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Illuminatenorden

Der Illuminatenorden (lateinisch illuminati ‚die Erleuchteten‘) war


eine kurzlebige Geheimgesellschaft mit dem Ziel, durch Aufklärung
und sittliche Verbesserung die Herrschaft von Menschen über
Menschen überflüssig zu machen. Der Orden wurde am 1. Mai 1776
vom Philosophen und Kirchenrechtler Adam Weishaupt in Ingolstadt
gegründet und existierte bis zu seinem Verbot 1784/85 vornehmlich
im Kurfürstentum Bayern.

Zahlreiche Mythen und Verschwörungstheorien ranken sich um das


angebliche Fortbestehen dieser Gesellschaft und ihre angeblichen
geheimen Tätigkeiten, darunter die Französische Revolution, der
Kampf gegen die katholische Kirche und das Streben nach
Weltherrschaft.

Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Gründung
Kurze Blüte
Krise und Verbot
Struktur
Ziele
Symbol des Bundes: Die Eule der
Organisation Minerva, auf einem Buche sitzend.
Mitglieder Druckgraphik aus dem Jahr 1776
Rezeption
Mythen und Verschwörungstheorien
Belletristik
Andere Medien
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise

Geschichte

Gründung

Der Professor für Kirchenrecht und praktische Philosophie an der Universität Ingolstadt, Adam Weishaupt
(1748–1830), gründete am 1. Mai 1776 mit zwei seiner Studenten den Bund der Perfektibilisten (von
lateinisch perfectibilis: zur Vervollkommnung befähigt). Als Symbol des Bundes wählte Weishaupt die Eule
der Minerva, der römischen Göttin der Weisheit.[1] Hintergrund war
das intellektuelle Klima an der Universität, das fast vollständig von
ehemaligen Jesuiten beherrscht wurde, deren Orden 1773 aufgehoben
worden war. Der erst achtundzwanzigjährige Weishaupt war der
einzige Professor in Ingolstadt ohne jesuitische Vergangenheit und
dementsprechend isoliert im Lehrkörper, was auch an seiner
Begeisterung für die Ideen der Aufklärung und seinem bisweilen
konfliktträchtigen Auftreten lag. Um seinen Schülern Schutz vor
jesuitischen Intrigen zu bieten, die er allerorten vermutete, vor allem
aber, um ihnen Zugang zu zeitgenössischer kirchenkritischer Literatur
zu gewähren, gründete er am 1. Mai 1776 mit fünf von ihnen einen
„Geheimen Weisheitsbund“, den er mit antiken Mythen, namentlich
aus dem Zusammenhang der Mysterien von Eleusis, garnierte. Laut
der britischen Historikerin Peggy Stubley ähnelte Weishaupts
Gründung zu diesem Zeitpunkt „eher einer extra-curricularen
studentischen Lerngruppe […] als einer Dissidentenzelle auf
Verschwörerkurs“.[2]
Adam Weishaupt, Gründer des
Zudem sah Weishaupt im Orden der Gold- und Rosenkreuzer, einem Illuminatenordens
mystisch-spirituellen, antiaufklärerischen Orden in der Freimaurerei,
ein immer stärker werdendes Übel, das es zu bekämpfen gelte. Über
diesen Gründungsanlass der Illuminati berichtete er 1790 in seiner Schrift Pythagoras oder Betrachtungen
über die geheime Welt- und Regierungskunst:

„Zwei Umstände aber gaben vollends Ausschlag. Zu eben dieser Zeit [1776] hatte ein
Offizier, Namens Ecker, in Burghausen eine Loge errichtet, welche auf Alchemie ging und
sich gewaltig zu verbreiten anfing. Ein Mitglied dieser Loge kam nach Ingolstadt, um dort zu
werben und die Fähigsten unter den Studierenden auszuheben. Seine Auswahl fiel zum
Unglück gerade auf diejenigen, auf welche auch ich mein Auge geworfen hatte. Der
Gedanke, so hoffnungsvolle Jünglinge auf diese Art verloren zu haben, sich auch überdies mit
der verderblichen Seuche, mit dem Hang zur Goldmacherei und ähnlichen Torheiten
angesteckt zu sehen, war für mich quälend und unerträglich. Ich ging darüber mit einem
jungen Mann, auf welchen ich das meiste Vertrauen gesetzt hatte, zu Rate. Dieser ermunterte
mich, meinen Einfluß auf die Studierenden zu benutzen und diesem Unwesen durch ein
wirksames Gegenmittel, durch Errichtung einer Gesellschaft, so viel als möglich zu steuern
[…]“[3]

1777 gelang die Unterwanderung zweier Münchner Freimaurerlogen, in deren eine sich auch Weishaupt
aufnehmen ließ.[4] Einen weiteren, wenngleich noch bescheidenen Aufschwung nahm der Orden im Jahr
darauf, als er von Franz Xaver von Zwackh, einem ehemaligen Schüler Weishaupts und späteren
Regierungspräsidenten der Pfalz, reorganisiert wurde. Weishaupt schlug als neuen Namen „Bienenorden“ vor,
weil ihm vorschwebte, dass die Mitglieder unter der Leitung einer Bienenkönigin den Nektar der Weisheit
sammeln sollten. Doch entschied man sich für „Bund der Illuminaten“ und schließlich für „Illuminatenorden“.
1780 hatte dieser etwa 60 Mitglieder.[5]

Die ersten Jahre verliefen eher chaotisch, da Weishaupt nicht willens war, die anfallende Organisations- und
inhaltliche Arbeit alleine zu leisten. Andererseits wollte oder konnte er auch nicht delegieren. Wie seine
engsten Mitarbeiter Zwackh und Franz Anton von Massenhausen fühlte er sich häufig überlastet oder
missverstanden. Schließlich wurde in München ein so genannter Areopag als Ordensleitung eingesetzt, der
aber ebenfalls nicht konfliktfrei arbeitete. Mehrmonatige Lücken in der Quellenüberlieferung 1777 und 1779
lassen den Schluss zu, dass der Orden in dieser Zeit streitbedingt gar nicht arbeitete.[6]
Kurze Blüte

Eine weitere Umorganisation erfolgte nach dem Beitritt des


niedersächsischen Adligen Adolph Freiherr Knigge. Dieser war am 1.
Juli 1780 in der Loge L’Union in Frankfurt am Main von dem
bayrischen Hofkammerrat Constantin Costanzo für den Orden
geworben worden und entfaltete nach seinem Beitritt eine rege
Tätigkeit.[7] Er gab dem Orden, der zu dieser Zeit nach Weishaupts
eigenem Eingeständnis „eigentlich noch gar nicht, sondern nur in
seinem Kopfe“ existierte,[8] 1782 eine den Freimaurerlogen ähnliche
Struktur: Die Hochgrade, die die Adepten nach Durchlaufen der
traditionellen drei Gradstufen der Freimaurerei erreichen konnten,
wurden nun vom Illuminatenorden gebildet. Auf diese Weise lasse
sich, wie Knigge 1780 und 1781 in Briefen an Weishaupt schrieb,
„auf gewisse Art die ganze Freymaurerey regieren“ und in neuer
Gestalt „mit dem Operations-Plan des O[rdens] zum Besten und zur
Erleuchtung der Welt verbinden“.[9] Knigge entwickelte dazu ein
Narrativ, das er Weishaupt am 13. Juli 1781 brieflich mitteilte: Adolph Freiherr Knigge, der
Demnach habe es schon immer eine kleine Gesellschaft von Männern wirksamste Werber für den
gegeben, „welche sich dem Verderbniß, und den Pfaffen-Künsten Illuminatenorden
entgegengesetzt haben“ und die ältesten Quellen von Religion und
Philosophie genutzt hätten, um diese zu reinigen. Sie seien die wahren
Urheber der Aufklärung. Sie hätten den Freimaurer „Spartacus“ in ihre Weisheit eingeweiht, der daraufhin die
Gesellschaft der Illuminaten gegründet habe. Diese Vorstellung, einer jahrhundertealten Verbindung beitreten
zu können, die durchsetzungsstärker sei als alle anderen Geheimbünde, erwies sich als enorm
werbewirksam.[10]

Mit dieser Strategie brachte Knigge die Illuminaten von Weishaupts ursprünglichem Plan der „geheimen
Weisheitsschule“ ab. Nun wurden nicht mehr Studenten angeworben, die es durch Lektürevorschriften zu
bilden und zu formen galt, sondern gestandene Männer, die in Staat und Gesellschaft bereits Karriere gemacht
hatten. Damit hatte er großen Erfolg.[11] Hintergrund war die Krise, in die die deutsche Freimaurerei in ihren
Hochgraden nach 1776 mit dem Zusammenbruch der Strikten Observanz geraten war. Mit dieser eher
unpolitisch-romantisierenden Bewegung, die behauptete, in der Nachfolge des 1312 aufgehobenen
Templerordens zu stehen, war es Karl Gotthelf von Hund und Altengrotkau gelungen, die deutschen Logen
unter seiner Führung anzuwerben. Er hatte jahrelang behauptet, er stünde in Kontakt mit „Unbekannten
Oberen“, die ihn in das tiefste Geheimnis der Freimaurerei eingeweiht hätten. Als sich nach von Hunds Tod
1776 aber keine „Geheime Oberen“ meldeten, war die Ratlosigkeit in den Logen groß. Knigge erkannte die
Chance, die hierin für den Illuminatenorden lag. Am 16. Dezember 1780 schrieb er an Weishaupt:

„Eine Revolution steht der Maurerey […] bevor […] Es ist also nöthig dabey nicht das Ruder
aus den Händen zu verliehren, damit uns nicht andre kluge Köpfe zuvorkommen.“[12]

Kurz darauf veröffentlichte er in Weishaupts Auftrag unter dem Titel Ueber Jesuiten, Freymaurer und
deutsche Rosenkreuzer ein anonymes Verschwörungsszenario, in dem er behauptete, hinter der Strikten
Observanz stecke in Wahrheit der Jesuitenorden, der damit die Aufklärung bekämpfen, Deutschland
rekatholisieren und es der Herrschaft des Papstes unterwerfen wolle. Daher sei eine Gegenverschwörung
nötig, die die Jesuiten spiegelbildlich mit deren eigenen Methoden, aber mit aufklärerischem Ziel bekämpfe:

„Wenn eine Gesellschaft der besten Menschen nach einem eben so vorsichtigen Plane
zusammenträte, ihre Zöglinge ebenso zur Tugend bildete, wie die Jesuiten die ihrigen zur
Bosheit abrichteten, wenn sie dieselben statt des Fanatismus von ihrer ersten Jugend an mit
Liebe zu dem Menschengeschlechte, mit Begierde edle große Grundsätze zu verbreiten und
im Großen zum Wohle der Welt würksam zu seyn erfüllte – was würde diese Gesellschaft
nicht leisten können.“[13]

Diese „Gesellschaft der besten Menschen“ sollte der Illuminatenorden sein. Auf dem großen
Freimaurerkonvent der Strikten Observanz, der vom 16. Juli bis zum 1. September 1782 in Wilhelmsbad
stattfand, konnte der Illuminat Franz Dietrich von Ditfurth die Meinungsführerschaft für den Orden gewinnen,
und dies, obwohl er eine Woche zu spät angereist und es Knigge selber nicht gelungen war, sich von seiner
Freimaurerloge als Delegierter aufstellen zu lassen und daher nicht teilnehmen konnte. Das Templersystem
wurde aufgegeben; der Orden der Gold- und Rosenkreuzer, der sich seinerseits bemüht hatte, die Strikte
Observanz zu beerben, blieb in der Minderheit. Die Illuminaten konnten zahlreiche prominente Freimaurer für
sich gewinnen, darunter Johann Christoph Bode, einen der führenden Vertreter der Strikten Observanz. Gern
hätte Knigge die gesamte Organisation der Strikten Observanz inkorporieren lassen, doch Weishaupt bestand
darauf, dass der Logik des Ordens entsprechend nur Einzelpersonen aufgenommen werden konnten.[14]

Bei der Unterwanderung des absolutistischen Staates war der Orden teilweise sehr erfolgreich: Das bayrische
Zensurkollegium etwa bestand bis zum Einschreiten des Kurfürsten 1784 überwiegend aus Illuminaten,
darunter Zwackh, Maximilian von Montgelas, Karl von Eckartshausen und Aloys Friedrich Wilhelm von
Hillesheim. Auch die Zensoren, die dem Orden nicht angehörten, sympathisierten mit der Aufklärung, und
dementsprechend war die Praxis der Behörde: Schriften von Ex-Jesuiten und andere gegenaufklärerische oder
klerikale Schriften, ja sogar Gebetbücher wurden verboten, aufklärerische Literatur dagegen befördert.[15]
Auch auf das Reichskammergericht konnten die Illuminaten vorübergehend Einfluss gewinnen.[16] Insgesamt
lassen sich an 90 Orten Filialen des Ordens, so genannte Minervalkirchen, oder aktive Einzelmitglieder
ausmachen, sowohl innerhalb des Heiligen Römischen Reiches als auch außerhalb: So gab es in den
Niederlanden, in Ungarn und Siebenbürgen Niederlassungen. Besonders aktiv war der Orden in München,
wo es zwei, und in Wien, wo es vier Filialen des Ordens gab.[17]

Krise und Verbot

Die rasch angestiegenen Mitgliederzahlen bedeuteten gleichzeitig den Anfang vom Ende des
Illuminatenordens, denn nun brachen ordensintern Konflikte auf: Weishaupt kritisierte, dass zu rasch zu viele
Mitglieder aufgenommen würden, ohne jede Prüfung, ob sie für die Ziele des Ordens geeignet wären.[18]
Auch fand er die theosophisch-esoterischen Bilder und Motive entsetzlich, die Knigge in Anknüpfung an die
zeitgenössische Hochgradfreimaurerei in der Ausarbeitung zu den einzelnen Graden verwenden wollte.
Daraufhin erarbeitete er in Konkurrenz zu Knigge Texte für den Grad Illuminatus dirigens, was beim
Domprobst von Eichstätt Ludwig Graf Cobenzl, auch er ein führendes Mitglied des Ordens, erhebliche
Verwirrung auslöste. Knigge ordnete Weishaupts Entwurf kurzerhand etwas höher in die illuminatische
Gradhierarchie ein und verbreitete seinen eigenen Entwurf im Orden, was zu einer Beschwerde des Göttinger
Philosophieprofessors Johann Georg Heinrich Feder bei Weishaupt führte, dieser Text sei zu wenig
aufklärerisch. Den Eichstätter Mitgliedern des Areopags gingen Knigges Entwürfe dagegen schon zu weit. Sie
fürchteten die Zensur und änderten sie in eigener Verantwortung ab. Weishaupt verlangte daraufhin von
Knigge, auch Texte, denen er bereits zugestimmt hatte, zurückzunehmen. Auch zwischen Ditfurth und Knigge
gab es Meinungsverschiedenheiten über die künftigen Inhalte und Strategien des Ordens.[19]

Knigge war hochgradig unzufrieden, dass Statuten, Grade und Lehren des Ordens weiterhin unzureichend
ausgearbeitet waren[20] und sah seine Leistungen bei der Rekrutierung neuer Mitglieder nicht honoriert. Er tat
sich mit Bode zusammen und versuchte, die Leitung des Ordens zu übernehmen. Auch verfolgte er weiter sein
Vorhaben, den Orden mit den noch bestehenden Resten der Strikten Observanz zu verschmelzen, was von
Weishaupt strikt abgelehnt wurde.[21] Brieflich drohte Knigge gar damit, Ordensgeheimnisse an Jesuiten und
Rosenkreuzer zu verraten, was nur Weishaupts Misstrauen verstärkte: Dem bereitete es nämlich erhebliche
Sorgen, dass Bode und Knigge Vertreter der absolutistischen Obrigkeit wie die Prinzen Karl von Hessen und
Ferdinand von Braunschweig sowie die Herzöge Ernst von Sachsen-Gotha und Carl August von Sachsen-
Weimar in den Orden gebracht hatten. Ernst II. nutzte die Gothaer Illuminatenloge als geheimes
Schattenkabinett.[22]

In der Folge spitzte sich der Dissens zwischen Weishaupt und Knigge derart zu, dass der Orden zu zerbrechen
drohte. Im Februar 1784 wurde daher ein „Congress“ genanntes Schiedsgericht in Weimar einberufen, an dem
unter anderen Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Herder und Herzog Ernst von Sachsen-Gotha
beteiligt waren. Für Knigge überraschend urteilte der Congress, es müsse ein gänzlich neuer Areopag gebildet
werden; beide führenden Persönlichkeiten des Ordens sollten ihre Machtpositionen aufgeben. Dies schien ein
tragbarer Kompromiss zu sein. Da aber absehbar war, dass der Ordensgründer auch ohne formalen Vorsitz im
Areopag weiterhin einflussreich bleiben würde, bedeutete es eine klare Niederlage für Knigge. Es wurde
Stillschweigen und Rückgabe aller Papiere vereinbart. Am 1. Juli 1784 verließ Knigge den
Illuminatenorden.[23] Er wandte sich danach von der „Mode-Thorheit“ ab, die Welt durch geheime
Gesellschaften verbessern zu wollen.[24] Weishaupt gab die Leitung des Ordens an Johann Martin Graf zu
Stolberg-Roßla ab.[25]

Inmitten der internen Streitereien gerieten die Illuminaten ins Blickfeld der bayerischen Obrigkeit. Ihr waren
die Ziele von aufklärerisch gesinnten Geheimorden suspekt, richteten sie sich doch darauf, die überkommene
Ordnung zu verändern, ja durch Unterwanderung der öffentlichen Ämter einen „Vernunftstaat“ zu
errichten.[26] Nach einem erfolglosen Aufnahmegesuch hatte der Münchner Verleger Johann Baptist Strobl
zwei anti-illuminatische Polemiken Joseph Marius Babos veröffentlicht, die eine lang anhaltende
„Presseschlacht“ um den Orden nach sich zogen. Obendrein hatte es der Orden gewagt sich in die hohe Politik
einzumischen. Er befürwortete das unter den Fürsten des Reiches hochumstrittene Projekt des Kurfürsten Karl
Theodor, seine bayerischen Territorien gegen die Österreichischen Niederlande einzutauschen. Mitglieder des
Ordens hatten den jungen Hofkammerrat Joseph von Utzschneider, einen ehemaligen Illuminaten, dazu
verleiten wollen, die Papiere Maria Annas, der Witwe von Karl Theodors Vorgänger zu durchsuchen, um
deren Inhalt Kaiser Joseph II. zu übergeben. Utzschneider deckte daraufhin nicht nur den Plan, sondern gleich
eine Liste mit Ordensmitgliedern auf. Maria Anna warnte Karl Theodor vor den Plänen des Ordens, doch der
blieb zunächst untätig. Erst als der Hofarchivar Karl von Eckartshausen, auch er ein ehemaliges
Ordensmitglied, Diebstähle von Dokumenten aus dem kurfürstlichen Archiv meldete, erließ er am 22. Juni
1784 ein Dekret, das alle „Communitäten, Gesellschaften und Verbindungen“ verbot, die ohne seine
„landesherrliche Bestätigung“ gegründet worden waren. Die Illuminaten waren gemeint, auch wenn sie im
Text nicht explizit genannt waren.[27]

Da die Illuminaten weiterhin Geldbeiträge einsammelten und Logensitzungen abhielten, folgte am 2. März
1785 auf Druck von Ignaz Frank, dem Beichtvater des Kurfürsten, ein weiteres Edikt, das Illuminaten und
Freimaurer diesmal beim Namen nannte und als landesverräterisch und religionsfeindlich verbot. Es wurden
bei Hausdurchsuchungen verschiedene Papiere des Ordens beschlagnahmt, die weitere Indizien für seine
radikalen Ziele erbrachten. Papiere, die bei einem verstorbenen Kurier gefunden wurden, boten Aufschluss
über die Namen einiger Mitglieder. Im selben Jahr erklärte auch Papst Pius VI. in zwei Briefen (vom 18. Juni
und 12. November) an den Bischof von Freising die Mitgliedschaft im Orden als unvereinbar mit dem
katholischen Glauben.[28]

Die sich an die Verbote von 1784/85 anschließenden Verfolgungen der Ordensmitglieder hielten sich im
Rahmen. Es kam zu Hausdurchsuchungen und Konfiskationen; einige Hofräte und Offiziere verloren ihre
Anstellung, einige Ordensmitglieder wurden des Landes verwiesen, doch eingesperrt wurde keiner.[29] In der
Öffentlichkeit wurde die Verfolgung zunächst als Werk der Jesuiten wahrgenommen, wobei man insbesondere
den ehemaligen Ordensangehören und Rosenkreuzer Ignaz Frank verdächtigte. Weishaupt selbst, von dem
man gar nicht wusste, dass er der Gründer des Ordens war, wurde angeklagt, weil er die Anschaffung des
Dictionnaire historique et critique von Pierre Bayle empfohlen hatte. Der Kurfürst befahl ihm, sich vor dem
Senat der Universität Ingolstadt öffentlich zum katholischen Glauben zu bekennen. Dem entzog sich
Weishaupt durch Flucht, zuerst in die Freie Reichsstadt Regensburg, 1787 dann weiter nach Gotha, wo ihm
Herzog Ernst eine Sinekure als Hofrat beschaffte.[30] Aus dem Besitz
dieses illuminatischen Fürsten stammt auch eine wichtige Sammlung
von Quellen zur Geschichte des Ordens, die so genannte
Schwedenkiste, die seit 1990 von der Forschung ausgewertet werden
kann.[31]

Bereits im April 1785 hatte Stolberg-Roßla den Orden in


Süddeutschland und Österreich offiziell für suspendiert, das heißt, für
einstweilig aufgehoben erklärt.[32] Auch die Bonner Minervalkirche
Stagira löste sich auf. Am 16. August 1787 folgte ein drittes, noch
schärferes Verbotsedikt, das die Rekrutierung von Mitgliedern für
Freimaurer und Illuminaten unter Todesstrafe stellte, woraus man
schließen kann, dass man in Kreisen der Obrigkeit an ein
Fortbestehen der Illuminaten glaubte. Ordensmitglieder im bayrischen
Staatsdienst, derer man habhaft geworden war, mussten ein
umfassendes Geständnis ablegen und ihre Mitgliedschaft widerrufen,
wenn sie nicht entlassen werden wollten. Das Ergebnis waren
Bekenntnisschriften wie die von Zwackh. Diese Texte, von denen Karl Theodor von der Pfalz (hier ein
einige auch veröffentlicht wurden, waren stark ausgeschmückt und Porträt von Heinrich Carl Brandt aus
dem Jahr 1767)
haben daher geringen Quellenwert.[5] Auch die bei den
Hausdurchsuchungen beschlagnahmten Originalpapiere des Ordens
wurden im März 1787 auf Anweisung der bayrischen Regierung
publiziert und reihten sich ein in eine Flut von teils
sensationsheischenden Veröffentlichungen über den Orden. Bereits
1786 hatte der Sachsen-Weimar-Eisenachische Kammerherr Ernst
August Anton von Göchhausen seine Enthüllung des Systems der
Weltbürger-Republik in Druck gegeben, in der er die um sich
greifende Illuminatenhysterie mit den älteren Verdächtigungen der
Aufklärer gegen den „Despotismus“ der Jesuiten verknüpfte: Hinter
all dem stecke „das große geheime Laboratorium, in welchem die
mannigfaltigen Römischjesuitisch cosmopolitischen Zauberträncke
zubereitet wurden und noch werden“.[33]

Eine zweite, deutlich heftigere Welle dieser Illuminatenhysterie setzte


nach der Französischen Revolution ein, als die Furcht vor den
Jakobinern mit der älteren vor den Illuminaten zu einer einzigen Johann Joachim Christoph Bode
Angstphantasie verschmolz. In dieser Stimmung ließ der bayerische (hier ein Porträt von Johann Ernst
Staatsminister Montgelas – wiewohl selber ehemaliger Illuminat – Heinsius) versuchte vergebens, den
gleich bei seinem Regierungsantritt 1799 und erneut 1804 alle Orden am Leben zu erhalten.
geheimen Gesellschaften verbieten. Wie stark die deutsche
Öffentlichkeit in den Jahren um die Französische Revolution von
mysteriös-unheimlichen Geheim- und Initiationsgesellschaften fasziniert war, lässt sich an diversen
literarischen Werken der Zeit ablesen, von Schillers Der Geisterseher (1787/89) über Jean Pauls Die
unsichtbare Loge (1793) bis zu Goethes Der Groß-Cophta (1792) und der geheimnisvollen Turmgesellschaft
in Wilhelm Meisters Lehrjahre (1796).

Bode versuchte von Gotha aus, auch nach 1787 den Bund am Leben zu erhalten, und rief mit der Weimarer
Minervalkirche, dem „Orden der unsichtbaren Freunde“ oder dem „Bund der deutschen Freimaurer“
Nachfolgeorganisationen ins Leben. Auch nach Italien, Russland und Frankreich expandierte der Orden. In
dem scharf anti-illuminatischen Klima der Revolutionsjahre musste Bode diese Bemühungen aber 1790
einstellen. Sein Tod 1793 gilt als das Ende der Tätigkeit des Ordens.[34] Ein Organisationsversuch ehemaliger
Illuminaten namens Der moralische Bund und die Einverstandenen hatte keinen Erfolg.[35] Heute erinnert in
Ingolstadt nur noch eine Gedenktafel an dem Gebäude, in dem sich
der Versammlungssaal der Illuminaten befand, an den Orden. Das
Gebäude befindet sich in der Theresienstraße 23 (früher Am
Weinmarkt 298) in der heutigen Fußgängerzone der Stadt.[36]

Struktur Gedenktafel in Ingolstadt

Ziele

Der Illuminatenorden war ganz dem Weltbild der Aufklärung verpflichtet. Ziel war die Verbesserung und
Vervollkommnung der Welt und seiner Mitglieder (daher auch der alte Name Perfectibilisten). Auf diesem
Wege wollten die Illuminaten die Freiheit erreichen, die sie durchaus politisch verstanden. Ihre Ideen gelten als
erster Schritt in der Politisierung der Aufklärung.[37] Die Illuminaten waren „der erste bekannte politische
Geheimbund der Neuzeit“.[38]

Weishaupt begründete 1782 die Ziele des Ordens in seiner Rede an die neu aufzunehmenden Illuminatos
dirigentes mit einer eigenen Geschichtsphilosophie: Danach sei das Weltall „Wirkung einer höchsten
vollkommensten und unendlichen Ursache“ und somit harmonisch und gut. Auch der Mensch sei ursprünglich
gut.[39] Unter Rückgriff auf Geschichtsdenker wie Joachim von Fiore postulierte er drei Weltzeitaltern: In der
„Kindheit der Menschheit“ habe es weder Herrschaft noch Eigentum noch Streben nach Macht gegeben. Das
habe erst in der „Jugendepoche“ Einzug gehalten, als die ersten Staaten entstanden seien. Diese hätten dazu
gedient, die gewachsenen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, die Weishaupt gewissermaßen für den
Motor der Weltgeschichte hielt: „Die Geschichte des Menschen Geschlechts ist die Geschichte seiner
Bedürfnisse, wie das eine aus dem anderen entstanden“. Die ursprünglich nützlichen Staaten seien mehr und
mehr in „Despotismus“ abgeglitten. Dieser selbst aber bringe ein neues Bedürfnis hervor, nämlich die
Sehnsucht nach Freiheit: „Der Despotismus soll selbst das Mittel seyn, um […] den Weg zur Freyheit zu
erleichtern“, schrieb Weishaupt in einer Ausarbeitung für die Mysterienklasse seines Ordens.[40] In der
Reifezeit des Menschengeschlechts werde er dann durch Aufklärung und durch die von ihr gelehrte
Selbstbeherrschung gewaltlos überwunden werden.

„Wer also allgemeine Freyheit einführen will, der verbreite allgemeine Aufklärung: aber
Aufklärung heißt nicht Wort- sondern Sachkenntniß, ist nicht Kenntniß von abstracten,
speculativen, theoretischen Kenntnissen, die den Geist aufblasen, aber das Herz um nichts
bessern.“[41]

Aufklärung war für Weishaupt mithin vor allem Bildung, und zwar nicht nur das oftmals nur äußerliche
Vermitteln von Wissen, sondern in erster Linie die Bildung des Herzens, die Sittlichkeit. Sie hatte in erster
Linie eine moralische Qualität. Aufklärung zu verbreiten und die „Menschheit ins ‚Gelobte Land‘
zurückzuführen“ sei die Aufgabe von Geheimgesellschaften, „geheimen Weisheitsschulen“, für die er eine
ideelle Traditionslinie vom Urchristentum bis zur Freimaurerei behauptete. Zwar seien die Freimaurerlogen
seiner Gegenwart unpolitisch geworden, doch würden sie den Illuminaten als Maske dienen. Mit ihrer Hilfe
würde sich die Utopie der Illuminaten verwirklichen lassen, die gleichzeitig eine Rückkehr in den Urzustand
darstelle:

„Jeder Hausvater wird dereinst, wie vordem Abraham und die Patriarchen, der Priester und
der unumschränkte Herr seiner Familie und die Vernunft das alleinige Gesetzbuch der
Menschen sein. Dieses ist eines unserer großen Geheimnisse.“

Bei der Einweihung in den Philosophengrad sollten die Ordensmitglieder dann erfahren, dass im Laufe der
weiteren Entwicklung auch die Ungleichheit zwischen den Menschen aufgehoben werden sollte, die die
Ursache aller Zwietracht und aller Tyrannei sei: Damit werde der „so lange verlachte Roman vom goldenen
Zeitalter, diese uralte Lieblingsidee des menschlichen Geschlechts zur Wirklichkeit gebracht“.[42]

In diesem Geschichtsbild mischen sich mittelalterlicher Chiliasmus und neuzeitliche Utopie, vormoderne
Prophezeiung einer erlösten Welt und moderne Prognose, wie diese durch eigenes Handeln zu erreichen sei.
Weishaupt verknüpfte zwei gegenteilige Botschaften miteinander: Zum einen predigte er einen Quietismus, der
die Ordensmitglieder von jeder Verantwortung für den Fortgang der Geschichte entlastete; zum anderen
forderte er einen subversiven Aktivismus, der das bestehende Herrschaftssystem aktiv untergraben sollte.
Welcher von beiden Aspekten der wichtigere sei, ließ er in der Schwebe. Zum einen hieß es, man brauche
nichts zu tun als abzuwarten, denn die Zeit der absolutistischen Despotie würde aus innerer Logik quasi von
alleine zu Ende gehen. Auf der anderen Seite behauptete Weishaupt, die Illuminaten würden allein durch ihre
Tätigkeit, ja durch ihr bloßes Vorhandensein, an der Aufhebung der Despotien mitwirken.[43]

Die Abschaffung der absolutistischen Herrschaft sollte nicht auf dem Wege einer Revolution erfolgen, sondern
mit den Mitteln der Personalpolitik: Man wollte in einem „langen Marsch durch die Institutionen“[44] immer
mehr Schlüsselpositionen im absolutistischen Staat übernehmen, um diesen sukzessive in die eigene Gewalt zu
bringen. Weil Weishaupt zu den letzten Stadien seiner Utopie keine Angaben mehr machte, ist heute
umstritten, ob die Illuminaten den Staat nach seiner Unterwanderung abschaffen oder übernehmen wollten.
Eine Demokratie im Sinne einer Volkssouveränität war, anders als im Fall der Jakobiner, mit denen spätere
Kritiker sie gleichsetzten, jedenfalls nicht ihr Ziel. Laut Hans-Ulrich Wehler zielte der Orden auf ein maßvoll
autoritäres Regiment einer aufgeklärten Elite: Demnach waren die Illuminaten selbst Teil des aufgeklärten
Reformabsolutismus, den zu überwinden sie sich anschickten.[45] Der französische Germanist Pierre-André
Bois glaubt, die Illuminaten wollten „nicht den Staat zerstören, sondern ihn von innen her reformieren. Ihr
Kampf richtete sich nicht gegen die Macht, sondern gegen ihre Formen“.[46] Der österreichische Historiker
Helmut Reinalter dagegen glaubt, dass sie „eine kosmopolitische Weltordnung ohne Staaten, Fürsten und
Stände“ anstrebten.[47] Die deutsche Historikerin Monika Neugebauer-Wölk spricht von einer
„anarchistischen Variante“ der aufklärerischen Fortschrittsutopie, die im Illuminatenorden rezipiert worden
sei.[48]

Organisation

Die Illuminaten waren eine von zahlreichen Gesellschaften und Vereinen, die kennzeichnend waren für die
Herausbildung des modernen Phänomens der Öffentlichkeit während der Aufklärungszeit, wie sie Jürgen
Habermas in seiner Studie Strukturwandel der Öffentlichkeit beschrieben hat. Während die vormoderne
Ständegesellschaft sich entweder in der Kirche oder am Fürstenhof sozial reproduziert hatte, bestand nun in
Lesegesellschaften, diversen Wohltätigkeitsvereinen (z. B. Hamburgs Patriotischer Gesellschaft), in
Freimaurer- und Rosenkreuzerlogen oder eben in Geheimgesellschaften wie den Illuminaten die Möglichkeit,
über die Standesgrenzen hinweg auf einem zumindest prinzipiell egalitären Niveau gesellig
zusammenzukommen.

Im Unterschied zu den anderen Formen dieser neuen Geselligkeit aber hatten die Illuminaten ein explizit
politisches Programm, wohingegen bei Freimaurern etwa konfessionelle, religiöse oder parteipolitische
Streitgespräche bis heute unerwünscht sind. Auch bekennen sich Freimaurer zu ihrer Zugehörigkeit und sind
deshalb, anders als die Illuminaten, keine Geheimgesellschaft im eigentlichen Sinn. Die Illuminaten
übernahmen zwar freimaurerische Strukturen wie die Loge und ein Gradsystem, doch gehörten sie der
Freimaurerei nicht an. In den landesweiten Organisationen der Freimaurer, den Großlogen oder Groß-
Orienten, arbeiteten sie nicht mit.

Um die Freimaurerei besser unterwandern zu können, gab Knigge bei seiner Ordensreform den Illuminaten
eine an die Freimaurerei angelehnte Struktur mit phantasievoll betitelten Graden, von denen jeder ein eigenes
Initiationsritual und eigene „Geheimnisse“ hatte, die dem Initianden offenbart wurden: Eine „Pflanzschule“,
die Unerfahrene in das Logen- und Geheimbundwesen einführen sollte, bestand aus den Graden Novize,
Minerval (abgeleitet von Minerva, der römischen Göttin der Weisheit) und Illuminatus minor (lat. für „niederer
Erleuchteter“). Die an die Freimaurerei angelehnte „Maurerklasse“ enthielt die Grade Lehrling, Geselle,
Meister, Illuminatus maior (lat. für „höherer Erleuchteter“) und Illuminatus regens (lat. für „leitender
Erleuchteter“). Den Orden krönen sollte die „Mysterienklasse“, die aus den Graden Priester, Regent, Magus
(lat. für „Zauberer“) und Rex (lat. für „Herrscher“) bestand.[49] Von den Ordensmitgliedern gehörten 14 % der
ersten Klasse an, 45 % der zweiten und 8 % der dritten Klasse. Von einem Drittel lässt sich heute nicht mehr
sagen, welchen Grad sie im Orden erreicht hatten. 19 Mitglieder gehörten eine Zeitlang dem Areopag an, der
eigentlichen Ordensleitung. Dass 112 Männer es in die Mysterienklasse geschafft hatten, ist nach Hermann
Schüttler ein Hinweis darauf, dass „wesentlich mehr Leute mit Weishaupts Plänen vertraut waren, als man
bisher annehmen konnte“.[50]

Die Aufnahme in einen höheren Grad ging mit allerlei esoterischen Ritualen einher, wie sie in der
Hochgradfreimaurerei und bei den Rosenkreuzern üblich waren: Der Initiand in die Mysterienklasse etwa
wurde in einen abgedunkelten Raum geführt, bekam symbolische Gegenstände vorgelegt und wurde von zwei
Priestern in weißen Gewändern mit roten Samthüten über das Arkanum dieser Klasse belehrt. Anders als bei
den Rosenkreuzern war der Inhalt dieser Belehrung aber nicht religiös, sondern aufklärerisch, nämlich die
oben dargestellte Geschichtsphilosophie.[51] Die Vorschriften und Riten für oberste Klasse wurden jedoch in
der kurzen Zeit, die der Orden bestand, nicht vollständig ausgearbeitet.[52] Nach dem Historiker Reinhard
Markner ist das illuminatische System aus verbindlichen Gradtexten „eine Kunstfigur, die sich den
Enthüllungspublikationen der Zeit nach 1786 und dem verständlichen Wunsch der Historiker nach
Eindeutigkeit verdankt“.[53]

Als werbewirksame Mystifikation erhielt jedes Ordensmitglied bei seiner Initiation zudem einen
Geheimnamen („nom de guerre“), der stets nicht-christlicher oder zumindest nicht-orthodoxer Herkunft war:
Weishaupt selbst nannte sich nach dem Anführer des antiken Sklavenaufstands Spartacus, Knigge war Philo,
ein jüdischer Philosoph,[54] und Goethe erhielt den Namen Abaris nach einem skythischen Magier.[55] Auch
in der Geografie gab es Geheimnamen (München hieß z. B. Athen, Tirol wurde zur Peloponnes, Frankfurt
war Edessa und Ingolstadt Eleusis);[56] selbst das Datum wurde nach einem neuen Geheimkalender mit
persischen Monatsnamen angegeben, dessen Jahreszählung mit dem Jahr 630 begann, des Datums der Flucht
der Zoroastrier vor den Muslimen.[57]

Die Ordensnamen trugen zur Gleichheit unter den Illuminaten bei: Da sie sich in den ersten beiden Graden nur
mit Ordensnamen kannten, konnten sie voneinander nicht wissen, wer nun adlig, wer bürgerlich, wer ein
Universitätsprofessor, wer nur Schankwirt oder Student war. Darüber hinaus waren sie ein Teil des rigiden
Bildungsprogramms, das der Orden seinen Mitgliedern auferlegte. Jeder Illuminat hatte sich nicht nur mit
seinem Namenspatron geistig auseinanderzusetzen, er bekam auch von seinen Ordensvorgesetzten ein
monatliches Lesequantum, in dem aufklärerische und deistische Werke mit aufsteigenden Graden eine immer
größere Rolle spielten: Hier zeigt sich nach Stubley, dass Weishaupt „in seinem Wesen stets Universitätslehrer“
geblieben war.[58] Zum verpflichtenden Lektürekanon gehörten unter anderem Klassiker wie Seneca, Dante
und Petrarca, zeitgenössische Belletristik wie Christoph Martin Wieland und Alexander Pope,
popularphilosophische Werke wie die von Adam Smith, Christoph Meiners und Johann Bernhard Basedow,
aber auch materialistische und atheistische Werke wie Paul Henri Thiry d’Holbachs Das entschleierte
Christentum und den anonymen Traité des trois imposteurs – diese Bücher waren überall in Deutschland
verboten.[59]

Seine intellektuelle und sittliche Entwicklung hatte der Adept obendrein tagebuchartig in so genannten
Quibuslicet-Heften zu protokollieren (von lateinisch quibus licet – wem es erlaubt ist [ergänze: dies zu lesen]),
die archiviert wurden. Waren sie schlecht geführt oder enthielten sie nicht die vorgesehenen Fortschritte,
antwortete der Ordensobere mit einem „Reprochen-Zettel“ (franz. reproche „Tadel“, „Vorwurf“).[60]
Außerdem hatten die Ordensmitglieder schriftliche Ausarbeitungen zu Themen anzufertigen, die die oberen
Grade für ihre geistige Entwicklung für passend hielten. Der Austausch all dieser Hefte, Zettel und Arbeiten
und deren Bewertungen erfolgte in einem Netzwerk des Wissenserwerbs, das von den oberen Graden der
Ordenshierarchie bestimmt und kontrolliert wurde.[61]

Wie ausgeprägt diese Hierarchie im Orden, zeigte sich auch an dem Eid, in dem jeder Initiand „ewiges
Stillschweigen in unverbrüchlicher Treue und Gehorsam allen Oberen und den Satzungen des Ordens“ zu
geloben hatte. Der deutsche Historiker Reinhart Koselleck weist zudem auf die esoterische Struktur des
Ordens hin, das heißt, dass Neumitglieder über dessen wahre Ziele bewusst getäuscht wurden. In der
„Pflanzschule“ wurde den Novizen noch bedeutet, es sei keineswegs das Ziel des Ordens „die weltlichen oder
geistlichen Regierungen zu untergraben, sich der Herrschaft der Welt zu bemächtigen und so weiter. Haben sie
sich unsere Gesellschaft unter diesem Gesichtspunkt vorgestellt, oder sind sie in dieser Erwartung
hineingetreten, so haben sie sich gewaltig betrogen“. Das war die Unwahrheit, denn im obersten Grad des
Ordens sollte das „größte aller Geheimnisse“ offenbart werden, „das so viel sehnlich gewünscht, so oft
fruchtlos gesucht haben, [die] Kunst, Menschen zu regieren, zum Guten zu leiten […] und dann alles
anzuführen, was den Menschen bishero Traum und nur den Aufgeklärtesten möglich schien“. Das tiefste
Arkanum der Illuminaten war also ihr eigenes moralisches Herrschaftssystem, das innerhalb des Ordens bereits
praktiziert wurde, nun aber auch nach außen angewandt werden sollte.[62]

Diese Täuschung und Gängelung der Mitglieder in den unteren Graden erregten schon bald auch innerhalb
des Ordens Kritik. Sie waren Weishaupts „Welterziehungsplan“ geschuldet, in dem er das Individuum durch
Erziehung bzw. Anregung zur Selbsterziehung und durch verborgene Leitung zu perfektionieren suchte.
Voraussetzung einer solchen Verbesserung des einzelnen Menschen war einerseits dessen Folgsamkeit, die
durch persönliches Vorbild der höheren Grade, durch Furcht der unteren und durch Ausnutzung des „Hangs
des Menschen zum Wunderbaren“ erreicht werden sollte.[63] Andererseits bedurfte es einer totalen Kenntnis
über alle persönlichen Geheimnisse der so zu Erziehenden. Dieses Konzept übernahm Weishaupt von seinen
schärfsten Gegnern, den Jesuiten, mit ihrem Kadavergehorsam und ihrer behutsamen, aber umso
wirkungsvolleren Menschenführung durch die Beichte. Ein Gegner des Ordens kritisierte dies Konzept als
„Despotismus der Aufklärung“.[64] Laut dem Historiker Manfred Agethen waren die Illuminaten ihren
Gegnern in einer dialektischen Verschränkung verbunden: Um das Individuum von der geistigen und
geistlichen Herrschaft der Kirche zu emanzipieren, wurden jesuitische Methoden der Gewissenserforschung
angewandt; um den Siegeszug der Aufklärung und der Vernunft zu befördern, gab man ein Hochgradsystem
und ein mystisches Brimborium, das an den schwärmerischen Irrationalismus der Rosenkreuzer gemahnte; und
um die Menschheit schließlich aus dem Despotismus der Fürsten und Könige zu befreien, unterwarf man die
Mitglieder einer nachgerade totalitären Kontrolle und Psychotechnik.[65] Zur demokratischen Tradition in
Deutschland sind die Illuminaten nach dem Urteil der Historikerin Sieglinde Graf daher nicht zu rechnen.[66]
Der Germanist Wolfgang Riedel hält die im Orden verlangte „Unterordnung, ja ‚Unterwerfung‘ unter die
‚Obern‘“, den „‚Verzicht auf Privat-Einsicht‘ im ‚treulichen‘ Vertrauen auf die bessere Einsicht der
übergeordneten Instanzen“ für ein „System der künstlich aufrechterhaltenen Unmündigeit“.[67] Pierre-André
Bois dagegen sieht in der Organisation in kleinen, voneinander unabhängigen Zellen und in der wenigstens
idealiter kollektiven Leitung durch den Areopag durchaus moderne Ansätze.[68]

Mitglieder

Die Illuminaten hatten einigen Erfolg: Insgesamt lassen sich 1.394 Ordensmitglieder nachweisen,[69] welche
zu rund einem Drittel zugleich Freimaurer waren.[70] Schwerpunkte waren Bayern und die thüringischen
Kleinstaaten Weimar und Gotha; außerhalb des Reiches lassen sich Illuminaten nur in der Schweiz
nachweisen.

Der Historiker Hermann Schüttler untersuchte die Sozialstruktur der nachweisbaren Ordensmitglieder und
kam zu folgendem Ergebnis: 35 % waren Adlige, 16 Prozent Geistliche, zumeist Angehörige des niederen
Klerus oder Ordensgeistliche. 45 % galten als Gelehrte, also als im weitesten Sinn als Akademiker oder
Intellektuelle. 9 % der Illuminaten waren beim Militär, die allermeisten davon Offiziere. Ein Fünftel betrieb ein
Gewerbe, 9 % waren Studenten oder Praktikanten, knapp die Hälfte waren Beamte.[71] Weishaupt selbst gab
1787 stolz an, es sei dem Orden gelungen, mehr als ein Zehntel der höheren Beamtenschaft Bayerns zu
stellen.[72]

Mehrere prominente Intellektuelle waren Mitglieder des Ordens. Neben Knigge und Herder waren etwa der
Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi und der deutsche Volksaufklärer Rudolph Zacharias Becker
Illuminaten.[73] Auch Goethe war Mitglied des Ordens, doch sind seine Motive umstritten: Nach dem
amerikanischen Germanisten W. Daniel Wilson traten Herzog Carl August und er nur bei, um den Orden
auszuforschen.[74] Der Germanist Hans-Jürgen Schings zweifelt dies an, nennt Goethes Engagement für den
Orden aber insgesamt „bescheiden“.[75] Später nutzten sein Herzog und er ihre Mitgliedschaft zum Schaden
des Ordens, etwa indem sie verhinderten, dass Weishaupt auf eine Professur an der Universität Jena berufen
wurde.[76] Christoph Martin Wieland hatte zwar persönliche Verbindungen zu Illuminaten, wurde selbst aber
nie Mitglied. Dass Weishaupt drei seiner Werke auf den verbindlichen Lektürekanon des Orden gesetzt hatte,
war ihm nach dessen Offenlegung peinlich; er wurde lange der geheimen Mitgliedschaft verdächtigt.[77] Der
Ägyptologe Jan Assmann weist auf die Wiener Freimaurerloge Zur Wahren Eintracht, mit der der Illuminat
Ignaz von Born ein Zentrum von kultureller Strahlkraft schuf. Indem er die Loge zu einer Forschungsloge
formte, folgte er Weishaupts Konzept vom Orden als einer „Art von gelehrter Academie“, wo „jeder Zögling
sich zu einem scientifischen Felde einschreiben lassen und demselben seine Kräfte widmen, […] sammeln und
forschen“ müsse.[78] Carl Leonhard Reinhold etwa stammte aus Borns Wiener Forscherloge und kam dann
1784 nach Weimar, wo er ein Jahr später in Wielands Familie einheiratete. Auch Wolfgang Amadeus Mozart
nahm an den Sitzungen dieser Loge teil,[79] in den Mitgliederlisten des Ordens taucht er jedoch nicht auf.[80]

Dieser vorübergehende Erfolg des Illuminatenordens kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass er zum
überwiegenden Teil aus eher zweitrangigen Akademikern bestand, die vielleicht gerade deshalb in den Orden
strömten, weil sie sich von ihm Karrierechancen erhofften;[81] eine Hoffnung, die durchaus mit Weishaupts
Unterwanderungsplan korrelierte. Diese Ziele waren neu aufgenommenen Mitgliedern freilich unbekannt.
Sein eigentliches Ziel, nämlich die intellektuelle und politische Elite der Gesellschaft zu bilden, erreichte der
Orden kaum, eine reale Gefährdung des bayrischen Staates ging von ihm nie aus. Abgesehen von den
erwähnten Ausnahmen (Goethe, Herder, Knigge), blieben alle wirklich bedeutenden Vertreter der deutschen
Spätaufklärung dem Orden entweder gänzlich fern (Schiller, Kant, Lessing, aber auch Lavater, um den sich
Knigge lange vergeblich bemüht hatte) oder traten wie Friedrich Nicolai rasch aus Enttäuschung über die
rigiden Strukturen innerhalb des Ordens wieder aus.[82]

Rezeption

Mythen und Verschwörungstheorien

Viele Verschwörungstheorien kolportieren bis heute, die Illuminaten hätten nach ihrem Verbot weiterbestanden
und seien eine besonders mächtige Geheimgesellschaft, die hinter einer Vielzahl von als negativ beurteilten
Erscheinungen stehe. So sollen sie etwa die Entstehung der USA beeinflusst haben. Dies ist schon wegen der
zeitlichen Abfolge (der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg begann bereits 1775, also vor der Gründung des
Ordens) unhaltbar.[83]

Auch für die Französische Revolution wurden die Illuminaten verantwortlich gemacht. Diesen folgenreichen
Verdacht äußerte 1791 erstmals der französische Priester Jacques François Lefranc in seinem Buch Le voile
levé pour les curieux ou les secrets de la Révolution révéles à l’aide de la franc-Maçonnerie (übersetzt etwa:
„Der Schleier gelüftet für die Neugierigen, oder die aufgedeckten Geheimnisse der Revolution über die Hilfe
der Freimaurerei“). Der französische ehemalige Jesuit Augustin Barruel und der schottische Gelehrte John
Robison verbreiteten diese These in ihren kurz darauf verfassten Werken über die Ursachen der Französischen
Revolution.[84][85] Sie versuchten unabhängig voneinander nachzuweisen, dass nicht etwa die andauernde
Unterdrückung des Dritten Standes, die Verbreitung der Ideale der Aufklärung, die Missernte des Vorjahres
und das schlechte Krisenmanagement König Ludwigs XVI. die Revolution ausgelöst hatten, sondern die
Illuminaten. Dafür nannten sie vor allem drei angebliche Belege:

Fast alle bedeutenden Führer der Revolutionäre seien Freimaurer gewesen. Damit setzten sie
gegen die historischen Tatsachen Freimaurer und Illuminaten miteinander gleich.
Es habe in Frankreich kurz vor der Revolution eine Freimaurerloge Les Illuminés („die
Erleuchteten“) gegeben. Tatsächlich war diese Gruppe sehr klein, wenig einflussreich und
vertrat eine mystische Richtung, den Martinismus, der nichts mit der Radikalaufklärung
Knigges und Weishaupts zu tun hatte.
Johann Christoph Bode sei 1787 zur Auslösung der Revolution nach Paris gereist. Tatsächlich
war der Zweck seines Aufenthalts, der nur vom 24. Juni bis zum 17. August währte, ein ganz
anderer: Bode war zu einem Freimaurerkonvent eingeladen, der aber bei seiner Ankunft schon
beendet war.[86]

Dieser Verschwörungsthese fehlte also jede Grundlage. Dennoch wurden Barruels und Robisons Werke große
Erfolge. Im deutschsprachigen Raum verbreitete vor allem die kurzlebige konservative Zeitschrift Eudämonia
(1795–1798) die Theorie, die Illuminaten würden auch nach der Auflösung des Ordens fortexistieren, seien
verantwortlich für die Französische Revolution und stellten eine aktuelle Gefahr dar.[87]

In den Vereinigten Staaten kam es 1798 zu einer regelrechten Illuminaten-Panik, als puritanische Geistliche
wie Jedidiah Morse und Timothy Dwight IV. Robisons und Barruels Verschwörungstheorien auf die
innenpolitische Situation ihres Landes bezogen. Für sie stellten die Demokratisch-Republikanische Partei und
namentlich deren Gründer Thomas Jefferson, der sich 1785 bis 1789 in Paris aufgehalten hatte, die aktuelle
Ausprägung der Illuminaten dar, die angeblich nicht nur die gemäßigt-konservative Regierung der
Föderalistischen Partei unter Präsident John Adams, sondern gleich das gesamte Christentum abschaffen
wollten. Ein Ergebnis dieser weitverbreiteten Befürchtung waren die Alien and Sedition Acts, die es
Ausländern erschwerten, die amerikanische Staatsbürgerschaft zu erwerben und jede „falsche,
skandalträchtige und bösartige Veröffentlichung gegen die Regierung der USA“ unter Strafe stellten.[88][85]

Die anti-illuminatische Verschwörungstheorie wurde Ende des 19. Jahrhunderts antisemitisch aufgeladen,
indem man behauptete, Weltjudentum und Freimaurer bzw. Illuminaten zögen an einem Strang oder seien
letztlich identisch.[89] Die englische Faschistin Nesta Webster konstruierte in den 1920er Jahren die weit
verbreitete Theorie, dass die Juden hinter den angeblichen Komplotten der Illuminaten stecken würden. Damit
versuchte sie die Oktoberrevolution in Russland, die Radikalisierung der Arbeiterbewegung auch in den
westlichen Ländern und die Entstehung des supranationaler Organisationen wie des Völkerbunds zu erklären.
Webster und ihre Nachfolger stützen sich dabei auf die antisemitische Fälschung der Protokolle der Weisen
von Zion, in denen die Freimaurer als Deckorganisation einer jüdischen Weltverschwörung imaginiert
wurden.[90] Rechte und rechtsextremistische Gruppen und Personen verbreiten heute weiterhin
Verschwörungsthesen über die Illuminaten:[91] so etwa die amerikanische John Birch Society, der christliche
Prediger Pat Robertson[92] und der Verschwörungstheoretiker Des Griffin.[93]

Der Mythos vom Fortbestand des Ordens wurde im 20. Jahrhundert unter anderem von einigen okkultistischen
oder theosophischen Gruppen genährt, die versuchten, sich selbst als die angeblich jahrzehntelang im
Untergrund verschwundenen Illuminaten zu stilisieren. 1896 gründete zum Beispiel der Okkultist Leopold
Engel den Weltbund der Illuminaten, der die Nachfolge von Weishaupts Orden beanspruchte. 1929 wurde
dieser eingetragene Verein wieder aus dem Berliner Vereinsregister gelöscht. Auch der 1912 entstandene
sexualmagische Ordo Templi Orientis oder die 1978 gegründeten Illuminaten von Thanateros versuchen, sich
in eine Traditionslinie mit den bayerischen Illuminaten zu stellen, doch haben sie mit dem aufklärerisch-
rationalistischen Orden Weishaupts, Bodes und Knigges nichts zu tun.
Der deutsche Verschwörungstheoretiker Jan Udo Holey („Jan van Helsing“) hat mehrere Bücher über die
Illuminaten veröffentlicht, in denen er etwa behauptet, es handele sich um von Außerirdischen gesteuerte
jüdische „Blutsauger“, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt hätten und den Dritten Weltkrieg vorbereiteten,
um ihre als „neue Weltordnung“ bezeichnete Weltherrschaft zu erringen. Er beruft sich dazu auf die
antisemitische Fälschung der Protokolle der Weisen von Zion und knüpft an ähnliche Verschwörungstheorien
des Nationalsozialismus an. Derartige paranoide Fantasien gelten als Beleg für den engen Zusammenhang
zwischen Rechtsextremismus und Teilen der Esoterik.[94]

Belletristik

Die Illuminaten werden häufig in populären Romanen dargestellt, so zum Beispiel in der Romantrilogie
Illuminatus! von Robert Shea und Robert Anton Wilson, in Umberto Ecos Das Foucaultsche Pendel oder in
Illuminati von Dan Brown. Hier werden sie unter Benutzung der zahlreichen Verschwörungstheorien, die über
den Orden im Umlauf sind, satirisch oder reißerisch als finstere Schurken, undurchsichtige Komplottschmieder
oder dämonische Weltverschwörer dargestellt.[95] Obwohl die Romane von Shea, Wilson und Eco als Satiren
auf Verschwörungstheorien bzw. Polemik gegen die gesamte Esoterik interpretiert werden,[96] werden heute
oftmals diese fiktiven Angaben über die Illuminaten irrtümlich für wahr gehalten. Dan Brown etwa verknüpfte
sie ernsthafterweise mit den Ismailiten und nährte damit Verschwörungsthesen, die die Illuminaten mit
islamistischem Terror in Verbindung bringen.[97] Auch waren Galileo Galilei (1564–1642) und Gian Lorenzo
Bernini (1598–1680) keine Mitglieder, wie es bei Brown heißt, und sie stehen auch nicht in einer
jahrtausendealten Traditionslinie von keltischen Druiden über Assassinen und Templer mit dem Ziel, den
umbilicus telluris (lat. „Nabel der Erde“) zu finden.

Besonders populär ist die in einigen dieser Romane verbreitete Idee, die
Illuminaten verständigten sich über geheime Zeichen und Codes und hätten
bestimmte Symbole verwendet, um ihre Existenz für Eingeweihte und findige
„Symbolologen“ erkennbar zu machen, darunter das Allsehende Auge, auch als
Abschlussstein der unfertigen Pyramide (→ Siegel der Vereinigten Staaten) auf
der amerikanischen Ein-Dollar-Note, die Zahl 23 und Ambigramme. Keines
dieser Symbole lässt sich jedoch historisch mit den Illuminaten in Verbindung
bringen; sie benutzten nur ein Emblem, die Eule der Minerva, Symbol der
Weisheit.[98]
Siegel der Vereinigten
Staaten auf der Ein-
Dollar-Banknote
Andere Medien

Auf die Illuminaten wird oft auch in Filmen, Computerspielen und Musikstücken
angespielt. Der hohe Bekanntheitsgrad ihres Namens durch Verschwörungstheorien, in denen sie zu einer sehr
geheimen und sehr mächtigen Gruppe gemacht werden, prädestiniert sie immer wieder für die Rolle der
mysteriösen Bedrohung. Populäre Beispiele sind:

Filme: 23 – Nichts ist so wie es scheint, Lara Croft: Tomb Raider, Illuminati, Die Whoopee Boys
Kartenspiel: Illuminati
Pen-&-Paper-Rollenspiel: GURPS Illuminati
Computerspiele: mehrere Spiele der Reihe Deus Ex, Resident Evil 4, The Secret World, Grand
Theft Auto V
Musikstück: 23 von Welle: Erdball.

Literatur
Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche
Spätaufklärung. Oldenbourg, München 1987, ISBN 3-486-54171-4.
Richard van Dülmen: Der Geheimbund der Illuminaten. Frommann-Holzboog, Stuttgart 1977,
ISBN 3-7728-0674-0.
Richard van Dülmen: Der Geheimbund der Illuminaten. (http://periodika.digitale-sammlungen.d
e/zblg/kapitel/zblg36_kap37) In: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte. 36 (1973),
S. 793–833.
Stephan Gregory: Wissen und Geheimnis: Das Experiment des Illuminatenordens. Stroemfeld,
Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-86109-183-7.
Ludwig Hammermayer: Entwicklungslinien, Ergebnisse und Perspektiven neuerer
Illuminatenforschung. In: Alois Schmid, Konrad Ackermann (Hrsg.): Staat und Verwaltung in
Bayern. Festschrift für Wilhelm Volkert zum 75. Geburtstag. Beck, München 2003, ISBN 3-406-
10720-6, S. 421–463.
Jochen Hoffmann: Bedeutung und Funktion des Illuminatenordens in Norddeutschland. (http://
periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/kapitel/zblg45_kap17) In: Zeitschrift für Bayerische
Landesgeschichte. 45/1982, S. 363–380.
Christoph Hippchen: Zwischen Verschwörung und Verbot. Der Illuminatenorden im Spiegel
deutscher Publizistik (1776–1800). Böhlau, 1998, ISBN 3-412-04296-X.
Reinhard Markner, Monika Neugebauer-Wölk, Hermann Schüttler: Die Korrespondenz des
Illuminatenordens. Band 1: 1776–1781. Niemeyer, Tübingen 2005, ISBN 3-484-10881-9. Band
2: Januar 1782–Juni 1783. Niemeyer, Tübingen 2013, ISBN 978-3-11-029500-9.
Wilhelm Mensing: Der Illuminatismus auf dem Freimaurer-Konvent in Wilhelmsbad vom 14. 7.
bis zum 1. 9. 1782. (http://periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/kapitel/zblg41_kap15) In:
Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte. 41/1978, S. 271–292.
Helmut Reinalter (Hrsg.): Der Illuminatenorden (1776–1785/87). Ein politischer Geheimbund
der Aufklärungszeit. Lang, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-631-32227-5.
Jan Rachold (Hrsg.): Die Illuminaten. Quellen und Texte zur Aufklärungsideologie des
Illuminatenordens (1776–1785). Akademie-Verlag, Berlin 1984, DNB 850116341.
Hans-Jürgen Schings: Die Brüder des Marquis Posa. Schiller und der Geheimbund der
Illuminaten. Niemeyer, Tübingen 1996, ISBN 3-484-10728-6.
Hermann Schüttler: Die Mitglieder des Illuminatenordens 1776–1787/93. Ars Una, München
1991, ISBN 3-89391-018-2. Vgl. dazu W. Daniel Wilson: Zur Politik und Sozialstruktur des
Illuminatenordens, anläßlich einer Neuerscheinung von Hermann Schüttler. In: Internationales
Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 19 (1994), S. 141–175. (http://www.mediae
vum.de/cgi-bin/hse/HomepageSearchEngine.cgi?url=http://www.mediaevum.de/zeitschriften/ia
sl1.php;conf=2;geturl=d+highlightmatches+gotofirstmatch;terms=czerwinski;lang=de)
Hermann Schüttler: Zwei freimaurerische Geheimgesellschaften des 18. Jahrhunderts im
Vergleich: Strikte Observanz und Illuminatenorden. In: Erich Donnert (Hrsg.): Europa in der
Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau,
Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 521–544.
Eberhard Weis: Der Illuminatenorden (1776–1786). Unter besonderer Berücksichtigung der
Fragen seiner sozialen Zusammensetzung, seiner Ziele und seiner Fortexistenz nach 1786. In:
Helmut Reinalter (Hrsg.): Aufklärung und Geheimgesellschaften. Zur politischen Funktion und
Sozialstruktur der Freimaurerlogen im 18. Jahrhundert. Oldenbourg, München 1989, ISBN 3-
486-54751-8, S. 87–108.

Weblinks
Commons: Illuminati (https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Illuminati?uselang=de) –
Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Hermann Schüttler, Reinhard Markner, Markus Meumann, Olaf Simons: Forschungsliteratur
zum Illuminatenorden. (http://illuminaten-wiki.uni-erfurt.de/Forschungsliteratur_zum_Illuminaten
orden) In: Gothaer Illuminaten-Enzyklopädie Online.
Josef Swoboda: Das Gespenst des Illuminatenordens – Verschwörungstheorien und wirkliche
Verschwörungen. (http://www.magazinredaktion.tk/gespenst.php) In: Phase 2. 24/2007.
Hans Georg Schmieg, Jens Scherbl, Christian Plank, Andreas Gündisch: Illuminaten. (http://w
ww.illuminaten.org/illuminaten_seminararbeit.pdf) Seminararbeit. 2004. (PDF; 11 MB)
Franz Josef Burghardt: Der Geheimbund der Illuminaten. (http://www.burghardt-koeln.de/franzj/
publik/illumin.pdf) Köln 1988. (PDF; 4 MB)
Marian Füssel: Weishaupts Gespenster oder Illuminati.org revisited. Zur Geschichte, Struktur
und Legende des Illuminatenordens. (https://epdf.tips/download/weishaupts-gespenster-oder-ill
uminatiorg-revisited.html?reader=1), 2000.
Deutsche aufklärerische Adelige als Erleuchtete 1776–1793. (http://home.foni.net/~adelsforsch
ung/leucht.htm) Liste adliger Mitglieder beim Institut Deutsche Adelsforschung
Illuminati, The New World Order & Paranoid Conspiracy Theorists (PCTs). (http://www.skepdic.
com/illuminati.html) In: Robert Todd Carroll: The Skeptic’s Dictionary. (englisch)
The Gotha Illuminati Research Base (https://projekte.uni-erfurt.de/illuminaten/Main_Page)
Forschungsplattform des Forschungszentrum Gotha zur dokumentarischen Überlieferung des
Illuminatenordens.

Einzelnachweise
1. Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche
Spätaufklärung. Oldenbourg, München 1987, S. 150.
2. Reinhard Markner: Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-
Wölk, Hermann Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 1: 1776–
1781. Niemeyer, Tübingen 2005, ISBN 3-484-10881-9, S. XII f. (abgerufen über De Gruyter
Online); Peggy Stubley: Johann Adam Joseph Weishaupt (1748–1830). In: Helmut Reinalter:
(Hrsg.): Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, ISBN 978-3-
96285-004-3, S. 329 (hier das Zitat).
3. Adam Weishaupt: Pythagoras: oder, Betrachtungen über die geheime Welt- und Regierungs-
Kunst.] 1. Band, 1.[–3.] Abschnitt, 1790. (Volltext online) (http://books.google.de/books?id=T-FL
AAAAcAAJ&printsec=frontcover); zitiert bei Karl R. H. Frick: Die Erleuchteten. Gnostisch-
theosophische und alchemistisch-rosenkreuzerische Geheimgesellschaften. Marix-Verlag,
Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-006-4, S. 455.
4. Peggy Stubley: Johann Adam Joseph Weishaupt (1748–1830). In: Helmut Reinalter: (Hrsg.):
Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 330.
5. Jeffrey L. Pasley: Illuminati. In: Peter Knight (Hrsg.): Conspiracy Theories in American History.
An Encyclopedia. Band 1, ABC Clio, Santa Barbara 2003, ISBN 1-57607-812-4, S. 336 (http://b
ooks.google.de/books?id=qMIDrggs8TsC&pg=PA336).
6. Reinhard Markner: Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-
Wölk, Hermann Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 1: 1776–
1781. Niemeyer, Tübingen 2005, ISBN 3-484-10881-9, S. XV (abgerufen über De Gruyter
Online).
7. Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche
Spätaufklärung. Oldenbourg, München 1987, S. 73 f.; Peggy Stubley: Johann Adam Joseph
Weishaupt (1748–1830). In: Helmut Reinalter: (Hrsg.): Handbuch der Verschwörungstheorien.
Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 330.
8. Zitiert nach Dolf Lindner: Ignaz von Born, Meister der Wahren Eintracht: Wiener Freimaurerei
im 18. Jahrhundert. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1986, S. 152.
9. Reinhard Markner: Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-
Wölk, Hermann Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 1: 1776–
1781. Niemeyer, Tübingen 2005, ISBN 3-484-10881-9, S. XVIII ff. (abgerufen über De Gruyter
Online).
10. „Spartacus“ war Weishaupts Ordensname. In Wahrheit hatte er den Orden bereits vor seiner
Einweihung in die Freimaurerei gegründet. Peggy Stubley: Johann Adam Joseph Weishaupt
(1748–1830). In: Helmut Reinalter: (Hrsg.): Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier
Verlag, Leipzig 2018, S. 330.
11. Reinhard Markner: Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-
Wölk, Hermann Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 1: 1776–
1781. Niemeyer, Tübingen 2005, ISBN 3-484-10881-9, S. XX f. (abgerufen über De Gruyter
Online).
12. Reinhard Markner: Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-
Wölk, Hermann Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 2: Januar
1782–Juni 1783. Niemeyer, Tübingen 2013, ISBN 978-3-11-029500-9, S. IX. (abgerufen über
De Gruyter Online).
13. Karl-Heinz Göttert: Knigge oder: Von den Illusionen des anständigen Lebens. dtv, München
1995, S. 55 f.; Ralf Klausnitzer: Poesie und Konspiration. Beziehungssinn und
Zeichenökonomie von Verschwörungsszenarien in Publizistik, Literatur und Wissenschaft
1750–1850. De Gruyter, Berlin/New York 2007, ISBN 978-3-11-097332-7, S. 147 f., 182 f. und
193–214 (hier das Zitat), (abgerufen über De Gruyter Online).
14. Ludwig Hammermayer: Der Wilhelmsbader Freimaurer-Konvent von 1782. Ein Höhe- und
Wendepunkt in der Geschichte der deutschen und europäischen Geheimgesellschaften. Max
Niemeyer Verlag, Heidelberg 1980, ISBN 3-7953-0721-X, S. 42 ff.; Reinhard Markner:
Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-Wölk, Hermann
Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 2: Januar 1782–Juni 1783.
Niemeyer, Tübingen 2013, ISBN 978-3-11-029500-9, S. XI–XIV (abgerufen über De Gruyter
Online).
15. Franz Josef Burghardt: Der Geheimbund der Illuminaten. Köln 1988, S. 19 f. (online (http://ww
w.burghardt-koeln.de/franzj/publik/illumin.pdf) (PDF; 3,8 MB), Zugriff am 21. Februar 2013).
16. Monika Neugebauer-Wölk: Reichsjustiz und Aufklärung. Das Reichskammergericht im
Netzwerk der Illuminaten. Wetzlar 1993.
17. Hermann Schüttler: Das Kommunikationsnetz der Illuminaten. Aspekte einer Rekonstruktion.
In: Ulrich Johannes Schneider (Hrsg.): Kulturen des Wissens im 18. Jahrhundert. Walter de
Gruyter, Berlin/New York 2008, ISBN 978-3-11-019822-5, S. 141–150, hier S. 144 (abgerufen
über De Gruyter Online).
18. Karl-Heinz Göttert: Knigge oder: Von den Illusionen des anständigen Lebens. dtv, München
1995, S. 59 f.
19. Reinhard Markner: Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-
Wölk, Hermann Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 2: Januar
1782–Juni 1783. Niemeyer, Tübingen 2013, ISBN 978-3-11-029500-9, S. XV–XVIII. (abgerufen
über De Gruyter Online).
20. Peggy Stubley: Johann Adam Joseph Weishaupt (1748–1830). In: Helmut Reinalter: (Hrsg.):
Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 331.
21. Reinhard Markner: Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-
Wölk, Hermann Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 2: Januar
1782–Juni 1783. Niemeyer, Tübingen 2013, ISBN 978-3-11-029500-9, S. XVIII–XXI (abgerufen
über De Gruyter Online).
22. Peggy Stubley: Johann Adam Joseph Weishaupt (1748–1830). In: Helmut Reinalter: (Hrsg.):
Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 331.
23. Karl-Heinz Göttert: Knigge oder: Von den Illusionen des anständigen Lebens. dtv, München
1995, S. 66 f.
24. Horst Möller: Fürstenstaat oder Bürgernation? Deutschland 1763–1815. Siedler, Berlin 1994,
S. 506.
25. Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche
Spätaufklärung. Oldenbourg, München 1987, S. 82.
26. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1700–1815. Band 1: Vom
Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära. 4. Auflage.
C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-32261-7, S. 324.
27. Ralf Klausnitzer: Poesie und Konspiration. Beziehungssinn und Zeichenökonomie von
Verschwörungsszenarien in Publizistik, Literatur und Wissenschaft 1750–1850. De Gruyter,
Berlin/New York 2007, ISBN 978-3-11-097332-7, S. 273 f. (abgerufen über De Gruyter Online).
28. Christoph Hippchen: Zwischen Verschwörung und Verbot. Der Illuminatenorden im Spiegel
deutscher Publizistik (1776–1800). Böhlau, Weimar/Köln/Wien 1998, S. 13; Manfred Agethen:
Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche Spätaufklärung. Oldenbourg,
München 1987, S. 255 ff.
29. Andreas Kraus: Geschichte Bayerns. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. 3. Auflage.
C.H.Beck, München 2004, S. 350.
30. Ralf Klausnitzer: Poesie und Konspiration. Beziehungssinn und Zeichenökonomie von
Verschwörungsszenarien in Publizistik, Literatur und Wissenschaft 1750–1850. De Gruyter,
Berlin/New York 2007, ISBN 978-3-11-097332-7, S. 274 ff. (abgerufen über De Gruyter Online)
31. Renate Endler: Zum Schicksal der Papiere von Johann Joachim Christoph Bode. In: Quatuor
Coronati Jahrbuch. 27/ 1990, S. 9–35.
32. Peggy Stubley: Johann Adam Joseph Weishaupt (1748–1830). In: Helmut Reinalter: (Hrsg.):
Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 331.
33. Ralf Klausnitzer: Poesie und Konspiration. Beziehungssinn und Zeichenökonomie von
Verschwörungsszenarien in Publizistik, Literatur und Wissenschaft 1750–1850. De Gruyter,
Berlin/New York 2007, ISBN 978-3-11-097332-7, S. 275 f. (abgerufen über De Gruyter Online)
34. Hermann Schüttler: Zwei freimaurerische Geheimgesellschaften des 18. Jahrhunderts im
Vergleich: Strikte Observanz und Illuminatenorden. In: Erich Donnert (Hrsg.): Europa in der
Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau,
Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 521–544, hier S. 530 f. (abgerufen über De
Gruyter Online); Peggy Stubley: Johann Adam Joseph Weishaupt (1748–1830). In: Helmut
Reinalter: (Hrsg.): Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 331.
35. Hermann Schüttler (Hrsg.): Johann Joachim Christoph Bode: Journal von einer Reise von
Weimar nach Frankreich im Jahr 1787. Ars Una, München 1994; Claus Werner: Le voyage de
Bode à Paris en 1787 et le «complot maconnique». In: Annales historiques de la révolution
française 55 (1987), S. 432–445; John David Seidler: Die Verschwörung der Massenmedien.
Eine Kulturgeschichte vom Buchhändler-Komplott bis zur Lügenpresse. transcript, Bielefeld
2016, ISBN 978-3-8376-3406-8, S. 124.
36. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marix,
Wiesbaden 2007, S. 131.
37. Helmut Reinalter: Die Weltverschwörer. Was Sie eigentlich alles nie erfahren sollten. Ecowin
Verlag, Salzburg 2010, ISBN 978-3-7110-5070-0, S. 80.
38. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1700–1815. Band 1: Vom
Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära. 4. Auflage.
C.H. Beck, München 2007, S. 324.
39. Auch zum folgenden siehe Nachtrag von weiteren Originalschriften, welche die
Illuminatensekte überhaupt, sonderbar aber den Stifter derselben Adam Weishaupt,
gewesenen Professor zu Ingolstadt betreffen. Leutner, München 1787, S. 44–120 (online (http
s://books.google.de/books?id=KWhUAAAAcAAJ&printsec=frontcover&vq=anrede&hl=de#v=o
nepage&q=anrede&f=false) bei Google Books, Zugriff am 25. Dezember 2018); Helmut
Reinalter: Die Weltverschwörer. Was Sie eigentlich alles nie erfahren sollten. Salzburg 2010,
S. 76–80.
40. W. Daniel Wilson: „Der politische Jacobinismus, wie er leibt und lebt“? Der Illuminatenorden
und revolutionäre Ideologie: Erstveröffentlichung aus den „Höheren Mysterien.“ In: Lessing
Yearbook XXV (1993) S. 174 ff. (http://books.google.de/books?id=Cmu_rXStl0oC&pg=PA174)
41. Richard van Dülmen (Hrsg.): Der Geheimbund der Illuminaten. Frommann-Holzboog, Stuttgart
1977, S. 183.
42. Monika Neugebauer-Wölk: Die utopische Struktur gesellschaftlicher Zielprojektionen im
Illuminatenbund. In: dieselbe und Richard Saage (Hrsg.): Die Politisierung des Utopischen im
18. Jahrhundert. Vom utopischen Systementwurf zum Zeitalter der Revolution. Max Niemeyer
Verlag, Tübingen 1996, ISBN 978-3-11-096539-1, S. 180 und 184 f. (abgerufen über De
Gruyter Online).
43. Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche
Spätaufklärung. Oldenbourg, München 1987, S. 106–119; Helmut Reinalter: Die
Weltverschwörer. Was Sie eigentlich alles nie erfahren sollten. Salzburg 2010, S. 76–80.
44. Hermann Schüttler: Zwei freimaurerische Geheimgesellschaften des 18. Jahrhunderts im
Vergleich: Strikte Observanz und Illuminatenorden. In: Erich Donnert (Hrsg.): Europa in der
Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau,
Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 521–544, hier S. 532 (abgerufen über De
Gruyter Online).
45. Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte 1700–1815. Band 1: Vom
Feudalismus des Alten Reiches bis zur Defensiven Modernisierung der Reformära. 4. Auflage.
C.H. Beck, München 2007, S. 324 f.
46. Pierre-André Bois: Der Illuminatismus als Schritt in die Modernität. In: Erich Donnert (Hrsg.):
Europa in der Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau,
Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 545–556, hier S. 549 (abgerufen über De
Gruyter Online).
47. Helmut Reinalter: Illuminaten-Verschwörung. In: derselbe: (Hrsg.): Handbuch der
Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 145.
48. Monika Neugebauer-Wölk: Die utopische Struktur gesellschaftlicher Zielprojektionen im
Illuminatenbund. In: dieselbe und Richard Saage (Hrsg.): Die Politisierung des Utopischen im
18. Jahrhundert. Vom utopischen Systementwurf zum Zeitalter der Revolution. Max Niemeyer
Verlag, Tübingen 1996, ISBN 978-3-11-096539-1, S. 181 (abgerufen über De Gruyter Online).
49. Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche
Spätaufklärung. Oldenbourg, München 1987, S. 75 f.
50. Hermann Schüttler: Zwei freimaurerische Geheimgesellschaften des 18. Jahrhunderts im
Vergleich: Strikte Observanz und Illuminatenorden. In: Erich Donnert (Hrsg.): Europa in der
Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau,
Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 521–544, hier S. 542 ff. (abgerufen über De
Gruyter Online).
51. Monika Neugebauer-Wölk: Die utopische Struktur gesellschaftlicher Zielprojektionen im
Illuminatenbund. In: dieselbe und Richard Saage (Hrsg.): Die Politisierung des Utopischen im
18. Jahrhundert. Vom utopischen Systementwurf zum Zeitalter der Revolution. Max Niemeyer
Verlag, Tübingen 1996, ISBN 978-3-11-096539-1, S. 179 f. (abgerufen über De Gruyter
Online).
52. Karl-Heinz Göttert: Knigge oder: Von den Illusionen des anständigen Lebens. München 1995,
S. 51 f.; Helmut Reinalter: Die Weltverschwörer. Was Sie eigentlich alles nie erfahren sollten.
Salzburg 2010, S. 81 ff.
53. Reinhard Markner: Einleitung. Zur historischen Einführung. In: derselbe, Monika Neugebauer-
Wölk, Hermann Schüttler (Hrsg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Band 2: Januar
1782–Juni 1783. Niemeyer, Tübingen 2013, ISBN 978-3-11-029500-9, S. XV. (abgerufen über
De Gruyter Online).
54. Marian Füssel: Geheimnis und Diskursivierung. Zur Dialektik von Öffentlichkeit und
Geheimhaltung im Illuminatenorden. In: Kornelia Hahn (Hrsg.): Öffentlichkeit und Offenbarung.
Eine interdisziplinäre Mediendiskussion. UVK, Konstanz 2002, S. 29 (online (http://www.netzw
erk-freimaurerforschung.de/blog/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/fussel_geheimnis_un
d_diskursivierung.pdf), Zugriff am 25. Dezember 2018).
55. W. Daniel Wilson: Geheimräte gegen Geheimbünde. Ein unbekanntes Kapitel der
klassischromantischen Geschichte Weimars. Metzler, Stuttgart 1991, S. 63.
56. Reinhart Meyer: Norddeutsche Aufklärung versus Jesuiten. In: Hans Erich Bödeker und Martin
Gierl (Hrsg.): Jenseits der Diskurse. Aufklärungspraxis und Institutionenwelt in europäisch
komparativer Perspektive. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2007, S. 120.
57. Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche
Spätaufklärung. Oldenbourg, München 1987, S. 155.
58. Peggy Stubley: Johann Adam Joseph Weishaupt (1748–1830). In: Helmut Reinalter: (Hrsg.):
Handbuch der Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 331.
59. Pierre-André Bois: Der Illuminatismus als Schritt in die Modernität. In: Erich Donnert (Hrsg.):
Europa in der Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau,
Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 545–556, hier S. 547 f. (abgerufen über De
Gruyter Online).
60. Sieglinde Graf: Illuminaten. In: Theologische Realenzyklopädie , Band 16: Idealismus – Jesus
Christus IV. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1987, S. 82 f. (abgerufen über De Gruyter
Online).
61. Monika Neugebauer-Wölk: Debatten im Geheimraum der Aufklärung. Konstellationen des
Wissensgewinns im Orden der Illuminaten. In: Wolfgang Hardtwig (Hrsg.): Die Aufklärung und
ihre Weltwirkung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010, S. 17–46, hier S. 26 ff.
62. Reinhart Koselleck: Kritik und Krise. Eine Studie zur Pathogenese der bürgerlichen Welt. 11.
Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1973, ISBN 3-518-27636-0, S. 76.
63. Karl-Heinz Göttert: Knigge oder: Von den Illusionen des anständigen Lebens. München 1995,
S. 54 f.; Helmut Reinalter: Illuminaten-Verschwörung. In: derselbe: (Hrsg.): Handbuch der
Verschwörungstheorien. Salier Verlag, Leipzig 2018, S. 148.
64. Karl-Heinz Göttert: Knigge oder: Von den Illusionen des anständigen Lebens. München 1995,
S. 59 f.
65. Manfred Agethen: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche
Spätaufklärung. Oldenbourg, München 1987.
66. Sieglinde Graf: Illuminaten. In: Theologische Realenzyklopädie, Band 16: Idealismus – Jesus
Christus IV. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1987, S. 83. (abgerufen über De Gruyter
Online).
67. Zitiert nach Monika Neugebauer-Wölk: Debatten im Geheimraum der Aufklärung.
Konstellationen des Wissensgewinns im Orden der Illuminaten. In: Wolfgang Hardtwig (Hrsg.):
Die Aufklärung und ihre Weltwirkung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010, S. 17–46,
hier S. 21.
68. Pierre-André Bois: Der Illuminatismus als Schritt in die Modernität. In: Erich Donnert (Hrsg.):
Europa in der Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau,
Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 545–556, hier S. 549 f. (abgerufen über De
Gruyter Online).
69. Hermann Schüttler: Zwei freimaurerische Geheimgesellschaften des 18. Jahrhunderts im
Vergleich: Strikte Observanz und Illuminatenorden. In: Erich Donnert (Hrsg.): Europa in der
Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau,
Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 521–544, hier S. 525 (abgerufen über De
Gruyter Online).
70. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marix,
Wiesbaden 2007, S. 131.
71. Aufgrund von Mehrfachzugehörigkeiten addieren sich die zahlen nicht zu 1000 %; Hermann
Schüttler: Zwei freimaurerische Geheimgesellschaften des 18. Jahrhunderts im Vergleich:
Strikte Observanz und Illuminatenorden. In: Erich Donnert (Hrsg.): Europa in der Frühen
Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag. Böhlau, Weimar/Köln/Wien
1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 521–544, hier S. 534–541 (abgerufen über De Gruyter Online);
vgl. auf schmalerer statistischer Grundlage Eberhard Weis: Der Illuminatenorden (1776–1786).
Unter besonderer Berücksichtigung der Fragen seiner sozialen Zusammensetzung, seiner
Ziele und seiner Fortexistenz nach 1786. In: Helmut Reinalter (Hrsg.): Aufklärung und
Geheimgesellschaften. Zur politischen Funktion und Sozialstruktur der Freimaurerlogen im 18.
Jahrhundert. Oldenbourg, München 1989, S. 87–108.
72. Eberhard Weis: Der Illuminatenorden (1776–1786). Unter besonderer Berücksichtigung der
Fragen seiner sozialen Zusammensetzung, seiner Ziele und seiner Fortexistenz nach 1786. In:
Helmut Reinalter (Hrsg.): Aufklärung und Geheimgesellschaften. Zur politischen Funktion und
Sozialstruktur der Freimaurerlogen im 18. Jahrhundert. Oldenbourg, München 1989, S. 87–
108, hier S. 100.
73. Manfred Agethen: Freimaurerei und Volksaufklärung im 18. Jahrhundert. In: Erich Donnert
(Hrsg.): Europa in der Frühen Neuzeit. Festschrift für Günter Mühlpfordt zum 75. Geburtstag.
Böhlau, Weimar/Köln/Wien 1997, ISBN 3-412-00797-8, S. 487–508, hier S. 500–505
(abgerufen über De Gruyter Online).
74. W. Daniel Wilson: Geheimräte gegen Geheimbünde. Ein unbekanntes Kapitel der
klassischromantischen Geschichte Weimars. Metzler, Stuttgart 1991, ISBN 3-476-00778-2.
75. Hans-Jürgen Schings: Die Brüder des Marquis Posa. Schiller und der Geheimbund der
Illuminaten. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1996, ISBN 3-484-10728-6, S. 13 und 21
(abgerufen über De Gruyter Online).
76. John David Seidler: Die Verschwörung der Massenmedien. Eine Kulturgeschichte vom
Buchhändler-Komplott bis zur Lügenpresse. transcript, Bielefeld 2016, ISBN 978-3-8376-3406-
8, S. 121.
77. Hans-Jürgen Schings: Die Brüder des Marquis Posa. Schiller und der Geheimbund der
Illuminaten. Max Niemeyer Verlag, Tübingen 1996, ISBN 3-484-10728-6, S. 20 und 181
(abgerufen über De Gruyter Online).
78. Zitiert nach Jan Assmann: Religio duplex. Ägyptische Mysterien und europäische Aufklärung.
Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag, Berlin 2010, S. 244.
79. Jan Assmann: Religio duplex. Ägyptische Mysterien und europäische Aufklärung. Verlag der
Weltreligionen im Insel Verlag, Berlin 2010, S. 297 und 305.
80. Helmut Reinalter: Mozart und die geheimen Gesellschaften seiner Zeit. StudienVerlag,
Innsbruck 2016 online (https://books.google.de/books?id=dDl3DwAAQBAJ&pg=PT140&dq=m
ozart+illuminaten&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiBtoy-kejqAhVKwQIHHY8TAJcQ6AEwBHoEC
AUQAg#v=onepage&q=illuminatenlisten&f=false) bei Google Books
81. Karl Hepfer: Verschwörungstheorien. Eine philosophische Kritik der Unvernunft. transcript,
Bielefeld 2015, S. 105.
82. Jürgen Roth, Kay Sokolowsky: Der Dolch im Gewande. Komplotte und Wahnvorstellungen aus
zweitausend Jahren. KVV Konkret, Hamburg 1999, ISBN 3-930786-21-4.
83. Helmut Reinalter: Die Weltverschwörer. Was Sie eigentlich alles nie erfahren sollten. Salzburg
2010, S. 81 und 86 f. (http://books.google.de/books?id=SbWMarG_ayUC&pg=PT81)
84. John Robison: Ueber geheime Gesellschaften und deren Gefährlichkeit für Staat und Religion.
B. Culemann, Königslutter 1800 (deutsch übersetzt (http://books.google.de/books?id=vedAAA
AAcAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false))
85. Jeffrey L. Pasley: Illuminati. In: Peter Knight (Hrsg.): Conspiracy Theories in American History.
An Encyclopedia. Band 1, Santa Barbara 2003, S. 337 (http://books.google.de/books?id=qMIDr
ggs8TsC&pg=PA337).
86. Claus Werner: Le voyage de Bode à Paris en 1787 et le «complot maconnique». In: Annales
historiques de la révolution française 55 (1987), S. 432–445.
87. Klaus Epstein: The Genesis of German Conservatism. Princeton University Press, Princeton/
New Jersey 1966, Kapitel 10.
88. Zitat (“any false, scandalous, and malicious writing against the government of the United
States”) nach dem Gesetzestext (http://www.constitution.org/rf/sedition_1798.htm) auf
constitution.org, Zugriff am 16. Februar 2013. Vernon Stauffer: New England and the Bavarian
Illuminati. Columbia University Press, New York 1918, S. 229–320.
89. Wolfgang Benz: Die Protokolle der Weisen von Zion. Die Legende von der jüdischen
Weltverschwörung. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-53613-7, S. 37 (http://books.go
ogle.de/books?id=_PwiZJYNCOYC&pg=PA37).
90. Marku Ruotsila: Antisemitism. In: Peter Knight (Hrsg.): Conspiracy Theories in American
History. An Encyclopedia. ABC Clio, Santa Barbara 2003, Band 1, S. 82 f.
91. Daniel Pipes: Verschwörung. Faszination und Macht des Geheimen. Gerling Akademie Verlag,
München 1998, S. 247 ff.; Jeffrey L. Pasley: Illuminati. In: Peter Knight (Hrsg.): Conspiracy
Theories in American History. An Encyclopedia. Band 1, Santa Barbara 2003, S. 339 (http://bo
oks.google.de/books?id=qMIDrggs8TsC&pg=PA339).
92. David Marley: Pat Robertson: An American Life. Rowman & Littlefield, 2007, ISBN 978-0-7425-
5295-1, S. 174 (http://books.google.de/books?id=KoHWWx6PW9MC&pg=PA174).
93. Michael Barkun: A Culture of Conspiracy: Apocalyptic Visions in Contemporary America.
University of California Press, 2006, ISBN 0-520-24812-0, S. 54 (http://books.google.de/books?
id=LiwjVsNBw-cC&pg=PA54).
94. Arnon Hampe: Jan Udo Holey. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus Band
2: Personen. de Gruyter Saur, Berlin 2009, ISBN 978-3-598-44159-2, S. 375 (abgerufen über
De Gruyter Online); Angelika Benz: Illuminaten. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des
Antisemitismus. Band 5: Organisationen, Institutionen, Bewegungen. de Gruyter Saur, Berlin
2012, ISBN 978-3-11-027878-1, S. 322 (abgerufen über De Gruyter Online); Friedrich Paul
Heller, Anton Maegerle: Die Sprache des Hasses: Rechtsextremismus und völkische Esoterik,
Jan van Helsing, Horst Mahler. Schmetterling, 2001, ISBN 3-89657-091-9, S. 132 f.; Wolfgang
Wippermann: Agenten des Bösen. Verschwörungstheorien von Luther bis heute. be.bra.
Verlag, Berlin 2007, S. 146–149.
95. Caroline Klima: Das große Handbuch der Geheimgesellschaften. Freimaurer, Illuminaten und
andere Bünde. Tosa, Wien 2007, S. 213.
96. Randall Clark: Conspiracy Theories as a Form of Public Mourning. In: Ray Broadus Browne,
Arthur G. Nea (Hrsg.): Ordinary Reactions to Extraordinary Events. Bowling Green State
University Popular Press, 2001, S. 41 f.; Max Kerner, Beate Wunsch: Welt als Rätsel und
Geheimnis? Studien und Materialien zu Umbertos Ecos Foucaultschem Pendel. Frankfurt am
Main 1996, ISBN 3-631-49480-7.
97. Illuminaten. In: Wolfgang Benz (Hrsg.): Handbuch des Antisemitismus 03: Organisationen,
Institutionen, Bewegungen. Berlin 2012, S. 323 (http://books.google.de/books?id=nYn8XmoBx
CEC&pg=PA323).
98. Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marixverlag,
Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7, S. 131.

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