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Bedienungsanleitung: Die Akquisitionsphase abkürzen !

Das System ist sehr einfach: Sie finden nachstehend - auf Präsentation der eigenen Leistungsbilanz:
QM-System einen Blick - die wichtigsten rechtlichen Aufgabenberei-  Mustermappe
che und Maßnahmen für die gesamte Planungs- und Bau-
 Internet
abwicklung bis einschließlich Leistungsphase 8.
Abwicklung der Mit „M“ und einer zugehörigen Ziffer sind die passenden
 Referenzen
Dokumentation der Anbahnungsphase
Musterbriefe oder Mustertexte gekennzeichnet. Sie
Planerleistung sind jeweils farblich unterlegt. Die kompletten
Mustertexte (Word-Format) mit Erläuterungen (PDF-
 Gespräche - wer ? wann ? wo ? Inhalte ?
 Abgrenzung kostenfreier, rein akquisitorischer
Format) können Sie unter Tätigkeiten
- alles auf einen Blick Klären, was der Bauherr will - Vorvertrag
www.bauplaner-recht.de
 Bedarfsplanung nach DIN 18205
oder direkt bei der Bauakademie Dr. Koch bestellen.  Machbarkeitsstudie
von RA Dr. Rainer Koch Detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Abschnitten  ggf. Bestandsaufnahme
Fachanwalt für nebst zugehörigen Mustertexten erhalten Sie im Rahmen  ggf. Teilleistungen aus der Grundlagenermittlung
unseres Seminarangebots.  Erarbeiten des Planungsziels
Bau- und Architektenrecht
Wiesbaden Auf der Rückseite finden Sie ...  anfallenden Aufwand durch kurzen Vorvertrag festlegen
und abgrenzen
 Vergütung vereinbaren (z.B. Pauschale, Zeithonorar)
Verlag: die komplette VOB/B  Abgrenzung zu späteren HOAI-Leistungen
Bauakademie Dr. Koch GmbH  aus Beweisgründen schriftlich
Bierstadter Str. 7, 65189 Wiesbaden
im Gesamtüberblick  klare rechtliche Verhältnisse von Anfang an
Tel.: 0611/9914617
M 201 Einseitiger Einstiegsvertrag
M 202 Vertrag über Bestandsaufnahme
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Architekten-/Ingenieurvertrag Bauherr stellt den Planervertrag Bauen im Bestand


Immer schriftlich - möglichst kurz Problem: meist nur eingeschränkte Verhandlungs- und Berücksichtigung der mitzuverarbeitenden
 Beweisbarkeit - rechtliche Verbindlichkeit Einflussmöglichkeiten für den Planer Bausubstanz bei den anrechenbaren Kosten
 Sonderfall Kommunen: nur schriftliche Vereinbarungen Unakzeptabel:  gesetzlicher Anspruch gemäß § 4 Abs. 3 HOAI
 Vertragsstrafen  nicht abdingbar - gehört zum Mindestsatz
Wichtig: Leistungsinhalte möglichst konkret festlegen
als Ergebnis der Vorplanungsphase – Kriterien:  Sicherheitsleistungen  Voraussetzung: Mitverarbeitung = vorhandene
Bausubstanz wird in das Planungskonzept einbezogen
 Konstruktion  zwingende Baukostengrenzen
 Abgrenzung: keine Mitverarbeitung = vorhandene
 Funktionen  vorgegebene anrechenbare Kosten
Substanz wird ausschließlich zeichnerisch dargestellt
 Nutzung  einseitig ausgerichtete Stufenverträge
 verpflichtend: schriftliche Festlegung zum Zeitpunkt
 Gestaltung  objektiv zu niedrige Honorarzone der Kostenberechnung, also in Leistungsphase 3
 ggf. Budgetvorstellungen  inkludierte zusätzliche und besondere Leistungen
M 102 - Vereinbarung vorhandene Bausubstanz
 Zeitrahmen  überzogene Anwesenheits- und
 übliches Verfahren: Ermittlung der vorhandenen mitzu-
 Planung Dokumentationspflichten
verarbeitenden Bausubstanz nach Elementmethode
 Ausführung  honorarmäßige Zusammenfassung mehrerer
Einzelobjekte bei den anrechenbaren Kosten Grundlagen des Umbauzuschlags
Haftungsbeschränkungen  bei wesentlichen Eingriffen in Konstruktion oder
 Unterschreitung der HOAI-Mindestsätze
Bauzeit als Geschäftsgrundlage Bestand gemäß § 2 Abs. 5 HOAI
Gegenmaßnahmen
Teilabnahme nach Leistungsphase 8  Höhe schriftlich zu vereinbaren gemäß § 6 Abs. 2 HOAI
M 204 Akzeptable Baukostenklausel für Planerverträge  zulässig bis zu 33% in Architektur und Ingenieurbau
Honorarvereinbarung
M 90 Vorbehalt gegen anrechenbare Kosten  zulässig bis zu 50% in TGA und Tragwerksplanung
 zwingendes HOAI-Preisrecht
M 91 Vorbehalt gegen Baukostenvereinbarung  ohne schriftliche Vereinbarung: Standardumbauzuschlag
 im Zeitpunkt der Auftragserteilung von 20% bei durchschnittlichen Anforderungen
 ergänzende Regelungen für besondere Leistungen M 103 Änderungsanforderung gegen Kostenvorgaben (= mittlere Honorarzone)
M 203 Einfacher und kurzer Muster-Planervertrag M 104 Vorgegebene Baukosten - rechtlicher Vorbehalt  geringerer Umbauzuschlag - Mindestsatzproblem

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VOF-Verfahren - öffentliche Auftraggeber Startphase - Beginn der Planerleistung Laufende Abwicklung der Planerleistung
Ausschreibungspflicht nach VOF Einweisung der eigenen Mitarbeiter / Kollegen Grundanforderungen
 für öffentliche Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB  Information über die vertraglichen Grundlagen,  vertragliche Leistungsinhalte beachten
 für Planerleistungen oberhalb der Schwellenwerte insbesondere die mit dem Bauherrn vereinbarten  erbrachte Leistungen dokumentieren
Leistungsinhalte
 Schwellenwert seit 1. Januar 2014: € 207.000,00  Informationen der Leistungsstände an Bauherrn
Netto-Auftragssumme  Abgrenzung zu planerischen Nachtragsleistungen und
 Zeitaufzeichnungen führen
Leistungsänderungen (zusätzliche Honorarvereinbarun-
 Schwellenwerte werden im 2-Jahres-Turnus angepasst
gen mit dem Bauherrn notwendig) Abgrenzung bei planerischen Nachtragsleistungen
 VOF gilt nur für Vergaben oberhalb der Schwellenwerte
 Information über notwendige Mitwirkungspflichten des M 86 - Aufforderung zur Vergütung zusätzlicher oder
 primärer Rechtsschutz bei Vergabeverstößen durch Bauherrn „Besonderer“ Leistungen (§ 3 Abs. 3 HOAI)
Vergabenachprüfungsverfahren nach GWB
 Vollmachten, Kompetenzen, Befugnisse beachten M 87 -Vergütung Planernachtrag
Verfahrensabwicklung  Abstimmung mit anderen Funktionsträgern im - Auftragserweiterung (§ 10 Abs. 1 HOAI)
 Vergabegrundsätze nach GWB (siehe öffentliches Planungsbereich
Vergabeverfahren I) M 88 -Vergütung Planernachtrag
 Zeitaufzeichnungen führen - wiederholte Grundleistung (§ 10 Abs. 2 HOAI)
 Vergabeverfahren
Zeitliche und wirtschaftliche Prüfung und Abwicklung Maßnahmen bei gestörten Abläufen
 öffentliche Aufforderung zur Teilnahme
 bürointerne personelle Zusammenstellung  Erkennen von Störungssituationen
 Aufgabenbeschreibung: Zuschlagskriterien,
 wer ? Teambildung ?  hausinterne Informationsweitergabe
Leistungsziel, Rahmenbedingungen und wesentliche
Einzelheiten der Leistung  Aufgabenzuweisung  Checklisten und Mustertexte einsetzen
 2-stufiges Vergabeverfahren:  zeitliche Ablaufplanung  Dokumentation
1. Auswahlverfahren nach vorgegeben  regelmäßige wirtschaftliche Überprüfung  wer stört ?
Eignungskriterien  Aufwand / Ertrag  was ist die Ursache ?
2. Verhandlungsverfahren: Preisverhandlungen mög-  notwendige organisatorische Anpassungen  was sind die Auswirkungen ?
lich, aber: Bewerber dürfen nicht gegeneinander  Teilrechnungen
ausgespielt werden; HOAI-Mindestsätze zwingend  mögliche Abhilfemaßnahmen ?
 Inkassomaßnahmen (siehe letzter Abschnitt)

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Ausschreibung - Leistungsbeschreibung Bauvertragliche Grundlagen Öffentliches Vergabeverfahren (I)
Grundlage - Orientierungshilfe § 7 VOB/A + VHB BGB oder VOB/B ? Vergabegrundsätze
 Allgemeine Baubeschreibung (gewerkeunabhängig)  gesetzliches Werkvertragsrecht (BGB) alleine ist  das Transparenzgebot (§ 97 Abs. 1 GWB)
 Technische Vorbemerkungen unzureichend; trägt den spezifischen Besonderheiten der - Offenlegungspflicht
Abwicklung von Bauverträgen nicht hinreichend Rech-  das Wettbewerbsgebot (§ 97 Abs. 1 GWB)
 Teilleistungen LV (Texte Standardleistungsbuch)
nung; Zusatzregelungen (externe rechtliche Beratung) - den Besten ermitteln
 Funktionalausschreibung zulässig
 die VOB/B ist AGB für den Bauvertrag - Vorteile:  das Gleichbehandlungsgebot (§ 97 Abs. 2 GWB)
(§ 7 Abs. 13 bis 15 VOB/A)
 speziell auf Bauleistungen zugeschnitten - Chancengleichheit
Wichtige Abgrenzungskriterien
 kostenlos, für jeden verwendbar  das Gebot der Berücksichtigung mittelständischer
 Nebenleistungen Interessen (§ 97 Abs. 3 GWB)
 inhaltlich ausgewogen nach Interessenlage von AG
Leistungen, die auch ohne Erwähnung zum und AN  das Gebot der Vergabe aufgrund leistungsbezogener
vertraglichen Leistungsumfang gehören  keine AGB-Prüfung möglich, wenn „als Ganzes“ Eignungskriterien: Fachkunde, Leistungsfähigkeit,
siehe Katalog Abschnitt 4 der DIN 18299 ff. vereinbart (mehr Rechtssicherheit) Zuverlässigkeit - (§ 97 Abs. 4 GWB)
 Ausnahme: AGB-Prüfung, wenn Vertragspartner des  Eigungsnachweise durch Präqualifizierung möglich
Folge: Nebenleistungen sind vom AN in die (§ 97 Abs. 4a GWB)
Vergütung einzukalkulieren VOB-Verwenders Verbraucher ist (z.B. Häuslebauer)
 das Gebot der Vergabe auf das wirtschaftlichste
 Besondere Leistungen Bauvertragsgestaltung durch den Planer
Angebot (§ 97 Abs. 5 GWB)
 Leistungen, die nicht Nebenleistungen sind  Verpflichtung aus der Leistungsphase 7
Grundsätze gelten weitgehend analog für Vergaben
 Nachtragsrisiken, wenn erforderliche Besondere  keine unzulässige Rechtsberatung, da Nebenleistung unterhalb der Schwellenwerte gemäß VOB/A.
Leistungen nicht in der Leistungsbeschreibung im Sinne von § 5 Rechtsdienstleistungsgesetz
enthalten sind Primärrechtsschutz bei Vergabeverstößen oberhalb der
 nur Standardverträge (z.B. VOB/B), keine detaillierte
Schwellenwerte
Hilfsmittel Ausarbeitung von Vertragsklauseln
 Informationspflichten gemäß § 101a GWB
 Hinweise für das Aufstellen der Leistungsbeschreibung  Abdeckung von Fehlern durch Berufshaftpflicht-
versicherung  Anrufung der Vergabekammer
in Abschnitt 0 der DIN 18299 und DIN 18300 ff.
 Aussetzung des Vergabeverfahrens und Entscheidung
M 206 -Grundkonzept Ausschreibung und Bauvertrag M 206 -Grundkonzept Ausschreibung und Bauvertrag
durch die Vergabekammer

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Öffentliches Vergabeverfahren (II) Bauüberwachung (1)


Arten der Vergabe Von Rechtsanwalt Dr. Rainer Koch; Organisatorische Vorbereitung
 offenes Verfahren § 101 Abs. 2 GWB Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht M 10 - Benennung des AN-Bauleiters
(= öffentliche Ausschreibung § 3 Abs. 2 VOB/A)
Bauanlaufbesprechung mit dem AN
 nicht offenes Verfahren § 101 Abs. 3 GWB
- Grundeinweisungen
(= bschränkte Ausschreibung § 3 Abs. 3-4 VOB/A)
 Besonderheiten in technischer Hinsicht (z.B. neue
 Verhandlungsverfahren § 101 Abs. 5 GWB
technische Regelwerke; Herstellerrichtlinien;
(= freihändige Vergabe § 3 Abs. 5 VOB/A)
Verarbeitungshinweise)
GWB-Regelungen oberhalb, VOB/A-Regelungen
 besondere örtliche Gegebenheiten der Baustelle
unterhalb der Schwellenwerte
 Hinweise auf etwaige Störungspotenziale (Einwirken
5 Wertungsstufen gem. § 16 VOB/A von Boden- oder Witterungsverhältnissen; andere
Zweck: Durch Einhaltung formaler und inhaltlicher Min- Gewerke)
destanforderungen soll die Vergleichbarkeit der Angebo-  konkrete Unfallgefahren bei der Ausführung
te gewährleistet sein (Erfüllung des im Vergabeverfahren  sicherheitsrelevante Bereiche (Gefahren für künftige
geltenden Gleichbehandlungs- und Transparenzgebots) Nutzer)
 Ausschluss von Angeboten wegen inhaltlicher
M 89 - Grundeinweisung zur Leistungsausführung
oder formeller Mängel § 16 Abs. 1 VOB/A
 Prüfung der Eignung der Bieter § 16 Abs. 2 VOB/A M 65 - Grundeinweisung zur Bauzeit
 rechnerische und formelle Prüfung gemäß M 105 - Einweisungsprotokoll Bauanlaufbesprechung
§ 16 Abs. 3-5 VOB/A Organisierte Stichprobenkontrollen
Kanzlei Dr. Koch Dorobek & Kollegen
 Prüfung der Angemessenheit der Preise gemäß  keine ständige Anwesenheit erforderlich
§ 16 Abs. 6 VOB/A Bierstadter Str. 7, 65189 Wiesbaden,
Tel.: 0611/991460; Fax 0611/9914666  aber: besondere Kontrollintensität bei
 Auswahl des wirtschaftlichsten Angebots
gemäß § 16 Abs. 3 Nr. 3 VOB/A  schwierigen, wichtigen, gefährlichen Arbeiten
 Arbeiten, die erfahrungsgemäß mängelbehaftet sind

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Bauüberwachung (2) Mängelmanagement vor Abnahme Maßnahmen bei Bauzeitstörungen


Technische Abnahmen § 4 Abs. 10 VOB/B Verfahren nach § 4 Abs. 7 i.V.m. § 8 Abs. 3 VOB/B Präventivmaßnahme
 vorab Teilabschnitte erfassen, die durch den weiteren  Aufforderung zur Mängelbeseitigung Vorlage eines eigenen Bauablaufplanes durch den AN
Baufortschritt nicht mehr prüfbar sind.  mit Fristsetzung vereinbaren und einfordern
 rechtzeitig vor dem Verdecken solcher Teilabschnitte  und Kündigungsandrohung M 82 - Vertragsklausel Bauablaufplan
den AN zur technischen Abnahme auffordern
 fruchtloser Fristablauf
(möglichst schriftlich). M 83 - Einfordern Bauablaufplan
 dann Auftragsentziehung
 die technische Abnahme durchführen Konsequentes Festhalten, Fortschreiben und
(zumindest mit Stichproben).  erst dann ggf. Ersatzvornahme
Dokumentieren der Baufristen
(§ 8 Abs. 3 Ziff. 2 VOB/B)
 Ergebnisse dokumentieren. M 77 - Hinweis zum Ausführungsbeginn an AN
M 25 - Mängelrüge mit Kündigungsandrohung
M 16 - Aufforderung zu technischen Abnahmen  Ausführungsbeginn notieren
Problem: Auftragsentziehung schafft oft mehr Probleme
Dokumentation der Überwachungstätigkeiten  Zwischen- und Endfristen ermitteln
als sie löst; Empfehlungen:
Das Bautagebuch dient dazu, gegenüber dem Besteller  einvernehmliche Lösungen zur Ersatzvornahme und M 78 - Zwischen-/Fertigstellungstermin Info an AN
eine ordnungsgemäße Bauüberwachung zu Kostentragung suchen  Inverzugsetzung bei Fristüberschreitung
dokumentieren (BGH v. 28.07.2011 - VII ZR 65/10)
 Vergütungseinbehalte bei unterlassener Mängelbeseiti- M 79 - Einfache Inverzugsetzung
Darlegungs- und Beweissituation bei Überwachungs- gung androhen (Druckzuschlag § 641 Abs. 3 BGB)  Inverzugsetzung unzureichende Baustellenausstattung
mängeln:
M 71 - Geltendmachung Druckzuschlag M 23 - Unzureichende Baustellenausstattung
 Beweislast nach Abnahme beim Bauherrn
Formalien bei Kündigung einhalten M 24 - Inverzugsetzung mit Kündigungsandrohung
 aber: Beweiserleichterung durch Anscheinsbeweis
(= vorhandener Baumangel begründet Vermutung eines  Bauherr bereitet die Kündigung selbst vor (ansonsten  Problem: Auftragsentziehung schafft oft mehr Probleme
Überwachungsmangels) ggf. Vollmachtsproblem); Mitwirkungspflichten als sie löst
 Widerlegung der Vermutung durch substantiierte  Bauherr spricht Kündigung selbst aus  Empfehlungen: Einvernehmliche Lösungen zur
Darlegung der Überwachungstätigkeit (Wer ? wann ? M 68 - Aufforderung an AG zur Mitwirkung Ersatzvornahme und Kostentragung suchen
was ? wie ?)
M 28 - AG-Kündigung aus wichtigem Grund M 67 - Androhung Vergütungseinbehalte
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Umgang mit Behinderungssituationen Umgang mit Bedenkenanmeldungen Nachtragsmanagement (1)
Prüfung und Reaktion Arten von Bedenkenanmeldungen Prüfung der Nachtragssituation dem Grunde nach
 Prüfung, ob die behauptete Behinderungssituation tat-  gegen Planungs- und Ausführungsunterlagen  Liegt eine Anordnung des AG zu einer
sächlich besteht gemäß § 3 Abs. 3 VOB/B Leistungsänderung nach § 1 Abs. 3 VOB/B vor ?
 wenn nein: Zurückweisung  Prüfpflicht des AN durchaus weitgehend  Liegt eine Anordnung des AG zu einer Zusatzleistung
 bezogen auf seine eigene Werkleistung nach § 1 Abs. 4 S. 1 VOB/B vor ?
M 80 - Zurückweisung der Behinderungsanzeige
 gegen Anordnungen des Bauherrn  Ausführungspflicht des AN, da notwendig zur
 bei Vorliegen behindernder Umstände
gemäß § 4 Abs. 1 Ziff. 4 VOB/B Ausführung der vertraglichen Leistung
Abhilfemaßnahmen einleiten
 gegen die Art und Weise der Leistungsausführung  Liegt eine Anordnung des AG zu einer Zusatzleistung
 Umstände und deren Folgen dokumentieren
gemäß § 4 Abs. 3 VOB/B (Schriftform) nach § 1 Abs. 4 S. 2 VOB/B vor ?
 ggf. Information an Bauherrn
z.B. Vorgewerke, vom Bauherrn gelieferte Stoffe und  Keine Ausführungspflicht des AN, wenn Leistung
 ggf. Mitwirkung des Bauherrn einfordern Bauteile nicht notwendig zur Ausführung der vertraglichen
Nach Wegfall der Behinderung Leistung
Prüfung und Reaktion
 Aufforderung an AN zur Wiederaufnahme der Arbeiten  Ändert die Leistung das vereinbarte Bausoll ?
 Prüfung, ob die vorgetragenen Bedenken gerechtfertigt
nach § 6 Abs. 3 VOB/B sind  Handelt es sich ggf. um eine ohnehin zu erbringende
M 73 - Info Wegfall der Behinderung Nebenleistung ?
 wenn nein: Zurückweisung
 Neuberechnung der Bauzeiten gemäß § 6 Abs. 4 VOB/B  Ist eine Nachtragsleistung ohne Auftrag im Sinne von
M 84 - Zurückweisung der Bedenkenanmeldung § 2 Abs. 8 VOB/B erbracht worden ?
 Info an AG und AN  bei gerechtfertigter Bedenkenanmeldung Abhilfemaß-  Liegt eine „sonstige Anordnung“ des AG gemäß § 2
Auswirkungen auf Planertätigkeit nahmen einleiten Abs. 5 VOB/B (Bauorganisation / Bauumstände) vor ?
 Wird die Auftragsabwicklung der Planerleistung  Umstände und deren Folgen dokumentieren
Vorgehen bei streitiger Nachtragssituation
beeinträchtigt ?  ggf. Information an Bauherrn
 Vergütungsanspruch nicht kategorisch zurückweisen
 Entstehen hierdurch Mehraufwand und Mehrkosten ?  ggf. Mitwirkung des Bauherrn einfordern
 sonst: Leistungsverweigerungsrecht des AN
M 76 - Behinderungsanzeige durch Planer  ggf. weiter Beteiligte (z.B. andere AN, Fachplaner oder
Projektsteuerer) informieren M 63 - Reaktion des AG auf Nachtragsankündigung
M 86 - Ankündigung von Mehrkosten
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Nachtragsmanagement (2) Abnahme der Bauleistung (1)


Prüfung der Nachtragsforderung der Höhe nach Unser ergänzender Webseiten-Service: Wirkungen der Abnahme
 ggf. vertragliche Preisermittlungsgrundlagen (Urkalkula-  Ende des Erfüllungsstadiums und Übergang in die
tion) einfordern, soweit noch nicht vorhanden oder nicht Gewährleistungsphase (Leistung ist im wesentlichen
nachvollziehbar (abgeleitet aus § 2 Abs. 5 und 6 vertragsgemäß erbracht)
VOB/B)
www.bauplaner-recht.de  Umkehr der Beweislast vom AN auf den AG bzgl.
M 64 - Reaktion des AG auf Nachtragsangebot (Seminare und Literatur) Mängeln und vereinbarter Beschaffenheit der Leistung
 Inhalt der Prüfung: Höhe der Nachtragsvergütung muss  Beginn der Gewährleistung
schlüssig aus der Urkalkulation ableitbar sein  Übergang der Gefahrtragung (Risiko von Beschädigung,
 Preiskalkulationsbestandteile beim Einheitspreisvertrag Zerstörung und Diebstahl)
(baubetriebliche Grundlagen) einfach dargestellt:  Fälligkeit der Schlussrechnung
 Allgemeine Geschäftskosten www.baufachanwalt- Voraussetzungen der Abnahme
 Kosten der Baustelleneinrichtung und -räumung deutschland.de  keine wesentlichen Mängel
 Kosten der Baustellenunterhaltung  keine wesentlichen fehlenden Restleistungen
 Materialkosten und positionsbezogene Gerätekosten (kompetente Baufachanwälte bundesweit)
Was ist ein wesentlicher Mangel ?
 Lohnkosten
 die Gebrauchstauglichkeit der Bauleistung im Sinne
 Wagnis und Gewinn ihrer Zweckbestimmung ist beeinträchtigt
Darlegungs- und Beweislastfragen  bei optischen Mängeln: erheblicher Prozentsatz der aus-
 AN muss Grund und Höhe einer beanspruchten www.baurecht-kostenlos.de geführten Leistung ist mangelhaft (Anhaltspunkt 10%)
Nachtragsvergütung im Streitfall darlegen und beweisen  Fülle unbedeutender Mängel kann in der
 der AN trägt das Kalkulationsrisiko (kostenlose Infos und Arbeitshilfen) Gesamtbetrachtung zu einem wesentlichen Mangel
werden (Anhaltspunkt 10%)
Vereinbarung der Nachtragsvergütung
 z.B. auch Fehlen wichtiger Komponenten und
 möglichst vor Leistungsausführung, aber kein Unterlagen (Bestands- und Revisionsunterlagen)
Leistungsverweigerungsrecht des AN ohne Einigung
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Abnahme der Bauleistung (2) Abrechnung und Rechnungsprüfung (1) Abrechnung und Rechnungsprüfung (2)
Formen der Abnahme Fälligkeit der Schlussrechnung nach VOB/B Richtigkeit der Rechnung
 einfache formlose Abnahme nach § 640 BGB bzw.  Abnahme § 641 Abs. 1 BGB  richtige Preise gemäß Vertrag
§ 12 Abs. 1 VOB/B  Stellen einer prüffähigen Rechnung (Vorgaben gemäß  Übereinstimmung der abgerechneten Mengen mit den
 förmliche Abnahme nach § 12 Abs. 4 VOB/B § 14 Abs. 1 VOB/B) Aufmaßunterlagen
(Abnahmetermin mit schriftlicher Protokollierung der  Ablauf des Prüfungszeitraumes (30 Tage) gemäß  vertragsgemäß erbrachte Leistungen
Ergebnisse) § 16 Abs. 3 Ziff. 1 VOB/B  Berücksichtigung von Sicherheiten, Nachlässen, Skonti
 fiktive Abnahme nach § 12 Abs. 5 VOB/B alternativ und Gegenforderungen
Fälligkeit der Abschlagsrechnung nach VOB/B
durch
 prüfbare Aufstellung über erbrachte Leistungen gemäß  Kenntnis der vertraglichen Vereinbarungen notwendig
 schriftliche Fertigstellungsanzeige (Ziff. 1)
§ 16 Abs. 1 VOB/B  ggf. rechtliche Unterstützung zur fachgerechten
 Ingebrauchnahme der Bauleistung (Ziff. 2) Bewertung einfordern
 in möglichst kurzen Abständen oder nach Zahlungsplan
 schlüssige Abnahme durch konkludentes Verhalten gemäß § 16 Abs. 1 VOB/B Abrechnung von Stundenlohnarbeiten
 vorbehaltlose vollständige Zahlung des Werklohnes  zahlbar 21 Tage nach Zugang der Aufstellung  eigenständige Vergütungsart nach § 2 Abs. 10 VOB/B
 Ingebrauchnahme beim BGB-Werkvertrag
Prüffähigkeit einer Abschlags-/Schlussrechnung  konkrete vertragliche Vereinbarung vor Ausführung
 Teilabnahme - nur gemäß § 12 Abs. 2 VOB/B notwendig
 die Rechnung muss ein Spiegelbild des vertraglichen LV
vorgesehen für in sich abgeschlossene Leistungsteile
darstellen (§ 14 Abs. 1 VOB/B):  allein das Abzeichnen eines Stundenlohnzettels ersetzt
(= räumlich und funktional abgrenzbar)
 Übersichtlichkeit keine Stundenlohnvereinbarung
 „technische“ Abnahme - löst keine Abnahmewirkungen
aus, da sie nur der Vorbereitung der Abnahme bei später  Einhaltung der Postenreihenfolge Besonderheit der VOB/B-Schlusszahlung
nicht mehr prüfbaren Leistungen dient  Verwendung der Bezeichnungen gemäß LV (§ 16 Abs. 3 Ziff. 2 VOB/B)
 ggf. Mengenberechnungen, Zeichnungen und Belege,  Ausschluss späterer Nachforderungen des AN
Der Abnahmetermin
soweit zur Nachvollziehbarkeit erforderlich  nur bei Vereinbarung der VOB/B „als Ganzes“
 nur bei förmlicher Abnahme vorgesehen
 Folge bei nicht prüfbarer Rechnung:  Belehrungspflicht über die Ausschlusswirkung
 wichtig für den Planer: Vorbegehung durchführen, damit
möglichst alle Mängel festgestellt werden M 75 - Rechnung nicht prüffähig - Zurückweisung M 54 - Schlusszahlungserklärung des AG

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Abrechnung und Rechnungsprüfung (3) Abnahme der Planerleistung Bedeutung der Baudokumentation
Abrechnung des gekündigten Bauvertrages Das Wichtigste: Beginn der Gewährleistungsfrist Primärfunktion nach BGH
Jede Kündigungsvariante löst nach den einschlägigen  nur nach vertragsgemäßer Erbringung der gesamten Das Bautagebuch hat den Zweck, das Baugeschehen mit
Regelung unterschiedliche Abrechnungsmodalitäten aus: geschuldeten Planerleistung besteht ein Anspruch auf allen wesentlichen Einzelheiten zuverlässig und
 freie AG-Kündigung (§ 8 Abs. 1 VOB/B) Abnahme beweiskräftig festzuhalten. Diese Dokumentation kann
 Folge: bei Übernahme der Leistungsphase 9 beginnt die insbesondere bei Störungen des Bauablaufs oder
 Insolvenzkündigung des AG (§ 8 Abs. 2 VOB/B)
Gewährleistung i.d.R. erst 5 Jahre nach Fertigstellung Auseinandersetzungen mit anderen Baubeteiligten von
 Kündigung des AG aus wichtigem Grund wegen großer Bedeutung sein (BGH, Urteil vom 28.07.2011 -
und Übergabe der Baumaßnahme
Leistungsstörungen des AN (§ 8 Abs. 3 VOB/B) VII ZR 65/10).
 dadurch faktische Verlängerung der planerische Haftung
 Kündigung des AN aus wichtigem Grund wegen Verlet-  Grundleistung nach Leistungsphase 8;
auf 10 Jahre seit Fertigstellung
zung von Mitwirkungspflichten des AG (§ 9 VOB/B) Informationspflichten gegenüber dem Bauherrn
Lösungsmöglichkeiten
Preisanpassung bei Mengenveränderungen  Störungen, Unterbrechungen; wann ? wie lange ? durch
 Leistungsphase 9 nicht übernehmen wen ? warum ? welche Auswirkungen ? Reaktionen auf
 beim EP-Vertrag gemäß § 2 Abs. 3 VOB/B
 vertragliche Vereinbarung einer Teilabnahme nach Störungssituationen
 keine Anpassung innerhalb 10%-Grenze nach oben
Erbringung der Leistungsphase 8
oder unten Sekundärfunktion nach BGH
 Anpassung auf Verlangen bei Mehrungen über 110% M 203 Klausel im Muster-Planervertrag (§ 3 Ziff. 5) Der Architekt hat ein berechtigtes Interesse daran, dass
hinaus Wie erfolgt die Abnahme der Planerleistung ? das Bautagebuch bei ihm verbleibt, da es auch dazu dient,
 Anpassung auf Verlangen bei Unterschreitung  meist schlüssig durch Zahlung der Schlussrechnung gegenüber dem Besteller eine ordnungsgemäße
unterhalb 90% Bauüberwachung zu dokumentieren.
 Problem: zeitliche Verzögerung – ausbleibende Zahlung
 Basis der möglichen Preisanpassung auf Grundlage  Dokumentation der eigenen Überwachungsmaßnahmen
 Vorschlag: Abnahmeerklärung mit Übergabe der zur Entkräftung der Vermutung einer fehlerhaften
der vertraglichen Preisermittlungsgrundlagen
Objektunterlagen (Empfangsbestätigung einfordern) Bauüberwachung (Anscheinsbeweis, siehe oben Bau-
(Urkalkulation)
vom Bauherrn unterzeichnen lassen überwachung)
 Preisanpassung beim Pauschalvertrag
 auch der Planer hat einen rechtlichen Anspruch auf  Inhalte: Datum, Uhrzeit, Dauer von Baustellenbesuchen,
gemäß § 2 Abs. 7 VOB/B
Abnahme seiner Leistung (§ 640 BGB) geprüfte Gewerke, Leistungsstände, Personen, Begleit-
 bei Überschreiten der sog. Opfergrenze (Zumutbarkeit)
- i.d.R. 20% bezogen auf den Pauschalpreis M 92 - Formular - Abnahme der Planerleistung personen, Gespräche, getroffene Feststellungen

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Gegenstand der Baudokumentation Abrechnung des Planerhonorars (1) Abrechnung des Planerhonorars (2)
Bautagebuch Fälligkeit der Schlussrechnung (§ 15 Abs. 1 HOAI) Besonderheiten der Abrechnungsgrundlagen
 Details: siehe Bedeutung der Baudokumentation  Abnahme der Planerleistung  anrechenbare Kosten
Baustellenprotokolle  Prüffähigkeit der Schlussrechnung  i.d.R. nach Gliederungsstruktur der DIN 276
 keine rechtliche Verpflichtung, aber empfehlenswert  Angabe des Leistungsbildes  Höhe nach ortsüblichen Preisen
 Jour-Fix-Termin 1x wöchentlich  Angabe der anrechenbaren Kosten  zu unterscheiden zwischen voller, beschränkter oder
 Angabe der Honorarzone bedingter Anrechenbarkeit
 gesteigerte Beweiskraft im Sinne eines kaufmännischen
Bestätigungsschreibens nach neuerer Rechtsprechung  Angabe des Honorarsatzes  nicht erbrachte bzw. nicht vereinbarte Grundleistungen
sind abzugrenzen
Bauablaufkorrespondenz  Angabe der erbrachten Leistungsphasen
 Teilerfolgsrechtsprechung des BGH
 Eindämmen und Kanalisieren des email-Verkehrs  Angabe der erbrachten Grundleistungen
 Orientierungshilfen Bewertungstabellen (z.B. Siemon)
 was ist wirklich wichtig ?  Angabe der Interpolationsberechnung
 ggf. Sondertatbestände (z.B. Umbauzuschlag) Objektbezogenheit der Abrechnung
 wer muss es wissen ?
 Abrechnung zusätzlicher und besonderer Leistungen  nach Einzelobjekten auch innerhalb desselben Auftrags
 von wem wird eine Reaktion erwartet ?
 Abrechnung und Nachweis von Nebenkosten  Ausnahme: § 11 HOAI (z.B. zeitlicher und örtlicher
 Einsatz von Checklisten und Mustertexten
Zusammenhang, selbe Honorarzone u.a.)
 Standardisieren und Formalisieren Fälligkeit von Abschlagsrechnungen
(§ 15 Abs. 2 HOAI) Einordnung in die richtige Honorarzone
Kompetenzen - Vollmachten - Befugnisse
 zu den schriftlich vereinbarten Zeitpunkten  nach objektiven Kriterien, nicht zwingend vertragliche
 ausdrückliche Vollmacht des Bauherrn notwendig: Einordnung maßgebend
 oder in angemessenen Abständen
Nachträge, Abnahme, Vertragsänderungen, Anerkennt-  Orientierungshilfen Objektlisten
nisse, Kündigungen  für nachgewiesene Leistungen
 bei Streitfragen: Punktbewertung maßgebend
 originäre Architektenvollmacht (keine ausdrückliche Fehlende Prüffähigkeit
Vollmacht; Funktion LPh 8 ausreichend): Bindung an die Schlussrechnung
 steht der Fälligkeit entgegen
technische Abnahmen, Weisungen, Aufmaße, einfache  grundsätzlich keine spätere Nachberechnung möglich
 Ausnahme: fehlende Prüffähigkeit wird durch den AG
Mängelrügen und Inverzugsetzungen nicht innerhalb von 2 Monaten beanstandet  Vertrauensschutz des AG bzgl. der Schlussrechnung

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Maßnahme zur Honorarsicherung Inkasso / Forderungseinzug Unser Seminarangebot:


Sicherheitsleistung nach § 648a BGB Bonitätsrecherchen vorab (auch als Inhouse-Seminare)
 Sicherungsberechtigt ist: Der Unternehmer eines  private Auskunfteien Als kompletter Zertifikatslehrgang oder als Einzelmodule
Bauwerks oder einer Außenanlage (auch der Planer)  Umhören Architekten- und Ingenieurverträge
 Umfang des Sicherungsanspruchs: bis zur Höhe des  Schuldnerverzeichnis der Amtsgerichte - so kurz wie möglich, aber immer schriftlich !
voraussichtlichen Vergütungsanspruchs einschl. NL+
 Insolvenzgericht Bauvertragsgestaltung nach BGB und VOB
Zusatzaufträgen
Abschlagsrechnungen stellen - frühzeitig und häufig - einfach überschaubar rechtssicher !
 Art der Sicherheitsleistung: Garantie oder sonstiges
Zahlungsversprechen i.d.R. Bürgschaft  Zahlungsfristen mit Fälligkeitsdatum vorgeben Ausschreibung und Vergabe (inkl. VOF)
 Mahnung nach Fristablauf mit Androhung der - Vergabegrundsätze bei öffentlichen Aufträgen
 Sicherungsgeber: Bank oder Kreditversicherer
 Kosten der Sicherheitsleistung: Bis zur Höhe von Leistungseinstellung Bauüberwachung ohne Haftung
2% p.a. durch AN zu tragen M 93 - Mahnung - Leistungseinstellung - Mängel verhindern, Haftung vermeiden
 Keine Sicherungshypothek, wenn Sicherheitsleistung  Telefoninkasso - Druck erzeugen Bauzeit - Verzug - Behinderung
nach § 648a gestellt wird - Störungsmanagement in der Bauabwicklung
Insolvenzantrag - Androhung
 Anwendung ausgeschlossen: AuftragG öffentliche Hand Nachträge - größtes Streitpotenzial am Bau !
oder Häuslebauer  bei Anhaltspunkten für Zahlungsunfähigkeit
- systematisches Nachtragsmanagement
 Keine Ausschlussmöglichkeit: Rechte aus § 648a  bei eingeräumter Zahlungsunfähigkeit
Abnahme, die wichtigste Maßnahme am Bau !
können nicht durch vertragliche Vereinbarung M 96 - Insolvenzantrag - Formen und Wirkungen der Abnahme
ausgeschlossen werden
Strafanzeige - Androhung Abrechnung - Rechnungsprüfung - Zahlung
 Rechtsfolgen bei Ausbleiben der Sicherheitsleistung:
Klageanspruch, Leistungsverweigerungsrecht und  bei Anhaltspunkten für Zahlungsschwierigkeiten im - Grundlagen der finanziellen Bauabwicklung
Kündigungsmöglichkeit mit Vergütungs- und Zeitpunkt der Beauftragung
Verschenken Sie kein Planerhonorar!
Schadensersatzansprüchen M 97 – Strafanzeige - das HOAI-Abrechnungssystem einfach dargestellt
M 94 - 1. Aufforderung zur Sicherheitsleistung Anspruch im Insolvenzfall Aktuelle Seminartermine - buchen unter
M 95 - 2. Aufforderung zur Sicherheitsleistung M 98 - Aufforderung nach BauFoSiG www.bauplaner-recht.de
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