alten Pflichten" von 1723 und 1743 lehnten die Freimaurer die Aufnahme von Frauen in ihren Bund mit der Begründung ab. Griechenland und Rom nach England. secr.

In diesen so genannten "Adoptionslogen" bekleideten Frauen und Männer die gleichen Ämter. aber auch in Reichs. Der Ausschluss der Frauen rief in ganz Europa Unverständnis hervor.mittelalterlichen Bauhütten der Steinmetzbruderschaften auch keinen Zugang gehabt hätten und ihnen deshalb die Formen.und Universitätsstädten gemischte androgyne Geheimbünde. . Deshalb entstanden seit 1738 an mehreren deutschen Fürstenhöfen. Symbole und Rituale der Werkmaurerei fremd seien.

6 James Anderson: Neues Constitutionen-Buch der alten ehrwürdigen Brüderschafft der Frey-Maurer. das Moral-Gesetz. SLUB: 2. Zweite vermehrte Auflage nebst Anhang. In den alten Zeiten waren die christlichen Maurer verpflichtet. alles zu tun. das die Mitglieder zu Toleranz und Achtung gegenüber Andersdenkenden verpflichtet und sie dazu aufruft. Nunzers vom "StaatsSchwerdt der FreyMaurerGesellschaft". Regeln derselben auf Befehl der Grossen Loge aus ihren alten Urkunden. . glaubwürdigen Traditionen und Logen-Büchern. Frankfurt am Main. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. fördert und schützt: "In Ansehung Gottes und der Religion. als ein wahrer Noachite. 1743. A. Ein Frey-Maurer ist hierdurch verbunden. was Leben erhält. so wird er niehmals einen thörichten Atheisten. und wenn er die Kunst recht verstehet. Das erste Hauptstück der "Alten Pflichten der Freyen und angenommenen Maurer" enthält das noch heute gültige Grundgesetz der Bruderschaft. zum Gebrauch der Logen verfasset worden von Jacob Anderson. Titelblatt und Kupferstich A. noch einen ruchlosen FreyGeist abgeben. worin die Geschichte. sich den christlichen Gebräuchen eines jeden Landes.1. zu beobachten. Pflichten. 6793. noch wider sein Gewissen handeln.

und das glückliche Mittel. Eine Loge kann von sieben Meistern und zwei Gesellen oder Lehrlingen gegründet werden. darf die Anzahl der abgegebenen schwarzen Kugeln ein Siebtel nicht übersteigen. Landesgewerbemuseum Stuttgart. Es ist also die Maurerey der Mittel-Punct ihrer Vereinigung. Seine Aufnahme gilt als bleibendes Verpflichtungsverhältnis auf hoher ethischer Ebene. worin alle Menschen überein kommen. wie sie wollen: Denn sie stimmen allesamt in den drey grossen Articuln des Noah überein. daß sie tugendhaffte und getreue Menschen seyn. . der sich die freimaurerische Gesinnung bereits angeeignet haben sollte. jedem Bruder aber seine eigene besondere Meynung zu lassen. treue Freundschafft zu stifften. die damit die uneingeschränkte Autorität über die Bruderschaft besitzt. zwischen solchen Personen. die sonst in einer stetigen Entfernung von einander hätten bleiben müssen. und auf Ehre und Ehrbarkeit halten. das ist man fordert nur. so lieget ihnen anjetzo nur ob. Der Bewerber muss ein "freier Mann von gutem Ruf" sein. Erhält ein "Suchender" die Bewilligung zum Eintritt in eine Loge. Religionen oder Meynungen. Über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheiden die Freimaurer in einem demokratischen Abstimmungsverfahren mit Hilfe schwarzer und weißer Kugeln (Ballotage).wo sie zu wandern oder zu schaffen hatten. gleichförmig zu halten: da aber die Maurerey unter allen Völckern. Guckkastenbild aus der Mitte des 18. voneinander unterschieden seyn. die Verbindung der Loge zu bewahren. auch von andern Religionen angetroffen wird. Aufnahme: Deutsche Fotothek. Ihre reguläre Anerkennung erfolgt durch die Eintragung im Index einer GroßLoge. Jahrhunderts. sie mögen im übrigen durch diese oder jene Namen. welches genug ist. derjenigen Religion beyzupflichten." 1. SLUB/DF 187 913.7 Versammlung einer Freimaurerloge.

in denen ihnen mehrere Räume zur Verfügung stehen. mit dem sie sich auf Wanderfahrten in fremden Bauhütten einzuführen hatten. als auch die Organisationsund Arbeitsform der Freimaurer bezeichnen. in dem Letzteren 99 Fragen gestellt werden. bei der der Lehrling ein Gelübde ablegt und sich gemeinsam mit seinen Brüdern im Gebet an den "Allmächtigen Baumeister aller Welten" wendet . um 1800. Das Lehrbuch gewährt Einblick in die Bedingungen für den Eintritt in eine Loge und beschreibt die Aufnahmezeremonie. Zur Ausübung ihrer rituellen Handlungen treffen sich die Brüder in eigenen Logenhäusern. Es gibt Auskunft über den Aufbau des Logenlokals. 66. Der um 1800 in Freiberg erschienene und nach dem ältesten Ritual der Freimaurer erstellte Leitfaden für die neu aufgenommenen Brüder einer Loge basiert auf einem Gespräch zwischen Meister und Lehrling. um dessen Segen zu erbitten. die Sitzordnung der Brüder und nicht zuletzt über die symbolische Bedeutung der maurerischen Werkzeuge.9 Unbekannter französischer Künstler: Freimaurerversammlung zur Aufnahme eines Lehrlings. die Funktion der Logenbeamten. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. der schon in den alten englischen Logen allgemein üblich war. Aufnahme: Deutsche Akademie der Künste Berlin. Der Begriff Loge kann sowohl den Ort der Versammlungen. secr. 36.1. SLUB: Soc. Aus dem Altenglischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen. Freyberg. 1. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus diesen Erkennungszeichen. Grußworten und Gebräuchen ein besonderer Kanon von Fragen und Antworten. SLUB/DF 167 913. in . Der Kern der so genannten "Heimlichkeiten" der Werkmaurer und Steinmetze bestand in der besonderen Art des Grußes.8 Katechismus für Freymaurer. aber auch in Gasthäusern. Stich um 1745. die als Kammer des stillen Nachdenkens.

Freyberg. entspricht in Anlehnung an den sagenumwobenen Tempel König Salomons einem länglichen Rechteck. 1. Die Ostung des Raumes. Nach der Beförderung zum Gesellen trägt der Freimaurer einen weißen Schurz mit blauen Randborten.und Raumordnung gilt. . dessen Eingang im Westen liegt. Der in den Lehrlingsgrad aufgenommene "Suchende" erhält einen weißen Schurz ohne Zusätze und weiße Handschuhe als Symbol des reinen Fühlens und Handelns. Aus dem Altenglischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen. Der Maurerschurz wird in den Einweihungsritualen in gradspezifischer Ausstattung überreicht. aber zusätzlich mit drei blauen Rosetten bestickt. Die Mitglieder einer Freimaurerloge besitzen ein rituelles Alter und tragen zur symbolischen Arbeit rituelle Bekleidung. in dem eine rituelle Zeit. Die eintretenden Brüder bewegen sich in östliche Richtung und somit dem Licht und der geistigen Erkenntnis entgegen.der sich der "Suchende" vor der Aufnahme in eine Loge besinnen kann. Letzterer sollte geographisch wie symbolisch von Westen nach Osten ausgerichtet sein. als Vorhof und als Tempel genutzt werden. Der Grundriss des Logentempels. Der Schurz des zum Meister erhobenen Bruders ist ebenfalls weiß mit blauen Randborten.10 Katechismus für Freymaurer des zweyten Grades. hängt mit dem Lauf der Sonne zusammen. um 1800.

dass sich die Lehren und Erkenntnisse der Freimaurer primär in Symbolen und rituellen Handlungsabläufen darstellen.11 Der verklärte Freymaurer. Der in die Loge neu aufgenommene Bruder lernt. reift er zum Gesellen. secr. Das Sinnbild für den Gesellen ist der kubische Stein. Auf den Zusammenbruch des Systems der Strikten Observanz folgte eine Reformphase. 1. Werke wie sie sollen verstanden. 132. Worte. und so weit es thunlich ist. um seine Fähigkeiten weiter auszubilden und höhere Vollkommenheit zu erlangen. 36. Indem der Lehrling zur Mitarbeit in der Gemeinschaft heranwächst.SLUB: Soc. die bei der Aufnahme der Brüder in den zweiten Grad gesungen wurden. Wien. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. nach eigenen Vorstellungen und eigenem Geschmack den alten Tempel wiederherzustellen und somit einen neuen Bau zu errichten. 67. Über einen längeren Zeitraum hinweg übt dieser nun durch eigenes Begreifen und Nachdenken die nützliche Anwendung der Erkenntnisse des Bundes und wird somit in der Sprache der Maurer zum "Werkzeug des Höchsten". um die Ecken und Kanten seiner Unvollkommenheit abzuschlagen. ausgedeutet werden. Das fünf Jahre nach Erscheinen des altenglischen Lehrlings-Katechismus von Johann Christoph Friedrich Gerlach herausgegebene Lehrbuch für Freimaurer zweiten Grades. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. an dem dieser die Werkzeuge des Baues schleifen muss. Eine Schrift worinnen hieroglyphische Zeichen. enthält neben dem zwischen Meister und Gesellen stattfindenden Gespräch über die Aufnahmezeremonie und die Gesellen-Verpflichtung auch zwei Lieder. wie sich Zeitgenossen die rituelle Arbeit in den . Der Kupferstich gibt Auskunft darüber. Das Symbol für den Lehrling ist der raue Stein. die von den Bestrebungen geprägt war. den dieser mit dem Spitzhammer bearbeiten muss. secr. SLUB: Soc. 1791. Frontispiz (Kupferstich) "Freimaurerische Unterrichtung im zweiten Grad" und Titelblatt.

secr. Die aus dem Unterricht gewonnenen Anregungen sollen die Maurer nun auf ihre eigene Lebensgestaltung übertragen und durch die "Arbeit an sich selbst" zu höherer Vollkommenheit gelangen. Danach offenbart der Logenmeister ihm das Zeichen und das Wort für den Meistergrad. der sich zwischen der mit "Jachin" bezeichnete Säule und dem Eingang zum Salomonischen Tempel befindet. Zweite Auflage. mit nackter Brust und nackten Armen an die Logentür geführt. Der hier abgebildete kubische Stein. Der Beförderte wird . bei dem er seinen Unterricht erhält. Mit Hilfe der auf einem Tisch aufgelegten Tafel setzen sich die Logenbrüder mit den Symbolen des jeweiligen Grades auseinander. 1864. Während des altenglischen Meisterrituals wird der zu Erhebende ohne Schuhe. 1. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.Logen vorstellten. Ihr weiteres Gespräch behandelt zunächst den unter dem Namen "Jachin" bekannten Lehrlings.und den mit "Boas" bezeichneten "Gesellen-Griff". Aus dem Altenglischen mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Christoph Friedrich Gerlach im Jahre 1804. Nach Abgabe des Passwortes "Thubal-Cain" verweist ihn der Stuhlmeister an den im Westen sitzenden "Ersten Aufseher". verweist auf den des Gesellen. Freiberg.12 Katechismus für Freymaurer des dritten Grades. Im gemeinsamen Gespräch oder durch den Vortrag eines Bruders erfahren die Teilnehmer an der ArbeitsLoge die unterschiedlichsten Deutungen der Symbole. SLUB: Soc. 68.und Gesellenzeichens kniet der zukünftige Meister nieder und legt mit der linken Hand auf der Bibel und der rechten an den beiden auf seine Brust gesetzten Spitzen des Zirkels den Eid für den dritten Maurergrad ab. Nach der Darstellung des Lehrlings. 36. Durch drei Schläge an diese erbittet er den Eintritt.

um ihn im Tempel zur letzten Ruhe zu betten.anschließend zur Legende von der Ermordung Hirams. Die linke Hand über den Rücken." 1.1 Perau. daß ich jederzeit willig sein will. des Erbauers des salomonischen Tempels. 1 Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. befragt.13. um diesen aufzurichten. daß ich nie aus Furcht den Weg verlassen will. Die fünf Punkte. Gabriel Louis: Der verrathene Orden der Freymaurer und das offenbarte Geheimniß der Mopsgesellschaft. meinen Bruder nach meinen Kräften zu unterstützen. daß ich immer meine Hand ausstrecken will. SLUB: Soc. Leipzig. Fuß gegen Fuß. auf welchem ich meinem Bruder dienen kann. Jubelo und Jubelum und über die Bestattung des Baumeisters im Allerheiligsten. Er berichtet des Weiteren über die Auffindung und Bestrafung der drei Täter: Jubela. misc. 158. Salomo ließ Hirams Leichnam nach 15 Tagen aus seinem ursprünglichen Grab heben. daß ich nie vergessen will. . Brust gegen Brust. um meinem Bruder nach meinen Kräften zu helfen. erhob Salomo zu Meisterpunkten. daß ich meines Bruders Geheimnisse wie meine eigenen bewahren will. Ihre Bedeutung erklärte der erhobene Meister folgendermaßen: "Hand in Hand ist. für meinen Bruder wie für mich selbst zu beten. Secr. 1745. an denen der Körper des Verstorbenen berührt wurde. wenn ich zum Gebete niederkniee. Knie gegen Knie.

1745. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 750 708.13. Gabriel Louis: Der verrathene Orden der Freymaurer. Kupferstich aus: Perau. Leipzig. versammelten sich zunächst in der Wohnung Graf von Rutowskis. "Zu den drei goldenen Schwertern" und "Zu den drei Schwänen" zum Groß-Meister einer zu errichtenden obersächsischen Groß-Loge "Aux trois Aigles blancs" ("Zu den drei weißen Adlern") gewählt. Die etwa einhundert Mitglieder dieser ersten Bauhütte der sächsischen Residenz. . Noch im Gründungsjahr der Loge "Zu den drei Adlern" spaltete sich die Bauhütte "Zu den drei goldenen Schwertern" ab. 2. misc 1.1. 158. Die Anfänge der Freimaurerbruderschaft im Orient Dresden Die Loge "Zu den drei Adlern" Die 1738 durch Friedrich August Graf von Rutowski in Dresden gegründete Loge "Zu den drei Adlern" war die dritte Freimaurerloge in Deutschland. der bereits 1729 in Warschau in den Freimaurerbund eingetreten war.2 "Wahrhaftiger Abriss der Aufnehmungsloge eines Meisters". deren Grundlage das englische Konstitutionsbuch bildete. bewohnte bis Juni 1739 das Königliche Zeughaus und zog nach seiner Vermählung mit der Fürstin Lubomirska in das Vitzthumsche-Lubomirskische Palais an der Kreuzkirche. Bei der Feier des Johannisfestes 1741 wurde Rutowski von den drei Dresdner Logen "Zu den drei Adlern". Der illegitime Sohn Augusts des Starken mit der Türkin Fatima. SLUB: Soc. Secr.

Als solcher befehligte er später ein sächsisches Hilfskorps. Gemälde von Louis de Silvestre um 1740.2. 2. Rutowski verstarb 1764 in Pillnitz und wurde im Kloster St. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 62 941. Zu Beginn des siebenjährigen Krieges musste er seine Feldherrntätigkeit unfreiwillig beenden und legte nach dem Hubertusburger Frieden aus gesundheitlichen Gründen das ArmeeKommando ganz nieder. Marienstern in Panschwitz-Kuckau beigesetzt.2 . 1729 wurde ihm in Warschau das Kommando über das bei der sächsischen Armee gebildete erste Regiment der Grenadiergarde zu Fuß übertragen.1 Friedrich August Graf von Rutowski. Gemäldegalerie Alte Meister Dresden. 1735 erhielt er die Beförderung zum Generalleutnant. Als General der Infanterie eroberte er mit den Sachsen. Bayern und Franzosen im Jahre 1741 Prag und kämpfte im zweiten schlesischen Krieg vergeblich in der Schlacht bei Kesselsdorf gegen die Preußen. Der 1702 geborene Friedrich August Graf von Rutowski. ein gebildeter und allseits geachteter Kavalier trat 1727 im Rang eines Generalmajors in die sächsische Armee ein. 1746 wurde Rutowski zum Chefgeneral der sächsischen Armee und drei Jahre später zum General-Feldmarschall derselben ernannt. welches Sachsen dem Kaiser gegen die Türken in Ungarn gestellt hatte.

Johann Georg Schmidt: Palais que son Excell. Le Comte Vitzthum D' Eckstaedt. Dresden, 18. Jahrhundert. SLUB: B 1681. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Das ehemalige Barockpalais Vitzthum-Rutowski in der Kreuzgasse wurde nach den Entwürfen Matthaeus Daniel Pöppelmanns für den Oberkammerherrn Friedrich Graf Vitzthum von Eckstädt errichtet. Der dreigeschossige Bau mit dem fünfachsigen Mittelrisalit, zu dem auch ein Garten gehörte, entstand zwischen 1720 und 1724 unter der Leitung George Bährs. In dem zu den größten und schönsten Palaisbauten des 18. Jahrhunderts zählenden Gebäude befanden sich mehrere Gesellschaftsräume sowie ein zweigeschossiger Festsaal, den ein Deckengemälde von Heinrich Christoph Fehling zierte. 1726 kaufte der Generalfeldmarschall Jakob Heinrich von Flemming das Palais. Ab 1729 gehörte es dann dem Kabinettminister Carl Heinrich von Hoym und ab 1737 der Fürstin Friederike Charlotte Lubomirska, geborene von Vitzthum, deren Tochter 1739 Friedrich August von Rutowski heiratete und mit ihm das Haus bewohnte. Hier versammelten sich die Mitglieder der Loge "Zu den drei Adlern". Die Loge "Zu den drei Schwertern und wahren Freunden" Die Loge "Aux vrais amis" ging aus der Loge "St. Jean des Voyageurs" hervor und wurde von Graf Aloys Friedrich von Brühl im Januar 1768 gebildet. Die Bauhütte wurde von sieben Beamten geleitet. Vier weitere bestellte der Meister vom Stuhl zur Verwaltung der Finanzen und zur Aufrechterhaltung der Ordnung. Die Wahlen waren für die Dauer eines Jahres gültig und fanden vierzehn Tage vor dem Johannisfest oder auch am Tage Johannes des Evangelisten statt. Die Sitzungen wurden einmal monatlich abgehalten. Als Sprache der Loge galt nur die französische. Das Zeichen der Loge bestand in zwei im maurerischen Gruß verbundenen Händen, die von einem Kranz umrahmt waren, der die verschlungene Bruderkette darstellen sollte. Nach dem Konvent von Kohlo im Jahre 1772 nahm die Loge "Aux vrais amis" das System der strikten Observanz an und verband sich am 27. November 1772 mit der Loge "Zu den drei Schwertern". Bis 1817 führte die vereinigte Loge nun den Namen "Zu den drei Schwertern und wahren Freunden".

2.3 Aloys Friedrich Graf von Brühl: Der Harfner, oder nach dem Sprichwort: Es wird nichts so klar gesponnen, es komt doch endlich an. Ein Ritterspiel in drei Aufzügen. Pförten, 1804. SLUB: 23. 8. 5028. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der königlich polnische Feldzeugmeister Aloys Friedrich Graf von Brühl, ein Sohn des sächsischen Premierministers Heinrich Graf von Brühl, gründete am 19. April 1766 die "Loge St. Jean de Voyageurs". Er gehörte zunächst zu einem der eifrigsten Vertreter des Systems der strikten Observanz und war Ritter des Hund'schen Ordens sowie Ehrenpräfekt und Superior der Diözese Polen. Die Loge arbeitete im schottischen Hochgradsystem. Am 30. Januar 1768 stellte diese ihre Arbeit bereits wieder ein und wurde unter dem Namen "Aux vrais amis" neu gebildet. Graf von Brühl lebte später auf seiner Herrschaft Pförten in der Niederlausitz und widmete sich der Kunst und Wissenschaft. Hier fand im Jahre 1772 die große Versammlung der Freimaurer statt.

2.4.1 Friedrich Wilhelm Ferber: Beschreibung der zum Andenken Jacob Heinrichs von Born, Erb- Lehn- und Gerichtsherrn auf Weißenborn, Churfürstlich Sächsischen Hof- und Justitienraths, von den Mitgliedern der Loge Zu den Drey Schwerdtern in Dresden, am 19. April 1782, gehaltenen Trauerloge. Dresden, 1782. SLUB: Hist. Sax. D. 426. Titelblatt und Kupferstich des von Christian Friedrich Schuricht nach der Natur gezeichneten und von E. G. Krüger gestochenen Denkmals für Born mit der vom Blitz zersplitterten jungen Eiche. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der 1750 in Leipzig geborene Jacob Heinrich Born genoss eine sorgfältige wissenschaftliche Erziehung und erlangte 1773 in seiner Heimatstadt die Doktorwürde. Bald darauf trat er in die Dienste seines Vaterlandes und übernahm zunächst in Dresden das Amt eines Kurfürstlichen Grenz-Rats. Auf Grund seiner schlechten gesundheitlichen Konstitution begab er sich auf längere Kurreisen, die ihn nach England, Frankreich und in die Schweiz führten. Nach seiner Rückkehr in die sächsische Residenz wurde der zum Hof- und Justizrat berufene Born in die Loge "Zu den drei Schwertern" aufgenommen. Am 19. April 1782 versammelten sich die Mitglieder der Schwerter-Loge unter Leitung ihres Meisters vom Stuhl Joseph Friedrich Freiherr von Racknitz zu einer Gedächtnisfeier für den nach kurzer, schwerer Krankheit so früh verstorbenen Bruder. In der Mitte des Logensaals war das im Titelkupfer abgebildete Denkmal auf einem schwarzen Teppich errichtet worden. Während der in Anwesenheit des Herzogs von Kurland stattfindenden Zeremonie überbrachten drei vom Meister ausgewählte Logenmitglieder die von Born hinterlassenen Werkzeuge, die ihm als äußeres Kennzeichen der Maurerei gedient hatten, sowie das die Titelvignette zierende Medaillon mit der Inschrift. "Jacob Heinrich Born. Besser war keiner."

2.4.2 Johann Gottlieb Naumann: Wenn der Todt die Schlummerschaale. Notendruck. Ohne

Ort und Jahr. Nach dem Verlesen der Widmung durch den Sekretär der Loge wurde das Medaillon vom zweiten Vorsteher durch drei Hammerschläge an der Säule des Denkmals befestigt. welche die gesamte Handlung umrahmte. Der Verfasser der vorliegenden Beschreibung. Unter den Klängen der von zwei gedämpften Oboen und einem Fagott intonierten Trauermusik näherten sich die Brüder dem Denkmal. Die Bläsermusik. 2. 1783. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 750 711. komponierte Hofkapellmeister Johann Gottlieb Naumann. [Dresden].5 Douze Chansons pour la Loge aux vrais amis à Dresde. Der berühmte Künstler schuf auch den Gesang zum Beschluss der Trauer-Loge "Wenn der Todt die Schlummerschaale lächelnd als ein Engel bringt". verwaltete das Amt des LogenRedners und war von 1772 bis 1797 als Vorsteher und vollziehender Dirigent des Freimaurer-Instituts tätig. . der Geheime Rat und Vizepräsident der Kommerzien-Deputation Friedrich Wilhelm Ferber. Liederbuch.

trat am 23. Die Loge "Aux vrais amis" wurde immer dann tätig. Nachdem der Künstler durch seine zahlreichen Konzerte in den unterschiedlichsten europäischen Städten Berühmtheit erlangt hatte. 2. Trotz des Zusammenschlusses der Loge "Aux vrais amis" mit der Loge "Zu den drei Schwertern" bestand eine gewisse Absonderung der Bauhütten.SLUB: Hist. Emanuel Gonzales de Salmon. G. die noch bis 1775 von verschiedenen Beamten geleitet wurden. Auch die wenigen erhaltenen Mitglieder-Listen führen die Bundesbrüder bis zum Jahre 1787 noch gesondert auf. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. September 1772 angehörte. welcher der Hofkapellmeister Johann Gottlieb Naumann seit 29. Januar 1804 statt und galt der Aufnahme des spanischen Gesandten am sächsischen Hof. 367. März 1782 auch der italienische Geiger und Komponist Bartolomeo Campagnoli ein. Sax. 1780 kam er als Musikdirektor des Herzogs Karl von Kurland nach Dresden und erhielt 1797 eine Anstellung am Leipziger Gewandhaus. Ihre letzte Arbeit fand am 13. In diese Loge. . wurde er 1776 zum Konzertmeister des Fürst-Bischofs von Freising berufen. Daraus: Les Symboles. wenn ein der deutschen Sprache nicht mächtiger Aspirant dem Maurerbund zugeführt werden sollte.

Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 3480. Hofkapellmeister Johann Gottlieb Naumann gehörte von 1775 bis 1790 zu den Deputationsmitgliedern der Lehr.2. 8. Durch diese fest verschloßne Thüren soll niemand als ein Weiser gehen. Den Erlös aus dem Verkauf seines Liederbuches stellte er den bedürftigen Schülern des Instituts zur Verfügung. Treu und Glaube Verächtlich scheint. Titelblatt und Lied "Nach der Aufnahme eines neuen Bruders". K. Liederbuch aus dem Bestand der Königlichen Privat-Musikaliensammlung. laßt Eigendünkel. die 1793 durch ein königliches Dekret als Vorsteher bestätigt wurden. vor der Thür zurück. Laßt Rang. Leipzig. und wenn sein Fuß zurücke tritt. laßt Stolz.und Erziehungsanstalt in Dresden-Friedrichstadt. Der Geist der Tugend soll ihn führen. und Unschuld ihm zur Seite stehn. alles Glück. 1775. und hofft hier keinen Vorzug nicht." . So nehm er Treu und Schweigen mit. laßt Ehrenstellen. als den die Tugend euch verspricht. Dem sey der Eingang hier versagt. bevor ihr diese heilge Schwellen betretet. SLUB: Mus. und Waysen plagt.6 Johann Gottlieb Naumann: Freimaurerlieder mit neuen Melodien zum Besten der Armenschule zu Friedrichstadt bey Dreßden. "Zur Eröffnung der Loge Hinweg! Wer von Gewalt und Raube nicht seine Hände frey behält! Hinweg! Wem Wahrheit. Den zum größten Teil bekannten Gesängen unterlegte Naumann leichte und eingängige Melodien. wer sie nicht hält! Wer Wittwen drückt.

3480. "Die Harmonie". Zweite Auflage.7 Johann Gottlieb Naumann: 40 Freymäurerlieder in Musik gesetzt von Herrn Kapellmeister Naumann zu Dresden. August 1764 als zweiter "Kirchencompositeur" in die Kurfürstlich Sächsische Hofkapelle ein und wurde im Februar 1776 zum Hofkapellmeister berufen. so war es in seinen letzten Lebensjahren vor allem die Kirchenmusik. Der am 17. Jahrhundert. Die Hälfte der Liedtexte der erstmals 1772 erschienenen Sammlung. Hoffmann (Zeichner) und David Berger (Stecher) und Lied Die Harmonie: "Maurer hört den Klang der Lieder". und der den Ausdruck des sanften wie des geistvollen Gefühls so meisterhaft kennt. alle meine Freimäurerlieder (ausschließlich der im Jahr 1776 von mir herausgegebenen. ein Mitglied des Ordens. entschloss sich vor einiger Zeit. Berlin. der in seinem Vorwort berichtet: "Der Herr Kapellmeister Naumann in Dresden. in deren Anhang auch zehn Freimaurergesänge in französischer Sprache zu finden sind. Bildeten zunächst Naumanns 25 Opernkompositionen die Grundlage für seinen internationalen Ruhm. Liederbuch aus dem Bestand der Königlichen Öffentlichen Bibliothek. Titelblatt mit Titelvignette von G. der Mutter-Loge zugeeigneten und mit Kirchenmelodien bereits versehenen neun geistlichen Lieder über die vorzüglichsten Lehren des Christenthums) in Musik zu setzen". Johann Gottlieb Naumann gehörte als zentrale Dresdner Musikergestalt zwischen Johann Adolf Hasse und Carl Maria von Weber zu den angesehensten Persönlichkeiten des europäischen Musiklebens im ausgehenden 18. Im Jahre 1771 entschloss sich die Berliner Mutter-Loge "Zu den drey Weltkugeln" zur Herausgabe eines Liederbuches zur Förderung des Vergnügens bei den geselligen Zusammenkünften. und "Die Kette" vertonte Naumann während seines Aufenthalts in Stockholm. stammen von dem unbekannten Herausgeber. Sein Wirkungsfeld reichte von Sachsen über Italien bis nach Schweden und Dänemark. . Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.2. 1784. SLUB: Mus. Die drei im Anhang stehenden Lieder: "Beym Eintritt in die Loge". April 1741 in Blasewitz bei Dresden geborene Komponist trat am 1. die von der Öffentlichkeit begeistert aufgenommen wurde. Zum Gebrauch der deutschen und französischen Tafellogen. in das neben neuen Gedichten und Melodien auch altbekannte Tafellieder aus anderen Sammlungen aufgenommen werden sollten. K. 9. der durch seine Stärke in der musikalischen Setzkunst einen entschiedenen Ruhm erworben hat.

Kurfürstlich Sächsischer Hofkapellmeister. fand der sächsische Hofkapellmeister umfangreiche geistige und künstlerische Anregungen. . Stadtmuseum Dresden. Dank seiner musikalischen Erfolge gewann Johann Gottlieb Naumann Zutritt zu einflussreichen musikalisch interessierten Aristokratenhäusern. zu deren Freundeskreis auch die baltische Dichterin Elisa von der Recke sowie der Dichter und Übersetzer Johann Leopold Neumann gehörten. Grotten und Einsiedeleien des Seifersdorfer Tals entwickelte sich. die der englische Geistliche Edward Young nach dem frühen Tod seiner Stiefkinder verfasst hatte. der sich 1771 mit der elsässischen Offizierstochter Christina Margarita Schleyweber vermählte und am 29. Ölgemälde von Friedrich Gotthard Naumann. das seine ganze Energie und seine sehr beschränkten finanziellen Mittel für die Ausgestaltung ihrer Tal-Wiesen und Berghänge verwendete und über vierzig in sich geschlossene Gartenszenen schuf.8 Johann Gottlieb Naumann. ein mystischer Kult. Bei dem Grafenpaar Johanna Christina Margareta und Hans Moritz von Brühl auf Gut Seifersdorf. Ausgehend vom gemeinsamen freimaurerischen Gedankengut wurden im Hause der Brühls.2. Die Niederlage Sachsens im Siebenjährigen Krieg brachte der Familie den Ruin und so musste sich Hans Moritz. bei dem sich die "Seelenfreunde" zu den ätherischen Klängen der von Naumann gespielten Glasharmonika Betrachtungen über Tod und Unsterblichkeit hingaben. September 1772 Mitglied der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" wurde. Tempeln. mit dem bescheidenen Gut Seifersdorf begnügen. Bei den abendlichen Zusammenkünften in den Hütten. metaphysische Fragen erörtert und Gespräche über das Humanitätsideal geführt. angeregt von den "Klagen und Nachtgedanken". Hans Moritz von Brühl wurde 1746 als jüngster Sohn des sächsischen Premierministers Graf Heinrich von Brühl geboren. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 266 684.

2. Dresden. befand sich in dem vor dem Dresdner Seetor gelegenen Garten des Freiherrn von Riesch. deren schmelzende Töne unter Naum[anns] Meisterhand unbeschreiblich wirken. SLUB: Hist. Das von Lorbeerbäumen. durch unerwartete Solos auf der Harmonika. Pfleger unserer Entstehung. gehalten in der Trauerloge am 9ten August 1784. Mehrere Jahre war er dort als deputierter Meister und Meister vom Stuhl tätig. dass der damalige Hofkapellmeister und Freimaurer Johann Gottlieb Naumann. Sax. Nach Beendigung des siebenjährigen Krieges. D. den auf die Gedächtnisreden folgenden Gesang "Freund! der Du ausgesät bey der Vollendung Saaten" vertonte: "Einer der größten Compositeurs unserer Zeiten. April 1784 innig verbunden. Freymaurer-Reden. Noch unser Freund im Sterben" dargestellt. Winkelmaß. Die vorliegende Beschreibung der Trauer-Loge verfasste ebenfalls der Logen-Redner Friedrich Wilhelm Ferber. in dem sämtliche maurerischen Arbeiten geruht hatten.9 Zum Andenken des verewigten Bruders Johann Julius von Vieth. und entzückte seine Brüder. der mit ausgezeichneten Talenten ein edles Herz verbindet und wie der Dichter des [. Johann Julius von Vieth. 616. 50. Diese verzierte das von antiken Toten-Lampen erleuchtete Monument auf dem blumengeschmückten Grabhügel. Im Orangeriesaal des Anwesens wurde am 9." . ganz für die Freundschaft lebt.. Der 1713 geborene Geheime Kabinett-Sekretär und Archivar Johann Julius Vieth gehörte zu den ersten Stiftern und ältesten Mitarbeitern der Loge "Zu den drei Schwertern". August 1784 auch die Trauer-Loge abgehalten. hatte diesen mit blasenden Instrumenten begleitet gewesenen Gesang in Musick gesetzt. 1784. Trauerbirken und Zypressen umgebene Denkmal für den verstorbenen deputierten Meister vom Stuhl der Loge "Zu den drei Schwertern".. Auf der von Ephraim Gottlieb Krüger gestochenen und von dem jungen Dresdner Maler und Logenmitglied Christian Friedrich Schuricht gezeichneten Vignette ist neben den der Würde eines Meisters vom Stuhl zukommenden Kleinodien: Bibel. blieb seinen Brüdern jedoch bis zu seinem Tode am 24. Kupferstich des Denkmals für Johann Julius Vieth und Titelblatt mit Vignette.] Trauergesangs. Ihr ist zu entnehmen. Zirkel und Logenhammer eine ovale Gedenkplatte mit der Inschrift: "Joh[ann] Jul[ius] v[on] Vieth. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. trat Vieth sein Meister-Amt allerdings nicht mehr an.

.

2. Königl. Der Protektor der sächsischen Logen. 1788. die auch bei seinen persönlichen Geschicken die innigste Anteilnahme zeigten. und wahren Freunden in Dresden. K. u. Das Textbuch mit der angebundenen Komposition Naumanns stammt aus der Königlichen Privatmusikaliensammlung. 3480.10 Johann Gottlieb Naumann: Maurerisches Freudenlied. von den beiden G. erwarb er sich die Zuneigung der Schwerterbrüder. Er nahm regen Anteil an der Entwicklung der Loge und an den Arbeiten der Bundesbrüder und erschien häufig zu ihren Versammlungen. Zur glücklichen Genesung Sr. V. Herzog Karl von Kurland. wurde 1772 von der Loge "Zu den drei Schwertern und wahren Freunden" zum "Socius und Amicus" aufgenommen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 10. . Logen zu den 3 Schwerdtern. Indem er der Freimaurerei eine völlig freie Entwicklung gestattete und diese nicht unter die starren Formen einer absoluten Gewalt beugte. Dresden. Zum Vortheil der Armen. SLUB: Mus. Hoheit des Herzogs Carl Zu Curland.

der 1805 seinen ständigen Wohnsitz in Dresden nahm und in die Loge "Zu den drei Schwertern und wahren Freunden" aufgenommen wurde. Es trägt die Unterschrift des kurfürstlich sächsischen Hof. Wie aus der Mitgliederliste hervorgeht. der seit 1781 als kurfürstlicher Konzertmeister in Dresden wirkte. Nach Erscheinen von Krauses Werk "Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft" im Jahre 1810. 1805. gehörten 1805 auch mehrere Musiker. 8.und Justiz-Kanzleisekretärs Friedrich Mossdorf: "Zur Beglaubigung Friedrich Mossdorf. Zu den Gesellen der Loge zählten der Kammersänger Johann Aloysius Micksch und der Notenkopist . SLUB: Hist.ym. zogen sich die beiden Schwerterbrüder den Zorn der Groß-Logen von Berlin und Hamburg zu und wurden noch im Oktober desselben Jahres aus ihrer Bauhütte ausgeschlossen. So hatte beispielsweise der italienische Violinist Christoforo Babbi. Instrumentenmacher und Notenschreiber der Schwerter-Loge an. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. als Lehrling Aufnahme gefunden. Das Verzeichnis stammt aus dem Nachlass des Philosophen Karl Christian Friedrich Krause. Dresden. Johannis-Logen Zu den Drey Schwerdtern und wahren Freunden zu Dresden. der seit Ende 1789 das Amt des Schriftführers in der Schwerter-Loge verwaltete." Der freimaurerische Reformator und Enzyklopädist.2. Am 4ten Mai 1805. wo er sich als Redner betätigte. war der Freund und Berater Karl Christian Friedrich Krauses. einem Schüler Schellings und Fichtes. dessen umfassende Ankündigung Mossdorf übernommen hatte. Sax. Br[uder] Sekretair.11 Verzeichnis der Brüder Mitglieder von den beyden vereinigten gerechten und vollkommenen St. G 367.

in dem er unter anderem für die Aufnahme von Nichtchristen. als ein Emblem. der zweite "Aufrichten in dem Herrn". bildeten folgende drei Kunsturkunden: "Das älteste Fragestück über das Wesen und die Bestimmung der Freimaurerbrüderschaft". 1776. Krauses Reformvorschläge hinsichtlich der von ihm geplanten Weiterentwicklung der Freimaurerei fanden bei seinen Brüdern wenig Anklang. (1) 1810. und dieselben innerhalb der gehörigen Grenzen zu erhalten. Tace" von Johann Gottlieb Abraham Frenzel aus "Jachin und Boaz". der erste bedeutet Stärke. Nicoll. 2 Die aufgeschlagene heilige Bibel. secr. der Zeit Redner der beiden vereinigten gerechten und vollkommenen Logen zu den drei Schwerdtern und den wahren Freunden zu Dresden.12 Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft. SLUB: Soc. die der Verfasser folgendermaßen beschrieb: 1 Die beiden Jachin und Boaz genannten Pfeiler. herausgegeben von W.Friedrich August Teich. Kupferstich "Vide. "Die älteste und ächte durch ununterbrochenen Gebrauch der Logen überlieferte Lehrlingslection" sowie die auf einer Versammlung der Maurer unter Leitung des englischen Prinzen Edwin ausgearbeitete "Yorker Konstitution vom Jahre 926". die Abschaffung des maurerischen Eides bei der Initiation und die Beendigung der Geheimniskrämerei eintrat. Die Grundlage für Krauses Werk. Diese Schriften versah der Autor mit kritischen Anmerkungen und fügte ihnen neben einer Darstellung über die Geschichte der Brüderschaft bis zum Jahre 1717 auch mehrere Abhandlungen über die "Wiedergeburt und Neubelebung des Bundes" bei. Der Fagottist Franz Schmidt. Aude.v-1. der Kontrabassist Heinrich Traugott Salomon und der Orgelbauer Christian Salomon Wagner übten ihre maurerische Arbeit bereits im Meistergrad aus. bearbeitet und durch eine Darstellung des Wesens und der Bestimmung der Freimaurerei und der Freimaurerbrüderschaft sowie durch mehrere liturgische Versuche erläutert von Dr. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. des Meisters Kleinod. unsere Handlungen gesetzmäßig (rechtwinklig) zu machen. und . Dresden. welches er an einem um seinen Hals gelegten Bande herabhangen hat. dass sie die Regel unsers Glaubens seyn soll. 2. Karl Christian Friedrich Krause. 3 Der Zirkel und das Winkelmaaß. die Auflösung aller Grade. Auf dem gezeigten Kupferstich von Johann Gottlieb Abraham Frenzel sind die in der Freimaurerei gebräuchlichen Ehrenzeichen und Symbole dargestellt. mitgetheilt. 94. London.

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jedesmal in eröffneter Loge trägt, so wie bei öffentlichen Versammlungen, Leichenbegängnissen. Das Richtbret[t], des älteren Aufsehers Emblem oder Kleinod. Der vierundzwanzigzollige Maaßstab (Zollstab) des Maurers Werk zu messen. Der Schlüssel, des Schatzmeisters Emblem. Das Schwert (der Degen), das dem Lehrling auf die nackte linke Brust gesetzt wird. Das Kabeltau, oder der Strick, was zur Zeit der Aufnahme jedem neugemachten Maurer um den Hals gelegt wird. Die Maurerkelle, ein Werkzeug von großem Gebrauch' unter den Maurern. Der schwere Hammer oder Setz-Hammer, gebraucht bei'm Baue des Salomonischen Tempels, des ersten großen Werkes der Maurerei. Das Bleiloth, der Zirkel und die Setzwaage, des jüngern Aufsehers Emblem. Der Spitzhammer, alle überflüssigen Stücke abzuhauen. Die kreuzweis gelegten Federn, des Secretairs Emblem. Ein Sarg, mit dem darauf gemalten Bilde des verstümmelten Leichnames Hiram's (des ersten Großmeisters) Das Handbleiloth (Senkblei), senkrechte Linien zu ziehen. Die im Osten aufgehende Sonne, auf den Meistermaurer emblematisch hindeutend, der im Osten steht, und die Maurer an die Arbeit stellt. Die sieben Sterne, ein astronomisches Emblem [für die himmlischen Wohnungen der Seligen, auf deren Besitznahme alle Menschen hoffen], das sich häufig auf die Medaillons gestochen findet, welche Maurer tragen. Der Mond, der die Nacht regiert. [Sonne und Mond gelten als Lehrzeichen für Gottes Macht, Ewigkeit, Allgegenwart und Gütigkeit] Die Leuchter, in ein Dreieck gestellt. Die Säulen, deren sich der ältere und jüngere Aufseher in der Loge bedienen. Zwei schwarze Stäbe, vom ältern und jüngern Schaffner getragen. Die drei Stufen, und das Pflaster. Der Eingang oder die Halle zum Salomonischen Tempel. Die Erd- und die Himmelskugel,, vorstellend die Werke der Schöpfung. Eine Maschine, die Maurer brauchen, um Triangel zu bilden. Die breite Regel (das Lineal), das Werk zu messen. Die dreisprossige Leiter, in der Maurerei gebräuchlich. Hiram's Zelt. Die weißen Schurzfelle und Handschuhe, Embleme der Unschuld. Das Auge der Vorsehung, des großen Aufsehers über alle Werke des Weltalls, und insbesondere der Maurerei, welche als unter dem unmittelbaren Schutze derselben stehend vorgestellt wird.

2.13 Friedrich Mossdorf: Mittheilungen an denkende Freymaurer. Dresden, 1818. SLUB: Soc. secr. 104. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der Hof- und Justiz-Kanzleisekretär Friedrich Mossdorf wurde 1777 in der Leipziger Loge "Minerva zu den drei Palmen" in den Freimaurerbund aufgenommen. Seit 28. November 1789 war er Mitglied der Bauhütte "Zu den drei Schwertern und wahren Freunden im Orient Dresden", in der er sich besonders durch seine literarische Tätigkeit und seine Forschungen auf dem historischen Gebiet der Freimaurerei auszeichnete. Fast zwanzig Jahre lang bekleidete er das Amt des Sekretärs der Loge. Der Herausgeber des "Allgemeinen Handbuchs der Freimaurerei" wurde der Freund und Berater Friedrich Ludwig Schröders, Ignaz Aurelius Fesslers, vor allem aber Christian Friedrich Krauses. Als sich der Schrödersche freimaurerische Liberalismus auch in Dresden durchzusetzen begann, trat Mossdorf dem "Bund scientifischer Freimaurer" bei, der 1802 auf Initiative Fesslers zum Zwecke freimaurerischer Geschichtsforschung ins Leben gerufen wurde. Auf Grund seiner Auffassung, alles was die Menschheit angehe, dürfe von keinem Geheimnis umschlossen werden, setzte er sich vehement für die Veröffentlichung von Krauses Werk "Die drei ältesten Kunsturkunden der Freimaurerbrüderschaft" ein und zog sich somit ebenfalls den Zorn der Berliner und Hamburger Groß-Logen zu. Daraufhin wurde er am 5. Oktober 1810 aus der Schwerter-Loge ausgeschlossen. Der freimaurerische Enzyklopädist und Reformator verstarb im Jahre 1843. Die im August 1818 veröffentlichten "Mittei lungen an denkende Freimaurer" enthalten neben der "Anrede", die der Verfasser seinem Sohn nach dessen Aufnahme in die Loge "Archimedes zu den drei Reißbrettern" in Altenburg widmete, und den zwei ins Deutsche übersetzten "Gebetsformeln bei der Aufnahme eines Bruders" mehrere Auszüge aus den freimaurerischen Schriften Christian Friedrich Krauses, zu denen außer den "Kunsturkunden" auch das "Urbild der Menschheit", die "Systeme der Sittenlehre" sowie die "Höhere Vergeistigung der Grundsymbole der Freimaurerei" zählen.

2.14 Neues freymaurerisches Taschenbuch auf das Jahr 1803. Dritter Jahrgang Freyberg, 1803. SLUB: Soc. secr. 240. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Das Taschenbuch widmete der Herausgeber J. C. Meißner "Dem Hochwürdigen Bruder Ignaz Aurel Fessler Mitglied der Loge zu den drey Bergen in Freyberg". In dem darin enthaltenen "Verzeichnis sämtlicher jetzt in deutscher Sprache arbeitenden Freymaurer Logen" ist unter der Nummer 48 die Loge "Zu den drei Schwertern und wahren Freunden" mit ihrem Meister vom Stuhl, dem Geheimen Kriegsrat Karl Victor August von Broizem, aufgeführt. Danach folgt die Loge "Zum goldenen Apfel" mit ihrem Hammerführenden Christian Friedrich Geier, der im bürgerlichen Leben den Beruf eines Professors für Moral bei den Kurfürstlich Sächsischen Pagen ausübte. Ergänzend ist vermerkt: "Gest[iftet] den 16. Nov[em]b[e]r 1776. mit der Grossen Landes-Loge wieder vereinigt am 8. Sept[em]b[e]r 1790."

. die uns an Vaterland. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Aber sein Blick ist nicht auf die nächsten Umgebungen. nicht auf die sinnliche Welt beschränkt.. 4962.] Der Bund. SLUB: 1.15 Christian Gottfried Körner: Rede am Schlusse des Jahres 1813 in der gerechten und vollkommenen Loge zu den drey Schwerdtern und wahren Freunden. Für jedes Verhältniss giebt es Forderungen der Weisheit. An der Bewegung von 1813 nahm Körner regen Anteil. das unter der Leitung des allmächtigen Baumeisters aller Welten nur in einer Reihe von Jahrhunderten seiner Vollendung sich nähert.2. nicht auf die Gegenwart. Unter Körners kurzer Amtsführung traten zahlreiche russische Offiziere in die Loge "Zu den drei Schwertern" ein. die sich für die Verhältnisse in Preußen begeisterten und das Ritual der Großen National-Mutterloge "Zu den drei Weltkugeln" annehmen wollten. Obwohl ihn die russische Gouvernements-Verwaltung zum Gouvernementsrat ernannte. Neben der vorliegenden Rede verfasste er auch einen längeren Artikel über die Bedeutung der Lehr. Dezember desselben Jahres einstimmig zum Meister vom Stuhl gewählt. Christian Gottfried Körner war während seines Dresdner Aufenthalts Mitglied der Loge "Zu den drei Schwertern". den ersten Hammer niederzulegen. Der Jurist trat am 15. "[. da Meinungsverschiedenheiten zwischen seinem Vorgänger. und diese zu befriedigen ist das Bestreben des ächten Freymaurers. B. Dresden. löst die Bande nicht auf. Familie und Freunde fesseln. Dezember 1813 in die Bauhütte ein und wurde bereits am 20. Er wurde zum Mitarbeiter an dem großen Werke geweiht. begab er sich 1815 in preußische Dienste. Jedes einzelne Mitglied unseres Bundes soll das Seinige beytragen.und Erziehungsanstalt zu Friedrichstadt. dem sachsentreuen Karl Friedrich von Brand. Schönheit und Stärke. und mehreren Schwerterbrüdern. damit das . dem wir angehören. diesen veranlassten. 1813.

je mehr sie selbst zu den grösten Opfern für die gute Sache bereit ist.Reich des Lichts und der Liebe erweitert. Ölgemälde von Anton Graff. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 8 596. In seinem Salon versammelten sich so bedeutende Persönlichkeiten des kulturellen Lebens wie Friedrich Schiller. Der künstlerisch vielseitig interessierte Körner nahm in der sächsischen Residenz eine hervorragende gesellschaftliche Stellung ein. 1783 siedelte er nach Dresden über. dass die Zeit der Rettung erscheinen und aus den Gräueln der Zerstörung ein neues und gesegnetes Leben hervorgehen werde. Wenn alsdann eine wilde verheerende Kraft Jahre lang in einem Wirkungskreise von beträchtlichem Umfange Finsterniss und Schrecken verbreitet und die edelsten Blüten der Menschheit zertritt. Johann Gottlieb . empfängt die LIEBE mit desto innigerem Dank. Oberappellationsgerichtsrat und Schriftsteller.16 Christian Gottfried Körner.. wo er zunächst als Oberkonsistorialrat der Schulund Kirchenbehörde tätig war. Ein solcher Glaube lässt die HOFFNUNG nicht sinken." 2. um die Erfüllung dieser Hoffnung zu beschleunigen. Der 1756 in Leipzig geborene Jurist und Schriftsteller Christian Gottfried Körner wurde 1777 in der Loge "Minerva zu den drei Palmen" in den Freimaurerbund aufgenommen. [. Und was.. 1790 wurde er zum Oberappellationsgerichtsrat berufen. so bleibt der GLAUBE des Freymaurers unerschüttert. Ab 1798 wirkte er als Referendar im Geheimen Konsilium. und gegen die Feinde dieses Reichs rüstig gekämpft werde. auf den eine unendliche Macht die Wohlfahrt des Menschengeschlechts gegründet hat.]. Stadtmuseum Dresden. durch edelmüthige Thaten geleistet wird. Ein lebendiges Gefühl der Würde eines solchen Berufs erhebt in eine höhere Region. das auch die stolzesten Wellen nichts gegen den Felsen vermögen.

Die "Klage an Emma's Beerdigungstag" stammt von Karl Friedrich Giese und ist der einzigen Tochter Christian Gottlieb Körners gewidmet. 238. März 1815 in einer Versammlung der Schwerterbrüder verlesen. SLUB: Soc. Körner hat selbst eine Liedfassung der Ode komponiert und auch Hofkapellmeister und Schwertbruder Naumann vertonte Schillers Gedicht. folgten die Bundesbrüder seiner Aufforderung mit großer Begeisterung. die in der Vertonung Beethovens zur Hymne der Dresdner Freimaurer wurde. die während der Kriegsjahre so manchen Verlust erlitten hatte. wurde aber auch als Eröffnungs. Sie verfassten innerhalb von drei Jahren zahlreiche interessante und bewahrenswerte Beiträge. Liedern und Reden entstand auf Veranlassung von Christian Gottlieb Körner. Die am Silvesterabend 1815 bei Carl Christian Meinhold herausgegebene Sammlung von maurerischen Gedichten. die in Auswahl in den vorliegenden Almanach aufgenommen wurden. Seinen Jugendfreund Schiller versorgte Körner mit freimaurerischen Hintergrundinformationen. der bald nach Antritt seines Logen-Amtes als Meister vom Stuhl den Wunsch äußerte. Dichtungen und musikalische Kompositionen zu bereichern. Dresden. Anton Graff. secr. Er regte ihn während eines längeren Dresden-Aufenthalts außerdem zur Dichtung der "Ode an die Freude" an. Daraus: Klage an Emma's Beerdigungstage.und Bekenntnislied während der Logenarbeit gesungen. Sie erklang im häuslichen Zirkel. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.Naumann.17 Maurerischer Sylvester-Almanach oder Auswahl aus den Arbeitsfrüchten der g[erechten] u[nd] v[ollkommenen] Loge zu den Drei Schwerdtern und wahren Freunden im Orient Dresden. Der sich aus dem Verkauf des Bandes ergebende Erlös war für die Friedrichstädter Erziehungsanstalt bestimmt. 2. die Arbeitspausen durch belehrende und unterhaltende Aufsätze. 1815. Wolfgang Amadeus Mozart. Wie der protokollierende und korrespondierende Sekretär Carl Ferdinand Menke in seinem Vorwort berichtet. die ihre Spuren im "Geisterseher" und im "Don Carlos" hinterließen. Caspar David Friedrich und Johann Christoph Adelung. . da die Zinszahlungen und auswärtigen Spenden weitgehend ausgeblieben waren. Sie wurde am 18.

der vom Verdienst berufen mit weiser Kraft des Staates Ruder lenkt. . Wenn dann dereinst in jener lichten Sphäre für Seinen Geist ein neuer Lauf beginnt. soll Ihn uns. nach grauer Vorzeit ritterlicher Weise der Häuslichkeit Altar still flammend glüht. als denkt: Dem in der Seinen liebevollen Kreise. der Ihn uns nur geliehen. so werde.2.18 Dem Sehr Ehrwürdigen Bruder von Nostitz und Jänckendorf beim Empfang seines Lieder-Kreises dankbar geweihet von den Logen "Zu den drei Schwertern" und "Wahren Freunden" in Dresden. des hohen Ostens Sonnen-Glanz zurück. 1820. der mit warmem Herzen der Brüder und der Menschheit Loos umschliesst. "Verehrung ihm. stets sey Er unsers Bundes Stolz und Glück! Doch ach! Ihn heischt. ein zweiter Orpheus. 7982. jedes Herz bewegt. angebunden 30. B. ca. Nichts. Und Liebe Ihm. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Dresden. Ihm. dass um Ihn statt unsrer Zähre die heisse Zähre jüngrer Brüder rinnt". SLUB: 1. und von der Hütte zu des Thrones Stufen der Völker Wohl so rastlos schafft. wenn Begeistrung Seine Saiten schlägt. der. wo um Ihn Reitz gepaart mit Tugend blüht. Bewundrung Ihm. dem Liebling der Cämonen. nichts entziehen. ihr Glück erhöht und in die herben Schmerzen der Wunde gern der Lindrung Balsam giesst. Mit zaubernden und zart gefühlten Tönen. den Theuren.

aber bald steigerte sich die Zahl der Lernbegierigen so. Mathematik. dass zwei Klassen gebildet werden mussten. Der Name "Asträa" ist auf die Tochter des Zeus und der Themis zurückzuführen. November im Saal des Hotels "Zur Stadt Wien" statt und wurde von Landesgroßmeister Heinrich Wilhelm von Zeschau geleitet. dass sich die AsträaBrüder am 28. Die Loge Zu den Drei Schwertern und Asträa Zur grünenden Raute Die Loge "Asträa zur grünenden Raute" entstand im Jahre 1815 auf Veranlassung von Karl Heinrich Ferdinand Freiherr von Teubern und bildete sich hauptsächlich aus Mitgliedern der Loge "Zum goldenen Apfel". September wurde die Vereinigungsakte unterzeichnet und am 17. Geographie.1 Joseph Friedrich Freiherr von Racknitz. Deutsch und Zeichnen. die letzte 1827. November fand die feierliche Einführung der Brüder in die Loge "Zu den drei Schwertern" statt. und schließlich auf die Übungen der Barmherzigkeit. Die Weihe der neuen Bauhütte fand am 14. Die allgemeine Tätigkeit in den Konferenzen erstreckte sich zuerst insbesondere auf die Interessen des ganzen Bundes. Intendant. 20 Zöglinge bildeten den ersten Stamm.3. 3. den Grund zu einem Logenfond und zu einer Logenbibliothek zu legen. Am 29. Im Ehernen Zeitalter verließ sie die Erde und wurde als Sternbild "Jungfrau" an den Himmel versetzt. . Kupferstich von Friedrich Grögory nach einem Gemälde von Johann Gottfried Schmidt. das ein brüderliches und herzliches war. Geschichte. Etage des Kalenberg'schen Hauses auf der Großen Meissner Gasse. Das Institut bestand bis 1839 und ging dann in die Hände der städtischen Verwaltung über. Durch größere Spenden einiger Logenbrüder gelang es bald. Hofmarschall und Kunstschriftsteller. Die Wirksamkeit der Loge "Asträa zur grünenden Raute" dokumentierte sich vor allem in der Pflege der von ihr 1817 gestifteten und so segensreich gewordenen Sonntagsschule für Handwerkerlehrlinge.. dann auf das Verhältnis der "Asträa" zu den beiden anderen Dresdner Logen. Dezember in einem Lokal der 2. die in der griechischen Mythologie eine Göttin der Gerechtigkeit war. Seit 1827 gestalteten sich die inneren Verhältnisse der Loge so unerfreulich. Der Unterricht fand in den so genannten Besuchszimmern des Logenlokals statt und umfasste die Fächer Sittenlehre. Juni 1831 zum Anschluss an die Schwerter-Loge entschlossen. Bereits Ende 1815 erschien die erste Mitgliederliste. Sie eröffnete ihre Tätigkeit am 27.

Der Beförderer der Freimaurerei in Sachsen war Mitstifter des seit 1772 bestehenden Freimaurerinstituts in Dresden-Friedrichstadt. das von den Logenbrüdern unbedingten Gehorsam gegenüber den Anweisungen unbekannter "Oberer" forderte. . die vor allem die Aufnahme. Joseph Friedrich Freiherr von Racknitz. Dieses Amt übte er bis 1789 aus. Mit großem Eifer bekämpfte er das von Karl Gotthelf Reichsfreiherr von Hund und Altengrottkau in Dresden eingeführte Hochgradsystem der "Strikten Observanz". Ein Jahr später schloss sich seine Bauhütte mit der Loge "Zu den 3 Schwertern" zusammen. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 95 478. die Aufsicht und den geselligen Verkehr der Brüder regelten.Kupferstich-Kabinett Dresden. am 10. An die Stelle des alten Eides trat das Handgelöbnis und die Lehrlinge und Gesellen erhielten genauere Instruktionen. die Schwerter-Loge mehr und mehr zum altenglischen System hinzuführen und die Beförderung in die Hochgrade abzuschaffen. erblickte 1765 in der Loge "Aux trois Grenades" das "maurerische Licht". Mit der Unterstützung des Herzogs Karl von Kurland gelang es ihm. Er schuf selbständigere und klarere Gesetze. einfacheren Ritual. Im Jahre 1775 wurde von Racknitz zunächst zum deputierten Meister und am 29. Der Erste Hofmarschall und Oberküchenmeister am königlichen Hof. Seit 1785 arbeitete die Schwerter-Loge nur noch in den drei Johannisgraden und nach einem von Joseph von Racknitz entworfenen. Januar 1745 in Dresden geboren. Januar 1780 dann zum Meister vom Stuhl der geeinten Loge gewählt.

Dem Abdruck der Medaille fügte der Herausgeber eine Zeichnung des Siegels bei. Dresden. Auf seiner Rückreise stiftete von Hund in Strassburg die Loge "Zum goldenen Degen" und gemeinsam mit Wolf Christian von Schönberg am 24. November 1776 in Meiningen. Wenige Tage darauf schloss er dieselbe und eröffnete sie 18 Tage später unter dem Namen "La loge Étrangére" von Neuem. Der 1762 zum königlich polnischen und kurfürstlich sächsischen Geheimen Rat ernannte Freimaurer wurde zum Stifter des Systems der strikten Observanz und verwaltete bald darauf das Amt des Heermeisters der siebenten Provinz. Für diesen Zweck opferte er einen großen Teil seines Vermögens. Der zum kurfürstlich kölnischen Kammerherrn berufene Hund erhielt am 21. Juni 1751 die Loge "Zu den drei Säulen" in Kittlitz. Dezember 1742 zum Ersten Aufseher und am 3. Am 18.2 Medaille mit dem Bildnis des Freiherrn Karl Gotthelf von Hund und Altengrottkau.3. Nach seinem Tod ließ die Loge "Minerva zu den drei Palmen" in Leipzig eine Medaille fertigen. Juli 1742 in der Loge "Zu den drei Rosen" in Gent die Meisterweihe und am 22. das von Hund als "Ritter vom Degen" bei seiner maurerischen Korrespondenz . Herausgegeben von Ernst Zacharias. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 1841. Während eines Aufenthalts in Paris ernannte ihn die dortige Loge "Zu den drei Kompassen" am 12. Januar 1743 zum Meister vom Stuhl. Oktober 1741 trat er in der Loge "Zu den drei Disteln" in Frankfurt am Main in den Freimaurerorden ein und wurde noch am selben Tag zum Gesellen befördert. September 1722 in Manua geborene Freiherr von Hund und Altengrottkau studierte von 1737 bis 1739 in Leipzig und begab sich danach auf Reisen. der Revers eine mit dem Symbol der Unsterblichkeit und dem Tempelherrn-Kreuz umgebene Totenurne. Aus: Numotheca numismatica latomorum. Der am 11. Karl Gotthelf von Hund verstarb am 8. deren Avers das Bildnis des Verstorbenen. enthält. August desselben Jahres in der Loge "Zum zerbrochenen Baum" in Brüssel den Schottengrad.

Das System der strikten Observanz überlebte seinen Stifter jedoch nicht lange. April 1818 von Carl August Böttiger. Der Schwertbruder verstarb am 9. November 1815. Am 23. in welches die Anwesenden als Chor einstimmten. Von 1811 bis 1815 wirkte Joseph Friedrich von Racknitz als Landesgroßmeister der Großen Landes-Loge von Sachsen. Mehr als 200 Freunde. Dresden. . D. Außerdem war er seit 1. 1649.gebrauchte. 1818. deren Mitglieder sich zur Johannismaurerei und zu den "Alten Pflichten" des Konstitutionenbuches vom Jahre 1723 bekannten. SLUB: Biogr. Vorsteher und Lehrer des Freimaurerinstituts in Dresden-Friedrichstadt.3 Worte der Bruderliebe am Sarge des ersten Hofmarschalls Freiherrn zu Racknitz in der siebenten Morgenstunde am Grabe gesprochen den 13. April 1818 in Dresden und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Begräbnisplatz "Vor dem schwarzen Thore". 3. November 1811 Ehrenmitglied der Loge "Zum Goldenen Apfel" in der er als "Groß-Senior" amtierte. anspruchslosen Menschen. treuen Diener des Königs.16. erwiesen dem Verstorbenen in der frühen Morgenstunde des 13. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Aprils 1818 die letzte Ehre. Am Schluss der Trauerfeier erklang ein von Konferenzminister Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf gedichtetes dreistimmig gesetztes Lied. anlässlich der Weihe eines neuen Logenlokals. Hofrat Carl August Böttiger hielt die Gedächtnisrede und würdigte seinen Freund und Bruder als schlichten. insbesondere aber als begeisterten Förderer unterschiedlichster Wissenschaften und Künste und als Wohltäter der Armen. erud. feierte der Hofmarschall sein 50jähriges Maurerjubiläum. darunter auch die Zöglinge.

Rechts die Calberlasche Zuckersiederei. das den Monumentalbauten des Theaterplatzes den Maßstab gab.3. Lithographie von Wilhelm Bässler. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Dresden. in dem auch die Große Landes-Loge von Sachsen ihre Arbeiten abhielt. links der Zwingerwall. Die charakteristische Gebäudegruppe gehörte zu den ersten Industriebauten der Stadt. Die Zuckersiederei Heinrich Wilhelm Calberlas am Theaterplatz wurde zwischen 1817 und 1820 von dem Hofmaurermeister Hofmann nach den Plänen des Architekten Gottlob Friedrich Thormeyer auf der alten Festungsmauer der Bastion Sol erbaut. um 1850. Seit 1853 etablierte sich in der Calberlaschen Zuckersiederei das "Hôtel Bellevue". Das 1856 umgebaute Gebäude. Hier versammelten sich seit 18. Seit 6. . brannte 1945 aus und wurde 1950 abgetragen. SLUB: B 1929. Januar 1827 nutzten auch die "Asträa"-Brüder dieses Lokal. Juni 1821 die Mitglieder der Loge "Zu den drei Schwertern".4 Das erste Opernhaus Gottfried Sempers.

Mit der Ernennung zum Altmeister dankte ihm die Schwerter-Loge im Jahre 1840 für seine unermüdliche Tätigkeit.5 Maurerischer Nachlass des 1849 verstorbenen Christoph Christian Hohlfeldt. Dresden. Zu Hohlfeldts Baustücken für die Neuaufnahme von Brüdern gehören neben den "Erläuterungen über die drei großen Lichter der Freimaurerei" und den "Betrachtungen über die drei kleinen Lichter der .und Wittwenfonds für die Lehrer an der Lehr. Herausgegeben zur Begründung eines Pensions. um 1882. 1852 wurde Hohlfeldts "Maurerischer Nachlass" in Dresden herausgegeben. secr. Der engagierte Freimaurer war außerdem als Vorsteher der Lehr.3. Dieser Band. der sechsundzwanzig der gediegensten Arbeiten des 1849 verstorbenen Meisters enthält. ohne Jahr. SLUB: Soc. 217. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der Rechtskonsulent und Armenadvokat beim Königlichen Oberappellationsgericht Christian Christoph Hohlfeld trat am 23. Von 1823 bis 1832 verwaltete er in seiner Bauhütte das Amt des deputierten Meisters vom Stuhl und erfreute seine Bundesbrüder regelmäßig mit geistvollen Vorträgen und lyrischen Dichtungen.und Erziehungs-Anstalt in Friedrichstadt-Dresden. wurde zum Zwecke der Begründung eines Pensionsfonds für die Lehrer des Friedrichstädter Instituts veröffentlicht.und Erziehungsanstalt in Dresden-Friedrichstadt und als Korepräsentant bei der Großen Landes-Loge von Sachsen tätig. Januar 1813 in die Loge "Zu den drei Schwertern" ein.

981. Körner war im Frühjahr 1815 von Kanzler Hardenberg als Staatsrat nach Berlin berufen worden. Sax.Freimaurerei" auch die "Brüderlichen Ermunterungen zu einem gewissenhaften maurerischen Pflichteifer" sowie die Beiträge "Der Maurer. April 1816.6 Protokolle über die Weihe der neuen Maurerhalle und der hierauf stattgefundenen FestTafel-Loge im Orient Dresden am 27. SLUB: Hist.m. Dresden. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. October 1838. ein Freund Gottes und der Menschen" und "Vaterlandsliebe des Maurers". in welchem alle ächten Brüder-Maurer mit einander stehen" hielt Hohlfeldt am 7. auf denen ursprünglich zwei . die zweite anlässlich der Trauer-Loge am 8. Zu den merkwürdigsten Kunstdenkmälern des Mittelalters gehören die beiden ehemals frei vor dem Würzburger Dom stehenden Knotensäulen. G. "Von dem Hauptzweck unserer Logenversammlungen" und "Wie der Maurer die Güter dieses Leben betrachten soll" entstanden für die Lehrlings-Instruktions-Logen. 1839. April 1815 bei der Verabschiedung Christian Gottfried Körners als Meister vom Stuhl. Umschlag. Dort wirkte er seit 1817 als Geheimer Oberregierungsrat im Kultusministerium. Den Beschluss der Textsammlung bilden zwei Reden: Die erste "Über den innigen Zusammenhang. Seine Vorträge "Des Maurers Wirken". 3.

die sich unter dem Haupteingang befand. Die aus Holz gefertigten Säulen standen zu beiden Seiten des Altars.7 Das Logenhaus in der Ostra-Allee. dass die Logenbrüder ihre maurerischen Arbeiten und wohltätigen Werke in aller Stille .Kugeln ruhten. das die Mitglieder der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" und der Loge "Zum goldenen Apfel" gemeinsam für ihre maurerischen Arbeiten nutzten. Am 27. Das Logenhaus an der Ostra-Allee wurde in den Jahren 1837/38 nach den Plänen von Carl Gustav Hörnig erbaut. Constantin Karl Falkenstein (Goldener Apfel) und Karl Theodor Winkler (3 Schwerter) geleiteten die Maurer in ihre zukünftige Arbeitshalle. was ihr erwartet. Lithographie von Carl Wilhelm Arldt. die durch eine Kette miteinander verbunden waren. Der 1839 verstorbene Baumeister gehörte seit 5. Die beiden Meister vom Stuhl. Mai 1837 fand die Feier der Weihe der Schwelle statt. 1839. der Tenor Anton Babnigg und der Bassist Carl Risse beteiligt. Eine Nachbildung dieser schmückte die Arbeitshalle des neuen Logen-Hauses. An der musikalischen Ausgestaltung der Zeremonie waren neben dem Hofkapellmeister Carl Gottlieb Reißiger auch der Hoforganist Johann Gottlob Schneider. An der feierlichen Einweihungszeremonie nahmen zahlreiche besuchende Bundesbrüder teil. Am 12. Januar 1821 der Apfel-Loge an. 3. Dort wurden in einer hermetisch verschlossenen metallenen Kapsel die Grund. dessen Fassade vom toskanischen Stil geprägt war. Das dreistufige Gemäuer. Dresden. Auf dem gezeigten Umschlag umrahmen sie den Titel des Werkes. auf dem sich die Säulen befinden.und Baurisse. Die in den Nischen des Aufbaus enthaltenen Büsten stellten die drei Lebensalter dar und symbolisierten die drei Grade der Freimaurerei. Diese Künstler erfreuten die Versammlung unter anderem mit dem vierstimmigen Gesang "Was ihr hofft. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Den Text des Liedes hatte der Meister vom Stuhl der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" Karl Theodor Winkler verfasst. eine Denkschrift. eine Darstellung der Gesamtansicht des Gebäudes sowie die neuesten Logenlisten niedergelegt. täuschen soll's euch nimmermehr". der auch die Weiherede hielt. SLUB: B 5786. Die Logenbeamten trugen die Gegenstände. Die Sphinxe an beiden Seiten der zum Portal führenden Treppe deuteten darauf hin. Nach der Natur gezeichnet von Julius Richter. stellt ein Sinnbild für die 3 Grade der Freimaurerei dar. Oktober 1838 fand die Einweihung des Gebäudes statt. die zur Weihe und zur Ausschmückung des Tempels benötigt wurden.

Sax. Letzterer verfasste außer dem oben erwähnten vierstimmigen Gesang auch das Eingangsgebet "Zu Dir! Zu Dir! Du Herr der Welt" sowie den Zuruf der Gesellen und Meistern an die Lehrlinge "Ihr habt es geschworen! Ihr werdet es halten!".8 Gesänge bei der Weihe der neuen Halle im Oriente Dresden am 27. "Denkt der Armen Bevor die Maurer aus der Werkstatt scheiden. Das Logenhaus wurde beim Bombenangriff im Februar 1945 zerstört und die Ruine 1963 abgebrochen. Die Komponisten der Weisen sind nicht bekannt. Die Dichtungen der fünf in dem Textheft enthaltenen Gesänge stammen von Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf und Karl Theodor Winkler. October 1838. Genius der Maurerei!" und das Lied zur Armensammlung "Bevor die Maurer aus der Werkstatt scheiden". Der bereits 1836 verstorbene LandesGroßmeister Jänckendorf schuf den Bundesgesang "Huldigung sei dir geschworen. 3. 367. .vollbringen wollten. 7. Dresden. G. SLUB: Hist.m. 1838. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 266 684.

der Saat und Baue kennt. Dresden. 367. G. Sax. Ertönt ein Wort als Trost für Menschenleiden: 'Vergeßt nicht wohlzuthun'! Ach! Viele haben wenig nur empfangen vom allgemeinen Theil! Gleicht aus. verschönt durch eignes Darben. ward hoher Preis vergönnt. was Nichtgeweihte blendet. SLUB: Hist. Januar 1840." 3. Der Herr des Bau's ist auch der Herr der Garben. 1840.y.9 Gesänge bei der Säkular-Feier der gerechten und vollkommnen Loge Zu den Drei Schwerdtern im Orient Dresden am 6.Nach Arbeit auszuruhn. ihr Brüder! Trocknet nasse Wangen! Dem frohen Geber Heil! Was Geiz gehäuft. . die nie der Raub entwendet und die kein Rost verzehrt! Dem kleinen Scherf. hat nie für Maurer Werth. Strebt Schätzen nach. 8.

gemeinsam mit dem Hoforganisten und Großaufseher bei der Großen Landes-Loge von Sachsen. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". Karl Gottfried Theodor Winkler. und dem Landes-Großmeister der Großen Landes-Loge von Sachsen.Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der erste Abschnitt enthält die rituellen Lieder zur Festarbeit und zur Begrüßung der neu ernannten Ehrenmitglieder sowie die Kantate "Harmonien rauschen im Hain". Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf. Ölgemälde von Friedrich Gonne. Sie sind dem "Allmächtigen Baumeister aller Welten". dem König. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 400. Johann Gottlob Schneider. den besuchenden Brüdern auswärtiger Oriente und den Bundesbrüdern der Loge "Zum goldenen Apfel" gewidmet.10 Bruder Karl Theodor Winkler. Die in den zweiten Teil aufgenommenen Gesänge erklangen während der Tafel-Loge. Februar 1804 in der Loge "Zum goldenen Apfel" in den Freimaurerorden . Das anlässlich der Säkular-Feier der Loge "Zu den drei Schwertern" herausgegebene Textbuch besteht aus zwei Teilen. Die in der Arbeits-Loge zur Aufführung gelangte Kantate für Solostimmen und Chor vertonte der ehemalige Musikdirektor der Apfel-Loge. Die Dichtungen stammen von dem amtierenden Meister vom Stuhl der Loge "Zu den drei Schwertern". Der Schriftsteller und Sekretär der Generaldirektion des Königlich Sächsischen Hoftheaters und der Akademie der bildenden Künste Karl Gottfried Theodor Winkler wurde am 21. Franz Anton Schubert. 3.

In der seit 1832 vereinten Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" übernahm er bis 1856 die Hammerführung. Er wurde 1807 zunächst zum protokollierenden Sekretär. H. in der er 1827/28 als zugeordneter Meister vom Stuhl tätig war. Ketzschau gefertigte Lithographie des von . 1813 zum zweiten und 1814 zum ersten Aufseher gewählt. Im Jahre 1815 beteiligte er sich an der Stiftung der Loge "Asträa zur grünenden Raute". "Des Maurers Leben dargestellt in neun Gesängen" sowie die "Eröffnungs. Der begeisterte Freimaurer machte bald mit seinen der Loge gewidmeten Dichtungen auf sich aufmerksam. erud.und Schlussgebete bei maurerischen Arbeiten in den drei Graden". SLUB: Biogr. Februar 1845.aufgenommen. 1845. 29. "Das dreigestrichene F der Maurer-Freude". sondern schuf sich auch als Dichter unter dem Pseudonym Theodor Hell einen wohlklingenden Namen.11 Beschreibung der dem Bruder Karl Gottfried Theodor Winkler Großmeister der großen Landes-Loge von Sachsen und Meister vom Stuhl der g[erechten] und v[ollkommenen] Loge zu den drei Schwertern und Asträa [zur] g[rünenden] R[aute] bei seinem siebenzigsten Lebensjahre gewidmeten Festfeier am 9. 3. Dresden. D. Er erwarb sich nicht nur in seinem Beruf die höchste Achtung. Karl Theodor Winkler verstarb am 24. 1696. Von J. September 1856 in einem Alter von 81 Jahren. Zu seinen schriftstellerischen Arbeiten zählen "Das goldene ABC der Maurer-Tugend".

P. bevor er am 15. war Karl Theodor Winkler zunächst als protokollierender Sekretär tätig. März 1841 zum Großmeister berufen wurde. lenkte die Verhandlungen jedoch besonnen auf einen Weg.12 Programm zu der. 1845. der dem gesamten Logenbund zugute kam. An der Feier von Winklers siebzigsten Geburtstag nahmen nicht nur die eigenen Logenbrüder sondern auch die Repräsentanten sämtlicher Logen des sächsischen Logenbundes teil. Bei der Großen Landes-Loge von Sachsen. September 1811 mit unterzeichnet hatte. bei seinem vollendeten siebenzigsten Lebensjahre von den vereinten Logen zu den drei Schwertern und Asträa zur gr[ünenden] Raute gewidmeten Festfeier am 9. Lot. dem ehrwürdigsten Br[uder] Winkler. . Die Brüder seiner Bauhütte überreichten dem Jubilar einen silbernen rein maurerisch gehaltenen Pokal mit der Widmung: "Dem ehrwürdigen Bruder Winkler die dankbaren Brüder". deren Grundvertrag er am 28. Dresden. Winkelmaß und Hammer sowie die Inschrift: "Bei seinem vollendeten siebenzigsten Lebensjahre". Den Fuß des Pokals zierten die maurerischen Symbole: Zirkel. die Groß-Loge ohne Schaden durch die bewegten Zeiten zu führen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Winkler schenkte den infolge der politischen Ereignisse der Jahre 1848/49 sich laut machenden Rufen nach Reformen zwar Gehör. 3. Februar 1845. Es bedurfte einer geschickten Leitung. Groth nach der Natur gezeichneten Festpokals.

10. Carl Risse. 1841. sei in der Brüder Kreis ein neues Lied gesungen" des Sächsischen Hofkapellmeisters Carl Gottlieb Reißiger zur Aufführung gelangte. Juni 1842 Mitglied der Schwerter-Loge. Am Nachmittag des Festtages versammelten sich die Logenbrüder in ihrem Lokal zu einer Arbeits-Loge.SLUB: 2. Dem 1810 in München geborenen Tenor wurde im Jahre 1855 die Einrichtung und Inspektion der Gottesdienste in Pillnitz übertragen. Der Bassist Wilhelm Fischer war seit 1810 Mitglied der Secondaschen Theatertruppe. Wilhelm Fischer. Am 26. Den Text dichtete der Altmeister der Schwerter-Loge. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Seit 1827 gehörte der Tenor Anton Babnigg zu den Sängern der Deutschen Oper. bei der der Festgesang "Von Hochgefühl durchdrungen. Juni 1840 in die Schwerter-Loge aufgenommen. Von 1817 bis 1831 sang er am Leipziger Opernhaus und wechselte 1831 an die Dresdner Oper über. sorgten unter anderem die Schwerterbrüder Joseph Aloys Tichatscheck. April 1836 wurde der musikalische Bruder der Schwerter-Loge zum Meister befördert. mit Genehmigung der Groß-Loge vor erlangter Volljährigkeit in die Loge einzutreten) gewidmet war. der als erster die Partie des "Hüon" in Carl Maria von Webers "Oberon" übernahm. 1847 wurde er außerdem zum Leiter des Kapellknabeninstituts berufen. der das Vorrecht genießt. Für die musikalische Umrahmung der Arbeits-Loge. Der am 30. wo er hauptsächlich als Schauspieler eingesetzt wurde. März 1800 in Borna geborene Hofschauspieler und Bassist Carl Gottlieb Risse wirkte von 1823 bis 1855 am Königlichen Hoftheater. Der auch als Regisseur und Chordirektor tätige Sänger erblickte am 27. die ritualmäßig begann und der Aufnahme eines Luftons (Sohn eines Freimaurers. Ludwig Gerstorfer. die während der Regierungszeit König Johanns im Sommer in der dortigen Schlosskapelle stattfanden. Hans Kriete und Wilhelm Dettmer. Die Festrede hielt der vorbereitende Bruder Zeitz. . war bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1844 auch als Kirchensänger angestellt. Dezember 1830 in den Maurerbund ein. Der vortreffliche Künstler. März 1818 in der Loge "Balduin zur Linde" das "maurerische Licht" und wurde am 15. Ludwig August Gerstorfer wirkte am Dresdner Hof als Kirchensänger. Schauspieler und Regisseur und war seit 11. Anton Babnigg. A. Der Sänger trat am 4. Christoph Christian Hohlfeld.

Am 3. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 392. Dezember eintrat. wo er bald darauf eine feste Anstellung erhielt. Ölgemälde von Günther Reibisch. Februar 1820 als Sohn eines angesehenen Arztes in Dresden geboren. . Danach vertrauten die Schwerterbrüder ihm auf sechs Jahre die Stellung des zugeordneten Meisters vom Stuhl an. In den Jahren 1840/41 entstand sein erster. April 1849 wurde er zum Gesellen befördert und am 28. 1845 fand er eine Anstellung am Königstädtischen Theater in Berlin. Literat und Schauspieler zu werden.13 Emil Adolph Ferdinand Rumpelt.3. Seine schriftstellerischen Arbeiten veröffentlichte Emil Rumpelt unter dem Pseudonym Walther. um dort seine Studien fortzusetzen. Im Jahre 1847 gab der Schauspieler ein Gastspiel am Dresdner Hoftheater. in die er am 23. autobiographisch geprägter Roman "Eduard Sternthal". dem Geburtsnamen seiner Mutter. 1839 siedelte er nach Berlin über. Im August 1847 richtete Emil Walther ein Aufnahmegesuch an die Loge "Zu den drei Schwertern". Februar 1850 empfing er die Meisterweihe. in Köln und Aachen. Daraufhin kehrte Rumpelt nach Leipzig zurück und wurde Mitarbeiter an mehreren Journalen. Als Schauspieler wirkte er unter anderem an den Hofbühnen in Gotha und Detmold. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". Doch schon bald reifte in ihm der Entschluss. Nach dem Besuch der Kreuzschule studierte er trotz seiner künstlerischen Ambitionen auf Wunsch des Vaters an der Leipziger Universität Rechtswissenschaften. Emil Rumpelt wurde am 6. das er bis 1857 und von 1860 bis 1863 innehatte. Hofschauspieler. darauf in Königsberg und Halle. 1851 übernahm der Künstler das Amt des Vorbereitenden Bruders.

14 Emil Adolph Ferdinand Rumpelt: Aus meiner Werkstätte. Zu seinen maurerischen Baustücken zählen der für die 50jährige Jubelfeier der Großen Landes-Loge von Sachsen am 28. 1864 berief ihn die Große Landes-Loge zum Großredner. darunter sämtlich sächsische. den 23 Bauhütten. September 1861 gedichtete Gesang "Ein hohes Lied! Dir möchte ich singen Gedanke du der Maurerei". vier weitere deutsche und zwei amerikanische Logen. verstarb am 30. zu ihrem Ehrenmitglied ernannt hatten. SLUB: Soc. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Anlässlich seines 40jährigen Maurerjubiläums überreichten die Schwerterbrüder ihrem Alt. Baustücke meiner theuren Mutter-Loge gewidmet und auf deren Verlangen in Druck gegeben von E[mil] A[dolph] F[erdinand] Rumpelt. Oktober 1863. Seit 1851 vertrat der Schauspieler als stellvertretender Repräsentant und von 1857 bis 1863 als Repräsentant die Interessen seiner Bauhütte bei der Großen Landes-Loge. . 1873. Emil Rumpelt. genannt Emil Walther. gedichtete Lied "Unserer Bauhütte". 160. Das für den 19.m. In den Jahren 1869 bis 1875 und 1881 bis 1885 erhielt der Schwertmeister die Würde des Ersten Großaufsehers und führte anschließend den zweiten Großhammer. August 1888 auf dem Weg zum Logenarbeit.und Ehrenmeister die "Rumpelt-Waltherstiftung". dem 25jährigen Jubeltag der Einweihung des Logenhauses an der Ostra-Allee. der von den Schwerterbrüdern mit jubelnder Begeisterung aufgenommen wurde und in der gesamten deutschen Maurerwelt Verbreitung fand. Emil Walther war außerdem Mitbegründer und Mitherausgeber des "Dresdner Logenblattes". sowie die beiden Aufsatzsammlungen "Aus meiner Werkstätte" und "Bruchsteine zum Bau". Dresden. Von 1869 bis 1888 war Emil Rumpelt als Meister vom Stuhl der Schwerter-Loge tätig.3. secr.

1863 erfolgte seine Berufung zum Rechtsanwalt und einige Jahre später zum königlichen Notar. Danach war er acht Jahre als Journalist für die "Freisinnige Sächsische Dorfzeitung" tätig. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Am 27. Die Beiträge zu den Schwertmeistern Karl Friedrich von Brand. Christian Klötzer.und Schlusswort von Emil Lehmann. beschrieb die Lebensbilder von August Victor Richard. Joseph Friedrich Freiherr von Racknitz. Die im Jubiläumsjahr 1890 herausgegebene Festschrift widmete die Schwerter-Loge ihren früheren Stuhlmeistern. Das "maurerische Licht" erblickte er am 9.15 Festschrift zum Jubiläum des 150 jährigen Bestehens der Loge Zu den Drei Schwertern und Asträa Zur Grünenden Raute im Orient Dresden 1890. Manuskript für Brüder Freimaurer. Der 1829 in Dresden geborene liberale Jude studierte nach dem Besuch der israelitischen Gemeindeschule und der Kreuzschule an der Leipziger Universität Rechtswissenschaften. Mai 1864 in der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". einem Nachkommen des Gründers der Dresdner Jüdischen Gemeinde. Johann Julius von Vieth. Dresden. Carl Victor August von Broizem und Emil Adolph Ferdinand Rumpelt verfasste der Archivar und Schriftführer Adolph Peuckert. Die Biographien von Friedrich August Rutowski. G. war seit 1865 als Stadtverordneter tätig und gehörte zwischen 1875 und 1880 dem Sächsischen Landtag an. der im Jahre 1877 in die SchwerterLoge eingetreten und seit 1888 als ihr Zweiter Aufseher tätig war. Christian Gottfried Körner und Carl Gottfried Theodor Winkler stammen ebenso wie das Vor. Gottlob Friedrich Heinrich Küchenmeister und Carl Heinrich Heydenreich. Mit Bildnissen. Behrend Lehmann. dem mittelbaren Begründer der Bauhütte. März 1862 wurde Emil Lehmann zum Gemeindedeputierten gewählt und 1869 zum Vorsteher der Israelitischen Gemeinde. 1890. Friedrich Ludwig Meissner. SLUB: Hist. 1866 wurde er dort zum Stellvertreter des protokollierenden Sekretärs und 1867 zum protokollierenden Sekretär berufen. Einige Jahre später wählten ihn die Schwerterbrüder zum Zweiten beziehungsweise Ersten Aufseher. . Sax. Der angesehene Advokat engagierte sich für die rechtliche Gleichstellung der Juden in Sachsen. 981 xb.3.

1818 erschien erstmalig ein Verzeichnis der Bücher und Handschriften. Jahrhunderts wurde begonnen. von Brügen und von Leipziger. Werke über die Geschichte der Freimaurerei. Johannisloge zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute.16 Bücher-Verzeichnis der gerechten und vollkommenen St. Durch die Vereinigung der Schwerter-Loge mit der Loge "Asträa zur grünenden Raute" wurde dieselbe 1831 mit etwa 400 Bänden bereichert. Im Jahr 1892 gab der damalige Bibliothekar Otto Wolf einen neuen Katalog heraus. Schriften für und über. Gedichte und Lieder sowie maurerische Romane und Schauspiele. Der Freimaurerbund hat eine umfangreiche Literatur zu verzeichnen. Das Amt des Bücherwarts war ursprünglich mit dem des Stewards verbunden. in dem 1900 Bände aufgeführt waren. Sie bestand zunächst aus Schenkungen der Kammerherrn von Racknitz. aber auch gegen die Freimaurerei. Dresden. SLUB: 8. das bereits nach einigen Jahren vollständig vergriffen war. Kupferstiche und Münzen der vereinigten Logen in Hamburg mit ungefähr 2000 Nummern. Das Fachgebiet der Ritualistik war eines der wertvollsten und interessantesten der Bibliothek. Durch Ankäufe und Schenkungen hatte sich die Sammlung im Laufe der Jahre so vergrößert. Schon in den siebziger Jahren des 18. Zeitschriften und Kalender." Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 8 596. Zu dem in 14 Abteilungen gegliederten Bestand gehörten unter anderem maurerische Bibliographien. 1925. 4738. Erinnerung. 8. Ihr treuer Br[uder] Lein. Die Schwertbibliothek wurde im Februar 1781 durch den Kanzlisten des Generalinspektorats der Infanterie. Das Titelblatt des Bücher-Verzeichnisses trägt die handschriftliche Widmung des Bücherwarts Hermann Lein: "Zur frdl. Die bedeutendste Schenkung machte der Begründer selbst. begründet. Erst im Jahre 1846 wurde ein besonderer Bibliothekar eingesetzt. zu sichten und zu ordnen. 1862 erschien ein kurz gehaltenes alphabetisches Verzeichnis der Logenbibliothek. diese zu sammeln. Friedrich Ernst Ulbricht.3. indem er der Bibliothek 28 wertvolle Werke überwies. Musikalien. Das "Allgemeine Handbuch der Freimaurerei" aus dem Jahre 1865 schätzt die Zahl der Schriften und Druckstücke auf 10 000. Die 151 Bände waren hauptsächlich für die Meister der Loge bestimmt. dass der Wolfsche Katalog 1924/25 von dem damaligen .

Neben den rituellen Gesängen und Instrumentalkompositionen. eine große Rolle. .1 Carl Gottlieb Reißiger. 4. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 150 676. Lithographie aus der Mitte des 19. Für die musikalische Ausgestaltung der maurerischen Arbeiten war der Musikmeister verantwortlich. die zur feierlichen Umrahmung der Arbeits. Die am meisten in der Loge verwendeten Instrumente waren die Orgel und das Harmonium. Sänger der Hofoper sowie Kapellmeister.und Bläservereinigungen die Logenbrüder mit ihren Darbietungen. Besondere Berühmtheit erlangte das Dresdner Blechbläserquartett. 4.Büchereiverwalter Hermann Lein ergänzt und umgearbeitet werden musste. Musikdirektoren und Kammermusiker der königlichen Hofkapelle waren. wurde vor allem das volkstümliche Liedgut gepflegt. Musikmeister und musikalischen Brüder der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" Musik und Gesang spielten bei den Zusammenkünften der Dresdner Logenbrüder. die im bürgerlichen Dasein häufig Mitglieder von Gesangvereinen. Die Komponisten. Kupferstich-Kabinett Dresden. dem die musikalischen Brüder unterstanden. In den Bauhütten der sächsischen Residenz erfreuten jedoch auch mehrere Streich. Er wurde auch bei der Aufnahme neuer musikalischer Brüder zu Rate gezogen.und Trauerlogen dienten. Jahrhunderts. Musikdirektor und Kapellmeister der königlich sächsischen Hofkapelle. welches bei den geselligen Zusammenkünften während des Brudermahls und der Festtafel-Loge erklang.

Mit dem geschulten und gut besetzten Orchester sowie den Sängern und Kastraten der italienischen Oper stand ihm ein ausgezeichnetes Ensemble zur Verfügung. dem Musikdirektor und Kantor der kleinen Stadt im Fläming. Der sächsische Hofkapellmeister . Jahrhunderts zu den wichtigsten Persönlichkeiten des Dresdner Musiklebens. wo Thomaskantor Johann Gottfried Schicht seine musikalische Begabung förderte. 4888. Als Nachfolger Carl Maria von Webers erwarb sich Carl Gottlieb Reißiger große Verdienste um die Pflege der Kirchenmusik an der katholischen Hofkirche. Von 1811 bis 1818 besuchte er die Thomasschule in Leipzig. Der 1798 in Belzig geborene Musiker wurde frühzeitig von seinem Vater. Februar 1828 und bereitete mit der Uraufführung des "Rienzi" am 20.2 Carl Gottlieb Reißiger: Schwesternlied: Schenkt noch einmal die Gläser. Auf Grund seiner besonderen Verdienste ernannte König Anton den vielseitigen Musiker am 3. Mai 1828 zum Königlichen Kapellmeister und verpflichtete ihn damit zur Komposition von Messen und musikdramatischen Werken. Nach ersten erfolgen als Komponist und Pianist siedelt Reißiger nach Berlin über und findet dort eine Anstellung als Musiklehrer. das musikalische Unterrichtswesen in Belgien. Frankreich und Italien zu studieren und nach dem Vorbild dieser Länder einen Plan zur Gründung von Konservatorien zu entwerfen. erfreuten sich seine weltlichen Chorlieder großer Beliebtheit. Dem 1818 begonnenen Theologiestudium entsagt er auf Anraten seines Lehrers und wendet sich ganz der Musik zu. Für vierstimmigen Männerchor a cappella. 9. auf dem Klavier und der Violine unterwiesen. Ebenso wie Reißigers geistliche Kompositionen. Dieses Genre erlebte durch die zu Beginn des 19. L. Er leitete die Dresdner Erstaufführung von Carl Maria von Webers "Oberon" am 24. Vom preußischen Kultusministerium erhält er den Auftrag. SLUB: Mus. Jahrhunderts so zahlreich gegründeten Männergesangvereine einen vehementen Aufschwung. 4. Partiturautograph.Carl Gottlieb Reißiger zählte im zweiten Drittel des 19. die noch lange nach seinem Tode zum Repertoire der Hofkirche gehörten. Oktober 1842 Richard Wagner einen triumphalen Einzug in der sächsischen Residenz. Im Oktober 1826 trat Reißiger als Nachfolger Heinrich Marschners die Stelle des Musikdirektors am königlich sächsischen Hoftheater an. Bei Antonio Salieri in Wien und bei Peter von Winter in München vertieft er seine Fertigkeiten. Aus finanziellen Gründen kamen seine Entwürfe jedoch nie zur Ausführung. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.

Der im Jahre 1893 verstorbene Künstler komponierte neben den Bühnenmusiken zu zahlreichen Märchen und Festspielen vor allem Chorwerke. Der Text seiner Festkantate stammt von dem Stuhlmeister der Apfel-Loge. du Haus Wettin. Oktober 1864 Mitglied der SchwerterLoge und wurde im März des Folgejahres in den Meistergrad erhoben. Februar 1845 in ihre Bauhütte auf. Jahrhunderts. . Dort wurde er am 4. Dresden. 500. Seit 1863 war der vielseitige Musiker als Chordirektor tätig. Bass und Pauken. SLUB: Mus. April 1846 in den Meisterstand erhoben. Schon im Jahre 1821 wurde er Mitglied der Loge "Balduin zur Linde" im Orient Leipzig. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Carl Riccius war seit dem 17. Auf Empfehlung Christian Gottfried Körners nahmen die Schwerterbrüder den Musiker am 1. In den siebziger Jahren wurde er zum Musikdirektor ernannt und 1887 zum Kapellmeister berufen. Der am 26. 4. G. Festkantate von Julius Pabst für Soli. März desselben Jahres zum Gesellen befördert und am 14.wirkte seit 1830 außerdem als Dirigent der Dresdner Liedertafel und war von 1856 bis 1859 künstlerischer Leiter des Konservatoriums. gemischten Chor. Von 1865-1882 übte er das Amt des Musikdirektors der Loge aus. vier Hörner. Juli 1830 in Bernstadt geborene Carl August Riccius wurde 1847 auf Empfehlung des bekannten Dresdner Kunstmäzens und Schwertbruders Johann Friedrich Anton Serre als Aspirant für die Geige in den Verband der Dresdner Hofkapelle aufgenommen.3 Carl Riccius: Blüh' ewig fort. zwei Cornet. Er erhielt den Unterricht des Violinenvirtuosen und Konzertmeisters Franz Schubert und von Friedrich Wieck. Posaune. 6746. zweite Hälfte des 19. Partiturmanuskript. 1852 wurde Riccius zum Kammermusiker befördert und übernahm 1859 das Amt des Korrepetitors. Julius Pabst.

Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. war unermüdlich und so warb er unausgesetzt die besten musikalischen Kräfte für den Dienst in der SchwerterLoge. Auf Grund seiner Verdienste wurde ihm der Titel eines Königlichen Musikdirektors verliehen.4 Friedrich Wilhelm Gast und Carl Riccius: Zwei Weihnachtslieder zum Gebrauche bei Christbescherungen. zuerst neben Carl Riccius und seit 1884 dann an erster Stelle. 1870. Mus. Von 1871 bis Ende 1892 war Gast als Bürgerschullehrer und Kantor an der Matthäuskirche in Dresden-Friedrichstadt tätig. 2910. 4. übernahm Friedrich Wilhelm Gast bereits 1867. Für Männerchor und gemischten Chor. April 865 wurde er als musikalischer Bruder in die Loge "Zu den drei Schwertern" aufgenommen. Der am 11.4. Der "fröhliche Sänger mit heiterem Gemüt und gutem Herzen" erwarb sich schon bald die Zuneigung seiner Logenbrüder. April 1836 in Zschaitz bei Döbeln geborene Friedrich Wilhelm Gast besuchte von 1853 bis 1857 das Lehrerseminar in Dresden-Friedrichstadt. Dresden. das er bis 1894 verwaltete. Sein Bestreben. Nach bestandenem Examen fand er eine Anstellung an der III. SLUB: 4. Mit besonderem Eifer und Ernst widmete er sich dem Studium der Musik und bildete sich erfolgreich zum Sänger. Bezirksschule. Durch das energische Eintreten für seine tönekundigen Brüder sicherte er sich . Chorpartitur.und Klavierspieler aus. die Logenarbeiten mit Hilfe der Tonkunst weihevoll zu gestalten. Orgel. Anfang 1866 in den zweiten und Ende desselben Jahres in den dritten Grad befördert. das Amt des Musikdirektors. Am 24.

Mai 1898 und fand seine letzte Ruhestätte auf dem in der Nähe der Matthäuskirche gelegenem Friedhof in Friedrichstadt. Der Schmuckvorhang mit der romantischen Szenerie nach Ludwig Tiecks "Kaiser Oktavianus" von Julius Hübner hat bereits dem roten Aktvorhang Platz gemacht. September 1869 brannte es bis auf die Grundmauern ab und wurde anschließend abgetragen. Seiner Anregung entsprangen zahlreiche Musikaufführungen zu wohltätigen Zwecken. Kolorierter Stich von Johann Carl August Richter. Friedrich Wilhelm Gast verstarb am 22. Hälfte des 19. Der Zuschauerraum nach der Bühne. 4. Der mit den dekorativen Formen der Frührenaissance überzogene massive Sandsteinbau war das einzige Gebäude. fand am 12. Museum für Geschichte der Stadt Dresden. April 1841 statt. Jahrhunderts. Als Wirkungsstätte von Carl Gottlieb Reißiger und Richard Wagner ging dieses Opernhaus in die Dresdner Theatergeschichte ein. 1. der durch die Hervorhebung des Bühnenhauses und dessen Trennung vom halbkreisförmig vortretenden Zuschauerraum erstmals seine Funktion erkennen ließ. . Richters Stich vom Inneren des Hoftheaters zeigt das Halbrund der Parkettreihen mit dem anschließenden Amphitheater. Das erste Opernhaus Gottfried Sempers wurde von Herbst 1838 bis Frühjahr 1841 auf dem Theaterplatz errichtet. Die Einweihung des als "schönstes Theater der Welt" bezeichneten Baus.5 Das erste Opernhaus Gottfried Sempers. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 54 456. Über viele Jahre hinweg leitete der Pädagoge und Kantor auch das gemischte Logenquartett. das nach Sempers Forumplan verwirklicht wurde. über dem sich die vier Ränge befanden. Am 29.deren Dank und Anerkennung. Die Musiker der Hofkapelle nehmen gerade ihre Plätze vor der Bühne ein. Dresden.

. Am 26. Februar 1864 wurde Friedrich Benjamin Queisser Mitglied der Loge "Zu den drei Schwertern". SLUB: MB. Mai 1887 ernannte die Loge "Zum goldenen Apfel" ihn zu ihrem Ehrenmitglied. Geburtstage gewidmet von seinen Kunstgenossen und Schülern. Dresden.4. Der Tonkünstler-Verein zu Dresden. Queisser verstarb am 8. Aus: Herrn Friedrich August Kummer am 80. Nach einem vorzüglich bestandenen Probespiel trat Queisser im Jahr 1842 in die königliche Hofkapelle ein. August 1877. April 1893. in der er bis zu seiner 1885 erfolgten Pensionierung sehr ruhmvoll und zur größten Zufriedenheit seiner Vorgesetzten tätig war. die rituellen Arbeiten und Feste seiner Werkstätte durch seine Kunst zu verschönen. Als diese Militärkapelle aufgelöst wurde. Friedrich Benjamin Queisser. 11 Rara. 2790. Februar 1872 zum Meister erhobene Trompeter war stets bereit. den 5. Am 15.6 Friedrich Benjamin Queisser: Trompeter der königlichen Hofkapelle. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 955. Als Mitbegründer des Dresdner Tonkünstler-Vereins verwaltete er die ersten zwei Jahre das Amt des Schatzmeisters und das Konservatorium für Musik gewann von seiner Gründung an in ihm eine tüchtige Lehrkraft. berief man den Musiker zum Brigadesignalisten der zweiten Brigade. Der am 29.4. 1817 in Döben bei Grimma geboren. Foto um 1877. kam 1834 nach Dresden und erhielt eine Anstellung als Trompeter des Musikchors der Artillerie.

Von 1862 bis 1864 bekleidete er .4. am 5. Geburtstage gewidmet von seinen Kunstgenossen und Schülern. Dirigent und Pädagoge. Der am 27. Oktober 1823 als Sohn des damaligen Dresdner Hofbaumeisters geborene Blassmann entwickelte sein musikalisches Talent schon in frühester Jugend. Dresden. Aus: Herrn Friedrich August Kummer am 80. Mit Vorliebe brachte Blassmann die poetischen Kompositionen Robert Schumanns und die letzten inhaltsschweren Klaviersonaten Ludwig van Beethovens zur Aufführung und erschloss mit seinem ausdrucksstarken Vortrag dem kunstsinnigen Publikum deren Verständnis. 2790. Er genoss den Unterricht des königlich sächsischen Hofpianisten Carl Krägen und gab vor seinem zwanzigsten Lebensjahr bereits die ersten Konzerte. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 953. Foto um 1877. August 1877.4. Der hervorragende Künstler spielte im Dresdner Musikleben der zweiten Hälfte des 19.7 Josef Adolf Maria Blassmann: Pianist. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle. Der Mitbegründer und eifrige Förderer des Tonkünstler-Vereins wirkte auch als Lehrer am Königlichen Konservatorium für Musik. Der Tonkünstler-Verein zu Dresden. SLUB: MB.7 Rara.

Am 17. Ein erstes Engagement führte den Musiker nach Moskau.8 Johann Georg Schmole. März 1859 wurde der vielseitige Musiker in die Loge "Zu den drei Schwertern" aufgenommen und erhielt am 2. Der am 2. April 1841 in Klix bei Bautzen als Sohn eines Organisten und Lehrers geborene Johann Georg Schmole besuchte das Lehrerseminar in Freiberg. Nach seiner Rückkehr in die sächsische Residenz besuchte er wiederum das Konservatorium. Nach Beendigung seiner Studien erhielt Schmole an dieser Lehranstalt eine Anstellung als Hochschullehrer für Klavierspiel. Zum Zeichen ehrender Anerkennung wurde er 1892 in den Direktionsrat des Instituts berufen . Der Tonkünstler-Verein zu Dresden. Aus: Herrn Friedrich August Kummer am 80. Dresden. Juni 1891 im Hause seines Sohnes in Bautzen und wurde auf dem Trinitatisfriedhof seiner Vaterstadt bestattet. Er verstarb am 30. Als Kritiker war Blassmann im Feuilleton der "Dresdner Zeitung" tätig. Seine Besprechungen über Opernund Konzertdarbietungen wurden mit großem Interesse verfolgt. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 951. um 1877. Foto.das Amt des Dirigenten der "Euterpe-Konzerte" in Leipzig. Im Herbst 1866 folgte er einem Ruf als Hofkapellmeister nach Sondershausen. 2790. Pianist und Pädagoge. am 5. 4. Geburtstage gewidmet von seinen Kunstgenossen und Schülern. Die finanzielle Unterstützung des Schwertbruders Johann Heinrich Gerstkamp ermöglichte ihm zunächst ein einjähriges Studium am Konservatorium für Musik in Dresden. SLUB: MB. August 1877. 2 Rara. kehrte aber ein Jahr später wieder nach Dresden zurück und übernahm neben seiner Lehrtätigkeit am Konservatorium auch für längere Zeit die Leitung der Dreyssigschen Singakademie. wo er sich mit besonderer Vorliebe den musikalischen Fächern widmete. November 1861 die Meisterweihe.4.

fand außerdem noch Muße. dessen Mitglied er 1862 wurde. 1275. Hingebungsvoll widmete er seine Kräfte der Königlichen Kunst. Albert Wolfermann wurde am 25. In Dresden nahm er Unterricht bei Konzertmeister Franz Schubert und trat 1868 als Geiger in die königliche Hofkapelle ein. Dresden. 4. Mai 1865 in die Schwerter-Loge aufgenommen und am 25. 1880. Der Musiker wurde am 29. unter denen er eine besondere Wertschätzung genoss. Die Werke erschienen größtenteils im Verlag des Musikalienhändlers . lehrte der Musiker seit Juli 1873 mit großem Erfolg am Konservatorium für Musik. 5". Auf Grund seiner Verdienste um die Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses wurde ihm der Professorentitel verliehen. November 1871 in den Meistergrad erhoben. 5. das Albert Wolfermann seinem Maurerbruder und Kapellkollegen. Mus. wählten ihn 1895 zum stellvertretenden Musikdirektor. Schmole. wählte ihn 1875 zum Vorstandsmitglied und stellvertretenden Vorsitzenden. der auch dem Musikpädagogischen Verein angehörte. als Komponist für sein Instrument tätig zu sein. Streichquartette und Klavierwerke. Violine und kleines Orchester op.und zum Professor der Musik ernannt. 4. Violine und kleines Orchester op. Notturno für Horn. Der Tonkünstler-Verein. Neben seiner Orchestertätigkeit. April 1844 in Altenburg geboren. dem Hornisten Oskar Franz widmete. Wolfermann gehörte seit 1868 dem Tonkünstler-Verein an.9 Albert Wolfermann. Hier arbeitete er 1876 in der Revisions-Kommission mit und übernahm 1877 gemeinsam mit fünf weiteren Mitgliedern der Hofkapelle nach dem Tode Julius Rühlmanns kurzzeitig die Leitung des Vereins. Titelblatt. Seine Logenbrüder. Zum kompositorischen Ouvre des Geigers gehören zahlreiche Lieder. Erwähnenswert ist außerdem das "Notturno für Horn. SLUB: 3. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. die er bis zu seinem Tode im Jahre 1908 ausübte.

4. Nach erfolgtem Probespiel für beide Instrumente erhielt er eine Anstellung als Bratscher. gehörte er der QuartettVereinigung Johann Christoph Lauterbachs an. übernahm er gleich zu Beginn seiner Tätigkeit die solistischen Passagen. also weit über seine Pensionierung hinaus. Im Juli 1842 kam er nach Dresden und trat in das Musikinstitut des Stadtmusikdirektors Johann Gottfried Zillmann ein. . Leipzig.Alexander Hoffarth. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Januar 1823 in Ronneburg geborene Solobratscher Franz Louis Goering erhielt seine musikalische Ausbildung vom Greizer Stadtmusikdirektor. Im November 1844 bewarb sich Goering um die vakanten Stellen für Fagott und Bratsche an der königlichen Hofkapelle. um die Goering auf Grund seines schlechten Gesundheitszustandes bereits im Jahre 1873 ersuchen musste. Januar 1898 stellte er seine allzeit hoch geschätzten musikalischen Gaben in den Dienst der königlichen Kunst. Am 5. später auch auf dem Fagott erlernte. Der am 8. Von 1861 bis 1889. in der er als Fagottist und Solo-Geiger tätig war. Obgleich der Virtuose erst 1856 zum königlichen Kammermusiker ernannt wurde. bei dem er das Spiel auf der Violine und dem Waldhorn. 1883. 7912. Mus. der seit 1875 Mitglied der Freimaurerloge "Zu den ehernen Säulen" war. Im November desselben Jahres wurde der junge Musiker Mitglied der Kapelle des Königlichen Leibregiments. 3. Bis zu seinem Tode am 3. Februar 1866 in den zweiten Grad befördert. Oktober 1860 wurde der Musiker in den Kreis der Schwerterbrüder aufgenommen und am 8. 4. SLUB: 4.10 Franz Louis Goering: 6 Etüden für Viola allein op. Der hervorragende Künstler machte sich auch als erster Spieler der seit Giacomo Meyerbeers "Hugenotten" im modernen Opernorchester verwendeten Viola d' amour verdient.

Von 1836 bis 1867 war der Kammermusiker als Cellist der königlichen Hofkapelle tätig.4. Er wirkte außerdem als Musiklehrer am Königlichen Blinden-Institut. dass er mehrere Instrumente. Zunächst aber folgte Hänsel einem Ruf als Fagottist an das Musik-Korps des Leib. SLUB: Mus. um 1833. 5145. Mai 1837 zum Meister befördert. Dezember 1833 zum Gesellen und am 6. ohne Jahr. darunter die Violine und das Fagott mit künstlerischer Vollendung spielte. insbesondere Tänze und Märsche sowie Ballettmusiken. 500. Juli 1799 in Sayda im Erzgebirge geboren. Am 12. Seine musikalische Begabung äußerte sich schon frühzeitig und so erhielt er den ersten Musikunterricht bei dem Stadtmusikus seiner Heimatstadt. Februar 1822 wurde Carl August Hänsel als musikalischer Bruder in die Loge "Asträa zur grünenden Raute" aufgenommen. Die Loge "Zum goldenen Apfel" verlieh dem Schwertbruder 1876 die Ehrenmitgliedschaft.Regiments. dessen Musikdirektor er 1822 wurde.11 Carl August Hänsel: 24 Gesellschaftstänze auf das Jahr 1833 für das Pianoforte. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Kompositionen. Anlässlich seines goldenen Jubelfestes im Jahre 1872 wurde Hänsel zum Ehrenmeister ernannt und mit dem goldenen Schurz bekleidet. T. Erst nach deren Vereinigung mit der Loge "Zu den drei Schwertern" wurde der Musiker am 23. . Carl August Hänsel wurde am 25. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. wurde das Cello Jahre später sein Hauptinstrument. Nach beendeter Ausbildung fand er eine Anstellung in dem von Johann Gottfried Zillmann geleiteten Dresdner Stadtmusik-Korps. In seiner mehr als 61jährigen Maurerlaufbahn erhielt er mehrere Auszeichnungen. Dresden. Obwohl sich sein Talent bald so vielseitig entwickelte.

Foto aus: Fotoalbum mit Gesamtpersonal der Königlich Sächsischen Musikkapelle und der Hoftheater anlässlich des 80. Am 14. Der 1843 im sächsischen Grünhain geborene Hermann Reinert wurde vom Musikdirektor der Stadt Jena ausgebildet. Zur Erhöhung der Feststimmung trugen auch die Darbietungen des Posaunenquartetts bei. Dezember 1901 als . 100 "Kaiser Wilhelm". Geburtstages von Generaldirektor Wilhelm Immanuel Bär.12 Hermann Meisel. August 1874 in die königliche Hofkapelle ein. Hermann Reinert und Otto Zeisig. der vor seiner Berufung zum Kammermusiker der Königlichen Kapelle im Gewerbehausorchester musizierte. Hermann Meisel begann seine musikalische Laufbahn 1867 in Glauchau. Kammermusiker der Dresdner Hofkapelle. Grenadier-Regiments Nr. Dresden. Von 1864 bis 1874 gehörte er der Kapelle des Dresdner LeibGrenadierregiments an und trat am 1. Im deutsch-französischen Krieg diente er im Musikkorps des 2. September 1892. SLUB/DF 1999.4. 1. E. Hermann Reinert und August Bruns angehörten. Hier war das Mitglied der Loge "Zu den ehernen Säulen" bis zum 31. Ernst Herrmann Meisel. dem die Kapellmitglieder August Gölfert. Letzterer war von 1861 bis 1892 als Tubaist der Hofkapelle tätig und half bei Bedarf auch als Posaunist aus. 1872 erhielt der Musiker eine Anstellung als Soloposaunist in der Mansfeld'schen Kapelle und folgte ein Jahr später einem Ruf an die Bilse'sche Kapelle in Berlin. Von 1877 bis 1913 gehörte Meisel der Dresdner Hofkapelle an. 26. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 771. Januar 1884 wurde er in die Loge "Zu den drei Schwertern" aufgenommen.

Februar 1886 in die Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" aufgenommen. 4.13 Alwin Eichhorn. Alwin Eichhorn wurde am 15.und Blasinstrumenten. 100. Geiger. Dresden. Juli 1854 in Oelsnitz geboren und erhielt seinen ersten Unterricht bei seinem Vater. Seit dieser Zeit beteiligte er sich in seiner Bauhütte rege an der musikalischen Ausgestaltung der maurerischen Arbeiten. Oktober 1885 in die Königliche Hofkapelle ein und verwaltete hier sein Amt bis zum 30. 26. September 1913. Im Selbststudium erlernte er das Spiel auf den verschiedensten Streich. SLUB/DF 1999. Der Kammermusiker trat am 1. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 773. Nach Beendigung seiner künstlerischen Ausbildung war der junge Musiker zunächst als Cellist tätig. Foto aus: Fotoalbum mit Gesamtpersonal der Königlich Sächsischen Musikkapelle und der Hoftheater anlässlich des 80. Seine Militärzeit absolvierte Eichhorn in der Kapelle des Leib-Grenadier-Regiments Nr. Geiger im Leipziger Gewandhausorchester.Erster Posaunist tätig. E. Außerdem betätigte er sich in Dresden als Violinlehrer der Kronprinzessin Luise von Sachsen. 1. Von 1878 bis 1885 wirkte er als 1. September 1892. . Geburtstages von Generaldirektor Wilhelm Immanuel Bär. Danach folgte er einem Ruf an das Leipziger Stadttheater. Der Geiger Alwin Eichhorn wurde am 16.

Zu den ältesten Freimaurer-Liedern gehören die englische Hymne "Hail masonry divine" und der Lehrlingsgesang "Entered Apprentice's song". Dezember 1889 als Lehrling in die Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" aufgenommen. Die Zahl der Lieder nahm derartig zu. Das erste deutsche . Er gestaltete die von den Dresdner Freimaurern organisierten Logenkonzerte mit und trat auch während der rituellen Arbeiten künstlerisch hervor. die bei der maurerischen Arbeit im Chor gesungen wurden. SLUB/DF 1999. Februar 1723 geht hervor.4. Foto aus: Fotoalbum mit Gesamtpersonal der Königlich Sächsischen Musikkapelle und der Hoftheater anlässlich des 80. stimmte der Aufseher oder ein musikalischen Bruder einen Gesang an. 1. Aus einer Bestimmung vom 19.14 Siegfried Nebelong. Ehe die Brüder von der Arbeit zur Erholung berufen wurden. Die Kunsturkunden der alten Freimaurerei geben Auskunft darüber. 5. Der Schüler Friedrich Grützmachers wurde am 9. dass bereits im Jahre 1730 in England und 1735 dann in Frankreich die ersten Sammlungen erschienen. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 775. Dezember 1914 als Musiker an der Dresdner Hofkapelle. Der in Christiana geborene norwegische Cellist Siegfried Nebelong wirkte von 1879 bis 31. Geburtstages von Generaldirektor Wilhelm Immanuel Bär. dass am Johannisfest nach der Rede des Groß-Meisters "die fünf öffentlichen Gesundheiten getrunken und vor oder nach jeder ein Freimaurerlied mit Einstimmung der besten Instrumente gesungen werden sollte". 26. Cellist. Dresden. In der Brüder trautem Chor Die ersten Freimaurer-Gesänge waren Tafellieder. Jahrhunderts während der Logen-Versammlungen erklangen. E. September 1892. dass diese bereits zu Beginn des 18.

Das Titelblatt trägt einen Stempel. um die herum wiederum maurerische Symbole wie Winkelmaß. 8496. traten die als Sänger der Hofoper angestellten Schwerterbrüder bei zahlreichen Gelegenheiten auch solistisch hervor. der bereits im August 1738 in Braunschweig in den Freimaurerbund aufgenommen worden war. Obwohl in den Dresdner Logen vor allem der Chorgesang gepflegt wurde. A.1 Vollständiges Gesangbuch für Freimaurer zum Gebrauch der großen NationalMutter-Loge Zu den Drei Weltkugeln in Berlin und aller mit ihr vereinigten Logen in Deutschland nebst Anhang. Die Titelvignette des Liederbuchs auf der die drei Weltkugeln sowie die maurerischen Gegenstände: Winkelmaß. in dem der Nachdruck dieses Werkes für die nächsten zwanzig Jahre verboten wird. März 1804. Dem Liederbuch ist ein vom preußischen König für den Buchhändler Friedrich Maurer ausgestelltes Privileg vorangestellt. Kelle. wurde sie von Geheimrat Jean Etienne Jordan unter dem Namen "Aux trois Globes" in Berlin errichtet. 3. Johann Gottlieb Naumanns 1775 in Leipzig veröffentlichten "Freimaurerlieder mit neuen Melodien zum Besten der Armenschule zu Friedrichstadt bey Dreßden" und die "Douze chansons pour la loge aux vrais amis" aus dem Jahre 1783 gehören zu den ältesten sächsischen Freimaurer-Liederbüchern aus dem Bestand der SLUB. die Ewigkeit. SLUB: 1. Lot. 1744 nahm sie die Bezeichnung "Große Königliche Mutter-Loge zu den drei Weltkugeln" an. verbesserte Auflage.Freimaurer-Liederbuch wurde 1746 von Ludwig Friedrich Lenz herausgegeben. 1806. Hammer. Lot und Gesetzesblatt gruppiert sind. Zirkel. der drei kleine Sonnen und eine Mondsichel zeigt. datiert vom 16. Die folgende Seite trägt die Widmung "Dem hochwürdigen Alt-Schottischen Directorio . Berlin. ein Symbol für die nie endende Zeit. umwunden. Die Gründung der Groß-Loge "Zu den drei Weltkugeln" geht auf den 13. Bibel und Gesetzestafel dargestellt sind. Ihre Stifter waren Kaufleute. Auf dem Kupferstich der gegenüberliegenden Seite ist eine von einer ägyptischen Landschaft umgebene Weltkugel zu sehen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. ist von einer Schlange. die sich in den Schwanz beißt. September 1740 zurück. 5. Herausgegeben von Friedrich Maurer. Auf Geheiß Friedrich des Großen. Kelle.

von Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänkendorf zusammengestellten Sammlungen dar.und Armenliedern fanden auch Gesänge. Christian Friedrich August Jahn. 183. Emil Reiniger und Carl Seidel zählten. Aufnahme in die Sammlung. die den Neuaufgenommenen und Besuchenden. Vaterlands-. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Hermann Waldow. Neustadt-Dresden.der großen National-Mutter-Loge zu den drei Weltkugeln in Berlin ehrerbietigst und brüderlichst gewidmet von Br[uder] F[riedrich] M[aurer]. Herausgegeben von Christian Friedrich August Jahn. Johannes-. Karl Theodor Winkler. SLUB: Soc. dem Meister und den Schwestern gewidmet sind. Den Beschluss derselben bilden Lieder für die . Es entstand auf Veranlassung zahlreicher Bundesbrüder. Das von dem deputierten Meister vom Stuhl der oben genannten Loge. Christian Christoph Hohlfeldt. 1855. die sich vor allem für die musikalische Ausgestaltung der Tafel-Logen und Brudermahle eine größere Auswahl an Gesängen erbeten hatten und enthält bis auf den Anhang nur Dichtungen von Mitgliedern der eigenen Loge. zu denen Hans Kriete. Druck vom Bruder Heinrich. Verlag der oben genannten Loge. Dresden. im Oktober 1855 herausgegeben Liederbuch stellt eine Ergänzung der bisher benutzten. Neben Gebeten." 5. Ketten. secr.2 Liederbuch der vereinigten Loge Zu den Drei Schwertern und Asträa Zur Grünenden Raute im Orient Dresden.

Auflage Dresden. Das überwiegend aus Dichtern und Tonkünstlern bestehende Gremium sonderte unter den verbleibenden Themenbereichen außerdem diejenigen Lieder aus.Trauer-Loge. eine Kommission mit der Zusammenstellung eines neuen Liederbuches zu beauftragen. Königs. deren Texte veraltet waren oder deren Melodie für den allgemeinen Chorgesang zu große Schwierigkeiten bot. gedichtete Lied Nr. Dem größten Teil der Dichtungen wurden bekannte Volksliedmelodien zugewiesen. Emil Lehmann. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. secr. SLUB: Soc. Carl Riccius und Wilhelm Gast.3 Liederbuch der vereinigten Loge Zu den Drei Schwertern und Asträa Zur Grünenden Raute im Orient Dresden. 48 "Ich kenn' ein'n hellen Edelstein". Zu den für diesen Zweck gewählten und bevollmächtigten Bundesbrüdern gehörten unter anderem Christian Klötzer. Julius Otto junior. dass sämtliche für Logenzwecke gedichteten Lieder Gemeingut aller Bundesbrüder sind. Die Komponisten der mit eigenen Melodien versehenen Lieder sind mit Ausnahme von Carl Gottlieb Reißiger "Stimmt an das Lied der Lieder" und "Klagt in bangen Trauertönen" sowie Joseph Dominik "Euch gilt der Becher. Die Melodie des gezeigten Liedes Nr. 15 "Will der Mensch ein Werk vollbringen" stammt von Hofkapellmeister Carl Gottlieb Reißiger. hoch Mitternacht" unterlegt wurde.und Meister-Lieder enthalten sind. Auf dem blauen Ledereinband des Liederbuches ist der Name des Besitzers eingeprägt: "Bruder Hagspihl II".b. 126 "Wiederum die stille Nacht". 1879. besuchende Brüder" nicht bekannt. November 1878 stattfindenden allgemeinen Konferenz der Schwerterbrüder beschlossen. Auf Grund der Überzeugung.und Begrüßungslieder für die Neuaufgenommenen. wurden die übrigen Gesänge den unterschiedlichsten Sammlungen entnommen. 5. Weit über die Hälfte der beliebtesten Gesänge aus dem alten Liederbuch fanden Aufnahme in die neue Sammlung. 21 "Was forscht Ihr den nach Thorenweise". 183. in der jedoch weder Gebete. Eugen Winkler. Der Dresdner Arzt Eduard Robert Hagspihl gehörte seit 23. Nr. Februar 1855 der Loge "Zu den drei Schwertern" an. Die Weisen zu den Liedern Nr. noch Kaiser-. wurde auf der am 9. 118 "Mitternacht. 26 "Wer seinen Bruder herzlich liebt" und Nr. Kreuzkantor Julius Otto vertonte das von seinem Sohn. Robert Spalteholz. Nachdem die erste Auflage der im Jahre 1855 gedruckten Liedersammlung vergriffen war. die auch dem Gesang Nr. Hofkapellmeister Johann Gottlieb Naumann schrieb die Musik zu dem Gesang Nr. Mit einer größeren Auswahl bedachten die Herausgeber vor allem die Sparte der Ketten. 2. 94 "Mit Euch sei Friede" komponierte Musikdirektor Carl Riccius. . Emil Rumpelt.

19. SLUB: Mus. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. "Erhebet Herz und Sinn. der da im Lichte wohnt. daß wir erbauen dir nach deinem Plan und Riß der Liebe Tempel hier. die Huld des Meisters droben." . das ein unbekannter Komponist für Singstimme und Klavier vertonte. Dieses an den "Allmächtigen Baumeister Aller Welten" gerichtete Danklied. Freimaurerlied für eine Singstimme und Klavier. Mit den unterschiedlichsten Melodien versehen fand dieser Eingang in mehrere Freimaurerliederbücher. mit reichem Segen auch geschmücket unsre Pfade. Der Text erfreute sich großer Beliebtheit. 2. E. und mach' der Falschheit Trug. Partiturmanuskript.4 Erhebet Herz und Sinn. der Bosheit List zu nichte. Das vorliegende Partiturmanuskript stammt aus dem Besitz der Loge "Zur Akazie" in Meißen.5. Erleucht' uns fort und fort mit deinem Himmelslichte. von deiner Hand gestützt der Liebe heilger Bund. gebaut auf festem Grund. anbetend jetzt zu loben! Es steig' der Herzen Dank im Liedesklang empor Und werde dort zum Preis in höhrer Geister Chor! Du hast den Bau bewacht. du Meister voller Gnade. sangen die Brüder während ihrer rituellen Arbeit. In dem 1882 in Leipzig von Robert Fischer und Wilhelm Tschirch herausgegebenen Gesangbuch für Freimaurer-Logen ist beispielsweise ein dreistimmiger Chorsatz abgedruckt. Noch heute steht das Werk. und kräft'ge unsre Hand.

Freimaurerlied für Solo. ist dass unsre Texte und Tonweisen Producte des Selbstempfundenen und Selbsterlebten der mit uns treu verbundenen Bundesbrüder sind. dass an einem Baue arbeitende. " Was zunächst die menschliche Stimme und damit den Gesang betrifft. sein Denken und Handeln so zu gestalten. "dass es ein Spiegel werde. in den Maurerbrüdern den "Tempel der Menschheit" vollkommen aufzurichten." Die Musik in .5 Willkommen im traulichen Kreis. Ein Freimaurer. der die von der Musik offenbarten Anschauungen und Vorstellungen in seiner Seele nachklingen und sich entwickeln lässt. Sie soll nicht nur den Geist des Menschen erheben. Das Gefühl.. Die Idealität durch welche die Freimaurerei den Menschen über die Welt erhebt. Die Musik in der Loge dient dazu. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 2. wird der Gesang in der Loge an erster Stelle gepflegt.5. sondern auch dessen Herz beleben und ihn somit zu guten Taten anregen. G. Fragment. ihre Gesinnungen zu demselben an den Tag zu legen und zu den meist vorhergesprochenen Worten ihr Ja und Amen auszudrücken. so unmittelbar uns nach den verschiedensten Empfindungen zu erregen und ergreifen.. an dem jedesmaligen Baue unmittelbar theilzunehmen. Wie Apfelbruder Julius Hermann Gross in seinem Baustück aus dem Jahre 1878 bemerkt. 6. von einem Geiste beseelte und in einer Kette stehende Bundesbrüder gemeinschaftlich singen und im Strome des Gesanges sich gleichsam ein Herz und eine Seele fühlen. Partiturmanuskript. Männerchor und Orchester. Nichts vermag so in unser Gefühlsleben einzugreifen. der fühlt sich dazu angeregt. das die Tonkunst in einem Hörer bewirkt. sowie. so hat sie die sympathischste Gewalt auf den Menschen und bleibt der menschliche Gesang in seiner lebensvollen Wirkung das Höchste. ähnelt dem.] was aber unserm Gesang in der Loge besondere Schönheit und Weihe verleiht. Vom Menschen zum Menschen geht die directeste Mitleidenschaft. was die Logenbrüder Erhebung und Erbauung nennen. in dem die Idee seines Wesens rein und hell zu erkennen ist". dass den Bundesbrüdern durch den Gesang Gelegenheit geboten ist. kommt auch der Musik ihrem innersten Wesen nach zu. dem die Sprache den Text giebt.[. SLUB: Mus.

Zahlreiche Zeitgenossen. Am 10. verbunden. in der er zwei Jahre später zum Meister erhoben wurde. Kupferstich-Kabinett Dresden. Zuletzt hörten diese den Tenor zum 100jährigen Jubelfest ihrer Bauhütte. Er nahm jedoch bald ein Engagement als Chorist am Kärntnertor-Theater an. "dass es ein Spiegel werde. rühmten die außergewöhnliche Kraft und Schönheit seiner Stimme sowie seine große Musikalität. der die von der Musik offenbarten Anschauungen und Vorstellungen in seiner Seele nachklingen und sich entwickeln lässt. zu denen auch Hector Berlioz und Carl Gustav Carus gehörten. sondern auch dessen Herz beleben und ihn somit zu guten Taten anregen. sein Denken und Handeln so zu gestalten. 19. Dort erhielt er auch Gesangsunterricht und konnte so seine musikalischen Fertigkeiten vervollkommnen. Der Schwertbruder blieb dem eigentlichen maurerischen Leben und Wirken fern. und "Tannhäuser". Die Idealität durch welche die Freimaurerei den Menschen über die Welt erhebt. also bereits kurz nach seiner Ankunft in der sächsischen Residenz. Oktober 1845. 5. trat er in die Schwerter-Loge ein. Ein Freimaurer. Sie soll nicht nur den Geist des Menschen erheben.der Loge dient dazu. um Medizin zu studieren. kommt auch der Musik ihrem innersten Wesen nach zu. . Oktober 1842. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 271 980. am 20. Dresden. Sein Name ist eng mit den beiden Uraufführungen von Richard Wagners Opern "Rienzi". der fühlt sich dazu angeregt. in denen er die Hauptrolle sang. Der 1807 als Sohn eines armen Webers im böhmischen Oberweckelsdorf geborene Tenor Joseph Tichatscheck ging 1827 nach Wien. in dem die Idee seines Wesens rein und hell zu erkennen ist" . am 19. Stich nach einem Gemälde von Albert Henry Payne. ähnelt dem. Bis zu seinem Abschied von der Bühne im Jahre 1872 wirkte Tichatscheck außerdem als Hofsänger an der katholischen Hofkirche.6 Joseph Tichatscheck als Tannhäuser in der Uraufführung von Richard Wagners gleichnamiger Oper. was die Logenbrüder Erhebung und Erbauung nennen. November 1838. Das Gefühl. in den Maurerbrüdern den "Tempel der Menschheit" vollkommen aufzurichten. Dagegen unterhielt er seine Brüder sehr oft bei der Arbeit und der Erholung durch seine Gesangskunst und herrliche Stimme. Der berühmte Tenor debütierte in Graz und kam 1838 an das Dresdner Hoftheater. das die Tonkunst in einem Hörer bewirkt. Oktober 1845.

verließ dieses aber bereits nach kurzer Zeit und schloss sich einer wandernden Schauspieltruppe an. 1849 kehrte der Künstler an die Frankfurter Oper zurück und war dort noch für weitere 25 Jahre hauptsächlich im Buffo-Fach tätig. Archiv der Staatsoper Dresden. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 144 059. 20. . Hier sang er am 20. Dresden. Er besuchte zunächst das Lehrerseminar in Ahlfeld. der im "Rienzi" die Rolle des "Colonna" übernahm. Der Bassbariton Wilhelm Dettmer wurde in Breinum bei Hildesheim geboren. Mit seiner Gesangskunst unterhielt er die Schwerterbrüder zu den unterschiedlichsten Anlässen. Oktober 1842. Der Sänger gastierte in Breslau und war von 1833 bis 1836 am Hoftheater von Kassel engagiert.5. Der dortige Generalmusikdirektor Louis Spohr bemühte sich um die weitere Ausbildung Dettmers. Von 1836 bis 1842 wirkte der Bassbariton am Opernhaus von Frankfurt. In Hannover nahm er Gesangsunterricht und erhielt 1832 am Hoftheater von Braunschweig seine erste Anstellung. Oktober 1845 die Rolle des Landgrafen. Oktober 1842 in der Uraufführung von Richard Wagners Oper "Rienzi" die Partie des "Colonna" und übernahm in der Uraufführung des "Tannhäuser" am 19. Der rote Pfeil bezeichnet den Bassbariton Wilhelm Dettmer.7 Theaterzettel zur Uraufführung der Oper "Rienzi" von Richard Wagner. 1842 wurde er an das Dresdner Opernhaus berufen. Während seines Dresdner Aufenthalts war Wilhelm Dettmer Mitglied der Loge "Zu den drei Schwertern".

. Auf den Rat des Dirigenten und Komponisten Ignaz Lachner schlug er die Sängerlaufbahn ein und erhielt 1874 eine Anstellung als Chorist am Opernhaus in Frankfurt. September 1892. Daraufhin erhielt der Bariton eine feste Anstellung in der sächsischen Residenzstadt und verblieb bis 1897 im Ensemble des Hoftheaters. Dresden. Am 3.5. In den folgenden Jahren wurde Schrauff nach Nürnberg und Graz verpflichtet. Bariton der Dresdner Hofoper. Dezember 1851im Fürstentum Waldeck als Sohn eines Försters geborene Ludwig Schrauff erlernte zuerst das Bierbrauerhandwerk. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 784. SLUB/DF 1999. Juni 1889 wurde Ludwig Schrauff in die Loge "Zu den drei Schwertern" aufgenommen und war seit dieser Zeit an der musikalischen Ausgestaltung der rituellen Arbeiten und Feste seiner Werkstätte rege beteiligt. E. Der am 22. Seine Solistenlaufbahn begann 1878 am Stadttheater in Regensburg. wirkte 1881/82 in Stettin und folgte 1882 einem Ruf an das Deutsche Landestheater in Prag. Von 1878 bis 1880 sang der junge Künstler am Stadttheater in Würzburg. 1. diente anschließend beim Militär und betätigte sich danach in einem kaufmännischen Beruf. 26.8 Ludwig Schrauff. Foto aus: Fotoalbum mit Gesamtpersonal der Königlich Sächsischen Musikkapelle und der Hoftheater anlässlich des 80. Hier übernahm er unter anderem die Partie des Wolfram in Wagners "Tannhäuser" und die des Titelhelden in Rossinis "Wilhelm Tell". Geburtstages von Generaldirektor Wilhelm Immanuel Bär. 1887 führte ihn ein Gastspiel nach Dresden.

Dresden.1 Subscription der Freymäurer für das Armuth. 1772. Sie halfen Hungersnöte zu lindern. In den Jahren 1770 und 1771 verursachten Missernten in Sachsen eine große Teuerung.6. 978. genannt Schenau. Sax. Auf Grund ihres besonderen Verhältnisses zur Humanität und getreu ihrer Maxime "Tue Gutes und rede nicht darüber" setzten sich die Schwerterbrüder dafür ein. gemalten und von Adrian Zingg gestochenen Vignette. SLUB: Hist. Die Wohltätigkeitseinrichtungen der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" Die Wohlfahrtspflege galt der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" von Anbeginn an als eine der wesentlichsten Pflichten und edelsten Formen ihrer maurerischen Arbeit. G. kleideten Bedürftige und sorgten 1772 mit der Gründung der "Armenschule" in Dresden Friedrichstadt vor allem für die Bildung und Erziehung sächsischer Waisenkinder. 6. . Durch ihr soziales Engagement erwarben sich die Dresdner Freimaurer die Achtung und den Zuspruch ihrer Mitbürger. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Titelblatt mit der von Johann Eleazar Zeißig. mit Hilfe von Stiftungen. durch zahlreiche Spenden und persönliche Opfer die sozialen Unterschiede auszugleichen.

täglich mit Suppe und Brot zu beköstigen und sie unterrichten zu lassen. dessen Erfolg die kühnsten Erwartungen übertraf. 12. Später traten derselben noch zwei Abgeordnete der Loge "Minerva zu den drei Palmen" in Leipzig und drei der Loge "Zur gekrönten Schlange" in Görlitz bei. Am 27. Die Schwerterbrüder erwarben bald darauf zur dauerhaften Begründung der "Friedrichstädter Kinderanstalt" ein Gelände. auch 4.2 Prospect der Hauptstrasse zu Friedrichstadt gegen 1. wurde die Anstalt am 1. auf dem früher die Gräflich Brühlsche Menagerie gestanden hatte. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der Pfarrer der Friedrichstädter Kirche und spätere Hofprediger Raschig schilderte seinen Logenbrüdern die Not der Bewohner von Friedrichstadt. 6. Kupferstich.die bald darauf zu Hungersnot und Krankheiten führte. den bitteren Hunger stillen zu helfen und die nötigen Mittel für Bekleidung zu beschaffen. Die Deputierten waren nicht nur bestrebt. So beschlossen die Mitglieder der Loge "Zu den drei Schwertern" im November 1772 20 Knaben und 10 Mädchen. Betroffen waren vor allem das Erzgebirge und die Fabrikdistrikte der Oberlausitz. Nachdem in der Friedrichstraße eine Wohnung angemietet und ein Lehrer verpflichtet werden konnte. Oktober 1773 konnten die Kinder ihr neues Domizil beziehen. deren Bedürfnisse nicht außer Acht zu las-sen. SLUB: B 1811. Denen zum Gräflich Brühlschen garten gehoerigen Gebaeuden. Die zwei darauf noch erhaltenen Häuser wurden ausgebessert und durch einen Mittelbau verbunden. Von Anfang 1772 bis August 1773 gingen 17945 Taler 18 Groschen und 10 Pfennige in die Hilfskasse ein. vor allem aber das Elend der Kinder und gemahnte sie daran. Jahrhundert. Die Kirche 2. Das Vorwerg 3. Einen Theil der Menagerie. sondern auch für einen besseren Unterricht und die Erziehung zahlreicher Kinder zu sorgen. . die zumeist Waisen waren. 1772 eröffnet. Die erste Sammlung an Geld Lebensmitteln und Kleidungsstücken brachte 60 Taler ein. Das grenzenlose Elend der Menschen zog auch die Aufmerksamkeit der Dresdner Freimaurer auf sich. Dresden. Auf Veranlassung des Geheimen Rats Friedrich Wilhelm von Ferber gründeten im Januar 1772 zunächst 15 Mitglieder der Loge "Zu den drei Schwertern und wahren Freunden" die "Deputation der Freimaurer in Chursachsen für das Armuth". Daraufhin wurde ein öffentlicher Spendenaufruf erlassen. 18.

das nicht zum Institut gehört. 0981. C. G. 1772-75. I.und Krankenstube der Knaben befanden.6. Grundriss vom oberen Stockwerk des Flügels A mit dem Schlafsaal der Knaben.. die Küche und das Waschhaus untergebracht waren. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. in welchem sich unter anderem ein Vorhaus. der Wohnung des Gärtners und den Vorratskammern. G. die ganze Versammlung aber über die devote Art des Lieder-Gesangs gerührt waren. Fassade des Flügels A. Sax. H. Ein Privatgebäude. Kupferstich vom Grundriss des Gebäudes. . Die Brunnen und Röhrwasser D. nachgelebt würde. und in wie weit der rühmlichen Absicht des in dieser Wissenschaft großen Hillers. zufrieden. Grundriss vom unteren Stockwerk des Flügels A. Auf dem zweiten Kupferstich sind die Details vom Wohngebäude dargestellt: E. dass mit dieser Gesangsprobe den Begründern und Vorstehern der Anstalt gezeigt werden sollte: "was vor eine Anlage zu dieser Kunst bey diesen und jenen gefunden. nach der kurzen Zeit des Unterrichts in der Musik. Grundriss vom oberen Stockwerk des Flügels B mit dem Schlafsaal und der Krankenstube der Mädchen und weiteren Vorratskammern. Bei dem aus Anlass der feierlichen Einweihung des neuen Gebäudes stattfindenden Examen boten mehrere von Hofkantor Hunger ausgewählte Knaben einige Lieder dar und präsentierten damit ihre gesanglichen Fertigkeiten. des Gartens und des Hofes und vom Wohngebäude. Der unbekannte Verfasser der "Nachricht von der Erweiterung der Armenschule" berichtet. Grundriss vom unteren Stockwerk des Flügels B. in dem neben der Wohnstube der Mädchen und den Wohnungen des Aufwärters und der Näherin auch der Speisesaal." Der Kupferstich vom Grundriss der Armenschule zeigt: A. welche der Fassade des Flügels B gleicht F. Das Wohngebäude für die Mädchen. nach dessen Aufwand und liebreichen Beyträgen zu diesem Institut. die Wohnungen der Lehrer sowie die Wohn. SLUB: Hist. Dresden. wobey die Kenner dieser Kunst. B.3 Gesammelte Nachrichten von den Armen-Einrichtungen der Freymäurer in ChurSachsen. ein großes und kleines Schulzimmer. Das Wohngebäude für die Knaben.

6. Die Krankenstube. Dieser beschloss auch die Herausgabe des Informationsheftes. in den Ruhestand. Dresden. der das Amt bis 1824 verwaltete. mit dem er sich an die Wohltäter und die ehemaligen Schüler und Schülerinnen des Instituts. circa 1811. das Waschhaus die Küche und der . G. der kleinen Schul und der Arbeitsstube. Am 27. des Weiteren ein von den Schülern Wilhelm Leßky und August Richter anlässlich der Prüfung gestaltetes Gespräch über die Entstehung des Instituts sowie die Festrede des zweiten Lehrers August Löhnerdt zur Weihnachtsbescherung. gehaltenen Vortrag. auch die Wohnungen des Direktors und der beiden anderen Lehrer. Am Ende des Heftes befindet sich ein von C. der in seiner Dienstzeit mehr als siebenhundert Kinder unterrichtet und erzogen hatte. Sein Nachfolger wurde Heinrich Iphofen. auch dessen Antrittsrede und den zur öffentlichen Prüfung am 27. gleichzeitig aber auch an die interessierten Leser wandte. dem siebenunddreißigsten Stiftungstag des Instituts. SLUB: Hist Sax. Kunert gezeichneter und von Apfelbruder Paul Anton Skerl gestochener Grundriss vom Knabenund Mädchenhaus der Erziehungsanstalt.und Erziehungsanstalt der Freimaurer zu Friedrichstadt bei Dresden.4 Heinrich Iphofen: Kurze Nachricht von der Schul. 818. April 1810 trat der langjährige Direktor der Anstalt. Oktober 1810. E. Johann Gottlieb Moraweck. Im Knabenhaus befanden sich neben dem Schulsaal. Es enthält neben Iphofens Bericht über die Ausbildungsverhältnisse und das Anstaltsleben. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.

circa 1812. 9. SLUB: Hist. Die Schüler der Freimaurer-Anstalt Dresden-Friedrichstadt versammelten sich am 14. 6.5 Heinrich Iphofen: Beschreibung der in der Freimaurer-Anstalt zu Dresden gehaltenen Gedächtnisfeier des am 9. Diese . Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Jena und Erlangen kehrte von Broizem 1764 in seine Heimatstadt zurück und erhielt eine Anstellung am Königlich Sächsischen Kammer-Kollegium. Januar 1812 entschlafenen Vicepräsidenten des Königlich Sächsischen geheimen Kriegsraths-Collegii Carl Victor August von Broizem. Leipzig. Noch im selben Jahr wurde er zum Amtshauptmann des Meißner Kreises ernannt. 239. Dresden. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Wittenberg. Dezember 1741 in Dresden geborene Vizepräsident des Geheimen Kriegsrat-Kollegiums war Mitbegründer und fast 40 Jahre lang Förderer dieses Instituts. G. Göttingen.Speisesaal waren im unteren Stockwerk des Mädchenhauses untergebracht. Februar 1812 zu einer Gedächtnisfeier für den verstorbenen Carl Victor August von Broizem. Sax. Der am 20.

Dem Haupteingang gegenüber befanden sich drei von dorischen Säulen umgebene Nischen. hielt die Trauerrede. Carl Victor August von Broizem trat 1766 in die Loge "Aux vrais amis" ein und wurde 1772 durch deren Vereinigung mit der Schwerter-Loge Mitglied der Bauhütte "Zu den drei Schwertern und wahren Freunden". ein Vorsteher der Bildungsanstalt und langjähriger Freund von Broizems. der er von 1797 bis 1810 als Meister vom Stuhl vorstand. voll Güt' und Milde". Johann Gottfried Herder und Friedrich Gottlieb Klopstock. hatte die Aufgabe des Architekten übernommen und die Feierhalle in einen "Tempel der Humanität" verwandelt. Auf das Gedicht "Lob des Wohltätigen" folgte der von Kantor Fischer gesetzte Schlussgesang "Menschenfreund. ein Christ. lebt des Menschenfreundes Milde noch in schönen Seelen fort". Diese wurden von Opferfeuer beleuchtet. In der großen. Anschließend intonierte Lehrer Gierth auf der Harmonika eine überirdisch wirkende Melodie. Unter den Inschriften hing ein Zypressenkranz.Stellung hatte er bis zu seiner Beförderung zum Geheimen Kriegsrat im Jahre 1785 inne. Carl Souder. zierten die Worte "Was aus diesem Auge blickte. ein Patriot" errichtet worden. Januar 1812. Die ebenfalls blau bemalten Wände zur Rechten und Linken des Denkmals. wurde mit einer sanft klagenden Komposition für Blasinstrumente. über dem ein Chor für die Musik hervortrat. Die vier Zöglinge Albert Wagner. Wenige Tage später erwiesen die Zöglinge des Freimaurer-Instituts dem Stifter ihrer Einrichtung die letzte Ehre. erklärte sich als völlig unabhängig und selbständig und legte die Wahl der Logenbeamten in die Hände ihres Johannis-Meisters. was aus diesem Mund beglückte. Seit 1805 war der hoch geachtete Beamte als Vizepräsident des Geheimen KriegsratKollegiums tätig. welches auf hohen Dreifüßen brannte. eröffnet. Christian Fürchtegott Gellert. In den Nebennischen standen auf hohen mit Lorbeerkränzen geschmückten Postamenten vier Büsten von Gelehrten. Der Raum über dem Hauptsims war mit Palmblättern und Eichenkränzen bemalt. Der Senior der Loge verstarb am 9. Die Weihehandlung. Ihr Lehrer. Unter seiner Hammerführung gab die Loge "Zu den drei Schwertern" jegliche Verbindung mit der Schottendirektion auf. hat erreicht sein schönes Ziel" sowie " Auch auf diesem Grabgefilde. Traugott Thüme. Oberkriegskommissar Hillig. die sich durch die Beförderung der Humanität verdient gemacht haben: nämlich von Jean-Jacques Rousseau. von Kindern und für Kinder ausgeführt. Der Hauptfassade gegenüber erhob sich ein Amphitheater. die Kantor Fischer eigens zu diesem Anlass vertont hatte. Wilhelm Garten und Friedrich Probst unterhielten sich danach über die Totenfeier und die Ausgestaltung des Tempels und erläuterten des Weiteren ihren Mitschülern das humanitäre Wirken der vier oben erwähnten Dichter und Philosophen. dunkelblau gehaltenen Mittelnische war ein Monument mit dem Bildnis des Verstorbenen und der Inschrift "Ein Biedermann. .

Alexander Seebass und Theodor von Burchardi ihr "Gespräch über den sächsischen Rautenkranz" mit kleinen. der Fürsten Muster" versehenen Sockel aufgestellt war. Die Jahresfeier anlässlich der Rückkehr Friedrich August des Gerechten fand in dem großen mit Kornblumen. auf das ein Gebet für den König folgte. Leo von Rayski. . Juni 1816 in der Erziehungsanstalt der Freymaurer zu Dresden-Friedrichstadt. an dessen Rückseite die Büste des Königs auf einem mit der Inschrift "Des Volkes Glück. 1816.und Trompeten begleiteten Lied "Sey Lob und Ehr dem höchsten Gut". G.6 Kurze Beschreibung der Feyer des 7. SLUB: Hist. 10. 239. Der Gesang "Die Liebe für das Vaterland" beschloss die kleine Feier. Carl Hofmann. Ernst Piper. Außer den 82 Zöglingen nahmen auch die sechs Lehrer und zwölf Vorsteher des Instituts sowie zahlreiche Gäste an der Veranstaltung teil. Sax. Der königlichen Büste gegenüber waren der Chor und das Orchester platziert. Dresden. wie beispielsweise das "Auf den Jahrestag der Rückkehr des Königs" von Ruhberg. der ein Festmahl im Garten folgte. Mit dem von Pauken. Rosen und Eichenranken geschmückten Schulsaal der Freimaurer-Anstalt statt. Gustav Ruhberg. Anschließend hielten die Schüler August Gladewitz. Adolph von Brand. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. wurde die Gedenkstunde am Nachmittag eröffnet. von ihnen selbst verfertigten Gedichten.6.

den 1. fröhlicher Gesang" erklang. Daran schloss sich ein von den Knaben in lateinischer Sprache gehaltener Vortrag über die Wohltätigkeit an. in der das Lied "Erschalle. Mit zwei Kupferstichen von zwei ehemaligen Zöglingen. welches auch beim Einzug in die Anstalt von den damaligen Zöglingen gesungen wurde. Stich des Gemäldes "Die Huldigung der Dankbarkeit an die Wohltätigkeit". Freude. und für die wohlwollenden Theilnehmer und Gönner. Anschließend bedankten sich die Schüler bei den Vorstehern und Erhaltern des Instituts und brachten zum Abschluss der Jubelfeier unter Leitung ihres Musiklehrers August Schwarz die Motette "Preis Jehova!" zur Aufführung. Dem Werthe der Sache zu Ehren. December 1822. gehalten am Tag ihrer fünfzigjährigen Dauer. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 1822. SLUB: Hist. Den Bericht über die Jubelfeier anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des FreimaurerInstituts. Der Jubeltag.7 Heinrich Iphofen: Jubelfeier der Freimaurerschule in Dresden.6. Dank und Liebe". der wie das Einzugsfest mit einem Examen gefeiert werden sollte. 11. Die Festveranstaltung am Nachmittag fand in dem geschmückten Schulsaal statt. Sax. G. Dresden. Der von Pastor Vogel vorgenommenen Prüfung der Schüler folgte ein von neun Mädchen inszeniertes Gespräch über die Geschichte des Instituts. 239. aus Dankbarkeit zum Druck befördert von dem Director Iphofen. . In einem weiteren Prüfungsteil wurden die Kenntnisse der Zöglinge in deutscher Geographie und griechischer Geschichte abgefragt. in dem bis zum Jahre 1822 weit über tausend Kinder erzogen worden waren. Der erste Teil der Feier endete mit dem Gedicht "Des Knaben Traum in der Nacht vor der Jubelfeier" und dem Wechselgesang "Andacht. verfasste der Schüler Ernst Pfeilschmidt. fiel auf den ersten Adventssonntag und wurde morgens sieben Uhr mit einer Andacht eröffnet.

Richter. Schuricht. Die "Dankbarkeit" zur Rechten des Podestes weist auf eine Tafel: mit den Namen der damaligen Vorsteher der Anstalt "von Brand. Carlowitz. den Tag Johannes des Evangelisten verlegt. das die Hand nach dieser Schale ausstreckt. Titius. Anfangs wählten die Schwerterbrüder bei dieser Zusammenkunft noch ihr . Dezember. Hohlfeldt. 1850. Zinke. welche die Namen ehemaliger Stifter und Beförderer des Instituts in die Monumentplatte eingraviert "von Ferber. von Broitzem.und Erziehungsanstalt gemeinsam mit den Zöglingen in Friedrichstadt. die den Eingang des Mädchenhauses schmückte. 6. Meißner". Moraweck.8 Gesänge bei der Feier des Johannis-Festes im Freimaurer-Institute zu Dresden den 23. G. 28. von Hendel. einem ehemaligen Schüler des Freimaurer-Instituts. Juni 1850.bf. Dezember statt. Ihr gegenüber steht die "Bildhauerkunst". 239. von Rochow. von Racknitz. Neben der "Wohltätigkeit" ist ein Kind zu sehen. stammt von Ludwig Gruner. Daraus: Theodor Hell "Bei dem Eintritte in das neue Gebäude". Sie zeigt die auf einem Sockel stehende "Wohltätigkeit" mit der Maurerkrone auf dem Kopf und der strahlenden Sonne auf der Brust. von Königsdörfer. von Leipziger. Um nun auch in der eigenen Loge das Johannisfest begehen zu können. SLUB: Hist. Eule. Auch die für diesen Festtag vorgesehene Tafel-Loge hielten die Brüder häufig dort ab. Häufig fand sie auch als Silvester-Tafel-Loge am 31. Raschig. von Globig. In ihrer linken Hand hält die Göttin ein volles Fruchthorn und in der rechten eine Trinkschale. von der Breling. Dresden. wurde die Feier vom Jahre 1806 an auf den 27. von Tettau. von Zedtwitz." Im Hintergrund der Zeichnung befindet sich des Denkmal des Arztes Karl J.Die Zeichnung "Die Huldigung der Dankbarkeit an die Wohltätigkeit". Oehme. Sax. Seiler. Oehme. Die meisten Mitglieder der Loge "Zu den drei Schwertern" feierten das Johannisfest seit der Gründung der Lehr. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.

zu pflegen was im Keim noch ruht. dir erschall der erste Ton in dieser neuen Halle! In That und Lehre wohne hier dein Vatersegen für und für zu unsrer Aller Frommen. von Ostern 1841 an keine Mädchen mehr aufzunehmen. vaterloser Knaben gebildeten Standes unterrichtet wurden. den wir vertrauensvoll begonnen. daß als ein zweites Vaterhaus der Segen nie hier bleibe aus für alle künft'gen Tage. Durch die Anstellung eines Ökonomen und Rechnungsführers erfolgte zunächst die Trennung der ökonomischen Verwaltung der Anstalt von der pädagogischen. dir. Bald musste an eine Erweiterung der vorhandenen Räumlichkeiten und an die Erwerbung eines neuen Grundstückes gedacht werden. Im Jahre 1840 wurde eine durchgreifende Reorganisation des Instituts in die Wege geleitet und beschlossen. laß sie zu ihrem besten Theil sich stets das Rechte wählen. deren Zahl die der Mädchen überstieg. So begann im Jahre 1849 der Umbau des alten Knabenhauses. auf ew'gem Thron. und neig' auf sie Dein Angesicht auf allen ihren Wegen. Ein weiterer Neubau wurde errichtet und zum Johannisfest 1850 feierlich eingeweiht "Allmächtiger. daß weit hinaus für alle Zeit . O! laß ihn festbestehn durch Dich. Gieb allen Lehrern Kraft und Muth die schwere Pflicht zu üben. der Zeiten Wogensturm ist hier durch deinen Schutz verronnen. der bereits 1824 die Nachfolge Heinrich Iphofens angetreten hatte. Unter seiner Direktion wurden zahlreiche Neuerungen eingeführt. du Vater für uns Alle. Auf Antrag von Karl Theodor Winkler wurde das Johannisfest in der Schwerter-Loge seit 1842 wieder am 24. durchdringe Herz und Geist mit Licht. während sie später nur noch eine reine Festtafel-Loge abhielten. Du hast beschirmt den Bau. Das Hauptaugenmerk der Vorsteher und des Lehrerkollegiums richtete sich nun vor allem auf die Erziehung und die wissenschaftliche Bildung der Knaben. Im Jahre 1850 wurde das Freimaurerinstitut von August Manitius geleitet. Ström' aus hier Deiner Lehre Heil in frommer Kinderseelen. daß alle Zeitenstürme sich an seinem Frieden brechen. zu lehren und zu lieben. Das Schulziel der Lehr. in der nur noch eine bestimmte Anzahl verlassener. Mit der Einführung eines neuen Volksschulgesetzes in den Jahren 1835/36 verbesserten sich die Bildungsverhältnisse in Sachsen erheblich. war das einer höheren Bürgerschule. Und schenke Freunde rings umher dem redlichen Bemühen der Kinder Schaar zu Deiner Ehr' für's Leben zu erziehen.und Erziehungsanstalt.Beamtenkollegium. Juni begangen.

dies Friedenshaus hier werde.und Erziehungsanstalt für Knaben zu Friedrichstadt-Dresden. Von 2-4 Uhr. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.9 Eintritts-Karte zur Feier des Johannis-Festes den 29. Von 6-7 Uhr. Freie Unterhaltung. Festspeisung und Prämien-Vertheilung." 6.28.ein Tempel. 239. Von 7-9. Worte der Aufklärung an Eltern und Vormünder.30 Uhr. Wachsbleichgasse Nr. Dresden. einer öffentlichen Realschule mit Internat. G.30 Uhr. 1873.10 Max Friedrich: Die Erziehung im Freimaurer-Institute zu Dresden-Friedrichstadt. Freie Unterhaltung. SLUB: Hist. Deinem Ruhm geweiht. Von 4-4. . Programm. Sax.c.30-6 Uhr. Von 4. Tanz. Exerziren und Turnen. Juni 1873 nachmittags 2 Uhr in die Lehr. 19. 6.

G. Am 14.be. Ostern 1891 erhielt Friedrich eine Anstellung als ständiger Lehrer am Freimaurer-Institut. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Sax. G. Die Doktorwürde erwarb er sich durch eine Abhandlung über die Niederschläge und die Schneelagerung in der Arktis. SLUB: Hist.Dresden. Der am 19. Mai 1829 in . 30. Sax. SLUB: Hist. 239. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 1897. Juli 1897. Donnerstag den 15. 6. Der am 11. 28.11 Ordnung zur Feier der Grundsteinlegung des Neubaues des Freimaurer-Instituts Dresden-Striesen. Dresden. wo er bald darauf das Amt des Vizedirektors und Internatsleiters verwaltete. April 1896 wurde Max Friedrich zum Direktor des Freimaurer-Instituts berufen. Das neue Freimaurer-Instituts in Dresden-Striesen wurde in den Jahren 1897 bis 1899 unter Leitung des Architekten Hermann Kickelhayn erbaut. 239. 1896. Mai 1862 in Strehla geborene Pädagoge hatte an der Leipziger Universität Mathematik und Physik studiert und war nach bestandener Prüfung zunächst als Probekandidat am Realgymnasium in Dresden-Neustadt und als Hilfslehrer an der Realschule in Werdau tätig.

Mit der Darbietung des von Wolfgang Amadeus Mozart vertonten Bundesliedes der Freimaurer "Brüder. Juni 1899. und 29. Am 18. Oktober 1876 zum Groß-Schaffner. Der Direktor der Anstalt. um der Zeremonie der feierlichen Grundsteinlegung beizuwohnen. Dresden. Die Feier des 125jährigen Bestehens der Lehr.b. Oktober 1857 Mitglied der SchwerterLoge. Freunde und ehemalige Schüler der Einrichtung versammelten sich gemeinsam mit den Lehrern und Schülern auf dem Schulhof des alten Instituts in Friedrichstadt. Am 15. SLUB: Hist. Theodor Hultzsch. 6. Juli 1897 versammelten sich die Lehrer. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Juni 1899. Klavierstücken und Gesangsvorträgen unterhielten die . 30.12 Max Friedrich: Blätter der Erinnerung an die Doppelfeier des Freimaurer-Instituts. Am 27. Der Geheime Kommerzienrat und Handels-kammerpräsident war am 12. Nach seiner Rede und dem Gesang des Sachsenliedes "Den König segne Gott" wurde die Stiftungsurkunde verlesen. Vorsteher und Schüler der Lehrund Erziehungsanstalt sowie zahlreiche geladene Gäste vormittags 10. den 25. November 1874 wurde er zum Stellvertreter des Zweiten Groß-Schaffners der Großen Landes-Loge von Sachsen gewählt und am 18. Mit humorvollen Gedichten.b.Scharfenberg geborene Baumeister war seit 15. Sax. Zum Jubelfest des 125 jährigen Bestehens in Dresden-Striesen am 28. 1899.30 Uhr in der Niederwaldstraße 20. um gemeinsam den Gottesdienst in der Matthäuskirche zu besuchen. Die Vorsteher. Von 1888 bis 1903 übte er das Amt des zugeordneten Landes-Großmeisters aus. eröffnete den Abend durch eine kurze Ansprache. reicht die Hand zum Bunde" fand die Veranstaltung ihren Abschluss. Juni trafen sich die Lehrer. um den Vorabend des Jubelfestes mit einem gemütlichen Beisammensein zu begehen und die aus weiter Ferne angereisten Gäste gemeinschaftlich zu begrüßen. G. Dezember 1870 in die Schwerter-Loge eingetreten. Vorsteher und ehemaligen Schüler in dem festlich geschmückten Saal des Logenhauses in der OstraAllee. Max Friedrich.und Erziehungsanstalt für Knaben begann am Sonntag. 239. Dem Eröffnungsgesang "Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut" und dem gemeinsamen Gebet folgte die Ansprache des Vorsitzenden der Vorsteherschaft des Instituts.

die der Vorsitzende der Vorsteherschaft. Regiments. welche die geschichtliche Entwicklung des Instituts in sieben lebenden Bildern darstellte. dass die Stadtgemeinde Dresden der Lehr. ein Wegbereiter für die Bibliographie und das Bibliothekswesen im 19. Direktoren und Vertreter der Lehrerkollegien der Dresdner höheren Schulen. hielt Max Friedrich die der Geschichte der Anstalt gewidmete Festrede. die Zinsen dieses Kapitals zur Begründung und Unterhaltung einer Freistelle für verwaiste Knaben zu verwenden. Im letzten Drittel des 19. Mitarbeiter der Presse sowie viele Freunde und Gönner des Instituts teil. der Hofrat des Handelsministeriums Max Maria von Weber und der Prokurist Max Arnhold. Der Schulchor intonierte danach den von K. Jahrhundert der Hochschullehrer und Ingenieur Johann Andreas Schubert. Er berichtete über die Absicht des Stadtrates. der Bauhütte an. Danach überbrachten die Abgeordneten der Dresdner Freimaurerlogen und die Vertreter der Gymnasien und städtischen Realschulen ihre Glückwünsche. Beamte und Schüler zu einem feierlichen Mahl im Logenhaus. der 1876 das Denkmal für Albrecht den Beherzten in Meißen schuf und 1879 die Plastik für das Claudius Denkmal in Naumburg modellierte und der Bildhauer Theodor Heinrich Bäumer um Aufnahme in die Werkstätte. vornahm. Er erinnerte daran. Mai 1854 in die Schwerter-Loge ein. G. weitere zehntausend Mark zu überweisen und überreichte den Vorstehern eine am 10. Die feierliche Handlung wurde durch den gemeinsamen Gesang des Chorals "Bis hierher hat mich Gott gebracht" und ein von Direktor Friedrich gesprochenes Gebet eingeleitet. Berühmte Maurerbrüder und Ehrenmitglieder der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" Zu den berühmtesten Schwerterbrüdern zählten im 19. Neben den Vertretern der königlichen und städtischen Behörden nahmen an der Veranstaltung auch Abordnungen der Dresdner Freimaurerlogen. Jahrhundert. Anschließend ergriff der Bürgermeister Leupold das Wort. Der Festakt fand am Tag darauf in der mit frischem Tannengrün geschmückten Aula des alten Schulgebäudes auf der Wachsbleichstraße statt. Meteorologe und Astronom Wilhelm Gotthelf Lohrmann. Nach der Begrüßung der Ehrengäste. Kommerzienrat Theodor Hultzsch. Gläser in Musik gesetzten Psalm "Lobe den Herrn. dass sie an den Zoologischen Garten herangeführt werden konnte trat am 18. Weit über tausend Gäste besuchten die im Saal des Gewerbehauses stattfindende Festaufführung der Schüler. der bereits am 26. Für die musikalische Ausgestaltung sorgte die Kapelle des 177. .und Erziehungsanstalt für Knaben anlässlich ihres 100jährigen Bestehens ein Kapital von 15000 Mark mit der Bestimmung gewidmet hatte. Januar 1842 gehörte der Königliche Bibliothekar Hofrat Julius Petzholdt. zur Ergänzung dieser am 27. Weltweite Bedeutung erlangte der Geodät. 1854 wurden der Partikulier und Logendichter Hermann Waldow und 1874 der Oberbürgermeister Friedrich Wilhelm Pfotenhauer zu Ehrenmitgliedern der Bauhütte ernannt. Der Gartendirektor Gustav Friedrich Krause. meine Seele".Schüler und Musiklehrer des Instituts die Anwesenden. 7. Oktober 1873 begründeten Stiftung. Lehrer. der in den Jahren 1864 bis 1869 die Bürgerwiese so erweiterte. April 1899 ausgestellte neue Stiftungsurkunde. Jahrhunderts baten auch der Bildhauer Hermann Hultzsch. Oktober 1818 in die Loge "Zu den drei Schwertern" aufgenommen wurde. Seit 22. Am Nachmittag vereinigten sich Vorsteher. Der von Hofschauspieler und Schwertbruder Carl Richard Ludwig Porth gesprochene verbindende Text stammt von Eugen Winkler.

den Elbstrom und die sächsischen Floßgräben aus. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 95 478. 849. Dresden. Dort führte er Vermessungs. Januar 1796 als Sohn eines Rats. Von 1802 bis 1810 besuchte er die Garnisonsschule und nahm 1811 ein Architekturstudium an der Akademie der bildenden Künste auf. 1815 wandte sich Lohrmann der Geodäsie zu und wurde als Mitarbeiter an die Kameralvermessungsanstalt berufen. SLUB: Hist.und Kartographierungsarbeiten für den Abbruch der Dresdner Festungswälle. Der Schwertbruder wurde 1823 zum Vermessungsinspektor ernannt und zum Direktor der Königlich Sächsischen Lithographischen Gravieranstalt und Steindruckerei berufen.7. Wilhelm Gotthelf Lohrmann wurde am 31. den Eisenbahnbau. Sax. Seit 1827 verwaltete der berühmte Geodät und Astronom das Amt des Oberinspektors des Mathematisch-Physikalischen Salons und der Modellkammer im .1 Wilhelm Gotthelf Lohrmann: Die Sammlungen der mathematisch-physikalischen Instrumente und der Modelkammer in Dresden.und Amtsziegelmeisters in Dresden geboren. Er fertigte Karten des Erdtrabanten und gab 1824 die "Topographie der sichtbaren Mondoberfläche" heraus. G. 1835.

Fotografie. 1828 wurde Schubert als Lehrer und ab 1832 als Professor an die neu gegründete Technische Bildungsanstalt berufen.Zwinger. Techniker und Hochschullehrer. Er verwaltete mehrere Jahre das Amt des Groß-Repräsentanten der Großen Loge "Zur Sonne" in Bayreuth bei der Großen Landes-Loge von Sachsen. Johann Andreas Schubert trat am 26. Er zählte zu den Gründungsmitgliedern der Sächsischen Elbe-Dampfschiffahrts-Gesellschaft und leitete von 1836 bis 1839 als technischer Direktor die Maschinenbauanstalt Übigau. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 58 763. 7. Sächsisches Eisenbahnmuseum Dresden.2 Johann Andreas Schubert. . Dezember 1850 zum Meister erhoben. Der rastlos tätige Ingenieur. In vierzigjähriger Lehrtätigkeit erwarb er sich bleibende Verdienste um die Ausbildung künftiger Techniker. wurde 1865 zum Regierungsrat ernannt. der auch die Eisenbahnviadukte über der Göltzsch. wo er maßgeblich am Bau des Personendampfers "Königin Maria" und der ersten deutschen Lokomotive "Saxonia beteiligt war.und Elstertal berechnete. Der 1808 im vogtländischen Wernesgrün geborene Johann Andreas Schubert besuchte von 1821 bis 1824 die Erziehungsanstalt für Knaben in Dresden-Friedrichstadt. Er gründete gemeinsam mit Johann Andreas Schubert den Dresdner Gewerbeverein und wurde 1830 zum KommuneRepräsentanten der sächsischen Residenzstadt gewählt. Anschließend nahm er ein Architekturstudium an der Bauschule der Akademie der bildenden Künste auf. Außerdem wirkte Lohrmann von 1835 bis zum seinem Tode im Jahr 1840 als Vorsteher der Technischen Bildungsanstalt und in seinen beiden letzten Lebensjahren auch als Leiter der Kameralvermessungsanstalt. November 1829 in die Loge "Zu den drei Schwertern" ein und wurde am 12.

In seine Heimatstadt zurückgekehrt. Dresden und Leipzig. die "Blätter für Literatur und bildende Kunst". Neben den bibliothekarischen Aufgaben unterstützte er König Johann bei dessen Dante-Übersetzung. übernahm die Verhandlungen mit den Verlegern. Julius Petzholdt verfasste Artikel und Rezensionen für die "Neue Jenaische Literatur-Zeitung". Januar 1842 bat der Bibliothekar um Aufnahme in die Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". März 1843 zum Gesellen befördert wurde. wurde Petzholdt am 30. bezog er die Leipziger Universität und widmete sich dort dem Studium der Philologie. Dezember 1839 zum Bibliothekar der von der Kurfürstin Maria Antonia Walpurgis begründeten Prinzlichen Secundogenitur ernannt. das Lesen der Korrekturen und den Versand von Widmungsexemplaren.7. die "Leipziger Zeitung" und das "Dresdner Tageblatt". 1840. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. wo er am 30. Der am 25. Nachdem er von September 1828 bis 1833 auf dem Freiberger Gymnasium unterrichtet worden war.1635.8. Die Früchte seiner reichen publizistischen Tätigkeit erschienen zwischen 1848 und 1871. Seit 1842 betreute Petzholdt auch die Bibliothek von Johanns Gemahlin und seit 1853 die des Prinzen und späteren Königs Albert. Am 22.3 Julius Petzholdt: Literatur der Sächsischen Bibliotheken. fertigte beispielsweise die Reinschriften an. Das Hauptgewicht seiner Arbeit lag jedoch auf . November 1812 in Dresden geborene Julius Petzholdt besuchte zunächst eine Privatschule und wechselte als Zehnjähriger auf die Kreuzschule über. SLUB: 36.

Hier schrieb er die Dramen "Andreas Hofer" und "Der Wahrspruch" sowie den besonders in Lehrerkreisen wegen seiner geistvollen Einblicke in die Erziehungswelt beliebten Roman "Neues Leben". D.bibliographischen und bibliothekskundlichem Gebiet. Während seines Aufenthalts überarbeitete der Schriftsteller außerdem die 1846 in Leipzig erschienene deutsche Ausgabe seiner gesammelten Werke und gab sie neu heraus. 7. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Er unterhielt freundschaftliche . Bereits ein Jahr nach seiner festen Anstellung gab der Bibliothekar den "Anzeiger für Literatur der Bibliothekswissenschaft" und die "Literatur der Sächsischen Bibliotheken" heraus.4 Berthold Auerbach: Epilog zur Lessingfeier. März 1850. die "Bibliotheca bibliographica" und der "Katechismus der Bibliothekenlehre". Das Mitglied der "Loge zur aufgehenden Morgenröte" in Frankfurt am Main nahm regen Anteil am geistigkulturellen Leben der sächsischen Residenzstadt. Der jüdische Dichter und Publizist Berthold Auerbach lebte von Oktober 1849 bis Ostern 1859 in Dresden. SLUB: Biogr. 1607. Hervorhebenswert sind auch das "Adressbuch deutscher Bibliotheken". Dresden. 17. Nach der Aufführung von "Emilia Galotti" im Königlichen Hoftheater zu Dresden gesprochen von Emil Devrient am 16. 1850. erud. Zum Besten des Lessing-Denkmals.

eines evangelischen Pfarrers und eines Rabbiners an Wohlfahrtseinrichtungen dieser drei Bekenntnisse verteilt wurden. September 1869 trat Arnhold in die Loge "Zu den drei Schwertern" ein und wurde dort am 30. 9. Sax. SLUB: Hist. April 1845 als Sohn des Arztes Adolf Arnhold und seiner Ehefrau Mathilde Cohn in Dessau geboren. 333. Am 20. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.5 Gebrüder Arnhold. G. Werbeprospekt. 1896. Das Ehrenmitglied der Loge "Charlotte zu den drei Nelken" in Meiningen war als Korepräsentant derselben bei der Großen Landes-Loge von Sachsen tätig.und der keramischen Industrie verflochten war. Der Bankier gründete im Oktober 1864 gemeinsam mit dem 1876 wieder ausgeschiedenen Ludwig Philippson das traditionsreiche Dresdner Bankhaus der Gebrüder Arnhold. mit seinem Bruder Georg.Beziehungen zu bedeutenden Künstlerpersönlichkeiten und besuchte regelmäßig die Veranstaltungen der Dresdner Montags-Gesellschaft. Der assimilierte Jude. deren Erträge unter Leitung eines katholischen Geistlichen. Bankgeschäft. die eng mit der Brauerei. 7. Seit 1881 leitete Max Arnhold die Privatbank. November 1872 zum Meister erhoben. dem der Ausgleich der Glaubensbekenntnisse besonders am Herzen lag. und vermachte ihr nach seinem Tode im Jahre 1908 100 000 Mark. Max Arnhold wurde am 17. Januar 1871 zum Gesellen befördert und am 23. Dresden. . rief um die Jahrhundertwende die "Soziale Stiftung" ins Leben.

die er bis 1850 fortführte. A. 1847 ließ er sich als Privatmann in Dresden nieder. . Eine große Anzahl seiner maurerischen Lieder fand Eingang in das Liederbuch dieser Loge. September 1885 in Dresden und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Annenfriedhof.7. Hermann Waldow wurde am 6. Juni 1834 in der Loge "Morgenröte des höheren Lichts" seiner Heimatstadt das "maurerische Licht" und wurde dort 1836 zum Gesellen befördert und ein Jahr später zum Meister erhoben. Hermann Waldow verstarb am 24. 1841-15. In den Jahren 1830/31 erschienen seine ersten dichterischen Arbeiten. SLUB: 2. bei denen es sich um mehrere Gedichtsammlungen und eine Novelle handelte. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. März 1800 in Stolp in Pommern als Sohn des dortigen Schlossapothekers geboren. Im selben Jahr übernahm der Maurerbruder die Herausgabe der in Wien verlegten "Siona". 24. Er gehörte seit 1854 der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" und seit 1855 der Loge "Zum goldenen Apfel" als Ehrenmitglied an. Hermann Waldow erblickte am 5.6 Hermann Waldow: Den Schwestern. im Druck. Juni 1855. Nach Beendigung seines Studiums in Berlin trat er in das väterliche Geschäft ein. 1874 wurden seine "Bausteine am Tempel der Humanität" zum Besten der milden Stiftungen beider Altstädter Logen verlegt. 1837 wurden seine "Maurerischen Lieder" veröffentlicht. Dresden.

Max Maria von Weber. 1850 trat er in den sächsischen Staatsdienst und übernahm leitende Stellungen im Eisenbahn und Telegrafenwesen. obwohl Kritiker ihm einen allzu sorglosen Umgang mit den Briefen des Vaters vorwarfen.7. wo er sich vor allem seinen musischen Neigungen widmete. In den folgenden Jahren sammelte der Eisenbahntechniker wertvolle praktische Erfahrungen beim Bau und Betrieb unterschiedlichster Eisenbahnstrecken. Als erster Biograf seines Vaters legte er bereits in den Jahren 1864 bis 1866 das dreibändige Werk "Carl Maria von Weber. Auf Grund von Differenzen mit der Generaldirektion quittierte Max Maria von Weber 1870 seinen Dienst und folgte einem Ruf an das Wiener Handelsministerium. Ein Lebensbild.a. 8268. SLUB: MB. Leipzig. Max . mit dem er sich große Anerkennung erwarb.7 Max Maria Freiherr von Weber: Carl Maria von Weber. besuchte von 1838 bis 1840 die Technische Bildungsanstalt. Während seiner Tätigkeit als Finanzrat bei der Generaldirektion der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen setzte er zahlreiche technische Neuerungen durch und kämpfte außerdem für die Verbesserung der sozialen Verhältnisse der Angestellten. 1864. der 1822 in Dresden geborene Sohn des berühmten Komponisten und Hofkapellmeisters Carl Maria von Weber. Erster Band. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Acht Jahre später siedelte er nach Berlin über. 8. Ein Lebensbild" vor.

Herbert: Eine deutsche Zeitung. 200 Jahre Dresdner Anzeiger. Die Loge Zum goldenen Apfel im Orient Dresden Die "Loge zum goldenen Apfel" wurde 1776 in Wildenfels unter Konstitution der Großen Landes-Loge von Deutschland gegründet und bestand damals aus 21 Mitgliedern: elf Meistern. SLUB: 4. August 1848 zum Ersten Stadtrat von Dresden gewählt. drei Gesellen. In den Mitglieder-Verzeichnissen der Bauhütte wurde er auch nach seinem Weggang aus Dresden noch als "Auswärtiger Bruder" aufgeführt. November 1812 in Glauchau geborene Friedrich Wilhelm Pfotenhauer war nach beendetem Jurastudium kurzzeitig als Advokat tätig. Pfotenhauer gehörte der Loge "Zur Verschwisterung der Menschheit" in Glauchau an und wurde 1874 zum Ehrenmitglied der Loge "Zu den drei Schwertern" ernannt. Foto aus: Zeissig. Oberbürgermeister von Dresden. zwei musikalischen und zwei . Der linke Abgeordnete im Sächsischen Landtag wurde auf Grund seiner demokratischen Gesinnung am 23. 8.Maria von Weber gehörte seit 20. Die Stadtverordneten beriefen Pfotenhauer am 16. 4. 467. Dezember 1849 der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" an. drei Lehrlingen. Auf Grund seiner Verdienste wurde ihm am 3. April 1877 verstorbene Freimaurer.8 Friedrich Wilhelm Pfotenhauer. Der am 30. Im Anschluss daran verwaltete er in seiner Vaterstadt das Amt des Bürgermeisters. November 1853 der Titel "Oberbürgermeister von Dresden" verliehen. Juli 1850 zum Bürgermeister. wirkte außerdem als Groß-Repräsentant der Großen Landes-Loge der Niederlande bei der Großen Landes-Loge von Sachsen. Der am 2. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. der seine letzte Ruhestätte auf dem Johannisfriedhof in Tolkewitz fand. 7.

Neben dem Begründer der Werkstätte Johann Samuel Petermann führten in der Loge "Zum goldenen Apfel" unter anderem Christian Friedrich Geyer. Juni 1806 von Neuem konstituiert. die Loge "Zum goldenen Apfel" nach Dresden zu verlegen. Constantin Carl von Falkenstein. Juli desselben Jahres nahm die Bauhütte das von Friedrich Ludwig Schröder begründete hamburgisch-altenglische Arbeitssystem an. Da mehrere Brüder auf Grund ihrer bürgerlichen Tätigkeit in die sächsische Residenzstadt übersiedelten. Von 1808 bis 1838 versammelten sich die Apfelbrüder in der Rampischen Straße 14 und nutzten danach gemeinsam mit den Mitgliedern der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" das von Gustav Hörnig erbaute Logenhaus in der Ostra-Allee. Am 6. Johann Nicolaus Bischoff. Friedrich Oskar Schwarze. Carl August Tittmann. wurde das erste Stiftungsfest am 28.dienenden Brüdern. beschlossen diese 1781. Oktober 1777 in Zwickau gefeiert. Ludwig Erdmann Richter und Julius Pabst den ersten Hammer. November 1779 konnte die maurerische Arbeit in Wildenfels aufgenommen werden. November desselben Jahres wurde der neue Wohnsitz in der Kreuzgasse 8 durch die Feier des 6. Die Apfel-Loge gab 1783 die Verbindung mit der Großen LandesLoge von Deutschland auf und vereinigte sich unter dem Namen "Zu den drei Granatäpfeln" mit der Loge "Zu den drei Schlüsseln" in Regensburg. Nach endgültiger Trennung von dieser wurde die Loge "Zum goldenen Apfel" von der Großen Loge zu Hamburg am 7. der 1780 zum Organisten der Dresdner Frauenkirche und zum "Accompagnisten" der Italienischen Oper berufen wurde. Am 5. Mit der Einweihung eines neuen Lokals am 23. Stiftungsfestes eingeweiht. Dort hielten die Apfelbrüder nun ihre Versammlungen bis zum Herbst 1779 ab. September 1790 trat sie unter ihrem alten Namen abermals in den Verband der Großen Landes-Loge von Deutschland ein. Zu den ersten neuaufgenommenen Brüdern zählten auch der Kirchenkomponist Joseph Schuster und der spätere Kreuzkantor Christian Ehregott Weinlig. 8. Am 16. Da dort jedoch kein geeigneter Versammlungsort vorhanden war.1 .

und Justizrat Carl August Tittmann das Amt des Stuhlmeisters. Ölgemälde von Traugott Pochmann. Johann Nicolaus Bischoff verstarb am 24. Daraufhin wurde Bischoff zum "Zugeordneten Meister vom Stuhl" berufen. Zur Eröffnung einer neugegründeten Loge oder eines Logenlokals findet das Ritual der Lichteinbringung statt. Im Osten ist der Platz des Meisters vom Stuhl. September 1756 in Weimar geboren. Ihm gegenüber sind im Westen die beiden Aufseher platziert.m. SLUB: Hist. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 397. Sax. Der Logentempel ist in der Ordnung der Himmelsrichtungen klar gegliedert. von 1808 bis 1810 und von 1814 bis 1821 das Amt des Meisters vom Stuhl ausübte. Bei der Errichtung der Großen Landes-Loge von Sachsen war er als Repräsentant der Loge "Zu den drei Säulen" in Triebel auf das Wirksamste tätig. Der Hof. 4. Dresden. 8. November 1808.und Justizrat Johann Nicolaus Bischoff wurde am 3. 1818 wurde ihm dann von der Großen Loge zu Hamburg das Ehrenamt eines Großrepräsentanten übertragen. G. bei welchem der Großmeister ein vom Tempel der Groß-Loge mitgebrachtes Licht entzündet.2 Auszug des Rituals bey Einweihung des neuen Lokals der Loge Zum Goldenen Apfel. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. wo er 1806. 1822 übernahm der Hof. April 1782 trat er als Lehrling in die Loge "Augusta zu den 3 Flammen" in Göttingen ein. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute".Bruder Johann Nicolaus Bischoff. den 16. die zusammen mit dem Meister . Am 7. 1806 folgte Bischoff einem Ruf nach Dresden und wurde hier in die Loge "Zum Goldenen Apfel" aufgenommen. Oktober 1833. 367.

Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. ihm solche geneigtest zu übertragen. der Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". Dresden. August 1807. nicht versagen. Dresden 1807. den 1. leitete die Zeremonie bei der Einweihung des neuen Logenlokals am 16. Die aufgeschlagene Bibel oder aber das heilige Buch einer anderen Religionsgemeinschaft ist das Symbol für die Gesetzmäßigkeiten des Lebens. die von einem Mittelpunkt ausgehend sich gleichmäßig um diesen herum verbreitet. dass sie von Westen nach Osten einen aufsteigenden Weg darstellen. Empfehlungs-Zeugnis für Wilhelm Ferdinand Binder. die zu befolgen sind. auf dem die "drei großen Lichter" der Freimaurerei angeordnet sind. 36. und als b[undes]br[ü]d[er]l[iche] Unterstützung. Wilhelm Ferdinand Binder. auf dem die wichtigsten Symbole der Freimaurerei so angeordnet sind. der Regierungskanzlist. die ein Freimaurer besitzen soll und weist auf die überall im Universum geltende Ordnung hin.Erbschafts. uns. "Da der in unserer Liste unter No. Auf ihnen brennen die "drei kleinen Lichter" der Freimaurerei: "Weisheit". Das Winkelmaß. SLUB: Soc. November 1808. und ersuchen zugleich dieienigen S[ehr] E[hr] W[ürdigen] Br[üder] die etwa obgedachte Angelegenheiten allhier zu besorgen haben sollten. den der Freimaurer in der ihm gemäßen Art und Weise zurücklegen sollte. das Abzeichen des Meisters vom Stuhl. die oft in Form von Säulen gestaltet sind. Im Norden und Süden sitzen die übrigen Logenbrüder.3 Brüderliche Anzeige. Treue und Pünktlichkeit. Den Teppich umstehen drei Lichthalter.die rituelle Arbeit durch Rede und Gegenrede gestalten. Johann Nicolaus Bischoff. die in Verbindung mit dem "Meister vom Stuhl" dem "Ersten Aufseher" und dem "Zweiten Aufseher" der Loge gesehen werden. In seiner Eröffnungsrede setzte er sich mit der symbolischen Bedeutung der "drei großen" und der "drei kleinen Lichter" der Freimaurerei sowie des Arbeitsteppichs auseinander. ein b[undes]br[ü]d[er]l[iches] Zeugnis zu ertheilen ersucht. Auf dem Fußboden der Loge befindet sich ein kleiner Läufer. "Stärke" und "Schönheit". Auf ihr liegen Winkelmaß und Zirkel in einer gradspezifischen Weise übereinander. Secr. ausgestellt von der Loge Zum Goldenen Apfel in Dresden. steht für die rechtschaffene und gewissenhafte Lebensführung. 85.oder Lehnsangelegenheiten. 11 (überschrieben 13!) befindliche Br[uder]. so mögen wir ihm solches hiermit zu geben. 8. . Der Zirkel symbolisiert die Menschenliebe. der so genannte Arbeitsteppich. in Besorgung der ihm bisher übertragenen Process. Vor dem Platz des Stuhlmeisters befindet sich ein Tisch und vor diesem wiederum ein wesentlich kleinerer Tisch. wegen seines uns bekannten Eifers. wegen seiner Rechtschaffenheit.

" Der am 18. wie in englischen und amerikanischen Logen. Kupferstich-Kabinett Dresden. Da sprach der Herr zu mir: Siehe. 8. wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!" von Bedeutung. Für die Lehrlings-Loge ist der erste Vers des 133. Kapitel des Predigers Salomo. Die Bibel gehört wie die auf ihr vereinigten Symbole Zirkel und Winkelmaß zu den drei "Großen Lichtern" der Freimaurerei. ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen. genannt Canaletto: Perspective de la Façade de la Gallerie Electorale de Dresde avec une partie del'Eglise de Notre dame vers la Rammische et de la . wobei es dem einzelnen Bruder freigestellt ist. an bestimmten Textstellen aufgeschlagen sein. oder. Sie war das heilige Dokument. das mit den Worten beginnt: "Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend. und siehe. der Herr stand auf der Mauer. sondern ausschließlich symbolische Bedeutung. Dezember 1773 in Dresden geborene Regierungskanzlist und Agent Wilhelm Ferdinand Binder gehörte seit 6. In vielen Logen ist die Bibel auch am Anfang des Johannes-Evangeliums aufgeschlagen. Die Verse sieben und acht des siebenten Kapitels berichten von folgender Vision: "Er ließ mich abermals schauen. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 253 898. 38. da du wirst sagen: "Sie gefallen mir nicht". Kuglers "Geschichte Friedrichs des Großen. Amos? Ich sprach: Ein Bleilot. Psalms: "Siehe. Sie kann geschlossen auf dem Altar liegen. Januar 1803 der Loge "Zum Goldenen Apfel" an und wirkte hier zunächst als Stellvertreter des "Zweiten Schaffners". 1823 übernahm Binder wiederum die Funktion des Stellvertreters. 1820 wurde er zum "Zweiten Schaffner" berufen. Die Gesellen setzen sich mit den Worten des Propheten Amos auseinander. wie fein und lieblich ist's.4 Adolf Menzel: Zwei Leuchter und die Insignien des Freimaurertums. Illustration zu F. 8." In der Meister-Loge zeigt die Bibel den Text aus dem 12. religiös verpflichtende Buch oder die allgemein verpflichtende Sittenlehre zu erblicken.Die Loge zum goldenen Apfel. Sein Logier ist in Neustadt-Dresden. die mit einem Bleilot gerichtet war. auf der großen Meissnischen Gasse No. 2. auf das in früherer Zeit die Logen-Eide abgenommen wurden. Und der Herr sprach zu mir: Was siehst du. ich will das Bleilot legen an mein Volk Israel und ihm nichts mehr übersehen. und er hatte ein Bleilot in seiner Hand.5 Bernardo Belotto. Treppen. Holzschnitt. In den heutigen Freimaurerlogen hat sie keinerlei dogmatische. Die Bibel ist ein alter Bestandteil der Tempelausstattung. in ihr das heilige.

ein neues Lokal zu mieten. Dieses eröffnete sie am 16. G. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.Pirnaische Gasse.6 Johann Nicolaus Bischoff: Hymne bey Wiederherstellung der ältern Maurerey in der Loge Zum Goldenen Apfel am 28. besonnenem . 1774. SLUB: Hist. sah sich die Werkstätte genötigt. wurden ihr 1810 der von Carlowitzsche Garten auf der Mittelgasse und 1811 das von Teubernsche Grundstück auf der Seestraße zum Ankauf angetragen.m. ein Grundstück zu erwerben. 8. festhielt. ein eigenes Logenlokal zu errichten. In den Jahren 1807/08 verstärkte sich unter den Apfelbrüdern der Wunsch nach einem eigenen Logenhaus. da die Schwerter-Loge eine Mitbeteiligung und Mitfinanzierung ablehnte. Doch auch dieses Projekt kam nicht zur Ausführung. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. SLUB: B 1804. Februar 5807. Das im Jahr 1831 eingesetzte "Komitee zur Herbeiführung einer Grundeigentums-erwerbung zu einem Logenhaus" gelangte 1836 zur glücklichen Lösung seiner Aufgabe. Kupferstich von Andrea Carassi. Gemeinsam mit der vereinten Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" schritten die Apfelbrüder nun zum Ankauf des Grundstückes in der Ostra-Allee. Da jedoch die vorhandenen finanziellen Mittel für den Bau nicht ausreichten. November 1808 im Richterschen Haus in der Rampischen Straße Nummer 14. Dresden. Bis zum Bezug des neuerbauten Logenhauses in der Ostra-Allee im Jahre 1838 hielten die Apfelbrüder hier ihre Versammlungen und rituellen Arbeiten ab. Sax. Das erste Grundstück erwies sich jedoch als ungeeignet und auch auf den Kauf des zweiten verzichteten die Logenmitglieder. 360. Mit der Einleitung einer weiteren Aktienzeichnug und der verstärkten Sammlung von Beiträgen unternahm die Bauhütte 1822 nochmals den Versuch. Dresden. welche die Arbeit eines Freimaurers bestimmen: Weisheit. Das Streben nach Weisheit. in welchem die maurerischen Arbeiten sicher und ungestört vorgenommen werden konnten. 1807. In seiner Hymne beschreibt Bischoff die drei Ideale. Stärke und Liebe. Da die Loge "Zum goldenen Apfel" an ihrem Entschluss.

Bald. den maurerischen Festen.1.. die himmlischen Schwestern umglänzen! Brüder. den dreymal Beglückten.] und dem Ganzen den Namen 'Des Maurers inneres und äusseres Leben' zu geben. dir! Wo Liebe die Herzen vereinet.: "die einzelnen Verhältnisse des Maurers in einem zusammenhängenden Gedichte zu besingen[. Dem des Bürgers Glück für winkende Kronen nicht feil war. den längst schon. die blutenden Wunden des Krieges. bald sind sie vernarbt. die Logenbrüder in einer Anzeige über sein Vorhaben. Letzterer huldigt der Verfasser durch eine Würdigung der Verdienste König Friedrich Augusts des Gerechten. 1816. Lang' noch strahle dein Glanz. freu' dich! Er ist's. der Vaterlands. dem "Maurer in der Fremde" und dem "Hinübergehen in den ewigen Osten" gewidmet. SLUB: Soc. die neben der Bruder. Weisheit das Ganze beseelet. welche aus einer fortlaufenden freieren Dichtung und zwei lyrischen Gedichten. Und mit erneueter Kraft schwingt wieder der Friede sein Füllhorn. durch FRIEDRICH AUGUST.Handeln und Stärkung des sittlichen Willens begleitet den Maurer ebenso auf seinem Lebensweg wie die bereits in den ältesten Satzungen geforderte Liebe. Die neun Gesänge des 1816 in der Gärtnerschen Druckerei erstmals herausgegebenen Lehrgedichts sind der Religion. du Krone der deutschen Regenten! Sieh'. 190." Hinsichtlich des Aufbaus und der Verszahl ähneln sich die Gesänge. dess Nam' in deinen Annalen genannt wird! Heil. bestehen. der damals in der Loge "Zum goldenen Apfel" das Amt des protokollierenden Sekretärs ausübte. den wir als weisen Beschützer verehren! Vaterland. Amaliens Wonne!'" 8. Titelblatt. Und.. secr. den Mann. der Schwesternliebe. die auch gesondert aufgeführt werden können. Muse.7 Theodor Hell: Des Maurers Leben dargestellt in neun Gesängen.]Nenne mir.und allgemeinen Menschenliebe auch die Vaterlandsliebe einschließt. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Er ist's. Stärke den Geist des Bürgers entflammt für Tugend und Rechtthun. mein Vaterland. Im harmon'schen Verein. Dresden. der Wohltätigkeit. vom Frieden beschützt. FRIEDRICH AUGUST. Den ersten Gesang . "[.. der Weisheit Früchte gedeihen! Spät noch jauchze der Enkel dir: 'Vater..und Bruderliebe. der dreymal Frieden dir schenkte. Bereits am Johannistag 1811 informierte Karl Theodor Winkler.

Der Dichter verfasste ihn im November 1808 anlässlich der Einweihung des neuen Logenlokals. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Als Manuscript für B[undes]br[üder] unsrer Loge.8 Zur Feier des fünfzigjährigen Stiftungsfestes der g[erechten] und v[ollkommenen]. Am 26. 7."Dich heilige Drey" trug der "Geselle" Winkler bereits im Jahre 1805 als Baustück in der Apfel-Loge vor und auch der fünfte "Die Hallen der Weihe" entstand lange vor seiner Veröffentlichung. 1827. Diesem folgte ein ausführlicher Vortrag des Stuhlmeisters zur "Geschichte der Loge zum goldenen Apfel im ersten halben Jahrhundert ihres Daseyns. Loge Zum Goldenen Apfel i[m] O[rient] Dresden. Die Veranstaltung wurde mit einem von Landes-Großmeister von Nostitz und Jänckendorf gedichteten Gesang eröffnet. 8. November 1826 feierte die Loge "Zum goldenen Apfel" in den Räumen des städtischen Gewandhauses unter Leitung ihres langjährigen Meisters vom Stuhl Johann Nicolaus Bischoff das fünfzigjährige Stiftungsfest. Sax. SLUB: Hist. Dresden. Das Exemplar trägt auf dem Titelblatt den eigenhändigen Namenszug des Besitzers Ernst AmEnde. 367. November 1776 bis . G. vom 26.

Anschließend verlas Bischoff einen an die versammelten Apfelbrüder gerichteten Brief des erkrankten Altmeisters Carl August Böttiger. wie. zugleich aber auch. Bruder Schaarschmidt. das treuredliche Mühen der Brüder und besonders der Logenbeamten. Erstaunen muß ich darüber. das Lauwerden manches früher so eifrigen Bruders. jetzt kaum mehr glaublich und begreiflich erscheinen mögen. mit welchen. uns jetzt nicht mehr bekümmert. Die Feier des Stiftungsfestes fand mit dem Vortrag des Gedichts "Zur Weihe des fünfzigjährigen Stiftungsfestes" von Ernst Wilhelm Seyffert ihren Abschluss. dieser. wenn auch diese Schwierigkeiten damals ganz anderer Art waren. . Der Druck enthält außerdem die während der Tafel-Loge ausgesprochenen Toasts. zum regern äußern Leben der Maurerei geführt. wie auf eine damals kaum geahnte Weise durch manche Fortschritte der Zeit. in welchem damals die Maurerei mit dem Gange der Zeitereignisse und mit den Fortschritten und der Richtung der allgemeinen Bildung und mit gewissen Zeitideen gerieth. Der Meister vom Stuhl der Loge "Asträa zur grünenden Raute". zeitgemäße Nachhülfe im Innern des Logenlebens. wie viel sich seitdem verändert und umgestaltet hat. in der Unvollkommenheit alles Menschlichen begründeten Schwierigkeiten damals. wie rein menschlich und von wie erhabenen Standpunkten aus schon damals die Maurerei aufgefasst wurde. widmete seine Festrede ebenfalls der "Vergangenheit und Zukunft" der Freimaurerei: "Als Bote des Geschlechts der Väter und Großväter an das der Söhne und Enkel. November 1826". Im zweiten Teil folgen die den Maurern von Prinz Edwin vorgelegten alten Pflichten gegenüber der Kirche. stehe ich heut unter Ihnen. zu kämpfen hatte. als jetzt. aber auch als Zeuge. Bruder Ernst Zacharias erinnerte in seiner "Vorlesung zur Geschichte der Jubelfeier" an die Gründung der ersten Haupt-Loge in York vor 900 Jahren und erläuterte die Zusammensetzung der "Yorker Constitution". dem Staat und der gesamten Menschheit. jene bedenkliche Katastrophe vorüber gegangen und endlich nur zum Bessern. besonders aber auch durch leise. selbst unter den schwierigsten Verhältnissen. die Verkennung der Maurerei von außen und innen her. das feige und bequeme Zurücktreten bei dem ganz eigenen Konflikte. Diese älteste Urkunde der Freimaurerei enthält im ersten Teil die Sage von der Überlieferung der Baukunst. die alle von Emil Reiniger verfasst wurden. das äußere Leben der Maurerei.26. und wie das vom Geist der Eintracht beseelte mannhafte Zusammengreifen der Brüder auch unser guten Loge. und sie unsern Zeitgenossen. wenigstens ohne genaues Studium der damaligen Zeit. wie dies alles. was damals das Herz des Maurers bekümmerte. segensreiches Gedeihen gebracht hat". wie jetzt.

denn er hat sein Hiersein dem Höhern verpflichtet! Drum nach Oben sein Sinn. 1829. Das in der Gärtner'schen Buchdruckerei von Bruder Friedrich August Rösch gedruckte Buch gehörte zum Bestand der Königlich Öffentlichen Bibliothek Der auf dem Titelblatt befindliche Kupferstich von Johannis dem Täufer stammt von Bruder Johann Abraham Frenzel. Gesänge. treu im Leben und stark in Todesgefahren!'" Während Lehrlings.8. G. Dresden. es aufzubewahren. Blos als Manuscript für Bundesbrüder unsrer Loge und besuchende Bundesbrüder hiesiger und fremder Or[iente]. zum Bauherrn der Welt .zu Ihm. In dem von Adolf von Nostitz und Jänckendorf verfassten "Ritual der Festloge" befragt der Meister vom Stuhl zunächst den jüngsten Lehrling nach seiner maurerischen Arbeit und seinen Bestrebungen. der am Reißbret ihn hier angestellt. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. ihm vertraute das Wort. Trinksprüche und Gedichte beim Johannisfeste 1829 in der g[erechten] u[nd] v[ollkommenen] Loge Zum goldenen Apfel im Orient Dresden.Jüngster Meister: 'Nicht ist zur Erde sein Auge gerichtet. 981. SLUB: Hist. Dieses Gespräch setzt er dann mit dem jüngsten Gesellen und dem jüngsten Meister seiner Loge fort: "Bruder Meister. sag' an: 'Wohin ist gerichtet des Bruder Meisters Sinn?' .c.9 Ritual. Sax.und .

der im bürgerlichen Dasein als Inspektor des Kupferstich-Kabinetts tätig war. Akazienzweigen und Akanthusblättern geschmückten Pokal. 8. Nov. reich mit Perlen.Gesellengrad das menschliche Leben und Handeln umfassen und beschreiben. Auf dem Deckel des Pokals. 72. Die Rückseite des Gefäßes zierten die Worte: "Die dankbare Liebe der Brüder an seinem Jubelfeste d. Nov.10 Protokoll der dem S[ehr] E[hrwürdigen] Br[uder] Carl August Böttiger Altmeister der g[erechten] u[nd] v[ollkommenen] Loge z[um]goldenen Apfel in Dresden in der großen Landesloge von Sachsen am 8. was die beiden vorherigen Grade gelehrt haben. steht die allegorisch personifizierte Latomia im griechischen Gewand. in der rechten den Kranz der Belohnung. November 1831 gewidmeten Jubel-Fest-Feier. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 400. SLUB: Biogr. erud. um den sich ein Immortellenkranz windet. den der Dresdner Goldschmied Wier angefertigt hatte. thematisiert der Meistergrad den Tod. . Während des von Landes-Großmeister Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf geleiteten Festaktes überreichten die Mitglieder der Loge "Zum goldenen Apfel" dem Jubilar einen silbernen. Die von dem Medailleur Friedrich Anton König geformte Figur entstand nach einer Zeichnung von Johann Gottlieb Abraham Frenzel. 8. So berichtet beispielsweise der korrespondierende Sekretär über die Verbindungen zu den Brüdern anderer Nationen. Die Vorderseite des Kelches zeigt das von einem Kranz umgebene Bildnis Böttigers mit der Inschrift: "Ihrem sehr ehrwürdigen Altmeister Br[uder] C[arl] A[ugust] Böttiger aufgenommen am 8. Das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit ist der Schlüssel zur weltanschaulichen Lehre des dritten Grades der Freimaurerei. 1831" und das Zeichen der Loge "Zum goldenen Apfel". D. Er relativiert das menschliche Bemühen um stetes Fortschreiten im Leben und hinterfragt den Sinn dessen. Titelblatt und Kupferstich des von der Loge "Zum goldenen Apfel" für Carl August Böttiger gestifteten Pokals.s. der Schatzmeister über die wohltätigen Werke der Freimaurer. Anlässlich des 50jährigen Maurerjubiläums von Altmeister Carl August Böttiger versammelten sich zahlreiche Bundesbrüder im Festsaal des Hotels "Zur Stadt Wien" auf der Klostergasse in der Dresdner Neustadt zu einer Tafel-Loge. indem er sich intensiv mit den beiden Fragen "Wohin gehe ich?" und "Was wird nach diesem Leben sein?" auseinandersetzt. 1548. In der linken Hand hält sie auf einem Stab die drei Lichter der Freimaurerei. Dresden. 1831. 1781. Die Beamten der Loge sind ebenfalls in das Ritual einbezogen.

8.11 Carl August Böttiger: Die drei Wahrzeichen. Von Böttiger, jetzigem Altmeister der [Loge] Zum Goldenen Apfel im Orient Dresden, am Johannisfeste 1830 dargebracht. Ohne Ort und Jahr, um 1830. SLUB: Hist. Sax. G. 367, 7.h. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der Archäologe und Schriftsteller Carl August Böttiger wurde am 8. Juni 1761 in Reichenbach im Vogtland geboren. Er war zunächst als Hofmeister der Grafen Mengden, als Gymnasialdirektor in Guben und als Oberkonsistorialrat in Weimar tätig, ehe er im Jahre 1805 nach Dresden übersiedelte. Böttiger wurde zum Königlich Sächsischen Hofrat berufen und übernahm das Amt des Inspektors der Königlichen Museen. Bereits am 3. Dezember 1783 wurde er Mitglied der Loge zum Goldenen Apfel im Orient Dresden, wo er 1814 als deputierter Meister vom Stuhl tätig war und von 1815 bis 1819 das Amt des "Ersten Aufsehers" ausübte. Außerdem beriefen ihn seine Maurerbrüder zum Repräsentanten der Loge bei der Großen Landes-Loge von Sachsen. 1820 wurde er abermals zum "Zugeordneten Meister vom Stuhl" gewählt und ein Jahr später dann zum Senior und Altmeister ernannt. Böttigers unermüdliches Wirken für die Zwecke des Freimaurerbundes, bei dem ihm umfassendes Wissen, langjährige Erfahrung sowie die vielfach bewunderte Gabe der freien Rede förderlich waren, fand anlässlich der ihm gewidmeten fünfzigjährigen maurerischen Jubelfeier am 8. November 1831 seine Anerkennung. Carl August Böttiger verstarb am 18. November 1835.

8.12 Constantin Karl Falkenstein: Erinnerung an den unvergeßlichen und unersetzlichen Br[uder] Nikolaus Bischoff, allen nahen und fernen sehr ehrw[ürdigen], w[ürdigen] u[nd] gel[iebten] B[undes]Br[üdern] der g[erechten] u[nd] v[ollkommenen] Loge zum goldenen Apfel im Or[ient] Dresden liebevoll gewidmet von Br[uder] Karl Falkenstein, d[er] Z[eit] M[ei]st[e]r v[om] St[uhl]. Dresden, 1837. SLUB: Biogr. erud. D. 1547. Kupferstich von der Grabstätte Johann Nicolaus Bischoffs und Titelblatt. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Die Mitglieder der Loge "Zum goldenen Apfel" errichteten auf der Grabstätte ihres verstorbenen Meisters einen kubischen Stein aus geschliffenen Granit mit der Inschrift: "Im rechten Winkel war sein Gang und Maß". Das einfache Denkmal, dessen polierte Fläche ein Sinnbild für Bischoffs Leben und Wirken, für die Geradlinigkeit seines Handelns und die Reinheit seines Sinnes darstellt, wurde am 3. November 1835 eingeweiht. Die Zeichnung und auch der Kupferstich von der letzten Ruhestätte stammen von Carl Justus Ludwig Pescheck. Die 1837 erschienene Gedächtnisschrift für Bruder Bischoff enthält neben der Vita, den Weihereden des Logenmeister Constantin Karl Falkenstein und des deputierten Meisters vom Stuhl Seyffert auch einen Nachruf des Landes-Großmeisters Karl Theodor Winkler. Der von Bruder Johann Gottlieb Abraham Frenzel gefertigte Kupferstich von dem Bildnis des in den ewigen Osten eingegangenen Meisters entstand nach einem Medaillon des Schweizer Künstlers und Freimaurers Beat Bodenmüller.

8.13 Ihrem sehr ehrwürdigen Meister vom St[uhl] Bruder Falkenstein bei seiner Rückkehr aus Italien die Brüder der [Loge] Zum goldenen Apfel im Orient Dresden. Dresden, ca. 1840. SLUB: 1. B. 4963. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der am 12. November 1801 in Solothurn in der Schweiz geborene Königlich Sächsische Hofrat und Oberbibliothekar Konstantin Karl Falkenstein trat am 12. März 1832 in die Loge "Zum goldenen Apfel" im Orient Dresden ein und wurde dort 1835 zum Meister vom Stuhl berufen. Seit dieser Zeit war er auch Vorstandsmitglied des Witwen- und Waisen-Unterstützungs-Vereins der Loge. Bei der Großen Landes-Loge von Sachsen übte Falkenstein das Amt eines Groß-Repräsentanten der Großen Loge des Königreichs Hannover aus. Das Ehrenmitglied der Loge "Minerva zu den 3 Palmen" im Orient Leipzig und der vereinten Logen "Zu den 3 Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" verstarb im Jahre 1855

1806. 367.1813. Johann Nicolaus Bischoff 1808 . Heinrich Wilhelm von Zeschau 1811 .1849.1832. G. "Als Meister vom Stuhl der Loge fungierten seit der Stiftung im Jahre 1776: Br. Dresden. Johann Samuel Petermann 1776 .8. Christian Friedrich Geyer 1783 . Christian Friedrich Geyer 1806 .1824.1835. Carl Heinrich Ferdinand Freiherr von Teubern 1813 .1803." .14 Zur Erinnerung an die Jubelfeier der Loge Zum Goldenen Apfel am 7. Sax. Friedrich Amandus Förstel 1803 . Juni 1856.3. Johann Nicolaus Bischoff 1824 . Maximilian Carl August Petschke 1832 . Johann Nicolaus Bischoff 1814 . 1856.1814. Carl Constantin Falkenstein 1835 . Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.1821.1808.1783. SLUB: Hist. Friedrich Oskar Schwarze seit 1849.1811. Carl August Titmann 1821 .

. Am 11.15 Bruder Friedrich Oskar Schwarze. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 394. Die Loge "Zur goldenen Mauer" in Bautzen ernannte den Apfelbruder zu ihrem Ehrenmitglied und wählte ihn zu ihrem Korepräsentanten bei der Großen Landes-Loge von Sachsen. Oktober 1839 trat er als Lehrling in die Loge "Zum goldenen Apfel" ein. April 1840 zum Gesellen befördert und am 19. 1847 deckte er die Loge. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". Im Jahre 1842 übernahm er in seiner Bauhütte das Amt des stellvertretenden protokollierenden Sekretärs. Mai 1841 in den Meisterstand erhoben. Im Jahre 1856 legte Friedrich Oskar Schwarze sein Stuhlmeister-Amt nieder und trat aus dem Feimaurerbund aus. wurde am 7. Assessor beim Königlichen Appellations-Gericht. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften erhielt er eine Anstellung als Assessor beim Königlichen Appellations-Gericht und wurde einige Jahre später zum Oberappellationsrat berufen. kehrte 1848 aber in seine Werkstätte zurück und wurde zum deputierten Meister vom Stuhl gewählt. Ölgemälde von Friedrich Brockmann. Ein Jahr später übernahm Schwarze in der Loge "Zum goldenen Apfel" die Hammerführung. Friedrich Oskar Schwarze wurde am 30.8. September 1816 in Löbau geboren.

Sax. der mit Ausnahme des Altars seines beweglichen Schmuckes entkleidet ist. [s. Sie besuchen die Loge nur zu bestimmten feierlichen Anlässen wie beispielsweise dem Johannisfest.8. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.8.l. circa 1859. und verläuft nach einem eigenen Ritual. Die Brüder verzichten dabei auf ihre maurerische Bekleidung. in welchem das freimaurerische Brauchtum in veränderter Form zur Darstellung gelangt. Als Schwestern werden die Gattinnen. werden aber auch zu Wohltätigkeitsveranstaltungen herangezogen. Bei der Aufnahme eines Suchenden in den Bruderbund wird auch stets der Schwester gedacht.of. . unverheirateten Töchter und Witwen der Freimaurer bezeichnet. G. Die Arbeit in den Schwestern-Logen findet im Tempel statt. Sie erhält ebenfalls weiße Handschuhe als Symbol reinen Denkens und Handelns.16 Christian Gottlob Ernst AmEnde: Gruß den Schwestern: Tafelspruch am Johannisfeste 1859.]. SLUB: Hist. 367. Der Toast auf die Schwestern ist bei den Brudermahlen obligatorisch.

Werkzeuge des Bauhandwerks und der Steinbearbeitung. das die freimaurerische Symbolik aufnahm. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 255 941. in denen auch Nichtmaurer ein. Pfeifenköpfe oder auch Uhren überreicht. Als Gebrauchs.oder Ziergut schmückten Teller. Die dargestellte Symbolik nahm Themen aus dem Steinmetzwesen auf. größtenteils farblosen. .und ausgingen. gaben sie diesen ansonsten über ihre Symbolik bereitwillig Auskunft. farblos. Pokale.17 Logen-Becher. 1894. Gläser. Böhmen. Tabatieren. Glas. die so den Weg in die Wohnungen der Logenmitglieder fanden. Tafelgläser oder Pokale waren ausgesprochen variantenreich gestaltet. Die im freimaurerischen Sprachgebrauch als "Kanonen" bezeichneten. Obwohl die Logenbrüder das Geheimnis ihrer rituellen Gebräuche während der "Tempelarbeit" gegenüber Nichtmaurern wahrten. Mattschnitt. Zu runden Geburtstagen oder Maurerjubiläen wurden speziell gefertigte und mit maurerischer Symbolik versehene Gläser. aber auch transzendentale Motive waren geläufig. Tassen und Schüsseln die Buffets und Vitrinen der Logenhäuser. In ihren Lokalen pflegten sie von Geschirr zu speiesen.8. Museum für Kunsthandwerk Dresden.

Den Festvortrag hielt der deputierte Meister vom Stuhl. die bei den Anwesenden nachhaltigste Anerkennung fand. an der weit über tausend Bundesbrüder teilnahmen. Auf das rituelle Gespräch zwischen dem Meister vom Stuhl und den beiden Aufsehern. November. am 27. Bruder Carl Julius Sperber. SLUB: Hist. Am Schluss der Veranstaltung stimmten die versammelten Brüder gemeinsam den von Bruder Gustav Kinder gedichteten Festgesang "Die Zeit enteilt mit raschem Flügelschlage" an. Danach brachten die musikalischen Bundesbrüder.8. November 1876.8. folgte die Begrüßung durch den Vorsitzenden der Versammlung. Julius Pabst. fand am 27. Gustav Scharfe (Bariton) und Hans Köhler (Bass) gehörten. G. Sax. .18 Zur Begrüßung des zweiten Jahrhunderts der Loge Zum Goldenen Apfel. das mit einem Gebet endete. 367. eine von Pabst gedichtete und von Musikdirektor Carl Riccius schwungvoll vertonte Jubelfest-Kantate zu Gehör. Dresden. Zu den Klängen eines von dem Hornisten Heinrich Hübler komponierten Festmarsches hielten die Gäste Einzug in die geschmückte Halle.rd. im großen Logensaal statt. vormittags um 11 Uhr. zu denen die Sänger des Dresdner Opernhauses Lorenz Riese (Tenor). Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Die Eröffnungsfeier des zweiten Jahrhunderts der Loge "Zum goldenen Apfel".

. bis ihm 1866 durch die Wahl der Bundesbrüder das Amt des "zugeordneten Meisters" neben dem Bruder Erdmann Richter und nach dessen Tod 1870 der erste Hammer der Loge übertragen wurde. Bereits am 5. Am 30. Von 1852 bis 1856 war er als Literat in Berlin tätig. Aufnahme: Deutsche Fotothek. Julius Pabst wurde am 18. 1848 kam Pabst nach Dresden. Fotografie. November 1817 auf Schloss Wilhelmsruhe zu Eitorf bei Siegburg geboren. Er war Mitbegründer der Schiller-Stiftung. Seiner Schulausbildung in Erfurt folgten theologische und philosophische Studien in Breslau und Halle. September 1859 erhielt Pabst von König Johann unter Verleihung des Hofratprädikats eine Anstellung als Sekretär der Generaldirektion der Königlich Musikalischen Kapelle und des Hoftheaters und wurde gleichzeitig mit der Funktion des Dramaturgen betraut. Am 5. April desselben Jahres wurde Pabst zum Meister geweiht. Julius Pabst verstarb am 21. Er übernahm zunächst das Amt des "Vorbereitenden Bruders". November 1859 trat er als Lehrling in die Loge "Zum goldenen Apfel" ein und wurde am 15. April 1880 musste er in Folge eines Augenleidens dieses Amt niederlegen. März 1860 in den zweiten Grad befördert.19 Julius Pabst. Am 18. Oktober 1881.8. wo er als Privatlehrer im Haus des Generaldirektors der Königlichen Musikalischen Kapelle und des Hoftheaters Wolf Adolph August von Lüttichau eine Anstellung fand.

8. Während des Brudermahles. später als Freund und schließlich als Bruder angesprochen. SLUB: 2. 1841. Der Aufzunehmende wird in den meisten Ritualen zunächst mit seinem bürgerlichen Namen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. April 1872 trat er in die Loge "Zum goldenen Apfel" im Orient Dresden ein.17. April 1878 beim Brudermahle. Dezember 1853 in den Meistergrad erhoben. für das es kein eigenständiges Ritual gibt. wo er seit 1876 das Amt des Zweiten Aufsehers ausübte und 1880 zum Stuhlmeister berufen wurde. Der Königlich Niederländische Konsul Gustav Kinder erblickte 1847 in der Loge "Stern im Osten" im Orient Batavia das "maurerische Licht" und wurde dort am 25. . speisen die Brüder nach Beendigung ihrer maurerischen Arbeit im Gegensatz zur Tafel-Loge in eher zwangloser Form und ohne Logenbekleidung.20 [Gustav] Kinder: Am 4. Zum Zeichen innigster Verbundenheit nennen die Freimaurer einander Brüder und bezeichnen ihre Gemeinschaft als Brüderschaft. 1878. Die gegenseitige Bezeichnung als Brüder bringt einen gesteigerten Grad des Entgegenkommens in allen Lebenslagen zum Ausdruck und schließt das Verständnis für bestimmte Charaktereigenschaften und das wohlwollende Hineindenken in die Seele eines anderen Menschen mit ein. A. Dresden. Von Br[uder] Kinder. Am 4.

lernen die neu aufgenommenen Mitglieder einer Loge mit Hilfe einer der Werkmaurerei nachgebildeten "Kunstübung" gemeinschaftlich am "geistigen Bau" zu arbeiten. nach Geistesfreiheit und Herzensreinheit erfüllen sie das Gebot der Liebe zu sich selbst.w. G. Durch das Streben nach Selbsterkenntnis. Ihre Liebe zu Gott sollen sie durch Glauben und Tugendübung. Die vorliegende Schrift. um alle politischen. vor allem moralische Bedeutung. Im dritten Abschnitt verweist der Autor darauf.8. religiösen und gesellschaftlichen Unterschiede auszugleichen. vor allem aber durch das Erfüllen seiner Gebote bezeugen und die Liebe zu den Menschen durch die Sorge für deren geistige und sittliche Wohlfahrt. dass Freimaurer ihre Vereinigung als Bruderbund bezeichnen und sich untereinander als Brüder begrüßen. Er führt an. den Menschen unter Berücksichtigung seiner Fähigkeiten und Anlagen zu Weisheit und Tugend zu erziehen. Punkt vier der Abhandlung ruft die Lehrlinge zur treuen Befolgung aller durch die Humanität gebotenen Pflichten auf. SLUB: Hist. 367. dass es Aufgabe der Freimaurerei sei. Logenbrüder geben den Werkzeugen der Innungsmaurer eine symbolische.21 Freimaurerei und Freimaurerpflichten. Sie verstehen die Menschheit als einige Gemeinschaft "unter einer Liebe und gleichem Recht vor Gott dem Vater". Der folgende Paragraph fordert Gehorsam gegen die Gesetze. ist den Lehrlingen der Loge "Zum goldenen Apfel" gewidmet. vor allem aber Verschwiegenheit in Bezug auf alle die rituelle Kunstübung und . Durch das Befolgen der in den Symbolen enthaltenen "Pflichtenlehre" wirken Maurer an ihrer Veredelung. Um dieses Ziel zu erreichen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.7. 1880. Dresden. Sax. in der sich der unbekannte Verfasser in sieben Abschnitten mit dem Wesen und Zweck der Freimaurerei auseinandersetzt. Ihren neu aufgenommenen Br[ü]d[e]rn d[ie] g[erechte] u[nd] v[ollkommene] Loge zum goldenen Apfel.

im öffentlichen Leben der Gesellschaft aber. welcher dem Sinne und Zwecke der Freimaurerei zur Ehre gereicht und der nichtmaurerischen Welt als ein. aus der Loge ausgeschlossen werden. . Gesellschaft und Familie. beteiligten sich neben den musikalischen Apfel. Musiziert wurde aber auch anlässlich der Johannis. Für die Gestaltung der geselligen Unterhaltungen war ein Ausschuss zuständig. Hier waren es vor allem die Kammermusiker Ferdinand Böckmann. Staat. die gegen die Gesetze und Verpflichtungen des Freimaurerbundes verstoßen. Carl Heinrich Hübler.und Schwesternfeste. zu denen auch die Schwestern geladen waren. Bruno Keyl. An den musikalischen Darbietungen. der fast zwanzig Jahre die Logenkonzerte leitete.das Logenleben betreffenden Gegenstände und Angelegenheiten. wie im stillen. dass Brüder. Volkmar Schurig. Clemens Braun und Julius Ahlendorf welche die Zuhörer mit ihren solistischen und kammermusikalischen Vorträgen erfreuten. musikalischen Brüder und Musikmeister der Loge "Zum goldenen Apfel" Größere musikalische Abendveranstaltungen und Logenkonzerte. bei denen auch Kompositionen der Apfelbrüder Anton Bernhard Fürstenau und Johann Gottlob Schneider zur Aufführung gelangten. fanden erstmalig im Winter 1848/49 auf Bestreben der Loge "Zum goldenen Apfel" im großen Saal des Logenhauses statt. 9. während der "Christbescherungsfeiern" für bedürftige Kinder und der jährlich stattfindenden "Bekleidungsfeier" für arme Konfirmanden. der Gesetze und Vorschriften des Staates. Die Komponisten. "Achtung und treue Erfüllung der Verfassung. der Nachahmung würdiges. Im sechsten Abschnitt informiert der Verfasser über die Stellung und die Pflichten der Freimaurer gegenüber Kirche. der Kirchengemeinschaft und des Berufes. Beispiel dienen kann". häuslichen Familienkreise ein Wandel.und Schwerter-Brüdern auch deren Angehörige und zahlreiche Nichtmaurer aus dem Ensemble des Königlichen Hoftheaters. Am Schluss seiner Ausführungen verweist er darauf. Johann Wilhelm Lorenz. dem auch Rudolf Hiebendahl angehörte. während der Brudermahle und Tafel-Logen.

9. Mai 1772 wurde er gleichzeitig mit Franz Seydelmann am sächsischen Hof als Kirchenkomponist angestellt. Stadtmuseum Dresden. Am 1. Außerdem trug er die Verantwortung für die höfischen Konzerte. 1806 gab er jedoch seine Mitgliedschaft im Freimaurerbund wieder auf. Am 16. Der 1748 als Sohn eines Bassisten der Königlichen Hofkapelle in Dresden geborene Joseph Schuster wurde zunächst von seinem Vater und später von den Kirchenkomponisten Johann Georg Schürer und Johann Gottlieb Naumann ausgebildet. Im Jahre 1787 wurde der begabte Musiker zum kurfürstlich sächsischen Hofkapellmeister berufen.1 Joseph Schuster (1748-1812). Er setzte seine musikalischen Studien bei Girolamo Pera in Venedig und bei Padre Martini in Bologna fort. Jahrhunderts eine vielseitige Rolle. nach einem 1796 entstandenen Medaillonbildnis von Friedrich Ludwig von Vieth. Zu seinen Aufgaben zählten die Leitung der kirchenmusikalischen Aufführungen und der Operndarbietungen. Seit dieser Zeit spielte Schuster im Dresdner Musikleben des ausgehenden 18. die kurfürstliche Kammermusik und die damit verbundene pädagogische Tätigkeit. Stich von Johann Christian Benjamin Gottschick aus dem Jahre 1811. Aufnahme: Deutsche Fotothek. . Januar 1782 trat Joseph Schuster in die Loge "Zum goldenen Apfel" ein. wo er ein Jahr darauf das Amt des "Zweiten Schaffners" ausübte.

9. Hymne zur Ehre Gottes und unsers theuersten Königs. SLUB: Mus. Im Jahre 1808 wurde er Joseph Schuster als Musikdirektor beigeordnet. der sein umfangreiches Schaffen vor allem in den Dienst der katholischen Kirchenmusik stellte. Alt Tenor und Bass mit Begleitung des Klaviers. 1. Am 6. Musikmanuskript. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. wurde bereits 1807 zum "Kirchenkompositeur" befördert. G. Für Sopran.2 Franz Anton Schubert: Gott erhalte unsern König. September 1811 wurde Franz Anton Schubert in die Loge "Zum goldenen Apfel" aufgenommen. um diesen in seinem Amte zu entlasten. . 4172. Dort erfreute seine Brüder mit der Vertonung von mehreren Freimaurergesängen. Der 1768 in Dresden geborene Schubert trat 1786 als Kontrabassist in die königliche Hofkapelle ein. Der Musiker.

auch das "Accompagnement".3 Franz Seydelmann. deutsche Singspiele. Januar 1787 wurde auch er zum Kapellmeister berufen. . Einige seiner Freimaurerlieder wurden im "Taschenbuch zum geselligen Vergnügen" sowie im "Maurerischen Liederbuch" der Apfel-Loge veröffentlicht. Zu seinen dienstlichen Obliegenheiten gehörte nun neben der Komposition und der Leitung von Kirchenmusiken. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 88 912. der älteste Sohn eines Tenoristen der königlichen Hofkapelle. Lieder und Instrumentalmusik. Am 20. Messen. Kupferstich von Medardus Martin Thoenert nach einem Gemälde von Johann Christoph Berkenkamp. Aus: "Dresden . wurde 1748 in Dresden geboren.400 Jahre deutsche Musikkultur" von Hans Schnoor. Oratorien. Wie sein Gefährte Joseph Schuster stellte er sich bis zu seiner endgültigen Anstellung als Kirchenkomponist am Dresdner Hof als Schüler unter die Obhut Johann Gottlieb Naumanns. Kirchenkomponist und Kapellmeister der Königlichen Hofkapelle in Dresden. weltliche Solokantaten mit Orchesterbegleitung.9. Franz Seydelmann. das Dirigieren der Italienischen Oper. Seydelmanns kompositorisches Ouvre umfasst italienische Opern.

Ausfalls und anstossenden Gebaeuden. die seiner äußeren Erscheinung zunehmend Uneinheitlichkeit eintrugen. Dresden: 1782. des Apparelle. Dennoch war das Theater der Schauplatz glanzvoller Aufführungen. Es ging außerdem als Geburtsstätte der deutschen Oper und als Wirkungsstätte Carl Maria von Webers. Das im Inneren reizvolle kleine Rangtheater im Stil des Rokoko erfuhr mancherlei Umbauten. Im Volksmund entstand der Name "Schimmelpastete". SLUB: B 1296. wobei die italienischen Opern unter der Leitung von Naumann. . später von Ferdinando Paer und Francesco Morlacchi hervorzuheben sind.9. Zeichnung und Kupferstich von Friedrich Gottlob Schlitterlau.4 Prospect des kleinen Opernhauses. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Der fünfte Dresdner Theaterbau war zwischen 1754 und 1755 als Privatbau des Impresarios Pietro Moretti im Italienischen Dörfchen entstanden. Carl Gottlieb Reißigers und Richard Wagners in die Geschichte ein.

Am 28. Der langjährige musikalische Bruder der Apfel-Loge trat auch als Komponist hervor. ein "Adagio und Thema mit 6 Variationen" für Klavier sowie die "Trois Divertiments op. SLUB: Mus. beispielsweise die "Variationen op.12" für Violoncello und Klavier. Autografes Stimmen-Material. 2.9. 2 Fagotti. Dezember 1809 in die königliche Hofkapelle ein. in welchem er bis 1841 verblieb. Januar 1857 verstarb der Kammermusiker und Apfelbruder in seiner Heimatstadt. Gemeinsam mit seinen Brüdern. Der Fagottist Gotthelf Heinrich Kummer wurde am 23. 4301. Titelblatt und Solostimme. Das Mitglied einer bedeutenden Musikerfamilie gehörte von 1792 bis November 1809 zunächst als Oboist den kurfürstlichen Leibgrenadieren an und trat am 1. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. . 2 corni. O. Außer den autografen Stimmen des Fagottkonzerts besitzt die Musikabteilung der SLUB einige weitere Werke Gotthelf Heinrich Kummers. Blatt 1. Januar 1774 in Dresden-Neustadt geboren. dem Kontrabassisten Carl Salomon und dem Oboisten Friedrich August Kummer. 2 Oboi.5 Gotthelf Heinrich Kummer: Concerto per il Fagotto principale. zählte er im ersten Drittel des 19. 92" für Flöte und Gitarre. viola et basso. 2 Violini. Jahrhunderts zu den bedeutendsten Instrumentalisten des Orchesters.

Partiturautograph.T. 4588.6 Franz Anton Morgenroth: 5 Maurer-Lieder von dem Sehr Ehrwürdigen Bruder Nostitz und Jaenkendorf componirt durch den Bruder Morgenroth im Jahre 1826. April 1812 zum Königlichen Kammermusikus ernannt. Im Jahre 1840 beriefen ihn die Apfelbrüder zum stellvertretenden Musikdirektor neben Johann Gottlob Schneider. 1826. Er studierte in Breslau und seit 1798 in Warschau. Februar 1809 wurde der Musiker in die Loge "Zum Goldenen Apfel" aufgenommen und einige Zeit später in den Meistergrad erhoben. Februar 1780 in Namslau geboren. Seit 1828 übte Morgenroth das Amt des stellvertretenden Konzertmeisters aus. Für eine Singstimme mit Klavier oder für Harmoniemusik. Der Violinist und Komponist Franz Anton Morgenroth wurde am 8. wo er die Bekanntschaft so berühmter Literaten wie E. Lied Nr. 1 "Der Meister im Osten". . Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.9. Dresden. übernahm er dessen Stelle als Konzertmeister. nach dem Tod Alessandro Rollas. Er übersiedelte nach Dresden und vervollkommnete hier seine musikalische Ausbildung bei Kreuzkantor Christian Ehregott Weinlig. 4.A. Hoffmann und Zacharias Werner machte. K. Im Jahre 1810 trat der junge Geiger in die Königlich Sächsische Hofkapelle ein und wurde am 4. Am 21. SLUB: Mus. Zehn Jahre später. 1806 verlor Morgenroth seine Anstellung als Leihhauskontrolleur und widmete sich von nun an ganz der Musik.

geboren. Auch auf seinen zahlreichen Konzertreisen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Er erhielt eine gründliche musikalische Ausbildung. begeisterte der Musiker sein Publikum. Außerdem hatte er vom 2. ohne Jahr. die von 1816 an datieren. So übernahm er als Nachfolger seines Bruders Friedrich das Organistenamt an der Universitätskirche und gab außerdem an der Ratsfreischule Gesangsunterricht. Seit 1825 war Schneider als Organist und Kapellknaben-Instruktor an der evangelischen Sophien-Kirche in Dresden tätig. Februar 1827 Mitglied der Apfel-Loge. Oktober 1789 in Altgersdorf. o Herr in deine Hände" verwendete er einen Text des Landes-Großmeisters der Großen Landes-Loge von Sachsen. Sein virtuoses Spiel brachte ihm nicht nur in der sächsischen Residenz die uneingeschränkte Hochachtung vieler Musikkenner und Musikliebhaber ein. Lithographie. Kirchengesang von Adolf Nostitz und Jänckendorf. 500. . Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf.7 Johann Gottlob Schneider: Nimm. Der vortreffliche Interpret und Lehrer trat am 2. Für seine Komposition "Nimm. SLUB: Mus. E. bei der das Orgel. 6755. 1812 wurde er als Organist an die Peter. Während seiner Schulzeit in Zittau wurde er als Chorpräfekt eingesetzt und trat in verschiedenen Konzerten als Solist hervor. o Herr in deine Hände". in der er bis 1860 das Amt des Musikdirektors verwaltete. Von 1830 bis 1857 leitete Johann Gottlob Schneider die Dreyssigsche Singakademie. dem heutigen Neugersdorf in der Oberlausitz.und Klavierspiel im Mittelpunkt standen. Dresden. Mai 1855 bis zu seinem Tod im Jahre 1864 bei der Großen Landes-Loge von Sachsen die Funktion des stellvertretenden Zweiten Groß-Aufsehers inne.und Pauls-Kirche in Görlitz berufen. Johann Gottlob Schneider wurde am 28.9. Das 1810 begonnene Studium der Rechtswissenschaften an der Leipziger Universität brach er bald wieder ab und wandte sich ganz der Organistenlaufbahn zu. November 1815 in den Freimaurerbund ein und wurde am 9.

Hier verwaltete er bis 1862 das Amt des Generaldirektors. Von Lüttichau verstarb am 16. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 58 366. Der königliche Hofmarschall und Kammerherr übte einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der musikalischen Kapelle sowie des Schauspielensembles aus. Juni 1786 in Ulbersdorf bei Lichtenhain geboren. trat dem Bruderbund jedoch nie wieder bei. Lithographie von Carl Bohlau um 1830. Stadtmuseum Dresden. Generaldirektor des königlichen Hoftheaters Dresden.9. Bis zum Jahr 1824 war er zunächst als Oberforstmeister tätig. Januar 1818 in den Meistergrad erhoben. 1855 verließ er seine Bauhütte auf unbestimmte Zeit. Danach folgte er einem Ruf an das königlich sächsische Hoftheater. Februar 1863 und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Trinitatisfriedhof.8 Wolf Adolph August von Lüttichau. Im Mai 1812 trat er in die Loge "Zum goldenen Apfel" ein und wurde dort am 28. . Freiherr Wolf Adolph August von Lüttichau wurde am 18.

Februar 1857. . Durch die Freundschaft Carl Maria von Webers. einen ausdrucksstarken. dass er zwei Jahre lang von seinem späteren Wohnort Stolpen in die sächsische Residenz wanderte. geschmackvollen Vortrag und eine vollständig musikalisch durch gebildete Technik. Johann Gottlieb Kotte wurde am 29. Der Drang des jungen Musikers nach künstlerischer Vervollkommnung war so groß. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er bei Johann Gottlieb Lauterbach. Januar 1840 wurde Johann Gottlieb Kotte Mitglied der Loge "Zum goldenen Apfel".9 Johann Gottlieb Kotte. verstarb am 3. Der gefeierte Virtuos überzeugte sein Publikum durch einen schönen Ton. Lithographie von Schaeffer nach Ernst Kietz. Am 2.9. Der Klarinettist. um dort den ersehnten Unterricht Lauterbachs zu genießen. 1817 wurde Kotte im Alter von nur zwanzig Jahren gemeinsam mit seinem Lehrer als Kammermusiker der königlichen Hofkapelle angestellt. in der er von 1845 bis 1848 auch als musikalischer Bruder tätig war. der ein eigenes Klarinettenkonzert für ihn komponierte. der auf Grund zahlreicher Konzertreisen auch über die Grenzen Sachsens hinaus Berühmtheit erlangt hatte. und später durch diejenige Carl Gottlieb Reißigers gefördert. September 1797 als Sohn eines armen Häuslers in Rathmannsdorf bei Bad Schandau geboren. erreichte er in seiner Kunst das höchste Ziel. Kupferstich-Kabinett Dresden. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 150 575. Klarinettist der königlichen Hofkapelle.

September 1836 wurde Hiebendahl Mitglied der königlichen Hofkapelle. Januar 1840 aufgenommen." Dresden. Rudolf Hiebendahl wurde am 11. In den Bund der Freimaurer wurde Hiebendahl am 2. Juni 1890 lehrte der Oboist am Konservatorium für Musik. Oboist der Königlichen Hofkapelle.9. SLUB: MB. 1834 trat er in das Musikchor des Königlich Sächsischen Artillerie-Regiments ein. Geburtstage gewidmet von seinen Kunstgenossen und Schülern. Mit der Verleihung der Ehrenmeisterschaft zollte ihm die Loge "Zum goldenen Apfel" Dank und . Fotografie. Nach dem Besuch der Bürgerschule nahm er Unterricht bei dem Oboenvirtuosen Friedrich August Kummer. Am 19. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. August 1877. den 5. Fast zwanzig Jahre leitete der Apfelbruder auf hohem künstlerischem Niveau die in seiner Bauhütte stattfindenden Logenkonzerte. Aus: "Herrn Friedrich August Kummer am 80. Der Tonkünstler-Verein zu Dresden. 2790. in der bis weit in die Aera Schuch hinein durch seine vollen und doch duftig-zarten Töne die Poesie der Oboe voll zur Geltung brachte. April 1852 in den Meistergrad befördert. am 9. Von 1858 bis zu seinem Tode am 14. September 1817 in Dresden-Neustadt als Sohn eines Buchbinders geboren.10 Rudolf Hiebendahl. Der begabte Musiker war außerdem 35 Jahre lang als Vorstand des Witwen. um 1877. Oktober 1841 in den zweiten Grad und am 8.und Waisenfonds der Kapelle tätig und gehörte zu den Mitbegründern des TonkünstlerVereins.4. 9 Rara.

Hübler gehörte zu den hervorragendsten Künstlern seines Instruments und erwarb sich durch einige vortreffliche Kompositionen für dasselbe weit über die Landesgrenzen Sachsens hinaus einen geachteten Namen. November 1844 wurde er als Waldhornist an der Dresdner Hofkapelle angestellt und am 16. SLUB: MB. Am 1. Dresden. Der am 4. Fotografie. November 1891 in seinem Amt. Der Tonkünstler-Verein zu Dresden. 5 Rara. Der Musiker. Aus: Herrn Friedrich August Kummer am 80.Anerkennung. in welchem er fast vier Jahre diente. Oktober 1851 zum Königlichen Kammermusiker befördert. August 1877. um 1877.4. 9. 2790. In Anerkennung seiner Verdienste wurde er1886 zum Kammervirtuosen ernannt. am 5. verblieb bis zu seiner Pensionierung am 1. der sich der Wertschätzung seiner Vorgesetzten und Kollegen erfreuen durfte. Dezember 1822 in Wachwitz geborene Hübler trat 1841 als Oboist in das Leibgrenadier-Regiment ein. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Geburtstage gewidmet von seinen Kunstgenossen und Schülern. zu dessen Mitbegründern er zählte.11 Carl Heinrich Hübler: Hornist der königlichen Hofkapelle. war Hübler 25 Jahre . Im Tonkünstler-Verein.

Dort leitete er außerdem . in der er auch als Musikdirektor tätig war. März 1822 in Aue geboren. In der Loge "Zum goldenen Apfel" fand der begabte Hornist am 2.12 Volkmar Schurig: Siehe. Partitur. Mai 1850 Aufnahme und wurde am 23. 1886. Im Jahr 1856 wurde Schurig als Kantor und Organist an die evangelische Gemeinde in Pressburg berufen. 4. Bernhard Erdmann.. 21. Für seine Werkstätte. gewidmet dem Landes-Großmeister der Großen Landes-Loge von Sachsen. Er besuchte das Lehrerseminar in Dresden-Friedrichstadt und erhielt seine musikalische Ausbildung von Johann Gottlob Schneider. ich sende meinen Engel vor dir her. Mus. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Obermedizinalrat Dr. Seit 1844 war er außerdem als Organist an der Englischen Kirche tätig. Titelblatt mit Widmung. Von 1842 bis 1852 bekleidete er das Amt des Chordirektors in der Dresdner Synagoge. schrieb er zahlreiche Arrangements. 9486. SLUB: 3. Volkmar Schurig wurde am 24. Johannis-Motette für gemischten Chor a cappella op. Leipzig. Julius Otto und Theodor Uhlig.im Vorstand tätig. 9. November 1865 zum Meister erhoben.

Der Organist und Komponist Gustav Adolf Merkel wurde am 12. Romanze für Klavier. unter denen die kirchenmusikalischen Werke eine besondere Erwähnung verdienen. Der Musiker war Ehrenmitglied der Loge "Friedrich August zu den drei Zirkeln" im Orient Zittau. 1870. SLUB: 1. deren Vertretung bei der Großen Landes-Loge von Sachsen ihm übertragen wurde. Januar 1899 noch als Ehrenvorstand angehörte. Durch seine vielfältige Tätigkeit und seine zahlreichen Kompositionen. 9. in der er von 1850 bis 1882 und von 1885 bis 1889 als Musikdirektor tätig war. Am 4. 1871 übernahm er den Gesangsunterricht an der Königlichen Blindenanstalt und wurde zwei Jahre später zum Kantor der Annenkirche gewählt. 2802. Mai 1848 wurde Volkmar Schurig in die Loge "Zum goldenen Apfel" aufgenommen. Seine Orgelwerke. Im trauten Kreise. mehr als fünfzig Jahre an. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Er gehörte seiner Werkstätte. Mus. Nach Aufgabe des Schuldienstes wandte Merkel sich ganz der Musik zu. erwarb er sich im Inund Ausland die Achtung seiner Berufsgenossen und die Anerkennung des Publikums. Von 1848 bis 1853 war er als Lehrer in Dresden tätig. der er bis zu seinem Tode am 30.13 Gustav Adolf Merkel: Jugendblüten. Dort bekleidete er auch das Amt des Musikpräfekten. Nach Beendigung seiner Studien war Merkel zunächst als Organist an der Waisenhauskirche angestellt. 1860 wurde der Musiker an die Kreuzkirche und 1864 an die Katholische Hofkirche berufen. die den . 1844 trat er in das Bautzener Lehrerseminar ein. Ernst Julius Otto und Johann Gottlob Schneider. 2. Dresden. Ende 1861 kehrte der Musiker für immer nach Dresden zurück und betätigte sich hier als Musikpädagoge an höheren Lehranstalten und in angesehenen Privatkreisen.mit großem Erfolg den von ihm begründeten Gesangverein "Liedertafel". Von Ostern 1876 bis 1896 lehrte Schurig das Fach Theorie an der Musik-Akademie von Bernhard Rollfuss. November 1827 in Oberoderwitz geboren. Der hervorragende Orgelvirtuose unterrichtete seit 1861 am Königlichen Konservatorium und leitete von 1867 bis 1873 die Dreyssigsche Singakademie. Er vervollkommnete seine Fertigkeiten bei Friedrich Wieck. Weitere Förderung erfuhr er durch Robert Schumann und den Dresdner Hofkapellmeister Carl Gottlieb Reißiger.

Hermann Waldow. war der von Konferenzminister Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf zusammengestellte "Liederkreis für Freimaurer". . Weitere Gesänge entnahmen die Apfelbrüder dem "Maurerischem Lieder-Cyklus für Brüder" von Carl Ferdinand Philippi. August Mahlmann und Ernst Anschütz. da von Nostitz und Jänckendorfs "Liederkreis" bezüglich der Melodien veraltet war. Die Sänger und Apfelbrüder Wilhelm Eichberger und Richard Gutzschbach wählten für ihre musikalischen Darbietungen in der Loge auch einige Lieder aus dieser Sammlung aus. gehörten in der zweiten Hälfte des 19. Die vierte Auflage dieses "Maurerischen Liederbuches" mit Weisen von Joseph Schuster. 10. 1844 beschloss die Bauhütte. In seiner Bauhütte war er seit 1861 als stellvertretender Musikdirektor tätig. der auch Vertonungen von Franz Anton Schubert und Franz Anton Morgenroth enthält. Am 12. von dem Ehrenmitglied der Bauhütte. und von den beiden Hammerführenden der Loge "Minerva zu den drei Palmen" in Leipzig. Dezember 1857 wurde Gustav Adolf Merkel in die Loge "Zum goldenen Apfel" aufgenommen und im März 1866 zum Meister erhoben. Franz Seydelmann und Johann Gottlob Schneider erschien im Jahre 1877. Jahrhunderts zu den meist gespielten. Mit dem Jubel des Gesangs Die erste Liedersammlung. die der Loge "Zum goldenen Apfel" zur Verfügung stand. Die Gesangstexte stammen unter anderem von Stuhlmeister Julius Pabst.Schwerpunkt seines kompositorischen Schaffens bilden. ein neues Liederbuch herauszugeben.

n. Dem Gedicht "Drei Zeichen. 367. April 1817 der Loge zum Goldenen Apfel im Orient Dresden an. 1819 übernahm er das Amt des stellvertretenden protokollierenden Sekretärs und Bibliothekars. . 1818. Bald darauf wurde er in den Gesellengrad befördert. März 1792 in Leipzig geborene Carl Ferdinand Philippi war Direktor einer Erziehungsanstalt und gehörte seit 18. G. Franz Anton Schubert. Sax. Die Weisen entlehnte er größtenteils dem Nostitzschen Liederkreis. Singt uns einst den Schwanensang!" Bei allen zwanzig Dichtungen verwies der Autor auf die zu singende Melodie. Philippi widmete sein Liederbuch dem geselligen Maurerverein der Loge "Zum goldenen Apfel" anlässlich seiner dritten Stiftungsfeier. Die Lieder "Rief uns in geweihten Hallen" und "Drei Lichter erhellen das irdische Leben" vertonte der Musikdirektor der Apfel-Loge. Ein Jahr später wurde er in den Meistergrad erhoben und zum Bibliothekar der Loge ernannt. SLUB: Hist. Dresden.1 Ferdinand Philippi: Maurerischer Lieder-Cyclus für Brüder. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 4. Der am 12. Der Textsammlung stellte er folgenden Spruch von Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf voran: "Dicht-und Tonkunst! Hold verschwistert! -Was den Arbeitstag verdüstert Flieht bei eurer Stimme Klang! Lieder lehrt ihr unserm Bunde in der ersten Weihe Stunde.10.

Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 781. August 1904 in Oberloschwitz. 1858 folgte er einem Ruf an die Dresdner Oper. Der Apfelbruder Wilhelm Eichberger wurde am 20. Von 1874 bis 1880 war Eichberger ebenfalls als Regisseur und als Leiter der Opernschule tätig. Foto aus: Fotoalbum mit Gesamtpersonal der Königlich Sächsischen Musikkapelle und der Hoftheater anlässlich des 80. Hier übernahm der erfolgreiche Sänger Rollen wie den Basilio und den Bartolo in Giacomo Rossinis "Barbier von Sevilla". Am 23. April 1877 erhielt der Opern. Februar 1830 in Kassel geboren. April 1862 in die Loge "Zum goldenen Apfel" ein. 1898 nahm der Bassist seinen Abschied von der Bühne und widmete sich ganz der Gesangspädagogik. Geburtstages von Generaldirektor Wilhelm Immanuel Bär. 26.Maurern deutungsschwer" unterlegte Philippi eine Melodie von Apfelbruder Franz Anton Morgenroth. SLUB/DF 1999. Danach sang er am Bremer Stadttheater und am Hoftheater in Wiesbaden. Juni 1853 wurde Wilhelm Eichberger in den Freimaurerbund aufgenommen und trat am 3. 1.2 Wilhelm Eichberger. September 1892. Seit November 1880 unterrichtete er auch am Königlichen Konservatorium. Dresden. Von 1851 bis 1853 war der Bassist am Stadttheater von Danzig engagiert. den Lord Cockburn in Aubers "Frau Diavolo" und den Commendatore in Mozarts "Don Giovanni". Er verstarb am 30.und Kirchensänger die Meisterweihe. . Nach Beendigung seiner Gesangsausbildung debütierte er 1849 am Stadttheater in Königsberg. 10. E. Am 16. Bassist der Hofoper.

Partitur. Kantaten und Motetten verfasste Wermann auch zahlreiche Lieder und Chöre sowie Klavier. Ausgabe für Männerchor. 1880. Dresden. Ignaz Moscheles und Carl Reinicke. 9637.und Orgelstücke. April 1840 in Neichen als Sohn eines Kirchschullehrers geboren. Oktober 1873 trat der Musiker in die Loge "Zum goldenen Apfel" ein und wurde am 19. Am 10. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Seine musikalische Ausbildung erhielt er zunächst bei Julius Otto und Friedrich Wieck in Dresden. SLUB: 3. März 1874 zum Gesellen befördert.3 Friedrich Oskar Wermann: Unserm König. Mus. 4.10. Von 1864 bis 1866 besuchte Wermann das Leipziger Konservatorium und vervollkommnete seine Fertigkeiten bei Moritz Hauptmann. Nach dem Besuch des Seminars in Grimma war er an verschiedenen Orten als Lehrer tätig. Der 1876 zum Meister erhobene Kreuzkantor erfreute seine Logenbrüder durch zahlreiche musikalische . 1868 wurde der junge Musiker als Oberlehrer für Musik am Königlichen Lehrerseminar in Dresden-Friedrichstadt angestellt und wirkte im Nebenamt als Organist der Reformierten Kirche. Für seine Konzerte verpflichtete der Kreuzkantor prominente Sänger und hervorragende Musiker des Dresdner Opernhauses und der Gewerbehauskapelle. Sachsenlied. Mit der Aufführung der Bachschen Johannespassion am Karfreitag 1879 leitete Friedrich Oskar Wermann die Bach-Renaissance an der Kreuzkirche ein. Friedrich Oskar Wermann wurde am 30. Neben Messen. 1875 übertrug ihm der Rat zu Dresden das Amt des Kreuzkantors und berief ihn zum "Director musices".

Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. SLUB: Hist. 21. Mit dem Andante für Waldhorn von Carl Eisner. Im Jahre 1898 feierte Wermann sein fünfundzwanzigjähriges Maurerjubiläum. 8. endete der erste Teil des Abends. G. 0367. die den zweiten Teil des Konzerts eröffnete. vorgetragen von dem Königlichen Kammermusiker Wilhelm Lorenz. 10. November 1853.Darbietungen. Zu Beginn des im Logenhaus an der Ostra-Allee veranstalteten Konzertes erklang die Ouvertüre aus Carl Maria von Webers Oper "Rübezahl: der Beherrscher der Geister". Anschließend sang der Tenor der Dresdner Oper Joseph Weixelsdorffer das von Ludwig van Beethoven vertonte Lied "Adelaide". dem Apfelbruder Moritz Fürstenau dargeboten. wurde von dessen Sohn.4 Musikalische Abendunterhaltung im großen Saal des Logenhauses zu Dresden. Anschließend brachte die Königliche Hofopernsängerin Meyer eine Arie aus Vincenzo Bellinis Opera seria "Die Nachtwandlerin" zu Gehör. Anton Bernhard Fürstenaus Komposition für Flöte "Adagio und Variationen über Themen aus der Zauberflöte". Dresden. Sax. Die Pianistin Bianca Lingke erfreute die Zuhörer mit einem Klavierkonzert von Charles Mayer. Der Deklamation von Hofschauspieler Emil Adolph Ferdinand Rumpelt folgte mit Sigismund Thalbergs .

Hoforganist Edmund Kretschmer sowie Hofkapellmeister Karl August Krebs. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. den "Johannisgruss an die Wanderbrüder" sowie den "Johannisgruss an die Schwestern". war Mitglied der Loge "Zu den drei Rosen" in Hamburg. Der 1829 geborene Pädagoge war seit 1849 Mitglied der Apfel-Loge und wurde 1862 zum Ehrenmitglied der Loge "Minerva zu den drei Palmen" im Orient Leipzig berufen. Drei der acht Gesänge zum Johannisfest verfasste der Sekretär des Dresdner Hoftheaters und Stuhlmeister der Apfel-Loge. dichtete den "Gruss an die drei Lichter". der Sohn des Nürnberger Sängerpaares Miedcke. den Richard Wagner vertont hat. SLUB: Hist. des Stuttgarter Hofopernsängers und Freimaurers Johann Baptista Krebs angenommen hatte.5 Gesänge bei der Feier des Johannisfestes in der Loge Zum goldenen Apfel. Sax. G. Carl Gärtner.p. zur Ballade "Des Rothbarts Auferstehung" und zum "Deutschen Reichstagslied". 8. Julius Pabst. Letzterer. Die Musik zu den übrigen Liedern komponierten Musikdirektor Carl Riccius. Mit einem Duett aus der Oper "Wilhelm Tell" von Gioacchino Rossini fand die Veranstaltung ihren Abschluss 10. Kreuzkantor Julius Otto. der später den Namen seines Adoptivvaters. Dresden. Das vorletzte auf die Melodie "Die Wacht am Rhein" zu singende Lied "Der Maurerbund" schrieb Alphonse Levy und den Schlussgesang "Leuchtend auf am Weltendom" das Ehrenmitglied der Apfel-Loge Hermann Waldow. Von ihm stammen die Texte zu dem König Johann gewidmeten Sachsenlied. . 367. 1871."Fantasie für Pianoforte über Themen aus Gaetano Donizettis Oper "Lucia di Lammermoor" nochmals ein Vortrag Bianca Lingkes. Der Direktor des Erziehungs-Instituts für Töchter gebildeter Stände in Dresden-Friedrichstadt.

erklangen am Ende des Konzerts noch einige Hornquartette. der hauptsächlich der Vokalmusik gewidmet war. Conradin Creutzer. Juni 1860. Wie aus dem Programm hervorgeht. Letzterer. . 1860. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. fanden erstmalig im Winter 1848/49 auf Bestreben der Loge "Zum goldenen Apfel statt. war seit 1840 als Musikkritiker und Komponist in Dresden tätig. Größere musikalische Abendveranstaltungen und Logenkonzerte. Um den Bundesbrüdern auch außerhalb der rituellen Arbeiten Gelegenheit zur Fortbildung und zum Verkehr untereinander zu bieten. Mai 1852 in die Apfel-Loge aufgenommen wurde. G. Dresden.10. erklangen Werke von Julius Otto. An den montags und freitags stattfindenden Klubabenden. 8. unterhielten sich die Logenmitglieder durch Gespräch und Spiel. An diesem Abend. Sax. Richard Wagner und Carl Bank.om. SLUB: Hist. zu denen auch die Schwestern geladen waren. ein Schüler Karl Friedrich Zelters und Friedrich Schneiders. Juni 1860 stammt aus der Druckerei von Carl Friedrich August Liepsch. bei denen auch Speisen und Getränke angeboten wurden. Der Programmzettel für das Logenkonzert vom 22. 367.6 Programm und Texte zum Logenconcert am 22. wurde im Logenhaus zunächst ein Lesekreis eröffnet. Carl Maria von Weber. Felix Mendelssohn-Bartholdy. der am 6. Die aus diesem Grund abonnierten maurerischen Zeitschriften konnten in einem gesonderten Raum eingesehen werden.

Der erste Abschnitt enthält 28 Lieder über allgemeine freimaurerische Inhalte wie beispielsweise die Erhebung zu Gott. aber auch für die Trauer-Loge eingegangen. Themen wie Freundesliebe. Die Dichtungen stammen unter anderem von Karl Theodor Winkler. Die "Fest. zählen Joseph Schuster "Des großen Baues großer Meister". Ermunterung und Trost fanden Aufnahme in den letzten Teil des Liederbuches "Maurerische Gesellschaftslieder". Hermann Waldow.m. Dresden. Zu den Komponisten. 1877. die Humanität. Ernst Anschütz und Heinrich Seidel. Herausgegeben von der Loge Zum Goldenen Apfel im Orient Dresden. zur Armensammlung und Wohltätigkeit.7 Maurerisches Liederbuch. Druck von C. Franz Seydelmann "Den Pfad des Lichts getrost zu wandeln". Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf. In die Rubrik der "Arbeitslieder" sind Gesänge zur Eröffnung der Loge. die einige der Lieder mit eigenen Melodien versahen. secr. Vierte Auflage. Verlag der oben genannten Loge. dem Meister und den Schwestern sowie den neuaufgenommenen und besuchenden Brüdern gewidmet.und Tafellieder" sind Vaterland und König. Die reine Textsammlung ist in vier Teile gegliedert und mit zwei Anhängen versehen. Das Titelblatt des Liederbuches trägt den Stempel der Königlich Öffentlichen Bibliothek Dresden. Januar 78" versehen ist. Siegfried August Mahlmann. zum Johannisfest. SLUB: Soc. der mit dem Datum "25. Carl Gottlieb Reißiger "O Maurerei! Des . Eintracht. Heinrich. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 185.10. das Licht und die Pflichten des Maurers.

1866 erhielt der Sänger ein Engagement an der königlichen Hofoper und blieb dem Hause während seiner gesamten Karriere verbunden. Als Kothner in Richard Wagners "Meistersingern". Der Sänger trat am 22. Ernst Julius Otto "Flieg' aus.8 Richard Gutzschbach. Juni 1896 wurde Gutzschbach zum Ersten Musikmeister ernannt. Bedeutendes. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 780. Am 5. mein Herz. Nebenbei ließ er seine Stimme am Konservatorium für Musik in Dresden bei Gustav Scharfe ausbilden. Der Bariton Richard Gutzschbach studierte zunächst Philologie und war dann längere Zeit als Lehrer an der Höheren Bürgerschule in Chemnitz tätig. April 1885 in die Loge "Zum goldenen Apfel" ein und leitete dort seit 1893/94 den Logenchor. Fotografie. Johann Gottlob Schneider "Der rohe Stein". der auch als Konzertsolist in hohem Ansehen stand.Himmels Tochter" und "Will der Mensch ein Werk vollbringen". Der vom Publikum geschätzte Bariton wirkte in zahlreichen Erstaufführungen und Premieren mit. Nach seinem Abschied von der Bühne war er als Gesangspädagoge tätig. in's Frühlingsland" und Richard Wagner "Auf! Feiert heut in unsrer stillen Arbeitshütte". als Biterolf im "Tannhäuser" und als Donner im "Rheingold" leistete Gutzschbach. Bariton. 10. .

11. März 1880 zum Gesellen befördert. Da die Gelder zur Begründung selbstständiger Institute nicht ausreichten. die im Laufe der Zeit durch Sammlungen während der rituellen Arbeiten oder durch Spenden und Geschenke angewachsen waren.10. Am 2. Geburtstages von Generaldirektor Wilhelm Immanuel Bär. In Anerkennung seiner Verdienste wählten die Apfelbrüder Ahlendorf. Der 1854 in Unterweißig geborene Julius Ahlendorf erlernte das Spiel auf seinem Instrument bei seinem Vater. September 1892.9 Julius Ahlendorf. Diese wurden seit 1812 durch ein besonderes Armen-Komitee verwaltet. der am 17. Von 1877 bis Ende Dezember 1903 war er als Trompeter der königlichen Hofkapelle angestellt. unterbreiteten die Mitglieder der Loge "Zum goldenen Apfel" im Jahre 1818 der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur . Trompeter der Hofkapelle. 1. November 1881 in den Meisterstand erhoben wurde. Foto aus: Fotoalbum mit Gesamtpersonal der Königlich Sächsischen Musikkapelle und der Hoftheater anlässlich des 80. SLUB/DF 1999. dem 1823 die Konstituierung eines Wohltätigkeitsausschusses folgte. Mit trefflichen Solovorträgen aber auch im kammermusikalischen Ensemble trug er zur musikalischen Ausgestaltung der Logenarbeiten bei. Die Wohltätigkeitseinrichtungen der Loge "Zum goldenen Apfel" Schon zu Beginn des 19. dem Musikdirektor des Königlichen Bergmusikkorps. 26. Jahrhunderts verfügten die Apfelbrüder über finanzielle Mittel zur Pflege der Wohltätigkeit. Januar 1879 wurde der Musiker in die Loge "Zum goldenen Apfel" aufgenommen und am 18. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 282 772. In diesem Amt oblag ihm nicht nur die Leitung der künstlerischen Darbietungen. Dresden. sondern auch deren Zusammenstellung. zu ihrem Musikdirektor. E.

4. die Wohltätigkeitsfonds beider Bauhütten zu vereinigen. der seit 4. SLUB: B 4446. Wenige Jahre vor dessen Tod wurde Ludwig Steckling zu seinem Nachfolger berufen. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. dass arme Kinder den freien Schulunterricht in einer Privat-Schulanstalt genießen konnten. Dieser regte gemeinsam mit dem Kaufmann Schütz. sorgte diese des Weiteren dafür. zu deren Vormündern oder Pflegern die zu Gesellen beförderten Apfelbrüder seit 1827 bestellt wurden. Beförderungs.1 Das neue Gebäude der Blinden-Anstalt zu Dresden auf der Chemnitzer Straße Nr. dem die nötigen Mittel durch die Sammlungen bei den wissenschaftlichen Abendunterhaltungen und den Schwesternfesten zugingen. In späteren Jahren nahmen an dieser Veranstaltung auch bedeutende Persönlichkeiten der königlichen und städtischen Behörden teil. um gemeinschaftlich das menschliche Elend nachhaltiger zu lindern. Daraufhin gewährte die Apfel-Loge dem aus der Privatwohltätigkeit einiger Bundesbrüder hervorgegangenen Blinden-Institut eine jährliche Unterstützung und sorgte für die Speisung und Bekleidung einzelner bedürftiger Zöglinge der Anstalt. 1836. Im Frühjahr 1852 eröffnete die Apfel-Loge in Dresden-Friedrichstadt ein "Lehr. Januar 1809 auf der damaligen Badergasse die erste sächsische Blindenanstalt.und Affiliationsgebühren gespeist wurde. Der Privatgelehrte Emanuel Gottlieb Flemming eröffnete am 2. der kurze Zeit später die Gründung einer "Volkshaushaltungsschule für konfirmierte Mädchen der minder bemittelten Klassen in Dresden" anregte. Kupferstich. erhielten regelmäßig eine kleine "Christbescherung". 11.grünenden Raute" den Vorschlag. Deshalb wurde ein Unterstützungs-Verein gebildet. 1849 rief die Loge "Zum goldenen Apfel" den "Ausschuss für die Bekleidung armer Konfirmanden" ins Leben.und Erziehungsinstitut für Töchter gebildeter Stände" und rief 1894 den Unterstützungsverein "Fürsorge" ins Leben. die sich in einer mehr oder weniger hilfsbedürftigen Lage befanden. Da das Hauptaugenmerk der Bauhütte auf die Bildung der Jugend gerichtet war. Ihre Bemühungen blieben jedoch erfolglos. Die Schüler. der teilweise aus den Aufnahme-. Die wachsende Zahl der Apfelbrüder steigerte vom selbst auch die Zahl der Hinterlassenen. da die Schwerter-Loge ihre Mittel dem von ihr begründeten Erziehungs-Institut zuwendete. der 1820 in Dresden eine weiteres Unterrichtsinstitut für erwachsene Blinde . Die Feier anlässlich der Bekleidung der Konfirmanden fand ohne rituellen Gebrauch im großen Saal des Logenhauses statt. September 1818 der Loge "Zum goldenen Apfel" angehörte. Dresden.

1850. wie sittlichen Bildung legten. ein selbständiges "Freimaurer-Mädchen-Erziehungs-Institut" zu begründen. der Major der Schützen-Brigade Carl Adolf von Lindt und der Finanzprokurator Georg Eduard Schmidt angehörten. dieses Unternehmen durch Spenden zu unterstützen: "Der Segen. Ein aus sechs Apfelbrüdern bestehender Ausschuss. 11. Hier erhielten 225 bildungsfähige Blinde ab dem sechsten Lebensjahr neben der allgemeinen Schulbildung eine technische Ausbildung zur Erwerbsfähigkeit. Juni 1839 in die Loge "Zum goldenen Apfel" eingetreten war. Daraufhin gründeten die Logenmitglieder ein Komitee. welcher dem KnabenErziehungs-Institute zu Friedrichstadt-Dresden noch heute in dem Herzen so mancher seiner ehemaligen dankbaren Schüler und Zöglinge erblüht. bestanden an der Anstalt über 80 Freistellen für bedürftige Blinde. der am 10. wie beispielsweise das von Apfelbruder Alexius Adamowitsch Olsufieff. Dresden. dem unter anderen der Uhrenfabrikant Johann Gustav Alt. andern Theiles das unabläugbare Bedürfniss einer zur wahren Selbständigkeit führenden . Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Aufruf zur Gründung eines FreimaurerMädchen-Erziehungs-Instituts.7. von dessen Zinsen mehrere bedürftige Kinder im Freimaurer-Institut oder in einer anderen Dresdner Lehranstalt erzogen und unterrichtet werden sollten.2 An sämmtliche Logen des Vaterlandes. Durch Stiftungen und bedeutende Legate. Sax. welches die für das Unternehmen bereitgestellten finanziellen Mittel verwaltete.errichtete. 367. eines Theiles. Im Juni 1850 riefen sie ihre sächsischen Logenbrüder in einem Rundschreiben dazu auf. 1830 erhob König Anton das Blinden-Institut zur Staatsanstalt. 1836 siedelte dieses in das neue Gebäude in der Chemnitzer Straße über.p. die Apfelbrüder zur Unterstützung seiner Einrichtung an. weil sie dort den Grund zu ihrer gegenwärtigen geistigen. war nun für die Ausführung des Willens des Testators zuständig. SLUB: Hist. der Arzt Friedrich Julius Barthel. unterbreiteten die Deputierten den Vorschlag. G.und Erziehungsanstalt für Knaben in Friedrichstadt vergeblich waren. der Advokat Ernst Wilhelm Seyffert. vererbte dieser ein Legat von 6000 Talern. Der 1848 verstorbene Partikulier Christian Heinrich Just. Da die Unterhandlungen mit den Vorstehern der Lehr.

bestimmte die Loge zum goldenen Apfel im Oriente Dresden. derselben gleichsam zur Seite gestellt werde. würdige Weise ihre künftige Selbständigkeit zu begründen. damit es ihnen hier durch auf einen bestimmten Beruf hinzielende Erziehung möglich werde. Im Auftrag der Loge "Zum goldenen Apfel" und unter Zustimmung des Testamentsvollstreckers erwarb Johann Gustav Alt. November 1851 zum Meister erhoben. das gewiss segensreiche Unternehmen durch ihre thätige Theilnahme zu unterstützen'". 11.. Der 1817 in Neustadt geborene Pädagoge trat am 1. das bereits am 19.[. ein Grundstück auf der Löbtauer Straße.und am 1. Es geht aber die Absicht. Dresden. dem Geburtstag König Friedrich Augusts. Mai. da die oben erwähnte Anstalt zu Friedrichstadt-Dresden den Töchtern keine Aufnahme mehr bietet.3 Carl Ferdinand Obermann: Das Freimaurer-Mädchen-Institut in der Löbtauer Straße. welches. in Anwesenheit vieler Bundesbrüder und Mitglieder der höchsten Kirchen.Erziehung des weiblichen Geschlechts. Mai als Erziehungsanstalt eröffnet wurde. Mai 1844 der Apfel-Loge angehörte und als protokollierender Sekretär bei der Großen LandesLoge von Sachsen tätig war. zweite Hälfte des 19. März 1852 erhielt der Advokat und Rats-Aktuar Carl Edwin Flemming.] Bei Abfassung dieses Schreibens leitete uns vor der Hand nur der Gedanke: 'die sämmtlichen vaterländischen Logen zu ersuchen. der seit 2. Die feierlich Einweihung erfolgte am 18. SLUB: B 1903. verwaisten Kindern weiblichen Geschlechts Aufnahme im Institute zu gewähren. Lithographie.. April als Lehr. Am 31. auf eine ehrenhafte. die erforderliche Konzession zur Errichtung des Instituts. In seiner Bauhütte wirkte er zunächst als Zweiter Vorbereitender Bruder und und seit 1860 als Vorbereitender Bruder seit1860 .und Stadtbehörden. Jahrhunderts. Zum Direktor des Instituts wurde Carl Friedrich Krumbholz berufen. ein FreimaurerMädchen-Erziehungs-Institut zu begründen. der in seiner Werkstätte das Amt des Zweiten Aufsehers verwaltete. bei Gelegenheit eines ihr gewordenen Legates. welche diesem gemeinnützigen Unternehmen zum Grunde liegt dahin. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.Schul. November 1849 in die Loge "Zum goldenen Apfel" ein und wurde dort am 20.

11.4 Die Lehr- und Erziehungs-Anstalt für Töchter gebildeter Stände zu FriedrichstadtDresden, 1852-1877. Dresden, 1877. SLUB: Hist. Sax. G. 239,31. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Im Mai 1877 feierte die Lehr- und Erziehungsanstalt für Töchter gebildeter Stände ihr 25jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erschien im Jubiläumsjahr ein von Regierungsrat Hermann Freiherr von Teubern im Namen der Vorsteher des Instituts herausgegebenes Informationsheft für Maurerbrüder und interessierte Nichtmaurer. Von Teubern, der seit 7. April 1840 der Apfel-Loge angehörte, war in seiner Bauhütte von 1861-1864 als Stellvertreter des korrespondierenden Sekretärs tätig und wurde ein Jahr später dem "Zweiten Aufseher" zugeordnet. Von 1866-1870 vertrat er den "Ersten Aufseher", dessen Amt er 1871/72 ganz übernahm. 1874 wählten ihn seine Logenbrüder zum deputierten Meister vom Stuhl. Die kleine Festschrift enthält neben der Entstehungsgeschichte der Anstalt auch statistische Angaben zu den im Laufe der Zeit gestifteten Freistellen, zum Vermögensstand und zur Zahl der Schülerinnen. Die Vorsteher der Einrichtung hatten deren Verwaltung bereits am 28. September 1851 selbständig übernommen. Da unter Leitung Carl Friedrich Gärtners, dem Nachfolger von Carl Friedrich Krumbholz, im Jahre 1864 hier bereits 63 Pensionärinnen und 157 Tagesschülerinnen unterrichtet wurden, machte sich der Bau eines neuen Schulhauses erforderlich. Ein königliches Dekret vom 23. März 1867 bestätigte die Statuten der Erziehungs-Anstalt, die nun die Rechte einer juristischen Person erhielt. Zwischen 1852 und 1877 besuchten 1707 Schülerinnen das Institut. Sie wurden von 107 Lehrern, Lehrerinnen und Erzieherinnen ausgebildet. 128 Lehrerinnen bestanden hier vor der königlichen Prüfungskommission ihr Abschlussexamen.

11.5 Einladung zur zweiten Hauptversammlung der Vereinigung "Fürsorge". Dresden, am 20. November 1897. SLUB: Hist. Sax. G. 367, 11.b. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Die zweite Hauptversammlung der Vereinigung für werktätige Maurerei "Fürsorge" im Jahr 1897 fand am 30. November im kleinen Saal des Altstädter Logenhauses statt. Im ablaufenden Kalenderjahr waren dem auf Initiative von Friedrich Julius Roitzsch ins Leben gerufenen Verein etwa vierzig weitere Bundesbrüder beigetreten, so dass dessen Mitgliederzahl nun 363 betrug. Auf der Tagesordnung standen neben den Neuwahlen des Vorstandes und der Ausschüsse für das Jahr 1898 auch die Berichte der Ausschüsse für Jugendschutz und Bruderhilfe. Die finanziellen Mittel des Ausschusses für Bruderhilfe sollten vor allem den eigenen Bundesbrüdern und deren Angehörigen zu Gute kommen und nur in besonderen Ausnahmefällen auch für Profane zur Verfügung stehen. 1897 gewährte der Ausschuss drei größere Darlehen, bedachte drei Bundesbrüder und sieben Hinterlassene von Bundesbrüdern mit größeren Unterstützungen, verteilte aber auch siebenmal Spenden an würdige, hilfsbedürftige Nichtmaurer. Die Abteilung Jugendschutz konnte ebenfalls auf ein ersprießliches Wirken zurückblicken. In ihr engagierten sich fünfzig Bundesbrüder, welche die Ausbildung von etwa fünfundsiebzig konfirmierten Jungen und Mädchen förderten.

11.6 Friedrich Julius Richard Roitzsch: Die ersten 10 Jahre des freimaurerischen Vereins "Fürsorge". Verfasst und zusammengestellt von Br[uder] Roitzsch unter Mitwirkung der B[undes]Br[üder] [Rudolf] Heinze für die Haushaltungsschule, W. Achilles, [Theodor] Schröter und [Albert] Baumgärtel für die Abteilung Jugendschutz, [Bruno] Angermann für den Ausschuss für Sterbefälle und [Albin] Ranft und [Carl] Weber für das Rechnungswerk. Dresden im Februar 1904. Dresden-Neustadt, 1904. SLUB: Hist. Sax. G. 367, 11. bb. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. In den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts fanden in der Loge "Zum goldenen Apfel" unter Leitung des damaligen zugeordneten Meisters vom Stuhl, Friedrich Julius Richard Roitzsch, mehrere Diskussionsabende statt. Auf einer solchen Veranstaltung, am 19. Januar 1894, empfahl der Vorsitzende die Gründung eines Vereins, dessen zukünftige Mitglieder entschlossen waren, für die Werke barmherziger Menschenliebe mehr Zeit, Arbeit und Geld zu opfern als bisher. Noch am selben Abend schlossen sich 21 Apfelbrüder zusammen und wählten aus ihrer Mitte fünf Logenmitglieder, die mit der Ausarbeitung eines Statuten-Entwurfs beauftragt wurden. Dieser lag zur nächsten Versammlung am 27. Februar vor und bestimmte als Ziele des Vereins: die organisierte Hilfeleistung durch Rat und Tat gegenüber unverschuldeter Not, das erzieherische Einwirken auf die Milderung und den Ausgleich bestehender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Gegensätze sowie die Anleitung der Mitglieder zur Ausübung maurerischer Werktätigkeit. Jeder Freimaurer, der sich zur Ausübung wohltätiger Werke verpflichtete, durfte dem neuen Unternehmen beitreten, das zum ersten Male die Bundesbrüder aller Logen und maurerischen Systeme einer Stadt zu gemeinsamer Tätigkeit vereinte. Bruder Roitzsch übernahm den Vorsitz des "Vereins für maurerische Werktätigkeit", der am 5. Juni 1895 bereits einen Bestand von 234 Brüdern mit 3497 Mark festen Jahresbeiträgen verzeichnete. Daraufhin wurde die Gründung einer "Volkshaushaltungsschule für konfirmierte Mädchen der minder bemittelten Klassen in Dresden" angeregt und für das zu diesem Zwecke vorgesehene Gebäude in der

Dichter.und Erziehungsanstalt Friedrich Wilhelm Kaden. März 1877 zum Meister erhoben. Der Apfelbruder gründete den Sächsischen Metall-Arbeitgeber-Vorstand und rief eine Stiftung für erholungsbedürftige Kinder seiner Betriebsangehörigen ins Leben. Er eröffnete im Jahre 1868 eine Schlosserei. Bereits am 19. der Maler Ferdinand von Rayski. Berühmte Apfelbrüder Neben berühmten Musikern baten auch Maler. die im geistig-kulturellen Leben der sächsischen Residenzstadt eine wichtige Rolle spielten. Rechtsanwälte. . Architekten. um Aufnahme in die Loge "Zum goldenen Apfel". Zu ihnen gehörten unter anderem der Stenograph und Arzt Franz Jakob Wigard. April 1875 als Lehrling in die Apfel-Loge ein und wurde am 29. Der am 10. Die feierliche Einweihung der Schule. Oktober 1844 in Dresden geborene Bruno Naumann trat am 1. Wissenschaftler und Politiker an. 12. Jahrhunderts wurden der Hofbaumeister Carl Adolf Traugott Canzler. Der seit 1884 in den Fabrikgebäuden an der Hamburger Straße tätige Feinmechaniker stellte ab 1887 die Fahrradmarke "Germania" und ab 1899 die Schreibmaschine "Ideal" her. der Begründer einer Lehr. In der zweiten Hälfte des 19. Januar 1895 statt. die zunächst nur mit einem Kochkurs für 24 Schülerinnen eröffnet wurde. Ärzte. fand am 6. März 1845 erblickte. der Schriftsteller und Literaturkritiker Ernst Theodor Echtermeyer sowie der Historienmaler Karl Gottlieb Rolle.Poliergasse 17 ein Mietvertrag auf vorläufig drei Jahre abgeschlossen. der das "maurerische Licht" am 6. September 1896 ging die von den Dresdner Freimaurern ins Leben gerufene "Haushaltungsschule" auf Veranlassung des Stadtrates in das Eigentum und die Verwaltung des "Gemeinnützigen Vereins" über. die er ein Jahr später in die Kleine Plauensche Gasse verlegte und die Produktion von "Singer-Nähmaschinen" aufnahm. der Bildhauer Heinrich Möller und der Geograph Sophus Ruge in die Bauhütte aufgenommen.

Studie zu einem Bildnis des Otto von Einsiedel und 5. Dresden. April 1957. Eine Ausstellung der Graphischen Sammlungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 24. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Daraus: 4.12. Selbstbildnis.a. SLUB: 32. 1791. 8. Der 1806 in Pegau geborene Maler Ferdinand Rayski trat nach dem Besuch des . 1957. März bis 22.1 Louis Ferdinand von Rayski: Handzeichnungen und Ölskizzen.

Seine Offizierslaufbahn gab er 1829 auf und wandte sich ganz der Malerei zu. Anschließend weilte er für zwei Jahre in Italien und ließ sich 1831 als Aktuar in Kohren nieder.2 Julius Mosen: Ahasver. Rayskis Werk. nahm hier aber erst 1840 seinen ständigen Wohnsitz. Dresden und Leipzig. Am 2. Zunächst begab er sich als freier Künstler auf längere Reisen. Juli 1803 im vogtländischen Marieney geborene Dichter und Theatermann Julius Mosen studierte von 1822 bis 1824 an der Jenaer Universität Jura. Daneben war er seit 1823 Schüler an der Kunstakademie. wurde 1867 aus der Apel-Loge ausgeschlossen. fand erst durch die im Jahre 1906 in Berlin aus Anlass des 100. wo er als Advokat tätig war. 5140. das bei seinen Zeitgenossen weitgehend unbeachtete blieb. 12. Seit 1834 lebte er in Dresden.Freimaurer-Instituts in Dresden-Friedrichstadt in das Kadettenkorps ein. Episches Gedicht. SLUB: 7. Der weder zum Gesellen noch zum Meister beförderte Ferdinand Rayski. Februar 1843 wurde er in die Loge "Zum goldenen Apfel" aufgenommen und am 28. Geburtstages des Malers gestaltete Ausstellung die gebührende Würdigung. März 1844 in den Meisterstand erhoben. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Von 1831 bis 1834 studierte Rayski erneut an der Dresdner Kunstakademie. Da er sich in der sächsischen Residenz bis zum Jahre 1876 nur selten aufhielt und als Gesellschafter und Porträtist an zahlreichen sächsischen und fränkischen Adelssitzen weilte. Im Jahr 1844 folgte er einer Berufung als Dramaturg an das . September 1841 wurde der Maler als Lehrling in die Loge "Zum goldenen Apfel" aufgenommen. wurde er in den Mitglieder-Verzeichnissen seiner Bauhütte als "Auswärtiger Bruder" geführt. 1838. 8. der zu den bedeutendsten deutschen realistischen Porträtmalern des 19. Der am 8. Am 2. Jahrhunderts gehörte und als Vorläufer einer impressionistischen Darstellungsweise künstlerisch wertvolle Bildnisse seiner adligen Auftraggeber schuf.

12. Juni 1810 in Dresden geboren. aber auch zu dem Komponisten Richard Wagner. Seit 1831 studierte er in Leipzig Jura. SLUB: Lit. Edward Bulwers Roman "Cola Rienzi" zu lesen und dazu einen eigenen Prosaentwurf zu verfassen. 1834 . 1848. rec.und Literaturgeschichte. Zu seinen Werken gehören neben dem epischen Gedicht "Ahasver" unter anderem das 1831 in Leipzig erschienene "Lied vom Ritter Wahn". Dresden. Mosen war es wahrscheinlich auch. 2886. B. Kultur. die später zu einer völligen Lähmung führten. Während seines Aufenthalts in der sächsischen Residenz unterhielt der Dichter freundschaftliche Beziehungen zu den Schriftstellern Ernst Theodor Echtermeyer und Arnold Ruge. zu dem Philosophen Michail Bakunin.Hoftheater Oldenburg. das Drama "Cola Rienzi" aus dem Jahre 1837 sowie die Trauerspiele "Bernhard von Weimar" und "Johann von Österreich". die Novellen "Bilder im Moose". Auf Grund körperlicher Leiden.12. musste der zum Großherzoglich-Oldenburgischen Hofrat ernannte Mosen jedoch schon bald darauf seine Tätigkeit einschränken. Germ. Der Dresdner Loge "Zum goldenen Apfel" blieb Julius Mosen bis zu seinem Tode im Jahre 1867 als "Auswärtiger Bruder" verbunden.3 Julius Hammer: Herz Germania: ein Gruß an Deutschland. der Wagner empfahl. Der Schriftsteller Ernst Julius Hammer wurde am 7. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Philosophie.

Der Dichter stand den Mitgliedern des Dresdner Liederkreises nahe. 2196. 28. Ernst Julius Hammer wurde am 3. August 1862 in Pillnitz und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Hosterwitzer Friedhof. wo er sich vor allem auf dem Gebiet der Dramaturgie weiterbildete. Graec. November 1859 Mitglied der Apfel-Loge. 12. Er verstarb am 23. der Dramaturg des Hoftheaters Karl Gottfried Theodor Winkler sowie der Schriftsteller und Kunsttheoretiker Carl August Böttiger angehörten.4 Sophus Ruge: Der Chaldäer Selenkos. Von 1837 bis 1845 war Hammer als freischaffender Journalist in Leipzig tätig. SLUB: Lit. Auf Hammers Anregung hin wurde im Jahre 1855 die "Schillerstiftung" für in Not geratene Autoren und deren Hinterbliebene gegründet. Zu den Früchten seiner orientalischen Studien gehört das osmanische Liederbuch "Unter dem Halbmond". und zahlreiche Gedichtsammlungen. Eine kritische Untersuchung aus der Geschichte der Geographie.kehrte er in seine Heimatstadt zurück. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. dem unter anderem auch der königlich sächsische Konferenzminister Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf. Lustspiele. Schönfeld. die teilweise auch am Dresdner Hoftheater zur Aufführung gelangten. Erwähnenswert ist sein Roman "Einkehr und Umkehr". Danach lebte er wiederum in Dresden und wirkte hier von 1851 bis 1859 als Feuilletonredakteur der "Sächsischen Constitutionellen Zeitung". Der 1831 in Dorum auf Friesland geborene Geograph Sophus Ruge kam 1859 nach Dresden und wirkte hier zunächst als Lehrer an der öffentlichen Handelslehranstalt der . B. 1865. Sein dichterisches Ouvre umfasst Novellen. in dem er die "Idealität des Lebens" mit der Wirklichkeit zu versöhnen suchte.

Juni 1874 in die Loge "Zum goldenen Apfel" aufgenommen und am 11. Friedrich Moritz Opel. Die versammelte Meisterschaft beschloss. Die Loge "Zu den ehernen Säulen" Mehrere Schwerterbrüder. Am 18. die Deckungsgesuche der Neustädter Brüder zu genehmigen und die frei gewordenen Stellen schnellstens wieder zu besetzen. Obwohl der eingegangene Brief des Stuhlmeisters Küchenmeister etwas unklar gehalten war. hatten zu diesem Zeitpunkt bereits schriftlich die Niederlegung ihrer Ämter angezeigt. wo er von 1874 bis 1902 den Lehrstuhl für Geographie und Ethnologie innehatte. Zu seinen zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählen unter anderem "Die Entdeckung des Seewegs nach Ostindien durch Vasco da Gama 1497/98. Ein Vortrag gehalten in der Gehe-Stiftung zu Dresden am 9. 13. . eine eigene Bauhütte zu gründen. Medizinalrat Friedrich Heinrich Küchenmeister. Oberappellationsrat Carl Heinrich Heydenreich. Da ihnen die Unbilden der Witterung häufig den Besuch der Arbeiten im Logengebäude in der Ostra-Allee verwehrten. beteiligten sich auch zahlreiche Schwerterbrüder. März 1875 zum Gesellen befördert. die am 18. Sie schlossen sich 1860 enger zusammen. hatten ihren Wohnsitz in der Dresdner Neu. Besondere Verdienste erwarb sich Sophus Ruge im Jahre 1889 mit der Herausgabe des Kartenwerkes "Die erste Landvermessung des Kurstaates Sachsen von Matthias Oeder". seine Meisterbrüder über die Absicht der Neustädter Logenmitglieder. 1872 folgte er einem Ruf an das Königliche Polytechnikum.Dresdner Kaufmannschaft und an der Annenschule. Juli stattfand. An der Weihe der neuen Werkstätte. versammelten sie sich in den Wintermonaten 1860 bis 1863 allwöchentlich im Hotel "Zum Kronprinz". Julius Arthur Zinkeisen. Der Mitbegründer des "Vereins für Erdkunde zu Dresden" und des "Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz" wurde am 4. der stellvertretende "Zweite Schaffner" John Lloyd Wollen sowie der stellvertretende protokollierende Sekretär. April 1863 informierte der deputierte Meister vom Stuhl der Schwerter-Loge. Sehr bald zogen diese Brüder die Konstituierung einer neuen Bauhütte für Dresden-Neustadt in Erwägung. Der ehemalige "Zweite Aufseher" und Direktor der Lehrund Erziehungsanstalt in Friedrichstadt. Oktober 1897". wurde er als Austrittserklärung angesehen. unter ihnen auch der Meister vom Stuhl. "Christoph Columbus" und "Das Seifersdorfer Tal vor 100 Jahren.oder Antonstadt.

ein Mitbegründer der Loge. Druck von Bruder Heinrich. in Dresden-Antonstadt. Seit 1868 nutzten sie das neu erbaute Logenhaus. Oktober 1856 trat er in die Loge "Archimedes zum sächsischen Bunde" in Schneeberg ein und wurde am 14. 1863. Dresden. Ärzte und Lehrer tätig. Bautzner Straße 9. . Die Mitglieder der Loge "Zu den Ehernen Säulen" versammelten sich zunächst in einem Logenlokal in der Wiesentorstraße 8. Bürgerschule. Der 1862 in den Meistergrad Erhobene übte das Amt des Musikdirektors bis 1867 aus. Der am 2. SLUB: Soc. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Am 22.1 Liederbuch der Loge Zu den Ehernen Säulen zu Dresden. Handwerker. März 1860 in die Schwerter-Loge aufgenommen. in der Männer ernstem Kreis" vorangestellt. Eingeweiht am 18. Den nach Themen geordneten Freimaurerliedern ist der für die Weihe der Loge gedichtete Gesang "Hier. Das Liederbuch wurde aus Anlass der Stiftung der Loge "Zu den ehernen Säulen" zusammengestellt und diente zur musikalischen Ausgestaltung der Logenarbeit. Seit 1870 vertrat Salzer seine Werkstätte als Repräsentant bei der großen Landes-Loge von Sachsen. secr.13. zum Musikdirektor und Gesangsmeister berufen. 184. In den ersten Jahren ihres Bestehens gehörten der Bauhütte nur wenige Musiker an. Februar 1830 in Neuwelt bei Schwarzenberg geborene Lehrer unterrichtete an der IV. Die Brüder waren in ihrem bürgerlichen Leben größtenteils als Kaufleute. Deshalb wurde Wilhelm Gustav Salzer. Daraus: Schwesternlieder. Juli 1863.

13. Januar 1821 in Buchheim bei Colditz geboren. Somit stand der Arzt den internen Angelegenheiten der Bauhütte parteilos und objektiv gegenüber. Februar bei der Schwerter-Loge affiliiren. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". Am 29. Daraufhin schied Friedrich Heinrich Küchenmeister aus der Schwerter-Loge aus und schloss sich der Neustädter Loge "Zu den ehernen Säulen" an. um sich dem Studium der Medizin zu widmen. September 1845 trat er als Lehrling in die Loge "Apollo" in Leipzig ein. Nach seinem Umzug in die sächsische Residenzstadt meldete er sich als "Besuchender Bruder" in der Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". Bald darauf störten jedoch Misshelligkeiten und Differenzen zwischen der Meisterschaft der Loge und der Vorsteherschaft der Lehr. Februar 1861 die auf ihn gefallene Wahl zum Stuhlmeister an und ließ sich in Folge dessen am 18. . Er besuchte die Kreuzschule in Dresden und bezog im Jahre 1840 die Leipziger Universität. Er nahm am 11. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 387.und Erziehungs-Anstalt in Dresden-Friedrichstadt den Frieden der Loge. Februar 1847 bei der Loge "Zu den drei Zirkeln" affiliiren lassen. Dort hatte sich Küchenmeister am 19. in der er von 1863 bis 1876 ebenfalls die Hammerführung übernahm. Der Arzt Friedrich Heinrich Küchenmeister wurde am 22. in der er sogleich zum Gesellen befördert und zum Meister erhoben wurde.2 Bildnis des Logenbruders Friedrich Heinrich Küchenmeister. In dieser Bauhütte. Wenig später übersiedelte er nach Zittau. Ölgemälde von Theodor Thieme. Der neugewählte Meister regelte die Tätigkeit der einzelnen Beamten seiner Werkstätte neu und suchte die Geschäftsführung zu vereinfachen. in der er 1855 die Hammerführung übernahm. bekleidete er zunächst das Amt des Ersten Aufsehers und seit 1849 das des deputierten Meisters.

Von 1876 bis 1886 führte Krenkel in seiner Bauhütte den Vorsitz. Nach beendetem Studium verwaltete er 1839 interimistisch das Rektorat an der Adorfer Stadtschule und war hierauf für mehrere Jahre als Hauslehrer tätig. Im Alter von dreizehn Jahren erhielt er eine Freistelle im Alumneum der Thomasschule in Leipzig. Am 14. April desselben Jahres zum Meister erhoben. Danach gehörte er der Loge "Zu den ehernen Säulen" als Alt.13. Trotz seiner vorschriftsmäßig abgelegten zweiten Prüfung gelang es Krenkel nicht. November 1876 wurde der Maurerbruder zum Ehrenmitglied der Loge "Zum goldenen Apfel" ernannt. So wandte er sich ganz dem Lehrerberuf zu. 1870 wurde Alexander Krenkel zum Groß-Redner und im Jahre 1875 zum GroßAufseher der sächsischen Groß-Loge berufen. Am 27. Januar 1867 in den Gesellengrad befördert und am 18. November 1865 trat Alexander Krenkel in die Loge "Zu den ehernen Säulen" ein. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". Februar 1893 in Kötzschenbroda. eine Anstellung als Prediger zu finden. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 388. Februar 1814 in Adorf geboren. Alexander Ottomar Krenkel wurde am 21. Seit 1868 vertrat er seine Werkstätte als Repräsentant bei der großen Landes-Loge von Sachsen. Ölgemälde von Richard Jährig. 1835 bezog er die Universität und widmete sich dort dem Theologiestudium.3 Bruder Alexander Ottomar Krenkel. wurde am 29. Nachdem er eine Schule in Kreischa geleitet und einige Zeit an der "Döringschen Privatschule" unterrichtet hatte übernahm er im Jahr 1858 die "Ulrichsche Privat-Töchterschule". . In seiner Bauhütte war er seit Juni 1867 als protokollierender Sekretär und seit 1868 dann als Erster Aufseher tätig. Er verstarb am 5.und Ehrenmeister an. 1870 übertrugen die Logenbrüder ihm das Amt des deputierten Meisters vom Stuhl.

Am 1. Er verstarb am 8. Der Hornist Oskar Theodor Franz. Das Mitglied der Bauhütte "Zur unverbrüchlichen Einigkeit" im Orient Hamburg war weitgehend Autodidakt und spielte seit seinem dreizehnten Lebensjahr in den verschiedensten Kapellen seiner Heimatstadt. Carl Gottlob Seifert. Januar 1869 erblickte in der Loge "Zu den Ehernen Säulen" der erste Musiker das "maurerische Licht". Dezember 1843 in Pulsnitz geboren. Der am 30. seit 16.4 Die Freimaurerloge "Zu den ehernen Säulen". Der "Musikalische Bruder" der Neustädter Werkstätte lehrte seit 1883 auch am Königlichen Konservatorium. ehe er 1850 ein Engagement am "Thalia-Theater" und 1854 am Stadttheater erhielt. SLUB/DF 496 569/2. 21. . ein Schüler von Johann Wilhelm Lorenz.1997.8. September 1892 pensionierte Kammermusiker nahm als "Besuchender Bruder" regelmäßig an den rituellen Arbeiten und Versammlungen der Loge "Zu den Ehernen Säulen" teil. Wilhelm Robert Wedtstein. September 1886. Februar 1869. Nach einer Aspirantur in der Dresdner Hofkapelle erhielt er seine erste Anstellung am Stuttgarter Hof. Juni 1867 trat er in die Königlich Sächsische Hofkapelle ein und verblieb in diesem Klangkörper bis zum seinem Tode am 24. Im Jahre 1870 wurde der Tuba-Virtuose Friedrich August Bruns zum "Ehren-Musikdirektor" der Loge "Zu den Ehernen Säulen" berufen.13. Im Maurerjahr 1870 wurden zwei weitere Logenmitglieder zu "Musikalischen Brüdern" gewählt. September 1861 folgte er einem Ruf an das Königlich Sächsische Hoftheater. November 1902. Am 1. Am 12. Aufnahme: Deutsche Fotothek. wurde am 30. gehörte seit 8. März 1870 der Neustädter Loge an und der Hauptverwaltungs-Expedient bei den Sächsischen Staatsbahnen. ein pensionierter kaiserlich russischer Kammermusiker.

Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. Sax. . Oktober 1844 in Naundorf bei Grimma geborenen Kammermusiker Carl August Pörschmann als Lehrling in die Bauhütte in DresdenAntonstadt aufgenommen.5 Mitglieder-Verzeichnis der Loge zu den Ehernen Säulen im Orient Dresden Johannis 1876. wo er seinen Dienst bis 31. Dezember 1900 versah. Otto Alexander Hohlfeld. Der Hoftheatermusiker Eduard Kötzschke wurde am 11. 367.t. Dezember desselben Jahres trat das Mitglied der Hofkapelle. 8. G.13. Mai 1875 gemeinsam mit dem am 18. in der er seit 1875 als "Musikalischer Bruder" sein Betätigungsfeld fand. November 1874 Mitglied der Loge "Zu den Ehernen Säulen". In dieses Maurerjahr fällt auch die Gründung der aus fünf Logenmitgliedern bestehenden "Konzert-Deputation". 1876. dem Maurerbund bei und wurde 1876 ebenfalls zum "Musikalischen Bruder" berufen. Im Jahre 1875 amtierten unter der Leitung Johann Heinrich Bodens neben den Brüdern Franz und Carl Gottlob Seifert zwei weitere "Musikalische Brüder". der Bruder des Hornisten Oskar Theodor Franz. Am 14. Infanterie-Bataillon" ein. August 1871 wurde er als "Dritter Hornist" in die königlich sächsische Hofkapelle berufen. wurde am 10. Dresden. Der von seinem Vater ausgebildete Hornist trat zunächst als Signalist in das "Königlich Sächsische 10. Während seiner Militärzeit besuchte er das Konservatorium und war von 1869 bis 1871 als Orchestermusiker in Zürich und Basel angestellt. SLUB: Hist. Ihr gehörten außer dem Musikdirektor Boden und dem "Ehren-Musikdirektor" Bruns die Musikalien-händler Moritz Adolf Hofmann und Ludwig Alexander Hoffarth sowie der Apotheker Ludwig Eduard Hofmann an. Am 1. Clemens Bruno Franz.

und Justizrat berufen. den Fortschritten des menschlichen Geistes in der intellektuellen. 1776 ließ er sich als Jurist in Dresden nieder und erhielt drei Jahre später eine Anstellung als Assessor in der Landesregierung. die sächsischen Johannis-Logen nach dem Vorbild der Großen Freimaurer-Provinzial-Logen in Hamburg. Die 1805 abgebrochenen Verhandlungen wurden im Februar 1811 wieder aufgenommen und führten am 28. geboren am 31. bot das Bestreben. sittlichen und ästhetischen Kultur angemessene. Der Geheimrat. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 391. Absicht der "Groß-Beamten" war es. Josef Friedrich Freiherr von Racknitz. Vorschlag.14. 14. Unter Beibehaltung dieser Stellung übernahm er 1805 das Amt des Polizeidirektors. vom "Ephorat des Grossen Freimaurer-Vereins" ausgearbeiteten. bezog 1772 die Jenaer Universität. November in Dresden tagte. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". gewählt. um Jura zu studieren. Daraufhin beriefen die sächsischen Logen eine Versammlung ein. Ähnliche Vorschläge wurden auch zu Beginn des Jahres 1805 unterbreitet. Oktober bis 1.1 Bruder Karl Friedrich von Brand. den zwischen den verschiedensten Meinungen und Systemen schwankenden Freimaurer-gesellschaften eine gezielte. Richtung zu geben. Der von den Deputierten der einzelnen Bauhütten ausgearbeitete Bundesvertrag trat infolge der Kriegsereignisse jedoch nicht in Kraft. 2. 1786 empfing er in der Loge "Zu den drei Schwertern" das "maurerische Licht". September desselben Jahres zur Vollziehung des Grundvertrags der Großen Landes-Loge von Sachsen. Die große Landes-Loge im Königreich Sachsen Die Idee der Vereinigung der sächsischen Logen zu einem Bund reicht bis in das Jahr 1801 zurück. Am 4. Monogrammist AS. Anlass zu diesem. 1805-1809 war von Brand als . Ölgemälde. die vom 28. Hannover und Berlin zu einen. Zum ersten Landes-Großmeister wurde der frühere Meister vom Stuhl der Loge "Zu den drei Schwertern". 1786 wurde von Brand zum Hof. Oktober 1757 in Hatroth bei Weissenfels. Zu diesem Zeitpunkt lag bereits der Entwurf eines "Planes zu einem Freimaurer-Verein sämtlicher Logen in Kursachsen" vor.

Dezember 1818 verwaltete von Nostitz und Jänckendorf das Amt des Zugeordneten Landes-Großmeisters bei der Großen Landes-Loge von Sachsen. wo er als "Groß-Senior" amtierte.2 Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf: Konferenzminister und Dichter. Bruder von Nostitz und Jänckendorf starb bereits nach sechsjähriger Hammerführung am 15. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 258 674. Am 22.deputierter Meister vom Stuhl tätig. Der Konferenzminister. April 1764 zu See in der Oberlausitz geborene königlich sächsische Konferenzminister und Oberkonsistorial-Präsident Gottlob Adolf Ernst von Nostitz und Jänckendorf war Mitglied der Loge zur Goldenen Mauer in Bautzen. Der am 21. Oktober 1836 auf seinem Gut Oppach in der Oberlausitz. Sein dreiteiliger "Liederkreis für Freimaurer" erschien in den Jahren 1815. 1810 wählten ihn die Schwerterbrüder zu ihrem Vorsitzenden. November 1830 folgte er der Berufung zum Landes-Großmeister. Der Geheimrat gehörte 1811 zu den Mitbegründern der Großen LandesLoge von Sachsen und auf Grund seiner sachsentreuen und preußenfeindlichen Haltung zu den entschiedenen Gegnern des 1812 von 41 Schwerterbrüdern gestellten Antrags auf Annahme des Rituals der National-Mutterloge "Zu den drei Weltkugeln". 1828 und 1835 in Dresden. Zu seinen Werken gehören unter anderem mehrere geistliche Gedichtsammlungen. Am 13. Kupferstich-Kabinett Dresden. 14. September 1808 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Loge zum Goldenen Apfel im Orient Dresden erteilt. Sie erwarb sich dadurch die Anerkennung und das Vertrauen der anderen Groß-Logen Deutschlands. trat unter dem Namen Arthur von Nordstern auch als Dichter hervor. Freimaurer-Gesänge und das Oratorium "Des Erlösers letzte Worte". Seiner umsichtigen und klugen Leitung verdankte die Große Landes-Loge ihr inneres Gedeihen in Ordnung und Frieden. . Seit 19. der sich 1812 sehr verdienstvoll für die Schaffung und Verwaltung eines Invalidenfonds einsetzte. Kreidezeichnung von Karl Vogel von Vogelstein.

3 Bruder Heinrich Wilhelm von Zeschau. Durch seine Tätigkeit erlangte der sächsische Maurerbund die Anerkennung und Achtung fremder Groß-Oriente. der er 19 Jahre lang zunächst als zugeordneter und seit 1816 dann als Landes-Großmeister vorstand. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". Seit 1812 war von Zeschau Ehrenmitglied der Loge "Asträa zur grünenden Raute". In den Jahren 1811 und 1812 übte er dort das Stuhlmeister-Amt aus.14. . Hier wirkte er bald als Beamter und Meister. Unter seiner Mitwirkung wurde im Jahre 1811 die "Große Landes-Loge von Sachsen" errichtet. Juni 1786 in der Loge "Zum Zirkel der Eintracht" in Weißenfels die maurerische Weihe. Ölgemälde von Gerhard von Kügelgen. 1809 wurde er zum deputierten Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel" berufen. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 396. Der am 22. Chef der Geheimen Kriegs-Kanzlei. August 1760 in Garrenchen bei Luckau geborene Königlich Sächsische Generalleutnant der Infanterie und Chef der Geheimen Kriegs-Kanzlei Heinrich Wilhelm von Zeschau empfing am 29.

drehe Dem Bruder sind stets Brüder in der Nähe! Im Schwert und Hammer treu dem recht geblieben wie sie die Glut für Wort und That entzünden. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005.4 Dem ehrwürdigsten Landesgroßmeister Bruder von Zeschau am Tage seiner Dienstjubelfeier 26. Aus Anlass des fünfzigjährigen Dienstjubiläums Heinrich Wilhelm von Zeschaus würdigten die Brüder des sächsischen Logenbundes die Verdienste ihres Meisters um Vaterland und Freimaurerei mit dem vorliegenden Gedicht und außerdem mit einer Medaille.14. ohne Ort. wenn heut am Tage. die neben seinem Bildnis auch Hammer und Schwert im Doppelkranz zeigt. SLUB: Hist. so nimm von uns auch freundlich an die ächten Gefühle fürs Geleit auf Lebensgängen! Denn wie des Maurers Pfad sich wende. "Wenn neue Kränze um Dein Haupt sich flechten. wird sich. auf solchen Veteranen um Dich drängen. lieben! Weit tönt es heut zu allen Maurerbünden: Heil Ihm deß Schwert und Hammer Lorbeer kränzte! Der Kette Heil der er als Vorbild glänzte!" . Dein Maurer Leben zum Halbhundert ründen! Dich dürfen wir als Meister ehren.b. die Krieger sich im Stolz. Junius 1828 von den unter seiner Hammerführung vereinten sächsischen Logen. 20. D. im vielgerechten. Sax. 635. entschwänden schnell der Jahre sieben. reich an Wunsch und Sängen. 1828.

Nach seiner Promotion ließ er sich als praktischer Arzt in seiner Heimatstadt nieder und war daneben als Privatdozent an der Universität tätig. Der Arzt Friedrich Ludwig Meissner wurde am 25. .5 Bruder Friedrich Ludwig Meissner. Seit 1830 wirkte der Mediziner auch am Taubstummen-Institut. Nach dem Tode Karl Theodor Winklers übertrug ihm der Sächsische Logenbund am 11. In der GroßlogenVersammlung vom 15. namentlich über Geburtshilfe.14. den er bis zu seinem Tode im Jahre 1861 führte. später die Fürstenschule in Grimma und studierte von 1815 bis 1818 an der Leipziger Universität Medizin. Ölgemälde von Theodor Thieme. Er besuchte zunächst die Nikolai-Schule. August desselben Jahres mit dieser Würde bekleidet. August 1796 in Leipzig geboren. Meissner zeichnete sich ebenfalls als Schriftsteller aus. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". März 1857 den ersten Hammer. Er bekleidete in dieser zahlreiche Logenämter und führte von 1835 bis 1851 den ersten Hammer. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 386. Kinderkrankheiten und über das Taubstummenwesen. März 1841 wurde der Arzt zum deputierten Landes-Großmeister gewählt und am 10. Bereits im Mai 1820 trat Meissner in die Loge "Apollo" ein. Er verfasste Abhandlungen über die verschiedensten Fächer der Heilkunde. Von 1840 bis 1845 wurde er außerdem zum Vizevorsteher des Stadtverordneten-Kollegiums gewählt.

März 1829 als Sohn eines Pfarrers in Kleinwolmsdorf bei Radeberg geborene Oberlandesgerichtsrat Friedrich Albert Wengler wurde am 24. Mai 1882 neue Verbindungen mit dem "Suprême Conseil de Belgique maçonnique" in Brüssel geknüpft. da er bereits am 1. Am 1. Dort hatte bereits seit 1867 eine freimaurerische Vereinigung bestanden. Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 395. Das war nicht leicht für ihn. November 1880 zum Großmeister der Großen Landes-Loge von Sachsen gewählt. April 1883 nahm die Große Landes-Loge von Sachsen das "Allgemeine Aufnahmegesetz" vorläufig auf die Dauer von drei Jahren an.14. Der am 20. Juli 1871 als Klub genehmigt wurde und 1883 ihre Konstitution erhielt. welche allen Bundes-Logen ihre Selbständigkeit und Autonomie garantierte. denn die freisinnige und streng repräsentative Verfassung des Sächsischen Logenbundes. Unter seiner Hammerführung wurden am 2. Februar 1883 die Weihe der Loge "Zur Wahrheit und Bruderliebe" in Döbeln. . Mit Beharrlichkeit und Überzeugungskraft vertrat er deren Interessen und Verfassung auf den Deutschen GroßLogen-Tagen. Am 24. Außerdem vollzog er am 25.6 Bruder Friedrich Albert Wengler. erschwerte häufig die Einigung mit den anderen deutschen Groß-Logen. Wenglers Amtsperiode umfasste nur eine kurze Zeitspanne. die von der Großen Landes-Loge am 8. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute". Oktober trat dann dieses Gesetz auch für die sächsischen Bundes-Logen in Kraft. Juli 1884 mitten im Vollbesitz seiner Schaffenskraft verstarb. Ölgemälde von Günther Reibisch.

Am 24. übernahm er die Leitung der Groß-Loge. Original im Besitz der Freimaurerloge "Zu den drei Schwertern und grünenden Raute". Aufnahme: Deutsche Fotothek SLUB/DF 99 390. uneigennützige Haltung den rückhaltlosen Frieden im Großen Logenbunde wieder herzustellen. Im Streit der Hamburger Groß-Loge mit den drei altpreußischen Groß-Logen war die Sächsische Groß-Loge völlig unbeteiligt. Oktober 1830 in Leipzig geboren. Sein segensreiches Wirken im Innern der Großen Landes-Loge von Sachsen zeichnete sich vor allem durch die Förderung maurerischer Wohlfahrtsbestrebungen aus. Der Geheime Medizinalrat Bernhard Arthur Erdmann wurde am 2. Sozialreform. So gründete die Loge "Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute" im Jahre 1893 das so genannte . Ölgemälde von Johannes Mogk. Als Senior der deutschen Großmeister suchte Erdmann im Frühjahr 1903 durch seine versöhnliche. aktuelle Themen auch in der Abgeschiedenheit deutscher Logen zu erörtern. Politik und Religion sollten in das bis jetzt davon unberührt gebliebene Gebiet der Logenarbeiten Einzug halten. Vor diesem gefährlichen Beginnen behütete der Landes-Großmeister den Sächsischen Logenbund. Damit wären die Logen aber zum Schauplatz für Streitfragen der profanen Welt geworden. Januar 1885. Dezember 1880 wurde er zum deputierten Großmeister der Großen Landes-Loge von Sachsen gewählt. Neuerungen stand er mit größter Zurückhaltung gegenüber. Erdmanns beinahe 25 Jahre währende Tätigkeit als Großmeister war geprägt durch seinen Drang Bestehendes zu erhalten. am 20. Kurze Zeit nach dem Tode Albert Wenglers.14. In jener Zeit gab es Bestrebungen.7 Bruder Bernhard Arthur Erdmann.

Daneben verhalfen aber auch zahlreiche andere Bundesbrüder der Sächsischen Groß-Loge zu hohem . Edmund Waldow. Geheimrat Edmund Waldow. Bernhard Arthur Erdmanns Nachfolger wurde am 19. Februar 1911 auf Grund einiger Missverständnisse niedergelegt hatte. Ins Leben gerufen wurden 1892 die Loge "Phönix" in Leipzig. Mit großer Hingabe unterzog sich Bergmann der ihm übertragenen Arbeit und sichtete im Königlichen Hauptstaats-Archiv Dresden und in den anderen sächsischen Archiven das Quellenmaterial. Dezember 1907 der bisherige Meister vom Stuhl der Loge "Zum goldenen Apfel". 1894 entstand auf Anregung des Bruders Roitzsch der Verein "Fürsorge". welche die Grundlage zu einer allseitig kritischen Geschichte der deutschen Freimaurerei bietet. 1895 die Loge "Johannes im Orlagau" in Neustadt an der Orla.8 Alwin Bergmann: Die große Landes-Loge von Sachsen und ihre Bundeslogen. Der vorliegende Beitrag des Lehrers Alwin Bergmann entstand auf Anregung des ehemaligen Landes-Großmeisters der Großen Landes-Loge von Sachsen. Die Gründungsgeschichte der Landes-Loge ist eng mit ihren Groß-Meistern verbunden. sollte als Anregung zu weiteren Forschungen dienen. den Gesamtwillen der Bundes-Logen auszuführen. 1911. Aufnahme: Deutsche Fotothek 2005. 66. Dresden. da diese an erster Stelle dazu berufen waren.em. und 28. 1902 die Loge "Zur Leuchte am Strome" in Pirna und 1906 die Loge "Vesta zum Heiligen Feuer" in Leipzig. 1894 die Loge "Herkules an der Elbe" in Riesa. September 1911."Schwerterheim". die an Bedürftige vermietet wurden. SLUB: Soc. Ebenfalls im Jahre 1894 wurde unter Erdmanns Hammerführung eine Revision des Grundgesetzes und der Geschäftsordnung der Großen Landes-Loge durchgeführt. Festschrift zur Jahrhundertfeier am 27. Seine Veröffentlichung. 14. dem Maurerbrüder aus allen vier Dresdner Logen angehörten. der sein Amt am 12. eine Stiftung zur Erbauung preiswerter Wohnungen. secr. Außerdem erweiterte sich diese um fünf weitere Töchter-Logen.

der Stärke und Schönheit entfalten.Ansehen in der Maurerwelt. . Unter dem Schutz dieser "Hüterin der Humanität und der wahren geistigen Freiheit" konnten die einzelnen Bauhütten ihre Arbeit an den Säulen der Weisheit.