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Foto Welt Perfekte Bilder

Foto Welt Perfekte Bilder

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6/2009

Juni/Juli/August 2009
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Zeichnen und illustrieren wie die Profis
Photoshop CS4
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Testversionen: Photoshop CS4,
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Porträt-
werkstatt mit
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Augen und
perfekter Teint
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ObWannsee oder Mittelmeer: In diesen genialen Unterwasser-
Taschen ist Ihre Kamera absolut sicher! Tauchen Sie mit Ihrer Kamera
bis 3 Meter tief und entdecken Sie neue Motive:Die faszinierende
Unterwasser-Welt oder fröhlich im Pool planschenden Kinder.
Auch am Strand,beim Raften oder Segeln ist Ihre Kamera bestens
geschützt.Feinkörniger Sand? Sonnenmilchan den Fingern? Auch
kein Problem! Unverzichtbar für
Urlaub, Freibad oder Baggersee.
3 3-fach Sicherheits-Verschluss:
Andrücken, einrollen, fixieren
3 Wasserdicht bis 3 Meter Tiefe
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3 Maximale Kameramaße: 150 x 165 mm statt
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2Unterwasser-Kamerataschen
mit Objektivführung und optischer Linse
3 Kamera-Beispiele zu jeder Tasche (außer SLR) im Onlineshop
Unterwasser-Kameratasche „Mini“ 105x170 mm
Mit kleiner Objektivführung 20 mm tief, Ø 30 mm statt
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Bestell-Nr. NC-1175–333 f 9,90/sFr 19,90
Mit großer Objektivführung 24 mm tief, Ø 40 mm statt
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Bestell-Nr. NC-1290–333 f 9,90/sFr 19,90
Unterwasser-Tasche „Compact“ 123x210 mm
Mit Objektivführung 24 mm tief und Ø 30 mm statt
1
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Bestell-Nr. NC-1176–333 f 12,90/sFr 19,90
Unterwasser-Tasche „Compact Zoom“ 123x170 mm
Mit Objektivführung 24 mm tief und Ø 40 mm statt
1
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Bestell-Nr. NC-1288–333 f 12,90/sFr 19,90
Unterwasser-Tasche „Maxi Zoom“ 135x190 mm
Mit Objektivführung 24 mm tief und Ø 40 mm statt
1
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Bestell-Nr. NC-1291–333 f 14,90/sFr 19,90
Unterwasser-Tasche „Maxi Zoom“ SLR 160 mm
Max. 160 mm breit, Objektiv 95 tief, Ø 75 mm statt
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Bestell-Nr. NC-1177–333 f 29,90/sFr 59,90
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1Mit glasklarem Panorama-Fenster
Sehr günstige Unterwasser-Kamerataschen für praktisch alle Kameras Sehr günstige Unterwasser-Kamerataschen für praktisch alle Kameras Sehr günstige Unterwasser-Kamerataschen für praktisch alle Kameras Sehr günstige Unterwasser-Kamerataschen für praktisch alle Kameras
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Sie um Ihre Kamera fürchten
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der Kamera befestigt.
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Tipps für bessere Bilder
Neue Ideen für gute Fotos und die praktische
Umsetzung in Photoshop: Wir geben Tipps zu
Kamera-Auswahl und Bildoptimierung.
Wolfgang Koser,
Stellvertreter des
Chefredakteurs
Wolfgang Koser
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gibt’s 11 Top-
Vollversionen und
jede Menge Tools.
Mega-Fotopaket 2009
Vom Foto-Tuner über einen Bilderrahmen-
Generator bis hin zur Effektwerkstatt bieten
die 10 Vollversionen großen Praxisnutzen.
Serif Draw Plus 8
Das schnelle Zeichenprogramm für individu-
elles Gestalten bringt Ihre Vektorgrafiken
und Fotodateien ganz einfach zusammen.
Service für die Heft-DVD
Falls Sie einen Defekt der Heft-DVD vermuten,
wenden Sie sich für Ersatz bitte an den PC-
WELT-Leserservice, Tel. 0711/7252-277,
Mail: shop@pcwelt.de. Österreich: Tel. 01/21
95560. Schweiz: Tel. 071/31406-15.
Haftungsausschluss: Das Installieren der
auf Heft-DVD bereitgestellten Software erfolgt
auf eigene Gefahr.
PC-WELT übernimmt keine Gewährleistung
oder Haftung für die Funktions fähigkeit und
etwaige Schäden, die durch die Installation
entstehen können. Die Haftung für mittelbare
Schäden oder entgangenen Gewinn ist aus-
geschlossen.
AUF DVD Die besten Tools für
Ihre Fotosammlung
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FOTOWELT
6/2009
Die besten Foto-Tools
Bilder sichten, verschönern und präsentieren
Active Pixels 3.05, Album Shaper 2.1, Artweaver 0.5.7, Diashow 6, Digifoto 3.0.6.2, Faststone Image Viewer
3.7, Fix Foto 2.91, Fotosizer 1.22, Fotosketcher 1.85, Fresh View 7.68, Geosetter 3.0.14, Gimp 2.6.6,
Guck mal 13.0, iBrowser 1.4, Imagine 1.0.4, Imatch 3.6.0.75, Irfan View 4.23, Jalbum 8.2.8,
Lightbox Free 2.0, Magix Slideshow Maker 1.0.1.3, Paint .Net 3.36, Photo Optimizer Free 1.20,
Photobie 5.2, Photo-Brush 5.2, Photofiltre 6.3.2, Photoline 15.05, Photoscape 3.3,
Photostage 1.12, Picasa 3.1, Picopolo 2.3.4, Poster Forge 1.02.01,
Presenter 0.9, Rasterbator 1.2, Ripples 1.1.2, Sqirlz Morph
2.1, Universal Viewer 3.9.0.2, Vallen Jpegger 5.0.3,
Wildbit Viewer 5.4, Xnview 1.96
VOLLVERSION
Serif Draw
Plus 8
Illustrieren Sie wie die Profis
VOLLVERSION
Fotopaket
2009
10 Programme zur Bildveredelung
VIDEOTRAINING
Photoshop für
Fortgeschrittene
TESTVERSIONEN
Photoshop CS4
Photoshop Elements 7.0
Photoshop Lightroom 2
48 Minuten Lernvideos
Die neuesten Testversionen
für jeweils 30 Tage
Den letzten Urlaub habe ich für Experimente mit der neuen Superzoom-Kamera
genutzt. Brennweite bis 400 Millimeter, 12-Megapixel-Sensor und Bildstabilisator.
Es ist schon beeindruckend, wie leicht man mit dem 14fach-Zoom entfernte Motive
heranholen kann. Praktisch, dass den neuen Kameras ihre Teleleistung nicht gleich
anzusehen ist. Denn anders als bei den fetten Telelinsen einer Spiegelreexkamera
sucht niemand gleich das Weite, wenn man die Kamera ansetzt.
Mit dem Bildrauschen der Kamera war ich nicht zufrieden. Oft waren Störpixel
schon auf dem Display auszumachen. Hier besteht Nachholbedarf: Was nutzen tech-
nische Spielereien wie eine Lächeln-Erkennung – die im Übrigen gut funktioniert –,
wenn das Foto am Ende nicht überzeugt? Im Labor haben wir das Bildrauschen ak-
tueller Kameras untersucht und stellen die besten Modelle vor. Wie Sie störende Pixel
abmildern, zeigen wir in Photoshop und auf Basis einer Freeware.
In dieser Ausgabe der FOTOWELT lesen Sie auf mehr als 40 Seiten Schritt-für-
Schritt-Anleitungen und Tipps, wie Sie Ihre Fotos in Photoshop nachbearbeiten,
kleine Fehler beseitigen und die Bildqualität verbessern. Die nötigen Programme
nden Sie auf der beiliegenden DVD, darunter 11 vielseitige Vollversionen.
Herzlichst, Ihr
5 EDITORIAL 6/09 FOTOWELT
05_(101_editorial_mr2_adNeu_ar_K5 5 08.05.2009 15:17:06 Uhr
6/09 FOTOWELT
10 | Kamera-News
Günstige Preise, super Ausstattung, clevere
Features – wir stellen neuen Modelle vor
14 | Reise-Zoomkameras
Handliche Kameras mit riesiger Brennweite
sind für unterwegs und im Urlaub optimal
16 | Test: Bildrauschen
Bildrauschen nervt! Unser Test nennt Ihnen
Kameras, die nur minimal Störpixel erzeugen
24 | Test: DSLR-Kameras
Bereits ab 450 Euro gibt’s richtig gute Spiegel-
reflexkameras mit allerlei Extras
32 | Zubehör für unterwegs
Fotografieren im Urlaub – unsere Packliste
zeigt, was unbedingt ins Gepäck gehört
36 | Profi-Diashows
Fotos ansprechend herzeigen, das geht mit
Photoshop Lightroom schnell und einfach
38 | Präsentieren mit Bordwerkzeug
Zeigen Sie eine animierte Fotopräsentation
mit dem Windows Movie Maker
40 | Scannen Sie richtig
Beim Digitalisieren von Vorlagen mit dem
Scanner kommt es auf die Einstellungen an
44 | Günstige Bilder
Microstock-Portale bieten extrem günstiges
Bildmaterial für jeden Nutzungszweck
Technik Praxis
10 | Das ist neu
Geniale neue Kameras nehmen Ihnen viele
Einstellungen und Aufgaben ab, die für gute
Fotos wichtig sind.
6 Inhalt
48 | Porträts optimieren
Das Wichtigste an gelungenen Porträts ist ein
guter Gesichtsausdruck. Alles andere wie le-
bendige Farben, tolle Reflexe, schöne Haut
und satte Lippen richten Sie in Photoshop.
Wie es geht, verrät unser Workshop.
102fw6_09inhalt_mr_adneu_ar.indd6 6 08.05.2009 13:56:42 Uhr
6/09 FOTOWELT 7 INHALT
90 | Tools mit Maxi-Wirkung
Nutzen Sie schlanke Tools von der DVD zum
Optimieren, Verfremden und Präsentieren
94 | Die besten Tools des Jahres
Diese Software-Garderobe sollten Sie sich für
ein vernünftiges Arbeiten mit Fotos zulegen
5 | Editorial
8 | DVD-Inhalt
99 | Impressum
100 | Vorschau
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Vollversion
Serif Draw Plus 8
Ansprechende Illustrationen, Zeichnungen und
Design-Entwürfe gelingen in Serif Draw Plus 8
mit minimalem Zeitaufwand.
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Mit der Tuning-Suite erstrahlt jedes Foto in
neuem Glanz. Insgesamt zehn Module umfasst
die umfangreichen Foto-Software.
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Foto-Tools
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Photoshop CS4
Videotraining
Gucken Sie den Foto-Profis durch Zuschauen
und Mitmachen die besten Tricks bei der Bild-
bearbeitung in Photoshop ab.
Spezial
Die besten Foto-Tools
Für alle wichtigen Aufgaben rund um das Foto
gibt’s die passenden Programme auf der Heft-
DVD – meist sogar kostenlos.
90 | Starke Tools
Profitieren Sie von den erstklas-
sigen neuen Helfern für Bildbear-
beitung, Motivverschönerung
und Foto-Effekte.
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6/2009
Die besten Foto-Tools
Bilder sichten, verschönern und präsentieren
Active Pixels 3.05, Album Shaper 2.1, Artweaver 0.5.7, Diashow 6, Digifoto 3.0.6.2, Faststone Image Viewer
3.7, Fix Foto 2.91, Fotosizer 1.22, Fotosketcher 1.85, Fresh View 7.68, Geosetter 3.0.14, Gimp 2.6.6,
Guck mal 13.0, iBrowser 1.4, Imagine 1.0.4, Imatch 3.6.0.75, Irfan View 4.23, Jalbum 8.2.8,
Lightbox Free 2.0, Magix Slideshow Maker 1.0.1.3, Paint .Net 3.36, Photo Optimizer Free 1.20,
Photobie 5.2, Photo-Brush 5.2, Photofiltre 6.3.2, Photoline 15.05, Photoscape 3.3,
Photostage 1.12, Picasa 3.1, Picopolo 2.3.4, Poster Forge 1.02.01,
Presenter 0.9, Rasterbator 1.2, Ripples 1.1.2, Sqirlz Morph
2.1, Universal Viewer 3.9.0.2, Vallen Jpegger 5.0.3,
Wildbit Viewer 5.4, Xnview 1.96
VOLLVERSION
Serif Draw
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Illustrieren Sie wie die Profis
VOLLVERSION
Fotopaket
2009
10 Programme zur Bildveredelung
VIDEOTRAINING
Photoshop für
Fortgeschrittene
TESTVERSIONEN
Photoshop CS4
Photoshop Elements 7.0
Photoshop Lightroom 2
48 Minuten Lernvideos
Die neuesten Testversionen
für jeweils 30 Tage
48 | Porträts schönen
Berufsfotograf Matthias Kaiser zeigt, wie Sie
mit seinen Techniken eigene Fotos optimieren
56 | Den richtigen Schnitt finden
Durch das Beschneiden und das Herauslösen
von Objekten erzielen Sie mehr Wirkung
60 | Flaue Farben aufpolieren
Perfekte Farben auf Knopfdruck – das schaf-
fen Sie in nicht einmal drei Minuten
62 | Jedes Bild ein Knüller
Nutzen Sie die besten Kurzanleitungen zum
Aufpolieren von Fotos mit Photoshop
72 | Tipps & Tricks zu Photoshop
Die Profi-Bildbearbeitung kann mehr, als es
auf den ersten Blick scheint
76 | One-Klick-Workshops
Lösen Sie viele Routine-Jobs bei Fotos und
Videos mit einfachen Gratis-Tools
80 | Fotos glattbügeln
Dank eines kleinen Korrektureingriffs ver-
miest Ihnen Bildrauschen keine Fotos mehr
84 | Hilfe bei der Farbwahl
Mit Kuler, einem Add-on zur Creative Suite 4,
finden Sie harmonische Farbkombinationen
88 | Fotos online tunen
Nie mehr ein Foto-Tool installieren: Photo-
shop Express online nutzen Sie im Browser
Bildbearbeitung
C DVD
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6/2009
Die besten Foto-Tools
Bilder sichten, verschönern und präsentieren
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2.1, Universal Viewer 3.9.0.2, Vallen Jpegger 5.0.3,
Wildbit Viewer 5.4, Xnview 1.96
VOLLVERSION
Serif Draw
Plus 8
Illustrieren Sie wie die Profis
VOLLVERSION
Fotopaket
2009
10 Programme zur Bildveredelung
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Photoshop für
Fortgeschrittene
TESTVERSIONEN
Photoshop CS4
Photoshop Elements 7.0
Photoshop Lightroom 2
48 Minuten Lernvideos
Die neuesten Testversionen
für jeweils 30 Tage
Matte Farben, unscharf, schlechtes Licht:
Alles schnell korrigiert mit den starken
Tools von der C DVD. Die Scheibe bietet
über 100 ausgewählte Programme für jeden
Anspruch – von A wie Aberationskorrektur
bis Z wie Zebralook.
10 und 1 Vollversion
Das Mega-Fotopaket 2009 ist Ihr Kom-
plettpaket in puncto erstklassige Foto-Hel-
fer. Es umfasst 10 Vollversionen aus den
Bereichen Bildbearbeitung, Effekte, Logo-
gestaltung, Fotoschoner und Dateikonver-
tierung. Die Programme lassen sich über
ein gemeinsames Installationsprogramm
einzeln einrichten – Sie wählen einfach aus,
welches Modul Sie nutzen möchten. Auch
die erforderliche Online-Registrierung fällt
nur ein Mal an.
Serif Draw Plus 8 ist die perfekte Ergän-
zung zu Ihrer Bildbearbeitung. Mit der auf
Vektoren basierenden Anwendung lassen
sich unter Verwendung Ihrer Fotos die un-
terschiedlichsten Graken wie Gruß- und
Postkarten, dekorative Bild-Composings,
Logos, CD/DVD-Labels, Briefbögen, Visi-
tenkarten, Prospekte und Flyer anfertigen.
Für die Gestaltung stehen Ihnen zahlreiche
Zeichenwerkzeuge sowie Verläufe, Trans-
parenz und Textfunktionen zur Verfügung.
Die fertige Grak exportieren Sie für den
Druck oder die Nutzung im Web. Sie kön-
nen in Serif Draw Plus 8 sogar Schriftzüge
oder Bildelemente erstellen und anschlie-
ßend in Ihr Fotoprogramm importieren.
Extras auf der DVD
11 Testversionen von Photoshop CS4 über
Photoshop Elements 7.0, Lightroom 2, Por-
trait Professional, Video deluxe Plus bis hin
zu Xtreme Foto & Grak Designer lassen
sich direkt von der C DVD installieren. Ein
weiteres DVD-Extra ist das Videoseminar:
Rund 48 Minuten lang zeigen Ihnen erfah-
rene Photoshop-Trainer, wie Sie die Beson-
derheiten von Photoshop CS4 für Ihre Bil-
der nutzen. Schauen Sie den Pros ab,
welche Tricks sie bei der Arbeit anwenden.
Die besten
Foto-Tools
des Jahres
Die Highlights der Heft-DVD
Tolle Werkzeuge von der Schnappschuss-Veredelung
bis zur anspruchsvollen Highend-Retusche.
Das bietet Ihnen die Heft-DVD 8 AUF DER DVD
Videoseminar
Photoshop für
Fortgeschrittene
Lernen Sie anhand eines 48 Minuten dau-
ernden Videotrainings,
wie Sie Fotos am PC
perfektionieren. Wie bei
einer Live-Präsentation
läuft unser Videotrai-
ning zu Photoshop CS4
auf dem Monitor ab.
Lehnen Sie sich zurück
und schauen Sie zu!
Von Markus Weber
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Vollversion
Mega-Fotopaket
2009 von Nobox.de
Zehn aktuelle Vollversionen:
Unser Software-Paket bietet nütz-
liche Tools für Ihre besten Bilder.
Enthalten sind: Art Studio Pro Vo-
lume I und II, Framing Studio, Jet-
Photo Studio Standard, Logo Ma-
ker, Paint Buster, Pixel Creation,
Pixel Paper, Screensaver Factory
sowie der Dateiumwandler Zero
Media Converter Studio.
103fw6_09dvdinh.ad_mr_ar_neu.ind8 8 08.05.2009 13:58:29 Uhr
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9 AUF DER DVD Top-Vollversion FOTOWELT 6/09
1
Vollversion online registrieren und
einrichten. Serif Draw Plus 8 lässt sich
unter allen Windows-Versionen ab 98 in-
stallieren. Nach dem Start des Setups wird
zuerst das Installationsarchiv auf Festplatte
entpackt, dann öffnet sich ein Hinweisfens-
ter, in dem Sie zur Registrierung der Vollver-
sion aufgefordert werden. Klicken Sie im
linken Fensterbereich auf den Link „Sonder-
angebot Avanquest Software“. Nun öffnet
sich bei aktiver Internet-Verbindung eine Re-
gistrierungsseite. Vervollständigen Sie das
Formular mit Ihren persönlichen Angaben,
und klicken Sie auf die Schaltfläche „Hier
erhalte ich meine Seriennummer“. Öffnen
Sie im Posteingang Ihres Mailprogramms
die Nachricht mit dem Betreff „Ihr Serif Draw
Plus 8 Kennwort: E-Mail-Bestätigung“, und
klicken Sie auf den entsprechenden Link, um
eine zweite Mail mit dem Aktivierungskenn-
wort zu erhalten. Wechseln Sie zurück zum
Installationsdialog, und klicken Sie rechts
unten auf „Installieren“. Geben Sie im nächs-
ten Schritt das Kennwort ein, und fahren Sie
per Klick auf „Weiter“ mit der Einrichtung der
Vollversion fort. Die eigentliche Installation
ist schnell erledigt. Setzen Sie zum Ab-
schluss ein Häkchen vor „Serif Draw Plus 8
starten“, und klicken Sie auf den Button
„Fertig stellen“.
2
Neues Dokument einrichten und
direkt loslegen. Nachdem sich die
deutschsprachige Bedienerführung von Se-
rif Draw Plus 8 geöffnet hat, können Sie
gleich loslegen. Die Möglichkeit, eine Design-
vorlage zu laden, ist in der Vollversion nicht
gegeben. Entfernen Sie das Kreuz vor der
Einstellung „Beim nächsten Mal den Start-
assistenten anzeigen“, und schließen Sie
das Fenster mit einem Klick auf „Abbrechen“
rechts oben.
Sie arbeiten nun mit einem neuen, leeren
Dokument, das Sie zunächst entsprechend
der beabsichtigen Verwendung einrichten.
Dazu klicken Sie im Menü „Datei“ auf den
Eintrag „Seite einrichten“. Wählen Sie im
nachfolgenden Dialogfenster aus den vor-
gegeben Dokumenttypen Ihren Favoriten
aus, zum Beispiel „Broschüre“.
Am einfachsten gelingt
die erste eigene Zeich-
nung, indem Sie etwa
eine Einladungs- oder
Grußkarte erstellen. Im
rechten Fensterbereich
sehen Sie drei Bereiche
mit den voreingestellten
Werkzeugen „Farbe“,
„Pinsel“ und „Ebenen“.
Wechseln Sie im mittle-
ren Werkzeugfenster
auf das Registerkärt-
chen „Galerie“. Hier fin-
den Sie nun vordefi-
nierte Designobjekte,
die Sie einfach per Drag & Drop mit der
Maus an einer beliebigen Stelle in Ihren Do-
kumentseiten platzieren. Da hierbei Vektor-
grafiken verwendet werden, lassen sich die
verwendeten Bild elemente beliebig in ihrer
Größe verändern, ohne dass die Darstel-
lungsqualität darunter leidet.
Um die Grafiken aufzupeppen, wechseln Sie
in das Register „Effekte“. Suchen Sie nach
einem passenden Effekt, und ziehen Sie die-
sen mit der Maus auf das gewünschte Ob-
jekt. Auf die gleiche Weise verändern Sie
die Farben im Register „Farbfelder“.
3
Text mit 3D-Funktionen und tollen
Effekten aufpeppen. Mit Draw Plus
lassen sich neben Grafikobjekten auch Text-
blöcke in einem Dokument verwenden und
frei positionieren. Klicken Sie rechts auf das
Symbol „A“, und ziehen Sie im Dokument mit
der Maus einen Textbereich auf. Tippen Sie
dann den gewünschten Text ein. Auch für
Text stehen Farbauswahl und zahlreiche Ef-
fekte bereit, sodass Sie beispielsweise einer
Überschrift einen metallischen Glanz verlei-
hen können. Natürlich lassen sich auch die
üblichen Formatierungen wie Schrifttyp,
-größe und -schnitt anwenden. Über den
Menübefehl „Format“ nutzen Sie weitere
Funktionen, etwa Filter- und 3D-Effekte. So
setzen Sie einen Schlagschatten und wan-
deln eine Überschrift in eine dreidimensio-
nale Grafik.
Die fertigen Dokumente speichern Sie am
gewünschten Ort. Natürlich können Sie sie
ausdrucken, aber auch direkt als PDF aus-
geben oder als Mail versenden. ●
Serif Draw Plus 8
Zeichnen und illustrieren
Sie wie die Grafik-Profis
Eine Grak-Software mit enormer Funktionsvielfalt:
Damit erstellen Sie im Nu Logos, technische Zeich-
nungen und Vektorgraken, aber auch Animationen
und peppige Cartoons. Von Peter-Uwe Lechner
Grafikdesign: Selbst aufwendige Illustrationen sind mit Serif Draw Plus
kein Hindernis – alle erforderlichen Funktionen sind an Bord
103fw6_09dvdinh.ad_mr_ar_neu.ind9 9 08.05.2009 13:58:49 Uhr
Neue Kameras im Anmarsch TECHNIK 10 6/09 FOTOWELT
Fotofans können sich auf neue, fort-
schrittliche Kameras freuen. Vor allem
in der Kompakt- und Superzoomklasse gibt
es Digicams für wirklich jeden Zweck. Die
Hersteller haben immer öfter das unkom-
plizierte Fotovergnügen im Visier. Mittler-
weile ist ein hohes technisches Niveau er-
reicht, und so machen auch günstige
Modelle gute bis sehr gute Bilder. In diesem
Heft stellen wir viele neue Modelle vor und
zeigen, auf welche Merkmale Sie beim Kauf
besonders achten sollten.
Sinnvoll für Nutzer, die ihre Fotos nicht
groß nachbearbeiten wollen, sind Funkti-
onen, die die Bilder bereits über die in der
Großes Display, viele Anschlüsse, Bildstabilisator
und eine große Brennweite – das die sind Quali-
tätsmerkmale aktueller Kameramodelle. Große
Unterschiede gibt’s bei Gewicht, Serienbildfolge,
Extras und natürlich bei der Bildqualität.
Foto-News
Tolle Highlights
Reflecta hat mit dem X3-Scan den
Nachfolger der X-Scan-Diascanner-Serie
vorgestellt. Das kompakte Gerät ver-
fügt über ein 2,4-Zoll-Display, auf dem
eingescannte Fotos direkt betrachtet
werden können. Digita-
lisierte Bilder lassen sich
entweder auf 32 MB in-
ternem Speicher oder
einer SD-Karte able-
gen. Dank TV-out
kann der Scanner
mit einem Fernse-
her oder per USB
mit einem
PC ver-
bunden
wer den. Der Bild-
sensor arbeitet mit
einer Auösung von maximal 1800 x
1800 dpi bei 30 Bit Farbtiefe und be-
nötigt für einen Scan in dieser Qualität
eine Sekunde. Unterstützt werden Ne-
gative und Positive als 35-mm-Streifen
oder Dias mit 5 x 5 Zentimetern. Mit-
tels des mitgelieferten Filmhalters kön-
nen bis zu drei gerahmte Dias oder
Filmstreifen mit bis zu sechs Bildern
nacheinander verarbeitet werden.
www.reflecta.de, 200 Euro
Dia-Scanner
mit Display
Von Verena Ottmann und Armin Stabit
Kamera enthaltene Software optimieren. So
gibt es in oft eine Korrektur roter Augen,
einen Belichtungsausgleich für Fotos mit
besonders hellen und stark dunklen Berei-
chen sowie die Option, bei wenig Licht mit
vermindertem Bildrauschen auch ohne Blitz
zu fotograeren. Ein Bildstabilisator redu-
ziert die Gefahr verwackelter Aufnahmen.
Immer mehr Hersteller verzichten bei ih-
ren Kameras auf den bewährten optischen
Sucher, wohl weil gerade bei Kompaktka-
meras nur die wenigsten Nutzer einen
verwenden. Deshalb ist ein helles, kontrast-
starkes Display mit detaillierter Motiv-
darstellung besonders wichtig.
200fw6_09ad_mr_ar.indd 10 08.05.2009 14:01:04 Uhr
11 TECHNIK Neue Kameras im Anmarsch 6/09 FOTOWELT

Kompakter Superzoomer
Protzen statt kleckern – nach diesem Motto
scheint Panasonic die technischen Details der
DMC-TZ6 ausgewählt zu haben. Denn in der
Kamera ist ein 12fach-Zoomobjektiv verbaut,
dessen Brennweitenbereich bereits bei 25 Milli-
metern beginnt und das mit einem optischen
Bildstabilisator versehen ist. Dabei bleibt die
10-Megapixel-Kamera kompakt und handlich.
Die TZ6 verfügt über AF-Tracking: Ist ein
Motiv anvisiert und bewegt sich, folgt der Auto-
fokus automatisch. Der Belichtungsausgleich
optimiert Fotos mit starkem Kontrast, indem er
Lichter und Schatten anpasst. Auch für das 2,7-
Zoll-Display steht eine ähnliche Funktion zur
Verfügung: So wählt die Kamera die Display-
Helligkeit entsprechend zur Umgebung, indem
sie bei viel Licht die Helligkeit um bis zu 40 Pro-
zent anhebt. Bei schlechten Lichtverhältnissen
sorgt sie durch Pixelbündelung für eine bessere
Darstellung, da sie das dargestellte Bildrauschen
verringert. Über das Moduswählrad versetzen
Sie die TZ6 in den intelligenten Automatikmo-
dus („iA“), der selbständig das geeignete Motiv-
programm aus den fünf wichtigsten anwendet.
Info: www.panasonic.de, 290 Euro
Nikon hat mit der D5000 eine neue
digitale Spiegelreexkamera für Fa-
milien und Freizeitfotografen her-
ausgebracht. Die Besonderheit ist ein
neig- und drehbarer 2,7-Zoll-Monitor,
der das Fotograeren aus jedem Blickwin-
kel ermöglichen soll. Außerdem lassen sich
mit der D5000 Videoaufnahmen in HD-Auf-
lösung machen. Zur Ausstattung zählen ein
12,3-Megapixel-Bildsensor, integrierte Bildbearbei-
tungsfunktionen, zahlreiche Motivprogramme, ein hoher Emp-
ndlichkeitsbereich von ISO 200 bis 3200 (erweiterbar auf ISO
100 bis ISO 6400) sowie ein HDMI-Ausgang zum Anschluss der
DSLR-Kamera an einen Fernseher. Zudem verfügt die D5000 über eine
von der Nikon D90 übernommene Filmfunktion in HD-Qualität.
Die D5000 verfügt über vier verschiedene Autofokusarten mit Kontraster-
kennung (Autofokus mit großem Messfeld, mit normalem Messfeld, mit Ge-
sichtserkennung und mit Motivnachführung). Beim Autofokus mit Motivnach-
führung behält die Kamera das Motiv auch dann als AF-Ziel, wenn es
kurzfristig den Bildausschnitt verlässt.
Info: www.nikon.de, 750 Euro (Body)
Spiegelreflexkamera
von Nikon
Videokamera mit
GPS-Empfänger
Sony hat einen HD-Camcorder vorgestellt,
der über einen GPS-Empfänger verfügt und sich
merkt, wo ein Video aufgenommen wurde. Der
HDR-TG7 unterstützt das Anzeigen von Land-
karten auf dem 2,7 Zoll großen Display.
Die HDR-TG7 verfügt über 16 GB Speicher,
was für rund sechs Stunden HD-Videos reicht.
Optional kann das Gerät mit einer Speicherkarte
auf weitere 16 GB aufgerüstet
werden. Clips nimmt der
0,2-Zoll große CMOS-
Sensor in einer Auö-
sung von bis zu 1920
x 1080 Bildpunkten
auf. Sony stellt zudem
eine gegenüber dem Vorgänger-
modell verbesserte Bedienbarkeit
heraus. Außerdem sei die Videokame-
ra bereits wenige Sekunden nach dem Aus-
klappen des Displays einsatzbereit.
Info: www.sony.de, rund 900 Euro
200fw6_09ad_mr_ar.indd 11 08.05.2009 14:01:21 Uhr
Neue Kameras im Anmarsch TECHNIK 12 6/09 FOTOWELT
Die EOS 500D von Canon setzt auf einen
CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 15,1
Megapixeln Auösung. Als Bildprozessor
kommt ein Digic-4-Chip zum Einsatz,
der Reihenaufnahmen mit bis zu 3,6 Bil-
der pro Sekunde ermöglicht. Im Puffer-
speicher haben dabei bis zu 170 Fotos
im JPEG-Format Platz. Eine 14-Bit-Bild-
verarbeitung soll laut Canon besonders
präzise Farbabstufungen und natürliche
Farben ermöglichen. Die ISO-Empnd-
lichkeit der Kamera reicht standardmäßig
bis ISO 3200 und lässt sich bei Bedarf auf bis
zu ISO 12800 erhöhen. Für die Fokussierung sorgt ein Weitbe-
reich-Autofokussystem mit neun Sensoren, darunter auch ein Kreuzsensor für das zen-
trale Messfeld von Objektiven mit einer Lichtstärke ab 1:2,8. Das 3-Zoll-Display mit
Live View bietet 920.000 Bildpunkte. Videos zeichnet das Gerät Im Full-HD-Format
mit 1920 x 1080 Bildpunkten bei 20 Bildern pro Sekunde auf. Wird eine geringere Auf-
lösung wie 720p oder VGA genutzt, sind 30 Bilder je Sekunde möglich.
Info: www.canon.de, 770 Euro (Body)
Canon EOS 500D filmt in HD
Olympus ringt mit dem Modell
E-450 um die Gunst von Urlaubs-
fotografen sowie Gelegenheitsnut-
zern. Die Nachfolgerin der E-420
wartet auf mit einer vielseitigen Aus-
stattung wie Live-View-Motivnder,
Gesichtserkennung, Kontrast-Auto-
fokus, 7- und 10fache Vergrößerung
der Ansicht für präzises Fokussieren, Motiv-
programmen und die physikalische 11,8-Megapi-
xel-Auösung. Praktisch ist die Vorabkontrolle von Weißabgleich und Belichtungskor-
rektur. Das 2,7 Zoll große Display (230.000 Bildpunkte) soll laut Olympus auch bei
Sonnenlicht eine gute Abbildungsleistung bieten. Das Gehäuse der Four-Thirds-Kamera
ist 129,5 x 91 x 53 Millimeter groß, besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und
wiegt 380 Gramm. Ein eingebauter Ultraschall-Staubschutzlter wedelt Staub vom Sen-
sor und verhindert so durch Verschmutzung abgeschattete Pixel beim Fotograeren.
Nette Gimmicks sind die Effektlter, die Olympus der E-450 mitgegeben hat. Mit dem
Pop-Art-Filter werden normale, alltägliche Motive in farbenfrohe Fotos verwandelt.
Der Weichzeichner taucht Bilder in eine entrückte, verträumte Atmosphäre. Durch den
Lochkameraeffekt werden die Ränder der Aufnahmen verdunkelt und der Blick auf das
zentrale Motiv gelenkt, wodurch Fotos mit geheimnisvoller Aura entstehen sollen. Die
Kamera besitzt zwei Kartenslots für CF- und XD-Picture-Speicherkarten.
Info: www.olympus.de, 450 Euro (Body)
Einsteiger-SLR
von Olympus
Gute Auflösung, wenig Rauschen und ho-
her Dynamikumfang – das alles will Fuji mit
einem Bildsensor samt Stabilisator erfüllen und
bringt die Finepix F200EXR als Beweis. Das
5fach-Zoomobjektiv deckt die Brennweite von
28 bis 140 Millimetern ab. Der Sensor lässt
sich in drei Modi betreiben: „High Resoluti-
on“ bedeutet, dass die Kamera die vollen
12 Megapixel einsetzt. Im „SN“-Modus redu-
ziert sich die Auösung durch Pixel Binning
auf 6 Megapixel. Dabei werden zwei gleichfar-
bige Pixel zu einem großen addiert, wodurch
sich die lichtempndliche Fläche erhöht. Das
Bildrauschen soll sich so verringern. Der dritte
Modus „DR“ (Dynamic Range, 6 Megapixel)
erhöht den Dynamikumfang um 200, 400 oder
800 Prozent.
Info: www.finepix.de, 320 Euro
Neuartiger Bildsensor
an Bord
Sanyo bietet günstige
Kompakte an
Die neuen VPC-X1200 von Sanyo ist gera-
de Mal 17 Millimeter dick und rund 98 Gramm
schwer. Die Kompakte verfügt über einen 12,1-
Megapixel-CCD-Sensor und ein 3faches op-
tisches Zoomobjektiv. Die Brennweite liegt bei
35 bis 105 Millimetern. Das 2,7 Zoll große Dis-
play dient als Sucher, zur Bildwiedergabe und
zum Anpassen den Kameraeinstellungen.
Verschiedene Motivprogramme erleichtern Ein-
steigern das Fotograeren. Versierte Nutzer kön-
nen die Kamera manuell kongurieren. Eine zu-
schaltbare „Smile & Face Detection“-Automatik
erkennt lächelnde Gesichter und sorgt damit für
gelungene Por-
träts. Außerdem
kann die VPC-
X1200 Videos in
VGA-Auflösung
samt Ton auf-
nehmen. Die Ka-
mera bietet 52 MB Speicher und einen SD-Slot.
Info: www.sanyo.de, 170 Euro

200fw6_09ad_mr_ar.indd 12 08.05.2009 14:01:49 Uhr
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pcw_sh06_FW_Abo.indd 3 06.05.2009 14:29:13 Uhr
Nah dran am Motiv sein TECHNIK 14 6/09 FOTOWELT
Der Zoombereich einer Kompaktkame-
ra reicht Ihnen nicht, aber Sie möchten
unterwegs auch nicht ständig eine fette
Spiegelreexkamera mit samt Wechselob-
jektiven schleppen. Entdecken Sie Bridge-
Kameras mit Superzoom für sich.
Nahes pixelgenau ranholen
10fach-, 12fach-, 20fach-Zoom – Digital-
kameras werden hinsichtlich ihres Objek-
tivs immer exibler, bieten immer höhere
Vergrößerungsfaktoren. Und während sich
die Geräte vor ein paar Jahren noch entwe-
der in die Kategorie „Superzoom“ oder
„Weitwinkel“ einteilen ließen, schnüren die
Hersteller nun immer häuger Kombipa-
kete. So beginnt beispielsweise die Brenn-
weite der Samsung WB550 (10fach-Zoom)
bereits bei 24 Millimetern.
Die Zeiten, in denen Superzoom-Objek-
tive den schweren und klobigen Bridge-Ka-
meras vorbehalten waren, sind vorbei. Im-
mer mehr kompakte Digicams liefern hohen
Zoomfaktoren von 10x und mehr. Gute
Beispiele sind etwa die Canon Powershot
SX200 IS und die Olympus Mju 9000.
Zoom im Klartext
Ein wichtiges Auswahlkriterium bei den
Superzoomern ist die Brennweite. Sie gibt
die Entfernung zwischen Objektiv- und
Aufnahmeebene an, also zwischen Linse
und CCD- beziehungsweise CMOS-Sensor.
Je länger die Brennweite einer Kamera ist,
desto enger wird der Bildwinkel und somit
der Bildausschnitt. Außerdem gilt: Je grö-
ßer der Bildsensor bei gleichbleibender
Brennweite ist, desto weitwinkliger wird
das Foto. Die Hersteller geben die Brenn-
weiten bei ihren Kameras übrigens für eine
bessere Vergleichbarkeit in Relation zum
35-Millimeter-Kleinbild an.
Superzoom-Kameras: Es gibt auch
negative Seiten
Superzoomer haben auch ihre Nachteile.
Ein großes Problem ist etwa, dass Bilder bei
voll ausgereizter Vergrößerung schnell ver-
wackeln. Denn mit zunehmender Brenn-
weite wählt die Kamera eine kleinere Blen-
de und damit eine längere Verschlusszeit.
Gleichzeitig steigt mit der zunehmenden
Verschlusszeit das Risiko, die Aufnahme zu
verwackeln. Daher ist ein Bildstabilisator
ein wichtiger Begleiter eines Superzoom-
Objektivs, da er – je nach technischer Be-
schaffenheit – die Verschlusszeit um bis zu
vier Stufen verkürzen kann.
Ein weiterer negativer Effekt ist die Ver-
zeichnung: Objektive, die einen großen
Brennweitenbereich abdecken, verzeichnen
oft stark im Weitwinkel. Diese Verfor-
mungen fallen besonders bei Architektur-
aufnahmen auf, deren eigentlich gerade
Von Verena Ottmann und Armin Stabit
Mit dem Superzoom
unterwegs
Reise-Zooms
Ob Sie ein Schwanenpaar am
Gardasee beobachten oder dem
Tischnachbarn ins Mittagessen
linsen wollen – mit einer der neu-
en Superzoom-Kameras können
Sie auch weiter entfernte Motive
nah heranholen.
Olympus SP-590 UZ: Neben Halbautomatiken
und einem manuellen Modus stehen bei der
Kamera mit 26 bis 676 Millimetern Brennweite
über 20 Motivprogramme zur Verfügung
201fw6_09ad_mr_ar.indd 14 08.05.2009 14:07:09 Uhr
15 TECHNIK Nah dran am Motiv sein 6/09 FOTOWELT
Strukturen sich nach innen (tonnenförmig)
oder außen (kissenförmig) wölben. Um dem
entgegenzuwirken, bieten manche Modelle
eine integrierte Verzeichniskorrektur, die
Sie bei Bedarf zuschalten können.
Bilder ohne Wackeln
Auf zwei Arten lassen sich Verwacklungen
in Bildern vermeiden. Eine Möglichkeit ist
ein mechanischer Bildstabilisator, der je
nach Bauform entweder durch Gegenbewe-
gung einer Linse oder des gesamten Bildsen-
sors Verwacklungen ausgleicht. Ein mecha-
nischer Stabilisator hat aber seine Grenzen.
Denn will man sich schnell bewegende Mo-
tive bei schwachem Licht aufnehmen, wer-
den diese durch die längere Belichtungszeit
dennoch unscharf.
Im Automatikmodus kombinieren man-
che Kameras daher einen automatischen
höheren ISO-Wert mit einem Bildstabilisa-
tor, anderen Kameras bieten hohe ISO-Be-
reiche an. Einige Kameras bündeln mehrere
CCD-Elemente in der höchsten ISO-Ein-
stellung, um die Lichtempndlichkeit wei-
ter zu erhöhen. Allerdings sinkt dabei die
Auösung deutlich ab. Die Bildqualität mit
diesem Aufnahmemodus ist
überdies nur mäßig.
Bildserien und Clips
Bei den neuen Superzoom-
Modellen haben die Her-
steller die Geschwindigkeit
verbessert. Das Tempo und
die Bildqualität beim An-
fertigen von Serien sind in-
zwischen gut bis sehr gut.
Die Videofunktion von
Superzoomern wird zuneh-
mend nützlich. Flash-Speicher ist günstig
zu haben und groß genug, um auch längere
Clips aufzuzeichnen. Zudem ist die Bildauf-
bereitung neuer Kameras gut bis sehr gut.
Noch ist das VGA-Format Standard bei den
meisten Kameras. Das heißt, dass sie bei ei-
ner Auösung von 640 x 480 Pixeln 30 Bil-
der pro Sekunde aufnehmen können.
Im Kommen sind Superzoom-Kameras
mit höherer Videoauösung: Zu haben sind
Geräte mit Videoaufnahmen im Breitbild-
format oder gleich in HD-Qualität. Auch
bei Film-Clips gibt’s Extras: Einige Modelle
bieten die Möglichkeit, Filme in Zeitraffer
aufzunehmen. In erster Linie Unterhal-
tungswert hat die Funktion „Stop Motion“,
mit der Sie beispielsweise einfache Trickl-
me erstellen können.
Das richtige Gerät finden
Um nicht am Ende mehrere Hundert Euro
in den Sand gesetzt zu haben, probieren Sie
den präferierten Superzoomer am besten
selbst aus. Im Fotofachgeschäft oder einen
Elektromarkt können Sie die Kamera meist
in die Hand nehmen. So können Sie Größe,
Gewicht, Display und die Handhabung des
Geräts überprüfen. ●
M
ithilfe des digitalen Bilderrahmens
SPF-87H von Samsung präsentie-
ren Sie Ihre schönsten Bilder einfach und
abwechslungsreich. Das edle, kristall-
schwarze Gehäuse mit seinem stattlichen
8-Zoll-Widescreen-Display ist ein echter
Hingucker, der als nettes Design-Acces-
soire überall in der Wohnung und auch
auf dem Schreibtisch ein gutes Bild ab-
gibt. Und dank der ultraflachen Bauweise
mit nur 23 mm Tiefe und 500 g Gewicht
findet der Photo Frame überall seinen
Platz. Neben dem sehr schicken Design
überzeugt auch die Handhabung des
neuen Photo Frame. Er verfügt über eine
intuitive Bedienoberfläche mit der Sie
durch die Bildersammlung blättern.
Dank Plug-&-Play können Sie Ihre Fo-
tos im JPEG-Format auch direkt von einer
SD-Speicherkarte, einem USB-Stick oder
einer per USB-Kabel angeschlossenen
Kamera abspielen. Die Auflösung beträgt
800 x 480 Pixel. Sobald Sie die Karte ein-
legen, startet automatisch eine Diashow.
Dabei stehen verschiedene Übergangsef-
fekte zur Präsentation der Fotos zur Ver-
fügung. Mit nur einem Tastendruck schal-
ten Sie in einen anderen Übergangsmodus
um. Gut: Hochkant aufgenommene Fotos
werden mithilfe eines intelligenten Sen-
sors automatisch erkannt und korrekt
ausgerichtet. Satte 1 GB für bis zu 3.000
Bilder fasst der interne Speicher des digi-
talen Bilderrahmens.
Den Photo Frame SPF-87H nutzen Sie
übrigens über eine USB-Verbindung zum
Computer auch als zusätzlichen Mini-Mo-
nitor. Er bietet Platz für Gadgets wie In-
stant Messenger oder Webbrowser.
Und auch der Umweltschutz kommt
nicht zu kurz: Der SPF-87H wird aus 100
Prozent recycelbarem Material herge-
stellt. Außerdem verzichtet Samsung bei
der Produktion auf das Färben des Rah-
mens durch eine doppelte Einspritztech-
nologie auf den Einsatz von Sprühfarbe.
Überzeugend ist auch der geringe Strom-
verbrauch des eingeschalteten Photo Fra-
me von nur 5,2 Watt.
Weitere Infos erhalten
Sie online unter
www.samsung.de/photoframe
Samsung Photo Frame SPF-87H:
Sehr schlank und elegant präsentiert sich Samsungs
kristallschwarzer digitaler Bilderrahmen.
PROMOTION 6/09
Fotos im Rahmen zeigen
Canon Powershot SX200 IS: Die 12-Megapixel-Kamera ist mit
einem optischen 12fach-Zoomobjektiv ausgestattet, dessen
Brennweitenbereich bei 336 Millimetern endet
201fw6_09ad_mr_ar.indd 15 08.05.2009 14:07:34 Uhr
Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 16 6/09 FOTOWELT
Die besten
rauscharmen
Kameras
Großer Vergleichstest
Bildrauschen ist das größte Problem aktueller Kameras. Vor allem die hohen
Auösungen und der Einsatz von digitalen Stabilisatoren verstärken dieses
Phänomen. Lesen Sie, welche Modelle nur geringes Bildrauschen aufweisen.
Von Verena Ottmann
202fw6_09ad_mr_ar.indd 16 06.05.2009 13:34:06 Uhr
17 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen 6/09 FOTOWELT
Bildstabilisatoren haben in den ver-
gangenen 12 Monaten ihren Weg in na-
hezu jede aktuelle Digitalkamera gefunden.
Doch während die optischen und mecha-
nischen Sabilisierungslösungen meist pro-
blemlos funktionieren, ist der digitale Ver-
wacklungsschutz, der über die Erhöhung
der Lichtempndlichkeit funktioniert, nur
bedingt empfehlenswert. Zwar stimmt es,
dass sich mit steigendem ISO-Wert die Be-
lichtungszeit und damit das Risiko zu Ver-
wackeln reduziert. Analog dazu steigt aber
auch die Gefahr des Bildrauschens.
Ursachenforschung: Wie das Bild-
rauschen überhaupt entsteht
Produziert eine Kamera deutliches Bildrau-
schen, so heißt das, dass vor allem in sehr
dunklen und sehr hellen Bildbereichen
falschfarbige Pixel zu sehen sind. Diese Pi-
xel entstehen hauptsächlich bei schlechten
Lichtverhältnissen. Dann geben die Photo-
dioden nur eine minimale Energiemenge in
Form von Elektronen ab, die die Kamera
dennoch als Helligkeitsinformation inter-
pretiert und zu einem – farblich nicht kor-
rekten – Pixel macht. Darüber hinaus pro-
duziert jede Digitalkamera ein gewisses
Grundrauschen, da die Photodioden auf
dem Sensor-Chip bereits durch Wärme be-
ziehunsgweise die Grundspannung des Bild-
sensors Elektronen absondern.
Auch die Auösung in Verbindung mit
der Sensorgröße kann Bildrauschen verur-
sachen: Je kleiner die Fläche des Sensors ist
und je mehr Photodioden auf dem Chip
enthalten sind (also je höher die Auösung
ist), desto näher liegen die einzelnen Dio-
den aneinander und desto mehr stören sie
sich gegenseitig.
Was Bildrauschen noch verstärkt
Eine fehlerhafte oder zu hohe JPEG-Kom-
pression kann die falschen Pixel noch
schlimmer machen. Beim Komprimieren
eines Bildes fasst die Elektronik der Kamera
die Farbinformationen mehrerer Bildpunkte
zu einem Wert zusammen. Handelt es sich
bei den Farbinfos jedoch um Farbfehler à la
Bildrauschen, werden diese dadurch zu
deutlich sichtbaren Blöcken. Sie fallen dem
Betrachter sofort ins Auge, vor allem, wenn
er sich die Aufnahme in einer Vergrößerung
ansieht. Auch kann die kamerainterne
Scharfzeichnung das Bildrauschen verstär-
ken, wenn sie zu aggressiv arbeitet. Denn
eine zu starke Scharfzeichnung macht
falsche Pixel viel sichtbarer.
Die bekannteste Verursacherin von uner-
wünschtem Bildrauschen ist allerdings die
Lichtempndlichkeit: Bei jedem höheren
ISO-Wert führt die Kamera eine Signalver-
stärkung durch. Allerdings verstärkt sie da-
bei nicht nur das Lichtsignal, sondern auch
das Rauschsignal, sprich das Grundrau-
schen, da die Kamera beide nicht voneinan-
der unterscheiden kann. Manche Kameras
wählen automatisch einen höheren ISO-
Wert und steigern damit das Bildrauschen. ›
Das sind unsere Empfehlungen
Die Sparsame:
Samsung L100
Mit rund 90 Euro ist die 8-Megapixel-Kamera
ein absolutes Schnäppchen, das sich durch sei-
nen hohen Wirkungsgrad auszeichnet. Die üb-
rige Ausstattung ist Standard: optisches 3fach-
Zoom, 2,5-Zoll-Display und verschiedene Bild-
optimierungsoptionen.
Die Flexible:
Fujifilm Finepix S100FS
Die Kamera bietet vier Bildmodi, die sich an die
Eigenheiten verschiedener Fuji-Filme anlehnen.
So eignet sich „Velvia” mit seiner hoher Farbsät-
tigung und den dynamischen Tonwerten beson-
ders für Landschaften. „Provia” setzt etwas
weniger Farbsättigung ein und lässt sich da-
durch universeller nutzen. Der „Porträt”-Modus
bringt Hauttöne besonders zur Geltung, wäh-
rend der „Soft”-Modus für Motive mit geringem
Kontrast und abgetönten Farben gedacht ist.
Die Robuste:
Olympus Mju Tough-8000
Die Kamera ist wasserdicht bis zu zehn Metern
Tauchtiefe, frostsicher bis -10 Grad Celsius und
bruchsicher bis zu 100 Kilogramm. Außerdem
hält sie einen Fall aus bis zu zwei Metern Höhe
aus und besitzt ein eingebautes Manometer,
das Luft- und Wasserdruck misst. Dank einer
speziellen „Klopf-Bedienung” lässt sie sich auch
mit Handschuhen handhaben.
Wir haben Ihnen die Kameras mit dem geringsten Bildrauschen
bei ISO 100 zusammengesucht und listen sie Ihnen auf den kom-
menden Seiten auf. Platz 1 geht dabei an die Casio Exilim Pro EX-F1,
die den niedrigsten Rauschwert des gesamten Testfeldes produzierte.
Darüber hinaus wartet sie mit einigen tollen technischen Features auf.
Hier unsere weiteren Kaufempfehlungen:
202fw6_09ad_mr_ar.indd 17 06.05.2009 13:34:24 Uhr
Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 18 6/09 FOTOWELT
Mit knapp 6 Megapixeln ist die EX-F1
sicherlich nicht up to date. Kann eine Ka-
mera mit dieser Auösung überhaupt gegen
die Konkurrenz bestehen? Aber ihr Clou
liegt sowieso in der Serienbildfunktion mit
bis zu 60 Bildern pro Sekunde.
Ausstattung: Die Casio Exilim Pro EX-F1
macht als Besonderheit bis zu 60 Bilder pro
Sekunde in voller 6-Megapixel-Auösung.
Zwar hält die Kamera mit CMOS-Sensor
dieses Tempo nur für eine Sekunde durch –
für mehr reicht der Zwischenspeicher
(noch) nicht –, dennoch geel uns dieses
Feature sehr. Auch im Videomodus legt das
Modell einen Zahn zu: Bis zu 1200 fps
nimmt es bei 336 x 96 Pixeln auf. Wer mehr
Wert auf Qualität legt, der kann den HD-
Modus mit 1920 x 1080 Pixeln und
60 Halbbildern einsetzen.
Handhabung: Die F1 ist hauptsächlich
über zwei Drehregler und ein Wippkreuz zu
bedienen. Mit dem ersten Drehregler wäh-
len Sie den Modus bei den Einzelbildauf-
nahmen – also Automatik (rotes Rechteck),
Blendenvorwahl (A) und Zeitvorwahl (S)
– sowie die Motivprogramme (BS = Best
Shot). Der zweite Drehregler kümmert sich
um die Serienbildfunktion. Mit Blitz (ma-
ximal 20 mit 2 Megapixeln) und ohne
Blitz (bis zu 60 pro Sekunde). Außerdem
kann die Kamera Bilder nachträglich
aufzeichnen, in dem sie alles, was mit
halb durchgedrücktem Auslöser einge-
fangen wird, im Zwischenspeicher ab-
legt und nach dem Auslösen rückwir-
kend speichert. Belichtungsreihen sind
über Belichtungswert, Fokusebene oder
Weißabgleich möglich.
Bildqualität: Man möchte meinen, Casio
hätte bei der F1 nur auf die Ausstattung ge-
achtet und die Bildqualität stünde nur an
zweiter Stelle. Unsere Tests bewiesen jedoch
das Gegenteil: Bis ISO 800 stellten wir nur
wenig Bildrauschen fest. Lediglich bei ISO
1600 waren die Ergebnisse dann nicht mehr
akzeptabel. Die Helligkeit ließ von der Bild-
mitte zum Rand
dagegen gar nicht
nach, und auch der Wir-
kungsgrad war für eine 6-Me-
gapixel-Kamera sehr gut. Einziger Kritik-
punkt: Die Auösung der Kamera ließ im
Telebereich zur Bildmitte hin etwas nach.
Fazit: Mit der EX-F1 gelang Casio ein
Volltreffer. Die Bildqualität überzeugte uns.
Allerdings müssen Sie für so viel technische
Rafnesse auch tiefer in die Tasche greifen.
Casio Exilim Pro EX-F1
Die Olympus Mju 1030 SW ist wasser-
dicht bis zu 10 m Tiefe, bruchsicher bis zu
100 kg und frostsicher bis -10 Grad. Außer-
dem hält sie einen Fall aus bis zu 2 m Höhe
aus. Das Modell ist mit schwarzer, grüner
oder silberfarbener Deckplatte erhältlich.
Ausstattung: Die Mju 1030 SW besitzt ein
verstellbares Objektiv, das beim Zoomen
nicht herausfährt – eine Voraussetzung bei
wasserfesten Kameras. Der Belichtungsaus-
gleich hellt dunkle Bereiche in Motiven auf,
ohne die hellen Bildteile zu verändern. Der
Verwacklungsschutz funktioniert über die
Erhöhung der Lichtempndlichkeit. Olym-
pus packt der Kamera einen Adapter bei,
mit dem sich Micro-SD-Karten im XD-Slot
nutzen lassen.
Handhabung: Die Belichtungskorrektur
ist mit Vorschaubildern unterlegt, die einer-
seits nützlich sind, da sie das Ergebnis zei-
gen. Andererseits dauert der Vorgang da-
durch verhältnismäßig lang. Ansonsten
arbeitet die Kamera einigermaßen schnell,
was Auslöseverzögerung und
Bereitschaft zwischen den Auf-
nahmen angeht.
Bildqualität: Die 10-Megapi-
xel-Kamera produzierte kaum
Bildrauschen. Selbst bei der
höchsten Lichtempndlichkeit –
ISO 1600 – war der Messwert
noch ausreichend. Ebenfalls mit
ausreichend benoteteten wir die
Ausgangsdynamik, die die Anzahl der dar-
stellbaren Helligkeitsstufen angibt. Je nied-
riger der Wert ist, desto mehr Probleme hat
eine Kamera damit, Motive mit vielen De-
tails und hohem Kontrast naturgetreu wie-
derzugeben. Die Eingangsdynamik der Mju
1030 SW war dagegen sehr hoch. Die Ka-
mera von Olympus setzt demnach viele
Blendenstufen ein. Bei mittlerer Brennweite
stellten wir einen Helligkeitsabfall um
0,7 Blenden fest, was noch akzeptabel ist.
Die Auösung der Kamera verlief sehr un-
gleichmäßig. So lag der Wirkungsgrad im
Weitwinkel deutlich unter den Messwerten,
die wir im Normal- und im Telebereich er-
mittelten. Insgesamt ergab das einen nur
ausreichenden Wirkungsgrad.
Fazit: Mit ihrem robusten Gehäuse eignet
sich die Olympus Mju 1030 SW vor allem
für Outdoor-Sportler. Besonders gefallen
hat uns ihr Rauschverhalten, das selbst bei
hohen ISO-Werten akzeptable Ergebnisse
lieferte. Eher unzufrieden waren wir dage-
gen mit der Auösung, die sehr ungleich-
mäßig verlief.
Olympus Mju 1030 SW
202fw6_09ad_mr_ar.indd 18 06.05.2009 13:34:44 Uhr
19 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen 6/09 FOTOWELT
Der Mehrkern-CPU der Exilim EX-Z300
macht verschiedene Funktionen möglich,
deren Berechnung die Kamera sonst in die
Knie gezwungen hätte. Anwender können
die Z300 mit schwarzem, pink- oder silber-
farbenem Gehäuse erstehen.
Ausstattung: Die Kamera mit mecha-
nischem Bildstabilisator bietet drei Aufnah-
me-Specials, bei denen ihre Mehrkern-CPU
zum Einsatz kommt. So werden beim
„Make-up-Shot“, einem Porträt-Modus,
Hautunreinheiten in Echtzeit entfernt. Die
Intensität der Funktion ist in 12 Stufen
wählbar, wobei die höchste Stufe Gesichter
sehr weich und verwischt aussehen lässt.
Haare, Wimpern und Augenbrauen bleiben
von der Verschönerung grundsätzlich unbe-
helligt und damit scharf. Auch recheninten-
siv sind „Lighting“, ein Belichtungsaus-
gleich für Gegenlichtaufnahmen, und die
Nachtaufnahme „Freihand“, die mit dem
Bildstabilisator gegen Unschärfen vorgeht,
die Helligkeit anhebt, aber dabei das Rau-
schen unterdrückt. Das
Motivprogramm „Mul-
ti-Motion-Bild“ eignet
sich primär für bewegte
Motive vor gleichblei-
bendem Hintergrund.
Hier macht die Kamera
drei Einzelbilder und montiert
den Bewegungsablauf zusammen. Wer mit
dem immerhin 38 Motivprogrammen über-
fordert ist, kann die Option „Auto Best
Shot“ wählen. Die Videofunktion mit Ton
im H.264-Format nimmt mit 1280 x 720
Pixel bei 24 Bildern pro Sekunde auf.
Handhabung: Die Fotofunktionen sind
gut wählbar. Mit dem „Movie“-Knopf star-
tet der Nutzer die Clip-Aufzeichnung be-
sonders schnell.
Bildqualität: Die Exilim EX-Z300 über-
zeugte uns bei ISO 100 mit einem sehr nied-
rigen Rauschwert, der auch bei ISO 3200
noch gut war. Zudem ermittelten wir eine
sehr hohe Eingangsdynamik, die besagt,
dass die Kamera mit vielen Blendenstufen
arbeitet. Die gute Ausgangsdynamik bedeu-
tet dagegen, dass sie viele Helligkeitsabstu-
fungen darstellen kann. Der Wirkungsgrad
war für eine 10-Megapixel-Kamera sehr
hoch. Allerdings stellten wir fest, dass die
Auösung zum Bildrand hin in allen drei
Messbereichen um etwa 25 Prozentpunkte
abel, was zu viel ist.
Fazit: In Sachen Technik hat die Exilim
EX-Z300 einige Spezialitäten zu bieten, um
die sich vornehmlich die neue Mehrkern-
CPU kümmert. Aber auch die Bildqualität
konnte uns überzeugen.
Casio Exilim EX-Z300
Bei der Samsung L310w lassen sich Be-
lichtungszeit und Blende manuell regeln –
dadurch haben Sie maximalen Einuss auf
die Belichtung Ihrer Bilder. Wer dagegen
möglichst wenig einstellen will, kann sich
auf die verschiedenen Automatikfunkti-
onen verlassen.
Ausstattung: Die Kamera bietet einige
Möglichkeiten der Bildgestaltung. So lassen
sich Schärfe, Sättigung und Kontrast in ver-
schiedenen Stärken einstellen. Zur Bildsta-
bilisierung bietet die L310w zwei Optionen
an: eine mechanische Lösung über einen be-
weglich gelagerten Bildsensor und eine
elektronische über eine Mehrfachbelich-
tung. Dieses Fast-ASR-Verfahren setzt zwei
unterschiedlich belichteten Aufnahmen zu-
sammen, eine mit kurzer Verschlusszeit für
die Schärfe, eine mit langer Verschlusszeit
für die Farben. Die Gesichtserkennung be-
sitzt eine Smile-Shot-Funktion. Das bedeu-
tet, dass die Kamera automatisch auslöst,
sobald das anvisierte Gesicht ein Lächeln
auegt. Ist die Blinzel-
erkennung zugeschal-
tet, macht die L310w
drei Bilder in Folge,
wenn das Model un-
mittelbar vor der Be-
lichtung blinzelt. Der
Beauty Shot optimiert
bereits gemachte Porträts, indem er Unrein-
heiten retuschiert und das Gesicht weicher
aussehen lässt.
Handhabung: Interessant ist auch die Pa-
pierkorb-Funktion der Kamera. Gelöschte
Bilder werden nicht von der Speicherkarte
entfernt, sondern in einen Recycling-Ord-
ner verschoben. So lassen sie sich jederzeit
wiederherstellen.
Bildqualität: In Sachen Bildrauschen wuss-
te die L310w bis einschließlich ISO 1600 zu
überzeugen – obwohl Ihr CCD-Chip mit
1/1,7 Zoll stolze 13,6 Megapixel liefert. Al-
lerdings ist dieser Wert reine Theorie: Der
Wirkungsgrad der Kamera betrug nur
61 Prozent, was für
diese Megapixelklas-
se nur befriedigend ist. Zum gleichen Urteil
kamen wir auch bei der Ausgangsdynamik,
die die Anzahl der darstellbaren Hellig-
keitsstufen beschreibt. Die Eingangsdyna-
mik, die Anzahl der möglichen Blenden,
war dagegen sehr gut.
Fazit: Samsungs Einsteigerkamera geel
uns aufgrund ihres geringen Bildrauschens
sehr gut. Allerings war Ihre Auösung für
eine 13-Megapixel-Kamera nur Durch-
schnitt. Die vielen Funktionen bieten jedoch
ein breites Einsatzspektrum.
Samsung L310w

202fw6_09ad_mr_ar.indd 19 06.05.2009 13:35:00 Uhr
Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 20 6/09 FOTOWELT
Weitwinkel- oder Superzoom-Objektiv
– Samsung vereint in der WB500 beides:
Die Kamera liefert eine Brennweite von
24 bis 240 Millimeter.
Ausstattung: Dem von Schneider-Kreuz-
nach hergestellten, optischen 10fach-Zoom-
objektiv kommt eine zweifache Stabilisie-
rung zu Hilfe. Neben einem optischen
Stabilisator nutzt die Kamera die Samsung-
eigene Fast-ASR-Technik (Fast Anti-Shake-
Reduction). Dabei macht die WB500 zwei
Bilder mit gleicher ISO- und Blendenein-
stellung – eine mit kurzer Verschlusszeit für
die richtige Schärfe sowie eine exakt belich-
tete, verwackelte Aufnahme mit langer Ver-
schlusszeit für die Farbinfos – und montiert
sie zusammen. Zusätzlich zur Gesichtser-
kennung mit Smile Shot und Blinzelwar-
nung bietet die Kamera einen Beauty-Mo-
dus, der Gesichter retuschiert und die Farbe
optimiert. Videos lassen sich mit 1280 x
720 Bildpunkten und 30 Bildern pro Se-
kunde im H.264-Format aufzeichnen.
Handhabung:
Die WB500 ist
mit einem
Ki ppr egl er
ausgerüstet,
über den sich
L i c h t -
empfi ndl i ch-
keit, Weißabgleich oder die Belichtungskor-
rektur ändern lassen. Welche Funktion die
Steuerung genau bedienen soll, können Sie
im Kameramenü auswählen. Die Samsung
WB500 hat eine integrierte Papierkorb-
funktion. Ist sie archiviert, werden gelöschte
Fotos in den Papierkorb verschoben und
lassen sich später wiederherstellen.
Bildqualität: Mit einem Brennweitenbe-
reich ab 24 Millimetern eignet sich die
WB500 von Samsung bestens für Weitwin-
kelaufnahmen – vor allem, da die Kamera
bei kürzester Brennweite kaum verzeichnet.
Dafür stellten wir im Telebereich eine deut-
liche tonnenförmige Verzeichnung fest. Die
Auösung verlief über den gesamten Brenn-
weitenbereich hinweg meist konstant hoch.
Lediglich im Weitwinkel verlor die WB500
zum Bildrand hin um etwa 20 Prozent-
punkte. Dennoch erreichte sie einen hohen
mittleren Wirkungsgrad. In Sachen Bildrau-
schen verhielt sich das 10-Megapixel-Mo-
dell vorbildlich: Selbst bei ISO 1600 war
das Ergebnis noch befriedigend.
Fazit: Samsungs kompakter Superzoomer
eignet sich dank 24-mm-Brennweite, Ge-
sichtserkennung, Beauty Shot und Blinzel-
warnung gut für Porträts. Die Bildqualität
war ordentlich, das Rauschen gering.
Samsung WB500
Der Mju Tough-8000 von Olympus kön-
nen Wasser, Staub und Kälte nichts anha-
ben. Doch auch optisch macht die 12-Me-
gapixel-Weitwinkelkamera einiges her – vor
allem durch die aufgenietete Frontplatte.
Ausstattung: Über das Moduswählrad ak-
tivieren Sie den „Beauty Shot“ der Mju
Tough-8000 von Olympus. Er gleicht Haut-
unregelmäßigkeiten wie Pickel oder Flecken
in Gesichtern während der Aufnahme aus
und speichert das Ergebnis als extra Datei
ab. Aber auch bereits gemachte Bilder las-
sen sich im Nachhinein verschönern: Mit
der Option „Beauty Fix“, die Sie im Wie-
dergabemodus nden, optimieren Sie Ge-
sichter hinsichtlich des Hautbildes und ver-
ändern die Augenpartie wahlweise zu
„Sparkle Eye“ (verstärkt den Kontrast zwi-
schen Iris und Pupille) oder „Dramatic
Eye“ (stärkere Betonung der Augen). „Per-
fect Fix“ entfernt automatisch rote Augen
und hellt Schatten auf, um ihnen mehr
Struktur zu geben.
Handhabung: Die Bedienung ist ex-
travagant: Dank „Tap Control“-
Funktion können Sie wichtige Ein-
stellungen ändern, in dem Sie kräftig
an die Seiten oder die Oberseite des
Kameragehäuses tippen. Sie aktivie-
ren Tap Control durch zweimaliges
Klopfen auf die Oberseite. Für die
Option „ON“ tippen Sie einmal auf
die Seite und zweimal oben, um die Aus-
wahl zu bestätigen. Tippen Sie danach die
rechte Kameraseite an, lässt sich der Blitz
ändern, links aktivieren Sie den Makromo-
dus. Zum Bestätigen immer zweimal auf die
Oberseite tippen.
Bildqualität: In Sachen Bildrauschen
schnitt die Olympus Mju Tough-8000 gut
ab. Erst ab ISO 800 waren die Pixelfehler
deutlich sichtbar. Auch der Eingangsdyna-
mik konnten wir gute Noten bescheinigen.
Die Kamera setzt viele Blendenstufen ein,
was der Tiefenschärfe zugute kommt. Da-
für war die Ausgangsdynamik, die die An-
zahl der darstellbaren Helligkeitsstufen an-
gibt, nur ausreichend. Der Wirkungsgrad
der 12-Megapixel-Kamera enttäuschte uns
ebenfalls – besonders bei mittlerer Brenn-
weite war die Auösung viel zu niedrig.
Fazit: Wie alle Mitglieder der Tough-Reihe
ist auch die Mju Tough-8000 wasser- und
staubgeschützt und hält so manch andere
klimatische Widrigkeit aus. Ihre Bildquali-
tät konnte uns vor allem hinsichtlich des
Rauschens überzeugen. Der Wirkungsgrad
war dagegen nur ausreichend.
Olympus Mju Tough-8000
202fw6_09ad_mr_ar.indd 20 06.05.2009 13:35:21 Uhr
21 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen 6/09 FOTOWELT
Mit der Mju 850 SW setzt Olympus seine
Reihe an widerstandsfähigen Kameras fort.
Das 8-Megapixel-Modell ist wasserfest bis
3 Meter Tiefe, stoßfest bis zu 1,5 Meter und
frostsicher bis -10 Grad Celsius.
Ausstattung: Die 8-Megapixel-Kamera ist
mit 24 Motivprogrammen und einer Ge-
sichtserkennung ausgestattet. Eine weitere
Funktion gleicht die Belichtung aus und
hellt schattige Bereiche auf, ohne die hellen
Bereiche überzubetonen. Ein elektronischer
Bildstabilisator, der über eine erhöhte Licht-
empndlichkeit arbeitet, soll vor Verwack-
lern schützen. Auf kurze Entfernungen stellt
die Kamera bereits ab einer Distanz von
1 Zentimeter scharf. Nützlich für Einstei-
ger: Die Belichtungskorrektur verdeutlicht
mittels Vorschaubild den Unterschied der
einzelnen Einstellungen. Die Kamera ist in
drei Farben erhältlich – Schwarz, Silber und
ein eher gewöhnungsbedürftiges Pink.
Handhabung: Olympus legt bei der Mju
850 SW in Sachen Bedienung den Schwer-
punkt auf Automatikfunkti-
onen. Die Kompaktkamera
nimmt dem Nutzer mit ihren
Motivprogrammen viele Ar-
beitsschritte ab. Dabei blei-
ben umfassende manuelle
Einstellmöglichkeiten aller-
dings – wie auch bei anderen
ultrakompakten Kameras üb-
lich – auf der Strecke.
Bildqualität: Die Olympus Mju 850 SW
erzielte ein hervorragendes Ergebnis in
puncto Rauschen. Erst bei ISO 1600 fan-
den wir deutliche Bildfehler, davor waren
fast keine auszumachen. Außerdem erzielte
die Kamera eine hohe Eingangsdynamik,
was bedeutet, sie setzt viele Blenden ein.
Die Ausgangsdynamik, also die Anzahl der
möglichen Helligkeitsstufen, war dagegen
nur Durchschnitt. Ebenso die Auösung,
die bei mittlerer und langer Brennweite zum
Bildrand hin etwas nachließ. Dafür war die
Helligkeit nahezu homogen.
Fazit: Olympus hat mit der Mju 850 SW
eine Kamera im Sortiment, die sich im ers-
ter Linie für Outdoor-Aktivisten eignet.
Wer nach einer handlichen Kamera sucht,
die einen fast überallhin begleitet und dann
auch noch in der Lage ist, ordentliche Bil-
der zu machen, für den dürfte 850 SW eine
Versuchung darstellen. Zwar hatte die Bild-
qualität einige Mängel wie die etwas zu
niedrige Auösung.
Das hervorragende Rauschverhalten und
der im Schnitt ordentliche Dynamikumfang
machen dies jedoch wieder wett.
Olympus Mju 850 SW
Die Mju 9000 ist das aktuell größte Mo-
dell aus der Mju-Reihe von Olympus. Die
Kamera ist mit einem Weitwinkelobjektiv
mit 10fach-Zoom sowie ein 2,7-Zoll-Dis-
play ausgestattet. Ihr Schärfebereich begin-
nt bereits bei 50 Zentimetern.
Ausstattung: Das optische 10fach-Zoom
wird von einem mechanischen Bildstabili-
sator unterstützt, der mit einem beweglich
gelagerten Bildsensor den Wacklern entge-
gentritt. Zusätzlich steht eine High-ISO-
Automatik zur Verfügung, die Sie im Menü
aktivieren. Sie setzt höhere Empndlich-
keiten ein, um kürzere Belichtungszeiten zu
ermöglichen. Über das Moduswählrad stel-
len Sie den Beauty-Modus ein. Dieser sorgt
für einen schöneren Teint, indem er Haut-
unreinheiten und Falten ausgleicht. Die Ka-
mera speichert zur optimierten Aufnahme
auch das Originalbild ab – falls Ihnen die
„Verschönerungen“ nicht gefallen.
Handhabung: Die Mju 9000 ist die ottes-
te der neuen Mju-Modelle. Sie löste schnell
aus und war –
vorausgesetzt,
Sie lassen die
Vorschau deak-
tiviert – auch
nach der Auf-
nahme sofort
wieder bereit. Das
Zoom müssen Sie über einen Schieberegler
auf der Gehäuseoberseite bedienen, was
eine zunächst etwas ungewöhnliche Positi-
on ist. Nach kurzer Eingewöhnungsphase
ist das aber kein Problem.
Bildqualität: Die 11,8-Megapixel-Kamera
produzierte eine nur leicht tonnenförmige
Verzeichnung, was für ein Weitwinkelob-
jektiv ein sehr gutes Ergebnis ist. Auch hin-
sichtlich des Bildrauschens schnitt das Ge-
rät gut ab: Erst bei ISO 800 waren die
Bildfehler deutlich sichtbar, bei ISO 1600
jedoch kritisch. Bei kurzer und langer
Brennweite ließ die Helligkeit der Mju 9000
zum Bildrand hin etwas nach, die Ergeb-
nisse waren aber noch akzeptabel. Proble-
matischer war jedoch die Auösung. Sie
ließ zum Bildrand hin stark nach, weshalb
das Olympus-Modell einen nur ausrei-
chenden Wirkungsgrad zustande brachte.
Der Dynamikumfang war dagegen wieder
okay, vor allem bei der Eingangsdynamik
erzielte die Kamera sehr gute Messwerte.
Fazit: Die Bildqualität der Olympus Mju
9000 war größtenteils okay, lediglich bei
der Auösung hatte die Kamera einige Pro-
bleme. Dafür produzierte sie bis ISO 800
wenig Bildrauschen und arbeitete schnell.
Olympus Mju 9000

202fw6_09ad_mr_ar.indd 21 06.05.2009 13:35:54 Uhr
Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 22 6/09 FOTOWELT
Die Samsung L100 bietet einige Opti-
onen zur Bildbearbeitung. So lassen sich
über den Effekt-Knopf Bilder mit einem
Farblter versehen. Auch Helligkeit, Schär-
fe, Kontrast und Sättigung können Sie per
Knopfdruck anpassen.
Ausstattung: Die L100 verwendet ein pro-
prietäres USB-Kabel, das sich zudem an den
Stromstecker anschließen lässt und auf die-
se Weise den Akku in der Kamera lädt. An-
sonsten ist die Kamera mit einem manuel-
len Modus ausgestattet, der jedoch nur eine
Alternative zur automatisch gewählten
Blende bietet. Für die Verschlusszeit stehen
dagegen mehrere Optionen zur Auswahl.
Elf Motivprogramme stehen zur Auswahl.
Im Lieferumfang der Samsung L100 sind
eine 1-GB-SD-Karte, Trageband, USB-Ka-
bel, Videokabel, Ladegerät, Software-CD
und eine Bedienungsanleitung enthalten.
Handhabung: Samsung stattet die L100
mit einem Foto-Assistenten aus, der das Fo-
tograeren vereinfachen soll. Er hilft bei
Wahl des zum jeweiligen Motiv passenden
Aufnahmemodus und erläutert auf Wunsch
alle relevanten Details. Weil sich Hellig-
keit des Displays automatisch der Um-
gebung anpasst, bleiben alle Einstel-
lungen und Ratschläge gut lesbar.
Bildqualität: Das Rauschverhalten
der Kamera war hervorragend – erst
bei ISO 1600, der höchstmöglichen
Einstellung, war das Ergebnis nicht
mehr akzeptabel. Auch in Sachen Auf-
lösung erzielt die L100 ein sehr gutes
Ergebnis. Die Auösung verlief in über
den gesamten Messbereich betrachtet
sehr gleichmäßig, ließ jedoch zum Bildrand
hin um etwa 20 Prozentpunkte nach. Grund
zur Klage gab uns dagegen die Eingangsdy-
namik (Anzahl der möglichen Blendenstu-
fen), die nur mittelmäßig war. Dafür konn-
ten wir dem Samsung-Modell eine sehr
hohe Ausgangsdynamik bescheinigen, was
bedeutet, die Kamera arbeitet mit vielen
Helligkeitsabstufungen.
Fazit:
Einziger wich-
tiger Kritikpunkt bei der
L100 von Samsung war die nur mäßige
Eingangsdynamik. Ansonsten machte die
Kamera gute Bilder und ließ sich einfach
bedienen. Allerdings sollten Sie das propri-
etäre USB-Kabel immer zum Datentransfer
dabei haben.
Samsung L100
Die Fujifilm Finepix S100FS will eine
echte Alternative zu einer Spiegelreexka-
mera sein. Das „FS“ im Namen der Finepix
S100FS steht für „Film Simulation“. Denn
die Fujilm-Kamera bietet Einstellungen,
die an die hauseigenen Film-Typen „Vel-
via“ und „Provia“ erinnern sollen. Außer-
dem lässt sich das Zoom manuell über den
Objektivring bedienen.
Ausstattung: Die Kamera bietet vier Bild-
modi, die sich an die analoge Fotograe
beziehungsweise an die Eigenheiten ver-
schiedener Filmtypen anlehnen. So eignet
sich „Velvia“ mit seiner hoher Farbsätti-
gung und den dynamischen Tonwerten be-
sonders für Landschaften. „Provia“ setzt
etwas weniger Farbsättigung ein und lässt
sich dadurch universeller einsetzen. Der
„Porträt“-Modus bringt Hauttöne beson-
ders zur Geltung, während der „Soft“-Mo-
dus für Motive mit geringem Kontrast und
abgetönten Farben gedacht ist. Und falls Sie
sich nicht entscheiden können – es sind
auch Belichtungsreihen mit den vier FS-
Modi möglich, so dass Sie sie gut miteinan-
der vergleichen können.
Handhabung: Das hinten am Gehäuse an-
gebrachte Klapp-Display erlaubt ruhiges
Fotograeren aus ungewöhnlichen Perspek-
tiven. Je nach Aufnahmestandort klappt
der Anwender den 2,5 Zoll großen Bild-
schirm einfach heraus. Für die Motivsuche
steht auch ein elektronischer Sucher zur
Verfügung, der allerdings nicht ganz über-
zeugen kann.
Bildqualität: Die Auösung verlief in allen
drei Messbereichen recht gleichmäßig und
ließ zum Bildrand hin nur wenig nach. Das
bescherte der Fujilm Finepix S100FS einen
ausgezeichneten Wirkungsgrad. Auch das
Rauschverhalten der 11,1-Megapixel-Ka-
mera war okay – erst ISO 800 und 1600
produzierten sichtbare Bildfehler, bei ISO
3200 war das Bildrauschen dann kritisch.
Der Dynamikumfang stellte sich dagegen
wieder als vorbildlich heraus: So konnten
wir der Finepix S100FS bis einschließlich
ISO 800 viele Blenden- und Helligkeitsstu-
fen nachweisen.
Fazit: Mit der S100FS hat Fujilm zwar
einen ziemlichen Brocken im Sortiment –
stolze 911 Gramm bringt sie auf die Waage.
Die tolle Ausstattung der Bridge-Kamera,
die super Bildqualität und das wertige Ge-
häuse sollten jedoch auch ernsthafte Foto-
grafen überzeugen.
Fujifilm Finepix S100FS
202fw6_09ad_mr_ar.indd 22 06.05.2009 13:36:11 Uhr
23 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen 6/09 FOTOWELT
Rauscharme Kameras Testergebnisse im Überblick
Platz 1 Platz 2 Platz 3 Platz 4 Platz 5
Casio Exilim Pro
EX-F1
Olympus Mju 1030
SW
Casio Exilim EX-Z300 Samsung L310w Samsung WB500
Infos www.casio-europe.com www.olympus.de www.casio-europe.com www.samsungcameras.de www.samsungcameras.de
Garantie 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Preis rund 755 Euro rund 305 Euro rund 235 Euro rund 185 Euro rund 325 Euro
TECHNISCHE DATEN
Auflösung 5,9 Megapixel 10,0 Megapixel 10,0 Megapixel 13,5 Megapixel 10,0 Megapixel
Opt./dig. Zoom 12-/4fach 3,6-/5fach 4-/4fach 3,6-/5fach 10-/5fach
Brennweite 36 bis 432 mm 28 bis 102 mm 28 bis 112 mm 28 bis 102 mm 24 bis 240 mm
Speicher/-Typ 3,9 MB/intern 14,7 MB/intern 38,5 MB/intern 10 MB/intern 30 MB/intern
Optischer Sucher ja nein nein nein nein
Displaygröße 2,8 Zoll 2,7 Zoll 3,0 Zoll 2,7 Zoll 2,7 Zoll
Gewicht 760 Gramm 193 Gramm 160 Gramm 162 Gramm 240 Gramm
TESTERGEBNISSE
1)
Nettodateigröße (Mittelwert, KB) 10.956 8534 14763 14588 14663
Wirkungsgrad (Mittelwert, %) 79,0; sehr gut 53,7; ausreichend 70,7; gut 61,0; befriedigend 70,6; gut
Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) -0,9; leicht tonnenförmig -0.8; leicht tonnenförmig -1,1; stark tonnenförmig -2,0; stark tonnenförmig -0,2; minimal tonnenförmig
Eingangsdynamik (Blendenstufen) 9,3; sehr gut 8,7; sehr gut 9,3; sehr gut 9,3; sehr gut 8,9; sehr gut
Ausgangsdynamik 248; gut 239; ausreichend 247; befriedigend 245; befriedigend 252; gut
Rauschen bei ISO 100 2,45; ausgezeichnet 2,59; sehr gut 2,65; sehr gut 2,71; sehr gut 2,80; sehr gut
Scharfzeichnungsstufen 11,4; ausgezeichnet 10,8; sehr gut 32,7; ausreichend 10,5; gut 11,7; gut
Platz 6 Platz 7 Platz 8 Platz 9 Platz 10
Olympus Mju
Tough-8000
Olympus Mju 850
SW
Olympus Mju 9000 Samsung L100 Fujifilm Finepix
S100FS
Infos www.olympus.de www.olympus.de www.olympus.de www.samsungcameras.de www.finepix.de
Garantie 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Preis rund 355 Euro rund 290 Euro rund 325 Euro rund 200 Euro rund 650 Euro
TECHNISCHE DATEN
Auflösung 11,8 Megapixel 8,0 Megapixel 11,8 Megapixel 8,0 Megapixel 10,8 Megapixel
Opt./dig. Zoom 3,6-/5fach 3-/5fach 10-/5fach 3-/3fach 14,3-/2fach
Brennweite 28 bis 102 mm 38 bis 114 mm 28 bis 180 mm 37 bis 111 mm 28 bis 400 mm
Speicher/-Typ 45 MB/intern 14,8 MB/intern 45 MB/intern 20 MB/intern 25 MB/intern
Optischer Sucher nein nein nein nein ja
Displaygröße 2,7 Zoll 2,5 Zoll 2,7 Zoll 2,5 Zoll 2,5 Zoll
Gewicht 201 Gramm 152 Gramm 204 Gramm 117 Gramm 911 Gramm
TESTERGEBNISSE
1)
Nettodateigröße (Mittelwert, KB) 10175 8432 11520 14660 22753
Wirkungsgrad (Mittelwert, %) 54,0; ausreichend 60,0; mittelmäßig 57,6; ausreichend 79,0; sehr gut 83,7; ausgezeichnet
Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) -1.1; leicht tonnenförmig 0.5; minimal tonnenförmig -1,1; leicht tonnenförmig -2,0; stark tonnenförmig -1,7; stark tonnenförmig
Eingangsdynamik (Blendenstufen) 8,7; gut 8,7; gut 8,7; sehr gut 8,3; mittelmäßig 9,3; sehr gut
Ausgangsdynamik 243; ausreichend 242; mittelmäßig 243; ausreichend 251; sehr gut 250; sehr gut
Rauschen bei ISO 100 2,88; ausgezeichnet 2,95; ausgezeichnet 2,99; sehr gut 3,18; sehr gut 3,22; sehr gut
Scharfzeichnungsstufen 13,5; gut 14,3; ausgezeichnet 13,9; gut 13,3; ausgezeichnet 14,8; ausgezeichnet
1)
Infos und Erläuterungen zum Testverfahren unter http://www.pcwelt.de/100987/

202fw6_09ad_mr_ar.indd 23 06.05.2009 13:36:31 Uhr
Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 24 6/09 FOTOWELT
Spiegelreflexkameras,
die sich jetzt lohnen
Canon und Olympus
in der Überzahl
Digitale Spiegelreexkameras (DSLRs)
kommen in immer kürzeren
Abständen auf den Markt. Wir haben
zahlreiche Kameramodelle einem
Vergleichstest unterzogen.
Das Ergebnis: Canon sahnt ab!
Von Verena Ottmann
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 24 06.05.2009 13:39:50 Uhr
25 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test 6/09 FOTOWELT
Waren Spiegelreflexkameras (DSLRs)
vor ein paar Jahren vor allem teuer, ha-
ben sich durch den starken Preisverfall
mittlerweile drei Preisklassen gebildet. Ein-
steiger-DSLRs bekommen Sie mit Objektiv
im Paket (Kit) bis 700 Euro. Sie zeichnen
sich durch besonders einfache Bedienung
aus, haben viele Automatikmodi, Motiv-
programme und andere Hilfsmittel, die das
Fotograeren erleichtern. Andererseits sind
Gehäuse und Verschluss oft aus Kunststoff
gefertigt – was nicht jedermanns Ge-
schmack ist und oft billig wirkt.
Digitale Spiegelreexkameras der mittle-
ren Leistungsklasse benden sich im Preis-
segment zwischen 800 und 2000 Euro. Hier
stehen Ihnen deutlich mehr manuelle Funk-
tionen zur Verfügung, und das Gehäuse ist
hochwertiger. Ab 2500 Euro dürfen Sie für
eine Pro-DSLR rechnen. Kameras in die-
ser Klasse bieten noch mehr Funktionen
und stellen selbst anspruchsvollste Foto-
grafen zufrieden.
Bildqualität im Visier
Besonders im Mittelklassebreich liefern sich
die DSLR-Modelle kein Megapixelrennen
wie die Vertreter der Kompaktkameraklas-
se, bei denen die zunehmende Zahl der Sen-
sorelemente in der Regel nicht mehr mit ei-
ner gesteigerten Bildqualität einhergeht.
Mit 10 bis 12 Megapixeln können sich die
aktuellen Mittelklasse-DSLRs bei der Sen-
sorau ösung nicht einmal von den Einstei-
gervarianten im DSLR-Markt absetzen.
Sucher-Alternative Live View
Bedingt durch die Konstruktion mit TTL-
Messung (TTL: through the lens) von Au-
tofokus und Belichtung sowie optischen
Sucher mit Spiegelreex wurden mit Aus-
nahmen in der Studiofotograe kontinuier-
liche Monitorbildanzeigen vor der eigent-
lichen Aufnahme lange Zeit als nicht nötig
betrachtet. Stattdessen diente allein der op-
tische Sucher zur Bildausschnitt- und Fo-
kuskontrolle vor der Aufnahme. Nun aber
zählt die von allen anbietenden Herstellern
übereinstimmend Live View genannte
Funktion fast schon zur Standardaustat-
tung neuerer DSLR-Kameras.
Die Autofokusmessung kann bei einer
Live-Bildanzeige jedoch nicht mehr so agie-
ren wie beim normalen Spiegelreexbetrieb,
der für den Autofokus zuständige Sensor ist
nämlich bei einer Live-Bildanzeige vom
Spiegel verdeckt. Dennoch stehen für eine
Live-View-Fokussierung drei Methoden be-
reit, jedoch nicht bei jeder Kamera: Statt
der TTL-AF-Messung kommt eine Kon-
trastmessung des aktuellen Sensorsignals
zum Einsatz, man fokussiert manuell am
Objektiv, und drittens klappt der Spiegel
weg, unterbricht kurz die Live-View-Anzei-
ge zur normalen AF-Messung, anschließend
wird ein fokussiertes Bild angezeigt. Alle
drei Methoden haben einen deutlichen
Nachteil: Sie sind langsamer als über den
optischen Sucher. Selbst die Kontrastfokus-
sierung kann mit den schon weit entwickel-
ten TTL-AF-Techniken nicht mithalten
(oder sie ist etwa gleichschnell, aber nach
heutigem Stand ungenauer). Die Unterbre-
chung durch das Wegklappen des Spiegels
dauert möglicherweise länger als das manu-
elle Fokussieren.
Ultraschall gegen Sensorstaub
Während Live View noch kein Standard-
merkmal von DSLR-Kameras ist, kommt
kein Hersteller um Maßnahmen zur Staub-
reduzierung auf dem Bildsensor herum.
Praktisch alle neuen Kameras sind mit der-
artigen Funktionen ausgestattet, die vor-
handenen Staub vom Tiefpasslter vor dem
Sensor abschütteln sollen und/oder es ihm
erschweren, sich festzusetzen. Die Sensor-
einheit wird dabei in hochfrequente Schwin-
gungen versetzt, um Staub von der Oberä-
che zu lösen. Bei den Kameras geschieht
dies auf Befehl oder beim Einschalten der
Kamera, letzteres, ohne die Aktivierungs-
zeit bis zur ersten Aufnahme zu verlängern.
Zur Staubvermeidung dient zudem eine An-
tistatik-Oberäche des Tiefpasslters.
Weitergehende Maßnahmen sind eine
Gehäuseabdichtung, die Schmutzeinfall
verhindern soll, und wenn dies nicht hilft,
die „elektronische“ Staubentfernung per
Software. Bei Canon ist diese Funktion im
Standard-Software-Paket dabei. Nikon hat
diese Funktion in der Software Capture NX
integriert, die in einem Aktionsangebot den
ersten Kameras beigelegt ist. Ansonsten
kostet Capture NX 150 Euro zusätzlich.
Riesenvorteil Wechselobjektive
Bei der Wahl der Brennweite sind die Gren-
zen der Kompaktkameras schnell erreicht.
Man ist auf Gedeih und Verderb auf den
vom Hersteller gewählten Bereich be-
schränkt. Bei einer Spiegelreexkamera
hingegen passt man die Brennweite durch
Wechseln des Objektivs an die Aufnahmesi-
tuation an. Große Kamerahersteller haben
rund 70 verschiedene Objektive im Sorti-
ment, kleinere etwa zwei Dutzend. Hinzu
kommen Fremdobjektive von Herstellern
wie Sigma oder Tamron, die mit Anschlüs-
sen für diverse Kameramarken erhältlich
sind. Die Objektive unterscheiden sich in
Brennweite, Lichtstärke, größte Blenden-
öffnung, Abmessungen, Gewicht und Preis.
Kamerabesitzer können ihre Fotoaus-
rüstung ständig ausbauen und so das Ge-
staltungspotenzial mehrerer Objektive nut-
zen. Dabei ist es eine Frage des Preises, wie
weit man gehen möchte. Extreme Weitwin-
kel- oder Teleobjektive sind je nach Quali-
tätsstufe um ein Vielfaches teurer als das
Kameragehäuse selbst.
Flexible Schärfentiefe
Die Spiegelreextechnik bietet dem Foto-
grafen im Vergleich zu Kompaktkameras
einen größeren fotograschen Spielraum
durch umfangreiche Einstellmöglichkeiten,
insbesondere manuelle Beeinussung der
Belichtung und der Schärfentiefe. Die
Schärfentiefe beschreibt den Bereich eines
Bildes, der scharf dargestellt wird. Abhän-
gig ist sie von der gewählten Blendenzahl,
der Brennweite und dem Fokuspunkt. Ein
Vorteil von DSLR-Kameras ist gleichzeitig
ein Nachteil: Der Anwender muss sich we-
sentlich mehr mit der Kameratechnik und
Nachbearbeitung am Rechner auseinander-
setzen als bei kompakten Kameramodellen.
Wer sich dieser Herausforderung stellt,
wird nach einer kurzen Einlernphase mit
hochwertigen Bildern belohnt.
Bedienung: Das Modus-Wahlrad legt die Grund-
einstellungen für die Aufnahme fest

203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 25 06.05.2009 13:40:06 Uhr
Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 26 6/09 FOTOWELT
Wir hatten die Canon EOS 450D zusam-
men mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-55mm
im Testlabor. Das Objektiv besitzt einen
Bildstabilisator, der sich mittels Schiebereg-
ler zuschalten lässt.
Ausstattung: Die Kamera arbeitet – eine
Neuheit für Canon-DSLRs – ausschließlich
mit SD-Karten. Außerdem führt sie bei je-
dem An- und Ausschalten des Geräts eine
Sensorreinigung durch.
Handhabung: Die EOS 450D lässt sich
per Knopfdruck vom Sucher- in den Live-
View-Modus umschalten, der das Motiv
auf dem 3-Zoll-Display anzeigt. Dann ste-
hen Ihnen zwei Autofokus-Arten zur Verfü-
gung: Beim Quick-AF wird der AF-Spiegel
kurz heruntergeklappt, um den AF-Sensor
zu nutzen. Live-AF nutzt dagegen die Kon-
trastdaten des Bildes zur Fokussierung und
zeigt währenddessen keine Dunkelphase.
Bildqualität: Das Canon-Modell über-
raschte uns mit einem hervorragenden
Rauschverhalten. Selbst die Ergebnisse bei
ISO 1600 waren noch ak-
zeptabel. Auch der Dy-
namikumfang war sehr
hoch, so dass die Kame-
ra auch kontrastreiche
Motive dank der vielen
Blenden- und Hellig-
keitsstufen gut darstel-
len kann. Dafür stellten
wir mit dem Kit-Objek-
tiv EF-S 18-55mm bei
kurzer Brennweite einen
starken Helligkeitsabfall
zum Rand hin fest (0,9 Blenden), und
auch die Auösung des Canon-Objektivs
konnte uns nicht überzeugen. So schärfte
die Kamera im Weitwinkel stark nach, was
in der Bildmitte in einem Wirkungsgrad
von über 100 Prozent resultierte und für
Artefakte und andere Bildfehler verant-
wortlich sein kann. Hinzu kommt, dass die
Auösung in allen drei Messbereichen zum
Bildrand hin stark abel.
Fazit: Das Rauschverhalten der schon seit
einiger Zeit erhältlichen Canon EOS 450D
war vorbildlich, und auch der Dynamikum-
fang konnte uns überzeugen. Leider zeigte
sich das Test-Objektiv mit dem integrierten
Stabilisator nicht von seiner besten Seite –
hier sollten Sie besser über eine Alternative
nachdenken.
Canon EOS 450D
Canons ältere, aber nach wie vor ange-
botene DSLR erkennt, wenn sich nach der
Sensorreinigung noch Staub auf dem
CMOS-Chip bendet. Die abgebildeten
Staubkörner lassen sich nachträglich mit
Hilfe einer Software entfernen.
Ausstattung: Die Kamera bietet alle Funk-
tionen, die Sie von einer „Einstiegs-“SLR
gewohnt sind. Neben den manuellen Ein-
stellmöglichkeiten gibt’s also auch Motiv-
programme und andere Automatiken.
Handhabung: Besonders nützlich fanden
wir die automatische Stauberkennung, die
sich über das Bedienmenü aktivieren lässt.
Ihr geht eine Sensorreinigung voraus. An-
schließend fotograeren Sie eine weiße Flä-
che – etwa ein Stück Papier. Dadurch er-
kennt die Kamera, wo sich Staubkörner auf
dem Sensor benden. Diese Info verpackt
die Kamera in eine Datei, die sie jedem Bild
anhängt. Mittels einer Software und der In-
fodatei können Sie die Staubkörner auf dem
Sensor leicht entfernen lassen.
Bildqualität: Wer mit die-
ser Kamera schwierigere
Motive einfangen will,
darf sich freuen. Die
400D hatte eine sehr
hohe Ein- und Aus-
gangs dynami k,
was bedeutet, dass
sie mit vielen Blen-
denstufen arbeitet
und zahlreiche Hel-
ligkeitsabstufungen
produziert. Rauschen
fanden wir bei ISO 100
praktisch nicht, und selbst bei
ISO 1600 war das Ergebnis noch akzepta-
bel. Auch die Scharfzeichnung arbeitete ta-
dellos. Die Auösung war jedoch etwas
ungleichmäßig. So lag sie bei langer Brenn-
weite deutlich unter der bei kurzer und
mittlerer Brennweite. Dennoch ergab das
insgesamt einen ausgezeichneten Wirkungs-
grad. Die Helligkeit ließ in allen drei Mess-
bereichen zu Rand hin um 0,7 Blenden
nach – das ist lediglich mittelprächtig.
Fazit: Eine Kamera, die Spaß bereitet. Sie
machte tolle Bilder, ist sehr einfach zu be-
dienen und bietet mit der Stauberkennung
ein nützliches Feature. Darüber hinaus ge-
hört sie zu den leichteren SLRs.
Canon EOS 400D
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 26 06.05.2009 13:40:25 Uhr
27 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test 6/09 FOTOWELT
Wie soll man die Panasonic DMC-G1
nennen? Eine Spiegelreexkamera ist sie
nicht, da ihr der namensgebende Klapp-
spiegel fehlt. Wechselobjektivkamera wäre
für das Micro-Four-Thirds-Modell tech-
nisch zwar passend, trifft allerdings auch
auf DSLRs zu. Panasonic nennt sie schlicht
„G Micro System“.
Ausstattung: Da kein Spiegel mehr zum
Einsatz kommt, verbaut Panasonic einen
elektronischen Sucher. Dessen Qualität war
tadellos, der Ausschnitt von Sucher und
Display stimmte exakt mit dem tatsächlich
gemachten Bild überein. Der Bildstabilisa-
tor sitzt im Objektiv und funktioniert über
bewegliche Linsen. Gut gefallen hat uns
auch das dreh- und schwenkbare 3-Zoll-
Display. Ein automatischer Sensor schaltet
das Display aus, sobald sich das Auge dem
Sucher nähert. Neben Halbautomatiken
stehen dem Nutzer verschiedene Motivpro-
gramme zur Auswahl. Die Motivpro-
grammautomatik, die selbständig das pas-
sende Motivprogramm
zur Szene sucht, funktio-
nierte im Test gut.
Handhabung: Die Ober-
und Hinterseite des Ka-
meragehäuses hatte für un-
seren Geschmack zu viele
Bedienelemente. Vor allem
DSLR-Einsteiger – und auf
die zielt Panasonic mit der G1
ab – könnten dadurch überfordert sein.
Dafür arbeitet die Kamera superschnell.
Bildqualität: In puncto Dynamikumfang
konnten wir der G1 eine sehr hohe Ein-
gangs- und eine nur wenig schlechtere Aus-
gangsdynamik bescheinigen. Das bedeutet,
dass die Kamera dank vieler Blenden- und
Helligkeitsstufen auch mit besonders kon-
trast- und detailreichen Motiven zurecht-
kommt. Weniger positiv konnten wir jedoch
das Bildrauschen bewerten. Bei ISO 100 bis
800 waren die Ergebnisse nur befriedigend
bis ausreichend, bei ISO 800 und 1600
mangelhaft beziehungsweise ungenügend.
Bei der Auösungsmessung schnitt das Pa-
nasonic-Modell auch nur befriedigend ab,
da die Werte zum Bildrand hin in allen drei
Messbereichen abelen.
Fazit: Die Micro-Four-Thirds-Kamera ist
vielversprechend, wenn auch nicht ganz so
klein. Allerdings hatte die trotzdem sehr
kompakte Bauweise auch ihre Nachteile
wie das zum Teil starke Bildrauschen.
Panasonic DMC-G1
Die Nikon D300 besitzt einen HDMI-
Ausgang, über den sie sich an einem HD-
fähigen Fernseher anschließen lässt. Der
Autofokus nutzt bis zu 51 Messfelder, die
Sie einzeln oder in Gruppen auswählen
können. Das Gehäuse ist staub- und spritz-
wasserfest.
Ausstattung: Das 3-Zoll-Display der Ka-
mera kann das Sucherbild live wiedergeben,
so dass es beim Ausrichten des Bildaus-
schnitts wertvolle Dienste leisten kann.
Praktisch: Im Live-View-Modus ist auch
der Autofokus voll nutzbar. Über den
HDMI-Ausgang lässt sich die D300 an
einem HD-fähigen Fernseher anschließen.
Im Serienmodus schießt die Kamera bis zu
sechs Bilder pro Sekunde. Ein integriertes
Reinigungssystem schützt den Sensor vor
Staub und anderer Verschmutzung. Der von
den Kompaktkameras bekannte Belich-
tungsausgleich „D-Lighting“ kommt in der
D300 in einer aktiven Variante zum Ein-
satz. Das bedeutet, dass die DSLR beim
Auslösen eine automatische
Tonwertkorrektur vor-
nimmt, um bei besonders
kontrastreichen Motiven
die Licht- und Schattenbe-
reiche zu optimieren.
Handhabung: Bei der
Bedienung zeigt sich die
D300 durch ausgeklü-
gelte Kongurations-
möglichkeiten vielseitig.
Bildqualität: Die Nikon
D300 erzielte im Schnitt
eine sehr hohe Auösung,
die zum Bildrand hin lediglich
im Weitwinkel nachließ. Bildrau-
schen fanden wir praktisch nicht, der
schlechteste Messwert – bei ISO 400 – war
immer noch gut. Ein- und Ausgangsdyna-
mik war sehr gut respektive ausgezeichnet.
Das heißt, dass die DSLR sehr viele Blen-
denstufen einsetzt und sehr viele Hellig-
keitsstufen darstellt.
Fazit: Mit der D300 hat Nikon eine
hervorragende Spiegelreexkamera für
(semi-)professionelle Anwender im Sorti-
ment. Das Gerät schnitt bei uns im Test sehr
gut ab und geel uns vor allem durch seine
intuitive Bedienung. Die perfekte Kamera
für Leute, die etwas höhere Ansprüche an
eine DSLR stellen.
Nikon D300

203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 27 06.05.2009 13:40:46 Uhr
Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 28 6/09 FOTOWELT
Die D90 von Nikon wartet mit einigen
Besonderheiten auf. So nimmt sie – unge-
wöhnlich für eine DSLR – Videos auf und
bietet verschiedene Bildbearbeitungs- und
Optimierungsoptionen wie Belichtungsaus-
gleich und Rote-Augen-Korrektur.
Ausstattung: Die D90 hat eine HD-Video-
funktion integriert, die mit 1280 x 720 Pi-
xeln und 24 Bildern pro Sekunde arbeitet.
Zur Übertragung auf den TV lässt sich die
HDMI-Schnittstelle nutzen. Die Bildopti-
mierungsoptionen umfassen eine Rote-Au-
gen-Retusche, den Belichtungsausgleich D-
Lighting und eine Verzeichnungskorrektur.
Zum Verschönern stehen Filtereffekte, eine
Montagefunktion, ein Monochrom- und
ein Fisheye-Modus zur Auswahl.
Handhabung: Das Bedienmenü ist so auf-
gebaut, dass jeder veränderte Punkt auto-
matisch an die erste Stelle der Auistung
rutscht. Dadurch lassen sich die bearbeite-
ten Optionen zwar leicht wiedernden. Die
Auistung wird jedoch auch schnell verwir-
rend. Der Autofokus arbeitete
bei ausgeschaltetem Live View
schnell. Ist die Bildvorschau je-
doch aktiviert, benötigte der
Autofokus im Test immer zwei
bis drei Anläufe, um das Motiv
scharfzustellen.
Bildqualität: Mit dem Kit-
Objektiv AF-S DX Nikkor
18-105 Millimeter erzielte die
D90 einen nur ausreichenden
Wirkungsgrad. Dafür verlief die
Auösung relativ konstant in al-
len drei Messbereichen. Ebenfalls
positiv zu bewerten war das Rauschver-
halten der DSLR: Selbst bei ISO 3200, der
höchstmöglichen Einstellung, war das Test-
ergebnis noch gut. Die Eingangsdynamik
war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch.
Das bedeutet, dass Sie mit der Kamera auch
anspruchsvollere Motive, die sich durch
hohen Kontrast und viele Details auszeich-
nen, realistisch wiedergeben können. Dage-
gen zeigte uns die extreme
Verzeichnung sowie der starke
Randabfall im Weitwinkelbereich, dass das
Kit-Objektiv der D90 nicht von bester Qua-
lität ist.
Fazit: In puncto Ausstattung bietet Nikons
D90 einige tolle Neuheiten, und auch in der
Bildgüte ist sie vielversprechend – voraus-
gesetzt, Sie nutzen ein gutes Objektiv.
Nikon D90
Im Vergleich zur Vorgängerin EOS 40D
bietet die 50D einige Neuerungen, die vor
allem die Bedienung optimieren. So ist etwa
das Display immer noch 3 Zoll groß, hat
aber mit 920.000 Pixeln eine deutlich hö-
here Auösung.
Ausstattung: Die 15-Megapixel-Spiegelre-
exkamera ist mit einem HDMI-Ausgang
zur TV-Wiedergabe bestückt. Interessant
sind die Blitzoptionen: So bietet die 50D
neben der Blitzautomatik, dem erzwun-
genen und unterdrückten Blitz sowie dem
Vorblitz auch die Möglichkeit der Blitz-
Langzeitsynchronisation auf den ersten
oder zweiten Verschlussvorhang und auto-
matische Blitzbelichtungsreihen mit exter-
nen Blitzgeräten.
Handhabung: Sie navigieren sich durchs
Bedienmenü entweder über das Drehrad
um den für Rechtshänder positionierten
SET-Knopf oder mit dem Mini-Joystick
schräg darüber. Der Autofokus im Live-
View-Modus konnte uns jedoch nicht recht
überzeugen, da er im Vergleich
zu Konkurrenzprodukten zu
umständlich zu handhaben ist.
Bildqualität: In Sachen Dyna-
mikumfang und Bildrauschen
zeigte sich die EOS 50D von ih-
rer besten Seite. Die Eingangs-
dynamik – sie gibt Auskunft
über die zur Verfügung stehen-
den Blendenstufen – war nach
unseren Messungen sehr hoch. Die
Ausgangsdynamik beziehungsweise die
Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen
war ebenfalls hoch. Im normalen Betriebs-
modus lässt sich die Lichtempndlichkeit
von ISO 100 bis ISO 3200 wählen, wobei
das Bildrauschen selbst bei der höchsten
Einstellung noch minimal war. Um ISO
6400 (H1) und 12.800 (H2) einzusetzen,
müssen Sie im Menü die ISO-Erweiterung
aktivieren. Das Kit-Objektiv EF-S 17-85mm
zeigte im Weitwinkel eine extreme tonnen-
förmige Verzeichnung.
Fazit: Eine SLR-Kamera
ist nur so gut wie das verwendete Objektiv
– das haben wir bei unseren Tests der EOS
50D deutlich gemerkt. Denn während die
Kamera hinsichtlich des Bildrauschens und
des Dynamikumfangs sehr gut abschnitt
(hier kommt es hauptsächlich auf den Sen-
sor an), verzeichnete das von uns eingesetz-
te Kit-Objektiv extrem und produzierte zu-
dem einen deutlichen Helligkeitsabfall an
den Bildrändern.
Canon EOS 50D
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 28 06.05.2009 13:41:07 Uhr
29 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test 6/09 FOTOWELT
Die Olympus E-3 ist nach dem Four-
Third-Standard gefertigt. Das bedeutet,
die Kamera arbeitet mit Four-Third-Objek-
tiven beispielsweise von Panasonic oder
Leica zusammen, hat einen Verlängerungs-
faktor von 2,0 und unterstützt das Seiten-
verhältnis 4:3. Die Festlegung des Sensors
beim Four-Third-Standard ermögliche es,
besonders kleine, leichte und lichtstarke
Objektive zu konstruieren.
Ausstattung: Dank des Live-MOS-Sensors
mit 10,1 Megapixeln lässt sich das 2,5-
Zoll-Display der DSLR bei schwierigen
Motiven oder zum Checken der Belichtung
auch als Sucher nutzen. Allerdings müssen
Sie die Schärfe dann selbst einstellen. Seri-
enaufnahmen sind bei der E-3 mit fünf Bil-
dern pro Sekunde möglich. Der Super Sonic
Wave Filter arbeitet mit Ultraschall und
schützt den Sensor so vor Staub und ande-
rer Verschmutzung.
Handhabung: Das Magnesiumgehäuse
macht die Olympus E-3 zur robusten Uni-
versalkamera, die sich unterwegs in jeder
Situation nutzen lässt. Die durch
versenkt angeordneten Bedien-
tasten wird die Gefahr verse-
hentlicher Veränderungen re-
duziert. Der schwenkbare
Monitor mit Liveview unter-
stützt den Kameranutzer bei
der Motivsuche.
Bildqualität: Die E-3, die wir
mit dem Olympus-Objektiv
Zuiko Digital ED 12-60mm
getestet haben, lieferte in allen
drei Messbereichen eine sehr
gleichmäßige Auösung, die auch
zum Bildrand hin nahezu konstant blieb.
Das resultierte in einem sehr hohen Wir-
kungsgrad. Dafür verlor das Objektiv im
Weitwinkelbereich zum Bildrand hin um
1,1 Blenden an Helligkeit. Was das Rau-
schen angeht, so lieferte die E-3 bei ISO
100 ein nur durchschnittliches Ergebnis.
Bei ISO 3200 war der Messwert dagegen
für diese Empndlichkeitsstufe gut. Auch
der automatische Weißabgleich bei Kunst-
licht funktionierte tadellos.
Fazit: Die Olympus E-3 ist zwar vergleichs-
weise schwer. Sie liegt aber sehr gut in der
Hand und ließ sich super bedienen. Die
Ausstattung lässt kaum Wünsche offen.
Olympus E-3
Die vom Gewicht her eher bei der pro-
fessionellen E-3 angesiedelte Olympus E-
30 ist im Kit mit dem hauseigenen Objektiv
Zuiko Digital 14-54mm erhältlich.
Ausstattung: Wie von Olympus gewohnt,
nimmt auch die E-30 neben XD-Picture-
Karte auch CF-Karten auf. Mit Hilfe der so
genannten „Art Filter“ lassen sich Motive
verschönern. So verstärkt der Filter „Pop
Art“ alle Farben, während „Blasse & helle
Farbe“ genau das Gegenteil macht. Mit
„Light Tone“ lässt sich die Belichtung eines
Bildes optimieren, „Körniger Film“ erstellt
grobkörnige Schwarzweißaufnahmen. Wei-
tere Filter sind ein „Weichzeichner“ und die
„Lochkamera“.
Handhabung: Das Bedienmenü der Olym-
pus-DSLR ist aufgeräumt und übersicht-
lich. Wichtige Einstellungen lassen sich über
separate Knöpfe vornehmen. Besonders gut
gefallen hat uns der Live-View-Modus der
E-30. Er lässt sich schnell über die Display-
Taste aktivieren, wodurch das Sucherbild
exakt auf dem 2,7-Zoll-Dis-
play wiedergegeben wird.
Auch für den Bildstabilisator
– der über einen beweglich
gelagerten Sensor arbeitet –
gibt’s eine eigene Taste.
Bildqualität: Die E-30 er-
zielte einen hohen mittleren
Wirkungsgrad, wobei die
Auösung bei kurzer Brenn-
weite deutlich unterhalb den
Ergebnissen im Normal- und Telebereich
lag. Außerdem stellten wir fest, dass die
Messwerte um einiges schlechter wurden,
sobald wir den Autofokus im Live-View-
Modus einsetzten. Auch die integrierte
Rauschunterdrückung ist dringend vonnö-
ten – ohne sie waren die Bildfehler bereits
bei ISO 100 deutlich sichtbar. Mit einge-
schalteter Rauschunterdrückung bekamen
wir dagegen noch bei ISO 3200 ein ausrei-
chendes Ergebnis. Was den Dynamikum-
fang angeht, so schnitt die DSLR gut ab.
Auch das Kit-Objektiv arbeitete überwie-
gend problemlos. Lediglich im Weitwinkel
verzeichnete das Objektiv leicht.
Fazit: Die E-30 von Olympus für an-
spruchsvolle Anwender schnitt hinsichtlich
ihrer Bildqualität gut ab, auch wenn dazu
oft die kamerainternen Optimierungsfunk-
tionen nötig waren.
Olympus E-30

203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 29 06.05.2009 13:41:23 Uhr
Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 30 6/09 FOTOWELT
Wir haben uns die Olympus E-520 zu-
sammen mit dem Kit-Objektiv Zuiko 14
bis 42 Millimeter angesehen. Alternativ gibt
es die DSLR auch im Doppel-Objektiv-Set
mit dem Zuiko-Tele 40 bis 150 Millimeter.
Ausstattung: Die E-520 bietet ein 2,7-
Zoll-Display, einen integrierten Blitz mit
Leitzahl 12 sowie 17 Motivprogramme, da-
runter zwei für Unterwasseraufnahmen mit
dem optionalen Unterwassergehäuse. Ihre
Serienbildfunktion arbeitet mit 3,5 Bildern
pro Sekunde. Die E-520 besitzt einen im
Gehäuse integrierten Bildstabilisator, der
über einen beweglichen Bildsensor arbeitet.
Wie auch schon bei der Vorgängerin E-510
können Sie auch hier das Live-Bild auf dem
Display betrachten. Hinzu kommen ein
Staubschutz, eine automatische Gesichtser-
kennung und eine Funktion, mit der Sie
Schatten in Motiven aufhellen können.
Handhabung: An den Bedienmöglich-
keiten der E-520 von Olympus hatten wir
nichts auszusetzen.
Bildqualität: Die
E-520 schaffte ei-
nen hohen mittle-
ren Wirkungs-
grad, wobei die
Auösung zum
Bildrand hin et-
was abel. Der
Dynamikumfang
war ebenfalls hoch.
So erzielte die
Spiegelreexkame-
ra bei jeder Lichtempndlichkeitseinstel-
lung eine sehr hohe Ausgangsdynamik. Das
bedeutet, dass die Kamera viele Helligkeits-
stufen darstellen kann. Die Eingangsdyna-
mik, also die Anzahl der möglichen Blen-
den, war bei ISO 800 noch akzeptabel.
Besonders beeindruckend fanden wir je-
doch das Rauschverhalten der DSLR – so-
gar bei ISO 1600 war der Messwert noch
akzeptabel. Im Weitwinkel verlor die Ka-
mera von der Bildmitte zum Rand um 0,6
Blenden an Helligkeit – ein noch gutes Er-
gebnis. Der automatische Weißabgleich fer-
tige unser Kunstlichtbild ohne Farbstich.
Fazit: Die Olympus E-520 überholte ihre
Vorgängerin E-510 auf nahezu allen Gebie-
ten um eine Nasenlänge – sie war gut aus-
gestattet, ließ sich einfach bedienen und
schaffte bis auf die Auösung, die am Rand
etwas nachließ, gute Ergebnisse bei der
Bildqualität.
Olympus E-520
Sonys digitale Spiegelreflexkamera Al-
pha 700 arbeitet mit den Objektiven
von Konica-Minolta zusammen. Das
12,2-Megapixel-Modell ist mit einem
HDMI- Ausgang zum Anschluss an einen
HD-Fernseher sowie einen speziellen Foto-
Modus ausgestattet.
Ausstattung: Die DSLR setzt einen 11-
Punkt-Autofokus ein. Im Serienbildmodus
schafft die Alpha 700 fünf Bilder pro Se-
kunde. Der Bildstabilisator „Super Steady
Shot“ arbeitet mechanisch via CCD-Shift.
Er ist zugleich Staubschutz und unterstützt
die antistatische Beschichtung des Sensors.
Gemachte Aufnahmen lassen sich über das
3-Zoll-Display ansehen. Es dient jedoch
nicht zum Einfangen des Motivs. Die Ka-
mera speichert auf Compact-Flash-Karten
oder einen Memory Stick Duo.
Handhabung: Beim Einstellen der Auf-
nahmemodi und Programme, beim Fokus-
sieren und beim Abruf der Aufnahmen ver-
hält sich die Sony Alpha 700 so, wie Sie es
von einer soliden digitalen Spiegel-
reexkamera erwarten dürfen.
Bildqualität: Im Telebereich
war der Wirkungsgrad der Sony
Alpha 700 mit Sony-Objektiv
DT 18-70mm um etwa 10 Pro-
zentpunkte niedriger als bei mitt-
lerer und kurzer Brennweite. Ins-
gesamt betrachtet erzielte die
Kamera damit ein gutes Ergebnis.
Der Dynamikumfang war sehr
hoch: So sorgt die sehr gute Ein-
gangsdynamik für viele Blendenstu-
fen. Die ausgezeichnete Ausgangsdyna-
mik hat zur Folge, dass die Alpha 700 sehr
viele Helligkeitsstufen darstellen kann.
Bildrauschen fanden wir kaum, selbst bei
ISO 6400 war die Anzahl der Bildfehler für
diese Empndlichkeitsstufe noch gering.
Fazit: Die Kamera lieferte eine ordentliche
Bildqualität ab. Sie eignet sich damit für
alle Aufnahmesituationen, mit denen sich
Hobbyfotografen konfrontiert sehen. Was
uns jedoch weniger geel: Sie brauchte nach
dem Auslösen sehr lange, bis sie wieder auf-
nahmebereit war. Dadurch kann dem Nut-
zer das ein oder andere möglicherweise gute
Foto durch die Lappen gehen, weil die Ka-
mera noch nicht aufnahmebreit ist.
Sony Alpha 700
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 30 06.05.2009 13:41:43 Uhr
31 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test 6/09 FOTOWELT
Spiegelreflexkameras Testergebnisse im Überblick

Platz 1 Platz 2 Platz 3 Platz 4 Platz 5
Canon EOS 450D Canon EOS 400D Panasonic DMC-G1 Nikon D300 Nikon D90
Internet www.canon.de www.canon.de www.panasonic.de www.nikon.de www.nikon.de
Garantie 12 Monate 12 Monate 24 Monate 12 Monate 12 Monate
Preis 600 Euro 600 Euro 700 Euro 2400 Euro 1100 Euro
TECHNISCHE DATEN
Auflösung 12,2 Megapixel 10,1 Megapixel 12,0 Megapixel 12,2 Megapixel 12,2 Megapixel
Opjektiv Canon EF-S Canon EF-S Lumix G Vario Nikon AF-S Nikkor Nikon AF-S DX Nikkor
Brennweite 18 bis 55 mm 18 bis 55 mm 14 bis 45 mm 24 bis 70 mm 18 bis 105 mm
Crop-Faktor 1,6fach 1,6fach 2fach 1,5fach 1,5fach
Displaygröße 3,0 Zoll 2,5 Zoll 3,0 Zoll 3,0 Zoll 3,0 Zoll
Speicher SD CF SD CF SD
Stromversorgung Akku Akku Akku Akku Akku
Gewicht 733 Gramm 761 Gramm 630 Gramm 1366 Gramm 1150 Gramm
TESTERGEBNISSE
1)
Nettodateigröße (Mittelwert, KB) 16.791 16.299 14.674 15.113 11.929
Wirkungsgrad (Mittelwert, %) 68,4; sehr gut 74,0; sehr gut 64,5; befriedigend 65,0; sehr gut 57,5; ausreichend
Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) -2.8; extrem tonnenförmig -2,4; sehr stark
tonnenförmig
-0,8; leicht tonnenförmig -0,9; leicht tonnenförmig -3,5; extrem tonnenförmig
Eingangsdynamik (Blendenstufen) 9.9; ausgezeichnet 9,3 9,3; sehr gut 9,3; sehr gut 9,3; sehr gut
Ausgangsdynamik (Helligkeitsstufen) 251; sehr gut 252 250; gut 253; ausgezeichnet 250; gut
Rauschen bei ISO 100 2.75; ausgezeichnet 2,53; ausgezeichnet 4,53; ausreichend 3,73; gut 3,21; sehr gut
Scharfzeichnungsstufen 9.5; ausgezeichnet 11,0; ausgezeichnet 14,5; gut 11,3; ausgezeichnet 6,7; sehr gut
Platz 6 Platz 7 Platz 8 Platz 9 Platz 10
Canon EOS 50D Olympus E-3 Olympus E-30 Olympus E-520 Sony Alpha 700
Internet www.canon.de www.olympus.de www.olympus.de www.olympus.de www.sony.de
Garantie 12 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate 24 Monate
Preis 1250 Euro 2150 Euro 1400 Euro 450 Euro 1000 Euro
TECHNISCHE DATEN
Auflösung 15,1 Megapixel 10,0 Megapixel 12,2 Megapixel 10,0 Megapixel 12,3 Megapixel
Opjektiv Canon EF-S Olympus Zuiko Digital ED Olympus Zuiko Digital Olympus Zuiko Digital Sony DT
Brennweite 18 bis 85 mm 12 bis 60 mm 14 bis 54 mm 14 bis 42 mm 18 bis 70 mm
Crop-Faktor 1,6fach 2,0fach 2,0fach 2,0fach 1,5fach
Displaygröße 3,0 Zoll 2,5 Zoll 2,7 Zoll 2,7 Zoll 3,0 Zoll
Speicher CF CF, XD CF, XD CF, XD CF, Memory Stick Duo
Stromversorgung Akku Akku Akku Akku Akku
Gewicht 2861 Gramm 1503 Gramm 1178 Gramm 752 Gramm 1038 Gramm
TESTERGEBNISSE
1)
Nettodateigröße (Mittelwert, KB) 16.744 16.502 16.945 12.879 11.647
Wirkungsgrad (Mittelwert, %) 60,0; befriedigend 75,0; sehr gut 68,6; gut 66,2; gut 57,0; gut
Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) -3,9; extrem tonnenförmig -2,0; stark tonnenförmig -0,9; leicht tonnenförmig -1,8; stark tonnenförmig -2,6; sehr stark
tonnenförmig
Eingangsdynamik (Blendenstufen) 9,9; sehr gut 8,3; mittelmäßig 8,3; gut 8,7; gut 9,3; sehr gut
Ausgangsdynamik (Helligkeitsstufen) 251; gut 246; gut 249; gut 249; sehr gut 252; ausgezeichnet
Rauschen bei ISO 100 2,31; sehr gut 5,20; schlecht 4,19; befriedigend 3,68; gut 2,9; ausgezeichnet
Scharfzeichnungsstufen 8,0; sehr gut 19,2; ausgezeichnet 21,6; befriedigend 12,0; ausgezeichnet 9,4; ausgezeichnet
1)
Infos und Erläuterungen zum Testverfahren unter http://www.pcwelt.de/100987/
203fw6_09ad_mr_ar_mr.indd 31 06.05.2009 13:41:57 Uhr
Die optimale Ausstattung PRAXIS 32 6/09 FOTOWELT
Die Planung für die nächste Urlaubs-
reise steht. Natürlich wollen Sie die Zeit
und Ruhe nutzen und am Reiseziel jede
Menge guter Fotos schießen. Spätestens
beim Packen müssen Sie entscheiden, was
neben der Kamera noch mit ins Gepäck
soll. Da dem überwiegenden Teil der Kame-
ras von Herstellerseite nur noch das aller-
nötigste Zubehör wie ein Akku und das
Ladegerät mitgegeben wird, sollten Sie sich
rechtzeitig mit nützlichem Fotozubehör
ausstatten. Lesen Sie, was Sie keinesfalls zu
Hause vergessen dürfen.
Stromversorgung sicherstellen
Wenn Sie mehrere Tage oder gar Wochen
unterwegs sind, können Sie gar nicht genü-
gend Batterien mitnehmen. Besser, Sie pa-
cken ein Ladegerät und zwei oder drei Sätze
an Akkus ein. Nutzt ihre Kamera einen spe-
ziellen Akku, wie es vor allem bei teureren
Kompakten, den Semiprofessionellen und
in der DSLRs-Liga üblich ist, ist zumindest
ein Ersatzakku ratsam. Auch andere Zube-
hörteile wie ein externes Blitzgerät brau-
chen Batterien oder Akkus. Berücksichtigen
Sie, dass der passende Batterie- oder Akku-
typ im Ausland möglicherweise schwer ver-
fügbar sein könnte. Falls es ins Ausland
geht, besorgen Sie sich einen Adapter für
die Steckdosen im Reiseland. Er verbindet
Ihr Netz- oder Ladegerät mit europäischem
Steckertyp mit der Dosenvariante vor Ort.
Irgendwann ist der Speicher voll
Speicherkarten sind schnell voll, wenn Sie
viel fotograeren. Legen Sie deshalb mindes-
tens eine, besser zwei Karten mit hoher Ka-
pazität in den Koffer. Da die Preise von
Speicherbausteinen stark gesunken sind,
kosten selbst 8-GB-Karten nicht mehr als
früher ein paar analoge Filme samt Abzü-
gen. Gut: Die bis vor wenigen Monaten oft
supergünstig angebotenen, aber quälend
langsamen Speicherkarten verschwinden
zunehmend aus dem Sortiment der Händler
und werden durch schnellere Varianten er-
setzt. Je nach Speichertyp bekommen Sie
sogar Karten mit bis zu 32 GB Kapazität.
Achten Sie bei der Anschaffung auf die an-
gegebene Mindestschreib- und Lesege-
schwindigkeit – je schneller die Karte arbei-
tet, desto besser. Wichtig ist vor allem das
Schreibtempo, etwa bei Serienaufnahmen.
Sie haben im Urlaub genug Zeit und pla-
nen ausgiebige Foto-Shootings – wie wäre
es dann mit einem Festplatten-Fotospei-
cher: Er ist nicht größer zwei Tafeln Scho- F
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:

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Koffer
packen
Fotografieren im Urlaub
Strandurlaub, Städte-Trip oder Rundreise – nie
fotograeren Sie mehr als im Urlaub. Die ferne
Umgebung und das gute Wetter laden zum
Fotograeren ein. Unsere Packliste zeigt, was
unbedingt ins Gepäck gehört. Von Nils Rau
Ersatzakku: Für
den Urlaub sind
ein oder zwei Er-
satzakkus sowie
Batterien ideal
300fw6_09ad_mr_ar.indd 32 06.05.2009 13:43:11 Uhr
33 PRAXIS Die optimale Ausstattung 6/09 FOTOWELT
kolade, enthält mindestens eine 20-GB-
Festplatte und einen Akku. Stöpseln Sie
einfach die Kamera an den USB-Port, und
kopieren Sie die Fotos auf den Speicher.
Vorsicht Falle: Über das Kameramenü
können Sie die Auösung eines Bildes ver-
ringern und die Komprimierung erhöhen.
Damit passen mehr Fotos auf die Speicher-
karte. Allerdings geht das zu Lasten der
Bildqualität. Erhöhen Sie die Komprimie-
rung, gehen Aufnahmedetails verloren. Ins-
gesamt wirken die Bilder weniger detailtreu.
Oft sehen ganze Bereiche der Aufnahme
verschmiert oder pixelig aus. Die Aufnah-
meparameter runterzudrehen, um Karten-
platz zu sparen, bringt also nichts. Wird der
Speicherplatz im Urlaub knapp, löschen Sie
besser weniger gute Aufnahmen oder ma-
chen einfach ein paar Fotos weniger.
Flexiblere Brennweiten
Kompaktkameras besitzen häug einen ein-
geschränkten Brennweitenbereich, der nicht
bis in das echte Weitwinkelsegment reicht.
Der mögliche Bildausschnitt bei maximaler
Weitwinkeleinstellung ist dadurch für Ge-
bäude- und Landschaftsaufnahmen oft zu
gering. Mit einem Weitwinkelvorsatz lässt
sich die Brennweite um einiges verkürzen.
So können Sie Bilder auch mit einer gerin-
geren Brennweite schießen und bekommen
mehr aufs Foto drauf.
Wenn Ihre Kamera kein Gewinde zum
Befestigen eines Weitwinkelkonverters hat,
kommt eine Magnetlösung zum Einsatz:
Bei einem Universalweitwinkelobjektiv kle-
ben Sie zunächst einen kleinem Metallring
um das Kameraobjektiv, der den eigent-
lichen Konverter magnetisch hält. Der Nut-
zer muss bei einem Universalkonverter mit
einem leichten Tunneleffekt und Randab-
dunklung an den Bildecken rechnen.
Tragetasche – alles sicher
Für einen sicheren Kameratransport ist eine
gute Tasche unerlässlich – vor allem bei
größeren Superzoom-Modellen und schwer-
gewichtigen Spiegelreexkameras. Mit ei-
ner Fototasche oder einem Kamerarucksack
schützen Sie die Geräte vor Schmutz, Feuch-
tigkeit und übermäßiger Druckbelastung.
Fototaschen und Rucksäcke gibt’s in vielen
Größen und Ausstattungsvarianten. Für
Kompaktkameras ist ein handliches Modell
empfehlenswert, das alles Zubehör auf-
nimmt, aber dennoch gut tragbar ist. Zu
den wichtigsten Merkmalen einer guten Fo-
totasche gehören eine feste Polsterung ge-
gen äußere Einwirkungen, ein gut funktio-
nierender Reißverschluss, damit Sie die
Kamera schnell einsatzbereit machen kön-
nen, sowie ein Fach für Kleinteile. Gute Fo-
totaschen bekommen Sie je nach Größe ab
etwa 15 Euro, empfehlenswerte Modelle
bieten etwa Crumpler (www.crumpler.de),
Lowepro (www.lowepro.com) und Tam-
rac (www.tamrac.com).
Sichere Karten
Was für Kamera und Objektive gilt, ist auch
für Speicherkarten relevant: Sorgen Sie im
Urlaub für eine sichere Verpackung. An-
sonsten geht leicht der Überblick verloren,
oder man weiß nicht mehr, wo die Speicher-
karte abgeblieben ist.
Flash Cards gehören nicht einfach so in
die Hosentasche, sondern brauchen Schutz.
Einfache Aufbewahrungshüllen aus trans-
parentem Kunststoff bekommen Sie für je-
den Kartentyp für unter 5 Euro. Achten Sie
darauf, dass die Verpackung möglichst
dicht schließt, damit kein Staub, Schweiß ›
Blitz mit Taschentuch
Gerade bei einfacheren Kompaktkameras
hat man oft das Problem, dass mit Blitz auf-
genommene Porträts überstrahlt sind. Mit einem
unkonventionellen Trick können Sie das abmil-
dern. Dazu kleben Sie mit Tesafilm ein Stück-
chen weißes Papiertaschentuch, eine oder
mehrere Lagen, vor den Blitz. Wenn es schnell
gehen muss, etwa auf Partys, halten Sie einfach
während der Aufnahme das Taschentuch vor die
Blitzöffnung. Für Blitzaufnahmen von entfernten
Motiven sollten Sie das Taschentuch wieder
entfernen, damit der Blitz seine ganze Kraft ent-
falten kann. Mit etwas Experimentieren bekom-
men Sie schnell die richtige Kombination für die
jeweilige Kamera heraus. Bei hochwertigen
Kompaktkameras braucht es diese Tricks nicht,
denn deren Blitze steuern je nach Entfernung
zum Motiv die Blitzintensität.
Kameratasche: Gut geschützt können
weder Stöße noch Staub oder Spritz-
wasser Ihrer Kamera etwas anhaben
Fotospeicher: Das Giga Vu Sonic (www.jobo.de, ab 330
Euro) ist als besonders schnelles Fotoarchiv mit langer
Akkulaufzeit und großem Farb-Display konzipiert
300fw6_09ad_mr_ar.indd 33 06.05.2009 13:43:28 Uhr
Die optimale Ausstattung PRAXIS 34 6/09 FOTOWELT
oder Spritzwasser eindringen und die emp-
ndlichen Flash-Karte beschädigen kann.
Komfortabler, aber mit rund 15 Euro
auch eine ganze Ecke teurer sind Speicher-
garagen für Flash-Karten. Die Kunststoff-
boxen mit transparentem Staubschutzde-
ckel und rutschfesten Gummifüßen sehen
aus wie ein Brillenetui und eignen sich zur
übersichtlichen Aufbewahrung von bis zu
zehn Speichermedien.
So fegen Sie Schmutz weg
Am Strand oder auf einer ausgedehnten Sa-
fari gibt es Sand im Übermaß. Davon be-
kommt auch Ihre Kameraausrüstung etwas
ab. Außerdem kleben Fingerabdrücke am
Display und auf dem Objektiv. Feiner Stand
ist der Kamerakiller Nummer eins im Ur-
laub. Ihre Digitale freut sich, wenn Sie re-
gelmäßig Staub und Schmutz entfernen.
Zum Säubern der Kameraoptik greifen Sie
besser nicht auf Papiertaschentücher oder
den Hemdärmel zurück. Das hätte Kratzer
auf den wertvollen Geräten zur Folge.
Sicherer und wirkungsvoller sind spezi-
elle Reinigungstücher aus Mikrofaser, die
Sie im Fotofachhandel oder beim Optiker
bekommen. Sie halten den Schmutz fest
und sorgen für eine optimale Entfettung des
Objektivs. Sehr gut vorreinigen lässt sich
die Kamera mit einem kleinen Blasebalg,
der Sand und Staub mit Luftdruck aus den
kleinsten Ritzen wegpustet. So können Sie
keine Kratzer verursachen, wenn Sie mit
dem Mikrofasertuch zu Werke gehen. Au-
ßerdem gibt es für unter 10 Euro spezielle
Reinigungspinsel mit eingebautem Mini-
blasebalg, der die Linsen schont. Hartnä-
ckige Verschmutzungen beseitigen Sie mit
Reinigungsüssigkeit, die für Kameras ge-
eignet sein muss. Für eine ordentliche Rei-
nigungsausstattung müssen Sie im Foto-
fachhandel etwa 20 Euro anlegen.
Für Landschaften und Panoramen
Landschaftsmotive und Panoramen gelin-
gen mit einem Stativ am besten. Vor allem
bei Kameras mit großem Brennweitenbe-
reich ist ein Stativ zur Vermeidung von Ver-
wacklungsfehlern wichtig. Für den Urlaub
wählen Sie ein günstiges und leichtgewich-
tiges Allroundmodell mit drei Beinen. Ach-
ten Sie darauf, dass die Beine mindestens
drei Auszüge haben und eine Mittelsäule
vorhanden ist. Dadurch sind Sie bei der
Standortwahl exibel und müssen sich beim
Fotograeren mit Stativ nicht verrenken.
Wer das Reisegepäck nur mit minimalem
Gewicht belasten will, entscheidet sich für
ein ausziehbares Einbeinstativ.
Reflektoren und Spiegel
Ob in geschlossenen Räumen oder unter-
wegs: das Licht entscheidet hauptsächlich,
wie gut Ihre Fotos werden. Um im Urlaub
Licht zu formen und zu verändern, ist kein
großer Aufwand nötig. Im Fotofachhandel
bekommen Sie Reektoren zum Zusam-
menfalten in verschiedenen Ausführungen.
Damit nutzen Sie das vorhandene Licht
zum Ausleuchten, machen Schatten weicher
und vermeiden harte Kontraste. Reek-
toren gibt es in allen Größen und mit di-
versen Oberächen. Für handliche Varian-
ten zahlen Sie je nach Größe zwischen 15
und 50 Euro. Weiß eignet sich zum neu-
tralen Aufhellen, Silber ergibt eine kühle
Lichtstimmung, und Gold ist für Porträts
Fotoausrüstung online einkaufen
Sie haben sich für ein bestimmtes Produkt
entschieden und wissen genau, was Sie
wollen. Günstigen Angeboten dafür kommen
Sie am einfachsten mit Hilfe von Preisvergleichs-
Websites wie www.evendi.de, www.idealo.de
oder www.guenstiger.de auf die Schliche. Die-
se Spezial-Suchmaschinen sammeln ständig
die aktuellen Preisangaben bei Hunderten von
Online-Shops sowie Kooperationspartnern und
stellen eine Suchfunktion zur Verfügung, mit der
Sie die Angebote bequem erforschen.
Der Zugang zur Datenbank ist kostenlos. Die
Preisvergleichs-Dienste finanzieren sich über
Provisionen, die ihnen die Händler für neu ver-
mittelte Kundschaft bezahlen. Alles was Sie für
die Abfrage benötigen, ist ein Browser.
In der Trefferliste klicken Sie einfach den ge-
suchten Artikel an und gelangen so zu dessen
Preisvergleichs-Seite. Über verschiedene Links
auf der Seite finden Sie Produktinfos, Bewer-
tungen und Kommentare anderer Nutzer und
oftmals auch Hinweise auf Testergebnisse aus
Fachzeitschriften.
Das Interessanteste an der Preisvergleichs-Sei-
te ist aber natürlich die Übersicht aller Ange-
bote, die in verschiedenen Shops gefunden
wurden. Diese ist in der Regel nach Preisen sor-
tiert – achten Sie auf die Versandkosten.
Fester Stand: Das Stativ
setzen Sie bei Landschafts-
und Panoramafotos ein – und
dann, wenn bei schlechten Lichtver-
hältnissen nicht geblitzt werden soll
Kompakter GPS-
Empfänger: Er sorgt
dafür, dass Sie sich künftig immer genau erin-
nern können, wo Ihre Fotos entstanden sind
Karten-Safe: Sieht
aus wie ein schlichtes Brillenetui und verwahrt
gut geschützt bis zu zehn Speicherkarten
300fw6_09ad_mr_ar.indd 34 06.05.2009 13:43:47 Uhr
35 PRAXIS Die optimale Ausstattung 6/09 FOTOWELT
optimal. Im Urlaub ersetzen in vielen Fällen
auch ein weißes Tuch, eine helle Holzplatte
oder ein größeres Stück Styropor einen
vollwertigen Reextor.
Ortsbestimmung
Beim Geotagging versehen Sie Ihre Bilder
mit Koordinaten über den exakten Auf-
nahmeort. So können Sie sich später jeder-
zeit auf Google-Karten und Stadtplänen
anzeigen lassen, wo Sie Ihre Bilder aufge-
nommen haben. Damit Sie die Koordinaten
nicht selbst eingeben müssen, benötigen Sie
einen GPS-Satellitenempfänger. Solche Ge-
räte können nach dem Einschalten und der
Positionsndung bis zu 100.000 Wegpunkte
festhalten. Zu jedem Speicherpunkt notiert
der GPS-Logger Ihren derzeitigen Standort
mit Längengrad, Breitengrad und Uhrzeit.
Diese Wegpunkte können Sie im Nachhin-
ein mit einer Software in die Metatags Ihrer
Bilddateien übertragen und die Aufnahmen
beispielsweise über das Gratisprogramm
Google Earth anschauen. Zu jedem Foto
sehen Sie genau den Standort, an dem Sie
das Bild aufgenommen haben. GPS-Logger
sind ab rund 70 Euro zu haben.
Allwetter
Wer bei jedem
Wetter knipsen
möchte, muss
seine Kamera
gut verpacken.
Schließlich ver-
dirbt ein plötz-
licher Platzre-
gen im Sommer
nicht nur die
Laune, sondern
setzt vielen Ge-
räten zu. Ist
der Fotoappa-
rat schlecht ge-
schützt, sind
die Ferienerin-
nerungen leicht
für immer futsch. Um Schäden vorzubeu-
gen, bieten Kamera- und Zubehörhersteller
wetterfeste und wasserdichte Gehäuse an.
Die schützen auch vor Sand und Staub.
Teure SLR-Kamera besser versichern
Im Vorfeld der Reise sollten Sie sich auch
Gedanken über eine Kameraversicherung
machen. Speziell dann, wenn Sie mit einer
teureren Ausrüstung durch die Lande zie-
hen. Klären Sie noch vor Reiseantritt mit
Ihrer Hausratversicherung, ob die Ausrüs-
tung vom Vertrag abgedeckt ist. Möglicher-
weise ist eine Reisegepäckversicherung, ein
Schutzbrief oder eine spezielle Fotoversi-
cherung empfehlenswert. ●
M
it der brandneuen 12-Megapixel-Ka-
mera SP-590UZ setzt Olympus neue
Maßstäbe in der Ultrazoom-Kategorie. Der
optische 26-fach-Weitwinkelzoom deckt
eine Brennweite von 26-676 mm ab und
fängt auch extrem weit entfernte Motive
formatfüllend ein. Und dank der Dual-
Image-Stabilisation gibt‘s keine verwa-
ckelten Aufnahmen mehr – scharfe Bilder
sind auch im Telebereich garantiert.
Gute Extras: Mit der High-Speed-
Serienbildfunktionen schießen Sie
10 Aufnahmen pro Sekunde. So las-
sen sich schnell bewegende Objekte
einfangen und Sie erwischen ganz
bestimmt den passenden Moment.
Zusätzlich rückt die erweiterte Ge-
sichtserkennung auf Gruppenfotos
jede einzelne Person ins rechte
Licht, während die Schattenaufhel-
lung dunkle Stellen im Bild aus-
gleicht. Weiterhin sorgt der Beauty-
Modus für einen makellosen Teint, indem
Unebenheiten im Gesicht automatisch er-
kannt und ausgeglichen werden. Für Gute-
Laune-Fotos ist der Smile-Shot-Modus zu-
ständig. Ist er aktiviert, löst die Olympus
SP-590UZ erst dann aus, wenn alle anvi-
sierten Personen lächeln. Mit der Perfect
Shot Preview werden die Effekte verschie-
dener Einstellungen schon vor dem Auslö-
sen auf dem 6,9 cm großen LCD angezeigt.
Die 12-Megapixel-Kamera ist dank Pro-
grammautomatik und 18 voreingestellter
Aufnahmeprogramme auch für Einsteiger
leicht bedienbar und sorgt vom Start weg
für gelungene Aufnahmen. Brillenträger
werden die Dioptrien-Korrektur im Sucher
zu schätzen wissen. Ambitionierten Foto-
grafen lässt die SP-590UZ mit den P/A/S/M-
Belichtungsmodi alle Freiheiten. Zahlreiche
Blitzoptionen stellen eine optimale Aus-
leuchtung sicher. Zusätzlich zum internen
Blitz steuert die SP-590UZ optional auch
kabellose Blitzgeräte.
Per HDMI-Kabel
lässt sich die
Kamera leicht
an HD-Fern-
sehgeräte an-
schließen, um
Fotos in bes-
ter HD-Quali-
tät anzusehen.
PROMOTION 6/09
Ultrazoom-Klassenprimus
Olympus SP-590UZ: 26-fach-
Weitwinkelzoom und Bildstabi-
lisator für perfekte Aufnahmen
Weitere Infos: www.olympus.de
Perfekt abgeschirmt: Die Hüllen für Taucher gibt es für unterschiedliche
Kameramodelle und für unterschiedliche Wassertiefen ab 80 Euro
300fw6_09ad_mr_ar.indd 35 06.05.2009 13:44:06 Uhr
6/09 FOTOWELT
Kaum jemand überschaut die eigene
Bilderflut. Umso wichtiger ist es, die bes-
ten Fotos aus der Masse herauszuheben
und ansprechend am Bildschirm wiederzu-
geben. Nur eine gut gemachte Visualisie-
rung von Ereignissen und Erlebnissen bleibt
im Gedächtnis der Zuseher haften. Mit ein-
fachen Handgriffen aus einer Reihe von
Bildern eine Präsentation zu erstellen, ge-
hört zu den Grundfunktionen eines guten
Fotoarchiv-Tools. Auch die Foto-Work-
ow-Software Photoshop Lightroom macht
keine Ausnahme. Das bloße Nacheinander-
schalten von Fotos ohne erläuternde Kom-
mentierung ist out. Angesagt sind Diashows
mit Titel und Abspann, Bildblenden und
Textüberlagerungen, die das Zusehen zum
Erlebnis machen.
Profi-Diashows
Bilder zeigen mit Lightroom
Tolle Fotos ansprechend herzeigen, das geht mit Adobes Foto-Tool Lightroom
schnell und einfach. Damit erstellen Sie Diashows mit edlen Überblendungen
für den Bildschirm und zum Speichern im PDF-Format.
Logo einbinden
Mit einer persönlichen Kennzeichnung macht eine Diashow
besonders viel her. Beispielsweise können Sie ein Logo, einen
Schriftzug mit dem Namen oder dem Thema der Diashow oder eine
Fantasiebezeichnung in jedes Foto einstanzen. Setzen Sie dazu ein
Häkchen vor „Erkennungstafel“, klicken Sie auf den vordefinierten
„Lighroom“-Schriftzug, und wählen Sie aus dem Pop-up-Menü
„Bearbeiten“ aus. Geben Sie Ihren Schriftzug ein und formatieren
ihn mit der gewünschten Schriftart, Größe und Farbe. Besonders
hübsch wirkt ein eigenes Logo. Dazu erstellen Sie in einem Bildbe-
arbeitungsprogramm wie Photoshop die gewünschte Grafik. Damit
der Hintergrund durchschimmern kann, legen Sie das Motiv mit
transparentem Hintergrund an. Beim Speichern entscheiden Sie
3
Auswahl der Motive
Die Auswahl und Reihenfolge der Fotos ist der wichtigste Ar-
beitsschritt bei der Erstellung einer spannenden Diashow. Nehmen
Sie sich dazu etwas Zeit, um den Betrachter mit abwechslungs-
reichen Aufnahmen zu verwöhnen. In Lightroom erfolgt die Motiv-
auswahl im Modul „Bibliothek“. Klicken Sie hinter „Sammlungen“
auf das Pluszeichen („+“), dann auf „Sammlung erstellen“, und ge-
ben Sie einen Namen für die Bildauswahl ein. Ziehen Sie dann die
gewünschten Fotos aus dem Katalog, einer anderen Sammlung
oder einem Foto-Ordner in die neue Diashow-Sammlung.
Nur innerhalb einer Sammlung erlaubt Lightroom ein freies Festle-
gen der Abspielfolge. Klicken Sie ganz links im Fenster auf den
Namen der neuen Sammlung und ziehen die Fotos unten auf dem
Filmstreifen oder die Rasteransicht an die gewünschte Position.
Nicht benötigte Bilddateien markieren Sie mit einem Klick und lö-
schen das Motiv mit der <Entf>-Taste aus der Diashow.
1
Vorlage auswählen und anpassen
Wechseln Sie mit einem Klick auf „Diashow“ zum Diashow-
Modul. Ganz links im Arbeitsbereich klicken Sie unter „Vorlagen-
browser“ die Vorlage „An Fenstergröße anpassen“ an. Damit ver-
2
Von Christoph Metzger
wenden Sie die gesamte
Monitorfläche für die Dar-
stellung Ihrer Bilder.
Rechts im Arbeitsbereich
zeigt Lightroom die verän-
derbaren Einstellungen für
Bildpräsentationen an. Ak-
tivieren Sie „Kontur“, damit
Ihre Fotos mit einer Haarli-
nie umrahmt werden. Sie dient zur Kontraststeigerung und macht
die Fotos interessanter. Als Rahmenfarbe wählen Sie Grau oder
Gelb aus, eine Dicke von bis zu vier Pixeln ist optimal.
Schalten Sie das Häkchen vor „Zoomen um Rahmen zu füllen“ ein,
dann passt die Software das Seitenverhältnis der Fotos automa-
tisch an den Bildschirm an. Weist eine Aufnahme ein anderes Sei-
tenverhältnis auf, wird es beschnitten. Auf „Schlagschatten“ können
Sie bei einer Vollbildpräsentation verzichten.
Präsentieren mit Lightroom 36 PRAXIS
302fw6_09ad_mr_ar.indd 36 06.05.2009 13:19:45 Uhr
6/09 FOTOWELT

37
Vorschau und Export
Im Bereich „Titel“ können Sie etwa Text oder eine Abbil-
dung als kurzen Vor- und Abspann zu Ihrer Fotoshow einge-
ben. Das funktioniert genauso wie das Anpassen der Erken-
nungstafel. Faustregel: Je weniger Text, desto besser. Die
Anzeigedauer für die Fotos legen Sie unter „Abspielen“ im
Bereich „Dialänge“ fest. Diese Einstellung kann nicht pro Foto
unterschiedlich eingestellt werden, sondern gilt immer für alle
Aufnahmen. Sie können unter „Abspielen“ außerdem auch ein
Verzeichnis für Musikdateien angeben, aus dem Lightroom die
Diashow beim Abspielen mit Begleitmusik unterlegt. Die Op-
tion „Wiederholen“ erzeugt eine Endlos-Schleife. Haben Sie
zwei Monitore, legen Sie fest, auf welchem der beiden die
Präsentation zu sehen sein soll. Zur Ausgabe Ihrer Fotoprä-
sentation wählen Sie „Diashow, PDF-Diashow exportieren“.
4
sich für das Dateiformat „PNG“. Das Logo als Erkennungs-
tafel binden Sie in Lightroom ein, indem Sie die Option „Gra-
fische Erkennungstafel verwenden“ aktivieren und die Logo-
datei ins Lightroom-Fenster ziehen.
Ziehen Sie den Schriftzug oder das Logo anschließend mit
der Maus an die gewünschte Position im Vorschaubild, an der
es später erscheinen soll. Mit dem Schieber „Maßstab“ brin-
gen Sie den Text oder das Logo auf die passende Größe, mit
der „Deckkraft“ lassen Sie den Hintergrund durchscheinen.
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Der erste Foto-
A4-Drucker, der
auch A3 kann.
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Diashows mit Movie Maker PRAXIS 38 6/09 FOTOWELT
Mit dem Movie Maker aus Fotos Filme
zu machen liefert bessere Ergebnisse, als Sie
denken. In der neuesten Vista-Programm-
version ist Movie Maker mit allen grundle-
genden Funktionen eines Videoschnittpro-
gramms ausgestattet. Beispielsweise nimmt
die Software Videos von analogen bezie-
hungsweise digitalen Quellen auf, impor-
tiert Fotodateien und untermalt die Clips
und Bilder auf Wunsch mit Begleitmusik.
Außerdem bietet das Tool eine stattliche
Auswahl an Effekten und Übergängen. So-
gar Titel und Texttafeln können Sie einge-
ben, formatieren und animieren. Toben Sie
sich dabei kreativ aus, indem Sie die Effekte
miteinander kombinieren und Ihrer Präsen-
tation mit Intro- und Zwischentexten eine
individuelle Note geben.
Von Christoph Metzger
Schnelle Diashows
Präsentieren mit Bordwerkzeug
Bilder präsentieren leicht
gemacht: Zeigen Sie eine
animierte Präsentation
Ihrer schönsten Aufnah-
men mit dem Tool, das
in jedem Windows
steckt: Movie Maker.
Bilder laden
Klicken Sie im Aufgabenbereich (einschalten
mit „Ansicht, Aufgaben) am linken Fensterrand
auf „Bilder“. Es erscheint ein Datei-öffnen-Dialog-
fenster zum Importieren von Fotodateien. Suchen Sie
den passenden Ordner mit Ihren Motiven, wählen Sie
die Fotos mit der Maus oder über <Strg>-<A> aus,
und gehen Sie auf „Importieren“.
1
303fw6_09ad_mr_ar.indd 38 06.05.2009 13:22:08 Uhr
6/09 FOTOWELT

Storyboard anlegen
Movie Maker legt Ihre Bilder zunächst nur im Bereich „Im-
portierte Medien“ ab. Bei gedrückter linker Maustaste ziehen Sie
die Fotos ins
St oryboard
ganz unten
im Fenster.
Die genaue
Pl atzi erung
Ihrer Motive
spielt noch
keine Rolle.
2
Autofilm erzeugen
Am schnellsten produzieren Sie Ihre Diashow mit der Funk-
tion „AutoFilm“. Dabei übernimmt Movie Maker die gesamten
Produktionsschritte und versieht Ihre Fotos automatisch mit Blen-
den und Effekten. Klicken Sie auf den Button „AutoFilm“, und wäh-
len Sie den gewünschten Stil aus, etwa „Alter Film“, „Musikvideo“
oder „Kippen und Gleiten“. Bei „Titel für den Film eingeben“ können
Sie Ihren Fotos noch einen Startbildschirm verpassen, ein Klick auf
„AutoFilm erstellen“ weist Movie Maker an, den Film zu erzeugen.
3
Individuelle Gestaltung
In der Show zeigt Movie Maker Ihre Fotos standardmäßig
fünf Sekunden lang. Die Dauer der Darstellung können Sie für
jedes einzelne Bild anpassen. Wechseln Sie dazu zunächst mit
<Strg>-<T> zur Zeitachsenansicht. Klicken Sie auf eines der Mo-
tive in der Zeitachse, lassen Sie die Maustaste los und setzen den
Mauszeiger an den rechten Rand des gerade angeklickten Vor-
schaubilds, bis der rote Doppelpfeil erscheint. Nun können Sie das
Foto in der Breite strecken oder stauchen. Windows blendet dabei
in einem kleinen Dia-
logfeld die Zeitangabe
ein, wie lange das Foto
während der Fotowie-
dergabe auf dem Moni-
tor bleiben wird. Passt
alles, wechseln Sie mit-
tels <Strg>-<T> wieder zurück zur Storyboard-Ansicht.
4
Übergänge einfügen
Übergänge vermeiden Langeweile beim Zuschauer. Um
Blenden einzufügen, klicken Sie im Aufgabenbereich auf „Übergän-
ge“. Eindrucksvoll sind beispielsweise die Effekte „Splittern“. Zie-
hen Sie einen davon mit gedrückter linker Maustaste an die ge-
wünschte Stelle zwischen zwei Fotos. Wiederholen Sie diesen
Vorgang mit anderen Effekten. Damit die Präsentation edel wirkt,
sollten Sie Effekte sparsam einsetzen, um zum Beispiel die Überlei-
tung zu einem neuen Bilderthema zu unterstreichen.
5
Soundtrack einspielen
Jetzt können Sie den Film mit Sound unterlegen, etwa mit
einer MP3-Datei. Klicken Sie im Aufgabenbereich auf „Audio
oder Musik“. Im folgenden Dialog markieren Sie die Songdatei und
klicken auf „Importieren“. Platzieren Sie den Track auf dem Story-
board an die gewünschte Stelle. Sie können die Länge des Musik-
stücks variieren, indem
Sie den Balken zur Musik
verändern. Bei Bedarf
können Sie sogar weitere
Musikdateien an anderen
Stellen einbinden.
6
Diashow brennen
Die fertige Präsentation sehen Sie sich über den Wiederga-
be-Button im Vorschaufenster an. Sind Sie zufrieden, spei-
chern Sie die Projektdatei über den Dialog „Datei, Projekt spei-
chern“. Die Ausgabe der Diashow steuern Sie über die Befehle
unter „Veröffentlichungsort“ im Aufgabenbereich. Mit „Dieser Com-
puter“ exportieren Sie Ihre Show als Videodatei. Dabei können Sie
die Komprimierung nach Ihren Wünschen einstellen. Die interes-
santeste Option ist „DVD“, die nur in Vista zur Verfügung steht.
Damit übergeben Sie das Projekt an Windows DVD Maker und
können eine Diashow auf DVD erstellen. Falls Sie die Datei per Mail
verschicken möchten, gehen Sie auf „E-Mail“. Windows bietet Ih-
nen auch an, die Datei gleich auf eine CD zu brennen.
7
39 Diashows mit Movie Maker PRAXIS
303fw6_09ad_mr_ar.indd 39 06.05.2009 13:22:29 Uhr
Papiervorlagen optimal einlesen PRAXIS 40 6/09 FOTOWELT
Mit einem Flachbettscanner lassen sich
Papierfotos, Dias und sogar kleine dreidi-
mensionale Gegenstände wie Schlüsselbund
oder Feuerzeug digitalisieren – vorausge-
setzt, Sie arbeiten mit den richtigen Einstel-
lungen. Denn nur wenn Sie beim Scannen
alle relevanten Parameter wie Auösung,
Farben und Schärfung passend zur jewei-
ligen Vorlage und zum späteren Verwen-
dungszweck festlegen, erzielen Sie eine
überzeugende Bildqualität.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welches
die entscheidenden Scannereinstellungen
sind und welche Einstellung in welcher
Scansituation die optimale ist. Welchen
Scanner Sie dabei einsetzen, ist unerheblich.
Zwar sind die Scanprogramme der ver-
schiedenen Gerätehersteller in puncto Aus-
sehen, Bedienerführung und Funktionsum-
fang verschieden, in den Kernpunkten
bieten sie jedoch in etwa die gleichen Regel-
möglichkeiten. Allerdings unterscheiden
sich die Bezeichnungen der einzelnen Menü-
punkte und Buttons zwischen den Geräten
– hier hilft ein Blick ins Scannerhandbuch
oder die Online-Hilfe
Mit diesen Vorbereitungen sorgen
Sie für beste Ergebnisse
Bevor Sie sich ans Scannen machen, sollten
Sie das Vorlagenglas reinigen, um Bildver-
fälschungen durch Schmutz auszuschließen.
Um möglichst farbechte Scans zu erzielen,
müssen Sie das Gerät danach hinsichtlich
der Erkennungsgenauigkeit von Farben ka-
librieren. Die Kalibrierung stimmt die Farb-
aufnahme des Scanners ab. Bessere Scanner
bieten dafür ein Farbkalibrierungssystem,
mit dem Sie für Ihren Scanner so bezeichne-
te Farbkorrekturprole erstellen. Ist Ihr
Scanner mit einer Kalibrierung für Farben
ausgestattet, bietet die Scan-Software einen
entsprechenden Befehl an. Häug ist dem
Scanner auch ein separates Kalibrierungs-
programm beigelegt, das Sie von der Trei-
ber-CD installieren müssen.
Scanner kalibrieren: Um eine Kalibrie-
rung durchzuführen, legen Sie die mitgelie-
ferte spezielle Kalibrierungsvorlage mit der
Abbildung nach unten plan auf die Vorla-
genäche. Achten Sie darauf, dass das Bild
gerade liegt. Damit der Farbabgleich opti-
mal gelingt, ziehen Sie die Begrenzungsli-
nien des Scanprogramms so über das Mo-
tiv, dass der Rand abgeschnitten wird und
nur der bebilderte Bereich markiert ist.
Vorgang starten: Stimmt der Vorlagen-
ausschnitt, aktivieren Sie die Kalibrierung
über den entsprechenden Menüeintrag. Da-
bei scannt die Software das Spezialbild und
erkennt sämtliche Abweichungen zwischen
dem Ist- und Sollwert, indem sie eine mitge-
lieferte Beschreibungsdatei mit dem tat-
sächlichen Scanergebnis vergleicht. Hieraus
erstellt die Software eine individuelle Prol-
datei, in der die Abweichungen für jede
Farbnuance festgehalten sind. Alle nachfol-
genden Scans werden automatisch mit Hilfe
dieser Fehlertabelle zugunsten originalge-
treuerer Werte abgeändert.
Das richtige Scanverfahren wählen
Nachdem Sie einen Vorschauscan durchge-
führt und den zu scannenden Bereich der
Vorlage markiert haben, stellen Sie die Scan-
auösung ein. In ihren Prospekten werben
Scanneranbieter oft mit einer extrem hohen
Auösung des Geräts und beziehen sich da-
bei auf die interpolierte Auösung. So kom-
Von Mike Schelhorn und
Susanne Wittke
Scannen Sie richtig
Vorlagen digitalisieren
Vorlage in den Scanner
einlegen, Startknopf
betätigen – und kurze
Zeit später erscheint die
Vorlage in der Bildbear-
beitung. Lesen Sie, auf
welche Einstellungen
und Parameter es beim
Scannen ankommt.
304fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 40 06.05.2009 13:23:47 Uhr
41 PRAXIS Papiervorlagen optimal einlesen 6/09 FOTOWELT
men sagenhafte Werte von beispielsweise
9600 dpi zustande. Interpoliert heißt aller-
dings lediglich, dass der Scanner eine solche
Auösung dadurch erzielt, dass er das Ab-
tastergebnis nachträglich hochrechnet –
eine Aufgabe, die Sie ebenso gut nach dem
Einscannen in Ihrem Bildbearbeitungspro-
gramm durchführen können.
Die Bildinterpolation wählen Sie im
Scanprogramm oft dadurch aus, dass Sie
eine extreme Auösung einstellen. In punc-
to Bildqualität bringt sie nichts: Fotos wer-
den so nicht detailreicher gescannt.
Wer nur Aufsichtsvorlagen scannt, also
Papierfotos und andere Papiere, kann oh-
nehin beruhigt sein: Die physikalische Ab-
tastrate der aktuellen Scannergeneration ist
mehr als ausreichend für solche Vorlagen.
Welche Auösung Sie für eine bestimmte
Vorlage im Scan-Tool einstellen, hängt da-
von ab, wie Sie den Scan weiterverarbeiten
wollen. Eine besonders hohe Auösung wie
2400 mal 4800 dpi bringt beispielsweise
bei einem anschließenden Tintenstrahlaus-
druck nicht mehr Qualität, dafür jedoch –
aufgrund der Dateigröße – eine längere
Wartezeit mit sich.
Einfacher und erweiterter Modus
Die meisten Scanprogramme bieten deshalb
zum Einstellen der Scanauösung einen ein-
fachen und einen erweiterten Modus an. Im
einfachen Scanmodus müssen Sie sich keine
Gedanken um die richtige Auösung ma-
chen, denn das Programm übernimmt diese
Aufgabe für Sie. Sie wählen den jeweiligen
Vorlagentyp – beispielsweise „Foto“, „Zeit-
schrift“, „Zeitung“ oder „Dokument“ – und
betätigen den Scannen-Button. Anschlie-
ßend erscheint das Bild automatisch in der
Bildbearbeitung oder landet als Bilddatei
auf der Festplatte. Und bei manchen Scan-
nern müssen Sie noch nicht einmal den Vor-
lagentyp einstellen.
Beim Scanvorgang erkennt die Scan-Soft-
ware die Bildgrenzen automatisch, sofern
Sie die Vorlage einigermaßen gerade plat-
ziert haben. Einige Scanner können zwar
automatisch korrigieren, wenn ein Bild
schief eingelegt ist. Allerdings sollten Sie die
Vorlage besser selbst gerade einlegen, weil
die Scan-Software die Bilddaten für die
Ausrichtung neu berechnen muss, was die
Bildqualität verschlechtern kann.
Der einfache Scanmodus hat jedoch eine
Einschränkung: Die vom Hersteller pro-
grammierte Auösung ist nur dann die op-
timale, wenn Sie die Scanvorlage in dersel-
ben Größe wiedergeben wollen.
Scanauflösung einstellen
Im erweiterten Scanmodus überlassen Sie
die Wahl der Auösung nicht dem Herstel-
ler, sondern legen sie selber fest. Das hat
auch den Vorteil, dass Sie andere, mögli-
cherweise automatisch angewandte Bildop-
timierungsfunktionen außer Kraft setzen
und so im Bildbearbeitungsprogramm
selbst bestimmen können, was Sie optimie-
ren möchten. Daher gilt in der Regel: Wenn
Sie die gescannten Bilder nachbearbeiten
möchten, sollten Sie die Scanparameter
selbst einstellen. Bei einer späteren 1:1-Wie-
dergabe der Vorlage oder für den Fall, dass
Sie die Vorlage an-
schließend verkleinern,
sind folgende Abtastauf-
lösungen empfehlens-
wert: Wiedergabe von
Fotos auf dem Bild-
schirm oder als Web-
Datei: 72 bis 96 dpi,
für Tintenstrahl- und
Farblaserdrucker 144
bis 200 dpi. Die Wie-
dergabe von Fotos im
Druck (Tageszeitungs-
qualität) geschieht mit
200 bis 240 dpi, in Ma-
gazinqualität in 250 bis
300 dpi.
Diese Daten bezie-
hen sich ausschließlich
auf die größengleiche
oder kleinere Wiedergabe. Wenn Sie dage-
gen Ihre Bildvorlage später in einem Lay-
outprogramm vergrößern möchten, müssen
Sie die Scanauösung größer einstellen.
Hier kommt der Skalierungsfaktor ins Spiel.
Soll beispielsweise eine Vorlage doppelt so
groß wiedergegeben werden, muss die Auf-
lösung um den Skalierungsfaktor 200 Pro-
zent vergrößert werden. Das entspricht also
der doppelten Auösung, für dieses Beispiel
stellen Sie statt 150 dpi deshalb 300 dpi im
Scanprogramm ein.
Eingabe- und Ausgabeauflösung
Damit Sie die jeweils erforderliche Skalie-
rung nicht von Hand berechnen müssen,
unterscheiden die meisten Scanprogramme ›
Erweiterer Modus: Voreingestellt ist meist der funktional beschränkte einfache Scanmodus. Doch
nur im erweiterten Modus haben Sie Zugriff auf sämtliche Einstellmöglichkeiten des Scanners
Auflösung: Lässt sich im Scanprogramm nur die Eingabeauflösung wäh-
len, müssen Sie im Bildbearbeitungsprogramm die Bildgröße umstellen
304fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 41 06.05.2009 13:24:04 Uhr
Papiervorlagen optimal einlesen PRAXIS 42 6/09 FOTOWELT
zwischen einer Eingabe- und Ausgabeauö-
sung. Beim Scanprogramm des von uns ver-
wendeten Canon-Geräts sieht dies folgen-
dermaßen aus: Die Ausgabeauösung ist
unter dem gleichnamigen Punkt nach Ihren
Wünschen manuell einstellbar. Weiter un-
ten im selben Dialog benden sich die Ein-
stellungen zum Druckformat, also zur Bild-
größe auf dem Drucker. Hier wählen Sie
entweder die Skalierung oder bestimmen
direkt die von Ihnen gewünschte Ausgabe-
breite oder -höhe. Anhand der eingegebenen
Daten berechnet das Scanprogramm den
erforderlichen Skalierungsfaktor. Damit der
zu scannende Bildausschnitt dabei nicht
verzerrt wird, sind die Werte zu Breite und
Höhe gekoppelt. Ändert der Anwender die
Breitenangabe, passt die Software den Hö-
henwert entsprechend an.
RGB-Farbmodus mit 24 Bit
Als Nächstes wählen Sie den Farbmodus.
Hier unterscheiden sich die Scanprogramme
nicht wesentlich. Nahezu alle Tools beherr-
schen mehrere Farbmodi. Wichtig ist die
Farbwiedergabe mit 24 Bit (Truecolor oder
Echtfarben): Das Scanergebnis wird in Far-
be mit 256 Abstufungen pro Farbkanal –
Rot, Grün und Blau – ans Bildbearbeitungs-
programm übergeben oder auf Festplatte
gespeichert. Intern arbeiten die allermeisten
Scanner mit 48 Bit Farbtiefe, sie übergeben
aber farbige Scans mit 24 Bit an den PC. Bei
manchen Scannern lassen sich aber auch
48-Bit-Farbscans ans Bildbearbeitungspro-
gramm übergeben. Dies ist nur dann sinn-
voll, wenn Sie ein hochwertiges Bildbear-
beitungsprogramm wie Adobe Photoshop
einsetzen, mit dem Sie solche 48-Bit-Scans
auch einlesen und nachträglich korrigieren
können. Bedenken Sie außerdem, dass sich
die Datenmenge gegenüber 24-Bit-Scans
ungefähr verdoppelt.
Faustregel: Je größer der Tonwert-
umfang, desto besser
Praktisch alle Scanner arbeiten intern mit
48 Bit Farbtiefe und nehmen damit mehr
Farbabstufungen wahr, als die resultierende
Bilddatei mit 24 Bit enthält. Daher bietet es
sich an, schon anhand der Vorschauscans
im Scanner-Dialogfenster Helligkeit, Kon-
trast und Farbe zu korrigieren. Diese Ver-
fahrenweise liefert eine bessere Bildqualität,
als wenn Sie nachträglich im Fotobearbei-
tungsprogramm Korrekturen vornehmen.
Das gilt natürlich nur, wenn die Kontrast-
und Helligkeitskorrekturfunktionen Ihrer
Scan-Software vernünftig arbeiten. Das n-
den Sie allerdings nur durch Ausprobieren
heraus. Zudem benötigen Sie einen gut ein-
gestellten Bildschirm, um die Vorschau auf
dem Bildschirm richtig beurteilen zu kön-
nen. Bei der Monitorjustage hilft zum Bei-
spiel das bei Photoshop mitgelieferte Tool
Adobe Gamma. Als Ergebnis erhalten Sie
im Optimalfall eine Bilddatei, bei der alle
Tonwertstufen der drei Farbkanäle besetzt
sind – das Bild also für die Kanäle Rot, Blau
und Grün eine gute Helligkeitsverteilung
über das gesamte Kanalspektrum aufweist.
Die meisten Scanprogramme erlauben ne-
ben einer automatischen Einstellung auch
die manuelle Anpassung von Kontrast, Hel-
ligkeit und Farben durch den Anwender.
Doch Vorsicht bei der Korrektur von Kon-
trast und Helligkeit: Wenn Sie den entspre-
chenden Regler verschieben, kommt es un-
ter Umständen zu einem Tonwertverlust
und damit zu einer Verschlechterung der
Bildqualität. Einige Helligkeitsregler heben
nämlich den kompletten Tonwertumfang
einfach an. Wenn Sie das Bild heller ma-
chen, bleiben so die dunkelsten Tonwertstu-
fen einfach unbesetzt. Das ist dann keine
Anhebung des Umfangs, sondern nur die
Anhebung jedes einzelnen Tonwerts, und
Sie erhalten etwa nur 200 statt 256 Ton-
werte pro Farbkanal. Ob das bei Ihrem
Scanprogramm der Fall ist, verrät ein Blick
auf die Gradationskurve im Bildbearbei-
tungsprogramm. Sie zeigt, ob im Gesamt-
bild tatsächlich das ganze Tonwertspekt-
rum besetzt ist. Nur wenn die Kurve vom
hellsten bis zum dunkelsten Punkt reicht,
sind keine Tonwertabrisse zu befürchten.
Kontrast und Helligkeit anpassen
Wegen dieser Einschränkungen arbeiten Sie
besser mit einer Gradationsregelung, die
Scan-Software mit mehreren Verfahren an-
bietet. Die einfache Gammasteuerung ver-
ändert die Tonverteilungskurve über die
Eingabe eines Gammawertes.
Gammakorrektur: Dieses Verfahren bie-
ten nur wenige Scanprogramme an. Interes-
sant ist dabei, dass Sie feststellen können,
wie der Scanner die Vorlage tatsächlich
Helligkeitskorrektur: Die Helligkeitsregelung der meisten Scanpro-
gramme führt zu Tonwertverlusten. Die Gradationskurve zeigt, dass es in
den dunklen Bildbereichen keine besetzten Tonwerte mehr gibt
Kontrastanpassung: Bei der Kontrastregelung bleiben alle Tonwerte be-
setzt. Nur werden Sie in der Bilddatei anders verteilt. Typisch ist dabei die
leicht S-förmige Gradationskurve
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43 PRAXIS Papiervorlagen optimal einlesen 6/09 FOTOWELT
„sieht“. Dazu stellen Sie den Gammawert
entweder vorübergehend auf 1,0 oder auf
den Monitor-Gammawert, den Sie bei der
Monitor-Kalibrierung ermittelt haben. Der
Standardmonitorwert für Windows-Syste-
me liegt bei 2,2 – dabei handelt es sich aller-
dings nur um einen groben Richtwert.
Histogramm: Viele Scanprogramme zeigen
die Tonwerte in einem Histogramm an.
Hier können Sie Feinkorrekturen erledigen
und Farbstiche entfernen. Dazu wählen Sie
nacheinander die drei Farbkanäle Rot,
Grün und Blau an. Im jeweiligen Farbkanal
ziehen Sie die Regler für helle und dunkle
Bildbereiche – meist durch Dreiecke ge-
kennzeichnet – mit der Maus so weit, dass
sie auf eine der ersten besetzten Tonwert-
stufen im jeweiligen Farbkanal treffen.
Pipette: Mit der Weiß- und der Schwarz-
punktpipette legen Sie durch Anklicken der
entsprechenden Bildpunkte fest, wo sich die
hellsten und dunkelsten Bildstellen ben-
den sollen. Aber Vorsicht: Alles, was heller
oder dunkler als der von Ihnen gewählte
Bildpunkt ist, stellt die Software ebenfalls
auf 100 Prozent weiß oder schwarz. Es
können dabei Zeichnungsverluste in den
hellen oder dunklen Bildstellen entstehen.
Gradationskurven: Am genauesten lässt
sich mit Gradationskurven arbeiten, die die
meisten Scanprogramme anbieten. Erst mit
den Gradationskurven können Sie im Un-
terschied zu den übrigen Methoden mehre-
re Tonwertbereiche einzeln beeinussen. In
Gradationskurven lassen sich mehrere
Punkte setzen, mit denen Sie Tonwertvertei-
lung und damit Scanhelligkeit in verschie-
denen Helligkeitsbereichen ändern. Mit
Gradationskurven der einzelnen Farbkanä-
le beeinussen Sie nicht nur die Helligkeit,
sondern auch die Farbwiedergabe.
Farbstich beseitigen
Die Vorlage oder die Scanvorschau ist farb-
stichig? Bei der Korrektur greifen zum Teil
dieselben Werkzeuge, mit denen Sie Kon-
trast und Helligkeit regeln. Denn auch die
Farbwiedergabe ist von der Tonwertvertei-
lung abhängig. Ein Beispiel: Ein Bild ist zu
blaustichig. Hier hilft es, die Gradations-
kurve des Blaukanals abzusenken – sprich:
die Tonwertverteilung im Blaukanal heller
zu machen –, bis der Stich verschwindet.
Hat die Vorlage Bildstellen, die eigentlich
grau sein müssten, können Sie diese Stellen
im Scanprogramm mit der meist grau ge-
kennzeichneten Mitteltonpipette anwählen
und so die Grauachse stabilisieren. Ein
farbneutraler Grauton wird im RGB-Farb-
raum übrigens durch gleiche Werte von
Rot, Grün und Blau deniert. Mit der Mit-
teltonpipette sollten Sie deshalb bevorzugt
Grautöne suchen, die in den drei Kanälen
im Bereich um den Wert 128 liegen. ●
Richtig scannen Raster entfernen
Einige Vorlagenarten machen Probleme
beim Einscannen. Der häufigste Fall dürften
bereits gedruckte Vorlagen sein. In der Druck-
maschine werden Graustufen- und Farbfotos in
kleine Rasterpunkte zerlegt.
Wenn Sie solche Drucke einmal mit der Lupe
betrachten, erkennen Sie deutlich die einzelnen
Rasterpunkte. Das Problem beim Scannen die-
ser gerasterten Vorlagen ist, dass
sich die Abtastmatrix des Scan-
ners mit der Rastermatrix ge-
druckter Vorlagen überlagern
kann. Dadurch entsteht ein so
genannter Moiré-Effekt, der das
gescannte Bild mit einer un-
schönen kleinen Karomuster-
struktur übersät. Das störende
Moiré lässt sich nur durch eine
automatische Unschärferechnung in der Scan-
Software beseitigen, und das heißt: Sie müssen
einen gewissen Schärfeverlust im Scanergebnis
in Kauf nehmen. Wenn die Scan-Software keine
Funktion zur Moiré-Unterdrückung bietet, müs-
sen Sie in der Bildbearbeitungs-Software mit
einem Weichzeichner oder per Spezialfilter
nachkorrigieren. Bietet Ihr Scanprogramm eine
Schärfungsfunktion, so sollten
Sie diese vor dem Scannen von
Rastervorlagen deaktivieren.
Schärfefilter verstärken den
Moiré-Effekt nämlich noch.
Moiré-Muster: Gedruckte
Vorlagen machen Scannern
durch das Rastermuster die
Digitalisierung schwer
Gammakorrektur beim Scannen: So fängt der Scanner unkorrigiert die
Vorlage ein. Bei einem Gammawert von 1,0 wird die Vorlage zu dunkel
wiedergegeben, weshalb Sie nachregeln sollten
Farbstich entfernen: Mit Gradationskurven der einzelnen Farbkanäle be-
einflussen Sie nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Farbwiedergabe.
Im Beispiel wird über die Grün-Gammakurve ein Farbstich entfernt
304fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 43 06.05.2009 13:24:21 Uhr
Online-Fotobörsen PRAXIS 44 6/09 FOTOWELT
Sie brauchen ein bestimmtes Foto, ha-
ben aber kein passendes Motiv in Ih-
rem Bildbestand. Im vielen Fällen lohnt es
sich nicht, Fotos exklusiv für einen be-
stimmten Einsatzzweck anzufertigen, etwa
als Aufmacher oder für ein Werbemotiv. Im-
mer häuger greifen Kreative auf fertiges
Fotomaterial zu. Neben den kommerziellen
Anbietern wie Corbis oder Getty Images ha-
ben sich inzwischen sehr erfolgreich so ge-
nannte Microstock-Portale etabliert. Sie
bieten jedem die Möglichkeit, Fotos und
Graken einzustellen und zu verkaufen. Die
Preise liegen zwischen günstig und sagen-
haft billig, doch mindestens so interessant
wie die niedrigen Preise sind die Communi-
ty-Funktionen, mit denen etwa iStockphoto
oder Fotolia Kunden binden. Sie fordern ge-
zielt dazu auf, eigene Bilder zum Verkauf
anzubieten – mit Erfolg. Auch Branchen-
Experten wie Thomas Schmidt, Marketing-
berater, Fotograf und Betreiber des Weblogs
Picturetom, prognostizieren den Micro-
stock-Anbietern gute Aussichten. Allerdings
werden die einzelnen Foto-Portale in den
nächsten Jahren ihr Prol weiter schärfen
müssen, um unterscheidbarer zu werden.
Jede Site hat ihre eigene Kundschaft
Ihren Erfolg verdanken die neuen Portale
allerdings weniger der aktuellen Wirt-
Günstige Bilder
An Fotos rankommen
Microstock-Portale wie
Fotolia, iStockphoto oder
Shutterstock bieten extrem
günstiges Bildmaterial für
jeden Nutzungszweck. Die Foto-Portale unterscheiden sich in Preis und
Bezugsmodell sowie in der ästhetischen Ausrichtung.
Die richtige Auswahl Für wen eignet sich was?
Konventionell: Wer Bildmaterial für Werbe-
einsätze, für Kataloge oder ähnliches sucht, ist
mit iStockphoto, Shutterstock, Fotolia und Pito-
pia gleichermaßen gut bedient. Bei den beiden
ersten tut es vor allem die Masse. Fotolia setzt
auf bildgrößenabhängige Lizenzvarianten sowie
hochwertige Nebenreihen. Pitopia hingegen
profiliert sich als etablierter Anbieter im unteren
Preissegment.
Ausgefallen: Photocase und Fotocommunity
eignen sich, wenn eine junge, unkonventionelle
oder explizit „fotografische“ Bildsprache anvi-
siert wird – beispielsweise für Flyer, Plakate
oder Ähnliches. Photocase liefert in diesem Fall
auch das Bildmaterial. Fotocommunity scheidet
als reiner Mittler für Ad-Hoc-Kaufentschei-
dungen aus, eignet sich jedoch sehr gut als
Kontaktbörse.
Von Günter Schuler
305fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 44 06.05.2009 13:26:33 Uhr
45 PRAXIS Online-Fotobörsen 6/09 FOTOWELT
schaftskrise als einer Marktlücke. Bildma-
terial kostet, und die Beschaffung ist oft
aufwendig. Folgende Quellen stehen auf
dem kommerziellen Bildermarkt zur Verfü-
gung: Branchengrößen wie Getty Images
oder Corbis, kompakte Bild editionen auf
CD-ROM oder DVD, wie sie etwa der
MEV-Verlag anbietet, auftragsbezogene Li-
zenzen bei herkömmlichen Bildagenturen,
die direkte Zusammenarbeit mit Fotografen
oder Microstock-Portale.
All diese Anbietergruppen haben Vor-
und Nachteile. Bei Online-Stockanbietern
besteht der Vorteil darin, dass das gekaufte
Bildangebot „Royalty Free“ ist. Die mit
dem Kauf erworbenen Bildlizenzen decken
die meisten Einsatzbereiche ab. Ähnliches
gilt für Bildeditionen auf CD-ROM oder
DVD. Zusätzlicher Vorteil: Durch den Kauf
einer Edition sinkt der Preis pro Einzelbild
beträchtlich. Allerdings erwirbt man auf
diesem Weg zahlreiche Bilder, die man vo r-
aussichtlich nie verwerten wird. Ein grund-
sätzlicher Nachteil von Stock-Bildmaterial
ist das konventionelle Angebot. Abhilfe
schaffen kann hier Bildquelle Nummer drei
– die Zusammenarbeit mit etablierten Bild-
agenturen. Hochwertiges, unverbrauchtes
und originelles Bildmaterial ist ihr Marken-
zeichen. Viele Agenturen vergeben aber le-
diglich auftragsbezogene Bildrechte. Folge
ist nicht nur ein relativ hoher Preis pro Bild,
sondern die Notwendigkeit, die Verwen-
dungsrechte jedes Mal zu klären. Ähnliches
gilt für Typ Nummer vier, die direkte Zu-
sammenarbeit mit einem Fotografen.
Wer günstige Bilder sucht, die professio-
nellen Anforderungen genügen und sich,
einmal gekauft, jederzeit einsetzen lassen,
landet bei Microstock-Bildportalen. Sie
punkten mit deutlich niedrigeren Preisen
als bei herkömmlichen Stock-Anbietern,
meist liegt er pro Ein-
zelbild zwischen 4 und
20 Euro. Dies gilt aber
nur für Standardli-
zenzen. Bei Großaua-
gen, der Verwendung
auf Merchandising-
Produkten, Grußkar-
ten oder Postern hinge-
gen fallen erweiterte
Lizenzen an mit deut-
lich höheren Preisen.
Plattform für An-
bieter und Käufer
Fotolia, iStockphoto &
Co. setzen ganz konse-
quent auf eine kalku-
lierte Zusammenfüh-
rung von Angebot und
Nachfrage. Sie animie-
ren ambitionierte Fo-
tografen, ihre Bilder kommerziell zur Ver-
fügung zu stellen, und gestalten die
erforderliche Prozedur sehr einfach: Sie be-
schränkt sich auf den Bild-Upload sowie
eine möglichst zielführende Verschlagwor-
tung für die Bildsuche.
Im Anschluss überprüfen Mitarbeiter des
jeweiligen Foto-Portals das eingereichte
Material im Hinblick auf seine technische,
ästhetische sowie kommerzielle Brauchbar-
keit. Ist ein Bild durch diese Kontrolle
durchgewinkt, steht es im Bestand des ent-
sprechenden Portals zum Verkauf.
Übrigens: Entgegen ihrem Ruf als Billig-
anbieter lassen Microstock-Portale keines-
falls sämtliche Motive passieren. Der Pro-
zentsatz angenommener Bilder bewegt sich
nach Aussagen der Anbieter im Bereich
zwischen 10 und 50 Prozent der eingereich-
ten Aufnahmen.
Ohne Account geht gar nichts
Wie Anbieter müssen auch Käufer bei den
Portalen einen eigenen Account anlegen.
Stöbern lässt sich zwar ohne Registrierung,
aber spätestens beim Kauf benötigt man ein
Login. Die freien Präsentations- und Such-
funktionen durchforsten das Bildinventar.
Angemeldete Besucher können auf dem
Leuchttisch eine Vorauswahl treffen. Der
Kauf erfolgt in der Regel über Kreditkarte.
Bankeinzug, Einzugsdienste wie Paypal
oder Kauf auf Rechnung sind ebenso üb-
lich.
Die meisten Microstock-Portale bieten
mindestens zwei unterschiedliche Bildversi-
onen an: niedrig aufgelöste für die Verwen-
dung in Online-Medien sowie hochauö-
sende Bilddateien in printreifer Auösung.
Letztere reichen in aller Regel für die Wie-
dergabe in den Größen A5 bis A4.

Vorsortieren und Auswählen der Bilder: Es fällt auf einem Leuchttisch
wie bei Fotolia besonders leicht
Preisvergleich Anbieter
iStockphoto Shutterstock Fotolia Pitopia Photocase Fotocommunity
Abo/Einzelverkauf ja/ja ja/nein ja/ja nein/ja ja/ja nein/nein
Preis / Web 3–6 Euro – 2–4 Euro 3 Euro 2 Euro –
Preis / Print 12–22 Euro 0,30–3 Euro 4–12 Euro 30 Euro 4–6 Euro –
Preis (erw. Lizenz) 75–125 Euro 5–80 Euro 20–100 Euro – 25 / 25 / 100 Euro –
Credits für 100 Euro 75–200 – 100 – 80 –
Sonstige Medien Video, Audio Video – – – extra Videoportal
Portalinfos ausführlich, jedoch etwas
verzettelt
ausführlich, für
Fotografen etwas
versteckt
ausführlich für Käufer: knapp, aber
prägnant
ausführlich; gut
gegliedert und präsentiert
funktionsorientiert; etwas
knapp
Anteil Fotograf 20–40 % 0,25 Euro pro Bild 33–64 % 50 % 60 % –
305fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 45 06.05.2009 13:26:57 Uhr
Online-Fotobörsen PRAXIS 46 6/09 FOTOWELT
Damit sich Anbieter wie Käufer zurecht-
nden, warten effektiv durchstrukturierte
Microstock-Bildportale mit umfangreichen
Informationen auf. Das ist ganz praktisch,
denn im Detail gestalten sich Angebot, Ge-
schäftsbedingungen, Portalstruktur und
Preise unterschiedlich (siehe Tabelle). Wäh-
rend einige Portale umfangreiche Commu-
nity-Funktionen enthalten, etwa User-Sei-
ten oder Rankings, präsentieren sich andere
wie herkömmliche Bildagenturen. Auch das
Preisgefälle nimmt zu. Einstellige Euro-Be-
träge pro Bild sind zwar die Regel, dazu
kommen aber teurere Angebote wie die In-
nite-Reihe bei Fotolia. Andere Portale hin-
gegen setzen auf Abonnement-Strukturen –
Shutterstock sogar ausschließlich.
Auch im Hinblick auf die Portalstruktur
sowie die vorherrschende Fotoästhetik gibt
es große Unterschiede. Pitopia versteht sich
als herkömmliche Bildagentur. Mit einem
Preis von rund 30 Euro pro Bild bewegt
sich Pitopia an der oberen Preisgrenze. Aus
ästhetischer Sicht dominieren die üblichen
Motive der Stock-Fotograe – also werbe-
taugliche Bilder aus den Bereichen Business,
Wellness, Food und Reisen. Einige Portale
offerieren nur Fotos, andere auch Graken;
Shutterstock und iStockphoto bieten zu-
sätzlich auch Videos an.
Vier der hier vorgestellten Portale stellen
eine eher konventionelle Fotoästhetik in
den Vordergrund, zwei von ihnen punkten
mit einer alternativen und unkonventio-
nellen Bildsprache. Eine Sonderrolle spielt
Fotocommunity, das Fotos nicht verkauft,
sondern nur vorstellt. Da auch dieses Portal
Anbieter und Kunden zusammenbringt, ha-
ben wir es mit berücksichtigt.
Fotobörsen Die wichtigsten Anbieter im Überblick
Neben einer Unzahl kleiner, engagierter
Anbieter haben sich sechs Fotoportale als
marktführend etabliert.
Der Klassiker:
www.iStockphoto.de
Gegründet im Mai 2000, ist iStockphoto das
älteste Fotoportal. Seit Februar 2006 gehört es
zum Getty-Konzern und zählt mit rund 4.500.000
Bildern zu den drei Großen der Branche. Der
Web-Auftritt präsentiert sich aufgeräumt und in
deutscher Sprache. Die Motivsuche läuft über
die Eingabe eigener Suchbegriffe und über Ka-
tegorien. Der Pionier unter den Microstock-Por-
talen setzt klar erkennbar auf Masse: Je höher
das eingekaufte Credit-Paket, desto günstiger
der „Umtauschkurs“.
Fazit: iStockphoto punktet mit Masse. Dabei
steht unübersehbar die konventionelle Business-
und Werbefotografie im Vordergrund.
Der Branchenriese:
www.shutterstock.com
Besonderheit des mit 6.000.000 Bildern größ-
ten Portals ist das Abo-System. Neben Modellen
für ein, drei, sechs oder zwölf Monate bietet
Shutterstock auch stückbezogene On-Demand-
Abos sowie spezielle für Bilder mit erweiterten
Lizenzen. Das führt zu einem starken Preisgefäl-
le innerhalb des Angebots. Generell gilt: Je mehr
Bilder, desto niedriger der Stückpreis. Die Funk-
tionen zur Suche gleichen denen bei iStockpho-
to. Dies betrifft auch die Bildästhetik. Die FAQs
sind recht ausführlich.
Fazit: Wer regelmäßig neues Bildmaterial für
Werbezwecke benötigt, ist vor allem mit dem
Abonnement-System ganz gut bedient.
Der Aufsteiger:
www.fotolia.de
Die Ende 2005 gegründete Plattform Fotolia ist
mit rund 4.400.000 Bildern der Aufsteiger. Zur
Bildersuche gibt es die obligatorische Suchen-
Eingabemaske, die Suche über Kategorien oder
über häufig verwendete Stichwörter. Bei letzterer
dominieren vor allem assoziative Begriffe. Die
Preise sind stärker gestaffelt als bei anderen Por-
talen. Je nach Größe sind die Bilder vorsortiert in
Klassen von XS bis XL; hinzu kommt eine erwei-
terte Lizenz, die jedoch erheblich teurer ist.
Fazit: Die Bildauswahl bei Fotolia ist werblich,
wer sucht, findet aber auch Material abseits einer
Geschäftsmann-mit-Laptop-Ästhetik. Flankie-
rend erscheint die Reihe „Infinite“. Mit 20 bis
100 Euro pro Bild liegen die Preise allerdings
deutlich höher.
Mit Schwerpunkt „Food“:
www.pitopia.de
Pitopia sieht sich als konventionelle Bildagentur.
Mit derzeit rund 200.000 Bildern ist das Ange-
bot noch klein. Die Preisgestaltung ist einfach
und übersichtlich: Die Fotografen stehen bei Pi-
topia mehr im Vordergrund. Ausbaufähig ist ak-
tuell noch der Informationsteil. Löblich: Ein Teil
der Pitopia-Bilderlöse geht an soziale Projekte.
Fazit: Auch bei Pitopia dominiert die Bildspra-
che anspruchsvoller herkömmlicher Stockfoto-
grafie. Eine Sonderkategorie Food zeigt, in wel-
chem Genre sich Pitopia besonders profiliert.
Junge Bildsprache:
www.photocase.com/de
Der dominante Community-Bereich macht bei
dem 2001 gegründeten Portal Photocase die
Genre-Einordnung schwer. Auch die Foto-Äs-
thetik hebt sich von den gängigen Microstock-
Portalen ab. Die Bildsprache der ausgestellten
Bilder ist jung: Street Photography, Schwarz-
weiß und experimentelle Farbgebungen. Die
Beteiligung der Fotografen ist mit 60 Prozent
des Erlöses vergleichsweise hoch.
Fazit: Bei Photocase dominiert die ambitio-
nierte, künstlerisch versierte Fotografie im etwas
anderen Look.
Nur Mittler:
www.fotocommunity.de
Einer weniger kommerziellen Bildästhetik ist
auch Fotocommunity verpflichtet. Mit 16 Millio-
nen Bildern ist das Material gigantisch. Foto-
grafen können Bilder ausstellen. Kontaktformu-
lare sowie Infos zu eigener Website und Mail-
adressen bilden die Schnittstelle zu Interes-
senten. In der Standardvariante ist Fotocommu-
nity für Fotografen kostenlos; erweiterte Ac-
counts für die Präsentation von mehr Bildern und
für zusätzliche Community-Rechte kosten zwi-
schen 4 und 8 Euro pro Monat.
Fazit: Fotocommunity ist kein Verkaufsportal,
sondern Forum und Marktplatz für Fotografen.
305fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 46 06.05.2009 13:27:13 Uhr
6/09 FOTOWELT
Suchfunktionen im Vergleich
Die Funktionen zum Suchen nach Fotomotiven liefern meist einen guten Überblick
des Bildbestandes. Daher testen wir die Portale mit dem Suchbegriff „Türkei“.
iStockphoto
Sieben Treffer sind das Indiz, dass der Bildbestand bei iStock-
photo auf Englisch verschlagwortet ist. Der Begriff „Turkey“ führt zu
einer Pop-up-Liste mit Unterbegriffen. Unter „Turkey (Middle East)“
erhalten wir satte 9252
Suchergebnisse.
Fazit: Ganz brauch-
bar; kommt der Nutzer
mit englischen Such-
begriffen klar, funktio-
niert die Online-Bild-
suche recht flüssig.
Shutterstock
Auch hier führt erst der englische Suchbegriff ans Ziel, und
zwar zu 14.023 Treffern. Die Ergebnisse sind allerdings völlig belie-
big. Erst Einschränkungen
über Kategorien listen
brauchbares Material. Die
Einschränkung „Redaktio-
nell“ bringt ein allgemeines
Orient-Potpourri mit viel
Texturen; erst unter „Natur“
finden wir die erwünschten
Reise- und Urlaubsfotos.
Fazit: Die Suche ist zu
wenig intuitiv; insgesamt
verbesserungswürdig.
Fotolia
We speak German: Mit 9060 Bildern aus dem Stand ist Fotolia
nicht schlecht dabei. Die Motive liefern einen brauchbaren Quer-
schnitt – wobei die Abteilung Food sehr stark präsent ist. Ähnlich
wie bei den anderen Anbietern mit großen Bildbeständen emp fiehlt
es sich, eventuell mit konkreten Suchbegriffen zu arbeiten oder mit
der Kategorie-Suche sein Glück zu versuchen.
Fazit: Gute Such-
ergebnisse bei
deutschen Such-
begriffen, kaum
Beanstandungen.
Pitopia
Die Verschlagwortung funktioniert ganz ordentlich: Abgese-
hen von den vielen Variationen der türkischen Flagge spuckt die
Suche mit 519 Treffern so-
lide Reise- und Urlaubsfo-
tos aus. Minuspunkt: Die
Suche dauert vergleichs-
weise lange; auch beim
zweiten Test.
Fazit : Von der ruckeligen
Technik abgesehen: Ziel-
führend, brauchbar; die Er-
gebnisse stimmen.
Photocase
Für ein kleineres Portal sind 204 Ergebnisse ganz ordent-
lich. Die Vorschläge sind, wie zu erwarten, sehr stimmungsvoll und
Street-Photography-lastig. Für assoziative Flyer- und Magazin-Be-
bilderung eignet sich das ganz gut, für einen klassischen Reiseka-
talog weniger. Die sonst recht gute
Suche über Kategorien versagt;
die Türkei ist (noch) nicht kategori-
siert. Der englische Suchbegriff
„Turkey“ bringt anderes Bildmateri-
al sowie eine Liste mit passenden
Suchkriterien.
Fazit: Technisch okay; die Ergeb-
nisse spiegeln die bei Photocase
favorisierte Bildsprache. Wer ge-
nau das sucht, ist hier goldrichtig.
Fotocommunity
Ebenso wie bei Pitopia scheint die Suche hier je nach Ta-
geszeit unterschiedlich gut zu funktionieren. Beim zweiten
Versuch liefert sie 83 Ergebnisse. Die Motivauswahl fällt reisetaug-
licher aus als bei Photocase und stimmungsvoller als bei den klas-
sischen Microstock-Portalen. Angesichts eines Bestandes von
16 Millionen Bildern
überrascht die nied-
rige Trefferquote.
Fazit: Brauchbare
Suchfunktion; bei den
Treffern kommt es ver-
mutlich stark auf das
Genre an.

47 Online-Fotobörsen PRAXIS
305fw6_09ad_mr_ar_ohneAd.indd 47 06.05.2009 13:27:26 Uhr
In diesem Artikel lesen Sie …
Tipps vom Profi-Fotografen umsetzen 49
Tipps für die Optimierung 50
die wichtigsten Hotkeys 51
wie Sie perfekte Porträts anfertigen 52
wie Sie gute Retusche-Ergebnisse
erzielen 53
über den Autor 55
So machen
Sie Ihre
Porträts
schöner
Von Matthias Kaiser
Nicht schön genug? Auf der Jagd nach den mensch-
lichen Schönheitsidealen optimierten Studio-Fotografen
täglich Tausende Porträts. Unser Pro-Fotograf
Matthias Kaiser zeigt, wie Sie die Techniken
für eigene Fotos nutzen.
Crash-Kurs vom Profi-Fotografen
48 Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG
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400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 48 06.05.2009 13:28:50 Uhr
Porträts Das rät der Profi-Fotograf
Bereiten Sie sich gut auf Ihr Shooting vor.
Kamera, Objektive, Accessoires, Wetterbericht
und Szenengestaltung – das alles sollte vorher
überdacht worden sein.
Ruhe bewahren: Lassen Sie sich beim Foto-
grafieren Zeit. Je besser das Ausgangsmaterial
ist, desto besser sind die Nachbearbeitungs-
möglichkeiten und damit auch das Ergebnis.
Sorgfältig bearbeiten: Auch bei einer umfas-
senden Nachbearbeitung sollte der Betrachter
Ihrer Fotos die Manipulationen nicht sofort be-
merken. „Weniger ist mehr“ lautet daher die De-
vise. Vor allem zu stark aufgehellte Augen und
Zähne fallen schnell als unnatürlich auf. Durch
eine sorgfältige und zurückhaltende Manipulati-
on erreichen Sie daher am Ende oft mehr.
Richtig zoomen: Arbeiten Sie mit der 100-
Prozent-Ansicht. Nur dann retuschieren Sie ge-
nau. In bestimmten Bereichen dürfen Sie gerne
auch 200 oder 400 Prozent benutzen. Je größer
der zu bearbeitende Bereich ist, desto einfacher
geht die Bearbeitung, da die Mauswege länger
sind. Allerdings sollten Sie ab und zu auszoo-
men, um den Gesamtüberblick zu prüfen.
Schneller arbeiten: Photoshop benötigt eine
gewisse Einarbeitung und Übung. Es ist daher
ganz normal, dass Sie am Anfang häufiger auf
der Suche nach dem richtigen Werkzeug sind,
und Ihre Retuscheresultate anders aussehen
wie die hier gezeigten Beispiele. Spätestens
nach dem fünften oder sechsten Motiv erzielen
Sie sicher beachtliche Ergebnisse.
Präzise Retusche: Ein gutes Grafiktablett (ab
80 Euro) macht die Verwendung der Photo-
shop-Werkzeuge einfacher und genauer. Nach
einer kurzen Einarbeitung werden Sie mögli-
cherweise nicht mehr mit der Maus arbeiten
wollen. Linien mit ansteigenden Breiten lassen
sich bei Tabletts durch unterschiedlichen Druck
auf den Stift leicht verwenden.

Profi-Tipps für Porträts 49 BILDBEARBEITUNG
400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 49 06.05.2009 13:29:47 Uhr
Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 50 6/09 FOTOWELT
Nicht schön genug? Die professionelle
Fotografie lässt kein Foto unbearbei-
tet, schon gar nicht, wenn es sich um
Porträts handelt.
Ob Männer, Frauen oder Kinder – nicht ein
einziges Motiv verlässt das Fotostudio ohne
gezielte Nachbearbeitung am Rechner.
Durch den Einsatz von Photoshop und ver-
gleichbaren Bildbearbeitungsprogrammen
ist es für Pro-Fotografen wie Amateure
sehr einfach geworden, Personenaufnah-
men zu korrigieren und zu retuschieren.
Das Spektrum reicht von der einfachen
Hautpartie-Enteckung über Farbanpas-
sungen bis hin zur Gesichtskonturkorrek-
tur – je nach Auswahl subtil bis drastisch.
Wenig Spielraum beim Werkzeug
Vom klassischen Porträt bis hin zum auf-
wendigen Composing – in allen Bereichen
ndet Bildbearbeitung ihren Platz. Photo-
shop ist durch die große Anzahl an Werk-
zeugen und die präzisen Steuerungsmög-
lichkeiten die Software der Pros. Dabei
spielt es keine Rolle, ob Sie Photoshop CS2,
CS3 oder die neue Version CS4 (Testversion
auf C DVD) nutzen. Für die Bildoptimie-
rung im privaten Umfeld gibt es allerdings
Alternativen, etwa das deutlich günstigere
Unser Model Nadine vorher – und …
Portätaufnahmen Tipps für die Optimierung
Auf Basis von Photoshop gibt es unzähli-
ge Möglichkeiten, stilvolle Porträtoptimie-
rungen durchzuführen. Hier einige Tipps.
Haut absoften: Das Weichzeichnen der Haut
sollten Sie nur in Maßen durchführen. Der Ge-
samteindruck Ihrer Fotos ist nämlich besser,
wenn die Hautporen noch zu sehen sind.
Schneller Ansichtswechsel: Durch Drücken
der <F>-Taste durchlaufen Sie die verschie-
denen Ansichtsmodi in Photoshop. So können
Sie einen unruhigen Hintergrund ausblenden
oder beispielsweise durch Verschieben des Fo-
tos noch besser in einer Ecke stempeln.
Änderungen widerrufen: Arbeiten Sie non-
destruktiv mit Einstellungsebenen und Masken.
Speichern Sie Ihre Bilder im PSD-Format, um
alle Einstellungen nach dem erneuten Öffnen
wieder ändern zu können und vor allem keinen
Qualitätsverlust zu erleiden.
Maus-Klicks: Durch einen Doppelklick auf das
Zoomwerkzeug (Lupe) in der Werkzeugleiste
gelangen Sie direkt in die 100-Prozent-Ansicht.
Führen Sie einen Doppelklick auf das Hand-
Werkzeug durch, wird das Bild an den Bild-
schirm angepasst. Hierdurch ersparen Sie sich
viele Vergrößerungsschritte und damit Zeit.
400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 50 06.05.2009 13:30:17 Uhr
51 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts 6/09 FOTOWELT
Photoshop Elements (auf C DVD), das viele
gute Korrekturmöglichkeiten bietet.
Zwischen Mini-Eingriff und
Maximal-Retusche
Im professionellen Studio-Alltag wird meist
der Look, dem die Fotos entsprechen sol-
len, durch den Kunden festgelegt.
Durch die richtige Lichtsetzung und ins-
besondere die Bildbearbeitung entsteht aus
der Originalaufnahme das gewünschte
Foto. Natürlich stellt sich schnell die Frage,
ob durch eine umfassende Porträtbearbei-
tung das eigentliche Foto nicht verfälscht
wird. Die Grenzen der Nachbearbeitung
müssen Sie selbst festlegen, denn ob bei-
spielsweise eine Hüfte schmaler, Lippen be-
tonter oder Brüste praller gemacht werden,
bestimmt nicht nur der Kunde, sondern
auch Sachverstand und Fingerspitzengefühl
des Fotografen. Es spricht sicher auch bei
Ihren Fotos nichts dagegen, dem Porträt-
ierten ein paar Hautunreinheiten aus dem
Gesicht zu retuschieren. Probieren Sie an
Ihren Bildern einfach aus, wie viele Korrek-
turschritte den Aufnahmen gut tun. Durch
regelmäßiges Zwischenspeichern unter an-
derem Dateinamen können Sie jederzeit zu
einem vorherigen Stand zurückkehren – der
Ihnen am Ende vielleicht mehr zusagt.
Photoshop Die wichtigsten Hotkeys
Tastaturkürzel beschleunigen die Arbeit
mit Photoshop enorm. Wenn Sie den aktu-
ellen Arbeitsbereich im Foto mit der Maus nicht
verlassen müssen, um ein anderes Werkzeug
einzustellen, spart Ihnen das einiges an Zeit und
kommt der Konzentration zugute. Zu Beginn
merken Sie am besten sich ein paar wichtige
Tastaturkürzel und binden dann nach und nach
weitere Photoshop-Hotkeys in Ihren Retusche-
Workflow ein.
<J> Ausbessern-Werkzeug
<S> Stempel
<B> Pinsel
<D> stellt Vorder- und Hintergrundfarbe auf
schwarzweiß um
<X> wechselt Vorder-/Hintergrundfarbe
<M> Maskenwerkzeug aufrufen
<Strg>-<I> Invertieren (bei Masken wichtig)
<Strg>-<J> aktuelle Ebene dublizieren
<Strg>-<E> aktuelle Ebene mit der darunter-
liegenden verschmelzen
<Strg>-<Alt>-<Shift>-<E> fügt sämtliche
Ebenen der aktuellen Arbeitsdatei zu einer ge-
meinsamen Ebene zusammen
… nach der Bearbeitung in Photoshop

400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 51 06.05.2009 13:30:35 Uhr
6/09 FOTOWELT
Perfekte Porträts
Selbst Pro-Fotografen passiert es, dass einige der Porträtaufnahmen einfach
danebengehen. Ein paar Tricks helfen, die Zahl der Ausschussbilder zu minimieren.
1
So bereiten Sie das Shooting vor.
Das Fotografieren selbst macht
nur einen Teil eines Shootings aus.
Gute Porträtaufnahmen entstehen selten per
Zufall, sondern sind meist akribisch geplant.
Die Idee: Zur Vorplanung gehören die Idee
für das Foto (welcher Inhalt, welche Emoti-
onen sollen mit dem Bild transportiert wer-
den), die Auswahl des Models, die richtige
Location und das geeignete Equipment.
Hintergrund festlegen: Bei der Auswahl
des Hintergrunds sollten Sie darauf achten,
dass er zum Model und der gewünschten
Bildaussage passt. Gut geeignet sind ne-
ben der klassischen Studioumgebung ru-
hige Naturhintergründe wie Park und Feld.
Wichtig ist vor allem viel Abstand zwischen
Model und Hintergrund. Mit einem kleinen
Blendenwert an der Kamera erreichen Sie
einen unscharfen Hintergrund. Durch das
Spiel von Schärfe und Unschärfe lenken Sie
die Blickrichtung zum Model.
Bildausschnitt wählen: Ist der Hinter-
grund zu dominant oder unruhig, versuchen
Sie durch Beschnitt des Motivs die Blick-
richtung des Betrachters auf das Model zu
lenken. Allerdings sollten Sie darauf achten,
keine wichtigen Bereiche wie die Augen
oder Körperteile wie eine Fingerkuppe abzu-
schneiden. Grundsätzlich ist es immer bes-
ser, sich vor Ort Zeit zu lassen und einen
guten Bildausschnitt zu wählen. Zur Not va-
riieren Sie einfach und entscheiden später
bei der Nachbearbeitung am Rechner, wel-
cher Bildausschnitt am besten passt.
Formatfrage: Als Porträts gelten nicht nur
formatfüllende Gesichtsfotos. Sie können
also ruhig ein wenig von der Umgebung mit
ins Foto einbringen. Somit ergeben sich
spannende Kompositionen, in denen Model
und Hintergrund sich gegenseitig positiv
beeinflussen.
2
So gehen Sie bei der Retusche
vor. Wie viel Zeit Sie für die Bear-
beitung der Aufnahmen am PC einpla-
nen müssen, hängt von vielen Faktoren
ab. Gilt es ein Foto für ein großflächiges
Plakat bis ins kleinste Detail zu optimieren
oder eine Reportage mit über 100 Abbil-
dungen schnellstmöglich an den Kunden zu
schicken? Wie gut war das Make-up? Müs-
sen Porträts oder Ganzkörperfotos optimiert
werden? Die Nachbearbeitung für ein gutes
Beauty-Foto dauert in der Regel bei mir zwi-
schen einer und fünf Stunden.
Bereinigung: Bevor Sie in Photoshop los-
legen, ist es ratsam, sich erst einmal zu
überlegen, was Sie mit dem Foto zum Aus-
druck bringen möchten. Soll es natürlich
sein, oder möchen Sie einen richtig auffäl-
ligen Glamour-Hingucker schaffen?
Bei allen Fotos steht als Erstes die Bereini-
gung des Gesichtes und des Hintergrundes
an, da nur eine gute Grundlage ein gutes
Resultat erlaubt. Das bedeutet, Sie entfer-
nen zunächst alle störenden Bildelemente
wie Pickel, Schmutz, ungewollte Haare und
auch Abschattungen, die etwa von Sensor-
dreck in der Kamera herrühren.
Kontraste: Dem zweiten Schritt widmen
Sie den Augen, die aufgehellt und im Kon-
trast verstärkt werden. Wenn Sie es für er-
forderlich halten, können Sie die Zähne
durch Aufhellung und Entnahme des Gelb-
tones erstrahlen lassen.
Tiefe schaffen: Nun geben Sie dem Foto
durch Aufhellen und Abdunkeln in bestimm-
ten Bereichen mehr Tiefe. Farbverände-
rungen ergeben einen bestimmten Look, der
zum Abschluss durch das gezielte Nach-
schärfen ein optimales Ergebnis erzeugt.
3
Arbeiten Sie non-destruktiv. Bevor
wir nun mit dem ersten Bild begin-
nen, möchte ich Sie zum non-destruktiven
Arbeiten animieren. Das bedeutet, Sie ge-
hen so vor, dass Sie jeden Schritt in Photo-
shop wieder rückgängig machen können.
Hierzu zwei Grundweisheiten: Erstellen
Sie nach dem Öffnen eines Fotos von der
Hintergrundebene eine Kopie. Dazu ziehen
Sie in der Ebenenpalette die Hintergrund-
ebene auf das Symbol „Neue Ebene erstel-
len“ links neben dem Mülleimer. Alternativ
drücken Sie den Hotkey<Strg>-<J>. Arbei-
ten Sie zudem mit Einstellungsebenen und
Masken. Durch diese Hilfsmittel können Sie
Einstellungen zu jedem Zeitpunkt ändern.
Puder Spart Zeit bei der Retusche
Einen wichtigen Platz bei Profi-Fotoshoo-
tings nimmt der Visagist ein. Durch ein
gutes Make-up werden viele Hautunreinheiten
abgedeckt, Hautflecken ausgeglichen und die
Bildaussage durch gezieltes Schminken unter-
stützt. Außerdem erleichtern Puder & Co. Ihre
Arbeit am Fotoset und damit auch die Nachbe-
arbeitung am PC. Wie wichtig gutes Make-up
im Profi-Bereich ist, wird bei einem einzelnen
Foto natürlich nicht so schnell deutlich wie bei
einer zwanzigteiligen Fotoserie. Denn ein Visa-
gist ist nicht nur für das Schminken zuständig,
sondern bleibt auch während des Shootings
immer in der Nähe des Fotografen. Seine Auf-
gabe ist es, auf Make-up und Haardetails zu
achten und gegebenenfalls in das Shooting ein-
zugreifen. Für den Fotografen ist es eine enorme
Erleichterung, da sein Hauptaugenmerk auf De-
tails wie Licht, Pose und Technik liegt.
Für den Amateur ist ein aufwendiges Make-up
oder gar ein professioneller Visagist oft zu teuer.
Bitten Sie Ihr Model einfach, sich selbst zu
schminken. Ist kein Visagist zur Hand, empfiehlt
es sich, mattierenden Puder zum Shooting mit-
zunehmen. Gerade wenn Männer fotografiert
werden, ist ansonsten meist kein Puder zur
Hand. Beim Pudern geht es nicht darum, ein
perfektes Make-up zu erzielen, sondern die häu-
fig auftauchenden Glanzpunkte an der Stirn und
den Wangenknochen abzumildern.
52 Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG
400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.indd 52 06.05.2009 13:30:55 Uhr
6/09 FOTOWELT
Porträts optimieren
Jedes von Natur aus noch so schöne Gesicht gewinnt durch eine gezielte Porträt-
retusche an Glanz. Probieren Sie es aus – Sie werden tolle Ergebnisse erzielen.
Hautbild auffrischen
Wenn Sie dachten, es bräuchte nur wenig Aufwand, Haut
zu retuschieren, muss ich Sie enttäuschen. Von den bereits
erwähnten Arbeitsstunden fällt meist der größte Teil für die Hautre-
tusche an. Hautporen verändern sich teilweise im Millimeterbereich,
weshalb Sie immer darauf achten sollten, von welcher Stelle Sie
Stempelmaterial aufnehmen. Auch Helligkeitsunterschiede spielen
eine wichtige Rolle, weswegen ich Ihnen den normalen Stempel für
die komplette Hautretusche nicht empfehle. Stattdessen benutzen
Sie das Ausbessern-Werkzeug aus der Werkzeugleiste. Achten Sie
darauf, dass es auf „Quelle“ eingestellt ist.
Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und kreisen Sie nun den
ersten Pickel mit dem Ausbessern-Werkzeug ein. Es wird eine Aus-
wahl erstellt. Diese nehmen Sie per Drag & Drop auf und setzen Sie
an eine Stelle
ohne Pickel, aber
mit einer ähnlichen
Hautstruktur. Sie
können, während
Sie die Maustaste
gedrückt halten,
sehen, wie der ak-
tuelle Bildbereich
Ihre Auswahl
überdeckt.
1
Mit Ausbessern-Werkzeug tricksen
Der Vorteil des Ausbessern-Werkzeugs besteht darin, dass
Helligkeits- und Farbunterschiede angepasst und Übergänge weich
gemacht werden. So kommen Sie schnell zu einem guten Ergebnis.
Sie sollten das Ausbessern-Werkzeug allerdings nicht an harten
Kanten benutzen, etwa am Haaransatz, da diese sonst verwischen.
Nehmen Sie für genaues Arbeiten an Kanten den Stempel mit einer
Auswahl, die Sie
etwa mit dem Las-
so erstellt haben.
Ein Grafiktablett
macht das Arbei-
ten hier schneller,
einfacher und vor
allem genauer, da
Kreisbewegungen
mit einem Zeichen-
stift besser als mit
einer Maus funkti-
onieren.
2
Augen aufhellen
Nun hübschen Sie die Augen auf. Hierfür gibt es gleich mehre-
re Möglichkeiten – ich zeige Ihnen meine bevorzugte.
Zunächst erstellen Sie eine Einstellungsebene mit einer Gradati-
onskurve (Kicken Sie im Palettenmenü auf den schwarzweiß geteil-
ten Kreis und dann auf „Gradationskurven“). Ziehen Sie den diago-
nalen Strich in der Mitte etwas nach links oben. Das Bild sollte
deutlich heller werden.
Klicken Sie auf „OK“. Da
wir nur die Augen aufhel-
len wollen, kehren Sie die
Maske, die automatisch
mit der Einstellungsebe-
ne erstellt wurde, um.
Dazu gehen Sie entweder
auf den Befehl „Bearbei-
ten, Fläche füllen“ und
wählen schwarz als Farbe
oder benutzen das viel
schnellere Tastaturkürzel
<Strg>-<I>.
3
Pinsel einsetzen
Wie Sie in der Ebenenpalette sehen, besteht unser Foto
jetzt aus drei Ebenen. Bleiben Sie auf der Einstellungsebene,
und zoomen an die Augen heran. Nehmen Sie das Pinselwerkzeug
und achten darauf, dass weiß als Vordergrundfarbe ausgewählt ist
(die linke der beiden Farben in der Werkzeugpalette). Malen Sie
nun mit einer angemessenen Pinselspitze die Iris an.
Sie können auch mehrmals über die gleiche Stelle fahren, die Hel-
ligkeit wird nicht zunehmen, da wir diese durch die Einstellungs-
ebene festgelegt haben. Haben Sie sich vermalt, ist dies kein Pro-
blem. Stellen Sie die Vordergrundfarbe auf schwarz, und schon
radieren Sie alles wieder in den Ausgangszustand zurück. Reicht
ihnen die Helligkeit nicht aus oder ist sie zu stark, machen Sie ein-
fach einen Doppelklick auf das Einstellungsebenensymbol und kor-
rigieren die Gradationskurve. Wie Sie sehen, wird nur der von Ihnen
bemalte Bereich der Fotoaufnahme verändert.
4
Profi-Tipps für Porträts 53 BILDBEARBEITUNG

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6/09 FOTOWELT
Zähne bleichen
Nachdem Sie bereits wissen, wie Sie Einstellungsebenen
erstellen, ist das Zähnebleichen ein Kinderspiel. Erstellen
Sie eine Einstellungsebene mit „Farbton/Sättigung“ und stellen im
Ausklappmenü „Gelbtöne“ ein. Ziehen Sie den Regler „Sättigung“
auf etwa „-50“ und die Helligkeit auf gut „+20“. Weiter geht’s wie
bei den Augen: Einstellungsebene invertieren mit <Strg>-<I> und
dann mit dem Pinsel und weiß
als Vordergrundfarbe die Zähne
ausmalen. Achten Sie dabei auf
ein natürliches Weiß des Zahn-
schmelzes, sonst droht ein über-
triebenes Zahnpastalächeln.
5
Looks kreieren
Wie Sie bei bereits durchgeführten Schritten gesehen ha-
ben, können Sie durch Einstellungsebenen und Masken
Einfluss auf bestimmte Stellen im Foto nehmen. Wenn Sie sich die
Auswahlmöglichkeiten bei den Einstellungsebenen ansehen, er-
kennen Sie schnell, welche weiteren Möglichkeiten sich anbieten.
Nach dem gleichen Prinzip können Sie nun auch jeden anderen
Bereich in ihrem Foto aufhellen, abdunkeln, im Kontrast verstärken
oder die Farben verändern. Dieser Arbeitsschritt wird auch gerne
als „Look“ bezeichnet.
Auf der einen Seite
kann ein Fotograf ei-
nen bestimmten Look
erzeugen, der seinem
persönlichen Stil ent-
spricht. Auf der an-
dern Seite kann er ei-
nen bestimmten Look
auch nur bei einem
einzelnen Foto ver-
wenden, um etwa
Wünschen des Kun-
den zu entsprechen.
6
Vignettierung einbauen
Mit einer Vignettierung bringen Sie Dymanik ins Bild. Sie
verstärkt den Bildausdruck durch eine Randabdunklung und lenkt
die Aufmerksamkeit auf den Mittelpunkt des Fotos. Letztendlich ist
eine Vignettierung –korrekt wäre „natürlicher Randlichtabfall“ – ein
Objektivfehler, der aber manches Porträt noch interessanter aus-
sehen lässt. Um eine Vignettierung zu erstellen, erzeugen Sie zuerst
eine Einstellungsebene mit einer Gradationskurve, die Sie stark
nach rechts unten ziehen. Ihr Bild wird deutlich dunkler.
Danach nehmen Sie das Kreiswerkzeug aus der Werkzeugpalette
und ziehen eine Ellipse über das Fotos, so dass die Ellipse die
Ecken nicht berührt. Gehen Sie nun auf „Auswahl, Auswahl verän-
dern, Weiche Kante“, und stellen Sie einen hohen Wert zwischen
100 und 200 ein. Die weiche Kante lässt Sie später den Übergang
zwischen dem dunklerem Außenbereich und dem helleren Innenbe-
reich des Fotos nicht mehr erkennen. Gehen Sie auf „Bearbeiten,
Fläche füllen“, und achten Sie darauf, dass bei Ihrer Vordergrund-
farbe schwarz eingestellt ist. Klicken Sie „OK“. Wie Sie sehen, wird
der Blick nun auf die abgelichtete
Person gelenkt, ohne dass der Ge-
samteindruck des Bildes leidet.
7
54 Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG
48-55_400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.54 54 07.05.2009 15:08:12 Uhr
6/09 FOTOWELT
Verändern von Konturen
In Photoshop gibt es viele Möglichkeiten, sich den Gang zum
Schönheitschirurgen zu sparen. Wenn Sie übertriebene Beispiele
einer Bearbeitung sehen möchten, brauchen Sie nur eine der gän-
gigen TV-Zeitschriften-Cover anzusehen. Die dort gezeigten Mo-
dels existieren in Wirklichkeit so natürlich nicht. Den Models wird
durch die extreme Bearbeitung wirklich jeder kleinste Makel und
damit auch das Reizvolle genommen.
Bei einem solchen Body Transforming entscheiden Millimeter, ob
ein Foto durch die Veränderung dazugewinnt oder eine plumpe Fäl-
schung geformt wird. Es ist einiges an Fotografie- und Bildretu-
sche-Erfahrung sowie ein gewisses ästhetisches Augenmaß nötig,
um Veränderungen real wirken zu lassen. Wenn Sie ein wenig pro-
bieren möchten, empfehle
ich Ihnen das in Photo-
shop unter „Filter, Verflüs-
sigen“ positionierte „Vor-
wärts-krümmen“-Werkzeug.
Je nach Pinselgröße kön-
nen Sie die abgebildete
Person verformen.
8
Motiv schärfen
Schärfe ist eine wichtige Eigenschaft jedes guten Fotos. Es
gibt viele Möglichkeiten, in Photoshop zu schärfen, eine davon ist
„Unscharf maskieren“. Diese Funktion finden Sie unter „Filter,
Scharfzeichnungsfilter, Unscharf Maskieren“. Unter „Stärke“ ver-
steht sich die Intensität der Scharfzeichnung. Der „Radius“ gibt
Auskunft über die Anzahl der Pixel, die in der Umgebung eines Pi-
xels im Kontrast und damit die Schärfe angehoben werden.
Als letzten Parameter gibt es den „Schwellenwert“, der wie der
Name schon sagt angibt, wie hoch ein Helligkeitsunterschied sein
muss, damit geschärft wird. Aber alle Theorie hilft nichts in der Pra-
xis. Aktivieren Sie die oberste Bildebene per Mausklick, und drü-
cken Sie danach die Tastenkombination <Strg>-<Alt>-<Shift>-
<E>. Dadurch erstellen Sie eine neue Ebene, in der alle
Informationen der bisherigen Bearbeitung enthalten sind. Gehen
Sie nun zu „Filter, Scharfzeichnungsfilter, Unscharf Maskieren“.
Ich habe gute Erfahrungen mit den Werten Stärke: 70–200, Radi-
us: 0,4–0,8 und einem Schwellenwert auf 0 gemacht. Da die rich-
tigen Einstellungen vor allem vom jeweiligen Motiv abhängen, müs-
sen Sie ein
wenig mit
den Werten
experimen-
tieren.
Übe r n e h -
men Sie die
Ä n d e -
rungen mit
„OK“.
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So schärfen Sie richtig
Wie intensiv Sie ein Bild schärfen, hängt auch davon ab,
wofür Sie das Foto später einsetzen möchten. Unterschied-
liche Medien benötigen nämlich eine unterschiedliche Schärfe. So
dürfen Sie im Web gerne etwas geringer nachschärfen, damit es
nicht zu Halos, also leuchtenden Kanten, beim Übergang von hellen
und dunklen Motivteilen und Aliasing –Treppchenbildung an diago-
nalen Linien – kommt. Ein Papierabzug hingegen verträgt mehr
Schärfe, da Tinte und Toner gerne ein paar Details schlucken. Da
Sie bislang nur die oberste Ebene der Aufnahme geschärft haben,
können Sie nun durch Ändern der Ebenendeckkraft in der Ebenen-
palette die ideale Schär-
fe einstellen.
Zusätzlich können Sie an
überschärften Bildstellen
mit Hilfe des Radiergum-
mi-Werkzeugs partiell et-
was Schärfe entfernen,
ohne dem Foto die Grund-
schärfe zu nehmen.
Die Schärfung eines Bil-
des sollte grundsätzlich
immer am Ende der Be-
arbeitung erfolgen, da
sonst Details verloren
gehen können.
10
Über den Autor
Matthias Kaiser ist Fachinformatiker für
Medien und Kommunikation und arbeitet
seit 2007 als Profi-Fotograf mit Schwer-
punkt auf People- und Werbeaufnahmen.
Durch zahlreiche Assistenzen bei international
tätigen Fotografen konnte er seinen tech-
nischen Background im Bereich der elektro-
nischen Bildbearbeitung mit moderner Shoo-
ting-Praxis kombinieren. Für die Fotoretusche setzt er Photoshop unter
Mac OS X und Win XP ein. Er lebt und arbeitet in Stuttgart und Berlin.
Info: www.matthiaskaiser.biz, Models: www.indeedmodels.com
55 Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG

48-55_400fw6_09ad_mr_ar_ohne_ad.55 55 07.05.2009 15:08:28 Uhr
Mit Photoshop zuschneiden BILDBEARBEITUNG 56 6/09 FOTOWELT
Den richtigen Augenblick beim Durch-
drücken des Auslösers zu finden ist die
eine, dabei noch den perfekten Motivaus-
schnitt einzufangen die andere Herausfor-
derung beim Fotograeren. Gegen den ver-
passten Zeitpunkt zum Auslösen ist kein
Kraut gewachsen, den Bildausschnitt hinge-
gen können Sie in Photoshop & Co. nach
Herzenslust verändern. Indem Sie den Be-
schnitt variieren, entstehen aus einem Ori-
ginalbild leicht mehrere spannungsgeladene
Fotos. Wie das geht, lesen Sie hier.
Der richtige Schnitt für gute Fotos
Langweile beim Ansehen von Fotos entsteht
beim Betrachter meist durch statische Mo-
tive. Wirkt etwa ein Foto vom letzten Städ-
te-Trip wie ein Motiv aus einem alten Rei-
sekatalog, wird kaum jemand mehr als
zwei, drei Ihrer Fotos sehen wollen. Dage-
gen versprühen Bilder mit Dynamik eine
Menge guter Laune und Abwechslung:
Temporeiche Motive, wie sie durch Mitzie-
hen (Wischeffekt) entstehen, oder ange-
schnittene Bilder, die Raum für Interpretati-
onen lassen, punkten beim Betrachter. Fehlt
es Ihren Fotos an Dynamik, behelfen Sie
sich durch eine gezielte Nachbearbeitung.
Über den ersten Eindruck entscheidet vor
allem der Bildaufbau. Eine wichtige Grund-
regel dafür basiert auf dem aus alten Lehr-
büchern gerne zitierten goldenen Schnitt.
Gemeint ist damit, dass Sie das Kernthema
des Motivs nicht in die Bildmitte, sondern
ganz bewusst ins obere, untere rechte oder
linke Drittel setzen. Weil Fotograeren
Spaß machen soll, funktioniert das Ganze
auch nachträglich ohne kompliziertes Aus-
messen: Stellen Sie sich die Bildäche in
Photoshop als in drei gleich große, horizon-
tale und vertikale Streifen zerschnitten vor
– Sie können einfach Hilfslinien aus dem
Lineal am Fensterrand ziehen. Die Bereiche
der Schnittpunkte bieten Ihnen vier gute
Optionen zur Platzierung Ihres Hauptmo-
tivs. Den Rest schneiden Sie mit dem Frei-
stellwerkzeug (<C>-Taste) ab.
Freistellen-Werkzeug verwenden
Beim Einsatz des Freistellwerkzeugs gibt es
ein paar einfache Tipps für einen gelungnen
Bildbeschnitt. Am besten halten Sie sich
daran, Überüssiges aus Ihren Fotos ver-
schwinden zu lassen. Nur was direkt zur
Bildaussage gehört, darf bleiben.
Natur- und Landschaftsaufnahmen be-
stehen meist aus mehreren Bildebenen im
Vorder- und Hintergrund. Wenn Sie sie
waagerecht ausrichten, strahlen die Fotos
Ruhe und Wärme aus. Beschneiden Sie die
Bilder so, dass sich ein Hochkantmotiv er-
gibt, erhalten Ihre Aufnahme mehr Räum-
lichkeit und dadurch mehr Spannung.
Von Nils Rau und H.-R. Rautenberg
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Fotos pixelgenau
ausschneiden
Den richtigen Schnitt finden
Durch das Beschneiden
von Fotos und das He-
rauslösen von Objekten
erzielen Sie mehr Wir-
kung. Verpassen Sie
Ihren Bildern den rich-
tigen Ausschnitt, legen
Sie Motivteile frei, und
gestalten Sie damit neue
Kompositionen.
56-58_(401fw6_09ad_mr_ar.indd 56 07.05.2009 15:10:16 Uhr
57 BILDBEARBEITUNG Mit Photoshop zuschneiden 6/09 FOTOWELT
Läuft ein Passant aus dem Bild heraus,
fährt ein Auto ins Motiv, oder rennt ein Tier
durchs Bild? Abhängig von der Bewegungs-
richtung beschneiden Sie das Bild so, dass
links oder rechts mehr Platz verbleibt. Bei
einem Porträt belassen Sie in Blickrichtung
etwas mehr Freiäche. Experimentieren Sie
bei Porträts mit dem Beschnitt im Bereich
der Stirn – hier nden sich bei Personenauf-
nahmen nämlich am wenigsten Bildinfos.
Richtig herausschneiden
Beim Herausschneiden von Bildelementen
– fachlich korrekt Freistellen – legen Sie ei-
nen Teil des Motivs frei, den Sie dann ohne
Hintergrund weiterverwenden oder in ein
anderes Bild einkopieren. Eine typische
Freistellung läuft meist über den Motiv-
hintergrund. Zunächst schneiden Sie mit
dem Freistellwerkzeug (<C>-Taste) alle
überüssigen Bildränder weg. Wählen Sie
mit dem Zauberstab und anderen Auswahl-
verfahren den Motivhintergrund aus. In-
vertieren Sie die getroffene Auswahl mit
dem Menübefehl „Auswahl, Auswahl um-
kehren“. Nun ist nur noch die Hauptper-
son oder das Hauptobjekt selbst markiert.
Kopieren Sie den Darsteller jetzt über „Be-
arbeiten, Kopieren“ in die Zwischenablage,
oder ziehen Sie ihn mit dem Verschieben-
Werkzeug direkt in andere Fotos.
Sie erkennen an diesen Schritten, dass Sie
schon beim Fotograeren mit zwei Grund-
regeln gute Bedingungen zum Freistellen
von Bildobjekten schaffen können: Achten
Sie zum einen auf einen homogenen Hinter-
grund, der sich deutlich vom Hauptmotiv
abhebt. Vermeiden Sie zum anderen un-
scharfe oder verschattete Übergänge zwi-
schen Motiv und Umgebung.
Automatisch Freistellen
Das wohl wichtigste Auswahlwerkzeug von
Photoshop ist der Zauberstab. Er erfasst
farbähnliche Bereiche und erstellt daraus
eine Auswahl. Ein beliebiges Objekt wie ein
gelbes Hemd oder eine rote Mütze markie-
ren Sie damit sehr schnell.
Den Zauberstab aktivieren Sie mit einem
Klick auf das Zauberstab-Symbol (<W>-
Taste) in der Werkzeugleiste. Unterhalb der
Menüleiste bendet sich die Werkzeugopti-
onsleiste, die es übrigens für fast alle Werk-
zeuge gibt. Sie stellt alle relevanten Einstell-
möglichkeiten für den Zauberstab zur
Verfügung. Ein hoher Wert im Feld „Tole-
ranz“ – etwa „80“ – wählt auch Pixel mit
aus, die sich vom angeklickten Bildpunkt
deutlich unterscheiden. Dadurch umfasst
die entstehende Auswahl möglicherweise zu
viel Bildäche, und Sie müssen die Auswahl
wieder verkleinern. Ein niedriger Wert wie
„20“ erfasst dagegen nur solche Pixel, die
dem angeklickten Bildpunkt sehr ähnlich
sind. Der Auswahlbereich wird mit diesem
Wert also kleiner.
Die Option „Glätten“ sorgt für einen
hauchdünnen weichen Übergang zwischen
gewählten und nicht gewählten Bildpunk-
ten – die spätere Montage sieht darum nicht
mehr so „aufgeklebt“ aus. Sie sollten diese
Option daher normalerweise einschalten.
So reizen Sie die Optionen aus
Mit der Vorgabe „Benachbart“ geraten nur
Bildpunkte in die Auswahl, die nicht durch
andere Motivpartien abgetrennt werden.
Für unser Beispielbild (siehe Abbilddungen
unten) bedeutet dies: Wenn Sie den blauen
Hintergrund anklicken, erfasst das Pro-
gramm nur diesen Bereich. Die blaue Hose
und die Schuhe werden dagegen nicht mit
ausgewählt. Verzichten Sie dagegen auf die
Option „Benachbart“, sucht Photoshop im
ganzen Bild nach farbähnlichen Pixeln,
auch wenn sie weit von der angeklickten
Stelle liegen: Photoshop erfasst blauen Hin-
tergrund, blaue Hose und Schuhe.
Bendet sich Ihr Darsteller beispielsweise
vor blauem Hintergrund, dann arbeiten Sie
mit dem Zauberstab zunächst nur in dieser
Grundfarbe. Hierfür blenden Sie mit dem
Befehl „Fenster, Kanäle“ die Kanäle-Palette
ein. Klicken Sie auf den „Blau“-Kanal. Er
erscheint in Graustufen im Bildfenster. Der
im Vollbild blaue Hintergrund hebt sich als
helle Fläche sehr deutlich von der Person
ab. Klicken Sie mit dem Zauberstabwerk-
zeug in den Hintergrund. Die Auswahl ge-
lingt auf diesem Wege oft besser als bei der
Arbeit im Gesamtbild.
Objekte lösen per Alphakanal
Die Arbeit mit der Zauberstab-Auswahl ist
oft recht mühsam: Ein falscher Klick, und
Sie haben die ganze Auswahl gelöscht. Sie
können die Auswahl jedoch auch in Alpha-
kanälen oder Schnellmasken bearbeiten –
dann stehen Ihnen zur Verfeinerung Pinsel
und Füllfunktionen zur Verfügung. Alpha-
kanäle liegen wie Graustufenbilder unter
dem Foto, sie lassen sich bei Bedarf einblen-
den und bearbeiten. Um einen Alphakanal
zu erzeugen, legen Sie eine erste Auswahl
mit Zauberstab oder dem Auswahlrechteck
(<M>-Taste) an. Öffnen Sie über „Fenster,
Kanäle“ die Kanäle-Palette.
Klicken Sie unten in der Palette auf das
Icon „Auswahl als Kanal speichern“. Sie
erkennen den neuen Alphakanal in der Ka-
näle-Palette als Miniaturbild, das Ihre Aus- ›
Der Trick mit den Grundfarben: Im Blaukanal hebt sich das Hauptmotiv
sehr gut ab, die Zauberstab-Auswahl fällt daher besonders leicht
Alphakanal: Über die Schaltfläche „Auswahl als Kanal speichern“ in der
Kanäle-Palette wandeln Sie die Auswahl in einen Alphakanal um
56-58_(401fw6_09ad_mr_ar.indd 57 07.05.2009 15:10:28 Uhr
Mit Photoshop zuschneiden BILDBEARBEITUNG 58 6/09 FOTOWELT
wahlumrisse zeigt. Damit der Alphakanal
beim Abspeichern mitgespeichert wird,
müssen Sie als Dateiformat entweder PSD
oder TIF verwenden.
Versteckspiel für Bildteile
Wenn Sie einen Alphakanal nur auf die
Schnelle benötigen und ihn nicht dauerhaft
speichern möchten, verwenden Sie die
Schnellmaske. Legen Sie dazu eine Auswahl
mit dem Zauberstab oder anderen Werk-
zeugen an. Klicken Sie unten rechts in der
Werkzeugleiste auf das Icon zur Bearbei-
tung im Maskierungsmodus. Die Auswahl
erscheint jetzt wie ein rötlich deckender Al-
phakanal. Verändern Sie die Maske mit
Pinseln, Zeichen- und Auswahlfunktionen
wie einen Alphakanal. Um wieder das Bild
mit einer Auswahlmarkierung zu sehen, kli-
cken Sie unten links in der Werkzeugleiste
auf „Bearbeitung im Standardmodus“.
Achten Sie darauf, dass Sie im Alphakanal
und nicht im eigentlichen Bild arbeiten.
Hierfür klicken Sie auf das Alphakanal-Mi-
niaturbildchen in der Kanäle-Palette. Damit
aktivieren Sie den Alphakanal, er erscheint
schwarzweiß im Bildfenster und lässt sich
wie jedes andere Schwarzweißbild bearbei-
ten. Das eigentliche Foto ist ausgeblendet.
Klicken Sie oben in der Kanäle-Palette links
neben das „RGB“-Miniaturbild in das leere
Kästchen, so dass ein Augen-Symbol er-
scheint. Nun zeigt Photoshop das Foto zur
Orientierung mit im Bildfenster. Der Alpha-
kanal liegt jetzt rötlich über dem Motiv –
zur Retusche verwenden Sie aber weiterhin
die Farben Schwarz und Weiß.
Schwarz im Alphakanal
Bei der Arbeit im Alphakanal gilt: Schwarz
unterlegte Bereiche sind nicht ausgewählt,
weiß unterlegte Partien sind ausgewählt.
Malen Sie also mit Schwarz in Bildteile, die
Sie nicht auswählen wollen. Die Farbe Weiß
tragen Sie auf, wenn der entsprechende Be-
reich später ausgewählt sein soll. Größere
Flächen kreisen Sie mit dem Lasso-Werk-
zeug ein. Danach verwenden Sie den Befehl
„Bearbeiten, Fläche füllen“. Sie können die
Grenze zwischen Schwarz und Weiß im Al-
phakanal auch gezielt verschieben, um eine
Auswahl zu vergrößern oder zu verkleinern.
Wählen Sie hierzu den korrekturbedürf-
tigen Bereich mit dem Lasso aus. Verwen-
den Sie im Menü „Filter, Sonstige Filter“
den Punkt „Dunkle Bereiche vergrößern“,
um eine Auswahl zu verkleinern. Der Punkt
„Helle Bereiche vergrößern“ erweitert da-
gegen die Auswahl.
Auswahl verfeinern
Nach dem ersten Klick ist die Zauberstab-
Auswahl noch nicht perfekt. Photoshop
bietet mehrere Möglichkeiten zur Verfeine-
rung. Wollen Sie weitere Bereiche mit in die
Auswahl aufnehmen? Dann halten Sie die
<Shift>-Taste gedrückt, oder klicken Sie
oben in der Werkzeugoptionsleiste auf das
Icon „Der Auswahl hinzufügen“. Der
Mauszeiger wird um ein kleines „Plus“-
Symbol erweitert. Klicken Sie mit dem Zau-
berstab auf die gewünschte Stelle im Bild –
so erweitern Sie die vorhandene Auswahl.
Vielleicht hat der Zauberstab aber bereits
zu viel erfasst, und Sie wollen die Auswahl
wieder verkleinern. Dann halten Sie die
<Alt>-Taste gedrückt, oder klicken Sie in
der Werkzeugoptionsleiste auf das Icon
„Von Auswahl subtrahieren“. Danach kli-
cken Sie mit dem Mauszeiger („Minus“-
Symbol) Bildbereiche an, die Sie aus der
Auswahl entfernen wollen. Für optimale
Ergebnisse experimentieren Sie mit der
„Toleranz“-Einstellung.
Tricks mit Kanten
Mit dem Befehl „Kante verbessern“ nden
Sie ab Photoshop CS3 alle grundlegenden
Funktionen zur Auswahloptimierung in
einem Dialog zusammengefasst. Haben Sie
die Auswahl für ein Objekt erstellt, rufen
Sie über „Auswahl, Kante verbessern“
(<Alt>-<Strg>-R) das Dialogfenster auf.
Über Schieberegler haben Sie die Mög-
lichkeit, verschiedene Auswahlparameter
zu verändern. Im geöffneten Bild sehen Sie
die Auswirkungen der Änderungen in einer
Vorschau. Erhöhen Sie beispielsweise den
Radius-Wert, um sanfte Übergänge zu er-
reichen. Im Unterschied zu „Weiche Kan-
te“, die die Kanten gleichmäßig Weichzeich-
nen, erhalten Sie durch die Anpassung des
Radiuswerts ein sehr viel feineres Ergebnis,
so dass Details an den Übergängen nicht
verloren gehen. Mit der Erhöhung des Kon-
trasts schärfen Sie die Auswahlkanten und
entfernen Störungen und Unregelmäßig-
keiten. Mit dem Schieberegler „Abrunden“
rundet Sie die Ecken des Auswahlbereichs
ab, und mit „Verkleinern/Erweitern“ ver-
kleinern oder vergrößern Sie den ausge-
wählten Bereich prozentual. ●
Kante verbessern: In dem Dialogfeld „Kante verbessern“ sind grundle-
gende Optimierungen der Auswahl zum Freistellen zusammengefasst
Masken: Auswahllücken übermalen Sie mit dem Pinsel und schwarzer
Farbe, Photoshop stellt sie im Maskierungsmodus rötlich dar
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Farboptimierung BILDBEARBEITUNG 60 6/09 FOTOWELT
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Flaue Farben
in Minuten
aufpolieren
Perfekt abgelichtet
Perfekte Farben auf Knopf-
druck, das wünscht sich jeder.
Doch selbst mit den neuen
DSLR-Modellen ist die Farb-
perfektion kaum Realität. Im-
merhin lassen sich Ihre Fotos
binnen kürzester Zeit in puncto
Farben deutlich verbessern.
Tonumfang optimieren
Mit einer Tonwertkorrektur sorgen Sie bei Ihren Aufnahmen
für eine neutrale Wiedergabe in den Lichtern, Mitteltönen und Tie-
fen. Als Resultat erhalten Sie eine optimierte Belichtung und deut-
lich bessere Farben. Die Tonwertkorrektur, die Sie in Photoshop
CS4 im Menü „Bild, Korrekturen“ aufrufen, zeigt in einem Histo-
gramm die Häufigkeit der im Bild vorkommenden Helligkeitswerte
an, wobei „0“ Schwarz und „255“ Weiß entspricht. Die automa-
tische Korrektur („Auto“) setzt den hellsten Punkt des Bildes als
Weiß und den dunkelsten als Schwarz fest und spreizt die vorhan-
denen Tonwerte dann entsprechend dieser neuen Skala auf. Das
Resultat ist in vielen Fällen gar nicht schlecht. Da das Bild durch die
Korrektur sowohl ganz helle als auch schwarze Bereiche besitzt,
wirkt es meist kräftiger und kontrastreicher.
Enthält ein Bild überwiegend helle oder dunkle Töne, sollten Sie
besser manuell korrigieren, um eine extreme Spreizung der Werte zu
vermeiden, die in weichen Übergängen zu Helligkeitssprüngen führt.
Außerdem verlieren Sie Zeichnung in den Randbereichen der Hel-
ligkeit, wenn Sie den Tonwertumfang zu stark reduzieren.
1
Profi-Fotografen legen meist großen
Wert auf die Authentizität der Farben.
Gute Bilder sind Abbilder der Wirklichkeit,
bei denen an manchen Stellen ein wenig ge-
schönt wird. Von Automatikfunktionen in
Photoshop – wir verwenden die Version
CS4 – zur Motiv verbesserung dürfen Sie
keine Wunder erwarten. Lediglich Stan-
dardprobleme wie fehlender Kontrast und
aue Farben lassen sich einigermaßen gut
korrigieren. Alles andere müssen Sie immer
noch per Hand erledigen. Sie brauchen da-
für aber weniger Zeit, als Sie denken.
Von Marcel Schmid
60-61_(402fw6_09ad_mr_ar.indd 60 07.05.2009 15:16:35 Uhr
6/09 FOTOWELT

Farbbalance ändern
Die allgemeine Farbkorrektur führen Sie am einfachsten
mit dem Werkzeug „Farbbalance“ durch. Ein Beispiel: Ein
Foto zeigt im Bereich der Mitteltöne einen Rotstich. Er lässt sich
entfernen, indem Sie den oberen Regler im Farbbalance-Dialog un-
ter „Bild, Korrekturen, Farbbalance“ in Richtung Cyan verschieben.
2
Farbstiche beseitigen
Ein heftiger Farbstich ist meistens vergleichsweise unprob-
lematisch. Er lässt sich dadurch mildern, dass Sie den Anteil des
betreffenden Farbkanals etwas zurücknehmen. Dazu rufen Sie
„Bild, Korrekturen, Selektive Farbkorrektur“ auf. Passen Sie hier die
Farbgebung an. Mit einer selektiven Korrektur lassen sich einzelne
Farbbereiche gezielt in den CMYK-Werten verändern, ohne andere
Farben zu beeinflussen.
Dunkle, mittlere und helle
Bereiche im Bild können
unterschiedliche Farbver-
fälschungen aufweisen,
etwa ein Gelbstich in den
hellen Tönen, ein Cyan-
und Magentastich in den
mittleren sowie ein Ma-
gentastich in den dunklen
Tönen.
3
Kurven-Tuning
Wenn ein Bild zwar richtig belichtet, aber allgemein zu dunkel
ist und Tiefen und Lichter erhalten bleiben sollen, hellen Sie die
Mitten mit den Gradationskurven auf. Photoshop bietet über „Bild,
Korrekturen, Gradationskurven“ die Möglichkeit, den Tonwertverlauf
viel flexibler als über eine Ton-
wertkorrektur zu manipulieren.
Die Gradationskurve ist eine
kontinuierliche Anpassungs-
funktion zur Zuordnung von
Helligkeitswerten des Bildes
auf die verfügbaren 256 Ton-
werte. Die Kurvenform können
Sie über Fixpunkte vorgeben
und so entscheiden, welche
Tonwertbereiche im Bild be-
sonders betont werden.
4
Interaktive Bildkorrektur
Schnell zu den gewünschten Farbresultaten führen Sie die
„Variationen“ aus dem Menü: „Bild, Korrekturen“. Photoshop CS4
unterbreitet Ihnen hier mehrere Korrekturvorschläge, und Sie kön-
nen die Modifikationen schrittweise in die gewünschte Richtung
lenken. Diese Einzelschrittherapie wird in Bezug auf unterschied-
liche Bildattribute separat angewendet. Wie gravierend die kleinste
Änderung sein darf, können Sie man mit dem Schieberegler be-
stimmen. Eine optionale Farbumfangwarnung in der Bildvorschau
schlägt frühzeitig Alarm, wenn sich die Aufnahme in eine eindeutig
unerwünschte Richtung entwickelt.
5
Dunkle Bilder aufhellen
Konventionelle Funktionen zur Farbkorrektur versagen
meistens in Bezug auf zu dunkle Fotos. Das Anheben von Hellig-
keitswerten mittels „Helligkeit/Kontrast” richtet in einem solchen
Fall in der Regel mehr Schaden als Nutzen an. Hier greift Photo-
shop Ihren Fotos mit
der Funktion „Tiefen/
Lichter“ aus dem Menü
„Bild, Korrekturen“unter
die Arme.
6
Spezielle Bildberechnungen
Wenn Sie mit keiner der genannten Methoden zu guten Er-
gebnissen kommen, greifen Sie zu schwererem Geschütz: Der
Funktion „Bild, Bildberechnungen“ mit der Methode „Negativ multi-
plizieren“. Hierbei kann es sinnvoll sein, nicht das ganze Bild, son-
dern nur einen einzigen Quellkanal zu verwenden, zum Beispiel G
statt RGB, und die Deckkraft etwas zu reduzieren. Mit dieser Tech-
nik können Sie sich
auch des Rauschens
wirksam entledigen,
wenn Sie den am
meisten betroffenen
Kanal wählen – al-
lerdings in den meis-
ten Fällen auf Kos-
ten der Sättigung.
7
61 Farboptimierung BILDBEARBEITUNG
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Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 62 6/09 FOTOWELT
Um Fotos auf Vordermann zu bringen,
braucht es weder eine fundierte Erfahrung
im Umgang mit Bildbearbeitungsprogram-
men noch Spezial-Software mit einer groß-
en Zahl an Automatikfunktionen. Sie benö-
tigen nur ein paar einfache Anleitungen,
welche Arbeitsschritte Sie hintereinander
durchführen müssen – schon werden Sie
mit hervorragenden Retusche-Ergebnissen
und tollen Fotos belohnt.
Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie häuge
Bildfehler mir geringem Aufwand ausbü-
geln. Halten Sie sich genau an unsere
Schritt-für-Schritt-Abfolge. Lediglich mit
den angegebenen Werten müssen Sie ein
wenig experimentieren, denn die exakten
Parameter hängen von Ihrer Fotodatei ab.
Welches Bildbearbeitungsprogramm Sie
zum Aufbessern Ihrer Aufnahmen verwen-
den, spielt keine große Rolle, solange die
Software nur halbwegs gut ausgestattet ist.
Bereits mit den Basisfunktionen von Bildbe-
arbeitungsprogrammen nehmen Sie die er-
forderlichen Korrekturarbeiten meist recht
einfach vor. Wir verraten Ihnen die fol-
genden Retuscherezepte für Photoshop
CS3/CS4 (Testversion auf C DVD), da die
Software den Standard in Sachen Foto-Op-
timierung markiert. Natürlich können Sie
die gezeigten Schritte in ähnlicher Weise
auch mit jedem anderen Bildbearbeitungs-
programm durchführen.
Am besten führen Sie sämtliche Korrek-
turschritte auf einer neuen Ebene durch.
Dadurch können Sie bei Nichtgefallen je-
derzeit zum Originalbild zurückkehren. F
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Die Verschönerung Ihrer Bilder ist ein Kinder-
spiel, wenn Sie nur den richtigen Rezepten folgen.
Wir zeigen Ihnen die besten Kurzanleitungen zum
Aufpolieren von Fotos mit Photoshop.
In diesem Artikel lesen Sie …
Farbstich korrigieren 63
Schatten aufhellen 64
Belichtungen optimieren 65
Objektivfehler ausmerzen 66
Stürzende Linien begradigen 67
Bildobjekte entfernen 68
Blick auf das Motiv lenken 69
Jedes Detail anpassen 69
Weitwinkelaufnahmen simulieren 70
Bildrauschen mildern 71
Rote geblitzte Augen beseitigen 71
Von Tilo Baumann
Standardaufgaben
meistern
So peppen Sie Bilder auf
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6/09 FOTOWELT

Tonwertspreizung durchführen
Mit „Datei, Öffnen“ laden Sie das betreffende Motiv auf die
Arbeitsfläche von Photoshop. Zuerst erstellen Sie eine neue
Einstellungsebene. Dazu gehen Sie ganz unten in der Ebenpalette
mit der Maus auf den Aktionsknopf „Neue Füll- oder Einstellungs-
ebene erstellen“. Wählen Sie als Variante für die Einstellungsebene
„Tonwertkorrektur“ aus. Es erscheint ein Pop-up für die Tonwertkor-
rektur, das eine schwarze Kurve, das Histogramm, anzeigt. Darunter
sehen Sie von links nach rechts betrachtet drei dreieckige Schie-
beregler zur Tonwertspreizung – schwarz, grau und weiß.
Je nachdem, wie das Histogramm aussieht, sollten Sie nun an bei-
den Enden den weißen und schwarzen Regler so verschieben, dass
er den linken oder rechten Rand des Hauptausschlags im Histo-
gramm berührt. Auf diese Weise gleichen Sie den Kontrastumfang
der Aufnahme optimal aus. Mit dem mittleren Schieber stellen Sie
die Mitteltöne ein. Falls überhaupt erforderlich, passen Sie ihn als
Letztes an. Setzen Sie den Schieber ungefähr in die Mitte zwischen
den beiden anderen Dreiecken. Mit einem ergänzenden Fotofilter
als Einstellungsebene können Sie die Lichtstimmung aufwärmen.
1
Farbstich korrigieren
Sie haben unterwegs ein schönes Landschaftsmotiv geschossen, beispielsweise Wiesen,
Wälder, eine Strandszene oder eine Hafenaufnahme. Beim Betrachten der Fotos am
Rechner stellen Sie fest, dass die Aufnahmen keineswegs so schön geworden sind, wie
Sie sich das vorgestellt haben.
Mit einem Farbstich sehen Landschaften verwaschen und trübe aus. Häug geraten
Naturaufnahmen leicht blaustichig, insbesondere wenn Sie die Bilder bei langen
Brennweiten aufgenommen haben.
Farbanpassung aufmalen
Landschaftsaufnahmen haben häufig einen Blaustich. Zur
Korrektur öffnen Sie im Dialogfenster der Tonwertkorrektur ganz
oben das Ausklappfeld „Kanal“ und wählen „Blau“ für den blauen
Kanal aus. Dann passen Sie die Tonwerte wie in Schritt 1 beschrie-
ben an. Dadurch verändern sich allerdings sämtliche Blautöne im
Foto, was nicht immer gewünscht ist. Um zu verhindern, dass blaue
Objekte in der Aufnahme ihre Farbe verlieren, können Sie die be-
treffenden Bereiche schützen:
Die Ebenen-Palette zeigt in der neu erzeugten Ebene ein kleines
Fenster – die Füllebene –, die Sie mit der linken Maustaste ankli-
cken. Wechseln Sie zum Pinselwerkzeug. Wählen Sie einen kleinen
Pinsel aus, und drücken Sie erst die <D>- und dann die <X>-Tas-
te, um mit schwarzer Farbe zu malen.
Malen Sie nun das Objekt sorgfältig aus, das Sie vor Verände-
rungen schützen möchten. An diesen Stellen sehen Sie das Origi-
nalbild. Die Füllebene zeigt dagegen eine schwarze Maske an, die
bei der Tonwertkorrektur übergangen wird. Mit <Alt>-Mausklick in
die Palettenmaske sehen Sie die Maske im geöffneten Bild.
2
63 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe
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6/09 FOTOWELT
Bildbereiche hervorheben
Eine optimale Belichtung der Szene simulieren Sie, indem
Sie einfach die unterbelichteten Bildbereiche hervorheben,
ohne die korrekt belichteten Bildbereiche zu verändern. Dazu rufen
Sie den Befehl „Bild, Anpassungen, Tiefen/Lichter“ auf. Das Dia-
logfenster präsentiert sich zunächst nur mit den beiden Schiebern
für „Tiefen / Stärke“ sowie „Lichter / Stärke“. Oben ist als Korrektur-
wert 50 Prozent eingestellt. Prüfen Sie anhand der Vorschau, ob
dieser Wert das Foto nicht zu stark aufhellt.
Erzielen Sie mit den beiden Schiebern kein optimales Resultat, set-
zen Sie ein Häkchen vor „Weitere Optionen einblenden“. Nun er-
scheinen die Optionen „Tonbreite“ und „Radius“. Stellen Sie den
Tiefenregler auf rund 30 Prozent. Erhöhen Sie ferner die Werte für
Tonbreite und Radius im Tiefenbereich, um nur die dunkelsten Be-
reiche („Tonbreite“) schrittweise mittels „Radius“ anzugehen.
1
Schatten aufhellen
Prächtiges Sonnenwetter – doch gerade beim Fotograeren mit
Gegenlicht geraten Motivteile im Vordergrund schnell zu dunkel.
Im Nachhinein lässt sich aus den Fotos noch einiges herausholen.
Lichter beeinflussen
In gleicher Weise lassen sich auch die helle Bereiche eines
Fotos optimieren. Die Regler im Bereich „Lichter“ benötigen Sie
beispielsweise zum Abdunkeln eines zu hell gewordenen Himmels.
Gute Dienste bei der Schattenaufhellung leistet der Regler „Farb-
korrektur“: Er kann die bei einer Tiefen-Lichter-Korrektur manchmal
auftretenden Sättigungsprobleme verringern. Der Regler „Mittel-
ton-Kontrast“ kümmert sich um die Mitteltöne, deren Anpassung
die Belichtung oft nochmals verbessert. Optimale Resultate erzie-
len Sie, wenn Sie bei allen Einstellungen mit der Vorschau arbeiten.
Prüfen Sie die Veränderungen, und wechseln Sie immer wieder
zwischen Original und angepasstem Bild.
2
Erweiterte Lichtanpassung
Im RAW-Format aufgenommene Fotos optimieren Sie in Adobes RAW-Konverter.
Er bietet Ihnen im Register „Grundeinstellungen“ gleich mehrere Regler zur Anpassung der
Bildbelichtung. Mit den Schiebern „Reparatur“ „Fülllicht“ und „Schwarz“ verändern Sie die
Lichtzusammensetzung über die gesamte Aufnahme hinweg. Mit den Reglern stellen Sie
verloren gegangene Details aus hellen Bildregionen wieder her. Außerdem verbessern Sie
die Detailzeichnung in dunklen Bereichen. Eine wichtige Aufgabe kommt dem Schieberegler
„Schwarz“ zu. Mit seiner Hilfe sorgen Sie für echte Schwarztöne, die ansonsten oft gräulich
erscheinen oder einen Blaustich aufweisen. In der Praxis hat es sich bewährt, den „Schwarz“-
Schieber immer zuletzt anzugehen.
3
64 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Belichtungsanpassung durchführen
Die grundlegenden Belichtungsparameter von Fotos pas-
sen Sie mit der Funktion „Bild, Anpassungen, Belichtung“
an. Bewegen Sie den obersten Regler vorsichtig in beide Rich-
tungen, bis das Ergebnis halbwegs passt.
Anschließend verwenden Sie den Regler „Versatz“. Er macht das
Motiv insgesamt heller beziehungsweise verstärkt die dunklen Farb-
anteile. Der „Gamma“-Schieber wirkt sich mehr auf die mittleren
Töne und Lichter aus – verändern Sie ihn zuletzt.
1
Belichtungen optimieren
Auch eine noch so gründliche Vorbereitung bewahrt Sie nicht vor über- oder
unterbelichteten Bildern. Die typischen Belichtungs-Wehwehchen digitaler Auf-
nahmen beseitigen Sie in Photoshop mit minimalem Aufwand.
Korrektur durch Multiplizieren
Ein einfacher Ebenen-Trick hilft beim schnellen Optimieren
der Belichtung Ihrer Bilder. Erstellen Sie mit dem Hotkey
<Strg>-<J> eine Kopie Ihres Fotos in einer neuen Ebene. Wenn
Ihr Foto unterbelichtet ist und daher zu dunkel erscheint, wählen Sie
im Ebenenmenü den Ebenenmodus „Negativ multiplizieren“. Erzie-
len Sie keine ausreichende Verbesserung, vervielfältigen Sie die
Ebene noch einmal mit <Strg>-<J>. Photoshop setzt den Ebenen-
modus dabei automatisch auf „Negativ multiplizieren“. War das zu
viel, reduzieren Sie die Ebenentransparenz auf 50 Prozent oder we-
niger. Bei überbelichteten Fotos hilft der Modus „Multiplizieren“.
2
RAW-Belichtung tunen
Am gründlichsten können Sie die Belichtung von Fotos ver-
feinern, die Sie im RAW-Format geschossen haben. Der RAW-Kon-
verter von Photoshop bietet Ihnen dazu den Schieberegler „Belich-
tung“ an. Ziehen Sie ihn ein wenig nach links, wenn das Bild zu hell
erscheint, und nach rechts, wenn das Foto zu dunkel ist.
3
Sehen, was passiert Visuelle Auswahldialoge
Sie brauchen beim Einsatz von Photoshop-Filtern schon ein sehr
gutes Vorstellungsvermögen, um sich unter Filterbezeichnungen wie
„Polarkoordinaten“ oder „Mezzotint“ etwas vorstellen zu können. Ähnlich
verhält es sich bei Farbkorrekturen – was
eine zehnprozentige Reduzierung der
Lab-Helligkeit bewirkt, können sich nur
Profis vorstellen.
Um Ihnen die Auswahl des richtigen Fil-
ters oder der optimalen Farbmanipulation
zu erleichtern, bietet Photoshop visuelle
Auswahldialoge an. Die Filtergalerie un-
ter „Filter, Filtergalerie“ zeigt links ein frei
skalierbares Vorschaubild, in der Mitte
finden Sie eine Liste mit allen nach Rub-
riken sortierten Filtern und rechts die Optionen für den gewählten Filter. Da
die Liste kleine Piktogramme enthält, wird klar, welcher Effekt sich hinter
einer Bezeichnung verbirgt. Den visuellen Auswahldialog für Farbände-
rungen finden Sie unter „Bild, Korrek-
turen, Variationen“. Im oberen Drittel des
Fensters sehen Sie das Originalbild
(„Original“) und das modifizierte Bild
(„Aktuelle Wahl“). Oben rechts legen Sie
fest, ob Sie Mitteltöne, Tiefen, Lichter
oder Sättigung verändern wollen, und
mit dem Regler direkt darunter stellen
Sie die Stärke der Korrektur ein. Zur
Auswahl klicken Sie auf eine der ange-
botenen Variationen.
65 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe

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6/09 FOTOWELT
Objektivfehler ausmerzen
Manche Fotos zeigen einen Bildfehler entlang den Motivkanten. Beispielsweise
erscheint der Umriss einer Laterne, die gegen den Himmel geschossen wurde,
unscharf und mit einem unschönen Farbsaum. Mildern Sie diese Probleme ab.
Chromatische Aberrationen mildern
Es gibt verschiedene Tricks, um Farbsäume – Fachausdruck
„chromatische Aberrationen“ – und ähnliche Farbränder zu
minimieren. Ganz beseitigen lassen sie sich nicht. Mit dem Befehl
„Filter, Verzerrungsfilter, Objektivkorrektur“ rufen Sie Photoshops
Korrekturwerkzeug für Farbränder und Objektivverzerrungen auf.
Passen Sie je nach Art des Farbsaums entweder den Regler „Rot/-
Cyan-Farbränder“ oder den für „Bau/Gelb-Farbränder“ an.
1
Aufnahme entzerren
In manchen Aufnahmen wirken Linienverläufe gekrümmt
oder tonnenförmig aufgeblasen. Das passiert vor allem bei
extremen Blickwinkeln, etwa wenn Sie ein Weitwinkelfoto schießen.
Im Dialog „Filter, Verzerrungsfilter, Objektivkorrektur“ korrigieren Sie
mit dem Schieberegler „Verzerrung“ tonnen- und kissenförmige
Objektivverzerrung. Photoshop rückt die Motivteile wieder gerade.
Wenn Sie eine tonnenförmige Verzeichnung entfernen, entstehen
rund um das Bild weiße Stellen, die den Hintergrund durchschei-
nen lassen. Diesen Rand müssen Sie noch beschneiden.
2
Motiv geraderücken
Eines der häufigsten Probleme beim Fotografieren: Sie ha-
ben das Bild nicht ganz gerade aufgenommen. Dadurch wir-
ken die im Bild verlaufenden senkrechten und waagerechten Linien
verzerrt. Zur Korrektur rufen Sie „Filter, Verzerrungsfilter, Objektiv-
korrektur“ auf. Drücken Sie die <A>-Taste, und ziehen Sie entlang
einer Linie eine möglichst langen Gerade. Sobald Sie die Maustas-
te loslassen, rückt Photoshop das Foto wieder gerade.
3
RAW-Objektivkorrektur
Im RAW-Format geschossene Bilder behandeln Sie mit
dem RAW-Konverter von Photoshop. Dadurch gehen weniger
Bildinformationen als bei der herkömmlichen Korrektur verloren.
Zum Beseitigen von Farbsäumen vergrößern Sie die betroffene
Stelle im Bild mit dem Lupenwerkzeug. Auf der Registerkarte „Ob-
jektivkorrektur“ fin-
den Sie im Bereich
„Chromatische Ab-
erration“ zwei Reg-
ler für die Rot/-
Cyan-Farbränder
und für Fotos mit
blau/gelbem Saum.
Passen Sie die
Schieber an, bis
die unerwünschten
Farbsäume weitge-
hend entfernt sind.
4
66 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Stürzende Linien begradigen
Fotos von Gebäuden und Brücken sind oft von stürzenden Linien durchzogen. Statt
kerzengerade wirken Gebäude, als würden die Mauern nach oben hin aufeinander
zulaufen. Diese optische Beeinträchtigung sollten Sie rasch beseitigen.
Hilfslinie anlegen
Öffnen Sie zunächst das von stürzenden Linien verunstal-
tete Foto, und blenden Sie mit <Strg>-<R> die Lineale ein. Vom
Bildschirmrand aus ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste eine
vertikale Hilfslinie ins Bild, an der Sie das Motiv später ausrichten.
1
Bild transformieren
Markieren Sie die das Bild mit <Strg>-<A>. Vergrößern Sie
das Fenster, bis Sie den grauen Hintergrund sehen. Starten Sie mit
<Strg>-<T> eine Transformation. Es erscheinen Ankerpunkte und
in der Bildmitte ein Bezugspunkt, den Sie zunächst an den unteren
mittleren Bildrand schieben. Ziehen Sie nun den oberen linken An-
kerpunkt mit gedrückter <Strg>-Taste so weit nach oben links in
den grauen Arbeitsflächenhintergrund, dass das Bild gerade wirkt.
Danach ziehen Sie den unteren rechten Ankerpunkt bei gedrückter
<Strg>-Taste nach unten oder nach links. Gegebenenfalls müssen
Sie mit dem oberen mittleren Ankerpunkt das Bild noch ein wenig
strecken. Mit <Return> schließen Sie die Transformation ab. Be-
schneiden Sie danach das Bild mit der <C>-Taste.
2
Foto-Optimierung Bessere Resultate erzielen
Schnelle Bildkorrekturen, die niemand
sieht: Die folgenden Kniffe sorgen für rea-
listische Korrekturresultate:
Auswahl bearbeiten: Gute Ergebnisse erzie-
len Sie, wenn Sie die Korrekturen nicht auf das
ganze Bild, sondern nur auf eine Auswahl an-
wenden. Sind die Farbbereiche nicht ganz ein-
deutig voneinander getrennt, verwenden Sie
einfach eine weiche Auswahlkante mit möglichst
großem Pixelradius. Farbveränderungen in den
angrenzenden Bildbereichen sind dann zwar
nicht ganz zu vermeiden, fallen aber nicht mehr
störend auf.
Überstrahlungen minimieren: Viele Kameras
geben Motive mit hohem Kontrastumfang nicht
optimal wieder. Die Folge sind „ausgebrannte“
Lichter, also Bereiche ohne jede Zeichnung, die
oft auch noch einen harten Übergang zu den
übrigen Bildteilen aufweisen. Eine weich ge-
zeichnete Kopie der Bildebene im Modus „Wei-
ches Licht“ mildert die harten Übergänge. Eine
Ebenenmaske blendet die Bildteile aus, die von
dem Weichzeichnungseffekt ausgeschlossen
werden sollen.
Korn hinzufügen: Digitalen Bildern fehlt die
Struktur des Filmkorns. Einerseits ist das ein Vor-
teil, da das Korn nicht mehr störend auffällt, an-
dererseits zeigen größere Flächen und Verläufe
(beispielsweise blauer Himmel) im Ausdruck
leichte Stufen. Das lässt sich verhindern, indem
man den Filter „Rauschen hinzufügen“ (ältere
Photoshop-Versionen: „Störungen hinzufügen“)
mit geringer Stärke auf das gesamte Bild an-
wendet. Zwar gehen dadurch winzige Details
verloren, das Gesamtbild wirkt aber harmo-
nischer. Vor allem entspricht ein Bild mit leichten
Störungen eher unserer Sehgewohnheit – zu
glatte Bilder wirken unnatürlich.
Kanäle bearbeiten: Wer ein Bild überschärft,
erzeugt Farbsäume an kontrastreichen Kanten,
die unangenehm auffallen. Dies lässt sich jedoch
verhindern, indem Sie das Motiv gezielt in den
einzelnen Farbkanälen schärfen. Eine Alternative
ist es, das Bild in den Lab-Farbraum umzuwan-
deln und hier nur den Luminanz-Kanal, der für die
Helligkeitsinformation zuständig ist, zu schärfen.
Auch das Rauschen lässt sich besser reduzie-
ren, wenn Sie den Filter „Rauschen entfernen“
nur auf den Kanal anwenden, in dem das Rau-
schen am stärksten auftritt.
67 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG

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Bildobjekte entfernen
Immer wieder ärgerlich: Mülleimer, Passanten oder Schilder stören das Motiv.
Oft bemerken Sie erst beim Sichten der Fotos am PC, dass Objekte stören. Sie lassen
sich blitzschnell wegfegen.
Hintergrund erweitern
Im Falle einer Stromleitung vor einem alten Gebäuse bietet
es sich an, diese durch den rundherum herrschenden Hintergrund
zu ersetzen. Dabei helfen die Reparatur-und Ausbesserungswerk-
zeuge, die diese Arbeit schnell und einfach erledigen, ohne dass
das Bild fleckig und manipuliert aussieht.
Der Bereichsreparatur-Pinsel aktivieren Sie mit der <J>-Taste. Per
Hotkey <Shift>-<J> navigieren Sie durch alle relevanten Werk-
zeuge. Den Bereichsreparatur-Pinsel nutzen Sie wie einen Abdeck-
stift, mit dem Sie unerwünschte Objekte einfach überpinseln. Pho-
toshop nutzt die benachbarten Pixel, um auf dieser Basis die
übermalten Flächen automatisch anzupassen. Wählen Sie eine klei-
ne Pinsel-
spitze, und
nutzen Sie
das Werk-
zeug ledig-
lich zur
punk tuellen
Retusche.
1
Reparaturpinsel einsetzen
Bei größeren Retuschearbeiten ist der Reparaturpinsel die
bessere Wahl. Aktivieren Sie ihn, und legen Sie mit
<Alt>+Mausklick zunächst einen Aufnahmebereich fest. Danach
malen Sie über die gewünschte Stelle. Auch beim Reparaturpinsel
passt Photoshop die
Korrektur der Umge-
bungsstruktur und
-beleuchtung an.
2
Ausbessern
Auch das Ausbessern-Werkzeug hilft beim schnellen Be-
seitigen von Bildfehlern. Wählen Sie im Werkzeugoptionsmenü
am oberen Fensterrand die Einstellung „Ziel“, und umreißen Sie mit
dem Werkzeug den zu kopierenden Bereich. Danach verschieben
Sie den Bereich mit der Maus an die gewünschte Stelle im Bild.
Photoshop passt ihn dann farblich an. Stellen Sie im Optionsmenü
hingegen „Quelle“ ein, können Sie zunächst den Ort umreißen, an
den das danach ausgewählte Objekt kopiert werden soll. Oft ist es
eine Kombination aller drei Werkzeuge, die zum Ziel führt.
3
Blitzlicht-Fotos optimieren
Wenn sich beim Fotografieren der Blitz zuschaltet, haben die
gemachten Bilder meist eine Schwäche: Blasse, überstrahlte Bereiche.
Dieses Problem lässt sich in Photoshop zumindest mindern.
Das Blitzlicht hellt meist alle Objekte im Vordergrund zu stark auf, wohin-
gegen der Hintergrund zu dunkel bleibt. Helle und dunkle Bereich müs-
sen somit unabhängig vom übrigen Bild manipuliert werden. In Photo-
shop CS4 geht das mit „Bild, Korrekturen, Tiefen/Lichter“. Dort machen
Sie den dunklen Hintergrund über „Tiefen“ heller, und umgekehrt dunkeln
Sie den Vordergrund mit „Lichter“ ab.
68 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Blick auf das Motiv lenken
Oftmals geht bei Fotos das eigentliche Motiv – eine Person oder ein Objekt im Vorder-
grund – regelrecht im Treiben drum herum unter. Das passiert beispielsweise bei
Personenaufnahmen vor einer belebten Strandpromenade oder bei Straßenszenen.
Hauptmotiv freistellen
Zunächst einmal müssen Sie den Hintergrund vom Motiv
trennen – verwenden Sie hierzu am besten das Polygonlasso.
Auch der Einsatz jedes anderen Auswahlwerkzeugs oder eine
Kombination mehrerer Werkzeuge ist möglich. Umreißen Sie Schritt
für Schritt das gewünschte Bildobjekt. Je genauer Sie dabei arbei-
ten, desto besser wird das Resultat. Anschließend invertieren Sie
die Auswahl mit „Auswahl, Auswahl umkehren“.
1
Hintergrund abschwächen
Nachdem Sie bei einer Straßenszene etwa Menschen und
Gebäude im Hintergrund durch die Auswahlumkehr eingeschlos-
sen haben, rufen Sie den Filter „Gaußscher Weichzeichner“ auf.
Wählen Sie einen geringen „Radius“ von 1 bis 1,5 Pixeln, um den
Hintergrund nicht zu sehr abzusoften. Durch die Unschärfe kommt
das Motiv besser zur Geltung. Wenn die Differenz noch stärker
ausfallen soll, können Sie noch mit „Überarbeiten, Farbe anpassen,
Farbton/Sättigung anpassen“ durch Reduzierung der Sättigung auf
–30 oder weniger den Hintergrund farblich dezenter gestalten.
2
Jedes Detail anpassen
In vielen Situationen müssen Sie Größe, Form und Ausrichtung von Bildteilen korrigieren.
Das passende Werkzeug nden in Photoshop in der Kategorie „Transformieren“.
Neigen und verzerren
Im Menü „Bearbeiten“ sind die Transformationsfunktionen
zu finden, die ein Bildmotiv gleichmäßig verformen und es zum Bei-
spiel drehen, neigen oder (perspektivisch) verzerren. Anwendbar
sind sie auf Ebenen, Auswahlbereiche sowie Vektorelemente wie
Text- oder Formebenen. Bei Textebenen besteht die Einschränkung,
dass die Befehle „Verzerren“ und „Perspektivisch verzerren“ nicht
anwählbar sind. Doch dafür stehen bei angewähltem Textwerkzeug
noch die Optionen für „Verkrümmten Text erstellen“ bereit, deren
Wirkung man sogar feinjustieren kann. Das flexibelste Werkzeug
unter den Transformationsbefehlen ist die Funktion „Frei Transfor-
mieren“ (<Strg>-<T>). Wie bei allen anderen Transformations-
werkzeugen werden die Ver-
änderungen an der Ebene
oder der Auswahl über einen
rechteckigen Rahmen vorge-
nommen, der mit acht Anfas-
sern und einem verschieb-
baren Mittelpunkt aufwartet.
1
Proportionen ändern
Mit „Filter, Verflüssigen“ lassen sich Bildteile mit verschie-
denen Funktionen verzerren, die über die Bewegung des Mauszei-
gers agieren. Damit ist das Verkrümmen, Stauchen, Aufblasen, Ver-
strudeln, Verschieben und Reflektieren von Bildbereichen möglich.
Der Filter verschlingt einiges an Rechenzeit.
Wollen Sie nur kleine
Bildstellen verflüssigen,
lohnt es sich, diese mit
genügend Rand auf
eine eigene Ebene zu
befördern, indem Sie
sie durch eine Auswahl
markieren und mit dem
Hotkey <Strg>-<J> als
Kopie in eine neue Ebe-
ne einsetzen. Es em -
pfiehlt sich, danach die
Position in der Ebenen-
palette zu fixieren.
1
69 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG

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6/09 FOTOWELT
Bilder kombinieren
Die Montage erfolgt durch das Öffnen von mindestens zwei
Einzelfotos. Kopieren Sie die einzelnen Bilder allesamt in eine Da-
tei, indem Sie mit der <V>-Taste das Verschieben-Werkzeug aus-
wählen und dann mit dem Hotkey <Alt>-<A> das Bild markieren.
Mit gedrückter <Shift>-Taste ziehen Sie das Foto nun auf die ge-
öffnete andere Datei und lassen die Maustaste wieder los. Den Vor-
gang wiederholen Sie, bis alle Bilder übereinander liegen.
2
Fotos ausrichten
Markieren Sie nun alle Ebenen, die ausgerichtet werden
sollen, in der Ebenenpalette. Mit „Bearbeiten, Ebenen automa-
tisch ausrichten“ überlagert Photoshop die Bildinhalte nun automa-
tisch korrekt. Verwenden Sie dabei die Einstellung „Auto“ im Opti-
onsdialog. Noch sind die Bildübergänge nicht angeglichen. Diesen
letzten Schritt erledigen Sie, nachdem Sie mit <Strg>-<Alt>-<A>
alle Ebenen (Hintergrundebene mit <Strg> zusätzlich auswählen)
selektiert haben, mit dem Befehl „Bearbeiten, Ebenen automatisch
füllen“. Mit dem Freistellwerkzeug beschneiden Sie das Bild nun
noch um den überflüssigen Hintergrund.
3
Panorama erzeugen
Mit der Bildverkettung können Sie nicht nur vertikal, son-
dern auch horizontal aufgenommene Fotos zu einem Panorama zu-
sammenfügen, um beispielsweise aus geringer Aufnahmedistanz
ein Hochhaus vollständig abzulichten. Ganz nebenbei erhöhen Sie
mit dieser Methode die Bildauflösung, ohne dafür in eine neue Ka-
mera investieren zu müssen. Entsprechend viele Aufnahmen vor-
ausgesetzt, reicht auch eine wenig hoch auflösende Kamera zur
Anfertigung von Fotos die sich für den Posterdruck eignen.
Mit dem Befehl „Photomerge“ unter „Datei, Automatisieren“ können
Sie in nur einem Schritt ganze Panoramen erstellen.
4
Weitwinkelaufnahmen simulieren
Vor allem günstigen Kompaktkameras fehlt oft eine richtige Weitwinkeleinstel-
lung. Dadurch ist es schwierig, besonders hohe oder breite Gebäude oder eine
Skyline vollständig ins Bild zu bekommen – es sei denn, Sie tricksen.
Einzelbilder anfertigen
Eine Bordfunktion in Photoshop erlaubt es, aus zwei oder
mehreren Einzelbildern desselben Objektes ein großes Panora-
ma zu errechnen. Wenn die Bilder aus gleicher Perspektive, bei
gleicher Brennweite und mit etwas Überlappung aufgenommen
wurden, steht der Bildkomposition nichts im Wege. Empfehlens-
wert sind Überschneidungen von einem Viertel bis ungefähr einem
Drittel und natürlich möglichst gerade Aufnahmen.
1
70 Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Bildrauschen mildern
Über die ISO-Einstellung regeln Sie die nicht nur die Lichtempndlichkeit der Kamera,
sondern auch ihr Rauschverhalten. Unerwünscht starkes Bildrauschen eliminieren Sie
in Photoshop über einen eigenen Filter aus Ihren Fotos.
Rauschfilter anwenden
Öffnen Sie in Photoshop zunächst das verrauschte Bild. Im
Menü „Filter, Rauschfilter“ finden Sie den Menüpunkt „Rauschen
reduzieren“. Klicken Sie „Vorschau“ an, um die Änderungen an Ih-
rem Bild sehen zu können. Nun gilt es, die Schieberegler zu justie-
ren. Für das Entrauschen existiert keine „optimale“ Einstellung: Der
Regler „Stärke“ ist der mit Abstand wichtigste. Stellen Sie ihn auf
einen recht hohen Wert, beispielsweise 7.
1
Bildelemente schützen
Je stärker Sie das Rauschen dämpfen, desto eher gehen De-
tails im Foto verloren. Ziehen Sie daher den „Details erhalten“-Reg-
ler etwa in die Mitte. Den Farbstörungs-Regler sollten Sie etwas
weiter nach rechts platzieren. Der Schärferegler kann dagegen
meist im ersten Drittel verbleiben. Klicken Sie mit der linken Maus-
taste in die Vorschau und halten die Maustaste gedrückt, um „Vor-
her“ und „Nachher“ zu vergleichen.
2
Luminanz und Farbe
Bildrauschen in Rohdaten-Fotos reduzieren Sie im RAW-Konverter im Rei-
ter „Details“ mit den Reglern „Luminanz“ und „Farbe“ . Alternativ ist als Plug-in für
Photoshop die auf Entrauschen spezialisierte Software Neat Image zu empfehlen,
die sogar individuelle Eigenheiten von Kamera-Chips berücksichtigt.
3
Rote geblitzte Augen beseitigen
Viele geblitzte Porträt- und Gruppenaufnahmen zeigen Personen mit unansehn-
lichen roten Pupillen – doch die Fotos müssen Sie nicht wegwerfen. Mit dem Rote-
Augen-Werkzeug lassen sich diese leicht ausmerzen.
Schnellkorrektur nutzen
Laden Sie das Foto, und drücken Sie mehrmals <Shift>-
<J>, bis das Rote-Augen-Werkzeug aktiviert ist. Vergrößern Sie die
Ansicht so, dass Sie die Augenregion optimal sehen. Ziehen Sie nun
ein Rechteck um den roten Bereich der Pupille und lassen die Maus-
taste los, damit die Farbkorrektur erfolgt. Diesen Vorgang müssen
Sie für jedes rot geblitzte Auge wiederholen. Für ein gutes Resultat
ist es wichtig, dass Sie die Bilddarstellung für das jeweilige Auge so
vergrößern, das Sie die Pupille möglichst exakt einrahmen können.
71 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe

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Fotos schneller bearbeiten BILDBEARBEITUNG 72 6/09 FOTOWELT
Mit den folgenden Tipps und Tricks er-
zielen Sie bei der Bildretusche mit Photo-
shop und vergleichbaren Tools optimale
Ergebnisse. Unsere Beschreibungen bezie-
hen sich auf Photoshop CS4 (Testversion
auf C DVD), lassen sich jedoch auch mit
anderen Photoshop-Versionen und ähn-
lichen Fotoprogrammen durchführen. Die
jeweiligen Menübefehle können variieren.
Überstrahlungen vermeiden
Ein Problem von Personenaufnahmen mit
heller, vor allem weißer Kleidung liegt im
Überstrahlen des Stoffes bei Sonne oder
Blitzlicht. Weißer als weiß geht es eben
nicht, und genau darin liegt die Schwierig-
keit: Selbst die besten Kameras wollen nicht
kapieren, dass das „Weiß“ des Kleids den
Gesamtkontrast des Bildes bestimmt und
Schattierungen im Weiß-Spektrum löscht.
Funktionen wie „Auto-Kontrast“ oder
„Auto-Tonwertkorrektur“ verschlimmern
das Problem nur, so hilfreich sie auch sonst
sein mögen. Der erste Schritt bei der Pro-
blemlösung liegt in der Analyse der Weiß-
werte. Dazu wählen Sie in der Werkzeugleis-
te links die Funktion „Pipette“ (<I>-Taste).
Die RGB-Werte in der Farbinfopalette zei-
gen, dass Grün- und Blautöne im Weiß-Be-
reich überwiegen.
Fotografen lösen das Problem mit Filtern
vor der Kamera. Wir beherzigen diese Regel
F
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Wer viel fotograert, macht auch mal Fehler. Wegen einer kleinen Unzuläng-
lichkeit müssen Sie ein interessantes Motiv aber nicht gleich abschreiben. Wir
zeigen Ihnen schnelle Korrekturmaßnahmen.
Farbfilter auftragen: Wenden Sie den „Fotofil-
ter“ mit der Einstellung „Warmfilter“ zum Ab-
dunkeln zu hell geratener Motivteile auf einer
Einstellungsebene an
Schnelles
Foto-Tuning
Tipps & Tricks zu Photoshop
Von Tilo Baumann
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73 BILDBEARBEITUNG Fotos schneller bearbeiten 6/09 FOTOWELT
und wenden ebenfalls einen Filter an, um
das Spektrum der Warm-Kalt- sowie der
Hell-Dunkel-Werte zu bestimmen. Photo-
shop bietet eine komfortable Filterfunkti-
on, die Farbwerte und Helligkeitswerte in
einem Arbeitsschritt verändert. Erstellen Sie
eine Auswahl der überstrahlten Motivteile
im Bild. Rufen Sie die Ebenpalette mit
„Fenster, Ebenen“ auf, und wählen Sie
„Eben, Neue Einstellungsebene, Fotolter“.
In der Palette „Korrekturen“ stellen Sie als
Filtertyp „Warmlter (85)“ ein. Alternativ
wählen Sie einen Farbton – der Standard-
farbton Orange eignet sich optimal. Die
Dichte passen Sie per Schieberegler an. Ent-
fernen Sie per Mausklick das Häkchen im
Feld „Luminanz erhalten“. Nicht nur die
Farbe heller Kleidungsstücke protiert von
diesem kleinen Eingriff, sondern auch alle
weiteren hellen Bildelemente bekommen
neue Frische.
Kleine Motivteile beseitigen
Wenn viele kleinere Objekte ein Foto ver-
unstalten – etwa Unrat am Strand oder eine
Gruppe weit entfernter Touristen in einer
Weitwinkel-Totalen – kann der für die Fo-
tograe eigentlich unnütze Filter „Staub
und Kratzer“ aus dem Menü „Filter, Stö-
rungslter“ gute Dienste leisten.
Als Beispiel für eine schnelle und unkom-
plizierte Säuberungsaktion dient ein Foto,
das im unteren Bereich eine Wiese mit einer
Reihe von Gänseblümchen zeigt. Im Bild
soll zu Demonstrationszwecken die Gruppe
weißer Blumen auf dem Gras getilgt wer-
den. Schalten Sie mit der <M>-Taste auf die
Funktion „Auswahlrechteck“ um, und zie-
hen Sie eine Rechteckmarkierung um die
Gänseblümchen herum auf. Nur in diesem
Bereich soll eine Filterung stattnden. Um
eine Kantenbildung zwischen Auswahl und
Hintergrund zu vermeiden, soften Sie die
Markierung mit „Auswahl, Weiche Aus-
wahlkante“ und einem „Radius“ von 4 bis
8 ein wenig ab. Dann rufen Sie den Filter
„Staub und Kratzer“ auf und erhöhen den
„Radius“ so lange, bis die Blüten aus der
Wiese verschwinden. Durch die Erhöhung
des „Schwellenwertes“ wird die Bildschärfe
im korrigierten Bereich angezogen.
Nach dem Einpegeln von Radius und
Schwellenwert sind die Gänseblümchen aus
dem Bild getilgt, ohne dass großartig sicht-
bare Spuren zurückbleiben.
Kleinere Objekte lassen sich mit dieser
Technik schnell aus dem Foto löschen –
doch bei größeren Störenfrieden verändert
der Filter den Hintergrund so stark, dass
die Retusche deutlich sichtbar wird.
Fotos auf alt trimmen
Bildmotive aller Art lassen sich in Photo-
shop blitzschnell auf eine Zeitreise schicken
und altern. Dazu verwenden Sie zunächst
„Bilder, Korrekturen, Sättigung verrin-
gern“. Dann wählen Sie den „Fotolter“
aus dem Menü „Bild, Korrekturen“.
Stellen Sie im bei „Filter“ die Variante
„Farbe“ ein, wählen Sie per Klick ins Farb-
feld einen matten Farbton Ihrer Wahl, bei-
spielsweise ein Ockerbraun-Orange, und
erhöhen Sie die „Dichte“ auf einen Wert
zwischen 50 und 80 Prozent. Dadurch er-
hält das Bild den typischen intensiven Farb-
stich alter Aufnahmen.
Um zusätzlich noch eine antike Papier-
struktur zu simulieren, verwenden Sie den
Befehl „Filter, Strukturierungslter, „Mit
Struktur versehen“. Bei „Struktur“ stellen
Sie „Sandstein“ und bei einer „Skalierung“
den Wert zwischen 100 und 130 Prozent
ein. Als „Reliefhöhe“ wählen Sie einen
Wert zwischen 3 und 5. Wenn Sie mit „OK“
bestätigen, wirkt das Bild wie eine histo-
rische Aufnahme.
Lippen dezent Farbe einhauchen
Ihr Porträt ist Ihnen gelungen, allerdings
wünschen Sie sich ein wenig mehr Farbe für
die Lippen. Diesen Wunsch erfüllen Sie sich
bei der Bildbearbeitung. Dabei geht es nicht
nur um Effekthascherei: Durch eine kräf-
tigere Lippenfarbe erhält das Foto mehr
Kontrast und wird plastischer.
Aktivieren Sie in der Werkzeugleiste das
„Magnetische Lasso“, und markieren Sie
damit den Mund. Ideal ist eine Einstellung
für „Weiche Kanten“ zwischen zwei und ›
Werkzeugspitze Größe ändern
Beim Retuschieren von Bildern wechseln
Sie normalerweise häufig die Größe der Werk-
zeugspitze. Das geht am einfachsten, wenn
Sie mit der Maus in der Werkzeugoptionslei-
ste am oberen Fensterrand auf das Wort
„Größe“ gehen, die linke Maustaste drücken
und die Maus nach links (Pinsel verkleinern)
oder rechts (Vergrößern) ziehen. Auch mit
Tastenkürzeln geht es flott: Mit <.> verkleinern
Sie den gewählten Pinsel, mit <,> vergrößern
Sie ihn.
Kleine Objekte blitzschnell entfernt: Der Filter „Staub und Kratzer“ wirkt
beim Tilgen vieler kleiner Bildelemente wahre Wunder
Foto auf alt Trimmen: Der Farbfotofilter mit einer Dichtevorgabe zwi-
schen 60 und 80 Prozent lässt Farbmotive antik wirken
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Fotos schneller bearbeiten BILDBEARBEITUNG 74 6/09 FOTOWELT
vier Pixeln. Steht die Auswahl, gilt es, die
Farben zu verstärken. Eine „Auto-Farbkor-
rektur“ brächte ein maßlos übertriebenes
Ergebnis mit viel zu weißen Zähnen. Daher
verwenden Sie einen behutsameren Eingriff
über „Bild, Korrekturen, Helligkeit/Kon-
trast“. Die Stärke für den Kontrast hängt
davon ab, ob die Lippen geschminkt waren
– dann stellen Sie einen höheren Kontrast-
wert ein – oder nicht, dann wählen Sie eine
niedrigere Kontrasteinstellung.
Effekttext verwenden
Auffällige Schriftzüge als Blickfang in Bil-
dern erzielen Sie mit einem einfachen Trick.
Aktivieren Sie das Textwerkzeug und geben
Ihren Slogan ein. Markieren Sie alle Buch-
staben mit der Maus und wählen im Werk-
zeugoptionsmenü die gewünschte Forma-
tierung aus. Photoshop fügt den Text auf
einer eigenen Ebene ein.
Mit dem Verschieben-Werkzeug ziehen
Sie den Text an die richtige Position im Bild.
Im Palettenbereich klicken Sie doppelt auf
die freie Fläche hinter dem Icon und der Be-
schriftung der Textebene, damit der Dialog
„Ebenenstil“ erscheint. Mit „Schlagschat-
ten“ und der Variante „Abgeachte Kante
und Relief“ stehen Ihnen einige peppige
3D-Effekte mit Licht und Schattenbetonung
zur Auswahl, die sich gut für Text eignen.
Die Details zum gewählten Effekt stellen
Sie rechts im Fenster ein.
Schatten simulieren
Sie benötigen für ein Objekt einen Schatten
mit individueller Perspektive? Dann erstel-
len Sie eine Auswahl des Objekts und ko-
pieren es mit <Strg>-<C> in die Zwischen-
ablage. Wählen Sie „Datei, Neu“, und fügen
Sie dann mit <Strg>-<V> das kopierte Ob-
jekt ein. Mit „Bild, Korrekturen, Sättigung
verringern“ wandeln Sie das Motiv in ein
Graustufenbild um. Dann wandeln Sie es
mit „Bild, Korrektueren, Schwellenwert“
und dem Verschieben des Reglers ganz nach
rechts in eine vollschwarze Fläche um.
Eventuell verbliebene helle Pixel übermalen
Sie mit dem Pinsel-Werkzeug und schwar-
zer Farbe. Kopieren Sie das Objekt mit
<Strg>-<A>, <Strg>-<C> und <Strg>-<V>
als neue Ebene in das Zielbild. Wechseln Sie
zum Verschieben-Werkzeug, ziehen Sie den
Schatten an die richtige Position, und pas-
sen Sie die Perspektive durch Verschieben
der Bearbeitungspunkte mit und ohne ge-
drückt gehaltene Taste <Strg> an. Zeichnen
Sie den Schatten mit „Filter, Weichzeich-
nungslter, „Gaußscher Weichzeichner“
weich. Die Stärke des Schattens regeln Sie
über die Deckkraft der Ebene.
Dominante Objekte abschwächen
Die Aufnahme von Los Angeles ist eigent-
lich sehr stimmig, bis auf ein Manko: Der
Dunst schnell wegpolieren
Kameras nehmen Feuchtigkeitsdunst und
Staubpartikel in der Luft deutlich stärker wahr
als das menschliche Auge. Daher wirken Land-
schafts- und Naturfo-
tos oft diesig und trü-
be, auch wenn es Ih-
nen beim Fotografie-
ren gar nicht so vor-
kam. Diesige Aufnah-
men lassen sich mit
einer Tonwert- und
Farbanpassung deut-
lich verbessern.
Laden Sie zunächst
das Bild über „Datei,
Öffnen“ auf die Ar-
beitsfläche. Gehen Sie im Menü „Ebene“ auf
„Ebene duplizieren“ und bestätigen mit „OK“.
Die Ebenen-Palette zeigt nun zwei Mal Ihr Bild-
motiv an. Markieren
Sie die obere Kopie
des Fotos. Oben in
der Ebenen-Palette
sehen Sie ein Aus-
wahlfeld, das die Op-
tion „Normal“ anzeigt.
Klicken Sie auf den
Pfeil nach unten, und
wählen Sie „Ineinan-
derkopieren“. Hier-
durch wird das Bild
kräftiger und klarer.
Dunst aufklären: Mit der Füllmethode „Ineinan-
derkopieren“ (alte Bezeichnung „Überlagern“)
peppen Sie diesige Landschaftsaufnahmen auf
Ein schöneres Lächeln: Mit einem weichen Konturverlauf für die gewähl-
te Auswahl bereiten Sie das Verstärken der Lippen vor
Text einfügen: Eine peppige Optik für Slogans und Bildbeschriftungen er-
zielen Sie durch Nutzung eines Ebenenstils
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75 BILDBEARBEITUNG Fotos schneller bearbeiten 6/09 FOTOWELT
Baum vorne links dominiert aufgrund sei-
ner Schärfe und Farbgebung das Bild zu
sehr. Mit wenigen Arbeitsschritten gestalten
Sie diesen Baum „unauffälliger“ und len-
ken damit den Blick des Betrachters direkt
auf das wichtigste Element im Bild, den be-
rühmten „Hollywood“-Schriftzug.
Zunächst markieren Sie die Umrisse des
Baums mit dem Werkzeug „Polygon-Las-
so“, das Sie durch zweimaliges Drücken der
<L>-Taste aktivieren. Klicken Sie sich an
den Konturen des Baums entlang, bis die
Auswahllinie das komplette Gewächs um-
schließt, und beenden Sie die Markierungs-
arbeiten mit einem Doppelklick. Damit sich
hinterher die Konturen nicht zu stark vom
Hintergrund abheben, wählen Sie „Aus-
wahl, Weiche Auswahlkante“, und geben in
das Feld „Radius“ den Wert „5 Pixel“ ein.
Nun nehmen Sie dem Baum mit „Filter,
Weichzeichnungslter, Gaußscher Weich-
zeichner“ seine Schärfe. Geben Sie einen
„Radius“ von 3 Pixeln ein, um eine hohe
Unschärfe zu erzielen, und bestätigen Sie
die Änderung mit „OK“.
Aufgrund der kräftigen, teils dunklen
Farben wirkt der Baum trotz Weichzeich-
nung immer noch sehr dominant. Diesen
Umstand ändern Sie im Dialog „Farbton/
Sättigung anpassen“ aus dem Menü „Über-
arbeiten, Farbe anpassen“. Erhöhen Sie die
„Lab-Helligkeit“ auf „20“, und schon wer-
den dem Baum Farbe und Kontrast entzo-
gen. Zum Schluss verwenden Sie das Werk-
zeug „Weichzeichner“ (<R>-Taste), um mit
gedrückt gehaltener Maustaste an den Kon-
turen des Baums entlangzufahren und et-
waige harte Übergänge zum Hintergrund
abzuschwächen.
Nach diesen Bearbeitungsschritten ist der
Baum weniger auffällig gerückt – obwohl
er eigentlich im Vordergrund steht.
Kerzen und Lampen mit Glanz
versehen
Um die Stimmung von Aufnahmen bei Ker-
zenschein oder Glühlampenbeleuchtung zu
verbessern, können Sie die Kerzenammen
beziehungsweise die Lampen im Foto mit
einem Blendeneffekt versehen, so dass um
die Lichtquelle herum ein mehr oder min-
der großer, strahlender Leuchtkegel ent-
steht. Rufen Sie „Blendenecke“ aus dem
Menü „Filter, Rendering-Filter“ auf. Setzen
Sie das Fadenkreuz im Vorschaubild ins
Zentrum der Lichtquelle oder leicht dane-
ben. Erhöhen Sie die „Helligkeit“ auf
100 Prozent und wählen als „Objektivart“
die Option „50-300 mm Zoom“ oder
„35 mm“ Der Effekt wird nur realistisch,
wenn Sie seine Stärke nicht übertreiben. ●
Handy-Bilder aufpolieren
Mit einem Mobiltelefon aufgenommene
Fotos wirken oft leicht pixelig. Wenden Sie
in Photoshop „Filter, Rauschfilter, Rauschen re-
duzieren“ an, um die Gesamtwirkung des Fotos
zu verbessern. Das Filterfenster zeigt vier Schie-
beregler, über die
Sie den Effekt steu-
ern. Mit dem Regler
„Stärke“ legen Sie
den Stärkegrad des
Filters fest. Wenn Sie
den Wert zu hoch
einstellen, gehen
Bilddetails verloren.
Über „Details erhal-
ten“ legen Sie den
Körnungs- oder
Weichheitsgrad fest.
Der Regler „Farbstörung reduzieren“ ist für
schwarze und weiße Bereiche wichtig, die Stö-
rungen enthalten. Mit dem untersten Regler
passen Sie die Scharfzeichnung an. Vor allem
bei älteren Mobiltelefonen mit wenig leistungs-
fähiger Fotofunktion
kommt es zur Klötz-
chenbildung durch
Kompr i mi er ungs-
artefakte. Setzen Sie
im Filterdialog ganz
unten ein Häkchen
vor „JPEG-Artefakte
entfernen“, und prü-
fen Sie in der Vor-
schau, ob sich die
Bildgüte dadurch
verbessert.
Handy-Aufnahmen: Fotos mit niedriger Auflösung
oder starker Komprimierung frischen Sie mit dem
Filter „Rauschen reduzieren“ auf
Schattensimulation: Die Funktion „Schwellenwert“ macht den für den
Schatten kopierte Bildausschnitt satt schwarz – fast wie die echte Sonne
Vordergrund optimieren: Der Baum im Originalbild links lenkt den Blick
zu sehr vom eigentlichen Bildmotiv ab. Mit ein paar schnellen Bearbei-
tungsschritten machen Sie ihn unscheinbarer
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Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG 76 6/09 FOTOWELT
In diesem Artikel lesen Sie …
Bilder umwandeln 76
Web-Album anlegen 77
Bilder auf DVD brennen 78
Bildschirmschoner anfertigen 79
Fotokalender basteln 80
Web-Video veröffentlichen 81
Oft sind es immer wieder die gleichen
Aufgaben, die Sie in Verbindung mit Fotos
meistern müssen: Beispielsweise Größe und
Format der Fotos ändern, Slideshows auf
CD/DVD brennen, Web-Alben und Web-
Videos veröffentlichen sowie individuelle
Bildschirmschoner zur Weitergabe an
Freunde und Bekannte anfertigen.
Windows XP bietet hierzu von Haus aus
keine Funktionen, Vista beherrscht mit der
Bord-Software Windows Fotogalerie im-
merhin einige der grundlegenden Aufgaben.
Sie ordnen beispielsweise Ihre Bilder und
Videos nach verschiedenen Kriterien und
versehen diese mit Tags.
Die Bilder in diesem Katalog können Sie
mit dem Viewer zur Ansicht öffnen, als
Slideshow ablaufen lassen oder ohne Um-
weg auf CD oder DVD brennen. Doch so
recht überzeugen kann auch Vista an der
einen oder anderen Stelle nicht, so dass
Gratisprogramme ins Spiel kommen. Diese
Spezialisten erfüllen oftmals nur einen
Zweck, das aber richtig gut und vor allem
ohne überüssiges Beiwerk. Die Bedienung
ist einfach, und Sie kommen mit wenigen
Klicks zum Ziel – ganz ohne Umwege. In
den folgenden Workshops stellt Ihnen PC-
WELT sechs Programme vor und meistert
die gestellten Aufgaben.
Bildaufgaben meistern
One-Klick-Workshops
Viele Aufgaben rund um das Thema Fotos und Videos lösen Sie ohne
komplizierte Hilfsprogramme. Einfache Gratis-Tools stellen die benötigten
Funktionen für Windows XP und Vista bereit.
Bilder umwandeln
Der kostenlose VSO Image Resizer 2.1.8.2 kann die Größe von Fotos pfeilschnell ändern
sowie Bilder zwischen verschiedenen Formaten konvertieren. Die kleinere Dateigröße
ermöglicht schnelleres Laden, einfachere Verwaltung und spart Platz.
Größe ändern
Nach dem Start der Software (auf C DVD und unter www.vso-
software.fr) gelangen Sie zu Dateiauswahl. Markieren Sie einzelne
Bilder mit gedrückter <Strg>-Taste, oder wählen Sie alle Bilder im
Ordner mit <Strg>-<A> aus. Klicken Sie dann auf „Öffnen“. Ge-
ben Sie danach
die neue Größe
an und bestim-
men die Aktion.
Sie können das
Originalbild über-
schreiben, eine
Kopie anfertigen
oder die Dateien
verschieben. Ge-
hen Sie auf „OK“,
um den Vorgang
zu starten.
Format konvertieren
Möchten Sie auch noch das Bildformat ändern, klicken Sie auf
„Mehr“ und dann in das Feld „Format“. Zur Auswahl stehen BMP,
JPG, GIF, PNG und TIF. Auf Wunsch verändern Sie noch den Da-
teinamen und fügen ein Wasserzeichen als Grafik ein. Ihre Einstel-
lungen können Sie als Profil sichern und jederzeit laden.
Von Ramon Schwenk
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6/09 FOTOWELT

Web-Album anlegen
Das Präsentieren von Bildern auf der eigenen Website ist einfacher, als Sie denken. In der
Fotokatalog-Freeware Jalbum 8.2.8 legen Sie mit wenigen Klicks das grundlegende De-
sign der Bilderseiten fest, bereiten die Fotos auf und stellen sie online.
Fotos laden
Nach dem ersten Start von Jalbum 8.2.8 (auf C DVD und unter www.
jalbum.net) klicken Sie auf das „+“-Icon, um ein neues Album anzule-
gen. Wählen Sie den Ordner aus, der die Bilder enthält – sie erscheinen
dann in einer Miniaturansicht. Über Klicks auf „Einstellungen“ und
„Hauptansicht“ schalten Sie die Option „Ausgabe in Bilderordner“ ein.
Bildgrößen einstellen
Unter „Einstellungen“ stellen Sie im Register „Bilder, Bildergren-
zen“ die Größe der Vorschaubilder (Thumbnails) ein, etwa 124 x
124 Pixel. Wie viele Vorschaubilder auf einer Seite erscheinen
sollen, legen Sie im Register „Hauptseite“ fest. Im Register „Na-
vigation“ wählen Sie „Links zu Originalen über skalierte Bilder“.
Bilder anpassen
Falls Bilder seitenverkehrt
vorliegen, klicken Sie entwe-
der einzelne Bilder mit der
rechten Maustaste an oder
gehen auf „Bearbeiten, Alles
auswählen“. Im Kontextmenü
wählen Sie dann für die Bild-
auswahl den Befehl „Drehen
90° links“ beziehungsweise
„Drehen 90° rechts“ aus.
Möglich ist hier übrigens auch
das Umbenennen und Löschen von Bildern.
Album veröffentlichen
Nun wählen Sie das gewünschte Album-Layout mit Klicks in die
Felder „Skin“ und „Style“ aus. Rechts sehen Sie eine Vorschau
des Albums. Klick Sie dann auf „Album erstellen“, und überprüfen
Sie das Layout mit einem Klick auf „Album anzeigen“. Bei Gefallen
drücken Sie den Button „Veröffentlichen“. Andernfalls ändern Sie
die Einstellungen und den Skin.
Album übertragen
Mit dem FTP-Tool in Jalbum übertragen Sie das Album etwa zum
Webspace bei einem Provider wie 1&1 oder Strato. Besucher Ihrer
Website können dann online auf das Web-Album zugreifen. Tragen
Sie die Server-
adresse sowie
Ihre FTP-Zu-
gangsdaten ein,
und klicken Sie
auf „Verbinden“.
Den Transfer
starten Sie mit
einem Klick auf
„Upload alles“.
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Bilder auf DVD brennen
Eine DVD mit einer exquisiten Fotosammlung eignet sich prima als Geschenk.
Mit dem Gratis-Tool Photostage 1.12 stellen Sie die Inhalte schnell zusammen
und brennen sie auf eine DVD zur Wiedergabe am Fernseher.
Bilder laden
Nach dem Start des Tools (auf C DVD und unter www.nchsoftware.
com/slideshow/) ist bereits ein neues Projekt geöffnet. Klicken Sie
auf das Symbol „Insert Slides“ links oben. Im Datei-Dialog wählen
Sie nun die
gewünschten
Dateien aus –
entweder ein-
zelne Bilder
mit gedrückter
<Strg>-Taste
oder alle Bilder
im Verzeichnis
mit <Strg>-<A>.
Klicken Sie nun
auf den Button
„Öffnen“.
Bilder arrangieren
Die geladenen Fotos werden in der Reihenfolge ihrer Dateinamen
in der Zeitleiste angeordnet. Um ein Bild zu verschieben, klicken
Sie es einfach an, schieben es mit gedrückter rechter Maustaste
an die neue Position und lassen die Maustaste los. Möchten Sie
mehrere Bilder auf einmal verschieben, so halten Sie die <Strg>-
Taste bei der Dateiauswahl gedrückt.
Effekte anwenden
Für den Übergang zwischen den einzelnen Bildern stehen nur zwei
Effekte zur Verfügung: „Fade“ (Einblenden) und „Cross Fade“
(Überblenden). Markieren Sie alle Bilder in der Zeitleiste mit
<Strg>-<A> und wählen anschließend den gewünschten Effekt
aus. Die Länge des Effekts legen Sie im Feld rechts dahinter fest.
Musik einfügen
Zum Begleiten der Slideshow mit einer Hintergrundmusik klicken
Sie auf das Symbol „Set sound track“ in der Werkzeugleiste. Im
folgenden Fenster wechseln Sie in das Verzeichnis mit einer der
unterstützten Sounddateien, wählen die gewünschte Datei aus
und klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“. Der Track wird dann
unterhalb der Bildleiste angezeigt.
Slideshow brennen
Sind alle Bilder arrangiert, folgt die Ausgabe des Projekts. Klicken
Sie dazu auf „Build Slideshow“ und dann auf das Symbol „DVD“.
Geben Sie dem Datenträger einen Namen, achten Sie auf „PAL“ als
Format, und wählen Sie den Brenner aus. Klicken Sie auf „Build
Slideshow“. Die DVD wird nach der Konvertierung geschrieben.
78 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
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Bildschirmschoner anfertigen
Erstellen Sie mit dem für Privatnutzer kostenlosen Irfan View 4.23 aus Ihrer Foto-
sammlung personalisierte Bildschirmschoner, und geben Sie diese an Freunde und
Bekannte weiter. Auf Wunsch wird sogar eingebundene Musik abgespielt.
Bilder hinzufügen
Den maßgeblichen Menüpunkt in Irfan View (auf C DVD, Down-
load unter www.irfanview.de) finden Sie unter „Datei, Slideshow“.
Hier navigieren Sie über „Suchen in:“ in einen Ordner mit Fotos und
klicken auf „Hinzufügen“ oder „Alle hinzufüg.“. Die Reihenfolge der
Dateien lässt sich mit den Buttons „Rauf“ und „Runter“ korrigieren.
Sounds einbauen
Auf die gleiche Weise füllen Sie die Liste mit der gewünschten
Hintergrundmusik. Markieren Sie die betreffende Sounddatei
und tragen sie
mit „Hinzufü-
gen“ in die
Sl i deshow-
Liste ein. Für
einen Themen-
wechsel der
Bilder kön nen
Sie an spä-
terer Stelle
auch weitere
Sounds ein-
fügen.
Anzeigedauer festlegen
Wenn die Abfolge der Bild- und
Sounddateien feststeht, definieren Sie
unter „Nächste Datei anzeigen“, wie
lange jedes Bild angezeigt werden
soll. Unter „Slideshow-Optionen“
wählen Sie die beiden Punkte „Wie-
derholen“ und „MP3s wiederholen“
aus, wenn sowohl die Bilder als auch
der Sound endlos durchlaufen sollen.
SCR-Datei erstellen
Gehen Sie auf „Speichern als EXE/SCR“, klicken Sie im
Folgedialog auf „Erzeuge SCR-Datei“, und vergeben Sie ei-
nen Dateinamen. Als Zielverzeichnis verwenden Sie „\Win
dows\ Syst em32“,
weil Windows SCR-
Bi l dschi rmschoner
an dieser Stelle er-
wartet. Dieser Schritt
setzt unter Windows
XP oder Vista voraus,
dass Sie Administra-
torrechte besitzen.
Bildschirmschoner einschalten
Aktivieren Sie den Screensaver unter Windows – etwa in Win XP im Dialog „Systemsteuerung,
Anzeige, Bildschirmschoner“. Die Option „Kennworteingabe bei Reaktivierung“ ist aus Sicher-
heitsgründen immer zu empfehlen. Denken Sie aber daran, dass ein Screensaver mit lautem
Sound zur Belästigung für andere werden kann.

79 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Fotokalender basteln
Erstellen Sie mit dem kostenlosen Gestaltungs-Tool Tkexe Kalender aus den Motiven Ihrer
Fotosammlung ganz einfach einen persönlichen Fotokalender mit hübschen Bildeffekten.
Anschließend drucken Sie ihn aus und verschenken ihn an liebe Menschen.
Projektdatei sichern
Laden Sie die Freeware von der Site www.tkexe.de. Nach dem
Start klicken Sie auf „Neue Datei erstellen“, wechseln in das ge-
wünschte Zielverzeichnis auf Festplatte und tippen einen Dateina-
men ein. Ein Klick auf „Speichern“ sichert die neue Kalenderdatei.
Alle Änderungen am Projekt werden nun automatisch gesichert.
Neuen Kalender anlegen
Im nächsten Schritt wählen Sie den gewünschten Kalender
aus. Zur Auswahl stehen Monats-Kalender, Geburtstags-Ka-
lender, Jahres-Kalender und Wochen-Kalender. Nach einem
Klick auf „Weiter“ stellen Sie den Drucker mit der passenden
Papiergröße ein. Es folgt das Festlegen des Zeitraums, der
später noch geändert werden kann.
Vorlage auswählen
Tkexe Kalender liefert zehn Vorlagen mit, die Sie aus einer Liste
auswählen. Ein Klick auf eine Vorlage in der Liste zeigt im rechten
Fensterbereich eine Vorschau an. Suchen Sie sich ein Kalenderlay-
out aus, und klicken Sie auf den Button „Vorlage verwenden“. Nun
werden die einzelnen Kalenderblätter erstellt.
Elemente einbauen
Bestätigen Sie in den folgenden Dialog mit „OK“. Ein Klick auf
das Bild öffnet ein neues Fenster. Drücken Sie den Button „Bild
öffnen“, und suchen Sie das gewünschte Foto aus. Ist das Bild
zu groß, wird es automatisch in den Rahmen eingepasst. Wie-
derholen Sie die Schritte für alle anderen Elemente und Kalen-
derblätter, die Sie über „Seite vor“ erreichen.
Kalender drucken
Zur Ausgabe des fertigen Ka-
lenders geht es über „Datei,
Drucken“. Wählen Sie alle
Kalenderblätter im linken Be-
reich aus, und drücken Sie
das Pfeil-nach-rechts-Sym-
bol. Nach ei nem Klick auf
„Weiter“ gelangen Sie zum
Druck-Dialog. Wählen Sie
hier den Drucker aus, und
stellen Sie Optionen entspre-
chend ein.
80 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
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6/09 FOTOWELT
Web-Video veröffentlichen
Sie haben mit dem Camcorder oder der Digitalkamera ein Video aufgenommen und
möchten dieses nun ins Web stellen. Verwenden Sie zur schnellen Aufbereitung der
Film-Clips die Gratis-Software IVC Internet Video Converter.
Video auswählen
Da Ihre Aufnahmen in der Regel als AVI- oder MPEG-Datei
vorliegen, bedarf es einer Konvertierung in ein web-fähiges
Format wie Flash Video (FLV). Starten Sie Internet Video Con-
verter (Download unter www.cnet.com/downloads/), und kli-
cken Sie auf das Register „Video-to-Flash“. Unter „1 > Select
a video“ wählen Sie die zu konvertierende Datei aus.
Ausgabe-Einstellungen
Die Vorgaben unter „Step2: Save Output Flash Video“ können Sie
ohne Änderung übernehmen. Ist die Option „Generate HMTL“ einge-
schaltet, wird
zusätzlich der
Quellcode zum
Aufrufen des
Videos inner-
halb einer Web-
Seite erstellt.
Klicken Sie auf
„View HTML“,
um sich den
HTML- Code
anzusehen.
Fein-Tuning anwenden
Mit einem Klick auf „Advanced Settings“ lassen sich weitere Ein-
stellungen vornehmen. Ändern Sie hier beispielsweise die Größe
des Videos, seine Qualität und die Frame-Rate. Auch die Audio-
spur kann in eine andere Bit-Rate umgewandelt werden. Schal-
ten Sie anschließend noch „Use FFmpeg engine for FLV
video“ an, falls es Probleme beim Konvertieren geben sollte.
Konvertierung starten
Nun ist das Programm bereit für die Ausgabe des neuen Videos. Kli-
cken Sie auf „Start Conversion“. Es öffnet sich eine DOS-Box, in der
der eigentliche Encoder aufgerufen wird und mit der Konvertierung
beginnt. Nach Abschluss der Aktion wird das Fenster automatisch ge-
schlossen. Je nach Größe der Quelldateien dauert die Konvertierung
einige Zeit.
Video veröffentlichen
Danach können Sie die neue Videodatei im Flash-Format mit einem
Klick auf „Play“ ansehen. Falls
Sie den Film nicht auf Ihrer ei-
genen Web-Seite veröffentli-
chen möchten, übertragen Sie
ihn zu einem Videoportal wie
Youtube oder Clipfish. Beach-
ten Sie dazu die Anleitungen
des Website-Betreibers.

81 Schnelle Foto- und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG
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Zuverlässiges Entrauschen BILDBEARBEITUNG 82 6/09 FOTOWELT
Es ist ein Ärgernis der Technik, dass vor
allem mit hohen ISO-Werten sichtbare Pi-
xelstörungen in Fotos auftreten. Jeder hat
schon mal falschfarbige Pixel in Bildern ge-
sehen. Vor allem Nutzern von Kompaktka-
meras verdirbt Bildrauschen oft den Spaß
an Foto. Bildrauschen entsteht, wenn nur
wenig Licht auf den Bildsensor fällt, sprich
bei schlechten Lichtverhältnissen. Dann ge-
ben die Fotodioden nur eine minimale En-
ergiemenge in Form von Elektronen ab, die
die Kamera dennoch als Helligkeitsinfor-
mation interpretiert und zu einem – farb-
lich nicht korrekten – Pixel macht.
Es gibt doch einiges, was Sie machen
können, um die störenden Pixel zu mini-
mieren. Auf jeden Fall sollten Sie die ISO-
Zahl so niedrig wie möglich halten und
auch die beste, sprich die niedrigste Kom-
pressionsstufe wählen. Ist Bildrauschen erst
einmal da, hilft das für private Nutzer kos-
tenlose Neat Image (Download unter
www.neatimage.com), fehlerhafte Pixel
weitgehend zu reduzieren.
Von Marcel Schmid
Bildrauschen
sicher abmildern
Fotos glattbügeln
Bildrauschen plagt vor
allem Fotos, die Sie mit
hoher ISO-Einstellung
geschossen haben. Dank
eines kleinen Korrektur-
eingriffs vermiesen Ih-
nen die Störpixel künf-
tig keine Fotos mehr.
Foto öffnen
Nach dem Start präsentiert sich Neat Image mit vier Registerkarten: Sie
beginnen ganz links bei „Input Image“. Klicken Sie auf „Open input image“, und
öffnen Sie das Bild, das Sie korrigieren möchten. Dazu erscheint ein Dateidialog.
Ist das Foto geladen, bringen Sie die Registerkarte „Device Noise Profile“ nach
vorne. Neat Image arbeitet mit Profilen, die es zum Entfernen von Bildrauschen für
einen bestimmten Kameratyp verwendet. Fertige Profile bekommen Sie auf der Site
www.neatimage.com. Alternativ erstellen Sie ein eigenes Profil für Ihre Kamera.
1
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6/09 FOTOWELT

Rauschprofil erstellen
Klicken Sie auf den Button „Auto profile“. Damit nimmt Ihnen
Neat Image einen Großteil der Arbeit ab. Das Tool analysiert einen
homogenen Bildbereich, der sich meist im Randbereich der Auf-
nahme befindet, und sucht darin nach Farb- und Luminanzrauschen.
Das Ergebnis zeigt Ihnen das Programm ganz rechts im Fenster an.
Die von Neat Image getroffenen Einstellungen sowie den vorgege-
benen YCrCb-Farbraum können Sie übernehmen.
2
Gegenmaßnahmen optimieren
Stellen Sie nach einem Probelauf fest, dass Sie noch etwas
optimieren möchten, können Sie die vom Programm getroffenen
Parameter verändern. Die Einstellungen hierfür finden Sie unter
„Noise Filter Settings“. Mit „Preview“ zeigt Neat Image eine Voran-
sicht an. Sobald Sie im Foto mit der Maus ein Rechteck aufziehen,
erhalten Sie eine neue Vorschau. Für eine optimale Darstellung
zoomen Sie auf 100 Prozent. Ein Häkchen vor „Very low freq“ akti-
viert das Beseitigen von großflächigen Pixelstörungen und ist für
Bilder hilfreich, die von starkem Rauschen durchzogen sind. Bei
jeder Rauschunterdrückung verlieren Sie Details. Mit der Schärfe-
regelung wirken Sie einer starken Weichzeichnung entgegen.
3
Bild entrauschen
Sind Sie mit der gesäuberten Region zufrieden, wechseln
Sie zur Registerkarte „Output Image“. Ein Klick auf den Button
„Apply“ leitet die endgültige Bildoptimierung ein, die je nach Bild-
größe einige Zeit dauern kann. Mit der „Queue“-Funktion kann das
Tool mehrere Fotos in einem Durchgang optimieren. Speichern Sie
das Resultat mit „Save output image“. In der kostenlosen Version
speichert Neat Image Ihre Fotos ausschließlich im JPEG-Format
mit Komprimierung, was für die meisten Bilder ausreichend ist. Die
Vollversion für 25 Euro bietet weitere Formate an.
4
Foto nachbearbeiten
Durch das Entrauschen des Motivs geht ein wenig der Fein-
zeichnung im Bild verloren. Das führt bei besonders starkem
Bildrauschen zu sichtbaren Folgen. Es gilt daher, einen Kompro-
miss zwischen Restrauschen und Grobschliff zu wählen. Eine zwei-
stufige Rauschbeseitigung kann die Ergebnisse optimieren: Laden
Sie die mit Neat Image bereinigte Datei in ein Bildbearbeitungspro-
gramm wie Photoshop. Erstellen Sie eine Auswahl oder eine Maske
der Bildbereiche, die homogen und weiterhin von Rauschen durch-
zogen sind. Wenden Sie über das Filter-Menü den Gaußschen
Weichzeichner auf die gewählte Region an. Er mildert die Störpixel
ab, ohne die übrigen Bildbereiche zu verschwimmen.
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83 Zuverlässiges Entrauschen BILDBEARBEITUNG
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Farben mischen mit Kuler BILDBEARBEITUNG 84 6/09 FOTOWELT
Bildbearbeitungs-, Layout- und Web-
design-Anwendungen haben im ver-
gangenen Jahrzehnt eine hohe Verfeinerung
erfahren. Funktionen für das geschmackssi-
chere Zusammenstellen von Farben be-
schränken sich jedoch in der Regel darauf,
digitale Farbbibliotheken von professio-
nellen Herstellern wie etwa Pantone zur
Verfügung zu stellen. Adobe hat dafür ei-
nen neuen Ansatz gewählt.
Der „Ur-Kuler“: Farbhilfe in
Illustrator CS3
Nutzer der Grak-Software Illustrator CS3
hatten schon länger Gelegenheit, sich mit
Kuler-Funktionen vertraut zu machen. Die
grundlegenden Features sind im Illustrator-
Bedienfeld „Farbhilfe“ komplett präsent.
Im Hauptfenster enthält die „Farbhilfe“ ein
Zellenraster mit aufeinander abgestimmten
Farbnuancen. Welche Farbnuancen das
Zellenraster präsentiert, hängt von der Flä-
chen- und Konturfarbe des aktuell ange-
wählten Objekts ab und vom aktuell einge-
stellten „Betriebsmodus“. Über das
Aufklapp-Icon links unten in der Farbhilfe-
Bedienfeldleis te lassen sich unterschiedliche
Farb-Pools einstellen – beispielsweise eines
der aufgeführten Farbfeldersets in der Liste.
Anzahl und Deutlichkeit der Abstufungen
kann der Anwender über das Bedienfeld-
Kreative sind beim Finden harmonischer Farbkombinationen weitgehend auf
sich gestellt. Mit Kuler, einer Erweiterung der Creative Suite 4, ändert sich
das. Die Farbhilfe gibt es in unterschiedlichen Varianten.
Adobe Kuler
Hilfe bei der Farbwahl
Von Günter Schuler
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85 BILDBEARBEITUNG Farben mischen mit Kuler 6/09 FOTOWELT
menü regulieren. Welcher Harmonieregel
das Programm dabei folgen soll, wird über
die Aufklappliste im oberen Fenster einge-
stellt. Spätestens hier kommen dann Gestal-
tungsgrundsätze aus Grakdesign und
Farbharmonielehre ins Spiel: Neben „Kom-
plementär“, „Schattierung“ oder „Triade“
stehen rund zwanzig weitere Farbharmo-
nieschemata zur Verfügung.
Die wahren Kapazitäten der Illustrator-
Farbhilfe zeigen sich, wenn der Nutzer auf
den zweiten Button von rechts in der Bedien-
feld-Fußleiste klickt. Die daraufhin erschei-
nende Funktion „Farben bearbeiten“ ent-
hält auch die aufgeführte Liste mit den
Harmonieregeln – jedoch kombiniert mit
einem Kreis zur Farbauswahl sowie einem
Anfasser, über den sich die eingestellte Har-
monieregel innerhalb eines Farbkreises va-
riieren lässt. Der entscheidende Vorteil: Bei-
de Funktionen – „Farbhilfe“ und „Farben
bearbeiten“ – ermöglichen das Speichern
eigener Farbgruppen und deren Übertra-
gung in das Bedienfeld „Farbfelder“.
Kuler als CS4-Erweiterung
Die CS4-Erweiterung Kuler besitzt diesel-
ben Funktionen wie die Farbhilfe in Illus-
trator. Bemerkenswert sind allerdings zwei
Besonderheiten. Zum einen ist der Funkti-
onsumfang der Erweiterung in Illustrator
eingeschränkt, die Funktion „Farben bear-
beiten“ fehlt. Da „Farben bearbeiten“ be-
reits über das Bedienfeld „Farbhilfe“ an-
steuerbar ist und das Zellenraster der
Farbhilfe zusätzliche Farbtonabstufungen
erzeugt, sind Illustrator-Anwender nicht ›
Basis des Farbwählers: Die Farbhilfe in Illustrator CS3 ist der Vorläufer des aktuellen Kuler
Was Kuler macht
Kuler, das man in Photoshop, Indesign,
Illustrator und Flash über „Erweite-
rungen“ im Menü „Fenster“ aufruft, liefert
gleich zwei Dinge.
Erstens stellt es eine interaktive Farbhilfe für
das Anlegen harmonischer Farbkombinationen,
zweitens eine Online-Funktion mit Zugang zu
einer Vielzahl bereits angelegter Farbsets zur
Verfügung. Die hier zugrunde liegende Techno-
logie stammt aus Illustrator CS3. Für die CS4-
Kern applikationen hat Adobe die Farbhilfefunk-
tionen komplett überarbeitet und zusätzlich mit
Online-Funktionen ausgestattet. Die Kuler-Be-
dienfelder in den CS4-Programmen sind aller-
dings nur eine Variante dieser vielgestaltigen
Technik. Flankierend hat Adobe eine Web-ba-
sierende Anwendung mit derselben Bezeich-
nung eingerichtet. Sie unterliegt dem gleichen
Prinzip, hat jedoch weitaus mehr Funktionen.
Farbfülle über Adobe-ID
Kuler als Web-Anwendung funktioniert am bes-
ten in Kombination mit einer Adobe-ID. Sie ist
wie bei den Kuler-Bedienfeldern in den CS4-
Programmen nicht zwingend erforderlich, bringt
jedoch Vorteile: Das Hochladen eigener Farb-
sets, das direkte Speichern von Farbsets aus
dem Web heraus sowie ein paar andere Com-
munity-basierende Funktionen sind nur mit der
kostenlosen Adobe-ID möglich. Unter dem Na-
men Kuler hält Adobe auch eine Desktop-An-
wendung zum Download bereit, die sich am
besten als Miniausgabe des gleichnamigen
Web-Dienstes charakterisieren lässt.
unter- sondern sogar überdurchschnittlich
versorgt. Zweite Besonderheit ist die Archi-
tektur des Moduls: Anders als die Illustra-
tor-Farbhilfe präsentiert die Kuler-Erweite-
rung ihre Funktionen in einer kompakten
Bedienfeldoberäche.
Drei Knöpfe erlauben es, die jeweiligen
Funktionsbereiche anzusteuern. „Info“ bie-
tet nur einige Basisinfos. „Durchsuchen“,
der zweite Bereich, präsentiert eine Liste
mit Farbsets, die im Internet-Bereich von
Kuler zur Verfügung stehen. Der dritte Be-
reich „Erstellen“ enthält eine abgespeckte
Variante der Funktion „Farben bearbeiten“
aus Illustrator. Flankierend stellt Kuler eini-
ge Funktionen zur Verfügung, über die sich
vom Anwender erstellte Farbkombinati-
onen entweder in der Farbfelderpalette des
entsprechenden Programms oder aber on-
line auf einem Adobe-Server speichern las-
sen. Auch im Durchsuchen-Bereich sind
entsprechende Sichern-Befehle präsent –
dann nämlich, wenn der Nutzer ein be-
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Farben mischen mit Kuler BILDBEARBEITUNG 86 6/09 FOTOWELT
stimmtes Farbset anklickt. Die Fußleiste
der Erweiterung offeriert schließlich ein
paar zusätzliche Knöpfe für das Navigieren
im aufgelis teten Online-Farbfelderbestand.
Kuler als Webservice
Insgesamt erweist sich die Web-Anbindung
der neuen CS4-Erweiterung als gut durch-
dachte Lösung. Verglichen mit dem Kuler-
Service unter http://kuler.adobe.com bieten
die gleichnamigen Erweiterungen in Photo-
shop, Illustrator, Indesign und Flash nur ei-
nen Bruchteil der möglichen Funktionen.
Bereits der erste Blick auf das Portal des
Adobe-Web-Dienstes überzeugt. Das Inter-
face zur Funktion „Create“ entspricht zwar
weitgehend der Kuler-Funktion „Erstellen“
in den CS4-Programmen. Die Einstellungs-
möglichkeiten für das Anlegen harmo-
nischer Farbsets allerdings sind weit vielfäl-
tiger. Erzeugen lassen sich Farbsets nicht
nur mit Farbkreis und Harmonieregel, son-
dern auch aus Bildern. Der Befehl „Create,
From an Image“ ermöglicht das Suchen im
Bildbestand des Webspace-Anbieters Flickr.
Ebenso möglich ist der Upload eigener Bil-
der. Ob Flickr-Galerie oder Bild-Upload:
Auch beim Extrahieren von Farbzusam-
menstellungen aus Bildern kann das Anle-
gen eines Farbsets nach einer Harmoniere-
gel erfolgen oder von Hand.
Die Einstellmöglichkeiten der Web-Vari-
ante von Kuler übertreffen die der CS4-Er-
weiterung deutlich. Der Befehl „Themes“
beispielsweise ermöglicht Ihnen das Sortie-
ren der im Kuler-Bereich präsenten Farb-
sets. Über „Community“ können Sie mehr
über andere Anwender, ihre Farbsets und
ihre Arbeiten erfahren. „Pulse“ stellt eine
alternative Erstellungsweise zur Verfügung,
und der Befehl „Links“ präsentiert, wie der
Name schon vermuten lässt, weitere nütz-
liche Links. Auch an eine Suchfunktion
(„Search“) sowie das Verschlagworten von
Farbsets mit nützlichen Begriffen („Tags“)
haben die Entwickler gedacht. Zum Brow-
sen auf Kuler ist keine Adobe-ID nötig, zum
Publizieren oder Herunterladen von Farb-
sets im Format .ase allerdings schon.
Kuler als Desktop-Anwendung
Kuler existiert auch als eigene Anwendung
und kann über die URL http://www.adobe.
com/de/products/kuler/ kostenlos aus dem
Internet geladen und auf dem Rechner in-
stalliert werden. Verglichen mit der kom-
pakten Funktionalität der Kuler-Erweite-
rung in den einzelnen CS4-Anwendungen,
der ausgefeilten Farbhilfe in Illustrator oder
dem umfangreichen Web-Dienst von Adobe
ist diese Software eher Appetitanreger als
ein vollwertiges Gestaltungs-Tool.
Auch hier gilt: Nur wer sich bei Adobe on-
line anmeldet, kommt in den Genuss aller
Funktionen. Ansons ten liefert Kuler Desk-
top ein paar nette Gimmicks und eignet
sich gut zum Anlegen von Farbsets neben-
her – ohne CS4-Anwendung und ohne ei-
nen aktiven Webbrowser.
Praxis-Tipps zu Kuler
Wir haben einige Tipps zu den Themen
Adobe-ID, Anlegen und Speichern von
Farbtabellen sowie Änderungen des Farb-
modus bei abgespeicherten Kuler-Sets
zusammengestellt .
1. Account anlegen oder nicht?
Grundsätzlich bringt das Einrichten einer Ado-
be-ID zwar einige Vorteile – zum Beispiel beim
Speichern von Farbsets im .ase-Format. Es geht
aber auch ohne. Um etwa Sets mit Kuler-Farb-
feldern in den CS4-Programmen zu speichern,
ist ein Account nicht zwingend erforderlich. Das
Gleiche gilt für das Generieren von Farbtabellen
aus hochgeladenen Bildern. Beim Arbeiten mit
der gleichnamigen Desktop-Anwendung oder
beim Browsen im Kuler-Web-Bereich bekom-
men Sie Farbsets mit einem alten Hausmittel
auf den Schreibtisch: Dem Aufnehmen eines
Screen shots (Tastenkombination <Strg>-
<Shift>-<4>). Die Übernahme als Farbfeld,
etwa in Photoshop, muss in diesem Fall aber
manuell erfolgen.
2. Illustrator: Mehr Harmonieregeln
Im Vergleich zu den drei unterschiedlichen Ku-
ler-Varianten offeriert die Farbhilfe in Adobe Il-
lustrator CS4 mehr als doppelt so viele Harmo-
nieregeln. Für das Arbeiten mit möglichst
vielfältigen Optionen-Zusammenstellungen ist
das Farbhilfe-Bedienfeld in Illustrator derzeit die
beste Kuler-Variante. Es bringt den Vorteil, dass
die erzeugten Farbfelder sich mühelos in der
Farbfelderpalette speichern lassen. Von dort
kann der Nutzer sie in die anderen Adobe-Pro-
gramme übernehmen.
3. Illustrator: Mehr Farben
Bedauerlicherweise sind Kuler-Farbsets derzeit
lediglich auf fünf Farben beschränkt. Für die Il-
lustrator-Farbhilfe gilt das nicht. Markieren Sie
die Farben im Zellenraster des Bedienfelds und
klicken anschließend auf den Knopf rechts un-
ten in der Fußleiste, werden sämtliche markier-
ten Farben als Farbfelder übernommen.
4. Stück für Stück: Mehr als fünf Farben
Alternativ bietet sich dem Anwender darüber
hinaus die Möglichkeit, ein erstelltes Set erst
einmal zu speichern, im Anschluss daran die
Grundfarbe beizubehalten, von dieser ausge-
hend ein weiteres Set zu erzeugen und dies
gleichfalls zu speichern.
Dieser Vorgang kann der Nutzer dann so oft wie
nötig fortsetzen. Die neuen Farbsets lassen sich
sowohl direkt in das Bedienfeld „Farbfelder“
übertragen als auch als Farbset speichern. Eine
zweite Möglichkeit ist das Erzeugen von Varian-
ten mit Hilfe des Bedien felds „Farbhilfe“ in Ad-
obe Illustrator CS4.
5. Sets im Austauschformat
Der Kuler-Web-Dienst verlangt für das Spei-
chern von Farbtabellen im Adobe-eigenen Farb-
tabellen-Austauschformat das Einrichten einer
Ado be-ID. Direkt aus einem Programm der CS4
speichert Kuler Sets im Format .ase ohne Ado-
be-ID. Ein grundsätzlicher Vorteil des Formats
.ase besteht darin, dass Farbtabellen in diesem
Format sämtlichen Kernanwendungen der Cre-
ative Suite zur Verfügung stehen. Allerdings ist
der Anwender auch hier auf fünf Farben pro Set
beschränkt.
6. Kuler-Farbsets und CMYK
Grundsätzlich sollte man davon ausgehen, dass
es sich bei geladenen Kuler-Farbsets um RGB-
Farben handelt. In Photoshop ist der Farbmo-
dus von Farbfeldern zunächst zweitrangig. Illus-
trator wandelt sie in den eingestellten
Dokumentfarbmodus um – ebenfalls relativ un-
problematisch. In Indesign sollte der Nutzer
Farbfelder für Print-Drucksachen in CMYK-Pro-
zessfarben umwandeln. Zum Zug kommen da-
bei stets die CMYK-Farbprofile, die aktuell in
den Farbeinstellungen festgelegt sind. Möchten
Sie explizit CMYK-Farbfelder erzeugen, bringt
eine kontrollierte Umwandlung inklusive Farban-
passung meist bessere Ergebnisse als eine
Übernahme der entsprechenden CMYK-Farb-
werte von der Kuler-Website.
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87 BILDBEARBEITUNG Farben mischen mit Kuler 6/09 FOTOWELT
Das bringt’s
Die Idee, ein Farbharmonie-Tool sowohl
als Programmpaketerweiterung wie auch
als Online-Dienst zu etablieren, passt zum
Erscheinungsbild der aktuellen CS4. Dass
Adobe seine Programmpakete zunehmend
mit Online-Funktionen ankiert, zeigt sich
ebenso am stetig wachsenden Umfang der
Adobe-Angebote online. Durch die Com-
munity haben Sie Zugriff auf eine Vielzahl
vorhandener Farbvariationen und unzähli-
ge Farbpaletten, und es besteht die Mög-
lichkeit, sich mit anderen Anwendern aus-
zutauschen. Welchen Weg die neue Adobe-
Erweiterung in der Zukunft auch nimmt
– bereits jetzt genießt sie offensichtlich re-
gen Zuspruch.
Wie sich die Kuler-Technologie weiter-
entwickelt, bleibt eine spannende Frage –
sowohl für Surfer im Web als auch für An-
wender der Creative Suite. ●
Kuler in Photoshop CS4 Alle Funktionen auf einen Blick
Zugriff auf Farbsets im Internet-Be-
reich von Kuler. Auf Anklicken las-
sen sich die Farben direkt bearbei-
ten und sichern
Eingabe für die Suche nach
Schlagwörtern (Tags)
Basisinformationen
Kriterien zum Filtern von Farbsets,
etwa nach Popularität, Aktualität,
Zufallsprinzip
Farbfeld aus der Community
den eigenen hinzufügen
Knöpfe für Navigation im
Online-Bestand der Farbfelder
Auswahl der Harmonieregel für
das Farbset, etwa Schattierung
oder Triade
Helligkeit einstellen
Anfasser zur Farbauswahl
Regler für Anzahl, Deutlichkeit
und Abstufungen der Farbfelder
Farbset den eigenen hinzufügen
Farbset in die Community laden
Speichern eines Farbsets inner-
halb einer CS4-Applikation
Farbwerte online managen: So präsentiert sich Adobe Kuler im Web
Desktop-Version: Kompakt und mit weniger
Funktionen präsentiert sich Kuler als Tool
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Bildoptimierung online BILDBEARBEITUNG 88 6/09 FOTOWELT
Software installieren ist out – der Trend
geht immer mehr zu (kostenlosen) Web-An-
wendungen, die im Browser laufen. In eini-
gen Bereichen haben sie sich schon durch-
gesetzt: Telefonbuch- und Routenplaner,
Straßenkarten oder Mailprogramme. Auch
Bildbearbeitung und Fotoanpassung sind
online möglich: Mit Diensten wie Pixlr
(www.pixlr.com/editor/), Pixenate (http://
pixenate.com), Picnic (www.picnik.com)
und Photoshop Express online (www.
photo shop.com/express/) verbessern Sie
Ihre Bilder an jedem PC mit Netzanschluss.
Dazu laden Sie die Fotodatei(en) zunächst
hoch. Anschließend stehen Ihnen im Brow-
ser alle grundlegenden Bildbearbeitungs-
Fotos online tunen
Photoshop Express im Netz
Nie mehr ein Foto-Tool installieren: Web-Anwendungen gibt es für immer
mehr Zwecke, darunter auch zur Fotoverschönerung. Mit unseren Tipps
reizen Sie den Gratis-Dienst von Photoshop aus.
Photoshop online starten
Mit Photoshop Express, dem kleinen Pen-
dant des Profi-Programms, lassen sich ein-
fache Korrekturen an Fotos durchführen und
witzige Effekte einbauen. Eine Fotoverwaltung
sowie eine Diashow-Funktion sind inklusive.
Nach einer kurzen Gratis-Registrierung können
Sie 2 GB an Fotos hochladen. Sie starten das
Online-Tool, das derzeit nur in englischer Spra-
che angeboten wird, auf der Website www.
photoshop.com/express/.
1
Hochladen und sortieren
Ihre Bilder laden Sie über „Upload Pho-
tos“ hoch. Im Datei-öffnen-Dialog lassen sich
bei gedrückter <Strg>-Taste mehrere Fotos
auf einmal auswählen, nicht jedoch mehrere
Ordner. Im folgenden Dialog sollten Sie die Bil-
der direkt in ein neues Album („Upload To New
Album“) oder ein bestehendes („Upload To Exi-
sting Album“) einsortieren. Im Anschluss lan-
den Sie in der Bibliothek („Library“) mit Miniatu-
ransichten aller Ihrer Bilder. Um die Ansicht auf
ein Album einzuschränken, wählen Sie es in der
linken Navigation aus. Nachdem Sie ein Bild
markiert haben, können Sie es über die Icon-
Leiste unten zum Beispiel per Mail verschicken
oder von unterwegs aus oder nach einem Da-
tenverlust Ihrer Festplatte herunterladen.
2
Von Daniel Behrens und Armin Stabit
funktionen zur Verfügung. Dazu gibt es
Belichtungs- und Farbkorrektur, Filter und
Spaß-Effekte.
Noch können sich die Online-Bildbear-
beitungen nicht umfassend mit einem lokal
installierten Fotoprogramm messen. Unser
Artikel gibt Ihnen jedoch schon heute einen
kleinen Vorgeschmack auf morgen.
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6/09 FOTOWELT

Basiskorrekturen vornehmen
Per Doppelklick auf ein Bild öffnen Sie den Bearbeitungs-
modus. Um Helligkeit und Kontrast zu optimieren, probieren Sie
den „Auto Correct“-Modus aus. Oberhalb vom Motiv blendet Pho-
toshop Express sechs Miniaturbilder mit unterschiedlichen Korrek-
turvorschlägen ein. Solange Sie mit dem Mauszeiger auf eines zei-
gen, wird der Effekt in einer Vorschau sofort auf das Original
angewendet. Wenn Sie sich für einen Vorschlag entschieden ha-
ben, klicken Sie auf das entsprechende Miniaturbild.
Rote Augen färben Sie um, indem Sie „Red-Eye Removal“ wählen
und auf die Pupillen klicken. Zu den weiteren grundlegenden Funk-
tionen zählen: Größe ändern („Resize“), Beschneiden, Drehen
(beides unter „Crop & Rotate“), Farbsättigung („Saturation“) sowie
Scharfstellen („Sharpen“). Den roten „Rückgängig“-Pfeil finden Sie
unterhalb des Hauptbildes.
3
Effekte hinzufügen
Mit Photoshop Express können Sie auch Ihrer Kreativität
freien Lauf lassen. Zum einen haben Sie im Bearbeitungsmodus
die Wahl zwischen mehreren Effekten, zum Beispiel „Pop Color“,
„Hue“ und „Tint“ (verschiedene Farbstimmungen) sowie „Sketch“
(Comic-Effekt) und „Distort“ (Verformungen). Zum anderen lassen
sich Text und einige grafische Elemente hinzufügen, zum Beispiel
Sprechblasen, freigestellte Accessoires von Hut bis Brille und wei-
tere Cliparts. Dies alles finden Sie über die obere Registerkarte
„Decorate“ neben „Edit“.
4
Fotos speichern
Wenn Sie mit dem Bearbeiten fertig sind, klicken Sie entwe-
der auf „Finish“, um das Original mit dem geänderten Bild zu über-
schreiben, oder auf „Save A Copy“, um das geänderte Motiv unter
einem anderen Dateinamen zu speichern.
5
Fotos für Besucher freigeben
Sie können ausgewählte Alben für andere freigeben. Sollen
nur bestimmte Personen darauf zugreifen, markieren Sie das Album
und klicken in der Icon-Leiste auf „Private, but available to friends“.
Indem Sie hier die Option „Allow Downloading“ aktivieren, erlauben
Sie den Betrachtern, die Bilder auf ihrem PC zu speichern. Geben
Sie die Mailadres-
sen der betreffenden
Personen ein. Diese
erhalten daraufhin
eine Nachricht mit
einem Link zu dem
Album. Beim Aufruf
startet automatisch
eine selbstablaufen-
de Diashow.
6
Diashow mit Musik
Möchten Sie aus einem eigenen Album heraus die Diashow
starten, klicken Sie unten auf „Slideshow“. Über „Settings“ können
Sie aus mehreren Hintergrundmelodien eine auswählen. Diese un-
terhält dann auch die Besucher Ihres Albums.
7
89 Fotooptimierung online BILDBEARBEITUNG
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Gute Tools für Bilder und mehr FOTO-TOOLS 90 6/09 FOTOWELT
Bildbearbeitungsprogramme beheben
die schlimmsten Fotoschnitzer. Sie ver-
edeln Fotos, retuschieren Fehler und ver-
walten Ihre digitalen Erinnerungen. Es gibt
viele Bildbearbeitungsprogramme, aber nur
wenige sind auf das blitzschnelle Verschö-
nern, Aufpeppen und Verfremden von Fo-
tos spezialisiert. Zusätzlich bieten die An-
wendungen Effekte, um Schnappschüsse
aufzupeppen: Sekundenschnell verwandeln
Sie Ihre Fotos in edle Ölgemälde oder ma-
chen aus ihnen lustige Karikaturen.
Eines der Tools ist Paint Buster, eine Bild-
bearbeitung, die Ihnen genau diejenigen
Funktionen bereitstellt, die Sie wirklich be-
nötigen. Beleuchtung und Farben anpassen,
rot geblitzte Augen korrigieren und den op-
timalen Bildausschnitt festlegen – in Paint
Buster sind dafür nur wenige Klicks nötig.
Paint Buster und neun weitere Programme
nden Sie als Vollversion auf C DVD. Unser
Mega-Fotopaket 2009 präsentieren wir Ih-
nen zusammen mit unserem Software-Part-
ner Nobox.de: Zehn erstklassige Foto-Pro-
gramme, die jeder braucht. Jede einzelne
Anwendung ist schnell startklar, besonders
einfach in der Bedienung und liefert rasch
imposante Resultate.
Fotos statt billig wirkender
Schnappschüsse
Oftmals fehlt das berühmte I-Tüpfelchen,
um Ihre Bilder zu verschönern. Ein Bilder-
rahmen schafft hier schnell Abhilfe und
lässt Ihre Fotos in neuem Glanz erstrahlen.
Egal ob Sie eher klassische oder farbenfro- F
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Foto-Tools mit
Maxi-Wirkung
Vollversionen auf DVD
Auch mit der besten Kamera ist eine Nachbearbeitung der Fotos am PC
unerlässlich. Gleich, ob Sie Bilder optimieren oder präsentieren möchten –
erst mit der richtigen Software wird das zum Kinderspiel. Von Ramon Schwenk
500fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 90 08.05.2009 11:40:25 Uhr
91 FOTO-TOOLS Gute Tools für Bilder und mehr 6/09 FOTOWELT
he Bilder schießen – Framing Studio bie-
tet für jedes Foto den passenden Rahmen –
vom Kindergeburtstag über Urlaubsreisen
bis hin zu Hochzeiten. Kunstvolle und indi-
viduelle Rahmentypen entwerfen Sie mit
nur wenigen Klicks. Die Größe und Aus-
maße des jeweiligen Rahmens bestimmen
Sie dabei. Ihren Ideen sind wenig Grenzen
gesetzt. Nicht nur Rahmen, sondern auch
Bilder werden mit Framing Studio individu-
ell. Sie bestimmen den Farbkontrast Ihrer
Fotos und des Rahmens, so dass Sie ein
buntes Foto ohne Probleme in nur einer
Farbe darstellen können. Mehr als 70 ver-
schiedene Rahmen können Sie frei kombi-
nieren, um Ihre Bilder in Szene zu setzen.
Aufnahmen bearbeiten
Mit Paint Buster 11.8.0 bearbeiten Sie
Fotos und erstellen zum Beispiel anspruchs-
volle Motivmontagen mit mehreren Ebe-
nen. Das Programm ist recht schlicht gehal-
ten, damit Einsteiger schnell loslegen
können. Die Software bietet aber auch um-
fangreiche Möglichkeiten für den Pro. An-
wender erhalten auf Pixel-, Farb-, Farbpa-
letten- und Druckebene volle Kontrolle
über ihre Bilder. Mit nur einem Klick stehen
zahlreiche Mal- und Bearbeitungswerkzeu-
gen bereit, die durch Funktionen wie Kan-
tenglättung, Transparenz und Texturen ver-
vollständigt werden.
Vorschau aufrufen: Das Programm bietet
Ihnen die Möglichkeit, den Inhalt ganzer
Ordner in einer Vorschau anzusehen. Falls
Sie Ihre Kamera gerade mit dem PC ver-
bunden haben, funktioniert die Ordner-
übersicht auch für den Kameraspeicher.
Zum Öffnen eines Fotos in einem Bearbei-
tungsfenster reicht ein Doppelklick.
Navigator zuschalten: Damit Sie beim
Optimieren Ihrer Fotos den Überblick über
das Bild behalten, wenn Sie an diesem gera-
de mit einem starken Zoomfaktor arbeiten,
rufen Sie „Extras, Vogelperspektive“ auf.
Damit zeigt das Programm sowohl das ge-
samte Bild als auch den momentanen Ar-
beitsbereich an. Die Vogelperspektive ist
gleichzeitig der einfachste Weg, den ange-
zeigten Ausschnitt zu verändern.
Ebenen erzeugen: Während der Bildbear-
beitung wissen Sie oft noch nicht genau, an
welcher Stelle Sie freigestellte Bildelemente
oder Text auf dem Hintergrund platzieren
möchten. Genau dies ist der Einsatzbereich
der Ebenenfunktion von Paint Buster, die
Sie im Menü „Ebenen“ nden. Ebenen sind
Texte oder Bildbereiche, die über dem
Hauptmotiv schweben. Sie können Ihr Bild
bearbeiten, ohne dass die Ebenen davon be-
einusst werden. Gleichzeitig können Sie
die Objekte in den Ebenen neu positionie-
ren, ihre Größe ändern oder verschieben.
Sobald Sie mit Aussehen und Anordnung
einer Ebene zufrieden sind, können Sie die-
se einfach ins Bild kopieren.
Maskierungen: Der Schutz einzelner Bild-
teile vor Veränderungen ist ein wesentlicher
Teil der Bildbearbeitung. Nach dem Anle-
gen einer Maske über „Schutzmaske,
Rechteckige Schutzmaske erstellen“ kön-
nen Sie die ungeschützten Bereiche modi-
zieren und dabei sicher sein, dass der Rest
des Bildes nicht verändert wird. Sie können
so Mal- oder Zeichenwerkzeuge benutzen
oder Befehle wie Drehen, Kopieren und Fil-
tern gefahrlos anwenden.
Fotos in Gemälde konvertieren
Mit Art Studio Pro Volume I und II schaf-
fen Sie aus gewöhnlichen Fotos außerge-
wöhnliche Kunstwerke. Mit wenigen Klicks
lassen sich die fertigen Effekte der Software
auf ausgewählte Motive anwenden, die sich
dann beispielsweise in Gemälde verwan-
deln. Über Techniken und Materialien ent-
scheidet dabei allein der Anwender. Sie be-
stimmen, wie Sie vorgehen möchten und
welchen Effekt Sie wünschen. Art Studio
Pro bietet zahlreiche Kunsteffekte für na-
türlich aussehende Zeichnungen und Ge-
mälde. Egal ob dabei Wasserfarben, Kreide,
Farbstifte oder Zeichenstifte zum Einsatz
kommen, das Ergebnis erweckt tatsächlich
den Eindruck, als wäre das Bild von Men-
schenhand gestaltet worden.
Darüber hinaus lässt sich jeder Effekt in-
dividuell kongurieren und bietet so Tau- ›
Mega-Fotopaket 2009: Ein Allrounder für alle Aufgaben rund um Ihre Auf-
nahmen. Mit den Foto-Tools verleihen Sie ihnen noch mehr Finesse
Auf DVD FOTOWELT Mega-Fotopaket 2009
PC-WELT hat zusammen mit Nobox.de ein
Paket mit zehn brandaktuellen Vollversionen ge-
schnürt, die Ihnen vielfältige Aufgaben rund um
das Präsentieren, Bearbeiten und Konvertieren
digitaler Fotos abnehmen. Während der Instal-
lation der einzelnen Programme ist eine kosten-
freie Online-Registrierung erforderlich. Der Li-
zenzschlüssel wird dann an die von Ihnen ange-
gebene Mailadresse geschickt. Beachten Sie,
dass bei einigen der Programme eine weitere
Registrierung beziehungsweise Freischaltung
der Software erforderlich ist. Die jeweiligen Li-
zenzschlüssel werden beim Start der Pro-
gramme angezeigt.
Rahmengenerator: Framing Studio bietet für jedes Foto den passenden
Rahmentyp. Bilddatei laden, Rahmenstil auswählen – fertig
500fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 91 08.05.2009 11:41:36 Uhr
Gute Tools für Bilder und mehr FOTO-TOOLS 92 6/09 FOTOWELT
sende von Variationsmöglichkeiten. Da-
durch macht Sie das Tool zum Künstler. Im
Menü „Filter“ werden alle verfügbaren Fo-
tolter angezeigt. Die Auswahl eines Filters
führt zum Anlegen eines neuen Effekts in
einer Ebene. Die meisten Effekte besitzen zu
einem großen Teil die gleichen Kontrollen
wie Stärke, Pinselgröße, Farbstärke, Papier-
textur, Stichlänge, Stichwinkel, Winkelab-
weichung und allgemeine Variation.
So läuft das Setup: Sie können Volume I
und Volume II von Art Studio Pro getrennt
über das Auswahlmenü des Mega-Fotopa-
ket 2009 auf Ihrem Rechner installieren.
Wenn Sie beide Teile der Software aufspie-
len, richtet das Setup Volume I und II unter
einer gemeinsamen Bedienoberäche mit
einem Eintrag im Startmenü ein. Ihnen ste-
hen daher in einem Programm doppelt so
viele Effekte zur Auswahl.
Werkzeugkoffer für Fotografen
Die Software Jetphoto Studio Standard
enthält Funktionen, mit dem Sie spielend
leicht Ihre Fotos rotieren lassen, grasch
anreichern, zuschneiden, farblich anpassen
und mit Bildeffekten versehen. Automatisch
peppt die Software die Bildhelligkeit auf ein
optimales Maß an und lässt Fotos im neuen
Glanz erstrahlen.
Damit Ihre Fotodateien stets die richtigen
Maße haben, können Sie Bilder bequem zu-
rechtschneiden. Mit der Anpassungsfunkti-
on des Tools korrigieren Sie Ihre Motive in
puncto Helligkeit, Kontrast und Farbbalan-
ce. Kinderleicht können Sie Fotodateien im
Schwarzweißmodus anzeigen lassen oder
eine Sepiatönung hinzufügen. Mit wenigen
Klicks präsentieren Sie Ihre Fotostrecke in
einer Galerie. Verwenden Sie die Google-
Maps-Funktion, um fotograerten Gebäu-
de oder Sehenswürdigkeiten zu lokalisieren
und deren Standorte weiterzugeben.
Eigene Logos entwickeln
In weniger als zehn Minuten gestalten Sie
mit Logo Maker Ihr eigenes Logo. Mög-
lich machen das die mitgelieferten Vorlagen
und die einfache Bedienung mit Positionie-
rungshilfen wie Gitter und Hilfslinien. Zu-
dem gibt es Funktionen zur Grak- und
Textbearbeitung mit Dreheffekten, wähl-
barem Hintergrund, Schatten und Farben.
Starten Sie die Software, gehen Sie auf
„Datei, Neu von Vorlage“ und wählen eine
der Vorlagen aus. Passen Sie den Standard-
text der Vorlage Ihren Wünschen an. Mar-
kieren Sie dazu den Text des Logos, und
tragen Sie dann unter „Texteigenschaften“
in der linken Leiste den gewünschten Text
ein. Passen Sie außerdem die Formatierung
an. Die drei Register des Objektbereiches
enthalten eine Vielzahl von Veränderungs-
möglichkeiten für Farben, Verläufe, Spiege-
lungen und 3D-Effekte. Wählen Sie die ge-
wünschten Parameter aus. Sobald Sie mit
Ihrem Logo zufrieden sind, wählen Sie „Ex-
port“ und legen einen Namen, das Datei-
format wie PNG oder JPEG und die Kom-
primierungseinstellungen fest.
Übersichtliche Effektwerkstatt
Pixel Paper von von Twisting Pixels bietet
Ihnen eine Reihe fertiger Bildeffekte. Diese
lassen sich über das eigenständige Pro-
gramm anwenden oder mit Hilfe des instal-
lierten Photoshop-Plug-ins nutzen. Zu den
Filtern zählen Anbrennen, Biegen, gezieltes
Zerknittern, Kante, Knitterfalten, Knittern,
Korrosion, Körnungsbereiche, Rand, Riss,
Rollen, Säure, Wasserfarbstiche, Welle,
Windung. Jeder Effekt lässt sich zusätzlich
individuell kongurieren. Per Schieberegler
passen Sie die Effektwirkung an die gestal-
terischen Erfordernisse an. So erhalten Sie
zahlreiche Effektvariationen. Innerhalb von
Sekunden wird der fertige Effekt auf Ihr
Bild angewendet und angezeigt. Das Ergeb-
nis speichert die Software in einem der po-
pulären Dateiformate.
Ergänzend dazu gibt es Pixel Creation,
das dieselbe Bedienoberäche wie Pixel Pa-
per verwendet. Wenn Sie beide Module in-
stallieren, rufen Sie die Effekte über den
Startmenüeintrag „TwistingPixels“ auf.
Ihre Bilder als Monitorschoner
Mit Screensaver Factory Standard pro-
duzieren Sie aus Ihren Fotos und Videos mit
minimalem Aufwand individuelle Bild-
schirmschoner. Wenige Klicks nach dem
Start haben Sie bereits Bilder, Videos und
sogar Flash-Clips in einen Schoner einge-
bunden. Zusätzlich können Sie Ihren Bild-
schirmschoner auch mit Musikstücken oder
kurzen Soundschnippseln unterlegen. Alle
gebräuchlichen Dateiformate werden auto-
matisch erkannt und umgesetzt. Sie können
über 100 Übergänge von einem Bild oder
Videoclip zum nächsten in den Bildschirm-
schoner einfügen.
Maskeneffekte in Screensaver Factory
Standard bieten die Möglichkeit, die Bild-
kanten von Fotos mit dem Hintergrund zu
Alleskönner: Farben korrigieren, Rote-Augen-Effekt entfernen und De-
tails wegretuschieren – Paint Buster erledigt alles zuverlässig
Fotos als Gemälde: Für Profis bietet Art Studio Pro Filter wie „Farbstift
Schattenumriss“, „Kreide außen“ oder „Wasserfarben Nasse Striche“ an
500fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 92 08.05.2009 11:41:52 Uhr
93 FOTO-TOOLS Gute Tools für Bilder und mehr 6/09 FOTOWELT
überblenden. Sie können außerdem wählen,
wie Ihr Bildschirmschoner mit Benutzerein-
gaben umgehen soll. Beispielsweise kann
der Schoner nicht einfach beendet werden,
wenn eine Taste gedrückt oder die Maus
bewegt wird. Alle Änderungen sehen Sie
sich in der Vorschau vor der eigentlichen
Erstellung des Bildschirmschoners an.
Video-Clips konvertieren
Der Zeromedia Converter ist ein leicht zu
bedienendes Werkzeug, mit dem Sie Ihre Vi-
deo- und Audiodateien umwandeln kön-
nen. Das Programm besteht aus mehreren
Einzelmodulen. Damit haben Sie Filmclips
und Musikstücke ab sofort immer in dem
Dateiformat parat, das Sie gerade brauchen.
Unter anderem werden von der Software
folgende Dateiformate unterstützt: AVI,
MP4, WMV, MOV, RM, RMVB, MPG,
MPEG, 3GP, 3GPP, MPG, ASF, FLV, VOB,
WMA, M4A, MP3 und WAV.
Mit dem Zeromedia Converter wandeln
Sie Ihre Videos spielend leicht die Dateifor-
mate um, die Sie für einen mobilen Player
benötigen, etwa einen iPod, iPhone, PSP,
iRiver, Archos Media Player oder ein Multi-
media-Handy von Motorola oder Nokia.
Gut: Der Konverter ist batch-fähig. Das be-
deutet, Sie können der Software mehrere
Quelldateien angeben, die das Programm
dann in einem Rutsch umrechnet. Außer-
dem kann Zeromedia Converter zwei Video-
dateien zu einer gemeinsamen Datei zusam-
menführen und die Tonspur eines Filmclips
rippen. Das ist nützlich, wenn Sie Videos
schneiden und einen Clip mit der Tonspur
einer anderen Datei unterlegen wollen. ●
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Clevere Tools für die Digicam FOTO-TOOLS 94 6/09 FOTOWELT
Fotos optimieren, Bilder konvertieren,
Exif-Aufnahmeinfos auswerten – das al-
les erledigen Sie mit ein paar einfachen
Tools rund um die Bildbearbeitung. Wir
stellen unsere Auswahl des Jahres vor.
Ordnung in der Bilderflut
Archiv-Software für Kameranutzer gibt’s
wie Pixel auf dem Display. Meistens benöti-
gen Sie aber kein echtes Bildbearbeitungs-
programm, sondern vor allem ein Pro-
gramm, mit dem die geschossenen Bilder
verwaltet, in virtuellen Fotoalben arrangiert
und veröffentlicht werden können. Solche
Fotoverwalter bieten meist auch einfache
Bildbearbeitungsfunktionen zum Beheben
von Schönheitsfehlern, etwa zum Entfernen
von roten Augen. Wir haben uns viele kos-
tenlosen Fotomanager angesehen – und
vieles spricht für Picasa (auf C DVD und
unter http://picasa.google.com/intl/de/). In
puncto Benutzerfreundlichkeit liegt Picasa
ganz vorne. Diese Aspekt ist umso wich-
tiger, weil niemand gerne eine Software ver-
wendet, die zwar gute Funktionen bietet,
jedoch eine hakelige Bedienerführung auf-
weist. Ein weiterer Pluspunkt von Picasa
sind die umfassenden Sortier- und Such-
funktionen. Eine umfangreiche Sammlung
wird nämlich schnell unübersichtlich. Sie
sollten deshalb zu jedem Bild Stichwörter
speichern, so dass Sie statt über manuelles
Suchen Fotos zu bestimmten Themen per
Schlagwort wiedernden.
Schneller sortieren
Schnell und einfach Fotos sichten, sortieren
und bearbeiten – dafür eignet sich Photo-
scape (auf C DVD und unter www.photo
scape.org). Die Freeware entpuppt sich als
erstaunlich vielseitiges Werkzeug. Fotos las-
sen sich zum Drucken auf einer DIN-A4-
Seite gruppieren, Einzelbilder können mit
passenden Rahmen versehen werden. Zahl-
reiche Filter ermöglichen schnelle Bildkor-
rekturen. Am schnellsten überblicken Sie
die Funktionsvielfalt mit einem Klick auf
die Registerkarte „Photoscape“. Praktisch
ist die Bedienung über Tastenkürzel – mehr
dazu auf der Website.
Anti-Twin von Jörg Rosenthal (auf C DVD
und unter www.aidex.de/software/antitwin/)
ndet doppelt vorhandene Dateien auf der
Festplatte, so dass Sie die die überüssigen
Foto-Doppelgänger entsorgen können. Das
Programm sucht nach doppelten Dateien
und geht nach Datei-Inhalten und nicht
nach Namen vor. Sie können nach dem
Suchlauf alle Duplikate aus der Liste lö-
schen. Neben den normalen Dateien ndet
das Tool auch gleiche Musikdateien und so-
gar ähnliche Bilder durch Pixelvergleich.
Gute Bildbetrachter sind kostenlos
und deutschsprachig
Das Öffnen von Fotodateien in einem Bild-
bearbeitungsprogramm dauert abhängig
von der Dateigröße oft ewig: Manchmal
müssen Sie eine halbe Minute und mehr
warten, bis etwa Photoshop geladen ist und
das Bild erscheint. Reine Bildbetrachter da-
gegen benötigen für den gleichen Vorgang
nur Sekunden. Sie bieten dem Nutzer eine
Vorschau schon vor dem Öffnen der Datei,
so dass Sie sich schnell durch die Verzeich-
nisse auf Festplatte, CD/DVD oder einer
Speicherkarte bewegen und die gewünsch-
ten Bilder ohne Umweg öffnen können.
Von Claudius Wirt und Susanne Wittke
Die Foto-Helfer 2009
Lohnende Bilder-Tools
Fotos ansehen, optimie-
ren und präsentieren ist
in Windows ohne Tools
für Pros kaum denk-
bar. Dazu braucht es die
passende Software-
Garderobe, die Sie sich
für ein vernünftiges
Arbeiten mit Ihren
Fotos zulegen sollten.
501fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 94 08.05.2009 11:43:44 Uhr
95 FOTO-TOOLS Clevere Tools für die Digicam 6/09 FOTOWELT
Inzwischen zählen bei einigen Program-
men auch einfache Bildbearbeitungs- und
Konvertierungsfunktionen sowie Katalog-
ansichten zum Leistungsumfang. Kamera-
nutzern empfehlen wir die beiden deutsch-
sprachigen Tools Irfan View (auf C DVD
und unter www.irfanview.de) und Xnview
(auf C DVD und unter www.xnview.de):
Sie sind für die private Nutzung kostenlos,
intuitiv nutzbar und sensationell ausgestat-
tet. So gibt es kaum ein gebräuchliches Gra-
kformat, das sie nicht öffnen und in ein
anderes Format konvertieren können. Wei-
tere nützliche Funktionen sind automatisch
ablaufende Diashows sowie Größen-, Kon-
trast- und Helligkeitsanpassungen.
Beide Tools kommen sich gegenseitig
nicht in die Quere. Sie können daher Irfan
View und Xnview parallel installieren und
ausprobieren, welches Tool Ihnen eher zu-
sagt. Anschließend de-installieren Sie den
nicht mehr benötigten Viewer.
Flinke Größenänderung
Fotosizer (auf C DVD und unter www.
fotosizer.com) ändert die Größe von mehre-
ren Bildern gleichzeitig. Außerdem lassen
sich Bildformat, Speicherort und Dateina-
me anpassen. Die Nutzung ist einfach, denn
in nur drei Schritten werden die Dateien ge-
ändert. Die Freeware unterstützt Formate
wie JPEG, PNG, GIF, BMP und TGA. Star-
ten Sie das Programm. Unten rechts ben-
den sich die Schaltächen „Ordner hinzu-
fügen“ und „Bild hinzufügen“. Klicken Sie
auf diese, um die gewünschten Bilder aus-
zuwählen. Sie werden links in der Mitte un-
ter „Bild Auswahl“ angezeigt. Sie können
per „Entfernen“ einzelne Bilder wieder aus
der Auswahl löschen. Über die Einstellun-
gen rechts im Programmfenster denieren
Sie die neue Größe, den Speicherort und so
weiter. Per „Start“-Button legen Sie los.
Schnellkur für Fotos
Um Fotos und Scans mit möglichst wenig
Aufwand nachzubearbeiten, benötigen Sie
ein handliches Programm, das ideal auf Ihre
Anforderungen abgestimmt ist. Kostenlos
zu haben ist zu Paint .NET (auf C DVD
und unter www.paint.net). Die Software ist
vollwertig ausgestattet und mit vielen nütz-
lichen Funktionen angereichert. In der Bild-
bearbeitung nden sich beispielsweise eine
Histogrammanpassung, ein Zauberstab für
die Auswahl und ein Kopierpinsel. Rote
Augen in einer Blitzlichtaufnahme lassen
sich ganz einfach korrigieren. Die Freeware
bietet sogar Bildbearbeitungsebenen. Der
Abruf der Funktionen und die Auswahl an
Parametern ist einfach, schon nach kurzer
Zeit nden Sie sich gut im Tool zurecht.
Der kostenlose Foto-Optimierer Light-
box Free (auf C DVD und unter www.light
boxeditor.com) verbessert mit vielen Filtern
und Einstellungsmöglichkeiten Ihre digi-
talen Fotos und holt in vielen Fällen mehr
aus den Aufnahmen heraus.
Lightbox hilft Ihnen bei der Verbesserung
von Fotodateien, auch wenn Sie im RAW-
Format direkt von der Kamera vorliegen.
Neben den Standardfunktionen wie Rotie-
ren, Beschneiden, die Größe ändern und
Drucken hält das Programm eine ganze
Menge an Befehlen bereit, mit denen Sie die
Belichtung der Motive nachträglich anpas-
sen. Es ist unter anderem möglich, die Farb-
balance zu ändern, Schatten aufzuhellen
sowie Farbstiche und den Rote-Augen-Ef-
fekt zu beseitigen. ›
Fotowerkzeugkoffer: Neben einem Viewer bietet Photoscape auch Funk-
tionen, mit denen Sie Ihre Aufnahmen bearbeiten können
Fotodiebstahl So pfuschen Sie Bilderdieben ins Handwerk
Wer Irfan View oder Xnview als Bildbe-
trachter einsetzt, braucht zum schnellen Ein-
betten von Urheberverweisen in Textform in
seine Fotodateien keine zusätzliche Software.
Eine entsprechende Automatikfunktion ist in
beiden Gratis-Programmen enthalten.
Sie spart Ihnen vor allem beim Stempeln ganzer
Fotoserien mit zahlreichen Dateien einiges an
Zeit und Nerven.
Bei Irfan View versteckt sich die Stempelauto-
matik bei der Stapelkonvertierung. Wählen Sie
im Menü „Datei“ den Punkt „Batch-Konvertie-
rung/Umbenennung“, und aktivieren Sie das
Häkchen vor „Spezialoptionen verwenden“. Kli-
cken Sie auf den Button „Spezialoptionen“, set-
zen Sie unter „Verschiedenes“ das Häkchen vor
„Text einfügen“, und klicken Sie dahinter auf
„Optionen“. Das folgende Dialogfenster zur Text-
eingabe bietet zahlreiche Einstelloptionen. Be-
stätigen Sie mit zwei Klicks auf „OK“, dann wäh-
len Sie die gewünschten Bilddateien aus.
In Xnview gehen Sie im Menü „Werkzeuge“ zu
„Bildfolge konvertieren“. Aktivieren Sie hier die
Auswahl „Fortgeschrittene Befehle“. Markieren
Sie die Funktion „Text hinzufügen“, und klicken
Sie auf den Pfeil nach rechts. Nun legen Sie
unten im Fenster die gewünschten Formatie-
rungsoptionen fest, anhand derer Xnview den
Stempel ins Bild einbettet. Anschließend wäh-
len Sie aus, in welche Bilddateien Xnview das
Wasserzeichen einbauen soll, und bestätigen
Ihre Einstellungen.
Weg mit Duplikaten: Anti-Twin ist kostenlos und verrät Ihnen, wo auf Ih-
ren Laufwerken Sie Bilddateien doppelt abgelegt haben
501fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 95 08.05.2009 11:44:07 Uhr
Clevere Tools für die Digicam FOTO-TOOLS 96 6/09 FOTOWELT
Pixel-Profi mit hohem Anspruch
Für rund 60 Euro zu haben ist Photoline
(auf C DVD und unter www.pl32.de), ein
zu unrecht wenig populäres Kreativpro-
gramm. Es bringt viele für Fotografen opti-
mierte Menüpunkte, etwa einen Filter zum
Entfernen von Farbsäumen an Bildkon-
turen, die vor allem bei billigeren Objek-
tiven entstehen. Ferner mindert die Soft-
ware lästiges Bildrauschen, das oft bei
hohen ISO-Empndlichkeiten auftritt. Fo-
tos aus Belichtungsreihen legt Photoline so
übereinander, dass aus jedem Bild die gut
durchgezeichneten Partien verwendet wer-
den – ideal für kontrastreiche Gegenlicht-
aufnahmen. Als hilfreich beim Anpassen
der Farbstimmung erweisen sich die Befehle
für Farbtemperatur und Weißabgleich.
Eine Stärke von Photoline sind die schö-
nen Filtereffekte und die exiblen Optionen
für die Eingabe und den Satz von Textpas-
sagen. Sogar Tabellensatz, mehrere Text-
ebenen und das Ausrichten an Tabulatoren
sind möglich. Zudem bietet Photoline eine
Ebenen-Funktion, die für komplexe Bild-
montagen unerlässlich ist.
Foto-Tuner mit Funktionsfülle
Die Shareware Fix Foto (auf C DVD und
unter www.j-k-s.com) ist mit einem Preis
von 35 Euro in der Grundversion günstiger
als Photoline und konzentriert sich auf die
Aufnahmeoptimierung. Von einer vielfäl-
tigen Farbkorrektur über eine schnelle Per-
spektivenentzerrung bis zur Erweiterung
des Kontrastumfangs (DRI, Dynamic Ran-
ge Increase): Fixfoto kann alles, was sich
ein Digitalfotograf wünscht, und arbeitet
dazu noch ziemlich ott.
Im Gegenzug verzichtet die Software auf
künstlerische Verfremdungen oder Monta-
getechnik. Dafür gibt es reichlich Funkti-
onen für den Kernbereich der Bildbearbei-
tung: Zuschneiden, Kontrastverfeinerung,
Formatieren und Fehlerretusche. Stark ist
auch der Druckbereich. Das Tool packt
mehrere Bilder platz- und materialsparend
auf eine Druckseite. Umgekehrt kann der
Anwender ein Einzelbild im Großformat
über mehrere Seiten verteilt ausdrucken.
Für die Kontrastkorrektur liefert Fixfoto
ein paar nützliche Automatiken. Hilfreicher
sind die sehr aufwendigen Dialoge für die
manuelle Verfeinerung. Zu den wenigen
Spielereien, die sich Fixfoto erlaubt, zählen
Dia schau und Bildrahmen. Unverfälschte
RAW-Dateien aus Digitalkameras lassen
sich leicht verarbeiten. Die Software unter-
stützt ferner das universelle DNG-Format
von Adobe für RAW-Dateien.
Eine praktische Funktion ist auch die au-
tomatische Bildoptimierung, die aber nur
zu einem Aufpreis von 10 Euro voll funkti-
onsfähig ist. Dabei handelt es sich um eine
Autokorrekturfunktion, die sich besonders
auszahlt, wenn Sie oft Bilder verarbeiten.
Foto-Software unterwegs mit dabei
Die Bildbearbeitungs Digifoto (auf C DVD
und unter www.klausdoege.de) wirkt et-
was altmodisch. Davon sollten Sie sich
nicht abschrecken lassen: Die Funktionen
des Programms sind gut und reichlich vor-
Ripples Dynamischen Foto-Schoner erstellen
Mit dem Tool Ripples (auf C DVD und unter
www.to-load.de) hauchen Sie Bildern Leben
ein und gestalten trickreich animierte Bild-
schirmschoner. Wählen Sie ein beliebiges
Foto aus Ihrer Sammlung, und definieren Sie,
welche Bereiche das Programm animie-
ren soll. Die Software bewegt nun die
gewählten Bildausschnitte wellenförmig.
Besonders bei Motiven mit Wasser ent-
steht ein lebendiger Eindruck. Während
der Installation können Sie wählen, ob
Ripples sofort als Bildschirmschoner
aktiviert werden soll. Dazu muss einfach
bei der betreffenden Option ein Häk-
chen gesetzt sein. Die Software erstellt
standardmäßig zwei Desktop-Verknüp-
fungen, darunter „Ripples – Einstellungen“. Per
Doppelklick darauf gelangen Sie zu den Pro-
grammoptionen. Hier wählen Sie das Bild, die
Bereiche für die Animationen, die Stärke der
Wellenbewegungen und so weiter. Befindet sich
das besagte Icon nicht auf Ihrem Desktop, ge-
langen Sie via „Start, Programme, Ripples, Ripp-
les – Einstellungen“ zu den Optionen. Das zwei-
te Icon „Ripples starten“ aktiviert den Schoner.
Alternativ starten Sie ihn mit einem Rechtsklick
auf den Desktop und „Eigenschaften“.
Es öffnet sich das Optionsmenü der
Windows-Anzeige. Unter „Bildschirm-
schoner“ wählen Sie „Ripples“ aus dem
Ausklappmenü. Klicken Sie auf „Einstel-
lungen“, öffnet sich wiederum das Opti-
onsmenü der Software.
Screensaver: Ripples animiert Teilbe-
reiche von Fotos und erstellt einen per-
sönlichen Bildschirmschoner
Bilder skalieren: Die Freeware Fotosizer passt die Größe einzelner Aufnahmen und ganzer Foto-
serien nach Auswahl der gewünschten Zielparameter entsprechend Ihren Vorgaben an
501fw6_09ad_mr_ad_ar.indd 96 08.05.2009 11:44:24 Uhr
97 FOTO-TOOLS Clevere Tools für die Digicam 6/09 FOTOWELT
handen. Das Angebot umfasst unter ande-
rem automatische Farbstich- und Kontrast-
retuschen, Klonen, Einfärben, die Korrektur
rot geblitzter Augen, das Einfügen von Rah-
men sowie 3D-Schrifteffekte. Außerdem
lassen sich Bilder umbenennen, zum Dru-
cker schicken und mit Kommentaren verse-
hen. Digifoto zeigt sämtliche Exif-Metain-
fos an, die bei der Aufnahme von der
Kamera gespeichert werden.
Sehr gut: Das Tool müssen Sie nicht in-
stallieren. Es lässt sich zum Beispiel von ei-
nen USB-Stick aus starten.
Langweilige Diashows gehören der
Vergangenheit an
Für die Animation von Fotos sind die Free-
ware Photostage (auf C DVD und unter
www.nchsoftware.com/slideshow/) und
Aquasoft Diashow (auf C DVD und unter
www.aquasoft.de, ab 40 Euro) empfehlens-
wert. Beide Programme bieten eine Vielzahl
gut gemachter Farb- und Überblendlter,
die Möglichkeit, Musik und Geräusche sze-
nengenau einzubinden, und sie optimieren
Fotos für eine nahezu ruckel- und immer-
freie TV-Wiedergabe.
Auch mit dem Slideshow Maker von
Magix (auf C DVD und unter www.magix.
de) bringen Sie Leben in Ihre Fotos – mit
Effekten, Kamerafahrten, Blenden und der
passenden Hintergrundmusik. Stellen Sie
zunächst die gewünschten Bilder zusam-
men. Nun sollten Sie noch einen passenden
Style auswählen. Das Ergebnis lässt sich in
ein Online-Album bei Magix oder auf You-
tube hochladen. Wer das Tool länger nutzen
will, muss sich kostenlos registrieren.
Bilder als Raster-Poster
Eine interessante Methode, Fotos riesen-
groß an die Wand zu bekommen, bietet die
Freeware The Rasterbator (auf C DVD
und unter http://arje.net/rasterbator). Mit
dem Gratisprogramm zerlegen und vergrö-
ßern Sie Digitalfotos in eine selbst denierte
Anzahl grob gerasterter Einzelbilder, die Sie
ausdrucken und anschließend zu einem na-
hezu beliebig großen Gesamtbild von maxi-
mal 20 Metern Höhe und 12 Metern Breite
zusammenkleben können.
Malen statt retuschieren
Fotosketcher (auf C DVD und unter
www.fotosketcher.com) macht Sie zum
Künstler, der mit ein paar Mausklicks aus
Fotos kleine Kunstwerke in Buntstift oder
auch Tintentechnik herstellt. Sie laden ein
digitales Fotos in das Programm, legen fest,
ob Sie Buntstifte oder eine andere Technik
verwenden möchten, legen die Stärke des
Effekts fest, und den Rest erledigt das Pro-
gramm. In den beiden Fenstern sehen Sie
das Ausgangsbild und daneben das Resul-
tat, sodass Sie direkt korrigierend eingrei-
fen können, wenn Ihnen das Ergebnis nicht
gefällt, was über die Schieberegler sehr
leicht zu bewerkstelligen ist.
Das für den privaten Einsatz kostenlose
Artweaver (auf C DVD und unter www.
artweaver.de) will vor allem ein Malpro-
gramm sein, was sich in den vielfältigen
Werkzeugen mit Unterstützung von druck-
sensitiven Grakstiften äußert. Trotzdem
kann man mit Artweaver auch Fotos auf-
bessern, bearbeiten und verschönern. Mit
automatischer oder manueller Tonwertkor-
rektur und Gradationskurveneinstellungen
lassen sich falsch belichtete Aufnahmen auf
professionelle Weise korrigieren. Zudem
gibt es vielfältige Werkzeugspitzen. ●
Bilder ineinanderfließen lassen
Verschmelzen Sie verschiedene Gesichter
miteinander – Sqirlz Morph (auf C DVD und
unter www.xiberpix.net) macht es möglich. Die
einfach zu bedienende Gratis-Software erstellt
aus mehreren Bildern einen lustigen Clip. Das
Ergebnis lässt sich entweder als Film in den For-
maten AVI und FLV, animierte Bilddatei (GIF-
Export) oder als Bilderstrecke in den Formaten
BMP und JPG speichern.
Öffnen Sie die Bilder, die Sie verschmelzen
möchten, per Klick auf das grüne Symbol oben
links. Sie können mehrere gleichzeitig auswäh-
len, indem Sie die <Strg>-Taste gedrückt hal-
ten und die gewünschten Fotos anklicken. Mar-
kieren Sie nun im obersten Bild wichtige Ge-
sichtsmerkmale. Es erscheinen auf dem Gesicht
weiße Punkte. Diese werden automatisch auf
die anderen Bilder übertragen. Jetzt klicken Sie
links im Programmfenster auf den schwarzen
Pfeil, der schräg nach rechts oben zeigt. Mit die-
sem verschieben Sie die Punkte auf den ande-
ren Fotos an die richtigen Orte. Sind alle plat-
ziert, starten Sie die Wiedergabe mit dem gel-
ben Pfeil in der Menüleiste. Links daneben fin-
den Sie den Button für die Abspielgeschwindig-
keit; rechts davon die Speicheroptionen.
Anspruchsvolle Fotobearbeitung: Photoline bietet gute Werkzeuge zur
verlustfreien Motivoptimierung, viele Automatikfunktionen, kann Bilder
mit Text aufpeppen und mir IPTC-/ Exif-Daten umgehen
Fotoanimation: Mit dem einfach aufgebauten, kostenlosen Slideshow
Maker von Magix gehören langweilige Diashows der Vergangenheit an
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Kameratypen. Bei den neuen Modellen haben die Her-
steller nochmals an der Bildqualität gedreht – allerdings
auch zweifelhafte Extras eingebaut.
Foto-Montagen:
Das sind die Ticks
Stellen Sie der Wirklichkeit
ein Bein: Durch das geschickte
Montieren von Bildelementen
schaffen Sie sensationelle Fotos,
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Im Workshop verrät Profi-Fotograf
Matthias die besten Tricks für
saubere Freisteller, unsichtbare
Montagen und Techniken zum
Tarnen kleiner Ungereimtheiten.
Fotos Leben schenken
Hauchen Sie Ihren Schnappschüssen mehr Leben ein. Mit Hil-
fe von Kontrast und Farbe machen Sie jedes Foto in wenigen Minuten
knackiger – sogar wenn es richtig belichtet und farbneutral ist. Dadurch
wirken die Bilder nicht nur am Monitor imposant, sondern sehen auch
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EDITORIAL

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was unbedingt ins Gepäck gehört 36 | Profi-Diashows Fotos ansprechend herzeigen. 48 | Porträts optimieren Das Wichtigste an gelungenen Porträts ist ein guter Gesichtsausdruck.6 Inhalt FOTOWELT 6/09 Technik 10 | Kamera-News Günstige Preise. Alles andere wie lebendige Farben. clevere Features – wir stellen neuen Modelle vor 14 | Reise-Zoomkameras Handliche Kameras mit riesiger Brennweite sind für unterwegs und im Urlaub optimal 16 | Test: Bildrauschen Bildrauschen nervt! Unser Test nennt Ihnen Kameras. das geht mit Photoshop Lightroom schnell und einfach 38 | Präsentieren mit Bordwerkzeug Zeigen Sie eine animierte Fotopräsentation mit dem Windows Movie Maker 40 | Scannen Sie richtig Beim Digitalisieren von Vorlagen mit dem Scanner kommt es auf die Einstellungen an 44 | Günstige Bilder Microstock-Portale bieten extrem günstiges Bildmaterial für jeden Nutzungszweck 10 | Das ist neu Geniale neue Kameras nehmen Ihnen viele Einstellungen und Aufgaben ab. Wie es geht. die nur minimal Störpixel erzeugen 24 | Test: DSLR-Kameras Bereits ab 450 Euro gibt’s richtig gute Spiegelreflexkameras mit allerlei Extras Praxis 32 | Zubehör für unterwegs Fotografieren im Urlaub – unsere Packliste zeigt. super Ausstattung. . schöne Haut und satte Lippen richten Sie in Photoshop. die für gute Fotos wichtig sind. verrät unser Workshop. tolle Reflexe.

Gimp 2.2. Photo-Brush 5. Jalbum 8. Diashow 6. Artweaver 0. ge las Wa üb er re Vollversion Mega-Fotopaket 2009 Mit der Tuning-Suite erstrahlt jedes Foto in neuem Glanz. Imagine 1. Insgesamt zehn Module umfasst die umfangreichen Foto-Software.12. Imatch 3.4.01. finden Sie harmonische Farbkombinationen 88 | Fotos online tunen Nie mehr ein Foto-Tool installieren: Photoshop Express online nutzen Sie im Browser Foto-Tools 90 | Tools mit Maxi-Wirkung Nutzen Sie schlanke Tools von der DVD zum Optimieren. Presenter 0.9. Geosetter 3.1.02.05.0.0. Photoline 15. Motivverschönerung und Foto-Effekte. Fotosketcher 1. Picopolo 2.6. iBrowser 1.22. Zeichnungen und Design-Entwürfe gelingen in Serif Draw Plus 8 mit minimalem Zeitaufwand. Album Shaper 2.6.4.3.0 Photoshop Lightroom 2 Die neuesten Testversionen für jeweils 30 Tage zeic GmbH ine Media Logos und Pr o d u chäd are S ktbe Die besten Foto-Tools für hnu Bilder sichten.14.Net 3. 009 • IDG entgangenen Gewinn ist en oder ausge TESTVERSIONEN Magaz VOLLVERSION Vollversion Serif Draw Plus 8 Ansprechende Illustrationen.7.0.0. als es auf den ersten Blick scheint 76 | One-Klick-Workshops Lösen Sie viele Routine-Jobs bei Fotos und Videos mit einfachen Gratis-Tools 80 | Fotos glattbügeln Dank eines kleinen Korrektureingriffs vermiest Ihnen Bildrauschen keine Fotos mehr 84 | Hilfe bei der Farbwahl Mit Kuler. Wildbit Viewer 5. Paint . Ripples 1.2. Magix Slideshow Maker 1. verschönern und präsentieren Active Pixels 3. Fresh View 7.3.0. Universal Viewer 3. wie Sie mit seinen Techniken eigene Fotos optimieren 56 | Den richtigen Schnitt finden Durch das Beschneiden und das Herauslösen von Objekten erzielen Sie mehr Wirkung 60 | Flaue Farben aufpolieren Perfekte Farben auf Knopfdruck – das schaffen Sie in nicht einmal drei Minuten 62 | Jedes Bild ein Knüller Nutzen Sie die besten Kurzanleitungen zum Aufpolieren von Fotos mit Photoshop 72 | Tipps & Tricks zu Photoshop Die Profi-Bildbearbeitung kann mehr. Digifoto 3.3. D i D V D g e s p e i ch e r t e S o f t w a r e w i r d unter Auss chlu s s je g li c h er Ge wä h rl eis tu ng .0. C DVD BITTE UMBLÄTTERN! Dann erfahren Sie mehr zu den Top-Programmen! nz eic he e nd ew rj eil ige ers nH telle dieser e auf r.2. Photoscape 3. Lightbox Free 2. ssen Serif Draw Plus 8 Illustrieren Sie wie die Profis Photoshop für Fortgeschrittene 48 Minuten Lernvideos ©2 .85. Fotosizer 1.91.20.2.2. VOLLVERSION VIDEOTRAINING schlo Auf Heft-DVD Vollversionen.3.6.68.36. Fotopaket 2009 10 Programme zur Bildveredelung telb mit Photoshop CS4 Photoshop Elements 7.23. Picasa 3. FOTOWELT 6/2009 .1.6/09 FOTOWELT INHALT 7 Bildbearbeitung 48 | Porträts schönen Berufsfotograf Matthias Kaiser zeigt. Guck mal 13. Poster Forge 1.4.96 se ne nge ns in ftu ng de in Ha ge Die tra n.5.0.1.05. Photostage 1. Photo Optimizer Free 1.0. Photobie 5.2.1. Irfan View 4. einem Add-on zur Creative Suite 4.2.4. Spezial Die besten Foto-Tools Für alle wichtigen Aufgaben rund um das Foto gibt’s die passenden Programme auf der HeftDVD – meist sogar kostenlos. Verfremden und Präsentieren 94 | Die besten Tools des Jahres Diese Software-Garderobe sollten Sie sich für ein vernünftiges Arbeiten mit Fotos zulegen 90 | Starke Tools STANDARDS 5 8 99 100 | | | | Editorial DVD-Inhalt Impressum Vorschau Profitieren Sie von den erstklassigen neuen Helfern für Bildbearbeitung. Vallen Jpegger 5. Faststone Image Viewer 3.3.7.0. Xnview 1. Videotraining und Foto-Tools Photoshop CS4 Videotraining Gucken Sie den Foto-Profis durch Zuschauen und Mitmachen die besten Tricks bei der Bildbearbeitung in Photoshop ab.2.8.6.9.1. Rasterbator 1. Fix Foto 2. Photofiltre 6. Sqirlz Morph 2.75.

0.85. Album Shaper 2.1. Poster Forge 1. Video deluxe Plus bis hin zu Xtreme Foto & Gra k Designer lassen sich direkt von der C DVD installieren.2.8.2.1.23.0 Photoshop Lightroom 2 Die neuesten Testversionen für jeweils 30 Tage zeic GmbH • Logos und ine Media Pr o d u chäd are S ktbe Die besten Foto-Tools für hnu Bilder sichten. Briefbögen. welches Modul Sie nutzen möchten. Es umfasst 10 Vollversionen aus den Bereichen Bildbearbeitung. Xnview 1. Fresh View 7.05. Effekte. Paint Buster.0. Rasterbator 1.und Postkarten. wie Sie die Besonderheiten von Photoshop CS4 für Ihre Bilder nutzen. welche Tricks sie bei der Arbeit anwenden. Matte Farben.7. Sie kön- Extras auf der DVD 11 Testversionen von Photoshop CS4 über Photoshop Elements 7. Geosetter 3.96 se d nge ns in Ha Die f g tun ein g etr ag n. CD/DVD-Labels. Universal Viewer 3. Ripples 1. Fotoschoner und Dateikonvertierung. Vallen Jpegger 5.3.5. Auch die erforderliche Online-Registrierung fällt nur ein Mal an. Guck mal 13.20.4. iBrowser 1.0. verschönern und präsentieren Active Pixels 3. Lehnen Sie sich zurück und schauen Sie zu! FOTOWELT 6/2009 Die Highlights der Heft-DVD VOLLVERSION VIDEOTRAINING bis zur anspruchsvollen Highend-Retusche. Photo Optimizer Free 1.68. Photoscape 3.2. Artweaver 0.12. Mit der auf Vektoren basierenden Anwendung lassen sich unter Verwendung Ihrer Fotos die unterschiedlichsten Gra ken wie Gruß. ser uf die Die a D V D g e s p e i ch e r t e S o f t w a r e w i r d unter Auss Tolle Werkzeuge von der Schnappschuss-Veredelung nz eic he er nd jew eil ige te ers nH l l e r. Magix Slideshow Maker 1.3.14. Pixel Creation.0. Faststone Image Viewer 3.2.8 AUF DER DVD Das bietet Ihnen die Heft-DVD FOTOWELT 6/09 Vollversion Mega-Fotopaket 2009 von Nobox. Fotosketcher 1. Die Scheibe bietet über 100 ausgewählte Programme für jeden Anspruch – von A wie Aberationskorrektur bis Z wie Zebralook. wie Sie Fotos am PC perfektionieren. Serif Draw Plus 8 ist die perfekte Ergänzung zu Ihrer Bildbearbeitung. Gimp 2. 10 und 1 Vollversion Das Mega-Fotopaket 2009 ist Ihr Komplettpaket in puncto erstklassige Foto-Helfer. Jalbum 8. Irfan View 4.0.2. Imatch 3.0. unscharf. Framing Studio. Die Programme lassen sich über ein gemeinsames Installationsprogramm einzeln einrichten – Sie wählen einfach aus. Wildbit Viewer 5. Sqirlz Morph 2.75.36.01.0. Transparenz und Textfunktionen zur Verfügung. Presenter 0. Videoseminar Photoshop für Fortgeschrittene Lernen Sie anhand eines 48 Minuten dauernden Videotrainings.1. Logos. Photo-Brush 5.4. Imagine 1. Photoline 15.2. Diashow 6.2.1.02.9. Fotosizer 1.2. schlechtes Licht: Alles schnell korrigiert mit den starken Tools von der C DVD.3.4.7.1.0. Logogestaltung. Photofiltre 6. dekorative Bild-Composings. Pixel Paper.91. Ein weiteres DVD-Extra ist das Videoseminar: Rund 48 Minuten lang zeigen Ihnen erfahrene Photoshop-Trainer.6. Digifoto 3. Die fertige Gra k exportieren Sie für den Druck oder die Nutzung im Web. Enthalten sind: Art Studio Pro Volume I und II. Visitenkarten. Lightroom 2. Prospekte und Flyer anfertigen. Screensaver Factory sowie der Dateiumwandler Zero Media Converter Studio. chlu s s je g li c h er Ge wä hr lei stu ng Die besten Foto-Tools des Jahres ssen Serif Draw Plus 8 Illustrieren Sie wie die Profis Photoshop für Fortgeschrittene 48 Minuten Lernvideos ©2 .3.3. Photobie 5. Lightbox Free 2. Für die Gestaltung stehen Ihnen zahlreiche Zeichenwerkzeuge sowie Verläufe. JetPhoto Studio Standard.6.6. Von Markus Weber nen in Serif Draw Plus 8 sogar Schriftzüge oder Bildelemente erstellen und anschließend in Ihr Fotoprogramm importieren.0. Schauen Sie den Pro s ab. Wie bei einer Live-Präsentation läuft unser Videotraining zu Photoshop CS4 auf dem Monitor ab. Picasa 3. Fix Foto 2.22.6.0.4. Portrait Professional. 009 schlo Magaz • IDG entgangenen Gewinn ist en oder ausge TESTVERSIONEN VOLLVERSION Fotopaket 2009 10 Programme zur Bildveredelung telb mit Photoshop CS4 Photoshop Elements 7. Photostage 1. Paint . en las eW a üb er re . Picopolo 2.05.de Zehn aktuelle Vollversionen: Unser Software-Paket bietet nützliche Tools für Ihre besten Bilder. Logo Maker.9.Net 3.

Die Möglichkeit. Klicken Sie rechts auf das Symbol „A“. Serif Draw Plus 8 lässt sich unter allen Windows-Versionen ab 98 installieren. Natürlich können Sie sie ausdrucken. -größe und -schnitt anwenden. Sie arbeiten nun mit einem neuen. etwa Filter. eine Designvorlage zu laden. lassen sich die verwendeten Bildelemente beliebig in ihrer Größe verändern. Öffnen Sie im Posteingang Ihres Mailprogramms die Nachricht mit dem Betreff „Ihr Serif Draw Plus 8 Kennwort: E-Mail-Bestätigung“.und 3D-Effekte. Wählen Sie im nachfolgenden Dialogfenster aus den vorgegeben Dokumenttypen Ihren Favoriten aus. und ziehen Sie im Dokument mit der Maus einen Textbereich auf. und fahren Sie per Klick auf „Weiter“ mit der Einrichtung der 1 Vollversion fort. Natürlich lassen sich auch die üblichen Formatierungen wie Schrifttyp. wechseln Sie in das Register „Effekte“. leeren Dokument. Über den Menübefehl „Format“ nutzen Sie weitere Funktionen. Auf die gleiche Weise verändern Sie die Farben im Register „Farbfelder“. Die eigentliche Installation ist schnell erledigt. Hier finGrafikdesign: Selbst aufwendige Illustrationen sind mit Serif Draw Plus den Sie nun vordefinierte Designobjekte. Entfernen Sie das Kreuz vor der Einstellung „Beim nächsten Mal den Startassistenten anzeigen“. Die fertigen Dokumente speichern Sie am gewünschten Ort. und klicken Sie auf den Button „Fertig stellen“. Setzen Sie zum Abschluss ein Häkchen vor „Serif Draw Plus 8 starten“. Mit Draw Plus lassen sich neben Grafikobjekten auch Textblöcke in einem Dokument verwenden und frei positionieren. Wechseln Sie im mittleren Werkzeugfenster auf das Registerkärtchen „Galerie“. ist in der Vollversion nicht gegeben. und ziehen Sie diesen mit der Maus auf das gewünschte Objekt. Nun öffnet sich bei aktiver Internet-Verbindung eine Registrierungsseite. aber auch direkt als PDF ausgeben oder als Mail versenden. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Link „Sonderangebot Avanquest Software“. Da hierbei Vektorgrafiken verwendet werden. kein Hindernis – alle erforderlichen Funktionen sind an Bord 2 die Sie einfach per Drag & Drop mit der Maus an einer beliebigen Stelle in Ihren Dokumentseiten platzieren. Wechseln Sie zurück zum Installationsdialog.6/09 FOTOWELT Top-Vollversion AUF DER DVD 9 Serif Draw Plus 8 Zeichnen und illustrieren Sie wie die Grafik-Profis Eine Gra k-Software mit enormer Funktionsvielfalt: Damit erstellen Sie im Nu Logos. So setzen Sie einen Schlagschatten und wandeln eine Überschrift in eine dreidimensionale Grafik. und klicken Sie auf den entsprechenden Link. Nachdem sich die deutschsprachige Bedienerführung von Serif Draw Plus 8 geöffnet hat. Suchen Sie nach einem passenden Effekt. ● . dann öffnet sich ein Hinweisfenster. und klicken Sie auf die Schaltfläche „Hier erhalte ich meine Seriennummer“. und schließen Sie das Fenster mit einem Klick auf „Abbrechen“ rechts oben. indem Sie etwa eine Einladungs. Im rechten Fensterbereich sehen Sie drei Bereiche mit den voreingestellten Werkzeugen „Farbe“. Um die Grafiken aufzupeppen. in dem Sie zur Registrierung der Vollversion aufgefordert werden. ohne dass die Darstellungsqualität darunter leidet. technische Zeichnungen und Vektorgra ken. Geben Sie im nächsten Schritt das Kennwort ein. aber auch Animationen Von Peter-Uwe Lechner und peppige Cartoons. Neues Dokument einrichten und direkt loslegen. Dazu klicken Sie im Menü „Datei“ auf den Eintrag „Seite einrichten“. Nach dem Start des Setups wird zuerst das Installationsarchiv auf Festplatte entpackt. und klicken Sie rechts unten auf „Installieren“. um eine zweite Mail mit dem Aktivierungskennwort zu erhalten. Tippen Sie dann den gewünschten Text ein. Auch für Text stehen Farbauswahl und zahlreiche Effekte bereit. Vervollständigen Sie das Formular mit Ihren persönlichen Angaben. „Pinsel“ und „Ebenen“. Vollversion online registrieren und einrichten. können Sie gleich loslegen. das Sie zunächst entsprechend der beabsichtigen Verwendung einrichten. zum Beispiel „Broschüre“. Am einfachsten gelingt die erste eigene Zeichnung. sodass Sie beispielsweise einer Überschrift einen metallischen Glanz verleihen können.oder Grußkarte erstellen. 3 Text mit 3D-Funktionen und tollen Effekten aufpeppen.

fortschrittliche Kameras freuen. sind Funktionen. Immer mehr Hersteller verzichten bei ihren Kameras auf den bewährten optischen Sucher. und so machen auch günstige Modelle gute bis sehr gute Bilder. Ein Bildstabilisator reduziert die Gefahr verwackelter Aufnahmen. Mittlerweile ist ein hohes technisches Niveau erreicht.10 TECHNIK Neue Kameras im Anmarsch FOTOWELT 6/09 Tolle Highlights Foto-News Dia-Scanner mit Display Großes Display. Serienbildfolge. auf welche Merkmale Sie beim Kauf besonders achten sollten. . viele Anschlüsse. www. Unterstützt werden Negative und Positive als 35-mm-Streifen oder Dias mit 5 x 5 Zentimetern. Digitalisierte Bilder lassen sich entweder auf 32 MB internem Speicher oder einer SD-Karte ablegen. 200 Euro Fotofans können sich auf neue. In diesem Heft stellen wir viele neue Modelle vor und zeigen. So gibt es in oft eine Korrektur roter Augen.de. Vor allem in der Kompakt. Von Verena Ottmann und Armin Stabit Reflecta hat mit dem X3-Scan den Nachfolger der X-Scan-Diascanner-Serie vorgestellt. auf dem eingescannte Fotos direkt betrachtet werden können. die ihre Fotos nicht groß nachbearbeiten wollen. einen Belichtungsausgleich für Fotos mit besonders hellen und stark dunklen Bereichen sowie die Option.und Superzoomklasse gibt es Digicams für wirklich jeden Zweck. wohl weil gerade bei Kompaktkameras nur die wenigsten Nutzer einen verwenden. Mittels des mitgelieferten Filmhalters können bis zu drei gerahmte Dias oder Filmstreifen mit bis zu sechs Bildern nacheinander verarbeitet werden. Große Unterschiede gibt’s bei Gewicht. Die Hersteller haben immer öfter das unkomplizierte Fotovergnügen im Visier. die die Bilder bereits über die in der Kamera enthaltene Software optimieren. Bildstabilisator und eine große Brennweite – das die sind Qualitätsmerkmale aktueller Kameramodelle. bei wenig Licht mit vermindertem Bildrauschen auch ohne Blitz zu fotogra eren.reflecta. Extras und natürlich bei der Bildqualität.4-Zoll-Display. Der Bildsensor arbeitet mit einer Au ösung von maximal 1800 x 1800 dpi bei 30 Bit Farbtiefe und benötigt für einen Scan in dieser Qualität eine Sekunde. Dank TV-out kann der Scanner mit einem Fernseher oder per USB mit einem PC verbunden werden. kontraststarkes Display mit detaillierter Motivdarstellung besonders wichtig. Deshalb ist ein helles. Das kompakte Gerät verfügt über ein 2. Sinnvoll für Nutzer.

was für rund sechs Stunden HD-Videos reicht. der selbständig das geeignete Motivprogramm aus den fünf wichtigsten anwendet.de. dessen Brennweitenbereich bereits bei 25 Millimetern beginnt und das mit einem optischen Bildstabilisator versehen ist. Dabei bleibt die 10-Megapixel-Kamera kompakt und handlich. Die D5000 verfügt über vier verschiedene Autofokusarten mit Kontrasterkennung (Autofokus mit großem Messfeld. Zudem verfügt die D5000 über eine von der Nikon D90 übernommene Filmfunktion in HD-Qualität. wenn es kurzfristig den Bildausschnitt verlässt.7-Zoll-Monitor. Über das Moduswählrad versetzen Sie die TZ6 in den intelligenten Automatikmodus („iA“).sony. Clips nimmt der 0. zahlreiche Motivprogramme. integrierte Bildbearbeitungsfunktionen. da sie das dargestellte Bildrauschen verringert. Die Besonderheit ist ein neig.nikon. mit normalem Messfeld. Sony stellt zudem eine gegenüber dem Vorgängermodell verbesserte Bedienbarkeit heraus. Info: www. Zur Ausstattung zählen ein 12. Denn in der Kamera ist ein 12fach-Zoomobjektiv verbaut.de.2-Zoll große CMOSSensor in einer Au ösung von bis zu 1920 x 1080 Bildpunkten auf. 290 Euro › .7Zoll-Display steht eine ähnliche Funktion zur Verfügung: So wählt die Kamera die DisplayHelligkeit entsprechend zur Umgebung.6/09 FOTOWELT Neue Kameras im Anmarsch TECHNIK 11 Spiegelreflexkamera von Nikon Nikon hat mit der D5000 eine neue digitale Spiegelre exkamera für Familien und Freizeitfotografen herausgebracht. Info: www. der das Fotogra eren aus jedem Blickwinkel ermöglichen soll. Auch für das 2. Der HDR-TG7 unterstützt das Anzeigen von Landkarten auf dem 2. wo ein Video aufgenommen wurde. rund 900 Euro Kompakter Superzoomer Protzen statt kleckern – nach diesem Motto scheint Panasonic die technischen Details der DMC-TZ6 ausgewählt zu haben. Beim Autofokus mit Motivnachführung behält die Kamera das Motiv auch dann als AF-Ziel.und drehbarer 2. indem er Lichter und Schatten anpasst.panasonic. folgt der Autofokus automatisch. der über einen GPS-Empfänger verfügt und sich merkt. Außerdem sei die Videokamera bereits wenige Sekunden nach dem Ausklappen des Displays einsatzbereit.de. Die TZ6 verfügt über AF-Tracking: Ist ein Motiv anvisiert und bewegt sich. mit Gesichtserkennung und mit Motivnachführung). indem sie bei viel Licht die Helligkeit um bis zu 40 Prozent anhebt.7 Zoll großen Display. Außerdem lassen sich mit der D5000 Videoaufnahmen in HD-Auflösung machen. ein hoher Empndlichkeitsbereich von ISO 200 bis 3200 (erweiterbar auf ISO 100 bis ISO 6400) sowie ein HDMI-Ausgang zum Anschluss der DSLR-Kamera an einen Fernseher. Der Belichtungsausgleich optimiert Fotos mit starkem Kontrast. 750 Euro (Body) Videokamera mit GPS-Empfänger Sony hat einen HD-Camcorder vorgestellt. Info: www. Optional kann das Gerät mit einer Speicherkarte auf weitere 16 GB aufgerüstet werden. Die HDR-TG7 verfügt über 16 GB Speicher.3-Megapixel-Bildsensor. Bei schlechten Lichtverhältnissen sorgt sie durch Pixelbündelung für eine bessere Darstellung.

olympus. Die Nachfolgerin der E-420 wartet auf mit einer vielseitigen Ausstattung wie Live-View-Motiv nder.de. Das 2. 450 Euro (Body) Sanyo bietet günstige Kompakte an Die neuen VPC-X1200 von Sanyo ist gerade Mal 17 Millimeter dick und rund 98 Gramm schwer.1Megapixel-CCD-Sensor und ein 3faches optisches Zoomobjektiv. Die Brennweite liegt bei 35 bis 105 Millimetern. Eine 14-Bit-Bildverarbeitung soll laut Canon besonders präzise Farbabstufungen und natürliche Farben ermöglichen. Das Gehäuse der Four-Thirds-Kamera ist 129. Durch den Lochkameraeffekt werden die Ränder der Aufnahmen verdunkelt und der Blick auf das zentrale Motiv gelenkt.8-Megapixel-Au ösung. Als Bildprozessor kommt ein Digic-4-Chip zum Einsatz. Nette Gimmicks sind die Effekt lter.sanyo. besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff und wiegt 380 Gramm. zur Bildwiedergabe und zum Anpassen den Kameraeinstellungen. Wird eine geringere Auflösung wie 720p oder VGA genutzt.1 Megapixeln Au ösung.de. Die Kamera bietet 52 MB Speicher und einen SD-Slot. Info: www. die Olympus der E-450 mitgegeben hat. Im Pufferspeicher haben dabei bis zu 170 Fotos im JPEG-Format Platz.de. Der Sensor lässt sich in drei Modi betreiben: „High Resolution“ bedeutet. Außerdem kann die VPCX1200 Videos in VGA-Auflösung samt Ton aufnehmen. Dabei werden zwei gleichfarbige Pixel zu einem großen addiert. Der Weichzeichner taucht Bilder in eine entrückte. Info: www.canon. Für die Fokussierung sorgt ein Weitbereich-Autofokussystem mit neun Sensoren. Das 2. Das Bildrauschen soll sich so verringern.und 10fache Vergrößerung der Ansicht für präzises Fokussieren. 6 Megapixel) erhöht den Dynamikumfang um 200. Die Kompakte verfügt über einen 12. Info: www. Die Kamera besitzt zwei Kartenslots für CF. verträumte Atmosphäre. Verschiedene Motivprogramme erleichtern Einsteigern das Fotogra eren.8.000 Bildpunkte.und XD-Picture-Speicherkarten.000 Bildpunkte) soll laut Olympus auch bei Sonnenlicht eine gute Abbildungsleistung bieten. Das 3-Zoll-Display mit Live View bietet 920.12 TECHNIK Neue Kameras im Anmarsch FOTOWELT 6/09 Canon EOS 500D filmt in HD Die EOS 500D von Canon setzt auf einen CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 15.finepix. Ein eingebauter Ultraschall-Staubschutz lter wedelt Staub vom Sensor und verhindert so durch Verschmutzung abgeschattete Pixel beim Fotogra eren.7 Zoll große Display (230. Motivprogrammen und die physikalische 11. Versierte Nutzer können die Kamera manuell kon gurieren. Der dritte Modus „DR“ (Dynamic Range. Videos zeichnet das Gerät Im Full-HD-Format mit 1920 x 1080 Bildpunkten bei 20 Bildern pro Sekunde auf. 320 Euro Einsteiger-SLR von Olympus Olympus ringt mit dem Modell E-450 um die Gunst von Urlaubsfotografen sowie Gelegenheitsnutzern. 7. Das 5fach-Zoomobjektiv deckt die Brennweite von 28 bis 140 Millimetern ab. wenig Rauschen und hoher Dynamikumfang – das alles will Fuji mit einem Bildsensor samt Stabilisator erfüllen und bringt die Finepix F200EXR als Beweis. Mit dem Pop-Art-Filter werden normale. 170 Euro ● . 770 Euro (Body) Neuartiger Bildsensor an Bord Gute Auflösung. darunter auch ein Kreuzsensor für das zentrale Messfeld von Objektiven mit einer Lichtstärke ab 1:2. wodurch Fotos mit geheimnisvoller Aura entstehen sollen. Kontrast-Autofokus. Praktisch ist die Vorabkontrolle von Weißabgleich und Belichtungskorrektur.5 x 91 x 53 Millimeter groß. Im „SN“-Modus reduziert sich die Au ösung durch Pixel Binning auf 6 Megapixel. Info: www. Eine zuschaltbare „Smile & Face Detection“-Automatik erkennt lächelnde Gesichter und sorgt damit für gelungene Porträts. Die ISO-Emp ndlichkeit der Kamera reicht standardmäßig bis ISO 3200 und lässt sich bei Bedarf auf bis zu ISO 12800 erhöhen. Gesichtserkennung. der Reihenaufnahmen mit bis zu 3.7 Zoll große Display dient als Sucher.de. 400 oder 800 Prozent. sind 30 Bilder je Sekunde möglich. dass die Kamera die vollen 12 Megapixel einsetzt.6 Bilder pro Sekunde ermöglicht. wodurch sich die lichtemp ndliche Fläche erhöht. alltägliche Motive in farbenfrohe Fotos verwandelt.

Postfach 810580.€ Preisvorteil pro Heft! Und so funktioniert es: Rechtzeitig vor dem Erscheinen jedes neuen Sonderheftes benachrichtigen wir Sie per Email.. Sie klicken! PC-WELT Sonderheft-Service: Extras serienmäßig! 1. 70522 Stuttgart .: 0 711 / 72 52 .Wir fragen.377 Schriftlich: PC-WELT Kundenservice.277 · Fax: 0 711 / 72 52 . ob Sie dieses Heft wollen oder nicht.de · Tel.de/shopcode 010 Shopcode merken für die Internet-Bestellung E-Mail: shop@pcwelt. Sie entscheiden.pcwelt..€ Preisvorteil pro Heft • Lieferung versandkostenfrei • Jederzeit abbestellbar Hier bestellen Online geht’s am schnellsten: www. So einfach! Ihre Vorteile: • Bequeme Vorab-E-Mail • 1.

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TECHNIK

Nah dran am Motiv sein

FOTOWELT

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Ob Sie ein Schwanenpaar am Gardasee beobachten oder dem Tischnachbarn ins Mittagessen linsen wollen – mit einer der neuen Superzoom-Kameras können Sie auch weiter entfernte Motive nah heranholen.
Von Verena Ottmann und Armin Stabit

Reise-Zooms

Mit dem Superzoom unterwegs
Der Zoombereich einer Kompaktkamera reicht Ihnen nicht, aber Sie möchten unterwegs auch nicht ständig eine fette Spiegelre exkamera mit samt Wechselobjektiven schleppen. Entdecken Sie BridgeKameras mit Superzoom für sich.

Zoom im Klartext
Ein wichtiges Auswahlkriterium bei den Superzoomern ist die Brennweite. Sie gibt die Entfernung zwischen Objektiv- und Aufnahmeebene an, also zwischen Linse und CCD- beziehungsweise CMOS-Sensor. Je länger die Brennweite einer Kamera ist, desto enger wird der Bildwinkel und somit der Bildausschnitt. Außerdem gilt: Je größer der Bildsensor bei gleichbleibender Brennweite ist, desto weitwinkliger wird das Foto. Die Hersteller geben die Brennweiten bei ihren Kameras übrigens für eine bessere Vergleichbarkeit in Relation zum 35-Millimeter-Kleinbild an.

Nahes pixelgenau ranholen
10fach-, 12fach-, 20fach-Zoom – Digitalkameras werden hinsichtlich ihres Objektivs immer exibler, bieten immer höhere Vergrößerungsfaktoren. Und während sich die Geräte vor ein paar Jahren noch entweder in die Kategorie „Superzoom“ oder „Weitwinkel“ einteilen ließen, schnüren die Hersteller nun immer häu ger Kombipakete. So beginnt beispielsweise die Brennweite der Samsung WB550 (10fach-Zoom) bereits bei 24 Millimetern. Die Zeiten, in denen Superzoom-Objektive den schweren und klobigen Bridge-Kameras vorbehalten waren, sind vorbei. Immer mehr kompakte Digicams liefern hohen Zoomfaktoren von 10x und mehr. Gute Beispiele sind etwa die Canon Powershot SX200 IS und die Olympus Mju 9000.

verwackeln. Daher ist ein Bildstabilisator ein wichtiger Begleiter eines SuperzoomObjektivs, da er – je nach technischer Beschaffenheit – die Verschlusszeit um bis zu vier Stufen verkürzen kann. Ein weiterer negativer Effekt ist die Verzeichnung: Objektive, die einen großen Brennweitenbereich abdecken, verzeichnen oft stark im Weitwinkel. Diese Verformungen fallen besonders bei Architekturaufnahmen auf, deren eigentlich gerade

Superzoom-Kameras: Es gibt auch negative Seiten
Superzoomer haben auch ihre Nachteile. Ein großes Problem ist etwa, dass Bilder bei voll ausgereizter Vergrößerung schnell verwackeln. Denn mit zunehmender Brennweite wählt die Kamera eine kleinere Blende und damit eine längere Verschlusszeit. Gleichzeitig steigt mit der zunehmenden Verschlusszeit das Risiko, die Aufnahme zu

Olympus SP-590 UZ: Neben Halbautomatiken und einem manuellen Modus stehen bei der Kamera mit 26 bis 676 Millimetern Brennweite über 20 Motivprogramme zur Verfügung

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FOTOWELT
diesem Aufnahmemodus ist überdies nur mäßig.

Nah dran am Motiv sein

TECHNIK

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Strukturen sich nach innen (tonnenförmig) oder außen (kissenförmig) wölben. Um dem entgegenzuwirken, bieten manche Modelle eine integrierte Verzeichniskorrektur, die Sie bei Bedarf zuschalten können.

Bildserien und Clips
Bei den neuen SuperzoomModellen haben die Hersteller die Geschwindigkeit verbessert. Das Tempo und die Bildqualität beim Anfertigen von Serien sind in- Canon Powershot SX200 IS: Die 12-Megapixel-Kamera ist mit zwischen gut bis sehr gut. einem optischen 12fach-Zoomobjektiv ausgestattet, dessen Die Videofunktion von Brennweitenbereich bei 336 Millimetern endet Superzoomern wird zunehmend nützlich. Flash-Speicher ist günstig aufzunehmen. In erster Linie Unterhalzu haben und groß genug, um auch längere tungswert hat die Funktion „Stop Motion“, Clips aufzuzeichnen. Zudem ist die Bildauf- mit der Sie beispielsweise einfache Trick lbereitung neuer Kameras gut bis sehr gut. me erstellen können. Noch ist das VGA-Format Standard bei den meisten Kameras. Das heißt, dass sie bei ei- Das richtige Gerät finden ner Au ösung von 640 x 480 Pixeln 30 Bil- Um nicht am Ende mehrere Hundert Euro der pro Sekunde aufnehmen können. in den Sand gesetzt zu haben, probieren Sie Im Kommen sind Superzoom-Kameras den präferierten Superzoomer am besten mit höherer Videoau ösung: Zu haben sind selbst aus. Im Fotofachgeschäft oder einen Geräte mit Videoaufnahmen im Breitbild- Elektromarkt können Sie die Kamera meist format oder gleich in HD-Qualität. Auch in die Hand nehmen. So können Sie Größe, bei Film-Clips gibt’s Extras: Einige Modelle Gewicht, Display und die Handhabung des bieten die Möglichkeit, Filme in Zeitraffer Geräts überprüfen. ●

Bilder ohne Wackeln
Auf zwei Arten lassen sich Verwacklungen in Bildern vermeiden. Eine Möglichkeit ist ein mechanischer Bildstabilisator, der je nach Bauform entweder durch Gegenbewegung einer Linse oder des gesamten Bildsensors Verwacklungen ausgleicht. Ein mechanischer Stabilisator hat aber seine Grenzen. Denn will man sich schnell bewegende Motive bei schwachem Licht aufnehmen, werden diese durch die längere Belichtungszeit dennoch unscharf. Im Automatikmodus kombinieren manche Kameras daher einen automatischen höheren ISO-Wert mit einem Bildstabilisator, anderen Kameras bieten hohe ISO-Bereiche an. Einige Kameras bündeln mehrere CCD-Elemente in der höchsten ISO-Einstellung, um die Lichtemp ndlichkeit weiter zu erhöhen. Allerdings sinkt dabei die Au ösung deutlich ab. Die Bildqualität mit

PROMOTION 6/09

Fotos im Rahmen zeigen
ithilfe des digitalen Bilderrahmens SPF-87H von Samsung präsentieren Sie Ihre schönsten Bilder einfach und abwechslungsreich. Das edle, kristallschwarze Gehäuse mit seinem stattlichen 8-Zoll-Widescreen-Display ist ein echter Hingucker, der als nettes Design-Accessoire überall in der Wohnung und auch auf dem Schreibtisch ein gutes Bild abgibt. Und dank der ultraflachen Bauweise mit nur 23 mm Tiefe und 500 g Gewicht findet der Photo Frame überall seinen Platz. Neben dem sehr schicken Design überzeugt auch die Handhabung des neuen Photo Frame. Er verfügt über eine intuitive Bedienoberfläche mit der Sie durch die Bildersammlung blättern. Dank Plug-&-Play können Sie Ihre Fotos im JPEG-Format auch direkt von einer SD-Speicherkarte, einem USB-Stick oder einer per USB-Kabel angeschlossenen Kamera abspielen. Die Auflösung beträgt 800 x 480 Pixel. Sobald Sie die Karte ein-

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legen, startet automatisch eine Diashow. Dabei stehen verschiedene Übergangseffekte zur Präsentation der Fotos zur Verfügung. Mit nur einem Tastendruck schalten Sie in einen anderen Übergangsmodus um. Gut: Hochkant aufgenommene Fotos werden mithilfe eines intelligenten Sensors automatisch erkannt und korrekt ausgerichtet. Satte 1 GB für bis zu 3.000 Bilder fasst der interne Speicher des digitalen Bilderrahmens. Den Photo Frame SPF-87H nutzen Sie übrigens über eine USB-Verbindung zum Computer auch als zusätzlichen Mini-Monitor. Er bietet Platz für Gadgets wie Instant Messenger oder Webbrowser. Und auch der Umweltschutz kommt nicht zu kurz: Der SPF-87H wird aus 100 Prozent recycelbarem Material hergestellt. Außerdem verzichtet Samsung bei der Produktion auf das Färben des Rahmens durch eine doppelte Einspritztechnologie auf den Einsatz von Sprühfarbe.

Samsung Photo Frame SPF-87H: Sehr schlank und elegant präsentiert sich Samsungs kristallschwarzer digitaler Bilderrahmen.

Überzeugend ist auch der geringe Stromverbrauch des eingeschalteten Photo Frame von nur 5,2 Watt. Weitere Infos erhalten Sie online unter www.samsung.de/photoframe

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Großer Vergleichstest

TECHNIK

Kameras mit geringem Bildrauschen

FOTOWELT

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Die besten rauscharmen Kameras
Von Verena Ottmann

Bildrauschen ist das größte Problem aktueller Kameras. Vor allem die hohen Au ösungen und der Einsatz von digitalen Stabilisatoren verstärken dieses Phänomen. Lesen Sie, welche Modelle nur geringes Bildrauschen aufweisen.

desto näher liegen die einzelnen Dioden aneinander und desto mehr stören sie sich gegenseitig. dass vor allem in sehr dunklen und sehr hellen Bildbereichen falschfarbige Pixel zu sehen sind. das Luft. Manche Kameras wählen automatisch einen höheren ISOWert und steigern damit das Bildrauschen. Dank einer speziellen „Klopf-Bedienung” lässt sie sich auch mit Handschuhen handhaben. Platz 1 geht dabei an die Casio Exilim Pro EX-F1. weniger Farbsättigung ein und lässt sich dadurch universeller nutzen. 2. wenn er sich die Aufnahme in einer Vergrößerung ansieht.und Wasserdruck misst. So eignet sich „Velvia” mit seiner hoher Farbsättigung und den dynamischen Tonwerten besonders für Landschaften. da die Photodioden auf dem Sensor-Chip bereits durch Wärme beziehunsgweise die Grundspannung des Bildsensors Elektronen absondern. ist der digitale Verwacklungsschutz. „Provia” setzt etwas Die Robuste: Olympus Mju Tough-8000 Die Kamera ist wasserdicht bis zu zehn Metern Tauchtiefe. so heißt das. Der „Porträt”-Modus bringt Hauttöne besonders zur Geltung. Denn eine zu starke Scharfzeichnung macht falsche Pixel viel sichtbarer. die den niedrigsten Rauschwert des gesamten Testfeldes produzierte. Zwar stimmt es.6/09 FOTOWELT Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 17 Bildstabilisatoren haben in den vergangenen 12 Monaten ihren Weg in nahezu jede aktuelle Digitalkamera gefunden. sondern auch das Rauschsignal. › Das sind unsere Empfehlungen Wir haben Ihnen die Kameras mit dem geringsten Bildrauschen bei ISO 100 zusammengesucht und listen sie Ihnen auf den kommenden Seiten auf. Auch die Au ösung in Verbindung mit der Sensorgröße kann Bildrauschen verursachen: Je kleiner die Fläche des Sensors ist und je mehr Photodioden auf dem Chip enthalten sind (also je höher die Au ösung ist). Außerdem Kontrast und abgetönten Farben gedacht ist. während der „Soft”-Modus für Motive mit geringem Die Flexible: Fujifilm Finepix S100FS Die Kamera bietet vier Bildmodi. Allerdings verstärkt sie dabei nicht nur das Lichtsignal. frostsicher bis -10 Grad Celsius und bruchsicher bis zu 100 Kilogramm. Ursachenforschung: Wie das Bildrauschen überhaupt entsteht Produziert eine Kamera deutliches Bildrauschen. vor allem. nur bedingt empfehlenswert. Die übrige Ausstattung ist Standard: optisches 3fachZoom. werden diese dadurch zu deutlich sichtbaren Blöcken. Auch kann die kamerainterne Scharfzeichnung das Bildrauschen verstärken. Hier unsere weiteren Kaufempfehlungen: hält sie einen Fall aus bis zu zwei Metern Höhe aus und besitzt ein eingebautes Manometer. dass sich mit steigendem ISO-Wert die Belichtungszeit und damit das Risiko zu Verwackeln reduziert. Was Bildrauschen noch verstärkt Eine fehlerhafte oder zu hohe JPEG-Kompression kann die falschen Pixel noch schlimmer machen. Beim Komprimieren eines Bildes fasst die Elektronik der Kamera die Farbinformationen mehrerer Bildpunkte zu einem Wert zusammen. die die Kamera dennoch als Helligkeitsinformation interpretiert und zu einem – farblich nicht korrekten – Pixel macht. Dann geben die Photodioden nur eine minimale Energiemenge in Form von Elektronen ab. Darüber hinaus wartet sie mit einigen tollen technischen Features auf. sprich das Grundrauschen. Diese Pixel entstehen hauptsächlich bei schlechten Lichtverhältnissen. Darüber hinaus produziert jede Digitalkamera ein gewisses Grundrauschen. Handelt es sich bei den Farbinfos jedoch um Farbfehler à la Bildrauschen. Sie fallen dem Betrachter sofort ins Auge. Die Sparsame: Samsung L100 Mit rund 90 Euro ist die 8-Megapixel-Kamera ein absolutes Schnäppchen.5-Zoll-Display und verschiedene Bildoptimierungsoptionen. Analog dazu steigt aber auch die Gefahr des Bildrauschens. da die Kamera beide nicht voneinander unterscheiden kann. die sich an die Eigenheiten verschiedener Fuji-Filme anlehnen. das sich durch seinen hohen Wirkungsgrad auszeichnet. der über die Erhöhung der Lichtemp ndlichkeit funktioniert. Die bekannteste Verursacherin von unerwünschtem Bildrauschen ist allerdings die Lichtemp ndlichkeit: Bei jedem höheren ISO-Wert führt die Kamera eine Signalverstärkung durch. wenn sie zu aggressiv arbeitet. Doch während die optischen und mechanischen Sabilisierungslösungen meist problemlos funktionieren. .

Das Modell ist mit schwarzer. Je niedriger der Wert ist. Besonders gefallen hat uns ihr Rauschverhalten. Auch im Videomodus legt das Modell einen Zahn zu: Bis zu 1200 fps nimmt es bei 336 x 96 Pixeln auf. der kann den HDModus mit 1920 x 1080 Pixeln und 60 Halbbildern einsetzen. Andererseits dauert der Vorgang dadurch verhältnismäßig lang. Ausstattung: Die Mju 1030 SW besitzt ein verstellbares Objektiv. bruchsicher bis zu 100 kg und frostsicher bis -10 Grad. und auch der Wirkungsgrad war für eine 6-Megapixel-Kamera sehr gut. Fazit: Mit ihrem robusten Gehäuse eignet sich die Olympus Mju 1030 SW vor allem für Outdoor-Sportler. was mit halb durchgedrücktem Auslöser eingefangen wird. Bildqualität: Man möchte meinen. Bei mittlerer Brennweite stellten wir einen Helligkeitsabfall um 0. Wer mehr Wert auf Qualität legt. Handhabung: Die Belichtungskorrektur ist mit Vorschaubildern unterlegt. Ebenfalls mit ausreichend benoteteten wir die Ausgangsdynamik. Belichtungsreihen sind über Belichtungswert. Olympus Mju 1030 SW Die Olympus Mju 1030 SW ist wasserdicht bis zu 10 m Tiefe. Olympus packt der Kamera einen Adapter bei. Die Au ösung der Kamera verlief sehr ungleichmäßig. Handhabung: Die F1 ist hauptsächlich über zwei Drehregler und ein Wippkreuz zu bedienen. Insgesamt ergab das einen nur ausreichenden Wirkungsgrad. die einerseits nützlich sind. Der Belichtungsausgleich hellt dunkle Bereiche in Motiven auf. So lag der Wirkungsgrad im Weitwinkel deutlich unter den Messwerten. das selbst bei hohen ISO-Werten akzeptable Ergebnisse lieferte. Die Kamera von Olympus setzt demnach viele Blendenstufen ein. mit dem sich Micro-SD-Karten im XD-Slot nutzen lassen. Mit Blitz (maximal 20 mit 2 Megapixeln) und ohne Blitz (bis zu 60 pro Sekunde). Fazit: Mit der EX-F1 gelang Casio ein Volltreffer. Ansonsten arbeitet die Kamera einigermaßen schnell. desto mehr Probleme hat eine Kamera damit. was Auslöseverzögerung und Bereitschaft zwischen den Aufnahmen angeht. Bildqualität: Die 10-Megapixel-Kamera produzierte kaum Bildrauschen. Die Eingangsdynamik der Mju 1030 SW war dagegen sehr hoch.18 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen FOTOWELT 6/09 Casio Exilim Pro EX-F1 Mit knapp 6 Megapixeln ist die EX-F1 sicherlich nicht up to date. Selbst bei der höchsten Lichtemp ndlichkeit – ISO 1600 – war der Messwert noch ausreichend. Die Helligkeit ließ von der Bild- mitte zum Rand dagegen gar nicht nach. die sehr ungleichmäßig verlief. Unsere Tests bewiesen jedoch das Gegenteil: Bis ISO 800 stellten wir nur wenig Bildrauschen fest. was noch akzeptabel ist. die wir im Normal. da sie das Ergebnis zeigen. das beim Zoomen nicht herausfährt – eine Voraussetzung bei wasserfesten Kameras. Außerdem hält sie einen Fall aus bis zu 2 m Höhe aus. Motive mit vielen Details und hohem Kontrast naturgetreu wiederzugeben. Zwar hält die Kamera mit CMOS-Sensor dieses Tempo nur für eine Sekunde durch – für mehr reicht der Zwischenspeicher (noch) nicht –. grüner oder silberfarbener Deckplatte erhältlich. Mit dem ersten Drehregler wählen Sie den Modus bei den Einzelbildaufnahmen – also Automatik (rotes Rechteck). Casio hätte bei der F1 nur auf die Ausstattung geachtet und die Bildqualität stünde nur an zweiter Stelle. die die Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen angibt. Lediglich bei ISO 1600 waren die Ergebnisse dann nicht mehr akzeptabel. in dem sie alles. Der Verwacklungsschutz funktioniert über die Erhöhung der Lichtemp ndlichkeit. Die Bildqualität überzeugte uns. Der zweite Drehregler kümmert sich um die Serienbildfunktion. Allerdings müssen Sie für so viel technische Raf nesse auch tiefer in die Tasche greifen.7 Blenden fest.und im Telebereich ermittelten. Kann eine Kamera mit dieser Au ösung überhaupt gegen die Konkurrenz bestehen? Aber ihr Clou liegt sowieso in der Serienbildfunktion mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Eher unzufrieden waren wir dagegen mit der Au ösung. ohne die hellen Bildteile zu verändern. Fokusebene oder Weißabgleich möglich. Ausstattung: Die Casio Exilim Pro EX-F1 macht als Besonderheit bis zu 60 Bilder pro Sekunde in voller 6-Megapixel-Au ösung. Blendenvorwahl (A) und Zeitvorwahl (S) – sowie die Motivprogramme (BS = Best Shot). . im Zwischenspeicher ablegt und nach dem Auslösen rückwirkend speichert. Einziger Kritikpunkt: Die Au ösung der Kamera ließ im Telebereich zur Bildmitte hin etwas nach. Außerdem kann die Kamera Bilder nachträglich aufzeichnen. dennoch ge el uns dieses Feature sehr.

Auch rechenintensiv sind „Lighting“. die mit dem Bildstabilisator gegen Unschärfen vorgeht. Allerings war Ihre Au ösung für eine 13-Megapixel-Kamera nur Durchschnitt. wobei die höchste Stufe Gesichter sehr weich und verwischt aussehen lässt. dass die Au ösung zum Bildrand hin in allen drei Messbereichen um etwa 25 Prozentpunkte ab el. Allerdings stellten wir fest. Wer dagegen möglichst wenig einstellen will. Wimpern und Augenbrauen bleiben von der Verschönerung grundsätzlich unbehelligt und damit scharf. der auch bei ISO 3200 noch gut war. kann die Option „Auto Best Shot“ wählen. war dagegen sehr gut. Das bedeutet. Die Gesichtserkennung besitzt eine Smile-Shot-Funktion. die Anzahl der möglichen Blenden.6/09 FOTOWELT Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 19 Casio Exilim EX-Z300 Der Mehrkern-CPU der Exilim EX-Z300 macht verschiedene Funktionen möglich. die die Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen beschreibt.7 Zoll stolze 13. macht die L310w drei Bilder in Folge. Mit dem „Movie“-Knopf startet der Nutzer die Clip-Aufzeichnung besonders schnell. dass die Kamera mit vielen Blendenstufen arbeitet. So lassen sie sich jederzeit wiederherstellen. Fazit: Samsungs Einsteigerkamera ge el uns aufgrund ihres geringen Bildrauschens sehr gut. Anwender können die Z300 mit schwarzem. bei denen ihre Mehrkern-CPU zum Einsatz kommt.264-Format nimmt mit 1280 x 720 Pixel bei 24 Bildern pro Sekunde auf. Samsung L310w Bei der Samsung L310w lassen sich Belichtungszeit und Blende manuell regeln – dadurch haben Sie maximalen Ein uss auf die Belichtung Ihrer Bilder. So lassen sich Schärfe. um die sich vornehmlich die neue MehrkernCPU kümmert. Die gute Ausgangsdynamik bedeutet dagegen. Zur Bildstabilisierung bietet die L310w zwei Optionen an: eine mechanische Lösung über einen beweglich gelagerten Bildsensor und eine elektronische über eine Mehrfachbelichtung. was für diese Megapixelklasse nur befriedigend ist. Die vielen Funktionen bieten jedoch ein breites Einsatzspektrum. Aber auch die Bildqualität konnte uns überzeugen. die Helligkeit anhebt. aber dabei das Rauschen unterdrückt. Zudem ermittelten wir eine sehr hohe Eingangsdynamik. sobald das anvisierte Gesicht ein Lächeln au egt. So werden beim „Make-up-Shot“. die besagt. Hier macht die Kamera drei Einzelbilder und montiert den Bewegungsablauf zusammen. Ist die Blinzelerkennung zugeschaltet. dass die Kamera automatisch auslöst. sondern in einen Recycling-Ordner verschoben. und die Nachtaufnahme „Freihand“. pink. eine mit kurzer Verschlusszeit für die Schärfe. Bildqualität: Die Exilim EX-Z300 überzeugte uns bei ISO 100 mit einem sehr niedrigen Rauschwert. eine mit langer Verschlusszeit für die Farben. Die Videofunktion mit Ton im H. ein Belichtungsausgleich für Gegenlichtaufnahmen. wenn das Model unmittelbar vor der Belichtung blinzelt.6 Megapixel liefert. Fazit: In Sachen Technik hat die Exilim EX-Z300 einige Spezialitäten zu bieten. Bildqualität: In Sachen Bildrauschen wusste die L310w bis einschließlich ISO 1600 zu überzeugen – obwohl Ihr CCD-Chip mit 1/1. einem Porträt-Modus. Zum gleichen Urteil kamen wir auch bei der Ausgangsdynamik. deren Berechnung die Kamera sonst in die Knie gezwungen hätte. Der Wirkungsgrad war für eine 10-Megapixel-Kamera sehr hoch. Allerdings ist dieser Wert reine Theorie: Der Wirkungsgrad der Kamera betrug nur 61 Prozent. Ausstattung: Die Kamera mit mechanischem Bildstabilisator bietet drei Aufnahme-Specials. Die Eingangsdynamik. indem er Unreinheiten retuschiert und das Gesicht weicher aussehen lässt. dass sie viele Helligkeitsabstufungen darstellen kann. Wer mit dem immerhin 38 Motivprogrammen überfordert ist. Handhabung: Interessant ist auch die Papierkorb-Funktion der Kamera. kann sich auf die verschiedenen Automatikfunktionen verlassen. Gelöschte Bilder werden nicht von der Speicherkarte entfernt. Dieses Fast-ASR-Verfahren setzt zwei unterschiedlich belichteten Aufnahmen zusammen. › . Haare. was zu viel ist. Sättigung und Kontrast in verschiedenen Stärken einstellen. Ausstattung: Die Kamera bietet einige Möglichkeiten der Bildgestaltung.oder silberfarbenem Gehäuse erstehen. Der Beauty Shot optimiert bereits gemachte Porträts. Handhabung: Die Fotofunktionen sind gut wählbar. Die Intensität der Funktion ist in 12 Stufen wählbar. Hautunreinheiten in Echtzeit entfernt. Das Motivprogramm „Multi-Motion-Bild“ eignet sich primär für bewegte Motive vor gleichbleibendem Hintergrund.

Doch auch optisch macht die 12-Megapixel-Weitwinkelkamera einiges her – vor allem durch die aufgenietete Frontplatte. links aktivieren Sie den Makromodus. um ihnen mehr Struktur zu geben.20 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen FOTOWELT 6/09 Samsung WB500 Weitwinkel. die Sie im Wiedergabemodus nden. in dem Sie kräftig an die Seiten oder die Oberseite des Kameragehäuses tippen. Bildqualität: Mit einem Brennweitenbereich ab 24 Millimetern eignet sich die WB500 von Samsung bestens für Weitwinkelaufnahmen – vor allem. Welche Funktion die Steuerung genau bedienen soll. Der Wirkungsgrad der 12-Megapixel-Kamera enttäuschte uns ebenfalls – besonders bei mittlerer Brennweite war die Au ösung viel zu niedrig. Neben einem optischen Stabilisator nutzt die Kamera die Samsungeigene Fast-ASR-Technik (Fast Anti-ShakeReduction). Handhabung: Die WB500 ist mit einem Kippregler ausgerüstet. „Perfect Fix“ entfernt automatisch rote Augen und hellt Schatten auf.und staubgeschützt und hält so manch andere klimatische Widrigkeit aus. Für die Option „ON“ tippen Sie einmal auf die Seite und zweimal oben. die die An- zahl der darstellbaren Helligkeitsstufen angibt. Zum Bestätigen immer zweimal auf die Oberseite tippen. Dafür stellten wir im Telebereich eine deutliche tonnenförmige Verzeichnung fest. Handhabung: Die Bedienung ist extravagant: Dank „Tap Control“Funktion können Sie wichtige Einstellungen ändern. um die Auswahl zu bestätigen. Fazit: Samsungs kompakter Superzoomer eignet sich dank 24-mm-Brennweite. Gesichtserkennung. der Gesichter retuschiert und die Farbe optimiert. Weißabgleich oder die Belichtungskorrektur ändern lassen. Dafür war die Ausgangsdynamik. Zusätzlich zur Gesichtserkennung mit Smile Shot und Blinzelwarnung bietet die Kamera einen Beauty-Modus. Dennoch erreichte sie einen hohen mittleren Wirkungsgrad. In Sachen Bildrauschen verhielt sich das 10-Megapixel-Modell vorbildlich: Selbst bei ISO 1600 war das Ergebnis noch befriedigend. über den sich L i c h t empfindlichkeit. Videos lassen sich mit 1280 x 720 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde im H. Die Kamera setzt viele Blendenstufen ein. werden gelöschte Fotos in den Papierkorb verschoben und lassen sich später wiederherstellen. . Die Bildqualität war ordentlich. Bildqualität: In Sachen Bildrauschen schnitt die Olympus Mju Tough-8000 gut ab.264-Format aufzeichnen. Fazit: Wie alle Mitglieder der Tough-Reihe ist auch die Mju Tough-8000 wasser. verwackelte Aufnahme mit langer Verschlusszeit für die Farbinfos – und montiert sie zusammen. Sie aktivieren Tap Control durch zweimaliges Klopfen auf die Oberseite. nur ausreichend. Aber auch bereits gemachte Bilder lassen sich im Nachhinein verschönern: Mit der Option „Beauty Fix“. Tippen Sie danach die rechte Kameraseite an. Erst ab ISO 800 waren die Pixelfehler deutlich sichtbar. lässt sich der Blitz ändern. Staub und Kälte nichts anhaben.oder Superzoom-Objektiv – Samsung vereint in der WB500 beides: Die Kamera liefert eine Brennweite von 24 bis 240 Millimeter. Ausstattung: Über das Moduswählrad aktivieren Sie den „Beauty Shot“ der Mju Tough-8000 von Olympus. was der Tiefenschärfe zugute kommt. Die Au ösung verlief über den gesamten Brennweitenbereich hinweg meist konstant hoch. Er gleicht Hautunregelmäßigkeiten wie Pickel oder Flecken in Gesichtern während der Aufnahme aus und speichert das Ergebnis als extra Datei ab. optimieren Sie Gesichter hinsichtlich des Hautbildes und verändern die Augenpartie wahlweise zu „Sparkle Eye“ (verstärkt den Kontrast zwischen Iris und Pupille) oder „Dramatic Eye“ (stärkere Betonung der Augen).und Blendeneinstellung – eine mit kurzer Verschlusszeit für die richtige Schärfe sowie eine exakt belichtete. Ausstattung: Dem von Schneider-Kreuznach hergestellten. Lediglich im Weitwinkel verlor die WB500 zum Bildrand hin um etwa 20 Prozentpunkte. optischen 10fach-Zoomobjektiv kommt eine zweifache Stabilisierung zu Hilfe. Ihre Bildqualität konnte uns vor allem hinsichtlich des Rauschens überzeugen. können Sie im Kameramenü auswählen. da die Kamera bei kürzester Brennweite kaum verzeichnet. Ist sie archiviert. Beauty Shot und Blinzelwarnung gut für Porträts. das Rauschen gering. Die Samsung WB500 hat eine integrierte Papierkorbfunktion. Olympus Mju Tough-8000 Der Mju Tough-8000 von Olympus können Wasser. Der Wirkungsgrad war dagegen nur ausreichend. Dabei macht die WB500 zwei Bilder mit gleicher ISO. Auch der Eingangsdynamik konnten wir gute Noten bescheinigen.

Dafür war die Helligkeit nahezu homogen. der mit einem beweglich gelagerten Bildsensor den Wacklern entgegentritt. Zwar hatte die Bildqualität einige Mängel wie die etwas zu niedrige Au ösung. war dagegen nur Durchschnitt. Sie löste schnell aus und war – vorausgesetzt. der über eine erhöhte Lichtemp ndlichkeit arbeitet. Auch hinsichtlich des Bildrauschens schnitt das Gerät gut ab: Erst bei ISO 800 waren die Bildfehler deutlich sichtbar. Ausstattung: Das optische 10fach-Zoom wird von einem mechanischen Bildstabilisator unterstützt. was bedeutet. Die Kamera speichert zur optimierten Aufnahme auch das Originalbild ab – falls Ihnen die „Verschönerungen“ nicht gefallen. Über das Moduswählrad stellen Sie den Beauty-Modus ein. bei ISO 1600 jedoch kritisch. Handhabung: Olympus legt bei der Mju 850 SW in Sachen Bedienung den Schwerpunkt auf Automatikfunktionen. die Ergeb- nisse waren aber noch akzeptabel. Wer nach einer handlichen Kamera sucht. Problematischer war jedoch die Au ösung. Die Kamera ist mit einem Weitwinkelobjektiv mit 10fach-Zoom sowie ein 2.7-Zoll-Display ausgestattet. Ihr Schärfebereich beginnt bereits bei 50 Zentimetern. Silber und ein eher gewöhnungsbedürftiges Pink. Fazit: Die Bildqualität der Olympus Mju 9000 war größtenteils okay. also die Anzahl der möglichen Helligkeitsstufen. Ausstattung: Die 8-Megapixel-Kamera ist mit 24 Motivprogrammen und einer Gesichtserkennung ausgestattet. Handhabung: Die Mju 9000 ist die otteste der neuen Mju-Modelle. soll vor Verwacklern schützen. Bei kurzer und langer Brennweite ließ die Helligkeit der Mju 9000 zum Bildrand hin etwas nach. davor waren fast keine auszumachen. Außerdem erzielte die Kamera eine hohe Eingangsdynamik. Bildqualität: Die Olympus Mju 850 SW erzielte ein hervorragendes Ergebnis in puncto Rauschen. ordentliche Bilder zu machen. Sie lassen die Vorschau deaktiviert – auch nach der Aufnahme sofort wieder bereit. › .6/09 FOTOWELT Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 21 Olympus Mju 850 SW Mit der Mju 850 SW setzt Olympus seine Reihe an widerstandsfähigen Kameras fort. was eine zunächst etwas ungewöhnliche Position ist. weshalb das Olympus-Modell einen nur ausreichenden Wirkungsgrad zustande brachte. Eine weitere Funktion gleicht die Belichtung aus und hellt schattige Bereiche auf. die sich im erster Linie für Outdoor-Aktivisten eignet. Dabei bleiben umfassende manuelle Einstellmöglichkeiten allerdings – wie auch bei anderen ultrakompakten Kameras üblich – auf der Strecke. für den dürfte 850 SW eine Versuchung darstellen. Das 8-Megapixel-Modell ist wasserfest bis 3 Meter Tiefe. Fazit: Olympus hat mit der Mju 850 SW eine Kamera im Sortiment.8-Megapixel-Kamera produzierte eine nur leicht tonnenförmige Verzeichnung. Die Kamera ist in drei Farben erhältlich – Schwarz. Dafür produzierte sie bis ISO 800 wenig Bildrauschen und arbeitete schnell. was für ein Weitwinkelobjektiv ein sehr gutes Ergebnis ist. sie setzt viele Blenden ein. die bei mittlerer und langer Brennweite zum Bildrand hin etwas nachließ. Die Ausgangsdynamik. Das hervorragende Rauschverhalten und der im Schnitt ordentliche Dynamikumfang machen dies jedoch wieder wett. Der Dynamikumfang war dagegen wieder okay. Zusätzlich steht eine High-ISOAutomatik zur Verfügung. stoßfest bis zu 1. ohne die hellen Bereiche überzubetonen. die einen fast überallhin begleitet und dann auch noch in der Lage ist. um kürzere Belichtungszeiten zu ermöglichen. Ein elektronischer Bildstabilisator. Sie ließ zum Bildrand hin stark nach.5 Meter und frostsicher bis -10 Grad Celsius. Auf kurze Entfernungen stellt die Kamera bereits ab einer Distanz von 1 Zentimeter scharf. lediglich bei der Au ösung hatte die Kamera einige Probleme. vor allem bei der Eingangsdynamik erzielte die Kamera sehr gute Messwerte. Dieser sorgt für einen schöneren Teint. Nach kurzer Eingewöhnungsphase ist das aber kein Problem. Nützlich für Einsteiger: Die Belichtungskorrektur verdeutlicht mittels Vorschaubild den Unterschied der einzelnen Einstellungen. Ebenso die Au ösung. die Sie im Menü aktivieren. Das Zoom müssen Sie über einen Schieberegler auf der Gehäuseoberseite bedienen. Die Kompaktkamera nimmt dem Nutzer mit ihren Motivprogrammen viele Arbeitsschritte ab. Erst bei ISO 1600 fanden wir deutliche Bildfehler. Bildqualität: Die 11. Sie setzt höhere Emp ndlichkeiten ein. Olympus Mju 9000 Die Mju 9000 ist das aktuell größte Modell aus der Mju-Reihe von Olympus. indem er Hautunreinheiten und Falten ausgleicht.

Auch in Sachen Auflösung erzielt die L100 ein sehr gutes Ergebnis. So eignet sich „Velvia“ mit seiner hoher Farbsättigung und den dynamischen Tonwerten besonders für Landschaften. Trageband. die super Bildqualität und das wertige Gehäuse sollten jedoch auch ernsthafte Fotografen überzeugen. Handhabung: Das hinten am Gehäuse angebrachte Klapp-Display erlaubt ruhiges Fotogra eren aus ungewöhnlichen Perspektiven. Der Dynamikumfang stellte sich dagegen wieder als vorbildlich heraus: So konnten wir der Finepix S100FS bis einschließlich ISO 800 viele Blenden. USB-Kabel. Ladegerät. Ausstattung: Die L100 verwendet ein proprietäres USB-Kabel. Bildqualität: Die Au ösung verlief in allen drei Messbereichen recht gleichmäßig und ließ zum Bildrand hin nur wenig nach. Ansonsten machte die Kamera gute Bilder und ließ sich einfach bedienen. Denn die Fuji lm-Kamera bietet Einstellungen. Fazit: Einziger wichtiger Kritikpunkt bei der L100 von Samsung war die nur mäßige Eingangsdynamik. Je nach Aufnahmestandort klappt der Anwender den 2. bleiben alle Einstellungen und Ratschläge gut lesbar. die sich an die analoge Fotogra e beziehungsweise an die Eigenheiten verschiedener Filmtypen anlehnen. So lassen sich über den Effekt-Knopf Bilder mit einem Farb lter versehen. der das Fotogra eren vereinfachen soll. Und falls Sie sich nicht entscheiden können – es sind auch Belichtungsreihen mit den vier FSModi möglich. war das Ergebnis nicht mehr akzeptabel. Für die Verschlusszeit stehen dagegen mehrere Optionen zur Auswahl. die Kamera arbeitet mit vielen Helligkeitsabstufungen.1-Megapixel-Kamera war okay – erst ISO 800 und 1600 produzierten sichtbare Bildfehler. Ansonsten ist die Kamera mit einem manuellen Modus ausgestattet. ließ jedoch zum Bildrand hin um etwa 20 Prozentpunkte nach. bei ISO 3200 war das Bildrauschen dann kritisch.22 TECHNIK Kameras mit geringem Bildrauschen FOTOWELT 6/09 Samsung L100 Die Samsung L100 bietet einige Optionen zur Bildbearbeitung. das sich zudem an den Stromstecker anschließen lässt und auf diese Weise den Akku in der Kamera lädt. der höchstmöglichen Einstellung. Die Au ösung verlief in über den gesamten Messbereich betrachtet sehr gleichmäßig. so dass Sie sie gut miteinander vergleichen können. Grund zur Klage gab uns dagegen die Eingangsdynamik (Anzahl der möglichen Blendenstufen). die an die hauseigenen Film-Typen „Velvia“ und „Provia“ erinnern sollen. Fujifilm Finepix S100FS Die Fujifilm Finepix S100FS will eine echte Alternative zu einer Spiegelre exkamera sein. Außerdem lässt sich das Zoom manuell über den Objektivring bedienen. während der „Soft“-Modus für Motive mit geringem Kontrast und abgetönten Farben gedacht ist. der jedoch nur eine Alternative zur automatisch gewählten Blende bietet. Er hilft bei Wahl des zum jeweiligen Motiv passenden Aufnahmemodus und erläutert auf Wunsch alle relevanten Details. Auch das Rauschverhalten der 11. Handhabung: Samsung stattet die L100 mit einem Foto-Assistenten aus. Allerdings sollten Sie das proprietäre USB-Kabel immer zum Datentransfer dabei haben. . Kontrast und Sättigung können Sie per Knopfdruck anpassen. Das bescherte der Fuji lm Finepix S100FS einen ausgezeichneten Wirkungsgrad. die nur mittelmäßig war. der allerdings nicht ganz überzeugen kann. Das „FS“ im Namen der Finepix S100FS steht für „Film Simulation“. Der „Porträt“-Modus bringt Hauttöne besonders zur Geltung. Auch Helligkeit. Ausstattung: Die Kamera bietet vier Bildmodi. Schärfe. Im Lieferumfang der Samsung L100 sind eine 1-GB-SD-Karte. Für die Motivsuche steht auch ein elektronischer Sucher zur Verfügung. „Provia“ setzt etwas weniger Farbsättigung ein und lässt sich dadurch universeller einsetzen. Elf Motivprogramme stehen zur Auswahl. Weil sich Helligkeit des Displays automatisch der Umgebung anpasst.5 Zoll großen Bildschirm einfach heraus. Dafür konnten wir dem Samsung-Modell eine sehr hohe Ausgangsdynamik bescheinigen. Bildqualität: Das Rauschverhalten der Kamera war hervorragend – erst bei ISO 1600. Software-CD und eine Bedienungsanleitung enthalten. Die tolle Ausstattung der Bridge-Kamera. Fazit: Mit der S100FS hat Fuji lm zwar einen ziemlichen Brocken im Sortiment – stolze 911 Gramm bringt sie auf die Waage.und Helligkeitsstufen nachweisen. Videokabel. was bedeutet.

5 Zoll 152 Gramm 11. minimal tonnenförmig 8.7.9. gut 14663 70. ausgezeichnet 13. sehr gut -2.95.7. sehr gut 252.5. ausreichend -1.7. ausgezeichnet 1) Infos und Erläuterungen zum Testverfahren unter http://www.5 Zoll 117 Gramm 10.olympus. Verzeichnung Weitwinkel (%) Eingangsdynamik (Blendenstufen) Ausgangsdynamik Rauschen bei ISO 100 Scharfzeichnungsstufen 10175 54.9.0 Megapixel 3-/5fach 38 bis 114 mm 14.casio-europe.6-/5fach 28 bis 102 mm 10 MB/intern nein 2.59.7.samsungcameras. ausreichend 2. gut 14660 79. ausgezeichnet 11.7.5./dig.7 Zoll 204 Gramm 8.7.1.7. KB) Wirkungsgrad (Mittelwert.de 24 Monate rund 650 Euro 8./dig.0 Megapixel 3. mittelmäßig 0.7.7 Zoll 201 Gramm www. ausgezeichnet 8534 53.olympus.de/100987/ ● .0 Zoll 160 Gramm 13.6-/5fach 28 bis 102 mm 45 MB/intern nein 2.8 Megapixel 10-/5fach 28 bis 180 mm 45 MB/intern nein 2. sehr gut 3. %) Max.0.9.45.com 24 Monate rund 235 Euro Platz 4 Samsung L310w www.0.com 24 Monate rund 755 Euro 5.0.4. ausreichend -0.pcwelt.80.0 Megapixel 3-/3fach 37 bis 111 mm 20 MB/intern nein 2.0. %) Max. sehr gut 245.3.8 MB/intern nein 2.7 Zoll 240 Gramm Nettodateigröße (Mittelwert. leicht tonnenförmig 8. leicht tonnenförmig 8. gut 2.de 24 Monate rund 290 Euro Platz 8 Olympus Mju 9000 www. minimal tonnenförmig 8.8 Zoll 760 Gramm 10.0.6/09 FOTOWELT Kameras mit geringem Bildrauschen TECHNIK 23 Rauscharme Kameras Testergebnisse im Überblick Platz 1 Casio Exilim Pro EX-F1 Infos Garantie Preis TECHNISCHE DATEN Auflösung Opt. sehr gut 247.99.de 24 Monate rund 325 Euro www.9 MB/intern ja 2.2.5.9 Megapixel 12-/4fach 36 bis 432 mm 3.65. gut Platz 6 Olympus Mju Tough-8000 Infos Garantie Preis TECHNISCHE DATEN Auflösung Opt.18.finepix. leicht tonnenförmig 9. ausreichend 2.3.6. gut 2.8. sehr gut 248. sehr gut 13. gut 11.7 Zoll 193 Gramm 10. gut -0.8.de 24 Monate rund 325 Euro Platz 9 Samsung L100 www. mittelmäßig 251. ausgezeichnet -1.6-/5fach 28 bis 102 mm 14. leicht tonnenförmig 8. sehr gut 32.8 Megapixel 14. Zoom Brennweite Speicher/-Typ Optischer Sucher Displaygröße Gewicht TESTERGEBNISSE 1) Platz 2 Olympus Mju 1030 SW www. gut -1.0.5 Megapixel 3.0 Megapixel 10-/5fach 24 bis 240 mm 30 MB/intern nein 2. sehr gut 250.5 MB/intern nein 3. gut 242.de 24 Monate rund 355 Euro Platz 7 Olympus Mju 850 SW www.8 Megapixel 3.de 24 Monate rund 185 Euro Platz 5 Samsung WB500 www. ausgezeichnet 14. ausreichend -1. stark tonnenförmig 8.3. ausgezeichnet 22753 83.7.de 24 Monate rund 305 Euro Platz 3 Casio Exilim EX-Z300 www.3-/2fach 28 bis 400 mm 25 MB/intern ja 2. KB) Wirkungsgrad (Mittelwert.7 MB/intern nein 2.olympus. Zoom Brennweite Speicher/-Typ Optischer Sucher Displaygröße Gewicht TESTERGEBNISSE 1) Nettodateigröße (Mittelwert.olympus.5 Zoll 911 Gramm 8432 60.88. sehr gut 10.samsungcameras.casio-europe.1.956 79.0. stark tonnenförmig 9.1. sehr gut 239.7. mittelmäßig 2. sehr gut 14763 70. ausgezeichnet 11520 57. sehr gut -0.3. sehr gut 14.7 Zoll 162 Gramm 10.8.de 24 Monate rund 200 Euro Platz 10 Fujifilm Finepix S100FS www.6. stark tonnenförmig 9. sehr gut 13. sehr gut 11. Verzeichnung Weitwinkel (%) Eingangsdynamik (Blendenstufen) Ausgangsdynamik Rauschen bei ISO 100 Scharfzeichnungsstufen 10. ausreichend 14588 61. stark tonnenförmig 9.3. ausreichend 2. sehr gut 3. befriedigend 2. befriedigend -2. gut 243.samsungcameras. befriedigend 2.71.3.22. sehr gut 10. sehr gut 243.0 Megapixel 4-/4fach 28 bis 112 mm 38.3.

24 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test FOTOWELT 6/09 Canon und Olympus in der Überzahl Spiegelreflexkameras. die sich jetzt lohnen Digitale Spiegelre exkameras (DSLRs) kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt. Wir haben zahlreiche Kameramodelle einem Vergleichstest unterzogen. Das Ergebnis: Canon sahnt ab! Von Verena Ottmann .

Nikon hat diese Funktion in der Software Capture NX integriert. Bei den Kameras geschieht dies auf Befehl oder beim Einschalten der Kamera. wie weit man gehen möchte. und das Gehäuse ist hochwertiger. Stattdessen diente allein der optische Sucher zur Bildausschnitt. Riesenvorteil Wechselobjektive Bei der Wahl der Brennweite sind die Grenzen der Kompaktkameras schnell erreicht. Große Kamerahersteller haben rund 70 verschiedene Objektive im Sortiment. Kamerabesitzer können ihre Fotoausrüstung ständig ausbauen und so das Gestaltungspotenzial mehrerer Objektive nutzen. Dabei ist es eine Frage des Preises. haben viele Automatikmodi. die Schmutzeinfall verhindern soll. aber nach heutigem Stand ungenauer). Ansonsten kostet Capture NX 150 Euro zusätzlich.und Fokuskontrolle vor der Aufnahme. Lichtstärke. Alle drei Methoden haben einen deutlichen Nachteil: Sie sind langsamer als über den optischen Sucher. Live-View-Fokussierung drei Methoden bereit. Wer sich dieser Herausforderung stellt. Die Autofokusmessung kann bei einer Live-Bildanzeige jedoch nicht mehr so agieren wie beim normalen Spiegelre exbetrieb. Einsteiger-DSLRs bekommen Sie mit Objektiv im Paket (Kit) bis 700 Euro. sich festzusetzen. Extreme Weitwinkel. kommt kein Hersteller um Maßnahmen zur Staubreduzierung auf dem Bildsensor herum. Mit 10 bis 12 Megapixeln können sich die aktuellen Mittelklasse-DSLRs bei der Sensorau ösung nicht einmal von den Einsteigervarianten im DSLR-Markt absetzen. Ein Vorteil von DSLR-Kameras ist gleichzeitig ein Nachteil: Der Anwender muss sich wesentlich mehr mit der Kameratechnik und Nachbearbeitung am Rechner auseinandersetzen als bei kompakten Kameramodellen. Zur Staubvermeidung dient zudem eine Antistatik-Ober äche des Tiefpass lters. Abhängig ist sie von der gewählten Blendenzahl. kleinere etwa zwei Dutzend. die das Fotogra eren erleichtern. jedoch nicht bei jeder Kamera: Statt der TTL-AF-Messung kommt eine Kontrastmessung des aktuellen Sensorsignals zum Einsatz. bei denen die zunehmende Zahl der Sensorelemente in der Regel nicht mehr mit einer gesteigerten Bildqualität einhergeht. Abmessungen.oder Teleobjektive sind je nach Qualitätsstufe um ein Vielfaches teurer als das Kameragehäuse selbst. um Staub von der Ober äche zu lösen. der Brennweite und dem Fokuspunkt. Sie zeichnen sich durch besonders einfache Bedienung aus. die „elektronische“ Staubentfernung per Software. Ab 2500 Euro dürfen Sie für eine Pro -DSLR rechnen. Hinzu kommen Fremdobjektive von Herstellern wie Sigma oder Tamron. haben sich durch den starken Preisverfall mittlerweile drei Preisklassen gebildet. man fokussiert manuell am Objektiv. Motivprogramme und andere Hilfsmittel. Bildqualität im Visier Besonders im Mittelklassebreich liefern sich die DSLR-Modelle kein Megapixelrennen wie die Vertreter der Kompaktkameraklasse. Nun aber zählt die von allen anbietenden Herstellern übereinstimmend Live View genannte Funktion fast schon zur Standardaustattung neuerer DSLR-Kameras. Flexible Schärfentiefe Die Spiegelre extechnik bietet dem Fotografen im Vergleich zu Kompaktkameras einen größeren fotogra schen Spielraum durch umfangreiche Einstellmöglichkeiten. und wenn dies nicht hilft. die vorhandenen Staub vom Tiefpass lter vor dem Sensor abschütteln sollen und/oder es ihm erschweren. letzteres. der scharf dargestellt wird. Andererseits sind Gehäuse und Verschluss oft aus Kunststoff gefertigt – was nicht jedermanns Geschmack ist und oft billig wirkt. Die Objektive unterscheiden sich in Brennweite. Praktisch alle neuen Kameras sind mit derartigen Funktionen ausgestattet. Bedienung: Das Modus-Wahlrad legt die Grundeinstellungen für die Aufnahme fest Ultraschall gegen Sensorstaub Während Live View noch kein Standardmerkmal von DSLR-Kameras ist. die mit Anschlüssen für diverse Kameramarken erhältlich sind. Sucher-Alternative Live View Bedingt durch die Konstruktion mit TTLMessung (TTL: through the lens) von Autofokus und Belichtung sowie optischen Sucher mit Spiegelre ex wurden mit Ausnahmen in der Studiofotogra e kontinuierliche Monitorbildanzeigen vor der eigentlichen Aufnahme lange Zeit als nicht nötig betrachtet. unterbricht kurz die Live-View-Anzeige zur normalen AF-Messung. und drittens klappt der Spiegel weg. Bei einer Spiegelre exkamera hingegen passt man die Brennweite durch Wechseln des Objektivs an die Aufnahmesi- › . Dennoch stehen für eine tuation an. Selbst die Kontrastfokussierung kann mit den schon weit entwickelten TTL-AF-Techniken nicht mithalten (oder sie ist etwa gleichschnell. Die Sensoreinheit wird dabei in hochfrequente Schwingungen versetzt. Die Schärfentiefe beschreibt den Bereich eines Bildes.6/09 FOTOWELT Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 25 Waren Spiegelreflexkameras (DSLRs) vor ein paar Jahren vor allem teuer. insbesondere manuelle Beein ussung der Belichtung und der Schärfentiefe. anschließend wird ein fokussiertes Bild angezeigt. ohne die Aktivierungszeit bis zur ersten Aufnahme zu verlängern. Die Unterbrechung durch das Wegklappen des Spiegels dauert möglicherweise länger als das manuelle Fokussieren. Man ist auf Gedeih und Verderb auf den vom Hersteller gewählten Bereich beschränkt. Digitale Spiegelre exkameras der mittleren Leistungsklasse be nden sich im Preissegment zwischen 800 und 2000 Euro. wird nach einer kurzen Einlernphase mit hochwertigen Bildern belohnt. Hier stehen Ihnen deutlich mehr manuelle Funktionen zur Verfügung. Weitergehende Maßnahmen sind eine Gehäuseabdichtung. Gewicht und Preis. die in einem Aktionsangebot den ersten Kameras beigelegt ist. Bei Canon ist diese Funktion im Standard-Software-Paket dabei. größte Blendenöffnung. Kameras in dieser Klasse bieten noch mehr Funktionen und stellen selbst anspruchsvollste Fotografen zufrieden. der für den Autofokus zuständige Sensor ist nämlich bei einer Live-Bildanzeige vom Spiegel verdeckt.

Dafür stellten wir mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-55mm bei kurzer Brennweite einen starken Helligkeitsabfall zum Rand hin fest (0. Ihr geht eine Sensorreinigung voraus.in den LiveView-Modus umschalten.und Helligkeitsstufen gut darstellen kann. . Anschließend fotogra eren Sie eine weiße Fläche – etwa ein Stück Papier. Ausstattung: Die Kamera bietet alle Funktionen. Selbst die Ergebnisse bei ISO 1600 waren noch akzeptabel. Handhabung: Die EOS 450D lässt sich per Knopfdruck vom Sucher. Live-AF nutzt dagegen die Kontrastdaten des Bildes zur Fokussierung und zeigt währenddessen keine Dunkelphase. Fazit: Eine Kamera. Leider zeigte sich das Test-Objektiv mit dem integrierten Stabilisator nicht von seiner besten Seite – hier sollten Sie besser über eine Alternative nachdenken.9 Blenden). Die abgebildeten Staubkörner lassen sich nachträglich mit Hilfe einer Software entfernen. Ausstattung: Die Kamera arbeitet – eine Neuheit für Canon-DSLRs – ausschließlich mit SD-Karten.7 Blenden nach – das ist lediglich mittelprächtig. Canon EOS 400D Canons ältere. Auch die Scharfzeichnung arbeitete tadellos. dass sie mit vielen Blendenstufen arbeitet und zahlreiche Helligkeitsabstufungen produziert.und Ausgangsdynamik. So schärfte die Kamera im Weitwinkel stark nach. und selbst bei ISO 1600 war das Ergebnis noch akzeptabel. Das Objektiv besitzt einen Bildstabilisator. und auch der Dynamikumfang konnte uns überzeugen. Die Helligkeit ließ in allen drei Mess- bereichen zu Rand hin um 0. und auch die Au ösung des Canon-Objektivs konnte uns nicht überzeugen. dass die Au ösung in allen drei Messbereichen zum Bildrand hin stark ab el. was in der Bildmitte in einem Wirkungsgrad von über 100 Prozent resultierte und für Artefakte und andere Bildfehler verantwortlich sein kann. der das Motiv auf dem 3-Zoll-Display anzeigt. die Spaß bereitet. Rauschen fanden wir bei ISO 100 praktisch nicht. Dann stehen Ihnen zwei Autofokus-Arten zur Verfügung: Beim Quick-AF wird der AF-Spiegel kurz heruntergeklappt. Bildqualität: Wer mit dieser Kamera schwierigere Motive einfangen will. die Sie von einer „Einstiegs-“SLR gewohnt sind. der sich mittels Schieberegler zuschalten lässt. Auch der Dynamikumfang war sehr hoch. Neben den manuellen Einstellmöglichkeiten gibt’s also auch Motivprogramme und andere Automatiken. wenn sich nach der Sensorreinigung noch Staub auf dem CMOS-Chip be ndet. so dass die Kamera auch kontrastreiche Motive dank der vielen Blenden. wo sich Staubkörner auf dem Sensor be nden. Darüber hinaus gehört sie zu den leichteren SLRs. Bildqualität: Das Canon-Modell überraschte uns mit einem hervorragenden Rauschverhalten. aber nach wie vor angebotene DSLR erkennt. was bedeutet. Sie machte tolle Bilder. Dadurch erkennt die Kamera.26 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test FOTOWELT 6/09 Canon EOS 450D Wir hatten die Canon EOS 450D zusammen mit dem Kit-Objektiv EF-S 18-55mm im Testlabor. die sie jedem Bild anhängt. Hinzu kommt. ist sehr einfach zu bedienen und bietet mit der Stauberkennung ein nützliches Feature. Handhabung: Besonders nützlich fanden wir die automatische Stauberkennung. Diese Info verpackt die Kamera in eine Datei.und Ausschalten des Geräts eine Sensorreinigung durch. Fazit: Das Rauschverhalten der schon seit einiger Zeit erhältlichen Canon EOS 450D war vorbildlich. Die 400D hatte eine sehr hohe Ein. Die Au ösung war jedoch etwas ungleichmäßig. um den AF-Sensor zu nutzen. Mittels einer Software und der Infodatei können Sie die Staubkörner auf dem Sensor leicht entfernen lassen. Außerdem führt sie bei jedem An. die sich über das Bedienmenü aktivieren lässt. So lag sie bei langer Brennweite deutlich unter der bei kurzer und mittlerer Brennweite. Dennoch ergab das insgesamt einen ausgezeichneten Wirkungsgrad. darf sich freuen.

die Sie einzeln oder in Gruppen auswählen können. wenn auch nicht ganz so klein. Über den HDMI-Ausgang lässt sich die D300 an einem HD-fähigen Fernseher anschließen. › . Im Serienmodus schießt die Kamera bis zu sechs Bilder pro Sekunde. Gut gefallen hat uns auch das dreh. sobald sich das Auge dem Sucher nähert. so dass es beim Ausrichten des Bildausschnitts wertvolle Dienste leisten kann. Dessen Qualität war tadellos.und Schattenbereiche zu optimieren. der Ausschnitt von Sucher und Display stimmte exakt mit dem tatsächlich gemachten Bild überein. die zum Bildrand hin lediglich im Weitwinkel nachließ.und Ausgangsdynamik war sehr gut respektive ausgezeichnet. Ein integriertes Reinigungssystem schützt den Sensor vor Staub und anderer Verschmutzung. Ein automatischer Sensor schaltet das Display aus. Neben Halbautomatiken stehen dem Nutzer verschiedene Motivprogramme zur Auswahl. über den sie sich an einem HDfähigen Fernseher anschließen lässt. Bei der Au ösungsmessung schnitt das Panasonic-Modell auch nur befriedigend ab. da die Werte zum Bildrand hin in allen drei Messbereichen ab elen. Bildqualität: In puncto Dynamikumfang konnten wir der G1 eine sehr hohe Eingangs. trifft allerdings auch auf DSLRs zu. Panasonic nennt sie schlicht „G Micro System“. der schlechteste Messwert – bei ISO 400 – war immer noch gut. Praktisch: Im Live-View-Modus ist auch der Autofokus voll nutzbar. Ausstattung: Das 3-Zoll-Display der Kamera kann das Sucherbild live wiedergeben. Die Motivprogrammautomatik. Ein. dass die Kamera dank vieler Blenden. Handhabung: Die Oberund Hinterseite des Kameragehäuses hatte für unseren Geschmack zu viele Bedienelemente. um bei besonders kontrastreichen Motiven die Licht. Der Autofokus nutzt bis zu 51 Messfelder.6/09 FOTOWELT Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 27 Panasonic DMC-G1 Wie soll man die Panasonic DMC-G1 nennen? Eine Spiegelre exkamera ist sie nicht.und schwenkbare 3-ZollDisplay. Das bedeutet.und spritzwasserfest. Handhabung: Bei der Bedienung zeigt sich die D300 durch ausgeklügelte Kon gurationsmöglichkeiten vielseitig. Fazit: Mit der D300 hat Nikon eine hervorragende Spiegelre exkamera für (semi-)professionelle Anwender im Sortiment. Das Gerät schnitt bei uns im Test sehr gut ab und ge el uns vor allem durch seine intuitive Bedienung. verbaut Panasonic einen elektronischen Sucher.und eine nur wenig schlechtere Ausgangsdynamik bescheinigen. Bildqualität: Die Nikon D300 erzielte im Schnitt eine sehr hohe Au ösung. dass die DSLR beim Auslösen eine automatische Tonwertkorrektur vornimmt. dass die DSLR sehr viele Blendenstufen einsetzt und sehr viele Helligkeitsstufen darstellt. Bei ISO 100 bis 800 waren die Ergebnisse nur befriedigend bis ausreichend. Weniger positiv konnten wir jedoch das Bildrauschen bewerten. Das heißt. Die perfekte Kamera für Leute. Bildrauschen fanden wir praktisch nicht. die etwas höhere Ansprüche an eine DSLR stellen.und detailreichen Motiven zurechtkommt. Wechselobjektivkamera wäre für das Micro-Four-Thirds-Modell technisch zwar passend.und Helligkeitsstufen auch mit besonders kontrast. bei ISO 800 und 1600 mangelhaft beziehungsweise ungenügend. Das Gehäuse ist staub. Allerdings hatte die trotzdem sehr kompakte Bauweise auch ihre Nachteile wie das zum Teil starke Bildrauschen. Der von den Kompaktkameras bekannte Belichtungsausgleich „D-Lighting“ kommt in der D300 in einer aktiven Variante zum Einsatz. Der Bildstabilisator sitzt im Objektiv und funktioniert über bewegliche Linsen. die selbständig das passende Motivprogramm zur Szene sucht. da ihr der namensgebende Klappspiegel fehlt. Das bedeutet. Ausstattung: Da kein Spiegel mehr zum Einsatz kommt. Dafür arbeitet die Kamera superschnell. Nikon D300 Die Nikon D300 besitzt einen HDMIAusgang. funktionierte im Test gut. Fazit: Die Micro-Four-Thirds-Kamera ist vielversprechend. Vor allem DSLR-Einsteiger – und auf die zielt Panasonic mit der G1 ab – könnten dadurch überfordert sein.

Im normalen Betriebsmodus lässt sich die Lichtemp ndlichkeit von ISO 100 bis ISO 3200 wählen. verzeichnete das von uns eingesetzte Kit-Objektiv extrem und produzierte zudem einen deutlichen Helligkeitsabfall an den Bildrändern.000 Pixeln eine deutlich höhere Au ösung. So nimmt sie – ungewöhnlich für eine DSLR – Videos auf und bietet verschiedene Bildbearbeitungs. Denn während die Kamera hinsichtlich des Bildrauschens und des Dynamikumfangs sehr gut abschnitt (hier kommt es hauptsächlich auf den Sensor an). Handhabung: Das Bedienmenü ist so aufgebaut. Fazit: Eine SLR-Kamera ist nur so gut wie das verwendete Objektiv – das haben wir bei unseren Tests der EOS 50D deutlich gemerkt.800 (H2) einzusetzen. Zur Übertragung auf den TV lässt sich die HDMI-Schnittstelle nutzen. Ebenfalls positiv zu bewerten war das Rauschverhalten der DSLR: Selbst bei ISO 3200. So ist etwa das Display immer noch 3 Zoll groß. Bildqualität: In Sachen Dynamikumfang und Bildrauschen zeigte sich die EOS 50D von ihrer besten Seite. da er im Vergleich zu Konkurrenzprodukten zu umständlich zu handhaben ist. dass Sie mit der Kamera auch anspruchsvollere Motive. um das Motiv scharfzustellen. Handhabung: Sie navigieren sich durchs Bedienmenü entweder über das Drehrad um den für Rechtshänder positionierten SET-Knopf oder mit dem Mini-Joystick schräg darüber. der höchstmöglichen Einstellung. eine Montagefunktion. den Belichtungsausgleich DLighting und eine Verzeichnungskorrektur. Die Eingangsdynamik – sie gibt Auskunft über die zur Verfügung stehenden Blendenstufen – war nach unseren Messungen sehr hoch. dass das Kit-Objektiv der D90 nicht von bester Qualität ist. Die Bildoptimierungsoptionen umfassen eine Rote-Augen-Retusche. Fazit: In puncto Ausstattung bietet Nikons D90 einige tolle Neuheiten. war das Testergebnis noch gut.und ein Fisheye-Modus zur Auswahl. Ausstattung: Die D90 hat eine HD-Videofunktion integriert. realistisch wiedergeben können. dass jeder veränderte Punkt automatisch an die erste Stelle der Au istung rutscht. Das bedeutet. Der Autofokus im LiveView-Modus konnte uns jedoch nicht recht überzeugen. Dafür verlief die Au ösung relativ konstant in allen drei Messbereichen. Die Eingangsdynamik war sehr hoch. die vor allem die Bedienung optimieren. hat aber mit 920. Dadurch lassen sich die bearbeiteten Optionen zwar leicht wieder nden. Sie nutzen ein gutes Objektiv.28 TECHNIK Spiegelreflexkameras im Test FOTOWELT 6/09 Nikon D90 Die D90 von Nikon wartet mit einigen Besonderheiten auf.und Optimierungsoptionen wie Belichtungsausgleich und Rote-Augen-Korrektur. Ausstattung: Die 15-Megapixel-Spiegelreexkamera ist mit einem HDMI-Ausgang zur TV-Wiedergabe bestückt. benötigte der Autofokus im Test immer zwei bis drei Anläufe. müssen Sie im Menü die ISO-Erweiterung aktivieren. ein Monochrom. Dage- gen zeigte uns die extreme Verzeichnung sowie der starke Randabfall im Weitwinkelbereich. Die Au istung wird jedoch auch schnell verwirrend. Der Autofokus arbeitete bei ausgeschaltetem Live View schnell. wobei das Bildrauschen selbst bei der höchsten Einstellung noch minimal war. die sich durch hohen Kontrast und viele Details auszeichnen. dem erzwungenen und unterdrückten Blitz sowie dem Vorblitz auch die Möglichkeit der BlitzLangzeitsynchronisation auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang und automatische Blitzbelichtungsreihen mit externen Blitzgeräten. . die mit 1280 x 720 Pixeln und 24 Bildern pro Sekunde arbeitet. und auch in der Bildgüte ist sie vielversprechend – vorausgesetzt. Das Kit-Objektiv EF-S 17-85mm zeigte im Weitwinkel eine extreme tonnenförmige Verzeichnung. die Ausgangsdynamik hoch. Canon EOS 50D Im Vergleich zur Vorgängerin EOS 40D bietet die 50D einige Neuerungen. Die Ausgangsdynamik beziehungsweise die Anzahl der darstellbaren Helligkeitsstufen war ebenfalls hoch. Um ISO 6400 (H1) und 12. Ist die Bildvorschau jedoch aktiviert. Bildqualität: Mit dem KitObjektiv AF-S DX Nikkor 18-105 Millimeter erzielte die D90 einen nur ausreichenden Wirkungsgrad. Interessant sind die Blitzoptionen: So bietet die 50D neben der Blitzautomatik. Zum Verschönern stehen Filtereffekte.

Der schwenkbare Monitor mit Liveview unterstützt den Kameranutzer bei der Motivsuche.6/09 FOTOWELT Spiegelreflexkameras im Test TECHNIK 29 Olympus E-3 Die Olympus E-3 ist nach dem FourThird-Standard gefertigt. Serienaufnahmen sind bei der E-3 mit fünf Bildern pro Sekunde möglich. Besonders gut gefallen hat uns der Live-View-Modus der E-30.5Zoll-Display der DSLR bei schwierigen Motiven oder zum Checken der Belichtung auch als Sucher nutzen. Ausstattung: Dank des Live-MOS-Sensors mit 10. Mit „Light Tone“ lässt sich die Belichtung eines Bildes optimieren. Allerdings müssen Sie die Schärfe dann selbst einstellen. Mit Hilfe der so genannten „Art Filter“ lassen sich Motive verschönern. Weitere Filter sind ein „Weichzeichner“ und die „Lochkamera“. Olympus E-30 Die vom Gewicht her eher bei der professionellen E-3 angesiedelte Olympus E30 ist im Kit mit dem hauseigenen Objektiv Zuiko Digital 14-54mm erhältlich. nimmt auch die E-30 neben XD-PictureKarte auch CF-Karten auf. Die durch versenkt angeordneten Bedientasten wird die Gefahr versehentlicher Veränderungen reduziert. Auch das Kit-Objektiv arbeitete überwiegend problemlos. Bildqualität: Die E-3. Der Super Sonic Wave Filter arbeitet mit Ultraschall und schützt den Sensor so vor Staub und anderer Verschmutzung.und Telebereich lag. leichte und lichtstarke Objektive zu konstruieren. Wichtige Einstellungen lassen sich über separate Knöpfe vornehmen. Fazit: Die Olympus E-3 ist zwar vergleichsweise schwer. Bei ISO 3200 war der Messwert dagegen für diese Emp ndlichkeitsstufe gut. Fazit: Die E-30 von Olympus für anspruchsvolle Anwender schnitt hinsichtlich ihrer Bildqualität gut ab. Er lässt sich schnell über die DisplayTaste aktivieren. wodurch das Sucherbild exakt auf dem 2. Mit eingeschalteter Rauschunterdrückung bekamen wir dagegen noch bei ISO 3200 ein ausreichendes Ergebnis. Auch für den Bildstabilisator – der über einen beweglich gelagerten Sensor arbeitet – gibt’s eine eigene Taste. Lediglich im Weitwinkel verzeichnete das Objektiv leicht. hat einen Verlängerungsfaktor von 2.0 und unterstützt das Seitenverhältnis 4:3. wobei die Au ösung bei kurzer Brennweite deutlich unterhalb den Ergebnissen im Normal. Auch die integrierte Rauschunterdrückung ist dringend vonnöten – ohne sie waren die Bildfehler bereits bei ISO 100 deutlich sichtbar. Bildqualität: Die E-30 erzielte einen hohen mittleren Wirkungsgrad. Was das Rauschen angeht. sobald wir den Autofokus im Live-ViewModus einsetzten. Dafür verlor das Objektiv im Weitwinkelbereich zum Bildrand hin um 1. „Körniger Film“ erstellt grobkörnige Schwarzweißaufnahmen.1 Megapixeln lässt sich das 2. Sie liegt aber sehr gut in der Hand und ließ sich super bedienen. auch wenn dazu oft die kamerainternen Optimierungsfunktionen nötig waren. Ausstattung: Wie von Olympus gewohnt. Das bedeutet. Das resultierte in einem sehr hohen Wirkungsgrad. Handhabung: Das Magnesiumgehäuse macht die Olympus E-3 zur robusten Universalkamera. die sich unterwegs in jeder Situation nutzen lässt. So verstärkt der Filter „Pop Art“ alle Farben. die wir mit dem Olympus-Objektiv Zuiko Digital ED 12-60mm getestet haben. › .7-Zoll-Display wiedergegeben wird. so schnitt die DSLR gut ab. während „Blasse & helle Farbe“ genau das Gegenteil macht. Auch der automatische Weißabgleich bei Kunstlicht funktionierte tadellos. so lieferte die E-3 bei ISO 100 ein nur durchschnittliches Ergebnis. Handhabung: Das Bedienmenü der Olympus-DSLR ist aufgeräumt und übersichtlich. die Kamera arbeitet mit Four-Third-Objektiven beispielsweise von Panasonic oder Leica zusammen. Die Festlegung des Sensors beim Four-Third-Standard ermögliche es. Was den Dynamikumfang angeht.1 Blenden an Helligkeit. Die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen. Außerdem stellten wir fest. lieferte in allen drei Messbereichen eine sehr gleichmäßige Au ösung. die auch zum Bildrand hin nahezu konstant blieb. dass die Messwerte um einiges schlechter wurden. besonders kleine.

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Olympus E-520
Wir haben uns die Olympus E-520 zusammen mit dem Kit-Objektiv Zuiko 14 bis 42 Millimeter angesehen. Alternativ gibt es die DSLR auch im Doppel-Objektiv-Set mit dem Zuiko-Tele 40 bis 150 Millimeter. Ausstattung: Die E-520 bietet ein 2,7Zoll-Display, einen integrierten Blitz mit Leitzahl 12 sowie 17 Motivprogramme, darunter zwei für Unterwasseraufnahmen mit dem optionalen Unterwassergehäuse. Ihre Serienbildfunktion arbeitet mit 3,5 Bildern pro Sekunde. Die E-520 besitzt einen im Gehäuse integrierten Bildstabilisator, der über einen beweglichen Bildsensor arbeitet. Wie auch schon bei der Vorgängerin E-510 können Sie auch hier das Live-Bild auf dem Display betrachten. Hinzu kommen ein Staubschutz, eine automatische Gesichtserkennung und eine Funktion, mit der Sie Schatten in Motiven aufhellen können. Handhabung: An den Bedienmöglichkeiten der E-520 von Olympus hatten wir nichts auszusetzen. Bildqualität: Die E-520 schaffte einen hohen mittleren Wirkungsgrad, wobei die Au ösung zum Bildrand hin etwas ab el. Der Dynamikumfang war ebenfalls hoch. So erzielte die Spiegelre exkamera bei jeder Lichtemp ndlichkeitseinstellung eine sehr hohe Ausgangsdynamik. Das bedeutet, dass die Kamera viele Helligkeitsstufen darstellen kann. Die Eingangsdynamik, also die Anzahl der möglichen Blenden, war bei ISO 800 noch akzeptabel. Besonders beeindruckend fanden wir jedoch das Rauschverhalten der DSLR – sogar bei ISO 1600 war der Messwert noch akzeptabel. Im Weitwinkel verlor die Kamera von der Bildmitte zum Rand um 0,6

Blenden an Helligkeit – ein noch gutes Ergebnis. Der automatische Weißabgleich fertige unser Kunstlichtbild ohne Farbstich. Fazit: Die Olympus E-520 überholte ihre Vorgängerin E-510 auf nahezu allen Gebieten um eine Nasenlänge – sie war gut ausgestattet, ließ sich einfach bedienen und schaffte bis auf die Au ösung, die am Rand etwas nachließ, gute Ergebnisse bei der Bildqualität.

Sony Alpha 700
Sonys digitale Spiegelreflexkamera Alpha 700 arbeitet mit den Objektiven von Konica-Minolta zusammen. Das 12,2-Megapixel-Modell ist mit einem HDMI-Ausgang zum Anschluss an einen HD-Fernseher sowie einen speziellen FotoModus ausgestattet. Ausstattung: Die DSLR setzt einen 11Punkt-Autofokus ein. Im Serienbildmodus schafft die Alpha 700 fünf Bilder pro Sekunde. Der Bildstabilisator „Super Steady Shot“ arbeitet mechanisch via CCD-Shift. Er ist zugleich Staubschutz und unterstützt die antistatische Beschichtung des Sensors. Gemachte Aufnahmen lassen sich über das 3-Zoll-Display ansehen. Es dient jedoch nicht zum Einfangen des Motivs. Die Kamera speichert auf Compact-Flash-Karten oder einen Memory Stick Duo. Handhabung: Beim Einstellen der Aufnahmemodi und Programme, beim Fokussieren und beim Abruf der Aufnahmen verhält sich die Sony Alpha 700 so, wie Sie es von einer soliden digitalen Spiegelre exkamera erwarten dürfen. Bildqualität: Im Telebereich war der Wirkungsgrad der Sony Alpha 700 mit Sony-Objektiv DT 18-70mm um etwa 10 Prozentpunkte niedriger als bei mittlerer und kurzer Brennweite. Insgesamt betrachtet erzielte die Kamera damit ein gutes Ergebnis. Der Dynamikumfang war sehr hoch: So sorgt die sehr gute Eingangsdynamik für viele Blendenstufen. Die ausgezeichnete Ausgangsdynamik hat zur Folge, dass die Alpha 700 sehr viele Helligkeitsstufen darstellen kann. Bildrauschen fanden wir kaum, selbst bei ISO 6400 war die Anzahl der Bildfehler für diese Emp ndlichkeitsstufe noch gering. Fazit: Die Kamera lieferte eine ordentliche Bildqualität ab. Sie eignet sich damit für alle Aufnahmesituationen, mit denen sich

Hobbyfotografen konfrontiert sehen. Was uns jedoch weniger ge el: Sie brauchte nach dem Auslösen sehr lange, bis sie wieder aufnahmebereit war. Dadurch kann dem Nutzer das ein oder andere möglicherweise gute Foto durch die Lappen gehen, weil die Kamera noch nicht aufnahmebreit ist.

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Spiegelreflexkameras Testergebnisse im Überblick
Platz 1 Canon EOS 450D Internet Garantie Preis TECHNISCHE DATEN Auflösung Opjektiv Brennweite Crop-Faktor Displaygröße Speicher Stromversorgung Gewicht TESTERGEBNISSE
1)

Platz 2 Canon EOS 400D www.canon.de 12 Monate 600 Euro

Platz 3 Panasonic DMC-G1 www.panasonic.de 24 Monate 700 Euro

Platz 4 Nikon D300 www.nikon.de 12 Monate 2400 Euro

Platz 5 Nikon D90 www.nikon.de 12 Monate 1100 Euro

www.canon.de 12 Monate 600 Euro

12,2 Megapixel Canon EF-S 18 bis 55 mm 1,6fach 3,0 Zoll SD Akku 733 Gramm

10,1 Megapixel Canon EF-S 18 bis 55 mm 1,6fach 2,5 Zoll CF Akku 761 Gramm

12,0 Megapixel Lumix G Vario 14 bis 45 mm 2fach 3,0 Zoll SD Akku 630 Gramm

12,2 Megapixel Nikon AF-S Nikkor 24 bis 70 mm 1,5fach 3,0 Zoll CF Akku 1366 Gramm

12,2 Megapixel Nikon AF-S DX Nikkor 18 bis 105 mm 1,5fach 3,0 Zoll SD Akku 1150 Gramm

Nettodateigröße (Mittelwert, KB) Wirkungsgrad (Mittelwert, %) Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) Eingangsdynamik (Blendenstufen) Ausgangsdynamik (Helligkeitsstufen) Rauschen bei ISO 100 Scharfzeichnungsstufen

16.791 68,4; sehr gut -2.8; extrem tonnenförmig 9.9; ausgezeichnet 251; sehr gut 2.75; ausgezeichnet 9.5; ausgezeichnet

16.299 74,0; sehr gut -2,4; sehr stark tonnenförmig 9,3 252 2,53; ausgezeichnet 11,0; ausgezeichnet

14.674 64,5; befriedigend -0,8; leicht tonnenförmig 9,3; sehr gut 250; gut 4,53; ausreichend 14,5; gut

15.113 65,0; sehr gut -0,9; leicht tonnenförmig 9,3; sehr gut 253; ausgezeichnet 3,73; gut 11,3; ausgezeichnet

11.929 57,5; ausreichend -3,5; extrem tonnenförmig 9,3; sehr gut 250; gut 3,21; sehr gut 6,7; sehr gut

Platz 6 Canon EOS 50D Internet Garantie Preis TECHNISCHE DATEN Auflösung Opjektiv Brennweite Crop-Faktor Displaygröße Speicher Stromversorgung Gewicht TESTERGEBNISSE 1) Nettodateigröße (Mittelwert, KB) Wirkungsgrad (Mittelwert, %) Max. Verzeichnung Weitwinkel (%) Eingangsdynamik (Blendenstufen) Ausgangsdynamik (Helligkeitsstufen) Rauschen bei ISO 100 Scharfzeichnungsstufen 16.744 60,0; befriedigend -3,9; extrem tonnenförmig 9,9; sehr gut 251; gut 2,31; sehr gut 8,0; sehr gut 15,1 Megapixel Canon EF-S 18 bis 85 mm 1,6fach 3,0 Zoll CF Akku 2861 Gramm www.canon.de 12 Monate 1250 Euro

Platz 7 Olympus E-3 www.olympus.de 24 Monate 2150 Euro

Platz 8 Olympus E-30 www.olympus.de 24 Monate 1400 Euro

Platz 9 Olympus E-520 www.olympus.de 24 Monate 450 Euro

Platz 10 Sony Alpha 700 www.sony.de 24 Monate 1000 Euro

10,0 Megapixel Olympus Zuiko Digital ED 12 bis 60 mm 2,0fach 2,5 Zoll CF, XD Akku 1503 Gramm

12,2 Megapixel Olympus Zuiko Digital 14 bis 54 mm 2,0fach 2,7 Zoll CF, XD Akku 1178 Gramm

10,0 Megapixel Olympus Zuiko Digital 14 bis 42 mm 2,0fach 2,7 Zoll CF, XD Akku 752 Gramm

12,3 Megapixel Sony DT 18 bis 70 mm 1,5fach 3,0 Zoll CF, Memory Stick Duo Akku 1038 Gramm

16.502 75,0; sehr gut -2,0; stark tonnenförmig 8,3; mittelmäßig 246; gut 5,20; schlecht 19,2; ausgezeichnet

16.945 68,6; gut -0,9; leicht tonnenförmig 8,3; gut 249; gut 4,19; befriedigend 21,6; befriedigend

12.879 66,2; gut -1,8; stark tonnenförmig 8,7; gut 249; sehr gut 3,68; gut 12,0; ausgezeichnet

11.647 57,0; gut -2,6; sehr stark tonnenförmig 9,3; sehr gut 252; ausgezeichnet 2,9; ausgezeichnet 9,4; ausgezeichnet

1) Infos und Erläuterungen zum Testverfahren unter http://www.pcwelt.de/100987/

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PRAXIS

Die optimale Ausstattung

FOTOWELT

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Fotografieren im Urlaub

Koffer packen
Strandurlaub, Städte-Trip oder Rundreise – nie fotogra eren Sie mehr als im Urlaub. Die ferne Umgebung und das gute Wetter laden zum Fotogra eren ein. Unsere Packliste zeigt, was unbedingt ins Gepäck gehört.
Die Planung für die nächste Urlaubsreise steht. Natürlich wollen Sie die Zeit und Ruhe nutzen und am Reiseziel jede Menge guter Fotos schießen. Spätestens beim Packen müssen Sie entscheiden, was neben der Kamera noch mit ins Gepäck soll. Da dem überwiegenden Teil der Kameras von Herstellerseite nur noch das allernötigste Zubehör wie ein Akku und das Ladegerät mitgegeben wird, sollten Sie sich rechtzeitig mit nützlichem Fotozubehör ausstatten. Lesen Sie, was Sie keinesfalls zu Hause vergessen dürfen. Von Nils Rau

hörteile wie ein externes Blitzgerät brauchen Batterien oder Akkus. Berücksichtigen Sie, dass der passende Batterie- oder Akkutyp im Ausland möglicherweise schwer verfügbar sein könnte. Falls es ins Ausland geht, besorgen Sie sich einen Adapter für die Steckdosen im Reiseland. Er verbindet Ihr Netz- oder Ladegerät mit europäischem Steckertyp mit der Dosenvariante vor Ort.

Irgendwann ist der Speicher voll
Speicherkarten sind schnell voll, wenn Sie viel fotogra eren. Legen Sie deshalb mindestens eine, besser zwei Karten mit hoher Kapazität in den Koffer. Da die Preise von Speicherbausteinen stark gesunken sind, kosten selbst 8-GB-Karten nicht mehr als früher ein paar analoge Filme samt Abzügen. Gut: Die bis vor wenigen Monaten oft supergünstig angebotenen, aber quälend langsamen Speicherkarten verschwinden zunehmend aus dem Sortiment der Händler und werden durch schnellere Varianten ersetzt. Je nach Speichertyp bekommen Sie sogar Karten mit bis zu 32 GB Kapazität. Achten Sie bei der Anschaffung auf die angegebene Mindestschreib- und Lesegeschwindigkeit – je schneller die Karte arbeitet, desto besser. Wichtig ist vor allem das Schreibtempo, etwa bei Serienaufnahmen. Sie haben im Urlaub genug Zeit und planen ausgiebige Foto-Shootings – wie wäre es dann mit einem Festplatten-Fotospeicher: Er ist nicht größer zwei Tafeln Scho-

Stromversorgung sicherstellen
Wenn Sie mehrere Tage oder gar Wochen unterwegs sind, können Sie gar nicht genügend Batterien mitnehmen. Besser, Sie packen ein Ladegerät und zwei oder drei Sätze an Akkus ein. Nutzt ihre Kamera einen speziellen Akku, wie es vor allem bei teureren Kompakten, den Semiprofessionellen und in der DSLRs-Liga üblich ist, ist zumindest ein Ersatzakku ratsam. Auch andere Zube-

Ersatzakku: Für den Urlaub sind ein oder zwei Ersatzakkus sowie Batterien ideal

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um Kartenplatz zu sparen. dass die Verpackung möglichst dicht schließt. Mit einer Fototasche oder einem Kamerarucksack schützen Sie die Geräte vor Schmutz. Achten Sie darauf. Die Aufnahmeparameter runterzudrehen. Für Kompaktkameras ist ein handliches Modell empfehlenswert.com). enthält mindestens eine 20-GBFestplatte und einen Akku. der nicht bis in das echte Weitwinkelsegment reicht. damit Sie die Kamera schnell einsatzbereit machen können. damit der Blitz seine ganze Kraft entfalten kann. vor den Blitz. wo die Speicherkarte abgeblieben ist. Mit etwas Experimentieren bekommen Sie schnell die richtige Kombination für die jeweilige Kamera heraus. Mit einem unkonventionellen Trick können Sie das abmildern. ist auch für Speicherkarten relevant: Sorgen Sie im Urlaub für eine sichere Verpackung. löschen Sie besser weniger gute Aufnahmen oder machen einfach ein paar Fotos weniger. Wenn Ihre Kamera kein Gewinde zum Befestigen eines Weitwinkelkonverters hat. gehen Aufnahmedetails verloren. Oft sehen ganze Bereiche der Aufnahme verschmiert oder pixelig aus. oder man weiß nicht mehr. Schweiß › Fotospeicher: Das Giga Vu Sonic (www. Für Blitzaufnahmen von entfernten Motiven sollten Sie das Taschentuch wieder entfernen. damit kein Staub. dass mit Blitz aufgenommene Porträts überstrahlt sind. Wird der Speicherplatz im Urlaub knapp. Gute Fototaschen bekommen Sie je nach Größe ab etwa 15 Euro. Ansonsten geht leicht der Überblick verloren. das alles Zubehör aufnimmt. etwa auf Partys. Fototaschen und Rucksäcke gibt’s in vielen Größen und Ausstattungsvarianten. Blitz mit Taschentuch Gerade bei einfacheren Kompaktkameras hat man oft das Problem.de).6/09 FOTOWELT Die optimale Ausstattung PRAXIS 33 kolade.com) und Tamrac (www. Dazu kleben Sie mit Tesafilm ein Stückchen weißes Papiertaschentuch. ben Sie zunächst einen kleinem Metallring um das Kameraobjektiv.lowepro. ab 330 Euro) ist als besonders schnelles Fotoarchiv mit langer Akkulaufzeit und großem Farb-Display konzipiert Kameratasche: Gut geschützt können weder Stöße noch Staub oder Spritzwasser Ihrer Kamera etwas anhaben . bringt also nichts. empfehlenswerte Modelle bieten etwa Crumpler (www. Sichere Karten Was für Kamera und Objektive gilt. So können Sie Bilder auch mit einer geringeren Brennweite schießen und bekommen mehr aufs Foto drauf. Der mögliche Bildausschnitt bei maximaler Weitwinkeleinstellung ist dadurch für Gebäude. Flash Cards gehören nicht einfach so in die Hosentasche. kommt eine Magnetlösung zum Einsatz: Bei einem Universalweitwinkelobjektiv kle- Tragetasche – alles sicher Für einen sicheren Kameratransport ist eine gute Tasche unerlässlich – vor allem bei größeren Superzoom-Modellen und schwergewichtigen Spiegelre exkameras. und kopieren Sie die Fotos auf den Speicher. Allerdings geht das zu Lasten der Bildqualität. Stöpseln Sie einfach die Kamera an den USB-Port. Vorsicht Falle: Über das Kameramenü können Sie die Au ösung eines Bildes verringern und die Komprimierung erhöhen. denn deren Blitze steuern je nach Entfernung zum Motiv die Blitzintensität. Mit einem Weitwinkelvorsatz lässt sich die Brennweite um einiges verkürzen. sondern brauchen Schutz. sowie ein Fach für Kleinteile. eine oder mehrere Lagen. Flexiblere Brennweiten Kompaktkameras besitzen häu g einen eingeschränkten Brennweitenbereich. Damit passen mehr Fotos auf die Speicherkarte. der den eigentlichen Konverter magnetisch hält. Insgesamt wirken die Bilder weniger detailtreu. Lowepro (www.de.jobo.und Landschaftsaufnahmen oft zu gering. halten Sie einfach während der Aufnahme das Taschentuch vor die Blitzöffnung.crumpler. aber dennoch gut tragbar ist. Bei hochwertigen Kompaktkameras braucht es diese Tricks nicht. Erhöhen Sie die Komprimierung. Wenn es schnell gehen muss. Der Nutzer muss bei einem Universalkonverter mit einem leichten Tunneleffekt und Randabdunklung an den Bildecken rechnen. Zu den wichtigsten Merkmalen einer guten Fototasche gehören eine feste Polsterung gegen äußere Einwirkungen. Einfache Aufbewahrungshüllen aus transparentem Kunststoff bekommen Sie für jeden Kartentyp für unter 5 Euro. Feuchtigkeit und übermäßiger Druckbelastung.tamrac. ein gut funktio- nierender Reißverschluss.

Feiner Stand ist der Kamerakiller Nummer eins im Urlaub. Hartnäckige Verschmutzungen beseitigen Sie mit Fester Stand: Das Stativ setzen Sie bei Landschaftsund Panoramafotos ein – und dann. dass die Beine mindestens drei Auszüge haben und eine Mittelsäule vorhanden ist. wie gut Ihre Fotos werden. Für Landschaften und Panoramen Landschaftsmotive und Panoramen gelingen mit einem Stativ am besten.de oder www. der Sand und Staub mit Luftdruck aus den kleinsten Ritzen wegpustet. ist kein großer Aufwand nötig. Reinigungs üssigkeit. Außerdem kleben Fingerabdrücke am Display und auf dem Objektiv. Bewertungen und Kommentare anderer Nutzer und oftmals auch Hinweise auf Testergebnisse aus Fachzeitschriften. Für eine ordentliche Reinigungsausstattung müssen Sie im Fotofachhandel etwa 20 Euro anlegen. aber mit rund 15 Euro auch eine ganze Ecke teurer sind Speichergaragen für Flash-Karten. was Sie wollen. Ihre Digitale freut sich. wenn bei schlechten Lichtverhältnissen nicht geblitzt werden soll Reflektoren und Spiegel Ob in geschlossenen Räumen oder unterwegs: das Licht entscheidet hauptsächlich. Alles was Sie für die Abfrage benötigen. Diese Spezial-Suchmaschinen sammeln ständig die aktuellen Preisangaben bei Hunderten von Online-Shops sowie Kooperationspartnern und stellen eine Suchfunktion zur Verfügung. Das hätte Kratzer auf den wertvollen Geräten zur Folge. So fegen Sie Schmutz weg Am Strand oder auf einer ausgedehnten Safari gibt es Sand im Übermaß. Davon bekommt auch Ihre Kameraausrüstung etwas ab. In der Trefferliste klicken Sie einfach den gesuchten Artikel an und gelangen so zu dessen Preisvergleichs-Seite. Vor allem bei Kameras mit großem Brennweitenbereich ist ein Stativ zur Vermeidung von Verwacklungsfehlern wichtig. Um im Urlaub Licht zu formen und zu verändern.34 PRAXIS Die optimale Ausstattung FOTOWELT 6/09 Fotoausrüstung online einkaufen Sie haben sich für ein bestimmtes Produkt entschieden und wissen genau. Sehr gut vorreinigen lässt sich die Kamera mit einem kleinen Blasebalg. www. Die Karten-Safe: Sieht aus wie ein schlichtes Brillenetui und verwahrt gut geschützt bis zu zehn Speicherkarten mittelte Kundschaft bezahlen. Preisvergleichs-Dienste finanzieren sich über Provisionen. wenn Sie regelmäßig Staub und Schmutz entfernen. Re ektoren gibt es in allen Größen und mit diversen Ober ächen. Zum Säubern der Kameraoptik greifen Sie besser nicht auf Papiertaschentücher oder den Hemdärmel zurück. Wer das Reisegepäck nur mit minimalem Gewicht belasten will. die für Kameras geeignet sein muss. machen Schatten weicher und vermeiden harte Kontraste. wenn Sie mit dem Mikrofasertuch zu Werke gehen. Weiß eignet sich zum neutralen Aufhellen. und Gold ist für Porträts Kompakter GPSEmpfänger: Er sorgt dafür. ist ein Browser. Im Fotofachhandel bekommen Sie Re ektoren zum Zusammenfalten in verschiedenen Ausführungen. So können Sie keine Kratzer verursachen. die ihnen die Händler für neu ver- oder Spritzwasser eindringen und die empndlichen Flash-Karte beschädigen kann. Komfortabler. Außerdem gibt es für unter 10 Euro spezielle Reinigungspinsel mit eingebautem Miniblasebalg. dass Sie sich künftig immer genau erinnern können.idealo. Für handliche Varianten zahlen Sie je nach Größe zwischen 15 und 50 Euro. mit der Sie die Angebote bequem erforschen. Über verschiedene Links auf der Seite finden Sie Produktinfos.de. Sie halten den Schmutz fest und sorgen für eine optimale Entfettung des Objektivs. Sicherer und wirkungsvoller sind spezielle Reinigungstücher aus Mikrofaser.guenstiger. wo Ihre Fotos entstanden sind .de auf die Schliche. Günstigen Angeboten dafür kommen Sie am einfachsten mit Hilfe von PreisvergleichsWebsites wie www. die Sie im Fotofachhandel oder beim Optiker bekommen. die in verschiedenen Shops gefunden wurden. der die Linsen schont. Diese ist in der Regel nach Preisen sortiert – achten Sie auf die Versandkosten. Das Interessanteste an der Preisvergleichs-Seite ist aber natürlich die Übersicht aller Angebote. Der Zugang zur Datenbank ist kostenlos. Achten Sie darauf. Damit nutzen Sie das vorhandene Licht zum Ausleuchten. entscheidet sich für ein ausziehbares Einbeinstativ.evendi. Für den Urlaub wählen Sie ein günstiges und leichtgewichtiges Allroundmodell mit drei Beinen. Dadurch sind Sie bei der Standortwahl exibel und müssen sich beim Fotogra eren mit Stativ nicht verrenken. Die Kunststoffboxen mit transparentem Staubschutzdeckel und rutschfesten Gummifüßen sehen aus wie ein Brillenetui und eignen sich zur übersichtlichen Aufbewahrung von bis zu zehn Speichermedien. Silber ergibt eine kühle Lichtstimmung.

Zahlreiche Blitzoptionen stellen eine optimale Ausleuchtung sicher. an dem Sie das Bild aufgenommen haben.und Zubehörhersteller teureren Ausrüstung durch die Lande ziewetterfeste und wasserdichte Gehäuse an. Ortsbestimmung Beim Geotagging versehen Sie Ihre Bilder mit Koordinaten über den exakten Aufnahmeort. Und dank der Dual.Modus für einen makellosen Teint.de M . Solche Geräte können nach dem Einschalten und der Positions ndung bis zu 100.000 Wegpunkte festhalten. Der kannt und ausgeglichen werden. sind auch im Telebereich garantiert. wo Sie Ihre Bilder aufgenommen haben.sierten Personen lächeln. hen. Damit Sie die Koordinaten nicht selbst eingeben müssen. Zusätzlich zum internen Blitz steuert die SP-590UZ optional auch kabellose Blitzgeräte. Im Urlaub ersetzen in vielen Fällen auch ein weißes Tuch.9 cm großen LCD angezeigt. Weitere Infos: www. während die Schattenaufhellisator für perfekte Aufnahmen lung dunkle Stellen im Bild ausgleicht. Speziell dann. ob die Ausrüstung vom Vertrag abgedeckt ist. GPS-Logger sind ab rund 70 Euro zu haben.olympus. Ist er aktiviert. Weiterhin sorgt der Beautyit der brandneuen 12-Megapixel-Ka. sind Perfekt abgeschirmt: Die Hüllen für Taucher gibt es für unterschiedliche die FerienerinKameramodelle und für unterschiedliche Wassertiefen ab 80 Euro nerungen leicht für immer futsch. eine helle Holzplatte oder ein größeres Stück Styropor einen vollwertigen Re extor. Brillenträger werden die Dioptrien-Korrektur im Sucher zu schätzen wissen. So können Sie sich später jederzeit auf Google-Karten und Stadtplänen anzeigen lassen. muss seine Kamera gut verpacken. indem mera SP-590UZ setzt Olympus neue Unebenheiten im Gesicht automatisch erMaßstäbe in der Ultrazoom-Kategorie. benötigen Sie einen GPS-Satellitenempfänger. Die 12-Megapixel-Kamera ist dank Programmautomatik und 18 voreingestellter Aufnahmeprogramme auch für Einsteiger leicht bedienbar und sorgt vom Start weg für gelungene Aufnahmen.Shot Preview werden die Effekte verschieckelten Aufnahmen mehr – scharfe Bilder dener Einstellungen schon vor dem Auslösen auf dem 6. wenn Sie mit einer gen. Mit der Perfect Image-Stabilisation gibt‘s keine verwa. PROMOTION 6/09 Ultrazoom-Klassenprimus Gute Extras: Mit der High-SpeedSerienbildfunktionen schießen Sie 10 Aufnahmen pro Sekunde. Breitengrad und Uhrzeit. Ambitionierten Fotografen lässt die SP-590UZ mit den P/A/S/MBelichtungsmodi alle Freiheiten. Zusätzlich rückt die erweiterte Gesichtserkennung auf Gruppenfotos Olympus SP-590UZ: 26-fachjede einzelne Person ins rechte Weitwinkelzoom und BildstabiLicht. Ihrer Hausratversicherung. Zu jedem Speicherpunkt notiert der GPS-Logger Ihren derzeitigen Standort mit Längengrad. wenn alle anviformatfüllend ein. Per HDMI-Kabel lässt sich die Kamera leicht an HD-Fernsehgeräte anschließen. So lassen sich schnell bewegende Objekte einfangen und Sie erwischen ganz bestimmt den passenden Moment.machen. Diese Wegpunkte können Sie im Nachhinein mit einer Software in die Metatags Ihrer Bilddateien übertragen und die Aufnahmen beispielsweise über das Gratisprogramm Google Earth anschauen. sondern setzt vielen Geräten zu. Für Guteoptische 26-fach-Weitwinkelzoom deckt Laune-Fotos ist der Smile-Shot-Modus zueine Brennweite von 26-676 mm ab und ständig. Ist der Fotoapparat schlecht geschützt. Um Schäden vorzubeu. MöglicherTeure SLR-Kamera besser versichern weise ist eine Reisegepäckversicherung. löst die Olympus fängt auch extrem weit entfernte Motive SP-590UZ erst dann aus. Klären Sie noch vor Reiseantritt mit Die schützen auch vor Sand und Staub. bieten Kamera. Wer bei jedem Wetter knipsen möchte. Zu jedem Foto sehen Sie genau den Standort. ein Im Vorfeld der Reise sollten Sie sich auch Schutzbrief oder eine spezielle Fotoversi● Gedanken über eine Kameraversicherung cherung empfehlenswert. um Fotos in bester HD-Qualität anzusehen.6/09 FOTOWELT Allwetter Die optimale Ausstattung PRAXIS 35 optimal. Schließlich verdirbt ein plötzlicher Platzregen im Sommer nicht nur die Laune.

legen Sie das Motiv mit transparentem Hintergrund an. Rechts im Arbeitsbereich zeigt Lightroom die veränderbaren Einstellungen für Bildpräsentationen an. die das Zusehen zum Erlebnis machen. Aktivieren Sie „Kontur“. das geht mit Adobes Foto-Tool Lightroom schnell und einfach. Damit der Hintergrund durchschimmern kann. damit Ihre Fotos mit einer Haarlinie umrahmt werden. Besonders hübsch wirkt ein eigenes Logo. Schalten Sie das Häkchen vor „Zoomen um Rahmen zu füllen“ ein. und geben Sie einen Namen für die Bildauswahl ein. gehört zu den Grundfunktionen eines guten Fotoarchiv-Tools. dann passt die Software das Seitenverhältnis der Fotos automatisch an den Bildschirm an. Nehmen Sie sich dazu etwas Zeit. einen Schriftzug mit dem Namen oder dem Thema der Diashow oder eine Fantasiebezeichnung in jedes Foto einstanzen. Auf „Schlagschatten“ können Sie bei einer Vollbildpräsentation verzichten. Angesagt sind Diashows mit Titel und Abspann. Geben Sie Ihren Schriftzug ein und formatieren ihn mit der gewünschten Schriftart. dann auf „Sammlung erstellen“. Dazu erstellen Sie in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop die gewünschte Grafik. Das bloße Nacheinanderschalten von Fotos ohne erläuternde Kommentierung ist out. Auch die Foto-Workow-Software Photoshop Lightroom macht Von Christoph Metzger keine Ausnahme. Damit ver- Mit einer persönlichen Kennzeichnung macht eine Diashow besonders viel her. Klicken Sie hinter „Sammlungen“ auf das Pluszeichen („+“). wenden Sie die gesamte Monitorfläche für die Darstellung Ihrer Bilder. eine Dicke von bis zu vier Pixeln ist optimal. Nur eine gut gemachte Visualisierung von Ereignissen und Erlebnissen bleibt im Gedächtnis der Zuseher haften. Weist eine Aufnahme ein anderes Seitenverhältnis auf. Kaum jemand überschaut die eigene Bilderflut. Ganz links im Arbeitsbereich klicken Sie unter „Vorlagenbrowser“ die Vorlage „An Fenstergröße anpassen“ an. 3 Logo einbinden 2 Vorlage auswählen und anpassen Wechseln Sie mit einem Klick auf „Diashow“ zum DiashowModul. Nur innerhalb einer Sammlung erlaubt Lightroom ein freies Festlegen der Abspielfolge. Bildblenden und Textüberlagerungen. Beim Speichern entscheiden Sie . 1 Auswahl der Motive Die Auswahl und Reihenfolge der Fotos ist der wichtigste Arbeitsschritt bei der Erstellung einer spannenden Diashow. Ziehen Sie dann die gewünschten Fotos aus dem Katalog. und wählen Sie aus dem Pop-up-Menü „Bearbeiten“ aus. Umso wichtiger ist es. Beispielsweise können Sie ein Logo. Setzen Sie dazu ein Häkchen vor „Erkennungstafel“. Nicht benötigte Bilddateien markieren Sie mit einem Klick und löschen das Motiv mit der <Entf>-Taste aus der Diashow. die besten Fotos aus der Masse herauszuheben und ansprechend am Bildschirm wiederzugeben. einer anderen Sammlung oder einem Foto-Ordner in die neue Diashow-Sammlung. Als Rahmenfarbe wählen Sie Grau oder Gelb aus.36 PRAXIS Präsentieren mit Lightroom FOTOWELT 6/09 Bilder zeigen mit Lightroom Profi-Diashows Tolle Fotos ansprechend herzeigen. Mit einfachen Handgriffen aus einer Reihe von Bildern eine Präsentation zu erstellen. wird es beschnitten. Sie dient zur Kontraststeigerung und macht die Fotos interessanter. Klicken Sie ganz links im Fenster auf den Namen der neuen Sammlung und ziehen die Fotos unten auf dem Filmstreifen oder die Rasteransicht an die gewünschte Position. In Lightroom erfolgt die Motivauswahl im Modul „Bibliothek“. Damit erstellen Sie Diashows mit edlen Überblendungen für den Bildschirm und zum Speichern im PDF-Format. klicken Sie auf den vordefinierten „Lighroom“-Schriftzug. um den Betrachter mit abwechslungsreichen Aufnahmen zu verwöhnen. Größe und Farbe.

SCHNÜCKEL. Mit dem OKI C800 können Sie alles von A6 bis A3 in bester Farbqualität selber drucken. Das funktioniert genauso wie das Anpassen der Erkennungstafel. Ihr Spezialist für professionelle Drucklösungen. desto besser. Das Logo als Erkennungstafel binden Sie in Lightroom ein.und Abspann zu Ihrer Fotoshow eingeben. indem Sie die Option „Grafische Erkennungstafel verwenden“ aktivieren und die Logodatei ins Lightroom-Fenster ziehen. an der es später erscheinen soll. legen Sie fest. Die Anzeigedauer für die Fotos legen Sie unter „Abspielen“ im Bereich „Dialänge“ fest. Diese Einstellung kann nicht pro Foto unterschiedlich eingestellt werden. Telekom. PDF-Diashow exportieren“. * 14 ct / Min. Faustregel: Je weniger Text. Wechseln Sie jetzt. der 3-fach besser ist. abweichend.6/09 FOTOWELT 37 sich für das Dateiformat „PNG“. auf welchem der beiden die Präsentation zu sehen sein soll. . Haben Sie zwei Monitore. Sie können unter „Abspielen“ außerdem auch ein Verzeichnis für Musikdateien angeben. Zur Ausgabe Ihrer Fotopräsentation wählen Sie „Diashow.de oder Info-Hotline: 01805-6544375* ● OKI Printing Solutions. Festnetz Dt. mit der „Deckkraft“ lassen Sie den Hintergrund durchscheinen. Und das schon auf günstigem Normalpapier. Mobilfunkpreise ggf. Er bietet mehr Größe. sondern gilt immer für alle Aufnahmen. aus dem Lightroom die Diashow beim Abspielen mit Begleitmusik unterlegt. Mit dem Schieber „Maßstab“ bringen Sie den Text oder das Logo auf die passende Größe. Ziehen Sie den Schriftzug oder das Logo anschließend mit der Maus an die gewünschte Position im Vorschaubild. Die Option „Wiederholen“ erzeugt eine Endlos-Schleife.oki. 4 Vorschau und Export Im Bereich „Titel“ können Sie etwa Text oder eine Abbildung als kurzen Vor. Mehr Infos unter www. OKI A4-PLUS3-FOTOLED-FARBDRUCKER C800 Der erste A4-Farbdrucker. mehr Möglichkeiten und mehr Wirtschaftlichkeit. der auch A3 kann. Der erste FotoA4-Drucker.

als Sie denken. Außerdem bietet das Tool eine stattliche Auswahl an Effekten und Übergängen. . So- gar Titel und Texttafeln können Sie eingeben. indem Sie die Effekte miteinander kombinieren und Ihrer Präsentation mit Intro. Von Christoph Metzger Mit dem Movie Maker aus Fotos Filme zu machen liefert bessere Ergebnisse. wählen Sie die Fotos mit der Maus oder über <Strg>-<A> aus.38 PRAXIS Diashows mit Movie Maker FOTOWELT 6/09 Präsentieren mit Bordwerkzeug Schnelle Diashows Bilder präsentieren leicht gemacht: Zeigen Sie eine animierte Präsentation Ihrer schönsten Aufnahmen mit dem Tool. Beispielsweise nimmt die Software Videos von analogen beziehungsweise digitalen Quellen auf. 1 Bilder laden Klicken Sie im Aufgabenbereich (einschalten mit „Ansicht.und Zwischentexten eine individuelle Note geben. Aufgaben) am linken Fensterrand auf „Bilder“. importiert Fotodateien und untermalt die Clips und Bilder auf Wunsch mit Begleitmusik. formatieren und animieren. und gehen Sie auf „Importieren“. Suchen Sie den passenden Ordner mit Ihren Motiven. das in jedem Windows steckt: Movie Maker. Toben Sie sich dabei kreativ aus. In der neuesten Vista-Programmversion ist Movie Maker mit allen grundlegenden Funktionen eines Videoschnittprogramms ausgestattet. Es erscheint ein Datei-öffnen-Dialogfenster zum Importieren von Fotodateien.

Windows blendet dabei in einem kleinen Dialogfeld die Zeitangabe ein. Sind Sie zufrieden. den Film zu erzeugen. Mit „Dieser Computer“ exportieren Sie Ihre Show als Videodatei. Projekt speichern“. und wählen Sie den gewünschten Stil aus. 7 Diashow brennen Die fertige Präsentation sehen Sie sich über den Wiedergabe-Button im Vorschaufenster an. Sie können die Länge des Musikstücks variieren. Die Ausgabe der Diashow steuern Sie über die Befehle unter „Veröffentlichungsort“ im Aufgabenbereich. ● . die nur in Vista zur Verfügung steht. Bei Bedarf können Sie sogar weitere Musikdateien an anderen Stellen einbinden. 3 Autofilm erzeugen Am schnellsten produzieren Sie Ihre Diashow mit der Funktion „AutoFilm“. wie lange das Foto während der Fotowiedergabe auf dem Monitor bleiben wird. Klicken Sie im Aufgabenbereich auf „Audio oder Musik“. Windows bietet Ihnen auch an. Klicken Sie auf eines der Motive in der Zeitachse. Platzieren Sie den Track auf dem Storyboard an die gewünschte Stelle. 6 Soundtrack einspielen 4 Individuelle Gestaltung Jetzt können Sie den Film mit Sound unterlegen. klicken Sie im Aufgabenbereich auf „Übergänge“. etwa „Alter Film“. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit anderen Effekten. Die interessanteste Option ist „DVD“. sollten Sie Effekte sparsam einsetzen. gehen Sie auf „E-Mail“. indem Sie den Balken zur Musik verändern. In der Show zeigt Movie Maker Ihre Fotos standardmäßig fünf Sekunden lang. die Datei gleich auf eine CD zu brennen.6/09 FOTOWELT Diashows mit Movie Maker PRAXIS 39 2 Storyboard anlegen 5 Übergänge einfügen Movie Maker legt Ihre Bilder zunächst nur im Bereich „Importierte Medien“ ab. Bei „Titel für den Film eingeben“ können Sie Ihren Fotos noch einen Startbildschirm verpassen. Damit die Präsentation edel wirkt. lassen Sie die Maustaste los und setzen den Mauszeiger an den rechten Rand des gerade angeklickten Vorschaubilds. Falls Sie die Datei per Mail verschicken möchten. etwa mit einer MP3-Datei. um zum Beispiel die Überleitung zu einem neuen Bilderthema zu unterstreichen. bis der rote Doppelpfeil erscheint. „Musikvideo“ oder „Kippen und Gleiten“. Passt alles. Die genaue Platzierung Ihrer Motive spielt noch keine Rolle. Die Dauer der Darstellung können Sie für jedes einzelne Bild anpassen. Dabei können Sie die Komprimierung nach Ihren Wünschen einstellen. Damit übergeben Sie das Projekt an Windows DVD Maker und können eine Diashow auf DVD erstellen. Dabei übernimmt Movie Maker die gesamten Produktionsschritte und versieht Ihre Fotos automatisch mit Blenden und Effekten. Im folgenden Dialog markieren Sie die Songdatei und klicken auf „Importieren“. Um Blenden einzufügen. Eindrucksvoll sind beispielsweise die Effekte „Splittern“. speichern Sie die Projektdatei über den Dialog „Datei. Übergänge vermeiden Langeweile beim Zuschauer. Wechseln Sie dazu zunächst mit <Strg>-<T> zur Zeitachsenansicht. ein Klick auf „AutoFilm erstellen“ weist Movie Maker an. Bei gedrückter linker Maustaste ziehen Sie die Fotos ins Storyboard ganz unten im Fenster. wechseln Sie mittels <Strg>-<T> wieder zurück zur Storyboard-Ansicht. Nun können Sie das Foto in der Breite strecken oder stauchen. Klicken Sie auf den Button „AutoFilm“. Ziehen Sie einen davon mit gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Stelle zwischen zwei Fotos.

Häu g ist dem Scanner auch ein separates Kalibrierungsprogramm beigelegt. das Sie von der Treiber-CD installieren müssen.und Sollwert. In ihren Prospekten werben Scanneranbieter oft mit einer extrem hohen Au ösung des Geräts und beziehen sich dabei auf die interpolierte Au ösung. Alle nachfolgenden Scans werden automatisch mit Hilfe dieser Fehlertabelle zugunsten originalgetreuerer Werte abgeändert. Bedienerführung und Funktionsumfang verschieden. bietet die Scan-Software einen entsprechenden Befehl an. Zwar sind die Scanprogramme der verschiedenen Gerätehersteller in puncto Aussehen. Hieraus erstellt die Software eine individuelle Pro ldatei. sollten Sie das Vorlagenglas reinigen. Dabei scannt die Software das Spezialbild und erkennt sämtliche Abweichungen zwischen dem Ist. Vorgang starten: Stimmt der Vorlagenausschnitt. Allerdings unterscheiden sich die Bezeichnungen der einzelnen Menüpunkte und Buttons zwischen den Geräten – hier hilft ein Blick ins Scannerhandbuch oder die Online-Hilfe Mit diesen Vorbereitungen sorgen Sie für beste Ergebnisse Bevor Sie sich ans Scannen machen. Ist Ihr Scanner mit einer Kalibrierung für Farben ausgestattet. mit dem Sie für Ihren Scanner so bezeichnete Farbkorrekturpro le erstellen. um Bildverfälschungen durch Schmutz auszuschließen. müssen Sie das Gerät danach hinsichtlich der Erkennungsgenauigkeit von Farben kalibrieren. legen Sie die mitgelieferte spezielle Kalibrierungsvorlage mit der Abbildung nach unten plan auf die Vorlagen äche. In diesem Beitrag erfahren Sie. Von Mike Schelhorn und Susanne Wittke Vorlagen digitalisieren Scannen Sie richtig Mit einem Flachbettscanner lassen sich Papierfotos. Farben und Schärfung passend zur jeweiligen Vorlage und zum späteren Verwendungszweck festlegen. So kom- . Dias und sogar kleine dreidimensionale Gegenstände wie Schlüsselbund oder Feuerzeug digitalisieren – vorausgesetzt. aktivieren Sie die Kalibrierung über den entsprechenden Menüeintrag. ziehen Sie die Begrenzungsli- nien des Scanprogramms so über das Motiv. ist unerheblich. dass das Bild gerade liegt. Das richtige Scanverfahren wählen Nachdem Sie einen Vorschauscan durchgeführt und den zu scannenden Bereich der Vorlage markiert haben. in der die Abweichungen für jede Farbnuance festgehalten sind. Bessere Scanner bieten dafür ein Farbkalibrierungssystem. Sie arbeiten mit den richtigen Einstellungen. Die Kalibrierung stimmt die Farbaufnahme des Scanners ab. Um möglichst farbechte Scans zu erzielen. Lesen Sie. Denn nur wenn Sie beim Scannen alle relevanten Parameter wie Au ösung. welches die entscheidenden Scannereinstellungen sind und welche Einstellung in welcher Scansituation die optimale ist. Achten Sie darauf. auf welche Einstellungen und Parameter es beim Scannen ankommt. dass der Rand abgeschnitten wird und nur der bebilderte Bereich markiert ist. in den Kernpunkten bieten sie jedoch in etwa die gleichen Regelmöglichkeiten. Scanner kalibrieren: Um eine Kalibrierung durchzuführen. erzielen Sie eine überzeugende Bildqualität. Damit der Farbabgleich optimal gelingt. indem sie eine mitgelieferte Beschreibungsdatei mit dem tatsächlichen Scanergebnis vergleicht. Startknopf betätigen – und kurze Zeit später erscheint die Vorlage in der Bildbearbeitung.40 PRAXIS Papiervorlagen optimal einlesen FOTOWELT 6/09 Vorlage in den Scanner einlegen. Welchen Scanner Sie dabei einsetzen. stellen Sie die Scanau ösung ein.

Im einfachen Scanmodus müssen Sie sich keine Gedanken um die richtige Au ösung machen. wenn Sie die Scanvorlage in derselben Größe wiedergeben wollen. sind folgendeAbtastauflösungen empfehlenswert: Wiedergabe von Fotos auf dem Bildschirm oder als WebDatei: 72 bis 96 dpi. . Das entspricht also der doppelten Au ösung. müssen Sie im Bildbearbeitungsprogramm die Bildgröße umstellen auf die größengleiche oder kleinere Wiedergabe. dass Sie andere. dass der Scanner eine solche Au ösung dadurch erzielt. dafür jedoch – aufgrund der Dateigröße – eine längere Wartezeit mit sich. Sie wählen den jeweiligen Vorlagentyp – beispielsweise „Foto“. Bei einer späteren 1:1-Wie. wie Sie den Scan weiterverarbeiten wollen. denn das Programm übernimmt diese Aufgabe für Sie. wenn ein Bild schief eingelegt ist. In puncto Bildqualität bringt sie nichts: Fotos werden so nicht detailreicher gescannt. Soll beispielsweise eine Vorlage doppelt so groß wiedergegeben werden. dass er das Abtastergebnis nachträglich hochrechnet – eine Aufgabe. kann ohnehin beruhigt sein: Die physikalische Abtastrate der aktuellen Scannergeneration ist mehr als ausreichend für solche Vorlagen. Die Wiedergabe von Fotos im Druck (Tageszeitungsqualität) geschieht mit 200 bis 240 dpi. in Magazinqualität in 250 bis 300 dpi. Anschließend erscheint das Bild automatisch in der Bildbearbeitung oder landet als Bilddatei auf der Festplatte. Die Bildinterpolation wählen Sie im Scanprogramm oft dadurch aus. Daher gilt in der Regel: Wenn Sie die gescannten Bilder nachbearbeiten Eingabe. Hier kommt der Skalierungsfaktor ins Spiel. Interpoliert heißt allerdings lediglich. Diese Daten bezie.Auflösung: Lässt sich im Scanprogramm nur die Eingabeauflösung wähhen sich ausschließlich len. also Papierfotos und andere Papiere. was Sie optimieren möchten. was die Bildqualität verschlechtern kann.und Farblaserdrucker 144 bis 200 dpi. für dieses Beispiel stellen Sie statt 150 dpi deshalb 300 dpi im Scanprogramm ein. muss die Auflösung um den Skalierungsfaktor 200 Prozent vergrößert werden. Eine besonders hohe Au ösung wie 2400 mal 4800 dpi bringt beispielsweise bei einem anschließenden Tintenstrahlausdruck nicht mehr Qualität. dass Sie eine extreme Au ösung einstellen. Erweiterer Modus: Voreingestellt ist meist der funktional beschränkte einfache Scanmodus. hängt davon ab. die Sie ebenso gut nach dem Einscannen in Ihrem Bildbearbeitungsprogramm durchführen können. müssen Sie die Scanau ösung größer einstellen. sollten Sie die Scanparameter Damit Sie die jeweils erforderliche Skalieselbst einstellen.und Ausgabeauflösung möchten. Einige Scanner können zwar automatisch korrigieren. Und bei manchen Scannern müssen Sie noch nicht einmal den Vorlagentyp einstellen. weil die Scan-Software die Bilddaten für die Ausrichtung neu berechnen muss. möglicherweise automatisch angewandte Bildoptimierungsfunktionen außer Kraft setzen und so im Bildbearbeitungsprogramm selbst bestimmen können. Beim Scanvorgang erkennt die Scan-Software die Bildgrenzen automatisch. Der einfache Scanmodus hat jedoch eine Einschränkung: Die vom Hersteller programmierte Au ösung ist nur dann die op- Im erweiterten Scanmodus überlassen Sie die Wahl der Au ösung nicht dem Hersteller. Wer nur Aufsichtsvorlagen scannt.6/09 FOTOWELT Papiervorlagen optimal einlesen PRAXIS 41 men sagenhafte Werte von beispielsweise 9600 dpi zustande. dass unterscheiden die meisten Scanprogramme › Sie die Vorlage anschließend verkleinern. Allerdings sollten Sie die Vorlage besser selbst gerade einlegen. „Zeitschrift“. dergabe der Vorlage oder für den Fall. „Zeitung“ oder „Dokument“ – und betätigen den Scannen-Button. Wenn Sie dagegen Ihre Bildvorlage später in einem Layoutprogramm vergrößern möchten. Das hat auch den Vorteil. Welche Au ösung Sie für eine bestimmte Vorlage im Scan-Tool einstellen.rung nicht von Hand berechnen müssen. sofern Sie die Vorlage einigermaßen gerade platziert haben. Scanauflösung einstellen Einfacher und erweiterter Modus Die meisten Scanprogramme bieten deshalb zum Einstellen der Scanau ösung einen einfachen und einen erweiterten Modus an. für Tintenstrahl. Doch nur im erweiterten Modus haben Sie Zugriff auf sämtliche Einstellmöglichkeiten des Scanners timale. sondern legen sie selber fest.

schon anhand der Vorschauscans im Scanner-Dialogfenster Helligkeit. Daher bietet es sich an. mit dem Sie solche 48-Bit-Scans auch einlesen und nachträglich korrigieren können. ob im Gesamtbild tatsächlich das ganze Tonwertspektrum besetzt ist. kommt es unter Umständen zu einem Tonwertverlust und damit zu einer Verschlechterung der Bildqualität. Kontrast und Helligkeit anpassen Wegen dieser Einschränkungen arbeiten Sie besser mit einer Gradationsregelung. Hier wählen Sie entweder die Skalierung oder bestimmen direkt die von Ihnen gewünschte Ausgabebreite oder -höhe. Blau und Grün eine gute Helligkeitsverteilung über das gesamte Kanalspektrum aufweist. Nur werden Sie in der Bilddatei anders verteilt.und Ausgabeau ösung. Grün und Blau – ans Bildbearbeitungsprogramm übergeben oder auf Festplatte gespeichert. wenn Sie ein hochwertiges Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop einsetzen. Intern arbeiten die allermeisten Scanner mit 48 Bit Farbtiefe. also zur Bildgröße auf dem Drucker. Wenn Sie das Bild heller machen. Wichtig ist die Farbwiedergabe mit 24 Bit (Truecolor oder Echtfarben): Das Scanergebnis wird in Farbe mit 256 Abstufungen pro Farbkanal – Rot. sondern nur die Anhebung jedes einzelnen Tonwerts. Kontrast und Farbe zu korrigieren. Damit der zu scannende Bildausschnitt dabei nicht verzerrt wird. Ändert der Anwender die Breitenangabe. verrät ein Blick auf die Gradationskurve im Bildbearbeitungsprogramm. als wenn Sie nachträglich im Fotobearbeitungsprogramm Korrekturen vornehmen. dass sich die Datenmenge gegenüber 24-Bit-Scans ungefähr verdoppelt. Sie zeigt. Das ist dann keine Anhebung des Umfangs. Helligkeit und Farben durch den Anwender. Das gilt natürlich nur. um die Vorschau auf dem Bildschirm richtig beurteilen zu können. dass Sie feststellen können. Das nden Sie allerdings nur durch Ausprobieren heraus. Als Ergebnis erhalten Sie im Optimalfall eine Bilddatei. Hier unterscheiden sich die Scanprogramme nicht wesentlich. bei der alle Tonwertstufen der drei Farbkanäle besetzt sind – das Bild also für die Kanäle Rot. wie der Scanner die Vorlage tatsächlich . Bedenken Sie außerdem. dass es in den dunklen Bildbereichen keine besetzten Tonwerte mehr gibt Kontrastanpassung: Bei der Kontrastregelung bleiben alle Tonwerte besetzt. sind keine Tonwertabrisse zu befürchten. Interessant ist dabei. Bei manchen Scannern lassen sich aber auch 48-Bit-Farbscans ans Bildbearbeitungsprogramm übergeben. Die Gradationskurve zeigt. Dies ist nur dann sinn- ben einer automatischen Einstellung auch die manuelle Anpassung von Kontrast. und Sie erhalten etwa nur 200 statt 256 Tonwerte pro Farbkanal. sind die Werte zu Breite und Höhe gekoppelt. Die meisten Scanprogramme erlauben ne- RGB-Farbmodus mit 24 Bit Als Nächstes wählen Sie den Farbmodus. als die resultierende Bilddatei mit 24 Bit enthält. Gammakorrektur: Dieses Verfahren bieten nur wenige Scanprogramme an. die Scan-Software mit mehreren Verfahren anbietet. Typisch ist dabei die leicht S-förmige Gradationskurve zwischen einer Eingabe. Diese Verfahrenweise liefert eine bessere Bildqualität. Zudem benötigen Sie einen gut eingestellten Bildschirm. sie übergeben aber farbige Scans mit 24 Bit an den PC. Weiter unten im selben Dialog be nden sich die Einstellungen zum Druckformat. Nahezu alle Tools beherrschen mehrere Farbmodi. Nur wenn die Kurve vom hellsten bis zum dunkelsten Punkt reicht. passt die Software den Höhenwert entsprechend an. Die einfache Gammasteuerung verändert die Tonverteilungskurve über die Eingabe eines Gammawertes. voll. Anhand der eingegebenen Daten berechnet das Scanprogramm den erforderlichen Skalierungsfaktor. Doch Vorsicht bei der Korrektur von Kontrast und Helligkeit: Wenn Sie den entsprechenden Regler verschieben. Beim Scanprogramm des von uns verwendeten Canon-Geräts sieht dies folgendermaßen aus: Die Ausgabeau ösung ist unter dem gleichnamigen Punkt nach Ihren Wünschen manuell einstellbar. Ob das bei Ihrem Scanprogramm der Fall ist.42 PRAXIS Papiervorlagen optimal einlesen FOTOWELT 6/09 Helligkeitskorrektur: Die Helligkeitsregelung der meisten Scanprogramme führt zu Tonwertverlusten. desto besser Praktisch alle Scanner arbeiten intern mit 48 Bit Farbtiefe und nehmen damit mehr Farbabstufungen wahr. wenn die Kontrastund Helligkeitskorrekturfunktionen Ihrer Scan-Software vernünftig arbeiten. Faustregel: Je größer der Tonwertumfang. bleiben so die dunkelsten Tonwertstufen einfach unbesetzt. Einige Helligkeitsregler heben nämlich den kompletten Tonwertumfang einfach an. Bei der Monitorjustage hilft zum Beispiel das bei Photoshop mitgelieferte Tool Adobe Gamma.

sondern auch die Farbwiedergabe. Hier hilft es. Das störende Moiré lässt sich nur durch eine Moiré-Muster: Gedruckte Vorlagen machen Scannern durch das Rastermuster die Digitalisierung schwer automatische Unschärferechnung in der ScanSoftware beseitigen. Denn auch die Farbwiedergabe ist von der Tonwertverteilung abhängig.0 oder auf den Monitor-Gammawert. Es können dabei Zeichnungsverluste in den hellen oder dunklen Bildstellen entstehen. Erst mit den Gradationskurven können Sie im Unterschied zu den übrigen Methoden mehrere Tonwertbereiche einzeln beein ussen.6/09 FOTOWELT Papiervorlagen optimal einlesen PRAXIS 43 Gammakorrektur beim Scannen: So fängt der Scanner unkorrigiert die Vorlage ein. ● Richtig scannen Raster entfernen Einige Vorlagenarten machen Probleme beim Einscannen.und Farbfotos in kleine Rasterpunkte zerlegt. den Sie bei der Monitor-Kalibrierung ermittelt haben. und das heißt: Sie müssen einen gewissen Schärfeverlust im Scanergebnis in Kauf nehmen. Schärfefilter verstärken den Moiré-Effekt nämlich noch. Dazu wählen Sie nacheinander die drei Farbkanäle Rot. Wenn die Scan-Software keine Funktion zur Moiré-Unterdrückung bietet. so sollten Sie diese vor dem Scannen von Rastervorlagen deaktivieren. Aber Vorsicht: Alles. Mit Gradationskurven der einzelnen Farbkanäle beein ussen Sie nicht nur die Helligkeit. der das gescannte Bild mit einer unschönen kleinen Karomusterstruktur übersät. bis der Stich verschwindet. Der häufigste Fall dürften bereits gedruckte Vorlagen sein. weshalb Sie nachregeln sollten Farbstich entfernen: Mit Gradationskurven der einzelnen Farbkanäle beeinflussen Sie nicht nur die Helligkeit. Mit der Mitteltonpipette sollten Sie deshalb bevorzugt Grautöne suchen. Das Problem beim Scannen dieser gerasterten Vorlagen ist. Dadurch entsteht ein so genannter Moiré-Effekt. die Gradations- kurve des Blaukanals abzusenken – sprich: die Tonwertverteilung im Blaukanal heller zu machen –. Bei einem Gammawert von 1. Der Standardmonitorwert für Windows-Systeme liegt bei 2. . In der Druckmaschine werden Graustufen. müssen Sie in der Bildbearbeitungs-Software mit einem Weichzeichner oder per Spezialfilter nachkorrigieren. dass sie auf eine der ersten besetzten Tonwertstufen im jeweiligen Farbkanal treffen. Hat die Vorlage Bildstellen.2 – dabei handelt es sich allerdings nur um einen groben Richtwert. stellt die Software ebenfalls auf 100 Prozent weiß oder schwarz. Gradationskurven: Am genauesten lässt sich mit Gradationskurven arbeiten. erkennen Sie deutlich die einzelnen Rasterpunkte. mit denen Sie Kontrast und Helligkeit regeln. Ein Beispiel: Ein Bild ist zu blaustichig. dass sich die Abtastmatrix des Scanners mit der Rastermatrix gedruckter Vorlagen überlagern kann. können Sie diese Stellen im Scanprogramm mit der meist grau gekennzeichneten Mitteltonpipette anwählen und so die Grauachse stabilisieren. die die meisten Scanprogramme anbieten. Ein farbneutraler Grauton wird im RGB-Farbraum übrigens durch gleiche Werte von Rot. mit denen Sie Tonwertvertei- lung und damit Scanhelligkeit in verschiedenen Helligkeitsbereichen ändern. Wenn Sie solche Drucke einmal mit der Lupe betrachten. wo sich die hellsten und dunkelsten Bildstellen be nden sollen. Im Beispiel wird über die Grün-Gammakurve ein Farbstich entfernt „sieht“.0 wird die Vorlage zu dunkel wiedergegeben. Im jeweiligen Farbkanal ziehen Sie die Regler für helle und dunkle Bildbereiche – meist durch Dreiecke gekennzeichnet – mit der Maus so weit. Pipette: Mit der Weiß.und der Schwarzpunktpipette legen Sie durch Anklicken der entsprechenden Bildpunkte fest. Grün und Blau an. die eigentlich grau sein müssten. sondern auch die Farbwiedergabe. Farbstich beseitigen Die Vorlage oder die Scanvorschau ist farbstichig? Bei der Korrektur greifen zum Teil dieselben Werkzeuge. Histogramm: Viele Scanprogramme zeigen die Tonwerte in einem Histogramm an. In Gradationskurven lassen sich mehrere Punkte setzen. die in den drei Kanälen im Bereich um den Wert 128 liegen. Bietet Ihr Scanprogramm eine Schärfungsfunktion. was heller oder dunkler als der von Ihnen gewählte Bildpunkt ist. Hier können Sie Feinkorrekturen erledigen und Farbstiche entfernen. Dazu stellen Sie den Gammawert entweder vorübergehend auf 1. Grün und Blau de niert.

doch mindestens so interessant wie die niedrigen Preise sind die Community-Funktionen. An Fotos rankommen Von Günter Schuler Günstige Bilder Sie brauchen ein bestimmtes Foto. unkonventionelle oder explizit „fotografische“ Bildsprache anvisiert wird – beispielsweise für Flyer. haben aber kein passendes Motiv in Ihrem Bildbestand. Die Foto-Portale unterscheiden sich in Preis und Bezugsmodell sowie in der ästhetischen Ausrichtung. Immer häu ger greifen Kreative auf fertiges Fotomaterial zu. Fotograf und Betreiber des Weblogs Picturetom. eignet sich jedoch sehr gut als Kontaktbörse. Auch BranchenExperten wie Thomas Schmidt. Die Preise liegen zwischen günstig und sagenhaft billig. Photocase liefert in diesem Fall auch das Bildmaterial. Sie bieten jedem die Möglichkeit. für Kataloge oder ähnliches sucht. Fotolia und Pitopia gleichermaßen gut bedient. Plakate oder Ähnliches. Fotocommunity scheidet als reiner Mittler für Ad-Hoc-Kaufentscheidungen aus. eigene Bilder zum Verkauf anzubieten – mit Erfolg. etwa als Aufmacher oder für ein Werbemotiv.44 PRAXIS Online-Fotobörsen FOTOWELT 6/09 Microstock-Portale wie Fotolia. Marketingberater. wenn eine junge. Fotolia setzt auf bildgrößenabhängige Lizenzvarianten sowie hochwertige Nebenreihen. Sie fordern gezielt dazu auf. Allerdings werden die einzelnen Foto-Portale in den nächsten Jahren ihr Pro l weiter schärfen müssen. Im vielen Fällen lohnt es sich nicht. um unterscheidbarer zu werden. Jede Site hat ihre eigene Kundschaft Ihren Erfolg verdanken die neuen Portale allerdings weniger der aktuellen Wirt- Die richtige Auswahl Für wen eignet sich was? Konventionell: Wer Bildmaterial für Werbeeinsätze. Ausgefallen: Photocase und Fotocommunity eignen sich. Shutterstock. Neben den kommerziellen Anbietern wie Corbis oder Getty Images haben sich inzwischen sehr erfolgreich so genannte Microstock-Portale etabliert. iStockphoto oder Shutterstock bieten extrem günstiges Bildmaterial für jeden Nutzungszweck. Bei den beiden ersten tut es vor allem die Masse. prognostizieren den Microstock-Anbietern gute Aussichten. Fotos und Gra ken einzustellen und zu verkaufen. Pitopia hingegen profiliert sich als etablierter Anbieter im unteren Preissegment. mit denen etwa iStockphoto oder Fotolia Kunden binden. Fotos exklusiv für einen bestimmten Einsatzzweck anzufertigen. . ist mit iStockphoto.

Die mit dem Kauf erworbenen Bildlizenzen decken die meisten Einsatzbereiche ab. Wer günstige Bilder sucht. unverbrauchtes und originelles Bildmaterial ist ihr Markenzeichen. und gestalten die Wie Anbieter müssen auch Käufer bei den erforderliche Prozedur sehr einfach: Sie be. Login. Zusätzlicher Vorteil: Durch den Kauf einer Edition sinkt der Preis pro Einzelbild beträchtlich.Portalen einen eigenen Account anlegen. Ähnliches gilt für Bildeditionen auf CD-ROM oder DVD. lich.aber spätestens beim Kauf benötigt man ein tung für die Bildsuche. Sie punkten mit deutlich niedrigeren Preisen als bei herkömmlichen Stock-Anbietern. die direkte Zusammenarbeit mit Fotografen oder Microstock-Portale.30–3 Euro 5–80 Euro – Video ausführlich. landet bei Microstock-Bildportalen. aber prägnant 50 % Photocase ja/ja 2 Euro 4–6 Euro 25 / 25 / 100 Euro 80 – ausführlich. schränkt sich auf den Bild-Upload sowie Stöbern lässt sich zwar ohne Registrierung.25 Euro pro Bild Fotolia ja/ja 2–4 Euro 4–12 Euro 20–100 Euro 100 – ausführlich Pitopia nein/ja 3 Euro 30 Euro – – – für Käufer: knapp. Viele Agenturen vergeben aber lediglich auftragsbezogene Bildrechte. jederzeit einsetzen lassen. steht es im Bestand des ent. Lizenz) Credits für 100 Euro Sonstige Medien Portalinfos ja/ja 3–6 Euro 12–22 Euro 75–125 Euro 75–200 Video. setzen ganz konsequent auf eine kalkulierte Zusammenführung von Angebot und Vorsortieren und Auswählen der Bilder: Es fällt auf einem Leuchttisch Nachfrage. ihre Bilder kommerziell zur Ver. Audio ausführlich. jeweiligen Foto-Portals das eingereichte Angemeldete Besucher können auf dem Material im Hinblick auf seine technische. die man voraussichtlich nie verwerten wird. Plattform für Anbieter und Käufer Fotolia. Bildmaterial kostet. Dies gilt aber nur für Standardlizenzen. Der Pro. iStockphoto & Co. für Fotografen etwas versteckt 0. die professionellen Anforderungen genügen und sich. Folge ist nicht nur ein relativ hoher Preis pro Bild. Ist ein Bild durch diese Kontrolle Bankeinzug. Allerdings erwirbt man auf diesem Weg zahlreiche Bilder.Ohne Account geht gar nichts fügung zu stellen. gut gegliedert und präsentiert 60 % Fotocommunity nein/nein – – – – extra Videoportal funktionsorientiert.Kauf erfolgt in der Regel über Kreditkarte.wie bei Fotolia besonders leicht ren ambitionierte Fotografen. Online-Fotobörsen PRAXIS 45 schaftskrise als einer Marktlücke.onen an: niedrig aufgelöste für die Verwenzentsatz angenommener Bilder bewegt sich dung in Online-Medien sowie hochau önach Aussagen der Anbieter im Bereich sende Bilddateien in printreifer Au ösung. dergabe in den Größen A5 bis A4. Hochwertiges. Übrigens: Entgegen ihrem Ruf als BilligDie meisten Microstock-Portale bieten anbieter lassen Microstock-Portale keines. Sie animie.oder Kauf auf Rechnung sind ebenso übsprechenden Portals zum Verkauf. einmal gekauft. Leuchttisch eine Vorauswahl treffen. Abhilfe schaffen kann hier Bildquelle Nummer drei – die Zusammenarbeit mit etablierten Bildagenturen.mindestens zwei unterschiedliche Bildversifalls sämtliche Motive passieren. keit. etwas knapp – Anteil Fotograf 33–64 % › . die direkte Zusammenarbeit mit einem Fotografen. Grußkarten oder Postern hingegen fallen erweiterte Lizenzen an mit deutlich höheren Preisen. Ein grundsätzlicher Nachteil von Stock-Bildmaterial ist das konventionelle Angebot. All diese Anbietergruppen haben Vorund Nachteile. Einzugsdienste wie Paypal durchgewinkt. jedoch etwas verzettelt 20–40 % Shutterstock ja/nein – 0. Bei Online-Stockanbietern besteht der Vorteil darin. Folgende Quellen stehen auf dem kommerziellen Bildermarkt zur Verfügung: Branchengrößen wie Getty Images oder Corbis. wie sie etwa der MEV-Verlag anbietet. kompakte Bildeditionen auf CD-ROM oder DVD. und die Beschaffung ist oft aufwendig. auftragsbezogene Lizenzen bei herkömmlichen Bildagenturen.Letztere reichen in aller Regel für die Wieten Aufnahmen.6/09 FOTOWELT meist liegt er pro Einzelbild zwischen 4 und 20 Euro. zwischen 10 und 50 Prozent der eingereich. Bei Großau agen. der Verwendung auf MerchandisingProdukten. dass das gekaufte Bildangebot „Royalty Free“ ist. Preisvergleich Anbieter iStockphoto Abo/Einzelverkauf Preis / Web Preis / Print Preis (erw. Die freien Präsentations. sondern die Notwendigkeit. die Verwendungsrechte jedes Mal zu klären. eine möglichst zielführende Verschlagwor.und SuchIm Anschluss überprüfen Mitarbeiter des funktionen durchforsten das Bildinventar. Ähnliches gilt für Typ Nummer vier. Der ästhetische sowie kommerzielle Brauchbar.

Dies betrifft auch die Bildästhetik. Schwarzweiß und experimentelle Farbgebungen. Neben Modellen für ein. Der Web-Auftritt präsentiert sich aufgeräumt und in deutscher Sprache.iStockphoto. Der Pionier unter den Microstock-Portalen setzt klar erkennbar auf Masse: Je höher das eingekaufte Credit-Paket. Da auch dieses Portal Anbieter und Kunden zusammenbringt. Löblich: Ein Teil der Pitopia-Bilderlöse geht an soziale Projekte.de Der Branchenriese: www. Die Ende 2005 gegründete Plattform Fotolia ist mit rund 4. Mit 16 Millionen Bildern ist das Material gigantisch. etwa User-Seiten oder Rankings. Food und Reisen. Auch die Foto-Ästhetik hebt sich von den gängigen MicrostockPortalen ab.com Mit Schwerpunkt „Food“: www.fotolia. wer sucht. Seit Februar 2006 gehört es zum Getty-Konzern und zählt mit rund 4. Das ist ganz praktisch. Fazit: iStockphoto punktet mit Masse. haben wir es mit berücksichtigt. desto günstiger der „Umtauschkurs“. sondern nur vorstellt. Eine Sonderkategorie Food zeigt. Kontaktformulare sowie Infos zu eigener Website und Mailadressen bilden die Schnittstelle zu Interessenten. Pitopia versteht sich als herkömmliche Bildagentur. warten effektiv durchstrukturierte Microstock-Bildportale mit umfangreichen Informationen auf. Ausbaufähig ist aktuell noch der Informationsteil. andere auch Gra ken. die jedoch erheblich teurer ist. die Suche über Kategorien oder über häufig verwendete Stichwörter. Die Motivsuche läuft über die Eingabe eigener Suchbegriffe und über Kategorien. Mit einem Preis von rund 30 Euro pro Bild bewegt sich Pitopia an der oberen Preisgrenze. sondern Forum und Marktplatz für Fotografen. Einige Portale offerieren nur Fotos. Mit derzeit rund 200. Die FAQs sind recht ausführlich. Aus ästhetischer Sicht dominieren die üblichen Motive der Stock-Fotogra e – also werbetaugliche Bilder aus den Bereichen Business. Pitopia sieht sich als konventionelle Bildagentur. künstlerisch versierte Fotografie im etwas anderen Look.000 Bildern ist das Angebot noch klein. Zur Bildersuche gibt es die obligatorische SuchenEingabemaske. Fazit: Bei Photocase dominiert die ambitionierte. Eine Sonderrolle spielt Fotocommunity.000. Auch das Preisgefälle nimmt zu. Dabei steht unübersehbar die konventionelle Businessund Werbefotografie im Vordergrund.fotocommunity. das Fotos nicht verkauft. hinzu kommt eine erweiterte Lizenz.de Junge Bildsprache: www. Geschäftsbedingungen. Flankierend erscheint die Reihe „Infinite“. ist vor allem mit dem Abonnement-System ganz gut bedient. Die Preisgestaltung ist einfach und übersichtlich: Die Fotografen stehen bei Pitopia mehr im Vordergrund.photocase.de Besonderheit des mit 6.400. Portalstruktur und Preise unterschiedlich (siehe Tabelle). Bei letzterer dominieren vor allem assoziative Begriffe. Fazit: Wer regelmäßig neues Bildmaterial für Werbezwecke benötigt. Shutterstock und iStockphoto bieten zusätzlich auch Videos an. Mit 20 bis 100 Euro pro Bild liegen die Preise allerdings deutlich höher. Die Beteiligung der Fotografen ist mit 60 Prozent des Erlöses vergleichsweise hoch. in welchem Genre sich Pitopia besonders profiliert. che anspruchsvoller herkömmlicher Stockfotografie. 6/09 Damit sich Anbieter wie Käufer zurechtnden. Nur Mittler: www. Die Preise sind stärker gestaffelt als bei anderen Portalen.500. Fotografen können Bilder ausstellen. Fazit: Die Bildauswahl bei Fotolia ist werblich. Fotobörsen Die wichtigsten Anbieter im Überblick Neben einer Unzahl kleiner.de Der Aufsteiger: www. sechs oder zwölf Monate bietet Shutterstock auch stückbezogene On-DemandAbos sowie spezielle für Bilder mit erweiterten Lizenzen. Die Bildsprache der ausgestellten Bilder ist jung: Street Photography. Einstellige Euro-Beträge pro Bild sind zwar die Regel.000 Bildern größten Portals ist das Abo-System. erweiterte Accounts für die Präsentation von mehr Bildern und für zusätzliche Community-Rechte kosten zwischen 4 und 8 Euro pro Monat.pitopia. dazu Wellness.com/de Gegründet im Mai 2000. Vier der hier vorgestellten Portale stellen eine eher konventionelle Fotoästhetik in den Vordergrund. Fazit: Auch bei Pitopia dominiert die BildspraEiner weniger kommerziellen Bildästhetik ist auch Fotocommunity verpflichtet. denn im Detail gestalten sich Angebot. drei. Andere Portale hingegen setzen auf Abonnement-Strukturen – Shutterstock sogar ausschließlich. Auch im Hinblick auf die Portalstruktur sowie die vorherrschende Fotoästhetik gibt es große Unterschiede. Der dominante Community-Bereich macht bei dem 2001 gegründeten Portal Photocase die Genre-Einordnung schwer. desto niedriger der Stückpreis. Das führt zu einem starken Preisgefälle innerhalb des Angebots. Je nach Größe sind die Bilder vorsortiert in Klassen von XS bis XL. . engagierter Anbieter haben sich sechs Fotoportale als marktführend etabliert. Die Funktionen zur Suche gleichen denen bei iStockphoto. In der Standardvariante ist Fotocommunity für Fotografen kostenlos.000 Bildern zu den drei Großen der Branche. findet aber auch Material abseits einer Geschäftsmann-mit-Laptop-Ästhetik. Fazit: Fotocommunity ist kein Verkaufsportal.46 PRAXIS Online-Fotobörsen FOTOWELT kommen aber teurere Angebote wie die Innite-Reihe bei Fotolia.000 Bildern der Aufsteiger. Generell gilt: Je mehr Bilder. ist iStockphoto das älteste Fotoportal.shutterstock. präsentieren sich andere wie herkömmliche Bildagenturen. Der Klassiker: www. zwei von ihnen punkten mit einer alternativen und unkonventionellen Bildsprache. Während einige Portale umfangreiche Community-Funktionen enthalten.

Ähnlich wie bei den anderen Anbietern mit großen Bildbeständen empfiehlt es sich. Beim zweiten Versuch liefert sie 83 Ergebnisse.6/09 FOTOWELT Online-Fotobörsen PRAXIS 47 Suchfunktionen im Vergleich Die Funktionen zum Suchen nach Fotomotiven liefern meist einen guten Überblick des Bildbestandes. Der englische Suchbegriff „Turkey“ bringt anderes Bildmaterial sowie eine Liste mit passenden Suchkriterien. eventuell mit konkreten Suchbegriffen zu arbeiten oder mit der Kategorie-Suche sein Glück zu versuchen. Fazit: Gute Suchergebnisse bei deutschen Suchbegriffen. dass der Bildbestand bei iStockphoto auf Englisch verschlagwortet ist. Fazit: Ganz brauchbar. Fazit: Von der ruckeligen Technik abgesehen: Zielführend. und zwar zu 14. Photocase Für ein kleineres Portal sind 204 Ergebnisse ganz ordentlich. Fotolia We speak German: Mit 9060 Bildern aus dem Stand ist Fotolia nicht schlecht dabei. Die Einschränkung „Redaktionell“ bringt ein allgemeines Orient-Potpourri mit viel Texturen. Minuspunkt: Die Suche dauert vergleichsweise lange. Unter „Turkey (Middle East)“ erhalten wir satte 9252 Suchergebnisse. bei den Treffern kommt es vermutlich stark auf das Genre an. Fazit: Brauchbare Suchfunktion. die Ergebnisse stimmen. sehr stimmungsvoll und Street-Photography-lastig. Fotocommunity Ebenso wie bei Pitopia scheint die Suche hier je nach Tageszeit unterschiedlich gut zu funktionieren. iStockphoto Sieben Treffer sind das Indiz. Daher testen wir die Portale mit dem Suchbegriff „Türkei“. Pitopia Die Verschlagwortung funktioniert ganz ordentlich: Abgesehen von den vielen Variationen der türkischen Flagge spuckt die Suche mit 519 Treffern solide Reise. für einen klassischen Reisekatalog weniger. funktioniert die Online-Bildsuche recht flüssig. wie zu erwarten. brauchbar. kaum Beanstandungen. kommt der Nutzer mit englischen Suchbegriffen klar. Wer genau das sucht. Fazit: Technisch okay. Die Vorschläge sind. Angesichts eines Bestandes von 16 Millionen Bildern überrascht die niedrige Trefferquote. erst unter „Natur“ finden wir die erwünschten Reise.und Urlaubsfotos. Erst Einschränkungen über Kategorien listen brauchbares Material. ● .023 Treffern. Die Motive liefern einen brauchbaren Querschnitt – wobei die Abteilung Food sehr stark präsent ist.und Urlaubsfotos aus. Shutterstock Auch hier führt erst der englische Suchbegriff ans Ziel. Die Ergebnisse sind allerdings völlig beliebig. ist hier goldrichtig. insgesamt verbesserungswürdig. Der Begriff „Turkey“ führt zu einer Pop-up-Liste mit Unterbegriffen. Für assoziative Flyer. auch beim zweiten Test. Fazit: Die Suche ist zu wenig intuitiv. Die Motivauswahl fällt reisetauglicher aus als bei Photocase und stimmungsvoller als bei den klassischen Microstock-Portalen. die Türkei ist (noch) nicht kategorisiert. die Ergebnisse spiegeln die bei Photocase favorisierte Bildsprache.und Magazin-Bebilderung eignet sich das ganz gut. Die sonst recht gute Suche über Kategorien versagt.

Unser Pro -Fotograf Matthias Kaiser zeigt. wie Sie die Techniken für eigene Fotos nutzen.48 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts Crash-Kurs vom Profi-Fotografen So machen Sie Ihre Porträts schöner Nicht schön genug? Auf der Jagd nach den menschlichen Schönheitsidealen optimierten Studio-Fotografen täglich Tausende Porträts. Von Matthias Kaiser In diesem Artikel lesen Sie … Tipps vom Profi-Fotografen umsetzen Tipps für die Optimierung die wichtigsten Hotkeys wie Sie perfekte Porträts anfertigen wie Sie gute Retusche-Ergebnisse erzielen über den Autor 53 55 49 50 52 Fotos: Matthias Kaiser 51 .

Wetterbericht und Szenengestaltung – das alles sollte vorher überdacht worden sein. Nur dann retuschieren Sie genau. Vor allem zu stark aufgehellte Augen und Zähne fallen schnell als unnatürlich auf. Je größer der zu bearbeitende Bereich ist. In bestimmten Bereichen dürfen Sie gerne auch 200 oder 400 Prozent benutzen. Linien mit ansteigenden Breiten lassen sich bei Tabletts durch unterschiedlichen Druck auf den Stift leicht verwenden. „Weniger ist mehr“ lautet daher die Devise. Richtig zoomen: Arbeiten Sie mit der 100Prozent-Ansicht. desto besser sind die Nachbearbeitungsmöglichkeiten und damit auch das Ergebnis. desto einfacher geht die Bearbeitung. Objektive.Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 49 Porträts Das rät der Profi-Fotograf Bereiten Sie sich gut auf Ihr Shooting vor. Präzise Retusche: Ein gutes Grafiktablett (ab 80 Euro) macht die Verwendung der Photoshop-Werkzeuge einfacher und genauer. Sorgfältig bearbeiten: Auch bei einer umfassenden Nachbearbeitung sollte der Betrachter Ihrer Fotos die Manipulationen nicht sofort bemerken. Durch eine sorgfältige und zurückhaltende Manipulation erreichen Sie daher am Ende oft mehr. Accessoires. Es ist daher ganz normal. und Ihre Retuscheresultate anders aussehen wie die hier gezeigten Beispiele. Kamera. dass Sie am Anfang häufiger auf der Suche nach dem richtigen Werkzeug sind. da die Mauswege länger sind. Spätestens nach dem fünften oder sechsten Motiv erzielen Sie sicher beachtliche Ergebnisse. Nach einer kurzen Einarbeitung werden Sie möglicherweise nicht mehr mit der Maus arbeiten wollen. Ruhe bewahren: Lassen Sie sich beim Fotografieren Zeit. um den Gesamtüberblick zu prüfen. › . Allerdings sollten Sie ab und zu auszoomen. Je besser das Ausgangsmaterial ist. Schneller arbeiten: Photoshop benötigt eine gewisse Einarbeitung und Übung.

schon gar nicht. etwa das deutlich günstigere Portätaufnahmen Tipps für die Optimierung Auf Basis von Photoshop gibt es unzählige Möglichkeiten. um alle Einstellungen nach dem erneuten Öffnen wieder ändern zu können und vor allem keinen Qualitätsverlust zu erleiden. ob Sie Photoshop CS2. Speichern Sie Ihre Bilder im PSD-Format. So können Sie einen unruhigen Hintergrund ausblenden oder beispielsweise durch Verschieben des Fotos noch besser in einer Ecke stempeln. wird das Bild an den Bildschirm angepasst. Frauen oder Kinder – nicht ein einziges Motiv verlässt das Fotostudio ohne gezielte Nachbearbeitung am Rechner. Für die Bildoptimierung im privaten Umfeld gibt es allerdings Alternativen. Photoshop ist durch die große Anzahl an Werkzeugen und die präzisen Steuerungsmöglichkeiten die Software der Pro s. Änderungen widerrufen: Arbeiten Sie nondestruktiv mit Einstellungsebenen und Masken. Wenig Spielraum beim Werkzeug Vom klassischen Porträt bis hin zum aufwendigen Composing – in allen Bereichen ndet Bildbearbeitung ihren Platz. CS3 oder die neue Version CS4 (Testversion auf C DVD) nutzen. . Führen Sie einen Doppelklick auf das HandWerkzeug durch. Hierdurch ersparen Sie sich viele Vergrößerungsschritte und damit Zeit. Dabei spielt es keine Rolle. Durch den Einsatz von Photoshop und vergleichbaren Bildbearbeitungsprogrammen ist es für Pro -Fotografen wie Amateure sehr einfach geworden. Schneller Ansichtswechsel: Durch Drücken der <F>-Taste durchlaufen Sie die verschiedenen Ansichtsmodi in Photoshop. Der Gesamteindruck Ihrer Fotos ist nämlich besser. stilvolle Porträtoptimierungen durchzuführen. Hier einige Tipps. Ob Männer. Haut absoften: Das Weichzeichnen der Haut sollten Sie nur in Maßen durchführen. Personenaufnahmen zu korrigieren und zu retuschieren. wenn es sich um Porträts handelt. wenn die Hautporen noch zu sehen sind. Maus-Klicks: Durch einen Doppelklick auf das Zoomwerkzeug (Lupe) in der Werkzeugleiste gelangen Sie direkt in die 100-Prozent-Ansicht.50 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts FOTOWELT 6/09 Unser Model Nadine vorher – und … Nicht schön genug? Die professionelle Fotografie lässt kein Foto unbearbeitet. Das Spektrum reicht von der einfachen Hautpartie-Ent eckung über Farbanpassungen bis hin zur Gesichtskonturkorrektur – je nach Auswahl subtil bis drastisch.

Zwischen Mini-Eingriff und Maximal-Retusche Im professionellen Studio-Alltag wird meist der Look. Die Grenzen der Nachbearbeitung müssen Sie selbst festlegen. denn ob beispielsweise eine Hüfte schmaler.6/09 FOTOWELT Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 51 … nach der Bearbeitung in Photoshop Photoshop Elements (auf C DVD). Wenn Sie den aktuellen Arbeitsbereich im Foto mit der Maus nicht verlassen müssen. Probieren Sie an Ihren Bildern einfach aus. sondern auch Sachverstand und Fingerspitzengefühl des Fotografen. Durch regelmäßiges Zwischenspeichern unter anderem Dateinamen können Sie jederzeit zu einem vorherigen Stand zurückkehren – der Ihnen am Ende vielleicht mehr zusagt. um ein anderes Werkzeug einzustellen. Natürlich stellt sich schnell die Frage. Es spricht sicher auch bei Ihren Fotos nichts dagegen. <J> Ausbessern-Werkzeug <S> Stempel <B> Pinsel <D> stellt Vorder. Durch die richtige Lichtsetzung und insbesondere die Bildbearbeitung entsteht aus der Originalaufnahme das gewünschte Foto. bestimmt nicht nur der Kunde. durch den Kunden festgelegt. ob durch eine umfassende Porträtbearbeitung das eigentliche Foto nicht verfälscht wird. Zu Beginn merken Sie am besten sich ein paar wichtige Tastaturkürzel und binden dann nach und nach weitere Photoshop-Hotkeys in Ihren RetuscheWorkflow ein. spart Ihnen das einiges an Zeit und kommt der Konzentration zugute. dem die Fotos entsprechen sollen.und Hintergrundfarbe auf schwarzweiß um <X> wechselt Vorder-/Hintergrundfarbe <M> Maskenwerkzeug aufrufen <Strg>-<I> Invertieren (bei Masken wichtig) <Strg>-<J> aktuelle Ebene dublizieren <Strg>-<E> aktuelle Ebene mit der darunterliegenden verschmelzen <Strg>-<Alt>-<Shift>-<E> fügt sämtliche Ebenen der aktuellen Arbeitsdatei zu einer gemeinsamen Ebene zusammen . das viele gute Korrekturmöglichkeiten bietet. dem Porträtierten ein paar Hautunreinheiten aus dem Gesicht zu retuschieren. wie viele Korrekturschritte den Aufnahmen gut tun. › Photoshop Die wichtigsten Hotkeys Tastaturkürzel beschleunigen die Arbeit mit Photoshop enorm. Lippen betonter oder Brüste praller gemacht werden.

Formatfrage: Als Porträts gelten nicht nur formatfüllende Gesichtsfotos. Hautflecken ausgeglichen und die Bildaussage durch gezieltes Schminken unterstützt. Hintergrund festlegen: Bei der Auswahl des Hintergrunds sollten Sie darauf achten. 2 So gehen Sie bei der Retusche vor. Somit ergeben sich spannende Kompositionen. Das bedeutet. wird bei einem einzelnen Foto natürlich nicht so schnell deutlich wie bei einer zwanzigteiligen Fotoserie. Durch das Spiel von Schärfe und Unschärfe lenken Sie die Blickrichtung zum Model. welche Emotionen sollen mit dem Bild transportiert werden). Hierzu zwei Grundweisheiten: Erstellen Sie nach dem Öffnen eines Fotos von der Hintergrundebene eine Kopie. Außerdem erleichtern Puder & Co. Tiefe schaffen: Nun geben Sie dem Foto durch Aufhellen und Abdunkeln in bestimmten Bereichen mehr Tiefe. Soll es natürlich sein. Sie gehen so vor. sondern bleibt auch während des Shootings immer in der Nähe des Fotografen. Das Fotografieren selbst macht nur einen Teil eines Shootings aus. in denen Model und Hintergrund sich gegenseitig positiv beeinflussen. dass Sie jeden Schritt in Photoshop wieder rückgängig machen können. sondern sind meist akribisch geplant. Sie können also ruhig ein wenig von der Umgebung mit ins Foto einbringen. sich selbst zu schminken. möchte ich Sie zum non-destruktiven Arbeiten animieren. sondern die häufig auftauchenden Glanzpunkte an der Stirn und den Wangenknochen abzumildern. Alternativ drücken Sie den Hotkey<Strg>-<J>. Pose und Technik liegt. sich vor Ort Zeit zu lassen und einen guten Bildausschnitt zu wählen. ist ansonsten meist kein Puder zur Hand.52 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts FOTOWELT 6/09 Perfekte Porträts Selbst Pro -Fotografen passiert es. Durch diese Hilfsmittel können Sie Einstellungen zu jedem Zeitpunkt ändern. ungewollte Haare und auch Abschattungen. auf Make-up und Haardetails zu achten und gegebenenfalls in das Shooting einzugreifen. dass er zum Model und der gewünschten Bildaussage passt. Schmutz. Wichtig ist vor allem viel Abstand zwischen Model und Hintergrund. Gerade wenn Männer fotografiert werden. Bitten Sie Ihr Model einfach. Bevor wir nun mit dem ersten Bild beginnen. Die Idee: Zur Vorplanung gehören die Idee für das Foto (welcher Inhalt. 1 So bereiten Sie das Shooting vor. Mit einem kleinen Blendenwert an der Kamera erreichen Sie einen unscharfen Hintergrund. Wie wichtig gutes Make-up im Profi-Bereich ist. 3 Puder Spart Zeit bei der Retusche Einen wichtigen Platz bei Profi-Fotoshootings nimmt der Visagist ein. Grundsätzlich ist es immer bes- ser. da sein Hauptaugenmerk auf Details wie Licht. Kontraste: Dem zweiten Schritt widmen Sie den Augen. . dass einige der Porträtaufnahmen einfach danebengehen. sich erst einmal zu überlegen. Wie viel Zeit Sie für die Bearbeitung der Aufnahmen am PC einplanen müssen. Ein paar Tricks helfen. Gute Porträtaufnahmen entstehen selten per Zufall. oder möchen Sie einen richtig auffälligen Glamour-Hingucker schaffen? Bei allen Fotos steht als Erstes die Bereinigung des Gesichtes und des Hintergrundes an. versuchen Sie durch Beschnitt des Motivs die Blickrichtung des Betrachters auf das Model zu lenken. Farbveränderungen ergeben einen bestimmten Look. Bereinigung: Bevor Sie in Photoshop loslegen. der zum Abschluss durch das gezielte Nachschärfen ein optimales Ergebnis erzeugt. Arbeiten Sie non-destruktiv. Ihre Arbeit am Fotoset und damit auch die Nachbearbeitung am PC. Denn ein Visagist ist nicht nur für das Schminken zuständig. Ist kein Visagist zur Hand. die richtige Location und das geeignete Equipment. können Sie die Zähne durch Aufhellung und Entnahme des Gelbtones erstrahlen lassen. Durch ein gutes Make-up werden viele Hautunreinheiten abgedeckt. da nur eine gute Grundlage ein gutes Resultat erlaubt. Arbeiten Sie zudem mit Einstellungsebenen und Masken. welcher Bildausschnitt am besten passt. Beim Pudern geht es nicht darum. Das bedeutet. die etwa von Sensordreck in der Kamera herrühren. Gut geeignet sind neben der klassischen Studioumgebung ruhige Naturhintergründe wie Park und Feld. ist es ratsam. Zur Not variieren Sie einfach und entscheiden später bei der Nachbearbeitung am Rechner. Allerdings sollten Sie darauf achten. Für den Fotografen ist es eine enorme Erleichterung. Gilt es ein Foto für ein großflächiges Plakat bis ins kleinste Detail zu optimieren oder eine Reportage mit über 100 Abbildungen schnellstmöglich an den Kunden zu schicken? Wie gut war das Make-up? Müssen Porträts oder Ganzkörperfotos optimiert werden? Die Nachbearbeitung für ein gutes Beauty-Foto dauert in der Regel bei mir zwischen einer und fünf Stunden. Bildausschnitt wählen: Ist der Hintergrund zu dominant oder unruhig. mattierenden Puder zum Shooting mitzunehmen. die Zahl der Ausschussbilder zu minimieren. Dazu ziehen Sie in der Ebenenpalette die Hintergrundebene auf das Symbol „Neue Ebene erstellen“ links neben dem Mülleimer. Für den Amateur ist ein aufwendiges Make-up oder gar ein professioneller Visagist oft zu teuer. hängt von vielen Faktoren ab. ein perfektes Make-up zu erzielen. Sie entfernen zunächst alle störenden Bildelemente wie Pickel. was Sie mit dem Foto zum Ausdruck bringen möchten. die Auswahl des Models. Seine Aufgabe ist es. keine wichtigen Bereiche wie die Augen oder Körperteile wie eine Fingerkuppe abzuschneiden. Wenn Sie es für erforderlich halten. die aufgehellt und im Kontrast verstärkt werden. empfiehlt es sich.

die Sie etwa mit dem Lasso erstellt haben. Probieren Sie es aus – Sie werden tolle Ergebnisse erzielen. und schon radieren Sie alles wieder in den Ausgangszustand zurück. und kreisen Sie nun den ersten Pickel mit dem Ausbessern-Werkzeug ein. ist dies kein Problem. Dazu gehen Sie entweder auf den Befehl „Bearbeiten. wird nur der von Ihnen bemalte Bereich der Fotoaufnahme verändert. 4 Pinsel einsetzen 2 Mit Ausbessern-Werkzeug tricksen Der Vorteil des Ausbessern-Werkzeugs besteht darin. besteht unser Foto jetzt aus drei Ebenen. Sie können auch mehrmals über die gleiche Stelle fahren. Zunächst erstellen Sie eine Einstellungsebene mit einer Gradationskurve (Kicken Sie im Palettenmenü auf den schwarzweiß geteilten Kreis und dann auf „Gradationskurven“). dass es auf „Quelle“ eingestellt ist. Stellen Sie die Vordergrundfarbe auf schwarz. › . Halten Sie die linke Maustaste gedrückt. muss ich Sie enttäuschen. Hierfür gibt es gleich mehrere Möglichkeiten – ich zeige Ihnen meine bevorzugte. aber mit einer ähnlichen Hautstruktur. und zoomen an die Augen heran. So kommen Sie schnell zu einem guten Ergebnis. Nehmen Sie das Pinselwerkzeug und achten darauf. von welcher Stelle Sie Stempelmaterial aufnehmen. Wie Sie sehen. Haben Sie sich vermalt. Malen Sie nun mit einer angemessenen Pinselspitze die Iris an. Haut zu retuschieren. Das Bild sollte deutlich heller werden. kehren Sie die Maske. weshalb Sie immer darauf achten sollten. Ziehen Sie den diagonalen Strich in der Mitte etwas nach links oben. Hautporen verändern sich teilweise im Millimeterbereich. Nehmen Sie für genaues Arbeiten an Kanten den Stempel mit einer Auswahl. Sie sollten das Ausbessern-Werkzeug allerdings nicht an harten Kanten benutzen. es bräuchte nur wenig Aufwand. Auch Helligkeitsunterschiede spielen eine wichtige Rolle. sehen. während Sie die Maustaste gedrückt halten. Wie Sie in der Ebenenpalette sehen. Stattdessen benutzen Sie das Ausbessern-Werkzeug aus der Werkzeugleiste. Nun hübschen Sie die Augen auf. Diese nehmen Sie per Drag & Drop auf und setzen Sie an eine Stelle ohne Pickel. dass weiß als Vordergrundfarbe ausgewählt ist (die linke der beiden Farben in der Werkzeugpalette). Sie können. Es wird eine Auswahl erstellt. Reicht ihnen die Helligkeit nicht aus oder ist sie zu stark. Da wir nur die Augen aufhellen wollen. um. da diese sonst verwischen.und Farbunterschiede angepasst und Übergänge weich gemacht werden. Bleiben Sie auf der Einstellungsebene. 1 Hautbild auffrischen 3 Augen aufhellen Wenn Sie dachten. Ein Grafiktablett macht das Arbeiten hier schneller. etwa am Haaransatz. machen Sie einfach einen Doppelklick auf das Einstellungsebenensymbol und korrigieren die Gradationskurve. Achten Sie darauf. Fläche füllen“ und wählen schwarz als Farbe oder benutzen das viel schnellere Tastaturkürzel <Strg>-<I>. weswegen ich Ihnen den normalen Stempel für die komplette Hautretusche nicht empfehle. die Helligkeit wird nicht zunehmen. da wir diese durch die Einstellungsebene festgelegt haben. wie der aktuelle Bildbereich Ihre Auswahl überdeckt. Von den bereits erwähnten Arbeitsstunden fällt meist der größte Teil für die Hautretusche an. Klicken Sie auf „OK“. die automatisch mit der Einstellungsebene erstellt wurde.6/09 FOTOWELT Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 53 Porträts optimieren Jedes von Natur aus noch so schöne Gesicht gewinnt durch eine gezielte Porträtretusche an Glanz. da Kreisbewegungen mit einem Zeichenstift besser als mit einer Maus funktionieren. dass Helligkeits. einfacher und vor allem genauer.

Gehen Sie nun auf „Auswahl. Fläche füllen“. und stellen Sie einen hohen Wert zwischen 100 und 200 ein. Wenn Sie sich die Auswahlmöglichkeiten bei den Einstellungsebenen ansehen. Ihr Bild wird deutlich dunkler. der aber manches Porträt noch interessanter aussehen lässt. Auf der einen Seite kann ein Fotograf einen bestimmten Look erzeugen. Mit einer Vignettierung bringen Sie Dymanik ins Bild. im Kontrast verstärken oder die Farben verändern. Weiche Kante“. Auswahl verändern. sonst droht ein übertriebenes Zahnpastalächeln. abdunkeln. erzeugen Sie zuerst eine Einstellungsebene mit einer Gradationskurve. die Sie stark nach rechts unten ziehen. um etwa Wünschen des Kunden zu entsprechen. Sie verstärkt den Bildausdruck durch eine Randabdunklung und lenkt die Aufmerksamkeit auf den Mittelpunkt des Fotos. können Sie durch Einstellungsebenen und Masken Einfluss auf bestimmte Stellen im Foto nehmen. Um eine Vignettierung zu erstellen. Klicken Sie „OK“. ist das Zähnebleichen ein Kinderspiel. Letztendlich ist eine Vignettierung –korrekt wäre „natürlicher Randlichtabfall“ – ein Objektivfehler. wie Sie Einstellungsebenen erstellen. Danach nehmen Sie das Kreiswerkzeug aus der Werkzeugpalette und ziehen eine Ellipse über das Fotos. ohne dass der Gesamteindruck des Bildes leidet. 6 Looks kreieren Wie Sie bei bereits durchgeführten Schritten gesehen haben. wird der Blick nun auf die abgelichtete Person gelenkt.54 BILDBEARBEITUNG Profi-Tipps für Porträts FOTOWELT 6/09 5 Zähne bleichen 7 Vignettierung einbauen Nachdem Sie bereits wissen. Auf der andern Seite kann er einen bestimmten Look auch nur bei einem einzelnen Foto verwenden. Achten Sie dabei auf ein natürliches Weiß des Zahnschmelzes. Nach dem gleichen Prinzip können Sie nun auch jeden anderen Bereich in ihrem Foto aufhellen. dass bei Ihrer Vordergrundfarbe schwarz eingestellt ist. Weiter geht’s wie bei den Augen: Einstellungsebene invertieren mit <Strg>-<I> und dann mit dem Pinsel und weiß als Vordergrundfarbe die Zähne ausmalen. Ziehen Sie den Regler „Sättigung“ auf etwa „-50“ und die Helligkeit auf gut „+20“. welche weiteren Möglichkeiten sich anbieten. Gehen Sie auf „Bearbeiten. der seinem persönlichen Stil entspricht. Wie Sie sehen. erkennen Sie schnell. so dass die Ellipse die Ecken nicht berührt. Dieser Arbeitsschritt wird auch gerne als „Look“ bezeichnet. . Die weiche Kante lässt Sie später den Übergang zwischen dem dunklerem Außenbereich und dem helleren Innenbereich des Fotos nicht mehr erkennen. und achten Sie darauf. Erstellen Sie eine Einstellungsebene mit „Farbton/Sättigung“ und stellen im Ausklappmenü „Gelbtöne“ ein.

eine davon ist „Unscharf maskieren“. Verflüssigen“ positionierte „Vorwärts-krümmen“-Werkzeug. Radius: 0. müssen Sie ein wenig mit den Werten experimentieren. Unscharf Maskieren“.4–0. empfehle ich Ihnen das in Photoshop unter „Filter. Models: www. Diese Funktion finden Sie unter „Filter. da Tinte und Toner gerne ein paar Details schlucken. Die Schärfung eines Bildes sollte grundsätzlich immer am Ende der Bearbeitung erfolgen. da sonst Details verloren gehen können. und drücken Sie danach die Tastenkombination <Strg>-<Alt>-<Shift><E>. sich den Gang zum Schönheitschirurgen zu sparen. Er lebt und arbeitet in Stuttgart und Berlin. um Veränderungen real wirken zu lassen. in Photoshop zu schärfen.6/09 FOTOWELT Profi-Tipps für Porträts BILDBEARBEITUNG 55 8 Verändern von Konturen 10 So schärfen Sie richtig In Photoshop gibt es viele Möglichkeiten. in der alle Informationen der bisherigen Bearbeitung enthalten sind. Übernehmen Sie die Ä n d e rungen mit „OK“. Aber alle Theorie hilft nichts in der Praxis. Je nach Pinselgröße können Sie die abgebildete Person verformen. Der „Radius“ gibt Auskunft über die Anzahl der Pixel. brauchen Sie nur eine der gängigen TV-Zeitschriften-Cover anzusehen. Für die Fotoretusche setzt er Photoshop unter Mac OS X und Win XP ein. Zusätzlich können Sie an überschärften Bildstellen mit Hilfe des Radiergummi-Werkzeugs partiell etwas Schärfe entfernen. Dadurch erstellen Sie eine neue Ebene. Scharfzeichnungsfilter. Info: www. damit geschärft wird. der wie der Name schon sagt angibt. Ich habe gute Erfahrungen mit den Werten Stärke: 70–200. Ein Papierabzug hingegen verträgt mehr Schärfe. können Sie nun durch Ändern der Ebenendeckkraft in der Ebenenpalette die ideale Schärfe einstellen. Den Models wird durch die extreme Bearbeitung wirklich jeder kleinste Makel und damit auch das Reizvolle genommen.matthiaskaiser. Aktivieren Sie die oberste Bildebene per Mausklick.biz. Unterschiedliche Medien benötigen nämlich eine unterschiedliche Schärfe. die in der Umgebung eines Pixels im Kontrast und damit die Schärfe angehoben werden. So dürfen Sie im Web gerne etwas geringer nachschärfen. wofür Sie das Foto später einsetzen möchten.indeedmodels. Unter „Stärke“ versteht sich die Intensität der Scharfzeichnung. ob ein Foto durch die Veränderung dazugewinnt oder eine plumpe Fälschung geformt wird. Durch zahlreiche Assistenzen bei international tätigen Fotografen konnte er seinen technischen Background im Bereich der elektronischen Bildbearbeitung mit moderner Shooting-Praxis kombinieren. Es gibt viele Möglichkeiten.und Werbeaufnahmen. 9 Motiv schärfen Schärfe ist eine wichtige Eigenschaft jedes guten Fotos. Wenn Sie ein wenig probieren möchten. Die dort gezeigten Models existieren in Wirklichkeit so natürlich nicht. hängt auch davon ab. Wenn Sie übertriebene Beispiele einer Bearbeitung sehen möchten.8 und einem Schwellenwert auf 0 gemacht.und Bildretusche-Erfahrung sowie ein gewisses ästhetisches Augenmaß nötig. Wie intensiv Sie ein Bild schärfen.com ● . Als letzten Parameter gibt es den „Schwellenwert“. wie hoch ein Helligkeitsunterschied sein muss. also leuchtenden Kanten. damit es nicht zu Halos. Bei einem solchen Body Transforming entscheiden Millimeter. Scharfzeichnungsfilter. Da Sie bislang nur die oberste Ebene der Aufnahme geschärft haben. Gehen Sie nun zu „Filter. beim Übergang von hellen und dunklen Motivteilen und Aliasing –Treppchenbildung an diagonalen Linien – kommt. Es ist einiges an Fotografie. ohne dem Foto die Grundschärfe zu nehmen. Unscharf Maskieren“. Da die richtigen Einstellungen vor allem vom jeweiligen Motiv abhängen. Über den Autor Matthias Kaiser ist Fachinformatiker für Medien und Kommunikation und arbeitet seit 2007 als Profi-Fotograf mit Schwerpunkt auf People.

entstehen aus einem Originalbild leicht mehrere spannungsgeladene Fotos. behelfen Sie sich durch eine gezielte Nachbearbeitung. nach Herzenslust verändern. Natur. Dagegen versprühen Bilder mit Dynamik eine Menge guter Laune und Abwechslung: Temporeiche Motive. Über üssiges aus Ihren Fotos verschwinden zu lassen. Fehlt es Ihren Fotos an Dynamik.und Hintergrund. Indem Sie den Beschnitt variieren. strahlen die Fotos Ruhe und Wärme aus. legen Sie Motivteile frei. punkten beim Betrachter. funktioniert das Ganze auch nachträglich ohne kompliziertes Ausmessen: Stellen Sie sich die Bild äche in Photoshop als in drei gleich große. untere rechte oder linke Drittel setzen. und gestalten Sie damit neue Kompositionen. Beschneiden Sie die Bilder so. Eine wichtige Grundregel dafür basiert auf dem aus alten Lehrbüchern gerne zitierten goldenen Schnitt.und Landschaftsaufnahmen bestehen meist aus mehreren Bildebenen im Vorder. Von Nils Rau und H. dabei noch den perfekten Motivausschnitt einzufangen die andere Herausforderung beim Fotogra eren. dass Sie das Kernthema des Motivs nicht in die Bildmitte. Freistellen-Werkzeug verwenden Beim Einsatz des Freistellwerkzeugs gibt es ein paar einfache Tipps für einen gelungnen Bildbeschnitt. Verpassen Sie Ihren Bildern den richtigen Ausschnitt. erhalten Ihre Aufnahme mehr Räumlichkeit und dadurch mehr Spannung. die Raum für Interpretationen lassen. Der richtige Schnitt für gute Fotos Langweile beim Ansehen von Fotos entsteht beim Betrachter meist durch statische Motive. Pavel Losevsky – Fotolia. oder angeschnittene Bilder.com Den richtigen Augenblick beim Durchdrücken des Auslösers zu finden ist die eine. Wirkt etwa ein Foto vom letzten Städte-Trip wie ein Motiv aus einem alten Reisekatalog.-R. Den Rest schneiden Sie mit dem Freistellwerkzeug (<C>-Taste) ab. horizontale und vertikale Streifen zerschnitten vor – Sie können einfach Hilfslinien aus dem Lineal am Fensterrand ziehen. Nur was direkt zur Bildaussage gehört. Gemeint ist damit. wird kaum jemand mehr als zwei. Über den ersten Eindruck entscheidet vor allem der Bildaufbau. . Am besten halten Sie sich daran. drei Ihrer Fotos sehen wollen. Rautenberg Den richtigen Schnitt finden Fotos pixelgenau ausschneiden Foto: © Kzenon. dass sich ein Hochkantmotiv ergibt. wie sie durch Mitziehen (Wischeffekt) entstehen. Licht75. lesen Sie hier. den Bildausschnitt hingegen können Sie in Photoshop & Co. Die Bereiche der Schnittpunkte bieten Ihnen vier gute Optionen zur Platzierung Ihres Hauptmotivs. darf bleiben. Gegen den verpassten Zeitpunkt zum Auslösen ist kein Kraut gewachsen. Wenn Sie sie waagerecht ausrichten.56 BILDBEARBEITUNG Mit Photoshop zuschneiden FOTOWELT 6/09 Durch das Beschneiden von Fotos und das Herauslösen von Objekten erzielen Sie mehr Wirkung. Weil Fotogra eren Spaß machen soll. Wie das geht. sondern ganz bewusst ins obere.

Kanäle“ die Kanäle-Palette ein. Nun ist nur noch die Hauptperson oder das Hauptobjekt selbst markiert. und Sie haben die ganze Auswahl gelöscht. und Sie müssen die Auswahl wieder verkleinern. Er erscheint in Graustufen im Bildfenster. Eine typische Freistellung läuft meist über den Motivhintergrund. Auswahl umkehren“. Den Zauberstab aktivieren Sie mit einem Klick auf das Zauberstab-Symbol (<W>Taste) in der Werkzeugleiste. Ein beliebiges Objekt wie ein gelbes Hemd oder eine rote Mütze markieren Sie damit sehr schnell. Klicken Sie mit dem Zauberstabwerkzeug in den Hintergrund. Zunächst schneiden Sie mit dem Freistellwerkzeug (<C>-Taste) alle über üssigen Bildränder weg. Bei einem Porträt belassen Sie in Blickrichtung etwas mehr Frei äche.6/09 FOTOWELT Mit Photoshop zuschneiden BILDBEARBEITUNG 57 Läuft ein Passant aus dem Bild heraus. Richtig herausschneiden Beim Herausschneiden von Bildelementen – fachlich korrekt Freistellen – legen Sie einen Teil des Motivs frei. Vermeiden Sie zum anderen unscharfe oder verschattete Übergänge zwischen Motiv und Umgebung. Be ndet sich Ihr Darsteller beispielsweise vor blauem Hintergrund. Für unser Beispielbild (siehe Abbilddungen unten) bedeutet dies: Wenn Sie den blauen Hintergrund anklicken. Experimentieren Sie bei Porträts mit dem Beschnitt im Bereich der Stirn – hier nden sich bei Personenaufnahmen nämlich am wenigsten Bildinfos. Die Auswahl gelingt auf diesem Wege oft besser als bei der Arbeit im Gesamtbild. die nicht durch andere Motivpartien abgetrennt werden. dass links oder rechts mehr Platz verbleibt. Wählen Sie mit dem Zauberstab und anderen Auswahlverfahren den Motivhintergrund aus. Der Auswahlbereich wird mit diesem Wert also kleiner. und die Schuhe werden dagegen nicht mit ausgewählt. Sie erkennen an diesen Schritten. Hierfür blenden Sie mit dem Befehl „Fenster. Kopieren“ in die Zwischenablage. Sie erkennen den neuen Alphakanal in der Kanäle-Palette als Miniaturbild. Klicken Sie auf den „Blau“-Kanal. sucht Photoshop im ganzen Bild nach farbähnlichen Pixeln. Invertieren Sie die getroffene Auswahl mit dem Menübefehl „Auswahl. erfasst das Programm nur diesen Bereich. Sie sollten diese Option daher normalerweise einschalten. Er erfasst farbähnliche Bereiche und erstellt daraus eine Auswahl. Die blaue Hose › Der Trick mit den Grundfarben: Im Blaukanal hebt sich das Hauptmotiv sehr gut ab. Klicken Sie unten in der Palette auf das Icon „Auswahl als Kanal speichern“. Sie stellt alle relevanten Einstellmöglichkeiten für den Zauberstab zur Verfügung. Um einen Alphakanal zu erzeugen. oder ziehen Sie ihn mit dem VerschiebenWerkzeug direkt in andere Fotos. Kanäle“ die Kanäle-Palette. auch wenn sie weit von der angeklickten Stelle liegen: Photoshop erfasst blauen Hintergrund. Objekte lösen per Alphakanal Die Arbeit mit der Zauberstab-Auswahl ist oft recht mühsam: Ein falscher Klick. fährt ein Auto ins Motiv. sie lassen sich bei Bedarf einblenden und bearbeiten. dann arbeiten Sie mit dem Zauberstab zunächst nur in dieser Grundfarbe. die Zauberstab-Auswahl fällt daher besonders leicht Alphakanal: Über die Schaltfläche „Auswahl als Kanal speichern“ in der Kanäle-Palette wandeln Sie die Auswahl in einen Alphakanal um . oder rennt ein Tier durchs Bild? Abhängig von der Bewegungsrichtung beschneiden Sie das Bild so. blaue Hose und Schuhe. die sich vom angeklickten Bildpunkt deutlich unterscheiden. legen Sie eine erste Auswahl mit Zauberstab oder dem Auswahlrechteck (<M>-Taste) an. Öffnen Sie über „Fenster. Dadurch umfasst die entstehende Auswahl möglicherweise zu viel Bild äche. dass Sie schon beim Fotogra eren mit zwei Grundregeln gute Bedingungen zum Freistellen von Bildobjekten schaffen können: Achten Sie zum einen auf einen homogenen Hintergrund. die dem angeklickten Bildpunkt sehr ähnlich sind. Kopieren Sie den Darsteller jetzt über „Bearbeiten. Alphakanäle liegen wie Graustufenbilder unter dem Foto. Sie können die Auswahl jedoch auch in Alphakanälen oder Schnellmasken bearbeiten – dann stehen Ihnen zur Verfeinerung Pinsel und Füllfunktionen zur Verfügung. der sich deutlich vom Hauptmotiv abhebt. den Sie dann ohne Hintergrund weiterverwenden oder in ein anderes Bild einkopieren. das Ihre Aus- So reizen Sie die Optionen aus Mit der Vorgabe „Benachbart“ geraten nur Bildpunkte in die Auswahl. Automatisch Freistellen Das wohl wichtigste Auswahlwerkzeug von Photoshop ist der Zauberstab. Ein hoher Wert im Feld „Toleranz“ – etwa „80“ – wählt auch Pixel mit aus. die es übrigens für fast alle Werkzeuge gibt. Verzichten Sie dagegen auf die Option „Benachbart“. Der im Vollbild blaue Hintergrund hebt sich als helle Fläche sehr deutlich von der Person ab. Die Option „Glätten“ sorgt für einen hauchdünnen weichen Übergang zwischen gewählten und nicht gewählten Bildpunkten – die spätere Montage sieht darum nicht mehr so „aufgeklebt“ aus. Ein niedriger Wert wie „20“ erfasst dagegen nur solche Pixel. Unterhalb der Menüleiste be ndet sich die Werkzeugoptionsleiste.

Dann halten Sie die <Alt>-Taste gedrückt. Größere Flächen kreisen Sie mit dem Lasso-Werkzeug ein. Damit aktivieren Sie den Alphakanal. wieder verkleinern. Die Auswahl erscheint jetzt wie ein rötlich deckender Alphakanal. Verwenden Sie im Menü „Filter.und Auswahlfunktionen wie einen Alphakanal. verwenden Sie die Schnellmaske. Erhöhen Sie beispielsweise den Radius-Wert. Fläche füllen“. Um wieder das Bild mit einer Auswahlmarkierung zu sehen. Über Schieberegler haben Sie die Möglichkeit. Zeichen. Legen Sie dazu eine Auswahl mit dem Zauberstab oder anderen Werkzeugen an. er erscheint schwarzweiß im Bildfenster und lässt sich wie jedes andere Schwarzweißbild bearbeiten. wenn der entsprechende Bereich später ausgewählt sein soll. um sanfte Übergänge zu erreichen. Danach klicken Sie mit dem Mauszeiger („Minus“Symbol) Bildbereiche an. Der Alphakanal liegt jetzt rötlich über dem Motiv – zur Retusche verwenden Sie aber weiterhin die Farben Schwarz und Weiß. Die Farbe Weiß tragen Sie auf. Hierfür klicken Sie auf das Alphakanal-Miniaturbildchen in der Kanäle-Palette. Klicken Sie oben in der Kanäle-Palette links neben das „RGB“-Miniaturbild in das leere Kästchen. Für optimale Ergebnisse experimentieren Sie mit der „Toleranz“-Einstellung. die Sie aus der Auswahl entfernen wollen. Wollen Sie weitere Bereiche mit in die Auswahl aufnehmen? Dann halten Sie die <Shift>-Taste gedrückt. um eine Auswahl zu vergrößern oder zu verkleinern. Damit der Alphakanal beim Abspeichern mitgespeichert wird.58 BILDBEARBEITUNG Mit Photoshop zuschneiden FOTOWELT 6/09 Masken: Auswahllücken übermalen Sie mit dem Pinsel und schwarzer Farbe. so dass ein Augen-Symbol erscheint. Das eigentliche Foto ist ausgeblendet. Schwarz im Alphakanal Bei der Arbeit im Alphakanal gilt: Schwarz unterlegte Bereiche sind nicht ausgewählt. dass Sie im Alphakanal und nicht im eigentlichen Bild arbeiten. Haben Sie die Auswahl für ein Objekt erstellt. klicken Sie unten links in der Werkzeugleiste auf „Bearbeitung im Standardmodus“. Photoshop stellt sie im Maskierungsmodus rötlich dar Kante verbessern: In dem Dialogfeld „Kante verbessern“ sind grundlegende Optimierungen der Auswahl zum Freistellen zusammengefasst wahlumrisse zeigt. Der Mauszeiger wird um ein kleines „Plus“Symbol erweitert. Nun zeigt Photoshop das Foto zur Orientierung mit im Bildfenster. erhalten Sie durch die Anpassung des Radiuswerts ein sehr viel feineres Ergebnis. oder klicken Sie in der Werkzeugoptionsleiste auf das Icon „Von Auswahl subtrahieren“. die die Kanten gleichmäßig Weichzeichnen. Photoshop bietet mehrere Möglichkeiten zur Verfeinerung. Der Punkt „Helle Bereiche vergrößern“ erweitert dagegen die Auswahl. rufen Sie über „Auswahl. Klicken Sie unten rechts in der Werkzeugleiste auf das Icon zur Bearbeitung im Maskierungsmodus. Tricks mit Kanten Mit dem Befehl „Kante verbessern“ nden Sie ab Photoshop CS3 alle grundlegenden Funktionen zur Auswahloptimierung in einem Dialog zusammengefasst. Klicken Sie mit dem Zauberstab auf die gewünschte Stelle im Bild – so erweitern Sie die vorhandene Auswahl. Achten Sie darauf. Mit dem Schieberegler „Abrunden“ rundet Sie die Ecken des Auswahlbereichs ab. müssen Sie als Dateiformat entweder PSD oder TIF verwenden. Mit der Erhöhung des Kontrasts schärfen Sie die Auswahlkanten und entfernen Störungen und Unregelmäßigkeiten. Sie können die Grenze zwischen Schwarz und Weiß im Alphakanal auch gezielt verschieben. Danach verwenden Sie den Befehl „Bearbeiten. Versteckspiel für Bildteile Wenn Sie einen Alphakanal nur auf die Schnelle benötigen und ihn nicht dauerhaft speichern möchten. Malen Sie also mit Schwarz in Bildteile. oder klicken Sie oben in der Werkzeugoptionsleiste auf das Icon „Der Auswahl hinzufügen“. die Sie nicht auswählen wollen. Im Unterschied zu „Weiche Kante“. Kante verbessern“ (<Alt>-<Strg>-R) das Dialogfenster auf. und mit „Verkleinern/Erweitern“ verkleinern oder vergrößern Sie den ausgewählten Bereich prozentual. so dass Details an den Übergängen nicht verloren gehen. um eine Auswahl zu verkleinern. Sonstige Filter“ den Punkt „Dunkle Bereiche vergrößern“. Verändern Sie die Maske mit Pinseln. Im geöffneten Bild sehen Sie die Auswirkungen der Änderungen in einer Vorschau. verschiedene Auswahlparameter zu verändern. Vielleicht hat der Zauberstab aber bereits zu viel erfasst. weiß unterlegte Partien sind ausgewählt. ● Auswahl verfeinern Nach dem ersten Klick ist die ZauberstabAuswahl noch nicht perfekt. Wählen Sie hierzu den korrekturbedürftigen Bereich mit dem Lasso aus. und Sie wollen die Auswahl .

Tricks. the EA logo. München . Tipps. The Sims 3 logo. All other trademarks are the property of their respective owners. Produktion und Vertrieb: IDG Entertainment Media GmbH. The Sims. and/or other countries. All Rights Reserved.de/shopcode 005 Shopcode merken für die Online-Bestellung Noch mehr Spaß mit den Sims! © 2009 Electronic Arts Inc.Wow! Jetzt gibt’s das ™ offizielle Sims -Magazin – und das erste bekommt man gratis! NEU! Jetzt 6 mal im Jahr das Neueste von den Sims! · Immer mit DVD! · Immer mit exklusiven Objekten! Ganz offiziell: Mit Reportagen. in the U. and The Sims 3 plumbob design are trademarks or registered trademarks of Electronic Arts Inc. Redaktion. EA. Ratschlägen und voller Unterhaltung! Hier geht’s zum Gratisheft: sims-magazin.S.

das wünscht sich jeder. Gute Bilder sind Abbilder der Wirklichkeit. Als Resultat erhalten Sie eine optimierte Belichtung und deutlich bessere Farben. Von Marcel Schmid Foto: © Marzanna Syncerz – Fotolia. zeigt in einem Histogramm die Häufigkeit der im Bild vorkommenden Helligkeitswerte an. Außerdem verlieren Sie Zeichnung in den Randbereichen der Helligkeit. Enthält ein Bild überwiegend helle oder dunkle Töne. Profi-Fotografen legen meist großen Wert auf die Authentizität der Farben. wirkt es meist kräftiger und kontrastreicher. Lediglich Standardprobleme wie fehlender Kontrast und aue Farben lassen sich einigermaßen gut korrigieren. Von Automatikfunktionen in Photoshop – wir verwenden die Version CS4 – zur Motivverbesserung dürfen Sie keine Wunder erwarten. . Korrekturen“ aufrufen. um eine extreme Spreizung der Werte zu vermeiden. Da das Bild durch die Korrektur sowohl ganz helle als auch schwarze Bereiche besitzt. Alles andere müssen Sie immer noch per Hand erledigen. wenn Sie den Tonwertumfang zu stark reduzieren. sollten Sie besser manuell korrigieren. als Sie denken.60 BILDBEARBEITUNG Farboptimierung FOTOWELT 6/09 Perfekte Farben auf Knopfdruck. Die Tonwertkorrektur. Die automatische Korrektur („Auto“) setzt den hellsten Punkt des Bildes als Weiß und den dunkelsten als Schwarz fest und spreizt die vorhandenen Tonwerte dann entsprechend dieser neuen Skala auf. Immerhin lassen sich Ihre Fotos binnen kürzester Zeit in puncto Farben deutlich verbessern. Sie brauchen dafür aber weniger Zeit. wobei „0“ Schwarz und „255“ Weiß entspricht. bei denen an manchen Stellen ein wenig geschönt wird. die in weichen Übergängen zu Helligkeitssprüngen führt. Doch selbst mit den neuen DSLR-Modellen ist die Farbperfektion kaum Realität. Mitteltönen und Tiefen. Das Resultat ist in vielen Fällen gar nicht schlecht. die Sie in Photoshop CS4 im Menü „Bild.com Perfekt abgelichtet Flaue Farben in Minuten aufpolieren 1 Tonumfang optimieren Mit einer Tonwertkorrektur sorgen Sie bei Ihren Aufnahmen für eine neutrale Wiedergabe in den Lichtern.

Korrekturen. etwa ein Gelbstich in den hellen Tönen. Hierbei kann es sinnvoll sein. Die Kurvenform können Sie über Fixpunkte vorgeben und so entscheiden. wenn sich die Aufnahme in eine eindeutig unerwünschte Richtung entwickelt. Korrekturen. hellen Sie die Mitten mit den Gradationskurven auf. greifen Sie zu schwererem Geschütz: Der Funktion „Bild. Photoshop bietet über „Bild. Selektive Farbkorrektur“ auf. mittlere und helle Bereiche im Bild können unterschiedliche Farbverfälschungen aufweisen. 6 Dunkle Bilder aufhellen Konventionelle Funktionen zur Farbkorrektur versagen meistens in Bezug auf zu dunkle Fotos. den Tonwertverlauf viel flexibler als über eine Tonwertkorrektur zu manipulieren. Schnell zu den gewünschten Farbresultaten führen Sie die „Variationen“ aus dem Menü: „Bild. Ein Beispiel: Ein Foto zeigt im Bereich der Mitteltöne einen Rotstich. Korrekturen. Dunkle. Photoshop CS4 unterbreitet Ihnen hier mehrere Korrekturvorschläge. zum Beispiel G statt RGB. Wie gravierend die kleinste Änderung sein darf. Korrekturen“. und die Deckkraft etwas zu reduzieren. Farbbalance“ in Richtung Cyan verschieben. Mit dieser Technik können Sie sich auch des Rauschens wirksam entledigen. 4 Kurven-Tuning Wenn ein Bild zwar richtig belichtet. ● . und Sie können die Modifikationen schrittweise in die gewünschte Richtung lenken. Hier greift Photoshop Ihren Fotos mit der Funktion „Tiefen/ Lichter“ aus dem Menü „Bild. Passen Sie hier die Farbgebung an. Bildberechnungen“ mit der Methode „Negativ multiplizieren“. Gradationskurven“ die Möglichkeit. aber allgemein zu dunkel ist und Tiefen und Lichter erhalten bleiben sollen. Korrekturen“unter die Arme. welche Tonwertbereiche im Bild besonders betont werden. Er lässt sich entfernen.6/09 FOTOWELT Farboptimierung BILDBEARBEITUNG 61 2 Farbbalance ändern 5 Interaktive Bildkorrektur Die allgemeine Farbkorrektur führen Sie am einfachsten mit dem Werkzeug „Farbbalance“ durch. Mit einer selektiven Korrektur lassen sich einzelne Farbbereiche gezielt in den CMYK-Werten verändern. ohne andere Farben zu beeinflussen. Diese Einzelschrittherapie wird in Bezug auf unterschiedliche Bildattribute separat angewendet. 3 Farbstiche beseitigen Ein heftiger Farbstich ist meistens vergleichsweise unproblematisch. Eine optionale Farbumfangwarnung in der Bildvorschau schlägt frühzeitig Alarm. wenn Sie den am meisten betroffenen Kanal wählen – allerdings in den meisten Fällen auf Kosten der Sättigung. Die Gradationskurve ist eine kontinuierliche Anpassungsfunktion zur Zuordnung von Helligkeitswerten des Bildes auf die verfügbaren 256 Tonwerte. dass Sie den Anteil des betreffenden Farbkanals etwas zurücknehmen. 7 Spezielle Bildberechnungen Wenn Sie mit keiner der genannten Methoden zu guten Ergebnissen kommen. Das Anheben von Helligkeitswerten mittels „Helligkeit/Kontrast” richtet in einem solchen Fall in der Regel mehr Schaden als Nutzen an. sondern nur einen einzigen Quellkanal zu verwenden. Er lässt sich dadurch mildern. ein Cyanund Magentastich in den mittleren sowie ein Magentastich in den dunklen Tönen. indem Sie den oberen Regler im Farbbalance-Dialog unter „Bild. können Sie man mit dem Schieberegler bestimmen. Dazu rufen Sie „Bild. nicht das ganze Bild.

wenn Sie nur den richtigen Rezepten folgen. Natürlich können Sie die gezeigten Schritte in ähnlicher Weise auch mit jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm durchführen. braucht es weder eine fundierte Erfahrung im Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen noch Spezial-Software mit einer großen Zahl an Automatikfunktionen. da die Software den Standard in Sachen Foto-Optimierung markiert.com . Bereits mit den Basisfunktionen von Bildbearbeitungsprogrammen nehmen Sie die erforderlichen Korrekturarbeiten meist recht einfach vor. welche Arbeitsschritte Sie hintereinander durchführen müssen – schon werden Sie mit hervorragenden Retusche-Ergebnissen und tollen Fotos belohnt. Wir verraten Ihnen die folgenden Retuscherezepte für Photoshop CS3/CS4 (Testversion auf C DVD). Welches Bildbearbeitungsprogramm Sie zum Aufbessern Ihrer Aufnahmen verwenden. Am besten führen Sie sämtliche Korrekturschritte auf einer neuen Ebene durch. Sie benötigen nur ein paar einfache Anleitungen. spielt keine große Rolle. Dadurch können Sie bei Nichtgefallen jederzeit zum Originalbild zurückkehren. wie Sie häu ge Bildfehler mir geringem Aufwand ausbügeln. Von Tilo Baumann Um Fotos auf Vordermann zu bringen. denn die exakten Parameter hängen von Ihrer Fotodatei ab.62 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 So peppen Sie Bilder auf Standardaufgaben meistern Farbstich korrigieren Schatten aufhellen Belichtungen optimieren Objektivfehler ausmerzen Stürzende Linien begradigen Bildobjekte entfernen Blick auf das Motiv lenken Jedes Detail anpassen Weitwinkelaufnahmen simulieren Bildrauschen mildern Rote geblitzte Augen beseitigen In diesem Artikel lesen Sie … 63 64 65 66 67 68 69 69 70 71 71 Die Verschönerung Ihrer Bilder ist ein Kinderspiel. Wir zeigen Ihnen die besten Kurzanleitungen zum Aufpolieren von Fotos mit Photoshop. Lediglich mit den angegebenen Werten müssen Sie ein wenig experimentieren. solange die Software nur halbwegs gut ausgestattet ist. Halten Sie sich genau an unsere Schritt-für-Schritt-Abfolge. Wir geben Ihnen Tipps. Foto: Marcin Kempski – Fotolia.

oder Einstellungsebene erstellen“. Malen Sie nun das Objekt sorgfältig aus. Beim Betrachten der Fotos am Rechner stellen Sie fest. dass blaue Objekte in der Aufnahme ihre Farbe verlieren. Dazu gehen Sie ganz unten in der Ebenpalette mit der Maus auf den Aktionsknopf „Neue Füll. das Sie vor Veränderungen schützen möchten. grau und weiß. Wälder. passen Sie ihn als Letztes an. Landschaftsaufnahmen haben häufig einen Blaustich. Falls überhaupt erforderlich. wie Sie sich das vorgestellt haben. dass die Aufnahmen keineswegs so schön geworden sind. was nicht immer gewünscht ist. Mit einem ergänzenden Fotofilter als Einstellungsebene können Sie die Lichtstimmung aufwärmen. Es erscheint ein Pop-up für die Tonwertkorrektur. eine Strandszene oder eine Hafenaufnahme. Je nachdem. Setzen Sie den Schieber ungefähr in die Mitte zwischen den beiden anderen Dreiecken. Dadurch verändern sich allerdings sämtliche Blautöne im Foto. die bei der Tonwertkorrektur übergangen wird. anzeigt. sollten Sie nun an beiden Enden den weißen und schwarzen Regler so verschieben.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 63 Farbstich korrigieren Sie haben unterwegs ein schönes Landschaftsmotiv geschossen. Zur Korrektur öffnen Sie im Dialogfenster der Tonwertkorrektur ganz oben das Ausklappfeld „Kanal“ und wählen „Blau“ für den blauen Kanal aus. Zuerst erstellen Sie eine neue Einstellungsebene. Mit einem Farbstich sehen Landschaften verwaschen und trübe aus. die Sie mit der linken Maustaste anklicken.und dann die <X>-Taste. um mit schwarzer Farbe zu malen. An diesen Stellen sehen Sie das Originalbild. können Sie die betreffenden Bereiche schützen: Die Ebenen-Palette zeigt in der neu erzeugten Ebene ein kleines Fenster – die Füllebene –. wie das Histogramm aussieht. Wechseln Sie zum Pinselwerkzeug. Um zu verhindern. › . Wählen Sie einen kleinen Pinsel aus. Darunter sehen Sie von links nach rechts betrachtet drei dreieckige Schieberegler zur Tonwertspreizung – schwarz. und drücken Sie erst die <D>. Auf diese Weise gleichen Sie den Kontrastumfang der Aufnahme optimal aus. dass er den linken oder rechten Rand des Hauptausschlags im Histogramm berührt. Häu g geraten Naturaufnahmen leicht blaustichig. Dann passen Sie die Tonwerte wie in Schritt 1 beschrieben an. Mit <Alt>-Mausklick in die Palettenmaske sehen Sie die Maske im geöffneten Bild. das eine schwarze Kurve. insbesondere wenn Sie die Bilder bei langen Brennweiten aufgenommen haben. Wählen Sie als Variante für die Einstellungsebene „Tonwertkorrektur“ aus. Öffnen“ laden Sie das betreffende Motiv auf die Arbeitsfläche von Photoshop. das Histogramm. beispielsweise Wiesen. 1 Tonwertspreizung durchführen 2 Farbanpassung aufmalen Mit „Datei. Die Füllebene zeigt dagegen eine schwarze Maske an. Mit dem mittleren Schieber stellen Sie die Mitteltöne ein.

Anpassungen. Prüfen Sie anhand der Vorschau. ob dieser Wert das Foto nicht zu stark aufhellt. Dazu rufen Sie den Befehl „Bild. wenn Sie bei allen Einstellungen mit der Vorschau arbeiten. Prüfen Sie die Veränderungen. Er bietet Ihnen im Register „Grundeinstellungen“ gleich mehrere Regler zur Anpassung der Bildbelichtung. Oben ist als Korrekturwert 50 Prozent eingestellt. Die Regler im Bereich „Lichter“ benötigen Sie beispielsweise zum Abdunkeln eines zu hell gewordenen Himmels. Außerdem verbessern Sie die Detailzeichnung in dunklen Bereichen. und wechseln Sie immer wieder zwischen Original und angepasstem Bild. den „Schwarz“Schieber immer zuletzt anzugehen. ohne die korrekt belichteten Bildbereiche zu verändern. deren Anpassung die Belichtung oft nochmals verbessert. Mit seiner Hilfe sorgen Sie für echte Schwarztöne. Optimale Resultate erzielen Sie. 3 Erweiterte Lichtanpassung Im RAW-Format aufgenommene Fotos optimieren Sie in Adobes RAW-Konverter. Tiefen/Lichter“ auf. die ansonsten oft gräulich erscheinen oder einen Blaustich aufweisen. indem Sie einfach die unterbelichteten Bildbereiche hervorheben. Nun erscheinen die Optionen „Tonbreite“ und „Radius“. Das Dialogfenster präsentiert sich zunächst nur mit den beiden Schiebern für „Tiefen / Stärke“ sowie „Lichter / Stärke“. 1 Bildbereiche hervorheben 2 Lichter beeinflussen Eine optimale Belichtung der Szene simulieren Sie. Im Nachhinein lässt sich aus den Fotos noch einiges herausholen. Erhöhen Sie ferner die Werte für Tonbreite und Radius im Tiefenbereich. setzen Sie ein Häkchen vor „Weitere Optionen einblenden“. Eine wichtige Aufgabe kommt dem Schieberegler „Schwarz“ zu. Stellen Sie den Tiefenregler auf rund 30 Prozent. . Gute Dienste bei der Schattenaufhellung leistet der Regler „Farbkorrektur“: Er kann die bei einer Tiefen-Lichter-Korrektur manchmal auftretenden Sättigungsprobleme verringern. In der Praxis hat es sich bewährt. Erzielen Sie mit den beiden Schiebern kein optimales Resultat.64 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 Schatten aufhellen Prächtiges Sonnenwetter – doch gerade beim Fotogra eren mit Gegenlicht geraten Motivteile im Vordergrund schnell zu dunkel. Der Regler „Mittelton-Kontrast“ kümmert sich um die Mitteltöne. Mit den Schiebern „Reparatur“ „Fülllicht“ und „Schwarz“ verändern Sie die Lichtzusammensetzung über die gesamte Aufnahme hinweg. Mit den Reglern stellen Sie verloren gegangene Details aus hellen Bildregionen wieder her. In gleicher Weise lassen sich auch die helle Bereiche eines Fotos optimieren. um nur die dunkelsten Bereiche („Tonbreite“) schrittweise mittels „Radius“ anzugehen.

Oben rechts legen Sie fest. Im oberen Drittel des Fensters sehen Sie das Originalbild („Original“) und das modifizierte Bild („Aktuelle Wahl“). Ähnlich verhält es sich bei Farbkorrekturen – was eine zehnprozentige Reduzierung der Lab-Helligkeit bewirkt. Erstellen Sie mit dem Hotkey <Strg>-<J> eine Kopie Ihres Fotos in einer neuen Ebene. Erzielen Sie keine ausreichende Verbesserung. und mit dem Regler direkt darunter stellen Sie die Stärke der Korrektur ein. Um Ihnen die Auswahl des richtigen Filters oder der optimalen Farbmanipulation zu erleichtern. 1 Belichtungsanpassung durchführen 2 Korrektur durch Multiplizieren Die grundlegenden Belichtungsparameter von Fotos passen Sie mit der Funktion „Bild. Der „Gamma“-Schieber wirkt sich mehr auf die mittleren Töne und Lichter aus – verändern Sie ihn zuletzt. 3 RAW-Belichtung tunen Am gründlichsten können Sie die Belichtung von Fotos verfeinern. wenn das Bild zu hell erscheint. Anpassungen. vervielfältigen Sie die Ebene noch einmal mit <Strg>-<J>. die Sie im RAW-Format geschossen haben. Anschließend verwenden Sie den Regler „Versatz“.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 65 Belichtungen optimieren Auch eine noch so gründliche Vorbereitung bewahrt Sie nicht vor über. Die Filtergalerie unter „Filter. Bei überbelichteten Fotos hilft der Modus „Multiplizieren“. › . welcher Effekt sich hinter einer Bezeichnung verbirgt. War das zu viel. Belichtung“ an. bietet Photoshop visuelle Auswahldialoge an. können sich nur Profis vorstellen. wenn das Foto zu dunkel ist. Bewegen Sie den obersten Regler vorsichtig in beide Richtungen. Wenn Ihr Foto unterbelichtet ist und daher zu dunkel erscheint. und nach rechts. Er macht das Motiv insgesamt heller beziehungsweise verstärkt die dunklen Farbanteile. bis das Ergebnis halbwegs passt. reduzieren Sie die Ebenentransparenz auf 50 Prozent oder weniger. Variationen“. in der Mitte finden Sie eine Liste mit allen nach Rubriken sortierten Filtern und rechts die Optionen für den gewählten Filter. Zur Auswahl klicken Sie auf eine der angebotenen Variationen. um sich unter Filterbezeichnungen wie „Polarkoordinaten“ oder „Mezzotint“ etwas vorstellen zu können. Den visuellen Auswahldialog für Farbänderungen finden Sie unter „Bild. was passiert Visuelle Auswahldialoge Sie brauchen beim Einsatz von Photoshop-Filtern schon ein sehr gutes Vorstellungsvermögen. ob Sie Mitteltöne. Ziehen Sie ihn ein wenig nach links. Tiefen. Ein einfacher Ebenen-Trick hilft beim schnellen Optimieren der Belichtung Ihrer Bilder. Sehen. Der RAW-Konverter von Photoshop bietet Ihnen dazu den Schieberegler „Belichtung“ an. Photoshop setzt den Ebenenmodus dabei automatisch auf „Negativ multiplizieren“. Lichter oder Sättigung verändern wollen. Da die Liste kleine Piktogramme enthält. Die typischen Belichtungs-Wehwehchen digitaler Aufnahmen beseitigen Sie in Photoshop mit minimalem Aufwand. wählen Sie im Ebenenmenü den Ebenenmodus „Negativ multiplizieren“. Korrekturen.oder unterbelichteten Bildern. Filtergalerie“ zeigt links ein frei skalierbares Vorschaubild. wird klar.

Objektivkorrektur“ auf. Drücken Sie die <A>-Taste. Objektivkorrektur“ korrigieren Sie mit dem Schieberegler „Verzerrung“ tonnen. Eines der häufigsten Probleme beim Fotografieren: Sie haben das Bild nicht ganz gerade aufgenommen. rückt Photoshop das Foto wieder gerade. die gegen den Himmel geschossen wurde. Objektivkorrektur“ rufen Sie Photoshops Korrekturwerkzeug für Farbränder und Objektivverzerrungen auf. Verzerrungsfilter. Sobald Sie die Maustaste loslassen. . bis die unerwünschten Farbsäume weitgehend entfernt sind. 4 RAW-Objektivkorrektur Im RAW-Format geschossene Bilder behandeln Sie mit dem RAW-Konverter von Photoshop. Diesen Rand müssen Sie noch beschneiden. unscharf und mit einem unschönen Farbsaum. etwa wenn Sie ein Weitwinkelfoto schießen. Dadurch wirken die im Bild verlaufenden senkrechten und waagerechten Linien verzerrt. und ziehen Sie entlang einer Linie eine möglichst langen Gerade. die den Hintergrund durchscheinen lassen.66 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 Objektivfehler ausmerzen Manche Fotos zeigen einen Bildfehler entlang den Motivkanten. 1 Chromatische Aberrationen mildern 3 Motiv geraderücken Es gibt verschiedene Tricks. 2 Aufnahme entzerren In manchen Aufnahmen wirken Linienverläufe gekrümmt oder tonnenförmig aufgeblasen. Zur Korrektur rufen Sie „Filter. Zum Beseitigen von Farbsäumen vergrößern Sie die betroffene Stelle im Bild mit dem Lupenwerkzeug. Mit dem Befehl „Filter. Dadurch gehen weniger Bildinformationen als bei der herkömmlichen Korrektur verloren. Das passiert vor allem bei extremen Blickwinkeln. um Farbsäume – Fachausdruck „chromatische Aberrationen“ – und ähnliche Farbränder zu minimieren. Passen Sie je nach Art des Farbsaums entweder den Regler „Rot/Cyan-Farbränder“ oder den für „Bau/Gelb-Farbränder“ an. Beispielsweise erscheint der Umriss einer Laterne. Passen Sie die Schieber an. Photoshop rückt die Motivteile wieder gerade. Mildern Sie diese Probleme ab. entstehen rund um das Bild weiße Stellen. Ganz beseitigen lassen sie sich nicht. Verzerrungsfilter. Im Dialog „Filter.und kissenförmige Objektivverzerrung. Auf der Registerkarte „Objektivkorrektur“ finden Sie im Bereich „Chromatische Aberration“ zwei Regler für die Rot/Cyan-Farbränder und für Fotos mit blau/gelbem Saum. Wenn Sie eine tonnenförmige Verzeichnung entfernen. Verzerrungsfilter.

Vergrößern Sie das Fenster. Korn hinzufügen: Digitalen Bildern fehlt die Struktur des Filmkorns.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 67 Stürzende Linien begradigen Fotos von Gebäuden und Brücken sind oft von stürzenden Linien durchzogen. indem Sie das Motiv gezielt in den einzelnen Farbkanälen schärfen. Die Folge sind „ausgebrannte“ Lichter. und blenden Sie mit <Strg>-<R> die Lineale ein. Mit <Return> schließen Sie die Transformation ab. Einerseits ist das ein Vorteil. verwenden Sie einfach eine weiche Auswahlkante mit möglichst großem Pixelradius. Markieren Sie die das Bild mit <Strg>-<A>. die niemand sieht: Die folgenden Kniffe sorgen für realistische Korrekturresultate: Auswahl bearbeiten: Gute Ergebnisse erzielen Sie. das Bild in den Lab-Farbraum umzuwandeln und hier nur den Luminanz-Kanal. Sind die Farbbereiche nicht ganz eindeutig voneinander getrennt. bis Sie den grauen Hintergrund sehen. die von dem Weichzeichnungseffekt ausgeschlossen werden sollen. das Gesamtbild wirkt aber harmonischer. der für die Helligkeitsinformation zuständig ist. indem man den Filter „Rauschen hinzufügen“ (ältere Photoshop-Versionen: „Störungen hinzufügen“) mit geringer Stärke auf das gesamte Bild anwendet. Dies lässt sich jedoch verhindern. sondern nur auf eine Auswahl anwenden. Überstrahlungen minimieren: Viele Kameras geben Motive mit hohem Kontrastumfang nicht optimal wieder. da das Korn nicht mehr störend auffällt. die unangenehm auffallen. 1 Hilfslinie anlegen 2 Bild transformieren Öffnen Sie zunächst das von stürzenden Linien verunstaltete Foto. also Bereiche ohne jede Zeichnung. › . Vor allem entspricht ein Bild mit leichten Störungen eher unserer Sehgewohnheit – zu glatte Bilder wirken unnatürlich. Farbveränderungen in den angrenzenden Bildbereichen sind dann zwar nicht ganz zu vermeiden. Statt kerzengerade wirken Gebäude. Beschneiden Sie danach das Bild mit der <C>-Taste. die oft auch noch einen harten Übergang zu den übrigen Bildteilen aufweisen. Eine Alternative ist es. Ziehen Sie nun den oberen linken Ankerpunkt mit gedrückter <Strg>-Taste so weit nach oben links in den grauen Arbeitsflächenhintergrund. Kanäle bearbeiten: Wer ein Bild überschärft. Das lässt sich verhindern. Vom Bildschirmrand aus ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste eine vertikale Hilfslinie ins Bild. in dem das Rauschen am stärksten auftritt. andererseits zeigen größere Flächen und Verläufe (beispielsweise blauer Himmel) im Ausdruck leichte Stufen. Danach ziehen Sie den unteren rechten Ankerpunkt bei gedrückter <Strg>-Taste nach unten oder nach links. Eine weich gezeichnete Kopie der Bildebene im Modus „Weiches Licht“ mildert die harten Übergänge. wenn Sie die Korrekturen nicht auf das ganze Bild. Zwar gehen dadurch winzige Details verloren. Gegebenenfalls müssen Sie mit dem oberen mittleren Ankerpunkt das Bild noch ein wenig strecken. als würden die Mauern nach oben hin aufeinander zulaufen. Es erscheinen Ankerpunkte und in der Bildmitte ein Bezugspunkt. den Sie zunächst an den unteren mittleren Bildrand schieben. Foto-Optimierung Bessere Resultate erzielen Schnelle Bildkorrekturen. Diese optische Beeinträchtigung sollten Sie rasch beseitigen. fallen aber nicht mehr störend auf. Starten Sie mit <Strg>-<T> eine Transformation. wenn Sie den Filter „Rauschen entfernen“ nur auf den Kanal anwenden. Eine Ebenenmaske blendet die Bildteile aus. erzeugt Farbsäume an kontrastreichen Kanten. an der Sie das Motiv später ausrichten. dass das Bild gerade wirkt. Auch das Rauschen lässt sich besser reduzieren. zu schärfen.

haben die gemachten Bilder meist eine Schwäche: Blasse. Der Bereichsreparatur-Pinsel aktivieren Sie mit der <J>-Taste. Wählen Sie eine kleine Pinselspitze. und umgekehrt dunkeln Sie den Vordergrund mit „Lichter“ ab. und legen Sie mit <Alt>+Mausklick zunächst einen Aufnahmebereich fest. Photoshop nutzt die benachbarten Pixel. Auch beim Reparaturpinsel passt Photoshop die Korrektur der Umgebungsstruktur und -beleuchtung an. Dabei helfen die Reparatur-und Ausbesserungswerkzeuge. Oft bemerken Sie erst beim Sichten der Fotos am PC. die diese Arbeit schnell und einfach erledigen. Per Hotkey <Shift>-<J> navigieren Sie durch alle relevanten Werkzeuge. Den Bereichsreparatur-Pinsel nutzen Sie wie einen Abdeckstift. Sie lassen sich blitzschnell wegfegen. 1 Hintergrund erweitern 2 Reparaturpinsel einsetzen Im Falle einer Stromleitung vor einem alten Gebäuse bietet es sich an. Stellen Sie im Optionsmenü hingegen „Quelle“ ein. Passanten oder Schilder stören das Motiv. Oft ist es eine Kombination aller drei Werkzeuge. an den das danach ausgewählte Objekt kopiert werden soll. die zum Ziel führt. In Photoshop CS4 geht das mit „Bild. Bei größeren Retuschearbeiten ist der Reparaturpinsel die bessere Wahl. wohingegen der Hintergrund zu dunkel bleibt. Korrekturen. Danach verschieben Sie den Bereich mit der Maus an die gewünschte Stelle im Bild. dass Objekte stören. und nutzen Sie das Werkzeug lediglich zur punktuellen Retusche. Photoshop passt ihn dann farblich an. ohne dass das Bild fleckig und manipuliert aussieht. Tiefen/Lichter“.68 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 Bildobjekte entfernen Immer wieder ärgerlich: Mülleimer. Das Blitzlicht hellt meist alle Objekte im Vordergrund zu stark auf. mit dem Sie unerwünschte Objekte einfach überpinseln. Blitzlicht-Fotos optimieren Wenn sich beim Fotografieren der Blitz zuschaltet. Dieses Problem lässt sich in Photoshop zumindest mindern. . können Sie zunächst den Ort umreißen. überstrahlte Bereiche. diese durch den rundherum herrschenden Hintergrund zu ersetzen. Dort machen Sie den dunklen Hintergrund über „Tiefen“ heller. Aktivieren Sie ihn. 3 Ausbessern Auch das Ausbessern-Werkzeug hilft beim schnellen Beseitigen von Bildfehlern. um auf dieser Basis die übermalten Flächen automatisch anzupassen. Danach malen Sie über die gewünschte Stelle. Wählen Sie im Werkzeugoptionsmenü am oberen Fensterrand die Einstellung „Ziel“. Helle und dunkle Bereich müssen somit unabhängig vom übrigen Bild manipuliert werden. und umreißen Sie mit dem Werkzeug den zu kopierenden Bereich.

danach die Position in der Ebenenpalette zu fixieren. Jedes Detail anpassen In vielen Situationen müssen Sie Größe. Der Filter verschlingt einiges an Rechenzeit. 1 Neigen und verzerren 1 Proportionen ändern Im Menü „Bearbeiten“ sind die Transformationsfunktionen zu finden. Verstrudeln. Je genauer Sie dabei arbeiten.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 69 Blick auf das Motiv lenken Oftmals geht bei Fotos das eigentliche Motiv – eine Person oder ein Objekt im Vordergrund – regelrecht im Treiben drum herum unter. Doch dafür stehen bei angewähltem Textwerkzeug noch die Optionen für „Verkrümmten Text erstellen“ bereit.5 Pixeln. Auswahl umkehren“. dass die Befehle „Verzerren“ und „Perspektivisch verzerren“ nicht anwählbar sind. Bei Textebenen besteht die Einschränkung. Wie bei allen anderen Transformationswerkzeugen werden die Veränderungen an der Ebene oder der Auswahl über einen rechteckigen Rahmen vorgenommen. Aufblasen. Verflüssigen“ lassen sich Bildteile mit verschiedenen Funktionen verzerren. desto besser wird das Resultat. die über die Bewegung des Mauszeigers agieren.oder Formebenen. Damit ist das Verkrümmen. neigen oder (perspektivisch) verzerren. Farbton/Sättigung anpassen“ durch Reduzierung der Sättigung auf –30 oder weniger den Hintergrund farblich dezenter gestalten. rufen Sie den Filter „Gaußscher Weichzeichner“ auf. indem Sie sie durch eine Auswahl markieren und mit dem Hotkey <Strg>-<J> als Kopie in eine neue Ebene einsetzen. Anwendbar sind sie auf Ebenen. Wollen Sie nur kleine Bildstellen verflüssigen. Das passende Werkzeug nden in Photoshop in der Kategorie „Transformieren“. Anschließend invertieren Sie die Auswahl mit „Auswahl. Form und Ausrichtung von Bildteilen korrigieren. Das passiert beispielsweise bei Personenaufnahmen vor einer belebten Strandpromenade oder bei Straßenszenen. Stauchen. Nachdem Sie bei einer Straßenszene etwa Menschen und Gebäude im Hintergrund durch die Auswahlumkehr eingeschlossen haben. der mit acht Anfassern und einem verschiebbaren Mittelpunkt aufwartet. Wählen Sie einen geringen „Radius“ von 1 bis 1. können Sie noch mit „Überarbeiten. Das flexibelste Werkzeug unter den Transformationsbefehlen ist die Funktion „Frei Transformieren“ (<Strg>-<T>). die ein Bildmotiv gleichmäßig verformen und es zum Beispiel drehen. › . um den Hintergrund nicht zu sehr abzusoften. Es empfiehlt sich. Auch der Einsatz jedes anderen Auswahlwerkzeugs oder eine Kombination mehrerer Werkzeuge ist möglich. Durch die Unschärfe kommt das Motiv besser zur Geltung. Verschieben und Reflektieren von Bildbereichen möglich. Wenn die Differenz noch stärker ausfallen soll. Auswahlbereiche sowie Vektorelemente wie Text. Mit „Filter. Umreißen Sie Schritt für Schritt das gewünschte Bildobjekt. diese mit genügend Rand auf eine eigene Ebene zu befördern. lohnt es sich. Farbe anpassen. 1 Hauptmotiv freistellen 2 Hintergrund abschwächen Zunächst einmal müssen Sie den Hintergrund vom Motiv trennen – verwenden Sie hierzu am besten das Polygonlasso. deren Wirkung man sogar feinjustieren kann.

Diesen letzten Schritt erledigen Sie. Ganz nebenbei erhöhen Sie mit dieser Methode die Bildauflösung. die ausgerichtet werden sollen. mit dem Befehl „Bearbeiten. indem Sie mit der <V>-Taste das Verschieben-Werkzeug auswählen und dann mit dem Hotkey <Alt>-<A> das Bild markieren. steht der Bildkomposition nichts im Wege. sondern auch horizontal aufgenommene Fotos zu einem Panorama zusammenfügen. Ebenen automatisch füllen“. . 1 Einzelbilder anfertigen 3 Fotos ausrichten Eine Bordfunktion in Photoshop erlaubt es. um beispielsweise aus geringer Aufnahmedistanz ein Hochhaus vollständig abzulichten. Mit gedrückter <Shift>-Taste ziehen Sie das Foto nun auf die geöffnete andere Datei und lassen die Maustaste wieder los. 2 Bilder kombinieren Die Montage erfolgt durch das Öffnen von mindestens zwei Einzelfotos. nachdem Sie mit <Strg>-<Alt>-<A> alle Ebenen (Hintergrundebene mit <Strg> zusätzlich auswählen) selektiert haben. Mit „Bearbeiten.70 BILDBEARBEITUNG Photoshop-Kniffe FOTOWELT 6/09 Weitwinkelaufnahmen simulieren Vor allem günstigen Kompaktkameras fehlt oft eine richtige Weitwinkeleinstellung. Empfehlenswert sind Überschneidungen von einem Viertel bis ungefähr einem Drittel und natürlich möglichst gerade Aufnahmen. Verwenden Sie dabei die Einstellung „Auto“ im Optionsdialog. in der Ebenenpalette. bei gleicher Brennweite und mit etwas Überlappung aufgenommen wurden. Wenn die Bilder aus gleicher Perspektive. 4 Panorama erzeugen Mit der Bildverkettung können Sie nicht nur vertikal. Den Vorgang wiederholen Sie. Ebenen automatisch ausrichten“ überlagert Photoshop die Bildinhalte nun automatisch korrekt. aus zwei oder mehreren Einzelbildern desselben Objektes ein großes Panorama zu errechnen. Sie tricksen. Dadurch ist es schwierig. Kopieren Sie die einzelnen Bilder allesamt in eine Datei. bis alle Bilder übereinander liegen. Automatisieren“ können Sie in nur einem Schritt ganze Panoramen erstellen. Mit dem Freistellwerkzeug beschneiden Sie das Bild nun noch um den überflüssigen Hintergrund. Entsprechend viele Aufnahmen vorausgesetzt. Noch sind die Bildübergänge nicht angeglichen. ohne dafür in eine neue Kamera investieren zu müssen. besonders hohe oder breite Gebäude oder eine Skyline vollständig ins Bild zu bekommen – es sei denn. Markieren Sie nun alle Ebenen. reicht auch eine wenig hoch auflösende Kamera zur Anfertigung von Fotos die sich für den Posterdruck eignen. Mit dem Befehl „Photomerge“ unter „Datei.

Klicken Sie „Vorschau“ an. sondern auch ihr Rauschverhalten. 3 Luminanz und Farbe Bildrauschen in Rohdaten-Fotos reduzieren Sie im RAW-Konverter im Reiter „Details“ mit den Reglern „Luminanz“ und „Farbe“ . Den Farbstörungs-Regler sollten Sie etwas weiter nach rechts platzieren. Unerwünscht starkes Bildrauschen eliminieren Sie in Photoshop über einen eigenen Filter aus Ihren Fotos. ● . Nun gilt es. dass Sie die Augenregion optimal sehen.6/09 FOTOWELT Photoshop-Kniffe BILDBEARBEITUNG 71 Bildrauschen mildern Über die ISO-Einstellung regeln Sie die nicht nur die Lichtemp ndlichkeit der Kamera. Für ein gutes Resultat ist es wichtig. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die Vorschau und halten die Maustaste gedrückt. Rote geblitzte Augen beseitigen Viele geblitzte Porträt. Diesen Vorgang müssen Sie für jedes rot geblitzte Auge wiederholen. das Sie die Pupille möglichst exakt einrahmen können. Stellen Sie ihn auf einen recht hohen Wert. Ziehen Sie daher den „Details erhalten“-Regler etwa in die Mitte. die Schieberegler zu justieren. Rauschfilter“ finden Sie den Menüpunkt „Rauschen reduzieren“. Alternativ ist als Plug-in für Photoshop die auf Entrauschen spezialisierte Software Neat Image zu empfehlen. Schnellkorrektur nutzen Laden Sie das Foto. um die Änderungen an Ihrem Bild sehen zu können. um „Vorher“ und „Nachher“ zu vergleichen. Je stärker Sie das Rauschen dämpfen. Mit dem RoteAugen-Werkzeug lassen sich diese leicht ausmerzen. bis das Rote-Augen-Werkzeug aktiviert ist. Im Menü „Filter. die sogar individuelle Eigenheiten von Kamera-Chips berücksichtigt. Für das Entrauschen existiert keine „optimale“ Einstellung: Der Regler „Stärke“ ist der mit Abstand wichtigste. Vergrößern Sie die Ansicht so. dass Sie die Bilddarstellung für das jeweilige Auge so vergrößern. und drücken Sie mehrmals <Shift><J>. damit die Farbkorrektur erfolgt. desto eher gehen Details im Foto verloren. beispielsweise 7. 1 Rauschfilter anwenden 2 Bildelemente schützen Öffnen Sie in Photoshop zunächst das verrauschte Bild.und Gruppenaufnahmen zeigen Personen mit unansehnlichen roten Pupillen – doch die Fotos müssen Sie nicht wegwerfen. Der Schärferegler kann dagegen meist im ersten Drittel verbleiben. Ziehen Sie nun ein Rechteck um den roten Bereich der Pupille und lassen die Maustaste los.

und Blautöne im Weiß-Bereich überwiegen. Mit den folgenden Tipps und Tricks erzielen Sie bei der Bildretusche mit Photoshop und vergleichbaren Tools optimale Ergebnisse. Die jeweiligen Menübefehle können variieren. macht auch mal Fehler. Wegen einer kleinen Unzulänglichkeit müssen Sie ein interessantes Motiv aber nicht gleich abschreiben. Funktionen wie „Auto-Kontrast“ oder „Auto-Tonwertkorrektur“ verschlimmern das Problem nur. Wir Überstrahlungen vermeiden Ein Problem von Personenaufnahmen mit heller. dass das „Weiß“ des Kleids den Gesamtkontrast des Bildes bestimmt und Schattierungen im Weiß-Spektrum löscht. Unsere Beschreibungen beziehen sich auf Photoshop CS4 (Testversion auf C DVD). und genau darin liegt die Schwierig- Farbfilter auftragen: Wenden Sie den „Fotofilter“ mit der Einstellung „Warmfilter“ zum Abdunkeln zu hell geratener Motivteile auf einer Einstellungsebene an Foto: © Benicce – Fotolia. lassen sich jedoch auch mit anderen Photoshop-Versionen und ähnlichen Fotoprogrammen durchführen. Wir beherzigen diese Regel Von Tilo Baumann Wer viel fotogra ert.72 BILDBEARBEITUNG Fotos schneller bearbeiten FOTOWELT 6/09 Tipps & Tricks zu Photoshop Schnelles Foto-Tuning zeigen Ihnen schnelle Korrekturmaßnahmen. Weißer als weiß geht es eben nicht. Der erste Schritt bei der Problemlösung liegt in der Analyse der Weißwerte. dass Grün. Fotografen lösen das Problem mit Filtern vor der Kamera. Die RGB-Werte in der Farbinfopalette zeigen. keit: Selbst die besten Kameras wollen nicht kapieren. vor allem weißer Kleidung liegt im Überstrahlen des Stoffes bei Sonne oder Blitzlicht. Dazu wählen Sie in der Werkzeugleiste links die Funktion „Pipette“ (<I>-Taste).com . so hilfreich sie auch sonst sein mögen.

Um zusätzlich noch eine antike Papierstruktur zu simulieren. Entfernen Sie per Mausklick das Häkchen im Feld „Luminanz erhalten“. Kleinere Objekte lassen sich mit dieser Technik schnell aus dem Foto löschen – doch bei größeren Störenfrieden verändert der Filter den Hintergrund so stark. Stellen Sie im bei „Filter“ die Variante „Farbe“ ein. Nicht nur die Farbe heller Kleidungsstücke pro tiert von diesem kleinen Eingriff. die Farbwerte und Helligkeitswerte in einem Arbeitsschritt verändert. das im unteren Bereich eine Wiese mit einer Reihe von Gänseblümchen zeigt. wirkt das Bild wie eine historische Aufnahme. ohne dass großartig sichtbare Spuren zurückbleiben. und markieren Sie damit den Mund. verwenden Sie den Befehl „Filter. Schalten Sie mit der <M>-Taste auf die Funktion „Auswahlrechteck“ um. dass die Retusche deutlich sichtbar wird. sondern auch alle weiteren hellen Bildelemente bekommen neue Frische. Erstellen Sie eine Auswahl der überstrahlten Motivteile im Bild. Fotos auf alt trimmen Bildmotive aller Art lassen sich in Photoshop blitzschnell auf eine Zeitreise schicken und altern. Lippen dezent Farbe einhauchen Ihr Porträt ist Ihnen gelungen. und wählen Sie „Eben. Neue Einstellungsebene. Aktivieren Sie in der Werkzeugleiste das „Magnetische Lasso“. Dazu verwenden Sie zunächst „Bilder. Diesen Wunsch erfüllen Sie sich bei der Bildbearbeitung. „Mit Struktur versehen“. Werkzeugspitze Größe ändern Beim Retuschieren von Bildern wechseln Sie normalerweise häufig die Größe der Werkzeugspitze. wenn Sie mit der Maus in der Werkzeugoptionsleiste am oberen Fensterrand auf das Wort „Größe“ gehen. Ebenen“ auf. Foto lter“. Alternativ wählen Sie einen Farbton – der Standardfarbton Orange eignet sich optimal. Strukturierungs lter. Dann rufen Sie den Filter „Staub und Kratzer“ auf und erhöhen den „Radius“ so lange. beispielsweise ein Ockerbraun-Orange. allerdings wünschen Sie sich ein wenig mehr Farbe für die Lippen. Dann wählen Sie den „Foto lter“ aus dem Menü „Bild.> vergrößern Sie ihn. Rufen Sie die Ebenpalette mit „Fenster. Bei „Struktur“ stellen Sie „Sandstein“ und bei einer „Skalierung“ den Wert zwischen 100 und 130 Prozent ein. Im Bild soll zu Demonstrationszwecken die Gruppe weißer Blumen auf dem Gras getilgt werden. Kleine Motivteile beseitigen Wenn viele kleinere Objekte ein Foto verunstalten – etwa Unrat am Strand oder eine Gruppe weit entfernter Touristen in einer Weitwinkel-Totalen – kann der für die Fotogra e eigentlich unnütze Filter „Staub und Kratzer“ aus dem Menü „Filter. Das geht am einfachsten. die linke Maustaste drücken und die Maus nach links (Pinsel verkleinern) oder rechts (Vergrößern) ziehen.> verkleinern Sie den gewählten Pinsel. und erhöhen Sie die „Dichte“ auf einen Wert zwischen 50 und 80 Prozent. Photoshop bietet eine komfortable Filterfunktion. Auch mit Tastenkürzeln geht es flott: Mit <. und zie- hen Sie eine Rechteckmarkierung um die Gänseblümchen herum auf. Korrekturen. Dabei geht es nicht nur um Effekthascherei: Durch eine kräftigere Lippenfarbe erhält das Foto mehr Kontrast und wird plastischer. Nach dem Einpegeln von Radius und Schwellenwert sind die Gänseblümchen aus dem Bild getilgt. Die Dichte passen Sie per Schieberegler an. Ideal ist eine Einstellung für „Weiche Kanten“ zwischen zwei und › Kleine Objekte blitzschnell entfernt: Der Filter „Staub und Kratzer“ wirkt beim Tilgen vieler kleiner Bildelemente wahre Wunder Foto auf alt Trimmen: Der Farbfotofilter mit einer Dichtevorgabe zwischen 60 und 80 Prozent lässt Farbmotive antik wirken . In der Palette „Korrekturen“ stellen Sie als Filtertyp „Warm lter (85)“ ein. soften Sie die Markierung mit „Auswahl. Als „Reliefhöhe“ wählen Sie einen Wert zwischen 3 und 5. Wenn Sie mit „OK“ bestätigen. um das Spektrum der Warm-Kalt. Korrekturen“. wählen Sie per Klick ins Farbfeld einen matten Farbton Ihrer Wahl.6/09 FOTOWELT Fotos schneller bearbeiten BILDBEARBEITUNG 73 und wenden ebenfalls einen Filter an. Nur in diesem Bereich soll eine Filterung statt nden.sowie der Hell-Dunkel-Werte zu bestimmen. bis die Blüten aus der Wiese verschwinden. Sättigung verringern“. Als Beispiel für eine schnelle und unkomplizierte Säuberungsaktion dient ein Foto. mit <. Dadurch erhält das Bild den typischen intensiven Farbstich alter Aufnahmen. Weiche Auswahlkante“ und einem „Radius“ von 4 bis 8 ein wenig ab. Um eine Kantenbildung zwischen Auswahl und Hintergrund zu vermeiden. Durch die Erhöhung des „Schwellenwertes“ wird die Bildschärfe im korrigierten Bereich angezogen. Störungs lter“ gute Dienste leisten.

Dann wandeln Sie es mit „Bild. Helligkeit/Kontrast“. Klicken Sie auf den Pfeil nach unten. Weichzeichnungs lter. Korrektueren. Die Details zum gewählten Effekt stellen Sie rechts im Fenster ein. Öffnen“ auf die ArDunst aufklären: Mit der Füllmethode „Ineinanderkopieren“ (alte Bezeichnung „Überlagern“) peppen Sie diesige Landschaftsaufnahmen auf beitsfläche. Korrekturen. ziehen Sie den Schatten an die richtige Position. Neu“. Zeichnen Sie den Schatten mit „Filter. und wählen Sie „Ineinanderkopieren“. <Strg>-<C> und <Strg>-<V> als neue Ebene in das Zielbild. Mit dem Verschieben-Werkzeug ziehen Sie den Text an die richtige Position im Bild. gilt es. dann wählen Sie eine niedrigere Kontrasteinstellung. Schwellenwert“ und dem Verschieben des Reglers ganz nach rechts in eine vollschwarze Fläche um. und passen Sie die Perspektive durch Verschieben der Bearbeitungspunkte mit und ohne gedrückt gehaltene Taste <Strg> an. Gehen Sie im Menü „Ebene“ auf „Ebene duplizieren“ und bestätigen mit „OK“.und Farbanpassung deutlich verbessern. Markieren Sie die obere Kopie des Fotos. Daher verwenden Sie einen behutsameren Eingriff über „Bild. Photoshop fügt den Text auf einer eigenen Ebene ein. Kopieren Sie das Objekt mit <Strg>-<A>. ob die Lippen geschminkt waren – dann stellen Sie einen höheren Kontrastwert ein – oder nicht. Daher wirken Landschafts. Hierdurch wird das Bild kräftiger und klarer. das die Option „Normal“ anzeigt. Die Stärke für den Kontrast hängt davon ab. Die Ebenen-Palette zeigt nun zwei Mal Ihr Bildmotiv an. Sättigung verringern“ wandeln Sie das Motiv in ein Graustufenbild um. Laden Sie zunächst das Bild über „Datei. damit der Dialog „Ebenenstil“ erscheint. auch wenn es Ihnen beim Fotografieren gar nicht so vorkam.und Naturfotos oft diesig und trübe. Mit „Bild. und fügen Sie dann mit <Strg>-<V> das kopierte Objekt ein. Dunst schnell wegpolieren Kameras nehmen Feuchtigkeitsdunst und Staubpartikel in der Luft deutlich stärker wahr als das menschliche Auge. Wechseln Sie zum Verschieben-Werkzeug. Schatten simulieren Sie benötigen für ein Objekt einen Schatten mit individueller Perspektive? Dann erstellen Sie eine Auswahl des Objekts und kopieren es mit <Strg>-<C> in die Zwischenablage. Korrekturen. Markieren Sie alle Buchstaben mit der Maus und wählen im Werkzeugoptionsmenü die gewünschte Formatierung aus. die sich gut für Text eignen. Die Stärke des Schattens regeln Sie über die Deckkraft der Ebene. bis auf ein Manko: Der . Dominante Objekte abschwächen Die Aufnahme von Los Angeles ist eigentlich sehr stimmig. Diesige Aufnahmen lassen sich mit einer Tonwert. Eventuell verbliebene helle Pixel übermalen Sie mit dem Pinsel-Werkzeug und schwarzer Farbe. Oben in der Ebenen-Palette sehen Sie ein Auswahlfeld. die Farben zu verstärken.74 BILDBEARBEITUNG Fotos schneller bearbeiten FOTOWELT 6/09 Ein schöneres Lächeln: Mit einem weichen Konturverlauf für die gewählte Auswahl bereiten Sie das Verstärken der Lippen vor Text einfügen: Eine peppige Optik für Slogans und Bildbeschriftungen erzielen Sie durch Nutzung eines Ebenenstils vier Pixeln. Wählen Sie „Datei. Steht die Auswahl. Im Palettenbereich klicken Sie doppelt auf die freie Fläche hinter dem Icon und der Beschriftung der Textebene. Effekttext verwenden Auffällige Schriftzüge als Blickfang in Bildern erzielen Sie mit einem einfachen Trick. Eine „Auto-Farbkorrektur“ brächte ein maßlos übertriebenes Ergebnis mit viel zu weißen Zähnen. „Gaußscher Weichzeichner“ weich. Aktivieren Sie das Textwerkzeug und geben Ihren Slogan ein. Mit „Schlagschatten“ und der Variante „Abge achte Kante und Relief“ stehen Ihnen einige peppige 3D-Effekte mit Licht und Schattenbetonung zur Auswahl.

Damit sich hinterher die Konturen nicht zu stark vom Hintergrund abheben. Mit dem untersten Regler passen Sie die Scharfzeichnung an. und bestätigen Sie die Änderung mit „OK“. das Sie durch zweimaliges Drücken der <L>-Taste aktivieren. Wenden Sie in Photoshop „Filter. Nun nehmen Sie dem Baum mit „Filter. Rendering-Filter“ auf. Erhöhen Sie die „Lab-Helligkeit“ auf „20“. wählen Sie „Auswahl. Geben Sie einen „Radius“ von 3 Pixeln ein. Zum Schluss verwenden Sie das Werkzeug „Weichzeichner“ (<R>-Taste). um mit gedrückt gehaltener Maustaste an den Konturen des Baums entlangzufahren und etwaige harte Übergänge zum Hintergrund abzuschwächen. Erhöhen Sie die „Helligkeit“ auf 100 Prozent und wählen als „Objektivart“ die Option „50-300 mm Zoom“ oder „35 mm“ Der Effekt wird nur realistisch. und prüfen Sie in der Vorschau. und geben in das Feld „Radius“ den Wert „5 Pixel“ ein. Setzen Sie das Fadenkreuz im Vorschaubild ins Zentrum der Lichtquelle oder leicht daneben. strahlender Leuchtkegel entsteht. Diesen Umstand ändern Sie im Dialog „Farbton/ Sättigung anpassen“ aus dem Menü „Überarbeiten. wenn Sie seine Stärke nicht übertreiben. dadurch . Nach diesen Bearbeitungsschritten ist der Baum weniger auffällig gerückt – obwohl er eigentlich im Vordergrund steht. Zunächst markieren Sie die Umrisse des Baums mit dem Werkzeug „Polygon-Lasso“. können Sie die Kerzen ammen beziehungsweise die Lampen im Foto mit einem Blendeneffekt versehen. Rufen Sie „Blenden ecke“ aus dem Menü „Filter. den berühmten „Hollywood“-Schriftzug. Wenn Sie den Wert zu hoch einstellen. Rauschfilter. Weiche Auswahlkante“. gehen Bilddetails verloren. Mit ein paar schnellen Bearbeitungsschritten machen Sie ihn unscheinbarer Baum vorne links dominiert aufgrund seiner Schärfe und Farbgebung das Bild zu sehr. Farbe anpassen“. und beenden Sie die Markierungsarbeiten mit einem Doppelklick. Über „Details erhalten“ legen Sie den Körnungsoder Weichheitsgrad fest. Rauschen reduzieren“ an. und schon werden dem Baum Farbe und Kontrast entzogen. teils dunklen Farben wirkt der Baum trotz Weichzeichnung immer noch sehr dominant. um eine hohe Unschärfe zu erzielen. um die Gesamtwirkung des Fotos zu verbessern.6/09 FOTOWELT Fotos schneller bearbeiten BILDBEARBEITUNG 75 Vordergrund optimieren: Der Baum im Originalbild links lenkt den Blick Schattensimulation: Die Funktion „Schwellenwert“ macht den für den Schatten kopierte Bildausschnitt satt schwarz – fast wie die echte Sonne zu sehr vom eigentlichen Bildmotiv ab. bis die Auswahllinie das komplette Gewächs umschließt. Aufgrund der kräftigen. Weichzeichnungs lter. die Störungen enthalten. über die Sie den Effekt steuern. Das Filterfenster zeigt vier Schieberegler. ● Handy-Bilder aufpolieren Mit einem Mobiltelefon aufgenommene Fotos wirken oft leicht pixelig. so dass um die Lichtquelle herum ein mehr oder minder großer. Handy-Aufnahmen: Fotos mit niedriger Auflösung oder starker Komprimierung frischen Sie mit dem Filter „Rauschen reduzieren“ auf Der Regler „Farbstörung reduzieren“ ist für schwarze und weiße Bereiche wichtig. Gaußscher Weichzeichner“ seine Schärfe. Klicken Sie sich an den Konturen des Baums entlang. Vor allem bei älteren Mobiltelefonen mit wenig leistungsfähiger Fotofunktion kommt es zur Klötzchenbildung durch Komprimierungsartefakte. ob sich die Bildgüte verbessert. Mit wenigen Arbeitsschritten gestalten Sie diesen Baum „unauffälliger“ und lenken damit den Blick des Betrachters direkt auf das wichtigste Element im Bild. Kerzen und Lampen mit Glanz versehen Um die Stimmung von Aufnahmen bei Kerzenschein oder Glühlampenbeleuchtung zu verbessern. Setzen Sie im Filterdialog ganz unten ein Häkchen vor „JPEG-Artefakte entfernen“. Mit dem Regler „Stärke“ legen Sie den Stärkegrad des Filters fest.

Oft sind es immer wieder die gleichen Aufgaben. Gehen Sie auf „OK“. Format konvertieren Möchten Sie auch noch das Bildformat ändern. PNG und TIF. Auf Wunsch verändern Sie noch den Dateinamen und fügen ein Wasserzeichen als Grafik ein.2 kann die Größe von Fotos pfeilschnell ändern sowie Bilder zwischen verschiedenen Formaten konvertieren. . das aber richtig gut und vor allem Von Ramon Schwenk ohne über üssiges Beiwerk. Einfache Gratis-Tools stellen die benötigten Funktionen für Windows XP und Vista bereit. Sie ordnen beispielsweise Ihre Bilder und Videos nach verschiedenen Kriterien und versehen diese mit Tags. Vista beherrscht mit der Bord-Software Windows Fotogalerie immerhin einige der grundlegenden Aufgaben. Zur Auswahl stehen BMP. eine Kopie anfertigen oder die Dateien verschieben. Slideshows auf CD/DVD brennen. Markieren Sie einzelne Bilder mit gedrückter <Strg>-Taste. Sie können das Originalbild überschreiben. Geben Sie danach die neue Größe an und bestimmen die Aktion. Diese Spezialisten erfüllen oftmals nur einen Zweck. einfachere Verwaltung und spart Platz.1. Größe ändern Nach dem Start der Software (auf C DVD und unter www. und Sie kommen mit wenigen Klicks zum Ziel – ganz ohne Umwege. Klicken Sie dann auf „Öffnen“.8. GIF. oder wählen Sie alle Bilder im Ordner mit <Strg>-<A> aus.und Videoverarbeitung FOTOWELT 6/09 One-Klick-Workshops Bildaufgaben meistern Viele Aufgaben rund um das Thema Fotos und Videos lösen Sie ohne komplizierte Hilfsprogramme. als Slideshow ablaufen lassen oder ohne Umweg auf CD oder DVD brennen.fr) gelangen Sie zu Dateiauswahl. Web-Alben und WebVideos veröffentlichen sowie individuelle Bildschirmschoner zur Weitergabe an Freunde und Bekannte anfertigen. Die Bilder in diesem Katalog können Sie mit dem Viewer zur Ansicht öffnen. klicken Sie auf „Mehr“ und dann in das Feld „Format“. die Sie in Verbindung mit Fotos meistern müssen: Beispielsweise Größe und Format der Fotos ändern. so dass Gratisprogramme ins Spiel kommen. Die kleinere Dateigröße ermöglicht schnelleres Laden. In den folgenden Workshops stellt Ihnen PCWELT sechs Programme vor und meistert die gestellten Aufgaben. Windows XP bietet hierzu von Haus aus keine Funktionen. Die Bedienung ist einfach. Doch so recht überzeugen kann auch Vista an der einen oder anderen Stelle nicht. Ihre Einstellungen können Sie als Profil sichern und jederzeit laden. um den Vorgang zu starten. JPG.vsosoftware.76 BILDBEARBEITUNG Schnelle Foto. In diesem Artikel lesen Sie … Bilder umwandeln Web-Album anlegen Bilder auf DVD brennen Bildschirmschoner anfertigen Fotokalender basteln Web-Video veröffentlichen 76 77 78 79 80 81 Bilder umwandeln Der kostenlose VSO Image Resizer 2.

Rechts sehen Sie eine Vorschau des Albums. In der Fotokatalog-Freeware Jalbum 8. etwa 124 x 124 Pixel. Bilder anpassen Falls Bilder seitenverkehrt vorliegen. um ein neues Album anzulegen. Über Klicks auf „Einstellungen“ und „Hauptansicht“ schalten Sie die Option „Ausgabe in Bilderordner“ ein. legen Sie im Register „Hauptseite“ fest. als Sie denken. Bildergrenzen“ die Größe der Vorschaubilder (Thumbnails) ein.net) klicken Sie auf das „+“-Icon. Bildgrößen einstellen Unter „Einstellungen“ stellen Sie im Register „Bilder. und überprüfen Sie das Layout mit einem Klick auf „Album anzeigen“. und klicken Sie auf „Verbinden“. Möglich ist hier übrigens auch das Umbenennen und Löschen von Bildern.2. › . Besucher Ihrer Website können dann online auf das Web-Album zugreifen. jalbum. Album übertragen Mit dem FTP-Tool in Jalbum übertragen Sie das Album etwa zum Webspace bei einem Provider wie 1&1 oder Strato. Andernfalls ändern Sie die Einstellungen und den Skin.2. der die Bilder enthält – sie erscheinen dann in einer Miniaturansicht. klicken Sie entweder einzelne Bilder mit der rechten Maustaste an oder gehen auf „Bearbeiten.6/09 FOTOWELT Schnelle Foto. bereiten die Fotos auf und stellen sie online. Album veröffentlichen Nun wählen Sie das gewünschte Album-Layout mit Klicks in die Felder „Skin“ und „Style“ aus.8 legen Sie mit wenigen Klicks das grundlegende Design der Bilderseiten fest. Wie viele Vorschaubilder auf einer Seite erscheinen sollen.und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG 77 Web-Album anlegen Das Präsentieren von Bildern auf der eigenen Website ist einfacher. Bei Gefallen drücken Sie den Button „Veröffentlichen“. Im Kontextmenü wählen Sie dann für die Bildauswahl den Befehl „Drehen 90° links“ beziehungsweise „Drehen 90° rechts“ aus. Klick Sie dann auf „Album erstellen“. Wählen Sie den Ordner aus. Im Register „Navigation“ wählen Sie „Links zu Originalen über skalierte Bilder“.8 (auf C DVD und unter www. Fotos laden Nach dem ersten Start von Jalbum 8. Tragen Sie die Serveradresse sowie Ihre FTP-Zugangsdaten ein. Alles auswählen“. Den Transfer starten Sie mit einem Klick auf „Upload alles“.

Klicken Sie auf das Symbol „Insert Slides“ links oben.nchsoftware. . Möchten Sie mehrere Bilder auf einmal verschieben. Markieren Sie alle Bilder in der Zeitleiste mit <Strg>-<A> und wählen anschließend den gewünschten Effekt aus. Klicken Sie nun auf den Button „Öffnen“. Der Track wird dann unterhalb der Bildleiste angezeigt. Effekte anwenden Für den Übergang zwischen den einzelnen Bildern stehen nur zwei Effekte zur Verfügung: „Fade“ (Einblenden) und „Cross Fade“ (Überblenden). und wählen Sie den Brenner aus. Geben Sie dem Datenträger einen Namen. klicken Sie es einfach an. Klicken Sie auf „Build Slideshow“. Bilder arrangieren Die geladenen Fotos werden in der Reihenfolge ihrer Dateinamen in der Zeitleiste angeordnet.und Videoverarbeitung FOTOWELT 6/09 Bilder auf DVD brennen Eine DVD mit einer exquisiten Fotosammlung eignet sich prima als Geschenk. Bilder laden Nach dem Start des Tools (auf C DVD und unter www. Zum Begleiten der Slideshow mit einer Hintergrundmusik klicken Sie auf das Symbol „Set sound track“ in der Werkzeugleiste.12 stellen Sie die Inhalte schnell zusammen und brennen sie auf eine DVD zur Wiedergabe am Fernseher. wählen die gewünschte Datei aus und klicken auf die Schaltfläche „Öffnen“. Klicken Sie dazu auf „Build Slideshow“ und dann auf das Symbol „DVD“. Im Datei-Dialog wählen Sie nun die gewünschten Dateien aus – entweder einzelne Bilder mit gedrückter <Strg>-Taste oder alle Bilder im Verzeichnis mit<Strg>-<A>.78 BILDBEARBEITUNG Schnelle Foto. folgt die Ausgabe des Projekts. Im folgenden Fenster wechseln Sie in das Verzeichnis mit einer der unterstützten Sounddateien. schieben es mit gedrückter rechter Maustaste an die neue Position und lassen die Maustaste los. so halten Sie die <Strg>Taste bei der Dateiauswahl gedrückt. Musik einfügen Slideshow brennen Sind alle Bilder arrangiert. Die Länge des Effekts legen Sie im Feld rechts dahinter fest. Mit dem Gratis-Tool Photostage 1. Die DVD wird nach der Konvertierung geschrieben. achten Sie auf „PAL“ als Format. Um ein Bild zu verschieben. com/slideshow/) ist bereits ein neues Projekt geöffnet.

“. Download unter www. Für einen Themenwechsel der Bilder können Sie an späterer Stelle auch weitere Sounds einfügen. klicken Sie im Folgedialog auf „Erzeuge SCR-Datei“. Bildschirmschoner einschalten Aktivieren Sie den Screensaver unter Windows – etwa in Win XP im Dialog „Systemsteuerung. Slideshow“.6/09 FOTOWELT Schnelle Foto. Bilder hinzufügen Den maßgeblichen Menüpunkt in Irfan View (auf C DVD. wie lange jedes Bild angezeigt werden soll. und geben Sie diese an Freunde und Bekannte weiter. weil Windows SCRBildschirmschoner an dieser Stelle erwartet.23 aus Ihrer Fotosammlung personalisierte Bildschirmschoner. SCR-Datei erstellen Anzeigedauer festlegen Wenn die Abfolge der Bild. Gehen Sie auf „Speichern als EXE/SCR“. Auf Wunsch wird sogar eingebundene Musik abgespielt. definieren Sie unter „Nächste Datei anzeigen“. Bildschirmschoner“. › . Hier navigieren Sie über „Suchen in:“ in einen Ordner mit Fotos und klicken auf „Hinzufügen“ oder „Alle hinzufüg. Anzeige. und vergeben Sie einen Dateinamen. Die Reihenfolge der Dateien lässt sich mit den Buttons „Rauf“ und „Runter“ korrigieren.de) finden Sie unter „Datei. wenn sowohl die Bilder als auch der Sound endlos durchlaufen sollen. Die Option „Kennworteingabe bei Reaktivierung“ ist aus Sicherheitsgründen immer zu empfehlen. Als Zielverzeichnis verwenden Sie „\Win dows\System32“.irfanview. Denken Sie aber daran.und Sounddateien feststeht. Sounds einbauen Auf die gleiche Weise füllen Sie die Liste mit der gewünschten Hintergrundmusik. Markieren Sie die betreffende Sounddatei und tragen sie mit „Hinzufügen“ in die SlideshowListe ein. dass Sie Administratorrechte besitzen.und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG 79 Bildschirmschoner anfertigen Erstellen Sie mit dem für Privatnutzer kostenlosen Irfan View 4. Dieser Schritt setzt unter Windows XP oder Vista voraus. Unter „Slideshow-Optionen“ wählen Sie die beiden Punkte „Wiederholen“ und „MP3s wiederholen“ aus. dass ein Screensaver mit lautem Sound zur Belästigung für andere werden kann.

wird es automatisch in den Rahmen eingepasst. Ein Klick auf eine Vorlage in der Liste zeigt im rechten Fensterbereich eine Vorschau an. die Sie über „Seite vor“ erreichen. Geburtstags-Kalender. Wählen Sie hier den Drucker aus. . Nach einem Klick auf „Weiter“ gelangen Sie zum Druck-Dialog.tkexe. Es folgt das Festlegen des Zeitraums.und Videoverarbeitung FOTOWELT 6/09 Fotokalender basteln Erstellen Sie mit dem kostenlosen Gestaltungs-Tool Tkexe Kalender aus den Motiven Ihrer Fotosammlung ganz einfach einen persönlichen Fotokalender mit hübschen Bildeffekten. und stellen Sie Optionen entsprechend ein. und suchen Sie das gewünschte Foto aus. Elemente einbauen Bestätigen Sie in den folgenden Dialog mit „OK“. und drücken Sie das Pfeil-nach-rechts-Symbol. Alle Änderungen am Projekt werden nun automatisch gesichert. Nun werden die einzelnen Kalenderblätter erstellt. Suchen Sie sich ein Kalenderlayout aus. Nach einem Klick auf „Weiter“ stellen Sie den Drucker mit der passenden Papiergröße ein. Ein Klick auf „Speichern“ sichert die neue Kalenderdatei. und klicken Sie auf den Button „Vorlage verwenden“. Drucken“. Wählen Sie alle Kalenderblätter im linken Bereich aus. wechseln in das gewünschte Zielverzeichnis auf Festplatte und tippen einen Dateinamen ein. die Sie aus einer Liste auswählen. Vorlage auswählen Tkexe Kalender liefert zehn Vorlagen mit. Jahres-Kalender und Wochen-Kalender. Ein Klick auf das Bild öffnet ein neues Fenster. Anschließend drucken Sie ihn aus und verschenken ihn an liebe Menschen. Nach dem Start klicken Sie auf „Neue Datei erstellen“. Ist das Bild zu groß. Neuen Kalender anlegen Im nächsten Schritt wählen Sie den gewünschten Kalender aus. Wiederholen Sie die Schritte für alle anderen Elemente und Kalenderblätter. Projektdatei sichern Laden Sie die Freeware von der Site www. Kalender drucken Zur Ausgabe des fertigen Kalenders geht es über „Datei. Zur Auswahl stehen Monats-Kalender. Drücken Sie den Button „Bild öffnen“.80 BILDBEARBEITUNG Schnelle Foto.de. der später noch geändert werden kann.

wird zusätzlich der Quellcode zum Aufrufen des Videos innerhalb einer WebSeite erstellt. um sich den H T M L. Je nach Größe der Quelldateien dauert die Konvertierung einige Zeit.cnet. Klicken Sie auf „Start Conversion“.C o d e anzusehen. Unter „1 > Select a video“ wählen Sie die zu konvertierende Datei aus. Nach Abschluss der Aktion wird das Fenster automatisch geschlossen. Konvertierung starten Nun ist das Programm bereit für die Ausgabe des neuen Videos. Ändern Sie hier beispielsweise die Größe des Videos. Schalten Sie anschließend noch „Use FFmpeg engine for FLV video“ an. bedarf es einer Konvertierung in ein web-fähiges Format wie Flash Video (FLV). Ausgabe-Einstellungen Die Vorgaben unter „Step2: Save Output Flash Video“ können Sie ohne Änderung übernehmen. Fein-Tuning anwenden Mit einem Klick auf „Advanced Settings“ lassen sich weitere Einstellungen vornehmen. Auch die Audiospur kann in eine andere Bit-Rate umgewandelt werden. Es öffnet sich eine DOS-Box. Verwenden Sie zur schnellen Aufbereitung der Film-Clips die Gratis-Software IVC Internet Video Converter. Falls Sie den Film nicht auf Ihrer eigenen Web-Seite veröffentlichen möchten. Beachten Sie dazu die Anleitungen des Website-Betreibers. Klicken Sie auf „View HTML“. Ist die Option „Generate HMTL“ eingeschaltet. Video auswählen Da Ihre Aufnahmen in der Regel als AVI. Video veröffentlichen Danach können Sie die neue Videodatei im Flash-Format mit einem Klick auf „Play“ ansehen.und Videoverarbeitung BILDBEARBEITUNG 81 Web-Video veröffentlichen Sie haben mit dem Camcorder oder der Digitalkamera ein Video aufgenommen und möchten dieses nun ins Web stellen. Starten Sie Internet Video Converter (Download unter www. in der der eigentliche Encoder aufgerufen wird und mit der Konvertierung beginnt. seine Qualität und die Frame-Rate.6/09 FOTOWELT Schnelle Foto.oder MPEG-Datei vorliegen. falls es Probleme beim Konvertieren geben sollte. übertragen Sie ihn zu einem Videoportal wie Youtube oder Clipfish. ● . und klicken Sie auf das Register „Video-to-Flash“.com/downloads/).

Von Marcel Schmid Fotos glattbügeln Bildrauschen sicher abmildern Es ist ein Ärgernis der Technik. wenn nur wenig Licht auf den Bildsensor fällt. die es zum Entfernen von Bildrauschen für einen bestimmten Kameratyp verwendet. die Sie mit hoher ISO-Einstellung geschossen haben. sprich bei schlechten Lichtverhältnissen. und öffnen Sie das Bild. Jeder hat schon mal falschfarbige Pixel in Bildern gesehen. Es gibt doch einiges.82 BILDBEARBEITUNG Zuverlässiges Entrauschen FOTOWELT 6/09 Bildrauschen plagt vor allem Fotos. fehlerhafte Pixel weitgehend zu reduzieren. Auf jeden Fall sollten Sie die ISOZahl so niedrig wie möglich halten und auch die beste. Vor allem Nutzern von Kompaktkameras verdirbt Bildrauschen oft den Spaß an Foto. um die störenden Pixel zu minimieren. 1 Foto öffnen Nach dem Start präsentiert sich Neat Image mit vier Registerkarten: Sie beginnen ganz links bei „Input Image“. die die Kamera dennoch als Helligkeitsinformation interpretiert und zu einem – farblich nicht korrekten – Pixel macht. sprich die niedrigste Kompressionsstufe wählen. . Neat Image arbeitet mit Profilen. Dazu erscheint ein Dateidialog. Klicken Sie auf „Open input image“.com). hilft das für private Nutzer kostenlose Neat Image (Download unter www. Ist Bildrauschen erst einmal da. dass vor allem mit hohen ISO-Werten sichtbare Pixelstörungen in Fotos auftreten. Dank eines kleinen Korrektureingriffs vermiesen Ihnen die Störpixel künftig keine Fotos mehr. das Sie korrigieren möchten.neatimage. Ist das Foto geladen. Dann geben die Fotodioden nur eine minimale Energiemenge in Form von Elektronen ab.neatimage. bringen Sie die Registerkarte „Device Noise Profile“ nach vorne.com. Alternativ erstellen Sie ein eigenes Profil für Ihre Kamera. Bildrauschen entsteht. Fertige Profile bekommen Sie auf der Site www. was Sie machen können.

Sobald Sie im Foto mit der Maus ein Rechteck aufziehen.6/09 FOTOWELT Zuverlässiges Entrauschen BILDBEARBEITUNG 83 2 Rauschprofil erstellen 4 Bild entrauschen Klicken Sie auf den Button „Auto profile“. ohne die übrigen Bildbereiche zu verschwimmen. Die Vollversion für 25 Euro bietet weitere Formate an. Mit der „Queue“-Funktion kann das Tool mehrere Fotos in einem Durchgang optimieren. Speichern Sie das Resultat mit „Save output image“. In der kostenlosen Version speichert Neat Image Ihre Fotos ausschließlich im JPEG-Format mit Komprimierung. die je nach Bildgröße einige Zeit dauern kann. Er mildert die Störpixel ab. 3 5 Gegenmaßnahmen optimieren Foto nachbearbeiten Stellen Sie nach einem Probelauf fest. Bei jeder Rauschunterdrückung verlieren Sie Details. was für die meisten Bilder ausreichend ist. Mit der Schärferegelung wirken Sie einer starken Weichzeichnung entgegen. Ein Klick auf den Button „Apply“ leitet die endgültige Bildoptimierung ein. dass Sie noch etwas optimieren möchten. Damit nimmt Ihnen Neat Image einen Großteil der Arbeit ab. Es gilt daher. Mit „Preview“ zeigt Neat Image eine Voransicht an. Eine zweistufige Rauschbeseitigung kann die Ergebnisse optimieren: Laden Sie die mit Neat Image bereinigte Datei in ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop. der sich meist im Randbereich der Aufnahme befindet. können Sie die vom Programm getroffenen Parameter verändern. einen Kompromiss zwischen Restrauschen und Grobschliff zu wählen. ● . die homogen und weiterhin von Rauschen durchzogen sind. Sind Sie mit der gesäuberten Region zufrieden. Die von Neat Image getroffenen Einstellungen sowie den vorgegebenen YCrCb-Farbraum können Sie übernehmen. Das Tool analysiert einen homogenen Bildbereich. Für eine optimale Darstellung zoomen Sie auf 100 Prozent. Wenden Sie über das Filter-Menü den Gaußschen Weichzeichner auf die gewählte Region an. Das führt bei besonders starkem Bildrauschen zu sichtbaren Folgen. und sucht darin nach Farb. erhalten Sie eine neue Vorschau. Das Ergebnis zeigt Ihnen das Programm ganz rechts im Fenster an.und Luminanzrauschen. Ein Häkchen vor „Very low freq“ aktiviert das Beseitigen von großflächigen Pixelstörungen und ist für Bilder hilfreich. die von starkem Rauschen durchzogen sind. Erstellen Sie eine Auswahl oder eine Maske der Bildbereiche. Die Einstellungen hierfür finden Sie unter „Noise Filter Settings“. wechseln Sie zur Registerkarte „Output Image“. Durch das Entrauschen des Motivs geht ein wenig der Feinzeichnung im Bild verloren.

Die Farbhilfe gibt es in unterschiedlichen Varianten. Funktionen für das geschmackssichere Zusammenstellen von Farben beschränken sich jedoch in der Regel darauf. Von Günter Schuler Der „Ur-Kuler“: Farbhilfe in Illustrator CS3 Nutzer der Gra k-Software Illustrator CS3 hatten schon länger Gelegenheit.84 BILDBEARBEITUNG Farben mischen mit Kuler FOTOWELT 6/09 Adobe Kuler Hilfe bei der Farbwahl Kreative sind beim Finden harmonischer Farbkombinationen weitgehend auf sich gestellt.und Webdesign-Anwendungen haben im vergangenen Jahrzehnt eine hohe Verfeinerung erfahren. Über das Aufklapp-Icon links unten in der FarbhilfeBedienfeldleiste lassen sich unterschiedliche Farb-Pools einstellen – beispielsweise eines der aufgeführten Farbfeldersets in der Liste. digitale Farbbibliotheken von professionellen Herstellern wie etwa Pantone zur Verfügung zu stellen. Adobe hat dafür einen neuen Ansatz gewählt. Layout. Welche Farbnuancen das Zellenraster präsentiert. Im Hauptfenster enthält die „Farbhilfe“ ein Zellenraster mit aufeinander abgestimmten Farbnuancen. einer Erweiterung der Creative Suite 4. Mit Kuler.und Konturfarbe des aktuell angewählten Objekts ab und vom aktuell eingestellten „Betriebsmodus“. Bildbearbeitungs-. ändert sich das. Anzahl und Deutlichkeit der Abstufungen kann der Anwender über das Bedienfeld- . hängt von der Flächen. Die grundlegenden Features sind im IllustratorBedienfeld „Farbhilfe“ komplett präsent. sich mit Kuler-Funktionen vertraut zu machen.

Zum einen ist der Funktionsumfang der Erweiterung in Illustrator eingeschränkt. „Schattierung“ oder „Triade“ stehen rund zwanzig weitere Farbharmonieschemata zur Verfügung. das direkte Speichern von Farbsets aus dem Web heraus sowie ein paar andere Community-basierende Funktionen sind nur mit der kostenlosen Adobe-ID möglich. Der dritte Bereich „Erstellen“ enthält eine abgespeckte Variante der Funktion „Farben bearbeiten“ aus Illustrator. Die hier zugrunde liegende Technologie stammt aus Illustrator CS3. bringt jedoch Vorteile: Das Hochladen eigener Farbsets. der zweite Bereich. wenn der Nutzer auf den zweiten Button von rechts in der Bedienfeld-Fußleiste klickt. das man in Photoshop. sind Illustrator-Anwender nicht unter. Indesign. Spätestens hier kommen dann Gestaltungsgrundsätze aus Gra kdesign und Farbharmonielehre ins Spiel: Neben „Komplementär“. Die Kuler-Bedienfelder in den CS4-Programmen sind allerdings nur eine Variante dieser vielgestaltigen Technik. Flankierend hat Adobe eine Web-basierende Anwendung mit derselben BezeichFarbfülle über Adobe-ID Kuler als Web-Anwendung funktioniert am besten in Kombination mit einer Adobe-ID. zweitens eine Online-Funktion mit Zugang zu einer Vielzahl bereits angelegter Farbsets zur Verfügung. Illustrator und Flash über „Erweiterungen“ im Menü „Fenster“ aufruft. nung eingerichtet. Die wahren Kapazitäten der IllustratorFarbhilfe zeigen sich. Sie ist wie bei den Kuler-Bedienfeldern in den CS4Programmen nicht zwingend erforderlich. Drei Knöpfe erlauben es. Flankierend stellt Kuler einige Funktionen zur Verfügung. Auch im Durchsuchen-Bereich sind entsprechende Sichern-Befehle präsent – dann nämlich. die im Internet-Bereich von Kuler zur Verfügung stehen. über die sich vom Anwender erstellte Farbkombinationen entweder in der Farbfelderpalette des entsprechenden Programms oder aber online auf einem Adobe-Server speichern lassen. Unter dem Namen Kuler hält Adobe auch eine Desktop-Anwendung zum Download bereit. präsentiert eine Liste mit Farbsets. Die daraufhin erscheinende Funktion „Farben bearbeiten“ enthält auch die aufgeführte Liste mit den Harmonieregeln – jedoch kombiniert mit einem Kreis zur Farbauswahl sowie einem Anfasser. Welcher Harmonieregel das Programm dabei folgen soll. Zweite Besonderheit ist die Architektur des Moduls: Anders als die Illustrator-Farbhilfe präsentiert die Kuler-Erweiterung ihre Funktionen in einer kompakten Bedienfeldober äche. liefert gleich zwei Dinge.sondern sogar überdurchschnittlich versorgt. über den sich die eingestellte Harmonieregel innerhalb eines Farbkreises variieren lässt. wird über die Aufklappliste im oberen Fenster eingestellt. Bemerkenswert sind allerdings zwei . „Info“ bietet nur einige Basisinfos. Für die CS4Kernapplikationen hat Adobe die Farbhilfefunktionen komplett überarbeitet und zusätzlich mit Online-Funktionen ausgestattet. hat jedoch weitaus mehr Funktionen. Da „Farben bearbeiten“ bereits über das Bedienfeld „Farbhilfe“ ansteuerbar ist und das Zellenraster der Farbhilfe zusätzliche Farbtonabstufungen erzeugt. die Funktion „Farben bearbeiten“ fehlt. Besonderheiten. die sich am besten als Miniausgabe des gleichnamigen Web-Dienstes charakterisieren lässt. Sie unterliegt dem gleichen Prinzip. die jeweiligen Funktionsbereiche anzusteuern. wenn der Nutzer ein be- › Was Kuler macht Kuler. Kuler als CS4-Erweiterung Die CS4-Erweiterung Kuler besitzt dieselben Funktionen wie die Farbhilfe in Illustrator. „Durchsuchen“. Erstens stellt es eine interaktive Farbhilfe für das Anlegen harmonischer Farbkombinationen. Der entscheidende Vorteil: Beide Funktionen – „Farbhilfe“ und „Farben bearbeiten“ – ermöglichen das Speichern eigener Farbgruppen und deren Übertragung in das Bedienfeld „Farbfelder“.6/09 FOTOWELT Farben mischen mit Kuler BILDBEARBEITUNG 85 Basis des Farbwählers: Die Farbhilfe in Illustrator CS3 ist der Vorläufer des aktuellen Kuler menü regulieren.

zum Publizieren oder Herunterladen von Farbsets im Format . 5. Illustrator. und der Befehl „Links“ präsentiert. von dieser ausgehend ein weiteres Set zu erzeugen und dies gleichfalls zu speichern. Indesign und Flash nur einen Bruchteil der möglichen Funktionen. werden sämtliche markierten Farben als Farbfelder übernommen. Praxis-Tipps zu Kuler Wir haben einige Tipps zu den Themen Adobe-ID. Account anlegen oder nicht? Grundsätzlich bringt das Einrichten einer Adobe-ID zwar einige Vorteile – zum Beispiel beim Speichern von Farbsets im .ase-Format. dass es sich bei geladenen Kuler-Farbsets um RGBFarben handelt. weitere nützliche Links.adobe. Die neuen Farbsets lassen sich sowohl direkt in das Bedienfeld „Farbfelder“ übertragen als auch als Farbset speichern. ein erstelltes Set erst einmal zu speichern.adobe. Das Interface zur Funktion „Create“ entspricht zwar weitgehend der Kuler-Funktion „Erstellen“ in den CS4-Programmen. Dieser Vorgang kann der Nutzer dann so oft wie nötig fortsetzen. Möchten Sie explizit CMYK-Farbfelder erzeugen.com bieten die gleichnamigen Erweiterungen in Photoshop. Die Fußleiste der Erweiterung offeriert schließlich ein paar zusätzliche Knöpfe für das Navigieren im aufgelisteten Online-Farbfelderbestand. im Anschluss daran die Grundfarbe beizubehalten. Es bringt den Vorteil. Illustrator wandelt sie in den eingestellten Dokumentfarbmodus um – ebenfalls relativ unproblematisch. Sets im Austauschformat Der Kuler-Web-Dienst verlangt für das Speichern von Farbtabellen im Adobe-eigenen Farbtabellen-Austauschformat das Einrichten einer Adobe-ID. Verglichen mit der kompakten Funktionalität der Kuler-Erweiterung in den einzelnen CS4-Anwendungen. „Pulse“ stellt eine alternative Erstellungsweise zur Verfügung. Auch an eine Suchfunktion („Search“) sowie das Verschlagworten von Farbsets mit nützlichen Begriffen („Tags“) haben die Entwickler gedacht. Zum Brow- sen auf Kuler ist keine Adobe-ID nötig. Ob Flickr-Galerie oder Bild-Upload: Auch beim Extrahieren von Farbzusammenstellungen aus Bildern kann das Anlegen eines Farbsets nach einer Harmonieregel erfolgen oder von Hand. 1. kommt in den Genuss aller Funktionen. Der Befehl „Create. Das Gleiche gilt für das Generieren von Farbtabellen aus hochgeladenen Bildern.ase ohne Adobe-ID. Bereits der erste Blick auf das Portal des Adobe-Web-Dienstes überzeugt. .ase allerdings schon. Allerdings ist der Anwender auch hier auf fünf Farben pro Set beschränkt. Für das Arbeiten mit möglichst vielfältigen Optionen-Zusammenstellungen ist 4. wie der Name schon vermuten lässt. Ein grundsätzlicher Vorteil des Formats . Um etwa Sets mit Kuler-Farbfeldern in den CS4-Programmen zu speichern. das Farbhilfe-Bedienfeld in Illustrator derzeit die beste Kuler-Variante. Illustrator: Mehr Harmonieregeln Im Vergleich zu den drei unterschiedlichen Kuler-Varianten offeriert die Farbhilfe in Adobe Illustrator CS4 mehr als doppelt so viele Harmonieregeln. Der Befehl „Themes“ beispielsweise ermöglicht Ihnen das Sortieren der im Kuler-Bereich präsenten Farbsets. muss in diesem Fall aber manuell erfolgen. Die Übernahme als Farbfeld. com/de/products/kuler/ kostenlos aus dem Internet geladen und auf dem Rechner installiert werden. Die Einstellungsmöglichkeiten für das Anlegen harmonischer Farbsets allerdings sind weit vielfältiger. 6. die aktuell in den Farbeinstellungen festgelegt sind. ist ein Account nicht zwingend erforderlich. Kuler als Desktop-Anwendung Kuler existiert auch als eigene Anwendung und kann über die URL http://www. Es geht aber auch ohne. etwa in Photoshop. Von dort kann der Nutzer sie in die anderen Adobe-Programme übernehmen. dass Farbtabellen in diesem Format sämtlichen Kernanwendungen der Creative Suite zur Verfügung stehen. ihre Farbsets und ihre Arbeiten erfahren. Direkt aus einem Programm der CS4 speichert Kuler Sets im Format . From an Image“ ermöglicht das Suchen im Bildbestand des Webspace-Anbieters Flickr. Erzeugen lassen sich Farbsets nicht nur mit Farbkreis und Harmonieregel. bringt eine kontrollierte Umwandlung inklusive Farbanpassung meist bessere Ergebnisse als eine Übernahme der entsprechenden CMYK-Farbwerte von der Kuler-Website. 2. Verglichen mit dem KulerService unter http://kuler. sondern auch aus Bildern. Beim Arbeiten mit der gleichnamigen Desktop-Anwendung oder beim Browsen im Kuler-Web-Bereich bekommen Sie Farbsets mit einem alten Hausmittel auf den Schreibtisch: Dem Aufnehmen eines Screenshots (Tastenkombination <Strg><Shift>-<4>). der ausgefeilten Farbhilfe in Illustrator oder dem umfangreichen Web-Dienst von Adobe ist diese Software eher Appetitanreger als ein vollwertiges Gestaltungs-Tool. Stück für Stück: Mehr als fünf Farben Alternativ bietet sich dem Anwender darüber hinaus die Möglichkeit.86 BILDBEARBEITUNG Farben mischen mit Kuler FOTOWELT 6/09 stimmtes Farbset anklickt. Kuler-Farbsets und CMYK Grundsätzlich sollte man davon ausgehen. Auch hier gilt: Nur wer sich bei Adobe online anmeldet. Zum Zug kommen dabei stets die CMYK-Farbprofile. 3. Anlegen und Speichern von Farbtabellen sowie Änderungen des Farbmodus bei abgespeicherten Kuler-Sets zusammengestellt. Ansonsten liefert Kuler Desktop ein paar nette Gimmicks und eignet sich gut zum Anlegen von Farbsets nebenher – ohne CS4-Anwendung und ohne einen aktiven Webbrowser. Über „Community“ können Sie mehr über andere Anwender. Für die Illustrator-Farbhilfe gilt das nicht.ase besteht darin. Ebenso möglich ist der Upload eigener Bilder. In Photoshop ist der Farbmodus von Farbfeldern zunächst zweitrangig. Kuler als Webservice Insgesamt erweist sich die Web-Anbindung der neuen CS4-Erweiterung als gut durchdachte Lösung. In Indesign sollte der Nutzer Farbfelder für Print-Drucksachen in CMYK-Prozessfarben umwandeln. dass die erzeugten Farbfelder sich mühelos in der Farbfelderpalette speichern lassen. Die Einstellmöglichkeiten der Web-Variante von Kuler übertreffen die der CS4-Erweiterung deutlich. Illustrator: Mehr Farben Bedauerlicherweise sind Kuler-Farbsets derzeit lediglich auf fünf Farben beschränkt. Eine zweite Möglichkeit ist das Erzeugen von Varianten mit Hilfe des Bedienfelds „Farbhilfe“ in Adobe Illustrator CS4. Markieren Sie die Farben im Zellenraster des Bedienfelds und klicken anschließend auf den Knopf rechts unten in der Fußleiste.

Auf Anklicken lassen sich die Farben direkt bearbeiten und sichern Basisinformationen Eingabe für die Suche nach Schlagwörtern (Tags) Auswahl der Harmonieregel für das Farbset. etwa nach Popularität.6/09 FOTOWELT Farben mischen mit Kuler BILDBEARBEITUNG 87 Desktop-Version: Kompakt und mit weniger Farbwerte online managen: So präsentiert sich Adobe Kuler im Web Funktionen präsentiert sich Kuler als Tool Das bringt’s Die Idee. Durch die Community haben Sie Zugriff auf eine Vielzahl vorhandener Farbvariationen und unzählige Farbpaletten. sich mit anderen Anwendern auszutauschen. und es besteht die Möglichkeit. Zufallsprinzip Regler für Anzahl. Dass Adobe seine Programmpakete zunehmend mit Online-Funktionen ankiert. Aktualität. Deutlichkeit und Abstufungen der Farbfelder Farbfeld aus der Community den eigenen hinzufügen Farbset den eigenen hinzufügen Farbset in die Community laden Knöpfe für Navigation im Online-Bestand der Farbfelder Speichern eines Farbsets innerhalb einer CS4-Applikation . ein Farbharmonie-Tool sowohl als Programmpaketerweiterung wie auch als Online-Dienst zu etablieren. bleibt eine spannende Frage – sowohl für Surfer im Web als auch für Anwender der Creative Suite. Wie sich die Kuler-Technologie weiterentwickelt. etwa Schattierung oder Triade Helligkeit einstellen Anfasser zur Farbauswahl Kriterien zum Filtern von Farbsets. ● Kuler in Photoshop CS4 Alle Funktionen auf einen Blick Zugriff auf Farbsets im Internet-Bereich von Kuler. Welchen Weg die neue Adobe- Erweiterung in der Zukunft auch nimmt – bereits jetzt genießt sie offensichtlich regen Zuspruch. zeigt sich ebenso am stetig wachsenden Umfang der Adobe-Angebote online. passt zum Erscheinungsbild der aktuellen CS4.

das derzeit nur in englischer Sprache angeboten wird. Anschließend stehen Ihnen im Browser alle grundlegenden BildbearbeitungsVon Daniel Behrens und Armin Stabit funktionen zur Verfügung.88 BILDBEARBEITUNG Bildoptimierung online FOTOWELT 6/09 Photoshop Express im Netz Fotos online tunen Nie mehr ein Foto-Tool installieren: Web-Anwendungen gibt es für immer mehr Zwecke. In einigen Bereichen haben sie sich schon durchgesetzt: Telefonbuch.com/express/) verbessern Sie Ihre Bilder an jedem PC mit Netzanschluss. Picnic (www. 1 Photoshop online starten Mit Photoshop Express. 2 Hochladen und sortieren Ihre Bilder laden Sie über „Upload Photos“ hoch.pixlr. Pixenate (http:// pixenate. Nachdem Sie ein Bild markiert haben. Im Anschluss landen Sie in der Bibliothek („Library“) mit Miniaturansichten aller Ihrer Bilder. Software installieren ist out – der Trend geht immer mehr zu (kostenlosen) Web-Anwendungen. Nach einer kurzen Gratis-Registrierung können Sie 2 GB an Fotos hochladen. photo shop. Um die Ansicht auf ein Album einzuschränken. können Sie es über die IconLeiste unten zum Beispiel per Mail verschicken oder von unterwegs aus oder nach einem Datenverlust Ihrer Festplatte herunterladen. darunter auch zur Fotoverschönerung.com/editor/). Eine Fotoverwaltung sowie eine Diashow-Funktion sind inklusive.com/express/. wählen Sie es in der linken Navigation aus.und Farbkorrektur. lassen sich einfache Korrekturen an Fotos durchführen und witzige Effekte einbauen.picnik. dem kleinen Pendant des Profi-Programms. Filter und Spaß-Effekte. Im Datei-öffnen-Dialog lassen sich bei gedrückter <Strg>-Taste mehrere Fotos auf einmal auswählen. Dazu gibt es Belichtungs.com). Unser Artikel gibt Ihnen jedoch schon heute einen kleinen Vorgeschmack auf morgen. Dazu laden Sie die Fotodatei(en) zunächst hoch. nicht jedoch mehrere Ordner. die im Browser laufen. Im folgenden Dialog sollten Sie die Bilder direkt in ein neues Album („Upload To New Album“) oder ein bestehendes („Upload To Existing Album“) einsortieren. photoshop. . Straßenkarten oder Mailprogramme. auf der Website www. Sie starten das Online-Tool.com) und Photoshop Express online (www. Noch können sich die Online-Bildbearbeitungen nicht umfassend mit einem lokal installierten Fotoprogramm messen.und Routenplaner. Auch Bildbearbeitung und Fotoanpassung sind online möglich: Mit Diensten wie Pixlr (www. Mit unseren Tipps reizen Sie den Gratis-Dienst von Photoshop aus.

Oberhalb vom Motiv blendet Photoshop Express sechs Miniaturbilder mit unterschiedlichen Korrekturvorschlägen ein. Wenn Sie sich für einen Vorschlag entschieden haben. ● . um das geänderte Motiv unter einem anderen Dateinamen zu speichern. but available to friends“. markieren Sie das Album und klicken in der Icon-Leiste auf „Private. Diese erhalten daraufhin eine Nachricht mit einem Link zu dem Album. Rote Augen färben Sie um. wird der Effekt in einer Vorschau sofort auf das Original angewendet. Drehen (beides unter „Crop & Rotate“). indem Sie „Red-Eye Removal“ wählen und auf die Pupillen klicken. Beim Aufruf startet automatisch eine selbstablaufende Diashow. klicken Sie unten auf „Slideshow“. klicken Sie entweder auf „Finish“. erlauben Sie den Betrachtern.6/09 FOTOWELT Fotooptimierung online BILDBEARBEITUNG 89 3 Basiskorrekturen vornehmen 5 Fotos speichern Per Doppelklick auf ein Bild öffnen Sie den Bearbeitungsmodus. Über „Settings“ können Sie aus mehreren Hintergrundmelodien eine auswählen. klicken Sie auf das entsprechende Miniaturbild. oder auf „Save A Copy“. zum Beispiel Sprechblasen. Sie können ausgewählte Alben für andere freigeben. Indem Sie hier die Option „Allow Downloading“ aktivieren. Sollen nur bestimmte Personen darauf zugreifen. Zum anderen lassen sich Text und einige grafische Elemente hinzufügen. Geben Sie die Mailadressen der betreffenden Personen ein. 7 Diashow mit Musik Möchten Sie aus einem eigenen Album heraus die Diashow starten. zum Beispiel „Pop Color“. freigestellte Accessoires von Hut bis Brille und weitere Cliparts. Um Helligkeit und Kontrast zu optimieren. Zu den weiteren grundlegenden Funktionen zählen: Größe ändern („Resize“). 6 Fotos für Besucher freigeben 4 Effekte hinzufügen Mit Photoshop Express können Sie auch Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Beschneiden. Zum einen haben Sie im Bearbeitungsmodus die Wahl zwischen mehreren Effekten. probieren Sie den „Auto Correct“-Modus aus. „Hue“ und „Tint“ (verschiedene Farbstimmungen) sowie „Sketch“ (Comic-Effekt) und „Distort“ (Verformungen). Farbsättigung („Saturation“) sowie Scharfstellen („Sharpen“). um das Original mit dem geänderten Bild zu überschreiben. Solange Sie mit dem Mauszeiger auf eines zeigen. Diese unterhält dann auch die Besucher Ihres Albums. Wenn Sie mit dem Bearbeiten fertig sind. die Bilder auf ihrem PC zu speichern. Dies alles finden Sie über die obere Registerkarte „Decorate“ neben „Edit“. Den roten „Rückgängig“-Pfeil finden Sie unterhalb des Hauptbildes.

Egal ob Sie eher klassische oder farbenfro- Foto: © poco_bw – Fotolia. Unser Mega-Fotopaket 2009 präsentieren wir Ihnen zusammen mit unserem Software-Partner Nobox. Beleuchtung und Farben anpassen. die jeder braucht. eine Bildbearbeitung. Ein Bilderrahmen schafft hier schnell Abhilfe und lässt Ihre Fotos in neuem Glanz erstrahlen. Bildbearbeitungsprogramme beheben die schlimmsten Fotoschnitzer.de: Zehn erstklassige Foto-ProVon Ramon Schwenk gramme.90 FOTO-TOOLS Gute Tools für Bilder und mehr FOTOWELT 6/09 Vollversionen auf DVD Foto-Tools mit Maxi-Wirkung Auch mit der besten Kamera ist eine Nachbearbeitung der Fotos am PC unerlässlich. Es gibt viele Bildbearbeitungsprogramme.com . Zusätzlich bieten die Anwendungen Effekte. um Ihre Bilder zu verschönern. die Sie wirklich benötigen. rot geblitzte Augen korrigieren und den optimalen Bildausschnitt festlegen – in Paint Buster sind dafür nur wenige Klicks nötig. retuschieren Fehler und verwalten Ihre digitalen Erinnerungen. um Schnappschüsse aufzupeppen: Sekundenschnell verwandeln Sie Ihre Fotos in edle Ölgemälde oder machen aus ihnen lustige Karikaturen. Fotos statt billig wirkender Schnappschüsse Oftmals fehlt das berühmte I-Tüpfelchen. Eines der Tools ist Paint Buster. die Ihnen genau diejenigen Funktionen bereitstellt. Aufpeppen und Verfremden von Fotos spezialisiert. Paint Buster und neun weitere Programme nden Sie als Vollversion auf C DVD. Gleich. Sie veredeln Fotos. aber nur wenige sind auf das blitzschnelle Verschönern. besonders einfach in der Bedienung und liefert rasch imposante Resultate. Jede einzelne Anwendung ist schnell startklar. ob Sie Bilder optimieren oder präsentieren möchten – erst mit der richtigen Software wird das zum Kinderspiel.

Das Programm ist recht schlicht gehalten. Sie können Ihr Bild bearbeiten. Gleichzeitig können Sie die Objekte in den Ebenen neu positionieren. dass der Rest des Bildes nicht verändert wird. Kreide. Beachten Sie. Vogelperspektive“ auf. um Ihre Bilder in Szene zu setzen. die über dem Hauptmotiv schweben. Mit nur einem Klick stehen zahlreiche Mal. ihre Größe ändern oder verschieben. Nach dem Anle- gen einer Maske über „Schutzmaske. als wäre das Bild von Menschenhand gestaltet worden. Sobald Sie mit Aussehen und Anordnung einer Ebene zufrieden sind. Vorschau aufrufen: Das Programm bietet Ihnen die Möglichkeit. den angezeigten Ausschnitt zu verändern. Die Größe und Ausmaße des jeweiligen Rahmens bestimmen Sie dabei. Sie können so Mal. Aufnahmen bearbeiten Mit Paint Buster 11. das Ergebnis erweckt tatsächlich den Eindruck. Mit den Foto-Tools verleihen Sie ihnen noch mehr Finesse Rahmengenerator: Framing Studio bietet für jedes Foto den passenden Rahmentyp. Fotos in Gemälde konvertieren Mit Art Studio Pro Volume I und II schaffen Sie aus gewöhnlichen Fotos außergewöhnliche Kunstwerke. Nicht nur Rahmen. Auf DVD FOTOWELT Mega-Fotopaket 2009 PC-WELT hat zusammen mit Nobox.de ein Paket mit zehn brandaktuellen Vollversionen geschnürt. Art Studio Pro bietet zahlreiche Kunsteffekte für natürlich aussehende Zeichnungen und Gemälde. dass bei einigen der Programme eine weitere Registrierung beziehungsweise Freischaltung der Software erforderlich ist. Egal ob dabei Wasserfarben. Sie bestimmen. Bilddatei laden. Maskierungen: Der Schutz einzelner Bildteile vor Veränderungen ist ein wesentlicher Teil der Bildbearbeitung. Ihren Ideen sind wenig Grenzen gesetzt. Sie bestimmen den Farbkontrast Ihrer Fotos und des Rahmens. Rechteckige Schutzmaske erstellen“ können Sie die ungeschützten Bereiche modi zieren und dabei sicher sein. die sich dann beispielsweise in Gemälde verwandeln. Darüber hinaus lässt sich jeder Effekt individuell kon gurieren und bietet so Tau- › Mega-Fotopaket 2009: Ein Allrounder für alle Aufgaben rund um Ihre Aufnahmen. Mit wenigen Klicks lassen sich die fertigen Effekte der Software auf ausgewählte Motive anwenden. Transparenz und Texturen vervollständigt werden. Die jeweiligen Lizenzschlüssel werden beim Start der Programme angezeigt. Kunstvolle und individuelle Rahmentypen entwerfen Sie mit nur wenigen Klicks. die Ihnen vielfältige Aufgaben rund um das Präsentieren. Mehr als 70 verschiedene Rahmen können Sie frei kombinieren.und Druckebene volle Kontrolle über ihre Bilder. Ebenen sind Texte oder Bildbereiche.und Bearbeitungswerkzeugen bereit. die Sie im Menü „Ebenen“ nden. Rahmenstil auswählen – fertig . Bearbeiten und Konvertieren digitaler Fotos abnehmen. den Inhalt ganzer Ordner in einer Vorschau anzusehen. Kopieren und Filtern gefahrlos anwenden. Farb-. Ebenen erzeugen: Während der Bildbearbeitung wissen Sie oft noch nicht genau. Farbstifte oder Zeichenstifte zum Einsatz kommen.6/09 FOTOWELT Gute Tools für Bilder und mehr FOTO-TOOLS 91 he Bilder schießen – Framing Studio bietet für jedes Foto den passenden Rahmen – vom Kindergeburtstag über Urlaubsreisen bis hin zu Hochzeiten. wenn Sie an diesem gerade mit einem starken Zoomfaktor arbeiten. die durch Funktionen wie Kantenglättung. wie Sie vorgehen möchten und welchen Effekt Sie wünschen. Genau dies ist der Einsatzbereich der Ebenenfunktion von Paint Buster. Die Software bietet aber auch umfangreiche Möglichkeiten für den Pro . so dass Sie ein buntes Foto ohne Probleme in nur einer Farbe darstellen können. sondern auch Bilder werden mit Framing Studio individuell. an welcher Stelle Sie freigestellte Bildelemente oder Text auf dem Hintergrund platzieren möchten. Damit zeigt das Programm sowohl das gesamte Bild als auch den momentanen Arbeitsbereich an. Anwender erhalten auf Pixel-. rufen Sie „Extras. können Sie diese einfach ins Bild kopieren.8. Farbpaletten. funktioniert die Ordnerübersicht auch für den Kameraspeicher. damit Einsteiger schnell loslegen können. Der Lizenzschlüssel wird dann an die von Ihnen angegebene Mailadresse geschickt. ohne dass die Ebenen davon beein usst werden. Über Techniken und Materialien entscheidet dabei allein der Anwender. Die Vogelperspektive ist gleichzeitig der einfachste Weg. Navigator zuschalten: Damit Sie beim Optimieren Ihrer Fotos den Überblick über das Bild behalten. Falls Sie Ihre Kamera gerade mit dem PC verbunden haben. Während der Installation der einzelnen Programme ist eine kostenfreie Online-Registrierung erforderlich.oder Zeichenwerkzeuge benutzen oder Befehle wie Drehen.0 bearbeiten Sie Fotos und erstellen zum Beispiel anspruchsvolle Motivmontagen mit mehreren Ebenen. Zum Öffnen eines Fotos in einem Bearbeitungsfenster reicht ein Doppelklick.

Sobald Sie mit Ihrem Logo zufrieden sind. Jeder Effekt lässt sich zusätzlich individuell kon gurieren. Die meisten Effekte besitzen zu einem großen Teil die gleichen Kontrollen wie Stärke. richtet das Setup Volume I und II unter einer gemeinsamen Bedienober äche mit einem Eintrag im Startmenü ein. Stichwinkel. wählen Sie „Export“ und legen einen Namen. Wählen Sie die gewünschten Parameter aus. Kontrast und Farbbalance. Passen Sie den Standardtext der Vorlage Ihren Wünschen an. wählbarem Hintergrund. Rollen. Im Menü „Filter“ werden alle verfügbaren Foto lter angezeigt.und Textbearbeitung mit Dreheffekten. Zudem gibt es Funktionen zur Gra k. Mit der Anpassungsfunktion des Tools korrigieren Sie Ihre Motive in puncto Helligkeit. „Kreide außen“ oder „Wasserfarben Nasse Striche“ an sende von Variationsmöglichkeiten. das Dateiformat wie PNG oder JPEG und die Komprimierungseinstellungen fest. Passen Sie außerdem die Formatierung an. Schatten und Farben. Kante. Mit wenigen Übersichtliche Effektwerkstatt Pixel Paper von von Twisting Pixels bietet Ihnen eine Reihe fertiger Bildeffekte. Knittern. zuschneiden. Klicks präsentieren Sie Ihre Fotostrecke in einer Galerie. Maskeneffekte in Screensaver Factory Standard bieten die Möglichkeit. Die Auswahl eines Filters führt zum Anlegen eines neuen Effekts in einer Ebene. das dieselbe Bedienober äche wie Pixel Paper verwendet. Neu von Vorlage“ und wählen eine der Vorlagen aus. Alle gebräuchlichen Dateiformate werden automatisch erkannt und umgesetzt. Papiertextur. Pinselgröße. Markieren Sie dazu den Text des Logos. Wenige Klicks nach dem Start haben Sie bereits Bilder. lierten Photoshop-Plug-ins nutzen. Wasserfarbstiche. Sie können über 100 Übergänge von einem Bild oder Videoclip zum nächsten in den Bildschirmschoner einfügen. Korrosion. Knitterfalten. farblich anpassen und mit Bildeffekten versehen. Biegen. können Sie Bilder bequem zurechtschneiden. Verläufe. Farbstärke. Kinderleicht können Sie Fotodateien im Schwarzweißmodus anzeigen lassen oder eine Sepiatönung hinzufügen. Zu den Filtern zählen Anbrennen. Säure. Ihre Bilder als Monitorschoner Mit Screensaver Factory Standard produzieren Sie aus Ihren Fotos und Videos mit minimalem Aufwand individuelle Bildschirmschoner. gehen Sie auf „Datei. Möglich machen das die mitgelieferten Vorlagen und die einfache Bedienung mit Positionierungshilfen wie Gitter und Hilfslinien. Damit Ihre Fotodateien stets die richtigen Maße haben. rufen Sie die Effekte über den Startmenüeintrag „TwistingPixels“ auf. Rand. die Bildkanten von Fotos mit dem Hintergrund zu Werkzeugkoffer für Fotografen Die Software Jetphoto Studio Standard enthält Funktionen. Starten Sie die Software. Wenn Sie beide Module installieren. Die drei Register des Objektbereiches enthalten eine Vielzahl von Veränderungsmöglichkeiten für Farben. Stichlänge. Körnungsbereiche. Welle. Riss. Ihnen stehen daher in einem Programm doppelt so viele Effekte zur Auswahl. um fotogra erten Gebäude oder Sehenswürdigkeiten zu lokalisieren und deren Standorte weiterzugeben. So erhalten Sie zahlreiche Effektvariationen.92 FOTO-TOOLS Gute Tools für Bilder und mehr FOTOWELT 6/09 Alleskönner: Farben korrigieren. Per Schieberegler passen Sie die Effektwirkung an die gestalterischen Erfordernisse an. Diese lassen sich über das eigenständige Programm anwenden oder mit Hilfe des instal- . Spiegelungen und 3D-Effekte. Windung. Eigene Logos entwickeln In weniger als zehn Minuten gestalten Sie mit Logo Maker Ihr eigenes Logo. Winkelabweichung und allgemeine Variation. Videos und sogar Flash-Clips in einen Schoner eingebunden. mit dem Sie spielend leicht Ihre Fotos rotieren lassen. gezieltes Zerknittern. Verwenden Sie die GoogleMaps-Funktion. Zusätzlich können Sie Ihren Bildschirmschoner auch mit Musikstücken oder kurzen Soundschnippseln unterlegen. So läuft das Setup: Sie können Volume I und Volume II von Art Studio Pro getrennt über das Auswahlmenü des Mega-Fotopaket 2009 auf Ihrem Rechner installieren. Ergänzend dazu gibt es Pixel Creation. Innerhalb von Sekunden wird der fertige Effekt auf Ihr Bild angewendet und angezeigt. Das Ergebnis speichert die Software in einem der populären Dateiformate. Wenn Sie beide Teile der Software aufspielen. gra sch anreichern. Dadurch macht Sie das Tool zum Künstler. Rote-Augen-Effekt entfernen und Details wegretuschieren – Paint Buster erledigt alles zuverlässig Fotos als Gemälde: Für Profis bietet Art Studio Pro Filter wie „Farbstift Schattenumriss“. Automatisch peppt die Software die Bildhelligkeit auf ein optimales Maß an und lässt Fotos im neuen Glanz erstrahlen. und tragen Sie dann unter „Texteigenschaften“ in der linken Leiste den gewünschten Text ein.

die aus Ihren Bildern etwas Besonderes machen wollen. MPG. Für alle. MP3 und WAV.95 [D] Auch als eBook erhältlich ISBN 978-3-8273-6191-2 € 49. TIPP 25 Jahre [The Sign of Excellence] *unverbindliche Preisempfehlung Alle Video-Trainings mit komplett farbigem Bonusmagazin und speziell aufbereiteten Videos für iPhone/iPod & Co. Das bedeutet. Beispielsweise kann der Schoner nicht einfach beendet werden. ISBN 978-3-8273-2755-0 480 Seiten. etwa einen iPod. ist bei dieser DVD goldrichtig! Michel Mayerle geht auf knifflige Fragen ein. Damit haben Sie Filmclips und Musikstücke ab sofort immer in dem Dateiformat parat. M4A. Video-Clips konvertieren Der Zeromedia Converter ist ein leicht zu bedienendes Werkzeug.95 [D] In seinem gewohnt l k i h t lockeren. MPG. 3GPP.addison-wesley. Das ist nützlich.so lernen Sie. Workshops bieten Ihnen einen Einstieg in die RAW-Entwicklung. VOB. ● Inspiration für Kreative Sehen … hören … in Kooperation mit mitmachen! S h Si di W lt it d Augen von Sehen Sie die Welt mit den A zehn erfolgreichen Profi-Fotografen. die führende Fotografen und Grafiker verwenden. Mit dem Zeromedia Converter wandeln Sie Ihre Videos spielend leicht die Dateiformate um.95 [D] ISBN 978-3-8273-6223-0 € 59. Dennoch können Sie zahlreiche Einstellungen anpassen Gut: Der Konverter ist batch-fähig. Unter anderem werden von der Software folgende Dateiformate unterstützt: AVI. die das Programm dann in einem Rutsch umrechnet.und Reisefotografie einführen.95 [D] B th ld Daum zeigt i di Berthold D i t in diesem B h Buch. Die Neuauflage präsentiert Ihnen Layout. Licht und Lichtformer gezielt einzusetzen und tolle Fotos zu gestalten. Ð 49. mit dem Sie Ihre Video. RMVB. Andy Steel ISBN 978-3-8273-2808-3 176 Seiten € 29. wenn Sie Videos schneiden und einen Clip mit der Tonspur einer anderen Datei unterlegen wollen. wenn eine Taste gedrückt oder die Maus bewegt wird. Sie können der Software mehrere Quelldateien angeben. Anhand eines Beispielprojekts zeigt er. iPhone. Sie finden in diesem Buch viele praxisnahe Ratschläge zusammen mit atemberaubenden Bildern und persönlichen Tipps. die über den Urlaubsschnappschuss hinausgehen. die Sie für einen mobilen Player benötigen. das Sie gerade brauchen. Alle Änderungen sehen Sie sich in der Vorschau vor der eigentlichen Erstellung des Bildschirmschoners an. Sie können außerdem wählen. MP4. Lassen Sie sich inspirieren und auf einmalige Art und Weise in die Ästhetik der Natur. wie Sie sich ein Thema vornehmen und so Ihr fotografisches Auge und Ihre fotografischen Fertigkeiten schulen können. Unser Addison-Wesley-Blog mit vielen Informationen. die im stressigen Praxisalltag eines jeden Bildbearbeiters oder Fotografen auftauchen. MOV. Archos Media Player oder ein Multimedia-Handy von Motorola oder Nokia. ASF. WMV. sehr h unterhaltsamen Stil führt Ihnen Scott Kelby in logischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen die Techniken vor. iRiver. WMA. Das Programm besteht aus mehreren Einzelmodulen.und Bildbeispiele sowie alle Neuheiten von Photoshop CS4 speziell für Digitalfotografen. wie Sie mit Digitalkamera und Computer Bilder erschaffen können.6/09 FOTOWELT Gute Tools für Bilder und mehr FOTO-TOOLS 93 überblenden.95 [D]* Insgesamt 30 Fotosituationen und 76 Lektionen . ISBN 978-3-8273-2773-4 300 Seiten. Außerdem kann Zeromedia Converter zwei Video- dateien zu einer gemeinsamen Datei zusammenführen und die Tonspur eines Filmclips rippen. FLV. MPEG.und die Panoramatechnik. 1 DVD € 39. die HDR. S ISBN 9 8 3 82 3 2 2 978-3-8273-6212-4 Calvin Hollywood € 49. Interviews und News aus der IT-Szene auf http://blog. Screensaver Factory: Das Tool erstellt eigene Bildschirmschoner auf Basis Ihrer Fotos und Videoclips besonders schnell und einfach. wie Ihr Bildschirmschoner mit Benutzereingaben umgehen soll. 3GP.95 [D]* Wer Photoshop bis an die Grenzen ausreizen und schneller arbeiten will.und Audiodateien umwandeln können. RM. PSP.de .

Meistens benötigen Sie aber kein echtes Bildbearbeitungsprogramm. bis etwa Photoshop geladen ist und das Bild erscheint. so dass Sie sich schnell durch die Verzeichnisse auf Festplatte.com/intl/de/). Reine Bildbetrachter dagegen benötigen für den gleichen Vorgang nur Sekunden. Bilder konvertieren. Ein weiterer Pluspunkt von Picasa sind die umfassenden Sortier. CD/DVD oder einer Speicherkarte bewegen und die gewünschten Bilder ohne Umweg öffnen können. optimieren und präsentieren ist in Windows ohne Tools für Pro s kaum denkbar. Einzelbilder können mit passenden Rahmen versehen werden. Fotos lassen sich zum Drucken auf einer DIN-A4Seite gruppieren. Anti-Twin von Jörg Rosenthal (auf C DVD und unter www.google. Gute Bildbetrachter sind kostenlos und deutschsprachig Das Öffnen von Fotodateien in einem Bildbearbeitungsprogramm dauert abhängig von der Dateigröße oft ewig: Manchmal müssen Sie eine halbe Minute und mehr warten. Diese Aspekt ist umso wichtiger. Von Claudius Wirt und Susanne Wittke Lohnende Bilder-Tools Die Foto-Helfer 2009 Fotos optimieren.photo scape. Exif-Aufnahmeinfos auswerten – das alles erledigen Sie mit ein paar einfachen Tools rund um die Bildbearbeitung. Sie bieten dem Nutzer eine Vorschau schon vor dem Öffnen der Datei. Neben den normalen Dateien ndet das Tool auch gleiche Musikdateien und sogar ähnliche Bilder durch Pixelvergleich. jedoch eine hakelige Bedienerführung auf- weist. Solche Fotoverwalter bieten meist auch einfache Bildbearbeitungsfunktionen zum Beheben von Schönheitsfehlern. Am schnellsten überblicken Sie die Funktionsvielfalt mit einem Klick auf die Registerkarte „Photoscape“. die Sie sich für ein vernünftiges Arbeiten mit Ihren Fotos zulegen sollten.94 FOTO-TOOLS Clevere Tools für die Digicam FOTOWELT 6/09 Fotos ansehen. Schneller sortieren Schnell und einfach Fotos sichten. sondern vor allem ein Programm.org). die zwar gute Funktionen bietet. Wir haben uns viele kostenlosen Fotomanager angesehen – und vieles spricht für Picasa (auf C DVD und unter http://picasa. In puncto Benutzerfreundlichkeit liegt Picasa ganz vorne. Das Programm sucht nach doppelten Dateien und geht nach Datei-Inhalten und nicht nach Namen vor. . mit dem die geschossenen Bilder verwaltet. so dass Sie die die über üssigen Foto-Doppelgänger entsorgen können. etwa zum Entfernen von roten Augen.aidex.und Suchfunktionen. Sie sollten deshalb zu jedem Bild Stichwörter speichern. so dass Sie statt über manuelles Suchen Fotos zu bestimmten Themen per Schlagwort wieder nden. Dazu braucht es die passende SoftwareGarderobe. Praktisch ist die Bedienung über Tastenkürzel – mehr dazu auf der Website. Ordnung in der Bilderflut Archiv-Software für Kameranutzer gibt’s wie Pixel auf dem Display. Wir stellen unsere Auswahl des Jahres vor. sortieren und bearbeiten – dafür eignet sich Photoscape (auf C DVD und unter www. Eine umfangreiche Sammlung wird nämlich schnell unübersichtlich. Sie können nach dem Suchlauf alle Duplikate aus der Liste löschen. weil niemand gerne eine Software verwendet.de/software/antitwin/) ndet doppelt vorhandene Dateien auf der Festplatte. in virtuellen Fotoalben arrangiert und veröffentlicht werden können. Die Freeware entpuppt sich als erstaunlich vielseitiges Werkzeug. Zahlreiche Filter ermöglichen schnelle Bildkorrekturen.

Sie spart Ihnen vor allem beim Stempeln ganzer Fotoserien mit zahlreichen Dateien einiges an Zeit und Nerven. Eine entsprechende Automatikfunktion ist in beiden Gratis-Programmen enthalten. Bei Irfan View versteckt sich die Stempelautomatik bei der Stapelkonvertierung. benötigen Sie ein handliches Programm. intuitiv nutzbar und sensationell ausgestattet. und klicken Sie dahinter auf „Optionen“. Nun legen Sie unten im Fenster die gewünschten Formatierungsoptionen fest. das ideal auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist. Aktivieren Sie hier die Auswahl „Fortgeschrittene Befehle“. Sie können daher Irfan View und Xnview parallel installieren und ausprobieren. ein Zauberstab für die Auswahl und ein Kopierpinsel.und Konvertierungsfunktionen sowie Katalogansichten zum Leistungsumfang. die Größe ändern und Drucken hält das Programm eine ganze Menge an Befehlen bereit. Der Abruf der Funktionen und die Auswahl an Parametern ist einfach. Rote Augen in einer Blitzlichtaufnahme lassen sich ganz einfach korrigieren. setzen Sie unter „Verschiedenes“ das Häkchen vor „Text einfügen“. mit denen Sie Ihre Aufnahmen bearbeiten können Weg mit Duplikaten: Anti-Twin ist kostenlos und verrät Ihnen. und klicken Sie auf den Pfeil nach rechts. und bestätigen Ihre Einstellungen. Wählen Sie im Menü „Datei“ den Punkt „Batch-Konvertierung/Umbenennung“. Klicken Sie auf den Button „Spezialoptionen“. Die Software ist vollwertig ausgestattet und mit vielen nützlichen Funktionen angereichert. Beschneiden. Sie können per „Entfernen“ einzelne Bilder wieder aus der Auswahl löschen. › Fotowerkzeugkoffer: Neben einem Viewer bietet Photoscape auch Funktionen. die Farbbalance zu ändern.NET (auf C DVD und unter www. GIF. Das folgende Dialogfenster zur Texteingabe bietet zahlreiche Einstelloptionen. Lightbox hilft Ihnen bei der Verbesserung von Fotodateien. wo auf Ihren Laufwerken Sie Bilddateien doppelt abgelegt haben . Kostenlos zu haben ist zu Paint . In Xnview gehen Sie im Menü „Werkzeuge“ zu „Bildfolge konvertieren“.light boxeditor. Schnellkur für Fotos Um Fotos und Scans mit möglichst wenig Aufwand nachzubearbeiten. Außerdem lassen sich Bildformat. braucht zum schnellen Einbetten von Urheberverweisen in Textform in seine Fotodateien keine zusätzliche Software.com) ändert die Größe von mehreren Bildern gleichzeitig. Neben den Standardfunktionen wie Rotieren. Kontrast. Bestätigen Sie mit zwei Klicks auf „OK“.irfanview. Per „Start“-Button legen Sie los. mit denen Sie die Belichtung der Motive nachträglich anpassen. und aktivieren Sie das Häkchen vor „Spezialoptionen verwenden“. Schatten aufzuhellen sowie Farbstiche und den Rote-Augen-Effekt zu beseitigen. Sie werden links in der Mitte unter „Bild Auswahl“ angezeigt. Anschließend de-installieren Sie den nicht mehr benötigten Viewer. Unten rechts be nden sich die Schalt ächen „Ordner hinzufügen“ und „Bild hinzufügen“. So gibt es kaum ein gebräuchliches Grakformat. schon nach kurzer Zeit nden Sie sich gut im Tool zurecht. Flinke Größenänderung Fotosizer (auf C DVD und unter www.net). Klicken Sie auf diese. dann wählen Sie die gewünschten Bilddateien aus. Kameranutzern empfehlen wir die beiden deutschsprachigen Tools Irfan View (auf C DVD und unter www. fotosizer. Die Freeware unterstützt Formate wie JPEG. Über die Einstellun- gen rechts im Programmfenster de nieren Sie die neue Größe. um die gewünschten Bilder auszuwählen. Fotodiebstahl So pfuschen Sie Bilderdieben ins Handwerk Wer Irfan View oder Xnview als Bildbetrachter einsetzt. das sie nicht öffnen und in ein anderes Format konvertieren können. in welche Bilddateien Xnview das Wasserzeichen einbauen soll. Weitere nützliche Funktionen sind automatisch ablaufende Diashows sowie Größen-.6/09 FOTOWELT Clevere Tools für die Digicam FOTO-TOOLS 95 Inzwischen zählen bei einigen Programmen auch einfache Bildbearbeitungs. den Speicherort und so weiter.com) verbessert mit vielen Filtern und Einstellungsmöglichkeiten Ihre digitalen Fotos und holt in vielen Fällen mehr aus den Aufnahmen heraus. anhand derer Xnview den Stempel ins Bild einbettet.xnview. auch wenn Sie im RAWFormat direkt von der Kamera vorliegen. Der kostenlose Foto-Optimierer Lightbox Free (auf C DVD und unter www.de): Sie sind für die private Nutzung kostenlos. Anschließend wählen Sie aus. In der Bildbearbeitung nden sich beispielsweise eine Histogrammanpassung.paint. BMP und TGA. Speicherort und Dateiname anpassen. Es ist unter anderem möglich. Die Nutzung ist einfach. Markieren Sie die Funktion „Text hinzufügen“. PNG. welches Tool Ihnen eher zusagt. Beide Tools kommen sich gegenseitig nicht in die Quere.de) und Xnview (auf C DVD und unter www. denn in nur drei Schritten werden die Dateien geändert. Starten Sie das Programm. Die Freeware bietet sogar Bildbearbeitungsebenen.und Helligkeitsanpassungen.

Die Software erstellt standardmäßig zwei Desktop-VerknüpScreensaver: Ripples animiert Teilbereiche von Fotos und erstellt einen persönlichen Bildschirmschoner fungen. Das zweite Icon „Ripples starten“ aktiviert den Schoner.klausdoege. Per Doppelklick darauf gelangen Sie zu den Programmoptionen. Dabei handelt es sich um eine Autokorrekturfunktion. Foto-Software unterwegs mit dabei Die Bildbearbeitungs Digifoto (auf C DVD und unter www. Klicken Sie auf „Einstellungen“.de). Unverfälschte RAW-Dateien aus Digitalkameras lassen sich leicht verarbeiten. Ferner mindert die Software lästiges Bildrauschen. darunter „Ripples – Einstellungen“. Von einer vielfältigen Farbkorrektur über eine schnelle Perspektivenentzerrung bis zur Erweiterung des Kontrastumfangs (DRI. Die Software bewegt nun die gewählten Bildausschnitte wellenförmig. Unter „Bildschirmschoner“ wählen Sie „Ripples“ aus dem Ausklappmenü. Als hilfreich beim Anpassen der Farbstimmung erweisen sich die Befehle für Farbtemperatur und Weißabgleich.und materialsparend auf eine Druckseite. Zudem bietet Photoline eine Ebenen-Funktion. Wählen Sie ein beliebiges Foto aus Ihrer Sammlung. Im Gegenzug verzichtet die Software auf künstlerische Verfremdungen oder Montagetechnik. Ripples.pl32. welche Bereiche das Programm animieren soll. Fotos aus Belichtungsreihen legt Photoline so übereinander. dass aus jedem Bild die gut durchgezeichneten Partien verwendet werden – ideal für kontrastreiche Gegenlichtaufnahmen. Es öffnet sich das Optionsmenü der Windows-Anzeige. Umgekehrt kann der Anwender ein Einzelbild im Großformat über mehrere Seiten verteilt ausdrucken. Davon sollten Sie sich nicht abschrecken lassen: Die Funktionen des Programms sind gut und reichlich vor- Ripples Dynamischen Foto-Schoner erstellen Mit dem Tool Ripples (auf C DVD und unter www. gelangen Sie via „Start. . Für die Kontrastkorrektur liefert Fixfoto ein paar nützliche Automatiken. mehrere Textebenen und das Ausrichten an Tabulatoren sind möglich. Befindet sich das besagte Icon nicht auf Ihrem Desktop. Zu den wenigen Spielereien. was sich ein Digitalfotograf wünscht. Formatieren und Fehlerretusche. und arbeitet dazu noch ziemlich ott. Foto-Tuner mit Funktionsfülle Die Shareware Fix Foto (auf C DVD und unter www.j-k-s. Stark ist auch der Druckbereich. die sich besonders auszahlt. Sogar Tabellensatz. die Bereiche für die Animationen. die aber nur zu einem Aufpreis von 10 Euro voll funktionsfähig ist. Es bringt viele für Fotografen optimierte Menüpunkte. Hilfreicher sind die sehr aufwendigen Dialoge für die manuelle Verfeinerung. Dafür gibt es reichlich Funktionen für den Kernbereich der Bildbearbeitung: Zuschneiden. Dynamic Ran- ge Increase): Fixfoto kann alles. wenn Sie oft Bilder verarbeiten. ein zu unrecht wenig populäres Kreativprogramm. Besonders bei Motiven mit Wasser entsteht ein lebendiger Eindruck. Dazu muss einfach bei der betreffenden Option ein Häkchen gesetzt sein. etwa einen Filter zum Entfernen von Farbsäumen an Bildkonturen. Hier wählen Sie das Bild. die Stärke der Wellenbewegungen und so weiter. zählen Diaschau und Bildrahmen.com) ist mit einem Preis von 35 Euro in der Grundversion günstiger als Photoline und konzentriert sich auf die Aufnahmeoptimierung. das oft bei hohen ISO-Emp ndlichkeiten auftritt. Die Software unterstützt ferner das universelle DNG-Format von Adobe für RAW-Dateien. Eine praktische Funktion ist auch die automatische Bildoptimierung.to-load. die sich Fixfoto erlaubt. Programme.96 FOTO-TOOLS Clevere Tools für die Digicam FOTOWELT 6/09 Bilder skalieren: Die Freeware Fotosizer passt die Größe einzelner Aufnahmen und ganzer Fotoserien nach Auswahl der gewünschten Zielparameter entsprechend Ihren Vorgaben an Pixel-Profi mit hohem Anspruch Für rund 60 Euro zu haben ist Photoline (auf C DVD und unter www. Ripples – Einstellungen“ zu den Optionen. ob Ripples sofort als Bildschirmschoner aktiviert werden soll. Alternativ starten Sie ihn mit einem Rechtsklick auf den Desktop und „Eigenschaften“. Kontrastverfeinerung. öffnet sich wiederum das Optionsmenü der Software. und definieren Sie.de) hauchen Sie Bildern Leben ein und gestalten trickreich animierte Bildschirmschoner. die vor allem bei billigeren Objektiven entstehen.de) wirkt etwas altmodisch. die für komplexe Bildmontagen unerlässlich ist. Eine Stärke von Photoline sind die schönen Filtereffekte und die exiblen Optionen für die Eingabe und den Satz von Textpassagen. Das Tool packt mehrere Bilder platz. Während der Installation können Sie wählen.

artweaver. Malen statt retuschieren Fotosketcher (auf C DVD und unter www. bietet die Freeware The Rasterbator (auf C DVD und unter http://arje.com/slideshow/) und Aquasoft Diashow (auf C DVD und unter www. die bei der Aufnahme von der Kamera gespeichert werden. Öffnen Sie die Bilder. rechts davon die Speicheroptionen. kostenlosen Slideshow Maker von Magix gehören langweilige Diashows der Vergangenheit an handen. Sind alle platziert. die Sie ausdrucken und anschließend zu einem nahezu beliebig großen Gesamtbild von maximal 20 Metern Höhe und 12 Metern Breite zusammenkleben können. Das für den privaten Einsatz kostenlose Artweaver (auf C DVD und unter www. zum Drucker schicken und mit Kommentaren versehen. Digifoto zeigt sämtliche Exif-Metainfos an. ob Sie Buntstifte oder eine andere Technik Langweilige Diashows gehören der Vergangenheit an Für die Animation von Fotos sind die Freeware Photostage (auf C DVD und unter www.und Überblend lter. .de. die Möglichkeit. Musik und Geräusche szenengenau einzubinden. Trotzdem kann man mit Artweaver auch Fotos aufbessern. indem Sie die <Strg>-Taste gedrückt halten und die gewünschten Fotos anklicken.de) will vor allem ein Malprogramm sein. Jetzt klicken Sie links im Programmfenster auf den schwarzen Pfeil. Diese werden automatisch auf die anderen Bilder übertragen. Außerdem lassen sich Bilder umbenennen. Sie können mehrere gleichzeitig auswählen. legen die Stärke des Effekts fest.com) macht Sie zum Künstler. und sie optimieren Fotos für eine nahezu ruckel. Mit automatischer oder manueller Tonwertkorrektur und Gradationskurveneinstellungen lassen sich falsch belichtete Aufnahmen auf professionelle Weise korrigieren. Fotos riesengroß an die Wand zu bekommen. das Einfügen von Rahmen sowie 3D-Schrifteffekte. wenn Ihnen das Ergebnis nicht gefällt. Sie laden ein digitales Fotos in das Programm. de) bringen Sie Leben in Ihre Fotos – mit Effekten. Es erscheinen auf dem Gesicht weiße Punkte. bearbeiten und verschönern. In den beiden Fenstern sehen Sie das Ausgangsbild und daneben das Resultat. ab 40 Euro) empfehlenswert. Mit dem Gratisprogramm zerlegen und vergrößern Sie Digitalfotos in eine selbst de nierte Anzahl grob gerasterter Einzelbilder. verwenden möchten. starten Sie die Wiedergabe mit dem gelben Pfeil in der Menüleiste. Bilder als Raster-Poster Eine interessante Methode. Auch mit dem Slideshow Maker von Magix (auf C DVD und unter www. sodass Sie direkt korrigierend eingreifen können. Markieren Sie nun im obersten Bild wichtige Gesichtsmerkmale. animierte Bilddatei (GIFExport) oder als Bilderstrecke in den Formaten BMP und JPG speichern. muss sich kostenlos registrieren.xiberpix. ● Bilder ineinanderfließen lassen Verschmelzen Sie verschiedene Gesichter miteinander – Sqirlz Morph (auf C DVD und unter www.und immerfreie TV-Wiedergabe. Links daneben finden Sie den Button für die Abspielgeschwindigkeit. Das Angebot umfasst unter anderem automatische Farbstich. der mit ein paar Mausklicks aus Fotos kleine Kunstwerke in Buntstift oder auch Tintentechnik herstellt. Die einfach zu bedienende Gratis-Software erstellt aus mehreren Bildern einen lustigen Clip. Mit diesem verschieben Sie die Punkte auf den anderen Fotos an die richtigen Orte. Kamerafahrten. Beide Programme bieten eine Vielzahl gut gemachter Farb. Wer das Tool länger nutzen will. Nun sollten Sie noch einen passenden Style auswählen. und den Rest erledigt das Programm. per Klick auf das grüne Symbol oben links. was sich in den vielfältigen Werkzeugen mit Unterstützung von drucksensitiven Gra kstiften äußert.und Kontrastretuschen. legen fest. Einfärben. die Sie verschmelzen möchten.aquasoft. kann Bilder mit Text aufpeppen und mir IPTC-/ Exif-Daten umgehen Fotoanimation: Mit dem einfach aufgebauten. Es lässt sich zum Beispiel von einen USB-Stick aus starten. viele Automatikfunktionen.net) macht es möglich. Das Ergebnis lässt sich entweder als Film in den Formaten AVI und FLV. Blenden und der passenden Hintergrundmusik. was über die Schieberegler sehr leicht zu bewerkstelligen ist. der schräg nach rechts oben zeigt.6/09 FOTOWELT Clevere Tools für die Digicam FOTO-TOOLS 97 Anspruchsvolle Fotobearbeitung: Photoline bietet gute Werkzeuge zur verlustfreien Motivoptimierung.net/rasterbator). Klonen. Zudem gibt es vielfältige Werkzeugspitzen.fotosketcher.nchsoftware. Stellen Sie zunächst die gewünschten Bilder zusammen. Das Ergebnis lässt sich in ein Online-Album bei Magix oder auf Youtube hochladen. die Korrektur rot geblitzter Augen. Sehr gut: Das Tool müssen Sie nicht installieren.magix.

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Beyer Bildnachweis: Titel: Aldra/istockphoto. 089/31906-0.: 0033-1-4197-6165. Eine Einspeicherung und/oder Verarbeitung der auch in elektronischer Form vertriebenen Beiträge in Datensysteme ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Keath Arnot. Armin Stabit. Die Veröffentlichungen in der PC-WELT erfolgen ohne Berücksichtigung eines eventuellen Patentschutzes.US Das Inserentenverzeichnis ist eine Serviceleistung der PC-WELT Anzeigenabteilung Kontakt: media@pcwelt. Fax 0033-1-4197-6277. Korea 135-280 Vertrieb Gesamtvertriebsleitung IDG Deutschland: Josef Kreitmair (-243) Assistentin: Melanie Stahl (-738) B2B/Kundenmanagement: Stefan Rörig (-722) (Ltg.pcwelt.C. 85386 Eching. www. 83714 Miesbach. Verlag Am Windfeld 15.de Anzeigenleitung (Associate Publisher): Christoph Burkhart (-294) (verantwortlich für Anzeigen und für die Vorstellung der New-Media-Inhalte im „Promotion“-Teil der PC-WELT und auf CD/DVD.. Fax 089/36086-501. Ramon Schwenk. Tel. Claudius Wirt.: 0044. 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McGovern ISSN 1860-7926 Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. E-Mail: mzv@mzv. USA. Verena Ottmann Freie Mitarbeiter Redaktion: Tilo Baumann. Fax -377. MA 01701.de.de/photoframe www.oki. Schweiz: Tel. Tel.de Chefredakteur: Andreas Perband (ap) Stellvertreter des Chefredakteurs: Wolfgang Koser (wk) Chef vom Dienst: Andrea Kirchmeier (ak) Koordination Sonderhefte: Andrea Röder Mitarbeiter dieser Ausgabe: Daniel Behrens. Framingham. Großbritannien: Shane Hannam. 501 Second Street.pcwelt.O. 8.de Digitale Anzeigenannahme: Andreas Frenzel (-239) E-Mail: afrenzel@idg. 20 MB): AnzeigendispoPrint@pcwelt.de/dispocenter Anzeigenpreise: Es gilt die Anzeigenpreisliste 26 (1.1. 58 Minchuan E Road.de. FTP: www.de www. GBStaines. 29–31. 29/31 Kingston Road. S. Taipei 104 Taiwan. die 100%ige Tochter der International Data Group Inc. 089/36086-210. 3. E-Mail: rschuster@idg. Fax 089/36086-263 E-Mail: media@pcwelt. Postbank München. 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