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WANDER AKTIV FOLDER

Kraft durch Natur und Mensch


Infobüro Leutasch
6105 Leutasch
Weidach 320
Tel.: +43 (0)5 / 0880-10
Fax: +43 (0)5 / 0880-11
info.leutasch@seefeld.com
www.seefeld.com

Kraft durch Weitblick und Genuss


Infobüro Mösern/Buchen
6100 Mösern
Möserer Dorfstraße 11
Tel.: +43 (0)5 / 0880-20
Fax: +43 (0)5 / 0880-21
info.moesern@seefeld.com
www.seefeld.com

Kraft durch Ruhe und Gastlichkeit


Infobüro Reith
6103 Reith
Römerstr. 52
Tel.: +43 (0)5 / 0880-30
Fax: +43 (0)5 / 0880-31
info.reith@seefeld.com
www.seefeld.com

Kraft durch Bewegung und Stärke


Infobüro Scharnitz
6108 Scharnitz
Innsbruckerstr. 282
Tel.: +43 (0)5 / 0880-40
Fax: +43 (0)5 / 0880-41
info.scharnitz@seefeld.com
www.seefeld.com

Kraft durch Lebenslust und Flair WANDER AKTIV FOLDER


6100 Seefeld
Klosterstraße 43 Wanderungen, Mountainbike Routen und Wissenswertes
Tel.: +43 (0)5 / 0880-50 zur Olympiaregion Seefeld
Fax: +43 (0)5 / 0880-51
region@seefeld.com
www.seefeld.com

Impressum
Herausgeber und Medieninhaber: Olympiaregion Seefeld
Konzeption und Satz: Werberaum, Innsbruck
Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH www.seefeld.com, region@seefeld.com, Tel. +43 (0)5 08800 www.seefeld.com, region@seefeld.com, Tel. +43 (0)5 08800
Fotos: Olympiaregion Seefeld, Draxl, Hiltpolt, Holzknecht, Zak
Alle Angaben ohne Gewähr. Vorbehaltlich Änderungen, Satz- und Druckfehler. Stand: 01/2009
MÖSERN MÖSERN
EINLEITUNG LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD EINLEITUNG
BUCHEN BUCHEN

Liebe Wanderer und Mountainbiker!

Eingebettet in die Gebirgszüge des Wettersteins, des Alpenparks Karwendel


und dem Landschaftsschutzgebiet Wildmoos, ist das nach Süden hin geöff-
nete Hochplateau das ideale „Basislager“ für alle passionierten Wanderfreunde
und Mountainbike-Begeisterten Egal ob man mit der Familie eine gemütliche
Almwanderung plant, einfach bei romantischen Spaziergängen entspannen
möchte oder sogar den Gipfelsieg anstrebt: Auf den mehr als 650 Wander-
kilometern der Olympiaregion Seefeld findet jeder seinen ganz persönlichen
Kraftplatz. Aber auch für Mountainbiker ist die einmalige Naturlandschaft des
Hochplateaus mit ihren Gipfeln und Tälern wie geschaffen. 178 Kilometer
nach dem Tiroler Mountainbike Modell genehmigte Forstraßen und Wege er-
möglichen „freie Fahrt“ für Mountainbiker nahezu bis zu den Berggipfeln. Ab-
gerundet wird das tolle Angebot durch regionsweit über 60 bewirtschafteten
Almen und Hütten.

Beschreibung

Wir haben für Sie ein tolles Wander- und Mountainbikenetz durch die ganze
Olympiaregion Seefeld ausgearbeitet.
Alle hier erläuterten Wege werden regelmäßig gewartet, sind beschildert und
markiert. Bitte folgen Sie nur den gekennzeichneten Wegen, hinterlassen Sie
keine Abfälle und gehen sie mit unserer Natur sorgfältig um.

Im Folgenden werden die wichtigsten Wanderwege und Mountainbike Rou-


ten beschrieben. Die Wegnummern finden Sie sowohl auf der Wander- und
Mountainbikekarte als auch auf den Schildern im Gelände. Die Einteilung der
Wanderwege erfolgt nach Gehzeit und Schwierigkeitsgrad unterteilt in Spa-
ziergänge, Halbtageswanderungen, Tageswanderungen und Gipfelbesteigun-
gen. Die Mountainbike-Routen sind in leichte, mittel-schwierige und schwie-
rige Touren unterteilt. In der Karte sind die Schwierigkeitsgrade zusätzlich
besonders gekennzeichnet.

Die Wander- und Mountainbikekarte ist um € 6,90 in allen Informationsbüros


der Olympiaregion Seefeld erhältlich.

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MÖSERN MÖSERN
EINLEITUNG LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD EINLEITUNG
BUCHEN BUCHEN

Inhalt: Mehr über die Region erfahren – Geschichte, Natur und Kultur 81
Kneippanlagen 82
Leutasch 88
Einleitung 3 - Leutascher Geisterklamm – Im Reich des Klammgeistes
- Wander ABC 6 - Ludwig Ganghofer
- Pfarrkirche zur Hl. Maria Magdalena in Oberleutasch
- Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer in Unterleutasch
- Weidachsee
Die Region zu Fuß entdecken 9 Mösern / Buchen 96
- Spazierwege 10 - Möserer Kirche Maria Heimsuchung
- Halbtagestouren 23 - Kalvarienberg
- Tagestouren 38 - Friedensglocke
- Gipfelbesteigungen 48 - Historische Zäune
- Möserer See
- Wildmoossee und Lottensee – Naturphänomene
Reith 104
Die Region mit dem Rad erkunden 57 - Pfarrkirche St. Nikolaus
- leichte MTB-Routen 58 - Bienenlehrpfad
- mittel-schwierige MTB-Routen 63 - Kulturwanderweg
- schwierige MTB-Routen 70 Scharnitz 110
- Porta Claudia
Seefeld 114
- Seekirchl
- Pfarrkirche St. Oswald
- Seefelder Waldfriedhof
- Seefelder Kreuzweg
- Ablasssee – Namensgeber des Seekirchls
- Wildsee
- Kaltwassersee – Rosshütte

Liste der Ausflugsziele, Almen/Hütten & Alpengasthöfe 122


Wanderkarte, Kontakte, Impressum 124

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MÖSERN MÖSERN
EINLEITUNG LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD EINLEITUNG
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Wander ABC
Schuhe mit Profilsohle, Windbekleidung, Regenschutz, Brotzeit und Obst,
Alpines Notsignal (S.O.S.) Trinkflüssigkeit.
Sollten Sie auf einer Wanderung in Notlage geraten und Hilfe beanspruchen,
so geben Sie das Alpine Notsignal: Innerhalb einer Minute 6 Mal in regelmä- Für Tageswanderungen
ßigen Abständen ein Zeichen senden. Nach einer Pause wiederholen Sie den Tageswanderungen sollten möglichst früh begonnen werden, da die Mittags-
Ablauf und setzen dies fort, bis eine Antwort erfolgt. Die Zeichen können hör- hitze teilweise die Wanderung schwieriger macht. Alle unter diesem Begriff
bar (lautes Rufen, Pfeifen, usw.) und / oder sichtbar (weißes Tuch, Taschen- eingeordneten Wege können starke Steigungen aufweisen, erfordern etwas
lampe, Spiegelung, usw.) sein. Kondition und teilweise Trittsicherheit. Ausrüstung: feste knöchelhohe Wan-
derschuhe mit Profilsohle, gute Windbekleidung, Regenschutz, ausreichend
Alpin-Notruf Proviant für mindestens 2 Mahlzeiten, Obst, 1 Liter Trinkflüssigkeit pro Person
Bei Notfällen erreichen Sie den Alpin-Notruf unter Tel. 140 oder und Verbandszeug.
+ 43 / 512 / 140.
Für Gipfelbesteigungen
Haftung Alle unter diesem Begriff eingeordneten Wege und Gipfel erfordern alpine Er-
Die Teilnahme an den geführten Wanderungen erfolgt auf eigene Gefahr. fahrung, Kondition, unbedingte Trittsicherheit, teilweise Schwindelfreiheit. Mit
Kletterstellen muss gerechnet werden. Ausrüstung: Vor allem gutes Schuh-
Öffentliche Busse werk, warme Bekleidung, ausreichend Proviant und Trinkflüssigkeit, Ver-
Regionsbustickets für die gesamte Dauer Ihres Urlaubsaufenthaltes sind in bandszeug, Taschenlampe, Regenschutz, Kenntnisse über die Wetterlage.
den Informationsbüros um € 10,- erhältlich. Sämtliche Ausgangspunkte sind Frühzeitiger Start der Tour.
mit dem Bus problemlos erreichbar. Auskünfte über den Zustand der Wander- und Bergwege und eventuelle Sper-
ren, sowie Öffnungszeiten und Nächtigungsmöglichkeiten der Hütten und
Sicher ist sicher Berggasthöfe erhalten Sie in den Informationsbüros.
Vorausschauende Biker fahren mit Köpfchen - und Helm!
Wandernadel
Voraussetzungen und empfohlene Ausrüstung In allen Infobüros liegen kostenlose Stempelpässe zum Erwerb der versch.
Für Spaziergänge Abzeichen auf. Nach Vorlage der von Ihnen erwanderten Stempel erhalten
Alle unter diesem Begriff eingeordneten Wege sind vollkommen gefahrlos be- Sie, je nach erreichter Punktezahl, eine Wandernadel in Gold, Silber, Bronze
gehbar, Schwindelfreiheit ist nicht notwendig, die Wege können leichte Stei- (Unkostenbeitrag € 1,90 / Nadel mit Regionsgästekarte).
gungen aufweisen. Ausrüstung: gute rutschfeste Halbschuhe mit Profilsohle,
Windbekleidung, Regenschutz.

Für Halbtageswanderungen
Alle unter diesem Begriff eingeordneten Wege weisen teilweise größere Stei-
gungen auf, sind jedoch gefahrlos begehbar. Ausrüstung: feste, knöchelhohe

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DIE REGION ZU
FUSS ENTDECKEN
Von gemütlichen Gehwegen in
anspruchsvolle Höhen

10
SPAZIERWEGE
23
HALBTAGESTOUREN
38
TAGESTOUREN
48
GIPFELBESTEIGUNGEN

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MÖSERN MÖSERN
SPAZIERWEGE LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD SPAZIERWEGE
BUCHEN BUCHEN

Rund um den Weidachsee (Seerundgang) / Weg Nr. 3 Runst / Weg Nr. 9

Strecke: von Leutasch / Weidach rund um den See Strecke: Leutasch / Kirchplatzl – Lehner
Gehzeit: ca. 50 Minuten Gehzeit: ca. 30 Minuten
Am Forellenhof in Weidach links entlang des Seeufers, es folgt ein kurzer An- Dieser Weg führt am Fuße der Gehrenspitze dem Wiesenrand entlang von
stieg bis oberhalb des Bruthauses. Sie halten sich aber rechts und gehen Kirchplatzl bis Gasse und dort hinter der Bäckerei weiter bis Lehner. Von hier
wieder absteigend zum Seeufer und zurück zum Forellenhof. aus kann man den Weg nach Unterleutasch fortsetzen.

Achweg Obern – Ahrn / Weg Nr. 5 Gasse – Reindlau / Weg Nr. 9 und 35

Strecke: Leutasch / Obern (Brücke) – Ahrn Strecke: Leutasch / Gasse – Lehner – Reindlau
Gehzeit: ca. 2 Stunden Gehzeit: ca. 1 Stunde
In Obern ab der Brücke geht es der Ache entlang, vorbei an den Ortstei- Hinter der Bäckerei im Ortsteil Gasse folgen Sie dem Runstweg bis Lehner.
len Platzl, Aue und Kirchplatzl. Beim Alpenbad vorbei, spazieren Sie nach Dort können Sie entweder links über die Lehnerweide durch den Wald oder
Weidach und von dort bis nach Ahrn. Hier gibt es auch die Möglichkeit den rechts über die Felder nach Reindlau spazieren.
Spaziergang weiter bis nach Unterleutasch fortzusetzen.

Höhenpromenade / Weg Nr. 31


Burggraben – Ahrn / Weg Nr. 5
Strecke: Leutasch / Kirchplatzl – Gasse
Strecke: Leutasch / Burggraben – Unterkirchen – Lochlehn – Reindlau – Gehzeit: ca. 50 Minuten
Puitbach – Ahrn Im Ortsteil Kirchplatzl führt der Weg hinter dem Ganghofer-Museum leicht an-
Gehzeit: ca. 2 Stunden steigend durch Wald und Latschen mit herrlichem Ausblick auf das Leutasch-
Beim Gasthof zur Mühle in Burggraben folgen Sie dem Forstweg, vorbei an tal nach Gasse. Dort mündet er in den Weg Nr. 9 (Runst).
den einzelnen Weilern, dem Waldrand und der Ache entlang bis Ahrn. Ab
hier haben Sie die Möglichkeit den Spaziergang weiter bis nach Oberleutasch
fortzusetzen.

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MÖSERN MÖSERN
SPAZIERWEGE LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD SPAZIERWEGE
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Unterer Wiesenweg / Weg Nr. 32 Wildmoos – Fludertal / Weg Nr. 34, 49, 3

Strecke: Leutasch / Kirchplatzl – Klamm Strecke: Katzenkopf (Bergstation Kreithlift) – Wildmoos


Gehzeit: ca. 40 Minuten Gehzeit: ca. 1 Stunde
In Kirchplatzl bei der Auffahrt zur Oberen Wiese geht es links durch ein kleines Von der Bergstation des Kreithliftes ausgehend folgen Sie zunächst leicht ab-
Tal bis Plaik und Klamm. wärts der Piste bis Sie bald nach rechst abzweigen und über den Steckenweg
und das Fludertal nach Wildmoos gelangen. Dieser Weg stellt die Verbindung
zwischen dem Katzenkopf und dem Rundweg Mösern-Wildmoos dar.

Oberer Wiesenweg / Weg Nr. 33

Strecke: Leutasch / Kirchplatzl – Klamm Durchs Katzenloch / Weg Nr. 24


Gehzeit: ca. 40 Minuten
In Kirchplatzl führt der Weg beim Gasthof Kühtaierhof und Gasthof Birkegg Strecke: Leutasch / Moos – Katzenloch – Buchen
vorbei durch lichte Lärchenbestände und über Wiesen nach Klamm. Gehzeit: ca. 1 Stunde
Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Am Haus Isabella in Moos beginnt ein leichter Anstieg und führt weiter
durchs Katzenloch bis Buchen. Rechts vorbei an der Abzweigung Muggen-
Liftweg / Weg Nr. 34 moos, dann links vorbei an der Abzweigung Rappental. Anschließend wieder
rechts vorbei an der Abzweigung Richtung Buchner Höhe und dann links vor-
Strecke: Leutasch / Weidach – Katzenkopf (Bergstation Kreithlift) bei an der Abzweigung Richtung Rauthhütte.
Gehzeit: ca. 1 Stunde 2. 50 m nach der Straßenkreuzung zum Parkplatz Rauthhütte biegen Sie links
Beim Hotel Kristall folgen Sie dem ansteigenden Weg zum Katzenkopf. Über ab und folgen leicht ansteigend dem Weg durchs Rappental bis zur Einmün-
die Schiabfahrt und vorbei an der Sommerrodelbahn geht es weiter durch den dung in den Katzenlochweg.
Wald bis zur Bergstation des Kreithliftes am Katzenkopf.

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MÖSERN MÖSERN
SPAZIERWEGE LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD SPAZIERWEGE
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Bienenlehrpfad / Weg Nr. 14

Strecke: Reith / Kneippanlage St. Florian in Reith –


Bienenhotel – Ichthyolwerk
Gehzeit: ca. 45 Minuten
Den 10 Schautafeln folgend über den Reither Waldweg, beginnend bei der
Kneippanlage St. Florian, vorbei am Kaltwasserbach bis zum Niederbach und
dem Ichthyolwerk.
Mehr Informationen zum Bienenlehrpfad und dem Bienenhotel finden Sie un-
ter Wissenswertes / Reith ab Seite 105.

Friedenswanderweg Kulturwanderweg Reith

Strecke: Mösern / Parkplatz Seewaldalm – Möserer See – Friedensglocke Strecke: Reith / Informationsbüro – Sonnrainweg – Musikpavillon – Reither
Gehzeit: ca. 90 Minuten Pfarrkirche – Unsere Frau – Kapelle zum Hl. Magnus – Gasthof Hirschen –
Über 7 Stationen geht es von Mösern zum und rund um den Möserer See, Riesenhaus – Informationsbüro Reith
dann in Richtung Hotel Tyrol zum Gasthof Menthof und weiter zum Möserer Gehzeit: ca. 1 Stunde
Kirchl. Die Wanderung endet bei der Friedensglocke. Den Kulturdenkmälern Reiths folgend führt der Weg nach Leithen und wie-
Mehr Informationen zur Friedensglocke und den Stationen des Friedens­weges der retour. Mehr Informationen zum Kulturwanderweg und den einzelnen
finden Sie unter Wissenswertes / Mösern ab Seite 98. Stationen finden Sie unter Wissenswertes / Reith ab Seite 106.

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SPAZIERWEGE LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD SPAZIERWEGE
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Auf die Porta Claudia Teufelslochklamm / Weg Nr. 56

Strecke: Scharnitz / Infobüro – Kalvarienberg – Porta Claudia – Strecke: Scharnitz / Infobüro – Hinterautalstraße – Teufelslochklamm
Malegg – Infobüro Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden
Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Vom Infobüro aus über die Brücke, vor der Kirche links abbiegen und der
Vom Infobüro aus über die Brücke, nach dem Café Charly rechts abbiegen Hinterautalstraße bis zum Haus Taxi Mair folgen. Dort biegen Sie rechts ab
und der Straße bis zur Abzweigung Kalvarienberg folgen. Nach einem kurzen und folgen der Fahrstraße, bis Sie zu einer leicht ansteigenden Forststraße
Anstieg vorbei an einer kleinen Kapelle und weiter zu der Ruine der ehema- kommen. Dieser folgen Sie bis zur Abzweigung „Teufelslochklamm“. Weiter
ligen Porta Claudia. Zurück nach Scharnitz gehen Sie neben dem Flusslauf geht es auf einem gut markierten Steig über die Teufelslochklamm bis zum
der Isar. Mehr Informationen über die Entstehung der Porta Claudia erhalten unteren Kreidegraben.
Sie im Infobüro. Von dort Abstieg auf dem Forstweg Richtung Hinterautal, vorbei an der Schar-
nitzer Alm, entlang der Isar wieder retour über den Isarsteig oder über die
Fahrstraße nach Scharnitz.

Zur Adlerkanzel / Weg Nr. 27

Strecke: Scharnitz / Infobüro – Platt – Adlerkanzel Karwendelklammsteig / Weg Nr. 27


Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden
Vor dem Infobüro links hinauf bis zum Bahnübergang. Nach dem Übergang Strecke: Scharnitz / Infobüro – Hinterautalstraße – Karwendelsteg
zweigen Sie links ab zwischen den Häusern dem Plattsteig folgend bis zur Gehzeit: ca. 1 ½ bis 2 Stunden
Weggabelung. Von dort folgen Sie dem markierten Steig in Serpentinen – teil- Vom Infobüro über die Brücke, vor der Kirche links abbiegen und der Hin-
weise steil – hinauf bis zum Aussichtspavillon „Adlerkanzel“. Herrlicher Pano- terautalstraße folgen bis zum Schotterwerk Gaugg. Nach dem Schotterweg
ramablick über das gesamte Dorf. Rückweg auf gleicher Strecke. zweigt links ein kleiner Steig ab. Hier gehen Sie dem Steig folgend entlang
der Karwendelklamm bis zur Forststraße Richtung Karwendel. Von hier haben
Sie die Möglichkeit weiter zur Birzlkapelle oder auf dem Fahrweg wieder zu-
rück nach Scharnitz zu wandern. Eine weitere Möglichkeit wäre es, über den
Karwendelsteg zum Gasthof Wiesenhof und wieder retour nach Scharnitz zu
gehen (siehe Beschreibung Halbtageswanderung).

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MÖSERN MÖSERN
SPAZIERWEGE LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD SPAZIERWEGE
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Zur Scharnitzer Alm, Gasthof Wiesenhof / Weg Nr. 57 Gießenbach / Weg Nr. 18, 19, 6

Strecke: Scharnitz / Infobüro – Scharnitzer Alm – Gasthof Wiesenhof Strecke: Scharnitz / Kirche – Hirlanda-Ellmann-Weg – Gießenbach
Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Gehzeit: ca. 1 ½ Stunde
Vom Infobüro aus über die Isarbrücke, dann vor der Kirche links abzweigend Gegenüber der Kirche (zwischen Brunnerhof und Frankenhof) spazieren Sie
der Hinterautalstraße entlang bis zum Haus Taxi Mair. Dort biegen Sie rechts den Hirlanda-Ellmann-Weg bis Sie zu einer kleinen Brücke kommen. Vor der
ab, folgen der Fahrstraße bis zum Beginn des Forstweges. Weiter geht es bis Brücke links dem Gießenbach entlang, folgen Sie dem sonnigen Spazierweg
zur Abzweigung Isarsteig (Nr.57). Vom Isarsteig gelangen Sie dann auf den bis Sie zu einer Brücke kommen. Nach der Überquerung können Sie entweder
Nederweg, nach ca. 5 Mintuen kommen Sie dann zur Scharnitzer Alm. Von links weiter bis zum Ortsteil Gießenbach zum Gasthof Ramona laufen, oder
der Scharnitzer Alm gehen Sie weiter auf dem Nederweg taleinwärts bis auf Sie halten sich rechts und wandern nach Scharnitz zurück. In Gießenbach
Höhe des Gasthofes Wiesenhof, von wo ein kleiner Steig rechts abzweigt. Sie angelangt, überqueren Sie die Hauptstraße Richtung Bahnhof und können
überqueren auf einem kleinen Steg die Isar und gelangen nach einem kurzen dann links auf einen Steig dem Bahndamm entlang wieder nach Scharnitz
Anstieg zum Gasthof Wiesenhof! Zurück nach Scharnitz über die Fahrstraße zurück wandern.
entlang der Isar.

Plattsteig
Mittenwald / Weg Nr. 21 und 58
Strecke: Scharnitz / Infobüro – Plattsteig – Birzlkapelle
Strecke: Scharnitz / Infobüro – Mittenwald Gehzeit: ca. 1 Stunde
Gehzeit: ca. 2 Stunden Vor dem Infobüro folgen Sie der leicht ansteigenden Straße bis über den
Gegenüber dem Infobüro gehen Sie der Isar entlang zum Ortsende. Dort über- Bahnübergang, dann links abzweigen, zwischen den Häusern dem Plattsteig
queren Sie links die Brücke und wandern weiter in Richtung Mittenwald. Bei entlang. Bei der ersten Abzweigung rechts dem Plattsteig in Richtung Birzlka-
einer Weggabelung halten Sie sich rechts und spazieren der Isar entlang bis pelle folgen. Etwa nach einer halben Stunde haben Sie die Möglichkeit rechts
zur Riedbodenalm (nicht bewirtschaftet). Nach Scharnitz zurück geht es dann abzubiegen und über den Ortsteil Inrain nach Scharnitz zurückzukehren. An-
entlang eines schattigen Spazierweges über die Almböden. sonsten können Sie über einen steil ansteigenden Waldweg weiter bis zur
Birzlkapelle gehen (Wegbeschreibung auch unter Halbtagswanderungen).

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MÖSERN MÖSERN
SPAZIERWEGE LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD SPAZIERWEGE
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Rund um den Wildsee (Seepromenade) / Weg Nr. 4

Strecke: Seefeld / Innsbrucker Straße (Fußgängerzone)


Gehzeit: ca. 30 Minuten
Beim Dorfplatz Seefeld folgen Sie der Fußgängerzone in Richtung Süden.
Am Ende der Fußgängerzone beginnt der Weg Nr. 4 und führt am Gehsteig In Richtung Mösern (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 4
entlang. Beim Hotel Bergland rechts abbiegen und nach ca. 100 m links der
Straße am See entlang bis zum Café Wildsee. Dort führt der Weg durch den Strecke: Seefeld / Seekirchl – WM-Halle – Sprungschanze – retour
Wald nach links und durch das naturgeschützte Hochmoor zurück auf die Gehzeit: ca. 30 Minuten
Seepromenade. Dort am Hotel Seespitz vorbei zurück in die Fußgängerzone. Nach dem Seekirchl rechts hinter den Tennishallen und dem Waldstadion
vorbei (2) in den Wald. Nach ca. 1,5 km links über die Straße auf den Ver-
bindungsweg zu Nr. 4. Am Waldrand wieder zurück, an der Olympia-Sprung-
schanze vorbei, zum Seekirchl.
Römerweg / Weg Nr. 4 und 6

Strecke: Seefeld / Seepromenade – Rosshütte – Schlossberg –


Karwendelweg – Seefeld Vom Pfarrhügel zum idyllischen Seefelder Wildsee
Gehzeit: ca. 45 Minuten
Vom Parkplatz Wildsee entlang der Seepromenade (Nr. 4) bis hinter das Strand- Strecke: Informationsbüro Seefeld – Pfarrhügel – Seefelder Wildsee
bad folgend, dann nach links über die Innsbrucker Straße und den Bahnsteig Gehzeit: ca. 1 Stunde
auf Weg Nr. 6. Der Weg führt am östlichen Ortsrand von Seefeld entlang bis Von der Seefelder Pfarrkirche St. Oswald aus - gleich gegenüber dem Infobüro
kurz vor die Talstation der Standseilbahn Rosshütte. Folgen Sie der Überfüh- Seefeld - über den Pfarrhügel zum Steinkreis und links zum Wildsee hinunter.
rung der Umfahrungsstraße und von dort oberhalb der Straße auf einem teil- Weitere Informationen zum Pfarrhügel und dem Steinkreis finden Sie unter
weise steil angelegtem Steig in nördlicher Richtung bis zum Schlossberg. Wissenswertes / Seefeld ab Seite 119.

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MÖSERN MÖSERN
SPAZIERWEGE LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD HALBTAGESTOUREN
BUCHEN BUCHEN

Leutasch – Seefeld / Weg Nr. 1

Strecke: Leutasch / Kreithkapelle – Neuleutasch – Triendlsäge – Seefeld


Gehzeit: ca. 2 Stunden
Bei der Kreithalm folgen Sie links ansteigend dem Weg Nr. 1 vorbei an der Ab-
zweigung zum Wurzelsteig, bis Sie zur Straße von Leutasch nach Seefeld ge-
langen. Nach der Straßenüberquerung links ein kurzes Stück der Bodenstraße
entlang, bis Sie rechts wieder auf dem Wanderweg nach Neuleutasch abbie-
gen und erneut die Straße queren. Diesem folgen bis in Unterkelle nochmals
die Straße überquert werden muss, um bergab zur Triendlsäge zu gelangen.
Von dort haben Sie mehrere Möglichkeiten nach Seefeld zu gelangen – ent-
weder dem Fahrweg entlang bis zum Birkenlift oder über den Wanderweg Nr.
66 nach Unterseefeld.

Leutascher Geisterklamm – Im Reich des Klammgeistes

Triendlsäge (Rundwanderung) / Weg Nr. 64, 65, 67, 68 Strecke: Leutasch / Schanz, Parkplatz Leutascher Geisterklamm –
Leutascher Geisterklamm – Mittenwald
Strecke: Seefeld / Wettersteinstraße / Geigenbühel – Triendlsäge – retour Gehzeit: Klammgeistweg: ca. 1 ½ Stunden, Koboldpfad: ca. 1 Stunde,
Gehzeit: ca. 1 Stunde Wasserfallweg: ca. 15 Minuten
Hinter den Hotels Seelos und Hochland vorbei auf den oberen Geigenbühel- Auf dem Wasserfallsteig (500 m Länge) erreicht man nach einem ca. 500 m
weg (68), der in die Geigenbühelstraße mündet. Dieser links bergan folgend langen Fußweg von einer Brücke am Ortseingang von Mittenwald aus die
und weiter auf Wanderweg 68 über die Klammbachbrücke und auf kurzem Klamm. Ein nur drei Meter über dem Wasser erbauter Steig führt zu dem
Straßenstück nach rechts zum Gasthof Triendlsäge. Zurück ins Dorf auf Weg gewaltigen 23 m hohen Wasserfall (Eintrittsgebühr). Parkplätze sind am Orts-
Nr. 67 und direkt am Hotel Alpina vorbei auf dem unteren Geigenbühelweg eingang von Mittenwald vorhanden. Wichtiger Hinweis: Der enge Klammsteg
(65) oder zurück durch den Kesselwald auf Weg Nr. 1. Dieser führt über die ist leider nicht für Kinderwägen und Hunde geeignet. Fahrräder dürfen Sie auf
Kurhotelpromenade nach Unterseefeld. Man kann aber auch gegen Ende des keinem Abschnitt der Geisterklammwege zwischen Leutascher Parkplatz und
Anstiegs rechts auf den Panoramaweg (65) abzweigen und vorbei am Hotel Mittenwalder Klammkiosk verwenden. Wir bitten im Sinne eines genüsslichen
Alpina über den unteren Geigenbühelweg (65) ins Zentrum zurück kommen. Klammerlebens um die Einhaltung dieser Gebote.
Weitere Informationen zur Leutascher Geisterklamm finden Sie unter Wissens-
wertes / Leutasch ab Seite 90.

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MÖSERN MÖSERN
HALBTAGESTOUREN LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD HALBTAGESTOUREN
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Ganghoferweg im Gaistal

Strecke: Leutasch / Parkplatz Salzbachbrücke – Gaistalalm – Tillfußalm


Gehzeit: ca. 3 Stunden
Der Weg beginnt beim Parkplatz Salzbach. Nach ca. 200 m und einem an-
fangs kurzen Anstieg folgt ein gemütlicher, verkehrs- und staubfreier Weg, Wettersteinhütte – Wangalm / Weg Nr. 9
unterhalb der Hämmermoosalm vorbei zur Gaistalalm und weiter Tillfußalm,
die sich unterhalb des Jagdhaus „Hubertus“ befindet. Strecke: Leutasch / Klamm – Wettersteinhütte – Wangalm –
Weitere Informationen zu Ludwig Ganghofer und zum Ganghofermuseum fin- Hämmermoosalm
den Sie unter Wissenswertes / Leutasch ab Seite 91. Gehzeit: ca. 4 Stunden
Vom Parkplatz Stupfer geht es zuerst ca. 400 m steil bis zum Weg Nr. 9.
Diesem folgen Sie nun bis zur Wettersteinhütte und zur Wangalm. Über den
wurzigen Steig erreicht man die Hämmermoosalm und wandert von dort zu-
Ahrn – Hochfluder – Weidach / Weg Nr. 18, 39, E4, 01 rück zum Ausgangspunkt.

Strecke: Leutasch / Emmat – Hoher Sattel – Hochfluder – Weidach


Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden
Von Ahrn dem Weg folgend bis zum Hohen Sattel. Auf der Anhöhe folgen Sie Rauthhütte / Weg Nr. 8 (von Obern, Moos und Klamm)
rechts dem Steig zur Hohen Fluder, dem höchsten Punkt unserer Tour. Von oder Weg Nr. 99 von Buchen
dort geht es leicht abwärts nach Weidach.
Strecke: Leutasch / Öfen oder Obern oder Buchen – Rauthhütte
Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden
Es bestehen 4 Aufstiegsmöglichkeiten:
Neuleutasch – Wildmoos / Weg Nr. 40 1. Von Obern wandern Sie vorerst leicht und in weiterer Folge stärker
ansteigend bis zur Rauthhütte.
Strecke: Neuleutasch – Wildmoosalm 2. Über den Kalvarienberg in Klamm gehen Sie durch Wald bis Einmündung in
Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden den Weg von Obern zur Rauthhütte.
Bei den Schleppliften Neuleutasch folgen Sie dem leichten Anstieg zur Schil- 3. Vom Parkplatz Rauthhütte folgen Sie dem Weg rechts durch Wald, bis
tenwiese und gehen durch den Wald weiter bis nach Wildmoos. Dort befinden dieser in den Weg von Obern zur Rauthhütte in Moos einmündet.
sich die Wildmoosalm und die Ferienkolonie Wildmoos. 4. Vom Katzenloch bei Buchen folgen Sie dem Steig bis zur Rauthhütte.

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MÖSERN MÖSERN
HALBTAGESTOUREN LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD HALBTAGESTOUREN
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Bauernwald – Gießenbach / Weg Nr. 19

Strecke: Leutasch / Unterkelle – Gießenbach


Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden
Ab Unterkelle folgen Sie bei der Panoramatafel dem Fahrweg und wandern
an den Häusern vorbei durch den Bauernwald zur Bodenstraße. Diese gehen
Sie ca. 400 m entlang bis Sie links beim Sägewerk Aukenthaler vorbei nach
Gießenbach kommen.

Öfen – Salzbach – Hämmermoosalm / Weg Nr. 7, 41

Strecke: Leutasch – Öfen – Salzbach – Hämmermoosalm


Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Gleirschklammsteig / Weg Nr. 57, 221
Beim Mauthäuschen in Klamm queren Sie über den Steg die Ache und folgen
dem Beckumerweg bis zum Salzbach. Dort gehen Sie ca. 200 m dem Fahr- Strecke: Infobüro – Isarsteig – Nederweg – Gleirschklamm
weg ins Gaistal entlang und zweigen dann rechts auf den herrlich angelegten Gehzeit: ca. 3 Stunden davon 1 Stunde in der Klamm
verkehrs- und staubfreien Ganghoferweg ab. Von dort gelangen Sie zur Häm- für Kinderwägen und Radfahrer nicht geeignet
mermoos-, Gaistal- und Tillfußalm. Vom Infobüro aus über die Isarbrücke vor der Kirche links abbiegen. Sie folgen
der Hinterautalstraße vorbei am Wanderparkplatz bis zum Haus Taxi Mair. Dort
biegen Sie rechts ab und folgen der Straße bis zu einem leicht ansteigenden
Forstweg. Nach ca. 15 Minuten erreichen Sie die Abzweigung zum Isarsteig.
Franzosensteig – Ederkanzel / Weg Nr. 48 Am Ende des Isarsteiges gelangen Sie auf den Nederweg, vorbei an der
Scharnitzer Alm bis Sie zum Eingang der Gleirschklamm kommen. Durch die
Strecke: Leutasch / Schanz – Franzosensteig – Ederkanzel wildromantische Klamm führt ein schmaler Steig, welcher nur für trittsichere
Gehzeit: ca. 3 Stunden und geübte Wanderer geeignet ist. Der Pfad führt Sie durch die Klamm bis zur
Bei der Panoramatafel in Schanz führt die Straße über die Ache zum Aufstieg Isartal Forstraße, wo Sie entweder taleinwärts zur Amtssäge oder Möslalm
dem Franzosensteig entlang auf den Grünkopf. Nach einem herrlichen Rund- (Beschreibung unter Tageswanderungen) weiterlaufen können. Alternativ ge-
blick beginnt der Abstieg zur Ederkanzel oder nach Leutasch. hen Sie entlang dem Forstweg zurück nach Scharnitz.

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Kneipprundwanderung Seefeld / Weg Nr. 4, 14, 67, 2

Strecke: Wildsee – Englhof – Auland – Quelle St. Florian – Römerweg –


Hermannstal – Triendlsäge – Geigenbühel – Wiesenweg Geigenbühel – Kirch-
wald – Mühlegg – Möserer Tal – Toni Seelos Sprungschanze
Über die Birzlkapelle zum Karwendelsteg / Weg Nr. 28 Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden
Vom Parkplatz Wildsee am Gehsteig neben der Straße entlang in Richtung
Strecke: Infobüro – Birzlkapelle – Karwendelsteg – Scharnitz Tunnel. Man biegt bei der Einfahrt in Richtung See links ein und trifft schon
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden bald auf die große Kneippanlage an der Uferseite des Seefelder Wildsees.
Vom Infobüro links der Straße folgend über die Inrainstraße bis zur Isarbrü- Der Weg Nr. 4 führt durch ein idyllisches Wäldchen weiter am Dammhirsch-
cke. Vor der Brücke biegen Sie links ab über einen kurzen Anstieg vorbei am gehege vorbei bis zum Café Englhof. Von dort aus folgt man dem Weg zur
Gästehaus Helga bis zur Abzweigung Birzlkapelle. Über einen anfangs steilen Bundesstraße nach Auland. Geradeaus führt die Straße in Richtung Reith,
Steig folgen Sie dem markierten Weg bis zur Birzlkapelle. An der Kapelle vorbei der man bis zum Haus Kristall folgt. Kurz danach biegt man links zur Bahn-
bis Sie zur Forststraße des Karwendeltales kommen. Dort gehen Sie Richtung unterführung ab und folgt dem Weg Nr. 14 zur Kneipplandschaft St. Florian.
Larchetalm bis rechter Hand eine Abzweigung zum Karwendelsteg kommt. Sie Ein Waldweg führt zu einem Kreisverkehr vor der Seefelder Hauptschule am
folgen dem Steig, vorbei an einer Wildfütterung bis zum Forstweg Richtung Römerweg. Gerade aus kommt man zu einem weiteren Kreisverkehr, wo man
Pleisenhütte. Hier biegen Sie rechts ab, Richtung Wiesenhof. Am Gasthof vor- in Richtung Hermannstalstraße bis zum Seefelderhof in der Münchner Straße
bei gelangen Sie über die Fahrstraße wieder nach Scharnitz zurück. weiter spaziert. Dort überquert man die Bahnunterführung, biegt beim Bir-
kenstüberl rechts ab und folgt dem Weg in Richtung Triendlsäge. Bald erreicht
man die ehemalige Kneipplandschaft Triendlsäge. Danach geht es auf einer
Asphaltstraße weiter bis zur Wegkreuzung in Richtung Geigenbühel. Hier wird
Rundwanderung über Nederweg – Gleirschhöhe – eine kleine Holzbrücke überquert und man folgt dem Wurzelsteig (Nr. 67), der
Scharnitz / Weg Nr. 57 zurück nach Seefeld auf den Geigenbühel führt. Dort angelangt geht es über
den Panoramaweg mit wunderschöner Aussicht über Seefeld ins Ortszen-
Strecke: Scharnitz – Nederweg – Gleirschhöhe – Scharnitz trum. An der Kreuzung Geigenbühelstraße / Panoramaweg nimmt man die
Gehzeit: ca. 3 Stunden kleine Seitengasse in den Wiesenweg am Geigenbühel. Man kommt in die
Vom Infobüro über die Isarbrücke vor der Kirche links abbiegen und der Hinter- Kirchwaldsiedlung und durchquert sie bis zu den WM-Tennishallen, wo man
autalstraße Richtung Wiesenhof folgen. Vor dem Schotterwerk Gaugg biegen auf dem Weg Nr. 2 in Richtung Mösern kommt. Sobald man den Waldweg
Sie rechts über die Isarbrücke ab und gelangen auf den Nederweg. Diesem verlässt, überquert man die Bundesstraße und kommt über einen schönen
Weg folgen Sie vorbei an der Scharnitzer Alm zum Einstieg zur Gleirschklamm. Weg über die Wiesen des Möserer Tals in Richtung der Toni Seelos Sprung-
Gegenüber des Einstieges zweigt links ein Steig ab, welcher gut markiert zur schanze. Von der Schanze geht’s über die Sportalm am Gschwandtkopf und
Gleirschhöhe führt. durch den Tunnel wieder zurück zum Parkplatz Wildsee.
Auf dem Forstweg halten Sie sich Tal auswärts und kommen am Gasthof Weitere Erklärungen zum Kneippen finden Sie unter Wissenswertes / Seefeld
Wiesenhof vorbei zurück nach Scharnitz. ab Seite 82.

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Über den Gschwandtkopf (Rundwanderung) / Weg Nr. 86, 4

Strecke: Seefeld / Olympia Sport- und Kongresszentrum – Ötzi Hütte –


Auland – Gschwandtkopflifte
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden
Oberhalb des Olympiazentrums über den Pfarrhügel auf Weg 86, teilweise am
Mösern (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 4 Rand der Skiabfahrt auf den Gschwandtkopf, Abstieg erfolgt unterhalb der
Ötzi-Hütte vorbei, auf Weg 86 verbleibend und in Weg 4 einmündend in Rich-
Strecke: Seefeld / Seekirchl – Mösern tung Reith–Auland. Vorbei am Hotel Alpenkönig, links abzweigend zum Café
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Englhof und am Spazierweg weiter zur Talstation des Gschwandtkopfliftes in
Nach dem Seekirchl rechts hinter den Tennishallen und dem Waldstadion vor- Auland. An dieser vorbei geht es nach wenigen Minuten links weg, durch Fal-
bei in den Wald. Nach 1,5 km ganz kurz parallel zur Möserer Straße, dann kenried und die Auländer Mähder zurück auf die Seepromenade (4).
nach rechts über die Birkenwiesen nach Mösern oder zum Möserer See (2) –
Seerundgang (2). Retour zuerst kurz auf der Möserer Straße, nach der kleinen
Kapelle rechts auf Weg 4 durch den Seewald und an der Olympia-Sprung-
schanze vorbei zum Ausgangspunkt. Reith und Auland (Rundwanderung) / Weg Nr. 14, 6, 4

Strecke: Seefeld / Reitherspitzstraße – Römerweg – Reither Bahnhof –


Auland – Seefeld
Um den Gschwandtkopf (Rundwanderung) / Weg Nr. 4 Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden
Der Reitherspitzstraße (14) bis zur Kreuzung vor der Hauptschule folgend, dort
Strecke: Seefeld / Talstation der Gschwandtkopflifte – Möserer Steig – Auland nach rechts ein kurzes Stück auf dem Römerweg (6) und weiter auf Weg Nr.
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden 14 in südlicher Richtung über die Umfahrungsstraße. Am Bahnkörper und der
An der Olympia-Sprungschanze vorbei, entlang des Waldrandes in Richtung Umfahrungsstraße entlang, Waldweg nach Reith. Nach dem Reither Bahnhof
Mösern, stets Weg 4 folgend, über den Möserer Steig nach Auland und über rechts durch die Unterführung von Bahn und Bundesstraße und weiter rechts
die Auländer Mähder und die Seepromenade wieder zurück ins Dorf. absteigend nach Auland (14). Von dort bergan, am Engelhof vorbei (4), über
die Auländer Mähder und Seepromenade zurück nach Seefeld.

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Hochleithenkopf / Weg Nr. 4, 88 3 Seenwanderung am Seefelder Plateau / Weg Nr. 2



Strecke: Seefeld / Seepromenade Wildsee – Hochleithenkopf Strecke: Seefeld – Möserer See – Lottensee – Wildmoossee – Seefeld
Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden (ein Weg) Gehzeit: ca. 4 Stunden
Der Seepromenade (4) durch den Wald folgen, bei der Abzweigung nach Von den WM-Tennishallen in Seefeld führt uns der Weg Nr. 2 über die Möserer
rechts (4) über die Mähder hinunter nach Auland. Auf dem Fahrweg weiter Mähder mit einer kurzen Steigung in Richtung Mösern. Bei der letzten Weg-
nach Mühlberg (88) und von dort dann zum Aussichtspunkt Hochleithenkopf. kreuzung wählen Sie den rechten Weg auf dem man an den Hotels Kaiserhof,
Olympia und Hubertushof vorbei zum Möserer See gelangt. Nach Umrundung
des Sees geht es beim Hotel Tyrol kurz eine Asphaltstraße entlang bergab bis
Sie nach ca. 10 Minuten den Gasthof Menthof erreichen. Von dort aus geht es
Nach Gießenbach und Scharnitz / Weg Nr. 6 auf dem Pirschtsteig in Richtung Lottensee. Kurz vor dem Lottensee mündet
der Pirschtsteig in eine Asphaltstraße, der man kurz folgt. Weiter geht es über
Strecke: Seefeld / Römerweg (Standseilbahn Rosshütte) – den Weg Nr. 2 zur Ferienkolonie Wildmoos (wo der zweite aperiodische See,
Gießenbach – Scharnitz der Wildmoossee, zu finden ist) und zu der bei Gästen und Einheimischen
Gehzeit: ca. 1 ½ bzw. 2 Stunden bekannten und beliebten Wildmoosalm. Kurz nach der Wildmoosalm führt Sie
Auf dem Römerweg (6), welcher am Schlossberg in den Hirnweg mündet, der Hörmannweg rechts in den Wald zurück nach Seefeld.
verlässt man Seefeld in nördlicher Richtung. Am Ende des Hirnweges rechts Informationen zu den Seen der Olympiaregion Seefeld finden Sie unter
über die Brücke. Unmittelbar nach der Brücke beginnt ein Steig, der neben Wissenswertes zu den einzelnen Orten ab Seite 81.
der Bahn entlang am Mühlberg vorbei nach Scharnitz führt.

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Bodenalm – Ankerschlag (Rundwanderung) / Weg Nr. 65, 6 Brunschkopf (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 63, 62, 61, 49

Strecke: Seefeld / Heilbadstraße – Ankerschlag – Hirnweg – Strecke: Seefeld / Kirchwald – Hörmannweg – Brunschkopf –
Römerweg – Seefeld Wildmoosalm od. Mösern – Seefeld
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden
An der Heilbadstraße nach rechts (65) vorbei am Wasserfall durch den Lehen- Von Kirchwald auf dem Hörmannweg (2) in Richtung Wildmoosalm. Kurz vor
wald über die Bodenalm (bewirtschaftet) Richtung Ankerschlag. Die Bundes- der Alm links abzweigen (63) und nach ca. 15 Minuten bei einer weiteren Ab-
straße überqueren, dann folgt ein kurzer Anstieg. Nach der Bahnunterführung zweigung nach rechts (62) auf den Brunschkopf (Aussichtspunkt). Der Abstieg
geht es dann rechts über den Hirnweg (6) wieder zurück nach Seefeld. erfolgt zunächst in westliche Richtung (62), wobei man sich jedoch bei der
nächsten Weggabelung (61) für eine Rückkehr nach Seefeld über die Wild-
moosalm (rechts) oder über Mösern (links) entscheiden kann.

Wildmoos – Mösern (Rundwanderweg) / Weg Nr. 2

Strecke: Seefeld / Seekirchl – Hörmannweg – Wildmoosalm – Rosshütte (Rundwanderung) / Weg Nr. 81


Lottenseehütte – Mösern – Möserersee – Seefeld
Gehzeit: ca. 3 Stunden Strecke: Seefeld / Talstation Standseilbahn Rosshütte – Hermannstal –
Nach dem Seekirchl rechts durch den Kirchwald zum Hörmannweg. Der Krummer Steig – Rosshütte – Seefeld
Beschilderung „Wildmoos“ (2) folgend auf dem Hörmannweg oder von der Gehzeit: ca. 2 ¼ Stunden
Leutascher Straße / Reitanlage nach links auf der Forststraße zur Wildmoos- Von der Talstation des Rosshüttenliftes geradeaus ins oberste Ende des
alm (bewirtschaftet), weiter zum Wildmoos-Ferienheim (bewirtschaftet) und Hermannstales (81) und von dort über den „Krummer Steig“ zur Rosshütte (ca.
vorbei über die Lichtung (periodische Seen) den Golfplatz überquerend zur 1 ½ Stunden). Der Rückweg verläuft über die Forststraße entlang bis zur
Lottenseehütte (bewirtschaftet) und über den Pirschtsteig (2) nach Mösern. Talstation der Standseilbahn Rosshütte.

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Reitherjoch-Alm (Rundwanderung) / Weg Nr. 81, 83, 10, 84, 14

Strecke: Seefeld / Talstation Standseilbahn Rosshütte –


Reitherjoch-Alm – Seefeld
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden
Vom Parkplatz geradeaus ins hintere Hermannstal (81), wo der Woldrichsteig
nach rechts abzweigt (83). Nach kurzem Anstieg gleichmäßig fallende Forst-
straße, die in den von der Maximilianshütte kommenden Weg einmündet.
In leichtem Anstieg folgt man diesem (10) zur Reitherjoch-Alm (bewirtschaftet).
Die rascheste Abstiegsmöglichkeit führt ziemlich steil abfallend an der Maximi-
lianshütte vorbei (84). Sehr gemütlich heimkehren kann man wieder über den
Forstweg und im Schlussstück auf Weg 10 bleibend über die Skiabfahrt zum
Parkplatz der Standseilbahn. Die Forststraße (83) mündet schließlich in den
Fahrweg zur Maximilianshütte, wo man die Umfahrungsstraße überquert und
Rosshüttenwanderung mit Zirbenweg / Weg Nr. 10 nach rechts (14) wieder auf dem Römerweg nach Seefeld gelangt.

Strecke: Talstation Rosshütte – Hocheggalm – Kaltwassersee –


Panoramarestaurant Rosshütte – Zirbenweg – Bergstation Rosshütte
Gehzeit: bis zur Hocheggalm ca. 1 ½ Stunden, von dort bis zum
Panoramarestaurant ca. 2 Stunden, Zirbenweg ca. 20 Mintuen Schlossbachklamm–Hochzirl / Weg Nr. 14
Ab der Talstation Rosshütte im Osten von Seefeld gelegen, gelangen wir
über einen Forstweg zur Hocheggalm und weiter zum nur fünf Gehminuten Strecke: Reitherspitzstraße – Reith – Gurglbachgraben – Leithen –
von der Alm entfernten Kaltwassersee. Nachdem wir den See, der im Winter Schlossbachtal – Hochzirl
als Beschneiungsanlage dient, bewundert haben, geht es weiter zum neuen Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden
Panoramarestaurant Rosshütte. Dort beginnt auch der Zirbenweg. 20 Minu- Am südlichen Ortsende von Reith nach der Schleife des Gurglbachgrabens
ten lang führt dieser schöne Weg die Wanderer hoch über Seefeld hinaus. nach links. Durch den Wald leicht abfallend zur Bahnstation (14) Leithen, 45
Man gelangt auch hier wieder zurück zur Bergstation Rosshütte. Natürlich ist Minuten. In Leithen an einem Bildstöckl vorbei nach links einbiegen (14) in das
es auch möglich, den Weg zur Bergstation mit der Standseilbahn zurück zu Schlossbachtal. In Kehren hinunter in die Schlucht und jenseits hinauf auf dem
legen. Tickets erhält man direkt an der Talstation. bald bequemeren Weg zur Bahnstation Hochzirl.

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Durch das Gaistal zur Seebenalm / Weg Nr. 7, 23A Hochalmwanderung oberhalb des Gaistales / Weg Nr. 12, 41, 45

Strecke: Leutasch Parkplatz Salzbach – Ganghoferweg – Strecke: Leutasch / Parkplatz Stupfer – Wettersteinhütte – Wangalm –
Iglsee – Seebenalm Rotmoosalm – Steinernes Hüttl – Tillfußalm – Ganghoferweg
Gehzeit: ca. 4 bis 5 Stunden Gehzeit: ca. 8 Stunden
Das Gaistal hat eine Länge von ca. 16 km und ist Ausgangspunkt für viele Vom Parkplatz Salzbach ausgehend beginnt der Aufstieg zu Wettersteinhütte
schöne Touren, die alle von diesem Tal abzweigen. Nach ca. 200 m zweigt und Wangalm. Über den Roßberg führt der traumhaft angelegte Südwand-
der herrlich angelegte Ganghoferweg vom Gaistalfahrweg rechts ab. Von da steig zur Rotmoosalm und weiter zum Steinernen Hüttl. Von dort wandern Sie
folgen Sie dem Fahrweg ins Gaistal vorbei am Iglsee bis zur Seebenalm. abwärts zur Tillfußalm, von wo aus Sie über den Ganghoferweg zurück zum
Ausgangspunkt gelangen. Eine wunderschöne Wanderung auf ca. 2.000 m
Höhe, unterhalb des Teufelsgrates entlang. Es werden dabei die schönsten
Wildgebiete für Murmeltiere und Gämsen durchwandert. Gämsenrudel mit
Meilerhütte durch das Bergleintal / Weg Nr. 22 mehr als 30 Stück sind oft keine Seltenheit.

Strecke: Leutasch / Reindlau – Meilerhütte


Gehzeit: 6 Stunden
Vom Hubertushof in Reindlau folgen Sie dem Fahrweg bis zum Bergleinbach.
Links entlang des Bachs führt der Steig ins Bergleintal und unter den Wänden Tillfußalm–Steinernes Hüttl / Weg Nr. 45
des Öfelekopfes vorbei zur Meilerhütte.
Strecke: Tillfußalm – Steinernes Hüttl
Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden
Von der Tillfußalm beim Jagdhaus "Hubertus" führt der Steig in Serpentinen
zum Steinernen Hüttl.

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Nördlinger Hütte – Solsteinhaus / Wanderung zum Isarursprung und Kastenalm / Weg Nr. 224
Weg Nr. 84, 11, 17, 74, 211 / 212, 16
Strecke: Scharnitz – Gleirschhöhe – Isarursprung – Kastenalm
Strecke: Reith / Umfahrungsstraße – Reitherjoch-Alm – Nördlinger Hütte – Gehzeit: ca. 6 Stunden
Solsteinhaus Vom Infobüro über die Isarbrücke, vor der Kirche links abbiegen und der
Gehzeit: ca. 6 bis 8 Stunden Hinterautalstraße folgen. Am Parkplatz vorbei ins Hinterautal. Auf der Gleirsch-
Von der Straße zur Maximilianshütte links hinauf zur Reitherjoch-Alm (84). höhe nehmen Sie die linke Straße Richtung Isarursprung.
Hinter der Almhütte links durch den Wald, vorbei an dem jetzt stillgelegten Vom Isarursprung kommen Sie dann weiter Tal einwärts zur Kastenalm, wel-
Meinhardstollen über den Hochanger und unterhalb von Härmelekopf und che in den Sommermonaten bewirtschaftet ist.
Reither Spitze vorbei auf Weg 10 zur Nördlinger Hütte. Von der Reitherjoch- Zurück nach Scharnitz nehmen Sie denselben Weg.
Alm kann man auch rechts an einer Schürfstelle des Ichthyolwerkes vorbei
über einen Graben jenseits steil hinauf zur Nördlinger Hütte gehen (84). Von
der Nördlinger Hütte gibt es eine Abstiegsmöglichkeit über das Schartlehner-
haus am Westabhang des Rauchenkopfes nach Reith (11) – Gehzeit ca. 2 ½ Durch das Karwendeltal zur Larchetalm / Weg Nr. 28, 201
Stunden, im Aufstieg von Reith ca. 3 ½ Stunden. Von der Nördlinger Hütte
weiter in östlicher Richtung durch die Südabstürze der Reither Spitze zum Strecke: Scharnitz – Birzlkapelle – Larchetalm – Scharnitz
Ursprungsattel (17) und von dort nach rechts durch Schluchten und Schrofen Gehzeit: ca. 5 Stunden
(meist sehr nahe der Grathöhe) bis unterhalb des Erlturms und schließlich auf Vor dem Infobüro links der Straße entlang über den Inrain bis zur Isarbrücke.
Weg Nr. 211 / 212 hinunter zum Solsteinhaus. Diese Route erfordert Ausdauer Hier biegen Sie links ab, kurzer Anstieg vorbei am Gästehaus Helga bis zur
und Berg­erfahrung. Vom Ursprungsattel kann man links hinunter (74) durch das Abzweigung Birzlkapelle. Diesen schönen, teilweise steilen Steig weiter bis zur
Wimmertal in das Eppzirler Tal zu Weg Nr. 15 (2 ½ Stunden von der Nördlinger Birzlkapelle. Vorbei an der Kapelle erreichen Sie die Forststraße ins Karwen-
Hütte) oder auf dem Sattel unterhalb des Ursprungsattels nach rechts abbie- deltal. Diesem Weg folgen Sie, bis Sie die Larchetalm erreichen.
gen und auf 17 hinunter zur Eppzirler Alm (¾ Std. vom Ursprungsattel). Vom Zurück können Sie entweder denselben Weg über die Birzlkapelle nehmen,
Ursprungsattel zuerst auf Weg 17 und dann am Sattel südlich des Suntigköpfls oder Sie bleiben auf der Forststraße Richtung Scharnitz.
nach rechts (74) in halber Höhe des Talkessels hinüberqueren zum Anstieg auf
die Eppzirler Scharte. Auf 211 verbleibend erfolgt der Abstieg zum Solsteinhaus.
Vom Solsteinhaus auf dürftigem Steig (Klettersteig nur für Geübte geeignet)
über die Südflanke zum aussichtsreichen Gipfel der Erlspitze (88). Bergerfah-
rung erforderlich – Gehzeit ca. 1 ½ Stunden. Abstieg vom Solsteinhaus auf
Weg 16, vorbei an der Solnalm, durch das Brunnental nach Hochzirl (Bahnsta-
tion) ca. 1 ½ Stunden. Von dort mit der Eisenbahn retour nach Seefeld oder
hinunter in die Schlucht des Schlossbachtales und jenseits wieder hinauf nach
Leithen (14). Auf Weg Nr. 14 ist eine Rückkehr über Reith zum Römerweg (6)
und damit nach Seefeld möglich.

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Durch das Karwendeltal zum Karwendelhaus / Amtsäge, Kristenalm, Möslalm / Weg Nr. 221, 16, 213
Weg Nr. 28, 201
Strecke: Scharnitz – Gleirschhöhe – Gleirschtal – Amtsäge /
Strecke: Scharnitz – Larchetalm – Karwendelhaus – Scharnitz Kristenalm / Möslalm
Gehzeit: ca. 8 Stunden Gehzeit: ca. 6 Stunden
Vor dem Infobüro links der Straße entlang über den Inrain bis zur Isar­brücke. Vom Infobüro über die Isarbrücke, vor der Kirche links abbiegen. Der Hinterau-
Hier biegen Sie links ab, kurzer Anstieg vorbei am Gästehaus Helga bis zur talstraße folgen, vorbei am Wanderparkplatz in Richtung Gasthof Wiesenhof.
Abzweigung Birzlkapelle. Diesen schönen, teilweise steilen Steig folgen Sie, Weiter bis zur Gleirschhöhe. Dort folgen Sie der rechten Forststraße Richtung
bis Sie zur Birzlkapelle kommen. Vorbei an der Kapelle erreichen Sie die Forst- Gleirschtal. Vor der Amtssäge zweigt rechts ein Forstweg zur Kristenalm ab,
straße ins Karwendeltal. Diesem Weg folgen Sie bis Sie die Larchetalm er- welche Sie in etwa einer Stunde erreichen. Von der Abbiegung Kristenalm
reichen. Weiter geht es entlang der Forststraße in Richtung Karwendelhaus, geradeaus erreichen Sie die Amtssäge, rechts die Forststraße weiter kommen
zum Schluss etwas steiler Anstieg in Serpentinen an der Hochalm vorbei zum Sie nach 15 Minuten zur Möslalm.
Karwendelhaus. Zurück nach Scharnitz können Sie entweder denselben Weg nehmen, oder
Auf derselben Forststraße durch das Karwendeltal kommen Sie wieder zurück Sie wandern durch die wildromantische Gleirschklamm (Vorsicht nur für ge-
nach Scharnitz. übte Wanderer) zurück.

Pleisenhütte und Pleisenspitze / Weg Nr. 28 Hallerangeralm und Hallerangerhaus / Weg Nr. 224

Strecke: Scharnitz – Wiesenhof – Pleisenhütte Strecke: Infobüro – Gleirschhöhe – Hinterautal – Isarursprung – Kastenalm –
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden, bis zur Spitze 2 Stunden mehr Lafatscher Niederleger – Hallerangeralm – Hallerangerhaus – Scharnitz
Vom Infobüro über die Isarbrücke vor der Kirche links abbiegen. Der Hinterau- Gehzeit: ca. 8 Stunden
talstraße folgen, vorbei am Wanderparkplatz in Richtung Gasthof Wiesenhof. Vom Infobüro über die Isarbrücke, vor der Kirche links abbiegen und der Hin-
Kurz vor dem Gasthof biegen Sie links auf den Forstweg zur Pleisenhütte ab. terautalstraße folgen. Immer geradeaus am Karwendelparkplatz vorbei Rich-
Von der Pleisenhütte können Sie auf dem markierten Steig weiter zur Pleisen- tung Gasthof Wiesenhof, weiter bis zur Gleirschhöhe. Von dort nehmen Sie die
spitze wandern. Retour nach Scharnitz auf demselben Weg. linke Forststraße Richtung Isarursprung. Vor der Kastenalm überqueren Sie
eine kleine Brücke, dann geht es steil aufwärts vorbei am Lafatscher Niederle-
ger zum Halleranger. Am Almboden angekommen, teilen sich die Wege links
zur Hallerangeralm oder rechts zum Hallerangerhaus. Zurück nach Scharnitz
dieselbe Strecke.

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Eppzirler Alm / Weg Nr. 6, 70, 15, 17, 10, 84

Strecke: Seefeld / Talstation Standseilbahn Rosshütte – Gießenbach –


Eppzirleralm – Reitherjoch-Alm
Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden (einfacher Weg)
Auf dem Römerweg und dem Hirnweg (6) über Ankerschlag bis Gießenbach.
Eine Variante, um ins Eppzirlertal zu gelangen, ist der leicht ansteigende An-
kerschlagsteig (70), welcher am Schlossberg rechts vom Römerweg abzweigt.
Seefeld – Scharnitz – Leutasch (Rundwanderung) / Von der ehemaligen Haltestelle der Eisenbahn am Ankerschlag besteht die
Weg Nr. 6,18, 64, 65, 19, 39 Möglichkeit, rechts steil aufwärts über den Schlagsattel in das Eppzirlertal zu
gelangen. Vom Bahnübergang in Gießenbach geht es durch eine Schlucht in
Strecke: Seefeld – Gießenbach – Scharnitz – Leutasch das sich weitende Eppzirlertal (15). Herrlich gelegene Almwirtschaft am Tal-
Gehzeit: ca. 5 bis 6 Stunden schluss. Für geübte Geher besteht die Möglichkeit einer Rundwanderung von
Nach Scharnitz bieten sich mehrere Varianten an: der Eppzirler Alm über den Breiten Sattel (17) in Kehren ansteigend zum Ur-
Man kann von der Talstation der Standseilbahn auf dem Römerweg und dem sprungsattel (17) und durch die Südabstürze der Reither Spitze zur Nördlinger
Hirnweg (6) über Ankerschlag nach Gießenbach und zuletzt auf dem Stuck- Hütte. Zum Abstieg nach Seefeld bieten sich Wegnummer 10 oder Nr. 84,
weg (6) bis ins Zentrum von Scharnitz gehen, oder in Gießenbach beim Hotel / über die Reither-Joch-Alm führend, an.
Pension Ramona die Straße und den Bach überqueren um auf den Sattelsteig
(18) zu gelangen. Eine andere Möglichkeit bietet der Weg über die Bodenalm,
wobei man hier zwischen dem Weg Nr. 64 von der Triendlsäge aus durch das
Drahnbachtal oder dem Weg über die Kurhotel – Promenade und Heilbad- Krummer Steig–Schönangersteig / Weg Nr. 81, 10, 77
straße, vorbei am Wasserfall, wählen kann. Hinter der Bodenalm hält man
sich links auf Nr. 65 und zweigt ca. 700 m vor der Stundkapelle links auf Strecke: Talstation Standseilbahn Rosshütte – Rosshütte –
die Forststraße (19) ab. Dieser Wegnummer folgt man nun über ein kurzes Seefelder Joch – Seefelder Spitze – Reitherjoch-Alm
Teilstück auf der Fahrstraße durch den Boden vorbei am Gießenbach zum Gehzeit: ca. 5 Stunden
Sattelsteig (19). Auf der Forststraße verbleibend geht man bis zur Abzweigung Vom Parkplatz geradeaus der Forststraße folgend (81) ins hintere Hermanns­
des Nordalpenweges und folgt diesem links bergan durch die Sattelklamm tal, von dort über den Krummen Steig links hinauf zur Rosshütte. Von der
(18) auf den Hohen Sattel. Auf dem Feld ca. 200 m nach dem Jagdhaus Rosshütte kurz auf 10 in Richtung Seefelder Joch. An der Baumgrenze rechts
zweigt man links zur Hochfluder ab und folgt dem Schwarzweg (39) leicht abbiegen auf den Schönangerweg (77) auf ausgesprengtem Weg unterhalb
absteigend in Richtung Weidach. An den Abzweigungen zum Kurblhang und der Seefelder Spitze ins Reither Kar. Am unteren Ende des Kars nach rechts
nach Weidach (39) vorbei, geradeaus auf Weg 38 zum Kreithlift. Von dort führt unter der Seilbahn hindurch (77) auf den Hochanger. Abstieg über die Skiab-
der einheitlich beschilderte Weg Nr. 1 über Neuleutasch, Triendlsäge wieder fahrt und ein kurzes Waldstück zur Reitherjoch-Alm. Von dort Rückkehr nach
zurück nach Seefeld. Seefeld.

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Wildmoos–Hochmoos (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 3, 37, 34, 1

Strecke: Seefeld / Seekirchl – Wildmoosalm – Hochmoos – Katzenkopf –


Neuleutasch – Triendlsäge
Gehzeit: ca. 3 ½ - 4 Stunden
Von der Möserer Straße vor den Tennishallen durch Kirchwald auf den Hör-
mannweg (2), der kurz vor der Wildmoosalm in die, von der Reitanlage in See- Mösern–Buchen–Wildmoos (Rundwanderung) /
feld kommende, Fahrstraße einmündet. An der Almwirtschaft vorbei bis zum Weg Nr. 2, 27, 24, 37, 3, 2
Ferienheim Wildmoos (3), dann rechts abzweigen (37) zum Hochmoos. Herrli-
cher Aussichtspunkt. Auf Weg 37 verbleibend, erfolgt der Abstieg in nördlicher Strecke: Seefeld / Seekirchl – Mösern – Lottenseehütte – Buchen –
Richtung zum Bergrestaurant Katzenkopf. Von dort besteht die Möglichkeit, Muggenmoos – Wildmoos – Seefeld
auf Weg 42 nach links abzubiegen und über den Wurzelsteig nach Leutasch- Gehzeit: ca. 4 ½ Stunden
Platzl zu gelangen. Unsere Route führt über den Liftweg (34) bis zur Kreu- Vom Seekirchl aus hinten an den Tennishallen vorbei wie beschrieben nach
zung mit dem Wurzelsteig, dem wir, nach rechts Skiabfahrt und Rodelbahn Mösern (2) und zwischen See und Ortschaft über den Pirschtsteig zur Lotten­
überquerend, bis zur Einmündung in den Weg von Leutasch nach Seefeld (1) seehütte (2). 100 m vor der Hütte links am Garagengebäude vorbei, den Golf-
folgen. Teilweise parallel zur Landstraße geht es dann über Neuleutasch und platz überqueren und links nach Buchen (27). Schöner Ausblick ins Inntal.
die Triendlsäge zurück nach Seefeld. Für die Rückkehr nach Seefeld bestehen Vorbei an Gasthof Ropferstub’m und Gasthaus Buchener Höhe (27 bzw.
noch mehrere Möglichkeiten, wie z.B. Weg Nr. 3 durch das Fludertal zurück 24) auf den Schlagweg ins Muggenmoos. Dort zweigt der Schlagsteig nach
zur Wildmoosalm. rechts ab (37) und führt zum Ferienheim Wildmoos. Über die Wildmoosalm
(3) geht es schließlich auf dem Hörmannweg oder dem Fahrweg (2) wieder
zurück nach Seefeld.

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MÖSERN MÖSERN
GIPFELBESTEIGUNGEN LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD GIPFELBESTEIGUNGEN
BUCHEN BUCHEN

Gehrenspitze, 2.367 m / Weg Nr. 9, 46 Hohe Munde, 2.662 m / Weg Nr. 8

Strecke: Leutasch / Lehner – Puittal – Scharnitzjoch – Gehrenspitze Strecke: Parkplatz Rauthhütte – Rauthhütte – Zugspitzblick –
Gehzeit: ca. 4 - 5 ½ Stunden Ostgipfel Hohe Munde
Nach dem Ortsteil Lehner überqueren Sie den Puitbach und folgen anschlie- Gehzeit: ca. 5 Stunden
ßend links dem Weg zum Puitegg und weiter durchs Puittal zum Scharnitz- Die Wanderung beginnt am Parkplatz Rauthhütte in Leutasch-Moos. Folgen
joch. Der Markierung folgend gelangen Sie an der nicht bewirtschafteten Sie dem Weg rechts durch den Wald, bis dieser in den Weg von Obern zur
Erinnerungshütte vorbei zum Kirchl auf die Gehrenspitze, wo Sie beim Rauthhütte einmündet. Zunächst geht es über Weideflächen empor zum
Gipfelkreuz die Gelegenheit haben, sich im aufliegenden Gipfelbuch zu Zugspitzblick, bevor wir einen Latschengürtel durchqueren und anschließend
verewigen. Mit geübtem Blick kann man mit etwas Glück Gämsen oder schottriges und alpines Gelände erreichen. Weiter geht es steil und felsdurch-
„Murmelen“ beobachten, deren Lebensraum sich hier befindet. Beim Abstieg setzt über den Ostrücken auf den Ostgipfel (2.592 m). Über die Scharte kann
wählen Sie zwischen demselben Weg wie beim Aufstieg oder wandern vom der Westgipfel erreicht werden. Beim Abstieg wählen Sie zwischen demselben
Scharnitzjoch über die Wangalm und Wettersteinhütte zurück nach Leutasch. Weg wie beim Aufstieg oder nach der Überschreitung über den Westgipfel, die
Eine wunderschöne Tour mit einem überwältigenden Panoramablick auf die Niedere Munde entweder über das Strassberghaus nach Telfs oder über das
Olympiaregion Seefeld. Gaistal zurück nach Leutasch.

Rotmoosalm, 1.904 m und Predigtstuhl, 2.234 m /


Hoher Sattel – Große Ahrnspitze, 2.196 m – Unterleutasch /
Weg Nr. 41, 44, 12
Weg Nr. 4
Strecke: Leutasch / Parkplatz Salzbach – Rotmoosalm – Predigtstuhl
Gehzeit: ca. 4 Stunden Strecke: Leutasch / Emmat – Hoher Sattel – Ahrnhütte – Ahrnspitze
Der Weg führt mit einem nur leichten Anstieg über freie Almwiesen und später Gehzeit: ca. 4 Stunden
durch leicht bewaldetes Gebiet zum Leitenbach. Über einen Steig gelangen Der Aufstieg auf den Hohen Sattel beginnt in Ahrn. Oben angelangt, gehen
Sie auf den Fahrweg zur Rotmoosalm. Über saftig grüne Grashänge kommt Sie direkt beim Jagdhaus links den Steig entlang über den Langen Brand
man auf einen bewachsenen Sattel, von wo aus man zwischen schroffen Fel- (Bewuchs durch Unachtsamkeit abgebrannt), ständig steigend bis zur Ahrn-
sen zum Predigtstuhl mit herrlicher Aussicht gelangt. spitzhütte (unbewirtschaftet). Von dieser aus ist die große Ahrnspitze in ca.
50 Minuten erreichbar (gehen Sie nicht auf den rechten Gipfel, dieser ist auf
Grund des brüchigen Felsens sehr gefährlich). Der Abstieg führt wieder zur
Ahrnspitzhütte. Vor der Hütte gehen Sie links in Richtung Achterköpfe Ried-
bergscharte und von dort links durch Wald nach Unterleutasch zum Gasthof
Mühle.

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Pleisenhütte, 1.757 m und Pleisenspitze, 2.569 m / Weg Nr. 28 Große Ahrnspitze, 2.196 m über
Scharnitz / Weg Nr. 21, 20, 18
Strecke: Scharnitz – Pleisenhütte – Pleisenspitze
Gehzeit zur Hütte: ca. 2 ½ Stunden – Wanderung ohne anspruchsvolle Stellen, Strecke: Scharnitz – Porta Claudia – Ahrnsattel – Ahrnspitze –
Gehzeit zur Spitze: weitere 2 ½ Stunden – hochalpine Bergtour Hoher Sattel
Vom Infobüro aus über die Brücke, vor der Kirche links abbiegen und Gehzeit: ca. 6 Stunden
der Hinterautalstraße folgen, vorbei am Wanderparkplatz bis zum Gasthof Am Nordende von Scharnitz hinter dem ehemaligen Zollamt über die Is-
Wiesenhof. arbrücke gehen Sie rechts unterhalb der Porta Claudia vorbei, an der
Vor dem Gasthof beginnt links der Forstweg durch weiträumige Wälder zum Flanke des Ahrnsattel hinauf in die Mulde der Hasellähne und weiter in
Fuß des Berges. Dort angekommen biegen Sie schräg nach rechts ab und Kehren stark ansteigend zur unbewirtschafteten Unterstandhütte (21).
erreichen nach einem Latschenhang die Pleisenhütte, die mit herrlicher, süd- Von dort steigen Sie weiter auf einem teilweise gesicherten Steig zum
seitiger Sonnenterasse zur Rast einlädt. Ungehindert kann man von der Hütte Gipfel der Großen Ahrnspitze (Bergerfahrung notwendig). Als Belohnung
auf die acht umliegenden Gebirgsketten blicken. genießen Sie einen ungewöhnlich schönen Ausblick auf die umliegenden
Wanderer mit guter Kondition setzen den Aufstieg bis auf die Pleisenspitze Berge. Vom Gipfel aus gehen Sie vorerst den gleichen Weg wieder zurück
fort. Hinter der Hütte schräg empor geht es ins Vorderkar durch eine inter- und können dann als Abstieg den Weg Nr. 20 über die Brunst (Bewuchs
essante Karstlandschaft mit diversen Schachthöhlen. Von dort nach rechts durch Unachtsamkeit abgebrannt) zum Hohen Sattel wählen. Beachten
auf den Pleisen, dann westlich neben dem Grad empor gelangen Sie auf den Sie jedoch, dass es hier bei Schönwetter durch den fehlenden Baum-
gewaltigen Gipfel mit seiner grandiosen Aussicht. bestand sehr heiß werden kann. Vom Hohen Sattel folgen Sie links dem
Auf demselben Weg wieder nach Scharnitz zurück. Nordalpenweg über die Sattelstiege (18) hinunter auf die Forststraße, die
am linken Ufer des Gießenbaches entlang zurück nach Scharnitz führt.
Der vom Hohen Sattel zur Ahrnplattenspitze eingezeichnete Weg ist nur
wirklich geübten Berggehern zu empfehlen!
Hohe Gleirsch, 2.492 m / Weg Nr. 221

Strecke: Scharnitz – Gleirschhöhe – Gleirschtal – Amtssäge – Gleirscher


Riegelkar – Hoher Gleirsch – Sagkopf – Amtssäge – Scharnitz
Gehzeit: ca. 8 Stunden mit Rad
Der Hausberg von Scharnitz bietet Ihnen einen herrlichen Ausblick über alle
Gipfel und Täler des westlichen Karwendels. Eine andere Variante wäre es,
das Bergradeln und das Bergsteigen miteinander zu kombinieren und bis zur
Amtssäge mit dem Rad zu fahren. So spart man sich eine nicht unbeträcht-
liche Dauer an Gehzeit! Vom Infobüro aus über die Brücke vor der Kirche links
abbiegen und der Hinterautalstraße folgen. Vorbei am Wanderparkplatz in Rich-
tung Gasthof Wiesenhof. Der Forststraße folgen Sie bis zur Gleirschhöhe, dort
halten Sie sich rechts und kommen über den sogenannten Krapfen durch das
Gleirschtal zur Amtssäge. Hier können Sie Ihr Rad parken und steigen auf dem
markierten Weg zum Hohen Gleirsch auf.

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MÖSERN MÖSERN
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Brunnsteinspitze, 2.180 m / Weg Nr. 27

Strecke: Scharnitz – Brunnsteinhütte – Brunnsteinspitze


Gehzeit: ca. 5 Stunden
Vom ehemaligen Zollamt Scharnitz aus folgen Sie der Bundesstraße in
Richtung Mittenwald. Bei der Tankstelle überqueren Sie die Straße und Bahn-
linie und folgen dem Fahrweg in Richtung Mittenwald. Vor einem Bauernhof Birkkarspitze, 2.749 m / Weg Nr. 201, 25
halten Sie sich links und erreichen den von Mittenwald kommenden Steig zur
Brunnsteinhütte (1.523 m). Strecke: Scharnitz – Karwendelhaus – Schlauchkar – Birkkarspitze
Weiter gehen Sie über den Brunnsteinsteig zur Tiroler Hütte (2.153 m un- Gehzeit: ca. 6 ½ Stunden
bewirtschaftet) und Aufstieg auf die Brunnsteinspitze. Genießen Sie den Auch bei dieser Tour bietet es sich an, das Bergradeln mit dem Bergsteigen
herrlichen Ausblick über Scharnitz. zu kombinieren!
Ein steiler und anstrengender Abstieg führt über den Brunnsteinkopf (ACH- Vom Wanderparkplatz aus, folgen Sie der Fahrstraße bis zum Wildfleisch-
TUNG: der Einstieg in den Steig ist relativ schwer zu finden), über Birzelgrat handel Gaugg. Dort überqueren Sie die Brücke und biegen links Richtung
und Adlerkanzel nach Scharnitz zurück. Sie können jedoch auch denselben Karwendeltal ab. Anfangs steiler Anstieg bis zur Höhe der Birzelkapelle. Weiter
Weg über die Brunnsteinhütte zurück nehmen. geht es der Forststraße entlang bis zur Larchetalm (Einkehrmöglichkeit), dann
durch das herrliche Karwendeltal mit einem weiteren Anstieg zum Schluss zum
Karwendelhaus. Von dort wandern Sie steil in Serpentinen ins Schlauchkar und
durch dieses auf einem Geröllweg auf den Schlauchkarsattel (2.639 m).
Grubenkarspitze, 2.663 m / Weg Nr. 224 Vorsicht: Im steilen Hang vor dem Sattel liegt fast den ganzen Sommer über
Altschnee! Vom Sattel östlich zum Birkkarhüttl (unbewirtschaftet). Hier beginnt
Strecke: Scharnitz – Kastenalm – Rossloch – Rosskar – Grubenkarspitze ein mit Drahtseil gesicherter Steig, welcher über Schrofen zum Gipfel führt
Gehzeit: ca. 7 ½ Stunden (2.749 m). Abstieg entlang der Aufstiegsroute.
Auch bei dieser Tour bietet es sich an, das Bergradeln mit dem Bergsteigen
zu kombinieren!
Vom Wanderparkplatz Karwendel der Straße folgen bis zum Gasthof Wiesen-
hof und weiter durch das Hinterautal am Isarursprung vorbei zur Kastenalm
(möglichst mit dem Rad, zu Fuß ca. 2 ½ Stunden zusätzlich)
Ab hier gehen Sie zu Fuß weiter ins Roßloch zu den „Hinteren Böden“. Hier
folgen Sie mehr oder weniger einem Bachbett entlang ins Rosskar hinein. Bald
zweigt links der Weg zur Dreizinkenspitze ab, diesen ignorieren Sie jedoch und
wandern geradeaus weiter empor. Relativ steil gelangt man an den Fuß des
Westrückens der Rosslochspitze. Bei den Felsen halten Sie sich links und stei-
gen über weite, steile Schuttfelder zum Südgrat der Grubenkarspitze auf. Über
diesen Grad erreichen Sie den Gipfel. Abstieg entlang der Aufstiegsroute.

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MÖSERN
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BUCHEN

Über die Seefelder Spitze, 2.221 m

Strecke: Seefeld – Bergbahn Rosshütte – Seefelder Joch – Seefelder Spitze –


Reither Kar – Reither Joch – Härmelekopf
Gehzeit: Seefelder Joch – Seefelder Spitze: 40 Mintuen, weiter zum Härmele-
kopf: 1 ¼ Stunde, Gesamtzeit: 2 Stunden anspruchsvoll, gute Kondition
Den Start dieser Wanderung bilden die Bergbahnen Rosshütte. An der Talsta-
tion der Standseilbahn, die unmittelbar nach der Umfahrungsstraße im Osten
von Seefeld zu finden ist, steigen Sie in die Standseilbahn und fahren auf die
Bergstation, von wo aus Sie die Gondelbahn nutzen, um auf das Seefelder
Joch auf 2.060 m zu kommen. Auf dem anfangs breiten Grasrücken wandern
Sie in Richtung Süden und kommen über einen schmäleren Grat zur Seefelder
Spitze auf 2.221 m, wo sich Bergdohlen rund um die eintreffenden Wanderer
tummeln. Nun führt ein anspruchsvoller Steig knapp rechts des Südgrates
in teilweise leicht schorfigem Gelände abwärts in eine Lücke auf die andere
Gratseite und hinab ins „Törl“ auf 2.122 m. Sich rechts haltend kommen Sie
bergabwärts zu einer Wegverzweigung. Am Felsfuß entlang nach links kom-
men Sie über einige Felsen ins Reither Joch. Dort wählen Sie den Steig nach
Nordwesten und kommen schräg durch steile Hänge hinab zur Bergstation
Härmelekopf auf 2.034 m, von wo aus Sie mit der Gondel hoch über dem Her-
mannstal zurück zur Bergstation Rosshütte gelangen. Dort wählen Sie entwe-
der den Fußweg zurück ins Tal oder nutzen ein zweites Mal die Standseilbahn
zur Talstation. Diese Wanderung bietet atemberaubende Ausblicke, sowie ein
weites Gipfelpanorama über die Bergwelt rund um Seefeld.

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DIE REGION MIT
DEM RAD ERKUNDEN
Von sanften Runden zu
herausfordernden Touren

58
LEICHTE MOUNTAINBIKEROUTEN
63
MITTEL-SCHWIERIGE MOUNTAINBIKEROUTEN
70
SCHWIERIGE MOUNTAINBIKEROUTEN

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LEICHTE MÖSERN MÖSERN LEICHTE
LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD
MOUNTAINBIKE ROUTEN BUCHEN BUCHEN MOUNTAINBIKE ROUTEN

Durchs Leutaschtal, MTB-Route Nr. 537

Strecke: Alpenbad – Ahrn – Burggraben


Fahrzeit: ca. 1 Stunde
Länge: 10 km
Höhendifferenz: ca. 100 m
Vom Parkplatz Alpenbad kommend überqueren Sie die Teerstraße, fahren ge-
radeaus auf den Fußweg und folgen der Beschilderung Achweg, entlang der Mooserweg-Seepromenade, MTB-Route Nr. 539
Leutascher Ache, bis Sie zur Linken den Ortsteil Ahrn sehen. Bei Ahrn nach
rechts über die Brücke und gleich danach wieder links, der Beschilderung Strecke: Obern / Gasthof Gaistal – Weidach / Forellenhof
„Burggraben / Gasthaus Mühle“ folgend. Der Holiday Campingplatz in Reind- Fahrzeit: 1 Std.
lau muss in Fahrtrichtung einige wenige Meter auf der Landesstraße umfahren Länge: 4 km
werden. Der nächst folgende Feldweg auf der rechten Seite weist Sie entlang Höhendifferenz: 25 m
der Ache nach „Lochlehen / Unterleutasch“. Die Weggabelung links liegen las- Vom Gasthof Gaistal in Obern geht es über leichte Steigungen und Abfahrten
send radeln Sie entlang des Weg Nr. 5 am Waldrand entlang bis zum Gasthof durch den Hochwald zum Weidachsee (Forellenzucht), diesen entlang bis zum
Mühle im Ortsteil Burggraben. Forellenhof in Oberweidach direkt am See.

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LEICHTE MÖSERN MÖSERN LEICHTE
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MOUNTAINBIKE ROUTEN BUCHEN BUCHEN MOUNTAINBIKE ROUTEN

Scharnitz – Mittenwald (Bayern)

Strecke: Scharnitz – Mittenwald


Fahrzeit: 30 min
Länge: ca.12 km hin und retour
Höhendifferenz: 52 m Hinterautalweg (Isarradweg – Isar-Ursprung)
10 % Asphalt, 90 % Wanderweg, leichter Forstweg
Ab Scharnitz entweder beim Gasthof Risserhof links abbiegen zur Isarpro- Strecke: Scharnitz – Gasthof Wiesenhof – Kastenalm – Isarursprung
menade, dieser folgen bis zur Grenze, von dort über die Brücke links weiter Fahrzeit: ca. 1 Stunde
in Richtung Riedboden, oder direkt an einem größeren Holzlagerplatz rechts Länge: ca. 12,3 km
zur Isar abzweigen, dem Wanderweg nach Mittenwald folgen. Beide Wege Höhendifferenz: 296 m
treffen sich kurz vor Mittenwald, anschließend durch die Mittenwalder Wiesen 10 % Asphalt, 90 % Schotter, breite Forststraße
bis zur Tennishalle. Von dort führt die Straße in den Ort hinein. Bei der großen Gemütliche Tour mit kaum Steigungen, auf sehr guten Forstwegen. Die ein-
Brücke geradeaus in die Fußgängerzone. Rückweg wieder über den Wan- zige Steigung befindet sich am Anfang der Tour bis zum Gasthof Wiesenhof
derweg Scharnitz - Riedboden - oder an der Brücke links einbiegen in den und eine leichte Steigung bis zur Gleirschhöhe, dann weiter, immer an der
Wanderweg „über die Hoffelder“, immer an der Bahn entlang, einmal kurzer talauswärts fließenden Isar entlang, ca. 9 km bis zum Isar-Ursprung, bei den
Abstecher in den Wald. Achtung: kurz vor Scharnitz ist die Bahn zu überque- „Flüssen“. Neue Schautafeln, ein wunderschöner Lagerplatz und ein natur-
ren. Dann ca. 50 m zurück fahren in Richtung Mittenwald um wieder an die belassener Steig direkt zu den ersten Quellen prägen diesen jetzt zugänglich
Isar über eine kleine Brücke zu kommen. Nach der Brücke links halten, wieder gemachten Ort. Weitere 3 km weiter: Einkehrmöglichkeit bei der Kastenalm.
über eine kleine Brücke bei Scharnitz. Dort rechts halten um wieder an die Hier ist auch der Ausgangspunkt für verschiedene Bergtouren u.a. zum
Isarpromenade zu kommen, die direkt ins Ortszentrum führt. Sehenswertes: Halleranger (Haus und Alm).
Mittenwald (historischer Ortskern), Porta Claudia (Ruine).

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Wildmoos-Fludertal, MTB-Route Nr. 593

Strecke: Wildmoosalm – Fludertal


Fahrzeit: 5 Minuten
Länge: 1,08 km
Höhendifferenz: 20 m
Diese Route verbindet den Rundweg Mösern – Wildmoos mit der Strecke
Katzenkopf – Fluder.

Ahrnspitzrunde
Seefeldrunde
Strecke: Weidach – Ahrn – Burggraben – Mittenwald – Scharnitz –
Strecke: Ortsmitte – Gießenbach – Scharnitz – Gießenbach – Gießenbach – durch den Boden – Weidach
Leutasch – Seefeld Fahrzeit: 2 ½ Stunden
Fahrzeit: 2 ½ Stunden Länge: 22 km
Länge: 23 km Höhendifferenz: 150 m
Höhendifferenz: 275 m In Weidach beim Parkplatz Alpenbad vorbei und der Ache entlang Richtung
Von der Ortsmitte von Seefeld der Münchner Straße entlang, nach Norden zur Ahrn weiter nach Burggraben zum Gasthof Mühle, hier rechts auf die Verbin-
Umfahrungsstraße, diese überqueren und weiter bis zum Playcastle. Über den dungsstraße, immer rechts haltend über die Landesgrenze in Richtung Mit-
Römerweg und Hirnweg nach Gießenbach. Am Parkplatz Eppzirl die Brücke tenwald bis zur Brücke am Ende des Hochtals. Auf dieser Verbindungsstraße
überqueren und danach den schmalen Schotterweg entlang Richtung Schar- bleiben, um nach einer rasanten kurvenreichen Abfahrt Mittenwald zu errei-
nitz. In Scharnitz über die Bahnüberführung und vor der Bundesstraße rechts chen. Unten in Mittenwald angekommen befahren Sie die Straße nach rechts
der Straße entlang bis zum Benediktiner Kloster. Jetzt muss die Bundesstraße durch den Ort, bis Sie am Ortsende über die Isarbrücke zu den Sportanlagen
überquert werden. Der Weg führt die Hirlanda-Ellmann-Straße entlang, über im Ried gelangen. Weiter durch das Naturschutzgebiet Riedboden an dessen
die Brücke links bis zum Sportplatz. An diesem vorbei dem Weg Nr. 18 bis zur Ende, kurz vor Scharnitz, die Isar noch einmal überquert werden muss. Sie
nächsten Kreuzung folgen. Hier dem Weg Nr. 19 entlang bis zur Bodenstra- durchqueren Scharnitz in Richtung Sportplatz und Gießenbach und fahren
ße nach Leutasch. Nach ca. 500 m links auf die Forststraße zur Bodenalm. weiter leicht ansteigend durch den Boden und gelangen nach einer kurzen
Danach in Lehenwald über den Drahnbach rechts und weiter den Seebach Abfahrt wieder nach Weidach.
entlang. Immer geradeaus weiter nach Seefeld. Über die Münchnerstraße
retour zum Ausgangspunkt.

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MITTEL-SCHWIERIGE MÖSERN MÖSERN MITTEL-SCHWIERIGE
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Unterkelle – Triendlsäge – Bauernwald, MTB-Route Nr. 535 Ehrwalder Alm – Gaistal – Leutasch, MTB-Route Nr. 551

Strecke: Unterkelle – Triendlsäge – Unterkelle Strecke: Ehrwald / Talstation der Ehrwalderalmbad – Gaistal –
Fahrzeit: 1 Stunde Leutasch / Salzbachbrücke
Länge: 8,5 km Fahrzeit: 1 ½ Stunden
Höhendifferenz: 165 m Länge: 16 km
Start in Unterkelle, an der Abzweigung Richtung Triendlsäge. Es folgt eine kur- Höhendifferenz: 510 m
ze Abfahrt zur Triendlsäge nach der es weiter leicht abwärts nach Lehenwald Diese mittelschwere Tour punktet vor allem durch beeindruckende Aus­
geht. Immer entlang Weg Nr. 64, bis zur Abzweigung nach links auf den Weg blicke auf die Felsgipfel von Wettersteingebirge und Mieminger Kette, sowie
Nr. 19 nach Lehenwald. Nun stetig leicht ansteigend bergauf, durch den Bau- der Möglichkeit, auf den sonnseitig unter dem Wettersteingebirge gelegenen
ernwald radeln, bis die Landstraße in Unterkelle wieder erreicht wird. Almen Feldernalm, Tillfußalm oder Gaistalalm eine gemütliche Rast einzu-
legen. Tourstart ist bei der Talstation der Ehrwalderalmbahn. Von dort geht
es via Forstweg mäßig ansteigend über die Ehrwalder Alm weiter zum Ab-
zweig Seebensee. Der rund 3,25 km lange Abstecher über die Route 813
Hinterautalweg – zum Isarursprung – Kastenalm,
zum Prachtpanorama des Seebensees lohnt sich, und ist nicht allzuschwer
MTB-Route Nr. 578 bewältigbar. Einzig der letzte Kilometer ab der Seebenalm ist steil. Hier ge-
gebenenfalls das Bike bei der Alm lassen und zu Fuß hoch wandern. Wieder
Strecke: Scharnitz – Wiesenhof – Gleirschhöhe – Isarursprung – Kastenalm retour rollt der Genussbiker entlang des Gaistalbaches und Leutascher Ache
Fahrzeit: 1 ¼ Stunden mehr oder weniger abwärts den oben beschriebenen Almen entgegen, bis
Länge: 14,3 km die Route 551 bei der Salzbachbrücke ein Ende findet. Tipp: Diese Tour kann
Höhendifferenz: 296 m auch anders herum gefahren werden.
Ein kurzer Anstieg zum Gasthof Wiesenhof und auf dem schönen Forstweg
Richtung Halleranger. Bei der Abzweigung Möslalm vorbei ins Hinterautal und
wieder zur Isar hinunter. Links der Isar bis zur Kastenalm.

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MITTEL-SCHWIERIGE MÖSERN MÖSERN MITTEL-SCHWIERIGE
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MOUNTAINBIKE ROUTEN BUCHEN BUCHEN MOUNTAINBIKE ROUTEN

Scharnitz – Gießenbach – über Bauernwald nach Seefeld

Strecke: Scharnitz – Gießenbach – Bauernwald – Seefeld


Fahrzeit: ca. 1 ½ h Stunden
Länge: ca. 20 km hin und retour
Höhendifferenz: 250 m
Beschaffenheit: 100 % Forstweg
Strecke: Wanderweg Scharnitz – Gießenbach (gegenüber der Kirche beim
Haus Frankenhof der Hirlanda Ellmann Straße folgend, vor der Brücke links
hinauf den Waldweg in Richtung Gießenbach. Bei der Abzweigung in Gießen-
bach rechts halten am Bogenschießplatz vorbei, weiter bis zum Sägewerk
Aukenthaler. Auf der Straße nach ca. 500 m rechts halten in Richtung Leu-
Rundweg Mösern – Wildmoos, MTB-Route Nr. 544 tasch. Dann bei der Abzweigung links hinein, dem Waldweg folgend ca. 3
km bis zur Bodenalm (links halten), oder bei der Abzweigung zur Bodenalm
Strecke: Mösern – Wildmoossee – Lottensee – Möserer See – Mösern einfach dem Waldweg weiter folgen bis zur Triendlsäge (kurz vor dem Gasthof
Fahrzeit: 1 ½ Stunden steiler Anstieg). Vom Gasthof Triendlsäge ca. 1 km auf der Straße bis nach
Länge: 12,5 km Seefeld ins Zentrum. Rückweg gleich, oder über den Hirnweg: Zum Playcastle
Höhendifferenz: 255 m rechts einbiegen, an der Burganlage rechts vorbei immer den Wanderweg
Diese mittelschwierige Tour führt auf guten Forstwegen von Mösern aus auf bergab bis nach Gießenbach. Direkt am Einstieg ins Eppzirltal die Straße
Weg Nr. 60 durch Mischwald weiter zum Wildmoos- und Lottensee (aperi- überqueren und am Gasthof Ramona vorbei wieder auf den Wanderweg in
odische Seen). Bei der Rückfahrt über Nr. Weg 3 und 2 ist ein Abstecher Richtung Scharnitz.
zum Möserer See möglich. Zwischendurch bieten sich immer wieder schöne
Ausblicke ins Inntal. Unterwegs warten mehrere Einkehrmöglichkeiten auf den
durstigen Biker.

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MITTEL-SCHWIERIGE MÖSERN MÖSERN MITTEL-SCHWIERIGE
LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD LEUTASCH REITH SCHARNITZ SEEFELD
MOUNTAINBIKE ROUTEN BUCHEN BUCHEN MOUNTAINBIKE ROUTEN

Gleirschtal Amtssäge oder Möslalm oder Kristenalm, Wildmoos-Buchen, MTB-Route Nr. 547
MTB-Route Nr. 579
Strecke: Wildmoosalm – Buchen
Strecke: Scharnitz – Gleirschtal – Amtssäge, Möslalm oder Kristenalm – Fahrzeit: 25 Minuten
Scharnitz Länge: 5 km
Fahrzeit: ca. 10,5 km Höhendifferenz: 50 m
Länge: ca. 2 Stunden Verbindungsweg zwischen Wildmoos und Buchen. Urige Almen laden zur
Höhendifferenz: 365 m Einkehr oder klare Bergseen zum Verweilen ein. Anschlüsse bestehen nach
10 % Asphalt, 90 % Schotter, breite Forststraße Seefeld, Leutasch, Neuleutasch und Mösern.
Gemütliche Tour mit einer kurzen, starken Steigung, auf guten Forstwegen.
Start in Scharnitz: Bei der Kirche abbiegen in Richtung Karwendeltäler. Un-
ter der Bahnbrücke hindurch folgen zwei große Parkplätze. Zuerst links der
Straße entlang fahren und weiter hinten am Ende der Hinterautalstraße rechts Reitherjoch-Alm
halten. An dieser vorbei immer weiter geradeaus durch das Hinterautal, vor-
bei am Gasthof Wiesenhof geradeaus weiter über die Gleirschhöhe bis zur Strecke: Leithen Reith – Reitherjoch-Alm
Abzweigung Gleirschtal in ca.4,5 km. Nach einer Abfahrt Überquerung der Fahrzeit: 1 Stunde
Isar-brücke, dann folgt die Steigung - der sogenannte „Krapfen“ von der Länge: 14 km
Isar hinauf ins Gleirschtal. Nach Erreichen der Gleirschtalanhöhe an herr- Höhendifferenz: 465 m
lichen Almweiden vorbei erreichen Sie eine Weggabelung, dort können Sie In Leithen beim Brunnen startet diese Tour und führt weiter nach Reith bei
rechts zur Kristenalm abbiegen oder weiter in Richtung Gasthaus Amtssäge Seefeld. Außerhalb der Ortsmitte beim Haus St. Christoph Richtung Seefeld
/ Möslalm. Bei der nächsten Gabelung können Sie entweder geradeaus zur geradeaus über den Schartenbach und Mühlbach den beschilderten Weg bis
Amtssäge fahren oder Sie halten sich rechts und erreichen nach einem kur- zur Reitherjoch-Alm. Gleicher Weg retour.
zen Anstieg die Möslalm. Hier sind Ausgangspunkte für Bergtouren z.B. auf
den Hohen Gleirsch. Weiterfahrt von der Möslalm auf die Pfeishütte möglich.
Siehe nächste Tourenbeschreibung.

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SCHWIERIGE MÖSERN MÖSERN SCHWIERIGE
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Hoher Sattel, MTB-Route Nr. 538 Hochfeldernalm - Ehrwalderalm, MTB-Route Nr. 552

Strecke: Ahrn – Hoher Sattel Strecke: Salzbachparkplatz – Gaistal – Hochfeldernalm – Ehrwalderalm


Fahrzeit: 45 Minuten Fahrzeit: 2 Stunden
Länge: 3 km Länge: 29 km
Höhendifferenz: 1385 m Höhendifferenz: 900 m
Ein breiter Forstweg mit vielen Kehren führt immer steil steigend bis zum Vom Parkplatz auf breitem Forstweg - am Beginn kurz etwas steiler, dann
1.495 m hohen Plateau. flach durch das malerische Gaistal bergan. Nach einer kurzen Abfahrt sind
bald die Abzweigungen zur Gaistal- und Tillfußalm erreicht, bei km 6,5 er-
reicht man die Abzweigung zur Hochfeldernalm. Man verlässt die Talsohle und
fährt - vorbei an der Feldernalm - und einem kurzen Steilstück zur Waldgrenze
Wettersteinhütte, MTB-Route Nr. 540 und passiert die Abzweigung zur Ehrwalder Alm. Nach gut einem weiteren
km erreicht man die im Sommer bewirtschaftete Hochfeldernalm (1.732 m).
Strecke: Klamm – Parkplatz Stupfer – Wettersteinhütte Abfahrt von der Hochfeldernalm über die Pestkapelle zur Ehrwalder Alm
Fahrzeit: 2 Stunden (1.502 m), nach einer Rast geht es nochmals gut 100 m bergan auf einen
Länge: 12 km Waldrücken, kurze Abfahrt zu einer Gabelung am oberen Ende des Gaistals
Höhendifferenz: 600 m (geradeaus ginge es in 2,5 km zur Seebenalm bzw. zum Seebensee). Sie bie-
Mäßiger Anstieg mit vielen Kurven bis zur Wettersteinhütte auf 1.717 m. gen aber nach links ab und fahren - vorbei am oft verlandeten Igelsee - durch
(Retour auf dem gleichen Weg) das gesamte Gaistal wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Katzenkopf-Fluder, MTB-Route Nr. 541 Gaistalalm - Rotmoosalm, MTB Route Nr. 553

Strecke: Kreith Spielpark – Steckenweg – Fludertal – Kreith Strecke: Salzbachparkplatz – Gaistalalm – Rotmoosalm
Fahrzeit: 1 ½ Stunden Fahrzeit: 2 Stunden
Länge: 8 km Länge: 5 km
Höhendifferenz: 250 m Höhendifferenz: 555 m
Mäßig steil ansteigend zweigt man kurz vor der Bergstation Katzenkopf links Von Klamm bis zur Abzweigung Gaistalalm, dann eine sehr kurvenreiche
ab und radelt entlang des Steckenwegs bis zum Fludertal (Nr. 3). Dort links Strecke, immer steigend bis zur Rotmoosalm (1.904 m).
gemütlich talauswärts radeln bis zur Landstraße. Dieser ein kurzes Stück nach
links folgend, bis links die steile Abfahrt zurück zum Spielpark Leutasch führt.

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Wettersteinrunde

Strecke: Weidach – Mittenwald – Lautersee – Ferchensee – Elmau – Vorder-


graseck – Garmisch-Partenkirchen – Grainau – Ehrwald – Gaistal – Weidach
Fahrzeit: 7 - 7 ½ Stunden
Länge: 82,5 km
Höhendifferenz: 1250 m
Lange, abwechslungsreiche Tour. Start beim Alpenbad in Leutasch in Rich-
tung Ahrn vorbei am Campingplatz Holiday bis zum Ortsteil Burggraben. Beim
Gasthof Mühle auf der Verbindungsstraße nach rechts über die Landesgrenze Pfeishütte, MTB-Route Nr. 581
in Richtung Mittenwald. Am Ende des Hochtales folgt eine rasante, kurven-
reiche Abfahrt, die Abzweigung nach links Richtung Lautersee / Ferchensee Strecke: Scharnitz – Möslalm – Pfeishütte
nehmen. Anschließend geht es bergauf bei den Seen vorbei und bergab nach Fahrzeit: 4 ½ Stunden hin und retour
Elmau. Zwischen Schloss Elmau und dem Alpengasthof Elmau hindurch und Länge: 38 km
links Richtung Wanderparkplatz, bergab über die Brücke und 100 m bergauf. Höhendifferenz: 660 m
An der Weggabelung nach rechts Richtung Eckbauer, kurzer Anstieg, links Bei den großen Parkplätzen zuerst links der Straße und weiter hinten am Ende
hinunter nach Graseck. Weiter bis zum Gasthof Hanneslabauer, hier folgt nun der Hinterautalstraße rechts. An diesen vorbei immer weiter geradeaus durch
einen kurze, aber sehr steile gefährliche Abfahrt bis zum Eingang der Part- das Hinterautal, vorbei am Gasthof Wiesenhof geradeaus weiter über die
nachklamm. Weiter geht es rechts der Partnach folgend beim Olympia Skista- Gleirschhöhe bis zur Abzweigung Gleirschtal in ca. 4,5 km. Nach einer Abfahrt
dion von Garmisch-Partenkirchen vorbei den Bahngleisen auf der linken Seite Überqueren der Isarbrücke, es folgt die Steigung - der sogenannte „Krapfen“
folgend bis in Nähe der Kreuzeckbahn. Hier müssen die Gleise nach rechts - von der Isar hinauf ins Gleirschtal. Nach Erreichen der Gleirschtalanhöhe an
gequert werden. Bei den ersten Häusern geht es links in Richtung Degerlahne herrlichen Almweiden vorbei Richtung Gasthaus Amtsäge / Möslalm. Bei der
und Grainau. In Grainau geradeaus, am oberen Dorfplatz vorbei bis zur Straße nächsten Gabelung rechts halten und weiter über einen kurzen Anstieg zur
Richtung Eibsee. Hier links bis vor das Hotel Waxenstein und rechts hoch Möslalm.
zum Höhenrain-Panoramaweg. Vorbei an der Grainauer Krieger-Gedächtnis- Ab der Möslalm beginnt eine schwierige Auffahrt, auf teilweise grobem Schot-
Kapelle bergab bis zum Radweg entlang der Bundesstraße. Links entlang der ter durch eine wildromantische Landschaft des hochalpinen Samertales. Die
Loisach nach Ehrwald. Von der Ortsmitte leicht ansteigend auf der Gangho- letzte Steigung vor der Pfeishütte werden - wegen des grob schottrigen Un-
ferstraße in Richtung Ehrwalderalm. Bis zur Ehrwalder Alm und dem Sattel tergrundes - nur die allerbesten Biker fahren können, für den Rest ist dies eine
auf 1.600 m geht es stetig bergauf und dann nur noch talabwärts durch das Schiebestrecke, aber es lohnt sich! Sehr schöne Einkehr- und Übernachtungs-
Gaistal nach Leutasch. möglichkeit auf der urigen Pfeishütte des Alpenvereins. Die Hütte ist Ausgangs-
punkt für viele schöne Bergtouren, z.B. über die Nordkette nach Innsbruck.

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Zum Karwendelhaus

Strecke: Scharnitz – Larchetalm – Karwendelhaus


Fahrzeit: 2 ½ - 3 Stunden
Länge: 20 km
Höhendifferenz: 850 m
10 % Asphalt, 90 % Schotter, breite Forststraße
Ab Scharnitz in der Ortsmitte nach der Isarbrücke biegen Sie vor der Kirche
ab in Richtung Karwendeltäler. Nach ca. 300 m erreichen Sie den „Karwendel­
parkplatz“. Von dort geradeaus weiter ca. 700 m, bei der Abzweigung links
in Richtung Karwendeltal und Karwendelhaus und nach ca. 100 m steil berg-
Ehrwald - Scharnitz, Bike Trail Tirol Etappe, MTB-Route Nr. 45 auf gleich wieder rechts bergauf auf gut befahrbarem Forstweg ins Tal hinein.
Anfangs steigt der Weg bis hinauf zur Birzlkapelle. Von dort immer taleinwärts
Strecke: Ehrwald – Gaistal – Leutasch – Scharnitz vorbei an der Abzweigung Karwendelsteg und an der Larchetalm (Einkehr-
Fahrzeit: 4 Stunden 20 Minuten möglichkeit). Etwas später steigt der Weg in mehreren anstrengenden Ser-
Länge: 40 km pentinen bis zum Karwendelhaus auf 1.771 m.
Höhendifferenz: 991 m Nach dem Karwendelhaus geht es über den Hochalmsattel auf ruppigem
Diese Etappe spielt vor der atemberaubenden Kulisse des Zugspitzmassivs. Weg hinunter zum Landschaftsjuwel „Kleiner Ahornboden“, durch das Jo-
Sie ist eine der schönsten der gesamten Route, wenngleich sie aber auch hannis- und Rißtal zum Großen Ahornboden. Von hier geht’s hinauf zur
deutlich anstrengender ist als die Etappen zuvor. Das wildromantische Gaistal Plumsjoch­hütte. Die Strecke vom Plumsjoch über den alten Almweg nach
muss erst über eine Auffahrt erklommen werden, ehe es zwischen Wetter- Pertisau ist sehr anspruchsvoll, und wird als Schiebestrecke empfohlen. Von
steinmassiv und Mieminger Kette abwärts in die Leutasch geht. Nochmals der Gernalm weg gemütliches Ausrollen bis nach Pertisau. Zielpunkt: Tirols
gilt es einen Hügel zwischen Leutasch und Seefeld zu überwinden, ehe das größter See, der Achensee. Die Strecken der „Tirol Vital Route“ ist in ganz
Etappenziel Scharnitz nach 40 Kilometern an der Pforte des Naturparks Tirol ein­heitlich beschildert und in Schwierigkeitsgrade analog der Schipisten-
Karwendel grüßt. Mit der Ehrwalder Almbahn lassen sich gleich zu Beginn klassifikation eingeteilt. Alle wesentlichen Informationen über Streckenlänge,
dieser Etappe 400 Höhenmeter auf steiler Teerstraße bergauf einsparen. Höhen­unterschied, Fahrzeit und Schwierigkeitsgrad der Route finden sich auf
Die Kabinenbahn befördert Biker bis knapp unter den Sattel. Bei schlech- einer Ausgangstafel am Beginn jeder Route. Hier gibt es auch ein Höhenprofil
ten Witterungsbedingungen lässt sich die Passage über Ehrwalder Alm und der Route und eine detaillierte Streckenbeschreibung. Der Streckenverlauf ist
Gaistal nordwärts auf der deutlich längeren, aber weniger steilen Variante über durch Richtungspfeile gekennzeichnet. Die Broschüre mit detaillierter Routen-
Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald umfahren. Ehrwald liegt außerdem beschreibung ist leider vergriffen. Eine Kopie erhalten Sie im Infobüro Schar-
an der Bahnlinie der „Außerfernbahn“, welche Reutte mit Garmisch-Parten- nitz an der Isarbrücke.
kirchen verbindet.

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Scharnitz - Achensee, Bike Trail Tirol Etappe Zur Eppzirler Alm oder Oberbrunnalm durch das Gießenbachtal

Strecke: Scharnitz – Larchetalm – Karwendelhaus – Plumsjoch – Strecke: Gießenbach (2 km von Scharnitz) – Eppzirler Alm oder Oberbrunnalm
Plumsjochhütte – Gerntal – Achensee / Pertisau – Maurach Länge: ca. 7 bzw. 6 km
Fahrzeit: 8 ½ Stunden Höhendifferenz: ca. 500 bzw. 550 m
Länge: 60 km Fahrzeit: ca. 2 Stunden
Höhendifferenz: 1.850 m Schotter, relativ breite Forststraße
In Scharnitz vom Parkplatz Karwendeltäler aus radelt man zunächst einen Sie starten in der Ortsmitte von Gießenbach, überqueren von der Bundes-
Kilometer taleinwärts, ehe man links auf die Forststraße zum Karwendelhaus straße aus die Bahnlinie und folgen dem Weg, teilweise schottrig und bergauf
abzweigt (595). Ohne Abzweigungen fährt man nun durch das Karwendeltal durch die Schlucht des Gießenbach- und weiter des Eppzirltales in Richtung
bis zum Karwendelhaus (3h ab Scharnitz). Nur ein kurzer Anstieg ist es bis Eppzirler Alm. An der Abzweigung auf 1.200 m folgen Sie entweder rechts
zum Hochalmsattel. Nach einer Abfahrt erreicht man den Kleinen Ahornboden dem Weg stets bergauf bis zur Eppzirler Alm auf 1.459 m, oder an der Ab-
und fährt nun auf gut ausgebauten Forststraßen durchs Johannestal Richtung zweigung links immer steil bergauf zur Oberbrunnalm auf 1.523 m. Rückweg
Hinterriß. Im Rißtal angekommen radelt man taleinwärts bis zur Abzweigung wieder durch das Gießenbachtal oder über den Hochwaldweg vorbei an der
auf das Plumsjoch (452) (2h ab dem Karwendelhaus). Nun geht es noch ein- Isartalerhütte (nicht bewirtschaftet) zurück nach Scharnitz. Rückweg nach
mal gute 500 Höhenmeter zur Plumsjochhütte hinauf (2h von der Abzwei- Gießenbach: Rechts an der Kirche in die Hirlanda Ellmann Straße. Am Ende
gung). Nach der Einkehr folgt eine technisch schwierige Abfahrt (Singletrail der Straße beginnt ein schmaler Wanderweg in Richtung Gießenbach, immer
(462) oder Schiebestrecke) ins Gerntal und auf einer asphaltierten Straße am Drahnbach entlang 2 km bis nach Gießenbach. Beim Gasthof Ramona auf
weiter nach Pertisau. Nach der Ortsdurchfahrt radelt man direkt neben dem die Bundesstraße und diese überqueren zurück zum Ausgangspunkt.
Achensee auf einem Radweg zum Etappenziel beim Parkplatz in Maurach-
Buchau (1 ½ h ab Plumsjoch).

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Rosshütte

Strecke: Rosshütte Talstation – Karrenweg – Rosshütte Bergstation


Fahrzeit: 1 Stunde
Länge: 10 km
Höhendifferenz: 826 m
Vom Parkplatz auf einer steilen Schotterstraße Richtung Nordost, dann links
abzweigen bis zur Schipiste, am rechten Rand bergauf, zuletzt im Bereich der
Standseilbahn bis zur Rosshütte, 1.751 m.

Gschwandtkopf, MTB Route Nr. 545

Strecke: Mösern – Gschwandtkopf


Fahrzeit: 20 Minuten
Länge: 2,5 km
Höhendifferenz: 290 m
Auf steilen Forstwegen der Naturrodelbahn folgend geht es hinauf auf den
Gschwandtkopf. Oberhalb der Seewald-Lifte belohnt ein herrlicher Blick auf
die Hohe Munde und hinunter ins Inntal.

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MEHR ÜBER
DIE REGION
ERFAHREN
Geschichte, Kultur und Natur

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KNEIPPANLAGEN
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LEUTASCH
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MÖSERN / BUCHEN
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REITH
110
SCHARNITZ
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SEEFELD

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MÖSERN MÖSERN
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BUCHEN BUCHEN

Kneippen in der Olympiaregion Seefeld 4 Wanderungen zur Auswahl:

Die Kneipp-Therapie bildet die Grundlage des klassischen Naturheilverfahrens 1. Betrachtungs- und Besinnungswanderung – Pfarrhügel
und basiert auf der Hydrotherapie nach Pfarrer Sebastian Kneipp. Hierbei wird Strecke: Kurpark Seefeld – Lebensquelle – Naturquelle – Wassertretanlage
in kaltem Wasser auf der Stelle getreten (man sollte nur Wassertreten, wenn Wildsee retour nach Seefeld
sich die Füße zu Beginn warm anfühlen). Ein Bein sollte dabei immer vollkom- Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden
men aus dem Wasser herausgezogen werden und die Fußspitze etwas nach Schwierigkeit: leicht
unten gebeugt werden. Nach ca. 30 Sekunden spürt man ein starkes Kälte­ Vom Kurpark im Dorfzentrum geht es durch den Ort, die Klosterstraße entlang
gefühl in Füßen und Unterschenkeln. Dann sollte man das Wasser verlassen, zum Seefelder Seekirchl. Dort überquert man die Möserer Straße. Die nächs-
um die Beine wieder aufzuwärmen. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals. te Biegung rechts Richtung Kirchwald, links geht es Richtung Mösern hinter
Nach dem „Kneippen“ sollte das Wasser lediglich abgestreift - nicht abge- der Tennishalle vorbei zum Besinnungsplatz, der, zum sich Zeit nehmen, die
trocknet werden – und Bewegung wird empfohlen. Lebensweise zu überdenken und dem Lebensweg neue Richtungen geben,
Durch das Wassertreten wird der Kreislauf angeregt und die Durchblutung einlädt. 70 Schritte weiter kommt man zum Kneippplatzl Lebensquelle. Gera-
gefördert. Damit wirkt es venenkräftigend und stoffwechselanregend und wird de aus weiter zur Hauptstraße „Möserer Straße“. Nach der Überquerung geht
daher zur Behandlung von Krampfadern und Migräne, sowie der Stärkung der es retour Richtung Seefeld zur Sprungschanze. Kurz vorher kann man sich
Abwehrkräfte eingesetzt. Ein ganz natürliches Programm, das die Gesundheit, an der Kneippanlage Naturquelle erfrischen. Über die Casino Arena und den
tägliches Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Ausgeglichenheit fördert. Die Parkplatz Gschwandtkopf geht es unter der Straße hindurch über die Sieg-
fünf Säulen des Kneippen sollten dabei stets integriert sein: Wasser, ausrei- mundspromenade zum Pfarrerbichl bis zum Apostelkreis. Die perfekte Stim-
chende Bewegung, inneres Gleichgewicht, Heilpflanzen, Ernährung. mung um sein Lebensziel in die Mitte zu rücken und sich zu fragen: Wo stehe
ich? Wohin gehe ich? Was ist mein Weg? Nach dieser kurzen Besinnung geht
In der Olympiaregion Seefeld werden auf den mit dem blauen „Kneipp-Rund- es recht am Waldrand hinunter zur Straße, die man überquert. Am südlichen
wanderweg-Symbol“ ausgeschilderten Strecken, Möglichkeiten angeboten, Ufer des Wildsees erreicht man die große Seefelder Kneippanlage. Dort lädt
in Arm- und Fußbädern, sowie den fünf Säulen des Kneippens, das Immun- die Fingerlabyrinthtafel nochmals zur Besinnung ein.
system zu stärken. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man über den Rundwanderweg um den
See, vorbei an den Vogelschautafeln und dem Café Strandperle in Richtung
Ortszentrum.

Zusatzinformation zum Pfarrerbichl:


Der beschriebene Weg führt knapp unterhalb der Kuppe des Pfarrerbichls
vorbei. Hier sind einige Stationen des Pfarrerbichlkreuzweges zu sehen. Am
höchsten Punkt befinden sich die 14. Station – das Grab Jesu – mit dem Kreis
der 12 Apostel.

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Dieser Kreuzweg, der bei der Pfarrkirch beginnt, ist eine Besonderheit, vor
allem, was die Gestaltung betrifft. Die großen Steine (Findlinge aus dem Ötz-
tal), die die einzelnen Stationen bilden, sind von Prof. Erich Kerber, Innsbruck,
künstlerisch bearbeitet. Die Idee des Apostelkreises bei der 14. Station ist
im Laufe langer Vorgespräche entstanden. Durch diese Besonderheit wird
die dichte Atmosphäre des Ortes hervorgehoben und vor allem der religiöse
Akzent betont, der diesem Platz gebührt.
Nähere Informationen und besinnliche Anregungen zum Pfarrerbichlkreuzweg
entnehmen Sie dem Meditationsbüchlein, welches in der Pfarrkirch erhältlich ist.

2. Wasser und Kräuter 3. Erlebniswanderung für Groß und Klein


Strecke: Parkplatz Wildsee (Hotel Seespitz) – Seefelder Kneippanlage Wildsee Strecke: Kurpark Seefeld – Geigenbühel – Kneippanlage Triendlsäge – retour
– Englhof – Auland – Naturkneipplandschaft St. Florian Reith – Bienenlehrpfad nach Seefeld (Rundwanderung)
Reith Gehzeit: 1 ½ Stunden
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Schwierigkeit: mittel
Schwierigkeit: leicht Vom Start am Seefelder Kurpark geht es auf der Münchnerstraße in Richtung
Entlang der Westseite rund um den Wildsee trifft man bald auf die große Apotheke. Dort biegt man links in die Geigenbühelstraße ein und geht beim
Kneippanlage Wildsee. Mit Hilfe von Tafeln zu den Themen „richtige Was- Hotel Zum Gourmet rechts weiter beim Birkenstüberl vorbei in Richtung Wald-
seranwendungen“ und „Kräuterkunde“ kann man das Erlebnis Kneippen in gasthof Triendlsäge. Bald erreicht man die Kneippanlage Triendlsäge, wo man
einem geräumigen Tretbecken und einem Handbecken beginnen. Der Weg bei einer gemütlichen Rast alle Sinne spüren, sehen, hören, riechen, schme-
Nr. 4 führt durch ein idyllisches Wäldchen weiter am Damhirschgehege vor- cken und fühlen kann. Zurück nach Seefeld geht es vorbei am Waldgasthof
bei bis zum Café Englhof. Man hat dort die Gelegenheit ein wunderschönes Triendlsäge den Fahrweg entlang in Richtung Reitsportanlage. Ungefähr auf
Gärtchen zu bewundern. Am Wegesrand entdeckt man verschiedene Kräu- halber Strecke biegt man links ab in Richtung Altes Wirtshaus am Geigen­
ter. Von dort aus folgt man dem Weg zur Auländer Bushaltestelle. Bei der bühel und nimmt den Weg geradeaus weiter über den Geigenbühel rechts in
nächsten Abbiegung nach Strasslhof geht es links zur Naturkneipplandschaft Richtung Zentrum.
St. Florian. Das herrliche Brunnenwasser ist ein wahrer Jungbrunnen und
wäscht alle Unreinheiten weg, schenkt Energie, Lebensfreude und Gesundheit
und lädt ein, einen Schluck zu trinken. Im großen Wasserbecken erfrischt man
seine Beine und im Handbecken taucht man ein in das Lebenselixier Was-
ser. Die Bank bietet Platz zum Meditieren und die Barfuß-Station lässt neue
Lebensenergie spüren. Der Weg führt weiter über den in dieser Broschüre
ebenfalls detailliert beschriebenen Bienenlehrpfad. Der Waldweg führt bis zum
Max­hüttenweg, von dort links die Bundesstraße überqueren und über den
Lobaweg wieder in Richtung Seefeld.

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4. Ein paar Schritte auf dem Jakobsweg Drei Natursteinbecken, ein rundes Holz-Wassertretbecken, 2 hölzerne
Strecke: Leutasch – Buchen – (Mösern) Arm­becken, eine ausführliche Anwendungsbeschreibung und ein einfach
Gehzeit: ca. 45 min (Leutasch – Buchen) , ca. 1 ¼ Stunden von Leutasch bis gestalteter „Fußparcours“ laden zu einem vergnüglichen Kneippen auf einem
Mösern sonnigen Flecken inmitten eines ursprünglichen Mischwaldes aus Buchen,
Schwierigkeit: leicht Fichten und Tannen ein. Jakobsweg-Wanderer finden eine kleine Haus­kapelle
Über den Jakobsweg (Ausgangspunkt Talstation Mundelift) kommt man in nur beim Landgasthof Ropferstub´m für ein Gebet, Familien ein Bergbauern­
ca. einer Dreiviertelstunde über das wunderschöne kleine Tal „Katzenloch“ aus museum, ein Wildgehege und einen schönen, sonnigen Kinderspielplatz mit
dem Leutaschtal nach Buchen. Hier wird man mit einem herrlichen Blick in Blick ins Tal. Eine Besonderheit ist auch die Waldarena auf welcher dreimal
das Oberinntal belohnt. wöchentlich klassische Konzerte über Tonträger dargeboten werden und zu
einer besinnlichen Stunde mit Blick auf die Hohe Munde und ins Tal einladen.
250 Meter nach Überquerung der Landesstraße Richtung Gasthaus
Ropferstub´m findet man in der Weiterführung der Olympialoipe die naturnah Tipp für Wanderer: Herrlicher Wanderweg entlang des Jakobsweges nach
errichtete Kneippanlage – das „Buchener Kneippbadl“ mit seinem begehbaren Mösern und den Möserer See über den Golfplatz und über den Lottensee
Wasserlauf aus der hofeigenen Quelle mit rechtsdrehendem Trinkwasser. (ca. 1 ¼ Stunde) oder über die Ferienkolonie und den Wildmoos-See nach
Seefeld (ca. 2 Stunden).

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Leutasch – Kraft durch Mensch und Natur

Leutasch gehört zu den Gemeinden, die vollkommen frei sind von Relikten Jeder der Bauern zinste damals, also um 1300 / 1350, jährlich ein Kalb an
jener mehrhundertjährigen Besatzungsmacht, d. h. keine römischen Münz- das Stift Polling. Etwa zur gleichen Zeit wie Polling hatte auch das Stift Wil-
funde, keine alten Scherben, keine fragwürdigen Römerstraßen. Die Leu- ten Rechte und Besitzungen in Leutasch erworben, 1305 waren es 9 Höfe.
tasch war vor zweitausend Jahren noch ein unberührtes Tal. Höchstens Später kamen dann noch der Landesfürst und das Stift Stams als Grund-
ein Jäger ging hier auf die Pirsch. Vor acht Jahrhunderten, im Jahre 1178, herren dazu. Stift Polling wurde 1803 aufgehoben. Dessen Bezugsrechte
macht der bayrische Edelfreie Bernhard von Hausen seine große Stiftung für gingen an die Staatsverwaltung über, bis dann 1849 die Grundentlastung über-
das eigene und das Seelenheil seiner Eltern: er schenkt dem oberbayrischen haupt die Institution der Grundherrschaft beendete. Wovon lebten die alten
Augustiner-Chorherrenstift Polling bei Weilheim einen Teil des Waldes, durch Leutascher? Noch vor 3, 4 Jahrzehnten hörte man hier die Antwort: Von un-
welchen der Fluss rinnt, der Luitaske heißt, so die wörtliche Umsetzung des seren Wiesen und unserem Wald.
lateinischen Textes. Beim Wort Wiesen fällt uns natürlich gleich der seit 1929 gezüchtete Leu-
Im ausgehenden 12. Jahrhundert setzt nun eine rege Rodungs­tätigkeit ein. tascher Goldhafer ein und beim Wald das alte Sprichwort: Die Leutasch ist
Dass die rasante Entwicklung ohne Störung oder gar Zerstörung der Land- die Holzkammer von Innsbruck und Hall. Vom Waldreichtum der Leutasch zu
schaft vor sich ging, dass hier mit so viel Behutsamkeit, ja Ehrfurcht gegen- reden ohne auch den historischen Wildreichtum zu erwähnen wäre ein arges
über der Natur und Kulturlandschaft vorgegangen wurde, muss jeder spüren Versäumnis. Die Bedeutung des edlen Weidwerkes drückt sich in einer Reihe
und sehen, der dieses Tal besucht. großer Namen von Jagdherren bzw. Jagdpächtern, wie Herzog von Alten-
Die Bewohner am Fuß des Wettersteingebirges sind Muster der Bodenstän- burg, Fürst Fürstenberg, Baron von Neurath und natürlich Ludwig Ganghofer
digkeit. Schon im 13. und 14. Jahrhundert tauchen die gleichen Namen auf, aus. Sie und vor allem Ganghofer mit seinen Romanen machten die Leutasch
die wir heute im Leutascher Telefonbuch lesen. Damals lebten - das lässt sich und das Gaistal international bekannt. Sie stehen sozusagen an der Wiege
statistisch berechnen - etwa 240 Menschen in der Leutasch. Die Einwoh- des Fremdenverkehrs.
nerzahl stieg langsam aber stetig: 1775 werden es ca. 800 gewesen sein, Hinzu war im ausgehenden 19. Jahrhundert das Alpinwesen (das Bergsteigen
1826 zählte man amtlich 945 Personen, vor 100 Jahren 986, vor 50 Jahren und das Bergwandern) gekommen. Die Schönheit des Tales, die Bergwelt
1020 und 1981 1672 Personen. 1991 wurden bei der Volkszählung 1702 mit ihren zahlreichen Tourenmöglichkeiten und zu guter Letzt die Leutascher
Personen und bei der Volkszählung 2001 1995 Personen erfasst. Aus der Mentalität zogen die Leute schon vor 100 Jahren an und veranlassten sie zum
Stiftung des Bernhard von Hausen waren bereits 12 Bauerngüter geworden. Verweilen und Wiederkehren.

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Leutascher Geisterklamm – Im Reich des Klammgeists Ludwig Ganghofer

Höllenwasser und Geistergumpen, Hexenkessel und Teufelswasser, eine Ludwig Ganghofer (1855 – 1920), einer der bekanntesten Heimatschriftsteller
Erlebniswelt aus Wasser und Stein. Willkommen im Reich des Klammgeistes seiner Zeit, verbrachte viele Wochen des Jahres in seinem Jagdhaus „Huber-
und seiner Kobolde! Der Weg durch die Leutascher Geisterklamm konnte im tus“ bei der Tillfußalm im Leutascher Gaistal. Dort verfasste er unter anderem
August 2005 nach zweijähriger Bauzeit fertig gestellt werden und ist kostenlos einen seiner bekanntesten Romane „Das Schweigen im Walde“. Außerdem
begehbar. Die imposante Schlucht wird über einen spektakulären Stahlsteg, empfing er viele Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wie Hugo von Hof-
hoch über der reißenden Leutascher Ache, die in Mittenwald in die Isar mündet, mannsthal oder Richard Strauss. Die Einnahmen aus seinen Romanen erlaub-
durchquert und bildet so eine Brücke zwischen Deutschland und Österreich. ten es Ganghofer, eine der größten Jagden der Nordalpen, die Gaistaljagd, zu
Schon bald spüren wir eine fremde und geheimnisvolle Wirklichkeit. Es ist pachten. Einige der zahlreichen Reitsteige, die er anlegen ließ, sind auch heute
das Reich des Klammgeistes, der tief unten in seinem tosenden Schloss aus noch erhalten. Der beliebte Wanderweg zum Ganghoferhaus wurde nach ihm
sprudelnden Wirbeln, aus rauschenden Kaskaden und bizarren Felswänden benannt und bietet neben einer wunderschönen Naturlandschaft mit Gaistal-,
zu den staunenden Menschen spricht. Ein kühner Steig lässt uns in die bis zu Tillfuß- und Hämmermoosalm drei nette Hütten zur Einkehr. Auch das Gang-
75m tiefe Behausung des Klammgeistes blicken. hoferhaus kann – allerdings nur von außen, da nicht öffentlich zugänglich –
bewundert werden.
Entlang dreier Wege können Sie das Reich des Klammgeistes erleben: Der Weg beginnt beim Parkplatz Salzbachbrücke am Anfang des Gais­tales.
Klammgeistweg, 3000 m Länge: Der Klammgeistweg steigt vom Parkplatz Einem anfangs leichten Anstieg folgt ein gemütlicher Weg, unterhalb der Häm-
im Leutascher Ortsteil Schanz bzw. vom alten Zollamt Leutasch aus nach 600 mermoosalm (nach ca. 45 Minuten) vorbei zur Gaistalalm (nach 1 ½ Stun-
m in die Klamm hinein und verläuft auf einem kühnen, 800 m langen Steg bis den). Weiter gehen Sie bis zur Tillfußalm (1 ¾ Stunden), die sich unterhalb
zur Panoramabrücke. Von dort kehrt er auf einem Forstweg zum Parkplatz der Jagdhütte befindet. Auf demselben Weg kommen Sie wieder zurück zum
zurück. An den Haltepunkten mit Schautafeln erzählt Ihnen der Klammgeist Ausgangspunkt Salzbachparkplatz.
allerlei Geheimnisvolles aus seinem Reich. Gehdauer: ca. 1 ½ Stunden Für geschichtlich und kulturell interessierte Wanderer bietet es sich an, auch das
Koboldpfad, 1900 m Länge: Der Koboldpfad führt vom Klammkiosk in Mit- Ganghofermuseum, gleich neben der Kirche in Leutasch (Ortsteil Kirchplatzl),
tenwald über den Gletscherschliff in die Leutaschklamm hinein und trifft an aufzusuchen. Dort erhalten Sie einen Einblick in Leben und Werk von Ludwig
der Panoramabrücke auf den Klammgeistweg. Der Rückweg führt durch die Ganghofer, die Leutascher Dorfgeschichte, sowie die Jagd in Leutasch.
nordseitigen Klammhänge hinab zum Ausgangspunkt. Entlang dieses Pfades
berichten Ihnen die Kobolde von den Gletschern und Gesteinen in Zusam- Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr,
menhang mit der Leutaschklamm. Gehdauer: ca. 1 Stunde Eintritt: Erwachsene € 3,- (Ermäßigung mit der Gästekarte),
Wasserfallsteig, 500 m Länge: Von einer Brücke am Ortseingang von Kinder bis 14 Jahre frei
Mittenwald aus erreicht man nach einem ca. 500 m langen Fußweg die Klamm.
Ein nur drei Meter über dem Wasser erbauter Steig führt zu dem gewaltigen
23 m hohen Wasserfall. Eintritt: € 1,60 Erwachsene, € 0,80 Kinder. Parkplätze
sind am Ortseingang von Mittenwald vorhanden. Wichtiger Hinweis: Der enge
Klammsteg ist leider nicht für Kinderwägen und Hunde geeignet. Fahrräder
dürfen Sie auf keinem Abschnitt der Geisterklammwege zwischen Leutascher
Parkplatz und Mittenwalder Klammkiosk verwenden. Wir bitten im Sinne eines
genüsslichen Klammerlebens um die Einhaltung dieser Gebote.

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Pfarrkirche zur Hl. Maria Magdalena in Oberleutasch Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer in Unterleutasch

Leutasch tritt urkundlich im 12. Jahrhundert ins Licht der Geschichte. Da- Im Gegensatz zu Oberleutasch gab es in Unterleutasch vor dem 19. Jahr-
mals hatten die Edlen von Weilheim im Gebiet der Oberleutasch größeren hundert keine eigene Kirche. Die Unterleutascher pfarrten in das bayerische
Grundbesitz, in der Unterleutasch übten hingegen die Herren von Werdenfels Mittenwald, wohin sie kirchlich seit altersher gehörten. Erst im Jahre 1803
Hoheitsrechte aus. Bernhard von Weihlheim hat im Jahre 1178 einen Teil brachte ein Hofdekret Kaiser Franz II. die Erlaubnis, eine Kirche zu bauen,
seines Besitzes an Wald und Flur in der Oberleutasch dem Augustinerchor- doch aufgrund der kriegerischen Ereignisse von 1805 und der nachfolgen-
herrenstift Polling bei Weilheim geschenkt, das in der Mitte des Tales eine im den bayrischen Herrschaft konnte das Bauvorhaben nicht realisiert werden.
Jahr 1190 der Hl. Magdalena geweihte Kirche bauen ließ, die 1500 und 1725 Erst Mitte 1827 bewilligte ein Dekret der Hofkanzlei den Bau. Ende desselben
erweitert wurde. Jahres wurde dann endgültig damit begonnen: unter dem Gemeindevorsteher
Der heutige Bau wurde 1820 / 21 unter Kurat Franz Sieß, der von 1810 bis Matthias Reindl als Baudirektor und unter dem zuständigen Straßenmeister
1836 die Pfarre betreute, nach dem Plan des Bildhauers und Zeichenmeis- Johann von Klebelsberg, dem wohl die Baupläne zuzuschreiben sind, bau-
ters Josef Falbesoner aus Nassereith errichtet und 1831 durch Fürstbischof te Josef Waldhart aus Imst bis Ende 1829 Kirche und Widum. Es entstand
Galura von Brixen geweiht. Der stattliche klassizistische Hochaltar gehör- ein nüchternes Langhaus mit einem eingezogenen, gerade anschließenden
te einst zu dem im Jahre 1803 aufgehobenen Kloster Benediktbeuren in Chor. Beide Bauteile bedecken ein Walmdach, das von einem Turm im Wes-
Bayern. Die farbenprächtigen, kunstvollen Deckengemälde und das Hoch­ ten durchstoßen wird. Durch den 1955 angebrachten Windfang betritt man
altarbild stammen von Leopold Puellacher (1776 – 1842). Der massige das Innere mit der runden, ehemaligen Taufkapelle und der Orgelempore im
Baukörper ist kaum gegliedert, die Dachform ist leicht geschweift. Der Turm Vorjoch, an das ein quadratisches, durch halbkreisförmige Fenster beleuchte-
gehört noch dem früheren Bau an. Die älteste der vier Glocken im prächtigen tes Langhaus mit einer flachen Hängekuppel schließt. Die westliche geöffnete
Turm trägt die Jahreszahl 1482. Das Innere ist ein in Gewölbe unterteilter, reich Bogenstellung führt zum tonnenüberwölbten, rechteckigen Chor. Unterleu-
mit Malerei geschmückter klassischer Saalraum mit Volltonne ohne Stich­ tasch, das damals aus 18 Haushalten bestand, war für die Kirchenausstattung
kappen (Sattelgewölbe). Dieser wird an den Wänden durch flache toskanische größtenteils auf Spenden angewiesen.
Pilaster und eine umlaufende Gebälkzone gegliedert. Hinter dem einge- Ein geschenkter Altar aus Reutte und ein Tabernakel aus Oberperfuss
zogenen Triumphbogen öffnet sich der Chorraum mit dem ursprünglichen konnten jedoch für die neuerbaute Kirche nicht angenommen werden, und
barocken, aber 1821 dem Stil der Kirche angepassten, Hochaltar. Die Kirche so wurde über Vermittlung des Oberleutascher Kuraten Franz Sieß ein neuer
erhält nur vom Süden durch hohe Fenster ihr Licht, ebenso durch zwei Fenster Altar bei Franz Xaver Renn in Imst für ein schon vorhandenes Altarblatt in Auf-
in den Schrägseiten Altarraumes. Im Jahre 1971 ließ Pfarrer Karl Kneisl die trag gegeben. Dieses Blatt, es stellt in metallisch harten Farben eine Predigt
Pfarrkirche innen und außen restaurieren. des Hl. Johannes des Täufers dar, ist eine Arbeit des ausgehenden 18. Jahr-
hunderts des in Imst gebürtigen Malers Josef Leibherr. Ebenfalls auf Initiative
von Pfarrer Karl Kneisl wurde die Kirche 1978 restauriert. Man beseitigte die
nazarenischen „Verschönerungen“, die beide Kirchen nach ihrer Erhebung zu
Pfarren 1891 von Johann Kärle erhalten hatten und stellte den ursprünglichen
Zustand wieder her.

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Weidachsee

Er wird im berühmten Fischereibuch Kaiser Maximilians aus dem Jahre 1500


als „Seele in der Leutasch“ erwähnt. Das Fischereirecht am Weidachsee und
an der Leutascher Ache befindet sich heute im Besitz von Dr. Thomas Ange-
rer. Er betreibt einen von der Landwirtschaftskammer anerkannten Qualitäts-
fischzuchtbetrieb und ist auf die Produktion von Besatz- und Speiseforellen
spezialisiert. Gezüchtet werden Bach- und Regenbogenforellen, sowie Bach-
saiblinge. In wunderschöner und naturnaher Lage hat man am 4,5 ha großen
Weidachsee die Möglichkeit von April bis Oktober ohne Voranmeldung zu an-
geln. Der See eignet sich hervorragend für Fliegenfischer, da von einem 600 m
langen Holzsteg gefischt wird.

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Mösern – Kraft durch Ruhe und Gastlichkeit Der Kalvarienberg

1307 bestätigte der Abt des Stiftes Stams in einer heute noch im Stiftsarchiv Nördlich der Kirche erhebt sich der Kalvarienberg. Ein halbrunder, offener Bau
liegenden Urkunde, dass Otto der Karlinger diesem Kloster „zur Reichung von mit Dreieckgiebel, um 1830 entstanden, beherbergt eine Kreuzigungs­gruppe:
Brot und Käse an die Armen“ seinen Schwaighof (jetzige Schmiede) zu Mö- Christus am Kreuz mit den beiden Schächern, die Assistenzfigur Maria,
sern gestiftet hat. Schwaighöfe waren im Mittelalter die bevorzugte Form, in Johannes Ev. und Maria Magdalena sind gemalte Bretterfiguren und wohl
höheren Lagen Dauersiedlungen anzulegen. Da aus klimatischen Gründen der etwas älter als die plastische Gruppe. Die Fresken zeigen in der Art Leopold
Anbau von Getreide nicht mehr möglich war, musste der Siedler Viehzucht be- Puellachers Jerusalem und darüber in Wolken, Gottvater. Am schmalen Ser-
treiben und jährlich an den Grundherrn eine bestimmte Anzahl von kleinen Kä- pentinen-Weg, der zum Kalvarienberg führt, standen ursprünglich 8, seit 1989
sen abliefern. Im Fall von Mösern, dem einzigen Schwaighof in dieser Gegend, 11 bildstockartige Stationskapellen. Am 1. Juni 1841 wurde die Erhaltung der
waren es genau 300 Käse im Gewicht zwischen einem und zwei Pfund. Kapellen durch einheimische Familien schriftlich geregelt. 1988 / 89 wurde
Uralt ist auch der Verbindungsweg von Telfs über Buchen in die Leutasch bzw. in einem Gemeinschaftswerk der Möserer Bevölkerung der Kalvarienberg
der Weg über Mösern nach Seefeld. Über Karrenwege ging der Frachtverkehr restauriert. Dazu wurden sowohl große finanzielle Opfer der einzelnen Fami-
Jahrhunderte lang von Telfs nach Scharnitz, bis dann in den dreißiger Jahren lien erbracht, als auch unzählige Arbeitsschichten geleistet. Der Anstieg zum
des 20. Jh. eine für Autos befahrbare Straße gebaut wurde. Kalvarienberg wurde durch drei Kapellen ergänzt. In der ersten Kapelle ist ein
Geographisch bemerkenswert ist der Möserer See oberhalb des Ortes, der nazarenisches Bild von Maria Theresia Striegl „der Abschied Christi“ aus dem
in einer flachen Felswanne liegt, die mit Moränenmaterial (Souvenir aus der Jahr 1899 angebracht. In den folgenden Kapellen befinden sich Bilder mit
Eiszeit) gut ausgekleidet ist, sodass das Becken wasserhältig ist. Das „Seele“ den Passionsszenen, wobei die alten bestehenden Fresken geblieben sind
über Mösern wird bereits im Fischerbuch Kaiser Maximilians aus dem Jahr und die auf Eternitplatten gemalenen Stationsbilder vorgesetzt wurden. Bis
1500 erwähnt. Ganz anders verhalten sich der Wildmoos- und Lottensee, die Herbst 2007 wurde auch der Weg zum Kalvarienberg ausgebaut und mit dem
ganz in der Nähe liegen. Sie sind aperiodisch, d.h. sie treten nur alle paar Friedensglocken-Wanderweg und dem Mösern Zentrum verbunden. Außer-
Jahre im Frühjahr für ein paar Monate zugleich auf. dem ist der Kalvarienberg im EU-Atlas der Heiligen Berge Europas verewigt.
Mösern hat sich seit den 1950er Jahren zu einem Tourismusort entwickelt und
bietet vom 5-Sterne-Hotel bis zum Urlaub am Bauernhof jede gewünschte Un-
terkunft und wird wegen seiner exponierten, sonnigen Lage auch liebevoll als
„Schwalbennest Tirols“ bezeichnet. Schon Albrecht Dürer war, als er anlässlich
seiner Italienreise im Jahr 1498 durch Mösern kam, insbesondere vom Blick
ins Inntal so angetan, dass er einige Skizzen anfertigte und schließlich diesen
gewaltigen, weiten Blick als Hintergrund in seinem berühmten Selbstbildnis
verewigte. Ausgestellt wird dieses Bild im Mueseo del Prado in Madrid.
Der Ortsteil Buchen öffnet einen atemberaubenden Panoramablick auf die
umliegende Bergwelt (Hohe Munde, Wettersteingebirge, Mieminger Kette und
Plateau, Stubaier Alpen). Beim Gasthof „Ropferstub’m“ in Buchen befindet sich
ein Bauernmuseum, das einen Einblick in das altertümliche Leben der Bauern
gibt. Die Kapelle in Buchen stammt aus dem 18. Jahrhundert. In Buchen liegt
auf 1.250 m Seehöhe in herrlicher Naturlandschaft, eine Naturkneipp­anlage
mit Fußparcours, diese kann von allen Besuchern kostenlos benützt werden.

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Die Friedensglocke

In Mösern, auf einem der schönsten Plätze Tirols, läutet täglich um 17.00 Uhr
die Friedensglocke und erinnert an Frieden und gute Nachbarschaft. Gleich-
zeitig ist sie ein Denkmal für 25 Jahre grenzüberschreitende Zusammenarbeit
der „ARGE-ALP“ – Länder. Sie steht frei in einer grandiosen Alpenlandschaft Historische Zäune in Mösern
und ist die größte Glocke Tirols. Ihre Höhe beträgt 2,51 Meter, sie hat einen
Durchmesser von 2,54 Meter und wiegt über 10 Tonnen. Zu dieser Glocke Zäune sind ein wichtiges Element unserer Kulturlandschaft, sie sind ein Teil
führt seit dem Jahr 2003 der „Friedensglocken-Wanderweg“. Die Friedens- unserer Identität. Sie gehören zu den ältesten Zeugnissen bäuerlicher Kultur
glocke auf dem äußeren Westhügel von Mösern, dem Schwalbennest Tirols, und drücken Rechts- und Besitzverhältnisse sowie Wirtschaftsweisen aus.
bietet als größte Glocke Tirols einen imposanten Anblick mit einem herrlichen Zäune prägen das Gesicht unseres Landes. Sie bilden eine Art Struktur in der
Panorama über das Tiroler Inntal. Frei in einer grandiosen Alpenlandschaft Kulturlandschaft und bieten deshalb dem Betrachter Halt. Sie sind über Jahr-
stehend, erklingt sie täglich um 17.00 Uhr und ist dabei bis weit ins Tiroler hunderte gewachsene und gelebte Tradition. Sie sind das Werk unserer Hän-
Oberland zu hören. de - Handwerkskunst. Zäune grenzen ein und grenzen aus, sie bewahren und
Als Einstimmung auf dieses außergewöhnliche Erlebnis dient der Friedens- schützen. Zäune dienten seit jeher zur Einfriedung des Besitzes, zur Sicher-
wanderweg mit insgesamt 7 Stationen, die Anregungen zur Selbstbesinnung heit der Herde, zum Schutz des Ackerlandes oder der benachbarten Weide.
und zum Nachdenken bieten. Von der ersten Station „Aufbrechen - Friede Eigene Zaunrechte regelten seit dem frühen Mittelalter die Höhe und Bauart,
braucht Weg und Mühe“ gehen wir weiter in Richtung Mösern und kommen Nutzung und Erhaltungspflicht, Zaundurchlass und Wegerecht. Diese Rechte
nach ca. 15 Gehminuten zur Station „Schauen und Staunen - Friede wächst und Pflichten sind teils bis heute im Grundbuch festgehalten. Warum wurden
durch Dankbarkeit und Lob“ in die Nähe des Hotel Garni Olympia in Mösern. die alten Zaunformen aufgegeben? Warum verschwanden sie aus dem Bild
Weiter geht es zum idyllisch gelegenen Möserer See, wo es bei der Umrun- unserer Landschaft? Dafür gibt es mehrere Gründe. Einmal ist es der intensi-
dung heißt „Des Menschen Seele gleicht dem Wasser - Friede braucht Ruhe ve Aufwand an Material und Zeit. Vor allem Zeit spart man sich heute durch
und Aktion“. Am Weg zur nächsten Station „Enge und Ängste – Friede lebt den Zukauf des Materials wie z. B. Nägel und der Bretter, eine Tatsache, die
vom gütigen Umgang mit Grenzen“ verlassen wir den Rundweg um den See vor 100 Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre, weil praktisch kein Bargeld
in Richtung Hotel Tyrol im Möserer Ortszentrum. Am Hotel Tyrol vorbei folgen vorhanden war. Schließlich ist auch der starke Rückgang von Arbeitskräften
wir der Straße bis zum Gasthof Menthof, wo wir bei der Tafel „Weitblick und auf einem Hof Ursache dafür.
Verantwortung – Friede ist Verantwortung für das Ganze“ inne halten. Von Die Errichtung historischer Zaunformen soll die alte Tradition des Zaunbaus
dort aus genießen wir zum ersten Mal den wunderschönen Blick über das neu beleben, das Wissen um die handwerklichen Fertigkeiten erhalten, den
Inntal, umrahmt von Gebirgen, durchquert vom Fluss Inn. Weiter geht es in ländlichen Charakter unseres Dorfes unterstreichen und als gestaltendes Ele-
Richtung Möserer Kirchl „Maria Heimsuchung“, wo die Station „Werte und ment in der Landschaft wieder an Bedeutung gewinnen. Zäune können in der
Familie – Friede beginnt im überschaubaren Kleinen“ zum Nachdenken ein- Folge aber auch an Grenzen erinnern. Wie gehen wir damit um? Schauen wir
lädt. Von dort aus sind es nur mehr wenige Minuten bis zur Friedensglocke, hin und wieder über den Zaun? Wie gehen wir mit persönlichen Grenzen um?
dem Höhepunkt der Wanderung, wo die Tafel zum Thema „Friede sei ihr Welche Bedeutung können körperliche, geistige oder moralische Grenzen für
erstes Geläute – Friede ist eine lebendige Schwingung“ berührt. uns haben? Benutzen wir sie, um Heimat, Geborgenheit und Gemeinschaft

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zu schaffen oder missbrauchen wir sie zum Ausgrenzen und Behindern? Die bis Spelten in der gewünschten Dicke entstanden sind. Die Stecken werden
historischen Zaunformen, die in Mösern errichtet werden, sollen nicht nur dann noch mit einer Hacke an einer Seite zugespitzt. Zum Flechten der Zaun-
Schaustücke sein. Sie werden von den Grundeigentümern tatsächlich noch ringe und der Herstellung des Flechtwerkes beim Flechtzaun verwendet man
gebraucht und in einem Gemeinschaftswerk errichtet. Der Grundeigentümer junge, lang gewachsene Fichtenäste, die man nach dem Hacken ins Wasser
stellt das Holz zur Verfügung, die Errichtung der Zäune wird durch ein im legt und vor der Flechtarbeit vorsichtig über Feuer erhitzt („bähen“). Dadurch
Augenblick auf drei Jahre ausgelegtes Projekt des Tourismusverbandes der werden die Äste sehr biegsam und können im noch heißen Zustand gut ver-
Olympiaregion Seefeld finanziert. Einen Teil der Kosten übernimmt der Verein flochten werden.
für Heimatschutz und Heimatpflege in Nord- und Osttirol.
Der geflochtene Speltenzaun – Steckenringzaun
Was ein Zaunbauer wissen muss Bei dieser Zaunform werden zunächst im Abstand von 3 bis 4 m lärcherne
Das Vorbereiten des Zaunholzes: Das Zaunholz sollte in der Zeit zwischen Säulen gesetzt. Diese werden durch eine Querstange, die ungefähr in einer
Michaeli (29. 9.) und dem Sebastianitag (20. 1.) bei abnehmenden und ab- Höhe von 1m über dem Boden durch eine aufgestemmte Öffnung in der Säule
steigenden Mond gefällt werden. Ideal wäre es, wenn der Mond auch noch im geschoben werden, fixiert. Dann werden die Spelten entlang der Querstange
Zeichen des Steinbockes stehen würde. Auch der Standort des Baumes spielt im Abstand von 5 bis 10 cm in den Boden gestoßen und mit ca. 1m 50 langen
bei der Auswahl eine große Rolle. Besonders eignet sich das gleichmäßig ge- Fichtenästen, die vorsichtig erhitzt wurden, fortlaufend an die Querstange ge-
wachsene Holz von ruhigen Standorten, denn Wind und starke Hangneigung flochten. Dabei gibt es verschiedene Arten, die Äste zu verflechten. Wir haben
verursachen unregelmäßige Stammquerschnitte und unterschiedliche Jahres- sie „kreuzweise verzopft“.
ringbreiten. Holz aus gemischten Wäldern ist widerstandsfähiger gegen Sturm
und Schnee sowie gegen den Befall durch Pilze und Insekten. Für die einzel- Der Ringzaun
nen Teile des Zaunes werden verschiedene Holzarten ausgewählt. Allgemein Bei dieser Zaunart werden nur an den Ecken, bei den Öffnungen und an den
gilt, dass jene Teile, die in der Erde stecken, also tragende Säulen und Stecken Punkten, an denen der Zaun einen stärkeren Richtungswechsel im Gelän-
aus dem gegen Feuchtigkeit viel widerstandsfähigeren Lärchenholz angefer- de macht, Säulen gesetzt. Die Spelten werden an eingefügten Holznägeln
tigt werden, während die quer eingefügten Balken und die quer eingelegten aufgesetzt und von einem dünnen, durch einen großen Ring mit der Säule
Spelten aus Fichtenholz gemacht werden. Die Spelten aus Fichtenholz und verbundenen Stecken fixiert. Dazwischen werden im Abstand von 2-3 Metern
die so genannten Stecken aus Lärchenholz werden auf die gleiche Art aus paarweise lärcherne Stecken in den Boden geschlagen. Schließlich kann man
den geasteten und entrindeten Stämmen gespalten. Die vorbereiteten Stäm- mit dem Aufbau des Zaunes beginnen. Dazu legt man 6-8 Lagen Spelten
me werden auf die entsprechende Länge zugeschnitten, bei den Spelten bis waagrecht zwischen den Steckenpaaren ein und fixiert diese mit den vorbe-
zu 4 m, bei Stecken bis 1,80 m und dann mit Hilfe von Keilen, Schlegeln und reiteten Astringen.
Hacken zunächst geteilt, dann geviertelt und schließlich solange weiter geteilt,

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Der Möserer See Wildmoossee und Lottensee – Naturphänomene

Etwa 15 Minuten oberhalb von Mösern liegt in idyllischer Waldeinsamkeit, ein- Nahe des idyllisch gelegenen Möserer Sees auf dem Plateau Wildmoos (1.320 m),
gebettet in einer mit Moränenschutt ausgepolsterten Felswanne, der kleine, einem beliebten Naherholungsgebiet in der Nähe Seefelds, gibt es ein sehr
bis zu 11 m tiefe Möserer See (1.292 m). Obwohl er sich im Naturschutzgebiet interessantes Naturphänomen zu beobachten: Wie aus dem Nichts bilden
befindet (im Flachwasser gibt es Fieberklee, in Ufernähe blühen Alpenrosen sich inmitten grüner Wiesen, Lärchen- und Birkenwäldern zwei Seen, der
und er dient als Brutplatz für verschiedene Wasservögel), ist hier das Baden Wildmoossee und der Lottensee. Dieses aperiodisch (nicht regelmäßig) auf-
erlaubt. Er gilt als einer der wärmsten Badeseen Tirols. Einkehrmöglichkeit tretende „Naturwunder“ ergibt sich wahrscheinlich aus einem Zusammen-
bietet die „Möserer Seestub´n“. spiel des Wasserstandes in den unterirdischen Karstsystemen aufgrund des
Frühjahrsniederschlages und der Schneeschmelze. Der Boden unterhalb
dieser Seen dürfte stark verkarstet sein, das Gefäßsystem ist allerdings nach
unten abgedichtet.
Möserer Kirche Maria Heimsuchung Beim Einsetzen des Tauwetters im Frühjahr füllen sich die unterirdischen Ge-
fäße mit Wasser, der Überlauf überschwemmt die Wiesenmulden und bildet
Dieses reizvolle Barockkirchlein Maria Heimsuchung stammt im Kern noch Seen, die aber oft schon nach einigen Wochen wieder verschwinden. Inter-
aus dem 17. Jh. Die ersten Mess-Stiftungen stammen aus dem Jahr 1836 / essanterweise steigt in manchen Jahren der Wasserspiegel auch noch nach
37. 1763 wurde sie umgebaut und vergrößert und 1951 restauriert. Die Ver- der Schneeschmelze weiter an, wobei das Wasser in Springquellen aus der
längerung des Schiffes um zwei Joche erfolgte 1979 durch Ekkehard Hör- Tiefe sprudelt. Die Seen bleiben dann den ganzen Sommer mit konstantem
mann. Der schön marmorierte Rokokoaltar mit schräg vorgestellten Säulen Wasserstand bestehen - und sind auch zum Baden geeignet – im Herbst läuft
stammt aus der Zeit um 1770. Das Altarblatt zeigt Maria Heimsuchung. An der See dann plötzlich in zwei bis drei Wochen aus.
einem Pilaster ist eine geschnitzte Madonna im Strahlenkranz aus der ersten Trotz vielfältiger Versuche, das Auftreten der Seen vorherbestimmen zu wol-
Hälfte des 18. Jahrhunderts angebracht. Im Jahr 1997 wurde beim Kirchlein len, ist dies nicht gelungen. Die exakten Ursachen für das Auftreten bzw. das
auch ein eigener Friedhof errichtet. Bis zu dieser Zeit wurden die Verstorbenen Ausbleiben der Seen sind nicht genau definierbar.
von Mösern in der Gemeinde in Telfs beigesetzt.

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Reith – Kraft durch Lebenslust und Flair

Wann genau die Gemeinde Reith entstanden ist, ist nicht bekannt. Urnen­ die Betten in den neu gebauten Pensionen Sommer wie Winter gut besetzt.
gräber belegen jedoch, dass der Schuttkegel von Zirl bereits in der Bronzezeit Der Zweite Weltkrieg brachte viel Leid über die Reither Bevölkerung, war doch
(ca. 1800 bis 750 v. Chr.) besiedelt war. Die Bewohner unseres Landes der da- die Brücke der Karwendelbahn im Jahre 1945 ein erklärtes Ziel der Bombar-
maligen Zeit werden dem Volksstamm der Veneto-Illyrer zugeordnet. Schrift- dements durch die Alliierten. Innerhalb von sechs Tagen wurden an die 300
liche Zeugnisse über Reith liefern jedoch erst die Römer, die unter Drusus Bomben auf das Gemeindegebiet abgeworfen. Insgesamt wurden bei diesen
und Tiberius die Grenzen des römischen Reiches über den Alpenkamm hin- Angriffen 22 Häuser total zerstört und weitere 12 Häuser, sowie die Kirche
weg bis zur Donau vorschoben. Die erste urkundliche Nennung Reiths findet und die Schule schwer beschädigt. Nach Abzug der Besatzung 1955 setzte
man erst im Jahr 1095. Bischof Megenward von Freising hatte danach eine jedoch eine noch nie dagewesene Bautätigkeit am ganzen Hochplateau ein.
„Hube in der Leite“ südlich des Scharnitzwaldes einem „Pillung von Brucko“ Zahlreiche touristische Betriebe und Anlagen entstanden, die bis heute gerne
zur Nutzung überlassen. Leithen scheint damit als erste Siedlung auf dem genutzt werden.
Gemeindegebiet von Reith auf. „Auf dem Gereut“ – Reith – wird erst 60 Jahre
später erwähnt.
100 Jahre später taucht das nächste schriftliche Zeugnis auf; denn 1260 ist die
Schlichtung eines Grenzsteines zwischen den Klöstern Benediktbeuern und Bienenlehrpfad
Wessobrunn „auf dem Gereut“ notwendig. Mit dieser Urkunde ist die Besied-
lung unseres Hauptdorfes erwiesen und es beginnt die Geschichte von Reith. Der Reither Bienenlehrpfad mit seinem Bienenhotel ist einzigartig und gibt
Reith besteht aus mehreren Ortsteilen – Reith, Auland, Leithen, Mühlberg, Wanderern und Interessierten einen Einblick in das geheimnisvolle Leben
Maxhütte, Krinz und Gschwandt. Leithen, der erste Teil von Reith, der 1095 der Honigbiene sowie deren Verwandten, der Solitärbiene und der Hummel.
bereits urkundlich erwähnt wurde, weist somit die älteste Geschichte auf. Die Entlang des Reither Waldweges, beginnend bei der Kneippanlage St. Florian,
Ortsbezeichnung „Am Mühlberg“ wird 1281 erstmals urkundlich erwähnt. vorbei am Kaltwasserbach und endend am Niederbach und dem Ichthyol-
Mitte des 19. Jahrhunderts kam das Bergsteigen auch in Deutschland immer werk, geben 10 Schautafeln anschauliche Informationen über die Honigbiene.
mehr in Mode. Es kam zur Gründung von Alpenvereinen, die im Hochgebirge Im Bienenhotel, Unterkunft für Wildbienen, Solitärbiene und Hummel und Dau-
Unterkünfte schufen. So wurde 1897 nahe dem Gipfel der Reither Spitze die ermietplatz für Honigbienen, kann durch ein Glasfenster das bunte Treiben im
Nördlinger Hütte eingeweiht. Bienenstock gefahrlos beobachtet werden. Zu sehen sind frühzeitliche und
Die Eröffnung der Karwendelbahn im Herbst 1912 brachte zwar die Einstel- aktuelle Bienenbehausungen, Imkereigeräte und Bienenprodukte. Die Biene
lung der Postkutschen, aber auch eine neuerliche Belebung des Fremden- dürfte das älteste Tier sein, das der Mensch in Pflege genommen hat. Zu
verkehrs. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde vor 1925 von Nachkriegsnot allen Zeiten haben sich Dichter, Naturforscher, Ärzte und Philosophen mit den
und Geldentwertung gelähmt. Doch für den Winter 1927 / 28 meldet Reith Bienen und ihren Produkten befasst. Auch heute noch können wir sagen,
dem Landesverkehrsamt bereits 250 verfügbare Gästebetten. Im Winter dass die Biene eines der wichtigsten Nutztiere des Menschen darstellt. So
belebte der Schisport den Ort, aber auch im Sommer war der Ort als günstig gehört der Honig seit jeher zu einem sehr kostbaren Gut. Durch Gärung von
gelegener Ausgangspunkt für Bergtouren gut besucht. Bereits 1932 waren Honig, Wasser und Hefe wurde bereits 5500 v. Chr. Met (oder auch Honig-

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wein genannt) eines der ältesten alkoholischen Getränke, hergestellt. In der Station 2 / Musikplatzl: 1914 bis 1918 mussten alle wehrfähigen Männer an
nordischen Mythologie wurde dieses berauschende Getränk zum Trank und die Front. 13 Reither sind aus dem 1. Weltkrieg nicht heimgekehrt. Während
Geschenk der Götter ernannt, so sagt man auch, dass Met den Göttern Un- des 2. Weltkrieges (1939-1945) sind 15 aus unserer Gemeinde gefallen. Mit
sterblichkeit verlieh und auf die Menschen belebend, stärkend, gesundheits- dem Ende des Krieges war die völlige Zerstörung des Dorfes verbunden. Es
fördernd und lebensverlängernd wirken soll. Die Beziehung zwischen Bienen wurden 6 schwere Bombenangriffe auf unser Dorf geflogen, um die Eisen-
und Blumen ist eine über Jahrmillionen fortlebende Fortpflanzungssymbiose. bahnbrücke über dem Gurgelbach zu zerstören. Das Bombenjahr 1945 - ein
Die Biene nimmt den Nektar der Blüten als Nahrung auf, dabei bleiben die Katastrophenjahr für Reith. 22 Häuser wurden total zerstört, weitere 12 Häu-
Pollen der Blüte an ihr hängen, welche die Biene dann weiter trägt und damit ser sowie die Kirche und die Schule wurden schwer beschädigt. Erst nach
eine andere Blüte bestäubt, sodass diese sich vermehren kann. dem Wiederaufbau erfuhr das Ortsbild wesentliche Änderungen, da auch eini-
Auch der Fortbestand der Menschheit ist eng mit Bienen und deren „Fort- ge Aussiedlungen aus dem beengten Dorf vorgenommen wurden.
pflanzungstätigkeiten“ für Pflanzen verbunden: Schon Albert Einstein soll einst Station 3 / Sunnroanweg: Die Karwendelbahn wurde nach den Plänen
bemerkt haben: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der des Innsbrucker Architekten Josef Riehl gebaut und gilt noch heute, der
Mensch nur noch 4 Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen mehr, großartigen Brücken- und Tunnelbauten wegen, als Meisterstück damaliger
keine Tiere mehr, keine Menschen mehr ...“ Ingenieurkunst. Unser Ort liegt in unverwechselbarer Umgebung am so ge-
Auf Anfrage beim Informationsbüro Reith werden auch Führungen von einem nannten „Sunnroan“ (Sonnenhang). Genießen Sie den wunderbaren Blick
Imker angeboten, der mit Hilfe von Lehrtafeln und Imkereigeräten die Beson­ über das Inntal.
derheiten der verschiedenen Bienenarten erklärt. Unter anderem kann bei Station 4 / Die Pfarrkirche: Seit 1391 ist die Kirche in Reith als St. Nikolaus
dieser Führung durch ein Glasfenster das bunte Treiben im Bienenhotel beo­ Kirchlein bekannt. Der Kirchenpatron, der Heilige Nikolaus, wird von den Dorf-
bachtet werden. Spannende Naturkunde für die ganze Familie ist garantiert! bewohnern bis heute hoch verehrt. Der Neubau des Langhauses und Turmes
erfolgte in den Jahren 1832-1835, beim Großbrand 1892 wurde die Kirche
mit dem gesamten Dorf völlig eingeäschert. Im Zuge des Wiederaufbaues
entstanden die besonders schönen Wandmalereien im Inneren (1911-1921).
Kulturwanderweg Nach den Fliegerangriffen 1945 konnte der nochmalige Wiederaufbau 1950
im Wesentlichen abgeschlossen werden. 1989 / 90 wurde das Kircheninnere
Der Reither Kulturwanderweg führt Sie von Reith nach Leithen und wieder umfassend renoviert und erstrahlt heute wieder in vollem Glanz.
retour. Auf der Wanderung entdecken wir historische Denkmäler und lernen ihre Station 5 / Der Meilenstein: Im Jahr 1703 plünderten bayrische Soldaten un-
Geschichte kennen. ser Dorf und schlugen die geschnitzte Figur des Kirchenpatrons des heiligen
Station 1 / Informationsbüro Reith: wurde urkundlich erstmals 1095 erwähnt, Nikolaus vom Sockel. Seit dieser Zeit steht der Meilenstein als „Mahnmal“ hier
1157 schenkt Graf Berchtold von Andechs dem Kloster Benediktbeuren allein. Der Meilenstein befindet sich auf der Dorfstraße in Richtung Leithen bei
ein Stück des so genannten Scharnitzwaldes, das heutige Reith. Die Mönche be- einer Weggabelung rechts in Richtung Meilerhof
gannen das Gebiet zu roden, daher stammt auch der Name Reith. Die Infotafel beim Station 6 / Unsere Frau: An der Obergrenze zwischen Zirl und Leithen stand
Informationsbüro bietet einen kleinen, geschichtlichen Abriss der Gemeinde sowie seit undenklichen Zeiten ein Bildstock mit einem wunderschönen geschnitz-
eine Erklärung des Gemeindewappens. ten Madonnenbild. Nach 1900 drohte das hölzerne Marterl zu verfallen. Die
Jungbauern von Leithen errichteten die heutige gemauerte Säule. Einer wollte

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das Schnitzwerk mit seinem Messer untersuchen, doch es floss Blut aus dem
Holz und sogleich ließ er von seinem Vorhaben ab. Leider wurde die Madonna
1972 gestohlen.
Station 7 / Kapelle zum Hl. Magnus: Die „St. Magnus-Kapelle“ in Leithen
stand mitten im Dörfl neben einem Meilenstein und soll der Überlieferung nach
älter als die Kirche in Reith gewesen sein. Die Kapelle wurde 1980 abgebro- Pfarrkirche St. Nikolaus
chen und in der ursprünglichen Form 50 m nördlich auf die Anhöhe versetzt.
Der Tag des Heiligen Magnus, der 6. September, ist seit jeher der Leithner Seit 1391 ist die Kirche in Reith als St. Nikolaus-Kirchlein bekannt. Im Jahre
Kirchtag. 1751 erhielt das Dorf einen eigenen Seelsorger. Bis dahin war es von Zirl aus
Station 8 / Gasthof Hirschen: In Reith gibt es Wirtshäuser mit Tradition; eines mitbetreut worden. In den Jahren 1832 bis 1835 erfolgte der Neubau von
davon ist der Gasthof „Hirschen“ in Leithen. Ein echtes „Tiroler Wirtshaus“, mit Langhaus und Turm der Kirche unter Einbeziehung des spätgotischen Mau-
Gerichten aus Produkten vom eigenen Hof. erwerks. Damit bekam sie die heutigen Maße und Formen. 1892 wurde bei
Station 9 / Das Riesenhaus: Der Riese Thyrsus soll zur Pestzeit schwer er- einem Großbrand das Dorf eingeäschert und mit ihm auch die Kirche zerstört.
krankt sein. Um die übrigen Dorfbewohner nicht anzustecken, habe er sich Im Jahre 1895 konnte nach Erstellung des Rohbaues die Weihe der neuen
im Gewölbekeller seines Hauses verkrochen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Kirche erfolgen. In den Jahren zwischen 1911 und 1921 entstand im Inneren
ein solcher an der Ortsdurchfahrt am Riesenhaus abgetragen. Er ließ sich die der Kirche der heutige Wandschmuck. Nachdem die Kirche bei den sechs
Nahrung durch das Kellerfenster reichen, genas und so blieb Leithen von der Fliegerangriffen im Jahre 1945 schwer beschädigt worden ist, konnte im
Seuche verschont. Jahre 1950 der Wiederaufbau im Wesentlichen wieder abgeschlossen wer-
Station 10 / Die Pestsäule: Am Ortsrand von Leithen Richtung Reith steht den. In den Jahren 1989 und 1990 wurde das Kircheninnere umfassend reno-
eine Säule aus dem Jahr 1637. Sie zeigt Bilder der Kreuzigung Christi und viert und erstrahlt seither wieder in der ursprünglichen Form aus den Jahren
von Pestheiligen und erinnert an die Zeit des 30jährigen Krieges, in der durch- 1911 bis 1921.
ziehende Truppen die Pest ins Land einschleppten, welche die folgenden 3
Jahre weitum fürchterlich wütete. Ein wohlhabender Innsbrucker Kaufmann
flüchtete mit seiner Familie nach Leithen, wo er schwer erkrankte. Er schwor,
im Falle seiner Genesung einen Bildstock zu errichten; sein Versprechen löste
er nach überstandener Krankheit auch ein.

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Scharnitz – Kraft durch Bewegung und Stärke Porta Claudia

Trotz der Tatsache, dass Scharnitz die jüngste Ansiedlung im „Scharnitzwald“ Während des 30jährigen Krieges (1618 – 1648) erwirkte die Innsbrucker Re-
ist, trägt der Ort den ältesten bekannten Namen. Die Gegend, in der heute gierung die Erlaubnis, auf dem Grund und Boden des Hochstiftes Freising in
der Ort Scharnitz liegt, war schon frühzeitig bekannt. Sie wurde als wild, trost- der Talenge von Scharnitz eine Befestigungsanlage zu errichten. Sie wurde
los, im Winter als sehr schneereich beschrieben und daher auch schon im 1632 – 1634 erbaut. Anlässlich der feierlichen Einweihung der gewaltigen
8. Jahrhundert n. Chr. gefürchtet und „solitudo Scrantiensis“ oder „Scaraza“, Talsperre erhielt diese den Namen der persönlich anwesenden Landesfürs-
aber auch „desertum Scaratie“ genannt. Die Wortwurzel „Scar“ ist vermutlich tin Claudia von Medici. Gleichzeitig wurde auch in der Leutasch am Ende
illyrisch und bedeutet „nackter Fels“. Als Römer von Teriolis (Zirl) nach Partha- des Tales die so genannte „Schanz“ als Grenzbefestigung angelegt. Die Porta
num (Partenkirchen) eine Straße gebaut hatten und die Engstelle des Tales Claudia wurde im Dreißigjährigen Krieg nicht angegriffen, dennoch ließ man sie
beim heutigen Ort Scharnitz als strategisch wichtigen Punkt erkannten, errich- um 1670 nach den Plänen von Christoph Gumpp weiter ausbauen. Im Zuge
teten sie hier – im heutigen Ortsteil Bühel beim Haus Kapferer und Rainer (Hnr. des „Boarischen Rummels“ 1703 gelang es dem Kurfürsten Max Emanuel II.
8 / 9) – ein Kastell und gaben ihm den Namen „Mansio Scarbia“. Es diente überfallsartig die Porta Claudia zu besetzen. Als die bayrische Besatzung das
den Römern als Unterkunfts- und Nächtigungsstation für die Soldaten, sowie Pulvermagazin sprengte, hatte dies große Zerstörungen zur Folge, die jedoch
als Rastplatz und als Post- und Haltestation. 763 n. Chr. gründeten bayrische bald danach wieder behoben wurden. Als Goethe auf seiner Italienreise 1786
Adelige (Reginbert und Irminfrid) auf Veranlassung des Bischofs von Freising hier vorbeikam, notierte er: „Bei Scharnitz kommt man ins Tirol. Die Grenze
und mit Zustimmung ihrer Herzöge in der Einöde „solitudine Scarantiensi“ – ist mit einem Wall geschlossen, der das Tal verriegelt und sich an die Berge
das Kloster „Scaraza“ – manchmal auch „Scarantia“ genannt und eine Kirche anschließt. Es sieht gut aus. Auf der einen Seite ist der Felsen befestigt, an
zu Ehren des Hl. Petrus. Aus verschiedenen Urkunden geht hervor, dass noch der anderen steigt er senkrecht in die Höhe“. Während der Napoleonischen
im 14. und 15. Jahrhundert für die Gegend von Partenkirchen bis fast Zirl die Kriege rückte 1805 der französische Marschall Ney von Mittenwald kommend
Bezeichnung „Scharnitzwald“ oder kurz „die Scharnitz“ galt. mit einer 13.000 Mann starken Truppe gegen die „Schanzen“ in der Leutasch
Das heutige Gemeindegebiet von Scharnitz und Seefeld wurde die obere, und gegen die Porta Claudia vor.
Mittenwald die mittlere und Klais und Gerold die untere oder äußere Schar- Diese war mit 12 Kanonen bestückt und wurde von nur 700 Mann Linien-
nitz genannt. Aus den Namen „Scaraza“ und „Scarbia“ entstand der Name truppen verteidigt. Zunächst konnten alle Angriffe abgewehrt werden. Jede
„Scarnize“ und später der Name „Scharnitz“. Heute gehört Scharnitz als Übergabeaufforderung wurde vom Festungskommandanten abgelehnt. Erst
kleinster Ort zur Olympiaregion Seefeld, zählt aber mit dem Karwendel, das als es den Franzosen unter der Führung ortskundiger bayrischer Förster ge-
großteils zum Gemeindegebiet von Scharnitz gehört, zu einer der größten lang, die Festung zu umgehen, war das Schicksal der Porta Claudia besiegelt.
Gemeinden Tirols. Die österreichische Besatzung geriet in Gefangenschaft, die Franzosen hat-
ten 1800 Tote und Verwundete zu beklagen. 1809 war die Festung abwech-
selnd in Händen der Tiroler, Franzosen und Bayern. Als Tirol zu Bayern kam,
wurde sie mit gewaltigen Sprengstoffmengen, die mehr als 12.000 Gulden
verschlangen, weitgehend geschleift. Trotzdem sind von der ehemaligen aus-
gedehnten Wehranlage zu beiden Seiten der Isar nördlich von Scharnitz noch

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immer einige bis zu 6 m hohe Steinmauerreste erhalten geblieben. In der ehe-


maligen Kaserne der Porta Claudia war bis 1957 das Zollamt untergebracht.
Auch beachtliche Reste der „Leutascher Schanz“ sind heute noch zu sehen.
Die Festungswerke bestanden aus einer Hauptfestung und den Vorwerken.
In der Hauptfestung war neben den Kasernen (Soldaten-Unterkünfte) auch
eine Kapelle. Zu den Vorwerken gehörten der Kavalier, auf dem eine Kanone
stand, das Pulvermagazin, die Teufelsküche und die Wasserstube, von der
man das Wasser der Isar in den Graben leiten konnte. Die 6 m hohen Mauern
mit ihren Schießscharten, die zum Teil schon zerfallenen und überwucherten
Vorwerke, die großen Gewölbe (Unterstände für Soldaten und Pferde), der
Wassergraben, die Wälle und dergleichen lassen heute noch die Mächtigkeit
dieser Festung erkennen.
Ein Holzschnitzwerk in Oberammergau, ein Gemälde mit den Ereignissen aus
dem Jahr 1805 im Mittenwalder Rathaus und ein Kupferstich im Landes-
museum Ferdinandeum in Innsbruck bieten zeitgenössische Darstellungen
der Porta Claudia.

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Seefeld – Kraft durch Weitblick und Genuss

Die Seefelder Hochfläche, schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, erlangte Blieb auch der Ort von den Ereignissen des Dreißigjährigen Krieges (1618 –
erstmalig durch den Bau einer römischen Heeresstraße über die Pass­höhe 1648) verschont, so verringerte sich doch die Zahl der Wallfahrer zusehends,
geschichtliche Bedeutung. Dies war die kürzeste Süd-Nord-Verbindung und auch der Handelsverkehr über den Seefelder Sattel ließ nach der Rück-
von der Po-Ebene nach Augusta Vindelicorum (Augsburg), der Hauptstadt verlegung des großen Marktes von Mittenwald nach Bozen merklich nach.
Rätiens. Später zogen dann die Germanen auf dieser Alpenstraße nach Am Schwersten jedoch traf den Wallfahrtsort 1775 die von Kaiser Josef II.
Süden, und das waldreiche Gebiet kam unter die Herrschaft bajuwarischer erlassene Verfügung über die Aufhebung fast aller Klöster in Österreich. Die
Edelinge. Durch eine Klostergründung in Scharnitz wurde die ganze Gegend Mönche verzogen unter Hinterlassung der Einrichtung und der Kunstschätze,
als Scharnitzwald näher benannt. Doch erst im Jahre 1022 erfährt man aus die dann verschleudert wurden. Durch den Frieden von Pressburg wurde Tirol
einer Urkunde des Stiftes Wilten zum ersten Mal von einer Siedlung Seefeld dem Königreich Bayern einverleibt. 1808 wurde das Kloster vom bayrischen
„Sevelt“, aber nur hinsichtlich einer am Seeufer errichteten Kapelle, sowie der Staat zum Verkauf ausgeschrieben und ging in privaten Besitz über.
am Nordhang der Hochfläche erbauten Feste Schlossberg. Es ist das heutige Hotel „Klosterbräu“. In dem für Tirol so schicksalsschweren
In den Seefelder Bergen hauste der Sage nach ein Unhold. Es war dies der Kriegsjahr 1809 wurde Seefeld wiederum Durchzugsgebiet der Bayern und
bäuerliche Riese Thyrsus, der mit seiner Holzkeule im Kampf dem gepan- Franzosen, die mutwilligerweise Feuer legten, sodass der Pfarrhof, das Post-
zerten, schwertschwingenden Riesen Haymon unterlag, schwer verletzt in amt und 16 Häuser abbrannten.
ein Felskar hinauf flüchtete, wo er verblutete. Sterbend soll er gerufen haben: Durch den Bau der Brenner- und Arlbergbahn verlor die Straße über den See-
„Geh hin, unschuldig Bluet, sei für Viech und Menschen guet!“. Dieses letz- felder Sattel an Bedeutung. Seit den zwanziger Jahren wird die Entwicklung
te Wort des Seefelder Riesen hat seine mineralogische Bedeutung insofern, von Seefeld ganz von den gastfreundlichen Interessen bestimmt, die das alte
als man später im Schiefer ein reiches Vorkommen von bituminösem Gestein Tiroler Dorf auf der sonnigen Hochebene zum erholsamen Ferienort und zum
entdeckte, das, abgebaut und destilliert, anfänglich als „Türschenblut“ und bekannten Winter- und Sommersportplatz machen. Gefördert wurde diese
„Stinköl“ in den Handel kam und bis heute als Ichthyol Heilzwecken dient. Entwicklung natürlich ganz wesentlich durch die günstige verkehrsgeogra-
Herzog Sigmund der Münzreiche, der von 1446 bis 1490 regierte, bevorzug- phische Lage: Zwischen den beiden Autobahn-Ästen Innsbruck – Telfs und
te Seefeld ganz besonders. Auf seine Aufforderung hin gingen die Einkünfte München – Garmisch gelegen, ist Seefeld sowohl vom Norden als auch vom
aus dem Schlagbaum am Südende des Dorfes nicht mehr an die Landes­ Süden rasch zu erreichen. Beide Zufahrten sind wintersicher befahrbar und
regierung, sondern an die Seefelder Pfarre. Er legte auch zu Fischzucht­ der Ort ist durch Murbrüche oder Lawinen nicht gefährdet. Einen besonderen
zwecken beim heutigen Seekirchl einen See an. Auch Kaiser Maximilian I. Aufschwung brachte der Bau der Karwendelbahn 1912 (Schnellverbindung
begünstigte Seefeld in hohem Maße, hatte er doch im Karwendelgebirge sein zwischen Innsbruck und Reutte). Anfang der fünfziger Jahre begann man
bestes Jagdrevier. Seefeld gewann an Bedeutung als Wallfahrtsort und auch mit dem Ausbau der touristischen Infrastruktur und 1970 wurde erstmals die
als Durchzugsgebiet für Händler aller Art. Besonders stark war der Verkehr 1-Million-Nächtigungsgrenze überschritten.
über die Passhöhe (an die 70 Fuhren am Tag), als 1487 wegen eines Streites Bereits zwei Mal war die Olympiaregion Seefeld Austragungsort der Olympi-
des Landesfürsten mit den Venezianern der alljährlich stattfindende Bozner schen Winterspiele in den Disziplinen Langlauf und Nordische Kombination.
Markt für mehrere Jahre nach Mittenwald verlegt wurde. Die wirtschaftliche Zum ersten Mal wurden 1964 die Spiele mit dem Olympischen Feuer in Inns-
Entwicklung von Seefeld war lange Zeit ganz an die Wallfahrt gebunden. bruck eröffnet. Doch nicht nur für Innsbruck / Seefeld stellte dies eine Premiere

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dar. Es war das erste Mal, dass das Olympische Feuer entzündet wurde –
heute ist die Zeremonie fixer Bestandteil jeder Eröffnungsfeier. Auch 1976
machten die Olympischen Winterspiele wieder Station in Innsbruck / Seefeld
und zogen erneut tausende begeisterte Fans in die Region. Niemand konnte
sich dem olympischen Flair entziehen, als der damalige österreichische Bun-
despräsident Rudolf Kirchschläger die Spiele feierlich eröffnete und die Lang-
läufer und Nordischen Kombinierer dem möglichen Sieg entgegen glitten. Doch
nicht zuletzt die Gastgeber der Region gaben ihr Bestes, um die Tage rund um
die Olympischen Spiele zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen
und Geschichte zu schreiben. Spezielle Olympia-Angebote wurden zusammen
gestellt, die köstlichsten Menüs gekocht – als gelte es Gold in dieser Disziplin Das Seekirchl
zu erreichen. So wie auch heute noch …
Im Jahr 1985 war Seefeld der Austragungsort der Nordischen Ski Weltmeis- Mit der Erbauung des Wahrzeichens von Seefeld, dem Seekirchl, auch Hei-
terschaften und konnte wieder mit ausgezeichneten Verhältnissen, wunder- ligkreuzkirche genannt, wurde 1629 von Erzherzog Leopold V begonnen und
schöner Landschaft und perfekten Gastgebern punkten. Noch heute erinnert 1666 vollendet. Das Seekirchl stand damals inmitten des von Herzog Sig-
man sich gern an diese Zeit zurück und erzählt sich beim Aprés Ski die eine mund dem Münzreichen im 15 Jhdt. angelegten Kreuzsees, welcher 1808
oder andere Anekdote. Seit 2004 knüpft man in der Region mit dem Doppel- abgelassen wurde. Das Kirchlein ist einer der in Tirol seltenen, achteckigen
weltcup der Nordischen Kombination an die international anerkannten Erfolge barocken Zentralbauten mit Kuppel. Errichtet wurde es vom berühmten Inns-
an und konnte im Januar 2008 bereits zum 4. Mal Gastgeber sein. brucker Hofbaumeister Christoph Gumpp, das spätgotische Kreuz am Haupt-
altar und die Fresken zeugen von der Bedeutung der 2. Wallfahrtskirche in
Seefeld in früheren Jahrhunderten. Den ganzen Sommer (generell Pfingsten
bis Mitte September) über werden jeweils sonntags um 11.00 Uhr evangeli-
sche Messen im Seekirchl abgehalten.

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Der Seefelder Waldfriedhof

Er wurde 1947 angelegt als letzte Ruhestätte jener 63 jüdischen KZ-Häftlinge,


die kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges im Raum Seefeld, auf dem
Transport von einem KZ kommend, erschossen wurden bzw. an völliger
körperlicher Erschöpfung und Auszehrung starben. Ein im linken oberen Teil
des Friedhofes angebrachter Gedenkstein erinnert an sie und an die in den
Lazaretten in Seefeld verstorbenen Soldaten, welche ebenfalls hier ihre letz-
te Ruhestätte fanden. Später wurde die Anlage zum allgemeinen Friedhof
Seefelds ausgebaut, in dem auch Berühmtheiten, wie der Schriftsteller Julius
Kiener und die Dichterin Lilly von Sauter begraben sind.
Pfarrkirche St. Oswald

Im Zentrum von Seefeld befindet sich die Wallfahrtskirche, welche St. Oswald
geweiht ist. Erste historische Aufzeichnungen stammen aus dem Jahre 1263. Seefelder Kreuzweg
Zu einer der berühmtesten Wallfahrtsstätten Tirols wurde die Kirche durch
das sogenannte „Hostienwunder“ im Jahr 1384. Der Legende nach forderte Dieser Spaziergang nimmt ca. eine Stunde Zeit in Anspruch und startet beim
Oswald Milser von der Grenzfeste Schlossberg während der Messe eine Informationsbüro in Seefeld. Eine einzigartige Attraktion für Groß und Klein
größere Hostie als für die „gemeinen Leit“. Als er jene bekam, färbte sich die bildet der Seefelder Pfarrhügel. Hier befindet sich der neue, im Jahr 2000
Hostie blutrot und sowohl der Stein, auf dem er kniete, wie auch der Altarstein, erbaute Seefelder Kreuzweg mit 14 Stationen. Mit Hilfe von bis zu 23 Ton-
an dem er sich festhalten wollte, sanken ein. Der Abdruck seiner Hand ist heu- nen schweren Findlingen, die in einer bestimmten Sternenkonstellation auf-
te noch zu sehen. Durch den auf diese Begebenheit folgenden Zustrom von gestellt sind, wird hier das letzte Abendmahl dargestellt. Nach einer Idee des
Wallfahrern wurde die Kirche 1425 im Auftrag von Herzog Friedrich mit der Schriftstellers Winfried Werner Linde soll dieser starke Ort am höchsten Punkt
leeren Tasche erweitert und 1474 unter Sigmund dem Münzreichen fertig ge- des Pfarrhügels einen friedvollen Treffpunkt für Menschen aller Weltreligio-
stellt. St. Oswald zählt zu den schönsten spätgotischen Kirchenbauten Tirols, nen darstellen. Infotafeln direkt am Pfarrhügel geben detaillierte Auskünfte.
das wunderbare Tympanonrelief entlang des Hauptportals erzählt die Ge- Besonders für Kinder ist der Pfarrhügel ein Erlebnis – so klettern sie mit Freu-
schichte des Hostienwunders, das dreischiffige Innere bietet einige Kostbarkei- de auf die großen Findlinge oder nutzen den dicht bewachsenen Hügel zum
ten, wie die Fresken aus dem 15 Jhdt., die Kanzel mit Flach­schnitzereien aus Blumen pflücken oder herum tollen, während die Eltern auf einer der Bänke
dem Jahr 1524, wertvolle Schreinfiguren, einen gotischen Taufstein und das die wunderschöne Natur genießen. Für Interessierte besteht die Möglichkeit
berühmte Tafelbild von Jörg Köderer aus dem Jahr 1502. Kaiser Karl IV. pass- am Kulturspaziergang (jeden Dienstag um 10.00 Uhr Treffpunkt im Infobüro
te die Renaissance-Ausstattung der „Blutskapelle“, jenem Teil der Pfarrkirche, Seefeld – Anmeldung bis einen Tag vorher) teilzunehmen. Vom Pfarrhügel aus
welcher zur Aufbewahrung der Wunderhostie diente, dem Kunstgeschmack geht der Spaziergang weiter zum Seefelder Wildsee, den man schon von hier
der Barockzeit an, mit Stuckaturen und Deckenfresko von Puellacher. oben aus vor sich liegen sieht. Wir wandern den Pfarrhügel auf der Seeseite

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hinunter und schlagen den Weg auf der rechten Seeseite ein. Beim Café Wild- Der Ablasssee – Namensgeber des Seekirchls
see gelangen wir auf dem linken Weg in ein Wäldchen, das eine Spielwiese für
zutrauliche Eichhörnchen und Vögel darstellt. Ein dort aufgestellter Nüsseau- Dieser (leider nicht mehr existente) See erklärt die Bezeichnung der Heilig-
tomat gibt Kindern die Möglichkeit die Tierchen zu füttern und so ganz aus kreuzkirche als „Seekirchl“. Von Herzog Sigmund dem Münzreichen (1427-
nächster Nähe zu betrachten. Rund um den See trifft man beim Restaurant 1496) als Fischteich angelegt, umgab er die 1666 fertig gestellte, ursprünglich
„Strandperle“ auf einen Kinderspielplatz, der mit Schaukeln, Rutschen uvm. auf einer Felseninsel stehende Kirche, die durch eine Brücke mit dem Festland
lockt. Am Hotel Seespitz vorbei kommen wir gerade aus wieder in die Fußgän- verbunden war. Der See war etwa 30 ha groß und wurde 1808 an den Post-
gerzone zum Ausgangspunkt beim Informationsbüro Seefeld. halter von Seefeld verkauft. Dieser ließ ihn (wahrscheinlich wegen mangelnden
Fischertrages bzw. fehlender Abnehmer) trockenlegen. Allerdings inspiriert die
damalige Existenz dieses Sees bis heute (Landschafts-) Architekten, die eine
„Wiederauflage“ der Wasserfläche am Seekirchl befürworten.
Der Wildsee

Namensprägend für die 1022 erstmals urkundlich erwähnte Ansiedlung


„Sevelt“ (Feld am See) dürfte der schon damals existente Wildsee gewesen Kaltwassersee – Rosshütte
sein. Zur Zeit Kaiser Maximilians wurde dort eine Fischart eingesetzt, welche
dem See seinen „zweiten“ Namen gab („Lampretensee“). Allerdings war die Der künstlich geschaffene Kaltwassersee wurde im Jahr 2002 zur Beschnei-
wirtschaftliche Nutzung des Sees nur auf wenige Jahrzehnte beschränkt. Er ung des Schigebiet Rosshütte erbaut. Er fasst ca. 70.000 m³ Wasser, wel-
trug und trägt weiterhin zur Schönheit der Seefelder Hochfläche bei und ist che zur Versorgung der 180 Schneekanonen des Schigebietes verwendet
heute mit seinen zwei Strandbadanlagen ein beliebter Badesee. Das südliche werden. Im Sommer eignet sich der Kaltwassersee hervorragend für eine klei-
Ufer des Sees mit dem Reither Moor ist wegen seiner botanischen Besonder- ne Rundwanderung in luftiger Höhe.
heiten seit 1926 Naturschutzgebiet.

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