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Berufsgenossenschaftliche Prüfbücher und Bescheinigungen

Prüfbuch für den Kran

vom Juli 1999

BGG 943

(bisherige ZH 1/29)

Fabrik - Nr.: …………………………………………………………

Kran - Nr.: …………………………………………………………

Firma (Betreiber): ………………………………………………….

………………………………………………………………………

Fachausschuß „Hebezeuge“ der BGZ

Fachausschuß „Hebezeuge“ der BGZ HVBG Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

HVBG

Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

BGG 943

Bei der Kranprüfung sind insbesondere zu beachten:

- BG-Grundsätze „Prüfung von Kranen“ (BGG 905/ZH 1/27)

- Richtlinien der Europäischen Union

- Europäische Normen

- BG-Vorschriften (siehe Durchführungsanweisung zu § 3 der BG-Vorschrift „Krane“ (BGV D6/VBG 9)

- DIN-Normen/VDE-Bestimmungen

- VDE-Richtlinien

Um die ordnungsgemäße Durchführung der wiederkehrenden Prüfungen zu gewährleisten wird dem Hersteller empfohlen ein Prüfbuch, bestehend aus

- EG-Konformitäts- gegebenenfalls Herstellererklärung

- Stammblatt

- Zusatzstammblatt (z.B. Fahrzeugkran, Brückenkran, Turmdrehkran)

- Beiblatt für Tragmittel (Seile, Ketten, Lasthaken)

- Beiblatt für Tragfähigkeitsangaben und Ballastierung

- Beiblatt für Standsicherheitsnachweis von Auslegerkranen

- Prüfbescheinigung Seile/Ketten

- Prüfbescheinigung Lasthaken

- Nachweis der Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme

- Nachweis der Typprüfung/Bauartprüfung

- Nachweis der Prüfung nach wesentlichen Änderungen

- Nachweis weiterer freiwilliger Prüfungen

mitzuliefern. Im Bedarfsfall sind weitere Angaben auf Blättern formlos auszuführen und in das Prüfbuch einzuheften. Für die jeweilige Kranart erforderlichen Blätter des Prüfbuches sind durchzunummerieren und im Inhaltsverzeichnis anzugeben. Die nicht benötigten Vordrucke können herausgenommen werden.

Die Vollständigkeit des Prüfbuches (Vorhandensein aller angegebenen Blätter) ist von jedem Sachverständigen und Sachkundigen zu kontrollieren. Das Prüfbuch ist jeweils in entsprechender Weise zu ergänzen. Es dürfen keine angegebenen Blätter entfernt werden.

Formblätter für

(neue

/bisherige Bestell-Nr.)

- das Beiblatt Tragmittel

BGG 943-1

/ ZH 1/29.1, / ZH 1/29.2,

- die Prüfung nach § 25 der BG-Vorschrift „Krane“ (BGV D6/VBG 9)

BGG 943-2

- die Prüfung nach wesentlichen Änderungen

BGG 943-3

- die wiederkehrenden Prüfung – Übersicht

BGG 943-4

/ ZH 1/29.3, / ZH 1/29.4,

- die wiederkehrende Prüfung – Befund

BGG 943-5

- den Nachweis über den Austausch bzw. die Instandsetzung von Bauteilen/Baugruppen und

BGG 943-6

- die Einstufung von Hubwerken und deren Lebensdauer

BGG 943-7

können nachbestellt werden

Inhaltsverzeichnis

Das Prüfbuch besteht aus:

Stammblatt

BGG 943

Zusatzstammblatt Laufkatze / Auslegerkran / Brückenkran / Portalkran

Blatt Nr. …………

Zusatzstammblatt Turmdrehkran

Blatt Nr. …………

Zusatzstammblatt Fahrzeugkran

Blatt Nr. …………

Zusatzstammblatt LKW-Ladekran

Blatt Nr. …

1 .…

Zusatzstammblatt Kranbahn

Blatt Nr. …………

Zusatzstammblatt ……………………………(sonstiger Kran) 1)

Blatt Nr. …………

Beiblatt für Tragmittel (Seile, Ketten, Lasthaken)

Blatt Nr. …

2 .…

Beiblatt für Tragfähigkeitsangaben und Ballastierung 1)

Blatt Nr. …………

Beiblatt für Standsicherheitsnachweis von Auslegerkranen 1)

Blatt Nr. …………

Prüfbescheinigung Seile / Ketten 1)

Blatt Nr. …………

Prüfbescheinigung Lasthaken 1)

Blatt Nr. …………

Konformitätserklärung / Herstellererklärung 1)

Blatt Nr. …………

Nachweis der Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme

Blatt Nr. …

3 .…

Prüfbericht des Sachverständigen (Typprüfung / Bauartprüfung) 1)

Blatt Nr. …………

Nachweis der Prüfung nach wesentlichen Änderungen

Blatt Nr. …………

Nachweis der wiederkehrenden Prüfungen (Übersicht)

Blatt Nr. …. 4

Nachweis über den Austausch bzw. die Instandsetzung von Bauteilen / Baugruppen

Blatt Nr. …. 5

Nachweis der Einstufung von Hubwerken und deren Lebensdauer

Blatt Nr. …………

EG Konformitätserklärung

Blatt Nr. …

……

…………………………………………………………………………………………………………………………………

Stammblatt

Hersteller : .…

………………………………………

.…………………………………… .………………………………

Baujahr : ……………………. Typ : ………………………………………

Fabrik-Nr.: ………………………………

Kran-Benennung (DIN 15001-1) : …………………………………………………………………………………………

Kran-Verwendung (DIN 15001-2) : ………………………………………………………………………………………

Kran-Einstufung (DIN 15018): H :

B :

Höchstzulässige Tragfähigkeit

t bei ……

m Ausladung

Steuerungsart 2) :

mitfahrender Steuerstand / Mitgängersteuerung / Programmsteuerung /

Fernbedienung - ortsfester Steuerstand - Kabel - Funk - Hydr.ventile Zum Prüfbuch gehören die oben angegebenen Blätter.

Rettenbach, den .………………………… …

(Ort, Datum)

1)

Vordruck ist nicht vorgesehen 2) Zutreffendes ankreuzen

……………………………………………………

(Unterschrift Kranhersteller/Lieferer)

BGG 943

Fabrik Nr.: …………………

 

Zusatzstammblatt Manipulatorkran

 

Blatt Nr.: … 1

Ausleger

Hersteller : Pfanzelt Maschinenbau

Typ : ……………………………………

 

Fabrik-Nr.: ……………………….

Auslegersystem :

Knickausleger

Teleskopausleger

…………………

max. Radlast bei Kranbetrieb : ……

Antriebsart :

vollhydraulisch

elektro-hydraulisch

…………………

Hubwerk (Winde)

zul. Nutzungs-

Triebwerk-

max. Seil-

Zugehörige

   

max. Stützlast bei Kranbetrieb: …… Tragmittel

dauer

 

gruppe

zugkraft

Geschwindigkeit

Art der Bremse

     

Art

Blatt

(Vollaststunden)

 

kN

m/min

 
           

hydr.Holzgreifer

2

max. Betriebsdruck : ………. bar

 

Lastmomentbegrenzer :

Typ : ………………………………………………

Tragfähigkeitsangaben :

Hersteller : …………………………………………………………………………………………… Auslegerverlängerung :

 

Tragfähigkeit

bei Ausladung

Länge

Tragfähigkeit

 

bei Ausladung

……… t

1,0

m

1. ……… m

……… t

……… m

……… t

3,0

m

2. ……… m

……… t

……… m

……… t

……… m

 

3. ……… m

……… t

……… m

Bemerkungen : Tragmittel bei Tragfähigkeit berücksichtigt ………………………………………………………………………………………………………………………

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….

Unterwagen

Hersteller : Pfanzelt Maschinenbau GmbH …………………………

Typ

: ……………………

…Fahrgestell-Nr.:

………………………

Montagestelle des Kranes auf dem Trägerfahrzeug : Trägerkonsole auf Grundrahmen ……………….………

……

Stützbasis

: ……………………………………….

Abstützung :

zweifach

vierfach

…………………………

 

Breite : ………

m; Länge : …………… m

Kranbetrieb nur bei abgestütztem Kran und angegebener Stützbasis möglich :

ja / nein

 

Bemerkungen : ………………………………………………………………………………………. Lastaufnahmeeinrichtung : ………………………………………………………

BGG 943-1

Fabrik Nr.: ………………… Beiblatt Tragmittel Blatt Nr.: 2 Hydraulischer Holzgreifer Verwendung : aufnehmen
Fabrik Nr.: …………………
Beiblatt Tragmittel
Blatt Nr.:
2
Hydraulischer Holzgreifer
Verwendung :
aufnehmen und ablegen von Rundholz
Tragfähigkeit :
abhängig von Rotator und Pendel, max. aber ….t bei ………bar Öldruck
max. Öffnungsweite :
…………… mm
min. Greifdurchmesser :
…………… mm
max. Querschnitt (Spitze auf Spitze):
…………… m 2
Hersteller :
……………………………………………………………………………………
Typ :
……………………………………………………………………………………
Rotator
Verwendung :
zur Verdrehung des Holzgreifers um seine Lotachse
Tragfähigkeit :
……. t
Hersteller :
…………………………………………………………………………………
Typ :
…………………………………………………………………………………
Pendel / Pendelbremse
Verwendung :
ermöglicht ein freies / gedämpftes Auspendeln des Holzgreifers
Tragfähigkeit :
……. t
Hersteller :
…………………………………………………………………………………
Typ :
…………………………………………………………………………………
Bemerkungen 1 )
Gesamtgewicht der Komponenten = ………… kg ………………………………………………………
…………………………………………………………………………
1 ) z.B. Hinweis auf Lieferbescheinigung, Datum des Auf-/Ablegens

BGG 943-2

Fabrik Nr.: ………………….

Prüfung nach § 25 BGV D6/VBG 9 vor der ersten Inbetriebnahme

Blatt Nr.:

3

 

Die Prüfung erfolgt nach den BG-Grundsätzen „Prüfung von Kranen“ (BGG 905/ZH 1/27)

Vorprüfung Die Vorprüfung ist durchgeführt. 1 )

 

……………, den ………………………

 

…………………………………… BG-Z ………………

(Ort/Datum)

(Unterschrift des Sachverständigen)

Bauprüfung Die Bauprüfung ist durchgeführt. 1 )

 

……………, den ………………………

 

…………………………………… BG-Z ………………

(Ort/Datum)

(Unterschrift des Sachverständigen)

Konformitätserklärung liegt vor

 

Herstellererklärung liegt vor

Abnahmeprüfung Die Abnahmeprüfung ist durchgeführt. 1 )

 

Bescheinigung über die statische Berechnung entsprechend den Bauordnungen der Länder für Kranbahnen - Stützen - Fundamente hat bei Abnahmeprüfung vorgelegen:

 

ja

nein

Einer Inbetriebnahme stehen

Bedenken entgegen (siehe Prüfbericht)

 

Bedenken nicht entgegen

Nachprüfung ist

erforderlich

 

nicht erforderlich

, den ………………………

…………………………………… BG-Z ………………

(Ort/Datum)

(Unterschrift des Sachverständigen)

1 ) Gegebenenfalls Umfang der Prüfung, ausstehende Teilprüfungen, festgestellte Mängel angeben (bei umfangreichen Beanstandungen ist hierüber ein gesondertes Protokoll anzufertigen und unter Angabe der Blatt Nr. in das Prüfbuch einzuordnen); auf jeden Fall hat zu erfolgen:

Beurteilung, ob der Durchführung des nächsten Prüfschrittes bzw. der Inbetriebnahme des Kranes Bedenken entgegenstehen und Entschei- dung ob eine Nachprüfung erforderlich ist.

BGG 943-4

Fabrik Nr.: Wiederkehrende Prüfung nach § 26 BGV D6/VBG 9

Blatt Nr.:

4

Die Prüfung erfolgt nach den BG-Grundsätzen „Prüfung von Kranen“ (BGG 905/ZH 1/27)

 

Restnutzungsdauer Hubwerk

Name der Firma des Prüfers

Bemerkungen

in Stunden

Ermittlung auf

Beiblatt Nr.

 

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Abschnitt 5.4 ist durchgeführt.

     

Es sind

keine Mängel festgestellt worden Mängel festgestellt worden siehe Prüfbefund Blatt Nr. ………

……………………

Datum/Unterschrift

Fabrik Nr.: ………………… Nachweis über den Austausch bzw. die Instandsetzung von Bauteilen/Baugruppen Blatt
Fabrik Nr.: …………………
Nachweis über den Austausch bzw. die Instandsetzung von
Bauteilen/Baugruppen
Blatt Nr.:
5
Anmerkung: Einzutragen ist z.B. der Austausch von Seilen, Haken, Umlenkrollen, Sicherheitsschaltern, Hydraulikkomponenten oder die Instandsetzung von Bremsen, Lagern, Wellen
Bauteil
ausgetauscht/instandgesetzt
Datum
Unterschrift

Hinweise für die Prüfung von landwirtschaftlichen Kranen und Rückekranen durch den Sachkundigen bzw. durch den Sachverständigen

1 Vorbemerkungen (1) Die Unfallverhütungsvorschrift VSG 3.1 „Technische Arbeitsmittel" § 18 verlangt, dass Krane entsprechend den Einsatzbedingungen und den betrieblichen Verhältnissen nach Bedarf, mindestens jedoch jährlich, landwirtschaftliche Krane mindestens alle zwei Jahre durch einen Sachkundigen geprüft werden. Landwirtschaftliche Krane sind z. B. Dungkrane und Krane in Bergehallen.

(2) Sachkundiger in diesem Sinne ist; wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet des zu prüfenden technischen Arbeitsmittels hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. DIN-Normen, VDE-Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) soweit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand von technischen Arbeitsmitteln beurteilen kann:

(3) Kraftbetriebene Krane müssen vor der ersten Inbetriebnahme und nach wesent- lichen Änderungen vor der Wiederinbetriebnahme einer Prüfung durch einen Sach- verständigen unterzogen werden. Satz 1 gilt auch für andere Krane mit einer Tragfä- higkeit von mehr als 1.000 kg. Die Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme ist nicht erforderlich, wenn für den Kran der Nachweis der Typprüfung vorliegt. Auf die „Grundsätze für die Prüfung von Kranen" (BGG 905) der gewerblichen Berufsgenos- senschaften wird hingewiesen.

Wesentliche Änderungen sind z. B. Erhöhung der Tragfähigkeit, Auswechseln von Laufkatzen oder Auslegern, Veränderung der Antriebe, Verlegung von Steuerständen, Änderung der Stromart, Schweißungen an tragenden Teilen, Umsetzung von Kranen auf andere Kranbahnen bei ortsfesten Krananlagen.

Eine Typprüfung ist möglich für Krane, die das Herstellerwerk betriebsbereit verlassen, z.B. Turmdrehkrane, Mobilkrane.

Bei Kranen, die betriebsbereit vom Hersteller angeliefert werden, z.B. die vorge- nannten Mobilkrane, und nach dem 01.01.93 erstmals in Betrieb genommen wurden, kann die Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme entfallen, wenn die Krane auf der Grundlage der Maschinenrichtlinie gebaut, mit einem CE- Kennzeichen gekennzeichnet sind und eine Konformitätserklärung ausgestellt wurde, Seit 01.01.95 ist dieses Verfahren nach der Maschinenrichtlinie vorgeschrieben.

(4) Sachverständiger ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung besondere Kenntnisse auf dem Gebiet des zu prüfenden technischen Arbeitsmittels hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhü- tungsvorschriften, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik (DIN- Normen, VDE Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Euro- päischen Wirtschaftsraum) vertraut ist. Er soll das technische Arbeitsmittel prüfen und gutachtlich beurteilen können.

(5) Die Prüfungen sind vom Betreiber zu veranlassen. Es liegt in seiner Verantwor- tung, wen er als Sachkundigen/Sachverständigen mit der Prüfung eines Gerätes beauftragt, hierbei ist darauf zu achten, dass die ausgewählte Person den Anforderungen nach Ziffer 1.2 oder 1.4 genügt.

2 Art und Umfang der Prüfungen

2.1 Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme

Die Prüfung besteht im wesentlichen aus einer Sicht- und Funktionsprüfung. Sie soll

sicherstellen; dass sich das Gerät in einem sicheren Zustand befindet und gegebe- nenfalls Mängel und Schäden, die z. B. durch unsachgemäßen Transport verursacht worden sind, festgestellt und behoben werden.

2.2 Wiederkehrende Prüfungen

Die wiederkehrenden Prüfungen sind Sicht- und Funktionsprüfungen, sie erstrecken sich im wesentlichen auf die Vollständigkeit, Eignung und Wirksamkeit der Sicherheits- einrichtungen sowie auf den Zustand des Gerätes, der Tragmittel, der Rollen, der

Ausrüstung und der Tragkonstruktion hinsichtlich Beschädigungen, Verschleiß, Korro- sion oder sonstiger Veränderungen. Zur Beurteilung von Verschleißteilen kann eine Demontage erforderlich werden.

3 Durchführung der Prüfung

 

Zu prüfen sind insbesondere:

3.1

Kennzeichnung:

Fabrikschild, Hinweisschilder

Vollständigkeit

Dauerhaftigkeit

Erkennbarkeit

3.2

Tragkonstruktion:

Träger, Stäbe , Verbindungen, Aufhängungen von Geräten und Umlenkrollen

Befestigung

Zustand, z.B. Korrosion

Befestigungseinrichtungen, Abstelleinrichtungen

Zustand (Korrosion u. Verschleiß)

Standsicherheit

3.3

Triebwerke:

Wellen, Kupplungen, Lagerstellen, Zahnrä- der, Schrauben, Muttern, Keile, Bolzen

Befestigung

Lagerung

 

Zustand (Korrosion u. Verschleiß)

Funktion

Seiltrommeln, Bordscheiben, Seilrollen, Befestigung, Seilführung, Seilwickeleinrichtungen, Kettenräder, Kettenführung

Befestigung

Lagerung

Funktion

 

Zustand

3.4

Ausrüstungen:

Elektrische Anlage wie Leitungen, Zug- entlastungen, Schalter, Schütze, Sicherungen

Befestigung

Zustand

 

Funktion

Isolation

Hydromotoren, -pumpen Druckbegrenzungs-, Rückschlagventile, Schlauchleitungen, Rohrleitungen, Filter

Befestigung

Zustand

Funktion

 

Dichtheit

Kennzeichnung (ZH 1174)

3.5

Tragmittel:

Schalengreifer

Befestigung

Zustand (Korrosion u. Verschleiß)

Funktion

Verformungen

Abnutzung

Anrisse

3.6

Befehlseinrichtungen:

Stellteile, Steuerung

Zustand

Funktion

Leichtgängigkeit

selbsttätige Rückstellung

Kennzeichnung der ausgelösten Bewegungseinrichtungen

unbeabsichtigte Betätigung

3.7

Schutzeinrichtungen:

Verkleidungen, Verdeckungen

Befestigung

Zustand

Vollständigkeit

Funktion

3.8

Sicherheitseinrichtungen:

Sicherung gegen Überlastung (Druckbegrenzungsventile / Chockventile)

Funktion

Einstellung

 

Sicherung gegen Verstellen (Verplombung)

3.9

Sonstige sicherheitstechnisch relevante Merkmale:

Umlenkrollen, Führungsrollen, Gleitklötze

Zustand

Funktion

Bedienungsanleitung

vorhanden

Beachten Sie bitte, daß Sie als Unternehmer dafür zu sorgen haben, daß Ihr Kran mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen geprüft wird. §26 BGV D6