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Farbmarkierung 1.176.11

Farbmarkierung 1.176.11 Merkmale ∗ Extrem kurze Ansprechzeit ∗ Kompakte Bauweise ∗ Lageunabhängige Anordnung ∗
Farbmarkierung 1.176.11 Merkmale ∗ Extrem kurze Ansprechzeit ∗ Kompakte Bauweise ∗ Lageunabhängige Anordnung ∗
Farbmarkierung 1.176.11 Merkmale ∗ Extrem kurze Ansprechzeit ∗ Kompakte Bauweise ∗ Lageunabhängige Anordnung ∗

Merkmale

Extrem kurze Ansprechzeit

Kompakte Bauweise

Lageunabhängige Anordnung

Betrieb durch Anschluss an das vorhandene Industrie-Druckluftnetz

Markierfarben unterschiedlicher Konsistenz können verwendet werden

Anwendung

Die Farbmarkierung wird zur automatischen Kenn- zeichnung der Fehler verwendet, die bei der zer- störungsfreien Werkstoffprüfung gefunden wurden. Die Ausführung mit der Typennummer 1.176.11 ist einkanalig und erlaubt, die Fehlerstellen mit einer Farbe zu markieren. Wenn verschiedene Fehler- arten (z.B. Längs- und Querfehler, Außen- und In- nenfehler, verschiedene Fehlergrößen) unter-

schiedlich gekennzeichnet werden sollen, so kön- nen mehrere Einheiten in Kombination eingesetzt und mit verschiedenen Farben beschickt werden. Zwei-, drei- und vierkanalige Ausführungen sind unter den Typennummern 1.176.12, 1.176.13 und 1.176.14 lieferbar.

Funktion

Die Farbmarkierung 1.176.11 besteht aus den Komponenten

Markiereinheit 1.176.01-0601

Farbbehälter (Fa. Krautzberger)

Markiereinheit 1.176.01-0601

Die Markiereinheit besteht im wesentlichen aus

Spritzpistole PILOT SIGNIER (Fa. Walther)

Steuereinheit

Spritzpistole und Steuereinheit sind auf einem Hal- ter montiert, der an geeigneter Stelle am Einbauort angeschraubt werden kann. Die Spritzpistole ist mit zwei Schrauben montiert und kann zur Düsenein- stellung und Reinigung einfach und schnell aus- und eingebaut werden.

Spritzpistole

Die Spritzpistole arbeitet vollautomatisch mit Druckluftsteuerung. Sie besitzt drei Anschlüsse für Steuerluft, Zerstäuberluft und Markierfarbe.

Zum Öffnen der Pistole wird Druckluft von minimal 4 bar benötigt. Diese Steuerluft wird von einem Magnetventil ein- und ausgeschaltet.

Beim Betätigen des Magnetventils tritt die Steuer- luft in den Zylinderraum der Pistole ein und öffnet zunächst den Zerstäuberluftkanal (Vorluft) und an- schließend die Farbzufuhr.

Beim Ausschalten des Magnetventils entweicht die im Zylinder befindliche Druckluft. Ein Federge- gendruck bringt zunächst die Materialnadel in ihre Ausgangsstellung zurück und schaltet dann die Zerstäuberluft (Nachluft) ab.

1 Die Länge des Kabels bei Bestellung angeben!

Pneumatische Filter-Reglereinheit für Zerstäuberluft, Steuerluft und Farbdruck

Markierkabel 1

Druckluftschläuche und Farbschlauch

Markierkabel 1 ∗ Druckluftschläuche und Farbschlauch 1 2 3 4 5 Bild 1 Komponenten der Farbmarkierung

1

2

3

4

5

Bild 1 Komponenten der Farbmarkierung (ohne Schläuche)

1 Spritzpistole

2 Steuereinheit

3 Magnetventil

4 Farbbehälter

5 Pneumatische Filter-Reglereinheit

Durch diese automatische Steuerung der Zerstäu- berluft entfällt ein weiteres Ventil für die Zerstäu- berluftsteuerung.

Zur Spritzpistole existiert eine eigene Bedienungs- anleitung der Herstellerfirma Walther.

Steuereinheit

Die Steuereinheit steuert das Magnetventil, das die Steuerluft zur Spritzpistole ein- und ausschaltet. Sie erhält das elektrische Steuersignal vom Prüfge- rät über das Markierkabel.

Die Steuerluft kann ungeregelt oder über einen Regler zugeführt werden.

Farbbehälter

Der Farbbehälter ist ein Druckgefäß, das die Spritzpistole mit Markierfarbe versorgt. Ein Über- druck von 0,5 bar drückt die Markierfarbe über den Farbschlauch vom Behälter zur Pistole.

Der Farbbehälter besitzt einen eigenen Regler zum Einstellen des Behälterdrucks, so dass Druckluft ungeregelt vom Druckluftnetz zugeführt werden kann.

Spezialfarbbehälter mit Druckluftrührwerk und Füll- standsonde auf Anfrage.

Pneumatische Filter-Reglereinheit

Die Filter-Reglereinheit liefert die Zerstäuberluft für die Spritzpistole.

Sie besteht aus einem Filter-Druckregler-Ventil mit automatischem Wasserabscheider und dem Druck- regler für die Sprühluft. Der Druckregler ist mit ei- nem Abzweigmodul mit dem Filter-Druckregler- Ventil verbunden.

Die Luft für den Farbbehälter und die Steuerluft ist am Abzweigmodul angeschlossen, die Sprühluft am Druckregler.

Farb- und Druckluftschläuche

Für die Druckluftversorgung werden Polyu- rethanschläuche der Größen PUN 4x0,75 , PUN 6x1 und PUN 8x1,25 benötigt.

Der Farbschlauch ist ein spezieller PTFE- Schlauch, Fa. Walther.

Markierüberwachung (Option)

Zur Funktionskontrolle bietet das INSTITUT DR. FÖRSTER eine Gabellichtschranke als Option an, die am Halter der Markiereinheit angeschraubt werden kann. Sie sitzt im montierten Zustand vor der Düse der Pistole und spricht an, wenn der Farbstrahl den Infrarot-Messstrahl der Lichtschran- ke unterbricht.

Da die Lichtschranke sehr empfindlich ansprechen muss, wurde eine Zweistrahl- Differenzlichtschranke gewählt, die den Messstrahl mit einem Referenzstrahl vergleicht. Dieser durch- läuft eine Bohrung in der Halterung.

Die Lichtschranke ist zwischen Dunkel- und Hell- schaltung umschaltbar, ihre Empfindlichkeit ist ein- stellbar. Sie ist werkseitig auf Dunkelschaltung ein- gestellt, d.h. sie gibt ein Signal aus, wenn der Messstrahl unterbrochen ist.

gibt ein Signal aus, wenn der Messstrahl unterbrochen ist. Bild 2 Gabellichtschranke zur Markierüberwachung 1.176.11

Bild 2 Gabellichtschranke zur Markierüberwachung

Technische Daten

Elektrik

Nennspannung für das Ansteuern des Magnetventils

Pneumatik

Erforderlicher Luftdruck Eingangsseite der Filter-Reglereinheit

Steuerluft

Zerstäuberluft

Behälterdruck

Spritzpistole

Typ

Technische Daten

24 V ± 10%

min. 4 bar, max. 8 bar

min. 4 bar

2 bis 4 bar

0,5 bar

PILOT SIGNIER Typ 20-360-00 (Fa. Walther)

siehe Bedienungsanleitung Fa. Walther

Farbbehälter

Typ

5704 – 090 – 3390 (Fa. Krautzberger)

Druckraum

2,3 l

Max. Füllvolumen nach DIN 24 376

1,85 l

Zulässiger Betriebsüberdruck

2,5 bar bei 25 °C

Betriebsbedingungen

Umgebungstemperatur

-10 bis +40 °C

Relative Feuchtigkeit

8 bis 80%

Lagerungsbedingungen

Lagerung

in ungeöffneter Originalverpackung, in geschlossenem Raum

Umgebungstemperatur

-10 bis +50 °C

Relative Feuchtigkeit

max. 95%

max. Lagerzeit

12 Monate (Verlängerung nach Zwischenkontrolle durch FOERSTER-Personal möglich)

Markierfarben

Verwendbare Farben

Erforderliche Viskosität, gemessen mit Auslaufbecher nach DIN 53 211

Reinigungsmittel

Verwendbare Reinigungsmittel

Nicht erlaubte Bestandteile

Gabellichtschranke (Option)

alle handelsüblichen Markierfarben mit geeigneter Trocknungszeit; auch Tinte verwendbar

15 bis 20 sec eine höhere Viskosität ist zulässig

mit Standardmarkierfarbe AE 116 Verdünnung V111 verwenden, mit anderer Markierfarbe nach Angaben des Markierfarbenherstellers.

- halogenierte Kohlenwasserstoffe (z.B. 1,1,1-Trichlorethan, Methylen-Chlorid, usw.)

- Säuren und säurehaltige Reinigungsmittel

- regenerierte Lösemittel (sog. Reinigungsverdünnungen)

- Entlackungsmittel

Typ

di-soric ODG 30 P3K-TSSL(0002631)

Lichtstrahl

Infrarot, ungetaktet

Auswertung

Zweistrahl-Differenzauswertung

Schaltung

Dunkel- oder Hellschaltung, umschaltbar

Anschlusskabel

TKHM-Z-5 (5m/ang 0300470) TKHM-Z-3 (3m/ang auf Anfrage)

TKHM-Z-5 (5m/ang 0300470) TKHM-Z-3 (3m/ang auf Anfrage) Bild 3 Auslaufbecher nach DIN 62 211 zur Überprüfung

Bild 3 Auslaufbecher nach DIN 62 211 zur Überprüfung der Farbviskosität

Zur Lösung Ihrer speziellen Probleme wenden Sie sich bitte an:

INSTITUT DR. FOERSTER GmbH & Co. KG Postfach 15 64 D-72705 Reutlingen In Laisen 70

Division TS - für Halbzeugprüfung Postfach 15 64 D-72705 Reutlingen In Laisen 70 D-72766 Reutlingen

D-72766 Reutlingen

Telefon +49

(0) 7121/140-270

Telefon +49 (0) 7121/140-0

Telefax +49

(0) 7121/140-459

Telefax +49 (0) 7121/140-488

e-mail: info@foerstergroup.de

e-mail: ts@foerstergroup.de

www.foerstergroup.de

Bestell-Nr.

149 592

5

Änderungen bezüglich Angaben

Ausgabe

2002/02

und Abbildungen vorbehalten

Autor

Schwarz

Division CT - für Komponentenprüfung Joseph-von-Fraunhofer-Straße 15 D-44227 Dortmund Telefon +49 (0) 231/975049-0

Telefax +49 (0) 231/975049-8

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ct@foerstergroup.de

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