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KÖNIZER ZEITUNG

GESUNDHEIT

JULI 2009

DER SENSETALER

Selbstmedikation

GESUNDHEIT JULI 2009 DER SENSETALER Selbstmedikation Behandlung mit «Schiwambu» NS. Der Neuenegger Autor René

Behandlung mit «Schiwambu»

NS. Der Neuenegger Autor René Burkhardt hat ein neues Büchlein geschrieben. Es enthält für ein- mal keine amüsanten oder trauri- gen Anekdoten aus seinem Leben, sondern beschäftigt sich mit der Eigenharn-Therapie. Im neuen Büchlein erklärt Burkhardt das 5000 Jahre alte Heilmittel «Schi- wambu». Seine erste Konfronta- tion mit Schiwambu fand vor 20 Jahren statt. Damals empfahl eine Heilpraktikerin seiner Frau, ihre Arthrose-Beschwerden mit Eigen- urin zu behandeln. Dies weckte auch René Burkhardts Neugier und er begann sich stärker mit dem

Thema zu beschäftigen. Das Re- sultat liegt nun vor. «Allheilmittel:

Schiwambu Eigenproduktion» ist im Oase-Verlag (René Burkhardt, Rosenweg 9, 3176 Neuenegg) für

10 Franken erhältlich. Als Dank

legt Burkhardt jeder Bestellung

ein Gratisexemplar bei.

Alkoholentzug

jeder Bestellung ein Gratisexemplar bei. Alkoholentzug Bewährte ambulante Behandlung BI. Seit Januar bietet die

Bewährte ambulante Behandlung

BI. Seit Januar bietet die Ber- ner Gesundheit den ambulan- ten Alkoholentzug an. Diese Behandlungsform ermöglicht es Interessierten, innert acht Tagen einen Alkoholentzug durchzuführen, und zwar ohne Klinik- oder Spitalaufenthalt. Die ersten Ergebnisse sind viel versprechend: 14 von 17 Personen, die bisher von die- sem neuen Angebot Gebrauch gemacht haben, haben dank dieser Behandlung eine alko- holfreie Lebensweise erreicht. Über 80 Prozent von ihnen leben inzwischen alkoholfrei. Interessierte können ein un- verbindliches und kostenloses Informationsgespräch in An- spruch nehmen. Weitere Infor- mationen erhalten Sie bei der Stiftung Berner Gesundheit:

Roger Gernet (Leiter Beratung und Therapie), Tel. 031 370

70 60, roger.gernet@beges.ch,

www.bernergesundheit.ch

Mein Kind soll gesund essen!

Ein Besuch in der Fantasiewelt ist oft überzeugender als sachliche Argumente

Fantasiewelt ist oft überzeugender als sachliche Argumente Gesunde Ernährung ist für Kinder besonders wichtig. Foto:

Gesunde Ernährung ist für Kinder besonders wichtig.

Foto: Thomas Widmann

ERNÄHRUNG – Immer mehr Kinder leiden an Diabetes. Die Zahl der hyperaktiven Kinder hat in den letzten Jah- ren bedenklich zugenommen. Kinder brauchen gesunde Ernährung, damit sie sich gut entwickeln. Die Eltern tragen die Verantwortung dafür.

Anlässlich einer Fachtagung des schweizerischen Verbandes «Er- nährung nach den 5 Elementen» befassten sich Ernährungsberaterin- nen mit dem Thema Kinderernäh- rung aus der Sicht der Chinesischen Medizin. Für eine gute Entwick- lung brauchen Kinder eine gesunde Ernährung. Dafür tragen die Eltern die Verantwortung. Das ist keine leichte Aufgabe, denn sie stehen vor zwei unausweichlichen Fragen:

Welches Essen ist denn eigentlich gesund? Wie mache ich das Gesun- de dem Kinde schmackhaft?

an. Die Küche unserer Gross- und Urgrossmütter hat vieles mit der 5-Elemente-Ernährung zu tun, denn da wie dort ist das Urwissen der Menschheit über Ernährung zu finden. Die Basis bilden gekochte, gut bekömmliche Mahlzeiten aus qualitativ hochwertigen, saisonalen Produkten.

Der Erfolg gibt Recht Die Zahl übergewichtiger Kinder in der Stadt Zürich hat sich in den letz- ten 10 Jahren verdoppelt und liegt heute bereits bei 15 %. Immer mehr Kinder leiden an Diabetes. Die Zahl hyperaktiver Kinder nimmt zu. Vie- le Schüler gehen ohne Frühstück zur Schule. Ernährungsfachleute bestätigen, dass eine Umstellung der Ernährung in Familien und Kinderkrippen Wirkung zeigt: Der Gesundheitszustand der Kinder verbessert sich. Sie sind ausgegli- chener, können sich besser konzen- trieren und bringen in der Schule bessere Leistungen.

Die 5-Elemente-Ernährung hat ihre Wurzeln in der Chinesischen Me- dizin, ist jedoch nicht so «fremd-

artig», wie man meinen könnte:

Sie passt sich der jeweiligen Kultur

Falsche Ernährung macht krank Husten, Erkältungen, Ohrenent- zündungen, Asthma, Allergien oder Verdauungsprobleme bei Babys und Kleinkindern können eine Fol-

ge falscher Ernährung sein. Schwer verdauliche oder extrem kühlende Nahrung kann im empfindlichen Verdauungstrakt des Kleinkindes Feuchtigkeit und Schleim verursa- chen. Erst mit 6 Jahren ist das Ver- dauungssystem ausgereift. Wird in der Ernährung darauf Rücksicht genommen, bessern sich Kinder- krankheiten oft erstaunlich schnell; weiteren Erkrankungen kann vor- gebeugt werden.

Das Kind mit einspannen Viele Eltern bemühen sich, ihre Sprösslinge so zu verköstigen, dass sie genügend Nährstoffe und Vitamine erhalten. Was aber tun, wenn Kinder nur Nudeln essen, konsequent jede Form von Gemüse verweigern, dafür ganz gierig auf Süssigkeiten oder Chips sind? Da ist guter Rat oft teuer. In solchen Fällen hilft es vorerst gelassen zu bleiben. Machtkämpfe erschweren die ganze Sache und führen kaum zum Ziel. Wenn die Geduld nicht weiter strapazierfähig ist, lohnt es sich, eine Ernährungsberaterin zu konsultieren. Diese kann in der Re- gel weiterhelfen.

Mit dem Argument: «Iss, das ist ge- sund!», können Kinder meist nichts anfangen. Erfolgsversprechender ist es z.B. einen Besuch in der Fanta- siewelt zu machen. Beim Piraten etwa, der jeden Morgen Hafer- flocken isst, damit er noch stärker wird. Oder bei der klugen Prinzes- sin, die so gerne Trockenfrüchte und Nüsse knabbert. Wichtig ist es zudem, dass Eltern gesunde Ernäh- rung vorleben und die Familie zu- mindest einmal täglich gemeinsam isst. Auch gemeinsames Kochen und Einkaufen von Lebensmitteln hilft, die Kinder an gesunde Nah- rungsmittel heranzuführen und sie dafür zu begeistern.

BI

Adressen von Ernährungsberater- innen und -beratern findet man zum Beispiel unter:

www.ernaehrung5elemente.ch/

adressen.html