6/2009

Juni/Juli/August 2009
Deutschland € 7,99, Schweiz sfr 16
Österreich € 8,90, Benelux € 8,90
Tolle Tricks für brillante Kontraste ·
harmonische Farben · scharfe Details

NEU!
Test & Kaufberatung
für die Reise die stärksten Bildsensoren
Großer Test: Die besten
Spiegelreflexkameras
Die besten
Kameras
Perfekte Bilder
mit Photoshop
So beseitigen Sie jedes Fotoproblem
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Tunen, drucken,
online stellen
Fotos verbessern
mit einem Klick
Perfekte Farben
für jedes Bild
Schritt für Schritt
in Photoshop
DAS PRAXIS-MAGAZIN FÜR DIGITALE FOTOGRAFIE
Serif Draw Plus 8
Zeichnen und illustrieren wie die Profis
Photoshop CS4
Die Bildbearbeitungs-Tricks der Profis
Plus: Nobox Fotopaket ’09
AUF
DVD
Vollversion
Videotraining
Testversionen: Photoshop CS4,
Photoshop Elements 7.0, Photoshop
Lightroom 2 u.v.m.
Porträt-
werkstatt mit
Photoshop
Strahlende
Augen und
perfekter Teint
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ObWannsee oder Mittelmeer: In diesen genialen Unterwasser-
Taschen ist Ihre Kamera absolut sicher! Tauchen Sie mit Ihrer Kamera
bis 3 Meter tief und entdecken Sie neue Motive:Die faszinierende
Unterwasser-Welt oder fröhlich im Pool planschenden Kinder.
Auch am Strand,beim Raften oder Segeln ist Ihre Kamera bestens
geschützt.Feinkörniger Sand? Sonnenmilchan den Fingern? Auch
kein Problem! Unverzichtbar für
Urlaub, Freibad oder Baggersee.
3 3-fach Sicherheits-Verschluss:
Andrücken, einrollen, fixieren
3 Wasserdicht bis 3 Meter Tiefe
3 UV- und wärmebeständig
3 Mit Trageriemen oder Tragegurt
1Kameratasche mit Panoramafenster
Für Kameras ohne ausfahrendem Objektiv, auch Flip-Cams.
3 Maximale Kameramaße: 150 x 165 mm statt
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Bestell-Nr. PE-3792–333 f 6,90/sFr 12,90
2Unterwasser-Kamerataschen
mit Objektivführung und optischer Linse
3 Kamera-Beispiele zu jeder Tasche (außer SLR) im Onlineshop
Unterwasser-Kameratasche „Mini“ 105x170 mm
Mit kleiner Objektivführung 20 mm tief, Ø 30 mm statt
1
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Bestell-Nr. NC-1175–333 f 9,90/sFr 19,90
Mit großer Objektivführung 24 mm tief, Ø 40 mm statt
1
u39,90
Bestell-Nr. NC-1290–333 f 9,90/sFr 19,90
Unterwasser-Tasche „Compact“ 123x210 mm
Mit Objektivführung 24 mm tief und Ø 30 mm statt
1
u49,90
Bestell-Nr. NC-1176–333 f 12,90/sFr 19,90
Unterwasser-Tasche „Compact Zoom“ 123x170 mm
Mit Objektivführung 24 mm tief und Ø 40 mm statt
1
u49,90
Bestell-Nr. NC-1288–333 f 12,90/sFr 19,90
Unterwasser-Tasche „Maxi Zoom“ 135x190 mm
Mit Objektivführung 24 mm tief und Ø 40 mm statt
1
u59,90
Bestell-Nr. NC-1291–333 f 14,90/sFr 19,90
Unterwasser-Tasche „Maxi Zoom“ SLR 160 mm
Max. 160 mm breit, Objektiv 95 tief, Ø 75 mm statt
1
u119,90
Bestell-Nr. NC-1177–333 f 29,90/sFr 59,90
2Top-Modelle mit Objektiv-Führung: Auch für Ihre Spiegelreflex-Kamera
1Mit glasklarem Panorama-Fenster
Sehr günstige Unterwasser-Kamerataschen für praktisch alle Kameras Sehr günstige Unterwasser-Kamerataschen für praktisch alle Kameras Sehr günstige Unterwasser-Kamerataschen für praktisch alle Kameras Sehr günstige Unterwasser-Kamerataschen für praktisch alle Kameras
Regen- & Sonnenschirm für Digicams
Für tolle Fotos im Regen, ohne dass
Sie um Ihre Kamera fürchten
müssen.Auch prima als
Blendschutz.Schnell
am Stativgewinde
der Kamera befestigt.
3Durchmesser geöffnet 50 cm
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Action pur! Komplett mit Helmgurt,Fahrrad-
Halterung und mehr.Wasserfestes Gehäuse.
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Starke Linsen
– tolle Fotos
Tipps für bessere Bilder
Neue Ideen für gute Fotos und die praktische
Umsetzung in Photoshop: Wir geben Tipps zu
Kamera-Auswahl und Bildoptimierung.
Wolfgang Koser,
Stellvertreter des
Chefredakteurs
Wolfgang Koser
THEMA Unterthema
Auf Heft-DVD
gibt’s 11 Top-
Vollversionen und
jede Menge Tools.
Mega-Fotopaket 2009
Vom Foto-Tuner über einen Bilderrahmen-
Generator bis hin zur Effektwerkstatt bieten
die 10 Vollversionen großen Praxisnutzen.
Serif Draw Plus 8
Das schnelle Zeichenprogramm für individu-
elles Gestalten bringt Ihre Vektorgrafiken
und Fotodateien ganz einfach zusammen.
Service für die Heft-DVD
Falls Sie einen Defekt der Heft-DVD vermuten,
wenden Sie sich für Ersatz bitte an den PC-
WELT-Leserservice, Tel. 0711/7252-277,
Mail: shop@pcwelt.de. Österreich: Tel. 01/21
95560. Schweiz: Tel. 071/31406-15.
Haftungsausschluss: Das Installieren der
auf Heft-DVD bereitgestellten Software erfolgt
auf eigene Gefahr.
PC-WELT übernimmt keine Gewährleistung
oder Haftung für die Funktions fähigkeit und
etwaige Schäden, die durch die Installation
entstehen können. Die Haftung für mittelbare
Schäden oder entgangenen Gewinn ist aus-
geschlossen.
AUF DVD Die besten Tools für
Ihre Fotosammlung
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FOTOWELT
6/2009
Die besten Foto-Tools
Bilder sichten, verschönern und präsentieren
Active Pixels 3.05, Album Shaper 2.1, Artweaver 0.5.7, Diashow 6, Digifoto 3.0.6.2, Faststone Image Viewer
3.7, Fix Foto 2.91, Fotosizer 1.22, Fotosketcher 1.85, Fresh View 7.68, Geosetter 3.0.14, Gimp 2.6.6,
Guck mal 13.0, iBrowser 1.4, Imagine 1.0.4, Imatch 3.6.0.75, Irfan View 4.23, Jalbum 8.2.8,
Lightbox Free 2.0, Magix Slideshow Maker 1.0.1.3, Paint .Net 3.36, Photo Optimizer Free 1.20,
Photobie 5.2, Photo-Brush 5.2, Photofiltre 6.3.2, Photoline 15.05, Photoscape 3.3,
Photostage 1.12, Picasa 3.1, Picopolo 2.3.4, Poster Forge 1.02.01,
Presenter 0.9, Rasterbator 1.2, Ripples 1.1.2, Sqirlz Morph
2.1, Universal Viewer 3.9.0.2, Vallen Jpegger 5.0.3,
Wildbit Viewer 5.4, Xnview 1.96
VOLLVERSION
Serif Draw
Plus 8
Illustrieren Sie wie die Profis
VOLLVERSION
Fotopaket
2009
10 Programme zur Bildveredelung
VIDEOTRAINING
Photoshop für
Fortgeschrittene
TESTVERSIONEN
Photoshop CS4
Photoshop Elements 7.0
Photoshop Lightroom 2
48 Minuten Lernvideos
Die neuesten Testversionen
für jeweils 30 Tage
Den letzten Urlaub habe ich für Experimente mit der neuen Superzoom-Kamera
genutzt. Brennweite bis 400 Millimeter, 12-Megapixel-Sensor und Bildstabilisator.
Es ist schon beeindruckend, wie leicht man mit dem 14fach-Zoom entfernte Motive
heranholen kann. Praktisch, dass den neuen Kameras ihre Teleleistung nicht gleich
anzusehen ist. Denn anders als bei den fetten Telelinsen einer Spiegelreexkamera
sucht niemand gleich das Weite, wenn man die Kamera ansetzt.
Mit dem Bildrauschen der Kamera war ich nicht zufrieden. Oft waren Störpixel
schon auf dem Display auszumachen. Hier besteht Nachholbedarf: Was nutzen tech-
nische Spielereien wie eine Lächeln-Erkennung – die im Übrigen gut funktioniert –,
wenn das Foto am Ende nicht überzeugt? Im Labor haben wir das Bildrauschen ak-
tueller Kameras untersucht und stellen die besten Modelle vor. Wie Sie störende Pixel
abmildern, zeigen wir in Photoshop und auf Basis einer Freeware.
In dieser Ausgabe der FOTOWELT lesen Sie auf mehr als 40 Seiten Schritt-für-
Schritt-Anleitungen und Tipps, wie Sie Ihre Fotos in Photoshop nachbearbeiten,
kleine Fehler beseitigen und die Bildqualität verbessern. Die nötigen Programme
nden Sie auf der beiliegenden DVD, darunter 11 vielseitige Vollversionen.
Herzlichst, Ihr
5 EDITORIAL 6/09 FOTOWELT
05_(101_editorial_mr2_adNeu_ar_K5 5 08.05.2009 15:17:06 Uhr
6/09 FOTOWELT
10 | Kamera-News
Günstige Preise, super Ausstattung, clevere
Features – wir stellen neuen Modelle vor
14 | Reise-Zoomkameras
Handliche Kameras mit riesiger Brennweite
sind für unterwegs und im Urlaub optimal
16 | Test: Bildrauschen
Bildrauschen nervt! Unser Test nennt Ihnen
Kameras, die nur minimal Störpixel erzeugen
24 | Test: DSLR-Kameras
Bereits ab 450 Euro gibt’s richtig gute Spiegel-
reflexkameras mit allerlei Extras
32 | Zubehör für unterwegs
Fotografieren im Urlaub – unsere Packliste
zeigt, was unbedingt ins Gepäck gehört
36 | Profi-Diashows
Fotos ansprechend herzeigen, das geht mit
Photoshop Lightroom schnell und einfach
38 | Präsentieren mit Bordwerkzeug
Zeigen Sie eine animierte Fotopräsentation
mit dem Windows Movie Maker
40 | Scannen Sie richtig
Beim Digitalisieren von Vorlagen mit dem
Scanner kommt es auf die Einstellungen an
44 | Günstige Bilder
Microstock-Portale bieten extrem günstiges
Bildmaterial für jeden Nutzungszweck
Technik Praxis
10 | Das ist neu
Geniale neue Kameras nehmen Ihnen viele
Einstellungen und Aufgaben ab, die für gute
Fotos wichtig sind.
6 Inhalt
48 | Porträts optimieren
Das Wichtigste an gelungenen Porträts ist ein
guter Gesichtsausdruck. Alles andere wie le-
bendige Farben, tolle Reflexe, schöne Haut
und satte Lippen richten Sie in Photoshop.
Wie es geht, verrät unser Workshop.
102fw6_09inhalt_mr_adneu_ar.indd6 6 08.05.2009 13:56:42 Uhr
6/09 FOTOWELT 7 INHALT
90 | Tools mit Maxi-Wirkung
Nutzen Sie schlanke Tools von der DVD zum
Optimieren, Verfremden und Präsentieren
94 | Die besten Tools des Jahres
Diese Software-Garderobe sollten Sie sich für
ein vernünftiges Arbeiten mit Fotos zulegen
5 | Editorial
8 | DVD-Inhalt
99 | Impressum
100 | Vorschau
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Vollversion
Serif Draw Plus 8
Ansprechende Illustrationen, Zeichnungen und
Design-Entwürfe gelingen in Serif Draw Plus 8
mit minimalem Zeitaufwand.
Vollversion
Mega-Fotopaket 2009
Mit der Tuning-Suite erstrahlt jedes Foto in
neuem Glanz. Insgesamt zehn Module umfasst
die umfangreichen Foto-Software.
Auf Heft-DVD Vollversionen, Videotraining und Foto-Tools
BITTE UMBLÄTTERN!
Dann erfahren Sie mehr zu
den Top-Programmen!
Foto-Tools
STANDARDS
Photoshop CS4
Videotraining
Gucken Sie den Foto-Profis durch Zuschauen
und Mitmachen die besten Tricks bei der Bild-
bearbeitung in Photoshop ab.
Spezial
Die besten Foto-Tools
Für alle wichtigen Aufgaben rund um das Foto
gibt’s die passenden Programme auf der Heft-
DVD – meist sogar kostenlos.
90 | Starke Tools
Profitieren Sie von den erstklas-
sigen neuen Helfern für Bildbear-
beitung, Motivverschönerung
und Foto-Effekte.
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FOTOWELT
6/2009
Die besten Foto-Tools
Bilder sichten, verschönern und präsentieren
Active Pixels 3.05, Album Shaper 2.1, Artweaver 0.5.7, Diashow 6, Digifoto 3.0.6.2, Faststone Image Viewer
3.7, Fix Foto 2.91, Fotosizer 1.22, Fotosketcher 1.85, Fresh View 7.68, Geosetter 3.0.14, Gimp 2.6.6,
Guck mal 13.0, iBrowser 1.4, Imagine 1.0.4, Imatch 3.6.0.75, Irfan View 4.23, Jalbum 8.2.8,
Lightbox Free 2.0, Magix Slideshow Maker 1.0.1.3, Paint .Net 3.36, Photo Optimizer Free 1.20,
Photobie 5.2, Photo-Brush 5.2, Photofiltre 6.3.2, Photoline 15.05, Photoscape 3.3,
Photostage 1.12, Picasa 3.1, Picopolo 2.3.4, Poster Forge 1.02.01,
Presenter 0.9, Rasterbator 1.2, Ripples 1.1.2, Sqirlz Morph
2.1, Universal Viewer 3.9.0.2, Vallen Jpegger 5.0.3,
Wildbit Viewer 5.4, Xnview 1.96
VOLLVERSION
Serif Draw
Plus 8
Illustrieren Sie wie die Profis
VOLLVERSION
Fotopaket
2009
10 Programme zur Bildveredelung
VIDEOTRAINING
Photoshop für
Fortgeschrittene
TESTVERSIONEN
Photoshop CS4
Photoshop Elements 7.0
Photoshop Lightroom 2
48 Minuten Lernvideos
Die neuesten Testversionen
für jeweils 30 Tage
48 | Porträts schönen
Berufsfotograf Matthias Kaiser zeigt, wie Sie
mit seinen Techniken eigene Fotos optimieren
56 | Den richtigen Schnitt finden
Durch das Beschneiden und das Herauslösen
von Objekten erzielen Sie mehr Wirkung
60 | Flaue Farben aufpolieren
Perfekte Farben auf Knopfdruck – das schaf-
fen Sie in nicht einmal drei Minuten
62 | Jedes Bild ein Knüller
Nutzen Sie die besten Kurzanleitungen zum
Aufpolieren von Fotos mit Photoshop
72 | Tipps & Tricks zu Photoshop
Die Profi-Bildbearbeitung kann mehr, als es
auf den ersten Blick scheint
76 | One-Klick-Workshops
Lösen Sie viele Routine-Jobs bei Fotos und
Videos mit einfachen Gratis-Tools
80 | Fotos glattbügeln
Dank eines kleinen Korrektureingriffs ver-
miest Ihnen Bildrauschen keine Fotos mehr
84 | Hilfe bei der Farbwahl
Mit Kuler, einem Add-on zur Creative Suite 4,
finden Sie harmonische Farbkombinationen
88 | Fotos online tunen
Nie mehr ein Foto-Tool installieren: Photo-
shop Express online nutzen Sie im Browser
Bildbearbeitung
C DVD
102fw6_09inhalt_mr_adneu_ar.indd7 7 08.05.2009 13:57:06 Uhr
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FOTOWELT
6/2009
Die besten Foto-Tools
Bilder sichten, verschönern und präsentieren
Active Pixels 3.05, Album Shaper 2.1, Artweaver 0.5.7, Diashow 6, Digifoto 3.0.6.2, Faststone Image Viewer
3.7, Fix Foto 2.91, Fotosizer 1.22, Fotosketcher 1.85, Fresh View 7.68, Geosetter 3.0.14, Gimp 2.6.6,
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Wildbit Viewer 5.4, Xnview 1.96
VOLLVERSION
Serif Draw
Plus 8
Illustrieren Sie wie die Profis
VOLLVERSION
Fotopaket
2009
10 Programme zur Bildveredelung
VIDEOTRAINING
Photoshop für
Fortgeschrittene
TESTVERSIONEN
Photoshop CS4
Photoshop Elements 7.0
Photoshop Lightroom 2
48 Minuten Lernvideos
Die neuesten Testversionen
für jeweils 30 Tage
Matte Farben, unscharf, schlechtes Licht:
Alles schnell korrigiert mit den starken
Tools von der C DVD. Die Scheibe bietet
über 100 ausgewählte Programme für jeden
Anspruch – von A wie Aberationskorrektur
bis Z wie Zebralook.
10 und 1 Vollversion
Das Mega-Fotopaket 2009 ist Ihr Kom-
plettpaket in puncto erstklassige Foto-Hel-
fer. Es umfasst 10 Vollversionen aus den
Bereichen Bildbearbeitung, Effekte, Logo-
gestaltung, Fotoschoner und Dateikonver-
tierung. Die Programme lassen sich über
ein gemeinsames Installationsprogramm
einzeln einrichten – Sie wählen einfach aus,
welches Modul Sie nutzen möchten. Auch
die erforderliche Online-Registrierung fällt
nur ein Mal an.
Serif Draw Plus 8 ist die perfekte Ergän-
zung zu Ihrer Bildbearbeitung. Mit der auf
Vektoren basierenden Anwendung lassen
sich unter Verwendung Ihrer Fotos die un-
terschiedlichsten Graken wie Gruß- und
Postkarten, dekorative Bild-Composings,
Logos, CD/DVD-Labels, Briefbögen, Visi-
tenkarten, Prospekte und Flyer anfertigen.
Für die Gestaltung stehen Ihnen zahlreiche
Zeichenwerkzeuge sowie Verläufe, Trans-
parenz und Textfunktionen zur Verfügung.
Die fertige Grak exportieren Sie für den
Druck oder die Nutzung im Web. Sie kön-
nen in Serif Draw Plus 8 sogar Schriftzüge
oder Bildelemente erstellen und anschlie-
ßend in Ihr Fotoprogramm importieren.
Extras auf der DVD
11 Testversionen von Photoshop CS4 über
Photoshop Elements 7.0, Lightroom 2, Por-
trait Professional, Video deluxe Plus bis hin
zu Xtreme Foto & Grak Designer lassen
sich direkt von der C DVD installieren. Ein
weiteres DVD-Extra ist das Videoseminar:
Rund 48 Minuten lang zeigen Ihnen erfah-
rene Photoshop-Trainer, wie Sie die Beson-
derheiten von Photoshop CS4 für Ihre Bil-
der nutzen. Schauen Sie den Pros ab,
welche Tricks sie bei der Arbeit anwenden.
Die besten
Foto-Tools
des Jahres
Die Highlights der Heft-DVD
Tolle Werkzeuge von der Schnappschuss-Veredelung
bis zur anspruchsvollen Highend-Retusche.
Das bietet Ihnen die Heft-DVD 8 AUF DER DVD
Videoseminar
Photoshop für
Fortgeschrittene
Lernen Sie anhand eines 48 Minuten dau-
ernden Videotrainings,
wie Sie Fotos am PC
perfektionieren. Wie bei
einer Live-Präsentation
läuft unser Videotrai-
ning zu Photoshop CS4
auf dem Monitor ab.
Lehnen Sie sich zurück
und schauen Sie zu!
Von Markus Weber
6/09 FOTOWELT
Vollversion
Mega-Fotopaket
2009 von Nobox.de
Zehn aktuelle Vollversionen:
Unser Software-Paket bietet nütz-
liche Tools für Ihre besten Bilder.
Enthalten sind: Art Studio Pro Vo-
lume I und II, Framing Studio, Jet-
Photo Studio Standard, Logo Ma-
ker, Paint Buster, Pixel Creation,
Pixel Paper, Screensaver Factory
sowie der Dateiumwandler Zero
Media Converter Studio.
103fw6_09dvdinh.ad_mr_ar_neu.ind8 8 08.05.2009 13:58:29 Uhr
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9 AUF DER DVD Top-Vollversion FOTOWELT 6/09
1
Vollversion online registrieren und
einrichten. Serif Draw Plus 8 lässt sich
unter allen Windows-Versionen ab 98 in-
stallieren. Nach dem Start des Setups wird
zuerst das Installationsarchiv auf Festplatte
entpackt, dann öffnet sich ein Hinweisfens-
ter, in dem Sie zur Registrierung der Vollver-
sion aufgefordert werden. Klicken Sie im
linken Fensterbereich auf den Link „Sonder-
angebot Avanquest Software“. Nun öffnet
sich bei aktiver Internet-Verbindung eine Re-
gistrierungsseite. Vervollständigen Sie das
Formular mit Ihren persönlichen Angaben,
und klicken Sie auf die Schaltfläche „Hier
erhalte ich meine Seriennummer“. Öffnen
Sie im Posteingang Ihres Mailprogramms
die Nachricht mit dem Betreff „Ihr Serif Draw
Plus 8 Kennwort: E-Mail-Bestätigung“, und
klicken Sie auf den entsprechenden Link, um
eine zweite Mail mit dem Aktivierungskenn-
wort zu erhalten. Wechseln Sie zurück zum
Installationsdialog, und klicken Sie rechts
unten auf „Installieren“. Geben Sie im nächs-
ten Schritt das Kennwort ein, und fahren Sie
per Klick auf „Weiter“ mit der Einrichtung der
Vollversion fort. Die eigentliche Installation
ist schnell erledigt. Setzen Sie zum Ab-
schluss ein Häkchen vor „Serif Draw Plus 8
starten“, und klicken Sie auf den Button
„Fertig stellen“.
2
Neues Dokument einrichten und
direkt loslegen. Nachdem sich die
deutschsprachige Bedienerführung von Se-
rif Draw Plus 8 geöffnet hat, können Sie
gleich loslegen. Die Möglichkeit, eine Design-
vorlage zu laden, ist in der Vollversion nicht
gegeben. Entfernen Sie das Kreuz vor der
Einstellung „Beim nächsten Mal den Start-
assistenten anzeigen“, und schließen Sie
das Fenster mit einem Klick auf „Abbrechen“
rechts oben.
Sie arbeiten nun mit einem neuen, leeren
Dokument, das Sie zunächst entsprechend
der beabsichtigen Verwendung einrichten.
Dazu klicken Sie im Menü „Datei“ auf den
Eintrag „Seite einrichten“. Wählen Sie im
nachfolgenden Dialogfenster aus den vor-
gegeben Dokumenttypen Ihren Favoriten
aus, zum Beispiel „Broschüre“.
Am einfachsten gelingt
die erste eigene Zeich-
nung, indem Sie etwa
eine Einladungs- oder
Grußkarte erstellen. Im
rechten Fensterbereich
sehen Sie drei Bereiche
mit den voreingestellten
Werkzeugen „Farbe“,
„Pinsel“ und „Ebenen“.
Wechseln Sie im mittle-
ren Werkzeugfenster
auf das Registerkärt-
chen „Galerie“. Hier fin-
den Sie nun vordefi-
nierte Designobjekte,
die Sie einfach per Drag & Drop mit der
Maus an einer beliebigen Stelle in Ihren Do-
kumentseiten platzieren. Da hierbei Vektor-
grafiken verwendet werden, lassen sich die
verwendeten Bild elemente beliebig in ihrer
Größe verändern, ohne dass die Darstel-
lungsqualität darunter leidet.
Um die Grafiken aufzupeppen, wechseln Sie
in das Register „Effekte“. Suchen Sie nach
einem passenden Effekt, und ziehen Sie die-
sen mit der Maus auf das gewünschte Ob-
jekt. Auf die gleiche Weise verändern Sie
die Farben im Register „Farbfelder“.
3
Text mit 3D-Funktionen und tollen
Effekten aufpeppen. Mit Draw Plus
lassen sich neben Grafikobjekten auch Text-
blöcke in einem Dokument verwenden und
frei positionieren. Klicken Sie rechts auf das
Symbol „A“, und ziehen Sie im Dokument mit
der Maus einen Textbereich auf. Tippen Sie
dann den gewünschten Text ein. Auch für
Text stehen Farbauswahl und zahlreiche Ef-
fekte bereit, sodass Sie beispielsweise einer
Überschrift einen metallischen Glanz verlei-
hen können. Natürlich lassen sich auch die
üblichen Formatierungen wie Schrifttyp,
-größe und -schnitt anwenden. Über den
Menübefehl „Format“ nutzen Sie weitere
Funktionen, etwa Filter- und 3D-Effekte. So
setzen Sie einen Schlagschatten und wan-
deln eine Überschrift in eine dreidimensio-
nale Grafik.
Die fertigen Dokumente speichern Sie am
gewünschten Ort. Natürlich können Sie sie
ausdrucken, aber auch direkt als PDF aus-
geben oder als Mail versenden. ●
Serif Draw Plus 8
Zeichnen und illustrieren
Sie wie die Grafik-Profis
Eine Grak-Software mit enormer Funktionsvielfalt:
Damit erstellen Sie im Nu Logos, technische Zeich-
nungen und Vektorgraken, aber auch Animationen
und peppige Cartoons. Von Peter-Uwe Lechner
Grafikdesign: Selbst aufwendige Illustrationen sind mit Serif Draw Plus
kein Hindernis – alle erforderlichen Funktionen sind an Bord
103fw6_09dvdinh.ad_mr_ar_neu.ind9 9 08.05.2009 13:58:49 Uhr
Neue Kameras im Anmarsch TECHNIK 10 6/09 FOTOWELT
Fotofans können sich auf neue, fort-
schrittliche Kameras freuen. Vor allem
in der Kompakt- und Superzoomklasse gibt
es Digicams für wirklich jeden Zweck. Die
Hersteller haben immer öfter das unkom-
plizierte Fotovergnügen im Visier. Mittler-
weile ist ein hohes technisches Niveau er-
reicht, und so machen auch günstige
Modelle gute bis sehr gute Bilder. In diesem
Heft stellen wir viele neue Modelle vor und
zeigen, auf welche Merkmale Sie beim Kauf
besonders achten sollten.
Sinnvoll für Nutzer, die ihre Fotos nicht
groß nachbearbeiten wollen, sind Funkti-
onen, die die Bilder bereits über die in der
Großes Display, viele Anschlüsse, Bildstabilisator
und eine große Brennweite – das die sind Quali-
tätsmerkmale aktueller Kameramodelle. Große
Unterschiede gibt’s bei Gewicht, Serienbildfolge,
Extras und natürlich bei der Bildqualität.
Foto-News
Tolle Highlights
Reflecta hat mit dem X3-Scan den
Nachfolger der X-Scan-Diascanner-Serie
vorgestellt. Das kompakte Gerät ver-
fügt über ein 2,4-Zoll-Display, auf dem
eingescannte Fotos direkt betrachtet
werden können. Digita-
lisierte Bilder lassen sich
entweder auf 32 MB in-
ternem Speicher oder
einer SD-Karte able-
gen. Dank TV-out
kann der Scanner
mit einem Fernse-
her oder per USB
mit einem
PC ver-
bunden
wer den. Der Bild-
sensor arbeitet mit
einer Auösung von maximal 1800 x
1800 dpi bei 30 Bit Farbtiefe und be-
nötigt für einen Scan in dieser Qualität
eine Sekunde. Unterstützt werden Ne-
gative und Positive als 35-mm-Streifen
oder Dias mit 5 x 5 Zentimetern. Mit-
tels des mitgelieferten Filmhalters kön-
nen bis zu drei gerahmte Dias oder
Filmstreifen mit bis zu sechs Bildern
nacheinander verarbeitet werden.
www.reflecta.de, 200 Euro
Dia-Scanner
mit Display
Von Verena Ottmann und Armin Stabit
Kamera enthaltene Software optimieren. So
gibt es in oft eine Korrektur roter Augen,
einen Belichtungsausgleich für Fotos mit
besonders hellen und stark dunklen Berei-
chen sowie die Option, bei wenig Licht mit
vermindertem Bildrauschen auch ohne Blitz
zu fotograeren. Ein Bildstabilisator redu-
ziert die Gefahr verwackelter Aufnahmen.
Immer mehr Hersteller verzichten bei ih-
ren Kameras auf den bewährten optischen
Sucher, wohl weil gerade bei Kompaktka-
meras nur die wenigsten Nutzer einen
verwenden. Deshalb ist ein helles, kontrast-
starkes Display mit detaillierter Motiv-
darstellung besonders wichtig.
200fw6_09ad_mr_ar.indd 10 08.05.2009 14:01:04 Uhr
11 TECHNIK Neue Kameras im Anmarsch 6/09 FOTOWELT

Kompakter Superzoomer
Protzen statt kleckern – nach diesem Motto
scheint Panasonic die technischen Details der
DMC-TZ6 ausgewählt zu haben. Denn in der
Kamera ist ein 12fach-Zoomobjektiv verbaut,
dessen Brennweitenbereich bereits bei 25 Milli-
metern beginnt und das mit einem optischen
Bildstabilisator versehen ist. Dabei bleibt die
10-Megapixel-Kamera kompakt und handlich.
Die TZ6 verfügt über AF-Tracking: Ist ein
Motiv anvisiert und bewegt sich, folgt der Auto-
fokus automatisch. Der Belichtungsausgleich
optimiert Fotos mit starkem Kontrast, indem er
Lichter und Schatten anpasst. Auch für das 2,7-
Zoll-Display steht eine ähnliche Funktion zur
Verfügung: So wählt die Kamera die Display-
Helligkeit entsprechend zur Umgebung, indem
sie bei viel Licht die Helligkeit um bis zu 40 Pro-
zent anhebt. Bei schlechten Lichtverhältnissen
sorgt sie durch Pixelbündelung für eine bessere
Darstellung, da sie das dargestellte Bildrauschen
verringert. Über das Moduswählrad versetzen
Sie die TZ6 in den intelligenten Automatikmo-
dus („iA“), der selbständig das geeignete Motiv-
programm aus den fünf wichtigsten anwendet.
Info: www.panasonic.de, 290 Euro
Nikon hat mit der D5000 eine neue
digitale Spiegelreexkamera für Fa-
milien und Freizeitfotografen her-
ausgebracht. Die Besonderheit ist ein
neig- und drehbarer 2,7-Zoll-Monitor,
der das Fotograeren aus jedem Blickwin-
kel ermöglichen soll. Außerdem lassen sich
mit der D5000 Videoaufnahmen in HD-Auf-
lösung machen. Zur Ausstattung zählen ein
12,3-Megapixel-Bildsensor, integrierte Bildbearbei-
tungsfunktionen, zahlreiche Motivprogramme, ein hoher Emp-
ndlichkeitsbereich von ISO 200 bis 3200 (erweiterbar auf ISO
100 bis ISO 6400) sowie ein HDMI-Ausgang zum Anschluss der
DSLR-Kamera an einen Fernseher. Zudem verfügt die D5000 über eine
von der Nikon D90 übernommene Filmfunktion in HD-Qualität.
Die D5000 verfügt über vier verschiedene Autofokusarten mit Kontraster-
kennung (Autofokus mit großem Messfeld, mit normalem Messfeld, mit Ge-
sichtserkennung und mit Motivnachführung). Beim Autofokus mit Motivnach-
führung behält die Kamera das Motiv auch dann als AF-Ziel, wenn es
kurzfristig den Bildausschnitt verlässt.
Info: www.nikon.de, 750 Euro (Body)
Spiegelreflexkamera
von Nikon
Videokamera mit
GPS-Empfänger
Sony hat einen HD-Camcorder vorgestellt,
der über einen GPS-Empfänger verfügt und sich
merkt, wo ein Video aufgenommen wurde. Der
HDR-TG7 unterstützt das Anzeigen von Land-
karten auf dem 2,7 Zoll großen Display.
Die HDR-TG7 verfügt über 16 GB Speicher,
was für rund sechs Stunden HD-Videos reicht.
Optional kann das Gerät mit einer Speicherkarte
auf weitere 16 GB aufgerüstet
werden. Clips nimmt der
0,2-Zoll große CMOS-
Sensor in einer Auö-
sung von bis zu 1920
x 1080 Bildpunkten
auf. Sony stellt zudem
eine gegenüber dem Vorgänger-
modell verbesserte Bedienbarkeit
heraus. Außerdem sei die Videokame-
ra bereits wenige Sekunden nach dem Aus-
klappen des Displays einsatzbereit.
Info: www.sony.de, rund 900 Euro
200fw6_09ad_mr_ar.indd 11 08.05.2009 14:01:21 Uhr
Neue Kameras im Anmarsch TECHNIK 12 6/09 FOTOWELT
Die EOS 500D von Canon setzt auf einen
CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 15,1
Megapixeln Auösung. Als Bildprozessor
kommt ein Digic-4-Chip zum Einsatz,
der Reihenaufnahmen mit bis zu 3,6 Bil-
der pro Sekunde ermöglicht. Im Puffer-
speicher haben dabei bis zu 170 Fotos
im JPEG-Format Platz. Eine 14-Bit-Bild-
verarbeitung soll laut Canon besonders
präzise Farbabstufungen und natürliche
Farben ermöglichen. Die ISO-Empnd-
lichkeit der Kamera reicht standardmäßig
bis ISO 3200 und lässt sich bei Bedarf auf bis
zu ISO 12800 erhöhen. Für die Fokussierung sorgt ein Weitbe-
reich-Autofokussystem mit neun Sensoren, darunter auch ein Kreuzsensor für das zen-
trale Messfeld von Objektiven mit einer Lichtstärke ab 1:2,8. Das 3-Zoll-Display mit
Live View bietet 920.000 Bildpunkte. Videos zeichnet das Gerät Im Full-HD-Format
mit 1920 x 1080 Bildpunkten bei 20 Bildern pro Sekunde auf. Wird eine geringere Auf-
lösung wie 720p oder VGA genutzt, sind 30 Bilder je Sekunde möglich.
Info: www.canon.de, 770 Euro (Body)
Canon EOS 500D filmt in HD
Olympus ringt mit dem Modell
E-450 um die Gunst von Urlaubs-
fotografen sowie Gelegenheitsnut-
zern. Die Nachfolgerin der E-420
wartet auf mit einer vielseitigen Aus-
stattung wie Live-View-Motivnder,
Gesichtserkennung, Kontrast-Auto-
fokus, 7- und 10fache Vergrößerung
der Ansicht für präzises Fokussieren, Motiv-
programmen und die physikalische 11,8-Megapi-
xel-Auösung. Praktisch ist die Vorabkontrolle von Weißabgleich und Belichtungskor-
rektur. Das 2,7 Zoll große Display (230.000 Bildpunkte) soll laut Olympus auch bei
Sonnenlicht eine gute Abbildungsleistung bieten. Das Gehäuse der Four-Thirds-Kamera
ist 129,5 x 91 x 53 Millimeter groß, besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und
wiegt 380 Gramm. Ein eingebauter Ultraschall-Staubschutzlter wedelt Staub vom Sen-
sor und verhindert so durch Verschmutzung abgeschattete Pixel beim Fotograeren.
Nette Gimmicks sind die Effektlter, die Olympus der E-450 mitgegeben hat. Mit dem
Pop-Art-Filter werden normale, alltägliche Motive in farbenfrohe Fotos verwandelt.
Der Weichzeichner taucht Bilder in eine entrückte, verträumte Atmosphäre. Durch den
Lochkameraeffekt werden die Ränder der Aufnahmen verdunkelt und der Blick auf das
zentrale Motiv gelenkt, wodurch Fotos mit geheimnisvoller Aura entstehen sollen. Die
Kamera besitzt zwei Kartenslots für CF- und XD-Picture-Speicherkarten.
Info: www.olympus.de, 450 Euro (Body)
Einsteiger-SLR
von Olympus
Gute Auflösung, wenig Rauschen und ho-
her Dynamikumfang – das alles will Fuji mit
einem Bildsensor samt Stabilisator erfüllen und
bringt die Finepix F200EXR als Beweis. Das
5fach-Zoomobjektiv deckt die Brennweite von
28 bis 140 Millimetern ab. Der Sensor lässt
sich in drei Modi betreiben: „High Resoluti-
on“ bedeutet, dass die Kamera die vollen
12 Megapixel einsetzt. Im „SN“-Modus redu-
ziert sich die Auösung durch Pixel Binning
auf 6 Megapixel. Dabei werden zwei gleichfar-
bige Pixel zu einem großen addiert, wodurch
sich die lichtempndliche Fläche erhöht. Das
Bildrauschen soll sich so verringern. Der dritte
Modus „DR“ (Dynamic Range, 6 Megapixel)
erhöht den Dynamikumfang um 200, 400 oder
800 Prozent.
Info: www.finepix.de, 320 Euro
Neuartiger Bildsensor
an Bord
Sanyo bietet günstige
Kompakte an
Die neuen VPC-X1200 von Sanyo ist gera-
de Mal 17 Millimeter dick und rund 98 Gramm
schwer. Die Kompakte verfügt über einen 12,1-
Megapixel-CCD-Sensor und ein 3faches op-
tisches Zoomobjektiv. Die Brennweite liegt bei
35 bis 105 Millimetern. Das 2,7 Zoll große Dis-
play dient als Sucher, zur Bildwiedergabe und
zum Anpassen den Kameraeinstellungen.
Verschiedene Motivprogramme erleichtern Ein-
steigern das Fotograeren. Versierte Nutzer kön-
nen die Kamera manuell kongurieren. Eine zu-
schaltbare „Smile & Face Detection“-Automatik
erkennt lächelnde Gesichter und sorgt damit für
gelungene Por-
träts. Außerdem
kann die VPC-
X1200 Videos in
VGA-Auflösung
samt Ton auf-
nehmen. Die Ka-
mera bietet 52 MB Speicher und einen SD-Slot.
Info: www.sanyo.de, 170 Euro

200fw6_09ad_mr_ar.indd 12 08.05.2009 14:01:49 Uhr
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pcw_sh06_FW_Abo.indd 3 06.05.2009 14:29:13 Uhr
Nah dran am Motiv sein TECHNIK 14 6/09 FOTOWELT
Der Zoombereich einer Kompaktkame-
ra reicht Ihnen nicht, aber Sie möchten
unterwegs auch nicht ständig eine fette
Spiegelreexkamera mit samt Wechselob-
jektiven schleppen. Entdecken Sie Bridge-
Kameras mit Superzoom für sich.
Nahes pixelgenau ranholen
10fach-, 12fach-, 20fach-Zoom – Digital-
kameras werden hinsichtlich ihres Objek-
tivs immer exibler, bieten immer höhere
Vergrößerungsfaktoren. Und während sich
die Geräte vor ein paar Jahren noch entwe-
der in die Kategorie „Superzoom“ oder
„Weitwinkel“ einteilen ließen, schnüren die
Hersteller nun immer häuger Kombipa-
kete. So beginnt beispielsweise die Brenn-
weite der Samsung WB550 (10fach-Zoom)
bereits bei 24 Millimetern.
Die Zeiten, in denen Superzoom-Objek-
tive den schweren und klobigen Bridge-Ka-
meras vorbehalten waren, sind vorbei. Im-
mer mehr kompakte Digicams liefern hohen
Zoomfaktoren von 10x und mehr. Gute
Beispiele sind etwa die Canon Powershot
SX200 IS und die Olympus Mju 9000.
Zoom im Klartext
Ein wichtiges Auswahlkriterium bei den
Superzoomern ist die Brennweite. Sie gibt
die Entfernung zwischen Objektiv- und
Aufnahmeebene an, also zwischen Linse
und CCD- beziehungsweise CMOS-Sensor.
Je länger die Brennweite einer Kamera ist,
desto enger wird der Bildwinkel und somit
der Bildausschnitt. Außerdem gilt: Je grö-
ßer der Bildsensor bei gleichbleibender
Brennweite ist, desto weitwinkliger wird
das Foto. Die Hersteller geben die Brenn-
weiten bei ihren Kameras übrigens für eine
bessere Vergleichbarkeit in Relation zum
35-Millimeter-Kleinbild an.
Superzoom-Kameras: Es gibt auch
negative Seiten
Superzoomer haben auch ihre Nachteile.
Ein großes Problem ist etwa, dass Bilder bei
voll ausgereizter Vergrößerung schnell ver-
wackeln. Denn mit zunehmender Brenn-
weite wählt die Kamera eine kleinere Blen-
de und damit eine längere Verschlusszeit.
Gleichzeitig steigt mit der zunehmenden
Verschlusszeit das Risiko, die Aufnahme zu
verwackeln. Daher ist ein Bildstabilisator
ein wichtiger Begleiter eines Superzoom-
Objektivs, da er – je nach technischer Be-
schaffenheit – die Verschlusszeit um bis zu
vier Stufen verkürzen kann.
Ein weiterer negativer Effekt ist die Ver-
zeichnung: Objektive, die einen großen
Brennweitenbereich abdecken, verzeichnen
oft stark im Weitwinkel. Diese Verfor-
mungen fallen besonders bei Architektur-
aufnahmen auf, deren eigentlich gerade
Von Verena Ottmann und Armin Stabit
Mit dem Superzoom
unterwegs
Reise-Zooms
Ob Sie ein Schwanenpaar am
Gardasee beobachten oder dem
Tischnachbarn ins Mittagessen
linsen wollen – mit einer der neu-
en Superzoom-Kameras können
Sie auch weiter entfernte Motive
nah heranholen.
Olympus SP-590 UZ: Neben Halbautomatiken
und einem manuellen Modus stehen bei der
Kamera mit 26 bis 676 Millimetern Brennweite
über 20 Motivprogramme zur Verfügung
201fw6_09ad_mr_ar.indd 14 08.05.2009 14:07:09 Uhr
15 TECHNIK Nah dran am Motiv sein 6/09 FOTOWELT
Strukturen sich nach innen (tonnenförmig)
oder außen (kissenförmig) wölben. Um dem
entgegenzuwirken, bieten manche Modelle
eine integrierte Verzeichniskorrektur, die
Sie bei Bedarf zuschalten können.
Bilder ohne Wackeln
Auf zwei Arten lassen sich Verwacklungen
in Bildern vermeiden. Eine Möglichkeit ist
ein mechanischer Bildstabilisator, der je
nach Bauform entweder durch Gegenbewe-
gung einer Linse oder des gesamten Bildsen-
sors Verwacklungen ausgleicht. Ein mecha-
nischer Stabilisator hat aber seine Grenzen.
Denn will man sich schnell bewegende Mo-
tive bei schwachem Licht aufnehmen, wer-
den diese durch die längere Belichtungszeit
dennoch unscharf.
Im Automatikmodus kombinieren man-
che Kameras daher einen automatischen
höheren ISO-Wert mit einem Bildstabilisa-
tor, anderen Kameras bieten hohe ISO-Be-
reiche an. Einige Kameras bündeln mehrere
CCD-Elemente in der höchsten ISO-Ein-
stellung, um die Lichtempndlichkeit wei-
ter zu erhöhen. Allerdings sinkt dabei die
Auösung deutlich ab. Die Bildqualität mit
diesem Aufnahmemodus ist
überdies nur mäßig.
Bildserien und Clips
Bei den neuen Superzoom-
Modellen haben die Her-
steller die Geschwindigkeit
verbessert. Das Tempo und
die Bildqualität beim An-
fertigen von Serien sind in-
zwischen gut bis sehr gut.
Die Videofunktion von
Superzoomern wird zuneh-
mend nützlich. Flash-Speicher ist günstig
zu haben und groß genug, um auch längere
Clips aufzuzeichnen. Zudem ist die Bildauf-
bereitung neuer Kameras gut bis sehr gut.
Noch ist das VGA-Format Standard bei den
meisten Kameras. Das heißt, dass sie bei ei-
ner Auösung von 640 x 480 Pixeln 30 Bil-
der pro Sekunde aufnehmen können.
Im Kommen sind Superzoom-Kameras
mit höherer Videoauösung: Zu haben sind
Geräte mit Videoaufnahmen im Breitbild-
format oder gleich in HD-Qualität. Auch
bei Film-Clips gibt’s Extras: Einige Modelle
bieten die Möglichkeit, Filme in Zeitraffer
aufzunehmen. In erster Linie Unterhal-
tungswert hat die Funktion „Stop Motion“,
mit der Sie beispielsweise einfache Trickl-
me erstellen können.
Das richtige Gerät finden
Um nicht am Ende mehrere Hundert Euro
in den Sand gesetzt zu haben, probieren Sie
den präferierten Superzoomer am besten
selbst aus. Im Fotofachgeschäft oder einen
Elektromarkt können Sie die Kamera meist
in die Hand nehmen. So können Sie Größe,
Gewicht, Display und die Handhabung des
Geräts überprüfen. ●
M
ithilfe des digitalen Bilderrahmens
SPF-87H von Samsung präsentie-
ren Sie Ihre schönsten Bilder einfach und
abwechslungsreich. Das edle, kristall-
schwarze Gehäuse mit seinem stattlichen
8-Zoll-Widescreen-Display ist ein echter
Hingucker, der als nettes Design-Acces-
soire überall in der Wohnung und auch
auf dem Schreibtisch ein gutes Bild ab-
gibt. Und dank der ultraflachen Bauweise
mit nur 23 mm Tiefe und 500 g Gewicht
findet der Photo Frame überall seinen
Platz. Neben dem sehr schicken Design
überzeugt auch die Handhabung des
neuen Photo Frame. Er verfügt über eine
intuitive Bedienoberfläche mit der Sie
durch die Bildersammlung blättern.
Dank Plug-&-Play können Sie Ihre Fo-
tos im JPEG-Format auch direkt von einer
SD-Speicherkarte, einem USB-Stick oder
einer per USB-Kabel angeschlossenen
Kamera abspielen. Die Auflösung beträgt
800 x 480 Pixel. Sobald Sie die Karte ein-
legen, startet automatisch eine Diashow.
Dabei stehen verschiedene Übergangsef-
fekte zur Präsentation der Fotos zur Ver-
fügung. Mit nur einem Tastendruck schal-
ten Sie in einen anderen Übergangsmodus
um. Gut: Hochkant aufgenommene Fotos
werden mithilfe eines intelligenten Sen-
sors automatisch erkannt und korrekt
ausgerichtet. Satte 1 GB für bis zu 3.000
Bilder fasst der interne Speicher des digi-
talen Bilderrahmens.
Den Photo Frame SPF-87H nutzen Sie
übrigens über eine USB-Verbindung zum
Computer auch als zusätzlichen Mini-Mo-
nitor. Er bietet Platz für Gadgets wie In-
stant Messenger oder Webbrowser.
Und auch der Umweltschutz kommt
nicht zu kurz: Der SPF-87H wird aus 100
Prozent recycelbarem Material herge-
stellt. Außerdem verzichtet Samsung bei
der Produktion auf das Färben des Rah-
mens durch eine doppelte Einspritztech-
nologie auf den Einsatz von Sprühfarbe.
Überzeugend ist auch der geringe Strom-
verbrauch des eingeschalteten Photo Fra-
me von nur 5,2 Watt.
Weitere Infos erhalten
Sie online unter
www.samsung.de/photoframe
Samsung Photo Frame SPF-87H:
Sehr schlank und elegant präsentiert sich Samsungs
kristallschwarzer digitaler Bilderrahmen.
PROMOTION 6/09
Fotos im Rahmen zeigen
Canon Powershot SX200 IS: Die 12-Megapixel-Kamera ist mit
einem optischen 12fach-Zoomobjektiv ausgestattet, dessen
Brennweitenbereich bei 336 Millimetern endet
201fw6_09ad_mr_ar.indd 15 08.05.2009 14:07:34 Uhr
Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 16 6/09 FOTOWELT
Die besten
rauscharmen
Kameras
Großer Vergleichstest
Bildrauschen ist das größte Problem aktueller Kameras. Vor allem die hohen
Auösungen und der Einsatz von digitalen Stabilisatoren verstärken dieses
Phänomen. Lesen Sie, welche Modelle nur geringes Bildrauschen aufweisen.
Von Verena Ottmann
202fw6_09ad_mr_ar.indd 16 06.05.2009 13:34:06 Uhr
17 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen 6/09 FOTOWELT
Bildstabilisatoren haben in den ver-
gangenen 12 Monaten ihren Weg in na-
hezu jede aktuelle Digitalkamera gefunden.
Doch während die optischen und mecha-
nischen Sabilisierungslösungen meist pro-
blemlos funktionieren, ist der digitale Ver-
wacklungsschutz, der über die Erhöhung
der Lichtempndlichkeit funktioniert, nur
bedingt empfehlenswert. Zwar stimmt es,
dass sich mit steigendem ISO-Wert die Be-
lichtungszeit und damit das Risiko zu Ver-
wackeln reduziert. Analog dazu steigt aber
auch die Gefahr des Bildrauschens.
Ursachenforschung: Wie das Bild-
rauschen überhaupt entsteht
Produziert eine Kamera deutliches Bildrau-
schen, so heißt das, dass vor allem in sehr
dunklen und sehr hellen Bildbereichen
falschfarbige Pixel zu sehen sind. Diese Pi-
xel entstehen hauptsächlich bei schlechten
Lichtverhältnissen. Dann geben die Photo-
dioden nur eine minimale Energiemenge in
Form von Elektronen ab, die die Kamera
dennoch als Helligkeitsinformation inter-
pretiert und zu einem – farblich nicht kor-
rekten – Pixel macht. Darüber hinaus pro-
duziert jede Digitalkamera ein gewisses
Grundrauschen, da die Photodioden auf
dem Sensor-Chip bereits durch Wärme be-
ziehunsgweise die Grundspannung des Bild-
sensors Elektronen absondern.
Auch die Auösung in Verbindung mit
der Sensorgröße kann Bildrauschen verur-
sachen: Je kleiner die Fläche des Sensors ist
und je mehr Photodioden auf dem Chip
enthalten sind (also je höher die Auösung
ist), desto näher liegen die einzelnen Dio-
den aneinander und desto mehr stören sie
sich gegenseitig.
Was Bildrauschen noch verstärkt
Eine fehlerhafte oder zu hohe JPEG-Kom-
pression kann die falschen Pixel noch
schlimmer machen. Beim Komprimieren
eines Bildes fasst die Elektronik der Kamera
die Farbinformationen mehrerer Bildpunkte
zu einem Wert zusammen. Handelt es sich
bei den Farbinfos jedoch um Farbfehler à la
Bildrauschen, werden diese dadurch zu
deutlich sichtbaren Blöcken. Sie fallen dem
Betrachter sofort ins Auge, vor allem, wenn
er sich die Aufnahme in einer Vergrößerung
ansieht. Auch kann die kamerainterne
Scharfzeichnung das Bildrauschen verstär-
ken, wenn sie zu aggressiv arbeitet. Denn
eine zu starke Scharfzeichnung macht
falsche Pixel viel sichtbarer.
Die bekannteste Verursacherin von uner-
wünschtem Bildrauschen ist allerdings die
Lichtempndlichkeit: Bei jedem höheren
ISO-Wert führt die Kamera eine Signalver-
stärkung durch. Allerdings verstärkt sie da-
bei nicht nur das Lichtsignal, sondern auch
das Rauschsignal, sprich das Grundrau-
schen, da die Kamera beide nicht voneinan-
der unterscheiden kann. Manche Kameras
wählen automatisch einen höheren ISO-
Wert und steigern damit das Bildrauschen. ›
Das sind unsere Empfehlungen
Die Sparsame:
Samsung L100
Mit rund 90 Euro ist die 8-Megapixel-Kamera
ein absolutes Schnäppchen, das sich durch sei-
nen hohen Wirkungsgrad auszeichnet. Die üb-
rige Ausstattung ist Standard: optisches 3fach-
Zoom, 2,5-Zoll-Display und verschiedene Bild-
optimierungsoptionen.
Die Flexible:
Fujifilm Finepix S100FS
Die Kamera bietet vier Bildmodi, die sich an die
Eigenheiten verschiedener Fuji-Filme anlehnen.
So eignet sich „Velvia” mit seiner hoher Farbsät-
tigung und den dynamischen Tonwerten beson-
ders für Landschaften. „Provia” setzt etwas
weniger Farbsättigung ein und lässt sich da-
durch universeller nutzen. Der „Porträt”-Modus
bringt Hauttöne besonders zur Geltung, wäh-
rend der „Soft”-Modus für Motive mit geringem
Kontrast und abgetönten Farben gedacht ist.
Die Robuste:
Olympus Mju Tough-8000
Die Kamera ist wasserdicht bis zu zehn Metern
Tauchtiefe, frostsicher bis -10 Grad Celsius und
bruchsicher bis zu 100 Kilogramm. Außerdem
hält sie einen Fall aus bis zu zwei Metern Höhe
aus und besitzt ein eingebautes Manometer,
das Luft- und Wasserdruck misst. Dank einer
speziellen „Klopf-Bedienung” lässt sie sich auch
mit Handschuhen handhaben.
Wir haben Ihnen die Kameras mit dem geringsten Bildrauschen
bei ISO 100 zusammengesucht und listen sie Ihnen auf den kom-
menden Seiten auf. Platz 1 geht dabei an die Casio Exilim Pro EX-F1,
die den niedrigsten Rauschwert des gesamten Testfeldes produzierte.
Darüber hinaus wartet sie mit einigen tollen technischen Features auf.
Hier unsere weiteren Kaufempfehlungen:
202fw6_09ad_mr_ar.indd 17 06.05.2009 13:34:24 Uhr
Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 18 6/09 FOTOWELT
Mit knapp 6 Megapixeln ist die EX-F1
sicherlich nicht up to date. Kann eine Ka-
mera mit dieser Auösung überhaupt gegen
die Konkurrenz bestehen? Aber ihr Clou
liegt sowieso in der Serienbildfunktion mit
bis zu 60 Bildern pro Sekunde.
Ausstattung: Die Casio Exilim Pro EX-F1
macht als Besonderheit bis zu 60 Bilder pro
Sekunde in voller 6-Megapixel-Auösung.
Zwar hält die Kamera mit CMOS-Sensor
dieses Tempo nur für eine Sekunde durch –
für mehr reicht der Zwischenspeicher
(noch) nicht –, dennoch geel uns dieses
Feature sehr. Auch im Videomodus legt das
Modell einen Zahn zu: Bis zu 1200 fps
nimmt es bei 336 x 96 Pixeln auf. Wer mehr
Wert auf Qualität legt, der kann den HD-
Modus mit 1920 x 1080 Pixeln und
60 Halbbildern einsetzen.
Handhabung: Die F1 ist hauptsächlich
über zwei Drehregler und ein Wippkreuz zu
bedienen. Mit dem ersten Drehregler wäh-
len Sie den Modus bei den Einzelbildauf-
nahmen – also Automatik (rotes Rechteck),
Blendenvorwahl (A) und Zeitvorwahl (S)
– sowie die Motivprogramme (BS = Best
Shot). Der zweite Drehregler kümmert sich
um die Serienbildfunktion. Mit Blitz (ma-
ximal 20 mit 2 Megapixeln) und ohne
Blitz (bis zu 60 pro Sekunde). Außerdem
kann die Kamera Bilder nachträglich
aufzeichnen, in dem sie alles, was mit
halb durchgedrücktem Auslöser einge-
fangen wird, im Zwischenspeicher ab-
legt und nach dem Auslösen rückwir-
kend speichert. Belichtungsreihen sind
über Belichtungswert, Fokusebene oder
Weißabgleich möglich.
Bildqualität: Man möchte meinen, Casio
hätte bei der F1 nur auf die Ausstattung ge-
achtet und die Bildqualität stünde nur an
zweiter Stelle. Unsere Tests bewiesen jedoch
das Gegenteil: Bis ISO 800 stellten wir nur
wenig Bildrauschen fest. Lediglich bei ISO
1600 waren die Ergebnisse dann nicht mehr
akzeptabel. Die Helligkeit ließ von der Bild-
mitte zum Rand
dagegen gar nicht
nach, und auch der Wir-
kungsgrad war für eine 6-Me-
gapixel-Kamera sehr gut. Einziger Kritik-
punkt: Die Auösung der Kamera ließ im
Telebereich zur Bildmitte hin etwas nach.
Fazit: Mit der EX-F1 gelang Casio ein
Volltreffer. Die Bildqualität überzeugte uns.
Allerdings müssen Sie für so viel technische
Rafnesse auch tiefer in die Tasche greifen.
Casio Exilim Pro EX-F1
Die Olympus Mju 1030 SW ist wasser-
dicht bis zu 10 m Tiefe, bruchsicher bis zu
100 kg und frostsicher bis -10 Grad. Außer-
dem hält sie einen Fall aus bis zu 2 m Höhe
aus. Das Modell ist mit schwarzer, grüner
oder silberfarbener Deckplatte erhältlich.
Ausstattung: Die Mju 1030 SW besitzt ein
verstellbares Objektiv, das beim Zoomen
nicht herausfährt – eine Voraussetzung bei
wasserfesten Kameras. Der Belichtungsaus-
gleich hellt dunkle Bereiche in Motiven auf,
ohne die hellen Bildteile zu verändern. Der
Verwacklungsschutz funktioniert über die
Erhöhung der Lichtempndlichkeit. Olym-
pus packt der Kamera einen Adapter bei,
mit dem sich Micro-SD-Karten im XD-Slot
nutzen lassen.
Handhabung: Die Belichtungskorrektur
ist mit Vorschaubildern unterlegt, die einer-
seits nützlich sind, da sie das Ergebnis zei-
gen. Andererseits dauert der Vorgang da-
durch verhältnismäßig lang. Ansonsten
arbeitet die Kamera einigermaßen schnell,
was Auslöseverzögerung und
Bereitschaft zwischen den Auf-
nahmen angeht.
Bildqualität: Die 10-Megapi-
xel-Kamera produzierte kaum
Bildrauschen. Selbst bei der
höchsten Lichtempndlichkeit –
ISO 1600 – war der Messwert
noch ausreichend. Ebenfalls mit
ausreichend benoteteten wir die
Ausgangsdynamik, die die Anzahl der dar-
stellbaren Helligkeitsstufen angibt. Je nied-
riger der Wert ist, desto mehr Probleme hat
eine Kamera damit, Motive mit vielen De-
tails und hohem Kontrast naturgetreu wie-
derzugeben. Die Eingangsdynamik der Mju
1030 SW war dagegen sehr hoch. Die Ka-
mera von Olympus setzt demnach viele
Blendenstufen ein. Bei mittlerer Brennweite
stellten wir einen Helligkeitsabfall um
0,7 Blenden fest, was noch akzeptabel ist.
Die Auösung der Kamera verlief sehr un-
gleichmäßig. So lag der Wirkungsgrad im
Weitwinkel deutlich unter den Messwerten,
die wir im Normal- und im Telebereich er-
mittelten. Insgesamt ergab das einen nur
ausreichenden Wirkungsgrad.
Fazit: Mit ihrem robusten Gehäuse eignet
sich die Olympus Mju 1030 SW vor allem
für Outdoor-Sportler. Besonders gefallen
hat uns ihr Rauschverhalten, das selbst bei
hohen ISO-Werten akzeptable Ergebnisse
lieferte. Eher unzufrieden waren wir dage-
gen mit der Auösung, die sehr ungleich-
mäßig verlief.
Olympus Mju 1030 SW
202fw6_09ad_mr_ar.indd 18 06.05.2009 13:34:44 Uhr
19 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen 6/09 FOTOWELT
Der Mehrkern-CPU der Exilim EX-Z300
macht verschiedene Funktionen möglich,
deren Berechnung die Kamera sonst in die
Knie gezwungen hätte. Anwender können
die Z300 mit schwarzem, pink- oder silber-
farbenem Gehäuse erstehen.
Ausstattung: Die Kamera mit mecha-
nischem Bildstabilisator bietet drei Aufnah-
me-Specials, bei denen ihre Mehrkern-CPU
zum Einsatz kommt. So werden beim
„Make-up-Shot“, einem Porträt-Modus,
Hautunreinheiten in Echtzeit entfernt. Die
Intensität der Funktion ist in 12 Stufen
wählbar, wobei die höchste Stufe Gesichter
sehr weich und verwischt aussehen lässt.
Haare, Wimpern und Augenbrauen bleiben
von der Verschönerung grundsätzlich unbe-
helligt und damit scharf. Auch recheninten-
siv sind „Lighting“, ein Belichtungsaus-
gleich für Gegenlichtaufnahmen, und die
Nachtaufnahme „Freihand“, die mit dem
Bildstabilisator gegen Unschärfen vorgeht,
die Helligkeit anhebt, aber dabei das Rau-
schen unterdrückt. Das
Motivprogramm „Mul-
ti-Motion-Bild“ eignet
sich primär für bewegte
Motive vor gleichblei-
bendem Hintergrund.
Hier macht die Kamera
drei Einzelbilder und montiert
den Bewegungsablauf zusammen. Wer mit
dem immerhin 38 Motivprogrammen über-
fordert ist, kann die Option „Auto Best
Shot“ wählen. Die Videofunktion mit Ton
im H.264-Format nimmt mit 1280 x 720
Pixel bei 24 Bildern pro Sekunde auf.
Handhabung: Die Fotofunktionen sind
gut wählbar. Mit dem „Movie“-Knopf star-
tet der Nutzer die Clip-Aufzeichnung be-
sonders schnell.
Bildqualität: Die Exilim EX-Z300 über-
zeugte uns bei ISO 100 mit einem sehr nied-
rigen Rauschwert, der auch bei ISO 3200
noch gut war. Zudem ermittelten wir eine
sehr hohe Eingangsdynamik, die besagt,
dass die Kamera mit vielen Blendenstufen
arbeitet. Die gute Ausgangsdynamik bedeu-
tet dagegen, dass sie viele Helligkeitsabstu-
fungen darstellen kann. Der Wirkungsgrad
war für eine 10-Megapixel-Kamera sehr
hoch. Allerdings stellten wir fest, dass die
Auösung zum Bildrand hin in allen drei
Messbereichen um etwa 25 Prozentpunkte
abel, was zu viel ist.
Fazit: In Sachen Technik hat die Exilim
EX-Z300 einige Spezialitäten zu bieten, um
die sich vornehmlich die neue Mehrkern-
CPU kümmert. Aber auch die Bildqualität
konnte uns überzeugen.
Casio Exilim EX-Z300
Bei der Samsung L310w lassen sich Be-
lichtungszeit und Blende manuell regeln –
dadurch haben Sie maximalen Einuss auf
die Belichtung Ihrer Bilder. Wer dagegen
möglichst wenig einstellen will, kann sich
auf die verschiedenen Automatikfunkti-
onen verlassen.
Ausstattung: Die Kamera bietet einige
Möglichkeiten der Bildgestaltung. So lassen
sich Schärfe, Sättigung und Kontrast in ver-
schiedenen Stärken einstellen. Zur Bildsta-
bilisierung bietet die L310w zwei Optionen
an: eine mechanische Lösung über einen be-
weglich gelagerten Bildsensor und eine
elektronische über eine Mehrfachbelich-
tung. Dieses Fast-ASR-Verfahren setzt zwei
unterschiedlich belichteten Aufnahmen zu-
sammen, eine mit kurzer Verschlusszeit für
die Schärfe, eine mit langer Verschlusszeit
für die Farben. Die Gesichtserkennung be-
sitzt eine Smile-Shot-Funktion. Das bedeu-
tet, dass die Kamera automatisch auslöst,
sobald das anvisierte Gesicht ein Lächeln
auegt. Ist die Blinzel-
erkennung zugeschal-
tet, macht die L310w
drei Bilder in Folge,
wenn das Model un-
mittelbar vor der Be-
lichtung blinzelt. Der
Beauty Shot optimiert
bereits gemachte Porträts, indem er Unrein-
heiten retuschiert und das Gesicht weicher
aussehen lässt.
Handhabung: Interessant ist auch die Pa-
pierkorb-Funktion der Kamera. Gelöschte
Bilder werden nicht von der Speicherkarte
entfernt, sondern in einen Recycling-Ord-
ner verschoben. So lassen sie sich jederzeit
wiederherstellen.
Bildqualität: In Sachen Bildrauschen wuss-
te die L310w bis einschließlich ISO 1600 zu
überzeugen – obwohl Ihr CCD-Chip mit
1/1,7 Zoll stolze 13,6 Megapixel liefert. Al-
lerdings ist dieser Wert reine Theorie: Der
Wirkungsgrad der Kamera betrug nur
61 Prozent, was für
diese Megapixelklas-
se nur befriedigend ist. Zum gleichen Urteil
kamen wir auch bei der Ausgangsdynamik,
die die Anzahl der darstellbaren Hellig-
keitsstufen beschreibt. Die Eingangsdyna-
mik, die Anzahl der möglichen Blenden,
war dagegen sehr gut.
Fazit: Samsungs Einsteigerkamera geel
uns aufgrund ihres geringen Bildrauschens
sehr gut. Allerings war Ihre Auösung für
eine 13-Megapixel-Kamera nur Durch-
schnitt. Die vielen Funktionen bieten jedoch
ein breites Einsatzspektrum.
Samsung L310w

202fw6_09ad_mr_ar.indd 19 06.05.2009 13:35:00 Uhr
Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 20 6/09 FOTOWELT
Weitwinkel- oder Superzoom-Objektiv
– Samsung vereint in der WB500 beides:
Die Kamera liefert eine Brennweite von
24 bis 240 Millimeter.
Ausstattung: Dem von Schneider-Kreuz-
nach hergestellten, optischen 10fach-Zoom-
objektiv kommt eine zweifache Stabilisie-
rung zu Hilfe. Neben einem optischen
Stabilisator nutzt die Kamera die Samsung-
eigene Fast-ASR-Technik (Fast Anti-Shake-
Reduction). Dabei macht die WB500 zwei
Bilder mit gleicher ISO- und Blendenein-
stellung – eine mit kurzer Verschlusszeit für
die richtige Schärfe sowie eine exakt belich-
tete, verwackelte Aufnahme mit langer Ver-
schlusszeit für die Farbinfos – und montiert
sie zusammen. Zusätzlich zur Gesichtser-
kennung mit Smile Shot und Blinzelwar-
nung bietet die Kamera einen Beauty-Mo-
dus, der Gesichter retuschiert und die Farbe
optimiert. Videos lassen sich mit 1280 x
720 Bildpunkten und 30 Bildern pro Se-
kunde im H.264-Format aufzeichnen.
Handhabung:
Die WB500 ist
mit einem
Ki ppr egl er
ausgerüstet,
über den sich
L i c h t -
empfi ndl i ch-
keit, Weißabgleich oder die Belichtungskor-
rektur ändern lassen. Welche Funktion die
Steuerung genau bedienen soll, können Sie
im Kameramenü auswählen. Die Samsung
WB500 hat eine integrierte Papierkorb-
funktion. Ist sie archiviert, werden gelöschte
Fotos in den Papierkorb verschoben und
lassen sich später wiederherstellen.
Bildqualität: Mit einem Brennweitenbe-
reich ab 24 Millimetern eignet sich die
WB500 von Samsung bestens für Weitwin-
kelaufnahmen – vor allem, da die Kamera
bei kürzester Brennweite kaum verzeichnet.
Dafür stellten wir im Telebereich eine deut-
liche tonnenförmige Verzeichnung fest. Die
Auösung verlief über den gesamten Brenn-
weitenbereich hinweg meist konstant hoch.
Lediglich im Weitwinkel verlor die WB500
zum Bildrand hin um etwa 20 Prozent-
punkte. Dennoch erreichte sie einen hohen
mittleren Wirkungsgrad. In Sachen Bildrau-
schen verhielt sich das 10-Megapixel-Mo-
dell vorbildlich: Selbst bei ISO 1600 war
das Ergebnis noch befriedigend.
Fazit: Samsungs kompakter Superzoomer
eignet sich dank 24-mm-Brennweite, Ge-
sichtserkennung, Beauty Shot und Blinzel-
warnung gut für Porträts. Die Bildqualität
war ordentlich, das Rauschen gering.
Samsung WB500
Der Mju Tough-8000 von Olympus kön-
nen Wasser, Staub und Kälte nichts anha-
ben. Doch auch optisch macht die 12-Me-
gapixel-Weitwinkelkamera einiges her – vor
allem durch die aufgenietete Frontplatte.
Ausstattung: Über das Moduswählrad ak-
tivieren Sie den „Beauty Shot“ der Mju
Tough-8000 von Olympus. Er gleicht Haut-
unregelmäßigkeiten wie Pickel oder Flecken
in Gesichtern während der Aufnahme aus
und speichert das Ergebnis als extra Datei
ab. Aber auch bereits gemachte Bilder las-
sen sich im Nachhinein verschönern: Mit
der Option „Beauty Fix“, die Sie im Wie-
dergabemodus nden, optimieren Sie Ge-
sichter hinsichtlich des Hautbildes und ver-
ändern die Augenpartie wahlweise zu
„Sparkle Eye“ (verstärkt den Kontrast zwi-
schen Iris und Pupille) oder „Dramatic
Eye“ (stärkere Betonung der Augen). „Per-
fect Fix“ entfernt automatisch rote Augen
und hellt Schatten auf, um ihnen mehr
Struktur zu geben.
Handhabung: Die Bedienung ist ex-
travagant: Dank „Tap Control“-
Funktion können Sie wichtige Ein-
stellungen ändern, in dem Sie kräftig
an die Seiten oder die Oberseite des
Kameragehäuses tippen. Sie aktivie-
ren Tap Control durch zweimaliges
Klopfen auf die Oberseite. Für die
Option „ON“ tippen Sie einmal auf
die Seite und zweimal oben, um die Aus-
wahl zu bestätigen. Tippen Sie danach die
rechte Kameraseite an, lässt sich der Blitz
ändern, links aktivieren Sie den Makromo-
dus. Zum Bestätigen immer zweimal auf die
Oberseite tippen.
Bildqualität: In Sachen Bildrauschen
schnitt die Olympus Mju Tough-8000 gut
ab. Erst ab ISO 800 waren die Pixelfehler
deutlich sichtbar. Auch der Eingangsdyna-
mik konnten wir gute Noten bescheinigen.
Die Kamera setzt viele Blendenstufen ein,
was der Tiefenschärfe zugute kommt. Da-
für war die Ausgangsdynamik, die die An-
zahl der darstellbaren Helligkeitsstufen an-
gibt, nur ausreichend. Der Wirkungsgrad
der 12-Megapixel-Kamera enttäuschte uns
ebenfalls – besonders bei mittlerer Brenn-
weite war die Auösung viel zu niedrig.
Fazit: Wie alle Mitglieder der Tough-Reihe
ist auch die Mju Tough-8000 wasser- und
staubgeschützt und hält so manch andere
klimatische Widrigkeit aus. Ihre Bildquali-
tät konnte uns vor allem hinsichtlich des
Rauschens überzeugen. Der Wirkungsgrad
war dagegen nur ausreichend.
Olympus Mju Tough-8000
202fw6_09ad_mr_ar.indd 20 06.05.2009 13:35:21 Uhr
21 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen 6/09 FOTOWELT
Mit der Mju 850 SW setzt Olympus seine
Reihe an widerstandsfähigen Kameras fort.
Das 8-Megapixel-Modell ist wasserfest bis
3 Meter Tiefe, stoßfest bis zu 1,5 Meter und
frostsicher bis -10 Grad Celsius.
Ausstattung: Die 8-Megapixel-Kamera ist
mit 24 Motivprogrammen und einer Ge-
sichtserkennung ausgestattet. Eine weitere
Funktion gleicht die Belichtung aus und
hellt schattige Bereiche auf, ohne die hellen
Bereiche überzubetonen. Ein elektronischer
Bildstabilisator, der über eine erhöhte Licht-
empndlichkeit arbeitet, soll vor Verwack-
lern schützen. Auf kurze Entfernungen stellt
die Kamera bereits ab einer Distanz von
1 Zentimeter scharf. Nützlich für Einstei-
ger: Die Belichtungskorrektur verdeutlicht
mittels Vorschaubild den Unterschied der
einzelnen Einstellungen. Die Kamera ist in
drei Farben erhältlich – Schwarz, Silber und
ein eher gewöhnungsbedürftiges Pink.
Handhabung: Olympus legt bei der Mju
850 SW in Sachen Bedienung den Schwer-
punkt auf Automatikfunkti-
onen. Die Kompaktkamera
nimmt dem Nutzer mit ihren
Motivprogrammen viele Ar-
beitsschritte ab. Dabei blei-
ben umfassende manuelle
Einstellmöglichkeiten aller-
dings – wie auch bei anderen
ultrakompakten Kameras üb-
lich – auf der Strecke.
Bildqualität: Die Olympus Mju 850 SW
erzielte ein hervorragendes Ergebnis in
puncto Rauschen. Erst bei ISO 1600 fan-
den wir deutliche Bildfehler, davor waren
fast keine auszumachen. Außerdem erzielte
die Kamera eine hohe Eingangsdynamik,
was bedeutet, sie setzt viele Blenden ein.
Die Ausgangsdynamik, also die Anzahl der
möglichen Helligkeitsstufen, war dagegen
nur Durchschnitt. Ebenso die Auösung,
die bei mittlerer und langer Brennweite zum
Bildrand hin etwas nachließ. Dafür war die
Helligkeit nahezu homogen.
Fazit: Olympus hat mit der Mju 850 SW
eine Kamera im Sortiment, die sich im ers-
ter Linie für Outdoor-Aktivisten eignet.
Wer nach einer handlichen Kamera sucht,
die einen fast überallhin begleitet und dann
auch noch in der Lage ist, ordentliche Bil-
der zu machen, für den dürfte 850 SW eine
Versuchung darstellen. Zwar hatte die Bild-
qualität einige Mängel wie die etwas zu
niedrige Auösung.
Das hervorragende Rauschverhalten und
der im Schnitt ordentliche Dynamikumfang
machen dies jedoch wieder wett.
Olympus Mju 850 SW
Die Mju 9000 ist das aktuell größte Mo-
dell aus der Mju-Reihe von Olympus. Die
Kamera ist mit einem Weitwinkelobjektiv
mit 10fach-Zoom sowie ein 2,7-Zoll-Dis-
play ausgestattet. Ihr Schärfebereich begin-
nt bereits bei 50 Zentimetern.
Ausstattung: Das optische 10fach-Zoom
wird von einem mechanischen Bildstabili-
sator unterstützt, der mit einem beweglich
gelagerten Bildsensor den Wacklern entge-
gentritt. Zusätzlich steht eine High-ISO-
Automatik zur Verfügung, die Sie im Menü
aktivieren. Sie setzt höhere Empndlich-
keiten ein, um kürzere Belichtungszeiten zu
ermöglichen. Über das Moduswählrad stel-
len Sie den Beauty-Modus ein. Dieser sorgt
für einen schöneren Teint, indem er Haut-
unreinheiten und Falten ausgleicht. Die Ka-
mera speichert zur optimierten Aufnahme
auch das Originalbild ab – falls Ihnen die
„Verschönerungen“ nicht gefallen.
Handhabung: Die Mju 9000 ist die ottes-
te der neuen Mju-Modelle. Sie löste schnell
aus und war –
vorausgesetzt,
Sie lassen die
Vorschau deak-
tiviert – auch
nach der Auf-
nahme sofort
wieder bereit. Das
Zoom müssen Sie über einen Schieberegler
auf der Gehäuseoberseite bedienen, was
eine zunächst etwas ungewöhnliche Positi-
on ist. Nach kurzer Eingewöhnungsphase
ist das aber kein Problem.
Bildqualität: Die 11,8-Megapixel-Kamera
produzierte eine nur leicht tonnenförmige
Verzeichnung, was für ein Weitwinkelob-
jektiv ein sehr gutes Ergebnis ist. Auch hin-
sichtlich des Bildrauschens schnitt das Ge-
rät gut ab: Erst bei ISO 800 waren die
Bildfehler deutlich sichtbar, bei ISO 1600
jedoch kritisch. Bei kurzer und langer
Brennweite ließ die Helligkeit der Mju 9000
zum Bildrand hin etwas nach, die Ergeb-
nisse waren aber noch akzeptabel. Proble-
matischer war jedoch die Auösung. Sie
ließ zum Bildrand hin stark nach, weshalb
das Olympus-Modell einen nur ausrei-
chenden Wirkungsgrad zustande brachte.
Der Dynamikumfang war dagegen wieder
okay, vor allem bei der Eingangsdynamik
erzielte die Kamera sehr gute Messwerte.
Fazit: Die Bildqualität der Olympus Mju
9000 war größtenteils okay, lediglich bei
der Auösung hatte die Kamera einige Pro-
bleme. Dafür produzierte sie bis ISO 800
wenig Bildrauschen und arbeitete schnell.
Olympus Mju 9000

202fw6_09ad_mr_ar.indd 21 06.05.2009 13:35:54 Uhr
Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 22 6/09 FOTOWELT
Die Samsung L100 bietet einige Opti-
onen zur Bildbearbeitung. So lassen sich
über den Effekt-Knopf Bilder mit einem
Farblter versehen. Auch Helligkeit, Schär-
fe, Kontrast und Sättigung können Sie per
Knopfdruck anpassen.
Ausstattung: Die L100 verwendet ein pro-
prietäres USB-Kabel, das sich zudem an den
Stromstecker anschließen lässt und auf die-
se Weise den Akku in der Kamera lädt. An-
sonsten ist die Kamera mit einem manuel-
len Modus ausgestattet, der jedoch nur eine
Alternative zur automatisch gewählten
Blende bietet. Für die Verschlusszeit stehen
dagegen mehrere Optionen zur Auswahl.
Elf Motivprogramme stehen zur Auswahl.
Im Lieferumfang der Samsung L100 sind
eine 1-GB-SD-Karte, Trageband, USB-Ka-
bel, Videokabel, Ladegerät, Software-CD
und eine Bedienungsanleitung enthalten.
Handhabung: Samsung stattet die L100
mit einem Foto-Assistenten aus, der das Fo-
tograeren vereinfachen soll. Er hilft bei
Wahl des zum jeweiligen Motiv passenden
Aufnahmemodus und erläutert auf Wunsch
alle relevanten Details. Weil sich Hellig-
keit des Displays automatisch der Um-
gebung anpasst, bleiben alle Einstel-
lungen und Ratschläge gut lesbar.
Bildqualität: Das Rauschverhalten
der Kamera war hervorragend – erst
bei ISO 1600, der höchstmöglichen
Einstellung, war das Ergebnis nicht
mehr akzeptabel. Auch in Sachen Auf-
lösung erzielt die L100 ein sehr gutes
Ergebnis. Die Auösung verlief in über
den gesamten Messbereich betrachtet
sehr gleichmäßig, ließ jedoch zum Bildrand
hin um etwa 20 Prozentpunkte nach. Grund
zur Klage gab uns dagegen die Eingangsdy-
namik (Anzahl der möglichen Blendenstu-
fen), die nur mittelmäßig war. Dafür konn-
ten wir dem Samsung-Modell eine sehr
hohe Ausgangsdynamik bescheinigen, was
bedeutet, die Kamera arbeitet mit vielen
Helligkeitsabstufungen.
Fazit:
Einziger wich-
tiger Kritikpunkt bei der
L100 von Samsung war die nur mäßige
Eingangsdynamik. Ansonsten machte die
Kamera gute Bilder und ließ sich einfach
bedienen. Allerdings sollten Sie das propri-
etäre USB-Kabel immer zum Datentransfer
dabei haben.
Samsung L100
Die Fujifilm Finepix S100FS will eine
echte Alternative zu einer Spiegelreexka-
mera sein. Das „FS“ im Namen der Finepix
S100FS steht für „Film Simulation“. Denn
die Fujilm-Kamera bietet Einstellungen,
die an die hauseigenen Film-Typen „Vel-
via“ und „Provia“ erinnern sollen. Außer-
dem lässt sich das Zoom manuell über den
Objektivring bedienen.
Ausstattung: Die Kamera bietet vier Bild-
modi, die sich an die analoge Fotograe
beziehungsweise an die Eigenheiten ver-
schiedener Filmtypen anlehnen. So eignet
sich „Velvia“ mit seiner hoher Farbsätti-
gung und den dynamischen Tonwerten be-
sonders für Landschaften. „Provia“ setzt
etwas weniger Farbsättigung ein und lässt
sich dadurch universeller einsetzen. Der
„Porträt“-Modus bringt Hauttöne beson-
ders zur Geltung, während der „Soft“-Mo-
dus für Motive mit geringem Kontrast und
abgetönten Farben gedacht ist. Und falls Sie
sich nicht entscheiden können – es sind
auch Belichtungsreihen mit den vier FS-
Modi möglich, so dass Sie sie gut miteinan-
der vergleichen können.
Handhabung: Das hinten am Gehäuse an-
gebrachte Klapp-Display erlaubt ruhiges
Fotograeren aus ungewöhnlichen Perspek-
tiven. Je nach Aufnahmestandort klappt
der Anwender den 2,5 Zoll großen Bild-
schirm einfach heraus. Für die Motivsuche
steht auch ein elektronischer Sucher zur
Verfügung, der allerdings nicht ganz über-
zeugen kann.
Bildqualität: Die Auösung verlief in allen
drei Messbereichen recht gleichmäßig und
ließ zum Bildrand hin nur wenig nach. Das
bescherte der Fujilm Finepix S100FS einen
ausgezeichneten Wirkungsgrad. Auch das
Rauschverhalten der 11,1-Megapixel-Ka-
mera war okay – erst ISO 800 und 1600
produzierten sichtbare Bildfehler, bei ISO
3200 war das Bildrauschen dann kritisch.
Der Dynamikumfang stellte sich dagegen
wieder als vorbildlich heraus: So konnten
wir der Finepix S100FS bis einschließlich
ISO 800 viele Blenden- und Helligkeitsstu-
fen nachweisen.
Fazit: Mit der S100FS hat Fujilm zwar
einen ziemlichen Brocken im Sortiment –
stolze 911 Gramm bringt sie auf die Waage.
Die tolle Ausstattung der Bridge-Kamera,
die super Bildqualität und das wertige Ge-
häuse sollten jedoch auch ernsthafte Foto-
grafen überzeugen.
Fujifilm Finepix S100FS
202fw6_09ad_mr_ar.indd 22 06.05.2009 13:36:11 Uhr
23 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen 6/09 FOTOWELT
Rauscharme Kameras Testergebnisse im Überblick
Platz 1 Platz 2 Platz 3 Platz 4 Platz 5
Casio Exilim Pro
EX-F1
Olympus Mju 1030
SW
Casio Exilim EX-Z300 Samsung L310w Samsung WB500
Infos www.casio-europe.com www.olympus.de www.casio-europe.com www.samsungcameras.de www.samsungcameras.de
Garantie 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Preis rund 755 Euro rund 305 Euro rund 235 Euro rund 185 Euro rund 325 Euro
TECHNISCHE DATEN
Auflösung 5,9 Megapixel 10,0 Megapixel 10,0 Megapixel 13,5 Megapixel 10,0 Megapixel
Opt./dig. Zoom 12-/4fach 3,6-/5fach 4-/4fach 3,6-/5fach 10-/5fach
Brennweite 36 bis 432 mm 28 bis 102 mm 28 bis 112 mm 28 bis 102 mm 24 bis 240 mm
Speicher/-Typ 3,9 MB/intern 14,7 MB/intern 38,5 MB/intern 10 MB/intern 30 MB/intern
Optischer Sucher ja nein nein nein nein
Displaygröße 2,8 Zoll 2,7 Zoll 3,0 Zoll 2,7 Zoll 2,7 Zoll
Gewicht 760 Gramm 193 Gramm 160 Gramm 162 Gramm 240 Gramm
TESTERGEBNISSE
1)
Nettodateigröße (Mittelwert, KB) 10.956 8534 14763 14588 14663
Wirkungsgrad (Mittelwert, %) 79,0; sehr gut 53,7; ausreichend 70,7; gut 61,0; befriedigend 70,6; gut
Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) -0,9; leicht tonnenförmig -0.8; leicht tonnenförmig -1,1; stark tonnenförmig -2,0; stark tonnenförmig -0,2; minimal tonnenförmig
Eingangsdynamik (Blendenstufen) 9,3; sehr gut 8,7; sehr gut 9,3; sehr gut 9,3; sehr gut 8,9; sehr gut
Ausgangsdynamik 248; gut 239; ausreichend 247; befriedigend 245; befriedigend 252; gut
Rauschen bei ISO 100 2,45; ausgezeichnet 2,59; sehr gut 2,65; sehr gut 2,71; sehr gut 2,80; sehr gut
Scharfzeichnungsstufen 11,4; ausgezeichnet 10,8; sehr gut 32,7; ausreichend 10,5; gut 11,7; gut
Platz 6 Platz 7 Platz 8 Platz 9 Platz 10
Olympus Mju
Tough-8000
Olympus Mju 850
SW
Olympus Mju 9000 Samsung L100 Fujifilm Finepix
S100FS
Infos www.olympus.de www.olympus.de www.olympus.de www.samsungcameras.de www.finepix.de
Garantie 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Preis rund 355 Euro rund 290 Euro rund 325 Euro rund 200 Euro rund 650 Euro
TECHNISCHE DATEN
Auflösung 11,8 Megapixel 8,0 Megapixel 11,8 Megapixel 8,0 Megapixel 10,8 Megapixel
Opt./dig. Zoom 3,6-/5fach 3-/5fach 10-/5fach 3-/3fach 14,3-/2fach
Brennweite 28 bis 102 mm 38 bis 114 mm 28 bis 180 mm 37 bis 111 mm 28 bis 400 mm
Speicher/-Typ 45 MB/intern 14,8 MB/intern 45 MB/intern 20 MB/intern 25 MB/intern
Optischer Sucher nein nein nein nein ja
Displaygröße 2,7 Zoll 2,5 Zoll 2,7 Zoll 2,5 Zoll 2,5 Zoll
Gewicht 201 Gramm 152 Gramm 204 Gramm 117 Gramm 911 Gramm
TESTERGEBNISSE
1)
Nettodateigröße (Mittelwert, KB) 10175 8432 11520 14660 22753
Wirkungsgrad (Mittelwert, %) 54,0; ausreichend 60,0; mittelmäßig 57,6; ausreichend 79,0; sehr gut 83,7; ausgezeichnet
Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) -1.1; leicht tonnenförmig 0.5; minimal tonnenförmig -1,1; leicht tonnenförmig -2,0; stark tonnenförmig -1,7; stark tonnenförmig
Eingangsdynamik (Blendenstufen) 8,7; gut 8,7; gut 8,7; sehr gut 8,3; mittelmäßig 9,3; sehr gut
Ausgangsdynamik 243; ausreichend 242; mittelmäßig 243; ausreichend 251; sehr gut 250; sehr gut
Rauschen bei ISO 100 2,88; ausgezeichnet 2,95; ausgezeichnet 2,99; sehr gut 3,18; sehr gut 3,22; sehr gut
Scharfzeichnungsstufen 13,5; gut 14,3; ausgezeichnet 13,9; gut 13,3; ausgezeichnet 14,8; ausgezeichnet
1)
Infos und Erläuterungen zum Testverfahren unter http://www.pcwelt.de/100987/

202fw6_09ad_mr_ar.indd 23 06.05.2009 13:36:31 Uhr
Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 24 6/09 FOTOWELT
Spiegelreflexkameras,
die sich jetzt lohnen
Canon und Olympus
in der Überzahl
Digitale Spiegelreexkameras (DSLRs)
kommen in immer kürzeren
Abständen auf den Markt. Wir haben
zahlreiche Kameramodelle einem
Vergleichstest unterzogen.
Das Ergebnis: Canon sahnt ab!
Von Verena Ottmann
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 24 06.05.2009 13:39:50 Uhr
25 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test 6/09 FOTOWELT
Waren Spiegelreflexkameras (DSLRs)
vor ein paar Jahren vor allem teuer, ha-
ben sich durch den starken Preisverfall
mittlerweile drei Preisklassen gebildet. Ein-
steiger-DSLRs bekommen Sie mit Objektiv
im Paket (Kit) bis 700 Euro. Sie zeichnen
sich durch besonders einfache Bedienung
aus, haben viele Automatikmodi, Motiv-
programme und andere Hilfsmittel, die das
Fotograeren erleichtern. Andererseits sind
Gehäuse und Verschluss oft aus Kunststoff
gefertigt – was nicht jedermanns Ge-
schmack ist und oft billig wirkt.
Digitale Spiegelreexkameras der mittle-
ren Leistungsklasse benden sich im Preis-
segment zwischen 800 und 2000 Euro. Hier
stehen Ihnen deutlich mehr manuelle Funk-
tionen zur Verfügung, und das Gehäuse ist
hochwertiger. Ab 2500 Euro dürfen Sie für
eine Pro-DSLR rechnen. Kameras in die-
ser Klasse bieten noch mehr Funktionen
und stellen selbst anspruchsvollste Foto-
grafen zufrieden.
Bildqualität im Visier
Besonders im Mittelklassebreich liefern sich
die DSLR-Modelle kein Megapixelrennen
wie die Vertreter der Kompaktkameraklas-
se, bei denen die zunehmende Zahl der Sen-
sorelemente in der Regel nicht mehr mit ei-
ner gesteigerten Bildqualität einhergeht.
Mit 10 bis 12 Megapixeln können sich die
aktuellen Mittelklasse-DSLRs bei der Sen-
sorau ösung nicht einmal von den Einstei-
gervarianten im DSLR-Markt absetzen.
Sucher-Alternative Live View
Bedingt durch die Konstruktion mit TTL-
Messung (TTL: through the lens) von Au-
tofokus und Belichtung sowie optischen
Sucher mit Spiegelreex wurden mit Aus-
nahmen in der Studiofotograe kontinuier-
liche Monitorbildanzeigen vor der eigent-
lichen Aufnahme lange Zeit als nicht nötig
betrachtet. Stattdessen diente allein der op-
tische Sucher zur Bildausschnitt- und Fo-
kuskontrolle vor der Aufnahme. Nun aber
zählt die von allen anbietenden Herstellern
übereinstimmend Live View genannte
Funktion fast schon zur Standardaustat-
tung neuerer DSLR-Kameras.
Die Autofokusmessung kann bei einer
Live-Bildanzeige jedoch nicht mehr so agie-
ren wie beim normalen Spiegelreexbetrieb,
der für den Autofokus zuständige Sensor ist
nämlich bei einer Live-Bildanzeige vom
Spiegel verdeckt. Dennoch stehen für eine
Live-View-Fokussierung drei Methoden be-
reit, jedoch nicht bei jeder Kamera: Statt
der TTL-AF-Messung kommt eine Kon-
trastmessung des aktuellen Sensorsignals
zum Einsatz, man fokussiert manuell am
Objektiv, und drittens klappt der Spiegel
weg, unterbricht kurz die Live-View-Anzei-
ge zur normalen AF-Messung, anschließend
wird ein fokussiertes Bild angezeigt. Alle
drei Methoden haben einen deutlichen
Nachteil: Sie sind langsamer als über den
optischen Sucher. Selbst die Kontrastfokus-
sierung kann mit den schon weit entwickel-
ten TTL-AF-Techniken nicht mithalten
(oder sie ist etwa gleichschnell, aber nach
heutigem Stand ungenauer). Die Unterbre-
chung durch das Wegklappen des Spiegels
dauert möglicherweise länger als das manu-
elle Fokussieren.
Ultraschall gegen Sensorstaub
Während Live View noch kein Standard-
merkmal von DSLR-Kameras ist, kommt
kein Hersteller um Maßnahmen zur Staub-
reduzierung auf dem Bildsensor herum.
Praktisch alle neuen Kameras sind mit der-
artigen Funktionen ausgestattet, die vor-
handenen Staub vom Tiefpasslter vor dem
Sensor abschütteln sollen und/oder es ihm
erschweren, sich festzusetzen. Die Sensor-
einheit wird dabei in hochfrequente Schwin-
gungen versetzt, um Staub von der Oberä-
che zu lösen. Bei den Kameras geschieht
dies auf Befehl oder beim Einschalten der
Kamera, letzteres, ohne die Aktivierungs-
zeit bis zur ersten Aufnahme zu verlängern.
Zur Staubvermeidung dient zudem eine An-
tistatik-Oberäche des Tiefpasslters.
Weitergehende Maßnahmen sind eine
Gehäuseabdichtung, die Schmutzeinfall
verhindern soll, und wenn dies nicht hilft,
die „elektronische“ Staubentfernung per
Software. Bei Canon ist diese Funktion im
Standard-Software-Paket dabei. Nikon hat
diese Funktion in der Software Capture NX
integriert, die in einem Aktionsangebot den
ersten Kameras beigelegt ist. Ansonsten
kostet Capture NX 150 Euro zusätzlich.
Riesenvorteil Wechselobjektive
Bei der Wahl der Brennweite sind die Gren-
zen der Kompaktkameras schnell erreicht.
Man ist auf Gedeih und Verderb auf den
vom Hersteller gewählten Bereich be-
schränkt. Bei einer Spiegelreexkamera
hingegen passt man die Brennweite durch
Wechseln des Objektivs an die Aufnahmesi-
tuation an. Große Kamerahersteller haben
rund 70 verschiedene Objektive im Sorti-
ment, kleinere etwa zwei Dutzend. Hinzu
kommen Fremdobjektive von Herstellern
wie Sigma oder Tamron, die mit Anschlüs-
sen für diverse Kameramarken erhältlich
sind. Die Objektive unterscheiden sich in
Brennweite, Lichtstärke, größte Blenden-
öffnung, Abmessungen, Gewicht und Preis.
Kamerabesitzer können ihre Fotoaus-
rüstung ständig ausbauen und so das Ge-
staltungspotenzial mehrerer Objektive nut-
zen. Dabei ist es eine Frage des Preises, wie
weit man gehen möchte. Extreme Weitwin-
kel- oder Teleobjektive sind je nach Quali-
tätsstufe um ein Vielfaches teurer als das
Kameragehäuse selbst.
Flexible Schärfentiefe
Die Spiegelreextechnik bietet dem Foto-
grafen im Vergleich zu Kompaktkameras
einen größeren fotograschen Spielraum
durch umfangreiche Einstellmöglichkeiten,
insbesondere manuelle Beeinussung der
Belichtung und der Schärfentiefe. Die
Schärfentiefe beschreibt den Bereich eines
Bildes, der scharf dargestellt wird. Abhän-
gig ist sie von der gewählten Blendenzahl,
der Brennweite und dem Fokuspunkt. Ein
Vorteil von DSLR-Kameras ist gleichzeitig
ein Nachteil: Der Anwender muss sich we-
sentlich mehr mit der Kameratechnik und
Nachbearbeitung am Rechner auseinander-
setzen als bei kompakten Kameramodellen.
Wer sich dieser Herausforderung stellt,
wird nach einer kurzen Einlernphase mit
hochwertigen Bildern belohnt.
Bedienung: Das Modus-Wahlrad legt die Grund-
einstellungen für die Aufnahme fest

203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 25 06.05.2009 13:40:06 Uhr
Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 26 6/09 FOTOWELT
Wir hatten die Canon EOS 450D zusam-
men mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-55mm
im Testlabor. Das Objektiv besitzt einen
Bildstabilisator, der sich mittels Schiebereg-
ler zuschalten lässt.
Ausstattung: Die Kamera arbeitet – eine
Neuheit für Canon-DSLRs – ausschließlich
mit SD-Karten. Außerdem führt sie bei je-
dem An- und Ausschalten des Geräts eine
Sensorreinigung durch.
Handhabung: Die EOS 450D lässt sich
per Knopfdruck vom Sucher- in den Live-
View-Modus umschalten, der das Motiv
auf dem 3-Zoll-Display anzeigt. Dann ste-
hen Ihnen zwei Autofokus-Arten zur Verfü-
gung: Beim Quick-AF wird der AF-Spiegel
kurz heruntergeklappt, um den AF-Sensor
zu nutzen. Live-AF nutzt dagegen die Kon-
trastdaten des Bildes zur Fokussierung und
zeigt währenddessen keine Dunkelphase.
Bildqualität: Das Canon-Modell über-
raschte uns mit einem hervorragenden
Rauschverhalten. Selbst die Ergebnisse bei
ISO 1600 waren noch ak-
zeptabel. Auch der Dy-
namikumfang war sehr
hoch, so dass die Kame-
ra auch kontrastreiche
Motive dank der vielen
Blenden- und Hellig-
keitsstufen gut darstel-
len kann. Dafür stellten
wir mit dem Kit-Objek-
tiv EF-S 18-55mm bei
kurzer Brennweite einen
starken Helligkeitsabfall
zum Rand hin fest (0,9 Blenden), und
auch die Auösung des Canon-Objektivs
konnte uns nicht überzeugen. So schärfte
die Kamera im Weitwinkel stark nach, was
in der Bildmitte in einem Wirkungsgrad
von über 100 Prozent resultierte und für
Artefakte und andere Bildfehler verant-
wortlich sein kann. Hinzu kommt, dass die
Auösung in allen drei Messbereichen zum
Bildrand hin stark abel.
Fazit: Das Rauschverhalten der schon seit
einiger Zeit erhältlichen Canon EOS 450D
war vorbildlich, und auch der Dynamikum-
fang konnte uns überzeugen. Leider zeigte
sich das Test-Objektiv mit dem integrierten
Stabilisator nicht von seiner besten Seite –
hier sollten Sie besser über eine Alternative
nachdenken.
Canon EOS 450D
Canons ältere, aber nach wie vor ange-
botene DSLR erkennt, wenn sich nach der
Sensorreinigung noch Staub auf dem
CMOS-Chip bendet. Die abgebildeten
Staubkörner lassen sich nachträglich mit
Hilfe einer Software entfernen.
Ausstattung: Die Kamera bietet alle Funk-
tionen, die Sie von einer „Einstiegs-“SLR
gewohnt sind. Neben den manuellen Ein-
stellmöglichkeiten gibt’s also auch Motiv-
programme und andere Automatiken.
Handhabung: Besonders nützlich fanden
wir die automatische Stauberkennung, die
sich über das Bedienmenü aktivieren lässt.
Ihr geht eine Sensorreinigung voraus. An-
schließend fotograeren Sie eine weiße Flä-
che – etwa ein Stück Papier. Dadurch er-
kennt die Kamera, wo sich Staubkörner auf
dem Sensor benden. Diese Info verpackt
die Kamera in eine Datei, die sie jedem Bild
anhängt. Mittels einer Software und der In-
fodatei können Sie die Staubkörner auf dem
Sensor leicht entfernen lassen.
Bildqualität: Wer mit die-
ser Kamera schwierigere
Motive einfangen will,
darf sich freuen. Die
400D hatte eine sehr
hohe Ein- und Aus-
gangs dynami k,
was bedeutet, dass
sie mit vielen Blen-
denstufen arbeitet
und zahlreiche Hel-
ligkeitsabstufungen
produziert. Rauschen
fanden wir bei ISO 100
praktisch nicht, und selbst bei
ISO 1600 war das Ergebnis noch akzepta-
bel. Auch die Scharfzeichnung arbeitete ta-
dellos. Die Auösung war jedoch etwas
ungleichmäßig. So lag sie bei langer Brenn-
weite deutlich unter der bei kurzer und
mittlerer Brennweite. Dennoch ergab das
insgesamt einen ausgezeichneten Wirkungs-
grad. Die Helligkeit ließ in allen drei Mess-
bereichen zu Rand hin um 0,7 Blenden
nach – das ist lediglich mittelprächtig.
Fazit: Eine Kamera, die Spaß bereitet. Sie
machte tolle Bilder, ist sehr einfach zu be-
dienen und bietet mit der Stauberkennung
ein nützliches Feature. Darüber hinaus ge-
hört sie zu den leichteren SLRs.
Canon EOS 400D
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 26 06.05.2009 13:40:25 Uhr
27 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test 6/09 FOTOWELT
Wie soll man die Panasonic DMC-G1
nennen? Eine Spiegelreexkamera ist sie
nicht, da ihr der namensgebende Klapp-
spiegel fehlt. Wechselobjektivkamera wäre
für das Micro-Four-Thirds-Modell tech-
nisch zwar passend, trifft allerdings auch
auf DSLRs zu. Panasonic nennt sie schlicht
„G Micro System“.
Ausstattung: Da kein Spiegel mehr zum
Einsatz kommt, verbaut Panasonic einen
elektronischen Sucher. Dessen Qualität war
tadellos, der Ausschnitt von Sucher und
Display stimmte exakt mit dem tatsächlich
gemachten Bild überein. Der Bildstabilisa-
tor sitzt im Objektiv und funktioniert über
bewegliche Linsen. Gut gefallen hat uns
auch das dreh- und schwenkbare 3-Zoll-
Display. Ein automatischer Sensor schaltet
das Display aus, sobald sich das Auge dem
Sucher nähert. Neben Halbautomatiken
stehen dem Nutzer verschiedene Motivpro-
gramme zur Auswahl. Die Motivpro-
grammautomatik, die selbständig das pas-
sende Motivprogramm
zur Szene sucht, funktio-
nierte im Test gut.
Handhabung: Die Ober-
und Hinterseite des Ka-
meragehäuses hatte für un-
seren Geschmack zu viele
Bedienelemente. Vor allem
DSLR-Einsteiger – und auf
die zielt Panasonic mit der G1
ab – könnten dadurch überfordert sein.
Dafür arbeitet die Kamera superschnell.
Bildqualität: In puncto Dynamikumfang
konnten wir der G1 eine sehr hohe Ein-
gangs- und eine nur wenig schlechtere Aus-
gangsdynamik bescheinigen. Das bedeutet,
dass die Kamera dank vieler Blenden- und
Helligkeitsstufen auch mit besonders kon-
trast- und detailreichen Motiven zurecht-
kommt. Weniger positiv konnten wir jedoch
das Bildrauschen bewerten. Bei ISO 100 bis
800 waren die Ergebnisse nur befriedigend
bis ausreichend, bei ISO 800 und 1600
mangelhaft beziehungsweise ungenügend.
Bei der Auösungsmessung schnitt das Pa-
nasonic-Modell auch nur befriedigend ab,
da die Werte zum Bildrand hin in allen drei
Messbereichen abelen.
Fazit: Die Micro-Four-Thirds-Kamera ist
vielversprechend, wenn auch nicht ganz so
klein. Allerdings hatte die trotzdem sehr
kompakte Bauweise auch ihre Nachteile
wie das zum Teil starke Bildrauschen.
Panasonic DMC-G1
Die Nikon D300 besitzt einen HDMI-
Ausgang, über den sie sich an einem HD-
fähigen Fernseher anschließen lässt. Der
Autofokus nutzt bis zu 51 Messfelder, die
Sie einzeln oder in Gruppen auswählen
können. Das Gehäuse ist staub- und spritz-
wasserfest.
Ausstattung: Das 3-Zoll-Display der Ka-
mera kann das Sucherbild live wiedergeben,
so dass es beim Ausrichten des Bildaus-
schnitts wertvolle Dienste leisten kann.
Praktisch: Im Live-View-Modus ist auch
der Autofokus voll nutzbar. Über den
HDMI-Ausgang lässt sich die D300 an
einem HD-fähigen Fernseher anschließen.
Im Serienmodus schießt die Kamera bis zu
sechs Bilder pro Sekunde. Ein integriertes
Reinigungssystem schützt den Sensor vor
Staub und anderer Verschmutzung. Der von
den Kompaktkameras bekannte Belich-
tungsausgleich „D-Lighting“ kommt in der
D300 in einer aktiven Variante zum Ein-
satz. Das bedeutet, dass die DSLR beim
Auslösen eine automatische
Tonwertkorrektur vor-
nimmt, um bei besonders
kontrastreichen Motiven
die Licht- und Schattenbe-
reiche zu optimieren.
Handhabung: Bei der
Bedienung zeigt sich die
D300 durch ausgeklü-
gelte Kongurations-
möglichkeiten vielseitig.
Bildqualität: Die Nikon
D300 erzielte im Schnitt
eine sehr hohe Auösung,
die zum Bildrand hin lediglich
im Weitwinkel nachließ. Bildrau-
schen fanden wir praktisch nicht, der
schlechteste Messwert – bei ISO 400 – war
immer noch gut. Ein- und Ausgangsdyna-
mik war sehr gut respektive ausgezeichnet.
Das heißt, dass die DSLR sehr viele Blen-
denstufen einsetzt und sehr viele Hellig-
keitsstufen darstellt.
Fazit: Mit der D300 hat Nikon eine
hervorragende Spiegelreexkamera für
(semi-)professionelle Anwender im Sorti-
ment. Das Gerät schnitt bei uns im Test sehr
gut ab und geel uns vor allem durch seine
intuitive Bedienung. Die perfekte Kamera
für Leute, die etwas höhere Ansprüche an
eine DSLR stellen.
Nikon D300

203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 27 06.05.2009 13:40:46 Uhr
Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 28 6/09 FOTOWELT
Die D90 von Nikon wartet mit einigen
Besonderheiten auf. So nimmt sie – unge-
wöhnlich für eine DSLR – Videos auf und
bietet verschiedene Bildbearbeitungs- und
Optimierungsoptionen wie Belichtungsaus-
gleich und Rote-Augen-Korrektur.
Ausstattung: Die D90 hat eine HD-Video-
funktion integriert, die mit 1280 x 720 Pi-
xeln und 24 Bildern pro Sekunde arbeitet.
Zur Übertragung auf den TV lässt sich die
HDMI-Schnittstelle nutzen. Die Bildopti-
mierungsoptionen umfassen eine Rote-Au-
gen-Retusche, den Belichtungsausgleich D-
Lighting und eine Verzeichnungskorrektur.
Zum Verschönern stehen Filtereffekte, eine
Montagefunktion, ein Monochrom- und
ein Fisheye-Modus zur Auswahl.
Handhabung: Das Bedienmenü ist so auf-
gebaut, dass jeder veränderte Punkt auto-
matisch an die erste Stelle der Auistung
rutscht. Dadurch lassen sich die bearbeite-
ten Optionen zwar leicht wiedernden. Die
Auistung wird jedoch auch schnell verwir-
rend. Der Autofokus arbeitete
bei ausgeschaltetem Live View
schnell. Ist die Bildvorschau je-
doch aktiviert, benötigte der
Autofokus im Test immer zwei
bis drei Anläufe, um das Motiv
scharfzustellen.
Bildqualität: Mit dem Kit-
Objektiv AF-S DX Nikkor
18-105 Millimeter erzielte die
D90 einen nur ausreichenden
Wirkungsgrad. Dafür verlief die
Auösung relativ konstant in al-
len drei Messbereichen. Ebenfalls
positiv zu bewerten war das Rauschver-
halten der DSLR: Selbst bei ISO 3200, der
höchstmöglichen Einstellung, war das Test-
ergebnis noch gut. Die Eingangsdynamik
war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch.
Das bedeutet, dass Sie mit der Kamera auch
anspruchsvollere Motive, die sich durch
hohen Kontrast und viele Details auszeich-
nen, realistisch wiedergeben können. Dage-
gen zeigte uns die extreme
Verzeichnung sowie der starke
Randabfall im Weitwinkelbereich, dass das
Kit-Objektiv der D90 nicht von bester Qua-
lität ist.
Fazit: In puncto Ausstattung bietet Nikons
D90 einige tolle Neuheiten, und auch in der
Bildgüte ist sie vielversprechend – voraus-
gesetzt, Sie nutzen ein gutes Objektiv.
Nikon D90
Im Vergleich zur Vorgängerin EOS 40D
bietet die 50D einige Neuerungen, die vor
allem die Bedienung optimieren. So ist etwa
das Display immer noch 3 Zoll groß, hat
aber mit 920.000 Pixeln eine deutlich hö-
here Auösung.
Ausstattung: Die 15-Megapixel-Spiegelre-
exkamera ist mit einem HDMI-Ausgang
zur TV-Wiedergabe bestückt. Interessant
sind die Blitzoptionen: So bietet die 50D
neben der Blitzautomatik, dem erzwun-
genen und unterdrückten Blitz sowie dem
Vorblitz auch die Möglichkeit der Blitz-
Langzeitsynchronisation auf den ersten
oder zweiten Verschlussvorhang und auto-
matische Blitzbelichtungsreihen mit exter-
nen Blitzgeräten.
Handhabung: Sie navigieren sich durchs
Bedienmenü entweder über das Drehrad
um den für Rechtshänder positionierten
SET-Knopf oder mit dem Mini-Joystick
schräg darüber. Der Autofokus im Live-
View-Modus konnte uns jedoch nicht recht
überzeugen, da er im Vergleich
zu Konkurrenzprodukten zu
umständlich zu handhaben ist.
Bildqualität: In Sachen Dyna-
mikumfang und Bildrauschen
zeigte sich die EOS 50D von ih-
rer besten Seite. Die Eingangs-
dynamik – sie gibt Auskunft
über die zur Verfügung stehen-
den Blendenstufen – war nach
unseren Messungen sehr hoch. Die
Ausgangsdynamik beziehungsweise die
Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen
war ebenfalls hoch. Im normalen Betriebs-
modus lässt sich die Lichtempndlichkeit
von ISO 100 bis ISO 3200 wählen, wobei
das Bildrauschen selbst bei der höchsten
Einstellung noch minimal war. Um ISO
6400 (H1) und 12.800 (H2) einzusetzen,
müssen Sie im Menü die ISO-Erweiterung
aktivieren. Das Kit-Objektiv EF-S 17-85mm
zeigte im Weitwinkel eine extreme tonnen-
förmige Verzeichnung.
Fazit: Eine SLR-Kamera
ist nur so gut wie das verwendete Objektiv
– das haben wir bei unseren Tests der EOS
50D deutlich gemerkt. Denn während die
Kamera hinsichtlich des Bildrauschens und
des Dynamikumfangs sehr gut abschnitt
(hier kommt es hauptsächlich auf den Sen-
sor an), verzeichnete das von uns eingesetz-
te Kit-Objektiv extrem und produzierte zu-
dem einen deutlichen Helligkeitsabfall an
den Bildrändern.
Canon EOS 50D
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 28 06.05.2009 13:41:07 Uhr
29 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test 6/09 FOTOWELT
Die Olympus E-3 ist nach dem Four-
Third-Standard gefertigt. Das bedeutet,
die Kamera arbeitet mit Four-Third-Objek-
tiven beispielsweise von Panasonic oder
Leica zusammen, hat einen Verlängerungs-
faktor von 2,0 und unterstützt das Seiten-
verhältnis 4:3. Die Festlegung des Sensors
beim Four-Third-Standard ermögliche es,
besonders kleine, leichte und lichtstarke
Objektive zu konstruieren.
Ausstattung: Dank des Live-MOS-Sensors
mit 10,1 Megapixeln lässt sich das 2,5-
Zoll-Display der DSLR bei schwierigen
Motiven oder zum Checken der Belichtung
auch als Sucher nutzen. Allerdings müssen
Sie die Schärfe dann selbst einstellen. Seri-
enaufnahmen sind bei der E-3 mit fünf Bil-
dern pro Sekunde möglich. Der Super Sonic
Wave Filter arbeitet mit Ultraschall und
schützt den Sensor so vor Staub und ande-
rer Verschmutzung.
Handhabung: Das Magnesiumgehäuse
macht die Olympus E-3 zur robusten Uni-
versalkamera, die sich unterwegs in jeder
Situation nutzen lässt. Die durch
versenkt angeordneten Bedien-
tasten wird die Gefahr verse-
hentlicher Veränderungen re-
duziert. Der schwenkbare
Monitor mit Liveview unter-
stützt den Kameranutzer bei
der Motivsuche.
Bildqualität: Die E-3, die wir
mit dem Olympus-Objektiv
Zuiko Digital ED 12-60mm
getestet haben, lieferte in allen
drei Messbereichen eine sehr
gleichmäßige Auösung, die auch
zum Bildrand hin nahezu konstant blieb.
Das resultierte in einem sehr hohen Wir-
kungsgrad. Dafür verlor das Objektiv im
Weitwinkelbereich zum Bildrand hin um
1,1 Blenden an Helligkeit. Was das Rau-
schen angeht, so lieferte die E-3 bei ISO
100 ein nur durchschnittliches Ergebnis.
Bei ISO 3200 war der Messwert dagegen
für diese Empndlichkeitsstufe gut. Auch
der automatische Weißabgleich bei Kunst-
licht funktionierte tadellos.
Fazit: Die Olympus E-3 ist zwar vergleichs-
weise schwer. Sie liegt aber sehr gut in der
Hand und ließ sich super bedienen. Die
Ausstattung lässt kaum Wünsche offen.
Olympus E-3
Die vom Gewicht her eher bei der pro-
fessionellen E-3 angesiedelte Olympus E-
30 ist im Kit mit dem hauseigenen Objektiv
Zuiko Digital 14-54mm erhältlich.
Ausstattung: Wie von Olympus gewohnt,
nimmt auch die E-30 neben XD-Picture-
Karte auch CF-Karten auf. Mit Hilfe der so
genannten „Art Filter“ lassen sich Motive
verschönern. So verstärkt der Filter „Pop
Art“ alle Farben, während „Blasse & helle
Farbe“ genau das Gegenteil macht. Mit
„Light Tone“ lässt sich die Belichtung eines
Bildes optimieren, „Körniger Film“ erstellt
grobkörnige Schwarzweißaufnahmen. Wei-
tere Filter sind ein „Weichzeichner“ und die
„Lochkamera“.
Handhabung: Das Bedienmenü der Olym-
pus-DSLR ist aufgeräumt und übersicht-
lich. Wichtige Einstellungen lassen sich über
separate Knöpfe vornehmen. Besonders gut
gefallen hat uns der Live-View-Modus der
E-30. Er lässt sich schnell über die Display-
Taste aktivieren, wodurch das Sucherbild
exakt auf dem 2,7-Zoll-Dis-
play wiedergegeben wird.
Auch für den Bildstabilisator
– der über einen beweglich
gelagerten Sensor arbeitet –
gibt’s eine eigene Taste.
Bildqualität: Die E-30 er-
zielte einen hohen mittleren
Wirkungsgrad, wobei die
Auösung bei kurzer Brenn-
weite deutlich unterhalb den
Ergebnissen im Normal- und Telebereich
lag. Außerdem stellten wir fest, dass die
Messwerte um einiges schlechter wurden,
sobald wir den Autofokus im Live-View-
Modus einsetzten. Auch die integrierte
Rauschunterdrückung ist dringend vonnö-
ten – ohne sie waren die Bildfehler bereits
bei ISO 100 deutlich sichtbar. Mit einge-
schalteter Rauschunterdrückung bekamen
wir dagegen noch bei ISO 3200 ein ausrei-
chendes Ergebnis. Was den Dynamikum-
fang angeht, so schnitt die DSLR gut ab.
Auch das Kit-Objektiv arbeitete überwie-
gend problemlos. Lediglich im Weitwinkel
verzeichnete das Objektiv leicht.
Fazit: Die E-30 von Olympus für an-
spruchsvolle Anwender schnitt hinsichtlich
ihrer Bildqualität gut ab, auch wenn dazu
oft die kamerainternen Optimierungsfunk-
tionen nötig waren.
Olympus E-30

203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 29 06.05.2009 13:41:23 Uhr
Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 30 6/09 FOTOWELT
Wir haben uns die Olympus E-520 zu-
sammen mit dem Kit-Objektiv Zuiko 14
bis 42 Millimeter angesehen. Alternativ gibt
es die DSLR auch im Doppel-Objektiv-Set
mit dem Zuiko-Tele 40 bis 150 Millimeter.
Ausstattung: Die E-520 bietet ein 2,7-
Zoll-Display, einen integrierten Blitz mit
Leitzahl 12 sowie 17 Motivprogramme, da-
runter zwei für Unterwasseraufnahmen mit
dem optionalen Unterwassergehäuse. Ihre
Serienbildfunktion arbeitet mit 3,5 Bildern
pro Sekunde. Die E-520 besitzt einen im
Gehäuse integrierten Bildstabilisator, der
über einen beweglichen Bildsensor arbeitet.
Wie auch schon bei der Vorgängerin E-510
können Sie auch hier das Live-Bild auf dem
Display betrachten. Hinzu kommen ein
Staubschutz, eine automatische Gesichtser-
kennung und eine Funktion, mit der Sie
Schatten in Motiven aufhellen können.
Handhabung: An den Bedienmöglich-
keiten der E-520 von Olympus hatten wir
nichts auszusetzen.
Bildqualität: Die
E-520 schaffte ei-
nen hohen mittle-
ren Wirkungs-
grad, wobei die
Auösung zum
Bildrand hin et-
was abel. Der
Dynamikumfang
war ebenfalls hoch.
So erzielte die
Spiegelreexkame-
ra bei jeder Lichtempndlichkeitseinstel-
lung eine sehr hohe Ausgangsdynamik. Das
bedeutet, dass die Kamera viele Helligkeits-
stufen darstellen kann. Die Eingangsdyna-
mik, also die Anzahl der möglichen Blen-
den, war bei ISO 800 noch akzeptabel.
Besonders beeindruckend fanden wir je-
doch das Rauschverhalten der DSLR – so-
gar bei ISO 1600 war der Messwert noch
akzeptabel. Im Weitwinkel verlor die Ka-
mera von der Bildmitte zum Rand um 0,6
Blenden an Helligkeit – ein noch gutes Er-
gebnis. Der automatische Weißabgleich fer-
tige unser Kunstlichtbild ohne Farbstich.
Fazit: Die Olympus E-520 überholte ihre
Vorgängerin E-510 auf nahezu allen Gebie-
ten um eine Nasenlänge – sie war gut aus-
gestattet, ließ sich einfach bedienen und
schaffte bis auf die Auösung, die am Rand
etwas nachließ, gute Ergebnisse bei der
Bildqualität.
Olympus E-520
Sonys digitale Spiegelreflexkamera Al-
pha 700 arbeitet mit den Objektiven
von Konica-Minolta zusammen. Das
12,2-Megapixel-Modell ist mit einem
HDMI- Ausgang zum Anschluss an einen
HD-Fernseher sowie einen speziellen Foto-
Modus ausgestattet.
Ausstattung: Die DSLR setzt einen 11-
Punkt-Autofokus ein. Im Serienbildmodus
schafft die Alpha 700 fünf Bilder pro Se-
kunde. Der Bildstabilisator „Super Steady
Shot“ arbeitet mechanisch via CCD-Shift.
Er ist zugleich Staubschutz und unterstützt
die antistatische Beschichtung des Sensors.
Gemachte Aufnahmen lassen sich über das
3-Zoll-Display ansehen. Es dient jedoch
nicht zum Einfangen des Motivs. Die Ka-
mera speichert auf Compact-Flash-Karten
oder einen Memory Stick Duo.
Handhabung: Beim Einstellen der Auf-
nahmemodi und Programme, beim Fokus-
sieren und beim Abruf der Aufnahmen ver-
hält sich die Sony Alpha 700 so, wie Sie es
von einer soliden digitalen Spiegel-
reexkamera erwarten dürfen.
Bildqualität: Im Telebereich
war der Wirkungsgrad der Sony
Alpha 700 mit Sony-Objektiv
DT 18-70mm um etwa 10 Pro-
zentpunkte niedriger als bei mitt-
lerer und kurzer Brennweite. Ins-
gesamt betrachtet erzielte die
Kamera damit ein gutes Ergebnis.
Der Dynamikumfang war sehr
hoch: So sorgt die sehr gute Ein-
gangsdynamik für viele Blendenstu-
fen. Die ausgezeichnete Ausgangsdyna-
mik hat zur Folge, dass die Alpha 700 sehr
viele Helligkeitsstufen darstellen kann.
Bildrauschen fanden wir kaum, selbst bei
ISO 6400 war die Anzahl der Bildfehler für
diese Empndlichkeitsstufe noch gering.
Fazit: Die Kamera lieferte eine ordentliche
Bildqualität ab. Sie eignet sich damit für
alle Aufnahmesituationen, mit denen sich
Hobbyfotografen konfrontiert sehen. Was
uns jedoch weniger geel: Sie brauchte nach
dem Auslösen sehr lange, bis sie wieder auf-
nahmebereit war. Dadurch kann dem Nut-
zer das ein oder andere möglicherweise gute
Foto durch die Lappen gehen, weil die Ka-
mera noch nicht aufnahmebreit ist.
Sony Alpha 700
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 30 06.05.2009 13:41:43 Uhr
31 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test 6/09 FOTOWELT
Spiegelreflexkameras Testergebnisse im Überblick

Platz 1 Platz 2 Platz 3 Platz 4 Platz 5
Canon EOS 450D Canon EOS 400D Panasonic DMC-G1 Nikon D300 Nikon D90
Internet www.canon.de www.canon.de www.panasonic.de www.nikon.de www.nikon.de
Garantie 12 Monate 12 Monate 24 Monate 12 Monate 12 Monate
Preis 600 Euro 600 Euro 700 Euro 2400 Euro 1100 Euro
TECHNISCHE DATEN
Auflösung 12,2 Megapixel 10,1 Megapixel 12,0 Megapixel 12,2 Megapixel 12,2 Megapixel
Opjektiv Canon EF-S Canon EF-S Lumix G Vario Nikon AF-S Nikkor Nikon AF-S DX Nikkor
Brennweite 18 bis 55 mm 18 bis 55 mm 14 bis 45 mm 24 bis 70 mm 18 bis 105 mm
Crop-Faktor 1,6fach 1,6fach 2fach 1,5fach 1,5fach
Displaygröße 3,0 Zoll 2,5 Zoll 3,0 Zoll 3,0 Zoll 3,0 Zoll
Speicher SD CF SD CF SD
Stromversorgung Akku Akku Akku Akku Akku
Gewicht 733 Gramm 761 Gramm 630 Gramm 1366 Gramm 1150 Gramm
TESTERGEBNISSE
1)
Nettodateigröße (Mittelwert, KB) 16.791 16.299 14.674 15.113 11.929
Wirkungsgrad (Mittelwert, %) 68,4; sehr gut 74,0; sehr gut 64,5; befriedigend 65,0; sehr gut 57,5; ausreichend
Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) -2.8; extrem tonnenförmig -2,4; sehr stark
tonnenförmig
-0,8; leicht tonnenförmig -0,9; leicht tonnenförmig -3,5; extrem tonnenförmig
Eingangsdynamik (Blendenstufen) 9.9; ausgezeichnet 9,3 9,3; sehr gut 9,3; sehr gut 9,3; sehr gut
Ausgangsdynamik (Helligkeitsstufen) 251; sehr gut 252 250; gut 253; ausgezeichnet 250; gut
Rauschen bei ISO 100 2.75; ausgezeichnet 2,53; ausgezeichnet 4,53; ausreichend 3,73; gut 3,21; sehr gut
Scharfzeichnungsstufen 9.5; ausgezeichnet 11,0; ausgezeichnet 14,5; gut 11,3; ausgezeichnet 6,7; sehr gut
Platz 6 Platz 7 Platz 8 Platz 9 Platz 10
Canon EOS 50D Olympus E-3 Olympus E-30 Olympus E-520 Sony Alpha 700
Internet www.canon.de www.olympus.de www.olympus.de www.olympus.de www.sony.de
Garantie 12 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Preis 1250 Euro 2150 Euro 1400 Euro 450 Euro 1000 Euro
TECHNISCHE DATEN
Auflösung 15,1 Megapixel 10,0 Megapixel 12,2 Megapixel 10,0 Megapixel 12,3 Megapixel
Opjektiv Canon EF-S Olympus Zuiko Digital ED Olympus Zuiko Digital Olympus Zuiko Digital Sony DT
Brennweite 18 bis 85 mm 12 bis 60 mm 14 bis 54 mm 14 bis 42 mm 18 bis 70 mm
Crop-Faktor 1,6fach 2,0fach 2,0fach 2,0fach 1,5fach
Displaygröße 3,0 Zoll 2,5 Zoll 2,7 Zoll 2,7 Zoll 3,0 Zoll
Speicher CF CF, XD CF, XD CF, XD CF, Memory Stick Duo
Stromversorgung Akku Akku Akku Akku Akku
Gewicht 2861 Gramm 1503 Gramm 1178 Gramm 752 Gramm 1038 Gramm
TESTERGEBNISSE
1)
Nettodateigröße (Mittelwert, KB) 16.744 16.502 16.945 12.879 11.647
Wirkungsgrad (Mittelwert, %) 60,0; befriedigend 75,0; sehr gut 68,6; gut 66,2; gut 57,0; gut
Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) -3,9; extrem tonnenförmig -2,0; stark tonnenförmig -0,9; leicht tonnenförmig -1,8; stark tonnenförmig -2,6; sehr stark
tonnenförmig
Eingangsdynamik (Blendenstufen) 9,9; sehr gut 8,3; mittelmäßig 8,3; gut 8,7; gut 9,3; sehr gut
Ausgangsdynamik (Helligkeitsstufen) 251; gut 246; gut 249; gut 249; sehr gut 252; ausgezeichnet
Rauschen bei ISO 100 2,31; sehr gut 5,20; schlecht 4,19; befriedigend 3,68; gut 2,9; ausgezeichnet
Scharfzeichnungsstufen 8,0; sehr gut 19,2; ausgezeichnet 21,6; befriedigend 12,0; ausgezeichnet 9,4; ausgezeichnet
1)
Infos und Erläuterungen zum Testverfahren unter http://www.pcwelt.de/100987/
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 31 06.05.2009 13:41:57 Uhr
Die optimale Ausstattung PRAXIS 32 6/09 FOTOWELT
Die Planung für die nächste Urlaubs-
reise steht. Natürlich wollen Sie die Zeit
und Ruhe nutzen und am Reiseziel jede
Menge guter Fotos schießen. Spätestens
beim Packen müssen Sie entscheiden, was
neben der Kamera noch mit ins Gepäck
soll. Da dem überwiegenden Teil der Kame-
ras von Herstellerseite nur noch das aller-
nötigste Zubehör wie ein Akku und das
Ladegerät mitgegeben wird, sollten Sie sich
rechtzeitig mit nützlichem Fotozubehör
ausstatten. Lesen Sie, was Sie keinesfalls zu
Hause vergessen dürfen.
Stromversorgung sicherstellen
Wenn Sie mehrere Tage oder gar Wochen
unterwegs sind, können Sie gar nicht genü-
gend Batterien mitnehmen. Besser, Sie pa-
cken ein Ladegerät und zwei oder drei Sätze
an Akkus ein. Nutzt ihre Kamera einen spe-
ziellen Akku, wie es vor allem bei teureren
Kompakten, den Semiprofessionellen und
in der DSLRs-Liga üblich ist, ist zumindest
ein Ersatzakku ratsam. Auch andere Zube-
hörteile wie ein externes Blitzgerät brau-
chen Batterien oder Akkus. Berücksichtigen
Sie, dass der passende Batterie- oder Akku-
typ im Ausland möglicherweise schwer ver-
fügbar sein könnte. Falls es ins Ausland
geht, besorgen Sie sich einen Adapter für
die Steckdosen im Reiseland. Er verbindet
Ihr Netz- oder Ladegerät mit europäischem
Steckertyp mit der Dosenvariante vor Ort.
Irgendwann ist der Speicher voll
Speicherkarten sind schnell voll, wenn Sie
viel fotograeren. Legen Sie deshalb mindes-
tens eine, besser zwei Karten mit hoher Ka-
pazität in den Koffer. Da die Preise von
Speicherbausteinen stark gesunken sind,
kosten selbst 8-GB-Karten nicht mehr als
früher ein paar analoge Filme samt Abzü-
gen. Gut: Die bis vor wenigen Monaten oft
supergünstig angebotenen, aber quälend
langsamen Speicherkarten verschwinden
zunehmend aus dem Sortiment der Händler
und werden durch schnellere Varianten er-
setzt. Je nach Speichertyp bekommen Sie
sogar Karten mit bis zu 32 GB Kapazität.
Achten Sie bei der Anschaffung auf die an-
gegebene Mindestschreib- und Lesege-
schwindigkeit – je schneller die Karte arbei-
tet, desto besser. Wichtig ist vor allem das
Schreibtempo, etwa bei Serienaufnahmen.
Sie haben im Urlaub genug Zeit und pla-
nen ausgiebige Foto-Shootings – wie wäre
es dann mit einem Festplatten-Fotospei-
cher: Er ist nicht größer zwei Tafeln Scho- F
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:

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Koffer
packen
Fotografieren im Urlaub
Strandurlaub, Städte-Trip oder Rundreise – nie
fotograeren Sie mehr als im Urlaub. Die ferne
Umgebung und das gute Wetter laden zum
Fotograeren ein. Unsere Packliste zeigt, was
unbedingt ins Gepäck gehört. Von Nils Rau
Ersatzakku: Für
den Urlaub sind
ein oder zwei Er-
satzakkus sowie
Batterien ideal
300fw6_09ad_mr_ar.indd 32 06.05.2009 13:43:11 Uhr
33 PRAXIS Die optimale Ausstattung 6/09 FOTOWELT
kolade, enthält mindestens eine 20-GB-
Festplatte und einen Akku. Stöpseln Sie
einfach die Kamera an den USB-Port, und
kopieren Sie die Fotos auf den Speicher.
Vorsicht Falle: Über das Kameramenü
können Sie die Auösung eines Bildes ver-
ringern und die Komprimierung erhöhen.
Damit passen mehr Fotos auf die Speicher-
karte. Allerdings geht das zu Lasten der
Bildqualität. Erhöhen Sie die Komprimie-
rung, gehen Aufnahmedetails verloren. Ins-
gesamt wirken die Bilder weniger detailtreu.
Oft sehen ganze Bereiche der Aufnahme
verschmiert oder pixelig aus. Die Aufnah-
meparameter runterzudrehen, um Karten-
platz zu sparen, bringt also nichts. Wird der
Speicherplatz im Urlaub knapp, löschen Sie
besser weniger gute Aufnahmen oder ma-
chen einfach ein paar Fotos weniger.
Flexiblere Brennweiten
Kompaktkameras besitzen häug einen ein-
geschränkten Brennweitenbereich, der nicht
bis in das echte Weitwinkelsegment reicht.
Der mögliche Bildausschnitt bei maximaler
Weitwinkeleinstellung ist dadurch für Ge-
bäude- und Landschaftsaufnahmen oft zu
gering. Mit einem Weitwinkelvorsatz lässt
sich die Brennweite um einiges verkürzen.
So können Sie Bilder auch mit einer gerin-
geren Brennweite schießen und bekommen
mehr aufs Foto drauf.
Wenn Ihre Kamera kein Gewinde zum
Befestigen eines Weitwinkelkonverters hat,
kommt eine Magnetlösung zum Einsatz:
Bei einem Universalweitwinkelobjektiv kle-
ben Sie zunächst einen kleinem Metallring
um das Kameraobjektiv, der den eigent-
lichen Konverter magnetisch hält. Der Nut-
zer muss bei einem Universalkonverter mit
einem leichten Tunneleffekt und Randab-
dunklung an den Bildecken rechnen.
Tragetasche – alles sicher
Für einen sicheren Kameratransport ist eine
gute Tasche unerlässlich – vor allem bei
größeren Superzoom-Modellen und schwer-
gewichtigen Spiegelreexkameras. Mit ei-
ner Fototasche oder einem Kamerarucksack
schützen Sie die Geräte vor Schmutz, Feuch-
tigkeit und übermäßiger Druckbelastung.
Fototaschen und Rucksäcke gibt’s in vielen
Größen und Ausstattungsvarianten. Für
Kompaktkameras ist ein handliches Modell
empfehlenswert, das alles Zubehör auf-
nimmt, aber dennoch gut tragbar ist. Zu
den wichtigsten Merkmalen einer guten Fo-
totasche gehören eine feste Polsterung ge-
gen äußere Einwirkungen, ein gut funktio-
nierender Reißverschluss, damit Sie die
Kamera schnell einsatzbereit machen kön-
nen, sowie ein Fach für Kleinteile. Gute Fo-
totaschen bekommen Sie je nach Größe ab
etwa 15 Euro, empfehlenswerte Modelle
bieten etwa Crumpler (www.crumpler.de),
Lowepro (www.lowepro.com) und Tam-
rac (www.tamrac.com).
Sichere Karten
Was für Kamera und Objektive gilt, ist auch
für Speicherkarten relevant: Sorgen Sie im
Urlaub für eine sichere Verpackung. An-
sonsten geht leicht der Überblick verloren,
oder man weiß nicht mehr, wo die Speicher-
karte abgeblieben ist.
Flash Cards gehören nicht einfach so in
die Hosentasche, sondern brauchen Schutz.
Einfache Aufbewahrungshüllen aus trans-
parentem Kunststoff bekommen Sie für je-
den Kartentyp für unter 5 Euro. Achten Sie
darauf, dass die Verpackung möglichst
dicht schließt, damit kein Staub, Schweiß ›
Blitz mit Taschentuch
Gerade bei einfacheren Kompaktkameras
hat man oft das Problem, dass mit Blitz auf-
genommene Porträts überstrahlt sind. Mit einem
unkonventionellen Trick können Sie das abmil-
dern. Dazu kleben Sie mit Tesafilm ein Stück-
chen weißes Papiertaschentuch, eine oder
mehrere Lagen, vor den Blitz. Wenn es schnell
gehen muss, etwa auf Partys, halten Sie einfach
während der Aufnahme das Taschentuch vor die
Blitzöffnung. Für Blitzaufnahmen von entfernten
Motiven sollten Sie das Taschentuch wieder
entfernen, damit der Blitz seine ganze Kraft ent-
falten kann. Mit etwas Experimentieren bekom-
men Sie schnell die richtige Kombination für die
jeweilige Kamera heraus. Bei hochwertigen
Kompaktkameras braucht es diese Tricks nicht,
denn deren Blitze steuern je nach Entfernung
zum Motiv die Blitzintensität.
Kameratasche: Gut geschützt können
weder Stöße noch Staub oder Spritz-
wasser Ihrer Kamera etwas anhaben
Fotospeicher: Das Giga Vu Sonic (www.jobo.de, ab 330
Euro) ist als besonders schnelles Fotoarchiv mit langer
Akkulaufzeit und großem Farb-Display konzipiert
300fw6_09ad_mr_ar.indd 33 06.05.2009 13:43:28 Uhr
Die optimale Ausstattung PRAXIS 34 6/09 FOTOWELT
oder Spritzwasser eindringen und die emp-
ndlichen Flash-Karte beschädigen kann.
Komfortabler, aber mit rund 15 Euro
auch eine ganze Ecke teurer sind Speicher-
garagen für Flash-Karten. Die Kunststoff-
boxen mit transparentem Staubschutzde-
ckel und rutschfesten Gummifüßen sehen
aus wie ein Brillenetui und eignen sich zur
übersichtlichen Aufbewahrung von bis zu
zehn Speichermedien.
So fegen Sie Schmutz weg
Am Strand oder auf einer ausgedehnten Sa-
fari gibt es Sand im Übermaß. Davon be-
kommt auch Ihre Kameraausrüstung etwas
ab. Außerdem kleben Fingerabdrücke am
Display und auf dem Objektiv. Feiner Stand
ist der Kamerakiller Nummer eins im Ur-
laub. Ihre Digitale freut sich, wenn Sie re-
gelmäßig Staub und Schmutz entfernen.
Zum Säubern der Kameraoptik greifen Sie
besser nicht auf Papiertaschentücher oder
den Hemdärmel zurück. Das hätte Kratzer
auf den wertvollen Geräten zur Folge.
Sicherer und wirkungsvoller sind spezi-
elle Reinigungstücher aus Mikrofaser, die
Sie im Fotofachhandel oder beim Optiker
bekommen. Sie halten den Schmutz fest
und sorgen für eine optimale Entfettung des
Objektivs. Sehr gut vorreinigen lässt sich
die Kamera mit einem kleinen Blasebalg,
der Sand und Staub mit Luftdruck aus den
kleinsten Ritzen wegpustet. So können Sie
keine Kratzer verursachen, wenn Sie mit
dem Mikrofasertuch zu Werke gehen. Au-
ßerdem gibt es für unter 10 Euro spezielle
Reinigungspinsel mit eingebautem Mini-
blasebalg, der die Linsen schont. Hartnä-
ckige Verschmutzungen beseitigen Sie mit
Reinigungsüssigkeit, die für Kameras ge-
eignet sein muss. Für eine ordentliche Rei-
nigungsausstattung müssen Sie im Foto-
fachhandel etwa 20 Euro anlegen.
Für Landschaften und Panoramen
Landschaftsmotive und Panoramen gelin-
gen mit einem Stativ am besten. Vor allem
bei Kameras mit großem Brennweitenbe-
reich ist ein Stativ zur Vermeidung von Ver-
wacklungsfehlern wichtig. Für den Urlaub
wählen Sie ein günstiges und leichtgewich-
tiges Allroundmodell mit drei Beinen. Ach-
ten Sie darauf, dass die Beine mindestens
drei Auszüge haben und eine Mittelsäule
vorhanden ist. Dadurch sind Sie bei der
Standortwahl exibel und müssen sich beim
Fotograeren mit Stativ nicht verrenken.
Wer das Reisegepäck nur mit minimalem
Gewicht belasten will, entscheidet sich für
ein ausziehbares Einbeinstativ.
Reflektoren und Spiegel
Ob in geschlossenen Räumen oder unter-
wegs: das Licht entscheidet hauptsächlich,
wie gut Ihre Fotos werden. Um im Urlaub
Licht zu formen und zu verändern, ist kein
großer Aufwand nötig. Im Fotofachhandel
bekommen Sie Reektoren zum Zusam-
menfalten in verschiedenen Ausführungen.
Damit nutzen Sie das vorhandene Licht
zum Ausleuchten, machen Schatten weicher
und vermeiden harte Kontraste. Reek-
toren gibt es in allen Größen und mit di-
versen Oberächen. Für handliche Varian-
ten zahlen Sie je nach Größe zwischen 15
und 50 Euro. Weiß eignet sich zum neu-
tralen Aufhellen, Silber ergibt eine kühle
Lichtstimmung, und Gold ist für Porträts
Fotoausrüstung online einkaufen
Sie haben sich für ein bestimmtes Produkt
entschieden und wissen genau, was Sie
wollen. Günstigen Angeboten dafür kommen
Sie am einfachsten mit Hilfe von Preisvergleichs-
Websites wie www.evendi.de, www.idealo.de
oder www.guenstiger.de auf die Schliche. Die-
se Spezial-Suchmaschinen sammeln ständig
die aktuellen Preisangaben bei Hunderten von
Online-Shops sowie Kooperationspartnern und
stellen eine Suchfunktion zur Verfügung, mit der
Sie die Angebote bequem erforschen.
Der Zugang zur Datenbank ist kostenlos. Die
Preisvergleichs-Dienste finanzieren sich über
Provisionen, die ihnen die Händler für neu ver-
mittelte Kundschaft bezahlen. Alles was Sie für
die Abfrage benötigen, ist ein Browser.
In der Trefferliste klicken Sie einfach den ge-
suchten Artikel an und gelangen so zu dessen
Preisvergleichs-Seite. Über verschiedene Links
auf der Seite finden Sie Produktinfos, Bewer-
tungen und Kommentare anderer Nutzer und
oftmals auch Hinweise auf Testergebnisse aus
Fachzeitschriften.
Das Interessanteste an der Preisvergleichs-Sei-
te ist aber natürlich die Übersicht aller Ange-
bote, die in verschiedenen Shops gefunden
wurden. Diese ist in der Regel nach Preisen sor-
tiert – achten Sie auf die Versandkosten.
Fester Stand: Das Stativ
setzen Sie bei Landschafts-
und Panoramafotos ein – und
dann, wenn bei schlechten Lichtver-
hältnissen nicht geblitzt werden soll
Kompakter GPS-
Empfänger: Er sorgt
dafür, dass Sie sich künftig immer genau erin-
nern können, wo Ihre Fotos entstanden sind
Karten-Safe: Sieht
aus wie ein schlichtes Brillenetui und verwahrt
gut geschützt bis zu zehn Speicherkarten
300fw6_09ad_mr_ar.indd 34 06.05.2009 13:43:47 Uhr
35 PRAXIS Die optimale Ausstattung 6/09 FOTOWELT
optimal. Im Urlaub ersetzen in vielen Fällen
auch ein weißes Tuch, eine helle Holzplatte
oder ein größeres Stück Styropor einen
vollwertigen Reextor.
Ortsbestimmung
Beim Geotagging versehen Sie Ihre Bilder
mit Koordinaten über den exakten Auf-
nahmeort. So können Sie sich später jeder-
zeit auf Google-Karten und Stadtplänen
anzeigen lassen, wo Sie Ihre Bilder aufge-
nommen haben. Damit Sie die Koordinaten
nicht selbst eingeben müssen, benötigen Sie
einen GPS-Satellitenempfänger. Solche Ge-
räte können nach dem Einschalten und der
Positionsndung bis zu 100.000 Wegpunkte
festhalten. Zu jedem Speicherpunkt notiert
der GPS-Logger Ihren derzeitigen Standort
mit Längengrad, Breitengrad und Uhrzeit.
Diese Wegpunkte können Sie im Nachhin-
ein mit einer Software in die Metatags Ihrer
Bilddateien übertragen und die Aufnahmen
beispielsweise über das Gratisprogramm
Google Earth anschauen. Zu jedem Foto
sehen Sie genau den Standort, an dem Sie
das Bild aufgenommen haben. GPS-Logger
sind ab rund 70 Euro zu haben.
Allwetter
Wer bei jedem
Wetter knipsen
möchte, muss
seine Kamera
gut verpacken.
Schließlich ver-
dirbt ein plötz-
licher Platzre-
gen im Sommer
nicht nur die
Laune, sondern
setzt vielen Ge-
räten zu. Ist
der Fotoappa-
rat schlecht ge-
schützt, sind
die Ferienerin-
nerungen leicht
für immer futsch. Um Schäden vorzubeu-
gen, bieten Kamera- und Zubehörhersteller
wetterfeste und wasserdichte Gehäuse an.
Die schützen auch vor Sand und Staub.
Teure SLR-Kamera besser versichern
Im Vorfeld der Reise sollten Sie sich auch
Gedanken über eine Kameraversicherung
machen. Speziell dann, wenn Sie mit einer
teureren Ausrüstung durch die Lande zie-
hen. Klären Sie noch vor Reiseantritt mit
Ihrer Hausratversicherung, ob die Ausrüs-
tung vom Vertrag abgedeckt ist. Möglicher-
weise ist eine Reisegepäckversicherung, ein
Schutzbrief oder eine spezielle Fotoversi-
cherung empfehlenswert. ●
M
it der brandneuen 12-Megapixel-Ka-
mera SP-590UZ setzt Olympus neue
Maßstäbe in der Ultrazoom-Kategorie. Der
optische 26-fach-Weitwinkelzoom deckt
eine Brennweite von 26-676 mm ab und
fängt auch extrem weit entfernte Motive
formatfüllend ein. Und dank der Dual-
Image-Stabilisation gibt‘s keine verwa-
ckelten Aufnahmen mehr – scharfe Bilder
sind auch im Telebereich garantiert.
Gute Extras: Mit der High-Speed-
Serienbildfunktionen schießen Sie
10 Aufnahmen pro Sekunde. So las-
sen sich schnell bewegende Objekte
einfangen und Sie erwischen ganz
bestimmt den passenden Moment.
Zusätzlich rückt die erweiterte Ge-
sichtserkennung auf Gruppenfotos
jede einzelne Person ins rechte
Licht, während die Schattenaufhel-
lung dunkle Stellen im Bild aus-
gleicht. Weiterhin sorgt der Beauty-
Modus für einen makellosen Teint, indem
Unebenheiten im Gesicht automatisch er-
kannt und ausgeglichen werden. Für Gute-
Laune-Fotos ist der Smile-Shot-Modus zu-
ständig. Ist er aktiviert, löst die Olympus
SP-590UZ erst dann aus, wenn alle anvi-
sierten Personen lächeln. Mit der Perfect
Shot Preview werden die Effekte verschie-
dener Einstellungen schon vor dem Auslö-
sen auf dem 6,9 cm großen LCD angezeigt.
Die 12-Megapixel-Kamera ist dank Pro-
grammautomatik und 18 voreingestellter
Aufnahmeprogramme auch für Einsteiger
leicht bedienbar und sorgt vom Start weg
für gelungene Aufnahmen. Brillenträger
werden die Dioptrien-Korrektur im Sucher
zu schätzen wissen. Ambitionierten Foto-
grafen lässt die SP-590UZ mit den P/A/S/M-
Belichtungsmodi alle Freiheiten. Zahlreiche
Blitzoptionen stellen eine optimale Aus-
leuchtung sicher. Zusätzlich zum internen
Blitz steuert die SP-590UZ optional auch
kabellose Blitzgeräte.
Per HDMI-Kabel
lässt sich die
Kamera leicht
an HD-Fern-
sehgeräte an-
schließen, um
Fotos in bes-
ter HD-Quali-
tät anzusehen.
PROMOTION 6/09
Ultrazoom-Klassenprimus
Olympus SP-590UZ: 26-fach-
Weitwinkelzoom und Bildstabi-
lisator für perfekte Aufnahmen
Weitere Infos: www.olympus.de
Perfekt abgeschirmt: Die Hüllen für Taucher gibt es für unterschiedliche
Kameramodelle und für unterschiedliche Wassertiefen ab 80 Euro
300fw6_09ad_mr_ar.indd 35 06.05.2009 13:44:06 Uhr
6/09 FOTOWELT
Kaum jemand überschaut die eigene
Bilderflut. Umso wichtiger ist es, die bes-
ten Fotos aus der Masse herauszuheben
und ansprechend am Bildschirm wiederzu-
geben. Nur eine gut gemachte Visualisie-
rung von Ereignissen und Erlebnissen bleibt
im Gedächtnis der Zuseher haften. Mit ein-
fachen Handgriffen aus einer Reihe von
Bildern eine Präsentation zu erstellen, ge-
hört zu den Grundfunktionen eines guten
Fotoarchiv-Tools. Auch die Foto-Work-
ow-Software Photoshop Lightroom macht
keine Ausnahme. Das bloße Nacheinander-
schalten von Fotos ohne erläuternde Kom-
mentierung ist out. Angesagt sind Diashows
mit Titel und Abspann, Bildblenden und
Textüberlagerungen, die das Zusehen zum
Erlebnis machen.
Profi-Diashows
Bilder zeigen mit Lightroom
Tolle Fotos ansprechend herzeigen, das geht mit Adobes Foto-Tool Lightroom
schnell und einfach. Damit erstellen Sie Diashows mit edlen Überblendungen
für den Bildschirm und zum Speichern im PDF-Format.
Logo einbinden
Mit einer persönlichen Kennzeichnung macht eine Diashow
besonders viel her. Beispielsweise können Sie ein Logo, einen
Schriftzug mit dem Namen oder dem Thema der Diashow oder eine
Fantasiebezeichnung in jedes Foto einstanzen. Setzen Sie dazu ein
Häkchen vor „Erkennungstafel“, klicken Sie auf den vordefinierten
„Lighroom“-Schriftzug, und wählen Sie aus dem Pop-up-Menü
„Bearbeiten“ aus. Geben Sie Ihren Schriftzug ein und formatieren
ihn mit der gewünschten Schriftart, Größe und Farbe. Besonders
hübsch wirkt ein eigenes Logo. Dazu erstellen Sie in einem Bildbe-
arbeitungsprogramm wie Photoshop die gewünschte Grafik. Damit
der Hintergrund durchschimmern kann, legen Sie das Motiv mit
transparentem Hintergrund an. Beim Speichern entscheiden Sie
3
Auswahl der Motive
Die Auswahl und Reihenfolge der Fotos ist der wichtigste Ar-
beitsschritt bei der Erstellung einer spannenden Diashow. Nehmen
Sie sich dazu etwas Zeit, um den Betrachter mit abwechslungs-
reichen Aufnahmen zu verwöhnen. In Lightroom erfolgt die Motiv-
auswahl im Modul „Bibliothek“. Klicken Sie hinter „Sammlungen“
auf das Pluszeichen („+“), dann auf „Sammlung erstellen“, und ge-
ben Sie einen Namen für die Bildauswahl ein. Ziehen Sie dann die
gewünschten Fotos aus dem Katalog, einer anderen Sammlung
oder einem Foto-Ordner in die neue Diashow-Sammlung.
Nur innerhalb einer Sammlung erlaubt Lightroom ein freies Festle-
gen der Abspielfolge. Klicken Sie ganz links im Fenster auf den
Namen der neuen Sammlung und ziehen die Fotos unten auf dem
Filmstreifen oder die Rasteransicht an die gewünschte Position.
Nicht benötigte Bilddateien markieren Sie mit einem Klick und lö-
schen das Motiv mit der <Entf>-Taste aus der Diashow.
1
Vorlage auswählen und anpassen
Wechseln Sie mit einem Klick auf „Diashow“ zum Diashow-
Modul. Ganz links im Arbeitsbereich klicken Sie unter „Vorlagen-
browser“ die Vorlage „An Fenstergröße anpassen“ an. Damit ver-
2
Von Christoph Metzger
wenden Sie die gesamte
Monitorfläche für die Dar-
stellung Ihrer Bilder.
Rechts im Arbeitsbereich
zeigt Lightroom die verän-
derbaren Einstellungen für
Bildpräsentationen an. Ak-
tivieren Sie „Kontur“, damit
Ihre Fotos mit einer Haarli-
nie umrahmt werden. Sie dient zur Kontraststeigerung und macht
die Fotos interessanter. Als Rahmenfarbe wählen Sie Grau oder
Gelb aus, eine Dicke von bis zu vier Pixeln ist optimal.
Schalten Sie das Häkchen vor „Zoomen um Rahmen zu füllen“ ein,
dann passt die Software das Seitenverhältnis der Fotos automa-
tisch an den Bildschirm an. Weist eine Aufnahme ein anderes Sei-
tenverhältnis auf, wird es beschnitten. Auf „Schlagschatten“ können
Sie bei einer Vollbildpräsentation verzichten.
Präsentieren mit Lightroom 36 PRAXIS
302fw6_09ad_mr_ar.indd 36 06.05.2009 13:19:45 Uhr
6/09 FOTOWELT

37
Vorschau und Export
Im Bereich „Titel“ können Sie etwa Text oder eine Abbil-
dung als kurzen Vor- und Abspann zu Ihrer Fotoshow einge-
ben. Das funktioniert genauso wie das Anpassen der Erken-
nungstafel. Faustregel: Je weniger Text, desto besser. Die
Anzeigedauer für die Fotos legen Sie unter „Abspielen“ im
Bereich „Dialänge“ fest. Diese Einstellung kann nicht pro Foto
unterschiedlich eingestellt werden, sondern gilt immer für alle
Aufnahmen. Sie können unter „Abspielen“ außerdem auch ein
Verzeichnis für Musikdateien angeben, aus dem Lightroom die
Diashow beim Abspielen mit Begleitmusik unterlegt. Die Op-
tion „Wiederholen“ erzeugt eine Endlos-Schleife. Haben Sie
zwei Monitore, legen Sie fest, auf welchem der beiden die
Präsentation zu sehen sein soll. Zur Ausgabe Ihrer Fotoprä-
sentation wählen Sie „Diashow, PDF-Diashow exportieren“.
4
sich für das Dateiformat „PNG“. Das Logo als Erkennungs-
tafel binden Sie in Lightroom ein, indem Sie die Option „Gra-
fische Erkennungstafel verwenden“ aktivieren und die Logo-
datei ins Lightroom-Fenster ziehen.
Ziehen Sie den Schriftzug oder das Logo anschließend mit
der Maus an die gewünschte Position im Vorschaubild, an der
es später erscheinen soll. Mit dem Schieber „Maßstab“ brin-
gen Sie den Text oder das Logo auf die passende Größe, mit
der „Deckkraft“ lassen Sie den Hintergrund durchscheinen.
S
C
H
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L
.
Der erste Foto-
A4-Drucker, der
auch A3 kann.
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OKI A4-PLUS3-FOTO-
LED-FARBDRUCKER C800
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Diashows mit Movie Maker PRAXIS 38 6/09 FOTOWELT
Mit dem Movie Maker aus Fotos Filme
zu machen liefert bessere Ergebnisse, als Sie
denken. In der neuesten Vista-Programm-
version ist Movie Maker mit allen grundle-
genden Funktionen eines Videoschnittpro-
gramms ausgestattet. Beispielsweise nimmt
die Software Videos von analogen bezie-
hungsweise digitalen Quellen auf, impor-
tiert Fotodateien und untermalt die Clips
und Bilder auf Wunsch mit Begleitmusik.
Außerdem bietet das Tool eine stattliche
Auswahl an Effekten und Übergängen. So-
gar Titel und Texttafeln können Sie einge-
ben, formatieren und animieren. Toben Sie
sich dabei kreativ aus, indem Sie die Effekte
miteinander kombinieren und Ihrer Präsen-
tation mit Intro- und Zwischentexten eine
individuelle Note geben.
Von Christoph Metzger
Schnelle Diashows
Präsentieren mit Bordwerkzeug
Bilder präsentieren leicht
gemacht: Zeigen Sie eine
animierte Präsentation
Ihrer schönsten Aufnah-
men mit dem Tool, das
in jedem Windows
steckt: Movie Maker.
Bilder laden
Klicken Sie im Aufgabenbereich (einschalten
mit „Ansicht, Aufgaben) am linken Fensterrand
auf „Bilder“. Es erscheint ein Datei-öffnen-Dialog-
fenster zum Importieren von Fotodateien. Suchen Sie
den passenden Ordner mit Ihren Motiven, wählen Sie
die Fotos mit der Maus oder über <Strg>-<A> aus,
und gehen Sie auf „Importieren“.
1
303fw6_09ad_mr_ar.indd 38 06.05.2009 13:22:08 Uhr
6/09 FOTOWELT

Storyboard anlegen
Movie Maker legt Ihre Bilder zunächst nur im Bereich „Im-
portierte Medien“ ab. Bei gedrückter linker Maustaste ziehen Sie
die Fotos ins
St oryboard
ganz unten
im Fenster.
Die genaue
Pl atzi erung
Ihrer Motive
spielt noch
keine Rolle.
2
Autofilm erzeugen
Am schnellsten produzieren Sie Ihre Diashow mit der Funk-
tion „AutoFilm“. Dabei übernimmt Movie Maker die gesamten
Produktionsschritte und versieht Ihre Fotos automatisch mit Blen-
den und Effekten. Klicken Sie auf den Button „AutoFilm“, und wäh-
len Sie den gewünschten Stil aus, etwa „Alter Film“, „Musikvideo“
oder „Kippen und Gleiten“. Bei „Titel für den Film eingeben“ können
Sie Ihren Fotos noch einen Startbildschirm verpassen, ein Klick auf
„AutoFilm erstellen“ weist Movie Maker an, den Film zu erzeugen.
3
Individuelle Gestaltung
In der Show zeigt Movie Maker Ihre Fotos standardmäßig
fünf Sekunden lang. Die Dauer der Darstellung können Sie für
jedes einzelne Bild anpassen. Wechseln Sie dazu zunächst mit
<Strg>-<T> zur Zeitachsenansicht. Klicken Sie auf eines der Mo-
tive in der Zeitachse, lassen Sie die Maustaste los und setzen den
Mauszeiger an den rechten Rand des gerade angeklickten Vor-
schaubilds, bis der rote Doppelpfeil erscheint. Nun können Sie das
Foto in der Breite strecken oder stauchen. Windows blendet dabei
in einem kleinen Dia-
logfeld die Zeitangabe
ein, wie lange das Foto
während der Fotowie-
dergabe auf dem Moni-
tor bleiben wird. Passt
alles, wechseln Sie mit-
tels <Strg>-<T> wieder zurück zur Storyboard-Ansicht.
4
Übergänge einfügen
Übergänge vermeiden Langeweile beim Zuschauer. Um
Blenden einzufügen, klicken Sie im Aufgabenbereich auf „Übergän-
ge“. Eindrucksvoll sind beispielsweise die Effekte „Splittern“. Zie-
hen Sie einen davon mit gedrückter linker Maustaste an die ge-
wünschte Stelle zwischen zwei Fotos. Wiederholen Sie diesen
Vorgang mit anderen Effekten. Damit die Präsentation edel wirkt,
sollten Sie Effekte sparsam einsetzen, um zum Beispiel die Überlei-
tung zu einem neuen Bilderthema zu unterstreichen.
5
Soundtrack einspielen
Jetzt können Sie den Film mit Sound unterlegen, etwa mit
einer MP3-Datei. Klicken Sie im Aufgabenbereich auf „Audio
oder Musik“. Im folgenden Dialog markieren Sie die Songdatei und
klicken auf „Importieren“. Platzieren Sie den Track auf dem Story-
board an die gewünschte Stelle. Sie können die Länge des Musik-
stücks variieren, indem
Sie den Balken zur Musik
verändern. Bei Bedarf
können Sie sogar weitere
Musikdateien an anderen
Stellen einbinden.
6
Diashow brennen
Die fertige Präsentation sehen Sie sich über den Wiederga-
be-Button im Vorschaufenster an. Sind Sie zufrieden, spei-
chern Sie die Projektdatei über den Dialog „Datei, Projekt spei-
chern“. Die Ausgabe der Diashow steuern Sie über die Befehle
unter „Veröffentlichungsort“ im Aufgabenbereich. Mit „Dieser Com-
puter“ exportieren Sie Ihre Show als Videodatei. Dabei können Sie
die Komprimierung nach Ihren Wünschen einstellen. Die interes-
santeste Option ist „DVD“, die nur in Vista zur Verfügung steht.
Damit übergeben Sie das Projekt an Windows DVD Maker und
können eine Diashow auf DVD erstellen. Falls Sie die Datei per Mail
verschicken möchten, gehen Sie auf „E-Mail“. Windows bietet Ih-
nen auch an, die Datei gleich auf eine CD zu brennen.
7
39 Diashows mit Movie Maker PRAXIS
303fw6_09ad_mr_ar.indd 39 06.05.2009 13:22:29 Uhr
Papiervorlagen optimal einlesen PRAXIS 40 6/09 FOTOWELT
Mit einem Flachbettscanner lassen sich
Papierfotos, Dias und sogar kleine dreidi-
mensionale Gegenstände wie Schlüsselbund
oder Feuerzeug digitalisieren – vorausge-
setzt, Sie arbeiten mit den richtigen Einstel-
lungen. Denn nur wenn Sie beim Scannen
alle relevanten Parameter wie Auösung,
Farben und Schärfung passend zur jewei-
ligen Vorlage und zum späteren Verwen-
dungszweck festlegen, erzielen Sie eine
überzeugende Bildqualität.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welches
die entscheidenden Scannereinstellungen
sind und welche Einstellung in welcher
Scansituation die optimale ist. Welchen
Scanner Sie dabei einsetzen, ist unerheblich.
Zwar sind die Scanprogramme der ver-
schiedenen Gerätehersteller in puncto Aus-
sehen, Bedienerführung und Funktionsum-
fang verschieden, in den Kernpunkten
bieten sie jedoch in etwa die gleichen Regel-
möglichkeiten. Allerdings unterscheiden
sich die Bezeichnungen der einzelnen Menü-
punkte und Buttons zwischen den Geräten
– hier hilft ein Blick ins Scannerhandbuch
oder die Online-Hilfe
Mit diesen Vorbereitungen sorgen
Sie für beste Ergebnisse
Bevor Sie sich ans Scannen machen, sollten
Sie das Vorlagenglas reinigen, um Bildver-
fälschungen durch Schmutz auszuschließen.
Um möglichst farbechte Scans zu erzielen,
müssen Sie das Gerät danach hinsichtlich
der Erkennungsgenauigkeit von Farben ka-
librieren. Die Kalibrierung stimmt die Farb-
aufnahme des Scanners ab. Bessere Scanner
bieten dafür ein Farbkalibrierungssystem,
mit dem Sie für Ihren Scanner so bezeichne-
te Farbkorrekturprole erstellen. Ist Ihr
Scanner mit einer Kalibrierung für Farben
ausgestattet, bietet die Scan-Software einen
entsprechenden Befehl an. Häug ist dem
Scanner auch ein separates Kalibrierungs-
programm beigelegt, das Sie von der Trei-
ber-CD installieren müssen.
Scanner kalibrieren: Um eine Kalibrie-
rung durchzuführen, legen Sie die mitgelie-
ferte spezielle Kalibrierungsvorlage mit der
Abbildung nach unten plan auf die Vorla-
genäche. Achten Sie darauf, dass das Bild
gerade liegt. Damit der Farbabgleich opti-
mal gelingt, ziehen Sie die Begrenzungsli-
nien des Scanprogramms so über das Mo-
tiv, dass der Rand abgeschnitten wird und
nur der bebilderte Bereich markiert ist.
Vorgang starten: Stimmt der Vorlagen-
ausschnitt, aktivieren Sie die Kalibrierung
über den entsprechenden Menüeintrag. Da-
bei scannt die Software das Spezialbild und
erkennt sämtliche Abweichungen zwischen
dem Ist- und Sollwert, indem sie eine mitge-
lieferte Beschreibungsdatei mit dem tat-
sächlichen Scanergebnis vergleicht. Hieraus
erstellt die Software eine individuelle Prol-
datei, in der die Abweichungen für jede
Farbnuance festgehalten sind. Alle nachfol-
genden Scans werden automatisch mit Hilfe
dieser Fehlertabelle zugunsten originalge-
treuerer Werte abgeändert.
Das richtige Scanverfahren wählen
Nachdem Sie einen Vorschauscan durchge-
führt und den zu scannenden Bereich der
Vorlage markiert haben, stellen Sie die Scan-
auösung ein. In ihren Prospekten werben
Scanneranbieter oft mit einer extrem hohen
Auösung des Geräts und beziehen sich da-
bei auf die interpolierte Auösung. So kom-
Von Mike Schelhorn und
Susanne Wittke
Scannen Sie richtig
Vorlagen digitalisieren
Vorlage in den Scanner
einlegen, Startknopf
betätigen – und kurze
Zeit später erscheint die
Vorlage in der Bildbear-
beitung. Lesen Sie, auf
welche Einstellungen
und Parameter es beim
Scannen ankommt.
304fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 40 06.05.2009 13:23:47 Uhr
41 PRAXIS Papiervorlagen optimal einlesen 6/09 FOTOWELT
men sagenhafte Werte von beispielsweise
9600 dpi zustande. Interpoliert heißt aller-
dings lediglich, dass der Scanner eine solche
Auösung dadurch erzielt, dass er das Ab-
tastergebnis nachträglich hochrechnet –
eine Aufgabe, die Sie ebenso gut nach dem
Einscannen in Ihrem Bildbearbeitungspro-
gramm durchführen können.
Die Bildinterpolation wählen Sie im
Scanprogramm oft dadurch aus, dass Sie
eine extreme Auösung einstellen. In punc-
to Bildqualität bringt sie nichts: Fotos wer-
den so nicht detailreicher gescannt.
Wer nur Aufsichtsvorlagen scannt, also
Papierfotos und andere Papiere, kann oh-
nehin beruhigt sein: Die physikalische Ab-
tastrate der aktuellen Scannergeneration ist
mehr als ausreichend für solche Vorlagen.
Welche Auösung Sie für eine bestimmte
Vorlage im Scan-Tool einstellen, hängt da-
von ab, wie Sie den Scan weiterverarbeiten
wollen. Eine besonders hohe Auösung wie
2400 mal 4800 dpi bringt beispielsweise
bei einem anschließenden Tintenstrahlaus-
druck nicht mehr Qualität, dafür jedoch –
aufgrund der Dateigröße – eine längere
Wartezeit mit sich.
Einfacher und erweiterter Modus
Die meisten Scanprogramme bieten deshalb
zum Einstellen der Scanauösung einen ein-
fachen und einen erweiterten Modus an. Im
einfachen Scanmodus müssen Sie sich keine
Gedanken um die richtige Auösung ma-
chen, denn das Programm übernimmt diese
Aufgabe für Sie. Sie wählen den jeweiligen
Vorlagentyp – beispielsweise „Foto“, „Zeit-
schrift“, „Zeitung“ oder „Dokument“ – und
betätigen den Scannen-Button. Anschlie-
ßend erscheint das Bild automatisch in der
Bildbearbeitung oder landet als Bilddatei
auf der Festplatte. Und bei manchen Scan-
nern müssen Sie noch nicht einmal den Vor-
lagentyp einstellen.
Beim Scanvorgang erkennt die Scan-Soft-
ware die Bildgrenzen automatisch, sofern
Sie die Vorlage einigermaßen gerade plat-
ziert haben. Einige Scanner können zwar
automatisch korrigieren, wenn ein Bild
schief eingelegt ist. Allerdings sollten Sie die
Vorlage besser selbst gerade einlegen, weil
die Scan-Software die Bilddaten für die
Ausrichtung neu berechnen muss, was die
Bildqualität verschlechtern kann.
Der einfache Scanmodus hat jedoch eine
Einschränkung: Die vom Hersteller pro-
grammierte Auösung ist nur dann die op-
timale, wenn Sie die Scanvorlage in dersel-
ben Größe wiedergeben wollen.
Scanauflösung einstellen
Im erweiterten Scanmodus überlassen Sie
die Wahl der Auösung nicht dem Herstel-
ler, sondern legen sie selber fest. Das hat
auch den Vorteil, dass Sie andere, mögli-
cherweise automatisch angewandte Bildop-
timierungsfunktionen außer Kraft setzen
und so im Bildbearbeitungsprogramm
selbst bestimmen können, was Sie optimie-
ren möchten. Daher gilt in der Regel: Wenn
Sie die gescannten Bilder nachbearbeiten
möchten, sollten Sie die Scanparameter
selbst einstellen. Bei einer späteren 1:1-Wie-
dergabe der Vorlage oder für den Fall, dass
Sie die Vorlage an-
schließend verkleinern,
sind folgende Abtastauf-
lösungen empfehlens-
wert: Wiedergabe von
Fotos auf dem Bild-
schirm oder als Web-
Datei: 72 bis 96 dpi,
für Tintenstrahl- und
Farblaserdrucker 144
bis 200 dpi. Die Wie-
dergabe von Fotos im
Druck (Tageszeitungs-
qualität) geschieht mit
200 bis 240 dpi, in Ma-
gazinqualität in 250 bis
300 dpi.
Diese Daten bezie-
hen sich ausschließlich
auf die größengleiche
oder kleinere Wiedergabe. Wenn Sie dage-
gen Ihre Bildvorlage später in einem Lay-
outprogramm vergrößern möchten, müssen
Sie die Scanauösung größer einstellen.
Hier kommt der Skalierungsfaktor ins Spiel.
Soll beispielsweise eine Vorlage doppelt so
groß wiedergegeben werden, muss die Auf-
lösung um den Skalierungsfaktor 200 Pro-
zent vergrößert werden. Das entspricht also
der doppelten Auösung, für dieses Beispiel
stellen Sie statt 150 dpi deshalb 300 dpi im
Scanprogramm ein.
Eingabe- und Ausgabeauflösung
Damit Sie die jeweils erforderliche Skalie-
rung nicht von Hand berechnen müssen,
unterscheiden die meisten Scanprogramme ›
Erweiterer Modus: Voreingestellt ist meist der funktional beschränkte einfache Scanmodus. Doch
nur im erweiterten Modus haben Sie Zugriff auf sämtliche Einstellmöglichkeiten des Scanners
Auflösung: Lässt sich im Scanprogramm nur die Eingabeauflösung wäh-
len, müssen Sie im Bildbearbeitungsprogramm die Bildgröße umstellen
304fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 41 06.05.2009 13:24:04 Uhr
Papiervorlagen optimal einlesen PRAXIS 42 6/09 FOTOWELT
zwischen einer Eingabe- und Ausgabeauö-
sung. Beim Scanprogramm des von uns ver-
wendeten Canon-Geräts sieht dies folgen-
dermaßen aus: Die Ausgabeauösung ist
unter dem gleichnamigen Punkt nach Ihren
Wünschen manuell einstellbar. Weiter un-
ten im selben Dialog benden sich die Ein-
stellungen zum Druckformat, also zur Bild-
größe auf dem Drucker. Hier wählen Sie
entweder die Skalierung oder bestimmen
direkt die von Ihnen gewünschte Ausgabe-
breite oder -höhe. Anhand der eingegebenen
Daten berechnet das Scanprogramm den
erforderlichen Skalierungsfaktor. Damit der
zu scannende Bildausschnitt dabei nicht
verzerrt wird, sind die Werte zu Breite und
Höhe gekoppelt. Ändert der Anwender die
Breitenangabe, passt die Software den Hö-
henwert entsprechend an.
RGB-Farbmodus mit 24 Bit
Als Nächstes wählen Sie den Farbmodus.
Hier unterscheiden sich die Scanprogramme
nicht wesentlich. Nahezu alle Tools beherr-
schen mehrere Farbmodi. Wichtig ist die
Farbwiedergabe mit 24 Bit (Truecolor oder
Echtfarben): Das Scanergebnis wird in Far-
be mit 256 Abstufungen pro Farbkanal –
Rot, Grün und Blau – ans Bildbearbeitungs-
programm übergeben oder auf Festplatte
gespeichert. Intern arbeiten die allermeisten
Scanner mit 48 Bit Farbtiefe, sie übergeben
aber farbige Scans mit 24 Bit an den PC. Bei
manchen Scannern lassen sich aber auch
48-Bit-Farbscans ans Bildbearbeitungspro-
gramm übergeben. Dies ist nur dann sinn-
voll, wenn Sie ein hochwertiges Bildbear-
beitungsprogramm wie Adobe Photoshop
einsetzen, mit dem Sie solche 48-Bit-Scans
auch einlesen und nachträglich korrigieren
können. Bedenken Sie außerdem, dass sich
die Datenmenge gegenüber 24-Bit-Scans
ungefähr verdoppelt.
Faustregel: Je größer der Tonwert-
umfang, desto besser
Praktisch alle Scanner arbeiten intern mit
48 Bit Farbtiefe und nehmen damit mehr
Farbabstufungen wahr, als die resultierende
Bilddatei mit 24 Bit enthält. Daher bietet es
sich an, schon anhand der Vorschauscans
im Scanner-Dialogfenster Helligkeit, Kon-
trast und Farbe zu korrigieren. Diese Ver-
fahrenweise liefert eine bessere Bildqualität,
als wenn Sie nachträglich im Fotobearbei-
tungsprogramm Korrekturen vornehmen.
Das gilt natürlich nur, wenn die Kontrast-
und Helligkeitskorrekturfunktionen Ihrer
Scan-Software vernünftig arbeiten. Das n-
den Sie allerdings nur durch Ausprobieren
heraus. Zudem benötigen Sie einen gut ein-
gestellten Bildschirm, um die Vorschau auf
dem Bildschirm richtig beurteilen zu kön-
nen. Bei der Monitorjustage hilft zum Bei-
spiel das bei Photoshop mitgelieferte Tool
Adobe Gamma. Als Ergebnis erhalten Sie
im Optimalfall eine Bilddatei, bei der alle
Tonwertstufen der drei Farbkanäle besetzt
sind – das Bild also für die Kanäle Rot, Blau
und Grün eine gute Helligkeitsverteilung
über das gesamte Kanalspektrum aufweist.
Die meisten Scanprogramme erlauben ne-
ben einer automatischen Einstellung auch
die manuelle Anpassung von Kontrast, Hel-
ligkeit und Farben durch den Anwender.
Doch Vorsicht bei der Korrektur von Kon-
trast und Helligkeit: Wenn Sie den entspre-
chenden Regler verschieben, kommt es un-
ter Umständen zu einem Tonwertverlust
und damit zu einer Verschlechterung der
Bildqualität. Einige Helligkeitsregler heben
nämlich den kompletten Tonwertumfang
einfach an. Wenn Sie das Bild heller ma-
chen, bleiben so die dunkelsten Tonwertstu-
fen einfach unbesetzt. Das ist dann keine
Anhebung des Umfangs, sondern nur die
Anhebung jedes einzelnen Tonwerts, und
Sie erhalten etwa nur 200 statt 256 Ton-
werte pro Farbkanal. Ob das bei Ihrem
Scanprogramm der Fall ist, verrät ein Blick
auf die Gradationskurve im Bildbearbei-
tungsprogramm. Sie zeigt, ob im Gesamt-
bild tatsächlich das ganze Tonwertspekt-
rum besetzt ist. Nur wenn die Kurve vom
hellsten bis zum dunkelsten Punkt reicht,
sind keine Tonwertabrisse zu befürchten.
Kontrast und Helligkeit anpassen
Wegen dieser Einschränkungen arbeiten Sie
besser mit einer Gradationsregelung, die
Scan-Software mit mehreren Verfahren an-
bietet. Die einfache Gammasteuerung ver-
ändert die Tonverteilungskurve über die
Eingabe eines Gammawertes.
Gammakorrektur: Dieses Verfahren bie-
ten nur wenige Scanprogramme an. Interes-
sant ist dabei, dass Sie feststellen können,
wie der Scanner die Vorlage tatsächlich
Helligkeitskorrektur: Die Helligkeitsregelung der meisten Scanpro-
gramme führt zu Tonwertverlusten. Die Gradationskurve zeigt, dass es in
den dunklen Bildbereichen keine besetzten Tonwerte mehr gibt
Kontrastanpassung: Bei der Kontrastregelung bleiben alle Tonwerte be-
setzt. Nur werden Sie in der Bilddatei anders verteilt. Typisch ist dabei die
leicht S-förmige Gradationskurve
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43 PRAXIS Papiervorlagen optimal einlesen 6/09 FOTOWELT
„sieht“. Dazu stellen Sie den Gammawert
entweder vorübergehend auf 1,0 oder auf
den Monitor-Gammawert, den Sie bei der
Monitor-Kalibrierung ermittelt haben. Der
Standardmonitorwert für Windows-Syste-
me liegt bei 2,2 – dabei handelt es sich aller-
dings nur um einen groben Richtwert.
Histogramm: Viele Scanprogramme zeigen
die Tonwerte in einem Histogramm an.
Hier können Sie Feinkorrekturen erledigen
und Farbstiche entfernen. Dazu wählen Sie
nacheinander die drei Farbkanäle Rot,
Grün und Blau an. Im jeweiligen Farbkanal
ziehen Sie die Regler für helle und dunkle
Bildbereiche – meist durch Dreiecke ge-
kennzeichnet – mit der Maus so weit, dass
sie auf eine der ersten besetzten Tonwert-
stufen im jeweiligen Farbkanal treffen.
Pipette: Mit der Weiß- und der Schwarz-
punktpipette legen Sie durch Anklicken der
entsprechenden Bildpunkte fest, wo sich die
hellsten und dunkelsten Bildstellen ben-
den sollen. Aber Vorsicht: Alles, was heller
oder dunkler als der von Ihnen gewählte
Bildpunkt ist, stellt die Software ebenfalls
auf 100 Prozent weiß oder schwarz. Es
können dabei Zeichnungsverluste in den
hellen oder dunklen Bildstellen entstehen.
Gradationskurven: Am genauesten lässt
sich mit Gradationskurven arbeiten, die die
meisten Scanprogramme anbieten. Erst mit
den Gradationskurven können Sie im Un-
terschied zu den übrigen Methoden mehre-
re Tonwertbereiche einzeln beeinussen. In
Gradationskurven lassen sich mehrere
Punkte setzen, mit denen Sie Tonwertvertei-
lung und damit Scanhelligkeit in verschie-
denen Helligkeitsbereichen ändern. Mit
Gradationskurven der einzelnen Farbkanä-
le beeinussen Sie nicht nur die Helligkeit,
sondern auch die Farbwiedergabe.
Farbstich beseitigen
Die Vorlage oder die Scanvorschau ist farb-
stichig? Bei der Korrektur greifen zum Teil
dieselben Werkzeuge, mit denen Sie Kon-
trast und Helligkeit regeln. Denn auch die
Farbwiedergabe ist von der Tonwertvertei-
lung abhängig. Ein Beispiel: Ein Bild ist zu
blaustichig. Hier hilft es, die Gradations-
kurve des Blaukanals abzusenken – sprich:
die Tonwertverteilung im Blaukanal heller
zu machen –, bis der Stich verschwindet.
Hat die Vorlage Bildstellen, die eigentlich
grau sein müssten, können Sie diese Stellen
im Scanprogramm mit der meist grau ge-
kennzeichneten Mitteltonpipette anwählen
und so die Grauachse stabilisieren. Ein
farbneutraler Grauton wird im RGB-Farb-
raum übrigens durch gleiche Werte von
Rot, Grün und Blau deniert. Mit der Mit-
teltonpipette sollten Sie deshalb bevorzugt
Grautöne suchen, die in den drei Kanälen
im Bereich um den Wert 128 liegen. ●
Richtig scannen Raster entfernen
Einige Vorlagenarten machen Probleme
beim Einscannen. Der häufigste Fall dürften
bereits gedruckte Vorlagen sein. In der Druck-
maschine werden Graustufen- und Farbfotos in
kleine Rasterpunkte zerlegt.
Wenn Sie solche Drucke einmal mit der Lupe
betrachten, erkennen Sie deutlich die einzelnen
Rasterpunkte. Das Problem beim Scannen die-
ser gerasterten Vorlagen ist, dass
sich die Abtastmatrix des Scan-
ners mit der Rastermatrix ge-
druckter Vorlagen überlagern
kann. Dadurch entsteht ein so
genannter Moiré-Effekt, der das
gescannte Bild mit einer un-
schönen kleinen Karomuster-
struktur übersät. Das störende
Moiré lässt sich nur durch eine
automatische Unschärferechnung in der Scan-
Software beseitigen, und das heißt: Sie müssen
einen gewissen Schärfeverlust im Scanergebnis
in Kauf nehmen. Wenn die Scan-Software keine
Funktion zur Moiré-Unterdrückung bietet, müs-
sen Sie in der Bildbearbeitungs-Software mit
einem Weichzeichner oder per Spezialfilter
nachkorrigieren. Bietet Ihr Scanprogramm eine
Schärfungsfunktion, so sollten
Sie diese vor dem Scannen von
Rastervorlagen deaktivieren.
Schärfefilter verstärken den
Moiré-Effekt nämlich noch.
Moiré-Muster: Gedruckte
Vorlagen machen Scannern
durch das Rastermuster die
Digitalisierung schwer
Gammakorrektur beim Scannen: So fängt der Scanner unkorrigiert die
Vorlage ein. Bei einem Gammawert von 1,0 wird die Vorlage zu dunkel
wiedergegeben, weshalb Sie nachregeln sollten
Farbstich entfernen: Mit Gradationskurven der einzelnen Farbkanäle be-
einflussen Sie nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbwiedergabe.
Im Beispiel wird über die Grün-Gammakurve ein Farbstich entfernt
304fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 43 06.05.2009 13:24:21 Uhr
Online-Fotobörsen PRAXIS 44 6/09 FOTOWELT
Sie brauchen ein bestimmtes Foto, ha-
ben aber kein passendes Motiv in Ih-
rem Bildbestand. Im vielen Fällen lohnt es
sich nicht, Fotos exklusiv für einen be-
stimmten Einsatzzweck anzufertigen, etwa
als Aufmacher oder für ein Werbemotiv. Im-
mer häuger greifen Kreative auf fertiges
Fotomaterial zu. Neben den kommerziellen
Anbietern wie Corbis oder Getty Images ha-
ben sich inzwischen sehr erfolgreich so ge-
nannte Microstock-Portale etabliert. Sie
bieten jedem die Möglichkeit, Fotos und
Graken einzustellen und zu verkaufen. Die
Preise liegen zwischen günstig und sagen-
haft billig, doch mindestens so interessant
wie die niedrigen Preise sind die Communi-
ty-Funktionen, mit denen etwa iStockphoto
oder Fotolia Kunden binden. Sie fordern ge-
zielt dazu auf, eigene Bilder zum Verkauf
anzubieten – mit Erfolg. Auch Branchen-
Experten wie Thomas Schmidt, Marketing-
berater, Fotograf und Betreiber des Weblogs
Picturetom, prognostizieren den Micro-
stock-Anbietern gute Aussichten. Allerdings
werden die einzelnen Foto-Portale in den
nächsten Jahren ihr Prol weiter schärfen
müssen, um unterscheidbarer zu werden.
Jede Site hat ihre eigene Kundschaft
Ihren Erfolg verdanken die neuen Portale
allerdings weniger der aktuellen Wirt-
Günstige Bilder
An Fotos rankommen
Microstock-Portale wie
Fotolia, iStockphoto oder
Shutterstock bieten extrem
günstiges Bildmaterial für
jeden Nutzungszweck. Die Foto-Portale unterscheiden sich in Preis und
Bezugsmodell sowie in der ästhetischen Ausrichtung.
Die richtige Auswahl Für wen eignet sich was?
Konventionell: Wer Bildmaterial für Werbe-
einsätze, für Kataloge oder ähnliches sucht, ist
mit iStockphoto, Shutterstock, Fotolia und Pito-
pia gleichermaßen gut bedient. Bei den beiden
ersten tut es vor allem die Masse. Fotolia setzt
auf bildgrößenabhängige Lizenzvarianten sowie
hochwertige Nebenreihen. Pitopia hingegen
profiliert sich als etablierter Anbieter im unteren
Preissegment.
Ausgefallen: Photocase und Fotocommunity
eignen sich, wenn eine junge, unkonventionelle
oder explizit „fotografische“ Bildsprache anvi-
siert wird – beispielsweise für Flyer, Plakate
oder Ähnliches. Photocase liefert in diesem Fall
auch das Bildmaterial. Fotocommunity scheidet
als reiner Mittler für Ad-Hoc-Kaufentschei-
dungen aus, eignet sich jedoch sehr gut als
Kontaktbörse.
Von Günter Schuler
305fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 44 06.05.2009 13:26:33 Uhr
45 PRAXIS Online-Fotobörsen 6/09 FOTOWELT
schaftskrise als einer Marktlücke. Bildma-
terial kostet, und die Beschaffung ist oft
aufwendig. Folgende Quellen stehen auf
dem kommerziellen Bildermarkt zur Verfü-
gung: Branchengrößen wie Getty Images
oder Corbis, kompakte Bild editionen auf
CD-ROM oder DVD, wie sie etwa der
MEV-Verlag anbietet, auftragsbezogene Li-
zenzen bei herkömmlichen Bildagenturen,
die direkte Zusammenarbeit mit Fotografen
oder Microstock-Portale.
All diese Anbietergruppen haben Vor-
und Nachteile. Bei Online-Stockanbietern
besteht der Vorteil darin, dass das gekaufte
Bildangebot „Royalty Free“ ist. Die mit
dem Kauf erworbenen Bildlizenzen decken
die meisten Einsatzbereiche ab. Ähnliches
gilt für Bildeditionen auf CD-ROM oder
DVD. Zusätzlicher Vorteil: Durch den Kauf
einer Edition sinkt der Preis pro Einzelbild
beträchtlich. Allerdings erwirbt man auf
diesem Weg zahlreiche Bilder, die man vo r-
aussichtlich nie verwerten wird. Ein grund-
sätzlicher Nachteil von Stock-Bildmaterial
ist das konventionelle Angebot. Abhilfe
schaffen kann hier Bildquelle Nummer drei
– die Zusammenarbeit mit etablierten Bild-
agenturen. Hochwertiges, unverbrauchtes
und originelles Bildmaterial ist ihr Marken-
zeichen. Viele Agenturen vergeben aber le-
diglich auftragsbezogene Bildrechte. Folge
ist nicht nur ein relativ hoher Preis pro Bild,
sondern die Notwendigkeit, die Verwen-
dungsrechte jedes Mal zu klären. Ähnliches
gilt für Typ Nummer vier, die direkte Zu-
sammenarbeit mit einem Fotografen.
Wer günstige Bilder sucht, die professio-
nellen Anforderungen genügen und sich,
einmal gekauft, jederzeit einsetzen lassen,
landet bei Microstock-Bildportalen. Sie
punkten mit deutlich niedrigeren Preisen
als bei herkömmlichen Stock-Anbietern,
meist liegt er pro Ein-
zelbild zwischen 4 und
20 Euro. Dies gilt aber
nur für Standardli-
zenzen. Bei Großaua-
gen, der Verwendung
auf Merchandising-
Produkten, Grußkar-
ten oder Postern hinge-
gen fallen erweiterte
Lizenzen an mit deut-
lich höheren Preisen.
Plattform für An-
bieter und Käufer
Fotolia, iStockphoto &
Co. setzen ganz konse-
quent auf eine kalku-
lierte Zusammenfüh-
rung von Angebot und
Nachfrage. Sie animie-
ren ambitionierte Fo-
tografen, ihre Bilder kommerziell zur Ver-
fügung zu stellen, und gestalten die
erforderliche Prozedur sehr einfach: Sie be-
schränkt sich auf den Bild-Upload sowie
eine möglichst zielführende Verschlagwor-
tung für die Bildsuche.
Im Anschluss überprüfen Mitarbeiter des
jeweiligen Foto-Portals das eingereichte
Material im Hinblick auf seine technische,
ästhetische sowie kommerzielle Brauchbar-
keit. Ist ein Bild durch diese Kontrolle
durchgewinkt, steht es im Bestand des ent-
sprechenden Portals zum Verkauf.
Übrigens: Entgegen ihrem Ruf als Billig-
anbieter lassen Microstock-Portale keines-
falls sämtliche Motive passieren. Der Pro-
zentsatz angenommener Bilder bewegt sich
nach Aussagen der Anbieter im Bereich
zwischen 10 und 50 Prozent der eingereich-
ten Aufnahmen.
Ohne Account geht gar nichts
Wie Anbieter müssen auch Käufer bei den
Portalen einen eigenen Account anlegen.
Stöbern lässt sich zwar ohne Registrierung,
aber spätestens beim Kauf benötigt man ein
Login. Die freien Präsentations- und Such-
funktionen durchforsten das Bildinventar.
Angemeldete Besucher können auf dem
Leuchttisch eine Vorauswahl treffen. Der
Kauf erfolgt in der Regel über Kreditkarte.
Bankeinzug, Einzugsdienste wie Paypal
oder Kauf auf Rechnung sind ebenso üb-
lich.
Die meisten Microstock-Portale bieten
mindestens zwei unterschiedliche Bildversi-
onen an: niedrig aufgelöste für die Verwen-
dung in Online-Medien sowie hochauö-
sende Bilddateien in printreifer Auösung.
Letztere reichen in aller Regel für die Wie-
dergabe in den Größen A5 bis A4.

Vorsortieren und Auswählen der Bilder: Es fällt auf einem Leuchttisch
wie bei Fotolia besonders leicht
Preisvergleich Anbieter
iStockphoto Shutterstock Fotolia Pitopia Photocase Fotocommunity
Abo/Einzelverkauf ja/ja ja/nein ja/ja nein/ja ja/ja nein/nein
Preis / Web 3–6 Euro – 2–4 Euro 3 Euro 2 Euro –
Preis / Print 12–22 Euro 0,30–3 Euro 4–12 Euro 30 Euro 4–6 Euro –
Preis (erw. Lizenz) 75–125 Euro 5–80 Euro 20–100 Euro – 25 / 25 / 100 Euro –
Credits für 100 Euro 75–200 – 100 – 80 –
Sonstige Medien Video, Audio Video – – – extra Videoportal
Portalinfos ausführlich, jedoch etwas
verzettelt
ausführlich, für
Fotografen etwas
versteckt
ausführlich für Käufer: knapp, aber
prägnant
ausführlich; gut
gegliedert und präsentiert
funktionsorientiert; etwas
knapp
Anteil Fotograf 20–40 % 0,25 Euro pro Bild 33–64 % 50 % 60 % –
305fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 45 06.05.2009 13:26:57 Uhr
Online-Fotobörsen PRAXIS 46 6/09 FOTOWELT
Damit sich Anbieter wie Käufer zurecht-
nden, warten effektiv durchstrukturierte
Microstock-Bildportale mit umfangreichen
Informationen auf. Das ist ganz praktisch,
denn im Detail gestalten sich Angebot, Ge-
schäftsbedingungen, Portalstruktur und
Preise unterschiedlich (siehe Tabelle). Wäh-
rend einige Portale umfangreiche Commu-
nity-Funktionen enthalten, etwa User-Sei-
ten oder Rankings, präsentieren sich andere
wie herkömmliche Bildagenturen. Auch das
Preisgefälle nimmt zu. Einstellige Euro-Be-
träge pro Bild sind zwar die Regel, dazu
kommen aber teurere Angebote wie die In-
nite-Reihe bei Fotolia. Andere Portale hin-
gegen setzen auf Abonnement-Strukturen –
Shutterstock sogar ausschließlich.
Auch im Hinblick auf die Portalstruktur
sowie die vorherrschende Fotoästhetik gibt
es große Unterschiede. Pitopia versteht sich
als herkömmliche Bildagentur. Mit einem
Preis von rund 30 Euro pro Bild bewegt
sich Pitopia an der oberen Preisgrenze. Aus
ästhetischer Sicht dominieren die üblichen
Motive der Stock-Fotograe – also werbe-
taugliche Bilder aus den Bereichen Business,
Wellness, Food und Reisen. Einige Portale
offerieren nur Fotos, andere auch Graken;
Shutterstock und iStockphoto bieten zu-
sätzlich auch Videos an.
Vier der hier vorgestellten Portale stellen
eine eher konventionelle Fotoästhetik in
den Vordergrund, zwei von ihnen punkten
mit einer alternativen und unkonventio-
nellen Bildsprache. Eine Sonderrolle spielt
Fotocommunity, das Fotos nicht verkauft,
sondern nur vorstellt. Da auch dieses Portal
Anbieter und Kunden zusammenbringt, ha-
ben wir es mit berücksichtigt.
Fotobörsen Die wichtigsten Anbieter im Überblick
Neben einer Unzahl kleiner, engagierter
Anbieter haben sich sechs Fotoportale als
marktführend etabliert.
Der Klassiker:
www.iStockphoto.de
Gegründet im Mai 2000, ist iStockphoto das
älteste Fotoportal. Seit Februar 2006 gehört es
zum Getty-Konzern und zählt mit rund 4.500.000
Bildern zu den drei Großen der Branche. Der
Web-Auftritt präsentiert sich aufgeräumt und in
deutscher Sprache. Die Motivsuche läuft über
die Eingabe eigener Suchbegriffe und über Ka-
tegorien. Der Pionier unter den Microstock-Por-
talen setzt klar erkennbar auf Masse: Je höher
das eingekaufte Credit-Paket, desto günstiger
der „Umtauschkurs“.
Fazit: iStockphoto punktet mit Masse. Dabei
steht unübersehbar die konventionelle Business-
und Werbefotografie im Vordergrund.
Der Branchenriese:
www.shutterstock.com
Besonderheit des mit 6.000.000 Bildern größ-
ten Portals ist das Abo-System. Neben Modellen
für ein, drei, sechs oder zwölf Monate bietet
Shutterstock auch stückbezogene On-Demand-
Abos sowie spezielle für Bilder mit erweiterten
Lizenzen. Das führt zu einem starken Preisgefäl-
le innerhalb des Angebots. Generell gilt: Je mehr
Bilder, desto niedriger der Stückpreis. Die Funk-
tionen zur Suche gleichen denen bei iStockpho-
to. Dies betrifft auch die Bildästhetik. Die FAQs
sind recht ausführlich.
Fazit: Wer regelmäßig neues Bildmaterial für
Werbezwecke benötigt, ist vor allem mit dem
Abonnement-System ganz gut bedient.
Der Aufsteiger:
www.fotolia.de
Die Ende 2005 gegründete Plattform Fotolia ist
mit rund 4.400.000 Bildern der Aufsteiger. Zur
Bildersuche gibt es die obligatorische Suchen-
Eingabemaske, die Suche über Kategorien oder
über häufig verwendete Stichwörter. Bei letzterer
dominieren vor allem assoziative Begriffe. Die
Preise sind stärker gestaffelt als bei anderen Por-
talen. Je nach Größe sind die Bilder vorsortiert in
Klassen von XS bis XL; hinzu kommt eine erwei-
terte Lizenz, die jedoch erheblich teurer ist.
Fazit: Die Bildauswahl bei Fotolia ist werblich,
wer sucht, findet aber auch Material abseits einer
Geschäftsmann-mit-Laptop-Ästhetik. Flankie-
rend erscheint die Reihe „Infinite“. Mit 20 bis
100 Euro pro Bild liegen die Preise allerdings
deutlich höher.
Mit Schwerpunkt „Food“:
www.pitopia.de
Pitopia sieht sich als konventionelle Bildagentur.
Mit derzeit rund 200.000 Bildern ist das Ange-
bot noch klein. Die Preisgestaltung ist einfach
und übersichtlich: Die Fotografen stehen bei Pi-
topia mehr im Vordergrund. Ausbaufähig ist ak-
tuell noch der Informationsteil. Löblich: Ein Teil
der Pitopia-Bilderlöse geht an soziale Projekte.
Fazit: Auch bei Pitopia dominiert die Bildspra-
che anspruchsvoller herkömmlicher Stockfoto-
grafie. Eine Sonderkategorie Food zeigt, in wel-
chem Genre sich Pitopia besonders profiliert.
Junge Bildsprache:
www.photocase.com/de
Der dominante Community-Bereich macht bei
dem 2001 gegründeten Portal Photocase die
Genre-Einordnung schwer. Auch die Foto-Äs-
thetik hebt sich von den gängigen Microstock-
Portalen ab. Die Bildsprache der ausgestellten
Bilder ist jung: Street Photography, Schwarz-
weiß und experimentelle Farbgebungen. Die
Beteiligung der Fotografen ist mit 60 Prozent
des Erlöses vergleichsweise hoch.
Fazit: Bei Photocase dominiert die ambitio-
nierte, künstlerisch versierte Fotografie im etwas
anderen Look.
Nur Mittler:
www.fotocommunity.de
Einer weniger kommerziellen Bildästhetik ist
auch Fotocommunity verpflichtet. Mit 16 Millio-
nen Bildern ist das Material gigantisch. Foto-
grafen können Bilder ausstellen. Kontaktformu-
lare sowie Infos zu eigener Website und Mail-
adressen bilden die Schnittstelle zu Interes-
senten. In der Standardvariante ist Fotocommu-
nity für Fotografen kostenlos; erweiterte Ac-
counts für die Präsentation von mehr Bildern und
für zusätzliche Community-Rechte kosten zwi-
schen 4 und 8 Euro pro Monat.
Fazit: Fotocommunity ist kein Verkaufsportal,
sondern Forum und Marktplatz für Fotografen.
305fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 46 06.05.2009 13:27:13 Uhr
6/09 FOTOWELT
Suchfunktionen im Vergleich
Die Funktionen zum Suchen nach Fotomotiven liefern meist einen guten Überblick
des Bildbestandes. Daher testen wir die Portale mit dem Suchbegriff „Türkei“.
iStockphoto
Sieben Treffer sind das Indiz, dass der Bildbestand bei iStock-
photo auf Englisch verschlagwortet ist. Der Begriff „Turkey“ führt zu
einer Pop-up-Liste mit Unterbegriffen. Unter „Turkey (Middle East)“
erhalten wir satte 9252
Suchergebnisse.
Fazit: Ganz brauch-
bar; kommt der Nutzer
mit englischen Such-
begriffen klar, funktio-
niert die Online-Bild-
suche recht flüssig.
Shutterstock
Auch hier führt erst der englische Suchbegriff ans Ziel, und
zwar zu 14.023 Treffern. Die Ergebnisse sind allerdings völlig belie-
big. Erst Einschränkungen
über Kategorien listen
brauchbares Material. Die
Einschränkung „Redaktio-
nell“ bringt ein allgemeines
Orient-Potpourri mit viel
Texturen; erst unter „Natur“
finden wir die erwünschten
Reise- und Urlaubsfotos.
Fazit: Die Suche ist zu
wenig intuitiv; insgesamt
verbesserungswürdig.
Fotolia
We speak German: Mit 9060 Bildern aus dem Stand ist Fotolia
nicht schlecht dabei. Die Motive liefern einen brauchbaren Quer-
schnitt – wobei die Abteilung Food sehr stark präsent ist. Ähnlich
wie bei den anderen Anbietern mit großen Bildbeständen emp fiehlt
es sich, eventuell mit konkreten Suchbegriffen zu arbeiten oder mit
der Kategorie-Suche sein Glück zu versuchen.
Fazit: Gute Such-
ergebnisse bei
deutschen Such-
begriffen, kaum
Beanstandungen.
Pitopia
Die Verschlagwortung funktioniert ganz ordentlich: Abgese-
hen von den vielen Variationen der türkischen Flagge spuckt die
Suche mit 519 Treffern so-
lide Reise- und Urlaubsfo-
tos aus. Minuspunkt: Die
Suche dauert vergleichs-
weise lange; auch beim
zweiten Test.
Fazit : Von der ruckeligen
Technik abgesehen: Ziel-
führend, brauchbar; die Er-
gebnisse stimmen.
Photocase
Für ein kleineres Portal sind 204 Ergebnisse ganz ordent-
lich. Die Vorschläge sind, wie zu erwarten, sehr stimmungsvoll und
Street-Photography-lastig. Für assoziative Flyer- und Magazin-Be-
bilderung eignet sich das ganz gut, für einen klassischen Reiseka-
talog weniger. Die sonst recht gute
Suche über Kategorien versagt;
die Türkei ist (noch) nicht kategori-
siert. Der englische Suchbegriff
„Turkey“ bringt anderes Bildmateri-
al sowie eine Liste mit passenden
Suchkriterien.
Fazit: Technisch okay; die Ergeb-
nisse spiegeln die bei Photocase
favorisierte Bildsprache. Wer ge-
nau das sucht, ist hier goldrichtig.
Fotocommunity
Ebenso wie bei Pitopia scheint die Suche hier je nach Ta-
geszeit unterschiedlich gut zu funktionieren. Beim zweiten
Versuch liefert sie 83 Ergebnisse. Die Motivauswahl fällt reisetaug-
licher aus als bei Photocase und stimmungsvoller als bei den klas-
sischen Microstock-Portalen. Angesichts eines Bestandes von
16 Millionen Bildern
überrascht die nied-
rige Trefferquote.
Fazit: Brauchbare
Suchfunktion; bei den
Treffern kommt es ver-
mutlich stark auf das
Genre an.

47 Online-Fotobörsen PRAXIS
305fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 47 06.05.2009 13:27:26 Uhr
In diesem Artikel lesen Sie …
Tipps vom Profi-Fotografen umsetzen 49
Tipps für die Optimierung 50
die wichtigsten Hotkeys 51
wie Sie perfekte Porträts anfertigen 52
wie Sie gute Retusche-Ergebnisse
erzielen 53
über den Autor 55
So machen
Sie Ihre
Porträts
schöner
Von Matthias Kaiser
Nicht schön genug? Auf der Jagd nach den mensch-
lichen Schönheitsidealen optimierten Studio-Fotografen
täglich Tausende Porträts. Unser Pro-Fotograf
Matthias Kaiser zeigt, wie Sie die Techniken
für eigene Fotos nutzen.
Crash-Kurs vom Profi-Fotografen
48 Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG
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400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 48 06.05.2009 13:28:50 Uhr
Porträts Das rät der Profi-Fotograf
Bereiten Sie sich gut auf Ihr Shooting vor.
Kamera, Objektive, Accessoires, Wetterbericht
und Szenengestaltung – das alles sollte vorher
überdacht worden sein.
Ruhe bewahren: Lassen Sie sich beim Foto-
grafieren Zeit. Je besser das Ausgangsmaterial
ist, desto besser sind die Nachbearbeitungs-
möglichkeiten und damit auch das Ergebnis.
Sorgfältig bearbeiten: Auch bei einer umfas-
senden Nachbearbeitung sollte der Betrachter
Ihrer Fotos die Manipulationen nicht sofort be-
merken. „Weniger ist mehr“ lautet daher die De-
vise. Vor allem zu stark aufgehellte Augen und
Zähne fallen schnell als unnatürlich auf. Durch
eine sorgfältige und zurückhaltende Manipulati-
on erreichen Sie daher am Ende oft mehr.
Richtig zoomen: Arbeiten Sie mit der 100-
Prozent-Ansicht. Nur dann retuschieren Sie ge-
nau. In bestimmten Bereichen dürfen Sie gerne
auch 200 oder 400 Prozent benutzen. Je größer
der zu bearbeitende Bereich ist, desto einfacher
geht die Bearbeitung, da die Mauswege länger
sind. Allerdings sollten Sie ab und zu auszoo-
men, um den Gesamtüberblick zu prüfen.
Schneller arbeiten: Photoshop benötigt eine
gewisse Einarbeitung und Übung. Es ist daher
ganz normal, dass Sie am Anfang häufiger auf
der Suche nach dem richtigen Werkzeug sind,
und Ihre Retuscheresultate anders aussehen
wie die hier gezeigten Beispiele. Spätestens
nach dem fünften oder sechsten Motiv erzielen
Sie sicher beachtliche Ergebnisse.
Präzise Retusche: Ein gutes Grafiktablett (ab
80 Euro) macht die Verwendung der Photo-
shop-Werkzeuge einfacher und genauer. Nach
einer kurzen Einarbeitung werden Sie mögli-
cherweise nicht mehr mit der Maus arbeiten
wollen. Linien mit ansteigenden Breiten lassen
sich bei Tabletts durch unterschiedlichen Druck
auf den Stift leicht verwenden.

Profi-Tipps für Porträts 49 BILDBEARBEITUNG
400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 49 06.05.2009 13:29:47 Uhr
Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 50 6/09 FOTOWELT
Nicht schön genug? Die professionelle
Fotografie lässt kein Foto unbearbei-
tet, schon gar nicht, wenn es sich um
Porträts handelt.
Ob Männer, Frauen oder Kinder – nicht ein
einziges Motiv verlässt das Fotostudio ohne
gezielte Nachbearbeitung am Rechner.
Durch den Einsatz von Photoshop und ver-
gleichbaren Bildbearbeitungsprogrammen
ist es für Pro-Fotografen wie Amateure
sehr einfach geworden, Personenaufnah-
men zu korrigieren und zu retuschieren.
Das Spektrum reicht von der einfachen
Hautpartie-Enteckung über Farbanpas-
sungen bis hin zur Gesichtskonturkorrek-
tur – je nach Auswahl subtil bis drastisch.
Wenig Spielraum beim Werkzeug
Vom klassischen Porträt bis hin zum auf-
wendigen Composing – in allen Bereichen
ndet Bildbearbeitung ihren Platz. Photo-
shop ist durch die große Anzahl an Werk-
zeugen und die präzisen Steuerungsmög-
lichkeiten die Software der Pros. Dabei
spielt es keine Rolle, ob Sie Photoshop CS2,
CS3 oder die neue Version CS4 (Testversion
auf C DVD) nutzen. Für die Bildoptimie-
rung im privaten Umfeld gibt es allerdings
Alternativen, etwa das deutlich günstigere
Unser Model Nadine vorher – und …
Portätaufnahmen Tipps für die Optimierung
Auf Basis von Photoshop gibt es unzähli-
ge Möglichkeiten, stilvolle Porträtoptimie-
rungen durchzuführen. Hier einige Tipps.
Haut absoften: Das Weichzeichnen der Haut
sollten Sie nur in Maßen durchführen. Der Ge-
samteindruck Ihrer Fotos ist nämlich besser,
wenn die Hautporen noch zu sehen sind.
Schneller Ansichtswechsel: Durch Drücken
der <F>-Taste durchlaufen Sie die verschie-
denen Ansichtsmodi in Photoshop. So können
Sie einen unruhigen Hintergrund ausblenden
oder beispielsweise durch Verschieben des Fo-
tos noch besser in einer Ecke stempeln.
Änderungen widerrufen: Arbeiten Sie non-
destruktiv mit Einstellungsebenen und Masken.
Speichern Sie Ihre Bilder im PSD-Format, um
alle Einstellungen nach dem erneuten Öffnen
wieder ändern zu können und vor allem keinen
Qualitätsverlust zu erleiden.
Maus-Klicks: Durch einen Doppelklick auf das
Zoomwerkzeug (Lupe) in der Werkzeugleiste
gelangen Sie direkt in die 100-Prozent-Ansicht.
Führen Sie einen Doppelklick auf das Hand-
Werkzeug durch, wird das Bild an den Bild-
schirm angepasst. Hierdurch ersparen Sie sich
viele Vergrößerungsschritte und damit Zeit.
400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 50 06.05.2009 13:30:17 Uhr
51 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts 6/09 FOTOWELT
Photoshop Elements (auf C DVD), das viele
gute Korrekturmöglichkeiten bietet.
Zwischen Mini-Eingriff und
Maximal-Retusche
Im professionellen Studio-Alltag wird meist
der Look, dem die Fotos entsprechen sol-
len, durch den Kunden festgelegt.
Durch die richtige Lichtsetzung und ins-
besondere die Bildbearbeitung entsteht aus
der Originalaufnahme das gewünschte
Foto. Natürlich stellt sich schnell die Frage,
ob durch eine umfassende Porträtbearbei-
tung das eigentliche Foto nicht verfälscht
wird. Die Grenzen der Nachbearbeitung
müssen Sie selbst festlegen, denn ob bei-
spielsweise eine Hüfte schmaler, Lippen be-
tonter oder Brüste praller gemacht werden,
bestimmt nicht nur der Kunde, sondern
auch Sachverstand und Fingerspitzengefühl
des Fotografen. Es spricht sicher auch bei
Ihren Fotos nichts dagegen, dem Porträt-
ierten ein paar Hautunreinheiten aus dem
Gesicht zu retuschieren. Probieren Sie an
Ihren Bildern einfach aus, wie viele Korrek-
turschritte den Aufnahmen gut tun. Durch
regelmäßiges Zwischenspeichern unter an-
derem Dateinamen können Sie jederzeit zu
einem vorherigen Stand zurückkehren – der
Ihnen am Ende vielleicht mehr zusagt.
Photoshop Die wichtigsten Hotkeys
Tastaturkürzel beschleunigen die Arbeit
mit Photoshop enorm. Wenn Sie den aktu-
ellen Arbeitsbereich im Foto mit der Maus nicht
verlassen müssen, um ein anderes Werkzeug
einzustellen, spart Ihnen das einiges an Zeit und
kommt der Konzentration zugute. Zu Beginn
merken Sie am besten sich ein paar wichtige
Tastaturkürzel und binden dann nach und nach
weitere Photoshop-Hotkeys in Ihren Retusche-
Workflow ein.
<J> Ausbessern-Werkzeug
<S> Stempel
<B> Pinsel
<D> stellt Vorder- und Hintergrundfarbe auf
schwarzweiß um
<X> wechselt Vorder-/Hintergrundfarbe
<M> Maskenwerkzeug aufrufen
<Strg>-<I> Invertieren (bei Masken wichtig)
<Strg>-<J> aktuelle Ebene dublizieren
<Strg>-<E> aktuelle Ebene mit der darunter-
liegenden verschmelzen
<Strg>-<Alt>-<Shift>-<E> fügt sämtliche
Ebenen der aktuellen Arbeitsdatei zu einer ge-
meinsamen Ebene zusammen
… nach der Bearbeitung in Photoshop

400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 51 06.05.2009 13:30:35 Uhr
6/09 FOTOWELT
Perfekte Porträts
Selbst Pro-Fotografen passiert es, dass einige der Porträtaufnahmen einfach
danebengehen. Ein paar Tricks helfen, die Zahl der Ausschussbilder zu minimieren.
1
So bereiten Sie das Shooting vor.
Das Fotografieren selbst macht
nur einen Teil eines Shootings aus.
Gute Porträtaufnahmen entstehen selten per
Zufall, sondern sind meist akribisch geplant.
Die Idee: Zur Vorplanung gehören die Idee
für das Foto (welcher Inhalt, welche Emoti-
onen sollen mit dem Bild transportiert wer-
den), die Auswahl des Models, die richtige
Location und das geeignete Equipment.
Hintergrund festlegen: Bei der Auswahl
des Hintergrunds sollten Sie darauf achten,
dass er zum Model und der gewünschten
Bildaussage passt. Gut geeignet sind ne-
ben der klassischen Studioumgebung ru-
hige Naturhintergründe wie Park und Feld.
Wichtig ist vor allem viel Abstand zwischen
Model und Hintergrund. Mit einem kleinen
Blendenwert an der Kamera erreichen Sie
einen unscharfen Hintergrund. Durch das
Spiel von Schärfe und Unschärfe lenken Sie
die Blickrichtung zum Model.
Bildausschnitt wählen: Ist der Hinter-
grund zu dominant oder unruhig, versuchen
Sie durch Beschnitt des Motivs die Blick-
richtung des Betrachters auf das Model zu
lenken. Allerdings sollten Sie darauf achten,
keine wichtigen Bereiche wie die Augen
oder Körperteile wie eine Fingerkuppe abzu-
schneiden. Grundsätzlich ist es immer bes-
ser, sich vor Ort Zeit zu lassen und einen
guten Bildausschnitt zu wählen. Zur Not va-
riieren Sie einfach und entscheiden später
bei der Nachbearbeitung am Rechner, wel-
cher Bildausschnitt am besten passt.
Formatfrage: Als Porträts gelten nicht nur
formatfüllende Gesichtsfotos. Sie können
also ruhig ein wenig von der Umgebung mit
ins Foto einbringen. Somit ergeben sich
spannende Kompositionen, in denen Model
und Hintergrund sich gegenseitig positiv
beeinflussen.
2
So gehen Sie bei der Retusche
vor. Wie viel Zeit Sie für die Bear-
beitung der Aufnahmen am PC einpla-
nen müssen, hängt von vielen Faktoren
ab. Gilt es ein Foto für ein großflächiges
Plakat bis ins kleinste Detail zu optimieren
oder eine Reportage mit über 100 Abbil-
dungen schnellstmöglich an den Kunden zu
schicken? Wie gut war das Make-up? Müs-
sen Porträts oder Ganzkörperfotos optimiert
werden? Die Nachbearbeitung für ein gutes
Beauty-Foto dauert in der Regel bei mir zwi-
schen einer und fünf Stunden.
Bereinigung: Bevor Sie in Photoshop los-
legen, ist es ratsam, sich erst einmal zu
überlegen, was Sie mit dem Foto zum Aus-
druck bringen möchten. Soll es natürlich
sein, oder möchen Sie einen richtig auffäl-
ligen Glamour-Hingucker schaffen?
Bei allen Fotos steht als Erstes die Bereini-
gung des Gesichtes und des Hintergrundes
an, da nur eine gute Grundlage ein gutes
Resultat erlaubt. Das bedeutet, Sie entfer-
nen zunächst alle störenden Bildelemente
wie Pickel, Schmutz, ungewollte Haare und
auch Abschattungen, die etwa von Sensor-
dreck in der Kamera herrühren.
Kontraste: Dem zweiten Schritt widmen
Sie den Augen, die aufgehellt und im Kon-
trast verstärkt werden. Wenn Sie es für er-
forderlich halten, können Sie die Zähne
durch Aufhellung und Entnahme des Gelb-
tones erstrahlen lassen.
Tiefe schaffen: Nun geben Sie dem Foto
durch Aufhellen und Abdunkeln in bestimm-
ten Bereichen mehr Tiefe. Farbverände-
rungen ergeben einen bestimmten Look, der
zum Abschluss durch das gezielte Nach-
schärfen ein optimales Ergebnis erzeugt.
3
Arbeiten Sie non-destruktiv. Bevor
wir nun mit dem ersten Bild begin-
nen, möchte ich Sie zum non-destruktiven
Arbeiten animieren. Das bedeutet, Sie ge-
hen so vor, dass Sie jeden Schritt in Photo-
shop wieder rückgängig machen können.
Hierzu zwei Grundweisheiten: Erstellen
Sie nach dem Öffnen eines Fotos von der
Hintergrundebene eine Kopie. Dazu ziehen
Sie in der Ebenenpalette die Hintergrund-
ebene auf das Symbol „Neue Ebene erstel-
len“ links neben dem Mülleimer. Alternativ
drücken Sie den Hotkey<Strg>-<J>. Arbei-
ten Sie zudem mit Einstellungsebenen und
Masken. Durch diese Hilfsmittel können Sie
Einstellungen zu jedem Zeitpunkt ändern.
Puder Spart Zeit bei der Retusche
Einen wichtigen Platz bei Profi-Fotoshoo-
tings nimmt der Visagist ein. Durch ein
gutes Make-up werden viele Hautunreinheiten
abgedeckt, Hautflecken ausgeglichen und die
Bildaussage durch gezieltes Schminken unter-
stützt. Außerdem erleichtern Puder & Co. Ihre
Arbeit am Fotoset und damit auch die Nachbe-
arbeitung am PC. Wie wichtig gutes Make-up
im Profi-Bereich ist, wird bei einem einzelnen
Foto natürlich nicht so schnell deutlich wie bei
einer zwanzigteiligen Fotoserie. Denn ein Visa-
gist ist nicht nur für das Schminken zuständig,
sondern bleibt auch während des Shootings
immer in der Nähe des Fotografen. Seine Auf-
gabe ist es, auf Make-up und Haardetails zu
achten und gegebenenfalls in das Shooting ein-
zugreifen. Für den Fotografen ist es eine enorme
Erleichterung, da sein Hauptaugenmerk auf De-
tails wie Licht, Pose und Technik liegt.
Für den Amateur ist ein aufwendiges Make-up
oder gar ein professioneller Visagist oft zu teuer.
Bitten Sie Ihr Model einfach, sich selbst zu
schminken. Ist kein Visagist zur Hand, empfiehlt
es sich, mattierenden Puder zum Shooting mit-
zunehmen. Gerade wenn Männer fotografiert
werden, ist ansonsten meist kein Puder zur
Hand. Beim Pudern geht es nicht darum, ein
perfektes Make-up zu erzielen, sondern die häu-
fig auftauchenden Glanzpunkte an der Stirn und
den Wangenknochen abzumildern.
52 Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG
400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 52 06.05.2009 13:30:55 Uhr
6/09 FOTOWELT
Porträts optimieren
Jedes von Natur aus noch so schöne Gesicht gewinnt durch eine gezielte Porträt-
retusche an Glanz. Probieren Sie es aus – Sie werden tolle Ergebnisse erzielen.
Hautbild auffrischen
Wenn Sie dachten, es bräuchte nur wenig Aufwand, Haut
zu retuschieren, muss ich Sie enttäuschen. Von den bereits
erwähnten Arbeitsstunden fällt meist der größte Teil für die Hautre-
tusche an. Hautporen verändern sich teilweise im Millimeterbereich,
weshalb Sie immer darauf achten sollten, von welcher Stelle Sie
Stempelmaterial aufnehmen. Auch Helligkeitsunterschiede spielen
eine wichtige Rolle, weswegen ich Ihnen den normalen Stempel für
die komplette Hautretusche nicht empfehle. Stattdessen benutzen
Sie das Ausbessern-Werkzeug aus der Werkzeugleiste. Achten Sie
darauf, dass es auf „Quelle“ eingestellt ist.
Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und kreisen Sie nun den
ersten Pickel mit dem Ausbessern-Werkzeug ein. Es wird eine Aus-
wahl erstellt. Diese nehmen Sie per Drag & Drop auf und setzen Sie
an eine Stelle
ohne Pickel, aber
mit einer ähnlichen
Hautstruktur. Sie
können, während
Sie die Maustaste
gedrückt halten,
sehen, wie der ak-
tuelle Bildbereich
Ihre Auswahl
überdeckt.
1
Mit Ausbessern-Werkzeug tricksen
Der Vorteil des Ausbessern-Werkzeugs besteht darin, dass
Helligkeits- und Farbunterschiede angepasst und Übergänge weich
gemacht werden. So kommen Sie schnell zu einem guten Ergebnis.
Sie sollten das Ausbessern-Werkzeug allerdings nicht an harten
Kanten benutzen, etwa am Haaransatz, da diese sonst verwischen.
Nehmen Sie für genaues Arbeiten an Kanten den Stempel mit einer
Auswahl, die Sie
etwa mit dem Las-
so erstellt haben.
Ein Grafiktablett
macht das Arbei-
ten hier schneller,
einfacher und vor
allem genauer, da
Kreisbewegungen
mit einem Zeichen-
stift besser als mit
einer Maus funkti-
onieren.
2
Augen aufhellen
Nun hübschen Sie die Augen auf. Hierfür gibt es gleich mehre-
re Möglichkeiten – ich zeige Ihnen meine bevorzugte.
Zunächst erstellen Sie eine Einstellungsebene mit einer Gradati-
onskurve (Kicken Sie im Palettenmenü auf den schwarzweiß geteil-
ten Kreis und dann auf „Gradationskurven“). Ziehen Sie den diago-
nalen Strich in der Mitte etwas nach links oben. Das Bild sollte
deutlich heller werden.
Klicken Sie auf „OK“. Da
wir nur die Augen aufhel-
len wollen, kehren Sie die
Maske, die automatisch
mit der Einstellungsebe-
ne erstellt wurde, um.
Dazu gehen Sie entweder
auf den Befehl „Bearbei-
ten, Fläche füllen“ und
wählen schwarz als Farbe
oder benutzen das viel
schnellere Tastaturkürzel
<Strg>-<I>.
3
Pinsel einsetzen
Wie Sie in der Ebenenpalette sehen, besteht unser Foto
jetzt aus drei Ebenen. Bleiben Sie auf der Einstellungsebene,
und zoomen an die Augen heran. Nehmen Sie das Pinselwerkzeug
und achten darauf, dass weiß als Vordergrundfarbe ausgewählt ist
(die linke der beiden Farben in der Werkzeugpalette). Malen Sie
nun mit einer angemessenen Pinselspitze die Iris an.
Sie können auch mehrmals über die gleiche Stelle fahren, die Hel-
ligkeit wird nicht zunehmen, da wir diese durch die Einstellungs-
ebene festgelegt haben. Haben Sie sich vermalt, ist dies kein Pro-
blem. Stellen Sie die Vordergrundfarbe auf schwarz, und schon
radieren Sie alles wieder in den Ausgangszustand zurück. Reicht
ihnen die Helligkeit nicht aus oder ist sie zu stark, machen Sie ein-
fach einen Doppelklick auf das Einstellungsebenensymbol und kor-
rigieren die Gradationskurve. Wie Sie sehen, wird nur der von Ihnen
bemalte Bereich der Fotoaufnahme verändert.
4
Profi-Tipps für Porträts 53 BILDBEARBEITUNG

48-55_400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.53 53 07.05.2009 15:07:55 Uhr
6/09 FOTOWELT
Zähne bleichen
Nachdem Sie bereits wissen, wie Sie Einstellungsebenen
erstellen, ist das Zähnebleichen ein Kinderspiel. Erstellen
Sie eine Einstellungsebene mit „Farbton/Sättigung“ und stellen im
Ausklappmenü „Gelbtöne“ ein. Ziehen Sie den Regler „Sättigung“
auf etwa „-50“ und die Helligkeit auf gut „+20“. Weiter geht’s wie
bei den Augen: Einstellungsebene invertieren mit <Strg>-<I> und
dann mit dem Pinsel und weiß
als Vordergrundfarbe die Zähne
ausmalen. Achten Sie dabei auf
ein natürliches Weiß des Zahn-
schmelzes, sonst droht ein über-
triebenes Zahnpastalächeln.
5
Looks kreieren
Wie Sie bei bereits durchgeführten Schritten gesehen ha-
ben, können Sie durch Einstellungsebenen und Masken
Einfluss auf bestimmte Stellen im Foto nehmen. Wenn Sie sich die
Auswahlmöglichkeiten bei den Einstellungsebenen ansehen, er-
kennen Sie schnell, welche weiteren Möglichkeiten sich anbieten.
Nach dem gleichen Prinzip können Sie nun auch jeden anderen
Bereich in ihrem Foto aufhellen, abdunkeln, im Kontrast verstärken
oder die Farben verändern. Dieser Arbeitsschritt wird auch gerne
als „Look“ bezeichnet.
Auf der einen Seite
kann ein Fotograf ei-
nen bestimmten Look
erzeugen, der seinem
persönlichen Stil ent-
spricht. Auf der an-
dern Seite kann er ei-
nen bestimmten Look
auch nur bei einem
einzelnen Foto ver-
wenden, um etwa
Wünschen des Kun-
den zu entsprechen.
6
Vignettierung einbauen
Mit einer Vignettierung bringen Sie Dymanik ins Bild. Sie
verstärkt den Bildausdruck durch eine Randabdunklung und lenkt
die Aufmerksamkeit auf den Mittelpunkt des Fotos. Letztendlich ist
eine Vignettierung –korrekt wäre „natürlicher Randlichtabfall“ – ein
Objektivfehler, der aber manches Porträt noch interessanter aus-
sehen lässt. Um eine Vignettierung zu erstellen, erzeugen Sie zuerst
eine Einstellungsebene mit einer Gradationskurve, die Sie stark
nach rechts unten ziehen. Ihr Bild wird deutlich dunkler.
Danach nehmen Sie das Kreiswerkzeug aus der Werkzeugpalette
und ziehen eine Ellipse über das Fotos, so dass die Ellipse die
Ecken nicht berührt. Gehen Sie nun auf „Auswahl, Auswahl verän-
dern, Weiche Kante“, und stellen Sie einen hohen Wert zwischen
100 und 200 ein. Die weiche Kante lässt Sie später den Übergang
zwischen dem dunklerem Außenbereich und dem helleren Innenbe-
reich des Fotos nicht mehr erkennen. Gehen Sie auf „Bearbeiten,
Fläche füllen“, und achten Sie darauf, dass bei Ihrer Vordergrund-
farbe schwarz eingestellt ist. Klicken Sie „OK“. Wie Sie sehen, wird
der Blick nun auf die abgelichtete
Person gelenkt, ohne dass der Ge-
samteindruck des Bildes leidet.
7
54 Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG
48-55_400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.54 54 07.05.2009 15:08:12 Uhr
6/09 FOTOWELT
Verändern von Konturen
In Photoshop gibt es viele Möglichkeiten, sich den Gang zum
Schönheitschirurgen zu sparen. Wenn Sie übertriebene Beispiele
einer Bearbeitung sehen möchten, brauchen Sie nur eine der gän-
gigen TV-Zeitschriften-Cover anzusehen. Die dort gezeigten Mo-
dels existieren in Wirklichkeit so natürlich nicht. Den Models wird
durch die extreme Bearbeitung wirklich jeder kleinste Makel und
damit auch das Reizvolle genommen.
Bei einem solchen Body Transforming entscheiden Millimeter, ob
ein Foto durch die Veränderung dazugewinnt oder eine plumpe Fäl-
schung geformt wird. Es ist einiges an Fotografie- und Bildretu-
sche-Erfahrung sowie ein gewisses ästhetisches Augenmaß nötig,
um Veränderungen real wirken zu lassen. Wenn Sie ein wenig pro-
bieren möchten, empfehle
ich Ihnen das in Photo-
shop unter „Filter, Verflüs-
sigen“ positionierte „Vor-
wärts-krümmen“-Werkzeug.
Je nach Pinselgröße kön-
nen Sie die abgebildete
Person verformen.
8
Motiv schärfen
Schärfe ist eine wichtige Eigenschaft jedes guten Fotos. Es
gibt viele Möglichkeiten, in Photoshop zu schärfen, eine davon ist
„Unscharf maskieren“. Diese Funktion finden Sie unter „Filter,
Scharfzeichnungsfilter, Unscharf Maskieren“. Unter „Stärke“ ver-
steht sich die Intensität der Scharfzeichnung. Der „Radius“ gibt
Auskunft über die Anzahl der Pixel, die in der Umgebung eines Pi-
xels im Kontrast und damit die Schärfe angehoben werden.
Als letzten Parameter gibt es den „Schwellenwert“, der wie der
Name schon sagt angibt, wie hoch ein Helligkeitsunterschied sein
muss, damit geschärft wird. Aber alle Theorie hilft nichts in der Pra-
xis. Aktivieren Sie die oberste Bildebene per Mausklick, und drü-
cken Sie danach die Tastenkombination <Strg>-<Alt>-<Shift>-
<E>. Dadurch erstellen Sie eine neue Ebene, in der alle
Informationen der bisherigen Bearbeitung enthalten sind. Gehen
Sie nun zu „Filter, Scharfzeichnungsfilter, Unscharf Maskieren“.
Ich habe gute Erfahrungen mit den Werten Stärke: 70–200, Radi-
us: 0,4–0,8 und einem Schwellenwert auf 0 gemacht. Da die rich-
tigen Einstellungen vor allem vom jeweiligen Motiv abhängen, müs-
sen Sie ein
wenig mit
den Werten
experimen-
tieren.
Übe r n e h -
men Sie die
Ä n d e -
rungen mit
„OK“.
9
So schärfen Sie richtig
Wie intensiv Sie ein Bild schärfen, hängt auch davon ab,
wofür Sie das Foto später einsetzen möchten. Unterschied-
liche Medien benötigen nämlich eine unterschiedliche Schärfe. So
dürfen Sie im Web gerne etwas geringer nachschärfen, damit es
nicht zu Halos, also leuchtenden Kanten, beim Übergang von hellen
und dunklen Motivteilen und Aliasing –Treppchenbildung an diago-
nalen Linien – kommt. Ein Papierabzug hingegen verträgt mehr
Schärfe, da Tinte und Toner gerne ein paar Details schlucken. Da
Sie bislang nur die oberste Ebene der Aufnahme geschärft haben,
können Sie nun durch Ändern der Ebenendeckkraft in der Ebenen-
palette die ideale Schär-
fe einstellen.
Zusätzlich können Sie an
überschärften Bildstellen
mit Hilfe des Radiergum-
mi-Werkzeugs partiell et-
was Schärfe entfernen,
ohne dem Foto die Grund-
schärfe zu nehmen.
Die Schärfung eines Bil-
des sollte grundsätzlich
immer am Ende der Be-
arbeitung erfolgen, da
sonst Details verloren
gehen können.
10
Über den Autor
Matthias Kaiser ist Fachinformatiker für
Medien und Kommunikation und arbeitet
seit 2007 als Profi-Fotograf mit Schwer-
punkt auf People- und Werbeaufnahmen.
Durch zahlreiche Assistenzen bei international
tätigen Fotografen konnte er seinen tech-
nischen Background im Bereich der elektro-
nischen Bildbearbeitung mit moderner Shoo-
ting-Praxis kombinieren. Für die Fotoretusche setzt er Photoshop unter
Mac OS X und Win XP ein. Er lebt und arbeitet in Stuttgart und Berlin.
Info: www.matthiaskaiser.biz, Models: www.indeedmodels.com
55 Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG

48-55_400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.55 55 07.05.2009 15:08:28 Uhr
Mit Photoshop zuschneiden BILDBEARBEITUNG 56 6/09 FOTOWELT
Den richtigen Augenblick beim Durch-
drücken des Auslösers zu finden ist die
eine, dabei noch den perfekten Motivaus-
schnitt einzufangen die andere Herausfor-
derung beim Fotograeren. Gegen den ver-
passten Zeitpunkt zum Auslösen ist kein
Kraut gewachsen, den Bildausschnitt hinge-
gen können Sie in Photoshop & Co. nach
Herzenslust verändern. Indem Sie den Be-
schnitt variieren, entstehen aus einem Ori-
ginalbild leicht mehrere spannungsgeladene
Fotos. Wie das geht, lesen Sie hier.
Der richtige Schnitt für gute Fotos
Langweile beim Ansehen von Fotos entsteht
beim Betrachter meist durch statische Mo-
tive. Wirkt etwa ein Foto vom letzten Städ-
te-Trip wie ein Motiv aus einem alten Rei-
sekatalog, wird kaum jemand mehr als
zwei, drei Ihrer Fotos sehen wollen. Dage-
gen versprühen Bilder mit Dynamik eine
Menge guter Laune und Abwechslung:
Temporeiche Motive, wie sie durch Mitzie-
hen (Wischeffekt) entstehen, oder ange-
schnittene Bilder, die Raum für Interpretati-
onen lassen, punkten beim Betrachter. Fehlt
es Ihren Fotos an Dynamik, behelfen Sie
sich durch eine gezielte Nachbearbeitung.
Über den ersten Eindruck entscheidet vor
allem der Bildaufbau. Eine wichtige Grund-
regel dafür basiert auf dem aus alten Lehr-
büchern gerne zitierten goldenen Schnitt.
Gemeint ist damit, dass Sie das Kernthema
des Motivs nicht in die Bildmitte, sondern
ganz bewusst ins obere, untere rechte oder
linke Drittel setzen. Weil Fotograeren
Spaß machen soll, funktioniert das Ganze
auch nachträglich ohne kompliziertes Aus-
messen: Stellen Sie sich die Bildäche in
Photoshop als in drei gleich große, horizon-
tale und vertikale Streifen zerschnitten vor
– Sie können einfach Hilfslinien aus dem
Lineal am Fensterrand ziehen. Die Bereiche
der Schnittpunkte bieten Ihnen vier gute
Optionen zur Platzierung Ihres Hauptmo-
tivs. Den Rest schneiden Sie mit dem Frei-
stellwerkzeug (<C>-Taste) ab.
Freistellen-Werkzeug verwenden
Beim Einsatz des Freistellwerkzeugs gibt es
ein paar einfache Tipps für einen gelungnen
Bildbeschnitt. Am besten halten Sie sich
daran, Überüssiges aus Ihren Fotos ver-
schwinden zu lassen. Nur was direkt zur
Bildaussage gehört, darf bleiben.
Natur- und Landschaftsaufnahmen be-
stehen meist aus mehreren Bildebenen im
Vorder- und Hintergrund. Wenn Sie sie
waagerecht ausrichten, strahlen die Fotos
Ruhe und Wärme aus. Beschneiden Sie die
Bilder so, dass sich ein Hochkantmotiv er-
gibt, erhalten Ihre Aufnahme mehr Räum-
lichkeit und dadurch mehr Spannung.
Von Nils Rau und H.-R. Rautenberg
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Fotos pixelgenau
ausschneiden
Den richtigen Schnitt finden
Durch das Beschneiden
von Fotos und das He-
rauslösen von Objekten
erzielen Sie mehr Wir-
kung. Verpassen Sie
Ihren Bildern den rich-
tigen Ausschnitt, legen
Sie Motivteile frei, und
gestalten Sie damit neue
Kompositionen.
56-58_(401fw6_09ad_mr_ar.indd 56 07.05.2009 15:10:16 Uhr
57 BILDBEARBEITUNG Mit Photoshop zuschneiden 6/09 FOTOWELT
Läuft ein Passant aus dem Bild heraus,
fährt ein Auto ins Motiv, oder rennt ein Tier
durchs Bild? Abhängig von der Bewegungs-
richtung beschneiden Sie das Bild so, dass
links oder rechts mehr Platz verbleibt. Bei
einem Porträt belassen Sie in Blickrichtung
etwas mehr Freiäche. Experimentieren Sie
bei Porträts mit dem Beschnitt im Bereich
der Stirn – hier nden sich bei Personenauf-
nahmen nämlich am wenigsten Bildinfos.
Richtig herausschneiden
Beim Herausschneiden von Bildelementen
– fachlich korrekt Freistellen – legen Sie ei-
nen Teil des Motivs frei, den Sie dann ohne
Hintergrund weiterverwenden oder in ein
anderes Bild einkopieren. Eine typische
Freistellung läuft meist über den Motiv-
hintergrund. Zunächst schneiden Sie mit
dem Freistellwerkzeug (<C>-Taste) alle
überüssigen Bildränder weg. Wählen Sie
mit dem Zauberstab und anderen Auswahl-
verfahren den Motivhintergrund aus. In-
vertieren Sie die getroffene Auswahl mit
dem Menübefehl „Auswahl, Auswahl um-
kehren“. Nun ist nur noch die Hauptper-
son oder das Hauptobjekt selbst markiert.
Kopieren Sie den Darsteller jetzt über „Be-
arbeiten, Kopieren“ in die Zwischenablage,
oder ziehen Sie ihn mit dem Verschieben-
Werkzeug direkt in andere Fotos.
Sie erkennen an diesen Schritten, dass Sie
schon beim Fotograeren mit zwei Grund-
regeln gute Bedingungen zum Freistellen
von Bildobjekten schaffen können: Achten
Sie zum einen auf einen homogenen Hinter-
grund, der sich deutlich vom Hauptmotiv
abhebt. Vermeiden Sie zum anderen un-
scharfe oder verschattete Übergänge zwi-
schen Motiv und Umgebung.
Automatisch Freistellen
Das wohl wichtigste Auswahlwerkzeug von
Photoshop ist der Zauberstab. Er erfasst
farbähnliche Bereiche und erstellt daraus
eine Auswahl. Ein beliebiges Objekt wie ein
gelbes Hemd oder eine rote Mütze markie-
ren Sie damit sehr schnell.
Den Zauberstab aktivieren Sie mit einem
Klick auf das Zauberstab-Symbol (<W>-
Taste) in der Werkzeugleiste. Unterhalb der
Menüleiste bendet sich die Werkzeugopti-
onsleiste, die es übrigens für fast alle Werk-
zeuge gibt. Sie stellt alle relevanten Einstell-
möglichkeiten für den Zauberstab zur
Verfügung. Ein hoher Wert im Feld „Tole-
ranz“ – etwa „80“ – wählt auch Pixel mit
aus, die sich vom angeklickten Bildpunkt
deutlich unterscheiden. Dadurch umfasst
die entstehende Auswahl möglicherweise zu
viel Bildäche, und Sie müssen die Auswahl
wieder verkleinern. Ein niedriger Wert wie
„20“ erfasst dagegen nur solche Pixel, die
dem angeklickten Bildpunkt sehr ähnlich
sind. Der Auswahlbereich wird mit diesem
Wert also kleiner.
Die Option „Glätten“ sorgt für einen
hauchdünnen weichen Übergang zwischen
gewählten und nicht gewählten Bildpunk-
ten – die spätere Montage sieht darum nicht
mehr so „aufgeklebt“ aus. Sie sollten diese
Option daher normalerweise einschalten.
So reizen Sie die Optionen aus
Mit der Vorgabe „Benachbart“ geraten nur
Bildpunkte in die Auswahl, die nicht durch
andere Motivpartien abgetrennt werden.
Für unser Beispielbild (siehe Abbilddungen
unten) bedeutet dies: Wenn Sie den blauen
Hintergrund anklicken, erfasst das Pro-
gramm nur diesen Bereich. Die blaue Hose
und die Schuhe werden dagegen nicht mit
ausgewählt. Verzichten Sie dagegen auf die
Option „Benachbart“, sucht Photoshop im
ganzen Bild nach farbähnlichen Pixeln,
auch wenn sie weit von der angeklickten
Stelle liegen: Photoshop erfasst blauen Hin-
tergrund, blaue Hose und Schuhe.
Bendet sich Ihr Darsteller beispielsweise
vor blauem Hintergrund, dann arbeiten Sie
mit dem Zauberstab zunächst nur in dieser
Grundfarbe. Hierfür blenden Sie mit dem
Befehl „Fenster, Kanäle“ die Kanäle-Palette
ein. Klicken Sie auf den „Blau“-Kanal. Er
erscheint in Graustufen im Bildfenster. Der
im Vollbild blaue Hintergrund hebt sich als
helle Fläche sehr deutlich von der Person
ab. Klicken Sie mit dem Zauberstabwerk-
zeug in den Hintergrund. Die Auswahl ge-
lingt auf diesem Wege oft besser als bei der
Arbeit im Gesamtbild.
Objekte lösen per Alphakanal
Die Arbeit mit der Zauberstab-Auswahl ist
oft recht mühsam: Ein falscher Klick, und
Sie haben die ganze Auswahl gelöscht. Sie
können die Auswahl jedoch auch in Alpha-
kanälen oder Schnellmasken bearbeiten –
dann stehen Ihnen zur Verfeinerung Pinsel
und Füllfunktionen zur Verfügung. Alpha-
kanäle liegen wie Graustufenbilder unter
dem Foto, sie lassen sich bei Bedarf einblen-
den und bearbeiten. Um einen Alphakanal
zu erzeugen, legen Sie eine erste Auswahl
mit Zauberstab oder dem Auswahlrechteck
(<M>-Taste) an. Öffnen Sie über „Fenster,
Kanäle“ die Kanäle-Palette.
Klicken Sie unten in der Palette auf das
Icon „Auswahl als Kanal speichern“. Sie
erkennen den neuen Alphakanal in der Ka-
näle-Palette als Miniaturbild, das Ihre Aus- ›
Der Trick mit den Grundfarben: Im Blaukanal hebt sich das Hauptmotiv
sehr gut ab, die Zauberstab-Auswahl fällt daher besonders leicht
Alphakanal: Über die Schaltfläche „Auswahl als Kanal speichern“ in der
Kanäle-Palette wandeln Sie die Auswahl in einen Alphakanal um
56-58_(401fw6_09ad_mr_ar.indd 57 07.05.2009 15:10:28 Uhr
Mit Photoshop zuschneiden BILDBEARBEITUNG 58 6/09 FOTOWELT
wahlumrisse zeigt. Damit der Alphakanal
beim Abspeichern mitgespeichert wird,
müssen Sie als Dateiformat entweder PSD
oder TIF verwenden.
Versteckspiel für Bildteile
Wenn Sie einen Alphakanal nur auf die
Schnelle benötigen und ihn nicht dauerhaft
speichern möchten, verwenden Sie die
Schnellmaske. Legen Sie dazu eine Auswahl
mit dem Zauberstab oder anderen Werk-
zeugen an. Klicken Sie unten rechts in der
Werkzeugleiste auf das Icon zur Bearbei-
tung im Maskierungsmodus. Die Auswahl
erscheint jetzt wie ein rötlich deckender Al-
phakanal. Verändern Sie die Maske mit
Pinseln, Zeichen- und Auswahlfunktionen
wie einen Alphakanal. Um wieder das Bild
mit einer Auswahlmarkierung zu sehen, kli-
cken Sie unten links in der Werkzeugleiste
auf „Bearbeitung im Standardmodus“.
Achten Sie darauf, dass Sie im Alphakanal
und nicht im eigentlichen Bild arbeiten.
Hierfür klicken Sie auf das Alphakanal-Mi-
niaturbildchen in der Kanäle-Palette. Damit
aktivieren Sie den Alphakanal, er erscheint
schwarzweiß im Bildfenster und lässt sich
wie jedes andere Schwarzweißbild bearbei-
ten. Das eigentliche Foto ist ausgeblendet.
Klicken Sie oben in der Kanäle-Palette links
neben das „RGB“-Miniaturbild in das leere
Kästchen, so dass ein Augen-Symbol er-
scheint. Nun zeigt Photoshop das Foto zur
Orientierung mit im Bildfenster. Der Alpha-
kanal liegt jetzt rötlich über dem Motiv –
zur Retusche verwenden Sie aber weiterhin
die Farben Schwarz und Weiß.
Schwarz im Alphakanal
Bei der Arbeit im Alphakanal gilt: Schwarz
unterlegte Bereiche sind nicht ausgewählt,
weiß unterlegte Partien sind ausgewählt.
Malen Sie also mit Schwarz in Bildteile, die
Sie nicht auswählen wollen. Die Farbe Weiß
tragen Sie auf, wenn der entsprechende Be-
reich später ausgewählt sein soll. Größere
Flächen kreisen Sie mit dem Lasso-Werk-
zeug ein. Danach verwenden Sie den Befehl
„Bearbeiten, Fläche füllen“. Sie können die
Grenze zwischen Schwarz und Weiß im Al-
phakanal auch gezielt verschieben, um eine
Auswahl zu vergrößern oder zu verkleinern.
Wählen Sie hierzu den korrekturbedürf-
tigen Bereich mit dem Lasso aus. Verwen-
den Sie im Menü „Filter, Sonstige Filter“
den Punkt „Dunkle Bereiche vergrößern“,
um eine Auswahl zu verkleinern. Der Punkt
„Helle Bereiche vergrößern“ erweitert da-
gegen die Auswahl.
Auswahl verfeinern
Nach dem ersten Klick ist die Zauberstab-
Auswahl noch nicht perfekt. Photoshop
bietet mehrere Möglichkeiten zur Verfeine-
rung. Wollen Sie weitere Bereiche mit in die
Auswahl aufnehmen? Dann halten Sie die
<Shift>-Taste gedrückt, oder klicken Sie
oben in der Werkzeugoptionsleiste auf das
Icon „Der Auswahl hinzufügen“. Der
Mauszeiger wird um ein kleines „Plus“-
Symbol erweitert. Klicken Sie mit dem Zau-
berstab auf die gewünschte Stelle im Bild –
so erweitern Sie die vorhandene Auswahl.
Vielleicht hat der Zauberstab aber bereits
zu viel erfasst, und Sie wollen die Auswahl
wieder verkleinern. Dann halten Sie die
<Alt>-Taste gedrückt, oder klicken Sie in
der Werkzeugoptionsleiste auf das Icon
„Von Auswahl subtrahieren“. Danach kli-
cken Sie mit dem Mauszeiger („Minus“-
Symbol) Bildbereiche an, die Sie aus der
Auswahl entfernen wollen. Für optimale
Ergebnisse experimentieren Sie mit der
„Toleranz“-Einstellung.
Tricks mit Kanten
Mit dem Befehl „Kante verbessern“ nden
Sie ab Photoshop CS3 alle grundlegenden
Funktionen zur Auswahloptimierung in
einem Dialog zusammengefasst. Haben Sie
die Auswahl für ein Objekt erstellt, rufen
Sie über „Auswahl, Kante verbessern“
(<Alt>-<Strg>-R) das Dialogfenster auf.
Über Schieberegler haben Sie die Mög-
lichkeit, verschiedene Auswahlparameter
zu verändern. Im geöffneten Bild sehen Sie
die Auswirkungen der Änderungen in einer
Vorschau. Erhöhen Sie beispielsweise den
Radius-Wert, um sanfte Übergänge zu er-
reichen. Im Unterschied zu „Weiche Kan-
te“, die die Kanten gleichmäßig Weichzeich-
nen, erhalten Sie durch die Anpassung des
Radiuswerts ein sehr viel feineres Ergebnis,
so dass Details an den Übergängen nicht
verloren gehen. Mit der Erhöhung des Kon-
trasts schärfen Sie die Auswahlkanten und
entfernen Störungen und Unregelmäßig-
keiten. Mit dem Schieberegler „Abrunden“
rundet Sie die Ecken des Auswahlbereichs
ab, und mit „Verkleinern/Erweitern“ ver-
kleinern oder vergrößern Sie den ausge-
wählten Bereich prozentual. ●
Kante verbessern: In dem Dialogfeld „Kante verbessern“ sind grundle-
gende Optimierungen der Auswahl zum Freistellen zusammengefasst
Masken: Auswahllücken übermalen Sie mit dem Pinsel und schwarzer
Farbe, Photoshop stellt sie im Maskierungsmodus rötlich dar
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Farboptimierung BILDBEARBEITUNG 60 6/09 FOTOWELT
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Flaue Farben
in Minuten
aufpolieren
Perfekt abgelichtet
Perfekte Farben auf Knopf-
druck, das wünscht sich jeder.
Doch selbst mit den neuen
DSLR-Modellen ist die Farb-
perfektion kaum Realität. Im-
merhin lassen sich Ihre Fotos
binnen kürzester Zeit in puncto
Farben deutlich verbessern.
Tonumfang optimieren
Mit einer Tonwertkorrektur sorgen Sie bei Ihren Aufnahmen
für eine neutrale Wiedergabe in den Lichtern, Mitteltönen und Tie-
fen. Als Resultat erhalten Sie eine optimierte Belichtung und deut-
lich bessere Farben. Die Tonwertkorrektur, die Sie in Photoshop
CS4 im Menü „Bild, Korrekturen“ aufrufen, zeigt in einem Histo-
gramm die Häufigkeit der im Bild vorkommenden Helligkeitswerte
an, wobei „0“ Schwarz und „255“ Weiß entspricht. Die automa-
tische Korrektur („Auto“) setzt den hellsten Punkt des Bildes als
Weiß und den dunkelsten als Schwarz fest und spreizt die vorhan-
denen Tonwerte dann entsprechend dieser neuen Skala auf. Das
Resultat ist in vielen Fällen gar nicht schlecht. Da das Bild durch die
Korrektur sowohl ganz helle als auch schwarze Bereiche besitzt,
wirkt es meist kräftiger und kontrastreicher.
Enthält ein Bild überwiegend helle oder dunkle Töne, sollten Sie
besser manuell korrigieren, um eine extreme Spreizung der Werte zu
vermeiden, die in weichen Übergängen zu Helligkeitssprüngen führt.
Außerdem verlieren Sie Zeichnung in den Randbereichen der Hel-
ligkeit, wenn Sie den Tonwertumfang zu stark reduzieren.
1
Profi-Fotografen legen meist großen
Wert auf die Authentizität der Farben.
Gute Bilder sind Abbilder der Wirklichkeit,
bei denen an manchen Stellen ein wenig ge-
schönt wird. Von Automatikfunktionen in
Photoshop – wir verwenden die Version
CS4 – zur Motiv verbesserung dürfen Sie
keine Wunder erwarten. Lediglich Stan-
dardprobleme wie fehlender Kontrast und
aue Farben lassen sich einigermaßen gut
korrigieren. Alles andere müssen Sie immer
noch per Hand erledigen. Sie brauchen da-
für aber weniger Zeit, als Sie denken.
Von Marcel Schmid
60-61_(402fw6_09ad_mr_ar.indd 60 07.05.2009 15:16:35 Uhr
6/09 FOTOWELT

Farbbalance ändern
Die allgemeine Farbkorrektur führen Sie am einfachsten
mit dem Werkzeug „Farbbalance“ durch. Ein Beispiel: Ein
Foto zeigt im Bereich der Mitteltöne einen Rotstich. Er lässt sich
entfernen, indem Sie den oberen Regler im Farbbalance-Dialog un-
ter „Bild, Korrekturen, Farbbalance“ in Richtung Cyan verschieben.
2
Farbstiche beseitigen
Ein heftiger Farbstich ist meistens vergleichsweise unprob-
lematisch. Er lässt sich dadurch mildern, dass Sie den Anteil des
betreffenden Farbkanals etwas zurücknehmen. Dazu rufen Sie
„Bild, Korrekturen, Selektive Farbkorrektur“ auf. Passen Sie hier die
Farbgebung an. Mit einer selektiven Korrektur lassen sich einzelne
Farbbereiche gezielt in den CMYK-Werten verändern, ohne andere
Farben zu beeinflussen.
Dunkle, mittlere und helle
Bereiche im Bild können
unterschiedliche Farbver-
fälschungen aufweisen,
etwa ein Gelbstich in den
hellen Tönen, ein Cyan-
und Magentastich in den
mittleren sowie ein Ma-
gentastich in den dunklen
Tönen.
3
Kurven-Tuning
Wenn ein Bild zwar richtig belichtet, aber allgemein zu dunkel
ist und Tiefen und Lichter erhalten bleiben sollen, hellen Sie die
Mitten mit den Gradationskurven auf. Photoshop bietet über „Bild,
Korrekturen, Gradationskurven“ die Möglichkeit, den Tonwertverlauf
viel flexibler als über eine Ton-
wertkorrektur zu manipulieren.
Die Gradationskurve ist eine
kontinuierliche Anpassungs-
funktion zur Zuordnung von
Helligkeitswerten des Bildes
auf die verfügbaren 256 Ton-
werte. Die Kurvenform können
Sie über Fixpunkte vorgeben
und so entscheiden, welche
Tonwertbereiche im Bild be-
sonders betont werden.
4
Interaktive Bildkorrektur
Schnell zu den gewünschten Farbresultaten führen Sie die
„Variationen“ aus dem Menü: „Bild, Korrekturen“. Photoshop CS4
unterbreitet Ihnen hier mehrere Korrekturvorschläge, und Sie kön-
nen die Modifikationen schrittweise in die gewünschte Richtung
lenken. Diese Einzelschrittherapie wird in Bezug auf unterschied-
liche Bildattribute separat angewendet. Wie gravierend die kleinste
Änderung sein darf, können Sie man mit dem Schieberegler be-
stimmen. Eine optionale Farbumfangwarnung in der Bildvorschau
schlägt frühzeitig Alarm, wenn sich die Aufnahme in eine eindeutig
unerwünschte Richtung entwickelt.
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Dunkle Bilder aufhellen
Konventionelle Funktionen zur Farbkorrektur versagen
meistens in Bezug auf zu dunkle Fotos. Das Anheben von Hellig-
keitswerten mittels „Helligkeit/Kontrast” richtet in einem solchen
Fall in der Regel mehr Schaden als Nutzen an. Hier greift Photo-
shop Ihren Fotos mit
der Funktion „Tiefen/
Lichter“ aus dem Menü
„Bild, Korrekturen“unter
die Arme.
6
Spezielle Bildberechnungen
Wenn Sie mit keiner der genannten Methoden zu guten Er-
gebnissen kommen, greifen Sie zu schwererem Geschütz: Der
Funktion „Bild, Bildberechnungen“ mit der Methode „Negativ multi-
plizieren“. Hierbei kann es sinnvoll sein, nicht das ganze Bild, son-
dern nur einen einzigen Quellkanal zu verwenden, zum Beispiel G
statt RGB, und die Deckkraft etwas zu reduzieren. Mit dieser Tech-
nik können Sie sich
auch des Rauschens
wirksam entledigen,
wenn Sie den am
meisten betroffenen
Kanal wählen – al-
lerdings in den meis-
ten Fällen auf Kos-
ten der Sättigung.
7
61 Farboptimierung BILDBEARBEITUNG
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Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 62 6/09 FOTOWELT
Um Fotos auf Vordermann zu bringen,
braucht es weder eine fundierte Erfahrung
im Umgang mit Bildbearbeitungsprogram-
men noch Spezial-Software mit einer groß-
en Zahl an Automatikfunktionen. Sie benö-
tigen nur ein paar einfache Anleitungen,
welche Arbeitsschritte Sie hintereinander
durchführen müssen – schon werden Sie
mit hervorragenden Retusche-Ergebnissen
und tollen Fotos belohnt.
Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie häuge
Bildfehler mir geringem Aufwand ausbü-
geln. Halten Sie sich genau an unsere
Schritt-für-Schritt-Abfolge. Lediglich mit
den angegebenen Werten müssen Sie ein
wenig experimentieren, denn die exakten
Parameter hängen von Ihrer Fotodatei ab.
Welches Bildbearbeitungsprogramm Sie
zum Aufbessern Ihrer Aufnahmen verwen-
den, spielt keine große Rolle, solange die
Software nur halbwegs gut ausgestattet ist.
Bereits mit den Basisfunktionen von Bildbe-
arbeitungsprogrammen nehmen Sie die er-
forderlichen Korrekturarbeiten meist recht
einfach vor. Wir verraten Ihnen die fol-
genden Retuscherezepte für Photoshop
CS3/CS4 (Testversion auf C DVD), da die
Software den Standard in Sachen Foto-Op-
timierung markiert. Natürlich können Sie
die gezeigten Schritte in ähnlicher Weise
auch mit jedem anderen Bildbearbeitungs-
programm durchführen.
Am besten führen Sie sämtliche Korrek-
turschritte auf einer neuen Ebene durch.
Dadurch können Sie bei Nichtgefallen je-
derzeit zum Originalbild zurückkehren. F
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Die Verschönerung Ihrer Bilder ist ein Kinder-
spiel, wenn Sie nur den richtigen Rezepten folgen.
Wir zeigen Ihnen die besten Kurzanleitungen zum
Aufpolieren von Fotos mit Photoshop.
In diesem Artikel lesen Sie …
Farbstich korrigieren 63
Schatten aufhellen 64
Belichtungen optimieren 65
Objektivfehler ausmerzen 66
Stürzende Linien begradigen 67
Bildobjekte entfernen 68
Blick auf das Motiv lenken 69
Jedes Detail anpassen 69
Weitwinkelaufnahmen simulieren 70
Bildrauschen mildern 71
Rote geblitzte Augen beseitigen 71
Von Tilo Baumann
Standardaufgaben
meistern
So peppen Sie Bilder auf
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6/09 FOTOWELT

Tonwertspreizung durchführen
Mit „Datei, Öffnen“ laden Sie das betreffende Motiv auf die
Arbeitsfläche von Photoshop. Zuerst erstellen Sie eine neue
Einstellungsebene. Dazu gehen Sie ganz unten in der Ebenpalette
mit der Maus auf den Aktionsknopf „Neue Füll- oder Einstellungs-
ebene erstellen“. Wählen Sie als Variante für die Einstellungsebene
„Tonwertkorrektur“ aus. Es erscheint ein Pop-up für die Tonwertkor-
rektur, das eine schwarze Kurve, das Histogramm, anzeigt. Darunter
sehen Sie von links nach rechts betrachtet drei dreieckige Schie-
beregler zur Tonwertspreizung – schwarz, grau und weiß.
Je nachdem, wie das Histogramm aussieht, sollten Sie nun an bei-
den Enden den weißen und schwarzen Regler so verschieben, dass
er den linken oder rechten Rand des Hauptausschlags im Histo-
gramm berührt. Auf diese Weise gleichen Sie den Kontrastumfang
der Aufnahme optimal aus. Mit dem mittleren Schieber stellen Sie
die Mitteltöne ein. Falls überhaupt erforderlich, passen Sie ihn als
Letztes an. Setzen Sie den Schieber ungefähr in die Mitte zwischen
den beiden anderen Dreiecken. Mit einem ergänzenden Fotofilter
als Einstellungsebene können Sie die Lichtstimmung aufwärmen.
1
Farbstich korrigieren
Sie haben unterwegs ein schönes Landschaftsmotiv geschossen, beispielsweise Wiesen,
Wälder, eine Strandszene oder eine Hafenaufnahme. Beim Betrachten der Fotos am
Rechner stellen Sie fest, dass die Aufnahmen keineswegs so schön geworden sind, wie
Sie sich das vorgestellt haben.
Mit einem Farbstich sehen Landschaften verwaschen und trübe aus. Häug geraten
Naturaufnahmen leicht blaustichig, insbesondere wenn Sie die Bilder bei langen
Brennweiten aufgenommen haben.
Farbanpassung aufmalen
Landschaftsaufnahmen haben häufig einen Blaustich. Zur
Korrektur öffnen Sie im Dialogfenster der Tonwertkorrektur ganz
oben das Ausklappfeld „Kanal“ und wählen „Blau“ für den blauen
Kanal aus. Dann passen Sie die Tonwerte wie in Schritt 1 beschrie-
ben an. Dadurch verändern sich allerdings sämtliche Blautöne im
Foto, was nicht immer gewünscht ist. Um zu verhindern, dass blaue
Objekte in der Aufnahme ihre Farbe verlieren, können Sie die be-
treffenden Bereiche schützen:
Die Ebenen-Palette zeigt in der neu erzeugten Ebene ein kleines
Fenster – die Füllebene –, die Sie mit der linken Maustaste ankli-
cken. Wechseln Sie zum Pinselwerkzeug. Wählen Sie einen kleinen
Pinsel aus, und drücken Sie erst die <D>- und dann die <X>-Tas-
te, um mit schwarzer Farbe zu malen.
Malen Sie nun das Objekt sorgfältig aus, das Sie vor Verände-
rungen schützen möchten. An diesen Stellen sehen Sie das Origi-
nalbild. Die Füllebene zeigt dagegen eine schwarze Maske an, die
bei der Tonwertkorrektur übergangen wird. Mit <Alt>-Mausklick in
die Palettenmaske sehen Sie die Maske im geöffneten Bild.
2
63 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe
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Bildbereiche hervorheben
Eine optimale Belichtung der Szene simulieren Sie, indem
Sie einfach die unterbelichteten Bildbereiche hervorheben,
ohne die korrekt belichteten Bildbereiche zu verändern. Dazu rufen
Sie den Befehl „Bild, Anpassungen, Tiefen/Lichter“ auf. Das Dia-
logfenster präsentiert sich zunächst nur mit den beiden Schiebern
für „Tiefen / Stärke“ sowie „Lichter / Stärke“. Oben ist als Korrektur-
wert 50 Prozent eingestellt. Prüfen Sie anhand der Vorschau, ob
dieser Wert das Foto nicht zu stark aufhellt.
Erzielen Sie mit den beiden Schiebern kein optimales Resultat, set-
zen Sie ein Häkchen vor „Weitere Optionen einblenden“. Nun er-
scheinen die Optionen „Tonbreite“ und „Radius“. Stellen Sie den
Tiefenregler auf rund 30 Prozent. Erhöhen Sie ferner die Werte für
Tonbreite und Radius im Tiefenbereich, um nur die dunkelsten Be-
reiche („Tonbreite“) schrittweise mittels „Radius“ anzugehen.
1
Schatten aufhellen
Prächtiges Sonnenwetter – doch gerade beim Fotograeren mit
Gegenlicht geraten Motivteile im Vordergrund schnell zu dunkel.
Im Nachhinein lässt sich aus den Fotos noch einiges herausholen.
Lichter beeinflussen
In gleicher Weise lassen sich auch die helle Bereiche eines
Fotos optimieren. Die Regler im Bereich „Lichter“ benötigen Sie
beispielsweise zum Abdunkeln eines zu hell gewordenen Himmels.
Gute Dienste bei der Schattenaufhellung leistet der Regler „Farb-
korrektur“: Er kann die bei einer Tiefen-Lichter-Korrektur manchmal
auftretenden Sättigungsprobleme verringern. Der Regler „Mittel-
ton-Kontrast“ kümmert sich um die Mitteltöne, deren Anpassung
die Belichtung oft nochmals verbessert. Optimale Resultate erzie-
len Sie, wenn Sie bei allen Einstellungen mit der Vorschau arbeiten.
Prüfen Sie die Veränderungen, und wechseln Sie immer wieder
zwischen Original und angepasstem Bild.
2
Erweiterte Lichtanpassung
Im RAW-Format aufgenommene Fotos optimieren Sie in Adobes RAW-Konverter.
Er bietet Ihnen im Register „Grundeinstellungen“ gleich mehrere Regler zur Anpassung der
Bildbelichtung. Mit den Schiebern „Reparatur“ „Fülllicht“ und „Schwarz“ verändern Sie die
Lichtzusammensetzung über die gesamte Aufnahme hinweg. Mit den Reglern stellen Sie
verloren gegangene Details aus hellen Bildregionen wieder her. Außerdem verbessern Sie
die Detailzeichnung in dunklen Bereichen. Eine wichtige Aufgabe kommt dem Schieberegler
„Schwarz“ zu. Mit seiner Hilfe sorgen Sie für echte Schwarztöne, die ansonsten oft gräulich
erscheinen oder einen Blaustich aufweisen. In der Praxis hat es sich bewährt, den „Schwarz“-
Schieber immer zuletzt anzugehen.
3
64 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG
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Belichtungsanpassung durchführen
Die grundlegenden Belichtungsparameter von Fotos pas-
sen Sie mit der Funktion „Bild, Anpassungen, Belichtung“
an. Bewegen Sie den obersten Regler vorsichtig in beide Rich-
tungen, bis das Ergebnis halbwegs passt.
Anschließend verwenden Sie den Regler „Versatz“. Er macht das
Motiv insgesamt heller beziehungsweise verstärkt die dunklen Farb-
anteile. Der „Gamma“-Schieber wirkt sich mehr auf die mittleren
Töne und Lichter aus – verändern Sie ihn zuletzt.
1
Belichtungen optimieren
Auch eine noch so gründliche Vorbereitung bewahrt Sie nicht vor über- oder
unterbelichteten Bildern. Die typischen Belichtungs-Wehwehchen digitaler Auf-
nahmen beseitigen Sie in Photoshop mit minimalem Aufwand.
Korrektur durch Multiplizieren
Ein einfacher Ebenen-Trick hilft beim schnellen Optimieren
der Belichtung Ihrer Bilder. Erstellen Sie mit dem Hotkey
<Strg>-<J> eine Kopie Ihres Fotos in einer neuen Ebene. Wenn
Ihr Foto unterbelichtet ist und daher zu dunkel erscheint, wählen Sie
im Ebenenmenü den Ebenenmodus „Negativ multiplizieren“. Erzie-
len Sie keine ausreichende Verbesserung, vervielfältigen Sie die
Ebene noch einmal mit <Strg>-<J>. Photoshop setzt den Ebenen-
modus dabei automatisch auf „Negativ multiplizieren“. War das zu
viel, reduzieren Sie die Ebenentransparenz auf 50 Prozent oder we-
niger. Bei überbelichteten Fotos hilft der Modus „Multiplizieren“.
2
RAW-Belichtung tunen
Am gründlichsten können Sie die Belichtung von Fotos ver-
feinern, die Sie im RAW-Format geschossen haben. Der RAW-Kon-
verter von Photoshop bietet Ihnen dazu den Schieberegler „Belich-
tung“ an. Ziehen Sie ihn ein wenig nach links, wenn das Bild zu hell
erscheint, und nach rechts, wenn das Foto zu dunkel ist.
3
Sehen, was passiert Visuelle Auswahldialoge
Sie brauchen beim Einsatz von Photoshop-Filtern schon ein sehr
gutes Vorstellungsvermögen, um sich unter Filterbezeichnungen wie
„Polarkoordinaten“ oder „Mezzotint“ etwas vorstellen zu können. Ähnlich
verhält es sich bei Farbkorrekturen – was
eine zehnprozentige Reduzierung der
Lab-Helligkeit bewirkt, können sich nur
Profis vorstellen.
Um Ihnen die Auswahl des richtigen Fil-
ters oder der optimalen Farbmanipulation
zu erleichtern, bietet Photoshop visuelle
Auswahldialoge an. Die Filtergalerie un-
ter „Filter, Filtergalerie“ zeigt links ein frei
skalierbares Vorschaubild, in der Mitte
finden Sie eine Liste mit allen nach Rub-
riken sortierten Filtern und rechts die Optionen für den gewählten Filter. Da
die Liste kleine Piktogramme enthält, wird klar, welcher Effekt sich hinter
einer Bezeichnung verbirgt. Den visuellen Auswahldialog für Farbände-
rungen finden Sie unter „Bild, Korrek-
turen, Variationen“. Im oberen Drittel des
Fensters sehen Sie das Originalbild
(„Original“) und das modifizierte Bild
(„Aktuelle Wahl“). Oben rechts legen Sie
fest, ob Sie Mitteltöne, Tiefen, Lichter
oder Sättigung verändern wollen, und
mit dem Regler direkt darunter stellen
Sie die Stärke der Korrektur ein. Zur
Auswahl klicken Sie auf eine der ange-
botenen Variationen.
65 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe

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Objektivfehler ausmerzen
Manche Fotos zeigen einen Bildfehler entlang den Motivkanten. Beispielsweise
erscheint der Umriss einer Laterne, die gegen den Himmel geschossen wurde,
unscharf und mit einem unschönen Farbsaum. Mildern Sie diese Probleme ab.
Chromatische Aberrationen mildern
Es gibt verschiedene Tricks, um Farbsäume – Fachausdruck
„chromatische Aberrationen“ – und ähnliche Farbränder zu
minimieren. Ganz beseitigen lassen sie sich nicht. Mit dem Befehl
„Filter, Verzerrungsfilter, Objektivkorrektur“ rufen Sie Photoshops
Korrekturwerkzeug für Farbränder und Objektivverzerrungen auf.
Passen Sie je nach Art des Farbsaums entweder den Regler „Rot/-
Cyan-Farbränder“ oder den für „Bau/Gelb-Farbränder“ an.
1
Aufnahme entzerren
In manchen Aufnahmen wirken Linienverläufe gekrümmt
oder tonnenförmig aufgeblasen. Das passiert vor allem bei
extremen Blickwinkeln, etwa wenn Sie ein Weitwinkelfoto schießen.
Im Dialog „Filter, Verzerrungsfilter, Objektivkorrektur“ korrigieren Sie
mit dem Schieberegler „Verzerrung“ tonnen- und kissenförmige
Objektivverzerrung. Photoshop rückt die Motivteile wieder gerade.
Wenn Sie eine tonnenförmige Verzeichnung entfernen, entstehen
rund um das Bild weiße Stellen, die den Hintergrund durchschei-
nen lassen. Diesen Rand müssen Sie noch beschneiden.
2
Motiv geraderücken
Eines der häufigsten Probleme beim Fotografieren: Sie ha-
ben das Bild nicht ganz gerade aufgenommen. Dadurch wir-
ken die im Bild verlaufenden senkrechten und waagerechten Linien
verzerrt. Zur Korrektur rufen Sie „Filter, Verzerrungsfilter, Objektiv-
korrektur“ auf. Drücken Sie die <A>-Taste, und ziehen Sie entlang
einer Linie eine möglichst langen Gerade. Sobald Sie die Maustas-
te loslassen, rückt Photoshop das Foto wieder gerade.
3
RAW-Objektivkorrektur
Im RAW-Format geschossene Bilder behandeln Sie mit
dem RAW-Konverter von Photoshop. Dadurch gehen weniger
Bildinformationen als bei der herkömmlichen Korrektur verloren.
Zum Beseitigen von Farbsäumen vergrößern Sie die betroffene
Stelle im Bild mit dem Lupenwerkzeug. Auf der Registerkarte „Ob-
jektivkorrektur“ fin-
den Sie im Bereich
„Chromatische Ab-
erration“ zwei Reg-
ler für die Rot/-
Cyan-Farbränder
und für Fotos mit
blau/gelbem Saum.
Passen Sie die
Schieber an, bis
die unerwünschten
Farbsäume weitge-
hend entfernt sind.
4
66 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Stürzende Linien begradigen
Fotos von Gebäuden und Brücken sind oft von stürzenden Linien durchzogen. Statt
kerzengerade wirken Gebäude, als würden die Mauern nach oben hin aufeinander
zulaufen. Diese optische Beeinträchtigung sollten Sie rasch beseitigen.
Hilfslinie anlegen
Öffnen Sie zunächst das von stürzenden Linien verunstal-
tete Foto, und blenden Sie mit <Strg>-<R> die Lineale ein. Vom
Bildschirmrand aus ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste eine
vertikale Hilfslinie ins Bild, an der Sie das Motiv später ausrichten.
1
Bild transformieren
Markieren Sie die das Bild mit <Strg>-<A>. Vergrößern Sie
das Fenster, bis Sie den grauen Hintergrund sehen. Starten Sie mit
<Strg>-<T> eine Transformation. Es erscheinen Ankerpunkte und
in der Bildmitte ein Bezugspunkt, den Sie zunächst an den unteren
mittleren Bildrand schieben. Ziehen Sie nun den oberen linken An-
kerpunkt mit gedrückter <Strg>-Taste so weit nach oben links in
den grauen Arbeitsflächenhintergrund, dass das Bild gerade wirkt.
Danach ziehen Sie den unteren rechten Ankerpunkt bei gedrückter
<Strg>-Taste nach unten oder nach links. Gegebenenfalls müssen
Sie mit dem oberen mittleren Ankerpunkt das Bild noch ein wenig
strecken. Mit <Return> schließen Sie die Transformation ab. Be-
schneiden Sie danach das Bild mit der <C>-Taste.
2
Foto-Optimierung Bessere Resultate erzielen
Schnelle Bildkorrekturen, die niemand
sieht: Die folgenden Kniffe sorgen für rea-
listische Korrekturresultate:
Auswahl bearbeiten: Gute Ergebnisse erzie-
len Sie, wenn Sie die Korrekturen nicht auf das
ganze Bild, sondern nur auf eine Auswahl an-
wenden. Sind die Farbbereiche nicht ganz ein-
deutig voneinander getrennt, verwenden Sie
einfach eine weiche Auswahlkante mit möglichst
großem Pixelradius. Farbveränderungen in den
angrenzenden Bildbereichen sind dann zwar
nicht ganz zu vermeiden, fallen aber nicht mehr
störend auf.
Überstrahlungen minimieren: Viele Kameras
geben Motive mit hohem Kontrastumfang nicht
optimal wieder. Die Folge sind „ausgebrannte“
Lichter, also Bereiche ohne jede Zeichnung, die
oft auch noch einen harten Übergang zu den
übrigen Bildteilen aufweisen. Eine weich ge-
zeichnete Kopie der Bildebene im Modus „Wei-
ches Licht“ mildert die harten Übergänge. Eine
Ebenenmaske blendet die Bildteile aus, die von
dem Weichzeichnungseffekt ausgeschlossen
werden sollen.
Korn hinzufügen: Digitalen Bildern fehlt die
Struktur des Filmkorns. Einerseits ist das ein Vor-
teil, da das Korn nicht mehr störend auffällt, an-
dererseits zeigen größere Flächen und Verläufe
(beispielsweise blauer Himmel) im Ausdruck
leichte Stufen. Das lässt sich verhindern, indem
man den Filter „Rauschen hinzufügen“ (ältere
Photoshop-Versionen: „Störungen hinzufügen“)
mit geringer Stärke auf das gesamte Bild an-
wendet. Zwar gehen dadurch winzige Details
verloren, das Gesamtbild wirkt aber harmo-
nischer. Vor allem entspricht ein Bild mit leichten
Störungen eher unserer Sehgewohnheit – zu
glatte Bilder wirken unnatürlich.
Kanäle bearbeiten: Wer ein Bild überschärft,
erzeugt Farbsäume an kontrastreichen Kanten,
die unangenehm auffallen. Dies lässt sich jedoch
verhindern, indem Sie das Motiv gezielt in den
einzelnen Farbkanälen schärfen. Eine Alternative
ist es, das Bild in den Lab-Farbraum umzuwan-
deln und hier nur den Luminanz-Kanal, der für die
Helligkeitsinformation zuständig ist, zu schärfen.
Auch das Rauschen lässt sich besser reduzie-
ren, wenn Sie den Filter „Rauschen entfernen“
nur auf den Kanal anwenden, in dem das Rau-
schen am stärksten auftritt.
67 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG

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Bildobjekte entfernen
Immer wieder ärgerlich: Mülleimer, Passanten oder Schilder stören das Motiv.
Oft bemerken Sie erst beim Sichten der Fotos am PC, dass Objekte stören. Sie lassen
sich blitzschnell wegfegen.
Hintergrund erweitern
Im Falle einer Stromleitung vor einem alten Gebäuse bietet
es sich an, diese durch den rundherum herrschenden Hintergrund
zu ersetzen. Dabei helfen die Reparatur-und Ausbesserungswerk-
zeuge, die diese Arbeit schnell und einfach erledigen, ohne dass
das Bild fleckig und manipuliert aussieht.
Der Bereichsreparatur-Pinsel aktivieren Sie mit der <J>-Taste. Per
Hotkey <Shift>-<J> navigieren Sie durch alle relevanten Werk-
zeuge. Den Bereichsreparatur-Pinsel nutzen Sie wie einen Abdeck-
stift, mit dem Sie unerwünschte Objekte einfach überpinseln. Pho-
toshop nutzt die benachbarten Pixel, um auf dieser Basis die
übermalten Flächen automatisch anzupassen. Wählen Sie eine klei-
ne Pinsel-
spitze, und
nutzen Sie
das Werk-
zeug ledig-
lich zur
punk tuellen
Retusche.
1
Reparaturpinsel einsetzen
Bei größeren Retuschearbeiten ist der Reparaturpinsel die
bessere Wahl. Aktivieren Sie ihn, und legen Sie mit
<Alt>+Mausklick zunächst einen Aufnahmebereich fest. Danach
malen Sie über die gewünschte Stelle. Auch beim Reparaturpinsel
passt Photoshop die
Korrektur der Umge-
bungsstruktur und
-beleuchtung an.
2
Ausbessern
Auch das Ausbessern-Werkzeug hilft beim schnellen Be-
seitigen von Bildfehlern. Wählen Sie im Werkzeugoptionsmenü
am oberen Fensterrand die Einstellung „Ziel“, und umreißen Sie mit
dem Werkzeug den zu kopierenden Bereich. Danach verschieben
Sie den Bereich mit der Maus an die gewünschte Stelle im Bild.
Photoshop passt ihn dann farblich an. Stellen Sie im Optionsmenü
hingegen „Quelle“ ein, können Sie zunächst den Ort umreißen, an
den das danach ausgewählte Objekt kopiert werden soll. Oft ist es
eine Kombination aller drei Werkzeuge, die zum Ziel führt.
3
Blitzlicht-Fotos optimieren
Wenn sich beim Fotografieren der Blitz zuschaltet, haben die
gemachten Bilder meist eine Schwäche: Blasse, überstrahlte Bereiche.
Dieses Problem lässt sich in Photoshop zumindest mindern.
Das Blitzlicht hellt meist alle Objekte im Vordergrund zu stark auf, wohin-
gegen der Hintergrund zu dunkel bleibt. Helle und dunkle Bereich müs-
sen somit unabhängig vom übrigen Bild manipuliert werden. In Photo-
shop CS4 geht das mit „Bild, Korrekturen, Tiefen/Lichter“. Dort machen
Sie den dunklen Hintergrund über „Tiefen“ heller, und umgekehrt dunkeln
Sie den Vordergrund mit „Lichter“ ab.
68 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Blick auf das Motiv lenken
Oftmals geht bei Fotos das eigentliche Motiv – eine Person oder ein Objekt im Vorder-
grund – regelrecht im Treiben drum herum unter. Das passiert beispielsweise bei
Personenaufnahmen vor einer belebten Strandpromenade oder bei Straßenszenen.
Hauptmotiv freistellen
Zunächst einmal müssen Sie den Hintergrund vom Motiv
trennen – verwenden Sie hierzu am besten das Polygonlasso.
Auch der Einsatz jedes anderen Auswahlwerkzeugs oder eine
Kombination mehrerer Werkzeuge ist möglich. Umreißen Sie Schritt
für Schritt das gewünschte Bildobjekt. Je genauer Sie dabei arbei-
ten, desto besser wird das Resultat. Anschließend invertieren Sie
die Auswahl mit „Auswahl, Auswahl umkehren“.
1
Hintergrund abschwächen
Nachdem Sie bei einer Straßenszene etwa Menschen und
Gebäude im Hintergrund durch die Auswahlumkehr eingeschlos-
sen haben, rufen Sie den Filter „Gaußscher Weichzeichner“ auf.
Wählen Sie einen geringen „Radius“ von 1 bis 1,5 Pixeln, um den
Hintergrund nicht zu sehr abzusoften. Durch die Unschärfe kommt
das Motiv besser zur Geltung. Wenn die Differenz noch stärker
ausfallen soll, können Sie noch mit „Überarbeiten, Farbe anpassen,
Farbton/Sättigung anpassen“ durch Reduzierung der Sättigung auf
–30 oder weniger den Hintergrund farblich dezenter gestalten.
2
Jedes Detail anpassen
In vielen Situationen müssen Sie Größe, Form und Ausrichtung von Bildteilen korrigieren.
Das passende Werkzeug nden in Photoshop in der Kategorie „Transformieren“.
Neigen und verzerren
Im Menü „Bearbeiten“ sind die Transformationsfunktionen
zu finden, die ein Bildmotiv gleichmäßig verformen und es zum Bei-
spiel drehen, neigen oder (perspektivisch) verzerren. Anwendbar
sind sie auf Ebenen, Auswahlbereiche sowie Vektorelemente wie
Text- oder Formebenen. Bei Textebenen besteht die Einschränkung,
dass die Befehle „Verzerren“ und „Perspektivisch verzerren“ nicht
anwählbar sind. Doch dafür stehen bei angewähltem Textwerkzeug
noch die Optionen für „Verkrümmten Text erstellen“ bereit, deren
Wirkung man sogar feinjustieren kann. Das flexibelste Werkzeug
unter den Transformationsbefehlen ist die Funktion „Frei Transfor-
mieren“ (<Strg>-<T>). Wie bei allen anderen Transformations-
werkzeugen werden die Ver-
änderungen an der Ebene
oder der Auswahl über einen
rechteckigen Rahmen vorge-
nommen, der mit acht Anfas-
sern und einem verschieb-
baren Mittelpunkt aufwartet.
1
Proportionen ändern
Mit „Filter, Verflüssigen“ lassen sich Bildteile mit verschie-
denen Funktionen verzerren, die über die Bewegung des Mauszei-
gers agieren. Damit ist das Verkrümmen, Stauchen, Aufblasen, Ver-
strudeln, Verschieben und Reflektieren von Bildbereichen möglich.
Der Filter verschlingt einiges an Rechenzeit.
Wollen Sie nur kleine
Bildstellen verflüssigen,
lohnt es sich, diese mit
genügend Rand auf
eine eigene Ebene zu
befördern, indem Sie
sie durch eine Auswahl
markieren und mit dem
Hotkey <Strg>-<J> als
Kopie in eine neue Ebe-
ne einsetzen. Es em -
pfiehlt sich, danach die
Position in der Ebenen-
palette zu fixieren.
1
69 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG

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6/09 FOTOWELT
Bilder kombinieren
Die Montage erfolgt durch das Öffnen von mindestens zwei
Einzelfotos. Kopieren Sie die einzelnen Bilder allesamt in eine Da-
tei, indem Sie mit der <V>-Taste das Verschieben-Werkzeug aus-
wählen und dann mit dem Hotkey <Alt>-<A> das Bild markieren.
Mit gedrückter <Shift>-Taste ziehen Sie das Foto nun auf die ge-
öffnete andere Datei und lassen die Maustaste wieder los. Den Vor-
gang wiederholen Sie, bis alle Bilder übereinander liegen.
2
Fotos ausrichten
Markieren Sie nun alle Ebenen, die ausgerichtet werden
sollen, in der Ebenenpalette. Mit „Bearbeiten, Ebenen automa-
tisch ausrichten“ überlagert Photoshop die Bildinhalte nun automa-
tisch korrekt. Verwenden Sie dabei die Einstellung „Auto“ im Opti-
onsdialog. Noch sind die Bildübergänge nicht angeglichen. Diesen
letzten Schritt erledigen Sie, nachdem Sie mit <Strg>-<Alt>-<A>
alle Ebenen (Hintergrundebene mit <Strg> zusätzlich auswählen)
selektiert haben, mit dem Befehl „Bearbeiten, Ebenen automatisch
füllen“. Mit dem Freistellwerkzeug beschneiden Sie das Bild nun
noch um den überflüssigen Hintergrund.
3
Panorama erzeugen
Mit der Bildverkettung können Sie nicht nur vertikal, son-
dern auch horizontal aufgenommene Fotos zu einem Panorama zu-
sammenfügen, um beispielsweise aus geringer Aufnahmedistanz
ein Hochhaus vollständig abzulichten. Ganz nebenbei erhöhen Sie
mit dieser Methode die Bildauflösung, ohne dafür in eine neue Ka-
mera investieren zu müssen. Entsprechend viele Aufnahmen vor-
ausgesetzt, reicht auch eine wenig hoch auflösende Kamera zur
Anfertigung von Fotos die sich für den Posterdruck eignen.
Mit dem Befehl „Photomerge“ unter „Datei, Automatisieren“ können
Sie in nur einem Schritt ganze Panoramen erstellen.
4
Weitwinkelaufnahmen simulieren
Vor allem günstigen Kompaktkameras fehlt oft eine richtige Weitwinkeleinstel-
lung. Dadurch ist es schwierig, besonders hohe oder breite Gebäude oder eine
Skyline vollständig ins Bild zu bekommen – es sei denn, Sie tricksen.
Einzelbilder anfertigen
Eine Bordfunktion in Photoshop erlaubt es, aus zwei oder
mehreren Einzelbildern desselben Objektes ein großes Panora-
ma zu errechnen. Wenn die Bilder aus gleicher Perspektive, bei
gleicher Brennweite und mit etwas Überlappung aufgenommen
wurden, steht der Bildkomposition nichts im Wege. Empfehlens-
wert sind Überschneidungen von einem Viertel bis ungefähr einem
Drittel und natürlich möglichst gerade Aufnahmen.
1
70 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Bildrauschen mildern
Über die ISO-Einstellung regeln Sie die nicht nur die Lichtempndlichkeit der Kamera,
sondern auch ihr Rauschverhalten. Unerwünscht starkes Bildrauschen eliminieren Sie
in Photoshop über einen eigenen Filter aus Ihren Fotos.
Rauschfilter anwenden
Öffnen Sie in Photoshop zunächst das verrauschte Bild. Im
Menü „Filter, Rauschfilter“ finden Sie den Menüpunkt „Rauschen
reduzieren“. Klicken Sie „Vorschau“ an, um die Änderungen an Ih-
rem Bild sehen zu können. Nun gilt es, die Schieberegler zu justie-
ren. Für das Entrauschen existiert keine „optimale“ Einstellung: Der
Regler „Stärke“ ist der mit Abstand wichtigste. Stellen Sie ihn auf
einen recht hohen Wert, beispielsweise 7.
1
Bildelemente schützen
Je stärker Sie das Rauschen dämpfen, desto eher gehen De-
tails im Foto verloren. Ziehen Sie daher den „Details erhalten“-Reg-
ler etwa in die Mitte. Den Farbstörungs-Regler sollten Sie etwas
weiter nach rechts platzieren. Der Schärferegler kann dagegen
meist im ersten Drittel verbleiben. Klicken Sie mit der linken Maus-
taste in die Vorschau und halten die Maustaste gedrückt, um „Vor-
her“ und „Nachher“ zu vergleichen.
2
Luminanz und Farbe
Bildrauschen in Rohdaten-Fotos reduzieren Sie im RAW-Konverter im Rei-
ter „Details“ mit den Reglern „Luminanz“ und „Farbe“ . Alternativ ist als Plug-in für
Photoshop die auf Entrauschen spezialisierte Software Neat Image zu empfehlen,
die sogar individuelle Eigenheiten von Kamera-Chips berücksichtigt.
3
Rote geblitzte Augen beseitigen
Viele geblitzte Porträt- und Gruppenaufnahmen zeigen Personen mit unansehn-
lichen roten Pupillen – doch die Fotos müssen Sie nicht wegwerfen. Mit dem Rote-
Augen-Werkzeug lassen sich diese leicht ausmerzen.
Schnellkorrektur nutzen
Laden Sie das Foto, und drücken Sie mehrmals <Shift>-
<J>, bis das Rote-Augen-Werkzeug aktiviert ist. Vergrößern Sie die
Ansicht so, dass Sie die Augenregion optimal sehen. Ziehen Sie nun
ein Rechteck um den roten Bereich der Pupille und lassen die Maus-
taste los, damit die Farbkorrektur erfolgt. Diesen Vorgang müssen
Sie für jedes rot geblitzte Auge wiederholen. Für ein gutes Resultat
ist es wichtig, dass Sie die Bilddarstellung für das jeweilige Auge so
vergrößern, das Sie die Pupille möglichst exakt einrahmen können.
71 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe

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Fotos schneller bearbeiten BILDBEARBEITUNG 72 6/09 FOTOWELT
Mit den folgenden Tipps und Tricks er-
zielen Sie bei der Bildretusche mit Photo-
shop und vergleichbaren Tools optimale
Ergebnisse. Unsere Beschreibungen bezie-
hen sich auf Photoshop CS4 (Testversion
auf C DVD), lassen sich jedoch auch mit
anderen Photoshop-Versionen und ähn-
lichen Fotoprogrammen durchführen. Die
jeweiligen Menübefehle können variieren.
Überstrahlungen vermeiden
Ein Problem von Personenaufnahmen mit
heller, vor allem weißer Kleidung liegt im
Überstrahlen des Stoffes bei Sonne oder
Blitzlicht. Weißer als weiß geht es eben
nicht, und genau darin liegt die Schwierig-
keit: Selbst die besten Kameras wollen nicht
kapieren, dass das „Weiß“ des Kleids den
Gesamtkontrast des Bildes bestimmt und
Schattierungen im Weiß-Spektrum löscht.
Funktionen wie „Auto-Kontrast“ oder
„Auto-Tonwertkorrektur“ verschlimmern
das Problem nur, so hilfreich sie auch sonst
sein mögen. Der erste Schritt bei der Pro-
blemlösung liegt in der Analyse der Weiß-
werte. Dazu wählen Sie in der Werkzeugleis-
te links die Funktion „Pipette“ (<I>-Taste).
Die RGB-Werte in der Farbinfopalette zei-
gen, dass Grün- und Blautöne im Weiß-Be-
reich überwiegen.
Fotografen lösen das Problem mit Filtern
vor der Kamera. Wir beherzigen diese Regel
F
o
t
o
:

©

B
e
n
i
c
c
e



F
o
t
o
l
i
a
.
c
o
m
Wer viel fotograert, macht auch mal Fehler. Wegen einer kleinen Unzuläng-
lichkeit müssen Sie ein interessantes Motiv aber nicht gleich abschreiben. Wir
zeigen Ihnen schnelle Korrekturmaßnahmen.
Farbfilter auftragen: Wenden Sie den „Fotofil-
ter“ mit der Einstellung „Warmfilter“ zum Ab-
dunkeln zu hell geratener Motivteile auf einer
Einstellungsebene an
Schnelles
Foto-Tuning
Tipps & Tricks zu Photoshop
Von Tilo Baumann
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73 BILDBEARBEITUNG Fotos schneller bearbeiten 6/09 FOTOWELT
und wenden ebenfalls einen Filter an, um
das Spektrum der Warm-Kalt- sowie der
Hell-Dunkel-Werte zu bestimmen. Photo-
shop bietet eine komfortable Filterfunkti-
on, die Farbwerte und Helligkeitswerte in
einem Arbeitsschritt verändert. Erstellen Sie
eine Auswahl der überstrahlten Motivteile
im Bild. Rufen Sie die Ebenpalette mit
„Fenster, Ebenen“ auf, und wählen Sie
„Eben, Neue Einstellungsebene, Fotolter“.
In der Palette „Korrekturen“ stellen Sie als
Filtertyp „Warmlter (85)“ ein. Alternativ
wählen Sie einen Farbton – der Standard-
farbton Orange eignet sich optimal. Die
Dichte passen Sie per Schieberegler an. Ent-
fernen Sie per Mausklick das Häkchen im
Feld „Luminanz erhalten“. Nicht nur die
Farbe heller Kleidungsstücke protiert von
diesem kleinen Eingriff, sondern auch alle
weiteren hellen Bildelemente bekommen
neue Frische.
Kleine Motivteile beseitigen
Wenn viele kleinere Objekte ein Foto ver-
unstalten – etwa Unrat am Strand oder eine
Gruppe weit entfernter Touristen in einer
Weitwinkel-Totalen – kann der für die Fo-
tograe eigentlich unnütze Filter „Staub
und Kratzer“ aus dem Menü „Filter, Stö-
rungslter“ gute Dienste leisten.
Als Beispiel für eine schnelle und unkom-
plizierte Säuberungsaktion dient ein Foto,
das im unteren Bereich eine Wiese mit einer
Reihe von Gänseblümchen zeigt. Im Bild
soll zu Demonstrationszwecken die Gruppe
weißer Blumen auf dem Gras getilgt wer-
den. Schalten Sie mit der <M>-Taste auf die
Funktion „Auswahlrechteck“ um, und zie-
hen Sie eine Rechteckmarkierung um die
Gänseblümchen herum auf. Nur in diesem
Bereich soll eine Filterung stattnden. Um
eine Kantenbildung zwischen Auswahl und
Hintergrund zu vermeiden, soften Sie die
Markierung mit „Auswahl, Weiche Aus-
wahlkante“ und einem „Radius“ von 4 bis
8 ein wenig ab. Dann rufen Sie den Filter
„Staub und Kratzer“ auf und erhöhen den
„Radius“ so lange, bis die Blüten aus der
Wiese verschwinden. Durch die Erhöhung
des „Schwellenwertes“ wird die Bildschärfe
im korrigierten Bereich angezogen.
Nach dem Einpegeln von Radius und
Schwellenwert sind die Gänseblümchen aus
dem Bild getilgt, ohne dass großartig sicht-
bare Spuren zurückbleiben.
Kleinere Objekte lassen sich mit dieser
Technik schnell aus dem Foto löschen –
doch bei größeren Störenfrieden verändert
der Filter den Hintergrund so stark, dass
die Retusche deutlich sichtbar wird.
Fotos auf alt trimmen
Bildmotive aller Art lassen sich in Photo-
shop blitzschnell auf eine Zeitreise schicken
und altern. Dazu verwenden Sie zunächst
„Bilder, Korrekturen, Sättigung verrin-
gern“. Dann wählen Sie den „Fotolter“
aus dem Menü „Bild, Korrekturen“.
Stellen Sie im bei „Filter“ die Variante
„Farbe“ ein, wählen Sie per Klick ins Farb-
feld einen matten Farbton Ihrer Wahl, bei-
spielsweise ein Ockerbraun-Orange, und
erhöhen Sie die „Dichte“ auf einen Wert
zwischen 50 und 80 Prozent. Dadurch er-
hält das Bild den typischen intensiven Farb-
stich alter Aufnahmen.
Um zusätzlich noch eine antike Papier-
struktur zu simulieren, verwenden Sie den
Befehl „Filter, Strukturierungslter, „Mit
Struktur versehen“. Bei „Struktur“ stellen
Sie „Sandstein“ und bei einer „Skalierung“
den Wert zwischen 100 und 130 Prozent
ein. Als „Reliefhöhe“ wählen Sie einen
Wert zwischen 3 und 5. Wenn Sie mit „OK“
bestätigen, wirkt das Bild wie eine histo-
rische Aufnahme.
Lippen dezent Farbe einhauchen
Ihr Porträt ist Ihnen gelungen, allerdings
wünschen Sie sich ein wenig mehr Farbe für
die Lippen. Diesen Wunsch erfüllen Sie sich
bei der Bildbearbeitung. Dabei geht es nicht
nur um Effekthascherei: Durch eine kräf-
tigere Lippenfarbe erhält das Foto mehr
Kontrast und wird plastischer.
Aktivieren Sie in der Werkzeugleiste das
„Magnetische Lasso“, und markieren Sie
damit den Mund. Ideal ist eine Einstellung
für „Weiche Kanten“ zwischen zwei und ›
Werkzeugspitze Größe ändern
Beim Retuschieren von Bildern wechseln
Sie normalerweise häufig die Größe der Werk-
zeugspitze. Das geht am einfachsten, wenn
Sie mit der Maus in der Werkzeugoptionslei-
ste am oberen Fensterrand auf das Wort
„Größe“ gehen, die linke Maustaste drücken
und die Maus nach links (Pinsel verkleinern)
oder rechts (Vergrößern) ziehen. Auch mit
Tastenkürzeln geht es flott: Mit <.> verkleinern
Sie den gewählten Pinsel, mit <,> vergrößern
Sie ihn.
Kleine Objekte blitzschnell entfernt: Der Filter „Staub und Kratzer“ wirkt
beim Tilgen vieler kleiner Bildelemente wahre Wunder
Foto auf alt Trimmen: Der Farbfotofilter mit einer Dichtevorgabe zwi-
schen 60 und 80 Prozent lässt Farbmotive antik wirken
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Fotos schneller bearbeiten BILDBEARBEITUNG 74 6/09 FOTOWELT
vier Pixeln. Steht die Auswahl, gilt es, die
Farben zu verstärken. Eine „Auto-Farbkor-
rektur“ brächte ein maßlos übertriebenes
Ergebnis mit viel zu weißen Zähnen. Daher
verwenden Sie einen behutsameren Eingriff
über „Bild, Korrekturen, Helligkeit/Kon-
trast“. Die Stärke für den Kontrast hängt
davon ab, ob die Lippen geschminkt waren
– dann stellen Sie einen höheren Kontrast-
wert ein – oder nicht, dann wählen Sie eine
niedrigere Kontrasteinstellung.
Effekttext verwenden
Auffällige Schriftzüge als Blickfang in Bil-
dern erzielen Sie mit einem einfachen Trick.
Aktivieren Sie das Textwerkzeug und geben
Ihren Slogan ein. Markieren Sie alle Buch-
staben mit der Maus und wählen im Werk-
zeugoptionsmenü die gewünschte Forma-
tierung aus. Photoshop fügt den Text auf
einer eigenen Ebene ein.
Mit dem Verschieben-Werkzeug ziehen
Sie den Text an die richtige Position im Bild.
Im Palettenbereich klicken Sie doppelt auf
die freie Fläche hinter dem Icon und der Be-
schriftung der Textebene, damit der Dialog
„Ebenenstil“ erscheint. Mit „Schlagschat-
ten“ und der Variante „Abgeachte Kante
und Relief“ stehen Ihnen einige peppige
3D-Effekte mit Licht und Schattenbetonung
zur Auswahl, die sich gut für Text eignen.
Die Details zum gewählten Effekt stellen
Sie rechts im Fenster ein.
Schatten simulieren
Sie benötigen für ein Objekt einen Schatten
mit individueller Perspektive? Dann erstel-
len Sie eine Auswahl des Objekts und ko-
pieren es mit <Strg>-<C> in die Zwischen-
ablage. Wählen Sie „Datei, Neu“, und fügen
Sie dann mit <Strg>-<V> das kopierte Ob-
jekt ein. Mit „Bild, Korrekturen, Sättigung
verringern“ wandeln Sie das Motiv in ein
Graustufenbild um. Dann wandeln Sie es
mit „Bild, Korrektueren, Schwellenwert“
und dem Verschieben des Reglers ganz nach
rechts in eine vollschwarze Fläche um.
Eventuell verbliebene helle Pixel übermalen
Sie mit dem Pinsel-Werkzeug und schwar-
zer Farbe. Kopieren Sie das Objekt mit
<Strg>-<A>, <Strg>-<C> und <Strg>-<V>
als neue Ebene in das Zielbild. Wechseln Sie
zum Verschieben-Werkzeug, ziehen Sie den
Schatten an die richtige Position, und pas-
sen Sie die Perspektive durch Verschieben
der Bearbeitungspunkte mit und ohne ge-
drückt gehaltene Taste <Strg> an. Zeichnen
Sie den Schatten mit „Filter, Weichzeich-
nungslter, „Gaußscher Weichzeichner“
weich. Die Stärke des Schattens regeln Sie
über die Deckkraft der Ebene.
Dominante Objekte abschwächen
Die Aufnahme von Los Angeles ist eigent-
lich sehr stimmig, bis auf ein Manko: Der
Dunst schnell wegpolieren
Kameras nehmen Feuchtigkeitsdunst und
Staubpartikel in der Luft deutlich stärker wahr
als das menschliche Auge. Daher wirken Land-
schafts- und Naturfo-
tos oft diesig und trü-
be, auch wenn es Ih-
nen beim Fotografie-
ren gar nicht so vor-
kam. Diesige Aufnah-
men lassen sich mit
einer Tonwert- und
Farbanpassung deut-
lich verbessern.
Laden Sie zunächst
das Bild über „Datei,
Öffnen“ auf die Ar-
beitsfläche. Gehen Sie im Menü „Ebene“ auf
„Ebene duplizieren“ und bestätigen mit „OK“.
Die Ebenen-Palette zeigt nun zwei Mal Ihr Bild-
motiv an. Markieren
Sie die obere Kopie
des Fotos. Oben in
der Ebenen-Palette
sehen Sie ein Aus-
wahlfeld, das die Op-
tion „Normal“ anzeigt.
Klicken Sie auf den
Pfeil nach unten, und
wählen Sie „Ineinan-
derkopieren“. Hier-
durch wird das Bild
kräftiger und klarer.
Dunst aufklären: Mit der Füllmethode „Ineinan-
derkopieren“ (alte Bezeichnung „Überlagern“)
peppen Sie diesige Landschaftsaufnahmen auf
Ein schöneres Lächeln: Mit einem weichen Konturverlauf für die gewähl-
te Auswahl bereiten Sie das Verstärken der Lippen vor
Text einfügen: Eine peppige Optik für Slogans und Bildbeschriftungen er-
zielen Sie durch Nutzung eines Ebenenstils
72-75_(405fw6_09ad_mr_ar.indd 74 07.05.2009 15:39:19 Uhr
75 BILDBEARBEITUNG Fotos schneller bearbeiten 6/09 FOTOWELT
Baum vorne links dominiert aufgrund sei-
ner Schärfe und Farbgebung das Bild zu
sehr. Mit wenigen Arbeitsschritten gestalten
Sie diesen Baum „unauffälliger“ und len-
ken damit den Blick des Betrachters direkt
auf das wichtigste Element im Bild, den be-
rühmten „Hollywood“-Schriftzug.
Zunächst markieren Sie die Umrisse des
Baums mit dem Werkzeug „Polygon-Las-
so“, das Sie durch zweimaliges Drücken der
<L>-Taste aktivieren. Klicken Sie sich an
den Konturen des Baums entlang, bis die
Auswahllinie das komplette Gewächs um-
schließt, und beenden Sie die Markierungs-
arbeiten mit einem Doppelklick. Damit sich
hinterher die Konturen nicht zu stark vom
Hintergrund abheben, wählen Sie „Aus-
wahl, Weiche Auswahlkante“, und geben in
das Feld „Radius“ den Wert „5 Pixel“ ein.
Nun nehmen Sie dem Baum mit „Filter,
Weichzeichnungslter, Gaußscher Weich-
zeichner“ seine Schärfe. Geben Sie einen
„Radius“ von 3 Pixeln ein, um eine hohe
Unschärfe zu erzielen, und bestätigen Sie
die Änderung mit „OK“.
Aufgrund der kräftigen, teils dunklen
Farben wirkt der Baum trotz Weichzeich-
nung immer noch sehr dominant. Diesen
Umstand ändern Sie im Dialog „Farbton/
Sättigung anpassen“ aus dem Menü „Über-
arbeiten, Farbe anpassen“. Erhöhen Sie die
„Lab-Helligkeit“ auf „20“, und schon wer-
den dem Baum Farbe und Kontrast entzo-
gen. Zum Schluss verwenden Sie das Werk-
zeug „Weichzeichner“ (<R>-Taste), um mit
gedrückt gehaltener Maustaste an den Kon-
turen des Baums entlangzufahren und et-
waige harte Übergänge zum Hintergrund
abzuschwächen.
Nach diesen Bearbeitungsschritten ist der
Baum weniger auffällig gerückt – obwohl
er eigentlich im Vordergrund steht.
Kerzen und Lampen mit Glanz
versehen
Um die Stimmung von Aufnahmen bei Ker-
zenschein oder Glühlampenbeleuchtung zu
verbessern, können Sie die Kerzenammen
beziehungsweise die Lampen im Foto mit
einem Blendeneffekt versehen, so dass um
die Lichtquelle herum ein mehr oder min-
der großer, strahlender Leuchtkegel ent-
steht. Rufen Sie „Blendenecke“ aus dem
Menü „Filter, Rendering-Filter“ auf. Setzen
Sie das Fadenkreuz im Vorschaubild ins
Zentrum der Lichtquelle oder leicht dane-
ben. Erhöhen Sie die „Helligkeit“ auf
100 Prozent und wählen als „Objektivart“
die Option „50-300 mm Zoom“ oder
„35 mm“ Der Effekt wird nur realistisch,
wenn Sie seine Stärke nicht übertreiben. ●
Handy-Bilder aufpolieren
Mit einem Mobiltelefon aufgenommene
Fotos wirken oft leicht pixelig. Wenden Sie
in Photoshop „Filter, Rauschfilter, Rauschen re-
duzieren“ an, um die Gesamtwirkung des Fotos
zu verbessern. Das Filterfenster zeigt vier Schie-
beregler, über die
Sie den Effekt steu-
ern. Mit dem Regler
„Stärke“ legen Sie
den Stärkegrad des
Filters fest. Wenn Sie
den Wert zu hoch
einstellen, gehen
Bilddetails verloren.
Über „Details erhal-
ten“ legen Sie den
Körnungs- oder
Weichheitsgrad fest.
Der Regler „Farbstörung reduzieren“ ist für
schwarze und weiße Bereiche wichtig, die Stö-
rungen enthalten. Mit dem untersten Regler
passen Sie die Scharfzeichnung an. Vor allem
bei älteren Mobiltelefonen mit wenig leistungs-
fähiger Fotofunktion
kommt es zur Klötz-
chenbildung durch
Kompr i mi er ungs-
artefakte. Setzen Sie
im Filterdialog ganz
unten ein Häkchen
vor „JPEG-Artefakte
entfernen“, und prü-
fen Sie in der Vor-
schau, ob sich die
Bildgüte dadurch
verbessert.
Handy-Aufnahmen: Fotos mit niedriger Auflösung
oder starker Komprimierung frischen Sie mit dem
Filter „Rauschen reduzieren“ auf
Schattensimulation: Die Funktion „Schwellenwert“ macht den für den
Schatten kopierte Bildausschnitt satt schwarz – fast wie die echte Sonne
Vordergrund optimieren: Der Baum im Originalbild links lenkt den Blick
zu sehr vom eigentlichen Bildmotiv ab. Mit ein paar schnellen Bearbei-
tungsschritten machen Sie ihn unscheinbarer
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Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG 76 6/09 FOTOWELT
In diesem Artikel lesen Sie …
Bilder umwandeln 76
Web-Album anlegen 77
Bilder auf DVD brennen 78
Bildschirmschoner anfertigen 79
Fotokalender basteln 80
Web-Video veröffentlichen 81
Oft sind es immer wieder die gleichen
Aufgaben, die Sie in Verbindung mit Fotos
meistern müssen: Beispielsweise Größe und
Format der Fotos ändern, Slideshows auf
CD/DVD brennen, Web-Alben und Web-
Videos veröffentlichen sowie individuelle
Bildschirmschoner zur Weitergabe an
Freunde und Bekannte anfertigen.
Windows XP bietet hierzu von Haus aus
keine Funktionen, Vista beherrscht mit der
Bord-Software Windows Fotogalerie im-
merhin einige der grundlegenden Aufgaben.
Sie ordnen beispielsweise Ihre Bilder und
Videos nach verschiedenen Kriterien und
versehen diese mit Tags.
Die Bilder in diesem Katalog können Sie
mit dem Viewer zur Ansicht öffnen, als
Slideshow ablaufen lassen oder ohne Um-
weg auf CD oder DVD brennen. Doch so
recht überzeugen kann auch Vista an der
einen oder anderen Stelle nicht, so dass
Gratisprogramme ins Spiel kommen. Diese
Spezialisten erfüllen oftmals nur einen
Zweck, das aber richtig gut und vor allem
ohne überüssiges Beiwerk. Die Bedienung
ist einfach, und Sie kommen mit wenigen
Klicks zum Ziel – ganz ohne Umwege. In
den folgenden Workshops stellt Ihnen PC-
WELT sechs Programme vor und meistert
die gestellten Aufgaben.
Bildaufgaben meistern
One-Klick-Workshops
Viele Aufgaben rund um das Thema Fotos und Videos lösen Sie ohne
komplizierte Hilfsprogramme. Einfache Gratis-Tools stellen die benötigten
Funktionen für Windows XP und Vista bereit.
Bilder umwandeln
Der kostenlose VSO Image Resizer 2.1.8.2 kann die Größe von Fotos pfeilschnell ändern
sowie Bilder zwischen verschiedenen Formaten konvertieren. Die kleinere Dateigröße
ermöglicht schnelleres Laden, einfachere Verwaltung und spart Platz.
Größe ändern
Nach dem Start der Software (auf C DVD und unter www.vso-
software.fr) gelangen Sie zu Dateiauswahl. Markieren Sie einzelne
Bilder mit gedrückter <Strg>-Taste, oder wählen Sie alle Bilder im
Ordner mit <Strg>-<A> aus. Klicken Sie dann auf „Öffnen“. Ge-
ben Sie danach
die neue Größe
an und bestim-
men die Aktion.
Sie können das
Originalbild über-
schreiben, eine
Kopie anfertigen
oder die Dateien
verschieben. Ge-
hen Sie auf „OK“,
um den Vorgang
zu starten.
Format konvertieren
Möchten Sie auch noch das Bildformat ändern, klicken Sie auf
„Mehr“ und dann in das Feld „Format“. Zur Auswahl stehen BMP,
JPG, GIF, PNG und TIF. Auf Wunsch verändern Sie noch den Da-
teinamen und fügen ein Wasserzeichen als Grafik ein. Ihre Einstel-
lungen können Sie als Profil sichern und jederzeit laden.
Von Ramon Schwenk
406fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 76 07.05.2009 11:15:08 Uhr
6/09 FOTOWELT

Web-Album anlegen
Das Präsentieren von Bildern auf der eigenen Website ist einfacher, als Sie denken. In der
Fotokatalog-Freeware Jalbum 8.2.8 legen Sie mit wenigen Klicks das grundlegende De-
sign der Bilderseiten fest, bereiten die Fotos auf und stellen sie online.
Fotos laden
Nach dem ersten Start von Jalbum 8.2.8 (auf C DVD und unter www.
jalbum.net) klicken Sie auf das „+“-Icon, um ein neues Album anzule-
gen. Wählen Sie den Ordner aus, der die Bilder enthält – sie erscheinen
dann in einer Miniaturansicht. Über Klicks auf „Einstellungen“ und
„Hauptansicht“ schalten Sie die Option „Ausgabe in Bilderordner“ ein.
Bildgrößen einstellen
Unter „Einstellungen“ stellen Sie im Register „Bilder, Bildergren-
zen“ die Größe der Vorschaubilder (Thumbnails) ein, etwa 124 x
124 Pixel. Wie viele Vorschaubilder auf einer Seite erscheinen
sollen, legen Sie im Register „Hauptseite“ fest. Im Register „Na-
vigation“ wählen Sie „Links zu Originalen über skalierte Bilder“.
Bilder anpassen
Falls Bilder seitenverkehrt
vorliegen, klicken Sie entwe-
der einzelne Bilder mit der
rechten Maustaste an oder
gehen auf „Bearbeiten, Alles
auswählen“. Im Kontextmenü
wählen Sie dann für die Bild-
auswahl den Befehl „Drehen
90° links“ beziehungsweise
„Drehen 90° rechts“ aus.
Möglich ist hier übrigens auch
das Umbenennen und Löschen von Bildern.
Album veröffentlichen
Nun wählen Sie das gewünschte Album-Layout mit Klicks in die
Felder „Skin“ und „Style“ aus. Rechts sehen Sie eine Vorschau
des Albums. Klick Sie dann auf „Album erstellen“, und überprüfen
Sie das Layout mit einem Klick auf „Album anzeigen“. Bei Gefallen
drücken Sie den Button „Veröffentlichen“. Andernfalls ändern Sie
die Einstellungen und den Skin.
Album übertragen
Mit dem FTP-Tool in Jalbum übertragen Sie das Album etwa zum
Webspace bei einem Provider wie 1&1 oder Strato. Besucher Ihrer
Website können dann online auf das Web-Album zugreifen. Tragen
Sie die Server-
adresse sowie
Ihre FTP-Zu-
gangsdaten ein,
und klicken Sie
auf „Verbinden“.
Den Transfer
starten Sie mit
einem Klick auf
„Upload alles“.
77 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
406fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 77 07.05.2009 11:15:21 Uhr
6/09 FOTOWELT
Bilder auf DVD brennen
Eine DVD mit einer exquisiten Fotosammlung eignet sich prima als Geschenk.
Mit dem Gratis-Tool Photostage 1.12 stellen Sie die Inhalte schnell zusammen
und brennen sie auf eine DVD zur Wiedergabe am Fernseher.
Bilder laden
Nach dem Start des Tools (auf C DVD und unter www.nchsoftware.
com/slideshow/) ist bereits ein neues Projekt geöffnet. Klicken Sie
auf das Symbol „Insert Slides“ links oben. Im Datei-Dialog wählen
Sie nun die
gewünschten
Dateien aus –
entweder ein-
zelne Bilder
mit gedrückter
<Strg>-Taste
oder alle Bilder
im Verzeichnis
mit <Strg>-<A>.
Klicken Sie nun
auf den Button
„Öffnen“.
Bilder arrangieren
Die geladenen Fotos werden in der Reihenfolge ihrer Dateinamen
in der Zeitleiste angeordnet. Um ein Bild zu verschieben, klicken
Sie es einfach an, schieben es mit gedrückter rechter Maustaste
an die neue Position und lassen die Maustaste los. Möchten Sie
mehrere Bilder auf einmal verschieben, so halten Sie die <Strg>-
Taste bei der Dateiauswahl gedrückt.
Effekte anwenden
Für den Übergang zwischen den einzelnen Bildern stehen nur zwei
Effekte zur Verfügung: „Fade“ (Einblenden) und „Cross Fade“
(Überblenden). Markieren Sie alle Bilder in der Zeitleiste mit
<Strg>-<A> und wählen anschließend den gewünschten Effekt
aus. Die Länge des Effekts legen Sie im Feld rechts dahinter fest.
Musik einfügen
Zum Begleiten der Slideshow mit einer Hintergrundmusik klicken
Sie auf das Symbol „Set sound track“ in der Werkzeugleiste. Im
folgenden Fenster wechseln Sie in das Verzeichnis mit einer der
unterstützten Sounddateien, wählen die gewünschte Datei aus
und klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“. Der Track wird dann
unterhalb der Bildleiste angezeigt.
Slideshow brennen
Sind alle Bilder arrangiert, folgt die Ausgabe des Projekts. Klicken
Sie dazu auf „Build Slideshow“ und dann auf das Symbol „DVD“.
Geben Sie dem Datenträger einen Namen, achten Sie auf „PAL“ als
Format, und wählen Sie den Brenner aus. Klicken Sie auf „Build
Slideshow“. Die DVD wird nach der Konvertierung geschrieben.
78 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
406fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 78 07.05.2009 11:15:36 Uhr
6/09 FOTOWELT
Bildschirmschoner anfertigen
Erstellen Sie mit dem für Privatnutzer kostenlosen Irfan View 4.23 aus Ihrer Foto-
sammlung personalisierte Bildschirmschoner, und geben Sie diese an Freunde und
Bekannte weiter. Auf Wunsch wird sogar eingebundene Musik abgespielt.
Bilder hinzufügen
Den maßgeblichen Menüpunkt in Irfan View (auf C DVD, Down-
load unter www.irfanview.de) finden Sie unter „Datei, Slideshow“.
Hier navigieren Sie über „Suchen in:“ in einen Ordner mit Fotos und
klicken auf „Hinzufügen“ oder „Alle hinzufüg.“. Die Reihenfolge der
Dateien lässt sich mit den Buttons „Rauf“ und „Runter“ korrigieren.
Sounds einbauen
Auf die gleiche Weise füllen Sie die Liste mit der gewünschten
Hintergrundmusik. Markieren Sie die betreffende Sounddatei
und tragen sie
mit „Hinzufü-
gen“ in die
Sl i deshow-
Liste ein. Für
einen Themen-
wechsel der
Bilder kön nen
Sie an spä-
terer Stelle
auch weitere
Sounds ein-
fügen.
Anzeigedauer festlegen
Wenn die Abfolge der Bild- und
Sounddateien feststeht, definieren Sie
unter „Nächste Datei anzeigen“, wie
lange jedes Bild angezeigt werden
soll. Unter „Slideshow-Optionen“
wählen Sie die beiden Punkte „Wie-
derholen“ und „MP3s wiederholen“
aus, wenn sowohl die Bilder als auch
der Sound endlos durchlaufen sollen.
SCR-Datei erstellen
Gehen Sie auf „Speichern als EXE/SCR“, klicken Sie im
Folgedialog auf „Erzeuge SCR-Datei“, und vergeben Sie ei-
nen Dateinamen. Als Zielverzeichnis verwenden Sie „\Win
dows\ Syst em32“,
weil Windows SCR-
Bi l dschi rmschoner
an dieser Stelle er-
wartet. Dieser Schritt
setzt unter Windows
XP oder Vista voraus,
dass Sie Administra-
torrechte besitzen.
Bildschirmschoner einschalten
Aktivieren Sie den Screensaver unter Windows – etwa in Win XP im Dialog „Systemsteuerung,
Anzeige, Bildschirmschoner“. Die Option „Kennworteingabe bei Reaktivierung“ ist aus Sicher-
heitsgründen immer zu empfehlen. Denken Sie aber daran, dass ein Screensaver mit lautem
Sound zur Belästigung für andere werden kann.

79 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
406fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 79 07.05.2009 11:15:52 Uhr
6/09 FOTOWELT
Fotokalender basteln
Erstellen Sie mit dem kostenlosen Gestaltungs-Tool Tkexe Kalender aus den Motiven Ihrer
Fotosammlung ganz einfach einen persönlichen Fotokalender mit hübschen Bildeffekten.
Anschließend drucken Sie ihn aus und verschenken ihn an liebe Menschen.
Projektdatei sichern
Laden Sie die Freeware von der Site www.tkexe.de. Nach dem
Start klicken Sie auf „Neue Datei erstellen“, wechseln in das ge-
wünschte Zielverzeichnis auf Festplatte und tippen einen Dateina-
men ein. Ein Klick auf „Speichern“ sichert die neue Kalenderdatei.
Alle Änderungen am Projekt werden nun automatisch gesichert.
Neuen Kalender anlegen
Im nächsten Schritt wählen Sie den gewünschten Kalender
aus. Zur Auswahl stehen Monats-Kalender, Geburtstags-Ka-
lender, Jahres-Kalender und Wochen-Kalender. Nach einem
Klick auf „Weiter“ stellen Sie den Drucker mit der passenden
Papiergröße ein. Es folgt das Festlegen des Zeitraums, der
später noch geändert werden kann.
Vorlage auswählen
Tkexe Kalender liefert zehn Vorlagen mit, die Sie aus einer Liste
auswählen. Ein Klick auf eine Vorlage in der Liste zeigt im rechten
Fensterbereich eine Vorschau an. Suchen Sie sich ein Kalenderlay-
out aus, und klicken Sie auf den Button „Vorlage verwenden“. Nun
werden die einzelnen Kalenderblätter erstellt.
Elemente einbauen
Bestätigen Sie in den folgenden Dialog mit „OK“. Ein Klick auf
das Bild öffnet ein neues Fenster. Drücken Sie den Button „Bild
öffnen“, und suchen Sie das gewünschte Foto aus. Ist das Bild
zu groß, wird es automatisch in den Rahmen eingepasst. Wie-
derholen Sie die Schritte für alle anderen Elemente und Kalen-
derblätter, die Sie über „Seite vor“ erreichen.
Kalender drucken
Zur Ausgabe des fertigen Ka-
lenders geht es über „Datei,
Drucken“. Wählen Sie alle
Kalenderblätter im linken Be-
reich aus, und drücken Sie
das Pfeil-nach-rechts-Sym-
bol. Nach ei nem Klick auf
„Weiter“ gelangen Sie zum
Druck-Dialog. Wählen Sie
hier den Drucker aus, und
stellen Sie Optionen entspre-
chend ein.
80 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
406fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 80 07.05.2009 11:16:13 Uhr
6/09 FOTOWELT
Web-Video veröffentlichen
Sie haben mit dem Camcorder oder der Digitalkamera ein Video aufgenommen und
möchten dieses nun ins Web stellen. Verwenden Sie zur schnellen Aufbereitung der
Film-Clips die Gratis-Software IVC Internet Video Converter.
Video auswählen
Da Ihre Aufnahmen in der Regel als AVI- oder MPEG-Datei
vorliegen, bedarf es einer Konvertierung in ein web-fähiges
Format wie Flash Video (FLV). Starten Sie Internet Video Con-
verter (Download unter www.cnet.com/downloads/), und kli-
cken Sie auf das Register „Video-to-Flash“. Unter „1 > Select
a video“ wählen Sie die zu konvertierende Datei aus.
Ausgabe-Einstellungen
Die Vorgaben unter „Step2: Save Output Flash Video“ können Sie
ohne Änderung übernehmen. Ist die Option „Generate HMTL“ einge-
schaltet, wird
zusätzlich der
Quellcode zum
Aufrufen des
Videos inner-
halb einer Web-
Seite erstellt.
Klicken Sie auf
„View HTML“,
um sich den
HTML- Code
anzusehen.
Fein-Tuning anwenden
Mit einem Klick auf „Advanced Settings“ lassen sich weitere Ein-
stellungen vornehmen. Ändern Sie hier beispielsweise die Größe
des Videos, seine Qualität und die Frame-Rate. Auch die Audio-
spur kann in eine andere Bit-Rate umgewandelt werden. Schal-
ten Sie anschließend noch „Use FFmpeg engine for FLV
video“ an, falls es Probleme beim Konvertieren geben sollte.
Konvertierung starten
Nun ist das Programm bereit für die Ausgabe des neuen Videos. Kli-
cken Sie auf „Start Conversion“. Es öffnet sich eine DOS-Box, in der
der eigentliche Encoder aufgerufen wird und mit der Konvertierung
beginnt. Nach Abschluss der Aktion wird das Fenster automatisch ge-
schlossen. Je nach Größe der Quelldateien dauert die Konvertierung
einige Zeit.
Video veröffentlichen
Danach können Sie die neue Videodatei im Flash-Format mit einem
Klick auf „Play“ ansehen. Falls
Sie den Film nicht auf Ihrer ei-
genen Web-Seite veröffentli-
chen möchten, übertragen Sie
ihn zu einem Videoportal wie
Youtube oder Clipfish. Beach-
ten Sie dazu die Anleitungen
des Website-Betreibers.

81 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
406fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 81 07.05.2009 11:16:29 Uhr
Zuverlässiges Entrauschen BILDBEARBEITUNG 82 6/09 FOTOWELT
Es ist ein Ärgernis der Technik, dass vor
allem mit hohen ISO-Werten sichtbare Pi-
xelstörungen in Fotos auftreten. Jeder hat
schon mal falschfarbige Pixel in Bildern ge-
sehen. Vor allem Nutzern von Kompaktka-
meras verdirbt Bildrauschen oft den Spaß
an Foto. Bildrauschen entsteht, wenn nur
wenig Licht auf den Bildsensor fällt, sprich
bei schlechten Lichtverhältnissen. Dann ge-
ben die Fotodioden nur eine minimale En-
ergiemenge in Form von Elektronen ab, die
die Kamera dennoch als Helligkeitsinfor-
mation interpretiert und zu einem – farb-
lich nicht korrekten – Pixel macht.
Es gibt doch einiges, was Sie machen
können, um die störenden Pixel zu mini-
mieren. Auf jeden Fall sollten Sie die ISO-
Zahl so niedrig wie möglich halten und
auch die beste, sprich die niedrigste Kom-
pressionsstufe wählen. Ist Bildrauschen erst
einmal da, hilft das für private Nutzer kos-
tenlose Neat Image (Download unter
www.neatimage.com), fehlerhafte Pixel
weitgehend zu reduzieren.
Von Marcel Schmid
Bildrauschen
sicher abmildern
Fotos glattbügeln
Bildrauschen plagt vor
allem Fotos, die Sie mit
hoher ISO-Einstellung
geschossen haben. Dank
eines kleinen Korrektur-
eingriffs vermiesen Ih-
nen die Störpixel künf-
tig keine Fotos mehr.
Foto öffnen
Nach dem Start präsentiert sich Neat Image mit vier Registerkarten: Sie
beginnen ganz links bei „Input Image“. Klicken Sie auf „Open input image“, und
öffnen Sie das Bild, das Sie korrigieren möchten. Dazu erscheint ein Dateidialog.
Ist das Foto geladen, bringen Sie die Registerkarte „Device Noise Profile“ nach
vorne. Neat Image arbeitet mit Profilen, die es zum Entfernen von Bildrauschen für
einen bestimmten Kameratyp verwendet. Fertige Profile bekommen Sie auf der Site
www.neatimage.com. Alternativ erstellen Sie ein eigenes Profil für Ihre Kamera.
1
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6/09 FOTOWELT

Rauschprofil erstellen
Klicken Sie auf den Button „Auto profile“. Damit nimmt Ihnen
Neat Image einen Großteil der Arbeit ab. Das Tool analysiert einen
homogenen Bildbereich, der sich meist im Randbereich der Auf-
nahme befindet, und sucht darin nach Farb- und Luminanzrauschen.
Das Ergebnis zeigt Ihnen das Programm ganz rechts im Fenster an.
Die von Neat Image getroffenen Einstellungen sowie den vorgege-
benen YCrCb-Farbraum können Sie übernehmen.
2
Gegenmaßnahmen optimieren
Stellen Sie nach einem Probelauf fest, dass Sie noch etwas
optimieren möchten, können Sie die vom Programm getroffenen
Parameter verändern. Die Einstellungen hierfür finden Sie unter
„Noise Filter Settings“. Mit „Preview“ zeigt Neat Image eine Voran-
sicht an. Sobald Sie im Foto mit der Maus ein Rechteck aufziehen,
erhalten Sie eine neue Vorschau. Für eine optimale Darstellung
zoomen Sie auf 100 Prozent. Ein Häkchen vor „Very low freq“ akti-
viert das Beseitigen von großflächigen Pixelstörungen und ist für
Bilder hilfreich, die von starkem Rauschen durchzogen sind. Bei
jeder Rauschunterdrückung verlieren Sie Details. Mit der Schärfe-
regelung wirken Sie einer starken Weichzeichnung entgegen.
3
Bild entrauschen
Sind Sie mit der gesäuberten Region zufrieden, wechseln
Sie zur Registerkarte „Output Image“. Ein Klick auf den Button
„Apply“ leitet die endgültige Bildoptimierung ein, die je nach Bild-
größe einige Zeit dauern kann. Mit der „Queue“-Funktion kann das
Tool mehrere Fotos in einem Durchgang optimieren. Speichern Sie
das Resultat mit „Save output image“. In der kostenlosen Version
speichert Neat Image Ihre Fotos ausschließlich im JPEG-Format
mit Komprimierung, was für die meisten Bilder ausreichend ist. Die
Vollversion für 25 Euro bietet weitere Formate an.
4
Foto nachbearbeiten
Durch das Entrauschen des Motivs geht ein wenig der Fein-
zeichnung im Bild verloren. Das führt bei besonders starkem
Bildrauschen zu sichtbaren Folgen. Es gilt daher, einen Kompro-
miss zwischen Restrauschen und Grobschliff zu wählen. Eine zwei-
stufige Rauschbeseitigung kann die Ergebnisse optimieren: Laden
Sie die mit Neat Image bereinigte Datei in ein Bildbearbeitungspro-
gramm wie Photoshop. Erstellen Sie eine Auswahl oder eine Maske
der Bildbereiche, die homogen und weiterhin von Rauschen durch-
zogen sind. Wenden Sie über das Filter-Menü den Gaußschen
Weichzeichner auf die gewählte Region an. Er mildert die Störpixel
ab, ohne die übrigen Bildbereiche zu verschwimmen.
5
83 Zuverlässiges Entrauschen BILDBEARBEITUNG
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Farben mischen mit Kuler BILDBEARBEITUNG 84 6/09 FOTOWELT
Bildbearbeitungs-, Layout- und Web-
design-Anwendungen haben im ver-
gangenen Jahrzehnt eine hohe Verfeinerung
erfahren. Funktionen für das geschmackssi-
chere Zusammenstellen von Farben be-
schränken sich jedoch in der Regel darauf,
digitale Farbbibliotheken von professio-
nellen Herstellern wie etwa Pantone zur
Verfügung zu stellen. Adobe hat dafür ei-
nen neuen Ansatz gewählt.
Der „Ur-Kuler“: Farbhilfe in
Illustrator CS3
Nutzer der Grak-Software Illustrator CS3
hatten schon länger Gelegenheit, sich mit
Kuler-Funktionen vertraut zu machen. Die
grundlegenden Features sind im Illustrator-
Bedienfeld „Farbhilfe“ komplett präsent.
Im Hauptfenster enthält die „Farbhilfe“ ein
Zellenraster mit aufeinander abgestimmten
Farbnuancen. Welche Farbnuancen das
Zellenraster präsentiert, hängt von der Flä-
chen- und Konturfarbe des aktuell ange-
wählten Objekts ab und vom aktuell einge-
stellten „Betriebsmodus“. Über das
Aufklapp-Icon links unten in der Farbhilfe-
Bedienfeldleis te lassen sich unterschiedliche
Farb-Pools einstellen – beispielsweise eines
der aufgeführten Farbfeldersets in der Liste.
Anzahl und Deutlichkeit der Abstufungen
kann der Anwender über das Bedienfeld-
Kreative sind beim Finden harmonischer Farbkombinationen weitgehend auf
sich gestellt. Mit Kuler, einer Erweiterung der Creative Suite 4, ändert sich
das. Die Farbhilfe gibt es in unterschiedlichen Varianten.
Adobe Kuler
Hilfe bei der Farbwahl
Von Günter Schuler
408fw6_09ad_mr_ar-ohneAd.indd 84 07.05.2009 11:19:21 Uhr
85 BILDBEARBEITUNG Farben mischen mit Kuler 6/09 FOTOWELT
menü regulieren. Welcher Harmonieregel
das Programm dabei folgen soll, wird über
die Aufklappliste im oberen Fenster einge-
stellt. Spätestens hier kommen dann Gestal-
tungsgrundsätze aus Grakdesign und
Farbharmonielehre ins Spiel: Neben „Kom-
plementär“, „Schattierung“ oder „Triade“
stehen rund zwanzig weitere Farbharmo-
nieschemata zur Verfügung.
Die wahren Kapazitäten der Illustrator-
Farbhilfe zeigen sich, wenn der Nutzer auf
den zweiten Button von rechts in der Bedien-
feld-Fußleiste klickt. Die daraufhin erschei-
nende Funktion „Farben bearbeiten“ ent-
hält auch die aufgeführte Liste mit den
Harmonieregeln – jedoch kombiniert mit
einem Kreis zur Farbauswahl sowie einem
Anfasser, über den sich die eingestellte Har-
monieregel innerhalb eines Farbkreises va-
riieren lässt. Der entscheidende Vorteil: Bei-
de Funktionen – „Farbhilfe“ und „Farben
bearbeiten“ – ermöglichen das Speichern
eigener Farbgruppen und deren Übertra-
gung in das Bedienfeld „Farbfelder“.
Kuler als CS4-Erweiterung
Die CS4-Erweiterung Kuler besitzt diesel-
ben Funktionen wie die Farbhilfe in Illus-
trator. Bemerkenswert sind allerdings zwei
Besonderheiten. Zum einen ist der Funkti-
onsumfang der Erweiterung in Illustrator
eingeschränkt, die Funktion „Farben bear-
beiten“ fehlt. Da „Farben bearbeiten“ be-
reits über das Bedienfeld „Farbhilfe“ an-
steuerbar ist und das Zellenraster der
Farbhilfe zusätzliche Farbtonabstufungen
erzeugt, sind Illustrator-Anwender nicht ›
Basis des Farbwählers: Die Farbhilfe in Illustrator CS3 ist der Vorläufer des aktuellen Kuler
Was Kuler macht
Kuler, das man in Photoshop, Indesign,
Illustrator und Flash über „Erweite-
rungen“ im Menü „Fenster“ aufruft, liefert
gleich zwei Dinge.
Erstens stellt es eine interaktive Farbhilfe für
das Anlegen harmonischer Farbkombinationen,
zweitens eine Online-Funktion mit Zugang zu
einer Vielzahl bereits angelegter Farbsets zur
Verfügung. Die hier zugrunde liegende Techno-
logie stammt aus Illustrator CS3. Für die CS4-
Kern applikationen hat Adobe die Farbhilfefunk-
tionen komplett überarbeitet und zusätzlich mit
Online-Funktionen ausgestattet. Die Kuler-Be-
dienfelder in den CS4-Programmen sind aller-
dings nur eine Variante dieser vielgestaltigen
Technik. Flankierend hat Adobe eine Web-ba-
sierende Anwendung mit derselben Bezeich-
nung eingerichtet. Sie unterliegt dem gleichen
Prinzip, hat jedoch weitaus mehr Funktionen.
Farbfülle über Adobe-ID
Kuler als Web-Anwendung funktioniert am bes-
ten in Kombination mit einer Adobe-ID. Sie ist
wie bei den Kuler-Bedienfeldern in den CS4-
Programmen nicht zwingend erforderlich, bringt
jedoch Vorteile: Das Hochladen eigener Farb-
sets, das direkte Speichern von Farbsets aus
dem Web heraus sowie ein paar andere Com-
munity-basierende Funktionen sind nur mit der
kostenlosen Adobe-ID möglich. Unter dem Na-
men Kuler hält Adobe auch eine Desktop-An-
wendung zum Download bereit, die sich am
besten als Miniausgabe des gleichnamigen
Web-Dienstes charakterisieren lässt.
unter- sondern sogar überdurchschnittlich
versorgt. Zweite Besonderheit ist die Archi-
tektur des Moduls: Anders als die Illustra-
tor-Farbhilfe präsentiert die Kuler-Erweite-
rung ihre Funktionen in einer kompakten
Bedienfeldoberäche.
Drei Knöpfe erlauben es, die jeweiligen
Funktionsbereiche anzusteuern. „Info“ bie-
tet nur einige Basisinfos. „Durchsuchen“,
der zweite Bereich, präsentiert eine Liste
mit Farbsets, die im Internet-Bereich von
Kuler zur Verfügung stehen. Der dritte Be-
reich „Erstellen“ enthält eine abgespeckte
Variante der Funktion „Farben bearbeiten“
aus Illustrator. Flankierend stellt Kuler eini-
ge Funktionen zur Verfügung, über die sich
vom Anwender erstellte Farbkombinati-
onen entweder in der Farbfelderpalette des
entsprechenden Programms oder aber on-
line auf einem Adobe-Server speichern las-
sen. Auch im Durchsuchen-Bereich sind
entsprechende Sichern-Befehle präsent –
dann nämlich, wenn der Nutzer ein be-
408fw6_09ad_mr_ar-ohneAd.indd 85 07.05.2009 11:19:36 Uhr
Farben mischen mit Kuler BILDBEARBEITUNG 86 6/09 FOTOWELT
stimmtes Farbset anklickt. Die Fußleiste
der Erweiterung offeriert schließlich ein
paar zusätzliche Knöpfe für das Navigieren
im aufgelis teten Online-Farbfelderbestand.
Kuler als Webservice
Insgesamt erweist sich die Web-Anbindung
der neuen CS4-Erweiterung als gut durch-
dachte Lösung. Verglichen mit dem Kuler-
Service unter http://kuler.adobe.com bieten
die gleichnamigen Erweiterungen in Photo-
shop, Illustrator, Indesign und Flash nur ei-
nen Bruchteil der möglichen Funktionen.
Bereits der erste Blick auf das Portal des
Adobe-Web-Dienstes überzeugt. Das Inter-
face zur Funktion „Create“ entspricht zwar
weitgehend der Kuler-Funktion „Erstellen“
in den CS4-Programmen. Die Einstellungs-
möglichkeiten für das Anlegen harmo-
nischer Farbsets allerdings sind weit vielfäl-
tiger. Erzeugen lassen sich Farbsets nicht
nur mit Farbkreis und Harmonieregel, son-
dern auch aus Bildern. Der Befehl „Create,
From an Image“ ermöglicht das Suchen im
Bildbestand des Webspace-Anbieters Flickr.
Ebenso möglich ist der Upload eigener Bil-
der. Ob Flickr-Galerie oder Bild-Upload:
Auch beim Extrahieren von Farbzusam-
menstellungen aus Bildern kann das Anle-
gen eines Farbsets nach einer Harmoniere-
gel erfolgen oder von Hand.
Die Einstellmöglichkeiten der Web-Vari-
ante von Kuler übertreffen die der CS4-Er-
weiterung deutlich. Der Befehl „Themes“
beispielsweise ermöglicht Ihnen das Sortie-
ren der im Kuler-Bereich präsenten Farb-
sets. Über „Community“ können Sie mehr
über andere Anwender, ihre Farbsets und
ihre Arbeiten erfahren. „Pulse“ stellt eine
alternative Erstellungsweise zur Verfügung,
und der Befehl „Links“ präsentiert, wie der
Name schon vermuten lässt, weitere nütz-
liche Links. Auch an eine Suchfunktion
(„Search“) sowie das Verschlagworten von
Farbsets mit nützlichen Begriffen („Tags“)
haben die Entwickler gedacht. Zum Brow-
sen auf Kuler ist keine Adobe-ID nötig, zum
Publizieren oder Herunterladen von Farb-
sets im Format .ase allerdings schon.
Kuler als Desktop-Anwendung
Kuler existiert auch als eigene Anwendung
und kann über die URL http://www.adobe.
com/de/products/kuler/ kostenlos aus dem
Internet geladen und auf dem Rechner in-
stalliert werden. Verglichen mit der kom-
pakten Funktionalität der Kuler-Erweite-
rung in den einzelnen CS4-Anwendungen,
der ausgefeilten Farbhilfe in Illustrator oder
dem umfangreichen Web-Dienst von Adobe
ist diese Software eher Appetitanreger als
ein vollwertiges Gestaltungs-Tool.
Auch hier gilt: Nur wer sich bei Adobe on-
line anmeldet, kommt in den Genuss aller
Funktionen. Ansons ten liefert Kuler Desk-
top ein paar nette Gimmicks und eignet
sich gut zum Anlegen von Farbsets neben-
her – ohne CS4-Anwendung und ohne ei-
nen aktiven Webbrowser.
Praxis-Tipps zu Kuler
Wir haben einige Tipps zu den Themen
Adobe-ID, Anlegen und Speichern von
Farbtabellen sowie Änderungen des Farb-
modus bei abgespeicherten Kuler-Sets
zusammengestellt .
1. Account anlegen oder nicht?
Grundsätzlich bringt das Einrichten einer Ado-
be-ID zwar einige Vorteile – zum Beispiel beim
Speichern von Farbsets im .ase-Format. Es geht
aber auch ohne. Um etwa Sets mit Kuler-Farb-
feldern in den CS4-Programmen zu speichern,
ist ein Account nicht zwingend erforderlich. Das
Gleiche gilt für das Generieren von Farbtabellen
aus hochgeladenen Bildern. Beim Arbeiten mit
der gleichnamigen Desktop-Anwendung oder
beim Browsen im Kuler-Web-Bereich bekom-
men Sie Farbsets mit einem alten Hausmittel
auf den Schreibtisch: Dem Aufnehmen eines
Screen shots (Tastenkombination <Strg>-
<Shift>-<4>). Die Übernahme als Farbfeld,
etwa in Photoshop, muss in diesem Fall aber
manuell erfolgen.
2. Illustrator: Mehr Harmonieregeln
Im Vergleich zu den drei unterschiedlichen Ku-
ler-Varianten offeriert die Farbhilfe in Adobe Il-
lustrator CS4 mehr als doppelt so viele Harmo-
nieregeln. Für das Arbeiten mit möglichst
vielfältigen Optionen-Zusammenstellungen ist
das Farbhilfe-Bedienfeld in Illustrator derzeit die
beste Kuler-Variante. Es bringt den Vorteil, dass
die erzeugten Farbfelder sich mühelos in der
Farbfelderpalette speichern lassen. Von dort
kann der Nutzer sie in die anderen Adobe-Pro-
gramme übernehmen.
3. Illustrator: Mehr Farben
Bedauerlicherweise sind Kuler-Farbsets derzeit
lediglich auf fünf Farben beschränkt. Für die Il-
lustrator-Farbhilfe gilt das nicht. Markieren Sie
die Farben im Zellenraster des Bedienfelds und
klicken anschließend auf den Knopf rechts un-
ten in der Fußleiste, werden sämtliche markier-
ten Farben als Farbfelder übernommen.
4. Stück für Stück: Mehr als fünf Farben
Alternativ bietet sich dem Anwender darüber
hinaus die Möglichkeit, ein erstelltes Set erst
einmal zu speichern, im Anschluss daran die
Grundfarbe beizubehalten, von dieser ausge-
hend ein weiteres Set zu erzeugen und dies
gleichfalls zu speichern.
Dieser Vorgang kann der Nutzer dann so oft wie
nötig fortsetzen. Die neuen Farbsets lassen sich
sowohl direkt in das Bedienfeld „Farbfelder“
übertragen als auch als Farbset speichern. Eine
zweite Möglichkeit ist das Erzeugen von Varian-
ten mit Hilfe des Bedien felds „Farbhilfe“ in Ad-
obe Illustrator CS4.
5. Sets im Austauschformat
Der Kuler-Web-Dienst verlangt für das Spei-
chern von Farbtabellen im Adobe-eigenen Farb-
tabellen-Austauschformat das Einrichten einer
Ado be-ID. Direkt aus einem Programm der CS4
speichert Kuler Sets im Format .ase ohne Ado-
be-ID. Ein grundsätzlicher Vorteil des Formats
.ase besteht darin, dass Farbtabellen in diesem
Format sämtlichen Kernanwendungen der Cre-
ative Suite zur Verfügung stehen. Allerdings ist
der Anwender auch hier auf fünf Farben pro Set
beschränkt.
6. Kuler-Farbsets und CMYK
Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass
es sich bei geladenen Kuler-Farbsets um RGB-
Farben handelt. In Photoshop ist der Farbmo-
dus von Farbfeldern zunächst zweitrangig. Illus-
trator wandelt sie in den eingestellten
Dokumentfarbmodus um – ebenfalls relativ un-
problematisch. In Indesign sollte der Nutzer
Farbfelder für Print-Drucksachen in CMYK-Pro-
zessfarben umwandeln. Zum Zug kommen da-
bei stets die CMYK-Farbprofile, die aktuell in
den Farbeinstellungen festgelegt sind. Möchten
Sie explizit CMYK-Farbfelder erzeugen, bringt
eine kontrollierte Umwandlung inklusive Farban-
passung meist bessere Ergebnisse als eine
Übernahme der entsprechenden CMYK-Farb-
werte von der Kuler-Website.
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87 BILDBEARBEITUNG Farben mischen mit Kuler 6/09 FOTOWELT
Das bringt’s
Die Idee, ein Farbharmonie-Tool sowohl
als Programmpaketerweiterung wie auch
als Online-Dienst zu etablieren, passt zum
Erscheinungsbild der aktuellen CS4. Dass
Adobe seine Programmpakete zunehmend
mit Online-Funktionen ankiert, zeigt sich
ebenso am stetig wachsenden Umfang der
Adobe-Angebote online. Durch die Com-
munity haben Sie Zugriff auf eine Vielzahl
vorhandener Farbvariationen und unzähli-
ge Farbpaletten, und es besteht die Mög-
lichkeit, sich mit anderen Anwendern aus-
zutauschen. Welchen Weg die neue Adobe-
Erweiterung in der Zukunft auch nimmt
– bereits jetzt genießt sie offensichtlich re-
gen Zuspruch.
Wie sich die Kuler-Technologie weiter-
entwickelt, bleibt eine spannende Frage –
sowohl für Surfer im Web als auch für An-
wender der Creative Suite. ●
Kuler in Photoshop CS4 Alle Funktionen auf einen Blick
Zugriff auf Farbsets im Internet-Be-
reich von Kuler. Auf Anklicken las-
sen sich die Farben direkt bearbei-
ten und sichern
Eingabe für die Suche nach
Schlagwörtern (Tags)
Basisinformationen
Kriterien zum Filtern von Farbsets,
etwa nach Popularität, Aktualität,
Zufallsprinzip
Farbfeld aus der Community
den eigenen hinzufügen
Knöpfe für Navigation im
Online-Bestand der Farbfelder
Auswahl der Harmonieregel für
das Farbset, etwa Schattierung
oder Triade
Helligkeit einstellen
Anfasser zur Farbauswahl
Regler für Anzahl, Deutlichkeit
und Abstufungen der Farbfelder
Farbset den eigenen hinzufügen
Farbset in die Community laden
Speichern eines Farbsets inner-
halb einer CS4-Applikation
Farbwerte online managen: So präsentiert sich Adobe Kuler im Web
Desktop-Version: Kompakt und mit weniger
Funktionen präsentiert sich Kuler als Tool
408fw6_09ad_mr_ar-ohneAd.indd 87 07.05.2009 11:20:06 Uhr
Bildoptimierung online BILDBEARBEITUNG 88 6/09 FOTOWELT
Software installieren ist out – der Trend
geht immer mehr zu (kostenlosen) Web-An-
wendungen, die im Browser laufen. In eini-
gen Bereichen haben sie sich schon durch-
gesetzt: Telefonbuch- und Routenplaner,
Straßenkarten oder Mailprogramme. Auch
Bildbearbeitung und Fotoanpassung sind
online möglich: Mit Diensten wie Pixlr
(www.pixlr.com/editor/), Pixenate (http://
pixenate.com), Picnic (www.picnik.com)
und Photoshop Express online (www.
photo shop.com/express/) verbessern Sie
Ihre Bilder an jedem PC mit Netzanschluss.
Dazu laden Sie die Fotodatei(en) zunächst
hoch. Anschließend stehen Ihnen im Brow-
ser alle grundlegenden Bildbearbeitungs-
Fotos online tunen
Photoshop Express im Netz
Nie mehr ein Foto-Tool installieren: Web-Anwendungen gibt es für immer
mehr Zwecke, darunter auch zur Fotoverschönerung. Mit unseren Tipps
reizen Sie den Gratis-Dienst von Photoshop aus.
Photoshop online starten
Mit Photoshop Express, dem kleinen Pen-
dant des Profi-Programms, lassen sich ein-
fache Korrekturen an Fotos durchführen und
witzige Effekte einbauen. Eine Fotoverwaltung
sowie eine Diashow-Funktion sind inklusive.
Nach einer kurzen Gratis-Registrierung können
Sie 2 GB an Fotos hochladen. Sie starten das
Online-Tool, das derzeit nur in englischer Spra-
che angeboten wird, auf der Website www.
photoshop.com/express/.
1
Hochladen und sortieren
Ihre Bilder laden Sie über „Upload Pho-
tos“ hoch. Im Datei-öffnen-Dialog lassen sich
bei gedrückter <Strg>-Taste mehrere Fotos
auf einmal auswählen, nicht jedoch mehrere
Ordner. Im folgenden Dialog sollten Sie die Bil-
der direkt in ein neues Album („Upload To New
Album“) oder ein bestehendes („Upload To Exi-
sting Album“) einsortieren. Im Anschluss lan-
den Sie in der Bibliothek („Library“) mit Miniatu-
ransichten aller Ihrer Bilder. Um die Ansicht auf
ein Album einzuschränken, wählen Sie es in der
linken Navigation aus. Nachdem Sie ein Bild
markiert haben, können Sie es über die Icon-
Leiste unten zum Beispiel per Mail verschicken
oder von unterwegs aus oder nach einem Da-
tenverlust Ihrer Festplatte herunterladen.
2
Von Daniel Behrens und Armin Stabit
funktionen zur Verfügung. Dazu gibt es
Belichtungs- und Farbkorrektur, Filter und
Spaß-Effekte.
Noch können sich die Online-Bildbear-
beitungen nicht umfassend mit einem lokal
installierten Fotoprogramm messen. Unser
Artikel gibt Ihnen jedoch schon heute einen
kleinen Vorgeschmack auf morgen.
409fw6_09ad.mr_ar.indd 88 08.05.2009 11:36:49 Uhr
6/09 FOTOWELT

Basiskorrekturen vornehmen
Per Doppelklick auf ein Bild öffnen Sie den Bearbeitungs-
modus. Um Helligkeit und Kontrast zu optimieren, probieren Sie
den „Auto Correct“-Modus aus. Oberhalb vom Motiv blendet Pho-
toshop Express sechs Miniaturbilder mit unterschiedlichen Korrek-
turvorschlägen ein. Solange Sie mit dem Mauszeiger auf eines zei-
gen, wird der Effekt in einer Vorschau sofort auf das Original
angewendet. Wenn Sie sich für einen Vorschlag entschieden ha-
ben, klicken Sie auf das entsprechende Miniaturbild.
Rote Augen färben Sie um, indem Sie „Red-Eye Removal“ wählen
und auf die Pupillen klicken. Zu den weiteren grundlegenden Funk-
tionen zählen: Größe ändern („Resize“), Beschneiden, Drehen
(beides unter „Crop & Rotate“), Farbsättigung („Saturation“) sowie
Scharfstellen („Sharpen“). Den roten „Rückgängig“-Pfeil finden Sie
unterhalb des Hauptbildes.
3
Effekte hinzufügen
Mit Photoshop Express können Sie auch Ihrer Kreativität
freien Lauf lassen. Zum einen haben Sie im Bearbeitungsmodus
die Wahl zwischen mehreren Effekten, zum Beispiel „Pop Color“,
„Hue“ und „Tint“ (verschiedene Farbstimmungen) sowie „Sketch“
(Comic-Effekt) und „Distort“ (Verformungen). Zum anderen lassen
sich Text und einige grafische Elemente hinzufügen, zum Beispiel
Sprechblasen, freigestellte Accessoires von Hut bis Brille und wei-
tere Cliparts. Dies alles finden Sie über die obere Registerkarte
„Decorate“ neben „Edit“.
4
Fotos speichern
Wenn Sie mit dem Bearbeiten fertig sind, klicken Sie entwe-
der auf „Finish“, um das Original mit dem geänderten Bild zu über-
schreiben, oder auf „Save A Copy“, um das geänderte Motiv unter
einem anderen Dateinamen zu speichern.
5
Fotos für Besucher freigeben
Sie können ausgewählte Alben für andere freigeben. Sollen
nur bestimmte Personen darauf zugreifen, markieren Sie das Album
und klicken in der Icon-Leiste auf „Private, but available to friends“.
Indem Sie hier die Option „Allow Downloading“ aktivieren, erlauben
Sie den Betrachtern, die Bilder auf ihrem PC zu speichern. Geben
Sie die Mailadres-
sen der betreffenden
Personen ein. Diese
erhalten daraufhin
eine Nachricht mit
einem Link zu dem
Album. Beim Aufruf
startet automatisch
eine selbstablaufen-
de Diashow.
6
Diashow mit Musik
Möchten Sie aus einem eigenen Album heraus die Diashow
starten, klicken Sie unten auf „Slideshow“. Über „Settings“ können
Sie aus mehreren Hintergrundmelodien eine auswählen. Diese un-
terhält dann auch die Besucher Ihres Albums.
7
89 Fotooptimierung online BILDBEARBEITUNG
409fw6_09ad.mr_ar.indd 89 08.05.2009 11:37:06 Uhr
Gute Tools für Bilder und mehr FOTO-TOOLS 90 6/09 FOTOWELT
Bildbearbeitungsprogramme beheben
die schlimmsten Fotoschnitzer. Sie ver-
edeln Fotos, retuschieren Fehler und ver-
walten Ihre digitalen Erinnerungen. Es gibt
viele Bildbearbeitungsprogramme, aber nur
wenige sind auf das blitzschnelle Verschö-
nern, Aufpeppen und Verfremden von Fo-
tos spezialisiert. Zusätzlich bieten die An-
wendungen Effekte, um Schnappschüsse
aufzupeppen: Sekundenschnell verwandeln
Sie Ihre Fotos in edle Ölgemälde oder ma-
chen aus ihnen lustige Karikaturen.
Eines der Tools ist Paint Buster, eine Bild-
bearbeitung, die Ihnen genau diejenigen
Funktionen bereitstellt, die Sie wirklich be-
nötigen. Beleuchtung und Farben anpassen,
rot geblitzte Augen korrigieren und den op-
timalen Bildausschnitt festlegen – in Paint
Buster sind dafür nur wenige Klicks nötig.
Paint Buster und neun weitere Programme
nden Sie als Vollversion auf C DVD. Unser
Mega-Fotopaket 2009 präsentieren wir Ih-
nen zusammen mit unserem Software-Part-
ner Nobox.de: Zehn erstklassige Foto-Pro-
gramme, die jeder braucht. Jede einzelne
Anwendung ist schnell startklar, besonders
einfach in der Bedienung und liefert rasch
imposante Resultate.
Fotos statt billig wirkender
Schnappschüsse
Oftmals fehlt das berühmte I-Tüpfelchen,
um Ihre Bilder zu verschönern. Ein Bilder-
rahmen schafft hier schnell Abhilfe und
lässt Ihre Fotos in neuem Glanz erstrahlen.
Egal ob Sie eher klassische oder farbenfro- F
o
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p
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F
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Foto-Tools mit
Maxi-Wirkung
Vollversionen auf DVD
Auch mit der besten Kamera ist eine Nachbearbeitung der Fotos am PC
unerlässlich. Gleich, ob Sie Bilder optimieren oder präsentieren möchten –
erst mit der richtigen Software wird das zum Kinderspiel. Von Ramon Schwenk
500fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 90 08.05.2009 11:40:25 Uhr
91 FOTO-TOOLS Gute Tools für Bilder und mehr 6/09 FOTOWELT
he Bilder schießen – Framing Studio bie-
tet für jedes Foto den passenden Rahmen –
vom Kindergeburtstag über Urlaubsreisen
bis hin zu Hochzeiten. Kunstvolle und indi-
viduelle Rahmentypen entwerfen Sie mit
nur wenigen Klicks. Die Größe und Aus-
maße des jeweiligen Rahmens bestimmen
Sie dabei. Ihren Ideen sind wenig Grenzen
gesetzt. Nicht nur Rahmen, sondern auch
Bilder werden mit Framing Studio individu-
ell. Sie bestimmen den Farbkontrast Ihrer
Fotos und des Rahmens, so dass Sie ein
buntes Foto ohne Probleme in nur einer
Farbe darstellen können. Mehr als 70 ver-
schiedene Rahmen können Sie frei kombi-
nieren, um Ihre Bilder in Szene zu setzen.
Aufnahmen bearbeiten
Mit Paint Buster 11.8.0 bearbeiten Sie
Fotos und erstellen zum Beispiel anspruchs-
volle Motivmontagen mit mehreren Ebe-
nen. Das Programm ist recht schlicht gehal-
ten, damit Einsteiger schnell loslegen
können. Die Software bietet aber auch um-
fangreiche Möglichkeiten für den Pro. An-
wender erhalten auf Pixel-, Farb-, Farbpa-
letten- und Druckebene volle Kontrolle
über ihre Bilder. Mit nur einem Klick stehen
zahlreiche Mal- und Bearbeitungswerkzeu-
gen bereit, die durch Funktionen wie Kan-
tenglättung, Transparenz und Texturen ver-
vollständigt werden.
Vorschau aufrufen: Das Programm bietet
Ihnen die Möglichkeit, den Inhalt ganzer
Ordner in einer Vorschau anzusehen. Falls
Sie Ihre Kamera gerade mit dem PC ver-
bunden haben, funktioniert die Ordner-
übersicht auch für den Kameraspeicher.
Zum Öffnen eines Fotos in einem Bearbei-
tungsfenster reicht ein Doppelklick.
Navigator zuschalten: Damit Sie beim
Optimieren Ihrer Fotos den Überblick über
das Bild behalten, wenn Sie an diesem gera-
de mit einem starken Zoomfaktor arbeiten,
rufen Sie „Extras, Vogelperspektive“ auf.
Damit zeigt das Programm sowohl das ge-
samte Bild als auch den momentanen Ar-
beitsbereich an. Die Vogelperspektive ist
gleichzeitig der einfachste Weg, den ange-
zeigten Ausschnitt zu verändern.
Ebenen erzeugen: Während der Bildbear-
beitung wissen Sie oft noch nicht genau, an
welcher Stelle Sie freigestellte Bildelemente
oder Text auf dem Hintergrund platzieren
möchten. Genau dies ist der Einsatzbereich
der Ebenenfunktion von Paint Buster, die
Sie im Menü „Ebenen“ nden. Ebenen sind
Texte oder Bildbereiche, die über dem
Hauptmotiv schweben. Sie können Ihr Bild
bearbeiten, ohne dass die Ebenen davon be-
einusst werden. Gleichzeitig können Sie
die Objekte in den Ebenen neu positionie-
ren, ihre Größe ändern oder verschieben.
Sobald Sie mit Aussehen und Anordnung
einer Ebene zufrieden sind, können Sie die-
se einfach ins Bild kopieren.
Maskierungen: Der Schutz einzelner Bild-
teile vor Veränderungen ist ein wesentlicher
Teil der Bildbearbeitung. Nach dem Anle-
gen einer Maske über „Schutzmaske,
Rechteckige Schutzmaske erstellen“ kön-
nen Sie die ungeschützten Bereiche modi-
zieren und dabei sicher sein, dass der Rest
des Bildes nicht verändert wird. Sie können
so Mal- oder Zeichenwerkzeuge benutzen
oder Befehle wie Drehen, Kopieren und Fil-
tern gefahrlos anwenden.
Fotos in Gemälde konvertieren
Mit Art Studio Pro Volume I und II schaf-
fen Sie aus gewöhnlichen Fotos außerge-
wöhnliche Kunstwerke. Mit wenigen Klicks
lassen sich die fertigen Effekte der Software
auf ausgewählte Motive anwenden, die sich
dann beispielsweise in Gemälde verwan-
deln. Über Techniken und Materialien ent-
scheidet dabei allein der Anwender. Sie be-
stimmen, wie Sie vorgehen möchten und
welchen Effekt Sie wünschen. Art Studio
Pro bietet zahlreiche Kunsteffekte für na-
türlich aussehende Zeichnungen und Ge-
mälde. Egal ob dabei Wasserfarben, Kreide,
Farbstifte oder Zeichenstifte zum Einsatz
kommen, das Ergebnis erweckt tatsächlich
den Eindruck, als wäre das Bild von Men-
schenhand gestaltet worden.
Darüber hinaus lässt sich jeder Effekt in-
dividuell kongurieren und bietet so Tau- ›
Mega-Fotopaket 2009: Ein Allrounder für alle Aufgaben rund um Ihre Auf-
nahmen. Mit den Foto-Tools verleihen Sie ihnen noch mehr Finesse
Auf DVD FOTOWELT Mega-Fotopaket 2009
PC-WELT hat zusammen mit Nobox.de ein
Paket mit zehn brandaktuellen Vollversionen ge-
schnürt, die Ihnen vielfältige Aufgaben rund um
das Präsentieren, Bearbeiten und Konvertieren
digitaler Fotos abnehmen. Während der Instal-
lation der einzelnen Programme ist eine kosten-
freie Online-Registrierung erforderlich. Der Li-
zenzschlüssel wird dann an die von Ihnen ange-
gebene Mailadresse geschickt. Beachten Sie,
dass bei einigen der Programme eine weitere
Registrierung beziehungsweise Freischaltung
der Software erforderlich ist. Die jeweiligen Li-
zenzschlüssel werden beim Start der Pro-
gramme angezeigt.
Rahmengenerator: Framing Studio bietet für jedes Foto den passenden
Rahmentyp. Bilddatei laden, Rahmenstil auswählen – fertig
500fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 91 08.05.2009 11:41:36 Uhr
Gute Tools für Bilder und mehr FOTO-TOOLS 92 6/09 FOTOWELT
sende von Variationsmöglichkeiten. Da-
durch macht Sie das Tool zum Künstler. Im
Menü „Filter“ werden alle verfügbaren Fo-
tolter angezeigt. Die Auswahl eines Filters
führt zum Anlegen eines neuen Effekts in
einer Ebene. Die meisten Effekte besitzen zu
einem großen Teil die gleichen Kontrollen
wie Stärke, Pinselgröße, Farbstärke, Papier-
textur, Stichlänge, Stichwinkel, Winkelab-
weichung und allgemeine Variation.
So läuft das Setup: Sie können Volume I
und Volume II von Art Studio Pro getrennt
über das Auswahlmenü des Mega-Fotopa-
ket 2009 auf Ihrem Rechner installieren.
Wenn Sie beide Teile der Software aufspie-
len, richtet das Setup Volume I und II unter
einer gemeinsamen Bedienoberäche mit
einem Eintrag im Startmenü ein. Ihnen ste-
hen daher in einem Programm doppelt so
viele Effekte zur Auswahl.
Werkzeugkoffer für Fotografen
Die Software Jetphoto Studio Standard
enthält Funktionen, mit dem Sie spielend
leicht Ihre Fotos rotieren lassen, grasch
anreichern, zuschneiden, farblich anpassen
und mit Bildeffekten versehen. Automatisch
peppt die Software die Bildhelligkeit auf ein
optimales Maß an und lässt Fotos im neuen
Glanz erstrahlen.
Damit Ihre Fotodateien stets die richtigen
Maße haben, können Sie Bilder bequem zu-
rechtschneiden. Mit der Anpassungsfunkti-
on des Tools korrigieren Sie Ihre Motive in
puncto Helligkeit, Kontrast und Farbbalan-
ce. Kinderleicht können Sie Fotodateien im
Schwarzweißmodus anzeigen lassen oder
eine Sepiatönung hinzufügen. Mit wenigen
Klicks präsentieren Sie Ihre Fotostrecke in
einer Galerie. Verwenden Sie die Google-
Maps-Funktion, um fotograerten Gebäu-
de oder Sehenswürdigkeiten zu lokalisieren
und deren Standorte weiterzugeben.
Eigene Logos entwickeln
In weniger als zehn Minuten gestalten Sie
mit Logo Maker Ihr eigenes Logo. Mög-
lich machen das die mitgelieferten Vorlagen
und die einfache Bedienung mit Positionie-
rungshilfen wie Gitter und Hilfslinien. Zu-
dem gibt es Funktionen zur Grak- und
Textbearbeitung mit Dreheffekten, wähl-
barem Hintergrund, Schatten und Farben.
Starten Sie die Software, gehen Sie auf
„Datei, Neu von Vorlage“ und wählen eine
der Vorlagen aus. Passen Sie den Standard-
text der Vorlage Ihren Wünschen an. Mar-
kieren Sie dazu den Text des Logos, und
tragen Sie dann unter „Texteigenschaften“
in der linken Leiste den gewünschten Text
ein. Passen Sie außerdem die Formatierung
an. Die drei Register des Objektbereiches
enthalten eine Vielzahl von Veränderungs-
möglichkeiten für Farben, Verläufe, Spiege-
lungen und 3D-Effekte. Wählen Sie die ge-
wünschten Parameter aus. Sobald Sie mit
Ihrem Logo zufrieden sind, wählen Sie „Ex-
port“ und legen einen Namen, das Datei-
format wie PNG oder JPEG und die Kom-
primierungseinstellungen fest.
Übersichtliche Effektwerkstatt
Pixel Paper von von Twisting Pixels bietet
Ihnen eine Reihe fertiger Bildeffekte. Diese
lassen sich über das eigenständige Pro-
gramm anwenden oder mit Hilfe des instal-
lierten Photoshop-Plug-ins nutzen. Zu den
Filtern zählen Anbrennen, Biegen, gezieltes
Zerknittern, Kante, Knitterfalten, Knittern,
Korrosion, Körnungsbereiche, Rand, Riss,
Rollen, Säure, Wasserfarbstiche, Welle,
Windung. Jeder Effekt lässt sich zusätzlich
individuell kongurieren. Per Schieberegler
passen Sie die Effektwirkung an die gestal-
terischen Erfordernisse an. So erhalten Sie
zahlreiche Effektvariationen. Innerhalb von
Sekunden wird der fertige Effekt auf Ihr
Bild angewendet und angezeigt. Das Ergeb-
nis speichert die Software in einem der po-
pulären Dateiformate.
Ergänzend dazu gibt es Pixel Creation,
das dieselbe Bedienoberäche wie Pixel Pa-
per verwendet. Wenn Sie beide Module in-
stallieren, rufen Sie die Effekte über den
Startmenüeintrag „TwistingPixels“ auf.
Ihre Bilder als Monitorschoner
Mit Screensaver Factory Standard pro-
duzieren Sie aus Ihren Fotos und Videos mit
minimalem Aufwand individuelle Bild-
schirmschoner. Wenige Klicks nach dem
Start haben Sie bereits Bilder, Videos und
sogar Flash-Clips in einen Schoner einge-
bunden. Zusätzlich können Sie Ihren Bild-
schirmschoner auch mit Musikstücken oder
kurzen Soundschnippseln unterlegen. Alle
gebräuchlichen Dateiformate werden auto-
matisch erkannt und umgesetzt. Sie können
über 100 Übergänge von einem Bild oder
Videoclip zum nächsten in den Bildschirm-
schoner einfügen.
Maskeneffekte in Screensaver Factory
Standard bieten die Möglichkeit, die Bild-
kanten von Fotos mit dem Hintergrund zu
Alleskönner: Farben korrigieren, Rote-Augen-Effekt entfernen und De-
tails wegretuschieren – Paint Buster erledigt alles zuverlässig
Fotos als Gemälde: Für Profis bietet Art Studio Pro Filter wie „Farbstift
Schattenumriss“, „Kreide außen“ oder „Wasserfarben Nasse Striche“ an
500fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 92 08.05.2009 11:41:52 Uhr
93 FOTO-TOOLS Gute Tools für Bilder und mehr 6/09 FOTOWELT
überblenden. Sie können außerdem wählen,
wie Ihr Bildschirmschoner mit Benutzerein-
gaben umgehen soll. Beispielsweise kann
der Schoner nicht einfach beendet werden,
wenn eine Taste gedrückt oder die Maus
bewegt wird. Alle Änderungen sehen Sie
sich in der Vorschau vor der eigentlichen
Erstellung des Bildschirmschoners an.
Video-Clips konvertieren
Der Zeromedia Converter ist ein leicht zu
bedienendes Werkzeug, mit dem Sie Ihre Vi-
deo- und Audiodateien umwandeln kön-
nen. Das Programm besteht aus mehreren
Einzelmodulen. Damit haben Sie Filmclips
und Musikstücke ab sofort immer in dem
Dateiformat parat, das Sie gerade brauchen.
Unter anderem werden von der Software
folgende Dateiformate unterstützt: AVI,
MP4, WMV, MOV, RM, RMVB, MPG,
MPEG, 3GP, 3GPP, MPG, ASF, FLV, VOB,
WMA, M4A, MP3 und WAV.
Mit dem Zeromedia Converter wandeln
Sie Ihre Videos spielend leicht die Dateifor-
mate um, die Sie für einen mobilen Player
benötigen, etwa einen iPod, iPhone, PSP,
iRiver, Archos Media Player oder ein Multi-
media-Handy von Motorola oder Nokia.
Gut: Der Konverter ist batch-fähig. Das be-
deutet, Sie können der Software mehrere
Quelldateien angeben, die das Programm
dann in einem Rutsch umrechnet. Außer-
dem kann Zeromedia Converter zwei Video-
dateien zu einer gemeinsamen Datei zusam-
menführen und die Tonspur eines Filmclips
rippen. Das ist nützlich, wenn Sie Videos
schneiden und einen Clip mit der Tonspur
einer anderen Datei unterlegen wollen. ●
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Clevere Tools für die Digicam FOTO-TOOLS 94 6/09 FOTOWELT
Fotos optimieren, Bilder konvertieren,
Exif-Aufnahmeinfos auswerten – das al-
les erledigen Sie mit ein paar einfachen
Tools rund um die Bildbearbeitung. Wir
stellen unsere Auswahl des Jahres vor.
Ordnung in der Bilderflut
Archiv-Software für Kameranutzer gibt’s
wie Pixel auf dem Display. Meistens benöti-
gen Sie aber kein echtes Bildbearbeitungs-
programm, sondern vor allem ein Pro-
gramm, mit dem die geschossenen Bilder
verwaltet, in virtuellen Fotoalben arrangiert
und veröffentlicht werden können. Solche
Fotoverwalter bieten meist auch einfache
Bildbearbeitungsfunktionen zum Beheben
von Schönheitsfehlern, etwa zum Entfernen
von roten Augen. Wir haben uns viele kos-
tenlosen Fotomanager angesehen – und
vieles spricht für Picasa (auf C DVD und
unter http://picasa.google.com/intl/de/). In
puncto Benutzerfreundlichkeit liegt Picasa
ganz vorne. Diese Aspekt ist umso wich-
tiger, weil niemand gerne eine Software ver-
wendet, die zwar gute Funktionen bietet,
jedoch eine hakelige Bedienerführung auf-
weist. Ein weiterer Pluspunkt von Picasa
sind die umfassenden Sortier- und Such-
funktionen. Eine umfangreiche Sammlung
wird nämlich schnell unübersichtlich. Sie
sollten deshalb zu jedem Bild Stichwörter
speichern, so dass Sie statt über manuelles
Suchen Fotos zu bestimmten Themen per
Schlagwort wiedernden.
Schneller sortieren
Schnell und einfach Fotos sichten, sortieren
und bearbeiten – dafür eignet sich Photo-
scape (auf C DVD und unter www.photo
scape.org). Die Freeware entpuppt sich als
erstaunlich vielseitiges Werkzeug. Fotos las-
sen sich zum Drucken auf einer DIN-A4-
Seite gruppieren, Einzelbilder können mit
passenden Rahmen versehen werden. Zahl-
reiche Filter ermöglichen schnelle Bildkor-
rekturen. Am schnellsten überblicken Sie
die Funktionsvielfalt mit einem Klick auf
die Registerkarte „Photoscape“. Praktisch
ist die Bedienung über Tastenkürzel – mehr
dazu auf der Website.
Anti-Twin von Jörg Rosenthal (auf C DVD
und unter www.aidex.de/software/antitwin/)
ndet doppelt vorhandene Dateien auf der
Festplatte, so dass Sie die die überüssigen
Foto-Doppelgänger entsorgen können. Das
Programm sucht nach doppelten Dateien
und geht nach Datei-Inhalten und nicht
nach Namen vor. Sie können nach dem
Suchlauf alle Duplikate aus der Liste lö-
schen. Neben den normalen Dateien ndet
das Tool auch gleiche Musikdateien und so-
gar ähnliche Bilder durch Pixelvergleich.
Gute Bildbetrachter sind kostenlos
und deutschsprachig
Das Öffnen von Fotodateien in einem Bild-
bearbeitungsprogramm dauert abhängig
von der Dateigröße oft ewig: Manchmal
müssen Sie eine halbe Minute und mehr
warten, bis etwa Photoshop geladen ist und
das Bild erscheint. Reine Bildbetrachter da-
gegen benötigen für den gleichen Vorgang
nur Sekunden. Sie bieten dem Nutzer eine
Vorschau schon vor dem Öffnen der Datei,
so dass Sie sich schnell durch die Verzeich-
nisse auf Festplatte, CD/DVD oder einer
Speicherkarte bewegen und die gewünsch-
ten Bilder ohne Umweg öffnen können.
Von Claudius Wirt und Susanne Wittke
Die Foto-Helfer 2009
Lohnende Bilder-Tools
Fotos ansehen, optimie-
ren und präsentieren ist
in Windows ohne Tools
für Pros kaum denk-
bar. Dazu braucht es die
passende Software-
Garderobe, die Sie sich
für ein vernünftiges
Arbeiten mit Ihren
Fotos zulegen sollten.
501fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 94 08.05.2009 11:43:44 Uhr
95 FOTO-TOOLS Clevere Tools für die Digicam 6/09 FOTOWELT
Inzwischen zählen bei einigen Program-
men auch einfache Bildbearbeitungs- und
Konvertierungsfunktionen sowie Katalog-
ansichten zum Leistungsumfang. Kamera-
nutzern empfehlen wir die beiden deutsch-
sprachigen Tools Irfan View (auf C DVD
und unter www.irfanview.de) und Xnview
(auf C DVD und unter www.xnview.de):
Sie sind für die private Nutzung kostenlos,
intuitiv nutzbar und sensationell ausgestat-
tet. So gibt es kaum ein gebräuchliches Gra-
kformat, das sie nicht öffnen und in ein
anderes Format konvertieren können. Wei-
tere nützliche Funktionen sind automatisch
ablaufende Diashows sowie Größen-, Kon-
trast- und Helligkeitsanpassungen.
Beide Tools kommen sich gegenseitig
nicht in die Quere. Sie können daher Irfan
View und Xnview parallel installieren und
ausprobieren, welches Tool Ihnen eher zu-
sagt. Anschließend de-installieren Sie den
nicht mehr benötigten Viewer.
Flinke Größenänderung
Fotosizer (auf C DVD und unter www.
fotosizer.com) ändert die Größe von mehre-
ren Bildern gleichzeitig. Außerdem lassen
sich Bildformat, Speicherort und Dateina-
me anpassen. Die Nutzung ist einfach, denn
in nur drei Schritten werden die Dateien ge-
ändert. Die Freeware unterstützt Formate
wie JPEG, PNG, GIF, BMP und TGA. Star-
ten Sie das Programm. Unten rechts ben-
den sich die Schaltächen „Ordner hinzu-
fügen“ und „Bild hinzufügen“. Klicken Sie
auf diese, um die gewünschten Bilder aus-
zuwählen. Sie werden links in der Mitte un-
ter „Bild Auswahl“ angezeigt. Sie können
per „Entfernen“ einzelne Bilder wieder aus
der Auswahl löschen. Über die Einstellun-
gen rechts im Programmfenster denieren
Sie die neue Größe, den Speicherort und so
weiter. Per „Start“-Button legen Sie los.
Schnellkur für Fotos
Um Fotos und Scans mit möglichst wenig
Aufwand nachzubearbeiten, benötigen Sie
ein handliches Programm, das ideal auf Ihre
Anforderungen abgestimmt ist. Kostenlos
zu haben ist zu Paint .NET (auf C DVD
und unter www.paint.net). Die Software ist
vollwertig ausgestattet und mit vielen nütz-
lichen Funktionen angereichert. In der Bild-
bearbeitung nden sich beispielsweise eine
Histogrammanpassung, ein Zauberstab für
die Auswahl und ein Kopierpinsel. Rote
Augen in einer Blitzlichtaufnahme lassen
sich ganz einfach korrigieren. Die Freeware
bietet sogar Bildbearbeitungsebenen. Der
Abruf der Funktionen und die Auswahl an
Parametern ist einfach, schon nach kurzer
Zeit nden Sie sich gut im Tool zurecht.
Der kostenlose Foto-Optimierer Light-
box Free (auf C DVD und unter www.light
boxeditor.com) verbessert mit vielen Filtern
und Einstellungsmöglichkeiten Ihre digi-
talen Fotos und holt in vielen Fällen mehr
aus den Aufnahmen heraus.
Lightbox hilft Ihnen bei der Verbesserung
von Fotodateien, auch wenn Sie im RAW-
Format direkt von der Kamera vorliegen.
Neben den Standardfunktionen wie Rotie-
ren, Beschneiden, die Größe ändern und
Drucken hält das Programm eine ganze
Menge an Befehlen bereit, mit denen Sie die
Belichtung der Motive nachträglich anpas-
sen. Es ist unter anderem möglich, die Farb-
balance zu ändern, Schatten aufzuhellen
sowie Farbstiche und den Rote-Augen-Ef-
fekt zu beseitigen. ›
Fotowerkzeugkoffer: Neben einem Viewer bietet Photoscape auch Funk-
tionen, mit denen Sie Ihre Aufnahmen bearbeiten können
Fotodiebstahl So pfuschen Sie Bilderdieben ins Handwerk
Wer Irfan View oder Xnview als Bildbe-
trachter einsetzt, braucht zum schnellen Ein-
betten von Urheberverweisen in Textform in
seine Fotodateien keine zusätzliche Software.
Eine entsprechende Automatikfunktion ist in
beiden Gratis-Programmen enthalten.
Sie spart Ihnen vor allem beim Stempeln ganzer
Fotoserien mit zahlreichen Dateien einiges an
Zeit und Nerven.
Bei Irfan View versteckt sich die Stempelauto-
matik bei der Stapelkonvertierung. Wählen Sie
im Menü „Datei“ den Punkt „Batch-Konvertie-
rung/Umbenennung“, und aktivieren Sie das
Häkchen vor „Spezialoptionen verwenden“. Kli-
cken Sie auf den Button „Spezialoptionen“, set-
zen Sie unter „Verschiedenes“ das Häkchen vor
„Text einfügen“, und klicken Sie dahinter auf
„Optionen“. Das folgende Dialogfenster zur Text-
eingabe bietet zahlreiche Einstelloptionen. Be-
stätigen Sie mit zwei Klicks auf „OK“, dann wäh-
len Sie die gewünschten Bilddateien aus.
In Xnview gehen Sie im Menü „Werkzeuge“ zu
„Bildfolge konvertieren“. Aktivieren Sie hier die
Auswahl „Fortgeschrittene Befehle“. Markieren
Sie die Funktion „Text hinzufügen“, und klicken
Sie auf den Pfeil nach rechts. Nun legen Sie
unten im Fenster die gewünschten Formatie-
rungsoptionen fest, anhand derer Xnview den
Stempel ins Bild einbettet. Anschließend wäh-
len Sie aus, in welche Bilddateien Xnview das
Wasserzeichen einbauen soll, und bestätigen
Ihre Einstellungen.
Weg mit Duplikaten: Anti-Twin ist kostenlos und verrät Ihnen, wo auf Ih-
ren Laufwerken Sie Bilddateien doppelt abgelegt haben
501fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 95 08.05.2009 11:44:07 Uhr
Clevere Tools für die Digicam FOTO-TOOLS 96 6/09 FOTOWELT
Pixel-Profi mit hohem Anspruch
Für rund 60 Euro zu haben ist Photoline
(auf C DVD und unter www.pl32.de), ein
zu unrecht wenig populäres Kreativpro-
gramm. Es bringt viele für Fotografen opti-
mierte Menüpunkte, etwa einen Filter zum
Entfernen von Farbsäumen an Bildkon-
turen, die vor allem bei billigeren Objek-
tiven entstehen. Ferner mindert die Soft-
ware lästiges Bildrauschen, das oft bei
hohen ISO-Empndlichkeiten auftritt. Fo-
tos aus Belichtungsreihen legt Photoline so
übereinander, dass aus jedem Bild die gut
durchgezeichneten Partien verwendet wer-
den – ideal für kontrastreiche Gegenlicht-
aufnahmen. Als hilfreich beim Anpassen
der Farbstimmung erweisen sich die Befehle
für Farbtemperatur und Weißabgleich.
Eine Stärke von Photoline sind die schö-
nen Filtereffekte und die exiblen Optionen
für die Eingabe und den Satz von Textpas-
sagen. Sogar Tabellensatz, mehrere Text-
ebenen und das Ausrichten an Tabulatoren
sind möglich. Zudem bietet Photoline eine
Ebenen-Funktion, die für komplexe Bild-
montagen unerlässlich ist.
Foto-Tuner mit Funktionsfülle
Die Shareware Fix Foto (auf C DVD und
unter www.j-k-s.com) ist mit einem Preis
von 35 Euro in der Grundversion günstiger
als Photoline und konzentriert sich auf die
Aufnahmeoptimierung. Von einer vielfäl-
tigen Farbkorrektur über eine schnelle Per-
spektivenentzerrung bis zur Erweiterung
des Kontrastumfangs (DRI, Dynamic Ran-
ge Increase): Fixfoto kann alles, was sich
ein Digitalfotograf wünscht, und arbeitet
dazu noch ziemlich ott.
Im Gegenzug verzichtet die Software auf
künstlerische Verfremdungen oder Monta-
getechnik. Dafür gibt es reichlich Funkti-
onen für den Kernbereich der Bildbearbei-
tung: Zuschneiden, Kontrastverfeinerung,
Formatieren und Fehlerretusche. Stark ist
auch der Druckbereich. Das Tool packt
mehrere Bilder platz- und materialsparend
auf eine Druckseite. Umgekehrt kann der
Anwender ein Einzelbild im Großformat
über mehrere Seiten verteilt ausdrucken.
Für die Kontrastkorrektur liefert Fixfoto
ein paar nützliche Automatiken. Hilfreicher
sind die sehr aufwendigen Dialoge für die
manuelle Verfeinerung. Zu den wenigen
Spielereien, die sich Fixfoto erlaubt, zählen
Dia schau und Bildrahmen. Unverfälschte
RAW-Dateien aus Digitalkameras lassen
sich leicht verarbeiten. Die Software unter-
stützt ferner das universelle DNG-Format
von Adobe für RAW-Dateien.
Eine praktische Funktion ist auch die au-
tomatische Bildoptimierung, die aber nur
zu einem Aufpreis von 10 Euro voll funkti-
onsfähig ist. Dabei handelt es sich um eine
Autokorrekturfunktion, die sich besonders
auszahlt, wenn Sie oft Bilder verarbeiten.
Foto-Software unterwegs mit dabei
Die Bildbearbeitungs Digifoto (auf C DVD
und unter www.klausdoege.de) wirkt et-
was altmodisch. Davon sollten Sie sich
nicht abschrecken lassen: Die Funktionen
des Programms sind gut und reichlich vor-
Ripples Dynamischen Foto-Schoner erstellen
Mit dem Tool Ripples (auf C DVD und unter
www.to-load.de) hauchen Sie Bildern Leben
ein und gestalten trickreich animierte Bild-
schirmschoner. Wählen Sie ein beliebiges
Foto aus Ihrer Sammlung, und definieren Sie,
welche Bereiche das Programm animie-
ren soll. Die Software bewegt nun die
gewählten Bildausschnitte wellenförmig.
Besonders bei Motiven mit Wasser ent-
steht ein lebendiger Eindruck. Während
der Installation können Sie wählen, ob
Ripples sofort als Bildschirmschoner
aktiviert werden soll. Dazu muss einfach
bei der betreffenden Option ein Häk-
chen gesetzt sein. Die Software erstellt
standardmäßig zwei Desktop-Verknüp-
fungen, darunter „Ripples – Einstellungen“. Per
Doppelklick darauf gelangen Sie zu den Pro-
grammoptionen. Hier wählen Sie das Bild, die
Bereiche für die Animationen, die Stärke der
Wellenbewegungen und so weiter. Befindet sich
das besagte Icon nicht auf Ihrem Desktop, ge-
langen Sie via „Start, Programme, Ripples, Ripp-
les – Einstellungen“ zu den Optionen. Das zwei-
te Icon „Ripples starten“ aktiviert den Schoner.
Alternativ starten Sie ihn mit einem Rechtsklick
auf den Desktop und „Eigenschaften“.
Es öffnet sich das Optionsmenü der
Windows-Anzeige. Unter „Bildschirm-
schoner“ wählen Sie „Ripples“ aus dem
Ausklappmenü. Klicken Sie auf „Einstel-
lungen“, öffnet sich wiederum das Opti-
onsmenü der Software.
Screensaver: Ripples animiert Teilbe-
reiche von Fotos und erstellt einen per-
sönlichen Bildschirmschoner
Bilder skalieren: Die Freeware Fotosizer passt die Größe einzelner Aufnahmen und ganzer Foto-
serien nach Auswahl der gewünschten Zielparameter entsprechend Ihren Vorgaben an
501fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 96 08.05.2009 11:44:24 Uhr
97 FOTO-TOOLS Clevere Tools für die Digicam 6/09 FOTOWELT
handen. Das Angebot umfasst unter ande-
rem automatische Farbstich- und Kontrast-
retuschen, Klonen, Einfärben, die Korrektur
rot geblitzter Augen, das Einfügen von Rah-
men sowie 3D-Schrifteffekte. Außerdem
lassen sich Bilder umbenennen, zum Dru-
cker schicken und mit Kommentaren verse-
hen. Digifoto zeigt sämtliche Exif-Metain-
fos an, die bei der Aufnahme von der
Kamera gespeichert werden.
Sehr gut: Das Tool müssen Sie nicht in-
stallieren. Es lässt sich zum Beispiel von ei-
nen USB-Stick aus starten.
Langweilige Diashows gehören der
Vergangenheit an
Für die Animation von Fotos sind die Free-
ware Photostage (auf C DVD und unter
www.nchsoftware.com/slideshow/) und
Aquasoft Diashow (auf C DVD und unter
www.aquasoft.de, ab 40 Euro) empfehlens-
wert. Beide Programme bieten eine Vielzahl
gut gemachter Farb- und Überblendlter,
die Möglichkeit, Musik und Geräusche sze-
nengenau einzubinden, und sie optimieren
Fotos für eine nahezu ruckel- und immer-
freie TV-Wiedergabe.
Auch mit dem Slideshow Maker von
Magix (auf C DVD und unter www.magix.
de) bringen Sie Leben in Ihre Fotos – mit
Effekten, Kamerafahrten, Blenden und der
passenden Hintergrundmusik. Stellen Sie
zunächst die gewünschten Bilder zusam-
men. Nun sollten Sie noch einen passenden
Style auswählen. Das Ergebnis lässt sich in
ein Online-Album bei Magix oder auf You-
tube hochladen. Wer das Tool länger nutzen
will, muss sich kostenlos registrieren.
Bilder als Raster-Poster
Eine interessante Methode, Fotos riesen-
groß an die Wand zu bekommen, bietet die
Freeware The Rasterbator (auf C DVD
und unter http://arje.net/rasterbator). Mit
dem Gratisprogramm zerlegen und vergrö-
ßern Sie Digitalfotos in eine selbst denierte
Anzahl grob gerasterter Einzelbilder, die Sie
ausdrucken und anschließend zu einem na-
hezu beliebig großen Gesamtbild von maxi-
mal 20 Metern Höhe und 12 Metern Breite
zusammenkleben können.
Malen statt retuschieren
Fotosketcher (auf C DVD und unter
www.fotosketcher.com) macht Sie zum
Künstler, der mit ein paar Mausklicks aus
Fotos kleine Kunstwerke in Buntstift oder
auch Tintentechnik herstellt. Sie laden ein
digitales Fotos in das Programm, legen fest,
ob Sie Buntstifte oder eine andere Technik
verwenden möchten, legen die Stärke des
Effekts fest, und den Rest erledigt das Pro-
gramm. In den beiden Fenstern sehen Sie
das Ausgangsbild und daneben das Resul-
tat, sodass Sie direkt korrigierend eingrei-
fen können, wenn Ihnen das Ergebnis nicht
gefällt, was über die Schieberegler sehr
leicht zu bewerkstelligen ist.
Das für den privaten Einsatz kostenlose
Artweaver (auf C DVD und unter www.
artweaver.de) will vor allem ein Malpro-
gramm sein, was sich in den vielfältigen
Werkzeugen mit Unterstützung von druck-
sensitiven Grakstiften äußert. Trotzdem
kann man mit Artweaver auch Fotos auf-
bessern, bearbeiten und verschönern. Mit
automatischer oder manueller Tonwertkor-
rektur und Gradationskurveneinstellungen
lassen sich falsch belichtete Aufnahmen auf
professionelle Weise korrigieren. Zudem
gibt es vielfältige Werkzeugspitzen. ●
Bilder ineinanderfließen lassen
Verschmelzen Sie verschiedene Gesichter
miteinander – Sqirlz Morph (auf C DVD und
unter www.xiberpix.net) macht es möglich. Die
einfach zu bedienende Gratis-Software erstellt
aus mehreren Bildern einen lustigen Clip. Das
Ergebnis lässt sich entweder als Film in den For-
maten AVI und FLV, animierte Bilddatei (GIF-
Export) oder als Bilderstrecke in den Formaten
BMP und JPG speichern.
Öffnen Sie die Bilder, die Sie verschmelzen
möchten, per Klick auf das grüne Symbol oben
links. Sie können mehrere gleichzeitig auswäh-
len, indem Sie die <Strg>-Taste gedrückt hal-
ten und die gewünschten Fotos anklicken. Mar-
kieren Sie nun im obersten Bild wichtige Ge-
sichtsmerkmale. Es erscheinen auf dem Gesicht
weiße Punkte. Diese werden automatisch auf
die anderen Bilder übertragen. Jetzt klicken Sie
links im Programmfenster auf den schwarzen
Pfeil, der schräg nach rechts oben zeigt. Mit die-
sem verschieben Sie die Punkte auf den ande-
ren Fotos an die richtigen Orte. Sind alle plat-
ziert, starten Sie die Wiedergabe mit dem gel-
ben Pfeil in der Menüleiste. Links daneben fin-
den Sie den Button für die Abspielgeschwindig-
keit; rechts davon die Speicheroptionen.
Anspruchsvolle Fotobearbeitung: Photoline bietet gute Werkzeuge zur
verlustfreien Motivoptimierung, viele Automatikfunktionen, kann Bilder
mit Text aufpeppen und mir IPTC-/ Exif-Daten umgehen
Fotoanimation: Mit dem einfach aufgebauten, kostenlosen Slideshow
Maker von Magix gehören langweilige Diashows der Vergangenheit an
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Bettina Künast, Christoph Metzger, Nils Rau, H.-R. Rauten-
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mon Schwenk, Armin Stabit, Claudius Wirt, Susanne Wittke
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Röder
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britannien: Shane Hannam, 29/31 Kingston Road, GB-
Staines, Middlesex TW 18 4LH, Tel.: 0044- 1-784210210.
USA East: Jo Ben-Atar, 3 Speen Street, Framingham,
MA 01701, Tel.: 001-2037522044. USA West: Larry Arthur,
501 Second Street, S. 114, San Fran cisco, CA 94107,
Tel.: 001-9495515620, Fax 001-4159747368. Taiwan:
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wan, R.O.C., Tel.: 00886-225036226.
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dys Chia, 80 Marine Parade Road, #17-01A Parkway Pa-
rade, S-449269, Tel.: 0065-63893116. Northern Europe/
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Unsere Themen:
Aus Aktualitätsgründen können sich Themen ändern.
Superzoom-Kameras vereinen das Beste mehrerer
Kameratypen. Bei den neuen Modellen haben die Her-
steller nochmals an der Bildqualität gedreht – allerdings
auch zweifelhafte Extras eingebaut.
Foto-Montagen:
Das sind die Ticks
Stellen Sie der Wirklichkeit
ein Bein: Durch das geschickte
Montieren von Bildelementen
schaffen Sie sensationelle Fotos,
die es so in echt nie gegeben hat.
Im Workshop verrät Profi-Fotograf
Matthias die besten Tricks für
saubere Freisteller, unsichtbare
Montagen und Techniken zum
Tarnen kleiner Ungereimtheiten.
Fotos Leben schenken
Hauchen Sie Ihren Schnappschüssen mehr Leben ein. Mit Hil-
fe von Kontrast und Farbe machen Sie jedes Foto in wenigen Minuten
knackiger – sogar wenn es richtig belichtet und farbneutral ist. Dadurch
wirken die Bilder nicht nur am Monitor imposant, sondern sehen auch
ausgedruckt besser aus.
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Große Kamerahersteller haben rund 70
verschiedene Objektive im Sortiment,
kleinere etwa zwei Dutzend. Hinzu kommen
Fremdobjektive von Drittherstellern. In unserer
Kaufberatung sagen wir Ihnen, wie Sie günstige
und dennoch hochwertige Objektive finden.
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was unbedingt ins Gepäck gehört 36 | Profi-Diashows Fotos ansprechend herzeigen.6 Inhalt FOTOWELT 6/09 Technik 10 | Kamera-News Günstige Preise. super Ausstattung. das geht mit Photoshop Lightroom schnell und einfach 38 | Präsentieren mit Bordwerkzeug Zeigen Sie eine animierte Fotopräsentation mit dem Windows Movie Maker 40 | Scannen Sie richtig Beim Digitalisieren von Vorlagen mit dem Scanner kommt es auf die Einstellungen an 44 | Günstige Bilder Microstock-Portale bieten extrem günstiges Bildmaterial für jeden Nutzungszweck 10 | Das ist neu Geniale neue Kameras nehmen Ihnen viele Einstellungen und Aufgaben ab. clevere Features – wir stellen neuen Modelle vor 14 | Reise-Zoomkameras Handliche Kameras mit riesiger Brennweite sind für unterwegs und im Urlaub optimal 16 | Test: Bildrauschen Bildrauschen nervt! Unser Test nennt Ihnen Kameras. Wie es geht. 48 | Porträts optimieren Das Wichtigste an gelungenen Porträts ist ein guter Gesichtsausdruck. tolle Reflexe. Alles andere wie lebendige Farben. verrät unser Workshop. schöne Haut und satte Lippen richten Sie in Photoshop. die für gute Fotos wichtig sind. . die nur minimal Störpixel erzeugen 24 | Test: DSLR-Kameras Bereits ab 450 Euro gibt’s richtig gute Spiegelreflexkameras mit allerlei Extras Praxis 32 | Zubehör für unterwegs Fotografieren im Urlaub – unsere Packliste zeigt.

Lightbox Free 2. FOTOWELT 6/2009 . Vallen Jpegger 5. Fotosketcher 1. als es auf den ersten Blick scheint 76 | One-Klick-Workshops Lösen Sie viele Routine-Jobs bei Fotos und Videos mit einfachen Gratis-Tools 80 | Fotos glattbügeln Dank eines kleinen Korrektureingriffs vermiest Ihnen Bildrauschen keine Fotos mehr 84 | Hilfe bei der Farbwahl Mit Kuler. Wildbit Viewer 5. Photo-Brush 5.6.3. Motivverschönerung und Foto-Effekte. Zeichnungen und Design-Entwürfe gelingen in Serif Draw Plus 8 mit minimalem Zeitaufwand.9.1. Digifoto 3. einem Add-on zur Creative Suite 4.2.20. Poster Forge 1. ge las Wa üb er re Vollversion Mega-Fotopaket 2009 Mit der Tuning-Suite erstrahlt jedes Foto in neuem Glanz. Guck mal 13.05.0. D i D V D g e s p e i ch e r t e S o f t w a r e w i r d unter Auss chlu s s je g li c h er Ge wä h rl eis tu ng . Photostage 1.2. Photobie 5.2. verschönern und präsentieren Active Pixels 3. Videotraining und Foto-Tools Photoshop CS4 Videotraining Gucken Sie den Foto-Profis durch Zuschauen und Mitmachen die besten Tricks bei der Bildbearbeitung in Photoshop ab. iBrowser 1.02. Paint . Photoline 15.Net 3.1. ssen Serif Draw Plus 8 Illustrieren Sie wie die Profis Photoshop für Fortgeschrittene 48 Minuten Lernvideos ©2 .01. Photofiltre 6.6/09 FOTOWELT INHALT 7 Bildbearbeitung 48 | Porträts schönen Berufsfotograf Matthias Kaiser zeigt. Photo Optimizer Free 1.68.9.1.7.23.05.0.2. Spezial Die besten Foto-Tools Für alle wichtigen Aufgaben rund um das Foto gibt’s die passenden Programme auf der HeftDVD – meist sogar kostenlos.36.4.14.6.3.2. Insgesamt zehn Module umfasst die umfangreichen Foto-Software.7.0.0. Fix Foto 2. Imatch 3.5. Verfremden und Präsentieren 94 | Die besten Tools des Jahres Diese Software-Garderobe sollten Sie sich für ein vernünftiges Arbeiten mit Fotos zulegen 90 | Starke Tools STANDARDS 5 8 99 100 | | | | Editorial DVD-Inhalt Impressum Vorschau Profitieren Sie von den erstklassigen neuen Helfern für Bildbearbeitung. Imagine 1.96 se ne nge ns in ftu ng de in Ha ge Die tra n. wie Sie mit seinen Techniken eigene Fotos optimieren 56 | Den richtigen Schnitt finden Durch das Beschneiden und das Herauslösen von Objekten erzielen Sie mehr Wirkung 60 | Flaue Farben aufpolieren Perfekte Farben auf Knopfdruck – das schaffen Sie in nicht einmal drei Minuten 62 | Jedes Bild ein Knüller Nutzen Sie die besten Kurzanleitungen zum Aufpolieren von Fotos mit Photoshop 72 | Tipps & Tricks zu Photoshop Die Profi-Bildbearbeitung kann mehr. Photoscape 3. Picopolo 2. Fotosizer 1.4.0.6.12. finden Sie harmonische Farbkombinationen 88 | Fotos online tunen Nie mehr ein Foto-Tool installieren: Photoshop Express online nutzen Sie im Browser Foto-Tools 90 | Tools mit Maxi-Wirkung Nutzen Sie schlanke Tools von der DVD zum Optimieren. Universal Viewer 3. Ripples 1. VOLLVERSION VIDEOTRAINING schlo Auf Heft-DVD Vollversionen.4. Fotopaket 2009 10 Programme zur Bildveredelung telb mit Photoshop CS4 Photoshop Elements 7.22.91. Fresh View 7.2.0. Picasa 3. Sqirlz Morph 2.1. Xnview 1. Gimp 2. Geosetter 3. Faststone Image Viewer 3. Magix Slideshow Maker 1.3.2.1.3. Irfan View 4.6. Diashow 6.75.0. Presenter 0. C DVD BITTE UMBLÄTTERN! Dann erfahren Sie mehr zu den Top-Programmen! nz eic he e nd ew rj eil ige ers nH telle dieser e auf r.2.8.3.4. Rasterbator 1.85.0 Photoshop Lightroom 2 Die neuesten Testversionen für jeweils 30 Tage zeic GmbH ine Media Logos und Pr o d u chäd are S ktbe Die besten Foto-Tools für hnu Bilder sichten. Album Shaper 2. Artweaver 0.0.0. Jalbum 8. 009 • IDG entgangenen Gewinn ist en oder ausge TESTVERSIONEN Magaz VOLLVERSION Vollversion Serif Draw Plus 8 Ansprechende Illustrationen.

0 Photoshop Lightroom 2 Die neuesten Testversionen für jeweils 30 Tage zeic GmbH • Logos und ine Media Pr o d u chäd are S ktbe Die besten Foto-Tools für hnu Bilder sichten.2. Lehnen Sie sich zurück und schauen Sie zu! FOTOWELT 6/2009 Die Highlights der Heft-DVD VOLLVERSION VIDEOTRAINING bis zur anspruchsvollen Highend-Retusche. unscharf. Poster Forge 1. Sie kön- Extras auf der DVD 11 Testversionen von Photoshop CS4 über Photoshop Elements 7. 009 schlo Magaz • IDG entgangenen Gewinn ist en oder ausge TESTVERSIONEN VOLLVERSION Fotopaket 2009 10 Programme zur Bildveredelung telb mit Photoshop CS4 Photoshop Elements 7.01.05. Presenter 0.0. Xnview 1. Wildbit Viewer 5.0.0. Mit der auf Vektoren basierenden Anwendung lassen sich unter Verwendung Ihrer Fotos die unterschiedlichsten Gra ken wie Gruß. Gimp 2.0. Fix Foto 2. Picopolo 2.0. Lightroom 2.4. Logos. Videoseminar Photoshop für Fortgeschrittene Lernen Sie anhand eines 48 Minuten dauernden Videotrainings.3.0. Paint Buster. 10 und 1 Vollversion Das Mega-Fotopaket 2009 ist Ihr Komplettpaket in puncto erstklassige Foto-Helfer. ser uf die Die a D V D g e s p e i ch e r t e S o f t w a r e w i r d unter Auss Tolle Werkzeuge von der Schnappschuss-Veredelung nz eic he er nd jew eil ige te ers nH l l e r. Photo-Brush 5. Irfan View 4.3. Effekte. Vallen Jpegger 5. Auch die erforderliche Online-Registrierung fällt nur ein Mal an.91. wie Sie die Besonderheiten von Photoshop CS4 für Ihre Bilder nutzen.3.22. Matte Farben. CD/DVD-Labels. Enthalten sind: Art Studio Pro Volume I und II.2. Fotoschoner und Dateikonvertierung. Geosetter 3.6. Photo Optimizer Free 1.9.3. Es umfasst 10 Vollversionen aus den Bereichen Bildbearbeitung.6.6.2. welches Modul Sie nutzen möchten. Picasa 3. Jalbum 8. Framing Studio.1. JetPhoto Studio Standard. Logo Maker.7. Ripples 1. Portrait Professional. Pixel Creation. Die Scheibe bietet über 100 ausgewählte Programme für jeden Anspruch – von A wie Aberationskorrektur bis Z wie Zebralook.4. Screensaver Factory sowie der Dateiumwandler Zero Media Converter Studio. Sqirlz Morph 2. schlechtes Licht: Alles schnell korrigiert mit den starken Tools von der C DVD.2.und Postkarten.2.1. en las eW a üb er re . chlu s s je g li c h er Ge wä hr lei stu ng Die besten Foto-Tools des Jahres ssen Serif Draw Plus 8 Illustrieren Sie wie die Profis Photoshop für Fortgeschrittene 48 Minuten Lernvideos ©2 . welche Tricks sie bei der Arbeit anwenden.6.2.7. Logogestaltung. Fresh View 7. Fotosizer 1.4. Briefbögen.5. Schauen Sie den Pro s ab.23. Transparenz und Textfunktionen zur Verfügung. Pixel Paper.0.9.05. Photoscape 3.4. Rasterbator 1. Imagine 1.68.85.2.3. Photoline 15. Guck mal 13.8 AUF DER DVD Das bietet Ihnen die Heft-DVD FOTOWELT 6/09 Vollversion Mega-Fotopaket 2009 von Nobox.12. Universal Viewer 3. Visitenkarten. Lightbox Free 2. verschönern und präsentieren Active Pixels 3. Von Markus Weber nen in Serif Draw Plus 8 sogar Schriftzüge oder Bildelemente erstellen und anschließend in Ihr Fotoprogramm importieren. dekorative Bild-Composings.de Zehn aktuelle Vollversionen: Unser Software-Paket bietet nützliche Tools für Ihre besten Bilder. Fotosketcher 1.8. Photobie 5. Für die Gestaltung stehen Ihnen zahlreiche Zeichenwerkzeuge sowie Verläufe. Album Shaper 2. Prospekte und Flyer anfertigen. Photofiltre 6. Video deluxe Plus bis hin zu Xtreme Foto & Gra k Designer lassen sich direkt von der C DVD installieren.14. wie Sie Fotos am PC perfektionieren.75. Magix Slideshow Maker 1.1. Die fertige Gra k exportieren Sie für den Druck oder die Nutzung im Web.0. Wie bei einer Live-Präsentation läuft unser Videotraining zu Photoshop CS4 auf dem Monitor ab. Die Programme lassen sich über ein gemeinsames Installationsprogramm einzeln einrichten – Sie wählen einfach aus.20. Imatch 3.0. Diashow 6. Serif Draw Plus 8 ist die perfekte Ergänzung zu Ihrer Bildbearbeitung. Artweaver 0. Faststone Image Viewer 3.02. Photostage 1. iBrowser 1.96 se d nge ns in Ha Die f g tun ein g etr ag n.36.0. Digifoto 3. Ein weiteres DVD-Extra ist das Videoseminar: Rund 48 Minuten lang zeigen Ihnen erfahrene Photoshop-Trainer.1.Net 3.2.1. Paint .

kein Hindernis – alle erforderlichen Funktionen sind an Bord 2 die Sie einfach per Drag & Drop mit der Maus an einer beliebigen Stelle in Ihren Dokumentseiten platzieren. „Pinsel“ und „Ebenen“. und klicken Sie auf den entsprechenden Link. Die Möglichkeit. Tippen Sie dann den gewünschten Text ein. ist in der Vollversion nicht gegeben. und klicken Sie rechts unten auf „Installieren“. in dem Sie zur Registrierung der Vollversion aufgefordert werden. zum Beispiel „Broschüre“. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Link „Sonderangebot Avanquest Software“. Hier finGrafikdesign: Selbst aufwendige Illustrationen sind mit Serif Draw Plus den Sie nun vordefinierte Designobjekte. Suchen Sie nach einem passenden Effekt. aber auch direkt als PDF ausgeben oder als Mail versenden. ● . Nun öffnet sich bei aktiver Internet-Verbindung eine Registrierungsseite. Dazu klicken Sie im Menü „Datei“ auf den Eintrag „Seite einrichten“. Natürlich können Sie sie ausdrucken. Um die Grafiken aufzupeppen. und schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf „Abbrechen“ rechts oben. eine Designvorlage zu laden. Die fertigen Dokumente speichern Sie am gewünschten Ort. Serif Draw Plus 8 lässt sich unter allen Windows-Versionen ab 98 installieren. Wählen Sie im nachfolgenden Dialogfenster aus den vorgegeben Dokumenttypen Ihren Favoriten aus. Auch für Text stehen Farbauswahl und zahlreiche Effekte bereit. Da hierbei Vektorgrafiken verwendet werden. Im rechten Fensterbereich sehen Sie drei Bereiche mit den voreingestellten Werkzeugen „Farbe“. und klicken Sie auf die Schaltfläche „Hier erhalte ich meine Seriennummer“. Wechseln Sie im mittleren Werkzeugfenster auf das Registerkärtchen „Galerie“. technische Zeichnungen und Vektorgra ken. lassen sich die verwendeten Bildelemente beliebig in ihrer Größe verändern. etwa Filter. Klicken Sie rechts auf das Symbol „A“. Öffnen Sie im Posteingang Ihres Mailprogramms die Nachricht mit dem Betreff „Ihr Serif Draw Plus 8 Kennwort: E-Mail-Bestätigung“. Vollversion online registrieren und einrichten. können Sie gleich loslegen. Wechseln Sie zurück zum Installationsdialog. Neues Dokument einrichten und direkt loslegen. und ziehen Sie im Dokument mit der Maus einen Textbereich auf. dann öffnet sich ein Hinweisfenster. Nach dem Start des Setups wird zuerst das Installationsarchiv auf Festplatte entpackt. um eine zweite Mail mit dem Aktivierungskennwort zu erhalten. Sie arbeiten nun mit einem neuen. indem Sie etwa eine Einladungs. Vervollständigen Sie das Formular mit Ihren persönlichen Angaben. und klicken Sie auf den Button „Fertig stellen“. Natürlich lassen sich auch die üblichen Formatierungen wie Schrifttyp. ohne dass die Darstellungsqualität darunter leidet. aber auch Animationen Von Peter-Uwe Lechner und peppige Cartoons. Am einfachsten gelingt die erste eigene Zeichnung. leeren Dokument. Nachdem sich die deutschsprachige Bedienerführung von Serif Draw Plus 8 geöffnet hat. Mit Draw Plus lassen sich neben Grafikobjekten auch Textblöcke in einem Dokument verwenden und frei positionieren.und 3D-Effekte.6/09 FOTOWELT Top-Vollversion AUF DER DVD 9 Serif Draw Plus 8 Zeichnen und illustrieren Sie wie die Grafik-Profis Eine Gra k-Software mit enormer Funktionsvielfalt: Damit erstellen Sie im Nu Logos. Entfernen Sie das Kreuz vor der Einstellung „Beim nächsten Mal den Startassistenten anzeigen“. Geben Sie im nächsten Schritt das Kennwort ein. 3 Text mit 3D-Funktionen und tollen Effekten aufpeppen. Die eigentliche Installation ist schnell erledigt. Setzen Sie zum Abschluss ein Häkchen vor „Serif Draw Plus 8 starten“.oder Grußkarte erstellen. und fahren Sie per Klick auf „Weiter“ mit der Einrichtung der 1 Vollversion fort. wechseln Sie in das Register „Effekte“. -größe und -schnitt anwenden. Über den Menübefehl „Format“ nutzen Sie weitere Funktionen. das Sie zunächst entsprechend der beabsichtigen Verwendung einrichten. sodass Sie beispielsweise einer Überschrift einen metallischen Glanz verleihen können. und ziehen Sie diesen mit der Maus auf das gewünschte Objekt. Auf die gleiche Weise verändern Sie die Farben im Register „Farbfelder“. So setzen Sie einen Schlagschatten und wandeln eine Überschrift in eine dreidimensionale Grafik.

Der Bildsensor arbeitet mit einer Au ösung von maximal 1800 x 1800 dpi bei 30 Bit Farbtiefe und benötigt für einen Scan in dieser Qualität eine Sekunde. 200 Euro Fotofans können sich auf neue.und Superzoomklasse gibt es Digicams für wirklich jeden Zweck. die ihre Fotos nicht groß nachbearbeiten wollen. einen Belichtungsausgleich für Fotos mit besonders hellen und stark dunklen Bereichen sowie die Option. Extras und natürlich bei der Bildqualität. Serienbildfolge. bei wenig Licht mit vermindertem Bildrauschen auch ohne Blitz zu fotogra eren. . Das kompakte Gerät verfügt über ein 2. Mittlerweile ist ein hohes technisches Niveau erreicht. kontraststarkes Display mit detaillierter Motivdarstellung besonders wichtig. Sinnvoll für Nutzer. Die Hersteller haben immer öfter das unkomplizierte Fotovergnügen im Visier. Ein Bildstabilisator reduziert die Gefahr verwackelter Aufnahmen. www. viele Anschlüsse. In diesem Heft stellen wir viele neue Modelle vor und zeigen.reflecta.de. Von Verena Ottmann und Armin Stabit Reflecta hat mit dem X3-Scan den Nachfolger der X-Scan-Diascanner-Serie vorgestellt. sind Funktionen. So gibt es in oft eine Korrektur roter Augen. auf dem eingescannte Fotos direkt betrachtet werden können. die die Bilder bereits über die in der Kamera enthaltene Software optimieren.4-Zoll-Display. Unterstützt werden Negative und Positive als 35-mm-Streifen oder Dias mit 5 x 5 Zentimetern.10 TECHNIK Neue Kameras im Anmarsch FOTOWELT 6/09 Tolle Highlights Foto-News Dia-Scanner mit Display Großes Display. fortschrittliche Kameras freuen. Mittels des mitgelieferten Filmhalters können bis zu drei gerahmte Dias oder Filmstreifen mit bis zu sechs Bildern nacheinander verarbeitet werden. Vor allem in der Kompakt. Digitalisierte Bilder lassen sich entweder auf 32 MB internem Speicher oder einer SD-Karte ablegen. Deshalb ist ein helles. und so machen auch günstige Modelle gute bis sehr gute Bilder. Immer mehr Hersteller verzichten bei ihren Kameras auf den bewährten optischen Sucher. wohl weil gerade bei Kompaktkameras nur die wenigsten Nutzer einen verwenden. auf welche Merkmale Sie beim Kauf besonders achten sollten. Große Unterschiede gibt’s bei Gewicht. Bildstabilisator und eine große Brennweite – das die sind Qualitätsmerkmale aktueller Kameramodelle. Dank TV-out kann der Scanner mit einem Fernseher oder per USB mit einem PC verbunden werden.

Außerdem sei die Videokamera bereits wenige Sekunden nach dem Ausklappen des Displays einsatzbereit. Info: www. Zur Ausstattung zählen ein 12.nikon.sony.7 Zoll großen Display.6/09 FOTOWELT Neue Kameras im Anmarsch TECHNIK 11 Spiegelreflexkamera von Nikon Nikon hat mit der D5000 eine neue digitale Spiegelre exkamera für Familien und Freizeitfotografen herausgebracht. Info: www. wenn es kurzfristig den Bildausschnitt verlässt. folgt der Autofokus automatisch. Auch für das 2. Die Besonderheit ist ein neig. Über das Moduswählrad versetzen Sie die TZ6 in den intelligenten Automatikmodus („iA“). Zudem verfügt die D5000 über eine von der Nikon D90 übernommene Filmfunktion in HD-Qualität. Optional kann das Gerät mit einer Speicherkarte auf weitere 16 GB aufgerüstet werden. Bei schlechten Lichtverhältnissen sorgt sie durch Pixelbündelung für eine bessere Darstellung. rund 900 Euro Kompakter Superzoomer Protzen statt kleckern – nach diesem Motto scheint Panasonic die technischen Details der DMC-TZ6 ausgewählt zu haben. wo ein Video aufgenommen wurde. Außerdem lassen sich mit der D5000 Videoaufnahmen in HD-Auflösung machen. zahlreiche Motivprogramme. Die TZ6 verfügt über AF-Tracking: Ist ein Motiv anvisiert und bewegt sich. der über einen GPS-Empfänger verfügt und sich merkt. Die HDR-TG7 verfügt über 16 GB Speicher. 290 Euro › .de. indem sie bei viel Licht die Helligkeit um bis zu 40 Prozent anhebt. Denn in der Kamera ist ein 12fach-Zoomobjektiv verbaut. 750 Euro (Body) Videokamera mit GPS-Empfänger Sony hat einen HD-Camcorder vorgestellt.de. dessen Brennweitenbereich bereits bei 25 Millimetern beginnt und das mit einem optischen Bildstabilisator versehen ist. da sie das dargestellte Bildrauschen verringert. Der HDR-TG7 unterstützt das Anzeigen von Landkarten auf dem 2.2-Zoll große CMOSSensor in einer Au ösung von bis zu 1920 x 1080 Bildpunkten auf.7-Zoll-Monitor. Die D5000 verfügt über vier verschiedene Autofokusarten mit Kontrasterkennung (Autofokus mit großem Messfeld.panasonic.und drehbarer 2. Info: www. Clips nimmt der 0. Dabei bleibt die 10-Megapixel-Kamera kompakt und handlich. der das Fotogra eren aus jedem Blickwinkel ermöglichen soll. mit normalem Messfeld. indem er Lichter und Schatten anpasst. Sony stellt zudem eine gegenüber dem Vorgängermodell verbesserte Bedienbarkeit heraus. Der Belichtungsausgleich optimiert Fotos mit starkem Kontrast. der selbständig das geeignete Motivprogramm aus den fünf wichtigsten anwendet.3-Megapixel-Bildsensor. was für rund sechs Stunden HD-Videos reicht. Beim Autofokus mit Motivnachführung behält die Kamera das Motiv auch dann als AF-Ziel. ein hoher Empndlichkeitsbereich von ISO 200 bis 3200 (erweiterbar auf ISO 100 bis ISO 6400) sowie ein HDMI-Ausgang zum Anschluss der DSLR-Kamera an einen Fernseher.7Zoll-Display steht eine ähnliche Funktion zur Verfügung: So wählt die Kamera die DisplayHelligkeit entsprechend zur Umgebung.de. integrierte Bildbearbeitungsfunktionen. mit Gesichtserkennung und mit Motivnachführung).

Nette Gimmicks sind die Effekt lter. zur Bildwiedergabe und zum Anpassen den Kameraeinstellungen. Info: www. Gesichtserkennung. 450 Euro (Body) Sanyo bietet günstige Kompakte an Die neuen VPC-X1200 von Sanyo ist gerade Mal 17 Millimeter dick und rund 98 Gramm schwer. Durch den Lochkameraeffekt werden die Ränder der Aufnahmen verdunkelt und der Blick auf das zentrale Motiv gelenkt. die Olympus der E-450 mitgegeben hat. 770 Euro (Body) Neuartiger Bildsensor an Bord Gute Auflösung.12 TECHNIK Neue Kameras im Anmarsch FOTOWELT 6/09 Canon EOS 500D filmt in HD Die EOS 500D von Canon setzt auf einen CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 15. dass die Kamera die vollen 12 Megapixel einsetzt.1 Megapixeln Au ösung. Im „SN“-Modus reduziert sich die Au ösung durch Pixel Binning auf 6 Megapixel.7 Zoll große Display (230. 400 oder 800 Prozent. Verschiedene Motivprogramme erleichtern Einsteigern das Fotogra eren.000 Bildpunkte. Die Brennweite liegt bei 35 bis 105 Millimetern.000 Bildpunkte) soll laut Olympus auch bei Sonnenlicht eine gute Abbildungsleistung bieten. Für die Fokussierung sorgt ein Weitbereich-Autofokussystem mit neun Sensoren. 6 Megapixel) erhöht den Dynamikumfang um 200. Das Gehäuse der Four-Thirds-Kamera ist 129. Kontrast-Autofokus.finepix.de.sanyo.canon. Die Kompakte verfügt über einen 12. besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und wiegt 380 Gramm. Eine zuschaltbare „Smile & Face Detection“-Automatik erkennt lächelnde Gesichter und sorgt damit für gelungene Porträts. Die Kamera besitzt zwei Kartenslots für CF. Der Weichzeichner taucht Bilder in eine entrückte. 320 Euro Einsteiger-SLR von Olympus Olympus ringt mit dem Modell E-450 um die Gunst von Urlaubsfotografen sowie Gelegenheitsnutzern.7 Zoll große Display dient als Sucher. Videos zeichnet das Gerät Im Full-HD-Format mit 1920 x 1080 Bildpunkten bei 20 Bildern pro Sekunde auf. Als Bildprozessor kommt ein Digic-4-Chip zum Einsatz. Info: www. Das Bildrauschen soll sich so verringern. darunter auch ein Kreuzsensor für das zentrale Messfeld von Objektiven mit einer Lichtstärke ab 1:2. Praktisch ist die Vorabkontrolle von Weißabgleich und Belichtungskorrektur. Info: www.8. Die Nachfolgerin der E-420 wartet auf mit einer vielseitigen Ausstattung wie Live-View-Motiv nder.de. Im Pufferspeicher haben dabei bis zu 170 Fotos im JPEG-Format Platz. Dabei werden zwei gleichfarbige Pixel zu einem großen addiert. Motivprogrammen und die physikalische 11.8-Megapixel-Au ösung. Das 3-Zoll-Display mit Live View bietet 920.6 Bilder pro Sekunde ermöglicht.1Megapixel-CCD-Sensor und ein 3faches optisches Zoomobjektiv.olympus. wodurch Fotos mit geheimnisvoller Aura entstehen sollen. Das 2. Versierte Nutzer können die Kamera manuell kon gurieren. 170 Euro ● . sind 30 Bilder je Sekunde möglich. Das 5fach-Zoomobjektiv deckt die Brennweite von 28 bis 140 Millimetern ab. alltägliche Motive in farbenfrohe Fotos verwandelt. Ein eingebauter Ultraschall-Staubschutz lter wedelt Staub vom Sensor und verhindert so durch Verschmutzung abgeschattete Pixel beim Fotogra eren. wodurch sich die lichtemp ndliche Fläche erhöht. Mit dem Pop-Art-Filter werden normale. Außerdem kann die VPCX1200 Videos in VGA-Auflösung samt Ton aufnehmen. 7. Die ISO-Emp ndlichkeit der Kamera reicht standardmäßig bis ISO 3200 und lässt sich bei Bedarf auf bis zu ISO 12800 erhöhen. Der dritte Modus „DR“ (Dynamic Range. Die Kamera bietet 52 MB Speicher und einen SD-Slot. Wird eine geringere Auflösung wie 720p oder VGA genutzt. der Reihenaufnahmen mit bis zu 3. Info: www.und 10fache Vergrößerung der Ansicht für präzises Fokussieren. Der Sensor lässt sich in drei Modi betreiben: „High Resolution“ bedeutet.5 x 91 x 53 Millimeter groß.de. wenig Rauschen und hoher Dynamikumfang – das alles will Fuji mit einem Bildsensor samt Stabilisator erfüllen und bringt die Finepix F200EXR als Beweis. verträumte Atmosphäre.de.und XD-Picture-Speicherkarten. Das 2. Eine 14-Bit-Bildverarbeitung soll laut Canon besonders präzise Farbabstufungen und natürliche Farben ermöglichen.

Sie klicken! PC-WELT Sonderheft-Service: Extras serienmäßig! 1.de · Tel.de/shopcode 010 Shopcode merken für die Internet-Bestellung E-Mail: shop@pcwelt.Wir fragen.€ Preisvorteil pro Heft • Lieferung versandkostenfrei • Jederzeit abbestellbar Hier bestellen Online geht’s am schnellsten: www.. 70522 Stuttgart . So einfach! Ihre Vorteile: • Bequeme Vorab-E-Mail • 1. Postfach 810580.: 0 711 / 72 52 .377 Schriftlich: PC-WELT Kundenservice.277 · Fax: 0 711 / 72 52 .€ Preisvorteil pro Heft! Und so funktioniert es: Rechtzeitig vor dem Erscheinen jedes neuen Sonderheftes benachrichtigen wir Sie per Email.pcwelt. ob Sie dieses Heft wollen oder nicht. Sie entscheiden..

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TECHNIK

Nah dran am Motiv sein

FOTOWELT

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Ob Sie ein Schwanenpaar am Gardasee beobachten oder dem Tischnachbarn ins Mittagessen linsen wollen – mit einer der neuen Superzoom-Kameras können Sie auch weiter entfernte Motive nah heranholen.
Von Verena Ottmann und Armin Stabit

Reise-Zooms

Mit dem Superzoom unterwegs
Der Zoombereich einer Kompaktkamera reicht Ihnen nicht, aber Sie möchten unterwegs auch nicht ständig eine fette Spiegelre exkamera mit samt Wechselobjektiven schleppen. Entdecken Sie BridgeKameras mit Superzoom für sich.

Zoom im Klartext
Ein wichtiges Auswahlkriterium bei den Superzoomern ist die Brennweite. Sie gibt die Entfernung zwischen Objektiv- und Aufnahmeebene an, also zwischen Linse und CCD- beziehungsweise CMOS-Sensor. Je länger die Brennweite einer Kamera ist, desto enger wird der Bildwinkel und somit der Bildausschnitt. Außerdem gilt: Je größer der Bildsensor bei gleichbleibender Brennweite ist, desto weitwinkliger wird das Foto. Die Hersteller geben die Brennweiten bei ihren Kameras übrigens für eine bessere Vergleichbarkeit in Relation zum 35-Millimeter-Kleinbild an.

Nahes pixelgenau ranholen
10fach-, 12fach-, 20fach-Zoom – Digitalkameras werden hinsichtlich ihres Objektivs immer exibler, bieten immer höhere Vergrößerungsfaktoren. Und während sich die Geräte vor ein paar Jahren noch entweder in die Kategorie „Superzoom“ oder „Weitwinkel“ einteilen ließen, schnüren die Hersteller nun immer häu ger Kombipakete. So beginnt beispielsweise die Brennweite der Samsung WB550 (10fach-Zoom) bereits bei 24 Millimetern. Die Zeiten, in denen Superzoom-Objektive den schweren und klobigen Bridge-Kameras vorbehalten waren, sind vorbei. Immer mehr kompakte Digicams liefern hohen Zoomfaktoren von 10x und mehr. Gute Beispiele sind etwa die Canon Powershot SX200 IS und die Olympus Mju 9000.

verwackeln. Daher ist ein Bildstabilisator ein wichtiger Begleiter eines SuperzoomObjektivs, da er – je nach technischer Beschaffenheit – die Verschlusszeit um bis zu vier Stufen verkürzen kann. Ein weiterer negativer Effekt ist die Verzeichnung: Objektive, die einen großen Brennweitenbereich abdecken, verzeichnen oft stark im Weitwinkel. Diese Verformungen fallen besonders bei Architekturaufnahmen auf, deren eigentlich gerade

Superzoom-Kameras: Es gibt auch negative Seiten
Superzoomer haben auch ihre Nachteile. Ein großes Problem ist etwa, dass Bilder bei voll ausgereizter Vergrößerung schnell verwackeln. Denn mit zunehmender Brennweite wählt die Kamera eine kleinere Blende und damit eine längere Verschlusszeit. Gleichzeitig steigt mit der zunehmenden Verschlusszeit das Risiko, die Aufnahme zu

Olympus SP-590 UZ: Neben Halbautomatiken und einem manuellen Modus stehen bei der Kamera mit 26 bis 676 Millimetern Brennweite über 20 Motivprogramme zur Verfügung

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FOTOWELT
diesem Aufnahmemodus ist überdies nur mäßig.

Nah dran am Motiv sein

TECHNIK

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Strukturen sich nach innen (tonnenförmig) oder außen (kissenförmig) wölben. Um dem entgegenzuwirken, bieten manche Modelle eine integrierte Verzeichniskorrektur, die Sie bei Bedarf zuschalten können.

Bildserien und Clips
Bei den neuen SuperzoomModellen haben die Hersteller die Geschwindigkeit verbessert. Das Tempo und die Bildqualität beim Anfertigen von Serien sind in- Canon Powershot SX200 IS: Die 12-Megapixel-Kamera ist mit zwischen gut bis sehr gut. einem optischen 12fach-Zoomobjektiv ausgestattet, dessen Die Videofunktion von Brennweitenbereich bei 336 Millimetern endet Superzoomern wird zunehmend nützlich. Flash-Speicher ist günstig aufzunehmen. In erster Linie Unterhalzu haben und groß genug, um auch längere tungswert hat die Funktion „Stop Motion“, Clips aufzuzeichnen. Zudem ist die Bildauf- mit der Sie beispielsweise einfache Trick lbereitung neuer Kameras gut bis sehr gut. me erstellen können. Noch ist das VGA-Format Standard bei den meisten Kameras. Das heißt, dass sie bei ei- Das richtige Gerät finden ner Au ösung von 640 x 480 Pixeln 30 Bil- Um nicht am Ende mehrere Hundert Euro der pro Sekunde aufnehmen können. in den Sand gesetzt zu haben, probieren Sie Im Kommen sind Superzoom-Kameras den präferierten Superzoomer am besten mit höherer Videoau ösung: Zu haben sind selbst aus. Im Fotofachgeschäft oder einen Geräte mit Videoaufnahmen im Breitbild- Elektromarkt können Sie die Kamera meist format oder gleich in HD-Qualität. Auch in die Hand nehmen. So können Sie Größe, bei Film-Clips gibt’s Extras: Einige Modelle Gewicht, Display und die Handhabung des bieten die Möglichkeit, Filme in Zeitraffer Geräts überprüfen. ●

Bilder ohne Wackeln
Auf zwei Arten lassen sich Verwacklungen in Bildern vermeiden. Eine Möglichkeit ist ein mechanischer Bildstabilisator, der je nach Bauform entweder durch Gegenbewegung einer Linse oder des gesamten Bildsensors Verwacklungen ausgleicht. Ein mechanischer Stabilisator hat aber seine Grenzen. Denn will man sich schnell bewegende Motive bei schwachem Licht aufnehmen, werden diese durch die längere Belichtungszeit dennoch unscharf. Im Automatikmodus kombinieren manche Kameras daher einen automatischen höheren ISO-Wert mit einem Bildstabilisator, anderen Kameras bieten hohe ISO-Bereiche an. Einige Kameras bündeln mehrere CCD-Elemente in der höchsten ISO-Einstellung, um die Lichtemp ndlichkeit weiter zu erhöhen. Allerdings sinkt dabei die Au ösung deutlich ab. Die Bildqualität mit

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Fotos im Rahmen zeigen
ithilfe des digitalen Bilderrahmens SPF-87H von Samsung präsentieren Sie Ihre schönsten Bilder einfach und abwechslungsreich. Das edle, kristallschwarze Gehäuse mit seinem stattlichen 8-Zoll-Widescreen-Display ist ein echter Hingucker, der als nettes Design-Accessoire überall in der Wohnung und auch auf dem Schreibtisch ein gutes Bild abgibt. Und dank der ultraflachen Bauweise mit nur 23 mm Tiefe und 500 g Gewicht findet der Photo Frame überall seinen Platz. Neben dem sehr schicken Design überzeugt auch die Handhabung des neuen Photo Frame. Er verfügt über eine intuitive Bedienoberfläche mit der Sie durch die Bildersammlung blättern. Dank Plug-&-Play können Sie Ihre Fotos im JPEG-Format auch direkt von einer SD-Speicherkarte, einem USB-Stick oder einer per USB-Kabel angeschlossenen Kamera abspielen. Die Auflösung beträgt 800 x 480 Pixel. Sobald Sie die Karte ein-

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legen, startet automatisch eine Diashow. Dabei stehen verschiedene Übergangseffekte zur Präsentation der Fotos zur Verfügung. Mit nur einem Tastendruck schalten Sie in einen anderen Übergangsmodus um. Gut: Hochkant aufgenommene Fotos werden mithilfe eines intelligenten Sensors automatisch erkannt und korrekt ausgerichtet. Satte 1 GB für bis zu 3.000 Bilder fasst der interne Speicher des digitalen Bilderrahmens. Den Photo Frame SPF-87H nutzen Sie übrigens über eine USB-Verbindung zum Computer auch als zusätzlichen Mini-Monitor. Er bietet Platz für Gadgets wie Instant Messenger oder Webbrowser. Und auch der Umweltschutz kommt nicht zu kurz: Der SPF-87H wird aus 100 Prozent recycelbarem Material hergestellt. Außerdem verzichtet Samsung bei der Produktion auf das Färben des Rahmens durch eine doppelte Einspritztechnologie auf den Einsatz von Sprühfarbe.

Samsung Photo Frame SPF-87H: Sehr schlank und elegant präsentiert sich Samsungs kristallschwarzer digitaler Bilderrahmen.

Überzeugend ist auch der geringe Stromverbrauch des eingeschalteten Photo Frame von nur 5,2 Watt. Weitere Infos erhalten Sie online unter www.samsung.de/photoframe

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Großer Vergleichstest

TECHNIK

Kameras mit geringem Bildrauschen

FOTOWELT

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Die besten rauscharmen Kameras
Von Verena Ottmann

Bildrauschen ist das größte Problem aktueller Kameras. Vor allem die hohen Au ösungen und der Einsatz von digitalen Stabilisatoren verstärken dieses Phänomen. Lesen Sie, welche Modelle nur geringes Bildrauschen aufweisen.

Außerdem Kontrast und abgetönten Farben gedacht ist. während der „Soft”-Modus für Motive mit geringem Die Flexible: Fujifilm Finepix S100FS Die Kamera bietet vier Bildmodi. Die bekannteste Verursacherin von unerwünschtem Bildrauschen ist allerdings die Lichtemp ndlichkeit: Bei jedem höheren ISO-Wert führt die Kamera eine Signalverstärkung durch. dass sich mit steigendem ISO-Wert die Belichtungszeit und damit das Risiko zu Verwackeln reduziert. ist der digitale Verwacklungsschutz. weniger Farbsättigung ein und lässt sich dadurch universeller nutzen. Analog dazu steigt aber auch die Gefahr des Bildrauschens. Auch die Au ösung in Verbindung mit der Sensorgröße kann Bildrauschen verursachen: Je kleiner die Fläche des Sensors ist und je mehr Photodioden auf dem Chip enthalten sind (also je höher die Au ösung ist). Doch während die optischen und mechanischen Sabilisierungslösungen meist problemlos funktionieren. frostsicher bis -10 Grad Celsius und bruchsicher bis zu 100 Kilogramm. › Das sind unsere Empfehlungen Wir haben Ihnen die Kameras mit dem geringsten Bildrauschen bei ISO 100 zusammengesucht und listen sie Ihnen auf den kommenden Seiten auf. werden diese dadurch zu deutlich sichtbaren Blöcken.und Wasserdruck misst. So eignet sich „Velvia” mit seiner hoher Farbsättigung und den dynamischen Tonwerten besonders für Landschaften. Zwar stimmt es. Sie fallen dem Betrachter sofort ins Auge. Was Bildrauschen noch verstärkt Eine fehlerhafte oder zu hohe JPEG-Kompression kann die falschen Pixel noch schlimmer machen. dass vor allem in sehr dunklen und sehr hellen Bildbereichen falschfarbige Pixel zu sehen sind. Manche Kameras wählen automatisch einen höheren ISOWert und steigern damit das Bildrauschen. Dann geben die Photodioden nur eine minimale Energiemenge in Form von Elektronen ab. Darüber hinaus wartet sie mit einigen tollen technischen Features auf. das sich durch seinen hohen Wirkungsgrad auszeichnet. die sich an die Eigenheiten verschiedener Fuji-Filme anlehnen. Handelt es sich bei den Farbinfos jedoch um Farbfehler à la Bildrauschen. Die Sparsame: Samsung L100 Mit rund 90 Euro ist die 8-Megapixel-Kamera ein absolutes Schnäppchen. da die Kamera beide nicht voneinander unterscheiden kann. Allerdings verstärkt sie dabei nicht nur das Lichtsignal. das Luft. Ursachenforschung: Wie das Bildrauschen überhaupt entsteht Produziert eine Kamera deutliches Bildrauschen. 2. sondern auch das Rauschsignal. Denn eine zu starke Scharfzeichnung macht falsche Pixel viel sichtbarer. „Provia” setzt etwas Die Robuste: Olympus Mju Tough-8000 Die Kamera ist wasserdicht bis zu zehn Metern Tauchtiefe. Diese Pixel entstehen hauptsächlich bei schlechten Lichtverhältnissen. die den niedrigsten Rauschwert des gesamten Testfeldes produzierte. Auch kann die kamerainterne Scharfzeichnung das Bildrauschen verstärken. Platz 1 geht dabei an die Casio Exilim Pro EX-F1. Dank einer speziellen „Klopf-Bedienung” lässt sie sich auch mit Handschuhen handhaben. die die Kamera dennoch als Helligkeitsinformation interpretiert und zu einem – farblich nicht korrekten – Pixel macht.5-Zoll-Display und verschiedene Bildoptimierungsoptionen. Der „Porträt”-Modus bringt Hauttöne besonders zur Geltung. da die Photodioden auf dem Sensor-Chip bereits durch Wärme beziehunsgweise die Grundspannung des Bildsensors Elektronen absondern. wenn sie zu aggressiv arbeitet. sprich das Grundrauschen. Hier unsere weiteren Kaufempfehlungen: hält sie einen Fall aus bis zu zwei Metern Höhe aus und besitzt ein eingebautes Manometer. desto näher liegen die einzelnen Dioden aneinander und desto mehr stören sie sich gegenseitig. Die übrige Ausstattung ist Standard: optisches 3fachZoom. so heißt das. Darüber hinaus produziert jede Digitalkamera ein gewisses Grundrauschen. nur bedingt empfehlenswert. wenn er sich die Aufnahme in einer Vergrößerung ansieht. Beim Komprimieren eines Bildes fasst die Elektronik der Kamera die Farbinformationen mehrerer Bildpunkte zu einem Wert zusammen.6/09 FOTOWELT Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 17 Bildstabilisatoren haben in den vergangenen 12 Monaten ihren Weg in nahezu jede aktuelle Digitalkamera gefunden. vor allem. der über die Erhöhung der Lichtemp ndlichkeit funktioniert. .

Selbst bei der höchsten Lichtemp ndlichkeit – ISO 1600 – war der Messwert noch ausreichend. Der Verwacklungsschutz funktioniert über die Erhöhung der Lichtemp ndlichkeit. So lag der Wirkungsgrad im Weitwinkel deutlich unter den Messwerten.und im Telebereich ermittelten. . da sie das Ergebnis zeigen. Fokusebene oder Weißabgleich möglich. Der zweite Drehregler kümmert sich um die Serienbildfunktion. und auch der Wirkungsgrad war für eine 6-Megapixel-Kamera sehr gut. die wir im Normal. die die Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen angibt. Kann eine Kamera mit dieser Au ösung überhaupt gegen die Konkurrenz bestehen? Aber ihr Clou liegt sowieso in der Serienbildfunktion mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Ausstattung: Die Mju 1030 SW besitzt ein verstellbares Objektiv. Unsere Tests bewiesen jedoch das Gegenteil: Bis ISO 800 stellten wir nur wenig Bildrauschen fest. was noch akzeptabel ist. Olympus packt der Kamera einen Adapter bei. grüner oder silberfarbener Deckplatte erhältlich. Einziger Kritikpunkt: Die Au ösung der Kamera ließ im Telebereich zur Bildmitte hin etwas nach. Die Kamera von Olympus setzt demnach viele Blendenstufen ein. Zwar hält die Kamera mit CMOS-Sensor dieses Tempo nur für eine Sekunde durch – für mehr reicht der Zwischenspeicher (noch) nicht –. Das Modell ist mit schwarzer.7 Blenden fest. ohne die hellen Bildteile zu verändern.18 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen FOTOWELT 6/09 Casio Exilim Pro EX-F1 Mit knapp 6 Megapixeln ist die EX-F1 sicherlich nicht up to date. Ansonsten arbeitet die Kamera einigermaßen schnell. Ausstattung: Die Casio Exilim Pro EX-F1 macht als Besonderheit bis zu 60 Bilder pro Sekunde in voller 6-Megapixel-Au ösung. Mit Blitz (maximal 20 mit 2 Megapixeln) und ohne Blitz (bis zu 60 pro Sekunde). Handhabung: Die Belichtungskorrektur ist mit Vorschaubildern unterlegt. Blendenvorwahl (A) und Zeitvorwahl (S) – sowie die Motivprogramme (BS = Best Shot). Besonders gefallen hat uns ihr Rauschverhalten. in dem sie alles. Bildqualität: Die 10-Megapixel-Kamera produzierte kaum Bildrauschen. das selbst bei hohen ISO-Werten akzeptable Ergebnisse lieferte. Bei mittlerer Brennweite stellten wir einen Helligkeitsabfall um 0. das beim Zoomen nicht herausfährt – eine Voraussetzung bei wasserfesten Kameras. Motive mit vielen Details und hohem Kontrast naturgetreu wiederzugeben. Mit dem ersten Drehregler wählen Sie den Modus bei den Einzelbildaufnahmen – also Automatik (rotes Rechteck). Ebenfalls mit ausreichend benoteteten wir die Ausgangsdynamik. Handhabung: Die F1 ist hauptsächlich über zwei Drehregler und ein Wippkreuz zu bedienen. Belichtungsreihen sind über Belichtungswert. Die Bildqualität überzeugte uns. die einerseits nützlich sind. Außerdem kann die Kamera Bilder nachträglich aufzeichnen. was Auslöseverzögerung und Bereitschaft zwischen den Aufnahmen angeht. mit dem sich Micro-SD-Karten im XD-Slot nutzen lassen. Die Helligkeit ließ von der Bild- mitte zum Rand dagegen gar nicht nach. im Zwischenspeicher ablegt und nach dem Auslösen rückwirkend speichert. Außerdem hält sie einen Fall aus bis zu 2 m Höhe aus. der kann den HDModus mit 1920 x 1080 Pixeln und 60 Halbbildern einsetzen. Fazit: Mit ihrem robusten Gehäuse eignet sich die Olympus Mju 1030 SW vor allem für Outdoor-Sportler. Casio hätte bei der F1 nur auf die Ausstattung geachtet und die Bildqualität stünde nur an zweiter Stelle. Olympus Mju 1030 SW Die Olympus Mju 1030 SW ist wasserdicht bis zu 10 m Tiefe. Je niedriger der Wert ist. Auch im Videomodus legt das Modell einen Zahn zu: Bis zu 1200 fps nimmt es bei 336 x 96 Pixeln auf. was mit halb durchgedrücktem Auslöser eingefangen wird. Die Au ösung der Kamera verlief sehr ungleichmäßig. Wer mehr Wert auf Qualität legt. Der Belichtungsausgleich hellt dunkle Bereiche in Motiven auf. desto mehr Probleme hat eine Kamera damit. dennoch ge el uns dieses Feature sehr. Fazit: Mit der EX-F1 gelang Casio ein Volltreffer. Eher unzufrieden waren wir dagegen mit der Au ösung. die sehr ungleichmäßig verlief. Allerdings müssen Sie für so viel technische Raf nesse auch tiefer in die Tasche greifen. Andererseits dauert der Vorgang dadurch verhältnismäßig lang. Lediglich bei ISO 1600 waren die Ergebnisse dann nicht mehr akzeptabel. bruchsicher bis zu 100 kg und frostsicher bis -10 Grad. Insgesamt ergab das einen nur ausreichenden Wirkungsgrad. Bildqualität: Man möchte meinen. Die Eingangsdynamik der Mju 1030 SW war dagegen sehr hoch.

indem er Unreinheiten retuschiert und das Gesicht weicher aussehen lässt. Die gute Ausgangsdynamik bedeutet dagegen. Allerdings stellten wir fest. Allerdings ist dieser Wert reine Theorie: Der Wirkungsgrad der Kamera betrug nur 61 Prozent.264-Format nimmt mit 1280 x 720 Pixel bei 24 Bildern pro Sekunde auf. Ausstattung: Die Kamera mit mechanischem Bildstabilisator bietet drei Aufnahme-Specials. Hier macht die Kamera drei Einzelbilder und montiert den Bewegungsablauf zusammen. einem Porträt-Modus. Fazit: Samsungs Einsteigerkamera ge el uns aufgrund ihres geringen Bildrauschens sehr gut. sobald das anvisierte Gesicht ein Lächeln au egt. Zudem ermittelten wir eine sehr hohe Eingangsdynamik. So werden beim „Make-up-Shot“. Sättigung und Kontrast in verschiedenen Stärken einstellen. die Anzahl der möglichen Blenden. dass die Au ösung zum Bildrand hin in allen drei Messbereichen um etwa 25 Prozentpunkte ab el. Haare. ein Belichtungsausgleich für Gegenlichtaufnahmen. Mit dem „Movie“-Knopf startet der Nutzer die Clip-Aufzeichnung besonders schnell. Aber auch die Bildqualität konnte uns überzeugen. war dagegen sehr gut. bei denen ihre Mehrkern-CPU zum Einsatz kommt. was für diese Megapixelklasse nur befriedigend ist. die mit dem Bildstabilisator gegen Unschärfen vorgeht. kann die Option „Auto Best Shot“ wählen. Wer mit dem immerhin 38 Motivprogrammen überfordert ist. Das bedeutet. eine mit langer Verschlusszeit für die Farben. dass sie viele Helligkeitsabstufungen darstellen kann. Wimpern und Augenbrauen bleiben von der Verschönerung grundsätzlich unbehelligt und damit scharf. Handhabung: Interessant ist auch die Papierkorb-Funktion der Kamera. um die sich vornehmlich die neue MehrkernCPU kümmert. kann sich auf die verschiedenen Automatikfunktionen verlassen. der auch bei ISO 3200 noch gut war. Wer dagegen möglichst wenig einstellen will. die besagt. wenn das Model unmittelbar vor der Belichtung blinzelt. und die Nachtaufnahme „Freihand“. eine mit kurzer Verschlusszeit für die Schärfe. Handhabung: Die Fotofunktionen sind gut wählbar. die Helligkeit anhebt. Die Videofunktion mit Ton im H.6/09 FOTOWELT Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 19 Casio Exilim EX-Z300 Der Mehrkern-CPU der Exilim EX-Z300 macht verschiedene Funktionen möglich. was zu viel ist. Zur Bildstabilisierung bietet die L310w zwei Optionen an: eine mechanische Lösung über einen beweglich gelagerten Bildsensor und eine elektronische über eine Mehrfachbelichtung. Fazit: In Sachen Technik hat die Exilim EX-Z300 einige Spezialitäten zu bieten. aber dabei das Rauschen unterdrückt. › . Gelöschte Bilder werden nicht von der Speicherkarte entfernt. deren Berechnung die Kamera sonst in die Knie gezwungen hätte. Dieses Fast-ASR-Verfahren setzt zwei unterschiedlich belichteten Aufnahmen zusammen. Anwender können die Z300 mit schwarzem. die die Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen beschreibt. dass die Kamera mit vielen Blendenstufen arbeitet. Allerings war Ihre Au ösung für eine 13-Megapixel-Kamera nur Durchschnitt. Die vielen Funktionen bieten jedoch ein breites Einsatzspektrum. Die Intensität der Funktion ist in 12 Stufen wählbar. Auch rechenintensiv sind „Lighting“. pink. wobei die höchste Stufe Gesichter sehr weich und verwischt aussehen lässt. Ist die Blinzelerkennung zugeschaltet. Die Eingangsdynamik. So lassen sich Schärfe. Bildqualität: In Sachen Bildrauschen wusste die L310w bis einschließlich ISO 1600 zu überzeugen – obwohl Ihr CCD-Chip mit 1/1. Ausstattung: Die Kamera bietet einige Möglichkeiten der Bildgestaltung. Zum gleichen Urteil kamen wir auch bei der Ausgangsdynamik. macht die L310w drei Bilder in Folge. Die Gesichtserkennung besitzt eine Smile-Shot-Funktion.7 Zoll stolze 13. Bildqualität: Die Exilim EX-Z300 überzeugte uns bei ISO 100 mit einem sehr niedrigen Rauschwert. Der Beauty Shot optimiert bereits gemachte Porträts. Hautunreinheiten in Echtzeit entfernt. sondern in einen Recycling-Ordner verschoben. Der Wirkungsgrad war für eine 10-Megapixel-Kamera sehr hoch.6 Megapixel liefert. So lassen sie sich jederzeit wiederherstellen. Das Motivprogramm „Multi-Motion-Bild“ eignet sich primär für bewegte Motive vor gleichbleibendem Hintergrund. Samsung L310w Bei der Samsung L310w lassen sich Belichtungszeit und Blende manuell regeln – dadurch haben Sie maximalen Ein uss auf die Belichtung Ihrer Bilder. dass die Kamera automatisch auslöst.oder silberfarbenem Gehäuse erstehen.

oder Superzoom-Objektiv – Samsung vereint in der WB500 beides: Die Kamera liefert eine Brennweite von 24 bis 240 Millimeter. Tippen Sie danach die rechte Kameraseite an. Beauty Shot und Blinzelwarnung gut für Porträts.20 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen FOTOWELT 6/09 Samsung WB500 Weitwinkel. Die Au ösung verlief über den gesamten Brennweitenbereich hinweg meist konstant hoch. In Sachen Bildrauschen verhielt sich das 10-Megapixel-Modell vorbildlich: Selbst bei ISO 1600 war das Ergebnis noch befriedigend. Fazit: Samsungs kompakter Superzoomer eignet sich dank 24-mm-Brennweite. da die Kamera bei kürzester Brennweite kaum verzeichnet. Doch auch optisch macht die 12-Megapixel-Weitwinkelkamera einiges her – vor allem durch die aufgenietete Frontplatte. Der Wirkungsgrad der 12-Megapixel-Kamera enttäuschte uns ebenfalls – besonders bei mittlerer Brennweite war die Au ösung viel zu niedrig. Weißabgleich oder die Belichtungskorrektur ändern lassen. Für die Option „ON“ tippen Sie einmal auf die Seite und zweimal oben. Gesichtserkennung. Die Kamera setzt viele Blendenstufen ein. lässt sich der Blitz ändern. Zusätzlich zur Gesichtserkennung mit Smile Shot und Blinzelwarnung bietet die Kamera einen Beauty-Modus. Handhabung: Die Bedienung ist extravagant: Dank „Tap Control“Funktion können Sie wichtige Einstellungen ändern. Ausstattung: Dem von Schneider-Kreuznach hergestellten. Lediglich im Weitwinkel verlor die WB500 zum Bildrand hin um etwa 20 Prozentpunkte. Er gleicht Hautunregelmäßigkeiten wie Pickel oder Flecken in Gesichtern während der Aufnahme aus und speichert das Ergebnis als extra Datei ab. können Sie im Kameramenü auswählen. über den sich L i c h t empfindlichkeit. Welche Funktion die Steuerung genau bedienen soll. nur ausreichend. optischen 10fach-Zoomobjektiv kommt eine zweifache Stabilisierung zu Hilfe. die die An- zahl der darstellbaren Helligkeitsstufen angibt. Olympus Mju Tough-8000 Der Mju Tough-8000 von Olympus können Wasser. die Sie im Wiedergabemodus nden.und Blendeneinstellung – eine mit kurzer Verschlusszeit für die richtige Schärfe sowie eine exakt belichtete. Zum Bestätigen immer zweimal auf die Oberseite tippen. Sie aktivieren Tap Control durch zweimaliges Klopfen auf die Oberseite. Ist sie archiviert. Die Samsung WB500 hat eine integrierte Papierkorbfunktion. Dabei macht die WB500 zwei Bilder mit gleicher ISO. „Perfect Fix“ entfernt automatisch rote Augen und hellt Schatten auf. Ausstattung: Über das Moduswählrad aktivieren Sie den „Beauty Shot“ der Mju Tough-8000 von Olympus. Dafür war die Ausgangsdynamik. Bildqualität: In Sachen Bildrauschen schnitt die Olympus Mju Tough-8000 gut ab. Bildqualität: Mit einem Brennweitenbereich ab 24 Millimetern eignet sich die WB500 von Samsung bestens für Weitwinkelaufnahmen – vor allem. in dem Sie kräftig an die Seiten oder die Oberseite des Kameragehäuses tippen. werden gelöschte Fotos in den Papierkorb verschoben und lassen sich später wiederherstellen. Videos lassen sich mit 1280 x 720 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde im H. Ihre Bildqualität konnte uns vor allem hinsichtlich des Rauschens überzeugen. links aktivieren Sie den Makromodus. Aber auch bereits gemachte Bilder lassen sich im Nachhinein verschönern: Mit der Option „Beauty Fix“. um die Auswahl zu bestätigen. Auch der Eingangsdynamik konnten wir gute Noten bescheinigen. . Fazit: Wie alle Mitglieder der Tough-Reihe ist auch die Mju Tough-8000 wasser. um ihnen mehr Struktur zu geben. der Gesichter retuschiert und die Farbe optimiert. Dafür stellten wir im Telebereich eine deutliche tonnenförmige Verzeichnung fest.und staubgeschützt und hält so manch andere klimatische Widrigkeit aus. Handhabung: Die WB500 ist mit einem Kippregler ausgerüstet.264-Format aufzeichnen. das Rauschen gering. Neben einem optischen Stabilisator nutzt die Kamera die Samsungeigene Fast-ASR-Technik (Fast Anti-ShakeReduction). Die Bildqualität war ordentlich. verwackelte Aufnahme mit langer Verschlusszeit für die Farbinfos – und montiert sie zusammen. Der Wirkungsgrad war dagegen nur ausreichend. was der Tiefenschärfe zugute kommt. Staub und Kälte nichts anhaben. Erst ab ISO 800 waren die Pixelfehler deutlich sichtbar. optimieren Sie Gesichter hinsichtlich des Hautbildes und verändern die Augenpartie wahlweise zu „Sparkle Eye“ (verstärkt den Kontrast zwischen Iris und Pupille) oder „Dramatic Eye“ (stärkere Betonung der Augen). Dennoch erreichte sie einen hohen mittleren Wirkungsgrad.

was eine zunächst etwas ungewöhnliche Position ist. Bildqualität: Die Olympus Mju 850 SW erzielte ein hervorragendes Ergebnis in puncto Rauschen. sie setzt viele Blenden ein. war dagegen nur Durchschnitt.8-Megapixel-Kamera produzierte eine nur leicht tonnenförmige Verzeichnung. bei ISO 1600 jedoch kritisch. Dieser sorgt für einen schöneren Teint. was bedeutet. Das Zoom müssen Sie über einen Schieberegler auf der Gehäuseoberseite bedienen. die sich im erster Linie für Outdoor-Aktivisten eignet. weshalb das Olympus-Modell einen nur ausreichenden Wirkungsgrad zustande brachte. Sie setzt höhere Emp ndlichkeiten ein. ordentliche Bilder zu machen. Sie lassen die Vorschau deaktiviert – auch nach der Aufnahme sofort wieder bereit. der mit einem beweglich gelagerten Bildsensor den Wacklern entgegentritt. also die Anzahl der möglichen Helligkeitsstufen.5 Meter und frostsicher bis -10 Grad Celsius. Das hervorragende Rauschverhalten und der im Schnitt ordentliche Dynamikumfang machen dies jedoch wieder wett. Fazit: Die Bildqualität der Olympus Mju 9000 war größtenteils okay. Außerdem erzielte die Kamera eine hohe Eingangsdynamik. soll vor Verwacklern schützen. Dabei bleiben umfassende manuelle Einstellmöglichkeiten allerdings – wie auch bei anderen ultrakompakten Kameras üblich – auf der Strecke. davor waren fast keine auszumachen. lediglich bei der Au ösung hatte die Kamera einige Probleme. stoßfest bis zu 1. Zusätzlich steht eine High-ISOAutomatik zur Verfügung. Die Kamera speichert zur optimierten Aufnahme auch das Originalbild ab – falls Ihnen die „Verschönerungen“ nicht gefallen. Handhabung: Die Mju 9000 ist die otteste der neuen Mju-Modelle. Erst bei ISO 1600 fanden wir deutliche Bildfehler. › . Über das Moduswählrad stellen Sie den Beauty-Modus ein. um kürzere Belichtungszeiten zu ermöglichen. ohne die hellen Bereiche überzubetonen. Ausstattung: Das optische 10fach-Zoom wird von einem mechanischen Bildstabilisator unterstützt. Die Ausgangsdynamik. Sie löste schnell aus und war – vorausgesetzt. Problematischer war jedoch die Au ösung. der über eine erhöhte Lichtemp ndlichkeit arbeitet. Auch hinsichtlich des Bildrauschens schnitt das Gerät gut ab: Erst bei ISO 800 waren die Bildfehler deutlich sichtbar. Ihr Schärfebereich beginnt bereits bei 50 Zentimetern. für den dürfte 850 SW eine Versuchung darstellen. Auf kurze Entfernungen stellt die Kamera bereits ab einer Distanz von 1 Zentimeter scharf. Dafür produzierte sie bis ISO 800 wenig Bildrauschen und arbeitete schnell. die Ergeb- nisse waren aber noch akzeptabel. Olympus Mju 9000 Die Mju 9000 ist das aktuell größte Modell aus der Mju-Reihe von Olympus. Die Kompaktkamera nimmt dem Nutzer mit ihren Motivprogrammen viele Arbeitsschritte ab. Fazit: Olympus hat mit der Mju 850 SW eine Kamera im Sortiment. Der Dynamikumfang war dagegen wieder okay. die bei mittlerer und langer Brennweite zum Bildrand hin etwas nachließ. Ebenso die Au ösung.6/09 FOTOWELT Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 21 Olympus Mju 850 SW Mit der Mju 850 SW setzt Olympus seine Reihe an widerstandsfähigen Kameras fort. vor allem bei der Eingangsdynamik erzielte die Kamera sehr gute Messwerte. Die Kamera ist mit einem Weitwinkelobjektiv mit 10fach-Zoom sowie ein 2. Zwar hatte die Bildqualität einige Mängel wie die etwas zu niedrige Au ösung. Bei kurzer und langer Brennweite ließ die Helligkeit der Mju 9000 zum Bildrand hin etwas nach. Ein elektronischer Bildstabilisator.7-Zoll-Display ausgestattet. Nützlich für Einsteiger: Die Belichtungskorrektur verdeutlicht mittels Vorschaubild den Unterschied der einzelnen Einstellungen. Sie ließ zum Bildrand hin stark nach. Das 8-Megapixel-Modell ist wasserfest bis 3 Meter Tiefe. Ausstattung: Die 8-Megapixel-Kamera ist mit 24 Motivprogrammen und einer Gesichtserkennung ausgestattet. Dafür war die Helligkeit nahezu homogen. was für ein Weitwinkelobjektiv ein sehr gutes Ergebnis ist. Bildqualität: Die 11. Handhabung: Olympus legt bei der Mju 850 SW in Sachen Bedienung den Schwerpunkt auf Automatikfunktionen. Die Kamera ist in drei Farben erhältlich – Schwarz. indem er Hautunreinheiten und Falten ausgleicht. Wer nach einer handlichen Kamera sucht. die einen fast überallhin begleitet und dann auch noch in der Lage ist. Eine weitere Funktion gleicht die Belichtung aus und hellt schattige Bereiche auf. Nach kurzer Eingewöhnungsphase ist das aber kein Problem. die Sie im Menü aktivieren. Silber und ein eher gewöhnungsbedürftiges Pink.

5 Zoll großen Bildschirm einfach heraus. der höchstmöglichen Einstellung. Ansonsten ist die Kamera mit einem manuellen Modus ausgestattet. Das „FS“ im Namen der Finepix S100FS steht für „Film Simulation“. Dafür konnten wir dem Samsung-Modell eine sehr hohe Ausgangsdynamik bescheinigen. der das Fotogra eren vereinfachen soll. Denn die Fuji lm-Kamera bietet Einstellungen. So lassen sich über den Effekt-Knopf Bilder mit einem Farb lter versehen. Das bescherte der Fuji lm Finepix S100FS einen ausgezeichneten Wirkungsgrad. die nur mittelmäßig war. Kontrast und Sättigung können Sie per Knopfdruck anpassen.22 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen FOTOWELT 6/09 Samsung L100 Die Samsung L100 bietet einige Optionen zur Bildbearbeitung. Fujifilm Finepix S100FS Die Fujifilm Finepix S100FS will eine echte Alternative zu einer Spiegelre exkamera sein. Ausstattung: Die Kamera bietet vier Bildmodi. Trageband. war das Ergebnis nicht mehr akzeptabel. Im Lieferumfang der Samsung L100 sind eine 1-GB-SD-Karte.und Helligkeitsstufen nachweisen. Der Dynamikumfang stellte sich dagegen wieder als vorbildlich heraus: So konnten wir der Finepix S100FS bis einschließlich ISO 800 viele Blenden. die super Bildqualität und das wertige Gehäuse sollten jedoch auch ernsthafte Fotografen überzeugen. bei ISO 3200 war das Bildrauschen dann kritisch. Bildqualität: Die Au ösung verlief in allen drei Messbereichen recht gleichmäßig und ließ zum Bildrand hin nur wenig nach. die sich an die analoge Fotogra e beziehungsweise an die Eigenheiten verschiedener Filmtypen anlehnen. so dass Sie sie gut miteinander vergleichen können. Auch das Rauschverhalten der 11. der jedoch nur eine Alternative zur automatisch gewählten Blende bietet. Software-CD und eine Bedienungsanleitung enthalten. Außerdem lässt sich das Zoom manuell über den Objektivring bedienen. . USB-Kabel. Fazit: Mit der S100FS hat Fuji lm zwar einen ziemlichen Brocken im Sortiment – stolze 911 Gramm bringt sie auf die Waage. bleiben alle Einstellungen und Ratschläge gut lesbar. Und falls Sie sich nicht entscheiden können – es sind auch Belichtungsreihen mit den vier FSModi möglich. Für die Motivsuche steht auch ein elektronischer Sucher zur Verfügung. „Provia“ setzt etwas weniger Farbsättigung ein und lässt sich dadurch universeller einsetzen. die Kamera arbeitet mit vielen Helligkeitsabstufungen. Handhabung: Das hinten am Gehäuse angebrachte Klapp-Display erlaubt ruhiges Fotogra eren aus ungewöhnlichen Perspektiven. die an die hauseigenen Film-Typen „Velvia“ und „Provia“ erinnern sollen. Schärfe. Bildqualität: Das Rauschverhalten der Kamera war hervorragend – erst bei ISO 1600. Handhabung: Samsung stattet die L100 mit einem Foto-Assistenten aus. das sich zudem an den Stromstecker anschließen lässt und auf diese Weise den Akku in der Kamera lädt. Elf Motivprogramme stehen zur Auswahl. ließ jedoch zum Bildrand hin um etwa 20 Prozentpunkte nach. Je nach Aufnahmestandort klappt der Anwender den 2. Ansonsten machte die Kamera gute Bilder und ließ sich einfach bedienen.1-Megapixel-Kamera war okay – erst ISO 800 und 1600 produzierten sichtbare Bildfehler. der allerdings nicht ganz überzeugen kann. Auch in Sachen Auflösung erzielt die L100 ein sehr gutes Ergebnis. was bedeutet. Allerdings sollten Sie das proprietäre USB-Kabel immer zum Datentransfer dabei haben. Ladegerät. Der „Porträt“-Modus bringt Hauttöne besonders zur Geltung. Für die Verschlusszeit stehen dagegen mehrere Optionen zur Auswahl. Auch Helligkeit. Fazit: Einziger wichtiger Kritikpunkt bei der L100 von Samsung war die nur mäßige Eingangsdynamik. Die Au ösung verlief in über den gesamten Messbereich betrachtet sehr gleichmäßig. Videokabel. So eignet sich „Velvia“ mit seiner hoher Farbsättigung und den dynamischen Tonwerten besonders für Landschaften. während der „Soft“-Modus für Motive mit geringem Kontrast und abgetönten Farben gedacht ist. Die tolle Ausstattung der Bridge-Kamera. Grund zur Klage gab uns dagegen die Eingangsdynamik (Anzahl der möglichen Blendenstufen). Weil sich Helligkeit des Displays automatisch der Umgebung anpasst. Er hilft bei Wahl des zum jeweiligen Motiv passenden Aufnahmemodus und erläutert auf Wunsch alle relevanten Details. Ausstattung: Die L100 verwendet ein proprietäres USB-Kabel.

gut 2.8 Megapixel 3. ausgezeichnet -1.olympus.3. ausreichend -0. Verzeichnung Weitwinkel (%) Eingangsdynamik (Blendenstufen) Ausgangsdynamik Rauschen bei ISO 100 Scharfzeichnungsstufen 10175 54. stark tonnenförmig 9.8 MB/intern nein 2. ausreichend 2.7 Zoll 201 Gramm www. sehr gut 250. ausgezeichnet 11520 57.99.95.6/09 FOTOWELT Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 23 Rauscharme Kameras Testergebnisse im Überblick Platz 1 Casio Exilim Pro EX-F1 Infos Garantie Preis TECHNISCHE DATEN Auflösung Opt.5 Zoll 911 Gramm 8432 60.9. sehr gut 14.0.0 Megapixel 4-/4fach 28 bis 112 mm 38. ausreichend -1.samsungcameras.2.59. befriedigend -2.80. sehr gut -0.5.8 Zoll 760 Gramm 10.6-/5fach 28 bis 102 mm 14.de 24 Monate rund 305 Euro Platz 3 Casio Exilim EX-Z300 www. gut 243. sehr gut 3. sehr gut 32. sehr gut 10. stark tonnenförmig 8.956 79.casio-europe. befriedigend 2.0.9.7 Zoll 240 Gramm Nettodateigröße (Mittelwert. KB) Wirkungsgrad (Mittelwert.8.de/100987/ ● .8. sehr gut 243.0.3. gut 11.7 Zoll 204 Gramm 8.6.3. sehr gut 11.0.7. KB) Wirkungsgrad (Mittelwert. gut 14663 70. sehr gut 239.7.de 24 Monate rund 355 Euro Platz 7 Olympus Mju 850 SW www. sehr gut 14763 70.9 MB/intern ja 2.0 Zoll 160 Gramm 13.6.3-/2fach 28 bis 400 mm 25 MB/intern ja 2. %) Max.88. ausreichend 2.0. leicht tonnenförmig 8.samsungcameras.6-/5fach 28 bis 102 mm 10 MB/intern nein 2.71.5. sehr gut 3.olympus.1. gut -0.casio-europe.com 24 Monate rund 235 Euro Platz 4 Samsung L310w www. leicht tonnenförmig 8. ausgezeichnet 1) Infos und Erläuterungen zum Testverfahren unter http://www. gut 242.de 24 Monate rund 325 Euro Platz 9 Samsung L100 www.7 Zoll 193 Gramm 10.8 Megapixel 14.1.0 Megapixel 3. gut -1.1.65.7. minimal tonnenförmig 8.3. sehr gut 248.5 Zoll 117 Gramm 10. sehr gut 13.22.de 24 Monate rund 650 Euro 8.0. sehr gut 247. sehr gut -2.6-/5fach 28 bis 102 mm 45 MB/intern nein 2.olympus. Zoom Brennweite Speicher/-Typ Optischer Sucher Displaygröße Gewicht TESTERGEBNISSE 1) Nettodateigröße (Mittelwert.5. ausgezeichnet 14. ausgezeichnet 8534 53. gut Platz 6 Olympus Mju Tough-8000 Infos Garantie Preis TECHNISCHE DATEN Auflösung Opt.9 Megapixel 12-/4fach 36 bis 432 mm 3. sehr gut 245.de 24 Monate rund 290 Euro Platz 8 Olympus Mju 9000 www.de 24 Monate rund 325 Euro www. leicht tonnenförmig 9.5 MB/intern nein 3.7.7. sehr gut 10.3.5 Megapixel 3.de 24 Monate rund 185 Euro Platz 5 Samsung WB500 www.45.olympus.9. minimal tonnenförmig 8.0 Megapixel 3-/3fach 37 bis 111 mm 20 MB/intern nein 2.18. ausreichend 2.7.8 Megapixel 10-/5fach 28 bis 180 mm 45 MB/intern nein 2. gut 14660 79.5 Zoll 152 Gramm 11. stark tonnenförmig 9.com 24 Monate rund 755 Euro 5. ausgezeichnet 11. mittelmäßig 0.0 Megapixel 10-/5fach 24 bis 240 mm 30 MB/intern nein 2./dig.finepix.3. sehr gut 13.7 MB/intern nein 2.7.7 Zoll 162 Gramm 10. stark tonnenförmig 9. mittelmäßig 2.0./dig.de 24 Monate rund 200 Euro Platz 10 Fujifilm Finepix S100FS www.4. Verzeichnung Weitwinkel (%) Eingangsdynamik (Blendenstufen) Ausgangsdynamik Rauschen bei ISO 100 Scharfzeichnungsstufen 10. befriedigend 2. mittelmäßig 251. ausgezeichnet 13.0 Megapixel 3-/5fach 38 bis 114 mm 14. ausreichend 14588 61. leicht tonnenförmig 8.7. sehr gut 252.7.7. ausreichend -1.8. Zoom Brennweite Speicher/-Typ Optischer Sucher Displaygröße Gewicht TESTERGEBNISSE 1) Platz 2 Olympus Mju 1030 SW www. gut 2. %) Max.pcwelt.3. ausgezeichnet 22753 83.samsungcameras.

24 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test FOTOWELT 6/09 Canon und Olympus in der Überzahl Spiegelreflexkameras. Das Ergebnis: Canon sahnt ab! Von Verena Ottmann . die sich jetzt lohnen Digitale Spiegelre exkameras (DSLRs) kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt. Wir haben zahlreiche Kameramodelle einem Vergleichstest unterzogen.

Selbst die Kontrastfokussierung kann mit den schon weit entwickelten TTL-AF-Techniken nicht mithalten (oder sie ist etwa gleichschnell. die mit Anschlüssen für diverse Kameramarken erhältlich sind. die Schmutzeinfall verhindern soll. Ansonsten kostet Capture NX 150 Euro zusätzlich. wird nach einer kurzen Einlernphase mit hochwertigen Bildern belohnt. Riesenvorteil Wechselobjektive Bei der Wahl der Brennweite sind die Grenzen der Kompaktkameras schnell erreicht. man fokussiert manuell am Objektiv. Ab 2500 Euro dürfen Sie für eine Pro -DSLR rechnen. Praktisch alle neuen Kameras sind mit derartigen Funktionen ausgestattet. Andererseits sind Gehäuse und Verschluss oft aus Kunststoff gefertigt – was nicht jedermanns Geschmack ist und oft billig wirkt. Einsteiger-DSLRs bekommen Sie mit Objektiv im Paket (Kit) bis 700 Euro. die das Fotogra eren erleichtern. Lichtstärke.und Fokuskontrolle vor der Aufnahme.oder Teleobjektive sind je nach Qualitätsstufe um ein Vielfaches teurer als das Kameragehäuse selbst. und wenn dies nicht hilft. Wer sich dieser Herausforderung stellt. Bedienung: Das Modus-Wahlrad legt die Grundeinstellungen für die Aufnahme fest Ultraschall gegen Sensorstaub Während Live View noch kein Standardmerkmal von DSLR-Kameras ist. Sucher-Alternative Live View Bedingt durch die Konstruktion mit TTLMessung (TTL: through the lens) von Autofokus und Belichtung sowie optischen Sucher mit Spiegelre ex wurden mit Ausnahmen in der Studiofotogra e kontinuierliche Monitorbildanzeigen vor der eigentlichen Aufnahme lange Zeit als nicht nötig betrachtet. Hier stehen Ihnen deutlich mehr manuelle Funktionen zur Verfügung. kleinere etwa zwei Dutzend. größte Blendenöffnung. kommt kein Hersteller um Maßnahmen zur Staubreduzierung auf dem Bildsensor herum. unterbricht kurz die Live-View-Anzeige zur normalen AF-Messung. Kamerabesitzer können ihre Fotoausrüstung ständig ausbauen und so das Gestaltungspotenzial mehrerer Objektive nutzen. bei denen die zunehmende Zahl der Sensorelemente in der Regel nicht mehr mit einer gesteigerten Bildqualität einhergeht. Digitale Spiegelre exkameras der mittleren Leistungsklasse be nden sich im Preissegment zwischen 800 und 2000 Euro. Mit 10 bis 12 Megapixeln können sich die aktuellen Mittelklasse-DSLRs bei der Sensorau ösung nicht einmal von den Einsteigervarianten im DSLR-Markt absetzen. die vorhandenen Staub vom Tiefpass lter vor dem Sensor abschütteln sollen und/oder es ihm erschweren. um Staub von der Ober äche zu lösen. Die Unterbrechung durch das Wegklappen des Spiegels dauert möglicherweise länger als das manuelle Fokussieren. Bei Canon ist diese Funktion im Standard-Software-Paket dabei. Dabei ist es eine Frage des Preises. Bei den Kameras geschieht dies auf Befehl oder beim Einschalten der Kamera. Live-View-Fokussierung drei Methoden bereit. Man ist auf Gedeih und Verderb auf den vom Hersteller gewählten Bereich beschränkt. und drittens klappt der Spiegel weg. der für den Autofokus zuständige Sensor ist nämlich bei einer Live-Bildanzeige vom Spiegel verdeckt. der Brennweite und dem Fokuspunkt. ohne die Aktivierungszeit bis zur ersten Aufnahme zu verlängern. Zur Staubvermeidung dient zudem eine Antistatik-Ober äche des Tiefpass lters. Motivprogramme und andere Hilfsmittel. Nikon hat diese Funktion in der Software Capture NX integriert. Ein Vorteil von DSLR-Kameras ist gleichzeitig ein Nachteil: Der Anwender muss sich wesentlich mehr mit der Kameratechnik und Nachbearbeitung am Rechner auseinandersetzen als bei kompakten Kameramodellen. Die Autofokusmessung kann bei einer Live-Bildanzeige jedoch nicht mehr so agieren wie beim normalen Spiegelre exbetrieb. Hinzu kommen Fremdobjektive von Herstellern wie Sigma oder Tamron. haben sich durch den starken Preisverfall mittlerweile drei Preisklassen gebildet. die in einem Aktionsangebot den ersten Kameras beigelegt ist. Abhängig ist sie von der gewählten Blendenzahl. haben viele Automatikmodi. Weitergehende Maßnahmen sind eine Gehäuseabdichtung.6/09 FOTOWELT Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 25 Waren Spiegelreflexkameras (DSLRs) vor ein paar Jahren vor allem teuer. insbesondere manuelle Beein ussung der Belichtung und der Schärfentiefe. Gewicht und Preis. Nun aber zählt die von allen anbietenden Herstellern übereinstimmend Live View genannte Funktion fast schon zur Standardaustattung neuerer DSLR-Kameras. die „elektronische“ Staubentfernung per Software. jedoch nicht bei jeder Kamera: Statt der TTL-AF-Messung kommt eine Kontrastmessung des aktuellen Sensorsignals zum Einsatz. Extreme Weitwinkel. wie weit man gehen möchte. aber nach heutigem Stand ungenauer). Die Schärfentiefe beschreibt den Bereich eines Bildes. Große Kamerahersteller haben rund 70 verschiedene Objektive im Sortiment. Bildqualität im Visier Besonders im Mittelklassebreich liefern sich die DSLR-Modelle kein Megapixelrennen wie die Vertreter der Kompaktkameraklasse. Dennoch stehen für eine tuation an. Alle drei Methoden haben einen deutlichen Nachteil: Sie sind langsamer als über den optischen Sucher. Sie zeichnen sich durch besonders einfache Bedienung aus. Die Sensoreinheit wird dabei in hochfrequente Schwingungen versetzt. Stattdessen diente allein der optische Sucher zur Bildausschnitt. Kameras in dieser Klasse bieten noch mehr Funktionen und stellen selbst anspruchsvollste Fotografen zufrieden. Flexible Schärfentiefe Die Spiegelre extechnik bietet dem Fotografen im Vergleich zu Kompaktkameras einen größeren fotogra schen Spielraum durch umfangreiche Einstellmöglichkeiten. Abmessungen. Bei einer Spiegelre exkamera hingegen passt man die Brennweite durch Wechseln des Objektivs an die Aufnahmesi- › . der scharf dargestellt wird. sich festzusetzen. anschließend wird ein fokussiertes Bild angezeigt. Die Objektive unterscheiden sich in Brennweite. und das Gehäuse ist hochwertiger. letzteres.

Das Objektiv besitzt einen Bildstabilisator. Darüber hinaus gehört sie zu den leichteren SLRs. um den AF-Sensor zu nutzen. Bildqualität: Wer mit dieser Kamera schwierigere Motive einfangen will. Dennoch ergab das insgesamt einen ausgezeichneten Wirkungsgrad. die sie jedem Bild anhängt. die sich über das Bedienmenü aktivieren lässt. der das Motiv auf dem 3-Zoll-Display anzeigt. Dann stehen Ihnen zwei Autofokus-Arten zur Verfügung: Beim Quick-AF wird der AF-Spiegel kurz heruntergeklappt. Dafür stellten wir mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-55mm bei kurzer Brennweite einen starken Helligkeitsabfall zum Rand hin fest (0. Anschließend fotogra eren Sie eine weiße Fläche – etwa ein Stück Papier. Bildqualität: Das Canon-Modell überraschte uns mit einem hervorragenden Rauschverhalten. aber nach wie vor angebotene DSLR erkennt. Ausstattung: Die Kamera bietet alle Funktionen. und selbst bei ISO 1600 war das Ergebnis noch akzeptabel.und Helligkeitsstufen gut darstellen kann. Rauschen fanden wir bei ISO 100 praktisch nicht. und auch die Au ösung des Canon-Objektivs konnte uns nicht überzeugen. und auch der Dynamikumfang konnte uns überzeugen.9 Blenden). . dass sie mit vielen Blendenstufen arbeitet und zahlreiche Helligkeitsabstufungen produziert. Die Helligkeit ließ in allen drei Mess- bereichen zu Rand hin um 0. der sich mittels Schieberegler zuschalten lässt. Sie machte tolle Bilder. Hinzu kommt. Live-AF nutzt dagegen die Kontrastdaten des Bildes zur Fokussierung und zeigt währenddessen keine Dunkelphase. Ihr geht eine Sensorreinigung voraus. darf sich freuen. Canon EOS 400D Canons ältere.und Ausschalten des Geräts eine Sensorreinigung durch. was bedeutet. Dadurch erkennt die Kamera. Die abgebildeten Staubkörner lassen sich nachträglich mit Hilfe einer Software entfernen. die Spaß bereitet.in den LiveView-Modus umschalten. Diese Info verpackt die Kamera in eine Datei. Neben den manuellen Einstellmöglichkeiten gibt’s also auch Motivprogramme und andere Automatiken. Auch die Scharfzeichnung arbeitete tadellos. Ausstattung: Die Kamera arbeitet – eine Neuheit für Canon-DSLRs – ausschließlich mit SD-Karten. Auch der Dynamikumfang war sehr hoch. So lag sie bei langer Brennweite deutlich unter der bei kurzer und mittlerer Brennweite. Die 400D hatte eine sehr hohe Ein. Leider zeigte sich das Test-Objektiv mit dem integrierten Stabilisator nicht von seiner besten Seite – hier sollten Sie besser über eine Alternative nachdenken. so dass die Kamera auch kontrastreiche Motive dank der vielen Blenden. ist sehr einfach zu bedienen und bietet mit der Stauberkennung ein nützliches Feature.7 Blenden nach – das ist lediglich mittelprächtig. Handhabung: Die EOS 450D lässt sich per Knopfdruck vom Sucher. Handhabung: Besonders nützlich fanden wir die automatische Stauberkennung. die Sie von einer „Einstiegs-“SLR gewohnt sind. Fazit: Eine Kamera.26 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test FOTOWELT 6/09 Canon EOS 450D Wir hatten die Canon EOS 450D zusammen mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-55mm im Testlabor. wo sich Staubkörner auf dem Sensor be nden. Außerdem führt sie bei jedem An. Die Au ösung war jedoch etwas ungleichmäßig.und Ausgangsdynamik. Selbst die Ergebnisse bei ISO 1600 waren noch akzeptabel. Fazit: Das Rauschverhalten der schon seit einiger Zeit erhältlichen Canon EOS 450D war vorbildlich. dass die Au ösung in allen drei Messbereichen zum Bildrand hin stark ab el. wenn sich nach der Sensorreinigung noch Staub auf dem CMOS-Chip be ndet. Mittels einer Software und der Infodatei können Sie die Staubkörner auf dem Sensor leicht entfernen lassen. So schärfte die Kamera im Weitwinkel stark nach. was in der Bildmitte in einem Wirkungsgrad von über 100 Prozent resultierte und für Artefakte und andere Bildfehler verantwortlich sein kann.

Das Gehäuse ist staub. Handhabung: Bei der Bedienung zeigt sich die D300 durch ausgeklügelte Kon gurationsmöglichkeiten vielseitig. Bei ISO 100 bis 800 waren die Ergebnisse nur befriedigend bis ausreichend.6/09 FOTOWELT Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 27 Panasonic DMC-G1 Wie soll man die Panasonic DMC-G1 nennen? Eine Spiegelre exkamera ist sie nicht.und eine nur wenig schlechtere Ausgangsdynamik bescheinigen. dass die DSLR beim Auslösen eine automatische Tonwertkorrektur vornimmt. Ausstattung: Da kein Spiegel mehr zum Einsatz kommt. Weniger positiv konnten wir jedoch das Bildrauschen bewerten. dass die DSLR sehr viele Blendenstufen einsetzt und sehr viele Helligkeitsstufen darstellt. Das Gerät schnitt bei uns im Test sehr gut ab und ge el uns vor allem durch seine intuitive Bedienung. Bildqualität: In puncto Dynamikumfang konnten wir der G1 eine sehr hohe Eingangs. über den sie sich an einem HDfähigen Fernseher anschließen lässt. Dessen Qualität war tadellos.und detailreichen Motiven zurechtkommt. Das heißt. Ein automatischer Sensor schaltet das Display aus. so dass es beim Ausrichten des Bildausschnitts wertvolle Dienste leisten kann. Der von den Kompaktkameras bekannte Belichtungsausgleich „D-Lighting“ kommt in der D300 in einer aktiven Variante zum Einsatz. Panasonic nennt sie schlicht „G Micro System“. Die Motivprogrammautomatik. Bildqualität: Die Nikon D300 erzielte im Schnitt eine sehr hohe Au ösung. bei ISO 800 und 1600 mangelhaft beziehungsweise ungenügend.und Helligkeitsstufen auch mit besonders kontrast. Vor allem DSLR-Einsteiger – und auf die zielt Panasonic mit der G1 ab – könnten dadurch überfordert sein. Fazit: Die Micro-Four-Thirds-Kamera ist vielversprechend.und schwenkbare 3-ZollDisplay. der Ausschnitt von Sucher und Display stimmte exakt mit dem tatsächlich gemachten Bild überein. die selbständig das passende Motivprogramm zur Szene sucht. Neben Halbautomatiken stehen dem Nutzer verschiedene Motivprogramme zur Auswahl. trifft allerdings auch auf DSLRs zu. Wechselobjektivkamera wäre für das Micro-Four-Thirds-Modell technisch zwar passend.und Schattenbereiche zu optimieren. die zum Bildrand hin lediglich im Weitwinkel nachließ. wenn auch nicht ganz so klein. Die perfekte Kamera für Leute. funktionierte im Test gut. dass die Kamera dank vieler Blenden. › . sobald sich das Auge dem Sucher nähert. Gut gefallen hat uns auch das dreh. Bei der Au ösungsmessung schnitt das Panasonic-Modell auch nur befriedigend ab. Fazit: Mit der D300 hat Nikon eine hervorragende Spiegelre exkamera für (semi-)professionelle Anwender im Sortiment. Allerdings hatte die trotzdem sehr kompakte Bauweise auch ihre Nachteile wie das zum Teil starke Bildrauschen. da ihr der namensgebende Klappspiegel fehlt.und Ausgangsdynamik war sehr gut respektive ausgezeichnet. Das bedeutet. Im Serienmodus schießt die Kamera bis zu sechs Bilder pro Sekunde. Ausstattung: Das 3-Zoll-Display der Kamera kann das Sucherbild live wiedergeben. Das bedeutet. die Sie einzeln oder in Gruppen auswählen können. verbaut Panasonic einen elektronischen Sucher. da die Werte zum Bildrand hin in allen drei Messbereichen ab elen. Der Bildstabilisator sitzt im Objektiv und funktioniert über bewegliche Linsen. Über den HDMI-Ausgang lässt sich die D300 an einem HD-fähigen Fernseher anschließen. Dafür arbeitet die Kamera superschnell. Bildrauschen fanden wir praktisch nicht. Ein integriertes Reinigungssystem schützt den Sensor vor Staub und anderer Verschmutzung. Der Autofokus nutzt bis zu 51 Messfelder. Handhabung: Die Oberund Hinterseite des Kameragehäuses hatte für unseren Geschmack zu viele Bedienelemente. die etwas höhere Ansprüche an eine DSLR stellen. Ein. Nikon D300 Die Nikon D300 besitzt einen HDMIAusgang.und spritzwasserfest. um bei besonders kontrastreichen Motiven die Licht. Praktisch: Im Live-View-Modus ist auch der Autofokus voll nutzbar. der schlechteste Messwert – bei ISO 400 – war immer noch gut.

war das Testergebnis noch gut. Ausstattung: Die 15-Megapixel-Spiegelreexkamera ist mit einem HDMI-Ausgang zur TV-Wiedergabe bestückt. dass Sie mit der Kamera auch anspruchsvollere Motive.000 Pixeln eine deutlich höhere Au ösung. Zur Übertragung auf den TV lässt sich die HDMI-Schnittstelle nutzen. Fazit: Eine SLR-Kamera ist nur so gut wie das verwendete Objektiv – das haben wir bei unseren Tests der EOS 50D deutlich gemerkt. Die Ausgangsdynamik beziehungsweise die Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen war ebenfalls hoch. Sie nutzen ein gutes Objektiv. die mit 1280 x 720 Pixeln und 24 Bildern pro Sekunde arbeitet. eine Montagefunktion. Fazit: In puncto Ausstattung bietet Nikons D90 einige tolle Neuheiten. hat aber mit 920.28 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test FOTOWELT 6/09 Nikon D90 Die D90 von Nikon wartet mit einigen Besonderheiten auf. So nimmt sie – ungewöhnlich für eine DSLR – Videos auf und bietet verschiedene Bildbearbeitungs. Interessant sind die Blitzoptionen: So bietet die 50D neben der Blitzautomatik. den Belichtungsausgleich DLighting und eine Verzeichnungskorrektur. Die Eingangsdynamik war sehr hoch. die sich durch hohen Kontrast und viele Details auszeichnen. um das Motiv scharfzustellen. Bildqualität: Mit dem KitObjektiv AF-S DX Nikkor 18-105 Millimeter erzielte die D90 einen nur ausreichenden Wirkungsgrad. dass das Kit-Objektiv der D90 nicht von bester Qualität ist. benötigte der Autofokus im Test immer zwei bis drei Anläufe. Der Autofokus arbeitete bei ausgeschaltetem Live View schnell.und ein Fisheye-Modus zur Auswahl.und Optimierungsoptionen wie Belichtungsausgleich und Rote-Augen-Korrektur. verzeichnete das von uns eingesetzte Kit-Objektiv extrem und produzierte zudem einen deutlichen Helligkeitsabfall an den Bildrändern. da er im Vergleich zu Konkurrenzprodukten zu umständlich zu handhaben ist. dass jeder veränderte Punkt automatisch an die erste Stelle der Au istung rutscht. müssen Sie im Menü die ISO-Erweiterung aktivieren. Bildqualität: In Sachen Dynamikumfang und Bildrauschen zeigte sich die EOS 50D von ihrer besten Seite. ein Monochrom. wobei das Bildrauschen selbst bei der höchsten Einstellung noch minimal war. die Ausgangsdynamik hoch. So ist etwa das Display immer noch 3 Zoll groß. Die Eingangsdynamik – sie gibt Auskunft über die zur Verfügung stehenden Blendenstufen – war nach unseren Messungen sehr hoch. realistisch wiedergeben können. Das bedeutet. . Die Au istung wird jedoch auch schnell verwirrend. Das Kit-Objektiv EF-S 17-85mm zeigte im Weitwinkel eine extreme tonnenförmige Verzeichnung. Handhabung: Sie navigieren sich durchs Bedienmenü entweder über das Drehrad um den für Rechtshänder positionierten SET-Knopf oder mit dem Mini-Joystick schräg darüber. Ist die Bildvorschau jedoch aktiviert. Der Autofokus im LiveView-Modus konnte uns jedoch nicht recht überzeugen. Ausstattung: Die D90 hat eine HD-Videofunktion integriert. Zum Verschönern stehen Filtereffekte. Canon EOS 50D Im Vergleich zur Vorgängerin EOS 40D bietet die 50D einige Neuerungen. Handhabung: Das Bedienmenü ist so aufgebaut. Dage- gen zeigte uns die extreme Verzeichnung sowie der starke Randabfall im Weitwinkelbereich. Dafür verlief die Au ösung relativ konstant in allen drei Messbereichen. Um ISO 6400 (H1) und 12. Dadurch lassen sich die bearbeiteten Optionen zwar leicht wieder nden. die vor allem die Bedienung optimieren. der höchstmöglichen Einstellung. dem erzwungenen und unterdrückten Blitz sowie dem Vorblitz auch die Möglichkeit der BlitzLangzeitsynchronisation auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang und automatische Blitzbelichtungsreihen mit externen Blitzgeräten. Denn während die Kamera hinsichtlich des Bildrauschens und des Dynamikumfangs sehr gut abschnitt (hier kommt es hauptsächlich auf den Sensor an).800 (H2) einzusetzen. und auch in der Bildgüte ist sie vielversprechend – vorausgesetzt. Die Bildoptimierungsoptionen umfassen eine Rote-Augen-Retusche. Im normalen Betriebsmodus lässt sich die Lichtemp ndlichkeit von ISO 100 bis ISO 3200 wählen. Ebenfalls positiv zu bewerten war das Rauschverhalten der DSLR: Selbst bei ISO 3200.

Besonders gut gefallen hat uns der Live-View-Modus der E-30. So verstärkt der Filter „Pop Art“ alle Farben. Allerdings müssen Sie die Schärfe dann selbst einstellen. Das resultierte in einem sehr hohen Wirkungsgrad. während „Blasse & helle Farbe“ genau das Gegenteil macht. Außerdem stellten wir fest. Fazit: Die E-30 von Olympus für anspruchsvolle Anwender schnitt hinsichtlich ihrer Bildqualität gut ab. Weitere Filter sind ein „Weichzeichner“ und die „Lochkamera“. Dafür verlor das Objektiv im Weitwinkelbereich zum Bildrand hin um 1. Auch die integrierte Rauschunterdrückung ist dringend vonnöten – ohne sie waren die Bildfehler bereits bei ISO 100 deutlich sichtbar. Die Festlegung des Sensors beim Four-Third-Standard ermögliche es. Handhabung: Das Bedienmenü der Olympus-DSLR ist aufgeräumt und übersichtlich. Ausstattung: Wie von Olympus gewohnt. Was den Dynamikumfang angeht. Mit „Light Tone“ lässt sich die Belichtung eines Bildes optimieren. Bei ISO 3200 war der Messwert dagegen für diese Emp ndlichkeitsstufe gut. Handhabung: Das Magnesiumgehäuse macht die Olympus E-3 zur robusten Universalkamera. Bildqualität: Die E-30 erzielte einen hohen mittleren Wirkungsgrad. Das bedeutet.5Zoll-Display der DSLR bei schwierigen Motiven oder zum Checken der Belichtung auch als Sucher nutzen. die auch zum Bildrand hin nahezu konstant blieb. hat einen Verlängerungsfaktor von 2. Die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen. Der Super Sonic Wave Filter arbeitet mit Ultraschall und schützt den Sensor so vor Staub und anderer Verschmutzung. Die durch versenkt angeordneten Bedientasten wird die Gefahr versehentlicher Veränderungen reduziert. wodurch das Sucherbild exakt auf dem 2.0 und unterstützt das Seitenverhältnis 4:3. Bildqualität: Die E-3.6/09 FOTOWELT Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 29 Olympus E-3 Die Olympus E-3 ist nach dem FourThird-Standard gefertigt. Serienaufnahmen sind bei der E-3 mit fünf Bildern pro Sekunde möglich. Sie liegt aber sehr gut in der Hand und ließ sich super bedienen. lieferte in allen drei Messbereichen eine sehr gleichmäßige Au ösung.1 Megapixeln lässt sich das 2. nimmt auch die E-30 neben XD-PictureKarte auch CF-Karten auf. so lieferte die E-3 bei ISO 100 ein nur durchschnittliches Ergebnis. die wir mit dem Olympus-Objektiv Zuiko Digital ED 12-60mm getestet haben. die sich unterwegs in jeder Situation nutzen lässt. Auch das Kit-Objektiv arbeitete überwiegend problemlos. leichte und lichtstarke Objektive zu konstruieren. sobald wir den Autofokus im Live-ViewModus einsetzten. Was das Rauschen angeht. „Körniger Film“ erstellt grobkörnige Schwarzweißaufnahmen.7-Zoll-Display wiedergegeben wird. dass die Messwerte um einiges schlechter wurden. Lediglich im Weitwinkel verzeichnete das Objektiv leicht. wobei die Au ösung bei kurzer Brennweite deutlich unterhalb den Ergebnissen im Normal.1 Blenden an Helligkeit. Fazit: Die Olympus E-3 ist zwar vergleichsweise schwer. auch wenn dazu oft die kamerainternen Optimierungsfunktionen nötig waren. Mit Hilfe der so genannten „Art Filter“ lassen sich Motive verschönern. Olympus E-30 Die vom Gewicht her eher bei der professionellen E-3 angesiedelte Olympus E30 ist im Kit mit dem hauseigenen Objektiv Zuiko Digital 14-54mm erhältlich. die Kamera arbeitet mit Four-Third-Objektiven beispielsweise von Panasonic oder Leica zusammen. Auch für den Bildstabilisator – der über einen beweglich gelagerten Sensor arbeitet – gibt’s eine eigene Taste. Mit eingeschalteter Rauschunterdrückung bekamen wir dagegen noch bei ISO 3200 ein ausreichendes Ergebnis. Wichtige Einstellungen lassen sich über separate Knöpfe vornehmen. Ausstattung: Dank des Live-MOS-Sensors mit 10. so schnitt die DSLR gut ab.und Telebereich lag. besonders kleine. Er lässt sich schnell über die DisplayTaste aktivieren. Der schwenkbare Monitor mit Liveview unterstützt den Kameranutzer bei der Motivsuche. Auch der automatische Weißabgleich bei Kunstlicht funktionierte tadellos. › .

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Olympus E-520
Wir haben uns die Olympus E-520 zusammen mit dem Kit-Objektiv Zuiko 14 bis 42 Millimeter angesehen. Alternativ gibt es die DSLR auch im Doppel-Objektiv-Set mit dem Zuiko-Tele 40 bis 150 Millimeter. Ausstattung: Die E-520 bietet ein 2,7Zoll-Display, einen integrierten Blitz mit Leitzahl 12 sowie 17 Motivprogramme, darunter zwei für Unterwasseraufnahmen mit dem optionalen Unterwassergehäuse. Ihre Serienbildfunktion arbeitet mit 3,5 Bildern pro Sekunde. Die E-520 besitzt einen im Gehäuse integrierten Bildstabilisator, der über einen beweglichen Bildsensor arbeitet. Wie auch schon bei der Vorgängerin E-510 können Sie auch hier das Live-Bild auf dem Display betrachten. Hinzu kommen ein Staubschutz, eine automatische Gesichtserkennung und eine Funktion, mit der Sie Schatten in Motiven aufhellen können. Handhabung: An den Bedienmöglichkeiten der E-520 von Olympus hatten wir nichts auszusetzen. Bildqualität: Die E-520 schaffte einen hohen mittleren Wirkungsgrad, wobei die Au ösung zum Bildrand hin etwas ab el. Der Dynamikumfang war ebenfalls hoch. So erzielte die Spiegelre exkamera bei jeder Lichtemp ndlichkeitseinstellung eine sehr hohe Ausgangsdynamik. Das bedeutet, dass die Kamera viele Helligkeitsstufen darstellen kann. Die Eingangsdynamik, also die Anzahl der möglichen Blenden, war bei ISO 800 noch akzeptabel. Besonders beeindruckend fanden wir jedoch das Rauschverhalten der DSLR – sogar bei ISO 1600 war der Messwert noch akzeptabel. Im Weitwinkel verlor die Kamera von der Bildmitte zum Rand um 0,6

Blenden an Helligkeit – ein noch gutes Ergebnis. Der automatische Weißabgleich fertige unser Kunstlichtbild ohne Farbstich. Fazit: Die Olympus E-520 überholte ihre Vorgängerin E-510 auf nahezu allen Gebieten um eine Nasenlänge – sie war gut ausgestattet, ließ sich einfach bedienen und schaffte bis auf die Au ösung, die am Rand etwas nachließ, gute Ergebnisse bei der Bildqualität.

Sony Alpha 700
Sonys digitale Spiegelreflexkamera Alpha 700 arbeitet mit den Objektiven von Konica-Minolta zusammen. Das 12,2-Megapixel-Modell ist mit einem HDMI-Ausgang zum Anschluss an einen HD-Fernseher sowie einen speziellen FotoModus ausgestattet. Ausstattung: Die DSLR setzt einen 11Punkt-Autofokus ein. Im Serienbildmodus schafft die Alpha 700 fünf Bilder pro Sekunde. Der Bildstabilisator „Super Steady Shot“ arbeitet mechanisch via CCD-Shift. Er ist zugleich Staubschutz und unterstützt die antistatische Beschichtung des Sensors. Gemachte Aufnahmen lassen sich über das 3-Zoll-Display ansehen. Es dient jedoch nicht zum Einfangen des Motivs. Die Kamera speichert auf Compact-Flash-Karten oder einen Memory Stick Duo. Handhabung: Beim Einstellen der Aufnahmemodi und Programme, beim Fokussieren und beim Abruf der Aufnahmen verhält sich die Sony Alpha 700 so, wie Sie es von einer soliden digitalen Spiegelre exkamera erwarten dürfen. Bildqualität: Im Telebereich war der Wirkungsgrad der Sony Alpha 700 mit Sony-Objektiv DT 18-70mm um etwa 10 Prozentpunkte niedriger als bei mittlerer und kurzer Brennweite. Insgesamt betrachtet erzielte die Kamera damit ein gutes Ergebnis. Der Dynamikumfang war sehr hoch: So sorgt die sehr gute Eingangsdynamik für viele Blendenstufen. Die ausgezeichnete Ausgangsdynamik hat zur Folge, dass die Alpha 700 sehr viele Helligkeitsstufen darstellen kann. Bildrauschen fanden wir kaum, selbst bei ISO 6400 war die Anzahl der Bildfehler für diese Emp ndlichkeitsstufe noch gering. Fazit: Die Kamera lieferte eine ordentliche Bildqualität ab. Sie eignet sich damit für alle Aufnahmesituationen, mit denen sich

Hobbyfotografen konfrontiert sehen. Was uns jedoch weniger ge el: Sie brauchte nach dem Auslösen sehr lange, bis sie wieder aufnahmebereit war. Dadurch kann dem Nutzer das ein oder andere möglicherweise gute Foto durch die Lappen gehen, weil die Kamera noch nicht aufnahmebreit ist.

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Spiegelreflexkameras Testergebnisse im Überblick
Platz 1 Canon EOS 450D Internet Garantie Preis TECHNISCHE DATEN Auflösung Opjektiv Brennweite Crop-Faktor Displaygröße Speicher Stromversorgung Gewicht TESTERGEBNISSE
1)

Platz 2 Canon EOS 400D www.canon.de 12 Monate 600 Euro

Platz 3 Panasonic DMC-G1 www.panasonic.de 24 Monate 700 Euro

Platz 4 Nikon D300 www.nikon.de 12 Monate 2400 Euro

Platz 5 Nikon D90 www.nikon.de 12 Monate 1100 Euro

www.canon.de 12 Monate 600 Euro

12,2 Megapixel Canon EF-S 18 bis 55 mm 1,6fach 3,0 Zoll SD Akku 733 Gramm

10,1 Megapixel Canon EF-S 18 bis 55 mm 1,6fach 2,5 Zoll CF Akku 761 Gramm

12,0 Megapixel Lumix G Vario 14 bis 45 mm 2fach 3,0 Zoll SD Akku 630 Gramm

12,2 Megapixel Nikon AF-S Nikkor 24 bis 70 mm 1,5fach 3,0 Zoll CF Akku 1366 Gramm

12,2 Megapixel Nikon AF-S DX Nikkor 18 bis 105 mm 1,5fach 3,0 Zoll SD Akku 1150 Gramm

Nettodateigröße (Mittelwert, KB) Wirkungsgrad (Mittelwert, %) Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) Eingangsdynamik (Blendenstufen) Ausgangsdynamik (Helligkeitsstufen) Rauschen bei ISO 100 Scharfzeichnungsstufen

16.791 68,4; sehr gut -2.8; extrem tonnenförmig 9.9; ausgezeichnet 251; sehr gut 2.75; ausgezeichnet 9.5; ausgezeichnet

16.299 74,0; sehr gut -2,4; sehr stark tonnenförmig 9,3 252 2,53; ausgezeichnet 11,0; ausgezeichnet

14.674 64,5; befriedigend -0,8; leicht tonnenförmig 9,3; sehr gut 250; gut 4,53; ausreichend 14,5; gut

15.113 65,0; sehr gut -0,9; leicht tonnenförmig 9,3; sehr gut 253; ausgezeichnet 3,73; gut 11,3; ausgezeichnet

11.929 57,5; ausreichend -3,5; extrem tonnenförmig 9,3; sehr gut 250; gut 3,21; sehr gut 6,7; sehr gut

Platz 6 Canon EOS 50D Internet Garantie Preis TECHNISCHE DATEN Auflösung Opjektiv Brennweite Crop-Faktor Displaygröße Speicher Stromversorgung Gewicht TESTERGEBNISSE 1) Nettodateigröße (Mittelwert, KB) Wirkungsgrad (Mittelwert, %) Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) Eingangsdynamik (Blendenstufen) Ausgangsdynamik (Helligkeitsstufen) Rauschen bei ISO 100 Scharfzeichnungsstufen 16.744 60,0; befriedigend -3,9; extrem tonnenförmig 9,9; sehr gut 251; gut 2,31; sehr gut 8,0; sehr gut 15,1 Megapixel Canon EF-S 18 bis 85 mm 1,6fach 3,0 Zoll CF Akku 2861 Gramm www.canon.de 12 Monate 1250 Euro

Platz 7 Olympus E-3 www.olympus.de 24 Monate 2150 Euro

Platz 8 Olympus E-30 www.olympus.de 24 Monate 1400 Euro

Platz 9 Olympus E-520 www.olympus.de 24 Monate 450 Euro

Platz 10 Sony Alpha 700 www.sony.de 24 Monate 1000 Euro

10,0 Megapixel Olympus Zuiko Digital ED 12 bis 60 mm 2,0fach 2,5 Zoll CF, XD Akku 1503 Gramm

12,2 Megapixel Olympus Zuiko Digital 14 bis 54 mm 2,0fach 2,7 Zoll CF, XD Akku 1178 Gramm

10,0 Megapixel Olympus Zuiko Digital 14 bis 42 mm 2,0fach 2,7 Zoll CF, XD Akku 752 Gramm

12,3 Megapixel Sony DT 18 bis 70 mm 1,5fach 3,0 Zoll CF, Memory Stick Duo Akku 1038 Gramm

16.502 75,0; sehr gut -2,0; stark tonnenförmig 8,3; mittelmäßig 246; gut 5,20; schlecht 19,2; ausgezeichnet

16.945 68,6; gut -0,9; leicht tonnenförmig 8,3; gut 249; gut 4,19; befriedigend 21,6; befriedigend

12.879 66,2; gut -1,8; stark tonnenförmig 8,7; gut 249; sehr gut 3,68; gut 12,0; ausgezeichnet

11.647 57,0; gut -2,6; sehr stark tonnenförmig 9,3; sehr gut 252; ausgezeichnet 2,9; ausgezeichnet 9,4; ausgezeichnet

1) Infos und Erläuterungen zum Testverfahren unter http://www.pcwelt.de/100987/

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PRAXIS

Die optimale Ausstattung

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Fotografieren im Urlaub

Koffer packen
Strandurlaub, Städte-Trip oder Rundreise – nie fotogra eren Sie mehr als im Urlaub. Die ferne Umgebung und das gute Wetter laden zum Fotogra eren ein. Unsere Packliste zeigt, was unbedingt ins Gepäck gehört.
Die Planung für die nächste Urlaubsreise steht. Natürlich wollen Sie die Zeit und Ruhe nutzen und am Reiseziel jede Menge guter Fotos schießen. Spätestens beim Packen müssen Sie entscheiden, was neben der Kamera noch mit ins Gepäck soll. Da dem überwiegenden Teil der Kameras von Herstellerseite nur noch das allernötigste Zubehör wie ein Akku und das Ladegerät mitgegeben wird, sollten Sie sich rechtzeitig mit nützlichem Fotozubehör ausstatten. Lesen Sie, was Sie keinesfalls zu Hause vergessen dürfen. Von Nils Rau

hörteile wie ein externes Blitzgerät brauchen Batterien oder Akkus. Berücksichtigen Sie, dass der passende Batterie- oder Akkutyp im Ausland möglicherweise schwer verfügbar sein könnte. Falls es ins Ausland geht, besorgen Sie sich einen Adapter für die Steckdosen im Reiseland. Er verbindet Ihr Netz- oder Ladegerät mit europäischem Steckertyp mit der Dosenvariante vor Ort.

Irgendwann ist der Speicher voll
Speicherkarten sind schnell voll, wenn Sie viel fotogra eren. Legen Sie deshalb mindestens eine, besser zwei Karten mit hoher Kapazität in den Koffer. Da die Preise von Speicherbausteinen stark gesunken sind, kosten selbst 8-GB-Karten nicht mehr als früher ein paar analoge Filme samt Abzügen. Gut: Die bis vor wenigen Monaten oft supergünstig angebotenen, aber quälend langsamen Speicherkarten verschwinden zunehmend aus dem Sortiment der Händler und werden durch schnellere Varianten ersetzt. Je nach Speichertyp bekommen Sie sogar Karten mit bis zu 32 GB Kapazität. Achten Sie bei der Anschaffung auf die angegebene Mindestschreib- und Lesegeschwindigkeit – je schneller die Karte arbeitet, desto besser. Wichtig ist vor allem das Schreibtempo, etwa bei Serienaufnahmen. Sie haben im Urlaub genug Zeit und planen ausgiebige Foto-Shootings – wie wäre es dann mit einem Festplatten-Fotospeicher: Er ist nicht größer zwei Tafeln Scho-

Stromversorgung sicherstellen
Wenn Sie mehrere Tage oder gar Wochen unterwegs sind, können Sie gar nicht genügend Batterien mitnehmen. Besser, Sie packen ein Ladegerät und zwei oder drei Sätze an Akkus ein. Nutzt ihre Kamera einen speziellen Akku, wie es vor allem bei teureren Kompakten, den Semiprofessionellen und in der DSLRs-Liga üblich ist, ist zumindest ein Ersatzakku ratsam. Auch andere Zube-

Ersatzakku: Für den Urlaub sind ein oder zwei Ersatzakkus sowie Batterien ideal

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Stöpseln Sie einfach die Kamera an den USB-Port. denn deren Blitze steuern je nach Entfernung zum Motiv die Blitzintensität. kommt eine Magnetlösung zum Einsatz: Bei einem Universalweitwinkelobjektiv kle- Tragetasche – alles sicher Für einen sicheren Kameratransport ist eine gute Tasche unerlässlich – vor allem bei größeren Superzoom-Modellen und schwergewichtigen Spiegelre exkameras.tamrac. empfehlenswerte Modelle bieten etwa Crumpler (www. löschen Sie besser weniger gute Aufnahmen oder machen einfach ein paar Fotos weniger. Für Kompaktkameras ist ein handliches Modell empfehlenswert. Insgesamt wirken die Bilder weniger detailtreu. bringt also nichts. damit kein Staub. Mit einem unkonventionellen Trick können Sie das abmildern. Einfache Aufbewahrungshüllen aus transparentem Kunststoff bekommen Sie für jeden Kartentyp für unter 5 Euro. sowie ein Fach für Kleinteile. Flash Cards gehören nicht einfach so in die Hosentasche. ein gut funktio- nierender Reißverschluss. Dazu kleben Sie mit Tesafilm ein Stückchen weißes Papiertaschentuch. Feuchtigkeit und übermäßiger Druckbelastung. ab 330 Euro) ist als besonders schnelles Fotoarchiv mit langer Akkulaufzeit und großem Farb-Display konzipiert Kameratasche: Gut geschützt können weder Stöße noch Staub oder Spritzwasser Ihrer Kamera etwas anhaben . dass mit Blitz aufgenommene Porträts überstrahlt sind.und Landschaftsaufnahmen oft zu gering. Fototaschen und Rucksäcke gibt’s in vielen Größen und Ausstattungsvarianten. gehen Aufnahmedetails verloren. enthält mindestens eine 20-GBFestplatte und einen Akku. ben Sie zunächst einen kleinem Metallring um das Kameraobjektiv. ist auch für Speicherkarten relevant: Sorgen Sie im Urlaub für eine sichere Verpackung. vor den Blitz. Die Aufnahmeparameter runterzudrehen. Der mögliche Bildausschnitt bei maximaler Weitwinkeleinstellung ist dadurch für Gebäude. Mit einer Fototasche oder einem Kamerarucksack schützen Sie die Geräte vor Schmutz.lowepro. aber dennoch gut tragbar ist. damit Sie die Kamera schnell einsatzbereit machen können. Erhöhen Sie die Komprimierung. Schweiß › Fotospeicher: Das Giga Vu Sonic (www. Ansonsten geht leicht der Überblick verloren. Oft sehen ganze Bereiche der Aufnahme verschmiert oder pixelig aus. Zu den wichtigsten Merkmalen einer guten Fototasche gehören eine feste Polsterung gegen äußere Einwirkungen.crumpler. Vorsicht Falle: Über das Kameramenü können Sie die Au ösung eines Bildes verringern und die Komprimierung erhöhen. Lowepro (www. Für Blitzaufnahmen von entfernten Motiven sollten Sie das Taschentuch wieder entfernen. oder man weiß nicht mehr.de. dass die Verpackung möglichst dicht schließt. Mit einem Weitwinkelvorsatz lässt sich die Brennweite um einiges verkürzen. Damit passen mehr Fotos auf die Speicherkarte. Der Nutzer muss bei einem Universalkonverter mit einem leichten Tunneleffekt und Randabdunklung an den Bildecken rechnen. der den eigentlichen Konverter magnetisch hält. Allerdings geht das zu Lasten der Bildqualität. Gute Fototaschen bekommen Sie je nach Größe ab etwa 15 Euro.com) und Tamrac (www.jobo. Flexiblere Brennweiten Kompaktkameras besitzen häu g einen eingeschränkten Brennweitenbereich.de). Sichere Karten Was für Kamera und Objektive gilt. Achten Sie darauf.6/09 FOTOWELT Die optimale Ausstattung PRAXIS 33 kolade. um Kartenplatz zu sparen. etwa auf Partys. Wird der Speicherplatz im Urlaub knapp. damit der Blitz seine ganze Kraft entfalten kann. halten Sie einfach während der Aufnahme das Taschentuch vor die Blitzöffnung. der nicht bis in das echte Weitwinkelsegment reicht. sondern brauchen Schutz.com). Wenn es schnell gehen muss. eine oder mehrere Lagen. Blitz mit Taschentuch Gerade bei einfacheren Kompaktkameras hat man oft das Problem. das alles Zubehör aufnimmt. Wenn Ihre Kamera kein Gewinde zum Befestigen eines Weitwinkelkonverters hat. und kopieren Sie die Fotos auf den Speicher. wo die Speicherkarte abgeblieben ist. So können Sie Bilder auch mit einer geringeren Brennweite schießen und bekommen mehr aufs Foto drauf. Mit etwas Experimentieren bekommen Sie schnell die richtige Kombination für die jeweilige Kamera heraus. Bei hochwertigen Kompaktkameras braucht es diese Tricks nicht.

Günstigen Angeboten dafür kommen Sie am einfachsten mit Hilfe von PreisvergleichsWebsites wie www. aber mit rund 15 Euro auch eine ganze Ecke teurer sind Speichergaragen für Flash-Karten. Für handliche Varianten zahlen Sie je nach Größe zwischen 15 und 50 Euro. Im Fotofachhandel bekommen Sie Re ektoren zum Zusammenfalten in verschiedenen Ausführungen. entscheidet sich für ein ausziehbares Einbeinstativ. Für Landschaften und Panoramen Landschaftsmotive und Panoramen gelingen mit einem Stativ am besten. Sehr gut vorreinigen lässt sich die Kamera mit einem kleinen Blasebalg. der Sand und Staub mit Luftdruck aus den kleinsten Ritzen wegpustet. der die Linsen schont. Dadurch sind Sie bei der Standortwahl exibel und müssen sich beim Fotogra eren mit Stativ nicht verrenken. was Sie wollen.idealo.34 PRAXIS Die optimale Ausstattung FOTOWELT 6/09 Fotoausrüstung online einkaufen Sie haben sich für ein bestimmtes Produkt entschieden und wissen genau. Der Zugang zur Datenbank ist kostenlos. ist ein Browser.de. die in verschiedenen Shops gefunden wurden. wenn bei schlechten Lichtverhältnissen nicht geblitzt werden soll Reflektoren und Spiegel Ob in geschlossenen Räumen oder unterwegs: das Licht entscheidet hauptsächlich. Für den Urlaub wählen Sie ein günstiges und leichtgewichtiges Allroundmodell mit drei Beinen. Reinigungs üssigkeit. Komfortabler. Außerdem gibt es für unter 10 Euro spezielle Reinigungspinsel mit eingebautem Miniblasebalg. und Gold ist für Porträts Kompakter GPSEmpfänger: Er sorgt dafür. Preisvergleichs-Dienste finanzieren sich über Provisionen. Feiner Stand ist der Kamerakiller Nummer eins im Urlaub. Hartnäckige Verschmutzungen beseitigen Sie mit Fester Stand: Das Stativ setzen Sie bei Landschaftsund Panoramafotos ein – und dann. Damit nutzen Sie das vorhandene Licht zum Ausleuchten. Sicherer und wirkungsvoller sind spezielle Reinigungstücher aus Mikrofaser.evendi. Diese Spezial-Suchmaschinen sammeln ständig die aktuellen Preisangaben bei Hunderten von Online-Shops sowie Kooperationspartnern und stellen eine Suchfunktion zur Verfügung. mit der Sie die Angebote bequem erforschen. Das hätte Kratzer auf den wertvollen Geräten zur Folge. Bewertungen und Kommentare anderer Nutzer und oftmals auch Hinweise auf Testergebnisse aus Fachzeitschriften. www. Um im Urlaub Licht zu formen und zu verändern. In der Trefferliste klicken Sie einfach den gesuchten Artikel an und gelangen so zu dessen Preisvergleichs-Seite.de oder www. wenn Sie regelmäßig Staub und Schmutz entfernen. Über verschiedene Links auf der Seite finden Sie Produktinfos. die für Kameras geeignet sein muss.guenstiger. wenn Sie mit dem Mikrofasertuch zu Werke gehen. Diese ist in der Regel nach Preisen sortiert – achten Sie auf die Versandkosten. Achten Sie darauf. Weiß eignet sich zum neutralen Aufhellen.de auf die Schliche. Für eine ordentliche Reinigungsausstattung müssen Sie im Fotofachhandel etwa 20 Euro anlegen. Re ektoren gibt es in allen Größen und mit diversen Ober ächen. Silber ergibt eine kühle Lichtstimmung. Zum Säubern der Kameraoptik greifen Sie besser nicht auf Papiertaschentücher oder den Hemdärmel zurück. ist kein großer Aufwand nötig. Das Interessanteste an der Preisvergleichs-Seite ist aber natürlich die Übersicht aller Angebote. Die Karten-Safe: Sieht aus wie ein schlichtes Brillenetui und verwahrt gut geschützt bis zu zehn Speicherkarten mittelte Kundschaft bezahlen. So können Sie keine Kratzer verursachen. wie gut Ihre Fotos werden. Ihre Digitale freut sich. dass Sie sich künftig immer genau erinnern können. Davon bekommt auch Ihre Kameraausrüstung etwas ab. Die Kunststoffboxen mit transparentem Staubschutzdeckel und rutschfesten Gummifüßen sehen aus wie ein Brillenetui und eignen sich zur übersichtlichen Aufbewahrung von bis zu zehn Speichermedien. die ihnen die Händler für neu ver- oder Spritzwasser eindringen und die empndlichen Flash-Karte beschädigen kann. Vor allem bei Kameras mit großem Brennweitenbereich ist ein Stativ zur Vermeidung von Verwacklungsfehlern wichtig. machen Schatten weicher und vermeiden harte Kontraste. Sie halten den Schmutz fest und sorgen für eine optimale Entfettung des Objektivs. dass die Beine mindestens drei Auszüge haben und eine Mittelsäule vorhanden ist. die Sie im Fotofachhandel oder beim Optiker bekommen. Außerdem kleben Fingerabdrücke am Display und auf dem Objektiv. wo Ihre Fotos entstanden sind . Alles was Sie für die Abfrage benötigen. So fegen Sie Schmutz weg Am Strand oder auf einer ausgedehnten Safari gibt es Sand im Übermaß. Wer das Reisegepäck nur mit minimalem Gewicht belasten will.

ob die Ausrüstung vom Vertrag abgedeckt ist. Zu jedem Foto sehen Sie genau den Standort.olympus. wenn alle anviformatfüllend ein. Zusätzlich rückt die erweiterte Gesichtserkennung auf Gruppenfotos Olympus SP-590UZ: 26-fachjede einzelne Person ins rechte Weitwinkelzoom und BildstabiLicht. wo Sie Ihre Bilder aufgenommen haben. Weitere Infos: www.Modus für einen makellosen Teint. muss seine Kamera gut verpacken. Ihrer Hausratversicherung. Diese Wegpunkte können Sie im Nachhinein mit einer Software in die Metatags Ihrer Bilddateien übertragen und die Aufnahmen beispielsweise über das Gratisprogramm Google Earth anschauen. ein Im Vorfeld der Reise sollten Sie sich auch Schutzbrief oder eine spezielle Fotoversi● Gedanken über eine Kameraversicherung cherung empfehlenswert.Shot Preview werden die Effekte verschieckelten Aufnahmen mehr – scharfe Bilder dener Einstellungen schon vor dem Auslösen auf dem 6. Weiterhin sorgt der Beautyit der brandneuen 12-Megapixel-Ka. eine helle Holzplatte oder ein größeres Stück Styropor einen vollwertigen Re extor. Damit Sie die Koordinaten nicht selbst eingeben müssen. Ist er aktiviert. sind auch im Telebereich garantiert.machen. Um Schäden vorzubeu.6/09 FOTOWELT Allwetter Die optimale Ausstattung PRAXIS 35 optimal. So lassen sich schnell bewegende Objekte einfangen und Sie erwischen ganz bestimmt den passenden Moment. Mit der Perfect Image-Stabilisation gibt‘s keine verwa. Klären Sie noch vor Reiseantritt mit Die schützen auch vor Sand und Staub. Zahlreiche Blitzoptionen stellen eine optimale Ausleuchtung sicher. So können Sie sich später jederzeit auf Google-Karten und Stadtplänen anzeigen lassen. Im Urlaub ersetzen in vielen Fällen auch ein weißes Tuch. bieten Kamera. Zusätzlich zum internen Blitz steuert die SP-590UZ optional auch kabellose Blitzgeräte. sondern setzt vielen Geräten zu. indem mera SP-590UZ setzt Olympus neue Unebenheiten im Gesicht automatisch erMaßstäbe in der Ultrazoom-Kategorie. Per HDMI-Kabel lässt sich die Kamera leicht an HD-Fernsehgeräte anschließen.und Zubehörhersteller teureren Ausrüstung durch die Lande ziewetterfeste und wasserdichte Gehäuse an.sierten Personen lächeln. Ambitionierten Fotografen lässt die SP-590UZ mit den P/A/S/MBelichtungsmodi alle Freiheiten. Ortsbestimmung Beim Geotagging versehen Sie Ihre Bilder mit Koordinaten über den exakten Aufnahmeort. Brillenträger werden die Dioptrien-Korrektur im Sucher zu schätzen wissen. Für Guteoptische 26-fach-Weitwinkelzoom deckt Laune-Fotos ist der Smile-Shot-Modus zueine Brennweite von 26-676 mm ab und ständig. wenn Sie mit einer gen. GPS-Logger sind ab rund 70 Euro zu haben. Und dank der Dual. PROMOTION 6/09 Ultrazoom-Klassenprimus Gute Extras: Mit der High-SpeedSerienbildfunktionen schießen Sie 10 Aufnahmen pro Sekunde.9 cm großen LCD angezeigt. Breitengrad und Uhrzeit.de M . sind Perfekt abgeschirmt: Die Hüllen für Taucher gibt es für unterschiedliche die FerienerinKameramodelle und für unterschiedliche Wassertiefen ab 80 Euro nerungen leicht für immer futsch. Zu jedem Speicherpunkt notiert der GPS-Logger Ihren derzeitigen Standort mit Längengrad. löst die Olympus fängt auch extrem weit entfernte Motive SP-590UZ erst dann aus. Solche Geräte können nach dem Einschalten und der Positions ndung bis zu 100. Der kannt und ausgeglichen werden. Schließlich verdirbt ein plötzlicher Platzregen im Sommer nicht nur die Laune. Speziell dann. um Fotos in bester HD-Qualität anzusehen. Ist der Fotoapparat schlecht geschützt. hen. MöglicherTeure SLR-Kamera besser versichern weise ist eine Reisegepäckversicherung. Wer bei jedem Wetter knipsen möchte. an dem Sie das Bild aufgenommen haben. benötigen Sie einen GPS-Satellitenempfänger.000 Wegpunkte festhalten. Die 12-Megapixel-Kamera ist dank Programmautomatik und 18 voreingestellter Aufnahmeprogramme auch für Einsteiger leicht bedienbar und sorgt vom Start weg für gelungene Aufnahmen. während die Schattenaufhellisator für perfekte Aufnahmen lung dunkle Stellen im Bild ausgleicht.

Setzen Sie dazu ein Häkchen vor „Erkennungstafel“. Das bloße Nacheinanderschalten von Fotos ohne erläuternde Kommentierung ist out. und geben Sie einen Namen für die Bildauswahl ein. dann passt die Software das Seitenverhältnis der Fotos automatisch an den Bildschirm an. Damit erstellen Sie Diashows mit edlen Überblendungen für den Bildschirm und zum Speichern im PDF-Format. Weist eine Aufnahme ein anderes Seitenverhältnis auf. Als Rahmenfarbe wählen Sie Grau oder Gelb aus. Beispielsweise können Sie ein Logo. damit Ihre Fotos mit einer Haarlinie umrahmt werden. Nicht benötigte Bilddateien markieren Sie mit einem Klick und löschen das Motiv mit der <Entf>-Taste aus der Diashow. Dazu erstellen Sie in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop die gewünschte Grafik.36 PRAXIS Präsentieren mit Lightroom FOTOWELT 6/09 Bilder zeigen mit Lightroom Profi-Diashows Tolle Fotos ansprechend herzeigen. Auch die Foto-Workow-Software Photoshop Lightroom macht Von Christoph Metzger keine Ausnahme. Angesagt sind Diashows mit Titel und Abspann. gehört zu den Grundfunktionen eines guten Fotoarchiv-Tools. einen Schriftzug mit dem Namen oder dem Thema der Diashow oder eine Fantasiebezeichnung in jedes Foto einstanzen. Klicken Sie hinter „Sammlungen“ auf das Pluszeichen („+“). Geben Sie Ihren Schriftzug ein und formatieren ihn mit der gewünschten Schriftart. Schalten Sie das Häkchen vor „Zoomen um Rahmen zu füllen“ ein. Nehmen Sie sich dazu etwas Zeit. legen Sie das Motiv mit transparentem Hintergrund an. wird es beschnitten. Nur innerhalb einer Sammlung erlaubt Lightroom ein freies Festlegen der Abspielfolge. die besten Fotos aus der Masse herauszuheben und ansprechend am Bildschirm wiederzugeben. Beim Speichern entscheiden Sie . Besonders hübsch wirkt ein eigenes Logo. Ziehen Sie dann die gewünschten Fotos aus dem Katalog. 3 Logo einbinden 2 Vorlage auswählen und anpassen Wechseln Sie mit einem Klick auf „Diashow“ zum DiashowModul. Ganz links im Arbeitsbereich klicken Sie unter „Vorlagenbrowser“ die Vorlage „An Fenstergröße anpassen“ an. Sie dient zur Kontraststeigerung und macht die Fotos interessanter. Damit der Hintergrund durchschimmern kann. Nur eine gut gemachte Visualisierung von Ereignissen und Erlebnissen bleibt im Gedächtnis der Zuseher haften. das geht mit Adobes Foto-Tool Lightroom schnell und einfach. Klicken Sie ganz links im Fenster auf den Namen der neuen Sammlung und ziehen die Fotos unten auf dem Filmstreifen oder die Rasteransicht an die gewünschte Position. Bildblenden und Textüberlagerungen. wenden Sie die gesamte Monitorfläche für die Darstellung Ihrer Bilder. und wählen Sie aus dem Pop-up-Menü „Bearbeiten“ aus. Auf „Schlagschatten“ können Sie bei einer Vollbildpräsentation verzichten. dann auf „Sammlung erstellen“. um den Betrachter mit abwechslungsreichen Aufnahmen zu verwöhnen. klicken Sie auf den vordefinierten „Lighroom“-Schriftzug. 1 Auswahl der Motive Die Auswahl und Reihenfolge der Fotos ist der wichtigste Arbeitsschritt bei der Erstellung einer spannenden Diashow. eine Dicke von bis zu vier Pixeln ist optimal. Aktivieren Sie „Kontur“. Umso wichtiger ist es. Damit ver- Mit einer persönlichen Kennzeichnung macht eine Diashow besonders viel her. einer anderen Sammlung oder einem Foto-Ordner in die neue Diashow-Sammlung. Mit einfachen Handgriffen aus einer Reihe von Bildern eine Präsentation zu erstellen. In Lightroom erfolgt die Motivauswahl im Modul „Bibliothek“. die das Zusehen zum Erlebnis machen. Kaum jemand überschaut die eigene Bilderflut. Größe und Farbe. Rechts im Arbeitsbereich zeigt Lightroom die veränderbaren Einstellungen für Bildpräsentationen an.

4 Vorschau und Export Im Bereich „Titel“ können Sie etwa Text oder eine Abbildung als kurzen Vor. Ziehen Sie den Schriftzug oder das Logo anschließend mit der Maus an die gewünschte Position im Vorschaubild. Er bietet mehr Größe. Sie können unter „Abspielen“ außerdem auch ein Verzeichnis für Musikdateien angeben. Und das schon auf günstigem Normalpapier. SCHNÜCKEL. auf welchem der beiden die Präsentation zu sehen sein soll. Ihr Spezialist für professionelle Drucklösungen. indem Sie die Option „Grafische Erkennungstafel verwenden“ aktivieren und die Logodatei ins Lightroom-Fenster ziehen. Diese Einstellung kann nicht pro Foto unterschiedlich eingestellt werden. Die Anzeigedauer für die Fotos legen Sie unter „Abspielen“ im Bereich „Dialänge“ fest.oki.und Abspann zu Ihrer Fotoshow eingeben. Faustregel: Je weniger Text. Wechseln Sie jetzt. abweichend. an der es später erscheinen soll. Mit dem Schieber „Maßstab“ bringen Sie den Text oder das Logo auf die passende Größe. Der erste FotoA4-Drucker. Die Option „Wiederholen“ erzeugt eine Endlos-Schleife. mit der „Deckkraft“ lassen Sie den Hintergrund durchscheinen. der auch A3 kann. Mit dem OKI C800 können Sie alles von A6 bis A3 in bester Farbqualität selber drucken. PDF-Diashow exportieren“. Haben Sie zwei Monitore. mehr Möglichkeiten und mehr Wirtschaftlichkeit. legen Sie fest. aus dem Lightroom die Diashow beim Abspielen mit Begleitmusik unterlegt. der 3-fach besser ist. Telekom. Mobilfunkpreise ggf. Das funktioniert genauso wie das Anpassen der Erkennungstafel. OKI A4-PLUS3-FOTOLED-FARBDRUCKER C800 Der erste A4-Farbdrucker.6/09 FOTOWELT 37 sich für das Dateiformat „PNG“. . * 14 ct / Min. Festnetz Dt. Zur Ausgabe Ihrer Fotopräsentation wählen Sie „Diashow.de oder Info-Hotline: 01805-6544375* ● OKI Printing Solutions. sondern gilt immer für alle Aufnahmen. Mehr Infos unter www. desto besser. Das Logo als Erkennungstafel binden Sie in Lightroom ein.

Außerdem bietet das Tool eine stattliche Auswahl an Effekten und Übergängen. wählen Sie die Fotos mit der Maus oder über <Strg>-<A> aus. Toben Sie sich dabei kreativ aus. als Sie denken. und gehen Sie auf „Importieren“.38 PRAXIS Diashows mit Movie Maker FOTOWELT 6/09 Präsentieren mit Bordwerkzeug Schnelle Diashows Bilder präsentieren leicht gemacht: Zeigen Sie eine animierte Präsentation Ihrer schönsten Aufnahmen mit dem Tool. Aufgaben) am linken Fensterrand auf „Bilder“. So- gar Titel und Texttafeln können Sie eingeben.und Zwischentexten eine individuelle Note geben. das in jedem Windows steckt: Movie Maker. In der neuesten Vista-Programmversion ist Movie Maker mit allen grundlegenden Funktionen eines Videoschnittprogramms ausgestattet. 1 Bilder laden Klicken Sie im Aufgabenbereich (einschalten mit „Ansicht. formatieren und animieren. Suchen Sie den passenden Ordner mit Ihren Motiven. Beispielsweise nimmt die Software Videos von analogen beziehungsweise digitalen Quellen auf. Von Christoph Metzger Mit dem Movie Maker aus Fotos Filme zu machen liefert bessere Ergebnisse. importiert Fotodateien und untermalt die Clips und Bilder auf Wunsch mit Begleitmusik. Es erscheint ein Datei-öffnen-Dialogfenster zum Importieren von Fotodateien. . indem Sie die Effekte miteinander kombinieren und Ihrer Präsentation mit Intro.

Projekt speichern“. Die Ausgabe der Diashow steuern Sie über die Befehle unter „Veröffentlichungsort“ im Aufgabenbereich. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit anderen Effekten. die Datei gleich auf eine CD zu brennen. 7 Diashow brennen Die fertige Präsentation sehen Sie sich über den Wiedergabe-Button im Vorschaufenster an. Windows blendet dabei in einem kleinen Dialogfeld die Zeitangabe ein. um zum Beispiel die Überleitung zu einem neuen Bilderthema zu unterstreichen. Falls Sie die Datei per Mail verschicken möchten. speichern Sie die Projektdatei über den Dialog „Datei. Im folgenden Dialog markieren Sie die Songdatei und klicken auf „Importieren“. den Film zu erzeugen. ein Klick auf „AutoFilm erstellen“ weist Movie Maker an. wechseln Sie mittels <Strg>-<T> wieder zurück zur Storyboard-Ansicht. Übergänge vermeiden Langeweile beim Zuschauer. In der Show zeigt Movie Maker Ihre Fotos standardmäßig fünf Sekunden lang. Um Blenden einzufügen. sollten Sie Effekte sparsam einsetzen. Klicken Sie auf den Button „AutoFilm“. Mit „Dieser Computer“ exportieren Sie Ihre Show als Videodatei. Nun können Sie das Foto in der Breite strecken oder stauchen. Bei gedrückter linker Maustaste ziehen Sie die Fotos ins Storyboard ganz unten im Fenster. Die interessanteste Option ist „DVD“. etwa mit einer MP3-Datei. Sie können die Länge des Musikstücks variieren. Wechseln Sie dazu zunächst mit <Strg>-<T> zur Zeitachsenansicht. Ziehen Sie einen davon mit gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Stelle zwischen zwei Fotos. 6 Soundtrack einspielen 4 Individuelle Gestaltung Jetzt können Sie den Film mit Sound unterlegen. etwa „Alter Film“. Die Dauer der Darstellung können Sie für jedes einzelne Bild anpassen.6/09 FOTOWELT Diashows mit Movie Maker PRAXIS 39 2 Storyboard anlegen 5 Übergänge einfügen Movie Maker legt Ihre Bilder zunächst nur im Bereich „Importierte Medien“ ab. lassen Sie die Maustaste los und setzen den Mauszeiger an den rechten Rand des gerade angeklickten Vorschaubilds. Dabei übernimmt Movie Maker die gesamten Produktionsschritte und versieht Ihre Fotos automatisch mit Blenden und Effekten. Platzieren Sie den Track auf dem Storyboard an die gewünschte Stelle. Eindrucksvoll sind beispielsweise die Effekte „Splittern“. 3 Autofilm erzeugen Am schnellsten produzieren Sie Ihre Diashow mit der Funktion „AutoFilm“. und wählen Sie den gewünschten Stil aus. Windows bietet Ihnen auch an. Klicken Sie im Aufgabenbereich auf „Audio oder Musik“. Bei Bedarf können Sie sogar weitere Musikdateien an anderen Stellen einbinden. Die genaue Platzierung Ihrer Motive spielt noch keine Rolle. Damit übergeben Sie das Projekt an Windows DVD Maker und können eine Diashow auf DVD erstellen. Klicken Sie auf eines der Motive in der Zeitachse. wie lange das Foto während der Fotowiedergabe auf dem Monitor bleiben wird. bis der rote Doppelpfeil erscheint. Sind Sie zufrieden. die nur in Vista zur Verfügung steht. klicken Sie im Aufgabenbereich auf „Übergänge“. Dabei können Sie die Komprimierung nach Ihren Wünschen einstellen. „Musikvideo“ oder „Kippen und Gleiten“. indem Sie den Balken zur Musik verändern. gehen Sie auf „E-Mail“. Damit die Präsentation edel wirkt. Bei „Titel für den Film eingeben“ können Sie Ihren Fotos noch einen Startbildschirm verpassen. ● . Passt alles.

Startknopf betätigen – und kurze Zeit später erscheint die Vorlage in der Bildbearbeitung. In ihren Prospekten werben Scanneranbieter oft mit einer extrem hohen Au ösung des Geräts und beziehen sich dabei auf die interpolierte Au ösung. Dabei scannt die Software das Spezialbild und erkennt sämtliche Abweichungen zwischen dem Ist. In diesem Beitrag erfahren Sie. Von Mike Schelhorn und Susanne Wittke Vorlagen digitalisieren Scannen Sie richtig Mit einem Flachbettscanner lassen sich Papierfotos. Um möglichst farbechte Scans zu erzielen. aktivieren Sie die Kalibrierung über den entsprechenden Menüeintrag. Die Kalibrierung stimmt die Farbaufnahme des Scanners ab. Dias und sogar kleine dreidimensionale Gegenstände wie Schlüsselbund oder Feuerzeug digitalisieren – vorausgesetzt. das Sie von der Treiber-CD installieren müssen. Bessere Scanner bieten dafür ein Farbkalibrierungssystem. ist unerheblich. dass das Bild gerade liegt. Häu g ist dem Scanner auch ein separates Kalibrierungsprogramm beigelegt. Ist Ihr Scanner mit einer Kalibrierung für Farben ausgestattet. auf welche Einstellungen und Parameter es beim Scannen ankommt. Scanner kalibrieren: Um eine Kalibrierung durchzuführen. erzielen Sie eine überzeugende Bildqualität. müssen Sie das Gerät danach hinsichtlich der Erkennungsgenauigkeit von Farben kalibrieren. Alle nachfolgenden Scans werden automatisch mit Hilfe dieser Fehlertabelle zugunsten originalgetreuerer Werte abgeändert. Das richtige Scanverfahren wählen Nachdem Sie einen Vorschauscan durchgeführt und den zu scannenden Bereich der Vorlage markiert haben. dass der Rand abgeschnitten wird und nur der bebilderte Bereich markiert ist. Bedienerführung und Funktionsumfang verschieden. in den Kernpunkten bieten sie jedoch in etwa die gleichen Regelmöglichkeiten.und Sollwert. legen Sie die mitgelieferte spezielle Kalibrierungsvorlage mit der Abbildung nach unten plan auf die Vorlagen äche. welches die entscheidenden Scannereinstellungen sind und welche Einstellung in welcher Scansituation die optimale ist. ziehen Sie die Begrenzungsli- nien des Scanprogramms so über das Motiv. Zwar sind die Scanprogramme der verschiedenen Gerätehersteller in puncto Aussehen. Welchen Scanner Sie dabei einsetzen. in der die Abweichungen für jede Farbnuance festgehalten sind. Lesen Sie.40 PRAXIS Papiervorlagen optimal einlesen FOTOWELT 6/09 Vorlage in den Scanner einlegen. Hieraus erstellt die Software eine individuelle Pro ldatei. mit dem Sie für Ihren Scanner so bezeichnete Farbkorrekturpro le erstellen. Damit der Farbabgleich optimal gelingt. Achten Sie darauf. So kom- . stellen Sie die Scanau ösung ein. Vorgang starten: Stimmt der Vorlagenausschnitt. Sie arbeiten mit den richtigen Einstellungen. Allerdings unterscheiden sich die Bezeichnungen der einzelnen Menüpunkte und Buttons zwischen den Geräten – hier hilft ein Blick ins Scannerhandbuch oder die Online-Hilfe Mit diesen Vorbereitungen sorgen Sie für beste Ergebnisse Bevor Sie sich ans Scannen machen. Farben und Schärfung passend zur jeweiligen Vorlage und zum späteren Verwendungszweck festlegen. indem sie eine mitgelieferte Beschreibungsdatei mit dem tatsächlichen Scanergebnis vergleicht. Denn nur wenn Sie beim Scannen alle relevanten Parameter wie Au ösung. sollten Sie das Vorlagenglas reinigen. um Bildverfälschungen durch Schmutz auszuschließen. bietet die Scan-Software einen entsprechenden Befehl an.

wenn ein Bild schief eingelegt ist. kann ohnehin beruhigt sein: Die physikalische Abtastrate der aktuellen Scannergeneration ist mehr als ausreichend für solche Vorlagen. dass er das Abtastergebnis nachträglich hochrechnet – eine Aufgabe. Welche Au ösung Sie für eine bestimmte Vorlage im Scan-Tool einstellen. . Der einfache Scanmodus hat jedoch eine Einschränkung: Die vom Hersteller programmierte Au ösung ist nur dann die op- Im erweiterten Scanmodus überlassen Sie die Wahl der Au ösung nicht dem Hersteller. Scanauflösung einstellen Einfacher und erweiterter Modus Die meisten Scanprogramme bieten deshalb zum Einstellen der Scanau ösung einen einfachen und einen erweiterten Modus an. müssen Sie im Bildbearbeitungsprogramm die Bildgröße umstellen auf die größengleiche oder kleinere Wiedergabe. für dieses Beispiel stellen Sie statt 150 dpi deshalb 300 dpi im Scanprogramm ein. möglicherweise automatisch angewandte Bildoptimierungsfunktionen außer Kraft setzen und so im Bildbearbeitungsprogramm selbst bestimmen können. Hier kommt der Skalierungsfaktor ins Spiel.rung nicht von Hand berechnen müssen. Einige Scanner können zwar automatisch korrigieren. in Magazinqualität in 250 bis 300 dpi. In puncto Bildqualität bringt sie nichts: Fotos werden so nicht detailreicher gescannt. Soll beispielsweise eine Vorlage doppelt so groß wiedergegeben werden. die Sie ebenso gut nach dem Einscannen in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm durchführen können. dass Sie andere. was die Bildqualität verschlechtern kann. sollten Sie die Scanparameter Damit Sie die jeweils erforderliche Skalieselbst einstellen.6/09 FOTOWELT Papiervorlagen optimal einlesen PRAXIS 41 men sagenhafte Werte von beispielsweise 9600 dpi zustande. Sie wählen den jeweiligen Vorlagentyp – beispielsweise „Foto“. Das entspricht also der doppelten Au ösung. denn das Programm übernimmt diese Aufgabe für Sie. Die Bildinterpolation wählen Sie im Scanprogramm oft dadurch aus. Allerdings sollten Sie die Vorlage besser selbst gerade einlegen.und Ausgabeauflösung möchten. Im einfachen Scanmodus müssen Sie sich keine Gedanken um die richtige Au ösung machen.und Farblaserdrucker 144 bis 200 dpi. Das hat auch den Vorteil. also Papierfotos und andere Papiere. sondern legen sie selber fest. Interpoliert heißt allerdings lediglich.Auflösung: Lässt sich im Scanprogramm nur die Eingabeauflösung wähhen sich ausschließlich len. Beim Scanvorgang erkennt die Scan-Software die Bildgrenzen automatisch. sofern Sie die Vorlage einigermaßen gerade platziert haben. sind folgendeAbtastauflösungen empfehlenswert: Wiedergabe von Fotos auf dem Bildschirm oder als WebDatei: 72 bis 96 dpi. dafür jedoch – aufgrund der Dateigröße – eine längere Wartezeit mit sich. müssen Sie die Scanau ösung größer einstellen. Die Wiedergabe von Fotos im Druck (Tageszeitungsqualität) geschieht mit 200 bis 240 dpi. Und bei manchen Scannern müssen Sie noch nicht einmal den Vorlagentyp einstellen. dass unterscheiden die meisten Scanprogramme › Sie die Vorlage anschließend verkleinern. Wenn Sie dagegen Ihre Bildvorlage später in einem Layoutprogramm vergrößern möchten. Daher gilt in der Regel: Wenn Sie die gescannten Bilder nachbearbeiten Eingabe. muss die Auflösung um den Skalierungsfaktor 200 Prozent vergrößert werden. Erweiterer Modus: Voreingestellt ist meist der funktional beschränkte einfache Scanmodus. hängt davon ab. wenn Sie die Scanvorlage in derselben Größe wiedergeben wollen. dass der Scanner eine solche Au ösung dadurch erzielt. Doch nur im erweiterten Modus haben Sie Zugriff auf sämtliche Einstellmöglichkeiten des Scanners timale. Wer nur Aufsichtsvorlagen scannt. „Zeitung“ oder „Dokument“ – und betätigen den Scannen-Button. was Sie optimieren möchten. dergabe der Vorlage oder für den Fall. wie Sie den Scan weiterverarbeiten wollen. Anschließend erscheint das Bild automatisch in der Bildbearbeitung oder landet als Bilddatei auf der Festplatte. Eine besonders hohe Au ösung wie 2400 mal 4800 dpi bringt beispielsweise bei einem anschließenden Tintenstrahlausdruck nicht mehr Qualität. für Tintenstrahl. Bei einer späteren 1:1-Wie. dass Sie eine extreme Au ösung einstellen. „Zeitschrift“. weil die Scan-Software die Bilddaten für die Ausrichtung neu berechnen muss. Diese Daten bezie.

kommt es unter Umständen zu einem Tonwertverlust und damit zu einer Verschlechterung der Bildqualität. Zudem benötigen Sie einen gut eingestellten Bildschirm. Dies ist nur dann sinn- ben einer automatischen Einstellung auch die manuelle Anpassung von Kontrast. Einige Helligkeitsregler heben nämlich den kompletten Tonwertumfang einfach an. Kontrast und Helligkeit anpassen Wegen dieser Einschränkungen arbeiten Sie besser mit einer Gradationsregelung. Sie zeigt. Beim Scanprogramm des von uns verwendeten Canon-Geräts sieht dies folgendermaßen aus: Die Ausgabeau ösung ist unter dem gleichnamigen Punkt nach Ihren Wünschen manuell einstellbar. Ändert der Anwender die Breitenangabe. sind die Werte zu Breite und Höhe gekoppelt. Nur wenn die Kurve vom hellsten bis zum dunkelsten Punkt reicht. Wenn Sie das Bild heller machen. schon anhand der Vorschauscans im Scanner-Dialogfenster Helligkeit. Hier unterscheiden sich die Scanprogramme nicht wesentlich. wie der Scanner die Vorlage tatsächlich . als wenn Sie nachträglich im Fotobearbeitungsprogramm Korrekturen vornehmen. Interessant ist dabei. Wichtig ist die Farbwiedergabe mit 24 Bit (Truecolor oder Echtfarben): Das Scanergebnis wird in Farbe mit 256 Abstufungen pro Farbkanal – Rot. Faustregel: Je größer der Tonwertumfang. Die Gradationskurve zeigt. um die Vorschau auf dem Bildschirm richtig beurteilen zu können. also zur Bildgröße auf dem Drucker. Das nden Sie allerdings nur durch Ausprobieren heraus. Die einfache Gammasteuerung verändert die Tonverteilungskurve über die Eingabe eines Gammawertes. mit dem Sie solche 48-Bit-Scans auch einlesen und nachträglich korrigieren können. Blau und Grün eine gute Helligkeitsverteilung über das gesamte Kanalspektrum aufweist.42 PRAXIS Papiervorlagen optimal einlesen FOTOWELT 6/09 Helligkeitskorrektur: Die Helligkeitsregelung der meisten Scanprogramme führt zu Tonwertverlusten. Anhand der eingegebenen Daten berechnet das Scanprogramm den erforderlichen Skalierungsfaktor. sind keine Tonwertabrisse zu befürchten. Nur werden Sie in der Bilddatei anders verteilt. Damit der zu scannende Bildausschnitt dabei nicht verzerrt wird. bei der alle Tonwertstufen der drei Farbkanäle besetzt sind – das Bild also für die Kanäle Rot. dass Sie feststellen können. und Sie erhalten etwa nur 200 statt 256 Tonwerte pro Farbkanal. Nahezu alle Tools beherrschen mehrere Farbmodi. dass sich die Datenmenge gegenüber 24-Bit-Scans ungefähr verdoppelt. Helligkeit und Farben durch den Anwender. Bedenken Sie außerdem. Bei der Monitorjustage hilft zum Beispiel das bei Photoshop mitgelieferte Tool Adobe Gamma. sie übergeben aber farbige Scans mit 24 Bit an den PC. Diese Verfahrenweise liefert eine bessere Bildqualität. Hier wählen Sie entweder die Skalierung oder bestimmen direkt die von Ihnen gewünschte Ausgabebreite oder -höhe. als die resultierende Bilddatei mit 24 Bit enthält. Das ist dann keine Anhebung des Umfangs. Das gilt natürlich nur. Grün und Blau – ans Bildbearbeitungsprogramm übergeben oder auf Festplatte gespeichert. Die meisten Scanprogramme erlauben ne- RGB-Farbmodus mit 24 Bit Als Nächstes wählen Sie den Farbmodus. desto besser Praktisch alle Scanner arbeiten intern mit 48 Bit Farbtiefe und nehmen damit mehr Farbabstufungen wahr. die Scan-Software mit mehreren Verfahren anbietet. dass es in den dunklen Bildbereichen keine besetzten Tonwerte mehr gibt Kontrastanpassung: Bei der Kontrastregelung bleiben alle Tonwerte besetzt. sondern nur die Anhebung jedes einzelnen Tonwerts. verrät ein Blick auf die Gradationskurve im Bildbearbeitungsprogramm. voll. Typisch ist dabei die leicht S-förmige Gradationskurve zwischen einer Eingabe. wenn die Kontrastund Helligkeitskorrekturfunktionen Ihrer Scan-Software vernünftig arbeiten. Ob das bei Ihrem Scanprogramm der Fall ist. wenn Sie ein hochwertiges Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop einsetzen. Bei manchen Scannern lassen sich aber auch 48-Bit-Farbscans ans Bildbearbeitungsprogramm übergeben. passt die Software den Höhenwert entsprechend an.und Ausgabeau ösung. Kontrast und Farbe zu korrigieren. bleiben so die dunkelsten Tonwertstufen einfach unbesetzt. Intern arbeiten die allermeisten Scanner mit 48 Bit Farbtiefe. Doch Vorsicht bei der Korrektur von Kontrast und Helligkeit: Wenn Sie den entsprechenden Regler verschieben. Als Ergebnis erhalten Sie im Optimalfall eine Bilddatei. Weiter unten im selben Dialog be nden sich die Einstellungen zum Druckformat. Gammakorrektur: Dieses Verfahren bieten nur wenige Scanprogramme an. Daher bietet es sich an. ob im Gesamtbild tatsächlich das ganze Tonwertspektrum besetzt ist.

dass sich die Abtastmatrix des Scanners mit der Rastermatrix gedruckter Vorlagen überlagern kann. . In der Druckmaschine werden Graustufen. Hier hilft es. Grün und Blau de niert. Mit der Mitteltonpipette sollten Sie deshalb bevorzugt Grautöne suchen. Im Beispiel wird über die Grün-Gammakurve ein Farbstich entfernt „sieht“. die die meisten Scanprogramme anbieten.0 wird die Vorlage zu dunkel wiedergegeben. mit denen Sie Tonwertvertei- lung und damit Scanhelligkeit in verschiedenen Helligkeitsbereichen ändern. Hat die Vorlage Bildstellen. dass sie auf eine der ersten besetzten Tonwertstufen im jeweiligen Farbkanal treffen. Pipette: Mit der Weiß. Hier können Sie Feinkorrekturen erledigen und Farbstiche entfernen. die in den drei Kanälen im Bereich um den Wert 128 liegen. Das störende Moiré lässt sich nur durch eine Moiré-Muster: Gedruckte Vorlagen machen Scannern durch das Rastermuster die Digitalisierung schwer automatische Unschärferechnung in der ScanSoftware beseitigen. Es können dabei Zeichnungsverluste in den hellen oder dunklen Bildstellen entstehen. Der häufigste Fall dürften bereits gedruckte Vorlagen sein.2 – dabei handelt es sich allerdings nur um einen groben Richtwert.0 oder auf den Monitor-Gammawert. Wenn die Scan-Software keine Funktion zur Moiré-Unterdrückung bietet. wo sich die hellsten und dunkelsten Bildstellen be nden sollen. der das gescannte Bild mit einer unschönen kleinen Karomusterstruktur übersät.und der Schwarzpunktpipette legen Sie durch Anklicken der entsprechenden Bildpunkte fest. müssen Sie in der Bildbearbeitungs-Software mit einem Weichzeichner oder per Spezialfilter nachkorrigieren. Aber Vorsicht: Alles. mit denen Sie Kontrast und Helligkeit regeln. Ein Beispiel: Ein Bild ist zu blaustichig. In Gradationskurven lassen sich mehrere Punkte setzen. die Gradations- kurve des Blaukanals abzusenken – sprich: die Tonwertverteilung im Blaukanal heller zu machen –. Erst mit den Gradationskurven können Sie im Unterschied zu den übrigen Methoden mehrere Tonwertbereiche einzeln beein ussen. Dazu wählen Sie nacheinander die drei Farbkanäle Rot. Gradationskurven: Am genauesten lässt sich mit Gradationskurven arbeiten. Wenn Sie solche Drucke einmal mit der Lupe betrachten. Dadurch entsteht ein so genannter Moiré-Effekt. sondern auch die Farbwiedergabe. weshalb Sie nachregeln sollten Farbstich entfernen: Mit Gradationskurven der einzelnen Farbkanäle beeinflussen Sie nicht nur die Helligkeit.6/09 FOTOWELT Papiervorlagen optimal einlesen PRAXIS 43 Gammakorrektur beim Scannen: So fängt der Scanner unkorrigiert die Vorlage ein. und das heißt: Sie müssen einen gewissen Schärfeverlust im Scanergebnis in Kauf nehmen. Bei einem Gammawert von 1. Der Standardmonitorwert für Windows-Systeme liegt bei 2. stellt die Software ebenfalls auf 100 Prozent weiß oder schwarz. Grün und Blau an. Denn auch die Farbwiedergabe ist von der Tonwertverteilung abhängig. bis der Stich verschwindet. Im jeweiligen Farbkanal ziehen Sie die Regler für helle und dunkle Bildbereiche – meist durch Dreiecke gekennzeichnet – mit der Maus so weit. die eigentlich grau sein müssten. Ein farbneutraler Grauton wird im RGB-Farbraum übrigens durch gleiche Werte von Rot.und Farbfotos in kleine Rasterpunkte zerlegt. Mit Gradationskurven der einzelnen Farbkanäle beein ussen Sie nicht nur die Helligkeit. ● Richtig scannen Raster entfernen Einige Vorlagenarten machen Probleme beim Einscannen. Bietet Ihr Scanprogramm eine Schärfungsfunktion. Farbstich beseitigen Die Vorlage oder die Scanvorschau ist farbstichig? Bei der Korrektur greifen zum Teil dieselben Werkzeuge. so sollten Sie diese vor dem Scannen von Rastervorlagen deaktivieren. können Sie diese Stellen im Scanprogramm mit der meist grau gekennzeichneten Mitteltonpipette anwählen und so die Grauachse stabilisieren. Histogramm: Viele Scanprogramme zeigen die Tonwerte in einem Histogramm an. den Sie bei der Monitor-Kalibrierung ermittelt haben. Dazu stellen Sie den Gammawert entweder vorübergehend auf 1. Das Problem beim Scannen dieser gerasterten Vorlagen ist. Schärfefilter verstärken den Moiré-Effekt nämlich noch. was heller oder dunkler als der von Ihnen gewählte Bildpunkt ist. sondern auch die Farbwiedergabe. erkennen Sie deutlich die einzelnen Rasterpunkte.

mit denen etwa iStockphoto oder Fotolia Kunden binden. . ist mit iStockphoto. Pitopia hingegen profiliert sich als etablierter Anbieter im unteren Preissegment. Bei den beiden ersten tut es vor allem die Masse. Fotolia setzt auf bildgrößenabhängige Lizenzvarianten sowie hochwertige Nebenreihen. Sie bieten jedem die Möglichkeit. Neben den kommerziellen Anbietern wie Corbis oder Getty Images haben sich inzwischen sehr erfolgreich so genannte Microstock-Portale etabliert. Fotos exklusiv für einen bestimmten Einsatzzweck anzufertigen. eignet sich jedoch sehr gut als Kontaktbörse. Shutterstock. iStockphoto oder Shutterstock bieten extrem günstiges Bildmaterial für jeden Nutzungszweck. eigene Bilder zum Verkauf anzubieten – mit Erfolg. Allerdings werden die einzelnen Foto-Portale in den nächsten Jahren ihr Pro l weiter schärfen müssen.44 PRAXIS Online-Fotobörsen FOTOWELT 6/09 Microstock-Portale wie Fotolia. Marketingberater. wenn eine junge. unkonventionelle oder explizit „fotografische“ Bildsprache anvisiert wird – beispielsweise für Flyer. Fotograf und Betreiber des Weblogs Picturetom. Sie fordern gezielt dazu auf. um unterscheidbarer zu werden. Auch BranchenExperten wie Thomas Schmidt. Die Foto-Portale unterscheiden sich in Preis und Bezugsmodell sowie in der ästhetischen Ausrichtung. An Fotos rankommen Von Günter Schuler Günstige Bilder Sie brauchen ein bestimmtes Foto. für Kataloge oder ähnliches sucht. haben aber kein passendes Motiv in Ihrem Bildbestand. Photocase liefert in diesem Fall auch das Bildmaterial. Fotos und Gra ken einzustellen und zu verkaufen. Immer häu ger greifen Kreative auf fertiges Fotomaterial zu. doch mindestens so interessant wie die niedrigen Preise sind die Community-Funktionen. Die Preise liegen zwischen günstig und sagenhaft billig. Ausgefallen: Photocase und Fotocommunity eignen sich. Im vielen Fällen lohnt es sich nicht. Fotocommunity scheidet als reiner Mittler für Ad-Hoc-Kaufentscheidungen aus. prognostizieren den Microstock-Anbietern gute Aussichten. etwa als Aufmacher oder für ein Werbemotiv. Jede Site hat ihre eigene Kundschaft Ihren Erfolg verdanken die neuen Portale allerdings weniger der aktuellen Wirt- Die richtige Auswahl Für wen eignet sich was? Konventionell: Wer Bildmaterial für Werbeeinsätze. Fotolia und Pitopia gleichermaßen gut bedient. Plakate oder Ähnliches.

Viele Agenturen vergeben aber lediglich auftragsbezogene Bildrechte. der Verwendung auf MerchandisingProdukten. die direkte Zusammenarbeit mit Fotografen oder Microstock-Portale. Audio ausführlich. Folge ist nicht nur ein relativ hoher Preis pro Bild. wie sie etwa der MEV-Verlag anbietet. und gestalten die Wie Anbieter müssen auch Käufer bei den erforderliche Prozedur sehr einfach: Sie be. Die mit dem Kauf erworbenen Bildlizenzen decken die meisten Einsatzbereiche ab. Einzugsdienste wie Paypal durchgewinkt. Ist ein Bild durch diese Kontrolle Bankeinzug. sondern die Notwendigkeit. Allerdings erwirbt man auf diesem Weg zahlreiche Bilder. zwischen 10 und 50 Prozent der eingereich. jederzeit einsetzen lassen. keit. Ein grundsätzlicher Nachteil von Stock-Bildmaterial ist das konventionelle Angebot. Bei Online-Stockanbietern besteht der Vorteil darin. Die freien Präsentations. Zusätzlicher Vorteil: Durch den Kauf einer Edition sinkt der Preis pro Einzelbild beträchtlich. Ähnliches gilt für Bildeditionen auf CD-ROM oder DVD. jedoch etwas verzettelt 20–40 % Shutterstock ja/nein – 0. dergabe in den Größen A5 bis A4.aber spätestens beim Kauf benötigt man ein tung für die Bildsuche. ihre Bilder kommerziell zur Ver. für Fotografen etwas versteckt 0. Plattform für Anbieter und Käufer Fotolia.Portalen einen eigenen Account anlegen. die Verwendungsrechte jedes Mal zu klären. Online-Fotobörsen PRAXIS 45 schaftskrise als einer Marktlücke. Leuchttisch eine Vorauswahl treffen. Der Pro. Bei Großau agen. die professionellen Anforderungen genügen und sich.30–3 Euro 5–80 Euro – Video ausführlich. Grußkarten oder Postern hingegen fallen erweiterte Lizenzen an mit deutlich höheren Preisen.oder Kauf auf Rechnung sind ebenso übsprechenden Portals zum Verkauf.onen an: niedrig aufgelöste für die Verwenzentsatz angenommener Bilder bewegt sich dung in Online-Medien sowie hochau önach Aussagen der Anbieter im Bereich sende Bilddateien in printreifer Au ösung.25 Euro pro Bild Fotolia ja/ja 2–4 Euro 4–12 Euro 20–100 Euro 100 – ausführlich Pitopia nein/ja 3 Euro 30 Euro – – – für Käufer: knapp. steht es im Bestand des ent. Login. die man voraussichtlich nie verwerten wird. lich.Kauf erfolgt in der Regel über Kreditkarte. Bildmaterial kostet. Wer günstige Bilder sucht. auftragsbezogene Lizenzen bei herkömmlichen Bildagenturen. etwas knapp – Anteil Fotograf 33–64 % › . unverbrauchtes und originelles Bildmaterial ist ihr Markenzeichen. Der ästhetische sowie kommerzielle Brauchbar. Lizenz) Credits für 100 Euro Sonstige Medien Portalinfos ja/ja 3–6 Euro 12–22 Euro 75–125 Euro 75–200 Video. Folgende Quellen stehen auf dem kommerziellen Bildermarkt zur Verfügung: Branchengrößen wie Getty Images oder Corbis.Ohne Account geht gar nichts fügung zu stellen. kompakte Bildeditionen auf CD-ROM oder DVD. Abhilfe schaffen kann hier Bildquelle Nummer drei – die Zusammenarbeit mit etablierten Bildagenturen. die direkte Zusammenarbeit mit einem Fotografen. Ähnliches gilt für Typ Nummer vier. einmal gekauft. Preisvergleich Anbieter iStockphoto Abo/Einzelverkauf Preis / Web Preis / Print Preis (erw.mindestens zwei unterschiedliche Bildversifalls sämtliche Motive passieren. dass das gekaufte Bildangebot „Royalty Free“ ist. jeweiligen Foto-Portals das eingereichte Angemeldete Besucher können auf dem Material im Hinblick auf seine technische. Sie punkten mit deutlich niedrigeren Preisen als bei herkömmlichen Stock-Anbietern. iStockphoto & Co.und SuchIm Anschluss überprüfen Mitarbeiter des funktionen durchforsten das Bildinventar. setzen ganz konsequent auf eine kalkulierte Zusammenführung von Angebot und Vorsortieren und Auswählen der Bilder: Es fällt auf einem Leuchttisch Nachfrage. Dies gilt aber nur für Standardlizenzen. gut gegliedert und präsentiert 60 % Fotocommunity nein/nein – – – – extra Videoportal funktionsorientiert. Sie animie. All diese Anbietergruppen haben Vorund Nachteile. eine möglichst zielführende Verschlagwor. und die Beschaffung ist oft aufwendig. aber prägnant 50 % Photocase ja/ja 2 Euro 4–6 Euro 25 / 25 / 100 Euro 80 – ausführlich.6/09 FOTOWELT meist liegt er pro Einzelbild zwischen 4 und 20 Euro. schränkt sich auf den Bild-Upload sowie Stöbern lässt sich zwar ohne Registrierung. landet bei Microstock-Bildportalen. Übrigens: Entgegen ihrem Ruf als BilligDie meisten Microstock-Portale bieten anbieter lassen Microstock-Portale keines. Hochwertiges.Letztere reichen in aller Regel für die Wieten Aufnahmen.wie bei Fotolia besonders leicht ren ambitionierte Fotografen.

etwa User-Seiten oder Rankings. Auch die Foto-Ästhetik hebt sich von den gängigen MicrostockPortalen ab. Der Pionier unter den Microstock-Portalen setzt klar erkennbar auf Masse: Je höher das eingekaufte Credit-Paket. Nur Mittler: www. Die Motivsuche läuft über die Eingabe eigener Suchbegriffe und über Kategorien. Eine Sonderkategorie Food zeigt. die jedoch erheblich teurer ist. Da auch dieses Portal Anbieter und Kunden zusammenbringt. Fotobörsen Die wichtigsten Anbieter im Überblick Neben einer Unzahl kleiner.photocase. Dabei steht unübersehbar die konventionelle Businessund Werbefotografie im Vordergrund. in welchem Genre sich Pitopia besonders profiliert. Food und Reisen. desto günstiger der „Umtauschkurs“. Die Funktionen zur Suche gleichen denen bei iStockphoto. Auch im Hinblick auf die Portalstruktur sowie die vorherrschende Fotoästhetik gibt es große Unterschiede. Pitopia versteht sich als herkömmliche Bildagentur. Fotografen können Bilder ausstellen. Die FAQs sind recht ausführlich. Pitopia sieht sich als konventionelle Bildagentur. Kontaktformulare sowie Infos zu eigener Website und Mailadressen bilden die Schnittstelle zu Interessenten. Aus ästhetischer Sicht dominieren die üblichen Motive der Stock-Fotogra e – also werbetaugliche Bilder aus den Bereichen Business. das Fotos nicht verkauft. Die Preisgestaltung ist einfach und übersichtlich: Die Fotografen stehen bei Pitopia mehr im Vordergrund. Der dominante Community-Bereich macht bei dem 2001 gegründeten Portal Photocase die Genre-Einordnung schwer.400. ist vor allem mit dem Abonnement-System ganz gut bedient. Mit einem Preis von rund 30 Euro pro Bild bewegt sich Pitopia an der oberen Preisgrenze. Die Preise sind stärker gestaffelt als bei anderen Portalen. erweiterte Accounts für die Präsentation von mehr Bildern und für zusätzliche Community-Rechte kosten zwischen 4 und 8 Euro pro Monat.com/de Gegründet im Mai 2000. Der Klassiker: www. Löblich: Ein Teil der Pitopia-Bilderlöse geht an soziale Projekte.500. Fazit: Bei Photocase dominiert die ambitionierte. drei. haben wir es mit berücksichtigt. Fazit: Auch bei Pitopia dominiert die BildspraEiner weniger kommerziellen Bildästhetik ist auch Fotocommunity verpflichtet. Dies betrifft auch die Bildästhetik.com Mit Schwerpunkt „Food“: www. Generell gilt: Je mehr Bilder. Fazit: iStockphoto punktet mit Masse. che anspruchsvoller herkömmlicher Stockfotografie. Ausbaufähig ist aktuell noch der Informationsteil.46 PRAXIS Online-Fotobörsen FOTOWELT kommen aber teurere Angebote wie die Innite-Reihe bei Fotolia. wer sucht. Einstellige Euro-Beträge pro Bild sind zwar die Regel. denn im Detail gestalten sich Angebot. Vier der hier vorgestellten Portale stellen eine eher konventionelle Fotoästhetik in den Vordergrund. künstlerisch versierte Fotografie im etwas anderen Look.fotolia. Die Beteiligung der Fotografen ist mit 60 Prozent des Erlöses vergleichsweise hoch. Shutterstock und iStockphoto bieten zusätzlich auch Videos an. die Suche über Kategorien oder über häufig verwendete Stichwörter. sechs oder zwölf Monate bietet Shutterstock auch stückbezogene On-DemandAbos sowie spezielle für Bilder mit erweiterten Lizenzen. Mit 16 Millionen Bildern ist das Material gigantisch. Auch das Preisgefälle nimmt zu.000. andere auch Gra ken. Eine Sonderrolle spielt Fotocommunity. Fazit: Fotocommunity ist kein Verkaufsportal.000 Bildern der Aufsteiger. Portalstruktur und Preise unterschiedlich (siehe Tabelle). findet aber auch Material abseits einer Geschäftsmann-mit-Laptop-Ästhetik. Andere Portale hingegen setzen auf Abonnement-Strukturen – Shutterstock sogar ausschließlich.000 Bildern größten Portals ist das Abo-System. Das führt zu einem starken Preisgefälle innerhalb des Angebots. Die Ende 2005 gegründete Plattform Fotolia ist mit rund 4. Das ist ganz praktisch. Während einige Portale umfangreiche Community-Funktionen enthalten. sondern nur vorstellt. Zur Bildersuche gibt es die obligatorische SuchenEingabemaske.shutterstock. dazu Wellness. engagierter Anbieter haben sich sechs Fotoportale als marktführend etabliert. Fazit: Wer regelmäßig neues Bildmaterial für Werbezwecke benötigt. hinzu kommt eine erweiterte Lizenz.000 Bildern ist das Angebot noch klein.000 Bildern zu den drei Großen der Branche. Fazit: Die Bildauswahl bei Fotolia ist werblich. Schwarzweiß und experimentelle Farbgebungen. Seit Februar 2006 gehört es zum Getty-Konzern und zählt mit rund 4. Geschäftsbedingungen. Mit 20 bis 100 Euro pro Bild liegen die Preise allerdings deutlich höher. Der Web-Auftritt präsentiert sich aufgeräumt und in deutscher Sprache. Je nach Größe sind die Bilder vorsortiert in Klassen von XS bis XL. ist iStockphoto das älteste Fotoportal.fotocommunity. . Neben Modellen für ein.de Der Branchenriese: www. Bei letzterer dominieren vor allem assoziative Begriffe. sondern Forum und Marktplatz für Fotografen. In der Standardvariante ist Fotocommunity für Fotografen kostenlos. 6/09 Damit sich Anbieter wie Käufer zurechtnden.pitopia.de Besonderheit des mit 6. Flankierend erscheint die Reihe „Infinite“.iStockphoto.de Junge Bildsprache: www. warten effektiv durchstrukturierte Microstock-Bildportale mit umfangreichen Informationen auf. desto niedriger der Stückpreis.de Der Aufsteiger: www. Mit derzeit rund 200. Die Bildsprache der ausgestellten Bilder ist jung: Street Photography. präsentieren sich andere wie herkömmliche Bildagenturen. zwei von ihnen punkten mit einer alternativen und unkonventionellen Bildsprache. Einige Portale offerieren nur Fotos.

Erst Einschränkungen über Kategorien listen brauchbares Material. Die sonst recht gute Suche über Kategorien versagt. Beim zweiten Versuch liefert sie 83 Ergebnisse. Die Motivauswahl fällt reisetauglicher aus als bei Photocase und stimmungsvoller als bei den klassischen Microstock-Portalen. Der Begriff „Turkey“ führt zu einer Pop-up-Liste mit Unterbegriffen. und zwar zu 14. die Ergebnisse spiegeln die bei Photocase favorisierte Bildsprache. Daher testen wir die Portale mit dem Suchbegriff „Türkei“.und Urlaubsfotos aus. Shutterstock Auch hier führt erst der englische Suchbegriff ans Ziel. Für assoziative Flyer. Die Ergebnisse sind allerdings völlig beliebig. Die Vorschläge sind. Angesichts eines Bestandes von 16 Millionen Bildern überrascht die niedrige Trefferquote. die Ergebnisse stimmen. erst unter „Natur“ finden wir die erwünschten Reise. Fazit: Die Suche ist zu wenig intuitiv. Fazit: Von der ruckeligen Technik abgesehen: Zielführend. Fotolia We speak German: Mit 9060 Bildern aus dem Stand ist Fotolia nicht schlecht dabei. iStockphoto Sieben Treffer sind das Indiz. ist hier goldrichtig.und Magazin-Bebilderung eignet sich das ganz gut.und Urlaubsfotos.023 Treffern.6/09 FOTOWELT Online-Fotobörsen PRAXIS 47 Suchfunktionen im Vergleich Die Funktionen zum Suchen nach Fotomotiven liefern meist einen guten Überblick des Bildbestandes. funktioniert die Online-Bildsuche recht flüssig. brauchbar. bei den Treffern kommt es vermutlich stark auf das Genre an. Ähnlich wie bei den anderen Anbietern mit großen Bildbeständen empfiehlt es sich. dass der Bildbestand bei iStockphoto auf Englisch verschlagwortet ist. insgesamt verbesserungswürdig. Minuspunkt: Die Suche dauert vergleichsweise lange. für einen klassischen Reisekatalog weniger. wie zu erwarten. Fazit: Technisch okay. Pitopia Die Verschlagwortung funktioniert ganz ordentlich: Abgesehen von den vielen Variationen der türkischen Flagge spuckt die Suche mit 519 Treffern solide Reise. Photocase Für ein kleineres Portal sind 204 Ergebnisse ganz ordentlich. Unter „Turkey (Middle East)“ erhalten wir satte 9252 Suchergebnisse. auch beim zweiten Test. Fazit: Gute Suchergebnisse bei deutschen Suchbegriffen. Der englische Suchbegriff „Turkey“ bringt anderes Bildmaterial sowie eine Liste mit passenden Suchkriterien. Die Motive liefern einen brauchbaren Querschnitt – wobei die Abteilung Food sehr stark präsent ist. ● . Die Einschränkung „Redaktionell“ bringt ein allgemeines Orient-Potpourri mit viel Texturen. sehr stimmungsvoll und Street-Photography-lastig. kommt der Nutzer mit englischen Suchbegriffen klar. Fazit: Brauchbare Suchfunktion. eventuell mit konkreten Suchbegriffen zu arbeiten oder mit der Kategorie-Suche sein Glück zu versuchen. Fotocommunity Ebenso wie bei Pitopia scheint die Suche hier je nach Tageszeit unterschiedlich gut zu funktionieren. die Türkei ist (noch) nicht kategorisiert. Fazit: Ganz brauchbar. kaum Beanstandungen. Wer genau das sucht.

Von Matthias Kaiser In diesem Artikel lesen Sie … Tipps vom Profi-Fotografen umsetzen Tipps für die Optimierung die wichtigsten Hotkeys wie Sie perfekte Porträts anfertigen wie Sie gute Retusche-Ergebnisse erzielen über den Autor 53 55 49 50 52 Fotos: Matthias Kaiser 51 . Unser Pro -Fotograf Matthias Kaiser zeigt. wie Sie die Techniken für eigene Fotos nutzen.48 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts Crash-Kurs vom Profi-Fotografen So machen Sie Ihre Porträts schöner Nicht schön genug? Auf der Jagd nach den menschlichen Schönheitsidealen optimierten Studio-Fotografen täglich Tausende Porträts.

Präzise Retusche: Ein gutes Grafiktablett (ab 80 Euro) macht die Verwendung der Photoshop-Werkzeuge einfacher und genauer. Ruhe bewahren: Lassen Sie sich beim Fotografieren Zeit. Es ist daher ganz normal. Linien mit ansteigenden Breiten lassen sich bei Tabletts durch unterschiedlichen Druck auf den Stift leicht verwenden. und Ihre Retuscheresultate anders aussehen wie die hier gezeigten Beispiele. In bestimmten Bereichen dürfen Sie gerne auch 200 oder 400 Prozent benutzen. Je besser das Ausgangsmaterial ist. desto besser sind die Nachbearbeitungsmöglichkeiten und damit auch das Ergebnis. um den Gesamtüberblick zu prüfen. dass Sie am Anfang häufiger auf der Suche nach dem richtigen Werkzeug sind. Accessoires. Spätestens nach dem fünften oder sechsten Motiv erzielen Sie sicher beachtliche Ergebnisse.Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 49 Porträts Das rät der Profi-Fotograf Bereiten Sie sich gut auf Ihr Shooting vor. Durch eine sorgfältige und zurückhaltende Manipulation erreichen Sie daher am Ende oft mehr. Wetterbericht und Szenengestaltung – das alles sollte vorher überdacht worden sein. Kamera. Objektive. da die Mauswege länger sind. Sorgfältig bearbeiten: Auch bei einer umfassenden Nachbearbeitung sollte der Betrachter Ihrer Fotos die Manipulationen nicht sofort bemerken. Nach einer kurzen Einarbeitung werden Sie möglicherweise nicht mehr mit der Maus arbeiten wollen. Schneller arbeiten: Photoshop benötigt eine gewisse Einarbeitung und Übung. „Weniger ist mehr“ lautet daher die Devise. › . Vor allem zu stark aufgehellte Augen und Zähne fallen schnell als unnatürlich auf. Richtig zoomen: Arbeiten Sie mit der 100Prozent-Ansicht. Allerdings sollten Sie ab und zu auszoomen. Nur dann retuschieren Sie genau. desto einfacher geht die Bearbeitung. Je größer der zu bearbeitende Bereich ist.

schon gar nicht. CS3 oder die neue Version CS4 (Testversion auf C DVD) nutzen. Führen Sie einen Doppelklick auf das HandWerkzeug durch. . Schneller Ansichtswechsel: Durch Drücken der <F>-Taste durchlaufen Sie die verschiedenen Ansichtsmodi in Photoshop. Personenaufnahmen zu korrigieren und zu retuschieren.50 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts FOTOWELT 6/09 Unser Model Nadine vorher – und … Nicht schön genug? Die professionelle Fotografie lässt kein Foto unbearbeitet. wenn es sich um Porträts handelt. Änderungen widerrufen: Arbeiten Sie nondestruktiv mit Einstellungsebenen und Masken. Ob Männer. Für die Bildoptimierung im privaten Umfeld gibt es allerdings Alternativen. Haut absoften: Das Weichzeichnen der Haut sollten Sie nur in Maßen durchführen. Wenig Spielraum beim Werkzeug Vom klassischen Porträt bis hin zum aufwendigen Composing – in allen Bereichen ndet Bildbearbeitung ihren Platz. stilvolle Porträtoptimierungen durchzuführen. Dabei spielt es keine Rolle. Das Spektrum reicht von der einfachen Hautpartie-Ent eckung über Farbanpassungen bis hin zur Gesichtskonturkorrektur – je nach Auswahl subtil bis drastisch. Speichern Sie Ihre Bilder im PSD-Format. Photoshop ist durch die große Anzahl an Werkzeugen und die präzisen Steuerungsmöglichkeiten die Software der Pro s. wird das Bild an den Bildschirm angepasst. wenn die Hautporen noch zu sehen sind. Frauen oder Kinder – nicht ein einziges Motiv verlässt das Fotostudio ohne gezielte Nachbearbeitung am Rechner. Hierdurch ersparen Sie sich viele Vergrößerungsschritte und damit Zeit. etwa das deutlich günstigere Portätaufnahmen Tipps für die Optimierung Auf Basis von Photoshop gibt es unzählige Möglichkeiten. Hier einige Tipps. Der Gesamteindruck Ihrer Fotos ist nämlich besser. Durch den Einsatz von Photoshop und vergleichbaren Bildbearbeitungsprogrammen ist es für Pro -Fotografen wie Amateure sehr einfach geworden. Maus-Klicks: Durch einen Doppelklick auf das Zoomwerkzeug (Lupe) in der Werkzeugleiste gelangen Sie direkt in die 100-Prozent-Ansicht. So können Sie einen unruhigen Hintergrund ausblenden oder beispielsweise durch Verschieben des Fotos noch besser in einer Ecke stempeln. ob Sie Photoshop CS2. um alle Einstellungen nach dem erneuten Öffnen wieder ändern zu können und vor allem keinen Qualitätsverlust zu erleiden.

durch den Kunden festgelegt. <J> Ausbessern-Werkzeug <S> Stempel <B> Pinsel <D> stellt Vorder. sondern auch Sachverstand und Fingerspitzengefühl des Fotografen. dem Porträtierten ein paar Hautunreinheiten aus dem Gesicht zu retuschieren. dem die Fotos entsprechen sollen. Die Grenzen der Nachbearbeitung müssen Sie selbst festlegen. das viele gute Korrekturmöglichkeiten bietet. spart Ihnen das einiges an Zeit und kommt der Konzentration zugute.6/09 FOTOWELT Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 51 … nach der Bearbeitung in Photoshop Photoshop Elements (auf C DVD). Zwischen Mini-Eingriff und Maximal-Retusche Im professionellen Studio-Alltag wird meist der Look. Durch regelmäßiges Zwischenspeichern unter anderem Dateinamen können Sie jederzeit zu einem vorherigen Stand zurückkehren – der Ihnen am Ende vielleicht mehr zusagt. › Photoshop Die wichtigsten Hotkeys Tastaturkürzel beschleunigen die Arbeit mit Photoshop enorm.und Hintergrundfarbe auf schwarzweiß um <X> wechselt Vorder-/Hintergrundfarbe <M> Maskenwerkzeug aufrufen <Strg>-<I> Invertieren (bei Masken wichtig) <Strg>-<J> aktuelle Ebene dublizieren <Strg>-<E> aktuelle Ebene mit der darunterliegenden verschmelzen <Strg>-<Alt>-<Shift>-<E> fügt sämtliche Ebenen der aktuellen Arbeitsdatei zu einer gemeinsamen Ebene zusammen . Wenn Sie den aktuellen Arbeitsbereich im Foto mit der Maus nicht verlassen müssen. Probieren Sie an Ihren Bildern einfach aus. bestimmt nicht nur der Kunde. Natürlich stellt sich schnell die Frage. ob durch eine umfassende Porträtbearbeitung das eigentliche Foto nicht verfälscht wird. Durch die richtige Lichtsetzung und insbesondere die Bildbearbeitung entsteht aus der Originalaufnahme das gewünschte Foto. um ein anderes Werkzeug einzustellen. Lippen betonter oder Brüste praller gemacht werden. denn ob beispielsweise eine Hüfte schmaler. Es spricht sicher auch bei Ihren Fotos nichts dagegen. wie viele Korrekturschritte den Aufnahmen gut tun. Zu Beginn merken Sie am besten sich ein paar wichtige Tastaturkürzel und binden dann nach und nach weitere Photoshop-Hotkeys in Ihren RetuscheWorkflow ein.

Wie viel Zeit Sie für die Bearbeitung der Aufnahmen am PC einplanen müssen. in denen Model und Hintergrund sich gegenseitig positiv beeinflussen. Farbveränderungen ergeben einen bestimmten Look. dass er zum Model und der gewünschten Bildaussage passt. Bereinigung: Bevor Sie in Photoshop loslegen. Ist kein Visagist zur Hand. der zum Abschluss durch das gezielte Nachschärfen ein optimales Ergebnis erzeugt. Schmutz. sondern sind meist akribisch geplant. Grundsätzlich ist es immer bes- ser. Durch ein gutes Make-up werden viele Hautunreinheiten abgedeckt. die aufgehellt und im Kontrast verstärkt werden. Sie gehen so vor. 2 So gehen Sie bei der Retusche vor. Gilt es ein Foto für ein großflächiges Plakat bis ins kleinste Detail zu optimieren oder eine Reportage mit über 100 Abbildungen schnellstmöglich an den Kunden zu schicken? Wie gut war das Make-up? Müssen Porträts oder Ganzkörperfotos optimiert werden? Die Nachbearbeitung für ein gutes Beauty-Foto dauert in der Regel bei mir zwischen einer und fünf Stunden. Für den Fotografen ist es eine enorme Erleichterung. Das bedeutet. die richtige Location und das geeignete Equipment. Außerdem erleichtern Puder & Co. die etwa von Sensordreck in der Kamera herrühren. oder möchen Sie einen richtig auffälligen Glamour-Hingucker schaffen? Bei allen Fotos steht als Erstes die Bereinigung des Gesichtes und des Hintergrundes an. Gerade wenn Männer fotografiert werden. Bitten Sie Ihr Model einfach. was Sie mit dem Foto zum Ausdruck bringen möchten. . Alternativ drücken Sie den Hotkey<Strg>-<J>. 1 So bereiten Sie das Shooting vor. Gute Porträtaufnahmen entstehen selten per Zufall. können Sie die Zähne durch Aufhellung und Entnahme des Gelbtones erstrahlen lassen. welche Emotionen sollen mit dem Bild transportiert werden). auf Make-up und Haardetails zu achten und gegebenenfalls in das Shooting einzugreifen. da nur eine gute Grundlage ein gutes Resultat erlaubt. dass einige der Porträtaufnahmen einfach danebengehen. mattierenden Puder zum Shooting mitzunehmen. Seine Aufgabe ist es. Formatfrage: Als Porträts gelten nicht nur formatfüllende Gesichtsfotos. Denn ein Visagist ist nicht nur für das Schminken zuständig. da sein Hauptaugenmerk auf Details wie Licht. 3 Puder Spart Zeit bei der Retusche Einen wichtigen Platz bei Profi-Fotoshootings nimmt der Visagist ein. Die Idee: Zur Vorplanung gehören die Idee für das Foto (welcher Inhalt. sondern bleibt auch während des Shootings immer in der Nähe des Fotografen. Allerdings sollten Sie darauf achten. ein perfektes Make-up zu erzielen. möchte ich Sie zum non-destruktiven Arbeiten animieren. Durch diese Hilfsmittel können Sie Einstellungen zu jedem Zeitpunkt ändern. Gut geeignet sind neben der klassischen Studioumgebung ruhige Naturhintergründe wie Park und Feld. hängt von vielen Faktoren ab. sich selbst zu schminken. Pose und Technik liegt. Tiefe schaffen: Nun geben Sie dem Foto durch Aufhellen und Abdunkeln in bestimmten Bereichen mehr Tiefe. sich erst einmal zu überlegen. Soll es natürlich sein. ist ansonsten meist kein Puder zur Hand. Durch das Spiel von Schärfe und Unschärfe lenken Sie die Blickrichtung zum Model. Kontraste: Dem zweiten Schritt widmen Sie den Augen. Hierzu zwei Grundweisheiten: Erstellen Sie nach dem Öffnen eines Fotos von der Hintergrundebene eine Kopie. Somit ergeben sich spannende Kompositionen. Sie können also ruhig ein wenig von der Umgebung mit ins Foto einbringen. Dazu ziehen Sie in der Ebenenpalette die Hintergrundebene auf das Symbol „Neue Ebene erstellen“ links neben dem Mülleimer. Das bedeutet. ist es ratsam. wird bei einem einzelnen Foto natürlich nicht so schnell deutlich wie bei einer zwanzigteiligen Fotoserie. Zur Not variieren Sie einfach und entscheiden später bei der Nachbearbeitung am Rechner. empfiehlt es sich. dass Sie jeden Schritt in Photoshop wieder rückgängig machen können. Sie entfernen zunächst alle störenden Bildelemente wie Pickel. welcher Bildausschnitt am besten passt. versuchen Sie durch Beschnitt des Motivs die Blickrichtung des Betrachters auf das Model zu lenken. Beim Pudern geht es nicht darum. Arbeiten Sie zudem mit Einstellungsebenen und Masken. Hautflecken ausgeglichen und die Bildaussage durch gezieltes Schminken unterstützt. ungewollte Haare und auch Abschattungen. die Auswahl des Models. Ein paar Tricks helfen. die Zahl der Ausschussbilder zu minimieren. Wichtig ist vor allem viel Abstand zwischen Model und Hintergrund. Ihre Arbeit am Fotoset und damit auch die Nachbearbeitung am PC. Für den Amateur ist ein aufwendiges Make-up oder gar ein professioneller Visagist oft zu teuer. Hintergrund festlegen: Bei der Auswahl des Hintergrunds sollten Sie darauf achten. Das Fotografieren selbst macht nur einen Teil eines Shootings aus. sich vor Ort Zeit zu lassen und einen guten Bildausschnitt zu wählen. Arbeiten Sie non-destruktiv. Bildausschnitt wählen: Ist der Hintergrund zu dominant oder unruhig. Bevor wir nun mit dem ersten Bild beginnen. keine wichtigen Bereiche wie die Augen oder Körperteile wie eine Fingerkuppe abzuschneiden. Mit einem kleinen Blendenwert an der Kamera erreichen Sie einen unscharfen Hintergrund. Wenn Sie es für erforderlich halten. Wie wichtig gutes Make-up im Profi-Bereich ist.52 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts FOTOWELT 6/09 Perfekte Porträts Selbst Pro -Fotografen passiert es. sondern die häufig auftauchenden Glanzpunkte an der Stirn und den Wangenknochen abzumildern.

Sie können. kehren Sie die Maske. um. Reicht ihnen die Helligkeit nicht aus oder ist sie zu stark. da diese sonst verwischen. Bleiben Sie auf der Einstellungsebene. die automatisch mit der Einstellungsebene erstellt wurde. Ein Grafiktablett macht das Arbeiten hier schneller. Zunächst erstellen Sie eine Einstellungsebene mit einer Gradationskurve (Kicken Sie im Palettenmenü auf den schwarzweiß geteilten Kreis und dann auf „Gradationskurven“). muss ich Sie enttäuschen. Da wir nur die Augen aufhellen wollen. die Sie etwa mit dem Lasso erstellt haben. Das Bild sollte deutlich heller werden. Diese nehmen Sie per Drag & Drop auf und setzen Sie an eine Stelle ohne Pickel. Klicken Sie auf „OK“. Sie können auch mehrmals über die gleiche Stelle fahren. von welcher Stelle Sie Stempelmaterial aufnehmen. sehen. Wie Sie in der Ebenenpalette sehen. Haut zu retuschieren. einfacher und vor allem genauer. Auch Helligkeitsunterschiede spielen eine wichtige Rolle. während Sie die Maustaste gedrückt halten. dass weiß als Vordergrundfarbe ausgewählt ist (die linke der beiden Farben in der Werkzeugpalette). und kreisen Sie nun den ersten Pickel mit dem Ausbessern-Werkzeug ein. es bräuchte nur wenig Aufwand. Achten Sie darauf. und schon radieren Sie alles wieder in den Ausgangszustand zurück. Probieren Sie es aus – Sie werden tolle Ergebnisse erzielen. Fläche füllen“ und wählen schwarz als Farbe oder benutzen das viel schnellere Tastaturkürzel <Strg>-<I>. Stellen Sie die Vordergrundfarbe auf schwarz. die Helligkeit wird nicht zunehmen. Hautporen verändern sich teilweise im Millimeterbereich. weshalb Sie immer darauf achten sollten. 4 Pinsel einsetzen 2 Mit Ausbessern-Werkzeug tricksen Der Vorteil des Ausbessern-Werkzeugs besteht darin. 1 Hautbild auffrischen 3 Augen aufhellen Wenn Sie dachten. Nun hübschen Sie die Augen auf. Ziehen Sie den diagonalen Strich in der Mitte etwas nach links oben. besteht unser Foto jetzt aus drei Ebenen. da Kreisbewegungen mit einem Zeichenstift besser als mit einer Maus funktionieren. Stattdessen benutzen Sie das Ausbessern-Werkzeug aus der Werkzeugleiste. Haben Sie sich vermalt. und zoomen an die Augen heran. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt. Nehmen Sie für genaues Arbeiten an Kanten den Stempel mit einer Auswahl. aber mit einer ähnlichen Hautstruktur. › . So kommen Sie schnell zu einem guten Ergebnis. Hierfür gibt es gleich mehrere Möglichkeiten – ich zeige Ihnen meine bevorzugte.6/09 FOTOWELT Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 53 Porträts optimieren Jedes von Natur aus noch so schöne Gesicht gewinnt durch eine gezielte Porträtretusche an Glanz. dass Helligkeits. Dazu gehen Sie entweder auf den Befehl „Bearbeiten. Von den bereits erwähnten Arbeitsstunden fällt meist der größte Teil für die Hautretusche an. wie der aktuelle Bildbereich Ihre Auswahl überdeckt. machen Sie einfach einen Doppelklick auf das Einstellungsebenensymbol und korrigieren die Gradationskurve. Nehmen Sie das Pinselwerkzeug und achten darauf.und Farbunterschiede angepasst und Übergänge weich gemacht werden. ist dies kein Problem. weswegen ich Ihnen den normalen Stempel für die komplette Hautretusche nicht empfehle. etwa am Haaransatz. Wie Sie sehen. Malen Sie nun mit einer angemessenen Pinselspitze die Iris an. wird nur der von Ihnen bemalte Bereich der Fotoaufnahme verändert. Sie sollten das Ausbessern-Werkzeug allerdings nicht an harten Kanten benutzen. da wir diese durch die Einstellungsebene festgelegt haben. Es wird eine Auswahl erstellt. dass es auf „Quelle“ eingestellt ist.

Gehen Sie nun auf „Auswahl. so dass die Ellipse die Ecken nicht berührt. der seinem persönlichen Stil entspricht. wie Sie Einstellungsebenen erstellen. Danach nehmen Sie das Kreiswerkzeug aus der Werkzeugpalette und ziehen eine Ellipse über das Fotos. im Kontrast verstärken oder die Farben verändern. Um eine Vignettierung zu erstellen. erkennen Sie schnell. Die weiche Kante lässt Sie später den Übergang zwischen dem dunklerem Außenbereich und dem helleren Innenbereich des Fotos nicht mehr erkennen. wird der Blick nun auf die abgelichtete Person gelenkt. um etwa Wünschen des Kunden zu entsprechen.54 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts FOTOWELT 6/09 5 Zähne bleichen 7 Vignettierung einbauen Nachdem Sie bereits wissen. 6 Looks kreieren Wie Sie bei bereits durchgeführten Schritten gesehen haben. Nach dem gleichen Prinzip können Sie nun auch jeden anderen Bereich in ihrem Foto aufhellen. dass bei Ihrer Vordergrundfarbe schwarz eingestellt ist. Klicken Sie „OK“. Auf der andern Seite kann er einen bestimmten Look auch nur bei einem einzelnen Foto verwenden. Mit einer Vignettierung bringen Sie Dymanik ins Bild. und achten Sie darauf. Weiche Kante“. Fläche füllen“. Auswahl verändern. die Sie stark nach rechts unten ziehen. der aber manches Porträt noch interessanter aussehen lässt. Auf der einen Seite kann ein Fotograf einen bestimmten Look erzeugen. Wenn Sie sich die Auswahlmöglichkeiten bei den Einstellungsebenen ansehen. Letztendlich ist eine Vignettierung –korrekt wäre „natürlicher Randlichtabfall“ – ein Objektivfehler. Wie Sie sehen. sonst droht ein übertriebenes Zahnpastalächeln. abdunkeln. Ihr Bild wird deutlich dunkler. . Gehen Sie auf „Bearbeiten. Weiter geht’s wie bei den Augen: Einstellungsebene invertieren mit <Strg>-<I> und dann mit dem Pinsel und weiß als Vordergrundfarbe die Zähne ausmalen. Dieser Arbeitsschritt wird auch gerne als „Look“ bezeichnet. Ziehen Sie den Regler „Sättigung“ auf etwa „-50“ und die Helligkeit auf gut „+20“. Sie verstärkt den Bildausdruck durch eine Randabdunklung und lenkt die Aufmerksamkeit auf den Mittelpunkt des Fotos. Achten Sie dabei auf ein natürliches Weiß des Zahnschmelzes. können Sie durch Einstellungsebenen und Masken Einfluss auf bestimmte Stellen im Foto nehmen. erzeugen Sie zuerst eine Einstellungsebene mit einer Gradationskurve. welche weiteren Möglichkeiten sich anbieten. ohne dass der Gesamteindruck des Bildes leidet. Erstellen Sie eine Einstellungsebene mit „Farbton/Sättigung“ und stellen im Ausklappmenü „Gelbtöne“ ein. ist das Zähnebleichen ein Kinderspiel. und stellen Sie einen hohen Wert zwischen 100 und 200 ein.

Info: www. Gehen Sie nun zu „Filter. Zusätzlich können Sie an überschärften Bildstellen mit Hilfe des Radiergummi-Werkzeugs partiell etwas Schärfe entfernen. Für die Fotoretusche setzt er Photoshop unter Mac OS X und Win XP ein. die in der Umgebung eines Pixels im Kontrast und damit die Schärfe angehoben werden. Da die richtigen Einstellungen vor allem vom jeweiligen Motiv abhängen. in Photoshop zu schärfen. Aber alle Theorie hilft nichts in der Praxis.und Werbeaufnahmen. 9 Motiv schärfen Schärfe ist eine wichtige Eigenschaft jedes guten Fotos. in der alle Informationen der bisherigen Bearbeitung enthalten sind. Diese Funktion finden Sie unter „Filter. ob ein Foto durch die Veränderung dazugewinnt oder eine plumpe Fälschung geformt wird. um Veränderungen real wirken zu lassen. Unscharf Maskieren“. brauchen Sie nur eine der gängigen TV-Zeitschriften-Cover anzusehen. da Tinte und Toner gerne ein paar Details schlucken. wofür Sie das Foto später einsetzen möchten. Über den Autor Matthias Kaiser ist Fachinformatiker für Medien und Kommunikation und arbeitet seit 2007 als Profi-Fotograf mit Schwerpunkt auf People. Ich habe gute Erfahrungen mit den Werten Stärke: 70–200. Models: www. Verflüssigen“ positionierte „Vorwärts-krümmen“-Werkzeug. Die dort gezeigten Models existieren in Wirklichkeit so natürlich nicht. Übernehmen Sie die Ä n d e rungen mit „OK“. Als letzten Parameter gibt es den „Schwellenwert“. Wie intensiv Sie ein Bild schärfen. Ein Papierabzug hingegen verträgt mehr Schärfe. also leuchtenden Kanten. Da Sie bislang nur die oberste Ebene der Aufnahme geschärft haben. damit es nicht zu Halos.6/09 FOTOWELT Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 55 8 Verändern von Konturen 10 So schärfen Sie richtig In Photoshop gibt es viele Möglichkeiten. da sonst Details verloren gehen können. Scharfzeichnungsfilter. Unterschiedliche Medien benötigen nämlich eine unterschiedliche Schärfe. wie hoch ein Helligkeitsunterschied sein muss.8 und einem Schwellenwert auf 0 gemacht.4–0. Unter „Stärke“ versteht sich die Intensität der Scharfzeichnung. Durch zahlreiche Assistenzen bei international tätigen Fotografen konnte er seinen technischen Background im Bereich der elektronischen Bildbearbeitung mit moderner Shooting-Praxis kombinieren. der wie der Name schon sagt angibt.und Bildretusche-Erfahrung sowie ein gewisses ästhetisches Augenmaß nötig. Radius: 0. Es gibt viele Möglichkeiten. ohne dem Foto die Grundschärfe zu nehmen.indeedmodels. Dadurch erstellen Sie eine neue Ebene. Die Schärfung eines Bildes sollte grundsätzlich immer am Ende der Bearbeitung erfolgen. Bei einem solchen Body Transforming entscheiden Millimeter. sich den Gang zum Schönheitschirurgen zu sparen. So dürfen Sie im Web gerne etwas geringer nachschärfen. müssen Sie ein wenig mit den Werten experimentieren. Je nach Pinselgröße können Sie die abgebildete Person verformen. Er lebt und arbeitet in Stuttgart und Berlin. Unscharf Maskieren“.biz. hängt auch davon ab. eine davon ist „Unscharf maskieren“. und drücken Sie danach die Tastenkombination <Strg>-<Alt>-<Shift><E>. Der „Radius“ gibt Auskunft über die Anzahl der Pixel. Den Models wird durch die extreme Bearbeitung wirklich jeder kleinste Makel und damit auch das Reizvolle genommen. beim Übergang von hellen und dunklen Motivteilen und Aliasing –Treppchenbildung an diagonalen Linien – kommt. empfehle ich Ihnen das in Photoshop unter „Filter. Wenn Sie ein wenig probieren möchten. können Sie nun durch Ändern der Ebenendeckkraft in der Ebenenpalette die ideale Schärfe einstellen. Es ist einiges an Fotografie. Aktivieren Sie die oberste Bildebene per Mausklick. damit geschärft wird. Scharfzeichnungsfilter.matthiaskaiser. Wenn Sie übertriebene Beispiele einer Bearbeitung sehen möchten.com ● .

Eine wichtige Grundregel dafür basiert auf dem aus alten Lehrbüchern gerne zitierten goldenen Schnitt. Weil Fotogra eren Spaß machen soll. dass sich ein Hochkantmotiv ergibt. Fehlt es Ihren Fotos an Dynamik. die Raum für Interpretationen lassen. Gemeint ist damit. legen Sie Motivteile frei. wie sie durch Mitziehen (Wischeffekt) entstehen. und gestalten Sie damit neue Kompositionen. sondern ganz bewusst ins obere. Über üssiges aus Ihren Fotos verschwinden zu lassen. dabei noch den perfekten Motivausschnitt einzufangen die andere Herausforderung beim Fotogra eren. oder angeschnittene Bilder. Rautenberg Den richtigen Schnitt finden Fotos pixelgenau ausschneiden Foto: © Kzenon. punkten beim Betrachter. drei Ihrer Fotos sehen wollen. Indem Sie den Beschnitt variieren. Licht75. Dagegen versprühen Bilder mit Dynamik eine Menge guter Laune und Abwechslung: Temporeiche Motive. Natur. Verpassen Sie Ihren Bildern den richtigen Ausschnitt. Über den ersten Eindruck entscheidet vor allem der Bildaufbau. dass Sie das Kernthema des Motivs nicht in die Bildmitte. Von Nils Rau und H. Wie das geht. untere rechte oder linke Drittel setzen. Wenn Sie sie waagerecht ausrichten. Freistellen-Werkzeug verwenden Beim Einsatz des Freistellwerkzeugs gibt es ein paar einfache Tipps für einen gelungnen Bildbeschnitt. .com Den richtigen Augenblick beim Durchdrücken des Auslösers zu finden ist die eine. horizontale und vertikale Streifen zerschnitten vor – Sie können einfach Hilfslinien aus dem Lineal am Fensterrand ziehen. strahlen die Fotos Ruhe und Wärme aus. behelfen Sie sich durch eine gezielte Nachbearbeitung.und Landschaftsaufnahmen bestehen meist aus mehreren Bildebenen im Vorder. Gegen den verpassten Zeitpunkt zum Auslösen ist kein Kraut gewachsen. Beschneiden Sie die Bilder so.und Hintergrund. Wirkt etwa ein Foto vom letzten Städte-Trip wie ein Motiv aus einem alten Reisekatalog. lesen Sie hier. erhalten Ihre Aufnahme mehr Räumlichkeit und dadurch mehr Spannung. Am besten halten Sie sich daran. Pavel Losevsky – Fotolia. Nur was direkt zur Bildaussage gehört. entstehen aus einem Originalbild leicht mehrere spannungsgeladene Fotos.56 BILDBEARBEITUNG Mit Photoshop zuschneiden FOTOWELT 6/09 Durch das Beschneiden von Fotos und das Herauslösen von Objekten erzielen Sie mehr Wirkung. darf bleiben. wird kaum jemand mehr als zwei. nach Herzenslust verändern. funktioniert das Ganze auch nachträglich ohne kompliziertes Ausmessen: Stellen Sie sich die Bild äche in Photoshop als in drei gleich große. Den Rest schneiden Sie mit dem Freistellwerkzeug (<C>-Taste) ab.-R. Die Bereiche der Schnittpunkte bieten Ihnen vier gute Optionen zur Platzierung Ihres Hauptmotivs. den Bildausschnitt hingegen können Sie in Photoshop & Co. Der richtige Schnitt für gute Fotos Langweile beim Ansehen von Fotos entsteht beim Betrachter meist durch statische Motive.

Automatisch Freistellen Das wohl wichtigste Auswahlwerkzeug von Photoshop ist der Zauberstab. das Ihre Aus- So reizen Sie die Optionen aus Mit der Vorgabe „Benachbart“ geraten nur Bildpunkte in die Auswahl. Dadurch umfasst die entstehende Auswahl möglicherweise zu viel Bild äche. Der im Vollbild blaue Hintergrund hebt sich als helle Fläche sehr deutlich von der Person ab. Invertieren Sie die getroffene Auswahl mit dem Menübefehl „Auswahl. den Sie dann ohne Hintergrund weiterverwenden oder in ein anderes Bild einkopieren. Sie können die Auswahl jedoch auch in Alphakanälen oder Schnellmasken bearbeiten – dann stehen Ihnen zur Verfeinerung Pinsel und Füllfunktionen zur Verfügung. Alphakanäle liegen wie Graustufenbilder unter dem Foto. Kopieren“ in die Zwischenablage. Sie erkennen an diesen Schritten. erfasst das Programm nur diesen Bereich. Ein niedriger Wert wie „20“ erfasst dagegen nur solche Pixel. Eine typische Freistellung läuft meist über den Motivhintergrund. auch wenn sie weit von der angeklickten Stelle liegen: Photoshop erfasst blauen Hintergrund. Klicken Sie unten in der Palette auf das Icon „Auswahl als Kanal speichern“. die dem angeklickten Bildpunkt sehr ähnlich sind. Die blaue Hose › Der Trick mit den Grundfarben: Im Blaukanal hebt sich das Hauptmotiv sehr gut ab. Kanäle“ die Kanäle-Palette. oder rennt ein Tier durchs Bild? Abhängig von der Bewegungsrichtung beschneiden Sie das Bild so. Der Auswahlbereich wird mit diesem Wert also kleiner. Kanäle“ die Kanäle-Palette ein. Nun ist nur noch die Hauptperson oder das Hauptobjekt selbst markiert. die sich vom angeklickten Bildpunkt deutlich unterscheiden. die nicht durch andere Motivpartien abgetrennt werden. legen Sie eine erste Auswahl mit Zauberstab oder dem Auswahlrechteck (<M>-Taste) an. fährt ein Auto ins Motiv. und Sie müssen die Auswahl wieder verkleinern. Klicken Sie mit dem Zauberstabwerkzeug in den Hintergrund. Be ndet sich Ihr Darsteller beispielsweise vor blauem Hintergrund. dass Sie schon beim Fotogra eren mit zwei Grundregeln gute Bedingungen zum Freistellen von Bildobjekten schaffen können: Achten Sie zum einen auf einen homogenen Hintergrund. Er erfasst farbähnliche Bereiche und erstellt daraus eine Auswahl. Unterhalb der Menüleiste be ndet sich die Werkzeugoptionsleiste. Öffnen Sie über „Fenster. oder ziehen Sie ihn mit dem VerschiebenWerkzeug direkt in andere Fotos. die es übrigens für fast alle Werkzeuge gibt. Auswahl umkehren“. sucht Photoshop im ganzen Bild nach farbähnlichen Pixeln. Vermeiden Sie zum anderen unscharfe oder verschattete Übergänge zwischen Motiv und Umgebung. Die Option „Glätten“ sorgt für einen hauchdünnen weichen Übergang zwischen gewählten und nicht gewählten Bildpunkten – die spätere Montage sieht darum nicht mehr so „aufgeklebt“ aus. Die Auswahl gelingt auf diesem Wege oft besser als bei der Arbeit im Gesamtbild. Wählen Sie mit dem Zauberstab und anderen Auswahlverfahren den Motivhintergrund aus. Sie stellt alle relevanten Einstellmöglichkeiten für den Zauberstab zur Verfügung. die Zauberstab-Auswahl fällt daher besonders leicht Alphakanal: Über die Schaltfläche „Auswahl als Kanal speichern“ in der Kanäle-Palette wandeln Sie die Auswahl in einen Alphakanal um . Er erscheint in Graustufen im Bildfenster. Um einen Alphakanal zu erzeugen. Bei einem Porträt belassen Sie in Blickrichtung etwas mehr Frei äche. dass links oder rechts mehr Platz verbleibt. Klicken Sie auf den „Blau“-Kanal. Ein hoher Wert im Feld „Toleranz“ – etwa „80“ – wählt auch Pixel mit aus. Für unser Beispielbild (siehe Abbilddungen unten) bedeutet dies: Wenn Sie den blauen Hintergrund anklicken. Sie erkennen den neuen Alphakanal in der Kanäle-Palette als Miniaturbild. Kopieren Sie den Darsteller jetzt über „Bearbeiten. sie lassen sich bei Bedarf einblenden und bearbeiten. Hierfür blenden Sie mit dem Befehl „Fenster. Richtig herausschneiden Beim Herausschneiden von Bildelementen – fachlich korrekt Freistellen – legen Sie einen Teil des Motivs frei. Zunächst schneiden Sie mit dem Freistellwerkzeug (<C>-Taste) alle über üssigen Bildränder weg. dann arbeiten Sie mit dem Zauberstab zunächst nur in dieser Grundfarbe. Den Zauberstab aktivieren Sie mit einem Klick auf das Zauberstab-Symbol (<W>Taste) in der Werkzeugleiste. und Sie haben die ganze Auswahl gelöscht.6/09 FOTOWELT Mit Photoshop zuschneiden BILDBEARBEITUNG 57 Läuft ein Passant aus dem Bild heraus. Sie sollten diese Option daher normalerweise einschalten. Verzichten Sie dagegen auf die Option „Benachbart“. Objekte lösen per Alphakanal Die Arbeit mit der Zauberstab-Auswahl ist oft recht mühsam: Ein falscher Klick. Ein beliebiges Objekt wie ein gelbes Hemd oder eine rote Mütze markieren Sie damit sehr schnell. der sich deutlich vom Hauptmotiv abhebt. blaue Hose und Schuhe. Experimentieren Sie bei Porträts mit dem Beschnitt im Bereich der Stirn – hier nden sich bei Personenaufnahmen nämlich am wenigsten Bildinfos. und die Schuhe werden dagegen nicht mit ausgewählt.

Legen Sie dazu eine Auswahl mit dem Zauberstab oder anderen Werkzeugen an. Versteckspiel für Bildteile Wenn Sie einen Alphakanal nur auf die Schnelle benötigen und ihn nicht dauerhaft speichern möchten. verwenden Sie die Schnellmaske. Erhöhen Sie beispielsweise den Radius-Wert. Das eigentliche Foto ist ausgeblendet. erhalten Sie durch die Anpassung des Radiuswerts ein sehr viel feineres Ergebnis. die Sie nicht auswählen wollen. weiß unterlegte Partien sind ausgewählt. Wählen Sie hierzu den korrekturbedürftigen Bereich mit dem Lasso aus. Um wieder das Bild mit einer Auswahlmarkierung zu sehen. Photoshop bietet mehrere Möglichkeiten zur Verfeinerung. er erscheint schwarzweiß im Bildfenster und lässt sich wie jedes andere Schwarzweißbild bearbeiten. Dann halten Sie die <Alt>-Taste gedrückt.58 BILDBEARBEITUNG Mit Photoshop zuschneiden FOTOWELT 6/09 Masken: Auswahllücken übermalen Sie mit dem Pinsel und schwarzer Farbe. Klicken Sie mit dem Zauberstab auf die gewünschte Stelle im Bild – so erweitern Sie die vorhandene Auswahl. oder klicken Sie in der Werkzeugoptionsleiste auf das Icon „Von Auswahl subtrahieren“. Klicken Sie oben in der Kanäle-Palette links neben das „RGB“-Miniaturbild in das leere Kästchen. Kante verbessern“ (<Alt>-<Strg>-R) das Dialogfenster auf. die Sie aus der Auswahl entfernen wollen. Klicken Sie unten rechts in der Werkzeugleiste auf das Icon zur Bearbeitung im Maskierungsmodus. Fläche füllen“.und Auswahlfunktionen wie einen Alphakanal. Damit aktivieren Sie den Alphakanal. Hierfür klicken Sie auf das Alphakanal-Miniaturbildchen in der Kanäle-Palette. Achten Sie darauf. um eine Auswahl zu verkleinern. um eine Auswahl zu vergrößern oder zu verkleinern. Im geöffneten Bild sehen Sie die Auswirkungen der Änderungen in einer Vorschau. Für optimale Ergebnisse experimentieren Sie mit der „Toleranz“-Einstellung. wieder verkleinern. dass Sie im Alphakanal und nicht im eigentlichen Bild arbeiten. Größere Flächen kreisen Sie mit dem Lasso-Werkzeug ein. so dass ein Augen-Symbol erscheint. Der Alphakanal liegt jetzt rötlich über dem Motiv – zur Retusche verwenden Sie aber weiterhin die Farben Schwarz und Weiß. Damit der Alphakanal beim Abspeichern mitgespeichert wird. Wollen Sie weitere Bereiche mit in die Auswahl aufnehmen? Dann halten Sie die <Shift>-Taste gedrückt. ● Auswahl verfeinern Nach dem ersten Klick ist die ZauberstabAuswahl noch nicht perfekt. Im Unterschied zu „Weiche Kante“. Sie können die Grenze zwischen Schwarz und Weiß im Alphakanal auch gezielt verschieben. oder klicken Sie oben in der Werkzeugoptionsleiste auf das Icon „Der Auswahl hinzufügen“. Sonstige Filter“ den Punkt „Dunkle Bereiche vergrößern“. Photoshop stellt sie im Maskierungsmodus rötlich dar Kante verbessern: In dem Dialogfeld „Kante verbessern“ sind grundlegende Optimierungen der Auswahl zum Freistellen zusammengefasst wahlumrisse zeigt. und mit „Verkleinern/Erweitern“ verkleinern oder vergrößern Sie den ausgewählten Bereich prozentual. Danach verwenden Sie den Befehl „Bearbeiten. Mit dem Schieberegler „Abrunden“ rundet Sie die Ecken des Auswahlbereichs ab. und Sie wollen die Auswahl . Haben Sie die Auswahl für ein Objekt erstellt. Malen Sie also mit Schwarz in Bildteile. Über Schieberegler haben Sie die Möglichkeit. so dass Details an den Übergängen nicht verloren gehen. Die Auswahl erscheint jetzt wie ein rötlich deckender Alphakanal. Schwarz im Alphakanal Bei der Arbeit im Alphakanal gilt: Schwarz unterlegte Bereiche sind nicht ausgewählt. Zeichen. Mit der Erhöhung des Kontrasts schärfen Sie die Auswahlkanten und entfernen Störungen und Unregelmäßigkeiten. rufen Sie über „Auswahl. um sanfte Übergänge zu erreichen. wenn der entsprechende Bereich später ausgewählt sein soll. Danach klicken Sie mit dem Mauszeiger („Minus“Symbol) Bildbereiche an. Vielleicht hat der Zauberstab aber bereits zu viel erfasst. Verändern Sie die Maske mit Pinseln. Der Punkt „Helle Bereiche vergrößern“ erweitert dagegen die Auswahl. müssen Sie als Dateiformat entweder PSD oder TIF verwenden. Die Farbe Weiß tragen Sie auf. Verwenden Sie im Menü „Filter. Tricks mit Kanten Mit dem Befehl „Kante verbessern“ nden Sie ab Photoshop CS3 alle grundlegenden Funktionen zur Auswahloptimierung in einem Dialog zusammengefasst. klicken Sie unten links in der Werkzeugleiste auf „Bearbeitung im Standardmodus“. Der Mauszeiger wird um ein kleines „Plus“Symbol erweitert. verschiedene Auswahlparameter zu verändern. die die Kanten gleichmäßig Weichzeichnen. Nun zeigt Photoshop das Foto zur Orientierung mit im Bildfenster.

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Alles andere müssen Sie immer noch per Hand erledigen. sollten Sie besser manuell korrigieren. . Doch selbst mit den neuen DSLR-Modellen ist die Farbperfektion kaum Realität. Das Resultat ist in vielen Fällen gar nicht schlecht. Als Resultat erhalten Sie eine optimierte Belichtung und deutlich bessere Farben. Immerhin lassen sich Ihre Fotos binnen kürzester Zeit in puncto Farben deutlich verbessern.60 BILDBEARBEITUNG Farboptimierung FOTOWELT 6/09 Perfekte Farben auf Knopfdruck. Korrekturen“ aufrufen. Mitteltönen und Tiefen. Von Automatikfunktionen in Photoshop – wir verwenden die Version CS4 – zur Motivverbesserung dürfen Sie keine Wunder erwarten. Gute Bilder sind Abbilder der Wirklichkeit. Die Tonwertkorrektur. als Sie denken. Die automatische Korrektur („Auto“) setzt den hellsten Punkt des Bildes als Weiß und den dunkelsten als Schwarz fest und spreizt die vorhandenen Tonwerte dann entsprechend dieser neuen Skala auf. die Sie in Photoshop CS4 im Menü „Bild. um eine extreme Spreizung der Werte zu vermeiden. wirkt es meist kräftiger und kontrastreicher. Da das Bild durch die Korrektur sowohl ganz helle als auch schwarze Bereiche besitzt. zeigt in einem Histogramm die Häufigkeit der im Bild vorkommenden Helligkeitswerte an. Lediglich Standardprobleme wie fehlender Kontrast und aue Farben lassen sich einigermaßen gut korrigieren.com Perfekt abgelichtet Flaue Farben in Minuten aufpolieren 1 Tonumfang optimieren Mit einer Tonwertkorrektur sorgen Sie bei Ihren Aufnahmen für eine neutrale Wiedergabe in den Lichtern. die in weichen Übergängen zu Helligkeitssprüngen führt. das wünscht sich jeder. wenn Sie den Tonwertumfang zu stark reduzieren. Außerdem verlieren Sie Zeichnung in den Randbereichen der Helligkeit. Enthält ein Bild überwiegend helle oder dunkle Töne. Profi-Fotografen legen meist großen Wert auf die Authentizität der Farben. Sie brauchen dafür aber weniger Zeit. wobei „0“ Schwarz und „255“ Weiß entspricht. Von Marcel Schmid Foto: © Marzanna Syncerz – Fotolia. bei denen an manchen Stellen ein wenig geschönt wird.

Photoshop CS4 unterbreitet Ihnen hier mehrere Korrekturvorschläge. Selektive Farbkorrektur“ auf. sondern nur einen einzigen Quellkanal zu verwenden. Mit dieser Technik können Sie sich auch des Rauschens wirksam entledigen. Hier greift Photoshop Ihren Fotos mit der Funktion „Tiefen/ Lichter“ aus dem Menü „Bild. wenn sich die Aufnahme in eine eindeutig unerwünschte Richtung entwickelt. Ein Beispiel: Ein Foto zeigt im Bereich der Mitteltöne einen Rotstich. ein Cyanund Magentastich in den mittleren sowie ein Magentastich in den dunklen Tönen. zum Beispiel G statt RGB. indem Sie den oberen Regler im Farbbalance-Dialog unter „Bild. ● . ohne andere Farben zu beeinflussen. greifen Sie zu schwererem Geschütz: Der Funktion „Bild. Korrekturen“unter die Arme. Korrekturen. Farbbalance“ in Richtung Cyan verschieben. hellen Sie die Mitten mit den Gradationskurven auf. Die Kurvenform können Sie über Fixpunkte vorgeben und so entscheiden. Er lässt sich dadurch mildern. Das Anheben von Helligkeitswerten mittels „Helligkeit/Kontrast” richtet in einem solchen Fall in der Regel mehr Schaden als Nutzen an. können Sie man mit dem Schieberegler bestimmen. nicht das ganze Bild. Korrekturen“. Er lässt sich entfernen. Passen Sie hier die Farbgebung an. Gradationskurven“ die Möglichkeit. Dunkle. 3 Farbstiche beseitigen Ein heftiger Farbstich ist meistens vergleichsweise unproblematisch. Die Gradationskurve ist eine kontinuierliche Anpassungsfunktion zur Zuordnung von Helligkeitswerten des Bildes auf die verfügbaren 256 Tonwerte. 6 Dunkle Bilder aufhellen Konventionelle Funktionen zur Farbkorrektur versagen meistens in Bezug auf zu dunkle Fotos. Wie gravierend die kleinste Änderung sein darf. welche Tonwertbereiche im Bild besonders betont werden. Korrekturen. etwa ein Gelbstich in den hellen Tönen. Korrekturen. Mit einer selektiven Korrektur lassen sich einzelne Farbbereiche gezielt in den CMYK-Werten verändern.6/09 FOTOWELT Farboptimierung BILDBEARBEITUNG 61 2 Farbbalance ändern 5 Interaktive Bildkorrektur Die allgemeine Farbkorrektur führen Sie am einfachsten mit dem Werkzeug „Farbbalance“ durch. Schnell zu den gewünschten Farbresultaten führen Sie die „Variationen“ aus dem Menü: „Bild. Bildberechnungen“ mit der Methode „Negativ multiplizieren“. Eine optionale Farbumfangwarnung in der Bildvorschau schlägt frühzeitig Alarm. Photoshop bietet über „Bild. und Sie können die Modifikationen schrittweise in die gewünschte Richtung lenken. 4 Kurven-Tuning Wenn ein Bild zwar richtig belichtet. Hierbei kann es sinnvoll sein. wenn Sie den am meisten betroffenen Kanal wählen – allerdings in den meisten Fällen auf Kosten der Sättigung. mittlere und helle Bereiche im Bild können unterschiedliche Farbverfälschungen aufweisen. Diese Einzelschrittherapie wird in Bezug auf unterschiedliche Bildattribute separat angewendet. Dazu rufen Sie „Bild. 7 Spezielle Bildberechnungen Wenn Sie mit keiner der genannten Methoden zu guten Ergebnissen kommen. und die Deckkraft etwas zu reduzieren. aber allgemein zu dunkel ist und Tiefen und Lichter erhalten bleiben sollen. den Tonwertverlauf viel flexibler als über eine Tonwertkorrektur zu manipulieren. dass Sie den Anteil des betreffenden Farbkanals etwas zurücknehmen.

Welches Bildbearbeitungsprogramm Sie zum Aufbessern Ihrer Aufnahmen verwenden. Sie benötigen nur ein paar einfache Anleitungen. denn die exakten Parameter hängen von Ihrer Fotodatei ab. braucht es weder eine fundierte Erfahrung im Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen noch Spezial-Software mit einer großen Zahl an Automatikfunktionen. Natürlich können Sie die gezeigten Schritte in ähnlicher Weise auch mit jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm durchführen. da die Software den Standard in Sachen Foto-Optimierung markiert. Wir geben Ihnen Tipps. Lediglich mit den angegebenen Werten müssen Sie ein wenig experimentieren. Bereits mit den Basisfunktionen von Bildbearbeitungsprogrammen nehmen Sie die erforderlichen Korrekturarbeiten meist recht einfach vor. welche Arbeitsschritte Sie hintereinander durchführen müssen – schon werden Sie mit hervorragenden Retusche-Ergebnissen und tollen Fotos belohnt. wie Sie häu ge Bildfehler mir geringem Aufwand ausbügeln. Foto: Marcin Kempski – Fotolia. spielt keine große Rolle. Dadurch können Sie bei Nichtgefallen jederzeit zum Originalbild zurückkehren. solange die Software nur halbwegs gut ausgestattet ist. Wir verraten Ihnen die folgenden Retuscherezepte für Photoshop CS3/CS4 (Testversion auf C DVD). Halten Sie sich genau an unsere Schritt-für-Schritt-Abfolge. Von Tilo Baumann Um Fotos auf Vordermann zu bringen. Wir zeigen Ihnen die besten Kurzanleitungen zum Aufpolieren von Fotos mit Photoshop.com . wenn Sie nur den richtigen Rezepten folgen.62 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 So peppen Sie Bilder auf Standardaufgaben meistern Farbstich korrigieren Schatten aufhellen Belichtungen optimieren Objektivfehler ausmerzen Stürzende Linien begradigen Bildobjekte entfernen Blick auf das Motiv lenken Jedes Detail anpassen Weitwinkelaufnahmen simulieren Bildrauschen mildern Rote geblitzte Augen beseitigen In diesem Artikel lesen Sie … 63 64 65 66 67 68 69 69 70 71 71 Die Verschönerung Ihrer Bilder ist ein Kinderspiel. Am besten führen Sie sämtliche Korrekturschritte auf einer neuen Ebene durch.

Mit einem Farbstich sehen Landschaften verwaschen und trübe aus. beispielsweise Wiesen. Mit <Alt>-Mausklick in die Palettenmaske sehen Sie die Maske im geöffneten Bild. Dann passen Sie die Tonwerte wie in Schritt 1 beschrieben an. die Sie mit der linken Maustaste anklicken. Wechseln Sie zum Pinselwerkzeug. Landschaftsaufnahmen haben häufig einen Blaustich. dass er den linken oder rechten Rand des Hauptausschlags im Histogramm berührt. Öffnen“ laden Sie das betreffende Motiv auf die Arbeitsfläche von Photoshop. Auf diese Weise gleichen Sie den Kontrastumfang der Aufnahme optimal aus. Wählen Sie einen kleinen Pinsel aus. Mit einem ergänzenden Fotofilter als Einstellungsebene können Sie die Lichtstimmung aufwärmen. sollten Sie nun an beiden Enden den weißen und schwarzen Regler so verschieben. Es erscheint ein Pop-up für die Tonwertkorrektur. eine Strandszene oder eine Hafenaufnahme. um mit schwarzer Farbe zu malen.oder Einstellungsebene erstellen“. Beim Betrachten der Fotos am Rechner stellen Sie fest. Häu g geraten Naturaufnahmen leicht blaustichig. dass die Aufnahmen keineswegs so schön geworden sind. können Sie die betreffenden Bereiche schützen: Die Ebenen-Palette zeigt in der neu erzeugten Ebene ein kleines Fenster – die Füllebene –.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 63 Farbstich korrigieren Sie haben unterwegs ein schönes Landschaftsmotiv geschossen. anzeigt. dass blaue Objekte in der Aufnahme ihre Farbe verlieren. wie Sie sich das vorgestellt haben. das eine schwarze Kurve. Je nachdem. Um zu verhindern. Dazu gehen Sie ganz unten in der Ebenpalette mit der Maus auf den Aktionsknopf „Neue Füll. wie das Histogramm aussieht. 1 Tonwertspreizung durchführen 2 Farbanpassung aufmalen Mit „Datei. Mit dem mittleren Schieber stellen Sie die Mitteltöne ein. Die Füllebene zeigt dagegen eine schwarze Maske an.und dann die <X>-Taste. Zuerst erstellen Sie eine neue Einstellungsebene. An diesen Stellen sehen Sie das Originalbild. passen Sie ihn als Letztes an. das Sie vor Veränderungen schützen möchten. insbesondere wenn Sie die Bilder bei langen Brennweiten aufgenommen haben. Wählen Sie als Variante für die Einstellungsebene „Tonwertkorrektur“ aus. Dadurch verändern sich allerdings sämtliche Blautöne im Foto. Falls überhaupt erforderlich. Wälder. Darunter sehen Sie von links nach rechts betrachtet drei dreieckige Schieberegler zur Tonwertspreizung – schwarz. grau und weiß. › . Malen Sie nun das Objekt sorgfältig aus. Setzen Sie den Schieber ungefähr in die Mitte zwischen den beiden anderen Dreiecken. das Histogramm. was nicht immer gewünscht ist. die bei der Tonwertkorrektur übergangen wird. und drücken Sie erst die <D>. Zur Korrektur öffnen Sie im Dialogfenster der Tonwertkorrektur ganz oben das Ausklappfeld „Kanal“ und wählen „Blau“ für den blauen Kanal aus.

Er bietet Ihnen im Register „Grundeinstellungen“ gleich mehrere Regler zur Anpassung der Bildbelichtung. Dazu rufen Sie den Befehl „Bild. In gleicher Weise lassen sich auch die helle Bereiche eines Fotos optimieren. indem Sie einfach die unterbelichteten Bildbereiche hervorheben. 3 Erweiterte Lichtanpassung Im RAW-Format aufgenommene Fotos optimieren Sie in Adobes RAW-Konverter. Erzielen Sie mit den beiden Schiebern kein optimales Resultat. Außerdem verbessern Sie die Detailzeichnung in dunklen Bereichen. ohne die korrekt belichteten Bildbereiche zu verändern. Prüfen Sie die Veränderungen. setzen Sie ein Häkchen vor „Weitere Optionen einblenden“. Mit den Schiebern „Reparatur“ „Fülllicht“ und „Schwarz“ verändern Sie die Lichtzusammensetzung über die gesamte Aufnahme hinweg. 1 Bildbereiche hervorheben 2 Lichter beeinflussen Eine optimale Belichtung der Szene simulieren Sie. Optimale Resultate erzielen Sie. Tiefen/Lichter“ auf. Erhöhen Sie ferner die Werte für Tonbreite und Radius im Tiefenbereich. Mit den Reglern stellen Sie verloren gegangene Details aus hellen Bildregionen wieder her. den „Schwarz“Schieber immer zuletzt anzugehen. In der Praxis hat es sich bewährt. wenn Sie bei allen Einstellungen mit der Vorschau arbeiten. Die Regler im Bereich „Lichter“ benötigen Sie beispielsweise zum Abdunkeln eines zu hell gewordenen Himmels. Stellen Sie den Tiefenregler auf rund 30 Prozent. . Im Nachhinein lässt sich aus den Fotos noch einiges herausholen. Gute Dienste bei der Schattenaufhellung leistet der Regler „Farbkorrektur“: Er kann die bei einer Tiefen-Lichter-Korrektur manchmal auftretenden Sättigungsprobleme verringern. und wechseln Sie immer wieder zwischen Original und angepasstem Bild. deren Anpassung die Belichtung oft nochmals verbessert. Mit seiner Hilfe sorgen Sie für echte Schwarztöne. die ansonsten oft gräulich erscheinen oder einen Blaustich aufweisen. Der Regler „Mittelton-Kontrast“ kümmert sich um die Mitteltöne.64 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 Schatten aufhellen Prächtiges Sonnenwetter – doch gerade beim Fotogra eren mit Gegenlicht geraten Motivteile im Vordergrund schnell zu dunkel. Eine wichtige Aufgabe kommt dem Schieberegler „Schwarz“ zu. ob dieser Wert das Foto nicht zu stark aufhellt. um nur die dunkelsten Bereiche („Tonbreite“) schrittweise mittels „Radius“ anzugehen. Prüfen Sie anhand der Vorschau. Oben ist als Korrekturwert 50 Prozent eingestellt. Anpassungen. Das Dialogfenster präsentiert sich zunächst nur mit den beiden Schiebern für „Tiefen / Stärke“ sowie „Lichter / Stärke“. Nun erscheinen die Optionen „Tonbreite“ und „Radius“.

Wenn Ihr Foto unterbelichtet ist und daher zu dunkel erscheint. Die typischen Belichtungs-Wehwehchen digitaler Aufnahmen beseitigen Sie in Photoshop mit minimalem Aufwand. bietet Photoshop visuelle Auswahldialoge an. Ziehen Sie ihn ein wenig nach links. in der Mitte finden Sie eine Liste mit allen nach Rubriken sortierten Filtern und rechts die Optionen für den gewählten Filter. wählen Sie im Ebenenmenü den Ebenenmodus „Negativ multiplizieren“. bis das Ergebnis halbwegs passt. Den visuellen Auswahldialog für Farbänderungen finden Sie unter „Bild. Variationen“. Tiefen. und nach rechts. reduzieren Sie die Ebenentransparenz auf 50 Prozent oder weniger. Sehen. Anpassungen. Oben rechts legen Sie fest. die Sie im RAW-Format geschossen haben. Der „Gamma“-Schieber wirkt sich mehr auf die mittleren Töne und Lichter aus – verändern Sie ihn zuletzt. Lichter oder Sättigung verändern wollen. was passiert Visuelle Auswahldialoge Sie brauchen beim Einsatz von Photoshop-Filtern schon ein sehr gutes Vorstellungsvermögen. vervielfältigen Sie die Ebene noch einmal mit <Strg>-<J>. ob Sie Mitteltöne. Der RAW-Konverter von Photoshop bietet Ihnen dazu den Schieberegler „Belichtung“ an. können sich nur Profis vorstellen. um sich unter Filterbezeichnungen wie „Polarkoordinaten“ oder „Mezzotint“ etwas vorstellen zu können. War das zu viel. Zur Auswahl klicken Sie auf eine der angebotenen Variationen. Anschließend verwenden Sie den Regler „Versatz“.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 65 Belichtungen optimieren Auch eine noch so gründliche Vorbereitung bewahrt Sie nicht vor über. 1 Belichtungsanpassung durchführen 2 Korrektur durch Multiplizieren Die grundlegenden Belichtungsparameter von Fotos passen Sie mit der Funktion „Bild. 3 RAW-Belichtung tunen Am gründlichsten können Sie die Belichtung von Fotos verfeinern. Bei überbelichteten Fotos hilft der Modus „Multiplizieren“. wenn das Bild zu hell erscheint. welcher Effekt sich hinter einer Bezeichnung verbirgt. wenn das Foto zu dunkel ist. Um Ihnen die Auswahl des richtigen Filters oder der optimalen Farbmanipulation zu erleichtern. Filtergalerie“ zeigt links ein frei skalierbares Vorschaubild. Erzielen Sie keine ausreichende Verbesserung. Erstellen Sie mit dem Hotkey <Strg>-<J> eine Kopie Ihres Fotos in einer neuen Ebene. Die Filtergalerie unter „Filter. › . Bewegen Sie den obersten Regler vorsichtig in beide Richtungen.oder unterbelichteten Bildern. wird klar. Belichtung“ an. Ein einfacher Ebenen-Trick hilft beim schnellen Optimieren der Belichtung Ihrer Bilder. Korrekturen. Er macht das Motiv insgesamt heller beziehungsweise verstärkt die dunklen Farbanteile. und mit dem Regler direkt darunter stellen Sie die Stärke der Korrektur ein. Photoshop setzt den Ebenenmodus dabei automatisch auf „Negativ multiplizieren“. Ähnlich verhält es sich bei Farbkorrekturen – was eine zehnprozentige Reduzierung der Lab-Helligkeit bewirkt. Im oberen Drittel des Fensters sehen Sie das Originalbild („Original“) und das modifizierte Bild („Aktuelle Wahl“). Da die Liste kleine Piktogramme enthält.

Eines der häufigsten Probleme beim Fotografieren: Sie haben das Bild nicht ganz gerade aufgenommen. Drücken Sie die <A>-Taste. die den Hintergrund durchscheinen lassen. Zum Beseitigen von Farbsäumen vergrößern Sie die betroffene Stelle im Bild mit dem Lupenwerkzeug. Verzerrungsfilter.66 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 Objektivfehler ausmerzen Manche Fotos zeigen einen Bildfehler entlang den Motivkanten. 1 Chromatische Aberrationen mildern 3 Motiv geraderücken Es gibt verschiedene Tricks. Objektivkorrektur“ rufen Sie Photoshops Korrekturwerkzeug für Farbränder und Objektivverzerrungen auf. bis die unerwünschten Farbsäume weitgehend entfernt sind. Passen Sie die Schieber an. Das passiert vor allem bei extremen Blickwinkeln. entstehen rund um das Bild weiße Stellen. Beispielsweise erscheint der Umriss einer Laterne. etwa wenn Sie ein Weitwinkelfoto schießen. unscharf und mit einem unschönen Farbsaum. Objektivkorrektur“ korrigieren Sie mit dem Schieberegler „Verzerrung“ tonnen. Passen Sie je nach Art des Farbsaums entweder den Regler „Rot/Cyan-Farbränder“ oder den für „Bau/Gelb-Farbränder“ an. Diesen Rand müssen Sie noch beschneiden. Dadurch wirken die im Bild verlaufenden senkrechten und waagerechten Linien verzerrt. . rückt Photoshop das Foto wieder gerade. Sobald Sie die Maustaste loslassen. Photoshop rückt die Motivteile wieder gerade. um Farbsäume – Fachausdruck „chromatische Aberrationen“ – und ähnliche Farbränder zu minimieren. Ganz beseitigen lassen sie sich nicht. Objektivkorrektur“ auf.und kissenförmige Objektivverzerrung. Mildern Sie diese Probleme ab. Im Dialog „Filter. 4 RAW-Objektivkorrektur Im RAW-Format geschossene Bilder behandeln Sie mit dem RAW-Konverter von Photoshop. Verzerrungsfilter. und ziehen Sie entlang einer Linie eine möglichst langen Gerade. Zur Korrektur rufen Sie „Filter. die gegen den Himmel geschossen wurde. 2 Aufnahme entzerren In manchen Aufnahmen wirken Linienverläufe gekrümmt oder tonnenförmig aufgeblasen. Verzerrungsfilter. Wenn Sie eine tonnenförmige Verzeichnung entfernen. Mit dem Befehl „Filter. Auf der Registerkarte „Objektivkorrektur“ finden Sie im Bereich „Chromatische Aberration“ zwei Regler für die Rot/Cyan-Farbränder und für Fotos mit blau/gelbem Saum. Dadurch gehen weniger Bildinformationen als bei der herkömmlichen Korrektur verloren.

Vor allem entspricht ein Bild mit leichten Störungen eher unserer Sehgewohnheit – zu glatte Bilder wirken unnatürlich. Vom Bildschirmrand aus ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste eine vertikale Hilfslinie ins Bild. bis Sie den grauen Hintergrund sehen. Gegebenenfalls müssen Sie mit dem oberen mittleren Ankerpunkt das Bild noch ein wenig strecken. als würden die Mauern nach oben hin aufeinander zulaufen. Eine Ebenenmaske blendet die Bildteile aus. die unangenehm auffallen. Dies lässt sich jedoch verhindern. Kanäle bearbeiten: Wer ein Bild überschärft. die von dem Weichzeichnungseffekt ausgeschlossen werden sollen. wenn Sie den Filter „Rauschen entfernen“ nur auf den Kanal anwenden. › . Farbveränderungen in den angrenzenden Bildbereichen sind dann zwar nicht ganz zu vermeiden. 1 Hilfslinie anlegen 2 Bild transformieren Öffnen Sie zunächst das von stürzenden Linien verunstaltete Foto. den Sie zunächst an den unteren mittleren Bildrand schieben. indem man den Filter „Rauschen hinzufügen“ (ältere Photoshop-Versionen: „Störungen hinzufügen“) mit geringer Stärke auf das gesamte Bild anwendet. Vergrößern Sie das Fenster. Diese optische Beeinträchtigung sollten Sie rasch beseitigen. Auch das Rauschen lässt sich besser reduzieren. zu schärfen. Foto-Optimierung Bessere Resultate erzielen Schnelle Bildkorrekturen. Eine weich gezeichnete Kopie der Bildebene im Modus „Weiches Licht“ mildert die harten Übergänge. Danach ziehen Sie den unteren rechten Ankerpunkt bei gedrückter <Strg>-Taste nach unten oder nach links. wenn Sie die Korrekturen nicht auf das ganze Bild. da das Korn nicht mehr störend auffällt. das Bild in den Lab-Farbraum umzuwandeln und hier nur den Luminanz-Kanal. Eine Alternative ist es. die oft auch noch einen harten Übergang zu den übrigen Bildteilen aufweisen. und blenden Sie mit <Strg>-<R> die Lineale ein. Das lässt sich verhindern. fallen aber nicht mehr störend auf. verwenden Sie einfach eine weiche Auswahlkante mit möglichst großem Pixelradius. indem Sie das Motiv gezielt in den einzelnen Farbkanälen schärfen. sondern nur auf eine Auswahl anwenden. Beschneiden Sie danach das Bild mit der <C>-Taste.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 67 Stürzende Linien begradigen Fotos von Gebäuden und Brücken sind oft von stürzenden Linien durchzogen. Einerseits ist das ein Vorteil. Statt kerzengerade wirken Gebäude. an der Sie das Motiv später ausrichten. der für die Helligkeitsinformation zuständig ist. also Bereiche ohne jede Zeichnung. Markieren Sie die das Bild mit <Strg>-<A>. erzeugt Farbsäume an kontrastreichen Kanten. Sind die Farbbereiche nicht ganz eindeutig voneinander getrennt. Überstrahlungen minimieren: Viele Kameras geben Motive mit hohem Kontrastumfang nicht optimal wieder. Es erscheinen Ankerpunkte und in der Bildmitte ein Bezugspunkt. andererseits zeigen größere Flächen und Verläufe (beispielsweise blauer Himmel) im Ausdruck leichte Stufen. das Gesamtbild wirkt aber harmonischer. dass das Bild gerade wirkt. Die Folge sind „ausgebrannte“ Lichter. Zwar gehen dadurch winzige Details verloren. Ziehen Sie nun den oberen linken Ankerpunkt mit gedrückter <Strg>-Taste so weit nach oben links in den grauen Arbeitsflächenhintergrund. in dem das Rauschen am stärksten auftritt. Starten Sie mit <Strg>-<T> eine Transformation. Mit <Return> schließen Sie die Transformation ab. die niemand sieht: Die folgenden Kniffe sorgen für realistische Korrekturresultate: Auswahl bearbeiten: Gute Ergebnisse erzielen Sie. Korn hinzufügen: Digitalen Bildern fehlt die Struktur des Filmkorns.

überstrahlte Bereiche. Oft ist es eine Kombination aller drei Werkzeuge. und legen Sie mit <Alt>+Mausklick zunächst einen Aufnahmebereich fest. Sie lassen sich blitzschnell wegfegen. und umgekehrt dunkeln Sie den Vordergrund mit „Lichter“ ab. Oft bemerken Sie erst beim Sichten der Fotos am PC. 1 Hintergrund erweitern 2 Reparaturpinsel einsetzen Im Falle einer Stromleitung vor einem alten Gebäuse bietet es sich an. die zum Ziel führt. diese durch den rundherum herrschenden Hintergrund zu ersetzen. wohingegen der Hintergrund zu dunkel bleibt. In Photoshop CS4 geht das mit „Bild. . Dieses Problem lässt sich in Photoshop zumindest mindern. Passanten oder Schilder stören das Motiv. Korrekturen. Aktivieren Sie ihn. Der Bereichsreparatur-Pinsel aktivieren Sie mit der <J>-Taste. Dabei helfen die Reparatur-und Ausbesserungswerkzeuge. ohne dass das Bild fleckig und manipuliert aussieht. 3 Ausbessern Auch das Ausbessern-Werkzeug hilft beim schnellen Beseitigen von Bildfehlern. Den Bereichsreparatur-Pinsel nutzen Sie wie einen Abdeckstift. Tiefen/Lichter“. die diese Arbeit schnell und einfach erledigen. dass Objekte stören.68 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 Bildobjekte entfernen Immer wieder ärgerlich: Mülleimer. Bei größeren Retuschearbeiten ist der Reparaturpinsel die bessere Wahl. haben die gemachten Bilder meist eine Schwäche: Blasse. Stellen Sie im Optionsmenü hingegen „Quelle“ ein. Danach verschieben Sie den Bereich mit der Maus an die gewünschte Stelle im Bild. an den das danach ausgewählte Objekt kopiert werden soll. um auf dieser Basis die übermalten Flächen automatisch anzupassen. Helle und dunkle Bereich müssen somit unabhängig vom übrigen Bild manipuliert werden. Per Hotkey <Shift>-<J> navigieren Sie durch alle relevanten Werkzeuge. Danach malen Sie über die gewünschte Stelle. können Sie zunächst den Ort umreißen. und umreißen Sie mit dem Werkzeug den zu kopierenden Bereich. und nutzen Sie das Werkzeug lediglich zur punktuellen Retusche. Das Blitzlicht hellt meist alle Objekte im Vordergrund zu stark auf. Wählen Sie eine kleine Pinselspitze. Blitzlicht-Fotos optimieren Wenn sich beim Fotografieren der Blitz zuschaltet. Photoshop nutzt die benachbarten Pixel. Dort machen Sie den dunklen Hintergrund über „Tiefen“ heller. Photoshop passt ihn dann farblich an. Wählen Sie im Werkzeugoptionsmenü am oberen Fensterrand die Einstellung „Ziel“. mit dem Sie unerwünschte Objekte einfach überpinseln. Auch beim Reparaturpinsel passt Photoshop die Korrektur der Umgebungsstruktur und -beleuchtung an.

Nachdem Sie bei einer Straßenszene etwa Menschen und Gebäude im Hintergrund durch die Auswahlumkehr eingeschlossen haben. dass die Befehle „Verzerren“ und „Perspektivisch verzerren“ nicht anwählbar sind. die über die Bewegung des Mauszeigers agieren. rufen Sie den Filter „Gaußscher Weichzeichner“ auf. Farbton/Sättigung anpassen“ durch Reduzierung der Sättigung auf –30 oder weniger den Hintergrund farblich dezenter gestalten. danach die Position in der Ebenenpalette zu fixieren. › . Auch der Einsatz jedes anderen Auswahlwerkzeugs oder eine Kombination mehrerer Werkzeuge ist möglich.5 Pixeln. Anschließend invertieren Sie die Auswahl mit „Auswahl. Auswahl umkehren“. diese mit genügend Rand auf eine eigene Ebene zu befördern.oder Formebenen. um den Hintergrund nicht zu sehr abzusoften. Das passende Werkzeug nden in Photoshop in der Kategorie „Transformieren“. deren Wirkung man sogar feinjustieren kann. lohnt es sich. Mit „Filter. Damit ist das Verkrümmen. Jedes Detail anpassen In vielen Situationen müssen Sie Größe. Form und Ausrichtung von Bildteilen korrigieren. Umreißen Sie Schritt für Schritt das gewünschte Bildobjekt. 1 Neigen und verzerren 1 Proportionen ändern Im Menü „Bearbeiten“ sind die Transformationsfunktionen zu finden. Wie bei allen anderen Transformationswerkzeugen werden die Veränderungen an der Ebene oder der Auswahl über einen rechteckigen Rahmen vorgenommen. Das flexibelste Werkzeug unter den Transformationsbefehlen ist die Funktion „Frei Transformieren“ (<Strg>-<T>). Aufblasen. 1 Hauptmotiv freistellen 2 Hintergrund abschwächen Zunächst einmal müssen Sie den Hintergrund vom Motiv trennen – verwenden Sie hierzu am besten das Polygonlasso. Wollen Sie nur kleine Bildstellen verflüssigen. die ein Bildmotiv gleichmäßig verformen und es zum Beispiel drehen. Wenn die Differenz noch stärker ausfallen soll. Der Filter verschlingt einiges an Rechenzeit. Verschieben und Reflektieren von Bildbereichen möglich. desto besser wird das Resultat. Durch die Unschärfe kommt das Motiv besser zur Geltung.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 69 Blick auf das Motiv lenken Oftmals geht bei Fotos das eigentliche Motiv – eine Person oder ein Objekt im Vordergrund – regelrecht im Treiben drum herum unter. Verflüssigen“ lassen sich Bildteile mit verschiedenen Funktionen verzerren. Es empfiehlt sich. Verstrudeln. Auswahlbereiche sowie Vektorelemente wie Text. neigen oder (perspektivisch) verzerren. Farbe anpassen. Je genauer Sie dabei arbeiten. Doch dafür stehen bei angewähltem Textwerkzeug noch die Optionen für „Verkrümmten Text erstellen“ bereit. Das passiert beispielsweise bei Personenaufnahmen vor einer belebten Strandpromenade oder bei Straßenszenen. Bei Textebenen besteht die Einschränkung. Anwendbar sind sie auf Ebenen. können Sie noch mit „Überarbeiten. Stauchen. der mit acht Anfassern und einem verschiebbaren Mittelpunkt aufwartet. Wählen Sie einen geringen „Radius“ von 1 bis 1. indem Sie sie durch eine Auswahl markieren und mit dem Hotkey <Strg>-<J> als Kopie in eine neue Ebene einsetzen.

Ganz nebenbei erhöhen Sie mit dieser Methode die Bildauflösung. Mit dem Freistellwerkzeug beschneiden Sie das Bild nun noch um den überflüssigen Hintergrund. sondern auch horizontal aufgenommene Fotos zu einem Panorama zusammenfügen. aus zwei oder mehreren Einzelbildern desselben Objektes ein großes Panorama zu errechnen. Markieren Sie nun alle Ebenen. Mit dem Befehl „Photomerge“ unter „Datei. Sie tricksen. Kopieren Sie die einzelnen Bilder allesamt in eine Datei. Automatisieren“ können Sie in nur einem Schritt ganze Panoramen erstellen. Entsprechend viele Aufnahmen vorausgesetzt. reicht auch eine wenig hoch auflösende Kamera zur Anfertigung von Fotos die sich für den Posterdruck eignen. 2 Bilder kombinieren Die Montage erfolgt durch das Öffnen von mindestens zwei Einzelfotos. 1 Einzelbilder anfertigen 3 Fotos ausrichten Eine Bordfunktion in Photoshop erlaubt es. bei gleicher Brennweite und mit etwas Überlappung aufgenommen wurden. Empfehlenswert sind Überschneidungen von einem Viertel bis ungefähr einem Drittel und natürlich möglichst gerade Aufnahmen. in der Ebenenpalette. 4 Panorama erzeugen Mit der Bildverkettung können Sie nicht nur vertikal. .70 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 Weitwinkelaufnahmen simulieren Vor allem günstigen Kompaktkameras fehlt oft eine richtige Weitwinkeleinstellung. nachdem Sie mit <Strg>-<Alt>-<A> alle Ebenen (Hintergrundebene mit <Strg> zusätzlich auswählen) selektiert haben. Dadurch ist es schwierig. Verwenden Sie dabei die Einstellung „Auto“ im Optionsdialog. Mit „Bearbeiten. die ausgerichtet werden sollen. Ebenen automatisch füllen“. Ebenen automatisch ausrichten“ überlagert Photoshop die Bildinhalte nun automatisch korrekt. indem Sie mit der <V>-Taste das Verschieben-Werkzeug auswählen und dann mit dem Hotkey <Alt>-<A> das Bild markieren. Wenn die Bilder aus gleicher Perspektive. bis alle Bilder übereinander liegen. ohne dafür in eine neue Kamera investieren zu müssen. Mit gedrückter <Shift>-Taste ziehen Sie das Foto nun auf die geöffnete andere Datei und lassen die Maustaste wieder los. Den Vorgang wiederholen Sie. mit dem Befehl „Bearbeiten. besonders hohe oder breite Gebäude oder eine Skyline vollständig ins Bild zu bekommen – es sei denn. steht der Bildkomposition nichts im Wege. Diesen letzten Schritt erledigen Sie. um beispielsweise aus geringer Aufnahmedistanz ein Hochhaus vollständig abzulichten. Noch sind die Bildübergänge nicht angeglichen.

Für ein gutes Resultat ist es wichtig. Für das Entrauschen existiert keine „optimale“ Einstellung: Der Regler „Stärke“ ist der mit Abstand wichtigste. Klicken Sie „Vorschau“ an. Je stärker Sie das Rauschen dämpfen. 1 Rauschfilter anwenden 2 Bildelemente schützen Öffnen Sie in Photoshop zunächst das verrauschte Bild. damit die Farbkorrektur erfolgt. dass Sie die Augenregion optimal sehen. Der Schärferegler kann dagegen meist im ersten Drittel verbleiben. Schnellkorrektur nutzen Laden Sie das Foto. Den Farbstörungs-Regler sollten Sie etwas weiter nach rechts platzieren. dass Sie die Bilddarstellung für das jeweilige Auge so vergrößern. Vergrößern Sie die Ansicht so. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die Vorschau und halten die Maustaste gedrückt. um die Änderungen an Ihrem Bild sehen zu können. Ziehen Sie nun ein Rechteck um den roten Bereich der Pupille und lassen die Maustaste los. bis das Rote-Augen-Werkzeug aktiviert ist. um „Vorher“ und „Nachher“ zu vergleichen. sondern auch ihr Rauschverhalten. Unerwünscht starkes Bildrauschen eliminieren Sie in Photoshop über einen eigenen Filter aus Ihren Fotos. und drücken Sie mehrmals <Shift><J>. beispielsweise 7. Rote geblitzte Augen beseitigen Viele geblitzte Porträt. Alternativ ist als Plug-in für Photoshop die auf Entrauschen spezialisierte Software Neat Image zu empfehlen. Diesen Vorgang müssen Sie für jedes rot geblitzte Auge wiederholen. desto eher gehen Details im Foto verloren.und Gruppenaufnahmen zeigen Personen mit unansehnlichen roten Pupillen – doch die Fotos müssen Sie nicht wegwerfen. Mit dem RoteAugen-Werkzeug lassen sich diese leicht ausmerzen. Ziehen Sie daher den „Details erhalten“-Regler etwa in die Mitte. Im Menü „Filter. Rauschfilter“ finden Sie den Menüpunkt „Rauschen reduzieren“. 3 Luminanz und Farbe Bildrauschen in Rohdaten-Fotos reduzieren Sie im RAW-Konverter im Reiter „Details“ mit den Reglern „Luminanz“ und „Farbe“ . Stellen Sie ihn auf einen recht hohen Wert. das Sie die Pupille möglichst exakt einrahmen können. die sogar individuelle Eigenheiten von Kamera-Chips berücksichtigt.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 71 Bildrauschen mildern Über die ISO-Einstellung regeln Sie die nicht nur die Lichtemp ndlichkeit der Kamera. die Schieberegler zu justieren. Nun gilt es. ● .

Wegen einer kleinen Unzulänglichkeit müssen Sie ein interessantes Motiv aber nicht gleich abschreiben. Der erste Schritt bei der Problemlösung liegt in der Analyse der Weißwerte. und genau darin liegt die Schwierig- Farbfilter auftragen: Wenden Sie den „Fotofilter“ mit der Einstellung „Warmfilter“ zum Abdunkeln zu hell geratener Motivteile auf einer Einstellungsebene an Foto: © Benicce – Fotolia. Wir Überstrahlungen vermeiden Ein Problem von Personenaufnahmen mit heller. so hilfreich sie auch sonst sein mögen.und Blautöne im Weiß-Bereich überwiegen. macht auch mal Fehler. vor allem weißer Kleidung liegt im Überstrahlen des Stoffes bei Sonne oder Blitzlicht. Weißer als weiß geht es eben nicht. Wir beherzigen diese Regel Von Tilo Baumann Wer viel fotogra ert. dass das „Weiß“ des Kleids den Gesamtkontrast des Bildes bestimmt und Schattierungen im Weiß-Spektrum löscht.72 BILDBEARBEITUNG Fotos schneller bearbeiten FOTOWELT 6/09 Tipps & Tricks zu Photoshop Schnelles Foto-Tuning zeigen Ihnen schnelle Korrekturmaßnahmen. Funktionen wie „Auto-Kontrast“ oder „Auto-Tonwertkorrektur“ verschlimmern das Problem nur. Mit den folgenden Tipps und Tricks erzielen Sie bei der Bildretusche mit Photoshop und vergleichbaren Tools optimale Ergebnisse. Unsere Beschreibungen beziehen sich auf Photoshop CS4 (Testversion auf C DVD). Die jeweiligen Menübefehle können variieren. Fotografen lösen das Problem mit Filtern vor der Kamera. keit: Selbst die besten Kameras wollen nicht kapieren. Dazu wählen Sie in der Werkzeugleiste links die Funktion „Pipette“ (<I>-Taste).com . lassen sich jedoch auch mit anderen Photoshop-Versionen und ähnlichen Fotoprogrammen durchführen. dass Grün. Die RGB-Werte in der Farbinfopalette zeigen.

wählen Sie per Klick ins Farbfeld einen matten Farbton Ihrer Wahl. dass die Retusche deutlich sichtbar wird. Erstellen Sie eine Auswahl der überstrahlten Motivteile im Bild. Korrekturen. Auch mit Tastenkürzeln geht es flott: Mit <. Dann rufen Sie den Filter „Staub und Kratzer“ auf und erhöhen den „Radius“ so lange. soften Sie die Markierung mit „Auswahl. bis die Blüten aus der Wiese verschwinden. Kleine Motivteile beseitigen Wenn viele kleinere Objekte ein Foto verunstalten – etwa Unrat am Strand oder eine Gruppe weit entfernter Touristen in einer Weitwinkel-Totalen – kann der für die Fotogra e eigentlich unnütze Filter „Staub und Kratzer“ aus dem Menü „Filter. das im unteren Bereich eine Wiese mit einer Reihe von Gänseblümchen zeigt. Dabei geht es nicht nur um Effekthascherei: Durch eine kräftigere Lippenfarbe erhält das Foto mehr Kontrast und wird plastischer. Nur in diesem Bereich soll eine Filterung statt nden. Diesen Wunsch erfüllen Sie sich bei der Bildbearbeitung. Strukturierungs lter. beispielsweise ein Ockerbraun-Orange. Um zusätzlich noch eine antike Papierstruktur zu simulieren. Nach dem Einpegeln von Radius und Schwellenwert sind die Gänseblümchen aus dem Bild getilgt. verwenden Sie den Befehl „Filter.sowie der Hell-Dunkel-Werte zu bestimmen. wirkt das Bild wie eine historische Aufnahme. allerdings wünschen Sie sich ein wenig mehr Farbe für die Lippen. Werkzeugspitze Größe ändern Beim Retuschieren von Bildern wechseln Sie normalerweise häufig die Größe der Werkzeugspitze. Das geht am einfachsten. Photoshop bietet eine komfortable Filterfunktion. Störungs lter“ gute Dienste leisten. sondern auch alle weiteren hellen Bildelemente bekommen neue Frische. Foto lter“. Entfernen Sie per Mausklick das Häkchen im Feld „Luminanz erhalten“. Die Dichte passen Sie per Schieberegler an. die linke Maustaste drücken und die Maus nach links (Pinsel verkleinern) oder rechts (Vergrößern) ziehen. Weiche Auswahlkante“ und einem „Radius“ von 4 bis 8 ein wenig ab. Alternativ wählen Sie einen Farbton – der Standardfarbton Orange eignet sich optimal. Rufen Sie die Ebenpalette mit „Fenster. Neue Einstellungsebene. mit <. und erhöhen Sie die „Dichte“ auf einen Wert zwischen 50 und 80 Prozent. und markieren Sie damit den Mund. Kleinere Objekte lassen sich mit dieser Technik schnell aus dem Foto löschen – doch bei größeren Störenfrieden verändert der Filter den Hintergrund so stark. „Mit Struktur versehen“. Dann wählen Sie den „Foto lter“ aus dem Menü „Bild.6/09 FOTOWELT Fotos schneller bearbeiten BILDBEARBEITUNG 73 und wenden ebenfalls einen Filter an. wenn Sie mit der Maus in der Werkzeugoptionsleiste am oberen Fensterrand auf das Wort „Größe“ gehen.> vergrößern Sie ihn. Korrekturen“. Aktivieren Sie in der Werkzeugleiste das „Magnetische Lasso“. Durch die Erhöhung des „Schwellenwertes“ wird die Bildschärfe im korrigierten Bereich angezogen. ohne dass großartig sichtbare Spuren zurückbleiben.> verkleinern Sie den gewählten Pinsel. die Farbwerte und Helligkeitswerte in einem Arbeitsschritt verändert. Lippen dezent Farbe einhauchen Ihr Porträt ist Ihnen gelungen. Als Beispiel für eine schnelle und unkomplizierte Säuberungsaktion dient ein Foto. Bei „Struktur“ stellen Sie „Sandstein“ und bei einer „Skalierung“ den Wert zwischen 100 und 130 Prozent ein. In der Palette „Korrekturen“ stellen Sie als Filtertyp „Warm lter (85)“ ein. Dadurch erhält das Bild den typischen intensiven Farbstich alter Aufnahmen. Als „Reliefhöhe“ wählen Sie einen Wert zwischen 3 und 5. Stellen Sie im bei „Filter“ die Variante „Farbe“ ein. Ideal ist eine Einstellung für „Weiche Kanten“ zwischen zwei und › Kleine Objekte blitzschnell entfernt: Der Filter „Staub und Kratzer“ wirkt beim Tilgen vieler kleiner Bildelemente wahre Wunder Foto auf alt Trimmen: Der Farbfotofilter mit einer Dichtevorgabe zwischen 60 und 80 Prozent lässt Farbmotive antik wirken . Wenn Sie mit „OK“ bestätigen. Im Bild soll zu Demonstrationszwecken die Gruppe weißer Blumen auf dem Gras getilgt werden. Um eine Kantenbildung zwischen Auswahl und Hintergrund zu vermeiden. und zie- hen Sie eine Rechteckmarkierung um die Gänseblümchen herum auf. Dazu verwenden Sie zunächst „Bilder. und wählen Sie „Eben. Schalten Sie mit der <M>-Taste auf die Funktion „Auswahlrechteck“ um. Nicht nur die Farbe heller Kleidungsstücke pro tiert von diesem kleinen Eingriff. Fotos auf alt trimmen Bildmotive aller Art lassen sich in Photoshop blitzschnell auf eine Zeitreise schicken und altern. um das Spektrum der Warm-Kalt. Sättigung verringern“. Ebenen“ auf.

74 BILDBEARBEITUNG Fotos schneller bearbeiten FOTOWELT 6/09 Ein schöneres Lächeln: Mit einem weichen Konturverlauf für die gewählte Auswahl bereiten Sie das Verstärken der Lippen vor Text einfügen: Eine peppige Optik für Slogans und Bildbeschriftungen erzielen Sie durch Nutzung eines Ebenenstils vier Pixeln. Korrektueren. Die Ebenen-Palette zeigt nun zwei Mal Ihr Bildmotiv an. Dunst schnell wegpolieren Kameras nehmen Feuchtigkeitsdunst und Staubpartikel in der Luft deutlich stärker wahr als das menschliche Auge. auch wenn es Ihnen beim Fotografieren gar nicht so vorkam.und Farbanpassung deutlich verbessern. Klicken Sie auf den Pfeil nach unten. Kopieren Sie das Objekt mit <Strg>-<A>. die Farben zu verstärken. Die Stärke des Schattens regeln Sie über die Deckkraft der Ebene. Steht die Auswahl. Daher wirken Landschafts. Korrekturen. Korrekturen. Hierdurch wird das Bild kräftiger und klarer. Markieren Sie alle Buchstaben mit der Maus und wählen im Werkzeugoptionsmenü die gewünschte Formatierung aus. Aktivieren Sie das Textwerkzeug und geben Ihren Slogan ein. Daher verwenden Sie einen behutsameren Eingriff über „Bild. „Gaußscher Weichzeichner“ weich. Die Stärke für den Kontrast hängt davon ab. Im Palettenbereich klicken Sie doppelt auf die freie Fläche hinter dem Icon und der Beschriftung der Textebene. Dominante Objekte abschwächen Die Aufnahme von Los Angeles ist eigentlich sehr stimmig. die sich gut für Text eignen. Öffnen“ auf die ArDunst aufklären: Mit der Füllmethode „Ineinanderkopieren“ (alte Bezeichnung „Überlagern“) peppen Sie diesige Landschaftsaufnahmen auf beitsfläche. Wechseln Sie zum Verschieben-Werkzeug. das die Option „Normal“ anzeigt. Markieren Sie die obere Kopie des Fotos. Schwellenwert“ und dem Verschieben des Reglers ganz nach rechts in eine vollschwarze Fläche um. Photoshop fügt den Text auf einer eigenen Ebene ein. damit der Dialog „Ebenenstil“ erscheint. Laden Sie zunächst das Bild über „Datei. Oben in der Ebenen-Palette sehen Sie ein Auswahlfeld. Wählen Sie „Datei. Effekttext verwenden Auffällige Schriftzüge als Blickfang in Bildern erzielen Sie mit einem einfachen Trick. ob die Lippen geschminkt waren – dann stellen Sie einen höheren Kontrastwert ein – oder nicht. Weichzeichnungs lter. Eventuell verbliebene helle Pixel übermalen Sie mit dem Pinsel-Werkzeug und schwarzer Farbe. Neu“. <Strg>-<C> und <Strg>-<V> als neue Ebene in das Zielbild. Die Details zum gewählten Effekt stellen Sie rechts im Fenster ein. Helligkeit/Kontrast“. Schatten simulieren Sie benötigen für ein Objekt einen Schatten mit individueller Perspektive? Dann erstellen Sie eine Auswahl des Objekts und kopieren es mit <Strg>-<C> in die Zwischenablage. Mit „Schlagschatten“ und der Variante „Abge achte Kante und Relief“ stehen Ihnen einige peppige 3D-Effekte mit Licht und Schattenbetonung zur Auswahl. Mit dem Verschieben-Werkzeug ziehen Sie den Text an die richtige Position im Bild. und wählen Sie „Ineinanderkopieren“. Eine „Auto-Farbkorrektur“ brächte ein maßlos übertriebenes Ergebnis mit viel zu weißen Zähnen.und Naturfotos oft diesig und trübe. dann wählen Sie eine niedrigere Kontrasteinstellung. bis auf ein Manko: Der . Gehen Sie im Menü „Ebene“ auf „Ebene duplizieren“ und bestätigen mit „OK“. Dann wandeln Sie es mit „Bild. Zeichnen Sie den Schatten mit „Filter. und fügen Sie dann mit <Strg>-<V> das kopierte Objekt ein. und passen Sie die Perspektive durch Verschieben der Bearbeitungspunkte mit und ohne gedrückt gehaltene Taste <Strg> an. Sättigung verringern“ wandeln Sie das Motiv in ein Graustufenbild um. ziehen Sie den Schatten an die richtige Position. gilt es. Diesige Aufnahmen lassen sich mit einer Tonwert. Mit „Bild.

die Störungen enthalten. Setzen Sie im Filterdialog ganz unten ein Häkchen vor „JPEG-Artefakte entfernen“. Diesen Umstand ändern Sie im Dialog „Farbton/ Sättigung anpassen“ aus dem Menü „Überarbeiten. Kerzen und Lampen mit Glanz versehen Um die Stimmung von Aufnahmen bei Kerzenschein oder Glühlampenbeleuchtung zu verbessern. über die Sie den Effekt steuern.6/09 FOTOWELT Fotos schneller bearbeiten BILDBEARBEITUNG 75 Vordergrund optimieren: Der Baum im Originalbild links lenkt den Blick Schattensimulation: Die Funktion „Schwellenwert“ macht den für den Schatten kopierte Bildausschnitt satt schwarz – fast wie die echte Sonne zu sehr vom eigentlichen Bildmotiv ab. bis die Auswahllinie das komplette Gewächs umschließt. so dass um die Lichtquelle herum ein mehr oder minder großer. können Sie die Kerzen ammen beziehungsweise die Lampen im Foto mit einem Blendeneffekt versehen. den berühmten „Hollywood“-Schriftzug. Gaußscher Weichzeichner“ seine Schärfe. Nach diesen Bearbeitungsschritten ist der Baum weniger auffällig gerückt – obwohl er eigentlich im Vordergrund steht. Zum Schluss verwenden Sie das Werkzeug „Weichzeichner“ (<R>-Taste). ob sich die Bildgüte verbessert. Mit ein paar schnellen Bearbeitungsschritten machen Sie ihn unscheinbarer Baum vorne links dominiert aufgrund seiner Schärfe und Farbgebung das Bild zu sehr. und schon werden dem Baum Farbe und Kontrast entzogen. Rendering-Filter“ auf. strahlender Leuchtkegel entsteht. Rauschen reduzieren“ an. Zunächst markieren Sie die Umrisse des Baums mit dem Werkzeug „Polygon-Lasso“. gehen Bilddetails verloren. Mit dem untersten Regler passen Sie die Scharfzeichnung an. Klicken Sie sich an den Konturen des Baums entlang. Nun nehmen Sie dem Baum mit „Filter. um mit gedrückt gehaltener Maustaste an den Konturen des Baums entlangzufahren und etwaige harte Übergänge zum Hintergrund abzuschwächen. und beenden Sie die Markierungsarbeiten mit einem Doppelklick. und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. Rufen Sie „Blenden ecke“ aus dem Menü „Filter. das Sie durch zweimaliges Drücken der <L>-Taste aktivieren. und geben in das Feld „Radius“ den Wert „5 Pixel“ ein. Mit dem Regler „Stärke“ legen Sie den Stärkegrad des Filters fest. Aufgrund der kräftigen. Wenden Sie in Photoshop „Filter. Das Filterfenster zeigt vier Schieberegler. Weiche Auswahlkante“. wählen Sie „Auswahl. Geben Sie einen „Radius“ von 3 Pixeln ein. Setzen Sie das Fadenkreuz im Vorschaubild ins Zentrum der Lichtquelle oder leicht daneben. Weichzeichnungs lter. dadurch . Erhöhen Sie die „Helligkeit“ auf 100 Prozent und wählen als „Objektivart“ die Option „50-300 mm Zoom“ oder „35 mm“ Der Effekt wird nur realistisch. Rauschfilter. Über „Details erhalten“ legen Sie den Körnungsoder Weichheitsgrad fest. Farbe anpassen“. ● Handy-Bilder aufpolieren Mit einem Mobiltelefon aufgenommene Fotos wirken oft leicht pixelig. Mit wenigen Arbeitsschritten gestalten Sie diesen Baum „unauffälliger“ und lenken damit den Blick des Betrachters direkt auf das wichtigste Element im Bild. Erhöhen Sie die „Lab-Helligkeit“ auf „20“. um eine hohe Unschärfe zu erzielen. um die Gesamtwirkung des Fotos zu verbessern. Damit sich hinterher die Konturen nicht zu stark vom Hintergrund abheben. Vor allem bei älteren Mobiltelefonen mit wenig leistungsfähiger Fotofunktion kommt es zur Klötzchenbildung durch Komprimierungsartefakte. wenn Sie seine Stärke nicht übertreiben. Wenn Sie den Wert zu hoch einstellen. und prüfen Sie in der Vorschau. teils dunklen Farben wirkt der Baum trotz Weichzeichnung immer noch sehr dominant. Handy-Aufnahmen: Fotos mit niedriger Auflösung oder starker Komprimierung frischen Sie mit dem Filter „Rauschen reduzieren“ auf Der Regler „Farbstörung reduzieren“ ist für schwarze und weiße Bereiche wichtig.

Die Bedienung ist einfach. Die kleinere Dateigröße ermöglicht schnelleres Laden. Slideshows auf CD/DVD brennen. Web-Alben und WebVideos veröffentlichen sowie individuelle Bildschirmschoner zur Weitergabe an Freunde und Bekannte anfertigen. Einfache Gratis-Tools stellen die benötigten Funktionen für Windows XP und Vista bereit. Ihre Einstellungen können Sie als Profil sichern und jederzeit laden. JPG. Windows XP bietet hierzu von Haus aus keine Funktionen. Die Bilder in diesem Katalog können Sie mit dem Viewer zur Ansicht öffnen. GIF. und Sie kommen mit wenigen Klicks zum Ziel – ganz ohne Umwege. Auf Wunsch verändern Sie noch den Dateinamen und fügen ein Wasserzeichen als Grafik ein. Oft sind es immer wieder die gleichen Aufgaben. so dass Gratisprogramme ins Spiel kommen. Klicken Sie dann auf „Öffnen“. Gehen Sie auf „OK“. In diesem Artikel lesen Sie … Bilder umwandeln Web-Album anlegen Bilder auf DVD brennen Bildschirmschoner anfertigen Fotokalender basteln Web-Video veröffentlichen 76 77 78 79 80 81 Bilder umwandeln Der kostenlose VSO Image Resizer 2.2 kann die Größe von Fotos pfeilschnell ändern sowie Bilder zwischen verschiedenen Formaten konvertieren. die Sie in Verbindung mit Fotos meistern müssen: Beispielsweise Größe und Format der Fotos ändern. Sie ordnen beispielsweise Ihre Bilder und Videos nach verschiedenen Kriterien und versehen diese mit Tags. . Sie können das Originalbild überschreiben. PNG und TIF.vsosoftware. klicken Sie auf „Mehr“ und dann in das Feld „Format“. Format konvertieren Möchten Sie auch noch das Bildformat ändern.und Videoverarbeitung FOTOWELT 6/09 One-Klick-Workshops Bildaufgaben meistern Viele Aufgaben rund um das Thema Fotos und Videos lösen Sie ohne komplizierte Hilfsprogramme. Markieren Sie einzelne Bilder mit gedrückter <Strg>-Taste. Größe ändern Nach dem Start der Software (auf C DVD und unter www.fr) gelangen Sie zu Dateiauswahl. das aber richtig gut und vor allem Von Ramon Schwenk ohne über üssiges Beiwerk. um den Vorgang zu starten. oder wählen Sie alle Bilder im Ordner mit <Strg>-<A> aus. Zur Auswahl stehen BMP. eine Kopie anfertigen oder die Dateien verschieben. als Slideshow ablaufen lassen oder ohne Umweg auf CD oder DVD brennen.8. Doch so recht überzeugen kann auch Vista an der einen oder anderen Stelle nicht.1.76 BILDBEARBEITUNG Schnelle Foto. Geben Sie danach die neue Größe an und bestimmen die Aktion. Diese Spezialisten erfüllen oftmals nur einen Zweck. einfachere Verwaltung und spart Platz. In den folgenden Workshops stellt Ihnen PCWELT sechs Programme vor und meistert die gestellten Aufgaben. Vista beherrscht mit der Bord-Software Windows Fotogalerie immerhin einige der grundlegenden Aufgaben.

Klick Sie dann auf „Album erstellen“. Bildgrößen einstellen Unter „Einstellungen“ stellen Sie im Register „Bilder. Besucher Ihrer Website können dann online auf das Web-Album zugreifen. bereiten die Fotos auf und stellen sie online. legen Sie im Register „Hauptseite“ fest. Fotos laden Nach dem ersten Start von Jalbum 8. Album veröffentlichen Nun wählen Sie das gewünschte Album-Layout mit Klicks in die Felder „Skin“ und „Style“ aus. und überprüfen Sie das Layout mit einem Klick auf „Album anzeigen“. als Sie denken. Alles auswählen“. jalbum. Andernfalls ändern Sie die Einstellungen und den Skin. etwa 124 x 124 Pixel. klicken Sie entweder einzelne Bilder mit der rechten Maustaste an oder gehen auf „Bearbeiten. Bilder anpassen Falls Bilder seitenverkehrt vorliegen.und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG 77 Web-Album anlegen Das Präsentieren von Bildern auf der eigenen Website ist einfacher.8 legen Sie mit wenigen Klicks das grundlegende Design der Bilderseiten fest. und klicken Sie auf „Verbinden“. Im Register „Navigation“ wählen Sie „Links zu Originalen über skalierte Bilder“. Den Transfer starten Sie mit einem Klick auf „Upload alles“. Album übertragen Mit dem FTP-Tool in Jalbum übertragen Sie das Album etwa zum Webspace bei einem Provider wie 1&1 oder Strato.net) klicken Sie auf das „+“-Icon. Bei Gefallen drücken Sie den Button „Veröffentlichen“.2.6/09 FOTOWELT Schnelle Foto. In der Fotokatalog-Freeware Jalbum 8. Möglich ist hier übrigens auch das Umbenennen und Löschen von Bildern. Über Klicks auf „Einstellungen“ und „Hauptansicht“ schalten Sie die Option „Ausgabe in Bilderordner“ ein. um ein neues Album anzulegen.2. Tragen Sie die Serveradresse sowie Ihre FTP-Zugangsdaten ein. Wählen Sie den Ordner aus. › .8 (auf C DVD und unter www. der die Bilder enthält – sie erscheinen dann in einer Miniaturansicht. Im Kontextmenü wählen Sie dann für die Bildauswahl den Befehl „Drehen 90° links“ beziehungsweise „Drehen 90° rechts“ aus. Bildergrenzen“ die Größe der Vorschaubilder (Thumbnails) ein. Wie viele Vorschaubilder auf einer Seite erscheinen sollen. Rechts sehen Sie eine Vorschau des Albums.

Bilder laden Nach dem Start des Tools (auf C DVD und unter www.78 BILDBEARBEITUNG Schnelle Foto. Klicken Sie auf das Symbol „Insert Slides“ links oben. klicken Sie es einfach an. Der Track wird dann unterhalb der Bildleiste angezeigt. Musik einfügen Slideshow brennen Sind alle Bilder arrangiert. Effekte anwenden Für den Übergang zwischen den einzelnen Bildern stehen nur zwei Effekte zur Verfügung: „Fade“ (Einblenden) und „Cross Fade“ (Überblenden). Möchten Sie mehrere Bilder auf einmal verschieben. Klicken Sie nun auf den Button „Öffnen“. Zum Begleiten der Slideshow mit einer Hintergrundmusik klicken Sie auf das Symbol „Set sound track“ in der Werkzeugleiste. com/slideshow/) ist bereits ein neues Projekt geöffnet. Im folgenden Fenster wechseln Sie in das Verzeichnis mit einer der unterstützten Sounddateien. Markieren Sie alle Bilder in der Zeitleiste mit <Strg>-<A> und wählen anschließend den gewünschten Effekt aus. Mit dem Gratis-Tool Photostage 1. Im Datei-Dialog wählen Sie nun die gewünschten Dateien aus – entweder einzelne Bilder mit gedrückter <Strg>-Taste oder alle Bilder im Verzeichnis mit<Strg>-<A>. Geben Sie dem Datenträger einen Namen. Bilder arrangieren Die geladenen Fotos werden in der Reihenfolge ihrer Dateinamen in der Zeitleiste angeordnet. . schieben es mit gedrückter rechter Maustaste an die neue Position und lassen die Maustaste los. Um ein Bild zu verschieben.und Videoverarbeitung FOTOWELT 6/09 Bilder auf DVD brennen Eine DVD mit einer exquisiten Fotosammlung eignet sich prima als Geschenk. so halten Sie die <Strg>Taste bei der Dateiauswahl gedrückt. und wählen Sie den Brenner aus. folgt die Ausgabe des Projekts. Die Länge des Effekts legen Sie im Feld rechts dahinter fest.12 stellen Sie die Inhalte schnell zusammen und brennen sie auf eine DVD zur Wiedergabe am Fernseher. Klicken Sie dazu auf „Build Slideshow“ und dann auf das Symbol „DVD“. Die DVD wird nach der Konvertierung geschrieben. achten Sie auf „PAL“ als Format. wählen die gewünschte Datei aus und klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“.nchsoftware. Klicken Sie auf „Build Slideshow“.

Für einen Themenwechsel der Bilder können Sie an späterer Stelle auch weitere Sounds einfügen.6/09 FOTOWELT Schnelle Foto.“. Bilder hinzufügen Den maßgeblichen Menüpunkt in Irfan View (auf C DVD. Gehen Sie auf „Speichern als EXE/SCR“. und vergeben Sie einen Dateinamen. Die Reihenfolge der Dateien lässt sich mit den Buttons „Rauf“ und „Runter“ korrigieren. Hier navigieren Sie über „Suchen in:“ in einen Ordner mit Fotos und klicken auf „Hinzufügen“ oder „Alle hinzufüg. wenn sowohl die Bilder als auch der Sound endlos durchlaufen sollen.und Sounddateien feststeht. dass Sie Administratorrechte besitzen. Als Zielverzeichnis verwenden Sie „\Win dows\System32“. dass ein Screensaver mit lautem Sound zur Belästigung für andere werden kann. Markieren Sie die betreffende Sounddatei und tragen sie mit „Hinzufügen“ in die SlideshowListe ein. Slideshow“. Sounds einbauen Auf die gleiche Weise füllen Sie die Liste mit der gewünschten Hintergrundmusik. klicken Sie im Folgedialog auf „Erzeuge SCR-Datei“. definieren Sie unter „Nächste Datei anzeigen“.irfanview. Die Option „Kennworteingabe bei Reaktivierung“ ist aus Sicherheitsgründen immer zu empfehlen. Dieser Schritt setzt unter Windows XP oder Vista voraus. Bildschirmschoner einschalten Aktivieren Sie den Screensaver unter Windows – etwa in Win XP im Dialog „Systemsteuerung. SCR-Datei erstellen Anzeigedauer festlegen Wenn die Abfolge der Bild.und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG 79 Bildschirmschoner anfertigen Erstellen Sie mit dem für Privatnutzer kostenlosen Irfan View 4. und geben Sie diese an Freunde und Bekannte weiter. Bildschirmschoner“. › . weil Windows SCRBildschirmschoner an dieser Stelle erwartet. Anzeige. Download unter www. Auf Wunsch wird sogar eingebundene Musik abgespielt. Unter „Slideshow-Optionen“ wählen Sie die beiden Punkte „Wiederholen“ und „MP3s wiederholen“ aus. Denken Sie aber daran. wie lange jedes Bild angezeigt werden soll.23 aus Ihrer Fotosammlung personalisierte Bildschirmschoner.de) finden Sie unter „Datei.

Alle Änderungen am Projekt werden nun automatisch gesichert. Anschließend drucken Sie ihn aus und verschenken ihn an liebe Menschen. wechseln in das gewünschte Zielverzeichnis auf Festplatte und tippen einen Dateinamen ein. Wählen Sie alle Kalenderblätter im linken Bereich aus. und suchen Sie das gewünschte Foto aus. Wählen Sie hier den Drucker aus. Projektdatei sichern Laden Sie die Freeware von der Site www. Nach einem Klick auf „Weiter“ gelangen Sie zum Druck-Dialog. Jahres-Kalender und Wochen-Kalender. . Ein Klick auf das Bild öffnet ein neues Fenster. Drücken Sie den Button „Bild öffnen“.80 BILDBEARBEITUNG Schnelle Foto. Suchen Sie sich ein Kalenderlayout aus. Neuen Kalender anlegen Im nächsten Schritt wählen Sie den gewünschten Kalender aus. Es folgt das Festlegen des Zeitraums. Nach einem Klick auf „Weiter“ stellen Sie den Drucker mit der passenden Papiergröße ein. Elemente einbauen Bestätigen Sie in den folgenden Dialog mit „OK“. und stellen Sie Optionen entsprechend ein. wird es automatisch in den Rahmen eingepasst. Nun werden die einzelnen Kalenderblätter erstellt. und drücken Sie das Pfeil-nach-rechts-Symbol. Kalender drucken Zur Ausgabe des fertigen Kalenders geht es über „Datei.de. Drucken“. Ein Klick auf „Speichern“ sichert die neue Kalenderdatei. und klicken Sie auf den Button „Vorlage verwenden“.und Videoverarbeitung FOTOWELT 6/09 Fotokalender basteln Erstellen Sie mit dem kostenlosen Gestaltungs-Tool Tkexe Kalender aus den Motiven Ihrer Fotosammlung ganz einfach einen persönlichen Fotokalender mit hübschen Bildeffekten. Geburtstags-Kalender. die Sie über „Seite vor“ erreichen. Ist das Bild zu groß. die Sie aus einer Liste auswählen. Ein Klick auf eine Vorlage in der Liste zeigt im rechten Fensterbereich eine Vorschau an. Zur Auswahl stehen Monats-Kalender. Wiederholen Sie die Schritte für alle anderen Elemente und Kalenderblätter. Vorlage auswählen Tkexe Kalender liefert zehn Vorlagen mit. Nach dem Start klicken Sie auf „Neue Datei erstellen“. der später noch geändert werden kann.tkexe.

falls es Probleme beim Konvertieren geben sollte. Fein-Tuning anwenden Mit einem Klick auf „Advanced Settings“ lassen sich weitere Einstellungen vornehmen.und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG 81 Web-Video veröffentlichen Sie haben mit dem Camcorder oder der Digitalkamera ein Video aufgenommen und möchten dieses nun ins Web stellen.com/downloads/). Video veröffentlichen Danach können Sie die neue Videodatei im Flash-Format mit einem Klick auf „Play“ ansehen. Klicken Sie auf „View HTML“. Nach Abschluss der Aktion wird das Fenster automatisch geschlossen. in der der eigentliche Encoder aufgerufen wird und mit der Konvertierung beginnt. wird zusätzlich der Quellcode zum Aufrufen des Videos innerhalb einer WebSeite erstellt. Je nach Größe der Quelldateien dauert die Konvertierung einige Zeit. Schalten Sie anschließend noch „Use FFmpeg engine for FLV video“ an. Beachten Sie dazu die Anleitungen des Website-Betreibers.oder MPEG-Datei vorliegen. übertragen Sie ihn zu einem Videoportal wie Youtube oder Clipfish. Es öffnet sich eine DOS-Box. Konvertierung starten Nun ist das Programm bereit für die Ausgabe des neuen Videos. Video auswählen Da Ihre Aufnahmen in der Regel als AVI. um sich den H T M L. und klicken Sie auf das Register „Video-to-Flash“. Auch die Audiospur kann in eine andere Bit-Rate umgewandelt werden.6/09 FOTOWELT Schnelle Foto. ● . Verwenden Sie zur schnellen Aufbereitung der Film-Clips die Gratis-Software IVC Internet Video Converter. Ist die Option „Generate HMTL“ eingeschaltet. Falls Sie den Film nicht auf Ihrer eigenen Web-Seite veröffentlichen möchten.cnet. bedarf es einer Konvertierung in ein web-fähiges Format wie Flash Video (FLV). Unter „1 > Select a video“ wählen Sie die zu konvertierende Datei aus. seine Qualität und die Frame-Rate. Ausgabe-Einstellungen Die Vorgaben unter „Step2: Save Output Flash Video“ können Sie ohne Änderung übernehmen. Ändern Sie hier beispielsweise die Größe des Videos.C o d e anzusehen. Starten Sie Internet Video Converter (Download unter www. Klicken Sie auf „Start Conversion“.

Dank eines kleinen Korrektureingriffs vermiesen Ihnen die Störpixel künftig keine Fotos mehr. was Sie machen können. Ist das Foto geladen. fehlerhafte Pixel weitgehend zu reduzieren. hilft das für private Nutzer kostenlose Neat Image (Download unter www. Fertige Profile bekommen Sie auf der Site www. Bildrauschen entsteht. .com. dass vor allem mit hohen ISO-Werten sichtbare Pixelstörungen in Fotos auftreten. das Sie korrigieren möchten. die es zum Entfernen von Bildrauschen für einen bestimmten Kameratyp verwendet. Von Marcel Schmid Fotos glattbügeln Bildrauschen sicher abmildern Es ist ein Ärgernis der Technik. sprich die niedrigste Kompressionsstufe wählen. Ist Bildrauschen erst einmal da. die Sie mit hoher ISO-Einstellung geschossen haben. sprich bei schlechten Lichtverhältnissen. Dann geben die Fotodioden nur eine minimale Energiemenge in Form von Elektronen ab. Vor allem Nutzern von Kompaktkameras verdirbt Bildrauschen oft den Spaß an Foto.82 BILDBEARBEITUNG Zuverlässiges Entrauschen FOTOWELT 6/09 Bildrauschen plagt vor allem Fotos. Alternativ erstellen Sie ein eigenes Profil für Ihre Kamera. die die Kamera dennoch als Helligkeitsinformation interpretiert und zu einem – farblich nicht korrekten – Pixel macht.neatimage. wenn nur wenig Licht auf den Bildsensor fällt. und öffnen Sie das Bild.com). Dazu erscheint ein Dateidialog. um die störenden Pixel zu minimieren. 1 Foto öffnen Nach dem Start präsentiert sich Neat Image mit vier Registerkarten: Sie beginnen ganz links bei „Input Image“. Neat Image arbeitet mit Profilen. Klicken Sie auf „Open input image“. bringen Sie die Registerkarte „Device Noise Profile“ nach vorne. Jeder hat schon mal falschfarbige Pixel in Bildern gesehen.neatimage. Auf jeden Fall sollten Sie die ISOZahl so niedrig wie möglich halten und auch die beste. Es gibt doch einiges.

Das Tool analysiert einen homogenen Bildbereich. Die von Neat Image getroffenen Einstellungen sowie den vorgegebenen YCrCb-Farbraum können Sie übernehmen.6/09 FOTOWELT Zuverlässiges Entrauschen BILDBEARBEITUNG 83 2 Rauschprofil erstellen 4 Bild entrauschen Klicken Sie auf den Button „Auto profile“. Die Einstellungen hierfür finden Sie unter „Noise Filter Settings“. Erstellen Sie eine Auswahl oder eine Maske der Bildbereiche. Sind Sie mit der gesäuberten Region zufrieden. Ein Klick auf den Button „Apply“ leitet die endgültige Bildoptimierung ein. Die Vollversion für 25 Euro bietet weitere Formate an. der sich meist im Randbereich der Aufnahme befindet. die von starkem Rauschen durchzogen sind. Speichern Sie das Resultat mit „Save output image“. Das Ergebnis zeigt Ihnen das Programm ganz rechts im Fenster an. Er mildert die Störpixel ab. wechseln Sie zur Registerkarte „Output Image“. erhalten Sie eine neue Vorschau. Mit der „Queue“-Funktion kann das Tool mehrere Fotos in einem Durchgang optimieren. Mit der Schärferegelung wirken Sie einer starken Weichzeichnung entgegen. Bei jeder Rauschunterdrückung verlieren Sie Details. die je nach Bildgröße einige Zeit dauern kann. und sucht darin nach Farb. Eine zweistufige Rauschbeseitigung kann die Ergebnisse optimieren: Laden Sie die mit Neat Image bereinigte Datei in ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. können Sie die vom Programm getroffenen Parameter verändern. ● . In der kostenlosen Version speichert Neat Image Ihre Fotos ausschließlich im JPEG-Format mit Komprimierung. Sobald Sie im Foto mit der Maus ein Rechteck aufziehen. Ein Häkchen vor „Very low freq“ aktiviert das Beseitigen von großflächigen Pixelstörungen und ist für Bilder hilfreich. Durch das Entrauschen des Motivs geht ein wenig der Feinzeichnung im Bild verloren. dass Sie noch etwas optimieren möchten. 3 5 Gegenmaßnahmen optimieren Foto nachbearbeiten Stellen Sie nach einem Probelauf fest. Es gilt daher.und Luminanzrauschen. Damit nimmt Ihnen Neat Image einen Großteil der Arbeit ab. Das führt bei besonders starkem Bildrauschen zu sichtbaren Folgen. Mit „Preview“ zeigt Neat Image eine Voransicht an. Wenden Sie über das Filter-Menü den Gaußschen Weichzeichner auf die gewählte Region an. ohne die übrigen Bildbereiche zu verschwimmen. Für eine optimale Darstellung zoomen Sie auf 100 Prozent. einen Kompromiss zwischen Restrauschen und Grobschliff zu wählen. die homogen und weiterhin von Rauschen durchzogen sind. was für die meisten Bilder ausreichend ist.

ändert sich das. Layout. Mit Kuler. Die grundlegenden Features sind im IllustratorBedienfeld „Farbhilfe“ komplett präsent. Bildbearbeitungs-. Über das Aufklapp-Icon links unten in der FarbhilfeBedienfeldleiste lassen sich unterschiedliche Farb-Pools einstellen – beispielsweise eines der aufgeführten Farbfeldersets in der Liste. Welche Farbnuancen das Zellenraster präsentiert. hängt von der Flächen.und Konturfarbe des aktuell angewählten Objekts ab und vom aktuell eingestellten „Betriebsmodus“. digitale Farbbibliotheken von professionellen Herstellern wie etwa Pantone zur Verfügung zu stellen. Anzahl und Deutlichkeit der Abstufungen kann der Anwender über das Bedienfeld- . Adobe hat dafür einen neuen Ansatz gewählt.84 BILDBEARBEITUNG Farben mischen mit Kuler FOTOWELT 6/09 Adobe Kuler Hilfe bei der Farbwahl Kreative sind beim Finden harmonischer Farbkombinationen weitgehend auf sich gestellt.und Webdesign-Anwendungen haben im vergangenen Jahrzehnt eine hohe Verfeinerung erfahren. sich mit Kuler-Funktionen vertraut zu machen. einer Erweiterung der Creative Suite 4. Von Günter Schuler Der „Ur-Kuler“: Farbhilfe in Illustrator CS3 Nutzer der Gra k-Software Illustrator CS3 hatten schon länger Gelegenheit. Die Farbhilfe gibt es in unterschiedlichen Varianten. Im Hauptfenster enthält die „Farbhilfe“ ein Zellenraster mit aufeinander abgestimmten Farbnuancen. Funktionen für das geschmackssichere Zusammenstellen von Farben beschränken sich jedoch in der Regel darauf.

6/09 FOTOWELT Farben mischen mit Kuler BILDBEARBEITUNG 85 Basis des Farbwählers: Die Farbhilfe in Illustrator CS3 ist der Vorläufer des aktuellen Kuler menü regulieren. „Durchsuchen“. wenn der Nutzer auf den zweiten Button von rechts in der Bedienfeld-Fußleiste klickt. nung eingerichtet. Illustrator und Flash über „Erweiterungen“ im Menü „Fenster“ aufruft. Die hier zugrunde liegende Technologie stammt aus Illustrator CS3. Die daraufhin erscheinende Funktion „Farben bearbeiten“ enthält auch die aufgeführte Liste mit den Harmonieregeln – jedoch kombiniert mit einem Kreis zur Farbauswahl sowie einem Anfasser. Der dritte Bereich „Erstellen“ enthält eine abgespeckte Variante der Funktion „Farben bearbeiten“ aus Illustrator. Flankierend hat Adobe eine Web-basierende Anwendung mit derselben BezeichFarbfülle über Adobe-ID Kuler als Web-Anwendung funktioniert am besten in Kombination mit einer Adobe-ID. Der entscheidende Vorteil: Beide Funktionen – „Farbhilfe“ und „Farben bearbeiten“ – ermöglichen das Speichern eigener Farbgruppen und deren Übertragung in das Bedienfeld „Farbfelder“. Die Kuler-Bedienfelder in den CS4-Programmen sind allerdings nur eine Variante dieser vielgestaltigen Technik. „Info“ bietet nur einige Basisinfos. Flankierend stellt Kuler einige Funktionen zur Verfügung. Da „Farben bearbeiten“ bereits über das Bedienfeld „Farbhilfe“ ansteuerbar ist und das Zellenraster der Farbhilfe zusätzliche Farbtonabstufungen erzeugt. Zum einen ist der Funktionsumfang der Erweiterung in Illustrator eingeschränkt. hat jedoch weitaus mehr Funktionen. Drei Knöpfe erlauben es. die Funktion „Farben bearbeiten“ fehlt. die jeweiligen Funktionsbereiche anzusteuern. wird über die Aufklappliste im oberen Fenster eingestellt. Erstens stellt es eine interaktive Farbhilfe für das Anlegen harmonischer Farbkombinationen. Unter dem Namen Kuler hält Adobe auch eine Desktop-Anwendung zum Download bereit. liefert gleich zwei Dinge. Indesign. die im Internet-Bereich von Kuler zur Verfügung stehen. die sich am besten als Miniausgabe des gleichnamigen Web-Dienstes charakterisieren lässt. der zweite Bereich.sondern sogar überdurchschnittlich versorgt. Sie unterliegt dem gleichen Prinzip. Besonderheiten. Spätestens hier kommen dann Gestaltungsgrundsätze aus Gra kdesign und Farbharmonielehre ins Spiel: Neben „Komplementär“. über die sich vom Anwender erstellte Farbkombinationen entweder in der Farbfelderpalette des entsprechenden Programms oder aber online auf einem Adobe-Server speichern lassen. „Schattierung“ oder „Triade“ stehen rund zwanzig weitere Farbharmonieschemata zur Verfügung. das direkte Speichern von Farbsets aus dem Web heraus sowie ein paar andere Community-basierende Funktionen sind nur mit der kostenlosen Adobe-ID möglich. Bemerkenswert sind allerdings zwei . Sie ist wie bei den Kuler-Bedienfeldern in den CS4Programmen nicht zwingend erforderlich. Kuler als CS4-Erweiterung Die CS4-Erweiterung Kuler besitzt dieselben Funktionen wie die Farbhilfe in Illustrator. Zweite Besonderheit ist die Architektur des Moduls: Anders als die Illustrator-Farbhilfe präsentiert die Kuler-Erweiterung ihre Funktionen in einer kompakten Bedienfeldober äche. präsentiert eine Liste mit Farbsets. Für die CS4Kernapplikationen hat Adobe die Farbhilfefunktionen komplett überarbeitet und zusätzlich mit Online-Funktionen ausgestattet. wenn der Nutzer ein be- › Was Kuler macht Kuler. das man in Photoshop. Auch im Durchsuchen-Bereich sind entsprechende Sichern-Befehle präsent – dann nämlich. Die wahren Kapazitäten der IllustratorFarbhilfe zeigen sich. bringt jedoch Vorteile: Das Hochladen eigener Farbsets. zweitens eine Online-Funktion mit Zugang zu einer Vielzahl bereits angelegter Farbsets zur Verfügung. Welcher Harmonieregel das Programm dabei folgen soll. über den sich die eingestellte Harmonieregel innerhalb eines Farbkreises variieren lässt. sind Illustrator-Anwender nicht unter.

com bieten die gleichnamigen Erweiterungen in Photoshop. bringt eine kontrollierte Umwandlung inklusive Farbanpassung meist bessere Ergebnisse als eine Übernahme der entsprechenden CMYK-Farbwerte von der Kuler-Website. In Photoshop ist der Farbmodus von Farbfeldern zunächst zweitrangig. Zum Brow- sen auf Kuler ist keine Adobe-ID nötig. Zum Zug kommen dabei stets die CMYK-Farbprofile. Illustrator wandelt sie in den eingestellten Dokumentfarbmodus um – ebenfalls relativ unproblematisch. 6. Dieser Vorgang kann der Nutzer dann so oft wie nötig fortsetzen.ase ohne Adobe-ID. weitere nützliche Links.ase allerdings schon. Verglichen mit der kompakten Funktionalität der Kuler-Erweiterung in den einzelnen CS4-Anwendungen. 2. das Farbhilfe-Bedienfeld in Illustrator derzeit die beste Kuler-Variante. Für die Illustrator-Farbhilfe gilt das nicht. Die Fußleiste der Erweiterung offeriert schließlich ein paar zusätzliche Knöpfe für das Navigieren im aufgelisteten Online-Farbfelderbestand. zum Publizieren oder Herunterladen von Farbsets im Format . Sets im Austauschformat Der Kuler-Web-Dienst verlangt für das Speichern von Farbtabellen im Adobe-eigenen Farbtabellen-Austauschformat das Einrichten einer Adobe-ID. Direkt aus einem Programm der CS4 speichert Kuler Sets im Format . und der Befehl „Links“ präsentiert. Eine zweite Möglichkeit ist das Erzeugen von Varianten mit Hilfe des Bedienfelds „Farbhilfe“ in Adobe Illustrator CS4. Ansonsten liefert Kuler Desktop ein paar nette Gimmicks und eignet sich gut zum Anlegen von Farbsets nebenher – ohne CS4-Anwendung und ohne einen aktiven Webbrowser. Der Befehl „Create. . Praxis-Tipps zu Kuler Wir haben einige Tipps zu den Themen Adobe-ID. etwa in Photoshop. Um etwa Sets mit Kuler-Farbfeldern in den CS4-Programmen zu speichern. In Indesign sollte der Nutzer Farbfelder für Print-Drucksachen in CMYK-Prozessfarben umwandeln. Über „Community“ können Sie mehr über andere Anwender. Kuler als Desktop-Anwendung Kuler existiert auch als eigene Anwendung und kann über die URL http://www. Das Interface zur Funktion „Create“ entspricht zwar weitgehend der Kuler-Funktion „Erstellen“ in den CS4-Programmen.ase besteht darin. Die Übernahme als Farbfeld. Anlegen und Speichern von Farbtabellen sowie Änderungen des Farbmodus bei abgespeicherten Kuler-Sets zusammengestellt. 1. dass die erzeugten Farbfelder sich mühelos in der Farbfelderpalette speichern lassen. Von dort kann der Nutzer sie in die anderen Adobe-Programme übernehmen. Die Einstellungsmöglichkeiten für das Anlegen harmonischer Farbsets allerdings sind weit vielfältiger. kommt in den Genuss aller Funktionen. die aktuell in den Farbeinstellungen festgelegt sind. 3. ein erstelltes Set erst einmal zu speichern.adobe. Indesign und Flash nur einen Bruchteil der möglichen Funktionen. im Anschluss daran die Grundfarbe beizubehalten. Die Einstellmöglichkeiten der Web-Variante von Kuler übertreffen die der CS4-Erweiterung deutlich. muss in diesem Fall aber manuell erfolgen. Es bringt den Vorteil. wie der Name schon vermuten lässt.adobe. 5. Illustrator: Mehr Harmonieregeln Im Vergleich zu den drei unterschiedlichen Kuler-Varianten offeriert die Farbhilfe in Adobe Illustrator CS4 mehr als doppelt so viele Harmonieregeln. der ausgefeilten Farbhilfe in Illustrator oder dem umfangreichen Web-Dienst von Adobe ist diese Software eher Appetitanreger als ein vollwertiges Gestaltungs-Tool.ase-Format. Account anlegen oder nicht? Grundsätzlich bringt das Einrichten einer Adobe-ID zwar einige Vorteile – zum Beispiel beim Speichern von Farbsets im . Stück für Stück: Mehr als fünf Farben Alternativ bietet sich dem Anwender darüber hinaus die Möglichkeit. von dieser ausgehend ein weiteres Set zu erzeugen und dies gleichfalls zu speichern. Ein grundsätzlicher Vorteil des Formats . Möchten Sie explizit CMYK-Farbfelder erzeugen. Kuler-Farbsets und CMYK Grundsätzlich sollte man davon ausgehen. ist ein Account nicht zwingend erforderlich. Auch hier gilt: Nur wer sich bei Adobe online anmeldet. Erzeugen lassen sich Farbsets nicht nur mit Farbkreis und Harmonieregel. werden sämtliche markierten Farben als Farbfelder übernommen. Ebenso möglich ist der Upload eigener Bilder. Das Gleiche gilt für das Generieren von Farbtabellen aus hochgeladenen Bildern. Auch an eine Suchfunktion („Search“) sowie das Verschlagworten von Farbsets mit nützlichen Begriffen („Tags“) haben die Entwickler gedacht. Bereits der erste Blick auf das Portal des Adobe-Web-Dienstes überzeugt. Markieren Sie die Farben im Zellenraster des Bedienfelds und klicken anschließend auf den Knopf rechts unten in der Fußleiste. ihre Farbsets und ihre Arbeiten erfahren. Für das Arbeiten mit möglichst vielfältigen Optionen-Zusammenstellungen ist 4.86 BILDBEARBEITUNG Farben mischen mit Kuler FOTOWELT 6/09 stimmtes Farbset anklickt. Illustrator: Mehr Farben Bedauerlicherweise sind Kuler-Farbsets derzeit lediglich auf fünf Farben beschränkt. Die neuen Farbsets lassen sich sowohl direkt in das Bedienfeld „Farbfelder“ übertragen als auch als Farbset speichern. Illustrator. „Pulse“ stellt eine alternative Erstellungsweise zur Verfügung. From an Image“ ermöglicht das Suchen im Bildbestand des Webspace-Anbieters Flickr. Der Befehl „Themes“ beispielsweise ermöglicht Ihnen das Sortieren der im Kuler-Bereich präsenten Farbsets. Ob Flickr-Galerie oder Bild-Upload: Auch beim Extrahieren von Farbzusammenstellungen aus Bildern kann das Anlegen eines Farbsets nach einer Harmonieregel erfolgen oder von Hand. sondern auch aus Bildern. Allerdings ist der Anwender auch hier auf fünf Farben pro Set beschränkt. Kuler als Webservice Insgesamt erweist sich die Web-Anbindung der neuen CS4-Erweiterung als gut durchdachte Lösung. dass es sich bei geladenen Kuler-Farbsets um RGBFarben handelt. Beim Arbeiten mit der gleichnamigen Desktop-Anwendung oder beim Browsen im Kuler-Web-Bereich bekommen Sie Farbsets mit einem alten Hausmittel auf den Schreibtisch: Dem Aufnehmen eines Screenshots (Tastenkombination <Strg><Shift>-<4>). Verglichen mit dem KulerService unter http://kuler. Es geht aber auch ohne. dass Farbtabellen in diesem Format sämtlichen Kernanwendungen der Creative Suite zur Verfügung stehen. com/de/products/kuler/ kostenlos aus dem Internet geladen und auf dem Rechner installiert werden.

Aktualität. ● Kuler in Photoshop CS4 Alle Funktionen auf einen Blick Zugriff auf Farbsets im Internet-Bereich von Kuler. Deutlichkeit und Abstufungen der Farbfelder Farbfeld aus der Community den eigenen hinzufügen Farbset den eigenen hinzufügen Farbset in die Community laden Knöpfe für Navigation im Online-Bestand der Farbfelder Speichern eines Farbsets innerhalb einer CS4-Applikation . ein Farbharmonie-Tool sowohl als Programmpaketerweiterung wie auch als Online-Dienst zu etablieren. Dass Adobe seine Programmpakete zunehmend mit Online-Funktionen ankiert. und es besteht die Möglichkeit. Wie sich die Kuler-Technologie weiterentwickelt. Auf Anklicken lassen sich die Farben direkt bearbeiten und sichern Basisinformationen Eingabe für die Suche nach Schlagwörtern (Tags) Auswahl der Harmonieregel für das Farbset. Zufallsprinzip Regler für Anzahl. zeigt sich ebenso am stetig wachsenden Umfang der Adobe-Angebote online.6/09 FOTOWELT Farben mischen mit Kuler BILDBEARBEITUNG 87 Desktop-Version: Kompakt und mit weniger Farbwerte online managen: So präsentiert sich Adobe Kuler im Web Funktionen präsentiert sich Kuler als Tool Das bringt’s Die Idee. etwa nach Popularität. Durch die Community haben Sie Zugriff auf eine Vielzahl vorhandener Farbvariationen und unzählige Farbpaletten. Welchen Weg die neue Adobe- Erweiterung in der Zukunft auch nimmt – bereits jetzt genießt sie offensichtlich regen Zuspruch. bleibt eine spannende Frage – sowohl für Surfer im Web als auch für Anwender der Creative Suite. passt zum Erscheinungsbild der aktuellen CS4. etwa Schattierung oder Triade Helligkeit einstellen Anfasser zur Farbauswahl Kriterien zum Filtern von Farbsets. sich mit anderen Anwendern auszutauschen.

und Farbkorrektur. auf der Website www. können Sie es über die IconLeiste unten zum Beispiel per Mail verschicken oder von unterwegs aus oder nach einem Datenverlust Ihrer Festplatte herunterladen. Nachdem Sie ein Bild markiert haben. Software installieren ist out – der Trend geht immer mehr zu (kostenlosen) Web-Anwendungen. photo shop. Nach einer kurzen Gratis-Registrierung können Sie 2 GB an Fotos hochladen.com/editor/). wählen Sie es in der linken Navigation aus. Im Anschluss landen Sie in der Bibliothek („Library“) mit Miniaturansichten aller Ihrer Bilder.com). Straßenkarten oder Mailprogramme.picnik. Unser Artikel gibt Ihnen jedoch schon heute einen kleinen Vorgeschmack auf morgen.88 BILDBEARBEITUNG Bildoptimierung online FOTOWELT 6/09 Photoshop Express im Netz Fotos online tunen Nie mehr ein Foto-Tool installieren: Web-Anwendungen gibt es für immer mehr Zwecke. die im Browser laufen. Mit unseren Tipps reizen Sie den Gratis-Dienst von Photoshop aus.und Routenplaner. 1 Photoshop online starten Mit Photoshop Express. Noch können sich die Online-Bildbearbeitungen nicht umfassend mit einem lokal installierten Fotoprogramm messen. In einigen Bereichen haben sie sich schon durchgesetzt: Telefonbuch.pixlr. . Eine Fotoverwaltung sowie eine Diashow-Funktion sind inklusive. Dazu gibt es Belichtungs. Um die Ansicht auf ein Album einzuschränken. Dazu laden Sie die Fotodatei(en) zunächst hoch. Anschließend stehen Ihnen im Browser alle grundlegenden BildbearbeitungsVon Daniel Behrens und Armin Stabit funktionen zur Verfügung. Im folgenden Dialog sollten Sie die Bilder direkt in ein neues Album („Upload To New Album“) oder ein bestehendes („Upload To Existing Album“) einsortieren. Filter und Spaß-Effekte. Im Datei-öffnen-Dialog lassen sich bei gedrückter <Strg>-Taste mehrere Fotos auf einmal auswählen. das derzeit nur in englischer Sprache angeboten wird. 2 Hochladen und sortieren Ihre Bilder laden Sie über „Upload Photos“ hoch. Auch Bildbearbeitung und Fotoanpassung sind online möglich: Mit Diensten wie Pixlr (www. darunter auch zur Fotoverschönerung. Picnic (www. nicht jedoch mehrere Ordner. dem kleinen Pendant des Profi-Programms.com) und Photoshop Express online (www. Pixenate (http:// pixenate.com/express/) verbessern Sie Ihre Bilder an jedem PC mit Netzanschluss. Sie starten das Online-Tool. lassen sich einfache Korrekturen an Fotos durchführen und witzige Effekte einbauen. photoshop.com/express/.

Indem Sie hier die Option „Allow Downloading“ aktivieren. freigestellte Accessoires von Hut bis Brille und weitere Cliparts. „Hue“ und „Tint“ (verschiedene Farbstimmungen) sowie „Sketch“ (Comic-Effekt) und „Distort“ (Verformungen). ● . Den roten „Rückgängig“-Pfeil finden Sie unterhalb des Hauptbildes. wird der Effekt in einer Vorschau sofort auf das Original angewendet. Sollen nur bestimmte Personen darauf zugreifen. die Bilder auf ihrem PC zu speichern. Geben Sie die Mailadressen der betreffenden Personen ein. Farbsättigung („Saturation“) sowie Scharfstellen („Sharpen“). indem Sie „Red-Eye Removal“ wählen und auf die Pupillen klicken. Beschneiden. klicken Sie unten auf „Slideshow“. Beim Aufruf startet automatisch eine selbstablaufende Diashow. oder auf „Save A Copy“. um das Original mit dem geänderten Bild zu überschreiben. Diese erhalten daraufhin eine Nachricht mit einem Link zu dem Album. Solange Sie mit dem Mauszeiger auf eines zeigen. klicken Sie entweder auf „Finish“. but available to friends“. klicken Sie auf das entsprechende Miniaturbild. Über „Settings“ können Sie aus mehreren Hintergrundmelodien eine auswählen. Wenn Sie sich für einen Vorschlag entschieden haben. zum Beispiel Sprechblasen. Drehen (beides unter „Crop & Rotate“). Dies alles finden Sie über die obere Registerkarte „Decorate“ neben „Edit“.6/09 FOTOWELT Fotooptimierung online BILDBEARBEITUNG 89 3 Basiskorrekturen vornehmen 5 Fotos speichern Per Doppelklick auf ein Bild öffnen Sie den Bearbeitungsmodus. Um Helligkeit und Kontrast zu optimieren. Diese unterhält dann auch die Besucher Ihres Albums. 7 Diashow mit Musik Möchten Sie aus einem eigenen Album heraus die Diashow starten. um das geänderte Motiv unter einem anderen Dateinamen zu speichern. Oberhalb vom Motiv blendet Photoshop Express sechs Miniaturbilder mit unterschiedlichen Korrekturvorschlägen ein. 6 Fotos für Besucher freigeben 4 Effekte hinzufügen Mit Photoshop Express können Sie auch Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Rote Augen färben Sie um. Zum anderen lassen sich Text und einige grafische Elemente hinzufügen. Wenn Sie mit dem Bearbeiten fertig sind. Sie können ausgewählte Alben für andere freigeben. Zu den weiteren grundlegenden Funktionen zählen: Größe ändern („Resize“). probieren Sie den „Auto Correct“-Modus aus. markieren Sie das Album und klicken in der Icon-Leiste auf „Private. Zum einen haben Sie im Bearbeitungsmodus die Wahl zwischen mehreren Effekten. zum Beispiel „Pop Color“. erlauben Sie den Betrachtern.

die jeder braucht. besonders einfach in der Bedienung und liefert rasch imposante Resultate. eine Bildbearbeitung. aber nur wenige sind auf das blitzschnelle Verschönern.90 FOTO-TOOLS Gute Tools für Bilder und mehr FOTOWELT 6/09 Vollversionen auf DVD Foto-Tools mit Maxi-Wirkung Auch mit der besten Kamera ist eine Nachbearbeitung der Fotos am PC unerlässlich. Jede einzelne Anwendung ist schnell startklar. ob Sie Bilder optimieren oder präsentieren möchten – erst mit der richtigen Software wird das zum Kinderspiel.com . Fotos statt billig wirkender Schnappschüsse Oftmals fehlt das berühmte I-Tüpfelchen. Aufpeppen und Verfremden von Fotos spezialisiert. Eines der Tools ist Paint Buster. um Schnappschüsse aufzupeppen: Sekundenschnell verwandeln Sie Ihre Fotos in edle Ölgemälde oder machen aus ihnen lustige Karikaturen. um Ihre Bilder zu verschönern. die Sie wirklich benötigen. Egal ob Sie eher klassische oder farbenfro- Foto: © poco_bw – Fotolia. die Ihnen genau diejenigen Funktionen bereitstellt. rot geblitzte Augen korrigieren und den optimalen Bildausschnitt festlegen – in Paint Buster sind dafür nur wenige Klicks nötig. Sie veredeln Fotos. Unser Mega-Fotopaket 2009 präsentieren wir Ihnen zusammen mit unserem Software-Partner Nobox. Gleich. Ein Bilderrahmen schafft hier schnell Abhilfe und lässt Ihre Fotos in neuem Glanz erstrahlen. Beleuchtung und Farben anpassen. Es gibt viele Bildbearbeitungsprogramme. Bildbearbeitungsprogramme beheben die schlimmsten Fotoschnitzer. Paint Buster und neun weitere Programme nden Sie als Vollversion auf C DVD. Zusätzlich bieten die Anwendungen Effekte.de: Zehn erstklassige Foto-ProVon Ramon Schwenk gramme. retuschieren Fehler und verwalten Ihre digitalen Erinnerungen.

Transparenz und Texturen vervollständigt werden. die durch Funktionen wie Kantenglättung. ihre Größe ändern oder verschieben.und Bearbeitungswerkzeugen bereit. Während der Installation der einzelnen Programme ist eine kostenfreie Online-Registrierung erforderlich. Nach dem Anle- gen einer Maske über „Schutzmaske. rufen Sie „Extras. Sobald Sie mit Aussehen und Anordnung einer Ebene zufrieden sind. den Inhalt ganzer Ordner in einer Vorschau anzusehen. Mit den Foto-Tools verleihen Sie ihnen noch mehr Finesse Rahmengenerator: Framing Studio bietet für jedes Foto den passenden Rahmentyp. die über dem Hauptmotiv schweben. Mit wenigen Klicks lassen sich die fertigen Effekte der Software auf ausgewählte Motive anwenden.0 bearbeiten Sie Fotos und erstellen zum Beispiel anspruchsvolle Motivmontagen mit mehreren Ebenen. Genau dies ist der Einsatzbereich der Ebenenfunktion von Paint Buster. Mit nur einem Klick stehen zahlreiche Mal. Ihren Ideen sind wenig Grenzen gesetzt. an welcher Stelle Sie freigestellte Bildelemente oder Text auf dem Hintergrund platzieren möchten. Fotos in Gemälde konvertieren Mit Art Studio Pro Volume I und II schaffen Sie aus gewöhnlichen Fotos außergewöhnliche Kunstwerke. Farb-.6/09 FOTOWELT Gute Tools für Bilder und mehr FOTO-TOOLS 91 he Bilder schießen – Framing Studio bietet für jedes Foto den passenden Rahmen – vom Kindergeburtstag über Urlaubsreisen bis hin zu Hochzeiten. Ebenen erzeugen: Während der Bildbearbeitung wissen Sie oft noch nicht genau. wenn Sie an diesem gerade mit einem starken Zoomfaktor arbeiten. Zum Öffnen eines Fotos in einem Bearbeitungsfenster reicht ein Doppelklick. Kopieren und Filtern gefahrlos anwenden. die Sie im Menü „Ebenen“ nden. das Ergebnis erweckt tatsächlich den Eindruck. Farbstifte oder Zeichenstifte zum Einsatz kommen. Damit zeigt das Programm sowohl das gesamte Bild als auch den momentanen Arbeitsbereich an. Die Größe und Ausmaße des jeweiligen Rahmens bestimmen Sie dabei. Kreide. ohne dass die Ebenen davon beein usst werden. können Sie diese einfach ins Bild kopieren. Der Lizenzschlüssel wird dann an die von Ihnen angegebene Mailadresse geschickt. Das Programm ist recht schlicht gehalten. Die Vogelperspektive ist gleichzeitig der einfachste Weg. Aufnahmen bearbeiten Mit Paint Buster 11. so dass Sie ein buntes Foto ohne Probleme in nur einer Farbe darstellen können. Egal ob dabei Wasserfarben. Anwender erhalten auf Pixel-. die Ihnen vielfältige Aufgaben rund um das Präsentieren.oder Zeichenwerkzeuge benutzen oder Befehle wie Drehen. Ebenen sind Texte oder Bildbereiche.8. sondern auch Bilder werden mit Framing Studio individuell. als wäre das Bild von Menschenhand gestaltet worden. wie Sie vorgehen möchten und welchen Effekt Sie wünschen. Sie können so Mal. Falls Sie Ihre Kamera gerade mit dem PC verbunden haben. Art Studio Pro bietet zahlreiche Kunsteffekte für natürlich aussehende Zeichnungen und Gemälde. Vorschau aufrufen: Das Programm bietet Ihnen die Möglichkeit. Gleichzeitig können Sie die Objekte in den Ebenen neu positionieren. die sich dann beispielsweise in Gemälde verwandeln. Beachten Sie. den angezeigten Ausschnitt zu verändern.und Druckebene volle Kontrolle über ihre Bilder.de ein Paket mit zehn brandaktuellen Vollversionen geschnürt. Mehr als 70 verschiedene Rahmen können Sie frei kombinieren. Sie können Ihr Bild bearbeiten. funktioniert die Ordnerübersicht auch für den Kameraspeicher. dass bei einigen der Programme eine weitere Registrierung beziehungsweise Freischaltung der Software erforderlich ist. um Ihre Bilder in Szene zu setzen. Maskierungen: Der Schutz einzelner Bildteile vor Veränderungen ist ein wesentlicher Teil der Bildbearbeitung. dass der Rest des Bildes nicht verändert wird. Sie bestimmen den Farbkontrast Ihrer Fotos und des Rahmens. Farbpaletten. Bearbeiten und Konvertieren digitaler Fotos abnehmen. Die Software bietet aber auch umfangreiche Möglichkeiten für den Pro . damit Einsteiger schnell loslegen können. Über Techniken und Materialien entscheidet dabei allein der Anwender. Vogelperspektive“ auf. Bilddatei laden. Darüber hinaus lässt sich jeder Effekt individuell kon gurieren und bietet so Tau- › Mega-Fotopaket 2009: Ein Allrounder für alle Aufgaben rund um Ihre Aufnahmen. Die jeweiligen Lizenzschlüssel werden beim Start der Programme angezeigt. Navigator zuschalten: Damit Sie beim Optimieren Ihrer Fotos den Überblick über das Bild behalten. Rechteckige Schutzmaske erstellen“ können Sie die ungeschützten Bereiche modi zieren und dabei sicher sein. Rahmenstil auswählen – fertig . Sie bestimmen. Nicht nur Rahmen. Auf DVD FOTOWELT Mega-Fotopaket 2009 PC-WELT hat zusammen mit Nobox. Kunstvolle und individuelle Rahmentypen entwerfen Sie mit nur wenigen Klicks.

Damit Ihre Fotodateien stets die richtigen Maße haben. Stichlänge. Säure. Mit der Anpassungsfunktion des Tools korrigieren Sie Ihre Motive in puncto Helligkeit. richtet das Setup Volume I und II unter einer gemeinsamen Bedienober äche mit einem Eintrag im Startmenü ein. Das Ergebnis speichert die Software in einem der populären Dateiformate. Diese lassen sich über das eigenständige Programm anwenden oder mit Hilfe des instal- . Eigene Logos entwickeln In weniger als zehn Minuten gestalten Sie mit Logo Maker Ihr eigenes Logo. mit dem Sie spielend leicht Ihre Fotos rotieren lassen. Möglich machen das die mitgelieferten Vorlagen und die einfache Bedienung mit Positionierungshilfen wie Gitter und Hilfslinien. Knitterfalten. um fotogra erten Gebäude oder Sehenswürdigkeiten zu lokalisieren und deren Standorte weiterzugeben. Welle. Zudem gibt es Funktionen zur Gra k. Passen Sie den Standardtext der Vorlage Ihren Wünschen an. Biegen. Verläufe. Starten Sie die Software. Im Menü „Filter“ werden alle verfügbaren Foto lter angezeigt. Wasserfarbstiche. Ihnen stehen daher in einem Programm doppelt so viele Effekte zur Auswahl. Stichwinkel. Rand. Kontrast und Farbbalance. „Kreide außen“ oder „Wasserfarben Nasse Striche“ an sende von Variationsmöglichkeiten. Klicks präsentieren Sie Ihre Fotostrecke in einer Galerie. Innerhalb von Sekunden wird der fertige Effekt auf Ihr Bild angewendet und angezeigt. Die Auswahl eines Filters führt zum Anlegen eines neuen Effekts in einer Ebene. zuschneiden. Windung. Ergänzend dazu gibt es Pixel Creation. Farbstärke. farblich anpassen und mit Bildeffekten versehen. Jeder Effekt lässt sich zusätzlich individuell kon gurieren. Knittern. Rote-Augen-Effekt entfernen und Details wegretuschieren – Paint Buster erledigt alles zuverlässig Fotos als Gemälde: Für Profis bietet Art Studio Pro Filter wie „Farbstift Schattenumriss“.92 FOTO-TOOLS Gute Tools für Bilder und mehr FOTOWELT 6/09 Alleskönner: Farben korrigieren. können Sie Bilder bequem zurechtschneiden. Schatten und Farben. Die drei Register des Objektbereiches enthalten eine Vielzahl von Veränderungsmöglichkeiten für Farben. rufen Sie die Effekte über den Startmenüeintrag „TwistingPixels“ auf. Maskeneffekte in Screensaver Factory Standard bieten die Möglichkeit. Korrosion. Sobald Sie mit Ihrem Logo zufrieden sind. das Dateiformat wie PNG oder JPEG und die Komprimierungseinstellungen fest. gezieltes Zerknittern. So läuft das Setup: Sie können Volume I und Volume II von Art Studio Pro getrennt über das Auswahlmenü des Mega-Fotopaket 2009 auf Ihrem Rechner installieren. Neu von Vorlage“ und wählen eine der Vorlagen aus. Rollen. Markieren Sie dazu den Text des Logos. Körnungsbereiche. Pinselgröße. Wenn Sie beide Module installieren.und Textbearbeitung mit Dreheffekten. wählen Sie „Export“ und legen einen Namen. Zusätzlich können Sie Ihren Bildschirmschoner auch mit Musikstücken oder kurzen Soundschnippseln unterlegen. Spiegelungen und 3D-Effekte. lierten Photoshop-Plug-ins nutzen. Zu den Filtern zählen Anbrennen. Passen Sie außerdem die Formatierung an. Automatisch peppt die Software die Bildhelligkeit auf ein optimales Maß an und lässt Fotos im neuen Glanz erstrahlen. Wenige Klicks nach dem Start haben Sie bereits Bilder. Verwenden Sie die GoogleMaps-Funktion. So erhalten Sie zahlreiche Effektvariationen. Papiertextur. Die meisten Effekte besitzen zu einem großen Teil die gleichen Kontrollen wie Stärke. Dadurch macht Sie das Tool zum Künstler. Winkelabweichung und allgemeine Variation. Kante. gra sch anreichern. und tragen Sie dann unter „Texteigenschaften“ in der linken Leiste den gewünschten Text ein. Kinderleicht können Sie Fotodateien im Schwarzweißmodus anzeigen lassen oder eine Sepiatönung hinzufügen. das dieselbe Bedienober äche wie Pixel Paper verwendet. Ihre Bilder als Monitorschoner Mit Screensaver Factory Standard produzieren Sie aus Ihren Fotos und Videos mit minimalem Aufwand individuelle Bildschirmschoner. Riss. Sie können über 100 Übergänge von einem Bild oder Videoclip zum nächsten in den Bildschirmschoner einfügen. Per Schieberegler passen Sie die Effektwirkung an die gestalterischen Erfordernisse an. Mit wenigen Übersichtliche Effektwerkstatt Pixel Paper von von Twisting Pixels bietet Ihnen eine Reihe fertiger Bildeffekte. Alle gebräuchlichen Dateiformate werden automatisch erkannt und umgesetzt. gehen Sie auf „Datei. Videos und sogar Flash-Clips in einen Schoner eingebunden. Wenn Sie beide Teile der Software aufspielen. wählbarem Hintergrund. die Bildkanten von Fotos mit dem Hintergrund zu Werkzeugkoffer für Fotografen Die Software Jetphoto Studio Standard enthält Funktionen. Wählen Sie die gewünschten Parameter aus.

MPG. Unter anderem werden von der Software folgende Dateiformate unterstützt: AVI. wie Ihr Bildschirmschoner mit Benutzereingaben umgehen soll.addison-wesley. 1 DVD € 39. etwa einen iPod. wenn Sie Videos schneiden und einen Clip mit der Tonspur einer anderen Datei unterlegen wollen. WMA. RMVB.95 [D]* Wer Photoshop bis an die Grenzen ausreizen und schneller arbeiten will. Beispielsweise kann der Schoner nicht einfach beendet werden.95 [D] In seinem gewohnt l k i h t lockeren. MP3 und WAV. sehr h unterhaltsamen Stil führt Ihnen Scott Kelby in logischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen die Techniken vor. MP4. ISBN 978-3-8273-2773-4 300 Seiten. S ISBN 9 8 3 82 3 2 2 978-3-8273-6212-4 Calvin Hollywood € 49. Für alle. Lassen Sie sich inspirieren und auf einmalige Art und Weise in die Ästhetik der Natur. 3GPP.und Audiodateien umwandeln können. Außerdem kann Zeromedia Converter zwei Video- dateien zu einer gemeinsamen Datei zusammenführen und die Tonspur eines Filmclips rippen. ISBN 978-3-8273-2755-0 480 Seiten. Das Programm besteht aus mehreren Einzelmodulen. die führende Fotografen und Grafiker verwenden. Screensaver Factory: Das Tool erstellt eigene Bildschirmschoner auf Basis Ihrer Fotos und Videoclips besonders schnell und einfach. wie Sie mit Digitalkamera und Computer Bilder erschaffen können. Die Neuauflage präsentiert Ihnen Layout. TIPP 25 Jahre [The Sign of Excellence] *unverbindliche Preisempfehlung Alle Video-Trainings mit komplett farbigem Bonusmagazin und speziell aufbereiteten Videos für iPhone/iPod & Co. FLV.de . Workshops bieten Ihnen einen Einstieg in die RAW-Entwicklung. Sie können außerdem wählen. Video-Clips konvertieren Der Zeromedia Converter ist ein leicht zu bedienendes Werkzeug. VOB. Sie finden in diesem Buch viele praxisnahe Ratschläge zusammen mit atemberaubenden Bildern und persönlichen Tipps.so lernen Sie. mit dem Sie Ihre Video. Sie können der Software mehrere Quelldateien angeben.6/09 FOTOWELT Gute Tools für Bilder und mehr FOTO-TOOLS 93 überblenden. RM. die Sie für einen mobilen Player benötigen. Mit dem Zeromedia Converter wandeln Sie Ihre Videos spielend leicht die Dateiformate um. MOV. ● Inspiration für Kreative Sehen … hören … in Kooperation mit mitmachen! S h Si di W lt it d Augen von Sehen Sie die Welt mit den A zehn erfolgreichen Profi-Fotografen. Damit haben Sie Filmclips und Musikstücke ab sofort immer in dem Dateiformat parat. 3GP.95 [D] Auch als eBook erhältlich ISBN 978-3-8273-6191-2 € 49.95 [D] B th ld Daum zeigt i di Berthold D i t in diesem B h Buch. Das ist nützlich. iRiver. iPhone. die über den Urlaubsschnappschuss hinausgehen. Alle Änderungen sehen Sie sich in der Vorschau vor der eigentlichen Erstellung des Bildschirmschoners an.und Reisefotografie einführen. Unser Addison-Wesley-Blog mit vielen Informationen. die HDR. Anhand eines Beispielprojekts zeigt er. Archos Media Player oder ein Multimedia-Handy von Motorola oder Nokia. die aus Ihren Bildern etwas Besonderes machen wollen. Ð 49. die im stressigen Praxisalltag eines jeden Bildbearbeiters oder Fotografen auftauchen.95 [D] ISBN 978-3-8273-6223-0 € 59. MPEG. WMV. Andy Steel ISBN 978-3-8273-2808-3 176 Seiten € 29.und Bildbeispiele sowie alle Neuheiten von Photoshop CS4 speziell für Digitalfotografen. das Sie gerade brauchen. die das Programm dann in einem Rutsch umrechnet. PSP. MPG. Licht und Lichtformer gezielt einzusetzen und tolle Fotos zu gestalten. ist bei dieser DVD goldrichtig! Michel Mayerle geht auf knifflige Fragen ein. wenn eine Taste gedrückt oder die Maus bewegt wird. Dennoch können Sie zahlreiche Einstellungen anpassen Gut: Der Konverter ist batch-fähig. M4A.95 [D]* Insgesamt 30 Fotosituationen und 76 Lektionen . Das bedeutet. Interviews und News aus der IT-Szene auf http://blog.und die Panoramatechnik. ASF. wie Sie sich ein Thema vornehmen und so Ihr fotografisches Auge und Ihre fotografischen Fertigkeiten schulen können.

so dass Sie sich schnell durch die Verzeichnisse auf Festplatte. Eine umfangreiche Sammlung wird nämlich schnell unübersichtlich. Ordnung in der Bilderflut Archiv-Software für Kameranutzer gibt’s wie Pixel auf dem Display. Sie bieten dem Nutzer eine Vorschau schon vor dem Öffnen der Datei. mit dem die geschossenen Bilder verwaltet. Fotos lassen sich zum Drucken auf einer DIN-A4Seite gruppieren. sondern vor allem ein Programm.aidex. weil niemand gerne eine Software verwendet. die Sie sich für ein vernünftiges Arbeiten mit Ihren Fotos zulegen sollten. Die Freeware entpuppt sich als erstaunlich vielseitiges Werkzeug. Praktisch ist die Bedienung über Tastenkürzel – mehr dazu auf der Website. Neben den normalen Dateien ndet das Tool auch gleiche Musikdateien und sogar ähnliche Bilder durch Pixelvergleich. bis etwa Photoshop geladen ist und das Bild erscheint.und Suchfunktionen. Schneller sortieren Schnell und einfach Fotos sichten. Ein weiterer Pluspunkt von Picasa sind die umfassenden Sortier. jedoch eine hakelige Bedienerführung auf- weist. Zahlreiche Filter ermöglichen schnelle Bildkorrekturen. In puncto Benutzerfreundlichkeit liegt Picasa ganz vorne. Einzelbilder können mit passenden Rahmen versehen werden.de/software/antitwin/) ndet doppelt vorhandene Dateien auf der Festplatte. in virtuellen Fotoalben arrangiert und veröffentlicht werden können.94 FOTO-TOOLS Clevere Tools für die Digicam FOTOWELT 6/09 Fotos ansehen. etwa zum Entfernen von roten Augen. CD/DVD oder einer Speicherkarte bewegen und die gewünschten Bilder ohne Umweg öffnen können.google. Dazu braucht es die passende SoftwareGarderobe. Reine Bildbetrachter dagegen benötigen für den gleichen Vorgang nur Sekunden. sortieren und bearbeiten – dafür eignet sich Photoscape (auf C DVD und unter www. Das Programm sucht nach doppelten Dateien und geht nach Datei-Inhalten und nicht nach Namen vor. Diese Aspekt ist umso wichtiger. Sie sollten deshalb zu jedem Bild Stichwörter speichern. Bilder konvertieren. so dass Sie statt über manuelles Suchen Fotos zu bestimmten Themen per Schlagwort wieder nden. . Exif-Aufnahmeinfos auswerten – das alles erledigen Sie mit ein paar einfachen Tools rund um die Bildbearbeitung. optimieren und präsentieren ist in Windows ohne Tools für Pro s kaum denkbar. Sie können nach dem Suchlauf alle Duplikate aus der Liste löschen.org). so dass Sie die die über üssigen Foto-Doppelgänger entsorgen können. Gute Bildbetrachter sind kostenlos und deutschsprachig Das Öffnen von Fotodateien in einem Bildbearbeitungsprogramm dauert abhängig von der Dateigröße oft ewig: Manchmal müssen Sie eine halbe Minute und mehr warten. Meistens benötigen Sie aber kein echtes Bildbearbeitungsprogramm. Von Claudius Wirt und Susanne Wittke Lohnende Bilder-Tools Die Foto-Helfer 2009 Fotos optimieren. Wir stellen unsere Auswahl des Jahres vor. Anti-Twin von Jörg Rosenthal (auf C DVD und unter www.photo scape. Am schnellsten überblicken Sie die Funktionsvielfalt mit einem Klick auf die Registerkarte „Photoscape“.com/intl/de/). Wir haben uns viele kostenlosen Fotomanager angesehen – und vieles spricht für Picasa (auf C DVD und unter http://picasa. die zwar gute Funktionen bietet. Solche Fotoverwalter bieten meist auch einfache Bildbearbeitungsfunktionen zum Beheben von Schönheitsfehlern.

Weitere nützliche Funktionen sind automatisch ablaufende Diashows sowie Größen-. Sie können per „Entfernen“ einzelne Bilder wieder aus der Auswahl löschen. anhand derer Xnview den Stempel ins Bild einbettet. Speicherort und Dateiname anpassen.und Konvertierungsfunktionen sowie Katalogansichten zum Leistungsumfang. Klicken Sie auf diese. Anschließend de-installieren Sie den nicht mehr benötigten Viewer. Die Freeware bietet sogar Bildbearbeitungsebenen. Lightbox hilft Ihnen bei der Verbesserung von Fotodateien. Unten rechts be nden sich die Schalt ächen „Ordner hinzufügen“ und „Bild hinzufügen“. denn in nur drei Schritten werden die Dateien geändert. dann wählen Sie die gewünschten Bilddateien aus. Es ist unter anderem möglich. Flinke Größenänderung Fotosizer (auf C DVD und unter www.net). Bei Irfan View versteckt sich die Stempelautomatik bei der Stapelkonvertierung.com) ändert die Größe von mehreren Bildern gleichzeitig. Die Freeware unterstützt Formate wie JPEG. mit denen Sie die Belichtung der Motive nachträglich anpassen. um die gewünschten Bilder auszuwählen. auch wenn Sie im RAWFormat direkt von der Kamera vorliegen. Sie spart Ihnen vor allem beim Stempeln ganzer Fotoserien mit zahlreichen Dateien einiges an Zeit und Nerven. PNG.xnview. Eine entsprechende Automatikfunktion ist in beiden Gratis-Programmen enthalten. Fotodiebstahl So pfuschen Sie Bilderdieben ins Handwerk Wer Irfan View oder Xnview als Bildbetrachter einsetzt. fotosizer. welches Tool Ihnen eher zusagt. Der Abruf der Funktionen und die Auswahl an Parametern ist einfach. den Speicherort und so weiter. die Größe ändern und Drucken hält das Programm eine ganze Menge an Befehlen bereit. Kontrast. Nun legen Sie unten im Fenster die gewünschten Formatierungsoptionen fest. Schatten aufzuhellen sowie Farbstiche und den Rote-Augen-Effekt zu beseitigen. › Fotowerkzeugkoffer: Neben einem Viewer bietet Photoscape auch Funktionen. Kostenlos zu haben ist zu Paint . Sie können daher Irfan View und Xnview parallel installieren und ausprobieren.paint. GIF.und Helligkeitsanpassungen. Außerdem lassen sich Bildformat. Schnellkur für Fotos Um Fotos und Scans mit möglichst wenig Aufwand nachzubearbeiten. das sie nicht öffnen und in ein anderes Format konvertieren können. Wählen Sie im Menü „Datei“ den Punkt „Batch-Konvertierung/Umbenennung“. So gibt es kaum ein gebräuchliches Grakformat. das ideal auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist. die Farbbalance zu ändern.NET (auf C DVD und unter www. Über die Einstellun- gen rechts im Programmfenster de nieren Sie die neue Größe.light boxeditor. und klicken Sie dahinter auf „Optionen“. wo auf Ihren Laufwerken Sie Bilddateien doppelt abgelegt haben .de) und Xnview (auf C DVD und unter www. ein Zauberstab für die Auswahl und ein Kopierpinsel. In Xnview gehen Sie im Menü „Werkzeuge“ zu „Bildfolge konvertieren“. setzen Sie unter „Verschiedenes“ das Häkchen vor „Text einfügen“. in welche Bilddateien Xnview das Wasserzeichen einbauen soll. Anschließend wählen Sie aus. Aktivieren Sie hier die Auswahl „Fortgeschrittene Befehle“. In der Bildbearbeitung nden sich beispielsweise eine Histogrammanpassung.irfanview. Neben den Standardfunktionen wie Rotieren. Rote Augen in einer Blitzlichtaufnahme lassen sich ganz einfach korrigieren. Beide Tools kommen sich gegenseitig nicht in die Quere. BMP und TGA. intuitiv nutzbar und sensationell ausgestattet. Die Nutzung ist einfach.de): Sie sind für die private Nutzung kostenlos. Markieren Sie die Funktion „Text hinzufügen“.6/09 FOTOWELT Clevere Tools für die Digicam FOTO-TOOLS 95 Inzwischen zählen bei einigen Programmen auch einfache Bildbearbeitungs. mit denen Sie Ihre Aufnahmen bearbeiten können Weg mit Duplikaten: Anti-Twin ist kostenlos und verrät Ihnen.com) verbessert mit vielen Filtern und Einstellungsmöglichkeiten Ihre digitalen Fotos und holt in vielen Fällen mehr aus den Aufnahmen heraus. Klicken Sie auf den Button „Spezialoptionen“. und aktivieren Sie das Häkchen vor „Spezialoptionen verwenden“. braucht zum schnellen Einbetten von Urheberverweisen in Textform in seine Fotodateien keine zusätzliche Software. Die Software ist vollwertig ausgestattet und mit vielen nützlichen Funktionen angereichert. Kameranutzern empfehlen wir die beiden deutschsprachigen Tools Irfan View (auf C DVD und unter www. Bestätigen Sie mit zwei Klicks auf „OK“. Beschneiden. Starten Sie das Programm. Per „Start“-Button legen Sie los. und bestätigen Ihre Einstellungen. Das folgende Dialogfenster zur Texteingabe bietet zahlreiche Einstelloptionen. benötigen Sie ein handliches Programm. schon nach kurzer Zeit nden Sie sich gut im Tool zurecht. Sie werden links in der Mitte unter „Bild Auswahl“ angezeigt. Der kostenlose Foto-Optimierer Lightbox Free (auf C DVD und unter www. und klicken Sie auf den Pfeil nach rechts.

Alternativ starten Sie ihn mit einem Rechtsklick auf den Desktop und „Eigenschaften“. zählen Diaschau und Bildrahmen. Per Doppelklick darauf gelangen Sie zu den Programmoptionen.de) wirkt etwas altmodisch. Ferner mindert die Software lästiges Bildrauschen. Dazu muss einfach bei der betreffenden Option ein Häkchen gesetzt sein.klausdoege. Formatieren und Fehlerretusche. Die Software unterstützt ferner das universelle DNG-Format von Adobe für RAW-Dateien. Dabei handelt es sich um eine Autokorrekturfunktion. Foto-Tuner mit Funktionsfülle Die Shareware Fix Foto (auf C DVD und unter www. die vor allem bei billigeren Objektiven entstehen. Dynamic Ran- ge Increase): Fixfoto kann alles. die für komplexe Bildmontagen unerlässlich ist. Ripples.to-load.com) ist mit einem Preis von 35 Euro in der Grundversion günstiger als Photoline und konzentriert sich auf die Aufnahmeoptimierung. etwa einen Filter zum Entfernen von Farbsäumen an Bildkonturen. Im Gegenzug verzichtet die Software auf künstlerische Verfremdungen oder Montagetechnik.96 FOTO-TOOLS Clevere Tools für die Digicam FOTOWELT 6/09 Bilder skalieren: Die Freeware Fotosizer passt die Größe einzelner Aufnahmen und ganzer Fotoserien nach Auswahl der gewünschten Zielparameter entsprechend Ihren Vorgaben an Pixel-Profi mit hohem Anspruch Für rund 60 Euro zu haben ist Photoline (auf C DVD und unter www. Als hilfreich beim Anpassen der Farbstimmung erweisen sich die Befehle für Farbtemperatur und Weißabgleich. die Stärke der Wellenbewegungen und so weiter. Dafür gibt es reichlich Funktionen für den Kernbereich der Bildbearbeitung: Zuschneiden. mehrere Textebenen und das Ausrichten an Tabulatoren sind möglich. darunter „Ripples – Einstellungen“. welche Bereiche das Programm animieren soll. die sich besonders auszahlt. Klicken Sie auf „Einstellungen“. Es bringt viele für Fotografen optimierte Menüpunkte. Von einer vielfältigen Farbkorrektur über eine schnelle Perspektivenentzerrung bis zur Erweiterung des Kontrastumfangs (DRI.und materialsparend auf eine Druckseite. Sogar Tabellensatz. das oft bei hohen ISO-Emp ndlichkeiten auftritt. Foto-Software unterwegs mit dabei Die Bildbearbeitungs Digifoto (auf C DVD und unter www. gelangen Sie via „Start. Das zweite Icon „Ripples starten“ aktiviert den Schoner. Davon sollten Sie sich nicht abschrecken lassen: Die Funktionen des Programms sind gut und reichlich vor- Ripples Dynamischen Foto-Schoner erstellen Mit dem Tool Ripples (auf C DVD und unter www. die aber nur zu einem Aufpreis von 10 Euro voll funktionsfähig ist.de) hauchen Sie Bildern Leben ein und gestalten trickreich animierte Bildschirmschoner. Kontrastverfeinerung. Zu den wenigen Spielereien. Eine Stärke von Photoline sind die schönen Filtereffekte und die exiblen Optionen für die Eingabe und den Satz von Textpassagen. Die Software bewegt nun die gewählten Bildausschnitte wellenförmig. ein zu unrecht wenig populäres Kreativprogramm. Fotos aus Belichtungsreihen legt Photoline so übereinander. wenn Sie oft Bilder verarbeiten. und definieren Sie. die Bereiche für die Animationen. Wählen Sie ein beliebiges Foto aus Ihrer Sammlung. Hier wählen Sie das Bild. Unter „Bildschirmschoner“ wählen Sie „Ripples“ aus dem Ausklappmenü. Ripples – Einstellungen“ zu den Optionen. Umgekehrt kann der Anwender ein Einzelbild im Großformat über mehrere Seiten verteilt ausdrucken. dass aus jedem Bild die gut durchgezeichneten Partien verwendet werden – ideal für kontrastreiche Gegenlichtaufnahmen. Während der Installation können Sie wählen. und arbeitet dazu noch ziemlich ott. die sich Fixfoto erlaubt. öffnet sich wiederum das Optionsmenü der Software. ob Ripples sofort als Bildschirmschoner aktiviert werden soll. Hilfreicher sind die sehr aufwendigen Dialoge für die manuelle Verfeinerung. Die Software erstellt standardmäßig zwei Desktop-VerknüpScreensaver: Ripples animiert Teilbereiche von Fotos und erstellt einen persönlichen Bildschirmschoner fungen. Besonders bei Motiven mit Wasser entsteht ein lebendiger Eindruck. Für die Kontrastkorrektur liefert Fixfoto ein paar nützliche Automatiken. . Eine praktische Funktion ist auch die automatische Bildoptimierung. Befindet sich das besagte Icon nicht auf Ihrem Desktop. was sich ein Digitalfotograf wünscht. Stark ist auch der Druckbereich. Unverfälschte RAW-Dateien aus Digitalkameras lassen sich leicht verarbeiten.j-k-s. Zudem bietet Photoline eine Ebenen-Funktion.pl32.de). Es öffnet sich das Optionsmenü der Windows-Anzeige. Das Tool packt mehrere Bilder platz. Programme.

legen die Stärke des Effekts fest. Sie können mehrere gleichzeitig auswählen. Auch mit dem Slideshow Maker von Magix (auf C DVD und unter www. Diese werden automatisch auf die anderen Bilder übertragen. Blenden und der passenden Hintergrundmusik. Das für den privaten Einsatz kostenlose Artweaver (auf C DVD und unter www.und Kontrastretuschen. Musik und Geräusche szenengenau einzubinden. starten Sie die Wiedergabe mit dem gelben Pfeil in der Menüleiste. Bilder als Raster-Poster Eine interessante Methode.nchsoftware. Sind alle platziert. sodass Sie direkt korrigierend eingreifen können.6/09 FOTOWELT Clevere Tools für die Digicam FOTO-TOOLS 97 Anspruchsvolle Fotobearbeitung: Photoline bietet gute Werkzeuge zur verlustfreien Motivoptimierung.aquasoft.magix.und Überblend lter. animierte Bilddatei (GIFExport) oder als Bilderstrecke in den Formaten BMP und JPG speichern. die Korrektur rot geblitzter Augen. Malen statt retuschieren Fotosketcher (auf C DVD und unter www. legen fest.xiberpix. muss sich kostenlos registrieren. In den beiden Fenstern sehen Sie das Ausgangsbild und daneben das Resultat.net/rasterbator).com/slideshow/) und Aquasoft Diashow (auf C DVD und unter www. Es lässt sich zum Beispiel von einen USB-Stick aus starten. das Einfügen von Rahmen sowie 3D-Schrifteffekte.de. Mit diesem verschieben Sie die Punkte auf den anderen Fotos an die richtigen Orte. ob Sie Buntstifte oder eine andere Technik Langweilige Diashows gehören der Vergangenheit an Für die Animation von Fotos sind die Freeware Photostage (auf C DVD und unter www. Kamerafahrten. was über die Schieberegler sehr leicht zu bewerkstelligen ist. Die einfach zu bedienende Gratis-Software erstellt aus mehreren Bildern einen lustigen Clip. Links daneben finden Sie den Button für die Abspielgeschwindigkeit. Trotzdem kann man mit Artweaver auch Fotos aufbessern. Öffnen Sie die Bilder. zum Drucker schicken und mit Kommentaren versehen. Das Angebot umfasst unter anderem automatische Farbstich. Zudem gibt es vielfältige Werkzeugspitzen. Sie laden ein digitales Fotos in das Programm. Beide Programme bieten eine Vielzahl gut gemachter Farb. viele Automatikfunktionen. Einfärben. ab 40 Euro) empfehlenswert. bietet die Freeware The Rasterbator (auf C DVD und unter http://arje. artweaver. per Klick auf das grüne Symbol oben links. was sich in den vielfältigen Werkzeugen mit Unterstützung von drucksensitiven Gra kstiften äußert. Mit dem Gratisprogramm zerlegen und vergrößern Sie Digitalfotos in eine selbst de nierte Anzahl grob gerasterter Einzelbilder. und den Rest erledigt das Programm. .und immerfreie TV-Wiedergabe. Digifoto zeigt sämtliche Exif-Metainfos an. ● Bilder ineinanderfließen lassen Verschmelzen Sie verschiedene Gesichter miteinander – Sqirlz Morph (auf C DVD und unter www. bearbeiten und verschönern. Wer das Tool länger nutzen will. Es erscheinen auf dem Gesicht weiße Punkte. Klonen. verwenden möchten. die Sie verschmelzen möchten.fotosketcher. und sie optimieren Fotos für eine nahezu ruckel. indem Sie die <Strg>-Taste gedrückt halten und die gewünschten Fotos anklicken. Das Ergebnis lässt sich in ein Online-Album bei Magix oder auf Youtube hochladen. kostenlosen Slideshow Maker von Magix gehören langweilige Diashows der Vergangenheit an handen. Mit automatischer oder manueller Tonwertkorrektur und Gradationskurveneinstellungen lassen sich falsch belichtete Aufnahmen auf professionelle Weise korrigieren. der mit ein paar Mausklicks aus Fotos kleine Kunstwerke in Buntstift oder auch Tintentechnik herstellt. Fotos riesengroß an die Wand zu bekommen. Markieren Sie nun im obersten Bild wichtige Gesichtsmerkmale. Außerdem lassen sich Bilder umbenennen. die Sie ausdrucken und anschließend zu einem nahezu beliebig großen Gesamtbild von maximal 20 Metern Höhe und 12 Metern Breite zusammenkleben können. kann Bilder mit Text aufpeppen und mir IPTC-/ Exif-Daten umgehen Fotoanimation: Mit dem einfach aufgebauten. der schräg nach rechts oben zeigt. Jetzt klicken Sie links im Programmfenster auf den schwarzen Pfeil. rechts davon die Speicheroptionen.com) macht Sie zum Künstler. wenn Ihnen das Ergebnis nicht gefällt. Sehr gut: Das Tool müssen Sie nicht installieren. die bei der Aufnahme von der Kamera gespeichert werden.de) will vor allem ein Malprogramm sein.net) macht es möglich. Das Ergebnis lässt sich entweder als Film in den Formaten AVI und FLV. de) bringen Sie Leben in Ihre Fotos – mit Effekten. Stellen Sie zunächst die gewünschten Bilder zusammen. Nun sollten Sie noch einen passenden Style auswählen. die Möglichkeit.

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Breslauer Straße 5.de Anzeigenleitung (Associate Publisher): Christoph Burkhart (-294) (verantwortlich für Anzeigen und für die Vorstellung der New-Media-Inhalte im „Promotion“-Teil der PC-WELT und auf CD/DVD. Christa Vetter Design: Frank Gehrke Titelkonzept: Uwe C.2009). FTP: www. Vorstand: York von Heimburg. 5F. 3. Fax 0044-1784210202.de/fw www. Mike Schelhorn. Tel. GBStaines. 089/36086-0. Lyonel-Feininger-Straße 26. Susanne Wittke Freie Mitarbeit Layout: Alex Dankesreiter Freie Mitarbeit Schlussredaktion: Evelyn Köhler. Verena Ottmann Freie Mitarbeiter Redaktion: Tilo Baumann. #17-01A Parkway Parade. Kingston Road..de Digitale Anzeigenannahme: Andreas Frenzel (-239) E-Mail: afrenzel@idg.de www. CA 94107.de Verlagsleitung: Canio Martino Redaktionsleitung: Dr. H. Northern Europe/ Netherlands: Petra Hallström. München. Framingham. Nicola Strobel (-581).de/dispocenter Anzeigenpreise: Es gilt die Anzeigenpreisliste 26 (1. 1. Berlin.mzv. McGovern ISSN 1860-7926 Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. 08025/294-267 Kundenservice: Abonnements. Andrea Röder Digitale Medien: Michael Braun Redaktionsassistenz: Ursula Istavrinos (Leitung). Tel. Druck . Großbritannien: Shane Hannam.addison-wesley. R. 80807 München Tel. 9: Christine Thonhauser (-293) Anzeigenleitung Online: Petra Seeser (-516) Marketing: Scarlett Fritzova (-617) Marktforschung: Susann Kämpfe (-169) E-Commerce & Syndication: Andreas Koschinsky (Leitung. Inserentenverzeichnis INSERENT IDG Entertainment OKI Olympus Optical Pearl Agency Pearson Education Samsung Electronics SIGMA PC-WELT SERVICE PC-WELT Sonderheft-Service PC-WELT Preisvergleich PC-WELT Premium 0711/7252-277 0711/7252-377 0711/7252-277 0711/7252-377 www. Walter Kainz (-258). Die Veröffentlichungen in der PC-WELT erfolgen ohne Berücksichtigung eines eventuellen Patentschutzes. Michael Klein (verantwortlich. Kagnam-gu.: 001-9495515620.10. 089/36086-0. 501 Second Street. Ole Evers (-357).1-784210210. Ramon Schwenk. -644).de Seite 59 37 35 2. Schweiz: Tel. Ines Pariente (-506). 80 Marine Parade Road. Tel. Middlesex TW 18 4LH.de. Japan. die 100%ige Tochter der International Data Group Inc. 089/36086-210. 20 MB): AnzeigendispoPrint@pcwelt.de Produktion: Heinz Zimmermann (Leitung) Druck: Mayr Miesbach GmbH . Fax 99135). 80807 München. S-449269.sigma-foto.idgverlag. 1001-10 Daechi-dong.de www. 29–31. 7: Thomas Ströhlein (-188) Mediaberater: PLZ 0. 85386 Eching. Claudius Wirt.com.de Haftung: Eine Haftung für die Richtigkeit der Beiträge können Redaktion und Verlag trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernehmen. Singapur: Gladys Chia. Rautenberg. Copyright: IDG Magazine Media GmbH. BLZ 700 700 10. Österreich: Tel. Tel. Nils Rau.pcwelt.de www.de.: 0081-358004851. USA.6/09 FOTOWELT IMPRESSUM 99 Impressum Redaktion Lyonel-Feininger-Straße 26. Fax 001-4159747368. MA 01701. 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Korea: Kevin Choi. 29/31 Kingston Road. Keath Arnot. 089/31906-0. 071/3140615. Verlag Am Windfeld 15. Beyer Bildnachweis: Titel: Aldra/istockphoto. Tel.C. 3. Tel. Taipei 104 Taiwan. Tokyo 113-0033.).-R. BLZ 700 100 80 Anschrift für Anzeigen: siehe Anschrift des Verlags Erfüllungsort. Umtausch defekter CDs/DVDs: PC-WELT-Kundenservice Postfach 810580.pcwelt. 089/36086-210. Fax 089/36086-263 E-Mail: media@pcwelt.olympus. Tel. Bankverbindungen: Deutsche Bank AG.pcwelt.: 0044. Postbank München.US 93 15 4.O. leserbrief@pcwelt.. Bob Carrigan Aufsichtsratsvorsitzender: Patrick J. USA East: Jo Ben-Atar.US Das Inserentenverzeichnis ist eine Serviceleistung der PC-WELT Anzeigenabteilung Kontakt: media@pcwelt.de Chefredakteur: Andreas Perband (ap) Stellvertreter des Chefredakteurs: Wolfgang Koser (wk) Chef vom Dienst: Andrea Kirchmeier (ak) Koordination Sonderhefte: Andrea Röder Mitarbeiter dieser Ausgabe: Daniel Behrens. Korea 135-280 Vertrieb Gesamtvertriebsleitung IDG Deutschland: Josef Kreitmair (-243) Assistentin: Melanie Stahl (-738) B2B/Kundenmanagement: Stefan Rörig (-722) (Ltg. Volker Tiemann (-580) Leitung Ad-Management: Edmund Heider (-127) Ad-Management: Rudolf Schuster (-135. 3 Speen Street. Claudia Völk (-218).pcwelt. 70522 Stuttgart. insbesondere durch Vervielfältigung und/oder Verbreitung.). 4F. Tel.: 0065-63893116.: 00886-225036226. Anschrift der Redaktion) Geschäftsführer: York von Heimburg Mitglied der Geschäftsleitung: Canio Martino Veröffentlichung gemäß § 8. 80807 München.: 0044-1784210314.de. Stefanie Kusseler (-451) Vertrieb Handelsauflage: MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH.1. ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. 5 Rue Chantecoq.pearl. E-Mail: rschuster@idg. San Francisco. 58 Minchuan E Road. 01/2195560. Tel. Fax 089/36086-501 Verlag IDG Magazine Media GmbH. Tel. soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt. Christoph Metzger.de www.de/photoframe www. CD/DVD: PLZ 2. Sec. Internet: www. Archivhefte. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge und Abbildungen.oki. Manuela Eue (-156) Vertriebsmarketing: Matthias Weber (-154) (Ltg.

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