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deutschen Markt bestimmt sind. Bitte wenden Sie sich an Ihren autorisierten
Mercedes-Benz-Händler, um eine gedruckte Betriebsanleitung für andere Fahrzeugmodelle und
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Ihrem konkreten Fahrzeug könnten nicht berücksichtigt sein, da Mercedes-Benz seine Fahrzeuge
ständig dem neuesten Stand der Technik anpasst, sowie Änderungen in Form und Ausstattung
vornimmt. Bitte beachten Sie daher, dass diese PDF-Betriebsanleitung in keinem Fall die
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CLS
CLS Betriebsanleitung

É2195848383Z100sËÍ
2195848383Z100 Betriebsanleitung
Bestellnummer 6515 1449 00 Teilenummer 219 584 83 83 Z100 Ausgabe ÄJ 2009/1 b
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Darstellungsmittel Internet
* Sonderausstattung/optional Weitere Informationen zu Mercedes-Benz
$ Warnhinweis Fahrzeugen und zur Daimler AG erhalten Sie
% Umwelthinweis im Internet unter
! Mögliche Fahrzeugschäden www.mercedes-benz.com
+ Tipp www.daimler.com
X Handlungsanweisung
Redaktion
YY Fortsetzungszeichen
(Y Seite) Seitenverweis Bei Fragen oder Anregungen zu dieser
Betriebsanleitung erreichen Sie die Techni-
Anzeige Anzeige im Multifunktions-Dis-
sche Redaktion unter folgender Adresse:
play/COMAND-Display
Daimler AG, HPC: R822,
D-70546 Stuttgart
Redaktionsschluss: 05.01.2009
Nachdruck, Übersetzung und Vervielfälti-
gung, auch auszugsweise, sind ohne schrift-
liche Genehmigung der Daimler AG nicht
erlaubt.
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Willkommen in der Welt von Mercedes- Verkauf des Fahrzeugs an den neuen Besitzer
Benz weiter.
Machen Sie sich zuerst mit Ihrem Fahrzeug i Erleben Sie wichtige Funktionen Ihres
vertraut und lesen Sie die Betriebsanleitung, Fahrzeugs auf Deutsch und Englisch in der
bevor Sie losfahren. Sie haben dadurch mehr interaktiven Betriebsanleitung im Internet
Freude an Ihrem Fahrzeug und vermeiden unter:
Gefahren für sich und andere.
www.mercedes-benz.de/betriebsanlei-
Sonderausstattungen sind optional und mit tung
einem Sternsymbol * gekennzeichnet.
Gute Fahrt wünscht Ihnen die Technische
Die Ausstattung oder Produktbezeichnung
Redaktion der Daimler AG.
Ihres Fahrzeugs kann unterschiedlich sein je
nach:
RModell

RAuftrag

RLänderausführung

RVerfügbarkeit

Einzelne Warn- und Kontrollleuchten können


ohne Funktion sein.
Die Abbildungen in dieser Betriebsanleitung
zeigen ein Linkslenker-Fahrzeug. Bei Rechts-
lenker-Fahrzeugen weicht die Anordnung von
Fahrzeugteilen und Bedienelementen ent-
sprechend ab.
Mercedes-Benz passt seine Fahrzeuge stän-
dig dem neuesten Stand der Technik an.
Mercedes-Benz behält sich daher Änderun-
gen in folgenden Punkten vor:
RForm

RAusstattung

RTechnik

Deshalb können Sie aus den bildlichen und


textlichen Inhalten dieser Betriebsanleitung
keine Ansprüche ableiten.
Bestandteil des Fahrzeugs sind:
RBetriebsanleitung

RKurzübersicht

RServiceheft

Rausstattungsabhängige Zusatzanleitungen
Führen Sie diese Unterlagen stets im Fahr-
zeug mit. Geben Sie diese Unterlagen beim

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Inhaltsverzeichnis 3

Stichwörter ............................................ 4 Auf einen Blick .................................... 19

Einleitung ............................................. 15 Sicherheit ............................................ 29

Bedienen .............................................. 51

Betrieb ............................................... 147

Selbsthilfe ......................................... 171

Technische Daten ............................. 239


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4 Stichwörter

A Akustisches Warnsignal
siehe Warnton . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Abblendlicht Alarm beenden
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 184 EDW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
symmetrisches . . . . . . . . . . . . . . . 165 Ambiente-Beleuchtung
Abgasendrohre einstellen (Bordcomputer) . . . . . . . . 97
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 Anfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Ablage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 Angurten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Armauflage (unter) . . . . . . . . . . . . . 136 Anti-Blockier-System
Armauflage (vor) . . . . . . . . . . . . . . 135 siehe ABS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
belüften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 Anziehdrehmoment . . . . . . . . . . . . . . 228
Cupholder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137 Armaturenbeleuchtung
Fondarmlehne . . . . . . . . . . . . . . . . 136 siehe Instrumentenbeleuchtung . . . 22
Handschuhfach . . . . . . . . . . . . . . . 135 Armaturenbrett
Mittelkonsole . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
siehe Kombi-Instrument . . . . . . . . . . 85
Mittelkonsole (hinten) . . . . . . . . . . 136
siehe Cockpit
Ablagefach
Aschenbecher . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Fahrersitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
ASSYST PLUS
ABS (Anti-Blockier-System) . . . . . . . . 44
siehe Serviceintervallanzeige . . . . . 165
Display-Meldung . . . . . . . . . . 176, 183
Audiosystem
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
siehe separate Betriebsanleitung
Abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
Auslandsreisen . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Abschleppöse
Außenansicht
abbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
anbauen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
Außenbeleuchtung
Abschleppschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Nachleuchtzeit (Bordcomputer) . . . . 97
Abstandswarnfunktion . . . . . . . . . . 108
Außenspiegel
Abstands-Warnleuchte . . . . . . . . . . . 108
abblenden (automatisch) . . . . . . . . . 65
ADAPTIVE BRAKE . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
anklappen bei Verriegelung (Bord-
Adaptives Bremslicht . . . . . . . . . . . . . 45 computer) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Adaptives Dämpfungs-System ein-/ausklappen (automatisch) . . . . 65
siehe ADS ein-/ausklappen (elektrisch) . . . . . . 65
ADS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 Einparkstellung speichern . . . . . . . . 66
Airbag einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Aktivierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Einstellungen speichern . . . . . . . . . . 66
Beifahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 justieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Fahrer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
Front . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Außentemperaturanzeige . . . . . . . . . 86
PASSENGER AIRBAG OFF- Kon- Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
trollleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 Ausstiegshilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Sidebag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 crashaktive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Steuergerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 ein-/ausschalten (Bordcomputer) . . 99
System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 AUTO-Licht
Windowbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 184
AIRMATIC DC (Dual Control) . . . . . . . 115 Automatikgetriebe
Aktives Service-System PLUS Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 178
siehe Serviceintervallanzeige . . . . . 165 Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Aktiv-Multikontursitz . . . . . . . . . . . . . 61
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Stichwörter 5

Kickdown . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Menü Einstellungen . . . . . . . . . . . . . 94


Notbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 Menü Navigation . . . . . . . . . . . . . . . 93
Parksperre manuell aufheben . . . . 210 Menü Reiserechner . . . . . . . . . . . . 100
Programmwahltaste . . . . . . . . . . . . 83 Menü Standardanzeige . . . . . . . . . . 89
Schaltbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Menü Telefon . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
selbst schalten . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Menü TV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 Untermenü Fahrdynamischer Sitz . 100
Tippschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Untermenü Kombiinstrument . . . . . . 95
Wählhebelstellungen . . . . . . . . . . . . 81 Werkseinstellungen . . . . . . . . . . . . . 94
Brems-Assistent-System
B siehe BAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Bremse
BAS (Brems-Assistent-System) . . . . . 44
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 182
Batterie
Feststellbremse . . . . . . . . . . . . . . . . 80
abklemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
anklemmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Bremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . 247
aus-/einbauen . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 183
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 181
Bremslicht
Fahrzeugbatterie . . . . . . . . . . . . . . 229
adaptives . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
kontrollieren (Schlüssel) . . . . . . . . 212
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 185
Kontrollleuchte (Schlüssel) . . . . . . 212
laden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Spannung (Bordcomputer) . . . . . . . . 90
C
Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232 CD-Player/CD-Wechsler
Wartung (Fahrzeug) . . . . . . . . . . . . 229 bedienen (Bordcomputer) . . . . . . . . 93
wechseln (Fernbedienung Stand- Cockpit
heizung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Bediensystem Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
siehe Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . 86 COMAND
Beifahrer-Airbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Beleuchtung COMAND-Display
siehe Licht reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Benzin Cupholder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Mindestqualität . . . . . . . . . . . . . . . 149
siehe Kraftstoff D
Betriebsstoffe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Bremsflüssigkeit . . . . . . . . . . . . . . 247 Dachlast (maximale) . . . . . . . . . . . . . 247
Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243 Dachträgersystem . . . . . . . . . . . . . . 140
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 246 Datum
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 einstellen (Bordcomputer) . . . . . . . . 96
Blinker Dauerfahrlicht
Display-Meldung . . . . . . . . . . 184, 185 einstellen (Bordcomputer) . . . . . . . . 96
Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Diebstahlsicherung . . . . . . . . . . . . . . . 47
Display-Meldungen . . . . . . . . . . . . 174 Diesel
Menü AMG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 tiefe Außentemperaturen . . . . . . . 151
Menü Audio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Dieselmotor
Menü DISTRONIC . . . . . . . . . . . . . . 109 Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Menü DVD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 Digitaler Tachometer . . . . . . . . . . . . . 90
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6 Stichwörter

Display Elektronische Bremskraft-Verteilung


reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 siehe EBV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . . . 174 Elektronisches Stabilitäts-Programm
Serviceintervallanzeige . . . . . . . . . 165 siehe ESP®
Symbolmeldungen . . . . . . . . . 181, 208 Entriegelung
Textmeldungen . . . . . . . . . . . . . . . 175 innen (Zentralentriegelungstaste) . . 53
up (Menü AMG) . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Notentriegelung . . . . . . . . . . . . . . . 209
DISTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 ESP® (Elektronisches Stabilitäts-
Abstandswarnfunktion . . . . . . . . . 108 Programm) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 176 Display-Meldung . . . . . . . . . . 177, 183
Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 ein-/ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . 45
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 Warnleuchte . . . . . . . . . . 45, 192, 193
Drehzahlmesser . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Dritte Bremsleuchte F
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 185
DVD-Audio Fahrdynamischer Sitz
bedienen (Bordcomputer) . . . . . . . . 93 Sitzanpassung wählen (Bordcom-
DVD-Video puter) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
bedienen (Bordcomputer) . . . . . . . . 93 Fahrer-Airbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Fahrer-Sitzposition . . . . . . . . . . . . . . . 69
E Fahrertür
entriegeln (KEYLESS-GO) . . . . . . . . . 52
EBV (Elektronische Bremskraft- Fahrhinweis
Verteilung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Auslandsreisen . . . . . . . . . . . . . . . 165
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 183 Bremsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
Echtholz DISTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 Fahren bei Nässe . . . . . . . . . . . . . 164
EDW (Einbruch-Diebstahl-Warnan- Wasserdurchfahrt . . . . . . . . . . . . . 165
lage) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Winter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162
Alarm beenden . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Fahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Einbruch-Diebstahl-Warnanlage Fahrprogramm
siehe EDW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 manuelles . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Einfahrhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . 148 Fahrprogrammanzeige . . . . . . . . . . . . 81
Einheit für Entfernungsangaben Fahrsicherheitssystem . . . . . . . . . . . . 44
einstellen (Bordcomputer) . . . . . . . . 95 ABS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Einparkhilfe ADAPTIVE BRAKE . . . . . . . . . . . . . . . 46
Beifahrer-Außenspiegel . . . . . . . . . . 66 Adaptives Bremslicht . . . . . . . . . . . . 45
PARKTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . 117 BAS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Einparkstellung EBV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Beifahrer-Außenspiegel . . . . . . . . . . 66 ESP® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Einstellungen Fahrstufenanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Fahrsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Speicherung abrufen . . . . . . . . . . . . 66 AIRMATIC DC . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
werkseitig (Bordcomputer) . . . . . . . . 94 DISTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Einstiegshilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 HOLD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
ein-/ausschalten (Bordcomputer) . . 99 PARKTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Elektrische Sicherungen . . . . . . . . . . 236 SPEEDTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . 111
TEMPOMAT . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
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Stichwörter 7

Fahrzeug G
abschleppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235
individuell einstellen (Bordcompu- Ganganzeige (Bordcomputer) . . . . . . . 90
ter) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Garagentor
Notentriegelung . . . . . . . . . . . . . . . 209 öffnen/schließen (mit Fernbedie-
Notverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . 210 nung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
stilllegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208 Garagentoröffner . . . . . . . . . . . . . . . . 144
transportieren . . . . . . . . . . . . . . . . 235 Fernbedienung programmieren . . . 144
Fahrzeugabmessungen . . . . . . . 247, 249 Frequenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
Fahrzeugbatterie . . . . . . . . . . . . . . . . 229 Speicher löschen . . . . . . . . . . . . . . 146
Fahrzeugelektronik . . . . . . . . . . . . . . 240 Gepäcknetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Fahrzeuggewichte . . . . . . . . . . . . . . . 247 Geschwindigkeitsbegrenzung
Fahrzeug-Identifizierungsnummer SPEEDTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . 111
(FIN) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242, 243 Getränkehalter
Fahrzeugniveau siehe Cupholder
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 182 Glühlampe
einstellen (AIRMATIC DC) . . . . . . . 115 siehe Lampe
Fahrzeugtypschild . . . . . . . . . . . . . . . 242 Gurthöheneinstellung . . . . . . . . . . . . . 69
Faltrad Gurtkraftbegrenzer
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . 255 Aktivierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Fehlermeldung Gurtstraffer
siehe Display-Meldung . . . . . . . . . . 174 Aktivierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Fensterheber Gurtwarner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
siehe Seitenfenster
Fernbedienung H
Batterien wechseln (Standheizung) 213 Haltehaken (Kofferraum) . . . . . . . . . 140
Garagentoröffner . . . . . . . . . . . . . . 144 Handschuhfach . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
programmieren (Garagentoröffner) 144 Handy
Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . 131 siehe Mobiltelefon
Fernlicht Hauptsicherungskasten . . . . . . . . . . 236
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 185 Heckscheibenheizung . . . . . . . . . . . . 128
Feststellbremse . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Kontrollleuchte (Störung) . . . . . . . . 191
Feuerlöscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172 Heckscheiben-Rollo . . . . . . . . . . . . . . 141
Fremdstart Heizung
siehe Starthilfe siehe Klimatisierung
Frequenzen Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . . . . 167
Garagentoröffner . . . . . . . . . . . . . . 256 HOLD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Telefon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 180
Front-Airbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 HomeLink®
Funkgerät siehe Garagentoröffner
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
Fußmatte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146 I
Innenbeleuchtung
Ambiente-Beleuchtung (Bord-
computer) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
automatische Steuerung . . . . . . . . . 74
Leseleuchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
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8 Stichwörter

manuelle Steuerung . . . . . . . . . . . . . 74 beschlagene Scheiben . . . . . . . . . . 128


Nachleuchtzeit (Bordcomputer) . . . . 98 ein- und ausschalten . . . . . . . . . . . 123
Innenraumabsicherung . . . . . . . . . . . . 48 Frontscheibe entfrosten . . . . . . . . . 127
Innenspiegel Heckscheibenheizung . . . . . . . . . . 128
abblendbar (manuell) . . . . . . . . . . . . 64 Komfortöffnen/-schließen
abblenden (automatisch) . . . . . . . . . 65 (Umluftbetrieb) . . . . . . . . . . . . . . . . 129
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Kontrollleuchte (Störung) . . . . . . . . 191
Instrumentenbeleuchtung . . . . . . . . . 22 Kühlung mit Lufttrocknung . . . . . . 123
ISOFIX-Kindersitzbefestigung . . . . . . 42 Luftmenge einstellen . . . . . . . . . . . 127
Luftverteilung einstellen . . . . . . . . 127
K Restwärme ein- und ausschalten . . 129
Standheizung/-belüftung . . . . . . . . 130
Kennzeichenbeleuchtung Temperatur einstellen . . . . . . . . . . 124
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 186 Temperatur einstellen (Fond) . . . . . 125
KEYLESS-GO Umluftbetrieb ein- und ausschal-
Batterie kontrollieren . . . . . . . . . . . 212 ten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 128
Batterie wechseln . . . . . . . . . . . . . 212 Kofferraum
entriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 automatisch öffnen . . . . . . . . . . 55, 56
Komfortschließen . . . . . . . . . . . . . . . 78 Notentriegelung . . . . . . . . . . . . . . . 210
Motor starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 separat verriegeln . . . . . . . . . . . . . . 55
Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205 Kofferraumdeckel
Taste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 181
verriegeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 öffnen/schließen . . . . . . . . . . . . . . . 54
Kickdown . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84, 85 Kofferraumzuladung (maximale) . . . 247
Kilometerzähler Kombiinstrument . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
siehe Tageswegstrecke . . . . . . . . . 101 Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Kinder Sprache wählen (Bordcomputer) . . . 95
im Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Rückhalteeinrichtungen . . . . . . . . . . 37 Komfortkopfstütze . . . . . . . . . . . . 58, 59
Kindersicherung Komfortöffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Fondtüren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 Komfortschließen . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Seitenfenster im Fond . . . . . . . . . . . 43 Kontrollleuchte
Kindersitz siehe Warn- und Kontrollleuchte . . 192
automatische Erkennung . . . . . . . . . 39 Kopfstütze
automatische Erkennung (Stö- ausgelöste NECK-PRO-Kopfstütze
rung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 zurückstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . 211
Empfehlungen . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 einstellen (hintere) . . . . . . . . . . . . . . 60
geeignete Positionen . . . . . . . . . . . . 40 einstellen (vordere) . . . . . . . . . . 58, 59
ISOFIX . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42 Komfort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58, 59
Klimaanlage NECK-PRO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
siehe Klimatisierung Kraftstoff . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Klimatisierung Benzin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
2-Zonen-Klimatisierungsautoma- Diesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
tik THERMATIC . . . . . . . . . . . . . . . . 121 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 183
4-Zonen-Komfort-Klimatisie- Display-Meldungen . . . . . . . . . . . . 189
rungsautomatik THERMOTRONIC . 122 Verlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
automatisch regeln . . . . . . . . . . . . 124 Kraftstoffbehälter
Belüftungsdüsen einstellen . . . . . . 125 Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199
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Stichwörter 9

Kraftstoffleitung Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 199 Leuchtweite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Kraftstoffreserve Lichthupe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 Lichtschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Kraftstoffverbrauch Nebellicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 Nebelschlusslicht . . . . . . . . . . . . . . . 72
Kühlmittel Warnblinkanlage . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Display-Meldung . . . . . . . . . . 181, 183 LIM-Kontrollleuchte
Stand prüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 DISTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Temperaturanzeige . . . . . . . . . . . . . 86 TEMPOMAT . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194 Variable SPEEDTRONIC . . . . . . . . . 112
Zusammensetzung . . . . . . . . . . . . . 246 Lordosenstütze . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Kunststoffverkleidungen Luftdruck
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 siehe Reifendruck
Luftfilter
L Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 187
Luftpumpe, elektrische . . . . . . . . . . . 173
Lack
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
M
Lackcode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
Lampe Manuelles Fahrprogramm . . . . . . . . . 84
Abblendlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216 Massagefunktion (PULSE) . . . . . . . . . 61
Blinklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217 Mattlack
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216 reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Kennzeichenbeleuchtung . . . . . . . . 217 Meldung
Parklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216 siehe Display-Meldung . . . . . . . . . . 174
Standlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216 siehe Warn- und Kontrollleuchte . . 192
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 Memory-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . 66
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . 216, 217 Menü (Bordcomputer) . . . . . . . . . . . . . 88
Leergewicht AMG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
siehe Technische Daten Audio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Lendenstütze DISTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
siehe Lordosenstütze DVD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Lenkrad Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62, 63 Einstellungen zurücksetzen . . . . . . . 94
Einstellungen speichern . . . . . . . . . . 66 Navigation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Tasten (Bordcomputer) . . . . . . . . . . 86 Reiserechner . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Lenkradheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63 Standardanzeige . . . . . . . . . . . . . . . 89
Kontrollleuchte (Störung) . . . . . . . . 191 Telefon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Lenkrad-Schaltpaddles . . . . . . . . . . . . 84 TV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Leuchte Mittelkonsole
siehe Warn- und Kontrollleuchte . . 192 Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Licht Mobiltelefon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Abblendlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 bedienen (Bordcomputer) . . . . . . . 101
ausschalten (Display-Meldung) . . . 186 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 190
Automatisches Fahrlicht . . . . . . . . . 71 Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 241
Blinklicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 MOExtended-Notlaufsystem . . 156, 228
Dauerfahrlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
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10 Stichwörter

Motor Notentriegelung
abstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 187 Kofferraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
starten mit KEYLESS-GO . . . . . . . . . 79 Notrad Minispare
starten mit Schlüssel . . . . . . . . . . . . 78 Technische Daten . . . . . . . . . . . . . 255
Startprobleme . . . . . . . . . . . . . . . . 200 Notschlüssel
unregelmäßiger Lauf . . . . . . . . . . . 201 Verlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
Motor-Diagnose-Warnleuchte . . . . . 195 Notverriegelung
Motorelektronik . . . . . . . . . . . . . . . . . 240 Fahrzeug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
Motor-Elektronik
Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 200 O
Motorhaube
Öl
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 181
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Entriegelungshebel . . . . . . . . . . . . 152
Verbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Haubensicherung . . . . . . . . . . . . . 152
Original-Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 240
öffnen/schließen . . . . . . . . . . . . . 151
Motornummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . 243
Motoröl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 P
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 187 Parkbremse
Einfüllöffnung . . . . . . . . . . . . . . . . 153 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 183
nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 Parken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Temperaturanzeige (Bordcompu- Parklicht
ter) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 186
Verbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 Parksperre
MP3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 manuell aufheben (Automatikge-
bedienen (Bordcomputer) . . . . . . . . 93 triebe) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
siehe separate Betriebsanleitung PARKTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Multifunktions-Display . . . . . . . . . . . . 87 ein-/ausschalten . . . . . . . . . . . . . . 119
Multifunktionslenkrad . . . . . . . . . . . . 86 Sensoren Reichweite . . . . . . . . . . . 118
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Multikontursitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 Warnanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
PASSENGER AIRBAG OFF-Kontroll-
N leuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39, 192
Permanente SPEEDTRONIC . . . . . . . 113
Nachleuchtzeit
Pflege
Außenlicht (Bordcomputer) . . . . . . . 97
Innenlicht (Bordcomputer) . . . . . . . . 98 Abgasendrohre . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Navigation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 Cockpit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Menü Navigation (Bordcomputer) . . 93
Echtholz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
siehe separate Betriebsanleitung
Exterieur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
Nebelscheinwerfer
Hochdruckreiniger . . . . . . . . . . . . 167
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 186
Interieur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Nebelschlussleuchte
Kunststoffverkleidungen . . . . . . . . 170
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 186
Lack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
NECK-PRO-Kopfstütze . . . . . . . . . . . . . 36
Mattlack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
ausgelöste zurückstellen . . . . . . . . 211
Pflegemittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
Notbetrieb
Prallplatte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
Automatikgetriebe . . . . . . . . . . . . . 202
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Stichwörter 11

Reinigungsmittel . . . . . . . . . . . . . . 166 Reifenpanne


Scheiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 Ausstattungsvarianten . . . . . . . . . . 218
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . 168 Fahrzeug vorbereiten . . . . . . . . . . . 218
Sensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 MOExtended-Notlaufsystem . . . . . 228
Sitzbezüge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 TIREFIT-Kit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
Waschanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 Reifenprofil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
Wischerblätter . . . . . . . . . . . . . . . . 168 Reinigungsmittel . . . . . . . . . . . . . . . . 166
Zierleisten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170 Reiserechner (Bordcomputer) . . . . . 100
Pflegemittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 Reserve
Prallplatte Tank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
Präventiver Insassenschutz Reserverad
siehe PRE-SAFE® Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223
PRE-SAFE® (Präventiver Insassen- Technische Daten . . . . . . . . . . . . . 255
schutz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Rückfahrscheinwerfer
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 178 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 187
Programmierung ändern Rückhalteeinrichtungen
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 für Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Programmwahltaste . . . . . . . . . . . . . . 83 Rückhaltesystem
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 180
R siehe SRS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Rücklicht
RACETIMER (Bordcomputer) . . . . . . . . 90 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 187
Räder Rückstelltaste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . 155
tauschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161 S
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . 250
Radio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Schaltbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Sender wechseln (Bordcomputer) . . 92 Scheiben
siehe separate Betriebsanleitung reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Radschrauben siehe Seitenfenster
Anziehdrehmoment . . . . . . . . . . . . 228 Scheibenwaschanlage . . . . . . . . . . . 154
Radwechsel Scheibenwaschmittel
siehe Reifenpanne nachfüllen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Regenschließen Scheibenwischer . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Schiebe-Hebe-Dach . . . . . . . . . . . . 134 Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
Reichweite (Bordcomputer) . . . . . . . 101 Wischerblätter wechseln . . . . . . . . 217
Reifen Scheinwerfer
allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . 155 beschlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Laufrichtung . . . . . . . . . . . . . . . . . 156 reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . 250 Reinigungsanlage . . . . . . . . . . . . . . . 73
Reifendruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 Scheinwerfer-Aufschaltung
abrufen (Bordcomputer) . . . . . . . . 159 siehe Nachleuchtzeit Außenlicht
Display-Meldung . . . . . . . . . . 178, 188 Scheinwerfer-Reinigungsanlage . . . 154
Reifendruckkontrolle Schiebedach
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 196 siehe Schiebe-Hebe-Dach
Reifendruckverlust-Warnung . . . . . 158 Schiebe-Hebe-Dach . . . . . . . . . . . . . . 133
Reifenhaftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164 justieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
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12 Stichwörter

Komfortöffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 Sitzbezüge
Komfortschließen . . . . . . . . . . . . . . . 77 reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Regenschließen . . . . . . . . . . . . . . . 134 Sitzheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Kontrollleuchte (Störung) . . . . . . . . 191
Batterie kontrollieren . . . . . . . . . . . 212 Skisack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 188 Sommeröffnen
Komfortöffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 siehe Komfortöffnen
Komfortschließen . . . . . . . . . . . . . . . 77 Sonnenblende . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Programmierung ändern . . . . . . . . . 52 Sonnenrollo
Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205 Heckscheibe . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Verlust . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206 SPEEDTRONIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Schlüsselstellungen Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 180
KEYLESS-GO . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 permanent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 variabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Schneeketten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 162 Speicherkarte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Seitenfenster bedienen (Bordcomputer) . . . . . . . . 93
Komfortöffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 siehe separate Betriebsanleitung
Komfortschließen . . . . . . . . . . . . . . . 77 Spiegel
öffnen/schließen . . . . . . . . . . . . . . . 75 Sonnenblende . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Störung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 siehe Außen- bzw. Innenspiegel
Sendeleistung (maximale) Sprache
Telefon/Funkgerät . . . . . . . . . . . . . 241 wählen (Bordcomputer) . . . . . . . . . . 95
Sender SRS (Sicherheits-Rückhalte-Sys-
siehe Radio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 tem) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Sensoren Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 180
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . 31, 196
Serviceintervallanzeige ASSYST Standardanzeige (Bordcomputer) . . . 89
PLUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 Anzeige wählen . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Sicherheitsgurt Standbelüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
anlegen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 Standheizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Höhe einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 189
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . 69, 196 Fernbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Sicherheits-Rückhalte-System Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
siehe SRS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Starthilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236 Kabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232
Sicherungsbelegungsplan . . . . . . . . 236 Statuszeile (Bordcomputer) . . . . . . . . 87
Sicherungskasten Anzeige wählen . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Cockpit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236 Steckdose
Kofferraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 Cockpit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Sidebag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Fond . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Sitz Stoppuhr (Bordcomputer) . . . . . . . . . . 90
einstellen . . . . . . . . . . . . . . . 57, 58, 59 Störung abrufen
Einstellungen speichern . . . . . . . . . . 66 siehe Display-Meldung . . . . . . . . . . 174
korrekte Fahrer-Sitzposition . . . . . . 69 Supplemental Restraint System
Sitzbelüftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 siehe SRS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Kontrollleuchte (Störung) . . . . . . . . 191
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Stichwörter 13

T Tür
automatische Verriegelung . . . . . . . 54
Tachometer Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 181
digitaler Tachometer (Bordcom- Notentriegelung . . . . . . . . . . . . . . . 209
puter) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Notverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . 210
Einheit einstellen (Bordcomputer) . . 95 öffnen (von innen) . . . . . . . . . . . . . . 53
Segmente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 Türbedieneinheit
Tageswegstrecke . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
zurücksetzen (Bordcomputer) . . . . 101 TV
Tagfahrlicht bedienen (Bordcomputer) . . . . . . . . 93
siehe Dauerfahrlicht Typschild
Tank siehe Fahrzeugtypschild . . . . . . . . . 242
siehe Kraftstoffbehälter
Tanken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
U
Tankinhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244
Anzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Uhrzeit
Reichweite (Bordcomputer) . . . . . . 101 einstellen (Bordcomputer) . . . . . . . . 96
Tankklappe Umfeldbeleuchtung
öffnen/schließen . . . . . . . . . . . . . 148 ein-/ausschalten (Bordcomputer) . . 97
Tankreserve . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 244 Unfall
Warnleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
Technische Daten Unterlegkeil
CLS 300 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247 Handhabung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
CLS 350 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247 Untermenü (Bordcomputer)
CLS 350 CDI . . . . . . . . . . . . . . . . . 249 Fahrdynamischer Sitz . . . . . . . . . . . 100
CLS 350 CGI . . . . . . . . . . . . . . . . . 248 Kombiinstrument . . . . . . . . . . . . . . . 95
CLS 500 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248 up (Display-Meldung) . . . . . . . . . . . . . 90
CLS 63 AMG . . . . . . . . . . . . . . . . . 248
Räder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250 V
Reifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 250
Variable SPEEDTRONIC . . . . . . . . . . . 112
Telefonieren
Verbandstasche . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Bordcomputer . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Verbrauchsstatistik (Bordcompu-
Temperatur
ter) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Außentemperatur . . . . . . . . . . . . . . . 86
Verriegelung
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
automatisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Motoröl (Bordcomputer) . . . . . . . . . 90
innen (Zentralverriegelungstaste) . . 53
TEMPOMAT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Notverriegelung . . . . . . . . . . . . . . . 210
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 180
THERMATIC
W
Kontrollleuchte (Störung) . . . . . . . . 191
THERMOTRONIC Wagenheber
Kontrollleuchte (Störung) . . . . . . . . 191 Handhabung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
Tippschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Wählhebel
TIREFIT-Kit Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 178
Aufbewahrungsort . . . . . . . . . . . . . 173 Wählhebelstellungen . . . . . . . . . . . . . . 82
verwenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218 Warndreieck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 172
Transport (Fahrzeug) . . . . . . . . . . . . . 235 Warnton . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
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14 Stichwörter

Warn- und Kontrollleuchte . . . . . . . . 192 Zentral verriegeln


ABS (gelb) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
automatische Kindersitzerken- Zentralverriegelung
nung (Störung) . . . . . . . . . . . . . . . . 192 automatische Verriegelung (Bord-
Bremsen (rot) . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 computer) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
DISTRONIC (rot) . . . . . . . . . . 108, 193 Zierleisten
ESP® . . . . . . . . . . . . . . . . 45, 192, 193 reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 170
Kraftstoffreserve . . . . . . . . . . . . . . 197 Zigarettenanzünder . . . . . . . . . . . . . . 142
Kühlmittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 194
LIM (DISTRONIC) . . . . . . . . . . . . . . 106
LIM (TEMPOMAT) . . . . . . . . . . . . . . 103
LIM (variable SPEEDTRONIC) . . . . . 112
Motor-Diagnose . . . . . . . . . . . . . . . 195
PASSENGER AIRBAG OFF . . . . 39, 192
Reifendruckkontrolle . . . . . . . . . . . 196
Sicherheitsgurt . . . . . . . . . . . . . . . 196
SRS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 196
THERMATIC (Störung) . . . . . . . . . . 191
THERMOTRONIC (Störung) . . . . . . 191
Wartung
Batterie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 229
Wartungsanzeige
siehe Serviceintervallanzeige . . . . . 165
Waschanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
Waschwasserbehälter . . . . . . . . . . . 154
Wasserdurchfahrt . . . . . . . . . . . . . . 165
Wegfahrsperre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Windowbag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Winterbetrieb . . . . . . . . . . . . . . 161, 162
Winterdiesel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Winterreifen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 161
Geschwindigkeit begrenzen
(Bordcomputer) . . . . . . . . . . . . . . . 113
Wischerblätter
reinigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 168
wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
Wischwasser
Display-Meldung . . . . . . . . . . . . . . 190

Z
Zeit
Rundenzeit (Bordcomputer) . . . . . . . 90
Uhrzeit einstellen (Bordcomputer) . . 96
Zentral entriegeln
Schlüssel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Zentralver-/-entriegelungstaste . . . . 53
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Einleitung 15

Umweltschutz RFahren Sie vorausschauend und halten Sie


ausreichend Abstand.
H Umwelthinweis RVermeiden Sie häufiges und starkes
Die Daimler AG bekennt sich zu einem umfas- Beschleunigen.
senden Umweltschutz. RSchalten Sie rechtzeitig und fahren Sie die
Ziele sind der sparsame Einsatz der Ressour- Gänge nur zu 2 / 3 aus.
cen und ein schonender Umgang mit den
RStellen Sie den Motor während verkehrs-
natürlichen Lebensgrundlagen, deren Erhal-
tung Mensch und Natur dient. bedingter Wartezeiten ab.
Durch einen umweltschonenden Betrieb Ihres
Fahrzeugs können auch Sie einen Beitrag zum
Umweltschutz leisten. Altfahrzeug-Rücknahme
Kraftstoffverbrauch und Verschleiß von Mercedes-Benz nimmt Ihren Mercedes-Benz
Motor, Getriebe, Bremsen und Reifen hängen zur umweltgerechten Entsorgung gemäß der
von folgenden beiden Faktoren ab: Altfahrzeugrichtlinie der Europäischen Union
RBetriebsbedingungen Ihres Fahrzeugs (EU) wieder zurück.
RIhre persönliche Fahrweise Die Altfahrzeugrichtlinie gilt entsprechend
den nationalen Vorschriften für Fahrzeuge bis
Beide Faktoren können Sie beeinflussen. 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht. Die gesetz-
Beachten Sie daher folgende Hinweise: lichen Anforderungen an eine recycling- und
Betriebsbedingungen verwertungsgerechte Konstruktion erfüllt Ihr
RVermeiden Sie Kurzstrecken, sie erhöhen Mercedes-Benz bereits seit mehreren Jahren.
den Kraftstoffverbrauch. Zur Rücknahme der Altfahrzeuge steht Ihnen
ein Netz von Rücknahmestellen und Demon-
RAchten Sie auf den richtigen Reifenluft- tagebetrieben zur Verfügung, die Ihr Fahrzeug
druck. umweltgerecht verwerten. Dabei werden die
RFühren Sie keinen unnötigen Ballast mit. Möglichkeiten zur Fahrzeug- und Teileverwer-
RÜberwachen Sie den Kraftstoffverbrauch. tung laufend weiterentwickelt und verbes-
sert. Somit wird Ihr Mercedes-Benz die Erhö-
RNehmen Sie nicht mehr benötigte Dachge- hung der gesetzlichen Recyclingquoten auch
päckträger ab. künftig fristgerecht erfüllen. Weitere Informa-
REin regelmäßig gewartetes Fahrzeug tionen erhalten Sie auf Ihrer nationalen
schont die Umwelt. Halten Sie deswegen Mercedes-Benz Homepage oder unter Ihrer
die Service-Intervalle ein. nationalen Hotline-Nummer.
RLassen Sie Service-Arbeiten immer in einer
qualifizierten Fachwerkstatt durchführen,
z. B. in einem Mercedes-Benz Service-
Betriebssicherheit
Stützpunkt. Sicherheitshinweise
Persönliche Fahrweise
G Unfall- und Verletzungsgefahr
RGeben Sie beim Anlassen kein Gas.
Lassen Sie alle Arbeiten am Fahrzeug, insbe-
RLassen Sie den Motor nicht im Stand warm sondere sicherheitsrelevante Arbeiten und
laufen. Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
sowie Service-Arbeiten, immer in einer quali-
fizierten Fachwerkstatt durchführen. Die

Z
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16 Einleitung

Fachwerkstatt muss die notwendigen Fach- zeugs im Gelände und lassen Sie gegebenen-
kenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung falls Ihr Fahrzeug in einer qualifizierten Fach-
der erforderlichen Arbeiten haben. Mercedes- werkstatt überprüfen.
Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-
Benz Service-Stützpunkt. G Unfallgefahr
Durch unsachgemäße Eingriffe an elektroni-
G Unfall- und Verletzungsgefahr schen Bauteilen und deren Software könnten
Einige Sicherheitssysteme funktionieren nur diese nicht mehr funktionieren. Die elektroni-
bei laufendem Motor. Schalten Sie daher schen Systeme sind durch Schnittstellen mit-
beim Fahren den Motor nicht aus. Sonst kön- einander vernetzt. Eingriffe in diese Elektro-
nen Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs niksysteme verursachen unter Umständen
nicht mehr richtig funktionieren und dadurch auch Störungen an Systemen, die nicht geän-
Sie oder andere Personen nicht mehr wie vor- dert wurden. Solche Funktionsstörungen kön-
gesehen schützen. Außerdem besteht die nen jedoch die Betriebssicherheit Ihres Fahr-
Gefahr, dass Sie die Kontrolle über Ihr Fahr- zeugs und damit Ihre eigene Sicherheit erheb-
zeug verlieren und dadurch einen Unfall ver- lich gefährden.
ursachen könnten. Lassen Sie deshalb Arbeiten und Veränderun-
gen an elektronischen Bauteilen immer in
G Unfall- und Verletzungsgefahr einer qualifizierten Fachwerkstatt durchfüh-
Durch unsachgemäße Arbeiten oder Verän- ren.
derungen am Fahrzeug, z. B. durch das Verle-
gen von Kabeln unter Verkleidungen, können
Sicherheitssysteme Ihres Fahrzeugs nicht Fahrzeug-Registrierung
mehr richtig funktionieren. Dadurch können
die Sicherheitssysteme Sie oder andere Per- Es kann vorkommen, dass Mercedes-Benz
sonen nicht mehr wie vorgesehen schützen. seine Service-Stützpunkte anleitet, an
Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie die bestimmten Fahrzeugen technische Inspekti-
Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und onen vorzunehmen, um deren Qualität oder
dadurch einen Unfall verursachen könnten. Sicherheit zu verbessern.
Lassen Sie deshalb Arbeiten und Veränderun- Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht bei einem auto-
gen am Fahrzeug, wie z. B. Ein- oder Umbau- risierten Fachhändler erworben haben und Ihr
ten, immer in einer qualifizierten Fachwerk- Fahrzeug noch nicht bei einem Mercedes-
statt durchführen. Benz Service-Stützpunkt untersucht wurde,
ist Ihr Fahrzeug möglicherweise nicht bei
G Unfallgefahr Mercedes-Benz auf Sie registriert. Nur wenn
Wenn Hindernisse mit hoher Geschwindigkeit Mercedes-Benz Ihre Registrierungs-Daten
überfahren werden oder das Fahrzeug im hat, kann Mercedes-Benz Sie über die Fahr-
Gelände aufsetzt, kann es zu schweren Schlä- zeug-Überprüfungen informieren.
gen gegen Unterboden, Reifen oder Räder Lassen Sie Ihr Fahrzeug am besten in einem
kommen. Dadurch könnte Ihr Fahrzeug Mercedes-Benz Service-Stützpunkt registrie-
beschädigt werden, und Sie könnten in Folge ren.
einen Unfall verursachen. Dies gilt auch für Informieren Sie Mercedes-Benz möglichst
Fahrzeuge, die mit einem Unterschutz ausge- bald über eine Änderung Ihrer Adresse oder
stattet sind. einen Wechsel des Fahrzeughalters.
Fahren Sie deshalb langsam über Hinder-
nisse, vermeiden Sie ein Aufsetzen des Fahr-
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Einleitung 17

Bestimmungsgemäßer Gebrauch des Mercedes-Benz Servicenetzes mithilfe


von speziellen Diagnoserechnern.
Berücksichtigen Sie folgende Informationen,
Nach der Fehlerbehebung werden die Infor-
wenn Sie das Fahrzeug benutzen:
mationen im Speicher gelöscht. Andere Spei-
Rdie Sicherheitshinweise in dieser Anleitung cherinhalte werden fortlaufend überschrie-
Rdas Kapitel „Technische Daten“ in dieser ben.
Anleitung
Rdie Straßenverkehrsordnung
Daten für Medien
Rdie Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung
Je nach Ausstattung kann Ihr Fahrzeug Kom-
G Verletzungsgefahr munikations- und/oder Unterhaltungsgeräte
An Ihrem Fahrzeug sind verschiedene Warn- haben (z. B. Navigationsgeräte, Telefonanla-
hinweis-Aufkleber. Sie sollen Sie und andere gen). Dort können Sie Daten speichern und
Personen auf verschiedene Gefahren auf- bearbeiten, die Sie für den Betrieb des jewei-
merksam machen. Entfernen Sie daher keine ligen Geräts benötigen.
Warnhinweis-Aufkleber, soweit dies nicht Weitere Informationen zur Bedienung (z. B.
ausdrücklich auf dem Aufkleber steht. zum Löschen von Daten) finden Sie in den
Wenn Sie die Warnhinweis-Aufkleber abzie- separaten Betriebsanleitungen.
hen, können Sie oder andere Personen Gefah-
ren nicht erkennen und sich deshalb verlet-
zen.

Gespeicherte Daten im Fahrzeug


Fehlerdaten
Ihr Fahrzeug hat serienmäßig Fehlerdaten-
speicher in betriebswichtigen Komponenten.
Außerdem gibt es Speicher zur Erfassung von
technischen Reaktionen von Fahrzeugkom-
ponenten auf Fahrsituationen (z. B. Auslösen
eines Airbags, Einsetzen von ESP®).
Die Daten werden ausschließlich dazu ver-
wendet,
Rdie Behebung von Fehlern und Mängeln zu
unterstützen
Rdamit Mercedes-Benz Fahrzeugfunktionen
optimieren und weiterentwickeln kann
Bewegungsprofile können aus den Daten
nicht erstellt werden.
Wenn Sie die Serviceleistungen von
Mercedes-Benz in Anspruch nehmen, können
diese technischen Informationen aus den
Fehlerdatenspeichern ausgelesen werden.
Dies geschieht durch autorisierte Mitarbeiter
Z
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18
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19

Außenansicht ...................................... 20
Cockpit ................................................. 21
Kombiinstrument ................................ 22

Auf einen Blick


Multifunktionslenkrad ........................ 24
Mittelkonsole ...................................... 25
Dachbedieneinheit .............................. 27
Türbedieneinheit ................................. 28
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20 Außenansicht

Außenansicht
Auf einen Blick

Funktion Seite Funktion Seite


: Kofferraum 54 C Außenspiegel 64
Bordwerkzeug 173 D Scheibenwischer 75
; Lampen 213 E Motorhaube öffnen 151
= Heckscheibenheizung 128 Motoröl 152
? Tankklappe 148 Kühlmittel 153

A F Abschleppen 233
Frontscheibe entfrosten 127
Scheiben reinigen 168 G Reifen und Räder 155
B Reifenpanne 218
Schiebe-Hebe-Dach* 132

* optional
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Cockpit 21

Cockpit

Auf einen Blick


Funktion Seite Funktion Seite
: Kombischalter 72 E Lenkrad mechanisch ein-
stellen 63
; TEMPOMAT-Hebel 103
F Lenkrad elektrisch* ein-
= Kombiinstrument 22
stellen 63
? Hebel für LINGUATRONIC* Lenkradheizung* 63
A Warnanzeigen für PARK- G Leuchtweite regulieren 73
TRONIC* 118
H Feststellbremse 80
B THERMATIC oder THERMO-
I Motorhaube öffnen 151
TRONIC* bedienen 121
J Feststellbremse lösen 80
C Dachbedieneinheit 27
K Lichtschalter 70
D Zündschloss 56

* optional
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22 Kombiinstrument

Kombiinstrument
Auf einen Blick

i Nutzen Sie die Übersicht der Warn- und Kontrollleuchten (Y Seite 23).
Funktion Seite Funktion Seite
: Segmente 86 D Tachometer 86
; Multifunktions-Display 87 E Uhr 96
= Kühlmitteltemperaturan- F Kraftstoffanzeige
zeige 86
G Rückstelltaste
? Drehzahlmesser 86 Helligkeitsregler für Instru-
A Fahrprogrammanzeige 81 mentenbeleuchtung: nach
rechts oder links drehen
B Gesamtwegstrecke
C Fahrstufenanzeige 82
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Kombiinstrument 23

Warn- und Kontrollleuchten

Auf einen Blick


Funktion Seite Funktion Seite
: Dieselmotor: Kontroll- E Warnleuchte Sicherheits-
leuchte Vorglühen 79 gurt 196
; Warnleuchte Reifendruck* 196 F Warnleuchte Kühlmittel 194
= Kontrollleuchte Blinklicht 72 G Kontrollleuchte Fernlicht 72
? Warnleuchte ESP® (Elektro- H Kontrollleuchte Abblend-
nisches Stabilitäts-Pro- licht 71
gramm) 192 I Warnleuchte Motordiag-
A Abstandswarnleuchte*1 193 nose 195

B Kontrollleuchte Blinklicht 72 J Warnleuchte Bremsen 193

C Warnleuchte SRS (Sicher- K Warnleuchte Kraftstoffre-


heits-Rückhalte-System) 196 serve 197

D Warnleuchte ABS (Anti-


Blockier-System) 192

1 Bei Fahrzeugen ohne DISTRONIC* leuchtet das Symbol kurz auf, hat aber keine Funktion.

* optional Z
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24 Multifunktionslenkrad

Multifunktionslenkrad
Auf einen Blick

i Weitere Informationen zu den Funktionen des Multifunktionslenkrads (Y Seite 86).


Funktion Seite Funktion Seite
: Multifunktions-Display 87 ? V U Menü wählen:
vor-/zurückblättern 88
; COMAND APS*/Audiosys-
& * Innerhalb eines
tem*, siehe separate
Betriebsanleitung Menüs vor-/zurückblättern 88

= 6 ~ Anruf* anneh-
men oder ablehnen/been-
den 102
W X Untermenüs im
Menü Einstellungen...
wählen 94
Werte ändern
Lautstärke ändern
RACETIMER bedienen2 90

2 Nur bei AMG-Fahrzeugen.

* optional
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Mittelkonsole 25

Mittelkonsole
Oben

Auf einen Blick


Funktion Seite Funktion Seite
: Sitzheizung* 62 B Fahrzeug entriegeln 53
; Sonnenrollo Heckscheibe* 141 C EDW-Kontrollleuchte* 47
= Hintere Kopfstützen D ESP® 45
abklappen 60
E Sitzbelüftung* 61
? Warnblinkanlage 73
F Fahrzeug verriegeln 53
A 4 PASSENGER AIRBAG
OFF-Kontrollleuchte3 39

3 Auch bei Fahrzeugen ohne automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* geht die Kontrollleuchte kurz
an, wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. Sie hat keine Funktion und ist kein Hinweis
auf die automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*.
* optional Z
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26 Mittelkonsole

Unten
Auf einen Blick

Funktion Seite Funktion Seite


: Ablagefach 135 C Fahrzeugniveau* einstellen 115
Aschenbecher 142 D DISTRONIC*: Sollabstand
; Start-Stopp-Taste* 56 einstellen 108
= Wählhebel 81 E DISTRONIC*: Abstands-
warnfunktion ein- oder aus-
? Standheizung*/-belüf- schalten 108
tung* 130
F Fahrprogramm wählen 83
A PARKTRONIC* 119
B AIRMATIC DC* einstellen 116

* optional
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Dachbedieneinheit 27

Dachbedieneinheit

Auf einen Blick


Funktion Seite Funktion Seite
: v Hintere Innenbe- B ê Innenraumabsiche-
leuchtung ein-/ausschal- rung* ein-/ausschalten 48
ten 74
C Innenspiegel 65
; q Automatische Innen-
D Sendetasten für Garagen-
lichtsteuerung ein-/aus-
schalten 74 toröffner* 144

= c Vordere Innenbe- E ë Abschleppschutz*


leuchtung ein-/ausschal- ein-/ausschalten 48
ten 74 F p Linke Leseleuchte
? p Rechte Leseleuchte ein-/ausschalten 74
ein-/ausschalten 74
A 2 Schiebe-Hebe-Dach*
öffnen/schließen 133

* optional Z
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28 Türbedieneinheit

Türbedieneinheit
Auf einen Blick

Funktion Seite Funktion Seite


: 7 \ Z Außen- B W Seitenfenster öff-
spiegel einstellen 64 nen/schließen 75
; r45= C o Kofferraumdeckel
Sitz-, Außenspiegel- und automatisch öffnen 56
Lenkradeinstellungen spei- p Kofferraumdeckel-
chern* 66 fernschließung*: Koffer-
= Sitz elektrisch einstellen 58 raumdeckel automatisch
öffnen und schließen 56
? Tür öffnen 53
A n Kindersicherung der
Seitenfenster im Fond ein-/
ausschalten 43

* optional
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29

Insassensicherheit .............................. 30
Fahrsicherheitssysteme ..................... 44
Diebstahlsicherungen ......................... 47

Sicherheit
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30 Insassensicherheit

Insassensicherheit Rder Gurt hilft, den Fahrzeuginsassen in


der besseren Position zum Airbag zu hal-
Hinweise zur Insassensicherheit ten
Sicherheitsgurte ergänzt durch Gurtstraffer, Rdurch den Gurt, z. B. bei einem Frontal-
Gurtkraftbegrenzer und Airbags sind aufei- aufprall, eine weit gehende Verlagerung
Sicherheit

nander abgestimmte Rückhaltesysteme. des Fahrzeuginsassen entgegen der


Diese reduzieren in definierten Unfallsituati- Stoßrichtung und damit das Verletzungs-
onen das Verletzungsrisiko und erhöhen risiko besser vermindert werden kann.
damit die Insassensicherheit. Dabei bieten
Bei Unfällen, in denen ein Airbag aktiviert
Sicherheitsgurte und Airbags im Allgemeinen
wird, bietet dieser daher nur bei richtig
keinen Schutz vor Gegenständen, die von
angelegtem Sicherheitsgurt ein über das
außen in das Fahrzeug eindringen.
Schutzpotenzial des Sicherheitsgurtes
Damit die Rückhaltesysteme ihr Schutzpo- hinausgehendes, d. h. zusätzliches Schutz-
tenzial entfalten können, stellen Sie sicher, potenzial.
dass:
Rder
G Unfall- und Verletzungsgefahr
Sitz und die Kopfstütze richtig einge-
stellt sind (Y Seite 57) Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer
qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die
Rder Sicherheitsgurt richtig angelegt ist die notwendigen Fachkenntnisse und Werk-
(Y Seite 67) zeuge zur Durchführung der erforderlichen
Rsich die Airbags bei einer Auslösung frei Arbeiten hat.
entfalten können (Y Seite 33) Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen
Rdas Lenkrad richtig eingestellt ist Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
(Y Seite 62) Insbesondere bei sicherheitsrelevanten
Rkeine
Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevan-
Veränderungen an den Rückhalte-
ten Systemen ist der Service durch eine qua-
systemen vorgenommen wurden
lifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Bei
i Ein Airbag erhöht das Schutzpotenzial des unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten
angegurteten Fahrzeuginsassen und ist kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs
damit lediglich ein zusätzliches Rückhalte- beeinträchtigt werden. Es besteht Unfall- und
system zum Sicherheitsgurt. Airbags erset- Verletzungsgefahr.
zen auf keinen Fall die Notwendigkeit, dass
alle Fahrzeuginsassen immer richtig ange- G Verletzungsgefahr
gurtet sein müssen. Denn zum einen wird Veränderungen oder unsachgemäß durchge-
ein Airbag nicht bei allen Unfällen aktiviert, führte Arbeiten an folgenden Teilen können
da er in einigen Situationen kein über das dazu führen, dass das Rückhaltesystem nicht
Schutzpotenzial des richtig angelegten mehr bestimmungsgemäß funktioniert:
Sicherheitsgurtes hinausgehendes Schutz- RRückhaltesystem, bestehend aus Sicher-
potenzial entfalten würde. Zum anderen heitsgurten und -verankerungen, Gurtstraf-
bietet ein Airbag bei Aktivierung nur dann fern, Gurtkraftbegrenzern, Airbags
erhöhtes Schutzpotenzial, wenn der
RVerkabelung
Sicherheitsgurt richtig angelegt ist, da
Rvernetzte Elektroniksysteme
Dadurch können Airbags oder Gurtstraffer
z. B. bei Unfällen mit ausreichender Verzöge-
rung ausfallen oder ungewollt aktiviert wer-
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Insassensicherheit 31

den. Verändern Sie deshalb nie die Rückhal- Lassen Sie in diesem Fall das SRS umgehend
tesysteme. durch eine qualifizierte Fachwerkstatt prüfen.
Nehmen Sie keine unsachgemäßen Eingriffe
an elektronischen Bauteilen oder deren Soft- Aktivierung der Gurtstraffer, Gurtkraft-
ware vor. begrenzer und Airbags

Sicherheit
Bei einem Aufprall bewertet das Airbag-Steu-
ergerät wichtige physikalische Daten wie
SRS (Sicherheits-Rückhalte-System) Dauer, Richtung und Stärke der Fahrzeugver-
Das SRS reduziert bei einem Unfall das Risiko, zögerung oder -beschleunigung. Aufgrund
dass Insassen mit dem Fahrzeuginneren in dieser Bewertung löst das Airbag-Steuergerät
Kontakt kommen. Darüber hinaus kann es bei einem Aufprall, mit Verzögerung in Längs-
auch die Insassenbelastungen während eines richtung, „vorausschauend“, in Abhängigkeit
Unfalls reduzieren. der Stärke der Fahrzeug-Verzögerung, in ers-
Das SRS besteht aus: ter Stufe die Gurtstraffer aus.
R+-Warnleuchte i Die vorderen Gurtstraffer können nur
RGurtstraffer
dann aktiviert werden, wenn die Gurt-
schlosszunge richtig im Gurtschloss einge-
RGurtkraftbegrenzer rastet ist.
RAirbags Front-Airbags werden erst dann ausgelöst,
wenn eine noch höhere Fahrzeugverzögerung
+-Warnleuchte in Längsrichtung auftritt.
Ihr Fahrzeug hat adaptive, zweistufige (Dual
Die Funktionen des SRS werden regelmäßig
Stage) Front-Airbags. Wenn die erste Aktivie-
überprüft, wenn Sie die Zündung einschalten
rungsschwelle erreicht ist, füllt sich der Front-
und während der Motor läuft. Dadurch kön-
Airbag mit genügend Treibgas, um Verlet-
nen Störungen frühzeitig erkannt werden.
zungsrisiken zu vermindern. Erst wenn inner-
Die +-Warnleuchte im Kombiinstrument halb von wenigen Millisekunden aufgrund der
geht an, wenn Sie die Zündung einschalten. vom Steuergerät bewerteten weiteren Fahr-
Sie geht spätestens wenige Sekunden nach zeugverzögerung eine zweite Schwelle über-
dem Motorstart aus. schritten ist, wird der Front-Airbag mit der
G Verletzungsgefahr maximalen Treibgasmenge gefüllt.
Wenn das SRS gestört ist, können einzelne Kriterien zur Aktivierung von Gurtstraf-
Systeme unbeabsichtigt aktiviert werden fern und Airbags
oder bei einem Unfall mit hoher Fahrzeugver- Das Airbag-Steuergerät bewertet den zeitli-
zögerung nicht auslösen. chen Verlauf und die Richtung der Fahrzeug-
Eine Störung liegt vor, wenn die +-Warn- verzögerung bzw. -beschleunigung des Fahr-
leuchte: zeugs während der ersten Kollisionsphase.
Rnicht angeht, wenn Sie die Zündung ein- Daraus wird dann die Notwendigkeit einer
schalten Gurtstraffer- bzw. Airbag-Aktivierung ermit-
telt.
Rnach einigen Sekunden nicht ausgeht,
wenn der Motor läuft Die Aktivierungsschwellen der Gurtstraffer
und Airbags sind variabel und werden an die
Rerneut angeht, wenn der Motor läuft Stärke der Fahrzeugverzögerung angepasst.
Dieser Vorgang hat vorausschauenden Cha-

Z
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32 Insassensicherheit

rakter, da die Airbag-Aktivierung noch wäh- Längsträger, getroffen werden und die Ver-
rend des Aufpralls und nicht erst am Ende zögerung dadurch stark genug ist.
erfolgen muss.
i Airbags werden nicht bei allen Unfällen Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer
aktiviert. Sie werden vielmehr durch eine Die vorderen Sicherheitsgurte und die äuße-
Sicherheit

komplexe Sensorik und Auswertlogik ren Sicherheitsgurte im Fond haben Gurt-


gesteuert. Diese hat vorausschauenden straffer.
Charakter, weil die Aktivierung noch wäh-
rend des Unfalls erfolgen muss und sie sich
! Stecken Sie nicht die Gurtschlosszunge
am ermittelten, zusätzlichen Schutzpoten- des Sicherheitsgurtes in das Beifahrer-
zial für den Fahrzeuginsassen orientiert. Gurtschloss, wenn der Beifahrersitz nicht
Nicht alle Airbags werden bei einem Unfall besetzt ist. Bei einem Unfall könnte sonst
aktiviert. der Gurtstraffer ausgelöst werden.
Die verschiedenen Airbagsysteme arbeiten Wenn der Sicherheitsgurt zusätzlich mit
unabhängig voneinander. Jedoch ist jedes einem Gurtkraftbegrenzer ausgestattet ist,
System abhängig von der während der ers- verringert er bei einer Aktivierung die Gurt-
ten Unfallphase vorausbestimmten Unfall- belastung auf den Insassen.
art (Frontal-, Seitenaufprall und Über- Die Gurtstraffer straffen beim Aufprall die
schlag) und Unfallschwere (insbesondere Sicherheitsgurte, damit sie eng am Körper
Fahrzeugverzögerung oder -beschleuni- anliegen.
gung). i Gurtstraffer korrigieren nicht falsche Sitz-
Fahrzeugverzögerung bzw. -beschleunigung positionen oder falsch angelegte Sicher-
und Kraftrichtung werden im Wesentlichen heitsgurte.
bestimmt von: Gurtstraffer ziehen Insassen nicht in Rich-
Rder Kraftverteilung während des Aufpralls tung der Sitzlehnen zurück.
Rdem Kollisionswinkel Die Gurtkraftbegrenzer der vorderen Sitz-
Rder plätze sind auf die Front-Airbags abgestimmt,
Verformungseigenschaft des Fahr-
die einen Teil der Verzögerungskräfte über-
zeugs
nehmen, wodurch eine großflächigere Last-
Rder Beschaffenheit des Gegenstandes, mit verteilung stattfindet.
dem das Fahrzeug zusammenprallt, z. B. Wenn die Zündung eingeschaltet ist, kann der
des anderen Fahrzeugs Gurtstraffer nur aktiviert werden:
Faktoren, die erst nach der Kollision oder im Rwenn die Rückhaltesysteme funktionsbe-
Nachhinein sichtbar oder messbar sind, reit sind, siehe +-Warnleuchte
geben keinen Ausschlag für eine Airbag-Aus-
Rfür jeden Dreipunkt-Gurt vorn, wenn eine
lösung. Sie sind auch kein Indiz dafür.
Das Fahrzeug kann erheblich deformiert wer- Gurtschlosszunge im Gurtschloss einge-
den, z.B. an Motorhaube oder Kotflügel, ohne rastet ist
dass ein Airbag auslöst. Dies ist der Fall, wenn Abhängig von Unfalltyp und Unfallschwere
nur relativ leicht verformbare Teile getroffen können die Gurtstraffer aktiviert werden:
werden und es nicht zur notwendigen Verzö- Rbei einem Frontal- und Heckaufprall, wenn
gerung kommt. Umgekehrt können Airbags das Fahrzeug bei Aufprallbeginn in Längs-
auslösen, obwohl das Fahrzeug nur geringe
Deformationen aufweist. Dies ist der Fall,
wenn z. B. sehr steife Fahrzeugteile, wie
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Insassensicherheit 33

richtung stark verzögert oder beschleunigt G Verletzungsgefahr


wird Airbags bieten Ihnen zusätzliches Schutzpo-
Rbei einem Seitenaufprall, wenn das Fahr- tenzial, stellen jedoch keinen Ersatz für die
zeug in Querrichtung stark verzögert oder Sicherheitsgurte dar.
beschleunigt wird Um das Risiko schwerer oder sogar tödlicher

Sicherheit
Rbei bestimmten Überschlagssituationen, Verletzungen durch einen sich entfaltenden
wenn zusätzliches Schutzpotenzial ermit- Airbag zu reduzieren, beachten Sie folgende
telt wird Hinweise:
Wenn die Gurtstraffer auslösen, hören Sie RFahrzeuginsassen — insbesondere schwan-

einen Knall und es kann Pulverstaub austre- gere Frauen — müssen immer richtig ange-
ten. Der Knall beeinträchtigt Ihr Hörvermögen gurtet sein und sich an die nahezu senk-
bis auf seltene Ausnahmefälle nicht. Der aus- recht eingestellte Sitzlehne zurücklehnen.
tretende Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht Die Kopfstütze soll den Hinterkopf etwa in
gesundheitsschädlich. Die +-Warn- Augenhöhe unterstützen.
leuchte geht an. RSichern Sie Kinder unter 1,50 m Größe und
unter zwölf Jahren immer in geeigneten Kin-
G Verletzungsgefahr
der-Rückhalteeinrichtungen.
Wenn die Gurtstraffer ausgelöst wurden,
RAlle Fahrzeuginsassen müssen eine Sitzpo-
haben Sie bei einem weiteren Unfall keine
zusätzliche Schutzfunktion durch die Gurt- sition wählen, die so weit wie möglich vom
straffer. Lassen Sie daher die ausgelösten Airbag entfernt ist. Die Sitzposition des
Gurtstraffer in einer qualifizierten Fachwerk- Fahrers muss ihm dabei ein sicheres Füh-
statt erneuern. ren des Fahrzeugs erlauben. Die Entfer-
nung zwischen der Brust des Fahrers und
Beachten Sie beim Entsorgen der Gurtstraffer
der Mitte der Fahrer-Front-Airbagabde-
die Sicherheitsvorschriften. Die Vorschriften
ckung sollte so groß wie möglich sein.
können Sie bei jedem Mercedes-Benz Ser-
vice-Stützpunkt einsehen. RStellen Sie den Beifahrersitz so weit wie
möglich nach hinten. Insbesondere wenn
Airbags ein Kind in einer Kinder-Rückhalteeinrich-
tung auf diesem gesichert ist.
Der ausgelöste Airbag bremst und vermindert RFahrzeuginsassen — insbesondere Kinder —
die Bewegung des Fahrzeuginsassen.
dürfen den Kopf nie in den Bereich des
Wenn die Airbags auslösen, hören Sie einen Fensters lehnen, bei dem der Sidebag/Win-
Knall und es kann Pulverstaub austreten. Der dowbag auslöst.
Knall beeinträchtigt Ihr Hörvermögen bis auf
REs dürfen nur dann rückwärts gerichtete
seltene Ausnahmefälle nicht. Der austre-
tende Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf dem
gesundheitsschädlich. Die +-Warn- Beifahrersitz befestigt werden, wenn der
leuchte geht an. Beifahrer-Front-Airbag abgeschaltet ist.
Der Beifahrer-Front-Airbag wird abgeschal-
Die Airbags sind an den Stellen eingebaut, an
tet, wenn auf dem Beifahrersitz eines mit
denen die SRS/AIRBAG-Kennzeichnung
automatischer Kindersitzerkennung im Bei-
angebracht ist.
fahrersitz* ausgestatteten Fahrzeugs eine
Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automati-
scher Kindersitzerkennung befestigt ist.

* optional Z
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34 Insassensicherheit

Dabei muss die PASSENGER AIRBAG OFF- Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags nicht
Kontrollleuchte 4 ständig leuchten. vollständig ausgeschlossen werden.
Wenn Ihr Fahrzeug keine automatische Kin-
dersitzerkennung im Beifahrersitz* hat
G Verletzungsgefahr
oder Ihre rückwärts gerichtete Kinder- Die Funktion der Airbags ist nur gewährleis-
Sicherheit

Rückhalteeinrichtung keine automatische tet, wenn Sie folgende Teile nicht überziehen
Kindersitzerkennung hat: Sichern Sie die und darauf keine Plaketten oder Aufkleber
Kinder in einer Kinder-Rückhalteeinrich- anbringen:
tung auf einem dafür geeigneten Fondsitz. RLenkrad-Polsterplatte
Wenn Sie auf dem Beifahrersitz eine vor- RBeifahrer-Front-Airbagabdeckung
wärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrich-
tung befestigen, stellen Sie den Beifahrer- RVordere äußere Sitzwangen
sitz unbedingt so weit wie möglich nach RHintere Türverkleidungen
hinten.
RAchten Sie darauf, dass in den Taschen der G Verletzungsgefahr
Kleidungsstücke keine schweren oder Wenn sich ein Airbag entfaltet, wird kurzzeitig
scharfkantigen Gegenstände sind. eine geringe Menge Pulverstaub frei. Der Pul-
RBeugen Sie sich insbesondere während der verstaub könnte bei Personen mit Asthma
Fahrt nicht nach vorn, z. B. über die Fah- oder Atemschwierigkeiten kurzzeitige Atem-
rer-/Beifahrer-Front-Airbagabdeckung. beschwerden hervorrufen.
Um diese Atembeschwerden zu vermeiden,
RLegen Sie die Füße nicht auf die Instrumen-
sollten Sie das Fahrzeug sofort verlassen,
tentafel.
wenn dies ohne Gefahr möglich ist. Sie kön-
RFassen Sie das Lenkrad nur außen am nen auch das Fenster öffnen, um an frische
Lenkradkranz an. So kann sich der Airbag Luft zu gelangen. Der Pulverstaub ist im All-
ungehindert entfalten. Wenn Sie das Lenk- gemeinen nicht gesundheitsschädlich und
rad innen festhalten, könnten Sie sich ver- deutet auch nicht auf ein Feuer im Fahrzeug
letzen, wenn der Airbag auslöst. hin.
RLehnen Sie sich nicht von innen an die
Türen.
G Verletzungsgefahr
Nach Auslösen der Airbags sind die Airbag-
RAchten Sie darauf, dass sich keine weiteren
teile heiß. Berühren Sie sie nicht, da Sie sich
Personen, Tiere oder Gegenstände zwi- sonst verbrennen können.
schen den Fahrzeuginsassen und dem Wir-
Lassen Sie die Airbags in einer qualifizierten
kungsbereich der Airbags befinden.
Fachwerkstatt erneuern. Insassen sind sonst
RLegen Sie keine Gegenstände zwischen bei einem erneuten Unfall ohne Schutzfunk-
Sitzlehne und Tür. tion der Airbags.
RHängen Sie keine harten Gegenstände, wie
Front-Airbags
z. B. Kleiderbügel an Haltegriffe oder Klei-
derhaken. Die Front-Airbags sollen das Schutzpotenzial
des Fahrers und Beifahrers vor Kopf- und
RBefestigen Sie keine Zubehörteile, z. B. Brustverletzungen erhöhen.
Getränkedosenhalter an den Türen.
Das Risiko von Verletzungen durch einen Air-
bag kann aufgrund der erforderlichen hohen

* optional
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Insassensicherheit 35

gründen nur solche zu verwenden, die für


Mercedes-Benz Fahrzeuge frei gegeben sind.
Die Sitzbezüge müssen mit einer Sollreißnaht
für Sidebags ausgestattet sein. Der Sidebag
kann sonst nicht richtig ausgelöst werden und

Sicherheit
dadurch das vorgesehene Schutzpotenzial bei
einem Unfall nicht bieten. Geeignete Sitzbe-
züge erhalten Sie z. B. bei einem Mercedes-
Benz Service-Stützpunkt.

Die Sidebags sollen bei Aktivierung das


Der Fahrer-Front-Airbag : entfaltet sich vor Schutzpotenzial für den Brustkorb (nicht
dem Lenkrad, der Beifahrer-Front-Airbag ; jedoch für Kopf, Hals und Arme) der stoßzu-
vor und oberhalb des Handschuhfachs. Sie gewandten Insassen erhöhen.
werden ausgelöst:
Rbei Beginn eines Unfalls mit hohen, in
Längsrichtung einwirkenden Fahrzeugver-
zögerungen oder -beschleunigungen
Rwenn vorausschauend zusätzliches Schutz-
potenzial zum Sicherheitsgurt geboten
werden kann
Rabhängig von der Benutzung des Sicher-
heitsgurtes
Runabhängig von weiteren Airbags im Fahr-
zeug Die Sidebags vorn : und die Fondside-
Rgrundsätzlich nicht bei einem Überschlag, bags* ; entfalten sich neben der äußeren
es sei denn, es werden hohe, in Längsrich- Sitzwange. Sie werden ausgelöst:
tung einwirkende Fahrzeugverzögerungen Rauf der Seite des Aufpralls
ermittelt Rbei Beginn eines Unfalls mit hohen seitlich
Bei Fahrzeugen mit automatischer Kindersitz- einwirkenden Fahrzeugverzögerungen
erkennung im Beifahrersitz* wird der Beifah- oder -beschleunigungen, z. B. bei einem
rer-Front-Airbag ; nur dann aktiviert, wenn Seitenaufprall
die PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte Runabhängig von der Benutzung des Sicher-
4 an der Mittelkonsole nicht leuchtet heitsgurtes
(Y Seite 39). Das bedeutet, dass keine Kin- Runabhängig von den Front-Airbags
der-Rückhalteeinrichtung mit automatischer
Kindersitzerkennung* montiert ist oder diese Runabhängig vom Gurtstraffer
nicht richtig montiert ist. Rgrundsätzlich nicht bei einem Überschlag,
es sei denn, es werden hohe, in Querrich-
Sidebags
tung einwirkende Fahrzeugverzögerungen
G Verletzungsgefahr und vorausschauend ein zusätzliches
Wenn Sie Sitzbezüge verwenden wollen, emp- Schutzpotenzial zum Sicherheitsgurt ermit-
fiehlt Ihnen Mercedes-Benz aus Sicherheits- telt

* optional Z
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36 Insassensicherheit

Windowbags physikalischer Grenzen stark unter- oder


Die Windowbags sollen das Schutzpotenzial übersteuert.
für die Köpfe (nicht jedoch für Brust oder Wenn Sie schneller als etwa 30 km/h fahren,
Arme) der stoßzugewandten Fahrzeuginsas- kann PRE-SAFE® in diesen Fällen folgende
sen erhöhen. Maßnahmen einleiten:
Sicherheit

Die Windowbags sind seitlich im Dachrahmen REs spannt die vorderen Gurte vor.
eingebaut. Sie verlaufen von der Vordertür
RBei Fahrzeugen mit Memory-Funktionen*:
(A-Säule) bis zur Fondtür (C-Säule).
Es stellt eine bessere Sitzposition ein, wenn
der Beifahrersitz eine ungünstige Position
hat.
REs schließt, bis auf einen Restspalt, das
Schiebe-Hebe-Dach* und die Seitenfens-
ter, wenn das Fahrzeug schleudert.
Wenn die Gefahrensituation vorüber ist, ohne
dass es zu einem Unfall kam, lockert PRE-
SAFE® die Gurtvorspannung. Sie können
dann alle von PRE-SAFE® vorgenommenen
Einstellungen wieder rückgängig machen.
Die Windowbags : werden ausgelöst:
Wenn sich die Gurte nicht lösen sollten:
Rbei Beginn eines Unfalls mit hohen, in Quer-
richtung einwirkenden Fahrzeugverzöge- X Die Lehne oder den Sitz etwas zurückstel-
rungen oder -beschleunigungen len, bis sich die Gurtspannung vermindert.
Die Verriegelung löst sich.
Rauf der Seite des Aufpralls
Runabhängig von den Front-Airbags G Verletzungsgefahr
Runabhängig
Achten Sie bei der Sitzeinstellung darauf,
davon, ob der Beifahrersitz
dass sich niemand einklemmt.
besetzt ist oder nicht
Rbei einem Überschlag, wenn vorausschau- ! Stellen Sie sicher, dass beim Bewegen
end ein zusätzliches Schutzpotenzial zum der Sitze keine Gegenstände im Fußraum
Sicherheitsgurt für die Fahrzeuginsassen oder hinter den Sitzen sind. Sie können
ermittelt wird sonst die Sitze und die Gegenstände
beschädigen.

PRE-SAFE® (Präventiver Insassen-


schutz) NECK-PRO-Kopfstütze
PRE-SAFE® leitet in bestimmten Gefahrensi- NECK-PRO-Kopfstützen sollen das Schutzpo-
tuationen vorbeugende Maßnahmen zu Ihrem tenzial des Fahrers und Beifahrers vor Kopf-
Schutz ein. und Halsverletzungen erhöhen. Dazu werden
PRE-SAFE® greift ein bei die Kopfstützen am Fahrer- und Beifahrersitz
im Falle eines Heckaufpralls, mit bestimmter
RNotbremssituationen, z. B. wenn der Schwere, in Fahrtrichtung nach vorn und
Brems-Assistent BAS eingreift oben bewegt. Dies führt zu einer besseren
Rfahrdynamisch kritischen Situationen, z. B. Abstützung des Kopfes.
wenn das Fahrzeug durch Überschreiten

* optional
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Insassensicherheit 37

G Verletzungsgefahr Wenn Kinder die Tür öffnen, können sie


Wenn Sie Kopfstützenbezüge verwenden, dadurch sich und andere verletzen. Sie kön-
können NECK-PRO-Kopfstützen nicht richtig nen aussteigen und sich dadurch verletzen
auslösen. Dadurch können die NECK-PRO- oder durch den nachfolgenden Verkehr ver-
Kopfstützen das vorgesehene Schutzpoten- letzt werden.

Sicherheit
zial nicht bieten. Verwenden Sie keine Kopf- Beachten Sie auch die Hinweise zu HOLD,
stützenbezüge. Informationen hierzu finden Sie im Stichwort-
verzeichnis.
Wurden bei einem Unfall NECK-PRO-Kopf-
stützen ausgelöst, sollten Sie die Kopfstützen G Verletzungsgefahr
am Fahrer- und Beifahrersitz wieder zurück- Ungesichertes oder falsch positioniertes
stellen (Y Seite 211). Ausgelöste Kopfstüt- Ladegut erhöht das Verletzungsrisiko für das
zen erkennen Sie daran, dass sie nach vorn Kind und alle anderen Insassen, bei:
verstellt sind.
Reinem Unfall
RBremsmanövern
Kinder im Fahrzeug Rabrupten Richtungswechseln
Wenn Sie ein Kind im Fahrzeug mitnehmen, Führen Sie schwere und harte Gegenstände
sichern Sie es mit einer alters- und größen- nicht ungesichert im Innenraum mit. Weitere
gerechten, für Mercedes-Benz Fahrzeuge Informationen finden Sie im Stichwortver-
empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtung. zeichnis unter „Beladungsrichtlinien“.
Tun Sie dies vorzugsweise auf einem geeig-
neten Fondsitz. Gurten Sie das Kind während
Kinder-Rückhalteeinrichtungen
der Fahrt immer an.
Informationen über die richtige Kinder-Rück- Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen die auf
halteeinrichtung erhalten Sie in jedem (Y Seite 41) aufgeführten Kinder-Rückhal-
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. teeinrichtungen zu verwenden.
i Für das Reinigen von Kinder-Rückhal- G Verletzungsgefahr
teeinrichtungen verwenden Sie am besten Um das Risiko von schweren oder sogar töd-
Mercedes-Benz Pflegemittel. Informatio- lichen Verletzungen des Kindes bei einem
nen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten
Service-Stützpunkt. Richtungswechseln zu reduzieren:
RSichern Sie Kinder unter 1,50 m Größe und
G Verletzungsgefahr
Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im unter zwölf Jahren immer in speziellen Kin-
Fahrzeug zurück, auch wenn sie mit einer Kin- der-Rückhalteeinrichtungen auf einem
der-Rückhalteeinrichtung gesichert sind. Die geeigneten Fahrzeugsitz. Dies ist nötig, da
Kinder können sich an Teilen des Fahrzeugs die Sicherheitsgurte nicht auf Kindergröße
verletzen. Sie können sich auch bei längerer, ausgelegt sind.
hoher Hitzeeinwirkung bzw. durch Kälteein- RSichern Sie Kinder unter 1,50 m Größe und
wirkung schwer oder sogar tödlich verletzen. unter zwölf Jahren nicht auf dem Beifahrer-
Setzen Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung sitz. Ausnahme: Das Fahrzeug hat eine
nicht der direkten Sonneneinstrahlung aus. automatische Kindersitzerkennung im Bei-
Teile der Kinder-Rückhalteeinrichtung kön- fahrersitz* und das Kind ist in einer Kinder-
nen sich erhitzen und das Kind kann sich Rückhalteeinrichtung mit automatischer
daran verbrennen. Kindersitzerkennung gesichert.

* optional Z
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38 Insassensicherheit

RWenn Sie auf dem Beifahrersitz eine vor- Kindersitz auf dem Beifahrersitz
wärtsgerichtete Kinder-Rückhalteeinrich-
tung befestigen, stellen Sie den Beifahrer-
sitz unbedingt so weit wie möglich nach
hinten.
Sicherheit

RBefördern Sie Kinder keinesfalls auf dem


Schoß von Fahrzeuginsassen. Kinder kön-
nen aufgrund der auftretenden Kräfte bei
einem Unfall, bei Bremsmanövern oder
abrupten Richtungswechseln nicht festge-
halten werden. Sie würden an Teile des
Innenraums stoßen und sich schwer oder
Warnhinweis auf der Beifahrer-Sonnenblende
sogar tödlich verletzen.

G Verletzungsgefahr
Wenn die Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht
richtig auf einem dafür geeigneten Fahrzeug-
Sitzplatz eingebaut wurde, kann sie ihre
Schutzfunktion nicht erfüllen. Das Kind kann
dann bei einem Unfall, bei Bremsmanövern
oder abrupten Richtungswechseln nicht
zurückgehalten werden. Dadurch kann es
schwer oder sogar tödlich verletzt werden.
Beachten Sie daher beim Anbringen der Kin-
der-Rückhalteeinrichtung unbedingt die Mon- Warnsymbol für eine rückwärts gerichtete Kinder-
Rückhalteeinrichtung
tageanleitung des Herstellers sowie den Ver-
wendungsbereich. G Verletzungsgefahr
Montieren Sie die Kinder-Rückhalteeinrich- Wenn der Beifahrer-Front-Airbag nicht abge-
tung vorzugsweise auf den Fondsitzen. Dort schaltet ist:
ist das Kind in der Regel besser geschützt. Rkann das auf dem Beifahrersitz in einer Kin-
Die gesamte Standfläche der Kinder-Rückhal- der-Rückhalteeinrichtung gesicherte Kind
teeinrichtung muss stets auf der Sitzfläche durch den auslösenden Beifahrer-Front-Air-
des Sitzes aufliegen. Legen Sie deshalb nie- bag schwer oder sogar tödlich verletzt wer-
mals Gegenstände, wie z. B. Kissen, unter die den. Insbesondere wenn es sich in unmit-
Kinder-Rückhalteeinrichtung. telbarer Nähe des Beifahrer-Front-Airbags
Verwenden Sie Kinder-Rückhalteeinrichtun- zum Zeitpunkt der Auslösung befindet.
gen nur mit dem vorgesehenen Originalbezug. Rdürfen Sie ein Kind nie in einer rückwärts
Tauschen Sie beschädigte Bezüge nur gegen
gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtung
Originalbezüge aus.
auf dem Beifahrersitz sichern. Befestigen
Verwenden Sie nur die für Mercedes-Benz Sie eine rückwärts gerichtete Kinder-Rück-
empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtun- halteeinrichtung nur auf einem dafür geeig-
gen. neten Fondsitz.
Rmüssen Sie den Beifahrersitz immer in die
hinterste Position stellen, wenn Sie ein Kind
in einer vorwärts gerichteten Kinder-Rück-
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Insassensicherheit 39

halteeinrichtung auf dem Beifahrersitz


sichern.
Der Beifahrer-Front-Airbag ist nicht abge-
schaltet:
Rin Fahrzeugen ohne automatische Kinder-

Sicherheit
sitzerkennung im Beifahrersitz*.
Rin Fahrzeugen mit automatischer Kinder-
sitzerkennung im Beifahrersitz*, wenn
keine spezielle Kinder-Rückhalteeinrich-
tung mit automatischer Kindersitzerken-
Das Sensorsystem der automatischen Kin-
nung auf dem Beifahrersitz montiert ist.
dersitzerkennung im Beifahrersitz erkennt,
Rin Fahrzeugen mit automatischer Kinder- ob dort ein spezieller Mercedes-Benz Kinder-
sitzerkennung im Beifahrersitz*, wenn die sitz mit automatischer Kindersitzerkennung
PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte montiert ist. In diesem Fall leuchtet die PAS-
4 nicht leuchtet. SENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte
Um dies zu verdeutlichen, ist am Cockpit 4 :. Der Beifahrer-Front-Airbag ist abge-
sowie auf beiden Seiten der Sonnenblende schaltet.
auf der Beifahrerseite ein entsprechender G Verletzungsgefahr
Warnhinweis angebracht.
Wenn die PASSENGER AIRBAG OFF-Kontroll-
Auskunft zu empfohlenen Kinder-Rückhal- leuchte 4 bei montierter Kinder-Rückhal-
teeinrichtungen erhalten Sie in jedem teeinrichtung nicht leuchtet, ist der Beifahrer-
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Front-Airbag nicht abgeschaltet. Wenn dann
Automatische Kindersitzerkennung im der Beifahrer-Front-Airbag ausgelöst wird,
Beifahrersitz* kann dadurch das Kind schwer oder sogar
tödlich verletzt werden.
Wenn Ihr Fahrzeug keine automatische Kin-
dersitzerkennung im Beifahrersitz hat, so ist Gehen Sie wie folgt vor:
es mit einem speziellen Aufkleber gekenn- RVerwenden Sie keine rückwärts gerichte-
zeichnet. Der Aufkleber ist auf der Beifahrer- ten Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf
seite seitlich am Cockpit angebracht. Er ist dem Beifahrersitz.
sichtbar, wenn Sie die Beifahrertür öffnen. RMontieren Sie eine rückwärts gerichtete
Die Kontrollleuchte4 ist an der Mittelkonsole. Kinder-Rückhalteeinrichtung auf einem
dafür geeigneten Fondsitz.
oder
RVerwenden Sie auf dem Beifahrersitz nur
eine vorwärts gerichtete Kinder-Rückhal-

4 Fahrzeuge ohne automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz: Die Kontrollleuchte geht kurz an, wenn
Sie den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. Sie hat aber keine Funktion und ist kein Hinweis
auf die automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz.
* optional Z
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40 Insassensicherheit

teeinrichtung. Stellen Sie dazu den Beifah- G Verletzungsgefahr


rersitz in die hinterste Position. Legen Sie keine elektronischen Geräte auf
RLassen Sie die automatische Kindersitzer- den Beifahrersitz, wie z. B.:
kennung in einer qualifizierten Fachwerk- Reingeschaltete Notebooks
statt prüfen.
RMobiltelefone
Sicherheit

Für eine korrekte Funktion der automatischen


RKarten mit Transponder, z.B. Skipässe oder
Kindersitzerkennung im Beifahrersitz dürfen
Zutrittsberechtigungen
Sie niemals Gegenstände wie z. B. Kissen
unter die Kinder-Rückhalteeinrichtung legen. Signale von elektronischen Geräten können
Die gesamte Standfläche der Kinder-Rückhal- Störungen im Sensorsystem der automati-
teeinrichtung muss auf der Sitzfläche des schen Kindersitzerkennung hervorrufen. Dies
Fahrzeugsitzes aufliegen. Eine nicht korrekt kann zu einer Funktionsstörung des Systems
eingebaute Kinder-Rückhalteeinrichtung führen. Dadurch kann die PASSENGER AIR-
kann bei einem Unfall nicht wie vorgesehen BAG OFF-Kontrollleuchte 4 leuchten,
schützen, sondern zu Verletzungen führen. ohne dass ein Kindersitz mit automatischer
Kindersitzerkennung montiert ist. Somit wird
i Der Windowbag, der Sidebag und der der Beifahrer-Airbag bei einem Unfall nicht
Gurtstraffer auf der Beifahrerseite sind ausgelöst. Es kann auch sein, dass die PAS-
auch dann aktiv, wenn der Beifahrer-Front- SENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte 4
Airbag durch die automatische Kindersitz- nicht kurz aufleuchtet, wenn Sie den Schlüs-
erkennung im Beifahrersitz abgeschaltet sel im Zündschloss auf Stellung 2 drehen.
ist.

Geeignete Positionierung der Kinder-Rückhalteeinrichtung


Gewichtsgruppen und Gruppe 0: bis 10 kg Gruppe 0+: bis 13 kg
Altersangaben bis etwa 9 Monate bis etwa 18 Monate
Kinder-Rückhalteeinrich- Fahrzeuge mit automati- Fahrzeuge mit automati-
tung auf Beifahrersitz scher Kindersitzerkennung scher Kindersitzerkennung
im Beifahrersitz*: gemäß im Beifahrersitz*: gemäß
Empfehlung5 Empfehlung5
Kinder-Rückhalteeinrich- Universal oder gemäß Emp- Universal oder gemäß Emp-
tung auf Fondsitz links und fehlung fehlung
rechts

5 Verwenden Sie nur Kinder-Rückhalteeinrichtungen mit automatischer Kindersitzerkennung.

* optional
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Insassensicherheit 41

Gewichtsgruppen und Gruppe I: 9 bis 18 kg Gruppe II/III: 15 bis


Altersangaben etwa 8 Monate bis 4 Jahre 36 kg
etwa 3,5 bis 12 Jahre
Kinder-Rückhalteeinrich- Gemäß Empfehlung Gemäß Empfehlung
tung auf Beifahrersitz

Sicherheit
Kinder-Rückhalteeinrich- Universal oder gemäß Emp- Universal oder gemäß Emp-
tung auf Fondsitz links und fehlung fehlung
rechts

Kinder-Rückhalteeinrichtungen der Kategorie


„Universal“ sind mit einem orangefarbenen
Zulassungslabel gekennzeichnet.

Beispieldarstellung für ein Zulassungslabel an der


Kinder-Rückhalteeinrichtung

Empfohlene Kinder-Rückhalteeinrichtungen
Gewichtsgruppen und Altersanga- Gruppe 0: bis 10 kg Gruppe 0+: bis 13 kg
ben bis etwa 9 Monate bis etwa 18 Monate
Hersteller Britax-Römer Britax-Römer
Typ BABY SAFE PLUS BABY SAFE PLUS
Genehmigungs-Nummer E1 03 301146 E1 03 301146
Daimler Bestell-Nummer A 000 970 10 00 A 000 970 10 00
Automatische Kindersitzerken- ja ja
nung

Z
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42 Insassensicherheit

Gewichtsgruppen und Altersanga- Gruppe I: 9 bis 18 kg Gruppe II/III: 15 bis


ben etwa 8 Monate bis 36 kg
4 Jahre etwa 3,5 bis 12 Jahre
Hersteller Britax-Römer Britax-Römer
Sicherheit

Typ DUO PLUS KID


Genehmigungs-Nummer E1 03 301133 E1 03 301148
Daimler Bestell-Nummer A 000 970 11 00 A 000 970 12 00
Automatische Kindersitzerken- ja ja
nung
Daimler Bestell-Nummer A 000 970 16 00 A 000 970 17 00
Automatische Kindersitzerken- nein6 nein6
nung

ISOFIX*-Kindersitzbefestigung im Fond dann bei einem Unfall, bei Bremsmanövern


oder abrupten Richtungswechseln nicht
ISOFIX ist ein normiertes Befestigungssys-
zurückgehalten werden. Dadurch kann es
tem für spezielle Kinder-Rückhalteeinrichtun-
schwer oder sogar tödlich verletzt werden.
gen auf den Fondsitzen. Die Befestigungsbü-
Beachten Sie daher beim Anbringen der Kin-
gel für zwei Kinder-Rückhalteeinrichtungen
der-Rückhalteeinrichtung unbedingt die Mon-
sind links und rechts an den Fondsitzen mon-
tageanleitung des Herstellers sowie den Ver-
tiert.
wendungsbereich.
G Verletzungsgefahr Verwenden Sie auf den Fondsitzen nur die für
Eine Kinder-Rückhalteeinrichtung, die mit der Mercedes-Benz empfohlenen Kinder-Rück-
ISOFIX-Kindersitzbefestigung befestigt halteeinrichtungen mit ISOFIX-Kindersitzbe-
wurde, bietet keine ausreichende Schutzwir- festigung.
kung für Kinder, die mehr als 22 kg wiegen. Eine falsch montierte Kinder-Rückhalteein-
Sichern Sie daher nur Kinder bis zu einem richtung kann sich lösen und das Kind oder
Körpergewicht von 22 kg in einer mit der ISO- andere Fahrzeuginsassen schwer oder sogar
FIX-Kindersitzbefestigung befestigten Kinder- tödlich verletzen. Stellen Sie daher sicher,
Rückhalteeinrichtung. Wiegt das Kind mehr nachdem Sie die Kinder-Rückhalteeinrich-
als 22 kg, sollten Sie die Kinder-Rückhalteein- tung eingebaut haben, dass die Kinder-Rück-
richtung mit einem Dreipunkt-Sitzgurt befes- halteeinrichtung links und rechts in den
tigen. Befestigungsbügel eingerastet ist.

G Verletzungsgefahr G Verletzungsgefahr
Wenn die Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht Beachten Sie, dass beschädigte oder bei
richtig auf einem dafür geeigneten Fahrzeug- einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhal-
Sitzplatz eingebaut wurde, kann sie ihre teeinrichtungen oder deren Befestigungssys-
Schutzfunktion nicht erfüllen. Das Kind kann tem gegebenenfalls ihre Schutzfunktion nicht

6 Stellen Sie bei Kinder-Rückhalteeinrichtungen ohne automatische Kindersitzerkennung den Beifahrersitz in


die hinterste Position.
* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:41; WK

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Insassensicherheit 43

mehr erfüllen können. Dadurch kann das


darin gesicherte Kind bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungs-
wechseln schwer oder sogar tödlich verletzt
werden.

Sicherheit
Lassen Sie beschädigte oder bei einem Unfall
beanspruchte Kinder-Rückhalteeinrichtun-
gen und deren Befestigungen umgehend in
einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen.

X Sichern: Den Sicherungshebel nach


oben : drücken.
X Die Funktionsfähigkeit der Kindersiche-
rung prüfen.
X Entsichern: Den Sicherungshebel nach
unten ; drücken.

Kindersicherung für Seitenfenster im


Fond
: Befestigungsbügel G Unfall- und Verletzungsgefahr
Aktivieren Sie die Kindersicherung der Fond-
Kindersicherungen türen und sperren Sie die Fondbedienung der
Wenn Sie Kinder im Fahrzeug mitnehmen, Seitenfenster, wenn Kinder mitfahren. Die
können Sie spezielle Sicherungen für den Kinder können sonst während der Fahrt Türen
Fond einschalten. oder Fenster öffnen und dadurch sich und
andere verletzen.
Kindersicherung für Fondtüren
Mit der Kindersicherung an den Fondtüren
können Sie jede Tür einzeln sichern. Eine
gesicherte Tür lässt sich nicht von innen öff-
nen. Von außen können Sie die Tür öffnen,
wenn das Fahrzeug entriegelt ist.
G Unfall- und Verletzungsgefahr
Aktivieren Sie die Kindersicherung der Fond-
türen und sperren Sie die Fondbedienung der
Seitenfenster, wenn Kinder mitfahren. Die
Kinder können sonst während der Fahrt Türen
oder Fenster öffnen und dadurch sich und X Sichern: Auf die Taste : drücken.
andere verletzen. Die Kontrollleuchte ; geht an. Sie können
die Seitenfenster im Fond nur noch mit den
Schaltern an der Fahrertür bedienen.

Z
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

44 Fahrsicherheitssysteme

X Entsichern: Auf die Taste : drücken. bleibt die Lenkfähigkeit Ihres Fahrzeugs beim
Die Kontrollleuchte ; geht aus. Sie kön- Bremsen erhalten.
nen die Seitenfenster im Fond mit den ABS wirkt unabhängig von der Straßenbe-
Schaltern im Fond bedienen. schaffenheit ab einer Geschwindigkeit von
etwa 8 km/h. Bei glatter Straße regelt ABS
bereits, wenn Sie nur leicht bremsen.
Sicherheit

Fahrsicherheitssysteme
G Unfallgefahr
Übersicht Fahrsicherheitssysteme Treten Sie nicht mehrfach kurz hintereinander
auf das Bremspedal (Pumpen). Treten Sie fest
In diesem Abschnitt finden Sie Informationen
und gleichmäßig auf die Bremse. Das Pumpen
zu folgenden Fahrsicherheitssystemen:
des Bremspedals reduziert die Bremswirkung.
RABS (Anti-Blockier-System)

RBAS (Brems-Assistent-System) Bremsen


RAdaptives Bremslicht Wenn ABS beim Bremsen regelt, spüren Sie
RESP® (Elektronisches Stabilitäts- ein Pulsieren am Bremspedal.
Programm) X Wenn ABS regelt: Weiter kräftig auf das
REBV (Elektronische Bremskraft-Verteilung) Bremspedal treten, bis die Bremssituation
RADAPTIVE BRAKE vorüber ist.

i Verwenden Sie bei winterlichen Straßen- X Bei einer Vollbremsung: Mit voller Kraft
verhältnissen Winterreifen (M+S–Reifen), auf das Bremspedal treten.
gegebenenfalls mit Schneeketten. Nur so
erreichen Sie die maximale Wirkung der in G Unfallgefahr
diesem Abschnitt beschriebenen Fahrsi- Wenn ABS gestört ist, könnten die Räder beim
cherheitssysteme. Bremsen blockieren. Dadurch ist die Lenkfä-
higkeit des Fahrzeugs beim Bremsen einge-
G Unfallgefahr schränkt und der Bremsweg kann sich verlän-
Das Unfallrisiko steigt insbesondere bei zu gern.
schnellem Fahren. Dies ist der Fall besonders Wenn ABS aufgrund einer Störung abgeschal-
in Kurven sowie auf nasser oder glatter Fahr- tet ist, dann sind auch BAS und ESP® abge-
bahn und bei zu dichtem Auffahren. schaltet. Die Gefahr, dass Ihr Fahrzeug ins
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Fahr- Schleudern gerät, ist dann in bestimmten
sicherheitssysteme können dieses Risiko Fahrsituationen erhöht.
weder verringern noch physikalische Grenzen Passen Sie Ihre Fahrweise immer den aktuel-
außer Kraft setzen. len Straßen- und Witterungsverhältnissen an.
Passen Sie daher Ihre Fahrweise immer den
aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnis-
sen an. Halten Sie ausreichenden Sicherheits- BAS (Brems-Assistent-System)
abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern
sowie zu Objekten auf der Straße ein. BAS wirkt in Notbrems-Situationen. Wenn Sie
schnell auf die Bremse treten, erhöht BAS
automatisch den Bremsdruck der Bremse
und kann so den Bremsweg verkürzen.
ABS (Anti-Blockier-System)
ABS regelt den Bremsdruck so, dass beim
Bremsen die Räder nicht blockieren. Dadurch
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:42; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Fahrsicherheitssysteme 45

X So lange fest auf das Bremspedal treten, zur Stabilisierung einzelne oder mehrere
bis die Notbrems-Situation vorüber ist. Räder gezielt abgebremst. Zusätzlich wird,
ABS verhindert dabei ein Blockieren der falls erforderlich, die Motorleistung automa-
Räder. tisch angepasst, um das Fahrzeug innerhalb
Wenn Sie das Bremspedal lösen, funktioniert der physikalischen Grenzen auf dem
die Bremse wieder wie gewohnt. BAS wird gewünschten Kurs zu halten. ESP® unter-

Sicherheit
deaktiviert. stützt Sie beim Anfahren auf nasser oder glat-
ter Fahrbahn. Auch beim Bremsen kann
G Unfallgefahr ESP® das Fahrzeug stabilisieren.
Wenn BAS gestört ist, steht die Bremsanlage
Wenn ESP® eingreift, blinkt die Warnleuchte
weiterhin mit voller Bremskraftverstärkung
d im Kombiinstrument.
zur Verfügung. Jedoch wird in Notbrems-Situ-
ationen die Bremskraft nicht automatisch G Unfallgefahr
zusätzlich verstärkt und der Bremsweg kann Wenn die Warnleuchte d im Kombiinstru-
sich verlängern. ment blinkt, gehen Sie wie folgt vor:
RSchalten Sie ESP® keinesfalls aus.
RTreten Sie beim Anfahren das Fahrpedal
Adaptives Bremslicht
nur so weit wie nötig nieder.
i Das adaptive Bremslicht ist nur für
RPassen Sie Ihre Fahrweise den aktuellen
bestimmte Länder verfügbar.
Straßen- und Witterungsverhältnissen an.
Wenn Sie oberhalb einer Geschwindigkeit von
Sonst kann das Fahrzeug ins Schleudern gera-
50 km/h stark bremsen oder durch BAS
ten.
unterstützt werden, blinken die Bremsleuch-
ten in schneller Folge. Dadurch wird der nach- Wenn Sie zu schnell fahren, kann ESP® das
folgende Verkehr besonders auffällig Unfallrisiko nicht verringern. ESP® kann phy-
gewarnt. sikalische Grenzen nicht außer Kraft setzen.
Wenn Sie diese Bremsung von oberhalb
70 km/h bis zum Stillstand durchführen, ! Wenn das Fahrzeug mit angehobener Vor-
dann schaltet sich die Warnblinkanlage im der- oder Hinterachse abgeschleppt wird,
Stillstand automatisch ein. Bei Bremsbetäti- muss die Zündung ausgeschaltet sein
gung leuchten die Bremsleuchten wieder dau- (Schlüssel im Zündschloss in Stellung 0
erhaft. Die Warnblinkanlage schaltet sich oder 1). Der aktive Bremseingriff über
automatisch aus, wenn Sie schneller als ESP® kann sonst die Bremsanlage an der
10 km/h fahren. Sie können die Warnblink- Vorder- oder Hinterachse zerstören.
anlage auch mit der Warnblinktaste ausschal-
ten (Y Seite 73). i Verwenden Sie nur Räder mit den emp-
fohlenen Reifengrößen. Nur so funktioniert
ESP® ordnungsgemäß.
ESP® (Elektronisches Stabilitäts-Pro-
gramm) ESP® aus- oder einschalten
ESP® überwacht die Fahrstabilität und die Sobald der Motor läuft, ist ESP® automatisch
Traktion, also die Kraftübertragung zwischen aktiv.
Reifen und Fahrbahn.
Erkennt ESP®, dass ein Fahrzeug vom Rich-
tungswunsch des Fahrers abweicht, werden

Z
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46 Fahrsicherheitssysteme

In folgenden Situationen kann es besser sein, G Unfallgefahr


ESP® auszuschalten: Wenn die Warnleuchte d im Kombiinstru-
Rbei Schneekettenbetrieb ment bei laufendem Motor permanent leuch-
Rim Tiefschnee tet, ist ESP® ausgeschaltet oder wegen einer
Störung nicht verfügbar. Die Gefahr, dass Ihr
Rauf Sand oder Kies
Sicherheit

Fahrzeug ins Schleudern gerät, ist dann in


bestimmten Fahrsituationen erhöht.
G Unfallgefahr
Passen Sie Ihre Fahrweise immer den aktuel-
Schalten Sie ESP® ein, sobald die oben
len Straßen- und Witterungsverhältnissen an.
beschriebenen Situationen nicht mehr vorlie-
gen. Sonst nimmt ESP® keine Fahrzeugstabi- X Einschalten: Auf die Taste : drücken.
lisierung vor, wenn das Fahrzeug ins Schleu-
Die Warnleuchte d im Kombiinstrument
dern gerät oder ein Rad durchdreht.
geht aus.
Wenn Sie ESP® ausschalten:
Rverbessert ESP® nicht mehr die Fahrstabi-
EBV (Elektronische Bremskraft-Ver-
lität
teilung)
Rwird der Motor in seinem Drehmoment
nicht begrenzt und die Antriebsräder kön- EBV überwacht und regelt den Bremsdruck an
nen durchdrehen. Die durchdrehenden den Hinterrädern, um die Fahrstabilität beim
Räder erzielen eine Fräswirkung für bes- Bremsen zu verbessern.
sere Traktion. G Unfallgefahr
Rist die Traktionsregelung weiterhin aktiv Ist EBV gestört, steht die Bremsanlage wei-
Rkönnen Sie weiterhin mit Unterstützung terhin mit voller Bremskraftverstärkung zur
Verfügung. Jedoch können die Hinterräder,
von ESP® bremsen
z. B. bei einer Vollbremsung, blockieren. Sie
i Wenn ESP® ausgeschaltet ist und ein oder können die Kontrolle über das Fahrzeug ver-
mehrere Räder durchdrehen, blinkt die lieren und einen Unfall verursachen. Passen
Warnleuchte d im Kombiinstrument. Sie Ihre Fahrweise an das geänderte Fahrver-
ESP® stabilisiert das Fahrzeug dann nicht. halten an.

ADAPTIVE BRAKE
ADAPTIVE BRAKE sorgt für erhöhte Bremssi-
cherheit und für einen erhöhten Bremskom-
fort. ADAPTIVE BRAKE hat neben der Brems-
funktion noch die Komfortfunktion HOLD
(Y Seite 114). Weitere Informationen, siehe
Fahrhinweise (Y Seite 163).

X Ausschalten: Auf die Taste : drücken.


Die Warnleuchte d im Kombiinstrument
geht an.
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Diebstahlsicherungen 47

Diebstahlsicherungen
Wegfahrsperre
Die Wegfahrsperre verhindert, dass Ihr Fahr-
zeug ohne passenden Schlüssel gestartet

Sicherheit
werden kann.

Wegfahrsperre einschalten
X Mit Schlüssel: Den Schlüssel aus dem
Zündschloss abziehen.
X Mit KEYLESS-GO*: Auf die Start-Stopp- X Einschalten: Das Fahrzeug mit dem
Taste am Wählhebel drücken. Schlüssel verriegeln. Bei Fahrzeugen mit
Der Motor geht aus. KEYLESS-GO* auch über die Verriege-
lungstasten am Türgriff/am Kofferraumde-
Wegfahrsperre ausschalten ckel.
Die Kontrollleuchte : blinkt. Die Warnan-
X Mit Schlüssel: Den Schlüssel im Zünd- lage schaltet sich nach etwa 15 Sekunden
schloss auf Stellung 2 drehen. ein.
X Mit KEYLESS-GO*: Zweimal auf die Start- X Ausschalten: Das Fahrzeug mit dem

Stopp-Taste am Wählhebel drücken, ohne Schlüssel entriegeln. Bei Fahrzeugen mit


dabei auf die Bremse zu treten. KEYLESS-GO* auch durch Öffnen der Tür/
des Kofferraumdeckels.
i Wenn Sie den Motor starten, ist die Weg-
fahrsperre in jedem Fall ausgeschaltet.
Alarm beenden
X Mit Schlüssel: Den Schlüssel in das Zünd-
EDW* (Einbruch-Diebstahl-Warnan- schloss stecken.
lage) Der Alarm geht aus.
Bei eingeschalteter Warnanlage wird ein opti- oder
scher und akustischer Alarm ausgelöst durch X Auf die Taste % oder & auf dem
Öffnen: Schlüssel drücken.
Reiner
Der Alarm geht aus.
Tür
Reiner Tür mit dem Notschlüssel
X Mit KEYLESS-GO*: Am Türgriff ziehen.
Dabei muss der Schlüssel außerhalb des
Rdes Kofferraumdeckels Fahrzeugs sein.
Rder Motorhaube Der Alarm geht aus.
Der Alarm geht nicht aus, auch wenn Sie die oder
geöffnete Tür wieder schließen. X Auf die KEYLESS-GO-Taste auf dem Wähl-
hebel drücken. Dabei muss der Schlüssel
innerhalb des Fahrzeugs sein.
Der Alarm geht aus.

* optional Z
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48 Diebstahlsicherungen

Abschleppschutz* auch über die Verriegelungstasten am Tür-


griff/am Kofferraumdeckel.
Bei eingeschaltetem Abschleppschutz wird Der Abschleppschutz bleibt so lange aus-
ein optischer und akustischer Alarm ausge- geschaltet, bis das Fahrzeug erneut ent-
löst, wenn sich die Neigung des Fahrzeugs und wieder verriegelt wird.
ändert. Dies ist der Fall, wenn z. B. das Fahr-
Sicherheit

zeug einseitig angehoben wird.


Innenraumabsicherung*
Abschleppschutz einschalten
Bei eingeschalteter Innenraumabsicherung
X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel verrie- wird ein optischer und akustischer Alarm aus-
geln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO* gelöst, wenn eine Bewegung im Innenraum
auch über die Verriegelungstasten am Tür- erkannt wird. Dies ist der Fall wenn z. B.
griff/am Kofferraumdeckel. jemand die Seitenfenster Ihres Fahrzeugs
Der Abschleppschutz schaltet sich nach einschlägt oder in den Innenraum greift.
etwa 30 Sekunden ein.
Innenraumabsicherung einschalten
Abschleppschutz ausschalten
X Sicherstellen, dass
Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit dem Schlüssel Rdie Seitenfenster geschlossen sind
oder mit KEYLESS-GO* entriegeln, schaltet
Rdas Schiebe-Hebe-Dach* geschlossen
sich der Abschleppschutz automatisch aus.
ist
Um einen Fehlalarm zu vermeiden, schalten
Sie den Abschleppschutz manuell aus, wenn Rkeine Gegenstände, wie z. B. Maskott-
Sie Ihr Fahrzeug: chen, am Innenspiegel oder an den Dach-
Rtransportieren
Haltegriffen hängen.
Dadurch vermeiden Sie einen Fehlalarm.
Rverladen, z. B. Fähre oder Autotransporter
X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel oder bei
Rauf bewegtem Untergrund abstellen, z. B. Fahrzeugen mit KEYLESS-GO* auch über
Etagengaragen die Verriegelungstasten am Türgriff/am
Kofferraumdeckel verriegeln.
Die Innenraumabsicherung schaltet sich
nach etwa 30 Sekunden ein.

Innenraumabsicherung ausschalten
Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit dem Schlüssel
oder mit KEYLESS-GO* entriegeln, schaltet
sich die Innenraumabsicherung automatisch
aus.
Um einen Fehlalarm zu vermeiden, schalten
Sie die Innenraumabsicherung aus, wenn Sie
X Den Schlüssel aus dem Zündschloss abzie-
Ihr Fahrzeug verriegeln und
hen.
RPersonen oder Tiere im Fahrzeug bleiben
X Auf die Taste : drücken.
Die Kontrollleuchte ; geht kurz an. Rdie Seitenfenster geöffnet bleiben
X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel verrie- Rdas Schiebe-Hebe-Dach* geöffnet bleibt.
geln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO*
* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:43; WK

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Diebstahlsicherungen 49

Sicherheit
X Den Schlüssel aus dem Zündschloss zie-
hen.
X Auf die Taste : drücken.
Die Kontrollleuchte ; blinkt kurz.
X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel verrie-
geln. Bei Fahrzeugen mit KEYLESS-GO*
auch über die Verriegelungstasten am Tür-
griff/am Kofferraumdeckel.
Die Innenraumabsicherung bleibt so lange
ausgeschaltet, bis das Fahrzeug erneut
ent- und wieder verriegelt wird.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:43; WK

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50
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51

Öffnen und Schließen ......................... 52


Kofferraum .......................................... 54
Schlüsselstellungen ............................ 56
Sitze ...................................................... 57
Lenkrad ................................................ 62
Spiegel ................................................. 64

Bedienen
Memory-Funktionen* .......................... 66
Sicherheitsgurte ................................. 67
Licht ..................................................... 70
Scheibenwischer ................................. 75
Seitenfenster ....................................... 75
Fahren und Parken .............................. 78
Getriebe ............................................... 81
Kombiinstrument ................................ 85
Bordcomputer ..................................... 86
Fahrsysteme ..................................... 102
Klimatisierung ................................... 120
Schiebedach ...................................... 132
Beladen und Verstauen .................... 134
Nützliches .......................................... 141
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:44; WK

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52 Öffnen und Schließen

Öffnen und Schließen öffnen, verriegelt sich das Fahrzeug nach


etwa 40 Sekunden wieder automatisch.
Schlüssel
Der Schlüssel ver- und entriegelt zentral: KEYLESS-GO*
Rdie Türen Mit KEYLESS-GO können Sie Ihr Fahrzeug ver-
Rden Kofferraumdeckel oder entriegeln und starten. Hierzu müssen
Sie lediglich den Schlüssel bei sich tragen.
Rdie Tankklappe Beim Berühren der Fahrzeuggriffe stellt KEY-
Bedienen

LESS-GO eine Funkverbindung zwischen dem


G Unfallgefahr
Fahrzeug und dem Schlüssel her.
Wenn Sie Kinder unbeaufsichtigt im Fahrzeug
lassen, könnten diese Der Abstand zu dem Fahrzeuggriff, an dem
das Fahrzeug ver- oder entriegelt werden soll,
Rauch eine verriegelte Tür von innen öffnen
darf hierbei nicht größer als 1 m sein.
Rdas Fahrzeug mit einem im Fahrzeug belas-
Auch während des Motorstarts und während
senen Schlüssel starten der Fahrt prüft KEYLESS-GO durch kurzzeitige
Rdie Feststellbremse lösen Funkverbindungen, ob sich ein gültiger
Schlüssel im Fahrzeug befindet.
Dadurch könnten sie sich und andere Perso-
nen gefährden. Lassen Sie Kinder nicht unbe-
aufsichtigt im Fahrzeug. Nehmen Sie den
Schlüssel auch dann mit, wenn Sie das Fahr-
zeug nur kurzzeitig verlassen.

X Fahrzeug entriegeln: Am Türgriff ziehen.


X Fahrzeug verriegeln: Die Sensorflä-
che : berühren.
Wenn Sie am Griff des Kofferraumdeckels zie-
: Batterie-Kontrollleuchte hen, entriegelt das Fahrzeug nur den Koffer-
; & Fahrzeug verriegeln raum.
= F Kofferraumdeckel entriegeln i Wenn das Fahrzeug längere Zeit abge-
? % Fahrzeug entriegeln stellt war, müssen Sie am Türgriff ziehen,
um KEYLESS-GO zu aktivieren.
Beim Entriegeln blinken die Blinklichter ein-
mal, beim Verriegeln blinken sie dreimal. Individuelle Einstellung
Bei Dunkelheit geht zusätzlich die Umfeldbe-
leuchtung an, wenn sie über den Bordcom- Sie können die Einstellung des Schließsys-
puter eingeschaltet ist. tems so ändern, dass beim Entriegeln nur die
Fahrertür und die Tankklappe entriegelt wer-
Wenn Sie nach dem Entriegeln des Fahrzeugs
den. Dies kann nützlich sein, wenn Sie viel
weder eine Tür noch den Kofferraumdeckel
alleine unterwegs sind.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:45; WK

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Öffnen und Schließen 53

X Einstellung ändern: Etwa sechs Sekun- Türen von innen öffnen


den gleichzeitig auf die Tasten % und
& drücken, bis die Batterie-Kontroll-
leuchte zweimal blinkt.
Jetzt funktioniert der Schlüssel wie folgt:
X Fahrertür entriegeln: Einmal auf die
Taste % drücken.

Bedienen
X Zentral entriegeln: Zweimal auf die
Taste % drücken.
X Zentral verriegeln: Auf die Taste &
drücken.
Bei KEYLESS-GO* ändert sich die Funktion X Am Türgriff ; ziehen.
wie folgt: Bei einer verriegelten Tür fährt der Siche-
rungsstift : hoch. Die Tür ist entriegelt
X Fahrertür entriegeln: Am Türgriff der Fah-
und kann geöffnet werden.
rertür ziehen.
X Zentral entriegeln: Am Türgriff der Beifah- i Wenn Sie eine Tür öffnen, senkt sich auf
rertür oder der hinteren Türen ziehen. dieser Seite das Seitenfenster etwas ab.
X Zentral verriegeln: Die Sensorfläche : Wenn Sie die Tür schließen, hebt sich das
an einem der Türgriffe berühren. Seitenfenster wieder.

! Wenn die Batterie leer ist oder die Sei-


Werkseitige Einstellung wiederherstel- tenfenster stark vereist sind, heben und
len senken sich die Seitenfenster nicht. Sie
X Etwa sechs Sekunden gleichzeitig auf die können dann die Tür nicht mehr schließen.
Tasten % und & drücken, bis die Versuchen Sie nicht, die Tür gewaltsam zu
Batterie-Kontrollleuchte zweimal blinkt. schließen. Sie können sonst die Tür oder
das Seitenfenster beschädigen.
Weiterführende Themen
RKomfortöffnen (Y Seite 77) Von innen ver- und entriegeln
RKomfortschließen (Y Seite 77) Sie können das Fahrzeug von innen zentral
RÖffnen und Schließen im Notfall ver- oder entriegeln. Dies kann nützlich sein,
(Y Seite 209) wenn Sie z.B. die Beifahrertür von innen ent-
riegeln oder das Fahrzeug vor dem Anfahren
verriegeln möchten.
G Unfallgefahr
Lassen Sie Kinder nicht allein im Fahrzeug. Sie
könnten eine verriegelte Tür auch von innen
öffnen und dadurch sich und andere gefähr-
den.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:45; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

54 Kofferraum

Sie können den Kofferraumdeckel


Rmanuell öffnen und schließen
(Y Seite 54)
Rautomatisch von außen öffnen und schlie-
ßen* (Y Seite 55)
Rautomatisch von innen öffnen und schlie-
ßen* (Y Seite 56)
Bedienen

Manuell öffnen und schließen


X Entriegeln: Auf die Taste : drücken. X Öffnen: Auf die Taste % des Schlüssels
X Verriegeln: Auf die Taste ; drücken. drücken.

Automatische Verriegelung
Nach dem Anfahren verriegelt das Fahrzeug
automatisch.
Die automatische Verriegelung können Sie
mit dem Bordcomputer ein- und ausschalten
(Y Seite 98).
i Das Fahrzeug verriegelt automatisch,
wenn die Zündung eingeschaltet ist und
sich die Räder drehen. Sie können sich des-
halb beim Anschieben des Fahrzeugs oder X Am Griff : ziehen.
auf dem Prüfstand aussperren.
G Verletzungsgefahr
Achten Sie beim Schließen des Kofferraum-
Kofferraum deckels darauf, dass sich niemand ein-
Was Sie beachten sollten klemmt.

G Vergiftungsgefahr
Wenn der Motor läuft und der Kofferraumde-
ckel geöffnet ist, können Abgase in den Innen-
raum eindringen. Dadurch könnten Sie sich
vergiften. Achten Sie deshalb darauf, dass der
Kofferraumdeckel immer geschlossen ist,
wenn der Motor läuft.

! Der Kofferraumdeckel schwenkt beim


Öffnen nach oben aus. Achten Sie deshalb
darauf, dass genügend Platz über dem Kof-
ferraumdeckel ist.
Lassen Sie den Schlüssel nicht im Kofferraum
liegen. Sie könnten sich sonst aussperren.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:46; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Kofferraum 55

X Schließen: Den Kofferraumdeckel an der X Auf die Taste F des Schlüssels drücken
Griffmulde : herunterziehen. und diese gedrückt halten, bis sich der Kof-
X Gegebenenfalls das Fahrzeug mit der ferraumdeckel öffnet.
Taste & des Schlüssels oder mit KEY-
LESS-GO* verriegeln (Y Seite 52). Schließen
G Verletzungsgefahr
Kofferraum separat verriegeln
Überwachen Sie den Schließvorgang des Kof-

Bedienen
Sie können den Kofferraum separat verrie- ferraumdeckels, damit niemand eingeklemmt
geln.7 Wenn Sie anschließend das Fahrzeug wird. Um den Schließvorgang anzuhalten, drü-
zentral entriegeln, bleibt der Kofferraum ver- cken Sie auf die Schließtaste im Kofferraum-
riegelt und kann nicht geöffnet werden. deckel oder ziehen Sie außen am Griff des
X Den Kofferraumdeckel schließen. Kofferraumdeckels.
X Den Notschlüssel aus dem Schlüssel ent- Sie können den Kofferraumdeckel mit der
nehmen (Y Seite 209). Schließtaste8 oder mit der Verriegelungs-
taste9 automatisch schließen.

X Den Notschlüssel bis zum Anschlag ins


Heckschloss schieben. X Schließen: Auf die Schließtaste : im Kof-
X Den Notschlüssel im Uhrzeigersinn von ferraumdeckel drücken.
Stellung 1 auf Stellung 2 drehen. X Gleichzeitig schließen und verriegeln:
X Den Notschlüssel abziehen. Auf die Verriegelungstaste ; im Koffer-
raumdeckel drücken.

Automatisch von außen öffnen und i Wenn ein Schlüssel mit KEYLESS-GO* im
schließen* Kofferraum abgelegt wird, lässt sich der
Kofferraumdeckel nicht verriegeln.
Öffnen
Sie können den Kofferraumdeckel mit dem
Schlüssel gleichzeitig entriegeln und öffnen.

7 Nicht in allen Ländern verfügbar.


8 Nur bei Fahrzeugen mit Kofferraumdeckel-Fernschließung.
9 Nur bei Fahrzeugen mit Kofferraumdeckel-Fernschließung und KEYLESS-GO.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:46; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 56


mkalafa, Version: 2.11.7.7

56 Schlüsselstellungen

Automatisch von innen öffnen und Schlüsselstellungen


schließen*
Schlüssel
Sie können den Kofferraumdeckel vom Fah-
rerplatz aus öffnen und schließen10, wenn das
Fahrzeug steht.
G Verletzungsgefahr
Überwachen Sie den Schließvorgang des Kof-
Bedienen

ferraumdeckels, damit niemand eingeklemmt


wird. Um den Schließvorgang anzuhalten, las-
sen Sie die Fernbedientaste für den Koffer-
raumdeckel los.

g Schlüssel abziehen
1 Spannungsversorgung für einige Ver-
braucher, wie z. B. Scheibenwischer
2 Zündung (Spannungsversorgung für alle
Verbraucher) und Fahrstellung
3 Starten

KEYLESS-GO*
X Öffnen: An der Fernbedientaste für den Wenn Sie nacheinander auf die Start-Stopp-
Kofferraumdeckel : ziehen, bis sich der Taste drücken, ohne auf die Bremse zu treten,
Kofferraumdeckel öffnet. entspricht dies den verschiedenen Stellun-
gen des Schlüssels im Zündschloss.
X Schließen: Auf die Fernbedientaste für den Wenn Sie auf die Bremse treten und auf die
Kofferraumdeckel : drücken, bis der Kof- Start-Stopp-Taste drücken, startet der Motor
ferraumdeckel geschlossen ist. sofort.
i Wenn ein Schlüssel im Zündschloss
steckt, hat dieser Vorrang vor KEYLESS-
GO.

10 Nur bei Fahrzeugen mit Kofferraumdeckel-Fernschließung.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:47; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 57


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Sitze 57

G Unfallgefahr
Stellen Sie den Fahrersitz nur bei stehendem
Fahrzeug ein. Sie werden sonst vom Ver-
kehrsgeschehen abgelenkt und können durch
die Sitzbewegung die Kontrolle über das Fahr-
zeug verlieren. Dadurch können Sie einen
Unfall verursachen.

Bedienen
G Verletzungsgefahr
Achten Sie bei der Sitzeinstellung darauf,
dass sich niemand einklemmt.
X Stellung 0: Wenn noch nicht auf die Start- Beachten Sie die Hinweise zum Airbag-Sys-
Stopp-Taste : gedrückt wurde, bedeutet tem.
dies „abgezogener Schlüssel“. Sichern Sie Kinder wie empfohlen, siehe Kapi-
X Stellung 1: Einmal auf die Start-Stopp- tel „Kinder im Fahrzeug“.
Taste : drücken.
Nun können Sie z. B. den Scheibenwischer G Verletzungsgefahr
einschalten. Achten Sie darauf, dass Ihr Hinterkopf in
Augenhöhe vom mittigen Bereich der Kopf-
i Wenn Sie von dieser Stellung aus zweimal
stütze abgestützt wird. Wenn Ihr Kopf nicht
auf die Start-Stopp-Taste : drücken, ist
richtig durch die Kopfstütze abgestützt wird,
die Spannungsversorgung wieder ausge- könnten Sie sich bei Unfällen am Hals schwer
schaltet. verletzen. Fahren Sie niemals ohne eingeras-
X Stellung 2 (Zündung): Zweimal auf die tete und eingestellte Kopfstütze.
Start-Stopp-Taste : drücken.
! Stellen Sie sicher, dass beim Bewegen
i Wenn Sie von dieser Stellung aus einmal der Sitze keine Gegenstände im Fußraum
auf die Start-Stopp-Taste : drücken, ist und hinter den Sitzen sind. Sie könnten
die Spannungsversorgung wieder ausge- sonst die Sitze und die Gegenstände
schaltet. beschädigen.

i Die Kopfstützen der Vordersitze sind mit


Sitze dem NECK-PRO-System ausgestattet
(Y Seite 36). Deshalb können die Kopfstüt-
Was Sie beachten sollten zen an den Vordersitzen nicht ausgebaut
Je nach Fahrzeugausstattung können Sie die werden.
Sitze entweder mechanisch/elektrisch oder Die Kopfstützen der Fondsitze können kon-
elektrisch* einstellen. struktionsbedingt nicht ausgebaut werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich
G Verletzungsgefahr
an Ihren Mercedes-Benz Service-Stütz-
Die Sitze können bei abgezogenem Schlüssel
punkt.
eingestellt werden. Lassen Sie Kinder deshalb
nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Sie kön-
nen sich beim Verstellen der Sitze einklem-
men.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:47; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 58


mkalafa, Version: 2.11.7.7

58 Sitze

Sitz mechanisch und elektrisch ein- Höhe der Kopfstütze


stellen
Bedienen

X Höher: Die Kopfstütze nach oben in die


gewünschte Position ziehen.
Sitzlängsrichtung
X Tiefer: Den Entriegelungsknopf : in Pfeil-
X Die Taste in Pfeilrichtung ? vor- oder richtung drücken und die Kopfstütze nach
zurückschieben. unten in die gewünschte Position drücken.

Neigung der Sitzlehne Abstand der Kopfstütze


X Die Taste in Pfeilrichtung = vor- oder
zurückschieben.

Sitzhöhe
X Die Taste in Pfeilrichtung ; nach oben
oder unten schieben.

Sitzkissenneigung
Stellen Sie die Neigung so ein, dass die Ober-
schenkel leicht unterstützt werden.
X Das Polster der Kopfstütze in Pfeilrichtung
X Die Taste in Pfeilrichtung : nach oben
ziehen oder drücken.
oder unten schieben.
Komfortkopfstütze*
G Verletzungsgefahr
Fassen Sie beim Zurückklappen der Seiten-
wangen nicht zwischen die Seitenwange und
den Polsterträger. Sie könnten sich sonst ein-
klemmen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:48; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 59


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Sitze 59

Neigung der Sitzlehne


X Die Taste in Pfeilrichtung A vor- oder
zurückschieben.

Sitzhöhe
X Die Taste in Pfeilrichtung = nach oben
oder unten schieben.

Bedienen
Sitzkissenneigung
X Seitenwangen einstellen: Rechte und/ Stellen Sie die Neigung so ein, dass die Ober-
oder linke Seitenwange : in die schenkel leicht unterstützt werden.
gewünschte Position ziehen oder drücken. X Die Taste in Pfeilrichtung ; nach oben
X Kopfstütze vor- und zurückstellen: Die oder unten schieben.
Kopfstütze in Pfeilrichtung ; ziehen oder
schieben. Höhe der Kopfstütze
X Die Taste in Pfeilrichtung : nach oben
Sitz elektrisch* einstellen oder unten schieben.

Abstand der Kopfstütze

i Wenn PRE-SAFE® aktiviert wurde, wird


der Beifahrersitz bei Fahrzeugen mit
Memory-Funktion* in eine bessere Position
X Das Polster der Kopfstütze in Pfeilrichtung
eingestellt, sofern er zuvor ungünstig ein- ziehen oder drücken.
gestellt war.
Komfortkopfstütze*
Sitzlängsrichtung
G Verletzungsgefahr
X Die Taste in Pfeilrichtung ? vor- oder Fassen Sie beim Zurückklappen der Seiten-
zurückschieben. wangen nicht zwischen die Seitenwange und
den Polsterträger. Sie könnten sich sonst ein-
klemmen.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:49; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 60


mkalafa, Version: 2.11.7.7

60 Sitze

reduzieren Sie das Verletzungsrisiko für die


Insassen bei einem Unfall.

Kopfstütze aufstellen
Bedienen

X Seitenwangen einstellen: Rechte und/


oder linke Seitenwange : in die
gewünschte Position ziehen oder drücken.
X Kopfstütze vor- und zurückstellen: Die
Kopfstütze in Pfeilrichtung ; ziehen oder
X Die Kopfstütze in Pfeilrichtung ziehen, bis
schieben.
sie einrastet.

Lordosenstütze Kopfstützen von vorn abklappen

Zur Unterstützung der Wirbelsäule können


Sie die Lehnenwölbung des Fahrersitzes ein-
stellen.

X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-


schloss auf Stellung 2 ist.
X Auf die Taste : drücken.

X Den Einstellhebel : in Pfeilrichtung bewe-


gen, bis die gewünschte Lehnenwölbung
erreicht ist. Multikontursitz*
Zur Unterstützung der Wirbelsäule können
Sie die Lehnenkontur einstellen.
Hintere Kopfstützen
G Verletzungsgefahr
Ziehen Sie die Kopfstütze eines besetzten
Sitzplatzes aus der Ablageposition in die
Benutzungsstellung nach oben. Dadurch

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:50; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 61


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Sitze 61

Bedienen
: Fahrdynamischer Sitz ein- oder ausschal-
X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-
ten
schloss in Stellung 1 ist.
; Seitenbacken der Lehne
X Mit dem Schalter ? die Oberschenkelauf-
= Massagefunktion
lage in die gewünschte Position einstellen.
X Mit den Tasten W oder X die Leh-
? Lehnenwölbung Rückenbereich
nenwölbung so einstellen, dass sie sich der A Lehnenwölbung Lendenbereich
Rückenkontur anpasst. B Sitzkissentiefe
X Den Punkt der größten Lehnenwölbung
X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste :
über die Taste = in den Lendenbereich
drücken.
und mit der Taste ; in den Rückenbereich
Die Kontrollleuchte in der Taste geht an
verschieben. oder aus.
X Die Seitenbacken mit der Taste : so ein- Im Multifunktions-Display erscheint beim
stellen, dass der Seitenhalt gut ist. Einschalten für fünf Sekunden die Anzeige
Fahrdynamische Sitzanpassung.

Fahrdynamischer Sitz* Massagefunktion (PULSE)


Der fahrdynamische Sitz passt automatisch Mit der Massagefunktion können Sie wäh-
die Seitenführung der Lehne an die momen- rend einer längeren Fahrt Verspannungen
tane Fahrweise an. Die Seitenführung können vorbeugen.
Sie im Bordcomputer schwach oder stark X Auf die Taste = drücken.
einstellen (Y Seite 100).
Die Kontrollleuchte in der Taste geht an.
Die Luftpolster im Lendenwirbelbereich
pulsieren für etwa fünf Minuten.

Sitzbelüftung*
Die drei blauen Kontrollleuchten in den Tas-
ten zeigen an, welche Stufe der Belüftung Sie
gewählt haben.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:51; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 62


mkalafa, Version: 2.11.7.7

62
Bedienen Lenkrad

Fondsitze
X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-
schloss in Stellung 1 oder 2 ist. i Aus Stufe 3 wird nach etwa fünf Minuten
X Einschalten: So oft auf die Taste : drü- automatisch auf Stufe 2 zurückgeschaltet.
cken, bis die gewünschte Lüftungsstufe Aus Stufe 2 wird nach etwa zehn Minuten
eingestellt ist. automatisch auf Stufe 1 zurückgeschaltet.
i Wenn Sie mit dem Schlüssel die Seiten- Aus Stufe 1 wird nach etwa 20 Minuten
scheiben und das Schiebedach* öffnen automatisch abgeschaltet.
(Y Seite 77), stellt sich die Sitzbelüftung X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-
des Fahrersitzes automatisch auf die
schloss in Stellung 1 oder 2 ist.
höchste Stufe ein.
X Einschalten: So oft auf die Taste : drü-
X Ausschalten: So oft auf die Taste : drü- cken, bis die gewünschte Heizstufe einge-
cken, bis alle Kontrollleuchten aus sind. stellt ist.
X Ausschalten: So oft auf die Taste : drü-
i Wenn die Fahrzeug-Batteriespannung zu
cken, bis alle Kontrollleuchten aus sind.
gering ist, kann sich die Sitzbelüftung aus-
schalten. i Wenn die Fahrzeug-Batteriespannung zu
niedrig ist, kann sich die Sitzheizung
abschalten.
Sitzheizung*
Die drei roten Kontrollleuchten in der Taste
zeigen an, welche Stufe der Heizung Sie Lenkrad
gewählt haben. Was Sie beachten sollten
Je nach Fahrzeugausstattung können Sie das
Lenkrad entweder mechanisch oder elek-
trisch* einstellen.
G Verletzungsgefahr
Das elektrisch einstellbare Lenkrad* kann bei
abgezogenem Schlüssel eingestellt werden.
Lassen Sie Kinder deshalb nicht unbeaufsich-
tigt im Fahrzeug, weil sie sich durch das Ein-
stellen des Lenkrads einklemmen können.
Fahrer- und Beifahrersitz

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:51; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Lenkrad 63

G Unfallgefahr Lenkrad elektrisch* einstellen


Stellen Sie das Lenkrad nur bei stehendem
Fahrzeug ein und fahren Sie immer erst nach
Verriegelung der Lenkradverstellung an.
Sonst könnten Sie mit einer geöffneten Lenk-
radverstellung fahren und durch eine unvor-
hergesehene Verstellung des Lenkrads kurz-
zeitig vom Verkehrsgeschehen abgelenkt

Bedienen
werden und einen Unfall verursachen.
Die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs bleibt jedoch
stets vollständig erhalten.

Achten Sie bei der Lenkrad-Einstellung : Längseinstellung


darauf, dass Sie ; Höheneinstellung
Rdas Lenkrad mit leicht angewinkelten
Armen erreichen Weitere Informationen finden Sie unter:
REin- und Ausstiegshilfe (Y Seite 64)
RIhre Beine frei bewegen können
REinstellungen speichern (Y Seite 66)
Ralle Anzeigen im Kombiinstrument gut
sehen können.

Lenkradheizung*
Lenkrad mechanisch einstellen

X Ein- oder ausschalten: Sicherstellen,


: Entriegelungsgriff dass der Schlüssel im Zündschloss in Stel-
; Höheneinstellung lung 2 ist.
= Längseinstellung X Den Hebel in Pfeilrichtung : oder ; dre-
hen.
X Den Griff : ganz herausziehen. Die Kontrollleuchte = geht an oder aus.
Die Lenksäule ist entriegelt.
X Die gewünschte Lenkradstellung einstel- i Die Lenkradheizung schaltet sich nicht
len. automatisch ab.
X Den Griff : ganz hineindrücken, bis er
vollständig einrastet.
Das Lenkrad ist fixiert.

* optional Z
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64 Spiegel

Ein- und Ausstiegshilfe* Dadurch werden der Ausstieg und die Ret-
tung der Insassen erleichtert.
Die Ein- und Ausstiegshilfe erleichtert Ihnen
das Ein- und Aussteigen.
Das Lenkrad schwenkt nach oben, wenn Sie Spiegel
Rden Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen
Innenspiegel
Rdie Fahrertür öffnen, wobei der Schlüssel
im Zündschloss in Stellung 1 oder 2 sein X Den Innenspiegel manuell so einstellen,
Bedienen

muss. dass Sie das Verkehrsgeschehen gut über-


blicken können.
Wenn Sie den Schlüssel bei geschlossener
Fahrertür ins Zündschloss stecken, wird das
Manuell abblendbarer Innenspiegel
Lenkrad in die zuletzt eingestellte Position
gefahren.
G Verletzungsgefahr
Stellen Sie sicher, dass sich niemand ein-
klemmt, wenn Sie die Ein- und Ausstiegshilfe
aktivieren.
Bei Gefahr des Einklemmens brechen Sie den
Verstellvorgang ab. Zum Abbrechen
Rbewegen Sie den Lenksäuleneinstellschal-
ter
Rdrücken Sie auf eine Positionstaste der
Memory-Funktion. X Abblenden: Den Abblendhebel : nach
vorn oder nach hinten klappen.
Die Lenksäule bleibt sofort stehen.
Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im
Fahrzeug. Sie könnten die Fahrertür öffnen
Außenspiegel
und dadurch unbeabsichtigt die Einstiegshilfe
aktivieren und sich dabei einklemmen. G Unfallgefahr
Die letzte Fahrposition Ihrer Lenkrad-Einstel- Die Außenspiegel bilden verkleinert ab. Die
lung wird gespeichert, wenn Sie die Zündung Objekte sind in Wirklichkeit näher als es
ausschalten oder eine Memoryposition spei- scheint. Sie könnten die Distanz zu hinter
chern (Y Seite 66). Ihnen fahrenden Fahrzeugen falsch einschät-
zen und einen Unfall verursachen, z. B. beim
Die Ein- und Ausstiegshilfe können Sie über
Fahrspurwechsel. Vergewissern Sie sich des-
den Bordcomputer ein- und ausschalten
halb über den tatsächlichen Abstand zu hinter
(Y Seite 99).
Ihnen fahrenden Fahrzeugen durch einen
i Die crashaktive Ausstiegshilfe* kann nur Blick über Ihre Schulter.
dann nach einem Unfall aktiviert werden,
wenn die Ein- und Ausstiegshilfe im Bord- Durch die gewölbten Außenspiegel haben Sie
computer eingeschaltet ist. ein erweitertes Sichtfeld.
Wenn die crashaktive Ausstiegshilfe bei Bei niedrigen Außentemperaturen werden die
einem Unfall ausgelöst wird, bewegt sich Außenspiegel automatisch beheizt.
die Lenksäule unabhängig von der Stellung
des Schlüssels im Zündschloss nach oben.

* optional
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Spiegel 65

Außenspiegel einstellen Achten Sie darauf, dass die Außenspiegel


während der Fahrt immer ganz ausgeklappt
sind, sonst können sie vibrieren.

Außenspiegel justieren
Wenn die Batterie abgeklemmt oder entladen
war, müssen Sie die Außenspiegel neu justie-
ren. Sonst klappen die Außenspiegel nicht an,

Bedienen
wenn Sie im Bordcomputer die Funktion
„Anklappen der Außenspiegel bei Verriege-
lung“ ausgewählt haben (Y Seite 100).
X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-
X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd- schloss in Stellung 1 ist.
schloss in Stellung 1 oder 2 ist. X Kurz auf die Taste : drücken.
X Auf die Taste = für den rechten Außen-
spiegel oder auf die Taste : für den linken Außenspiegel automatisch ein- oder
Außenspiegel drücken. ausklappen*
X Auf die Einstelltaste ; oben, unten, rechts
oder links drücken, bis der Außenspiegel so Wenn die Funktion „Anklappen der Außen-
eingestellt ist, dass Sie das Verkehrsge- spiegel bei Verriegelung“ über den Bordcom-
schehen gut überblicken können. puter eingeschaltet ist (Y Seite 100),
Rklappen die Außenspiegel automatisch ein,

Außenspiegel elektrisch ein- oder aus- sobald Sie das Fahrzeug von außen verrie-
geln
klappen*
Rklappen die Außenspiegel automatisch
wieder aus, sobald Sie das Fahrzeug ent-
riegeln und anschließend die Fahrer- oder
die Beifahrertür öffnen.
i Wenn Sie die Funktion eingeschaltet
haben und die Außenspiegel mit der
Taste : einklappen, werden sie nicht auto-
matisch ausgeklappt. Die Außenspiegel
können Sie dann nur mit der Taste : aus-
klappen.

X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-


schloss in Stellung 1 oder 2 ist. Automatisch abblendende Spiegel*
X Kurz auf die Taste : drücken.
Der Innen- und der Außenspiegel auf der Fah-
Beide Außenspiegel klappen ein oder aus. rerseite blenden automatisch ab, wenn
i Wenn Sie schneller als 47 km/h fahren, gleichzeitig die Zündung eingeschaltet ist und
einfallendes Scheinwerferlicht auf den Sen-
können Sie die Außenspiegel nicht mehr
sor im Innenspiegel trifft.
einklappen.

* optional Z
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66 Memory-Funktionen*

Die Spiegel blenden nicht ab, wenn der Rück-


wärtsgang eingelegt ist oder die Innenbe-
leuchtung eingeschaltet ist.
G Unfallgefahr
Wenn einfallendes Scheinwerferlicht nicht auf
den Sensor im Innenspiegel treffen kann, z. B.
wenn das Sonnenrollo Heckscheibe* ausge-
Bedienen

fahren ist, blenden die Spiegel nicht automa-


tisch ab.
Einfallendes Licht könnte Sie blenden.
Dadurch könnten Sie das Verkehrsgeschehen X Den Sitz einstellen (Y Seite 57).
nicht mehr beobachten und einen Unfall ver- X Auf der Fahrerseite das Lenkrad
ursachen. Verstellen Sie in diesem Fall den
(Y Seite 62) und die Spiegel einstellen
Innenspiegel manuell.
(Y Seite 64).
X Auf die Memory-Taste M drücken und
innerhalb von drei Sekunden auf eine der
Memory-Funktionen* Speicherpositions-Tasten 1, 2 oder 3 drü-
Einstellungen speichern cken.
Die Einstellungen sind auf der gewählten
Mit der Memory-Taste können Sie bis zu drei Speicherposition gespeichert und ein Quit-
unterschiedliche Einstellungen speichern, tierungston ertönt.
z. B. für drei verschiedene Personen.
Auf einem Speicherplatz werden folgende
Einstellungen gespeichert: Speicherung abrufen
RSitz-, Lehnen- und Kopfstützenposition
X Solange auf die entsprechende Speicher-
RFahrdynamischer Multikontursitz*: Aktivie- positions-Taste 1, 2 oder 3 drücken, bis
rung/Deaktivierung Sitz, Lenkrad und Außenspiegel in der
RFahrerseite: Lenkradstellung gespeicherten Position sind.
RFahrerseite: Außenspiegelposition auf Fah- i Wenn Sie die Speicherpositions-Taste
rer- und Beifahrerseite loslassen, bricht die Einstellung sofort ab.
G Verletzungsgefahr
Die Memory-Funktion kann bei abgezogenem Einparkstellung speichern
Schlüssel benutzt werden. Lassen Sie Kinder
deshalb nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug. Zum leichteren Einparken können Sie den
Sonst können sie sich beim Verstellen der Beifahrer-Außenspiegel so einstellen und
Sitze oder des Lenkrads einklemmen. speichern, dass Sie das rechte Hinterrad
sehen, sobald Sie den Rückwärtsgang einle-
G Unfallgefahr gen.
Benutzen Sie die Memory-Funktion auf der
Fahrerseite nur, wenn das Fahrzeug steht. Sie
könnten sonst abgelenkt werden, wenn sich
Lenkrad und Sitz von selbst bewegen, und
einen Unfall verursachen.

* optional
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Sicherheitsgurte 67

Einparkstellung einstellen und spei- Rsobald Sie schneller als 10 km/h fahren
chern Retwa zehn Sekunden, nachdem Sie den
Rückwärtsgang herausgenommen haben
Rwenn Sie auf die Taste : für den Außen-
spiegel auf der Fahrerseite drücken.

Bedienen
Sicherheitsgurte
Angurten
Die Sicherheitsgurte reduzieren bei einem
Aufprall am wirksamsten die Bewegung der
Fahrzeuginsassen. Dadurch sinkt das Risiko,
X Sicherstellen, dass das Fahrzeug steht und dass Insassen mit dem Fahrzeuginnenraum in
der Schlüssel im Zündschloss in Stellung Kontakt kommen.
2 ist.
X Auf die Taste = für den Außenspiegel auf G Verletzungsgefahr
der Beifahrerseite drücken. Wenn Sie den Sicherheitsgurt nicht richtig
X Mit der Einstelltaste ; den Außenspiegel
anlegen oder nicht richtig im Gurtschloss ein-
rasten, kann er seine Schutzfunktion nicht
so einstellen, dass in ihm das Hinterrad und
bestimmungsgemäß entfalten. Sie können
die Bordsteinkante sichtbar sind.
sich dann unter Umständen schwer oder
X Auf die Memory-Taste M ? drücken und
sogar tödlich verletzen.
innerhalb von drei Sekunden auf einen der
Stellen Sie deshalb sicher, dass immer alle
Pfeile der Einstelltaste ; drücken..
Insassen — insbesondere auch schwangere
Die Einparkstellung ist gespeichert, wenn Frauen — richtig angegurtet sind.
sich der Außenspiegel nicht verstellt.
RDer Sicherheitsgurt muss eng und unver-
i Wenn sich der Außenspiegel verstellt, dreht am Körper anliegen. Vermeiden Sie
wiederholen Sie die Schritte. deshalb auftragende Kleidung (z. B. Winter-
mantel). Der Schultergurtteil muss über die
Einparkstellung abrufen Schultermitte — keinesfalls über den Hals
oder unter dem Arm — verlaufen und gut am
X Bei Stellung 2 des Schlüssels im Zünd- Oberkörper anliegen. Der Beckengurt muss
schloss und aktiviertem Beifahrer-Außen- immer fest und möglichst tief am Becken,
spiegel den Rückwärtsgang einlegen. das bedeutet in der Hüftbeuge — nicht
Der Beifahrer-Außenspiegel schwenkt in jedoch am Bauch oder Unterleib — anlie-
die gespeicherte Einparkstellung. gen. Drücken Sie das Gurtband gegebe-
Der Außenspiegel auf der Beifahrerseite nenfalls etwas nach unten und ziehen Sie
schwenkt in seine ursprüngliche Position es in Aufrollrichtung nach.
zurück: RFühren Sie das Gurtband nicht über scharfe
oder leicht brechende Gegenstände. Tun
Sie dies insbesondere dann nicht, wenn
sich diese Gegenstände an oder in Ihrer
Kleidung befinden, z. B. Brillen, Stifte,
Schlüssel etc. Das Gurtband könnte

Z
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68 Sicherheitsgurte

beschädigt werden und bei einem Unfall nicht wie vorgesehen entfalten. Dadurch kön-
reißen und Sie oder andere Fahrzeuginsas- nen Sie sich unter Umständen schwer oder
sen könnten sich verletzen. sogar tödlich verletzen.
RMit einem Sicherheitsgurt darf jeweils nur Überprüfen Sie daher regelmäßig, dass die
eine Person angegurtet werden. Befördern Sicherheitsgurte nicht beschädigt und nicht
Sie ein Kind keinesfalls auf dem Schoß verschmutzt sind.
eines Insassen. Das Kind kann während Lassen Sie beschädigte oder bei einem Unfall
eines Unfalls, Bremsmanövers oder abrup- beanspruchte Sicherheitsgurte immer in
Bedienen

ten Richtungswechsels nicht mehr festge- einer qualifizierten Fachwerkstatt erneuern.


halten werden. Dabei können das Kind und Wählen Sie eine Fachwerkstatt, die die not-
andere Insassen schwer oder sogar tödlich wendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge für
verletzt werden. die erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-
RPersonen unter 1,50 m Größe können die Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-
Sicherheitsgurte nicht richtig anlegen. Benz Service-Stützpunkt.
Sichern Sie Personen unter 1,50 m Größe Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen aus Sicher-
daher in besonderen, geeigneten Rückhal- heitsgründen nur Sicherheitsgurte zu verwen-
tesystemen. den, die Mercedes-Benz speziell für Ihr Fahr-
zeug frei gegeben hat.
RKinder unter 1,50 m Größe und jünger als
12 Jahre können die Sicherheitsgurte nicht
richtig anlegen. Sichern Sie sie deshalb
immer in geeigneten Kinderrückhaltesyste-
men auf geeigneten Fahrzeugsitzen. Wei-
tere Informationen finden Sie in der
Betriebsanleitung im Kapitel „Sicherheit“ —
„Kinder im Fahrzeug“. Beachten Sie die
Montageanleitung des Herstellers der Kin-
derrückhaltesysteme.
RGurten Sie keinesfalls Gegenstände zusam-
men mit einer Person an.

G Verletzungsgefahr
Wenn die Sitzlehne nicht in nahezu senkrech-
ter Position steht, bietet der Sicherheitsgurt
nicht den bestimmungsgemäßen Rückhalte-
schutz. Dadurch können Sie sich unter
Umständen schwer oder sogar tödlich verlet- Gurt anlegen
zen. X Den Sitz einstellen und die Rückenlehne
Stellen Sie vor Fahrtantritt sicher, dass der nahezu senkrecht stellen (Y Seite 57).
Sitz richtig eingestellt ist und die Sitzlehne X Den Gurt ruckfrei durch den Gurtumlen-
nahezu senkrecht steht. ker : ziehen.
X Den Gurt unverdreht über die Mitte der
G Verletzungsgefahr
Schulter führen.
Ein verschmutzter, beschädigter, bei einem
X Die Gurtschlosszunge ; im Gurtschloss
Unfall beanspruchter oder veränderter
Sicherheitsgurt kann sein Schutzpotenzial = einrasten.
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Sicherheitsgurte 69

X Falls nötig, den Gurt auf die der Körper-


größe entsprechende Höhe einstellen
(Y Seite 69).
X Falls nötig, den Gurt vor der Brust nach
oben ziehen, damit der Gurt eng am Körper
anliegt.

Gurt ablegen

Bedienen
X Die Lösetaste ? drücken und die Gurt-
schlosszunge ; zum Gurtumlenker :
zurückführen. X Höher stellen: Den Gurtumlenker nach
oben schieben.
Der Gurtumlenker rastet in verschiedenen
Gurtwarner für Fahrer und Beifahrer Positionen ein.
X Tiefer stellen: Auf die Entriegelungs-
Die Sicherheitsgurt-Warnleuchte 7 im
Kombiinstrument macht Sie darauf aufmerk- taste : drücken und gedrückt halten.
sam, alle Insassen anzugurten. Sie kann dau- X Den Gurtumlenker nach unten schieben.
erhaft leuchten oder blinken. Zusätzlich kann X Die Entriegelungstaste : loslassen und
ein Warnton ertönen. sicherstellen, dass der Gurtumlenker ein-
Die Sicherheitsgurt-Warnleuchte 7 und rastet.
der Warnton gehen aus, sobald der Fahrer
und Beifahrer angegurtet sind.
Nur für bestimmte Länder: Unabhängig Korrekte Fahrer-Sitzposition
davon, ob der Fahrer und Beifahrer bereits
angegurtet sind, leuchtet die Sicherheitsgurt-
Warnleuchte 7 nach jedem Motorstart für
sechs Sekunden. Danach geht Sie aus, wenn
der Fahrer und Beifahrer bereits angegurtet
sind.
i Weitere Informationen zur Sicherheits-
gurt-Warnleuchte 7 (Y Seite 196).

Gurthöheneinstellung
Sie können die Gurthöhe am Fahrer- und Bei-
fahrersitz einstellen.
Stellen Sie die Höhe so ein, dass der obere
Gurtteil über der Mitte der Schulter verläuft.

Z
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70 Licht

G Unfallgefahr Dabei beachten, dass Sie:


Stellen Sie den Fahrersitz nur bei stehendem Rdas Lenkrad mit leicht angewinkelten
Fahrzeug ein. Sie werden sonst vom Ver- Armen erreichen können
kehrsgeschehen abgelenkt und können durch Rdie Beine frei bewegen können
die Sitzbewegung die Kontrolle über das Fahr-
RalleAnzeigen im Kombiinstrument gut
zeug verlieren. Dadurch können Sie einen
Unfall verursachen. sehen können
X Prüfen, ob der Sicherheitsgurt ; richtig
Bedienen

G Unfallgefahr angelegt ist (Y Seite 67).


Stellen Sie das Lenkrad nur bei stehendem Dabei muss er:
Fahrzeug ein und fahren Sie immer erst nach
Reng am Körper anliegen
Verriegelung der Lenkradverstellung an.
Sonst könnten Sie mit einer geöffneten Lenk- Rüber die Schultermitte verlaufen
radverstellung fahren und durch eine unvor- Rim Beckenbereich in der Hüftbeuge ver-
hergesehene Verstellung des Lenkrads kurz-
laufen
zeitig vom Verkehrsgeschehen abgelenkt
werden und einen Unfall verursachen.
Die Lenkfähigkeit des Fahrzeugs bleibt jedoch
stets vollständig erhalten. Licht
Lichtschalter
X Prüfen, ob der Sitz = und die Kopfstütze
richtig eingestellt sind (Y Seite 57). Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, aus Sicher-
heitsgründen auch bei Tag mit Licht zu fahren.
Dabei beachten, dass Sie:
In einzelnen Ländern sind durch gesetzliche
Rso weit wie möglich vom Fahrer-Front- Bestimmungen und freiwillige Festlegungen
Airbag entfernt sind Abweichungen in der Bedienung möglich. In
Reine normale, aufrechte Sitzposition ein- diesen Ländern wird das Dauerfahrlicht nach
nehmen dem Starten des Fahrzeugmotors automa-
Rden
tisch eingeschaltet.
Sicherheitsgurt richtig anlegen kön-
nen i Wenn Sie in Länder fahren, in denen auf
Rdie Sitzlehne in eine nahezu aufrechte der anderen Straßenseite als im Zulas-
Position gestellt haben sungsland gefahren wird, kann der Gegen-
verkehr durch das asymmetrische
Rdie Sitzflächenneigung so eingestellt Abblendlicht geblendet werden. Lassen Sie
haben, dass Ihre Oberschenkel leicht die Scheinwerfer für diese Länder auf sym-
gestützt werden metrisches Abblendlicht umstellen. Infor-
Rdie Pedale gut durchtreten können mationen hierzu erhalten Sie in jedem
Rdie Kopfstütze so eingestellt haben, dass
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Ihr Hinterkopf in Augenhöhe vom mitti-
gen Bereich der Kopfstütze abgestützt
wird
X Prüfen, ob das Lenkrad : richtig einge-
stellt ist (Y Seite 62).
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:55; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Licht 71

Dauerfahrlicht
In Ländern, in denen das Dauerfahrlicht nicht
gesetzlich gefordert wird, können Sie diese
Einstellung über den Bordcomputer anpas-
sen.
Sie können die Funktion „Dauerfahrlicht“
über den Bordcomputer ein- oder ausschal-
ten (Y Seite 96).

Bedienen
X Einschalten: Den Lichtschalter auf $
oder à drehen.
1 W Linkes Parklicht
Motorstart: Das Abblendlicht ist einge-
2 X Rechtes Parklicht schaltet.
3 $ Licht aus/Dauerfahrlicht
4 Ã Automatisches Fahrlicht/Dauer- Automatisches Fahrlicht
fahrlicht
5T Standlicht, Kennzeichen- und Instru- G Unfallgefahr
mentenbeleuchtung Wenn der Lichtschalter auf à steht, schal-
6L Abblendlicht/Fernlicht tet sich das Licht bei Nebel nicht automatisch
ein. Dadurch können Sie sich und andere
7N Nebellicht
gefährden. Drehen Sie deshalb den Licht-
8R Nebelschlusslicht schalter bei Dunkelheit oder Nebel auf L.
i Die Außenbeleuchtung (außer Stand- Die automatische Fahrlichtschaltung ist nur
ein Hilfsmittel. Die Verantwortung für die
oder Parklicht) schaltet sich automatisch
Fahrzeugbeleuchtung liegt bei Ihnen.
ab, wenn Sie den Schlüssel aus dem Zünd-
schloss ziehen oder die Fahrertür bei aus-
G Unfallgefahr
geschalteter Zündung (Schlüssel im Zünd-
Drehen Sie den Lichtschalter bei Dunkelheit
schloss auf Stellung 0) öffnen.
oder Nebel zügig von à auf L. Sie
! Schalten Sie das Stand- oder Parklicht könnten sonst durch eine kurzzeitige Unter-
aus, wenn Sie das Fahrzeug verlassen. So brechung des Fahrlichts einen Unfall verursa-
verhindern Sie, dass die Batterie entladen chen.
wird.
X Einschalten: Den Lichtschalter auf Ã
Abblendlicht drehen.
Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1:
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel- Abhängig von der Umgebungshelligkeit
lung 2 drehen oder den Motor starten. wird das Standlicht automatisch ein- oder
X Einschalten: Den Lichtschalter auf L ausgeschaltet.
drehen. Motorstart: Abhängig von der Umgebungs-
Die Kontrollleuchte T am Lichtschalter helligkeit werden das Standlicht und das
und die Kontrollleuchte L im Kombiin- Abblendlicht automatisch ein- oder ausge-
strument gehen an. schaltet.
Wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist,
geht die Kontrollleuchte T am Licht-

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:55; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

72 Licht

schalter und die Kontrollleuchte L im Kombischalter (Blinklicht, Fernlicht


Kombiinstrument an. und Lichthupe)

Nebellicht
G Unfallgefahr
Drehen Sie den Lichtschalter bei Verdacht auf
Nebel vor Fahrtbeginn auf L. Sie könnten
Bedienen

sonst nicht gesehen werden und dadurch sich


und andere gefährden.

X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-


lung 2 drehen.
X Einschalten: Den Lichtschalter auf L
oder T drehen. Wenn der Lichtschalter Blinklicht
auf à steht, können Sie das Nebellicht X Einschalten: Den Kombischalter in Pfeil-
nicht einschalten. richtung ; oder ? drücken.
X Den Lichtschalter bis zum ersten Rast- Die Kontrollleuchte ! oder # im
punkt herausziehen. Kombiinstrument blinkt.
Die grüne Kontrollleuchte N am Licht-
schalter geht an. i Wenn Sie nur kurz blinken wollen, tippen
X Ausschalten: Den Lichtschalter bis zum Sie den Kombischalter kurz in die entspre-
Anschlag hineindrücken. chende Richtung an. Das entsprechende
Die grüne Kontrollleuchte N am Licht- Blinklicht blinkt dreimal.
schalter geht aus.
Fernlicht
Nebelschlusslicht X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
lung 2 drehen oder den Motor starten.
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
X Den Lichtschalter auf L oder Ã11
lung 2 drehen.
X Einschalten: Den Lichtschalter auf L drehen.
oder T drehen. Wenn der Lichtschalter X Einschalten: Den Kombischalter in Pfeil-

auf à steht, können Sie das Nebel- richtung : drücken.


schlusslicht nicht einschalten. Die Kontrollleuchte K im Kombiinstru-
X Den Lichtschalter bis zum zweiten Rast- ment geht an.
punkt herausziehen. X Ausschalten: Den Kombischalter in seine
Die gelbe Kontrollleuchte R am Licht- Ausgangsstellung zurückziehen.
schalter geht an. Die Kontrollleuchte K im Kombiinstru-
X Ausschalten: Den Lichtschalter bis zum ment geht aus.
Anschlag hineindrücken.
Die gelbe Kontrollleuchte R am Licht-
schalter geht aus.

11 Das Fernlicht schaltet sich in Stellung à nur bei Dunkelheit ein.


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Licht 73

Lichthupe
X Einschalten: Den Kombischalter kurz in
Pfeilrichtung = ziehen.

Warnblinkanlage

Bedienen
X Den Motor starten.
X Den Leuchtweiteregler : auf die Stellung
drehen, die dem Beladungszustand des
Fahrzeugs entspricht.
0 Fahrer- und Beifahrersitz besetzt
1 Fahrersitz, Beifahrersitz und Fondsitze
Das Warnblinklicht funktioniert auch bei aus- besetzt
geschalteter Zündung. Es schaltet sich auto- 2 Fahrersitz, Beifahrersitz und Fondsitze
matisch ein, wenn ein Airbag ausgelöst wurde besetzt, Kofferraum beladen
oder wenn Sie das Fahrzeug aus einer oder
Geschwindigkeit von mehr als 70 km/h stark Fahrersitz besetzt, Kofferraum beladen
abbremsen und zum Stillstand bringen. 3 Nicht benötigt
X Einschalten: Auf die Taste : drücken.
Alle Blinklichter blinken. Wenn Sie nun ein
Blinklicht über den Kombischalter Scheinwerfer-Reinigungsanlage*
(Y Seite 72) einschalten, blinkt nur das
Blinklicht auf der entsprechenden Fahr- Die Scheinwerfer werden automatisch gerei-
zeugseite. nigt, wenn Sie bei eingeschaltetem Licht und
laufendem Motor die Funktion „Wischen mit
X Ausschalten: Auf die Taste : drücken. Scheibenwischwasser“ fünfmal betätigen.
Beim Ausschalten der Zündung wird die Auto-
matik zurückgesetzt und es wird von Neuem
Leuchtweite regulieren (Halogen- gezählt.
Scheinwerfer)
Mit dem Leuchtweiteregler passen Sie den
Lichtkegel der Scheinwerfer dem Beladungs-
zustand Ihres Fahrzeugs an.

* optional Z
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74 Licht

Abbiegelicht* (Bi-Xenon-Scheinwer- Innenbeleuchtung


fer*)
Bedienen

Vordere Dachbedieneinheit
Das Abbiegelicht12 verbessert die Ausleuch- : p Linke Leseleuchte ein-/ausschalten
tung der Fahrbahn in Abbiegerichtung weit- ; v Hintere Innenbeleuchtung ein-/aus-
winklig, sodass z. B. enge Kurven besser ein- schalten
sehbar werden. Es kann nur aktiviert werden, = q Automatische Innenlichtsteuerung
wenn das Abblendlicht eingeschaltet ist. ein-/ausschalten
Aktiv: Wenn Sie langsamer als 40 km/h fah- ? p Rechte Leseleuchte ein-/ausschal-
ren und das Blinklicht einschalten oder das ten
Lenkrad einschlagen. A c Vordere Innenbeleuchtung ein-/
Nicht aktiv: Wenn Sie schneller als ausschalten
40 km/h fahren oder das Blinklicht ausschal-
ten oder das Lenkrad in die Geradeausstel-
lung drehen.
Das Abbiegelicht kann noch kurze Zeit nach-
leuchten, wird aber spätestens nach drei
Minuten automatisch ausgeschaltet.

Hintere Dachbedieneinheit
: p Linke Leseleuchte ein-/ausschalten
; p Rechte Leseleuchte ein-/ausschal-
ten

Automatische Innenlichtsteuerung
X Ein-/ausschalten: Auf die Taste q drü-
cken.
Die Innenbeleuchtung schaltet sich bei Dun-
kelheit automatisch ein, wenn Sie das Fahr-

12 CLS 63 AMG/Fahrzeug mit AMG Styling* nicht mit Abbiegelicht lieferbar.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:56; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Seitenfenster 75

zeug entriegeln, eine Tür öffnen oder den X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
Schlüssel aus dem Zündschloss ziehen. lung 1 oder 2 drehen.
Die Innenbeleuchtung schaltet sich verzögert X Den Kombischalter auf die entsprechende
wieder aus. Die Nachleuchtzeit können Sie Stellung drehen.
über den Bordcomputer einstellen Bei den Stellungen Ä oder Å stellt sich
(Y Seite 97). Wenn eine Tür geöffnet bleibt, je nach Niederschlag die passende Wischfre-
schaltet sich die Innenbeleuchtung nach etwa quenz ein. Auf Stellung Å ist der Regen-
fünf Minuten aus. sensor empfindlicher als in Stellung Ä,

Bedienen
somit wischt der Scheibenwischer häufiger.
Scheibenwischer
Seitenfenster
Seitenfenster öffnen und schließen
G Verletzungsgefahr
Achten Sie beim Öffnen der Seitenfenster
darauf, dass sich niemand zwischen Seiten-
fenster und Türrahmen einklemmt. Halten Sie
keine Körperteile während des Öffnungsvor-
gangs an das Seitenfenster. Durch die
Abwärtsbewegung des Seitenfensters könn-
ten diese zwischen Seitenfenster und Türrah-
Kombischalter men eingezogen oder eingeklemmt werden.
1 $ Scheibenwischer aus Bei Gefahr lassen Sie die Taste los oder ziehen
2 Ä Intervallwischen niedrig13 Sie die Taste nach oben, um das Seitenfenster
wieder zu schließen.
3 Å Intervallwischen hoch14
4 ° Dauerwischen langsam G Verletzungsgefahr
5 ¯ Dauerwischen schnell Achten Sie beim Schließen der Seitenfenster
B í Einmalwischen/ î Wischen mit darauf, dass sich niemand einklemmt. Bei
Waschwasser Gefahr lassen Sie die Taste los oder drücken
Sie erneut auf die Taste, um das Seitenfenster
! Bei Intervallbetrieb mit Regensensor: wieder zu öffnen.
Durch optische Einflüsse und wenn die
Frontscheibe bei trockener Witterung ver- G Verletzungsgefahr
schmutzt wird, kann sich der Scheibenwi- Wenn Kinder die Seitenfenster bedienen, kön-
scher unbeabsichtigt einschalten. Dadurch nen sie sich verletzen.
können die Wischergummis oder die Front- Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt im
scheibe beschädigt werden. Fahrzeug zurück. Nehmen Sie immer den
Schalten Sie daher den Scheibenwischer Schlüssel mit, auch wenn Sie das Fahrzeug
bei trockener Witterung aus. nur kurzzeitig verlassen.

13 niedrige Empfindlichkeit des Regensensors


14 hohe Empfindlichkeit des Regensensors

Z
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76 Seitenfenster

G Verletzungsgefahr
Lassen Sie Kinder auch dann nicht unbeauf-
sichtigt im Fahrzeug zurück, wenn sie mit
einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesichert
sind. Die Kinder können sich
Ran Teilen des Fahrzeugs schwer oder sogar
tödlich verletzen
Bedienen

Rbei längerer, hoher Hitzeeinwirkung oder


durch Kälteeinwirkung schwer oder sogar
tödlich verletzen
: Vorn links
Wenn Kinder eine Tür öffnen, können sie
; Vorn rechts
Rdadurch andere Personen schwer oder = Hinten rechts
sogar tödlich verletzen
? Hinten links
Raussteigen und sich dadurch verletzen oder
durch den nachfolgenden Verkehr schwer
Die Tasten für alle Seitenfenster sind an der
oder sogar tödlich verletzt werden
Fahrertür. Zusätzlich ist an jeder Tür eine
Taste für das jeweilige Seitenfenster.
Aktivieren Sie die Kindersicherungen, wenn
Kinder mitfahren. Die Kinder können sonst X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
während der Fahrt Türen oder Seitenfenster lung 2 drehen.
öffnen und dadurch sich oder andere verlet-
zen. i Wenn Sie den Motor abstellen, können
Sie die Seitenfenster weiterhin bedienen.
i Weiterführende Themen: Diese Funktion steht Ihnen fünf Minuten
RKomfortöffnen
zur Verfügung oder bis jemand eine Vor-
von außen (Y Seite 77)
dertür öffnet.
oder von innen (Y Seite 129)
RKomfortschließen
X Öffnen: Auf die entsprechende Taste drü-
von außen
cken.
(Y Seite 77) oder von innen
X Schließen: An der entsprechenden Taste
(Y Seite 129)
ziehen.
RFondbedienung sperren (Kindersiche-
rung) (Y Seite 43) i Wenn Sie die Taste über den Druckpunkt
Rautomatisches Schließen der Seiten- hinweg bedienen, starten Sie einen Auto-
fenster (PRE-SAFE®) (Y Seite 36) matiklauf in die entsprechende Richtung.
Sie können durch erneutes Bedienen den
Automatiklauf stoppen.

Schließen mit erhöhter Schließkraft


und ohne Einklemmschutz
G Verletzungsgefahr
Sie können sich schwer oder sogar tödlich
verletzen beim Schließen eines Seitenfens-
ters mit erhöhter Schließkraft oder ohne Ein-
klemmschutz. Achten Sie darauf, dass sich
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Seitenfenster 77

niemand einklemmt, wenn Sie ein Seitenfens- X Die Spitze des Schlüssels auf den Griff der
ter schließen. Fahrertür richten.
X Das Fahrzeug mit der Taste % entrie-
Wenn ein Seitenfenster beim Schließen blo- geln.
ckiert und sich wieder ein wenig öffnet: X Auf die Taste % so lange drücken, bis
X Unmittelbar nach dem Blockieren erneut die Seitenfenster und das Schiebe-Hebe-
an der entsprechenden Taste so lange zie- Dach* die gewünschte Position erreicht
hen, bis das Seitenfenster geschlossen ist. haben.

Bedienen
Das Seitenfenster wird mit erhöhter
Schließkraft geschlossen.
Wenn das Seitenfenster erneut blockiert und Komfortschließen
sich wieder ein wenig öffnet: Wenn Sie das Fahrzeug verriegeln, können
X Unmittelbar nach dem Blockieren erneut Sie anschließend gleichzeitig
an der entsprechenden Taste so lange zie- Rdie Seitenfenster schließen
hen, bis das Seitenfenster geschlossen ist.
Rdas Schiebe-Hebe-Dach* schließen
Das Seitenfenster wird ohne Einklemm-
schutz geschlossen.
G Verletzungsgefahr
Achten Sie beim Komfortschließen darauf,
dass sich niemand einklemmt. Bei Gefahr
Komfortöffnen
gehen Sie wie folgt vor:
Sie können das Fahrzeug vor der Fahrt lüften. Mit dem Schlüssel:
Dazu werden mit dem Schlüssel gleichzeitig RLassen Sie die Taste & los.
Rdie Seitenfenster geöffnet
RDrücken Sie so lange auf die Taste %,
Rdas Schiebe-Hebe-Dach* geöffnet bis sich die Seitenfenster und das Schiebe-
Rdie Sitzbelüftung* eingeschaltet Hebe-Dach* wieder öffnen.

i Die Funktion „Komfortöffnen“ können Sie Mit KEYLESS-GO*:


nur mit dem Schlüssel auslösen. RLassen Sie die Verriegelungstaste am Tür-
griff los.
RZiehen Sie sofort am Türgriff und halten Sie
ihn gezogen.
Die Seitenfenster und das Schiebe-Hebe-
Dach* öffnen sich.

* optional Z
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78 Fahren und Parken

Mit dem Schlüssel Fahren und Parken


Starten
G Unfallgefahr
Legen Sie keine Gegenstände in den Fahrer-
fußraum. Achten Sie bei Verwendung der Fuß-
matte oder des Teppichs im Fahrerfußraum
auf ausreichenden Freiraum für die Pedale
Bedienen

und eine sichere Befestigung.


Verwenden Sie nicht mehrere Fußmatten
übereinander.
Bei plötzlichen Fahr- oder Bremsmanövern
X Die Spitze des Schlüssels auf den Griff der können die Gegenstände oder die Fußmatten
Fahrertür richten. sonst zwischen die Pedale geraten. Sie kön-
X Das Fahrzeug mit der Taste & verrie- nen dann nicht mehr wie vorgesehen brem-
geln. sen, kuppeln oder beschleunigen. Dies kann
X Auf die Taste & so lange drücken, bis zu Unfällen bzw. zu Verletzungen führen.
die Seitenfenster und das Schiebe-Hebe-
G Vergiftungsgefahr
Dach* vollständig geschlossen sind.
Lassen Sie den Motor nie in geschlossenen
X Prüfen, ob alle Seitenfenster und das
Räumen laufen. Die Abgase enthalten giftiges
Schiebe-Hebe-Dach* geschlossen sind. Kohlenmonoxid. Das Einatmen von Abgasen
ist gesundheitsschädlich und kann zu
Mit KEYLESS-GO* Bewusstlosigkeit und zum Tod führen.

! Geben Sie während des Startens kein


Gas.

Automatikgetriebe

X Die Verriegelungstaste : am Türgriff so


lange gedrückt halten, bis die Seitenfenster
und das Schiebe-Hebe-Dach* vollständig
geschlossen sind.
X Prüfen, ob alle Seitenfenster und das
Wählhebel
Schiebe-Hebe-Dach* geschlossen sind.
P Parkstellung mit Wählhebelsperre
R Rückwärtsgang
N Leerlauf
D Fahrstellung

* optional
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Fahren und Parken 79

X Vor dem Starten sicherstellen, dass P ein-


gelegt ist.
i Sie können den Motor auch starten, wenn
der Wählhebel auf N steht.

Starten mit Schlüssel


X Benzinmotor starten: Den Schlüssel im

Bedienen
Zündschloss auf Stellung 3 (Y Seite 56)
drehen und loslassen.
Der Motor startet automatisch.
X Dieselmotor starten: Den Schlüssel im X Die Bremse treten und gedrückt halten.
Zündschloss auf Stellung 2 (Y Seite 56) X Benzinmotor: Einmal auf die Start-Stopp-
drehen. Taste : drücken.
Die Vorglüh-Kontrollleuchte % im Kom- Der Motor startet.
biinstrument geht an. X Dieselmotor: Einmal auf die Start-Stopp-
X Wenn die Vorglüh-Kontrollleuchte % Taste : drücken.
erlischt, den Schlüssel auf Stellung 3 Der Motor glüht vor und startet.
(Y Seite 56) drehen und loslassen, sobald
der Motor läuft.
Anfahren
i Wenn der Motor warm ist, können Sie
ohne Vorglühen starten. ! Fahren Sie den Motor zügig warm. Nutzen
Sie seine volle Leistung erst nach Erreichen
Starten mit KEYLESS-GO* der Betriebstemperatur.
Schalten Sie nur bei stehendem Fahrzeug
G Verletzungsgefahr in den Rückwärtsgang.
Mit einem gültigen Schlüssel mit KEYLESS- Wenn Sie auf rutschigem Untergrund
GO* können Sie Ihr Fahrzeug starten. Lassen anfahren, lassen Sie die Antriebsräder
Sie Kinder deshalb nicht unbeaufsichtigt im möglichst nicht durchdrehen. Sie können
Fahrzeug. Nehmen Sie den Schlüssel immer sonst den Antriebsstrang beschädigen.
mit, auch wenn Sie das Fahrzeug nur kurzzei-
tig verlassen. ! AMG-Fahrzeuge: Bei niedrigen Motortem-
peraturen (unter +20 †) wird zum Schutz
i Mit der Start-Stopp-Taste können Sie Ihr des Motors die Maximaldrehzahl begrenzt.
Fahrzeug starten, ohne den Schlüssel ins Vermeiden Sie bei kaltem Motor Volllast-
Zündschloss zu stecken. betrieb, um den Motor zu schonen und
Komforteinbußen zu vermeiden.

i Sie können den Wählhebel nur in die


gewünschte Getriebestellung bringen,
wenn Sie auf das Bremspedal treten. Nur
dann ist die Wählhebelsperre aufgehoben.

* optional Z
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

80 Fahren und Parken

i Nach dem Anfahren verriegelt das Fahr- Rdie Feststellbremse fest betätigt sein
zeug automatisch zentral. Die Sicherungs- Rder Wählhebel in Position P gebracht wer-
stifte an den Türen fahren herunter. den und der Zündschlüssel abgezogen wer-
Sie können von innen jederzeit die Türen den
öffnen. Ran starken Steigungen oder Gefällen die
Sie können die automatische Türverriege- Vorderräder in Richtung Bordsteinkante
lung auch ausschalten (Y Seite 98). gedreht werden
Bedienen

X Auf die Bremse treten und gedrückt halten. Feststellbremse


X Den Wählhebel in Getriebestellung D oder
R bringen.
X Die Feststellbremse lösen (Y Seite 80).
X Die Bremse lösen.
X Vorsichtig Gas geben.

i Nach einem Kaltstart schaltet das


Getriebe bei höherer Drehzahl. Dadurch
erreicht der Katalysator früher seine
Betriebstemperatur.

X Feststellen: Fest auf die


Parken
Feststellbremse ; treten.
G Unfallgefahr Wenn der Motor läuft, ist die Kontroll-
Ziehen Sie den Schlüssel erst aus dem Zünd- leuchte J im Kombiinstrument an.
schloss, wenn das Fahrzeug steht, da Sie bei X Lösen: Auf die Bremse treten und gedrückt
abgezogenem Schlüssel das Fahrzeug nicht halten.
mehr lenken können.
X Am Lösegriff : ziehen.
Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt im Die Kontrollleuchte J im Kombiinstru-
Fahrzeug. Sie können die Feststellbremse
ment geht aus.
lösen. Dadurch kann es zu einem Unfall mit
Verletzungs- oder Todesfolge kommen.

G Brandgefahr Motor abstellen


Achten Sie darauf, dass die Abgasanlage kei- G Unfallgefahr
nesfalls mit leicht brennbaren Materialien in
Wenn der Motor nicht läuft, fehlt die Servo-
Berührung kommt, z. B. mit trockenem Gras
Unterstützung für Lenkung und Bremse. Sie
oder Benzin. Sonst kann sich das brennbare
müssen dann erheblich mehr Kraft beim Len-
Material entzünden und das Fahrzeug in
ken und Bremsen einsetzen.
Brand setzen.
Dadurch können Sie einen Unfall verursachen
Um sicherzustellen, dass das Fahrzeug kor- und sich und Andere verletzen.
rekt gegen unbeabsichtigtes Wegrollen gesi- Schalten Sie den Motor daher während der
chert ist, muss Fahrt nicht ab.
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Getriebe 81

X Den Wählhebel auf P stellen. Automatikgetriebe


Mit Schlüssel
XDen Schlüssel im Zündschloss auf Stellung
0 (Y Seite 56) drehen und abziehen.
Die Wegfahrsperre ist eingeschaltet.
i Sie können den Schlüssel nur abziehen,

Bedienen
wenn der Wählhebel auf P steht.
Mit KEYLESS-GO*
X Auf die Start-Stopp-Taste drücken
(Y Seite 56).
Wählhebel
Der Motor und alle Kontrollleuchten im
Kombiinstrument gehen aus (Y Seite 22).
i Während der Fahrt kann der Motor abge-
stellt werden, indem Sie für etwa 3 Sekun-
den auf die Start-Stopp-Taste drücken.

Getriebe
Hinweise zum Getriebe
G Unfallgefahr
Die Bewegungsfreiheit der Pedale darf durch : Fahrstufenanzeige
nichts eingeschränkt werden. Halten Sie den ; Fahrprogrammanzeige (C/S) oder
Fahrerfußraum immer frei von Gegenständen. (C/S/M)*
Achten Sie bei Fußmatten oder Teppichen auf
Die aktuelle Fahrstufe und das Fahrpro-
ausreichenden Freiraum zu den Pedalen und
eine sichere Befestigung.
gramm (C/S) oder (C/S/M)* stehen im Mul-
tifunktions-Display.
Verwenden Sie nicht mehrere Fußmatten
übereinander.

G Unfallgefahr
Schalten Sie auf glatter Fahrbahn zum Brem-
sen nicht zurück. Die Antriebsräder können
die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann
ins Schleudern geraten. Sie können die Kon-
trolle über Ihr Fahrzeug verlieren und dadurch
einen Unfall verursachen.

* optional Z
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

82 Getriebe

Wählhebelstellungen X Hochschalten/Zurückschalten: Den


Wählhebel nach rechts/links in Richtung
B Parksperre D+/D– tippen.
Sichert das abgestellte Fahrzeug Abhängig vom eingelegten Gang schaltet
gegen Wegrollen. Stellen Sie den das Automatikgetriebe in den nächsthöhe-
Wählhebel nur bei stehendem ren/-niedrigeren Gang. Zusätzlich ist damit
Fahrzeug auf P. der Schaltbereich erweitert/begrenzt.
i Sie können den Schlüssel nur i Wenn Sie bei zu hoher Geschwindigkeit
Bedienen

abziehen, wenn der Wählhebel den Wählhebel in Richtung D– drücken,


auf P steht. Bei abgezogenem schaltet das Automatikgetriebe nicht
Schlüssel ist der Wählhebel auf zurück, damit der Motor nicht überdreht.
P blockiert.
X Schaltbereich wieder freigeben: Den
C Rückwärtsgang Wählhebel so lange in Richtung D+ drü-
Stellen Sie den Wählhebel nur bei cken, bis im Multifunktions-Display wieder
stehendem Fahrzeug auf R. D steht.
Das Automatikgetriebe wechselt vom aktu-
A Neutral – Leerlauf ellen Schaltbereich direkt zu D.
Wenn Sie die Bremsen lösen, kön-
nen Sie das Fahrzeug frei bewegen, X Günstigsten Schaltbereich wählen: Den
z. B. schieben oder abschleppen. Wählhebel nach links in Richtung D– drü-
cken und gedrückt halten.
Stellen Sie den Wählhebel während
Das Automatikgetriebe wechselt in den
der Fahrt nicht auf N. Sonst kann
Schaltbereich, in dem das Fahrzeug günstig
das Automatikgetriebe beschädigt
beschleunigt oder verzögert werden kann.
werden.
Dazu schaltet das Automatikgetriebe um
Wenn ESP® abgeschaltet oder einen oder mehrere Gänge zurück.
gestört ist: Stellen Sie den Wählhe-
bel nur auf N, wenn das Fahrzeug
Schaltbereiche
zu schleudern droht, z.B. bei glatter
Straße. In Wählhebelstellung D können Sie den
Schaltbereich für das Automatikgetriebe
7 Drive – Fahren
erweitern oder begrenzen.
Das Automatikgetriebe schaltet
X Den Wählhebel nach rechts/links in Rich-
selbstständig. Alle Vorwärtsgänge
tung D+/D– tippen.
stehen zur Verfügung.
Der eingestellte Schaltbereich steht im
Multifunktions-Display. Das Automatikge-
Tippschaltung bei Fahrzeugen mit triebe schaltet nur bis zum jeweiligen Gang.
Wählhebel
i Wenn die maximale Motordrehzahl des
In der Wählhebelstellung D können Sie die
Schaltbereichs erreicht ist und Sie weiter-
Schaltung des Automatikgetriebes beeinflus-
hin Gas geben, schaltet das Automatikge-
sen, indem Sie
triebe auch bei begrenztem Schaltbereich
Rmit dem Wählhebel oder den Lenkrad- hoch, damit der Motor nicht überdreht.
Schaltpaddles* selbst das Schalten über-
nehmen
Rden Schaltbereich erweitern/begrenzen

* optional
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Getriebe 83

Fahrsituationen i Wenn das automatische Fahrprogramm


C oder S gewählt ist und Sie den Motor
= In der Stellung können Sie die erneut starten, wechselt das Automatikge-
Bremswirkung des Motors nutzen. triebe immer in das Fahrprogramm C.
5 Bremswirkung des Motors nutzen Das Fahrprogramm C hat folgende Eigen-
im Gefälle und für Fahrten schaften:
Rauf steilen Pässen RKomfortable Motor- und Fahrwerksausle-

Bedienen
Rim Gebirge gung.
Runter ROptimaler Kraftstoffverbrauch durch frühe
erschwerten Betriebsbe-
dingungen Schaltzeitpunkte des Automatikgetriebes.
RAußer bei Vollgas fährt das Fahrzeug vor-
4 Bremswirkung des Motors nutzen und rückwärts sanfter an.
bei extremem Gefälle und langen
RDie Dosierbarkeit wird erhöht. Dadurch hat
Passabfahrten.
das Fahrzeug z. B. auf glatten Straßen eine
verbesserte Fahrstabilität.
i Bei Fahrzeugen mit Lenkrad-Schaltpadd- RDas Automatikgetriebe schaltet früher
les* können Sie den Schaltbereich analog hoch. Das Fahrzeug fährt dadurch in nied-
zur Tippschaltung (Y Seite 82) erweitern rigeren Drehzahlbereichen und die Räder
oder begrenzen. drehen nicht so leicht durch.
Das Fahrprogramm S hat folgende Eigen-
Programmwahltaste
schaften:
Mit der Programmwahltaste kann zwischen RSportliche Motor- und Fahrwerksausle-
unterschiedlichen Fahreigenschaften gung.
gewählt werden.
RDas Fahrzeug fährt im ersten Gang an.
RDas Automatikgetriebe schaltet später
hoch.
RDurch späte Schaltzeitpunkte des Automa-
tikgetriebes kann es zu einem höheren
Kraftstoffverbrauch kommen.

Fahrhinweise
Fahrpedalstellung
Ihre Fahrweise beeinflusst das Schalten des
C Comfort komfortable, verbrauchs- Automatikgetriebes:
optimierte Fahrweise Rwenig Gas: frühes Hochschalten
S Sport sportliche Fahrweise Rviel Gas: spätes Hochschalten

AMG-Fahrzeuge
X Auf die Programmwahltaste : tippen, bis
Beim Zurückschalten ist in allen Fahrpro-
im Multifunktions-Display der Buchstabe
grammen Zwischengas aktiv. Zwischengas
des gewünschten Fahrprogramms C oder
reduziert Lastwechselreaktionen und unter-
S erscheint.
stützt sportliches Fahren. Die akustische
* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:59; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

84 Getriebe

Wahrnehmung des Zwischengases ändert Hochschalten


sich je nach Fahrprogramm. X Am rechten Lenkrad-Schaltpaddle ; zie-

Kickdown hen.
Das Automatikgetriebe schaltet in den
Verwenden Sie den Kickdown, wenn Sie maxi-
nächsthöheren Gang.
mal beschleunigen wollen:
Wenn Sie nicht im manuellen Fahrpro-
X Das Fahrpedal über den Druckpunkt hinaus gramm M fahren, erweitern Sie damit den
durchtreten. Schaltbereich.
Bedienen

Das Automatikgetriebe schaltet abhängig


von der Motordrehzahl in einen niedrigeren Zurückschalten
Gang. X Am linken Lenkrad-Schaltpaddle : zie-
X Wenn die gewünschte Geschwindigkeit hen.
erreicht ist, weniger beschleunigen. Das Automatikgetriebe schaltet in den
Das Automatikgetriebe schaltet wieder nächstniedrigeren Gang.
hoch. Wenn Sie nicht im manuellen Fahrpro-
gramm M fahren, begrenzen Sie damit den
Schaltbereich.
Lenkrad-Schaltpaddles* und manuel-
les Fahrprogramm*
Manuelles Fahrprogramm
G Unfallgefahr Das manuelle Fahrprogramm M können Sie
Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum mit der Programmwahltaste anwählen. Im
Bremsen zurück. Die Antriebsräder können manuellen Fahrprogramm M können Sie die
die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann Gänge mit den Lenkrad-Schaltpaddles oder
ins Schleudern geraten. mit dem Wählhebel selbst schalten.

Lenkrad-Schaltpaddles
Sie können die Gänge wahlweise mit den
Lenkrad-Schaltpaddles oder mit dem Wähl-
hebel schalten.

C Comfort komfortable, verbrauchs-


optimierte Fahrweise
S Sport sportliche Fahrweise
M Manual manuelles Schalten
i Wenn der Wählhebel auf P, N oder R
steht, können Sie nicht mit den Lenkrad- i Wenn das automatische Fahrprogramm
Schaltpaddles schalten. C, S oder das manuelle Fahrprogramm M
gewählt ist und Sie den Motor erneut star-

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:59; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Kombiinstrument 85

ten, wechselt das Automatikgetriebe X am linken Lenkrad-Schaltpaddle ziehen


immer in das automatische Fahrprogramm (Y Seite 84).
C. Das Automatikgetriebe schaltet in den
nächstniedrigeren Gang.
X Einschalten: Auf die Programmwahl-
taste : tippen, bis im Multifunktions-Dis- i Wenn Sie maximal beschleunigen wollen,
play M steht. den Wählhebel so lange nach links tippen
Steht der Wählhebel auf D, können Sie die oder am linken Lenkrad-Schaltpaddle so
lange ziehen, bis das Getriebe, abhängig

Bedienen
Gänge nacheinander hoch- oder zurückschal-
ten. Im Multifunktions-Display steht der von der Geschwindigkeit, den optimalen
gewählte Gang. Gang wählt.
X Ausschalten: Auf die Programmwahl-
Hochschalten taste : tippen, bis im Multifunktions-Dis-
X Den Wählhebel nach rechts in Rich- play C oder S steht.
tung D+ tippen
oder Kickdown
X am rechten Lenkrad-Schaltpaddle ziehen i Bei Fahrzeugen mit AMG-Motoren ist der
(Y Seite 84). Kickdown im manuellen Fahrprogramm M
Das Automatikgetriebe schaltet in den nicht möglich.
nächsthöheren Gang.
Wenn Sie maximal beschleunigen wollen,
Fahrzeuge mit AMG-Motoren können Sie auch im manuellen Fahrpro-
gramm M den Kickdown verwenden:
! Im manuellen Fahrprogramm M schaltet
das Automatikgetriebe auch beim Errei- X Das Fahrpedal über den Druckpunkt hinaus
chen der Abregeldrehzahl des Motors nicht durchtreten.
selbst hoch. Wenn der Motor die Abregel- Das Automatikgetriebe schaltet abhängig
drehzahl erreicht, wird die Benzinzufuhr von der Motordrehzahl in einen niedrigeren
unterbrochen, um das Überdrehen des Gang.
Motors zu vermeiden. Achten Sie unbe-
dingt selbst darauf, dass die Motordrehzahl
nicht den roten Bereich im Drehzahlmesser Kombiinstrument
erreicht. Sonst besteht die Gefahr eines
Motorschadens.
Was Sie beachten sollten
Eine Abbildung des Kombiinstruments finden
X Einen Gang hochschalten, wenn im Multi- Sie im Kapitel „Auf einen Blick“ (Y Seite 22).
funktions-Display statt M das Hochschalt-
Symbol ^ steht. G Unfallgefahr
Bei eingeschalteter AMG-Anzeige wechselt Wenn das Kombiinstrument oder das Multi-
die Multifunktions-Displayfarbe auf rot und funktions-Display ausgefallen ist, können
hinter der Ganganzeige wird mit UP zum keine Display-Meldungen mehr angezeigt
Hochschalten aufgefordert. werden.
Sie können dadurch Informationen zum Fahr-
Zurückschalten zustand wie Geschwindigkeit, Außentempe-
X Den Wählhebel nach links in Richtung D– ratur, Warn-/Kontrollleuchten, Display-Mel-
tippen dungen und den Ausfall von Systemen nicht
oder erkennen. Das Fahrverhalten kann beein-

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:23:59; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

86 Bordcomputer

trächtigt sein. Passen Sie Ihre Fahrweise und Motors. Bei Erreichen der roten Markierung
Geschwindigkeit entsprechend an. wird die Kraftstoffzufuhr zum Schutz des
Setzen Sie sich sofort mit einer qualifizierten Motors unterbrochen.
Fachwerkstatt in Verbindung, die die notwen- ! Fahren Sie nicht im Überdrehzahlbereich.
digen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Sie beschädigen sonst den Motor.
Durchführung der erforderlichen Arbeiten
besitzt. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hier-
für einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Außentemperaturanzeige
Bedienen

Insbesondere bei sicherheitsrelevanten


Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevan- G Unfallgefahr
ten Systemen ist der Service durch eine qua- Bei Temperaturen dicht über dem Gefrier-
lifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. punkt kann die Straße vereist sein, besonders
in Waldschneisen oder auf Brücken. Bei nicht
angepasster Fahrweise könnte dadurch das
Kühlmitteltemperaturanzeige Fahrzeug ins Schleudern geraten. Passen Sie
daher Ihre Fahrweise und Geschwindigkeit
Die Kühlmitteltemperaturanzeige ist rechts immer an die Witterungsverhältnisse an.
im Kombiinstrument. Im normalen Fahrbe-
trieb und bei vorschriftsmäßiger Kühlmittel- Eine veränderte Außentemperatur wird ver-
füllung darf die Anzeige bis 120 † ansteigen. zögert angezeigt.
Bei hohen Außentemperaturen und Bergfahr-
ten darf die Kühlmitteltemperatur bis zum
Skalenende ansteigen. Bordcomputer
Was Sie beachten sollten
Tachometer mit Segmenten Wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss auf
Die Segmente im Tachometer zeigen Ihnen Stellung 1 drehen, ist der Bordcomputer akti-
an, welcher Geschwindigkeitsbereich zur Ver- viert.
fügung steht. G Unfallgefahr
TEMPOMAT eingeschaltet: Bedienen Sie den Bordcomputer nur, wenn
Die Segmente leuchten von der gespeicher- das Verkehrsgeschehen es zulässt. Sie wer-
ten Geschwindigkeit bis zur Höchstgeschwin- den sonst zu sehr abgelenkt und könnten so
digkeit. einen Unfall verursachen.
Variable SPEEDTRONIC eingeschaltet:
Die Segmente leuchten vom Skalenanfang
bis zur gewählten Geschwindigkeitsbegren- Multifunktionslenkrad
zung. Mit den Tasten am Multifunktionslenkrad
DISTRONIC* eingeschaltet: steuern Sie die Anzeige im Multifunktions-
Es leuchten ein oder zwei Segmente im Display und die Einstellungen im Bordcompu-
Bereich der gespeicherten Geschwindigkeit. ter.

Drehzahlmesser
Die rote Markierung im Drehzahlmesser
kennzeichnet den Überdrehzahlbereich des

* optional
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Bordcomputer 87

& Kurz drücken: Innerhalb


* eines Menüs vor-/zurückblät-
tern.
Im Menü Audio/TV*/DVD*
einen gespeicherten Sender,
einen Audiotitel oder eine
Videoszene* wählen.
Im Menü Telefon* zum Tele-

Bedienen
fonbuch wechseln und einen
Namen oder eine Telefonnum-
mer wählen.
& Lang drücken: Im Menü
* Audio/TV*/DVD* den
nächsten/vorherigen Sender
wählen, über Schnellblättern
einen Audiotitel wählen.
Im Menü Telefon* den
Schnelldurchlauf des Telefon-
: Multifunktions-Display
buchs starten.
; 6 Anruf* annehmen oder ableh-
~ nen/beenden
W RUntermenüs im Menü Ein‐ Multifunktions-Display
X stellungen... wählen
Multifunktions-Display aktivieren:
RWerte ändern RZündung einschalten
RLautstärke ändern RLicht einschalten
= V Menü wählen: vor-/zurück- Reine Tür öffnen
U blättern Rauf die Rückstelltaste links am Kombiin-
strument drücken
Das Multifunktions-Display zeigt Ihnen Werte
und Einstellungen sowie eventuelle Display-
Meldungen an.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:00; WK

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88
Bedienen Bordcomputer

: Anzeigebereich der Menüs oder Unterme-


nüs
; Statuszeile mit Außentemperatur oder
Geschwindigkeit (Y Seite 95)
= Tageswegstrecke

Menüs und Untermenüs


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Bordcomputer 89

Funktion tem und COMAND APS*. Die Beispiele in die-


ser Betriebsanleitung gelten für Fahrzeuge
: Menü Standardanzeige mit COMAND APS*.
(Y Seite 89)
RDigitaler Tachometer15
(Y Seite 90) Menü Standardanzeige
RAußentemperatur15 (Y Seite 90) Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions-
lenkrad.

Bedienen
RServiceintervallanzeige ASSYST
PLUS (Y Seite 165) X Mit V oder U die Standardanzeige

RReifendruckverlust-Warnung
wählen.
(Y Seite 158) oder Reifendruckkon-
trolle* (Y Seite 159)
; Menü AMG* (Y Seite 90)
= Menü Audio/TV*/DVD*
(Y Seite 92)
? Menü Navigation* (Y Seite 93) Standardanzeige
: Außentemperatur
A Menü DISTRONIC* (Abstandsan- ; Tageswegstrecke
zeige) (Y Seite 105)
Anstelle der Außentemperatur : können Sie
B Menü Meldungsspeicher16 sich den digitalen Tachometer17 anzeigen las-
(Y Seite 174) sen (Y Seite 95).
C Menü Einstellungen (Y Seite 94) Mit & oder * können Sie folgende
Funktionen im Menü Standardanzeige wäh-
D Menü Reiserechner (Y Seite 100) len:
E Menü Telefon* (Y Seite 101) RDigitaler Tachometer18
RServiceintervallanzeige ASSYST PLUS
Die Anzahl der angezeigten Menüs ist abhän- (Y Seite 165)
gig von den Sonderausstattungen im Fahr- RAußentemperatur18
zeug.
RReifendruckverlust-Warnung
Die Oberbegriffe der tabellarischen Übersicht
erleichtern die Orientierung. Sie werden aber (Y Seite 158) oder Reifendruckkontrolle*
nicht immer im Multifunktions-Display ange- (Y Seite 159)
zeigt. X Tageswegstrecke zurücksetzen: Die
Die Display-Anzeigen der Menüs Audio, Rückstelltaste links am Kombiinstrument
Navigation* und Telefon* unterscheiden
sich geringfügig in Fahrzeugen mit Audiosys-

15 Die Reihenfolge des digitalen Tachometers und der Außentemperatur ist abhängig von der Einstellung im
Untermenü „Anzeige Grundbild“.
16 Nur wenn eine Display-Meldung vorliegt, wird das Menü angezeigt.
17 Fahrzeuge für Großbritannien: Die Außentemperatur wird immer angezeigt.
18 Die Reihenfolge des digitalen Tachometers und der Außentemperatur ist abhängig von der Einstellung im
Untermenü „Anzeige Grundbild“.
* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:01; WK

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90 Bordcomputer

so lange gedrückt halten, bis die Tages- Wenn der Motor im manuellen Fahrprogramm
wegstrecke zurückgesetzt ist. den Überdrehzahlbereich erreicht, wird das
Menü rot angezeigt. Zusätzlich sehen Sie den
Digitalen Tachometer oder Außentem- Hochschalthinweis up ;. Der Hochschalt-
peratur anzeigen hinweis up ; blendet andere Anzeigen im
Multifunktions-Display aus, bis Sie geschaltet
Im Untermenü Anzeige Grundbild haben.
(Y Seite 95) stellen Sie ein, ob als erste
Wenn die Motoröltemperatur unter 80 † ist,
Bedienen

Funktion im Menü Standardanzeige der digi-


blinkt die Öltemperaturanzeige. Vermeiden
tale Tachometer oder die Außentemperatur
Sie während dieser Zeit das Fahren mit voller
sichtbar ist.
Motorleistung.
X Mit V oder U die Standardanzeige
wählen. Bordnetzspannung anzeigen
X Mit & oder * den digitalen Tacho-
X Mit V oder U das Menü AMG wäh-
meter oder die Außentemperatur wählen.
len.
X So oft auf & drücken, bis die Bordnetz-
spannung angezeigt wird.

Digitaler Tachometer (Beispiel)


: Digitaler Tachometer
; Statuszeile mit Außentemperatur
: Ganganzeige
= Tageswegstrecke
; Bordnetzspannung

Menü AMG* RACETIMER

Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- Mit dem RACETIMER können Sie Zeitmessun-
lenkrad. gen speichern.
X Mit V oder U das Menü AMG wäh-
Solange Sie sich den RACETIMER anzeigen
lassen, können Sie nicht mit den Tasten
len.
W und X die Lautstärke regulieren.
X Mit V oder U das Menü AMG wäh-
len.
X So oft auf & drücken, bis der RACE-
TIMER angezeigt wird.

: Ganganzeige
; Hochschalthinweis
= Motoröltemperatur

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:01; WK

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Bordcomputer 91

: Ganganzeige : Ganganzeige

Bedienen
; RACETIMER ; RACETIMER
= Runde = Schnellste Rundenzeit (Best Lap)
Wenn der Motor läuft oder der Schlüssel im ? Runde
Zündschloss auf Stellung 2 steht, können Sie
Aktuelle Runde zurücksetzen
den RACETIMER starten.
X Mit W den RACETIMER stoppen.
X Starten: Mit W den RACETIMER star-
X Mit X die Rundenzeit auf „0“ zurückset-
ten.
X Zwischenzeit anzeigen: Mit X die Zwi-
zen.
schenzeit aufrufen. Alle Runden löschen
Die Zwischenzeit wird für 5 Sekunden
Wenn Sie den Motor abstellen, wird der
angezeigt.
RACETIMER nach 30 Sekunden auf „0“
X Stoppen: Mit W den RACETIMER stop-
zurückgesetzt. Alle Runden werden gelöscht.
pen. Gespeicherte Runden können Sie nicht ein-
Wenn Sie das Fahrzeug anhalten und den zeln löschen.
Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1 dre- X Mit W den RACETIMER stoppen.
hen, unterbricht der RACETIMER die Zeitmes-
X Zweimal auf die Rückstelltaste links am
sung. Wenn Sie den Schlüssel auf Stellung 2
oder 3 drehen und anschließend auf W Kombiinstrument drücken.
drücken, wird die Zeitmessung fortgesetzt. X Mit W den RACETIMER starten.
Alle Runden werden gelöscht.
Rundenzeit speichern und neue Runde
starten
Gesamtauswertung
Sie können maximal neun Runden speichern.
X Während der Zeitmessung mit X die
Wenn Sie mindestens eine Runde speichern
und den RACETIMER stoppen, wird diese
Zwischenzeit aufrufen.
Funktion angezeigt.
Die Zwischenzeit wird für 5 Sekunden
angezeigt. X Mit V oder U das Menü AMG wäh-

X Innerhalb von 5 Sekunden erneut auf len.


X drücken. X So oft auf & drücken, bis die Gesamt-
Die angezeigte Zwischenzeit wird als Run- auswertung angezeigt wird.
denzeit gespeichert.
Die Zeitmessung für eine neue Runde wird
angezeigt. Die Zeitmessung der neuen
Runde läuft seit dem Aufruf der Zwischen-
zeit.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:02; WK

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92 Bordcomputer

Menü Audio/TV*/DVD*
Mit den Funktionen im Menü Audio/TV/
DVD bedienen Sie das Audiosystem oder
COMAND APS*.
Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions-
lenkrad.
: Gesamtauswertung RACETIMER
Bedienen

; Gesamtfahrzeit Radiosender wählen


= Höchstgeschwindigkeit Neue Sender können Sie nur mit dem Audio-
? Gesamtfahrstrecke system oder COMAND APS* speichern, siehe
A Durchschnittsgeschwindigkeit separate Betriebsanleitung.
X Audiosystem oder COMAND APS* ein-
Rundenauswertung schalten und Radio wählen, siehe separate
Wenn Sie mindestens zwei Runden speichern Betriebsanleitung.
und den RACETIMER stoppen, wird diese X Mit V oder U das Menü Audio/TV/
Funktion angezeigt. DVD wählen.
X Mit V oder U das Menü AMG wäh-
len.
X So oft auf & drücken, bis eine Runden-
auswertung angezeigt wird.
Jede Runde wird in einem eigenen Unter-
menü angezeigt. Die schnellste Runde
erkennen Sie am blinkenden Symbol :.
: Frequenzband19
; Sender

X Einen gespeicherten Sender wählen:


Kurz auf & oder * drücken.
X Einen Sender aus der Senderliste wäh-
len: Länger auf & oder * drücken.
X Einen Sender mit dem Sendersuchlauf
: Runde
wählen (nur, wenn keine Senderliste emp-
; Rundenzeit
fangen wird): Länger auf & oder *
= Höchstgeschwindigkeit der Runde
drücken.
? Rundenlänge
A Durchschnittsgeschwindigkeit der Runde i DAB*-Radiobetrieb20 (Digital Audio
Broadcasting), siehe separate Betriebsan-
X Mit & oder * eine andere Runden- leitung.
auswertung wählen.

19 Wenn der Sender ; gespeichert ist, wird zusätzlich der Speicherplatz angezeigt.
20 Nur für bestimmte Länder.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:02; WK

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Bordcomputer 93

Audiolaufwerk oder -datenträ-


ger* bedienen
Je nach Ausstattung können Sie Audiodateien
von verschiedenen Audiolaufwerken oder
-datenträgern wiedergeben.
X Audiosystem oder COMAND APS* ein-
schalten und Audiolaufwerk oder -daten- : Funktion21

Bedienen
träger wählen, siehe separate Betriebsan- ; Aktueller Sender
leitung.
X Mit V oder U das Menü Audio/TV/
X Einen gespeicherten Sender wählen:
DVD wählen. Kurz auf & oder * drücken.
X Einen Sender aus der Senderliste wäh-
len: Länger auf & oder * drücken.
X Einen Sender mit dem Sendersuchlauf
wählen (nur, wenn COMAND keine Sen-
derliste empfängt): Länger auf & oder
* drücken.

Anzeige CD-Wechsler (Beispiel) DVD-Video* bedienen


: Aktuelle CD (bei CD-/DVD-Wechsler*)
X COMAND einschalten und DVD-Video wäh-
; Aktueller Titel
len, siehe separate Betriebsanleitung.
X Nächsten oder vorherigen Titel wäh- X Mit V oder U das Menü Audio/TV/
len: Kurz auf & oder * drücken. DVD wählen.
X Einen Titel aus der Titelliste wählen
(Schnellblättern): Länger auf & oder
* drücken.
Der aktuelle Titel wird nicht im Audio-AUX-
Betrieb angezeigt (Audio-Auxiliary-Betrieb:
externe Audioquelle angeschlossen).

TV* bedienen Anzeige DVD-Wechsler (Beispiel)


: Aktuelle DVD (bei DVD-Wechsler*)
X COMAND einschalten und TV wählen, siehe ; Aktuelle Szene
separate Betriebsanleitung.
X Mit V oder U das Menü Audio/TV/ X Mit & oder * eine Szene wählen.
DVD wählen.

Menü Navigation*
Im Menü Navigation zeigt das Multifunkti-
ons-Display die Navigationshinweise des
Navigationssystems.

21 Wenn der aktuelle Sender ; gespeichert ist, wird zusätzlich der Speicherplatz angezeigt.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:02; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

94 Bordcomputer

Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- REinstellungen auf Werkseinstellungen


Lenkrad. zurücksetzen (Y Seite 94)
X Mit V oder U das Menü Naviga- RKombiinstrument-Einstellungen ändern
tion wählen. (Y Seite 95)
RZeit/Datum-Einstellungen ändern22
Zielführung nicht aktiv (Y Seite 96)
Im Multifunktions-Display sehen Sie die RBeleuchtung-Einstellungen ändern
Bedienen

Fahrtrichtung und den Straßennamen, falls (Y Seite 96)


dieser dem System bekannt ist. RFahrzeug-Einstellungen ändern
(Y Seite 96)
Rden Einschaltzeitpunkt der Standheizung*
wählen oder ändern (Y Seite 98)
RKomfort-Einstellungen* ändern
(Y Seite 99)
REinstellung für fahrdynamischen Sitz* wäh-
: Fahrtrichtung
len (Y Seite 100)
; Straßenname

Auf Werkseinstellungen zurücksetzen


Zielführung aktiv
Aus Sicherheitsgründen werden nicht alle
Im Multifunktions-Display sehen Sie z. B. fol- Funktionen zurückgesetzt: Die permanente
gende Anzeige: SPEEDTRONIC kann ausschließlich im Menü
Fahrzeug eingestellt werden. Die Funktion
Lichtschaltung Fahrlicht im Untermenü
Beleuchtung wird nur zurückgesetzt, wenn
das Fahrzeug steht.
X Mit V oder U das Menü Einstel‐
lungen... wählen.
X Etwa 3 Sekunden auf die Rückstelltaste
links am Kombiinstrument drücken.
Menü Einstellungen Im Multifunktions-Display erscheint die
Aufforderung, zur Bestätigung erneut auf
Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions-
die Rückstelltaste zu drücken.
lenkrad.

Im Menü Einstellungen... können Sie

22 In Fahrzeugen mit Audio 50 APS*, Audio 55 APS* oder COMAND APS* ist diese Funktion nicht vorhanden.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:03; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 95


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Bordcomputer 95

X Erneut auf die Rückstelltaste drücken. Sprache wählen


Die Funktionen der meisten Untermenüs X Mit V oder U das Menü Einstel‐
werden auf die Werkseinstellungen zurück- lungen... wählen.
gesetzt.
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-
oder
seln.
X Wenn die Einstellungen erhalten bleiben
X Mit W oder X das Untermenü
sollen, kein zweites Mal auf die Rückstell-
Kombi-Instr. wählen.
taste drücken.

Bedienen
X Mit & Sprache wählen.
Nach etwa 5 Sekunden sehen Sie wieder
das Menü Einstellungen.... X Mit W oder X die gewünschte Spra-
che wählen.
Kombiinstrument X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
V oder U drücken.
Entfernungseinheit wählen
Die gewählte Entfernungseinheit gilt für Anzeige für Statuszeile wählen
Rden Kilometerzähler und den Tageskilome- Fahrzeuge für Großbritannien: Diese Funktion
terzähler ist nicht vorhanden.
Rden X Mit V oder U das Menü Einstel‐
Reiserechner
lungen... wählen.
Rden digitalen Tachometer23 X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-
Rdie Navigationshinweise im Menü Naviga- seln.
tion* X Mit W oder X das Untermenü
Rden TEMPOMAT Kombi-Instr. wählen.
Rdie SPEEDTRONIC X Mit & Anzeige Statuszeile wählen.

Rdie X Mit W oder X die Anzeige in der Sta-


DISTRONIC*
tuszeile wählen: Außentemperatur (Außen‐
X Mit V oder U das Menü Einstel‐ temp.) oder Geschwindigkeit
lungen... wählen. (Geschwind.).
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech- X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
seln. V oder U drücken.
X Mit W oder X das Untermenü
Kombi-Instr. wählen. Grundbild (Standardanzeige) wählen
X Mit & Anzeigeeinheit Tacho / Weg‐ Fahrzeuge für Großbritannien: Diese Funktion
strecke wählen. ist nicht vorhanden.
X Mit W oder X die Entfernungseinheit Abhängig von der Einstellung sehen Sie im
km (Kilometer) oder Meilen wählen. Menü Standardanzeige zuerst den digitalen
Tachometer oder die Außentemperatur.
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
Wenn Sie durch das Menü Standardan-
V oder U drücken. zeige blättern, sehen Sie die nicht gewählte
Anzeige (Y Seite 89).

23 Fahrzeuge für Großbritannien: Der digitale Tachometer zeigt immer km/h an.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:03; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 96


mkalafa, Version: 2.11.7.7

96 Bordcomputer

X Mit V oder U das Menü Einstel‐ Uhrzeit einstellen


lungen... wählen. X Mit & Uhrzeit Stunden Setzen mit
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech- R-Taste (oder Uhrzeit Minuten Set‐
seln. zen mit R-Taste) wählen.
X Mit W oder X das Untermenü X Mit W oder X einen Wert einstellen.
Kombi-Instr. wählen. X Die Rückstelltaste links am Kombiinstru-
X Mit & Anzeige Grundbild wählen. ment drücken.
Bedienen

X Mit W oder X die Anzeige im Grund- Die eingestellte Uhrzeit ist gespeichert.
bild wählen: Außentemperatur (Außen‐
Datum einstellen
temp.) oder Geschwindigkeit
(Geschwind.). X Mit & Datum Tag einstellen (oder
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &, Datum Monat einstellen oder Datum
V oder U drücken. Jahr einstellen) wählen.
X Mit W oder X die Werte einstellen.
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
Uhrzeit und Datum einstellen
V oder U drücken.
Ihr Fahrzeug kann mit einem der folgenden
Audiosysteme ausgestattet sein:
Beleuchtung
A: Audio 20
B: Audio 50 APS* Dauerfahrlicht einstellen
C: COMAND APS* Wenn Sie Dauerfahrlicht eingestellt haben
und der Lichtschalter auf $ oder Ã
X Anhand der separaten Betriebsanleitung steht, leuchten bei laufendem Motor automa-
feststellen, mit welchem Audiosystem Ihr tisch Standlicht, Abblendlicht und Kennzei-
Fahrzeug ausgestattet ist. chenbeleuchtung. Wenn Sie den Lichtschal-
Je nach Audiosystem werden Uhrzeit und ter auf eine andere Position drehen, schaltet
Datum vom GPS-Satelliten empfangen und sich das entsprechende Licht ein. Stellen Sie
können dann nicht im Bordcomputer einge- sicher, dass der Lichtschalter auf L oder
stellt werden, siehe folgende Tabelle. Ã steht, wenn Sie das Dauerfahrlicht bei
A B C Dunkelheit während der Fahrt ausschalten.
In Ländern, in denen Dauerfahrlicht Pflicht ist,
Einstellen im Bordcomputer X ist die Werkseinstellung Dauer.
Autom. Empfang vom GPS- X X X Mit V oder U das Menü Einstel‐
Satelliten lungen... wählen.
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-

X Mit V oder U das Menü Einstel‐ seln.


lungen... wählen. X Mit W oder X das Untermenü

X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech- Beleuchtung wählen.


seln. X Mit & Lichtschaltung Fahrlicht

X Mit W oder X das Untermenü wählen.


Zeit / Datum wählen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:03; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 97


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Bordcomputer 97

X Mit W oder X die Lichtschaltung für X Mit W oder X die Helligkeit auf einer
das Fahrlicht (Dauerfahrlicht) auf manuell Skala von 0 (aus) bis 5 (hell) einstellen.
oder Dauer einstellen. X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &, V oder U drücken.
V oder U drücken.
Nachleuchtzeit Außenlicht ein- oder aus-
Umfeldbeleuchtung ein- oder ausschal- schalten
ten Mit der Funktion Scheinwerfer-Aufschal‐

Bedienen
Wenn Sie die Umfeldbeleuchtung einschal- tung stellen Sie ein, ob das Außenlicht bei
ten, leuchten bei Dunkelheit nach dem Ent- Dunkelheit nach dem Schließen der Türen
riegeln mit dem Schlüssel noch 15 Sekunden leuchten soll. Wenn Sie
Rdas Standlicht nach dem Abstellen des Motors keine Tür öff-
nen oder eine geöffnete Tür nicht schließen,
Rdas Rücklicht geht das Außenlicht nach 60 Sekunden aus.
Rdie Kennzeichenbeleuchtung Wenn Sie die Nachleuchtzeit eingestellt und
Rdie Nebelscheinwerfer den Motor abgestellt haben, leuchten
Rdie Rdas Standlicht
Leuchten* in den Außenspiegeln
Rdas Rücklicht
Die Umfeldbeleuchtung schaltet sich auto-
matisch aus: nach 40 Sekunden oder wenn Rdie Kennzeichenbeleuchtung
Sie die Fahrertür öffnen. Rdie Nebelscheinwerfer
X Mit V oder U das Menü Einstel‐
Rdie Leuchten* in den Außenspiegeln
lungen... wählen.
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech- X Mit V oder U das Menü Einstel‐
seln. lungen... wählen.
X Mit W oder X das Untermenü X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-

Beleuchtung wählen. seln.


X Mit & Funktion Umfeldbeleuchtung X Mit W oder X das Untermenü

wählen. Beleuchtung wählen.


X Mit W oder X die Funktion X Mit & Scheinwerfer-Aufschaltung

Umfeldbeleuchtung ein- oder ausschal- wählen.


ten. X Mit W oder X die Scheinwerfer-
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &, Aufschaltung ein- oder ausschalten.
V oder U drücken. X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
V oder U drücken.
Ambiente-Beleuchtung einstellen Um die Nachleuchtzeit vorübergehend aus-
X Mit V oder U das Menü Einstel‐ zuschalten:
lungen... wählen.
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-
seln.
X Mit W oder X das Untermenü
Beleuchtung wählen.
X Mit & Ambientes Licht wählen.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:03; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

98 Bordcomputer

X Vor dem Verlassen des Fahrzeugs den X Mit W oder X das Untermenü Fahr‐
Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 zeug wählen.
drehen. X Mit & Automatische Türverriege‐
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung lung wählen.
2 und zurück auf Stellung 0 drehen. X Mit W oder X die Automatische
Die Nachleuchtzeit ist ausgeschaltet.
Türverriegelung ein- oder ausschalten.
Sobald Sie den Motor erneut starten, ist sie
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
wieder eingeschaltet.
Bedienen

V oder U drücken.
Nachleuchtzeit Innenlicht ein- oder aus-
schalten Heizung
Mit der Funktion Nachleuchtzeit Innen‐
licht stellen Sie ein, ob das Innenlicht bei Einschaltzeitpunkt der Standhei-
Dunkelheit nach dem Abziehen des Schlüs- zung* wählen
sels aus dem Zündschloss noch 10 Sekunden Diese Funktion ist nur vorhanden, wenn das
leuchten soll. Fahrzeug eine Standheizung hat.
X Mit V oder U das Menü Einstel‐ Mit der Funktion Standheizung haben Sie
lungen... wählen. die Wahl zwischen drei Einschaltzeitpunkten.
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech- Mit den weiteren Funktionen im Untermenü
seln. Heizung stellen Sie die exakte Zeit des Ein-
schaltens ein.
X Mit W oder X das Untermenü
Die Standheizung übernimmt die Tempera-
Beleuchtung wählen.
tureinstellung der THERMATIC oder der 4-
X Mit & Nachleuchtzeit Innenlicht
Zonen-THERMOTRONIC*. Die minimale/
wählen. maximale Temperatureinstellung für die
X Mit W oder X die Nachleuchtzeit Standheizung beträgt 20 † oder 24 †.
Innenlicht ein- oder ausschalten. Ausschalten können Sie die Standheizung mit
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &, der Taste für die Standheizung an der Mittel-
V oder U drücken. konsole oder mit der Fernbedienung.
Nach 50 Minuten schaltet sich die Standhei-
Fahrzeug zung automatisch aus. Diesen Zeitraum kön-
nen Sie ändern lassen. Wenden Sie sich dazu
Automatische Verriegelung ein- oder aus- an eine qualifizierte Fachwerkstatt, z. B. an
schalten einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Mit der Funktion Automatische Türver‐
G Vergiftungsgefahr
riegelung stellen Sie ein, ob Ihr Fahrzeug ab
Beim Betrieb der Standheizung entstehen
einer Geschwindigkeit von etwa 15 km/h
Abgase. Wenn Sie diese Abgase einatmen,
zentral verriegelt.
können Sie sich vergiften. Schalten Sie des-
i Weitere Informationen zur automatischen halb die Standheizung in geschlossenen Räu-
Verriegelung siehe (Y Seite 54). men ohne Absaugung aus, z.B. in der Garage.
X Mit V oder U das Menü Einstel‐ G Brandgefahr
lungen... wählen. Beim Betrieb der Standheizung können Teile
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech- des Fahrzeugs sehr heiß werden. Achten Sie
seln. darauf, dass insbesondere die Abgasanlage

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:03; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Bordcomputer 99

keinesfalls mit leicht entzündlichen Materia- X Mit W oder X das Untermenü Hei‐
lien in Berührung kommt, z. B. mit trockenem zung wählen.
Gras oder Kraftstoffen. Sonst könnte sich das X Mit & Einschaltzeit X Stunden
leicht entzündliche Material entzünden und einstellen wählen.
das Fahrzeug in Brand setzen. Wählen Sie X Mit W oder X die Stunde einstellen.
Ihren Standplatz entsprechend aus.
X Mit & Einschaltzeit X Minuten
Der Betrieb der Standheizung ist deshalb an
einstellen wählen.
Tankstellen oder beim Betanken Ihres Fahr-

Bedienen
X Mit W oder X die Minute einstellen.
zeugs verboten. Schalten Sie daher die Stand-
heizung an Tankstellen aus. Nach dem Wechsel in ein anderes Menü
wird die eingestellte Uhrzeit gespeichert.
Die Funktion Standheizung können Sie Die gelbe Kontrollleuchte auf der Taste für
direkt aufrufen. die Standheizung an der Mittelkonsole
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung leuchtet.
1 oder 2 drehen. X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
X Auf die Taste der Standheizung an der Mit- V oder U drücken.
telkonsole drücken (Y Seite 130).
oder Komfort*
X Mit V oder U das Menü Einstel‐
lungen... wählen. Ein- und Ausstiegshilfe* ein- oder aus-
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-
schalten
seln. i Weitere Informationen zur Ein- und Aus-
X Mit W oder X das Untermenü Hei‐ stiegshilfe siehe (Y Seite 64).
zung wählen. G Verletzungsgefahr
X Mit & Standheizung wählen. Wenn die Ein- und Ausstiegshilfe aktiv ist,
X Mit W oder X einen der drei Ein- bewegt sich das Lenkrad. Insassen könnten
schaltzeitpunkte oder Vorwahl aus dadurch eingeklemmt werden. Achten Sie vor
(Standheizung ausgeschaltet) wählen. dem Aktivieren der Ein- und Ausstiegshilfe
Wenn ein Einschaltzeitpunkt gewählt wird, darauf, dass sich niemand einklemmen kann.
leuchtet auf der Taste für die Standheizung Lassen Sie Kinder auch dann nicht unbeauf-
die gelbe Kontrollleuchte. sichtigt im Fahrzeug zurück, wenn sie mit
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &, einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesichert
V oder U drücken. sind. Die Kinder könnten die Fahrertür öffnen
und dadurch unbeabsichtigt die Ein- und Aus-
Einschaltzeitpunkt der Standhei- stiegshilfe aktivieren und sich dabei einklem-
zung* ändern men.
Diese Funktion wird nur angezeigt, wenn Sie
einen Einschaltzeitpunkt ausgewählt haben.
X Mit V oder U das Menü Einstel‐
Hier geben Sie den Zeitpunkt an, zu dem sich lungen... wählen.
die Standheizung einschaltet. X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-

X Mit V oder U das Menü Einstel‐ seln.


lungen... wählen. X Mit W oder X das Untermenü Kom‐

X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech- fort wählen.


seln. X Mit & Funktion Einstiegshilfe
wählen.
* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:03; WK

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100 Bordcomputer

X Mit W oder X die Funktion Ein‐ X Mit & Fahrdynamische Sitzanpg.


stiegshilfe ein- oder ausschalten. Fahrer oder Fahrdynamische Sitz‐
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &, anpg. Beifahrer wählen.
V oder U drücken. X Mit W oder X die gewünschte Sitz-
anpassung wählen: schwach für eine kom-
Anklappen der Außenspiegel bei Verrie- fortable Sitzabstimmung oder stark für
gelung* ein- oder ausschalten eine sportliche Sitzabstimmung.
Mit der Funktion Spiegel anklappen bei X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
Bedienen

Verriegelung legen Sie fest, ob die Außen- V oder U drücken.


spiegel angeklappt werden, wenn Sie das
Fahrzeug verriegeln. Wenn Sie die Zündung
einschalten, klappen die Außenspiegel wie- Menü Reiserechner
der aus.
Wenn Sie die Funktion eingeschaltet haben Im Menü Reiserechner können Sie statisti-
und die Außenspiegel mit der Taste an der Tür sche Daten Ihres Fahrzeugs abfragen oder
anklappen (Y Seite 65), werden sie nicht zurücksetzen.
automatisch ausgeklappt. Die Außenspiegel Sie können die Entfernungseinheit km oder
können dann nur mit der Taste an der Tür Meilen wählen (Y Seite 95).
ausgeklappt werden. Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions-
X Mit V oder U das Menü Einstel‐ lenkrad.
lungen... wählen.
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-
Reiserechner „Ab Start“ oder „Ab
Reset“
seln.
X Mit W oder X das Untermenü Kom‐ Die Werte im Untermenü ab Start beziehen
fort wählen. sich auf den Fahrtbeginn, im Untermenü Ab
X Mit & Spiegel anklappen bei Ver‐ Reset auf das letzte Zurücksetzen dieses
Untermenüs.
riegelung wählen.
X Mit V oder U das Menü Reiserech-
X Mit W oder X Spiegel anklappen
bei Verriegelung ein- oder ausschalten. ner wählen.
X Mit & oder * Ab Start oder Ab
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
V oder U drücken. Reset wählen.

Einstellung für fahrdynamischen


Sitz* wählen
i Weitere Informationen zum fahrdynami-
schen Sitz siehe (Y Seite 61).
X Mit V oder U das Menü Einstel‐ Reiserechner „Ab Start“ (Beispiel)
lungen... wählen. : Wegsrecke
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-
; Zeit
seln.
= Durchschnittsgeschwindigkeit
X Mit W oder X das Untermenü Fahr‐
? Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch
dynamische Sitzanpassung wählen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:03; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 101


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Bordcomputer 101

Wenn Sie das Fahrzeug länger als 4 Stunden Sie können Ihr Mobiltelefon in die Mobiltele-
abstellen, wird der Reiserechner Ab Start fon-Aufnahmeschale* einsetzen
automatisch zurückgesetzt. (Y Seite 143), oder eine Bluetooth-Verbin-
Nach 9999 Stunden oder 99999 Kilometern dung zum Audiosystem oder COMAND APS*
wird die Verbrauchsstatistik Ab Reset auto- herstellen, siehe separate Betriebsanleitung.
matisch zurückgesetzt.
G Unfallgefahr
Der Reiserechner Ab Start wird automa-
Beachten Sie beim Betrieb von Mobiltelefo-
tisch zurückgesetzt, wenn

Bedienen
nen im Fahrzeug die gesetzlichen Bestimmun-
Rdie Zündung länger als 4 Stunden ausge-
gen des Landes, in dem Sie sich momentan
schaltet ist aufhalten.
R999 Stunden überschritten sind Ist die Bedienung von Mobiltelefonen wäh-
R9999 Kilometer überschritten sind rend der Fahrt gesetzlich zugelassen, so
bedienen Sie diese nur, wenn es die Verkehrs-
Wenn 9999 Stunden oder 99999 Kilometer situation zulässt. Sie könnten sonst vom Ver-
überschritten sind, wird der Reiserechner Ab kehrsgeschehen abgelenkt werden, einen
Reset automatisch zurückgesetzt. Unfall verursachen und sich und andere ver-
letzen.
Verbrauchsstatistik zurücksetzen
Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions-
X Mit V oder U das Menü Reiserech- lenkrad.
ner wählen.
X Mobiltelefon und Audiosystem oder
X Mit & oder * die Funktion wählen,
COMAND APS* einschalten, siehe sepa-
die Sie zurücksetzen wollen. rate Betriebsanleitung.
X Auf die Rückstelltaste links am Kombiin-
X Mit V oder U das Menü Telefon
strument drücken, bis die Werte auf „0“
wählen.
zurückgesetzt sind.

Mobiltelefon an
Reichweite abfragen
X Mit V oder U das Menü Reiserech- PIN noch nicht eingegeben
ner wählen wählen. Wenn Sie das Mobiltelefon in die Mobiltele-
X Mit & oder * Reichweite wählen. fon-Aufnahmeschale* eingesetzt haben,
Im Multifunktions-Display erscheint die zeigt das Multifunktions-Display die Display-
ungefähre Reichweite, die sich aus der Meldung PIN eingeben an.
aktuellen Tankfüllung und Fahrweise X Die PIN über Mobiltelefon, LINGUA-
ergibt. TRONIC*, Audiosystem oder COMAND
Wenn nur noch wenig Kraftstoff im Tank ist, APS* eingeben.
wird statt der Reichweite ein tankendes Das Mobiltelefon sucht ein Netz.
Fahrzeug C angezeigt.
Mobiltelefon empfangsbereit
Das Multifunktions-Display zeigt Bereit oder
Menü Telefon* den Namen des Mobilfunknetz-Anbieters an.
Wenn die Mobiltelefon-Bereitschaftsanzeige
Funktionen und Display-Anzeigen sind abhän- ausgeht, ist Ihr Fahrzeug außerhalb des
gig von den Sonderausstattungen im Fahr- Sende- und Empfangsbereichs. Stattdessen
zeug.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:03; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 102


mkalafa, Version: 2.11.7.7

102 Fahrsysteme

zeigt das Multifunktions-Display No Ser‐ X Mit 6 den Wählvorgang starten.


vice an. oder
X Wenn Sie nicht telefonieren möchten, auf
Anruf annehmen ~ drücken.
Wenn Sie angerufen werden und im Menü
Telefon sind, zeigt das Multifunktions-Dis- Wahl wiederholen
play eine Display-Meldung an, zum Beispiel:
Der Bordcomputer speichert die zuletzt
Bedienen

gewählten Namen oder Telefonnummern im


Wahlwiederholungsspeicher.
X Mit V oder U das Menü Telefon
wählen.
X Mit 6 zum Wahlwiederholungsspeicher
wechseln.
X Mit & oder * den gesuchten Namen
X Mit 6 den Anruf annehmen.
oder die gesuchte Telefonnummer wählen.
Wenn Sie nicht im Menü Telefon sind, kön-
X Mit 6 den Wählvorgang starten.
nen Sie einen Anruf trotzdem annehmen.

Anruf ablehnen oder beenden


Fahrsysteme
X Auf ~ drücken.
Wenn Sie nicht im Menü Telefon sind, kön- Übersichtf Fahrsysteme
nen Sie einen Anruf trotzdem ablehnen oder Auf den folgenden Seiten sind die Fahrsys-
beenden. teme Ihres Fahrzeugs beschrieben:
RTEMPOMAT, DISTRONIC* und SPEED-
Nummer aus Telefonbuch wählen
TRONIC, mit denen Sie die Geschwindig-
Neue Telefonnummern können Sie über das keit Ihres Fahrzeugs steuern
Mobiltelefon in das Telefonbuch eintragen, RHOLD, das Sie beim Anfahren, besonders
siehe separate Betriebsanleitung. Wenn Ihr am Berg, entlastet
Mobiltelefon empfangsbereit ist, können Sie
RFahrzeugniveau-Einstellung und AIRMATIC
jederzeit eine Nummer aus dem Telefonbuch
suchen und wählen. DC*, mit denen Sie das Fahrwerk Ihres
Fahrzeugs regulieren
X Mit V oder U das Menü Telefon
RPARKTRONIC*, die Sie beim Einparken
wählen.
X Mit & oder * zum Telefonbuch unterstützt
wechseln. Die Fahrsicherheitssysteme ABS, BAS, adap-
X Mit & oder * den gesuchten Namen tives Bremslicht, ESP®, EBV (elektronische
wählen. Um den Schnelldurchlauf zu star- Bremskraft-Verteilung) und ADAPTIVE BRAKE
ten, länger als 1 Sekunde auf die Taste sind im Kapitel „Fahrsicherheitssysteme“
& oder * drücken. (Y Seite 44) beschrieben.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:04; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Fahrsysteme 103

TEMPOMAT gen die Haftung verlieren und das Fahrzeug


kann schleudern.
Der TEMPOMAT hält für Sie die Geschwindig-
keit. Er bremst selbsttätig, um die einge- Rbei schlechter Sicht, z.B. durch Nebel, star-
stellte Geschwindigkeit nicht zu überschrei- ken Regen oder Schnee.
ten. Bei langem und steilem Gefälle, insbe-
sondere bei beladenem Fahrzeug, müssen TEMPOMAT-Anzeige im Tachometer
Sie frühzeitig den Schaltbereich 1, 2 oder 3
wählen. Sie nutzen so die Bremswirkung des Wenn Sie den TEMPOMAT einschalten, sehen

Bedienen
Motors. Dadurch entlasten Sie die Bremsan- Sie im Multifunktions-Display für etwa fünf
lage und vermeiden, dass die Bremsen über- Sekunden die gespeicherte Geschwindigkeit.
hitzen und zu schnell verschleißen. Die Segmente leuchten permanent von der
gespeicherten Geschwindigkeit bis zur
G Unfallgefahr Höchstgeschwindigkeit.
Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum
Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten
die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann
ins Schleudern geraten.

Setzen Sie den TEMPOMAT dann ein, wenn


Sie längere Zeit mit gleich bleibender
Geschwindigkeit fahren können. Sie können
jede Geschwindigkeit über 30 km/h einstel-
len.
G Unfallgefahr
Der TEMPOMAT kann nicht Straßen- und Ver- : Segmente
kehrsverhältnisse berücksichtigen.
Achten Sie auch bei eingeschaltetem TEMPO- TEMPOMAT-Hebel
MAT stets auf das Verkehrsgeschehen. Mit dem TEMPOMAT-Hebel bedienen Sie den
Der TEMPOMAT ist nur ein Hilfsmittel, das Sie TEMPOMAT und die variable SPEEDTRONIC.
beim Fahren unterstützen soll. Die Verant- Die LIM-Kontrollleuchte am TEMPOMAT-
wortung für die gefahrene Geschwindigkeit Hebel zeigt Ihnen an, welches System Sie
und rechtzeitiges Bremsen liegt bei Ihnen. gewählt haben:
RLIM-Kontrollleuchte
aus:
G Unfallgefahr
Benutzen Sie den TEMPOMAT nicht: TEMPOMAT ist gewählt
Rin Verkehrssituationen, die das Fahren bei RLIM-Kontrollleuchte
an:
konstanter Geschwindigkeit nicht erlauben Variable SPEEDTRONIC ist gewählt
(z. B. starker Verkehr oder kurvenreiche
Straßen). Sie könnten sonst einen Unfall
verursachen.
Rauf glatten Straßen. Die Antriebsräder
könnten durch Bremsen oder Beschleuni-

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:04; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 104


mkalafa, Version: 2.11.7.7

104 Fahrsysteme

X Das Fahrzeug auf die gewünschte


Geschwindigkeit beschleunigen.
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben :
oder unten ? tippen.
X Den Fuß vom Fahrpedal nehmen.
Der TEMPOMAT ist eingeschaltet. Das
Fahrzeug hält automatisch die gespei-
cherte Geschwindigkeit.
Bedienen

i An einer Steigung kann es sein, dass der


TEMPOMAT die Geschwindigkeit nicht hal-
: Aktuelle oder höhere Geschwindigkeit
ten kann. Lässt die Steigung nach, regelt
speichern
sich die gespeicherte Geschwindigkeit wie-
; LIM-Kontrollleuchte der ein. Im Gefälle hält der TEMPOMAT die
= Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder Geschwindigkeit durch automatisches
zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit Bremsen.
abrufen
? Aktuelle oder niedrigere Geschwindigkeit Aktuelle Geschwindigkeit speichern
speichern oder zuletzt gespeicherte Geschwindig-
A Zwischen TEMPOMAT und variabler keit abrufen
SPEEDTRONIC wechseln
B TEMPOMAT ausschalten
G Unfallgefahr
Rufen Sie die gespeicherte Geschwindigkeit
nur ab, wenn sie Ihnen bekannt ist und die
TEMPOMAT wählen
aktuelle Situation es zulässt. Sonst können
X Prüfen, ob die LIM-Kontrollleuchte ; aus plötzliches Beschleunigen oder Abbremsen
ist. Sie und andere gefährden.
Wenn ja, ist der TEMPOMAT bereits
gewählt. X Den TEMPOMAT-Hebel kurz zu sich herzie-
hen =.
Wenn nein, den TEMPOMAT-Hebel in Pfeil-
richtung A drücken. X Den Fuß vom Fahrpedal nehmen.

Die LIM-Kontrollleuchte ; im TEMPOMAT- Der TEMPOMAT ist eingeschaltet und über-


Hebel ist aus. Der TEMPOMAT ist gewählt. nimmt bei erstmaliger Aktivierung die aktu-
elle Geschwindigkeit oder regelt auf die
zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit.
Aktuelle Geschwindigkeit speichern
und halten
Geschwindigkeit einstellen
Sie können die aktuelle Geschwindigkeit
speichern, wenn Sie über 30 km/h fahren
X Den TEMPOMAT-Hebel nach oben : für
und ESP® eingeschaltet ist (Y Seite 45). eine höhere Geschwindigkeit oder
unten ? für eine niedrigere Geschwindig-
keit drücken.
X Den TEMPOMAT-Hebel so lange gedrückt
halten, bis die gewünschte Geschwindig-
keit erreicht ist.
X Den TEMPOMAT-Hebel loslassen.
Die neue Geschwindigkeit ist gespeichert.
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:04; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 105


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Fahrsysteme 105

i Durch Gasgeben schalten Sie den TEM- play sehen Sie für etwa fünf Sekunden die
POMAT nicht aus. Wenn Sie z.B. zum Über- Meldung TEMPOMAT aus.
holen kurzfristig beschleunigen, regelt der i Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit
TEMPOMAT hinterher wieder auf die zuletzt
wird gelöscht, wenn Sie den Motor abstel-
gespeicherte Geschwindigkeit.
len.
i Das Verlangsamen des Fahrzeugs mit
dem TEMPOMAT-Hebel wird durch auto-
DISTRONIC*

Bedienen
matisches Bremsen unterstützt.
Bei längeren Gefällstrecken schaltet Die DISTRONIC regelt die Geschwindigkeit
zusätzlich das Automatikgetriebe zurück. und hält für Sie automatisch den Abstand zu
einem vorausfahrenden Fahrzeug. Sie bremst
Feineinstellung in 1-km/h-Schritten selbsttätig, um die eingestellte Geschwindig-
keit nicht zu überschreiten. Bei langem und
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben : steilem Gefälle, insbesondere bei beladenem
für eine höhere Geschwindigkeit oder kurz Fahrzeug, müssen Sie frühzeitig den Schalt-
nach unten ? für eine niedrigere bereich 1, 2 oder 3 wählen. Sie nutzen so die
Geschwindigkeit tippen. Bremswirkung des Motors. Dadurch entlas-
Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit ten Sie die Bremsanlage und vermeiden, dass
erhöht bzw. verringert sich. die Bremsen überhitzen und zu schnell ver-
schleißen.
TEMPOMAT ausschalten
G Unfallgefahr
Sie haben mehrere Möglichkeiten, den TEM- Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum
POMAT auszuschalten: Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach vorn B die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann
tippen. ins Schleudern geraten.
oder
G Unfallgefahr
X Bremsen
Die DISTRONIC ist nur ein Hilfsmittel, das Sie
oder beim Fahren unterstützen soll. Die Verant-
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz in Pfeilrich- wortung für den Abstand zu anderen Fahrzeu-
tung A drücken. gen, für die gefahrene Geschwindigkeit und
Die variable SPEEDTRONIC ist gewählt. Die für rechtzeitiges Bremsen liegt bei Ihnen.
LIM-Kontrollleuchte ; im TEMPOMAT- Die DISTRONIC reagiert nicht auf:
Hebel ist an. RFußgänger
Der TEMPOMAT schaltet sich automatisch Rstehende Hindernisse auf der Fahrbahn,
aus, wenn:
z. B. haltende oder parkende Fahrzeuge
RSie auf die Feststellbremse treten Rentgegenkommende Fahrzeuge und Quer-
RSie langsamer als 30 km/h fahren verkehr
RESP® regelt oder Sie ESP® ausschalten Die DISTRONIC erkennt möglicherweise
RSie den Wählhebel während der Fahrt auf vorausfahrende schmale Fahrzeuge nicht,
N stellen z. B. Motorräder und versetzt fahrende Fahr-
zeuge. Achten Sie deshalb auch bei einge-
Wenn sich der TEMPOMAT ausschaltet, hören schalteter DISTRONIC stets auf das Verkehrs-
Sie einen Signalton. Im Multifunktions-Dis-

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:04; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 106


mkalafa, Version: 2.11.7.7

106 Fahrsysteme

geschehen. Sie könnten sonst Gefahren zu keitsbereich zwischen 30 km/h und


spät erkennen, einen Unfall verursachen und 180 km/h.
sich und andere verletzen.
G Unfallgefahr
Wenn die DISTRONIC ein langsameres Fahr- Die DISTRONIC bremst Ihr Fahrzeug je nach
zeug vor Ihnen erkennt, bremst sie Ihr Fahr- Fahrgeschwindigkeit mit maximal 2 m/s 2 ab.
zeug ab und hält den von Ihnen gewählten Dies entspricht etwa 20 % der maximalen
Abstand ein. Bremsleistung Ihres Fahrzeuges. Wenn diese
Bedienen

Bremsleistung nicht ausreicht, müssen Sie


G Unfallgefahr zusätzlich bremsen.
Die DISTRONIC kann Straßen- und Verkehrs-
Wenn die DISTRONIC eine Auffahr-Gefahr mit
verhältnisse nicht erkennen. Schalten Sie die
einem vorausfahrenden Fahrzeug erkennt,
DISTRONIC aus oder nicht ein, wenn sie das
ertönt ein Intervallwarnton. Zusätzlich leuch-
vorausfahrende Fahrzeug nicht oder nicht
tet die Abstands-Warnleuchte · im Kom-
mehr erkennt. Dies ist insbesondere der Fall:
biinstrument auf. Bremsen Sie dann, um ein
Rvor Kurven Auffahren zu verhindern!
Rauf Abbiegespuren
Rbeim
TEMPOMAT-Hebel
Wechsel auf eine Spur mit schnelle-
rem Verkehr Mit dem TEMPOMAT-Hebel bedienen Sie die
Rbei komplexen Fahrsituationen oder bei DISTRONIC und die variable SPEEDTRONIC.
verschwenkten Fahrspuren, wie z. B. Auto- Die LIM-Kontrollleuchte am TEMPOMAT-
bahnbaustellen Hebel zeigt Ihnen an, welches System Sie
gewählt haben:
Die DISTRONIC behält ansonsten die
Geschwindigkeit bei oder beschleunigt auf die RLIM-Kontrollleuchteaus:
eingestellte Geschwindigkeit. DISTRONIC ist gewählt
Die DISTRONIC kann Witterungsverhältnisse RLIM-Kontrollleuchte
an:
nicht berücksichtigen. Schalten Sie die Variable SPEEDTRONIC ist gewählt
DISTRONIC aus oder nicht ein:
RBei Glätte, Schnee und Eis. Die Räder kön-
nen beim Bremsen oder Beschleunigen die
Haftung verlieren. Das Fahrzeug kann ins
Schleudern geraten.
RBei verschmutzten Sensoren oder schlech-
ter Sicht, z. B. durch Schnee, Regen oder
Nebel. Die Abstandsregelung kann beein-
trächtigt sein.
Achten Sie auch bei eingeschalteter
DISTRONIC stets auf das Verkehrsgesche-
: Aktuelle oder höhere Geschwindigkeit
hen. Sie könnten sonst Gefahren zu spät
speichern
erkennen, einen Unfall verursachen und sich
und andere verletzen. ; LIM-Kontrollleuchte
= Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder
Wenn Ihnen kein Fahrzeug vorausfährt, funk- zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit
tioniert die DISTRONIC wie der TEMPOMAT. abrufen
Die DISTRONIC funktioniert im Geschwindig-
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:05; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 107


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Fahrsysteme 107

? Aktuelle oder niedrigere Geschwindigkeit i Wenn Sie das Fahrpedal nicht vollständig
speichern loslassen, steht im Multifunktions-Display
A Zwischen DISTRONIC und variabler die Meldung DISTRONIC passiv. Der
SPEEDTRONIC wechseln Abstand zu einem langsameren vorausfahr-
B DISTRONIC ausschalten enden Fahrzeug wird dann nicht einge-
stellt. Sie fahren dann mit der Geschwin-
digkeit, die Sie mit dem Fahrpedal vorge-
DISTRONIC wählen
ben.

Bedienen
X Prüfen, ob die LIM-Kontrollleuchte ; aus
ist. Geschwindigkeit einstellen
Wenn ja, ist die DISTRONIC bereits X Den TEMPOMAT-Hebel nach oben : für
gewählt. eine höhere Geschwindigkeit oder
Wenn nein, den TEMPOMAT-Hebel in Pfeil- unten ? für eine niedrigere Geschwindig-
richtung A drücken. keit drücken.
Die LIM-Kontrollleuchte ; im TEMPOMAT- X Den TEMPOMAT-Hebel so lange gedrückt
Hebel ist aus. Die DISTRONIC ist gewählt. halten, bis die gewünschte Geschwindig-
keit erreicht ist.
DISTRONIC einschalten, aktuelle X Den TEMPOMAT-Hebel loslassen.
Geschwindigkeit speichern und halten Die neue Geschwindigkeit ist gespeichert.
Wenn sich die DISTRONIC nach dem Drücken i Das Verlangsamen des Fahrzeugs mit
des TEMPOMAT-Hebels nicht eingeschaltet dem TEMPOMAT-Hebel wird durch auto-
hat, sehen Sie im Multifunktions-Display die matisches Bremsen unterstützt. Bei länge-
Meldung - - -. ren Gefällstrecken schaltet zusätzlich das
Sie können die DISTRONIC in folgenden Fäl- Automatikgetriebe zurück.
len einschalten:
Retwa zwei Minuten nach dem Motorstart Einstellung in 10-km/h-Schritten
Rwenn Sie schneller als 30 km/h und lang- X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben :
samer als 180 km/h fahren für eine höhere Geschwindigkeit oder kurz
Rwenn Sie nicht bremsen nach unten ? für eine niedrigere
Rwenn
Geschwindigkeit tippen.
die Feststellbremse nicht betätigt ist
Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit
Rwenn ESP® eingeschaltet ist erhöht bzw. verringert sich.
Rwenn der Wählhebel auf Stellung D steht
Feineinstellung in 1-km/h-Schritten
X Das Fahrzeug auf die gewünschte
Geschwindigkeit beschleunigen. X Schneller: Den TEMPOMAT-Hebel kurz zu
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben : sich herziehen =.
oder unten ? tippen. oder
X Den Fuß vom Fahrpedal nehmen. X Den TEMPOMAT-Hebel so lange zu sich
Die DISTRONIC ist eingeschaltet. Das Fahr- herziehen =, bis die gewünschte
zeug hält so lange die gespeicherte Geschwindigkeit erreicht ist.
Geschwindigkeit, bis der Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug zu gering wird.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:05; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 108


mkalafa, Version: 2.11.7.7

108 Fahrsysteme

Aktuelle Geschwindigkeit speichern Sollabstand einstellen


oder zuletzt gespeicherte Geschwindig- X Vergrößern: Einstellrad = in Richtung
keit abrufen ª drehen.
G Unfallgefahr Die DISTRONIC hält einen größeren
Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
Rufen Sie die gespeicherte Geschwindigkeit
X Verkleinern: Einstellrad = in Richtung
nur ab, wenn sie Ihnen bekannt ist und die
aktuelle Situation es zulässt. Sonst können ¥ drehen.
Die DISTRONIC hält einen kleineren
Bedienen

plötzliches Beschleunigen oder Abbremsen


Sie und andere gefährden. Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
i Stellen Sie sicher, dass Sie den gesetzlich
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz zu sich herzie-
hen =. geforderten Mindestabstand zum voraus-
fahrenden Fahrzeug einhalten. Passen Sie
X Den Fuß vom Fahrpedal nehmen.
den Abstand zum vorausfahrenden Fahr-
Die DISTRONIC ist eingeschaltet und über- zeug gegebenenfalls an.
nimmt bei erstmaliger Aktivierung die aktu-
elle Geschwindigkeit oder regelt auf die Abstandswarnfunktion
zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit.
Diese Funktion warnt Sie auch bei ausge-
Sollabstand für DISTRONIC einstellen schalteter DISTRONIC ab einer Geschwindig-
keit von etwa 30 km/h, wenn:
Sie können den Sollabstand für die Rüber mehrere Sekunden der Abstand zum
DISTRONIC einstellen, indem Sie den Zeitbe-
vorausfahrenden Fahrzeug für die gefah-
reich zwischen einer und zwei Sekunden vari-
rene Geschwindigkeit zu gering ist. Die
ieren. Damit legen Sie fest, welchen Abstand
Abstands-Warnleuchte · im Kombiin-
die DISTRONIC, abhängig von der gefahrenen
strument leuchtet dann auf.
Geschwindigkeit, zum vorausfahrenden Fahr-
zeug einhalten soll. Sie können den Abstand RSie sich einem vorausfahrenden Fahrzeug
im Multifunktions-Display ablesen sehr schnell nähern. Sie hören dann einen
(Y Seite 109). Intervall-Warnton und die Abstands-Warn-
leuchte · im Kombiinstrument leuchtet
auf.
Sie müssen selbst bremsen, um den richtigen
Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein-
zuhalten und ein Auffahren zu vermeiden.
G Unfallgefahr
Beobachten Sie die Verkehrssituation beson-
ders aufmerksam, wenn die Abstands-Warn-
leuchte · im Kombiinstrument leuchtet
oder ein Intervallwarnton ertönt.
Bremsen Sie gegebenenfalls oder weichen
Sie einem Hindernis aus.

i Die DISTRONIC erkennt komplexe Ver-


kehrssituationen nicht immer eindeutig.
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:06; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 109


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Fahrsysteme 109

Sie erhalten dann eine falsche oder gar mente : von der Geschwindigkeit des
keine Abstandswarnung. vorausfahrenden Fahrzeugs bis zur gespei-
cherten Geschwindigkeit.
X Ein- oder ausschalten: Auf die Taste :
drücken.
Menü DISTRONIC im Bordcomputer
Nach dem Einschalten leuchtet die Kon-
trollleuchte ; in der Taste und im Multi- Im Menü DISTRONIC können Sie die aktuellen
funktions-Display wird ein Lautsprecher- Einstellungen für die DISTRONIC ablesen. Die
Anzeige im Multifunktions-Display ist abhän-

Bedienen
Symbol angezeigt.
Nach dem Ausschalten ist die Kontroll- gig davon, ob die DISTRONIC und die
leuchte ; in der Taste aus und im Multi- Abstandswarnfunktion ein- oder ausgeschal-
funktions-Display wird kein Lautsprecher- tet sind.
Symbol angezeigt. X So oft auf die Taste V oder U drü-
cken, bis eine der beiden folgenden Anzei-
DISTRONIC-Anzeigen im Tachometer gen im Multifunktions-Display sichtbar ist.

Ausgeschaltete DISTRONIC
Bei ausgeschalteter DISTRONIC sehen Sie im
Multifunktions-Display die Standardanzeige
der DISTRONIC.

Wenn Sie die DISTRONIC einschalten, leuch-


: Vorausfahrendes Fahrzeug, wenn erkannt
ten ein oder zwei Segmente : im Bereich der
; Abstandsskala, aktuelle Distanz zum
gespeicherten Geschwindigkeit.
vorausfahrenden Fahrzeug ablesbar
i Die angezeigte Geschwindigkeit im = Sollabstand zum vorausfahrenden Fahr-
Tachometer kann konstruktionsbedingt zeug, einstellbar
von der gespeicherten Geschwindigkeit der ? Eigenes Fahrzeug
DISTRONIC abweichen.
A Symbol für eingeschaltete Abstandswarn-
funktion
Eingeschaltete DISTRONIC
Wenn Sie die DISTRONIC einschalten, sehen
Sie im Multifunktions-Display für etwa fünf
Sekunden die eingestellte Geschwindigkeit.
Bei eingeschalteter DISTRONIC sehen Sie im
Multifunktions-Display dann folgende
Anzeige:

Wenn die DISTRONIC ein vorausfahrendes


Fahrzeug erkennt, leuchten die Seg-
Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:06; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 110


mkalafa, Version: 2.11.7.7

110 Fahrsysteme

DISTRONIC hinterher wieder auf die zuletzt


gespeicherte Geschwindigkeit.
Die DISTRONIC schaltet sich automatisch
aus, wenn:
RSie auf die Feststellbremse treten
RSie langsamer als 30 km/h fahren
: Anzeige für eingeschaltete DISTRONIC
RESP® regelt oder Sie ESP® ausschalten
Bedienen

DISTRONIC ausschalten RSie den Wählhebel während der Fahrt auf


N stellen
Wenn sich die DISTRONIC ausschaltet, hören
Sie einen Signalton. Im Multifunktions-Dis-
play sehen Sie für etwa fünf Sekunden die
Meldung DISTRONIC aus.

Tipps zum Fahren mit DISTRONIC


Nachfolgend sind einige Verkehrssituationen
beschrieben, bei denen Sie besonders auf-
merksam sein müssen. Bremsen Sie in sol-
chen Situationen gegebenenfalls. Die
Sie haben mehrere Möglichkeiten, die DISTRONIC wird dann ausgeschaltet.
DISTRONIC auszuschalten:
Kurven, Kurvenein- und -ausfahrten
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach vorn :
tippen.
oder
X Bremsen
oder
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz in Pfeilrich-
tung = drücken.
Die variable SPEEDTRONIC ist gewählt. Die
LIM-Kontrollleuchte ; im TEMPOMAT-
Hebel ist an.
i Im Multifunktions-Display sehen Sie für Die DISTRONIC kann im Bereich von Kurven
etwa fünf Sekunden die Meldung Fahrzeuge nur eingeschränkt erkennen. Ihr
DISTRONIC aus. Fahrzeug kann dann unerwartet oder verspä-
Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit tet bremsen.
wird gelöscht, wenn Sie den Motor abstel-
len.

i Durch Gasgeben schalten Sie die


DISTRONIC nicht aus. Wenn Sie zum Über-
holen kurzfristig beschleunigen, regelt die
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:07; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 111


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Fahrsysteme 111

Versetzte Fahrweise geringerer Breite nicht. Der Abstand zum


vorausfahrenden Fahrzeug wird zu klein.

SPEEDTRONIC
Die SPEEDTRONIC bremst selbsttätig, damit
Sie eine eingestellte Geschwindigkeit nicht
überschreiten. Bei langem und steilem

Bedienen
Gefälle, insbesondere bei beladenem Fahr-
zeug, müssen Sie frühzeitig den Schaltbe-
reich 1, 2 oder 3 wählen. Sie nutzen so die
Bremswirkung des Motors. Dadurch entlas-
Die DISTRONIC kann versetzt fahrende Fahr- ten Sie die Bremsanlage und vermeiden, dass
zeuge eventuell nicht erkennen. Der Abstand die Bremsen überhitzen und zu schnell ver-
zum vorausfahrenden Fahrzeug wird zu klein. schleißen. Müssen Sie zusätzlich bremsen,
betätigen Sie das Bremspedal nicht dauer-
Spurwechsel anderer Fahrzeuge
haft, sondern in Intervallen.
G Unfallgefahr
Betätigen Sie während der Fahrt die Bremse
niemals dauerhaft, z.B. Schleifenlassen durch
andauernden leichten Pedaldruck. Dies führt
zu einer Überhitzung der Bremsanlage, einem
längeren Bremsweg und kann den vollständi-
gen Verlust der Bremswirkung zur Folge
haben.

G Unfallgefahr
Die DISTRONIC erkennt das einscherende Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum
Fahrzeug noch nicht. Der Abstand zum ein- Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten
scherenden Fahrzeug wird zu klein. die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann
ins Schleudern geraten.
Schmale Fahrzeuge
Die Geschwindigkeit können Sie variabel oder
permanent begrenzen:
RVariabel für Geschwindigkeitsbeschrän-
kungen, z. B. in geschlossenen Ortschaften
RPermanent für langfristige Geschwindig-
keitsbeschränkungen, z. B. für den Winter-
reifenbetrieb (Y Seite 113)

G Unfallgefahr
Die SPEEDTRONIC ist nur ein Hilfsmittel, das
Sie beim Fahren unterstützen soll. Die Ver-
Die DISTRONIC erkennt das vorausfahrende antwortung für die gefahrene Geschwindig-
Fahrzeug am Fahrbahnrand wegen dessen keit und rechtzeitiges Bremsen liegt bei
Ihnen.

Z
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112 Fahrsysteme

i Die angezeigte Geschwindigkeit im Variable SPEEDTRONIC wählen


Tachometer kann geringfügig von der X Prüfen, ob die LIM-Kontrollleuchte ; an
gespeicherten Geschwindigkeitsbeschrän-
ist.
kung abweichen.
Wenn ja, ist die variable SPEEDTRONIC
Variable SPEEDTRONIC bereits gewählt.
Wenn nein, den TEMPOMAT-Hebel in Pfeil-
Mit dem TEMPOMAT-Hebel bedienen Sie den richtung A drücken.
TEMPOMAT oder die DISTRONIC* und die
Bedienen

Die LIM-Kontrollleuchte ; im TEMPOMAT-


variable SPEEDTRONIC. Hebel ist an. Die variable SPEEDTRONIC ist
Die LIM-Kontrollleuchte am TEMPOMAT- gewählt.
Hebel zeigt Ihnen an, welches System Sie
gewählt haben: G Unfallgefahr
RLIM-Kontrollleuchte
aus: Machen Sie bei einem Fahrerwechsel auf die
gespeicherte Geschwindigkeitsbegrenzung
TEMPOMAT oder DISTRONIC* ist gewählt
aufmerksam.
RLIM-Kontrollleuchte
an: Nutzen Sie die variable SPEEDTRONIC nur,
Variable SPEEDTRONIC ist gewählt wenn Sie nicht plötzlich schneller fahren müs-
Sie können bei laufendem Motor mit dem sen, als es die gespeicherte Geschwindig-
TEMPOMAT-Hebel auf jede Geschwindigkeit keitsbegrenzung zulässt. Sie können sonst
ab 30 km/h begrenzen. einen Unfall verursachen.
Die gespeicherte Geschwindigkeitsbegren-
zung können Sie nur dann überschreiten,
wenn Sie die variable SPEEDTRONIC aus-
schalten:
Rmit dem TEMPOMAT-Hebel
Rwenn Sie das Fahrpedal über den Druck-
punkt hinaus durchtreten (Kickdown)
Sie können die variable SPEEDTRONIC nicht
durch Bremsen abschalten.

: Aktuelle oder höhere Geschwindigkeit Aktuelle Geschwindigkeit speichern


speichern
; LIM-Kontrollleuchte Sie können bei laufendem Motor mit dem
TEMPOMAT-Hebel auf jede Geschwindigkeit
= Aktuelle Geschwindigkeit speichern oder ab 30 km/h begrenzen.
zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben :
abrufen oder Feineinstellung in 1-km/h-
Schritten oder unten ? tippen.
? Aktuelle oder niedrigere Geschwindigkeit Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespei-
speichern chert. Im Multifunktions-Display sehen Sie
die gespeicherte Geschwindigkeit, z. B.
A Zwischen TEMPOMAT, DISTRONIC* und
LIM km/h.
variabler SPEEDTRONIC wechseln
Im Tachometer leuchten die Segmente vom
B Variable SPEEDTRONIC ausschalten
Skalenanfang bis zur gespeicherten
Geschwindigkeit.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:07; WK

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Fahrsysteme 113

Aktuelle Geschwindigkeit speichern X Den TEMPOMAT-Hebel kurz in Pfeilrich-


oder zuletzt gespeicherte Geschwindig- tung A drücken.
keit abrufen Die LIM-Kontrollleuchte ; im TEMPOMAT-
Hebel geht aus. Die variable SPEEDTRONIC
G Unfallgefahr ist ausgeschaltet.
Rufen Sie die gespeicherte Geschwindigkeit
Der TEMPOMAT oder die DISTRONIC* ist
nur ab, wenn sie Ihnen bekannt ist und die
gewählt.
aktuelle Situation es zulässt. Sonst kann
Die variable SPEEDTRONIC schaltet sich

Bedienen
plötzliches Abbremsen Sie und andere gefähr-
den. automatisch aus, wenn Sie das Fahrpedal
über den Druckpunkt hinaus durchtreten
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz zu sich herzie- (Kickdown). Sie wird nur dann ausgeschaltet,
hen =. wenn dabei Ihre aktuell gefahrene Geschwin-
digkeit nicht mehr als 20 km/h von der
gespeicherten Geschwindigkeit abweicht.
Einstellung in 10-km/h-Schritten Dabei hören Sie einen Signalton.
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach oben :
G Unfallgefahr
für eine höhere Geschwindigkeit oder kurz
Sie können die variable SPEEDTRONIC nicht
nach unten ? für eine niedrigere
durch Bremsen ausschalten.
Geschwindigkeit tippen.
oder i Die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit
X Den TEMPOMAT-Hebel so lange gedrückt
wird gelöscht, wenn Sie den Motor abstel-
halten, bis die gewünschte Geschwindig- len.
keit eingestellt ist. Nach oben : für eine
höhere Geschwindigkeit oder nach Permanente SPEEDTRONIC
unten ? für eine niedrigere Geschwindig-
keit. i Die permanente SPEEDTRONIC ist nur für
bestimmte Länder verfügbar.
Feineinstellung in 1-km/h-Schritten Mit dem Bordcomputer können Sie die
Geschwindigkeit permanent auf einen Wert
X Höhere Geschwindigkeit: Den TEMPO-
zwischen 160 km/h (z.B. für Winterreifenbe-
MAT-Hebel kurz zu sich herziehen =.
trieb) und der Höchstgeschwindigkeit
oder begrenzen.
X Den TEMPOMAT-Hebel so lange zu sich Kurz bevor Sie die gespeicherte Geschwin-
herziehen =, bis die gewünschte digkeit erreichen, wird diese im Multifunkti-
Geschwindigkeit eingestellt ist. ons-Display angezeigt.
Die gespeicherte Geschwindigkeitsbegren-
Variable SPEEDTRONIC ausschalten zung können Sie auch dann nicht überschrei-
ten, wenn Sie das Fahrpedal über den Druck-
Sie haben mehrere Möglichkeiten, die vari-
punkt hinaus durchtreten (Kickdown).
able SPEEDTRONIC auszuschalten:
X Den TEMPOMAT-Hebel kurz nach vorn B Permanente SPEEDTRONIC einstellen
tippen. X Mit V oder U das Menü Einstel‐
oder lungen... wählen (Y Seite 94).
X Mit & in die Untermenü-Auswahl wech-
seln.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:08; WK

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114 Fahrsysteme

X Mit W oder X das Untermenü Fahr‐ Rdie Motorhaube geschlossen ist


zeug wählen. Rder Wählhebel auf D, R oder N steht.
X Mit & Begrenzung (Winterreifen)
wählen. HOLD einschalten
X Sicherstellen, dass die Einschaltbedingun-
gen erfüllt sind.
X Auf die Bremse treten.
Bedienen

X Die Bremse weiter zügig durchtreten, bis


die Anzeige HOLD im Multifunktions-Display
erscheint.
HOLD ist eingeschaltet. Sie können das
X Mit der Taste W oder X die Bremspedal loslassen.
gewünschte Einstellung wählen.
Zur Wahl stehen: i Wurde HOLD nicht bei der ersten Brems-
Raus pedalbetätigung eingeschaltet, warten Sie
kurz und versuchen Sie es erneut.
Die permanente SPEEDTRONIC ist aus-
geschaltet. G Unfallgefahr
REineGeschwindigkeitsbegrenzung zwi- Wenn HOLD eingeschaltet ist, wird das Fahr-
schen 240 km/h und 160 km/h in Zeh- zeug gebremst. Schalten Sie daher HOLD aus,
nerschritten. wenn das Fahrzeug geschleppt werden soll
(z.B. in der Waschstraße oder beim Abschlep-
X Um eine andere Anzeige zu wählen, &,
pen).
V oder U drücken.

HOLD ausschalten
HOLD HOLD wird ausgeschaltet, wenn
HOLD entlastet Sie auf Wunsch RSie Gas geben, wenn der Wählhebel auf D
Rbeim
oder R steht.
Anfahren, besonders am Berg
RSie den Wählhebel auf P stellen.
Rbeim Rangieren am Berg
RSie die Bremse vollständig lösen und
Rbei Wartezeiten im Verkehr.
erneut mit einem bestimmten Druck betä-
Das Fahrzeug wird gehalten, ohne dass Sie tigen, bis die Anzeige HOLD im Multifunkti-
auf die Bremse treten müssen. ons-Display ausgeht.
Wenn Sie zum Anfahren Gas geben, wird die
Bremswirkung aufgehoben und HOLD ausge- G Unfallgefahr
schaltet. Verlassen Sie niemals bei eingeschaltetem
HOLD das Fahrzeug!
Einschaltbedingungen HOLD darf auch niemals von einem Mitfahrer
oder von außerhalb des Fahrzeugs bedient
Sie können HOLD einschalten, wenn
oder ausgeschaltet werden.
Rdas Fahrzeug steht HOLD ersetzt nicht die Feststellbremse und
Rder Motor läuft darf nicht zum Parken verwendet werden.
Rdie Fahrertür geschlossen ist
Rdie Feststellbremse nicht betätigt ist
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:08; WK

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Fahrsysteme 115

Die Bremswirkung von HOLD wird aufgeho- Tritt bei eingeschaltetem HOLD ein Fehler im
ben und das Fahrzeug kann losrollen, wenn System oder in der Spannungsversorgung
RHOLD
auf, erscheint im Multifunktions-Display die
durch Betätigung des Fahrpedals
Meldung Sofort bremsen. Treten Sie sofort
oder des Bremspedals ausgeschaltet wird
fest auf die Bremse, bis die Warnmeldung im
Reine Störung im System oder in der Span- Multifunktions-Display ausgeht, oder stellen
nungsversorgung, z.B. Batterie-Ausfall, vor- Sie den Wählhebel auf P. Dadurch wird HOLD
liegt ausgeschaltet.

Bedienen
Ran der Elektrik im Motorraum, der Batterie
oder an den Sicherungen manipuliert wird
Rdie
AIRMATIC DC*
Batterie abgeklemmt wird.
Fahrzeugniveau
G Unfallgefahr
Ihr Fahrzeug reguliert automatisch seine
Wenn Sie das Fahrzeug verlassen oder abstel-
Höhe, um den Kraftstoffverbrauch zu verrin-
len, schalten Sie HOLD aus und sichern Sie
gern und die Fahrsicherheit zu verbessern.
das Fahrzeug gegen Wegrollen.
Folgende Fahrzeugniveaus sind möglich:
Sie sehen im Multifunktions-Display eine RNormal
Warnmeldung, wenn bei eingeschaltetem
RErhöht
HOLD
Rdie RAbgesenkt
Fahrertür geöffnet wird und Sie den
Sicherheitsgurt lösen Die Fahrzeugniveaus „Normal“ und „Erhöht“
Rdie Zündung ausgeschaltet wird können Sie manuell einstellen.
Rdie
Das Fahrzeugniveau „Abgesenkt“ wird auto-
Motorhaube geöffnet wird.
matisch eingestellt:
Gangwahlhebel in Parkposition Rbei Geschwindigkeiten über 140 km/h
X Den Wählhebel auf P stellen, um das Fahr-
Rwenn Sie die „Sportliche Abstimmung I
zeug gegen Wegrollen zu sichern.
HOLD wird ausgeschaltet. Die Warnmel- oder II“ gewählt haben (Y Seite 116)
dung im Multifunktions-Display geht aus. Rwenn Sie die „Komfortable Abstimmung“
Sie hören zusätzlich einen regelmäßigen Hup- gewählt haben (Y Seite 116) und dann das
ton, wenn Sie bei eingeschaltetem HOLD Fahrzeug innerhalb von etwa 60 Sekunden
verriegeln, nachdem Sie den Motor abge-
Rden Motor abstellen und die Fahrertür öff-
stellt haben
nen
Rdie Motorhaube öffnen. G Verletzungsgefahr
Der Hupton macht Sie auf das mit eingeschal- Wenn Sie die „Komfortable Abstimmung“
tetem HOLD abgestellte Fahrzeug aufmerk- gewählt haben, senkt sich das Fahrzeug ab,
sam. Der Hupton wird intensiver, wenn Sie wenn Sie es innerhalb von etwa 60 Sekunden
versuchen das Fahrzeug zu verriegeln. Das verriegeln, nachdem Sie den Motor abgestellt
Fahrzeug wird nicht verriegelt, bis HOLD aus- haben. Stellen Sie daher sicher, dass sich nie-
geschaltet ist. mand am Radlauf oder unter dem Fahrzeug
aufhält, wenn Sie Ihr Fahrzeug verriegeln.
i Wenn die Zündung ausgeschaltet wurde, Sonst kann sich jemand Körperteile einklem-
kann der Motor erst nach dem Ausschalten men.
von HOLD wieder gestartet werden.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:08; WK

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116 Fahrsysteme

! Wenn Sie die „Komfortable Abstimmung“ Normales Niveau einstellen


gewählt haben, senkt sich das Fahrzeug ab, X Den Motor starten.
wenn Sie es innerhalb von etwa 60 Sekun-
den verriegeln, nachdem Sie den Motor Wenn die Kontrollleuchte ; an ist:
abgestellt haben. Achten Sie beim Parken X Auf die Taste : drücken.
darauf, dass Sie Ihr Fahrzeug so abstellen, Die Kontrollleuchte ; geht aus. Das Fahr-
dass es beim Absenken nicht aufsitzt, z. B. zeug stellt sich auf normale Höhe ein.
auf der Bordsteinkante. Ihr Fahrzeug kann
Bedienen

sonst beschädigt werden. i Die Einstellung „erhöhtes Niveau“ wird


gelöscht, wenn:
Fahrzeughöhe manuell einstellen
RSie über etwa 120 km/h fahren
Wählen Sie die Einstellung „Normal“ für nor-
malen Straßenzustand und „Erhöht“ für Rdie Geschwindigkeit etwa 5 Minuten zwi-

Schneeketten-Betrieb oder für sehr schlechte schen 80 km/h und 120 km/h beträgt
Straßenzustände. Wenn Sie nicht in diesen Geschwindigkeits-
G Verletzungsgefahr bereichen fahren, bleibt das „erhöhte
Niveau“ gespeichert, auch wenn der
Stellen Sie sicher, dass sich niemand am Rad-
Schlüssel aus dem Zündschloss abgezogen
lauf oder unter dem Fahrzeug aufhält, wenn
wird.
Sie Ihr Fahrzeug im Stand absenken. Sonst
kann sich jemand Körperteile einklemmen.
Komfort- oder Sportabstimmung
Die AIRMATIC DC (Dual Control) besteht aus
zwei Komponenten, dem Adaptiven-Dämpf-
ungs-System (ADS) und der Federhärte-Ein-
stellung.
Das ADS regelt automatisch die optimale
Dämpfung für den jeweiligen Fahrzustand.
Parallel hierzu wird die Federhärte zwischen
den Stufen „Komfort“ und „Sport“ geschaltet.
Die Abstimmung von Dämpfung und Feder-
härte ist abhängig von:
RIhrer Fahrweise
Erhöhtes Niveau einstellen
Rder Straßenbeschaffenheit
X Den Motor starten.
RIhrer individuellen Auswahl
Wenn die Kontrollleuchte ; aus ist:
Ihre Auswahl bleibt gespeichert, auch wenn
X Auf die Taste : drücken.
Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss
Die Kontrollleuchte ; leuchtet auf. Das
abziehen.
Fahrzeug stellt sich auf erhöhtes Niveau
ein.
Im Multifunktions-Display erscheint die
Meldung: Fahrzeug hebt an
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:08; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Fahrsysteme 117

Bedienen
PARKTRONIC*
G Unfallgefahr
X Den Motor starten. Die PARKTRONIC ist nur ein Hilfsmittel und
erkennt möglicherweise nicht alle Hinder-
Sportliche Abstimmung I
nisse. Es kann Ihre Aufmerksamkeit nicht
X Einmal auf die Taste : drücken.
ersetzen.
Eine Kontrollleuchte ; geht an. Sie tragen stets die Verantwortung für die
Das Fahrzeugniveau wird um etwa 10 mm Sicherheit und müssen weiterhin beim Ein-
abgesenkt. parken und Rangieren auf Ihre unmittelbare
Umgebung achten. Sie gefährden sonst sich
Sportliche Abstimmung II und andere.
Wenn die Kontrollleuchten ; aus sind:
G Verletzungsgefahr
X Zweimal auf die Taste : drücken.
Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen
Die zwei Kontrollleuchten ; gehen an.
oder Tiere im Rangierbereich aufhalten. Sie
Das Fahrzeugniveau wird um etwa 15 mm könnten sie sonst verletzen.
abgesenkt.
Die PARKTRONIC ist eine elektronische Ein-
Wenn eine Kontrollleuchte ; leuchtet:
parkhilfe mit Ultraschall. Sie zeigt Ihnen den
X Einmal auf die Taste : drücken. Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und einem
Die zweite Kontrollleuchte ; geht an. Das Hindernis optisch und akustisch an.
Fahrzeugniveau wird um etwa 5 mm abge- Die PARKTRONIC ist automatisch aktiviert,
senkt. wenn Sie die Zündung einschalten und die
Feststellbremse lösen.
Komfortable Abstimmung
Bei Geschwindigkeiten über 18 km/h schal-
X So oft auf die Taste : drücken, bis die tet sich die PARKTRONIC ab. Bei niedrigerer
Kontrollleuchten ; ausgehen. Geschwindigkeit schaltet sie sich wieder ein.
Die PARKTRONIC überwacht mit sechs Sen-
Anzeige im Multifunktions-Display
soren im vorderen und vier Sensoren im hin-
Nachdem Sie ein Dämpfungsprogramm teren Stoßfänger das Umfeld Ihres Fahr-
gewählt haben, erscheint im Multifunktions- zeugs.
Display für etwa fünf Sekunden die entspre-
chende Meldung, zum Beispiel:

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:09; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 118


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118 Fahrsysteme

Vordere Sensoren
Mitte ca. 100 cm
Ecken ca. 60 cm

Hintere Sensoren
Mitte ca. 120 cm
Bedienen

Ecken ca. 80 cm

: Beispieldarstellung: Sensoren im vorde- ! Achten Sie beim Einparken besonders


ren Stoßfänger, links auf Objekte, die unter- oder oberhalb der
Sensoren sind, z. B. Blumentöpfe oder
Reichweite der Sensoren Anhängerdeichseln. Die PARKTRONIC
Die Sensoren müssen frei von Schmutz, Eis erkennt solche Objekte im Nahbereich
oder Schneematsch sein, sonst können sie nicht. Sie können sonst das Fahrzeug oder
nicht korrekt funktionieren. Reinigen Sie die die Objekte beschädigen.
Sensoren regelmäßig, ohne sie zu zerkratzen Ultraschallquellen, wie z. B. eine Waschan-
oder zu beschädigen. lage, die Druckluft-Bremsanlage von Last-
kraftwagen oder ein Presslufthammer kön-
nen die PARKTRONIC stören.
Mindestabstand
Mitte ca. 20 cm
Ecken ca. 15 cm

Wenn in diesem Bereich ein Hindernis ist,


leuchten alle Warnanzeigen und Sie hören
einen Warnton. Wenn Sie den Mindestab-
Seitenansicht stand unterschreiten, wird der Abstand even-
tuell nicht mehr angezeigt.

Warnanzeigen
Die Warnanzeigen zeigen den Abstand zwi-
schen Sensor und Hindernis an. Die Warnan-
zeige für die Frontzone ist auf dem Cockpit
über den mittleren Belüftungsdüsen. Die
Warnanzeige für die Heckzone ist im Fond an
der Dachverkleidung.

Draufsicht
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:09; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Fahrsysteme 119

Ab dem
Rsechsten Segment hören Sie einen Inter-
vallwarnton für etwa zwei Sekunden
Rsiebten Segment hören Sie einen Warnton
für etwa zwei Sekunden. Sie haben den
Mindestabstand erreicht.

Bedienen
PARKTRONIC aus- oder einschalten

Warnanzeige Frontzone
: Linke Fahrzeugseite
; Rechte Fahrzeugseite
= Kontrollsegmente
Die Warnanzeige ist für jede Fahrzeugseite in
fünf gelbe und zwei rote Segmente eingeteilt.
Leuchten die gelben Kontrollsegmente =
auf, ist die PARKTRONIC messbereit.
Die Wählhebelstellung bestimmt, welche : PARKTRONIC aus- oder einschalten
Warnanzeige bei laufendem Motor aktiv ist:
; Kontrollleuchte
Wählhebel auf Warnanzeige Wenn die Kontrollleuchte ; an ist, ist die
D Frontzone aktiv PARKTRONIC ausgeschaltet.
R oder N Heck- und Frontzone i Die PARKTRONIC wird automatisch ein-
aktiv geschaltet, wenn Sie den Schlüssel im
Zündschloss auf Stellung 2 drehen.
P keine aktiv

Wenn Sie sich mit dem Fahrzeug einem Hin-


dernis nähern, leuchten je nach Abstand ein
oder mehrere Segmente.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:10; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 120


mkalafa, Version: 2.11.7.7

120 Klimatisierung

Klimatisierung
Übersicht Klimatisierungssysteme
Das Fahrzeug ist mit einem der folgenden Klimatisierungssysteme ausgestattet:
2-Zonen-Klimatisierungsautomatik THERMATIC
Die 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik
THERMATIC ist eine Kombination aus einem
Bedienen

automatisch arbeitenden Heizungs-, Belüf-


tungs- und Kühlsystem. Die Temperatur kann
für Fahrer- und Beifahrerseite getrennt gere-
gelt werden.
Frontbediengerät
4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC*
Die 4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsauto-
matik THERMOTRONIC ist eine Kombination
aus einem automatisch arbeitenden Hei-
zungs-, Belüftungs- und Kühlsystem. Die
Temperatur kann für Fahrer- und Beifahrer-
seite sowie für den linken und rechten Fond-
bereich getrennt geregelt werden.
Frontbediengerät

Fondbediengerät

Allgemeine Hinweise Die 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik THER-


MATIC/4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsau-
Die 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik THER-
tomatik THERMOTRONIC* ist nur betriebsbe-
MATIC reguliert die Temperatur des Fahr-
reit, wenn der Motor läuft.24 Sie funktioniert
zeuginnenraums und filtert unerwünschte
nur dann optimal, wenn Sie mit geschlosse-
Stoffe aus der Luft.
nen Seitenfenstern und geschlossenem
Die 4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsauto- Schiebe-Hebe-Dach* fahren.
matik THERMOTRONIC* reguliert die Tempe-
ratur und Luftfeuchtigkeit des Fahrzeugin- i Lüften Sie bei warmer Witterung das Fahr-
nenraums und filtert unerwünschte Stoffe zeug für kurze Zeit durch, z.B. mit der Funk-
aus der Luft. tion „Komfortöffnen“ (Y Seite 77). So
beschleunigen Sie den Abkühlvorgang und

24 Die Funktion „Restwärme“ kann nur ein- oder ausgeschaltet werden, wenn die Zündung ausgeschaltet ist.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:10; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Klimatisierung 121

die gewünschte Fahrzeuginnenraumtem- wie z. B. starker Luftverschmutzung, kann


peratur wird schneller erreicht. es kürzer sein als im Serviceheft angege-
ben.
i Der eingebaute Filter filtert Staubpartikel
weitgehend und Blütenpollen vollständig G Unfallgefahr
heraus. Ein zugesetzter Filter reduziert die Halten Sie sich an die empfohlenen Einstel-
Luftzufuhrmenge in den Innenraum. Beach- lungen auf den folgenden Seiten. Sonst kön-
ten Sie deshalb das Wechselintervall des nen die Scheiben beschlagen. Dadurch könn-
ten Sie das Verkehrsgeschehen nicht mehr

Bedienen
Filters, welches im Serviceheft angegeben
ist. Da es von Umwelteinflüssen abhängt, beobachten und einen Unfall verursachen.

Übersicht Funktionen Klimatisierungssystem


2-Zonen-Klimatisierungsautomatik THERMATIC

Funktion Funktion
: Temperatur einstellen links G Klimatisierung ein-/ausschalten
; Frontscheibe entfrosten H Luftmenge verringern
= Luftmenge erhöhen I Umluftbetrieb ein-/ausschalten
? Display J Klimatisierung automatisch regeln
A Luftverteilung einstellen
B i Hinweise und Empfehlungen zur optima-
Heckscheibenheizung ein-/aus-
schalten len Klimatisierung:
RSchalten Sie die Klimatisierung über die
C Temperatur einstellen rechts Tasten à und ¿ ein. Im Display
D Restwärme ein-/ausschalten steht AUTO. Die Kontrollleuchte auf der
Taste ¿ geht an.
E Kühlung mit Lufttrocknung ein-/
RStellen Sie die Temperatur auf 22 †.
ausschalten
RNutzen Sie die Funktion „Entfrosten“ nur
F Luftverteilung einstellen kurzzeitig, bis die beschlagene Front-
scheibe wieder frei ist.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:11; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 122


mkalafa, Version: 2.11.7.7

122 Klimatisierung

RNutzen Sie die Funktion „Umluftbetrieb“ oder belüften wollen und die Zündung
nur kurzzeitig, z. B. bei unangenehmen ausgeschaltet ist. Die Funktion „Rest-
Außengerüchen oder in einem Tunnel. wärme“ kann nur ein- oder ausgeschaltet
Sonst können die Scheiben beschlagen, werden, wenn die Zündung ausgeschal-
da im Umluftbetrieb keine Frischluft tet ist.
angesaugt wird.
RNutzen Sie die Funktion „Restwärme“,
wenn Sie den Fahrzeuginnenraum heizen
Bedienen

4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC*

Funktion Funktion
Frontbediengerät D Klimatisierung automatisch regeln
rechts
: Luftverteilung einstellen links
E Kühlung mit Lufttrocknung ein-/
; Frontscheibe entfrosten ausschalten
= Temperatur erhöhen links F Temperatur verringern rechts
? Display G Fondklimatisierung über Frontbe-
A Temperatur erhöhen rechts diengerät bedienen
B Heckscheibenheizung ein-/aus- H Luftmenge erhöhen
schalten I Klimatisierung ein-/ausschalten
C Luftverteilung einstellen rechts J Luftmenge verringern
K Restwärme ein-/ausschalten

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:11; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 123


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Klimatisierung 123

Funktion Klimatisierung ein- und ausschalten


L Temperatur verringern links i Wenn Sie die Klimatisierung ausschalten,
ist die Luftzufuhr und -zirkulation abge-
M Umluftbetrieb ein-/ausschalten schaltet. Wählen Sie diese Einstellung nur
N Klimatisierung automatisch regeln kurzzeitig, sonst können die Scheiben
links beschlagen.

Fondbediengerät i Schalten Sie die Klimatisierung bevorzugt

Bedienen
über die Taste à ein (Y Seite 124).
O Temperatur erhöhen links
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
P Display lung 2 drehen.
Q Temperatur erhöhen rechts X Einschalten: Auf die Taste ^ drücken.
Das Display geht an. Die vorherigen Ein-
R Temperatur verringern rechts
stellungen werden wieder wirksam.
S Temperatur verringern links X Ausschalten: Auf die Taste ^ drücken.
Im Display steht 025/OFF26.
i Hinweise und Empfehlungen zur optima- i Zum Einschalten können Sie auch auf
len Klimatisierung: eine andere Taste drücken, außer auf die
RSchalten Sie die Klimatisierung über die Tasten ¤ und Ì.
Tasten à und ¿ ein. Die Kontroll-
leuchten auf den Tasten à und ¿
gehen an. Kühlung mit Lufttrocknung ein- und
ausschalten
RStellen Sie die Temperatur auf 22 †.
Die Funktion „Kühlung mit Lufttrocknung“ ist
RNutzen Sie die Funktion „Entfrosten“ nur
bei laufendem Motor betriebsbereit. Die
kurzzeitig, bis die beschlagene Front- Innenraumluft des Fahrzeugs wird entspre-
scheibe wieder frei ist. chend der gewählten Temperatur gekühlt und
RNutzen Sie die Funktion „Umluftbetrieb“ getrocknet.
nur kurzzeitig, z. B. bei unangenehmen
Außengerüchen oder in einem Tunnel. G Unfallgefahr
Sonst können die Scheiben beschlagen, Wenn Sie die Funktion „Kühlung mit Luft-
da im Umluftbetrieb keine Frischluft trocknung“ ausschalten, wird die Innenraum-
angesaugt wird. luft des Fahrzeugs nicht gekühlt (bei warmer
Witterung) und nicht getrocknet. Die Schei-
RNutzen Sie die Funktion „Restwärme“, ben können schneller beschlagen. Dadurch
wenn Sie den Fahrzeuginnenraum heizen können Sie das Verkehrsgeschehen nicht
oder belüften wollen und die Zündung mehr beobachten und einen Unfall verursa-
ausgeschaltet ist. Die Funktion „Rest- chen.
wärme“ kann nur ein- oder ausgeschaltet
werden, wenn die Zündung ausgeschal- An der Unterseite des Fahrzeugs kann im
tet ist. Kühlbetrieb Kondenswasser austreten.

25 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik THERMATIC
26 4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC*

* optional Z
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124 Klimatisierung

X Einschalten: Auf die Taste ¿ drücken. X nur 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik


Die Kontrollleuchte auf der Taste ¿ geht THERMATIC: Auf die Taste É oder
an. Ë für die Luftverteilung drücken.
X Ausschalten: Auf die Taste ¿ drücken. Die Anzeige AUTO für die Luftverteilung im
Die Kontrollleuchte auf der Taste ¿ geht Display geht aus. Die automatische Rege-
aus. Die Kühlung mit Lufttrocknung schal- lung für die Luftverteilung wird ausgeschal-
tet sich verzögert aus. tet und entsprechend der gewählten Ein-
stellung gesteuert. Die automatische Rege-
Bedienen

i Die Kühlung mit Lufttrocknung im Fond ist lung für die Luftmenge bleibt eingeschaltet.
nur aktiv, wenn die Kühlung mit Lufttrock- oder
nung der 4-Zonen-Komfort-Klimatisie- X nur 4-Zonen-Komfort-Klimatisierungs-
rungsautomatik THERMOTRONIC* einge- automatik THERMOTRONIC*: Den Regler
schaltet ist. für die Luftverteilung : oder C auf das
gewünschte Symbol drehen (Y Seite 122).
Die Kontrollleuchte auf der Taste à geht
Klimatisierung automatisch regeln
aus. Die automatische Regelung für die
Im Automatikmodus wird die eingestellte Luftverteilung wird ausgeschaltet und ent-
Temperatur automatisch konstant gehalten. sprechend der gewählten Einstellung
Die Temperatur der ausströmenden Luft, die gesteuert. Die automatische Regelung für
Luftmenge und die Luftverteilung werden die Luftmenge bleibt eingeschaltet.
automatisch angepasst.
Der Automatikmodus funktioniert optimal,
wenn die Funktion „Kühlung mit Lufttrock- Temperatur einstellen
nung“ eingeschaltet ist. Bei Bedarf kann die
Kühlung mit Lufttrocknung ausgeschaltet 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik
werden. THERMATIC
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel- Sie können die Temperatur für die Fahrer- und
lung 2 drehen. Beifahrerseite einzeln einstellen.
X Die gewünschte Temperatur einstellen. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
X Einschalten: Auf die Taste à drücken. lung 2 drehen.
Die Anzeige AUTO für die Luftverteilung und X Erhöhen/verringern: Die Regler : und
die Luftmenge im Display geht an. Die Kon- C im oder gegen den Uhrzeigersinn dre-
trollleuchte27 auf der Taste à geht an. hen (Y Seite 121). Die Temperatur nur in
Die Luftmenge und die Luftverteilung wer- kleinen Schritten verändern. Bei 22 †
den automatisch geregelt. beginnen.
X Ausschalten: Auf die Taste K oder
I drücken.
Die Anzeige AUTO für die Luftmenge im Dis-
play geht aus. Die automatische Regelung
für die Luftmenge wird ausgeschaltet und
entsprechend der gewählten Einstellung
gesteuert. Die automatische Regelung für
die Luftverteilung bleibt eingeschaltet.
oder
27 4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC*

* optional
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Klimatisierung 125

4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsauto- X Fondtemperatur über Fondbedienge-


matik THERMOTRONIC* rät* erhöhen/verringern: Den Schlüssel
im Zündschloss auf Stellung 2 drehen.
X Auf die Taste 9 oder : drücken. Die
Temperatur nur in kleinen Schritten verän-
dern. Bei 22 † beginnen.

Bedienen
Belüftungsdüsen einstellen
G Verletzungsgefahr
Aus den Belüftungsdüsen kann sehr heiße
oder sehr kalte Luft austreten. Dadurch kann
Klimazonen der 4-Zonen-Komfort-Klimatisierungs- es in unmittelbarer Nähe der Belüftungsdüsen
automatik THERMOTRONIC* zu Verbrennungen bzw. Erfrierungen der
Sie können die Temperatur für die Fahrer- und ungeschützten Haut kommen. Halten Sie
Beifahrerseite sowie für die linke und rechte keine ungeschützten Körperteile in die Nähe
Fondseite einzeln einstellen. der Belüftungsdüsen. Leiten Sie gegebenen-
X Fronttemperatur über Frontbedienge-
falls den Luftstrom in einen anderen Bereich
des Fahrzeuginnenraums.
rät erhöhen/verringern: Den Schlüssel
im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. Um die Frischluftzufuhr durch die Belüftungs-
X Auf die Taste 9 oder : drücken. Die düsen in den Fahrzeuginnenraum zu gewähr-
Temperatur nur in kleinen Schritten verän- leisten, beachten Sie folgende Hinweise:
dern. Bei 22 † beginnen. RHalten Sie das Lufteintrittsgitter auf der
X Fondtemperatur über Frontbedienge- Motorhaube frei von Ablagerungen, z. B.
rät erhöhen/verringern: Den Schlüssel Eis, Schnee oder Laub.
im Zündschloss auf Stellung 2 drehen. RHalten Sie Düsen, Be- und Entlüftungsgitter
X Auf die Taste Y drücken. im Fahrzeuginnenraum immer frei.
Die Anzeige im Display wechselt auf Fond-
klimatisierung.
i Stellen Sie für eine zugarme Belüftung die
Schiebegriffe der Belüftungsdüsen in die
X Auf die Taste 9 oder : drücken. Die
mittlere Raststellung.
Temperatur nur in kleinen Schritten verän-
dern. Bei 22 † beginnen.
i Um in die Normalanzeige zurückzukeh-
ren, auf die Taste Y drücken.

i Die Fondanzeige wechselt automatisch


nach fünf Sekunden in die Normalanzeige.

* optional Z
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126 Klimatisierung

Mitteldüsen einstellen z. B. zum Kühlen des Inhalts. Die zugeführte


Luftmenge ist abhängig von der eingestellten
Luftmenge und Luftverteilung. Die Lufttem-
peratur entspricht in etwa der aus den Mit-
teldüsen austretenden Luft.
! Schließen Sie im Heizbetrieb die Belüf-
tungsdüse im Ablagefach. Und schalten Sie
bei hohen Außentemperaturen die Funk-
Bedienen

tion „Kühlung mit Lufttrocknung“ ein.


Sonst können temperaturempfindliche
Dinge, die Sie im Ablagefach aufbewahren,
beschädigt werden.
: Linke Mitteldüse
; Rechte Mitteldüse
= Regler rechte Mitteldüse
? Regler linke Mitteldüse

X Öffnen/schließen: Die Regler = und ?


nach oben oder unten drehen.

Seitendüsen einstellen

X Belüftungsdüse öffnen: Den Schie-


ber : nach oben ziehen.
X Belüftungsdüse schließen: Den Schie-
ber : nach unten schieben.

Fonddüsen einstellen

X Öffnen/schließen: Den Regler = nach


rechts oder links drehen.
i Die Entfrosterdüse : ist nie ganz
geschlossen, auch dann nicht, wenn die
Seitendüse ; geschlossen ist.

Belüftungsdüse im Ablagefach einstel-


len
: Linke Fonddüse
Das Ablagefach kann belüftet werden, wenn ; Rechte Fonddüse
die 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik THER-
= Regler rechte Fonddüse
MATIC/4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsau-
tomatik THERMOTRONIC* eingeschaltet ist,

* optional
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Klimatisierung 127

? Fondbediengerät 4-Zonen-Komfort-Kli- L Lenkt Luft in den gesamten Innen-


matisierungsautomatik THERMOTRO- raum.
NIC* O Lenkt Luft durch die Mittel-, die Seiten-
A Regler linke Fonddüse und die Fußraumdüsen vorn und hin-
ten.
X Öffnen/schließen: Die Regler = oder
Sie können die Luftverteilung für die Fahrer-
A nach oben oder unten drehen.
und Beifahrerseite einzeln einstellen.

Bedienen
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
lung 2 drehen.
Luftverteilung einstellen
X Die Regler : oder C auf das entspre-
2-Zonen-Klimatisierungsautomatik chende Symbol drehen (Y Seite 122). Die
THERMATIC Regler können auch auf den Bereich zwi-
Q Lenkt Luft in den gesamten Innen- schen zwei Symbolen gedreht werden.
raum.
R Lenkt Luft durch die Entfroster-, die
Mittel- und Seitendüsen.
Luftmenge einstellen
M Lenkt Luft durch die Entfrosterdüsen. X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
L Lenkt Luft durch die Entfroster- und lung 2 drehen.
die Fußraumdüsen vorn und hinten. X Erhöhen/verringern: Auf die Taste K

P Lenkt Luft durch die Mittel- und die oder I drücken.


Seitendüsen.
O Lenkt Luft durch die Fußraumdüsen
vorn und hinten. Frontscheibe entfrosten
S Lenkt Luft durch die Mittel-, die Seiten- i Wählen Sie die Funktion „Entfrosten“ nur
und die Fußraumdüsen vorn und hin- so lange, bis die Frontscheibe wieder frei
ten. ist.
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel- X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
lung 2 drehen. lung 2 drehen.
X Auf die Taste É oder Ë drücken, bis
X Einschalten: Auf die Taste ¬ drücken.
im Display der 2-Zonen-Klimatisierungsau- Die Kontrollleuchte auf der Taste ¬ geht
tomatik THERMATIC das gewünschte Sym- an.
bol steht.
Die Anlage schaltet in folgende Funktionen:
RKühlung mit Lufttrocknung ein
4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsauto-
matik THERMOTRONIC* RLuftmenge hoch28
M Lenkt Luft durch die Mittel-, die Seiten- RTemperatur hoch28
und Entfrosterdüsen. RLuftverteilungin Richtung Frontscheibe
P Lenkt Luft durch die Mittel- und die und vordere Seitenfenster
Seitendüsen. RUmluftbetrieb aus

28 in Abhängigkeit von der Außentemperatur

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:13; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

128 Klimatisierung

X Ausschalten: Auf die Taste ¬ drücken. i Wählen Sie diese Einstellung nur so lange,
Die Kontrollleuchte auf der Taste ¬ geht bis die Frontscheibe wieder frei ist.
aus. Die vorherigen Einstellungen werden
wieder wirksam. Die Kühlung mit Lufttrock-
nung bleibt eingeschaltet. Der Umluftbe- Heckscheibenheizung ein- und aus-
trieb bleibt ausgeschaltet. schalten
oder
G Unfallgefahr
X Auf die Taste à drücken.
Bedienen

Stellen Sie vor Fahrtantritt sicher, dass alle


Die Kontrollleuchte auf der Taste ¬ geht Scheiben frei von Eis und Schnee sind. Sonst
aus. Die Luftmenge und Luftverteilung wer- können Sie durch die verminderte Sicht das
den automatisch geregelt. Verkehrsgeschehen nicht mehr überblicken
oder und einen Unfall verursachen.
X 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik
THERMATIC: Die Regler : oder C im i Die Heckscheibenheizung verbraucht viel
oder gegen den Uhrzeigersinn drehen Strom. Schalten Sie sie deshalb aus, sobald
(Y Seite 121). die Heckscheibe frei ist. Die Heckschei-
oder benheizung schaltet sich sonst erst nach
X 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik einigen Minuten automatisch ab.
THERMATIC: Auf die Taste K oder
i Wenn die Batteriespannung zu niedrig ist,
I drücken.
kann sich die Heckscheibenheizung
abschalten.

Beschlag auf Scheiben entfernen X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-


lung 2 drehen.
Innen beschlagene Scheiben X Auf die Taste ¤ drücken.
X Die Funktion „Kühlung mit Lufttrocknung“ Die Kontrollleuchte auf der Taste ¤ geht
einschalten. an oder aus.
X Den Automatikmodus einschalten.
X Wenn die Scheiben weiterhin beschlagen:
Die Funktion „Entfrosten“ einschalten. Umluftbetrieb ein- und ausschalten
i Wählen Sie diese Einstellung nur so lange, Bei unangenehmen Gerüchen in der Außen-
bis die Frontscheibe wieder frei ist. luft können Sie die Frischluftzufuhr vorüber-
gehend abschalten. Dann wird nur die Innen-
raumluft umgewälzt.
Außen beschlagene Scheiben
X Den Scheibenwischer einschalten. G Unfallgefahr
Schalten Sie bei niedrigen Außentemperatu-
X 2-Zonen-Klimatisierungsautomatik
ren nur kurzzeitig auf Umluftbetrieb. Sonst
THERMATIC: Auf die Taste É oder
können die Scheiben beschlagen und die ver-
Ë drücken, bis im Display P, S
minderte Sicht kann Sie und andere gefähr-
oder O steht. den. Dadurch könnten Sie das Verkehrsge-
X 4-Zonen-Komfort-Klimatisierungsauto- schehen nicht mehr beobachten und einen
matik THERMOTRONIC*: Den Regler für Unfall verursachen.
die Luftverteilung auf das Symbol O
oder P drehen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:13; WK

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Klimatisierung 129

X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel- mand einklemmt. Bei Gefahr drücken Sie
lung 2 drehen. erneut auf die Taste g. Betätigen Sie gege-
X Einschalten: Auf die Taste g drücken. benenfalls die Taste zum Stoppen, Öffnen
Die Kontrollleuchte auf der Taste g geht oder Schließen des Schiebe-Hebe-Dachs* in
an. Gegenrichtung.
i Der Umluftbetrieb schaltet sich bei hohen X Komfortschließen: So lange auf die
Außentemperaturen automatisch ein. Die Taste g drücken, bis die Seitenfenster

Bedienen
Kontrollleuchte auf der Taste g ist bei und das Schiebe-Hebe-Dach* geschlossen
automatisch eingeschaltetem Umluftbe- sind.
trieb nicht an. Die Kontrollleuchte auf der Taste g geht
Nach etwa 30 Minuten wird Außenluft an. Der Umluftbetrieb wird eingeschaltet.
zugemischt.
X Komfortöffnen: So lange auf die
X Ausschalten: Auf die Taste g drücken. Taste g drücken, bis die Seitenfenster
Die Kontrollleuchte auf der Taste g geht und das Schiebe-Hebe-Dach* die
aus. ursprüngliche Position erreicht haben.
Die Kontrollleuchte auf der Taste g geht
i Der Umluftbetrieb schaltet sich automa-
aus. Der Umluftbetrieb wird ausgeschaltet.
tisch aus
Rnach ungefähr fünf Minuten bei Außen- i Wenn Sie nach dem Komfortschließen die
temperaturen unter etwa 5 † Seitenfenster oder das Schiebe-Hebe-
Dach* manuell öffnen, bleiben sie beim
Rnach ungefähr fünf Minuten, wenn die
Komfortöffnen in dieser Position.
Kühlung mit Lufttrocknung ausgeschal-
tet ist
Rnach ungefähr 30 Minuten bei Außen- Restwärme ein- und ausschalten
temperaturen über etwa 5 †
Wenn Sie den Motor abgestellt haben, kön-
nen Sie mit der Restwärme des Motors das
Komfortöffnen/-schließen stehende Fahrzeug noch bis zu 30 Minuten
heizen. Die Heizdauer hängt von der einge-
G Verletzungsgefahr
stellten Fahrzeuginnenraumtemperatur ab.
Achten Sie beim Öffnen und Schließen der
Seitenfenster darauf, dass sich niemand zwi- i Unabhängig von der eingestellten Luft-
schen Seitenfenster und Türrahmen ein- menge läuft das Gebläse auf niedriger
klemmt. Halten Sie keine Körperteile oder Stufe.
Gegenstände während des Öffnungs- oder
Schließvorgangs an die Seitenfenster. Durch i Wenn Sie die Funktion „Restwärme“ bei
die Bewegung der Seitenfenster können diese hohen Temperaturen einschalten, schaltet
zwischen Seitenfenster und Türrahmen ein- sich nur die Lüftung ein. Das Gebläse läuft
gezogen oder eingeklemmt werden. Bei auf mittlerer Stufe.
Gefahr drücken Sie erneut auf die X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
Taste g. Betätigen Sie gegebenenfalls die lung 0 drehen oder abziehen.
Taste zum Stoppen, Öffnen oder Schließen
X Einschalten: Auf die Taste Ì drücken.
der Seitenfenster in Gegenrichtung.
Die Anzeige REST im Display geht an.
Achten Sie beim Öffnen und Schließen des
Schiebe-Hebe-Dachs* darauf, dass sich nie- X Ausschalten: Auf die Taste Ì drücken.
Die Anzeige REST im Display geht aus.
* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:13; WK

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130 Klimatisierung

i Die Restwärme wird automatisch nach Mit der Standbelüftung können Sie die Luft
etwa 30 Minuten abgeschaltet oder wenn des Fahrzeuginnenraums nicht unter die
Rdie Zündung eingeschaltet wird Außentemperatur abkühlen.
Rdie Batteriespannung abfällt Vor dem Einschalten
X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
Standheizung/-belüftung* ein- und lung 2 drehen.
Bedienen

ausschalten X Die Temperatur auf einen Wert zwischen


20 † und 24 † einstellen.
Hinweise zur Standheizung/-belüftung Die Standheizung oder -belüftung kann auch
G Vergiftungsgefahr eingeschaltet werden, wenn die Klimatisie-
rung manuell geregelt wird. Ein optimales
Beim Betrieb der Standheizung entstehen
Raumklima erhalten Sie, wenn der Automa-
Abgase. Wenn Sie diese Abgase einatmen,
tikmodus eingestellt ist. Stellen Sie die
können Sie sich vergiften. Schalten Sie des-
gewünschte Temperatur in diesem Bereich
halb die Standheizung in geschlossenen Räu-
ein. Wenn Sie höhere Temperaturen einstel-
men ohne Absaugung aus, z.B. in der Garage.
len, wird auf 24 † beheizt. Wenn Sie niedrig-
G Brandgefahr ere Temperaturen einstellen, wird auf 20 †
beheizt.
Beim Betrieb der Standheizung können Teile
des Fahrzeugs sehr heiß werden und leicht- Ein- oder ausschalten können Sie die Stand-
entzündliche Stoffe in Brand setzen, z. B. heizung/-belüftung entweder über die Taste
Kraftstoffe. Der Betrieb der Standheizung ist an der Mittelkonsole oder über die Fernbe-
deshalb an Tankstellen oder beim Betanken dienung.
Ihres Fahrzeugs verboten. Schalten Sie daher Über den Bordcomputer können Sie bis zu
die Standheizung an Tankstellen aus. drei Einschaltzeitpunkte festlegen, von denen
Sie jeweils einen vorwählen können
i Schalten Sie die Standheizung regelmä- (Y Seite 99).
ßig einmal im Monat für etwa zehn Minuten
ein. Standheizung/-belüftung über Taste an
der Mittelkonsole ein- oder ausschalten
Die Standheizung beheizt die Luft des Fahr-
zeuginnenraums auf eine Temperatur zwi-
schen 20 † und 24 †, ohne auf die Wärme-
abgabe des laufenden Motors angewiesen zu
sein. Die Standheizung wird direkt mit dem
Kraftstoff des Fahrzeugs betrieben. Deswe-
gen muss der Kraftstoffbehälter mindestens
bis zum Reservestand gefüllt sein, damit die
Standheizung funktioniert.
Die Standheizung oder -belüftung passt sich
Änderungen der Außentemperatur und der
Witterung automatisch an. Deshalb kann es
vorkommen, dass die Standheizung vom
Belüftungs- in den Heizbetrieb oder vom Heiz-
in den Belüftungsbetrieb umschaltet.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:13; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Klimatisierung 131

Die Farben der Kontrollleuchten auf der Taste i Sie erzielen eine optimale Reichweite,
haben folgende Bedeutung: wenn Sie die Fernbedienung beim Senden
blau Standbelüftung ist eingeschaltet senkrecht nach oben halten.
rot Standheizung ist eingeschaltet i Wenn die Batterien der Fernbedienung
gelb Einschaltzeitpunkt ist vorgewählt schwach sind, erscheint im Display rechts
(Y Seite 99) ein Batteriesymbol. Tauschen Sie die Bat-
terien der Fernbedienung aus
Standheizung/-belüftung einschalten

Bedienen
(Y Seite 213).
Wenn der Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
lung 1 oder 2 steht:
X Länger als zwei Sekunden auf die
Taste : & drücken.
Die rote oder blaue Kontrollleuchte auf der
Taste : & geht an.
Wenn der Schlüssel aus dem Zündschloss
abgezogen ist oder auf Stellung 0 steht:
X Kurz auf die Taste : & drücken.
Die rote oder blaue Kontrollleuchte auf der
Taste : & geht an.
Fernbedienung Standheizung
Standheizung/-belüftung ausschalten : Display
X Kurz auf die Taste : & drücken. ; Y Status prüfen
Die rote oder blaue Kontrollleuchte auf der = OFF Standheizung/-belüftung aus
Taste : & geht aus. ? ON Standheizung/-belüftung ein
A X Status prüfen
Standheizung/-belüftung über Fernbe- Mit der Fernbedienung können Sie
dienung ein- oder ausschalten Rdie Standheizung/-belüftung ein- oder aus-
Zur Fahrzeugausstattung gehört eine Fernbe- schalten
dienung. Je Fahrzeug können Sie noch zwei Rden Status der Standheizung/-belüftung
weitere Fernbedienungen nutzen. Wenden prüfen
Sie sich für weitere Informationen an eine
qualifizierte Fachwerkstatt, z. B. an einen Standheizung/-belüftung einschalten
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
X Auf die Taste ON drücken.
Die maximale Reichweite der Fernbedienung
Folgende Displayanzeigen sind möglich:
beträgt etwa 300 Meter. Die Reichweite wird
reduziert durch: Anzeige Bedeutung
RFunkstörquellen
Die Standhei-
Rmassive Hindernisse zwischen Fernbedie- zung/-belüftung ist ein-
nung und Fahrzeug geschaltet.
Rungünstige Position der Fernbedienung
zum Fahrzeug
RSenden aus geschlossenen Räumen

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:14; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

132 Schiebedach

Bei der Standhei- Status der Standheizung prüfen


zung/-belüftung ist ein X Auf die Taste X oder Y drücken.
Fehler aufgetreten. Die Folgende Displayanzeigen sind möglich:
vom System gewählte
Funktion „Heizen“ bzw. Anzeige Bedeutung
„Belüften“ steht nicht zur Die Standhei-
Verfügung. Die Fahr- zung/-belüftung ist aus-
zeugbatterie ist nicht geschaltet.
Bedienen

ausreichend geladen
oder das System selbst Bei der Standhei-
ist defekt (Y Seite 208). zung/-belüftung ist ein
Fehler aufgetreten. Die
Die Signalübertragung vom System gewählte
zwischen Sender und Funktion „Heizen“ bzw.
Fahrzeug ist gestört „Belüften“ steht nicht zur
(Y Seite 208). Verfügung. Die Fahr-
Das Heizsystem hat eine zeugbatterie ist nicht
Störung oder der Tank ist ausreichend geladen
nicht ausreichend oder das System selbst
gefüllt. Die Standheizung ist defekt (Y Seite 208).
funktioniert nicht. Die Die Signalübertragung
Standbelüftung funktio- zwischen Sender und
niert weiterhin Fahrzeug ist gestört
(Y Seite 208). (Y Seite 208).
Standheizung/-belüftung ausschalten Die Standbelüftung ist
Nach 50 Minuten schaltet sich die Standhei- eingeschaltet. Die Zahl
zung automatisch aus. im Display zeigt die Rest-
laufzeit (in Minuten) der
i Diesen Zeitraum können Sie ändern las- Standbelüftung.
sen. Wenden Sie sich dazu an eine qualifi-
zierte Fachwerkstatt, z. B. an einen Die Standheizung ist ein-
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. geschaltet. Die Zahl im
Display zeigt die Rest-
X Auf die Taste OFF drücken. laufzeit (in Minuten) der
Folgende Displayanzeigen sind möglich: Standheizung.
Anzeige Bedeutung
Die Standhei- Schiebedach
zung/-belüftung ist aus-
geschaltet. Allgemeine Hinweise
Die Signalübertragung G Verletzungsgefahr
zwischen Sender und Achten Sie beim Schließen des Schiebedachs
Fahrzeug ist gestört darauf, dass sich niemand einklemmt. Bei
(Y Seite 208). Gefahr lassen Sie die Taste los und drücken
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Schiebedach 133

Sie sie kurz in eine beliebige Richtung, um das Schiebe-Hebe-Dach*


Schiebedach zu stoppen.

G Verletzungsgefahr
Wenn Kinder das Schiebedach bedienen, kön-
nen sie sich verletzen.
Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt im
Fahrzeug zurück. Nehmen Sie immer den

Bedienen
Schlüssel mit, auch wenn Sie das Fahrzeug
nur kurzzeitig verlassen.

G Verletzungsgefahr
Das Glas des Schiebedachs kann bei einem Dachbedieneinheit
Unfall zerbrechen. Wenn Sie nicht angegurtet : Öffnen
sind, besteht die Gefahr, dass Sie bei einem ; Schließen/Absenken
Überschlag durch die freie Öffnung herausge-
= Anheben
schleudert werden. Gurten Sie sich daher
immer an, um Verletzungsrisiken zu reduzie- X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
ren. lung 2 drehen.
X Die Taste in die entsprechende Richtung
! Öffnen Sie das Schiebedach nur, wenn es drücken oder ziehen.
frei von Schnee und Eis ist. Sonst kann es
zu Funktionsstörungen kommen. i Wenn Sie die Taste über den Druckpunkt
Lassen Sie keine Gegenstände aus dem hinweg bedienen, starten Sie einen Auto-
Schiebedach ragen. Die Dichtleisten könn- matiklauf in die entsprechende Richtung.
ten beschädigt werden. Sie können durch erneutes Bedienen den
Automatiklauf stoppen.
i Bei offenem Schiebedach können neben Die Abdeckung für den Sonnenschutz öffnet
den üblichen Fahrtwindgeräuschen auch sich beim Öffnen des Schiebe-Hebe-Dachs
Resonanzgeräusche entstehen. Diese sind automatisch mit. Nachdem Sie das Schiebe-
bedingt durch geringe Druckschwankun- Hebe-Dach geschlossen haben, können Sie
gen im Innenraum. Verändern Sie die Stel- die Abdeckung von Hand schließen.
lung des Schiebedachs oder öffnen Sie ein
Seitenfenster leicht, um diese Geräusche Schließen mit erhöhter Schließkraft
zu vermindern oder zu beseitigen. und ohne Einklemmschutz
i Weiterführende Themen: G Verletzungsgefahr
RKomfortöffnen von außen (Y Seite 77) Sie können sich schwer oder sogar tödlich
oder von innen (Y Seite 129) verletzen beim Schließen des Schiebe-Hebe-
Dachs mit erhöhter Schließkraft oder ohne
RKomfortschließen von außen Einklemmschutz. Achten Sie darauf, dass sich
(Y Seite 77) oder von innen niemand einklemmt, wenn Sie das Schiebe-
(Y Seite 129) Hebe-Dach schließen.
Rautomatisches Schließen des Schiebe-
dachs (PRE-SAFE®) (Y Seite 36)

* optional Z
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

134 Beladen und Verstauen

Wenn das Schiebe-Hebe-Dach beim Schlie- Justieren


ßen blockiert:
Justieren Sie das Schiebe-Hebe-Dach neu,
X Unmittelbar nach dem Blockieren erneut wenn es sich nur ruckweise öffnen lässt, oder
an der Taste so lange bis zum Druckpunkt wenn die Batterie abgeklemmt oder entladen
in Pfeilrichtung ; ziehen, bis das Schiebe- war:
Hebe-Dach geschlossen ist. X Im Hauptsicherungskasten (Y Seite 236)
Das Schiebe-Hebe-Dach wird mit erhöhter die Sicherung für das Schiebe-Hebe-Dach
Schließkraft geschlossen.
Bedienen

herausnehmen.
Wenn das Schiebe-Hebe-Dach erneut blo- X Die Sicherung wieder einsetzen.
ckiert: X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stel-
X Unmittelbar nach dem Blockieren erneut lung 2 drehen.
an der Taste so lange bis zum Druckpunkt X Das Schiebe-Hebe-Dach hinten vollständig
in Pfeilrichtung ; ziehen, bis das Schiebe- anheben.
Hebe-Dach geschlossen ist. X Die Taste eine weitere Sekunde gedrückt
Das Schiebe-Hebe-Dach wird ohne Ein- halten.
klemmschutz geschlossen. X Prüfen, ob sich das Schiebe-Hebe-Dach
wieder vollständig öffnen oder schließen
Regenschließen* lässt (Y Seite 133).
X Wenn dies nicht der Fall ist, eine qualifi-
Das Schiebe-Hebe-Dach schließt sich auto-
matisch zierte Fachwerkstatt aufsuchen.
Rbei einsetzendem Regen

Rnach 12 Stunden Beladen und Verstauen


Rbei Störungen in der Spannungsversorgung
Ablagen
Anschließend hebt sich das Schiebe-Hebe-
Dach hinten an, um den Innenraum weiterhin G Verletzungsgefahr
zu lüften. Wenn Sie Gegenstände in den Ablagen mit-
i Wenn sich das Schiebe-Hebe-Dach mit nehmen, müssen die Ablagefächer geschlos-
sen sein. Gepäcknetze können schweres
der Funktion „Regenschließen“ schließt
Gepäck nicht ausreichend sichern.
und dabei blockiert wird, öffnet es sich wie-
der ein Stück. Danach ist die Funktion Sie und andere können sonst von umher-
„Regenschließen“ deaktiviert. schleudernden Gegenständen verletzt wer-
den, wenn Sie
Das Schiebe-Hebe-Dach schließt sich nicht,
Rstark bremsen
wenn
Rdie Richtung schnell ändern
Res hinten angehoben ist
Reinen Unfall haben.
Res blockiert ist
Rkein
Scharfkantige und zerbrechliche Gegen-
Regen auf die Frontscheibe fällt (z. B.
stände dürfen nicht im Gepäcknetz transpor-
weil das Fahrzeug unter einer Brücke oder
tiert werden.
in einem Carport steht)
Transportieren Sie keine harten Gegenstände
in den Pompadourtaschen. Es dürfen keine

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:15; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Beladen und Verstauen 135

Gegenstände über die Pompadourtaschen i Die Steckdose können Sie für 12–V-Zube-
hinausragen. hör bis 180 W benutzen. Weitere Informa-
tionen finden Sie im Kapitel „12–V-Steck-
Handschuhfach dosen“ (Y Seite 142).

i Je nach Fahrzeugausstattung ist m Hand- Ablagefach vor der Armauflage


schuhfach ein AUX-IN Anschluss oder ein
Media Interface*, eine universelle Schnitt-

Bedienen
stelle für mobile Audiogeräte, z.B. für iPOD,
USB-Geräte, eingebaut.

X Öffnen: Den Deckel hinten an der Markie-


rung : antippen.
Der Deckel klappt auf.
Das Handschuhfach kann mit dem Notschlüs-
sel ent- und verriegelt werden (Y Seite 209).
X Öffnen: Auf die Öffnungstaste : drücken.
X Schließen: Die Handschuhfachklappe ;
nach oben klappen.

Ablagefach in der Mittelkonsole

X Einsatz herausnehmen: Den Einsatz am


Griff : herausziehen.

X Öffnen: Gegen die Markierung unten am


Deckel : tippen.
Das Ablagefach öffnet sich.
i Die Einlegematte ; können Sie zum Rei-
nigen herausnehmen.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:17; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 136


mkalafa, Version: 2.11.7.7

136 Beladen und Verstauen

Ablagefach/Telefonfach unter der Arm- Hinteres Ablagefach in der Mittelkon-


auflage sole hinten
Bedienen

X Öffnen: Die Taste rechts oder links drü- X Öffnen: Die Abdeckung ; nach hinten
cken : und die Abdeckung ; zur Seite schieben.
klappen.
i Die Steckdose : können Sie für 12–V-
Ablagefach belüften Zubehör bis 180 W benutzen. Weitere Infor-
Das Ablagefach unter der Armauflage kann mationen finden Sie im Kapitel „12–V-
belüftet werden (Y Seite 126). Steckdosen“ (Y Seite 142).

Vorderes Ablagefach in der Mittelkon- Ablage in der Fondarmlehne


sole hinten

X Öffnen: Den Griff nach oben drücken und


X Öffnen: Die Abdeckung : nach vorn die Armauflage nach oben aufklappen.
schieben.
i Die Einlegematte können Sie zum Reini-
gen herausnehmen.
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:18; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 137


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Beladen und Verstauen 137

Ablagefach am Fahrersitz X Öffnen: Den Cupholder an der Markierung


antippen.
Der Cupholder fährt selbsttätig aus.
i Sie können den Cupholder zum Reinigen
herausnehmen. Reinigen Sie ihn nur mit
klarem, lauwarmen Wasser. Achten Sie
beim Einsetzen darauf, dass Sie den
Cupholder in die Führungen einstecken.

Bedienen
X Öffnen: Die Lasche : nach oben ziehen.
X Die Abdeckung nach vorn klappen.

Cupholder
G Verletzungsgefahr
Lassen Sie den Cupholder während der Fahrt X Schließen: Seitlich in Pfeilrichtung auf den
geschlossen. Sonst können Sie und andere Cupholder drücken.
von umherschleudernden Gegenständen ver-
letzt werden, wenn Sie
Cupholder in der Fondarmlehne
Rstark bremsen

Rdie Richtung schnell ändern


Reinen Unfall haben.
Setzen Sie nur passende und verschließbare
Behälter ein. Die Getränke könnten sonst
überschwappen.
Vermeiden Sie heiße Getränke. Sie könnten
sich sonst verbrühen.

Cupholder* in der Mittelkonsole


X Öffnen: Vorn auf den Cupholder drücken.
Der Cupholder fährt selbsttätig aus.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:19; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 138


mkalafa, Version: 2.11.7.7

138 Beladen und Verstauen

Cupholder* in der Mittelkonsole hinten Skisack*


G Verletzungsgefahr
In dem Skisack können Sie maximal vier Paar
Ski transportieren. Beladen Sie den Skisack
nicht mit ungeeignetem Ladegut.
Wenn der Skisack beladen ist, müssen Sie ihn
stets befestigen. Bei einem Unfall kann sonst
Bedienen

jemand verletzt werden.

Skisack entfalten und Skier einladen

X Öffnen: Die Abdeckung : nach vorn


schieben.

X Die Fondarmlehne herunterklappen.


X Die Entriegelungen ; zusammendrücken
und die Abdeckung : herunterklappen.
X Ausbauen: Die Verriegelung ; in Pfeil-
richtung schieben.
X Den Cupholder : herausnehmen.
X Einbauen: Den Cupholder : einsetzen.
X Die Verriegelung ; entgegen der Pfeilrich-
tung schieben.

Gepäcknetz im Beifahrer-Fußraum
G Verletzungsgefahr
Legen Sie nur leichtes Ladegut in das Gepäck- X Den Skisack : in den Innenraum ziehen.
netz. Transportieren Sie darin keine schwe- Der Skisack entfaltet sich.
ren, sperrigen, scharfkantigen und zerbrech- X Das vordere Ablagefach in der Mittelkon-
lichen Gegenstände. Bei einem Unfall kann sole Fond öffnen.
das Gepäcknetz das Ladegut nicht ausrei- X Die Gummiabdeckung herausnehmen.
chend sichern. oder
X Den Cupholder herausnehmen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:20; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 139


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Beladen und Verstauen 139

Bedienen
X Die Abdeckung : nach oben klappen. X Den Zurrgurt : am losen Ende straff zie-
X Den Kofferraumdeckel öffnen. hen, bis die Skier im Skisack fixiert sind.

X Auf die Entriegelungstaste : drücken. X Den Haken : in den Bügel ; einhängen.


Die Klappe öffnet sich nach unten. X Den Zurrgurt am losen Ende straff ziehen.

Skier entnehmen und Skisack zusam-


menfalten
X Die beiden Zurrgurte lösen.
X Den Haken am Bügel aushängen.
X Die Skier aus dem Skisack nehmen.
X Die Klappe im Kofferraum schließen.
X Den Skisack glatt ziehen und zusammenle-
gen.
X Den Skisack in die Fondsitzlehne stecken.
Skisack
X Die Abdeckung hochklappen.
X Die Skier vom Kofferraum aus in den Ski-
sack schieben. i Die Klappe im Kofferraum sollten Sie
immer schließen, wenn Sie den Skisack
nicht benötigen. So können Sie den Zugriff
von Unbefugten vom Innenraum zum Kof-
ferraum verwehren.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:21; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

140 Beladen und Verstauen

Skisack ausbauen Dachträgersystem*


Sie können den Skisack ausbauen, wenn Sie G Unfall- und Verletzungsgefahr
ihn reinigen oder trocknen wollen.
Ein unsachgemäß befestigtes Dachträgersys-
X Den Kofferraumdeckel öffnen.
tem, Skihalter oder eine Dachladung können
sich vom Fahrzeug lösen. Diese umherschleu-
dernden Gegenstände können Sie und andere
verletzen oder einen Unfall verursachen.
Bedienen

Beachten Sie die Montageanleitung des


Dachträger-Herstellers und des Skihalter-
Herstellers zur Installation und zu speziellen
Gebrauchshinweisen.
Die Dachbeladung führt zur Erhöhung des
Schwerpunkts des Fahrzeugs und damit zur
Veränderung des Fahrverhaltens. Beachten
Sie unbedingt die maximale Dachlast von
X Auf die Taste : drücken. 100 kg. Passen Sie Ihre Fahrweise immer den
Die Klappe ; öffnet sich nach unten. aktuellen Straßen-, Straßenverkehrs- und Wit-
terungsverhältnissen an und fahren Sie
X Die Arretierung = nach innen drücken und
besonders vorsichtig, wenn Sie mit belade-
den Rahmen ? mit dem Skisack heraus- nem Dach fahren.
ziehen.

G Vergiftungsgefahr ! Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, nur für


Mercedes-Benz geprüfte und freigegebene
Fahren Sie bei ausgebautem Skisack nur mit
Dachträgersysteme zu verwenden. Diese
geschlossenem Kofferraumdeckel. Es können
helfen Fahrzeugschäden zu vermeiden.
sonst Abgase in den Innenraum eindringen.
Verstauen Sie das Ladegut so auf dem
Dachträger, dass das Fahrzeug auch wäh-
rend der Fahrt nicht beschädigt wird.
Haltehaken im Kofferraum
Beachten Sie, je nach Fahrzeugausstat-
tung, dass Sie
Rdas Schiebe-Hebe-Dach* vollständig
anheben können
Rden Kofferraumdeckel vollständig öffnen
können.

X Den Haltehaken ; an der Lasche :


herunterziehen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:21; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 141


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Nützliches 141

Spiegel in der Sonnenblende


Die Spiegelleuchte : funktioniert nur, wenn
die Sonnenblende im Halter ; eingerastet
und die Spiegelabdeckung A nach oben
geklappt ist.

Blendung von der Seite

Bedienen
X Die Sonnenblende nach unten klappen.
X Die Sonnenblende aus dem Halter ;
herausziehen.
X Die Abdeckungen : nach oben klappen.
X Die Sonnenblende zur Seite schwenken.
X Das Dachträgersystem nur an den Befesti-
gungspunkten unter den Abdeckungen :
befestigen.
Sonnenrollo Heckscheibe*
Die Montageanleitung des Herstellers
beachten.

Nützliches
Sonnenblenden
G Unfallgefahr
Lassen Sie die Spiegel der Sonnenblenden
während der Fahrt abgedeckt. Sonst kann
blendendes Licht dazu führen, dass Sie den
Verkehr nicht richtig wahrnehmen können
! Achten Sie darauf, dass sich das Sonnen-
und einen Unfall verursachen.
rollo frei bewegen kann. Sonst können das
Sonnenrollo oder Gegenstände beschädigt
werden.

i Fahren Sie das Sonnenrollo immer voll-


ständig ein oder aus.
X Aus- oder einfahren: Kurz auf die
Taste : drücken.
Das Sonnenrollo fährt ganz aus oder ganz
ein.
X Stoppen: Erneut kurz auf die Taste : drü-

: Spiegelleuchte cken.
; Halter
= Halteklipp, z. B. für Parkticket
? Kosmetikspiegel
A Spiegelabdeckung

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:22; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

142 Nützliches

Aschenbecher* X Öffnen: Oben gegen den Aschenbecher


= tippen.
Aschenbecher Cockpit Der Aschenbecher klappt auf.
X Einsatz herausnehmen: Die Glut-
leiste : mit dem Zeigefinger umklappen
und den Einsatz nach oben ; entnehmen.
X Einsatz einsetzen: Den Einsatz in den Hal-
ter drücken, bis er einrastet.
Bedienen

Zigarettenanzünder*
G Verletzungs- und Brandgefahr
Fassen Sie den heißen Zigarettenanzünder
X Öffnen: Gegen die Markierung unten am nur am Griff an. Sie können sich sonst ver-
Deckel : tippen. brennen.
Der Aschenbecher öffnet sich. Achten Sie darauf, dass mitfahrende Kinder
X Einsatz herausnehmen: Den Schiebe- sich nicht am heißen Zigarettenanzünder ver-
knopf ; nach rechts drücken. letzen oder damit einen Brand verursachen.
Der Einsatz gleitet etwas heraus.
X Einsatz einsetzen: Den Einsatz in den Hal-
ter drücken, bis er einrastet.

Aschenbecher Fond
Der Aschenbecher ist in den Fondtüren.

X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-


schloss auf Stellung 2 steht.
X Gegen die Markierung unten am
Deckel : tippen.
Der Aschenbecher öffnet sich.
X Auf den Zigarettenanzünder ; drücken.
Wenn die Spirale glüht, springt der Zigaret-
tenanzünder ; selbsttätig zurück.

12-V-Steckdosen
Die Steckdosen können Sie für Zubehör bis
maximal 180 W verwenden.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:23; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Nützliches 143

X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd- Mobiltelefon*


schloss auf Stellung 2 steht.
G Unfallgefahr
Steckdose Cockpit Beachten Sie beim Betrieb mobiler Kommu-
nikationsgeräte im Fahrzeug die gesetzlichen
Bei Fahrzeugen mit Nichtraucherpaket ist Bestimmungen des Landes, in dem Sie sich
eine Steckdose in der Mittelkonsole. momentan aufhalten.
Ist die Bedienung von Kommunikationsgerä-

Bedienen
ten während der Fahrt gesetzlich zugelassen,
so bedienen Sie diese nur, wenn es die Ver-
kehrssituation zulässt. Sie können sonst vom
Verkehrsgeschehen abgelenkt werden, einen
Unfall verursachen und sich und andere ver-
letzen.
Funkgeräte und Telefaxgeräte ohne reflexi-
onsarme Außenantenne können die Fahr-
zeug-Elektronik stören und damit die
Betriebssicherheit des Fahrzeugs und
X Gegen die Markierung unten am dadurch auch Ihre Sicherheit gefährden.
Deckel : tippen. Benutzen Sie diese daher nur, wenn sie vor-
Das Ablagefach öffnet sich. schriftsmäßig an einer separaten reflexions-
X Den Deckel der Steckdose ; nach rechts armen Außenantenne angeschlossen sind.
klappen.
G Verletzungsgefahr
Durch überhöhte elektromagnetische Strah-
Steckdose Fond lung können Sie und andere gesundheitliche
Die Steckdose ist im Fond im Ablagefach der Schäden erleiden. Durch den Gebrauch einer
Mittelkonsole. Außenantenne wird dem in der Wissenschaft
diskutierten möglichen gesundheitlichen
Risiko durch elektromagnetische Felder
Rechnung getragen.

Um eine optimale Empfangsqualität von


Mobiltelefonen im Fahrzeug sicherzustellen
und die gegenseitige Beeinflussung von Fahr-
zeugelektronik und Mobiltelefonen zu mini-
mieren, empfiehlt Mercedes-Benz den Ein-
satz einer frei gegebenen Außenantenne.
Eine angekoppelte Außenantenne leitet die
vom Mobilfunkgerät ausgesendeten elektro-
X Die Abdeckung ; nach hinten schieben. magnetischen Felder nach außen ab und die
X Den Deckel der Steckdose : nach oben Feldstärke im Fahrzeuginnenraum sinkt im
klappen. Vergleich zum Betrieb ohne Außenantenne.
i Für Ihr Fahrzeug gibt es verschiedene und
gegebenenfalls länderspezifische Mobilte-
lefon-Aufnahmeschalen, die Sie einbauen
können. Diese Mobiltelefon-Aufnahme-

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:23; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 144


mkalafa, Version: 2.11.7.7

144 Nützliches

schalen erhalten Sie in einer qualifizierten Der Garagentoröffner HomeLink® ist mit
Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes- den meisten Garagen- und Außentorantrie-
Benz Service-Stützpunkt. ben innerhalb Europas kompatibel. Nähere
Welche Funktionen und Dienste Ihnen beim Informationen über HomeLink® und/oder
Telefonieren zur Verfügung stehen, hängt zu kompatiblen Produkten erhalten Sie:
von Ihrem Mobiltelefon-Typ und Dienstean- Rin einem Mercedes-Benz Service-Stütz-
bieter ab. punkt
Rüber die gebührenfreie HomeLink® Hot-
Bedienen

Mobiltelefon einsetzen
X Das Telefonfach öffnen (Y Seite 136). line (0) 08000 466 354 65 oder alternativ
+49 (0) 6838 907-277 (kostenpflichtig)
X Die Mobiltelefon-Aufnahmeschale auf den
Rim Internet unter: www.homelink.com
vorinstallierten Halter stecken, siehe sepa-
rate Montageanleitung Halter Mobiltele-
fon.
X Das Mobiltelefon in die Mobiltelefon-Auf-
nahmeschale einsetzen, siehe separate
Montageanleitung Halter Mobiltelefon.
Wenn das Mobiltelefon in die Mobiltelefon-
Aufnahmeschale eingesetzt ist, können Sie
über die Freisprecheinrichtung mit Ihrem
Gesprächspartner telefonieren.
Sie können mit den Tasten 6 und ~ am
Multifunktionslenkrad telefonieren. Weitere
Funktionen des Mobiltelefons können Sie Integrierte Fernbedienung im Innenspiegel
über den Bordcomputer bedienen G Unfallgefahr
(Y Seite 101).
Drücken Sie eine Sendetaste der Fernbedie-
Wenn Sie den Schlüssel aus dem Zünd- nung nur, wenn sich keine Personen oder
schloss ziehen, bleibt das Mobiltelefon ein- Gegenstände im Bewegungsbereich des
geschaltet, aber Sie können nicht mehr über Garagentors befinden. Personen können
die Freisprecheinrichtung telefonieren. sonst durch die Bewegung des Tors verletzt
Falls Sie telefonieren und den Schlüssel aus werden.
dem Zündschloss abziehen möchten, sollten
Sie das Mobiltelefon vorher aus der Mobilte- Fernbedienung programmieren
lefon-Aufnahmeschale entnehmen, da der
Anruf sonst beendet wird. i Sie erzielen ein optimales Ergebnis, wenn
Sie vor der Programmierung neue Batterien
in die tragbare Garagentor-Fernbedienung
Garagentoröffner* Ihres Garagentorantriebs einsetzen.
Mit der integrierten Fernbedienung im Innen- X Den Speicher der integrierten Fernbedie-
spiegel können Sie bis zu drei verschiedene nung löschen (Y Seite 146), bevor sie zum
Tür- und Torsysteme bedienen. ersten Mal programmiert wird.
X Den Schlüssel im Zündschloss in Stellung
i Der Garagentoröffner ist nur für
bestimmte Länder lieferbar. Beachten Sie 2 drehen.
die gesetzlichen Bestimmungen in den ein-
zelnen Ländern.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:23; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 145


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Nützliches 145

X Auf eine der Sendetasten ; bis ? auf der i Wenn das Garagentorsystem mit einem
integrierten Fernbedienung drücken und Wechselcode (Rolling-Code) arbeitet, müs-
gedrückt halten. sen Sie nach der Programmierung die inte-
Die Kontrollleuchte : beginnt nach kurzer grierte Fernbedienung im Innenspiegel mit
Zeit zu blinken. Sie blinkt etwa einmal pro dem Empfänger des Garagentorsystems
Sekunde. synchronisieren.
Weitere Informationen dazu finden Sie in
i Die Kontrollleuchte : blinkt bei der ers-
der Betriebsanleitung des Garagentorsys-

Bedienen
ten Speicherung der Sendetaste sofort. tems, z.B. unter „Synchronisieren des Sen-
Wenn diese Sendetaste schon program- ders“ oder „Anmelden neuer Sender“. Sie
miert ist, blinkt die Kontrollleuchte : erst können z. B. auch die oben genannte Hot-
nach 20 Sekunden im Sekundentakt. line anrufen.
X Die Sendetasten weiter gedrückt halten.
X Die tragbare Garagentor-Fernbedienung Garagentor öffnen oder schließen
mit dem Sender im Abstand von 5 bis 20 cm Die integrierte Fernbedienung übernimmt
auf die linke Seite des Innenspiegels rich- nach der Programmierung die Funktion der
ten. Fernbedienung des Garagentorsystems.
i Der erforderliche Abstand zwischen der Lesen Sie dazu auch die Betriebsanleitung
tragbaren Garagentor-Fernbedienung und des Garagentorsystems.
dem integrierten Garagentoröffner hängt X Den Schlüssel im Zündschloss in Stellung
vom System des Garagentorantriebs ab. 2 drehen.
Möglicherweise sind mehrere Versuche X Auf die Sendetaste am Innenspiegel drü-
nötig. Dabei sollten Sie jede versuchte Ein- cken, die zum Bedienen des Garagentors
stellposition für mindestens 20 Sekunden programmiert wurde.
aufrechterhalten, bevor Sie eine andere Garagentorsystem mit einem Festcode:
Position ausprobieren. Die Kontrollleuchte : leuchtet perma-
X So lange auf die Sendetaste der tragbaren nent.
Garagentor-Fernbedienung drücken, bis Garagentorsystem mit einem Wechsel-
die Kontrollleuchte : schnell blinkt. code: Die Kontrollleuchte : blinkt für
Die Programmierung war erfolgreich, wenn kurze Zeit und leuchtet dann für etwa zwei
die Kontrollleuchte : schnell blinkt. Sekunden. Dies wiederholt sich bis zu
X Die Sendetasten der integrierten und der 20 Sekunden.
tragbaren Garagentor-Fernbedienung los- i Der Sender sendet, solange Sie die Sen-
lassen.
detaste drücken. Nach maximal 20 Sekun-
Wenn die Kontrollleuchte : nach etwa den wird der Sendevorgang abgebrochen
20 Sekunden ausgeht und zuvor nicht schnell und die Kontrollleuchte : blinkt. Drücken
blinkte: Sie gegebenenfalls erneut auf die Sende-
X Die Sendetasten der integrierten und der taste.
tragbaren Fernbedienung loslassen.
X Den Programmiervorgang wiederholen.
Dabei den Abstand zwischen der tragbaren
Garagentor-Fernbedienung und den Sen-
detasten im Innenspiegel verändern.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:24; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 146


mkalafa, Version: 2.11.7.7

146 Nützliches

Speicher der Fernbedienung löschen X Ausbauen: Die Fußmatten von den Hal-
tern ; abziehen.
X Den Schlüssel im Zündschloss in Stellung
2 drehen. X Die Fußmatte entnehmen.

X Etwa 20 Sekunden auf die Sendetas-


ten ; und ? drücken, bis die Kontroll-
leuchte : schnell blinkt.
Der Speicher ist gelöscht.
Bedienen

i Wenn Sie das Fahrzeug verkaufen,


löschen Sie vorher den Speicher der Fern-
bedienung.

Fußmatte* auf der Fahrerseite


G Unfallgefahr
Wenn Sie Fußmatten verwenden, achten Sie
auf ausreichenden Freiraum und sichere
Befestigung.
Die Fußmatte muss stets richtig mit den
Druckknöpfen und den Haltern befestigt sein.
Bevor Sie losfahren, prüfen Sie die Befesti-
gung und korrigieren Sie sie gegebenenfalls.
Eine nicht ausreichend befestigte Fußmatte
kann verrutschen und dadurch die Pedale in
ihrer Funktion beeinträchtigen.
Verwenden Sie nicht mehrere Fußmatten
übereinander.

X Den Sitz nach hinten schieben.


X Einbauen: Die Fußmatte einlegen.
X Die Druckknöpfe : auf die Halter ; drü-
cken.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:25; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 147


mkalafa, Version: 2.11.7.7

147

Einfahrhinweise ................................ 148


Tanken ............................................... 148
Motorraum ........................................ 151
Reifen und Räder .............................. 155
Winterbetrieb .................................... 161
Fahrhinweise ..................................... 163
Auslandsreisen ................................. 165
Service ............................................... 165
Pflege ................................................. 166

Betrieb
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:25; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 148


mkalafa, Version: 2.11.7.7

148 Tanken

Einfahrhinweise i Beachten Sie diese Einfahrhinweise auch


dann, wenn an Ihrem Fahrzeug der Motor
Die ersten 1500 km oder das Achsgetriebe erneuert wurden.
G Unfallgefahr
Neue Bremsbeläge haben erst nach einigen AMG-Fahrzeuge mit Hinterachs-
hundert Kilometern eine optimale Bremswir-
Sperrdifferenzial*
kung. Gleichen Sie vorher die verminderte
Bremswirkung durch stärkeren Druck auf das Ihr Fahrzeug ist mit einem selbstsperrenden
Bremspedal aus. Dies gilt auch nach dem Differenzial an der Hinterachse ausgestattet.
Wechseln von Bremsbelägen oder Brems- Führen Sie zum besseren Schutz des Diffe-
Betrieb

scheiben. renzialgetriebes an der Hinterachse nach


einer Einlaufphase von 3.000 km einen
Je mehr Sie am Anfang den Motor schonen, Ölwechsel durch. Dieser Ölwechsel verlän-
desto zufriedener werden Sie später mit der gert die Lebensdauer des Differenzialgetrie-
Motorleistung sein. bes. Lassen Sie den Ölwechsel in einer qua-
RFahren Sie daher während der ersten lifizierten Fachwerkstatt durchführen.
1500 km mit wechselnder Geschwindigkeit Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen
und Drehzahl. Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
RVermeiden Sie während dieser Zeit hohe
Belastungen, z. B. Vollgas fahren. Über-
schreiten Sie nicht 2/3 der erlaubten Tanken
Motorhöchstdrehzahl für jeden Gang. Tankvorgang
RSchalten Sie rechtzeitig.
G Explosionsgefahr
RSchalten Sie zum Bremsen nicht von Hand Kraftstoffe sind leicht entzündlich. Feuer,
zurück. offenes Licht und Rauchen sind daher im
RTreten Sie das Fahrpedal möglichst nicht Umgang mit Kraftstoffen verboten.
über den Druckpunkt durch (Kickdown). Schalten Sie vor dem Tanken den Motor und
RLegen Sie die Schaltbereiche 3, 2 oder 1 die Standheizung* aus.
nur bei langsamer Fahrt ein, z. B. bei Pass-
fahrten. G Verletzungsgefahr
Kommen Sie nicht mit Kraftstoffen in Berüh-
Ab 1500 km können Sie die Motordrehzahl rung.
kontinuierlich steigern und das Fahrzeug auf
die volle Geschwindigkeit bringen. Sie schaden Ihrer Gesundheit, wenn Ihre Haut
in direkten Kontakt mit Kraftstoffen kommt
Zusätzliche Einfahrhinweise für AMG-Fahr- oder Sie Kraftstoffdämpfe einatmen.
zeuge:
RFahren Sie die ersten 1500 km nicht G Brandgefahr
schneller als 140 km/h. Tanken Sie bei Fahrzeugen mit Dieselmotor
RBringen Sie den Motor nur kurzzeitig auf kein Benzin. Mischen Sie Diesel nicht mit Ben-
eine maximale Drehzahl von 4500 1/min. zin. Schäden an Kraftstoffanlage und Motor
sind sonst die Folge. Hierdurch kann es zu
einem Brand des Fahrzeugs kommen.

! Tanken Sie kein Benzin in Fahrzeuge mit


Dieselmotor. Tanken Sie kein Diesel in

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:25; WK

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Tanken 149

Fahrzeuge mit Benzinmotor. Bereits kleine X Den Tankdeckel in den Halter an der Innen-
Mengen des falschen Kraftstoffs führen zu seite der Tankklappe stecken ;.
Schäden an der Einspritzanlage. Schäden, X Den Kraftstoffbehälter nur so weit füllen,
die durch das Beimischen des falschen bis die Zapfpistole abschaltet.
Kraftstoffs entstehen, werden durch die
Sachmängelhaftung nicht abgedeckt. ! Kraftstoffbehälter-Überfüllungen können
zur Beschädigung der Kraftstoffanlage füh-
! Wenn versehentlich falscher Kraftstoff ren.
getankt wurde, schalten Sie die Zündung
nicht ein, da sonst der Kraftstoff in die X Schließen: Den Tankdeckel aufsetzen und
Kraftstoffleitungen gelangen kann. Kraft- nach rechts drehen. Der Tankdeckel rastet

Betrieb
stoffbehälter und Kraftstoffleitungen müs- hörbar ein.
sen dann entleert werden. Verständigen X Die Tankklappe schließen.
Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt und
lassen Sie den Kraftstoffbehälter sowie die
Kraftstoffleitungen vollständig entleeren. Benzin (EN 228)
Sie ent- oder verriegeln die Tankklappe auto- ! Tanken Sie nur unverbleites, schwefel-
matisch mit dem Schlüssel oder mit KEY- freies Superbenzin mit mindestens
LESS-GO*, wenn Sie das Fahrzeug öffnen 95 ROZ/85 MOZ, das die Europäische
oder schließen. Norm EN 228 erfüllt.
Die Tankklappe ist rechts hinten. Die Tank- Sie können sonst die Motorleistung beein-
deckellage wird im Kombiinstrument ange- trächtigen oder den Motor beschädigen.
zeigt 8. Der Pfeil an der Zapfsäule gibt die
Fahrzeugseite an. i Wenn der empfohlene Kraftstoff nicht zur
Verfügung steht, können Sie vorüberge-
hend auch unverbleites Normalbenzin
91 ROZ/82,5 MOZ verwenden. Dadurch
kann sich die Motorleistung vermindern
und der Kraftstoffverbrauch erhöhen. Ver-
meiden Sie Vollgasfahrten.
In einigen Ländern kann es vorkommen,
dass die verfügbare Benzin-Qualität nicht
ausreicht und es dadurch zu Verkokungen
im Bereich der Einlassventile kommt. In
solchen Fällen sollte, in Absprache mit
: Tankklappe öffnen einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt,
; Tankdeckel einstecken dem Benzin das von Mercedes-Benz emp-
= Reifendrucktabelle fohlene Additiv (Teile-Nr.
? Kraftstoffsorte
A000989254510) beigemischt werden.
Beachten Sie unbedingt die auf dem Behäl-
X Öffnen: In Pfeilrichtung : auf die Tank- ter angegebenen Hinweise und Mischungs-
klappe drücken. verhältnisse.
Die Tankklappe öffnet sich einen Spalt. Weitere Informationen zum „Kraftstoff“
X Tankklappe öffnen. (Y Seite 243).
X Den Tankdeckel nach links drehen und
abnehmen.

* optional Z
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150 Tanken

CLS 350 CGI das Fahrzeug vom örtlichen Kundendienst


an diesen Kraftstoff anpassen lassen.
! Tanken Sie nur unverbleites, schwefel-
freies Superbenzin mit mindestens
95 ROZ/85 MOZ, das die Europäische Diesel (EN 590, DIN 51628)
Norm EN 228 erfüllt.
Sie können sonst die Motorleistung beein- G Brandgefahr
trächtigen oder den Motor beschädigen. Tanken Sie bei Fahrzeugen mit Dieselmotor
kein Benzin. Mischen Sie Diesel nicht mit Ben-
i In einigen Ländern kann es vorkommen, zin. Schäden an Kraftstoffanlage und Motor
dass die verfügbare Benzin-Qualität (ver- sind sonst die Folge. Hierdurch kann es zu
Betrieb

schwefelter Kraftstoff) nicht ausreicht und einem Brand des Fahrzeugs kommen.
es dadurch vorübergehend zu Geruchsbil-
dung kommt, insbesondere bei Kurzfahr- ! Tanken Sie nur Diesel, der die Europä-
ten. Die Geruchsbildung lässt nach, sobald ische Norm EN 590 oder die deutsche
Benzin mit ausreichender Qualität (schwe- Norm DIN 51628 erfüllt. Sie können sonst
felfreier Kraftstoff) getankt wird. die Motorleistung beeinträchtigen oder
den Motor beschädigen.
AMG-Fahrzeuge
! Bei Fahrzeugen mit Dieselpartikelfilter
! Tanken Sie nur unverbleites Super-Plus- sollte bei Betankungen in Ländern außer-
Benzin mit mindestens 98 ROZ/88 MOZ, halb der EU nur schwefelarmer Euro-Diesel
das die Europäische Norm EN 228 erfüllt. mit weniger als 0,005 Gewichtsprozent
Sie können sonst die Motorleistung beein- (50 ppm) Schwefel verwendet werden.
trächtigen oder den Motor beschädigen.
! In Ländern, in denen Diesel mit höherem
i Wenn der empfohlene Kraftstoff nicht zur Schwefelgehalt erhältlich ist (z. B.
Verfügung steht, können Sie vorüberge- 0,035 Gewichtsprozent), sollte der Motor-
hend auch unverbleites Superbenzin ölwechsel in kürzeren Intervallen durchge-
95 ROZ/85 MOZ verwenden. Dadurch führt werden. Weitere Informationen zum
kann sich die Motorleistung vermindern Motorölwechsel-Intervall erhalten Sie in
und der Kraftstoffverbrauch erhöhen. Ver- jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
meiden Sie unbedingt Vollgasfahrten.
! Es kann zu erhöhtem Verschleiß, zu Schä-
! In Notfällen, nur wenn der empfohlene den am Motor und an der Abgasanlage füh-
Kraftstoff nicht zur Verfügung steht, kön- ren, wenn Sie Kraftstoffe verwenden, die
nen Sie auch unverbleites Normalbenzin die Anforderungen der Europäischen Norm
91 ROZ/82,5 MOZ verwenden. EN 590 oder der deutschen Norm DIN
Hierbei ergeben sich jedoch deutlich 51628 nicht erfüllen.
höhere Verbrauchswerte und die Motor- Tanken Sie kein
leistung wird deutlich vermindert. Vermei- RMarine-Diesel
den Sie Vollgasfahrten.
RHeizöl
Wenn Ihnen dauerhaft ausschließlich Nor-
malbenzin 91 ROZ/82,5 MOZ oder RBiodiesel
schlechter zur Verfügung steht, müssen Sie RPflanzenöl

RBenzin
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Motorraum 151

RPetroleum erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz Ser-


RKerosin vice-Stützpunkt.
Mischen Sie solche Kraftstoffe nicht mit
Dieselkraftstoff und verwenden Sie keine Motorraum
Sonderzusätze (Ausnahme: Fließverbesse-
rer, siehe „Tiefe Außentemperaturen“). Motorhaube
Schäden, die durch nicht frei gegebene G Unfallgefahr
Kraftstoffe oder Zusätze entstehen, wer-
Ziehen Sie während der Fahrt nicht den Ent-
den durch die Sachmängelhaftung nicht
riegelungsgriff. Die Motorhaube kann sich
abgedeckt.

Betrieb
sonst öffnen und Ihnen die Sicht versperren.
Weitere Informationen zum „Kraftstoff“
(Y Seite 243). Öffnen
Tiefe Außentemperaturen G Verletzungsgefahr
Sie können sich bei geöffneter Motorhaube
Bei tiefen Außentemperaturen kann das
verletzen – auch wenn der Motor aus ist.
Fließvermögen des Dieselkraftstoffs nicht
ausreichend sein. Teile des Motors können sehr heiß werden.
Um Betriebsstörungen zu vermeiden, wird in Um Verbrennungen zu vermeiden, berühren
den Wintermonaten Dieselkraftstoff mit ver- Sie nur die in der Betriebsanleitung beschrie-
bessertem Kältefließverhalten angeboten. Ab benen Bauteile und beachten Sie die jeweili-
einer Temperatur von etwa –5 † muss Ihr gen Gefahrenhinweise.
Fahrzeug mit diesem „Winterdiesel“ betankt
werden. G Verletzungsgefahr
Der Lüfter zwischen Kühler und Motor kann
„Winterdiesel“ können Sie bis etwa –20 †
auch bei abgezogenem Schlüssel selbsttätig
störungsfrei verwenden.
anlaufen. Fassen Sie deshalb nicht in den
Sollte nur „Sommerdiesel“ oder weniger käl- Drehbereich des Lüfterrads. Sie können sich
tebeständiger „Winterdiesel“ (z. B. in medi- sonst verletzen.
terranen Gegenden) verfügbar sein, mischen
Fahrzeuge mit Benzinmotor:
Sie dem Kraftstoff eine von der Außentempe-
Das elektronische Zündsystem arbeitet mit
ratur abhängige Menge Fließverbesserer bei.
hoher Spannung. Berühren Sie deshalb kei-
Mischen Sie den Zusatz rechtzeitig dem Die- nesfalls Bauteile des Zündsystems (Zünd-
sel bei, bevor das Fließverhalten des Diesels spule, Zündkabel, Zündkerzenstecker oder
nicht mehr ausreicht. Andernfalls sind Stö- Prüfsteckdose), wenn
rungen nur durch Erwärmung der gesamten
Rder Motor läuft
Kraftstoffanlage, z.B. durch Abstellen in einer
beheizten Garage, zu beseitigen. Rder Motor angelassen wird
Fließverbesserer Rdie Zündung eingeschaltet ist und der
Die Wirksamkeit eines Fließverbesserers ist Motor von Hand durchgedreht wird
nicht bei jedem Kraftstoff garantiert. Beach- Sie können sonst einen Stromschlag bekom-
ten Sie bei der Verwendung die Angaben des men und sich schwer oder sogar tödlich ver-
Herstellers. Verwenden Sie nur von letzen.
Mercedes-Benz geprüfte und frei gegebene
Fließverbesserer. Informationen darüber

Z
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

152 Motorraum

Fahrzeuge mit Dieselmotor: sind. Sie können sonst die Scheibenwi-


Die elektronische Injektorensteuerung arbei- scher oder die Motorhaube beschädigen.
tet mit hoher Spannung. Berühren Sie deshalb Der Griff der Motorhaubensicherung ist ober-
keinesfalls Bauteile der Einspritzanlage, wenn halb des Kühlergrills.
Rder Motor läuft
Rder Motor angelassen wird
Rdie Zündung eingeschaltet ist
Sie können sonst einen Stromschlag bekom-
men und sich schwer oder sogar tödlich ver-
Betrieb

letzen.

X Sicherstellen, dass der Scheibenwischer


ausgeschaltet ist.

G Verletzungsgefahr X In den Spalt greifen, den Griff der Motor-


Die Scheibenwischer mit dem Wischerge- haubensicherung ; nach oben drücken
stänge können sich in Bewegung setzen. und die Motorhaube anheben.
Wenn die Motorhaube geöffnet ist, können
Sie sich am Wischergestänge einklemmen.
Schließen
Stellen Sie sicher, dass der Scheibenwischer
ausgeschaltet ist. Ziehen Sie den Schlüssel ab G Verletzungsgefahr
oder stellen Sie sicher, dass bei KEYLESS- Achten Sie beim Schließen der Motorhaube
GO* keine Zündungsstufe geschaltet ist. Im darauf, dass sich niemand einklemmt.
Kombiinstrument müssen alle Kontrollleuch-
ten aus sein. X Die Motorhaube absenken und aus etwa
20 cm mit etwas Schwung zufallen lassen.
Der Entriegelungsgriff der Motorhaube ist im
X Überprüfen, ob die Motorhaube richtig ein-
Fahrerfußraum.
gerastet ist.
i Wenn Sie die Motorhaube ein Stück anhe-
ben können, ist sie nicht richtig eingeras-
tet. Öffnen Sie sie noch einmal und lassen
Sie sie mit etwas mehr Schwung zufallen.

Motoröl
Je nach Fahrweise verbraucht das Fahrzeug
bis zu 0,8 l Öl auf 1000 km. Der Ölverbrauch
kann auch darüber liegen, wenn das Fahrzeug
X Am Entriegelungsgriff der Motorhaube : neu ist oder Sie häufiger mit hoher Drehzahl
ziehen. fahren.
Die Motorhaube ist entriegelt.
! Stellen Sie sicher, dass die Scheibenwi-
scher nicht von der Scheibe abgeklappt

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:26; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Motorraum 153

Ölstand prüfen
Das Fahrzeug dazu
Rwaagerecht stellen
Rbei betriebswarmem Motor mindestens
fünf Minuten mit abgestelltem Motor ste-
hen lassen
Rbei nicht betriebswarmem Motor (wenn Sie
den Motor nur kurz gestartet hatten) min-
destens 30 Minuten mit abgestelltem

Betrieb
Motor stehen lassen Beispieldarstellung
X Den Verschlussdeckel : nach links dre-
hen und abnehmen.
X Die benötigte Menge Öl (Y Seite 244)
nachfüllen.
i Die Differenzmenge zwischen der MIN-
Markierung und der MAX-Markierung
beträgt etwa 2 Liter.

i Bei 8-Zylinder-Benzinmotoren beträgt die


Differenzmenge zwischen der MIN-Markie-
Beispieldarstellung: Fahrzeuge mit Benzin-/Diesel- rung und der MAX-Markierung etwa
motoren 1,5 Liter.
X Den Ölmessstab : herausziehen. ! Füllen Sie nicht zu viel Öl ein. Bei zu viel
X Den Ölmessstab : abwischen. eingefülltem Öl (Ölstand oberhalb der MAX-
X Den Ölmessstab : bis zum Anschlag in Markierung am Ölmessstab) besteht die
das Ölmessstabrohr einführen und erneut Gefahr eines Motor- oder Katalysatorscha-
herausziehen. dens. Lassen Sie zu viel eingefülltes Öl
Der Ölstand stimmt, wenn der Pegel zwi- absaugen.
schen der MIN-Markierung = und der X Den Verschlussdeckel : auf die Einfüllöff-
MAX-Markierung ; steht.
nung aufsetzen und nach rechts drehen.
X Gegebenenfalls Öl nachfüllen. Dabei auf sicheres Einrasten des Ver-
schlussdeckels achten.
Motoröl nachfüllen Weitere Informationen zum Motoröl
(Y Seite 244).
H Umwelthinweis
Achten Sie darauf, dass Sie beim Nachfüllen
nichts verschütten. Es darf kein Öl ins Erd- Kühlmittel
reich oder in Gewässer gelangen. Sie schädi-
gen sonst die Umwelt. Prüfen Sie den Kühlmittelstand nur bei waa-
gerecht stehendem Fahrzeug und abgekühl-
tem Motor.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:27; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

154 Motorraum

X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung Scheibenwaschanlage und Schein-


2 (Y Seite 56) drehen. werfer-Reinigungsanlage*
X Die Kühlmitteltemperatur-Anzeige im Kom-
Der Waschwasserbehälter für die Scheiben-
biinstrument prüfen.
waschanlage und die Scheinwerfer-Reini-
G Verletzungsgefahr gungsanlage* ist im Motorraum in Fahrtrich-
Das Kühlsystem steht unter Druck. Schrau- tung rechts.
ben Sie den Verschlussdeckel deswegen erst
dann auf, wenn sich der Motor abgekühlt hat.
Dabei muss die Kühlmitteltemperaturanzeige
unter 70 † anzeigen. Sie können sich sonst
Betrieb

durch austretendes heißes Kühlmittel verbrü-


hen.

Der Kühlmittel-Ausgleichsbehälter ist im


Motorraum in Fahrtrichtung links.

i Waschwasser ganzjährig mit Scheiben-


waschmittel-Konzentrat mischen.
G Brandgefahr
Scheibenwaschmittel-Konzentrat ist leicht
entflammbar. Vermeiden Sie Feuer, Rauchen
und offenes Licht im Umgang mit dem Schei-
benwaschmittel-Konzentrat.

X Den Verschlussdeckel : langsam um eine ! Verwenden Sie nur Scheibenwaschmittel-


halbe Drehung nach links drehen und den Konzentrate, die für Kunststoff-Streuschei-
Überdruck ablassen. ben geeignet sind. Ungeeignete Scheiben-
X Den Verschlussdeckel : weiter nach links waschmittel-Konzentrate können die
drehen und abnehmen. Kunststoff-Streuscheiben der Scheinwer-
Es ist ausreichend Kühlmittel im Kühlmit- fer beschädigen.
tel-Ausgleichsbehälter ;, wenn das Kühl- X Das Waschwasser in einem Behälter vor-
mittel im kalten Zustand bis zum Markie- mischen.
rungssteg = in der Einfüllöffnung oder im
X Bei Temperaturen über dem Gefrier-
warmen Zustand etwa 1,5 cm höher steht.
punkt:
X Gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen.
Den Waschwasserbehälter mit einer
X Den Verschlussdeckel : aufsetzen und Mischung aus Wasser und Scheibenwasch-
bis zum Anschlag zudrehen. mittel-Konzentrat (z. B. MB-SummerFit) fül-
Weitere Informationen zum Kühlmittel len.
(Y Seite 246). X Bei Temperaturen unter dem Gefrier-
punkt:
Den Waschwasserbehälter mit einer
Mischung aus Wasser, Frostschutzmittel
und Scheibenwaschmittel-Konzentrat (z. B.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:27; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Reifen und Räder 155

MB-WinterFit) füllen. Das Mischungsver- ! Runderneuerte Reifen werden für


hältnis den Außentemperaturen anpassen. Mercedes-Benz nicht geprüft und empfoh-
X Öffnen: Den Verschlussdeckel : an der len, da beim Runderneuern Vorschädigun-
gen nicht immer erkannt werden. Daher
Lasche nach oben ziehen.
kann Mercedes-Benz die Fahrsicherheit
X Das vorgemischte Waschwasser nachfül-
nicht gewährleisten. Verwenden Sie keine
len. gebrauchten Reifen, deren bisherige Nut-
X Schließen: Den Verschlussdeckel : auf zung Sie nicht kennen.
die Einfüllöffnung drücken, bis er einrastet.
G Unfallgefahr
Durch Reifen, Räder oder Zubehörteile, die

Betrieb
Reifen und Räder nicht von Mercedes-Benz für Ihr Fahrzeug frei-
gegeben sind oder nicht fachgerecht verwen-
Was Sie beachten sollten det werden, kann es zur Beeinträchtigung der
Fahrsicherheit kommen. Dadurch können Sie
! Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, aus einen Unfall verursachen. Informieren Sie sich
Sicherheitsgründen nur Reifen, Räder und vor dem Kauf und der Verwendung in einem
Zubehörteile zu verwenden, die Mercedes- Mercedes-Benz Service-Stützpunkt über
Benz speziell für Ihr Fahrzeug freigegeben Zweckmäßigkeit, gesetzliche Bestimmungen
hat. Diese Reifen sind speziell auf die und werkseitige Empfehlungen.
Regelsysteme wie z. B. ABS oder ESP®
abgestimmt und wie folgt gekennzeichnet: Nacharbeiten an Bremsanlage und Rädern
RMO = Mercedes-Benz Original und der Einsatz von Distanz- und Bremsstaub-
Scheiben sind nicht zulässig. Dadurch
RMOE = Mercedes-Benz Original Exten- erlischt die Betriebserlaubnis für das Fahr-
ded* (mit Notlaufeigenschaften) zeug.
Mercedes-Benz Original Extended-Reifen*
sollten Sie nur auf speziell von Mercedes- Hinweise zur Auswahl, Montage und
Benz geprüften Rädern verwenden. Erneuerung der Reifen
Wenn Sie andere Reifen, Räder oder Zube- RVerwenden Sie nur Reifen und Räder glei-
hörteile verwenden, kann Mercedes-Benz cher Bauart und gleichen Fabrikats.
für daraus entstehende Schäden keine Ver-
RMontieren Sie auf die Räder nur passende
antwortung übernehmen. Informationen zu
Reifen, Rädern und erlaubten Kombinatio- Reifen.
nen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz RFahren Sie neue Reifen während der ersten
Service-Stützpunkt. 100 km mit mäßiger Geschwindigkeit ein,
Wenn Sie andere Reifen verwenden als die da sie danach erst die volle Leistungsfähig-
für Mercedes-Benz geprüften und empfoh- keit entfalten.
lenen, können sich die Eigenschaften wie RMontieren Sie einzelne neue Reifen bei
z. B. Fahrverhalten, Fahrgeräusche und einem Fahrzeug mit einheitlicher Bereifung
Verbrauch nachteilig verändern. Zusätzlich zuerst auf die Vorderräder.
können die Räder, z. B. unter Belastung
RErneuern Sie die Reifen, unabhängig von
oder beim Fahren mit Schneeketten,
Karosserie oder Achsbauteile berühren. der Abnutzung, spätestens nach sechs Jah-
Dadurch können die Reifen oder das Fahr- ren. Dies gilt auch für das Reserverad*.
zeug beschädigt werden. RFahren Sie die Reifen nicht zu stark ab, da
sonst die Haftung auf nassen Straßen stark
nachlässt (Aquaplaning).
* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:28; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 156


mkalafa, Version: 2.11.7.7

156 Reifen und Räder

! Lagern Sie abmontierte Reifen kühl, tro- ebenfalls Ursache für dieses ungewohnte
cken und möglichst im Dunkeln. Schützen Fahrverhalten sein. Sind keine Schäden
Sie die Reifen vor Öl, Fett und Kraftstoff. erkennbar, lassen Sie die Räder und Reifen
in einer Fachwerkstatt, z. B. in einem
Hinweise zur regelmäßigen Überprü- Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, über-
fung der Räder und Reifen prüfen.
RPrüfen RAchten Sie darauf, dass beim Parken die
Sie Räder und Reifen regelmäßig,
mindestens alle 14 Tage sowie nach der Reifen nicht gequetscht werden. Überfah-
Fahrt im Gelände oder auf Schlechtwege- ren Sie Bordsteine, Geschwindigkeits-
strecken auf Beschädigungen (z. B. Ein- schwellen oder ähnliche Kanten, falls nicht
Betrieb

schnitte, Stiche, Risse, Beulen am Reifen vermeidbar, im stumpfen Winkel und lang-
bzw. Verbiegung oder starke Korrosion an sam. Die Reifen, insbesondere die Reifen-
Rädern). Beschädigte Räder können zu Rei- flanken, können sonst beschädigt werden.
fendruckverlust führen.
RPrüfen Sie regelmäßig die Profiltiefe und
Laufrichtung
den Zustand der Reifenlauffläche über die
gesamte Breite an allen Reifen Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung
(Y Seite 157). Schlagen Sie dazu die Vor- bieten zusätzliche Vorteile, z. B. bei Aquapla-
derräder gegebenenfalls ein, um die Innen- ning. Diese Vorteile können Sie nur nutzen,
seite besser überprüfen zu können. wenn Sie sich an die Laufrichtung halten.
RZum Schutz des Ventils vor Schmutz und Ein Pfeil auf der Seitenwand kennzeichnet die
Feuchtigkeit müssen alle Räder über eine Laufrichtung eines Reifens.
Ventilkappe verfügen. Montieren Sie auf i Ein Reserverad* dürfen Sie auch gegen
das Ventil nichts anderes (wie z.B. Systeme die Laufrichtung montieren.
zur Reifendruckkontrolle) als die serienmä-
ßige Ventilkappe bzw. sonstige von
Mercedes-Benz speziell für Ihr Fahrzeug MOExtended-Notlaufsystem*
freigegebene Ventilkappen.
RKontrollieren
Das MOExtended-Notlaufsystem ermöglicht
Sie regelmäßig und jeweils
es, dass Sie Ihr Fahrzeug auch bei völligem
vor Antritt einer längeren Fahrt den Reifen-
Luftverlust in einem oder mehreren Reifen
druck aller Reifen einschließlich des Reser-
weiterfahren können.
verads* und passen Sie ihn gegebenenfalls
an (Y Seite 157). Sie dürfen das MOExtended-Notlaufsystem
nur in Verbindung mit der Reifendruckverlust-
Warnung oder der Reifendruckkontrolle* und
Hinweise zur Fahrt nur auf speziell von Mercedes-Benz geprüften
RAchten Sie während der Fahrt auf Vibrati- Rädern verwenden.
onen, Geräusche und ungewohntes Fahr- i Fahrzeuge mit MOExtended-Notlaufsys-
verhalten, z. B. einseitiges Ziehen. Dies
tem sind nicht mit dem TIREFIT-Kit29 aus-
kann auf Schäden an Rädern oder Reifen
gestattet.
hindeuten. Reduzieren Sie bei Verdacht auf
einen Reifendefekt die Geschwindigkeit. Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Reifen ohne Not-
Halten Sie baldmöglichst an und kontrol- laufeigenschaften nachrüsten, z. B. Winter-
lieren Sie Räder und Reifen auf Beschädi- reifen, sollten Sie es daher zusätzlich mit
gungen. Versteckte Reifenschäden können einem TIREFIT-Kit ausstatten.

29 Nur für bestimmte Länder.

* optional
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Reifen und Räder 157

i Ein TIREFIT-Kit erhalten Sie in einer qua- deshalb regelmäßig und jeweils vor Antritt
lifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem einer längeren Fahrt den Reifendruck aller
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Reifen und passen Sie ihn gegebenenfalls an.
Hinweis zum Fahren im Pannenfall finden Sie Verwenden Sie dazu einen geeigneten Rei-
im Kapitel „Selbsthilfe“ (Y Seite 228). fendruckmesser. Das äußere Erscheinungs-
bild eines Reifens erlaubt keinen Rückschluss
auf den Reifendruck. Bei Fahrzeugen mit elek-
Reifenprofil
tronischer Reifendruckkontrolle* können Sie
G Unfallgefahr den Reifendruck auch über den Bordcompu-
Beachten Sie, dass ter abfragen.

Betrieb
Runterhalb einer Profiltiefe von 3 mm die G Unfallgefahr
Haftung auf nassen Straßen stark nach- Montieren Sie auf das Reifenventil nichts
lässt. Tauschen Sie deshalb Reifen mit anderes als die serienmäßige Ventilkappe.
geringerer Profiltiefe aus. Insbesondere zur Nachrüstung angebotene
RWinterreifen bereits bei einer Profiltiefe von Reifendruckkontrollsysteme, die auf das Ven-
4 mm ausgetauscht werden sollten, da sie til aufgeschraubt werden, können dieses
keine ausreichende Haftung mehr bieten. überlasten und zum Versagen führen. Bauart-
Rein
bedingt halten diese das Ventil fortwährend
Reifen an verschiedenen Stellen der
geöffnet, was zusätzlich zum Luftverlust füh-
Lauffläche unterschiedlich verschleißen
ren kann.
kann. Prüfen Sie deshalb die Profiltiefe und
den Zustand der Reifenlauffläche über die G Unfallgefahr
gesamte Breite an allen Reifen regelmäßig.
Wenn der Reifendruck wiederholt abfällt,
Schlagen Sie dazu die Vorderräder gegebe-
Runtersuchen Sie den Reifen auf Fremdkör-
nenfalls ein.
per
Sie können ansonsten aufgrund verminderter
Rprüfen Sie, ob das Rad oder das Ventil
Haftung der Reifen die Kontrolle über das
Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursa- undicht sind
chen. Rstellen Sie sicher, dass auf das Reifenventil
nichts anderes als eine von Mercedes-Benz
freigegebene Ventilkappe montiert ist.
Reifendruck Zu niedriger Reifendruck beeinträchtigt die
i Eine Tabelle für den empfohlenen Reifen- Fahrsicherheit, so dass Sie einen Unfall ver-
druck bei verschiedenen Betriebszustän- ursachen können.
den finden Sie in der Tankklappe Ihres Korrigieren Sie den Reifendruck möglichst
Fahrzeugs. nur bei kalten Reifen. Abhängig von der
Für das Reserverad*/Notrad* „Minispare“ Umgebungstemperatur, der gefahrenen
und Notrad* „Faltrad“ gilt der auf dem Rad Geschwindigkeit und der Reifenbelastung
bzw. in den technischen Daten angegebene ändert sich die Reifentemperatur und damit
Wert. der Reifendruck: pro 10 † um etwa 0,1 bar.
Berücksichtigen Sie dies, wenn Sie bei war-
G Unfallgefahr men Reifen den Reifendruck kontrollieren
Zu hoher oder zu niedriger Reifendruck beein- und korrigieren Sie nur, wenn er für den aktu-
trächtigt die Fahrsicherheit, so dass Sie einen ellen Betriebszustand zu niedrig ist.
Unfall verursachen können. Kontrollieren Sie

* optional Z
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158 Reifen und Räder

Zu geringer oder zu hoher Reifendruck Die Reifendruckverlust-Warnung kann Sie


Rverkürzt die Lebensdauer der Reifen nicht vor einem plötzlichen Luftverlust war-
nen, der z. B. durch einen eindringenden
Rbegünstigt Reifenschäden
Fremdkörper ausgelöst wird.
Rbeeinträchtigt das Fahrverhalten und damit
Bremsen Sie in diesem Fall das Fahrzeug vor-
die Fahrsicherheit (z. B. durch Aquapla- sichtig bis zum Stillstand. Führen Sie dabei
ning). keine heftigen Lenkbewegungen aus.
i Die angegebenen Werte für den Reifen- Die Reifendruckverlust-Warnung funktioniert
druck bei geringer Belastung sind Mindest- eingeschränkt oder verzögert, wenn:
werte, die Ihnen einen guten Fahrkomfort RSchneeketten an Ihrem Fahrzeug montiert
Betrieb

bieten. sind
Sie können aber auch die Werte für höhere
Rwinterliche Straßenverhältnisse vorliegen
Belastung verwenden. Diese sind erlaubt
und fahrtechnisch günstig. RSie auf losem Untergrund (z. B. Sand oder
Kontrollieren Sie auch den Reifendruck des Kies) fahren
Reserverads*. RSie sehr sportlich fahren (mit hoher Kur-
vengeschwindigkeit oder starker Beschleu-
H Umwelthinweis nigung)
Kontrollieren Sie den Reifendruck regelmä- RSie mit Dachlasten oder schwerer Bela-
ßig, jedoch mindestens alle 14 Tage.
dung fahren

Reifendruckverlust-Warnung Reifendruckverlust-Warnung neu star-


ten
Während der Fahrt überwacht die Reifen-
druckverlust-Warnung den eingestellten Rei- Starten Sie die Reifendruckverlust-Warnung
fendruck mit Hilfe der Raddrehzahlen. neu, wenn Sie
Dadurch kann das System einen deutlichen Rden Reifendruck geändert haben
Reifendruckverlust an einem Rad erkennen. RRäder oder Reifen gewechselt haben
Verändert sich die Raddrehzahl durch einen
Rneue Räder oder Reifen montiert haben
absinkenden Reifendruck, sehen Sie im Mul-
tifunktions-Display eine entsprechende X Vor dem Neustart mit Hilfe der Tabelle in
Warnmeldung. der Tankklappe sicherstellen, dass der Rei-
fendruck an allen vier Reifen für die jewei-
G Unfallgefahr
lige Betriebssituation richtig eingestellt ist.
Die Reifendruckverlust-Warnung warnt Sie
X Die Hinweise im Abschnitt Reifendruck
nicht vor einem falsch eingestellten Reifen-
(Y Seite 157) beachten.
druck. Sie müssen anhand der Tabelle in der
Tankklappe entscheiden, ob Sie den Reifen- G Unfallgefahr
druck korrigieren müssen. Die Reifendruckverlust-Warnung kann nur
Die Reifendruckverlust-Warnung ersetzt nicht zuverlässig warnen, wenn Sie den korrekten
die regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks, Reifendruck eingestellt haben.
da ein gleichmäßiger Druckverlust an mehre- Wurde ein falscher Reifendruck eingestellt,
ren Reifen nicht durch die Reifendruckverlust- wird dieser falsche Wert überwacht.
Warnung erkannt werden kann.
Ein Reifen mit unzureichendem Reifendruck
führt zur Instabilität des Fahrzeugs beim Fah-

* optional
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Reifen und Räder 159

ren und somit auch zu einer erhöhten Unfall- Reifendruck in allen vier Reifen überwachen.
gefahr. Die Reifendruckkontrolle warnt Sie, wenn der
Druck an einem oder mehreren Reifen
X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd- absinkt. Sie funktioniert nur, wenn in allen
schloss in Stellung 2 (Y Seite 56) ist. Rädern entsprechende Sensoren montiert
Im Multifunktions-Display sehen Sie die sind.
Standardanzeige (Y Seite 89).
G Unfallgefahr
X Mit * oder & die Funktion Reifen‐
Die Reifendruckkontrolle warnt Sie nicht vor
druck auswählen. einem falsch eingestellten Reifendruck. Sie
Im Multifunktions-Display erscheint die müssen anhand der Tabelle in der Tankklappe

Betrieb
Meldung: entscheiden, ob Sie den Reifendruck korrigie-
Reifendrucküberwachung aktiv ren müssen.
Menü mit R-Taste Die Reifendruckkontrolle kann Sie nicht vor
X Auf die Rückstelltaste (Y Seite 22) am Kom- einem plötzlichen Luftverlust warnen, der z.B.
biinstrument drücken. durch einen eindringenden Fremdkörper aus-
Im Multifunktions-Display erscheint die gelöst wird. Bremsen Sie in diesem Fall das
Meldung: Fahrzeug vorsichtig bis zum Stillstand. Führen
Reifendrucküberwachung neu star‐ Sie dabei keine heftigen Lenkbewegungen
ten? aus.
Ja Abbruch
Wenn Sie den Neustart bestätigen möchten: i Wenn im Fahrzeug oder in dessen Umge-
X Taste W drücken. bung Funksendeeinrichtungen (z. B. Funk-
Im Multifunktions-Display erscheint die kopfhörer, Sprechfunkgeräte) betrieben
Meldung: werden, kann dies die Funktion der Reifen-
druckkontrolle stören.
Reifendrucküberwachung neu gestar‐
tet
Reifendruck elektronisch prüfen
Nach einer gewissen Einlernphase über-
wacht die Reifendruckverlust-Warnung die X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-
eingestellten Reifendruckwerte aller vier schloss in Stellung 2 (Y Seite 56) ist.
Reifen. X Mit & oder * die Funktion Reifen‐
Wenn Sie den Neustart abbrechen wollen: druck auswählen.
X Taste X drücken.

Oder:
X Warten, bis die Meldung Reifendruck‐
überwachung neu starten?
Ja Abbruch erlischt.
Die beim letzten Neustart gespeicherten
Reifendruckwerte werden weiterhin über-
wacht. Es wird der aktuelle Reifendruck der einzel-
nen Räder angezeigt.
Wenn das Fahrzeug länger als 20 Minuten
Reifendruckkontrolle* geparkt war und Sie danach nicht schneller
als 25 km/h gefahren sind, erscheint die Mel-
Bei der Reifendruckkontrolle sind in die Räder dung:
des Fahrzeugs Sensoren eingebaut, die den

* optional Z
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160 Reifen und Räder

Reifendruckanzeige erscheint nach Hierbei die Hinweise im Abschnitt Reifen-


einigen Minuten Fahrt druck beachten (Y Seite 157).
X Sicherstellen, dass der Schlüssel im Zünd-
i Die Werte für den Reifendruck im Bord-
computer können von denen abweichen, schloss in Stellung 2 ist.
die Sie an der Tankstelle mit einem Luft- X Mit & oder * die Funktion Reifen‐
druckprüfer messen. Die vom Bordcompu- druck auswählen oder warten bis folgende
ter angezeigten Reifendrücke beziehen Meldung erscheint:
sich auf Meereshöhe. An hochgelegenen Reifendruckanzeige erscheint nach
Standorten wird von Luftdruckprüfern ein einigen Minuten Fahrt
höherer Reifendruck angezeigt als vom X Auf die Rückstelltaste links am Kombiin-
Betrieb

Bordcomputer. Reduzieren Sie in diesem strument drücken (Y Seite 165).


Fall nicht den Reifendruck. Im Multifunktions-Display erscheint die
Meldung:
i Die Reifendruckkontrolle erkennt nach
einer Einlernphase automatisch neue Akt. Reifendruck überwachen?
Räder oder neue Sensoren. Solange noch X Auf die Taste W drücken.
keine eindeutige Zuordnung der Druck- Im Multifunktions-Display erscheint die
werte zu den Radpositionen möglich ist, Meldung:
wird anstelle der Reifendruckanzeige die Reifendruckkontrolle neu aktiviert
Displaymeldung Reifendruckkontrolle Die Reifendruckkontrolle hat den Reifen-
aktiv angezeigt. Die Reifendrücke werden druck der Räder als neuen Bezugswert
dann bereits überwacht. gespeichert.

Reifendruckkontrolle neu starten Neustart abbrechen


Wenn Sie die Reifendruckkontrolle neu star- X Auf die Taste X drücken.
ten, werden alle anstehenden Warnmeldun-
gen und die Warnleuchte gelöscht. Die aktuell
eingestellten Reifendrücke werden als Soll- Weitere Meldungen im Multifunktions-
werte für die Überwachung übernommen. Display
In den meisten Fällen erkennt die Reifen- Wenn im Multifunktions-Display die folgende
druckkontrolle die neuen Bezugswerte auto- Meldung erscheint:
matisch, z. B. nachdem Sie Reifendruck korrigieren
Rden Reifendruck geändert haben X An allen vier Rädern den Reifendruck kon-
RRäder oder Reifen gewechselt haben trollieren und diesen gegebenenfalls korri-
Rneue
gieren.
Räder oder Reifen montiert haben
i Wenn die Positionen der Räder am Fahr-
i Die Menü-Übersicht finden Sie auf
zeug getauscht werden, kann es für kurze
(Y Seite 88).
Zeit sein, dass der Luftdruck an der fal-
Wenn Sie neue Bezugswerte von Hand fest- schen Position angezeigt wird. Dies wird
legen möchten: nach einigen Minuten Fahrt korrigiert und
X Mit Hilfe der Tabelle in der Tankklappe der Luftdruck wird an der richtigen Position
sicherstellen, dass der Reifendruck an allen angezeigt.
vier Rädern für die jeweilige Betriebssitua-
tion richtig eingestellt ist.
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Winterbetrieb 161

Räder tauschen Im Ventilbereich dürfen keine Montier-


werkzeuge angesetzt werden. Sonst kön-
G Unfallgefahr nen die elektronischen Bauteile beschädigt
Tauschen Sie die Vorder- und Hinterräder nur, werden.
wenn sie die gleichen Abmessungen haben, Lassen Sie die Reifen nur in einer qualifi-
wie z. B. Größe, Einpresstiefe usw. zierten Fachwerkstatt, z. B. einem
Lassen Sie nach einem Radwechsel das Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, tau-
Anziehdrehmoment in einer qualifizierten schen.
Fachwerkstatt prüfen, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durch-
führung der erforderlichen Arbeiten hat. Winterbetrieb

Betrieb
Mercedes–Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen
Mercedes–Benz Service-Stützpunkt. Insbe- Was Sie beachten sollten
sondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten Lassen Sie zu Winterbeginn Ihr Fahrzeug in
und bei Arbeiten an sicherheitsrelevanten einer qualifizierten Fachwerkstatt, z.B. einem
Systemen ist der Service durch eine qualifi- Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, winter-
zierte Fachwerkstatt unerlässlich. fest machen.
Die Räder können sich lösen, wenn sie nicht Beachten Sie die Hinweise im Kapitel „Räder
mit einem Anziehdrehmoment von 130 Nm tauschen“ (Y Seite 161).
angezogen sind.
! Reinigen Sie die Blende an der B–Säule
Mercedes–Benz empfiehlt Ihnen, aus Sicher-
zwischen den Seitenfenstern nicht mit
heitsgründen nur die für Mercedes–Benz frei-
scharfkantigen Gegenständen von Schnee
gegebenen, passenden Radschrauben zu ver-
und Eis.
wenden.

Die Vorder- und Hinterräder nutzen sich,


abhängig von den Einsatzbedingungen, unter- Winterreifen
schiedlich ab. Tauschen Sie die Räder, bevor Verwenden Sie Winterreifen bei Temperatu-
sich ein charakteristisches Abnutzungsbild ren unter +7 ˚C und auf winterlichen Straßen.
an den Reifen gebildet hat. Charakteristisch Nur Winterreifen mit dem Schneeflocken-
ist die Abnutzung bei Vorderrädern an der symbol i neben der M+S Kennzeichnung
Schulter und bei Hinterrädern in der Mitte des bieten bei winterlichen Straßenverhältnissen
Reifens. bestmögliche Haftung. Nur mit diesen Reifen
Bei Fahrzeugen mit gleicher Radgröße kön- können die Fahrsysteme ABS und ESP® auch
nen Sie je nach Abnutzungsgrad die Räder im Winter optimal wirken, da diese Reifen
alle 5000 bis 10000 km tauschen. Behalten speziell für das Fahren im Schnee entwickelt
Sie dabei die Laufrichtung der Räder bei. wurden.
Reinigen Sie bei jedem Rädertausch gründ- Für ein sicheres Fahrverhalten verwenden Sie
lich die Anlageflächen vom Rad und der für alle Räder Winterreifen gleichen Fabrikats
Bremsscheibe. Kontrollieren Sie den Reifen- und gleichen Profils.
druck und starten Sie gegebenenfalls die Rei-
fendruckverlust-Warnung oder die Reifen- G Unfallgefahr
druckkontrolle* neu. Tauschen Sie Winterreifen mit einer Profiltiefe
unter 4 mm unbedingt aus. Sie sind sonst
! Wenn Ihr Fahrzeug mit der Reifendruck- nicht mehr wintertauglich und bieten insbe-
kontrolle* ausgestattet ist, sind elektroni- sondere keine ausreichende Haftung mehr.
sche Bauteile im Rad.

* optional Z
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162 Winterbetrieb

Dadurch könnten Sie die Kontrolle über das gegebenen Schneeketten oder Schneeketten
Fahrzeug verlieren und einen Unfall verursa- mit gleichem Qualitätsstandard zu verwen-
chen. den.
Wenn Sie Schneeketten montieren wollen,
Beachten Sie bei montierten Winterreifen beachten Sie Folgendes:
unbedingt die zulässige Höchstgeschwindig- RSie dürfen nicht auf alle Räder/Reifen-
keit. Wenn Sie Winterreifen montieren, deren
Kombinationen Schneeketten montieren,
erlaubte Höchstgeschwindigkeit unter der
siehe im Kapitel „Technische Daten“ den
des Fahrzeugs liegt, müssen Sie im Sichtfeld
Abschnitt „Reifen und Räder“.
des Fahrers ein entsprechendes Hinweis-
schild anbringen. Dieses erhalten Sie in einer RAuf Not-Ersatzräder, wie z. B. „Minispare“/
Betrieb

qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem „Faltrad“ dürfen keine Schneeketten mon-


Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. tiert werden.
Begrenzen Sie in diesem Fall zusätzlich die RMontieren Sie Schneeketten nur paarweise
Fahrzeug-Höchstgeschwindigkeit mit der und nur auf die Hinterräder. Beachten Sie
permanenten SPEEDTRONIC 30 auf die die Montage-Anleitung des Herstellers.
erlaubte Höchstgeschwindigkeit der Winter- Wenn Sie Schneeketten montiert haben, dür-
reifen (Y Seite 113). fen Sie bei Fahrzeugen mit AIRMATIC DC* nur
Wenn Sie die Winterreifen montiert haben: mit erhöhtem Fahrzeugniveau fahren
X Den Reifendruck überprüfen (Y Seite 157). (Y Seite 115).
X Die Reifendruckkontrolle* neu starten Überschreiten Sie nicht die zulässige Höchst-
(Y Seite 159). geschwindigkeit von 50 km/h.
i Zum Anfahren mit Schneeketten können
G Unfallgefahr
Sie ESP® ausschalten (Y Seite 45). Damit
Wenn Sie während des Betriebs mit Winter-
können Sie die Räder kontrolliert durchdre-
reifen das Reserverad* montieren, müssen
hen lassen und eine erhöhte Vortriebskraft
Sie wegen der unterschiedlichen Reifen mit
erzeugen (Fräswirkung).
instabilem Kurvenverhalten und schlechterer
Fahrstabilität rechnen. Passen Sie Ihre Fahr-
weise an und fahren Sie vorsichtig.
Fahren im Winter
Lassen Sie das Reserverad* in der nächsten
qualifizierten Fachwerkstatt austauschen, die G Unfallgefahr
die notwendigen Fachkenntnisse und Werk- Schalten Sie bei glatter Fahrbahn nicht zum
zeuge zur Durchführung der erforderlichen Bremsen zurück. Die Antriebsräder können
Arbeiten hat. Mercedes–Benz empfiehlt Ihnen die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann
hierfür einen Mercedes–Benz Service-Stütz- schleudern.
punkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevan-
ten Arbeiten und bei Arbeiten an sicherheits- Fahren Sie bei Glätte besonders vorsichtig.
relevanten Systemen ist der Service durch Vermeiden Sie abruptes Beschleunigen, Len-
eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. ken und Bremsen.
Wenn das Fahrzeug zu schleudern droht oder
bei geringer Geschwindigkeit nicht zum Ste-
Schneeketten hen gebracht werden kann:
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen, aus Sicher-
heitsgründen nur die für Mercedes-Benz frei
30 Nur für bestimmte Länder verfügbar.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:28; WK

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Fahrhinweise 163

X Den Wählhebel in Stellung N schalten. schleißen. Müssen Sie zusätzlich bremsen,


X Versuchen, das Fahrzeug durch Lenkkor- betätigen Sie das Bremspedal nicht dauer-
rekturen unter Kontrolle zu halten. haft, sondern in Intervallen.

Hohe und geringe Beanspruchung


Fahrhinweise Stellen Sie, nachdem Sie die Bremsen sehr
Rollen bei abgestelltem Motor hoch beansprucht haben, das Fahrzeug nicht
sofort ab, sondern fahren Sie kurze Zeit wei-
G Unfallgefahr ter. Die Bremsen kühlen sich durch den Fahrt-
Stellen Sie den Motor während der Fahrt nie wind schneller ab.

Betrieb
aus. G Unfallgefahr
Wenn der Motor nicht läuft, fehlt die Servo- Betätigen Sie während der Fahrt die Bremse
Unterstützung für die Lenkung und die niemals dauerhaft, z.B. Schleifenlassen durch
Betriebsbremse. andauernden leichten Pedaldruck. Dies führt
Sie brauchen zum Lenken und Bremsen zu einer Überhitzung der Bremsanlage, einem
erheblich mehr Kraft und könnten dadurch die längeren Bremsweg und kann den vollständi-
Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und gen Verlust der Bremswirkung zur Folge
einen Unfall verursachen. haben.

Wenn Sie die Bremse nur mäßig beanspru-


Bremsen chen, überzeugen Sie sich gelegentlich von
ihrer Wirksamkeit. Bremsen Sie dazu aus
G Unfallgefahr höherer Geschwindigkeit stärker ab. Die
Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremse wird dadurch griffiger.
Bremsen zurück. Die Antriebsräder könnten
die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann Nasse Fahrbahn
ins Schleudern geraten. Wenn Sie bei starkem Regen längere Zeit fah-
ren, ohne zu bremsen, kann es beim ersten
G Unfallgefahr
Bremsen sein, dass die Bremse verzögert
Achten Sie darauf, dass andere Verkehrsteil- anspricht. Sie müssen dann fester auf die
nehmer durch das Abbremsen nicht gefährdet Bremse treten.
werden.
Halten Sie deshalb größeren Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug.
Gefällstrecken
Bremsen Sie nach einer Fahrt auf nasser
Bei langem und steilem Gefälle, insbesondere Fahrbahn das Fahrzeug unter Berücksichti-
bei beladenem Fahrzeug, müssen Sie frühzei- gung des Verkehrsgeschehens spürbar ab.
tig den Schaltbereich 1, 2 oder 3 wählen. Die Bremsscheiben werden warm, trocknen
i Dies gilt auch, wenn Sie TEMPOMAT, schneller und werden vor Korrosion
geschützt.
SPEEDTRONIC oder DISTRONIC* einge-
schaltet haben.
Sie nutzen so die Bremswirkung des Motors
und müssen weniger bremsen, um die
Geschwindigkeit zu halten. Dadurch entlas-
ten Sie die Bremsanlage und vermeiden, dass
die Bremsen überhitzen und zu schnell ver-

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:28; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

164 Fahrhinweise

Eingeschränkte Bremswirkung auf salz- Hochleistungsbremsanlage für AMG-


gestreuten Straßen Fahrzeuge
G Unfallgefahr Die Hochleistungsbremsanlage ist für hohe
Durch die Salzschicht auf Bremsscheiben und Beanspruchungen ausgelegt. Dadurch kann
Bremsbelägen besteht die Gefahr, dass die es beim Bremsen zu Geräuschen kommen.
Bremswirkung verspätet einsetzt, der Brems- Diese sind abhängig von
weg sich erheblich verlängert und Sie dadurch RGeschwindigkeit

einen Unfall verursachen. RBremskraft


Zur Vermeidung dieser Gefahr sollten Sie RUmgebungsbedingungen, wie z. B. Tempe-
Rauf salzgestreuten Straßen gelegentlich
Betrieb

ratur und Luftfeuchtigkeit.


vorsichtig bremsen, um eine mögliche Salz-
Der Verschleiß von einzelnen Komponenten
schicht auf Bremsscheibe und Bremsbelag
der Bremsanlage, wie z. B. Bremsbeläge oder
zu beseitigen, ohne dabei andere Verkehrs-
Bremsscheiben, hängt ab von der individuel-
teilnehmer zu gefährden
len Fahrweise und den Einsatzbedingungen.
Rbesonders großen Sicherheitsabstand zum
Eine allgemein gültige Kilometer-Laufleistung
vorausfahrenden Fahrzeug halten und kann daher nicht angegeben werden. So ist
vorausschauend fahren bei forcierter Fahrweise der Verschleiß ent-
Rnach Ende der Fahrt und wiederum gleich sprechend hoch.
bei Fahrtbeginn vorsichtig die Bremse betä-
tigen, um die Bremsscheibe von Salzresten
zu befreien. Reifenhaftung
G Unfallgefahr
Neue Bremsbeläge Während das Fahrzeug bei einer bestimmten
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen aus Sicher- Geschwindigkeit auf trockener Fahrbahn
heitsgründen, nur für Mercedes-Benz frei noch voll beherrschbar ist, müssen Sie bei
gegebene Bremsbeläge oder Bremsbeläge nasser oder vereister Fahrbahn die Geschwin-
mit gleichem Qualitätsstandard in Ihr Fahr- digkeit vermindern, um die gleiche Fahrsi-
zeug einbauen zu lassen. Nicht für Mercedes- cherheit zu erreichen. Andernfalls könnten
Benz frei gegebene Bremsbeläge oder Brems- Sie einen Unfall verursachen.
beläge mit nicht gleichem Qualitätsstandard Widmen Sie bereits bei Temperaturen um den
können die Sicherheit Ihres Fahrzeugs beein- Gefrierpunkt dem Straßenzustand besondere
trächtigen. Aufmerksamkeit.
G Unfallgefahr Wenn sich auf der Fahrbahn Eis gebildet hat
(z. B. durch Nebel), entsteht beim Bremsen
Neue Bremsbeläge haben erst nach einigen
schnell ein leichter Wasserfilm auf dem Eis,
hundert Kilometern eine optimale Bremswir-
der die Reifenhaftung ganz erheblich herab-
kung. Gleichen Sie vorher die verminderte
setzt. Fahren Sie bei solcher Witterung beson-
Bremswirkung durch stärkeren Druck auf das
ders vorsichtig.
Bremspedal aus. Dies gilt auch nach dem
Wechseln von Bremsbelägen oder Brems-
scheiben.
Fahren bei Nässe
Auf der Fahrbahn kann ab einer bestimmten
Wasserhöhe Aquaplaning auftreten, obwohl
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:29; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Service 165

RSie mit niedriger Geschwindigkeit fahren sches Abblendlicht umzustellen. Dadurch


Rdie Reifenprofiltiefe der Räder ausreichend wird der Gegenverkehr weniger geblendet.
ist. X Die Scheinwerfer in einer qualifizierten
Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-
Fahren Sie deshalb nicht in Spurrillen und
Benz Service-Stützpunkt, umstellen lassen.
bremsen Sie vorsichtig.
G Unfallgefahr
Lassen Sie die Scheinwerfer auf asymmetri-
Wasserdurchfahrt auf Straßen
sches Abblendlicht zurückstellen, wenn Sie
Wenn Sie durch Wasser fahren müssen, das sich wieder auf der Straßenseite Ihres Zulas-
sich auf der Straße gesammelt hat, beachten sungslandes bewegen. Der Gegenverkehr

Betrieb
Sie, dass kann sonst geblendet werden und Sie können
Rdie Wasserhöhe bei ruhigem Wasser maxi- einen Unfall verursachen.
mal 25 cm betragen darf
RSie maximal Schrittgeschwindigkeit fahren
dürfen. Service

! Beachten Sie, dass vorausfahrende oder Serviceintervallanzeige ASSYST PLUS


entgegenkommende Fahrzeuge Wellen Die Serviceintervallanzeige ASSYST PLUS
erzeugen. Dadurch kann die maximal zuläs- informiert Sie über den nächsten Serviceter-
sige Wasserhöhe überschritten werden. min. Das Multifunktions-Display zeigt den
Beachten Sie diese Hinweise unbedingt, Servicetermin an, zum Beispiel:
sonst können Schäden an Motor, Elektrik Service A in .. Tagen
und Getriebe entstehen. Service A in.. km
Service A durchführen
Auslandsreisen Der Buchstabe zeigt an, wie lange die Werk-
statt benötigt, um die Servicearbeiten durch-
Was Sie beachten sollten zuführen. Angezeigt werden die Buchstaben
A für eine kurze Servicedauer bis H für eine
Auch im Ausland steht ein weit verbreiteter
lange Servicedauer.
Mercedes-Benz Service zur Verfügung. Die
aktuellen Telefonnummern der Service-Hot- Die Serviceintervallanzeige ASSYST PLUS
line, die Ihnen im Ausland Hilfe leisten, kön- erfasst nur Zeiten, in denen die Batterie ange-
nen Sie dem Kapitel „Service24h“ des Ser- klemmt ist.
viceheftes entnehmen. Damit Sie den zeitabhängigen Servicetermin
In einigen Ländern sind nur Kraftstoffe mit einhalten können:
geringer Oktanzahl erhältlich. X Vor dem Abklemmen der Batterie den
Weitere Informationen zur Kraftstoff-Qualität angezeigten Servicetermin notieren.
finden Sie auf (Y Seite 148). oder
X Nach dem Anklemmen der Batterie die
Tage ohne Batterie vom angezeigten Ser-
Symmetrisches Abblendlicht vicetermin abziehen.
In Ländern, in denen auf der anderen Stra-
ßenseite als im Zulassungsland gefahren
wird, sind die Scheinwerfer auf symmetri-

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:29; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 166


mkalafa, Version: 2.11.7.7

166 Pflege

Servicemeldung ausblenden ! Verwenden Sie zur Reinigung Ihres Fahr-


zeugs keine
X Auf die Rückstelltaste links am Kombiin-
Rtrockenen, rauen oder harten Tücher
strument drücken.
RScheuermittel

RLösungsmittel
Servicetermin überschritten
Rlösungsmittelhaltigen Reinigungsmittel
Das Multifunktions-Display zeigt eine Dis-
play-Meldung an, zum Beispiel: und scheuern Sie nicht.
Service A um .. Tage überzogen Berühren Sie die Oberflächen und Schutz-
folien nicht mit harten Gegenständen, z. B.
Betrieb

Service A um .. km überzogen Ring oder Eiskratzer. Sie können die Ober-


Zusätzlich hören Sie einen Signalton. flächen und Schutzfolien sonst verkratzen
i Lassen Sie den vorgeschriebenen Service oder beschädigen.
durchführen, sonst können Sie gegen gel- H Umwelthinweis
tende Gesetze verstoßen. Die geltenden
Entsorgen Sie leere Verpackungen, Reini-
Garantie- und Kulanzansprüche können
gungstücher und Polierwatte umweltgerecht.
erlöschen.
! Stellen Sie Ihr Fahrzeug nach einer Rei-
Servicetermin abrufen nigung nicht direkt dauerhaft ab, insbeson-
dere nach einer Felgenreinigung mit Fel-
Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions- genreinigungsmittel. Felgenreinigungsmit-
lenkrad. tel können an den Bremsscheiben und
X Die Zündung einschalten. Bremsbelägen zu vermehrter Korrosion
X Mit V oder U das Menü Standard- führen. Stellen Sie generell nach einer Rei-
anzeige wählen (Y Seite 89). nigung das Fahrzeug betriebswarm ab.
X Mit & oder * die Service-Informati-
onen wählen. Pflege Exterieur
Das Multifunktions-Display zeigt das Sym-
bol ¯ und den Servicetermin an. Waschanlage
G Unfallgefahr
Pflege Bei eingeschaltetem HOLD wird das Fahrzeug
gebremst. Schalten Sie daher HOLD aus,
Pflege- und Reinigungsmittel bevor Sie in eine Waschstraße fahren.
Die regelmäßige Pflege Ihres Fahrzeugs ist G Unfallgefahr
Voraussetzung, dass die Qualität langfristig
Nach einer Wagenwäsche haben Ihre Brem-
erhalten bleibt.
sen eine verminderte Bremswirkung. Dadurch
Verwenden Sie zur Pflege die von Mercedes-
können Sie einen Unfall verursachen. Fahren
Benz empfohlenen und frei gegebenen
Sie deshalb nach einer Wagenwäsche beson-
Pflege- und Reinigungsmittel.
ders vorsichtig, bis die Bremsen abgetrocknet
sind.
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:29; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Pflege 167

Sie können das Fahrzeug von Anfang an in nicht für Reifen. Sie können sonst den Reifen
einer automatischen Waschanlage waschen. beschädigen und einen Unfall verursachen.
! Bevorzugen Sie Waschanlagen mit aus-
steuerbarer31 Hochdruckvorreinigung. Bei ! Die Informationen des Geräteherstellers
Waschanlagen, die mit hohen Wasserdrü- zum Einhalten des Abstands zwischen
cken arbeiten, kann es zu leichtem Was- Fahrzeug und Düse des Hochdruckreini-
sereintritt in das Fahrzeug kommen. gers beachten (min. 30 cm).
Die Düse des Hochdruckreinigers während
Reinigen Sie bei grober Verschmutzung das
der Reinigung bewegen.
Fahrzeug vor, bevor Sie in die Waschanlage
fahren. Zielen Sie dabei nicht direkt auf

Betrieb
RReifen
! Achten Sie darauf, dass die Waschanlage
für die Fahrzeuggröße geeignet ist. Klappen RTürspalte
Sie vor der Wagenwäsche die Außenspiegel Relektrische Bauteile
ein. Die Außenspiegel können sonst
RBatterie
beschädigt werden.
RSteckverbindungen
! Achten Sie bei Waschanlagen mit
RLampen
Schleppvorrichtung darauf, dass das Auto-
matikgetriebe in Getriebestellung N ist, RDichtungen
ansonsten kann es zu Beschädigungen am RZierteile
Fahrzeug kommen.
REntlüftungsschlitze

! Achten Sie darauf, dass die Seitenfenster Beschädigungen an Dichtungen bzw. elek-
vollständig geschlossen sind, das Gebläse trischen Bauteilen können zu Undichthei-
der Lüftung/Heizung ausgeschaltet ist und ten bzw. zu Ausfällen führen.
der Schalter des Scheibenwischers auf 0
steht. Sonst kann z. B. der Regen-/Licht- Mattlackpflege und -behandlung*
sensor aktiviert werden und unbeabsich-
tigtes Wischen auslösen. Dadurch können Ihr Fahrzeug ist mit einem matten Klarlack
Schäden am Fahrzeug entstehen. lackiert. Beachten Sie deshalb zur Vermei-
dung von Lackbeschädigungen durch falsche
Entfernen Sie nach der automatischen
Behandlung unbedingt folgende Hinweise.
Wagenwäsche das Wachs und die Trock-
nungshilfe von der Frontscheibe und den ! Polieren Sie keinesfalls das Fahrzeug!
Wischergummis. So vermeiden Sie Schlieren Polieren führt zu einem Aufglänzen des
und verringern Wischergeräusche, die durch Lacks.
Rückstände auf der Scheibe entstehen kön-
nen. ! Verwenden Sie zur Lackpflege keinen
Lackreiniger, Schleif- und Polierprodukte
Hochdruckreiniger sowie Glanzkonservierer (Wachs). Diese
Produkte sind ausschließlich für hochglän-
G Unfallgefahr zende Oberflächen geeignet. Ihre Anwen-
Verwenden Sie für die Reinigung Ihres Fahr- dung auf Fahrzeugen mit Mattlack führt zu
zeuges keine Hochdruckreiniger mit Rund- schwer wiegender Schädigung der Oberflä-
strahldüsen (Dreckfräsen), insbesondere chen (aufglänzende, scheckige Stellen).

31 entspricht der Spezifikation für Cabrioprogramme

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:29; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 168


mkalafa, Version: 2.11.7.7

168 Pflege

Lassen Sie Lackreparaturen nur in einer Scheiben reinigen


qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. einem
X Die Außen- und Innenseiten der Scheiben
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, durch-
mit einem feuchten Tuch und einem von
führen.
Mercedes-Benz frei gegebenen und emp-
i Verwenden Sie von den Mercedes-Benz fohlenen Reinigungsmittel reinigen.
Pflegemitteln ausschließlich Insektenent- ! Reinigen Sie den Wasserablauf der Front-
ferner und Autoshampoo. und Heckscheibe in regelmäßigen Abstän-
den. Durch Umweltablagerungen wie Blät-
Lack reinigen ter, Blüten und Pollen kann unter Umstän-
den das Wasser nicht abfließen und zu Kor-
Betrieb

Kratzer, aggressive Ablagerungen, Anätzun-


gen und Schäden, die durch unsachgemäße rosionsschäden führen.
Pflege entstanden sind, lassen sich nicht
immer restlos beseitigen. In diesem Fall wen- Wischerblätter reinigen
den Sie sich an eine qualifizierte Fachwerk-
statt, z. B. an einen Mercedes-Benz Service-
G Verletzungsgefahr
Stützpunkt. Stellen Sie vor dem Reinigen der Frontscheibe
oder Wischerblätter den Schlüssel im Zünd-
X Beseitigen Sie folgende Verunreinigungen
schloss auf Stellung 0 oder drücken Sie so oft
möglichst sofort und vermeiden Sie dabei
auf die Start-Stopp-Taste*, bis alle Kontroll-
starkes Reiben.
leuchten im Kombiinstrument ausgehen. Die
Lassen Sie Scheibenwischer können sich sonst bewegen
RInsektenrückstände mit Insektenentfer- und Sie verletzen.
ner einweichen
RVogelkot mit Wasser einweichen ! Klappen Sie die Wischerarme nur in senk-
recht stehender Position von der Front-
und waschen Sie anschließend die behan- scheibe ab, sonst beschädigen Sie die
delte Fläche ab. Motorhaube.
Entfernen Sie
RBaumharze, Öle, Kraftstoffe und Fette ! Reinigen Sie die Wischerblätter nicht zu
mit einem in Reinigungs- oder Feuer- oft und vermeiden Sie starkes Reiben, da
zeugbenzin getränkten Tuch durch leich- die Graphitbeschichtung sonst beschädigt
tes Reiben werden kann. Dadurch können Wischerge-
räusche entstehen.
RTeerspritzer mit Teerentferner
RWachs mit Silikonentferner
X Die Wischerarme von der Scheibe wegklap-
pen.
! Befestigen Sie auf lackierten Flächen kei- X Die Wischerblätter vorsichtig mit einem
nesfalls feuchten Tuch reinigen.
RAufkleber X Die Wischerarme wieder zurückklappen,
bevor die Zündung eingeschaltet wird.
RFolien

RMagnetschilder oder Ähnliches Scheinwerfer reinigen


Sie können sonst den Lack beschädigen. X Die Kunststoff-Streuscheiben der Schein-
werfer mit einem nassen Schwamm und

* optional
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Pflege 169

Scheibenwaschmittel oder Reinigungstü- Pflege der Abgasendrohre kann der ursprüng-


chern reinigen. liche Glanz wieder hergestellt werden.
! Verwenden Sie nur Scheibenwaschmittel ! Reinigen Sie die Abgasendrohre nicht mit
oder Reinigungstücher, die für Kunststoff- alkalischen Reinigern wie z. B. Felgenreini-
Streuscheiben geeignet sind. Ungeeignete gungsmitteln.
Scheibenwaschmittel oder Reinigungstü- X Die Abgasendrohre mit einem von
cher können die Kunststoff-Streuscheiben
Mercedes-Benz frei gegebenen Chrompfle-
der Scheinwerfer zerkratzen oder beschä-
gemittel reinigen.
digen.

Betrieb
Sensoren* reinigen Pflege Interieur
Cockpit und Prallplatte des Lenkrads
reinigen
G Verletzungsgefahr
Verwenden Sie keine lösungsmittelhaltigen
Reiniger und Cockpitsprays zur Reinigung des
Cockpits und der Prallplatte des Lenkrads.
Durch die lösungsmittelhaltigen Reiniger wird
die Oberfläche porös, und bei einer Airbag-
auslösung kann es zu erheblichen Verletzun-
gen durch sich lösende Kunststoffteile kom-
men.

X Das Cockpit und die Prallplatte mit einem


feuchten, flusenfreien Tuch (z. B. Mikrofa-
sertuch) reinigen.
X Starke Verschmutzung: Verwenden Sie
zur Pflege die von Mercedes-Benz empfoh-
X Die Sensoren : der Fahrsysteme mit Was- lenen und frei gegebenen Pflege- und Rei-
nigungsmittel.
ser, Shampoo und einem weichen Tuch rei-
nigen.
COMAND-Display reinigen
! Wenn Sie die Sensoren mit einem Hoch-
druck- oder Dampfstrahlreiniger reinigen, X Achten Sie bei der Reinigung darauf, dass
beachten Sie die Informationen des Gerä- das Display ausgeschaltet und abgekühlt
teherstellers zum Einhalten des Abstands ist.
zwischen Fahrzeug und Hochdruckreiniger. X Die Displayoberfläche mit einem handels-
üblichen Mikrofasertuch und Reiniger für
Abgasendrohre reinigen TFT/LCD-Displays reinigen.
X Die Displayoberfläche mit einem trockenen
Durch aufgewirbelte Verunreinigungen kann Mikrofasertuch abtrocknen.
sich unter Einwirkung von Streumitteln und
aggressiven Umwelteinflüssen Flugrost auf ! Verwenden Sie zur Reinigung keine
der Oberfläche bilden. Durch regelmäßige

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:29; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

170 Pflege

Ralkoholischen Verdünner bzw. Benzin (Optik und Haptik) der Bezüge langfristig zu
Rscheuernden Reinigungsmittel erhalten.
Rhandelsüblichen Haushaltsreiniger Kunststoffverkleidungen reinigen
Diese können die Displayoberfläche
beschädigen. Üben Sie bei der Reinigung ! Befestigen Sie auf Kunststoffoberflächen
keinen Druck auf die Displayoberfläche keinesfalls
aus, dies kann zu irreversiblen Beeinträch- RAufkleber
tigungen führen. RFolien

RDuftölbehälter oder Ähnliches


Sitzbezüge reinigen
Betrieb

Sie können sonst den Kunststoff beschädi-


! Verwenden Sie zur Reinigung von Bezü- gen.
gen aus Echtleder-, Kunstleder- oder
Alcantara® kein Mikrofasertuch, da dies zu ! Vermeiden Sie, dass Kosmetika, Insek-
aggressiv ist und bei häufigem Gebrauch tenschutzmittel oder Sonnencremes mit
den Bezug beschädigen kann. den Kunststoffverkleidungen in Kontakt
kommen, damit die Optik der hochwertigen
! Reinigen Sie Oberflächen erhalten bleibt.
RBezüge aus Echtleder mit einem feuch-
X Die Kunststoffverkleidungen mit einem
ten Tuch und wischen Sie mit einem tro-
feuchten, flusenfreien Tuch (z. B. Mikrofa-
ckenen Tuch nach. Achten Sie dabei
sertuch) reinigen.
darauf, dass das Leder nicht durchnässt
wird. Verwenden Sie zur Lederpflege die X Starke Verschmutzung: Verwenden Sie

von Mercedes-Benz empfohlenen Leder- zur Pflege die von Mercedes-Benz empfoh-
pflegemittel. Diese erhalten Sie in jedem lenen und frei gegebenen Pflege- und Rei-
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. nigungsmittel.
RBezüge aus Kunstleder mit einem mit
1%iger Seifenlösung (z. B. Spülmittel) Echtholz* und Zierleisten reinigen
befeuchteten Tuch. X Das Holzdekor und die Zierleisten mit
RBezüge aus Stoff mit einem mit 1%iger einem feuchten, flusenfreien Tuch (z. B.
Seifenlösung (z. B. Spülmittel) befeuch- Mikrofasertuch) reinigen.
teten Mikrofasertuch. Reiben Sie vor- X Starke Verschmutzung: Verwenden Sie
sichtig und behandeln Sie immer kom- zur Pflege die von Mercedes-Benz empfoh-
plette Bezugsteile, um Ränder zu vermei- lenen und frei gegebenen Pflege- und Rei-
den. Anschließend den Sitz trocknen las- nigungsmittel.
sen. Das Reinigungsergebnis hängt von
Art und Alter der Verschmutzung ab.
RBezüge aus Alcantara® mit einem feuch-
ten Tuch. Achten Sie dabei darauf, dass
komplette Bezugsteile behandelt wer-
den, um Ränder zu vermeiden.

i Beachten Sie, dass die regelmäßige


Pflege Voraussetzung dafür ist, die Qualität

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:30; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

171

Wo finde ich was? ............................. 172


Display-Meldungen ........................... 174
Was tun, wenn ... .............................. 190
Öffnen und Schließen im Notfall ..... 209
Ausgelöste NECK-PRO-Kopfstüt-
zen zurückstellen .............................. 211
Batterien wechseln (Schlüssel) ....... 211
Lampen wechseln ............................. 213
Wischerblätter wechseln ................. 217
Reifenpanne ...................................... 218
Batterie .............................................. 229

Selbsthilfe
Starthilfe ............................................ 232
Ab- und Anschleppen ........................ 233
Elektrische Sicherungen .................. 236
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

172 Wo finde ich was?

Wo finde ich was? Die Verbandstasche ist im Ablagefach unter


dem Beifahrersitz.
Warndreieck
Das Warndreieck ist im Stauraum unter dem
Kofferraumboden.
Selbsthilfe

X Öffnen: Den Griff : nach oben ziehen.


X Den Deckel nach vorn klappen.
X Die Verbandstasche herausnehmen.
X Das Warndreieck : herausnehmen.

Warndreieck aufstellen Feuerlöscher*


i Lassen Sie den Feuerlöscher nach jedem
Gebrauch neu befüllen und alle ein bis zwei
Jahre überprüfen. Sonst kann er im Notfall
versagen.
Beachten Sie die gesetzlichen Bestimmun-
gen in den einzelnen Ländern.
Der Feuerlöscher ist im Ablagefach unter dem
Fahrersitz.

X Die Standfüße = seitlich nach unten


herausklappen.
X Die seitlichen Reflektoren ; bis zur Drei-
ecksform nach oben ziehen und durch den
oberen Sicherungsknopf : verbinden.

Verbandstasche
i Überprüfen Sie jährlich das Verfallsdatum X Öffnen: Den Griff : nach oben ziehen.
der Verbandsmaterialien und tauschen Sie X Den Deckel nach vorn klappen.
sie gegebenenfalls aus. X Den Feuerlöscher herausnehmen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:31; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Wo finde ich was? 173

Bordwerkzeug, Wagenheber, Not- Fahrzeuge mit TIREFIT-Kit


rad* „Minispare“/„Faltrad“ und
Reserverad*
Das Bordwerkzeug ist im Kofferraum in einem
Ablagefach unter dem Kofferraumboden.
G Verletzungsgefahr
Der Wagenheber ist nur zum kurzzeitigen
Anheben des Fahrzeugs beim Radwechsel
vorgesehen.
Bei Arbeiten unter dem Fahrzeug müssen Sie
Unterstellböcke verwenden.
: Bordwerkzeug, Wagenheber, Warndrei-
Achten Sie darauf, dass die Standfläche des

Selbsthilfe
eck
Wagenhebers eben, fest und rutschsicher ist.
; Elektrische Luftpumpe
Verwenden Sie keine Holzklötze oder Ähnli-
ches als Wagenheberunterlage. Sonst kann = TIREFIT-Kit
das Fahrzeug vom Wagenheber fallen und Sie
können sich schwer verletzen. Fahrzeuge mit Notrad* „Minispare“/
Starten Sie während des gesamten Radwech- „Faltrad“ oder Reserverad*
sels nicht den Motor.
Legen Sie sich nicht unter das mit dem
Wagenheber angehobene Fahrzeug. Wenn Sie
das Fahrzeug nicht wie beschrieben anheben,
kann es vom Wagenheber fallen (z. B. bei
Motorstart, Öffnen oder Schließen einer Tür
oder des Kofferraumdeckels) und Sie können
sich schwer verletzen.

i Beachten Sie im Umgang mit dem Wagen-


heber auch die Sicherheitshinweise im
Abschnitt „Reifenpanne“ (Y Seite 218). : Bordwerkzeug, Wagenheber, Radschlüs-
sel
X Den Kofferraumboden hochklappen und ; Notrad* „Minispare“/„Faltrad“ oder
den Haltebügel oben am Kofferraumrah- Reserverad*
men einhängen.
= Befestigung

Notrad* „Minispare“/„Faltrad“ oder


Reserverad* herausnehmen
X Die Gepäckablage ausbauen
(Y Seite 174).
X Die Befestigung = gegen den Uhrzeiger-
sinn drehen.
X Das Notrad* „Minispare“/„Faltrad“ oder
das Reserverad* ; herausnehmen.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:32; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 174


mkalafa, Version: 2.11.7.7

174 Display-Meldungen

Gepäckablage aus- oder einbauen Klappbaren Unterlegkeil aufstellen


Der klappbare Unterlegkeil dient zusätzlich
zur Sicherung des Fahrzeugs gegen Wegrol-
len, z. B. beim Radwechsel.

X Ausbauen: Die Befestigungsclips : ent-


Selbsthilfe

gegen dem Uhrzeigersinn von den Befesti-


gungsbolzen herunterdrehen.
X Die Gepäckablage ; im Bereich der X Beide Platten nach oben schwenken :.
Befestigungsclips : anheben. X Die untere Platte nach außen schwen-
X Die Gepäckablage ; aus dem Kofferraum ken ;.
herausnehmen. X Die Nasen der unteren Platte ganz in die
Öffnungen der Grundplatte einführen =.

Display-Meldungen
Hinweise
G Unfallgefahr
Der Bordcomputer erfasst und zeigt nur Mel-
dungen und Warnungen von bestimmten Sys-
temen. Achten Sie deswegen darauf, dass Ihr
Fahrzeug stets betriebssicher ist. Sie könnten
X Einbauen: Die Gepäckablage so in den Kof- sonst durch ein nicht betriebssicheres Fahr-
ferraum einführen, dass die Befestigungs- zeug einen Unfall verursachen.
clips : etwa in Höhe der Befestigungsbol-
zen sind. Bei bestimmten Display-Meldungen hören Sie
X Die Vorderkante der Gepäckablage ; in
zusätzlich einen Warnton oder einen Dauer-
ton.
Pfeilrichtung unter die Verkleidung der
Ladekante schieben. Das Multifunktions-Display zeigt Display-Mel-
dungen mit hoher Priorität rot an.
X Die Befestigungsclips : bis zum Anschlag
auf die Befestigungsbolzen drücken. Handeln Sie entsprechend den Display-Mel-
dungen und beachten Sie die zusätzlichen
Hinweise in dieser Betriebsanleitung.
G Unfallgefahr
Wenn das Kombiinstrument oder das Multi-
funktions-Display ausgefallen ist, können
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:32; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 175


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Display-Meldungen 175

keine Display-Meldungen mehr angezeigt Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions-


werden. lenkrad.
Sie können dadurch Informationen zum Fahr- X So oft V oder U drücken, bis entwe-
zustand wie Geschwindigkeit, Außentempe- der das ursprüngliche Menü angezeigt wird
ratur, Warn-/Kontrollleuchten, Display-Mel- oder das Menü Meldungsspeicher.
dungen und den Ausfall von Systemen nicht Wenn Display-Meldungen vorliegen, zeigt
erkennen. Das Fahrverhalten kann beein- das Multifunktions-Display z.B. 2 Meldun‐
trächtigt sein. Passen Sie Ihre Fahrweise und gen an.
Geschwindigkeit entsprechend an. X Mit & oder * durch die Display-Mel-
Setzen Sie sich sofort mit einer qualifizierten dungen blättern.
Fachwerkstatt in Verbindung, die die notwen-
digen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Display-Meldungen ausblenden
Durchführung der erforderlichen Arbeiten

Selbsthilfe
besitzt. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hier- Display-Meldungen höchster Priorität können
für einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Sie nicht ausblenden. Das Multifunktions-Dis-
Insbesondere bei sicherheitsrelevanten play zeigt diese Display-Meldungen dauerhaft
Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevan- an, bis ihre Ursachen behoben sind.
ten Systemen ist der Service durch eine qua- Verwenden Sie die Tasten am Multifunktions-
lifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. lenkrad.
X Mit V, U, & oder * eine
Wenn Sie das Fahrzeug abstellen, beachten
Sie die Hinweise zu HOLD (Y Seite 114) und andere Anzeige wählen.
Parken (Y Seite 80). Im Folgenden sind alle Display-Meldungen
zusammengestellt.
Display-Meldungen abrufen
Der Bordcomputer speichert bestimmte Dis-
play-Meldungen, die Sie abrufen können.

Textmeldungen
G Unfall- und Verletzungsgefahr
Bei unsachgemäßer Ausführung von Service-Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahr-
zeugs beeinträchtigt werden. Sie könnten dadurch die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und
einen Unfall verursachen. Zudem könnten die Sicherheitssysteme Sie oder andere Personen nicht
mehr wie vorgesehen schützen.
Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen. Die quali-
fizierte Fachwerkstatt muss die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung
der erforderlichen Arbeiten haben. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicher-
heitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:32; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 176


mkalafa, Version: 2.11.7.7

176 Display-Meldungen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


120 km/h maximale Die maximal erlaubte Geschwindigkeit ist überschritten32.
Geschwin‐ X Langsamer fahren.
digkeit
über‐
schritten
ABS ABS, ESP G Unfallgefahr
ohne Funk‐
tion ABS, ESP® und damit auch PRE-SAFE® sind aufgrund einer
siehe Störung nicht verfügbar. Zusätzlich ist BAS abgeschaltet.
Betriebs‐ Die Bremsanlage steht weiterhin mit voller Bremskraftver-
anltg. stärkung zur Verfügung.
Selbsthilfe

X Vorsichtig weiterfahren.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

ABS ABS, ESP G Unfallgefahr


nicht ver‐
fügbar ABS, ESP® und damit auch PRE-SAFE® sind aufgrund einer
siehe Unterspannung nicht verfügbar. Zusätzlich ist BAS abgeschal-
Betriebs‐ tet.
anltg. Die Bremsanlage steht weiterhin mit voller Bremskraftver-
stärkung zur Verfügung.
X Vorsichtig weiterfahren.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

DISTRONIC passiv Die DISTRONIC* regelt nicht mehr.


X Vom Gas gehen.

DISTRONIC - - - Eine Einschaltbedingung der DISTRONIC* ist nicht erfüllt.


X Wenn es die Situation erlaubt, schneller als 30 km/hfahren
und die Geschwindigkeit speichern (Y Seite 105).
oder
X Einschaltbedingungen der DISTRONIC* prüfen.

DISTRONIC ohne Funk‐ Die DISTRONIC* ist defekt.


tion X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

32 Nur für bestimmte Länder.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:32; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Display-Meldungen 177

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


DISTRONIC z.Zt. Die DISTRONIC* wird ausgeschaltet und ist vorübergehend
nicht ver‐ nicht funktionsbereit, wenn
fügbar Rdie DISTRONIC* Abdeckung im Kühlergrill verschmutzt ist
siehe
Betriebs‐ Rdie Funktion durch starken Niederschlag oder Nebel beein-
anltg. trächtigt ist
Rdie Radarsensorik vorübergehend nicht funktionsbereit ist,
z. B. wegen elektromagnetischer Strahlung
Rdie Radarsensorik für längere Zeit keine Fahrzeuge oder
stehende Objekte, wie z. B. Schilder, erfasst hat

Selbsthilfe
Rdas System überhitzt ist
Die DISTRONIC* ist wieder verfügbar und die Display-Mel-
dung geht aus, wenn sich die Verschmutzung, wie z. B.
Schneematsch, während der Fahrt löst oder das System die
volle Sensorverfügbarkeit erkennt.
X Gegebenenfalls warten, bis das System abgekühlt ist.
Wenn die Display-Meldung nicht von selbst ausgeht:
X Die DISTRONIC* Abdeckung im Kühlergrill reinigen
(Y Seite 169).
X Den Motor neu starten.

ESP ohne Funk‐ G Unfallgefahr


tion
siehe ESP® und damit auch BAS und PRE-SAFE® sind aufgrund einer
Betriebs‐ Störung nicht verfügbar. Zusätzlich leuchtet die Warnleuchte
anltg. d im Kombiinstrument.
Die Bremsanlage steht weiterhin mit voller Bremskraftver-
stärkung zur Verfügung.
X Vorsichtig weiterfahren.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:32; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

178 Display-Meldungen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


P Gangwahl‐ Sie haben den Motor mit der Start-Stopp-Taste* abgestellt
hebel in und die Fahrertür geöffnet.
Parkposi‐ oder
tion Sie haben bei eingeschaltetem HOLD
Rdie Fahrertür geöffnet und den Sicherheitsgurt gelöst oder
Rden Motor abgestellt oder
Rdie Motorhaube geöffnet
Zusätzlich kann ein regelmäßiger Hupton ertönen. Der Hup-
ton wird intensiver, wenn Sie versuchen, das Fahrzeug zu ver-
riegeln.
Selbsthilfe

Der Motor lässt sich nicht starten.


X Den Wählhebel auf P stellen.
Der Motor lässt sich wieder starten.

P Gangwahl‐ Sie haben versucht, den Motor mit der Start-Stopp-Taste* bei
hebel in Wählhebelstellung R oder D abzustellen.
Parkposi‐ X Den Wählhebel auf P stellen.
tion
Gangwahl‐ in P- Sie wollen den Motor starten und der Wählhebel ist nicht in
hebel oder N- der Position P oder N.
Stellung X Den Wählhebel auf P oder N stellen.

PRE-SAFE ohne Funk‐ G Verletzungsgefahr


tion
siehe PRE-SAFE® ist ausgefallen. Alle sonstigen Systeme zum
Betriebs‐ Insassenschutz, z. B. Airbags, sind weiterhin verfügbar.
anltg. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

Reifen‐ erscheint Die Reifendruckkontrolle* misst die Reifendrücke.


druckan‐ nach eini‐ X Weiterfahren.
zeige gen Minu‐ Nach einigen Minuten Fahrt zeigt das Multifunktions-Dis-
ten Fahrt play die Reifendrücke an.

Reifen‐ korrigie‐ Fahrzeuge mit Reifendruckkontrolle*: An mindestens einem


druck ren Reifen ist der Reifendruck zu niedrig oder die Reifendrücke
der einzelnen Räder weichen zu stark voneinander ab.
X Bei nächster Gelegenheit den Reifendruck prüfen. Wenn
erforderlich, den Reifendruck korrigieren (Y Seite 157).

Reifen‐ ohne Funk‐ Die Reifendruckkontrolle* ist gestört.


druckkon‐ tion X Die Reifendruckkontrolle* und die Räder in einer qualifi-
trolle zierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:32; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 179


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Display-Meldungen 179

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Reifen‐ ohne Funk‐ Fahrzeuge mit Reifendruckkontrolle*: Die montierten Räder
druckkon‐ tion Rad‐ haben keine geeigneten Reifendrucksensoren.
trolle sensoren X Räder mit geeigneten Reifendrucksensoren montieren.
fehlen Die Reifendruckkontrolle* schaltet sich nach einigen Minu-
ten Fahrt ein.

Reifen‐ Radsenso‐ Die Reifendruckkontrolle* empfängt von mindestens einem


druck‐ rik fehlt Rad keine Signale, da ein Rad ohne geeigneten Reifendruck-
kontr. sensor montiert wurde (z. B. das Reserverad). Oder mindes-
tens ein Reifendrucksensor hat eine Störung.
Im Multifunktions-Display wird beim betroffenen Reifen

Selbsthilfe
anstelle des Druckwertes ein Strich angezeigt.
X Die Reifendruckkontrolle* und die Räder in einer qualifi-
zierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.
Sobald wieder Räder mit geeigneten Reifendrucksensor
montiert sind, zeigt das Multifunktions-Display nach eini-
gen Minuten Fahrt die Reifendrücke an.

Reifen‐ z. Zt. Die Reifendruckkontrolle* ist vorübergehend gestört. Die


druckkon‐ nicht ver‐ Bordnetzspannung ist zu niedrig oder wegen einer Funkstör-
trolle fügbar quelle werden keine Sensorsignale empfangen.
X Weiterfahren.
Sobald die Ursachen beseitigt sind, schaltet sich die Rei-
fendruckkontrolle* automatisch ein.

Reifen‐ Reifen G Unfallgefahr


druck überprüfen
Die Reifendruckverlust-Warnung hat einen starken Druckver-
lust erkannt.
X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das
Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Die Reifen prüfen.
X Den Reifendruck prüfen. Wenn erforderlich, den korrekten
Reifendruck einstellen (Y Seite 157).
X Wenn erforderlich, den defekten Reifen reparieren oder das
Rad wechseln (Y Seite 218).
X Anschließend bei korrekt eingestelltem Reifendruck die
Reifendruckverlust-Warnung neu starten (Y Seite 158).

Reifen‐ ohne Funk‐ Die Reifendruckverlust-Warnung ist defekt.


drucküber‐ tion X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
wachung

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

180 Display-Meldungen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Reifen Danach Eine Display-Meldung der Reifendruckverlust-Warnung wurde
prüfen Reifen‐ angezeigt.
drucküber‐ X Den korrekten Reifendruck an allen Reifen einstellen
wachung (Y Seite 157).
neu star‐ X
Die Reifendruckverlust-Warnung neu starten
ten
(Y Seite 158).

HOLD aus HOLD hat sich ausgeschaltet. Das Fahrzeug ist ins Rutschen
gekommen, oder bei fest getretenem Bremspedal ist eine
Einschaltbedingung nicht mehr erfüllt.
X HOLD später wieder einschalten.
Selbsthilfe

HOLD nicht Eine Einschaltbedingung für HOLD ist nicht erfüllt.


aktivier‐ Einschaltbedingungen für HOLD prüfen (Y Seite 114).
bar siehe X Die Motorhaube schließen.
Betriebs‐
X Die Fahrertür schließen.
anltg.
X Den Motor starten.
X Die Feststellbremse lösen.
X Alle nicht benötigten Verbraucher ausschalten.
Sobald die Batteriespannung ausreicht, lässt sich HOLD
wieder einschalten.

HOLD ohne Funk‐ Eine Störung ist aufgetreten.


tion X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
siehe
Betriebs‐
anltg.
TEMPOMAT ohne Funk‐ Die SPEEDTRONIC und der TEMPOMAT oder die
und SPEED‐ tion DISTRONIC* sind ohne Funktion.
TRONIC X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

SRS Rückhalte‐ G Verletzungsgefahr


system
Die Rückhaltesysteme sind gestört.
Störung
Werkstatt X Umgehend eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
aufsuchen
TEMPOMAT - - - Eine Einschaltbedingung des TEMPOMAT ist nicht erfüllt.
X ESP® einschalten (Y Seite 45).
X Wenn es die Situation erlaubt, schneller als 30 km/hfahren
und die Geschwindigkeit speichern (Y Seite 103).

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Display-Meldungen 181

Symbolmeldungen
G Unfall- und Verletzungsgefahr
Bei unsachgemäßer Ausführung von Service-Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahr-
zeugs beeinträchtigt werden. Sie könnten dadurch die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und
einen Unfall verursachen. Zudem könnten die Sicherheitssysteme Sie oder andere Personen nicht
mehr wie vorgesehen schützen.
Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen. Die quali-
fizierte Fachwerkstatt muss die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung
der erforderlichen Arbeiten haben. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicher-
heitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.

Selbsthilfe
Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

# Die Batterie wird nicht mehr geladen. Mögliche Ursachen:


Rdefekter Generator
Rgerissener Keilrippenriemen
Rein Defekt in der Elektronik
X Sofort verkehrsgerecht anhalten und den Keilrippenriemen
prüfen.
X Wenn er gerissen ist: Nicht weiterfahren und die nächste
qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.
X Wenn er in Ordnung ist: Das Fahrzeug in einer qualifizier-
ten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

: Der Kofferraumdeckel ist geöffnet.


X Den Kofferraumdeckel schließen.

M G Unfallgefahr
Fahrzeuge mit Einbruch-Diebstahl-Warnanlage*: Sie fahren
mit geöffneter Motorhaube.
X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Die Motorhaube schließen.

; Mindestens eine Tür ist geöffnet. Das Display-Symbol zeigt


Ihnen an, welche Türen offen sind.
X Die Türen schließen.

? Der Lüfter zur Kühlung des Kühlmittels ist defekt.


X Bei Kühlmitteltemperaturen unter 120 † bis zur nächsten
qualifizierten Fachwerkstatt weiterfahren.
X Dabei eine hohe Motorbelastung (z. B. Bergfahrten) und
Stop-and-go-Fahrten vermeiden.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

182 Display-Meldungen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

¨ Fahrzeug
hebt an
Fahrzeuge mit AIRMATIC DC*: Ihr Fahrzeug stellt sich auf Ihre
Niveauwahl ein.

¨ Fahrzeug
hebt an
Fahrzeuge mit AIRMATIC DC*: Das Fahrzeugniveau im Stand
ist zu tief.
kurz war‐ X Nicht losfahren.
ten
X Warten, bis die Display-Meldung ausgeht.
Das zum Fahren erforderliche Niveau ist erreicht.

¨ STOPP,
Auto zu
G Unfallgefahr
Die AIRMATIC DC* ist defekt.
Selbsthilfe

tief
! Vermeiden Sie einen großen Lenkeinschlag. Bei der Wei-
terfahrt kann sonst der Kotflügel oder der Reifen beschä-
digt werden. Achten Sie auf Streifgeräusche.
X Nicht schneller als 80 km/h fahren.
X An den Fahrbahnrand fahren und ein höheres Fahrzeugni-
veau wählen.
Je nach Defekt wird dadurch eventuell das Fahrzeug ange-
hoben.
X Sofort eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

¨ Störung G Unfallgefahr
Die AIRMATIC DC* funktioniert nur eingeschränkt. Das Fahr-
verhalten kann dadurch beeinträchtigt sein.
X Nicht schneller als 80 km/h fahren.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

# Bremsbe‐
lagver‐
Die Bremsbeläge sind an der Verschleißgrenze.
X Die Bremsbeläge möglichst bald in einer qualifizierten
schleiß Fachwerkstatt ersetzen lassen.

J Sofort
bremsen
Bei eingeschaltetem HOLD ist eine Störung aufgetreten.
Zusätzlich kann ein regelmäßiger Hupton ertönen. Der Hup-
ton wird intensiver, wenn Sie versuchen, das Fahrzeug zu ver-
riegeln.
Der Motor lässt sich nicht starten.
X Sofort fest auf die Bremse treten, bis die Warnmeldung im
Multifunktions-Display ausgeht.
X Das Fahrzeug beim Verlassen gegen Wegrollen sichern
(Y Seite 80).
Der Motor lässt sich wieder starten.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Display-Meldungen 183

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

J EBV, ABS,
ESP ohne
G Unfallgefahr
Funktion EBV, ABS, ESP® sind aufgrund einer Störung nicht verfügbar.
siehe Zusätzlich ist BAS abgeschaltet. Dadurch ist auch PRE-
Betriebs‐ SAFE® ohne Funktion.
anltg. Die Bremsanlage steht weiterhin mit voller Bremskraftver-
stärkung zur Verfügung.
X Vorsichtig weiterfahren.
X Sofort eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

J Bremsflüs‐ G Unfallgefahr

Selbsthilfe
sigkeits‐
Es ist zu wenig Bremsflüssigkeit im Bremsflüssigkeitsbehäl-
stand prü‐
ter.
fen
X Das Fahrzeug umgehend verkehrssicher abstellen.
X Nicht weiterfahren!
X Die nächste qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.
X Keine Bremsflüssigkeit nachfüllen. Der Fehler wird dadurch
nicht behoben.

! Park‐
bremse
Sie fahren mit angezogener Feststellbremse.
X Die Feststellbremse lösen.
lösen

´ Kraft‐ Im Kraftstofffilter ist Wasser. Das Wasser muss abgelassen


stoff-Fil‐ werden33.
ter reini‐ X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
gen

? Kühlmit‐ Das Kühlmittel ist zu heiß.


tel Anhal‐ X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
ten, X Den Motor abstellen.
Motor aus
X Sicherstellen, dass die Luftzufuhr zum Kühler nicht behin-
dert ist, z. B. durch gefrorenen Schneematsch.
X Erst wenn die Display-Meldung ausgeht, den Motor wieder
starten. Sonst kann der Motor beschädigt werden.
X Die Kühlmitteltemperaturanzeige beobachten.
X Wenn die Temperatur erneut ansteigt, umgehend eine qua-
lifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

33 Nur für bestimmte Länder.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 184


mkalafa, Version: 2.11.7.7

184 Display-Meldungen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Der Keilrippenriemen kann gerissen sein.
X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Den Motor abstellen.
X Den Keilrippenriemen prüfen.
X Wenn er in Ordnung ist: Den Motor erst wieder starten,
wenn die Display-Meldung ausgeht. Sonst kann der Motor
beschädigt werden.
X Wenn er gerissen ist: Nicht weiterfahren und die nächste
qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

+ Kühlmit‐ Der Kühlmittelstand ist zu niedrig.


Selbsthilfe

tel nach‐ X Kühlmittel nachfüllen, dabei die Warnhinweise beachten


füllen (Y Seite 153).
siehe X Wenn häufiger Kühlmittel nachgefüllt werden muss, das
Betriebs‐
Kühlmittelsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt
anltg.
überprüfen lassen.

b Abblend‐
licht
Das linke oder rechte Abblendlicht ist defekt.
X Halogen-Scheinwerfer: Die Lampe wechseln
links (Y Seite 213).
oder X Bi-Xenon-Scheinwerfer*: Eine qualifizierte Fachwerkstatt
Abblend‐
aufsuchen.
licht
rechts

b AUTO-
Licht
Der Lichtsensor ist defekt. Das Dauerfahrlicht ist eingeschal-
tet.
ohne Funk‐ X Im Bordcomputer das Licht auf manuelle Bedienung stellen
tion (Y Seite 96).
X Die Beleuchtung mit dem Lichtschalter ein- und ausschal-
ten.

b Blinker
hinten
Das linke oder rechte hintere Blinklicht ist defekt.
Diese Display-Meldung sehen Sie nur, wenn alle Leuchtdio-
links den ausgefallen sind.
Ersatz‐ X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
licht
aktiv
oder
Blinker
hinten
rechts
Ersatz‐
licht
aktiv
* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 185


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Display-Meldungen 185

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

b Blinker
Spiegel
Das Blinklicht am linken oder rechten Außenspiegel ist defekt.
Diese Display-Meldung sehen Sie nur, wenn alle Leuchtdio-
links den ausgefallen sind.
oder X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
Blinker
Spiegel
rechts

b Blinker
vorne
Das linke oder rechte vordere Blinklicht ist defekt.
X Die Lampe wechseln (Y Seite 213).
links
Ersatz‐

Selbsthilfe
licht
aktiv
oder
Blinker
vorne
rechts
Ersatz‐
licht
aktiv

b 3. Brems‐
licht
Das dritte Bremslicht ist defekt. Diese Display-Meldung sehen
Sie nur, wenn alle Leuchtdioden ausgefallen sind.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

b Brems-/
Schluss‐
Das linke oder rechte Bremsschlusslicht ist defekt. Diese Dis-
play-Meldung sehen Sie nur, wenn alle Leuchtdioden ausge-
licht fallen sind.
links X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
Ersatz‐
licht
aktiv
oder
Brems-/
Schluss‐
licht
rechts
Ersatz‐
licht
aktiv

b Fernlicht
links
Das linke oder rechte Fernlicht ist defekt.
X Die Lampe wechseln (Y Seite 213).
oder
Fernlicht
rechts

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 186


mkalafa, Version: 2.11.7.7

186 Display-Meldungen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

b Kennzei‐
chenlicht
Die linke oder rechte Kennzeichenleuchte ist defekt.
X Die Lampe wechseln (Y Seite 213).
links
oder
Kennzei‐
chenlicht
rechts

b Licht aus‐ Sie haben vergessen, beim Verlassen des Fahrzeugs das Licht
schalten auszuschalten.
X Den Lichtschalter auf $ oder à drehen.
Selbsthilfe

oder
X Bei eingeschaltetem Nebelschlusslicht: Den Lichtschalter
bis zum Anschlag hineindrücken.

b Nebel‐ Der linke oder rechte Nebelscheinwerfer ist defekt.


scheinwer‐ X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
fer links
oder
Nebel‐
scheinwer‐
fer rechts

b Nebel‐
schluss‐
Die linke oder rechte Nebelschlussleuchte ist defekt.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
licht
links
oder
Nebel‐
schluss‐
licht
rechts

b Parklicht
vorne
Das linke oder rechte vordere Parklicht ist defekt.
X Die Lampe wechseln (Y Seite 213).
links
Ersatz‐
licht
aktiv
oder
Parklicht
vorne
rechts
Ersatz‐
licht
aktiv
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 187


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Display-Meldungen 187

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

b Rückfahr‐
licht
Die linke oder rechte Rückfahrleuchte ist defekt.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
links
oder
Rückfahr‐
licht
rechts

b Schluss‐
licht
Das linke oder rechte Rücklicht ist defekt.
Diese Display-Meldung sehen Sie nur, wenn alle Leuchtdio-
links den ausgefallen sind.
Ersatz‐

Selbsthilfe
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
licht
aktiv
oder
Schluss‐
licht
rechts
Ersatz‐
licht
aktiv

¸ Luftfil‐ Der Luftfilter des Motors muss ersetzt werden.


ter erset‐ X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
zen

4 Bei Tank‐ Der Ölstand ist auf ein kritisches Maß abgesunken.
stopp X Den Motorölstand prüfen (Y Seite 153) und gegebenenfalls
Motoröl‐ Motoröl nachfüllen.
stand prü‐ X
Wenn öfter Motoröl nachgefüllt werden muss, den Motor
fen
auf etwaige Undichtigkeit überprüfen lassen.

; Anzeige
defekt
Einige elektronische Systeme können keine Informationen
mehr an den Bordcomputer liefern. Folgende Systeme kön-
Werkstatt nen ausgefallen sein:
aufsuchen RKühlmitteltemperaturanzeige

RDrehzahlmesser

RAnzeige für TEMPOMAT oder SPEEDTRONIC


X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 188


mkalafa, Version: 2.11.7.7

188 Display-Meldungen

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

h Reifen‐
druck Ach‐
G Unfallgefahr
An einem oder mehreren Reifen sinkt der Reifendruck plötz-
tung Rei‐
lich ab. Das betreffende Rad wird in der Reifendruckanzeige
fendefekt
der Reifendruckkontrolle* hervorgehoben.
X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das
Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Den defekten Reifen reparieren oder das Rad wechseln
(Y Seite 218).

h Reifen‐
druck Rei‐
G Unfallgefahr
Selbsthilfe

An einem oder mehreren Reifen ist der Reifendruck stark


fen über‐
abgesunken. Das betreffende Rad wird in der Reifendruckan-
prüfen
zeige der Reifendruckkontrolle* hervorgehoben.
X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das
Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Die Reifen prüfen.
X Wenn erforderlich, den defekten Reifen reparieren oder das
Rad wechseln (Y Seite 218).
X Den Reifendruck prüfen. Wenn erforderlich, den Reifen-
druck korrigieren (Y Seite 157).
Nach einigen Minuten Fahrt mit korrigiertem Reifendruck
geht die Display-Meldung automatisch aus.

+ Schlüssel- Die Batterien des Schlüssels mit KEYLESS-GO* sind leer.


Batterie X Die Batterien wechseln (Y Seite 211).
wechseln

+ Schlüssel
nicht
Der Schlüssel mit KEYLESS-GO* ist nicht im Fahrzeug.
Wenn der Motor abgestellt ist, kann das Fahrzeug nicht mehr
erkannt zentral verriegelt und der Motor nicht mehr gestartet werden.
(rote Dis-
X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
play-Mel-
X Den Schlüssel mit KEYLESS-GO* suchen.
dung)
Der Schlüssel mit KEYLESS-GO* wird bei laufendem Motor
nicht erkannt, weil eine starke Funkquelle stört.
X Anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel im Zündschloss bedienen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:33; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 189


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Display-Meldungen 189

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

+ Schlüssel
nicht
Der Schlüssel mit KEYLESS-GO* wird momentan nicht
erkannt.
erkannt X Die Position des Schlüssels mit KEYLESS-GO* im Fahrzeug
(weiße Dis- verändern.
play-Mel-
X Gegebenenfalls das Fahrzeug mit dem Schlüssel im Zünd-
dung)
schloss bedienen.

+ Schlüssel
im Fahr‐
Der Schlüssel mit KEYLESS-GO* wurde beim Verriegeln im
Fahrzeug erkannt.
zeug X Den Schlüssel mit KEYLESS-GO* aus dem Fahrzeug ent-
erkannt fernen.

Selbsthilfe
+ Schlüssel
erneuern
Der Schlüssel ist nicht mehr funktionsfähig.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

& ohne Funk‐ Die Batteriespannung ist zu niedrig. Die Standheizung/-belüf-


tion Bat‐ tung* hat sich abgeschaltet oder lässt sich nicht einschalten.
terie X Eine längere Strecke fahren.
schwach Die Batterie wird geladen. Sobald die Batteriespannung
ausreicht, lässt sich die Standheizung/-belüftung* wieder
einschalten.

& ohne Funk‐ Im Kraftstoffbehälter ist zu wenig Kraftstoff. Die Standhei-


tion zung* lässt sich nicht einschalten.
Kraft‐ X An der nächsten Tankstelle tanken.
stoff tan‐
ken

& ohne Funk‐ Die Standheizung* hat eine vorübergehende Störung oder ist
tion defekt.
siehe X Bei waagerecht stehendem Fahrzeug und abgekühltem
Betriebs‐ Motor: Viermal im Abstand von mehreren Minuten versu-
anltg. chen, die Standheizung* einzuschalten.
X Wenn die Standheizung* sich nicht einschaltet: Eine quali-
fizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

C Im Kraftstoffbehälter ist nur noch wenig Kraftstoff.


X An der nächsten Tankstelle tanken.

7 Tankre‐
serve
Der Kraftstoffstand ist unter die Reservemarke gesunken. Ein
sicherer Betrieb der Standheizung* ist nicht mehr gewähr-
leistet.
X An der nächsten Tankstelle tanken.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:34; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 190


mkalafa, Version: 2.11.7.7

190 Was tun, wenn ...

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

~ PIN einge‐ Sie haben sich an Ihrem Mobiltelefon* noch nicht angemel-
ben: det.
X Die PIN für die SIM-Karte eingeben.

~ Bluetooth
bereit
Die Bluetooth-Verbindung zwischen Ihrem Mobiltelefon und
dem Audiosystem oder COMAND APS* ist nicht aktiviert.
X Bei Bedarf die Bluetooth-Verbindung zwischen Mobiltelefon
und Audiosystem oder COMAND APS* aktivieren, siehe
separate Betriebsanleitung.

~ Kein Tele‐ Ihr Mobiltelefon ist nicht in die Mobiltelefon-Aufnahme-


Selbsthilfe

fon schale* eingesetzt.


gesteckt X Mobiltelefon in die Mobiltelefon-Aufnahme* einsetzen
(Y Seite 143).

¥ Wischwas‐
ser nach‐
Der Wasserstand im Scheibenwaschbehälter ist unter das
Minimum gesunken.
füllen X Wischwasser nachfüllen (Y Seite 154).

Was tun, wenn ...


Was Sie beachten sollten
G Unfall- und Verletzungsgefahr
Bei unsachgemäßer Ausführung von Service-Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahr-
zeugs beeinträchtigt werden. Sie könnten dadurch die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und
einen Unfall verursachen. Zudem könnten die Sicherheitssysteme Sie oder andere Personen nicht
mehr wie vorgesehen schützen.
Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen. Die quali-
fizierte Fachwerkstatt muss die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung
der erforderlichen Arbeiten haben. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicher-
heitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:34; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 191


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Was tun, wenn ... 191

Warn- und Kontrollleuchten in Schaltern und Tasten

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Eine oder alle Kontroll- Die Bordnetzspannung ist zu niedrig, da zu viele Verbraucher ein-
leuchten auf der Taste geschaltet sind.
der Sitzbelüftung* blin- X Nicht benötigte Verbraucher ausschalten, z.B. Leseleuchte oder
ken. Die Sitzbelüf- Innenraumbeleuchtung.
tung* hat sich automa- Wenn die Batterie ausreichend geladen ist, schaltet sich die
tisch ausgeschaltet. Sitzbelüftung* automatisch wieder ein.

Eine oder alle Kontroll- Die Bordnetzspannung ist zu niedrig, da zu viele Verbraucher ein-
leuchten auf der Taste geschaltet sind.
der Sitzheizung* blin-

Selbsthilfe
X Nicht benötigte Verbraucher ausschalten, z.B. Leseleuchte oder
ken. Die Sitzheizung* Innenraumbeleuchtung.
hat sich automatisch Wenn die Batterie ausreichend geladen ist, schaltet sich die
ausgeschaltet. Sitzheizung* automatisch wieder ein.

Die Kontrollleuchte der Die Bordnetzspannung ist zu niedrig, da zu viele Verbraucher ein-
Lenkradheizung* am geschaltet sind. Die Lenkradheizung* hat sich automatisch aus-
Hebel links unten an geschaltet.
der Lenksäule blinkt. X Nicht benötigte Verbraucher ausschalten, z.B. Leseleuchte oder
Innenraumbeleuchtung.
Wenn die Batterie ausreichend geladen ist, schaltet sich die
Lenkradheizung* automatisch wieder ein.

Wenn Sie auf die Taste Die Kühlung ist aufgrund einer Störung abgeschaltet.
¿ in der Bedienein- X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.
heit der Klimatisie-
rungsautomatik
2-Zonen-THERMATIC/
Komfort-Klimatisie-
rungsautomatik
4-Zonen-THERMOTRO-
NIC* drücken, blinkt
die Kontrollleuchte auf
der Taste dreimal. Sie
können die Kühlung
nicht mehr einschalten.
Die Kontrollleuchte auf Die Bordnetzspannung ist zu niedrig, da zu viele Verbraucher ein-
der Taste ¤ der geschaltet sind.
Heckscheibenheizung X Nicht benötigte Verbraucher ausschalten, z.B. Leseleuchte oder
blinkt. Die Heckschei- Innenraumbeleuchtung.
benheizung hat sich Wenn die Batterie ausreichend geladen ist, schaltet sich die
vorzeitig ausgeschaltet Heckscheibenheizung automatisch wieder ein.
oder lässt sich nicht
einschalten.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:34; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 192


mkalafa, Version: 2.11.7.7

192 Was tun, wenn ...

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Fahrzeuge mit automa- Auf dem Beifahrersitz ist ein spezieller Mercedes-Benz Kindersitz
tischer Kindersitzer- mit automatischer Kindersitzerkennung montiert. Der Beifahrer-
kennung im Beifahrer- Airbag ist deshalb wie gewünscht ausgeschaltet.
sitz*:
Die Kontrollleuchte G Verletzungsgefahr
4 PASSENGER AIR- Auf dem Beifahrersitz ist kein Kindersitz montiert. Die automati-
BAG OFF an der Mittel- sche Kindersitzerkennung* ist gestört.
konsole ist an. X Elektronische Geräte vom Beifahrersitz entfernen, zum Beispiel
RNotebook

RMobiltelefon
Selbsthilfe

RKarten mit Transponder, z. B. Skipässe oder Zutrittsberechti-


gungen
Wenn die Kontrollleuchte 4 PASSENGER AIRBAG OFF immer
noch an ist:
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

Warn- und Kontrollleuchten im Kombiinstrument

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


! Die gelbe ABS- G Unfallgefahr
Warnleuchte ist
ABS ist aufgrund einer Störung nicht verfügbar. Damit sind z. B.
an, während der
Motor läuft. auch BAS, ESP®, EBV und PRE-SAFE® abgeschaltet.
Die Bremsanlage arbeitet weiterhin mit normaler Wirkung, aber
ohne elektronische Unterstützung. Die Räder können deshalb
z. B. bei einer Vollbremsung blockieren.
X Vorsichtig weiterfahren.
X Die zusätzlichen Meldungen im Multifunktions-Display beach-
ten (Y Seite 174).
X Möglichst bald eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

d Die gelbe ESP®- G Unfallgefahr


Warnleuchte ist
ESP® ist ausgeschaltet. ESP® stabilisiert nicht das Fahrzeug, wenn
an, während der
es ins Schleudern kommt oder ein Rad durchdreht.
Motor läuft.
X ESP® wieder einschalten.

Ausnahmen: (Y Seite 45).


X Die Fahrweise den Witterungs- und Straßenverhältnissen
anpassen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:34; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 193


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Was tun, wenn ... 193

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


d Die gelbe ESP®- G Unfallgefahr
Warnleuchte ist
ESP® ist aufgrund einer Störung nicht verfügbar. ESP® stabilisiert
an, während der
nicht das Fahrzeug, wenn es ins Schleudern kommt oder ein Rad
Motor läuft.
durchdreht.
X Die zusätzlichen Meldungen im Multifunktions-Display beach-
ten (Y Seite 175).
X Vorsichtig weiterfahren.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

d Die gelbe ESP®- G Unfallgefahr

Selbsthilfe
Warnleuchte
ESP® oder die Traktionskontrolle greift ein, weil Schleudergefahr
blinkt während
besteht oder mindestens ein Rad durchdreht.
der Fahrt.
Der TEMPOMAT oder die DISTRONIC* wird ausgeschaltet.
X Beim Anfahren nur so viel Gas wie nötig geben.
X Während der Fahrt das Fahrpedal zurücknehmen.
X Die Fahrweise den Witterungs- und Straßenverhältnissen
anpassen.
X ESP® nicht ausschalten. Ausnahmen: (Y Seite 45).

J Die rote Brem- Sie fahren mit angezogener Feststellbremse.


sen-Warn- X Die Feststellbremse lösen.
leuchte ist wäh- Die Warnleuchte und der Warnton gehen aus.
rend der Fahrt
an. Zusätzlich
hören Sie einen
Warnton.
J Die rote Brem- G Unfallgefahr
sen-Warn-
Es ist zu wenig Bremsflüssigkeit im Flüssigkeitsbehälter.
leuchte ist an,
während der X Nicht weiterfahren!
Motor läuft. X Sofort eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.
Zusätzlich hören X Die zusätzlichen Meldungen im Multifunktions-Display beach-
Sie einen Warn- ten (Y Seite 174).
ton. X Auf keinen Fall Bremsflüssigkeit nachfüllen. Dadurch wird der
Fehler nicht behoben.
· Die rote G Unfallgefahr
Abstands-Warn-
Der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist für die gewählte
leuchte* ist
Geschwindigkeit zu gering.
während der
Fahrt an. X Den Abstand vergrößern.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:34; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 194


mkalafa, Version: 2.11.7.7

194 Was tun, wenn ...

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


· Die rote G Unfallgefahr
Abstands-Warn-
Sie nähern sich einem vorausfahrenden Fahrzeug mit zu hoher
leuchte* ist
Geschwindigkeit. Oder die DISTRONIC* hat ein stehendes Hin-
während der
dernis auf Ihrer voraussichtlichen Fahrstrecke erkannt.
Fahrt an. Zusätz-
lich hören Sie X Sofort bremsbereit sein.
einen Warnton. X Die Verkehrssituation aufmerksam beobachten. Gegebenen-
falls bremsen oder einem Hindernis ausweichen.
? Die rote Kühlmit- Der Kühlmittelstand ist zu niedrig.
tel-Warnleuchte Das Kühlwasser ist zu heiß und der Motor wird nicht ausreichend
ist an, während gekühlt.
Selbsthilfe

der Motor läuft. X


So bald wie möglich anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen
berücksichtigen.
X Motor und Kühlmittel abkühlen lassen.
X Den Kühlmittelstand prüfen. Dabei die Warnhinweise beachten
(Y Seite 153). Gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen.
X Wenn häufiger Kühlmittel nachgefüllt werden muss, das Kühl-
mittelsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
lassen.
? Die rote Kühlmit- Wenn der Kühlmittelstand in Ordnung ist, kann die Luftzufuhr zum
tel-Warnleuchte Kühler behindert oder der Elektrolüfter des Kühlers defekt sein.
ist an, während Das Kühlwasser ist zu heiß und der Motor wird nicht ausreichend
der Motor läuft. gekühlt.
X Sicherstellen, dass die Luftzufuhr zum Kühler nicht behindert
ist, z. B. durch gefrorenen Schneematsch.
X Bei Kühlmitteltemperaturen unter 120 † bis zur nächsten qua-
lifizierten Fachwerkstatt weiterfahren.
X Dabei eine hohe Motorbelastung (z. B. Bergfahrten) und Stop-
and-go-Fahrten vermeiden.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:34; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 195


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Was tun, wenn ... 195

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


? Die rote Kühlmit- Der Kühlmittelstand ist zu niedrig.
tel-Warnleuchte Das Kühlmittel hat die Temperatur von 120 † überschritten. Die
ist an, während Luftzufuhr zum Kühler kann behindert oder der Kühlmittelstand
der Motor läuft. kann zu niedrig sein.
Zusätzlich hören Der Motor wird nicht ausreichend gekühlt und kann beschädigt
Sie einen Warn- werden.
ton.
X So bald wie möglich anhalten. Dabei das Verkehrsgeschehen
berücksichtigen.
X Motor und Kühlmittel abkühlen lassen.
X Sicherstellen, dass die Luftzufuhr zum Kühler nicht behindert

Selbsthilfe
ist, z. B. durch gefrorenen Schneematsch.
X Den Kühlmittelstand prüfen. Dabei die Warnhinweise beachten
(Y Seite 153). Gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen.
X Wenn häufiger Kühlmittel nachgefüllt werden muss, das Kühl-
mittelsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
lassen.
? Die rote Kühlmit- Wenn der Kühlmittelstand in Ordnung ist, kann der Elektrolüfter
tel-Warnleuchte des Kühlers ausgefallen sein.
ist an, während Das Kühlmittel hat die Temperatur von 120 † überschritten. Der
der Motor läuft. Motor wird nicht ausreichend gekühlt und kann beschädigt wer-
Zusätzlich hören den.
Sie einen Warn- X Nicht weiterfahren!
ton.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

; Die gelbe Motor- Fahrzeuge mit Dieselmotor: Der Kraftstoffbehälter war leer gefah-
Diagnose-Warn- ren.
leuchte ist an, X Nach dem Tanken den Motor drei- bis viermal hintereinander
während der starten.
Motor läuft. Der Notbetrieb wird aufgehoben. Das Fahrzeug muss nicht
überprüft werden.
; Die gelbe Motor- Es kann eine Störung vorliegen:
Diagnose-Warn- Ran der Einspritzung oder
leuchte ist an,
Ran der Abgasanlage oder
während der
Motor läuft. Ram Zündsystem (bei Fahrzeugen mit Benzinmotor)

Die Emissionsgrenzwerte können dadurch überschritten werden


und der Motor läuft gegebenenfalls im Notbetrieb.
X Das Fahrzeug so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fach-
werkstatt überprüfen lassen.

Z
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196 Was tun, wenn ...

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


h Die gelbe Warn- G Unfallgefahr
leuchte der Rei-
fendruckkon- Die Reifendruckkontrolle* hat einen schnellen oder starken
Druckverlust an mindestens einem Reifen festgestellt.
trolle* ist an.
X Ohne heftige Lenk- und Bremsmanöver anhalten. Dabei das
Verkehrsgeschehen berücksichtigen.
X Die zusätzlichen Meldungen im Multifunktions-Display beach-
ten (Y Seite 174).
Wenn die Panne behoben ist, geht die Warnleuchte nach einigen
Minuten Fahrt aus.
+ Die rote SRS-
Selbsthilfe

G Verletzungsgefahr
Warnleuchte ist
Die Rückhaltesysteme sind gestört. Die Airbags oder Gurtstraffer
an, während der
können entweder ungewollt oder bei einem Unfall gar nicht aus-
Motor läuft.
lösen.
X Umgehend eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen.

7 Die rote Sicher- Die Sicherheitsgurt-Warnleuchte erinnert Fahrer und Beifahrer


heitsgurt-Warn- daran, sich anzugurten.
leuchte leuchtet X Angurten (Y Seite 67).
nach dem
Motorstart für
6 Sekunden34.
7 Sie hören nach G Verletzungsgefahr
dem Motorstart
Der Fahrer ist nicht angegurtet.
einen Warnton
für maximal X Angurten (Y Seite 67).

6 Sekunden34. Der Warnton geht aus.

7 Die rote Sicher- G Verletzungsgefahr


heitsgurt-Warn-
Der Fahrer oder der Beifahrer ist nicht angegurtet.
leuchte geht
nach dem X Angurten (Y Seite 67).
Motorstart an, Die Warnleuchte geht aus.
sobald die Fah-
rertür oder die G Verletzungsgefahr
Beifahrertür Es liegen Gegenstände auf dem Beifahrersitz.
geschlossen X Die Gegenstände vom Beifahrersitz nehmen und an einem gut
wird. gesicherten Ort verstauen.
Die Warnleuchte geht aus.

34 Nur für bestimmte Länder.

* optional
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

Was tun, wenn ... 197

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


7 Die rote Sicher- G Verletzungsgefahr
heitsgurt-Warn-
Der Fahrer oder der Beifahrer ist nicht angegurtet und Sie fahren
leuchte blinkt
schneller als 25 km/h oder sind kurzzeitig schneller als
und Sie hören
25 km/h gefahren.
einen Intervall-
warnton. X Angurten (Y Seite 67).
Die Warnleuchte und der Intervallwarnton gehen aus.

G Verletzungsgefahr
Es liegen Gegenstände auf dem Beifahrersitz und Sie fahren
schneller als 25 km/h oder sind kurzzeitig schneller als

Selbsthilfe
25 km/h gefahren.
X Die Gegenstände vom Beifahrersitz nehmen und an einem gut
gesicherten Ort verstauen.
Die Warnleuchte und der Intervallwarnton gehen aus.
7 Die gelbe Kraft- Der Kraftstoffstand ist unter die Reservemarke gesunken. Ein
stoffreserve- sicherer Betrieb der Standheizung* ist nicht mehr gewährleistet.
Warnleuchte ist X An der nächsten Tankstelle tanken.
an, während der
Motor läuft.

Warntöne

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Der Alarm der Ein- Sie haben das Fahrzeug bei eingeschalteter Einbruch-Diebstahl-
bruch-Diebstahl-Warn- Warnanlage* mit dem Notschlüssel geöffnet.
anlage* wird ausgelöst. X Den Alarm beenden (Y Seite 47).

Sie hören einen Warn- Eine Display-Meldung wird im Multifunktions-Display angezeigt.


ton. X Die Erläuterungen zu den Display-Meldungen beachten
(Y Seite 174).

Sie fahren mit festgestellter Feststellbremse.


X Die Feststellbremse lösen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs ist das Licht eingeschaltet.


X Den Lichtschalter auf $ oder à drehen.

oder
X Bei eingeschaltetem Nebelschlusslicht: Den Lichtschalter bis
zum Anschlag hineindrücken.

* optional Z
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mkalafa, Version: 2.11.7.7

198 Was tun, wenn ...

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen

G Verletzungsgefahr
Der Fahrer oder Beifahrer ist nicht angegurtet.
X Angurten (Y Seite 67).

Sie hören einen regel- Sie haben bei eingeschaltetem HOLD den Motor abgestellt, die
mäßigen Hupton. Fahrertür geöffnet und den Sicherheitsgurt abgelegt, oder die
Motorhaube geöffnet.
X HOLD ausschalten (Y Seite 114).
Selbsthilfe

Unfall

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Das Fahrzeug verliert G Brandgefahr
Kraftstoff.
Die Kraftstoffleitung oder der Kraftstoffbehälter sind defekt.
Durch auslaufenden Kraftstoff besteht Entzündungs- oder Explo-
sionsgefahr!
X Sofort die Zündung ausschalten.
X Den Zündschlüssel abziehen.
Auf keinen Fall den Motor neu starten! Durch auslaufenden Kraft-
stoff besteht Entzündungs- oder Explosionsgefahr!
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Der Umfang der X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.


Beschädigung lässt
sich nicht feststellen.
Es lässt sich keine X Den Motor wie gewohnt starten.
Beschädigung feststel-
len.
Die NECK-PRO-Kopf- Ihr Fahrzeug hatte einen Heckaufprall.
stützen am Fahrer- und X Die ausgelösten NECK-PRO-Kopfstützen zurückstellen
Beifahrersitz wurden (Y Seite 211).
ausgelöst.
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:34; WK

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Was tun, wenn ... 199

Kraftstoff und Kraftstoffbehälter

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Das Fahrzeug verliert G Brand- oder Explosionsgefahr
Kraftstoff.
Die Kraftstoffleitung oder der Kraftstoffbehälter ist defekt.
X Sofort den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0
(Y Seite 56) drehen und abziehen.
X Den Motor keinesfalls neu starten!
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Die Tankklappe lässt Die Tankklappe ist nicht entriegelt.


sich nicht öffnen. Oder:

Selbsthilfe
Die Batterien des Schlüssels sind leer.
X Das Fahrzeug entriegeln (Y Seite 209).
Oder:
X Das Fahrzeug mit dem Notschlüssel (Y Seite 209) entriegeln.

Die Tankklappe ist entriegelt, aber der Öffnungsmechanismus


klemmt.
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Der Kraftstoffbehälter Es ist Luft in der Kraftstoffanlage.


wurde bei einem Fahr- X Das Fahrzeug auftanken (mindestens 5 Liter).
zeug mit Dieselmotor X Die Zündung für etwa 10 Sekunden einschalten. Den Schlüssel
vollständig leergefah-
im Zündschloss auf Stellung 2 (Y Seite 56) drehen.
ren und der Motor
X Den Motor ununterbrochen maximal 10 Sekunden starten, bis
springt nicht an.
er regelmäßig läuft.
Wenn der Motor nicht anspringt:
X Erneut die Zündung für etwa 10 Sekunden einschalten. Den
Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2 (Y Seite 56) drehen.
X Den Motor erneut ununterbrochen maximal 10 Sekunden star-
ten, bis er regelmäßig läuft.
Wenn der Motor nach drei Versuchen immer noch nicht anspringt:
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 200


mkalafa, Version: 2.11.7.7

200 Was tun, wenn ...

Motor

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Der Motor springt nicht HOLD ist eingeschaltet.
an. X HOLD ausschalten (Y Seite 114).
X Den Motor erneut starten.

Der Motor springt nicht RDie Motorelektronik ist gestört.


an. Der Starter arbeitet RDie Kraftstoffversorgung ist gestört.
hörbar.
RDie Bordspannung ist zu gering, weil die Batterie zu schwach
oder leer ist.
Selbsthilfe

X Vor dem nächsten Startversuch den Schlüssel im Zündschloss


auf Stellung 0 (Y Seite 56) zurückdrehen oder so oft auf die
Start-Stopp-Taste* drücken, bis alle Kontrollleuchten im Kom-
biinstrument ausgehen.
X Den Motor erneut starten (Y Seite 78). Zu lange und zu häufige
Startversuche vermeiden, da sie die Batterie entladen.
Wenn der Motor auch nach mehreren Startversuchen nicht
anspringt:
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Der Motor springt nicht Der Kraftstoffbehälter wurde leergefahren.


an. Der Starter arbeitet X Das Fahrzeug auftanken.
hörbar. Die Tankre-
serve-Warnleuchte ist
an und die Kraftstoffan-
zeige steht auf 0.
Der Motor springt nicht Die Bordspannung ist zu gering, weil die Batterie zu schwach oder
an. Der Starter ist nicht leer ist.
hörbar. X Starthilfe geben lassen (Y Seite 232).
Wenn der Motor trotz Starthilfe nicht anspringt:
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Der Starter war einer zu hohen thermischen Belastung ausgesetzt.


X Den Starter etwa zwei Minuten abkühlen lassen.
X Den Motor erneut starten.
Wenn der Motor trotzdem nicht anspringt:
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 201


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Was tun, wenn ... 201

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Fahrzeuge mit Benzin- Die Motorelektronik oder ein mechanisches Bauteil des Motor-
motor: managements ist gestört.
Der Motor läuft unre- X Nur wenig Gas geben.
gelmäßig und hat Zünd- X Die Ursache umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt
aussetzer. beheben lassen.
Es kann sonst unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator gelan-
gen und ihn beschädigen!

Die Kühlmitteltempera- Der Kühlmittelstand ist zu niedrig. Das Kühlwasser ist zu heiß und
tur-Anzeige liegt über der Motor wird nicht ausreichend gekühlt.
120 †. Zusätzlich kann X So bald wie möglich anhalten und den Motor sowie das Kühl-

Selbsthilfe
die Kühlmittel-Warn- mittel abkühlen lassen.
leuchte an sein und ein X
Den Kühlmittelstand prüfen (Y Seite 153). Dabei die Warnhin-
Warnton kann ertönen
weise beachten und gegebenenfalls Kühlmittel nachfüllen.
(Y Seite 86).
Wenn der Kühlmittelstand in Ordnung ist, kann der Elektrolüfter
des Kühlers ausgefallen sein. Das Kühlwasser ist zu heiß und der
Motor wird nicht ausreichend gekühlt.
X Bei Kühlmitteltemperaturen unter 120 † bis zur nächsten qua-
lifizierten Fachwerkstatt weiterfahren.
X Dabei eine hohe Motorbelastung, wie z. B. bei Bergfahrten und
Stop-and-go-Fahrten, vermeiden.

Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 202


mkalafa, Version: 2.11.7.7

202 Was tun, wenn ...

Automatikgetriebe

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Das Getriebe hat Das Getriebe verliert Öl.
Schaltstörungen. X Das Getriebe umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt
prüfen lassen.

Das Beschleunigungs- Das Getriebe ist im Notbetrieb.


vermögen verschlech- Sie können nur noch in den 2. Gang und in den Rückwärtsgang
tert sich. schalten.
Das Getriebe schaltet X Anhalten.
nicht mehr. X Den Wählhebel in Getriebestellung P bringen.
Selbsthilfe

X Den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 0 (Y Seite 56) dre-


hen oder so oft auf die Start-Stopp-Taste* drücken, bis alle
Kontrollleuchten im Kombiinstrument ausgehen.
X Mindestens 10 Sekunden warten, bevor der Motor erneut
gestartet wird.
X Den Wählhebel in Getriebestellung D oder R bringen.
Das Getriebe schaltet bei D in den 2. Gang, bei R in den Rück-
wärtsgang.
X Das Getriebe umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt
prüfen lassen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 203


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Was tun, wenn ... 203

PARKTRONIC*

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Nur die roten Seg- Die PARKTRONIC ist gestört und hat sich abgeschaltet.
mente in den Warnan- X Bei anhaltenden Problemen die PARKTRONIC in einer qualifi-
zeigen der PARKTRO- zierten Fachwerkstatt prüfen lassen.
NIC sind an. Sie hören
zusätzlich für etwa zwei
Sekunden ein Warnton.
Die PARKTRONIC
schaltet sich nach etwa
20 Sekunden ab und
die Kontrollleuchte auf

Selbsthilfe
der PARKTRONIC-Taste
geht an.
Nur die roten Seg- Die Sensoren der PARKTRONIC sind verschmutzt oder gestört.
mente in den Warnan- X Die Sensoren der PARKTRONIC reinigen (Y Seite 169).
zeigen der PARKTRO- X Die Zündung wieder einschalten.
NIC sind an. Die PARK-
TRONIC schaltet sich
nach etwa 20 Sekun-
den ab.
Nur die roten Seg- Eventuell stört eine andere Funk- oder Ultraschallquelle.
mente in den Warnan- X Die Funktion der PARKTRONIC an einem anderen Ort prüfen.
zeigen der PARKTRO-
NIC sind an. Die PARK-
TRONIC schaltet sich
nach etwa 20 Sekun-
den ab.

Scheinwerfer

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Die Scheinwerfer sind Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch.
von innen beschlagen. X Mit eingeschaltetem Licht fahren.
Nach einer kurzen Strecke verschwindet der Beschlag.

Das Scheinwerfergehäuse ist undicht, sodass Feuchtigkeit einge-


drungen ist.
X Die Scheinwerfer in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprü-
fen lassen.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 204


mkalafa, Version: 2.11.7.7

204 Was tun, wenn ...

Scheibenwischer

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Der Scheibenwischer Zum Beispiel Laub oder Schnee behindern die Bewegung des
blockiert. Scheibenwischers. Der Wischermotor hat sich abgeschaltet.
X Aus Sicherheitsgründen den Schlüssel aus dem Zündschloss
ziehen.
X Die Ursache der Blockade beseitigen.
X Den Scheibenwischer wieder einschalten.

Der Scheibenwischer G Unfallgefahr


fällt ganz aus.
Der Scheibenwischerantrieb ist gestört.
Selbsthilfe

X Am Kombischalter eine andere Wischergeschwindigkeit einstel-


len.
X Den Scheibenwischer in einer qualifizierten Fachwerkstatt über-
prüfen lassen.

Das Wischwasser aus Die Spritzdüsen haben sich verstellt.


den Spritzdüsen trifft X Die Spritzdüsen in einer qualifizierten Fachwerkstatt einstellen
nicht mehr mittig auf lassen.
die Frontscheibe.

Seitenfenster

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Ein Seitenfenster lässt Das Seitenfenster wird durch einen Gegenstand am Schließen
sich nicht schließen. gehindert.
X Den Gegenstand entfernen.
X Das Seitenfenster schließen.

Die Ursache ist für Sie nicht sichtbar.


X Das Seitenfenster mit erhöhter Schließkraft oder ohne Ein-
klemmschutz schließen (Y Seite 76).
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 205


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Was tun, wenn ... 205

Außenspiegel

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Ein Außenspiegel Fahrzeuge ohne elektrisch heranklappbare Außenspiegel:
wurde gewaltsam nach X
Den Außenspiegel von Hand in die richtige Position drücken.
vorn oder hinten ausge-
rastet. Fahrzeuge mit elektrisch heranklappbaren Außenspiegeln*:
X So oft kurz auf die Spiegeleinklapp-Taste* (Y Seite 64) drücken,
bis ein deutliches Schlaggeräusch zu hören ist.
Das Spiegelgehäuse ist wieder eingerastet und die Spiegel kön-
nen wie gewohnt eingestellt werden (Y Seite 64).

Selbsthilfe
Schlüssel

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Sie können das Fahr- Die Batterien des Schlüssels sind schwach oder leer.
zeug mit dem Schlüssel X Die Spitze des Schlüssels aus nächster Nähe auf den Türgriff
nicht mehr ver- oder der Fahrertür richten und erneut versuchen, das Fahrzeug zu
entriegeln. öffnen oder zu schließen.
Wenn dies nicht geht:
X Das Fahrzeug mit dem Notschlüssel ver- oder entriegeln
(Y Seite 209).
X Die Batterien des Schlüssels kontrollieren und gegebenenfalls
wechseln (Y Seite 211).

Der Schlüssel ist defekt.


X Das Fahrzeug mit dem Notschlüssel ver- oder entriegeln
(Y Seite 209).
X Den Schlüssel in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
lassen.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 206


mkalafa, Version: 2.11.7.7

206 Was tun, wenn ...

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Sie können das Fahr- KEYLESS-GO* befindet sich im Ruhezustand, weil das Fahrzeug
zeug über KEYLESS- längere Zeit nicht entriegelt wurde.
GO* nicht mehr ver- X Zweimal hintereinander am Türgriff ziehen und anschließend
oder entriegeln. den Schlüssel ins Zündschloss stecken.

KEYLESS-GO* ist defekt.


X Das Fahrzeug mit der Fernbedienfunktion des Schlüssels ver-
oder entriegeln. Dazu die Spitze des Schlüssels aus nächster
Nähe auf den Türgriff der Fahrertür richten und erneut versu-
chen, das Fahrzeug zu öffnen.
X Den Schlüssel in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
Selbsthilfe

lassen.

Eine starke Funkquelle stört.


X Das Fahrzeug mit dem Notschlüssel ver- oder entriegeln
(Y Seite 209).

Sie haben einen X Den Schlüssel in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt


Schlüssel verloren. sperren lassen.
X Den Verlust umgehend der Fahrzeugversicherung melden.
X Gegebenenfalls die mechanische Schließung austauschen las-
sen.

Sie haben den Not- X Den Verlust umgehend der Fahrzeugversicherung melden.
schlüssel verloren. X Gegebenenfalls die mechanische Schließung austauschen las-
sen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 207


mkalafa, Version: 2.11.7.7

Was tun, wenn ... 207

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Der Schlüssel lässt sich Der Schlüssel stand längere Zeit in Stellung 0.
im Zündschloss nicht X Den Schlüssel abziehen und wieder ins Zündschloss stecken.
mehr drehen. X Die Starter-Batterie überprüfen und gegebenenfalls aufladen
(Y Seite 229).
X Den Motor starten.

Die Bordspannung ist zu niedrig.


X Nicht benötigte Verbraucher, wie z. B. Sitzheizung* oder Innen-
raumbeleuchtung, ausschalten und erneut versuchen, den
Schlüssel zu drehen.

Selbsthilfe
Wenn das nicht geht:
X Die Starter-Batterie überprüfen und gegebenenfalls aufladen
(Y Seite 229).
oder
X Starthilfe geben lassen (Y Seite 232).
oder
X Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Der Motor lässt sich mit Eine Tür ist geöffnet. Dadurch kann der Schlüssel schlechter
KEYLESS-GO* nicht erkannt werden.
starten. Der Schlüssel X Die Tür schließen und erneut versuchen, das Fahrzeug zu star-
ist im Fahrzeug. ten.

Eine starke Funkquelle stört.


X Das Fahrzeug mit dem Schlüssel im Zündschloss starten.

* optional Z
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:35; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 208


mkalafa, Version: 2.11.7.7

208 Was tun, wenn ...

Standheizung*

Display-Meldungen Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


FAIL Die Starterbatterie ist nicht ausreichend geladen oder das
System selbst ist defekt.
X Die Starterbatterie laden.
X Erneut versuchen, die Standheizung mit der Fernbedienung
einzuschalten.
X Die Standheizung in einer qualifizierten Fachwerkstatt
überprüfen lassen.

$ FAIL Die Signalübertragung zwischen Sender und Fahrzeug ist


Selbsthilfe

gestört.
X Die Position zum Fahrzeug verändern, gegebenenfalls
näher an das Fahrzeug herangehen.
X Erneut versuchen, die Standheizung mit der Fernbedienung
ein- oder auszuschalten.

© FAIL Im Kraftstoffbehälter ist zu wenig Kraftstoff oder die Stand-


heizung ist defekt.
X An der nächsten Tankstelle tanken.
X Erneut versuchen, die Standheizung mit der Fernbedienung
einzuschalten.
X Die Standheizung in einer qualifizierten Fachwerkstatt
überprüfen lassen.

Fahrzeug stilllegen

Problem Mögliche Ursachen/Folgen und X Lösungen


Das Fahrzeug soll län- Die Batterie kann durch Tiefentladung vorbeschädigt bzw. beschä-
ger als vier Wochen digt werden.
stillgelegt werden. X Die Batterie abklemmen (Y Seite 230) oder an ein Batterie-
Ladeerhaltungsgerät anschließen.
i Informationen über Batterie-Ladeerhaltungsgeräte erhalten
Sie in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Das Fahrzeug soll län- Das Fahrzeug erleidet durch eine längere Stilllegung Standschä-
ger als sechs Wochen den.
stillgelegt werden. X Eine qualifizierte Fachwerkstatt aufsuchen und sich beraten
lassen.

* optional
Dateiname: 6515144900_buchblock.pdf; erzeugt am 09. Mar 2009 07:24:36; WK

219_AKB; 2; 68, de-DE 2009-03-04T14:16:32+01:00 - Seite 209