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Dokument Nr.: P.AA.

014

Arbeitsanweisung Revision Nr.:


Ersteller:
00
M. Walter
Erstellt am: 10/10/2011
Betrifft: Zuständig:
Auftragsschweißen Jeder Mitarbeiter, der schweißt sowie die KST-
Verantwortlichen, Vorarbeiter und Schweißaufsichten.

Abteilung:
alle Abteilungen

Arbeitsbereiche:
alle Bereiche in denen geschweißt wird

Bild 1: Stumpfnahtschweißung Bild 2: Kehlnahtschweißung

Beschreibung:
Ist der Luftspalt (b) bei Stumpfnahtschweißungen 5 mm <b ≤ 1,5 mal Materialstärke max. jedoch 25 mm,
ist ein Aufbau des Spaltes durch Aufschweißen, bei Bedarf mit Schweißbadsicherung, an einem oder
beiden der Ränder bis maximal 0,5 mal Materialstärke erlaubt. Wenn der Luftspalt b> 25 mm oder 1,5 mal
Materialstärke beträgt, muss eine Einsatzplatte von einer Breite und Länge von min. 300 mm eingesetzt
werden. Bei
Kehlnahtschweißungen darf der Luftspalt (b) normal 5mm nicht überschreiten bzw. darf der Luftspalt (b)
nicht größer sein als die Stegdicke (s). Für Luftspalten (b) größer als 5mm jedoch nicht mehr als Stegbriete
(s), ist der Steg abzuschrägen und zu verschweißen (siehe Bild 2.1). Bei Blechen dünner als 5mm darf der
Luftspalt (b) nicht größer als das doppelte des Steges (s) sein, max. jedoch 7mm. In diesem Fall wird der
Luftspalt (b) durch Auftragsschweißen auf die Stegdicke (s) verringert und dann verschweißt (siehe Bild
2.2). Ist der Luftspalt (b) größer als die Stegdicke (s), dann kann der Steg nach Bild 2.3 oder 2.4
angeschlossen werden. Die Variante in Bild 2.3 darf jedoch nicht auf Zug beansprucht werden. Die
Passstückbreite (x) in Bild 2.3 sollte 3 bis 4 mal der Steglänge (s) entsprechen. In Bild 2.4 ist ein Einsatzblech
verbaut worden. Die Höhe (h) und auch die Länge des Einsatzbleches muss dabei auch hier min. 300mm
betragen. Weitere Informationen und Abbildungen in IACS-REC 47 PartA Tab. 9.4-9.8 und VSM
Fertigungsstandard des deutschen Schiffbaus 7. Ed. Ausgabe 2006.

Kostenstellenverantwortlicher: Abteilungsleiter: Leitung QS:

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