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DimensionierenDimensionieren IIII

VerzahnungenVerzahnungen

Dimensionieren Dimensionieren II II Verzahnungen Verzahnungen
Dimensionieren Dimensionieren II II Verzahnungen Verzahnungen

InhaltsInhaltsüübersichtbersicht

Einleitung Anwendungen für Zahnräder Anforderungen an Verzahnungen Getriebetypen Eingangsparameter für die Zahnrädergeometrie Werkstoffe für Zahnräder Dimensionierung von Zahnräder Grundlagen der Verzahnung Technisch brauchbare Flankenformen Geometrie der Stirnräder Kräfte am Zahn Zahnflankenschäden Auslegung von Getrieben Herstellverfahren für Verzahnungen

Stirnräder Kräfte am Zahn Zahnflankenschäden Auslegung von Getrieben Herstellverfahren für Verzahnungen
Stirnräder Kräfte am Zahn Zahnflankenschäden Auslegung von Getrieben Herstellverfahren für Verzahnungen
Stirnräder Kräfte am Zahn Zahnflankenschäden Auslegung von Getrieben Herstellverfahren für Verzahnungen
Stirnräder Kräfte am Zahn Zahnflankenschäden Auslegung von Getrieben Herstellverfahren für Verzahnungen

EinleitungEinleitung

Sundial-calendar, Byzantine,c 400-600.
Sundial-calendar,
Byzantine,c 400-600.
Einleitung Einleitung Sundial-calendar, Byzantine,c 400-600. Entwicklung und Anwendung der Zahnräder Erste überlieferte

Entwicklung und Anwendung der Zahnräder

Erste überlieferte Anwendungen im 1. Jahrhundert – Zeitrechnungsgeräte

Ab dem 13. Jahrhundert - Zahnräder von Räderuhren

Im 15. Jahrhundert - mehrere Vorschläge und Entwürfe von Leonardo da Vinci im Bereich der Verzahnungen

Im 16. Jahrhundert - Entwicklung von Verzahnungen für Wasserhebung, Windmühlen, Planetenlaufuhrwerke und Kalenderwerke,

Im 19. Jahrhundert - Entwicklung der Schiffsantriebe zur Übersetzung ins Schnelle oder ins Langsame

Die zunehmende Anwendung der Elektromotoren und Verbrennungskolbenmotoren erforderte eine breitere Anwendung und Entwicklung von Zahnradgetrieben

eine breitere Anwendung und Entwicklung von Zahnradgetrieben Examples of gearing by Leonardo da Vinci, 15th century.

Examples of gearing by Leonardo da Vinci, 15th century.

EinleitungEinleitung

Entwicklung der Verzahnungsgeometrie

Einleitung Einleitung Entwicklung der Verzahnungsgeometrie Als Begründer der Verzahnungslehre gilt Ph. de la Hire (1695)
Einleitung Einleitung Entwicklung der Verzahnungsgeometrie Als Begründer der Verzahnungslehre gilt Ph. de la Hire (1695)

Als Begründer der Verzahnungslehre gilt Ph. de la Hire (1695) - Entwicklung einer Verzahnung mit konstanter Übersetzung Anwendung einer Rollkurve zur Erzeugung einer Paarverzahnung von Abbé Camus (1699-

1768)

Die Evolvente als Zahnform wurde zuerst von L. Euler behandelt (ab 1752) Formulierung einem Vorläufer des Verzahnungs- gesetzes (Robert Buchanan - 1808) Patentenmeldung für Schrägverzahnung (James White – 1808) Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich die Evolventenverzahnung durch

Schrägverzahnung (James White – 1808) Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich die Evolventenverzahnung durch

EinleitungEinleitung

Einleitung Einleitung Zahnräder sind die am meisten vom Konstrukteur beeinflussbaren Maschinenelemente Einsatz,
Einleitung Einleitung Zahnräder sind die am meisten vom Konstrukteur beeinflussbaren Maschinenelemente Einsatz,
Einleitung Einleitung Zahnräder sind die am meisten vom Konstrukteur beeinflussbaren Maschinenelemente Einsatz,

Zahnräder sind die am meisten vom Konstrukteur beeinflussbaren Maschinenelemente

Einsatz, Dimensionierung, Gestaltung, Fertigung, Entwicklung und Erprobung erfordern die Anwendung verschiedenster Fachgebiete wie Geometrie, Werkstofftechnik, Fertigungstechnik, Tribologie, Lärmbekämpfung und Gütesicherung

Die Entwicklung neuer Fachgebiete hat die Bedeutung von Zahngetrieben nicht zurückgedrängt

Auf einigen Gebieten ist die rein elektrische Lösung die bessere, dafür stiegen aber Bedarf und Anforderungen bei anderen Anwendungen

(H. Linke)

die rein elektrische Lösung die bessere, dafür stiegen aber Bedarf und Anforderungen bei anderen Anwendungen (H.

EinleitungEinleitung

Zahnräder sind um eine Achse drehbare Maschinenelemente, die aus dem Radkörper mit seinen Lagerflächen und den aus dem Radkörper vorstehenden Zähnen bestehen

Häufig werden Zahnräder benutzt, um die Zahl und die Richtung der Umdrehungen von einer Achse zu anderer zu ändern

Zahnräder sind komplexe Maschinenelemente sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Herstellung und bei der Wartung

Zahnräder sind komplexe Maschinenelemente sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Herstellung und bei der
Zahnräder sind komplexe Maschinenelemente sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Herstellung und bei der
Zahnräder sind komplexe Maschinenelemente sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Herstellung und bei der
Zahnräder sind komplexe Maschinenelemente sowohl bei der Konstruktion als auch bei der Herstellung und bei der

AnwendungenAnwendungen ffüürr ZahnrZahnrääderder

Anwendungen f f ü ü r r Zahnr Zahnr ä ä der der Transportmittel (Flugzeuge, Schiffe,

Transportmittel (Flugzeuge, Schiffe, Landwirtschaft, Automobilindustrie)

Allgemeine Industrie (Zerspanungstechnik, Produktionstechnik, Transportindustrie, Gütertransporte, Qualitätskontrolle, Roboter,

Wirtschaft (Prüf- und Registriermaschinen,

elektronische Komponenten,

)

und Registriermaschinen, elektronische Komponenten, ) Haushaltsgeräte (Mixer, Uhren, Expresso-, Wasch-,
und Registriermaschinen, elektronische Komponenten, ) Haushaltsgeräte (Mixer, Uhren, Expresso-, Wasch-,

Haushaltsgeräte (Mixer, Uhren, Expresso-, Wasch-, Nähmaschinen, Küchengeräte,

)

elektronische Komponenten, ) Haushaltsgeräte (Mixer, Uhren, Expresso-, Wasch-, Nähmaschinen , Küchengeräte, ) )

)

AnforderungenAnforderungen anan VerzahnungenVerzahnungen

Größere Leistung Höhere Lebensdauer Geringere Kosten Geringeres Gewicht Geringere Geräusche

+

+

-

-

-

Getriebe hält über 200.000km
Getriebe hält
über 200.000km
Geringere Geräusche + + - - - Getriebe hält über 200.000km Lxel Maersk mit 88.235 kW

Lxel Maersk mit 88.235 kW

Geringere Geräusche + + - - - Getriebe hält über 200.000km Lxel Maersk mit 88.235 kW

Bugatti Veyron mit 1.001 PS

Geringere Geräusche + + - - - Getriebe hält über 200.000km Lxel Maersk mit 88.235 kW
Geringere Geräusche + + - - - Getriebe hält über 200.000km Lxel Maersk mit 88.235 kW

AnforderungenAnforderungen anan VerzahnungenVerzahnungen

Erreichte Grenzwerte ausgeführter Getriebe (nach Linke)

Anforderungen Anforderungen an an Verzahnungen Verzahnungen Erreichte Grenzwerte ausgeführter Getriebe (nach Linke)
Anforderungen Anforderungen an an Verzahnungen Verzahnungen Erreichte Grenzwerte ausgeführter Getriebe (nach Linke)
Anforderungen Anforderungen an an Verzahnungen Verzahnungen Erreichte Grenzwerte ausgeführter Getriebe (nach Linke)

GetriebetypenGetriebetypen

Bauarten von Zahnradgetriebe

Getriebetypen Getriebetypen Bauarten von Zahnradgetriebe Zylinderräder (parallele Achsen) aussen- und innenverzahnt;
Getriebetypen Getriebetypen Bauarten von Zahnradgetriebe Zylinderräder (parallele Achsen) aussen- und innenverzahnt;
Getriebetypen Getriebetypen Bauarten von Zahnradgetriebe Zylinderräder (parallele Achsen) aussen- und innenverzahnt;

Zylinderräder (parallele Achsen)

aussen- und innenverzahnt; gerad-, schräg oder doppelschräg- verzahnt

Kegelrad (senkrecht oder radial gegeneinander versetzte Achsen) gerad-, schräg- und bogenverzahnt

Zylinderschraubräder (gekreuzten

Achsen)

Zylinderschneckengetriebe

versetzte Achsen) gerad-, schräg- und bogenverzahnt Zylinderschraubräder (gekreuzten Achsen) Zylinderschneckengetriebe

GetriebetypenGetriebetypen

Getriebetypen Getriebetypen

GetriebetypenGetriebetypen

Stirnradgetriebe

Getriebetypen Getriebetypen Stirnradgetriebe weitverbreiteter, häufiger Typ geradverzahnt, parallele Wellen gesamte

weitverbreiteter, häufiger Typ geradverzahnt, parallele Wellen gesamte Breite auf einmal im Eingriff laut keine axiale Kraft

billig, einfache Herstellung

parallele Wellen gesamte Breite auf einmal im Eingriff laut keine axiale Kraft billig, einfache Herstellung
parallele Wellen gesamte Breite auf einmal im Eingriff laut keine axiale Kraft billig, einfache Herstellung
parallele Wellen gesamte Breite auf einmal im Eingriff laut keine axiale Kraft billig, einfache Herstellung
parallele Wellen gesamte Breite auf einmal im Eingriff laut keine axiale Kraft billig, einfache Herstellung
parallele Wellen gesamte Breite auf einmal im Eingriff laut keine axiale Kraft billig, einfache Herstellung
parallele Wellen gesamte Breite auf einmal im Eingriff laut keine axiale Kraft billig, einfache Herstellung
parallele Wellen gesamte Breite auf einmal im Eingriff laut keine axiale Kraft billig, einfache Herstellung

GetriebetypenGetriebetypen

Stirnradgetriebe

schrägverzahnt

schrägverzahnt parallele Wellen für längeren Zahneingriff höhere Geschwindigkeit ruhiger axiale Kräfte, teure Lager

parallele Wellen für längeren Zahneingriff höhere Geschwindigkeit ruhiger axiale Kräfte, teure Lager

schrägverzahnt parallele Wellen für längeren Zahneingriff höhere Geschwindigkeit ruhiger axiale Kräfte, teure Lager

innenverzahnt (Hohlrad)

innenverzahnt (Hohlrad) geradverzahnt parallele Achsen für kleine Achsdistanzen Herstellung schwieriger Lagerung

geradverzahnt parallele Achsen für kleine Achsdistanzen Herstellung schwieriger Lagerung schwieriger gleiche Drehrichtung

parallele Achsen für kleine Achsdistanzen Herstellung schwieriger Lagerung schwieriger gleiche Drehrichtung
parallele Achsen für kleine Achsdistanzen Herstellung schwieriger Lagerung schwieriger gleiche Drehrichtung
parallele Achsen für kleine Achsdistanzen Herstellung schwieriger Lagerung schwieriger gleiche Drehrichtung

GetriebetypenGetriebetypen

Doppelschräggetriebe und Kegelradgetriebe

Getriebetypen Doppelschräggetriebe und Kegelradgetriebe Doppelschrägverzahnung Ausgleich axialer Kräfte teuer in
Getriebetypen Doppelschräggetriebe und Kegelradgetriebe Doppelschrägverzahnung Ausgleich axialer Kräfte teuer in

Doppelschrägverzahnung Ausgleich axialer Kräfte teuer in der Herstellung

Doppelschrägverzahnung Ausgleich axialer Kräfte teuer in der Herstellung

Kegelradgetriebe nicht parallele Achsen meist 90 ° schrägverzahnt möglich bogenverzahnt möglich

Kegelradgetriebe nicht parallele Achsen meist 90 ° schrägverzahnt möglich bogenverzahnt möglich
in der Herstellung Kegelradgetriebe nicht parallele Achsen meist 90 ° schrägverzahnt möglich bogenverzahnt möglich
in der Herstellung Kegelradgetriebe nicht parallele Achsen meist 90 ° schrägverzahnt möglich bogenverzahnt möglich

GetriebetypenGetriebetypen

Schneckengetriebe

Getriebetypen Getriebetypen Schneckengetriebe nicht parallele Achsen nicht schneidende Achsen grosse Übersetzungen
Getriebetypen Getriebetypen Schneckengetriebe nicht parallele Achsen nicht schneidende Achsen grosse Übersetzungen

nicht parallele Achsen nicht schneidende Achsen grosse Übersetzungen (bis 300:1 möglich) nur eine Antriebsrichtung selbsthemmend, Reibung

axiale Kräfte

Achsen grosse Übersetzungen (bis 300:1 möglich) nur eine Antriebsrichtung selbsthemmend, Reibung axiale Kräfte
Achsen grosse Übersetzungen (bis 300:1 möglich) nur eine Antriebsrichtung selbsthemmend, Reibung axiale Kräfte
Achsen grosse Übersetzungen (bis 300:1 möglich) nur eine Antriebsrichtung selbsthemmend, Reibung axiale Kräfte

EingangsparameterEingangsparameter ffüürr ZahnrZahnrääderkonstruktionderkonstruktion

ü ü r r Zahnr Zahnr ä ä derkonstruktion derkonstruktion Werkstoff Fertigungskosten Fertigungsverfahren
ü ü r r Zahnr Zahnr ä ä derkonstruktion derkonstruktion Werkstoff Fertigungskosten Fertigungsverfahren

Werkstoff Fertigungskosten Fertigungsverfahren Werkzeugmaschinen Dimensionen Menge Montage

Werkstoff Fertigungskosten Fertigungsverfahren Werkzeugmaschinen Dimensionen Menge Montage
Werkstoff Fertigungskosten Fertigungsverfahren Werkzeugmaschinen Dimensionen Menge Montage

WerkstoffeWerkstoffe ffüürr ZahnrZahnrääderder

Werkstoffe f f ü ü r r Zahnr Zahnr ä ä der der Zahnräder können aus

Zahnräder können aus vielen verschieden Materialien hergestellt werden

Die Zahnräderwerkstoffe sind stark von der Anwendung abhängig

Häufiger Werkstoffe für Zahnräder:

Anwendung abhängig Häufiger Werkstoffe für Zahnräder: Stahl, Gusseisen, Bronze, Aluminium, diverse Kunststoffe,

Stahl, Gusseisen, Bronze, Aluminium, diverse Kunststoffe, keramische Werkstoffe, Holz,

Werkstoffe für Zahnräder: Stahl, Gusseisen, Bronze, Aluminium, diverse Kunststoffe, keramische Werkstoffe, Holz,
Werkstoffe für Zahnräder: Stahl, Gusseisen, Bronze, Aluminium, diverse Kunststoffe, keramische Werkstoffe, Holz,
Werkstoffe für Zahnräder: Stahl, Gusseisen, Bronze, Aluminium, diverse Kunststoffe, keramische Werkstoffe, Holz,
Werkstoffe für Zahnräder: Stahl, Gusseisen, Bronze, Aluminium, diverse Kunststoffe, keramische Werkstoffe, Holz,

WerkstoffeWerkstoffe ffüürr ZahnrZahnrääderder

Werkstoffauswahl

Stähle sind noch die meistverwendete Werkstoffe für Zahnräder im Bereich des Maschinenbaus, grosse Zahnräder aus GJS

Die Entwicklung und Herstellung leistungsfähiger Zahnradgetriebe erfordert umfassendes Wissen über die möglichen Zahnradwerkstoffe und deren Eigenschaften (diverse Stahlsorten zu Verfügung, andere Materialien)

Da die komplexe Beanspruchung der Zähne an der Oberfläche und bis in eine bestimmte Tiefe wirkt, sind vor allem an die Randschicht Anforderungen zu stellen

Nur im Ausnahmefall werden Werkstoffe ohne Wärmebehandlung und Randschichtverfestigung bei der Zahnradherstellung verwendet

Ziele von Werkstoffauswahl, Wärmebehandlung und Randschichtverfestigung sind die Auswahl eines kostengünstiges Werkstoffs, der alle konstruktiven und fertigungstechnischen Forderungen erfüllt

sind die Auswahl eines kostengünstiges We rkstoffs, der alle konstruktiven und fertigungstechnischen Forderungen erfüllt
sind die Auswahl eines kostengünstiges We rkstoffs, der alle konstruktiven und fertigungstechnischen Forderungen erfüllt

DimensionierungDimensionierung derder ZahnrZahnrääderder

Dimensionierung der Zahnräder ist abhängig von:

der der Dimensionierung der Zahn räder ist abhängig von: Übersetzungsverhältnis Umdrehungen Leistung

Übersetzungsverhältnis Umdrehungen Leistung Werkstoff Abstand zwischen Zahnräder Beanspruchung und Lebensdauer

Umdrehungen Leistung Werkstoff Abstand zwischen Zahnräder Beanspruchung und Lebensdauer
Umdrehungen Leistung Werkstoff Abstand zwischen Zahnräder Beanspruchung und Lebensdauer

GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung

Formschluss ohne Schlupf

Formschluss ohne Schlupf höhere Momentübertragung kleinere radiale Kräfte (grösster Anteil geht in azimutale

höhere Momentübertragung

kleinere radiale Kräfte (grösster Anteil geht in azimutale Momenterzeugung)

Reibschluss mit Schlupf (1-3%)

Reibschluss mit Schlupf (1-3%) kleinere Momentübertragung grössere radiale Kräfte (nur rund 10% azimutale

kleinere Momentübertragung

grössere radiale Kräfte (nur rund 10% azimutale Momenterzeugung)

mit Schlupf (1-3%) kleinere Momentübertragung grössere radiale Kräfte (nur rund 10% azimutale Momenterzeugung)
mit Schlupf (1-3%) kleinere Momentübertragung grössere radiale Kräfte (nur rund 10% azimutale Momenterzeugung)

GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung

Die Aufgaben des Getriebes sind:

Änderung kinematisch-dynamischer Grössen (Drehzahl, Drehrichtung, Drehmoment, …)

Änderung der Lage des Abtriebes zum Antrieb (Achsabstand, Winkellage zwischen An- und Abtrieb, …)

Mechanische Leistung teilen oder zusammenführen

Übersetzungsverhältnis (i)

teilen oder zusammenführen Übersetzungsverhältnis (i) Das Verhältnis der Drehzahlen in einem Getriebe in

Das Verhältnis der Drehzahlen in einem Getriebe in Richtung des Leistungsflusses wird als Übersetzungsverhältnis (i) bezeichnet

i =

ω

1

ω

2

einem Getriebe in Richtung des Leistungsflusses wird als Übersetzungsverhältnis (i) bezeichnet i = ω 1 ω
einem Getriebe in Richtung des Leistungsflusses wird als Übersetzungsverhältnis (i) bezeichnet i = ω 1 ω

GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung

Leistungsfluss durch Getriebestufe

Input, Output von Leistung, Drehmoment, Drehgeschwindigkeit

Output:

P 3 (W) ω 3 (rad / sec) M 3 (Nm)

Output: P 3 (W) ω 3 (rad / sec) M 3 (Nm) Input: P 1 (W)

Input:

P 1 (W) ω 1 (rad / sec) M 1 (Nm)

(Nm) Input: P 1 (W) ω 1 (rad / sec) M 1 (Nm) Output: P 2
(Nm) Input: P 1 (W) ω 1 (rad / sec) M 1 (Nm) Output: P 2

Output:

P 2 (W) ω 2 (rad / sec) M 2 (Nm)

(Nm) Input: P 1 (W) ω 1 (rad / sec) M 1 (Nm) Output: P 2
(Nm) Input: P 1 (W) ω 1 (rad / sec) M 1 (Nm) Output: P 2
(Nm) Input: P 1 (W) ω 1 (rad / sec) M 1 (Nm) Output: P 2

GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung

Voraussetzungen zur gleichförmiger Bewegungsübertragung

Das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen den beiden Rädern muss konstant sein (konstante Geschwindigkeit des angetriebenen Zahnrades)

Die Geschwindigkeitskomponenten senkrecht zu den Berührungstangenten müssen identisch sein (permanenten Kontakt)

r 1o r 2o 1 v 2i v n r 2i r 1i v 2o
r 1o
r 2o
1
v 2i
v n
r 2i
r 1i
v 2o
v 1o v 1i 2 ω 2 =v 2o /r 2o =v 1o /r 1o
v
1o
v
1i
2
ω 2 =v 2o /r 2o =v 1o /r 1o
v 2o =v 1o ·r 2o /r 1o
v 2i =v 1i ·r 2i /r 1i
GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung Allgemeine Wälzbedingung: Zwei im Eingriff befindliche Zahnflanken
GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung
Allgemeine Wälzbedingung:
Zwei im Eingriff befindliche Zahnflanken
übertragen die Drehbewegung mit
konstantem Übersetzungsverhältnis,
wenn die in allen Berührpunkten
errichteten gemeinsamen Normalen n
stets durch den auf der
Verbindungsgeraden der Drehpunkte
liegenden Wälzpunkt C gehen und
dieser die Verbindungsgerade der
Drehpunkte im umgekehrten Verhältnis
der Winkelgeschwindigkeit teilt.
r
1
Kollmann 13.3,
r
2

GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung

Verzahnungsgesetz

Soll eine Winkelgeschwindigkeit mit gleichförmiger Übersetzung von einer Welle auf eine zweite durch Zahnflanken übertragen werden, muss die gemeinsame Normale der beiden als Flankenprofile verwendeten Kurven in jedem Berührungspunkt durch den Wälzpunkt (C) gehen

Normale der beiden als Flankenprofile verwendeten Kurven in jedem Berührungspunkt durch den Wälzpunkt (C) gehen
Normale der beiden als Flankenprofile verwendeten Kurven in jedem Berührungspunkt durch den Wälzpunkt (C) gehen
Normale der beiden als Flankenprofile verwendeten Kurven in jedem Berührungspunkt durch den Wälzpunkt (C) gehen

GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung

Verzahnungsgesetz

Jede Normale auf der Berührungstangente eines Eingriffpunktes zeigt durch den Wälzpunkt (C)

Wälzpunkt C
Wälzpunkt
C

Eingriffslinie

eines Eingriffpunktes zeigt durch den Wälzpunkt (C) Wälzpunkt C Eingriffslinie Wälzkreise (Teilkreise)

Wälzkreise

(Teilkreise)

eines Eingriffpunktes zeigt durch den Wälzpunkt (C) Wälzpunkt C Eingriffslinie Wälzkreise (Teilkreise)

GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung

Berührungstangente eines Eingriffpunktes zeigt durch den Wälzpunkt

der der Verzahnung Verzahnung Berührungstangente eines Eingriffpunktes zeigt durch den Wälzpunkt Profilüberdeckung!
der der Verzahnung Verzahnung Berührungstangente eines Eingriffpunktes zeigt durch den Wälzpunkt Profilüberdeckung!

Profilüberdeckung!

der der Verzahnung Verzahnung Berührungstangente eines Eingriffpunktes zeigt durch den Wälzpunkt Profilüberdeckung!

GrundlagenGrundlagen derder VerzahnungVerzahnung

Im weiteren gilt:

Im Wälzpunkt wälzen die Räder und kein Gleiten findet statt

In allen anderen Berührungspunkten, welche nicht auf dem Wälzkreis liegen, liegt ein tangentiales Gleiten vor (ungleiche Tangentialkomponenten) - Reibarbeit = Verlust

Die Eingriffslinie kann prinzipiell eine beliebige Form aufweisen; wenn die Eingriffslinie festgelegt ist, dann ist auch die Flankenform definiert

Form aufweisen; wenn die Eingriffslinie festgelegt ist, dann ist auch die Flankenform definiert Eingriffslinien
Form aufweisen; wenn die Eingriffslinie festgelegt ist, dann ist auch die Flankenform definiert Eingriffslinien
Form aufweisen; wenn die Eingriffslinie festgelegt ist, dann ist auch die Flankenform definiert Eingriffslinien

Eingriffslinien

Form aufweisen; wenn die Eingriffslinie festgelegt ist, dann ist auch die Flankenform definiert Eingriffslinien
Form aufweisen; wenn die Eingriffslinie festgelegt ist, dann ist auch die Flankenform definiert Eingriffslinien

TechnischTechnisch brauchbarebrauchbare FlankenformenFlankenformen

Theoretisch möglich, aber praktisch unbrauchbar sind Profile, zu denen sich als Gegenprofile Spiralen, Schleifen o. ä. ergeben (nicht herstellbar)

Die wesentlichen Arten von Profilformen sind Zykloidenverzahnungen, Triebstockverzahnungen, Wildhaber-Novikov-Verzahnungen und Evolventenverzahnungen

Wildhaber-Novikov-Verzahnungen und Evolventenverzahnungen Praktische Bedeutung als Verzahnungsprofile besitzen nur die

Praktische Bedeutung als Verzahnungsprofile besitzen nur die zyklischen Kurven. Sie entstehen durch Abrollen eines Kreises auf einem anderen Kreis (Zykloide) oder einer Gerade auf einem Kreis (Evolvente)

Entscheidend für die Durchsetzung der Evolventenverzahnung waren die fertigungstechnischen Vorteile wie Unempfindlichkeit gegen Achsabstands- änderungen und Möglichkeiten der Profilverschiebung

Vorteile wie U nempfindlichkeit gegen Achsabstands- änderungen und Möglichkeiten der Profilverschiebung
Vorteile wie U nempfindlichkeit gegen Achsabstands- änderungen und Möglichkeiten der Profilverschiebung

TechnischTechnisch brauchbarebrauchbare FlankenformenFlankenformen

Zykloidenverzahnung

Wird durch Hypo- und Epizykloiden gebildet

Vorteil: hohe Flankentragfähigkeit (niedrige Hertzsche Pressung) und leichter kleinere Zähnezahlen (gegenüber Evolventen- geradverzahnungen) möglich

Nachteil: Werkzeuge mit Zykloiden- verzahnungen sind nicht geradflankig und deshalb teurer, und Zykloidenverzahnungen sind sehr empfindlich gegen Achsabstandabweichungen

Wird nur in Ausnahmefällen angewendet:

sehr empfindlich gegen Achsabstandabweichungen Wird nur in Ausnahmefällen angewendet: Zykloidenverzahnung Uhrenindustrie

Zykloidenverzahnung

Uhrenindustrie

sehr empfindlich gegen Achsabstandabweichungen Wird nur in Ausnahmefällen angewendet: Zykloidenverzahnung Uhrenindustrie
sehr empfindlich gegen Achsabstandabweichungen Wird nur in Ausnahmefällen angewendet: Zykloidenverzahnung Uhrenindustrie

TechnischTechnisch brauchbarebrauchbare FlankenformenFlankenformen

Triebstockverzahnung

Stellt eine entartete Zykloiden- verzahnung dar (Punkt- verzahnung erweitert durch Zapfen)

Anwendung vorwiegend bei grossen Drehkränzen der Fördertechnik

Fertigung einfacher

Wegen des Verschleisses kommen nur kleine Umfangs- geschwindigkeiten in Betracht

einfacher Wegen des Verschleisses kommen nur kleine Umfangs- geschwindigkeiten in Betracht Triebstockverzahnung

Triebstockverzahnung

einfacher Wegen des Verschleisses kommen nur kleine Umfangs- geschwindigkeiten in Betracht Triebstockverzahnung
einfacher Wegen des Verschleisses kommen nur kleine Umfangs- geschwindigkeiten in Betracht Triebstockverzahnung

TechnischTechnisch brauchbarebrauchbare FlankenformenFlankenformen

Wildhaber-Novikov-Verzahnungen

Der Vorteil der Wildhaber-Novikov-

Verzahnungen gegenüber der

Evolventenverzahnung ist die 1,5

bis 3-fach höhere Zahnflanken-

tragfähigkeit

Zu den Nachteilen gehören die

wegen der konzentrierten Belastung

Nachteilen gehören die wegen der konzentrierten Belastung meist geringere Zahnfusstrag- Wildhaber-Novikov-Verzahnungen

meist geringere Zahnfusstrag-

Wildhaber-Novikov-Verzahnungen

fähigkeit gegenüber der Evolventen- verzahnung, Empfindlichkeit bei Achsabstandsänderungen,

Herstellungskosten und Beschränkung auf vergütete Verzahnungen

verzahnung, Empfindlichkeit bei Achsabstandsänderungen, Herstellungskosten und Beschränkung auf vergütete Verzahnungen
verzahnung, Empfindlichkeit bei Achsabstandsänderungen, Herstellungskosten und Beschränkung auf vergütete Verzahnungen

TechnischTechnisch brauchbarebrauchbare FlankenformenFlankenformen

Evolvente

Die Form ist nur zwischen Kopfkreis und Grundkreis definiert. Unterhalb des Grundkreises ist möglichst

grosse Rundung (Festigkeit, Kerbwirkung)!

Kann auch durch eine auf dem Wälzkreis abwälzende Zahnstange, deren Flankenwinkel mit dem Eingriffswinkel übereinstimmt, beschrieben werden

auf dem Wälzkreis abwälzende Zahnstange, deren Flankenwinkel mit dem Eingriffswinkel übereinstimmt, beschrieben werden
auf dem Wälzkreis abwälzende Zahnstange, deren Flankenwinkel mit dem Eingriffswinkel übereinstimmt, beschrieben werden

TechnischTechnisch brauchbarebrauchbare FlankenformFlankenform

L2.1/1 φ
L2.1/1
φ

r

b

(

ϕ α

+

)

=

r tan

b

α

Evolvente: Jeder Punkt einer auf einem Grundkreis abrollenden Geraden beschreibt eine Evolvente Jeder Punkt eines von einem Grundkreis in konstante Richtung abgezogenen Faden beschreibt relativ zum Grundkreis eine Evolvente

d

b

r

b

tan

= inv

ϕ

=

α α

d

r =

=

cos α

w

y cos α y
y
cos α
y

w

relativ zum Grundkreis eine Evolvente d b r b tan = inv ϕ = α α

α

TechnischTechnisch brauchbarebrauchbare FlankenformenFlankenformen

Evolvente

VORTEILE

Der Berührpunkt wandert auch über die Flanke der Zahnstange gleichmässiger Verschleiß als Ursache, dass alle Herstellverfahren auf dem Abwälzen eines zahnstangenähnlichen Bezugsprofils beruhen

Die Winkelgeschwindigkeit ändert sich nicht mit dem Abstand zu den Mittelpunkt des Wälzkreises

Profilverschiebung ist möglich

Die Richtung der Kräfte zwischen Zähnen bleibt konstant

Einfache Werkzeuge sind möglich (Geradflankige)

Unempfindlichkeit bei Achsabstandsänderungen

Unempfindlichkeit bei Achsabstandsänderungen NACHTEILE Unterschnitt bei kleineren Zähnezahlen

NACHTEILE

Unterschnitt bei kleineren Zähnezahlen

Berührung von Flanken, die konvexe Profile haben (Aussenverzahnung)

Unterschnitt bei kleineren Zähnezahlen Berührung von Flanken, die konvexe Profile haben (Aussenverzahnung)
Unterschnitt bei kleineren Zähnezahlen Berührung von Flanken, die konvexe Profile haben (Aussenverzahnung)

HHüüllenkonstruktionllenkonstruktion

H H ü ü llenkonstruktion llenkonstruktion r b = r cos α d b = 2r
H H ü ü llenkonstruktion llenkonstruktion r b = r cos α d b = 2r

r b =

r cos α

d b = 2r b = Grundkreis d = 2r = Erzeugungswälzkreis = Teilkreis

llenkonstruktion r b = r cos α d b = 2r b = Grundkreis d =

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Grundbegriffe

geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der Grundbegriffe Teilung: p = π d / z Anzahl
geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der Grundbegriffe Teilung: p = π d / z Anzahl

Teilung: p = πd / z

Anzahl Zähne: z

Zahnbreite: b

Zahnhöhe: h

Zahnkopfhöhe: h a

Zahnfusshöhe: h f

Kopfspiel: c

Teilkreisdurchmesser: d

Kopfkreisdurchmesser: d a

Fusskreisdurchmesser: d f Grundkreisdurchmesser: d b

d Kopfkreisdurchmesser: d a Fusskreisdurchmesser: d f Grundkreisdurchmesser: d b Achsabstand: a

Achsabstand: a

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Grundbegriffe

geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der Grundbegriffe Achsabstand a : Abstand zwischen getriebenem und

Achsabstand a: Abstand zwischen getriebenem und angetriebenem Rad

Teilkreisdurchmesser d: Durchmesser des Teilkreises (Wälzkreises). Kreis auf dem die zwei Ersatzzylinder sich ohne Schlupf abwälzen würden

Kopfkreisdurchmesser d a : Durchmesser des Kopfkreises. Äusserster Durchmesser des Zahnrades

Fusskreisdurchmesser d f : Durchmesser des Fusskreises. Kreis auf dem die Zähne stehen

Grundkreisdurchmesser d b : Durchmesser des Grundkreises. Kreis von dem aus die Zahnflanken konstruiert werden

stehen Grundkreisdurchmesser d b : Durchmesser des Grundkreises. Kreis von dem aus die Zahnflanken konstruiert werden
stehen Grundkreisdurchmesser d b : Durchmesser des Grundkreises. Kreis von dem aus die Zahnflanken konstruiert werden

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Grundbegriffe

Zähnezahl z: Anzahl der Zähne des Zahnrads Teilung p: Ist die Distanz von einer Zahnflanke zur nächsten gleichseitigen Zahnflanke auf dem Teilkreis. Sie kann aus der Zähnezahl und dem Teilkreisdurchmesser berechnet werden

π d

z

p =

und dem Teilkreisdurchmesser berechnet werden π d z p = Zahnbreite b : Länge der Zähne
und dem Teilkreisdurchmesser berechnet werden π d z p = Zahnbreite b : Länge der Zähne

Zahnbreite b: Länge der Zähne parallel zur Zylinderachse Zahnkopfhöhe h a : Radiale Distanz zwischen Teilkreis und Kopfkreis Zahnfusshöhe h f : Radiale Distanz zwischen Fusskreis und Teilkreis Zahnhöhe h: Radiale Distanz zwischen Fusskreis und Kopfkreis, und Summe von Kopfhöhe und Fusshöhe Zahndicke s: Dicke des Zahns auf Teilkreishöhe

Fusskreis und Kopfkreis, und Summe von Kopfhöhe und Fusshöhe Zahndicke s : Dicke des Zahns auf

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

geradverzahnter geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der Grundbegriffe Zahnweite e : Breite der Zahnlücke auf

Grundbegriffe

Zahnweite e: Breite der Zahnlücke auf Teilkreishöhe

Kopfspiel c: Abstand des Kopfkreises zum Fusskreis des Gegenrads

Flankenspiel j: Spiel zwischen Zahnweite und Zahndicke des Gegenrads

Eingriffslinie: Linie, die durch die Berührungspunkte der zwei Zahnräder

gebildet wird. Sie kann prinzipiell eine beliebige Form aufweisen und hängt

direkt mit der Flankenform zusammen (sie definieren sich gegenseitig)

Eingriffslänge l: Bogenlänge, die während der Bewegungsübertragung auf

dem Teilkreis durchlaufen wird, Länge der Eingriffsgeraden

dem Teilkreis durchlaufen wird, Länge der Eingriffsgeraden Eingriffswinkel α : Winkel zwischen der Wälzebene und der

Eingriffswinkel α: Winkel zwischen der Wälzebene und der Normalen auf

α : Winkel zwischen der Wälzebene und der Normalen auf die Zahnoberfläche im Wälz p unkt

die Zahnoberfläche im Wälzpunkt (Eingriffslinie)

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Eingriffsteilung

Abstand zweier paralleler Tangentialebenen, die an aufeinanderfolgenden gleichgerichteten Flanken anliegen

π d

b

π d

z z

p

b

= p

e

=

=

= p cos

α

gleichgerichteten Flanken anliegen π d b π d z z p b = p e =
gleichgerichteten Flanken anliegen π d b π d z z p b = p e =

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Modul (m)

Wichtiges Verzahnungsmass. Viele der weiteren Masse werden auf den Modul bezogen. Mit runden Werten für m erhält man auch für d und a

runde Masse

m = d / z

Teilkreisdurchmesser (d): d = m · z

Fusskreisdurchmesser (d f ): d f = d – 2 h f

Zahnhöhe (h): h = h a + h f

): d f = d – 2 h f Zahnhöhe (h): h = h a +

Zahnkopfhöhe (h a ): h a = m

Zahnfusshöhe (h f ): h f = 1,166 . m (nach DIN-Norm)

h = h a + h f Zahnkopfhöhe (h a ): h a = m Zahnfusshöhe
h = h a + h f Zahnkopfhöhe (h a ): h a = m Zahnfusshöhe

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

geradverzahnter geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der zul. Eingriffswinkel = 14,5°, 20°, 25°; meist: 20°

zul. Eingriffswinkel = 14,5°, 20°, 25°; meist: 20°

Stirnr Stirnr ä ä der der zul. Eingriffswinkel = 14,5°, 20°, 25°; meist: 20° Zahndicke: s

Zahndicke: s Zahnweite: e

Stirnr Stirnr ä ä der der zul. Eingriffswinkel = 14,5°, 20°, 25°; meist: 20° Zahndicke: s
Stirnr Stirnr ä ä der der zul. Eingriffswinkel = 14,5°, 20°, 25°; meist: 20° Zahndicke: s

WiederholungWiederholung

- Verzahnungsgesetz

- Eingriffslinie

- Evolventenfunktion

- Hüllschnittverfahren

- Modul

Wiederholung Wiederholung - Verzahnungsgesetz - Eingriffslinie - Evolventenfunktion - Hüllschnittverfahren - Modul
Wiederholung Wiederholung - Verzahnungsgesetz - Eingriffslinie - Evolventenfunktion - Hüllschnittverfahren - Modul

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Teilung

Brauchbare Zahnräder brauchen eine ganzzahlige Zähneanzahl und gleiche Zähne Teilung - länge des Teilkreis- oder Wälzkreisbogens zwischen zwei aufeinander folgenden gleichgerichteten Flanken

π d p = z d = mz ⇔ p = m π
π d
p =
z
d
=
mz
p
=
m
π
zwei aufeinander folgenden gleichgerichteten Flanken π d p = z d = mz ⇔ p =

Grundkreisdurchmesser: d b

zwei aufeinander folgenden gleichgerichteten Flanken π d p = z d = mz ⇔ p =
zwei aufeinander folgenden gleichgerichteten Flanken π d p = z d = mz ⇔ p =

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Modul (m)

International standardisiert

Zwei Zahnräder im Eingriff müssen denselben Modul aufweisen

Achtung: in USA umgekehrt definiert, Diametral pitch P d = z / d [1/in] grosse Zahl = kleiner Zahn!

Diametral pitch P d = z / d [1/in] grosse Zahl = kleiner Zahn! Zusammenhang zwischen

Zusammenhang zwischen Modul und Zahngrösse

Diametral pitch P d = z / d [1/in] grosse Zahl = kleiner Zahn! Zusammenhang zwischen
Diametral pitch P d = z / d [1/in] grosse Zahl = kleiner Zahn! Zusammenhang zwischen

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Eingriffswinkel

geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der Eingriffswinkel Eingriffswinkel: α Eingriffswinkel = 14,5°, 20°, 25°;

Eingriffswinkel: α

Eingriffswinkel = 14,5°, 20°, 25°; meist: 20°

α= arccos α = arccos r = r = 1 2 1 2 r r
α=
arccos
α =
arccos
r =
r =
1
2
1
2
r
r
cos α
cos α
1
2
1
2

r b

1

r b

2

r

b

1

r b 2

α = arccos r = r = 1 2 1 2 r r cos α cos
α = arccos r = r = 1 2 1 2 r r cos α cos

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Eingriff zwischen Rädern

Um Klemmen zu vermeiden, ist ein Flankenspiel erforderlich

Flankenspiel j: für Flankenspiel bzw. Schmierfilm wird Zahnbreite schmäler, Lücke breiter gestaltet

j= 0,05 + (0,025

0,1) . m

Flankenspiel = Zahnspiel wird auch stark von Toleranz des Achsabstands beeinflusst

Für gleichgerichtet drehende Räder darf Spiel grösser sein

Profilüberdeckung: mindestens 1 Zahn muss immer im Eingriff sein

Angestrebt wird: m p > 1,2 bzw. > 1,4 - 1,5 für robustere und weichere Übertragung; die Anzahl der Eingriffszähne ist während der Drehung ungleich

1,4 - 1,5 für robustere und weichere Übertragung; die Anzahl der Eingriffszähne ist während der Drehung
1,4 - 1,5 für robustere und weichere Übertragung; die Anzahl der Eingriffszähne ist während der Drehung

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Unterschnitt (Interferenz)

1.) Bei zu geringen Zähnezahlen wird ein Teil der nutzbaren Evolvente durch das Zahnstangenwerkzeug beim Austauchen weggeschnitten 2.) Verringerung der Zahnfussfestigkeit

weggeschnitten 2.) Verringerung der Zahnfussfestigkeit Abhilfe: Profilverschiebung bei unveränderlichem
weggeschnitten 2.) Verringerung der Zahnfussfestigkeit Abhilfe: Profilverschiebung bei unveränderlichem

Abhilfe: Profilverschiebung

bei unveränderlichem

Wälzkreis wird h aP0 unterhalb

der Wälzgeraden verringert,

das Normprofil nach aussen

verschoben

Wälzkreis wird h a P 0 unterhalb der Wälzgeraden verringert, das Normprofil nach aussen verschoben

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Unterschnitt (Interferenz)

Eingriffslinie
Eingriffslinie

Wälzebene

Die Gefahr der Interferenz bei Evolventen- verzahnungen ist ein Problem

Unterhalb des Grundkreises ist die Zahnflanke keine Evolvente mehr, und das Verzahnungsgesetz für konstante Geschwindigkeitsübertragung kann bei allfälliger Berührung in diesem Bereich nicht mehr eingehalten werden Falls eine Berührung bzw. ein Eindringen in den Fussbereich des Gegenrades erfolgt, wird das Interferenz genannt. Solche Überschneidungen haben grosse Lärmemissionen, Vibrationen und schliesslich Ermüdung zur Folge

genannt. Solche Überschneidungen haben grosse Lärmemissionen, Vibrationen und schliesslich Ermüdung zur Folge
genannt. Solche Überschneidungen haben grosse Lärmemissionen, Vibrationen und schliesslich Ermüdung zur Folge
genannt. Solche Überschneidungen haben grosse Lärmemissionen, Vibrationen und schliesslich Ermüdung zur Folge

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

geradverzahnter geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der z < 2 z 1 2 ⋅ sin

z <

2

z

1

2

sin

2

α

4

k

4

k

2

z

sin

2

α

1

Wobei

k =

h aP 0

m

Unterschnitt (Interferenz)

Interferenz tritt oft beim Verwenden zweier sehr unterschiedlich grosser Zahnräder auf

Das Ritzel (das kleinere Zahnrad) hat in einem solchen Fall zu wenige Zähne

Es muss gewährleistet, dass das Zähne- verhältnis zwischen den beiden Rädern Interferenz verhindert

Gleichung bestimmt die grösstmögliche Anzahl Zähne z 2 für das grössere Rad im Getriebe, wenn die Zähnezahl z 1 für das Ritzel gegeben ist

Anzahl Zähne z 2 für das grössere Rad im Getriebe, wenn die Zähnezahl z 1 für
Anzahl Zähne z 2 für das grössere Rad im Getriebe, wenn die Zähnezahl z 1 für

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Minimale Zähnezahl (Grenzzähnezahl)

Trotz grosser Übersetzungen werden kleine Räder angestrebt

Die minimale Überdeckung und die Gefahr des Eindringens des Kopfes in die Flanke des Gegenrades unterhalb Grundkreis (Unterschneidung) ergibt maximale Grössenverhältnisse zwischen kleinerem und grösserem Rad

Grundkreis (Unterschneidung) ergibt maximale Grössenverhältnisse zwischen kleinerem und grösserem Rad Unterschneidung
Unterschneidung
Unterschneidung
Grundkreis (Unterschneidung) ergibt maximale Grössenverhältnisse zwischen kleinerem und grösserem Rad Unterschneidung
Grundkreis (Unterschneidung) ergibt maximale Grössenverhältnisse zwischen kleinerem und grösserem Rad Unterschneidung

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Minimale Zähnezahl

Unterhalb der Zähnezahlgrenzen 23 (14,5º), 13 (20º) und 9 (25º) für das Ritzel zwingend Interferenz auftritt

Oberhalb von 32 (14,5º), 18 (20º) und 12 (25º) kann das grosse Rad theoretisch unendlich viele Zähne haben

Für z 1 :

z >

2

2 k

sin

2

α

z 1 z 2
z 1
z 2

Grenzwerte für Unterschneidung

viele Zähne haben Für z 1 → ∞ : z > 2 2 ⋅ k sin
viele Zähne haben Für z 1 → ∞ : z > 2 2 ⋅ k sin

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Minimale Zähnezahl

Stirnr Stirnr ä ä der der Minimale Zähnezahl Lösungsmöglichkeiten bei Unterschneidung: Kürzung der

Lösungsmöglichkeiten bei Unterschneidung:

Kürzung der Zahnhöhe (kleinere Eingriffslänge) – verschlechtert Laufruhe und erhöht Lärm

Grössere Eingriffswinkel (grössere radiale Kräfte)

Vergrösserung Achsabstand (Profilverschiebung)

Unterschneidung akzeptieren (Reduktion des Momentes)

radiale Kräfte) Vergrösserung Achsabstand (Profilverschiebung) Unterschneidung akzeptieren (Reduktion des Momentes)
radiale Kräfte) Vergrösserung Achsabstand (Profilverschiebung) Unterschneidung akzeptieren (Reduktion des Momentes)
radiale Kräfte) Vergrösserung Achsabstand (Profilverschiebung) Unterschneidung akzeptieren (Reduktion des Momentes)

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Profilverschiebung

VORTEILE

Profilüberdeckung-Veränderung möglich bessere Biegesteifigkeit weniger Hinterschnitt besserer Wirkungsgrad weniger Geräusche

Evolventenverzahnungen haben den

Teilkreisdurchmesser erst bestimmt,

wenn die Profile der Verzahnung in

Kontakt kommen!

den Teilkreisdurchmesser erst bestimmt, wenn die Profile der Verzahnung in Kontakt kommen! V p = m

V p =

m x

den Teilkreisdurchmesser erst bestimmt, wenn die Profile der Verzahnung in Kontakt kommen! V p = m
Geometrie Geometrie geradverzahnter geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der
Geometrie Geometrie geradverzahnter geradverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Zahnformen abhängig von der Zähnezahl und der Profilverschiebung

Die Profilverschiebung beeinflusst:

Zahndicke und Zahnform Krümmungsradien der Übergangskurve Zahnflanke/Fusskreis Profilüberdeckung bzw. Lage der Einzeleingriffspunkte Betriebseingriffswinkel

Gleitgeschwindigkeit, Gleitschlupf, Verzahnungsverluste Trägfähigkeit Nullräder: keine Profilverschiebung Auslegung gegen spitze Zähne:

Zahndicke am Kopfkreis:

s

a 0.25

m

Nullräder: keine Profilverschiebung Auslegung gegen spitze Zähne: Zahndicke am Kopfkreis: s a ≥ 0.25 m
Nullräder: keine Profilverschiebung Auslegung gegen spitze Zähne: Zahndicke am Kopfkreis: s a ≥ 0.25 m

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Profilverschiebung

Der grosse Vorteil der Evolventenverzahnung ist, dass auch bei verändertem Achsabstand das Verzahnungsgesetz erfüllt bleibt (i = konst.)

Profilverschiebung zur Vermeidung hinterschnittener Zahnfüsse und zu spitzer

Zahnköpfe als Anteil des Moduls: v = x

. m

x > 0 Verschiebung nach aussen weniger Hinterschnitt an den Füssen, spitzere Köpfe

Nullrad: keine Profilverschiebung

Verschiebung nach aussen weniger Hinterschnitt an den Füssen, spitzere Köpfe Nullrad : keine Profilverschiebung
Verschiebung nach aussen weniger Hinterschnitt an den Füssen, spitzere Köpfe Nullrad : keine Profilverschiebung

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Profilverschiebung

Getriebe: Zahnradpaarung

Alle profilverschobenen Zahnräder können aufeinander abwälzen, weil das Bezugsprofil gleich ist.

Null–Getriebe: Summe der Profilverschiebungen ist null.

V–Getriebe: Veränderung der Achsabstände durch von null verschiedene Profilverschiebungs- summe v ges = (x 1 + x 2 ) . m

der Achsabstände durch von null verschiedene Profilverschiebungs- summe v g e s = (x 1 +
der Achsabstände durch von null verschiedene Profilverschiebungs- summe v g e s = (x 1 +
der Achsabstände durch von null verschiedene Profilverschiebungs- summe v g e s = (x 1 +
Profilverschiebung Profilverschiebung w Betriebseingriffswinkel w 2 Betriebswälzkreise α d , d w 1

ProfilverschiebungProfilverschiebung

w Betriebseingriffswinkel

w

2

Betriebswälzkreise

α

d , d

w

1

Profilverschiebung Profilverschiebung w Betriebseingriffswinkel w 2 Betriebswälzkreise α d , d w 1

ProfilverschiebungProfilverschiebung

Profilverschiebung Profilverschiebung V0: Bezugsprofil berührt beide Zähne am gemeinsamen Kontaktpunkt keine
Profilverschiebung Profilverschiebung V0: Bezugsprofil berührt beide Zähne am gemeinsamen Kontaktpunkt keine

V0: Bezugsprofil berührt beide Zähne am gemeinsamen Kontaktpunkt keine Veränderung des Achsabstands

V: Bezugsprofil berührt beide Zähne an unterschiedlichen Punkten Veränderung des Achsabstands

des Achsabstands V: Bezugsprofil berührt beide Zähne an unterschiedlichen Punkten Veränderung des Achsabstands
des Achsabstands V: Bezugsprofil berührt beide Zähne an unterschiedlichen Punkten Veränderung des Achsabstands

ProfilverschiebungProfilverschiebung

Profilverschiebung Profilverschiebung
Profilverschiebung Profilverschiebung
Profilverschiebung Profilverschiebung

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Einzel- und Doppeleingriff

Der Wechsel von Einzel- und Doppeleingriff muss trotz unterschiedlicher Steifigkeiten der Verzahnung schwingungsarm erfolgen Profilkorrekturen an Kopf und Fuss

muss trotz unterschiedlicher Steifigkeiten der Verzahnung schwingungsarm erfolgen Profilkorrekturen an Kopf und Fuss
muss trotz unterschiedlicher Steifigkeiten der Verzahnung schwingungsarm erfolgen Profilkorrekturen an Kopf und Fuss
muss trotz unterschiedlicher Steifigkeiten der Verzahnung schwingungsarm erfolgen Profilkorrekturen an Kopf und Fuss

ProfilProfilüüberdeckungberdeckung

AE ε = α p e
AE
ε
=
α
p
e

FormelnFormeln incl.incl. ProfilverschiebungProfilverschiebung

Formeln Formeln incl. incl. Profilverschiebung Profilverschiebung
FormelnFormeln incl.incl. ProfilverschiebungProfilverschiebung
FormelnFormeln incl.incl. ProfilverschiebungProfilverschiebung

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Beispiel

In einer Werkstatt funktioniert das Getriebe einer Drehmaschine nicht mehr. Es wird festgestellt, dass ein Zahnrad gebrochen ist. Es handelt sich um ein geradverzahntes Stirnrad mit 60 Zähnen, einer Breite von 16mm und einem Durchmesser von 124 mm. Ausgehend von diesen Informationen, berechnen Sie ein neues Zahnrad, so dass das gebrochene ersetzt werden kann (Modul, Teilkreisdurchmesser, Fusskreisdurchmesser, Zahnhöhe, Zahnkopfhöhe, Zahnfusshöhe, Teilung).

Teilkreisdurchmesser, Fusskreisdurchmesser, Zahnhöhe, Zahnkopfhöhe, Zahnfusshöhe, Teilung). Geradverzahnte s Stirnrad

Geradverzahntes Stirnrad

Teilkreisdurchmesser, Fusskreisdurchmesser, Zahnhöhe, Zahnkopfhöhe, Zahnfusshöhe, Teilung). Geradverzahnte s Stirnrad
Teilkreisdurchmesser, Fusskreisdurchmesser, Zahnhöhe, Zahnkopfhöhe, Zahnfusshöhe, Teilung). Geradverzahnte s Stirnrad

GeometrieGeometrie geradverzahntergeradverzahnter StirnrStirnrääderder

Lösung

Modul (m):

m = d / z = p / π

d a = d + 2 · m d a = m · z + 2 · m

d a = m (z + 2)

Zahnkopfhöhe (h a ):

h a = m h a = 2mm

Fusskreisdurchmesser (d f ):

d f = d – 2. h f d f = 120 – 2. 2, 332 d f = 115,34mm

124

= m . (60 + 2)

Zahnfusshöhe (h f ):

124

= m · 62

h f = 1,166 . m

Teilung (p):

m

=124 / 62

h f = 1,166 . 2

p = (π . d) / z = m . π

m = 2

h f = 1,166 . 2 h f = 2, 332mm

p = 2 . π p = 6,28mm

Teilkreisdurchmesser (d):

d = m · z

d = 2 . 60 d= 120mm

Zahnhöhe (h):

h = h a + h f

h = 2 + 2,332 h = 4,332mm

(d): d = m · z d = 2 . 60 d= 120mm Zahnhöhe (h): h
(d): d = m · z d = 2 . 60 d= 120mm Zahnhöhe (h): h

10.510.5 GeometrieGeometrie schrschräägverzahntergverzahnter StirnrStirnrääderder

Geradverzahnte und schrägverzahnte Zahnräder

Geradverzahnte Räder:

Flankenlinien laufen zur Radachse parallel.

Schrägverzahnte Zahnräder:

Zahnflanke auf dem Teilzylinder gemessen um den Schrägungswinkel β gegen die Radachse geneigt.

auf dem Teilzylinder gemessen um den Schrägungswinkel β gegen die Radachse geneigt. tan α n tan

tan

α

n

tan

α

t =

cos

β

auf dem Teilzylinder gemessen um den Schrägungswinkel β gegen die Radachse geneigt. tan α n tan

10.510.5 GeometrieGeometrie schrschräägverzahntergverzahnter StirnrStirnrääderder

ä ä gverzahnter gverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der cos β = p n ⇒
ä ä gverzahnter gverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der cos β = p n ⇒

cos β

=

p

n

m

n

=

m

t

Stirnr ä ä der der cos β = p n ⇒ m n = m t

cos β

Herstellung durch schräg verzahnte Zahnstange. Betrachtung auf abgewickeltem Wälzkreis

Stirnschnitt: Schnitt senkrecht zur Achse, Index t

Normalschnitt: Schnitt senkrecht zur Flanke, Index n

d

=

p

m z

t

t

=

p z

t

π

Normalschnitt: Schnitt senkrecht zur Flanke, Index n d = p m z t t = p

Bezugsprofil im Normalschnitt nach DIN 860

Normalschnitt: Schnitt senkrecht zur Flanke, Index n d = p m z t t = p

10.510.5 GeometrieGeometrie schrschräägverzahntergverzahnter StirnrStirnrääderder

ä ä gverzahnter gverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der ε γ ε α ε β

ε

γ

ε

α

ε β

Gesamtüberdeckung aus Profilüberdeckung und Sprungüberdeckung

ε

γ

ε β

=

1.1

=

ε

α

+

ε

β

U

b

tan

β

 

b

sin

β

 

=

=

p

t

m

t

π

m

n

π

3 Zähne
3 Zähne
2 2 2 d d + d − d − ( d + d )
2
2
2
d
d
+
d
d
(
d
+
d
) sin
α
a 2 1 −
b
1
a
2
b
2
W
1
W
2
Wt
2
π
cos
α
m t
t

ε α

=

+ d − d − ( d + d ) sin α a 2 1 −

10.510.5 GeometrieGeometrie schrschräägverzahntergverzahnter StirnrStirnrääderder

10.5 10.5 Geometrie Geometrie schr schr ä ä gverzahnter gverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der
10.510.5 GeometrieGeometrie schrschräägverzahntergverzahnter StirnrStirnrääderder
10.510.5 GeometrieGeometrie schrschräägverzahntergverzahnter StirnrStirnrääderder

10.510.5 GeometrieGeometrie schrschräägverzahntergverzahnter StirnrStirnrääderder

10.5 10.5 Geometrie Geometrie schr schr ä ä gverzahnter gverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der
10.5 10.5 Geometrie Geometrie schr schr ä ä gverzahnter gverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der
10.5 10.5 Geometrie Geometrie schr schr ä ä gverzahnter gverzahnter Stirnr Stirnr ä ä der der

10.510.5 GeometrieGeometrie schrschräägverzahntergverzahnter StirnrStirnrääderder

Vorteile schräg verzahnter Zahnräder:

-Bei gleicher Zahnbreite grössere Tragfähigkeit

- Grössere Gesamtüberdeckung

- Kleinere Grenzzähnezahl

- Geringere Geräuschentwicklung

- Gleichmässigere Übertragung der Bewegung

Nachteile:

- Höhere Herstellkosten

- Gefahr des Zahneckenbruchs

- Axialkräfte

Gleichmässigere Übertragung der Bewegung Nachteile: - Höhere Herstellkosten - Gefahr des Zahneckenbruchs - Axialkräfte
Gleichmässigere Übertragung der Bewegung Nachteile: - Höhere Herstellkosten - Gefahr des Zahneckenbruchs - Axialkräfte

10.610.6 TragfTragfäähigkeitsberechnunghigkeitsberechnung

Tragf Tragf ä ä higkeitsberechnung higkeitsberechnung Auslegung auf Flankentragfähigkeit und Zahnfussfestigkeit,

Auslegung auf Flankentragfähigkeit und Zahnfussfestigkeit, da dort der höchst beanspruchte Querschnitt ist.

Auslegung auf Flankentragfähigkeit und Zahnfussfestigkeit, da dort der höchst beanspruchte Querschnitt ist.
Auslegung auf Flankentragfähigkeit und Zahnfussfestigkeit, da dort der höchst beanspruchte Querschnitt ist.

10.610.6 ZahnflankenschZahnflankenschäädenden

Einteilung der Zahnflankenschäden

Schäden infolge Flankenbeanspruchung

Grübchen (pittings) – ist die Folge der Ermüdung des Werkstoffes im oberflächennahen Bereich durch Hertzsche Pressung. Materialtrennungen erfolgen aufgrund maximaler Schubspannungen unter der Oberfläche. Schliesslich werden Materialteilchen herausgesprengt

Graufleckigkeit – ist ebenfalls Folge der Werkstoffermüdung (dünneren Schichten)

Fressen – wenn die Schubbeanspruchung der Oberfläche die Festigkeit überschreitet

Fressen – wenn die Schubbeanspruchung der Oberfläche die Festigkeit überschreitet Verschleiss – Adhäsiv/Abrasiv

Verschleiss – Adhäsiv/Abrasiv

Fressen – wenn die Schubbeanspruchung der Oberfläche die Festigkeit überschreitet Verschleiss – Adhäsiv/Abrasiv
Fressen – wenn die Schubbeanspruchung der Oberfläche die Festigkeit überschreitet Verschleiss – Adhäsiv/Abrasiv

10.610.6 ZahnfussschZahnfussschäädenden

Einteilung der Zahnfussschäden

Schäden infolge Fussbeanspruchung

Überschreiten der Bruchfestigkeit, Verformungsgrenze oder Anrissgrenze

Kann die Folge von Blockierungen z.B. infolge einer Havarie sein

Führt die Überlastung nicht zum Bruch, so kann jedoch vorher selbst bei einsatzgehärteter Verzahnung eine plastische Verformung auftreten

Überschreiten der Biegewechselfestigkeit

selbst bei einsatzgehärteter Verzahnung eine plastische Verformung auftreten Überschreiten der Biegewechselfestigkeit
selbst bei einsatzgehärteter Verzahnung eine plastische Verformung auftreten Überschreiten der Biegewechselfestigkeit
selbst bei einsatzgehärteter Verzahnung eine plastische Verformung auftreten Überschreiten der Biegewechselfestigkeit
selbst bei einsatzgehärteter Verzahnung eine plastische Verformung auftreten Überschreiten der Biegewechselfestigkeit
Kr Kr ä ä fte fte am am Zahn Zahn Wirkende Belastung Nennbelastung Ausgangspunkt ist

KrKrääftefte amam ZahnZahn

Wirkende Belastung

Nennbelastung

Ausgangspunkt ist die Nennleistung P

P =T ω= 2πnT

T =

P

P

=

ω

2 π

n

Wichtig: Für die Tragfähigkeits- berechnung massgebend ist nicht die Umfangs- sondern die auf die Zahnflanke wirkende Normalkraft!

Dimensionen: P in W, n in s -1 , T in Nm

Die Nenn-Umfangskraft wird am

F

bt

=

F

t

cosα

t

F

bn

=

F

t

cosα cos β

n

Teilkreis berechnet

t

d

t

F

= 2

T

;

wird am F bt = F t cos α t F bn = F t cos
wird am F bt = F t cos α t F bn = F t cos

KrKrääftefte amam ZahnZahn

Die Berührung am Zahn lässt sich über Zahnbreite als Linie und im Querschnitt als Punkt idealisieren

An diesem Punkt greift die Normalkraft rechtwinklig zur Flankentangentialen an

Gesamte Normalkraft setzt sich aus azimutaler und radialer Komponente zusammen

Das Moment wird über die azimutale Kraftkomponente übertragen und

definiert wesentlich den Modul M = F t · d / 2 F r F
definiert wesentlich den Modul
M = F t · d / 2
F r
F
F t
wird über die azimutale Kraftkomponente übertragen und definiert wesentlich den Modul M = F t ·

KrKrääftefte amam ZahnZahn

Kr Kr ä ä fte fte am am Zahn Zahn Kleinerer Eingriffswinkel überträgt das Moment effektiver

Kleinerer Eingriffswinkel überträgt das Moment effektiver

Bei Schrägverzahnung kommt zusätzlich axiale Kraft

Zahn sind auf Biegung und Querkraft beansprucht

Durch Drehung des Rads wandert der Berührungspunkt und der Angriffspunkt der Kräfte und auch die Zahl der eingreifenden Zähne variiert

Die Beanspruchung im Zahn verändert sich laufend und macht das Überprüfen der Dauerfestigkeit notwendig

sich laufend und macht das Überprüfen der Dauerfestigkeit notwendig → → → → Fn = Fa

Fn = Fa + Fr + Ft

sich laufend und macht das Überprüfen der Dauerfestigkeit notwendig → → → → Fn = Fa
sich laufend und macht das Überprüfen der Dauerfestigkeit notwendig → → → → Fn = Fa
Kr Kr ä ä fte fte am am Zahn Zahn Wirkende Belastung Massgeblich ist die

KrKrääftefte amam ZahnZahn

Wirkende Belastung

Massgeblich ist die Umfangskraft Ft

Übertragen wird nur eine Normalkraft

(reibungsfrei)

F =

bt

F

t

 

F

=

F

t

cos

α

t

bn

cos

α

n

cos

β

F

a

=

F tan

t

β

Für die Tragfähigkeitsberechnung bezieht man die Umfangskraft F t auf die

Zahnbreite. Für die Nennumfangskraft w tN gilt:

w tN =

F

t

b

Wichtig: Sind die Zahnbreiten von Ritzel und Rad ungleich, so ist beim breiterem Zahnrad höchstens ein Überstand von 1 mal Modul mittragend anzunehmen

tzel und Rad ungle ich, so ist beim breiterem Zahnrad höchstens ein Üb erstand von 1
tzel und Rad ungle ich, so ist beim breiterem Zahnrad höchstens ein Üb erstand von 1

KrKrääftefte amam ZahnZahn

Wirkende Belastung Massgebliche Umfangskraft Für die Tragfähigkeitsberechnung darf nicht ausschliesslich die Nennumfangskraft herangezogen werden. In Getrieben unter Betriebsbedingungen treten vielmehr zusätzliche Belastungen auf durch:

- äussere dynamische Zusatzkräfte (Betriebsfaktor K A, siehe Tabelle, VDI 2151) - innere dynamische Zusatzkräfte (Dynamikfaktor K v )

- innere dynamische Zusatzkräfte (Dynamikfaktor K v ) = K ⋅ w K A ⋅ v

= K w

K

A

v

= K

K

A

v

w

w

t

tN

F t

b

t

dynamische Zusatzkräfte (Dynamikfaktor K v ) = K ⋅ w K A ⋅ v = K
10.6 10.6 Kr Kr ä ä fte fte am am Zahnfuss Zahnfuss Wirkende Belastung Berechnung

10.610.6 KrKrääftefte amam ZahnfussZahnfuss

Wirkende Belastung

Berechnung der Zahnfussbeanspruchung

Der Nachweis der Zahnfussfestigkeit (nach DIN

3990) wird auf der Modellvorstellung aufgebaut,

dass die nominale Zahnnormalkraft am

Zahnkopf angreift

Im Zahnfuss wirken folgende Spannungen:

σ

b

=

F

by

cos

α

nF

h

F

b s

2

nF

6 cos

β

σ

d

=

F

by

sin

α

nF

b

s

nF

cos

β

τ

=

F

by

cos

α nF

b s

nF

cos

β

Biegespannung

(massgebend)

Druckspannung

Schubspannung

nF b ⋅ s nF cos β τ = F by ⋅ cos α nF b
nF b ⋅ s nF cos β τ = F by ⋅ cos α nF b

10.610.6 KrKrääftefte amam ZahnfussZahnfuss nachnach DINDIN 39903990

σ

F

=

w =

Ft

w

Ft

Y Y Y

F

β ε

m

F

n

t

b

K K K K

A

v

F

α

β

F

h 6 ⋅ F ⋅ cos α nF F m t n F = Y
h
6
F
cos
α nF
F
m
t
n
F =
Y =
by
F
2
cos β cos α
⎛ s
n
nF
⎟ cos
α
n
m
n ⎠
Y
Schrägenfaktor für Einfluss der Schrägung auf Lastverteilung
β
Y
= 1 ε
ε
α
Lastanteilfaktor Umrechnung Kraftangriff am Zahnkopf auf
den äusseren Einzeleingriff

10.610.6 KrKrääftefte amam ZahnfussZahnfuss nachnach DINDIN 39903990

fte am am Zahnfuss Zahnfuss nach nach DIN DIN 3990 3990 Y = ε σ FD
fte am am Zahnfuss Zahnfuss nach nach DIN DIN 3990 3990 Y = ε σ FD

Y =

ε

σ

FD max

σ

FE max

=

P

et

ε

α

P

et

3990 3990 Y = ε σ FD max σ FE max = P et ε α

P et

3990 Y = ε σ FD max σ FE max = P et ε α P

Lastanteilfaktor Umrechnung Kraftangriff am Zahnkopf auf den äusseren Einzeleingriff

σ FE max = P et ε α P et P et Lastanteilfaktor Umrechnung Kraftangriff am

10.610.6 KrKrääftefte amam ZahnfussZahnfuss nachnach DINDIN 39903990

σ

F

=

w =

Ft

w

Ft

Y Y Y

F

β ε

m

F

n

t

b

K K K K

A

v

F

α

β

F

K

K

α

F β

F

Stirnlastverteilungsfaktor: für ungleichmässiges Tragen von zwei im Eingriff befindlichen Zähnen

Breitenlastverteilungsfaktor: für den Zahnfuss für ungleichmässiges Tragen über der Zahnbreite

befindlichen Zähnen Breitenlastverteilungsfakt or: für den Zahnfuss für ungleichmässiges Tragen über der Zahnbreite
befindlichen Zähnen Breitenlastverteilungsfakt or: für den Zahnfuss für ungleichmässiges Tragen über der Zahnbreite
10.610.6 KrKrääftefte amam ZahnfussZahnfuss nachnach DINDIN 39903990
10.610.6 KrKrääftefte amam ZahnfussZahnfuss nachnach DINDIN 39903990

10.610.6 KrKrääftefte amam ZahnfussZahnfuss nachnach DINDIN 39903990

Dimensionieren gegen zulässige Zahnfussspannung

σ σ =

F

FP

σ F lim

S F min

Y K

S

FX

Y

S

K

FX

Zahnfusskerbfaktor: berücksichtigt die Ausrundung des Zahnfusses Grössenfaktor: Veränderung der Dauerfestigkeit mit zunehmender Zahngrösse

die Ausrundung des Zahnfusses Grössenfaktor: Veränderung der Dauerfestigkeit mit zunehmender Zahngrösse
die Ausrundung des Zahnfusses Grössenfaktor: Veränderung der Dauerfestigkeit mit zunehmender Zahngrösse
die Ausrundung des Zahnfusses Grössenfaktor: Veränderung der Dauerfestigkeit mit zunehmender Zahngrösse

10.610.6 ZahnflankenbeanspruchungZahnflankenbeanspruchung nachnach DINDIN

39903990

σ

H

=

w Ht

i + 1

d i 1
d
i
1

Z Z Z Z Z

H

E

ε β

B

Hertzsche Pressung im Wälzpunkt

w =

Ht

K

K

K

K

d

1

A

v

α

H β

H

F

t

b

K K K K

A

v

H

α

H

β

Umfangskraft pro Zahnbreite

Betriebsfaktor / Anwendungsfaktor Dynamikfaktor (innere Dynamik)

Stirnlastverteilungefaktor (Einzel / Doppeleingriff)

Breitenlastverteilungsfaktor

Teilkreisdurchmesser des Antriebsrads

Stirnlastverteilungefaktor (Einzel / Doppeleingriff) Breitenlastverteilungsfaktor Teilkreisdurchmesser des Antriebsrads
Stirnlastverteilungefaktor (Einzel / Doppeleingriff) Breitenlastverteilungsfaktor Teilkreisdurchmesser des Antriebsrads

10.610.6 ZahnflankenbeanspruchungZahnflankenbeanspruchung nachnach DINDIN

39903990

Breitenlastverteilungsfaktor

K

H β

=

f

z

q

max

=

q

m

f

z 0

K H β = f z q max = q m f z 0 F β
K H β = f z q max = q m f z 0 F β

F

β

y

K H β = f z q max = q m f z 0 F β

f

q

z

m

wirksame Berührlinienabweichung Zahnpaarverformung mittlere Streckenlast auf Zahnflanke

max = q m f z 0 F β y f q z m wirksame Berührlinienabweichung

10.610.6 ZahnflankenbeanspruchungZahnflankenbeanspruchung nachnach DINDIN

39903990

F i + 1 σ t = K K K K Z Z Z Z
F
i + 1
σ
t
=
K K K
K
Z Z Z Z Z
H
A
v
H
α
H
β
H
E
ε β
B
bd
i
1

Z

Z

Z

Z

Z

H

E

ε

β

B

Zonenfaktor Umrechnung Krümmungen

vom Teil- auf Betriebswälzkreis − 1 ⎡ 2 2 ⎤ ⎛ 1 − ν 1
vom Teil- auf Betriebswälzkreis
1
2
2
⎛ 1 −
ν
1 −
ν
1
2
= ⎢
π
+
Materialfaktor
E
E
1
2
= cos
β
Überdeckungsfaktor
Schrägenfaktorwirksame Berührlinienabweichung

Einzeleingriffsfaktor zur Umrechnung der Krümmungen auf den inneren Einzeleingriffspunkt

Berührlinienabweichung Einzeleingriffsfaktor zur Umrechnung der Krümmungen auf den inneren Einzeleingriffspunkt
Berührlinienabweichung Einzeleingriffsfaktor zur Umrechnung der Krümmungen auf den inneren Einzeleingriffspunkt

10.610.6 ZahnflankenbeanspruchungZahnflankenbeanspruchung nachnach DINDIN

39903990

σ =

HP

K

K

Z

Z

L

HX

R

V

σ H lim

S H min

K K

L

HX

Z Z

R

V

zul. Hertzsche Pressung

Schmierstofffaktor Grössenfaktor Rauhigkeitsfaktor (steigt mit Rauhigkeit) Geschwindigkeitsfaktor (steigt mit Umfangsgeschwindigkei

Grössenfaktor Rauhigkeitsfaktor (steigt mit Rauhigkeit) Geschwindigkeitsfaktor (steigt mit Umfangsgeschwindigke i
Grössenfaktor Rauhigkeitsfaktor (steigt mit Rauhigkeit) Geschwindigkeitsfaktor (steigt mit Umfangsgeschwindigke i
Grössenfaktor Rauhigkeitsfaktor (steigt mit Rauhigkeit) Geschwindigkeitsfaktor (steigt mit Umfangsgeschwindigke i

AuslegungAuslegung vonvon GetriebenGetrieben

Vorbetrachtungen

Auslegung von von Getrieben Getrieben Vorbetrachtungen T 1 ; ω 1 T 2 ; ω 2

T 1 ; ω 1

von Getrieben Getrieben Vorbetrachtungen T 1 ; ω 1 T 2 ; ω 2 Bei der
von Getrieben Getrieben Vorbetrachtungen T 1 ; ω 1 T 2 ; ω 2 Bei der

T 2 ; ω 2

Getrieben Vorbetrachtungen T 1 ; ω 1 T 2 ; ω 2 Bei der Auslegung von
Getrieben Vorbetrachtungen T 1 ; ω 1 T 2 ; ω 2 Bei der Auslegung von

Bei der Auslegung von Getrieben sind eine Vielzahl von Gesichtspunkten zu berücksichtigen

Ausgangspunkt ist die Funktion (Drehmoment