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Blaubu rg-Consulting BURNOUT Test Innere Antreiber Blauburg-Consulting Heiko Schmi dt, Parkstr. 7, 56459 Stahlhofen am

Blaubu rg-Consulting

BURNOUT

Blaubu rg-Consulting BURNOUT Test Innere Antreiber Blauburg-Consulting Heiko Schmi dt, Parkstr. 7, 56459 Stahlhofen am

Test Innere Antreiber

Blauburg-Consulting Heiko Schmi dt, Parkstr. 7, 56459 Stahlhofen am Wiesense e Fon 02663-91 4176, Fax 03212-9141761, Mob 0151-1074208 0 heiko.schmidt@blauburg.de

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blauburg-consulting.de I. Innere Antreibe r Der Test wurde entwickelt von: Käli n, Karl& Müri, Peter 2005.

I. Innere Antreibe r

Der Test wurde entwickelt von: Käli

n, Karl& Müri, Peter 2005. Sich und andere führen: P sychologie für

Führungskräfte und Mitarbeiter. Ber n: Ott.

Beantworten Sie bitte die folg enden Aussagen mit Hilfe der Bewertungss kala (von 1 bis 5), so wie Sie sich im Moment s elbst sehen. Schreiben Sie den entsprechen den Zahlenwert in den dafür vorgesehenen Rau m: Beantworten Sie die Fragen recht spont an, ohne lange zu überlegen vergeben Sie die Pu nkte nach folgendem Schema: Die Aussage trifft auf mich zu:

voll und ganz = 5 Pkte.; gut = 4 Pkte.; etwas = 3 Pkte; kaum = 2 Pkte.; gar nicht = 1 Pkt.

1. Wann immer ich eine Arb eit mache, dann mache ich sie gründlich.

2. Ich fühle mich verantwortl ich dafür, dass diejenigen, die mit mir zu tun haben, s ich wohl fühlen.

3. Ich bin ständig auf Trab.

4. Anderen gegenüber zeige ich meine Schwächen nicht gerne.

5. Wenn ich raste, dann roste ich.

6. Häufig brauch ich den Sat z“ Es ist schwierig, etwas so genau zu sagen.

7. Ich sage oft mehr, als eige ntlich nötig wäre.

8. Ich habe Mühe, Leute zu a kzeptieren, die nicht genau sind.

9. Es fällt mir schwer, Gefüh le zu zeigen.

10. „Nur nicht lockerlassen“ i st meine Devise.

11. Wenn ich eine Meinung ä ußere, begründe ich sie auch.

12. Wenn ich einen Wunsch h abe, erfülle ich ihn mir schnell.

13. Ich liefere einen Bericht e rst ab, wenn ich ihn mehrere Male überarbeitet habe.

14. Leute, die „herumtrödeln“ , regen mich auf.

15. Es ist wichtig für mich, vo n anderen akzeptiert zu werden.

16. Ich habe eher eine harte S chale, aber einen weichen Kern.

17. Ich versuche oft herauszuf inden, was andere von mir erwarten, um mich danach zu richte n.

18. Leute, die unbekümmert i n den Tag hinein leben, kann ich nur schwer verste hen.

19. Bei Diskussionen unterbre che ich oft.

20. Ich löse meine Probleme s elbst.

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blauburg-consulting.de 21. Aufgaben erledige ich mö glichst rasch.   22. Im Umgang mit anderen b in

21. Aufgaben erledige ich mö glichst rasch.

 

22. Im Umgang mit anderen b in ich auf Distanz bedacht.

 

23. Ich sollte viele Aufgaben

noch besser erledigen.

24. Ich kümmere mich persön lich auch um nebensächliche Dinge.

25. Erfolge fallen nicht vom H immel, ich muss sie hart erarbeiten.

26. Für dumme Fehler habe ic h wenig Verständnis.

27. Ich schätze es, wenn ander e auf meine Fragen rasch und bündig antwor ten.

28. Es ist mir wichtig, von an deren zu erfahren, ob ich meine Sache gut ge macht habe.

 

29. Wenn ich eine Aufgabe ei nmal begonnen habe, führe ich sie auch zu E nde.

30. Ich stelle meine Wünsche und Bedürfnisse zugunsten anderer Pers. zur ück.

31. Ich bin anderen gegenüber oft hart, um von ihnen nicht verletzt zu wer den.

32. Ich trommle oft ungeduldi g mit den Fingern auf den Tisch.

 

33. Beim Erklären von Sachv erhalten verwende ich gern die

klare Aufzählung: Erstens

,

zweitens

,

drittens

34. Ich glaube, dass die meist en Dinge nicht so einfach sind, wie viele mei nen.

35. Es ist mir unangenehm, an dere Leute zu kritisieren.

 

36. Bei Diskussionen nicke ic h häufig mit dem Kopf.

37. Ich strenge mich an, um m eine Ziele zu erreichen.

38. Mein Gesichtsausdruck ist eher ernst.

 

39. Ich bin nervös.

40. So schnell kann mich nich ts erschüttern.

 

41. Meine Probleme gehen di e anderen nichts an.

 

42. Ich sage oft: „Macht mal v orwärts.“

 

43. Ich sage oft: „Genau“, „ex akt“, „klar“, „logisch.“

 

44. Ich sage oft: „Das versteh e ich nicht

45. Ich sage normalerweise eh er: „Könnten Sie es nicht einmal versuchen? als „Versuchen Sie es einm al.“

46. Ich bin diplomatisch.

47. Ich versuche, die an mich gestellten Erwartungen zu übertreffen.

 

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blauburg-consulting.de 48. Beim Telefonieren bearbe ite ich nebenbei oft noch Akten. 49. Auf die Zähne beißen“

48. Beim Telefonieren bearbe ite ich nebenbei oft noch Akten.

49. Auf die Zähne beißen“ hei ßt meine Devise.

50. Trotz enormer Anstrengun g will mir vieles einfach nicht gelingen.

AUSWERTUNG Auswertung des Fragebogens: Schauen Sie bei der entsprechenden Numm er jeder Frage (die erste Nummer wäre hier also beim Antreiber „Sei perfekt” die Frage Nu mmer 1, dann die

Frage Nummer 8) und übertr agen Sie jetzt bitte Ihre Punktzahlen für je de entsprechende

Sie dann die

Fragenummer auf den f olgenden Auswertungsschlüssel. Zählen Bewertungszahlen für jede Re ihe zusammen.

„Sei immer perfekt!“

Num mer der Fragen:

1,

8,

11,

13,

23,

24,

33,

38,

43,

47

 

T otal =

„Mach immer schnell!“

 

3,

12,

14,

19,

21,

27,

32,

39,

42,

48

 

To tal =

„Streng dich immer an!“

 

5,

6,

10,

18,

25,

29,

34,

37,

44,

50

 

To tal =

„Mach es immer allen recht !“

 

2,

7,

15,

17,

28,

30,

35,

36,

45,

46

 

To tal =

„Sei immer stark!“

 

4,

9,

16,

20,

22,

26,

31,

40,

41,

49

 

To tal =

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blauburg-consulting.de Antreiber noch sichtbarer zu machen, bitten wir Sie, nun noch die Gesamtwerte jedes An treibers

Antreiber noch sichtbarer zu machen, bitten wir Sie, nun noch

die Gesamtwerte jedes An treibers auf das unten stehende Schema

Zeichnen Sie die Werte als w aagerechte Balken in das Raster ein, damit Sie eine grafische Übersicht über die Stärke und Ausprägung Ihrer Antreiber bekommen:

Um die Ausprägungen Ihrer

zu übertragen.

 

2

6

10

14

18

22

26

30

34

38

42

46

50

„Sei immer perfekt!“

                         

„Streng dich immer an!“

                         

„Mach immer schnell!“

                         

„Mach es immer allen recht“

                         

„Sei immer stark!“

                         

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blauburg-consulting.de Alle nachfolgenden Texte von: Se minarhaus SCHMIEDE, Günter W. Remmert M.A., R ömerstr. 5, 54298

Alle nachfolgenden Texte von: Se minarhaus SCHMIEDE, Günter W. Remmert M.A., R ömerstr. 5, 54298 Welschbillig, www.seminarhaus-sc hmiede.de, info@seminarhaus-schmiede.de

INNERE ANTREIBER

Was treibt uns Menschen zum Handeln an? Natürlich unsere Erwartungen, Hoffnungen, äußere Belohnungen, aber auc h innere Faktoren wie liebgewordene Gewoh nheiten, unsere Werte und Bedürfnisse. Manc hmal neigen wir allerdings zu Verhaltenswei sen, die wir hinterher als nicht besonders a ngemessen empfinden. Dahinter stecken häu fig unbewusste Verhaltensmuster, verinnerlic hte Lebensregeln, innere Antreiber. Diese arb eiten wie automatische Steuerungen, di e unser Denken, Fühlen und Verhalten bestim men.

Wie viele unserer Verhaltens

wir auf ausgesprochene wie u nausgesprochene Ansprüche äußerer Autoritä ten, vor allem der unserer Eltern, Verwandten u nd frühen Bezugspersonen. Deren Erwartung en an uns haben wir so sehr verinnerlicht, dass sie noch unser Verhalten als Erwachsene be stimmen. niemand steht jedoch 24 Stunden am T ag und 7 Tage in der Woche unter dem Dikta t von Antreibern.

Sie treten vor allem in bestim mten Konstellationen in den Vordergrund, vo rnehmlich im Stress und Belastungssituation en.

muster entstanden sie früh, im Kindesalter. M it ihnen reagieren

Das Konzept der inneren Antr eiber stammt aus der Transaktionsanalyse (T aibi Kahler, Reinhard Köster, Bernd Schm id, Joachim Hipp u.a.). Diesen Autoren ersch ienen fünf Antreiber als besonders typisc h:

Autoren ersch ienen fünf Antreiber als besonders typisc h: Diese fünf typischen Antreibe r haben uns

Diese fünf typischen Antreibe r haben uns dahin gebracht, wo wir heute ste hen. Sie sind Teil unseres Verhaltens und unsere r Persönlichkeit geworden. Im Grunde geno mmen repräsen- tieren sie positive Eigenschaft en: Stärke und Unabhängigkeit, Genauigkeit und Fehlerlosigkeit, Freundlichkei t und Liebenswürdigkeit, Schnelligkeit und d ie Fähigkeit, Chancen zu nutzen, Gründlich keit und Durchhaltevermögen.

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blauburg-consulting.de Doch sie übertreiben diese po sitiven Ressourcen und entwerten sie damit. viel des Guten. Als

Doch sie übertreiben diese po sitiven Ressourcen und entwerten sie damit.

viel des Guten. Als innere An treiber engen sie ein und wirken belastend. In bestimmten Situationen spielen sie sich al s Fundamentallebensgrundsätze auf, ohne die man sich nicht

mehr okay fühlt. Solche inner en Überzeugungen können sein:

Es ist einfach zu

• „Fehler machen ist im mer schlimm!“

• „Zeit darf nie verschw endet werden!“

• „Alle müssen mich mö gen!“

• „Schwächen darf man nie zeigen!“

In all solchen Fällen führen in nere Antreiber weder zum Erfolg noch zur Z ufriedenheit. Sie sind in ihrer Übertreibung, ihr em Absolutheitsanspruch und ihrer Ausschli eßlichkeit nicht zu erfüllen und belasten das Mite inander mit anderen Menschen erheblich.

Damit sich die Antreiber nich t negativ in Beruf und Privatsphäre auswirke n, sollte man sich

Bewusstsein

dafür entwickeln, welche Ver haltensweisen in welchem Maß durchaus sinn voll sind und welche vor allem Stress (bei s ich selbst und bei anderen) auslösen. Alte An treiber-

mit ihnen ehrlich und selbstkr itisch auseinandersetzen. Dabei kann man ein

Dynamiken können dann schr ittweise durch neues Verhalten ersetzt werde n.

dann schr ittweise durch neues Verhalten ersetzt werde n. © Heiko Schmidt (Test Innere Antreiber 120924.docx)

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SEI STARK!

blauburg-consulting.de SEI STARK! „Niemand darf mitbekommen , wenn ich schwach oder ratlos bin.“ Menschen, die von

„Niemand darf mitbekommen , wenn ich schwach oder ratlos bin.“

Menschen, die von diesem An treibertyp beherrscht werden, haben gelernt, kein Zeichen der

Schwäche zu zeigen. Sie verb ergen ihre Gefühle vor anderen, sind zurückh altend, manchmal sogar stoisch. Sie verstehen es , sich zu beherrschen und vermitteln nach au ßen vor allem

eines: Haltung, Durchhalte- u nd Durchsetzungsvermögen, Kontrolle. Ihre

ist geprägt von Härte und Hel dentum: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz “. Aufgeben

kommt für sie nicht in Frage.

zu nehmen. Mögliche Hinwei se auf diesen Antreiber finden sich in ihrer S prache und

Sprechweise, die Unangreifba rkeit dokumentiert. Es scheint, als gingen sie zur eigenen

Empfindsamkeit und der ande rer auf Distanz. Dazu passt eine unbewegte,

Sprechweise oder dass sie gru ndsätzlich ungern sich selbst ins Spiel bringe n. Stattdessen

benutzen sie Worte wie „man “ oder andere Ausdrücke, mit denen sie von s ich ablenken können: „Solche Situationen b ringen einen ganz schön unter Druck!“, „Da s freut einen ja dann doch!“.

Lebensgestaltung

Naturgemäß fällt es ihnen schwer, fremde Hi lfe in Anspruch

monotone

Weitere Hinweise sind sparsa me Gestik, ein irgendwie unlebendiges, starre s Erscheinungsbild, z.B. ein unb ewegtes, maskenhaftes Gesicht (Pokerface) und eine kontrollierte, verschlossene, a ufrechte Körperhaltung. Sie erwecken einen eher angespannten Eindruck, als w ollten sie ihre Umgebung im Auge behalten, um jederzeit gewappnet zu sein.

Der Sei-stark-Antreiber führt dazu, dass sich leicht Kollegen und Mitarbeit er unter Druck gesetzt fühlen. Sie bekommen Angst oder werden wütend. Denn es scheint schnell untergründig um Kampf, Kon trolle und Überlegenheit zu gehen. Manche k ämpfen mit,

andere ziehen sich ängstlich z urück oder beschwichtigen. Als unausgespro chenes Gesetz scheint zu gelten: „Wer nicht aufpasst, wird verlieren, sich unterwerfen od er kontrollieren lassen. Sorg dafür, dass du nic ht dazu gehörst!“ Der eine gewinnt, der ande re verliert. Konkurrenz bedeutet nicht sp ortliches Messen aneinander, sondern immer distanzierendes Kämpfen gegeneinander. Für menschliche Begegnungen und mitmenschlic he Nähe ist selten Platz. Die Sehnsucht nach Ent gegenkommen, Vertrauen und Fürsorge blei bt ungestillt. Menschen mit diesem inneren Antreiber tendieren dazu, Sicherheit durch b estimmtes und

bestimmendes Auftreten und

vermeiden Verwundbarkeit, V erletzlichkeit und Abhängigkeit von anderen . In emotional bedeutsamen Situationen befü rchten sie, nicht stabil genug zu sein. Gefühl smäßiges Bezogensein und Sich-Einlass en auf Menschen und Situationen, über die m an nicht die Kontrolle behalten kann, werd en als Unterwerfung und Schwäche missvers tanden. Sei-stark- Menschen können kurzfristig außerordentliche Leistungen vollbringen. Sie haben einen Sinn für den kraftvollen Umgang m it Aufgaben und genügend Widerstandskraft und Kampfgeist, um Dinge voranzubringen, au ch wenn es schwierig ist. Unter ihnen finden sich die Helden und Heldinnen des Alltags.

durch die Kontrolle von Emotionen erreichen zu wollen. Sie

Botschaften, die vom Sei-star k-Antreiber erlösen und die Übertreibung rel ativieren, könnten sein:

• Wenn ich Gefühle zeig e, bin ich stark.

• Ich darf offen sein und mich zeigen.

• Ich kann um Hilfe bitt en, ohne mein Gesicht zu verlieren.

• Ich darf mich kraftvoll mit anderen für Menschen und Anliegen ein setzen.

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SEI PERFEKT!

blauburg-consulting.de SEI PERFEKT! „Ich muss es noch besser mac hen, ich bin nicht gut genug!” Menschen

„Ich muss es noch besser mac hen, ich bin nicht gut genug!”

Menschen mit diesem Antreib er stehen unter dem Druck, alles gründlich z u machen. Sie bemühen sich um Perfektion - ohne Rücksicht auf Zeitaufwand und Kosten . Über eine

fehlerfreie Leistung erhoffen s ie sich die Anerkennung, nach der sie sich se hnen. Sie

rechtfertigen sich häufig und wäre, von sich aus vorweg. Zu

und starre Körperhaltung, die ein angespanntes Körpergefühl vermittelt.

nehmen gerne Ergänzungen, Kritik und was n och zu erwägen diesem Verhalten passen ein ernster Blick u nd eine aufrechte

In der Zusammenarbeit entste ht beim Gegenüber durch diesen Antreiber le icht der Eindruck, nicht gut genug zu sein: „Das erreiche ich sowieso nie!“. Oft wird deswege n wenig persönlicher Kontakt, wenig B eziehung und Austausch auf gleicher Augen höhe erlebt. Einer perfekten Leistung ist nun ein mal nichts hinzuzufügen. Stattdessen stellen sich Respekt und Unterordnung, aber auch Wid erspruch und Wettbewerb, Relativieren oder Kritisieren ein.

Da Perfektionisten das untersc hwellige Grundgefühl haben, als Person nich t liebenswert zu sein, versuchen sie, statt dem, was sie sind, anzubieten, was sie leisten:

„Da fraglich ist, ob Ihr mich s chätzt, biete ich eine solche Leistung an, der Ihr die Anerkennung nicht verweiger n könnt.“ Perfektionisten, die bei Fehler n ertappt werden, schämen sich. Sie beziehe n Fehler nicht auf ihr Verhalten, sondern auf ihr e Person. Und dieses Gefühl der Scham woll en sie auf jeden Fall vermeiden.

In Perfektionisten schlummer n als hilfreiche Tugenden ihr Sinn für Genaui gkeit und Qualität und ihr Streben nach Fehlerlosigkeit und Vollkommenheit. Sie sin d in der Regel gut organisiert und können leicht komplexe Zusammenhänge durchschauen un d managen. Bei der Flugsicherung und im Ope rationssaal wünscht man sich Verhaltenswei sen dieses Schlages.

Botschaften, die vom Perfekti onismus erlösen und die Übertreibung relativ ieren, könnten sein:

• Gut ist gut genug!

• Ich bin gut genug!

• Ich bin wertvoll und li ebenswert und ich kann auch etwas leisten.

• Ich bin vor allem wert voll durch das, was ich bin.

• Ich darf auch Fehler m achen und aus ihnen lernen.

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MACH ES ALLEN RECHT !

„Ich muss alle zufrieden stelle n.“

ES ALLEN RECHT ! „Ich muss alle zufrieden stelle n.“ Menschen mit diesem Antreib er fühlen

Menschen mit diesem Antreib er fühlen sich dafür verantwortlich, dass and ere sich wohl fühlen, fantasieren jedoch häu fig nur, was sich der Andere eigentlich wüns cht. Sie stellen ihre Bedürfnisse hinten an, ric hten sich danach, was andere erwarten und k ommen dabei selbst zu kurz. Sie möchten be liebt sein und haben nicht gelernt, „Nein!“ z u sagen. Gleichzeitig erwarten sie auch von anderen, dass sie Rücksicht auf sie neh men, ohne dass sie aber ihre eigenen Bedürfni sse und Wünsche klar und deutlich aussprec hen. So wirken sie eher als von Unsicherheit, den n von einer in sich ruhenden Freundlichkeit bestimmt. Kennzeichnend für diesen An treibertyp sind: Verantwortungsübernahme u nd Aufopferung (für andere), Verbindlichkeit, Bescheidenheit, Loyalität und Selbstlosigkei t.

Menschen mit dem Sei-gefälli g-Antreiber verwenden häufig Redewendung en, die

versuchen, die Wünsche und

Anpassung daran zu signalisie ren. Sie sind begierig zu wissen, ob sie ihre

gemacht haben und alles in O rdnung ist. Dabei fügen sie oft Worte ein, um die Reaktion des anderen zu erkunden, nicken z ustimmend mit dem Kopf und benutzen gew innende Gesten.

Sie schauen irritiert, wenn sie nicht unmittelbar Wirkung erzielen.

Erwartungen der Gegenüber zu erkunden ode r jedenfalls

Sache gut

Menschen mit diesem inneren Antreiber tendieren dazu, Liebe und Wertsc hätzung von anderen erreichen und Zurück weisung und Einsamkeit vermeiden zu wolle n. Sie lassen dem Adressaten häufig keinen Spie lraum, über Distanz zu entscheiden. Da Bez ogenheit angeboten wird, ohne selbst K onturen zu zeigen, kommt es zu keinem echt en Kontakt. In Diskussionen beispielweise la ssen sie nur schwer einen Standpunkt erkenn en, formulieren stattdessen unscharf, zeigen si ch konfliktscheu und suchen Ausflüchte. Ein e echte Auseinandersetzung fällt schw er mit ihnen: „Nagel mal einen Pudding an d ie Wand!“

Sei-gefällig-Menschen wissen nicht genau, wer sie sind und was sie wollen . Sie haben zu wenig Profil, Selbstvertrauen und (Rollen-)Identität ausgebildet oder halte n ihre Konturen für unverträglich mit den Inter essen anderer. Eigene Bedürfnisse und Vors tellungen werden verleugnet oder nicht eingebra cht, da sie eh nicht für andere interessant sei n können. Eine besondere Fähigkeit des Sei-g efällig-Menschen ist seine soziale Wahrnehm ung. Sie ermöglicht es ihm, auf die Be dürfnisse anderer einzugehen. So kann er seh r feinfühlig für Gruppenprozesse, soziale Stim mungen und Reaktionen sein.

Botschaften, die vom Mach-es -allen-recht-Antreiber erlösen und die Übert reibung relativieren, könnten sein:

• Meine Bedürfnisse un d Wünsche sind ebenso wichtig!

• Ich darf mich anderen zumuten - andere tun‘s ja auch!

• Ich muss nicht bei alle n beliebt sein: ‚every body’s darling‘ zu sein ist nicht mein Ding.

• Wer Ja sagt, kann auch

• Mit der gleichen Höfli chkeit wie Termine mit anderen nehme ich T ermine mit mir selbst wahr.

Nein sagen!

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BEEIL DICH!

„Ich muss schnell damit fertig werden.“

BEEIL DICH! „Ich muss schnell damit fertig werden.“ Wer diesen Antreiber stark au sgeprägt hat, ist

Wer diesen Antreiber stark au sgeprägt hat, ist nie richtig anwesend, wo er sich gerade befindet. Er ist voller Dynami k und Hektik. Ruhiges und konzentriertes Ar beiten ist ihm kaum möglich. Alles muss be sonders rasch und sofort getan werden, mögli chst mehrere Dinge gleichzeitig. Kennzeich nend sind Dynamik, Tempo, Multitasking, A rbeiten unter Zeitdruck und Erfolgszwang.

Zeit und Raum scheinen nicht auszureichen, um etwas Wichtiges zu tun od er zu erfahren. Die entstehende Unruhe trägt aber meist nicht zu einem effektiven Umgan g mit der begrenzten Zeit bei. Ruhe ersc heint als Verrat an der Dringlichkeit, Entspa nnung wirkt wie die Aufgabe von Wesentliche m.

Die typische Sprechweise für Hektiker ist oft abgehakt und geprägt von fla chem Reden ohne Punkt und Komma. Sie verwe nden gerne Begriffe, die Hast und Rasanz au sdrücken:

„schnell … eben mal … kurz … voran kommen!“. Ihre Gestik vermittelt U ngeduld:

Fingertrommeln, mit dem Fuß wippen, unruhig auf dem Stuhl herum rücke n, der wiederholte Blick auf die Uhr , häufig wechselnde Blickrichtung. Sie werde n schnell ungeduldig, wenn etwas zu la nge dauert.

Im Beeil-dich-Modus scheint der Rhythmus zwischen Anspannung und En tspannung

gestört; sie springen von Ansp annung zu Anspannung. Dieses Verhalten lö st bei anderen

Bremsen oder Anhalten aus. M

Irgendwann wendet man sich ab: „Ich lasse ihn einfach reden…!“ oder ma n lässt sich selbst von hektischen Verhaltensmu stern anstecken, da man nichts verpassen will .

an bekommt leicht das Gefühl, keinen Platz zu haben.

Das Grundgefühl des Hektike rs ist es, Wesentliches zu verpassen. Sie habe n Angst, das Leben zerrinnt oder eine Gele genheit geht vorbei, bevor ihnen Wichtiges m öglich war. Wesentliches glauben sie dad urch zu erreichen, dass sie ihm nacheilen. Erf üllt-Sein wird ersetzt durch Schnell-Sein, Vi el-Tun, Aufgeregt-Sein.

Beeil-dich-Menschen können eine gewisse Zeit lang auf hohem Aktivitätsn iveau leistungsfähig bleiben. Dies s ogar in komplexen Situationen. Sie entwickel n sogar eine

gewisse Lust, auf diesem Niv eau tätig zu sein. Solche Menschen wünscht Notfallstation im Krankenhau s oder bei Crashs im EDV-System.

man sich auf der

Botschaften, die den Hektiker erlösen und die Übertreibung relativieren, kö nnten sein:

• Ich kann mich entsche iden, ob und wann ich mich beeile!

• Ich darf mir die Zeit g eben, die ich brauche!

• Ich darf Pausen mache n.

• Ich darf meinen Rhyth mus und meine Form berücksichtigen!

• In der Ruhe liegt die K raft!

• Ruhige Schnelligkeit!

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STRENG DICH AN!

blauburg-consulting.de STRENG DICH AN! „Ich muss mich bemühen, auc h wenn ich es nicht schaffe!“ Fleiß

„Ich muss mich bemühen, auc h wenn ich es nicht schaffe!“

Fleiß und Einsatz

aus. Er steht unter Leistungsdr uck. Quantität geht dabei in der Regel vor Q ualität. Erfolge, die nicht auf Anstrengungen b asieren, taugen nichts. „Was leicht von der H and geht, ist verdächtig“, „Von nichts kom mt nichts“. Daher bemüht sich der Betroffen e ständig und erwartet dies auch von andere n. Wenn etwas nicht klappt, strengt er sich n och mehr an. Es

entsteht eine Atmosphäre von Anstrengung mit erheblichen Zweifeln am G elingen. Entspanntes Genießen, auch n ach Erfolgen, ist nicht vorgesehen. Auch nic ht lustvolles Leisten oder Freude am spiele risch erreichbaren Erfolg. Ständig fühlt sich der Betroffene von ernsten Problemen, Schw ierigkeiten oder Krisen bedroht. Er lebt in an dauernder Angst, dass andere besser sein könnte n, und versucht, dem durch noch mehr Anstr engung entgegenzuwirken.

Wer sich solchermaßen anstre ngt, zeichnet sich durch Pflichtbewusstsein,

Mögliche Hinweise auf den S treng-dich-an-Antreiber sind Redewendunge n wie „Ich müsste

es versuchen“, „Das ist wirkli ch sehr schwer!“, „Wenn ich mir Mühe eine angespannte Körperhaltu ng, z.B. geballte Fäuste, vorn auf dem Stuhl

Stirnrunzeln, verspannte Mus keln am Hals und im Kehlkopfbereich, sodas s die Stimme etwas belegt und gequält kling t. Das wirkt oft unfrei, als müsse er gegen in neren Druck ankämpfen und sich zu jedem Wort neu zwingen.

“. Dazu passt

sitzen,

Menschen mit dem Streng-dic h-an-Antreiber wählen häufig den anstrenge ndsten Lösungsweg. Improvisation fä llt Ihnen schwer. Sie erwarten das gleiche V orgehen auch von anderen: Schwere und Anstre ngung entwickeln geradezu ein Eigenleben. I mpulse, die Sache zunächst durch Auflockerung und Ermunterung voranzubringen, bleiben st ecken.

Gesprächspartner oder Mitarb eiter geraten selbst in Anstrengung, reagieren

Hilfsangeboten oder Ungedul d. Da der Streng-dich-an-Antreiber lähmend wirkt, erwartet

man eher eine Zusatzbelastun g als eine Erleichterung.

mit

Aus der ständigen Sorge „Ich schaffe es nicht!“ heraus entsteht die Genera lidee „Ich schaffe es, wenn ich mich sehr anstre nge!“ Zweifel an der eigenen Leistungsfähigk eit führen dazu, dass Lebensenergie übersetzt wird in Anstrengung: Ich mühe mich, also bi n ich. Zu Anfang einer Unternehmung können s olche Menschen sehr aktiv sein. Doch mit de r Zeit wird vieles

zur Mühsal. Menschen mit de m Streng-dich-an-Antreiber ackern, solange gefroren ist, statt die Frühling ssonne ihre Arbeit tun zu lassen.

der Boden noch

Streng-dich-an-Menschen hab en ein erstaunliches Durchhalte- und Beharr ungsvermögen. Gerade in Zeiten, in denen all es schnell Ergebnis zeigen soll, können sie m it Beharrlichkeit über längere Zeit für wichtige Dinge sorgen. Sie verfolgen Aufgaben mit B eständigkeit und haben den nötigen Sinn für Gr ündlichkeit und Ausdauer. Sie stehen für Na chhaltigkeit dort, wo sie gebraucht wird.

Botschaften, die vom Streng-d ich-an-Antreiber erlösen und die Übertreibu ng relativieren, könnten sein:

• Ich darf an der Arbeit auch Spaß haben.

• Ich darf etwas mit Gel assenheit tun und vollenden.

• Auch wenn es leicht g eht, ist es wertvoll.

• Ich darf mich immer w ieder auch entspannen und Fortschritte genie ßen.

• Ich darf Vereinbarung en über realistische Ziele treffen.

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LITERATUR:

blauburg-consulting.de LITERATUR: Kahler, Taibi (1977). Das Min iskript. In: Barnes, G. et al: Transaktionsana lyse seit

Kahler, Taibi (1977). Das Min iskript. In: Barnes, G. et al: Transaktionsana lyse seit Eric Berne, Bd. 2, S. 91-132.

Kälin, Karl; Müri, Peter (2000 ): Sich und andere führen. Psychologie für F ührungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitar beiter. 13. Aufl. Thun: Ott.

Köster, Reinhard (1999).Von Antreiberdynamiken zur Erfüllung grundlege nder Bedürfnisse,

Zeitschrift für Transaktionsan alyse in Theorie und Praxis 4/1999, S. 145 – 169.

Schmid, Bernd; & Hipp, Joac him & Caspari, Sabine (1999). Intuition in de r professionellen

Begegnung. Zeitschrift für systemische Therapie, Heft 2 April 1999, S.

101-111

Schmid, Bernd & Hipp, Joach im (1999). Antreiber-Dynamiken – Persönlic he

Inszenierungsstile und Coa ching. Zeitschrift für systemische Therapie, S. 82-92.

Heft 2 April 2001,