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MODALVERBEN

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Modalverben bestimmen in der Grammatik, in welchem Verhältnis (Modus) das Satzsubjekt zur Satzaussage steht. Typische
Verwendung ist der Ausdruck von Wunsch, Zwang oder Möglichkeit. Im Deutschen werden gewöhnlich die sechs Verben können,
sollen, wollen, müssen, mögen und dürfen als Modalverben angesehen, wenn sie in Verbindung mit einem Infinitiv ohne zu stehen.
Sie weisen auch eine Reihe von Eigentümlichkeiten in ihrer Flexion auf

Die Bedeutung der Modalverben und mögliche Umschreibungen


Modal-verb Bedeutung Beispiel Umschreibung

müssen
Notwendigkeit Die Produktpalette Es ist nötig / notwendig / erforderlich / unerlässlich /
muss erweitert unumgänglich, die Produktpalette zu erweitern.
werden.
Die Produktpalette ist zu erweitern.

Es besteht die Notwendigkeit, die Produktpalette zu erweitern.

Man wird nicht umhin kommen, die Produktpalette zu erweitern.

Es bleibt nichts anderes übrig, alsdie Produktpalette zu erweitern.

Aufgrund des ver- Für die Unternehmen besteht aufgrund des verschärften
Zwang
schärften Wettbe- Wettbewerbs der Zwang, laufend neue Dienstleistungen
werbs müssen die anzubieten.
Unternehmen laufend
Die Unternehmen sind (dazu) gezwungen / sehen sich dem
neue
Zwang ausgesetzt, laufend neue Dienstleistungen anzubieten.
Dienstleistungen
anbieten. Für die Unternehmen ist es unumgänglich, laufend neue
Dienstleistungen anzubieten.

Pflicht Ein Handelsvertreter Ein Handelsvertreter hat die Pflicht / ist dazu verpflichtet, sich
muss sich ständig um ständig um den Abschluss von Geschäften zu bemühen.
(auch: Innere
den Abschluss von
Verpflichtung) Ein Handelsvertreter hat sich ständig um den Abschluss von
Geschäften
Geschäften zu bemühen.
bemühen.
Für einen Handelsvertreter gilt das Gebot / ist es geboten, sich
ständig um den Abschluss von Geschäften zu bemühen.

Die Management Das Management hat Maßnahmen zur Verbesserung der


Befehl /
muss Maßnahmen Produktqualität zu ergreifen.
(Auftrag) zur Verbesserung der
Vom Management sind Maßnahmen zur Verbesserung der
Produktqualität
(Es gibt keine Produktqualität zu ergreifen.
ergreifen.
andere Wahl.)

nicht Bei sachgemäßer Bei sachgemäßer Anwendung des Produkts ist es nicht nötig /
Fehlen von
müssen/ Anwendung des notwendig / erforderlich / vorgeschrieben, ...
nicht Zwang/ Pflicht/ Produkts muss kein
Bei sachgemäßer Anwendung des Produkts besteht keine
brauchen Notwendigkeit Augenschutz
Notwendigkeit/ keine Pflicht / kein Zwang, ...
getragen werden.
einen Augenschutz zu tragen.

sollen Auftrag Die Management soll Das Management ist (dazu) beauftragt, Maßnahmen zur
Maßnahmen zur Verbesserung der Produktqualität zu ergreifen.
(Befehl) Verbesserung der Das Management hat den Auftrag / die Anweisung / die Aufgabe,
Produktqualität Maßnahmen zur Verbesserung der Produktqualität zu ergreifen.
(der aber zu-
ergreifen.
mindest theore- .
tisch verweigert
werden kann.)

Frage nach Soll auch für das Wird erwartet / Ist vorgesehen/ Verlangt man, dass auch für das
Absicht / neue Modell eine neue Modell eine 10jährige Garantie gewährt wird?
Erwartung 10jährige Garantie
gewährt werden?

Das Produkt soll bald Es ist geplant / vorgesehen / beabsichtigt, das Produkt bald auch
Plan
auch auf dem auf dem amerikanischen Markt anzubieten.
amerikanischen Markt
Es besteht der Plan / die Absicht, das Produkt demnächst auch
angeboten werden.
auf dem amerikanischen Markt anzubieten.

Um das Kunden- Um das Kundeninteresse zu steigern, empfiehlt es sich / ist es


Empfehlung
interesse zu steigern, ratsam/ angebracht/ empfehlenswert, auch noch die
(Modalverb im sollte auch noch die Produktgestaltung zu optimieren.
Konjunktiv II) Produkt-gestaltung
Um das Kundeninteresse zu steigern, wäre es gut / besser, wenn
optimiert werden.
auch noch die Produktgestaltung optimiert werden würde.

Die Bedeutung der Modalverben und mögliche Umschreibungen

Modal-verb Bedeutung Beispiel Umschreibung

nicht sollen Unerwünscht- Von der Optik her soll Es wird nicht gewünscht / Es ist nicht erwünscht, dassdas
heit/ das Produkt nicht nur Produkt von der Optik her nur älteres Publikum anspricht.
älteres Publikum
(Verbot)
ansprechen.

können Ein guter Produkt- Ein guter Produktgestalter ist imstande / fähig/ in der Lage, sich
Fähigkeit
gestalter kann sich schnell auf wechselnde Anforderungen einzustellen.
schnell auf
Ein guter Produktgestalter verfügt über/ hat/ besitzt die Fähigkeit,
wechselnde
sich schnell auf wechselnde Anforderungen einzustellen.
Anforderungen
einstellen. Ein guter Produktgestalter vermag sich schnell auf wechselnde
Anforderungen einstellen.

Derzeit kann das Derzeit besteht die Chance, die Gelegenheit,das Produkt besonders
Gelegenheit
Produkt besonders gewinnbringend abzusetzen.
gewinnbringend
abgesetzt werden.

Das Produkt kann Das Produkt ist problemlos mit dem Hausmüll zu entsorgen.
Möglichkeit
(problemlos) mit dem
Das Produkt lässt sich problemlos mit dem Hausmüll entsorgen.
Hausmüll entsorgt
werden. Es ist möglich, das Produkt mit dem Hausmüll zu entsorgen.

Man kann das Man hat / Es besteht die Möglichkeit, das Produkt in jedem
Produkt in jedem gutsortierten Fachgeschäft zu kaufen.
gutsortierten Fach-
geschäft kaufen.
nicht In dieser Form kann Es ist nicht möglich/ unmöglich /unzumutbar, das Produkt in dieser
können Unmöglichkeit
das Produkt nicht auf Form auf den Markt zu bringen.
den Markt gebracht
werden.

dürfen Der Vertriebspartner Der Vertriebspartner kann den Verkaufspreis für das Produkt selbst
Erlaubnis
darf den Verkaufs- festsetzen.
preis für das Produkt
Der Vertriebspartner hat die Erlaubnis / hat das Recht/ hat die
selbst festlegen.
Berechtigung/ hat die Genehmigung / hat die Zustimmung
(erhalten), ...

Es ist dem Vertriebspartner gestattet, ...

Der Vertriebspartner ist (dazu) berechtigt, befugt,...

Es ist erlaubt / zulässig, .

...den Verkaufspreis für das Produkt selbst festzusetzen.

nicht dürfen Das Produkt darf Es ist verboten/ nicht erlaubt / unzulässig / untersagt / nicht
Verbot
(vom Käufer) nicht an gestattet, das Produkt an Dritte weiterzugeben oder zu kopieren.
Dritte weiter-gegeben
Der Käufer ist nicht berechtigt / befugt / ermächtigt, das Produkt
oder kopiert werden.
an Dritte weiterzugeben oder zu kopieren.

wollen Die Supermarktkette Die Supermarktkette ist entschlossen / bereit / gewillt / willens ,...
Wille will zukünftig auch
Die Supermarktkette nimmt sich vor / beabsichtigt plant / hat vor,...
Produkte aus „fairem
Absicht Handel“ in die Regale Die Supermarktkette hat die Absicht / den Plan, ...
stellen.
zukünftig auch Produkte aus „fairem Handel“ in die Regale zu stellen.

mögen Der Kunde möchte Der Kunde hätte das Produkt vor dem Kauf gerne ausprobiert.
Wunsch
das Produkt vor dem
Der Kunde würde das Produkt vor dem Kauf gerne ausprobieren.
(Modalverb im Kauf ausprobieren.
Konjunktiv II)

Grammatikübung: Modalverben (1)

Ordnen Sie die Umschreibungen den Modalverben zu.

nicht nicht nicht nicht

sollen können dürfen müssen wollen möchten sollen können dürfen müssen/
Umschreiben (mögen)
sollte nicht

brauchen

Imstande sein

nicht möglich sein

zulässig sein

untersagt sein

berechtigt sein

empfehlenswert
sein

beauftragt sein

gezwungen sein

verpflichtet sein

beabsichtigt sein

erforderlich sein

hätte gern

verboten sein

unerwünscht sein

entschlossen sein

befugt sein

nicht nötig sein

vorgesehen sein

möglich sein

ratsam sein

unerlässlich sein

vorgeschrieben
sein

gestattet sein

willens sein

würde gern

unzulässig sein

keine Pflicht sein

notwendig sein

Grammatikübung: Modalverben (1)

Ordnen Sie die Umschreibungen den Modalverben zu.

nicht nicht nicht nicht

Umschreiben sollen können dürfen müssen wollen möchten sollen können dürfen müssen/
(mögen)
sollte nicht

brauchen

Imstande sein X

nicht möglich sein X

zulässig sein X

untersagt sein X
berechtigt sein X

empfehlenswert X
sein

beauftragt sein X

gezwungen sein X

verpflichtet sein X

beabsichtigt sein X (X) (X)

erforderlich sein X

hätte gern X

verboten sein X

unerwünscht sein X

entschlossen sein X

befugt sein X

nicht nötig sein X

vorgesehen sein X

möglich sein X

ratsam sein X

unerlässlich sein X

vorgeschrieben X
sein

gestattet sein X

willens sein X

würde gern X

unzulässig sein X

keine Pflicht sein X

notwendig sein X

Grammatikübung: Modalverben (2b)


Thema: „Arbeitsstättenverordnung“

Bitte ersetzen Sie die unterstrichenen Modalverben durch die in Klammern angegebenen Umschreibungen.

Beispiel: Pendeltüren und -tore müssen durchsichtig sein oder ein Sichtfenster haben. (vorgeschrieben sein)

Þ Es ist vorgeschrieben, dass Pendeltüren und -tore durchsichtig sind oder ein Sichtfenster haben.

1. Der „Ausschuss für Arbeitsstätten“ soll Regeln ermitteln, wie die in dieser Verordnung gestellten Anforderungen erfüllt werden
können. (beauftragt sein / lassen)

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2. Bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben soll der Ausschuss die allgemeinen Grundsätze des Arbeitsschutzes berücksichtigen.
(es wird erwartet)
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3. Bei der Geschäftsordnung und der Wahl des Vorsitzenden muss das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit zustimmen.
(bedürfen +Gen.)

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4. Arbeitsräume müssen eine ausreichende Grundfläche und eine ausreichende lichte Höhe aufweisen. (haben zu)

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5. Die freie unverstellte Fläche am Arbeitsplatz muss so bemessen werden, dass sich die Beschäftigten bei ihrer Tätigkeit
ungehindert bewegen können. (sein zu / möglich sein)

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6. Fenster, Oberlichter und Lüftungsvorrichtungen müssen von den Beschäftigten sicher geöffnet, geschlossen, verstellt und
arretiert werden können. Sie dürfen nicht so angeordnet sein, dass sie in geöffnetem Zustand eine Gefahr für die Beschäftigten
darstellen. (sich lassen / nicht zulässig sein)

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7. Durchsichtige Türen müssen in Augenhöhe gekennzeichnet sein. (Pflicht sein)

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8. Türen von Notausgängen müssen nach außen geöffnet werden können.(haben zu / sich lassen)

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9. Waschräume müssen so bemessen werden, dass die Beschäftigten sich den hygieni-schen Erfordernissen entsprechend und
ungehindert reinigen können; dazu muss fließendes warmes und kaltes Wasser, Mittel zum Reinigen und gegebenenfalls zum
Desinfizieren sowie zum Abtrocknen der Hände vorhanden sein. (sein zu / die Möglichkeit haben / haben zu)

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Grammatikübung: Modalverben (2b) - Lösungsschlüssel


Thema: „Arbeitsstättenverordnung“

1. Der „Ausschuss für Arbeitsstätten“ ist beauftragt, Regeln zu ermitteln, wie sich die in dieser Verordnung gestellten
Anforderungen erfüllen lassen.

2. Es wird erwartet, dass der Ausschuss bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben die allgemeinen Grundsätze des
Arbeitsschutzes berücksichtigt. //

Vom Ausschuss wird bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben erwartet, dass er die allge-meinen Grundsätze des Arbeitsschutzes
berücksichtigt.

3. Die Geschäftsordnung und die Wahl des Vorsitzenden bedarf der Zustimmung des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Arbeit.

4. Arbeitsräume haben eine ausreichende Grundfläche und eine ausreichende lichte Höhe aufzuweisen.

5. Die freie unverstellte Fläche am Arbeitsplatz ist so zu bemessen, dass es den/für die Beschäftigten möglich ist, sich bei ihrer
Tätigkeit ungehindert zu bewegen.
6. Fenster, Oberlichter und Lüftungsvorrichtungen müssen sich von den Beschäftigten sicher öffnen, schließen, verstellen und
arretieren lassen. Es ist nicht zulässig, sie so anzuordnen, dass sie in geöffnetem Zustand eine Gefahr für die Beschäftigten
darstellen.

7. Es ist Pflicht, dass durchsichtige Türen in Augenhöhe gekennzeichnet sind. //

Bei durchsichtigen Türen ist es Pflicht, dass diese in Augenhöhe gekennzeichnet sind.

8. Türen von Notausgängen haben sich nach außen öffnen zu lassen.

9. Waschräume sind so zu bemessen, dass die Beschäftigten die Möglichkeit haben, sich den hygienischen Erfordernissen
entsprechend und ungehindert zu reinigen; dazu hat fließendes warmes und kaltes Wasser, Mittel zum Reinigen und
gegebenenfalls zum Desinfizieren sowie zum Abtrocknen der Hände vorhanden zu sein.

Grammatikübung: Modalverben (2a)

Thema: „Arbeitsstättenverordnung“

Bitte ersetzen Sie die unterstrichenen Umschreibungen durch Konstruktionen mit Modalverben („müssen“, „können“,
„sollen“). Achten Sie darauf, ob Sie Aktiv- oder Passivsätze bilden müssen.

Beispiel: Die Beleuchtungsanlagen sind so anzuordnen, dass sich dadurch keine Unfall- oder Gesundheitsgefahren ergeben
können.

Þ Die Beleuchtungsanlagen müssen so angeordnet werden, dass sich dadurch keine Unfall- oder Gesundheitsgefahren ergeben
können.

1. Der Arbeitgeber hat die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit bekannt gemachten Regeln für Arbeitsstätten zu
berücksichtigen.

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2. Bei Einhaltung der genannten Regeln ist davon auszugehen, dass die in der Arbeitsstätten-verordnung gestellten
Anforderungen erfüllt sind.

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3. Der Arbeitgeber hat die Arbeitsstätte instand zu halten und dafür zu sorgen, dass festgestellte Mängel unverzüglich beseitigt
werden.

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4. Können Mängel, mit denen eine unmittelbare erhebliche Gefahr verbunden ist, nicht sofort beseitigt werden, ist die Arbeit
insoweit einzustellen.

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5. Geeignete Umkleideräume sind zur Verfügung zu stellen, wenn die Beschäftigten bei ihrer Tätigkeit besondere Arbeitskleidung
zu tragen haben und es ihnen nicht zuzumuten ist, sich in einem anderen Raum umzukleiden.

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6. Bei der Beurteilung sind die Belange der kleineren Betriebe besonders zu berücksichtigen.

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7. Der Arbeitgeber hat Toilettenräume bereitzustellen. Wenn es die Art der Tätigkeit oder gesundheitliche Gründe erfordern, sind
Waschräume vorzusehen.

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8. Arbeitsplätze sind in der Arbeitsstätte so anzuordnen, dass sie von den Beschäftigten sicher zu erreichen und zu verlassen
sind.

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9. Gebäude für Arbeitsstätten haben eine der Nutzungsart entsprechende Konstruktion und Festigkeit aufzuweisen.
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10. Die Größe des notwendigen Luftraumes ist in Abhängigkeit von der Anzahl der Beschäftig-ten zu bemessen.

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Grammatikübung: Modalverben (2a) - Lösungsschlüssel


Thema: „Arbeitsstättenverordnung“

1. Der Arbeitgeber muss die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit bekannt gemachten Regeln für Arbeitsstätten
berücksichtigen.

2. Bei Einhaltung der genannten Regeln kann davon ausgegangen werden, dass die in der Arbeitsstättenverordnung gestellten
Anforderungen erfüllt sind.

3. Der Arbeitgeber muss die Arbeitsstätte instand halten und dafür sorgen, dass fest-gestellte Mängel unverzüglich beseitigt
werden.

4. Können Mängel, mit denen eine unmittelbare erhebliche Gefahr verbunden ist, nicht sofort beseitigt werden, muss die Arbeit
insoweit eingestellt werden.

5. Geeignete Umkleideräume müssen zur Verfügung gestellt werden, wenn die Be-schäftigten bei ihrer Tätigkeit besondere
Arbeitskleidung tragen müssen und es ihnen nicht zugemutet werden kann, sich in einem anderen Raum umzukleiden.

6. Bei der Beurteilung müssen/ sollten die Belange der kleineren Betriebe besonders berücksichtigt werden.

7. Der Arbeitgeber muss Toilettenräume bereitstellen. Wenn es die Art der Tätigkeit oder gesundheitliche Gründe erfordern,
müssen Waschräume vorgesehen werden.

8. Arbeitsplätze müssen in der Arbeitsstätte so angeordnet werden, dass sie von den Beschäftigten sicher erreicht und
verlassen werden können.

9. Gebäude für Arbeitsstätten müssen eine der Nutzungsart entsprechende Konstruk-tion und Festigkeit aufweisen.

10. Die Größe des notwendigen Luftraumes muss in Abhängigkeit von der Anzahl der Beschäftigten bemessen werden.