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Gesichte Test 1 ZF

Das Dokument behandelt die Themen Staatskunde, Absolutismus, Aufklärung, die Französische Revolution, Napoleon und die Schweiz im 19. Jahrhundert. Es erklärt die Merkmale und Einrichtungen der Demokratie, die verschiedenen Staatsformen sowie die Herausforderungen moderner Demokratien. Zudem wird der Absolutismus als Regierungsform beschrieben, die durch uneingeschränkte Macht des Monarchen und eine ständische Gesellschaft geprägt war.

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Gesichte Test 1 ZF

Das Dokument behandelt die Themen Staatskunde, Absolutismus, Aufklärung, die Französische Revolution, Napoleon und die Schweiz im 19. Jahrhundert. Es erklärt die Merkmale und Einrichtungen der Demokratie, die verschiedenen Staatsformen sowie die Herausforderungen moderner Demokratien. Zudem wird der Absolutismus als Regierungsform beschrieben, die durch uneingeschränkte Macht des Monarchen und eine ständische Gesellschaft geprägt war.

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Geschichte und Politik ZF 1

Themen:

-Staatskunde
-Absolutismus
-Aufklärung
-Französische Revolution u
-Napoleon
-Schweiz im 19. Jh

AQUA-Schema

Bsp:
A: Immanuel Kant, 1724-1804, Aufklärer, gebildet -> Wortwahl/Sprache,
3.Stand/Bürgertum, Philosoph/Dozent/Lehrer, Interesse für
Naturwissenschaften, Deutscher (greift Adlige etwas an)

QU: 1783 (6 Jahre vor der franz. Revolution) Beantwortet Immanuel Kant
die Frage ,,Was ist Aufklärung’’
Aufklärung ist: Sich von der Unmündigkeit loszureissen und beginnen
selbst zu denken. Er erklärt das dies nicht immer einfach ist, da ein
unmündiges Leben bequemer ist, man sich von den anderen losreisen
muss und der Prozess Zeit benötigt.
-Menschen sollen denken, Meinung bilden
-Menschen sollen das eigenständige machen
-Menschen sollen nicht bequem sein.
= Kritik an Absolutismus, Beginn der Aufklärung
-Revolution: Die Aufklärung sollte langsam vorangehen, nicht wie in einer
Revolution. Da dies neue Probleme schaffen könnte.

A: damalige Bevölkerung (3. Stand), um die Leute zum eigenständigen


Denken anzuregen.
= schwer, viele können nicht lesen, es ist schwierig geschrieben
->Etwa 5% haben es verstanden.
Es gab Vorlesungen in den Städten, jedoch waren die Leute nach ihren
langen Arbeitstagen oft erschöpft.

Staatskunde:

Demokratie:

Definition: Volkswirtschaft -> Handlung im Namen des Volkes, Auftrag des Volkes, unter Aufsicht des
Volkes.

Merkmale:
-Oberhoheit/Souveränität: Macht beim Volk, Parlament + Behörde sind Rechenschaftsschuldig
-Rechts und Sozialstaat: Gerechtigkeit + Recht sind Leitideen der Verfassung + Gesetze
-Freiheit: Freiheit- und Menschenrecht, muss gesichert sein.
-Gleichheit: aller Bürger*innen vor dem Gesetz, Chancengleichheit in Bildung und Wirtschaft

Einrichtungen:
-Wahlrecht: frei und gleich (Für mündige Personen), alle 4 Jahre die Wahlen statt. In der direkten
Demokratie kommt das Stimmrecht dazu.
-Parteien: Entwickeln politischen Meinungen/Willen mit Verbänden, sowie den Medien.

-Mehrheitsprinzip: Bei Abstimmungen/Wahlen entscheidet die Mehrheit. Toleranz verlangt jedoch,


dass auch die Interessen der Minderheiten geschützt werden.

-Öffentlichkeit: Verhandlungen sind in der Regel öffentlich (des Parlaments und dem Gericht).
Regierung und Verwaltung sind der Bevölkerung Rechenschaft schuldig (Handeln
erklären/informieren)

-Gewaltentrennung: gesetzgebenden (Legislative = Parlament), ausführenden (Exekutive =


Bundesrat), rechtssprechenden (Judikative = Richter) sind grundsätzlich getrennt, sodass sie sich
gegenseitig kontrollieren.

Legislative/gesetzgebend: besteht aus Parlament: Nationalrat (200) /Ständerat (46): bilden


zusammen vereinigte Bundesversammlung. Wird vom Schweizer Volk gewählt
-> Entscheidet über Gesetze, Oberaufsicht über Bundesrat, Bundesverwaltung, Gerichte.
->Nationalrat repräsentier Bevölkerung, Ständerat vertritt 26 Kantone.

Exekutive/ausführend: Bundesrat (7) wird vom Parlament gewählt


->Regierung der CH, bereitet Gesetzte vor, sorgt, dass Entscheide Parlament umgesetzt
werden. Jeder Bundesrat steht einem Departement vor.

Judikative/rechtsprechend: Bundesgericht. Wird vom Parlament gewählt. Sprechen die Rechte, 4


eidgenössische Gerichte.

Arten:
-Direkte Demokratie: Die Stimmbevölkerung übt ihr Recht (Souveranität) durch Wahlen &
Abstimmungen aus = wählt Behörden, entscheidet über Sachfragen Bsp. Appenzell Innerrhoden,
Glarus, Island, Norwegen

-Halbdirekte oder Referendumsdemokratie: Allgemeine schweizerische Form, bei der Einrichtungen


der direkten / indirekten Demokratie nebeneinander bestehen. Direkte Demokratie =
Gemeindeversammlungen, wenn die Bevölkerung über Gesetze abstimmt. (Auf Kantonaler /
Bundesebene Bsp: Initiative und Referendum macht immer das Parlament) Indirekte Demokratie:
Wahl der Volksvertreter

-Indirekte Demokratie: Wählen nur die Volksvertreter, die dann die Sachentscheide fällen.
(repräsentative/stellvertretende Demokratie) Bsp. Deutschland, USA, Grossbritannien

Im Wandel der Zeit:


Zuerst nur gewisse Gruppen, Aufklärung, Bildung

Herausforderung heutiger Demokratien:


-Globalisierungsdruck: Hohe Mobilität der Unternehmen, Migrationsstörmen und Wirtschaft und
Finanzströmen.

-Auf Seite des einzelnen Bürgers verstärkt sich (mit zunehmender Verflechtung der Wirtschaft) das
Gefühl, in einem globalen Räderwerk internationaler Organisationen nichts mehr ausrichten zu
können.

-Fehlende Interesse an Politik, hohe individuelle Zufriedenheit in der Gesellschaft sind wichtige
Gründe für das Desinteresse.
-Abkehr von politischer Mitarbeit und Rückzug ins Private von Bürgern könnte Auswirkungen auf die
Politik haben. Gefahr = Staat muss alle Aufgaben übernehmen. = Verwaltungsstaat

Staatsformen:

Aristokratie: ,,Herrschaft der Besten’’ Staatsform, in der die Herrschaft im Besitz einer privilegierten
sozialen Gruppe (Adel, Oberschicht) ist Bsp. (Schweiz vor 1798)

Monarchie: Machtausübung geschieht durch einen König oder eine Königsfamilie

Absolute Monarchie: In dieser Staatsform herrscht der Monarch fast immer uneingeschränkt.

Konstitutionelle Monarchie: In dieser Staatsform ist der Monarch an eine Verfassung gebunden, die
einer Volksvertretung Rechte bei der Gesetzgebung zugesteht.

Demokratie: Staatsform, in der das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Staat teilhat.
Bsp. USA, Spanien, Argentinien, Schweiz

Direkte Demokratie: Das Volk beteiligt sich an der Machtausübung durch Wahlen und durch
Abstimmungen über Sachfragen. Bsp. Gemeindewahlen Kanton Appenzell / Glarus.

Indirekte Demokratie: Volk wählt Volksvertreter, die dann im Namen der Bevölkerung
Sachentscheide fällen. Bsp. Deutschland.

Republik: Bezeichnung für nicht monarchische Staatsform, mit dem Gedanken der Volkssouveränität
verbunden.

Einheitsstaat: In dieser Staatsform wird die Staatsgewalt über das gesamte Staatsgebiet meist von
der Hauptstadt aus zentralistischen ausgeübt. Bsp: Helvetik, heutiges FR

Bundesstaat: Der Staat ist aus mehreren Teil oder Gliedstaaten zusammen gesetzt, welche
untereinander je nach Ebene gesamtheitliche organisieren wird. (Föderalismus) Damit unterscheidet
sich der föderal organisatorische Staat sowohl von einem locker gefügten Staatenbund aus auch von
einem zentralistischen Einheitsstaat. CH ab 1848, DE, USA

Staatenbund: Lockeres Gebilde aus losen miteinander verbundenen Staaten die nur gewisse
Teilbereiche gemeinsam regeln. Wirtschaftliche und rechtliche selbständig Absprachen nach Bedarf.
UNO
Aufbau schweizerischen Staatsystems:

Föderalismus: Aufteilung der Macht auf Staat-Kantone-Gemeinde -> WISO

Gewaltenteilung: Verhindert Machtkonzentration, Legislative, Exekutive, Judikative

Wahlen: Volk wählt Parlament -> Parlament wählt Regierung + Gericht.

Rechte und Pflichten der Bürger*innen: -Wahlrecht, Initiativen-/Referendumsrecht, Freiheit. -


Militärpflicht, Schulpflicht

Volksinitiative: Verfassungsänderung, 100'000 Unterschriften in 18m (benötigt lange), Doppeltes


Mehr (Volk + Stände)

Referendum: Neuaufgriff, 50'000 in 100T, einfacher (tritt schnell ein)

Partei: Gruppe gleichgesinnter welche gleiche Ansichten und Meinungen haben.

Nationalrat: 200 Sitze, vertritt Bevölkerung, grosse Kammer, Proporzwahlsystem (alle 4j, je grössere
der Kanton = desto mehr sitze, stimmstärke entsprechend, kleine Parteien Chancen)

Ständerat: 46 Sitze, vertritt Kantone, kleine Kammer, Majorzwahl (alle 4j, pro Kant 2S, halbK 1,
Mehrheitswahl)

Bundesversammlung: beide, wählen so den Bundesrat, entscheidet über Gesetze, Oberaufsicht


Bundesrat

Gesamterneuerungswahlen: neue Leute, Partei Umverteilung, neue Ansichten, gleiche Chancen

Fraktion: Zusammenschluss von Parlamentsmitgliedern mit derselben Meinung, min 5 Leute,


Vorrausetzung für in Kommission, Beraten

Kommission: Sachbereich, unbeaufsichtigt, --

Session: Sitzung des National- und Ständerats, 4x pro Jahr je 3w. Abstimmungen gehen hin und her
bis Einigung, sonst Differenzbereinignsverfahren.

Gleichberechtigung der Räte: übereinstimmende Beschlüsse

Milizparlament: Teilzeitpolitiker, öffentliche Aufgaben nebenberuflich

Konsens: Gemeinsame Einigkeit gegen aussen

Kollegialität: alle 7 Bundesräte*innen sind gleichberechtigt.

Zauberformel: Aufstellung des Bundesrats n. Partei grösse, 2:2:2:1

Bürgerliche Mehrheit: mehrheitlich rechts

Bundeskanzler: kontrolliert und organisiert, prüft

Bundespatentgericht: Entscheidet, ob im Streitfall, eine technische Neuentwicklung die


Voraussetzung erfüllt. Für Patentenschutz.
Bundesstrafgericht: Erste Bundesinstanz und zweite. Beurteilt Strafsachen mit besonderen
Bedeutungen für Eidg. (Geldfälschung und Sprengstoff)
Bundesverwaltungsgericht: Beschwerde hin / Rechtsmässig (Von A wie Asylrecht / Z wie Zollwesen)
Bundesgericht: Prüft Urteile, einheitliche Rechtsanwendung, Entwicklung

Parteien Links – rechts Schema


Linkspartei SP, Gründe, PdA
Mitte-Links-Partei CSP, EVP
Mittepartei GLP, CVP
Mitte-Rechts-Partei FDP (freie
demokratische
Partei), BDP
Rechtspartei SVP, LEGA
Politisch links: bewusste soziale Umverteilung zwischen Arm und Reich (Sozialstaat soll ausgebaut
werden, Staat soll entsprechend stärker engagieren)
 Z.b setzen sich linke für eine Lohngleichheit ein, längere Elternzeit
Politisch rechts: Eigenverantwortung und private Vorsorge für Betonung von Recht und Ordnung
 Steuersenkung
Liberal: steht für Wirtschaftsfreiheit, internationale Zusammenarbeit, offene Haltung gegenüber
Immigrantinnen
 Mehr Immigranten dürfen in CH kommen
Konservativ: nationale Unabhängigkeit
 Nicht in EU, NATO

Viola Amherd Karin Keller- Albert Rösti


Eidgenössisches Sutter Eidgenössisches
Departement für Eidgenössisches Departement für
Verteidigung, Umwelt,
Bevölkerungsschutz Verkehr, Energie
und Sport/VBS und Kommunikation/UVEK
Finanzdepartement /EFD
Seit 2019 Seit 2023
Partei: Die Mitte Seit 2019 Partei: SVP
Partei: FDP
Alain Berset Elisabeth Guy Parmelin
Eidgenössisches Baume- Eidgenössisches
Departement des Schneider Departement für
Inneren/EDI Eidgenössische Wirtschaft,
Justiz und Bildung,
Seit 2012 Polizei Departement/EJPD Forschung/WBF
Partei: SP
Seit 2023 Seit 2016
Partei: SP Partei: SVP
Ignazio Cassis
Eidgenössisches Bundespräsident ist Alain Berset
Departement für Vizepräsident:
auswärtige
Angelegenheiten/ED Bundeskanzlei: Walter Thurnherr (Die Mitte)
A

Seit 2017
Partei: FDP
Absolutismus:

Absolut = losgelöst.
Im 16 Jahrhundert wurde es von einem Juristen in die Staatslehre eingeführt. Bezeichnete Oberste
Gewalt: Gegenüber den Bürgern und Untertanen die höchste und von den Gesetzen losgelöste
Gewalt.
Die Landesherren leiteten eine umfassende Legitimation ohne Beschränkungen von innen oder
aussen ab. Die Idee der absoluten Monarchie wurde zum Inbegriff fürstlichen Herrschaftswillens und
verband sich im 17. Jahrhundert mit einer wachsenden religiösen Begründung des Fürstentitels.
Die Fürsten rückten ein Stück näher an Gott heran, sie holten Gott ein Stück näher zu sich herab. Es
ging nicht allein um das, vielmehr brachte die neue Regierungsform einen Wandel mit. Schon im 15
und 16 Jahrhundert war in Europa der Bedarf an ausgebildeten Beamten gewachsen, die dem Fürsten
ergeben waren. Überall wuchsen dem Fürstenstaat neue Aufgaben zu, denen er mit einer Ausweitung
entsprechen musste. Man bezeichnete diesen Vorgang als Bürokratisierung. Erst im 19. Jahrhundert
folgte wieder etwas ähnliches.

Ständegesellschaft Beispiel Frankreich:


Die Gesellschaft war in drei Stände gegliedert. Adel, Klerus und Dritter Stand. Adel und hoher Klerus
bildeten die führende Schicht, die Aristokratie, die etwa zwei Prozent der Bevölkerung ausmachte. Sie
mussten keine Steuern zahlen, genossen Vorrechte und lebten von den Abgaben der Bauern.

Der Dritte Stand ca. 90% der auf dem Land lebte, umfasste ca. 20 Millionen Menschen. Innerhalb des
Stadtbürgertums war eine neue Führungsschicht entstanden. Auf dieses reiche Bürgertum musste
sich der König stützen, wenn er genügend Geld für seinen Hofstaat wollte. Er nam deshalb immer
Anleihen bei reichen Bürgern auf. Er verpachtete an sie auch, Steuern zu beziehen. Dafür musste man
dem König eine Summe im Voraus bezahlen, konnte jedoch nachher ein Vielfaches davon aus dem
Steuerpflichten herausholen.
Ämter und Titel verkaufte der Staat an die reichen Bürger. Die Ämter liessen sich etwas kosten. Es gab
viele Amtsinhaber, von dessen Geld war der König abhängig. Der Amtsnadel war aber auch vom König
abhängig, weil dieser ihm zum Ansehen verholfen hat. Steuereintreiber zogen durch das Land, falls
jemand die Steuern nicht bezahlt hat, nahmen sie Tiere aus dem Stall, um sie zu verkaufen.

Grenzen königlichen Macht:


Der König hatte alle Entscheidungen über Krieg und Frieden. Er war aber auch nur beschränkt
unabhängig. Finanziell war der König nicht absolut. Er war von Steuern und Krediten abhängig. Die
Reichen liehen ihr Geld nur gegen hohe Zinsen aus. Auch in der Politik standen seiner Macht
Hindernisse im Weg. Er konnte nicht alle Gebiete des Reiches kontrollieren. Die Adligen waren
entmachtet, jedoch blieben sie als Grundherren auf ihren Ländereien unabhängig. König war auch
von seinen Beamten abhängig. Er konnte Entscheidungen nur wegen Informationen treffen.

Merkantilismus: War ein Zeichen des Absolutismus, dass die Staatsverwaltung alle Bereiche
beaufsichtigen wollten. Wichtig = Wirtschaft viel Geld brachte.
Importiert wurden vor allem billige Rohstoffe, die dann in Manufakturen eine frühe Art der Fabrik - zu
teuren Waren verarbeitet und ins Ausland verkauft wurden. Damit die Wirtschaft besser
funktionierte, wurden einheitliche Maße bei Münzen und Gewichten eingeführt.

Absolutismus: Uneingeschränkte Monarchen von Gottes Gnaden


König Ludwig : 17/18. Jahrhundert
Standesgemäss Heirat: Gleichen Stand des Adels muss er heiraten. (1. Stand des Klerus, 2 Stand des
Adels, 3 Stand des Übrigen)
Mätresse: Nebenfrau des Königs, trotzdem enge Beziehung, dadurch auch Einfluss aber wenig Recht.
Nicht legal, trotzdem in der Öffentlichkeit.
Sonnenkönig: Liebte griechisches Kostüm des Sonnengottes.
Krieg als normales Mittel der Politik: Markenzeichen Absolutismus, Bevölkerung zu unterdrücken,
Gewaltmittel
Stellvertreter Gottes: Seine Untertanen haben ihm zu gehorchen. Er setzt Regeln, setzt diese durch.
Keine Gewaltenteilung.
Vorteil König: Steuern befreit, Luxus, nie alleine bei aller Hilfe, Feiern
Nachteil König: Finanziell, Keine Toiletten, keine Hygiene, ungenügende Heizung, Adelige fielen in
Ungnade, wenn sie nicht dort waren.
Souveränität, Willkür
Gründe Revolution: Hunger, steigende Lebensmittelpreise, bankrott, unzufrieden, zu hohe Steuere

Aufklärung:

Gesellschaftliche Bewegung des 17/18 Jahrhunderts.

Fordert Anschauungen und Meinungen kritisch zu prüfen. Masstab sei Vernunft, das Mittel der
menschliche Verstand.

Forderung der Aufklärer können als solche zur Befreiung von traditionellen Vorstellungen und
Konventionen verstanden werden.

Katholische Kirche wurde kritisiert, wegen Dogmatik und der absolutistische Staat wegen seiner
unterdrückerischen Politik.

Wichtigsten Forderungen waren Freiheit und Selbstbestimmung jedes Einzelnen, Toleranz, Gleichheit
und Humanität, sowie Fortschritt in Bildung, Erziehung und Wissenschaft.

Ziele = Grund und Menschenrechte, Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Verfassung, die diese


beinhalten sollte.

Bezug auf Französ. Revolution entscheidende Voraussetzung gesehen (katalytische Wirkung = etwas
auszulösen).

Revolution kann man als Verwirklichung aufklärerischer Ideen deuten.


Französische Revolution:

Ursachen:
Privilegierung von Klerus und Adel, Staatsschulden Louis 16. Ist sehr verschwenderisch und teure
Kriege. Klerus und Adel beharren auf Steuerfreiheit. Ludwig 16. War ein lappen, setzt sich nicht
durch. Bevölkerungswachstum, Gegensatz Arm/Reich, Hoher Getreidepreis, missernten. Die
Aufklärung hat auch Frankreich gepusht. Die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung 1776 diente
als Vorbild für die Französische Revolution.

1789: Die Pariser Bevölkerung stürmte die Bastille, gleichzeitig gab es auch in der Schweiz die
ersten Aufstände gegen die Vorherrschaft
1789: Frankreich erklärte die Menschen und Bürgerrechte
1792-1798: Napoleon Bonaparte führte Kriege gegen Österreich und Italien und verbreitete so
die Revolutionsidee in ganz Europa, Also auch in der Schweiz. Liberté, Égalité und Fraternité.
1799: Republikaner erlangten die Macht, die Schweizer verteidigten ihren König (Republikaner).
Napoleon besetzte die alte Eidgenossenschaft und beendet die Vorherrschaft der Patrizier.
1804: Napoleon krönte sich zum Kaiser
1812: Napoleon griff Russland an, Schweiz half mit.
1813: Napoleon verlor nach und nach alle Gebiete wieder, musste Flüchten, regierte noch eine
Weile und wurde dann verbannt und starb 1821.
1815: Alte Eidgenossenschaft war aufgelöst, Revolution setzte sich noch nicht vollständig durch,
die Schweiz war auf der Suche nach der richtigen Staatsform.

Zusammenhang Absolutismus -ufklärung-Französische Revolution:

Absolutismus:
Monarchie: Machtausübung König
Absolute Monarchie: Herrsch der Monarch fast uneingeschränkt.
Aristokratie: Staatsform, in der die Herrschaft im Besitz einer Gruppe ist.
Heute: Brunei, Oman, Katar

Aufklärung:
Absolute Monarchie
Konstitutionelle Monarchie: Ist der Monarch an eine Verfassung gebunden

Französische Revolution:
-Ungerechte Verteilung des Reichtums
-Politische Rechtslosigkeit der Untertanen
-Aufklärung
-Finanzkrise
-Missernten

Auswirkung auf Monarchie:


-Ende Ständegesellschaft
-Einfluss der Kirche auf Politik entzogen
-Neue Staatsformen
-Herrschaft des Königs war vorbei
-Freiheit und Grundrechte
-Bauernbefreiung

Wie kam es zur Aufklärung in Frankreich?

Anstelle des christlichen Glaubens traten durch das Zeitalter der Aufklärung die Forderungen nach
Vernunft , Freiheit und Tugend in den Vordergrund. Die Ideen der Aufklärung entstammten der
antiken griechischen und römischen Philosophie und wurden zur wichtigen Grundlage der
Französischen Revolution 1789.

Wie hängen Absolutismus und Aufklärung zusammen?


Insofern stellten sich die Aufklärer deutlich gegen die starre Ständegesellschaft und
den Absolutismus. Durch die Aufklärung entwickelten sich Gesellschaft, Politik und Wissenschaft und
auch die Naturwissenschaften weiter und erhielten durch Experimente und Nachforschungen einen
enormen Aufschwung.

Die Schweiz im 19. Jahrhundert:


Attraktiv: Alpenpässe, CH-Finanzen, Aufklärung einführen

-1798 Ancien Régime: looser Statenbund, 13 örtige Eidgenissenschaft, gemeinsame Herschaften (von
mehreren), eigenständige Bündnisse

1789-1803 Helvetik: Einheitsstaat, Organisationseinheiten, Gleichberechtig, Untergang der Alten


Eidgenossenschaft, Napoleon kam, ,,Helvetische Republik‘‘

1803 Meditation: gelockerte Fremdherrschaft, gleichberechtigter Staatenbund, nach Bürgerkrieg


(Förderalisten, anhäng Helv. Repub) gibt Napoleon die Meditationsverfassung -> gibt Kantonen
gewisse Eigenständigkeit zurück, legt Kantonsgrenzen vert.

1812/13 Meditation: Napoleons Russlandfeldzug, Tausende Schweizer sterben

1814-1831 Restauration: Wiener Kongress, Schweizer Neutralität wird anerkannt.

1830-1848 Regeneration, Liberale erheben sich in einzelnen Kantonen gegen Konservative

1844/45 Regeneration, Auseinandersetzung Konservativ/Liberal

1847 Regeneration, Sonderbundskrieg, Bürgerkrieg

Ab 1848 Bundesstaat: Bundesverfassung, Stimm-Wahlrecht (Mann, Frau 1971), zwei Kammersystem

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