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SAURE UND BASISCHE

LÖSUNGEN
Ein Lernzirkel
Dein Interaktiver Lernzirkel
Eine kurze Einführung
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Phase 1:
Einführung: Was macht die Essigsäure in meinem
Salat?!
Die Ethansäure wird im Allgemeinen auch als Essigsäure bezeichnet. Mit viel Wasser gemischt ist
sie in unserem Speiseessig enthalten. Man spricht bei so einem Gemisch von Essigsäure mit
Wasser von einer essigsauren Lösung, also einer Lösung aus Essig und Wasser. Die Essigsäure
erzeugt den typischen “Essig”-Geschmack und “Essig”-Geruch im Speiseessig.
Der Geschmack von Lebensmitteln ist aus unserem Leben gar nicht wegzudenken. Was wäre ein
Kuchen ohne den süßen Zucker? Eine Zitrone, die nicht sauer ist? Und wie langweilig wäre das
Mittagessen, wenn man das Salz weglassen würde? Ein Chili con carne ohne Chili wäre nicht
scharf, sondern einfach nur Hackfleisch mit Bohnen. Und manch einer könnte ohne den bitteren
Geschmack von Kaffee morgens gar nicht aufstehen. Wir lieben das Essen nicht nur, weil wir es
zum Leben brauchen, sondern weil es uns schmeckt. Klar ist aber auch – zu viel des Guten darf
es nicht sein. Wenn das Essen zu scharf ist, brennt der Mund wie Feuer. Eine versalzene Suppe
ist auch kaum genießbar. Und wer Essig versucht, ohne Öl und Salat zu trinken, der wird ganz
schön das Gesicht verziehen.
Hilfe zum Lückentext

Carbonsäure Lösung bitter Speiseessig


Geschmacksrichtungen ätzend essigsauren
Wasser süß sauren sauer Essigsäure
salzig scharf
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Phase 2: nächsten Thema!

Der magische Rotkohlsaft


Schaue dir das „Live-Experiment“
(https://www.youtube.com/watch?v=ZiA5yvMifRE)
an und fertige ein Versuchsprotokoll an (hier geht es zur Vorlage)
Wenn du Lust hast – probiere es doch einfach selbst aus!
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Training:
Farbstoffe machen das Leben bunter
Wortschatz: Lies den Text und bearbeite die folgende Aufgabe zum Wortschatz auf der
nächsten Seite.
Ein Farbstoff ist ein Mittel, welches in Lösungen mit Wasser oder anderen Lösungsmitteln eine Farbe
erzeugt. Man nennt sie auch Farbmittel. Es gibt Farbstoffe, die in der Natur vorkommen, zum Beispiel in
Pflanzen. Solche Pflanzenfarbstoffe sind natürliche Farbstoffe. Beispiele dafür sind das Crocetin, das für
die helle gelbe Farbe von Safran verantwortlich ist. Viele Pflanzen und Gemüsesorten enthalten
Anthocyane, die für die natürliche Rotfärbung verantwortlich sind. Andere werden künstlich im Labor
hergestellt und heißen synthetische oder künstliche Farbstoffe.
Farbstoffe haben verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Man benutzt zum Beispiel den Farbstoff Indigo,
um Jeans blau zu färben. Der Farbstoff Purpur wurde früher aus der Purpurschnecke gewonnen und war
sehr wertvoll. Damit wurden im alten Rom die Gewänder mächtiger Männer rot eingefärbt. Heute kann
man Purpur künstlich herstellen, wodurch er günstiger ist. Der Farbstoff Buttergelb wurde früher benutzt,
um Margarine gelb zu färben, damit sie qualitativ hochwertiger aussieht. Er ist allerdings
gesundheitsschädlich und wird heute nicht mehr benutzt. Aber auch heute noch enthalten viele unserer
Lebensmittel Farbstoffe. Sie müssen als Zusatzstoffe mit einer E-Nummer gekennzeichnet werden. Der
Farbstoff Zuckercouleur wird zum Beispiel verwendet, um Cola braun zu färben.
Hilfe zum Lückentext

saure pH-Wert (2x) Indikatoren


Farbstoff basische Farbe
neutral Indikator
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Vertiefung:
nächsten Thema!

Indikatoren im Chemielabor
Wir Chemiker wissen – probieren geht nicht über studieren! Denn im Chemielabor einfach mit der
Zunge einen Stoff überprüfen, das kann lebensgefährlich sein! Trotzdem müssen wir Stoffe darauf
untersuchen, ob sie sauer oder basisch sind.
Der pH-Wert ist ein Indikator dafür. Es ist eine Zahl, die sagt, ob eine Lösung basisch oder sauer ist.
Indikatoren sind Stoffe, die den pH-Wert durch eine Veränderung ihrer Farbe anzeigen. Der pH-Wert
ist sehr wichtig für das Leben auf der Erde.
Wer ein Aquarium hat, muss regelmäßig mit pH-Papier testen, ob der pH-Wert neutral ist. Ist das
Wasser zu sauer oder zu basisch, sterben die Fische. Noch empfindlicher ist unser eigener Körper:
Unser Blut hat auch einen ganz bestimmten pH-Wert. Schon die kleinste Veränderung kann
lebensbedrohlich sein. Ist unser Blut zu sauer, spricht man von einer Acidose.
Wenn der Regen einen zu sauren pH-Wert hat, dann hat dies großen Einfluss auf die Natur. Bäume
sterben und der Boden wird zu sauer für Pflanzen. Die Natur leidet. Schuld daran ist der Mensch:
Wenn zu viele Abgase in der Luft sind, lösen sich die Gase im Regen und er wird dadurch sauer.
Ihr seht also: Es ist wichtig, den pH-Wert überprüfen zu können. Natürlich benutzt man als Chemiker
keinen Rotkohl, sondern andere Indikatoren. Beispiele hierfür sind: Universalindikator,
Bromthymolblau, Phenolphtalein oder auch Methylorange
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nächsten Thema!
Kurzer und wichtiger Exkurs:
Indikatoren

Universalindikator ist für jeden


pH-Wert einsetzbar. Seine Farben
solltest du dir merken.
Manche Indikatoren
funktionieren nicht in allen
Bereichen, z.B. Phenolphtalein.
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Teste dich!

Hier geht‘s zum Kahoot!


https://kahoot.it/challenge/0447618?challenge-id=ab276fca-6639-469c-b2c3-
e4681e4812ed_1585855044354
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Phase 3:
nächsten Thema!

Einführung: Die Chemie des Essigs


Der Versuch im Video hat gezeigt: Essig färbt
Rotkohlsaft rosa-rot. Es ist also klar, dass der
Essig keine neutrale Lösung ist, sondern eine
saure Lösung. Aber warum färben saure
Lösungen den Rotkohl rosa-rot und basische
Lösungen den Rotkohl grünlich-gelb?

Der Grund dafür ist nicht sichtbar, sondern


muss auf der Ebene der Teilchen gesucht
werden. Wenn man Essigsäure in Wasser gibt,
dass entstehen Oxoniumionen. Diese H3O+-
Teilchen sind in allen sauren Lösungen
enthalten und sorgen dafür, dass der Indikator
seine Farbe zu rosa-rot ändert. Doch wie
entstehen sie?
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Training:
nächsten Thema!

Die Chemie des Essigs


Essigsäure und Wasser reagieren miteinander, wenn man sie vermischt. Wie
schon erklärt, entsteht dabei ein Oxoniumion als Produkt.
a) Zeichne die Strukturformel der Essigsäure.
b) Auch Ethanol und Ethanal werden mit Rotkohlsaft gemischt. Der Du brauchst Hilfe?
Rotkohlsaft zeigt jedoch keine Veränderung der Farbe. Überlege dir, Hier bekommst du sie!
welcher Teil des Ethansäure-Moleküls (Essigsäure-Moleküls) für die
Farbänderung verantwortlich sein könnte.
c) Zeichne die Essigsäure und ein Wassermolekül auf die Eduktseite einer
Reaktionsgleichung.
d) Überlege, wie das Oxoniumion gebildet werden könnte.
e) Überlege, wie das zweite Produkt neben dem Oxoniumion aussehen
könnte.

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Fazit Phase 3:
nächsten Thema!

Aufgabe 1: Hier geht es zum Kreuzworträtsel:


https://learningapps.org/display?v=p0bus258c20

Und hier findest du die Lösung zum Kreuzworträtsel!

Aufgabe 2:
Formuliere mithilfe des Kreuzworträtsels einen Merksatz, in dem alle Fachbegriffe aus dem
Kreuzworträtsel enthalten sind. Hier findest du Satzbausteine, die dir helfen können!
Hilfe zum Merksatz erstellen
Wenn man eine Säure in …, dann… Laut Arrhenius sind Säuren Stoffe, die…

Alle sauren Lösungen enthalten… Diese Teilchen entstehen, indem…

Wenn die Säure …, dann bleibt ein… Bei der Essigsäure wird das Proton von …
zurück

Saure Lösungen färben … und alle enthalten…

Saure Lösungen sind… Säuren sind…


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Aufgabe!
Vertiefung
1. Stelle die Reaktionsgleichung für die Reaktion von Buttersäure mit Wasser auf.
2. Schaue dir das folgende Video zum Versuch an und fülle das Versuchsprotokoll aus.
https://www.youtube.com/watch?v=LkejDTL-_0Q
Material und Chemikalien: Durchführung:
Das destillierte Wasser im
■ 1g Natriumchlorid (NaCl)
Reagenzglas mit wird
■ Schwefelsäure (H2SO4)
Universalindikator versetzt
■ Destilliertes Wasser (H2O) und mit der Apparatur
■ Universalindikator verbunden. 1g
Natriumchlorid wird in das
■ 2 Reagenzgläser
eingespannte Reagenzglas
■ Stativ mit Klemme
gegeben und mithilfe der
■ Spritze für Schwefelsäure Spritze mit Schwefelsäure
■ Glasrohr gebogen versetzt
■ Verbindungsstück

.
Hilfe Lückentext

Polare Chloridion saure Lösungen


Protonen saure Bindungselektron

Wasserstoffion Säure Salzsäure

Oxoniumion negative Proton

salzsaure Protonenübertragung Wasser


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Training: Säuren lösen sich in
Wasser
Stelle die Reaktionsgleichung für die folgenden Reaktionen von Säuren in Wasser auf:
a) Fluorwasserstoff in Wasser ergibt Flusssäure.
b) Phosphorsäure ist eine dreiprotonige Säure. Überlege, was dies bedeuten könnte
und stelle zunächst drei einzelne Reaktionsgleichungen und schließlich die
Gesamtgleichung auf.

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Strukturformel Phosphorsäure
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Phase 4:
Die Chemie der Laugenbrezel
Laugenbrezeln sind ein traditionelles und sehr beliebtes Gericht in Deutschland. Doch
warum heißen die Laugenbrezeln eigentlich Laugenbrezeln?
Der Grund ist schnell gefunden: Damit die Brezeln ihre schöne braune Farbe und den
seifigen Geschmack bekommen, werden sie mit Natronlauge bestrichen. Und wie du
bereits erkannt hast: Im Wort Natronlauge steckt das Wörtchen „Lauge“ und das hat
der Laugenbrezel ihren Namen gegeben.
Spätestens jetzt wirst du dich aber fragen: Was ist denn nun wieder Natronlauge?
Und hierfür müssen wir raus der Backstube und einen Blick ins Chemielabor werfen!
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Beobachtung!
Versuch:
Die Lauge auf der Laugenbrezel
Lauge ist eine alte Bezeichnung für eine basische Lösung, also
eine Lösung mit einem pH-Wert von 8 bis 14. Laugen färben
Rotkohlsaft grünlich bis gelb und Universalindikator dunkelblau.
Heute verwendet man meistens den Begriff basische Lösung
oder auch alkalische Lösung. Basische Lösungen entstehen,
wenn man eine Base in Wasser gibt.
Material:

■ 3 kleine Bechergläser

■Leitfähigkeitsprüfer

Chemikalien:

■ pH-Papier Durchführung:
1) Man gibt eine Spatelspitze Kaliumhydroxid und Natriumhydroxid in ein Becherglas und misst die
■ Wasser Leitfähigkeit.
■ Natriumhydroxid 2) Dann hält man ein Stück pH-Papier in die beiden Feststoffe.
3) Man gibt jetzt je 20 mL Wasser dazu und rührt um. Man misst die Leitfähigkeit erneut.
■ Kaliumhydroxid 4) Man gibt jetzt 10 mL Ammoniaklösung in das dritte Becherglas und misst die
Leitfähigkeit.
■ Ammoniaklösung 5) Jetzt hält man ein Stück pH-Papier in die Lösungen
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Versuch:
nächsten Thema!

Die Lauge auf der Laugenbrezel


Beobachtung:
Stoff Leitfähigkeit Farbe des Universalindikators
Natriumchlorid (fest) Nein Keine Änderung
Natriumchloridlösung Ja Blau
Kaliumhydroxid (fest) Nein Keine Änderung
Kaliumhydroxidlösung Ja Blau
Ammoniaklösung Ja Blau

Auswertung: Kreuze an, welche Vermutung du für richtig hältst:

 In den basischen Lösungen sind Ionen (freie Ladungsträger) enthalten.


 In den Feststoffen sind Ionen (freie Ladungsträger) enthalten. Hier geht es zu den Lösungen
 In den basischen Lösungen sind Oxoniumionen enthalten
 In den basischen Lösungen sind Teilchen enthalten, die auch eine Ladung haben, aber keine Oxoniumionen sind.
 In den Feststoffen sind Teilchen enthalten, die auch eine Ladung haben, aber keine Oxoniumionen sind
Hilfe zum Lückentext
Natriumhydroxid Lauge Reinstoffe
Dissoziieren Hydroxidionen (2x) elektrischen Strom

blau Ionengitter geladene

Partialladungen basische Hydrathülle


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nächsten Thema!
Vertiefung:
Die Sache mit dem Ammoniak
Ammoniaklösung zeigt im Experiment die gleichen Beobachtungen wie Kaliumhydroxid
und Natriumhydroxid. Sie färbt Universalindikator blau und leitet den elektrischen
Strom.
a) Überlege, wie es möglich ist, dass Ammoniaklösung (also eine Mischung von
Ammoniak und Wasser) dieselben Eigenschaften zeigt wie die beiden
Metallhydroxide.
b) Stelle eine entsprechende Wortgleichung auf.
c) Stelle eine Reaktionsgleichung auf. Strukturformel Ammoniak

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nächsten Thema!
Teste dich!

Hier geht’s zum Google-Quiz:


https://forms.gle/tRtC9MZKEiSoXVr77

Weitere Übungen:
1) Säure oder Base?
https://learningapps.org/display?v=pbvawrj4t18
2)Säuren und Basen zuordnen mit einem Spiel:
https://learningapps.org/display?v=phi4njydc17
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Phase 5:
nächsten Thema!

Säuren und Basen nach Brönstedt


Am Beispiel von Ammoniak und Wasser können wir sehen, dass die Definition von
Arrhenius zu eng gefasst ist. Denn obwohl Ammoniak keine ionische Verbindung aus
Hydroxidionen und einem Metallkation ist, kann es in Wasser eine basische Lösung
bilden. Wir brauchen daher eine neue Definition für Säuren und Basen. Und diese
Definition liefert uns der Chemiker Brönstedt.
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nächsten Thema!

Arrhenius und Brönstedt –


eine Frage der Definition
Säuren sind Reinstoffe, die in wässriger
Lösung Oxoniumionen bilden. Yo Bro, warum so kompliziert?!
Basen sind Reinstoffe, die in wässriger Säuren sind Protonendonatoren.
Lösung zu Hydroxidionen und einem Basen sind Protonenakzeptoren.
Basenrest dissoziieren.
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Training
Stelle die Reaktionsgleichung für die folgenden Protonenübertragungsreaktionen auf.
Bestimme die Säure und die Base und markiere den Protonenübergang.
a) Schwefelsäure mit Wasser.
b) Bromwasserstoff mit Wasser
c) Calciumhydroxid mit Wasser
d) Ammoniak mit Wasser Strukturformel Schwefelsäure

e) Ameisensäuren mit Wasser

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Hier geht es zu den Lösungen!


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Fazit Phase 5:
Hier geht zu einem kurzen Video zur Zusammenfassung und dem Lückentext:
https://learningapps.org/display?v=p3azhq3gj20

Säuren nach Brönstedt sind ………………………………………. Und Basen nach Brönstedt sind
……………………………………………. Bei einer Säure-Base-Reaktion werden also
……………………………………… übertragen, man nennt sie daher auch …………………………… oder
……………………………………………………
Säuren bilden in Wasser ……………………………………………… und Basen bilden
…………………………………………….. Das Wasser reagiert in der Reaktion mit Säure als Base und
bei der Reaktion mit der Base als Säure. Solche Stoffe, die sowohl als Base als auch als
Säure regieren können, nennt man …………………………………………….

Hier geht’s zu den Lösungen!


Hilfe Lückentext

Hydroxidionen Protonen Ampholyte

Protonendonator Oxoniumionen

Protonenakzeptor Protolyse Protonenübertragung


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Vertiefung:
Protolyse ohne Wasser als Lösungsmittel
Wenn Chlorwasserstoffgas und Ammoniak zusammengibt, entsteht ein weißer
rauchender Dampf, das sich also sogenanntes Ammoniumchlorid herausstellt.
Schau es dir hier an: https://www.youtube.com/watch?v=rvFZ_5cq1Ls
Auch hier findet eine Säure-Base-Reaktion, also eine Protonenübertragungsreaktion
statt.
Aufgabe:
Überlege, welcher Reaktionspartner als Säure und welcher als Base reagiert. Wo findet
die Protonenübertragung statt? Stelle eine Reaktionsgleichung auf.

Du brauchst Hilfe?
Hier bekommst du sie! Hier geht’s zu den Lösungen!
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Phase 6:
nächsten Thema!

Die Säure in den Griff kriegen


Säuren sind wirklich ätzende Biester. Wie aber gelingt es uns, eine gefährliche Säure in
den Griff zu bekommen, um sie zum Beispiel entsorgen zu können?
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Versuch:
Die Säure in den Griff kriegen
Schaue dir das folgende Video an und fülle das Versuchsprotokoll auf der nächsten
Seite aus.
https://www.youtube.com/watch?v=TS-I9KrUjB0
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Versuchsprotokoll:
Salzsäure und Natronlauge reagieren
Materialien: Beobachtung:
■ 2 Bechergläser
■ 2 Pipetten

Chemikalien:
Auswertung:
■ Universalindikator
■ Salzsäure (1-molar)
■ Natronlauge (1-molar)
Reaktionsgleichung:
Durchführung:
Man gibt in die Natronlauge und in die Salzsäure
Universalindikator und vermischt es gut.
Dann kippt man die Salzsäure in die Natronlauge.
Hier geht’s zu den Lösungen“
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nächsten Thema!
Training:
Die Säure in den Griff kriegen
Wenn eine saure und eine basische Lösung die gleiche Konzentration haben und man genau die gleiche Menge von ihnen mischt, dann
erhält man eine neutrale Lösung. Diese neutrale Lösung enthält Wasser und ein Salz.
Aus einem Hydroxidion und einem Oxoniumion entstehen durch Protonenübertragung zwei Wassermoleküle.
Aus dem Säurerestanion und dem Basenrest entsteht eine ionische Verbindung („Salz“). Diesen Vorgang nennt man Neutralisierung oder
Neutralisation.

Löse die folgenden Aufgaben:


Du brauchst Hilfe?
a) 0,5-molare Schwefelsäure-Lösung und 0,5-molare Kaliumhydroxid-Lösung Hier bekommst du
werden im Verhältnis 1:1 gemischt. Stelle die Reaktionsgleichung für diese sie!
Neutralisation auf.
b) 50 mL konzentrierte Essigsäure wird mit 50 mL konzentrierter Natronlauge
vermischt. Stelle die Reaktionsgleichung auf.
c) 30%-ige Phosphorsäure wird mit 30%-iger Ammoniaklösung im Verhältnis 1:1
gemischt. Stelle die Reaktionsgleichung für diese Neutralisation auf.
Hier geht es zu den Lösungen!
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nächsten Thema!
Fazit Phase 6:
Die Säure in den Griff kriegen
Hier geht es zum Lückentext mit einem kleinen Erklärvideo:
https://learningapps.org/display?v=prikeb93j20

Wenn man basische und saure Lösungen im Verhältnis …………………………….. mischt und sie beide dieselbe …………………………………..
haben, dann spricht man von einer ……………………………………………………….. oder Neutralisierungsreaktion. Dabei werden beide
unschädlich gemacht. Es entsteht reines ………………………………… und eine ………………………………………………………… Gibt man zum
Beispiel eine Salzsäure-Lösung und eine Natriumhydroxidlösung zusammen, geben die ……………………………………………… in der
salzsauren Lösung ihr Proton an die ……………………………………………… in der Natronlauge ab und so entstehen zwei
…………………………………………. Aus dem Säurerestanionen, hier einem Chloridion bildet sich mit dem kationischen Basenrest eine
………………………………………….Verbindung, hier also ……………………………………..(NaCl).

Hier geht es zu den Lösungen!


Hilfen Lückentext

Natriumchlorid Oxoniumionen Neutralisation

1:1 Hydroxidionen Wasser

Ionische Salzverbindung Konzentration Wassermoleküle


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Vertiefung:
Säurerestanionen und Basenreste verbinden sich neu

Bei der Neutralisation verbinden sich negative Säurerestanionen mit positiven


Basenresten zu einer neuen ionischen Verbindung (Salz). Diese Salze haben Namen,
die sich an den Namen der Säurereste und Basenreste orientieren und sich aus ihnen
zusammensetzen.
Beispiel: Die Schwefelsäure kann zwei verschiedene Säurerestanionen bilden
– Hydrogensulfat HSO4 -
– Sulfat SO42-

Beispiel: Der Basenrest von Natriumhydroxid in Na+


Zusammen mit einem entsprechen Basenrest bilden sie einSalz.
■ Wenn es sich mit Hydrogensulfat verbindet, entsteht die Verbindung
Natriumhydrogensulfat NaHSO4
■ Wenn es sich mit Sulfat verbindet, entsteht die Verbindung Natriumsulfat Na2SO4
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Vertiefung: Säuren und
Säurerest-Anionen
Hier geht’s zum Training
https://learningapps.org/display?v=p0w0praqt20

Säure Säurerest 1 Säurerest 2 Säurerest 3

Chlorwasser-stoff gibt H+ ab Chlorid-Ion


(HCl) (Cl-)
Salpeter-säure gibt H+ ab Nitrat-Ion
(HNO3) (NO3-)
Schwefelsäure gibt H+ ab Hydrogensulfat-Ion gibt H+ ab Sulfat-Ion
(H2SO4) (HSO4-) (SO42-)
Phosphorsäure gibt H+ ab Dihydrogenphosphat- gibt H+ ab Hydrogenphosphat-Ion gibt H+ ab Phosphat-Ion
(H3PO4) Ion (H2PO4) (HPO42- ) (PO43-)
Essigsäure gibt H+ ab Acetat-Ion
(CH3COOH) (CH3COO-)
Kohlensäure gibt H+ ab Hydrogencarbonat- gibt H+ ab Carbonat-Ion
(H2CO3) Ion (HCO3- ) (CO32- )
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Vertiefung
Salze aus Säure- und Basenresten
Klicke dich durch das folgende Spiel, um das Thema „Salzbildung“ zu vertiefen.

https://learningapps.org/display?v=pt2id6fgt20
Juhu geschafft!

In den nachfolgenden Folien findest du die Lösungen zu den einzelnen Themen!

Hier geht es zu den


Lösungen!
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nächsten Thema!

Lösung: Wie schmeckt mein Essen?


-r Geschmack

bitter
Kaffee schmeckt bitter Der bittere Kaffee
sauer
Zitronen schmecken sauer Die saure Zitrone
süß
Erdbeeren schmecken süß Die süße Erdbeere
salzig
Salzstangen schmecken salzig Das salzige Brot.
scharf
Chilis schmecken scharf Die scharfe Chili
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nächsten Thema!
Lösung: Selbstversuch –
wie schmeckt mein Essen?
Chemikalien: Beobachtung:
• Zitronensaft
Getestetes Lebensmittel Geschmack Aussehen
• Cola
Zitronensaft sauer Gelbe Flüssigkeit
• Brezel
braune Flüssigkeit
• Backpulver Cola süß und bisschen sauer
• Essig Brezel salzig brauner Feststoff

• Chilisoße Backpulver bitter weißes Pulver


• Salz Chilisoße scharf rote dicke Flüssigkeit

Salz salzig weiße Körner (Kristalle)


Durchführung:
Probiere jeweils ein kleines Stück Auswertung:
oder einen kleinen Schluck von Wie kann man die Lebensmittel einteilen?
den Lebensmitteln in den
Schnapsgläsern. Notiere jedes Mal  Man kann Lebensmittel nach dem Geschmack einteilen
den Geschmack und das oder auch nach dem Aussehen, z.B. Farbe oder
Aussehen der Stoffe. Aggregatzustand
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Lösung: Lückentext Phase 1


nächsten Thema!
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Lösung:
nächsten Thema!

Aufgabe zum Wortschatz


1) Der Farbstoff erzeugt eine bunte Färbung, wenn man ihn in
Wasser löst.
2) Es gibt Farbstoffe, die in der Natur vorkommen.
3) Manche Lebensmittel enthalten zusätzliche Farbstoffe.
4) Man kann Farbstoffe heutzutage im Labor herstellen.
5)Man kann Farbstoffe aber auch aus Pflanzen gewinnen.
6) Farbstoffe in Lebensmitteln muss man als Zusatzstoffe kennzeichnen.
7) Man kann Farbstoffe nutzen, um Lebensmittel zu färben.
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nächsten Thema!
Lösung: Versuchsprotokoll
Rotkohlindikator Beobachtung:
Der Rotkohl färbt das Wasser beim Kochen lila. Der Rotkohl
Materialien: Chemikalien: färbt sich unterschiedlich mit unterschiedlichen Stoffen:
 Kochtopf  Rotkohl
Stoff Farbe
 Zitronensaft
 Sieb Zitronensaft
 Essig Essig
 Messer
 Backpulver Backpulver
 Schneidebrett
 Reagenzgläser
 Reagenzglasständer Auswertung:
Durchführung: Der Farbstoff im Rotkohl löst sich beim Kochen im Wasser und
so färbt sich das Wasser lila. Der Farbstoff ist ein Indikator, er
ändert seine Farbe mit dem pH-Wert. Zitronen und Essig
haben einen sauren pH-Wert, sie färben den Rotkohl rosa-rot.
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Lösung: Lückentext Phase 2


nächsten Thema!
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nächsten Thema!

Lösung: Die Chemie des Essigs


a) Zeichne die Strukturformel der Essigsäure.
d) Überlege, wie das Oxoniumion gebildet werden könnte.
Es wird gebildet, indem die Essigsäure das H-Atom der
Hydroxylgruppe abgibt, indem es seine
Bindungselektronen beim Sauerstoff lässt und als
Wasserstoffion auf das Wasser übetragen wird.
e) Überlege, wie die gesamte Reaktionsgleichung
b) Vermutlich ist die Carboxylgruppe für die aussehen könnte
Farbänderung verantwortlich, da nur die
Essigsäure diese funktionelle Gruppe aufweist
c) Zeichne die Essigsäure und ein
Wassermolekül auf die
Eduktseite einer Reaktionsgleichung.
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nächsten Thema!
Lösung: Kreuzworträtsel
Phase 3
LÖSUNGSWORT: INDIKATOREN
Lösung zu den einzelnen Aufgaben:
1: SAURE 7: SÄURERESTANION
2: WASSER 8: CARBOXYLGRUPPE
3: OXONIUMIONEN
9: ROSAROT
4: PROTON
10: REINSTOFFE
5: ABGEBEN
11: STOFFGEMISCHE
6: NEGATIV
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nächsten Thema!
Lösung: Training Vertiefung
Beobachtung:
Die Lösung mit dem Universalindikator färbt sich von grün zu rosarot. Wir können
erkennen, dass sich Schaum bildet und Bläschen aufsteigen. Es blubbert.
Auswertung:
Die Farbänderung zu von grün nach rosarot zeigt an, dass die neutrale Lösung sauer
geworden ist, der pH-Wert hat sich verändert. Die Blasen zeigen, dass ein Gas
entstanden sein muss, das entweichen will. Dieses Gas ist das Chlorwasserstoffgas,
das wir hergestellt haben. Es macht das Wasser sauer.
Reaktionsgleichung:
NaCl + H2SO4  Na2SO4 + HCl
HCl + H2O  H3O+ + Cl-
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nächsten Thema!

Lösung: Fazit Vertiefung Phase 3


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Lösung: Übungen
a) Fluorwasserstoff in Wasser ergibt Flusssäure.

a) Phosphorsäure ist eine dreiprotonige Säure. Überlege, was dies bedeuten könnte
und stelle zunächst drei einzelne Reaktionsgleichungen und schließlich die
Gesamtgleichung auf.
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Lösung: Versuch mit Laugen
Auswertung: Kreuze an, welche Vermutung du für richtig
hältst:

 In den basischen Lösungen sind Ionen (freie


Ladungsträger) enthalten.
 In den Feststoffen sind Ionen (freie
Ladungsträger) enthalten.
 In den basischen Lösungen sind Oxoniumionen
enthalten
 In den basischen Lösungen sind Teilchen
enthalten, die auch eine Ladung haben, aber
keine Oxoniumionen sind.
 In den Feststoffen sind Teilchen enthalten, die
auch eine Ladung haben, aber keine
Oxoniumionen sind

Begründung: In basischen Lösungen müssen freie Ladungsträger


enthalten sein, weil sie Strom leiten. Damit Strom geleitet werden kann,
braucht man freie Ladungsträger. Feststoffe leiten den Strom nicht,
deshalb haben sie keine freien Ladungsträger.
In basischen Lösungen sind geladene Teilchen enthalten, aber es sind
keine Oxoniumionen. Oxoniumionen würden den Indikator rot färben, hier
wird er aber blau gefärbt. In den Feststoffen sind die Teilchen nicht
enthalten, weil sie den Indikator nicht blau färben!
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nächsten Thema!
Lösung: Training Phase 4
Wortgleichung Natriumhydroxid und Wasser

Natriumhydroxid + Wasser  Natriumionen (aq) + Hydroxidionen (aq)

Reaktionsgleichung Natriumhydroxid und Wasser

Wortgleichung Kaliumhydroxid und Wasser

Kaliumhydroxid + Wasser  Kaliumionen (aq) + Hydroxidionen (aq)

Reaktionsgleichung Kaliumhydroxid und Wasser


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Lösung: Lückentext Phase 4
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Lösung: Vertiefung Phase 4
a) Betrachte die Strukturformel von Ammoniak.
b) Stelle eine entsprechende Wortgleichung auf.
Ammoniak + Wasser  Hydroxidionen (aq) + Basenrest (Ammoniumion) (aq)
b) Stelle eine Reaktionsgleichung auf.
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nächsten Thema!
Lösung: Training Phase 5
a) Schwefelsäure mit Wasser.

a) Bromwasserstoff mit Wasser

a) Calciumhydroxid mit Wasser

a) Ammoniak mit Wasser

a) Ameisensäuren mit Wasser


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Lösung: Lückentext Phase 5


nächsten Thema!
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nächsten Thema!
Lösung: Vertiefung Phase 5

Ammoniak und Salzsäure reagieren in einer Protonenübertragungsreaktion zu


Ammoniumchlorid. Wir habe eine Säure-Base-Reaktion ganz ohne Wasser:
Wortgleichung:
Salzsäure + Ammoniak  Ammoniumchlorid
Reaktionsgleichung:
HCl (aq) + NH3 (aq)  NH4+ + Cl-
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Lösung: Versuch Phase 6


nächsten Thema!

Beobachtung:
Salzsäure färbt den Universalindikator rosa, Natronlauge
färbt ihn dunkel-lila. Kippt man sie zusammen, färbt sich
die Lösung grün.

Auswertung:
Eine grüne Färbung bedeutet einen pH-Wert von 7. Das
heißt, die Lösung ist jetzt neutral. Gibt man gleich viel
saure und basische Lösungen zusammen, erhält man eine
neutrale Lösung.

Reaktionsgleichung:

(Reaktion Natriumhydroxid in Wasser ergibt Natronlauge)


(Reaktion Chlorwasserstoff in Wasser ergibt Salzsäure)

(Reaktion für Neutralisation)

Kurz:
Verstanden! Weiter zum
nächsten Thema!
Lösung: Training Phase 6a:
0,5-molare Schwefelsäure-Lösung und 0,5-molare Kaliumhydroxid-Lösung werden im
Verhältnis 1:1 gemischt. Stelle die Reaktionsgleichung für diese Neutralisation auf.
Schwefelsäure + Wasser  Schwefelsäure-Lösung
(Reaktion Schwefelsäure in Wasser ergibt
Schwefelsäurelösung)
Kaliumhydroxid + Wasser  Kalilauge

(Reaktion Kaliumhydroxid in Wasser ergibt Kalilauge)

Schwefelsäurelösung + Kalilauge  Kaliumsulfat + Wasser


(Reaktion Neutralisation
Schwefelsäurelösung mit Kalilauge)

Schwefelsäurelsg. + Kalilauge  Kaliumsulfat + Wasser


(Kurzschreibweise für Neutralisation)
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Lösung: Training Phase 6b:
50 mL Essigsäure wird mit 50 mL gleichkonzentrierter Natronlauge
vermischt. Stelle die Reaktionsgleichung auf.
Essigsäure + Wasser  Essigsäure-Lösung
(Reaktion Essigsäure in Wasser ergibt
Essigsäurelösung)

Natriumhydroxid + Wasser  Natronlauge


(Reaktion Natriumhydroxid in Wasser ergibt Natronlauge)

Essigsäurelösung + Natronlauge  Wasser + Natriumacetat (Reaktion Neutralisation


Essigsäurelösung mit
Natronlauge

Essigsäurelösung + Natronlauge  Wasser + Natriumacetat


(Kurzschreibweise für Neutralisation)
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Lösung: Training Phase 6c:
30%-ige Phosphorsäure wird mit 30%-iger Ammoniaklösung im Verhältnis
1:1 gemischt. Stelle die Reaktionsgleichung für diese Neutralisation auf.
Phosphorsäure + Wasser  Phosphorsäure-Lösung
(Reaktion Phoshporsäure in Wasser ergibt
Phoshporsäurelösung)

Ammoniak + Wasser  Ammoniaklösung

(Reaktion Ammoniak in Wasser ergibt Ammoniaklösung)

Phosphorsäurelösung + Ammoniaklösung  Wasser + Ammoniumphosphat

(Reaktion
Neutralisation
Phosphorsäurelösung
Phosphorsäurelösung + Ammoniaklösung  Wasser + Ammoniumphosphat mit Ammoniaklösung)

(Kurzschreibweise für Neutralisation)


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Lösung: Lückentext Phase 6


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Hilfe! Aufgabe

Tipps zu den Aufgaben:


a) Essigsäure ist nichts anderes als Ethansäure. Die Ethansäure ist eine Carbonsäure mit 2 C-
Atomen („Ethan“) und hat eine Carboxylgruppe (eine funktionelle Gruppe aus einer Carbonyl-
und einer Hydroxylgruppe)
b) Ethanol hat eine Hydroxylgruppe und Ethanal eine Aldehydgruppe. Aber sie haben beide keine
Carboxylgruppe.
c) Die Aufgabenstellung sagt: Essigsäure und Wasser reagieren miteinander (das sind also die
Edukte!). Sie Edukte stehen auf der linken Seite des Reaktionspfeils. Benutze Strukturformeln.
d) Die Aufgabe sagt auch: Es wird ein OXONIUMION gebildet. Es entsteht aus dem Wassermolekül.
e) Du musst also für die ganze Reaktionsgleichung überlegen: Wer liefert das H+ (Proton) für die
Bildung des Oxoniumions. Was bleibt dann von diesem Reaktionspartner noch übrig?

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Aufgabe

Wie stelle ich die Wortgleichung für die Reaktion von


Wasser und Essigsäure auf?

Wie stelle ich die Reaktionsgleichung für die Reaktion


von Wasser und Essigsäure auf?
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Hilfe! Aufgabe

■ Das Chlorwasserstoffgas (HCl) entsteht, wenn man die Schwefelsäure (H2SO4) auf
das Natriumchlorid (NaCl) gibt.
■ Als Nebenprodukt entsteht Natriumsulfat Na2SO4
■ Das Chlorwasserstoffgas (HCl) wird jetzt in das Wasser (H2O) eingeleitet
■ Es findet jetzt eine Protonenübertragung von HCl auf Wasser statt.
■ Es entsteht eine saure Lösung. Alle sauren Lösungen enthalten Oxoniumionen

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Aufgabe

Wie stelle ich die Reaktionsgleichung für die Reaktion


von Natriumchlorid und Schwefelsäure auf?

Na2SO4 (aq)

Wie stelle ich die Reaktionsgleichung für die Reaktion


von Chlorwasserstoff und Wasser auf?
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Hilfe!
Aufgabe

a) Fluorwasserstoff in Wasser ergibt Flusssäure.

 Fluorwasserstoff ist H-F, ein Halogenwasserstoff genauso wie Chlorwasserstoff H-Cl.


 Es findet dieselbe Reaktion statt wie bei H-Cl.
 Es entstehen Oxoniumionen.

b) Phosphorsäure ist eine dreiprotonige Säure. Überlege, was dies bedeuten könnte und stelle
zunächst drei einzelne Reaktionsgleichungen und schließlich die Gesamtgleichung auf.

 Phosphorsäure hat die Summenformel H3PO4 das heißt sie hat 3 Protonen, die
abgegeben werden könne (weil sie drei H-Atome hat).
 Jedes Mal, wenn die Phosphorsäure ein Proton abgibt, bleibt eine negative Ladung
zurück.
 Wenn sie alle drei Protonen abgegeben hat, bleibt nur noch Phosphat PO43- zurück.
 Es sind dann drei Protonen auf drei Wassermoleküle übertragen worden.
 Es sind dann insgesamt 3 Oxoniumionen entstanden.
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Wie stelle ich die Reaktionsgleichung für die Reaktion


von Fluorwasserstoff und Wasser auf?

H2PO4- (aq)

HPO42- (aq)

H2PO4- (aq)

PO43- (aq)

Wie stelle ich die Reaktionsgleichungen für die Reaktion


von Phosphorsäure und Wasser auf? (Drei
Reaktionsschritte)
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Hilfe! Aufgabe

Ammoniaklösung zeigt im Experiment die gleichen Beobachtungen wie Kaliumhydroxid


und Natriumhydroxid. Sie färbt Universalindikator blau und leitet den elektrischen
Strom.
a) Ammoniak muss in Wasser auch Hydroxidionen erzeugen. Ein Hydroxidion ist im
Prinzip ein Wassermolekül, dem ein Proton weggenommen wurde. Der Ammoniak
kann dieses Proton vom Wassermolekül wegnehmen.
b) Ammoniak reagiert mit Wasser. Dabei entsteht ein Hydroxidion und ein positiv
geladener Basenrest, das sogenannte Ammoniumion.
c) Für die Reaktion brauchst du Ammoniak und Wasser als Edukte. Die Produkte sind
in Wasser gelöste Hydroxidionen und das in Wasser gelöste Ammoniumion, das ein
Proton mehr als das Ammoniak und eine positive Ladung hat!

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Wie stelle ich die Reaktionsgleichung für die Reaktion


von Ammoniak und Wasser auf?
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Stelle die Reaktionsgleichung für die folgenden Protonenübertragungsreaktionen auf.


Bestimme die Säure und die Base und markiere den Protonenübergang.
a) Schwefelsäure mit Wasser: Schwefelsäure ist eine zweiprotonige Säure, sie kann
zwei Protonen an je ein Wassermolekül abgeben. Es entstehen 2 Oxoniumionen
und ein Sulfat-Ion
b) Bromwasserstoff mit Wasser: Bromwasserstoff ist ein Halogenwasserstoff wie
Chlorwasserstoff. Das Bromid-Ion ist der Säurerest.
c) Calciumhydroxid mit Wasser: Calciumhydroxid ist eine Verbindung aus Calcium und
Hydroxidionen. Weil Calcium Ca2+ ist braucht es wie Hydroxidionen (OH-) daher ist
die Formel für Calciumhydroxid Ca(OH)2
d) Ammoniak mit Wasser: Ammoniak (NH3) nimmt ein Proton vom Wasser auf und
fungiert als Base.
e) Ameisensäuren mit Wasser: Funktioniert analog zu Essigsäure

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Wie stelle ich die Reaktionsgleichungen für die Reaktion Wie stelle ich die Reaktionsgleichung für die Reaktion
von Schwefelsäure und Wasser auf? (zwei von Bromwasserstoff und Wasser auf?
Reaktionsschritte)

HSO4- (aq)

SO42- (aq)

Wie stelle ich die Reaktionsgleichung für die Reaktion


HSO4- (aq) von Fluorwasserstoff und Wasser auf?