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A D L E R, die langersehnte Hilfe der modernen
Technik, für die vielgeplagte Hausfrau, steht Ihnen
zu Diensten! Eine neue Welt der Freude über jedes
selbstgenähte Stück öffnet sich Ihnen 1 Dabei spen-
det Ihnen die ADLER jede nur denkbare Erleichte·
rung und Hilfe: sie ist in der Tat ein wichtiger
Beitrag zu dem angestrebten Ziel: besser zu leben. Diese Gebrauchsanleitung gehört:
Dürfen wir Sie um eine Freundlichkeit bitten? Ehe
Sie Ihre ADLER in Gebrauch nehmen, lesen Sie
bitte die Seiten 1-53 dieses Büch leins aufmerksam
durch. Sie und die allgemeine Abbildung auf der
Innenseite dieser Klappe enthalten alle grundlegen·
den Info rmationen. Benutzen Sie bi tte dieses Büch-
lein, so wie Sie Schritt fü r Schritt in die Kunst des
Nähens eindringen. Ist Ihnen irgendetwas ni cht
ganz klar, so wenden Sie sich bitte an Ih ren
ADLER-Händler - er wird Sie gern unterstützen.
Die Inhaltsübersicht auf Seit l hilft Ihnen, die ein·
zeinen Abschnitte aufzufinden, die Sie vielleicht Auslieferungsdatum de r Maschine : _ _ _ _ __
gerade suchen. Am Fuß verschiedener Seiten fi nden
Sie Raum genug für Notizen. Schreiben Sie sich
solche Dinge auf wie die Stichlänge oder die Stich-
breite, die Sie für eine bestimmte Näharbeit schon Oberteil nummer:
mit Erfolg ausprobiert haben.
Vergessen Sie auch bitte nicht, die Einzelheiten des
umstehenden Bildes mit der danebenstehenden Liste AD LER. Fachhandlung Anschrift und Rufn ummer:
zu vergleichen. So prägen Sie sich alle Einzelheiten
am besten ein.
So - und jetzt machen wir Sie mit Ihrer ADLER
bekannt.

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Ohne viel zu blättern und zu lesen, finden Sie hier alles Wissenswerte

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16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31

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r;:DL~R 32

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Das sind die Bedienungselemente, die Sie Inhaltsübersicht
beim Nähen benutzen werden:
Pflege der Besondere
1 Grundplattenschieber 28 hinterer Armdeckel-
2 Spulengehäuse mit Spule Befestigungs-Knopf Maschine: Nähvorgänge :
3 Stichplatte 29 Spulerwelle
4 Stichplatten-Befestigungs- 30 Handrad Reinigen des Greifers 18 Bandeinfassen 33
schraube (links) 31 Handrad-Auslöse-Schraube
5 Transporteur 32 Stichlageneinstellknopf O ien 48-51 Biesen 28 u. 29
6 Nahfüßchen fOr Automatie
7 Nahfüßchen-Befestigungs· 33 Stichbreiteneinstellknopf Bedienung der Blindsö ume 16 u. 17
schraube fOr Automatie
8 FadenfOhrung 34 Stichstellerhebel Maschine:
9 Fadenführung (ROckwärtsstich)
Falten und Fältchen 26
10 Lüfterhebel 35 Stichlangen-Einstellknopf Auswechseln der Kappnähte 32
11 FadenfOhrungshaken (Stichstellerskolaj Automatie-Ku rven 15
12 Fadenführung 36 Stichlagen-Einste lhebel Knopflöcher 30 u. 31
13 Fadenführung 37 rechte ZZ-Stichbegrenzung Befestigen des
14 Kopfdeckel 38 Antriebsriemen Anschiebetisches Knopflöche r,
15 Kopfdecke l-Raste 39 linke ZZ-Stichbegrenzung
Momenteinstellung des 40 Feststellschraube für 37 bei 989 A 17 eingefa ßte 33
Füßchendruckes: und 39
16 einstellen 41 Stichbreiten-Einstellhebel Ei nfäde ln 3 Knö pfe, Ha ke n, Osen 31
17 lösen (ZZ-Hebe l)
18 fadenhebel 42 Grundplatten-Verlängerung Fadenspann ung 6 Kragen absteppen 26
19 Fadenführung 43 Transporteur-Versenkhebel
20 vorderer Armdeckel· 44 Nählicht a usgeschwenkt Fehlerbeseitigung 19 Kräuse ln 36
Befestigungs-Knopf 45 Oberfadensponnung
21 Armdeckel 46 Nählichtscholler Füßchendruck 8 Muschelsa um 38
23 FadenfOhrung 47 Nählicht einQeschwenkt
24 Garnrolle 48 Nodel-Befesllgungsschroube Füßchen wechseln 7 Nähte versä ubern 38
25 Garnrollenstift 49 rechte Stichplatten· Ny lon nähen 11
26 SpulerfadenfO hrung Befestigungs-Schraube Nadel - Faden 2
27 Spulerhebel 50 Schraubenlöcher fOr Zusatz· Paralle lnähte 26
opparote Nählicht 8
Nur bei ADLER 989 A Prüfung der Naht Plastik nähen 36
51 Unterarm-Kloppe 58 Anschiebetisch·Aufnahmeloch
(Faden- Reißve rschluß
52 Stichplatten-Klemmfeder (rechts hinten) spannung) 10 u. 11 einn ähen 26
53 Anschiebetisch-Aufn o hmeloch 59 Anschiebetisch-Aufnohmeloch
(links, vorn) (rechts vorn) Rückwä rtsnähen 7 Rollsaum 38
54 f<nopf zum Öffnen der 60 ~ i nstellhebel zum Versenken
Unterarm-Kloppe des Transporteurs Spulen 4 u. 5 Säume n 27
55 Anschiebetisch-Aufnohmeloch 61 Anschiebetisch-Bofestigungs·
(links, hinten) Hebel Stichplatte wechseln 11 Sm ok 36
56 Unterarmdeckel- 62 Anschiebetisch-Befestigungs·
Befestigungsschraube Zapfen (hinten) Stichlänge 6 Spitze u. Einsätze
57 Unterarmdeckel 63 Anschiebetisch-Befestigungs·
Transporteur an ketteln 39
Zapfen (vorn)
ve rsenken 7 Taschentüche r,
Schals beketteln 38
Zickzack-Stichbreite 12
Ein wichtiger Grundsatz: Teppich, Smyrna,
Zickzack-Stichlage 13 Kelim 34
Brauchen Sie Nadeln oder Ersatzteile, vielleicht auch
zusätzliche auf den nachstehenden Seiten beschrie· Stopfen 20-22 Wattiera rbeit 32
bene Apparate, oder wissen Sie in einem Punkte mit Flicken 24-25
Ihrer ADLER nicht Bescheid, so wend en Sie sich Sticken:
stets an die zuständige Adler-Vertretung. Sie kennt Nähen :
Ihre Maschine am besten 1 A jour 47
Automatische Appli kation
Sollten Sie nicht in ollen Fällen Rat finden, so fragen Ziernö hte 15 42
Sie im Werk an und senden Sie die beiliegende Ga- Füllstich 43
rantieurkunde ein oder machen Sie uns folgende Fadenholen 9
Angaben: Goldfaden 47
Fehler an der Naht 19 Kurbeln 46
Geradeousnähen 9 Loch- u. Plattstich 44
l. Lieferdatum Handgesteuerte Monog ra mm e 41
Ziernähte 14 Nähstickerei 40
Naht ve rriegeln 10 u. 7 Rahmenstickerei 43
2. Klassenbezeichnung Nä hbeginn 9 Schwönzelarbeit 45
Zickzack nähen 12 Wollsticke rei 37
3. Maschinennummer Zwill ingsnadel 17 Normal-Zubehör 53

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Nadel und Faden
Für jeden Stoff die richtige Nadel, für zarten Stoff
18
eine fe ine für d icken Stoff eine starke Nadel ! Be-
achten Sie' dieses nicht, sind Fehlstiche die Folge.
Verwenden Sie nur Nadeln System 130 R (a ls Ersatz
auch 705) nach fo lgender Tabelle :

Nadel Näh- Nä b- Stich-


Verwenden Sie bei: Syst. 13 0R MOS<h.- 1
gorn 1 seide stickgorn länge
Nr.

Macco,
Musselin, Batist 60 100 50-80 1-1'/,
Dünnes leinen,
leichte Seide, Schirting 70 70-80 10013 50-60 1-1 1/ ,
Kleider-Popeline, Seide 70 70-80 100 t l 30-50 1-2 13
12
Bettwäsche 70-80 50-8 0 30-50 1'/,-2'/,
Kleiderst., Wollst., Tuche 70-80 60-80 100/3 1'1,-21/, 1l
Starkes l einen
Montclpopeline 80-90 50-70 10013 1'/,-2' /1
80-90 50-70 100t3 11/,-2 1/,
Einfädeln des Oberfad e ns
Damenm ontel stoffe
1 Herrenstoffe,
Montelstoffe 90-100 40-50 2-3
l. Han drad 30 auf sich zu
drehen, bis der Fa den-
hebel 18 in se in er höch -
Wäschestopfen 70 50
J ste n Lage ist.
l Dünne Damen· 2. Fade n vo n der Garn-
\
strümpfe stopfen 60 50 rolle 24 d urch Faden-
Perlo ng.
Hylongorn
I fü hrungen 23, dann
du rch 19a, 19b, 19c
Kaufen Sie Ihre Nade ln nur vom Adle r-Händler. führe n,
Beschädigte Nade ln, z. B. solche mit an gestauchter 3. dann zwischen den Fa-
oder abgebrochener Sp itze, kön nen keine saubere denspannungssch e iben
Arbeit e rgeben. Tauschen Sie sie b itte aus. 71 und 72 hindurch
X 4. und von rechts in die Schlaufe 73 (Fadenan zugs-
Bri ngen Sie beim Auswechse ln de r Nadel feder) einlege n,
1. die Nade l in ihre höchste Lage, indem Sie das 5. dann un te r den Ha ken 11 , durch die Fade nfüh-
Handrad 30 auf sich zu drehen, rung 13 und du rch e ines de r Löcher des Fa den -
2. Nade lbefesti g ungssch raube 48 lösen und d ie Na- hebels 18,
del (lange Rille = x nach vorn) bis ganz oben in 6. vo n do rt w ie de r abwä rts du rch die Führungen 12,
den Nade lkanal einfü hren, 9 und 8 führen,
3. Schraube 48 w ieder fes t anziehen, 7. dann sch ließlich von vorn nach hinten durch das
Nadelöh r, fäde ln.
4. Zwill ingsnadel fü r Biesen und Zwe ina delnähte Lassen Sie den Fad en ca. 10 cm darüber hinaus
werden in der f]le ichen Weise e ingesetzt. hänge n.
Zwillings- Nähen Sie mit Zwillings·
nadel für nadeln, so führen Sie die
Biesen und beid en Fäden, w ie das
Zweinadel- 19d Bild zeigt, du rch 19 a, d,
nähte: b und c, da nn dense lben
19b Weg, legen jedoch den
74 73 einen zwischen die Span-
~ l 9c nungssche iben 70 und 71
und de n anderen z wischen
die Scheiben 71 und 72.
Von dort getre nnt in die
Führungen 73 und 74 de r
Fadenspannungsfeder. In
35 gleicher We ise benutzen
Sie für d ie Fäden je e ines
der beid en getrennten
Löche r des Fadenhebels 18.
Passen Sie da bei auf, daß
sich die Fäden auf ihre m
Wege nicht kre uzen.

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Spule der rechten Hand hal-
hera usnehmen: ten, so daß der Faden
Bei A D LER 989 A so abläuft, wie die Ab-
öffnen Sie die Un ter- bildung zeigt. Spule in
armklappe 51 (Bild- das Spulengehöuse ein-
tafel 1) durch Drük-
ken auf den Knopf
53. Bei ADLER 489 A
lege n, Faden durch den
Schl itz 77 ziehen, wie
18
ziehen Sie den es das Bild zeigt. Zie-
Schieberl nach vorn hen Sie da nn den Fa-
auf. Dann drehen
Sie das Handrad 30 den unter der Span-
auf sich zu, bis der nungsfeder 79 soweit,
Fadenhebel 18 in bis er in die Führung
seiner höchsten Lage einsch nappt. Der Fa-
ist. Mit Zeigefinger
und Daumen die den soll ca. l 0 cm her-
Klappe 75 des Spu- aushä ngen.
lengehäuses a nhe ben und aus dem Greifer heraus-
nehmen. Solange Sie die Klappe 75 festha lten, wird
die Spule im Spulengehäuse automatisch gehalten.
Lassen Sie die Klappe los, fällt die Spule heraus. Einsetzen des Spulen-
Spulen : gehäuses in die Ma-
Nöhwerk ausschalten durch Drehen der Handrad- schine.
Auslöseschraube 31 auf den Nähenden zu, dabei
Handrad 30 festhalten . Faden von Garnrolle 25
durch Führung 23 und 19 d zwischen die Scheiben 26 l. Handrad 30 a uf sich
führen und Fadenende mehrere Male um die Spule 76 zudrehe n, bis der
wickel n. Dann Spule auf Achse 29 stecken und
drehen, bis Mitnehmer der Achse in die Aussparung Faden hebe! 18 in sei-
der Sp ule einrastet. Dann Fühlhebel 27 a n Spule an- ner höchsten Lage
drücken und Maschine in Beweg ung setzen. Ni cht ist.
zu schnell laufen lassen, denn sobald die Spule ge-
füllt ist, schaltet sich der Spuler auto matisch aus.
Gefüllte Spule abnehmen. Vergessen Sie zu letzt 2. Mit Daumen und Zei.
nicht, das Nähwerk wieder e inzuschalten, indem Sie gefinger die Klappe
die Auslöseschraube 31 unter fes thalten des Hand-
rades 30 wieder (von sich weg} festdrehen . 75 fassen, wodurch
die Spule im Spulen-
gehöuse festgeha l-
te n wird (siehe Bild
19d 23 25 27 7629 30 31 Seite 4).

3. Spulengehöusc auf
19
die Achse 80 schie-
be n. Dabei ist zu
beachten, daß die
Klappe 75 in Rich-
tung 81 u. 82 zeigt.

4. Wenn Sie die Klappe 75 loslassen, a chten Sie


darauf, daß sie einschnappt. Erst wenn sie ein-
geschnappt hat, sitzt das Spulengehäuse 1m
Greifer fest (siehe Bild Seite 4).
Einsetzen dar Spule in das Spulengehäuse Lassen Sie den heraushängenden Faden frei
hängen.
Spulenge höuse in de r linken Hand halten, so doß
der Schlitz 77 wie in der Abbi ldung liegt. Spule 78 in 5
4

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Fadenspannung Nahtverriegelung und Rückwärtsnähen
l. Oberfadcnspannung Zum Rückwärtsnähen, z. B. beim Vernähen a m
Durch Rechtsdrehen de r Nahtende, schwe nke n Sie de n He bel 34 nach unten,
Spann ungsmutter 83 b is er W iderstand fi ndet. Soba ld Sie ihn loslassen,
wird die Spa nnu ng federt er wieder hoch und die Mas ch ine näh t wieder
stä rker, durch Links- vorwärts bis zum Na hte nde.
drehung schwächer. Wen n Sie längere Zeit rückwärtsn ähen wo llen (z. B.
Starke Stoffe be nöt i- bei Knopflöchern), drücke n Sie He bel 34 d urch bis
g~ n im al lgemeinen zum Einrasten.
e ine etwas stä rkere
Spa nnung. Sie mer ken
sich e ine einmal ei nge- Versenkbarer Trans porteur zum Sto pfen und
stell te Spa nnu ng leich t, Sticken
wen n Sie a uf die Ska la Befi ndet sich de r He-
der Spannungsm utter bel 43 in seiner nor-
83 achte n. ma len Lage (li nks) wird
cas Nähgut während
des Nä hens no rma l
transpo rtie rt. Soll das
2. Unterfadenspannung Nä hgut wie z. B. beim
Stopfen u. Sticken von
Diese soll mög li chs1· nich t verstellt werden. Du rch Hand bewegt werden,
Rechtsdrehen der Sch raube 84 wird sie stä rker (z. B. muß der Transpo rteur
be im Biesennä hen), durch Linksd rehung wird sie ve rsen kt we rden (n icht
schwäche r (z. B. fü r bei auto mat. Stickerei
die Ve rwend ung vo n ode r 11 Nä hstickerei").
Gumm ifaden a ls Unter- Zu diese m Zwecke wi rd
fad en). Nu r eine sehr
ge ri „ge Drehung der der Hebel 43 nach
Schra ube 84 genügt zu rechts ve rste llt.
Änderung de r Unter- Bei ADLER 989 A finden
fade nspannung. Sie den Hebel 60 zum
Versenken des Trans-
po rteurs, sobald Sie
die Untera rmk lappe
durch Druck au f den
Knopf 54 öffnen. Ste l-
Einstellen der Stichlänge le n Sie zum Versenken
des Transpo rteu rs den
Die Nummern auf de r Skala 35 ze igen d ie Länge Hebe l 60 nach oben.
der Stiche an. Zum Einste ll en drücken Sie a uf d ie De r Transpo rte ur ist
Skala 35 und d rehe n sie soweit, bis 34 auf die ge- wieder in se ine r no r-
wünschte Stichlänge zeig t und lassen dan n die ma len Tätigkeit, sobald
Ska la 35 los, worau f sie einrastet. Für Knopflöcher Sie Hebel 60 nach un -
und gedeckte Ziernähte stellen Sie - je nach Fa - ten d rücken
de nstärke - die Skala auf e ine Raste im Rege l- Auswechse ln
bereich de r Ma rke _ ein. de, Füßchens
34 1. Dreh e n Sie das
Handrad 30 auf sich
zu, bis die Nadel
sich in ih rer höch-
sten Lage befindet.
2. Hebe n Sie das Füß-
che n durch An heben
des Lüfte rhebels l 0
an (Tafel 1).
3. Lösen Sie die Füßche nbefestig ungsschra ube 7 und
nehmen Sie das Füßchen 6 a b. Beim Einsetzen
des neuen Füßchens achten Sie da rauf, daß es
bis in seine höchste Stellu ng g eschoben wird, und
z iehen Sie dann d ie Schra ube 7 wieder fest an.
Die der Maschine beigege benen Füßchen sind auf
Seite 53 zusamme ngestellt.
6 7

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~
Einste llung
des Füßchendruckes Geradea usnähen
1. Offnen Sie den lfopf- Bitte achten Sie darauf, daß
decke l 14 durch
Druck a uf die Ra ste a) bei 489 A Hebe l 43 lin ks und bei 989 A Hebel 60
15 (Ta fel 1). unten steht
2. Durch Druck gegen b) Stichbreitenhebel 41 auf 0 steht
die Fläche 17 wird c) Stichlagenhebel 36 auf „zent ra l" (s. Sei te 13) steht
der Füßchendruck d) Ge lenkfuß 37375c an der Maschine ist und
automatisch auf N ull e) ~ie S!ichlänge (35) auf etwa 11h steht u. Hebel 34
gestellt, wie Sie ihn in seiner oberen Lage ist.
z. B. für das Stopfen
ohne Rahme n brau- f) beide Knöpfe 32 u. 33 (s. Seite 15) a uf „aus"
stehen.
chen.
Drü cken Sie auf d ie
Flä che 16, wird der Fadenholen
Füßchendruck stär-
ker. Er ist normal, 1. Füßche n anheben mittels
wen n sich 16 a m Lüfter-Hebe l 10 (s. Tafel 1).
sta rken Strich 85 be- 2. Ha lte n Sie den aus der
find et. Er wird noch Nadel heraushänge nden
stärker, sobald Sie Oberfaden lose in Ihrer
"16 we:iter nach unten linken Ha nd.
drücken . Steh t 16 am
schwa chen Strich 3. Mit Ihrer rechten Hand be-
obe n, ist der Füß- wegen Sie langsam das
chendruck weni~er Handrad 30 auf sich zu, bis
stark, wie Sie ihn die Nadel sich senkt und
z. B. beim Nähen wieder hebt. Dabei ziehen
von sehr empfind- Sie den Oberfaden vor-
sichtig a n.
lichen Stoffen ge-
bra uchen. 4. Auf diese Weise w ird der
Starke Stoffe · ver- Unterfade n durch die Stich-
langen im allgemei- platte und das Füß che n
1 nen e twas stärkeren heraufge holt.
• Füßchendruck. Ha- 5. Ziehen Sie den Unterfaden
• ben Sie Schwierig- hoch und lege n beide Fä-
keiten über Nähte und dicke Säume zu nähen, so den na ch hinten unter das
lösen Sie den Füßchendruck ei n wen ig. Vergessen Füßch e n.
Sie abe r nicht, ihn be i norma le r N aht wieder normal
e inz uste ll e n. 6. Je tzt wird de r Stoff unter
das Füßchen gelegt und ._____________;;:
das Füßche n gesenkt.
(Lüfter-Hebel 10 na ch
Das Nählicht unten).
1. Für das ko nze ntrierte Licht a uf die Nadel sollte
s ich da s Nähl icht in seiner unteren Lage 47 (s iehe
Tafel 1) befinden. Sie haben dan n stets das beste
und direkte Licht, rechts der Nad el, wo es beim Nähbeginn
Säumen, beim Nähen mit dem Lineal usw. und
auch bei normalen Nähten am nötigsten ist. Bei Beginn des Nähens halten Sie die beide n nach
2. Wenn Sie aber abstecken, abzeichnen, abmessen rückwä rts lie genden Fäden mit Ihrer linken Ha nd
und den gesamten Arbeitsplatz ausleuchten wol- le icht fest, drehen das Handrad 30 mit der rechten
len, klappen Sie das Licht in seine obere Lage 44. H~~d ~uf sich zu u~d setzen die Maschine gle ich-
3. Durch den Schalter 46 ka nn das Nä hlicht ein- und ze1t1g in Bewegung in dem Sie mit Ihrem Fuß le icht
ausgescha lte t werden. auf den Anlasser d rücken, bzw. Fußantrie b in Be-
4. Um d ie Birne auszuwechsel n, klappen Sie am wegung setzen.
besten das Nähl icht in se ine obere Lag e 44. Eine N ach den e rste n Stiche n können Sie d ie be id en
Ersatzbirn e können Sie unter der Bezeichnung Fäden loslassen und den Stoff so führe n wie Sie
PL 22 Socke l E 14, 15 Wa tt, von jed em ADLER- die Nah t wü nschen. '
Händler beziehen. Vor dem Auswechseln e in e r
Birne zie he n Sie bitte den Stecke r he raus. Ziehen und sch ieben S ie den Stoff ke inesfa lls son-
dern führ en Sie ihn nur leicht mit der Ha nd. '
8
9

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I~ Zeigen sich Schlingen an der Unterseite der Stoff-
logen (siehe Bild II) so ist die Unterfadenspannung
zu f~st ode r die Oberfadenspannung z u lose. Er-
sc.hernen Schlingen auf der Oberseite der Stofflagen
{siehe ~ild 111), ist die Unterfadenspannun!l zu lose
oc;ier die Oberfadenspannung zu fest. Bei Zickzack-
st1c~en verfahren Sie genauso wie vorstehend be-
schrieben.

Bei Neigung zum Kräuseln sind wahrscheinlich beide


Spannungen zu fest angezogen. Zeigen sich Schlin-
gen auf beiden Seiten, d. h. auf der Ober- und auf
de r Unterseite des Stoffes, sind beide Spannungen
zu lose.

Auswechseln der Stichplatte


Nähen Sie vi.el gerade Nähte (oder nur solche !)
empfiehlt es srch, besonders bei dünnen Stoffen die
in der Maschine befi ndliche Zick-Zack-Stichpfatte
gegen die Stichplatte mit rundem Loch auszutau-
Nahtende schen.
Sind Sie kurz vor dem No htende angekommen, 1. Nadel in ih re höchste Loge bringen
schwen ken Sie den Hebel 34 noch unten bis Sie auf 2. Füßchen anheben
Widerstand stoßen. Die Maschine näht jetzt rück-
wärts. Soba ld Sie den Hebel 34 loslassen, näht die 3. Bei ADLER 489 A öffnen Sie den Schi eber 1 und bei
Maschine wieder vorwärts bis zum Nohtende und ADLER 989 A öffne n Sie die Kloppe 51 durch
d ie Naht ist auf diese Art und Weise sauber ver- Druck auf den Knopf 54.
riegelt.
Dan n heben Sie das Füßchen on (Lüfte r-Hebel 10). 4. Bei ADLER 489 A lösen Sie die 2 Befestigungs-
Drehe n Sie das Handrad 30 auf sich zu, bis der Schrouben 4 und 49 und bei ADLER 989 A ziehen
Fodenhebel 18 in seine r höchsten Loge steht. Sie die Stichpla tten-Klemmfeder 52 noch vorn
Ziehen Sie das Nä hgut unter dem Füßchen eo . 10 cm und heben die Stichplatte nach oben ab.
weg und sch neiden die Fäden dicht om Nähgut ob,
so daß Sie bei Beginn einer neuen Naht sofort 5. Die neue Stichplatte wird in entsprechender
Ober- und Unterfaden in der notwendigen Länge Weise eingesetzt.
unter das Füßchen legen könne n.
Nähen von Nylon
Prüfung der Naht
Ve~wenden Sie eine sehr feine Nadel und eine
Entspricht die Spannung des Oberfodens genau der kleine Stichlänge. Bei Geradeausnähten ist es zweck-
des Unterfad ens, findet die Verknüpfung der Fäden m.äßig, die Zickzackstichplatte gegen di e Gerod-
zwischen den beiden Stofflogen statt und d ie Stiche strchplatte ouszutouschen.
sehen auf der Ober- wie auf der Unterseite des
Stoffes völlig gleich;näßig aus. {Bild 1)
Notizen:
I

II

III

10 11

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Einstellung der Stichlage
Zickzack nähen
Die Stich loge können Sie mittels des Hebels 36 wäh-
Zum Zickzacknähen be- rend des Nähens und beim Stillstand der Maschine
nutzen Sie stets de n Ge- ei nstellen. Im letzteren Falle müssen Sie jedoch dar-
auf achten, daß die Nadel sich in ihrer höchsten
lenkfuß 89067 c mit dem
breiten Stichloch und die
Zickzack-Stichplatte mit
~~i~~l~~ebj~k~e~ti~h;
Nadel (auch ~i~ ~ ~ ~
bei während
des Nähens veränderter

ti
ovale m Loch. Stichbreite) stets in einer
linken gerade n Linie ein,
Im übrigen gelten alle bei der Stichloge rechts

u~ree~~daufb:i~=~ s1i:hl~~~ ~
Punkte des Absatzes „Ge-
radeausnähen" (Seite 9), z.e~tral eine r zentralen
a ußer b, c und d. Lin i e.

Diese Einstellung ist be-


sonders bei der Herstel-
lung von Zierstichen ob Links Mitte Rechts
hondgesteuert oder automatisch wichtig. Zur Ein-
Einstellung der Zickzackstich-Breite stellu ng der Stichloge bewegen Sie C:len Hebel
36 der Zentralsteuerung auf die in der Skala ange-
Achten Sie vor dem Einstellen darauf, daß die gebenen Positionen bis Sie fühlen, daß er einrostet.
Knöpfe 32 u. 33 auf „aus" stehen (Punkt unten).

Muster einiger Zickzacknähte

l . Die Einstellung der Stichbreite erfolgt durch den


Hebel 41 während des Nähens, bei Stillsta nd der
Maschine jedoch nur, wenn die Nade l in ih re r
höchsten Lage steht. Drehen Sie He bel 41 so weit,
bis der rote Strich auf die gewünschte Stichbreite
der Skala zeigt.
„'
s
~
2. Für die schmalste und die breiteste der gewünsch- \
ten Stichbreiten (z. B. fü r Appl ikationen und
Knopflöche r) läßt sich der Aussch lag des Hebe ls
41 wie folgt beg renzen:
J
,1
J
\ s ./

~s
\
Schraube 40 lösen, Anschläge 37 und 39 auf ge-
wünschte Stichbreiten (z. B. 2 und 4) einstellen,
Schraube 40 wieder fest anziehen. Jetzt läßt sich
;
,
)
)
\

3
Hebel 41 nur zwischen den Ansch lägen bewegen. ,\
)

~
\

„' \

36 ,'
,
\

Wünschen Sie trotzdem über die ,


1
37 ,

~
\
so eingestellten Begrenzungen \
~
39 -
40
hinauszugehen, heben Sie Hebel
41 leicht an und fü hren ihn über
die Anschläge hinweg.
Stichbreite
~
2 3
<
4,5 2 4,Smm
41 Stichlänge '/. 11/ , 1'/,
- -
StJchlage zentral

•) Man l äßt Kordel unter dem Füßchen mitlaufen .

12 13

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1-tandgesteuerte Ziernähte
Automatische Ziernähte
Der Stichbre itenhebel 41 und der Stichlagenhebel 36 Dank der Mehrzweckkurven der ADLERMATI C ste-
1
bilden zusammen die soge nannte „Zentra lsteue- hen Hunderte herrli cher automa tischer Z i ~rnäh~e zu
1 rung" der ADLER. Die Hand li egt bei der Bedie- 111rer Verfüg ung . . Wenn S.ie lh.re Phantas ie sp 1 el~n
nung diese r famosen Einrichtu ng bequem auf der lassen werden Sie zahl re iche interessante und w1r-
Tischplatte. Deshalb lassen sich a uf ADL ER sehr kungs~olle Kombinatione~ von .Ziernähten zu.sam-
r le icht handgesteuerte Ziernähte herstel len . Sie sind
einzeln oder in hübschen Kombinationen zusammen -
menstel len können, um d ie Kleid ung. Ihrer Kmder
und Ihre eigene wirkungsvo ll zu verz 1 ~ren. fragen
gestellt, sehr beliebt zur Verzie rung von Kinder- Sie Ihren ADLER-Händler : Er hat stets e ine Fu lle von
1 kleidern, Blusen und kleinen Geschenken. Anregungen be re it, wie Si~ mit Hilfe Ihrer AD LE R-
Auf dieser Seite sind einige der geb rä uchlichsten MAT IC Ihre Kleidung modisch gesta lten und . nach
han dgesteue rten Ziernähte dargestellt. Die Nähte eigenem Geschmack individuell zu r Ge ltung bringen
werden am saube rsten, wenn d ie Oberfadens pa n- kö nnen.
nun g etwas loser a ls die Unterfadenspannung ist.

Die angegebenen Schaltungen geschehen bei gleich- Auswechseln der Kurven X


ble ibender Nähgeschwindigkeit in gleichmäßigem Drehen Sie d ie Scheibe des
Takt. Leises Zählen erleichtert die Arbeit. bei liegenden Ziernaht-Wäh-
Nur Stichlage wird verändert: lers so, daß die gewün~chte
Ziernaht in dem Ausschnitt (x}
1. Stichlagen hebel 36: links - rechts - lin ks - erscheint. Dann lesen Sie die
rechts usw., Stichbreite 2 hierfü r notwendige Einstel-
2. Stichlagen hebel 36: links - zentral - rechts - lung de r Maschine vom Zier-
zentral - lin ks usw., Stichbreite 2. naht-Wäh ler ab und wäh len
die entsprechende Kurve aus.
Nur Stichbreite wird verändert: Sie trägt dieselbe Num1!1er ~·
dieselbe Grundfarbe wie d ie
3. Stichbreiten hebel 41 wird gle ichmäßig von 0 auf Muste rtafel. Wenn Sie eine
5 un d wiede r a uf 0 gefüh rt. Stichlage: zent ra l. Kurve austauschen wollen,
4. Bei den Dreiecken bewegt man den Stichbreiten- setzen Sie die Steuerknöpfe
hebel 41 langsam von 0 bis 5 und von 5 bis 0, 33 und 32 a uf „aus".
dann wiede rho lt man diese lbe Bewegung ganz
schnel l. Stich lage : links. 33 @ @32
Stichbreite und Stichlage werden verändert:
5. Schaltung wie 4, sobald jedoch die volle Bre ite 6
erreicht ist, wird de r Stichlagenhebe l 36 auf die
gegenü berliege nde Seit e geschaltet, d. h. von
links nach rechts, und umgekehrt.
6. Ansch lag 37 auf 2 mm und Stichlage rechts stellen.
Stichbre itenhebel 41 schnell von 2 auf 5 und zu-
rück schalten.
Stichlagenhebel 36 in der Mitte der breiten Raupe
schnell auf die gegenüberl iegende Seite schalten.
/! 22

Dann öffnen Sie die Klappe 22, neh men die a l ~e


•• Ku rve he ra us und stecken die neue Ku rve auf die
Achse b. Drehen Sie die Ku rve mit leichtem pru~k
2 nach rechts bis sie e inschnappt. Schließen Sie die
Klappe 22 und stelle~ die Masch ine e in, wie es de r
Ziernaht-Wäh le r angibt.
3 Für gedeckte automatische Ziernahtmuster,. b~i
denen Faden an Faden dicht a nliegt, stellen wir die
Stich länge auf ( ) ei~. Das entspricht eine r Stich-
4 länge von etwa 0,25 bis 0,3 mm.
Verwenden Sie den Nä hstickfuß 53081 c und 50er
oder 30er Stickgarn.
5
15

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Nähen mit Zwillingsnadeln
Sollte das nicht de r Fa ll se in, ist 2
Bei Zickzacknähten darf die Zwillingsna del keinen Schraube b zu lösen, der An-
größeren Nadelabstand als 1,4 mm haben. Stets die
Stichplatte mit ovale m Loch und Gelenkfuß 89067 c
ve rwenden!
Ehe Sie mit den Zwillingsnadeln z u nähen beginnen,
ma chen Sie b itte zuvor stets fo lgende Kon tro lle:
Ste lle n Sie mit Hebel 41 die größte Zickzackbreite
schlag a a n den Fuß he ran zu-
schieben und Schraube b wieder
anzuziehen.
Legen Sie den Saum in der ge-
wünschten Breite um (2) und hef-
ten Sie ihn ca. 1 cm von de r
L Zl 3
ein. Nachdem Sie die Zwillingsnadel eingesetzt oberen Kante entfernt ab. Dann
haben, bewegen Sie sie durch Drehen am Handrad legt ma n den Saum nach unten
30 so weit, bis sie sich langsam dem Füßchen nähert. um, so daß die Stoffkante ca.
Erst wenn Sie sich überzeugt haben, daß sowohl bei V2 cm vorsteht (3). In diese r Lage
rechtem a ls auch beim linken Aussd1Jag beide fu hrt man den Stoff unter den
Nadeln leicht und reibungslos am Füßchen vorbei Blindstichfuß, wobei de r Bru ch
durch das Stichloch gehen, ha ben Sie den richtigen d dicht an den Anschlag a an-
Nade labstand Ihrer Zwillingsnadel. Ist d ies nicht stoßen muß (4).
der Fall müssen Beim Nähen achtet man dabei
Sie eine Zwillings- peinlich darauf, daß der Bruch a,
nade l mit ge r in- ohne zu stauchen, stets exakt am
g e rem Nadel - Anschlag anliegt, so daß er
abstand ver- leicht angestochen wird un d der
wenden. Blindsaum entsteht. Auf der
Oberseite des Stoffes dürfen
Ko mbinationen keine Stiche zu sehen sei n (5).
von Ziernähten: Sind Stiche a uf de r Obe rse ite des
Was die ADLER- Stoffes zu sehen, werden durch
MATJC Zickzack- Lösen und Wiederanziehen der Bl.ndso um beim Nä hen.
Ziernähte so at- Schra ube b Fuß und Ansch lag a

L 7
traktiv macht, ist um eine ganze Kleinigkeit nach
die Kombination lin ks versch oben. Wird der Stoff
verschiedener Ar- nicht oder nicht gleichmäßig
ten in den ver- angestochen, müssen Fuß und
schiedensten Far- Anschlag um eine Idee nach
ben.Die hie rdurch rechts verschoben werden.
sich ergebende
Mannigfaltig -
k e it ist fa st un -
begrenzt.
Nebenstehend
ei nige Beispiele,
um Ihre schöpfe-
rische Phantasie
anzuregen.
Blindsäume
Setzen Sie die Kurve l a ein und stelle n Sie die Ma-
schine nach nebenste hender Abb ildung ein. Dann
tauschen Sie das normale Füßchen gegen den Blind-
stichfuß (l ) aus (liefert jeder ADLER-Händ ler auf
Wunsch). Der Anschlag a muß d icht am Fuß an liegen.

61

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1 Reinigen des Greifers 489 A 1989 A Was tue ich bei .•.
1
Sollte es vorkommen, daß ein Fadenende in der Ungleicher Naht:
Greiferbahn eingeklemmt ist und sich auch dadurch 1. Nachsehen, ob sich die Spule im Gehäuse leicht
nicht lös en läßt, daß das Handrad vor- und rück- dreht,
wärtsgedreht wird, muß der Greifer wie folgt ge- 2. ob der Faden knotig oder ungl eichm äßig stark
reinigt werden: ist. Solche Fäden sind unter allen Umständen zu
1: 1. Die Nadel herausnehmen und Füßchen abneh- vermeiden,
men. Dann Spulengehäuse aus dem Greifer her- 3. ob Schmutz unter der Stichplatte sitzt. Vorsichtig
au snehmen. (S. 4). säubern durch Lösen der Stichplatte (sieh e
2. Bei Freiarmmaschine ADLER 989 A lösen Sie die Seite 11 ),
Schraube 56 und nehmen den Unterarmdeckel 57 4. ob Ober- und Unterfaden richtig eingefädelt sind
11 ab. (Tafel 1.) (siehe Seiten 3 - 5)
5. ob die Nadel zur Fad enstärke paßt,
6. ob sich Fadenreste in de r Greiferb ahn ode r
zwischen den Spannu ngssche iben 70, 71, 72 (Sei te
86 3 u. 18) befinden - säubern !
87~
Fehlstichen:
1. Nachsehen, ob die Nadel richtig sitzt. Longe
Rille nach vorn (Seite 2),
2. ob die richtige Nadel, System 130 R verwendet
wu rde und die richtige Stärke (Seite 2),
3. ob d ie Nadel nicht etwa krumm ist oder eine
3. Dann lösen Sie die Schrauben 86 und nehmen den angestauchte Spitze hat (ne ue einsetze n!)
Arm 87 heraus. Nadelbrechen:
Bei Flachmaschin e ADLER 489 A lösen Sie auch 1. Nachsehen, ob die Nade l richtig eingesetzt ist,
die Schraube 86. 2. ob die Nade l krumm ist,
4. Die folgenden Hand - 3. ob Nadel und Faden im richtigen Verhältnis sind.
griffe sind für die Frei- 4. Ziehen des Stoffes beim ~föhen unbedingt ver-
arm- und für die Flach- meiden.
maschine die gleichen:
Faden reißen:
Lösen Sie die Schrau-
90 1. Nachsehen, ob Ober- und Unterfaden richtig ein-
ben 88, indem Sie sie nur
gefädelt sind (Seiten 3-5),
2 oder 3 mal na ch lin ks
2. ob sich der Faden bei hochstehender Nadel und
drehen. Sie brauchen angehobenem Lüfter-Hebel (10) leicht du rch das
nicht ganz herausge- Ohr ziehen läßt. Es kön nten sich auch Fadenreste
schraubt zu werden. zwischen den Spannscheiben 70, 71, 72 befinde n
Achten Sie auch genau (Seite 3),
darauf, daß Sie die 3. ob d ie Spannung nicht zu stark ist (Oberfad en-
89 SB richtigen Schrauben lö- spa nnun g prüfen (Seite 6),
sen. Richten Sie sich 4. ob das Nadelö hr etwas scharfkantig ist. In die-
dabei genau nach der se m Falle reißt der Fadenh wenn ma n ihn über
Abbi ldung. das Oh r zieht. Eine solc e Nadel ist auszu-
ta uschen.
~91o
~ 90 t:L Schweren Gang:
1. Nachsehen, ob Greiferbahn frei von Fadenresten
ist (siehe Seite 18),
2. Nach lange m Stehen in kaltem Raum ist d ie Ma-
5. Das Greiferdeckblech 89 sitzt ietzt locker, und Sie schin e in geheiztem Raum auf Zimme rtemperatur
können leicht die Fadenreste, die sich unter ihm zu b ringen,
fe stgeklemmt haben, entfernen. Pinseln Sie gleich- 3. Haben Sie zu d ickflüssig es 01 verwendet ? Spülen
zeitig allen Staub aus dem Greifer he raus. Sie mit Petroleum, lassen Sie die Maschine 5 Mi-
6. J etzt die 3 Schrauben 88 wieder anziehen. Bitte nuten laufen und ölen Sie mit gutem ADLER-01
kontrollieren Sie nach dem Anziehen, ob sich das durch (siehe Seiten 48-51 ).
Spule ngehäuse -Unte rteil 90 frei dreht.
7. Arm 87 mit den Schrauben 86 w ieder befesti gen, Nichtnähen:
dabei darauf achten, daß sich sei ne Nase 91 in l. Se hen Sie bitte nach, ob d e r Transporteur ein-
die Aussparung 91 a des Spulengehäuse-Unter- geschalte t ist, Hebel 43 un d 60 (siehe Seite 7),
2. ob Han drad-Auslöseschraube (31) festgestellt ist.
teils legt. Es ist sehr wichtig, daß diese Nase nicht
(Seite 4),
zu fest, aber auch nicht zu locker li egt.
3. ob Stichsteller-Skala 35 nicht auf „Null" steht,
8. Bei der Frei armmaschine ADLER 989 A ist zuletzt
bzw. Hebel 34 nicht etwa unten eingerastet ist
de r Armdeckel 57 mit der Schraube 56 wieder zu
(lösen).
befestigen.
18 19

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Stopfen a uf ADLER 489 A
Auf ADLER stopfen wir Bett- und Leibwäsche ohne
Stopfen auf ADLER 989 A.
Rahmen mit dem Ge lenkgabelfuß 37375c. Wir ver-
Schfauchförmige Gegenstä nde, wie St rümpfe, Sok-
ken, Ärme l, Hosenbeine usw. fassen sich leicht über
wenden Maschinenstopfgarn 50-80 und Nadel Nr.70. den Arm der ADLER-Freiarm führen und auf diese
Weise stopfen.
l. Transporteur versenken (Hebel 60 nach oben
drücken Tafef 1 und Seite 7).
2. Füßchen abschrauben und durch das Stopffüß-
chen ersetzen, wodurch der Stopfvibrator aus-
ge löst wird.
3. Stichlage (36) auf „zen tra l", Stichbreite (41 ) a uf
„Null".
4. Oberfadenspannung normal.
5. Für no rmale Stopfarbeiten verwenden wir Ma-
schinen-Stopfgarn 50-80, für Perlon Mezongarn
und Nadel Nr. 70.
6. Schadhafte Stelle in den beigegebenen Stopf-
ring einspannen, fest anziehen und un ter das
Füßchen fegen. Füßchen senken, Faden herauf-
holen.
7. Beide Fadenenden leicht festha lten.
8. Loch umsteppen (wie Bild 7, Seite 20).
1. Transporteur versenken, Hebel 9. Nadel ca. 1j2 cm vom Loch einsetzen und über das
43 nach rechts. Loch nähen. So legt man durch Vor- und Rück-

~
2. Kopfdeckel abk lappen, Füßchen- wärtsführen des Rahmens eng Naht an Naht,
druck auf „Null" e instellen, Druck bis das ganze Loch gefüllt ist, (Bild 8, Seite 20).
gegen 17 (Seite 8) l 0. Nun wird der Stoff in der Querrichtung verschoben
3. Stichlage auf „zentral" und weiter über kreuz „genäht", bis das Loch
vollkommen geschlossen ist. (Bi ld 9, Seite 20).
4. St ichbreite auf „Null"

~
5. Oberfade nspannung normal Zu m Stopfen von Wollsocken mit Freiarm-Maschin e
~-"'III"~
\'s·
~~·
- 1 -

6. Schadhafte Steife unter das Füß-


chen fegen, Füßchen senken
7. Faden heraufholen, beide Faden- 1f~ -
~ ·~:~
..r@. ·
„~ ·~
. .. .......„
,.. "\ir' . ' . ;. :
'Jo '/f;~-~Qill.l~'
\~..: . i\ ' \ "•~~
e nde n leicht fest ha lten und Loch

~
umsteppen (Bild 7). Nadel ca.
~:,r:ftil +~;).
,'/ff I< ...
1h cm vor dem Loch ansetzen
und bei schnellem Treten über ,r'~tJ!'':t~
·1~:,.~~. '· ~ • )'1"""1*
,.,ea.L..:/
;•
~ .'j~ ~· ~f> ,„ ·'?
. . . f.'. ,,. . "', . ·-•".„, • „
"+
"
':;*oot; lJ.7
das Loch nähe n. So fegt man <.., ,r•1. . .. ,' "'J'
... >ff""'~~-"'?>~' ~ • ~.. , . . „
t " ' " --':' .
' """'"' ./ '
durch Vor- und Rückwärtsziehen
des Stoffes eng Naht an Naht
1,
"1"''"/""~'*
{f.f ::-y. \ \ I ~
~ . .::a-
>

~. .~ ... "~·
> •• ..:o# ."-1

~
"
bis
8. das ganze Loch gefüllt ist. Nun
...
. „'. . ""'"' ..„. . ., „. . \,\ ~ '."""' ~, "".' . "
,:/· ) f.•!f,• ) ·;._ • •. :-
wi rd der Stoff um 1f.I gedreht -?11 ,, t l ti''"''" . .
(Bild 8) und
; , .,·~:~~'111 '1 -;;.~;;1 ..
9. über Kreuz genäh t, bis das Loch
voll kommen gesch lossen ist. -
' "~· -:.;, I . 1
·-
nehmen wir das Woll-Stopf-Füßchen. Der Woll-
....

(Bild 9)
faden kann in jeder Stärke verwendet we rden. In
7 8 9 der Nadel haben wir die passende Farbe Maschinen-
stopfgarn Nr. 50-80. Füßchen senken. Faden herauf-
7~~--„ -._.
"it~j.J
'~~~! ~~ ­
·l holen. Beide Fadenenden leicht festha lten. Loch um-
steppen. Wol lfaden mit Hilfe des Fadenei nfädlers

~- ;
.tiil-' .~ von vorn nach hinten durch die Führung ziehen. Zick-
:~r~. ~~
f

zack-Breite 4 (41) einstellen. Durch seitl iches Hin- und


ilt.'. . . .
, . ..... .1.

-=-·".·~ . ~! :Jß,. ~ritiJ'.~i~&i . Herschieben des Materials wird der Wollfaden über
~~ ;::;;:„ ;;.;; W.:,:.~~1;~i das Loch gelegt und an den Seiten festgenäh t, bis
m!m:ir
btfpjtJ,___~ i?i'~_;~;'j
µ~~~eft
ui.:ll\„~~;
~rnl~~~ ..
'""'" : ...--1
das Loch gefüllt ist. Dann den Wollfaden abschnei-
den und das Material vor- und rückwärtsschieben,
so daß die Wollfäden gut mit Zickzackstichen über-
- - -- - --=:i3 näht werden.
20
21

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Wenn Sie bei den folgenden Notizen:
Arbeiten im Rahmen stopfen,
nehmen Sie bitte das Füß-
chen ab. Transporteur wird
versenkt (Seite 7) und Lüfter-
hebel 10 nach unten gestellt.

Stopfen mit Twist im Rahmen


Ist das Loch ziem lich groß,
w ird Twist eingeleg t, der mit
einer e infache n Naht an
beiden Seiten festge::teppt
wird. Denn wird, wie vorher
1 1 1 1 l
<. beschrieben, quer z ur Twist-
lage gestopft.

Muster stopfen ,1
Bei gemustertem Stoff, a uch
farbigem, läßt sich das Mu-
ster du rch die entsprechende
,. .., Lage der Stiche beim Stopfe n
und unter Verwendung von
far bigem Garn leicht nach-
a hmen. Man achte besonders
darauf, daß das Maschinen-
garn waschecht ist. Ist das
Muster sehr kompliziert, a r-
beite man besser im Stick-
rahmen.

Das Loch im Mantel oder in


der Hose wird mit gleich·
farbigem Maschinen - Stopf-
garn im Rahmen gestopft. Bei
sorgfältiger Arbeit ist die
Schadenstelle kaum sichtbar.
Bei stark gemustertem Stoff
empfiehlt es s ich, Fäden aus
dem Stoff zu zieh e n und diese
w ie Twist zu verwenden.

Damen- und Kinderstrümpfe,


Socken
werden in einem Strumpf-
stopfra hmen fest eingespannt.
Man verwendet Nadel Nr.
60- 70 und Maschinen-Stopf-
garn 50, Nylon oder Perlon.

Sogar gestrickte Woll-


strümpfe
lassen sich a uf den ADLER-
Flachmaschinen stopfen.
G leichfarbiger Wollfaden
w ird über das Loch gelegt
und an beiden Seiten fest-
ge näht. Da nn wird, wie im
Abschnitt „Stopfen" beschrie-
ben, q uer zum Wollfaden ge-
stopft.
22 23

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Flicken einsetzen
Flicken unkrceft-tw Ist der Stoff schon etwas
mürbe, dann empfieh lt es
Für größere Löcher im Trikot hat sich folgende Zick- sich, den Flicken so groß zu
zack-Methode ausgezeichnet bewährt: nehmen, daß die Zickzack-
l. Loch sauber ausschneiden; Naht noch im gesunden Stoff
steht. Nähvorgang wie vor-
2. Trikotflicken, 1 cm größer nach allen Seiten unter- stehend, Ränder des Flickens
legen. jedoch n ic h t abschneiden,
3. Mit Stichlage zentral sondern von der Rückse ite
und Stichbreite 2 mm, her mit einer zweite n Zick-
Stich länge 2, ZZ-Naht zack-Naht festnähen. Verges-
(Maschin.-Stopfgarn 50) sen Sie nie das Verstechen.
üb. die Ausschnittkante
nähen, dann noch e in-
ma l mit Stichbreite 3 Der eingesetzte W äsche-
übe rnähen. ~
4. Am Ende m. 4-5 Stichen flicken
Geradstich (Stichbrei- 1. Schadenstelle ausschnei-
tenhebel 41 auf Nul l) den, Ecken V2 cm ein-
verstechen. schneiden. (Bild 1)
5. Unlen überstehende
Ränder des Flicke ns a b- 2. Flicken rings herum 1 V2
schne iden. cm größer a ls Schaden-
stelle zuschneiden, unter
Flicken in Trikot untersetze n mit besonders Schadenstelle legen, und
e lastischer Automatie-Na ht eine Naht nach der an-
deren (l - 1 % mm Stich-

((:. . ~~
Setzen Sie Ku rve 3a ein länge) steppen, wie Bild 2

und ste llen die Maschine zeigt.
r ......
\',;<' • ,
wie nebenstehende Abb. 3. Auf der Rückseite werden
. ~
zeigt, ein. (Hebel 34 oben,
Knopf 35 auf , Hebel 41 fJ? , [ - ~~ die vorstehenden Kanten
% cm umgebuggt und fest-
gesteppt.

€,,
auf 0. (Hebel 36 wird von
< -;°'.~1. 1 - 36
der Kurve gesteue rt). ~ ·.:., ~ Flicken in Kl eider- und
Dann verfahren Sie wie )1
;
1- - 41 Mante lstoff
oben beschrieben. Wir verfahren wie oben 1 - - -----J
und 2, schneiden den Flicken 2
jedoch nur 1 cm größer, ,-
versäubern die Kanten und
Flicken unterse tze n in bügeln die Nah t auseinande r.
Wäschestoff
l. Loch sauber aus-
schneiden.
2. Fl icken aus ge-
w a s c h e n e m Stoff
(neu er Stoff läuft
ein), 1 cm größe r
Flicken
nach a 11e n Seiten,
1~ . ~ 1 unterlegen. einstopfen
• ·;:t;: ;;;:c0 3. Stichloge zentral, 1. Loch sauber ausschneiden.
Stichbreite 1,5 mm,
Stichlänge 1 mm, 2. Flicken so groß wie Loch
über die Ausschnitlkante nä hen. Dann noch ein- zuschneiden.
ma l mit Stichbre ite 2 1/2 üb ernä hen.
3. über die Kante mit gleich-
4. und 5. wie oben. farbigem Garn stopfen.
24 25

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Reißverschluß einnähen
Tauschen Sie das Nähfüßchen
SÄUMEN von Wäsche
durch Lösen der Schraube 7 Der Säumer liefert einen ca.
gegen den Kantenfuß aus. 3 mm breiten Saum. Breitere
Nehmen Sie dessen Anschlag- Säumer liefern wir auf Wunsch
lineal ab. Unter die geheftete und gegen Berechnung. Die
oder offen gelassene Seiten- Stoffkante ist ein kurzes Stück
naht wird der Reißverschluß :ca. 3 mm breit) umzulegen
gelegt und mit dem Kanten- und am Anfang l cm anzu-
fuß (Geradstich, Stichlänge schrägen. Nun wird bei an-
2 mm) festgesteppt.
\) gehobenem Füßchen der Stoff
in die Schnecke des Säume rs
eingeführt, das Füßchen ge-
senkt und beim Nähen der
Parallelnähte an Jacke oder
Stoff gleichmäßig so ~eführt,
Mantel, sei es an Saum oder
Kragen, entstehe n leicht und
sehr gle ichmäßig, wenn man
den verstellbaren Anschlag
l daß der Umschlag oh.ne zu
stauen in der richtigen Breite
in die Schnecke des Füßchens
ein läuft.
des Kantenfußes entsprechend
einstellt. Dabei läuft der An- Handtücher vom Meter sind billiger
schlag entweder an der Das ist - w ie überhaupt be i der Herste llung
Kante oder auf einer vor- eigener Wäsche - von großer Bedeutung. Dabei
hergegangenen Naht. kann beim Säumen von Han dtüchern g leichzeitig
der Henkel mit angenäht werden, dessen Enden
unter den Säumer geführt werden. Für besonde rs
Fältchen exakt und sauber schmale Säume (Taschentücher) führt Ihr ADLER-
Händler einen Schmalsäumer.
Kniffen Sie den St off um.
Nähen Sie eine Naht mit dem ,--,.-, Das Säumen von Ecken, z. B. bei Taschen-
l<antenfuß, wobei der Ab- tüchern, verlangt eine gewisse Übung.
stand des Anschlages der Doch erzielen wir eine saubere Ecke,
Fältchenbreite entsprechen wenn wir die Stoffkante vor der Ecke
muß. Nach dem Ausstreichen etwas abschrägen, dann bis zum Ende
des Stoffes erfolgt die nächste nähen, den neuen Saum sauber in die
Naht auf gleicher Weise, so l-_...J
Schnecke einführen und weiternähen.
daß beliebig viele Fältchen
gewünschter Breite entstehen. Säumen und Annähen
Zugleich mit dem Säumen, z. B. eines Schürzenteils,
kan n das Schürzenband untergelegt und mit ange-
näht werden.
Wie steppt man einen
l<ragen ab?
Ist der Kragen (rechts auf Notil:en:
rechts) fertig genäht und um-
gestülpt, so steppt man eine
feine Naht (Stichlänge 1,2 bis
1,5 mm) dicht an der Kante
mit dem verstell baren Lineal,
das auf der Grundplatte
aufgeschraubt wird. So wird
der Abstand der Naht stets
gleichmäßig.
\
{,
Breite Falten näht man mit
dem verstellbaren Lineal, das
in gewünschtem Abstand auf
dieGrundplatteaufgeschraubt
w ird. Als Füßchen verwendet
~· , man den normalen Nähfuß.

26 27

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,. Biesen
oller Art, breite und schma le, in feinste m und stor·
kem Sto ff lassen sich leicht und bequem auf der
1 A DLER wie folgt mit Zwi ll ingsnadeln (S. 2) herstellen:

1, 1~
Stellen Sie Stichlänge 35 auf 1,5- 2 mm, Stichloge
36 zentral und Stichbreite 41 auf 0 e in. Die beiden
Oberfäde n we rden eingefädelt wie auf Seite 3 be-
schrieben.
A ls Fuß eignet sich om be ste n der Biesenfuß, den
jeder A DLER-Händler fü hrt.
Achten Sie da rauf, daß d ie Automatie ausgeschaltet
1 I ist (Pun kte der Einstel lknö pfe 32 u. 33 befinden sich
unten).
Zum Biesennähen w ird a llgemei n ein e starke Span·
nun!=) benötig t. We nn der Unterfaden na ch oben
kommt, Schraube 84 vorn Sp ulengehäuse (Se ite 6)
i 1 fes ter anziehen. Die St<lrke der Ko rde l wird der
Biesenbreite e ntsp rechend gewählt. Sie wird be i
ADLER 489 A durch die Ose a n der Unterseite des
Schiebers und da nn von unte n durch das runde Loch
vo r dem St ichloch gefädelt.
1

.~

lt Der Schieber wird noch dem Einfädel n der Kordel


1 w ie der eingeset zt.
Be im Nähen von Biesen auf A DLER 989 A mit ein-
gelegte r Kordel wird die Unterarmkloppe 51 geöff-
net und die Ko rde l von unten du rch das vordere
Loch (Rundloch) der Stichplatte gefädelt. Mit der Zwill ingsnadel 1,2 oder
Man verwendet für die Biesen fo lgender Breiten 1,4 mm können auch sämtliche
die fo lgenden Nadelstärken de r Zwilli ngsnadel des
Systems 130 R: handgesteuerten und a utomati·
sehen Ziernühte ausgefü hrt wer-
'" Nade l N r.:
60- 70
für Bie sen breite :
1,2 mm; 1,6 mm de n. (Sie he Seite 14 und 15.)
60-80 l ,8mm
70-80 2mm
80- 90 2,5 mm
80-1 00 3mm ; 4 mm
Be i mitten im Stoff end e nden Biesen sind die Nä h·
~ fäden unte n zu verknoten.

28 29

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Knopflöcher nähen ohne 35 auf 4 genä ht. Nun werde n 5 Ye r-
stechstiche mit Stichbreite 0 an-
li
!:11 den Stoff zu wenden. gesetzt, und da: Knopfloch ist fertiq.
Ziehen Sie den Stoff unter dem Füß-
l. Tauschen Sie das norma le Näh- chen hervor, nachdem Sie die Nadel
füßchen gegen den Knopflochfuß und de n Fuß ge hoben habe n.
1 289086 aus.

1 1~ 2. Stellen Sie die Stichlänge (35) je nach


Fadenstärke und Stärke des Einlauf-
garnes auf ei ne der Rasten im Rege l-
8. Jetzt ziehen Sie den Einla uffaden
an, b is seine Schl aufe un ter der
bereich der Marke ein. Raupe verschwinde t. Schneiden Sie
alle Fäden ab und schneiden Sie da s
3. Verwenden Sie Stickgarn Nr. 50, Knopfloch mit dem beigegebenen
Nr. 30 oder Nähseide. Messer auf.
4. Lege n Sie den Knopf, für we lche n
das Knopfloch bestimmt ist, so auf
den Fuß, wie es das Bild zeigt. Der
obere Rand des Knopfes soll mit Der nebenstehend abgeb ildete Knopf-

~
dem Stichloch a bschließen. Dann lochfuß 453086 kann sinngemä ß a n
merken Sie sich d ie Ma rke auf de r Stelle des Knopflochfußes 289086 ve r-

1
Skala des Knopflochfußes, bis zu
welcher Sie das Knopfloch nähen
müssen (siehe Pfeil).
~
'
~
Jj wendet werden.
Schmale, nur 3 mm breite Knopf-
löcher (siehe Kreis)für Blusen, Kle ide r,
I~ 5. Sobald die Maschine nähfertig ist,
lege n Sie den Einlauffaden, fa lls Sie
Hemden nähen Sie
auf gleiche Weise -
ei n Knopfloch mit Gimpe wünschen, jedoch mit dünne-
unter das Füßchen und haken ihn 37 . . 36 rem Garn (Stickgarn
über den an der Rückseite vor- Nr. 50) und etwas
stehenden Stift ein. Führen Sie die kleinerer Stichlänge
be iden Fäden nach vorn durch die - Stichlage zentra l
Rillen des Fußes, wie das Bild zeigt. statt rechts, Raupen-
brei te 1,4 statt 2
6. Legen Sie den Stoff unter die Nadel, und Riegelbreite 3
stellen Sie die Maschine wie folg t statt 4 mit dem
ein: schma len Knopf-
Automatie Knöpfe32 und 33auf „aus". lochfuß 489086, den
Ihnen jeder ADLER-
l Stichbreite 2 mm (Hebel 41)
Stichlage rechts (Hebel 36)
Händler liefert.
Knöpfe, Haken, Augen annähen
Anschlag 39 auf 4; Anschlag 37 Alle Knöpfe, Haken und Osen, de re n Löcher nich t
auf 2 (vorher Schraube 40 lösen und weiter als 4,5 mm voneinander entfernt sind, eig nen
dann wieder anziehen). sich für das Annähen mit dem Knopf-A nnä hfuß. Ma n
tauscht den norma len Nähfuß gegen den Kn opf-
7. Drücken Sie den Stichstellerhebel 34 annähfuß aus und versenkt den Tran sporter (S. 7)
bis z um Einrasten nieder und be- Stichlage rechts, Stichbreite nach Absta nd de r Lö-
f ginnen Sie z u nähen. Soba ld d ie
rechte Ra upe des Knopfloches die
cher. Knopf, Hake n oder Ose
so unter die Mitte des Fußes


~
von Ihnen gemerkte Marke auf der legen, daß der rechte Ein-

I Skala des Knopflochfüßchens erreicht


ha t (siehe Punkt 4 und nebenstehen-
des Bild), halten Sie die Maschine a n,
stellen $ie den Stichsteller 34 wieder
stich der Nadel in der
Mitte des rechten Loches
steht, 5-8 Zickzack-Stiche,
le tzte r St ich rechts, ZZ-
. .· fiä
.._;
--~·-
nach oben; stellen Hebel 41 auf 4 ' ,, ', Hebel 41 bei hochstehen-
' \
(bis zum Anschlag 39), nähen mit der Nade l auf Null, fünf-
6 Stichen den ersten Riegel, dann
Hebel 41 auf 2, Hebel 36 a uf „li nks",
linke Ra upe nähen. Sobald das
('0 mal verstechen. Beim Ab-
schneiden de r Fäden ist
da rauf zu achten, daß die
Knopfloch das Stichloch erreicht hat, Verstechstiche stehen
wird der letzte Riegel mit Hebel 41 34 bleiben.
30

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Bandeinfassen
Wattier- Zum Einfassen mit Schräg-
st reife n auf dem glei-
arbeit chen oder andersfarbigem
Stoff schneiden wir uns
Wattearbeiten sfnd für schräge Streifen mit der
die Säuglings-Ausstat-
t ung von großer Be-
deutung. Ob es sich um
ein Jäckchen, Deckehen
od. Häubchen handelt,
immer sieht de r Lieb-
ling der Familie in
Wattearbeiten beson-
de rs vortei lhaft aus.
Watte (Wattelin) oder
Mo lton wi rd unter den
Stoff gelegt und dann
mit dem Kante nfuß mit
Anschlag in gleichmä-
ßigen Abständen (Ge-
radstich mit l ,5-2 mm
Stichlänge) gesteppt.
Dabei läuft der auf Schrägstreifenführung,*) die auf die versch iedenen
·,1erschiedene Abstände ßrei te n einstellbar ist. Das Einfaßba nd wi rd an der
einstellbare Ansch lag Spitze angeschrägt. Dadurch erleichtern wir uns das
~
stets in der vorher- Ei nführen in die Schnecke des Bandeinfassers.*) Der
,jj
gehenden Naht, so daß ei nzufassende Stoff wird in den Sch litz unter die
11 ganz gle iche Abstände Schnecke e ingelegt. Beides muß bis unter die Na del
entstehen. An Stelle der geschoben werden, ehe man das Füßchen senkt
Geradstichnaht kön nen und mit Stichlänge 2 (Geradstich) zu nähen beginnt.
auch Zickzack - Nähte Stoff und Streifen sind g leichmäßig zu führen, da-
Kappnähte Verwendung finden. mit das Band gut festgenäht wird. Die Entfern ung
der Naht von de r Kante ist einstellba r.
Seite(l.oähte in Nacht-
hemden und Ober-
hemden, auch Ärmel- Eingefaßtes Knopfloch
. nähte näht man mit Ein Schrägstreifen aus gle ichem
dem Kapper in zwei Stoff (3-4 cm breit und 2 cm
Arbeitsgängen. Die zu länger als das Knopfloch) wird
verbindenden Stoffla- rechts auf rechts über die Knopf-
gen werden so über- lochmarkierunlJ gesteckt. Von
einander gelegt, daß der li nken Seite also auf der Ein-
die o bere Lage gegen lege) wird da~ Knopfloch recht-
die untere eo 4 bis eckig, 2 mm Abstand beiderseits
5 mm zurücksteht. Beide des Knopflochs, abgesteppt. Das
Stofflagen werde n in Knopfloch jeweils 1/2 cm bis vor
die Offnungen des Kop- die Querstepplinie in der Mitte
pers e ingeführt und der c;ufschneiden und von dort bis
Lüfterhebel (10) ge- in die Ecken ei nschneiden. Der
senkt. Beim Nähen (Ge- Streifen wird nach links gezogen
radstich mit l ,5- 2 mm und als Einfaß bis zur Mitte des
St i ch 1ä n g e) ist auf Knopflochs vorge legt, dann von
gleichmäßiges Einlau- der rechten Seite mit kleinen
fen des Stoffes in die Handstichen durch die Stepp-
Führung des Koppers linie festge näht. Die kleinen
zu achten, so daß die Dreiecke an den Enden müssen
untere Stofflage offen- vo n innen an die Paspel ge-
kantig auf die beiden Stofflagen aufgesteppt wird. bracht und der Belegstoff gegen-
Dann wird der Stoff auseinandergelegt und die genäht werden.
hochstehende Kante in den Kopper eingelegt und
niedergenäht. Da bei die beiden Stoffte ile leicht •) siehe Seite 53
g lattziehen.
33
32

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Notizen:
Teppich
Die Vorlage aus A ida-
stoff muß so beschaffen
sein, daß d ie Streifen der
Vorzeichnung 6-7 mm
breit sind. Ein Kelim-Füß-
chen*) und eine Kelim-Ga-
bel*) können Sie durch den
ADLER-Händler beziehen.
Die Gabel wird mit Wolle
umwickelt - Fa rbe je
ncch Muster - unter das
Füßchen gelegt und mit Ge-
radstich festgenäht. Sind
so alle Woll-Lagen er-
fa ßt, wird die Gabel et-
was nach vorn gezogen
(ohn3 sie aus der Führung
der Wol lfäden ganz he r-
auszuziehen !), und man
wicke lt wei tere Wo ll - Lagen nach Muster auf.
Die nächste Lage liegt jewei ls um die Hä lfte ih rer
Brei te über der vorhergehenden Lage. So wi rd
Lage neben Lage gesteppt, bis die ganze Vorlage
ausgefüllt ist. Die Nahtenden sind jeweils mit Rück-

J wärtsstichen zu verslechen.
Die W ollfäden werden mit der Schere aufgeschnit-
ten, so daß eine teppichartige Wirkung entsteht.

Smyrna
wird wie Teppich gear-
beitet, jedoch mit Smyrna-
gabel*), die (auf Wunsch)
mit ei nem Messer versehen
ist, das d ie Woll-Lagen
beim Herausz iehen der
Gabel se lbsttätig auf-
schneidet.

Kelim
.. Die Streifen der Vorzeich-
nung müssen die Breite
der Kelim-Gabel aufwei-
sen. Die Woll-lagen wer-
den mit dem Kelim-Füß-
chen* ) in der Mitte a ufge-
steppt. Sehr passend für
ein Kissen.
*) siehe Se ite 53

34 35

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Wir~rd?AeL Volants an
Wirtlshckeru
Gardinen und Kinderkleidchen
in einem A rbeitsgang mit ist ebenfalls eine leichte und fü r den Anfänge r sehr
dem Kräuselfuß*), wobei lohnende Arbeit. De r Auflagefade n, der aus Wol le ,
der zu kräuselnde Stoff Bast, Perlgarn "oder Se ide bestehen kann, wird mit-
unter den Kräuse lfuß zu te ls des Daumens und des Zeigefinge rs d e r linken
liegen kommt. De r glatt- Hand geha lten und a n den en tsprechenden Stellen
blei b ende Stoff (z. B. Ga r- der Vo rze ichnung mit einigen feine n Sti chen festge-
d ine) kommt in den Füß- näht. Darauf führt man die Nade l zu der gegen -
chenschlitz. Die beide n überliegenden Befest igungsste lle des Fadens und
Stoffteile sind getrennt zu tut das G leiche, bis die Vorze ichnu ng ge füllt ist .
fü hre :1. Die St ichlänge be-
st immt d ie Stärke der
" Kräuselung.
Ein besondere r Hinwe is:
Ehe man das fe rtige Stück
näht, probiere man an e inem Stück Stoff die be-
nötigte Lä nge und die gewünschte Kräuse lung aus.

Kräuseln durch lose Oberfadenspannung


Wir nehmen e in 40er Garn a ls Unterfaden bei einem
Oberfaden N r. 60. Die 0 b e r fade n s p a n nun g
stellen w ir locker ein (Se ite 6) un d nähen mit
dem no rma len Nähfuß (Geradstich mit 3-4 mm
Stichlänge) zweimal in V2 cm Abstand an der Kante
~ entlang. Sobald die N ähte fertig sind, können w ir
die Unterfäden an einem Ende festha lten und d ie
Fältchen auf d ie gewünschte Weite e inz ie hen.
Kräuseln mit Gummifaden
Umspon ne ner Gumm ifaden wird mit der Hand au f
die Spule gewickelt. Da bei da rf er jedoch nich t
ausgedehnt werden und ke ine Spannung erhalten.
Die Unterfadensitannung ste ll en w ir lose ein (siehe
Se ite 6). Mit nol'ma le r Stichlänge und Obedade n
50-70 nähen w ir nun eine e infache Ge radstichnaht,
die von se lbst den Stoff sofort kräuselt. Je länger
der Stich, desto stärker die Kräuselung. Bilden sich
auf der linken Seite Garnsch laufen, ist die Obe r-
fadenspan nung evtl. etwas feste r zu stellen. Für
Kinderk leidchen, Nachthemden (au ch in Charmeuse),
Kittelschürzen usw. eine sehr be liebte Techni k.

Smokarbeiten
W ir a rbeiten Smok mit
Gumm ifade n und nä hen
kreuzweise o de r nach a n-
deren Mustern. Der Stoff
muß be im Nä hen straff ge-
ha lten werden . Der Gum-
mifaden und die Obe r-
fadenenden s ind am Ende
jeder Naht zu verknoten.
Je länger der Stich, desto
stärker die Kräuselung.
Plastikmaterial vernäht sich am besten bei großen
Stiche n und starker Nadel. Den Nahtweg ö lt man
vorher le icht ein, dann g leitet die Folie besse r.
Fadenenden müssen ver knote t werden.
*) siehe Seite 53
36 37

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Gute Kleidung hat ver-
st!uberte Nähte. Offe ne
Schnittkanten a uf de r S pitze und Einsätze
Rückseite sind immer ein
.Ärgernis. Deshalb we rden
sie auf de r A D LER ver-
säube rt. Mit Stichlage
„zentral", Stichlänge 2 mm,
un/rei-6-eLu
St ichbreite 2 mm, nähen wir Die Spitze wird ca. % cm vo n
a n der Kant e entlang, der Stoffkante entfernt aufge-
wobei diese in der Mitte legt und mit Zickzack-Stich (Stich-
des Füßchens läuft und lage : zentra l, Stichbre ite 2 mm
die Na del rechts neben bei einer Stichlänge von % mm)
der Ka nte bl ind einsticht. a ufg enäht. Anschließend wird
Es geht so schnell - aber der unten vo rstehende Stoff sau-
e rhöht die Qualität Ihrer be r a bgeschnitten.
Kleidung.

D~r R~lls~um . ~~·,·.~··


wir~ mit Z1ckzack-~aht (St ich- „1.f.f;I,"' Eckenl egen und
b reite 2 mm od.e r 1e nc;:ich Art ~~'~ Abnähen
des Stoffes bre iter), Sti chlage '!!!!Jr. „
zentra l und be liebiger Stich- Sollen, z.B. be i e inem
lä ng e genä ht. Ma n ve rwendet Taschentuch, Ecken ge-
hie rz u den Rollsäumer*). Er nä ht werden, läßt man
e ignet sich besonders für bei der e rste n Na ht die
dünn e Stoffe und ergibt, z. B.
l1 be i der Verwend un g farb iger
Garne, sehr hübsche Effe kte. \"i;.
Spitze um die eigene
Bre ite vo rstehen (1). Die
Nah t hält man an d er
Muschelsaum in Trikot nächsten Ecke % cm
Mit e iner Zickzackbreite von vor der Stoffkante (2)
3-4 mm (zentral) entste ht die an, legt die Ecke (3)
so belie bte Saumverzie rung nach unten um und
a n Tri kotwäsche. Auch bei setzt die zweite Na ht
Kinderkleidern ergibt der fo rt. Ist die Spitze
Muschelsäumer* ) (z.B. an Vo-
lants fa rbig genäht) sehr angenäht, nä ht ma n
hü bsche Garnieru ngen. di e Nahtlinie (3) mit
Taschentücher, Schals und Rüschen beketteln . der gleichen Zickzack-
Die Außenkante wird % cm umge buggt und so unter Naht fest und schnei-
das Füßchen ge legt, daß sie genau in der Mitte des det d ie überstehende
Fußes läuft. Mit Stichlage zentra l, Stich breite 1,5 bis Spitze ab.
2 mm, St ichl änge 1/2 -1 nähen wir nu n so, daß di e
Nadel links in den Stoff und rechts blind dicht an
Ecken kräuseln
de r Ka nte einst icht. Die Stoffkante wird a uf der
linke n Seite sauber abgesch nitten. Soll die Ecke ge kräu-
*) siehe Seite 53 selt werden, wird e in
Faden in der Spitze
gezogen, bis die Run-
dung erzie lt ist

Spitze einsetzen
Die Spitze wird auf den Stoff ge legt und, wie oben
beschrieben, mit Zickzack-Stich a ufgenä ht. Erst a m
Schluß wird der darunter liegende Stoff sauber
a usgeschnitten. Ecken werden wie oben beschrieben
a usgefü hrt.
39

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/

Dieses neue Verfahren ist für Ihre ADLER durch


Bundespatent geschützt. Die Motive werden nach
den ADLER Arbeitsvorlagen - ohne Stickrahmen
einfach genäht!

~~~

ADLER.Nähstickerei auf kleiner Decke

Dabei können Sie sowohl automatische Ziernähte


verwenden, als auch Stichbreite und Stichlage von
Hand steuern. Das Muster entsteht sehr leicht und
schnell, wenn Sie die Führungslinien der Vorzeich-
nung oder des Abplättmusters an den Anlagepunk-
ten des ADLER-Nähstickfußes entlangführen.

J
1
,,
11
Abplättmuster für Monogramme, Motive Hir Blusen,
Kleider, Kissenplatten und Decken sind bei jedem
ADLER-Händler erhältlich.
Will man farbige Zierfäden (Perlgarn) unterlegen,
fädelt man sie durch das linke oder rechte Loch am
Steg. In der Mitte untergelegter Zierfaden wird im ADLER-Nähstickerei auf Parad ekissen, l i nks nach ADLE R-Abpl ätl·
Schiit~ des Steges geführt. muster ,nä h'-gesticktes Monog ramm, Oberfadenspannung etwas
loser als Unterfadenspannung.
40

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uppLiht:tho//V und 11uH vfu8 Sticken_,,
oder Aufnäharbeit. Man versteht hierunte r die im Rahmen
Techn ik, bei der das Muster aus aufgenä hten Stoff- Füllstich
teile n besteht. Die Applikation bedin gt stets eine
Umrand ung durch einfachen Zickzackstich oder Hi erz.u brauchen wir
Adlermatic-Ziernähten. Man kann die Ränd er auch einen Stickrahmen
mit Kordel unte rlegen, d ie in den Kordelfuß* ein- mit ca. 15 bis 18 cm
gefüh rt und überstickt wird. Appli kations-A rbe ite n Durchmesser, a m be-
können in Seide, Samt, Brokat, Plüsch, Leinen, Tü ll sten m. Stellschraube
und Lede r ausgefüh rt werden. Die a ufge legten Teile, (Bi ld}.
die man aus kle inen Flecken schne iden kann, wer- Der Stoff ist in de n
den desha lb oft abstechend vom G rundstoff ge- Ra hmen einzuspa n-
wählt. Arbeitsgang: Zuerst heftet man das mit Naht- nen und straffzu-
zugabe geschn ittene Mo tiv auf den Grundstoff und ziehen.
näht mit Zickzackstich (Stichlänge l mm, Stichbreit e
1112 mm) in aufgezeichneter Linie auf, schne idet über- Spannt der Ra hmen den Stoff nicht mehr straff oder
stehende Naht ab, und überstickt mit Zickzackstich. will man den Stoff besonders scho nend behandeln,
(Stichbreite 2-2,5; Stichlänge : fast 0) oder Ad ler- so umwickeln wir den äußeren Rin g mit etwas Stoff.
matic-Ziernaht. De r zu applizierende Stoff kann bei l. Füßchen abnehmen.
durchsichtigen Stoffen auch unterlegt werden. Obe r- 2. Transporteu r versenken
fadenspannung etwas loser als Un te rfade nspannung. (wie auf Seite 7 angegeben).
3. Na del Nr. 60-70.
4. Zum Sticken ka nn Nähseide
n ich t verwendet werden,
sondern nur erstklassiges Ma-
sch in en Stickgarn oder re ine
Seide.
5. Lüfterhebel 10 senken.
6. Wi r ste llen Zickza ck - Stich-
breite 4-5 ein, St ichl age ze n-
tra l, au tomat ische Steue rung
a usgescha ltet.
7. Der Rahmen wird, nach Auf-
zeichnung nur in Q uerrich -
tung gefü hrt, wobe i mittels
Zeigefinger der Stoff dicht an
der Nadel niederzuha lten ist.
(Siehe Bild)

.1
1

•) siehe Se ite 53 42

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Lfn/h- Uff!d 'Ptufhficfv c5cliudnzelarÖeif
(nur bei ADLER 489 A möglich)
Sie hat ihren Namen von der schwänzelnden Be-
Die ADLER-Lochstich-Einrichtung*) liefert jeder ADLER weg ung, die der Stickrahmen da bei ausführt. Man
Händler. Die Spezial-Loch-Stichplatte wird auf die ste llt ei nen breiten Zickzack-Stich ein, Stichlänge
normale Stichplatte aufgesetzt. Die Unterfaden- fast Null, schraubt den Zick-Zack-Gelenkfuß an un d
spannung soll stärker als normal sein (Seite 6). Wir stellt den Transporteur auf „Nähen" ( ) (siehe
verwenden Stickgarn Nr. 50. Der Stoff wird in ei nen Seite 7). Man dreht den Rahmen frei (ohne Vo r-
Rahmen eingespannt (Seite 43), und die Löcher zeichnung) und hat sehr bald erfa ßt, wo der Stich
werden mit dem Locheisen auf dem Holzklotz aus- „hi n will", um die Unterlagv gleichmäßig zu füllen.
gestanzt. Dann wird das ausgestanzte Loch über den Ge übte Näheri nnen erleichlern sich dm Drehen und
Zapfen der Stichplatte gelegt und bei Stichlage Wenden durch eine selbstges u!'l gene Walze rme lodie
rechts und Stichbreite 2 wird der Rahmen gleich- oder durch Musik aus dem Plattenspieler.
mäßig und langsam um den Zapfen gedreht. Es emp-
fiehlt sich, jedes Loch zweimal zu umnähen und am Mit ombriertem Garn entstehen überrasche nd schö-
Schluß einige Verstechstiche (Hebel 41 auf Null!) zu ne Arbeiten.
nähen.
*) siehe Seite 53

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k'urb-elri c/fjour
wi rd ohne Füßchen, mit versenktem Transporteur,

~·-~..:···
Stichbreite 2,5-5 hergeste llt. Der Rahmen wi rd nicht

l
:i ~~·~
gedreht, so daß die St iche in eine r Richtung liegen.
Das Muste r we ist nach d em C ha rakte r des Zick-
zackshches deshalb stä rkere und schwäche re Stel-
len auf, wodurch der Reiz die ser Arbeit noch erhöh t
11 wird.

'\
.::·····=·'.,
••••••·
l-/1Z ....
*••• :··; „••••• •••
. • •• .. • ~~ ...... . .
· "'·
~ ........ 011• ' ..~1
••••• ~ 8 1,•
. ·111' ·~ ~i ~
-~···
~~ - iil
l
W ir ziehen Fäden wie be im
echten Hohlsaum, jedoch lä ngs
und quer und übe rnähe n die
stehengeb li ebenen Fäden mit
feinem Zickzackstich. In der
Kreuz ung wi rd das Gewebe nur
einfach überstochen. Zu letzt
wird das Motiv mi t Ko rde l
(Stichb reite 2) umrande t.

.__
t

ßv!dj'upfens,l,·ck c.re-r·
Sowoh l bei eleganten Kle idern als a uch bei Strick-
waren ergeben sich kostbar a nm utende Wirkung e n.
Und doch ist die Sache so einfach: Der Me tall fa den
wi rd als Ober- oder Unterfaden ve rwendet. Am
besten geeignet: Lu rex-Goldfad en von Schürer-AG.
:1 Augsburg.
{~
~.„•,\, jl·' .i?,
,1
,,\ .„,
\,..._,t A f-~
~\V~
.;>.

st ._r.·-v·1-1
1
1\~1'". ~ ~
_&!!#V~)· .
''t.'! ,..i:
f..:" \ -~'1~ ~~\~)j>i:if« ; ~1
~ fl~ ~/·; ~:-~f·· / / öl
~\ f I 'f ''-· f iH~/' ,/ -· :;,e>s
~\,\11'.',//
• ~ '~ ·f1,n '\'~ '\I·~U/-·--<"""
\}l ~}: ~_-::- ., .- .„_,.;:;:'~

,,~. . ,.'\ "-.,.::.}~
f;J.~1."""--
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Nur wenn Sie Ihre Maschine gut reinigen und ölen,
wird sie Ihnen e in Leben lang zufri edenstellend die-
nen können. nu r ge legent-
lich benutzt,
uenügt ein
/ wische n-
1c1um von
oine r Woche.
1:s ist ni cht
nötig, viel 0 1
1u ver-
wenden.
Ein Tropfen
crn jeden
Punkt, der
cwf den
Ill ust ratio-
nen siehe
c1uch Seife 50
und 51 du rch
Pfe il gekenn-
zeichnet ist,
genügt.
Ehe Sie zu ölen beg in nen, heben Sie den Oberarm-
deckel 21 ab, indem Sie auf d ie beiden Raste n 92
und 93 drücken. Klappen Sie d urch Druck a uf Raste Nach dem
15 de n Kopfd ecke l 14 a b. Oien des
Dan n enlfernen Sie b itte den Sta ub von der Ma- Arm es kl a p-
schine mitte ls eines Pinsels oder. e ines weichen Lap- pen Sie den
pens. Auch der Schmutz, der sich in den Ol löchern Kopfde ckel
1t1 wiede r z u,
festg esetzt ha ben sollte, muß e ntfernt werden.
Benutzen Sie zum O ien nu r das O rig in a l-AD LE R-OI. '>Olzen den
Sie erhalten es beim ADLER-Händler. Anderes OI Oberarm-
ka nn die Maschine gegebenenfalls verschmieren und deckel 21
e inen schweren Ga ng ve rursachen. wieder auf
Befindet sich d ie Ma schine in dauernder Be nutzung, und befesti-
sollte n Sie sie mindestens a lle 3 Tage ö len. W ird sie uen ih n,
indem Sie
fes t auf die
Kn öpfe 28

lf und 20
drücken.
(Bild unten).

ADlER

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j11

989 A
11

489 A

Geben Sie auch


einen Tropfen 0 1an
die Laufbahn des
Greifers.
Eine trockene Lauf-
bahn läßt den G re i-
fer ve rschl eißen
51

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Notizen:
ADLER - Normalzubehör

~
37375c

<~~---
~
Gelenk-
gabelfuß
für Gerade-
ousnähte
89075
Säumer
l
~ l
89067c
Zickzack- 37361
gelenkfuß Kopper

l~
~
53081c 1 89072
Nä hstickfuß Knopfonnä h-
(anderMaschlne) fuß
t
~
37383c
Konten- 61030~~
' fuß mrt Lineal~
Ansch la g

·~
; 289086 s 1342

'
Knopfloch- Appa rate-
- fuß schrou be
(od. 453086)
1 -;p
w ••
53090 Pfeiltrenne r
(oder Knopflochmesser mit Ho lzunterloge)
rorner :
11 1 Zubehörkosten 53089
1 O lkonne ... . . 7033
1 kl. Schraubenzieher 7051
1 or. Schraubenzieher 7053
II Spul en . . . . . . 61056
!j Na deln . . . . . . . . . . . 130 R
1 Kurve 1 a (in der Maschine) 53671
l Kurve 2a . . . . . . . . . 53672
1 Kurve 3a . . . . . . . . . 53673
Gebra uchsan leitung . . . . .
Sta ubtuch . . . . . . . . . . 7235
1 Rundlochstichplatte (nur 489 A) . 53 160
1 Verlängerungsblech (nur 489 A)
(je noch Maschinenausführung) 489 148
oder 1 Ve rlängerungsblech
(je noch Maschinen-Ausführung) M 35687
1 Netzkabel . . . . . . . . . 289394
1 Stopffuß (nur 989 A~ . . . . . 789 072
1 Stopfri ng (nur 989 A . . . . . 789 075 c
1 Rundlochstichplatte nur 989 A) . 789 160
1 Wollstopffuß (nur 989 A) . . . 789 073
Die auf den Seiten 33-44 mit e ine m *) bezeichne ten
Apparate und Füße führt ieder ADLE R- Hä nd ler.
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