Sie sind auf Seite 1von 2

3.

Imperium Romanum, Struktur und Infrastruktur,


Kolosseum, Wohnungsbau und Pantheon
Die erste Millionenstadt der antiken Welt war der im Jahr 753 v. Chr. gegründete Rom, mit
1,2 Millionen Einwohner. Es entstand zwischen den 7 Hügel und in die Nähe des Flusses. Die
ca. 200-jährige Regierung der etruskischen Könige wurde im Jahr 500 v. Chr. mit Vertreibung
des letzten Königs beendet. Die Regierung übernimmt der Consulat, der aus 300 Männer aus
reichen Familien (die Nobilität) besteht. Da Rom ein Militärstaat war, und viele erfolgreiche
Kriege auf allen Seiten die damals bekannte Welt führte, wurden Krieger als Helden gefeiert
und mit der Zeit auch immer beliebter als die Politiker. Darüber hinaus wird die Republik im
Jahr 31 v. Chr. wieder durch die absolute Herrschaft der Krieger, die zum Kaiser gekrönt
wurden, ersetzt. Statuen, Teilen der Monumentalbauten und versklavte Menschen wurden
massenweise aus den eroberten Ländern nach Rom importiert. Um den Transport der
Militärkräfte, Handelswaren, Sklaven und Kriegsbeute möglichst schnell und sicher aus und
nach Rom zu ermöglichen, mussten die Römer ein gut befestigtes Straßennetz gründen.
Solche Straßen würden aus mehreren Schichten Sand und Steine gebaut. Die erste und
größte Straße des Imperium Romanum war die im Jahr 312 v. Chr. gebaute Via Appia. Neben
Straßen und gut beschützten Stadtmauern hatten die Römer auch Aquaduckte – die
Wasserversorgung.
Beim Wohnungsbau orientierten sich die Römer auf die griechische „Insulae“, die sich immer
mit dem Nachbarhaus eine Wand teilten und in einen geometrisch genauen Straßenraster
reinpassten. Die Römische Insulae waren mehrgeschossige Wohnhäuser, der ärmeren
Bürger mit einer oft schlechteren Wasserversorgung. Die Durchschnittsbürger wohnten in
sogenannten Atrium Häuser. Der Name „Atrium“ kommt von der Öffnung in der Mitte des
Hauses die zum Regenwassersammlung diente. Die Atrium Häuser waren zum 90% gleich. In
das Haus gelang man durch dem Fauces, oder den Empfangsraum, auf dessen beiden Seiten
sich zwei Räume die als Laden oder Lagerräume benutzt wurden – die Cella, befanden. Aus
dem Fauces kommt man weiter in dem Atrium, wo sich die Cisterne mit dem Regewasser
befand. Der Alltag wurde in die Räume, die sich auf die Seiten des Atriums befanden,
geführt. Je weiter man zum hinteren Teil des Hauses ging, desto privater wurden die Räume.
Schließlich gab es einen Garten – Hortus am Ende des Hauses. Solcher Häuser bestanden aus
Holz und Ziegel benutzt. Die Wände waren verputzt und häufig mit Starken Farben bemalt,
was heute noch in Pompeji sehr gut zu sehen ist. Ein weiters Art der Wohnbauten ist ein
Peristyl Haus, was ein luxuriöses Haus war. Das Peristyl Haus war in den Gründen gleich wie
ein Atrium Haus, nur viel größer, und hatte im hinteren Bereich einen Peristylum an statt des
Hortus. Ein Peristylum war ein Innenhof, der mit Säulen umkreist wurde. Peri (um herum) –
Stylum (Säulen). Die reichste Menschen Roms konnten sich neben einen Peristyl Haus auch
eine Villa, ein Landhaus zum Sommeraufenthalt mit Parkanlagen, Skulpturen und
Wasserflächen gönnen. Der Ort wo sich Menschen aus Allen schichten zum Spektakel und
Austausch trafen war das Kolosseum. Erbaut aus Zement, Ziegel und Travertinblöcke im Jahr
70 n. Chr. war das ein doppeltes Amphitheater ovaler Grundriss mit einer zentralen Arena,
der 70 000 Zuschauer aufnehmen konnte. Unterschiedliche Arkaden, Bögen und Säulen
tragen und schmucken die vielen Etagen und Erschließungen. Es verfügte über
Gewebekonstruktion zu der Beschattung und ein ganzes System von unterirdischen Räumen
und Durchgänge, die die Technik und die Show dienten. Pantheon, das große Tempel mit
Kuppel, der im Schnitt einen Kreis von 43,3 m Durchmesser aufweist, wurde 118 – 125 n.
Chr. in Rom gebaut. Die einzige Lichtquelle bildet das Opaion, die Öffnung im Scheitel der
Kuppel. Beim Betreten des Tempels gelangt man aus dem Portikus in einen Zwischenbau wo
man enggeführt wird, bevor man in die Cella gelingt.