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Solution Cedric Brendel

Presentation · May 2020

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Jens Fehlau
Universität Potsdam
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Es sei n ∈ N mit der Primfaktorzerlegung n = pk11 . . . pkr r . Für a ∈ Z liegt [a] ∈ Z/nZ genau
dann in
I = {b ∈ Z/nZ | ∃m ∈ N : bm = 0}
wenn p1 , . . . , pr Teiler von a sind.

Beweis:
Sei a ∈ Z:
pi |a ⇒ [a] ∈ I:
Angenommen alle p1 , . . . , pr teilen a, es existiert also ein b ∈ Z, dass a = bp1 . . . pr .
Für m := max{k1 , . . . , kr } folgt also
m m−k1
am = (bp1 . . . pr )m = bm pm m
1 . . . pr = b (p1 . . . pm−k
r
r
)(pk11 . . . krkr ) = bm (pm−k
1
1
. . . pm−k
r
r
) · n.

Also insbesondere h i
[a]m = [am ] = bm (pm−k
1
1
. . . pm−kr
r ) · [n] = 0,

womit [a] ∈ I.

[a] ∈ I ⇒ pi |a:
Sei nun [a] ∈ I, dann existiert ein m ∈ N, sodass [a]m = 0. Insbesondere gilt also [am ] = [a]m = 0,
das heißt n und damit alle p1 , . . . , pr teilen am . Da aber alle p1 , . . . , pr Primelemente sind, teilen
diese somit auch a.

Bemerkung:
Aus Teil 1 folgt direkt, dass [a] ∈ Z/nZ genau dann in I liegt, wenn [a] von [p1 . . . pr ] geteilt
wird. Wir zeigen dazu, dass p1 . . . pr |a äquivalent zu [p1 . . . pr ]|[a] ist:
Gilt p1 . . . pr |a, dann existiert ein b ∈ Z, dass a = bp1 . . . pr also [a] = [b][p1 . . . pr ]; damit ist auch
[pi . . . pr ]|[a].
Ist andersherum [p1 . . . pr ]|[a], dann existiert ein [b] ∈ Z/nZ, dass [a] = [b][p1 . . . pr ] = [bp1 . . . pr ].
Somit gibt es ein k ∈ Z, sodass a = bp1 . . . pr + kn. Da aber n durch p1 . . . pr teilbar ist, folgt
dies somit insgesamt auch für a

Insbesondere ist also


I = [p1 . . . pr ](Z/nZ)
und I ist das von [p1 . . . pr ] erzeugte Hauptideal in Z/nZ.

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