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Europäisches Patentamt

19 J » European Patent Office


Office europeen des brevets (n) Veröffentlichungsnummer: 0 3 7 8 792 B1

12 EUROPAISCHE PATENTSCHRIFT

@ Veröffentlichungstag der Patentschrift : (st) Int. Cl.6: F 4 1 A 9 / 6 1


23.12.92 Patentblatt 92/52

@ Anmeldenummer : 89122297.8

(22) Anmeldetag : 02.12.89

(54) Munitionsmagazin zur Lagerung von grosskalibriger Munition in einem Kampfpanzer.

(30) Priorität: 17.01.89 DE 3901173 (73) Patentinhaber : Wegmann & Co. GmbH
August-Bode-Strasse 1
W-3500 Kassel (DE)
@ Veröffentlichungstag der Anmeldung :
25.07.90 Patentblatt 90/30
(72) Erfinder : Baus, Rüdiger, Dipl.-Ing.
Am Rainbach 7
(45) Bekanntmachung des Hinweises auf die W-3502 Vellmar (DE)
Patenterteilung : Erfinder : Rüttgerodt, Gottlieb, Dipl.-Ing.
23.12.92 Patentblatt 92/52 Dietrich-Bonhoeffer-Strasse 44
W-3500 Kasssel (DE)
Erfinder : Ullrich, Claus-Dieter, Dipl.-Ing.
Torgauer-Strasse 1
@ Benannte Vertragsstaaten W-3501 Ahnatal (DE)
DE FR GB IT

(74) Vertreter : Feder, Wolf-Dietrich et al


(56) Entgegenhaltungen : Dr. Wolf-D. Feder, Dr. Heinz Feder Dipl.-Ing.
WO-A-89/03014 P.-C. Sroka Dominikanerstrasse 37
US-A- 4 580 482 W-4000 Düsseldorf 11 (DE)

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h- Anmerkung : Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung
des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europä-
ische Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt
Q. erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist (Art. 99(1) Europäisches Patent-
LU übereinkommen).

Jouve, 18, rue Saint-Denis, 75001 PARIS


1 EP 0 378 792 B1 2

Beschreibung Oberseite des Kampfpanzers verschließt und somit


ein beschußfester und tauchdichter Dachschutz er-
Die Erfindung betrifft ein Munitionsmagazin zur reicht ist. Wie weiter unten anhand eines Ausfüh-
Lagerung von großkalibriger Munition in einem rungsbeispiels erläutert, können in einen Kampfpan-
Kampfpanzer mit einem Aufnahmegestell mit im we- 5 zer mehrere, beispielsweise zwei derartiger Magazin-
sentlichen horizontal in Reihen übereinander und ne- einheiten eingesetzt werden.
beneinander angeordneten Aufnahmeröhren zur La- Ein großer Vorteil des erfindungsgemäßen Muni-
gerung der Patronen, wobei das Aufnahmegestell von tionsmagazins besteht darin, daß die Lagerung der
oben in den Munitionsbunker des Kampfpanzers ein- Munition außerhalb des Kampfpanzers außerordent-
setzbar ist. 10 lieh vereinfacht ist.
Ein derartiges Munitionsmagazin ist beispiels- Da die Aufnahmegestelle über die vibrations-
weise in der US-A-4 562 765 oder US-A-4 580 482 dämpfenden Halterungen an den Dachplatten aufge-
beschrieben. Das in der US-A-PS 4 580 482 beschrie- hängt sind, können diese zur Lagerung außerhalb
bene Munitionsmagazin setzt sich aus mehreren ne- des Kampfpanzers in Behälter eingesetzt werden, die
beneinander angeordneten Aufnahmegestellen zu- 15 keine zusätzlichen Dämpfungselemente benötigen,
sammen, die im leeren Zustand von oben in den Mu- so daß die hohen, für die Lagerung und Beförderung
nitionsbunker eines Kampfpanzers eingesetzt wer- von Munition geltenden Rahmenbedingungen ohne
den können und nach dem Einsetzen miteinander zusätzliche konstruktive Maßnahmen erfüllt werden
verschraubt werden. Die Beladung dieses Munitions- können. Dabei brauchen die Hebezeuge und Trans-
magazins geschieht in der üblichen weise durch die 20 portfahrzeuge nicht stärker ausgelegt zu werden, da
Mannschaft nach dem Einbau in den Kampfpanzer. das zusätzliche Gewicht der Dachplatten dadurch
Diese Einzel beladung des Munitionsmagazins ist ausgeglichen wird, daß an den anderen Teilen des
außerordentlich zeitaufwendig, zumal nach Einsät- Magazins entsprechendes Gewicht eingespart wer-
zen oft die nicht verschossene Munition wieder aus- den kann.
geladen werden muß, so daß sich mehrfache Umla- 25 Auch innerhalb des Kampfpanzers ist das Muni-
dungsvorgänge ergeben. Bei diesen Umladungsvor- tionsmagazin schock- und vibrationsgedämpft an der
gängen kann es auch zu Beschädigungen der Patro- Dachplatte aufgehängt und braucht an dem mit dem
nen kommen, so daß unter Umständen nach mehrfa- Boden des Munitionsbunkers verbundenen Grund-
chem Umladen eine Patrone nicht mehr verschossen rahmen lediglich zentriert zu werden, ohne daß hier
werden kann. 30 eine direkte Abstützung erfolgen muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bei einem Kampfpanzer, der in an sich bekannter
Munitionsmagazin mit den eingangs erwähnten Weise einen sich nach oben verjüngenden Munitions-
Merkmalen so auszubilden, daß es außerhalb des bunker im Panzerturm besitzt, hat es sich als vorteil-
Kampfpanzers beladen und im beladenen Zustand in haft erwiesen, das Munitionsmagazin in der Weise
den Kampfpanzer eingesetzt werden kann. 35 auszubilden, daß am Grundrahmen seitlich neben
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfin- dem Einsetzbereich des Aufnahmegestells unterhalb
dungsgemäß dadurch, daß das Aufnahmegestell an des sich verjüngenden Teils der Seitenwand des Mu-
seiner Oberseite über eine schock- und vibrations- nitionsbunkers weitere, im wesentlichen horizontal
dämpfende Halterung an der Unterseite einer be- angeordnete Aufnahmeröhren befestigt sind. Die au-
schußfesten Dachplatte aufgehängt ist, die in eine 40 ßerhalb des Aufnahmegestells sich in dem verjüngen-
Öffnung an der Oberseite des Kampfpanzers einsetz- den Teil des Munitionsbunkers angeordneten zusätz-
bar und mit dem Rand der Öffnung verriegelbar ist lichen Aufnahmeröhren werden dann einzeln bela-
und an seiner Unterseite mindestens einen Zentrier- den. Um das Be- und Entladen dieser zusätzlichen
bolzen aufweist, der beim Einsetzen des Aufnahme- Aufnahmeröhren zu erleichtern, sind diese so ausge-
gestells in eine Halterung an einem Grundrahmen 45 staltet, daß die seitlich neben dem Einsetzbereich des
einrastet, der fest mit dem Boden des Munitionsbun- Aufnahmegestells angeordneten Aufnahmeröhren
kers verbunden ist. gegen Federkraft in einer horizontalen Ebene in den
Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungs- Einsetzbereich einschwenkbar sind, wobei die in
gemäßen Munitionsmagazins sind weiter unten und Schwenkrichtung vor einer der schwenkbaren Auf-
in den Unteransprüchen beschrieben. 50 nahmeröhren des Grundrahmens angeordneten Auf-
Das erfindungsgemäße Munitionsmagazin ist nahmeröhren des Aufnahmegestells an der den
gleichsam ein Wechselmagazin für großkalibrige Mu- schwenkbaren Aufnahmeröhren zugewandten Seite
nition. Es stehen jeweils mehrere, jeweils aus dem ausgeschnitten sein können. Auf diese Weise können
Aufnahmegestell und der Dachplatte bestehende Ma- diese zusätzlichen Aufnahmeröhren nach dem Be-
gazineinheiten zur Verfügung, die außerhalb des 55 bzw. Entladevorgang in die Ausgangsposition zurück-
Kampfpanzers beladen und dann im beladenen Zu- gezogen werden, um Fehlbedienungen auszuschlie-
stand in den Kampfpanzer eingesetzt werden, wobei ßen und ein ungestörtes Einsetzen der Aufnahmege-
nach dem Einsetzen die Dachplatte die Öffnung in der stelle sicherzustellen.
2
3 EPO 78 792 B1 4

Wie weiter unten näher beschrieben, sind be- In den Zeichnungen zeigen:
kannte Kampfpanzer so aufgebaut, daß im Munitions- Fig. 1 in stark schematisierter Darstellung einen
bunker zwei Munitionsmagazine nebeneinander an- Querschnitt durch den Turm eines Kampfpanzers
geordnet werden können, wobei allerdings die beiden mit zwei eingesetzten Munitionsmagazinen;
Öffnungen in der Oberseite des Kampfpanzers nicht 5 Fig. 2 in gegenüber Fig. 1 leicht vergrößerter De-
notwendig symmetrisch zur Längsmitte des Fahr- taildarstellung ein Munitionsmagazin während
zeugs liegen. Die Erfindung eröffnet die Möglichkeit des Einsetzvorganges in einen Kampfpanzer-
dennoch, mit einem Typ eines Munitionsmagazins turm gemäß Fig. 1;
auszukommen, indem die Halterung zwischen Auf- Fig.2a in gegenüber Fig. 2 vergrößerter Darstel-
nahmegestell und Dachplatte eine Justiervorrichtung 10 lung einen Schnitt nach der Linie lla-lla in Fig. 2b
zur Einstellung der relativen horizontalen Lage von im Bereich der zusätzlichen Aufnahmeröhren;
Aufnahmegestell und Dachplatte aufweist. Hierbei Fig.2b eine Seitenansicht der zusätzlichen Auf-
kann die Halterung einen durch die Dachplatte und nahmeröhren in vergrößerter Darstellung;
ein mit der Dachplatte verbundenes Dämpfungsele- Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Munitions-
ment hindurchgeführten drehbaren Auf hängebolzen 15 magazin nach Fig. 2 im eingesetzten Zustand;
aufweisen, der an seinem äußeren Ende eine Vor- Fig. 4 in gegenüber den Fig. 2 und 3 leicht vergrö-
richtung zum Angriff eines Verstellwerkzeuges auf- ßertem Maßstab eine Seitenansicht des Muniti-
weist und an dessen innerem Ende ein in horizontaler onsmagazins im ausgebauten Zustand;
Richtung um die Bolzenachse verschwenkbarer Noc- Fig. 5 in einer Einzeldarstellung als Seitenansicht
ken angeordnet ist, der in eine am Aufnahmegestell 20 in vergrößerter Darstellung die Einführungshilfe
befestigte Halterung eingreift, welche bei einer an der Entnahmeseite des Munitionsmagazins
Schwenkbewegung des Nockens über eine Gleitfüh- nach den Fig. 2 bis 4;
rung in horizontaler Richtung verschoben wird. Durch Fig. 6 in einer Schnittdarstellung die Halterung
die Justiervorrichtung kann unter Belastung, also un- zwischen Dachplatte und Aufnahmegestell bei
mittelbar vor dem Einsetzen des Munitionsmagazins, 25 dem Munitionsmagazin nach den Fig. 2 bis 4;
eine Einstellung der relativen Lage der Dachplatte Fig. 7 die Halterung nach Fig. 6 in einer Aufsicht.
zum Aufnahmegestell vorgenommen werden. Anhand von Fig. 1 wird zunächst das Grundprin-
Damit beim Einsetzen der Aufnahmegestelle in zip des zu beschreibenden Munitionsmagazins erläu-
den Kampfpanzer die in den Aufnahmeröhren ange- tert. Ein nur schematisch angedeuteter Turm 1 eines
ordneten Patronen nicht beschädigt werden, ist es 30 Kampfpanzers besitzt in seinem Inneren einen Muni-
vorteilhaft, wenn an den Aufnahmegestellen Einfüh- tionsbunker 2, der an den beiden Seiten durch die
rungshilfen vorgesehen sind. Dies kann dadurch ge- Seitenwände 2.2 einen sich nach oben verjüngenden
schehen, daß an der in Längsrichtung der Aufnahme- Querschnitt aufweist. An der Oberseite des Kampf-
röhren gesehen vorderen und hinteren Seite der Auf- panzerturms 1 sind zwei leicht asymmetrisch zur
nahmegestelle außerhalb des Lagerbereichs der in 35 Turmmitte M angeordnete Öffnungen vorgesehen.
den Aufnahmeröhren angeordneten Patronen schie- Zwischen den Öffnungen ist eine Trennwand 15 an-
nenartige, im wesentlichen in vertikaler Richtung ver- geordnet, die den Innenraum des Munitionsbunkers 2
laufende Einführungshilfen angeordnet sind, wobei in zwei Teile teilt. In die Öffnungen sind von oben her
mindestens die an der Entnahmeseite des Aufnahme- zwei Munitionsmagazin-Einheiten eingesetzt. Jede
gestells angeordnete Einführungshilfe demontierbar 40 dieser Einheiten besitzt ein Aufnahmegestell 3, in
ausgebildet ist. Vorteilhaft ist es dabei, wenn die de- dem mehrere Aufnahmeröhren 4 in Reihen überein-
montierbare Einführungshilfe aus zwei an einem En- ander und nebeneinander angeordnet sind, in denen
de über ein Scharniergelenk miteinander verbunde- in nicht dargestellter Weise die Patronen gelagert
nen Stangen besteht, von denen eine im Querschnitt sind. Jedes Aufnahmegestell 3 ist an seiner Oberseite
in ihrer Außenkontur ein an die Außenkontur der an- 45 über eine weiter unten näher erläuterte Halterung 5
deren Stange angepaßtes Hohlprofil aufweist und die an einer beschußfesten Dachplatte 6 aufgehängt, die
eine Stange mit ihrem anderen Ende über ein Gelenk auf Auflagern 16 an der Oberseite des Panzerturms
mit dem unteren Rand des Aufnahmegestells und die 1 aufliegen und somit die Öffnungen verschließen.
andere Stange mit ihrem anderen Ende über eine lös- Da die Türen zwischen dem Munitionsbunker 2 und
bare Befestigungsvorrichtung mit dem oberen Rand so dem nicht dargestellten Mannschaftsraum eine be-
des Aufnahmegestells verbunden ist. Zweckmäßig ist grenzte Türöffnung 17 aufweisen, sind die in der er-
es dann, wenn die mit dem unteren Rand des Aufnah- sten Reihe angeordneten Aufnahmeröhren 4.2 in an
megestells verbundene Stange an einer in Längsrich- sich bekannterweise (US-A-4 562 765) nach unten
tung des Aufnahmegestells verschiebbaren Halte- schwenkbar ausgebildet, um einen leichteren Zugriff
rung befestigt ist. 55 zu den in ihnen gelagerten Patronen zu erzielen.
Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeich- An der Unterseite des Aufnahmegestells 3 sind,
nungen ein Ausführungsbeispiel für ein Munitionsma- wie weiter unten genauer erläutert, Zentrierbolzen 7
gazin nach der Erfindung näher erläutert. angeordnet, die in eine Halterung eingreifen, welche
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5 EP 0 378 792 B1 6

an einem Grundrahmen 8 angeordnet ist, der über vi- sind, sind in den Fig. 6 und 7 genauer dargestellt. Da-
brationsdämpfende Elemente 11 fest mit dem Boden bei ist Fig. 6 ein Schnitt durch eine Halterung in Quer-
2.1 des Munitionsbunkers verbunden ist. Um den richtung des Munitionsmagazins.
Raum innerhalb des Munitionsbunkers auch seitlich Jede Halterung besitzt einen Aufhängebolzen
unterhalb der geneigten Seitenwände 2.2 besser aus- 5 5.2, der durch eine Schutzkappe 5.1 und ein in der
zunutzen, sind im Grundrahmen 8 außerhalb des Dachplatte 6 angeordnetes Dämpfungselement 5.5
Einsetzbereiches der Aufnahmegestelle 3 weitere hindurchgeführt ist. An seiner Oberseite besitzt der
Aufnahmeröhren 9 angeordnet, die in Fig. 1 nur in der drehbare Aufhängebolzen 5.2 einen Sechskant 5.3
rechten Hälfte der Zeichnung dargestellt sind. Diese zum Ansetzen eines Verstellgerätes. An seiner Unter-
zusätzlichen Aufnahmeröhren 9 sind in einer horizon- 10 seite ist ein Nocken 5.4 angeordnet, der in eine mit
talen Ebene gegen die Kraft von Federn 10 nach in- dem Aufnahmegestell 3 verbundene Halterung 3.1
nen schwenkbar ausgebildet, damit sie in den Bereich eingreift, die in einer Führung 3.2 verschiebbar ge-
der Türöffnungen 17 geraten und so der Zugriff zu ih- führt ist. Die Führungsflächen in der Halterung 3.1
nen erleichtert wird. Um dieses Einschwenken zu er- sind so, daß bei einer Verdrehung des Aufhängebol-
möglichen, sind die den zusätzlichen Aufnahmeröh- 15 zens 5.2 das Aufnahmegestell 3 relativ zur Dachplatte
ren 9 benachbarten Aufnahmeröhren 4.1 im Aufnah- 6 in horizontaler Richtung verschoben wird. Die ein-
megestell 3 an der den Aufnahmeröhren 9 zugewand- gestellte Stellung kann mittels eines Arretierbleches
ten Seite ausgeschnitten, so daß letztere nach Ent- 5.6, das durch eine Befestigungsschraube 5.7 festge-
nahme der Patronen aus den Aufnahmeröhren 4.1 halten ist, fixiert werden.
ganz in den Einsetzbereich des Aufnahmegestells 3 20 Die dargestellte Halterung 5 bewirkt nicht nur ei-
eingeschwenkt werden können. Durch die Federn 10 ne elastische schwingungs- und schockdämpfende
ist dafür gesorgt, daß die zusätzlichen Aufnahmeröh- Aufhängung des Aufnahmegestells 3 an der Dach-
ren 9 in die Ausgangsposition zurückgezogen werden platte 6, sondern sie erlaubt auch eine Justierung der
und somit Fehlbedienungen und Störungen beim Ein- relativen Lage von Dachplatte 6 und Aufnahmegestell
setzen und Herausziehen der Munitionsmagazine 25 3 unter Last, so daß die aus Aufnahmegestell 3 und
verhindert werden. Dachplatte 6 bestehende Magazineinheit an die
Aus den Fig. 2 bis 7 sind die Verhältnisse bei dem asymmetrischen Verhältnisse der beiden Einfüh-
dargestellten Ausführungsbeispiel genauer zu erse- rungsöffnungen im Panzerturm 1 angepaßt werden
hen. kann.
Der Grundrahmen 8 ist über die Dämpfungsele- 30 An der Oberseite der Dachplatte 6 sind Hebe-
mente 11, vorzugsweise in der Horizontalen schwin- ösen 6.1 angeordnet, die zum Einsetzen und Heraus-
gungselastisch gelagert und zusätzlich für die Auf- nehmen des Aufnahmegestells mit üblichen Hebe-
nahme der zusätzlichen Aufnahmeröhren 9 ausge- zeugen dienen.
legt. Die Verriegelung zwischen Dachplatte 6 und den
Beim Einsetzen des Aufnahmegestells 3 greifen 35 Auflagern 16 geschieht über Befestigungsschrauben
die etwa in der Mitte des Aufnahmegestells angeord- 6.2.
neten Zentrierbolzen 7 in entsprechende Halterungen Damit beim Einsetzen und Herausziehen der Auf-
8.1 am Grundrahmen 8 ein, so daß Pendel beweg un- nahmegestelle durch eventuelle Pendel bewegungen
gen, die aufgrund der elastischen Aufhängungen 5 keine Beschädigungen an den in den Aufnahmeröh-
durch den Hebelarm des Schwerpunktes des Auf hän- 40 ren 4 gelagerten Patronen 12 auftreten, sind an der
gegestells 3 entstehen können, begrenzt werden. in Längsrichtung der Aufnahmeröhren gesehen vor-
Durch diese Koppelung mittels der Zentrierbolzen 7, deren und hinteren Seite der Aufnahmegestelle, also
von denen, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, zwei Stück an den Stellen, wo die Patronenköpfe bzw. die Patro-
an jedem Aufnahmegestell angeordnet sind, werden nenböden lagern, Einführungshilfen vorgesehen, die
Relativbewegungen zwischen den Aufnahmeröhren 4 45 als schienenartige Stangen 13 und 14 ausgebildet
im Aufnahmegestell 3 und den zusätzlichen Aufnah- sind, welche im wesentlichen in vertikaler Richtung
meröhren 9 im Grundrahmen 8 vermieden. oder unter einem spitzen Winkel zur Vertikalen ver-
Fig. 2a zeigt wie die zusätzlichen Aufnahmeröh- laufen und so angeordnet sind, daß die Patronenköp-
ren in einem unterhalb der Seitenwand 2.2 angeord-
9 fe und die Patronenböden unter keinen Umständen
neten Teil 8.2 des Grundrahmens 8 angeordnet sind. so mit dem Öffnungsrand im Panzerturm 1 in Berührung
Dabei sind die die Rückführung der zusätzlichen Auf- kommen können. Dabei ist die an der Vorderseite des
nahmeröhren 9 in die Ausgangsposition bewirkenden Aufnahmegestells 3 angeordnete Einführungshilfe
Federn 10 mit ihrem einen Ende jeweils am Mantel als fest mit dem Aufnahmegestell 3 verbundenes Ge-
der Aufnahmeröhren 9, während ihr anderes Ende stänge 13 ausgebildet, während die an der Rückseite
über ein Verbindungsstück 8.3 mit dem Grundrah- 55 des Aufnahmegestells 3, also der Entnahmeseite, an-
menteil 8.2 verbunden ist. geordnete Einführungshilfe 14 als abnehmbares und
Die Halterungen 5, mit denen die Aufnahmege- zusammenfaltbares Gestänge ausgebildet ist, das,
stelle 3 an den Grundplatten 6 jeweils aufgehängt wie aus Fig. 2 zu ersehen, aus zwei gelenkigen Stan-
4
7 EP 0 378 792 B1 8

gen aufgebaut ist, die jeweils in einem kleinen spitzen mindestens einen Zentrierbolzen (7) aufweist,
Winkel zueinander und zur Vertikalen verlaufen. Die der beim Einsetzen des Aufnahmegestells (3) in
Einführungshilfe 14 ist in Fig. 5 näher dargestellt. Je- eine Halterung an einem Grundrahmen (8) einra-
de der gelenkigen Stangen 14 setzt sich aus zwei Teil- stet, der fest mit dem Boden (2.1) des Munitions-
stangen 14.1 und 14.2 zusammen, die über ein 5 bunkers (2) verbunden ist.
Scharniergelenk 14.3 miteinander verbunden sind.
Dabei ist die in Fig. 5 obere Teilstange 14.2 so aus- 2. Munitionsmagazin nach Anspruch 1 in einem
gebildet, daß sie den Querschnitt eines Halbrohres Kampfpanzer mit einem sich nach oben verjün-
besitzt, während die untere Teilstange 14.1 einen genden Munitionsbunker, dadurch gekennzeich-
Rundquerschnitt besitzt. Auf diese Weise ist, wie 10 net, daß am Grundrahmen (8) seitlich neben dem
leicht ersichtlich, ein Zusammenfalten der beiden Teil- Einsetzbereich des Aufnahmegestells (3) unter-
stangen 14.1 und 14.2 beim Verschwenken um das halb des sich verjüngenden Teils (2.2) der Seiten-
Gelenk 14.3 möglich. An dem oberen freien Ende ist wand des Munitionsbunkers (2) weitere, im we-
die Teilstange 14.2 über eine Verriegelungsvorrich- sentlichen horizontal angeordnete Aufnahmeröh-
tung 14.6 mit dem oberen Rand des Aufnahmege- 15 ren (9) befestigt sind.
stells 3 verbunden, während das untere freie Ende der
Teilstange 14.1 über ein Gelenk 14.4 mit einem am 3. Munitionsmagazin nach Anspruch 2, dadurch ge-
unteren Rand des Aufnahmegestells 3 befestigten kennzeichnet, daß die seitlich neben dem
Verbindungselement 14.5 verbunden ist. Dabei kann Einsetzbereich des Aufnahmegestells (3) ange-
das Verbindungselement 14.5 als Teleskoprohr aus- 20 ordneten Aufnahmeröhren (9) gegen Federkraft
gebildet sein und sein Befestigungspunkt am Aufnah- (10) in einer horizontalen Ebene in den
megestell 3 ist zur Quermitte des Aufnahmegestells 3 Einsetzbereich einschwenkbar sind.
hin versetzt. Auf diese Weise ist es möglich, die Ein-
führungshilfe 14 nach dem Lösen der Verriegelungs- 4. Munitionsmagazin nach Anspruch 3, dadurch ge-
vorrichtung 14.6 zusammenzufalten und dann an der 25 kennzeichnet, daß die in Schwenkrichtung vor ei-
Unterseite des Aufnahmegestells 3 entlang soweit ner der schwenkbaren Aufnahmeröhren (9) des
einzuschieben, daß keinerlei Störungen beim Ent- Grundrahmens (8) angeordneten Aufnahmeröh-
nehmen der Patronen mehr auftreten. ren (4.1) des Aufnahmegestells (3) an der den
Die aus dem Panzerturm 1 herausgezogenen schwenkbaren Aufnahmeröhren (9) zugewand-
Aufnahmegestelle 3 können in nicht dargestellter 30 ten Seite ausgeschnitten sind.
Weise in Lagerbehälter eingesetzt werden, die eben-
falls an ihrer Oberseite eine an die Größe der Dach- 5. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 1
platte 6 angepaßte Öffnung aufweisen, so daß die bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grund-
Aufnahmegestelle 3 in analoger Weise, wie im Pan- rahmen (8) über mindestens in horizontaler Rich-
zerturm, an der Dachplatte 6 über die vibrations- und 35 tung wirkende Dämpfungselemente (11) mit dem
schockgedämpften Halterungen 5 aufgehängt sind Boden (2.1) des Munitionsbunkers (2) verbunden
und somit am Behälter selbst keine besonderen Maß- ist.
nahmen zur Schock- und Vibrationsdämpfung mehr
erforderlich sind. 6. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 1
40 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnah-
megestell (3) mit dem Grundrahmen (8) über den
Patentansprüche oder die Zentrierbolzen (7) in horizontaler Rich-
tung gekoppelt ist.
1. Munitionsmagazin zur Lagerung von großkalibri-
ger Munition in einem Kampfpanzer mit einem 45 7. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 1
Aufnahmegestell (3) mit im wesentlichen horizon- bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte-
tal in Reihen übereinander und nebeneinander rung (5) zwischen Aufnahmegestell (3) und Dach-
angeordneten Aufnahmeröhren (4) (zur Lage- platte (6) eine Justiervorrichtung (5.2 - 5.4) zur
rung der Patronen, wobei das Aufnahmegestell Einstellung der relativen horizontalen Lage von
(3) von oben in den Munitionsbunker (2) des so Aufnahmegestell (3) und Dachplatte (6) aufweist.
Kampfpanzers einsetzbar ist, dadurch gekenn-
zeichnet, daß das Aufnahmegestell (3) an seiner 8. Munitionsmagazin nach Anspruch 7, dadurch ge-
Oberseite über eine schock- und vibrationsdämp- kennzeichnet, daß die Halterung (5) einen durch
fende Halterung (5) an der Unterseite einer be- die Dachplatte (6) und ein mit der Dachplatte (6)
schußfesten Dachplatte (6) aufgehängt ist, die in 55 verbundenes Dämpfungselement (5.5) hindurch-
eine Öffnung an der Oberseite des Kampfpan- geführten drehbaren Auf hängebolzen (5.2) auf-
zers (1) einsetzbar und mit dem Rand der Öff- weist, der an seinem äußeren Ende eine Vorrich-
nung verriegelbar ist und an seiner Unterseite tung (5.3) zum Angriff eines Verstellwerkzeuges
5
g EP 0 378 792 B1 10

aufweist und an dessen innerem Ende ein in ho- the top into the ammunition bunker (2) of the bat-
rizontaler Richtung um die Bolzenachse ver- tle tank, characterised in that the retaining rack
schwenkbarer Nocken (5.4) angeordnet ist, der in (3) is suspended at its top via a shock-and vibra-
eine am Aufnahmegestell (3) befestigte Halte- tion-damping holder (5) from the underside of an
rung (3.1 ) eingreift, welche bei einer Schwenkbe- 5 armoured roof plate (6) which can be inserted into
wegung des Nockens (5.4) über eine Gleitfüh- an opening on the top of the battle tank (1) and
rung (3.2) in horizontaler Richtung verschoben can be latched tothe edge of the opening, and ex-
wird. hibits on its underside at least one centring bolt
(7) which, when the retaining rack (3) is inserted,
9. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 1 10 latches into a holder on a base frame (8) which is
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Au- permanently connected to the bottom (2.1) of the
ßenseite der Dachplatte (6) Hebeösen (6.1) zum ammunition bunker (2).
Angriffeines Hebezeugs angeordnet sind.
2. Ammunition magazine according to Claim 1, in a
10. Munitionsmagazin nach einem der Ansprüche 1 15 battle tank having an upwardly tapering ammuni-
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der in tion bunker, characterised in that further essen-
Längsrichtung der Aufnahmeröhren (4) gesehen tially horizontally arranged retaining tubes (9) are
vorderen und hinteren Seite des Aufnahmege- mounted on the base frame (8) laterally adjacent
stells (3) außerhalb des Lagerbereichs der in den to the area of insertion of the retaining rack (3) be-
Aufnahmeröhren (4) angeordneten Patronen (12) 20 low the tapering part (2.2) of the side wall of the
schienenartige, im wesentlichen in vertikaler ammunition bunker (2).
Richtung verlaufende Einführungshilfen (13, 14)
angeordnet sind, wobei mindestens die an der 3. Ammunition magazine according to Claim 2,
Entnahmeseite des Aufnahmegestells (3) ange- characterised in that the retaining tubes (9) ar-
ordnete Einführungshilfe (14) demontierbar aus- 25 ranged laterally adjacent to the area of insertion
gebildet ist. of the retaining rack (3) can be rotated into the
area of insertion in a horizontal plane against
11. Munitionsmagazin nach Anspruch 10, dadurch spring force (10).
gekennzeichnet, daß die demontierbare Einfüh-
rungshilfe (14) aus zwei an einem Ende über ein 30 4. Ammunition magazine according to Claim 3,
Scharniergelenk (14.3) miteinander verbunde- characterised in that the retaining tubes (4.1), ar-
nen Stangen (14.1 , 14.2) besteht, von denen eine ranged in front of one of the rotatable retaining
(14.2) im Querschnitt in ihrer Außenkontur ein an tubes (9) of the base frame (8) in the direction of
die Außenkontur der anderen Stange (14.1) an- rotation, of the retaining rack (3) are recessed on
gepaßtes Hohlprofil aufweist und die eine Stange 35 the side facing the rotatable retaining tubes (9).
(14.1) mit ihrem anderen Ende über ein Gelenk
(14.4) mit dem unteren Rand des Aufnahmege- 5. Ammunition magazine according to one of Claims
stells (3) und die andere Stange (14.2) mit ihrem 1 to 4, characterised in that the base frame (8) is
anderen Ende über eine lösbare Befestigungs- connected to the bottom (2.1) of the ammunition
vorrichtung (14.6) mit dem oberen Rand des Auf- 40 bunker (2) via damping elements (11) acting as
nahmegestells (3) verbunden ist. least in the horizontal direction.

12. Munitionsmagazin nach Anspruch 11, dadurch 6. Ammunition magazine according to one of Claims
gekennzeichnet, daß die mit dem unteren Rand 1 to 5, characterised in that the retaining rack (3)
des Aufnahmegestells (3) verbundene Stange 45 is coupled to the base frame (8) in the horizontal
(14.1) an einer in Längsrichtung des Aufnahme- direction via the centring bolt or bolts (7).
gestells (3) verschiebbaren Halterung befestigt
ist. 7. Ammunition magazine according to one of Claims
1 to6, characterised in that the holder (5) exhibits
50 an adjusting device (5.2 - 5.4) between the retain-
Claims ing rack (3) and roof plate (6), for adjusting the rel-
ative horizontal position of the retaining rack (3)
1. Ammunition magazine for storing large-calibre and roof plate (6).
ammunition in a battle tank, comprising a retain-
ing rack (3) with retaining tubes (4), arranged es- 55 8. Ammunition magazine according to Claim 7,
sentially horizontally in rows above one another characterised in that the holder (5) exhibits a ro-
and adjacently to one another, for storing the tatable Suspension bolt (5.2), which is passed
Shells, it being possible to insert the rack (3) from through the roof plate (6) and a damping element
6
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(5.5) connected to the roof plate (6) and which ex- moyen d'une f ixation (5) amortissant les chocs et
hibits at its outer end a device (5.3) for the en- les vibrations, sur la face inferieure d'une plaque
gagementof an adjusting tool and at the inner end superieure (6) resistant aux impacts de projecti-
of which a cam (5.4) is arranged which can be ro- les et pouvant etre inseree dans une Ouvertüre
tated around the bolt axis in the horizontal direc- 5 prevue sur la face superieure du char d'assaut (1 )
tion and which engages in a holder (3.1), mount- et verrouillee avec le bord de l'ouverture et qu'il
ed on the retaining rack (3), which holder is dis- dispose, ä sa face inferieure, d'au moins une gou-
placed in the horizontal direction via a sliding pille de centrage (7) inseree, lors de l'introduction
guide (3.2) during a rotating movement of the cam du cadre support (3) dans une f ixation prevue sur
(5.4). 10 le chässis de base (8) reliee de maniere solidaire
au plancher (2.1) de la soute ä munitions (2).
9. Ammunition magazine according toone of Claims
1 to 8, characterised in that lifting ears (6.1) for 2. Magasin d'armes selon la revendication 1, dans
the engagement of a hoist are arranged on the un char d'assaut muni d'une soute ä munitions de
outside of the roof plate (6). 15 volume reduit en haut, caracterise en ce que des
tubes de munitions supplementaires (9) sont dis-
10. Ammunition magazine according toone of Claims poses de maniere sensiblement horizontale sur le
1 to 9, characterised in that rail-like-insertion aids chässis de base (8) ä cöte de la zone d'introduc-
(13,14) essentially extending in the vertical direc- tion du cadre support (3) ä la partie inferieure de
tion, are arranged on the front and rearside of the 20 la paroi laterale (2.2) de la soute ä munition (2).
retaining rack (3), seen in the longitudinal direc-
tion of the retaining tubes (4), outside the storage 3. Magasin d'armes selon la revendication 2, carac-
area of the Shells (12) arranged in the retaining terise en ce que les tubes de munitions (9) dispo-
tubes (4), at least the insertion aid (14) arranged ses ä cöte de la zone d'introduction du cadre sup-
on the removal side of the retaining rack (3) being 25 port (3) peuvent etre pivotes sur un plan horizon-
constructed to be removable. tal en agissant contre l'effort de ressorts (10).

11. Ammunition magazine according to Claim 10, 4. Magasin d'armes selon la revendication 3, carac-
characterised in that the removable insertion aid terise en ce que les tubes de munitions (4.1) du
(14) consists of two rods (14.1, 14.2) connected 30 cadre support (3) dispose en face de Tun des tu-
to one another at one end via a hinge (14.3), one bes de munitions pivotant (9) du chässis de base
of which rods (14.2) exhibits in cross-section in its (8) sont entailles face aux tubes de munitions pi-
outer contour a hollow prof ile adapted to the ex- votants (9).
ternal contour of the other rod (14.1), and one rod
(14.1) is connected at its other end via a hinge 35 5. Magasin d'armes selon l'une quelconque des re-
(14.4) to the lower edge of the retaining rack (3) vendications 1 ä 4, caracterise en ce que le chäs-
and the other rod (14.2) is connected at its other sis de base (8) est relie au plancher (2.1) de la
end via a detachable mounting device (14.6) to soute ä munitions (2) par des elements d'amor-
the upper edge of the retaining rack (3). tissement (11) dont l'effet agit au moins dans le
40 sens horizontal.
12. Ammunition magazine according to Claim 11,
characterised in that the rod (14.1) connected to 6. Magasin d'armes selon l'une quelconque des re-
the lower edge of the retaining rack (3) is mounted vendications 1 ä 5, caracterise en ce que le cadre
on a holderwhich is displaceable in the longitudi- support (3) est relie au chässis de base (8) par la
nal direction of the retaining rack (3). 45 ou les goupilles de centrage (7) dans le sens ho-
rizontal.

Revendications 7. Magasin d'armes selon l'une quelconque des re-


vendications 1 ä 6, caracterise en ce que la f ixa-
1. Magasin pour le stockage d'armes de gros cali- 50 tion (5) disposee entre le cadre support (3) et la
bre dans un char d'assaut, comprenant un cadre plaque superieure (6) presente un dispositif
support (3) avec des rangees de tubes de muni- d'ajustage (5.2 ä 5.4) permettant de regier la Po-
tions (4) superposes et juxtaposes en rangees sition relative horizontale du cadre support (3)
sensiblement horizontales permettant de loger par rapport ä la plaque superieure (6).
les munitions, le cadre support (3) pouvant etre 55
introduit par le haut dans la soute ä munitions (2) 8. Magasin d'armes selon la revendication 7, carac-
du char d'assaut, caracterise en ce que le cadre terise en ce que la f ixation (5) presente un boulon
support (3) est monte, par sa face superieure, au de Suspension rotatif (5.2) traversant la plaque
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superieure (6) et un element d'amortissement


(1.5) relie ä cette derniere, l'exträmite exterieure
de ce boulon (5.2) presentant un dispositif (5.3)
permettant sa rotation par un outil de reglage et
son extremite interieure disposant d'une came 5
(5.4) pivotant dans le sens horizontal autour de
Taxe du boulon et introduite dans une fixation
(3.1) montee sur le cadre support (3), cette fixa-
tion etant decalee dans le sens horizontal lors de
la rotation de la came (5.4) le long d'un guidage 10
(3.2) .

9. Magasin d'armes selon l'une quelconque des re-


vendications 1 ä 8, caracterise en ce que la face
exterieure de la plaque superieure (6) est munie 15
d'anneaux de levage (6.1) permettant son trans-
port par un engin de levage.

10. Magasin d'armes selon l'une quelconque des re-


vendications 1 ä 9, caracterise en ce que des 20
moyens d'introduction (13, 14) sont prevus sur
les faces avant et arriere du cadre support (3)
vues dans le sens longitudinal des tubes de mu-
nitions (4) ä l'exterieurde la zone de stockage des
munitions (12) loges ä l'interieurdes tubes de mu- 25
nitions (4), ces moyens etant disposes dans le
sens sensiblement vertical et en ce qu'au moins
le moyen de guidage (14) dispose du cöte enle-
vement du cadre support (3) est concu de manie-
re demontable. 30

11. Magasin d'armes selon la revendication 10, ca-


racterise en ce que le moyen d'introduction de-
montable (14) comprend deux barres (14.1, 14.2)
reliees entre elles par une charniere (14.3), l'une 35
(14.2) presentant, ä son contourexterieur, un pro-
fil creux dont la section est adaptee au contour
exterieur de l'autre (14.1), une extremite de la
premiere barre (14.1) etant reliee, par une char-
niere (14.4), au bord inferieur du cadre support 40
(3) et une extremite de l'autre barre (14.2), au
bord superieur du cadre support (3) au moyen
d'un dispositif de fixation demontable (14.6).

12. Magasin d'armes selon la revendications 11, ca- 45


racterise en ce que la barre (14.1) reliee au bord
inferieur du cadre support (3) est fixee sur un
support pouvant etre deplace dans le sens longi-
tudinal du cadre support (3).

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u . Z

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FIG. 2 a

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' U O/O 1 DI

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