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SEMINARARBEIT – DIGITAL

BUSINESS
Transformation der analogen Wählscheibe

Kurzbeschreibung
Sie finden sich in der Rolle eines Unternehmensberaters wieder. Es ereilt Sie ein Anruf. Am
anderen Ende der Leitung legt der Geschäftsführer der „Analogen Wählscheibe“ seine Ängste
bezüglich neuen Technologien, schwindenden Umsätzen und der Zukunft des Unternehmens
dar. Er bittet Sie um Hilfe – unterstützen Sie die „Analoge Wählscheibe“ bei der digitalen
Transformation.
Seminararbeit – Digital Business T2

Ausgangssituation
Sie befinden sich in der Rolle eines Unternehmensberaters. Ihr Fachgebiet ist die
digitale Transformation.
Es ereilt Sie ein Anruf mit zittriger Stimme gepaart mit einem verängstigten
Unterton. Der Geschäftsführer der „Analogen Wählscheibe“ befindet sich am
anderen Ende der Leitung. Er stammelt diverse technische Begrifflichkeiten,
unterstreicht mit Zeitknappheit, dass Umsätze sinken und zunehmend Kunden an
die scheinbar stärker werdende Konkurrenz verloren werden.
Der Unternehmer erwägt ob der prekären Lage sogar den Ausstieg aus dem
Unternehmen. Eigentlich war ja auch die Übergabe an den Sohn angedacht –
jedoch, so der Unternehmer, scheint dieser zu sehr auf Technik fokussiert zu sein.
Der Unternehmer ist sogar der Ansicht, der Spross sei außer Kontrolle, da
Studienarbeiten aber auch Praktikumsarbeiten des Sohnes und baldigen Alumnus
ständig nur irgendetwas mit Apps und Internet zu tun haben. In seiner
Arbeitsweise, wird besorgt argumentiert, wirkt der Nachkomme selbstbestimmt,
anscheinend organisations- und führungslos – wie einst zu Großmutters Zeiten im
Wilden Westen.
Somit glaubt der Geschäftsführer, dies lässt sich gar nicht vereinbaren und
verschwendet keinen weiteren Gedanken daran. Wer soll das Unternehmen, in das
so viel Herzblut geflossen ist, wieder aufblühen lassen? Und wie soll dies
bewerkstelligt werden? Der Geschäftsführer ist ratlos und voller Sorgen.
Da bereits Luftknappheit am Hörer erkennbar ist, bremsen Sie den Herren ein und
beruhigen ihn.

Nun sind Sie an der Reihe, zuerst skizzieren Sie die erfassten Rahmenbedingungen,
gerne können Sie auch ein bekanntes oder ihr eigenes Unternehmen als analogem
Protagnisten heranziehen. In der Seminararbeit, welche sich im Rahmen von drei
A4-Seiten bewegen soll, führen Sie an, was es zu tun gilt. Auf was kommt es nun
an? Welche Techniken, Ansätze und Menschen werden benötigt? Was muss
beachtet werden und worin liegen die Risiken?
Bedienen Sie sich hierzu des Skriptums, weiterführenden Unterlagen und lassen Sie
eigene Gedanken einfließen.

Weiterführende Informationen
Die Wurzeln der „Analogen Wählscheibe“ gehen zurück auf das Jahr 1969. Schon
damals galt den eigenen Produkten und der Fachberatung höchstens Augenmerk.
Herr Sonnenschein gründete das Unternehmen und von Anfang an, lag der
Schwerpunkt auf Infrarotheizungen, welche kostengünstig in der Anschaffung wie
auch im Betrieb waren, leicht im Handling und Montage, sowie darüber hinaus gut
für die Umwelt waren.
Dem Portfolio ist man treu geblieben: Das Unternehmen verkauft nach wie vor
Infrarotplatten in allen Farben und Formen für Privat- und auch Geschäftskunden.

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Seminararbeit – Digital Business T2

Durch Entwicklungen und Trends wie dem IOT und smarter Technik, insbesondere
Smart-Home-Installation wo mittlerweile alles schon automatisiert und meist
sensorisch gesteuert wird, erlebt das Unternehmen jedoch deutliche
Umsatzeinbrüche. Zudem steigt die Abwanderung von Kunden zu modernen
„devices“.

Die Konkurrenz hat vielfach bereits neue Technologien im Einsatz, ist „intelligent“
vernetzt, und arbeitet somit noch kostensparender, wirtschaftlich bekömmlicher
und auch noch gesünder für Mensch und Umwelt – eigentlich all das, wonach das
Herz des Herrn Sonnenschein schlägt.

Mit der Technik hat er es jedoch nicht so, Obwohl eigentlich eine kleine R & D-
Abteilung im Unternehmen angesiedelt ist. Der Führungsstil von Herrn
Sonnenschein kann als autoritär eingestuft werden. Zwar wird eine partizipative
Führung verlautbart, dies stimmt allerdings nur teilweise – überall dort, wo
Produktion und Entwicklung aufeinandertreffen und Prozesse das Kernprodukt
betreffen, gilt ausschließlich das Wort des Geschäftsführers. In den betroffenen
Abteilungen herrschen Misstrauen und Skepsis.

In anderen Abteilungen kann das Arbeitsklima als kollegial und entspannt


beschrieben werden. Hier möchte selbst sein technikaffiner Sohn keinen
Perspektivenwechsel beklagen.

Das Gewerbeunternehmen mit Schwerpunkt Erzeugung, und Vertrieb von


technischen Lösungen in der modernen Heizungstechnik hat mit dem heurigen Jahr
die 200-Personengrenze überschritten. Funktional gliedert sich das Unternehmen
in die Bereiche Beschaffung, Produktion, Vertrieb mit einem kleinen Fuhrpark,
Finanz- und Personalwesen, eine allgemeine Verwaltung, eine kleine Abteilung für
Forschung und Entwicklung, sowie die Unternehmensleitung. Die
Organisationsstruktur ist klar: ein klassisches straffes Organigramm.

Die jeweiligen Abteilungen sind allesamt funktionsorientiert integriert, verfügen


jeweils über eine Abteilungsleitung. Stabfunktionen gibt es nicht. Die Kultur
Unternehmen kann grundsätzlich als gut angesehen werden, denn es zählt der
Mensch an erster Stelle und dann lange nichts. Ein offenes Ohr, und ehrliches
Feedback sind selbstverständlich. Fairness und Transparenz runden das
harmonische Profil ab. Die Wertigkeit sowie die Kommunikation auf Augenhöhe ist
grundsätzlich gegeben, wobei in gewissen Abteilungen stur und uneinsichtig
gehandelt wird.

Es scheint als ob die Unkenntnis in Bereichen der neuen Technologien und der
schnelllebigen Veränderungen sowie der hohen Dynamik massive Unsicherheiten
auslösen und die eher mit Rückzug oder Verschlossenheit eingehergehen.

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Seminararbeit – Digital Business T2

Bewertungsschema
Qualität der theoretischen Ausarbeitung 40 %

Praxistransfer 40 %

Formale Bewertung 20 %

Summe 100 %

Gutes Gelingen!

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