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OPEL ZAFIRA

Betriebsanleitung
Inhalt Einführung ..................................... 2
Kurz und bündig ............................. 6
Schlüssel, Türen, Fenster ............ 26
Sitze, Rückhaltesysteme ............. 44
Stauraum ..................................... 70
Instrumente, Bedienelemente ...... 81
Beleuchtung ............................... 113
Klimatisierung ............................ 121
Fahren und Bedienung .............. 130
Fahrzeugwartung ....................... 159
Service und Wartung ................. 202
Technische Daten ...................... 206
Kundeninformation ..................... 219
Stichwortverzeichnis .................. 222
2 Einführung

Einführung
Einführung 3

Fahrzeugspezifische sich befinden. Diese können von den Sonderausstattungen oder


Angaben in dieser Betriebsanleitung Zubehör auf Ihr Fahrzeug
Daten abweichen. möglicherweise nicht zu.
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahr‐ Wenn in dieser Betriebsanleitung auf ■ Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhal‐
zeugs auf der vorherigen Seite ein, die Inanspruchnahme einer Werkstatt ten Sie einen ersten Überblick.
um diese schnell verfügbar zu haben. verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, ■ Das Inhaltsverzeichnis am Anfang
Diese Informationen sind in den Ab‐ einen Opel Service Partner aufzusu‐ der Betriebsanleitung und in den
schnitten „Service und Wartung“ und chen. einzelnen Kapiteln hilft Ihnen, sich
„Technische Daten“, sowie auf dem
Die Opel Service Partner bieten erst‐ rasch zu orientieren.
Typschild zu finden.
klassigen Service zu angemessenen ■ Spezielle Informationen finden Sie
Preisen. Erfahrene, von Opel ge‐
Einführung schulte Fachkräfte arbeiten nach spe‐
am schnellsten über das Stichwort‐
verzeichnis.
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ zifischen Vorschriften von Opel.
bindung von zukunftsweisender ■ Gelbe Pfeile in den Abbildungen
Die Kundenliteratur ist griffbereit im dienen als Hinweis oder zeigen
Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ Handschuhfach des Fahrzeugs auf‐
lichkeit und Wirtschaftlichkeit. eine durchzuführende Maßnahme
zubewahren. an.
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten
■ Schwarze Pfeile in den Abbildun‐
Sie alle Informationen, die Sie für den Benutzung dieser gen zeigen eine Reaktion oder eine
sicheren und effizienten Betrieb Ihres
Fahrzeugs benötigen. Betriebsanleitung zweite durchzuführende Maß‐
■ In dieser Betriebsanleitung werden nahme an.
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über
mögliche Unfall- und Verletzungsge‐ alle für dieses Modell erhältlichen ■ In dieser Betriebsanleitung werden
fahren durch unsachgemäßen Ge‐ Optionen und Ausstattungen be‐ Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf
brauch des Fahrzeugs. schrieben. Einige Beschreibungen, der linken Seite dargestellt. Die Be‐
einschließlich der für Display- und dienung ist bei Fahrzeugen mit
Sie sind verpflichtet, sich immer an Menüfunktionen, treffen aufgrund Lenkrad auf der rechten Seite ver‐
die geltenden Gesetze und Vorschrif‐ der Modellvariante, gleichbar.
ten des Landes zu halten, in dem Sie länderspezischer Besonderheiten,
4 Einführung

■ In der Betriebsanleitung werden die


werkseitigen Motorbezeichnungen 9 Warnung
verwendet. Die zugehörigen Ver‐
kaufsbezeichnungen finden Sie im Mit 9 Warnung gekennzeichnete
Kapitel „Technische Daten“. Texte weisen auf mögliche Unfall-
und Verletzungsgefahren hin.
■ Richtungsangaben, wie z. B. links Nichtbeachtung der Beschreibun‐
oder rechts bzw. vorn oder hinten gen kann zu Verletzungen führen.
beziehen sich immer auf die Fahrt‐
richtung.
■ Die Anzeigedisplays unterstützen Achtung
möglicherweise nicht Ihre Sprache.
Mit Achtung gekennzeichnete
■ Display-Meldungen und Beschrif‐ Texte weisen auf mögliche Be‐
tungen im Innenraum sind in schädigungen am Fahrzeug hin.
fetten Buchstaben angegeben. Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Schäden am Fahr‐
Gefahr, Warnung, Achtung zeug führen.

9 Gefahr Symbole
Mit 9 Gefahr gekennzeichnete Seitenverweise werden durch 3 ge‐
Texte weisen auf die Gefahr kennzeichnet. 3 bedeutet „siehe
schwerer Verletzungen hin. Nicht‐ Seite“.
beachtung der Beschreibungen Viel Freude und gute Fahrt wünscht
kann zu Lebensgefahr führen. Ihnen Ihre.
Adam Opel AG
Einführung 5
6 Kurz und bündig

Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln Elektronischer Schlüssel


Funkfernbedienung
Informationen für die
erste Fahrt

Bei Verwendung des elektronischen


Schlüssels kann das Fahrzeug durch
Zum Entriegeln und Öffnen der Tür einfaches Ziehen am Türgriff entrie‐
Taste q drücken. Zum Öffnen der gelt und die Tür geöffnet werden.
Hecktür Taste unter der Leiste Zum Öffnen der Hecktür Taste unter
drücken. der Leiste drücken.
Funkfernbedienung 3 27, Zentral‐ Open&Start-System 3 28.
verriegelung 3 31, Laderaum
3 34.
Kurz und bündig 7

Sitzeinstellung Rückenlehnen Sitzhöhe


Sitzposition einstellen

Handrad drehen. Zum Einstellen Rü‐ Pumpbewegung des Hebels


ckenlehne entlasten. nach oben = höher
Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff Sitzeinstellung 3 46, Sitzposition nach unten = tiefer
loslassen. 3 46, Beifahrersitzlehne umklappen
Sitzeinstellung 3 46, Sitzposition 3 49. Sitzeinstellung 3 46, Sitzposition
3 46. 3 46.

9 Gefahr
Mindestens 25 cm vom Lenkrad
entfernt sitzen, um ein sicheres
Auslösen des Airbags zu ermögli‐
chen.
8 Kurz und bündig

Sitzneigung Kopfstützeneinstellung Sicherheitsgurt

Hebel ziehen, Neigung einstellen Entriegelungsknopf drücken, Höhe Sicherheitsgurt herausziehen und im
durch Verlagerung des Körperge‐ einstellen, einrasten. Gurtschloss einrasten. Der Sicher‐
wichts. Hebel loslassen, Sitz hörbar heitsgurt muss unverdreht und eng
Kopfstützen 3 44.
einrasten. am Körper anliegen. Die Rücken‐
Sitzeinstellung 3 46, Sitzposition lehne darf nicht zu weit nach hinten
3 46. geneigt sein (maximal ca. 25°).
Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐
schloss drücken.
Sicherheitsgurte 3 54,
Airbag-System 3 59, Sitzposition
3 46.
Kurz und bündig 9

Spiegeleinstellung Einstellen des Außenspiegels Lenkradeinstellung


Einstellen des Innenspiegels

Entsprechenden Außenspiegel aus‐ Hebel entriegeln, Lenkrad einstellen,


wählen und einstellen. Hebel einrasten und darauf achten,
Hebel an der Unterseite schwenken, Elektrisches Einstellen 3 38, kon‐ dass er komplett verriegelt ist. Lenk‐
um Blendwirkung zu reduzieren. vexe Außenspiegel 3 38, Außen‐ rad nur bei stehendem Fahrzeug und
Innenspiegel 3 39, automatisch ab‐ spiegel beiklappen 3 38, heizbare gelöster Lenkradsperre einstellen.
blendender Innenspiegel 3 40. Außenspiegel 3 39. Airbag-System 3 59, Zündschloss‐
stellungen 3 131.
10 Kurz und bündig

Instrumententafelübersicht
Kurz und bündig 11

1 Lichtschalter ....................... 113 9 Linke Sitzheizung .................. 49 16 Ascher ................................... 86


Instrumentenbeleuchtung . . 118 Reifendruck- 17 Start/Stop-Taste ................... 28
Kontrollsystem .................... 184 18 Gaspedal ............................. 130
Nebelschlusslicht ................ 117
Ultraschall-Einparkhilfe ........ 94 19 Zündschloss mit
Nebelscheinwerfer ............. 116 Lenkradsperre ..................... 131
Warnblinker ......................... 116
Leuchtweitenregulierung .... 114 Sensorfeld für den
2 Seitliche Belüftungsdüsen . . 128 Zentralverriegelung ............... 31 Notbetrieb des
Open&Start-Systems ........... 28
3 Blinker, Lichthupe, Sport-Modus ......................... 94
Abblendlicht und Fernlicht . 116 20 Bremspedal ......................... 143
Rechte Sitzheizung ............... 49
21 Kupplungspedal .................. 130
Beleuchtung beim
Aussteigen .......................... 119 Kraftstoffwahltaste ............... 89 22 Lenkradeinstellung ................ 81
10 Info-Display ........................... 98 23 Entriegelungsgriff der
Standlicht ............................ 117
Bordcomputer ..................... 107 Motorhaube ......................... 161
Geschwindigkeitsregler ........ 97
4 Fernbedienung am Elektronische Klimatisie‐
Lenkrad ................................. 81 rungsautomatik ................... 124
5 Hupe ..................................... 82 11 Beifahrer-Airbag .................... 62
12 Handschuhfach .................... 70
Fahrer-Airbag ........................ 62
13 Infotainment System ............. 10
6 Instrumente .......................... 87
14 Klimatisierungssysteme ...... 121
7 Scheibenwischer, Schei‐
benwaschanlage, Schein‐ 15 Wählhebel, Schaltgetriebe . 139
werferwaschanlage .............. 82 Automatisiertes
8 Mittlere Belüftungsdüsen .... 128 Schaltgetriebe ..................... 139
Automatikgetriebe ............... 134
12 Kurz und bündig

Außenbeleuchtung Lichthupe, Fernlicht und Blinker


Abblendlicht

Lichtschalter drehen Nach rechts = Hebel nach oben


Lichthupe = Hebel ziehen Nach links = Hebel nach unten
7 = Aus
8 = Standlicht Fernlicht = Hebel drücken
Blinker 3 116.
9 = Abblendlicht Abblendlicht = Hebel drücken oder
AUTO = Automatisches Fahrlicht ziehen

Lichtschalter drücken Fernlicht 3 114, Lichthupe 3 114.


> = Nebelscheinwerfer
r = Nebelschlusslicht
Beleuchtung 3 113, Scheinwerfer-
Einschaltkontrolle 3 105.
Kurz und bündig 13

Warnblinker Hupe Scheibenwischer und


Waschanlage
Scheibenwischer

Betätigung mit Taste ¨. j drücken.


Warnblinker 3 116.

& = Schnell
% = Langsam
$ = Intervallschaltung bzw. auto‐
matisches Wischen mit
Regensensor
§ = Aus
Zum einmaligen Wischen bei ausge‐
schaltetem Scheibenwischer Hebel
nach unten drücken.
Scheibenwischer 3 82, Scheiben‐
wischerwechsel 3 166.
14 Kurz und bündig

Windschutzscheiben- und Heckscheibenwischer und Klimatisierung


Scheinwerferwaschanlage Heckscheibenwaschanlage
Heizbare Heckscheibe,
heizbare Außenspiegel

Hebel ziehen. Wischer ein = Hebel drücken


Windschutzscheiben- und Schein‐ Wischer = Hebel nochmals
werferwaschanlage 3 82, Wasch‐ aus drücken Die Heizung wird durch Drücken der
flüssigkeit 3 163. Waschen = Hebel gedrückt hal‐ Taste Ü bedient.
ten Heizbare Heckscheibe 3 43.
Heckscheibenwischer und Heck‐
scheibenwaschanlage 3 83, Schei‐
benwischerwechsel 3 166, Wasch‐
flüssigkeit 3 163.
Kurz und bündig 15

Entfeuchtung und Enteisung der Getriebe Automatisiertes Schaltgetriebe


Scheiben
Schaltgetriebe

N = N-Stellung
Luftverteilung auf l. o = D-Stellung
Rückwärtsgang: Bei stehendem + = Höherer Gang
Temperaturregler auf die wärmste
Fahrzeug das Kupplungspedal - = Niedrigerer Gang
Stufe stellen.
durchtreten und 3 Sekunden lang A = Wechsel zwischen Automatik-
Gebläsegeschwindigkeit auf die warten. Anschließend den Entriege‐ und Manuell-Modus
höchste Stufe oder auf A stellen. lungsknopf am Wählhebel betätigen R = Rückwärtsgang (mit Wählhe‐
Kühlung n ein. und den Gang einlegen. belsperre)
Taste V drücken. Lässt sich der Gang nicht einlegen, Automatisiertes Schaltgetriebe
Klimatisierungssysteme 3 121. den Wählhebel in Leerlaufstellung 3 139.
führen, das Kupplungspedal loslas‐
sen und wieder betätigen. Nochmals
schalten.
Schaltgetriebe 3 139.
16 Kurz und bündig

Automatikgetriebe Losfahren Motor mit Zündschloss


anlassen
Vor dem Losfahren prüfen
■ Reifendruck und -zustand 3 183,
3 217.
■ Motorölstand und Flüssigkeits‐
stände 3 161.
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐
beleuchtung und Kennzeichen sind
funktionsfähig sowie frei von
Schmutz, Schnee und Eis.
■ Richtige Einstellung von Sitzen, Si‐
cherheitsgurten und Spiegeln
P = Parkstellung 3 46, 3 56, 3 38.
R = Rückwärtsgang ■ Schlüssel in Stellung 1 drehen
■ Bremsfunktion bei niedriger Ge‐
N = N-Stellung
schwindigkeit, besonders bei ■ Lenkradsperre durch leichtes Dre‐
D = Fahrposition
feuchten Bremsen. hen des Lenkrads lösen
Der Wählhebel kann nur bei einge‐ ■ Kupplung und Bremse betätigen,
schalteter Zündung und betätigter Automatikgetriebe in der Stellung
Fußbremse aus Stellung P oder N be‐ P oder N
wegt werden (Wählhebelsperre). ■ Gaspedal nicht betätigen
Zum Einlegen von P oder R Entriege‐
lungsknopf am Wählhebel betätigen.
Das Automatikgetriebe ist in zwei
Ausführungen erhältlich 3 134.
Kurz und bündig 17

■ Dieselmotoren: Schlüssel zum Vor‐ Motor mit Start/Stop-Taste ■ Bei Dieselmotoren den Knopf zum
glühen in Stellung 2 drehen und anlassen Vorglühen kurz betätigen, Lenkrad‐
warten, bis Kontrollleuchte ! er‐ sperre durch leichtes Drehen des
lischt Lenkrads lösen, warten, bis die
■ Zündschlüssel in Stellung 3 drehen Kontrollleuchte ! erlischt
und loslassen, sobald der Motor ■ Knopf 1 Sekunde lang betätigen
läuft und loslassen, sobald der Motor
läuft.
Open&Start-System 3 28.

Der elektronische Schlüssel muss


sich im Fahrzeug befinden.
■ Kupplung und Bremse betätigen,
Automatikgetriebe in der Stellung
P oder N
■ Gaspedal nicht betätigen
18 Kurz und bündig

Abstellen Vorderräder vom Bordstein weg‐ ■ Fenster schließen.


drehen. ■ Motorkühlgebläse können auch
■ Die Parkbremse immer anziehen,
ohne den Entriegelungsknopf zu Wenn das Fahrzeug an einem Ge‐ nach Abstellen des Motors laufen
betätigen. Im Gefälle oder an einer fälle steht, vor Ausschalten der 3 160.
Steigung so fest wie möglich. Zündung Rückwärtsgang einlegen ■ Nach Fahren mit hohen Motordreh‐
Gleichzeitig die Fußbremse betäti‐ bzw. Wählhebel in P. Zusätzlich zahlen bzw. hoher Motorbelastung
gen, um die Betätigungskräfte der Vorderräder zum Bordstein hindre‐ Motor zum Schutz des Turboladers
Parkbremse zu verringern. hen. vor dem Abstellen kurzzeitig mit
■ Den Motor ausschalten. Hierzu ■ Fahrzeug mit Taste p auf der niedriger Belastung bzw. ca.
Zündschlüssel auf 0 drehen und Funkfernbedienung bzw. mit dem 30 Sekunden im Leerlauf laufen
abziehen bzw. bei stehendem Sensor in einem der Vordertürgriffe lassen.
Fahrzeug Start/Stopp-Taste verriegeln. Schlüssel, Verriegelung 3 26, Fahr‐
drücken und Fahrertür öffnen. Zum Aktivieren von Diebstahlsiche‐ zeug für längeren Zeitraum abstellen
Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre rung und Diebstahlwarnanlage 3 159.
spürbar einrastet. Taste p zweimal drücken bzw.
Bei Fahrzeugen mit Automatikge‐ Sensor in einem Vordertürgriff
triebe lässt sich der Schlüssel nur zweimal berühren.
in Wählhebelstellung P abziehen. ■ Fahrzeug nicht auf leicht entzünd‐
Wenn P nicht eingelegt oder die lichem Untergrund abstellen. Der
Parkbremse nicht angezogen ist, Untergrund könnte sich durch die
blinkt „P“ im Getriebe-Display für ei‐ hohen Temperaturen der Abgas‐
nige Sekunden. anlage entzünden.
■ Wenn das Fahrzeug in der Ebene ■ Bei Fahrzeugen mit automatisier‐
oder an einer Steigung steht, vor tem Schaltgetriebe blinkt bei nicht
Ausschalten der Zündung ersten angezogener Parkbremse nach
Gang einlegen bzw. Wählhebel Ausschalten der Zündung die Kon‐
in P. An einer Steigung zusätzlich trollleuchte R für einige Sekunden
3 105.
Kurz und bündig 19

Interessante Sitze der zweiten Sitzreihe Rückenlehnen der äußeren


Funktionen Sitze einstellen

9 Warnung Entriegelungshebel nach unten


drücken, Neigung einstellen, Griff los‐
Beim Verstellen der Sitzreihe oder lassen und Rückenlehne einrasten.
Einstellen der Rückenlehnen
Hände aus dem Scharnierbereich 9 Warnung
fernhalten.
Personenbeförderung ist nur auf
Sitzreihe verschieben einem Sitz erlaubt, dessen Rü‐
Entriegelungshebel nach vorn ckenlehne in aufrechter Position
drücken und Sitzreihe verschieben. ordnungsgemäß eingerastet ist.
Hebel loslassen und Sitzreihe hörbar
einrasten.
20 Kurz und bündig

Sitze der dritten Sitzreihe

Sicherheitsgurte durch die Gurthalter Vom Laderaum aus Sitz am Griff


führen und Schlosszungen in die Hal‐ hochziehen.
ter stecken.
9 Warnung
Beim Aufrichten oder Einklappen
9 Warnung
der Sitze Hände aus dem Schar‐
Bei Ausführung mit seitlichen
nierbereich fernhalten.
Schienen im Laderaum Beschrei‐
bungen beachten 3 74.
Sitze aufrichten
Bodenabdeckung 3 73 und Lade‐
raumabdeckung 3 72 entfernen.
Zweite Sitzreihe bis zur Markierung
nach vorn verschieben, dazu Hebel
nach vorn drücken.
Kurz und bündig 21

Sitz nach hinten schwenken und bis Sitze einklappen Vom Laderaum aus Taste oben an
zum hörbaren Einrasten aufrichten. Laderaumabdeckung entfernen der Rückenlehne drücken, Rücken‐
Dabei mit einer Hand die Rücken‐ 3 72. lehne nach vorn neigen. Sitz am Griff
lehne oben abstützen. nach hinten oben ziehen und dann
Zweite Sitzreihe bis zur Markierung nach vorn schwenken, bis er im Fahr‐
Gurtschlösser ausklappen 3 56, La‐ nach vorn verschieben, dazu Hebel
deraumabdeckung 3 72. zeugboden versenkt ist. Sitz während
nach vorn drücken. des gesamten Vorgangs am Griff hal‐
Kopfstützen der dritten Sitzreihe ganz ten.
9 Warnung
nach unten schieben, dazu Rastfe‐ Gurtschlösser einklappen 3 56, Bo‐
Zum Anschnallen darf der Gurt dern durch Drücken entriegeln. denabdeckung 3 73 und Lade‐
nicht durch den Gurthalter geführt Sicherheitsgurte durch die Gurthalter raumabdeckung anbringen 3 72.
sein. führen und Schlosszungen in die Hal‐ Zweite Sitzreihe in gewünschte Posi‐
ter stecken. tion schieben und einrasten.
Zweite Sitzreihe in gewünschte Posi‐
tion schieben und einrasten.
22 Kurz und bündig

Aktive Kopfstützen der Bordcomputer Check-Control


Vordersitze

Funktionen: Check-Control überwacht:


Bei einem Heckaufprall kippen die ak‐ ■ Reichweite ■ Flüssigkeitsstände
tiven Kopfstützen etwas nach vorn.
■ Momentanverbrauch ■ Reifendruck
Der Kopf wird dadurch von der Kopf‐
stütze besser abgestützt und die Ge‐ ■ Wegstrecke ■ Batterie der Funkfernbedienung
fahr von Verletzungen im Halswirbel‐ ■ Durchschnittsgeschwindigkeit ■ Diebstahlwarnanlage
bereich vermindert. ■ Absolutverbrauch ■ Wichtige Lampen der Außen‐
Aktive Kopfstützen sind am Schrift‐ ■ Durchschnittsverbrauch beleuchtung einschließlich der Ka‐
zug ACTIVE erkennbar. bel und Sicherungen
■ Stoppuhr
Kopfstützen 3 44. Displaymeldungen 3 105.
■ Reifendruck
Bordcomputer 3 107, 3 109.
Kurz und bündig 23

Sport-Modus FlexOrganizer Reifendruck-


Kontrollsystem

Zum Einschalten Taste SPORT An den Seitenwänden befinden sich


drücken. Befestigungsleisten zum Anbringen
verschiedener Komponenten zur Un‐ In allen vier Rädern ist je ein Druck‐
Im Sport-Modus werden Dämpfung sensor zur Überwachung der Reifen‐
und Lenkung direkter. Der Motor terteilung des Laderaums oder zur
Befestigung der Ladung. drücke eingebaut.
spricht spontaner auf Gaspedalbewe‐
gungen an. Beim automatisierten Das System besteht aus Ein niedriger Reifendruck wird durch
Schaltgetriebe und Automatikge‐ die gelbe Kontrollleuchte A ange‐
■ Adaptern zeigt. Folgende Reifendruck- und
triebe ändert sich die Schaltcharakte‐
ristik. ■ variablem Trennnetz Warnmeldungen können im Info-Dis‐
■ Netztaschen für die Seitenwände play angezeigt werden.
Sport-Modus 3 146.
■ Haken im Laderaum Reifendruck-Kontrollsystem 3 95,
3 184.
Laderaumgestaltung 3 74.
24 Kurz und bündig

Adaptives Fahrlicht Erdgasbetrieb Diesel-Partikelfilter


Das Diesel-Partikelfilter-System filtert
schädliche Rußpartikel aus den Mo‐
torabgasen. Das System verfügt über
eine Selbstreinigungsfunktion, die
während der Fahrt automatisch ab‐
läuft. Der Filter wird durch Verbren‐
nen der zurückgehaltenen Rußparti‐
kel bei hoher Temperatur gereinigt.
Dieser Vorgang läuft automatisch bei
bestimmten Fahrbedingungen ab und
kann bis zu 25 Minuten dauern.
Während dieser Zeit kann es zu
einem höheren Kraftstoffverbrauch
Das System verbessert die Ausleuch‐ Dieser speziell entwickelte Motor ist kommen. Die dabei auftretende Ge‐
tung von Kurven und erhöht die für die Verwendung von Erdgas und ruchs- und Rauchentwicklung ist nor‐
Leuchtweite. Benzin ausgelegt. mal.
Der Lichtstrahl schwenkt in Abhän‐ Durch Drücken der Taste Y kann zwi‐
gigkeit von der Lenkradstellung und schen Benzin- und Erdgasbetrieb
der Geschwindigkeit. umgeschaltet werden.
Bei höheren Geschwindigkeiten und Der Status der LED-Anzeige signa‐
konstanter Geradeausfahrt stellt sich lisiert die aktuelle Betriebsart.
der Lichtstrahl etwas höher ein. Da‐ Erdgasbetrieb = LED aus.
durch erhöht sich die Leuchtweite. Benzinbetrieb = LED leuchtet.
Adaptives Fahrlicht 3 115.
Erdgas 3 89, 3 151.
Kurz und bündig 25

Unter bestimmten Fahrbedingungen,


z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich
das System nicht automatisch reini‐
gen.
Wenn der Filter gereinigt werden
muss, eine automatische Reinigung
aber aufgrund der letzten Fahrbedin‐
gungen nicht möglich war, blinkt die
Kontrollleuchte !.
Weitere Vorgehensweise 3 133.
26 Schlüssel, Türen, Fenster

Schlüssel, Türen, Schlüssel, Verriegelung Schlüssel mit klappbarem


Schlüsselbart
Fenster Schlüssel
Ersatz von Schlüsseln
Schlüssel, Verriegelung ............... 26 Die Schlüsselnummer ist im Car Pass
Türen ........................................... 34 oder auf einem abnehmbaren Anhän‐
ger angegeben.
Fahrzeugsicherung ...................... 35
Bei Bestellung eines Ersatzschlüs‐
Außenspiegel ............................... 38 sels muss die Schlüsselnummer an‐
Innenspiegel ................................ 39 gegeben werden, da diese ein Be‐
Fenster ......................................... 40 standteil der Wegfahrsperre ist.
Dach ............................................ 43 Wenn elektronische Schlüssel des
Open&Start-Systems ersetzt werden,
müssen dem Händler alle zu pro‐ Zum Ausklappen auf den Knopf
grammierenden Schlüssel vorgelegt drücken. Zum Einklappen zuerst auf
werden. den Knopf drücken.
Schlösser 3 198, Open&Start-Sys‐
tem, elektronischer Schlüssel 3 28. Car Pass
Der Car Pass enthält sicherheits‐
relevante Fahrzeugdaten und sollte
sicher aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme einer Werk‐
statt werden diese Daten zur Durch‐
führung bestimmter Arbeiten benö‐
tigt.
Schlüssel, Türen, Fenster 27

Funkfernbedienung Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ Batterie der Funkfernbedienung


keit und hohen Temperaturen schüt‐ wechseln
zen, unnötige Betätigungen vermei‐ Die Batterie wechseln, sobald sich
den. die Reichweite verringert.
Störung Batterien gehören nicht in den Haus‐
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐ müll. Sie müssen über entspre‐
gelung mit der Funkfernbedienung chende Sammelstellen recycelt wer‐
nicht möglich, können folgende Ur‐ den.
sachen vorliegen:
Schlüssel mit klappbarem
■ Reichweite überschritten, Schlüsselbart
■ Batteriespannung zu gering,
■ Häufiges, wiederholtes Betätigen
Für die Bedienung von der Funkfernbedienung außerhalb
der Reichweite, wonach eine
■ Zentralverriegelung, neuerliche Synchronisierung erfor‐
■ Diebstahlsicherung, derlich ist,
■ Diebstahlwarnanlage, ■ Überlastung des Zentralverriege‐
■ Elektrische Fensterbetätigung. lungssystems durch häufige Betä‐
tigung in kurzen Abständen und da‐
Die Funkfernbedienung hat eine her Unterbrechung der Stromver‐
Reichweite von 5 Metern. Die Reich‐ sorgung für kurze Zeit,
weite kann sich durch äußere Ein‐
flüsse ändern. Die Warnblinker be‐ ■ Überlagerung der Funkwellen
stätigen die Betätigung. durch externe Funkanlagen mit hö‐ Schlüsselbart ausklappen und die
herer Leistung. Funkfernbedienung öffnen. Batterie
Entriegeln 3 31. austauschen (Batterietyp CR 2032).
28 Schlüssel, Türen, Fenster

Die neue Batterie richtig einsetzen. Beim nächsten Entriegeln werden die Der Fahrer muss lediglich den elek‐
Funkfernbedienung schließen und für den jeweiligen Schlüssel gespei‐ tronischen Schlüssel bei sich tragen.
synchronisieren. cherten Einstellungen automatisch
verwendet.
Schlüssel mit festem Schlüsselbart
Batteriewechsel in einer Werkstatt
durchführen lassen. Open&Start-System
Funkfernbedienung
synchronisieren
Nach dem Batteriewechsel Tür mit
Schlüssel im Türschloss der Fahrer‐
tür entriegeln. Durch Einschalten der
Zündung wird die Funkfernbedienung
synchronisiert.
Taste Start/Stop drücken. Die Zün‐
dung schaltet sich ein. Wegfahr‐
Gespeicherte sperre und Lenkradsperre werden
Einstellungen deaktiviert.
Beim Verriegeln des Fahrzeugs wer‐ Ermöglicht die Betätigung folgender Zum Starten des Motors die Taste
den die zuletzt gewählten Einstellun‐ Funktionen ohne mechanischen Start/Stop drücken und halten und
gen für den verwendeten Schlüssel Schlüssel: gleichzeitig sowohl das Bremspedal
automatisch gespeichert: als auch das Kupplungspedal betäti‐
■ Zentralverriegelung, gen.
■ Elektronische Klimatisierungsauto‐
matik, ■ Diebstahlsicherung, Automatikgetriebe: Der Motor kann
■ Info-Display, ■ Diebstahlwarnanlage, nur in Wählhebelstellung P oder N ge‐
■ Elektrische Fensterbetätigung, startet werden.
■ Infotainment System,
■ Instrumententafelbeleuchtung. ■ Zündung und Anlasser.
Schlüssel, Türen, Fenster 29

Motor und Zündung werden durch Funkfernbedienung Notbetätigung


nochmaliges Drücken der Taste
Start/Stop ausgeschaltet. Das Fahr‐
zeug muss stehen. Gleichzeitig wird
die Wegfahrsperre aktiviert.
Die Lenkradsperre aktiviert sich
selbsttätig beim Öffnen oder Schlie‐
ßen der Fahrertür, wenn die Zündung
ausgeschaltet ist und das Fahrzeug
steht.
Kontrollleuchte 0 3 96.
Hinweis
Elektronischen Schlüssel weder im
Laderaum noch vor dem Der elektronische Schlüssel hat Lässt sich das Fahrzeug auch mit der
Info-Display ablegen. ebenfalls eine Funkfernbedienung. Funkfernbedienung nicht entriegeln,
Die Sensorfelder in den Türgriffen kann die Fahrertür mit dem im elek‐
müssen für die uneingeschränkte tronischen Schlüssel befindlichen
Funktionalität sauber gehalten wer‐ Notschlüssel ver- bzw. entriegelt wer‐
den. den: Verriegelung drücken und die
Abdeckkappe bei leichtem Druck ab‐
Das Fahrzeug darf bei entladener ziehen. Notschlüssel über Rastung
Batterie nicht abgeschleppt bzw. nach außen schieben und entneh‐
durch Anschieben oder Anschlep‐ men.
pen gestartet werden, da die Lenk‐
radsperre nicht gelöst werden kann.
30 Schlüssel, Türen, Fenster

Batterie des elektronischen


Schlüssels wechseln

Mit dem Notschlüssel kann nur die Elektronischen Schlüssel an die mar‐
Fahrertür verriegelt und entriegelt kierte Stelle halten und Taste
werden. Gesamtes Fahrzeug entrie‐ Start/Stop drücken.
geln 3 31. Bei Fahrzeugen mit Zum Abstellen des Motors Taste Die Batterie wechseln, sobald das
Diebstahlwarnanlage kann es vor‐ Start/Stop mindestens 2 Sekunden System nicht mehr ordnungsgemäß
kommen, dass der Alarm beim Ent‐ drücken. funktioniert oder sich die Reichweite
riegeln des Fahrzeugs ausgelöst verringert. Batteriewechsel wird
wird. Zur Deaktivierung Zündung ein‐ Fahrertür mit dem Notschlüssel ver‐ durch InSP3 in der Serviceanzeige
schalten. riegeln. Gesamtes Fahrzeug verrie‐ oder durch eine Check-Control Mel‐
geln 3 31. dung im Info-Display 3 105 ange‐
Diese Möglichkeit ist nur für den Not‐ zeigt.
fall bestimmt. Hilfe einer Werkstatt in Batterien gehören nicht in den Haus‐
Anspruch nehmen. müll. Sie müssen über entspre‐
chende Sammelstellen recycelt wer‐
den.
Schlüssel, Türen, Fenster 31

Störung Entriegeln
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐
gelung nicht möglich oder lässt sich Funkfernbedienung
der Motor nicht starten, können fol‐
gende Ursachen vorliegen:
■ Störung der Funkfernbedienung
3 27,
■ elektronischer Schlüssel außerhalb
der Reichweite.
Zur Behebung der Störungsursache
Position des elektronischen Schlüs‐
Zum Batteriewechsel Verriegelung sels verändern.
drücken und die Abdeckkappe bei
leichtem Druck abziehen. Die Ab‐ Zentralverriegelung
deckkappe auf der anderen Seite
Ent- und verriegelt Türen, Laderaum Taste q drücken.
nach außen drücken.
und Tankklappe.
Die Batterie ersetzen (Batterietyp
CR 2032). Neue Batterie richtig ein‐ Durch Ziehen an einem der Innentür‐
setzen. Abdeckkappe einrasten. griffe wird das gesamte Fahrzeug
entriegelt und die Tür geöffnet.
Funkfernbedienung Hinweis
synchronisieren Bei einem schwereren Unfall wird
Die Funkfernbedienung synchroni‐ das Fahrzeug automatisch entrie‐
siert sich bei jedem Startvorgang au‐ gelt.
tomatisch.
32 Schlüssel, Türen, Fenster

Elektronischer Schlüssel Funkfernbedienung Sensorfeld im Türgriff einer der Vor‐


dertüren berühren.
Der elektronische Schlüssel muss
sich innerhalb eines Umkreises von
ca. 1 Meter außerhalb des Fahrzeugs
befinden. Der zweite elektronische
Schlüssel darf sich nicht im Fahrzeug
befinden.
Erneutes Entriegeln ist erst nach
2 Sekunden möglich. Innerhalb die‐
ser Zeit kann die Verriegelung über‐
prüft werden.
Hinweis
An einem Türgriff ziehen oder den Taste p drücken. Das Fahrzeug wird nicht automa‐
Knopf unter der Leiste an der Hecktür tisch verriegelt.
drücken. Elektronischer Schlüssel
Der elektronische Schlüssel muss
sich innerhalb eines Umkreises von
ca. 1 Meter außerhalb des Fahrzeugs
befinden.

Verriegeln
Türen, Laderaum und Tankklappe
schließen. Bei nicht richtig geschlos‐
sener Fahrertür verriegelt die Zentral‐
verriegelung nicht.
Schlüssel, Türen, Fenster 33

Zentralverriegelungstaste Störung der Fernbedienung Störung der Zentralverriegelung


oder des elektronischen
Entriegeln
Schlüssels
Schlüssel oder Notschlüssel 3 28 im
Entriegeln Schloss der Fahrertür bis zum An‐
schlag drehen. Die anderen Türen
können mit dem Griff auf der Innen‐
seite geöffnet werden (nicht möglich,
wenn die Diebstahlsicherung aktiviert
ist). Der Laderaum und die Tank‐
klappe bleiben verriegelt. Zur Deakti‐
vierung der Diebstahlsicherung Zün‐
dung einschalten 3 36.

Taste m drücken: Die Türen werden Verriegeln


ver- oder entriegelt.
Die LED in der Taste m leuchtet nach
dem Verriegeln mit der Funkfernbe‐
dienung ca. 2 Minuten lang. Schlüssel oder Notschlüssel 3 28 im
Schloss der Fahrertür bis zum An‐
Werden die Türen während der Fahrt schlag drehen. Bei Öffnen der Fah‐
von innen verriegelt, leuchtet die LED rertür wird das gesamte Fahrzeug
dauerhaft. entriegelt.
Verriegeln
Die Fahrertür schließen, die Beifah‐
rertür öffnen, Zentralverriegelungs‐
taste m drücken. Das Fahrzeug ist
verriegelt. Beifahrertür schließen.
34 Schlüssel, Türen, Fenster

Schlüssel oder Notschlüssel 3 28 in


die Öffnung oberhalb des Schlosses 9 Warnung Türen
auf der Innenseite der Tür stecken
und zum Verriegeln so lange Kindersicherung immer verwen‐ Laderaum
drücken, bis es im Schloss klickt. den, wenn Kinder auf den hinteren
Sitzen mitfahren. Öffnen
Dann die Tür schließen. Dieser Vor‐
gang muss für jede Tür wiederholt
werden. Die Fahrertür kann auch von Den Knopf am Schloss der Hintertür
außen mit dem Schlüssel verriegelt mit einem Schlüssel oder einem pas‐
werden. Tankklappe und Hecktür senden Schraubendreher in die
können nicht verriegelt werden. waagrechte Stellung drehen. Die Tür
kann danach von innen nicht geöffnet
werden.
Kindersicherung

Knopf unterhalb der Leiste drücken.

9 Gefahr
Nicht mit offener oder angelehnter
Hecktür fahren, z. B. beim Trans‐
port sperriger Gegenstände, es
könnten giftige Abgase, die weder
zu sehen noch zu riechen sind, in
Schlüssel, Türen, Fenster 35

das Fahrzeug gelangen. Dies Fahrzeugsicherung Aktivierung mit


kann zu Bewusstlosigkeit und Funkfernbedienung
sogar zum Tod führen. Diebstahlsicherung
Hinweis 9 Warnung
Die Montage bestimmter schwerer
Zubehörteile an der Heckklappe Nicht Einschalten, wenn sich Per‐
kann dazu führen, dass die Heck‐ sonen im Fahrzeug befinden! Ent‐
klappe nicht offen bleibt. riegeln von innen ist nicht möglich.
Schließen
Das System sichert alle Türen. Damit
das System aktiviert werden kann,
müssen alle Türen geschlossen sein.
War die Zündung eingeschaltet,
muss die Fahrertür einmal geöffnet Innerhalb von 15 Sekunden zweimal
und geschlossen werden, damit das p drücken.
Fahrzeug gesichert werden kann.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird
die mechanische Diebstahlsicherung
ausgeschaltet. Mit der Zentralverrie‐
gelungstaste ist dies nicht möglich.

Griff auf der Innenseite verwenden.


Die Taste unter der Leiste der Heck‐
tür beim Schließen nicht betätigen,
damit die Hecktür nicht erneut entrie‐
gelt wird.
36 Schlüssel, Türen, Fenster

Aktivierung mit dem Überwacht werden: Einschalten ohne Überwachung


elektronischen Schlüssel ■ Türen, Laderaum, Motorhaube, des Fahrzeuginnenraums und
■ Fahrzeuginnenraum, der Fahrzeugneigung
■ Neigung des Fahrzeugs, z. B. wenn
es angehoben wird,
■ Zündung.

Einschalten
Das System wird aktiviert, wenn auf
der Funkfernbedienung p gedrückt
bzw. wenn nach dem Abschließen
das Sensorfeld im Griff der Vordertür
noch einmal berührt wird.
Hinweis
Das Sensorfeld im Griff einer der vor‐ Veränderungen des Fahrzeugin‐
deren Türen innerhalb von nenraums wie Sitzauflagen oder of‐ Die Überwachung der Fahrgastzelle
15 Sekunden zweimal berühren. fene Fenster können die Überwa‐ und der Fahrzeugneigung abschal‐
Der elektronische Schlüssel muss chung der Fahrgastzelle beeinträch‐ ten, wenn Haustiere im Fahrzeug zu‐
sich innerhalb eines Umkreises von tigen. rückbleiben, da der Alarm durch laute
ca. 1 Meter außerhalb des Fahrzeugs Ultraschallsignale oder Bewegungen
befinden. ausgelöst werden kann. Ebenfalls ab‐
schalten, wenn sich das Fahrzeug auf
einer Fähre oder einem Autoreisezug
Diebstahlwarnanlage befindet.
Die Diebstahlwarnanlage beinhaltet
die Diebstahlsicherung und wird zu‐
sammen mit ihr eingeschaltet.
Schlüssel, Türen, Fenster 37

1. Laderaum, Motorhaube und Während der ersten 10 Sekunden anlage) ausgegeben. Anzahl und
Fenster schließen. nach Einschalten der Diebstahlwarn‐ Dauer sind durch die gesetzlichen
2. Taste b drücken. Die LED in der anlage: Bestimmungen geregelt.
Taste m blinkt maximal LED = Test, Einschaltverzö‐ Das akustische Alarmsignal kann
10 Sekunden lang. leuchtet gerung, durch Drücken einer Taste auf der
3. Türen schließen. LED = Tür, Laderaum oder Funkfernbedienung oder Einschalten
blinkt Motorhaube offen oder der Zündung abgebrochen werden.
4. Diebstahlwarnanlage aktivieren. schnell Systemfehler.
Die LED leuchtet. Nach ca. Die Diebstahlwarnanlage kann nur
10 Sekunden ist das System akti‐ Nach Ablauf von 10 Sekunden nach durch Drücken der Taste p oder Ein‐
viert. Die LED blinkt, bis das Sys‐ Einschalten der Diebstahlwarnan‐ schalten der Zündung deaktiviert wer‐
tem deaktiviert wird. lage: den.
LED blinkt = System aktiv,
Leuchtdiode (LED) langsam Wegfahrsperre
LED leuchtet ca. = Ausschaltfunk‐ Das System prüft, ob das Fahrzeug
1 Sekunde tion. mit dem verwendeten Schlüssel ge‐
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in startet werden darf. Wird der Trans‐
Anspruch nehmen. ponder im Schlüssel erkannt, kann
der Motor gestartet werden.
Ausschalten Die Wegfahrsperre wird nach Abzie‐
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird hen des Schlüssels aus dem Zünd‐
auch die Diebstahlwarnanlage deak‐ schloss bzw. nach Abschalten des
tiviert. Motors durch Drücken der Taste
Start/Stop automatisch aktiviert.
Alarm Kontrollleuchte A 3 93.
Bei Auslösen der Alarmanlage wer‐
den ein akustisches Signal (Hupe)
und ein optisches Signal (Warnblink‐
38 Schlüssel, Türen, Fenster

Hinweis
Die Wegfahrsperre verriegelt nicht
Außenspiegel Klappbare Spiegel
die Türen. Fahrzeug deshalb nach
Verlassen immer verriegeln und
Asphärische Wölbung
Diebstahlwarnanlage 3 31, 3 36 ein‐ Der konvexe Außenspiegel verfügt
schalten. über einen asphärischen Bereich und
verkleinert den toten Winkel. Die
Form des Spiegels lässt Gegen‐
stände kleiner erscheinen. Dies er‐
schwert das Abschätzen von Entfer‐
nungen.

Elektrisches Einstellen
Zur Sicherheit von Fußgängern klap‐
pen die Außenspiegel bei Anstoßen
aus ihrer Ausgangslage. Spiegel
durch leichten Druck auf das Spiegel‐
gehäuse wieder einrasten.

Manuelles Beiklappen
Die Außenspiegel lassen sich durch
leichten Druck auf die Außenkante
des Gehäuses beiklappen.

Zuerst entsprechenden Außenspie‐


gel wählen, dann durch Schwenken
des Schalters einstellen.
Schlüssel, Türen, Fenster 39

Elektrisches Einklappen Beheizbare Spiegel Innenspiegel


Manuelles Abblenden

Taste n drücken, beide Außenspie‐ Wird durch Drücken der Taste Ü ein-
gel werden beigeklappt. bzw. ausgeschaltet.
Taste n nochmal drücken, beide Au‐ Die Beheizung ist bei laufendem Mo‐ Zur Reduzierung der Blendwirkung
ßenspiegel schwenken in ihre Aus‐ tor aktiv und wird nach kurzer Zeit au‐ Hebel an der Unterseite des Spiegel‐
gangsposition zurück. tomatisch abgeschaltet. gehäuses verstellen.
Wurde ein elektrisch beigeklappter
Spiegel manuell ausgeklappt, wird
bei Drücken der Taste n nur der an‐
dere Spiegel elektrisch ausgeklappt.
40 Schlüssel, Türen, Fenster

Automatisches Abblenden Fenster sche Datenerfassung und Abgaben‐


zahlungen müssen in diesen Berei‐
chen angebracht werden. Ansonsten
Windschutzscheibe kann es zu Fehlfunktionen in der Da‐
Hitzereflektierende tenerfassung kommen.
Windschutzscheibe Aufkleber auf der
Die hitzereflektierende Windschutz‐ Windschutzscheibe
scheibe ist mit einer Beschichtung Windschutzscheibenaufkleber wie
versehen, die das Sonnenlicht zu‐ etwa Autobahnvignetten o.ä. nicht im
rückwirft. Es können auch Datensig‐ Bereich des Innenspiegels anbrin‐
nale, z.B. von Mautstellen reflektiert gen. Andernfalls könnten die Abtast‐
werden. zone des Sensors und der Sichtbe‐
reich der Kamera im Spiegelgehäuse
Bei Nacht wird die Blendwirkung beeinträchtigt werden.
durch nachfolgende Fahrzeuge auto‐
matisch reduziert. Manuelle
Fensterbetätigung
Die Seitenscheiben lassen sich mit
Handkurbeln betätigen.

Die markierten Bereiche auf der


Windschutzscheibe sind nicht be‐
schichtet. Geräte für die elektroni‐
Schlüssel, Türen, Fenster 41

Elektrische Die Funktionsbereitschaft nach Aus‐ Bei Schwergängigkeit, z. B. durch


schalten der Zündung wird durch das Frost, Schalter mehrfach betätigen
Fensterbetätigung Öffnen der Fahrertür beendet. und die Scheibe schrittweise schlie‐
ßen.
9 Warnung
Kindersicherung für hintere
Vorsicht bei Betätigung der elek‐ Fenster
trischen Fensterbetätigung. Ver‐
letzungsgefahr, vor allem für Kin‐
der.
Befinden sich Kinder auf den
Rücksitzen, die Kindersicherung
für die elektrischen Fensterheber
einschalten.
Fenster nur unter Beobachtung
des Schließbereiches schließen.
Zum Öffnen oder Schließen des
Sicherstellen, dass nichts einge‐
Fensters Schalter betätigen.
klemmt werden kann.
Bei Fahrzeugen mit automatischer
Betätigung der elektrischen Fenster‐ Funktion den Schalter nochmals zie‐
hen oder drücken, um die Bewegung Mit dem Schalter z können die
betätigung:
der Scheibe zu stoppen. Schalter in den Hintertüren aktiviert
■ bei eingeschalteter Zündung, bzw. deaktiviert werden.
■ innerhalb von 5 Minuten nach Aus‐ Schutzfunktion
schalten der Zündung, Trifft die Scheibe während der auto‐ Fenster von außen betätigen
■ innerhalb von 5 Minuten bei Zünd‐ matischen Schließbewegung ober‐ Das Fenster können von außerhalb
schlüssel in Stellung 1. halb der Fenstermitte auf einen Wi‐ des Fahrzeugs mit der Funkfernbe‐
derstand, wird sie sofort gestoppt und dienung betätigt werden.
wieder geöffnet.
42 Schlüssel, Türen, Fenster

Funkfernbedienung Elektronischer Schlüssel Störung


Ist ein automatisches Öffnen oder
Schließen der Fenster nicht möglich,
die Fensterelektronik wie folgt aktivie‐
ren:
1. Türen schließen.
2. Zündung einschalten.
3. Fenster vollständig schließen und
Taste für weitere 5 Sekunden be‐
tätigen.
4. Fenster vollständig öffnen und
Taste für 1 weitere Sekunde be‐
tätigen.
q bzw. p gedrückt halten, bis sich Zum Schließen das Sensorfeld im
alle Fenster geöffnet oder geschlos‐ Türgriff so lange berühren, bis alle 5. Vorgang für jedes Fenster wieder‐
sen haben. Scheiben vollständig geschlossen holen.
sind.
Der elektronische Schlüssel muss
sich innerhalb eines Umkreises von
ca. 1 Meter außerhalb des Fahrzeugs
befinden.

Überlastung
Wenn die Fensterheber in einer kur‐
zen Zeitspanne wiederholt betätigt
werden, werden sie für eine be‐
stimmte Zeit deaktiviert.
Schlüssel, Türen, Fenster 43

Heckscheibenheizung Sonnenblenden Dach


Die Sonnenblenden lassen sich zum
Schutz vor blendendem Licht herun‐ Glasdach
terklappen und zur Seite schwenken. Im Mittelteil des Dachs keine Aufkle‐
Bei Sonnenblenden mit integrierten ber anbringen. Das Fahrzeug nicht
Spiegeln sollten die Spiegelabde‐ mit einer Plane abdecken.
ckungen während der Fahrt ge‐
schlossen sein. Sonnenrollo
Das Sonnenrollo wird elektrisch betä‐
tigt.

Wird durch Drücken der Taste Ü ein-


bzw. ausgeschaltet.
Die Beheizung ist bei laufendem Mo‐
tor aktiv und wird nach kurzer Zeit au‐
tomatisch abgeschaltet.
Je nach Motor schaltet sich bei der
Reinigung des Diesel-Partikelfilters
die heizbare Heckscheibe automa‐
tisch ein.
Zum Öffnen Taste G und zum Schlie‐
ßen Taste H drücken. Für vollständi‐
ges Schließen die Taste drücken und
gedrückt halten.
44 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitze, Kopfstützen Einstellung


Rückhaltesysteme Kopfstützen mit Entriegelungsknopf
Position

9 Warnung
Kopfstützen .................................. 44
Vordersitze ................................... 46 Nur mit richtig eingestellter Kopf‐
Rücksitze ..................................... 50 stütze fahren.
Sicherheitsgurte ........................... 54
Airbag-System ............................. 59
Kinderrückhaltesysteme .............. 64

Knopf drücken, Höhe einstellen und


einrasten.

Die Oberkante der Kopfstütze sollte


mit der Oberkante des Kopfes ab‐
schließen. Ist dies bei sehr großen
Personen nicht möglich, höchste Po‐
sition einstellen, bei sehr kleinen Per‐
sonen tiefste Position.
Sitze, Rückhaltesysteme 45

Kopfstützen ohne Ausbau Aktive Kopfstützen


Entriegelungsknopf

Auf die Rastfedern drücken und die Bei einem Heckaufprall werden die
Kopfstütze nach oben ziehen bzw. Kopfstütze nach oben ziehen. aktiven Kopfstützen leicht nach vorn
die Rastfedern durch Drücken entrie‐ geneigt. Der Kopf wird wirksamer ge‐
geln und die Kopfstütze nach unten stützt, sodass die Gefahr einer Ver‐
schieben. letzung der Halswirbelsäule sinkt.
Aktive Kopfstützen sind am Schrift‐
zug ACTIVE an den Führungshülsen
der Kopfstütze erkennbar.
Hinweis
Zugelassenes Zubehör darf nur
dann an der Kopfstütze des Beifah‐
rersitzes angebracht werden, wenn
der Sitz nicht genutzt wird.
46 Sitze, Rückhaltesysteme

Vordersitze leicht angewinkelt sind. Den Bei‐


fahrersitz möglichst weit nach hin‐
■ Die Oberschenkelauflage so ein‐
stellen, dass zwischen Sitzkante
ten schieben. und Kniekehle ein Abstand von
Sitzposition zwei Fingerbreit besteht.
■ Mit den Schultern möglichst weit
9 Warnung hinten an der Rückenlehne sitzen. ■ Die Lendenwirbelstütze so einstel‐
Die Neigung der Rückenlehne so len, dass sie die natürliche Form
Nur mit richtig eingestelltem Sitz einstellen, dass das Lenkrad mit der Wirbelsäule unterstützt.
fahren. leicht angewinkelten Armen gut er‐
reicht wird. Beim Drehen des Lenk‐
rads muss der Kontakt zwischen
Sitzeinstellung
Rückenlehne und Schultern erhal‐
ten bleiben. Die Rückenlehnen dür‐ 9 Gefahr
fen nicht zu weit nach hinten ge‐
neigt sein. Wir empfehlen eine ma‐ Mindestens 25 cm vom Lenkrad
ximale Neigung von ca. 25°. entfernt sitzen, um ein sicheres
Auslösen des Airbags zu ermögli‐
■ Lenkrad einstellen 3 81. chen.
■ Die Sitzhöhe hoch genug einstel‐
len, dass Sie eine gute Sicht nach
allen Seiten und auf die Display-In‐ 9 Warnung
strumente haben. Der Abstand zwi‐
schen Kopf und Dachrahmen sollte Sitze niemals während der Fahrt
mindestens eine Handbreite betra‐ einstellen. Sie könnten sich un‐
■ Mit dem Gesäß möglichst weit hin‐ kontrolliert bewegen.
ten an der Rückenlehne sitzen. gen. Die Oberschenkel sollten
Den Abstand zwischen Sitz und leicht auf dem Sitz aufliegen, ohne
Pedalen so einstellen, dass die hineinzudrücken.
Beine beim Treten der Pedale ■ Kopfstütze einstellen 3 44.
■ Höhe des Sicherheitsgurts einstel‐
len 3 56.
Sitze, Rückhaltesysteme 47

Sitzposition einstellen Rückenlehnen Sitzhöhe

Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff Handrad drehen. Zum Einstellen Rü‐ Pumpbewegung des Hebels
loslassen. ckenlehne entlasten. nach oben = höher
nach unten = tiefer
48 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitzneigung Lendenwirbelstütze Verstellbare


Oberschenkelauflage

Hebel ziehen, Neigung einstellen Handrad drehen. Zum Einstellen Rü‐


durch Verlagerung des Körperge‐ ckenlehne entlasten. Taste drücken und Oberschenkelauf‐
wichts. Hebel loslassen, Sitz hörbar lage verschieben.
einrasten.
Sitze, Rückhaltesysteme 49

Sitzlehne vorklappen Armlehne Heizung

Kopfstütze nach unten schieben. Hochgestellte Armlehne gegen Wi‐ Je nach gewünschter Heizleistung
Sitz nach hinten schieben. derstand nach hinten drücken und Taste ß für den jeweiligen Sitz bei
nach unten klappen. eingeschalteter Zündung ein- oder
Rückenlehne durch Anheben des mehrmals drücken. Die Kontroll‐
Entriegelungshebels nach vorn klap‐ Durch Anheben kann die Armlehne
stufenweise auf verschiedene Positi‐ leuchten in der Taste zeigen die Ein‐
pen und einrasten. stellungen an.
onen eingestellt werden.
Zum Aufrichten Entriegelungshebel Für Personen mit empfindlicher Haut
anheben und Rückenlehne hörbar wird eine längere Einschaltdauer auf
einrasten. höchster Stufe nicht empfohlen.
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem
Motor aktiv.
50 Sitze, Rückhaltesysteme

Rücksitze Entriegelungshebel nach vorn


drücken und Sitzreihe verschieben.
Hebel loslassen und Sitzreihe hörbar
Sitze der zweiten Sitzreihe einrasten.
9 Warnung Sitzreihe einklappen und nach
vorn schieben
Beim Verstellen der Sitzreihe oder
Laderaumabdeckung bei Bedarf ent‐
Einstellen der Rückenlehnen
fernen 3 72.
Hände aus dem Scharnierbereich
fernhalten. Kopfstützen nach unten schieben
3 44.
Sitzreihe verschieben
Entriegelungshebel 1 nach unten
drücken und Sitzpolster bis zum Ein‐
rasten nach oben schwenken.
Entriegelungshebel 2 auf beiden Sei‐
ten nach unten drücken, Rücken‐
lehnen senkrecht stellen und einras‐
ten.
Griff an der Rückseite der mittleren
Rückenlehne ziehen, Rückenlehne
senkrecht stellen und einrasten.
Entriegelungshebel 3 drücken, Sitz‐
Gurtschlösser in Gurttaschen der bank in vorderste Position schieben
Sitzfläche legen. und einrasten.
Sitze, Rückhaltesysteme 51

Zur Wiederherstellung Entriege‐ Rückenlehnen der äußeren


lungshebel 3 drücken und Sitzbank in 9 Warnung
Sitze umklappen
die gewünschte Position schieben.
Rückenlehne einstellen und Sitzpols‐ Personenbeförderung ist nur auf
ter mit dem Entriegelungshebel 1 einem Sitz erlaubt, dessen Rü‐
nach unten schwenken. Alle Positio‐ ckenlehne in nach hinten geneig‐
nen müssen hörbar einrasten. ter Position ordnungsgemäß ein‐
gerastet ist.
Rückenlehnen der äußeren
Sitze einstellen 9 Warnung
Das Fahrzeug erst dann in Fahrt
versetzen, wenn die Sitzlehnen si‐
cher eingerastet sind. Ansonsten
besteht bei einer Notbremsung
oder einem Auffahrunfall Verlet‐ Laderaumabdeckung bei Bedarf ent‐
zungsgefahr bzw. die Gefahr einer fernen 3 72.
Beschädigung der Ladung oder Kopfstützen nach unten schieben
des Fahrzeugs. 3 44.
Gurtschlösser in Gurttaschen der
Sitzpolster legen.
Entriegelungshebel nach unten
Entriegelungshebel nach unten drücken, Rückenlehnen senkrecht
drücken, eine der beiden Neigungen oder nach vorn geneigt stellen bzw.
einstellen, Griff loslassen und Rü‐ flach auf das Sitzpolster klappen und
ckenlehne einrasten. einrasten.
52 Sitze, Rückhaltesysteme

Zum Aufrichten Entriegelungshebel Zum Aufrichten Griff ziehen, aufrich‐ Sitze aufrichten
nach unten drücken und Rücken‐ ten und in gewünschter Position ein‐
lehne in gewünschter Position einras‐ rasten.
ten.

Rückenlehne des mittleren


Sitzes umklappen

Bodenabdeckung und Laderaumab‐


deckung entfernen 3 73.
Die mittlere Rückenlehne kann he‐
Zweite Sitzreihe bis zur Markierung
runtergeklappt als Armlehne genutzt
nach vorn verschieben, dazu Hebel
werden und enthält Getränkehalter
nach vorn drücken.
und Ablagefächer.
Kopfstütze ganz nach unten schieben
3 44.
Sitze der dritten Sitzreihe
Gurtschlösser in Gurttaschen der
Sitzpolster legen. 9 Warnung
Griff an der Rückseite ziehen, Rü‐
ckenlehne senkrecht stellen oder Beim Aufrichten oder Umklappen
flach auf das Sitzpolster klappen und der Sitze Hände aus dem Schar‐
einrasten. nierbereich fernhalten.
Sitze, Rückhaltesysteme 53

Sitz nach hinten schieben und bis


zum hörbaren Einrasten aufrichten.
Dabei mit einer Hand die Rücken‐
lehne oben abstützen.
Zweite Sitzreihe in gewünschte Posi‐
tion schieben und einrasten.
Sicherheitsgurt 3 56.
Laderaumabdeckung durch Montage
hinter der dritten Sitzreihe unterbrin‐
gen 3 72.

Sitze einklappen
Sicherheitsgurte durch die Gurthalter Vom Laderaum aus Sitz am Griff
Laderaumabdeckung entfernen
führen und Schlosszungen in die Hal‐ hochziehen.
3 72.
ter stecken.
Die zweite Sitzreihe bis zur Markie‐
9 Warnung rung nach vorn schieben, dazu Hebel
nach vorn drücken.
Vor dem Aufrichten müssen alle Kopfstützen der dritten Sitzreihe ganz
Komponenten aus den seitlichen nach unten schieben, dazu Rastfe‐
Schienen entfernt und die Sicher‐ dern durch Drücken entriegeln.
heitsgurte unverdreht in die Gurt‐
ösen am Fahrzeugboden einge‐
hängt werden.
54 Sitze, Rückhaltesysteme

Vom Laderaum aus Taste oben an


der Rückenlehne drücken, Rücken‐
Sicherheitsgurte
lehne nach vorn neigen. Sitz am Griff
nach hinten oben ziehen und dann
Sicherheitsgurt
nach vorn schwenken, bis er im Fahr‐
zeugboden versenkt ist. Sitz während
des gesamten Vorgangs am Griff hal‐
ten.

Sicherheitsgurte durch die Gurthalter


führen und Schlosszungen in die Hal‐
ter stecken.

Bei starkem Beschleunigen oder


Bremsen des Fahrzeugs blockieren
die Sicherheitsgurte aus Gründen der
Sicherheit für die Insassen.
Gurtschlösser in die Mulde im Boden
drücken und Deckel zuklappen.
Hintere Bodenabdeckung und die La‐
deraumabdeckung anbringen 3 73,
3 72.
Zweite Sitzreihe in gewünschte Posi‐
tion schieben und einrasten.
Sitze, Rückhaltesysteme 55

Sicherheitsgurt anlegen X 3 92.


9 Warnung 9 Warnung
Gurtkraftbegrenzer
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐ Bei den Vordersitzen wird die Belas‐ Unsachgemäße Handhabung
legen. tung des Körpers in einer Kollision (z. B. Aus- oder Einbau von Gur‐
Nicht angeschnallte Personen ge‐ durch allmähliches Lockern des Gurts ten) kann zum Auslösen der Gurt‐
fährden bei Unfällen die anderen verringert. straffer führen.
Fahrzeuginsassen und sich
selbst. Gurtstraffer Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet
die Kontrollleuchte v auf 3 92.
Sicherheitsgurte sind jeweils nur für Ausgelöste Gurtstraffer in einer
eine Person bestimmt. Kindersicher‐ Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurt‐
heitssystem 3 64. straffer lösen nur einmal aus.
Alle Teile des Gurtsystems regel‐ Hinweis
mäßig auf Beschädigungen, Ver‐ Zubehör oder sonstige Gegen‐
schmutzung und ordnungsgemäße stände nicht so anbringen oder mon‐
Funktion überprüfen. tieren, dass sie die Funktion der
Beschädigte Teile ersetzen lassen. Gurtstraffer beeinträchtigen. An den
Nach einem Unfall Gurte und ausge‐ Bauteilen der Gurtstraffer keine Än‐
löste Gurtstraffer in einer Werkstatt derungen vornehmen, da sonst die
ersetzen lassen. Betriebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
Bei einem Frontal- oder Heckaufprall lischt.
Hinweis
Sicherstellen, dass die Gurte nicht werden die vorderen Sicherheitsgurte
durch Schuhe oder scharfkantige ab einer bestimmten Unfallschwere
Gegenstände beschädigt oder ein‐ gestrafft.
geklemmt werden. Darauf achten,
dass kein Schmutz in die Gurtaufrol‐
ler gelangt.
56 Sitze, Rückhaltesysteme

Dreipunkt-Sicherheitsgurt Höheneinstellung
Anlegen

Auftragende Kleidung beeinträchtigt


den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐
genstände wie z. B. Handtaschen 1. Gurt etwas herausziehen.
oder Mobiltelefone zwischen Gurt 2. Taste drücken.
Gurt aus dem Aufroller herausziehen, und Körper platzieren. 3. Höhe einstellen und einrasten.
unverdreht über den Körper legen
und die Schlosszunge in das Gurt‐ Höhe so einstellen, dass der Gurt
9 Warnung über die Schulter verläuft. Er darf
schloss einstecken, bis sie einrastet.
Den Beckengurt während der Fahrt nicht über Hals oder Oberarm verlau‐
Gurt nicht über harte oder zer‐
durch Ziehen am Schultergurt regel‐ fen.
brechliche Gegenstände in den
mäßig spannen. Taschen der Kleidung führen. Nicht während der Fahrt einstellen.
Sitze, Rückhaltesysteme 57

Ausbau Sicherheitsgurte in der dritten


Sitzreihe

Sicherheitsgurt bei Nichtbenutzung


durch die Gurthalter führen und
Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐ Schlosszunge in den Halter einste‐
schloss drücken. Deckel im Boden zwischen den Sit‐ cken.
zen aufklappen und Gurtschlösser
Sicherheitsgurte in der zweiten nach oben ziehen. Aushängbare Sicherheitsgurte in der
Sitzreihe Schlosszunge und Gurt aus dem Hal‐ dritten Sitzreihe
Der Sicherheitsgurt des mittleren ter nehmen. Aushängbare Sicherheitsgurte sind
Sitzplatzes lässt sich nur aus dem an einem Hinweisschild auf dem Gurt
Aufroller ziehen, wenn die Rücken‐ erkennbar.
9 Warnung
lehne in der hintersten Position ein‐ Zur Verwendung der seitlichen Schie‐
gerastet ist. Beim Anschnallen darf der Gurt nen können die Sicherheitsgurte aus
nicht durch den Gurthalter geführt den Gurtösen am Fahrzeugboden ge‐
werden. löst werden.
58 Sitze, Rückhaltesysteme

Gurt aufrollen und Haken an Magnet Benutzung des Sicherheitsgurts


des Gurthalters befestigen. während der Schwangerschaft
Zum Einhängen des Sicherheitsgurts
Haken vom Magnet des Gurthalters
lösen, Federlasche des Hakens
drücken und in der Gurtöse am Fahr‐
zeugboden befestigen. Der Sicher‐
heitsgurt darf nicht verdreht sein. Der
Haken muss ordnungsgemäß mit ge‐
schlossener Federlasche in der Gurt‐
öse befestigt sein.
Hinweis
Hierzu Federlasche drücken und Ha‐ Der Haken darf nur an den gezeig‐
ken aus der Gurtöse am Fahrzeug‐ ten Ösen am Fahrzeugboden einge‐
boden aushängen. hängt werden.
Ösen und Sicherheitsgurte dürfen 9 Warnung
nicht zum Sichern von Lasten ver‐
wendet werden. Der Beckengurt muss möglichst
tief über das Becken verlaufen,
um Druck auf den Unterleib zu ver‐
meiden.
Sitze, Rückhaltesysteme 59

Airbag-System Jeder Airbag löst nur einmal aus.


Ausgelöste Airbags in einer Werk‐
statt austauschen lassen. Zusätzlich
Das Airbag-System besteht aus einer
müssen eventuell das Lenkrad, die
Reihe von einzelnen Systemen, je
Instrumententafel, Teile der Verklei‐
nach Ausstattungsumfang.
dung, die Abdichtung der Türen, die
Wenn der Airbag auslöst, wird er in‐ Türgriffe und die Sitze ersetzt wer‐
nerhalb von Millisekunden aufgebla‐ den.
sen. Die Luft entweicht ebenso
Am Airbag-System keine Änderun‐
schnell, so dass dies während einer
gen vornehmen, da sonst die Be‐
Kollision oft nicht bemerkt wird.
triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
lischt.
9 Warnung
Beim Auslösen der Airbags können EN: NEVER use a rearward-facing
Bei unsachgemäßem Hantieren Verbrennungen durch entweichende child restraint on a seat protected by
können die Airbag-Systeme ex‐ heiße Gase entstehen. an ACTIVE AIRBAG in front of it;
plosionsartig ausgelöst werden. DEATH or SERIOUS INJURY to the
Kontrollleuchte v für Airbag-Systeme
CHILD can occur.
3 92.
Hinweis DE: Nach hinten gerichtete Kinder‐
Die Steuerungselektronik der Air‐ Kindersicherheitssysteme auf sitze NIEMALS auf einem Sitz ver‐
bag-Systeme und Gurtstraffer befin‐ Beifahrersitzen mit Airbag- wenden, der durch einen davor be‐
det sich im Bereich der Mittelkon‐ Systeme findlichen AKTIVEN AIRBAG ge‐
sole. In diesem Bereich keine mag‐ schützt ist, da dies den TOD oder
Warnung gemäß ECE R94.02:
netischen Gegenstände ablegen. SCHWERE VERLETZUNGEN DES
Die Abdeckungen der Airbags nicht KINDES zur Folge haben kann.
bekleben und nicht mit anderen Ma‐ FR: NE JAMAIS utiliser un siège d'en‐
terialien überziehen! fant orienté vers l'arrière sur un siège
protégé par un COUSSIN GONF‐
LABLE ACTIF placé devant lui, sous
60 Sitze, Rückhaltesysteme

peine d'infliger des BLESSURES DA: Brug ALDRIG en bagudvendt au‐ IT: Non usare mai un sistema di sicu‐
GRAVES, voire MORTELLES à l'EN‐ tostol på et forsæde med AKTIV AIR‐ rezza per bambini rivolto all'indietro
FANT. BAG, BARNET kan komme i LIVS‐ su un sedile protetto da AIRBAG AT‐
ES: NUNCA utilice un sistema de re‐ FARE eller komme ALVORLIGT TIL TIVO di fronte ad esso: pericolo di
tención infantil orientado hacia atrás SKADE. MORTE o LESIONI GRAVI per il
en un asiento protegido por un AIR‐ SV: Använd ALDRIG en bakåtvänd BAMBINO!
BAG FRONTAL ACTIVO. Peligro de barnstol på ett säte som skyddas med EL: ΠΟΤΕ μη χρησιμοποιείτε παιδικό
MUERTE o LESIONES GRAVES en framförvarande AKTIV AIRBAG. κάθισμα ασφαλείας με φορά προς τα
para el NIÑO. DÖDSFALL eller ALLVARLIGA SKA‐ πίσω σε κάθισμα που προστατεύεται
RU: ЗАПРЕЩАЕТСЯ DOR kan drabba BARNET. από μετωπικό ΕΝΕΡΓΟ ΑΕΡΟΣΑΚΟ,
устанавливать детское FI: ÄLÄ KOSKAAN sijoita taaksepäin διότι το παιδί μπορεί να υποστεί
удерживающее устройство лицом suunnattua lasten turvaistuinta istui‐ ΘΑΝΑΣΙΜΟ ή ΣΟΒΑΡΟ
назад на сиденье автомобиля, melle, jonka edessä on AKTIIVINEN ΤΡΑΥΜΑΤΙΣΜΟ.
оборудованном фронтальной TURVATYYNY, LAPSI VOI KUOLLA PL: NIE WOLNO montować fotelika
подушкой безопасности, если tai VAMMAUTUA VAKAVASTI. dziecięcego zwróconego tyłem do
ПОДУШКА НЕ ОТКЛЮЧЕНА! Это NO: Bakovervendt barnesikringsuts‐ kierunku jazdy na fotelu, przed któ‐
может привести к СМЕРТИ или tyr må ALDRI brukes på et sete med rym znajduje się WŁĄCZONA PO‐
СЕРЬЕЗНЫМ ТРАВМАМ AKTIV KOLLISJONSPUTE foran, da DUSZKA POWIETRZNA. Niezasto‐
РЕБЕНКА. det kan føre til at BARNET utsettes for sowanie się do tego zalecenia może
NL: Gebruik NOOIT een achterwaarts LIVSFARE og fare for ALVORLIGE być przyczyną ŚMIERCI lub POWAŻ‐
gericht kinderzitje op een stoel met SKADER. NYCH OBRAŻEŃ u DZIECKA.
een ACTIEVE AIRBAG ervoor, om PT: NUNCA use um sistema de re‐ TR: Arkaya bakan bir çocuk emniyet
DODELIJK of ERNSTIG LETSEL van tenção para crianças voltado para sistemini KESİNLİKLE önünde bir
het KIND te voorkomen. trás num banco protegido com um AKTİF HAVA YASTIĞI ile korun‐
AIRBAG ACTIVO na frente do makta olan bir koltukta kullanmayınız.
mesmo, poderá ocorrer a PERDA DE ÇOCUK ÖLEBİLİR veya AĞIR ŞE‐
VIDA ou FERIMENTOS GRAVES na KİLDE YARALANABİLİR.
CRIANÇA.
Sitze, Rückhaltesysteme 61

UK: НІКОЛИ не використовуйте SR: NIKADA ne koristiti bezbednosni CS: NIKDY nepoužívejte dětský
систему безпеки для дітей, що sistem za decu u kome su deca okre‐ zádržný systém instalovaný proti
встановлюється обличчям назад, nuta unazad na sedištu sa AKTIVNIM směru jízdy na sedadle, které je chrá‐
на сидінні з УВІМКНЕНОЮ VAZDUŠNIM JASTUKOM ispred se‐ něno před sedadlem AKTIVNÍM AIR‐
ПОДУШКОЮ БЕЗПЕКИ, інакше це dišta zato što DETE može da NAST‐ BAGEM. Mohlo by dojít k VÁŽNÉMU
може призвести до СМЕРТІ чи RADA ili da se TEŠKO POVREDI. PORANĚNÍ nebo ÚMRTÍ DÍTĚTE.
СЕРЙОЗНОГО ТРАВМУВАННЯ MK: НИКОГАШ не користете детско SK: NIKDY nepoužívajte detskú se‐
ДИТИНИ. седиште свртено наназад на dačku otočenú vzad na sedadle chrá‐
HU: SOHA ne használjon hátrafelé седиште заштитено со АКТИВНО nenom AKTÍVNYM AIRBAGOM, pre‐
néző biztonsági gyerekülést előlről ВОЗДУШНО ПЕРНИЧЕ пред него, tože môže dôjsť k SMRTI alebo VÁŽ‐
AKTÍV LÉGZSÁKKAL védett ülésen, затоа што детето може ДА ЗАГИНЕ NYM ZRANENIAM DIEŤAŤA.
mert a GYERMEK HALÁLÁT vagy или да биде ТЕШКО ПОВРЕДЕНО. LT: JOKIU BŪDU nemontuokite atgal
KOMOLY SÉRÜLÉSÉT okozhatja. BG: НИКОГА не използвайте atgręžtos vaiko tvirtinimo sistemos
HR: NIKADA nemojte koristiti sustav детска седалка, гледаща назад, sėdynėje, prieš kurią įrengta AKTYVI
zadržavanja za djecu okrenut prema върху седалка, която е защитена ORO PAGALVĖ, nes VAIKAS GALI
natrag na sjedalu s AKTIVNIM ZRAČ‐ чрез АКТИВНА ВЪЗДУШНА ŽŪTI arba RIMTAI SUSIŽALOTI.
NIM JASTUKOM ispred njega, to bi ВЪЗГЛАВНИЦА пред нея - може да LV: NEKĀDĀ GADĪJUMĀ neizmanto‐
moglo dovesti do SMRTI ili OZBILJN‐ се стигне до СМЪРТ или jiet uz aizmuguri vērstu bērnu sēde‐
JIH OZLJEDA za DIJETE. СЕРИОЗНО НАРАНЯВАНЕ на klīti sēdvietā, kas tiek aizsargāta ar
SL: NIKOLI ne nameščajte otroškega ДЕТЕТО. tās priekšā uzstādītu AKTĪVU DRO‐
varnostnega sedeža, obrnjenega v RO: Nu utilizaţi NICIODATĂ un scaun ŠĪBAS SPILVENU, jo pretējā gadī‐
nasprotni smeri vožnje, na sedež z pentru copil îndreptat spre partea din jumā BĒRNS var gūt SMAGAS
AKTIVNO ČELNO ZRAČNO BLA‐ spate a maşinii pe un scaun protejat TRAUMAS vai IET BOJĀ.
ZINO, saj pri tem obstaja nevarnost de un AIRBAG ACTIV în faţa sa; ET: ÄRGE kasutage tahapoole suu‐
RESNIH ali SMRTNIH POŠKODB za acest lucru poate duce la DECESUL natud lapseturvaistet istmel, mille ees
OTROKA. sau VĂTĂMAREA GRAVĂ a COPI‐ on AKTIIVSE TURVAPADJAGA
LULUI.
62 Sitze, Rückhaltesysteme

kaitstud iste, sest see võib põhjus‐ Front-Airbag


tada LAPSE SURMA või TÕSISE VI‐
GASTUSE.
MT: QATT tuża trażżin għat-tfal li jħa‐
res lejn in-naħa ta’ wara fuq sit protett
b’AIRBAG ATTIV quddiemu; dan
jista’ jikkawża l-MEWT jew ĠRIEĦI
SERJI lit-TFAL.
Über die von der ECE-Regelung
R94.02 vorgeschriebene Warnung hi‐
nausgehend, sollten vorwärtsgerich‐
tete Kindersicherheitssysteme aus
Sicherheitsgründen niemals auf dem Die Vorwärtsbewegung der Fahr‐
Beifahrersitz verwendet werden, zeuginsassen auf den Vordersitzen
wenn der Front-Airbag aktiv ist. Das Front-Airbag-System besteht wird verzögert. Dadurch sinkt deutlich
aus einem Airbag im Lenkrad und die Gefahr von Verletzungen an
9 Gefahr einem in der Instrumententafel. Diese Oberkörper und Kopf.
Stellen sind mit dem Wort AIRBAG
Auf dem Beifahrersitz bei aktivem gekennzeichnet. 9 Warnung
Front-Airbag kein Kindersicher‐ Das Front-Airbag-System wird bei
heitssystem verwenden. einem Aufprall ab einer bestimmten Ein optimaler Schutz ist nur bei
Unfallschwere ausgelöst. Die Zün‐ richtiger Sitzposition gegeben.
Der Airbag-Aufkleber ist an beiden dung muss eingeschaltet sein. Sitzposition 3 46.
Seiten der Sonnenblende Beifahrer‐ Den Ausdehnungsbereich der Air‐
sitz angebracht. bags frei von Hindernissen halten.
Sitze, Rückhaltesysteme 63

Sicherheitsgurt ordnungsgemäß Kopf-Airbag


anlegen und einrasten lassen. Nur
dann kann der Airbag schützen.

Seiten-Airbag

Die Gefahr von Verletzungen am


Oberkörper und Becken bei einem
Seitenaufprall wird deutlich verrin‐ Das Kopf-Airbag-System besteht aus
gert. je einem Airbag an jeder Seite des
Dachrahmens. Diese Stellen sind
9 Warnung durch das Wort AIRBAG an der Dach‐
Das Seiten-Airbag-System besteht säule gekennzeichnet.
aus einem Airbag in der Rückenlehne Den Ausdehnungsbereich der Air‐ Das Kopf-Airbag-System wird bei
jedes Vordersitzes. Diese Stellen bags frei von Hindernissen halten. einem Aufprall ab einer bestimmten
sind mit dem Wort AIRBAG gekenn‐ Unfallschwere ausgelöst. Die Zün‐
zeichnet. Hinweis dung muss eingeschaltet sein.
Nur Schonbezüge verwenden, die
Das Seiten-Airbag-System wird bei für das Fahrzeug zugelassen sind.
einem Aufprall ab einer bestimmten Darauf achten, die Airbags nicht ab‐
Unfallschwere ausgelöst. Die Zün‐ zudecken.
dung muss eingeschaltet sein.
64 Sitze, Rückhaltesysteme

Kinderrückhaltesys‐ gewährleistet, dass bei einem Unfall


die noch schwache Wirbelsäule des
teme Kindes weniger stark belastet wird.
Geeignete Sicherheitssysteme, die
Kindersicherheitssystem die geltenden UN ECE-Anforderun‐
Wir empfehlen das Opel Kindersi‐ gen erfüllen. Beachten Sie örtliche
cherheitssystem, das speziell auf das Gesetze und Vorschriften zum ver‐
Fahrzeug abgestimmt ist. pflichtenden Einsatz von Kindersi‐
Wird ein Kindersicherheitssystem cherheitssystemen.
verwendet, sind die folgenden Ge‐ Sicherstellen, dass das montierte
brauchs- und Montageanweisungen Kindersicherheitssystem für den
sowie die dem Kindersicherheitssys‐ Fahrzeugtyp ausgelegt ist.
Die Gefahr von Verletzungen am tem beiliegenden Anweisungen zu Sicherstellen, dass das Kindersicher‐
Kopf bei einem Seitenaufprall wird beachten. heitssystem im Fahrzeug an der rich‐
deutlich verringert.
Halten Sie immer lokale oder natio‐ tigen Stelle eingebaut wird, siehe Fol‐
Das Kopf-Airbag-System schützt nale Vorschriften ein. In manchen gende Tabelle.
nicht in der dritten Sitzreihe. Ländern ist die Benutzung von Kin‐ Kinder nur auf der abseits vom Ver‐
dersicherheitssystemen auf be‐ kehr liegenden Fahrzeugseite ein-
9 Warnung stimmten Sitzplätzen verboten. und aussteigen lassen.
Airbag-Aufkleber 3 59. Wird das Kindersicherheitssystem
Den Ausdehnungsbereich der Air‐
bags frei von Hindernissen halten. nicht verwendet, den Sitz mit einem
Wahl des richtigen Systems Sicherheitsgurt sichern oder aus dem
Die Haken an den Griffen im Die Rücksitze sind am besten für die Fahrzeug nehmen.
Dachrahmen eignen sich nur zum Befestigung eines Kindersicherheits‐
Aufhängen leichter Kleidungsstü‐ systems geeignet.
cke ohne Kleiderbügel. Keine Ge‐ Kinder sollten so lange wie möglich
genstände in diesen Kleidungs‐ mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐
stücken lassen. zeug befördert werden. Dadurch wird
Sitze, Rückhaltesysteme 65

Hinweis
Kindersicherheitssysteme nicht be‐
kleben und nicht mit anderen Mate‐
rialien überziehen.
Nach einem Unfall muss das bean‐
spruchte Kindersicherheitssystem
ausgetauscht werden.
66 Sitze, Rückhaltesysteme

Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems


Zulässige Möglichkeiten der Befestigung für Kindersicherheitssysteme
Auf dem Auf den Auf dem Auf den
Beifahrersitz äußeren mittleren Sitzplätzen der
Sitzplätzen der Sitzplatz der dritten Sitzreihe
zweiten zweiten
Gewichts- bzw. Altersklasse1) Sitzreihe Sitzreihe
Gruppe 0: bis 10 kg bzw. ca. 10 Monate
X U, + U X
Gruppe 0+: bis 13 kg bzw. ca. 2 Jahre
Gruppe I: 9 bis 18 kg oder etwa 8 Monate bis 4 Jahre X U, +, ++ U UF
Gruppe II: 15 bis 25 kg oder etwa 3 bis 7 Jahre
X U U UF
Gruppe III: 22 bis 36 kg oder etwa 6 bis 12 Jahre

1) Wir empfehlen, das jeweilige System zu benutzen, bis das Kind die obere Gewichtsgrenze erreicht hat.

U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.


UF = Kann universell für nach vorn gerichtete Kindersicherheitssysteme in Verbindung mit einem Dreipunkt- Sicherheits‐
gurt verwendet werden.
+ = Fahrzeugsitz mit ISOFIX Befestigung verfügbar. Bei Befestigung mit ISOFIX dürfen nur für das Fahrzeug zugelas‐
sene ISOFIX Kindersicherheitssysteme verwendet werden.
++ = Fahrzeugsitz mit ISOFIX Befestigung verfügbar. Bei Befestigung mit ISOFIX und Top-Tether dürfen universal zu‐
gelassene ISOFIX Kindersicherheitssysteme verwendet werden.
X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig.
Sitze, Rückhaltesysteme 67

Zulässige Möglichkeiten zur Befestigung eines ISOFIX-Kindersicherheitssystems


Auf den Auf dem
äußeren mittleren Auf den
Sitzplätzen Sitzplatz der Sitzplätzen
Auf dem der zweiten zweiten der dritten
Gewichtsklasse Größenklasse Befestigung Beifahrersitz Sitzreihe Sitzreihe Sitzreihe
Gruppe 0: bis zu 10 kg E ISO/R1 X IL X X
Gruppe 0+: bis zu 13 kg E ISO/R1 X IL X X
D ISO/R2 X IL X X
C ISO/R3 X IL X X
Gruppe I: 9 bis 18 kg D ISO/R2 X IL X X
C ISO/R3 X IL X X
B ISO/F2 X IL, IUF X X
B1 ISO/F2X X IL, IUF X X
A ISO/F3 X IL, IUF X X
Gruppe II: 15 bis 25 kg oder X IL X X
etwa 3 bis 7 Jahre
Gruppe III: 22 bis 36 kg oder X IL X X
etwa 6 bis 12 Jahre
68 Sitze, Rückhaltesysteme

IL = Geeignet für bestimmte ISOFIX Sicherheitssysteme der Kategorien „fahrzeugspezifisch“, „eingeschränkt“ oder
„halbuniversal“. Das ISOFIX Sicherheitssystem muss für den jeweiligen Fahrzeugtyp zugelassen sein.
IUF = Geeignet für ISOFIX Kindersicherheitssysteme der Kategorie „universal“ mit Blickrichtung nach vorn, die für die
Verwendung in dieser Gewichtsklasse zugelassen sind.
X = Kein ISOFIX Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zugelassen.

ISOFIX-Größenklasse und -Sitzbeschaffenheit


A - ISO/F3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse 9 bis 18 kg.
B - ISO/F2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
B1 - ISO/F2X = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach vorne für kleinere Kinder in der Gewichtsklasse
9 bis 18 kg.
C - ISO/R3 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für Kinder mit maximaler Größe in der Gewichts‐
klasse von bis zu 18 kg.
D - ISO/R2 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
18 kg.
E - ISO/R1 = Kindersicherheitssystem mit Blickrichtung nach hinten für kleinere Kinder der Gewichtsklasse von bis zu
13 kg.
Sitze, Rückhaltesysteme 69

ISOFIX Top-Tether Kindersicher‐


Kindersicherheitssysteme heitssysteme

Für das Fahrzeug zugelassene Top-Tether Kindersicherheitssystem


ISOFIX Kindersicherheitssysteme an an den Befestigungsösen der zweiten
Befestigungsbügeln befestigen. Die Sitzreihe befestigen. Der Gurt muss
speziellen Positionen für ISOFIX Kin‐ zwischen den beiden Führungsstan‐
dersicherheitssysteme sind in der Ta‐ gen der Kopfstütze verlaufen.
belle mit IL gekennzeichnet. Bei Befestigung mit ISOFIX und
Top-Tether dürfen für ISOFIX univer‐
sal zugelassene Kindersicherheits‐
systeme verwendet werden.
70 Stauraum

Stauraum Ablagefächer Im Handschuhfach befindet sich ein


Stifthalter.
Während der Fahrt sollte das Hand‐
9 Warnung schuhfach geschlossen sein.
Ablagefächer ................................ 70
Keine schweren oder scharfkanti‐
Laderaum ..................................... 72
gen Gegenstände in den Ablage‐
Getränkehalter
Dachgepäckträger ....................... 78
fächern aufbewahren. Ansonsten
Beladungshinweise ...................... 79 könnte sich bei scharfem Brem‐
sen, plötzlichen Lenkmanövern
oder Unfällen die Stauraumabde‐
ckung öffnen und die Insassen
könnten durch herumfliegende
Gegenstände verletzt werden.

Handschuhfach

Getränkehalter befinden sich in der


Mittelkonsole, in den Türen und den
hinteren Seitenverkleidungen.
Stauraum 71

Brillenfach Ablagefach unter dem Sitz

Weitere Getränkehalter befinden sich


in der vorgeklappten mittleren Rü‐
ckenlehne. Nach unten klappen und öffnen. An Griffmulde anheben und heraus‐
Nicht zum Aufbewahren schwerer ziehen. Maximale Belastung: 1,5 kg.
Gegenstände verwenden. Zum Schließen hineindrücken und
einrasten.
72 Stauraum

Ablagefächer in der Laderaum Auf der rechten Seite hinter der Ab‐
deckung befindet sich das Reifenre‐
Dachverkleidung paraturset 3 187.
Ablagefächer im Laderaum
Laderaumabdeckung
Keine schweren oder scharfkantigen
Gegenstände auf die Laderaumabde‐
ckung legen.
Vor Betätigung der Laderaumabde‐
ckung müssen die hinteren Sicher‐
heitsgurte durch die seitlichen Gurt‐
halter geführt werden.

Öffnen
Zum Öffnen markierte Stellen
drücken. Zum Öffnen der Abdeckung Teppich‐
Die maximal zulässige Belastung der boden anheben. Lasche hochstellen,
beiden vorderen Ablagefächer be‐ drehen und hochziehen. Im Ablage‐
trägt jeweils 1 kg, die der hinteren drei fach befindet sich das Wagenwerk‐
Ablagefächer jeweils 2 kg. zeug 3 180 und die Kugelstange der
Während der Fahrt müssen die Abla‐ Anhängerzugvorrichtung.
gefächer geschlossen sein. Hinter der Abdeckung links in der Sei‐
tenverkleidung des Laderaums befin‐
det sich der Sicherungskasten
3 178.
Stauraum 73

Laderaumabdeckung aus den seitli‐ Einbau Bodenabdeckung


chen Halterungen nehmen. Sie rollt Laderaumabdeckung links in die Auf‐
sich automatisch auf. Die Bodenabdeckung im Laderaum
nahme einsetzen, Entriegelungshe‐ verwenden, wenn die dritte Sitzreihe
bel nach oben ziehen und halten, La‐ eingeklappt ist.
Schließen deraumabdeckung rechts einsetzen
Abdeckung am Griff nach hinten zie‐ und einrasten.
hen und in die seitlichen Halterungen Schienen und Haken im
einhängen. Unterbringung hinter der dritten Gepäckraum
Sitzreihe
Ausbau

Haken in gewünschter Position in


Laderaumabdeckung links in die Auf‐ Schienen einsetzen: Dazu Haken in
Laderaumabdeckung öffnen.
nahme einsetzen, Entriegelungshe‐ obere Nut der Schiene einsetzen und
Entriegelungshebel nach oben zie‐ bel nach oben ziehen und halten, La‐ in untere Nut drücken.
hen und halten. Abdeckung rechts deraumabdeckung rechts einsetzen
anheben und aus den Aufnahmen und einrasten. Bei Verwendung der Schienen (mit
nehmen. Ausnahme des Trennnetzes vor der
Hecktür) müssen die Sitze der dritten
74 Stauraum

Sitzreihe eingeklappt sein 3 52 und Die Sicherheitsgurte der dritten Sitz‐ Die Komponenten werden in jeweils
die Sicherheitsgurte am Fahrzeugbo‐ reihe dürfen niemals zum Sichern von zwei Schienen in den Seitenwänden
den ausgehängt sein. Gelöste Gurt‐ Ladung verwendet werden. unter Verwendung von Adaptern und
haken an den Magneten der Gurthal‐ Haken montiert. Das Trennnetz kann
ter befestigen 3 56. auch direkt vor der Hecktür montiert
Gepäckraumgestaltung werden.
Der FlexOrganizer ist ein flexibles
Verzurrösen System zur Unterteilung des Lade‐ Variables Trennnetz
raums oder zur Sicherung von La‐
dung.

Verzurrösen dienen zum Sichern von Jeweils einen Adapter in jede


Gegenständen gegen Verrutschen Schiene einsetzen: Griffplatte auf‐
z. B. mit Verzurrgurten, Gepäcknetz Das System besteht aus klappen, Adapter in obere und untere
oder Sicherheitsnetz. Nut der Schiene einsetzen, in ge‐
■ Adaptern,
Die Ösen zur Befestigung der lösba‐ wünschte Position bringen. Griffplatte
ren Sicherheitsgurte dürfen nicht als ■ Variablem Trennnetz, zum Arretieren des Adapters nach
Verzurrösen verwendet werden. ■ Netztaschen, oben schwenken. Vor Einsetzen in
■ Haken. die Adapter müssen die Stangen des
Stauraum 75

Netzes verlängert werden: Alle End‐ An den Haken kann die Netztasche Zum Einbau Netzstangen etwas zu‐
stücke herausziehen und durch eingehängt werden. sammendrücken und in die entspre‐
rechts Herumdrehen arretieren. chenden Öffnungen einsetzen. Die
Zum Einbau Stangen etwas zusam‐
Trennnetz vor der Hecktür längere Stange muss oben einge‐
mendrücken und in entsprechende setzt werden.
Öffnungen der Adapter einsetzen. Zum Ausbau Netzstangen zusam‐
Die längere Stange muss in die obe‐ mendrücken und herausnehmen.
ren Adapter eingesetzt werden. Zur einfacheren Beladung bei aufge‐
Zum Ausbau Netzstange zusammen‐ richteter dritter Sitzreihe zuerst die
drücken und aus den Adaptern neh‐ untere Stange einsetzen, Laderaum
men. Griffplatte der Adapter aufklap‐ beladen und abschließend die obere
pen, aus unterer Nut ausrasten und Stange einsetzen.
dann aus oberer Nut herausnehmen.

Haken und Netztasche Sicherheitsnetz


Das Sicherheitsnetz kann hinter der
Das Trennnetz kann direkt vor der zweiten Sitzreihe oder den Vordersit‐
Hecktür montiert werden. Dadurch zen montiert werden.
kann ein Herausfallen der Ladung Eine Personenbeförderung hinter
beim Öffnen der Hecktür vermieden dem Sicherheitsnetz ist unzulässig.
werden.
Vor Einbau müssen die vier Endstü‐
cke der Netzstangen eingeschoben
werden, dazu jedes Endstück links
herumdrehen und hineinschieben.
76 Stauraum

Einbau Hinter der zweiten Sitzreihe Hinter den Vordersitzen

Im Dachrahmen sind je zwei Monta‐ Haken der Netzspanngurte in die Ver‐ Haken der Netzspanngurte in
geöffnungen: Stange des Netzes auf zurrösen am Boden einhängen und Schlitze einhängen und spannen.
einer Seite einhängen und einrasten, spannen.
Stange zusammendrücken, auf der Ausbau
anderen Seite einhängen und einras‐ Längenversteller der Netzspanngurte
ten. hochkippen, Netzspanngurte aus‐
hängen. Obere Netzstange auf einer
Seite ausrasten, zusammendrücken,
andere Seite ausrasten und aushän‐
gen.
Stauraum 77

Verstauen Obere Netzstange bis etwas über die


Mitte nach unten rollen.
Obere Netzstange über die Spann‐
bänder neben die untere Netzstange
legen. Die Haken auf der oberen
Netzstange müssen dabei von der
unteren Netzstange wegzeigen.

Sitzfläche der zweiten Sitzreihe hoch‐


stellen 3 50. Sicherheitsnetz in Auf‐
Spannbänder wie im Bild gezeigt auf nahme einschieben, Sitzfläche nach
dem Netz ausrichten. unten klappen und einrasten.

Warndreieck
Warndreieck in Aussparung an der
Klettband neben den Längenverstel‐ Hecktür einsetzen und mit Haltern
lern eng um das Netz legen und be‐ rechts und links befestigen.
festigen. Die Längenversteller und
die Netzstangen müssen flach ne‐
beneinander liegen.
78 Stauraum

Verbandstasche Dachgepäckträger Dachgepäckträger an den entspre‐


chenden Punkten befestigen.
Aus Sicherheitsgründen und zur Ver‐ Ausführung mit Dachreling
meidung von Dachbeschädigungen
empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug
zugelassene Dachgepäckträgersys‐
tem zu verwenden.
Einbauanleitung beachten und Dach‐
gepäckträger abnehmen, wenn er
nicht gebraucht wird.

Ausführung ohne Dachreling

Verbandstasche in Aussparung an
der Hecktür einsetzen und mit Halter
befestigen.
Zur Befestigung des Dachgepäckträ‐
gers Montagebolzen in die abgebil‐
deten Bohrungen stecken.

Abdeckungen der Montageöffnungen


nach oben klappen.
Stauraum 79

Beladungshinweise ■ Beim Transport von Gegenständen


im Laderaum dürfen die Rücken‐
und Verletzungen bzw. Schäden
an der Ladung oder am Fahrzeug
lehnen der zweiten Sitzreihe nicht verursachen.
nach vorn geneigt sein.
■ Ladung nicht über die Oberkante ■ Die Zuladung ist die Differenz zwi‐
der Rückenlehnen hinausragen schen dem zulässigen Gesamtge‐
lassen. wicht (siehe Typschild 3 207) und
dem EU-Leergewicht.
■ Keine Gegenstände auf der Lade‐
raumabdeckung oder auf der In‐ Zum Berechnen der Zuladung die
strumententafel ablegen. Fahrzeugdaten in die Gewichtsta‐
belle am Anfang dieser Betriebsan‐
■ Die Ladung darf die Bedienung der leitung eingeben.
Pedale, Parkbremse und Schal‐
tung sowie die Bewegungsfreiheit Das EU-Leergewicht schließt das
des Fahrers nicht beeinträchtigen. Gewicht von Fahrer (68 kg), Ge‐
Keine ungesicherten Gegenstände päck (7 kg) sowie Ölen und Flüs‐
■ Schwere Gegenstände im Lade‐
im Innenraum ablegen. sigkeiten (Tank zu 90 % gefüllt) ein.
raum an die Rückenlehnen anle‐
gen. Darauf achten, dass die ■ Nicht mit geöffnetem Laderaum Sonderausstattungen und Zubehör
Rückenlehnen ordnungsgemäß fahren. erhöhen das Leergewicht.
eingerastet sind. Bei stapelbaren ■ Dachlast erhöht die Seitenwind‐
Gegenständen schwerere nach un‐ 9 Warnung empfindlichkeit des Fahrzeugs und
ten legen. verschlechtert das Fahrverhalten
■ Gegenstände mit Verzurrgurten an Immer dafür sorgen, dass die La‐ durch einen höheren Fahrzeug‐
Verzurrösen sichern 3 74. dung sicher im Fahrzeug verstaut schwerpunkt. Last gleichmäßig
ist. Ansonsten können Teile der verteilen und mit Befestigungsgur‐
■ Lose Gegenstände im Laderaum Ladung durch den Fahrzeug‐ ten rutschsicher und fest verzurren.
gegen Verrutschen sichern. innenraum geschleudert werden
80 Stauraum

Reifendruck und Fahrzeugge‐


schwindigkeit dem Beladungszu‐
stand anpassen. Befestigungs‐
gurte öfter prüfen und nachspan‐
nen.
Nicht schneller als 120 km/h fah‐
ren.
Die zulässige Dachlast beträgt
75 kg, bei Fahrzeugen mit Dachre‐
ling 100 kg. Die Dachlast setzt sich
aus dem Gewicht des Dachge‐
päckträgers und der Ladung zu‐
sammen.
Instrumente, Bedienelemente 81

Instrumente, Bedienelemente Fernbedienung am


Bedienelemente Lenkrad
Lenkradeinstellung

Bedienelemente ........................... 81
Warnleuchten, Anzeige-Instru‐
mente, Kontrollleuchten ............... 87
Info-Displays ................................ 98
Fahrzeugmeldungen .................. 105
Bordcomputer ............................ 107

Das Infotainmentsystem und das


Griff entriegeln, Lenkrad einstellen, Info-Display können vom Lenkrad
Griff einrasten und darauf achten, aus bedient werden.
dass er komplett verriegelt ist.
Weitere Hinweise finden Sie in der
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug Anleitung für das Infotainmentsys‐
und gelöster Lenkradsperre einstel‐ tem.
len.
82 Instrumente, Bedienelemente

Hupe Scheibenwischer und Wischerstufen werden durchlaufen,


wenn der Hebel über den Druckpunkt
Waschanlage hinaus gedrückt und gehalten wird.
Bei § ertönt ein Signalton.
Scheibenwischer
Nicht bei vereisten Scheiben ein‐
schalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Einstellbares Wischintervall

j drücken.

Der Hebel kehrt immer in die Aus‐


gangsposition zurück.
& = Schnell
% = Langsam
$ = Intervallwischen
Wischintervall auf einen Wert zwi‐
§ = Aus
schen 2 und 15 Sekunden einstellen:
Für einmaliges Wischen bei ausge‐ Zündung einschalten, Hebel aus §
schaltetem Scheibenwischer Hebel nach unten bewegen, gewünschte In‐
nach unten drücken. tervallzeit abwarten, Hebel auf $ an‐
heben.
Instrumente, Bedienelemente 83

Nach Einschalten der Zündung und Hebel ziehen. Waschflüssigkeit


Stellen des Hebels auf $ ist das In‐ spritzt auf die Windschutzscheibe
tervall auf 6 Sekunden eingestellt. und die Wischer werden für einige
Wischbewegungen eingeschaltet.
Wischautomatik mit Regensensor
Bei eingeschaltetem Licht spritzt zu‐
sätzlich Waschflüssigkeit auf die
Scheinwerfer. Die Scheinwerfer‐
waschanlage ist 2 Minuten lang au‐
ßer Funktion.

Heckscheibenwischer und
Sensor frei von Staub, Schmutz und Waschanlage
Eis halten.

Scheibenwaschanlage

$ = Wischautomatik mit Regen‐


sensor
Der Regensensor erkennt die Was‐
sermenge auf der Windschutz‐
scheibe und steuert automatisch die
Frequenz der Scheibenwischer.
84 Instrumente, Bedienelemente

Hebel nach vorn drücken. Der Heck‐ Außentemperatur


scheibenwischer wischt im Intervall‐
betrieb. Zum Ausschalten Hebel
nochmals nach vorn drücken.
Wird der Hebel nach vorn gedrückt
gehalten, spritzt zusätzlich Wasch‐
flüssigkeit auf die Heckscheibe.
Nicht bei vereister Heckscheibe ein‐
schalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Der Heckscheibenwischer schaltet
sich bei eingeschaltetem Scheiben‐
Bei Fahrzeugen mit
wischer und Einlegen des Rückwärts‐
Graphic-Info-Display oder
gangs automatisch ein. Ein Temperaturabfall wird sofort an‐ Color-Info-Display erscheint zur War‐
gezeigt, ein Temperaturanstieg mit nung vor vereister Fahrbahn eine
Verzögerung. Warnmeldung im Display. Unter
Sinkt die Außentemperatur auf 3 °C -5 °C erscheint keine Meldung.
ab, erscheint zur Warnung vor vereis‐
ter Fahrbahn das Symbol : im 9 Warnung
Triple-Info-Display bzw.
Board-Info-Display. Bei Ansteigen Bei einer Anzeige von wenigen
der Temperatur erlischt das Sym‐ Grad über 0 °C kann die Fahrbahn
bol : erst ab 5 °C. bereits vereist sein.

Uhr
Uhrzeit und Datum werden im
Info-Display angezeigt.
Instrumente, Bedienelemente 85

Board-Info-Display 3 98, Automatische Zeitsynchronisation


Graphic-Info-Display, Das RDS-Signal der meisten UKW-
Color-Info-Display 3 101. Sender stellt automatisch die Uhrzeit
ein, erkennbar durch } im Display.
Datum und Uhrzeit im Einige Sender strahlen kein korrektes
Triple-Info-Display einstellen Zeitsignal aus. In solchen Fällen
empfehlen wir, die automatische Zeit‐
synchronisation auszuschalten.
Einstellmodus aufrufen und zur Ein‐
stellung der Jahre wechseln. Die
Taste Ö ca. 3 Sekunden gedrückt hal‐
ten, bis } im Display blinkt und die
Anzeige „RDS TIME“ erscheint. Mit
der Taste ; wird die Funktion ein-
(RDS TIME 1) bzw. ausgeschaltet
(RDS TIME 0). Einstellmodus mit der
Taste Ö verlassen.

Das Infotainmentsystem muss aus‐ Zubehörsteckdosen


geschaltet sein. Zum Aufrufen des Die Zubehörsteckdosen befinden
Einstellmodus Taste Ö ca. sich in der Mittelkonsole und im La‐
2 Sekunden gedrückt halten. Mit der deraum.
Taste ; erfolgt die Einstellung des
blinkenden Werts. Mit der Taste Ö er‐ Steckdosen nicht durch ungeeignete
folgt der Wechsel zur nächsten Ein‐ Stecker beschädigen. Bei Anschluss
stellung und zum Beenden des Ein‐ von elektrischem Zubehör in Fahr‐
stellmodus. zeugen mit stehendem Motor wird die
86 Instrumente, Bedienelemente

Batterie entladen. Die maximale Leis‐ Zigarettenanzünder hineindrücken.


tungsaufnahme darf 120 Watt nicht Sobald das Element glüht, wird er au‐
überschreiten. Kein Strom abgeben‐ tomatisch abgeschaltet. Anzünder
des Zubehör wie z. B. Ladegeräte herausziehen.
oder Batterien anschließen.
Angeschlossenes elektrisches Zube‐ Ascher
hör muss bezüglich der elektromag‐
netischen Verträglichkeit der Achtung
DIN VDE 40 839 entsprechen.
Nur für Asche, nicht für brennbare
Zigarettenanzünder Abfälle.
Zum Entleeren Feder drücken,
Ascher vorn
Ascher ganz öffnen und herausneh‐
men.

Ascherdose

Der Zigarettenanzünder befindet sich


in der Mittelkonsole.
Ascher an Aussparung öffnen.
Instrumente, Bedienelemente 87

Die Ascherdose kann in die Geträn‐


kehalter eingesetzt werden.
Warnleuchten, Kilometerzähler
Anzeige-Instrumente,
Kontrollleuchten
Instrument
Bei einigen Ausführungen drehen
sich die Zeiger der Instrumente bei
Einschalten der Zündung kurzzeitig
bis zum Endanschlag.

Tachometer
Anzeige der gezählten Kilometer in
der unteren Zeile.

Tageskilometerzähler
Anzeige der gezählten Kilometer seit
Nullstellung in der oberen Zeile.
Zur Nullstellung Stellknopf bei einge‐
schalteter Zündung einige Sekunden
gedrückt halten.

Anzeige der Geschwindigkeit.


88 Instrumente, Bedienelemente

Drehzahlmesser Kraftstoffanzeige

Bei Erdgasbetrieb und geringem Füll‐


stand im Benzintank erscheint die
Zeigt die Motordrehzahl an. Anzeige von Kraftstofffüllstand bzw. Meldung LoFuEL. Die Meldung durch
Nach Möglichkeit in jedem Gang im Gasdruck im Tank je nach Betriebs‐ Drücken des Stellknopfs bestätigen
niedrigen Drehzahlbereich fahren. art. 3 87.
Bei geringem Füllstand leuchtet die Tank nie leer fahren.
Achtung Kontrollleuchte Y. Bei blinkender Wegen des im Tank vorhandenen
Kontrollleuchte umgehend tanken. Kraftstoffrests kann die Nachfüll‐
Befindet sich der Zeiger im roten Bei Erdgasbetrieb schaltet das Sys‐ menge geringer sein als der angege‐
Warnfeld, ist die zulässige Höchst‐ tem automatisch in den Benzinbetrieb bene Nenninhalt des Kraftstofftanks.
drehzahl überschritten. Gefahr für 3 89.
den Motor.
Instrumente, Bedienelemente 89

Kraftstoffwahltaste Werden dann die Erdgastanks nicht Fahrzeug in regelmäßigen Abstän‐


aufgefüllt, muss beim nächsten Start den volltanken, um Korrosion im Tank
des Motors manuell in den Benzinbe‐ zu vermeiden.
trieb umgeschaltet werden. Dies ist
notwendig, um Schädigungen des
Katalysators (Überhitzung durch un‐
Serviceanzeige
regelmäßige Kraftstoffversorgung) zu
vermeiden.
Wird die Wahltaste innerhalb kurzer
Zeit mehrmals betätigt, wird eine Um‐
schaltsperre aktiviert. Der Motor
bleibt in der aktuellen Betriebsart. Die
Sperre bleibt bis zum Ausschalten
der Zündung aktiv.
Durch Drücken der Taste Y kann zwi‐ Bei Benzinbetrieb sind geringe Leis‐
schen Benzin- und Erdgasbetrieb ge‐ tungs- und Drehmomentverluste zu
wählt werden. Bei hoher Last (z. B. erwarten. Daher Fahrweise (z. B. bei
starke Beschleunigung, Fahren mit Überholmanövern) und Fahrzeugbe‐
Vollgas) ist ein Umschalten nicht lastungen (z. B. durch Anhängelas‐ Vor fälligen Servicearbeiten erscheint
möglich. Der LED-Status zeigt den ten) entsprechend anpassen. die Meldung InSP. Weitere Hinweise
aktuellen Betriebsmodus. 3 202.
Den Benzintank alle 6 Monate bis
Erdgasbetrieb = LED aus. zum Leuchten der Kontrollleuchte Y
Benzinbetrieb = LED leuchtet. leerfahren und neu betanken. Dies ist
Sobald die Erdgastanks leer sind, erforderlich, um die für den Benzin‐
wird bis zum Ausschalten der Zün‐ betrieb notwendige Systemfunktion
dung automatisch auf Benzinbetrieb und Kraftstoffqualität aufrecht zu er‐
umgeschaltet. halten.
90 Instrumente, Bedienelemente

Kontrollleuchten
Die beschriebenen Kontrollleuchten
sind nicht in allen Fahrzeugen enthal‐
ten. Die Beschreibung gilt für alle In‐
strumentenausführungen. Beim Ein‐
schalten der Zündung leuchten die
meisten Kontrollleuchten als Funk‐
tionstest kurz auf.
Die Farben der Kontrollleuchten be‐
deuten:
Rot = Gefahr, wichtige Erinnerung
Gelb = Warnung, Hinweis, Störung
Grün = Einschaltbestätigung
Blau = Einschaltbestätigung
Instrumente, Bedienelemente 91
92 Instrumente, Bedienelemente

Blinker Blinken Airbag-System, Gurtstraffer 3 59,


Nach Fahrtantritt bis der Sicherheits‐ 3 54.
O leuchtet oder blinkt grün.
gurt angelegt wird.
Leuchtet Sicherheitsgurt anlegen 3 56. Generator
Bei Einschalten des Parklichts leuch‐ p leuchtet rot.
tet die Kontrollleuchte kurz auf. Park‐
licht 3 117.
Airbag-System, Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Gurtstraffer dung und erlischt kurz nach Starten
Blinken des Motors.
v leuchtet rot.
Kontrollleuchte blinkt bei eingeschal‐
Bei Einschalten der Zündung leuchtet Leuchten bei laufendem Motor
tetem Blinker oder Warnblinker.
die Kontrollleuchte für ca. Anhalten, Motor abstellen. Batterie
Schnelles Blinken: Defekt eines 4 Sekunden. Leuchtet sie nicht oder wird nicht geladen. Motorkühlung
Blinkers oder der dazugehörigen Si‐ erlischt sie nicht nach 4 Sekunden kann unterbrochen sein. Bei Diesel‐
cherung, Defekt eines Blinkers am bzw. leuchtet sie während der Fahrt, motoren kann die Stromversorgung
Anhänger. liegt eine Störung der Gurtstraffer des Bremskraftverstärkers unterbro‐
Glühlampen auswechseln 3 167. Si‐ oder des Airbagsystems vor. Die Sys‐ chen sein. Hilfe einer Werkstatt in An‐
cherungen 3 174. teme könnten bei einem Unfall nicht spruch nehmen.
Blinker 3 116. auslösen.
Ausgelöste Gurtstraffer oder Airbags Abgas
werden durch dauerhaftes Leuchten
Sicherheitsgurt anlegen von v angezeigt. Z leuchtet oder blinkt gelb.
X leuchtet oder blinkt rot. Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
9 Warnung dung und erlischt kurz nach Starten
Leuchtet des Motors.
Nach Einschalten der Zündung bis Störungsursache umgehend von
der Sicherheitsgurt angelegt wird. einer Werkstatt beheben lassen.
Instrumente, Bedienelemente 93

Leuchten bei laufendem Motor Leuchtet gemeinsam mit InSP4


9 Warnung
Störung in der Abgasreinigungs‐ in der Serviceanzeige
anlage. Die zulässigen Abgaswerte Diesel-Kraftstofffilter von einer Werk‐ Anhalten. Fahrt sofort abbrechen.
können überschritten werden. Umge‐ statt entwässern lassen 3 106. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch
hend Hilfe einer Werkstatt in An‐ nehmen.
spruch nehmen. Blinkt bei eingeschalteter
Zündung Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
Blinken bei laufendem Motor Störung der Wegfahrsperre. Der Mo‐ dung, wenn die Parkbremse angezo‐
Störung, die zur Beschädigung des tor lässt sich nicht mehr starten 3 37. gen ist 3 144.
Katalysators führen kann. Weniger
Gas geben, bis das Blinken aufhört. Zündung ausschalten und Startver‐
such wiederholen. Blinken
Umgehend eine Werkstatt aufsu‐ Blinkt bei Fahrzeugen mit automati‐
chen. Blinkt die Kontrollleuchte weiter, ver‐
siertem Schaltgetriebe für einige Se‐
suchen Sie, den Motor unter Verwen‐
kunden nach Ausschalten der Zün‐
dung des Zweitschlüssels zu starten
Fehlfunktion, Service und nehmen Sie die Hilfe einer Werk‐
dung, wenn die Parkbremse nicht an‐
gezogen ist.
A leuchtet oder blinkt gelb. statt in Anspruch.
Blinkt bei Fahrzeugen mit automati‐
Leuchten bei laufendem Motor siertem Schaltgetriebe, wenn beim
Störung in der Motor- oder Getriebe‐ Bremssystem, Öffnen der Fahrertür kein Gang ein‐
elektronik 3 138, 3 142. Die Elek‐ Kupplungssystem gelegt und die Parkbremse nicht an‐
tronik schaltet auf ein Notlaufpro‐ gezogen ist.
R leuchtet oder blinkt rot.
gramm um. Der Kraftstoffverbrauch
kann erhöht und das Fahrverhalten Leuchten Antiblockiersystem
des Fahrzeugs beeinträchtigt sein. Leuchtet bei gelöster Parkbremse, u leuchtet rot.
Ist die Störung nach erneutem Anlas‐ wenn der Flüssigkeitsstand im
sen nicht behoben, Hilfe einer Werk‐ Brems- und Kupplungssystem zu
statt in Anspruch nehmen. niedrig ist 3 164.
94 Instrumente, Bedienelemente

Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Symbol leuchtet bei eingeschaltetem Blinkt während der Fahrt
dung für einige Sekunden. Das Sys‐ Winterprogramm 3 137, 3 141. Das System ist aktiv. Die Motorleis‐
tem ist nach Erlöschen der Kontroll‐ tung kann reduziert und das Fahr‐
leuchte betriebsbereit.
Ultraschall-Einparkhilfe zeug automatisch etwas abgebremst
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach werden 3 145.
wenigen Sekunden oder leuchtet sie r leuchtet oder blinkt gelb.
während der Fahrt, liegt eine Störung Leuchtet während der Fahrt
Leuchtet Das System ist ausgeschaltet oder es
im ABS vor. Die Bremsanlage ist wei‐
terhin funktionsfähig, aber ohne ABS- Störung im System. Störungsursache liegt eine Störung vor. Weiterfahrt ist
Regelung. von einer Werkstatt beheben lassen. möglich. Die Fahrstabilität kann sich
jedoch je nach Fahrbahnbeschaffen‐
Antiblockiersystem 3 144. Blinken heit verschlechtern.
Störung durch verschmutzte oder mit
Störungsursache von einer Werkstatt
Hochschalten Eis oder Schnee verdeckte Senso‐
beheben lassen.
ren.
[ leuchtet grün, wenn zur Reduzie‐ ESP®Plus 3 145.
rung des Kraftstoffverbrauchs ein oder
Hochschalten empfohlen wird. Störungen durch externe Ultraschall‐
quellen. Besteht die Störung nicht Kühlmitteltemperatur
mehr, arbeitet das System wie ge‐
Sport-Modus wohnt.
W leuchtet rot.
1 leuchtet gelb. Ultraschall-Parksensoren 3 148. Leuchten bei laufendem Motor
Symbol leuchtet bei eingeschaltetem Anhalten, Motor abstellen.
Sportprogramm 3 137, 3 146.
Elektronisches Achtung
Winterprogramm Stabilitätsprogramm
v blinkt oder leuchtet gelb. Kühlmitteltemperatur zu hoch.
T leuchtet gelb.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
dung für einige Sekunden.
Instrumente, Bedienelemente 95

Kühlmittelstand sofort überprüfen Reifendruck- Interaktives Dynamische


3 163.
Bei ausreichendem Kühlmittelstand
Kontrollsystem Fahrsystem, Elektronische
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ w leuchtet oder blinkt gelb. Dämpferregelung,
men.
Kontrollleuchte leuchtet gelb SPORT-Modus
Reifendruckverlust. Halten Sie so IDS+ leuchtet gelb.
Vorglühen, Diesel- bald wie möglich an und prüfen Sie Leuchtet nach Öffnen der Fahrertür
Partikelfilter den Reifendruck. Bei Bereifung mit für ca. 10 Sekunden. Leuchten
Notlaufeigenschaften ist eine Höchst‐ während der Fahrt zeigt eine Störung
! leuchtet oder blinkt gelb.
geschwindigkeit von 80 km/h zulässig im System an. Aus Sicherheitsgrün‐
Leuchtet 3 182. den wird auf die härtere Fahrwerks‐
Vorglühanlage eingeschaltet. Schal‐ abstimmung umgeschaltet. Stö‐
Die Kontrollleuchte blinkt etwa rungsursache von einer Werkstatt be‐
tet sich nur bei tiefer Außentempera‐
tur ein.
eine Minute lang gelb und heben lassen.
leuchtet dann dauerhaft auf IDSPlus 3 146, Elektronische Dämp‐
Blinken Störung im System bzw. Montage ferregelung 3 147, Sport-Modus
Kontrollleuchte ! blinkt, wenn der eines Reifens ohne Drucksensor (z. 3 146.
Diesel-Partikelfilter gereinigt werden B. Reserverad). Hilfe einer Werkstatt
muss, eine automatische Reinigung in Anspruch nehmen.
jedoch aufgrund der letzten Fahrbe‐
Motoröldruck
dingungen nicht möglich war. Fahrt Blinken I leuchtet rot.
fortsetzen und die Motordrehzahl Dreimaliges Blinken zeigt die Initiali‐ Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
möglichst nicht unter 2000 U/min sin‐ sierung des Systems an. dung und erlischt kurz nach Starten
ken lassen. Reifendruck-Kontrollsystem 3 184. des Motors.
Kontrollleuchte ! erlischt, sobald die
Selbstreinigung abgeschlossen ist.
Diesel-Partikelfilter 3 133.
96 Instrumente, Bedienelemente

Leuchten bei laufendem Motor Ölstand prüfen, bevor Sie eine Werk‐ Bei Erdgasbetrieb schaltet das Sys‐
statt aufsuchen 3 161. tem automatisch in den Benzinbetrieb
Achtung 3 89.
Motorölstand
Motorschmierung kann unterbro‐
S leuchtet gelb. Open&Start-System
chen sein. Dies kann zu Motor‐
schaden bzw. zum Blockieren der Der Motorölstand wird automatisch 0 leuchtet oder blinkt gelb.
Antriebsräder führen. geprüft.
Blinken
1. Kupplung treten. Leuchten bei laufendem Motor Der elektronische Schlüssel befindet
Motorölstand niedrig. Motorölstand sich nicht mehr im Empfangsbereich
2. In Leerlauf schalten, Wählhebel in des Fahrzeuginnenraums. Der Motor
N stellen. prüfen, gegebenenfalls Motoröl nach‐
füllen 3 161. lässt sich nicht mehr starten.
3. Den fließenden Verkehr möglichst Start/Stop-Taste zum Ausschalten
rasch verlassen, ohne andere der Zündung etwas länger drücken.
Fahrzeuge zu behindern. Kraftstoffmangel oder
4. Zündung ausschalten. Y leuchtet oder blinkt gelb. Ausfall des elektronischen Schlüs‐
Leuchtet sels. Der Betrieb ist nur noch über die
9 Warnung Notbetätigung möglich.
Geringer Füllstand im Kraftstofftank.
Bei ausgeschaltetem Motor sind Leuchtet
für das Bremsen und Lenken be‐ Blinken
Störung im System. Versuchen Sie
deutend höhere Kräfte erforder‐ Kraftstoffvorrat aufgebraucht. Sofort
eine Betätigung mit dem Zweitschlüs‐
lich. tanken. Tank nie leer fahren.
sel, mit der Funkfernbedienung oder
Schlüssel erst abziehen, wenn Katalysator 3 134. per Notbetätigung. Start/Stop-Taste
das Fahrzeug steht. Andernfalls Entlüftung der Dieselkraftstoffanlage zum Ausschalten der Zündung etwas
könnte die Lenkradsperre plötzlich 3 165. länger drücken. Hilfe einer Werkstatt
einrasten. in Anspruch nehmen.
oder
Instrumente, Bedienelemente 97

Die Lenkradsperre ist noch aktiv. Adaptives Fahrlicht Nebelschlussleuchte


Lenkrad etwas hin und her bewegen
und Start/Stop-Taste drücken. B leuchtet oder blinkt gelb. r leuchtet gelb.
Open&Start-System 3 28. Leuchtet bei eingeschalteter Nebel‐
Leuchtet schlussleuchte 3 117.
Störung im System.
Fußbremse betätigen Bei Ausfall der Schwenkvorrichtung
des Kurvenlichts wird das entspre‐ Geschwindigkeitsregler
j leuchtet gelb.
chende Abblendlicht ausgeschaltet m leuchtet grün.
Der Motor kann bei automatisiertem und der Nebelscheinwerfer einge‐
Schaltgetriebe nur mit betätigter Fuß‐ Leuchtet bei eingeschaltetem System
schaltet. 3 147.
bremse gestartet werden. Wird die
Fußbremse nicht betätigt, leuchtet die Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
men.
Kontrollleuchte 3 140. Tür offen
Blinken Q leuchtet rot.
Außenbeleuchtung System auf symmetrisches Abblend‐ Leuchtet, wenn eine Tür oder die
8 leuchtet grün. licht umgestellt. Hecktür offen ist.
Leuchtet bei eingeschalteter Außen‐ Ein Blinken der Kontrollleuchte B für
beleuchtung 3 113. ca. 4 Sekunden nach Einschalten der
Zündung erinnert daran, dass das
System umgestellt wurde 3 114.
Fernlicht Adaptives Fahrlicht (AFL) 3 115.
C leuchtet blau.
Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐
licht und bei Lichthupe 3 114.
Nebelscheinwerfer
> leuchtet grün.
Leuchtet bei eingeschalteten Nebel‐
scheinwerfern 3 116.
98 Instrumente, Bedienelemente

Info-Displays Board Info Display Auswahl mit den Tasten am


Infotainmentsystem
Triple-Info-Display

Zeigt Uhrzeit, Außentemperatur und Im Menü Settings wird die ge‐


Datum bzw. Informationen zum Info‐ wünschte Funktion mit der OK-Taste
Zeigt Uhrzeit, Außentemperatur und tainmentsystem an. aufgerufen. Mit den Pfeiltasten wer‐
Datum bzw. Informationen zum Info‐ den die Einstellungen geändert.
tainmentsystem an, wenn dieses ein‐ Auswahl von Funktionen
Der Zugriff auf Funktionen und Ein‐ Im Menü BC wird die gewünschte
geschaltet ist. Funktion mit der OK-Taste aufgeru‐
stellungen des Infotainmentsystems
Uhrzeit, Datum und Außentempera‐ fen. Mit der OK-Taste wird die Stopp‐
erfolgt über das Board-Info-Display.
tur können bei ausgeschalteter Zün‐ uhr bedient bzw. die Messung und
dung durch kurzes Drücken auf einen Dazu werden die Menüs und Tasten Berechnung neu gestartet.
der beiden Knöpfe unter dem Display des Infotainmentsystems verwendet.
angezeigt werden. Wenn innerhalb von 5 Sekunden
keine Betätigung erfolgt, werden die
Menüs automatisch verlassen.
Instrumente, Bedienelemente 99

Auswahl mit dem linken Stellrad am Systemeinstellungen Automatische Zeitsynchronisation


Lenkrad

Taste Settings am Infotainmentsys‐ Das RDS-Signal der meisten UKW-


Drücken des Stellrads ruft das Menü Sender stellt automatisch die Uhrzeit
tem drücken. Der Menüpunkt Audio
BC auf. Im Menü BC wird die Stopp‐ ein, erkennbar durch } im Display.
wird angezeigt.
uhr bedient bzw. die Messung und
Berechnung neu gestartet. Mit der linken Pfeiltaste System auf‐ Einige Sender strahlen kein korrektes
rufen und mit OK-Taste auswählen. Zeitsignal aus. In solchen Fällen
Durch Drehen des Stellrads wird die empfehlen wir, die automatische Zeit‐
gewünschte Funktion aufgerufen. synchronisation auszuschalten.
Automatische Zeitsynchronisation
mit den Pfeiltasten aus- (Clock
Sync.Off) bzw. einschalten (Clock
Sync.On).
100 Instrumente, Bedienelemente

Uhrzeit und Datum einstellen Spracheinstellung Maßeinheiten einstellen

Der einzustellende Wert wird durch Die Sprache der Textanzeigen eini‐ Gewünschte Maßeinheiten mit den
Pfeile markiert. Gewünschte Einstel‐ ger Funktionen kann ausgewählt wer‐ Pfeiltasten auswählen.
lung mit den Pfeiltasten vornehmen. den.
Gewünschte Sprache mit den Pfeil‐
Zündlogik
tasten auswählen.
Siehe Anleitung für das Infotainment‐
system.
Instrumente, Bedienelemente 101

Graphic Info Display, Auswahl von Funktionen Wählen Sie Menüpunkte über Menüs
Über das Display wird auf Funktionen und mit den Tasten auf dem Infotain‐
Colour Info Display und Einstellungen des Infotainment‐ mentsystem aus. Mit OK-Taste mar‐
systems sowie der elektronischen Kli‐ kierten Punkt auswählen oder einen
matisierungsautomatik zugegriffen. Befehl bestätigen.
Die Auswahl erfolgt mit den Menüs Zum Verlassen eines Menüs rechte
und Tasten, dem Multifunktionsknopf oder linke Pfeiltaste drücken, bis
des Infotainmentsystems oder mit Zurück oder Main erscheint und aus‐
dem linken Stellrad am Lenkrad. wählen.

Auswahl mit den Tasten am Auswahl mit dem Multifunktionsknopf


Infotainmentsystem

Zeigt Uhrzeit, Außentemperatur und


Datum bzw. Infotainmentsystem
(wenn eingeschaltet) sowie die elek‐
tronische Klimatisierungsautomatik
an.
Das Color-Info-Display stellt die Infor‐
mationen farbig dar.
Die angezeigten Informationen und Zum Markieren von Menüpunkten
deren Darstellung hängen von der oder Befehlen und zur Auswahl von
Ausstattung des Fahrzeugs und von Funktionsbereichen Multifunktions‐
den Einstellungen ab. knopf drehen.
102 Instrumente, Bedienelemente

Zum Auswählen der Markierung oder Funktionsbereiche Systemeinstellungen


zum Bestätigen von Befehlen Multi‐
funktionsknopf drücken.
Zum Verlassen eines Menüs Multi‐
funktionsknopf drehen, bis Zurück
oder Main erscheint und auswählen.
Auswahl mit dem linken Stellrad am
Lenkrad

Für jeden Funktionsbereich gibt es Taste Main am Infotainmentsystem


eine Hauptseite (Main), die am obe‐ drücken.
ren Displayrand ausgewählt wird Taste Settings am Infotainmentsys‐
(nicht bei Infotainmentsystem CD 30 tem drücken. Beim Infotainment Sys‐
oder Mobile Phone Portal): tem CD 30 darf kein Menü ausge‐
■ Audio, wählt sein.
■ Navigation,
Menüpunkt durch Drehen auswählen. ■ Telefon,
Zum Auswählen Markierung oder ■ Bordcomputer.
zum Bestätigen von Befehlen Stellrad
drücken.
Instrumente, Bedienelemente 103

Uhrzeit und Datum einstellen Einige Sender strahlen kein korrektes Gewünschte Sprache auswählen.
Zeitsignal aus. In solchen Fällen
empfehlen wir, die automatische Zeit‐
synchronisation auszuschalten.
Die Funktion wird durch Ankreuzen
des Felds vor Autom. Zeit
Synchronisation im Menü Uhr,
Datum eingeschaltet.
Spracheinstellung

Menüpunkt Uhr, Datum im Menü Die Auswahl wird durch ein 6 vor dem
Settings auswählen. Menüpunkt angezeigt.
Gewünschte Menüpunkte auswählen Bei Systemen mit Sprachausgabe er‐
und Einstellungen vornehmen. folgt nach Änderung der Sprachein‐
Bei einer Änderung der Uhrzeitein‐ stellung des Displays eine Abfrage,
stellung wird auch die Uhrzeiteinstel‐ ob auch die Ansagesprache geändert
lung des Navigationssystems geän‐ werden soll – siehe dazu die Anlei‐
dert. tung für das Infotainmentsystem.

Automatische Zeitsynchronisation Die Sprache der Textanzeigen eini‐


Das RDS-Signal der meisten UKW- ger Funktionen kann ausgewählt wer‐
Sender stellt automatisch die Uhrzeit den.
ein, Menüpunkt Sprache im Menü
Settings auswählen.
104 Instrumente, Bedienelemente

Maßeinheiten einstellen Kontrast einstellen Automatisch Anpassung der Farben


(Graphic-Info-Display) erfolgt abhängig von der Außen‐
beleuchtung.
Immer Tag Design Schwarzer bzw.
farbiger Text auf hellem Hintergrund.
Immer Nacht Design Weißer bzw.
farbiger Text auf dunklem Hinter‐
grund.
Die Auswahl wird durch ein o vor dem
Menüpunkt angezeigt.
Zündlogik
Siehe Anleitung für das Infotainment‐
Menüpunkt Einheiten im Menü system.
Settings auswählen. Menüpunkt Kontrast im Menü
Gewünschte Einheit auswählen. Settings auswählen.
Die Auswahl wird durch ein o vor dem Gewünschte Einstellung bestätigen.
Menüpunkt angezeigt.
Display Modus einstellen
Die Helligkeit des Displays wird ab‐
hängig von der Fahrzeugbeleuchtung
geregelt. Zusätzlich können folgende
Einstellungen vorgenommen werden:
Menüpunkt Tag / Nacht im Menü
Settings auswählen.
Instrumente, Bedienelemente 105

Fahrzeugmeldungen ■ Bei Überschreiten einer werkseitig


einprogrammierten Geschwindig‐
Batteriespannung
keit. Batteriespannung der Funkfernbe‐
Meldungen werden über das Display dienung bzw. des elektronischen
in der Instrumententafel oder als ■ Bei automatisiertem Schaltge‐ Schlüssels zu gering. Bei Fahrzeu‐
Warn- bzw. Signalton ausgegeben. triebe, wenn bei laufendem Motor, gen ohne Check-Control erscheint
Check-Control Meldungen erschei‐ eingelegtem Gang und nicht betä‐ die Meldung InSP3 im Display in der
nen im Info-Display. Einige erschei‐ tigter Fußbremse die Fahrertür ge‐ Instrumententafel. Batterie ersetzen
nen in abgekürzter Schreibweise. öffnet wird. 3 27, 3 28.
Warnmeldungen mit der Multifunkti‐
onstaste 3 98, 3 101 bestätigen. Bei Abstellen des Fahrzeugs
und Öffnen der Fahrertür Bremslichtschalter
■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss. Bremslicht leuchtet beim Bremsen
Warn- und Signaltöne nicht. Störungsursache umgehend
■ Bei eingeschalteter Außen‐
Beim Starten des Motors bzw. beleuchtung. von einer Werkstatt beheben lassen.
während der Fahrt ■ Bei Open&Start-System und Auto‐
■ Bei nicht vorhandenem oder nicht matikgetriebe, wenn sich der Wähl‐
erkanntem elektronischen Schlüs‐ hebel nicht in der Stellung P befin‐
sel. det.
■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐ ■ Bei automatisiertem Schaltge‐
gurt. triebe, wenn bei abgestelltem Mo‐
tor die Parkbremse nicht angezo‐
■ Beim Anfahren mit nicht richtig ge‐
gen und kein Gang eingelegt ist.
schlossenen Türen bzw. Hecktür.
■ Bei angezogener Parkbremse ab
einer bestimmten Geschwindigkeit.
106 Instrumente, Bedienelemente

Kühlmittelstand Fahrzeugbeleuchtung Diebstahlwarnanlage


Überwacht werden wichtige Außen‐ Systemfehler der Diebstahlwarnan‐
leuchten einschließlich Kabel und Si‐ lage. Störungsursache von einer
cherungen. Im Anhängerbetrieb wird Werkstatt beheben lassen.
auch die Beleuchtung des Anhängers
überwacht. Anhänger mit
LED-Beleuchtung müssen mit einem
Reifendruck
Adapter ausgestattet sein, der eine
Leuchtenüberwachung wie bei her‐
kömmlichen Glühlampen ermöglicht.

Flüssigkeitsstand des Motorkühlsys‐


tems zu niedrig. Kühlmittelstand so‐
fort überprüfen 3 163.

Diesel-Kraftstofffilter
entwässern Bei Fahrzeugen mit Reifendruck-
Bei Wasser im Diesel-Kraftstofffilter Kontrollsystem erscheint bei zu ge‐
erscheint die Meldung InSP4 in der ringem Reifendruck eine Anzeige mit
Instrumententafel. Hilfe einer Werk‐ Die ausgefallene Beleuchtung wird im Angabe des zu prüfenden Reifens.
statt in Anspruch nehmen. Info Display angezeigt oder die Mel‐
dung InSP2 erscheint im Display der
Instrumententafel.
Instrumente, Bedienelemente 107

Geschwindigkeit verringern, Reifen‐


druck bei nächster Gelegenheit über‐
laubte Höchstgeschwindigkeit
80 km/h. Hinweise 3 182. Reifen‐
Bordcomputer
prüfen. Reifendruck-Kontrollsystem druck-Kontrollsystem 3 184.
3 184. Reifendruck prüfen 3 183,
Bordcomputer im Board
3 217. Info Display
Waschwasserstand
Zur Anzeige der Daten Taste BC am
Waschwasserstand niedrig. Wasch‐ Infotainmentsystem oder linkes Stell‐
flüssigkeit nachfüllen 3 163. rad am Lenkrad drücken.
Einige Display Anzeigen erscheinen
in abgekürzter Schreibweise.
Nach Anwählen einer Audiofunktion
wird die untere Zeile der ausgewähl‐
ten Bordcomputer-Funktion weiterhin
angezeigt.

Momentanverbrauch

Bei erheblichem Reifendruckverlust


erscheint eine entsprechende An‐
zeige mit Angabe des Reifens.
Den fließenden Verkehr möglichst
rasch verlassen, ohne andere Fahr‐
zeuge zu behindern. Anhalten und
Reifen überprüfen. Reserverad mon‐
tieren 3 191. Bei Bereifung mit Not‐
laufeigenschaften beträgt die er‐
108 Instrumente, Bedienelemente

Zeigt den Momentanverbrauch an. Reichweite Stoppuhr


Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird
der Verbrauch pro Stunde angezeigt.

Durchschnittsverbrauch
Zeigt den Durchschnittsverbrauch an.
Die Messung kann jederzeit neu ge‐
startet werden.

Absolutverbrauch
Zeigt den Kraftstoffverbrauch an. Die
Messung kann jederzeit neu gestartet
werden.

Durchschnittsgeschwindigkeit
Die Reichweite wird aus dem momen‐ Funktion auswählen. Durch Drücken
Zeigt die Durchschnittsgeschwindig‐
tanen Tankinhalt und dem Momen‐ der Taste OK oder des linken Stell‐
keit an. Die Messung kann jederzeit
tanverbrauch errechnet. Die Anzeige rads am Lenkrad wird die Stoppuhr
neu gestartet werden.
erfolgt mit gemittelten Werten. gestartet oder gestoppt.
Fahrtunterbrechungen mit ausge‐
Nach dem Auftanken wird die Reich‐
schalteter Zündung werden nicht mit‐
weite nach kurzer Zeit automatisch
Bordcomputer neu starten
gerechnet. Die Messung bzw. Berechnung fol‐
aktualisiert.
gender Bordcomputerinformationen
Wegstrecke Bei niedrigem Kraftstoffstand er‐ kann neu gestartet werden:
Zeigt die zurückgelegte Fahrstrecke scheint die Meldung Reichweite im
Display. ■ Durchschnittsverbrauch,
an. Die Messung kann jederzeit neu
gestartet werden. Bei fast leerem Kraftstofftank er‐ ■ Absolutverbrauch,
scheint die Meldung Bitte tanken! im ■ Durchschnittsgeschwindigkeit,
Display.
Instrumente, Bedienelemente 109

■ Wegstrecke, Reichweite
■ Stoppuhr.
Gewünschte Funktion des Bordcom‐
puters auswählen 3 98. Zum Neustart
Taste OK oder linkes Stellrad am
Lenkrad ca. 2 Sekunden drücken.

Bordcomputer im Graphic
Info Display bzw. Colour
Info Display
Die Bordcomputer-Hauptseite (Main) Bei niedrigem Kraftstoffstand er‐
informiert über Reichweite, Momen‐ scheint die Meldung Reichweite im
tanverbrauch und Durchschnittsver‐ Die Reichweite wird aus dem momen‐ Display.
brauch des BC 1. tanen Tankinhalt und dem Momen‐
tanverbrauch errechnet. Die Anzeige Bei fast leerem Kraftstofftank er‐
Zur Anzeige der anderen Bordcom‐ scheint die Meldung Bitte tanken! im
puter-Fahrdaten Taste BC am Info‐ erfolgt mit gemittelten Werten.
Display.
tainment System drücken, im Display Nach dem Auftanken wird die Reich‐
das Bordcomputer-Menü auswählen weite nach kurzer Zeit automatisch Das Navigationssystem hilft Ihnen
oder das linke Stellrad am Lenkrad aktualisiert. beim Finden der nächsten Tankstelle.
drücken. Siehe Handbuch Infotainment für wei‐
tere Informationen.
Im Bordcomputer-Menü BC 1 oder
BC 2 auswählen. Momentanverbrauch
Anzeige des Momentanverbrauchs.
Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird
der Verbrauch pro Stunde angezeigt.
110 Instrumente, Bedienelemente

Absolutverbrauch
Zeigt den Kraftstoffverbrauch an. Die
Messung kann jederzeit neu gestartet
werden.

Durchschnittsverbrauch
Zeigt den Durchschnittsverbrauch an.
Die Messung kann jederzeit neu ge‐
startet werden.

Bordcomputer neu starten


Die Messung bzw. Berechnung fol‐
gender Bordcomputerinformationen
Wegstrecke Die Informationen beider Bordcom‐
kann neu gestartet werden:
Zeigt die zurückgelegte Fahrstrecke puter können separat zurückgesetzt
■ Wegstrecke, werden und bieten somit die Möglich‐
an. Die Messung kann jederzeit neu
gestartet werden. ■ Durchschnittsgeschwindigkeit, keit, Daten über verschiedene Zeit‐
■ Absolutverbrauch, räume auszuwerten.
Durchschnittsgeschwindigkeit ■ Durchschnittsverbrauch. Gewünschte Bordcomputerinforma‐
Zeigt die Durchschnittsgeschwindig‐ tion auswählen und bestätigen.
keit an. Die Messung kann jederzeit BC 1 oder BC 2 im Menü Board
neu gestartet werden. Computer wählen.
Fahrtunterbrechungen mit ausge‐
schalteter Zündung werden nicht mit‐
gerechnet.
Instrumente, Bedienelemente 111

Stoppuhr Fahrzeit ohne Standzeiten


Es wird die Zeit erfasst, in der das
Fahrzeug in Bewegung ist. Stand‐
zeiten werden nicht berücksichtigt.

Fahrzeit mit Standzeiten


Es wird die Zeit erfasst, in der das
Fahrzeug in Bewegung ist. Zusätzlich
werden Standzeiten mit eingeschal‐
teter Zündung berücksichtigt.

Reisezeit
Es wird die Zeit zwischen manuellem
Um alle Informationen eines Bord‐
Einschalten durch Start und Aus‐
computers zurückzusetzen, Menü‐
Menüpunkt Stoppuhr im Menü Board schalten durch Reset gemessen.
punkt Alle Werte auswählen.
Computer auswählen.
Zum Starten Menüpunkt Start aus‐
wählen. Zum Stoppen Menüpunkt
Stopp auswählen.
Zum Zurücksetzen Menüpunkt
Reset auswählen.
Im Menü Optionen kann die jeweilige
Anzeige der Stoppuhr ausgewählt
werden:
112 Instrumente, Bedienelemente

Reifendrücke

Menü Reifen im Menü Board


Computer auswählen.
Für jeden Reifen wird der aktuelle
Reifendruck angezeigt.
Weitere Hinweise 3 184.
Beleuchtung 113

Beleuchtung Außenbeleuchtung Automatisches Fahrlicht


Lichtschalter
Außenbeleuchtung .................... 113
Innenbeleuchtung ...................... 118
Lichtfunktionen .......................... 119

Lichtschalter in Stellung AUTO:


Wenn der Motor läuft, wird bei
Lichtschalter drehen: schlechten Lichtverhältnissen die
Außenbeleuchtung eingeschaltet.
7 = Aus
8 = Standlicht Aus Sicherheitsgründen sollte der
9 = Abblendlicht Lichtschalter immer in Stellung
AUTO belassen werden.
Kontrollleuchte 8 3 97. Bei schlechter Sicht aufgrund von Ne‐
Wird bei eingeschaltetem Abblend‐ bel oder Dunst den Lichtschalter in
licht die Zündung ausgeschaltet, so Stellung 9 drehen.
bleibt nur das Standlicht aktiv.
114 Beleuchtung

Fernlicht Leuchtweitenregulierung 2 = Alle Sitze belegt und Laderaum


beladen
Manuelle 3 = Fahrersitz belegt und Laderaum
Leuchtweitenregulierung beladen
Fahrzeuge mit automatischer
Niveauregulierung
0 = Vordersitze belegt
1 = Alle Sitze belegt
1 = Alle Sitze belegt und Laderaum
beladen
2 = Fahrersitz belegt und Laderaum
beladen

Automatische
Zum Umschalten von Abblendlicht
auf Fernlicht Hebel nach vorn Leuchtweitenregulierung
drücken. Die Leuchtweite der Scheinwerfer
Leuchtweite der Fahrzeugbeladung wird in Abhängigkeit der Beladung
Zum Umschalten auf Abblendlicht des Fahrzeugs automatisch einge‐
Hebel nochmals nach vorn drücken anpassen, um das Blenden anderer
zu vermeiden: Knopf durch Druck lö‐ stellt.
oder zum Lenkrad ziehen.
sen und auf gewünschte Position dre‐

Lichthupe
hen. Scheinwerfer bei
Zum Betätigen der Lichthupe Hebel Fahrzeuge ohne automatische Auslandsfahrt
zum Lenkrad ziehen. Niveauregulierung Der asymmetrische Lichtstrahl des
0 = Vordersitze belegt Scheinwerfers erweitert die Sicht am
1 = Alle Sitze belegt Fahrbahnrand der Beifahrerseite.
Beleuchtung 115

In Ländern, in denen auf der anderen Umstellung des Lichtstrahls der Kurvenlicht
Straßenseite gefahren wird, müssen Scheinwerfer:
die Scheinwerfer umgestellt werden, 1. Hebel ziehen und halten.
um ein Blenden des Gegenverkehrs
zu vermeiden. 2. Zündung einschalten.
3. Nach ca. 3 Sekunden ertönt ein
Fahrzeuge mit Halogen- Signalton.
Scheinwerfersystem Kontrollleuchte B 3 97.
Scheinwerfer in einer Werkstatt um‐
stellen lassen.
Tagesfahrlicht
Fahrzeuge mit adaptivem Bei eingeschalteter Zündung und
Fahrlicht Lichtschalter auf 7 oder AUTO wer‐
den die Seitenleuchten eingeschaltet.
Sobald der Motor läuft, schalten sich Der Lichtstrahl schwenkt in Abhän‐
die Scheinwerfer ein. gigkeit von der Lenkradstellung und
Bei Fahrzeugen ohne automatisches der Geschwindigkeit.
Fahrlicht muss bei Dunkelheit 9 ein‐
Autobahnlicht
geschaltet werden, damit die Instru‐
mententafel beleuchtet wird. Bei höheren Geschwindigkeiten und
konstanter Geradeausfahrt stellt sich
Das Tagfahrlicht schaltet sich mit der Lichtstrahl etwas höher ein. Da‐
Ausschalten der Zündung ab. durch erhöht sich die Leuchtweite.
Kontrollleuchte B 3 97.
Adaptives Fahrlicht
Das adaptive Fahrlicht mit Bi-Xenon-
Scheinwerfern sorgt für eine verbes‐
serte Ausleuchtung von Kurven und
erhöht die Leuchtweite.
116 Beleuchtung

Warnblinker Blinker Für längeres Blinken Hebel bis zum


Druckpunkt drücken und halten.
Manuelles Ausschalten des Blinkers
durch Antippen des Hebels.

Nebelscheinwerfer

Betätigung mit Taste ¨. Hebel nach oben = Blinker rechts


Die Warnblinker schalten sich bei Hebel nach unten = Blinker links
Auslösen der Airbags automatisch Der Hebel kehrt immer in die Aus‐
ein. gangsposition zurück.
Bei Betätigung über den Druckpunkt
Die Nebelscheinwerfer lassen sich
hinaus wird der Blinker dauerhaft ein‐
nur bei eingeschalteter Zündung und
geschaltet. Sobald das Lenkrad zu‐
eingeschalteten Scheinwerfern oder
rückgedreht wird, schaltet sich der
Seitenleuchten einschalten.
Blinker automatisch aus.
Für dreimaliges Blinken, z. B. zum Betätigung mit Taste >.
Fahrbahnwechsel, Hebel bis zum
Druckpunkt drücken und loslassen.
Beleuchtung 117

Nebelschlusslicht Parklicht Rückfahrlicht


Das Rückfahrlicht leuchtet bei einge‐
schalteter Zündung und eingelegtem
Rückwärtsgang.

Beschlagene
Leuchtenabdeckungen
Die Innenseite der Leuchtenab‐
deckungen kann bei ungünstigen
nasskalten Witterungsverhältnissen,
starkem Regen oder nach der Wa‐
genwäsche kurzzeitig beschlagen.
Die Nebelschlussleuchte lässt sich Beim Parken kann das Parklicht auf Der Beschlag verschwindet nach kur‐
nur bei eingeschalteter Zündung und einer Seite eingeschaltet werden: zer Zeit von selbst, zur Unterstützung
eingeschalteten Scheinwerfern bzw. die Scheinwerfer einschalten.
1. Lichtschalter auf 7 oder AUTO.
Seitenleuchten (mit eingeschalteten
Nebelscheinwerfern) einschalten. 2. Zündung aus.
Betätigung mit Taste r. 3. Blinkerhebel ganz nach oben
(Parklicht rechts) bzw. nach unten
Die Nebelschlussleuchte des Fahr‐ (Parklicht links) drücken.
zeugs wird bei Anhängerbetrieb
deaktiviert. Bestätigung durch Signalton und die
entsprechende Blinkerkontroll‐
leuchte.
Zum Ausschalten Zündung einschal‐
ten oder Blinkerhebel in die andere
Richtung antippen.
118 Beleuchtung

Innenbeleuchtung Vordere Innenleuchte

Instrumententafelbeleuch‐
tung

Betätigung mit Schalter (I = ein,


0 = aus, Mittelstellung = automa‐
Betätigung mit Taste c. tisch).
Mittlere und hintere
Innenleuchte
Helligkeit bei eingeschalteter Außen‐ Es gibt zwei Ausführungen.
beleuchtung einstellbar: Knopf k
durch Druck ausrasten, drehen und
halten, bis gewünschte Helligkeit er‐
reicht ist.

Innenlicht
Die vordere und mittlere Innenleuchte
schalten sich beim Ein- und Ausstei‐
gen selbsttätig ein und mit Verzöge‐
rung aus. Deaktivierung mit Taste c.
Beleuchtung 119

Leselicht Lichtfunktionen Beleuchtung beim


Aussteigen
Mittelkonsolenbeleuch‐
tung
Spot im Gehäuse des Innenspiegels.
Tageslichtabhängige, automatisch
geregelte Beleuchtung der Mittelkon‐
sole.

Beleuchtung beim
Einsteigen
Nach Entriegelung des Fahrzeugs
Betätigung mit Tasten a bzw. mit schalten sich die Instrumenten- und
Schalter (I = ein, 0 = aus, Mittelstel‐ Kennzeichenbeleuchtung für einige Scheinwerfer und Rückfahrlicht
lung = automatisch). Sekunden ein. schalten sich nach Aktivierung des
Losfahren 3 16. Systems und Schließen der Fahrertür
Beleuchtung in den für ca. 30 Sekunden ein.
Sonnenblenden Einschalten
Die Beleuchtung schaltet sich bei ge‐
1. Zündung ausschalten.
öffneter Abdeckung ein.
2. Zündschlüssel abziehen.
3. Fahrertür öffnen.
4. Blinkerhebel ziehen.
5. Fahrertür schließen.
120 Beleuchtung

Wird die Fahrertür nicht geschlossen,


schaltet sich das Licht nach
zwei Minuten aus.
Durch Ziehen des Blinkerhebels bei
geöffneter Fahrertür wird das Licht
sofort ausgeschaltet.

Batterieentladeschutz
Alle Innenleuchten schalten sich bei
ausgeschalteter Zündung zum
Schutz vor Entladung der Batterie
nach 10 Minuten automatisch ab.
Klimatisierung 121

Klimatisierung Klimatisierungssysteme J = zur Windschutzscheibe, zu


den vorderen Seitenscheiben
und zum Fußraum
Heizung und Belüftung K = zum Fußraum
Klimatisierungssysteme ............. 121
Zwischenstellungen sind möglich.
Belüftungsdüsen ........................ 128
Wartung ..................................... 129 Temperatur
rot = warm
blau = kalt
Die Heizleistung setzt erst voll ein,
wenn der Motor seine normale Be‐
triebstemperatur erreicht hat.

Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
Regler für: bläses auf die gewünschte Ge‐
schwindigkeit einstellen.
■ Luftverteilung
■ Temperatur Entfeuchtung und Enteisung der
■ Gebläsegeschwindigkeit Scheiben
Heckscheibenheizung Ü 3 43. ■ Luftverteilungsregler auf l stellen.
■ Temperaturregler auf die wärmste
Luftverteilung Stufe stellen.
L = zum Kopfraum und zum Fuß‐ ■ Gebläsegeschwindigkeit auf die
raum höchste Stufe stellen.
M = zum Kopfraum
■ Heckscheibenheizung Ü einschal‐
l = zur Windschutzscheibe und zu
den vorderen Seitenscheiben ten.
122 Klimatisierung

■ Seitliche Belüftungsdüsen nach Kühlung n Luftverteilung auf l: Umluftbetrieb


Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ Ein- und Ausschalten mit der Taste ist ausgeschaltet.
scheiben richten. n, Betrieb nur bei laufendem Motor
■ Zur gleichzeitigen Erwärmung des und eingeschaltetem Gebläse. Maximale Kühlung
Fußraums Luftverteilungsregler auf Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ Luft schnell entweichen kann.
J stellen. tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐
ßentemperatur. Daher kann sich Kon‐ ■ Kühlung n ein.
Klimaanlage denswasser bilden, das an der Fahr‐ ■ Umluftsystem 4 ein.
zeugunterseite austritt. ■ Luftverteilungsregler auf M stellen.
Wenn keine Kühlung oder Trocknung ■ Temperaturregler auf die kälteste
gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐ Stufe stellen.
den der Kraftstoffersparnis ausschal‐
ten. ■ Gebläsegeschwindigkeit auf
höchste Stufe stellen.
Umluftsystem 4 ■ Alle Düsen öffnen.
Betätigung mit Taste 4.
Entfeuchtung und Enteisung der
9 Warnung Scheiben
■ Kühlung n ein.
Das eingeschaltete Umluftsystem ■ Luftverteilungsregler auf l stellen.
vermindert den Luftaustausch.
Zusätzlich zum Heizungs- und Lüf‐ Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt ■ Temperaturregler auf die wärmste
tungssystem verfügt die Klimaanlage die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ Stufe stellen.
über: ben können beschlagen. Die Qua‐ ■ Gebläsegeschwindigkeit auf
n = Kühlung lität der Innenraumluft nimmt mit höchste Stufe stellen.
4 = Umluftbetrieb der Zeit ab, dies kann bei den ■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐
Fahrzeuginsassen zu Ermü‐ ten.
dungserscheinungen führen.
Klimatisierung 123

■ Seitliche Belüftungsdüsen nach n = Kühlung J = zur Windschutzscheibe, zu


Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ 4 = Umluftbetrieb den vorderen Seitenscheiben
scheiben richten. V = Entfeuchtung und Enteisung und zum Fußraum
■ Zur gleichzeitigen Erwärmung des K = zum Fußraum
Heckscheibenheizung Ü 3 43.
Fußraums Luftverteilungsregler auf Zwischenstellungen sind möglich.
J stellen. Die vorgewählte Temperatur wird au‐
tomatisch geregelt. Im Automatikbe‐
trieb regelt die Gebläsegeschwindig‐
Temperaturvorwahl
Automatische Klimaanlage keit den Luftstrom automatisch. Temperaturregler auf die gewünschte
Position stellen. Zwischenstellungen
Automatikbetrieb sind möglich.
Grundeinstellung für höchsten Kom‐ Aus Komfortgründen Temperatur nur
fort: in kleinen Schritten ändern.
■ Gebläseregler auf A stellen. In den Endstellungen erfolgt keine
■ Luftverteilungsregler nach Bedarf Temperaturregelung. Die Klima‐
einstellen. anlage arbeitet mit maximaler Kühl-
bzw. Heizleistung.
■ Temperatur auf den gewünschten
Wert einstellen. Die Heizleistung setzt erst voll ein,
wenn der Motor die normale Betriebs‐
■ Kühlung n ein. temperatur erreicht hat.
■ Alle Belüftungsdüsen öffnen.
Regler für:
Gebläsegeschwindigkeit
Luftverteilung Im Automatikbetrieb A regelt die Ge‐
■ Luftverteilung L = zum Kopfraum und zum Fuß‐ bläsegeschwindigkeit den Luftstrom
■ Temperatur raum automatisch. Bei Bedarf kann der
■ Gebläsegeschwindigkeit M = zum Kopfraum Luftstrom manuell angepasst wer‐
l = zur Windschutzscheibe und zu den.
den vorderen Seitenscheiben
124 Klimatisierung

Kühlung n der Zeit ab, dies kann bei den Entfeuchtung und Enteisung der
Ein- und Ausschalten mit der Taste Fahrzeuginsassen zu Ermü‐ Scheiben
n, Betrieb nur bei laufendem Motor dungserscheinungen führen. ■ Kühlung n ein.
und eingeschaltetem Gebläse. ■ Taste V drücken: Gebläse schal‐
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ Maximale Kühlung tet in Position A automatisch auf
tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐ Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte höchste Drehzahl, die Luftvertei‐
ßentemperatur. Daher kann sich Kon‐ Luft schnell entweichen kann. lung wird auf die Windschutz‐
denswasser bilden, das an der Fahr‐ ■ Kühlung n ein. scheibe gerichtet.
zeugunterseite austritt.
■ Luftverteilungsregler auf M stellen. ■ Temperaturregler auf die wärmste
Wenn keine Kühlung oder Trocknung Stufe stellen.
gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐ ■ Temperaturregler auf den ge‐
wünschten Temperaturwert ein‐ ■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐
den der Kraftstoffersparnis ausschal‐
stellen. ten.
ten.
■ Gebläseregler auf A stellen.
Umluftsystem 4 ■ Alle Düsen öffnen. Elektronische Klimatisie‐
Der Umluftbetrieb wird mit der Taste rungsautomatik
4 ein- bzw. ausgeschaltet. Die automatische Klimaanlage kühlt
mit maximaler Kühlleistung automa‐
tisch auf den vorgegebenen Wert.
9 Warnung
Bei Einstellung des Temperaturreg‐
Das eingeschaltete Umluftsystem lers auf den niedrigsten Wert läuft das
vermindert den Luftaustausch. System ständig mit maximaler Kühl‐
Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt leistung. Bei eingeschalteter Klima‐
die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ anlage, schaltet das System automa‐
ben können beschlagen. Die Qua‐ tisch auf Umluftbetrieb.
lität der Innenraumluft nimmt mit
Klimatisierung 125

Regler für: Automatikbetrieb


■ Temperatur Grundeinstellung für höchsten Kom‐
■ Luftverteilung und Menüwahl fort:
■ Gebläsegeschwindigkeit ■ Taste AUTO drücken.
AUTO = Automatikbetrieb ■ Alle Belüftungsdüsen öffnen.
4 = Umluftbetrieb ■ Klimaanlage ein.
V = Entfeuchtung und Ent‐ ■ Gewünschte Temperatur einstel‐
eisung len.
Heckscheibenheizung Ü 3 43. Temperaturvorwahl
Die vorgewählte Temperatur wird au‐ Temperaturen können auf den ge‐
tomatisch geregelt. Im Automatikbe‐ wünschten Wert eingestellt werden.
Die Daten werden im Info-Display an‐
trieb wird der Luftstrom automatisch
gezeigt. Änderungen der Einstellung Aus Komfortgründen Temperatur nur
von Gebläsegeschwindigkeit und
werden im Info-Display kurzzeitig in kleinen Schritten ändern.
Luftverteilung geregelt.
über dem aktuell angezeigten Menü Wenn die niedrigste Temperatur ein‐
Das System kann mit Hilfe der Regler eingeblendet. gestellt ist, erscheint Lo im Display
für Luftverteilung und Luftstrom ma‐
Die elektronische Klimatisierungsau‐ und die elektronische Klimatisie‐
nuell angepasst werden.
tomatik ist nur bei laufendem Motor rungsautomatik läuft mit maximaler
voll betriebsbereit. Kühlleistung.
Den Sensor in der Instrumententafel Wenn die höchste Temperatur einge‐
nicht verdecken, damit er einwandfrei stellt ist, erscheint Hi im Display und
funktionieren kann. die elektronische Klimatisierungsau‐
tomatik läuft mit maximaler Heizleis‐
tung.
126 Klimatisierung

Gebläsegeschwindigkeit Manuelle Einstellungen im Oben = zur Windschutzscheibe


Die gewählte Gebläsestufe wird Menü Klima und zu den vorderen Sei‐
durch x und einer Zahl im Display an‐ Einstellungen des Klimatisierungs‐ tenscheiben.
gezeigt. systems können mit dem zentralen Mitte = zu den Fahrzeuginsassen.
Drehknopf, mit den Tasten und über Unten = zum Fußraum.
Bei ausgeschaltetem Gebläse ist
auch die Klimaanlage ausgeschaltet. die im Display angezeigten Menüs Das Menü Luftverteilung ist auch
verändert werden. über das Menü Klima aufrufbar.
Rückkehr in den Automatikbetrieb:
Taste AUTO drücken. Zum Aufrufen des Menüs den zentra‐ Rückkehr zur automatischen Luftver‐
len Drehknopf drücken. Auf dem Dis‐ teilung: Entsprechende Einstellung
Entfeuchtung und Enteisung der play erscheint das Menü Klima. deaktivieren oder Taste AUTO
Scheiben Die einzelnen Menüpunkte werden drücken.
Taste V drücken, V erscheint im durch Drehen des zentralen Dreh‐
Display. knopfes markiert und durch Drücken Kühlung
Temperatur und Luftverteilung stellen ausgewählt.
sich automatisch ein, das Gebläse Zum Verlassen eines Menüs den
läuft auf einer hohen Stufe. zentralen Drehknopf drehen, bis
Rückkehr in den Automatikbetrieb: Zurück oder Main erscheint und aus‐
Taste V oder Taste AUTO drücken. wählen.
Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐ Luftverteilung
ten. Zentralen Drehknopf drehen. Das
Menü Luftverteilung wird aufgerufen.
Es erscheinen die möglichen Einstel‐
lungen der Luftverteilung:
Klimatisierung 127

Im Menü Klima den Menüpunkt AC


9 Warnung Zuheizer
wählen und die Kühlung ein- oder
ausschalten. Elektrische Zusatzheizung
Das eingeschaltete Umluftsystem
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ vermindert den Luftaustausch. Quickheat ist eine elektrische Zusatz‐
tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐ Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt heizung, mit der die Fahrgastzelle au‐
ßentemperatur. Daher kann sich Kon‐ die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ tomatisch schneller aufgeheizt wer‐
denswasser bilden, das an der Fahr‐ ben können beschlagen. Die Qua‐ den kann.
zeugunterseite austritt. lität der Innenraumluft nimmt mit
Wenn keine Kühlung oder Trocknung der Zeit ab, dies kann bei den
Kühlmittelheizung
gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐ Fahrzeuginsassen zu Ermü‐ Fahrzeuge mit Dieselmotor haben
den der Kraftstoffersparnis ausschal‐ dungserscheinungen führen. eine mit Kraftstoff betriebene Kühl‐
ten, Eco erscheint im Display. mittelheizung, die das Motorkühlmit‐
tel bei laufendem Motor aufwärmt.
Klimatisierung bei stehendem
Gebläseregelung im Motor
Automatikbetrieb Bei ausgeschalteter Zündung kann
Die Gebläseregelung im Automatik‐ die noch im System vorhandene
betrieb kann angepasst werden. Wärme bzw. Kälte zur Klimatisierung
Menüpunkt Gebläseautomatik im des Innenraums genutzt werden.
Menü Klima auswählen und die ge‐ Hierzu Taste AUTO bei ausgeschal‐
wünschte Gebläseregelung auswäh‐ teter Zündung drücken. Nachklimati‐
len. sierung ein erscheint kurz im Display.
Manueller Umluftbetrieb Die Nachklimatisierung ist zeitlich be‐
Der manuelle Umluftbetrieb wird mit grenzt. Zum vorzeitigen Ausschalten
Taste 4 betätigt. Taste AUTO drücken.
128 Klimatisierung

Belüftungsdüsen Belüftungsdüsen ohne


Rändelrad
Verstellbare
Belüftungsdüsen
Bei eingeschalteter Kühlung muss
mindestens eine Belüftungsdüse ge‐
öffnet sein, damit der Verdampfer
nicht mangels Luftbewegung vereist.

Belüftungsdüsen mit Rändelrad

Richtung des Luftstroms durch Kip‐


pen und Schwenken der Lamellen
einstellen.
Lamellen öffnen und Richtung des
Luftstroms einstellen.
Zum Schließen der Düsen die Lamel‐
len nach unten richten.

9 Warnung
Keine Gegenstände an den La‐
Zum Öffnen oder Schließen der Be‐ mellen der Belüftungsdüsen an‐
lüftungsdüse das Rändelrad drehen. bringen. Gefahr von Beschädi‐
gung und Verletzung bei einem
Unfall.
Klimatisierung 129

Starre Belüftungsdüsen Wartung Regelmäßiger Betrieb


Weitere Belüftungsdüsen befinden Um eine gleichbleibend gute Funktion
sich unterhalb von Windschutz‐ Lufteinlass zu gewährleisten, muss die Kühlung
scheibe und Seitenscheiben sowie im einmal im Monat unabhängig von Wit‐
Fußraum. terung und Jahreszeit einige Minuten
eingeschaltet werden. Betrieb mit ein‐
geschalteter Kühlung ist bei zu nied‐
riger Außentemperatur nicht möglich.

Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, das Klimatisierungssys‐
tem jährlich, erstmalig drei Jahre
nach Erstzulassung, wie folgt kontrol‐
lieren zu lassen:
Die Lufteinlässe im Motorraum außen ■ Funktions- und Drucktest
vor der Windschutzscheibe müssen
zur Luftzufuhr frei sein. Gegebenen‐ ■ Funktion der Heizung
falls Laub, Schmutz oder Schnee ent‐ ■ Dichtheitsprüfung
fernen. ■ Kontrolle der Antriebsriemen
■ Ablauf von Kondensator und Ver‐
Innenraumluftfilter dampfer reinigen
Der Innenraumfilter reinigt die von au‐ ■ Leistungskontrolle
ßen eintretende Luft von Staub, Ruß,
Pollen und Sporen.
130 Fahren und Bedienung

Fahren und Fahrhinweise Starten


Bedienung Kontrolle über das Einfahren
Fahrzeug Während der ersten Fahrten nicht un‐
nötig scharf bremsen.
Fahrhinweise ............................. 130 Nie mit abgestelltem Motor Während der ersten Fahrt kann es zu
Starten ....................................... 130 rollen Rauchentwicklung kommen, da
Motorabgase .............................. 133 Viele Systeme funktionieren dann Wachs und Öl aus der Abgasanlage
nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐ verdampft. Das Fahrzeug nach der
Automatikgetriebe ...................... 134
volenkung). Sie gefährden sich und ersten Fahrt im Freien abstellen und
Schaltgetriebe ............................ 139 andere. Dämpfe nicht einatmen.
Automatisiertes Schaltgetriebe . . 139 Während des Einfahrens verbraucht
Bremsen .................................... 143
Pedale
das Fahrzeug eventuell mehr Kraft‐
Um den vollen Pedalweg zu gewähr‐
Fahrsysteme .............................. 145 stoff und Motoröl und der Reinigungs‐
leisten, dürfen im Bereich der Pedale
vorgang des Diesel-Partikelfilters fin‐
Geschwindigkeitsregler .............. 147 keine Fußmatten liegen.
det öfter statt. Diesel-Partikelfilter
Erfassungssysteme ................... 148 3 133.
Kraftstoffe .................................. 150
Anhängerzugvorrichtung ........... 154
Fahren und Bedienung 131

Zündschlossstellungen Motor anlassen Vor neuem Startversuch oder zum


Abstellen des Motors Schlüssel auf
Motor mit Zündschloss 0 zurückdrehen.
anlassen Motor mit der Start/Stop-Taste
anlassen

0 = Zündung aus
1 = Lenkradsperre gelöst, Zündung
aus
2 = Zündung ein, bei Dieselmotor: Kupplung und Bremse betätigen,
Vorglühen Automatikgetriebe in Stellung P
3 = Anlassen oder N. Der elektronische Schlüssel muss
sich im Fahrzeug befinden. Kupplung
Gaspedal nicht betätigen. und Bremse betätigen, Automatikge‐
Dieselmotoren: Zum Vorglühen den triebe in Stellung P oder N.
Zündschlüssel in Stellung 2 drehen Gaspedal nicht betätigen.
und warten, bis die Kontroll‐
leuchte ! erlischt. Dieselmotoren: Zum Vorglühen den
Knopf kurz betätigen, Lenkradsperre
Zündschlüssel kurz in Stellung 3 dre‐ durch leichtes Drehen des Lenkrads
hen und loslassen, sobald der Motor
läuft.
132 Fahren und Bedienung

lösen, warten, bis die Kontroll‐ Schubabschaltung in P. An einer Steigung zusätzlich


leuchte ! erlischt und anschließend Vorderräder vom Bordstein weg‐
den Knopf 1 Sekunde lang drücken Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das drehen.
und loslassen, sobald der Motor läuft. Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber
ohne Betätigung des Gaspedals ge‐ Wenn das Fahrzeug an einem Ge‐
Zur Wiederholung des Startvorgangs fahren wird, schaltet sich die Kraft‐ fälle steht, vor Ausschalten der
oder zum Abstellen des Motors Taste stoffversorgung automatisch ab. Zündung Rückwärtsgang einlegen
erneut drücken. bzw. Wählhebel in P. Zusätzlich
Vorderräder zum Bordstein hindre‐
Das Fahrzeug bei niedrigen Fahrzeug abstellen hen.
Temperaturen starten ■ Fahrzeug nicht auf leicht entzünd‐ ■ Fahrzeug verriegeln, Diebstahlsi‐
Dieselmotoren lassen sich ohne zu‐ lichem Untergrund abstellen. Der cherung und Diebstahlwarnanlage
sätzliche Heizung noch bei niedrigen Untergrund könnte sich durch die aktivieren.
Temperaturen bis -25 °C und Benzin‐ hohen Temperaturen der Abgas‐
motoren bei bis -30 °C anlassen. anlage entzünden.
Dazu sind ein Motoröl mit der pas‐ ■ Parkbremse immer fest anziehen,
senden Viskosität, der richtige Kraft‐ ohne dabei den Entriegelungs‐
stoff, ein gut gewartetes Fahrzeug knopf zu drücken. Bei Gefälle oder
und eine ausreichend geladene Bat‐ Steigung so fest wie möglich. Um
terie erforderlich. Bei Temperaturen die Betätigungskräfte zu verrin‐
unter -30 °C benötigen das Auto‐ gern, gleichzeitig Fußbremse betä‐
matikgetriebe und das automatisierte tigen.
Schaltgetriebe eine Aufwärmphase
von ca. 5 Minuten. Der Wählhebel ■ Motor und Zündung ausschalten.
muss sich in Position P bzw. N befin‐ Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre
den. einrastet.
■ Wenn das Fahrzeug in der Ebene
oder an einer Steigung steht, vor
Ausschalten der Zündung ersten
Gang einlegen bzw. Wählhebel
Fahren und Bedienung 133

Motorabgase bestimmten Fahrbedingungen ab und


kann bis zu 25 Minuten dauern.
die Motordrehzahl über 2000 Umdre‐
hungen pro Minute halten. Wenn nö‐
Während dieser Zeit kann es zu tig zurückschalten. Dadurch wird die
9 Gefahr einem höheren Kraftstoffverbrauch Reinigung des Diesel-Partikelfilters
kommen. Die dabei auftretende Ge‐ ausgelöst.
Motorabgase enthalten giftiges ruchs- und Rauchentwicklung ist nor‐
Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist mal.
farb- und geruchlos und kann
beim Einatmen lebensgefährlich
sein.
Wenn Abgase in das Fahrzeug‐
innere gelangen, Fenster öffnen.
Störungsursache von einer Werk‐
statt beheben lassen.
Nicht mit offenem Laderaum fah‐
ren, weil sonst Abgase in das
Fahrzeug eindringen können.
Eine Unterbrechung der Fahrt oder
Diesel-Partikelfilter das Abstellen des Motors während
Unter bestimmten Fahrbedingungen, des Reinigungsvorgangs wird nicht
Das Diesel-Partikelfilter-System filtert z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich empfohlen.
schädliche Rußpartikel aus den Mo‐ das System nicht automatisch reini‐
torabgasen. Das System verfügt über gen. Achtung
eine Selbstreinigungsfunktion, die
während der Fahrt automatisch ab‐ Wenn der Filter gereinigt werden
muss, eine automatische Reinigung Wenn der Reinigungsvorgang
läuft. Der Filter wird durch Verbren‐ mehr als einmal unterbrochen
nen der zurückgehaltenen Rußparti‐ aber aufgrund der letzten Fahrbedin‐
gungen nicht möglich war, blinkt die wird, können schwere Motorschä‐
kel bei hoher Temperatur gereinigt. den hervorgerufen werden.
Dieser Vorgang läuft automatisch bei Kontrollleuchte !. Weiterfahren und
134 Fahren und Bedienung

Die Reinigung erfolgt am raschesten


bei hoher Motordrehzahl und Last. Achtung Automatikgetriebe
Andere als die auf den Seiten Das Automatikgetriebe ermöglicht
3 150, 3 211 aufgeführten Kraft‐ automatisches Schalten (Automatik-
stoffsorten können den Katalysa‐ Modus) und bei Ausführung mit
tor oder Teile der Elektronik be‐ ActiveSelect zusätzlich manuelles
schädigen. Schalten (Manuell-Modus).
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt
und beschädigt den Katalysator. Getriebe-Display
Übermäßigen Gebrauch des An‐
lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐
tanks und Anlassen des Motors
durch Anschleppen oder Anschie‐
ben deshalb unterlassen.
Kontrollleuchte ! erlischt, sobald die
Selbstreinigung abgeschlossen ist. Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐
Wenn zusätzlich A aufleuchtet, ist torlauf, Abfall der Motorleistung oder
die Reinigung nicht möglich, Hilfe anderen ungewöhnlichen Problemen
einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Störungsursache möglichst bald in
einer Werkstatt beheben lassen. In
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
Katalysator niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐
Der Katalysator verringert die Menge zahl fortgesetzt werden.
an Schadstoffen in den Abgasen. Im Getriebe-Display werden Modus
oder gewählter Gang angezeigt.
Fahren und Bedienung 135

Bei Fahrzeugen mit Open&Start- P = Parkstellung, Vorderräder blo‐ Bei Wählhebel in Stellung N wird die
System blinkt bei ausgeschalteter ckiert, nur einlegen, wenn das Wählhebelsperre zeitverzögert und
Zündung P auf dem Getriebe- Fahrzeug steht und die Park‐ nur bei stehendem Fahrzeug akti‐
Display, wenn P nicht eingelegt oder bremse angezogen ist. viert.
die Parkbremse nicht angezogen ist. R = Rückwärtsgang, nur bei ste‐
Bei eingeschaltetem Sport-Modus hendem Fahrzeug einlegen.
leuchtet 1. N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung
D = Automatikbetrieb mit allen Gän‐
Bei eingeschaltetem Winterpro‐ gen.
gramm leuchtet T.

Wählhebel

In den Stellungen P oder N leuchtet


die Kontrollleuchte j in der Wählhe‐
belskala rot, wenn der Wählhebel ge‐
sperrt ist. Befindet sich der Wählhe‐
bel nach Ausschalten der Zündung
Der Wählhebel kann nur bei einge‐ nicht in Stellung P, blinken die Kon‐
schalteter Zündung und betätigter trollleuchte j und P in der Wählhe‐
Fußbremse aus Stellung P oder N be‐ belskala.
wegt werden (Wählhebelsperre). Zum Einlegen von P oder R Entriege‐
lungsknopf am Wählhebel betätigen.
136 Fahren und Bedienung

Wenn Stellung N eingelegt ist, vor Zum Einlegen von 3 oder 1 Knopf am Manuell-Modus
dem Starten die Fußbremse treten Wählhebel drücken.
oder die Parkbremse anziehen. 3, 2 oder 1 nur wählen, wenn auto‐
Während ein Gang eingelegt wird, matisches Hochschalten vermieden
kein Gas geben. Gas- und Brems‐ oder verstärkt mit Hilfe des Motors
pedal nie gleichzeitig betätigen. gebremst werden soll.
Bei eingelegter Fahrstufe und gelös‐
ter Bremse, fährt das Fahrzeug lang‐
Bremsunterstützung des Motors
sam an. Um die Motorbremswirkung zu nut‐
zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
Fahrstufen 3, 2, 1 niedrigeren Gang wählen.

Herausschaukeln
Herausschaukeln ist nur zulässig,
wenn das Fahrzeug in Sand, Wählhebel aus Stellung D nach links
Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐ und dann nach vorn oder hinten be‐
hebel wiederholt zwischen D und R wegen.
hin- und herbewegen. Motor nicht + = Schalten in einen höheren
hochdrehen und ruckartiges Gas ge‐ Gang.
ben vermeiden.
- = Schalten in einen niedrigeren
Fahrzeug abstellen Gang.
Parkbremse anziehen, P einlegen.
Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐
Der Zündschlüssel lässt sich nur in ger Geschwindigkeit bzw. ein niedri‐
3, 2, 1 = Getriebe schaltet nicht Wählhebelstellung P abziehen. gerer Gang bei zu hoher Geschwin‐
über die gewählte Fahr‐
digkeit gewählt, wird nicht geschaltet.
stufe hinaus.
Fahren und Bedienung 137

Bei zu niedriger Motordrehzahl schal‐ Winterprogramm T Ausschalten


tet das Getriebe oberhalb einer be‐ Das Winterprogramm schaltet sich
stimmten Geschwindigkeit automa‐ aus bei:
tisch in einen niedrigeren Gang. ■ Erneutem Betätigen der Taste T,
Bei hohen Drehzahlen des Motors er‐ ■ Manuellem Wählen von 2 oder 1,
folgt kein automatisches Schalten in
einen höheren Gang. ■ Wechsel in den Manuell-Modus,
Aus Sicherheitsgründen steht der ■ Ausschalten der Zündung,
Kickdown auch im Manuell-Modus ■ oder zu hoher Getriebeöltempera‐
zur Verfügung. tur.

Kickdown
Elektronisch gesteuerte
Fahrprogramme Als Anfahrhilfe auf glatter Fahrbahn
■ Das Betriebstemperaturprogramm Winterprogramm einschalten.
bringt den Katalysator nach einem
Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐ Einschalten bei Fahrzeugen ohne
zahl schnell auf die erforderliche Manuell-Modus
Temperatur. Taste T drücken, wenn P, R, N, D
■ Die automatische Neutralschaltung oder 3 eingelegt ist. Das Fahrzeug
schaltet selbsttätig in den Leerlauf, fährt im 3. Gang an.
wenn bei eingelegtem Vorwärts‐
gang angehalten wird. Einschalten bei Fahrzeugen mit
Manuell-Modus
■ Bei eingeschaltetem Sport-Modus Taste T im Automatik-Modus
wird bei höheren Motordrehzahlen Beim Durchtreten des Gaspedals
drücken. Das Fahrzeug fährt je nach
geschaltet (außer bei eingeschalte‐ über den Druckpunkt hinaus wird ab‐
Straßenbeschaffenheit im 2. oder 3.
tem Geschwindigkeitsregler). hängig von der Motordrehzahl in
Gang an.
Sport-Modus 3 146. einen niedrigeren Gang geschaltet.
138 Fahren und Bedienung

Störung Bei entladener Batterie Starthilfe


durchführen 3 195.
Bei einer Störung leuchtet A. Das
Getriebe schaltet nicht mehr automa‐ Liegt die Ursache nicht an der entla‐
tisch. Weiterfahrt ist mit manuellem denen Batterie, Wählhebel entrie‐
Schalten möglich. geln:
Störungsursache von einer Werkstatt 1. Die Parkbremse anziehen.
beheben lassen.

Ausführung ohne Manuell-


Modus
2. Gang ist nicht verfügbar. Manuell
Schalten: 4. Schlaufe ziehen und Wählhebel
1 = 1. Gang aus Stellung P oder N bewegen.
2 = 3. Gang Wenn P oder N wieder eingelegt
3, D = 4. Gang wird, ist der Wählhebel in der Po‐
sition wieder gesperrt. Ursache
Ausführung mit Manuell-Modus der Stromunterbrechung von
Nur höchster Gang verfügbar. Je einer Werkstatt beheben lassen.
nach Störung kann auch der 2. Aschereinsatz herausnehmen 5. Ascheraufnahme bzw. Abde‐
2. Gang im Manuell-Modus verfügbar 3 86. Schraube an Metallabde‐ ckung ansetzen und einrasten.
sein. ckung lösen und beide Teile ab‐
nehmen. Wagenwerkzeug 6. Metallabdeckung mit der
3 180. Schraube befestigen. Ascherein‐
Stromunterbrechung satz anbringen 3 86.
3. Ascheraufnahme bzw. Abde‐
Bei einer Stromunterbrechung lässt ckung lösen: In die Öffnung an der
sich der Wählhebel nicht aus Stellung Oberkante greifen, Ascherauf‐
P oder N bewegen. nahme bzw. Abdeckung lösen
und abnehmen.
Fahren und Bedienung 139

Schaltgetriebe Bei jeder Betätigung Kupplungspedal


ganz durchtreten. Pedal nicht als
Automatisiertes
Fußstütze verwenden. Schaltgetriebe
Achtung Das automatisierte Schaltgetriebe
Easytronic ermöglicht manuelles
Es wird davon abgeraten, mit Schalten (Manuell-Modus) oder auto‐
einer Hand am Wählhebel zu fah‐ matisches Schalten (Automatik-Mo‐
ren. dus) jeweils mit automatischer Kupp‐
lungsbetätigung.

Getriebe-Display

Zum Einlegen des Rückwärtsgangs


bei stehendem Fahrzeug nach dem
Auskuppeln 3 Sekunden warten. An‐
schließend Entriegelungsknopf am
Wählhebel drücken und Gang einle‐
gen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
den Wählhebel in Leerlaufstellung
führen, das Kupplungspedal loslas‐
sen und wieder betätigen. Nochmals
schalten. Anzeige des Modus und des aktuel‐
Die Kupplung nicht unnötig schleifen len Gangs.
lassen!
140 Fahren und Bedienung

Die Anzeige blinkt für einige Sekun‐ Wählhebel Losfahren


den, wenn bei laufendem Motor und Fußbremse betätigen und Wählhebel
nicht betätigter Fußbremse A, M oder nach A, + oder - bewegen. Das Ge‐
R gewählt wurde. triebe befindet sich im Automatik-Mo‐
Bei eingeschaltetem Winterpro‐ dus und der erste Gang ist eingelegt.
gramm leuchtet T. Bei Wählen von R ist der Rückwärts‐
gang eingelegt.
Motor starten Nach Lösen der Bremse fährt das
Fahrzeug langsam an.
Bei Anlassen des Motors Fußbremse
betätigen. Wird die Fußbremse nicht Zum Anfahren ohne Betätigen der
betätigt, leuchtet j im Instrument, im Fußbremse direkt nach Einlegen
Getriebe-Display blinkt "N" und der eines Gangs Gas geben.
Motor kann nicht gestartet werden. Erfolgt keine Betätigung des Gaspe‐
Bei Ausfall aller Bremslichter kann Den Wählhebel immer bis zum An‐ dals oder der Fußbremse, wird kein
ebenfalls nicht gestartet werden. schlag in die entsprechende Richtung Gang eingelegt und im Display blinkt
führen. Nach Loslassen kehrt er au‐ für kurze Zeit A oder R.
Wird die Fußbremse betätigt, schaltet
tomatisch in die Mittelstellung zurück.
das Getriebe beim Starten automa‐ Anhalten
tisch auf N. Es kann eine kurze Ver‐ N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung.
Beim Anhalten mit A wird der erste
zögerung auftreten. A = Wechsel zwischen Automatik-
Gang eingelegt und die Kupplung ge‐
und Manuell-Modus. Das Ge‐
öffnet. Mit R bleibt der Rückwärts‐
triebe-Display zeigt A oder M.
gang eingelegt.
R = Rückwärtsgang. Nur bei ste‐
hendem Fahrzeug einlegen.
+ = Schalten in einen höheren
Gang.
- = Schalten in einen niedrigeren
Gang.
Fahren und Bedienung 141

Bremsunterstützung des Motors Nach Ausschalten der Zündung re‐ Elektronisch gesteuerte
agiert das Getriebe nicht mehr auf
Automatikbetrieb Wählhebelbewegungen. Fahrprogramme
Beim Bergabfahren schaltet das au‐ ■ Das Betriebstemperaturprogramm
tomatisierte Schaltgetriebe erst in bringt den Katalysator nach einem
einen höheren Gang, wenn eine rela‐
Manuell-Modus Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐
tiv hohe Motordrehzahl erreicht ist. Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐ zahl schnell auf die erforderliche
Beim Bremsen wird rechtzeitig zu‐ ger Motordrehzahl bzw. ein niedri‐ Temperatur.
rückgeschaltet. gerer Gang bei zu hoher Drehzahl ge‐
■ Adaptivprogramme passen das
wählt, wird nicht geschaltet. Dadurch
Schalten in andere Gänge den
Manuell-Modus werden zu niedrige bzw. zu hohe Mo‐
Fahrbedingungen an, z. B. bei
Um die Motorbremswirkung zu nut‐ tordrehzahlen vermieden.
hoher Zuladung oder an Steigun‐
zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen Bei zu niedriger Motordrehzahl schal‐ gen.
niedrigeren Gang wählen. tet das Getriebe automatisch in einen
■ Bei eingeschaltetem Sport-Modus
niedrigeren Gang.
Herausschaukeln werden die Schaltzeiten verkürzt
Herausschaukeln ist nur zulässig, Bei zu hoher Motordrehzahl schaltet und das Schalten erfolgt bei
wenn das Fahrzeug in Sand, das Getriebe nur bei Kickdown in höheren Motordrehzahlen (außer
Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐ einen höheren Gang. bei eingeschaltetem Geschwindig‐
hebel wiederholt zwischen R und A Das Getriebe wechselt in den Manu‐ keitsregler). Sport-Modus 3 146.
hin- und herbewegen. Motor nicht ell-Modus und schaltet entsprechend,
hochdrehen und ruckartiges Gas ge‐ wenn im Automatik-Modus + oder -
ben vermeiden. gewählt wird.

Fahrzeug abstellen
Die Parkbremse anziehen. Der zu‐
letzt eingelegte Gang (siehe Ge‐
triebe-Display) bleibt eingelegt. Bei
N ist kein Gang eingelegt.
142 Fahren und Bedienung

Winterprogramm T ■ Wechsel in den Manuell-Modus Störung


(beim Wechsel zurück in den Auto‐
matik-Modus ist das Winterpro‐ Zum Schutz vor Beschädigung des
gramm wieder aktiv) automatisierten Schaltgetriebes wird
bei sehr hohen Kupplungstemperatu‐
■ Zu hoher Kupplungstemperatur ren automatisch eingekuppelt.
Kickdown Bei einer Störung leuchtet A. Wei‐
terfahrt ist möglich. Es kann nicht
mehr in den Manuell-Modus geschal‐
tet werden.
Wird F im Getriebe-Display ange‐
zeigt, ist eine Weiterfahrt nicht mehr
möglich.
Störungsursache von einer Werkstatt
Bei Anfahrschwierigkeiten auf glatter
beheben lassen.
Fahrbahn Winterprogramm einschal‐
ten.
Stromunterbrechung
Einschalten
Bei einer Stromunterbrechung und
Taste T drücken. Das Getriebe
eingelegtem Gang wird nicht ausge‐
schaltet in den Automatik-Modus. Beim Durchtreten des Gaspedals kuppelt. Das Fahrzeug kann nicht be‐
Das Fahrzeug fährt mit dem 2. Gang über den Druckpunkt hinaus wird ab‐ wegt werden.
an. Sport-Modus ist deaktiviert. hängig von der Motordrehzahl in
einen niedrigeren Gang geschaltet. Bei entladener Batterie Starthilfe
Ausschalten durchführen 3 195.
Das Winterprogramm schaltet sich Liegt die Ursache nicht an der entla‐
aus bei: denen Batterie, Hilfe einer Werkstatt
■ Erneutem Betätigen der Taste T in Anspruch nehmen.
■ Ausschalten der Zündung
Fahren und Bedienung 143

5. Mit Schlitzschraubendreher die


unter dem Verschlussdeckel be‐
Bremsen
findliche Stellschraube rechts he‐
Das Bremssystem hat zwei voneinan‐
rumdrehen, bis ein deutlicher Wi‐
der unabhängige Bremskreise.
derstand spürbar ist. Die Kupp‐
lung ist nun gelöst. Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann
das Fahrzeug immer noch mit dem
6. Gereinigten Verschlussdeckel
anderen Bremskreis gebremst wer‐
wieder anbringen. Der Ver‐
den. Bremswirkung ist jedoch nur ge‐
schlussdeckel muss vollen Kon‐
geben, wenn das Bremspedal fest
takt zum Gehäuse haben.
durchgetreten wird. Dafür ist wesent‐
lich mehr Krafteinsatz erforderlich.
Achtung Der Bremsweg verlängert sich. Vor
Muss das Fahrzeug aus dem fließen‐ der Weiterfahrt Hilfe einer Werkstatt
den Verkehr entfernt werden, wie Nicht über diesen Druckpunkt in Anspruch nehmen.
folgt auskuppeln: hinaus weiterdrehen, das Ge‐
triebe kann beschädigt werden. Bei abgestelltem Motor endet die Un‐
1. Parkbremse anziehen, Zündung terstützung durch den Bremskraftver‐
ausschalten. stärker, sobald das Bremspedal ein‐
2. Motorhaube öffnen 3 161. Achtung mal oder zweimal betätigt wurde. Die
3. Getriebe im Bereich des Ver‐ Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt,
schlussdeckels säubern, damit Wenn auf diese Weise ausgekup‐ der Bremsvorgang erfordert jedoch
nach Abnehmen des Verschluss‐ pelt wurde, ist das Abschleppen deutlich mehr Krafteinsatz. Dies
deckels kein Schmutz in die Öff‐ des Fahrzeugs und Starten des muss vor allem beim Abschleppen
nung gelangen kann. Motors nicht erlaubt, das Fahr‐ beachtet werden.
zeug kann jedoch über eine kurze Kontrollleuchte R 3 93.
4. Verschlussdeckel durch Drehen
Strecke bewegt werden.
lösen und nach oben herauszie‐
hen.
Umgehend Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.
144 Fahren und Bedienung

Antiblockiersystem Störung Die Parkbremse ohne Betätigung des


Entriegelungsknopfes immer fest an‐
Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐ ziehen, im Gefälle oder an einer Stei‐
hindert, dass die Räder blockieren. 9 Warnung
gung so fest wie möglich.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, Liegt eine Störung im ABS vor, Zum Lösen der Parkbremse Hebel et‐
regelt das ABS den Bremsdruck des können die Räder bei starkem was anheben, Entriegelungsknopf
entsprechenden Rades. So bleibt das Bremsen zum Blockieren neigen. drücken, Hebel ganz senken.
Fahrzeug auch bei Vollbremsungen Die Vorteile des ABS bestehen
lenkbar. Um die Betätigungskräfte der Park‐
nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei bremse zu verringern, gleichzeitig
Die ABS-Regelung macht sich durch Vollbremsungen nicht mehr lenk‐ Fußbremse betätigen.
Pulsieren des Bremspedals und ein bar und kann ausbrechen.
Regelgeräusch bemerkbar. Kontrollleuchte R 3 93.
Um eine optimale Bremswirkung zu Störungsursache umgehend von
erreichen, Bremspedal während des einer Werkstatt beheben lassen. Bremsassistent
gesamten Bremsvorgangs trotz des Bei schnellem, kräftigem Niedertre‐
pulsierenden Pedals voll durchtreten. Parkbremse ten des Bremspedals wird automa‐
Druck auf das Pedal nicht vermin‐ tisch mit maximaler Bremskraft (Voll‐
dern. bremsung) gebremst.
Nach dem Anlassen führt das System Während der gesamten Vollbrem‐
möglicherweise hörbar einen Selbst‐ sung gleichmäßig starken Druck auf
test durch. das Bremspedal ausüben. Die maxi‐
Kontrollleuchte u 3 93. male Bremskraft verringert sich auto‐
matisch, sobald das Bremspedal frei‐
Adaptives Bremslicht gegeben wird.
Bei einer Vollbremsung blinken alle
drei Bremsleuchten für die Dauer der
ABS-Regelung.
Fahren und Bedienung 145

Berg-Anfahr-Assistent Fahrsysteme 9 Warnung


Dieses System schützt vor unbeab‐
sichtigtem Wegrollen beim Anfahren Elektronisches Lassen Sie sich nicht aufgrund
am Berg. Stabilitätsprogramm dieses besonderen Sicherheitsan‐
Beim Lösen der Fußbremse nach gebotes zu einem risikoreichen
Das elektronische Stabilitätspro‐ Fahrstil verleiten.
dem Anhalten an einer Steigung gramm (ESP®Plus) verbessert bei Be‐
bleibt die Bremse noch weitere darf die Fahrstabilität unabhängig von Geschwindigkeit den Straßenver‐
2 Sekunden aktiv. Sobald das Fahr‐ der Fahrbahnbeschaffenheit oder der hältnissen anpassen.
zeug Fahrt aufnimmt, werden die Griffigkeit der Reifen. Außerdem ver‐
Bremsen automatisch gelöst. hindert es ein Durchdrehen der Kontrollleuchte v 3 94.
Räder.
Ausschalten
Sobald das Fahrzeug auszubrechen
droht (Untersteuern, Übersteuern),
wird die Motorleistung reduziert und
die Räder werden separat abge‐
bremst. Dadurch wird die Fahrstabili‐
tät des Fahrzeugs auch bei rutschiger
Fahrbahn wesentlich verbessert.
Das ESP®Plus ist betriebsbereit, so‐
bald die Kontrollleuchte v erlischt.
Das Eingreifen von ESP®Plus wird
durch Blinken von v angezeigt.

Das ESP®Plus kann ausgeschaltet


werden, wenn der Sport-Modus für
sportliches Fahren gewählt wird:
146 Fahren und Bedienung

Taste SPORT für etwa 4 Sekunden Interaktives dynamisches Einschalten


gedrückt halten. Kontrollleuchte v
leuchtet. ESPoff wird ebenfalls in der Fahrsystem
Serviceanzeige angezeigt. Das Interaktive Dynamische Fahrsys‐
tem (IDSPlus) vernetzt das elektroni‐
9 Warnung sche Stabilitätsprogramm
(ESP®Plus), das Antiblockiersystem
Bei drucklosem Reifen mit Not‐ (ABS) und die elektronische Dämp‐
laufeigenschaften ESP®Plus nicht ferregelung (CDC) zur Verbesserung
ausschalten. der Fahrdynamik und Fahrsicherheit.

Durch erneutes Drücken der Taste


SPORT wird das ESP®Plus wieder
Sport-Modus
eingeschaltet. In der Serviceanzeige Dämpfung und Lenkung sind direkter
erscheint ESPon. Auch beim nächs‐ und liefern besseren Kontakt zur Taste SPORT drücken.
ten Einschalten der Zündung ist Fahrbahn. Der Motor reagiert rascher Kontrollleuchte 1 3 94.
ESP®Plus wieder eingeschaltet. auf Gaspedalbewegungen.
Winterprogramm kann nicht aktiviert
Sport-Modus 3 146. Auch die Schaltautomatik reagiert dy‐ werden.
namischer.
Kontrollleuchte IDSPlus 3 95. Ausschalten
Taste SPORT nochmals kurz
drücken. Beim nächsten Einschalten
der Zündung oder des Winterpro‐
gramms wird der Sport-Modus aus‐
geschaltet.
Fahren und Bedienung 147

Elektronische Die Höhe des Fahrzeughecks wird


während der Fahrt automatisch an
Geschwindigkeitsregler
Dämpferregelung die Beladung angepasst. Aufhän‐
Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐
Die elektronische Dämpferregelung gung und Bodenfreiheit werden er‐
schwindigkeiten von ca. 30 bis 200
(CDC) passt die Dämpfung jedes höht, wodurch sich das Fahrverhalten
km/h speichern und konstant halten.
Stoßdämpfers individuell an die aktu‐ verbessert.
An Steigungen und im Gefälle ist ein
ellen Fahrbedingung und Straßenbe‐ Die automatische Niveauregulierung Abweichen von der gespeicherten
schaffenheit an. wird nach Zurücklegen einer gewis‐ Geschwindigkeit möglich.
Bei eingeschaltetem Sport-Modus sen Strecke je nach Fahrzeugbela‐
Aus Sicherheitsgründen kann der Ge‐
wird die Dämpferregelung auf eine dung und Straßenbeschaffenheit ak‐
schwindigkeitsregler erst nach ein‐
sportlichere Fahrweise abgestimmt. tiviert.
maligem Betätigen der Fußbremse
Kontrollleuchte IDS+ 3 95. Bei Störung nicht mit maximal zuläs‐ aktiviert werden.
siger Zuladung fahren. Störungsursa‐
che von einer Werkstatt beheben las‐
Automatische sen.
Niveauregulierung

Geschwindigkeitsregler nicht ein‐


schalten, wenn eine gleichbleibende
Geschwindigkeit nicht ratsam ist.
148 Fahren und Bedienung

Bei Automatikgetriebe und automati‐


siertem Schaltgetriebe Geschwindig‐
Nach Loslassen der Taste m wird die
aktuelle Geschwindigkeit gespeichert
Erfassungssysteme
keitsregler nur im Automatik-Modus und gehalten.
einschalten.
Einparkhilfe
Kontrollleuchte m 3 97. Geschwindigkeit verringern
Bei eingeschaltetem Geschwindig‐
Einschalten keitsregler Taste g gedrückt halten
Taste m antippen: Momentane Ge‐ oder mehrmals antippen: Kontinuier‐
schwindigkeit wird gespeichert und liche oder schrittweise Verringerung
gehalten. der Geschwindigkeit.
Beschleunigen durch Gas geben ist Nach Loslassen der Taste g wird die
möglich. Nach Loslassen des Gaspe‐ aktuelle Geschwindigkeit gespeichert
dals wird die gespeicherte Geschwin‐ und gehalten.
digkeit wieder eingestellt.
Ausschalten
Die Geschwindigkeit bleibt bis zum Taste § antippen: Geschwindigkeits‐
Ausschalten der Zündung gespei‐ regler wird ausgeschaltet.
chert.
Automatisches Ausschalten:
Zum Wiedereinstellen der gespei‐
cherten Geschwindigkeit bei über ■ Fahrzeuggeschwindigkeit unter ca.
30 km/h Taste g antippen. 30 km/h
■ Betätigung des Bremspedals
Geschwindigkeit erhöhen ■ Betätigung des Kupplungspedals
Bei eingeschaltetem Geschwindig‐
keitsregler Taste m gedrückt halten ■ Wählhebel in N.
oder mehrmals antippen: Kontinuier‐
liche oder schrittweise Beschleuni‐
gung.
Fahren und Bedienung 149

Die Einparkhilfe erleichtert das Ein‐ Bei Einlegen des Rückwärtsgangs Das System schaltet sich automa‐
parken durch Messen des Abstands schaltet sich das System automatisch tisch aus, wenn das Fahrzeug eine
zwischen Fahrzeug und Hindernis‐ ein. bestimmte Geschwindigkeit über‐
sen. Dennoch trägt der Fahrer beim Das System kann bei niedriger Ge‐ schreitet.
Einparken die volle Verantwortung. schwindigkeit auch durch Drücken
Das System besteht aus je vier Ultra‐ der Taste r aktiviert werden.
Zugvorrichtung
schall-Parksensoren im vorderen und Das System erkennt automatisch
Wird ein Hindernis erkannt, ertönt ein eine werkseitig montierte Anhänger‐
hinteren Stoßfänger. akustisches Signal. Das Intervall zwi‐ zugvorrichtung.
Kontrollleuchte r 3 94. schen den Signaltönen wird kürzer, je
weiter sich das Fahrzeug dem Hin‐ Bei Anhängerbetrieb sind die hinteren
Hinweis Parksensoren deaktiviert.
dernis nähert. Bei einem Abstand von
Im Sensorbereich angebrachte Teile
weniger als 30 cm wird ein Dauerton
verursachen Funktionsstörungen.
ausgegeben.
Einschalten
9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter be‐
sonderen Umständen zur Nicht‐
erkennung von Hindernissen
durch das System führen.

Ausschalten
Soll das System ausgeschaltet wer‐
den, Taste r drücken.
150 Fahren und Bedienung

Kraftstoffe stoffzusätze auf Manganbasis. In Ländern außerhalb der Europä‐


ischen Union Euro-Diesel-Kraftstoff
Dies kann zu Motorschäden füh‐
mit einem Schwefelgehalt unter 50
Kraftstoffe für Otto- ren.
ppm verwenden.
Motoren
Nur bleifreien Kraftstoff verwenden, Achtung Achtung
der Europanorm EN 228 oder
E DIN 51626-1 oder einer gleichwer‐ Die Verwendung von Kraftstoff, Die Verwendung von Kraftstoff,
tigen Bestimmung entspricht. der nicht EN 228, E DIN 51626-1 der nicht EN 590 oder gleicharti‐
oder gleichartigen Spezifikationen gen Spezifikationen entspricht,
Der Motor kann mit E10-Kraftstoff be‐
entspricht, kann zu Ablagerungen kann zu Leistungsverlust des Mo‐
trieben werden, der diese Normen er‐
oder Schäden am Motor führen tors, erhöhtem Verschleiß oder
füllt. E10-Kraftstoff enthält bis zu
und Ihre Garantieansprüche ein‐ Schäden am Motor führen und
10 % Bioethanol.
schränken. Ihre Garantieansprüche ein‐
Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐ schränken.
tanzahl verwenden 3 211. Wird
Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐ Achtung Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle,
zahl verwendet, kann dies die Motor‐ Aquazole und ähnliche Diesel-Was‐
leistung und das Drehmoment beein‐ Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl ser-Emulsionen dürfen nicht verwen‐
trächtigen, und der Kraftstoffver‐ kann zu unkontrollierter Verbren‐ det werden. Es ist nicht zulässig, Die‐
brauch erhöht sich geringfügig. nung und zu Schäden am Motor selkraftstoffe zur Verdünnung mit
führen. Kraftstoffen für Otto-Motoren zu ver‐
Achtung mischen.
Kraftstoffe für Diesel-
Verwenden Sie keine Kraftstoffe
oder Kraftstoffzusätze, die Metall‐
Motoren
verbindungen enthalten, wie Kraft‐ Nur Dieselkraftstoffe nach EN 590
verwenden.
Fahren und Bedienung 151

Kraftstoffe für Tanken 9 Gefahr


Erdgasbetrieb
Erdgas mit einem Methangehalt von Kraftstoff ist brennbar und explo‐
ca. 78 - 99 % verwenden. L-Gas siv. Nicht rauchen. Kein offenes
(Low) mit ca. 78 - 87 % und H-Gas Feuer oder Funken.
(High) mit ca. 87 - 99 %. Es kann auch Tritt im Fahrzeug Kraftstoffgeruch
Biogas mit dem gleichen Methange‐ auf, Ursache sofort von einer
halt verwendet werden, wenn es che‐ Werkstatt beheben lassen.
misch aufbereitet und entschwefelt
wurde.
Achtung
Nur Erdgas oder Biogas gemäß
DIN 51624 verwenden. Bei falscher Betankung nicht die
Flüssiggas bzw. Autogas (LPG) darf Zündung einschalten.
nicht verwendet werden. 9 Gefahr
Die Tankklappe befindet sich an der
Vor dem Tanken Motor und rechten Fahrzeugseite.
Fremdheizungen mit Brennkam‐ Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐
mern (erkennbar am Aufkleber an riegeltem Fahrzeug öffnen. Die
der Tankklappe) abstellen. Mobil‐ Klappe an der Aussparung ziehen
telefone ausschalten. und öffnen.
Beim Tanken die Bedienungs- und Zum Öffnen den Deckel langsam
Sicherheitsvorschriften der Tank‐ nach links drehen.
stelle beachten.
152 Fahren und Bedienung

Zum Schließen den Tankdeckel nach Erdgasbetankung vollständig ab‐


rechts drehen, bis er einrastet. schließen, d.h. Einfüllstutzen entlüf‐
Klappe schließen und einrasten las‐ ten. Schutzkappe aufstecken.
sen. Die Kapazität des Erdgastanks ist ab‐
hängig von Außentemperatur, Füll‐
Erdgas tanken druck und Typ der Tankanlage.
Begriffe für „Erdgasfahrzeuge“ im
Ausland:
Deutsch Erdgasfahrzeuge
Englisch NGVs = Natural Gas
Vehicles
Der Tankdeckel kann in die Halterung
auf der Tankklappe eingehängt wer‐ Französisch Véhicules au gaz
den. naturel – or – Véhicules
Zum Tanken die Zapfpistole bis zum GNV
Anschlag in die Tanköffnung einfüh‐ Italienisch Metano auto
ren und betätigen.
Nach dem automatischen Abschalten Beim Tanken von Erdgas Schutz‐ Begriffe für „Erdgas“ im Ausland:
können noch maximal zwei Portionen kappe des Einfüllstutzens abziehen.
Kraftstoff hinzugefügt werden.
9 Warnung
Achtung
Nur mit einem Austrittsdruck von
Übergelaufenen Kraftstoff sofort höchstens 250 bar tanken. Nur
abwischen. Tankstellen verwenden, die eine
temperaturkompensierte Betan‐
kung gewährleisten.
Fahren und Bedienung 153

Deutsch Erdgas Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte Fahrzeuggewicht im betriebsbereiten
finden Sie im EEG-Konformitätszerti‐ Zustand, wie in der Verordnung an‐
Englisch CNG = Compressed fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐ gegeben.
Natural Gas zeugs enthalten ist, oder in anderen Die Ziffern dienen lediglich als Ver‐
nationalen Zulassungspapieren. gleichsdaten zwischen verschiede‐
Franzö‐ GNV = Gaz Naturel
sisch (pour) Véhicules - oder nen Fahrzeugvarianten und dürfen
Erdgas nicht als Garantie für den tatsächli‐
-
Der Gasverbrauch (kombiniert) des chen Kraftstoffverbrauch eines be‐
CGN = carburantgaz
Modells Opel Zafira beträgt stimmten Fahrzeugs herangezogen
naturel
7,7 kg/100 km. werden. Zusatzausrüstungen können
Italienisch Metano (per auto) Die CO2-Emission (kombiniert) be‐ zu etwas höheren Ergebnissen füh‐
trägt 139 g/km. ren als die genannten Daten für Ver‐
Tankdeckel Die für Ihr Fahrzeug geltenden Werte brauch und CO2-Emissionen. Der
Nur Original-Tankklappen verwen‐ finden Sie im EEG-Konformitätszerti‐ Kraftstoffverbrauch hängt weitge‐
den. Fahrzeuge mit Dieselmotoren fikat, das im Lieferumfang Ihres Fahr‐ hend vom persönlichen Fahrstil sowie
haben spezielle Tankdeckel. zeugs enthalten ist, oder in anderen von Straßen- und Verkehrsverhältnis‐
nationalen Zulassungspapieren. sen ab.
Kraftstoffverbrauch, CO2- Allgemeine Informationen Erdgas
Emission Die offiziellen Werte für Kraftstoffver‐ Die Angaben zum Kraftstoffver‐
brauch und CO2-Emissionen bezie‐ brauch wurden mit dem Referenz‐
Otto- und Dieselmotoren hen sich auf das EU-Basismodell mit
kraftstoff G20 (Methananteil
Der Kraftstoffverbrauch (kombiniert) 99 - 100 mol%) unter vorgeschriebe‐
serienmäßiger Ausstattung.
des Opel Zafira liegt zwischen 7,2 nen Fahrbedingungen ermittelt. Bei
Die Daten für Kraftstoffverbrauch und Verwendung von Erdgas mit einem
und 5,1 l/100 km.
CO2- Emissionen wurden gemäß der niedrigeren Methananteil kann der
Der CO2-Ausstoß (kombiniert) liegt Verordnung (EG) Nr. 715/2007 (in der Kraftstoffverbrauch von den angege‐
zwischen 168 und 134 g/km. jeweils neuesten geltenden Fassung) benen Werten abweichen.
ermittelt und beziehen sich auf das
154 Fahren und Bedienung

Anhängerzugvorrich‐ Fahrverhalten, Anhängerbetrieb


tung Fahrhinweise Anhängelast
Vor Montage eines Anhängers die Die zulässigen Anhängelasten sind
Allgemeine Informationen Kugel der Anhängerkupplung fahrzeug- und motorabhängige
Nur eine für das Fahrzeug zugelas‐ schmieren. Nicht jedoch, wenn zur Höchstwerte und dürfen nicht über‐
sene Anhängerzugvorrichtung ver‐ Verringerung der Pendelbewegung schritten werden. Die tatsächliche
wenden. Den nachträglichen Einbau des Anhängers ein Stabilisator ver‐ Anhängelast ist die Differenz zwi‐
von einer Werkstatt durchführen las‐ wendet wird, der auf den Kugelkopf schen dem tatsächlichen Gesamtge‐
sen. Gegebenenfalls müssen Ände‐ wirkt. wicht des Anhängers und der tatsäch‐
rungen am Fahrzeug, die die Küh‐ Für Anhänger mit geringerer Fahrsta‐ lichen Stützlast mit Anhänger.
lung, Hitzeschutzschilde oder andere bilität sowie für Anhänger mit einem Die zulässige Anhängelast ist in den
Aggregate betreffen, durchgeführt zulässigen Gesamtgewicht von über Fahrzeugpapieren spezifiziert. Die‐
werden. 1300 kg darf die Geschwindigkeit von ser Wert gilt in der Regel für Steigun‐
Bei Montage einer Anhängerzugvor‐ 80 km/h nicht überschritten werden; gen bis max. 12 %
richtung kann die Öffnung der Ab‐ die Verwendung eines Stabilisators
wird empfohlen. Die zulässige Anhängelast gilt bis zur
schleppöse verdeckt werden. Wenn angegebenen Steigung und bis zu
dies der Fall ist, die Kugelstange zum Sollte der Anhänger zu schlingern be‐ einer Höhe von 1000 Metern über
Abschleppen verwenden. Die Kugel‐ ginnen, langsamer fahren, nicht dem Meeresspiegel. Da sich die Mo‐
stange immer im Fahrzeug mitführen. gegenlenken, notfalls scharf brem‐ torleistung wegen der dünner wer‐
Einbaumaße einer werkseitig mon‐ sen. denden Luft bei zunehmender Höhe
tierten Anhängerzugvorrichtung Bei Bergabfahrt gleichen Gang einle‐ verringert und sich dadurch die Steig‐
3 218. gen wie bei entsprechender Bergauf‐ fähigkeit verschlechtert, sinkt auch
fahrt und etwa gleiche Geschwindig‐ das zulässige Zuggesamtgewicht pro
keit fahren. 1000 Meter zusätzlicher Höhe um
Reifendruck auf den Wert für die volle
Zuladung einstellen 3 217.
Fahren und Bedienung 155

10 %. Auf Straßen mit leichten An‐ Hinterachslast Verstauen der Kugelstange


stiegen (weniger als 8 %, z. B. auf Wenn ein Anhänger montiert und das
Autobahnen) muss das Zuggesamt‐ Zugfahrzeug voll beladen ist, darf die
gewicht nicht verringert werden. zulässige Hinterachslast (siehe Typ‐
Das zulässige Zuggesamtgewicht schild oder Fahrzeugpapiere) um
darf nicht überschritten werden. Das 90 kg und das zulässige Gesamtge‐
zulässige Zuggesamtgewicht ist auf wicht um 75 kg überschritten werden.
dem Typschild angegeben 3 207. Wird die zulässige Hinterachslast
überschritten, gilt eine Höchstge‐
Stützlast schwindigkeit von 100 km/h.
Die Stützlast ist die Last, die vom An‐
hänger auf den Kugelkopf der Anhän‐
gerkupplung ausgeübt wird. Sie kann
Zugvorrichtung
durch Veränderung der Gewichtsver‐
teilung beim Beladen des Anhängers Achtung Zum Öffnen der Abdeckung Teppich‐
verändert werden. boden anheben. Lasche hochstellen,
Bei Betrieb ohne Anhänger ist die drehen und hochziehen.
Die höchstzulässige Stützlast (75 kg) Kugelstange zu demontieren.
ist auf dem Typschild der Anhänger‐
zugvorrichtung und in den Fahrzeug‐
papieren angegeben. Streben Sie im‐
mer die höchstzulässige Last an, vor
allem bei schweren Anhängern. Die
Stützlast sollte nie unter 25 kg sinken.
156 Fahren und Bedienung

Der Beutel mit der Kugelstange ist mit Spannstellung der Kugelstange
einem Gummiband festgeschnallt. kontrollieren
Beim Einlegen darauf achten, dass
der Drehgriff der Kugelstange nach
oben gerichtet ist.

Montage der Kugelstange


Abdeckung im Stoßfänger von unten
an Aussparungen schräg nach hinten
herausziehen.

■ Drehgriff herausziehen und bis zum


Anschlag rechtsherum drehen.
■ Die rote Markierung am Drehgriff Einsetzen der Kugelstange
muss zur weißen Markierung an
der Kugelstange zeigen.
■ Der Spalt zwischen Drehgriff und
Kugelstange muss ca. 6 Millimeter
betragen.
■ Der Schlüssel muss auf Position c
(1) stehen.
Die Steckdose ausrasten und nach
unten klappen. Den Verschlussstop‐ Andernfalls muss die Kugelstange
fen von der Öffnung für die Kugel‐ vor Einsetzen gespannt werden:
stange entfernen und verstauen. ■ Kugelstange entriegeln, dazu
Schlüssel in Position c (1) drehen
Fahren und Bedienung 157

Gespannte Kugelstange in die Auf‐ Kugelstange verriegeln, dazu Schlüs‐ Demontage der Kugelstange
nahmeöffnung einführen und kräftig sel in Position e (2) drehen. Schlüssel
bis zum hörbaren Einrasten nach abziehen und Schutzklappe schlie‐
oben drücken. ßen.
Der Drehgriff schnellt selbsttätig in die
Öse für Abreißseil
Ausgangsposition zurück und liegt
ohne Spalt an der Kugelstange an. Abreißseil an der Öse einhängen.
Richtige Montage der Kugelstange
9 Warnung kontrollieren
■ Die grüne Markierung am Drehgriff
Drehgriff beim Einsetzen nicht be‐ muss zur weißen Markierung an
rühren. der Kugelstange zeigen.
■ Zwischen Drehgriff und Kugel‐
stange darf kein Spalt sein. Schutzlasche öffnen und zum Entrie‐
■ Die Kugelstange muss fest in der geln der Kugelstange Schlüssel in
Aufnahmeöffnung eingerastet sein. Position c (1) drehen.
■ Die Kugelstange muss verriegelt Drehgriff herausziehen und bis zum
und der Schlüssel abgezogen sein. Anschlag rechtsherum drehen. Ku‐
gelstange nach unten herausziehen.
9 Warnung Verschlussstopfen in Aufnahmeöff‐
nung einsetzen. Steckdose einklap‐
Anhängerbetrieb ist nur zulässig, pen.
wenn die Kugelstange richtig mon‐ Abdeckung in den Stoßfänger einset‐
tiert ist. Wenn die Kugelstange zen: Führungsleisten der Abdeckung
nicht richtig einrastet, Hilfe einer zuerst vorn, dann hinten einsetzen
Werkstatt in Anspruch nehmen.
158 Fahren und Bedienung

und einrasten. Die Abdeckung dabei


leicht bogenförmig zusammendrü‐
cken.

Anhänger-Stabilitäts-
Assistent
Erkennt das System eine starke
Schlingerbewegung, wird die Motor‐
leistung reduziert und das Gespann
gezielt abgebremst, bis das Schlin‐
gern aufhört.
Anhänger-Stabilitäts-Assistent (TSA)
ist eine Funktion des elektronischen
Stabilitätsprogramms (ESP®Plus)
3 145.
Fahrzeugwartung 159

Fahrzeugwartung Allgemeine Fahrzeugeinlagerung


Informationen Einlagerung über einen
längeren Zeitraum
Allgemeine Informationen .......... 159 Zubehör und Änderungen Wird das Fahrzeug für mehrere Mo‐
Fahrzeugüberprüfungen ............ 160 am Fahrzeug nate eingelagert, sind folgende
Glühlampen auswechseln ......... 167 Wir empfehlen die Verwendung von Schritte erforderlich:
Elektrische Anlage ..................... 174 Originalteilen und -zubehör und von ■ Fahrzeug waschen und konservie‐
ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp ren.
Wagenwerkzeug ........................ 180 werkseitig zugelassenen Teilen. Die ■ Konservierung im Motorraum und
Räder und Reifen ...................... 181 Zuverlässigkeit anderer Produkte am Unterboden überprüfen lassen.
Starthilfe ..................................... 195 können wir nicht bewerten und auch
nicht dafür garantieren – auch wenn ■ Dichtgummis reinigen und konser‐
Abschleppen .............................. 196 vieren.
sie über eine behördliche oder sons‐
Fahrzeugpflege .......................... 198 tige Zulassung verfügen. ■ Den Kraftstofftank vollständig auf‐
Keine Veränderungen an der elektri‐ füllen.
schen Anlage vornehmen, z. B. Ein‐ ■ Motorölwechsel durchführen.
griff in elektronische Steuergeräte ■ Scheibenwaschbehälter entleeren.
(Chip-Tuning).
■ Frostschutz im Kühlmittel prüfen.
Achtung ■ Reifendruck auf den Wert für die
volle Zuladung erhöhen.
Beim Transportieren des Fahr‐ ■ Fahrzeug an einem trockenen, gut
zeugs auf einem Zug oder einem belüfteten Ort abstellen. Ersten
Bergungsfahrzeug können die Gang oder Rückwärtsgang einle‐
Schmutzfänger beschädigt wer‐ gen oder Wählhebel auf P stellen.
den. Sicherstellen, dass das Fahrzeug
nicht wegrollen kann.
160 Fahrzeugwartung

■ Parkbremse nicht anziehen. Altfahrzeugrücknahme Fahrzeugüberprüfun‐


■ Motorhaube öffnen, alle Fenster
schließen und Fahrzeug verriegeln.
Informationen über Altfahrzeug- gen
Rücknahmestellen und die Wieder‐
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ verwertung von Altfahrzeugen sind Durchführung von Arbeiten
zeugbatterie abklemmen. Sicher‐ auf unserer Website verfügbar. Nur
stellen, dass sämtliche Systeme offiziell anerkannte Recyclingstellen
außer Betrieb sind, z. B. Diebstahl‐ mit dieser Aufgabe betrauen.
warnanlage. Erdgasfahrzeuge dürfen nur in Ser‐
vice-Zentren wiederverwertet wer‐
Neuerliche Inbetriebnahme des
den, die für das Recycling von Erd‐
Fahrzeugs gasfahrzeugen zugelassen sind.
Wird das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen, sind folgende Schritte er‐
forderlich:
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐
zeugbatterie anklemmen. Elektro‐
nik der elektrischen Fensterbetäti‐
gung aktivieren.
9 Warnung
■ Reifendruck prüfen.
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen. Kontrollen im Motorraum nur bei
■ Motorölstand kontrollieren. ausgeschalteter Zündung durch‐
führen.
■ Kühlmittelstand kontrollieren.
Das Kühlgebläse kann auch bei
■ Gegebenenfalls Kennzeichen ausgeschalteter Zündung laufen.
montieren.
Fahrzeugwartung 161

Entriegelungshebel ziehen und in die


9 Gefahr Ausgangsposition zurückführen.
Zündanlage und Xenon-Schein‐
werfer arbeiten mit sehr hoher
Spannung. Nicht berühren.

Zum leichteren Erkennen sind die


Verschlussdeckel zum Nachfüllen
von Motoröl, Kühlmittel und Wasch‐
flüssigkeit sowie der Griff des Öl‐
messstabs gelb.
Motorhaube abstützen.
Motorhaube
Schließen
Öffnen Sicherungsgriff hochdrücken und Mo‐ Vor dem Schließen der Motorhaube
torhaube öffnen. die Stütze in die Halterung drücken.
Lufteinlass 3 129. Motorhaube absenken, ins Schloss
fallen lassen und Verriegelung prü‐
fen. Sicherstellen, dass die Motor‐
haube eingerastet ist.

Motoröl
Den Motorölstand regelmäßig von
Hand kontrollieren, um Motorschä‐
den zu verhindern. Sicherstellen,
162 Fahrzeugwartung

dass die richtige Ölspezifikation ver‐ Je nach Motor werden verschiedene


wendet wird. Empfohlene Flüssigkei‐ Ölmessstäbe verwendet.
ten und Schmierstoffe 3 203.
Prüfung nur bei waagerecht stehen‐
dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐
triebswarm und mindestens seit
5 Minuten abgestellt sein.
Ölmessstab herausziehen, abwi‐
schen, bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken, erneut herausziehen
und Motorölstand ablesen.
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche Wir empfehlen, das gleiche Motoröl
am Griff einstecken und eine halbe zu verwenden wie eingefüllt ist.
Umdrehung durchführen.
Wenn der Motorölstand in den Be‐ Der Motorölstand darf die obere
reich der Nachfüllmarke MIN abge‐ Marke MAX am Messstab nicht über‐
sunken ist, Motoröl nachfüllen. schreiten.

Achtung
Zuviel eingefülltes Motoröl muss
abgelassen oder abgesaugt wer‐
den.

Füllmengen 3 216.
Verschlussdeckel gerade ansetzen
und festdrehen.
Fahrzeugwartung 163

Kühlmittel schlussdeckel gut festziehen. Kon‐


zentration des Frostschutzmittels
Das Kühlmittel bietet Frostschutz bis überprüfen lassen und Ursache für
ca. -28 °C. In nördlichen Ländern, in den Kühlmittelverlust in einer Werk‐
denen es sehr kalt wird, bietet das statt beheben lassen.
werkseitig eingefüllte Kühlmittel
Frostschutz bis ca. -37 °C.
Waschflüssigkeit
Achtung
Nur zugelassene Frostschutzmit‐
tel verwenden.
Bei kaltem Kühlsystem sollte der
Kühlmittelstand Kühlmittelstand knapp über der
KALT/COLD-Markierung liegen. Bei
Achtung zu niedrigem Füllstand auffüllen.
Zu niedriger Kühlmittelstand kann
9 Warnung
zu Motorschaden führen.
Vor Öffnen des Verschlussde‐
ckels Motor abkühlen lassen. Ver‐ Sauberes Wasser und eine geeignete
schlussdeckel vorsichtig öffnen Menge Scheibenwaschlösung mit
damit der Überdruck langsam ent‐ Frostschutzmittel mischen.
weicht.

Mit Frostschutzmittel auffüllen. Ist


kein Frostschutzmittel verfügbar, mit
sauberem Leitungswasser oder des‐
tilliertem Wasser auffüllen. Den Ver‐
164 Fahrzeugwartung

Achtung Bremsflüssigkeit ren kann. Ursache für den Verlust von


Bremsflüssigkeit von einer Werkstatt
beheben lassen.
Nur Waschwasser mit einem aus‐ 9 Warnung
reichenden Anteil Frostschutzmit‐ Nur hochwertige für das Fahrzeug zu‐
tel bietet bei niedrigen Tempera‐ Bremsflüssigkeit ist giftig und ät‐ gelassene Bremsflüssigkeit verwen‐
turen oder einem plötzlichen Tem‐ zend. Kontakt mit Augen, Haut, den, Brems- und Kupplungsflüssig‐
peratursturz ausreichenden Gewebe und lackierten Flächen keit 3 164.
Schutz. vermeiden.
Fahrzeugbatterie
Bremsen Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei,
Ein quietschendes Geräusch weist sofern das Fahrverhalten eine ausrei‐
darauf hin, dass die Bremsbeläge auf chende Aufladung der Batterie zu‐
ein Mindestmaß abgefahren sind. lässt. Kurze Strecken und häufige
Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge Motorstarts können die Batterie ent‐
jedoch möglichst bald austauschen laden. Nicht benötigte Verbraucher
lassen. ausschalten.
Sobald neue Bremsbeläge montiert
sind, während den ersten Fahrten
nicht unnötig scharf bremsen.

Der Bremsflüssigkeitsstand muss


zwischen MIN und MAX liegen.
Beim Nachfüllen auf äußerste Sau‐ Batterien gehören nicht in den Haus‐
berkeit achten, da eine Verunreini‐ müll. Sie müssen über entspre‐
gung der Bremsflüssigkeit zu Funk‐ chende Sammelstellen recycelt wer‐
tionsstörungen der Bremsanlage füh‐ den.
Fahrzeugwartung 165

Wird das Fahrzeug länger als Bedeutung der Symbole: Diesel-Kraftstoffsystem


4 Wochen abgestellt, kann sich die ■ Funken, offene Flammen oder
Batterie entladen. Polklemme am Mi‐ Rauch vermeiden.
entlüften
nuspol der Fahrzeugbatterie abklem‐ Wenn der Tank leer gefahren wurde,
men. ■ Augen immer schützen. Explosive muss das Diesel-Kraftstoffsystem
Gase können zu Erblindung oder
An- und Abklemmen der Fahrzeug‐ entlüftet werden. Zündung dreimal für
Verletzungen führen.
batterie nur bei ausgeschalteter Zün‐ jeweils 15 Sekunden einschalten.
dung. ■ Fahrzeugbatterie außerhalb der Dann den Motor höchstens
Reichweite von Kindern halten. 40 Sekunden lang drehen lassen.
Fahrzeugbatterieentladeschutz
■ Die Fahrzeugbatterie enthält Diesen Vorgang frühestens nach
3 120.
Schwefelsäure, die zu Erblindung 5 Sekunden wiederholen. Wenn der
Warnschild oder ernsten Verätzungen führen Motor nicht startet, Hilfe einer Werk‐
kann. statt in Anspruch nehmen.
■ Für weitere Informationen siehe
Betriebsanleitung.
■ Rund um die Fahrzeugbatterie kön‐
nen explosive Gase auftreten.
166 Fahrzeugwartung

Scheibenwischerwechsel Wischerblätter an der Wischerblatt an der


Windschutzscheibe Heckscheibe
Servicestellung für vordere
Scheibenwischer

Wischerarm anheben, beide Riegel Wischerarm anheben. Wischerbaltt


am Wischerarm drücken, Wischer‐ wie in der Abbildung gezeigt ausras‐
Zündung ausschalten, Zündschlüssel blatt ausrasten und abziehen. ten und abnehmen.
aber nicht abziehen, Fahrertür nicht
öffnen.
Innerhalb von 4 Sekunden Wischer‐
hebel nach unten drücken und loslas‐
sen, sobald die Wischer senkrecht
stehen.
Fahrzeugwartung 167

Glühlampen durchgeführt: Räder entsprechend


einschlagen, Riegel ausrasten und
Abblendlicht
auswechseln Deckel abnehmen. 1. Lampenwechsel durch die Öff‐
nung im Radkasten durchführen.
Für den Lampenwechsel vom Motor‐
Zündung ausschalten und betreffen‐ raum aus auf der rechten Seite Luft‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen schlauch vom Luftfilter abziehen. Auf
schließen. der linken Seite Stecker am Siche‐
Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐ rungskasten abziehen.
ten. Den Glaskolben der Glühlampe
nicht mit bloßen Händen berühren.
Halogen-Scheinwerfer
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.

2. Abdeckkappe 2 abziehen.

Scheinwerfer haben getrennte Sys‐


teme für Fernlicht 1 (innere Lampen)
Der Lampenwechsel der vorderen und Abblendlicht 2 (äußere Lampen).
äußeren Leuchten wird durch Öffnun‐
gen in den vorderen Radkästen
168 Fahrzeugwartung

3. Lampenträger links herumdrehen Fernlicht


und ausrasten. Lampenträger aus
dem Reflektor ziehen. 1. Zugang zu den Glühlampen über
den Motorraum.

4. Federdrahtbügel nach vorn aus


den Haltenasen ausrasten und
nach unten schwenken.
4. Glühlampe aus dem Lampenträ‐ 5. Glühlampe aus Reflektorgehäuse
ger ziehen und neue Glühlampe 2. Abdeckkappe 1 abziehen. ziehen.
einsetzen. 3. Stecker von Glühlampe abziehen. 6. Beim Einsetzen einer neuen
5. Lampenträger einsetzen, die bei‐ Glühlampe Nasen in die Ausspa‐
den Nasen im Reflektor einrasten rungen am Reflektor einsetzen
und zum Verriegeln rechts herum‐ und Federdrahtbügel einrasten.
drehen. 7. Stecker an der Glühlampe mon‐
6. Lampenträger bis zum Anschlag tieren.
rechts herumdrehen. 8. Abdeckkappe anbringen.
7. Abdeckkappe anbringen.
8. Öffnung im Radkasten mit der Ab‐
deckung verschließen.
Fahrzeugwartung 169

Seitenleuchten 3. Lampenträger der Parkleuchte


aus dem Reflektor ziehen.
1. Zugang zu den Glühlampen über
den Motorraum.

2. Abdeckkappe abziehen.

4. Glühlampe aus der Fassung neh‐


men und neue Glühlampe einset‐
2. Abdeckkappe 1 abziehen. zen.
5. Fassung in den Reflektor einset‐
zen. Scheinwerfer-Abdeckkappe
montieren.

Vordere Blinkleuchte
1. Lampenwechsel durch die Öff‐
nung im Radkasten durchführen.
3. Lampenträger links herumdrehen
und ausrasten.
170 Fahrzeugwartung

4. Glühlampe etwas in die Fassung 3. Glühlampe etwas in die Fassung


hineindrücken, links herumdre‐ hineindrücken, links herumdre‐
hen und herausnehmen. Neue hen und herausnehmen. Neue
Glühlampe einsetzen. Glühlampe einsetzen.
5. Lampenträger in den Reflektor 4. Lampenträger in den Reflektor
einsetzen, rechts herumdrehen einsetzen, rechts herumdrehen
und einrasten. und einrasten.
6. Abdeckkappe anbringen.
7. Öffnung im Radkasten mit der Ab‐ Nebelscheinwerfer
deckung verschließen. Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.
Xenon-Scheinwerfer 2. Lampenträger links herumdrehen
und ausrasten.
Rückleuchten
9 Gefahr
Xenon-Scheinwerfer arbeiten
unter sehr hoher Spannung. Nicht
berühren. Mit Ausnahme der
Blinkleuchte sollten Glühlampen
von einer Werkstatt gewechselt
werden.

Vordere Blinkleuchte
1. Zugang zu den Glühlampen über
den Motorraum.
Fahrzeugwartung 171

Zum Lampenwechsel auf der rechten 3. Lampengehäuse herausnehmen.


Seite seitliche Abdeckung öffnen:
Sperrzungen nach vorn drücken und
Abdeckung abnehmen.
Einsatz mit Reifenreparaturset he‐
rausnehmen.

1. Stecker zusammendrücken und


von dem Lampenträger abziehen. 4. Sperrzungen ausrasten und Lam‐
2. Zwei Kunststoff-Befestigungs‐ penträger herausnehmen.
muttern von innen mit Hand ab‐
schrauben.

Zum Lampenwechsel auf der linken


Seite Aufnahme der Laderaumabde‐
ckung abziehen und seitliche Abde‐
ckung öffnen: Sperrzungen nach vorn
drücken und Abdeckung abnehmen.
172 Fahrzeugwartung

5. Glühlampe etwas in die Fassung Seitliche Blinkleuchten


hineindrücken, links herumdre‐
hen und herausnehmen. Neue Lampenwechsel von einer Werkstatt
Glühlampe einsetzen. durchführen lassen.
Rückleuchte/Bremslicht (1)
Blinkleuchte (2) Kennzeichenleuchte
Nebelschlussleuchte, möglicher‐
weise nur auf einer Seite (3)
Rückfahrleuchte (4)
6. Lampenträger in das Lampenge‐
häuse einrasten. Stecker an‐
schließen. Lampengehäuse in die 2. Lampengehäuse nach unten he‐
Karosserie einsetzen, Befesti‐ rausnehmen, dabei nicht am Ka‐
gungsmuttern festziehen. Auf der bel ziehen.
rechten Seite Einsatz mit dem 3. Lasche anheben und Stecker von
Reifenreparaturset montieren. dem Lampenträger abziehen.
Seitenabdeckung anbringen. Auf
der linken Seite Aufnahme für die
Laderaumabdeckung anbringen. 1. Schraubendreher in das Lampen‐
gehäuse einstecken, zur Seite
7. Nach dem Lampenwechsel prü‐ drücken und Feder entriegeln.
fen, ob die Rückleuchten ord‐
nungsgemäß funktionieren: Zün‐
dung einschalten, Bremse betäti‐
gen, Seitenleuchten einschalten.
Fahrzeugwartung 173

4. Lampenträger links herumdrehen Innenleuchten Handschuhfachbeleuchtung,


und ausrasten. Fußraumbeleuchtung
5. Glühlampe aus der Fassung neh‐ Vordere Innenleuchte, Leselicht
men und neue Glühlampe einset‐
zen.
6. Lampenträger in das Lampenge‐
häuse einsetzen und rechts he‐
rumdrehen.
7. Stecker in Lampenträger einset‐
zen.
8. Lampengehäuse einsetzen und
einrasten.

1. Leuchte mit Schraubendreher


1. Streuscheibe ausrasten, leicht ausrasten und herausnehmen.
nach unten drücken und schräg
nach unten abnehmen.
2. Glühlampe herausnehmen und
neue Glühlampe einsetzen.
3. Streuscheibe einrasten.

Hintere Innenleuchte und


Leselicht
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.
174 Fahrzeugwartung

2. Glühlampe leicht in Richtung der


federnden Klemme drücken und
Elektrische Anlage Vor Auswechseln einer Sicherung be‐
treffenden Schalter und Zündung
herausnehmen. ausschalten.
Sicherungen
3. Neue Lampe einsetzen. Eine defekte Sicherung ist am durch‐
Ersatz entsprechend der Beschrif‐ gebrannten Schmelzfaden erkenn‐
4. Leuchte einsetzen. tung auf der defekten Sicherung bar. Sicherung nur dann ersetzen,
durchführen. wenn die Ursache für die Störung be‐
Instrumententafelbeleuch‐ Im Fahrzeug befinden sich zwei Si‐ hoben wurde.
tung cherungskästen: Im Laderaum links Einige Funktionen können durch
hinter einer Abdeckung und vorn links mehrere Sicherungen abgesichert
Lampenwechsel von einer Werkstatt im Motorraum.
durchführen lassen. sein.
Sicherungen können auch ohne Vor‐
handensein einer Funktion einge‐
steckt sein.

Reservesicherungen in Sicherungs‐
kasten Version B im Laderaum auf‐
bewahren. Abdeckung öffnen 3 178.
Fahrzeugwartung 175

Sicherungskasten im
Motorraum

Sicherungszieher
Im Sicherungskasten des Laderaums
kann ein Sicherungszieher unterge‐
bracht sein. Schraubendreher bis zum Anschlag
in Öffnungen stecken und zur Seite
schwenken. Deckel nach oben klap‐
pen und abnehmen.
Beim Wiederanbringen den Deckel
zunächst links ansetzen und dann
nach unten klappen. Darauf achten,
dass der Deckel hörbar einrastet.
Je nach Ausführung des Sicherungs‐
Sicherungszieher von oben oder seit‐ kastens im Laderaum gibt es für die
lich auf die verschiedenen Ausführun‐ Sicherungen in diesem Sicherungs‐
gen von Sicherungen stecken und Si‐ kasten zwei unterschiedliche Bele‐
cherung herausziehen. gungsvarianten 3 178.
176 Fahrzeugwartung

Sicherungsbelegungen in Nr. Stromkreis


Verbindung mit
12 Mobiltelefon, Infotainment‐
Sicherungskasten im Laderaum system, Display
Version A
13 Innenleuchte
Nr. Stromkreis
14 Scheibenwischer
1 ABS
15 Scheibenwischer
2 ABS
16 Hupe, ABS, Bremslichtschalter,
3 Innenraumgebläse elektroni‐ Klimaanlage
sche Klimatisierungsautomatik
17 Diesel-Kraftstofffilter oder
4 Innenraumgebläse Heizung und Klimaanlage
Klimaanlage
18 Anlasser
5 Kühlergebläse
19 –
6 Kühlergebläse
20 Hupe
7 Zentralverriegelung
21 Motorelektronik
8 Waschanlage Windschutz‐
scheibe und Heckscheibe 22 Motorelektronik
9 Heizbare Heckscheibe, heiz‐ 23 Leuchtweitenregulierung
barer Außenspiegel
24 Kraftstoffpumpe
10 Diagnosestecker
25 –
11 Instrumente
26 Motorelektronik
Fahrzeugwartung 177

Nr. Stromkreis Sicherungsbelegungen in Nr. Stromkreis


Verbindung mit
27 Heizung, Klimaanlage, Luftgüte‐ 13 Nebelscheinwerfer
sensor
Sicherungskasten im Laderaum
Version B 14 Scheibenwischer
28 –
Nr. Stromkreis 15 Scheibenwischer
29 Servolenkung
1 ABS 16 Steuergeräte-Elektronik,
30 Motorelektronik Open&Start-System, ABS,
2 ABS Bremslichtschalter
31 Heckscheibenwischer
3 Innenraumgebläse elektroni‐ 17 Heizung Diesel-Kraftstofffilter
32 Bremslichtschalter sche Klimatisierungsautomatik
18 Anlasser
33 Leuchtweitenregulierung, Licht‐ 4 Innenraumgebläse Heizung und
schalter, Kupplungsschalter, Klimaanlage 19 Getriebeelektronik
Instrument, Fahrertürmodul
5 Kühlergebläse 20 Klimaanlage
34 Lenksäulen-Steuergerät
6 Kühlergebläse 21 Motorelektronik
35 Infotainment System
7 Scheibenwaschanlage 22 Motorelektronik
36 Zigarettenanzünder, Zubehör‐
steckdose 8 Hupe 23 Adaptives Fahrlicht, Leuchtwei‐
tenregulierung
9 Scheinwerferwaschanlage
24 Kraftstoffpumpe
10 Notentriegelung der Zentralver‐
riegelung 25 Getriebeelektronik
11 – 26 Motorelektronik
12 – 27 Servolenkung
178 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Sicherungskasten im


28 Getriebeelektronik Laderaum
29 Getriebeelektronik
30 Motorelektronik
31 Adaptives Fahrlicht, Leuchtwei‐
tenregulierung
32 Bremssystem, Klimaanlage,
Kupplungsschalter
33 Adaptives Fahrlicht, Leuchtwei‐
tenregulierung, Lichtschalter Nr. Stromkreis

34 Lenksäulen-Steuergerät 1 Nebelscheinwerfer
Der Sicherungskasten befindet sich 2 Hintere Zubehörsteckdose
35 Infotainment System
hinter einer Abdeckung. Sperrzungen
36 Mobiltelefon, Infotainment‐ nach vorn drücken und Abdeckung 3 Zubehörsteckdose Laderaum
system, Display abnehmen. 4 Rückfahrlicht
Keine Gegenstände hinter der Abde‐
ckung unterbringen. 5 Elektrische Fensterbetätigung
hinten
Je nach Ausstattung gibt es zwei un‐
terschiedliche Sicherungskästen. 6 Klimaanlage

Sicherungskasten Version A 7 Elektrische Fensterbetätigung


Zum Austauschen einer Sicherung vorn
entsprechende Schutzkappe abdrü‐ 8 Heizbare Außenspiegel
cken.
Fahrzeugwartung 179

Sicherungskasten Version B Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


1 Elektrische Fensterbetätigung 16 Open&Start-System
vorn
17 Regensensor, Luftgütesensor,
2 – Reifendruck-Kontrollsystem,
Innenspiegel
3 Instrumente
18 Instrumente, Schalter
4 Heizung, Klimaanlage, elektro‐
nische Klimatisierungsauto‐ 19 –
matik
20 CDC
5 Airbags
21 Heizbare Außenspiegel
6 –
22 –
7 –
23 Elektrische Fensterbetätigung
8 – hinten
9 – 24 Diagnosestecker
10 – 25 –
11 Heizbare Heckscheibe 26 Elektrisch klappbare Außen‐
spiegel
12 Heckscheibenwischer
27 Ultraschallsensor, Diebstahl‐
13 Einparkhilfe warnanlage
14 Heizung, Klimaanlage 28 –
15 –
180 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Wagenwerkzeug


29 Zigarettenanzünder, Zubehör‐ 43 –
steckdose
44 –
30 Hintere Zubehörsteckdose
31 –
32 –
33 Open&Start-System
34 –
35 Hintere Zubehörsteckdose
36 Steckdose für Anhängerzugvor‐
richtung Zum Öffnen der Abdeckung Teppich‐
boden anheben. Lasche hochstellen,
37 – drehen und hochziehen.
38 Zentralverriegelung, Klemme 30
39 Sitzheizung links
40 Sitzheizung rechts
41 –
42 –
Fahrzeugwartung 181

Räder und Reifen Winterreifen


Winterreifen verbessern die Fahrsi‐
Reifenzustand, Felgenzustand cherheit bei Temperaturen unter
7 °C und sollten deshalb auf allen Rä‐
Über Kanten langsam und möglichst
dern montiert werden.
im rechten Winkel fahren. Das Über‐
fahren scharfer Kanten kann zu Rei‐ Reifen der Größe 195/65 R 15,
fen- und Felgenschäden führen. Rei‐ 195/60 R 16, 205/55 R 16 und
fen beim Parken nicht am Bordstein 225/45 R 17 können als Winterreifen
einklemmen. verwendet werden.
Räder regelmäßig auf Beschädigun‐ Reifen der Größe 205/50 R 17 dürfen
gen untersuchen. Bei Beschädigun‐ nur als Winterreifen verwendet wer‐
Wagenheber und Wagenwerkzeug gen bzw. ungewöhnlichem Ver‐ den.
sind in einer Tasche im Ablagefach im schleiß Hilfe einer Werkstatt in An‐ Reifen der Größen 225/40 R 181),
Boden des Laderaums mit einem spruch nehmen. 225/40 ZR 18 und 235/35 R 19 dürfen
Gummiriemen festgeschnallt. nicht als Winterreifen verwendet wer‐
Zum Schließen Nasen vorn am De‐ Reifen den.
ckel in die Aussparungen einsetzen Winterreifen dürfen beim Zafira OPC
und verriegeln. Reifen der Größe 225/45 R 17 sind
nur auf speziellen, von Opel freigege‐
nur zulässig, wenn das Fahrzeug mit
benen Leichtmetallfelgen verwendet
elektronischem Stabilitätsprogramm
werden.
ausgestattet ist.
Winterreifen mit Notlaufeigen‐
schaften dürfen nur auf vom Herstel‐
ler zugelassene Leichtmetallfelgen
aufgezogen werden.

1) Zafira OPC: Ohne Schneeketten als Winterreifen zulässig.


182 Fahrzeugwartung

Geschwindigkeitsaufkleber gemäß Bereifung mit Notlaufeigenschaften Fahren mit beschädigtem


Landesvorschrift im Blickfeld des ist an einer herstellerspezifischen Reifen
Fahrers anbringen. Markierung an der Reifenflanke er‐ Der Druckverlust eines Reifens wird
kennbar: über das Reifendruckverlust-Über‐
Bereifung mit ROF = RunonFlat bei Goodyear wachungssystem oder das Reifen‐
oder druck-Kontrollsystem angezeigt.
Notlaufeigenschaften
SSR = Self Supporting Runflat Tyre Bei drucklosem Reifen ist eine Wei‐
Die Reifen mit Notlaufeigenschaften
bei Continental. terfahrt möglich:
verfügen über eine selbsttragende,
verstärkte Seitenwand. Diese Ver‐ ■ mit maximal 80 km/h
Bereifung mit Notlaufeigenschaften
stärkung sorgt dafür, dass der Reifen ist nur in Kombination mit vom Her‐ ■ bis zu einer Fahrtstrecke von
auch im drucklosen Zustand einge‐ steller freigegebenen Leichtmetallfel‐ 80 km
schränkt fahrbar bleibt. gen zulässig.
Bereifung mit Notlaufeigenschaften Die Verwendung von Reifenrepara‐
9 Warnung
ist nur bei Fahrzeugen mit elektroni‐ tursets ist nicht zulässig.
schem Stabilitätsprogramm und Rei‐ Lenkfähigkeit und Fahrverhalten
fendruckverlust-Überwachungssys‐ Der ECO-Reifendruck darf nicht ver‐ sind beeinträchtigt. Der Brems‐
tem bzw. Reifendruck-Kontrollsystem wendet werden. weg ist länger.
zulässig. Bereifung mit Notlaufeigenschaften Fahrstil und Geschwindigkeit an
darf nicht mit herkömmlichen Reifen die geänderten Bedingungen an‐
Achtung kombiniert werden. passen.
Bei Umrüstung auf herkömmlichen
Auch bei Bereifung mit Notlaufei‐ Reifen beachten, dass sich kein Re‐ Reifenbezeichnungen
genschaften Reifendruck regel‐ serverad oder Reifenreparaturset im
mäßig kontrollieren. Fahrzeug befindet. Z. B. 195/65 R 15 91 H
195 = Reifenbreite in mm
65 = Querschnittsverhältnis (Rei‐
fenhöhe zu Reifenbreite) in %
R = Gürtelbauart: Radial
Fahrzeugwartung 183

RF = Bauart: RunFlat Bei Fahrzeugen mit Reifendruck-


15 = Felgendurchmesser in Zoll Kontrollsystem: Adapter auf Ventil
91 = Tragfähigkeits-Kennzahl, schrauben.
z. B. 91 entspricht 618 kg Reifendruck 3 217 und auf dem Auf‐
H = Geschwindigkeits-Kenn‐ kleber an der Innenseite der Tank‐
buchstabe klappe.
Geschwindigkeits-Kennbuchstabe: Die Reifendruckangaben beziehen
Q = bis 160 km/h sich auf kalte Reifen. Gültig für Som‐
S = bis 180 km/h mer- und Winterreifen.
T = bis 190 km/h Reserverad immer mit dem Reifen‐
H = bis 210 km/h druck für volle Belastung befüllen.
V = bis 240 km/h Ventilkappenschlüssel aus Tank‐ Der ECO-Reifendruck dient dem Er‐
W = bis 270 km/h klappe entnehmen und damit Ventil‐ reichen eines möglichst geringen
kappe abschrauben. Kraftstoffverbrauchs. Er ist bei Berei‐
Reifendruck fung mit Notlaufeigenschaften nicht
zulässig.
Reifendruck mindestens alle
14 Tage und vor jeder größeren Fahrt Ein falscher Reifendruck beeinträch‐
bei kalten Reifen kontrollieren. Reser‐ tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐
verad nicht vergessen. Dies gilt auch komfort und Kraftstoffverbrauch und
bei Fahrzeugen mit Reifendruck-Kon‐ erhöht den Reifenverschleiß.
trollsystem. Der Reifendruck hängt von verschie‐
denen Faktoren ab. Um den richtigen
Reifendruckwert zu bestimmen, ge‐
hen Sie folgendermaßen vor:
184 Fahrzeugwartung

1. Identifizieren Sie die Antrieb‐ ten zur Laufflächenablösung und Hinweis


sachse und den Karosserietyp. sogar zum Platzen des Reifens In Ländern, in denen das Reifen‐
2. Identifizieren Sie die Motorkenn‐ führen. druck-Kontrollsystem gesetzlich
zeichnung. Motordaten 3 211. vorgeschrieben ist, wird bei Verwen‐
dung von Rädern ohne Drucksenso‐
3. Identifizieren Sie den entspre‐ Reifendruck- ren die Typgenehmigung ungültig.
chenden Reifen.
Kontrollsystem Der aktuelle Reifendruck kann im
Die Reifendrucktabellen zeigen alle
Das Reifendruck-Kontrollsystem Info-Display abgelesen werden
möglichen Reifenkombinationen
überwacht den Druck aller vier Rei‐ 3 112.
3 217.
fen, sobald die Fahrzeuggeschwin‐ Fahrzeugmeldungen, Reifendruck
Die für Ihr Fahrzeug zugelassenen digkeit einen bestimmten Grenzwert 3 106.
Reifen finden Sie im EEG-Konformi‐ überschreitet.
tätszertifikat, das im Lieferumfang Ih‐ Kontrollleuchte w 3 95.
Alle Räder müssen mit Drucksenso‐
res Fahrzeugs enthalten ist, oder in Wenn der Reifendruck verringert oder
ren ausgestattet sein und die Reifen
anderen nationalen Zulassungspa‐ erhöht werden soll, Zündung aus‐
müssen den vorgeschriebenen Rei‐
pieren. schalten.
fendruck aufweisen.
Der Fahrer ist für die korrekte Anpas‐ Bei kalten Temperaturen kann w an‐
Wenn ein niedriger Reifendruck fest‐
sung des Reifendrucks verantwort‐ fänglich nach dem Starten des Fahr‐
gestellt wird, leuchtet A auf. Bei Auf‐
lich. zeugs aufleuchten erlischt dann aber
leuchten von A so rasch wie möglich
anhalten und die Reifen auf den in während der Fahrt. Dies könnte ein
9 Warnung diesem Handbuch empfohlenen früher Hinweis darauf sein, dass der
Druck befüllen. Reifendrücke 3 217. Luftdruck zu niedrig ist und die Reifen
Ein zu geringer Reifendruck kann auf den korrekten Druck befüllt wer‐
zu starker Reifenerwärmung, in‐ Nach dem Befüllen der Reifen auf den müssen.
neren Beschädigungen und da‐ den richtigen Druck kann A weiterhin
durch bei hohen Geschwindigkei‐ aufleuchten. Der Druckwechsel wird
erkannt, wenn das Fahrzeug gefah‐
ren wird.
Fahrzeugwartung 185

Reserve- bzw. Noträder sind nicht mit Bei jedem Ersetzen der Reifen müs‐ Temperaturabhängigkeit
Drucksensoren ausgestattet. Für sen die Sensoren des Reifendruck- In kalten Reifen ist der Reifendruck
diese Räder ist das Reifendruck-Kon‐ Kontrollsystems demontiert und ge‐ niedriger, in warmen Reifen höher.
trollsystem nicht aktiv und w leuchtet wartet werden. Bei angeschraubten Während der Fahrt erhöhen sich Rei‐
auf. Sensoren den Ventileinsatz und den fentemperatur und Reifendruck. Der
Winterreifen oder zusätzliche Rad‐ Dichtring ersetzen; bei angeklemm‐ angezeigte Reifendruckwert ent‐
sätze müssen mit Sensoren ausge‐ ten Sensoren den gesamten Gummi‐ spricht dem tatsächlichen Reifen‐
rüstet werden, da das System an‐ ventilschaft ersetzen. druck. Daher ist es wichtig, den Rei‐
dernfalls nicht funktioniert. In diesem fendruck mit kalten Reifen zu über‐
Fall blinkt die Kontrollleuchte w
Automatisches Anlernen prüfen.
eine Minute lang, um eine Funktions‐ Nach einem Radwechsel muss das
störung anzuzeigen, und leuchtet Fahrzeug für ca. 20 Minuten stillste‐ Initialisierung des Systems
dann dauerhaft auf. hen, damit das System die Neube‐
rechnung durchführt. Für das fol‐
Der Gebrauch im Handel erhältlicher gende Anlernverfahren muss das
flüssiger Reifenreparatursets kann zu Fahrzeug bis zu 10 Minuten lang mit
Funktionsstörungen des Systems einer Mindestgeschwindigkeit von
führen. Werkseitig zugelassene Re‐ 25 km/h gefahren werden. Im Info-
paratursets dürfen verwendet wer‐ Display kann „---“ bzw. können
den. schwankende Reifendruckwerte an‐
Externe Funkanlagen mit hoher Leis‐ gezeigt werden.
tung können das Reifendruck- Wenn beim Anlernen Probleme auf‐
Kontrollsystem stören. treten, blinkt w und leuchtet dann
Ungeeignete Felgen können die dauerhaft auf.
Übertragungsqualität der Sensoren
des Reifendruck-Kontrollsystems be‐ Nach einem Radwechsel oder einem
einträchtigen. Korrigieren des Reifendrucks muss
das System initialisiert werden. Befül‐
len Sie den kalten Reifen mit dem auf
186 Fahrzeugwartung

dem Reifenetikett oder in diesem Do‐ Reifenumrüstung


kument angegebenen Druck 3 217.
Dann die Zündung einschalten und Bei Verwendung anderer als den
die DDS-Taste etwa 4 Sekunden lang werkseitig montierten Reifengrößen
gedrückt halten. w blinkt dreimal. müssen gegebenenfalls der Tacho‐
meter umprogrammiert und Änderun‐
Wenn der Reifendruckunterschied gen am Fahrzeug vorgenommen wer‐
zwischen dem linken und rechten den.
Reifen einer Achse mehr als 30 kPa
beträgt, wird beim ersten Bewegen Nach Umrüstung auf andere Reifen‐
des Fahrzeugs nach der Initialisie‐ größen Aufkleber für Reifendrücke
rung eine Funktionsstörung des Rei‐ ersetzen lassen.
fendruck-Kontrollsystems angezeigt.
Den Reifendruck korrigieren und die Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐ 9 Warnung
Initialisierung wiederholen. filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das
Profil bis zu einem Verschleißanzei‐ Der Gebrauch nicht geeigneter
Hinweis Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐
Nach einer Korrektur des Reifen‐ ger (TWI = Tread Wear Indicator) ab‐
gefahren ist. Seine Lage wird durch len und zum Erlöschen der Be‐
drucks muss das System initialisiert triebserlaubnis führen.
werden, da es sonst keine ord‐ Markierungen an der Reifenflanke
nungsgemäße Warnung ausgeben angezeigt.
kann. Sollte der Verschleiß vorn größer sein Radabdeckungen
als hinten, Vorderräder regelmäßig Es dürfen nur für das jeweilige Fahr‐
Profiltiefe gegen Hinterräder tauschen. zeug werksseitig freigegebene Rad‐
Profiltiefe regelmäßig kontrollieren. Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐ abdeckungen und Reifen verwendet
fahren werden. Wir empfehlen, die werden, die allen relevanten Anforde‐
Reifen sollten bei einer Profiltiefe von
Reifen nach 6 Jahren zu ersetzen. rungen für die jeweiligen Rad- und
2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) aus
Reifenkombinationen entsprechen.
Sicherheitsgründen ausgetauscht
werden.
Fahrzeugwartung 187

Werden keine vom Hersteller zuge‐ Schneeketten Schneeketten sind für Reifen der
lassenen Radabdeckungen und Rei‐ Größe 195/65 R 15, 195/60 R 16,
fen verwendet, dürfen die Reifen kei‐ 205/55 R16, 205/50 R 17 und
nen Felgenschutzwulst aufweisen. 225/45 R17 zulässig.
Radabdeckungen dürfen die Kühlung Auf Reifen der Größe 225/40 R 18,
der Bremsen nicht beeinträchtigen. 225/40 ZR 18 und 235/35 R 19 sind
Wenn Schneeketten montiert werden Schneeketten nicht zulässig.
sollen, Radabdeckungen entfernen. Auf dem Notrad ist die Verwendung
von Schneeketten nicht zulässig.
9 Warnung
Bei Verwendung nicht geeigneter
Reifenreparaturset
Reifen oder Radabdeckungen Kleinere Schäden an der Lauffläche
kann es zu plötzlichem Druckver‐ des Reifens können mit dem Reifen‐
lust und in der Folge zu Unfällen Schneeketten dürfen nur auf den Vor‐ reparaturset behoben werden.
kommen. derrädern verwendet werden.
Fremdkörper nicht aus dem Reifen
Immer engmaschige Schneeketten entfernen.
verwenden, die an der Lauffläche und
Schäden am Reifen, die größer als
an den Reifeninnenseiten (ein‐
4 mm sind oder sich in der Nähe der
schließlich Kettenschloss) maximal
Felge befinden, können mit dem Rei‐
10 mm auftragen.
fenreparaturset nicht repariert wer‐
den.
9 Warnung
Beschädigungen können zum
Platzen des Reifens führen.
188 Fahrzeugwartung

Sperrzungen nach vorn drücken und


9 Warnung Abdeckung abnehmen.
Nicht schneller als 80 km/h fahren. 1. Dichtmittelflasche und Halter mit
Luftschlauch aus dem Einsatz
Nicht für längere Zeit verwenden. nehmen.
Das Lenkverhalten und Handling
können beeinträchtigt sein.

Bei einer Reifenpanne:


Parkbremse anziehen, ersten Gang
oder Rückwärtsgang bzw. P einle‐
gen.
3. Dichtmittelflasche auf Halter ste‐
cken. Sicherstellen, dass die Fla‐
sche nicht umfällt.

2. Luftschlauch vom Halter abwi‐


ckeln und an den Anschluss der
Dichtmittelflasche schrauben.

Das Reifenreparaturset befindet sich


im Staufach im Laderaum.
Fahrzeugwartung 189

4. Ventilkappe des defekten Reifens


abschrauben.
5. Reifenfüllschlauch auf das Rei‐
fenventil schrauben.

8. Hintere Zubehörsteckdose öffnen 9. Den Kompressor durch Betätigen


und Stecker des Reifenreparatur‐ des Ein/Aus-Schalters einschal‐
sets einstecken. ten. Der Reifen wird mit dem
Um eine Entladung der Batterie Dichtmittel gefüllt.
6. Luftschlauch an den Anschluss zu vermeiden, empfehlen wir, den 10. Während des Entleerens der
am Kompressor schrauben. Motor laufen zu lassen. Dichtmittelflasche (ca.
30 Sekunden) zeigt die Druckan‐
7. Deckel des elektrischen An‐ zeige am Kompressor kurzzeitig
schlusses von links aufklappen bis zu 6 bar an. Danach sinkt der
und Stecker herausziehen. Druck wieder ab.
11. Das Dichtmittel wird vollständig in
den Reifen gepumpt. Anschlie‐
ßend wird der Reifen mit Luft be‐
füllt.
12. Der vorgeschriebene Reifendruck
sollte innerhalb von 10 Minuten
190 Fahrzeugwartung

erreicht werden. Reifendruck drücken, um die Dichtmittelfla‐ Vorgang wiederholen, bis kein
3 217. Sobald der korrekte Druck sche aus der Halterung zu neh‐ Druckverlust mehr auftritt.
erreicht ist, den Kompressor men. Reifenfüllschlauch am freien Wenn der Reifendruck unter
durch nochmaliges Betätigen des Anschluss der Dichtmittelflasche 1,3 bar abgesunken ist, darf das
Ein/Aus-Schalters wieder aus‐ anschrauben. Damit wird verhin‐ Fahrzeug nicht mehr benutzt wer‐
schalten. dert, dass Dichtmittel austritt. Rei‐ den. Hilfe einer Werkstatt in An‐
Wird der vorgeschriebene Reifen‐ fenreparaturset im Laderaum ver‐ spruch nehmen.
druck nicht innerhalb von stauen.
17. Reifenreparaturset im Laderaum
10 Minuten erreicht, Reifenrepa‐ 14. Eventuell ausgetretenes Dichtmit‐ verstauen.
raturset entfernen. Das Fahrzeug tel mit einem Lappen entfernen.
um eine Reifenumdrehung bewe‐ Hinweis
15. An der Dichtmittelflasche ange‐
gen. Das Reifenreparaturset wie‐ Die Fahreigenschaften des reparier‐
brachten Aufkleber mit der maxi‐
der anschließen und Füllvorgang ten Reifens sind stark beeinträchtigt,
mal zulässigen Geschwindigkeit
10 Minuten fortsetzen. Wird der diesen Reifen deshalb ersetzen.
im Blickfeld des Fahrers anbrin‐
vorgeschriebene Reifendruck da‐ gen. Bei ungewöhnlichen Geräuschen
nach immer noch nicht erreicht, ist oder starker Aufheizung des Kom‐
der Reifen zu stark beschädigt. 16. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐ pressors diesen für mindestens
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch mit sich das Dichtmittel im Reifen 30 Minuten ausgeschaltet lassen.
nehmen. gleichmäßig verteilt. Nach ca.
10 km Fahrtstrecke (spätestens Das eingebaute Sicherheitsventil
Zu hohen Reifendruck mit jedoch nach 10 Minuten) anhalten öffnet bei einem Druck von 7 bar.
Taste ] ablassen. und Reifendruck kontrollieren. Verfallsdatum des Reparatursets
Den Kompressor nicht länger Hierzu Kompressor-Luftschlauch beachten. Nach diesem Datum ist
als 10 Minuten laufen lassen. direkt auf das Reifenventil und die Dichtwirkung nicht mehr garan‐
13. Stecker von der Zubehörsteck‐ den Kompressor schrauben. tiert. Haltbarkeitsangaben auf der
dose abziehen, in das Stecker‐ Wenn der Reifendruck mehr als Dichtmittelflasche beachten.
fach unterbringen und Reifenre‐ 1,3 bar beträgt, auf den vorge‐
paraturset entfernen. Auf den schriebenen Wert korrigieren.
Verschluss an der Halterung
Fahrzeugwartung 191

Gebrauchte Dichtmittelflasche er‐ ■ Parkbremse anziehen, ersten


setzen. Entsorgung entsprechend Gang, Rückwärtsgang oder P ein‐
den jeweiligen gesetzlichen Vor‐ legen.
schriften. ■ Reserverad herausnehmen 3 193.
Kompressor und Dichtmittel können ■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐
ab ca. -30 °C verwendet werden. tig wechseln.
Beiliegende Adapter können zum ■ Wagenheber nur im Falle einer Rei‐
Aufpumpen von anderen Gegen‐ fenpanne verwenden; nicht beim
ständen wie z. B. Bällen, Luftmatrat‐ Reifenwechsel von Winter- auf
zen oder Schlauchbooten verwen‐ Sommerreifen oder umgekehrt.
det werden. Sie befinden sich auf
der Unterseite des Kompressors. ■ Bei weichem Untergrund eine sta‐
Zum Abnehmen Kompressor- bile, maximal 1 cm dicke Unterlage 1. Radabdeckung mit dem Haken
Luftschlauch anschrauben und unter den Wagenheber legen. abziehen. Wagenwerkzeug
Adapter herausnehmen. ■ Vor dem Verwenden des Wagen‐ 3 180.
hebers alle schweren Gegenstän‐ Bei Radabdeckungen mit sichtba‐
Radwechsel dige aus dem Fahrzeug entfernen. ren Radschrauben: Die Abde‐
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem ■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen ckung kann auf dem Rad bleiben.
Reserverad mit einem Reifenrepara‐ sich keine Personen oder Tiere auf‐ Die Sicherungsscheiben auf den
turset ausgestattet 3 187. halten. Radschrauben nicht entfernen.
Folgende Vorbereitungen treffen und ■ Nicht unter das angehobene Fahr‐ Leichtmetallräder: Radschrau‐
Hinweise beachten: zeug kriechen. benkappen mit Schraubendreher
lösen und abnehmen. Dabei zum
■ Fahrzeug auf waagerechtem, ebe‐ ■ Angehobenes Fahrzeug nicht star‐ Schutz der Felge weichen Lappen
nem, festem und rutschsicherem ten. zwischen Schraubendreher und
Untergrund parken. Vorderräder ■ Radschrauben vor dem Eindrehen Leichtmetallrad legen.
gerade stellen. reinigen und Konus jeder Rad‐
schraube mit handelsüblichem
Schmierfett leicht einfetten.
192 Fahrzeugwartung

3. Sicherstellen, dass der Wagenhe‐


ber an den Aufnahmen richtig
ausgerichtet ist.

Kurbelstange anbringen und den


2. Radschraubenschlüssel ganz
aufstecken. Jede Schraube eine korrekt ausgerichteten Wagenhe‐
halbe Umdrehung lösen. ber hochkurbeln, bis das Rad vom
Boden abhebt.
4. Wagenheber auf die erforderliche
Höhe einstellen. Den Heber un‐ 5. Radschrauben herausdrehen.
mittelbar unter den Ansatzpunkt 6. Rad wechseln.
stellen und sicherstellen, dass er 7. Radschrauben eindrehen.
nicht rutschen kann.
8. Fahrzeug absenken.
9. Raschraubenschlüssel ansetzen
und sicherstellen, dass er gut
sitzt. Alle Schrauben über Kreuz
festziehen. Anzugsdrehmoment
110 Nm.
10. Vor der Montage Ventilöffnung in
der Radabdeckung mit dem Rei‐
fenventil abgleichen.
Fahrzeugwartung 193

Radschraubenkappen montieren. Die Verwendung eines Reserverads 4. Haken ausrasten und Reserve‐
11. Ausgewechseltes Rad 3 187 und zusammen mit Winterreifen oder radhalter absenken.
Wagenwerkzeug verstauen eines Reserverads, das kleiner ist als
3 180. die anderen Räder, kann das Fahr‐
verhalten beeinträchtigen. Den de‐
12. Reifendruck des montierten Rei‐ fekten Reifen möglichst bald austau‐
fens und auch das Anzugsdreh‐ schen.
moment der Radschrauben so
bald wie möglich überprüfen.
Defekten Reifen ersetzen oder repa‐
rieren lassen.

Reserverad
Bei der Montage eines Reserverads,
das sich von den anderen Rädern un‐ 5. Sicherungsseil aushängen.
terscheidet, ist dieses Reserverad als 6. Halter ganz absenken und Reser‐
Notrad zu betrachten und es müssen verad herausnehmen.
die entsprechenden Geschwindig‐ 7. Rad wechseln.
keitsbeschränkungen eingehalten
werden, auch wenn am Rad kein ent‐ 8. Ausgetauschtes Rad mit der Au‐
Das Reserverad ist unter dem Fahr‐
sprechender Hinweis angebracht ist. ßenseite nach oben in den Reser‐
zeugboden untergebracht.
Nehmen Sie Kontakt zu einer Werk‐ veradhalter legen. Es können nur
1. Das Staufach im Laderaum öff‐ Räder bis 16 Zoll eingelegt wer‐
statt auf, um Informationen zur an‐ nen 3 180.
wendbaren Geschwindigkeitsbe‐ den.
schränkung zu erhalten. 2. Sechskantschraube im Staufach
mit dem Radschraubenschlüssel
Das Reserverad hat eine Stahlfelge. ganz losdrehen.
3. Reserveradhalter anheben.
194 Fahrzeugwartung

Beim Abschleppen eines anderen


Fahrzeugs darf kein Notrad an der
Hinterachse betrieben werden. Daher
das Notrad an der Vorderachse mon‐
tieren und ein Rad normaler Größe an
der Hinterachse.
Schneeketten 3 187.

Reifen mit vorgeschriebener


Laufrichtung
Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐
richtung so montieren, dass sie in
9. Reserveradhalter anheben, Si‐ 11. Sechskantschraube im Staufach Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐
cherungsseil einhängen. mit dem Radschraubenschlüssel tung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil)
10. Reserveradhalter anheben und in rechts herumdrehen. an der Reifenflanke erkennbar.
den Haken einhängen. Der Haken 12. Deckel des Staufachs schließen Bei entgegen der Laufrichtung mon‐
muss dabei mit der geöffneten und verriegeln. tierten Rädern gilt:
Seite in Fahrtrichtung zeigen.
Notrad ■ Das Fahrverhalten kann beein‐
trächtigt sein. Den defekten Reifen
Die Verwendung des Notrads kann
möglichst bald ersetzen oder repa‐
das Fahrverhalten beeinträchtigen.
rieren lassen.
Den defekten Reifen möglichst bald
ersetzen oder reparieren lassen. ■ Bei Nässe und Schnee besonders
vorsichtig fahren.
Nur ein Notrad montieren. Nicht
schneller als 80 km/h fahren. Kurven
langsam fahren. Kein Dauereinsatz.
Fahrzeugwartung 195

Starthilfe bei direkter Berührung Verletzun‐ ■ Unnötige Stromverbraucher ab‐


schalten.
gen und Sachschäden verursa‐
Motor nicht mit Schnelllader anlas‐ chen kann. ■ Während des gesamten Starthilfe-
sen. Vorgangs nicht über die Batterie
■ Keine Funken oder offenen Flam‐ beugen.
Bei entladener Batterie Motor mit
Starthilfekabeln und der Batterie men in Batterienähe. ■ Die Polklemmen des einen Kabels
eines anderen Fahrzeugs starten. ■ Eine entladene Batterie kann be‐ dürfen die des anderen Kabels
reits bei Temperaturen um 0 °C ge‐ nicht berühren.
9 Warnung frieren. Gefrorene Batterie auf‐ ■ Die Fahrzeuge dürfen sich
tauen, bevor Starthilfekabel ange‐ während der Starthilfe nicht berüh‐
Das Anlassen mit Starthilfekabeln schlossen werden. ren.
muss mit äußerster Vorsicht ge‐ ■ Beim Umgang mit der Batterie Au‐ ■ Parkbremse anziehen, Getriebe in
schehen. Jede Abweichung von genschutz und Schutzkleidung tra‐ Leerlaufstellung, Automatikge‐
der folgenden Anleitung kann zu gen. triebe in P.
Verletzungen oder Beschädigun‐ ■ Als Starthilfebatterie eine Batterie
gen durch Explosion der Batterien mit derselben Spannung verwen‐
und zu Beschädigung der elektri‐ den (12 Volt). Die Kapazität (Ah)
schen Anlagen an beiden Fahr‐ dieser Batterie darf nicht viel nied‐
zeugen führen. riger sein als die Kapazität der ent‐
ladenen Batterie.
9 Warnung ■ Starthilfekabel mit isolierten Pol‐
klemmen und einem Querschnitt
Berührung der Batterie mit Augen, von mindestens 16 mm2 (bei Die‐
Haut, Textilien und lackierten selmotoren 25 mm2) verwenden.
Oberflächen vermeiden. Die Bat‐ ■ Entladene Batterie nicht vom Bord‐
terie enthält Schwefelsäure, die netz trennen.
196 Fahrzeugwartung

Reihenfolge für das Anschließen der


Kabel:
2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
tor anlassen. Startversuche soll‐
Abschleppen
ten nicht länger als 15 Sekunden
1. Rotes Kabel am positiven Pol der
dauern und in Intervallen von
Eigenes Fahrzeug
Starthilfebatterie anschließen.
1 Minute durchgeführt werden. abschleppen
2. Das andere Ende des roten Ka‐
bels am positiven Pol der entlade‐ 3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
nen Batterie anschließen. nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐
lauf laufen lassen.
3. Schwarzes Kabel am negativen
Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ 4. Elektrische Verbraucher (z. B.
ßen. Scheinwerfer, heizbare Heck‐
scheibe) am Starthilfe erhalten‐
4. Das andere Ende des schwarzen den Fahrzeug einschalten.
Kabels an einen Massepunkt des
Fahrzeugs wie zum Beispiel den 5. Das Abnehmen der Kabel muss
Motorblock oder eine Befesti‐ genau in umgekehrter Reihen‐
gungsschraube des Motors an‐ folge erfolgen.
schließen. So weit wie möglich
von der entladenen Batterie ent‐
fernt anschließen, jedoch mindes‐ Ausführung mit Abdeckleiste: Leiste
tens 60 cm. unten ausrasten, zur Seite schieben
und abnehmen.
Die Kabel so führen, dass sie nicht
von sich drehenden Teilen im Motor‐ Ausführung mit Abdeckkappe: Ab‐
raum erfasst werden können. deckkappe unten ausrasten und nach
unten abnehmen.
Starten des Motors:
Die Abschleppöse befindet sich beim
1. Motor des Starthilfe gebenden Wagenwerkzeug 3 180.
Fahrzeugs starten.
Fahrzeugwartung 197

Achtung Anderes Fahrzeug


abschleppen
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐
schädigen.

Bei ausgeschaltetem Motor sind für


das Bremsen und Lenken bedeutend
höhere Kräfte erforderlich.
Umluftsystem einschalten und Fens‐
Abschleppöse bis zum Anschlag in ter schließen, damit die Abgase des
waagerechter Stellung einschrauben. schleppenden Fahrzeugs nicht ein‐
dringen können.
Abschleppseil - besser Abschlepp‐
stange - an der Abschleppöse befes‐ Fahrzeuge mit Automatikgetriebe nur Abdeckkappe unten ausrasten und
tigen. vorwärts, nicht schneller als 80 km/h nach unten abnehmen.
und nicht weiter als 100 Kilometer ab‐
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ schleppen. In allen anderen Fällen Die Abschleppöse befindet sich beim
schleppen und nicht zum Bergen des und bei defektem Getriebe muss die Wagenwerkzeug 3 180.
Fahrzeugs verwendet werden. Vorderachse angehoben werden.
Zündung einschalten, um die Lenk‐ Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
radsperre zu lösen und Bremsleuch‐ men.
ten, Hupe und Scheibenwischer be‐
tätigen zu können. Automatisiertes Schaltgetriebe
3 139.
Open&Start-System 3 28.
Nach dem Abschleppen die Ab‐
Getriebe in Leerlaufstellung. schleppöse abschrauben und die Ab‐
deckung wieder anbringen.
198 Fahrzeugwartung

Achtung Fahrzeugpflege
Langsam fahren. Nicht ruckartig Außenpflege
fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐ Schlösser
schädigen. Die Schlösser sind werksseitig mit
einem hochwertigen Schließzylinder‐
Nach dem Abschleppen die Ab‐ fett geschmiert. Enteisungsmittel nur
schleppöse abschrauben und die Ab‐ verwenden, wenn unbedingt nötig, da
deckkappe anbringen. es entfettend wirkt und die Schließ‐
funktion beeinträchtigt. Nach Ge‐
brauch eines Enteisungsmittels
Abschleppöse bis zum Anschlag in Schlösser in einer Werkstatt wieder
waagerechter Stellung einschrauben. einfetten lassen.
Die Verzurröse hinten unter dem
Fahrzeug darf keinesfalls als Ab‐ Waschen
schleppöse verwendet werden. Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐
einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug
Abschleppseil - besser Abschlepp‐
regelmäßig waschen und wachsen.
stange - an der Abschleppöse befes‐
Wählen Sie bei Benutzung von
tigen.
Waschanlagen ein Programm mit
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ Wachskonservierung.
schleppen und nicht zum Bergen ver‐
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz,
wendet werden.
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen,
da sie aggressive Bestandteile ent‐
halten, die Lackschäden verursachen
können.
Fahrzeugwartung 199

Bei Benutzung von Waschanlagen Fahrzeug sorgfältig abspülen und ab‐ Lackpolitur mit Silikon bildet einen ab‐
die Anweisungen der Hersteller der ledern. Leder häufig ausspülen. Für weisenden Schutzfilm, der ein Kon‐
Waschanlagen befolgen. Die Schei‐ lackierte Flächen und Glas separate servieren erübrigt.
benwischer für Windschutzscheibe Leder verwenden: Wachsrückstände Karosserieteile aus Kunststoff dürfen
und Heckscheibe müssen ausge‐ auf den Scheiben beeinträchtigen die nicht mit Wachs oder Politur behan‐
schaltet sein. Antenne und außen am Sicht. delt werden.
Fahrzeug montiertes Zubehör wie Teerflecken nicht mit harten Gegen‐
zum Beispiel Dachgepäckträger usw. ständen entfernen. Auf lackierten Flä‐ Scheiben und Wischerblätter
entfernen. chen Teerentferner-Spray verwen‐ Mit weichem, nicht faserndem Lap‐
Beim Waschen von Hand auch die In‐ den. pen oder mit Fensterleder unter Ver‐
nenbereiche der Radkästen gründlich wendung von Scheibenreiniger und
ausspülen. Außenbeleuchtung Insektenentferner reinigen.
Kanten und Falze an geöffneten Tü‐ Die Abdeckungen von Scheinwerfern Beim Reinigen der Heckscheibe von
ren und Motorhaube sowie von die‐ und anderen Leuchten sind aus innen immer parallel zum Heizele‐
sen verdeckte Bereiche reinigen. Kunststoff. Keine scheuernden, ät‐ ment wischen, um eine Beschädi‐
zenden oder aggressiven Mittel und gung zu verhindern.
keine Eiskratzer verwenden. Nicht
Achtung Zur mechanischen Eisentfernung
trocken säubern.
scharfkantigen Eiskratzer verwen‐
Immer ein Reinigungsmittel mit Polieren und Konservieren den. Eiskratzer fest auf die Scheibe
einem pH-Wert von 4 bis 9 ver‐ drücken, damit kein Schmutz unter
Fahrzeug regelmäßig wachsen (spä‐
wenden. den Eiskratzer gelangen und die
testens, wenn das Wasser nicht mehr
Reinigungsmittel nicht auf heißen abperlt). Der Lack trocknet sonst aus. Scheibe zerkratzen kann.
Oberflächen verwenden. Schmierende Wischerblätter mit
Polieren ist nur dann erforderlich,
wenn die Lackierung matt und unan‐ einem weichen Tuch und Scheiben‐
Türscharniere aller Türen von einer reiniger reinigen.
sehnlich geworden ist oder sich Ab‐
Werkstatt schmieren lassen.
lagerungen gebildet haben.
Motorraum nicht mit Dampf- oder
Hochdruckstrahler reinigen.
200 Fahrzeugwartung

Glasdach Unterboden Bei der Motorwäsche mit Dampf‐


Niemals mit Lösungs- oder Scheuer‐ Der Unterboden hat teilweise einen strahler den Dampfstrahl nicht auf
mitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mit‐ PVC-Unterbodenschutz bzw. in kriti‐ Bauteile des Antiblockiersystems, der
teln (z. B. Lackreiniger, acetonhalti‐ schen Bereichen eine dauerhafte Klimaanlage und den Riementrieb mit
gen Lösungen usw.), säurehaltigen Schutzwachsschicht. seinen Bauteilen richten.
oder stark alkalischen Mitteln bzw. Unterboden nach der Unterbodenwä‐ Nach der Motorwäsche alle Teile im
Scheuerschwämmen reinigen. Auf sche kontrollieren und gegebenen‐ Motorraum von einer Werkstatt
den Mittelteil des Glasdachs kein falls wachsen lassen. gründlich mit Schutzwachs konser‐
Wachs und keine Autopolitur auftra‐ vieren lassen.
gen. Bitumen-Kautschuk-Materialien kön‐
nen die PVC-Schicht schädigen. Ar‐ Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
Räder und Reifen beiten am Unterboden von einer
Werkstatt durchführen lassen. Erdgasanlage
Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen. Dampf- oder Hochdruckstrahl nicht
Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐ Unterboden am besten vor und nach auf die Bauteile der Erdgasanlage
ger reinigen. dem Winter waschen und Schutz‐ richten. Besonders wichtig ist es, den
wachsschicht prüfen lassen. Erdgastank und die Druckventile am
Felgen sind lackiert und können mit
den gleichen Mitteln gepflegt werden Motorraum Fahrzeugunterboden und an der
wie die Karosserie. Stirnwand im Motorraum zu schüt‐
In Fahrzeugfarbe lackierte Flächen zen.
im Motorraum wie alle anderen la‐
Lackschäden ckierten Flächen pflegen. Diese Bauteile nicht mit chemischen
Kleine Lackschäden mit einem Lack‐ Reinigern oder Konservierungsmit‐
stift beseitigen, bevor sich Rost bildet. Es ist ratsam, den Motorraum vor und teln behandeln.
Größere Lackschäden bzw. Rost von nach dem Winter zu waschen und mit
Wachs zu konservieren. Lichtma‐ Reinigung der Bauteile der Erdgas‐
einer Werkstatt beseitigen lassen. anlage von einer für die Wartung von
schine und Bremsflüssigkeitsbehälter
vor der Motorwäsche mit Kunststoff‐ Erdgasfahrzeugen autorisierten
folie schützen. Werkstatt durchführen lassen.
Fahrzeugwartung 201

Zugvorrichtung hellfarbiger Polsterung. Entfernbare


Kugelstange nicht mit Dampf- oder Flecken und Verfärbungen so schnell
Hochdruckstrahler reinigen. wie möglich beseitigen.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem
Wasser oder Innenreiniger reinigen.
Innenraumpflege
Innenraum und Polsterung Achtung
Innenraum einschließlich Instrumen‐
tenabdeckung und Verkleidungen nur Klettverschlüsse schließen, da of‐
mit trockenem Lappen oder mit In‐ fene Klettverschlüsse an der Klei‐
nenreiniger säubern. dung die Sitzbezüge beschädigen
können.
Lederbezüge mit klarem Wasser und
einem weichen Tuch reinigen. Bei Das Gleiche gilt für Kleidung mit
starker Verschmutzung Lederpflege‐ scharfkantigen Gegenständen wie
mittel verwenden. z. B. Reißverschlüssen, Gürteln
oder Nieten an Jeans.
Instrument und Anzeigen nur mit
feuchtem weichem Tuch reinigen. Bei
Kunststoff- und Gummiteile
Bedarf ist eine sanfte Seifenlösung
verwenden. Kunststoff- und Gummiteile können
mit den gleichen Mitteln gepflegt wer‐
Stoffpolsterung mit Staubsauger und den wie die Karosserie. Gegebenen‐
Bürste reinigen. Flecken mit Polster‐ falls Innenreiniger verwenden. Keine
reiniger entfernen. anderen Mittel verwenden. Insbeson‐
Textilien sind unter Umständen nicht dere Lösungsmittel und Benzin ver‐
farbecht. Dies könnte zu sichtbaren meiden. Nicht mit Hochdruckstrahler
Verfärbungen führen, vor allem auf reinigen.
202 Service und Wartung

Service und Wartung Allgemeine zedonien, Montenegro, Niederlande,


Norwegen, Österreich, Polen, Portu‐
Informationen gal, Rumänien, Schweden, Schweiz,
Serbien, Slowakei, Slowenien, Spa‐
Allgemeine Informationen .......... 202 Serviceinformationen nien, Tschechische Republik, Un‐
Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ garn, Vereinigtes Königreich, Zypern.
Empfohlene Flüssigkeiten,
Schmierstoffe und Teile ............. 203 heit sowie die Werterhaltung Ihres
Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Internationale Serviceintervalle
Wartungsarbeiten in den vorge‐ Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
schriebenen Intervallen durchgeführt 15000 km oder nach jeweils 1 Jahr
werden. erforderlich, je nachdem, was früher
eintritt.
Der detaillierte, aktuelle Serviceplan
für Ihr Fahrzeug ist in der Werkstatt Die internationalen Serviceintervalle
erhältlich. gelten für Länder, die nicht unter den
europäischen Serviceintervallen auf‐
Europäische Serviceintervalle gelistet sind.
Die Wartung Ihres Fahrzeugs ist alle
30000 km oder nach jeweils 1 Jahr Bestätigungen
erforderlich, je nachdem, was früher Durchgeführte Servicearbeiten wer‐
eintritt. den im Service- und Garantieheft be‐
stätigt. Datum und Kilometerstand
Der europäische Serviceplan gilt für werden durch Stempel und Unter‐
folgende Länder: schrift der jeweiligen Werkstatt er‐
Andorra, Belgien, Bosnien-Herzego‐ gänzt.
wina, Bulgarien, Dänemark, Deutsch‐
land, Estland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Grönland, Irland, Is‐
land, Israel, Italien, Kroatien, Lett‐
land, Litauen, Luxemburg, Malta, Ma‐
Service und Wartung 203

Achten Sie darauf, dass das Service-


und Garantieheft richtig ausgefüllt
nige Sekunden. Nächsten Service in‐
nerhalb einer Woche oder innerhalb
Empfohlene
wird, denn ein lückenloser Service- von 500 km (je nachdem, was zuerst Flüssigkeiten,
Nachweis ist in Garantie- oder Ku‐ eintritt) von einer Werkstatt durchfüh‐ Schmierstoffe und Teile
lanzfällen von entscheidender ren lassen.
Bedeutung, aber auch ein Vorteil Anzeige der Restlaufstrecke: Empfohlene Flüssigkeiten
beim Verkauf des Fahrzeugs.
1. Zündung ausschalten. und Schmierstoffe
Vorgegebenes Serviceintervall 2. Rückstellknopf für den Tageskilo‐ Nur Produkte verwenden, die den
Wenn ein Service fällig ist, erscheint meterzähler kurz drücken. Die Ki‐ empfohlenen Spezifikationen ent‐
bei Einschalten der Zündung in der lometeranzeige erscheint. sprechen. Schäden, die durch die
Serviceanzeige für ca. 10 Sekunden 3. Rückstellknopf erneut für ca. Verwendung von Produkten verur‐
InSP. Nächsten Service innerhalb 2 Sekunden drücken und halten, sacht werden, die diesen Spezifikati‐
einer Woche oder innerhalb von InSP und die verbleibende Rest‐ onen nicht entsprechen, sind nicht
500 km (je nachdem, was zuerst ein‐ laufstrecke werden angezeigt. durch die Garantie gedeckt.
tritt) von einer Werkstatt durchführen
lassen. 9 Warnung
Flexibles Serviceintervall Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe
Das Service-Intervall basiert auf meh‐ und können giftig sein. Vorsicht
reren vom Einsatz abhängigen Para‐ beim Umgang mit diesen Stoffen.
metern und wird unter Verwendung Informationen auf den Behältern
dieser Parameter berechnet. beachten.
Liegt die Restlaufstrecke unter
1500 km, wird bei Ein- und Ausschal‐ Motoröl
ten der Zündung InSP mit einer Rest‐ Motoröl wird nach Qualität und Visko‐
laufstrecke von 1000 km angezeigt. sität klassifiziert. Bei der Entschei‐
Wenn die Restlaufstrecke unter dung, welches Motoröl verwendet
1000 km liegt, erscheint InSP für ei‐ werden soll, ist Qualität wichtiger als
204 Service und Wartung

Viskosität. Die Ölqualität gewährleis‐ Die Verwendung von Motoröl der Ka‐ Alle empfohlenen Viskositätsklassen
tet beispielsweise die Sauberkeit des tegorie ACEA A1/B1 und A5/B5 ist sind für hohe Außentemperaturen ge‐
Motors, Schutz vor Verschleiß und untersagt, da dies unter bestimmten eignet.
verzögerte Alterung des Öls. Die Vis‐ Betriebsbedingungen langfristig
kosität gibt das Fließvermögen des Schäden am Motor verursachen Kühlmittel und Frostschutz
Öls in einem bestimmten Tempera‐ kann. Nur silikatfreies Long Life Kühlmittel
turbereich an. Wählen Sie das geeignete Motoröl (LLC) mit Frostschutz verwenden.
Dexos ist ein neues Qualitäts- nach Qualität und niedrigster Umge‐ Das System wird werkseitig mit für
Motoröl, das Benzin- und Dieselmo‐ bungstemperatur aus 3 208. ausgezeichneten Korrosionsschutz
toren besonders gut schützt. Falls es und Frostschutz bis ca. -28 °C be‐
nicht verfügbar ist, müssen Motoröle Zusätzliche Motoröladditive stimmtem Kühlmittel befüllt. In nördli‐
der anderen aufgeführten Qualitäten Die Verwendung zusätzlicher Motor‐ chen Ländern, in denen es sehr kalt
verwendet werden. Empfehlungen für öladditive kann Schäden verursa‐ wird, bietet das werkseitig eingefüllte
Benzinmotoren gelten ebenfalls für chen und zum Verlust der Garantie Kühlmittel Frostschutz bis ca. -37 °C.
Motoren, die mit komprimiertem Erd‐ führen. Diese Konzentration sollte das ganze
gas (CNG), Autogas (LPG) oder Jahr über beibehalten werden. Bei
Ethanol (E85) betrieben werden. Motoröl-Viskositätsklassen Verwendung von Kühlmittelzusätzen,
Die SAE-Viskositätsklasse gibt das die zusätzlichen Korrosionsschutz
Wählen Sie das geeignete Motoröl
Fließvermögen des Öls an. bieten und kleinere Undichtigkeiten
nach Qualität und niedrigster Umge‐
bungstemperatur aus 3 208. Mehrbereichsöl ist durch zwei Ziffern abdichten sollen, kann es zu Funk‐
gekennzeichnet, z. B. SAE 5W-30. tionsstörungen kommen. Für die Fol‐
Motoröl auffüllen Die erste Ziffer, auf die ein W folgt, gen der Verwendung zusätzlicher
Motoröle unterschiedlicher Hersteller gibt die Viskosität bei niedrigen Tem‐ Kühlmittelzusätze wird keine Haftung
und Marken können gemischt wer‐ peraturen an und die zweite Ziffer die übernommen.
den, sofern die erforderlichen Motor‐ Viskosität bei hohen Temperaturen.
ölkriterien Qualität und Viskosität ein‐ Wählen Sie die geeignete
gehalten werden. Viskositätsklasse in Abhängigkeit von
der Mindestumgebungstemperatur
aus 3 208.
Service und Wartung 205

Brems- und
Kupplungsflüssigkeit
Verwenden Sie nur für das Fahrzeug
empfohlene Hochleistungs-Brems‐
flüssigkeiten. Lassen Sie sich in Ihrer
Werkstatt beraten.
Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
Bremsleistung verringert wird. Die
Bremsflüssigkeit muss daher in den
angegebenen Intervallen gewechselt
werden.
Bremsflüssigkeit muss in einem dich‐
ten Behälter aufbewahrt werden, da‐
mit sie kein Wasser aufnimmt.
Sicherstellen, dass die Bremsflüssig‐
keit nicht verunreinigt wird.
206 Technische Daten

Technische Daten Fahrzeugidentifizierung


Fahrzeug-Identifizierungs‐
Fahrzeugidentifizierung ............. 206 nummer
Fahrzeugdaten .......................... 208

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer kann zusätzlich auf die Instru‐
mententafel gestanzt sein und ist
dann durch die Windschutzscheibe
zu sehen.
Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer ist in das Typschild und das Bo‐
denblech unter der Bodenabde‐
ckung, zu sehen unter einer Abde‐
ckung, eingestanzt.
Technische Daten 207

Typschild Angaben auf dem Typschild: Motorenidentifizierung


1 = Hersteller Die Tabellen mit den technischen Da‐
2 = Genehmigungsnummer ten enthalten die Motorkennzeich‐
3 = Fahrzeug- nung. Motordaten 3 211.
Identifizierungsnummer
4 = Zulässiges Gesamtgewicht in Die Motorkennzeichnung finden Sie
kg im EEG-Konformitätszertifikat, das im
5 = Zulässiges Zuggesamtgewicht Lieferumfang Ihres Fahrzeugs ent‐
in kg halten ist, oder in anderen nationalen
6 = Maximal zulässige Vorderachs‐ Zulassungspapieren.
last in kg
7 = Maximal zulässige Hinterachs‐
last in kg
8 = Fahrzeugspezifische bzw. län‐
Das Typschild befindet sich am rech‐ derspezifische Angaben
ten Vordertürrahmen.
Vorder- und Hinterachslast dürfen zu‐
sammen das zulässige Gesamtge‐
wicht nicht überschreiten. Wird z. B.
die maximal zulässige Vorderachs‐
last ausgenutzt, darf die Hinterachse
nur bis zum Erreichen des zulässigen
Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in
Übereinstimmung mit den EG-Nor‐
men ermittelt. Änderungen vorbehal‐
ten. Angaben in den Fahrzeugpapie‐
ren haben stets Vorrang gegenüber
Angaben in der Betriebsanleitung.
208 Technische Daten

Fahrzeugdaten
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Europäischer Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle europäischen Staaten
(außer Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland) Nur Israel
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
dexos 1 – – ✔ –
dexos 2 ✔ ✔ – ✔

Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, kann man einmal zwischen zwei Ölwechseln maximal 1 Liter Motoröl der
Qualität ACEA C3 verwenden.
Motoröl-Viskositätsklassen
Alle europäischen Staaten und Israel
(außer Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland)
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis -25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
Technische Daten 209

Internationaler Serviceplan
Benötigte Motorölqualität
Alle nicht europäischen Staaten
außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
dexos 1 ✔ – – –
dexos 2 – ✔ ✔ ✔

Wenn kein Öl in Dexos-Qualität verfügbar ist, können die im Folgenden aufgeführten Ölqualitäten verwendet werden:
Alle nicht europäischen Staaten
außer Israel Nur Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG, E85)
GM-LL-A-025 ✔ – ✔ –
GM-LL-B-025 – ✔ – ✔
210 Technische Daten

Alle nicht europäischen Staaten Nur Moldawien, Russland, Türkei,


außer Israel Weißrussland
Motorölqualität Otto-Motoren Dieselmotoren Otto-Motoren Dieselmotoren
(einschließlich CNG, LPG, E85) (einschließlich CNG, LPG,
E85)
ACEA A3/B3 ✔ – ✔ –
ACEA A3/B4 ✔ ✔ ✔ ✔
ACEA C3 ✔ ✔ ✔ ✔
API SM ✔ – ✔ –
API SN Erhaltung von ✔ – ✔ –
Ressourcen

Motoröl-Viskositätsklassen
Alle nicht europäischen Staaten (außer Israel),
einschließlich Moldawien, Russland, Türkei, Weißrussland
Umgebungstemperatur Otto- und Dieselmotoren
bis -25 °C SAE 5W-30 oder SAE 5W-40
unter -25 °C SAE 0W-30 oder SAE 0W-40
bis -20 °C SAE 10W-301) oder SAE 10W-401)

1) Zulässig, aber die Verwendung von SAE 5W-30 oder SAE 5W-40 in Dexos-Qualität wird empfohlen.
Technische Daten 211

Motordaten
Verkaufsbezeichnung 1.6 CNG 1.8 1.8
Motorkennzeichnung A16XNT A18XEL A18XER
Zylinderzahl 4 4 4
Hubraum [cm3] 1598 1796 1796
Motorleistung [kW] 110 88 103
bei U/min 5000 5600 6300
Drehmoment [Nm] 210 175 175
bei U/min 2300 - 5000 3800 3800
Kraftstoffart Erdgas/Benzin Benzin Benzin
Oktanzahl ROZ
empfohlen 95 95 95
möglich 98 98 98
möglich – 91 91
Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6 0,6
212 Technische Daten

Verkaufsbezeichnung 1.7 1.7


Motorkennzeichnung A 17 DTJ A17DTR
Zylinderzahl 4 4
Hubraum [cm3] 1686 1686
Motorleistung [kW] 81 92
bei U/min 3800 4000
Drehmoment [Nm] 260 280
bei U/min 2300 2300
Kraftstoffart Diesel Diesel
Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6
Technische Daten 213

Fahrwerte
Motor A16XNT A18XEL A18XER
Höchstgeschwindigkeit2) [km/h]
Schaltgetriebe 200 186 197
Automatisiertes Schaltgetriebe – 186 197
Automatikgetriebe – – –

2) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.

Motor A 17 DTJ A17DTR


Höchstgeschwindigkeit2) [km/h]
Schaltgetriebe 179 189
Automatisiertes Schaltgetriebe – –
Automatikgetriebe – –

2) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung. Sonderausstattungen können die angege‐
bene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
214 Technische Daten

Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell
Zafira Motor Schaltgetriebe Automatisiertes Schaltgetriebe Automatikgetriebe
ohne/mit Klimaanlage A16XNT –/1735 –/– –/–
[kg] A18XER, A18XEL 1503/1518 1503/1518 –/–
A 17 DTJ, A 17 DTR 1600/1615 –/– –/–

Mehrgewicht
Motor A16XNT A18XER, A18XEL
Edition/Enjoy [kg] 10 10
Cosmo [kg] 23 23
Sport [kg] – 20

Motor A 17 DTJ A17DTR


Edition/Enjoy [kg] 5 5
Cosmo [kg] 16 16
Sport [kg] 13 13
Technische Daten 215

Schweres Zubehör
Zubehör Glasdach Zugvorrichtung Scheinwerferwaschanlage Adaptives Fahrlicht
Gewicht [kg] 35 17 3 4

Abmessungen
Zafira Zafira OPC
Länge [mm] 4467 4503
Breite ohne Außenspiegel [mm] 1801 1801
Breite inkl. zwei Außenspiegel [mm] 2025 2025
Höhe (ohne Antenne) [mm] 1635 1635
Höhe inkl. Panoramadach (ohne Antenne) [mm] 1670 1670
Bodenlänge Laderaum [mm] 1088 1088
Laderaumbreite [mm] 1071 1071
Öffnungshöhe Laderaum [mm] 895 895
Radstand [mm] 2703 2703
Wendekreisdurchmesser [m] 11,50 11,85
216 Technische Daten

Füllmengen
Motoröl
Motor A16XNT A18XER, A18XEL A 17 DTJ A17DTR
einschließlich Filter [l] 4,5 4,5 5,4 5,4
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0

Kraftstofftank
Benzin/Diesel, Nenninhalt [l] 56
Erdgas, Nenninhalt [kg] bzw. [l] 21 oder 122
Benzin, Nenninhalt [l] 14
Technische Daten 217

Reifendrücke
Komfort mit bis zu 3 Bei voller Beladung
Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
(psi) (psi) (psi) (psi) (psi) (psi)
A18XEL, 195/65 R 15, 200/2,0 (29) 200/2,0 (29) 250/2,5 (36) 250/2,5 (36) 210/2,1 (30) 260/2,6 (38)
A18XER 205/55 R 16,
225/45 R 17
225/40 R 18 220/2,2 (32) 220/2,2 (32) – – 230/2,3 (33) 280/2,8 (41)
A16XNT 205/55 R 16, 230/2,3 (33) 270/2,7 (39) – – 240/2,4 (35) 310/3,1 (45)
225/45 R 17
205/55 R 16 210/2,1 (30) 250/2,5 (36) 260/2,6 (38) 260/2,6 (38) 230/2,3 (33) 310/3,1 (45)
A 17 DTJ, A 17 195/60 R 16 260/2,6 (38) 240/2,4 (35) – – 280/2,8 (41) 320/3,2 (46)
DTR
205/55 R 16, 240/2,4 (35) 220/2,2 (32) – – 260/2,6 (38) 310/3,1 (45)
225/45 R 17
225/40 R 18 250/2,5 (36) 230/2,3 (33) – – 270/2,7 (39) 310/3,1 (45)
alle Notrad 420/4,2 (61) 420/4,2 (61) – – 420/4,2 (61) 420/4,2 (61)
218 Technische Daten

Einbaumaße der Anhängerzugvorrichtung


Kundeninformation 219

Kundeninformation Kundeninformation Aufzeichnung und


Datenschutz der
Konformitätserklärung
Dieses Fahrzeug verfügt über Sys‐
Fahrzeugdaten
Kundeninformation .................... 219
teme, die Radiowellen senden und/
Aufzeichnung und Datenschutz oder empfangen, die unter die Richt‐
Ereignisdatenschreiber
der Fahrzeugdaten .................... 219 linie 1999/5/EG fallen. Diese Sys‐ Datenspeicherungsmodule im
teme erfüllen die grundlegenden An‐
forderungen und weitere relevante
Fahrzeug
Bestimmungen der Richtlinie Eine große Anzahl an elektronischen
1999/5/EG. Kopien der ursprüngli‐ Komponenten in Ihrem Fahrzeug ent‐
chen Konformitätserklärungen finden halten Datenspeicherungsmodule,
Sie auf unserer Webseite. die zeitweilig oder dauerhaft techni‐
sche Daten über den Zustand des
Fahrzeugs, Ereignisse und Störun‐
gen speichern. Generell dokumentie‐
ren diese technischen Informationen
den Zustand von Teilen, Modulen,
Systemen oder Umgebung:
■ Betriebsbedingungen von System‐
komponenten (z.B. Füllstände)
■ Statusmeldungen des Fahrzeugs
und seiner einzelnen Bauteile (z.B.
Anzahl Radumdrehungen / Rotati‐
onsgeschwindigkeit, Verlangsa‐
mung, laterale Beschleunigung)
■ Fehlfunktionen und Defekte in
wichtigen Systemkomponenten
220 Kundeninformation

■ Fahrzeugreaktionen in bestimmten Daten aus dem Fehlerspeicherungs‐ Hochfrequenz-


Fahrsituationen (z.B. Auslösung modul gelöscht oder konstant über‐
eines Airbags, Aktivierung des Sta‐ schrieben. Identifizierung (RFID)
bilitätsregelungssystems) Wenn das Fahrzeug verwendet wird, Die RFID-Technik wird in einigen
■ Umgebungsbedingungen (z.B. können Situationen auftreten, in de‐ Fahrzeugen für Funktionen wie Rei‐
Temperatur) nen diese technischen Daten mit Be‐ fendrucküberwachung und Zündan‐
zug zu anderen Informationen (Un‐ lagensicherheit eingesetzt. Außer‐
Diese Daten sind ausschließlich tech‐
fallberichte, Schäden am Fahrzeug, dem kommt sie in Komfortanwendun‐
nischer Natur und helfen bei der Iden‐
Zeugenaussagen etc.) mit einer spe‐ gen wie Funkfernbedienungen zum
tifizierung und Behebung von Störun‐
zifischen Person in Verbindung ge‐ Ver- bzw. Entriegeln der Türen und
gen sowie bei der Optimierung von
bracht werden können - allenfalls mit zum Starten sowie in eingebauten
Fahrzeugfunktionen.
Hilfe eines Spezialisten. Sendern zum Öffnen von Garagento‐
Bewegungsprofile über gefahrene ren zum Einsatz. Die in Opel-Fahr‐
Strecken können mit diesen Daten Weitere Funktionen, die vertraglich zeugen eingesetzte RFID-Technik
nicht erstellt werden. mit dem Kunden vereinbart wurden verwendet und speichert keine per‐
(z.B. Standort des Fahrzeugs in Not‐
Wenn Serviceleistungen in Anspruch sonenbezogenen Daten und ist auch
fällen) erlauben die Übertragung be‐
genommen werden (z.B. Reparatu‐ mit keinem anderen Opel-System,
stimmter Fahrzeugdaten aus dem
ren, Serviceabläufe, Garantiefälle, das personenbezogene Daten ent‐
Fahrzeug.
Qualitätssicherung) können Mitarbei‐ hält, verbunden.
ter des Servicenetzwerks (Hersteller
inbegriffen) diese technischen Infor‐
mationen aus den Ereignis- und Feh‐
lerdatenspeicherungsmodulen spezi‐
eller Diagnosegeräte auslesen. Bei
Bedarf erhalten Sie weitere Informa‐
tionen bei diesen Werkstätten. Nach
Korrektur eines Fehlers werden die
Kundeninformation 221
222

Stichwortverzeichnis A
Abgas .......................................... 92
Aufzeichnung von
Fahrzeugdaten und
Ablagefächer................................ 70 Datenschutz............................ 219
Ablagefächer in der Außenbeleuchtung ........ 12, 97, 113
Dachverkleidung ...................... 72 Außenpflege .............................. 198
Ablagefach unter dem Sitz .......... 71 Außenspiegel................................ 38
Abmessungen ............................ 215 Außentemperatur ......................... 84
Abstellen ...................................... 18 Automatikgetriebe ...................... 134
Adaptives Fahrlicht ........ 24, 97, 115 Automatische Klimaanlage ........ 123
Airbag-Aufkleber........................... 59 Automatische
Airbag-System ............................. 59 Niveauregulierung .................. 147
Airbag-System, Gurtstraffer ......... 92 Automatisches Abblenden ........... 40
Aktive Kopfstützen ....................... 45 Automatisches Fahrlicht ............ 113
Aktive Kopfstützen der Automatisiertes Schaltgetriebe .. 139
Vordersitze ............................... 22
Allgemeine Informationen .......... 154
B
Altfahrzeugrücknahme .............. 160 Batterieentladeschutz ................ 120
Anderes Fahrzeug abschleppen 197 Batteriespannung ...................... 105
Anhängerbetrieb ........................ 154 Bedienelemente........................... 81
Anhängerkupplung..................... 154 Befestigungsplätze des Kinder‐
Anhänger-Stabilitäts-Assistent. . . 158 sicherheitssystems ................... 66
Anhängerzugvorrichtung.... 154, 196 Beheizbare Spiegel ..................... 39
Antiblockiersystem ............... 93, 144 Beladungshinweise ..................... 79
Anzeigen....................................... 87 Beleuchtung beim Aussteigen ... 119
Armlehne ..................................... 49 Beleuchtung beim Einsteigen .... 119
Ascher ......................................... 86 Beleuchtung in den
Asphärische Wölbung .................. 38 Sonnenblenden ...................... 119
Belüftungsdüsen......................... 128
Benutzung dieser
Betriebsanleitung ....................... 3
223

Bereifung mit Diebstahlwarnanlage ........... 36, 106 Erdgasbetrieb .............................. 24


Notlaufeigenschaften.............. 182 Diesel-Kraftstofffilter Ereignisdatenschreiber............... 219
Berg-Anfahr-Assistent ............... 145 entwässern ............................. 106 Erfassungssysteme.................... 148
Beschlagene Diesel-Kraftstoffsystem Erste Hilfe..................................... 78
Leuchtenabdeckungen ........... 117 entlüften ................................. 165
Blinker .................................. 92, 116 Diesel-Partikelfilter ............... 24, 133 F
Board Info Display ....................... 98 Drehzahlmesser .......................... 88 Fahrhinweise.............................. 130
Bodenabdeckung ........................ 73 Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............ 56 Fahrsysteme............................... 145
Bordcomputer .............................. 22 Durchführung von Arbeiten ....... 160 Fahrverhalten, Fahrhinweise ..... 154
Bordcomputer im Board Info Fahrwerte .................................. 213
Display ................................... 107 E Fahrzeug abstellen .................... 132
Bordcomputer im Graphic Info Easytronic................................... 139 Fahrzeugbatterie ....................... 164
Display bzw. Colour Info Eigenes Fahrzeug abschleppen 196 Fahrzeugbeleuchtung ................ 106
Display ................................... 109 Einbaumaße der Anhängerzug‐ Fahrzeugdaten........................... 208
Bremsassistent .......................... 144 vorrichtung ............................. 218 Fahrzeugeinlagerung................. 159
Bremsen ............................ 143, 164 Einfahren ................................... 130 Fahrzeug entriegeln ....................... 6
Bremsflüssigkeit ........................ 164 Einführung ..................................... 3 Fahrzeuggewicht ....................... 214
Bremslichtschalter ..................... 105 Einparkhilfe ................................ 148 Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
Bremssystem, Kupplungssystem 93 Elektrische Anlage...................... 174 mer ......................................... 206
Brems- und Kupplungsflüssigkeit 203 Elektrische Fensterbetätigung ..... 41 Fahrzeugmeldungen ................. 105
Brillenfach .................................... 71 Elektrisches Einstellen ................. 38 Fahrzeugpflege.......................... 198
Elektronische Dämpferregelung 147 Fahrzeugprüfungen.................... 160
C Elektronische Klimatisierungs‐ Fahrzeugsicherung....................... 35
Car Pass ...................................... 26 automatik ................................ 124 Fahrzeugspezifische Daten ........... 3
Check-Control .............................. 22 Elektronisches Fehlfunktion, Service ................... 93
Stabilitätsprogramm ......... 94, 145 Fenster......................................... 40
D Elektronisch gesteuerte Fernbedienung am Lenkrad ........ 81
Dach............................................. 43 Fahrprogramme ............. 137, 141 Fernlicht ............................... 97, 114
Dachgepäckträger ....................... 78 Empfohlene Flüssigkeiten und FlexOrganizer .............................. 23
Diebstahlsicherung ...................... 35 Schmierstoffe ................. 203, 208 Front-Airbag ................................. 62
224

Füllmengen ................................ 216 Hochschalten................................ 94 Klappbare Spiegel ....................... 38


Funkfernbedienung ..................... 27 Hupe ...................................... 13, 82 Klimaanlage ............................... 122
Fußbremse betätigen .................. 97 Klimatisierung .............................. 14
I Klimatisierungssysteme.............. 121
G Info-Displays................................. 98 Konformitätserklärung................ 219
Gefahr, Warnung, Achtung ............ 4 Innenbeleuchtung....................... 118 Kontrolle über das Fahrzeug ..... 130
Generator .................................... 92 Innenleuchten ............................ 173 Kontrollleuchten............................ 90
Gepäckraumgestaltung ............... 74 Innenlicht ................................... 118 Kopf-Airbag .................................. 63
Geschwindigkeitsregler ....... 97, 147 Innenraumluftfilter ...................... 129 Kopfstützen .................................. 44
Gespeicherte Einstellungen......... 28 Innenraumpflege ....................... 201 Kopfstützeneinstellung .................. 8
Getränkehalter ............................. 70 Innenspiegel................................. 39 Kraftstoffanzeige .......................... 88
Getriebe ....................................... 15 Instrument .................................... 87 Kraftstoffe................................... 150
Getriebe-Display ................ 134, 139 Instrumententafelbeleuchtung . . Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 150
Glasdach ..................................... 43 ........................................ 118, 174 Kraftstoffe für Erdgasbetrieb ..... 151
Glühlampen auswechseln ......... 167 Instrumententafelübersicht .......... 10 Kraftstoffe für Otto-Motoren ....... 150
Graphic Info Display, Colour Info Interaktives Dynamische Kraftstoffmangel .......................... 96
Display ................................... 101 Fahrsystem, Elektronische Kraftstoffverbrauch, CO2-
Dämpferregelung, SPORT- Emission ................................. 153
H Modus ...................................... 95
Halogen-Scheinwerfer ............... 167 Kraftstoffwahltaste ....................... 89
Interaktives dynamisches Kühlmittel ................................... 163
Handbremse....................... 143, 144 Fahrsystem............................. 146
Handschuhfach ............................ 70 Kühlmittelstand .......................... 106
ISOFIX Kindersicherheitssysteme 69 Kühlmitteltemperatur ................... 94
Heckscheibenheizung ................. 43
Heckscheibenwischer und K Kühlmittel und Frostschutz......... 203
Waschanlage ........................... 83 Katalysator ................................. 134 Kurvenlicht.................................. 115
Heizung ....................................... 49 Kennzeichenleuchte .................. 172 L
Heizung und Belüftung .............. 121 Kilometerzähler ............................ 87 Laderaum .............................. 34, 72
Hochfrequenz-Identifizierung Kindersicherheitssystem .............. 64 Laderaumabdeckung ................... 72
(RFID) .................................... 220 Kindersicherheitssysteme............. 64 Lenkradeinstellung .................. 9, 81
Kindersicherung ........................... 34 Leselicht .................................... 119
225

Leuchtweitenregulierung ........... 114 O Rückfahrlicht .............................. 117


Lichtfunktionen........................... 119 Öl, Motor............................. 203, 208 Rückleuchten ............................. 170
Lichthupe ................................... 114 Open&Start-System ..................... 28 Rücksitze...................................... 50
Lichtschalter .............................. 113 Open&Start-System ..................... 96
Losfahren ..................................... 16 S
Lufteinlass ................................. 129 P Schaltgetriebe ............................ 139
Lüftung........................................ 121 Panne......................................... 196 Scheibenwischer und
Parkbremse ............................... 144 Waschanlage ..................... 13, 82
M Parklicht ..................................... 117 Scheibenwischerwechsel .......... 166
Manuelle Fensterbetätigung ........ 40 Polsterung.................................. 201 Scheinwerfer............................... 113
Manuelles Abblenden .................. 39 Profiltiefe .................................... 186 Scheinwerfer bei Auslandsfahrt . 114
Manuell-Modus .................. 136, 141 Schienen und Haken im
Mittelkonsolenbeleuchtung ........ 119 Q Gepäckraum ............................. 73
Motorabgase .............................. 133 Quickheat................................... 127 Schlüssel ..................................... 26
Motor anlassen .......................... 131 R Schlüssel, gespeicherte
Motordaten ................................ 211 Einstellungen............................ 28
Radabdeckungen ...................... 186
Motorenidentifizierung................ 207 Schlüssel, Verriegelung................ 26
Räder und Reifen ...................... 181
Motorhaube ............................... 161 Schneeketten ............................ 187
Radwechsel ............................... 191
Motoröl ...................... 161, 203, 208 Schubabschaltung ..................... 132
Regelmäßiger Betrieb ................ 129
Motoröldruck ................................ 95 Seiten-Airbag ............................... 63
Reifen ........................................ 181
Motorölstand ................................ 96 Seitliche Blinkleuchten .............. 172
Reifenbezeichnungen ................ 182
Motor starten ............................. 140 Service ............................... 129, 202
Reifendruck ....................... 106, 183
Serviceanzeige ............................ 89
N Reifendrücke ..................... 112, 217
Serviceinformationen ................. 202
Nebelscheinwerfer ....... 97, 116, 170 Reifendruck-Kontrollsystem .....
Sicherheitsgurt ......................... 8, 54
Nebelschlussleuchte .................... 97 .................................... 23, 95, 184
Sicherheitsgurt anlegen ............... 92
Nebelschlusslicht ....................... 117 Reifenpanne............................... 191
Sicherheitsnetz ............................ 75
Reifenreparaturset ..................... 187
Sicherungen .............................. 174
Reifenumrüstung ....................... 186
Sicherungskasten im Laderaum 178
Reserverad ................................ 193
Sicherungskasten im Motorraum 175
226

Sitze der dritten Sitzreihe ...... 20, 52 U Z


Sitze der zweiten Sitzreihe .... 19, 50 Uhr ............................................... 84 Zentralverriegelung ...................... 31
Sitzeinstellung ......................... 7, 46 Ultraschall-Einparkhilfe ................ 94 Zigarettenanzünder ..................... 86
Sitzlehne vorklappen ................... 49 Zubehörsteckdosen ..................... 85
Sitzposition .................................. 46 V Zubehör und Änderungen am
Sonnenblenden ........................... 43 Verbandstasche ........................... 78 Fahrzeug ................................ 159
Spiegeleinstellung ......................... 9 Verstellbare Belüftungsdüsen . . . 128 Zugvorrichtung ........................... 155
Sport-Modus .................. 23, 94, 146 Verzurrösen ................................. 74 Zuheizer...................................... 127
Standlichter................................. 113 Vordersitze................................... 46 Zündschlossstellungen .............. 131
Starre Belüftungsdüsen ............. 129 Vorglühen, Diesel-Partikelfilter .... 95
Starten........................................ 130 W
Starthilfe .................................... 195
Wagenheber............................... 180
Stauraum...................................... 70
Wagenwerkzeug ........................ 180
Stoppuhr .................................... 111
Wählhebel ......................... 135, 140
Störung .............................. 138, 142
Warnblinker ............................... 116
Stromunterbrechung .......... 138, 142
Warndreieck ................................ 77
Symbole ......................................... 4
Warnleuchten............................... 87
T Warn- und Signaltöne ................ 105
Tachometer ................................. 87 Waschflüssigkeit ........................ 163
Tagesfahrlicht ............................ 115 Waschwasserstand ................... 107
Tageskilometerzähler .................. 87 Wegfahrsperre ............................. 37
Tanken ....................................... 151 Windschutzscheibe....................... 40
Top-Tether Kindersicherheits‐ Winterprogramm .......................... 94
systeme .................................... 69 Winterreifen ............................... 181
Triple-Info-Display ....................... 98 X
Türen............................................ 34
Xenon-Scheinwerfer .................. 170
Tür offen ...................................... 97
Typschild ................................... 207
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Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in
dieser Publikation sowie Änderungen dieser Publikation selbst bleiben der Adam Opel AG vorbehalten.
Stand: Januar 2014, ADAM OPEL AG, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

KTA-2623/15-de 01/2014

*KTA-2623/15-DE*