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Betriebsanleitung BA VGA

Revision: 1
ALGI-Vereinfachte Güteraufzüge Datum: 13.05.03
Behälteraufzug (R 500/750/1000) und Blatt: 1 von 7
Unterfluraufzug (RU 500/750/1000)

ALGI ALFRED GIEHL GmbH & Co. KG


Maschinen- und Hydraulikbau
Schwalbacher Str. 49-51
D - 65343 Eltville am Rhein
Telefon: (0049) 06123 / 608-0
Telefax: (0049) 06123 / 608 150

Diese Betriebsanleitung gilt für den Aufzug:

Kundenanlage: __________________________
ALGI-Werk-Nr.: __________________________

ALGI Alfred Giehl GmbH & Co. KG - Eltville / Kiedrich


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Betriebsanleitung BA VGA
Revision: 1
ALGI-Vereinfachte Güteraufzüge Datum: 13.05.03
Behälteraufzug (R 500/750/1000) und Blatt: 2 von 7
Unterfluraufzug (RU 500/750/1000)
0 Inhaltsangabe ................................................................................................................... 2
1 Verwendungshinweis ....................................................................................................... 3
Betriebsanweisung nach TRA 007
2 3
..................................................................................
3 Sicherheitshinweise, Restgefahren................................................................................. 4
3.1 Gefahr durch offene Schachttür ...................................................................................... 4
3.2 Gefahr durch Fahrkorbbewegungen bei offener Schachttür ........................................... 4
3.3 Gefahr während der Fahrt des Fahrkorbes (nur Unterfluraufzüge) 4
3.4 ................................. 4
3.5 Nicht betretbare Kabinen ................................................................................................. 4
3.6 Gefahr durch defekte Schachttür .................................................................................... 4
3.7 Gefahr im Brandfall .......................................................................................................... 4
3.8 Gefahr durch elektrischen Strom 4
3.9 ..................................................................................... 4
Gefahr bei Stromausfall ...................................................................................................
Gefahr beim Aufenthalt in der Schachtgrube ..................................................................
4 Lärmemission ................................................................................................................... 5
5 Bedienungsanleitung ....................................................................................................... 5
5.1 Allgemeine Hinweise ....................................................................................................... 5
5.2 Beladen 5
5.3 ............................................................................................................................ 5
5.4 Aufsetzriegel, Schranken 6
5.4.1 ................................................................................................. 6
5.4.2 Bedientableau .................................................................................................................. 6
5.5 Anhol und Sende Tableau für vereinfachten Güteraufzug 6
5.6 ............................................ 6
5.7 Aufputztableau für Unterfluraufzug 6
5.8 ............................................................................... 7
5.9 Nachholeinrichtung .......................................................................................................... 7
Inbetriebnahme ................................................................................................................
Stillegen der Anlage
.........................................................................................................
Notablaß ..........................................................................................................................
Reinigen der Anlage ........................................................................................................
6 Montage ............................................................................................................................. 7
7 Wartung ............................................................................................................................. 7
8 Demontage, Entsorgung .................................................................................................. 7
8.1 Demontage der Hydraulikkomponenten .......................................................................... 7
8.2 Entsorgung von Hydrauliköl 7
.............................................................................................

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Betriebsanleitung BA VGA
Revision: 1
ALGI-Vereinfachte Güteraufzüge Datum: 13.05.03
Behälteraufzug (R 500/750/1000) und Blatt: 3 von 7
Unterfluraufzug (RU 500/750/1000)
1 Verwendungshinweis
Vereinfachte Güteraufzüge und Unterfluraufzüge sind Aufzüge, die ausschließlich dazu bestimmt sind, Güter
zu transportieren. Personenbeförderung ist verboten!
Behälteraufzüge sind Aufzüge, die ausschließlich dazu bestimmt sind, Güter in dafür vorgesehenen Behäl-
tern zu transportieren.
Aufzüge mit einer Kabinenhöhe kleiner oder gleich 1200 mm sind nicht mit einer Absturzsicherung ausges-
tattet und dürfen auch zum Beladen nicht betreten werden.
Aufzüge mit einer Kabinenhöhe größer 1200 mm und kleiner als 1800 mm sind in der TRA 300 nicht vorge-
sehen und dürfen nur gebaut werden, wenn die örtlichen Gegebenheiten keine höhere Kabine zulassen. Die
Kabine gilt als nicht betretbar, weil aufgrund der Kabinenhöhe Stoßgefahr besteht, trotzdem wird eine Ab-
sturzsicherung, wie bei betretbaren Kabinen, vorgesehen. Der Aufzug muß mittels geeigneten Ladehilfen
be- und entladen werden.

2 Betriebsanweisung nach TRA 007


Vom Betreiber der Anlage sind folgende Bestimmungen zu beachten:

1. Die Aufzugsanlage ist in betriebssicherem Zustand zu erhalten und ordnungsgemäß, nach den Be-
nutzungsbestimmungen, zu betreiben.
2. Unter Berücksichtigung der Aufzugsart, der technischen Ausführung, Ausrüstung und technischen
Bedingungen sind an der Aufzugsanlage regelmäßig, in angemessenen Zeitabständen und in an-
gemessenem Umfang Inspektions-, Wartungs- und erforderlichenfalls Instandsetzungsarbeiten
durchzuführen.
3. Unfälle und die folgenden Schadensfälle sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich anzuzeigen.
- Der Bruch von Bauteilen, der zu einer unbeabsichtigten Aufzugsbewegung führen kann.
- Der Absturz von Fahrkorb oder Gegengewicht (falls vorhanden).
- Versagen der Türsicherungen.
- Brand im Schacht oder Triebwerksraum.
4. Sind an der Aufzugsanlage Mängel vorhanden, durch die Personen, Tiere oder Güter gefährdet wer-
den, so ist sie außer Betrieb zu setzen; gegebenenfalls sind schadhafte Schachtzugänge zu sichern.

5. Bei Schadensfällen nach Punkt 3 darf die Aufzugsanlage erst nach der Prüfung durch einen Sach-
verständigen wieder in Betrieb genommen werden.
6. Die Beförderung von Personen ist verboten.
7. Kabinen mit einer Höhe kleiner als 1,8 m dürfen auch zum Beladen nicht betreten werden!
8. Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern befördert werden.
9. Der Fahrkorb muß gleichmäßig belastet und darf nicht überlastet werden.
Die Ladung ist gegen Verschieben zu sichern.
10. Im Schacht und Triebwerksraum dürfen betriebsfremde Gegenstände nicht gelagert sein.
Die Zugänge zum Schacht und Triebwerksraum dürfen nicht verstellt werden.
11. Zugänge und Wartungsöffnungen zur Aufzugsanlage müssen unter Verschluß gehalten sein. Zuge-
hörige Schlüssel und solche für die Steuerungseinrichtungen und die Notentriegelungen müssen
greifbar sein und dürfen an Unbefugte nicht abgegeben werden.
12. Ist der Fahrkorb infolge einer Störung zum Stillstand gekommen, darf er nur mit den dafür vorgese-
henen Einrichtungen (z.B. Notablass) bis zur nächsten Haltestelle bewegt werden.
13. Das Betätigen von Schützen im Steuerschrank von Hand bedeutet Lebensgefahr und ist deshalb
verboten!
14. Der Betreiber muß regelmäßig und im für die Aufzugsanlage angemessenen Zeitabstand prüfen, ob
- der Fahrkorb nicht anfahren kann, solange die Schachttür geöffnet ist.
- verglaste oder verkleidete Schachtwände oder Schachttüren nicht beschädigt sind.

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ALGI-Vereinfachte Güteraufzüge Datum: 13.05.03
Behälteraufzug (R 500/750/1000) und Blatt: 4 von 7
Unterfluraufzug (RU 500/750/1000)

3. Sicherheitshinweise, Restgefahren

Der Unterfluraufzug bzw. Vereinfachte Güteraufzug entspricht allen sicherheitstechnischen


Regeln für Aufzüge, dennoch können durch unsachgemäße Benutzung oder Schäden gefähr-
liche Zustände entstehen!

Es ist die Pflicht des Betreibers, die Benutzer zum sachgemäßen Gebrauch der Anlage anzu-
halten und sie auf mögliche Gefahren hinzuweisen!

3.1 Gefahr durch offene Schachttür

Ist oder wird eine Schachttür geöffnet, ohne dass der Fahrkorb dahinter steht, besteht Absturzgefahr in den
Fahrschacht.
Versuchen Sie vorsichtig, die Schachttür zu schließen, falls dies nicht geht, sichern Sie den Gefahrenbereich
durch Abschranken und legen Sie die Anlage still.

3.2 Gefahr durch Fahrkorbbewegungen bei offener Schachttür

Auch bei geöffneter Schachttür kann es zu Fahrkorbbewegungen kommen (Absinken, Nachholen, siehe
weiter unten). Aus diesem Grund ist es untersagt, mit den Händen in den Spalt zwischen Schachtwand und
Fahrkorb zu greifen. Es besteht Einzugs- und Quetschgefahr!

3.3 Gefahr während der Fahrt des Fahrkorbes (nur Unterfluraufzüge)

Bei Unterfluraufzügen besteht während der Fahrt mit angehobenem Hubdeckel Scher- und Quetschgefahr.
Achten Sie beim Bedienen der Anlage darauf, dass Sie den Gefahrenbereich jederzeit einsehen können und
dass sich niemand im Gefahrenbereich aufhält!

3.4 Nicht betretbare Kabinen

Aufzüge mit einer Kabinenhöhe kleiner oder gleich 1200 mm sind nicht mit einer Absturzsicherung ausges-
tattet und durfen auch zum Beladen nicht betreten werden.

3.5 Gefahr durch defekte Schachttür

Ist eine Schachttür beschädigt, besteht Scher- und Quetschgefahr durch den vorbeifahrenden Fahrkorb.
Sichern sie die Gefahrenstelle durch Abschranken und legen sie die Anlage still!

3.6 Gefahr im Brandfall

Bei einem Brand im Fahrschacht oder im Triebwerksraum ist die Benutzung der Aufzugsanlage verboten!

3.7 Gefahr durch elektrischen Strom

Sind elektrische Anlagenteile (Kabel, Schalter, Signalgeber) beschädigt, besteht die Gefahr eines elektri-
schen Stromschlages. Legen sie die Anlage still!

3.8 Gefahr bei Stromausfall

Bei Stromausfall kann der Fahrkorb durch Leckage im Hydrauliksystem absinken. Achten sie in diesem Falle
besonders darauf, daß die Schachttüren geschlossen sind!

3.9 Gefahr beim Aufenthalt in der Schachtgrube

Bei Arbeiten in der Schachtgrube ohne ausreichenden Schutzraum, besteht Quetschgefahr durch den

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absinkenden Fahrkorb, deshalb muß die Steuerung der Anlage, mittels des in der Schachtgrube installierten
Schalters, abgeschaltet und die Aufsetzvorrichtung (Klappstützen) in Position gebracht werden.
Die Schachttür darf nicht vom Schachtinnern aus geschlossen werden!
4 Lärmemission

Der A-bewertete äquivalente Schalldruckpegel am Hydraulikaggregat oder vor dem Aufzugsschacht beträgt
maximal 70 dB (A).

5 Bedienungsanleitung

5.1 Allgemeine Hinweise

• Der Aufzug darf nur gemäß dieser Bedienungsanleitung betrieben werden.


• Es dürfen keine Eingriffe oder Veränderungen an der Anlage vorgenommen werden.
• Sofern sicherheitsrelevante Störungen nicht sofort behoben werden können, ist die Anlage ordnungsge-
mäß
außer Betrieb zu setzen.
• Kindern ist die Bedienung untersagt.
• Die Schachttüren dürfen nur geöffnet werden, wenn die Anzeigeleuchte die Anwesenheit der Kabine
signalisiert.
• Reinigungsarbeiten im Aufzugsschacht dürfen nur von instruierten Personen durchgeführt werden. Als
instruierte Personen gelten solche, welche von fachkundigen Personen, z.B. von der Wartungsfirma,
unterrichtet wurden.
• In die Schachtgrube gefallene Gegenstände dürfen ebenfalls nur von instruierten Personen entfernt werden.
• Falls die Kabine infolge einer Störung außerhalb einer Ladestelle steht, darf diese nur durch eine instruier-
te
Person, gemäß der Bedienungsanleitung im Maschinenraum, bis zur nächsten Ladestelle bewegt werden.
• Sofern eine Schachttür mittels Notentriegelung geöffnet wird, ist diese schnellst möglich wieder zu
schließen und die Wirksamkeit der Verriegelung zu prüfen.
• Außergewöhnliche Betriebszustände, Störungen oder Geräusche sowie gefährliche Beschädigungen sind
sofort der Wartungsfirma zu melden.
• Gegebenenfalls ist die Anlage stillzusetzen.

5.2 Beladen

• Die Beförderung von Personen ist verboten!


• Kabinen mit einer Höhe kleiner als 1,8 m dürfen auch zum Beladen nicht betreten werden!
• Der Fahrkorb muß gleichmäßig belastet werden.
• Das Ladegut darf nicht aus der Kabine herausragen. Begrenzung bilden die Wand-und Bodenkanten der
Kabinenzugänge. Bei Anlagen mit Fahrkorbschranken bilden die Schranken die Begrenzung.
• Das Ladegut ist gegen Verschieben oder Kippen zu sichern, andernfalls besteht die Gefahr
des Verklemmens im Schacht.
• Geeignete Behältnisse verwenden. Haustiere nur in geeigneten Behältern transportieren.
• Bei Behälteraufzügen dürfen Güter nur in den vorgesehenen Behältern befördert werden.

5.3 Aufsetzriegel, Schranken

Der Fahrkorb ist mit Aufsetzriegeln ausgestattet (Ausnahme s. Punkt 1.1), die durch die Fahrkorbschranken
an den Kabinenzugängen betätigt werden. Die Aufsetzriegel dienen als Absturzsicherung während des Be-
ladevorgangs.
Die Aufsetzriegel sind elektrisch überwacht, so daß nur, wenn die Aufsetzriegel zurückgefahren sind, ein
Fahrkommando gegeben werden kann.
Bei Behälteraufzügen hat die Fahrkorbschranke, neben der Betätigung der Aufsetzriegel, die Aufgabe, ein
Verschieben der Transportbehälter zu verhindern.

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Behälteraufzug (R 500/750/1000) und Blatt: 6 von 7
Unterfluraufzug (RU 500/750/1000)
5.4 Bedientableau

5.4.1 Anhol und Sende Tableau für vereinfachten Güteraufzug

Das Tableau besitzt für jede Haltestelle einen Taster, mit denen der Aufzug angeholt und zu anderen
Haltestellen gesendet werden kann.
Das Tableau ist jeweils mit einer Besetztanzeigeleuchte ausgestattet. Die Tür darf erst geöffnet
werden, wenn diese Anzeige erlischt. Desweiteren leuchtet der jeweilige Taster (KG; EG), wenn sich der Fahr-
korb in der jeweiligen Etage befindet (Prinzip der Bündiganzeige).
Ein Fahrkommando kann nur gegeben werden, wenn alle Türen und gegebenenfalls die Fahrkorbschranken
geschlossen sind.

5.4.2 Aufputztableau für Unterfluraufzug

Das Tableau besitzt einen Schlüsselschalter mit der Funktion „Steuerung EIN / AUS". Der Schlüssel
kann nur in „AUS"- Stellung abgezogen werden, sowie einen Taster „AUF" und einen Taster „AB"
mit Anzeigeleuchte für die Bündigstellung unten.
Nachdem der Baldachindeckel während der Abwärtsfahrt geschlossen hat, muß der Bediener den „AB“ Taster
weiter betätigen, bis die Bündiganzeige aufleuchtet. Erst dann hat der Aufzug die untere Haltestelle erreicht.
Ein Fahrkommando kann nur gegeben werden, wenn alle Türen und gegebenenfalls die Fahrkorbschranken
geschlossen sind.

5.5 Nachholeinrichtung

Der Aufzug ist, sofern es sich nicht um eine Anlage in Unterflurausführung handelt, mit einer
Nachholeinrichtung ausgestattet. Die Nachholeinrichtung reguliert den Aufzug selbsttätig nach,
wenn er beim Beladen, wegen Undichtigkeiten im Hydrauliksystem oder anderer Ursachen, etwas
abgesunken ist.

5.6 Inbetriebnahme

Die Erstinbetriebnahme oder die Inbetriebnahme nach einer längeren Stillstandzeit sollte von einem
fachkundigen Monteur der Wartungsfirma durchgeführt werden.

Bei einer Wiederinbetriebnahme nach einer kurzzeitigen Abschaltung muß folgendermaßen


vorgegangen werden:
• Überprüfen, ob alle Türen geschlossen und ordentlich verriegelt sind.
• Überprüfen, ob jemand in oder an der Anlage arbeitet.
• Überprüfen, ob der Absperrhahn geöffnet ist (in geöffnetem Zustand zeigt der Griff in Fließrichtung).
• Ölstand überprüfen.
• Hauptschalter, er befindet sich normalerweise im Aggregatschrank, einschalten.

5.7 Stillegen der Anlage


• Überprüfen, ob alle Türen geschlossen und ordentlich verriegelt sind.
• Aufzug in die unterste Haltestelle fahren.
• Hauptschalter abschalten.
• gegebenenfalls Ölabsperrhahn schließen

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5.8 Notablaß

Bei einer Betriebsstörung oder bei Stomausfall kann es notwendig werden, den Aufzug nach unten zu bringen,
dafür ist das Notablaßventil am Steuerblock vorgesehen. Dazu muß folgendermaßen vorgegangen werden
• Vor dem Betätigen des Notablaßventils muß unbedingt sichergestellt werden, daß alle Türen
geschlossen sind, und daß sich niemand im Aufzugsschacht aufhält.
• Hauptschalter ausschalten,
• Notablaß betätigen.
Muß ein Unteifluraufzug mit dem Notablaß abgesenkt werden, so muß durch eine zweite Person, die mit dem
instruierten Bediener in Sprechverbindung steht, der Gefahrenbereich überwacht werden!

5.9 Reinigen der Anlage

Zum Reinigen der Aufzugskabine, den Aufzug in die unterste Haltestelle fahren und stillegen.
Zum Reinigen der Schachtgrube, den Aufzug nach oben fahren, den Aufzug mit dem Schalter in der
Schachtgrube stillsetzen und die Abstützeinrichtung(en) einsetzen.
Die Schachttür darf nicht vom Schachtinnern aus geschlossen werden!

6 Montage

Die Montage muß durch eine fachkundige Firma erfolgen. Nähere Informationen zur Montage sind
den, mit der Anlage ausgelieferten, Montageunterlagen zu entnehmen.

7 Wartung

An der Aufzugsanlage sind in regelmäßigen Zeitabständen Wartungen durchzuführen.


Wartungsarbeiten dürfen nur durch fachkundige Personen ausgeführt werden. Dabei sind die allgemeinen
sicherheitstechnischen Regeln bei der Ausführung von Wartungsarbeiten und Störungsbehebungen einzuhalten.

8 Demontage, Entsorgung

Die Demontage muß von einer Fachfirma durchgeführt werden und geschieht in umgekehrter Reihenfolge wie
die Montage. Unterschiedliche Materialien sind entsprechend jeweiliger Bestimmungen getrennt zu Entsorgen
oder dem Recycling zuführen.

8.1 Demontage der Hydraulikkomponenten

Bei der Demontage der Hydraulikkomponenten ist besonders darauf zu achten, daß kein Hydrauliköl
in die Umwelt gelangt.
Hydraulikzylinder müssen ganz eingefahren sein. Beim Lösen von Rohrverschraubungen sind geeignete
Ölauffanggefäße unterzustellen. Ausgetretenes Hydrauliköl ist sofort mit Ölbindemittel aufzunehmen.
Hydraulikzylinder, Hydraulikaggregat und Druckleitung sind nach der Demontage in Einzelteile zu zerlegen,
und von Ölrückständen zu befreien.
Völlig ölfreie Hyfdraulikkomponenten dürfen entsprechend den jeweiligen Bestimmungen, nach Stoffen
getrennt, entsorgt oder dem Recycling zugeführt werden,

8.2 Entsorgung von Hydrauliköl

Hydrauliköl und Ölhaltige Abfälle müssen gemäß Abfallgesetz v.27.8.1986 nach Abfall-Schlüssel-Nr.54106
gemäß AbfBestV v. 3.4.1990 entsorgt werden.
Abfälle und Reststoffe sind in geeigneten Behältern zu sammeln. Abfälle nicht vermischen. Nicht in den
Ausguß schütten. Anlieferung mit genauer Bezeichnung an die Entsorgungsstelle.

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