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DETAILZEICHNUNGEN

(1) Zeichnen Sie eine Eingangstüre eines öffentlichen Gebäudes in Wien. Die unter dem EG befindliche Tiefgarage
kragt im Bereich des Eingangs unterirdisch über das EG hinaus. (SAYFA 1)

Zeichnen Sie einen Detailschnitt durch die Eingangssituation dieses Wohnbaus. Im Kellergeschoss unter dem
Eingangsbereich befindet sich ein Fitnessraum. Es ist mit drückendem Wasser zu rechnen. (SAYFA 1)

(Massivbauweise) Zeichnen Sie eine ebenerdige Terrasse einer Wohnung eines Wohnbaus der GK 4 in Wien.
Detaillieren Sie den Terrassenausgang von einem Wohnraum. (SAYFA 1)

Zeichnen Sie eine ebenerdige Terrasse einer Wohnung eines Wohnhauses der GK 4 in Wien. Unter der Terrasse
kragt die Tiefgarage unterirdisch aus. (SAYFA 1)

(2) (Mischbauweise) Zeichnen Sie eine begehbare, nicht überdachte Terrasse im 2. OG mit Geländerkonstruktion
und barrierefreier Terrassentüre inkl. Darstellung der Entwässerung, beschreiben Sie diese anhand eines
schematischen Grundrisses und Schnittes. Zeichnen Sie eine maßstäbliche Frontalansicht des Terrassengeländers
und bemaßen Sie dieses. Beschreiben und begründen Sie Ihre Materialwahl. (SAYFA 9)

(Holzbauweise) Zeichnen Sie eine begehbare, nicht überdachte Terrasse mit Geländerkonstruktion und
barrierefreier Terrassentüre inkl. Darstellung der Entwässerung, beschreiben Sie diese anhand eines
schematischen Grundrisses und Schnittes. Zeichnen Sie eine maßstäbliche Frontalansicht des Terrasengeländers
und bemaßen Sie dieses. Beschreiben Sie die Materialwahl und weisen das Material aus. (SAYFA 9)

Wohnbau in 1230 Wien, Gebäudeklasse 4, Baubeginn Frühjahr 2017: Zeichnen Sie eine begehbare, nicht
überdachte (Umkehrdach) Terrasse mit Geländerkonstruktion und barrierefreier Terrassentüre inkl. Darstellung
der Entwässerung, beschreiben Sie diese anhand eines schematischen Grundrisses und Schnittes. Zeichnen Sie
eine maßstäbliche Frontalansicht des Terrasengeländers und bemaßen Sie dieses. Begründen Sie Ihre
Materialwahl. (SAYFA 9)

(3) Zeichnen Sie einen Balkon dieses Mehrparteienwohnhauses mit Geländerkonstruktion und stellen Sie
Überlegungen zur Entwässerung anhand eines schematischen Grundrisses und Schnittes und gegebenenfalls
Stichwörtern dar. Zeichnen Sie den Anschluss einer barrierefreien Balkontüre und den Anschluss den
Frontalansicht des Balkongeländers und bemaßen Sie dieses. Beschreiben Sie die Materialwahl. (SAYFA 8)

Wohnbau in Wien, Gebäudeklasse 5, Baubeginn Frühjahr 2017: Zeichnen Sie einen Balkon im 4. OG (2./6.OG)
inkl. Balkontüranschluss und Geländerkonstruktion. Treffen Sie Aussagen über den Umgang mit dem anfallenden
Regenwasser in der Detailzeichnung und beschreiben Sie diese zusätzlich anhand eines schematischen
Grundrisses und Schnittes. Es wird darauf hingewiesen, dass eine kontrollierte Sammlung und Abführung
des Regenwassers zu planen ist. Zeichnen Sie eine maßstäbliche Frontalansicht des Balkongeländers und
bemaßen Sie dieses. Begründen Sie ihre Materialwahl. (SAYFA 8)

Wohnbau in Wien, Gebäudeklasse 4: thermisch getrennter, offener Laubengang. Detaillieren Sie den Anschluss
an die Außenwand zu einer Wohnung und den Anschluss der Absturzsicherung. Begründen Sie Ihre Materialwahl.
Treffen Sie Aussagen zum Umgang mit dem anfallenden Regenwasser. (SAYFA 8)

(4) Wien, Seestadt Aspern, Wohnbau GK 5 - Baubeginn Frühjahr 2017: Eine Terrasse mit darunterliegendem
Wohnraum soll als Duodach ausgeführt werden. Zeichnen Sie eine mögliche Absturzsicherung und einen
Anschluss einer Terrassentüre inkl. Darstellung der Entwässerung, beschreiben Sie diese anhand eines
schematischen Grundrisses und Schnittes. Zeichnen Sie eine maßstäbliche Frontalansicht der Absturzsicherung
und bemaßen Sie diese. Begründen Sie Ihre Materialwahl. (SAYFA 10)

(5) Das Dach eines Wohnbaus Gebäudeklasse 5 wird als begrüntes Flachdach ausgeführt. Gewünscht ist eine
Begründung, die ohne zusätzlicher Bewässerungsanlage auskommt. Zeichnen Sie einen möglichen Aufbau und
den Dachrandabschluss. (Extensiv) (SAYFA 15)
(6) Aufgrund der maximalen Ausnutzung der Fläche zur Maximierung der Nutzfläche planen Sie
Gebäudevorsprünge (Erker). Zeichnen Sie einen Gebäudevorsprung im 1.OG mit einem oberen und unteren
Fensteranschluss und hinterlüfteter Fassade. (Holz. und Massivbauweise) (SAYFA 7)

(7) Steildachdeckungen: Benennen Sie die Bestandteile und zeichnen Sie einen möglichen Aufbau; Bsp:
Doppeldeckung, Kaltdach (Hinterlüftung) Holzbauweise (Rand + Mitte)

(8) Detaillieren Sie eine raumhohe Verglasung in der Außenfassade im 3.OG eines Mehrparteienwohnhauses in
1050 Wien. (SAYFA 6)

Detaillieren Sie eine raumhohe Verglasung in der Außenfassade im 3.OG dieses Bürobaus. (SAYFA 6)

Aufgrund der maximalen Ausnutzung der Fläche zur Maximierung der Nutzfläche planen Sie Gebäudevor-
sprünge (Erker). Zeichnen Sie einen Gebäudevorspung im 1.OG mit dem unteren Fensteranschluss einer
Raumhohen Verglasung. (SAYFA 6)

(Massivbauweise) Zeichnen Sie einen auskragenden Gebäudeteil (Erker) in 2.OG dieses Wohnbaus mit einer
raumhohen Verglasung. Auf dem auskragenden Gebäudeteil befindet sich eine Terrasse. Detaillieren Sie
Den oberen und unteren Anschluss inkl. Umgang mit dem anfallenden Regenwasser. (SAYFA 6)

(9) Treppeanlage: (Grundriss + Schnitt) Die Geschoßhöhe des mehrgeschossigen Wohnbau beträgt 3,0 m.
Zeichnen Sie (in geeignetem, selbst gewähltem Maßstab) eine mögliche Treppenanlage in Grundriss und Schnitt
inkl. aller sicherheitstechnisch erforderlichen Maßnahmen und detaillieren Sie einen Auflagerpunkt der Treppe
1:10.

Zeichnen und Beschreiben Sie den Anschluss eines elastisch gelagerten Treppenlaufs auf einem Treppenpodest
mit schwimmendem Estrich. Zeichnen Sie den seitlichen Wandanschluss eines elastisch gelagerten
Treppenpodests.

10) Prüfungsfrage: Der Zugang zu diesem Gebäude im EG ist nicht überdacht. Zeichen Sie eine (Drehflügel)
(SAYFA 2)

Zeichnen Sie die Eingangstüre eines Wohngebäude der Gebäudeklasse 4 in Wien. Über diesem Keller befindet
sich der Hauseingang. Zeichnen Sie eine Hauseingangtüre (Drehflügel). Barrierefreiheit wird vorausgesetzt. Der
Hauseingang ist zudem nicht überdacht. (SAYFA 2)

(11) Über einer Tiefgarage soll eine Gartenanlage mit Sträuchern angelegt werden. Zeichnen Sie einen geeigneten
Aufbau mit Randabschluss inkl. Darstellung der Entwässerung im Detail und beschreiben Sie diese anhand eines
schematischen Grundrisses und Schnittes. (SAYFA 3)

(12) Im Baugrund ist mit drückendem Wasser zu rechnen. Wählen Sie eine geeignete Ausführung des Boden- und
Wandaufbaus für die unterirdische Tiefgarage (inkl. Darstellung des Übergangs vom Boden zur Wand) und
beschreiben Sie Ihre Gedanken zum Umgang mit dem auftretendem Wasser. (SAYFA 4)

Ihr Gebäude liegt in Hanglage. Es ist mit Stauwasser zu rechnen. Planen Sie einen weitgehend trockenen
Kellerraum. Wählen Sie eine geeignete Ausführung des Boden- und Wandaufbaus (inkl. Darstellung des
Übergangs vom Boden zur Wand) und beschreiben Sie Ihre Gedanken zum Umgang mit dem auftretenden
Wasser. (SAYFA 4)

Um die innerstädtisch großteils versiegelten Flächen auszugleichen ist auf einem Parkdeck als Dach ein intensiver
Gründachaufbau geplant. Zeichnen Sie einen geeigneten Aufbau mit Randabschluss inkl. Darstellung der
Entwässerung im Detail und beschreiben Sie diese anhand eines schematischen Grundrisses und Schnittes.
Gegebenenfalls soll dieses Dach auch begehbar gemacht werden. Planen Sie dazu eine mögliche Lösung.
(SAYFA 4)

Bei einem Einfamilienhaus ist im Baugrund nur mit geringem Wasserdrang,nicht drückendem Wasser zu rechnen.
Im Keller soll ein weitestgehend trockener Raum eingeplant werden. Wählen Sie eine geeignete Ausführung des
Boden- und Wandaufbaus für die unterirdische Tiefgarage (inkl. Darstellung des Übergangs vom Boden zur
Wand)und beschreiben Sie Ihre Gedanken zum Umgang mit dem möglicherweise auftretendem Wasser(SAYFA4)
Im Kellerbereich diese Wohnbaus befinden sich die Kellerabteile der Bewohner. Das Gebäude steht zum Teil im
Grundwasser. Wählen Sie eine geeignete Ausführung des Boden- und Wandaufbaus (inkl. Darstellung des Über-
gangs vom Boden zur Wand) und beschreiben Sie Ihre Gedanken zum Umgang mit dem auftretendem Wasser.

(13) (Holzbauweise) Das oberste Geschoß eines Mehrparteien-Wohnbaus der Gebäudeklasse 4 ist in Holzbauweise
ausgeführt. Zeichnen Sie ein Flachdach mit Dachrandabschluss inkl. Darstellung der Entwässerung in der
Detailzeichnung und erläutern Sie die Wahl Ihres Abdichtungssystems, den Umgang mit dem anfallenden
Regenwasser und beschreiben Sie dies zusätzlich anhand eines schematischen Grundrisses und Schnittes.

Das oberste Geschoß eines Wohnbaus der Gebäudeklasse 4 ist als Holzbauweise (Ziegel in unserem Fall)
ausgeführt. Zeichnen Sie ein Flachdach als konventionelles Warmdach mit Dachrandabschluss inkl. Darstellung
der Entwässerung in der Detailzeichnung und beschreiben Sie diese zusätzlich anhand eines schematischen
Grundrisses und Schnittes.

(14) Weisse Wanne + Schwarze Wanne. Ein unterkellerter Bauteil befindet sich im Grundwasser. In diesem soll ein
weitgehend trockenes Lager eingerichtet werden. Zeichnen Sie eine geeignete Ausführung des Boden- und
Wandaufbaus (inkl. Darstellung des Übergangs vom Boden zur Wand).

(15) Alle Dachtypen (Flachdach) + intensive und extensive Begrünung.

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Sehr gute Details findet man unter :

Thema Holzkonstruktionen

http://isofloc.ch/assets/Produkte/Zellulosefasern/Brandschutz.pdf

https://docplayer.org/17179431-4-konstruktionsdetails.html

http://www.proholz.at/zuschnitt/43/holzrahmenwand-tragend-i/

https://www.dataholz.com/cgi-bin/WebObjects/dataholz.woa/wa/anschluss?
klasse=Wandknoten+Aussenwand&language=de

https://www.lignum.ch/uploads/media/Fassaden_von_Holzbauten.pdf

https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/206438/Aufbau-einer-Aussenwand-mit-
Holzstaenderwerk

https://www.dataholz.eu/bauteile/aussenwand/variante/kz/awmoho03a/nr/2/con/nuDataholz/act/
bauteilVarianteDatenblatt/la/de/doc.pdf

https://www.meta-wissen-holzbau.at/technik/plattenwerkstoffe/WikiDokumente/Anschluss%20T
%C3%BCr%20an%20Fenster%20(Br%C3%BCstung,%20Sturz).jpg

https://issuu.com/kaisergd/docs/knauf_holzbau/60

https://www.dataholz.eu/bauteile/trennwand/detail/kz/twmxxo04a.htm

https://www.dataholz.eu/anwendungen/holzbauprojekte/holztechnikum-kuchl-at.htm

https://www.bausep.de/themen/holzweichfaserplatten/

https://www.proholz.at/zuschnitt/43/holzmassivbau-senkrechte-brettstapel-verduebelt-tragend/

https://www.zimmerei-reumann.at/holzbau-zimmerei/holzhaus/

https://www.dataholz.eu/bauteile/aussenwand/detail/kz/awrhhi07a.htm

https://www.infoholz.at/katalog/eintrag/massivholzbau.htm

https://www.dataholz.eu/bauteile/aussenwand/detail/kz/awmopi02b.htm

https://www.brettsperrholz.org/downloads/mn_45172

https://www.brettsperrholz.org/publish/binarydata/pdfs/2016.12_neuauflagen/ifos/stghb_brettspe
rrholz_4-auflage_e_ihb_print_161031.pdf

https://www.baukosten.it/index.php?r=site/kostenstellen&projectId=0&costUnitId=89

https://www.holzbau.saint-gobain.de/loesungen-systeme/fassaden/die-brettsperrholzwand-mit-
nicht-brennbarer-warmedammung

https://wissenwiki.de/Datei:156_wd-ad_Fassade-Fensteranschluss-Fenster-mittig-Staenderwerk.png
Anderes

https://www.dbz.de/artikel/dbz_Energie_fuer_Haus_und_Auto_Wohnhaussanierung_in_Darmstadt
-Dieburg_1339985.html

https://www.baunetzwissen.de/glossar/k/kelleraussenwand-48003

https://wissenwiki.de/Luftdichtung_innen_mit_Dampfbremsen_aus_Folie_oder_Baupappe

https://wissenwiki.de/Datei:42_ld-hwp_Fensteranschluss-seitlich-Blendrahmen.png

https://www.holzbau-
kompetenz.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Verputzbare_Holzfaserdaemmplatten-
im_Fokus_steht_die_Unterkonstruktion.pdf

https://www.akost-hausbau.de/bauen-mit-akost/bauweise

https://www.hagemann-haus.de/bauen/wir-achten-auf-details.html

https://www.knaufinsulation.at/anwendungen/holzbau

https://cdn01.rockwool.at/siteassets/rw-at/datenblaetter/trennwand/db-sonorock-035-rockwool-
at.pdf?f=20181027052533

Dach

https://www.bitbau-doerr.at/abdichtungs-systeme/flachdach-systeme/terrasse/

https://www.ais-online.de/m2/10/66110/pdf/93/11584593px595x842.pdf

http://dachtage-
westfalen.de/pdf/wdt_2018/dachtage_2018_nachweisfreie_dachkonstruktionen.pdf

https://www.austrotherm.at/anwendungen/flachdach/umkehrdach/

Treppen

https://www.beton.wiki/index.php?title=Datei:Treppen_Bft.jpg

https://www.beton-kemmler.de/wp-content/uploads/Produktinformationen_Treppen.pdf

Grundwasser

https://ibos-goerlitz.de/wp-content/uploads/2016/09/2016_01mauermann.pdf
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TIPPS & TRICKS

Attika

Entlang den beidseitigen Einhangkanten sind Patent- bzw. Saumstreifen als Haltestreifen anzubringen. Mauer- bzw.
Attikaabdeckungen sind mit einem Mindestgefälle von 3° herzustellen, wobei größeres Gefälle oftmals Ablagerungen
(Staubränder) entgegenwirkt. Die Tropfnase ist mit 40 mm Überstand (Vorsprung) zum Schutz der Fassade auszuführen
(feuchtunempfindliche Wandoberflächen 25 mm). (C)
Beim Patentsaumstreifen hat die an der fassadenseitig anliegende Kantung mindestens 20 mm das Mauerwerk zu
überragen. (A)
Kommt ein Saumstreifen zur Anwendung, ist die Tropfnase 30 mm unter die Anschlussfuge der Fassade zu überdecken. (B)
Die Befestigung der Patent- bzw. Saumstreifen hat entlang der Einhängekante im Abstand von max. 100 mm versetzt in
zwei Reihen zu erfolgen. (D)

Attikablech muss mit Patentsaumstreifen richtig befestigt werden. Attikablech 1x (!) umgefalzt
Patentsaumstreifen werden auf den Haftvermittler geschraubt (Holzbrett), der Haftvermittler wird auf die Attikamauer
geschraubt.
Abdichtung muss immer mechanisch befestigt werden. Zusätzlich muss sie gegen mechanische Einwirkung geschützt
werden. (Schutzblech)
Die Höhe von Dachrandabschlüssen soll mindestens 15 cm über der Oberfläche Belag oder Kiesschüttung betragen. In
schneereichen Gebieten ist ggf. eine größere Anschlusshöhe erforderlich.
Attika entweder in Dämmung einpacken oder Isokorb zeichnen!
Bei einer niedrigen Attika ist es oft sinnvoll die Abdichtung bis unter die Attika zu führen und mit den Patentsaumstreifen
gemeinsam mechanisch zu befestigen.
Darauf achten, dass Abdichtungen keine 90° Ecken machen. Grate und Kanten entschärfen. (Ausnahme: zwischen
Türschwelle und Türprofil)
Abdichtung und Dämmung mit einem Filtervlies schützen
Absturzsicherungen sind an der Innenseite der Attika zwischen der mechanischen Befestigung der Abdichtung und der
Attikaverblechung anzubringen
Gully

Gully mit orthogonalen, geraden Linien zeichnen. Keine Rundungen!


Die Gully-Flansch wird zwischen den 2 Dachbahnen eingeschweißt

Tür

Abdichtungen und Schutzblech werden unter das Türprofil gezogen und damit mechanisch fixiert!
Türschwellen werden mit Stahl-Profilen (L-Profile) auf der Stahlbeton-Bodenplatte befestigt
Türschwellen sind aus Holz, Purenit oder gedämmten Rohrschwellen
Im Bereich der Fenster- und Türprofile-Windfolie (dampfdichter Folienanschluss)

Rigole

Rigole sind KEINE Regenrinnen! Sie dienen dazu das Wasser möglichst schnell vom Fenster/Tür wegzuleiten. KEINE
Bleche zeichnen, die das Wasser vom Fenster-/Türprofil direkt ins Rigol ableiten!

Aufbauten

Die jeweiligen Aufbauten sollten halbwegs stimmen, vor allem die Relation zueinander (z.B. Dämmung Dach dicker als
Dämmung Wand)

Balkon

Stahlbetonfertigteil mit Gefällebetonbeton


An der Außenkante Haftvermittler (Holzbrett) in die Gefällebetonschicht einsetzen.
Der Haftvermittler hat Kerben in die die Rinnenhalter eingelegt und befestigt sind.
Über den Haftvermittler kommt ein Blech. Das Blech wird auf der dem Gebäude zugewandten Seite am Haftvermittler
angeschraubt.
Auf das Blech werden die Abdichtungsbahnen angeschweißt. Die Abdichtungsbahnen müssen die Verschraubungen
(=Löcher im Blech) überdecken. Die Abdichtungsbahnen sollen aber nicht über die gesamte Blechbreite führen sondern
Platz für die Kiesfangleiste lassen.
Die Kiesfangleiste wird nahe zur Balkonkante auf das Blech gelötet oder geklebt. Keine Löcher!
Das Blech wird an der Kante hinuntergefalzt und führt in die Dachrinne
Die Absturzsicherung wird an der Unterseite oder der Schmalseite der Beton-Fertigteil-Platte fixiert. (Ist nicht schön aber
wird so verlangt)
Isokorb

D a m p f s p e r r e ( D am p f b r e m s e) v s. A b d i c h t u n g

Eine Dampfbremse schützt den Dämmstoff im Gebäude vor Feuchtigkeit. Sie verhindert, dass der Wasserdampf aus dem
Innenraum des Gebäudes in die Dämmung gelangt. Die Dampfbremse wird an der warmen Innenseite eines Gebäudes
verbaut. Die Dampfbremse ist eine dünne Folie oder Pappe, die dazu dient, Feuchtigkeit aus der Dämmung
herauszuhalten. Da die Feuchtigkeit nicht zu hundert Prozent aus der Dämmung herausgehalten werden kann, funktioniert
sie wie eine Membran, sodass eingedrungene Feuchtigkeit nach außen hindurchdiffundieren kann. Dampfbremse: z.B. PE-
Folie 0,2mm (sd=20m)

Dampfsperre: praktisch völlig dampfdiffusionsdich. Der Taupunkt darf nie zwischen Innenraum und Dampfsperre liegen,
weil dann die wasserdampfreiche Luft nicht diffundieren kann; daher wird die Dampfsperre immer (bei uns)
innenraumseitig angebracht. Bei richtiger Ausführung liegt der Taupunkt nicht in der Dämmung. Zur Verhinderung von
Kondensation muss eine Dampfsperre eingeführt werden, hier gilt: Die Dampfsperre muss warmseitig vor der
Wärmedämmung angebracht werden. Die Dampfdichte der Werkstoffe muss von innen nach außen abnehmen,
Tragschicht innen, dicht. Schutzschicht außen dampfdurchlässig. Bitumen-Dampfsperrschweißbahn (sd=1500m)

Abdichtungsbaustoffe:
Bitumen - mehrlagig aufgebracht je nach Anwendung
Kunststoff - & Elastomerbahnen (PIB, PVC, EPDM), Dichtschlämmen; kaltselbstklebende Dichtungsbahnen (einlagig)
Wasserundurchlässige Baustoffe: Weiße Wanne, WU Beton
Rein bituminöse Abdichtungen (Bsp.: Abdichtungsanstriche, Abdichtungsbeläge usw.) (+) durchwurzelungsfest;
Verklebung mehrerer Schichten; flämmbar; (-) UV-empfindlich; keine scharfen Kanten möglich
Mineralische Abdichtungsstoffe (Bsp.: Sperrputze, Sperrestriche usw.) (+) einfache Handhabung; bei drückendem Wasser
einsetzbar (Braune Wanne); (-) nicht 100% dicht, daher hohe Mindestdicke
Kunststoffvergütete Abdichtungsstoffe (Bsp.: bituminöse Abdichtungsbahnen/Beschichtungen) (+) witterungsfest,
wärmebeständig, gut gegen chem. Angriffe
Kunststoffe (Kunststoffabdichtungsbahn) (Bsp.: PVC-P weich, ECB usw.) (+) Säure/Lauge widerstandsfähig; (-) geringe
Härte; organisch schwer abbaubar

L ö s u n g e n f ü r b e ge h b a r e D ä c h e r

Dichtschicht über Dämmschicht liegend


Tragschicht besteht aus Stahlbetondecke od. Spannbetondecke, zur Herstellung eines Gefälles Asphalt od. Zementestrich,
Gefälle von mind. 2%, an der dünnsten Stelle nicht unter 4 cm dick, entsprechend dimensionierte Dampfbremse über dem
Gefälle gegen Tauwasseransammlungen, zwischen Dampfbremse und Dämmstoff Trennlage (PE Folie) --> verhindert
Beschädigungen bei der Verlegung, Wärmedämmung wird ebenfalls mit Trennlage abgedeckt = Dampfdruckausgleich,
darüberliegende Dachhaut aus bituminösen Material oder Kunststoffbahnen, zur Sicherung gegen Abdecken durch
Windsog --> Kies etc.

Dämmschicht über Dichtschicht


Durch exponierte Lage der Dachhaut beim konventionellen Dach kam es immer wieder zu Schäden --> Dach verlor seine
Wasserdichtigkeit, --> Dämmschicht wird über der Dachhaut angebracht, muss verrottungsfest, frostbeständig, trittfest,
maßgenau, formbeständig und feuchtigkeitsunempfindlich sein

Einfaches Umkehrdach
Einlagige Wärmedämmung auf der Dachhaut, z.B. Polystyrol – Extruder Hartschaumplatten, wird mit Kies oder
diffusionsoffenen Gehbelägen überdeckt --> Sicherung gegen mechanische Beanspruchung, UV – Strahlen, Windsog,
aufschwimmen, Ablauf zur Entwässerungsebene darf nicht behindert werden

Plusdach – Duodach, Kompaktdach


Plusdach: feuchteunempfindliches Umkehrdämmaterial mit dazwischenliegender Abdichtung kommt als zweite
Dämmstofflage zum Einsatz, vor allem zur Sanierung von Altbauten
Duodach: für Umkehrdächer entwickeltes Dämmaterial wird zweilagig eingesetzt, verbesserte Variante des Umkehrdachs
Kompaktdach: großer Teil der Gesamtdicke des Dämmstoffes besteht aus kostengünstigerem Material
Durchlüftetes Dach: falls es eine vom Wassereinbruch betroffene Zone gibt ist dies kein Problem wenn die Zone
durchlüftet ist, und ein Ablaufen möglich ist, Durchlüftungszone = unterhalb der Dichtschicht, Durchlüfftungszone kann frei
mit der Außenluft kommunizieren --> Charakter eines Umkehrdachs, durchlüftete Dachquerschnitt muss ausreichend groß
sein.
Glasdach: alle Funktionen müssen von transparenten Schichten übernommen werden, obere Scheibe = Dichtschicht,
untere Dampfsperre, Luftzwischenraum = Dämmschicht

Das hoch beanspruchte Flachdach


Grundsätzlich lassen sich alle nicht transparenten Flachdachkonstruktionen auch für außergewöhnlich hohe Belastungen
nutzten

Das begrünte Dach


Begrünung ersetzt Kies – Auflast, Wurzelschutz erforderlich, Drainage zur Abführung des Regenwassers,
Wurzelschutzschicht ist über der Dichtschicht anzuordnen, hat ausgeprägte Dampfbremswirkung --> vor allem das
konventionelle nicht durchlüftete Dach und das durchlüftete Dach werden dafür verwendet, zusätzlich Drainschicht und
Filterschicht

Das verkehrstechnisch genutzte Dach:


z.B. Landeflächen, Parkdecks, Straßen, Plätze, Hauptaufgaben = Fähigkeit zur Aufnahme und Abtragen der Lasten,
dauerhaftes Erhalten der Dämm- und Dichtfunktion, körperschalltechnisches Trennen der Verkehrsfläche von den
Innenflächen, zusätzliche Tragschicht wegen hohen Lasten erforderlich

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