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Feilen und Anreißen

Inhaltsangabe
Feilen:
Feilenaufbau
Feilenformen
Herstellung der Feile durch Hauen
Herstellung der Feile durch Fräsen
Arten der Hiebanordnung
Hiebnummern und Hiebzahlen
Hiebteilung
Feilarbeiten
Normgerechte Bezeichnung der Feile (Beispiel)

Anreißen:
Anreißwerkzeuge
Anreißverfahren:
– Anreißen von Parallelrissen auf der Anreißplatte
– Anreißen von Profilstäben und Blechen

Vorgegebenes Werkstück
- Fuß
- Gelenkstück
Feilenaufbau

1:Hieb 2:Blatt 3:Angel 4:Heft


Feilenformen
Herstellung der Feile durch Hauen
Der Spanwinkel liegt zwischen der Spanfläche und einer Senkrechten
Werkstückoberfläche. Dabei ist die Spanfläche gegen die Schnittrichtung
geneigt. Dadurch ist der Spanwinkel negativ. Für die Stabilität sorgt der
große Keilwinkel.
Beim Feilen mit negativen Winkel entstehen nur kleine Späne. Gehauene
Feilen werden für harte Werkstoffe wie z.B. Stahl oder Gusseisen benutzt.

Der Ober- und Unterhieb haben meistens verschieden große Hiebwinkel.


Dieser seitliche Versatz wird Schnürung genannt. Durch die Schnürung
werden Riefenbildungen am Werkstück vermieden.
Herstellung der Feile durch Fräsen
Gefräste Feilen haben positive Spanwinkel. Deswegen schneiden diese
Feilen besser als gehauene Feilen. Sie eignen sich jedoch nur für weiche
Werkstoffe (z.B. Holz, Aluminium und Kunststoff), da Sie einen kleineren
Keilwinkel haben.

Durch die großen Spanräume, die durch das tiefe Einfräsen entstehen,
fallen große Spanmengen an.
Arten der Hiebanordnung
Der Hieb einer Feile richtet sich je nach
Gebrauch und kann als einhiebig,
Kreuzhieb oder Bogenhieb ausfallen.

Die Hiebart ist für die Spanabfuhr abhängig.


Beim Kreuzhieb beispielsweise werden die
Späne zu beiden Seiten abgeführt.

Im Hieb können Spanbrechernuten


eingefügt werden, die den Span brechen.

Beim Kreuzhieb wählt man unterschiedliche


Hiebteilungen und -winkel, um die Bildung
von Riefen auf der Werkstückoberfläche zu
verhindern.
Hiebnummern und Hiebzahlen
Hiebnummer Bezeichnung Hiebzahl je cm

0 Grob-Feile 4,5 - 10
1 Bastard-Feile 5,3 - 16
2 Halbschlicht- 10 - 25
Feile
3 Schlicht-Feile 14 - 35
4 Doppelschlicht 25 - 50
Feile
5 Feinschlicht- 40 - 71
Feile
Hiebteilung
Den Abstand zweier aufeinander folgender Zähne nennt man
Hiebteilung. Die Hiebteilung wird normgerecht durch die Anzahl der
Zähne je Zentimeter Feilenlänge angegeben.
Feilarbeiten

– Entgraten:
Bei Rohteilen, die durch Sägen oder Scheren
abgetrennt wurden, wird vor einer weiteren
Bearbeitung der entstandene Grat durch
Feilen entfernt.

– Einpassen:
Werkstücke werden durch Feilen geringfügige
Maß- und Formänderung, um mit einem
anderen Werkstück gefügt werden können.
Normgerechte Bezeichnung der Feile (Beispiel)
Anreißwerkzeuge
Anreißnadel:
-Spitzenwinkel: ca. 15°
-aus Hartmetall oder Messing

Höhenreißer:
-schwerer Fuß
-Reißnadel lässt sich mit Hilfe
2 Schrauben verstellen
Anreißen von Parallelrissen auf der
Anreißplatte
Beim Anreißen an der Anreißplatte
werden parallel zur
Plattenoberfläche verlaufende
Linien mit dem Parallelreißer
gezogen.

Parallelreißer sind besonders


geeignet für Anreißarbeiten, bei
denen mehrere Parallelrisse zu
einer Bezugsfläche gezogen
werden.
Anreißen von Profilstäben und
Blechen

Zum Anreißen bei großen Blechen und langen Profilstäben


verwendet man bei parallelen Rissen das Streichmaße.

Zum Anreißen von rechtwinkligen Rissen wird der


Anschlagwinkel benutzt.
Vorgegebenes Werkstück
Fuß
Vom Rundstahl wird ein Stück abgesägt.
Alle Flächen werden sauber gefeilt.
In die Mitte wird ein Loch in Größe des
Quadrates gebohrt. Die Ecken werden
ausgefeilt.
Dann wird am Außenkreis eine 5mm Fase
gefeilt.
Gelenkstück

Das Gelenkstück wird mit der Fräs-


Maschine vorbearbeitet. Mit der Feile wird
Sie an den Fuß angepasst und ein Radius
wird Gefeilt der auch an den Halter
angepasst wird.
Quellen:
www.werken-online.de

www.wikipedia.de

www.starwars-freak.com

Fachbuch: Industriemechanik 4. Auflage


Ende
Präsentation von:
Ramazan, Kerstin, Carl,
Martin und Robert