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Deutsch Schulübung

Geschichten aus dem Wienerwald

Alfred, im 1. Teil mit Valerie in einer Beziehung (Zweckbeziehung), hat auch für
sie Wetten abgeschlossen.

Unmoralisch

Zauberkönig und seine Tochter Marianne Zauberkönig hat ein


Spielwarengeschäft, seine Tochter Marianne sollte Oskar heiraten (aus
Versorgungsgründen, da Mutter von Marianne verstorben ist -> Vater will sich
nicht mehr um sie kümmern), Oskar ist Nachbar.

Auf Grund des Todes der Mutter Oskars konnte er ein Jahr lang Marianne nicht
heiraten (Trauerjahr)

Marianne ist nicht glücklich über Hochzeit, sie liebt Oskar nicht und wünscht sich
Liebe, Selbstbestimmung -> Gefühle äußern sich bei der Verlobung in den
Donauauen, dort trifft sie Alfred (in den sie sich früher gesehen und verliebt
hatte).

Sie schlagen sich in die Büsche, und danach bricht Marianne die Verlobung ab.

2. Teil
Marianne bringt ein Kind zur Welt, Alfred möchte es abtreiben lassen, weil er sich
nicht darum kümmern will, Abtreibung funktionierte nicht.

Kind wird von Alfred zu seiner Mutter gebracht, diese kümmert sich sehr
fürsorglich um das Kind.
Beziehung Alfred-Marianne

Wohnen gemeinsam in einem Zimmer, sehr ärmlichen Verhältnissen, Alfred


arbeitet bei einer Kosmetikfirma als Vertreter, nicht mehr bei Wetten weil
Marianne ihn davon abgebracht hat

Zauberkönig will nichts mehr mit seiner Mutter zu tun haben

Oskar liebt Marianne noch immer, ist ihr nicht wirklich böse, ist eher auf Alfred
böse, sieht sich als der leidende Liebhaber, das Opfer

Szene im Stephansdom – Marianne geht beichten, wird gefragt ob sie bereut das
Kind töten gehabt zu wollen, in einer wilden Ehe zu leben und ob sie bereut das
Kind gebärt zu haben.

– Egoismus (Alfred, Oskar, Zauberkönig) – keine Rücksichtname auf Andere (Opfer


von den 3 ist Marianne)
– Geringschätzung der Frauen, keine Solidarität unter den Frauen
– Bedeutung des Geldes – alle Beziehungen beruhen auf Geld oder werden durch
Geldmangel beeinträchtigt -> materielle Bedingungen beeinflussen Leben der
Personen
– Orientierungslosigkeit
Grundlage
Esoterik
Deutsch Schulübung

Religion: verweigert Trost


Vorwand für Vorurteile
Leere Form, Vertröstung
 Zeitkritik

Teil 3
Am Anfang sitzen alle in einem Heurigen, alle benebelt

Rittmeister schlägt vor ins Maxim (Nachtlokal) zu gehen, und er schlägt vor, dass
Marianne als Nackttänzerin auftritt, Valerie ist so empört dass sie weggeschickt
wird.

Die nächste Szene spielt in der Wachau, Mutter wirft Großmutter vor, Leopold
(das kind) vor das Fenster gelegt zu haben, er hat sich verkühlt (er stirbt später
daran)

Nächste Szene im 8.

Verabschiedung von Erich (Erich ist glücklich Valerie nicht mehr sehen zu
müssen)

Valerie versöhnt sich mit Alfred, Marianne mit Zauberkönig, Marianne und Oskar
(wegen dem Ende der Beziehung Alfred-Marianne)

Am Schluss Besuch bei Kind, aber Kind schon tot.

Marianne möchte Großmutter erwürgen, Alfred ist traurig dass sein Nachfahre tot
ist, nicht dass sein Sohn tot ist, weil er ihn vielleicht liebt (Egoismus!).

Am Ende erfährt man dass Oskar und Marianne heiraten würden.

Marianne kann nicht mehr, völlige Niederlage => Zusammenbruch = Kein Happy
End für Mariane!

Doppelmaßstab der Gesellschaft (Doppelmoral)

-Einerseits ist es toll wenn nackte Frauen in Bars sind, aber wenn es die eigene
Tochter ist wütend

- Vater wendet Mutter in Argumenten an, und wenn Marianne sie verwendet
unterbindet er es

Zauberkönig macht Marianne immer wieder Vorwürfe weil sie so unmoralisch sei,
legt sich aber selber überhaupt keine Schranken auf

Großmutter, als sie Leopold umbringt, rechtfertigt sich als Werkzeug Gottes, dass
nicht gesegnetes nicht gut enden soll, etc.

Auch Abtreibungsproblem wird behandelt, ist Widerspruch= Abtreibung = Sünde,


aber wenn uneheliches Kind geboren ist, dann wird es vollkommen ignoriert.
(Kirchenkritik!)
Deutsch Schulübung

Sprache:

Stück ist in Umgangssprache geschrieben, „verstümmelt“, sehr viele Klischees


=> Sprachkritik wird zu einer Kritik der Personen und der Verhältnisse

Personen

Gute und Böse sind nicht getrennt, Kleinbürger – auf gleicher Ebene wie
Zuschauer