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B2 04.02.

2021

Themen: Vergleichssätze, Körpersprache und Spracherwerb

UE1/2:
Hausaufgabenvergleich:
Arbeitsbuch Seite 13 Aufgabe 3 und 4
Arbeitsbuch Seite 14 Aufgabe 5a/b, 6a/b/c

Abschluss Kapitel 1: Kursbuch Seite 19 Aufgabe 7. Bereiten Sie


das Gespräch in zweier/dreier Gruppen vor. Sie haben 15
Minuten für die Vorbereitung (Ideen sammeln, Gespräch einmal
üben, dabei die Redemittel einsetzen). Nach der Vorbereitungszeit
bekommt jede Gruppe 3 Minuten, um ihr Gespräch vor der
Gruppe vorzutragen.

Aufgabe: Sie lernen seit einiger Zeit Deutsch. Welche


Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen Deutsch und
Ihrer Muttersprache? Erzählen Sie.

Es gibt nicht viele Gemeinsamkeiten. Die Buchstaben in Arabisch sind anders als auf Deutsch.
Der Plural ist im Arabischen genauso unregelmäßig wie im Deutschen. Arabisch ist komplizierter als
Deutsch. Wir sprechen die Zahlen im Arabischen genauso wie im Deutschen. Genauso wie im
Deutschen, schreiben wir im Arabischen, was wir hören.
- Strich / . Punkt ; unter/über dem Buchstaben
Die Striche und Punkte über oder unter den Buchstaben, sagen uns, wie wir den Buchstaben
aussprechen.
Im Arabischen gibt es nicht so viele Artikel wie in der deutschen Sprache. Wie im Deutschen haben
wir „er“ und „sie“, aber anders als im Deutschen folgt im Arabischen nach diesen Pronomen nicht
die selbe Konjugation. Genauso wie im Deutschen,haben maskuline und feminine
Personenbezeichnungen einen unterschiedlichen Plural. Anders als im Deutschen schreiben wir
Arabisch von rechts nach links.
Im Arabischen gibt es zwei Satztypen. Der eine beginnt mit einem Nomen und der andere mit einem
Verb. Genauso wie die Deutschen, haben wir auch Haupt- und Nebensätze, aber anders als im
Deutschen enden die Nebensätze nicht mit den Verben. Anders als im Deutschen, benutzen wir
keine Großbuchstaben.

Zwei Dinge sind nicht gleich: Adjektiv im Komparativ  schön +er; + als
Zwei Dinge gleich sind gleich: Adjektiv in der Grundform  (genaus)so wie

UE3/4
durch sehen und nachmachen, durch Beobachtung und Immitation
Diese Geste ist genauso unhöflich, wie ich erwartet habe.
Ich habe deine Mimik anders gedeutet, als du sie gemeint hast.
Körpersprache immer richtig zu deuten, ist schwieriger, als ich
gedacht habe.

Aufgabe: Welche Vorstellungen und Erwartungen verbinden Sie


mit einem Aufenthalt in Deutschland? Wir erstellen eine
Mindmap.
Klima
Menschen
meistens kalt, Norden kälter als der
Süden, viel Schnee; Mai schön grün,
pünktlich, nicht gesellig, legen angenehme Temperaturen im
Sommer (zwischen 20 und 30 Grad)
Wert auf ihre Muttersprache,
auch im Sommer mal regnerisch
bienenfleißig,

Deutschland Orte

viele grüne Plätze,


historische Orte,
Freizeitaktivitäten romantische Schlösser
Alltag

vielfältige Möglichkeiten: viele Festivals wie


„Oktoberfest“, „Wacken“ , „Karneval“
Verkehrsmittel andere Straßenfeste, Theater, Mini-
Preise München (Netzwerk B1 😊), „Tropical
Island“…
von Stadt zu Stadt bequem, einfaches
unterschiedlich Reisen, pünktlich
hohe Mieten immer verfügbar Sprache

schwierig,
teure Sprachkurse

Organisation/Arbeit

faires System, bessere


Karrierechancen, viel
Entwicklung und Forschung,
leichtes Reisen in andere
europäische Länder

1) In Deutschland sind die Menschen nicht so gesellig, wie ich gedacht habe.
2) Die Verkehrsmittel sind immer so verfügbar, wie ich gedacht habe.
3) Reisen in andere europäische Länder ist nicht so leicht, wie ich gedacht habe.
4) Die Forschung und Entwicklung sind genauso stark, wie ich gelesen habe.
5) Anders als ich gedacht habe, sind die Preise von Stadt zu Stadt unterschiedlich.
6) Bei den Deutschen steht Pünktlichkeit ganz oben, deswegen sind sie genauso pünktlich, wie
ich erwartet habe.
7) So wie es ist in der Zeitung stand, findet man in Deutschland viele grüne Plätze.
8) Die Freizeitaktivitäten in Deutschland sind genauso abwechslungsreich, wie ich gemeint
habe.
9) Das Wetter ist im Winter in Deutschland kälter, als ich erwartet habe.
10) Es gibt in Deutschland nicht so gute Karrierechancen, wie man denkt.
11) Die Freizeitaktivitäten sind etwas anders, als ich gehört habe.
12) Die Mieten sind höher, als ich angenommen habe.
13) Es gibt in D. mehr Festivals, als mein Freund gesagt hat.
14) Die Menschen sind genauso pünktlich, wie ich gelesen habe.
15) Amerkianer sind fleißiger, als ich gedacht habe.
16) Es gibt genauso viele historische Sehenswürdigkeiten, wie ich erwartete.
17) Die Mieten sind nicht so hoch, wie ich gedacht habe. /…sind niedriger, als ich gedacht habe.
18) Berlin ist im Mai schöner, als ich mir vorgestellt habe.
….

Hinweis: Häufig benutzen wir Vergleichssätze im Zusammenhang mit Verben, die ausdrücken, dass
wir eine Information erhalten haben.

Zum Beispiel:

Es ist anders, als die Leute sagen. Es ist genauso wie ich gehört habe. Es ist so, wie ich
gelesen/gehört habe. Es ist …, als/ wie es in der Zeitung stand. Es ist genauso, wie du es versprochen
hast.

- erzählen, schreiben usw.

Es lassen sich aber auch zwei unterschiedliche Aktivitäten einer Kategorie miteinander vergleichen.

Zum Beispiel:

1. Paula hat das Geschirr schneller dreckig gemacht, als Paul es abwaschen konnte.
2. Paul ist genauso schnell geschwommen, wie Paula gerannt ist.
3. Die Reise verlief, wie ich geplant habe.

Aufgabe: Benutzen Sie die Informationen aus der Mindmap und


bilden Sie Vergleichssätze.
Zum Beispiel:
Die Leute in Deutschland sind genauso distanziert, wie mein Cousin erzählt hat.
Je stärker es regnet, desto schneller laufe ich.
Wenn es stark regnet, laufe ich schneller.

1. Je besser man Körpersprache versteht, desto weniger


Missverständnisse gibt es.
2. Je schneller man Körpersignale wahrnimmt, desto
angemessener kann man reagieren.
3. Je leichter man die Reaktionen des Gesprächspartners
erkennt, desto besser kann man sich unterhalten.

Aufgabe: Welche Satzteile passen zusammen? Die Lehrerin


schickt jedem Schüler über den Chat privat einen Satzteil. Ein
Schüler liest seinen Teil mit „je“ vor. Ein anderer Schüler
vollendet den Satz mit seinem „desto/umso“-Teil. Die Klasse
bewertet, ob der Satz so inhaltlich richtig sein kann.
(Material Datei Desktop)
Aufgabe: Wie haben Sie als Kind Sprachen gelernt und wie tun
sie es heute? Vergleichen Sie.

Als Kind funktioniert das Gedächtnis besser, als wenn wir


Erwachsene sind. Als wir Kinder waren, haben wir die Sprache
durch Spiele gelernt. Die Erwachsenen erzählen uns als Kinder
ständig irgendetwas. Wir verbinden als Kinder das, was die
Eltern sagen, mit den Dingen, die wir sehen. So lernen wir, zu
verstehen.
- durch ausprobieren
- Rapmusik hören
- Popmusik – Max Giesinger
- Deutschkurs besuchen, Potcasts hören, Videos von Easy
German gucken, Langsame Nachrichten hören (Deutsche
Welle) mit Transkription; Bubble benutzen, Spiegel online
lesen, Quizlet, mit neuen Vokabeln einfache Sätze schreiben
- Deutsch Perfekt  Artikel zum Lesen (A2 – C1)
- Webinare
-
Pro-Argumente
- bessere Startchancen für die Kinder durch frühes Fremdsprachenlernen
- Gehirn ist von Natur aus in der Lage, mehrere Fremdsprachen zu lernen
- Unterforderung der Kinder, wenn sie ohne Fremdsprachen aufwachsen
- zweisprachige Kinder können Wichtiges leichter von Unwichtigem unterscheiden
- als Erwachsene bessere Konzentrationsleistung
- Fremdsprachenlernen im Kindesalter ohne große Mühe möglich
- …
Pro-Argumente Kontra-Argumente

- bessere Startchancen für die Kinder - meiste Familien einsprachig, daher


durch frühes Fremdsprachenlernen besteht keine Notwendigkeit für
- Gehirn ist von Natur aus in der Lage, frühes Fremdsprachenlernen
mehrere Fremdsprachen zu lernen - Englisch im Kindergarten
- Unterforderung der Kinder, wenn sie unnatürliche Situation, kann Stress
bedeuten
ohne Fremdsprachen aufwachsen
- zweisprachige Kinder können
- vor der Schule keine Möglichkeit
Fremdsprache zu lesen oder zu
Wichtiges leichter von Unwichtigem
schreiben  Fremdsprachenlernen
unterscheiden
im frühen Kindesalter bleibt also
- als Erwachsene bessere unvollständig
Konzentrationsleistung - Alltag der Kinder bereits mit
- Fremdsprachenlernen im Kindesalter Aktivitäten überfüllt 
ohne große Mühe möglich Fremdsprachenlernen daher eine
zusätzliche Belastung
- größere Lernmotivation bei den
Kindern - Sprachkenntnisse bleiben auf
niedrigem Niveau  nicht alle
- macht Kinder klüger
Kompetenzbereiche werden geschult
- Kinder können sich unabhängiger - Gefahr der sozialen Ausgrenzung,
von den Eltern verständigen
weil sie von anderen Kindern
- man wird frühzeitig mit anderer schlechter verstanden und dann
Kultur und Denkweise konfrontiert abgelehnt werden
 Denken ist flexibler
- frühzeitig angelegte sprachliche
Netzwerke lassen sich später einfach
ausbauen

Hausaufgaben zum 05.02.2021:


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