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Betontechnische Daten

Ein Tabellenwerk für Praktiker

Eine Publikation der Holcim (Deutschland) AG

1
Betontechnische
Daten

Haftungsausschluss und Hinweis zur aktuellen Normung

Die vorliegenden “Betontechnischen Daten” dienen vorrangig der Arbeitserleichte-


rung für den persönlichen Gebrauch. Sofern hier Inhalte aus gesetzlichen Vorschrif-
ten oder Normen sowie anderen Veröffentlichungen zitiert werden, werden diese ge-
gebenenfalls in verkürzter und vereinfachter Form wiedergegeben. Eine gewerbliche
Weitergabe dieser Publikation ist ausgeschlossen und wird ausdrücklich untersagt.
Für die Nutzung der Inhalte dieser „Betontechnischen Daten“ wird darauf hingewie-
sen, dass eine verbindliche Aussage ausschließlich dem Originaltext der Norm bzw.
der zitierten Veröffentlichung entnommen werden kann.

Alle in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen, technischen Daten, De-


finitionen, Auskünfte und Hinweise sind nach bestem Wissen geprüft und zusam-
mengetragen. Eine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der hier
enthaltenen Informationen wird aber nicht übernommen. Jegliche Haftung für Schä-
den, die direkt oder indirekt aus der Benutzung dieser betontechnischen Datenblätter
entstehen, ist ausgeschlossen.

Alle Angaben in dieser Publikation basieren auf der in Deutschland gültigen Norm
(Ausgabedatum). Abweichend davon ist bereits existent die DIN EN 206 Ausgabe
2014, zu der die nationale Anwendungsnorm DIN 1045 noch nicht erschienen ist. In
Verbindung mit DIN EN 206 werden verschiedene andere Normen benannt, die aber
zwischenzeitlich zurückgezogen sind.
Inhalt Inhalt

Zement 14 Expositionsklassen XO, XC 48

Normen und Festigkeitsklassen 14 Expositionsklassen XD, XS 50

Normalzemente und ihre Zusammensetzung 16 Expositionsklassen XF 52

Zemente mit besonderen Eigenschaften 18 Expositionsklassen XA, XM 54

Anwendungsbereiche für Normzemente 20 Feuchteklassen 56

Zement für Fahrbahndecken aus Beton 22 Mehlkorngehalt 57

Gesteinskörnung 24 Konsistenzklassen 58

Normen, Begriffe 24 Chemischer Angriff 59

Kategorien, Anforderungen 25 Mindestzementgehalt Standardbeton 60

Kornzusammensetzung, Sieblinien 29 Stahlfaserbeton 61

Wasseranspruch 34 Selbstverdichtender Beton 65

Betonzusatzstoffe 35 Beton für wasserundurchlässige Bauwerke 68

Betonzusatzmittel 38 Alkali-Kieselsäure-Reaktion, Alkali-Richtlinie des DAfStB 71

Zugabewasser 40 Anwendungsbereich, Karte 72

Verwendbarkeit 40 Kriterien zur Einstufung von Gesteinskörnung 73

Restwasser-Feststofftabelle 41 Vorbeugende Maßnahmen 74

Grenzwerte für Zugabewasser 42 Konformitätskontrolle Hersteller 76

Beton 43 Bestellung von Transportbeton 87

Begriffe, Symbole, Erläuterungen 43 Bauausführung 88

Normal- und Schwerbeton: Druckfestigkeitsklassen 44 Betonrecycling 93

Festigkeitsentwicklung 45 Regelwerke 94

Leichtbeton: Rohdichte-, Druckfestigkeitsklassen 46 Standorte / Ansprechpartner 97

Elastizitätsmodul von Normal- und Leichtbeton 47

4 5
Hochofenzemente Holcim-Duo.../Aqua... Portlandhüttenzemente Holcim-Ferro...

Holcim-Duo 3 N (-LH/NA) – Der umweltfreundliche Zement für warme Witterung und massige Holcim-Ferro 3 R (-NA) – Der wirtschaftliche Allround-Zement
Bauteile CEM III/A 32,5 N (-LH/NA) CEM II/B-S 32,5 R (-NA)
Eigenschaften Anwendungsgebiete Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Transportbeton fur Hoch- und Tiefbau ((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Estrich
((Lange Verarbeitbarkeit ((Konstruktiver Ingenieurbau
((Gutes Wasserrückhaltevermögen ((Mörtel
((Moderate Festigkeitsentwicklung ((Massige Bauteile
((Hohe ((Betonieren bei warmer Witterung ((Normale Festigkeitsentwicklung ((Transportbeton für Hoch- und Tiefbau
Nacherhärtung
((Helle Farbgebung ((Bei alkaliempfindlicher Gesteinskörnung (nur ((Niedriger wirksamer Alkaligehalt ((Straßenbau, Fahrbahndecken
((Niedrige Hydratationswärme und niedriger Holcim Duo 3 N-LH/NA) ((Bei Verwendung alkaliempfindlicher Gesteins-
(nur Holcim-Ferro 3 R -NA)
wirksamer Alkaligehalt
körnung (nur Holcim-Ferro 3 R -NA)
(nur Holcim Duo 3 N-LH/NA)

Holcim-Duo 4 N (-NA) – Der leistungsstarke und ökologische Ganzjahreszement Holcim-Ferro 4 N (-NA) – Der verarbeitungsfreundliche Allroundzement
CEM III/A 42,5 N (-NA) CEM II/B-S 42,5 N (-NA)
Eigenschaften Anwendungsgebiete Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Transportbeton fur Hoch- und Tiefbau ((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Estrich
((Gute Anfangsfestigkeit bei guter Nacherhärtung ((Konstruktiver Ingenieurbau
((Gutes Wasserrückhaltevermögen ((Mörtel
((Moderate Festigkeitsentwicklung ((Leicht- und selbstverdichtender Beton
((Normale Festigkeitsentwicklung ((Transportbeton für Hoch- und Tiefbau
((Helle Farbgebung ((Straßenbau, Fahrbahndecken
((Niedriger wirksamer Alkaligehalt (nur Holcim ((Betonwaren ((Niedriger wirksamer Alkaligehalt ((Straßenbau, Fahrbahndecken

Duo 4 N-NA) ((Bei alkaliempfindlicher Gesteinskörnung (nur ((Bei Verwendung alkaliempfindlicher Gesteins-
(nur Holcim-Ferro 4 N -NA)
Holcim Duo 4 N-NA) körnung (nur Holcim-Ferro 4 N -NA)

Holcim-Duo 5 N – Der Hochofenzement für Fertigteile Holcim-Ferro 4 R – Der frühfeste Alleskönner


CEM III/A 52,5 N CEM II/A-S 42,5 R
Eigenschaften Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Hohe Anfangsfestigkeit Anwendungsgebiete ((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Betonwaren
(( Betonfertigteile
(( Gute Verarbeitbarkeit ((Gutes Wasserrückhaltevermögen ((Betonfertigteile
(( Rohre, Schachtelement
(( Hohe Endfestigkeit ((Hohe Anfangsfestigkeit und hohe Endfestig- ((Transportbeton bei erhöhten Anforderungen
(( Hochfester Beton
(( Gute Nacherhärtung (( Selbstverdichtender Beton keit bezgl. Früh- und Endfestigkeit
((Konstruktiver Ingenieurbau

Holcim-Aqua 4 – Der leistungsstarke Spezialzement für Wasserbauwerke und massige Bauteile ((Fahrbahndecken

CEM III/B 42,5 L-LH/SR/NA


Eigenschaften Anwendungsgebiete Holcim-Ferro 5 R – Der umweltfreundliche Hochleistungszement für Fertigteile
((Niedrige Hydratationswärme ((Wasserbauwerke nach ZTV-W
CEM II/A-S 52,5 R
((Hoher Sulfatwiderstand ((Massige Bauteile
((Niedriger wirksamer Alkaligehalt ((Hoch- und Tiefbau Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Lange Verarbeitbarkeit ((Konstruktiver Ingenieurbau (( Gute Verarbeitbarkeit (( Betonwaren

((Moderate Anfangsfestigkeit mit sehr hoher ((See- und Hafenbauten (( Hohe Anfangsfestigkeit (( Betonfertigteile
Nacherhärtung ((Betone im Abwasserbereich (( Hohe Endfestigkeit
((Helle Farbgebung ((Pfahlgründungen, Fundamente
((Biogasanlagen
((Bei alkaliempfindlicher Gesteinskörnung

6 7
Portlandzemente Holcim-Pur... Portlandzemente Holcim-Pur...

Holcim-Pur 4 N – Der traditionelle Portlandzement Holcim-Pur 5 R (-NA) – Der Hochleistungs-Zement


CEM I 42,5 N CEM I 52,5 R (-NA)
Eigenschaften Anwendungsgebiete Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Fahrbahndecken, Straßenbau ((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Betonwaren

((Gute Festigkeitsentwicklung ((Transportbeton für Hoch- und Tiefbau ((Sehr


hohe Anfangs- und Endfestigkeit ((Betonfertigteile

((Gute Anfangsfestigkeit ((Frisch- und TrockenmörteL ((Niedriger


wirksamer Alkaligehalt (nur Pur 5 ((Betonbauteile, die besonders frühzeitig aus-

((Estrich R-NA) geschalt, transportiert oder belastet werden


((Porenbeton müssen
((Selbstverdichtender Beton
Holcim-Pur 4 R (-NA) – Der frühfeste Portlandzement ((Porenbeton
CEM I 42,5 R (-NA) ((Bei Verwendung alkaliempfindlicher Gesteins-
Eigenschaften Anwendungsgebiete
körnung (nur Holcim Pur 5 R-NA)
((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Betonwaren

((Hohe Anfangs- und Endfestigkeit ((Betonfertigteile


Holcim-Pur 5 Premium – Der Fertigteil-Zement für höchste Ansprüche
((Niedriger wirksamer Alkaligehalt (nur Pur 4 ((Porenbeton
CEM I 52,5 R
R-NA) ((Transportbeton bei erhöhten Anforderungen
Eigenschaften Anwendungsgebiete
bezüglich Früh- und Endfestigkeit
((Gute Verarbeitbarkeit durch optimierte Korn- ((Spezialzement fur Fertigteile und Betonwaren
((Konstruktiver Ingenieurbau
größenabstufung ((Bei besonders hohen Anforderungen an die
((Leicht- und selbstverdichtender Beton
((Sehr hohe Festigkeiten schon nach wenigen Oberflächenqualität
((Frühhochfester Straßenbeton
Stunden ((Für Fertigteilproduktion mit optimierten
((Leichtbeton
((Helle Farbgebung Taktzeiten
((Frisch- und Trockenmörtel

((Einpressmörtel nach DIN EN 447

((Betonieren bei kalter Witterung

((Bei alkaliempfindlicher Gesteinskörnung (nur

Holcim Pur 4 R-NA)

Holcim-Pur 5 N – Der Portlandzement für besondere Ansprüche


CEM I 52,5 N
Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Betonwaren

((Hohe Anfangs- und Endfestigkeit ((Betonfertigteile

((Porenbeton

8 9
Spezialzemente / Binder Spezialzemente / Binder

Holcim Sulfo 5 R – Der frühfeste Spezialzement für aggressive Milieus Holcim Binder – Der starke Putz- und Mauerbinder
CEM I 52, R-SR3, NA MC 5/ DIN EN 413
Eigenschaften Anwendungsgebiete Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Hoher ((Betonfertigteile ((Hohe Ergiebigkeit ((Mauermörtel für Außen und Innen
Sulfatwiderstand
((Niedriger wirksamer Alkaligehalt ((Rohre, Schachtelemente ((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Werkmauermörtel nach DIN EN 998-2

((Hohe Anfangs- und Endfestigkeiten ((Betonbauteile, die chemischem Angriff ausge- ((Ausgezeichnetes Wasserrückhaltevermögen ((Mörtelgruppen I, II und IIa nach DIN V 18580

((Relativ dunkle Farbgebung ((Günstiger Festigkeitsverlauf ((Putzmörtel für Außen und Innen
setzt sind
((Bei alkaliempfindlicher Gesteinskörnung ((Werkputzmörtel nach DIN EN 998-1

((Fugenmörtel (dunkle Farbgebung erwünscht) ((Putzmörtel der Kategorie CS ll und CS lll nach

((UHPC (Ultra hochfester Beton) DIN EN 998-1


((Baustellenputzmörtel
Holcim Hydroport – Der hydrophobierte Zement zur Bodenverfestigung ((Ober- und Unterputze
CEM I 42,5 N -hy- ((Stukkaturen
Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Hydrophobierter Portlandzement ((Hydraulisch gebundene Tragschichten

((TL Beton - StB 07 und ZTV Beton - StB 07

((Systemaufbauten im Strassen-, Wege- und

Gleisbau
((Bau- und Zentralmischverfahren

Holcim Trass – Der Spezial-Zement für Mörtel und Natursteinarbeiten


CEM II/B-P 32,5 R
Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Gute Verarbeitungseigenschaften ((Herstellen von Mauer-, Fugen- und Putzmörtel

((Normale Festigkeitsentwicklung ((Verlegen und Versetzen von Naturstein, Beton-

((Geringe Ausblühneigung werkstein u. keramischen Werkstoffen


((Restaurierung historischer Bauwerke

10 11
Spezialbaustoffe Beton Spezialbaustoffe Beton

Steelpact – der Stahlfaserbeton Terrapact – der selbstverdichtende Boden

Eigenschaften Anwendungsgebiete Eigenschaften Anwendungsgebiete


((Verbessertes Rissverhalten ((Bodenplatten ((Fließfähig und selbstverdichtend ((Kanal- und Rohrleitungsbau

((Bewehrung bis in die Randzone ((Fundamente ((Verdichtungsfreier Einbau ((Herstellung von Dichtriegeln

((Erhöhte Dauerhaftigkeit ((Dichte Bauwerke ((Homogene Verfüllung ((Verbesserung der Tragfähigkeit von Grün-

((Steigerung der Tragfähigkeit ((Böden in der Sanierung ((Keine Setzungen aufgrund unzureichender dungen
((Statisch anrechenbar ((Industrieböden Verdichtung ((Baugrubenverfüllung

((Einfacher Einbau ((Verkehrsflächen ((Stabil bei dynamischer Belastung

((Schneller Baufortschritt ((Optimale Bettung von Rohrleitungen

((Wieder lösbar
Easypact – der leichtverdichtbare Beton ((Einsatz im grundwassergefüllten Bereich

Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Sehr fließfähiger Beton F6 nach ((Bodenplatten Fillpact – der fließfähige Verfüllbaustoff
DIN EN 206-1/ DIN 1045-2 ((Fundamente
Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Nahezu selbstverdichtend ((Dichte Bauwerke ((Extrem ((Verfüllung von Rohrleitungen
fließfähig und selbstverdichtend
((Einfacher Einbau ((Sichtbeton ((Definierte Druckfestigkeiten ((Verfüllung von Ringräumen
((Minimierung von Verdichtungsfehlern ((Geringes Absetzmaß ((Verfüllung von Tanks
((Vibrationsfreier und geräuscharmer Einbau ((Sulfatbeständig ((Einsatz unter Wasser
((Schneller Baufortschritt ((Pumpfähig
((Dichtes Festbetongefüge ((Einbaufertig aus dem Fahrmischer

Selfpact – der selbstverdichtende Beton


Campo – der dekorative Beton für Außenflächen
Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Extrem fließfähiger Beton nach Richtlinie des ((Komplexe Geometrien
Eigenschaften Anwendungsgebiete
((Witterungsbeständig ((Für Fußgänger- und Radverkehr geeignet
DAfStb ((Hohe Bewehrungsgrade
((Frost- und frosttausalzbeständig ((Einsetzbar im privaten und gewerblichen
((Selbstverdichtend ((Schlanke Bauteile
((UV-beständig Bereich
((Nahezu lunker- und fehlstellenfrei ((Hochwertiger Sichtbeton
((Reduziertes Moos-, Pilz- und Algenwachstum ((Fahrverkehr bis 3,5 Tonnen
((Keine Rüttelgassen ((Unzugängliche Bauteile
((Maschniell zu reinigen
((Schneller Baufortschritt
((Griffig und dauerhaft
((Hohe Druckfestigkeiten

12 13
Zement Zement

Normen Zement ist ein anorganisches, fein gemahlenes, hydraulisches Bindemittel für Chemische An-
Festigkeits- Mörtel und Beton. Bei Zugabe von Wasser erhärtet der sich bildende Zement- forderungen an
klassen leim durch Hydratation zu wasser- und raumbeständigem Zementstein. Dies Normalzement
geschieht sowohl an der Luft als auch unter Wasser. Zusammensetzung, nach
Anforderungen und Eigenschaften der Zemente sind genormt oder in bauauf- DIN EN 197-1
sichtlichen Zulassungen geregelt.

Anforderung in M.-%
Norm Inhalt Eigenschaft Prüfung nach Zementart Festigkeitsklasse
vom Zement
DIN EN 196-1 bis 10 Prüfverfahren für Zement
CEM l
Zusammensetzung, Anforderungen und Glühverlust DIN EN 196-2 alle ≤ 5,0 %
DIN EN 197-1 CEM lll
Konformitätskriterien von Normalzement
DEN EN 196-2
Unlöslicher CEM l
DIN EN 197-2 Konformitätsbewertung (in Salzsäure und alle ≤ 5,0 %
Rückstand CEM lll
Natriumcarbonat)
Zement mit besonderen Eigenschaften
DIN EN 1164-10 32,5 N
(NA)
Zusammensetzung, Anforderungen und CEM l 32,5 R ≤ 3,5 %
DIN EN 14216 a Konformitätskriterien von Sonderzement CEM ll 1) 42,5 N
Sulfatgehalt
mit sehr niedriger Hydratationswärme DEN EN 196-2 CEM lV 42,5 R
(als SO3)
a Diese Zemente werden im Fortgang der „Betontechnischen Daten“ nicht weiter berücksichtigt. CEM V 52,5 N
≤ 4,0 %
52,5 R
CEM lll 2) alle
Festigkeits- Druckfestigkeit Chloridgehalt DIN EN 196-21 alle 3) alle ≤ 0,10 % 4)
klasse (MPa) Erstarrungsbeginn Puzzolanität EN 196-5 CEM lV alle erfüllt die Prüfung
Anfangsfestigeit Normfestigkeit (Min.)
2 Tage 7 Tage 28 Tage 1)
Zementart CEM ll/B-T darf in allen Festigkeitsklassen bis 4,5 % SO3 enthalten
22,5 a) ≥ 22,5 ≤ 42,5 ≥ 75 2)
Zementart CEM lll/C darf bis 4,5 SO3 enthalten
32,5 L b) ≥ 12
3)
Zementart CEM lll darf mehr als 0,10 % Chlorid enthalten, der tatsächliche Chloridgehalt muss dann aber auf der
Verpackung oder dem Lieferschein festgehalten werden.
32,5 N ≥ 16 ≥ 32,5 ≤ 52,5 ≥ 75 4)
Für Spannbetonanwendungen können Zemente nach einer niedrigeren Anforderung hergestellt werden. In diesem Fall
32,5 R ≥ 10,0 ist der Wert von 0,10 % durch den niedrigeren Wert zu ersetzen, der auf dem Lieferschein anzugeben ist.
42,5 L b) ≥ 16
42,5 N ≥ 10,0 ≥42,5 ≤ 62,5 ≥ 60
42,5 R ≥ 20,0
52,5 L b) ≥ 10,0
52,5 N ≥ 20,0 ≥ 52,5 ≥ 45
52,5 R ≥ 30,0
a)
nur bei Sonderzementen nach DIN 14216
b)
nur bei Hochofenzementen mit niedriger Anfangsfestigkeit nach DIN EN 197-1

14 15
Zement Zement

Normalzemente und ihre Zusammensetzung nach DIN EN 197-1


a
Hauptbestandteile a Nebenbestandteile
Portland- Hütten- Silica- Puzzolane Puzzolane Flugasche geb. Kalkstein
Haupt- zement- sand staub natürlich natürlich; kiesel- kalkreich Schiefer
zement- Normalzementarten klinker getempert säurereich
arten K S Db P Q V W T L LL
CEM I Portlandzement CEM I 95 - 100 0-5
Portlandhüttenzement CEM II/A-S 80 - 94 6 - 20 0-5
CEM II/B-S 65 - 79 21 - 35 0-5
Portlandsilicastaubzement CEM II/A-D 90 - 94 6 - 10 0-5
Portlandpuzzolanzement CEM II/A-P 80 - 94 6 - 20 0-5
CEM II/B-P 65 - 79 21 - 35 0-5
CEM II/A-Q 80 - 94 6 - 20 0-5
CEM II/B-Q 65 - 79 21 - 35 0-5
Portlandflugaschezement CEM II/A-V 80 - 94 6 - 20 0-5
CEM II/B-V 65 - 79 21 - 35 0-5
CEM II CEM II/A-W 80 - 94 6 - 20 0-5
CEM II/B-W 65 - 79 21 - 35 0-5
Portlandschieferzement CEM II/A-T 80 - 94 6 - 20 0-5
CEM II/B-T 65 - 79 21 - 35 0-5
Portlandkalksteinzement CEM II/A-L 80 - 94 6 - 20 0-5
CEM II/B-L 65 - 79 21 - 35 0-5
CEM II/A-LL 80 - 94 6 - 20 0-5
CEM II/B-LL 65 - 79 21 - 35 0-5
Portlandkompositzement CEM II/A-M 80 - 94 6 - 20 6 - 20 0-5
CEM II/B-M 65 - 79 21 - 35 21 - 35 0-5
Hochofenzement CEM III/A 35 - 64 36 - 65 0-5
CEM III CEM III/B 20 - 34 66 - 80 0-5
CEM III/C 5 - 19 81 - 95 0-5
Puzzolanzement c CEM IV/A 65 - 89 11 - 35 11 - 35 0-5
CEM IV
CEM IV/B 45 - 64 36 - 55 36 - 55 0-5
Kompositzement c CEM V/A 40 - 64 18 - 30 18 - 30 18 - 30 0-5
CEM V
CEM V/B 20 - 38 31 - 50 31 - 50 31 - 50 0-5
a Werte (in Massen - %) beziehen sich auf die Summe der Haupt- und Nebenbestandteile
b Anteil von Silicastaub ist auf 10% begrenzt
c In den Portlandkomposit- Puzzolan- und Kompositzementen müssen die Hauptbestandteile
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außer Portlandzementklinker in der Zementbezeichnung angegeben werden.
Zement Zement

Zemente mit besonderen Eigenschaften nach DIN EN 197-1 und DIN 1164-10 Zemente mit besonderen Eigenschaften nach DIN EN 197-1 und DIN 1164-10

Besondere Anforderung an LH -Zemente


Anwendungsgebiete Holcim-Produkt
Eigenschaften
LH massige Bauteile Holcim-Duo 3 N - LH/NA Zementart Anforderung
Holcim-Aqua 3 Zement - LH Lösungswärme in den ersten 7 Tagen ≤ 270 J/g Zement
niedrige rissgefährdete Bauteile Holcim-Aqua 4
Hydratations-
wärme hohe Außentemperaturen
Anforderung an SR -Zemente

Zementart Anforderung
CEM I-SR 0 C3A = 0 M.-%
SR (0,3) hohe Sulfatgehalte im: Holcim-Sulfo 5 R CEM I-SR 3 C3A ≤ 3,0 M.-%
Holcim-Duo 5 N - SR/NA SO3 ≤ 3,0 M.-% (FK 32,5 N bis 42,5 N)
CEM I-SR 5 C3A ≤ 5,0 M.-%
hoher Wasser > 6.00 mg SO4 je Liter Holcim-Aqua 3 SO3 ≤ 3,5 M.-% (FK 42.5 R bis 52.5 R)
CEM IV/A-SR
Sulfatwider- Holcim-Aqua 4 C3A ≤ 9,0 M.-%
CEM IV/B-SR
stand Boden > 3.000 mg SO4 je kg CEM III/B-SR Hüttensandgehalt ≥ 66 M.-%
CEM III/C-SR Hüttensandgehalt ≥ 81 M.-%

NA bei alkaliempfindlicher Holcim-Pur 4 R-NA Anforderung an NA -Zemente


Gesteinskörnung Holcim-Pur 5 R-NA
niedriger Holcim-Sulfo 5 R Hüttensandgehalt Na2 O-Äquivalent
wirksamer Holcim-Ferro 3 R-NA Zementart
( M.-%) ( M.-%)
Alkaligehalt Holcim-Duo 3 N-LH/NA
Portlandhüttenzement CEM II/B-S-NA 21 - 35 ≤ 0,70
Holcim-Duo 4 N-NA
Holcim-Aqua 3
Hochofenzement CEM III/A-NA 36 - 49 ≤ 0,95
Holcim-Aqua 4

CEM III/A-NA 50 - 65 ≤ 1,10

CEM III/B-NA 66 - 80
≤ 2,00
CEM III/C-NA 81 - 95

übrige Zemente - ≤ 0,60

18 19
Zement Zement

Anwendungsbereiche für Normzemente gemäß DIN EN 206-1 und DIN 1045-2

Bewehrungskorrosion verursacht durch Betonangriff durch


kein

verträglichkeit
agressive

Spannstahl-
Korrosions-/ andere Chloride als Chloride
Karbonatisierung Frost chemische Verschleiß
Angriffs- aus Meerwasser aus Meerwasser
risiko Umgebung

Expositionsklasse X0 XC1 XC2 XC3 XC4 XD1 XD2 XD3 XS1 XS2 XS3 XF1 XF2 XF3 XF4 XA1 XA2a XA3a XM1 XM2 XM3
CEM I
S A/B
D A
P/Q A/B
A
V
B
A
W
B
CEM II
T A/B
A
LL
B
A
L
B
A
Mc
B
A
CEM III B
C
A
CEM IV
B
A
CEM V
B
anwendbar nicht anwendbar b Silicastaub nach Zulassungsrichtlinien DIBt bzgl. Gehalt an elementarem Silicium (Si)
a Bei chemischem Angriff durch Sulfat (ausgenommen bei Meerwasser) muss bei den Expositionsklassen XA2 und c spezielle Kombinationen können günstiger sein
XA3 Zement mit hohem Sulfatwiderstand (SR-Zement) verwendet werden. d Festigkeitsklasse ≥ 42,5 N oder Festigkeitsklasse ≥ 32,5 R mit einem Hüttensand-Massenanteil von ≤ 50%
Bei einem Sulfatgehalt des angreifenden Wasser von SO42- < 1.500 mg/l darf anstelle von SR-Zement eine e CEMIII/B darf nur für die folgenden Anwendungsfälle verwendet werden (auf Luftporen kann in beiden Fällen
Mischung von Zement und Flugasche verwendet werden. Der Mindestflugaschegehalt ist zementabhängig und in verzichtet werden):
DIN EN 206-1/ DIN 1045-2 geregelt. a) Meereswasserbauteile: w/z ≤ 0,45; Mindestfestigkeitsklasse C35/45 und z ≥ 340 kg/m3, b) Räumerlauf-
bahnen: w/z ≤ 0,35 Mindestfestigkeitsklasse C40/50 und z ≥ 360 kg/m3; Beachtung von DIN 19569-1.

20 21
Zement Zement

Zement für Für Zemente für Fahrbahndecken aus Beton gelten über DIN EN 197 Folgende Holcim-Zemente sind für Fahrbahndecken aus Beton geeignet:
Fahrbahndecken und DIN 1164 hinaus die Regeln der TL Beton-StB 07.
aus Beton Produktname Normbezeichnung
Folgende Zemente können verwendet werden: Holcim-Duo 4 N CEM III/A 42,5N
Holcim-Ferro 4 N CEM II/B-S 42,5N
Portlandzement CEM I Holcim-Ferro 3 R CEM II/B-S 32,5R
Portlandhüttenzement CEM II/ A-S oder CEM II/ B-S Holcim-Ferro 4 R CEM II/A-S 42,5R
Portlandölschieferzement CEM II/ A-T oder CEM II/ B-T Holcim-Pur 4 N CEM I 42,5N
Portlandkalksteinzement CEM II/ A-L Holcim-Pur 4 R CEM I 42,5 R
Hochofenzement CEM III/ A (mind. Festigkeitsklasse 42,5 N)
Für die Bodenverfestigung (z.B. hydraulisch gebundene Tragschichten) können Zement für die
Für alle Zemente gilt: Erstarrungsbeginn > 120 min. hydrophobierte (wasserabweisende) Zemente verwendet werden (z.B. Holcim- Bodenverfestigung
Hydroport). Dieser Zement reagiert mit Wasser erst nach dem Einfräsen in
den Untergrund.
Für CEM I 32,5 R gelten über DIN EN 197-1 hinausgehende Anforderungen:

Wasseranspruch ≤ 28,0 M.-%


Druckfestigkeit nach 2 Tagen ≤ 29,0 MPa
Mahlfeinheit ≤ 3.500 cm2/g

Gefordeter charakteristischer Wert des Alkaligehalts

Zement Hüttensandgehalt Alkaligehalt Alkaligehalt des


des Zements Zements ohne
Hüttensand bzw.
Na2O-Äqui- Ölschiefer
valent Na2O-Äquivalent
M.-% M.-% M.-%
CEM I + CEM II/A ≤ 0,80 -
CEM II/B-T - ≤ 0,90
CEM II/B-S 21 bis 29 - ≤ 0,90
CEM II/B-S 30 bis 35 - ≤ 1,00
CEM III/A 36 bis 50 - ≤ 1,05

22 23
Gesteinskörnung Gesteinskörnung

Übersicht der geltenden Normen Gesteinskörnung nach DIN EN 12620


Kategorien und Anforderungen (Regelanforderungen nach DIN EN 1045-2 fett gedruckt)

Norm / Regelwerk Inhalt Ausgabe Kategorie Anforderung [M.-%] Bemerkung


GC Grobe Gesteinskörnung
DIN EN 12620 Gesteinskörnungen für Beton 2008 - 07
Kornzusammen- GF Feine Gesteinskörnung
setzung GNG natürlich zusammengesetzte
DIN EN 13055-1 Leichte Gesteinskörnungen für Beton, 2002 - 08 mit Berichtigung 1, Gesteinskörnung
Mörtel und Einpressmörtel Ausgabe: 2004 - 12
GA Korngemische
(Norm Entwurf 2012 - 05)
f1,5 ≤ 1,5 Durchgang durch
DIN EN 13139 Gesteinskörnungen für Mörtel 2002 - 08 mit Berichtigung 1,
f4 ≤4 0,063 mm-Sieb bei
Ausgabe: 2004 - 12
fangegeben >4 groben Gesteinskörnungen
DIN 4226-100 Rezyklierte Gesteinskörnung 2002 - 02 (nach DIN EN 933-7)
fNR keine Anforderungen

DAfStb-Richtlinie Vorbeugende Maßnahmen gegen 2013 - 10 f3 ≤3 Durchgang durch


schädigende Alkalireaktion im Beton f10 ≤ 10 0,063 mm-Sieb bei
f16 ≤ 16 bei feinen Gesteinskörnungen
DAfStb-Richtlinie Beton nach DIN EN 206-1 und 2010 - 09
≤ 22 (nach DIN EN 933-7)
DIN 1045-2 mit rezyklierten Gesteins- f22
körnungen nach DIN EN 12620 fangegeben > 22
Höchstwerte
fNR keine Anforderungen
von
Feinanteilen f3 ≤3 Durchgang durch 0,063 mm
f10 ≤ 10 Sieb bei natürlich zusammenge-
Begriffe nach DIN EN 12620 ≤ 16 setzten Gesteinskörnungen
f16
> 16 (nach DIN EN 933-7)
fangegeben
Kornrohdichte Untere Siebgröße d, obere Siebgröße D
fNR keine Anforderungen
Kornrohdichte Gesteins- d D
Gesteinskörnung f3 ≤3 Durchgang durch
[kg/m3] körnung a [mm] [mm]
f11 ≤ 11 0,063 mm-Sieb bei
leicht < 2.000 feine 0 ≤4
fangegeben > 11 Korngemischen
(nach DIN EN 933-7)
normal ≥ 2.000... < 3.000 grobe ≥2 ≥4 fNR keine Anforderungen
FI 15 ≤ 15 Anteil ungünstig
schwer ≥ 3.000 a Korngruppe: d/D (Beispiel: 2/4)
FI 20 ≤ 20 geformter Körner:
FI 35 ≤ 35 Bestimmung der Kornform für
Plattigkeits-
kennzahl grobe Gesteinskörnungen
FI 50 ≤ 50
(nach DIN EN 933-3)
fangegeben > 50
(FI = Flakiness Index)
FINR keine Anforderungen

24 25
Gesteinskörnung Gesteinskörnung

Kategorien und Anforderungen, Fortsetzung (Regelanforderungen nach DIN EN 1045-2 fett gedruckt)
SZ18 ≤ 18 SZ = Schlag-Zertrümmerung
Kategorien Anforderung M.-% Bemerkungen SZ22 ≤ 22 DIN EN 1097-2
Kornformkennzahl SI15 ≤ 15 Bestimmung der Kornformkennzahl SZ26 ≤ 26
SI20 ≤ 20 (nach DIN EN 933-4) SZ32 ≤ 32
SI40 ≤ 40 (SI = Shape Index) SZangegeben > 32
SI55 ≤ 55 SZNR keine Anforderung
SIangegeben > 55 Verschleiß MDE10 ≤ 10 MDE = Micro-Deval nach
SINR keine Anforderungen MDE15 ≤ 15 DIN EN 1097-1
Frost-Tau- F1 ≤1 Masseverlust nach MDE20 ≤ 20
Widerstand F2 ≤2 10 Frost-Tauwechseln in Wasser MDE25 ≤ 25
F4 ≤4 (nach DIN EN 1367-1) MDE35 ≤ 35
Fangegeben >4 MDE, angegeben > 35
FNR keine Anforderungen MDENR keine Anforderung

Frost- und MS18 ≤ 18 Masseverlust nach fünfmaligem Polierwiderstand PSV68 ≥ 68) PSV = Polishing Stone Value
Taumittelwiderstand MS25 ≤ 25 Eintauchen in gesättigte PSV62 ≥ 62) DIN EN 1097-8
MS35 ≤ 35 Magnesiumsulfatlösung PSV56 ≥ 56)
MSangegeben > 35 (nach DIN EN 1367-2) PSV50 ≥ 50)
MSNR keine Anforderungen (MS = Magnesium-Sulfat-Wert) PSV44 ≥ 44)
PSVangegeben Zwischenwerte und
leichtgewichtige Q0,50 ≤ 0,50 Anteil leichtgewichtiger organischer
solche < 44
organische Q0,25 ≤ 0,25 Verunreinigungen bei feinen
PSVNR keine Anforderung
Verunreinigungen Gesteinskörnungen (Sand)
Q0,10 ≤ 0,10 Anteil leichtgewichtiger organischer Abriebwiderstand AAV 10 ≤ 10 AAV = Aggregate Abrasion Value
Q0,05 ≤ 0,05 Verunreinigungen bei groben AAV 15 ≤ 15 DIN EN 1097-8
Gesteinskörnungen AAV 20 ≤ 20
(nach DIN EN 1744-1) AAV angegeben Zwischenwerte und
Wiederstand LA15 ≤ 15 LA = Los Angeles-Koeffizient solche > 20
gegen LA20 ≤ 20 (nach DIN 1097-2) AAVNR keine Anforderung
Zertrümmerung LA25 ≤ 25 NR = No requirements Nordischer ANN7 ≤7 AN = Widerstand gegen Abrieb durch
LA30 ≤ 30 (keine Anforderungen) Abriebwert ANN10 ≤ 10 Spike Reifen nach
LA35 ≤ 35 ANN14 ≤ 14 DIN EN 1097-9
LA40 ≤ 40 ANN19 ≤ 19
LA50 ≤ 50 ANN30 ≤ 30
LAangegeben > 50 ANN, angegeben Zwischenwerte und
LANR keine Anforderung solche> 30
ANNR keine Anforderung

26 27
Gesteinskörnung Gesteinskörnung

Kategorien und Anforderungen, Fortsetzung (Regelanforderungen fett gedruckt) Allgemeine Anforderungen an die Kornzusammensetzung

Kategorien Anforderung M.-% Bemerkungen Gesteins- Korngröße Durchgang Massenanteil in Prozent Kategorie
Säurelösliches AS0,2 ≤ 0,2 M.- % Alle Gesteinskörnungen außer körnung mm 2D 1,4D ab D c d b d/2 ab Gd
Sulfat Hochofenstückschlacken D/d ≤ 2 oder 100 98 bis 100 85 bis 99 0 bis 20 0 bis 5 Gc 85/20
AS0,8 ≤ 0,8 M.-% Grob
ASangegeben D ≤ 11,2 mm 100 98 bis 100 80 bis 99 0 bis 20 0 bis 5 Gc 80/20
> 0,8 M.%
ASNR keine Anforderung D/d > 2 und
100 98 bis 100 90 bis 99 0 bis 15 0 bis 5 Gc 90/15
D > 11,2 mm
AS1,0 ≤ 1,0 M.-% Hochofenstückschlacken
ASangegeben > 1,0 Fein D ≤ 4 mm und d = 0 100 95 bis 100 85 bis 99 - - GF 85
ASNR keine Anforderung Natürlich
Muschelschalen- SC10 ≤ 10 Muschelschalengehalt nach zusammen-
gehalt SCangegeben > 10 DIN EN 933-7 gesetzte D = 8 mm und d = 0 100 98 bis 100 90 bis 99 - - GNG 90
SCNR keine Anforderung Gesteins-
körnung 0/8
Der Anteil wasserlöslicher Chloridionen (nach DIN EN 1744-1) muss auf Anfrage angegeben werden.
Kornge- D ≤ 45 mm und 100 98 bis 100 90 bis 99 GA90
misch - -
d=0 100 98 bis 100 85 bis 99 GA 85

a Wenn die aus 1,4 D und d/2 errechneten Siebgrößen nicht mit der Reihe R20 nach DIN ISO 565
übereinstimmen, ist statt dessen das nächstliegende Sieb der Reihe heranzuziehen.
b Für Beton mit Ausfallkörnung oder andere spezielle Verwendungszwecke können zusätzliche Anforderungen ver-
einbart werden.
c Der Siebdurchgang durch D darf unter Umständen auch mehr als 99 % Massenanteil betragen.
In diesen Fällen muss der Lieferant die typische Kornzusammensetzung aufzeichnen und angeben,
wobei die Siebgrößen D, d, d/2, und die zwischen d und D liegenden Siebe des Grundsiebsatzes plus
Ergänzungssiebsatz 1 oder des Grundsiebsatzes plus Ergänzungssiebsatz 2 enthalten sein müssen.
Siebe, die nicht mindestens 1,4-mal größer sind als das nächst kleinere Sieb, können davon ausgenommen werden.
d Weitere Produktnormen für Gesteinskörnungen umfassen andere Anforderungen an die Kategorien.

28 29
Gesteinskörnung Gesteinskörnung

Anforderungen an die Kornzusammensetzung: Feine Gesteinskörnungen Anforderungen an die Kornzusammensetzung: Grobe Gesteinskörnungen D/d > 2 und D > 11,2 mm

Korngruppe Kategorie Grenzwerte (absolut) und Grenzwertabweichungena Korn- Kategorie Grenzwerte (absolut) und Grenzwertabweichungen
in M.-% für den Siebdurchgang durch die Prüfsiebe (mm) gruppe in M.-% für den Siebdurchgang durch die Prüfsiebe (mm)
GF f 0,063 0,250 1 1,4 2 2,8 4 5,6 8 GC f 0,063 1 2 2,8 4 5,6 8 11,2 16 22,4 31,5 45 63
85 - 99
0/1 GF 85 f3 3±5 ±25 95 - 100 100 Grundsiebsatz
±5
25 - 70
85 - 99 2/16 GC 90/15 f1,5 1,5 0 - 5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100
0/2 GF 85 f3 3±5 ±25 ±20 95 - 100 100 ±17,5
±5
25 - 70
85 - 99 4/16 GC 90/15 f1,5 1,5 0-5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100
0/4 GF 85 f3 3±3 ±20 ±20 95 - 100 100 ±17,5
±5
25 - 70
4/32 GC 90/15 f1,5 1,5 0-5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100

a
Grenzabweichungen gelten für die vom Hersteller angegebene typische Kornzusammensetzung ±17,5
25 - 70
8/32 GC 90/15 f1,5 1,5 0-5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100
Anforderungen an die Kornzusammensetzung: Grobe Gesteinskörnungen D/d ≤ 2 oder D ≤ 11,2 mm ±17,5
Grundsiebsatz plus Ergänzungssiebsatz 1
Korn- Kategorie Grenzwerte (absolut) in M.-% für den Siebdurchgang
25 - 70
gruppe durch die Prüfsiebe (mm) 5/16 GC 90/15 f1,5 1,5 0-5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100
±15
d/D GC f 0,063 1 2 2,8 4 5,6 8 11,2 16 22,4 31,5 45 63 25 - 70
5/22 GC 90/15 f1,5 1,5 0-5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100
±17,5
Grundsiebsatz
25 - 70
5/32 GC 90/15 f1,5 1,5 0-5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100
2/4 GC 85/20 f1,5 1,5 0 - 5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100 100 ±17,5
25 - 70
2/8 GC 85/20 f1,5 1,5 0 - 5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100 8/22 GC 90/15 f1,5 1,5 0-5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100
±15
4/8 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100 25 - 70
11/32 GC 90/15 f1,5 1,5 0-5 0 - 15 90 - 99 98 - 100 100
±15
8/16 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100

16/32 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100


Anforderungen an die Kornzusammensetzung von Korngemischen D ≤ 45 und d = 0 (Grundsiebsatz)
Grundsiebsatz plus Ergänzungssiebsatz 1
2/5 GC 85/20 f1,5 1,5 0 - 5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100 Korn- Kategorie Grenzwerte und Grenzwertabweichungen in M.-%
gruppe für den Siebdurchgang durch die Prüfsiebe
5/8 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100
GA f 0,063 1 2 2,8 4 5,6 8 11,2 16 22,4 31,5 45 63
5/11 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100
GA  40 70
8/11 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100 0/8 f3 3,0 90 - 99 98 - 100 100
90 ±20 ±20
11/16 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100 GA    40 70
0/16 f3 3,0 ±20 90 - 9998 - 100 100
GC 85/20 f1,5 90 ±20
11/22 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100
GA    40 70
16/22 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100 0/32 f3 3,0 90 - 99 98 - 100 100
90 ±20 ±20
22/32 GC 85/20 f1,5 1,5 0-5 0 - 20 85 - 99 98 - 100 100
30 31
Gesteinskörnung Gesteinskörnung

Kornzusammensetzung von Gesteinskörnung nach Kornzusammensetzung von Gesteinskörnungen nach


DIN 1045-2, Anhang L (informativ) DIN 1045-2 , Anhang L (informativ)

Siebdurchgang in Vol.-%
Siebdurchgang in Vol.-%

Korngröße in mm Korngröße in mm

Korngröße in mm Sieblinie mit einem Größtkorn von 8 mm Korngröße in mm Sieblinie mit einem Größtkorn von 22 mm
Siebdurchgang in Vol.-%

Siebdurchgang in Vol.-%

Korngröße in mm Korngröße in mm

Korngröße in mm Sieblinie mit einem Größtkorn von 16 mm Korngröße in mm Sieblinie mit einem Größtkorn von 32 mm

32 33
Gesteinskörnung Betonzusatzstoffe
Geeignete Betonzusatzstoffe Typ I nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 sind: Betonzusatz-
Wasseranspruch in kg/m3 Frischbeton für verschiedene Konsistenzbereiche (Richtwerte) ( Gesteinsmehle, Füller nach EN 12620 stoff Typ I
( Pigmente nach DIN EN 12878

Sieblinie Körnungsziffer 1) D-Summe 2) Konsistenzbezeichnungen ( Zusatzstoffe mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung oder mit

steif plastisch weich 3) europäischer technischer Zulassung (z.B. Stahlfasern)


A 32 5,48 352 130 150 170 Bei Zugabe von Betonzusatzstoffen Typ I ist keine Anrechnung auf den
B 32 4,20 480 150 170 180 w/z-Wert bzw. Zementgehalt erlaubt.
C 32 3,30 570 170 190 210
A 16 4,60 440 140 160 180 Geeignete Betonzusatzstoffe Typ II nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 sind: Betonzusatz-
((Flugasche nach DIN EN 450 stoff Typ II
B 16 3,66 534 160 180 200
((Trass nach DIN 51043
C 16 2,75 625 190 210 230
((Silikastaub nach DIN EN 13263 oder mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulas-
A8 3,64 536 155 180 200
B8 2,89 611 190 205 230 sung (Anwendungsregeln der DIN 1045-2 müssen beachtet werden)
((andere Betonzusatzstoffe mit dafür geltender allgemeiner bauaufsicht-
C8 2,27 673 210 230 250
licher Zulassung
1)
Körnungsziffer: Summer der in Prozent angegebenen Rückstände auf den Sieben 0,25; 0,5; 1; 2; 4; 8; 16; 31,5
und 63 mm, geteilt durch 100 Eine Anrechnung auf Zementgehalt bzw. Wasserzementwert ist bei Betonzu-
2)
D-Summe: Summe der in Prozent angegebenen Durchgänge durch die Siebe 0,25; 0,5; 1; 2; 4; 8; 16; 31,5 satzstoffen Typ II möglich, wenn ihre Eignung nachgewiesen ist (bei XF2 und
und 63 mm XF4 nur für Flugasche, siehe Tabelle Seite 50/51).
3)
Beton weicherer Konsistenz nur durch den Einsatz von Fließmittel
Eine Zugabe von Typ II ohne Anrechnung ist auch bei XF2 und XF4 zulässig
(siehe Tabelle Seite 50/51).
1.100 a = 0 bei Konsistenz steif
w= +a Bei Verwendung von Zementen mit Silikastaub als Hauptbestandteil (CEM II/A-D,
k+3 a = 20 bei Konsistenz plastisch
CEM IV) darf Silikastaub nicht als Betonzusatzstoff verwendet werden.
a = 40 bei Konsistenz weich

Kennwerte (Anhaltswerte)
Der Wasseranspruch ist zusätzlich abhängig vom Mehlkorngehalt, der Kornform sowie der Rauig- Zusatzstoffarten Spez. Oberfläche Dichte Schüttdichte
Typ
keit der Kornoberfläche. Er kann in ungünstigen Fällen bis zu 20 kg/m3 Frischbeton höher liegen. [cm2/g] [kg/dm3] [kg/dm3]
Quarzmehl
≥ 1.000 ~ 2,65 1,3...1,5
(EN 12620)
Kalksteinmehl
I ≥ 3.500 2,6...2,7 1,0..1,3
(EN 12620)
Pigmente
50.000...200.000 4...5 -
(DIN EN 12 878)
Flugasche
2.000...8.000 2,2...2,4 0,9...1,1
(DIN EN 450)
Trass
≥ 5.000 2,4...2,6 0,7...1,0
(DIN 51 043) II
Silikastaub 1)
180.000...220.000 ~ 2,2 0,3...0,6
(DIN EN 13263)
Silikasuspension 1) - ~ 1,4 -
1) Bei Verwendung von Zementen, die Silikastaub als Hauptbestandteil enthalten,
darf Silikastaub (Silikasuspension) nicht als Zusatzstoff eingesetzt werden.

34 35
Betonzusatzstoffe Betonzusatzstoffe

Reduzierung des Mindestzementgehalts durch Betonzusatzstoffe bzw. Anrechnung von Mit dem k-Wert-Ansatz werden Zusatzstoffe des Typs II beim Nachweis des maximal zulässigen
Betonzusatzstoffen auf den w/z-Wert in Abhängigkeit von der Zementart Wasserzementwerts berücksichtigt. In diesen Fällen wird der Begriff „Wasserzementwert (w/z)“
durch „äquivalenter Wasserzementwert (w/z)eq“ ausgetauscht.
Zementart Betonzusatzstoff
Flugasche + Maximale Zusatzstoffmengen des Typ II zur Gewährung der Alkalität und der Anrechenbarkeit
Flugasche Silikastaub
Silikastaub auf den Wasserzementwert und den Mindestzementgehalt

Portlandzement CEM I Flugasche (f) Silicastaub (s) Flugasche und Silicastaub


Maximaler Zusatzstoffge- smax = 0,11 · z 1
smax = 0,11 · z smax = 0,11 · z
halt zur Gewährung der fmax 2 = 0,66 · z - 3 · s
Portlandhüttenzement CEM II-S
Alkalität fmax 3 = 0,45 · z - 3 · s
Anrechenbare Zusatzstoff- fmax = 0,33 · z 4 smax = 0,11 · z fmax = 0,33 · z und
Portlandsilikastaubzement CEM II/A-D
menge auf den Wasser- fmax = 0,25 · z 5 s + z ≥ zmin smax = 0,11 · z
zementwert f + z ≥ zmin f + s + z ≥ zmin
Portlandpuzzolanzement CEM II-P a
fmax = 0,15 · z 6
k-Wert kf = 0,4 ks = 1,0 kf = 0,4
Portlandflugaschezement CEM II/A-V b Ks = 1,0
Äquivalenter Wasser- w/(z + kf · f) w/(z + ks · s) 7 w/(z + kf · s + ks · s) 7
Portlandschieferzement CEM II-T zementwert w/z8eq
Reduzierter Mindest- 240 kg/m3 bei XC1, XC2 und XC3, sonst 270 kg/m3, wenn die
Portlandkalksteinzement CEM II/A-LL zementgehalt Zusatzstoffmenge mindestens der Zement-Verringerungsmenge
entspricht.
c c c Zulässige Holcim- CEM I CEM I CEM I
Portlandkompositzement CEM II-M
Zementarten CEM II-S CEM II-S CEM II-S
CEM III/A CEM III/A CEM III/A
CEM III/A CEM III/B (mit CEM III/B
Hochofenzement S9max ≤ 70%)
CEM III/B d Zementgehalt z, Flugaschegehalt f und Silicastaubgehalt s, alle in kg/m3
Für die Verwendung von Flugasche in Unterwasserbeton gilt: (z + f) ≥ 350 kg/m3;
w/zeq = w/(z + 0,7 · f) ≤ 0,60
anrechenbar nicht anrechenbar
1 für Zemente mit D
2 für CEM I
a nur CEM II/A-P 3 für CEM II/A-S, CEM II/B-S, CEM III/A und andere (s. DIN 1045-2)
b nicht anrechenbar bei Beton für XF3 4 für Zemente ohne P, V und D
c es gelten die Einschränkungen nach DIN 1045-2 5 für Zemente mit P oder V ohne D
d Hüttensandanteil < 70 M.-% 6 für Zemente mit D
7 für alle Expositionsklassen außer XF2 und XF4
8 Die Anrechnung auf den Mindestzementgehalt und den w/z-Wert ist bei XF2 und XF4 nur bei Verwendung von f zulässig
Bei gleichzeitiger Zugabe von f + s ist eine Anrechnung auch für f ausgeschlossen.
9 S = Hüttensandgehalt

36 37
Betonzusatzmittel Betonzusatzmittel

Wirkungs- Bezeichnung Abk. Wirkung Zugabemengen je kg Zement [ml bzw. g] Regeln zur
Anwendungs-
gruppen/-arten Verminderung des Wasseranspruchs Dosierung von
bereich Mindestzugabe Höchstzugabe
nach Betonverflüssiger BV und/oder Verbesserung der Verarbeit- Betonzusatz-
DIN EN 934-2 barkeit Beton, Stahlbe- mitteln
503)
Starke Verminderung des Wasseran- ton, Spannbeton
Fließmittel FM spruchs und/oder Verbesserung der Beton mit alka-
Verarbeitbarkeit 21)
liempfindlicher 204) oder 504)
Einführung kleiner, gleichmässig
Gesteinskörnung
verteilter Mikroluftporen zur Erhöhung
Luftporenbildner LP Hochfester Beton 705)6)
des Frost- und Frosttaumittelwider-
standes 1) < 2 ml bzw. g möglich, wenn in einem Teil des Zugabewasser aufgelöst.
Abbindeverzögerung des Betons (Beto- 2) Maßgebend sind auch die Angaben des Herstellers / Zulassungsbescheides.
Verzögerer VZ 3) Bei Verwendung mehrerer Zusatzmittel unterschiedlicher Wirkungsgruppen:
nieren bei hohen Temperaturen)
Gesamtmenge ohne besonderen Nachweis ″ 60 ml bzw. g
Beschleunigung des Abbindens von bezogen auf den Zementgehalt zulässig. Bei Zementen nach
Erstarrungsbeschleuniger BE DIN 1164-11 oder DIN 1164-12 begrenzt auf ″ 50 ml bzw. g.
Beton nach dem Mischen
4) Abhängig vom Alkaligehalt des Zusatzmittels, dem Zementgehalt und
Beschleunigung der Erhärtung des der Anzahl der verwendeten Zusatzmittel [18].
Erhärtungsbeschleuniger BE Betons (Frühfestigkeit) mit und ohne 5) Bei einer Zugabemenge > 5 M.-% bezogen auf den Zementgehalt:
Veränderung der Abbindezeit Zulassung erforderlich.
6) Bei Verwendung mehrerer Zusatzmittel unterschiedlicher Wirkungsgruppen:
Verminderung der kapillaren Wasser- Gesamtmenge ″ 80 ml bzw. g zulässig. Bei Zementen nach
Dichtungsmittel DM
aufnahme DIN 1164-11 oder DIN 1164-12 begrenzt auf ″ 70 ml bzw. g.
Erhöhung des Zusammenhaltes, Ver-
Stabilisierer ST
besserung der Kohäsion
Verbesserung der Fließfähigkeit, Ver-
Zusatzmittel für Einpress- minderung des Wasseranspruchs und
EH
mörtel der Absetzneigung (Bluten) , leichte Mischzeit bei FM - Zugabe Mischzeit bei VZ - Zugabe Zugabe von FM
Quellwirkung oder VZ auf der
3
mind. 1 Minute je m Beton nur für Verarbeitbarkeitszeit ≥ 12 Std.
mind. 5 Minuten mind. 5 Minuten, Baustelle
bei Trommelinhalt > 6 m3
mind. 10 Minuten

38 39
Zugabewasser Zugabewasser

Festlegungen über Zugabewasser enthalten DIN EN 206-1, DIN 1045-2 und DIN EN 1008
Dichte des Restwassers Masse der Feststoffe Volumen des Restwassers Feststoffe
kg/l kg/l l/l im Restwasser
Verwendbarkeit verschiedener Wässer als Zugabewasser für Beton 1,02 0,038 0,982 (Tabelle A.1
DIN EN 1008)
1,03 0,057 0,973
Zugabewasser Beton Verwendbarkeit
1,04 0,076 0,964
Trinkwasser
unbewehrt
1,05 0,095 0,955
geeignet
Stahlbeton 1,06 0,115 0,945
(Prüfung nicht erforderlich)
1,07 0,134 0,936
Spannbeton
1,08 0,153 0,927
in der Natur
unbewehrt
vorkommendes Wasser 1,09 0,172 0,918
geeignet
(Oberflächenwasser Stahlbeton (im Zweifelsfall Prüfung 1,10 0,191 0,909
Grundwasser) erforderlich) 1,11 0,210 0,900
Spannbeton
1,12 0,229 0,891
Restwasser
unbewehrt geeignet 1,13 0,248 0,882
(Prüfung erforderlich): für
1,14 0,267 0,873
Betone ≤ C50/60
Stahlbeton
und ≤ LC 50/55 1,15 0,286 0,864
(für LP-Betone und hochfeste
Spannbeton Betone nicht verwendbar)
Anmerkung: Bei der Berechnung wurde eine Korndichte von 2,1 kg/l für die
Meerwasser Schätzung der Feststoffe im Restwasser zugrunde gelegt. Falls andere Dichten
unbewehrt geeignet
gemessen werden, darf die Tabelle nach folgender Gleichung erneut berech-
Stahlbeton net werden:
nicht geeignet
1-ρ ww
Spannbeton Wfl = ( 1-ρ f )xρ f

industrielle Abwasser,
unbewehrt
Brackwasser, Abwasser
Dabei ist:
Stahlbeton nicht geeignet
Wfl
die Masse der Feststoffe im Restwasser, in Kilogramm durch Liter
Spannbeton ρ ww die Dichte des Restwassers, in Kilogramm durch Liter
ρf die Korndichte der Feststoffe, in Kilogramm durch Liter

40 41
Zugabewasser Beton

Begriffe, Symbole, Erläuterungen


Grenzwerte für Prüfung Brauchbarkeitskriterien
die Beurteilung X0 Expositionsklasse: kein Korrosions- oder Angriffsrisiko
von Zugabe- Farbe farblos bis schwach gelblich XC... Expositionsklassen: Bewehrungskorrosion ausgelöst durch Karbonatisierung
wasser XD... Expositionsklassen: Bewehrungskorrosion durch Chloride, außer Meerwasser
Öle und Fette höchstens Spuren XS... Expositionsklassen: Bewehrungskorrosion durch Chloride aus Meerwasser
XF... Expositionsklassen: Betonkorrosion durch Frost mit und ohne Taumittel
Detergentien geringe Schaumbildung: Schaum ≤ 2 min stabil
XA... Expositionsklassen: Betonkorrosion durch chemischen Angriff
XM... Expositionsklassen: Betonkorrosion durch Verschleiß
≤ 4 cm3
Absetzbare Stoffe W... Feuchtigkeitsklassen: Betonkorrosion aufgrund Alkali-Kieselsäure-Reaktion
(für Restwasser siehe Tabelle S.39)
C0 bis C3 Konsistenzklassen, ausgedrückt als Verdichtungsmaß
Geruch ohne bis schwach F1 bis F6 Konsistenzklassen, ausgedrückt als Ausbreitmaß
C.../... Druckfestigkeitsklassen für Normal- und Schwerbeton
pH-Wert ≥4 LC.../... Druckfestigkeitsklassen für Leichtbeton
fck charakteristische Betondruckfestigkeit
fck,cyl charakteristische Betondruckfestigkeit, geprüft am Zylinder
Chlorid:
≤ 500 mg/l fc,cyl ermittelte Betondruckfestigkeit, geprüft am Zylinder
Spannbeton fck,cube charakteristische Betondruckfestigkeit, geprüft am Würfel
≤ 1.000 mg/l
Stahlbeton fc,cube ermittelte Betondruckfestigkeit, geprüft am Würfel
≤ 4.500 mg/l
unbewehrter Beton fc,dry Betondruckfestigkeit von Probekörpern, gelagert nach DIN EN 12390-2 Anhang NA
fcm,j mittlere Druckfestigkeit des Betons im Alter von j Tagen
Ecm mittlerer Elastizitätsmodul (als Sekante)
Sulfat (SO42-) ≤ 2.000 mg/l w/z Wasserzementwert
(w/z)eq äquivalenter Wasserzementwert
Zucker, Glucose ≤ 100 mg/l
z Zementgehalt im Beton
Phosphat (P2O5) ≤ 100 mg/l f Flugaschegehalt im Beton
s Silikastaubgehalt im Beton
Nitrat (NO3-) ≤ 500 mg/l kf k-Wert zur Anrechnung von Flugasche im Beton
ks k-Wert zur Anrechnung von Silikastaub im Beton
Blei (Pb2+) ≤ 100 mg/l min z Mindestzementgehalt
min zf Mindestzementgehalt bei Anrechnung von Flugasche
Zink (Zn2+) ≤ 100 mg/l min fb Mindestflugaschegehalt

heller als schwach gelblich


Huminstoffe
braun nach Zugabe von NaOH

42 43
Beton Beton

Druckfestigkeitsklassen für Normal- und Schwerbeton gemäß DIN EN 206-1 / DIN 1045-2 Entwicklung der Druckfestigkeit von Beton
Die Betondruckfestigkeit im Alter t hängt vom Zementtyp, der Temperatur und den Lagerungsbe-
Druckfestigkeitsklasse fck,cyl [N/mm2] fck,cube [N/mm2] dingungen ab. Bei einer mittleren Temperatur von 20°C und bei Lagerung nach EN 12390 darf die
C 8/10 8 10 Betondruckfestigkeit zu unterschiedlichen Zeitpunkten fcm(t) nach Eurocode 2 mit den nachfol-
C 12/15 12 15 genden Gleichungen ermittelt werden.
C 16/20 16 20
C 20/25 20 25 fcm(t) = ßcc(t) ∙ fcm mit ßcc(t) = es [1 - √28/t]
C 25/30 25 30
C 30/37 30 37 Dabei ist
C 35/45 35 45 fcm(t) die mittlere Betondruckfestigkeit für ein Alter von t Tagen
C 40/50 40 50 fcm die mittlere Druckfestigkeit nach 28 Tagen gemäß Tabelle 3.1
C 45/55 45 55 ßcc(t) ein vom Alter des Betons t abhängiger Zeitwert
C 50/60 50 60 t das Alter des Betons in Tagen
C 55/67 55 67 s ein vom verwendeten Zementtyp abhängiger Beiwert:
Hochfester Beton

C 60/75 60 75 = 0,20 für Zement der Festigkeitsklassen CEM 42,5 R, CEM 52,5 N und CEM 52,5 R (Klasse R)
C 70/85 70 85 = 0,25 für Zement der Festigkeitsklassen CEM 32,5 R, CEM 42,5 N (Klasse N)
C 80/95 80 95 = 0,38 für Zement der Festigkeitsklassen CEM 32,5 N (Klasse S)
C 90/105 a 90 105
C 100/115 a 100 115 In Fällen, in denen der Beton nicht der geforderten Druckfestigkeit nach 28 Tagen entspricht, sind
a Für Beton der Festigkeitsklassen C 90/105 und C 100/115 bedarf es einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung die Gleichungen nicht geeignet.
oder einer Zustimmung im Einzelfall.

Lagerung nach DIN EN 12390-2: 1 Tag in Form, bis zur Prüfung unter Wasser

fc,cyl Prüfung am Zylinder fc,cube Prüfung am Würfel Zement-


Betondruckfestigkeit in %
H= 300 mm/ø 150 mm Kantenlänge a= 150 mm festigkeits-
der 28-Tage-Druckfestigkeit nach
klasse
Wenn keine weiteren Vereinbarungen getroffen sind, so erfolgt die Lagerung in Deutschland nach 3 Tagen 7 Tagen 28 Tagen 90 Tagen 180 Tagen
DIN EN 12390-2 nationaler Anhang: 1 Tag in Form, 6 Tage unter Wasser, bis zur Prüfung im Normal- 32,5 N
46% 68% 100% 118% 126%
klima 20°C/65 % rel. Luftfeuchte (S=0,38)

32,5 R / 42,5 N
fc,dry 60% 78% 100% 112% 116%
(S=0,25)

Normalbeton ≤ C50/60: fc,cube = 0,92 · fc,dry Hochfester Beton ≥ C55/67: fc,cube = 0,95 · fc,dry 42,5 R / 52,5 N / 52,5 R
66% 82% 100% 109% 113%
(S=0,20)
Werden anstelle von Würfeln mit 150 mm Kantenlänge solche mit 100 mm Kantenlänge verwen-
det, so gilt die Beziehung fc,dry (150mm) = 0,97 x fc,dry (100mm)

44 45
Beton Beton
Festigkeitsentwicklung von Beton bei 20°C

Festigkeitsentwicklung Elastizitätsmodul von Normalbeton in Anhängigkeit von der Festigkeitsklasse,


Schätzung des Festigkeitsverhältnisses
bei Leichtbeton in Anhängigkeit von der Druckfestigkeitsklasse und der Rohdichte
fcm ,2 / fcm ,28 a

schnell ≥ 0,50 Normalbeton Leichtbeton


mittel ≥ 0,30 bis < 0,50 Druck- fck,cyl Ecm a
Druck- fck,cyl Angenommene Elcm a
festigkeits- N/mm2 N/mm2 festigkeits- N/mm Rohdichte ρ N/mm2
langsam ≥ 0,15 bis < 0,30
klasse klasse kg/m3
sehr langsam < 0,15
C 12/15 12 27.000 LC12/13 12 8.000
a Verhältnis mittlere Druckfestigkeit nach zwei Tagen zu mittlerer Druckfestigkeit nach 28 Tagen
1.200
C 16/20 16 29.000 LC16/18 16 8.600
Die Festigkeitsentwicklung wird auf dem Lieferschein ausgedruckt und dient u.a. zur Festlegung
der Nachbehandlungsdauer. C 20/25 20 30.000 LC20/22 20 10.500
1.300
C 25/30 25 31.000 LC25/28 25 10.800
Leichtbeton:
Klasseneinteilung nach der Rohdichte C 30/37 30 33.000 LC30/33 30 1.400 13.400

Rohdichteklasse D1,0 D1,2 D1,4 D1,6 D1,8 D2,0 C 35/45 35 34.000 LC35/38 35 15.800
Rohdichtebereich > 800 und > 1.000 und > 1.200 und > 1.400 und > 1.600 und > 1.800 und 1.500
[kg/m3] ≤ 1.000 ≤ 1.200 ≤ 1.400 ≤ 1.600 ≤ 1.800 ≤ 2.000 C 40/50 40 35.000 LC40/44 40 16.300

C 45/55 45 36.000 LC45/50 45 19.000


Druckfestigkeitsklassen für Leichtbeton nach DIN EN 206-1/DIN 1045-2 1.600
C 50/60 50 37.000 LC50/55 50 19.600
Druckfestigkeitsklasse fck,cyl [N/mm2] fck,cube [N/mm2]
C 55/67 55 38.000 LC55/60 55 1.700 22.700
LC 8/9 8 9
LC 12/13 12 13 C 60/75 60 39.000 LC60/66 60 1.800 26.100
LC 16/18 16 18
C 70/85 70 41.000
LC 20/22 20 22
LC 25/28 25 28 C 80/95 80 42.000
LC 30/33 30 33 Normalbeton Ecm= 22(fcm/10)0,3
LC 35/38 35 38 C 90/105 90 44.000 Leichtbeton Elcm= ηE · Ecm mit ηE = (ρ/2.200)2
LC 40/44 40 44
kein Wert
LC 45/50 45 50 C 100/115 100
dokumentiert
LC 50/55 50 55
a Ecm stellt den mittleren Elastizitätsmodul als Sekante ach DIN EN 1992-1-1, Tabelle 3.1 (Eurocode 2)
LC 55/60 55 60
Leichtbeton
Hochfester

dar mit fcm = fck, cyl + 8


LC 60/66 60 66
LC 70/77 a
70 77
LC 80/88 a
80 88
a Für Leichtbeton der Festigkeitsklassen LC 70/77 und LC 80/88 bedarf es einer allgemeinen bauaufsichtlichen
Zulassung oder einer Zustimmung im Einzelfall.
46 47
Beton Beton

Umgebung und Grenzwerte der Expositionsklassen XO und XC

kein Angriffsrisiko durch Korrosion durch Karbonatisierung verursachte Bewehrungskorrosion


XO XC1 XC2 XC3 XC4
Beschreibung der Umgebung Beton ohne Bewehrung oder eingebettetes Metall trocken oder nass mäßige Feuchte wechselnd nass
in nicht betonangreifender Umgebung ständig nass selten trocken und trocken

Beispiele für die Zuordnung Fundamente ohne Bewehrung ohne Frost Bauteile an der
Beton, ständig unter Teile von Wasser- Außenbauteile
von Expositionsklassen Innenbauteile ohne Bewehrung Außenluft, Innenbau-
Wasser, Innenbauteile behältern, mit direkter
Höchstzulässiger Wasser- teile mit
- (mit üblicher Luftfeuchte) Gründungsbauteile Beregnung
zementwert w/z, ggf. (w/z)eq hoher Luftfeuchte

Mindestdruckfestigkeitsklasse C8/10 0,75 0,65 0,60

C16/20 C20/25 C25/30


Mindestluftgehalt [%] -

- - -
andere Anforderungen -
- - -
Mindestzementgehalt [kg/m ] 3 a
-
240 260 280

Bei Anrechnung von Flugasche

Mindestzementgehalt bei Anrechnung


- 240 240 270
von Flugasche [kg/m3] a


a
Bei Dmax = 63 mm darf z um 30 kg/m3 verringert werden.

48 49
Beton Beton

Umgebung und Grenzwerte der Expositionsklassen XD und XS

Beschreibung der durch Chloride verursachte Bewehrungskorrosion (außer Meerwasser) durch Chloride aus Meerwasser verursachte Bewehrungskorrosion
Umgebung
XD1 XD2 XD3 XS1 XS2 XS3
mäßige Feuchte nass, selten trocken wechselnd nass salzhaltige Luft, aber kein unmittel- ständig unter Wasser Tidebereiche, Spritzwasser-
und trocken barer Kontakt mit Meerwasser und Sprühnebelbereiche

Beispiele für die Bauteile im Sprüh- Solebäder; Bauteile, Teile von Brücken mit Außenbauteile Bauteile in Hafenanlagen, Kaimauern
Zuordnung nebelbereich von die chloridhaltigen häufiger Spritzwasser- in Küstenähe die ständig unter in Hafenanlagen
von Expositionsklassen Verkehrsflächen; Industrieabwässern beanspruchung; Fahr- Wasser liegen
Einzelgaragen ausgesetzt sind bahndecken; Parkdecks
Höchstzulässiger
Wasserzementwert 0,55 0,50 0,45 0,55 0,50 0,45
w/z, ggf. (w/z)eq
Mindestdruckfestig-
C30/37 b
C35/45 b,d
C35/45 b
C30/37 b
C35/45 b,d
C35/45 b
keitsklasse

Mindestluftgehalt [%] - - - - - -

andere Anforderungen - - - - - -

Mindestzementgehalt
300 320 a
320 a
300 320 a
320 a
[kg/m3] c
Bei Anrechnung von Flugasche

Mindestzementgehalt
bei Anrechnung 270 270 270 270 270 270
von Flugasche [kg/m3]

a Für massige Bauteile (kleinste Bauteilabmessung 80 cm) gilt Mindestzementgehalt 300 kg/m3.
b Bei Verwendung von Luftporenbeton, z. B. aufgrund gleichzeitiger Anforderungen aus der Expositionsklasse XF,
eine Festigkeitsklasse niedriger.
c Bei Dmax = 63 mm darf z um 30 kg/m3 verringert werden
d Bei langsam und sehr langsam erhärtenden Beton (r < 0,30) eine Festigkeitsklasse niedriger. Die Druckfestigkeit
zur Einteilung in die geforderte Druckfestigkeitsklasse ist auch in diesem Fall an Probekörpern im Alter von
28 Tagen zu bestimmen. In diesem Fall darf die Fußnote b nicht angewendet werden.

50 51
Beton Beton

Umgebung und Grenzwerte der Expositionsklassen XF

Beschreibung der Betonangriff, verursacht durch Frost mit und ohne Taumittel Betonangriff, verursacht durch Frost mit und ohne Taumittel
Umgebung XF1 XF2 XF3 XF4
mäßige Wassersättigung, mäßige Wassersättigung, Hohe Wassersättigung, Hohe Wassersättigung,
ohneTaumittel mit Taumittel ohneTaumittel mit Taumittel
Beispiele für Außenbauteile Bauteile im Sprühnebel- oder offene Wasserbehälter; Verkehrsflächen; Meerwasserbauteile
die Zuordnung Spritzwasserbereich taumittelbehandelter Bauteile in der Wasserwechselzone in der Wasserwechselzone;
von Expositionsklassen Verkehrsflächen, soweit nicht XF4; Bauteile von Süßwasser Räumerlaufbahnen
im Sprühnebelbereich von Meerwasser
Höchstzulässiger
Wasserzementwert 0,60 0,55 a
0,50 a
0,55 0,50 0,50 a

w/z, ggf. (w/z)eq


Mindestdruckfestig-
C25/30 C25/30 C35/45 d
C25/30 C35/45 d
C30/37
keitsklasse

Mindestluftgehalt [%] - vorgeschrieben b


- vorgeschrieben b
-g vorgeschrieben bc

Regelanforderungen und zusätzlich Widerstand gegen Frost und Taumittel (s. DIN EN 12620)
Gesteinskörnung
F4 MS25 F2 MS18
Mindestzementgehalt
280 300 320 300 320 320
[kg/m3]
Bei Anrechnung von Flugasche

Mindestzementgehalt
bei Anrechnung 270 270 a
270 a
270 270 270 a

von Flugasche [kg/m3]

a Die Anrechnung auf den Mindestzementgehalt und den Wasserzementwert ist nur bei Verwendung von Flugasche g Bauwerke nach ZTV-W LB 215 müssen einen Mindestluftgehalt gemäß DIN EN 206-1, Tabelle F.2.2,
zulässig. Weitere Zusatzstoffe des Typs II dürfen zugesetzt, aber nicht auf den Zementgehalt oder den w/z-Wert Fußnote f aufweisen
angerechnet werden. Bei gleichzeitiger Zugabe von Flugasche und Silikastaub ist eine Anrechnung auch für die
Flugasche ausgeschlossen.
b Der mittlere Luftgehalt im Frischbeton unmittelbar vor Einbau muss bei einem Größtkorn der Gesteinskörnung von
8 mm > 5,5 Vol.-%, 16 mm > 4,5 Vol.-%, 32 mm > 4,0 Vol.-% und 63 mm > 3,5 Vol.-% betragen. Einzelwerte dürfen
diese Anforderung um höchstens 0,5 Vol.-% unterschreiten.
c Erdfeuchter Beton (z.B. für Pflastersteine) mit w/z < 0,40 darf ohne Luftporen hergestellt werden.
d Bei langsam und sehr langsam erhärtenden Beton (r < 0,30) eine Festigkeitsklasse niedriger. Die Druckfestigkeit zur
Einteilung in die geforderte Druckfestigkeitsklasse ist auch in diesem Fall an Probekörpern im Alter von 28 Tagen zu
bestimmen.

52 53
Beton Beton

Umgebung und Grenzwerte der Expositionsklassen XA und XM

Beschreibung der Betonangriff, verursacht durch aggressive chemische Umgebung Betonangriff, verursacht durch Verschleiß a
Umgebung XA1 XA2 XA3 XM1 XM2 XM3
chemisch chemisch mäßig chemisch stark mäßige Verschleiß- starke Verschleiß- sehr starke Verschleiß-
schwach angreifende Umgebung angreifende beanspruchung beanspruchung beanspruchung
angreifende und Meeresbauwerke Umgebung
Umgebung
Beispiele für die Behälter von Betonbauteile, die mit Industrieabwasseranlagen Tragende oder aussteifende Tragende oder aussteifende Tragende oder aussteifende
Zuordnung von Kläranlagen; Meerwasser in mit chemisch Industrieböden mit Industrieböden mit Industrieböden mit Bean-
Expositionsklassen Güllebehälter Berührung kommen; angreifenden Abwässern; Beanspruchung durch Beanspruchung durch luft- oder spruchung durch elastomer-
Bauteile in betonan- Gärfuttersilos; Futtertische;
luftbereifte vollgummibereifte Fahrzeuge oder stahlrollenbereifte
greifenden Böden Kühltürme mit
Fahrzeuge Stapler, Kettenfahrzeuge;
Rauchgasableitung
Wasserbauwerke
Höchstzulässiger Was-
serzementwert w/z, 0,60 0,50 0,45
0,55 0,55 0,45 0,45
ggf. (w/z)eq
Mindestdruckfestig-
C25/30 C35/45 b,f
C35/45 b
keitsklasse g C30/37 b
C30/37 b
C35/45 b
C35/45 b

Mindestluftgehalt [%] - - -
- - - -
Schutzmaßnahmen
andere Anforderungen - -
erforderlich c
- vorgeschrieben d - Hartstoffe nach DIN 1100
Mindestzementgehalt
280 320 320
[kg/m3] h
300 e
300 e
320 e
320 e

Bei Anrechnung von Flugasche


Mindestzementgehalt
bei Anrechnung h 270 270 270
von Flugasche [kg/m3] 270 270 270 270
a Die Gesteinskörnungen bis 4 mm Größtkorn müssen überwiegend aus Quarz oder Stoffen ähnlicher Härte
bestehen, das gröbere Korn aus Gestein oder künstlichen Stoffen mit hohem Verschleißwiderstand. Grobkörniges
Gemisch. Körner sollen mäßig raue Oberfläche haben.
b Bei Verwendung von Luftporenbeton, z.B. aufgrund gleichzeitiger Anforderungen aus der Expositionsklasse XF,
eine Festigkeitsklasse niedriger.
c Schutzmaßnahmen s. DIN 1045-2 Abschnitt 5.3.2
d Oberflächenbehandlung des Betons durch z.B. Vakuumieren und Flügelglätten
e Höchstzementgehalt 360 kg/m3 für Normalbeton.
f Bei langsam und sehr langsam erhärtenden Beton (r < 0,30) eine Festigkeitsklasse niedriger. Die Druckfestigkeit
zur Einteilung in die geforderte Druckfestigkeitsklasse ist auch in diesem Fall an Probekörpern im Alter von
28 Tagen zu bestimmen. In diesem Fall darf die Fußnote b nicht angewendet werden.
h Bei Dmax = 63 mm darf z um 30 kg/m3 verringert werden.

54 55
Beton Beton

Im Hinblick auf Alkali-Kieselsäure-Reaktionen ist der Beton anhand der Umgebungsbedingungen Höchstzulässiger Mehlkorngehalt [kg/m3]
einer Feuchtigkeitsklasse zuzuordnen. bis einschließlich der Betonfestigkeitsklassen C50/60 und LC50/55

Klassenbezeichnung Beschreibung der Umgebung Höchstzulässiger Mehlkorngehalt (bis 0,125 mm) [kg/m3]
WO Beton, der nach dem Austrocknen während der Nutzung weitgehend Expositionsklassen
trocken bleibt Zementgehalt a
(trocken) XF, XM XO, XC, XD, XS, XA
[kg/m3]
WF Beton, der während der Nutzung häufig oder längere Zeit feucht ist Größtkorn der Gesteinskörnung
(feucht)
8 mm 16 bis 63 mm 8 bis 63 mm
WA Beton, der während der Nutzung häufig oder längere Zeit feucht ist und
zusätzlich häufiger oder langzeitiger Alkalizufuhr von außen ausgesetzt ist ≤ 300 450 b
400 b

550
(feucht + Alkalizufuhr von außen) ≥ 350 500 b 450 b
WS a
Beton, der Klasse WA mit zusätzlicher hoher dynamischer Beanspruchung
a Für Zwischenwerte ist der Mehlkorngehalt geradlinig zu interpolieren.
(feucht + Alkalizufuhr von außen + starke dynamische Beanspruchung) b Die Werte dürfen insgesamt um max. 50 kg/m3 erhöht werden, wenn
( der Zementgehalt 350 kg/m3 übersteigt, um den über 350 kg/m3 hinausgehenden Zementgehalt;
a Gilt nur für den Neubau bzw. die Erneuerung von Fahrbahndecken aus Beton für Bundesfernstraßen der
( ein puzzolanischer Zusatzstoff Typ II (Flugasche, Silikastaub) verwendet wird, um dessen Gehalt.
Belastungsklassen BK 1,8 bis BK 100 gemäß RSTO 12 (vgl. Allgemeines Rundschreiben Straßenbau ARS 4/2013)

Abhängigkeit der
Betondruckfestig- 110 Höchstzulässiger Mehlkorngehalt [kg/m3] ab Betonfestigkeitsklassen
keit vom w/z - C55/67 und LC55/60 bei allen Expositionsklassen
Wert für Zemente 100
Betondruckfestigkeit fc, dry, cube [N/mm²]

unterschiedlicher Zementgehalt a [kg/m3] Höchstzulässiger Mehlkorngehalt b [kg/m3]


Festigkeitsklassen 90 Größtkorn der Gesteinskörnung
8 mm 16 bis 63 mm
52,

80
≤ 400 550 500
5N
;5

70 450 600 550


2,5
42

≥ 500 650 600


,5

60
N;
42 N;

a Für Zwischenwerte ist der Mehlkorngehalt geradlinig zu interpolieren.


32

,5

b Die Werte dürfen, wenn ein puzzolanischer Betonzusatzstoff des Typs II verwendet wird, um dessen Gehalt erhöht
50
,5

werden, jedoch insgesamt um max. 50 kg/m3.


2,
3

5
40 R

30

20

10
0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0
Wasserzementwert w/z
56 57
Beton Beton

Konsistenzklassen Grenzwerte für die Expositionsklassen bei chemischem Angriff


durch Grundwasser und natürliche Böden a, b
Ausbreitmaßklassen
schwach mäßig stark
chemisches Referenz-
Klasse Ausbreitmaß [mm] Konsistenzbeschreibung angreifend angreifend angreifend
Merkmal prüfverfahren
XA1 XA2 XA3
F1 ≤ 340 steif
F2 350 bis 410 plastisch Sulfat d, h
DIN EN 196-2 ≥ 200 und ≤ 600 > 600 und ≤ 3.000 > 3.000 und ≤ 6.000
F3 420 bis 480 weich SO42- [mg/l]
F4 490 bis 550 sehr weich pH-Wert ISO 4316 ≤ 6,5 und ≥ 5,5 < 5,5 und ≥ 4,5 < 4,5 und ≥ 4,0

Grundwasser
F5 560 bis 620 fließfähig
Kalklösende
F6 a ≥ bis 630 a sehr fließfähig > 100
Kohlensäure DIN 4030-2 ≥ 15 und ≤ 40 > 40 und ≤ 100
bis Sättigung
CO2 [mg/l]
Hochfester Beton muss eine Konsistenzklasse F3 oder weicher haben.
ISO 7150-1
Ammonium c
oder ≥ 15 und ≤ 30 > 30 und ≤ 60 > 60 und ≤ 100
Verdichtungsmaßklassen NH4+ [mg/l]
ISO 7150-2
Klasse Verdichtungsmaß Konsistenzbeschreibung Magnesium > 1.000 und > 3.000
ISO 7980 ≥ 300 und ≤ 1.000
Mg2+ [mg/l] ≤ 3.000 bis Sättigung
C0 ≥ 1,46 sehr steif
C1 1,45 bis 1,26 steif Sulfat e ≥ 2.000 und > 3.000 g und >12.000 und
C2 1,26 bis 1,11 plastisch DIN EN 196-2
SO42- [mg/kg] ≤ 3.000 g ≤ 12.000 ≤ 24.000

Böden
C3 1,10 bis 1,04 weich
C4 b ≤ 1,04 - > 200
Säuregrad DIN EN 16502 in der Praxis nicht anzutreffen
Baumann-Gully

Ausbreit- und Verdichtungsmaß sind die gemäß DIN 1045-2, Abschnitt 5.4.1 a Werte gültig für Wassertemperatur zwischen 5°C und 25°C sowie eine geringe Fließgeschwindigkeit
(näherungsweise wie für hydrostatische Bedingungen)
bevorzugten Prüfverfahren.
b Der schärfste Wert für jedes einzelne Merkmal ist maßgebend. Liegen zwei oder mehrere angreifende Merkmale in
Nach DIN EN 206-1 gibt es außerdem folgende Klassen: derselben Klasse, davon mindestens eines im oberen Viertel (bei pH im unteren Viertel), ist die Umgebung der
Setzmaß: Konsistenzklassen S1 bis S5 nächsthöheren Klasse zuzuordnen.
Ausnahme: Nachweis über eine spezielle Studie, dass dies nicht erforderlich ist.
Setzzeit: Konsistenzklassen (Vébé) V0 bis V4 c Gülle kann, unabhängig vom NH4+- Gehalt, in die Expositionsklasse XA1 eingeordnet werden.
d Bei chemischem Angriff durch Sulfat (ausgenommen bei Meerwasser) in den Expositionsklassen XA2 und XA3
a Bei Ausbreitmaßen ≥ 700 mm ist die DAfStb-Richtlinie „Selbstverdichtender Beton“ anzuwenden. Zement mit hohem Sulfatwiderstand (HS-Zement) erforderlich. Für SO42- ≤ 1.500 mg/l anstelle HS-Zement eine
b nur für Leichtbeton Mischung aus Zement und Flugasche zulässig.
e Tonböden mit einer Durchlässigkeit < 10-5 m/s dürfen in eine niedrigere Klasse eingestuft werden.
f Das Prüfverfahren beschreibt die Auslaugung von SO42- durch Salzsäure; Wasserauslaugung darf stattdessen ange
wandt werden, wenn am Ort der Verwendung des Betons Erfahrung hierfür vorhanden ist.
g Falls die Gefahr der Anhäufung von Sulfationen im Beton – zurückzuführen auf wechselndes Trocknen und Durch-
feuchten oder kapillares Saugen – besteht, ist der Grenzwert von 3.000 mg/kg auf 2.000 mg/kg zu vermindern.
h Falls der Sulfatgehalt des Grundwassers > 600 mg/l beträgt, ist dieser im Rahmen der Festlegung des Betons
anzugeben.

58 59
Beton Stahlfaserbeton

Mindestzementgehalt für Standardbeton mit einem Größtkorn von 32 mm Normative Einordnung


und Zement der Festigkeitsklasse 32,5 nach DIN EN 197-1
Stahlfaserbeton nach DAfStb-Richtlinie Stahlfaserbeton in Ergänzung zu DIN EN 206-1 / DIN 1045.
Mindestzementgehalt [kg/m ]3 Geeignete Stahlfasern mit einer Anrechenbarkeit bei zug- bzw. biegebeanspruchten Bauteilen sind
verdichteten Betons für Konsistenzbereich Stahlfasern nach DIN EN 14889-1, deren Konformitätsnachweis nach System „1“ erfolgt ist.

Druckfestigkeitsklasse Anwendungsbereich
steif plastisch weich
des Betons
((Tragende Bauteile bis einschließlich zur Druckfestigkeitsklasse C50/60
C 8/10 210 230 260
((Tragende Bauteile aus Stahlfaserbeton sowie Stahlfaserbeton mit zusätzlicher
C 12/15 270 300 330 Betonstahlbewehrung
((Zum Nachweis der Gebrauchstauglichkeit für Bauteile aus Stahlfaserbeton mit zusätzlicher

C 16/20 290 320 360 Betonstahlbewehrung


((Sinngemäß für nichttragende Bauteile

((Gilt nicht für :

Der Zementgehalt muss vergrößert werden um: ((Vorgespannten Stahlfaserbeton

( 10 % bei einem Größtkorn der Gesteinskörnung von 16 mm ((Gefügedichten und haufwerksporigen Leichtbeton

( 20 % bei einem Größtkorn der Gesteinskörnung von 8 mm ((Hochfesten Beton ab C55/67

((XS2, XD2, XS3, XD3 ohne Betonstahlbewehrung bei rechnerischem

Der Zementgehalt darf verringert werden um: Ansatz der Stahlfasern


( höchstens 10 % bei Zement der Festigkeitsklasse 42,5 und ((Selbstverdichtendem Beton

( höchstens 10 % bei einem Größtkorn der Gesteinskörnung von 63 mm ((Stahlfaserspritzbeton

Beschränkungen für Standardbeton: Leistungsklassen und Bezeichnung


( nur natürliche Gesteinskörnungen
( keine Verwendung von Zusatzmitteln / Zusatzstoffen Die Beschreibung der Leistungsfähigkeit erfolgt durch Leistungsklassen.
( Mindestzementgehalt nach obiger Tabelle

( Druckfestigkeitsklasse ≤ C16/20 Leistungsklassen Nachweise im Verformungswerte im Versuch


( nur Expositionsklassen XO, XC1, XC2 Grenzzustand der nach Teil 2, Anhang O, dieser
( keine Erstprüfung erforderlich Richtlinie

L1 Gebrauchstauglichkeit δL1 = 0,5 mm

Tragfähigkeit / Gebrauchstaug-
L2 lichkeit bei Verwendung von δL2 = 3,5 mm
Betonstahlbewehrung

Angabe der zusätzlichen Stahlfasebetoneigenschaft :


C25/30 L1,2/0,9 XC4 XF1

60 61
Stahlfaserbeton Stahlfaserbeton

Leistungsklassen L1 und L2 für Stahlfaserbeton mit zugehörigen Grundwerten der zentrischen


Nachrisszugfestikeiten Querschnitt
Ansicht 1/3 1/3 1/3 2 x F/2

mittels Klebung
Grundwerte der zentrischen Nachrisszugfestigkeit ƒfct0 in N/mm2 F/2 F/2 an Probe befes-
tigt
Verformung 1 Verformung 2 75
150
L1 ƒf
ct0,L1
L2 ƒf
ct0,L2
ƒfct0,u ƒfct0,s 75
Wegaufnehmer
auf der Herstel-
lungsunterseite
0 < 0,16 0 - - -
150
0,4 a 0,16 0,4 a 0,10 0,15 0,15 l = 600

0,6 0,24 0,6 0,15 0,22 0,22


0,9 0,36 0,9 0,23 0,33 0,33
1,2 0,48 1,2 0,30 0,44 0,44 Belastung F in N
1,5 0,60 1,5 0,38 0,56 0,56
1,8 0,72 1,8 0,45 0,67 0,67
2,1 0,84 2,1 0,53 0,78 0,78
2,4 0,96 2,4 0,60 0,89 0,89 L1

2,7 b 1,08 2,7 b 0,68 1,00 1,00 L2


3,0 b 1,20 3,0 b 0,75 1,11 1,11
F0,5 F3,5
a Nur für flächenhafte Bauteile (b > 5h)
b Für Stahlfaserbeton dieser Leistungsklassen ist eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder eine
Zustimmung im Einzelfall erforderlich.
0,5 3,5
Grundwerte der zentrischen Nachrisszugfestigkeit für: Durchbiegung δ in mm
ƒfct0,L1 L1 bei vollständiger Spannungs-Dehnungslinie.
ƒ ct0,L2
f
L2 bei vollständiger Spannungs-Dehnungslinie
ƒfct0,u rechteckigen Spannungsblock sowie bei Betonstahlbewehrung für Tragfähigkeit Ausführung
ƒfct0,s L2>L1 (keine Anwendung des Spannungsblockes möglich)
In der Regel steigt der Verarbeitungsaufwand mit zunehmender Leistungsfähigkeit des Stahlfaser-
Prüfung der Leistungsfähigkeit betons. Da unterschiedliche Stahlfasertypen zum Einsatz kommen ist der Fasergehalt, angegeben
in kg/m³, kein verlässliches Maß zur Beurteilung des Verarbeitungsaufwandes. Entscheidend ist die
Geprüft wird die Nachrissbiegezugfestigkeit des Stahlfaserbetons. Ergebnis der Prüfung sind die Fasernanzahl Stk/m³, die Faserlänge sowie der verwendete Ausgangsbeton.
Leistungsklassen L1 und L2.
((Stahlfaserbeton nach Richtlinie ist ein Beton nach Eigenschaften Es ist zu beachten, dass ein Fließen des Betons die Faserorientierung beeinflusst.
((Eine Erstprüfung ist in jedem Fall erforderlich. Dies ist in der Regel
((Die Leistungsfähigkeit wird an mindestens 6 Probekörpern ((günstig für horizontale Bauteile (z.B. Bodenplatten)

(Balken mit l/b/h=700mm/150mm/150mm) ermittelt. ((ungünstig für vertikale Bauteile (z.B. Wände)

((Die Prüfung muss an einer weggeregelten Prüfmaschine erfolgen, die mindestens der

Güteklasse 1 nach DIN 51220 entspricht. Übermäßiges Verdichten ist zu vermeiden, da dies zur Sedimentation der Stahlfasern führen kann.

62 63
Stahlfaserbeton Selbstverdichtender Beton

Überwachung auf der Baustelle Normative Einordnung


Selbstverdichtender Beton nach DAfStb-Richtlinie Selbstverdichtender Beton in Ergänzung
Die Überwachungsklasse ist abhängig von der Leistungsfähigkeit des Stahlfaserbetons. zu DIN EN 206-1 / DIN 1045.

Gegenstand Überwachungsklasse 1 Überwachungsklasse 2 Überwachungsklasse 3 Anwendungsbereich


((unbewehrter Beton
Besondere Stahlfaserbeton der Stahlfaserbeton der
- ((bewehrter Beton
Eigenschaften Leistungsklasse ≤ L1-1,2 Leistungsklasse > L1-1.2
((Spannbeton

((C12/15 bis C70/85

Bei der Verwendung von Stahlfaserbeton der Überwachungsklasse 2 sind alle 300 m³ bzw. 3 Beto- ((Gilt nicht für

niertage folgende Annahmeprüfungen alternativ durchzuführen. (( Leichtbeton

(( Schwerbeton

Möglichkeit 1) (( Standardbeton

Bestimmung des Fasergehaltes durch Auswaschversuch oder induktives Verfahren (( Beton nach Zusammensetzung

(( XM3

Anzahl n der Jedes einzelne Prüfergebnis mf (( Hochfesten Beton ab C80/95

Ergebnisse in der Reihe kg/m3 (( Beton mit rezyklierter Gesteinskörnung

n=1 ≥ 0,80 · mf,Ziel

n=3 ≥ 0,85 · mf,Ziel Abkürzungen und Symbole


mf,Ziel : Zielwert des Fasergehaltes
sm Setzfließmaß ohne Blockierring
smB Setzfließmaß mit Blockierring
Möglichkeit 2) t500 Fließzeit
Prüfung des Nachrissbiegzuges tVB Verarbeitbarkeitszeit
tTr Trichterauslaufzeit
Anzahl n der Jedes einzelne Prüfergebnis
Ergebnisse in der Reihe N/mm2
Mehlkorngehalt
n=1 ≥ L1 und ≥ L2

Der Mehlkorngehalt beträgt mindestes 450kg/m³ und maximal 650kg/m³.

64 65
Selbstverdichtender Beton Selbstverdichtender Beton

Umfang der Erstprüfungen


Festbeton
Zusätzliche Prüfungen zu DIN EN 206-1 / DIN 1045-2 Druckfestigkeit ((Jeweilseine Serie (3Stk) nach 2 und 28 Tagen
((Prüfung des Mikroluftgehaltes A300
Einsatzstoffe LP-Beton
((Prüfung des Abstandsfaktors L
((Wasseranspruch nach DIN EN 196-3
Zement Werkseigene Produktionskontrolle (WPK)
(( oder
ßp-Wert nach Okamura (empfohlen) Wassergehalt der
((Glühverlust nach DIN EN 450 ((einmal je Betoniertag vor Beginn der Betonherstellung Darrversuch
feinen Gesteinskör-
((Kornanteile >0,45mm nach DIN EN 451-2 ((Kontinuierliche Feuchtemessung mit automatischer Einrichtung (Sonde)
Flugasche nung
((ßp-Wert nach Okamura
Wassergehalt des ((Bei
jeder Herstellung von Probekörpern
Gesteinsmehl ((ßp-Wert nach Okamura
Frischbetons ((Kontrolle
des Zugabewassers
((CaCO Gehalt
3 ((an jedem Lieferfahrzeug bei Verlassen des Transportbetonwerkes bzw.
Kalksteinmehl nach
((Tongehalt nach Methylenblau-Verfahren
DIN EN 12620 Konsistenz vor dem Einbau auf der Baustelle
((Gesamtgehalt organischer Kohlenstoff TOC
((Bei Nachdosierung nach Dosierplan
((Siebanalyse
Gesteinskörnung Trichterauslaufzeit ((Einmal je Betoniertag
((Oberflächentrockene Gesteinskörnung für die Erstprüfung empfohlen
Sedimentationsnei- ((nach DIN 1045-2, Tabelle 13
Restwasser ((Dichte (Verwendung von Restwasser wird nicht empfohlen)
gung
Von den Einsatzstoffen sind jeweils Rückstellproben aufzubewahren. Mischanweisung ((Überprüfung der Mischanweisung wie festgelegt vor jedem Mischen
Frischbeton Maßnahmen auf der Baustelle nach DIN 1045-3
((Setzfließmaß mit und ohne Blockierring, 5 Zeitpunkte bis 120min nach ((Erfahrenes Personal
Konsistenz Wasserzugabe Personal
((Schulungen inkl. Dokumentation
((Setzfließzeit mit dem Versuch des Setzfließmaßes
((Erstellen eines Betonierkonzeptes je nach Anwendung und Baustellen-
Trichterauslaufzeit ((Trichterauslaufzeit, 5 Zeitpunkte bis 120min nach Wasserzugabe Betonierkonzept
bedingungen
Korrelation zwischen Trichterauslaufzeit und Setzfließzeit (empfohlen) Schalung ((hydrostatischer Druck
((Auswaschversuch und
Sedimentationsnei- Verarbeitbarkeitszeit ((Bei Ankunft Baustelle mind. 45 min
((Beurteilungam Festbetonzylinder Überwachungs- ((mindestens ÜK2
gung
((Jeweils zum Zeitpunkt der größten Fließfähigkeit
klasse
Verarbeitbarkeits- ((Bestimmung des zulässigen Verarbeitbarkeitsbereiches
Lieferschein ((Augenschein, jedes Lieferfahrzeug
bereich ((Berücksichtigung unterschiedlicher Temperaturbereiche (falls erforderlich)
((Jedes Lieferfahrzeug
Nachdosierungsplan ((Erstellung eines Nachdosierungsplanes (empfohlen) Konsistenz, Trichter-
((Bei Korrelation zwischen Trichterauslaufzeit und Setzfließzeit kann die
LP-Beton auslaufzeit
((Gesamtluftgehalt am Frischbeton vor Probekörperherstellung Trichterauslaufzeit entfallen (siehe Erstprüfung)
(XF2,XF3,XF4) ((Augenschein, jedes Lieferfahrzeug
Gleichmäßigkeit
((Festlegen der Dosierreihenfolge sowie der Nassmischzeiten im
des Betons
jeweiligen Transportbetonwerk ((mit
Sedimentationsnei- Betonierbeginn und bei der Herstellung von Probekörpern für die
Verarbeitungsver- ((Prüfung von Konsistenz, Trichterauslaufzeit sowie der Sedimentations-
gung Druckfestigkeit
such neigung (wie oben beschrieben)
((Ggf. Nachweis der Eignung für spezifische Anwendungsbedingungen Luftgehalt bei LP-
((Zu Beginn jedes Betonierabschnittes
(Transport, Pumpen, etc.) Beton
Frischbetonroh- ((bei der Herstellung von Probekörpern für die Druckfestigkeit
dichte ((Im Zweifelsfall
66 67
Beton für wasserundurchlässige Bauwerke Beton für wasserundurchlässige Bauwerke

Wasserundurchlässige Betone (WU-Betone) weisen einen hohen Wassereindringwiderstand nach Nutzungsklassen


DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 auf. Sie werden in aller Regel zur Herstellung von wasserundurch-
lässigen Bauwerken verwendet. Zur Planung und Ausführung ist die Richtlinie „Wasserundurchläs- Für das Rauminnere werden zwei Nutzungsklassen unterschieden, Nutzungsklasse A für Räume
sige Bauwerke aus Beton“ des DAfStb (WU-Richtlinie) anzuwenden. ohne Feuchtetransport oder Feuchtestellen auf der raumseitigen Oberfläche und Nutzungs-
klasse B für Räume, in denen an Fugen, Rissen und am Beton selber Feuchtstellen auftreten dürfen.
Die WU-Richtlinie behandelt teilweise oder vollständig ins Erdreich eingebettete Betonbauwerke Raumklimatisch oder bauphysikalisch wirksame Maßnahmen müssen beachtet werden.
und -bauteile, bei denen der Beton die lastabtragende Funktion und jene der Wasserundurchläs-
sigkeit grundsätzlich auch ohne zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen übernimmt. Nutzungsklasse A Nutzungsklasse B
Kein Durchtritt von flüssigem Wasser Begrenzter Wasserdruchtritt zulässig
((keine Feuchtstellen durch Wasserdurchtritt ((feuchte Flecken zulässig
Ortbetonwand Elementwand
((keine - auch nicht temporär - wasserfüh ((temporär bis zur Selbstheilung
Wandstärke? renden Risse und Fugen wasserführende Risse
((Risse mit längerfristig feuchten Rissufern,

Beanspruchungsklasse jedoch keine Wasseransammlungen auf der


1 oder 2
Nutzungsklasse
wasserabgewandten Bauteiloberfläche
A oder B Höhe Wasserstand? Anwendungsbeispiele Anwendungsbeispiele
((Standard für Wohnungsbau ((Einzelgaragen, Tiefgaragen

((Lagerräume mit hochwertiger Nutzung ((Installations-


und Versorgungsschächte
und -kanäle
((Lagerräume mit geringen Anforderungen

Fugenabdichtung

Empfohlene Mindestdicken von Bauteilen (Angaben in mm)

Beanspruchungsklasse 1 Beanspruchungsklasse 2 Beanspruchungs- Ausführungsart


Bauteil
klasse Ortbeton Elementwände Fertigteile
Kontakt des Bauteils mit anstehendem Wasser Kontakt des Bauteils mit Feuchte oder
1 a 240 240 200
((Grundwasser, Hochwasser, herabsickerndem Wasser Wände
2 b 200 240 c 100
Schichtenwasser ((feuchtes Erdreich
1 a 250 - 200
((zeitweise aufstauendes Sickerwasser ((nichtstauendes Sickerwasser nur bei stark Bodenplatte
2 b 150 - 100
((nichtdrückendes Wasser, ausschließlich durchlässigem Boden oder dauerhaft
a Beanspruchungsklasse 1: Drückendes und nichtdrückendes Wasser sowie zeitweise aufstauendes Sickerwasser
auf horizontale und geneigte Flächen rückstaufreier Dränage nach DIN 4095 b Beanspruchungsklasse 2: Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser
Überwachungsklassen nach DIN 1045-3 c Unter Beachtung besonderer betontechnischer und ausführungstechnischer Maßnahmen ist eine Abminderung
auf 200 mm möglich
Überwachungsklasse 2 (ÜK2) Überwachungsklasse 1 (ÜK1)
(für zeitweise aufstauendes Sickerwasser
kann ggf. Überwachungsklasse 1 angewendet
werden)

68 69
Beton für wasserundurchlässige Bauwerke Alkalireaktion

Festlegung des Betons

Wenn der Beton einen hohen Wassereindringwiderstand haben muss, so muss er Gesteinskörnung kann mit im Porenwasser des Betons gelösten Alkalihydro- Alkali-Kiesel-
((bei Bauteildicken über 0,40 m einen Wasserzementwert w/z ≤ 0,70 aufweisen xiden reagieren. Diese chemische Reaktion wird als „Alkali-Kieselsäure-Reak- säure-Reaktion
((bei Bauteildicken bis 0,40 m einen Wasserzementwert w/z ≤ 0,60 sowie mindestens einen tion“ (AKR), kurz als Alkali-Reaktion bezeichnet. Ablauf und Ausmaß sind ab- (AKR)
Zementgehalt von 280 kg/m3 (bei Anrechnung von Zusatzstoffen 270 kg/m3) aufweisen. Die hängig von:
Mindestdruckfestigkeitsklasse C25/30 ist einzuhalten
((Art,Menge, Korngröße und -verteilung alkaliempfindlicher
Allgemeine Anforderungen Gesteinsbestandteile,
((Beachten von ((Alkalihydroxidgehalt der Porenlösung,

(( Frischbetontemperatur ((Feuchtigkeitsbedingungen im erhärteten Beton,

(( Hydratationswärme ((Temperatur im erhärteten Beton.

(( Nachbehandlung

Eine AKR führt unter bestimmten Voraussetzungen zu sogenanntem Alkali-


Bei Ausnutzung der Mindestbauteildicken gelten folgende Anforderungen treiben (Volumenvergrößerung), das den Beton schädigen kann. Erscheinungs-
(((w/z) ≤ 0,55 bilder sind Ausblühungen, Ausscheidungen, Abplatzungen von nahe an der
eq
((Größtkorn max. 16mm bei Wänden Oberfläche liegenden, alkaliempfindlichen Gesteinskörnern (pop-outs) sowie
netzartige, gerichtete oder strahlenförmig verlaufende Risse.

Wahl des Größtkorns zum fachgerechten Betonieren (Beanspruchungsklasse 1) Seit 2013 existiert eine vollständig redaktionell überarbeitete Richtilinie. Alkali-Richtlinie
des DAfStb
Lichtes Maß bW,i zwischen der Bewehrung Die drei - historisch bedingten - Teile der Richtlinie wurden afugelöst. Die Glie-
bzw. bei Elementwänden zwischen den Größtkorn derung der Richtilinie wurde an die Normen DIN EN 12620, DIN EN 206-1 und
Schalen DIN 1045-2 angepasst. Dadurch wurde eine deutlich verbesserte Lesbarkeit der
Richtlinie erreicht. Die Gliederung der Richtlinie folgt damit der Logik zunächst
bW,i ≥ 120 m 8 mm
mittels Prüfung und entsprechenden Bewertungskriterien ( Bsp.: höchstzuläs-
bW,i ≥ 140 m 16 mm sige Dehnung) eine Einstufung der Gesteinskörnung in eine Alkaliempfindlich-
bW,i ≥ 180 m 32 mm keitsklasse vorzunehmen und anschließend die erforderlichen Anforderungen
an die Überwachung der Gesteinskörnung im Rahmen des Übereinstimmungs-
nachweises festzulegen.
Fugen und Durchdringungen
Gesteinskörnungen sind in eine der Alkaliempfindlichkeitsklassen einzustufen
Alle Bauwerksfugen und Durchdringungen müssen grundsätzlich wasserundurchlässig ausge- (siehe Tabelle S.70).
bildet werden. Gemäß WU-Richtilinie dürfen Fugenbänder nach DIN 7865 und DIN 18197 sowie
Fugenbleche nach DIN EN 10088-2 oder DIN EN 10051 verwendet werden. Für alle weiteren
Produkte ist der Nachweis ihrer Verwendbarkeit zu erbringen.

70 71
Alkalireaktion Alkalireaktion

Alkaliempfindlichkeitsklassen nach DAfStb-Richtlinie „Vorbeugende Maßnahmen gegen Kriterien zur Einstufung von Gesteinskörnung mit Opalsandstein einschließlich Kieselkreide
schädigende Alkalireaktionen im Beton“
Einstufung hinsichtlich Bestandteile Grenzwerte in M.-% für die
Klasse Gesteinskörnungen Alkaliempfindlichkeitsklassen
AKR
E I-O unbedenklich EI-O EII-O EIII-O
E II-O Opalsandstein einschließlich Kieselkreide bedingt brauchbar Opalsandstein einschließlich
≤ 0,5 ≤ 2,0 > 2,0
E III-O bedenklich Kieselkreide (über 1 mm) a
E I-OF unbedenklich
a in den Prüfkornklassen 1 bis 4 mm einschließlich reaktionsfähigem Flint
E II-OF Opalsandstein einschließlich Kieselkreide und Flint bedingt brauchbar
E III-OF bedenklich
((gebrochene Grauwacke unbedenklich Kriterien zur Einstufung von Gesteinskörnung mit Opalsandstein einschließlich Kieselkreide
((gebrochener Quarzporphyr (Rhyolith) und Flint
E I-S ((gebrochener Oberrhein-Kies unbedenklich
((rezyklierte Körnungen Bestandteile Grenzwerte in M.-% für die
((Kies mit > 10 M.-% der vorgenannten Körnungen Alkaliempfindlichkeitsklassen
((andere gebrochene, nicht als unbedenklicheingestufte
EI-OF EII-OF EIII-OF
Gesteinskörnungen
E III-S bedenklich Opalsandstein einschließlich
((andere gebrochene Gesteinskörnungen ohne bauprak ≤ 0,5 ≤ 2,0 > 2,0
Kieselkreide (über 1 mm) a
tische Erfahrungen
reaktionsfähiger Flint
Kriterien zur Einstufung siehe S. 73ff ≤ 3,0 ≤ 10,0 > 10,0
(über 4 mm)
Gewinnungsgebiete alkaliempfindlicher Gesteine
5 x Opalsandstein einschließlich
Kieselkreide + reaktionsfähiger ≤ 4,0 ≤ 15,0 > 15,0
Flint
a in den Prüfkornklassen 1 bis 4 mm einschließlich reaktionsfähigem Flint

Kriterium für die Einstufung in die Alkaliempfindlichkeitsklassen E I-S und E III-S

Alkaliempfindlichkeitsklassen
EI-S EIII-S
Grenzwerte für die Dehnung
≤ 0,6 > 0,6
der Betonprismen in mm/m
Rissbildung der Würfel mit
w < 0,20 w ≥ 0,20
Rissbreiten w in mm
Anwendungsbereich für Opalsandstein,
Kieselkreide und Flint nach
Alkali-Richtlinie Teil 2

angrenzender Bereich

72 73
Alkalireaktion Alkalireaktion

Abhängig von den Umgebungsbedingungen für den Beton (Feuchtigkeitsklassen, siehe Seite 54) Der wirksame Alkaligehalt aller Betonzusatzstoffe außer Flugasche nach Betonzusatzsoffe/
sind entsprechende Maßnahmen zu treffen DIN EN 450-1 darf insgesamt 600 g/m3 Beton nicht überschreiten. Der Ge- -mittel
samtalkaligehalt aller Betonzusatzmittel muss weniger als 600 g/m3 Beton Zugabewasser
Vorbeugende Maßnahmen für Beton mit einem Zementgehalt 1) z ≤ 330 kg/m3 betragen. Für Betonbauteile der Feuchtigkeitsklassen WF, WA und bei der
Verwendung von Gesteinskörnung der Klassen E II oder E III gilt: Die über Be-
tonzusatzmittel eingetragene Alkalimenge (ausgedrückt als Na2O-Äquivalent)
Erforderliche Maßnahmen für die Feuchtigkeitsklasse darf den Wert von 0,02 M.-% bezogen auf Zement nicht überschreiten.
Alkaliempfind- Zementgehalt
lichkeitsklasse Wird dem Beton nur ein Zusatzmittel zugegeben, so darf dies ohne die vor-
[kg/m3]
(verkürzt) WO WF WA herigen Einschränkungen verwendet werden, wenn folgende Bedingungen
erfüllt werden:
E I, E I-O, ((Alkaligehalt (Na O-Äquivalent) des Betonzusatzmittels: ≤ 8,5 M.-%
ohne Festlegung keine 2
E I-OF, E I-S ((Zugabemenge des Betonzusatzmittels bezogen auf den Zementgehalt:

E II-O keine NA-Zement ≤ 2,0 M.-%


((Zementgehalt des Betons: z ≤ 350 kg/m3
≤ 330
Austausch der Meerwasser oder andere Wässer mit erhöhtem Alkaligehalt dürfen bei Beton-
E III-O keine NA-Zement
Gesteinskörnung
bauteilen mit Gesteinskörnung der Alkaliempfindlichkeitsklassen E II oder E III
E II-OF keine NA-Zement und einer Feuchtigkeitsklasse WF oder WA nicht zugegeben werden. Restwas-
> 330 ser darf als Zugabewasser verwendet werden, wenn der Zementgehalt des
Austausch der
E III-OF keine NA-Zement herzustellenden Betons unter 400 kg/m3 liegt.
Gesteinskörnung

≤ 300 keine keine keine

Na-Zement oder
≤ 350 keine gutachtliche Stel-
lungnahmea
E III-S
Austausch der
Na-Zement oder
Gesteinskörnung
> 350 keine gutachtliche Stel-
oder gutachtliche
lungnahmea
Stellungnahmea

a
Für die Erstellung einer gutachtlichen Stellungnahme sind besonders fachkundige Personen einzuschalten

74 75
Konformitätskontrolle Hersteller Konformitätskontrolle Hersteller

Anforderungen zur werkseitigen Qualitätssicherung von Transportbeton Entscheidungsdiagramm - Kriterien zur Probenentnahme (Beton / Betonfamilie)
(Konformitätskriterien für die Druckfestigkeit) nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2

Erstprüfung Zeitpunkt Vor Verwendung des Betons

Aufgabe Prüfung vor Herstellungsbeginn, um zu ermitteln, wie ein


(i.d.R. Aufgabe neuer Beton oder eine neue Betonfamilie zusammenge-
des Tansportbe- setzt sein müssen, um die geforderte Frisch- und Festbe-
tonwerks) toneigenschaften sicherzustellen.
Anforderung fc ≥ fck + Vorhaltemaß; Vorhaltemaß ca. 6 bis 12 N/mm2
Die Konformitätskriterien für Erstherstellung und stetige
Herstellung müssen zielsicher erreicht werden. Das
Vorhaltemaß sollte ungefähr das Doppelte der erwarteten
Standardabweichung sein.

76 77
Konformitätskontrolle Hersteller Konformitätskontrolle Hersteller

Konformitätskriterien für die Druckfestigkeit Konformitätskontrolle: Betonfamilien

Kriterium 1 Kriterium 2
Anzahl n der Ergeb- Familie
Herstellung Mittelwert von n Er- Jedes einzelne ja definiert? nein
nisse in der Reihe
gebnisse (fcm) N/mm2 Prüfergebnis (fci) N/mm2
≥ fck + 4 ≥ fck - 4 Erstprüfung Referenzbeton wählen Familie definieren
Erstherstellung vorhanden?
3 Hochfester Beton: Hochfester Beton: nein ja
(Prüfergebnisse n < 35)
≥ fck + 5 ≥ fck -5
Erstprüfung Zielfestigkeit Datentransformation Druckfestigkeitsprüfung

≥ fck + 1,48 σ ≥ fck -4 - Methode wählen


σ ≥ 3 N/mm2 -Werte bestimmen
Stetige Herstellung Liegen 35 Werte
mindestens 15 Hochfester Beton: Hochfester Beton: vor?
(Prüfergebnisse n ≥ 35)
≥ fck + 1,48 σ
ja nein
≥ 0,9 fck
σ ≥ 5 N/mm2 Stetige Herstellung Erstherstellung

Der Nachweis der Konformität muss auf Grundlage von Prüfergebnissen erfolgen, die während
ja ja ja
Kriterium 1 Kriterium 3 Kriterium 2
eines Nachweiszeitraumes erhalten wurden, der die letzten 12 Monate nicht überschreiten darf. erfüllt? erfüllt? erfüllt?

nein nein nein


Erkläre Familie als Erkläre Familie als Entferne den Beton aus Nichtkonformität der
übereinstimmend nicht übereinstimmend Familie Einzelnachweis Mischung
Mindesthäufigkeit der Probenahme zur Beurteilung der Konformität

Herstellung Mindesthäufigkeit der Probenahme Wird eine Konformitätskontrolle auf eine Betonfamilie angewendet, ist als Referenzbeton ent-
Erste 50 m3 der Produktion Nach den ersten 50 m3 der Produktion a weder ein Beton aus dem Mittelfeld der Betonfamilie oder der am meisten produzierte Beton der
3 Proben 1/200 m3 oder 2/Produktionswoche Familie auszuwählen. Auf den Referenzbeton werden die Druckfestigkeitsergebnisse aller Betone
Erstherstellung der Familie umgerechnet. Das erfolgt mit einer vom Hersteller festzulegenden Transformations-
(Prüfergebnisse n < 35) Leichtbeton und hochfester Beton: methode.
1/100 m3 oder 1/Produktionstag
1/400m3 oder 1/Produktionswoche
Stetige Herstellung
(Prüfergebnisse n ≥ 35) b Leichtbeton und hochfester Beton:
1/200 m3 oder 1/Produktionstag
a Die Probenahme muss über die Herstellung verteilt sein und für je 25 m3 sollte höchstens eine Probe
genommen werden.
b Wenn die Standardabweichung der letzten 15 Prüfergebnisse 1,37σ überschreitet, ist die Probenahmehäufigkeit
für die nächsten 35 Prüfergebnisse auf diejenige zu erhöhen, die für die Erstherstellung gefordert wird.

78 79
80
5
4
3
2

≥ 15
6 bis 14
Anzahl n der Prüfergebnisse für die
Druckfestigkeit eines einzelnen Betons
Konformitätskontrolle Hersteller

≥ fck - 1,0

≥ fck + 3,0
≥ fck + 2,5
≥ fck + 2,0
≥ fck + 1,0
Kiterium 3

≥ fck + 1,48 σ
Bestätigungskriterium für einen Beton aus einer Betonfamilie nach DIN 1045 2008-08

einzelnen Beton der Betonfamilie [N/mm2]


Mittelwert von n Ergebnissen (fcm) für einen
Kriterium 1 und 2 wie bei einer einzelnen Betonsorte (siehe Konformität für die Druckfestigkeiten).

Konformitätsnachweis (Einzelsorte)

Sorte: C25/30 XC4 XF1 XA1 F3 32 M Konformitätsparameter:


Nummer: 1533300111 Auswertung für: Druckfestigkeit
Fest.klasse: C25/30 Betonfestigkeit: normal
Kons.bereich: F3 Kriterien für: Erstherstellung
charakterist. Druckfestigkeit fck = 30,0 N/mm2
Standardabweichung: 4,00 N/mm2 (Schätzwert)

Kriterium 1: fcm ≥ fck + 4 ≥ 34 N/mm2 Kriterium 2: fci ≥ fck - 4 ≥ 26 N/mm2

Herst.- Probe- Alter fci Krit. 2 fcm Krit. 1


datum nummer [Tage] [N/mm2 ] erfüllt [N/mm2] erfüllt
04.08. 83583 28 35,2 ja
17.08. 83667 28 31,4 ja
07.09. 83793 28 29,4 ja 32,0 nein
22.09. 83881 28 31,6 ja
10.11. 91413 28 45,2 ja
25.11. 91536 28 39,9 ja 39,0 ja
21.01. 91834 28 35,2 ja
27.01. 91856 28 39,0 ja
02.02. 91906 28 39,0 ja 37,5 ja
04.02. 91936 28 43,8 ja
03.03. 100021 28 45,3 ja
81

10.03. 100535 28 34,9 ja 41,5 ja


15.03. 100546 28 35,2 ja
17.03. 100552 28 35,7 ja
21.04. 114676 28 31,7 ja 34,0 ja
Konformitätskontrolle Hersteller
Transformation über eine Druckfestigkeitsdifferenz (Beispielrechnung)

Referenzbeton Beton

82
Zielfestigkeit fc,R Zielfestigkeit fc,ta Originalwert fci
31,0 N/mm2 36,0 N/mm2 33,2 N/mm2

Druckfestigkeitsfaktor ∆ i = fc,R - fc,ta = const

äquivalenter Wert fci,eq = ∆ i + fc

im Beispiel: ∆i = 31,0 - 36,0 = -5,0 N/mm2


fci,eq = -5,0 + 33,2 = 28,2 N/mm2
Konformitätskontrolle Hersteller

∆i = Druckfestigkeit eines einzelnen Prüfergebnisses zur Zielfestigkeit des geprüften Betons


fci = einzelnes Prüfergebnis der Druckfestigkeig in N/mm2
fc, ta = Zielfestigkeit des geprüften Betons
fc,R = Zielfestigkeit des Referenzbetons in N/mm2
fci,eq = äquivalente Druckfestigkeit des Referenzbetons in N/mm2
fcm = mittlere Druckfestigkeit des Betons

Konformitätsnachweis (Betonfamilie) Differenzverfahren

Betonfamilie: Konformitätsparameter:
C20-30 Kies mFA 11 Auswertung für: Druckfestigkeit
Betonfestigkeit: normal
Referenzbeton: 1413300111 / 1510 Kriterien für: stetige Herstellung
charakterist. Druckfestigkeit fck = 25,0 N/mm2
Standardabweichung: 3,00 N/mm2

Kriterium 1: fcm,eq ≥ fck + 1,48 σ ≥ 29,44 Kriterium 2: fci ≥ fck - 4 Kriterium 3: fcm ≥ fck + N
Prüfung Standardabweichung: 0,63 σ ≤ s15 ≤1,37 σ 1,89 ≤ s15 ≤ 4,11 N ...Faktor (siehe Seite 78)

Kriterium 2 Kriterium 3
Herst.- Probe- Alter f Diff. fci,eq fcm,eq Krit.1 Prüfung
Stückliste Spei-Nr er- er- cta/cR Standardab-
datum nummer [Tage] fci fck fcm N erfüllt weichung
füllt füllt
25.01. 1413200111 1506 84684 28 37,7 25 ja 31,0 6,7 37,7
25.01. 1413200111 1506 84685 28 36,8 25 ja 31,0 5,8 36,8
25.01. 1413200111 1506 84686 28 35,9 25 ja 31,0 4,9 35,9
02.02. 1413200111 1506 84809 28 29,1 25 ja 31,0 -1,9 29,1
02.02. 1413200111 1506 84810 28 31,3 25 ja 31,0 0,3 31,3
02.02. 1413200111 1506 84811 28 30,1 25 ja 31,0 -0,9 30,1
10.02. 1413300111 1510 84770 28 30,9 25 ja 31,0 30,9
14.02. 1533100211 2012 84778 28 33,2 30 ja 33,0 -1,0 ja 36,0 -2,8 28,2
14.02. 1533100211 2024 84781 28 34,9 30 ja 36,0 -1,1 29,9
Konformitätskontrolle Hersteller

24.02. 1533100211 2036 94922 28 36,7 30 ja 36,5 -1,0 ja 36,0 0,7 31,7
83

25.02. 1533100211 2024 98427 28 42,2 30 ja 38,5 -1,0 ja 36,0 6,2 37,2
02.03. 1413300111 1510 98470 28 37,4 25 ja 34,0 -1,0 ja 31,0 37,4
02.03. 1533200111 1650 98471 28 39,5 30 ja 39,5 -1,0 ja 36,0 3,5 34,5
02.03. 1533300111 2035 98472 28 40,4 30 ja 40,5 -1,0 ja 36,0 4,4 35,4
04.03. 1413200111 1506 98473 28 31,9 25 ja 33,5 +3,0 ja 31,0 0,9 31,9 33,0 ja 3,34 ≥ OK
Transformation über einen Druckfestigkeitsquotienten (Beispielrechnung)

Referenzbeton Beton

84
Zielfestigkeit fc,R Zielfestigkeit fc,ta Originalwert fci
31,0 N/mm2 36,0 N/mm2 33,2 N/mm2

fc,R
Druckfestigkeitsfaktor r= = const
fc,ta

äquivalenter Wert fci,eq = r • fci

31,0 = 0,86
im Beispiel: r =
36,0
fci,eq= 0,86 • 33,2 = 28,6 N/mm2
Konformitätskontrolle Hersteller

fci = einzelnes Prüfergebnis der Druckfestigkeig in N/mm2


fc, ta = Zielfestigkeit des geprüften Betons
fc,R = Zielfestigkeit des Referenzbetons in N/mm2
fc,eq = äquvalente Druckfestigkeit des Referenzbetons in N/mm2
fcm = Mittlere Druckfestigkeit des Betons

Konformitätsnachweis (Betonfamilie) Quotientenverfahren

Betonfamilie: Konformitätsparameter:
C20-30 Kies mFA 11 Auswertung für: Druckfestigkeit
Betonfestigkeit: normal
Referenzbeton: 1413300111 / 1510 Kriterien für: stetige Herstellung
charakterist. Druckfestigkeit fck = 25,0 N/mm2
Standardabweichung: 3,00 N/mm2 aus Betonfamilie

Kriterium 1: fcmeq > fck + 1,48 σ ≥ 29,44 Kriterium 2: fci ≥ fck - 4 Kriterium 3: fcm ≥ fck + N
Prüfung Standardabweichung: 0,63 σ ≤ s15 ≤1,37 σ 1,89 ≤ s15 ≤ 4,11 N ...Faktor (siehe Seite 78)

Kriterium 2 Kriterium 3
Herst.- Probe- Alter f Quot. fci,eq fcm,eq Krit.1 Prüfung
Stückliste Spei-Nr er- er- cta/cR Standardab-
datum nummer [Tage] fci fck fcm N erfüllt weichung
füllt füllt
25.01. 1413200111 1506 84684 28 37,7 25 ja 31,0 1,00 37,7
25.01. 1413200111 1506 84685 28 36,8 25 ja 31,0 1,00 36,8
25.01. 1413200111 1506 84686 28 35,9 25 ja 31,0 1,00 35,9
02.02. 1413200111 1506 84809 28 29,1 25 ja 31,0 1,00 29,1
02.02. 1413200111 1506 84810 28 31,3 25 ja 31,0 1,00 31,3
02.02. 1413200111 1506 84811 28 30,1 25 ja 31,0 1,00 30,1
10.02. 1413300111 1510 84770 28 30,9 25 ja 31,0 30,9
14.02. 1533100211 2012 84778 28 33,2 30 ja 33,0 -1,0 ja 36,0 0,86 28,6
14.02. 1533100211 2024 84781 28 34,9 30 ja 36,0 0,86 30,1
Konformitätskontrolle Hersteller

24.02. 1533100211 2036 94922 28 36,7 30 ja 36,5 -1,0 ja 36,0 0,86 31,6
85

25.02. 1533100211 2024 98427 28 42,2 30 ja 38,5 -1,0 ja 36,0 0,86 36,3
02.03. 1413300111 1510 98470 28 37,4 25 ja 34,0 -1,0 ja 31,0 37,4
02.03. 1533200111 1650 98471 28 39,5 30 ja 39,5 -1,0 ja 36,0 0,86 34,0
02.03. 1533300111 2035 98472 28 40,4 30 ja 40,5 -1,0 ja 36,0 0,86 34,8
04.03. 1413200111 1506 98473 28 31,9 25 ja 33,5 +3,0 ja 31,0 1,00 31,9 33,0 ja 3,18 ≥ OK
Konformitätskontrolle Hersteller Bestellung von Transportbeton

Maßnahme bei Nichtkonformität des Produktes Beton nach Eigenschaften muss durch grundlegende Anforderungen
und falls erforderlich, durch zusätzliche Anforderungen festgelegt werden.
Die folgenden Maßnahmen muss der Hersteller im Fall der Nichtkonformität ergreifen:
Festlegung für Grundlegende Anforderungen:
((Nachprüfen ((Bezug auf DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 oder anderen Vorschriften
der Prüfergebnisse; falls diese fehlerhaft sind, berichtigen der Fehler. Beton nach
((Druckfestigkeitsklassen
((Falls sich die Nichtkonformität bestätigt, z.B. durch Wiederholungsprüfung, sind korrigierende Eigenschaften
((Expositionsklassen
Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich einer Nachprüfung der maßgebenden Verfahren der
((Nennwert des Größtkorns der Gesteinskörnung
Produktionskontrolle. ((Klasse des Chloridgehalts oder die Art der Verwendung (unbewehrter
((Falls sich die Nichtkonformität mit der Festlegung bestätigt und diese bei Lieferung nicht
Beton, Stahlbeton, Spannbeton)
offensichtlich war, sind der Verfasser der Festlegung und Verwender zu verständigen, ((Konsistenzklasse oder (in besonderen Fällen) Zielwert der Konsistenz
um jeglichen Folgeschaden zu vermeiden. ((Rohdichteklasse oder Zielwert der Rohdichte (für Leichtbeton)
((Aufzeichnen der zuvor genannten Maßnahmen. ((Zielwert der Rohdichte (Schwerbeton)

Bei Zweifeln wegen negativer Ergebnisse der Konformitäts- oder Annahmeprüfungen darf die Zusätzliche Anforderungen:
((besondere Arten oder Klassen von Zement (z.B. Zement LH)
Bewertung des Bauwerksbetons hinsichtlich ausreichender Festigkeit nach den in nachstehender
((besondere Arten oder Klassen von Gesteinskörnungen
Tabelle genannten Verfahren erfolgen.
((erforderliche Eigenschaften für den Widerstand gegen

Frosteinwirkungen, z.B. Luftgehalt


Beurteilung in Fällen, in denen Zweifel über die auf der Grundlage von Standardprüfungen ermit-
((Besondere Anforderungen an die Frischbetontemperatur
telte Konformität von Beton besteht (Abschnitt 9 der DIN EN 13791 Bewertung der Druckfestigkeit ((Festigkeitsentwicklung des Beton
von Beton in Bauwerken oder in Bauwerksteilen) ((Wärmeentwicklung während der Hydratation
((verzögertes Ansteifen
Anzahl der
Größe des Basis der
Proben/ Bewertungskriterien 2) Beurteilung ((Wassereindringwiderstand
Prüfbereichs Bewertung
Prüfstellen ((Abriebwiderstand

Bohrkernprü- ((Spaltzugfestigkeit
n ≥ 15 fm(n),is ≥ 0,85 (fck + 1,48 · s) Im Prüfbereich:
fungen ((ein Beton mit ((andere technische Anforderungen wie z.B. zur Erzielung besonderer
Große Beton- n ≥ 15 ausreichender Oberflächenbeschaffenheiten notwendig
menge - viele ind. Prüfungen (indirekte Festigkeit ((Ggf. Ausnahmekriterien, die zu vereinbaren sind
Betonchargen
1)
und zusätzlich Prüfung) ((ein Beton nach
Bohrkernprü- DIN EN 206-1 /
fungen n=2
fis, niedrigst ≥ 0,85 (fck - 4) DIN 1045-2 Ggf. zusätzlich vom Verwender zu benennende Bedingungen:
(Bohrkern)
((Lieferzeit und Abnahmegeschwindigkeit
Im Prüfbereich: ((besonderer Transport auf der Baustelle
((Beton mit ange-
Begrenzte ((besondere Einbringverfahren, z.B. Pumpbarkeit von Leichtbeton
messener Festigkeit
Betonmenge Bohrkernprü- ((Beton entstammt ((Beschränkung für das Lieferfahrzeug (Typ, Größe, Höhe, Gesamtgewicht)
n=2 fis, niedrigst ≥ 0,85 (fck - 4)
- wenige Beton- fungen
einer übereinstim- (( Weitere Angaben: Bestellende Firma, Ansprechpartner, Tel./Fax/E-Mail
chargen
menden Gesamt- ((genaue Bezeichnung und Adresse der Baustelle, ggf. mit Anfahrtsbeschreibung
heit ((zu liefernde Menge

1)
Bohrkernprüfung + indirekte Prüfung als Alternativverfahren nach Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien ((Bauteil(e)
2)
fck - charakteristische Druckfestigkeit von genormten Probekörpern ((Entladungsbedingungen (Pumpe, Rohrentladung, Betonkübel, Karrenentladung)
fis, niedrigst - niedrigstes Prüfergebnis der Druckfestigkeit des Bauwerksbetons ((ggf. Bestellung einer Betonpumpe und Rahmenbedingungen hierfür
fm(n), is - Mittelwert von n Prüfergebnissen der Druckfestigkeit des Bauwerksbetons
((Reinigungsmöglichkeiten auf der Baustelle gegeben?

86 87
Bauausführung Bauausführung

Begriffe Temperatur des Betons beim Einbau

Cmin Mindestmaß der Betondeckung (Kontrollmaß für das erhärtete Bauteile) Lufttemperatur [°C] Mindesttemperatur des Frischbetons beim Einbau [°C]
∆C Vorhaltemaß der Betondeckung + 5 allgemein
Cnom Nennmaß der Betondeckung (maßgebend für statische Bemessung) + 5 bis -3
+ 10 bei Zementgehalt < 240 kg/m3 oder bei LH-Zementen
Anforderung Cnom = Cmin + ∆C
< -3 + 10 mindestens 3 Tage
CV Verlegemaß der Betondeckung

Die Frischbetontemperatur darf im Allgemeinen +30°C nicht überschreiten, sofern nicht durch
Abstandhalter dsl(Längsstab)
geeignete Maßnahmen sichergestellt ist, dass keine nachteiligen Folgen zu erwarten sind.
dsbü(Bügel)

Gefrierbeständigkeit des Betons


Während der ersten Tage der Hydratation darf der Beton in der Regel erst dann durchfrieren, wenn:
Verlegemaß cv cnom,bü cnom,l ((seine Temperatur vorher wenigstens 3 Tage +10°C nicht unterschritten hat oder

((er eine Druckfestigkeit von mindestens 5 N/mm2 erreicht hat.

Verlegemaß cv ≥ cnom,bü
Verlegemaß cv
DIN 1045-1

≥ cnom,l - dsbü Nachbehandlung und Schutz
((Belassen in der Schalung
Betondeckung der Bewehrung in Abhängigkeit von der Expositionsklasse a ((Abdecken der Betonoberfläche mit dampfdichten Folien, die an den Kanten und Stößen gegen

und dem Stabdurchmesser nach DIN 1045-1 Durchzug gesichert sind


((wasserspeichernde Abdeckungen unter ständigem Feuchthalten bei gleichzeitigem
Expositions- Stabdurchmesser ds Mindestmaß cmin Nennmaß cnom
Verdunstungsschutz
klasse [mm] [mm] [mm]
((Aufrechterhalten eines sichtbaren Wasserfilms auf der Betonoberfläche (Besprühen, Fluten)
bis 10 10 20 ((Aufsprühen von Nachbehandlungsmitteln mit nachgewiesener Eignung
12, 14 15 25
((ggf. wärmedämmende Abdeckung
16, 20 20 30
XC1
25 25 35 ((Schutz vor Gefrieren
28 30 40 ((Schutz vor Erschütterungen des jungen Betons
32 35 45
bis 20 20 35 Mindestdauer der Nachbehandlung
25 25 40
XC2, XC3
28 30 45
32 35 50 erforderliche Festigkeit im Ohne Nachweis
Expositionsklasse
bis 25 25 40 oberflächennahen Bereich der Festigkeit
XC4 28 30 45 XO, XC1 - 0,5 Tage a
32 35 50
Mindestdauer gemäß
XD1, XD2, XD3 b bis 32 40 55 Alle außer XO, XC1, XM 0,50 fck
nachstehender Tabelle
XS1, XS2, XS3 bis 32 40 55 Mindestdauer gemäß nach-
XM 0,70 fck
a Bei mehreren für ein Bauteil zutreffenden Expositionsklassen ist die jeweils höchste Anforderung maßgebend stehender Tabelle verdoppeln
Vergrößerung bzw. Verminderung der Betondeckung s. DIN 1045-1
b Für XD3 können im Einzelfall besondere Maßnahmen zum Korrosionsschutz der Bewehrung nötig sein. a Verarbeitbarkeitszeit < 5 Std., Temperatur der Betonoberfläche ≥ 5°C

88 89
Bauausführung Bauausführung

Mindestdauer der Nachbehandlung ohne Nachweis der Festigkeit im oberflächennahen Bereich Überwachung durch das Bauunternehmen
Überwachungsklassen für Beton

Mindestdauer der Nachbehandlung in Tagen b Gegenstand Überwachungs- Überwachungs- Überwachungs-


(alle Expositionsklassen c außer XO und XC1 ) klasse 1 klasse 2 a klasse 3 a
Oberflächen- Druckfestigkeitsklasse für
temperatur a Festigkeitsentwicklung des Betons d
r=fcm,2 /fcm,28 e
Normal- und Schwerbeton ≤ C25/30 b ≥ C30/37 ≤ C50/60 ≥ C55/67
[°C]
Druckfestigkeitsklasse für
r ≥ 0,50 r ≥ 0,30 r ≥ 0,15 r < 0,15 nicht
Leichtbeton der Rohdichte- ≤ LC25/28 ≥ LC30/33
schnell mittel langsam sehr langsam verwendbar
klassen D1,0 bis D1,4
≥ 25 1 2 2 3 D1,6 bis D1,4 ≤ LC25/28 LC30/33 und ≤ LC35/38 ≥ LC40/44
25 > ≥ 15 1 2 4 5 Expositionsklassen XO, XC, XF1 XS, XD, XA, XM c ;XF2,XF3,XF4 -
Besondere - ((Beton für wasserundurch- -
15 > ≥ 10 2 4 7 10
Eigenschaften lässige Baukörper (z.B. Weiße
10 > ≥5 f
3 6 10 15 Wannen) d
((Unterwasserbeton
a Anstelle der Oberflächentemperatur des Betons darf Lufttemperatur angesetzt werden.
b Nachbehandlungsdauer bei Verarbeitbarkeitszeit > 5 h angemessen verlängern ((Beton für hohe Gebrauchs-
c Für Expositionsklasse XM sind die Werte zu verdoppeln. temperaturen (T ≤ 250°C)
d Die Mittelwerte der Druckfestigkeit werden nach 2 und 28 Tagen entweder bei der Erstprüfung ermittelt
((Strahlenschutzbeton (außer
oder von bekannten Betonen vergleichbarer Zusammensetzung übernommen.
e Zwischenwerte dürfen interpoliert werden. des Kernkraftwerkbaus)
f Nachbehandlungsdauer bei Temperaturen < 5°C um die Dauer der Temperatur < 5°C verlängern. ((Für besondere Anwendungs-

fälle (z.B. verzögerter Beton,


Beton beim Umgang mit
wassergefährdenden Stoffen),
sind die jeweiligen DAfStb-
Richtlinien anzuwenden.
a Das Bauunternehmen muss über eine ständige Betonprüfstelle verfügen. Eigenüberwachung sowie Fremd-
überwachung durch anerkannte Überwachungsstelle erforderlich.
b Spannbeton der Festigkeitsklasse C25/30 ist stets in Überwachungsklasse 2 einzuordnen.
c Gilt nicht für übliche Industriefußböden.
d Beton mit hohem Wassereindringwiderstand darf in die Überwachungsklasse 1 eingeordnet werden, wenn der
Baukörper nur zeitweilig aufstauendem Sickerwasser ausgesetzt ist und wenn in der Projektbeschreibung nichts
anderes festgelegt ist.

Im Auftrag des Bauunternehmens führt eine ständige Betonprüfstelle folgende Aufgaben durch:
((Durchführung von Frisch- und Festbetonprüfungen

((Überprüfung der Geräteausstattung (vor Beginn der Betonarbeiten)

((Beurteilung und Auswertung der Prüfergebnisse

((Beratung und Schulung des Bauunternehmens

90 91
Bauausführung Betonrecycling

Umfang und Häufigkeit der Prüfungen bei Beton nach Eigenschaften Kategorien der Bestandteile von groben rezyklierten Gesteinskörnungen

Gegenstand Häufigkeit für Überwachungsklasse Die Anteile der Bestandteile in groben rezyklierten Gesteinskörnungen sind nach EN 933-11
1 2 3 zu bestimmen und müssen jeweils der maßgebenden Kategorie nach folgender Tabelle entsprechen.
Lieferschein Jedes Lieferfahrzeug Bestandteil Gehalt (Massenan- Kategorie
Konsistenz teil in Prozent)
Stichprobe jedes Lieferfahrzeug
Augenscheinprüfung Rc ≥ 90 Rc90
Konsistenz in Zweifelsfällen beim ersten Einbringen jeder Betonzusammen- (Beton, Betonprodukte, Mörtel, Mauersteine aus Beton) ≥ 80 Rc80
Messung setzung; bei Herstellung von Probekörpern für ≥ 70 Rc70
die Festigkeitsprüfung; in Zweifelsfällen ≥ 50 Rc50
Frischbetonrohdichte bei Herstellung von Probekörpern für die Festigkeitsprüfung < 50 Rcangegeben
von Leicht-, und in Zweifelsfällen keine Anforderung RcNR
Schwerbeton
Rc + Ru ≥ 95 Rcu95
Gleichmäßigkeit des (Ungebundene Gesteinskörner, Naturstein, hydraulisch gebundene ≥ 90 Rcu90
Betons Stichprobe jedes Lieferfahrzeug Gesteinskörner)
≥ 70 Rcu70
(Augenscheinprüfung)
≥ 50 Rcu50
Druckfestigkeit nur in 3 Proben je 300 m3 3 Proben je 50 m3 < 50 Rcuangegeben
Zweifelsfällen oder je 3 Betoniertage oder je Betoniertag
keine Anforderung RcuNR
Luftgehalt zu Beginn jedes Betonierabschnitts;
von Luftporenbeton in Zweifelsfällen Rb ≤ 10 Rb10-
(Mauer- und Dachziegel aus gebranntem Ton, Kalksandsteine, ≤ 30 Rb30-
Gasbetonsteine (nicht schwimmend))
≤ 50 Rb50-
Annahmekriterien für die Ergebnisse der Druckfestigkeitsprüfung > 50 Rbangegeben

keine Anforderung RbNR


Anzahl n der Einzelwerte Mittelwert fcm in N/mm2 a
Einzelwert fci in N/mm2 c
Ra ≤1 Ra1-
3 bis 4 ≥ fck + 1 ≥ fck - 4 (Bitumenhaltige Materialien) ≤5 Ra5-
5 bis 6 ≥ fck + 2 ≥ fck - 4 ≤ 10 Ra10-

>6 fck + (1,65-2,58/√n) δ b


≥ fck - 4 X + Rg
(Sonstige Materialien: Bindige Materialien (Glas) ≤ 0,5 XRg0,5-
a Mittelwerte von n nicht überlappenden Einzelwerten
(d. h. Ton, Erde) Verschiedene sonstige ≤1 XRg1-
b Standardabweichung der Stichprobe für n ≥ 35, wobei δ ≥ 3 N/mm2 für Überwachungsklasse 2 und δ ≥ 5 N/mm2
Materialien: (Eisenhaltige u. nicht eisenhal-
für Überwachungsklasse 3, für 6 < n < 35 gilt: δ = 4 N/mm2 für Überwachungsklasse 2 und 3. ≤2 Rg2
c Für Beton der Überwachungsklasse 3 muss jeder Einzelwert fci die Anforderung fci ≥ 0,9 fck erfüllen. tige) Metalle, nicht schwimmendes Holz,
Kunststoff, Gummi, Gips

Gehalt
cm3/kg
FL ≤ 0,2 1) FL0,2-
(Schwimmendes Material im Volumen) ≤2 FL2-
≤5 FL5-
1) Die Kategorie ≤ 0,2 gilt nur für besondere Anwendungen, die eine hochwertige Oberflä-
92 93
chenbeschaffenheit erfordern.
Regelwerke Regelwerke
Zement DIN EN 197-1 Zement, Teil 1: DIN EN 1992-1-1/A1 Änderung1 zum Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion
Zusammensetzung, Anforderungen und Konformitätskrite- von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken - Teil 1-1:
rien von Normalzement Allgemeine Bemessungsregeln und
DIN EN 197-2 Zement, Teil 2: Regeln für den Hochbau
Konformitätsbewertung DIN EN 1992-1-1/NA Nationaler Anhang - National festgelegte Parameter - Euro-
DIN 1164-10 Zement mit besonderen Eigenschaften code 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und
DIN EN 196 Prüfverfahren für Zement Spannbetontragwerken
DIN EN 14216 Zusammensetzung, Anforderung und Konformitätskrite- Teil 1-1: Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den
rien von Sonderzement mit sehr niedriger Hydratations- Hochbau
wärme DIN 1045-3 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton,
Gesteins- DIN EN 12620 Gesteinskörnung für Beton Teil 3: Bauausführung
körnungen DIN EN 13139 Gesteinskörnung für Mörtel DIN 1045-4 Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton,
DIN EN 13055 Leichte Gesteinskörnung Teil 4: Ergänzende Regeln für die Herstellung und die Kon-
DIN 4226-100 Rezyklierte Gesteinskörnung formität von Fertigteilen
DIN EN 932 Prüfverfahren für allgemeine Eigenschaften von DIN EN 12350 Prüfung von Frischbeton
Gesteinskörnungen DIN EN 12390 Prüfung von Festbeton
DIN EN 933 Prüfverfahren für geometrische Eigenschaften von DIN EN 1008 Zugabewasser für Beton - Festlegung für die Probenahme,
Gesteinskörnungen Prüfung und Beurteilung der Eignung von Wasser, ein-
DIN EN 1097 Prüfverfahren für mechanische und physikalische schließlich bei der Betonherstellung
Eigenschaften von Gesteinskörnungen anfallendem Wasser, als Zugabewasser für Beton
DIN EN 1367 Prüfverfahren für thermische Eigenschaften und DIN 4030 Beurteilung betonangreifender Wässer, Böden, Gase
Verwitterungsbeständigkeit von Gesteinskörnungen DIN 4235 Verdichten von Beton durch Rütteln
Betonzusatz- DIN EN 450 Flugasche für Beton DIN 18218 Frischbetondruck auf lotrechte Schalung
stoffe DIN EN 12878 Pigmente zum Einfärben von zement- / oder kalkgebun- Richtlinien des Betonbau beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
denen Baustoffen-Anforderungen und Prüfung DAfStb ((Vorbeugende Maßnahmen gegen schädigende Alkalireak-

DIN EN 15167 Hüttensandmehl zur Verwendung in Beton, Mörtel und tion im Beton (Alkali-Richtlinie)
((Beton mit rezyklierten Gesteinskörnungen
Einpressmörtel
((fürBeton mit verlängerter Verarbeitbarkeitszeit (Verzö-
DIN 51043 Trass-Anforderungen, Prüfung
DIN EN 13263 Silikastaub für Beton gerter Beton)
((Selbstverdichtender Beton (SVB-Richtlinie)
DIN EN 14889-1 Fasern für Beton - Teil 1 : Stahlfasern
((Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton
Betonzusatz- DIN EN 934 Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel
mittel DIN EN 206-1 1) Beton, Teil 1: Festlegung, Eigenschaften, Herstellung und (WU-Richtlinie)
((Massige Bauteile aus Beton
Beton Konformität
((Stahlfaserbeton
DIN 1045-2 1) Tragwerke aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton,
Teil 2: Beton-Festlegung, Eigenschaften, Herstellung und DBV/BDZ3) Merkblatt Sichtbeton
Konformität; Anwendungsregeln zu DIN EN 206-1 DBV4) Industrieböden aus Beton für Frei- und Hallenböden
DIN EN 1992-1-1 Eurocode 2: Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton-
und Spannbetontragwerken - Teil 1-1: Allgemeine Bemes-
sungsregeln und Regeln für den Hochbau
1) Zusammengefasst im DIN-Fachbericht 100, Beton
2) Richtlinie des Deutschen Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb)
3) Merkblatt des Deutschen Beton- und Bautechnik- Vereins (DBV) und des
94 Bundesverbandes der deutschen Zementindustrie (BDZ) 95
4) Merkblatt des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins (DBV)
Notizen Standorte
Werkstandorte Bindemittel
Werk Lägerdorf Werk Höver Werk Bremen
Sandweg 10 Hannoversche Straße 28 Auf den Delben 35
25566 Lägerdorf 31319 Sehnde 28237 Bremen
Tel. (0 48 28) 60-0 Tel. (0 51 32) 9 27-0 Tel. (04 21) 6 43 65-0

Werk Beckum-Kollenbach Misch- und Mahlwerk Dortmund Misch- und Mahlwerk


Am Kollenbach 27 Im Karrenberg 36 Duisburg-Schwelgern
59269 Beckum 44329 Dortmund Kaiser-Wilhelm-Straße 100
Tel. (0 25 21) 15 70 Tel. (02 31) 89 50 10 47166 Duisburg
Tel. (0203) 5224717

Werk Rostock Zusätzlich erhalten Sie Zement


Ost-West-Straße 14 von Holcim Deutschland aus dem
18147 Rostock Zementwerk Lübeck:
Tel. (03 81) 6 70 75-0 Zementwerk Lübeck GmbH & Co. KG
Möllerung 19–21
23569 Lübeck
Tel. (04 51) 3 06-085

96 97
Notizen

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D-31319 Sehnde-Höver

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