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Hauptausschuss

Wahlprogramm für die Gemeindewahlen 2020

Süd-Tiroler Freiheit. Unser Name ist unser Programm! Die deutsche und la-
dinische Volksgruppe in Süd-Tirol zu schützen und weiterzuentwickeln ist unsere
Mission. Aufbauend auf den Idealen der Freiheit, der Demokratie und des Patrio-
tismus. Selbstbestimmung fängt im Kleinen an, und für Selbstbestimmung stehen
die Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit. Für eine Politik, die mutig, geradlinig, ehr-
lich und bodenständig ist!

Jede Gemeinde ist einzigartig und hat seine eigenen Besonderheiten. Und ge-
nauso einzigartig und besonders sind die Herausforderungen und Aufgaben in je-
dem einzelnen Ort.

Dennoch gilt es unsere Heimat auch von den Ratsstuben aus zu schützen: vor
Identitätsverlust, vor Überfremdung, vor einer SVP-Alleinherrschaft, vor Überbü-
rokratisierung, vor Verbauung, vor Verteuerung oder vor Abwanderung.

Am 3. Mai 2020 werden die Gemeinderäte und Bürgermeister im Land neu ge-
wählt. Dafür stehen die Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit:

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Süd-Tiroler Freiheit | Laubengasse 9 | 39100 Bozen
0471 970208 | info@suedtiroler-freiheit.com
Damit unsere Heimat auch Heimat bleibt!

Vieles macht unsere Heimat zu dem, was sie ist: Sprache, Kultur, Geschichte,
Architektur, Landschaft. Das alles, und das Bewusstsein dafür, gilt es zu schüt-
zen und zu stärken!

Auch in den Gemeinden kann mehr getan werden, um das Recht auf Gebrauch der
Muttersprache zu garantieren: bei der Gemeinde selbst, in den gemeindeeigenen
Betrieben, in der Kommunikation mit den Carabinieri, mit der Gemeindepolizei o-
der mit der italienischen Post.

Zudem sollten sich die Gemeinden für die Abschaffung von tolomeisch-faschisti-
schen Straßen- Hof- und Flurnamen einsetzen. Die Süd-Tiroler Freiheit macht sich
für die Einführung von historischen Flurnamen stark.

Eine große Herausforderung ist auch für die Gemeinden die Zuwanderung. Es
gilt, in den Gemeinden verstärkt Anstrengungen zu unternehmen, damit Ausländer
nicht ausschließlich in einem rein italienischsprachigen Umfeld integriert werden.
Zu diesem Zweck sollten die Gemeinden einen Integrationsbeauftragten ernennen,
der den Zuwanderern unsere Tiroler Lebensart vermittelt. Die SPRAR-Programme,
zu denen viele Gemeinden Süd-Tirols regelrecht genötigt wurden, sind schrittweise
zu beenden.

Eine Volkstumspolitik mit Herz und Verstand: dafür stehen die Kandidaten der
Süd-Tiroler Freiheit.

Damit sie nicht tun können, was sie wollen!

Schluss mit dem SVP-Einheitsbrei! Es braucht auch in der Gemeinde jemanden,


der dem Ausschuss und dem Bürgermeister auf die Finger schaut! Es
braucht auch in der Gemeinde jemanden, der sich traut, eine andere Meinung zu
vertreten.

Stichwort Meinung: Die Meinung der Bürger ist nicht nur alle fünf Jahre vor und
bei den Wahlen einzuholen. Es braucht die Einbindung der Menschen, sei es

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durch regelmäßige Bürgerversammlungen oder durch Volksabstimmungen bei
heiklen und wichtigen Projekten.

Für eine kritische Opposition, die kontrolliert, aber auch aufzeigt, wie man es bes-
ser machen könnte: dafür stehen die Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit.

Damit Wohnen wieder leistbar wird!

Eine gute Raumordnung ist der beste Heimatschutz! Mit dem neuen Raumord-
nungsgesetz kommen große Aufgaben und Verantwortung auf die Gemeinden zu.
Innerhalb der nun festzulegenden Siedlungsgrenzen entscheidet sich, wie sich
eine Gemeinde in Zukunft entwickeln kann. Damit diese Entwicklung nicht in Rich-
tung Zersiedelung, Ausverkauf der Heimat und Aufweichung des Ensemble- und
Denkmalschutzes geht, braucht es die Süd-Tiroler Freiheit im Gemeinderat!

Der Traum von den eigenen vier Wänden, ob selbst gebaut, gekauft oder ge-
mietet, bleibt für viele Menschen in Süd-Tirol immer öfter nur ein Traum. Leistbare
Wohnungen werden dringend benötigt. Deshalb müssen auch die Gemeinden ihre
Kompetenzen ausschöpfen und u.a. finanzielle Unterstützungsmaßnahmen ergrei-
fen, ausreichend Bauland für geförderten Wohnbau ausweisen, historische Ge-
bäude wiedergewinnen, dem Ausverkauf der Heimat entgegentreten und für die
Vermietung von Zweitwohnungen Anreize schaffen.

Damit das Geldende nicht vor dem Monatsende kommt!

Im Hochpreisland Süd-Tirol tun sich immer mehr Menschen schwer, mit ihrem Ein-
kommen ein Auskommen zu finden. Die Entlastung muss deshalb schon in der
Gemeinde beginnen!

Die wenigen Gemeinden, die immer noch einen kommunalen IRPEF-Zuschlag


verlangen, müssen diesen endlich abschaffen! Und auch wenn bei der Tarifge-
staltung den Gemeinden ein enger Spielraum gesetzt wird, so ist dieser Spielraum
aber da. Und er muss zur Entlastung der Menschen genutzt werden! Ob bei der

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Müllentsorgung, bei Trink- und Abwasser, bei Kindergarten, Altersheim oder ge-
meindeeigenem Strom, um nur einige wichtige Beispiele zu nennen.

Damit wir nicht den Anschluss verlieren!

Süd-Tirols Erreichbarkeit definiert sich nicht über einen Provinzflughafen, sondern


über die Anbindung an die weltweite Datenautobahn, die in vielen Gegenden
noch eher einem digitalen Feldweg gleicht. Die lückenlose Versorgung mit Glasfa-
ser-Breitbandinternet und Realisierung der sogenannten „letzten Meile“ muss in
allen Gemeinden vorangetrieben und gewährleistet werden.

Ebenso gewährleistet, wie die Grundversorgung vor Ort. Die große Stärke von
Süd-Tirols Gemeinden ist, dass es noch den Laden, den Handwerker, das Gasthaus
im Ort gibt. Das ist nicht selbstverständlich! Das Leben im Dorf muss bewahrt und
gefördert werden: durch Anreize für Geschäftseröffnungen, durch die Schaffung
von Einrichtungen für soziale Treffpunkte (besonders für die Jugend und die Seni-
oren), durch Förderung der örtlichen ehrenamtlichen Vereine, durch den Ausbau
der öffentlichen Verkehrsmittel oder durch die Stärkung des örtlichen Handwerks
und des örtlichen Handels. Zudem müssen unsere Schulen finanziell besser aus-
gestattet werden.

Wir stehen für Dezentralisierung, Subsidiarität und Digitalisierung. Die Gemein-


den sollen gestärkt und wichtige Grunddienste, wie die Bescheinigung über die
Sprachgruppenzugehörigkeit, an die Gemeinden abgetreten werden. Die Digitali-
sierung darf nicht nur ein digitales StrgC StrgV von bestehenden Verfahren sein,
sondern muss eine erhebliche Vereinfachung von Behördengängen mit sich brin-
gen. Was die Einführung des 5G-Standards anbelangt, sind zuerst die Auswirkun-
gen auf die Gesundheit der Menschen zu erforschen.

Damit es echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung gibt!

Echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung, dafür steht die Süd-Tiroler Freiheit.
Und echte Wahlfreiheit heißt, dass Eltern die freie Wahl haben, ob sie ihre Kinder

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lieber daheim betreuen oder in einer Kinderbetreuungsstätte unterbringen wollen.
Beide Modelle sollten gefördert werden! Durch Entgegenkommen bei den Tarifen
für Kindergärten, Kindertagesstätten und Kinderhorten, durch die Förderung durch
Betreuung durch Tagesmütter oder durch die Förderung von Müttern, die ihre Kin-
der zuhause erziehen möchten.

Darüber hinaus sollten die Gemeinden jungen Eltern nicht nur mit Rat, sondern
auch mit Tat zur Seite stehen. Etwa durch Gratisentleerungen von Mülleimern,
mit Begrüßungsgeld oder durch Einkaufsgutscheine für Geschäfte vor Ort.

Die Kandidaten der Süd-Tiroler Freiheit: an der Seite unserer Familien!

Damit sich etwas ändert!

Damit die oben angeführten Punkte in die Tat umgesetzt werden, braucht es Men-
schen, die bereit sind, sich für die Heimat, das Dorf und die Gemeinschaft einzu-
setzen. Es braucht die Süd-Tiroler Freiheit im Gemeinderat! Wir schützen unsere
Heimat!

Bozen, im Jänner 2020.


Süd-Tiroler Freiheit - Freies Bündnis für Tirol.

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