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Worüber die Gemeinschaft der Übrigen e. V. nicht schreibt!

Die Überschrift nimmt Bezug auf das im Sommer 2013 von der adventistischen Splittergruppe „Gemeinschaft der Übrigen e. V.“ mit dem markanten Selbstanspruch erschienene Heft über den Sonntag als Tag des Antichristen mit dem Hinweis: „Worüber die Sonntagsallianz nicht schreibt!“

In dem Heft wird dort logisch und folgerichtig ausgeführt, dass der Sabbat der Schöpfung und der 10 Gebote immer noch gültig ist und die Allianz für den Sonntag eine antichristliche Vereinigung darstellt, die das Gesetz Gottes, wenn sie es schon nicht abschaffen kann, zumindest in unzulässiger Weise verändert.

Dies soll aber nicht der Inhalt dieser Ausführung sein. Worüber aber schreibt die Gemeinschaft der Übrigen e. V. in diesem Zusammenhang nicht?

Nun, in dem Heft wird korrekt darauf hingewiesen, dass die Verbindung von Staat und Kirche damit begann, dass Kaiser Konstantin im Jahre 321 n. Chr. ein Sonntagsgesetz erließ, das allen Christen entgegen den göttlichen Vorschriften gebot, den Sonntag zu heiligen. Damit wurde also der Abfall des Christentums und der Aufstieg des Papsttums, in dem auch die Gemeinschaft der Übrigen e. V. den Antichristen sieht, eingeleitet.

Ausgeblendet wird dagegen von der Gemeinschaft der Übrigen e. V. das weitere Vorgehen dieser gottfeindlichen Macht, das in direktem Zusammenhang mit dem Erlass des Sonntagsgesetzes gesehen werden muss.

Kaiser Konstantin, der nicht nur Staatsoberhaupt sondern zugleich oberster Priester war, erließ nämlich nicht nur ein Sonntagsgesetz, sondern erklärte auch kurz darauf entgegen der vorherigen Ansichten Jesus zum Gott, was sich in den folgenden Jahren und Jahrhunderten in der Formulierung der gotteslästerlichen Dreieinigkeitslehre niederschlug.

Im Zusammenhang sieht das staatlich-kirchliche Handeln des 4. Jahrhunderts folgendermaßen aus:

321

n. Chr. Kaiser Konstantin erläßt das Sonntagsgesetz. Der Sonnentag wird zum offiziellen Tag der Anbetung für die Christenheit

325

n. Chr. Das Trinitätsdogma beginnt sich zu entfalten - (Konzil zu Nicäa) – Jesus wird als gottgleich angesehen und von Kaiser Konstantin zum Gott erklärt

381

n Chr. Konzil von Konstantinopel – der heilige Geist wird zum Gott erklärt und damit 3. Person Gottes

451

n. Chr. Konzil von Chalcedon – Zweinaturenlehre Christi – Jesus war bei seiner Mensch- werdung gleichzeitig wahrer Mensch und wahrer Gott

es starb nur seine menschliche Natur, nicht seine göttliche.

Obwohl des Öfteren behauptet wird, dass die adventistische Trinität etwas völlig anderes sei als die katholische, werden diese katholischen Dogmen doch genau so auch bei den STA geglaubt – nachzulesen in den 27 Glaubenspunkten

Warum also die Gemeinschaft der Übrigen e. V. nichts über den Zusammenhang zwischen dem Erlass des Sonntagsgesetzes und der Entstehung des Trinitätsdogmas schreibt, liegt nicht daran, dass ihnen dies nicht bekannt wäre, sondern daran, dass sie selbst ein eifriger Verfechter dieser unbiblischen Lehre und daher auf einem Auge blind sind!

Sie wollen nicht erkennen, dass die Dreieinigkeitslehre die entscheidende Grundlage der Ökumene ist und zur Sonntagsheiligung führt. Dies ist weder eine Behauptung noch ein Geheimnis, denn dies gibt die ökumenische Bewegung, die ja von der Gemeinschaft der Übrigen e. V. bekämpft wird, ganz offen zu, dass die Trinitätslehre die gemeinsame Wurzel ist, die die unterschiedlichen Denominationen im Glauben vereint.

Die ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland) schreibt über die Trinität:

Diese gemeinsam bezeugte Wahrheit des Evangeliums zeigt, dass die Trennung unserer Kirche nicht bis in die Wurzel gegangen ist. Die Gemeinsamkeit im Bekenntnis zum dreieinigen Gott ist unaufgebbare Bedingung für die Einheit der einen, heiligen, katholischen und apostoli- schen Kirche“. (ACK-Faltblatt von 1995 – Farbmarkierungen vom Autor)

Das gemeinsame Bekenntnis zum dreieinigen Gott ist also die Wurzel Babylons, die alle abgefallenen Kirchen miteinander verbindet. Wer gegen Babylon kämpft, aber an dessen Ursprüngen festhält ist ein scheinbarer Streiter Gottes im Auftrage Satans.

Babylon = Verwirrung hat also diejenigen befallen, die die Ökumene kritisieren, aber deren falschen Gott anbeten. Weitere Informationen zu diesem Thema können unter dem Titel „Was hat das Trinitätsdogma mit der Ökumene zu tun?“ auf folgender Webseite abgerufen werden:

So sehr sich also die Gemeinschaft der Übrigen e. V. gegen die Ökumene ausspricht, sitzt sie doch genauso auf diesem Ast, den sie abzusägen versucht. Solches Handeln mag man mit Ignoranz oder Unwissenheit zu erklären versuchen. Tatsächlich ist es eine meisterhafte Täuschung Satans, die in Verbindung mit menschlichem Stolz und Anmaßung, Gemeinschaft der Übrigen zu sein, zu solch religiöser Verblendung führt! Das war schon zu Zeiten Jesu so und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Eine Selbstdarstellung der Gemeinschaft der Übrigen ist unter folgendem Link verfügbar:

Nicht umsonst rät die Bibel:

1Thes 5,21

prüfet aber alles, und das Gute haltet fest

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