Sie sind auf Seite 1von 50

LAMENTATIONEN DER TOCHTER JERUSALEM

VON TORSTEN SCHWANKE

ERSTE LAMENTATION

Der tosende Sturm


Bedeckte sie wie ein Mantel,
Der sich wie ein Laken darüber ausbreitete.
Er bedeckte Jerusalem wie ein Mantel,
Als würde ein Laken darüber gebreitet.
In der Stadt ertönte der wütende Sturm.
In Jerusalem ertönte der wütende Sturm.
Seine Stimme war von Stille
Wie von einem Sandsturm erstickt.
Ihre Leute waren stumm.
Jerusalem wurde von Stille
Wie von einem Sandsturm erstickt.
Ihre Leute waren stumm.
Der König blieb außerhalb seiner Stadt
Wie eine ausländische Stadt.
Er weinte bittere Tränen.
Vater Jehova blieb außerhalb seiner Stadt
Wie eine ausländische Stadt.
Er weinte bittere Tränen.
Um seiner geschädigten Stadt willen
Weinte er bittere Tränen.
Die Himmelskönigin verließ
Wie ein fliegender Vogel ihre Stadt.
Die Mutter von Jerusalem,
Die heilige Maria,
Verließ ihre Stadt.
Die göttlichen Mächte der Stadt,
Die heiligsten Mächte
Wurden aufgehoben.
Die heilgen Kräfte der Riten
Der größten göttlichen Kräfte
Wurden verändert.
In Jerusalem wurde alles ruiniert, verwirrt.
Der böswillige Sturm
Ging aus der Stadt hinaus.
Es fegte durch das Land ein Sturm,
Der weder Freundlichkeit
Noch Bosheit besitzt,
Unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse.
Der Zorn kam wie Regen nieder.
Er schlug hart zu.
In der Stadt, in der früher
Helles Tageslicht schien,
Verdunkelte sich der Tag.
In Jerusalem, wo früher
Helles Tageslicht schien,
Verdunkelte sich der Tag.
Als wäre die Sonne
Hinter dem Horizont untergegangen,
Verwandelte sie sich in die Dämmerung.
Als hätte Gott die Stadt verflucht,
Allein zerstörte er sie.
Als hätte Gott sie missbilligt,
Verneigte sich Jerusalem.
Sie rief bitter:
O Zerstörung der Stadt!
Zerstörung des Hauses Davids!
Ein zweites Mal zerstörte der Sturm die Stadt,
Das Lied klagte.
Der Mensch wurde verletzt.
Der Sturm verstärkte die Klage.
Er schnitt das Schloss vom Haupttor ab.
Der Sturm löste seine Tür.
Er hat die Leute in Haufen gestapelt.
Die Stadt alleine zerstört er.
Es wurde alles gebadet in Tränen.
Die Gassen waren besudelt.
Er verzerrte ihr Aussehen.
Er verzerrte ihr Aussehen.
Es umkreiste ihre Mauern der Wind.
Es stürzten ihre Fundamente.
In ihrer ganzen Stadt,
Dem reinen, strahlenden Ort,
Waren die Fundamente mit Staub gefüllt.
Der Zorn wirft ihren Schrein,
Der bis zum Himmel reicht,
Auf einen Schutthaufen.
Die Erhabenheit ihrer Türverzierung,
Die einem Haus Gottes entspricht,
Brach zusammen.
Er schnitt das Tor ab,
Seinen großen Tempel
Des Himmels und der Erde,
Der mit Schrecklichem bedeckt ist,
Seine glänzende Tür,
Und er brach den Riegel durch.
Es riss den Türrahmen heraus.
Das Haus Gottes wurde unkenntlich gemacht.
Die Zerstörung von Jerusalem!
Ihre Zerstörung war schmerzlich.
An seinem Fischtor, dem Ort,
An dem das Schicksal bestimmt ist,
Verstümmelte Gott das Wäldchen,
Das den Architrav des Hauses bildet.
Boas und Jachin,
Die Türhüter des Hauses,
Haben es völlig zerstört.
Sie haben sich komplett verändert.
Am Tor des Schlachtplatzes die Tierzucht
Zeigt die großen Opfergaben.
Seine Lämmer und Rinder
Wurden dort vernachlässigt.
Zerstörung im ganzen Haus Gottes,
Strahlend, in Silber und Gold,
Tränen strömen über!
Der Knecht und der Statthalter
Feiern die Feste großartig.
Heilige Lieder, Lieder aller Art
Ertönen zur Trommel und Pauke.
Die großen himmlischen Kräfte,
Alle heiligen Kräfte seufzen.
Der Ort des Gottes des Himmels
Und der Erde ist verwüstet.
Der Hof des Königs,
Das heilige Zepter an seiner rechten Seite
Ist zerbrochen.
Der Jehova-Priester,
Der Liebe Priester,
Der Hohe-Priester ist tot.
Der Minister steht allein.
Fremde herrschen im Hause Gottes an seiner Statt.
Jerusalem, Tirza, alles ist still.
Der Feind besudelt das gereinigte Gewand.
Ein Mann verführte die Leute,
Zusammen mit den Flüssigkeiten,
Die ihm aus dem Bauch sprudelten,
Strömte sein Blut.
Die Mägde, die wie der azurblaue Himmel
Für immer verschönert wurden,
Erfasste Todesfurcht.
Die Frauen sind verzweifelt
Und besorgt wie eine Taube.
Die Vögel der zerstörten Stadt
Verlassen das Nest.
Der Uhu, der Vogel der Trauer
Des Herzens, heult.
Verlassen ist der Ort.
Schmerzen überall!
Die Gegend verfing sich
In wilden Dornbüschen.
Es wucherten wilde Dornbüsche.
Die Babylonier und Assyrer, die Zerstörer,
Sahen sich die heiligen Kelche an,
Die niemand betrachten darf.
Im Tempel, dem Haus der göttlichen Weisheit,
Wird das Gotteszeichen verhüllt.
Die heiligen Mächte, die das abwägen,
Sind zornig.
Wenn die heiligen Schätze
Einst in der Schatzkammer aufbewahrt wurden,
Wurden sie nun in den Staub gelegt,
Wie ein Nebel, der schwer auf der Erde lag,
Wie kleine Vögel,
Die aus ihren Verstecken gescheucht wurden,
Ging Gott fort.
Vater Jehova äußerte eine Klage über sich selbst.
Peinlich klagte Vater Jehova eine Klage über sich.
Aus diesem Grund blieb Salomo,
Der König der Weisen,
Außerhalb seiner Stadt
Wie eine ausländische Stadt.
Sie neigte den Hals zum Boden.
Zions Jungfrau, die heilige Maria,
Die treue Kuh, die barmherzige Kuh,
Die sich an die Brüste schlug,
Senkte die Augen.
Sie stieß einen Schrei aus.
Sie riss ihr Haar wie Binsen aus
Und stieß eine bittere Klage aus:
Du, meine Stadt, deren Jungfrau nicht dort wohnt,
Deren Charme sie nicht befriedigt,
Wo ist eine Klage,
Die für dich bitter genug ausgesprochen wird?
Jerusalem! Du, meine Stadt,
Deren Jungfrau nicht dort wohnt,
Deren Charme sie nicht befriedigt,
Wo werden genug Tränen für dich geweint?
Ich falle, wie eine Kuh auf deiner Höhe fällt,
Ich bin traurig.
Mein Herz ist das Herz
Einer Königin der Schmerzen!
Der Friede ist weit weg,
Geflohen sind die großen Engel.
Der Herr Jehova, König des Landes,
Sah Israel zornig an.
Er hat es abgerissen.
Er zerstörte Jericho, den großen Ort.
Mit der Spitzhacke hat er
Das ganze glänzende Tirza abgetragen.
Er zerstörte es, gab es aber nicht ganz auf.
Während des Abendmahls
In seinem großen Speisesaal
Nennen sie ihn bei seinem Namen.
Sophia, die Throngenossin Jehovas,
Zerstörte ihre Stadt Jerusalem.
In Eden, dem Schöpfungsort des Landes,
Sah das Volk nichts in seinem Heiligtum,
Wo das Tageslicht unbekannt war.
Sie zerstörte es, gab es aber nicht ganz auf.
Beim Abendmahl
In ihrem großen Speisesaal
Nennen sie sie bei ihrem Namen.
Der Herr Adonai, der Herr Zebaoth,
Zerstörte seine Stadt Zion.
Er dezimierte das Land mit Hunger.
Er hat ein Sakrileg
Gegen Zion begangen.
Er schlug sein Herz.
Er zerstörte es, gab es aber nicht ganz auf.
Während des Abendmahls
In seinem großen Speisesaal
Nennen sie ihn bei seinem Namen.
Maria, die Königin
Des Himmels und der Erde,
Zerstörte ihre Stadt Nazareth.
Auf der Flucht aus Bethlehem,
Dem Haus mit sieben Ecken
Und sieben Feuern,
Zerstörte sie es, gab es aber nicht ganz auf.
Beim Abendmahl
In ihrem großen Speisesaal
Nennen sie sie bei ihrem Namen.
Maria spricht: Mein Geliebter,
Hast du jemals solch eine Zerstörung gesehen
Wie die deiner Stadt Jerusalem?
Herr Jehova, hast du jemals solch eine Zerstörung
Wie die deiner Stadt Jerusalem gesehen?
Wer hat jemals ein solches Unglück gesehen
Wie das deines Hauses Davids?
Niemand geht zu seiner Opferterrasse.
Beim Abendmahl
In seinem großen Speisesaal
Nennen sie ihn bei seinem Namen.
Jesus, der König des Himmels,
Fühlte sich verzweifelt,
Er war besorgt.
Nach den Worten seiner Braut
Begann er selbst zu jammern.
Er legte sich hin und fastete.
Mein König, du darfst nicht verzweifelt sein,
Du darfst nicht ängstlich sein.
Jesus, du darfst nicht verzweifelt sein,
Du darfst nicht ängstlich sein.
Sohn Gottes, kehre dein Herz zu deinem Jerusalem
Und deine Aufmerksamkeit zu deiner Stadt zurück.
In einer fremden Stadt zu leben,
Ist miserabel,
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Stadt.
In einem fremden Haus zu wohnen,
Ist miserabel,
Lenke deine Aufmerksamkeit wieder auf dein Haus.
Was kann man mit dieser Stadt vergleichen?
Wende deine Aufmerksamkeit
Auf deine Stadt zurück.
Was kann man mit diesem Haus vergleichen?
Bringe deine Aufmerksamkeit wieder in dein Haus.
Der Tag von Jerusalem ist lang.
Die Nacht ist vorbei.
Möge dein Thron dir sagen: Setze dich.
Möge dein Bett dir sagen: Lege dich hin.
Möge dein Haus zu dir sagen: Sei ausgeruht.
Möge auch dein heiliges Podium
Freudig zu dir sagen: Setze dich.
Möge dein Vater Jehova, der König der Engel,
Dein Herz befriedigen.
Eine Person, ein bescheidener Mann,
Bringt dir Klagen
Über das treue Haus deiner Jungfrau Maria.
Wenn er es vor dir singt,
Möge diese Person dein Herz beruhigen.
Wenn er ein Gebet rezitiert,
Schaue freundlich auf ihn.
Es ward dein Tempel zerstört
Und dein Haus geschlagen.
Und möge man es für dich wiederherstellen.
Versteck dich nicht wie ein Dieb.

ZWEITE LAMENTATION

O Haus der Fürsten,


Auf mächtigem Wasser stehend,
Die Gewässer sind davon zurückgegangen.
Man kann in seinem weiten Sumpf laufen.
In ihm wachsen wilde Dornbüsche.
Das entzückende Boot, Antilope der Wasser,
Das Wasser ist von ihm zurückgetreten;
Sein Schafstall ist leer,
Der Hafen ist verlassen.
Du warst Jehova, der Schutzgott,
Und da war der Mann Noah, der das Boot ritt.
Am Bug wurde das Wasser
Vor ihnen nieder geschleudert.
Übeltäter zerstörten das Haus,
Und die Riten wurden gestört.
Am Schrein, am heiligen Haus,
Übeltäter freveln.
Zion, der Schrein hebt seinen Kopf
So hoch wie der Himmel.
Sein Schatten ist bleich.
Am großen Tor, dem Fischtor, dem Ort,
An dem das Schicksal bestimmt wird,
Sündigen Übeltäter.
Sie stecken ihre Tür in Brand.
Elis Söhne,
Die Türhüter des Hauses, freveln.
Jehova, am heiligen Ort, verlässt seine Leute.
Öde liegt der zerstörte Ort,
Aufgegeben sind die Kräfte der Heiligen.
Jerusalem, Stadt auf dem Berg, Jerusalem,
Stier und Kuh begatten sich nicht mehr.
Ohne ein Sumpfschwein zu sein,
Jerusalem brüllt wie ein Stier.
Die Jungfrau der Stadt rief: Meine Stadt!
Vater Jehova! O dein Haus, deine Stadt,
Dein Volk, die heiligen Berge!

DRITTE LAMENTATION

Nachdem der Viehstall für die vordersten


Mächte gebaut worden war,
Wie wurde er zu einem verwunschenen Ort?
Wann wird er wiederhergestellt?
Wohin ward die Tafel des Schicksals gelegt?
Wer zerstreute seine heiligen Kräfte?
Das Wehklagen wird wiederholt:
Wie wurde der Vorratsraum von Jerusalem,
Der Schrein von Zion,
Zu einem verwunschenen Ort?
Wann wird er wiederhergestellt?
Nachdem der Tempel, das Heiligtum,
Gebaut worden war,
Nachdem das Mauerwerk von Millo
Gebaut worden war,
Nachdem Zion gebaut worden war,
Nachdem der Schrein der Lade
Gebaut worden war,
Wie wurden sie verfolgt!
Wann werden sie wiederhergestellt?
Wie wurde die wahre Stadt leer?
Ihre kostbaren Entwürfe wurden verunreinigt!
Wie wurden die Feste der Stadt vernachlässigt!
Ihre großartigen Riten sind in Unordnung geraten!
Im Herzen von Jerusalem,
Wo die himmlischen Mächte zugeteilt wurden
Und sich die Schwarzhaarigen vermehrten,
Verriet das Herz der Stadt
Keine Anzeichen von Intelligenz mehr,
Dort, wo die Weisen Ratschläge erteilten!
In Jerusalem, dem Ort,
An dem große Urteile gefällt werden,
Vermitteln sie keine Entscheidungen
Oder Gerechtigkeit mehr!
Wo ihre Weisen ihre Wohnungen errichtet hatten,
Wo Gott die täglichen Rationen angeboten wurden,
Die Dämme aufgestellt wurden,
Wo das heilige königliche Opfer
Und das Abendmahl
Im großen Bankettsaal
Dazu bestimmt waren,
Bier und Most auszuschenken,
Zion, die Stadt,
In der sich die schwarzhaarigen Leute
In ihrem Schatten kühlten,
In ihren Wohnungen fiel Jehova auf sie herab,
Als wären sie Verbrecher.
Er war derjenige,
Der sie wie eine Viehherde zerstreute.
Wie lange würde ihre Herrin,
Die Jungfrau Maria,
Nach der Innenstadt fragen,
Deren bittere Tränen überwältigend waren?
Als wäre es ein leeres Ödland,
Betritt niemand diesen großen Tempel,
Dessen geschäftiges Treiben berühmt war.
Was die großen Machthaber angeht,
Die den Reichtum der Stadt Jerusalem erhöht haben,
Warum sind sie verschwunden?
Wie lange möchte Jehova das Land vernachlässigen,
Wo die Schwarzhaarigen
Wie Schafe Gras fraßen?
Tränen, Wehklagen, Depressionen und Verzweiflung!
Wie lange würde sein Geist brennen
Und sein Herz nicht beschwichtigt werden?
Warum haben diejenigen,
Die einst Trommeln und Pauken spielten,
Ihre Zeit mit bitterem Wehklagen verbracht?
Warum saßen die Klagelieder
In ihren Backsteingebäuden?
Sie beklagten die Not, die sie bedrängte.
Die Männer, deren Frauen gestorben waren,
Deren Kinder gefangen weggeführt waren, sangen:
Ah weh, unsere zerstörte Stadt!
Ihre Stadt war weg,
Ihre Häuser verlassen,
Als diejenigen, die für die Backsteingebäude
Der guten Stadt sangen,
Als Wehklagende der Wehklagen,
Wie die Pflegekinder eines ekstatischen Mannes,
Der ihre eigene Intelligenz nicht mehr kennt,
Waren die Leute verrückt,
Ihre Gedanken in Unordnung geraten.
Der wahre Tempel jammerte bitter.
Wer hat den Tempel gebaut, Jungfrau Sophia?
Der wahre Tempel gab dir
Nur Tränen und Wehklagen,
Er singt ein bitteres Lied
Der richtigen Reinigungsriten,
Die vergessen werden!
Das Mauerwerk von Millo gab dir
Nur Tränen und Wehklagen,
Es singt ein bitteres Lied
Der richtigen Reinigungsriten,
Die vergessen werden!
Es weint bittere Tränen
Über die großartigen Riten
Und die kostbarsten Pläne,
Die entweiht werden,
Seine heiligsten Essensrationen werden vernachlässigt
Und im Totenopfer schreit es: Ah weh!
Der Tempel verzweifelt
An seinen himmlischen Kräften,
Vollkommen gereinigt, rein und heilig,
Die jetzt unrein sind!
Im wahren Tempel,
Den man nur bitter betreten kann,
Vergeht die Zeit mit Tränen.
Da die Versiegelungen
Der reichlich vorhandenen Materialien
Im Tempel aufgerissen wurden,
Haben sie die Lasten auf den Boden gelegt.
Da das Anwesen
In seinen gepflegten Lagerhäusern
Zurückgeschickt wurde, heißt es:
Was werden sie jetzt für mich tun?
Weil die Feinde, die das Gute
Vom Bösen nicht unterscheiden können,
Alle guten Dinge abgetrennt haben,
Singt es einen bitteren Groll;
Weil sie dort wie Tiere
Ihre Bevölkerung zugrunde gerichtet haben,
Ruft es: Ah! mein Land!
Weil sie die jungen Frauen, jungen Männer
Und ihre kleinen Kinder
Wie Kornhaufen aufgestapelt haben,
Ruft es: Weh!
Weil sie ihr Blut
Wie ein Regensturm
Auf den Boden gespritzt haben,
Gibt es keine Zurückhaltung mehr
Beim Weinen.
Der Tempel stöhnt bitterlich wie eine Kuh,
Deren Kalb abgetrennt ist;
Er ist von Trauer erfüllt,
Und die lieblich klagenden Wehklagen,
Wie Kindermädchen, die ein Schlaflied singen,
Antworten mit ihrem Namen.
In Angst beklagen sie die Tatsache,
Dass der Herr der Stadt
Dort Köpfe zerschlagen hat,
Dass er von dort weg
Und in Richtung eines fremden Landes blickt.
Der wahre Tempel aller Länder,
Die vor ihm aufgekommen waren,
Was haben die Schwarzhaarigen getan,
Die einen wahren Weg eingeschlagen hatten,
Was haben sie aufgegeben,
Dass ihr Herr mit ihnen wütend geworden ist
Und im Zorn weggeht?
Es drückt bittere Schreie aus,
Weil er die großen heiligen Kräfte
Aus ihr herausgenommen hat.
Wie lange wird sich der Herr der Stadt,
Der wütend geworden ist,
Nicht danach umdrehen,
Nicht Wehe rufen?
Warum hat er die Straße
Zum Mauerwerk unterbrochen?
Er ließ die lauten Tauben
Von ihren Fenstern weg fliegen.
Warum veränderte er das Aussehen des Tempels,
Der schöne Stimmen kannte,
Wo sie die Tage im süßen Spiel der Trommeln
In den Backsteingebäuden verbrachten?
Der Tempel, einst ein Ort,
An dem man in Demut
Begrüßungen anbot,
Ist jetzt so totenstill wie ein Tempel,
Den niemand verehrt!
Als ob die Ausrüstung des Reinigungspriesters
Nicht absolut heilig wäre,
Als ob seine Reinigungsriten
Nicht in allen Ländern zur Ruhe kamen,
Hat er sie aufgegeben,
Seine Brust von ihnen abgewandt,
Zwischen Niedergeschlagenheit und Wehklagen
Hat er sie zu einem Fluch gemacht.
Wie lange wird sein Gesicht
Nach seinem Schicksalsschlag
Von Tränen bedeckt sein?
Er lehnte es also ab,
Als wäre es eine Gotteslästerung!
Warum hat die Freude
Ihr Mauerwerk verlassen?
Tag und Nacht hat er sein Herz
Mit Tränen gefüllt!
Sogar jetzt hat er es wie ein Fremder gemacht
Und einen Frevel begangen!
Sein Herr, der sie wie ein böser Wind geraubt hat,
Hat diese Stadt und ihren Tempel zerstört!
Er hat ihre Fundamente ausgerissen,
Sie mit der Axt getroffen,
Die Frauen und ihre Kinder darin getötet,
Er hat aus dieser Stadt
Eine verlassene Stadt gemacht.
Wann wird er sein uraltes
Eigentum wiederherstellen?
Ihre Besitztümer wurden
Vom Wind weggerissen!
Jehova machte aus der Stadt, die dort war,
Keine Stadt mehr!
Er hat ihren Verstand gewandelt!
Er warf ihre Intelligenz in Unordnung
Und machte sie zum Spuk!
Er nahm das Essen und das Wasser weg!
Er hat die Tage der Vertrautheit
Mit Milch und Bier beendet!
Der Tempel, den er geopfert hat,
Drückt bittere Wehklagen aus;
Er hat seine Augen mit Tränen verwischt.
Die Klagelieder, die die Klagen ausführen,
Reagieren darauf traurig.
Niemand berührt den Arm des Herrn der Stadt,
Der seine göttliche Kraft entfernt hat!
Niemand interveniert!
Wie ließ Jehova all seine größten
Heiligen Kräfte weg fliehen!
Niemand berührt jemals seinen Arm!
Niemand interveniert jemals!
Ich gehe runter zu meiner düsteren Sängerin
Des bitteren Schicksals,
Und ich werde weinend vor ihr weinen.
Sogar jetzt klagen die Klagenden über mich,
Die sich mit Klageliedern auskennen!
Nun klagen meine Leute,
Die von der Notstimme überwältigt sind,
Nach und nach für mich!
Schon jetzt sind mir
Die Zufluchtsorte meines Volkes
Bekannt geworden,
Dessen Herz in dunkler Not brennt.
Meine Leute, deren Herzen
Auf bittere Art und Weise gebrochen wurden,
Führen mir die Tränen
Der Schlaflieder meiner Knaben vor!
Die gut gebauten Häuser, Frauenhäuser,
Wurden falsch gegründet
Und vom Wind erodiert!
Sie klagen für mich ein Wehklagen,
Wie der Feind mein Land hinterlassen hat!
Sie sprechen die Schreie meines Herzens aus,
Überwältigt von Bitterkeit,
Um es zu beruhigen!
Sie beginnen ihre Wehklagen
Über meinen Herrn Zebaoth!
Er wird Erbarmen und Mitleid mit mir haben,
Jehova, Vater der schwarzhaarigen Leute,
Der den Befehl geben wird,
Mich wiederherzustellen!
Mein Herz ist dunkel,
Ich bin zerstört,
Ich bin im Chaos,
Ich bin am Boden zerstört!
In den vordersten Backsteingebäuden singen sie,
Dass dein Schicksal bitter ist, Zion!
Auch zu Jehova,
Der deine Tränen für dich annehmen wird
Und von sich aus bittere Tränen weint,
Sprich mit deinem Herrn selbst über das,
Was er dir angetan hat,
Bezüglich dieses Schicksals!
Sage zu ihm: Mein Herr, wie lange noch?
Schau mich mit Gnade an, mein Herr!
Sag: Warum?
Sprich: Möge dein Herz beruhigt sein.
Verwirf diesen Fluch zu deinem Besten!
Der Tag ist dunkel!
Sprich: Trete für mich wieder ein
In meinen dunklen Schrein!
Sag: Wie einen hellen, gereinigten, heiligen Tag,
Gib deine Gnade zu deinem eigenen Besten!
Sag: Dein Unglück ist groß,
Wer wird sie wieder aufbauen?
Vielleicht kann ich ihr dadurch
Mitleid und Erbarmen bringen.
Die Depression hat dein Herz geschwächt,
Aber ich bin derjenige,
Der dir guten Beifall gebracht hat.
Er wird es für immer als dein Los festlegen,
Dass du deinen Kopf hoch heben wirst,
Er wird die Feindseligkeiten wieder gut machen,
Die er gegen dich gerichtet.
In der Stadt, die keine Freiheit kennt,
Schlug er sie nieder.
Sogar jetzt hat dein Herr
Der Feinde Wut für dich geschlagen!
Er hat Gnade mit dir gehabt
Und dein Schicksal bestimmt!
Er hat "Genug!" gesagt,
Damit er die Klagen
Von deinen Backsteingebäuden entfernt hat!
Gut gelaunt und mit freudigem Herzen
Ist er wieder für dich da!
Jehova, der mächtige Herr Zebaoth,
Hat sich um die Dinge gekümmert!
Er stand dort vor dem Helden,
Seinem Versorger David,
Und gab ihm den Befehl,
Zion, den wertvollsten Schrein,
Komplett neu aufzubauen!
Er hat sein uraltes Eigentum restauriert!
Jehova hat David befohlen,
Seinen Tempel wiederherzustellen,
Um ihn wie den Tag zum Leuchten zu bringen
Und das Podium auf seiner Plattform anzubringen!
Er hat die Riten, die der Feind gestört und entweiht hat,
Zusammen mit den zerstreuten heiligen Kräften
An ihre Stelle gesetzt!
Er hat ihm seine heilige, unveränderliche Entscheidung gegeben,
Dass sie die Reinigungsriten, die der Feind gestoppt hatte,
Wieder heiligen und reinigen sollten!
Er hat David, seinem geliebten Hirten, gesagt,
Dass temperamentvolle Stiere
Und temperamentvolle Böcke geschlachtet werden sollten!
Wenn das Schicksal
Des heiligen königlichen Opferplatzes bestimmt wird,
Wird er Begrüßungen anbieten
Und täglich dort in Flehen und Gebeten stehen.
Wie lange dauert es noch,
Bis du dich ausruhen wirst?
Wie lange wird das Mauerwerk seine Augen
In Tränen und Wehklagen nach oben strecken?
Selbst jetzt, dein Herr, der große Fels Jehova,
Der im Universum die höchste Rolle spielt,
Hat das Klagen von deinen Backsteingebäuden entfernt
Und deinen guten Humor gefördert.
Nun, Stadt, dein Herr,
Der Mitleid und Erbarmen mit dir hatte,
Vater Jehova, Herr aller Länder,
Der befohlen hat, dass du wiederhergestellt wirst,
Und die Große Mutter Maria,
Die ihn dort im Gebet bat,
Und das Mauerwerk selbst, das zu ihm sagte:
Beständig sei das Beben von Jerusalem!
Und sagte zu ihm:
Erneuere mein Frauenquartier für mich!
Stell meine Schläfen für mich wieder her!
Derjenige, der über die Sache nachgedacht hat,
Damit er zu einer Entscheidung über sie kam,
Jehova, der die Beförderung wahrer Worte
Als angenehm befand,
Der wohltätig den wahren Tempel betrat,
Der die Zerstörung erlitten hatte,
Er selbst entfernte, worauf er sich einließ, die Not.
So wie er dich zum Schweigen gebracht hat,
Hat er, als er wieder freudig eintrat, als Schicksal
Das Geräusch von ausgesuchtem Bier und Most
Bis zum Überlaufen festgelegt. Genug!
Es ist Zeit, die Klage zu unterdrücken, sagte er zu dir.
Weil du in einem Zustand der Vernachlässigung gelebt hast,
Hat Jehova, der dein Schicksal bestimmt hat, gesagt:
Meine Stadt, du hast mein heiliges Herz besänftigt!
Es ist zu dir zurückgekehrt!
Jerusalem, du hast mein heiliges Herz zu dir gebracht!
Es ist zu dir zurückgekehrt!
Wahre Stadt, er hat dein großes Schicksal bestimmt
Und deine Herrschaft lang dauernd gemacht!
Jerusalem, er hat dein großes Schicksal bestimmt
Und deine Herrschaft lang dauernd gemacht!
Jehova selbst hat David geboten,
Dass Zion wie der Tag scheinen sollte!
Gleichmäßiges Sonnenlicht scheint in Zion;
Er hat dir wieder Tageslicht gebracht!
Jehova hat dein Schicksal bestimmt!
Jehova und Jesus gründeten gemeinsam Zion!
Sie speisten dort und genossen das erlesene Bier!
Sie überlegten, wie sie die Schwarzhaarigen
In ihren Wohnungen sichern können!
Sie haben die Leute zurückgebracht,
Die völlig am Boden zerstört waren!
Sie haben die Kinder wieder zusammengeführt,
Die sie von ihren Müttern abgewandt hatten!
Die Bevölkerung begleitet dich
In ihren sicheren Hochburgen!
Schrein Zion, der große Fels Jehova
Ist zu dir zurückgekehrt!
Wie leidest du!
Wie die Depression dich erschöpft!
Sogar jetzt befehlen sie David,
Dass Israel und Juda zu deinen Füßen
Wiederhergestellt werden sollten
Und dass ihre zerstreuten Leute
In ihre Nester zurückgebracht werden sollten!
Sie haben die Nachricht gebracht,
Dass die großartigen Riten von Jerusalem
Nicht vergessen werden sollten,
Und ihr Herz sandte die göttliche Weisheit aus,
So dass der gesunde Menschenverstand
Verteilt werden kann!
Die Himmlischen, die Heiligen,
Die das Schicksal bestimmen, befehlen,
Zion wieder aufzubauen, die Stadt,
Deren Königin alle Lebewesen gestaltet
Und die Geburt fördert!
Jehova und Jesus haben geraten,
Zion wiederherzustellen,
Auf einer Weide zu gründen,
Deren göttliche Kräfte sich
Von den übrigen unterscheiden!
Sie befehlen dem Fürsten der Stadt,
Dem Herold des Universums,
Dem Richter der zahlreichen Menschen,
Seine Grundlagen zu sichern,
Um den richtigen Weg zu gehen!
Sie haben eine Entscheidung
Bezüglich Jerusalems, der heiligen Stadt,
Der Handlung der Gottheiten, getroffen
Und sie wiederhergestellt.
Sie haben die Nachricht
Von der Entfernung aller Feinde
Und Gegner aus der Region
Von Jerusalem gebracht, der Stadt,
In der die Himmelskönigin
Ihre Streitkräfte konzentrierte.
Jehova und Jesus haben
Mit ihrem wohltätigen Blick
Den Ruheort des Himmels
Und den vor langer Zeit errichteten Schrein
Zion angesehen.
Sie haben das verräterische Edom
Aus diesem Tempel in Jerusalem entfernt,
Der misshandelt worden war!
Es sind die großen Engel, die befohlen haben,
Das Fundament von Zion am Rande
Von Juda und Benjamin zu sichern,
Dessen Herrschaft die Superlative ist!
Die Stadt, in der das Flusswasser fließt,
Auf deren Feldern feines Getreide ist,
Die Engel, die diese Dinge weggenommen haben,
Haben sie wieder dorthin gebracht!
Jehova, Jesus und Maria haben
Ihre Herrschaft lange dauern lassen!
Auf ihren Befehl haben sie es übergeben
Und ihre Zustimmung ausgesprochen!
Sie haben es David anvertraut,
Dem Champion, dem starken Helden!
Sie haben Samuel,
Dem erhabenen Kind von Jehova,
Dem Priester der Beschwörungsformel
Des Landes, befohlen, ruhig
In seiner heiligen Wohnung zu ruhen, in Silo!
Jehova und Sophia, Jesus und Maria
Haben ihre Befehle erteilt!
Jetzt ist es zu sehen!
Adonai hat einen guten Tag im Land festgelegt!
Er hat sogar den Tag für Zion befohlen,
Seinen Hals zum Himmel zu erheben!
Er hat selbst einen guten Tag
Für Zion zur Verfügung gestellt!
Er selbst hat den Tag
Für die großartige Manifestation
Von Zion aufgeweckt!
Er selbst hat den Tag
Für Israel und Juda wiederhergestellt!
Er selbst hat den Tag
Für die Errichtung von Häusern
Und Vorratskammern reserviert!
Er hat selbst den Tag hervorgebracht,
Damit Samen keimen
Und lebendige Wesen geboren werden können!
Er hat den Tag für den Bau von Viehställen
Und die Gründung von Schafställen herausgebracht!
Die Mutterschafe, die Lämmer trugen,
Haben die Ställe gefüllt!
Mutterschafe haben in den Hürden geboren,
Ihre Lämmer haben die Ställe gefüllt!
Die Ziegen, die Kitze gebären,
Haben die Hürden gefüllt!
Die Mutterschafe,
Die mit ihren Lämmern überströmten,
Haben den Schafstall geschwollen!
Die Ziegen, die mit ihren Kitzen überströmten,
Haben zu einer Verbreiterung der Ställe geführt!
Er selbst hat den Tag festgesetzt,
Um die Zerstörung zum Guten zu wenden!
Er hat den Tag des Herrn verflucht als böse!
Er hat David als Hilfe
Für den Tag zur Verfügung gestellt,
Um Gerechtigkeit im Land zu etablieren!
Obwohl Israel und Juda
Vom Feind entweiht worden waren,
Wurden die Herzen danach beruhigt,
Die Geister beruhigt!
Alle großen Engel hatten also Mitleid!
Sie sahen die Erschöpften an
Und brachten sie heraus!
Sie haben deine Stadt wiederhergestellt,
Die in Trümmern lag!
Jehova, der König aller Länder,
Stellte sein zerstörtes Eigentum wieder her!
Dort, wo die Bevölkerung
Nach dem Bau ihrer Nester
In der Kühle ruhte, in Jerusalem,
Auf dem Berg der größten göttlichen Macht,
Von wo aus sie einen ungewohnten
Weg eingeschlagen hatten,
Befahl den Engeln, genau diesen Herren,
Die das Schicksal bestimmen,
Das Wort zu reden.
Die Tempel, die sie verlassen hatten,
Und die Juwelen, die vor langer Zeit
Dort hingelegt und vom Wind
Weggetragen worden waren,
Sollten alle wiederhergestellt werden!
Er hat sich dort niedergelassen,
Um in Freude zu essen!
Jehova gab den Befehl an David,
Seinen freudigen, ehrfurchtsvollen Sakral-König,
Der täglich dient, seine Nahrung zu heiligen,
Sein Wasser zu reinigen!
Er hat ihm befohlen, seine verunreinigten
Kräfte zu reinigen!
Er hat seine ungeordneten und zerstreuten
Riten in Ordnung gebracht,
Er hat die heiligsten Dinge
An ihre Stelle gesetzt,
Einst vernachlässigt und verunreinigt.
Als Schicksal bestimmt er
Das Opfer von Tagesrationen
Und das Mahlen von feinem Mehl.
Er hat beschlossen,
Reichlich Brot auf den Tisch zu legen,
Brote zahlreich zu machen!
Vater Jehova, der Herr, dessen Befehl
Nicht geändert werden kann,
Der Fürst aller Länder,
Hat unter den schwarzhaarigen Leuten festgelegt
Und zu ihrem Nutzen befohlen eine Zeit,
Zu der niemand einem anderen
Feindliche Worte sagen soll,
Wenn es ein Sohn ist,
Seinen Vater zu respektieren,
Eine Zeit, um Demut im Land aufzubauen,
Damit der Minderwertige
Genauso wichtig ist wie der Mächtige,
Eine Zeit, in der der jüngere Bruder,
Der seinen großen Bruder fürchtet,
Demut zeigen soll,
Eine Zeit, in der das ältere Kind ist aufgerufen,
Das jüngere Kind vernünftig zu behandeln
Und auf seine Worte zu achten,
Eine Zeit, um weder Schwache noch Starke
In die Gefangenschaft zu ziehen,
Sondern mit guten Taten zu dienen,
Eine Zeit, um die Straßen zu bereisen,
Um böses Wachstum zu beseitigen,
Eine Zeit, wenn irgendjemand gehen will,
Wo er will, keine Beleidigungen
Gegen seinen Gefährten schleudern soll,
Eine Zeit, wenn jemand dorthin gehen will,
Wo er will, sich demütig
In der Ebene zu verhalten,
Kein Sakrileg zu begehen,
Eine Zeit, in der niemand feindliche Worte
Zu einer anderen Person spricht,
Wo keine Sakrilege begangen werden,
Eine Zeit, um von der eigenen Stadt
In eine fremde Stadt zu gehen,
Keine Angst in der Ebene zu haben,
Keine Sünden zu tun,
Eine Zeit, um die Bitterkeit
Aus dem Land zu entfernen,
Darin Licht zu schaffen,
Eine Zeit, in der es dunkel wird,
Soll im Land erhoben werden,
Damit sich die Lebewesen freuen können.
Jetzt ist es zu sehen!
Nach dieser Zeit wird Jehova,
Der König, der voller Mitleid ist,
Seinem Helden,
Der den Ziegelstein gelegt hatte,
Wohltätig sein!
Er ordnet ihm erneut die heiligen Kräfte an,
Die der Feind entweiht hatte!
Er hat die verunreinigten Riten
Für ihn wieder geheiligt!
Er reinigt seinen Tempel
Und macht ihn für ihn strahlend!
In ihm gab es reichlich Fülle,
Er füllte ihn mit auserlesenem Bier und Most!
Dort hat er damals die Befriedigung
Der Herzen, die Besänftigung der Geister,
Die Verbesserung der Stimmungen festgelegt!
David selbst stand im Gebet vor Adonia
Und bot Begrüßungen an!
Als er die Klage angefangen
Und das Flehen ausgesprochen hatte,
Behandelte der Fürst aller Länder
Seinen Körper mit reichlich Öl,
Als wäre es der süßeste Most!
Und sein Gebet wurde erhört.
Jehova sah ihn mit Gunst an, David,
Dessen Worte Jehova Freude bereiten!
Jehovas ständiger Begleiter,
Mit dessen Gedanken er einverstanden ist!
Denn der Demütige hat sich
In seinen Andachten niedergeworfen
Und dort gedient,
Weil er ihn zum Flehen auffordern
Und ihm Ehrfurcht erweisen wird,
Weil er das königliche Opfer
Vollenden und ehren wird
Und zurückkehren wird,
Weil er auf alles aufpasst
Und nicht nachlässig ist,
Jehova hat David seine Herrschaft
Über lange Jahre versprochen!
Er hat ihm versprochen,
Dass er ein Mann
Von herausragendem Königtum sein wird!
Er hat ihm versprochen,
Dass er ein König sein wird,
Dessen Herrschaft gut ist!
Er hat ihm versprochen, dass die Menschen
In sicheren Wohnungen wohnen werden!
Jehova stimmte darin überein,
Was er den zahlreichen Leuten gesagt hatte!
An dem Tag,
An dem das Schicksal erlassen werden soll,
Wird jeder Teil von Israel und Juda
Unter den wie Schafe strömenden Menschen,
Unter den gut gepflegten Menschen
Für immer die Majestät
Des Großen Berges Morijah,
Der Waffe des Universums, preisen!
Es ist seine ehrfurchtgebietende Art!

VIERTE LAMENTATION

Die Mutter von Zion, Maria, erzählt,


Wie sie unter ihrem Gefühl
Des kommenden Untergangs gelitten hat:
Als ich um diesen Tag des Sturms trauerte,
Dieser für mich bestimmte Sturmtag lag auf mir,
Voller Tränen,
Dieser für mich bestimmte Sturmtag legte sich
Mit Tränen auf mich, die Königin.
Obwohl ich an diesem Tag des Sturms zitterte,
Dieser Sturm war für mich bestimmt.
Ich konnte nicht vor dem Tod dieses Tages fliehen.
Und plötzlich sah ich keine glücklichen Tage
In meiner Regierung,
Keine glücklichen Tage in meiner Regierung.
Obwohl ich für diese Nacht zittern würde,
In dieser Nacht grausamen Weins,
Für mich bestimmt, ich konnte nicht
Vor dem Tod dieser Nacht fliehen.
Die Angst vor der Überschwemmung des Sturms
Lastete auf mir.
Und plötzlich auf meinem Lager nachts,
Auf meinem Lager nachts
Wurden mir keine Träume gewährt.
Und plötzlich in meiner Lagervergessenheit
Wurde mir meine Lagervergessenheit
Nicht gewährt.
Weil diese bittere Qual
Für mein Land bestimmt war,
Als Kuh zum verwundeten Kalb
Selbst war ich gekommen,
Um auf dem Boden zu helfen,
Ich hätte meine Leute nicht
Aus dem Sumpf ziehen können.
Weil dieser bittere Schmerz
Für meine Stadt bestimmt war,
Selbst wenn ich, vogelartig,
Meine Flügel ausgestreckt hätte
Und wie ein Vogel in meine Stadt geflogen wäre,
Doch meine Stadt wäre
Auf ihrem Fundament zerstört worden,
Doch wäre Zion umgekommen, wo es lag.
Weil dieser Tag des Sturms
Seine Hand erhoben hatte,
Und ich hatte sogar laut geschrien und geweint:
Kehre um, o Tag des Sturms,
Wende dich wieder zu deiner Wüste!
Die Brust dieses Sturms wäre nicht
Von mir genommen worden.
Dann wahrlich, zur Versammlung,
Wo die Menge noch nicht aufgestanden war,
Während die Engel sich selbst banden,
Um die Entscheidung aufrechtzuerhalten,
Ich zog meine Füße an
Und streckte meine Arme aus, wahrlich,
Ich habe vor Jehova Tränen vergossen.
Wahrlich, ich selbst trauerte vor Jehova:
Möge meine Stadt nicht zerstört werden!
Ich sagte dies zu ihm.
Möge Zion nicht zerstört werden!
Ich sagte dies zu ihm.
Und möge mein Volk nicht getötet werden!
Ich sagte dies zu ihm.
Aber nie neigte er sich zu diesen Worten,
Und Jehova niemals mit einem
"Es ist angenehm, also sei es!"
Beruhigte mein Herz.
Siehe, er gab die Anweisung,
Die Stadt zu zerstören,
Siehe, er gab die Anweisung,
Ur zu vernichten,
Und sein Schicksal befahl,
Dass seine Bewohner getötet werden.
Jehova rief den Sturm an.
Die Leute trauern.
Winde des Überflusses nahm er aus dem Land.
Die Leute trauern.
Starke Winde nahm er von Juda weg.
Die Leute trauern.
Böse Winde hat er eingesetzt.
Die Leute trauern.
Er vertraute sie Michael an,
Zärtliche Stürme wehten.
Er hat den Sturm gerufen,
Der das Land vernichtet.
Die Leute trauern.
Er rief katastrophale Winde.
Die Leute trauern.
Jehova wählte Michael als seinen Helfer
Und rief den großen Hurrikan des Himmels.
Die Leute trauern.
Der blendende Hurrikan,
Der über den Himmel heult,
Die Menschen trauern,
Der Sturm unersetzlich
Wie Brüche durch Deiche,
Schlägt alles nieder,
Verschlingt die Schiffe,
All diese versammelte er
Am Fuß des Himmels.
Die Leute trauern.
Große Feuer, die er entzündete,
Die den Sturm ankündigten.
Die Leute trauern.
Und auf beiden Seiten der wütenden Winde
Die brennende Hitze der Wüste erleuchtet.
Wie die brennende Hitze des Mittags
Versengte dieses Feuer.
Der Sturm, den Jehova im Zorn befahl,
Der Sturm, der das Land wegträgt,
Bedeckte Zion wie ein Tuch
Und verhüllte es wie ein Leinentuch.
An diesem Tag verließ der Sturm die Stadt;
Diese Stadt war eine Ruine.
O Vater Jehova,
Diese Stadt war eine Ruine.
Die Leute trauern.
An diesem Tag verließ der Sturm das Land.
Die Leute trauern.
Seine Leute, Leichen, keine Pottasche,
Verpatzten die Ansätze.
Die Wände klafften, die hohen Tore,
Die Straßen wurden mit Toten gestapelt.
In den breiten Straßen, in denen
Sich einst die Menschenmassen versammelten,
Lagen sie durcheinander.
In allen Straßen und Wegen lagen Körper.
In offenen Feldern,
Die sich früher mit Tänzerinnen füllten,
Die Leute lagen in Haufen.
Das Blut des Landes füllte nun seine Löcher,
Wie Metall in einer Form;
Körper lösten sich auf
Wie Butter in der Sonne.
Jesus, unsere Sonne und Bräutigam,
Appelliert an seinen Vater Jehova:
O mein Vater, der mich gezeugt hat!
Was hat meine Stadt mit dir gemacht?
Warum hast du dich davon abgewandt?
O Vater! Was hat meine Stadt mit dir gemacht?
Warum hast du dich davon abgewandt?
Das Schiff der ersten Früchte
Bringt dem produzierenden Vater
Keine ersten Früchte mehr.
Nun geht nicht mehr Gott in Juda
Mit seinen Brot- und Essensportionen ein!
O mein Vater, der mich gezeugt hat!
Berge meine Stadt noch einmal
Vor ihrer Einsamkeit
In deinen Armen!
O Vater! Berge wieder mein Zion
In deinen Armen
Vor seiner Einsamkeit!
Berge meinen Tempel wieder
In deinen Armen
Vor seiner Einsamkeit!
Lass dich in Zion bekannt machen!
Lass die Leute für dich expandieren:
Lass die Wege von Juda,
Die zerstört wurden,
Für dich wiederhergestellt werden!
Jehova antwortete seinem Sohn Jesus:
Das Herz der vergeudeten Stadt weint,
Schilf für Flöten der Klage wächst darin,
Sein Herz weint,
Schilf für Flöten der Klage wächst darin,
Seine Leute verbringen den Tag im Weinen.
Oh edler Jesus, sei besorgt um dich,
Welche Waage hast du voll von Tränen?
Es gibt keinen Widerruf eines Urteils,
Keinen Erlass der Versammlung,
Es ist nicht bekannt, dass ein Befehl
Von Jehova je geändert wurde.
Zion wurde wahrlich ein Königtum gewährt,
Eine dauerhafte Frist wurde ihm nicht gewährt.
Von den Tagen an,
Als das Land zum ersten Mal besiedelt wurde,
Bis zu dem Tage es jetzt weitergegangen ist,
Wer hat jemals eine Amtszeit zu Ende gesehen?
Sein Königtum, seine Amtszeit, wurde entwurzelt.
Es muss sich Sorgen machen.
Du, mein Jesus, mach dir keine Sorgen!
Verlasse deine Stadt!
FÜNFTE LAMENTATION

Um die festgesetzten Zeiten zu stürzen


Und die göttlichen Pläne zu verwischen,
Versammeln sich die Stürme wie eine Flut.
Jehova, Sophia und Ruach
Und Maria und Magdalena
Haben ihr Schicksal beschlossen,
Die heiligen Kräfte von Juda zu stürzen,
Die gnädige Herrschaft
In ihrer Heimat einzusperren,
Die Vernichtung der Stadt,
Um das Haus Davids zu zerstören,
Den Viehstall zu zerstören,
Den Schafstall zu nivellieren,
Dass das Vieh nicht im Stall stehen sollte,
Dass sich die Schafe nicht in der Hürde
Vermehren sollten,
Dass die Wasserläufe Brackwasser tragen sollten,
Dass Unkraut auf den fruchtbaren
Feldern wachsen sollte,
Dass Trauerpflanzen
Im Freiland wachsen sollten,
Dass die Mutter ihr Kind nicht suchen sollte,
Dass der Vater nicht sagen sollte
"O meine liebe Frau!",
Dass die junge Frau sich in seiner Umarmung
Keine Freude machen sollte,
Dass das junge Kind nicht kräftig wachsen sollte,
Dass die Amme keine Schlaflieder singen sollte;
Den Ort des Königtums zu ändern,
Die Suche nach Gottes Orakel zu verhöhnen,
Das Land dem König zu nehmen,
Den Sturm auf das ganze Land zu richten,
Die göttlichen Pläne auf Befehl
Von Jehova und Jesus zu verwischen.
Nachdem Adonai das feindliche Land
Gnädig angesehen hatte,
Nachdem Adonai die von ihm
Geschaffenen Kreaturen
Zerstreut hatte,
Nachdem Jehova den Lauf
Des Jordan geändert hatte,
Nachdem Zebaoth seinen Fluch
Auf das Land geworfen hatte
Und auf Straßen und Alleen;
Um die heiligen Kräfte
Von Israel auszuradieren,
Seine vorherbestimmten Pläne zu ändern,
Die heiligen Kräfte
Der Herrschaft des Königs
Von Zion zu entfremden,
Den fürstlichen Sohn
In seinem Haus zu demütigen,
Um zu trennen die Einheit
Des Volkes von Jehova,
So zahlreich wie Mutterschafe;
Die Nahrungsangebote von Zion zu ändern,
Den Schrein der großartigen Nahrungsangebote;
Dass seine Leute nicht länger
In ihren Quartieren wohnen sollten,
Dass sie einem feindlichen Ort
Überlassen werden sollten;
Dass Edom und Elam, der Feind,
An ihrer Stelle wohnen sollten;
Dass sein Hirte in seinem eigenen Palast
Vom Feind gefangen werden sollte,
Dass Israel in Fesseln
Ins Land Babel gebracht werden sollte,
Der vom Berg Hermon am Rande des Sees
Bis zu den Grenzen von Moab
Wie ein Schluck aus seinem Haus geflogen ist,
So sollte er niemals in seine Stadt zurückkehren;
Dass an den beiden Ufern des Jordan
Unkraut wachsen sollte,
Dass sich niemand auf der Straße aufmachen sollte,
Dass niemand die Hochstraße aufsuchen sollte,
Dass die Stadt und ihre besiedelte Umgebung
Ruiniert werden sollten;
Dass seine zahlreichen Schwarzköpfe
Geschlachtet werden sollten;
Dass die Hacke nicht
Die fruchtbaren Felder ergreifen sollte,
Dass kein Saatgut in den Boden
Gepflanzt werden sollte,
Dass die Melodie der Hirtenlieder
Im Freiland nicht erklingen sollte
Und dass Butter und Käse nicht
Im Viehstall gemacht werden sollten,
Der Mist sollte nicht
Auf dem Boden gestapelt werden,
Damit der Hirte den heiligen Schafstall
Nicht mit einem Zaun umschließt,
Damit das Lied der Milch
Nicht im Schafstall erklingt;
Um die Tiere des offenen Landes zu dezimieren,
Um alle Lebewesen zu erledigen,
Dass die vierbeinigen Kreaturen von Juda
Keinen Mist mehr auf den Boden legen sollten,
Dass die Sümpfe so trocken sein sollten,
Dass sie voller Risse sind
Und haben keine neuen Samen,
Dass kränkliches Schilf
Im Schilfdickicht wachsen sollte,
Dass sie mit einem stinkenden
Morast bedeckt sein sollten,
Dass in den Obstgärten
Kein neuer Zuwachs entstehen sollte,
Dass alles von selbst zusammenbricht,
So schnell Zion
Wie einen gefangenen Ochsen zu unterwerfen,
Den Hals zu Boden zu beugen:
Der große, wilde Bulle,
Der sich seiner eigenen Kraft
Zuversichtlich bewusst ist,
Die auf heiligem Boden errichtete Stadt
Der Herrschaft und des Königtums.
Ihr Schicksal kann nicht geändert werden.
Wer kann sie stürzen?
Es ist das Kommando von Jehova und Jesus.
Wer kann sich dagegen wehren?
Angst vor den Wohnungen
Von Juda hatte das Volk.
Es erleuchtete ein böser Sturm
Die Stille in der Stadt.
Der Herr verriegelte die Tür
Der Lagerhäuser des Landes.
Der Herr blockierte das Wasser
Im Jordan und im Toten Meer.
Nehmt die Aussage von Gleichheit
Und Gerechtigkeit weg!
Jehova freut sich
Über den Sieg im Kampf und Krieg
Gegen ein rebellisches Land.
Der Schöpfer schenkte den Hunden
Von Israel Milch ein.
Unruhe stürzte über das Land, etwas,
Das niemand je gekannt hatte,
Etwas Unsichtbares, das keinen Namen hatte,
Etwas, das nicht ergründet werden konnte.
Die Länder waren in ihrer Angst verwirrt.
Der Gott der Stadt wandte sich ab,
Sein Hirte verschwand.
Die Menschen atmeten in ihrer Angst nur schwer.
Der Sturm machte sie ruhig,
Der Sturm ließ sie nicht zurückkehren.
Es gab keine Rückkehr für sie,
Die Zeit der Gefangenschaft ging nicht vorüber.
Was tat Gott, der Hirte der Schwarzhaarigen?
Um die treuen Haushalte zu vernichten,
Die treuen Männer zu dezimieren,
Die Söhne der treuen Männer
Mit bösen Augen zu betrachten,
Schickte Gott den Eingeborenen,
Jesus, aus den Bergen.
Ihr Vormarsch war wie die Flut von Gott,
Der nicht standgehalten werden kann.
Der große Wind der Landschaft
Füllte die Landschaft,
Sie ging vor ihm auf.
Die ausgedehnte Landschaft wurde zerstört,
Niemand bewegte sich dort.
Die dunkle Zeit
Wurde von Hagelkörnern und Flammen gebraten.
Die helle Zeit
Wurde von einem Schatten ausgelöscht.
An diesem blutigen Tag
Wurden die Münder zertreten,
Die Köpfe zerschmettert.
Der Sturm war eine Egge, die von oben kam,
Die Stadt wurde von einer Hacke getroffen.
An diesem Tag rumpelte der Himmel,
Die Erde zitterte,
Der Sturm funktionierte ohne Pause.
Der Himmel war dunkel,
Er war von einem Schatten bedeckt;
Die Berge brüllten.
Die Sonne legte sich am Horizont nieder,
Staub zog über die Berge.
Der Mond lag im Zenit,
Die Leute hatten Angst.
Die Stadt trat nach draußen.
Die Ausländer in der Stadt
Haben sogar ihre Toten vertrieben.
Große Bäume wurden entwurzelt,
Der Wald wurde ausgerissen,
Die Obstgärten wurden von ihren Früchten befreit,
Sie wurden von ihren Ablegern gereinigt.
Die Ernte ertrank,
Während sie noch auf den Halmen stand,
Der Ertrag des Getreides verringerte sich.
Sie stapelten Leichen wie Korn in Haufen,
Sie breiten sich aus wie Garben.
Im Jordan schwammen Leichen,
Auf den Straßen streiften Brigaden.
Der Vater wandte sich von seiner Frau ab,
Ohne zu sagen: "O meine Frau!"
Die Mutter wandte sich von ihrem Kind ab,
Ohne zu sagen: "O mein Kind!"
Wer ein produktives Gut hatte,
Vernachlässigte sein Landgut,
Ohne zu sagen: "O mein Landgut!"
Der reiche Mann
Nahm einen ungewohnten Weg
Von seinem Besitz hinweg.
In diesen Tagen war das Königtum
Des Landes besudelt.
Die Tiara und die Krone,
Die sich auf dem Kopf des Königs befunden hatten,
Waren beide verdorben.
Die Länder, die demselben Weg gefolgt waren,
Wurden in Uneinigkeit aufgeteilt.
Die Speiseopfer von Zion,
Der Schrein der großartigen Speiseopfer,
Wurden zum Schlechten verändert.
Gott tauschte sein Volk aus,
So zahlreich wie Mutterschafe.
Sein König saß völlig allein im Palast.
David saß völlig allein im Palast.
In Zion, seinem Ort der Freude,
Weinte er bitter.
Die verheerende Flut machte alles zum Nebel.
Wie ein großer Sturm brüllte es über die Erde,
Wer konnte der Flut entkommen?
Die Stadt ward zerstört,
Das Haus zerstört,
So dass Verräter auf treuen Männern lagen
Und das Blut der Verräter
Auf treue Männer floss.
Das Haus von David,
Die Burg Zion, wurde zerstört.
David ging einen ungewohnten Weg
Von seiner geliebten Wohnung hinweg.
Mutter Maria klagte
Bitter in ihrem Zion.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Jerusalem, die Stadt der wimmelnden Menge,
Geriet in Verwirrung.
David machte sich einen ungewohnten Weg
Von der Stadt weg, seiner geliebten Wohnung.
Seine Frau Abigail, die schöne Frau,
Klagte bitterlich.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Das Flussbett war leer,
Es floss kein Wasser.
Wie ein Fluss, der von Gott verflucht wurde,
War sein Öffnungskanal aufgestaut.
Auf den Feldern wuchs kein feines Getreide mehr,
Die Leute hatten nichts zu essen.
Die Obstgärten waren versengt wie ein Ofen,
Das offene Land war zerstreut.
Die vierbeinigen Wildtiere liefen nicht herum.
Die vierbeinigen Kreaturen von Juda
Konnten keine Ruhe finden.
Salomo trat vor seine Stadt.
Sulamith nahm einen ungewohnten Weg
Von ihrer geliebten Wohnung hinweg.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Zion, der Schrein, der kein Hafen war,
Wurde von rauschendem Wasser gespalten.
Maria, die Mutter des Landes,
Weinte bittere Tränen.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Gott schlug David mit einer Keule.
Gott machte Wehklagen in seiner Stadt,
Dem Schrein Zion.
Mutter Maria, die Herrin des Schreins,
Weinte bittere Tränen.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Elias, ganz alleine
Auf dem hohen offenen Land gebaut,
Wurde verfolgt.
Tirza, die Siedlung,
Die sich entlang des Jordan erstreckt,
Wurde als rebellisches Land behandelt
Und wurde des Wassers beraubt.
Die Schlange der Berge
Machte ihren Unterschlupf dort,
Es wurde ein rebellisches Land.
Die Basilisken brüteten dort aus
Und gaben ihren Samen heraus.
Maria weinte bittere Tränen
Über ihre Kreaturen.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
In Zion wurden
Die heiligen Priester verfolgt.
Maria verließ Zion
Und zog in feindliches Gebiet.
In Jerusalem hat der Feind
Den heiligen Schrein erblickt.
Der heilige Schrein der Arche wurde befleckt.
Sein Priester wurde aus dem Tempel entführt
Und in feindliches Gebiet verschleppt.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Ein heftiger Sturm wehte über Millo,
Das Mauerwerk mitten im Hochland.
David nahm einen ungewohnten Weg von Zion,
Seiner geliebten Wohnung.
Maria weinte bittere Tränen
Über ihre zerstörte Stadt.
Oh meine Stadt,
Deren Charme mich nicht mehr zufriedenstellen kann,
Rief sie bitter.
Jerusalem, die Stadt der Helden,
Wurde von einem Gewitter geplagt.
David nahm einen ungewohnten Weg
Von Zion hinweg.
Mutter Maria weinte
Bittere Tränen in Jerusalem.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
An diesem Tag war das Wort
Von Jehova ein Angriffsturm.
Wer könnte es ergründen?
Das Wort von Gott war rechts Zerstörung,
War Zerstörung links.
Was hat Gott getan,
Um das Schicksal der Menschheit zu bestimmen?
Gott hat den Edomiter, den Feind,
Aus dem Hochland gestürzt.
Maria, die edle Tochter Gottes,
Ließ sich außerhalb der Stadt nieder.
Feuer näherte sich David
Im Schrein von Zion.
Große Tarsis-Schiffe trugen Silber und Gold.
Die Dame, die heilige Maria,
War wegen ihrer verlorenen Waren mutlos.
Dann kam der Tag, brennend wie Feuer.
Die Provinz Juda wurde an Edom übergeben.
Und dann war auch die Königin
Am Ende ihrer Zeit.
Auch Mutter Bau Maria,
Wie ein Mensch,
Am Ende ihrer Zeit: Wehe mir!
Gott hat die Stadt dem Sturm übergeben.
Er hat sie dem Sturm übergeben,
Der Städte zerstört.
Er hat sie übergeben dem Sturm,
Der Häuser zerstört.
David war im Haus
Von Zion voller Angst.
Zion, der Stadt der edlen Jugend,
Wurde befohlen, geplündert zu werden.
Die Stadt von David, Bethlehem,
Wurde den Ausländern übergeben.
Marias geliebte Wohnung,
Wurde den Bösen übergeben.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Der heilige Schrein von der Arche
Wurde verunreinigt.
Sein Priester wurde aus dem Tempel entführt
Und in feindliches Gebiet verschleppt.
Gegen die Ufer des Jordan
Wurde mächtige Stärke eingesetzt.
Die Siedlungen in Gaza
Wurden wie bedeutende Viehställe zerstört.
Ihre Flüchtlinge wurden wie Hühner
Von Hunden gejagt.
Sie zerstörten Golan wie Milch,
Die für Hunde ausgegossen wurde,
Und zerstörten seine fein geformten Götzen.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief Maria bitter.
Der heilige Schrein von der Arche
Wurde verunreinigt.
Sein Priester wurde aus dem Tempel entführt
Und in feindliches Gebiet verschleppt.
Auf dem Podium,
Das sich zum Himmel erstreckt,
Wurde eine Klage erhoben.
Sein himmlischer Thron war nicht aufgestellt,
Er konnte nicht gekrönt werden.
Er wurde wie eine Dattelpalme
Geschnitten und zusammengebunden.
Kapernaum, die Siedlung,
Die sich entlang des Sees erstreckt,
Wurde des Wassers beraubt.
An der Stelle von Galiläa,
Wo das Böse nie gegangen war,
Ging der Feind.
Wie wurde das Haus so behandelt?
Kapernaum wurde geleert.
Nazareth, das früher mit zahlreichen Kühen
Und zahlreichen Kälbern gefüllt war,
Wurde wie ein mächtiger Viehstall zerstört.
David nahm einen ungewohnten Weg von Zion.
Maria weinte bittere Tränen allein.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Der heilige Schrein von der Arche
Wurde verunreinigt.
Sein Priester wurde aus dem Tempel entführt
Und in feindliches Gebiet verschleppt.
David legte seine Waffe
In einer Ecke von Zion ab.
Ein böser Sturm überschwemmte
Bethlehem in Juda.
Wie eine Taube flog sie aus dem Fenster,
Sie stand auf freiem Feld.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief Maria bitter.
In Nazareth, dem Haus,
Das von Wehklagen erfüllt war,
Wuchsen Wehklagen.
David nahm einen unbekannten Weg
Von Jerusalem hinweg.
Maria, die Königin der Stadt,
Weinte bittere Tränen.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
An diesem Tag zwang der Sturm die Menschen,
In der Dunkelheit zu leben.
Um Zion zu zerstören,
Zwang er die Menschen,
In der Dunkelheit zu leben.
In ihrer Angst weinte Maria bittere Tränen.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
David zog eilig seine Robe an
Und nahm einen ungewohnten Weg
Von seiner geliebten Wohnung hinweg.
Maria weinte.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Jericho, auf großen Gewässern treibend,
Wurde von Gott das Trinkwasser entzogen.
In seiner äußeren Umgebung,
Die sich in verwunschene Ebenen verwandelt hatte,
Lebte der treue Mann
An einem Ort des Verrats.
Judas Ischariot war treulos.
Ich, ein junger Mann,
Den der Sturm nicht zerstört hat,
Ich bin nicht durch den Sturm zerstört worden,
Meine Attraktivität hat kein Ende.
Wir sind getroffen worden.
Wir sind wie schöne Buchsbäume
Niedergeschlagen worden.
Wir wurden niedergeschlagen
Wie ein Pfau mit farbigen Augen.
Wir wurden niedergeschlagen wie Götzen,
In Formen gegossen.
Die Edomiter, die Vandalen, tilgten uns aus.
Wir wenden uns an Vater Jehova im Himmel.
Was können wir sagen,
Was können wir noch hinzufügen?
Was können wir sagen,
Was können wir noch hinzufügen?
Wir wurden aus Israel vertrieben.
Wir, die während des Tages
Verantwortlich waren,
Werden von Schatten verdunkelt.
Wir, die verantwortlich waren für alles,
Während der Nacht sind wir verstört worden
Durch den Sturm.
Wie können wir denjenigen,
Der tagsüber verantwortlich war,
Unter unseren Müden empfangen?
Wie können wir den,
Der in der Nacht verantwortlich war,
Unter unseren Schlaflosen irren lassen?
Herr, deine Stadt ist verflucht worden,
Sie wurde einem feindlichen Land gegeben.
Warum rechnen sie uns zu denen,
Die aus Israel vertrieben wurden?
Warum zerstören sie uns wie Palmen,
Uns, die wir nicht gewalttätig waren?
Warum?
Sie brechen uns auf, wie ein neues Boot.
Nachdem Gott ein fremdes Land gesehen hatte,
Sind die Kräfte aufgestanden,
Haben ihre Kohorten angerufen.
David nahm einen unbekannten Weg
Von Zion hinweg.
Maria, die Mutter des Messias,
Weinte bittere Tränen.
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Der heilige Schrein von der Arche
Wurde verunreinigt.
Sein Priester wurde aus dem Tempel entführt
Und in feindliches Gebiet verschleppt.
In Zion ging niemand,
Um Nahrung zu holen,
Niemand ging, um Wasser zu holen.
Diejenigen, die Essen holten,
Gingen vom Essen weg
Und werden nicht zurückkehren.
Diejenigen, die Wasser holten,
Gingen vom Wasser weg
Und werden nicht zurückkehren.
Im Süden traten die Edomiter ein
Und schlachteten Fleisch in den Hochebenen
Den Vandalen, dem Feind.
David schnallte den Streitkolben
An seine Lenden.
Im Süden waren die Ägypter
Wie eine aufkommende Welle,
Im Hochland, wie Spreu im Wind,
Über dem offenen Land.
Wie ein großer wilder Stier
Stieß Zion den Hals zu Boden.
Was tat Jehova,
Der entscheidet über das Schicksal?
Wieder sandte er den Edomiter, den Feind,
Von den Bergen herab.
Das vorderste Haus, fest gegründet,
Ward verwüstet, um Zion zu vernichten,
Zehn Männer, sogar fünf Männer.
Drei Tage und drei Nächte vergingen nicht,
Die Stadt wurde von einer Hacke geharkt.
Israel verließ das Land als Kriegsgefangener,
Seine Hände waren gefesselt.
Er ritt von seinem Besitz weg,
Er ging in die Berge.
Maria sang laut über diese hell erleuchteten Berge
Ein Klagelied:
Ich bin Königin, aber ich werde mich
Von meinen Besitztümern entfernen müssen,
Und jetzt werde ich eine Sklavin
In diesen Gegenden sein.
Ich muss von meinem Silber
Und Gold weg reiten,
Und jetzt werde ich eine Sklavin
In diesen Teilen sein, dort,
In Sklaverei die Leute,
Wer kann es tragen, dort,
In Sklaverei Edom,
Wer kann es tragen?
Ach, die zerstörte Stadt,
Mein zerstörtes Haus, rief sie bitter.
Meine Königin, nicht der Feind,
Ging ins feindliche Land.
Gott öffnete die Tür des großen Tors zum Wind.
In Jerusalem holte man Essen,
Niemand holte Wasser.
Seine Leute rannten
Wie Wasser aus einem Brunnen.
Ihre Kraft ließ nach,
Sie konnten nicht einmal weitergehen.
Der Herr hat die Stadt
Mit einer bösen Hungersnot geplagt.
Er hat die Stadt mit dem geplagt,
Was Städte zerstört,
Mit dem, was Häuser zerstört.
Er hat die Stadt mit dem geplagt,
Was mit Waffen nicht zu überstehen ist.
Er hat die Stadt mit Unzufriedenheit
Und Verrat geplagt.
In Zion, das wie ein einsames Schilf war,
Gab es nicht einmal Angst.
Die Menschen, die wie Fische
In einem Teich gepackt wurden,
Suchten zu fliehen.
Es waren Junge und Alte,
Und niemand konnte sich erheben.
Am königlichen Hof
Gab es kein Essen auf der Plattform.
Der König, der sonst wundervolle Nahrung zu sich nahm,
Griff nach einer einfachen Ration.
Als der Tag dunkel wurde,
Verdunkelte sich das Auge der Sonne,
Die Menschen hatten Hunger.
Es gab kein Bier in der Bierhalle,
Es gab kein Malz mehr dafür.
Es gab kein Essen für ihn in seinem Palast,
Der war ungeeignet, um darin zu leben.
Getreide füllte sein hohes Lagerhaus nicht,
Er konnte sein Leben nicht retten.
Die Getreidespeicher von Juda
Enthielten kein Getreide.
Das Abendmahl im großen Speisesaal
Der Heiligen war besudelt.
Wein und Most flossen
Im großen Speisesaal nicht mehr.
Das Fleischermesser, das früher
Ochsen und Schafe tötete,
Lag hungrig im Gras.
Sein mächtiger Ofen
Kochte keine Ochsen und Schafe mehr,
Er strahlte nicht mehr das Aroma
Von Bratfleisch aus.
Die Geräusche des Gebäudes,
Des reinen, von Salomo,
Waren verstummt.
Das Haus, das wie ein Bulle brüllte,
Wurde zum Schweigen gebracht.
Seine heiligen Lieferungen
Wurden nicht mehr erfüllt,
Ihre Leute waren einander entfremdet.
Der Mörser und der Schleifstein lagen untätig;
Niemand beugte sich über sie.
Der leuchtende Hafen von Jaffo
Wurde verschlammt.
Das Geräusch des Wassers
Gegen den Bug des Bootes hörte auf,
Es gab keine Freude.
Staub sammelte sich in Bethlehem in Juda.
Die Binsen wuchsen, die Binsen wuchsen,
Das Trauerrohr wuchs.
Das Anlegen von Booten und Lastkähnen
Am leuchtenden Hafen wurde eingestellt.
An deinem Wasserlauf,
Der für Binnenschiffe geeignet war,
Bewegte sich nichts.
Die Pläne der Feiern
Am Ort der göttlichen Rituale
Wurden geändert.
Das Boot mit Opfergaben
Der ersten Früchte des Vaters,
Der Jesus zeugte,
Brachte keine Opfergaben mehr.
Seine Nahrungsangebote konnten nicht
Zu Gott nach Jerusalem gebracht werden.
Der Wasserlauf war leer,
Die Schiffe konnten nicht fahren.
An beiden Ufern gab es keine Wege,
Dort wuchs langes Gras.
Der Zaun des gut sortierten Viehstalles
Von Juda wurde aufgespalten.
Die Hütten wurden überrannt,
Ihre Wände wurden durchbrochen.
Die Kühe und ihre Kälber
Wurden gefangen genommen
Und in feindliches Gebiet abgeführt.
Die mit Gras gefütterten Kühe
Gingen in einem offenen Land,
Das sie nicht kannten,
Einen ungewohnten Weg.
David, der Kühe liebt,
Ließ seine Waffe in den Mist fallen.
David, der Butter und Käse lagerte,
Lagerte keine Butter und Käse mehr.
Diejenigen, die mit Butter nicht vertraut sind,
Haben die Butter aufgewühlt.
Diejenigen, die mit Milch nicht vertraut sind,
Haben die Milch gerinnen lassen.
Das Geräusch des aufgewühlten Bottichs
Ertönte nicht im Viehstall.
Wie ein mächtiges Feuer,
Das einst verbrannt wurde,
Erlosch sein Rauch.
Der große Speisesaal von Zion war leer.
Jesus rief zu seinem Vater Jehova:
Oh Vater, der mich gezeugt hat,
Warum hast du dich von meiner Stadt abgewandt,
Die für dich gebaut wurde?
Oh Vater, warum hast du dich
Von meinem gebauten Zion abgewandt?
Das Boot mit Opfern der ersten Früchte
Bringt dem Vater, der ihn gezeugt hat,
Keine Opfer mehr,
Deine Speiseopfer können nicht mehr
Zu Gott nach Jerusalem gebracht werden.
Die Priester des Landes und der Stadt
Wurden mitgenommen wie Phantome:
Zion ist wie eine von einer Hacke gehauene Stadt,
Als Ruinenhügel zu betrachten:
Zion, Gottes Ruhestätte,
Ist zu einem verwunschenen Schrein geworden:
O Gott, blicke auf deine Stadt,
Eine leere Wüste.
Blicke auf deine Stadt Jerusalem,
Ein leeres Ödland.
Die Hunde von Juda schnuppern nicht mehr
Am Fuß der Stadtmauer.
Der Mann, der früher große Brunnen gebohrt hat,
Kratzt den Boden auf dem Markt auf.
Mein Vater, der mich gezeugt hat,
Schließt meine Stadt ein,
Die alles ist für Gott.
Kehre zu deiner Umarmung zurück, mein Zion,
Das ganz allein ist.
Umhülle in deiner Umarmung
Mein Jerusalem, das ganz allein ist.
Mögest du Nachkommen
In Juda hervorbringen,
Mögest du seine Menschen
Mehrfach machen wie Kräfte von Israel,
Die vergessen wurden.
O gutes Haus, gutes Haus Davids!
O seine Leute, seine Leute!
Gott antwortete dann seinem Sohn Jesus:
Es gibt Wehklagen in der verwunschenen Stadt,
Dort wachsen Trauerschilfe.
In seiner Mitte wehklagt Trauer,
Dort wächst Schilf in der Trauerschlucht.
In seiner Mitte die Leute
Verbringen ihre Tage seufzend.
Mein Sohn, edler Sohn,
Warum beschäftigst du dich mit dem Weinen?
Oh Jesus, edler Sohn!
Warum beschäftigst du dich mit dem Weinen?
Das Urteil der Versammlung
Kann nicht rückgängig gemacht werden.
Das Wort von Gott und Sophia
Kennt keine Umkehr.
Zion wurde zwar das Königtum verliehen,
Aber keine ewige Herrschaft,
Seit undenklichen Zeiten,
Seit das Land wurde gegründet,
Bis sich die Menschen vervielfachten,
Die je ein Königreich der Könige erlebt hatten,
Das für immer Vorrang hat.
Das Reich seines Königtums
War in der Tat lang dauernd gewesen,
Musste sich jedoch erschöpfen.
Oh mein Jesus,
Gib nicht umsonst die Stadt auf.
Da wurde mein König,
Der edle Sohn, verstört.
Herr Jesus, der edle Sohn, ist traurig.
Gott, der seine Stadt liebt,
Hat seine Stadt verlassen.
David nahm einen ungewohnten Weg
Von seinem geliebten Zion hinweg.
Um aus ihrer Stadt ins Exil zu gelangen,
Zog sich Maria rasch an
Und verließ die Stadt.
Die Engel traten aus Zion heraus.
Gott näherte sich Zion.
Die Bäume von Zion waren krank,
Das Schilf war krank.
Überall an der Stadtmauer
Ertönten Lamentationen.
Täglich gab es eine Schlachtung davor.
Große Äxte wurden vor Jerusalem geschärft.
Die Speere, die Waffen der Schlacht,
Waren vorbereitet.
Die großen Bögen, der Speer und der Schild
Sammelten sich, um zu schlagen.
Die mit Widerhaken versehenen Pfeile
Bedeckten seine Außenseite
Wie eine Regenwolke.
Große Steine fielen einer nach dem anderen
Mit großen Schlägen.
Täglich kehrte der böse Wind
In der Stadt zurück.
Zion, das sich seiner eigenen Stärke sicher war,
Stand für die Mörder bereit.
Sein vom Feind unterdrücktes Volk
Konnte ihren Waffen nicht widerstehen.
In der Stadt erlagen diejenigen,
Die nicht mit Waffen gefällt worden waren,
Dem Hunger. Der Hunger erfüllte
Die Stadt wie Wasser,
Er wollte nicht aufhören.
Dieser Hunger verzerrte die Gesichter der Menschen
Und verdrehte ihre Muskeln.
Ihre Leute waren wie in einem Teich ertrunken,
Sie schnappten nach Luft.
Sein König atmete schwer
Allein in seinem Palast.
Ihre Leute ließen ihre Waffen fallen,
Ihre Waffen schlugen auf den Boden.
Sie schlugen sich mit den Händen
An den Hals und weinten.
Sie suchten miteinander Rat,
Sie suchten nach Klarheit:
Ach, was können wir darüber sagen?
Was können wir noch hinzufügen?
Wie lange dauert es noch,
Bis wir diese Katastrophe beendet haben?
In Zion gibt es den Tod,
Da ist der Tod.
Damit sollen wir durch Hungersnöte
Besiegt werden.
Draußen werden wir
Durch edomitische Waffen erledigt.
In Zion unterdrückt uns der Feind,
Oh, wir sind am Ende.
Die Leute nahmen hinter der Stadtmauer Zuflucht.
Sie waren in Angst vereint.
Der Palast wurde durch rauschendes Wasser zerstört,
Er wurde verschmutzt,
Seine Türklingel wurde herausgerissen.
Wie eine schwellende Flutwelle
Ließ Edom nur die Geister leben.
In Zion wurden die Menschen
Wie Tontöpfe zerschlagen.
Die Flüchtlinge konnten nicht fliehen,
Sie waren in den Mauern eingeschlossen.
Wie Fische, die in einem Teich leben,
Versuchten sie zu flüchten.
Der Feind ergriff Bethlehem in Juda.
Sie rissen sein Schwerstes heraus.
Die Götzen waren in der Schatzkammer abgeholzt.
Die große Magd Magdalena
Rannte vom Lagerhaus weg.
Ihr Thron wurde davor niedergeworfen,
Sie warf sich in den Staub.
Ihre mächtigen Kühe
Mit glänzenden Hörnern
Wurden gefangen,
Ihre Hörner wurden abgeschnitten.
Ihre makellosen Ochsen
Und mit Gras gefütterten Schafe
Wurden geschlachtet.
Sie wurden als Dattelpalmen abgeholzt
Und wurden zusammengebunden.
Die Palmen, stark wie mächtiges Kupfer,
Die heroische Kraft,
Wurden wie Binsen herausgerissen,
Wurden wie Binsen herausgerissen,
Ihre Stämme wurden gewendet seitwärts.
Ihre Spitzen lagen im Staub,
Es gab niemanden, der sie aufhob.
Die Zweige ihrer Palmwedel
Wurden abgeschnitten
Und ihre Oberteile abgebrannt.
Ihre Datteln, die früher auf den Brunnen fielen,
Wurden herausgerissen.
Das fruchtbare Schilf,
Das im heiligen Sumpf gewachsen war,
Wurde befleckt.
Der große Tribut,
Den sie gesammelt hatten,
Wurde in die Berge getragen.
Die große Türverzierung des Hauses fiel herunter,
Die Brüstung wurde zerstört.
Die wilden Tiere,
Die links und rechts miteinander verflochten waren,
Lagen davor wie Helden,
Die von Helden geschlagen wurden.
Seine klaffenden Drachen
Und ihre ehrfürchtigen Löwinnen
Wurden mit Seilen
Wie eroberte wilde Stiere niedergerissen
Und in feindliches Gebiet verschleppt.
Der Duft des heiligen Sitzes von David,
Früher wie ein duftender Zedernhain,
Wurde zerstört.
Ihr Architrav wurde eingerissen,
Geraubt Gold und Silber.
Die Herrlichkeit des Hauses,
Dessen Herrlichkeit einst so schön war,
Wurde gelöscht.
Wie ein Sturm, der alle Länder erfüllt,
Wurde er dort wie die Dämmerung
Am Himmel errichtet;
Seine Türen mit den himmlischen
Sternen geschmückt,
Seine großen Bronzeriegel
Wurden herausgerissen.
Seine Scharniere brachen zusammen
Mit seinen Türbeschlägen.
Da weinte er bitterlich wie ein Flüchtling.
Der Riegel, das heilige Schloss
Und die große Tür wurden dafür nicht befestigt.
Das Geräusch der zu schließenden Tür
Hatte aufgehört;
Es war niemand da, um es zu befestigen.
Die Götzen wurden auf dem Platz ausgesetzt.
Das Speiseangebot seines königlichen Essens
Wurde geändert.
An ihrem heiligen Ort
Erklangen die Instrumente
Gittit, Harfe und Flöte nicht mehr.
Sein mächtiger Psalmist
Hat sein heiliges Lied nicht aufgeführt.
Am Berg Horeb, dem Ort,
An dem Eide abgelegt wurden,
Gab es keine Urteile mehr.
Der Thron wurde nicht an seinem Ort
Des Gerichts aufgestellt,
Die Gerechtigkeit wurde nicht verwaltet.
David warf sein Zepter
Mit zitternden Händen nieder.
Im heiligen Schlafgemach von Salomo
Spielten die Musiker keine Trommel mehr.
Die heilige Lade, die niemand gesehen hatte,
Wurde vom Feind gesehen.
Das göttliche Bett war nicht aufgestellt,
Es wurde kein sauberes Heu ausgebreitet.
Die Götzen, die sich
In der Schatzkammer befanden,
Wurden abgeschnitten.
Der Koch, der Traumdolmetscher
Und der Siegelhüter führten
Die Zeremonien nicht ordnungsgemäß durch.
Sie standen unterwürfig daneben
Und wurden von den Ausländern mitgerissen.
Die heiligen Priester der heiligen Leuchter,
Die in Leinen gekleideten Priester,
Verließen die göttlichen Pläne
Und die heiligen Mächte
Und gingen in eine fremde Stadt.
In seiner Trauer näherte sich Jesus seinem Vater.
Er ging vor Jehova, dem Vater,
Der ihn gezeugt hatte, auf die Knie:
Oh Vater, der mich gezeugt hat,
Wie lange wird das gegnerische Auge
Auf meine Rechnung geworfen werden,
Wie lange noch?
Die Herrschaft und das Königtum
Hast du geschenkt, Vater,
Du bist derjenige, der mit gerechten Worten
Die weisen Worte des Landes berät,
Dein feindseliges Urteil nimm zurück,
Schau in dein dunkles Herz,
Erschreckend wie Wellen.
Oh Vater, das Schicksal,
Das du bestimmt hast,
Kann nicht erklärt werden,
Das Zepter der Herrschaft, mein Schmuck.
Und er zog ein Trauergewand an.
Gott gab daraufhin eine positive Antwort
Seinem Sohn Jesus:
Mein Sohn, die Stadt, die mit Freude
Und Wohlstand gebaut wurde,
Wurde dir zur Regierung gegeben.
Die zerstörte Stadt, die große Mauer,
Die Mauern mit gebrochenen Zinnen:
Alle, auch dies ist Teil dieser Herrschaft,
Die schwarzen, schwarzen Tage der Herrschaft,
Die dir sehr viel ausgemacht haben.
Als Wohnsitz bei dir zu Hause,
In Jerusalem,
Das richtig gebaut wurde,
In der Tat wird Zion
In Pracht wieder aufgebaut,
Das Volk wird sich vor dir verneigen,
An seiner Basis soll Kopfsteinpflaster sein,
Dort soll Getreide sein,
An seiner Spitze soll Pracht sein,
Dort wird sich die Sonne freuen,
Getreide wird umarmen seinen Tisch.
Möge Zion, die Stadt,
Deren Schicksal von Gott ausgesprochen wurde,
Für dich wiederhergestellt werden.
Nachdem er seinen Segen ausgesprochen hatte,
Hob Jesus den Kopf in Richtung Himmel:
Möge das Land, Süden und Hochland,
Für Jehova organisiert sein.
Mögen die Straßen der Berge für Gott
In Ordnung gebracht werden.
Wie eine Wolke, die die Erde umarmt,
Werden sie sich ihm ergeben.
Auf Befehl von Jehova und Jesus
Wird es verliehen.
Vater Jehova stand mit erhobenem Kopf
In seiner Stadt Zion.
Der jugendliche Jesus konnte wieder
In Jerusalem eintreten.
Maria erneuerte sich
In ihren heiligen Wohnräumen.
In Jerusalem konnte sie wieder
In ihr geliebtes Zion eintreten.
In der verwunschenen Stadt
Gibt es Wehklagen,
Dort wuchs Trauerrohr.
In seiner Mitte gibt es Wehklagen,
Dort wuchs Trauerrohr.
Seine Leute verbringen
Ihre Tage mit Stöhnen.
O bitterer Sturm, ziehe dich zurück,
O Sturm, der Sturm kehre nach Hause zurück.
O Sturm, der Städte zerstört, kehre zurück,
Sturm, kehre zu dir nach Hause zurück.
O Sturm, der Häuser zerstört,
Kehre um, Sturm,
Kehre um zu dir nach Hause.
Der Sturm, der in Israel wehte,
Wehte auch in den fremden Ländern.
In der Tat wehte der Sturm,
Der über das Land wehte,
Über das fremde Land.
Er hat über Edom geweht,
Er hat über fremden Ländern geweht.
Er hat auf Moab geblasen,
Er hat auf das fremde Land geblasen.
Er hat Ashtaroth geblasen,
Er hat fremde Länder angeblasen.
Er hob Anath wie ein böser Wind.
Die Hungersnot hat die Übeltäter überwältigt;
Diese Leute müssen sich unterwerfen.
Mögen die Kräfte des Himmels
Nicht ändern die göttlichen Pläne,
Die Menschen mit Gerechtigkeit zu behandeln.
Möge man die Entscheidungen
Und Urteile nicht ändern,
Die Menschen richtig zu führen.
Auf den Straßen des Landes zu reisen:
Möge man es nicht ändern.
Mögen Jehova und Jesus es nicht ändern,
Möge Jehova es nicht ändern.
Mögen Jesus und Maria es nicht ändern,
Möge Jehova es nicht ändern.
Dass der Jordan und das Tote Meer
Wieder Wasser tragen sollten:
Möge man es nicht ändern!
Dass es am Himmel regnen sollte
Und auf der Erde gesprenkelte Gerste wächst:
Möge man es nicht ändern.
Dass es Wasserläufe mit Wasser
Und Felder mit Getreide geben sollte:
Möge man es nicht ändern.
Dass die Sümpfe Fische
Und Geflügel stützen sollten:
Möge man es nicht ändern.
Das alte Schilf und das frische Schilf
Sollten im Schilfsumpf wachsen,
Es möge nicht geändert werden.
Mögen Jehova und Jesus es nicht ändern.
Mögen Jesus und Maria es nicht ändern.
Dass die Obstgärten
Sirup und Trauben tragen sollten,
Dass die Hochebene
Den Lebens-Baum tragen sollte,
Dass im Palast ein langes Leben herrschen sollte,
Dass das Meer jeden Überfluss hervorbringen sollte:
Möge man es nicht ändern.
Das Land, das von Süden
Bis zum Hochland dicht besiedelt ist,
Möge man es nicht ändern.
Mögen Jehova und Jesus es nicht ändern,
Möge Jehova es nicht ändern.
Mögen Jesus und Maria es nicht ändern,
Möge Jehova es nicht ändern.
Dass Städte umgebaut werden sollten,
Dass die Menschen zahlreich sein sollten,
Dass im ganzen Universum
Die Menschen gepflegt werden sollten;
O Herr Zebaoth, dein Königtum ist süß,
Kehre zu deinem Platz zurück.
Möge eine gute Herrschaft
In Zion von Dauer sein.
Lasst seine Leute auf sicheren Weiden liegen,
Lasst sie sich vermehren.
Oh Menschheit, die Prinzessin
Wird überwältigt von Wehklagen und Weinen!
O Maria! O deine Stadt!
O Haus Davids! O deine Leute!

SECHSTE LAMENTATION

Die Stadt, die sich entwickelt hatte,


Ihr Abbau sollte durchgeführt werden.
Die Kräfte des Himmels und der Erde
Bringen ihre Kräfte in den Schlaf.
Der sterbliche Mensch vervielfachte sich,
Um so zahlreich wie die Engel zu werden.
Als zusammen eine bedeutsame Entscheidung
Getroffen wurde, die Versammlung der Engel,
Jehova und Jesus bestimmten
Den Konsens als wertlos.
Jehova und Jesus wiesen das Schicksal an.
Als Vater und Sohn es gemeinsam erschaffen hatten,
Ähnelte es einem Affen.
Als Gott ihm Eigenschaften verliehen hatte,
War das für einen Affen geeignet.
Als Vater und Sohn und Geist
Zusammen gearbeitet hatten seine Glieder,
Die pechschwarz wurden,
Wie in der Nacht,
Auf halbem Weg durch die Wache,
Alle großen Engel wurden blass
In ihrer Unermesslichkeit,
Und der Mensch wurde hervorgerufen.
Wie ein großer wilder Bulle,
Der mächtig brüllt, erfüllte dieser
Die Welt mit seinem Gebrüll.
Als seine gigantischen Hörner
Zum Himmel reichten,
Wer zitterte in seinem Innersten?
Als er sich wie ein Fangnetz
Über die Berge stapelte,
Wer wandte sich ab?
Wer hat in diesen Straßen
Wehklagen und Jammer verursacht?
Wie ein treuer Bürger in Schrecken
Rief Zion den Alarm aus
Und rief: "Erhebt euch!"
Warum ergriff Zion seine Hand?
Warum schaute das gütige Auge weg?
Wer hat solche Sorgen
Und Wehklagen hervorgerufen?
Er kam näher.
Er hat sich auf dem Boden niedergelassen.
Warum sollte er sich zurückziehen?
Wer hat Zions guten Verstand verzerrt
Und seinen guten Rat verwirrt?
Wer hat seine gute zionistische Gottheit zerschlagen?
Wer hat auch seine gute Gottheit getroffen?
Wer entweihte den furchterregenden Glanz,
Der ihn gekrönt hat?
Wer hat in Zion Pöbelpanik ausgelöst?
Wer auch brachte die Krankheit?
Zusammen mit der Stadt, den fremden Ländern,
Wer frevelte im Tempel von Jerusalem?
Wer hat das Unheil gemacht?
Warum wurde das Land erweitert?
Wer hat die Schwarzköpfe so zahlreich gemacht?
Wer hat gestürzt den König?
Jerusalem wurde zerstört,
Wer restauriert es?
Wer hat konfrontiert die Feinde?
Das Land ist zermalmt.
Jesus, der in menschlicher Form
Vor dem Gericht des Himmels urteilt,
Setzt sich und steht nicht mehr auf.
Der Mensch trug eine schwere Last der Sünde.
Die Leute veränderten die Urteile
Des Herrn Zebaoth.
Wer kann die Feinde schlagen?
Die Feinde nähern sich.
Gott macht Schluss mit Zion.
Jeder und jede frevelte.
Ihre Wege waren gottlos.
Zion erlitt seine Zerstörung und Abriss,
Die Versammlung der Engel
Schenkte ihm Aufmerksamkeit.
Wer vernachlässigte die Riten?
Die Stadt beobachtete,
Wie sich der böse Geist näherte.
Der Mensch hauchte schmerzlich,
Er weinte bitter.
Es nickte der Kopf nicht.
Er tröstete sich mit Tränen und Wehklagen,
Die Stadt bebte.
Eine besudelte Hand schlug auf ihn
Und drückte seinen Schädel nieder,
Die Stadt brach zusammen.
Die furchterregende Ausstrahlung
Überwältigte jeden Beobachter.
Die Hauptstadt, der Kanalinspektor
Für alle Länder, wurde wie eine,
Die Chaos verbreitet.
Die treuen Kuhherden selbst
Stürzten jeden einzelnen Viehstall um.
Die ersten Hirten verbrannten jeden Schafstall.
Sie bauten sie wie Kornhaufen auf,
Breiteten sie aus wie Kornhaufen,
Sie drückten sie flach.
Sie tränkten die Felder mit Wasser
Und machten die Stadt zu einem Sumpf.
Sie haben das alles gemacht.
Wie Schilf in einer Einöde
Konnte das Leben nicht wiederbelebt werden.
Sie brachten den Untergang.
Böse Dinge bedrohten die Stadt.
Ein Schweigen legte sich
Wie ein Mantel über die ehrfürchtigen
Herzen seiner Leute.
Seine gute zionistische Gottheit ging weg,
Ihre Gottheit lief fort.
Ihre Gottheit sagte zu ihnen:
"Versteckt euch auf dem offenen Land",
Und sie nahmen fremde Wege auf.
Der Schutzgott der Stadt
Wandte sich gegen sie
Und sein Hirte gab sie auf.
Sein Schutzengel, obwohl kein Feind,
Wurde an einen fremden Ort verbannt.
So evakuierten alle ihre wichtigsten Engel Zion,
Sie hielten sich davon fern.
Sie versteckten sich in den Hügeln
Und wanderten in den verwunschenen
Ebenen umher.
In der auf Frieden gebauten Stadt
Wurden Speisen und Getränke
Wie ein Tarsis-Schiff umgestürzt.
In den Weidelanden entstand
Ein turbulentes Geräusch,
Die Esel und Schafe wurden vertrieben.
Ältere Menschen und Babys,
Die sich ausruhen,
Sie sahen den Tod
Und wurden geschlachtet.
Er öffnete seine geballte Faust.
Er streckte seine Hand aus.
Das Volk von Jerusalem, der Stadt,
Deren König in ein feindliches Land
Übergegangen ist, um zu überleben,
Er schlug es mit der Kraft seiner Waffe.
Er verwandelte den Ort in Staub.
Er stapelte die Leute zu Haufen.
Wann werden ihre Reize wiederhergestellt?
Das Licht des Himmels strahlte
Und das Volk floh
Bis an die Grenzen des Himmels.
Er streckte seine Hand aus
Und löste Schrecken im Land aus.
Gott schlug alle mit großer Wildheit nieder.
Er verkündete:
Eine verheerende Sintflut
Soll heraufbeschworen werden.
An seinem vorderen Krieg
Soll eine Axt sein,
An seiner Rückseite soll es eine Lanze sein.
Seine Waage soll eine Egge sein,
Seine Rückseite soll Flammen sein,
Sein Antlitz wird ein bösartiger Sturm sein,
Der Himmel und Erde umhüllt,
Und das Glitzern seiner Augen
Wird ein Blitz sein,
Der mit dem Phönix weit aufblitzt,
Sein Mund wird grotesk sein,
Eine Flamme, die sich bis
In die untere Welt erstreckt.
Seine Zunge soll ein Inferno sein,
Das Glut regnet, das das Land trennt,
Und seine Arme sind
Der majestätische Adler,
Dem nichts entgehen kann,
Wenn er seine Krallen weit ausbreitet.
Seine Rippen sollen Brecheisen sein,
Die das Licht
Wie die Sonnenstrahlen hereinlassen.
An beiden Hüften verknotet
Sind die Stadt-zerstörenden Schleudersteine.
Seine großen Hüften sind tropfende Messer,
Die mit Blut bedeckt sind
Und das Blut zum Fließen bringen.
Es werden Sägen sein,
Deren Füße die eines Adlers sind,
Die den Jordan und den Kidron
Zum Schwanken bringen werden,
Die Berge zum Grollen bringen,
Bei ihrem Nachhall
Werden die Hügel entwurzelt,
Das Volk wie Scheiben,
Israel und Juda.
Sie werden zittern,
Sie werden wie eine Ernte überflutet.
Die Toren werden sich freuen,
Sie werden rufen: Lasst es kommen,
Wir werden Krieg und Kampf in der Stadt sehen,
Wie der heilige Bezirk zerstört wird,
Wie die Mauern werden niedergeschlagen,
Wie der Frieden der Stadt gestört wird,
Wie sich unter den treuen Familien
Ehrliche Männer in Verräter verwandeln.
Aber die Vernünftigen
Werden an ihre Brüste schlagen
Und ihre Köpfe hängen lassen.
Um Mitternacht werden sie sich weinend umwerfen
Und an Schlaflosigkeit leiden.
Im Bett können sie unter den Decken
Nicht fest schlafen,
Sie werden umherwandern.
Sie sollen ihre Hände ringen,
Ihr Mut wird ausgehen:
Mögen unsere in Kriegszeiten
Dienenden Verbündeten ihre Streitkräfte
Für den Frieden mobilisieren.
Möge das Wort Gottes
Zurückgeschickt werden,
Möge es den Schwanz wenden.
Möge das Gift von Gottes Zorn erschöpft sein.
Mögen diese bösartigen Männer,
Die Zion ergriffen haben, bestraft werden.
Mögen diejenigen, die Gott gesehen haben,
Mitgerissen werden.
O Juda! Ach dein Geist! Ach deine Struktur!
Ach deine Leute!
Das Wort Gottes,
Das seinen Platz erhalten hat,
Hat den heiligen Bezirk zerstört.
Die Verlautbarung Gottes,
In Bewegung gesetzt,
Brachte die verheerende Sintflut.
Der Große und Wilde, der Hades,
Der Hades kommt mit dem Tod.
Krieg bringen feindliche Länder,
Schreie hallten wider.
Wie Pfeile in einem Köcher
Waren die Übeltäter in Israel.
Babel, der Feind, hatte umgeworfen Israel,
In einer Falle gefangen.
Seine Menschen wurden in Aufruhr versetzt.
Die mächtigen Helden von Israel
Hatten das Herz eines Wirbelsturms.
Sie marschierten wie die Truppen vor die Mauern.
Als wären sie alle zermalmt worden,
Jeder von ihnen floh.
Ihre Kriegsveteranen gaben auf,
Ihr Gehirn war durcheinander.
Die Truppenführer, die herausragendsten Männer,
Wurden bösartig niedergeschlagen.
Babel, der Feind, erhob die Waffen.
Sich nicht gegenseitig anschauend,
Wie eine anschwellende Flut, wie Sturm,
Strömte Babel in Israel ein.
Wie Ziegen stampfend,
Zerrissen sie die Leichen der Bevölkerung.
Sie verstümmelten Israel und Juda,
Sie zerstäubten sie wie mit einer Worfschaufel.
Sie zerstörten ihre Siedlungen und Wohnungen,
Zerstörten sie und zerstörten Hügel.
Das Beste von Israel,
Das sie wie Staub zerstreuten,
Sie stapelten es wie Korn.
Sie massakrierten die Bevölkerung
Und machten Junge und Alte
Gleichermaßen fertig.
Sie zerstörten die Stadt der Engel,
Sie entzündeten sie.
Sie streckten beide Augen aus
Und entwurzelten ihre jungen Triebe.
Sie wanderten durch die Trinkhäuser
Des gnädigen Gottes.
Und selbst Jericho, die Ur-Stadt,
Wurde zu einem Ort des Mordes.
Ungeschoren!
Sie ergriffen deinen Hafen und deine Grenzen.
Bei Jerusalem ertönten Schreie,
Schreie hallten,
Die gefangenen Männer schrien.
Der Lärm reichte nach Süden.
Der Süden wurde zerstört.
Der Einschlag drängte sich in das Hochland.
Das Hochland wurde getroffen.
Rechts und links bewegten sich keine Menschen,
Es wurden keine Wohnungen gebaut.
Es gab keine Verteidiger,
Und die Mobilisierung von Truppen fand nicht statt.
Der Rauch stieg in den Himmel auf.
Der Himmel ging unter,
Und seine Stärke war nicht auf der Erde.
Die Erde war verstreut,
Und nichts Gutes geschah.
Alle Siedlungen waren zerstreut,
Zion stand alleine da.
Es war ein Bulle, es war ein Held,
Es war immens vor Stolz,
Aber es griff zu den Waffen.
Die ganze Nacht und sogar bis zum Mittag
Wurde gekämpft und danach nicht mehr.
Rammböcke und Schilde wurden aufgestellt,
Sie durchbohrten die Wände.
Sie durchbrachen seine Strebepfeiler,
Sie hauten die Stadt mit Äxten um.
Sie zünden ihre Stationen an,
Sie leerten die Wohnungen der Stadt.
Sie haben es zerstört,
Es wurde abgerissen.
Ungeschlagen war der gute Ort,
Bedeckt mit Staub.
Es war wie ein großer wilder Stier,
Der von einem Pfeil verwundet ist,
Wie eine wilde Kuh,
Die mit einem Speer durchbohrt wurde.
Der Mächtige stürzte mit seinen Waffen
Und Kriegsgeräten herbei.
Der Jordan, der sich wie eine schwellende Flutwelle erhebt,
Sie trampelten durch die Straßen und Gassen.
Sie ließen das Blut der Menschen fließen
Wie das einer Opferkuh,
Rissen alles aus, was gebaut wurde.
Die Bürger von Jerusalem warfen sie nieder.
Sie machten Schluss.
Sie haben sie gepackt.
Sie haben sie geschlagen.
Sie haben die Stadt zerstört.
Sie haben zerstört.
Sie haben abgerissen.
Sie haben sich eingerichtet.
Sie haben sich aufgetürmt.
Sie haben ein Ende gemacht
Und haben sich nicht zurückgezogen.
Babel ist eingetreten in Israel.
Gott rief:
"Der Mensch wurde geschaffen"
Und er schmierte Lehm.
Herrin Sophia,
Deren Größe größer ist als die Berge,
Schwebte wie Gott,
War von Erhabenheit geprägt wie Gott,
Wie ihr Vater, perfekt in der Nacht
Und in der Hitze des Tages, wie Gott,
Die an Kraft überragend war
Und in all dem einzigartig erhaben war.
Vier Regionen, lass David sich daran erfreuen,
In deinem Tempel sich zu entspannen,
Lass ihn in deinem Tempel murren,
Lass ihn seinen Kopf
In deinem Tempel erheben.
Lass David dir als dein Knecht dienen.
Lass ihn großartige Stiere für dich vorbereiten.
Lass ihn dir große Opfer bringen.
Lass ihn das Bier, Fett und Öl
Reichlich für dich herstellen.
Lass ihn Most und Wein fließen lassen,
Wie aus Steingläsern.
Lass David, den Sohn von Ruth,
Auf dem Sockel des Königs vor dir huldigen.
Möge er die Trommeln und Pauken
Großartig für dich erklingen lassen.
Möge die Harfe für dich süß klingen,
Und möge die Gittit für dich spielen.
Mögen sie auf den Zimbeln für dich spielen
Und ihre Gebete
Und Bitten vor dir ausdrücken.
Wenn man alles hervorbringt,
Das gibt es in deinem Zion in Juda,
Wie ein demütiger Mann,
Der deine Füße ergriffen hat,
Wie ein frommer Mensch,
Der deine Erhabenheit erlebt hat,
Hat er gebracht Wehklage als Opfer.
Was alles geschah,
Was Israel und Juda widerfuhr,
Was er in Zion erlebt hat,
Dem angeschlagenen Ort,
Mögen die besten Sänger dort
In Liedern wiedergeben.
Wenn die Heiligen des Himmels
Unter Tränen auftauchen,
Sollen sie uns versprechen,
Dass, wie es war,
Als Himmel und Erde zustande kamen,
Nichts an dieser Zeit geändert wird.
Wenn Gott den Menschen
Und die gut gebaute Stadt,
Den Ort der Bestimmung des Schicksals,
Freundlich ansieht,
Verkünde du: Mensch und Stadt!
Leben und Wohlbefinden!
Lass das Lob läuten.
Lass ihn vor allem rechts und links
Alle übertreffen.
Unermüdliche Gottheit,
Ergreife seinen Kopf,
Verkünde sein Schicksal
In gemeinnützigen Worten.
Auf Befehl von Jehova und Jesus
Wird es lange Zeit unverändert bleiben.