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IAU240 SAP Automotive: JIT-Prozesse

IAU240
SAP Automotive:
JIT-Prozess
 SAP AG 2001
Copyright

Copyright 2001 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten.


Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von
Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form
auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung
durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene
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werden.
Alle Rechte vorbehalten.

 SAP AG 1999
mySAP Automotive (für Automotive-Zulieferer)

IAU240 3 Tage

mySAP
*LO020 5 Tage IAU210 5 Tage Automotive:
JIT-Prozesse
mySAP
Prozesse der Automotive:
Fremdbe- Prozesse in der
schaffung Zulieferindustrie
WDEAS0 1 Tag
*LO150 5 Tage Installation
von „Best
Practices for
Prozesse im mySAP
Vertrieb Automotive“

*LO050 5 Tage WDEAS1 3 Tage


Planung und
Steuerung für Arbeiten mit
diskrete „Best
Fertigung und Practices
Serienfert. for mySAP
Automotive“

*See also mySAP SCM


Curriculum

 SAP AG 2001
Voraussetzungen für Teilnehmer

 Voraussetzung für den Workshop ist der Besuch der


Schulung
 IAU210 SAP Automotive: Zulieferer

 Wünschenswert ist der Besuch weiterer Level 2 und Level 3


Schulungen in verwandten Bereichen sowie Basiswissen
über die Zulieferindustrie und entsprechende Erfahrung.

 SAP AG 2001
Zielgruppe

 Teilnehmer:
 Mitglieder des Projektteams von Automobilzulieferern, z.B.:
 Beschaffungsspezialisten,
 Verkaufsspezialisten,
 Dispositionsplaner,
 DV-Mitarbeiter

 Dauer: 3 Tage

 SAP AG 2001
Kursüberblick

Inhalt:

 Zielsetzungen des Kurses


 Lernziele des Kurses
 Inhaltsverzeichnis
 Übersichtsdiagramm
 Gesamtunternehmensszenario

 SAP AG 2001
Zielsetzungen des Kurses

Dieser Kurs ermöglicht es Ihnen:


 Typische in der Branchenlösung mySAP
Automotive enthaltene Geschäftsprozesse der
JIT-Abwicklung einzustellen und durchzuführen.

 SAP AG 2001
Lernziele des Kurses

Am Ende dieses Kurses können Sie:

 wesentliche JIT-Geschäftsprozesse einzustellen


und durchzuführen:
 Empfang Produktionssynchroner Abrufe

 Weiterleitung Produktionssynchroner Abrufe

 Erzeugung und Empfang von Mengenabrufen

 SAP AG 2001
Inhaltsverzeichnis

Vorspann

Kapitel 1 Kursüberblick
Kapitel 2 Einleitung
Kapitel 3 Eingangsverarbeitung Produktionssynchroner Abrufe
Kapitel 4 Mengenabrufe
Kapitel 5 Weiterleitung Produktionssynchroner Abrufe
Kapitel 9 Sonstige Themen

Anhang

 SAP AG 2001
Übersichtsdiagramm

Kursüberblick Mengenabruf

Einleitung PAB-Weiterleitung

PAB-Eingang Sonstige Themen

 SAP AG 2001
Gesamtunternehmensszenario

 Anhand eines Automobilherstellers, eines


Systemlieferanten und eines Teilezulieferers
werden typische JIT-Geschäftsprozesse der
Automobilzulieferindustrie erläutert.
Dabei wird insbesondere Wert gelegt auf die
Kommunikation zwischen dem Tier 1 Zulieferer und
dem Hersteller sowie zwischen Tier 1 und Tier 2
Zulieferer.
Mengen-, Wert- und Informationsfluß werden
erläutert.

 SAP AG 2001
Einleitung

Inhalt:
 Integration von JIT-Abruf und Lieferplan
 Prozeß: Produktionssynchrone Abrufe
 Prozeß: Mengenabrufe
 Tools

 SAP AG 2001
Einleitung: Lernziele des Kapitels

Am Ende dieses Kapitels können Sie:

 Die Integration zwischen Lieferplänen und JIT-


Abrufen beschreiben.
 Den generellen Ablauf von PAB- und MAB-
Prozessen darstellen.
 Wichtige Tools zur Durchführung von PABs und
MABs aufzählen.

 SAP AG 2001
Übersichtsdiagramm

Kursüberblick Mengenabruf

Einleitung PAB-Weiterleitung

PAB-Eingang Sonstige Themen

 SAP AG 2001
Gesamtunternehmensszenario

 Sie verschaffen Sich einen Überblick über die


wichtigsten JIT-Prozesse sowie über deren
Steuerungstools.

 SAP AG 2001
Integration Lieferplan / JIT-Abrufe

Kunde

MAB PAB
(Mengenabruf, (Prod.-synchr.
Summarised Abruf, Seq.JIT JIT
LAB
Lieferplan

JIT Call) Call


Fahrzeuganonym konkreter Fahrzeugbez.

FAB
Dispo-Abgleich
(Report)

 SAP AG 2001
Überblick: Geschäftsprozess mit Produktionssynchronen Abrufen

Variante: Lieferbestätigung durch OEM und Gutschriftsverfahren

Fahrzeughersteller Zulieferer
Lieferabruf (evtl Feinabruf)
Vorplanung Lieferpläne
Lieferplaneinteilungen Bedarfsplanung
Einkauf

Rohbau PAB-Vorschauimpuls
Anlegen/Zuordnen
Prüfen des PAB

PAB-Montageimpuls
PAB mit Sequenz
Montage

Sequenzgenaue Montage
Einbau Module Anlieferung der in Sequenz
Module/Systeme
WE Versand

Lieferung/WA /ohne Faktura


Lieferquittierung (TSL) mit Produktionsnummern
ERS-Abrechnung Lieferquittierung
Gutschriftsanzeige Abgleich mit Interne Faktura
Gutschrift
PAB-Daten

FI-Beleg Zahlungsavis
FI-/CO-Belege

 SAP AG 2001
Überblick: Geschäftsprozess mit
Mengenabrufen

Variante: Lieferungserstellung und Rechnungsstellung durch Zulieferer

Fahrzeughersteller Zulieferer
Lieferabruf Lieferpläne
Vorplanung
Lieferplaneinteilungen Bedarfsplanung
Einkauf

MAB-Impuls
Anlegen des MAB
Produktions
versorgung
MAB mit externer Ref.-Nr
(Kanban / RAN, etc.)

Abrufgenaue
Anlieferung der
Module/Systeme
Versand
Einbau Module

WE

Abgleich Liefererstellung mit Produktionsnummern


Lieferung/WA
Buchhaltungs-
beleg Faktura
Faktura

 SAP AG 2001
Tools im JIT-Umfeld (1)

Dialogtransaktionen

JIT Cockpit

Tagessammel-
Lieferschein

JIT Monitoring

Impuls-Monitor

Archivierung

Excel-Download

Schnittstellen zu BAPI

externen Systemen ....

BAPI

 SAP AG 2001
Tools im JIT-Umfeld (2)

JIT-Komponentenliste

Bedarfsabgleich

Barcode-Erfassungen

JIT-Internet-Szenario

Werkerdialoge

BW Integration

JIT-Pufferabrufe

Grafische
Fortschrittserfassung

 SAP AG 2001
Einleitung: Zusammenfassung des Kapitels

Sie können nun:

 Die Integration zwischen Lieferplänen und JIT-


Abrufen beschreiben.
 Den generellen Ablauf von PAB- und MAB-
Prozessen darstellen.
 Wichtige Tools zur Durchführung von PABs und
MABs aufzählen.

 SAP AG 2001
PAB-Eingang

Inhalt:
 Überblick über die eingangsseitige Abwicklung
produktionssynchroner Abrufe
 Grunddaten
 Steuerdaten
 Bewegungsdaten
 PAB-Prozeß
 Listen, Auswertungen & Rückmeldungen
 Bearbeitung von PABs im JIT-Cockpit
 Sonderformen der Lieferungsabwicklung
 Lieferquittierung

 SAP AG 2001
PAB-Eingang: Lernziele des Kapitels

Am Ende dieses Kapitels können Sie:


 Die Stamm- und Steuerdaten des
Geschäftsprozesses einstellen:
 Aktionssteuerung, JIT-Kunde, Destination,
Teilegruppenfindung, JIT-Abruf
 Die wesentliche Schritte der Verarbeitung von
Produktionssynchronen Abrufen nachvollziehen
bzw. durchführen:
 Fortschrittsmeldung, Notfalltransaktionen,
Barcodetransaktionen, sukzessive
Lieferungserstellung, Lieferquittierung
 JIT-Monitor, JIT-Cockpit, Impulsmonitor,
Komponentenbedarfsliste, Bedarfsabgleich

 SAP AG 2001
Übersichtsdiagramm

Kursüberblick Mengenabruf

Einleitung PAB-Weiterleitung

PAB-Eingang Sonstige Themen

 SAP AG 2001
PAB-Eingang: Unternehmensszenario

 Im Rahmen der Business Blueprint Phase der


Accelerated SAP Projekteinführung prüfen Sie die
Durchführbarkeit des vom Zulieferer benötigten
PAB-Prozesses:
 Der Zulieferer erhält Liefer- und Feinabruf vom
Hersteller und nutzt diese zur Planung seiner
Produktion und seiner Beschaffung.
 Die Produktion, der Lieferprozeß und die
Fakturierung wird durchgeführt auf Basis der
Produktionssynchronen Abrufe.
 Im Produktionssynchronen Abruf erhält der
Zulieferer die Liste der Baugruppen, die er an
den Hersteller liefern muß.

 SAP AG 2001
PAB-Prozeß: Lernziele

Nach Behandlung dieses Themas können Sie:

 Den Geschäftsprozeß darstellen.


 Die für den Prozeß benötigten Grund- und
Steuerdaten pflegen und die Bewegungsdaten
nachvollziehen.
 Die wesentliche Schritte der Verarbeitung von
Produktionssynchronen Abrufen durchführen.

 SAP AG 2001
Überblick: Geschäftsprozess mit Produktionssynchronen Abrufen

Variante: Lieferbestätigung durch OEM und Gutschriftsverfahren

Fahrzeughersteller Zulieferer
Lieferabruf (evtl Feinabruf)
Vorplanung Lieferpläne
Lieferplaneinteilungen Bedarfsplanung
Einkauf

Rohbau PAB-Vorschauimpuls
Anlegen/Zuordnen
Prüfen des PAB

PAB-Montageimpuls
PAB mit Sequenz
Montage

Sequenzgenaue Montage
Einbau Module Anlieferung der in Sequenz
Module/Systeme
WE Versand

Lieferung/WA /ohne Faktura


Lieferquittierung (TSL) mit Produktionsnummern
ERS-Abrechnung Lieferquittierung
Gutschriftsanzeige Abgleich mit Interne Faktura
Gutschrift
PAB-Daten

FI-Beleg Zahlungsavis
FI-/CO-Belege

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß

1 CREA Vor Eingang der produktionssynchronen Abrufe:

2 PINP Bedarfsplanung
EDI
Eingang Lieferabrufe/Feinabrufe
3 POUT zu SD-Lieferplänen
Primärbedarfe, Sekundärbedarfe
4 ZQS1 Erzeugen Abrufe an Subzulieferer

5 CGRP

6 BFLP Fzg.
Fzg.4711
4711
Modul A Modul B Modul C Modul D
7 DELI
MAT 1 MAT 2 MAT 3 MAT 4

8 STAT

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß (1)

1 CREA Create JIT Call


Anlegen JIT-Abruf
EDI

2 PINP Trigger: Eingang Vorschau-Impuls

Material- u. Lieferplanfindung
3 POUT Teilegruppenfindung
Plausibilitätsprüfung
4 ZQS1 Sichern der komprimierten Daten auf DB
Basis für Sicherung in Notfallsysteme
Basis für Abgleich mit Lieferplanbedarfen
5 CGRP

6 BFLP Fzg.
Fzg.4711
4711
Modul A Modul B Modul C Modul D
7 DELI MAT 1 MAT 2 MAT 3 MAT 4

8 STAT

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß (2)

1 CREA Production Input


Übergabe an die Produktion
EDI

2 PINP Trigger: Eingang Montage-Impuls


Aktualisieren PAB, Stücklistenauflösung
POUT Aufbereitung fertigungsrelevanter Daten
3
Druck des Arbeitspapiers  Montage !

4 ZQS1
Linie VR

5 CGRP
Linie HR

6 BFLP
Linie HL

7 DELI Linie VL

8 STAT

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß (3)

1 CREA Production Output


Fertigmeldung aus der Produktion

2 PINP Trigger: Fortschrittsmeldung


O.K. (grafisch oder Liste) oder
3 POUT Barcode-Transaktionen

Nach erfolgter Fertigung,


4 ZQS1 positiv abgeschlossener Modulprüfung
U.a. linienbezogen möglich
5 CGRP

6 BFLP

7 DELI

8 STAT

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß (4)

Eigene Aktion
1 CREA
Qualitätsprüfung

2 PINP Trigger: Fortschrittsmeldung


(grafisch oder Liste) oder
3 POUT Barcode-Transaktionen

Einfaches Verfahren im Customizing


4 ZQS1 zur Definition eigener Aktionen
Hier: Dokumentation einer Qualitätsprüfung
5 CGRP

6 BFLP

7 DELI

8 STAT

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß (5)

1 CREA Create grouping information


Gruppierungsinfo
2 PINP Trigger: Fortschrittsmeldung
(grafisch oder Liste) oder
3 POUT Barcode-Transaktionen

Gegebene Anzahl von Teilegruppen


4 ZQS1 werden in einer ‚Gruppierung‘ zusammengefasst.
Gruppierung kann Grundlage sein für Racklabel /
5 CGRP Trigger für weitere Aktionen

6 BFLP

7 DELI

8 STAT

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß (6)

1 CREA Backflush (parallel)


Buchung der Warenbewegungen

2 PINP Trigger: Fortschrittsmeldung


 aggregiert für eine Menge von Abrufen
oder Hintergrundjob
3 POUT
Rückmeldung in der Serienfertigung:
Wareneingang der Abrufkomponenten,
4 ZQS1 retrograde Entnahme der Verbaukomponenten,
Leistungsbuchung (Entkopplung)
5 CGRP
001
001
0001
0001 0002
0002

6 BFLP

7 DELI

8 STAT

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß (7)

1 CREA Create delivery


Lieferungserstellung
Trigger: Fortschrittsmeldung
2 PINP
 aggregiert für eine Menge von Abrufen

3 POUT Zusammenstellung der Abrufmaterialien


mit kumulierten Mengen
Erstellen von Lieferdokumenten
4 ZQS1 incl. Produktionsnummern.
Grundlage für Transport, WA, Faktura
5 CGRP EDI

6 BFLP

7 DELI

8 STAT

 SAP AG 2001
Aktionssteuerung - Beispiel für PAB-Prozeß (8)

1 Statistics
CREA Fortschreibung der Statistik

Trigger: Fortschrittsmeldung
2 PINP
 aggregiert für eine Menge von Abrufen
periodenorientierte Auswertungen
3 POUT über Produktion und Absatz im BW

4 ZQS1

5 CGRP

6 BFLP

7 DELI

8 STAT

 SAP AG 2001
Abbildung JIT-Prozeß

Interner
Status 1000 Bearbeitungsstand
der Teilegruppe innerhalb
des PAB-Prozesses
Auslösung:
extern (EDI-Eingang) Aktion
intern (Anwender)
Logistische/Technische
Funktionalität
Status 2000 (für 1 oder n Abrufe oder
Teilegruppen)

Modellierung des
projektspezifischen
JIT-Prozesses Hohe Flexibilität
bei der Abbildung
komplexer Prozesse

Modularer Aufbau

 SAP AG 2001
JIT-Abruf: Aufbau des IDoc (Kundendaten)

 Der EDI-Abruf des Kunden besteht aus


einem Abrufkopf und einer oder mehrerer
Abrufkomponenten.
0000002298 / 101 / RB / TOR 23 / …
 Auf Ebene des Abrufkopfes befinden sich
AS1-9511-101 / RB / PVB 1 / …
unter anderem die
 Externe Abrufnummer
AS1-9511-102 / RB / PVB 1 / …
 Sequenznummer des Abrufes
AS1-9511-103 / RB / PVB 2 / … (Fahrzeugbezug)
AS1-9511-104 / RB / PVB 2 / …
 Externe Statusinformation (Vorschauimpuls,
Montageimpuls, ...)
AS1-9511-105 / RB / PVB 3 / …
 Auf Ebene der Abrufkomponenten befinden
sich unter anderem
 Die Materialnummer der Abrufkomponente
 Die externe Statusinformation
(Vorschauimpuls, Montageimpuls, ...)
 Der Verbauort

 SAP AG 2001
Stammdaten

 Aus den Daten des Abrufs werden der JIT-Kunde


und die Destinationen ermittelt. Sie steuern die
Bearbeitung der produktionssynchronen Abrufe.
 Der JIT-Kunde ist definiert über die Kombination von
Auftraggeber und zu belieferndem Werk des Kunden
und bestimmt insbesondere die Umsetzung der
externen Statusinformation in den externen Status
sowie die Art der Teilegruppenfindung.
 Die Destination ist die Kombination von Abladestelle
und Verbauort beim Kunden. Hier findet man die Liste
der Teilegruppentypen, die an diese Destination
angeliefert werden können. Dem einzelnen
Teilegruppentyp ist seine Abrufsteuerung
zugeordnet.

 SAP AG 2001
Überblick über die Teilegruppenfindung

 Die Teilegruppenfindung ordnet


jeder Abrufkomponente einen
Fzg 4711 Teilegruppetyp zu. Am
Teilegruppentyp ist die
Modul Modul Modul Modul
VL VR HL HR Abrufsteuerung hinterlegt.
 Bei Mengenabrufen und
K-Teil 1 K-Teil 6 K-Teil 11 K-Teil 16
produktionssynchronen Abrufen
K-Teil 2 K-Teil 7 K-Teil 12 K-Teil 17 für diskrete Materialien wird jedem
K-Teil 3 K-Teil 8 K-Teil 13 K-Teil 18
Abrufmaterial ein eigener
Teilegruppentyp zugeordnet.
K-Teil 4 K-Teil 9 K-Teil 14 K-Teil 19
 Im Falle der
K-Teil 5 K-Teil 10 K-Teil 15 K-Teil 20
produktionssynchronen Abrufe für
Zusammenbauten werden die
Abrufmaterialien über die
Teilegruppenfindung zu
Zusammenbauten gruppiert.

 SAP AG 2001
Ablauf der Teilegruppenfindung

Profil Ablade- Verbauort Teilegruppen- Fertigungs- Ableitung des


stelle material version TG-Materials
X 1 2 3
MAB_001 X X 1
PAB_001 X X 1

 Ermittlung des (Teilegruppenfindungs-) Profils aus dem JIT-Kunden.


 Ermittlung der Ableitung des Teilegruppenmaterials:
 blank: Ermittlung aus dem Abruf, Customer-Exit oder dem Dialog
 1: Abrufkomponente als Teilegruppenmaterial
 2: Vorschlags-TG-Material aus dem Feld Konfig. Material des
Materialstamms der Abrufkomponente
 Ermittlung des Teilegruppentyps aus der Liste der möglichen
Teilegruppentypen über eine Priorisierung der Kriterien Abladestelle,
Verbauort, Teilegruppenmaterial und Fertigungsversion
 blank: das Kriterium ist nicht für die Findung relevant
 X: das Kriterium ist für die Findung obligatorisch
 1,2,3,4: das Kriterium wird mit Priorität 1, 2, 3 oder 4 zur Findung
berücksichtigt
 SAP AG 2001
Abbildung der Abrufe in dreistufige Struktur

Abrufumfang
 Kunde
 Werk des Kunden
 Produktionsnummer Steuerungsebene
 Sequenznummer
 Fahrzeugspezifikationen Einheit der internen
Verwaltung und Steuerung
(Abrufsteuerung,
Teilegruppe Produktion, Versand)
 Anlieferdaten
 Abladestelle - externer Status, Zeitstempel
 Verwendungsort - interner Bearbeitungsstand,
 Anlieferzeitpunkt Zeitstempel
- Abrufsteuerungsschlüssel
 Teilegruppeninfo
 Teilegruppenmaterial
- Destination
- Lieferungsnummer
- Bezug zu auslieferndem Werk
und eigener Fertigungslinie
Abrufkomponente
 Sachnummer Kunde
 Eigene Materialnummer
 Menge, Mengeneinheit
 Verweis auf Lieferplanposition
 SAP AG 2001
Aktionssteuerung/Statusverwaltung

neuer externer Status

VS FF ST
Aktion
- CREA PINP -
alter
VS - MODI PINP CANC
externer

Status
FF - - - -

ST - - - -
Aktion

CREA MODI PINP POUT BFLP DELI

1000 - 5000 - - -
1000 - 1000 5000 - - -
5000 - - - 6000 - -
interner
5400 - - - 6000 - -
Bearb.-

stand
5500 - - - 6000 - -
6000 - - - - 7000 -
7000 - - - - - 8000

8000 - - - - - -

 SAP AG 2001
Listen, Auswertungen & Rückmeldungen: Lernziele

Nach Behandlung dieses Themas können Sie:

 Die Fortschrittsmeldung zur Steuerung der PABs


einsetzen.
 Den JIT-Monitor zur Überwachung von PABs
nutzen.
 Die wichtigsten Notfalltransaktionen bedienen.
 Die Komponentenbedarfsliste nutzen.
 Einen Bedarfsabgleich durchführen.
 Die Barcode-Erfassung zur Steuerung des PABs
einsetzen.

 SAP AG 2001
Fortschrittsmeldung (JITF): Aufgaben und Funktion

 Anzeige eines Arbeitsvorrats für eine


vordefinierte Aktion (z.B. Fertigmelden aus der
Produktion „POUT“)
 Einstellbare Päckchengröße für Arbeitsvorrat
und Vorschau
 Einstellbar auf bestimmte Fertigungslinien
(Kombinationen möglich)
 Bearbeitung der Arbeitsvorrats aus Liste oder
direkt (auch im Batch)
 Abruf von Sonderaktionen (z.B.
Ausschußmeldung)

 SAP AG 2001
JIT-Monitor (JITM): Aufgaben und Funktion

 aktuelle Übersicht über alle JIT-Abrufe nach


verschiedenen Selektionskriterien
 Listlayout kundenindividuell einstellbar
 verschiedene Sichtweisen der Abrufe (z.B. „diskretes
Material“, Blockliste...)
 Interaktives Navigationszentrum
 Auslösen von Aktionen
 Notfallbereinigung (via Transaktion JITE)
 Excel-Download (via Transaktion JITX)
 Einplanung von Batch-Listen und / oder Batch-
Aktionen
 Statistik / Grafik für Management
 Zeitzonenwechsel in der Anzeige
 Teilegruppe austauschen
 SAP AG 2001
Hilfsmittel für den Notfall

 Schnelländerung bei FAX-Betrieb (JIT5)


 EXCEL-Download der Monitoringliste (JITX)
 Unterstützt werden nur die nicht hierarchischen
Reportvarianten (Blocklisten).
 Der Dateiname kann beliebig vorgegeben werden. Bei
Vorgabe des Dateinames mit Pfad muß das Zielverzeichnis
existieren.
 Die Anzeigevariante bestimmt nur den Inhalt der Datei
(sichtbare Felder aus Feldkatalog).
 Statuskorrektur (JITE)
 Teilegruppenstatus und Fortschrittsflags können beliebig
umgesetzt werden.
 Keine Prüfung auf betriebswirtschaftliche
Zusammenhänge!

 SAP AG 2001
Komponentenbedarfsliste (JITA)

 Überblick über die eingangsseitige Abwicklung


produktionssynchroner Abrufe
 Grunddaten
 Steuerdaten
 Bewegungsdaten
 PAB-Prozeß
 Listen, Auswertungen & Rückmeldungen
 Bearbeitung von PABs im JIT-Cockpit
 Sonderformen der Lieferungsabwicklung
 Lieferquittierung

 SAP AG 2001
Bedarfsabgleich zwischen Lieferabruf und
JIT-Abrufen (JITH)

 Vergleich der dispositiv wirksamen Bedarfe aus


LAB/FAB-Abrufen mit den JIT-Abrufen
 Basis: geplanter Versandtermin bzw. Ladedatum
 Vergleich bis JIT-Abrufe abbrechen oder bis
Vorgabetermin
 grafische Aufbereitungsmöglichkeit zur
Managementinformation
 Einstellbare Toleranzgrenzen
 FAB-Generierung kann aus Report heraus angestoßen
werden
 Einplanung als Batchablaufvariante mit automatischer
FAB-Generierung auf JIT-Abrufbasis möglich

 SAP AG 2001
Einstieg Bedarfsabgleich (JITH)

Bedarf

LAB

JIT-Abrufe

Zeit (geplanter Versandtermin)

 SAP AG 2001
Barcodeerfassung (JIT6, JIT7)

 Die Barcodeerfassung ist neben


Fortschrittsmeldung, Monitoring und JIT-Cockpit
eine weitere Möglichkeit zur Aktionsausführung
 Identifikationsnummern für Barcode:
 interne Abruf- bzw. Teilegruppennummer
 externe Abrufnummer
 Sequenznummer Seq. 1201
Seq. 1202
Seq. 1203
 Gruppierungsinformation
 Varianten:
 Erfassung ohne Vorgabe (JIT6)
 Erfassung mit Vorgabe (JIT7)

 SAP AG 2001
Verwendung von Transaktionsvarianten

 Transaktionsvarianten dienen zum Ausblenden von


Feldern sowie zu deren Versorgung mit Werten
 Für die Barcodeerfassung wird deren Einsatz zur
Verschlankung der Oberfläche empfohlen
 In den Transaktionen zur Barcodeerfassung können
Transaktionsvarianten ausgewählt werden
 Benutzer können sich eine Transaktionsvariante als
benutzerspezifische Einstiegsvariante sichern

 SAP AG 2001
JIT-Cockpit: Lernziele

Nach Behandlung dieses Themas können Sie:

 Das JIT-Cockpit als Tool zur Überwachung von


PABs nutzen.
 Das JIT-Cockpit benutzerspezifisch einstellen.
 Den Impulsmonitor zur EDI-Überwachung zu
nutzen.

 SAP AG 2001
Graphisches Monitoring mit dem JIT-Cockpit (JITG)

 Graphische Darstellung der Abrufe zur


Überwachung und Steuerung der JIT-Prozesse
durch
 Gruppierung der Abrufe nach Hauptkriterium und
Nebenkriterien (z.B.: JIT-Kunde und externe
Status)
 Farbige Anzeige der Abrufe gemäß der internen
Bearbeitungsstände
 Detailanzeige des Abrufs aus der Graphik
 Ausführung von Aktionen aus der Graphik
 Variables Bildschirm-Layout:
 Anzahl Fenster, pro Fenster eigene Filter, Haupt-
und Nebenkriterien, Farben, ...
 Personalisierung des Cockpits über die
Definition von Varianten
 SAP AG 2001
Graphische Fortschrittsmeldung aus dem dem JIT-
Cockpit (JITS)

 Vorbelegung
 der auszuführenden Aktion
 des Arbeitsvorrats (z.B.: ein Fenster mit
vorselektierten Abrufen)

 Anzeige der Komponentenliste als


Arbeitspapier

 Rückmeldung der durchgeführten Aktion

 SAP AG 2001
Impulsmonitor (JITJ)

 Voraussetzung zur Nutzung des


Impulsmonitors ist die Aktivierung beim JIT-
Kunden.

 Ziel: Überwachung des regelmäßigen EDI-


Eingangs
durch
 Anzeige des letzten EDI-Eingangs für die
Kombination
JIT-Kunde – externer Status – Fehler ja/nein
 Anzeige fehlerhafte Abrufe in rot in einem
separaten Abschnitt
 Warnung, wenn die Zeit seit dem letzten Abruf
größer als ein vordefinierter Wert ist
 Absprungmöglichkeit in das IDoc
 Automatische Auffrischung der Anzeige alle 60
Sekunden

 SAP AG 2001
Sonderformen der Lieferungsabwicklung: Lernziele

Nach Behandlung dieses Themas können Sie:

 Teilegruppen nach Fertigmeldung zu


bestehenden Lieferungen hinzufügen (Aktion
DELU)
 Einzelne Teilegruppen aus einer bestehenden
Lieferung herausnehmen (Aktion DELD)
 Lieferungen zu PABs automatisch verpacken.

 SAP AG 2001
Sukzessive Lieferungserstellung

 Standardprozeß: Lieferung wird für n Teilegruppen in einem


Schritt erzeugt (Aktion DELI)
 Sukzessive Lieferungserstellung: Teilegruppen werden nach
Fertigmeldung einzeln zu bestehenden Lieferungen hinzugefügt
(Aktion DELU)
 Möglichkeit des Entfernens einer einzelnen Teilegruppe aus der
Lieferung (Aktion DELD)
 Achtung: Diese Funktion ist bei Mengenabrufen nicht
vorgesehen. Mengenabrufe werden über einen
eigenen Liefervorrat (Transaktion: JITK) beliefert.

 SAP AG 2001
Verpacken produktionssynchroner Abrufe

Fertigung Teilegruppen
 Voraussetzungen:
EDI-
Eingang  HU-Generierung im
Customizing aktivieren
(Liefererstellungsprofil)
 Profil dem JIT-Kunden
zuordnen
Verpacken
lt. Packvorschrift  Generierung der Handling
Units durch
 Aktion DELI
Aktion DELI
 Transaktion VL10 generiert.
 Packvorschriftsfindung über:
 Teilegruppenmaterial (PAB)
 Abrufkomponente (MAB)
 Lieferavis enthält HU-Daten

 SAP AG 2001
Lieferquittierung: Lernziele

Nach Behandlung dieses Themas können Sie:

 Die Lieferquittierung als alternatives Verfahren


zur Lieferavisierung anwenden.

 SAP AG 2001
Lieferquittierung: Verfahrensübersicht

 Der Zulieferer empfängt eine Bestätigung der gelieferten


Mengen insgesamt für einen gesamten Tag.
 Der Prüfaufwand wird zum Zulieferer verlagert: Differenzen
zwischen Liefermenge und bestätigter Menge werden
periodisch (z.B. monatlich) mit dem Hersteller abgeklärt.
 Die Lieferquittierung erzeugt eine externe Faktura, die für den
erwarteten Zahlungseingang relevant ist.
 Die Kombination der Lieferquittierung mit Gutschriftsverfahren
ist möglich.

 SAP AG 2001
PAB-Prozeß: Beispiel 1

Lieferungsbestätigung und Rechnungsstellung durch Zulieferer

Zulieferer OEM
Lieferabruf
SD-Lieferpläne Vorplanung
Bedarfsplanung Feinabruf Lieferplaneinteilungen
Einkauf
Ab-
PAB-Vorschauimpuls Rohbau
gleich Anlegen/Zuordnen
Bedarf Prüfen des PAB

PAB-Montageimpuls
PAB mit Sequenz
Montage
Montage

Anlieferung der
Versand
Module/Systeme
Einbau Module
Lieferung/WA
Lieferpapiere - Lieferavis (TSL) WE
(mit Produktionsnummern) Abgleich
Faktura
Faktura Buchhaltungs-
beleg

 SAP AG 2001
PAB-Prozeß: Beispiel 2

Lieferquittierung durch OEM und Gutschriftsverfahren


Zulieferer OEM
Lieferabruf
SD-Lieferpläne Vorplanung
Bedarfsplanung Feinabruf Lieferplaneinteilungen
Einkauf
PAB-Vorschauimpuls Rohbau
Anlegen/Zuordnen
Prüfen des PAB

PAB-Montageimpuls
PAB mit Sequenz
Montage
Montage

Anlieferung der
Versand Module/Systeme

Lieferung/WA ohne Faktura Einbau Module


Tagessammellieferschein (TSL) WE
Lieferquittierung
(mit Produktionsnummern)
Abgleich mit ERS-Abrechnung
Interne
PAB-Daten Faktura
(Material, Menge, Gutschriftsanzeige Gutschrift
Prod.nummern) Abgleich
Zahlungsavis Buchhaltungs-
Buchhaltungs- beleg
belege
 SAP AG 2001
PAB-Prozeß: Beispiel 3

Lieferquittierung durch OEM und Rechnungsstellung durch Zulieferer


Zulieferer OEM
Lieferabruf
SD-Lieferpläne Vorplanung
Bedarfsplanung Feinabruf Lieferplaneinteilungen
Einkauf
PAB-Vorschauimpuls Rohbau
Anlegen/Zuordnen
Prüfen des PAB

PAB-Montageimpuls
PAB mit Sequenz
Montage
Montage

Anlieferung der
Versand Module/Systeme

Lieferung/WA ohne Faktura Einbau Module


Tagessammellieferschein (TSL) WE
Lieferquittierung
(mit Produktionsnummern)
Abgleich mit ERS-Abrechnung
PAB-Daten Faktura
Faktura
(Material, Menge, Gutschrift
Prod.nummern)
Zahlungsavis Buchhaltungs-
Buchhaltungs- beleg
belege
 SAP AG 2001
PAB-Prozeß: Beispiel 4

Lieferquittierung durch OEM und Gutschriftsverfahren


Zulieferer OEM
Lieferabruf
SD-Lieferpläne Vorplanung
Bedarfsplanung Feinabruf Lieferplaneinteilungen
Einkauf
PAB-Vorschauimpuls Rohbau
Anlegen/Zuordnen
Prüfen des PAB

PAB-Montageimpuls
PAB mit Sequenz
Montage
Montage

Anlieferung der
Versand Module/Systeme

Einbau Module
Lieferung/WA Lieferpapiere - Lieferavis (TSL) WE
(mit Produktionsnummern)
Interne ERS-Abrechnung
Faktura
Gutschriftsanzeige Gutschrift
Abgleich

Zahlungsavis Buchhaltungs-
Buchhaltungs- beleg
belege
 SAP AG 2001
Lieferquittierung: Detail

JIT-Abruf 3326 JIT-Abruf 3325


Modul A 1 ST Modul A 1 ST
Modul B 1 ST Modul B 1 ST

 Die Mengen sind kumuliert je


Quittieren
Material.
 3 Varianten für Referenzangabe:
Lieferquittierung 20000427-001
 Abrufnummern auf Kopfebene PRODNs 3325 3326
Modul A 2 ST
 Abrufnummern auf Modul B 2 ST
Positionsebene
Lieferquittierung 20000427-001
 Menge pro Abrufnummern PRODNs
Modul A 2 ST 3325 3326
 nur EDI-Verarbeitung Modul B 2 ST 3325 3326

Lieferquittierung 20000427-001
PRODNs
Modul A 2 ST 3325 1 3326 1
Modul B 2 ST 3325 1 3326 1

 SAP AG 2001
Lieferquittierung: Systemabbildung

 Report mit Selektion nach


 Auftraggeber
 Lieferquittierungs-, Faktura-nummer und -datum
 Anzeige von
 Status der Lieferquittierung: Abgleich gestartet? &
Abgleich OK?
 Mengen und Differenzen
 abgeglichenen Teilegruppen
 Absprünge zu
 Abrufen (Detailanzeige Popup)
 Faktura
 Funktionen
 manuelles Abgleichen
 manuelle Nacharbeit

 SAP AG 2001
Lieferquittierung: Einstellungen

 Customizing:
 Liefererstellungsprofil: kein, manueller oder automatischer
Abgleich
 Aktionsnetz:
 Aktion MTCH (match delivery confirmation): Abruf (bzw.
Teilegruppen) dürfen abgeglichen werden
 Aktion UDMT (undo match delivery confirmation): Der Abgleich
darf beim manuellen Nachbearbeiten des Abrufs (bzw.
Teilegruppe) zurückgenommen werden.
 Lieferplanart: LZJQ (JIT-Lieferplan mit Lieferquittierung)
 Kopiersteuerung zur Anlage der Faktura (Fakturaart FX)

 SAP AG 2001
PAB-Eingang: Zusammenfassung des Kapitels

Sie können nun:

 Die Stamm- und Steuerdaten des


Geschäftsprozesses einstellen:
 Aktionssteuerung, JIT-Kunde, Destination,
Teilegruppenfindung, JIT-Abruf
 Die wesentliche Schritte der Verarbeitung von
Produktionssynchronen Abrufen nachvollziehen
bzw. durchführen:
 Fortschrittsmeldung, Notfalltransaktionen,
Barcodetransaktionen, sukzessive
Lieferungserstellung, Lieferquittierung
 JIT-Monitor, JIT-Cockpit, Impulsmonitor,
Komponentenbedarfsliste, Bedarfsabgleich

 SAP AG 2001
Mengenabruf: Lernziele des Kapitels

Am Ende dieses Kapitels können Sie:

 Die Unterschiede zwischen


produktionssynchronen Abrufen und
Mengenabrufen darstellen.
 Alternative Szenarien der ausgangsseitigen
Abwicklung von Mengenabrufen wiedergeben.
 Szenarien der eingangsseitigen Abwicklung von
Mengenabrufen wiedergeben.
 Die Struktur der Mengenabrufe beschreiben.
 Die Integration von Liefer- und Mengenabruf
erläutern.

 SAP AG 2001
Übersichtsdiagramm

Kursüberblick Mengenabruf

Einleitung PAB-Weiterleitung

PAB-Eingang Sonstige Themen

 SAP AG 2001
Mengenabruf: Unternehmensszenario

 Lieferabrufe werden zur Bedarfsvorschau und


Produktion übermittelt.
 Zur JIT-Abwicklung werden Mengenabrufe,
identifiziert über eine externe Abrufnummer, vom
Kunden empfangen.
 Die bereits vorproduzierten Materialien werden
gemäß der eingehenden Mengenabrufe beliefert.

 SAP AG 2001
Mengenabruf: Einordnung

JIT Abrufe
Inbound (Zulieferer)

Mengenabrufe Produktionssynchrone Abrufe

Just-In-Sequence:
Produktionsabrufe, DON, Produktion, Kommisionierung,
RAN, PUS, Kanbanabrufe Anlieferung und Bereitstellung
 Just-In-Time Belieferung von ausgeprägten
Materialvarianten in Sequenz

- nicht fahrzeugbezogen - - fahrzeugbezogen/spezifisch -

 SAP AG 2001
MAB outbound: Fremdbeschaffung ohne Lieferavis

OEM Zulieferer

Disposition,
Lieferplaneinteilungen Lieferabruf
Abruferzeugung

Produktion
Erzeugung des
Mengenabrufs mit Mengenabruf
Datum, Uhrzeit,
Abladestelle,
PVB, Menge

Anlieferung der MAB-Materialien

Wareneingang

 SAP AG 2001
MAB outbound: Fremdbeschaffung mit Lieferavis

OEM Zulieferer
Disposition,
Lieferplaneinteilungen Lieferabruf
Abruferzeugung

Produktion
Erzeugung des
Mengenabrufs mit Mengenabruf
Datum, Uhrzeit, Ablade-
stelle, PVB, Menge

Neuer Status Anlief. Lieferavis mit MAB-Nummer


des MAB

Anlieferung der
MAB-Materialien
WE zur
Anlieferung
 SAP AG 2001
MAB bei direkter Umlagerung

Verbraucher Quelle
Produktion
Lagerort
Erzeugung des (ohne WM)
Mengenabrufs mit
Datum, Uhrzeit, Ablade-
stelle, PVB, Menge Mengenabruf

Material-
bereitstellung

Umlagerung der
MAB-Materialien

Buchung des
Wareneingang

 SAP AG 2001
MAB bei direkter Umlagerung mit Auslieferung

Verbraucher Quelle
Produktion
Lagerort
(mit oder ohne WM)
Erzeugung des
Mengenabrufs mit Mengenabruf
Datum, Uhrzeit, Ablade-
stelle, PVB, Menge Anlage der Auslieferung
Auslief.
(aktionsgesteuert)

Kommissionierung

Umlagerung der
MAB-Materialien
Wareneingang Buchung Warenausgang

 SAP AG 2001
MM-Lieferpläne für Mengenabrufe

Lieferplan
 Belegarten:
Lieferplan
 LP : Lieferplan

1.4.1998  LPA : Lieferplan mit Abrufen


1.6.2004

 Kennzeichnung des Lieferplans auf Positionsebene:


 Prodversorgung: „Y“ (Mengenabrufe aus KANBAN)
 Prodversorgung: „Z“ (KANBAN-unabhängig)

 Liefer- und Feinabrufe dienen nur der Bedarfsvorschau

 Mengenabrufe werden beliefert

 SAP AG 2001
MAB outbound: Struktur und Abbildung im IDoc
MAB outbound IDoc
Abrufkopf Kopf
•Abrufnummer •Abrufnummer
• Zusatzdaten • Zusatzdaten
•… • Lieferant
• Partnerbezeichnung
•…
Teilegruppe Positionen
• Teilegruppennummer Positionen
Positionen
Teilegruppennummer
• Gruppierungsinfo
• Lieferant Teilegruppennummer
Lieferant
• Werk • Gruppierungsindex
Lieferant
Werk
• Material
• Anlieferungsdaten Werk
• Anlieferungsdaten
• Abladestelle • Menge, Mengeneinheit
• Anlieferungsdaten
• Abladestelle
• PVB • Anlieferungsdaten
• Abladestelle
• PVB
• Anlieferzeit • Abladestelle
• PVB
• Anlieferzeit
• … • PVB
• Anlieferzeit
• Anlieferzeit
Abrufkomponente •…
• Positionsnummer
Abrufkomponente
• Materialnummer
Abrufkomponente
• Materialnummer
• Menge, Mengeneinheit
• Materialnummer
•Menge, Mengeneinheit
• Referenz zum Lieferplan
• •Referenz
Menge, Mengeneinheit
zu Lieferplan
•…
• Referenz zu Lieferplan

 SAP AG 2001
Mengenabrufe

Beim Erzeugen eines neuen Mengenabrufs wird geprüft,


- ob dieser als weitere Position an einen existierenden Abruf angehängt wird,
- oder ob ein neuer Abruf erstellt wird

Lieferant,
Nachrichten-
empfänger, Abladestelle, Anlieferzeit
Werk PVB (Schicht,
Periode)

Obligatorisch Optional

An übermittelte Mengenabrufe wird grundsätzlich keine Position mehr angefügt

 SAP AG 2001
Integration von LAB / FAB und Mengenabruf

Lieferabruf Vorschau,
Material A nicht lieferrelevant
Datum, Menge
Disposition Datum, Menge
Datum, Menge
.....

Orderbuch
EDI,
Liefer- Fax,
plan etc.
Regelkreis

Produktion Mengenabruf
- KANBAN Material A
Datum, Uhrzeit,
- KANBAN-unabhäniger Abladestelle, PVB
Mengenabruf
Menge lieferrelevant

 SAP AG 2001
Wareneingang zum Mengenabruf

WE zum Mengenabruf WE zum Lieferavis WE zum Lieferplan

Mengenabruf 0123 Anlieferung 0001234567 Lieferplan 552

Mengenabruf 0123 Mengenabruf 0123 Mengenabruf 0123

Material A 25 St. Material A 25 St. Material A 25 St.


Material B 14 St. Material B 14 St. Material B 14 St.

Lieferplan 552 Lieferplan 552 Lieferplan 552


Material A Material A Material A
17.03. 1500 St. 553
Lieferplan 17.03. 1500 St. 553
Lieferplan 17.03. 1500 St. 553
Lieferplan
24.03. 1600 St.
Material B 24.03. 1600 St.
Material B 24.03. 1600 St.
Material B
... 17.03. 2500 St. ... 17.03. 2500 St. ... 17.03. 2500 St.
24.03. 2600 St. 24.03. 2600 St. 24.03. 2600 St.
... ... ...

 SAP AG 2001
KANBAN-unabhängiger MAB vs. KANBAN-MAB

Vorteile des KANBAN-unabhängigen MABs:


 Nutzung der selben Oberfläche in MAB und PAB
 Nutzung des Mengenabruf für externe Beschaffung und
werksinterne Umlagerung
 Hohe Performance aufgrund der „schlanken“ JIT-Strukturen.
 Hohe Flexibilität durch
 flexible Statusfolge (Aktionsnetzwerk)
 Im Gegensatz zum klassischen KANBAN variable
Abrufmengen, im Regelkreis nur Vorschlagsmenge hinterlegt
 Einbindung der Eingangsverarbeitung des Lieferavis über
einen eigenen Status des MABs
 Manuelle Quotierung möglich

 SAP AG 2001
SD-Lieferpläne für Mengenabrufe

Lieferplan
 Belegarten
Lieferplan
 LZJ / LZJQ: JIT-Lieferplan ohne / mit Lieferquittierung

1.4.2000
1.6.2004
 Es wird die selbe Lieferplanart wie bei produktions-
synchronen Abrufen genutzt.

 SAP AG 2001
Prozeß: Mengenabruf

Einzelne Abrufe

Speichern
Mit verschiedenen Materialien
IDoc Prozessierung unter einem Kopf
(MAIS, PUS, GPI,...)

Abgleich mit LAB


Generieren FAB
Monitoring

Lieferung:
Integration in VL10
Gutschrift
Anlegen Packstücke

Rechnung Druck von Labeln


 SAP AG 2001
MAB inbound: Struktur und Mapping aus dem IDoc

IDoc MAB inbound


Kopf Abrufkopf
• Abrufnummer • Abrufnummer
• Zusatzdaten • Zusatzdaten
• Lieferant •Kunde
• Partnerbezeichnung • Werk des Kunden

Positionen Teilegruppe
Positionen Teilegruppennummer
Teilegruppennummer
Positionen -index
• Gruppierungsinfo, • Anlieferungsdaten
Lieferant
Teilegruppennummer Teilegruppe
• Material • Abladestelle
Werk
Lieferant • Anlieferungsdaten
Teilegruppe
• Menge, Mengeneinheit • Verbauort
• Abladestelle
• Anlieferungsdaten
Werk • Anlieferungsdaten
• Anlieferzeit
• Anlieferungsdaten
• Abladestelle • Verbauort
• Anlieferungsdaten
• Abladestelle • Abladestelle
• Gruppierungsinfo / -index
• PVB • Anlieferzeit
• Abladestelle
• PVB • Verbauort
• Gruppierungsinfo
• Anlieferzeit
• PVB
• Anlieferzeit Abrufkomponente
• Anlieferzeit
• Anlieferzeit • Gruppierungsinfo
Kundenmaterialnummer
• Interne Materialnummer
• Menge, Mengeneinheit
• Referenz zu Lieferplan

 SAP AG 2001
JIT - Prozesse: Steuerung und Aktionsnetze

 Produkt A

(PAB)

 Produkt B

(PAB & MAB)

 Product C

(Mengenabruf)

 SAP AG 2001
Mögliche Szenarien (1)

 KANBAN/Behälter-orientiert
 Logik: Ersetzung/Ergänzung/Änderung

TrnsDate Material DelyDate DelyTime Quantity Ref-# Rec.point

30.06. AS3-7000 04.07. 10:00 100 23-001 PVB 001


15:00 120 23-002 PVB 001

SendDate Material Date Time Quantity Ref-# Rec.point

01.07. AS3-7000 04.07. 10:00 100 23-001 PVB 001 Keine Änderung
11:00 120 23-003 PVB 001 Neuer Teilabruf
16:00 90 23-002 PVB 001 Änderung

 SAP AG 2001
Mögliche Szenarien (2)

 Optimierung des Transportprozesses


 Logik: Ersetzung/Ergänzung/Änderung

TrnsDate Material DelyDate DelyTime Quantity Trpt-# Rec.point

30.06. AS3-7000 04.07. 10:00 100 23-001 PVB 001


AS3-9000 11:00 90 23-002
AS3-7000 16:00 110 23-002
AS3-7000 11:00 45 23-001

Delivery # 1 / 04.07. Delivery # 2 / 04.07.

AS3-7000 100 23-001 AS3-9000 90 23-002


AS3-7000 100 23-001
AS3-7000 110 23-002

 SAP AG 2001
Lieferungsdialog für Mengenabruf

 Eine Transaktion für alle Lieferungen (JITK als Variante


der VL10)
 Visualisierung des Lieferfälligkeitstermins für
Mengenabrufe über Ampeln
 Listenprofile, Rollen, Filter und Aggregationsebenen
 Druck von Labeln mit MAB-Daten
 Teillieferungen möglich
 Zusatztexte zum Abruf
 Lieferung ohne HUs, mit existierenden HUs oder
automatisch angelegten HUs
 Verpacken in der Produktion mit Mengenabrufen

 SAP AG 2001
Änderung der Liefermenge für Mengenabrufe

 Über das Mengenabrufprofil ist einstellbar, ob


bzw. wie die die MAB-Abrufmenge in der
Lieferung geändert werden kann.
 Optionen:
 Mengenänderung unzulässig
 Mengenänderung zulässig mit
Teilmengensplitting
 Mengenänderung zulässig

 SAP AG 2001
Lieferungssplitt für Mengenabrufe

 Über das Mengenabrufprofil ist einstellbar, ob und


wie die erstellten Lieferungen gesplittet werden
sollen.
 Optionen:
 kein Splitting
 Liefersplitt je Gruppierungsinformation / ext.
Abrufnummer
 Positionssplitt je Abrufposition /
Gruppierungsinformation / ext. Abrufnummer
 Liefersplitt je externe Abrufnummer und Positionssplitt
pro Gruppierungsinformation
 Bei abweichenden Zusammenführungskriterien
erfolgt Liefersplitting unabhängig vom Profil !

 SAP AG 2001
Werkzeuge und Dienste (1)

Manuelle
Pflegetransaktionen

JIT Cockpit

Lieferungsquittierung

JIT Monitoring

Signalmonitor

Archivierung

Excel Download
BAPI

Schnittstelle zu ....

externen Systemen BAPI

 SAP AG 2001
Werkzeuge und Dienste (2)

JIT Komponentenliste

Bedarfsvergleich
und -abgleich

Barcode-Erfassung

JIT Internet Scenario

Werkerdialoge

BW Integration

JIT Lagerabruf

Grafische
Fortschrittsmeldung

 SAP AG 2001
Hinweise zum Mengenabruf

 Einige zusätzliche Funktionen zum Mengenabruf wurden


per Hinweis zur Verfügung gestellt.
 Toleranzprüfung: Hinweis 403283
 Liefersplitt nach Tagesdatum: Beratungshinweis 407342
 Löschen der Lieferung: Beratungshinweis 407629
 Verbauort in Empfangsstelle: Hinweis 413358
 Feld „Bezeichnung“ im SEQJIT-IDoc: Hinweis 414754

 SAP AG 2001
Mengenabruf: Zusammenfassung des Kapitels

Sie können nun:

 Die Unterschiede zwischen


produktionssynchronen Abrufen und
Mengenabrufen darstellen.
 Alternative Szenarien der ausgangsseitigen
Abwicklung von Mengenabrufen wiedergeben.
 Szenarien der eingangsseitigen Abwicklung von
Mengenabrufen wiedergeben.
 Die Struktur der Mengenabrufe beschreiben.
 Die Integration von Liefer- und Mengenabruf
erläutern.

 SAP AG 2001
Weiterleitung produktionssynchroner Abrufe

Inhalt:
 Überblick über den Prozeß der Weiterleitung
produktionssynchroner Abrufe zum Sublieferanten
gemäß des PAB des Kunden für
 Abrufkomponenten des (Kunden-) PABs
 Baugruppen oder Teile aus der Stückliste der
Abrufkomponenten des (Kunden-) PABs.

 SAP AG 2001
Weiterleitung produktionssynchroner Abrufe:
Lernziele des Kapitels

Am Ende dieses Kapitels können Sie:

 Den Prozeß der Weiterleitung


produktionssynchroner Abrufe vom
Systemlieferant zum Sublieferant durchführen.
 Die Datenstruktur der produktionssynchronen
Abrufe erläutern.
 Die Erzeugung der ausgangsseitigen Abrufe aus
den PABs des Kunden beschreiben.
 Die Lieferquittierung zwischen Systemlieferant
und Teilelieferant nachvollziehen.

 SAP AG 2001
Übersichtsdiagramm

Kursüberblick Mengenabruf

Einleitung PAB-Weiterleitung

PAB-Eingang Sonstige Themen

 SAP AG 2001
Weiterleitung produktionssynchroner Abrufe:
Unternehmensszenario

 Der Systemlieferant empfängt produktionssynchrone


Abrufe (PAB-Inbound) vom Kunden.
 Durch die Weiterleitung ausgangsseitiger
produktionssynchroner Abrufe (PAB-Outbound) werden
Teilelieferanten in den produktionssynchronen
Produktions- und Lieferprozeß des Systemlieferanten
eingebunden.
 Je nach Bedarf können entweder direkt
Abrufkomponenten des Kundenabrufs oder Materialien,
die für die Produktion der Abrufkomponenten benötigt
werden, vom Teilelieferant abgerufen werden.

 SAP AG 2001
PAB-Outbound: Prozeßübersicht

OEM System- Sub-


lieferant zulieferer
Lieferabrufe / Lieferabrufe /
Vorplanung SD-Lieferpläne SD-Lieferpläne
Feinabrufe Bedarfsplanung Feinabrufe Bedarfsplanung
Lieferplan-
einteilungen Einkauf Einkauf
PAB-Vorschauimpuls JIT-Outbound
Rohbau Anlage des PAB Produktion
PAB-Montageimpuls JIT-Outbound

PAB mit Sequenz Abrufe in Sequenz


Montage Anlieferung der Kommissionierung
Komponenten in Sequenz

Anlieferung der Empfang


Module in
Lieferavis
Sequenz Lieferung / WA
WE WE-
Einbau Buchung
Module Lieferung / WA
Lieferung Lieferquittierung
Abgleich
RE Faktura
Faktura
Rechnungs- RE Faktura
prüfung Faktura

 SAP AG 2001
Dreistufige Datenstruktur des PAB-Outbound

Abrufkopf
• Externe JIT-Abrufnummer Identifikation
• Sequenznummer

Teilegruppe
• Lieferant
• Bedarfszeitpunkt Steuerungsebene
• Bearbeitungsstand
• Abrufsteuerung
• Gruppierungsinformation

Abrufkomponente Referenz auf Material /


• Materialnummer Regelkreis
• Menge
• Einheit
• Regelkreis
• Produktionsversorgungsbereich

 SAP AG 2001
Verknüpfung von PAB-Inbound-Abrufen und PAB-
Outbound Abrufen
PAB-Inbound Abruf Aktion PAB-Outbound Abruf

Vorschau-
Vorschau- Outbound-Abrufe anlegen Angelegt
Angelegt
impuls
impuls

Montage-
Montage- Outbound-Abrufe ändern
Modifiziert
Modifiziert
impuls
impuls

Fertig-
Fertig- Wareneingangsbuchung WE
WE
meldung
meldung gebucht
gebucht

Versenden der Lieferquitt. LQ


LQver-
ver-
Abschluß
Abschluß schickt
schickt
 SAP AG 2001
Erzeugung der PAB-Outbound Abrufe

PAB-Inbound Abruf PAB-Outbound Abruf


Abruf- Abruf-
kopf kopf
Teile- Teile-
gruppe
gruppe
JIT-Regelkreis für Komp. 1
Komp. 1 Komp. 1

Komp. 2 JIT-Regelkreis für Komp. 4 Komp. 4

Komp. 3 Komp. M2

Komp. 4

Komp. 5
Komp. 5
- M1 JIT-Regelkreis
Stück- - M2 für Komp. M2
liste - M3
- M4

 SAP AG 2001
Nachrichtenausgabe

Car No. 1001 PAB-Abruf Outbound


Matl: 4711
Qty: 20 pcs

Erzeugung
Erzeugungvon
von
Nachrichten
Nachrichtenfür
fürdie
die
Lieferanten
Lieferanten(manuell
(manuelloder
oder
automatisch)
automatisch)

EDI
Internet Fax/Druck

 SAP AG 2001
Verarbeitung des Lieferavis

Systemlieferant Erhalt des Lieferavis Subzulieferer


mit Produktionsnr.

Dely. note
Vend.: 7001
Mat.: 4711
Prod.: 1001

Aktion auf dem


PAB-Abruf Outbound

Car No. 1001


Neuer Bearbeitungsstand:
Matl: 4711
Qty: 20 pcs ‚Lieferavis erhalten‘

 SAP AG 2001
Automatische Wareneingangsbuchung

Produktionsprozeß beim
Systemlieferanten
PAB Prod.
-Inbound Übergabe Fertig-
meldung
Car No. 1001 Buchung des Waren-
eingangs für die
Matl: 4711
Qty: 20 pcs PAB-Outbound Komp.

Buchen der Warenbewegungen


(Backflush)
 SAP AG 2001
Erzeugen der Lieferquittierung

Car No. 1001

Matl: 4711
Qty: 20 pcs

Buchung des Waren-


eingangs für die
PAB-Outbound Komp.

Lieferquitt. Lieferquitt.
Nr. 2050
Nr. 2050 Aktualisieren der
Lieferant: 8001 Lieferant: 8001
80 St. 4711
Lieferquittierung 100 St. 4711
200 St. 4712 200 St. 4712

 SAP AG 2001
Verarbeiten der Lieferquittierung

Systemlieferant Subzulieferer

Versenden der
Lieferquitt.
Lieferant: 8001
Lieferquitt. Lieferquitt.
100 St. 4711 Lieferant: 8001
200 St. 4712 100 St. 4711
200 St. 4712

Rechnungs- Erstellen der


prüfung Faktura

Versenden der
Faktura
Faktura
Faktura
100 St. 750 Euro 100 St. 750 Euro
200 St. 500 Euro 200 St. 500 Euro

 SAP AG 2001
Tools zur Verarbeitung (1) - JIT-Monitoring
Outbound

 Monitoring für PAB-Outbound


 Personalisierung über Varianten möglich
 Flexible Einstellungen
 Absprünge zu allen relevanten Transaktionen
 Ausführung von Aktionen

 SAP AG 2001
Tools zur Verarbeitung (2) - JIT-Cockpit Outbound

 Graphisches JIT-Outbound-Monitoring
 Verschiedene Ansichten möglich
 Ausführung von Aktionen
 Details zu den JIT-Abrufen
 Personalisierung über Varianten

 SAP AG 2001
Zusatzdaten für PAB-Outbound Abrufe

Abrufkopf

Teilegruppe
Zusatzdaten

Abruf-
komponenten

 Flexible Verwaltung von Zusatzdaten für PAB-Outbound Abrufe auf


allen drei Ebenen
 Automatische Integration in das IDoc (ohne Modifikation des IDocs )
 Kundenspezifische Erweiterungen ohne Modifikation möglich
 Beispiel: Packvorschriften, Chargennummern, ...

 SAP AG 2001
Internet / XML Funktionen zum JIT-Outbound

Supplier Workplace

Systemlieferant Subzulieferer

Internet

PAB
-Outbound im
XML-Format

 SAP AG 2001
Weiterleitung produktionssynchroner Abrufe:
Zusammenfassung des Kapitels

Sie können nun:

 Den Prozeß der Weiterleitung


produktionssynchroner Abrufe vom
Systemlieferant zum Sublieferant durchführen.
 Die Datenstruktur der produktionssynchronen
Abrufe erläutern.
 Die Erzeugung der ausgangsseitigen Abrufe aus
den PABs des Kunden beschreiben.
 Die Lieferquittierung zwischen Systemlieferant
und Teilelieferant nachvollziehen.

 SAP AG 2001
Sonstige Themen

Inhalt:
 Interne Abrufe, Produktion auf ein Pufferlager
 JIT-Abwicklung mit dem Supplier Workplace
 Anbindung des Business Information Warehouse
 Zusatzmaterialien zu diversen Themen der JIT-
Abwicklung

 SAP AG 2001
Sonstige Themen: Lernziele des Kapitels

Am Ende dieses Kapitels können Sie:

 Die Nutzung von internen Abrufen als Spezialfall


des PAB-Prozesses beschreiben.
 Die Weiterleitung von JIT-Abrufen über den
Supplier Workplace zu Subzulieferen erläutern.
 Die Anbindung des Business Information
Warehouse im JIT-Umfeld nachvollziehen.
 Die Archivierung von JIT-Abrufen beschreiben.

 SAP AG 2001
Übersichtsdiagramm

Kursüberblick Mengenabruf

Einleitung PAB-Weiterleitung

PAB-Eingang Sonstige Themen

 SAP AG 2001
Sonstige Themen: Unternehmensszenario

 In diesem Kapitel werden verschiedene


„Randbereiche“ im JIT-Umfeld als Zusatzinformation
erläutert.
 Die Behandlung im Workshop ist optional und richtet
sich nach dem Interessen der Teilnehmer sowie der
zur Verfügung stehenden Zeit.

 SAP AG 2001
Ablauf bei internen Abrufen

1500 wartet
Legende
5000 freigegeben
Aktion PIN
Interner Bear-
beitungsstand
Interner POUT
Abruf

SWCG
BFLU 6000 fertiggemeldet
WIN
Teilegruppentausch

6300 6200 rückgemeldet


eingelagert

Produktionssynchroner Abruf

SWCG WOUT
0000 angelegt 6300 eingelag. 6200 rückgemeldet 7000 geliefert

 SAP AG 2001
Prozeß bei internen Abrufen im Detail (1)

 Anlage interner Abrufe


 Analog zu „normalen“ PAB - jedoch mit Abruftyp „Interner Abruf“
 Verpacken interner Abrufe
 Aktion CRHU
 Verpackung gemäß Profil für interne Abrufe (nach Packvorschrift
oder Customer-Exit)
 Einlagern interner Abrufe in das Pufferlager
 Einlagerung erfolgt über Aktion WIN (Warehouse in)
 Entnahmelagerort wird aus Fertigungsversion des
Teilegruppenmaterials bestimmt (empfangender Lagerort in der
Fertigungsversion)
 Empfangender Lagerort wird aus dem Profil für interne Abrufe
ermittelt (Definition im Customizing)

 SAP AG 2001
Prozeß bei internen Abrufen im Detail (2)

 Teilegruppentausch
 Aktion SWCG muß für beide zu tauschende
Bearbeitungsstände definiert werden
 Tausch kann durch direktes Markieren erfolgen oder über
Vorschlagsliste für eine bestimmte Teilegruppe
 Tausch kann nur gegen internen Abruf oder auch gegen
produktionssynchronen Abruf erfolgen
 Druck einer Liste mit zu tauschenden Abrufen über Aktion
PSWC möglich
 Automatische Auslagerung, falls Zusatzaktion WOUT am Profil
für interne Abrufe angegeben wurde

 SAP AG 2001
Steuerungsprofil für interne Abrufe

HU-Erzeugung

Tausch nur gegen


interne Abrufe
Empfangender
Lagerort für
Aktion WIN

Einstellung,ob
Status oder interne
Nummer getauscht Zusatzaktion
werden beim Teile-
gruppentausch

 SAP AG 2001
Statustausch bei internen Abrufen

 Teilegruppen besitzen nach Tausch den durch die jeweilige


Aktion SWCG definierten Folgebearbeitungsstand.
 Über die Option „Statustausch“ können beim Tausch die
Bearbeitungsstände getauscht werden.
Produktionssynchroner Abruf Interner Abruf

5200 6300
Fertiggemeldet Eingelagert

SWCG SWCG

5200 6300
Fertiggemeldet Eingelagert

Statustausch

6300 5200
Eingelagert Fertiggemeldet

 SAP AG 2001
Internet: Workplace & Supplier Workplace

 SAP AG 2001
Internetszenario

 Miniapps für JIT-Controller im Workplace


 Lean JIT-Monitor
 EDI-Impulsmonitor
 Alertmonitor (Anzahl für Nachbearbeitung und Nachbestellungen)
 Liste mit Nachbestellungen
 Supplier-Workplace im JIT-Bereich
 Subzulieferer können ihre Lieferdaten und -termine einsehen.

 SAP AG 2002
Miniapps für JIT-Bereich

 SAP AG 2001
Automotive Supply Chain

Informationsfluß

Internet Internet

EDI EDI ?
System- Sub- Zulieferer
Hersteller
zulieferer zulieferer (Ebene 3, ...)

Materialfluß

Internet
Direktzulieferer
 SAP AG 2001
Internet Szenario 1: Zulieferer - Hersteller

Zulieferer A Werk 1

Web Browser

Hersteller
APO
Zulieferer A Werk 2 (Rapid Planning
Matrix)

Web Browser
Zulieferer B Werk 1

 SAP AG 2001
Internet Szenario 2: Systemzulieferer -
Subzulieferer

Subzulieferer A
Werk 1
Systemzulieferer 1
(R/3 mit PAB-Modul)
Web Browser

Subzulieferer A
Werk 2

Systemzulieferer 2
(R/3 mit PAB-Modul)

Web Browser
Subzulieferer B
Werk 1
 SAP AG 2001
Internet-Szenario: Sequenzsicht (Beispiel)

 SAP AG 2001
Überblick: dreistufiger JIT-Prozeß (1)

Fahrzeug- System- Sub-


hersteller zulieferer zulieferer
Lieferabruf
Vorplanung SD-Lieferpläne Lieferabruf SD-Lieferpläne
Lieferplan- Feinabruf Bedarfsplanung Bedarfsplanung
einteilungen Einkauf, MM-LP Feinabruf Einkauf
PAB-Vorschauimpuls
Rohbau Anlegen/Zuordnen Produktionsplanung
Prüfen des PAB Sequenzgenaue /Fertigung
Abrufliste über SWP
PAB-Montageimpuls
PAB mit Sequenz Internet Abrufe mit Sequenz
Montage
Montage
in Sequenz Sequenzgenaue Sequenzgenaue
Anlieferung der Kommissionierung
Sequenzgenaue Komponenten
WE
Anlieferung der
Versand
Module/Systeme Versand
WE
Einbau Lieferpapiere -
Lieferpapiere - Lieferung/WA
Module Lieferung/WA Lieferavis
Lieferavis (TSL)
Faktura
Faktura
RE RE Faktura
Faktura

 SAP AG 2001
Überblick: dreistufiger JIT-Prozeß mit SIC (2)

Fahrzeug- System- Sub-


hersteller zulieferer zulieferer
Lieferabruf Lieferabruf
Vorplanung SD-Lieferpläne SD-Lieferpläne
Feinabruf
Lieferplan- Feinabruf Bedarfsplanung Bedarfsplanung
einteilungen Einkauf, MM-LP SWP Einkauf
PAB-Vorschauimpuls
Rohbau Anlegen/Zuordnen Produktionsplanung
Prüfen des PAB Sequenzabrufe /Fertigung
über Internet
PAB-Montageimpuls
PAB mit Sequenz SWP Abrufe mit Sequenz
Montage
Montage
in Sequenz Sequenzgenaue Sequenzgenaue
Anlieferung der Kommissionierung
Sequenzgenaue Komponenten
WE
Anlieferung der
Versand
Module/Systeme Versand
WE
Einbau
Lieferpapiere - Lieferung/WA
Module Lieferung/WA Lieferavis
Lieferavis (TSL)
Faktura
SWP Faktura
RE RE Faktura
Faktura

 SAP AG 2001
WWW Szenarien: Grundstruktur

Systemzulieferer

Zulieferer
R/3 Auto 2.0
(JIT-Modul) Internetanbindung

RFC
Firewall

Hersteller CIF
SWP
Internet
APO Transaction Web Browser
(RPM) Internet Server (ITS)/
Application Webserver
Components
(IAC)
 SAP AG 2001
Internet-Szenario: Systemeinstellungen

 Supplier-Workplace:
 Erzeugung von weitergereichten Outbound-Abrufen für die
jeweiligen Lieferanten - jedoch statt dem Verschicken des
Idocs werden die Abrufe im Internet angezeigt.
 Internet-Berechtigungen für Sub-Lieferanten (Status,
Werk, ...)
 Miniapps im Workplace
 Anzeigevarianten definieren und zuweisen

 SAP AG 2001
Business-Information-Warehouse (BW)

 SAP AG 2001
Technische Details des BW-Anschlusses

Selektion Extraktor (R/3) Datenanforderung


der PAB’s
Umsetzung in zwei-
stufige Struktur

Kennzahlen- Fortschreibung Business


PAB- berechnung der Infosources Information
Daten Update des Warehouse
Übertragung in
internen Stat.
Paketen
Aufruf der Aktion
‘STAT’

OLAP-
OLTP- System
System

 SAP AG 2001
Datenzusammenführung im BW

Abrufkopf
Informationen zum
abgerufenen Fahrzeug Infocube

Teilegruppe Zusammenführung
Informationen zu den in einen Infocube
abgerufenen Teilegruppen nach der Lieferung

Informationen zu:
- Kunde
Komponenten - Fahrzeug
- Struktur der Teilegruppen
Stückliste der abgerufenen
- Nachbestellung / Stornierung
Teilegruppen
- Produzierte Stückzahlen

 SAP AG 2001
Queries (I): Nachbestellungen

Vergleich des Nachbestellungsanteils

2,5%

2,0%

1,5%
Werk 1
Werk 2
1,0%

0,5%

0,0%
Q1 Q2 Q3 Q4

Das Werk 1 hat einen spürbar niedrigeren Anteil an Nachbestellungen als das Werk 2.

 SAP AG 2001
Queries (II): High-Runner-Analyse

Variante 2103
Variante 3954

Analyse der 10 häufigsten Varianten Variante 0912


Variante 4438
Monat 7/2001 Variante 3219
Variante 1200
Variante 1388
219
231 703 Variante 7542

255 Variante 6741

292

625

324

389
601

Im Juli 2001 wurden die drei rechts gezeigten Varianten (2103, 3954 und 0912) am häufigsten gefertigt.

 SAP AG 2001
Queries (III): Abrufeingang

Anzahl der abgerufenen Teilegruppen


Werk 1
25000

20000

15000
Zahl abgerufener
Module
10000

5000

0
Jan 99 Feb 99 Mrz 99

Im Werk 1 ist die Zahl der abgerufenen Teilegruppen in den ersten drei Monaten des Jahres
deutlich angestiegen.

 SAP AG 2001
Archivierung

 Archivierungsobjekt: JIT_SJCALL
 Zusammenfassung aller relevanten JIT-Tabellen:
 Bewegungsdaten (mit Löschen nach Archivierung möglich)
 Stammdaten
 Einplanbar als periodischer Batch-Job
 Suche im Archiv nach Kopfdaten

 SAP AG 2001
Archivierung: Zielsetzung

 Bereinigen der schnell anwachsenden PAB-Bewegungsdaten


(JITHD, JITED, JITIT, JITCO, JITTE) von abgeschlossenen
PAB‘s
 Archivierung der abgeschlossenen PAB‘s im Rahmen des SAP-
Archivierungskonzepts (Tran. SARA...)
 Ergänzen der zu archivierenden Daten um zugehörige PAB-
Stammdaten auf dem Archivfile

 SAP AG 2001
Variantenpflege für die Archivierung

 SAP AG 2001
Archivierungsobjekt

JIT_SJCALL
Legende:
JITED
JITED
übergeordneteTab.
übergeordnete Tab. •• wird
wirdarchiviert
archiviert
JITHD
JITHD •• wird
wirdgelöscht
gelöscht
JITTE •• Archiv-Status
Archiv-Status
JITTE

steuerndeTabelle
steuernde Tabelle JITCU
JITCU •• wirdarchiviert
wird archiviert
JITIT
JITIT •• wirdgelöscht
wird gelöscht

JITPG
JITPG

abhängigeTabelle
Tabelle •• wird
wirdarchiviert
archiviert
abhängige
JITCO JITMA
JITMA
JITCO

JITTE
JITTE

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Archivierung: technische Übersicht

B liest A
A B

JITED
Archivierungsprogramm
Archivierungsprogramm
JITHD JITED RJITARCH0116 A ändert B
JITHD RJITARCH0116 A B
JITTE
JITTE
JITCU
JITIT
JITIT
JITCU
JITPG
JITPG Archiv-
JITCO
JITCO JITMA
JITMA
file
JITTE
JITTE

Löschprogramm
Löschprogramm JITHD
JITHD
RJITARCH02
RJITARCH02

JITIT
JITIT JITCO
JITCO JITED
JITED JITTE
JITTE

 SAP AG 2001
Zusatzmaterialien

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Dokumentationspflichtige Teile

Eingang
Erfassen Dokumentationsdaten
Beh. 1201
Beh. 1202 - integriert in
Beh. 1203 Barcode-Fortschrittsmeldung
Übergabe an - Seriennummer zu Abruf-
Produktion - Behälter- / Chargennummer

Speicherung der
Rück- Dokumentationsdaten
meldung
- Nutzung der IBase-Strukturen
- Anzeige/Suche nach Material,
Seriennummer, Abrufnummer, ...

Lieferung

 SAP AG 2001
Technischer Hintergrund: Flexibilität/Anpassungen

 BAPIs: Eingefrorene Schnittstellen für Aufrufe von und zu


anderen Systemen (R/3 oder andere)
 Customer-Exits: Anpassung der verschiedenen JIT-Funktionen
an spezielle Anforderungen
 Berechtigungskonzept: verschiedene Benutzer können
unterschiedliche Berechtigungen besitzen, um Aktionen oder
Transaktionen auszuführen.

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BAPIs

 Ausfühliche Dokumentation im BAPI-Explorer (Transaktion BAPI):


 Funktionalität
 Schnittstellen

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Erweiterungskonzept

 Customer-Exits und BAdIs


 EDI-Eingang: Mapping von IDoc-Daten auf PAB-Strukturen
 Versandterminierung: Generierung des geplanten Versandtermins
 Prüfzifferbestimmung: Prüfziffer zu ext. Abrufnummer generieren bzw.
überprüfen
 Teilegruppenfindung: Bestimmung des Teilegruppen-Typs aus allen
Abrufkomponenten, Plausibilitätsprüfung
 Aktionssteuerung: Benutzerdefinierte Aktionen, Absprung am Anfang und
Ende jeder Aktionsausführung
 Massenaktionen: Sequenzprüfung, Abrufsortierung
 Produktion: Zuordnen Reihenfolge/Gruppierung
 Komponentenlisten: Definieren und Selektieren verbaurelevanter
Komponenten, Anpassen Druckausgabe/Druckaufbereitung
 Materialbewegungen: alternative Bestandsbuchungen
 Lieferung: Hinzufügen Lieferungspositionen (Packmaterialien)
 ...

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Flexible Prozeßanpassung

 Erweiterung der Teilegruppenfindung


 Findung des Teilegruppentyps zu jeder Abrufkomponente nach
vorgebbaren Kriterien und Prioritäten
(Kunde, Abladestelle, Verbauort, Teilegruppen-Material,
Customer-Exit)
 Default-Teilegruppenmaterial für jede Abrufkomponente: Konf.
Material
 Sortierfunktion in Dialogtransaktionen/Aktionen
 Sortierung der Listen und Grafik nach definierbaren Kriterien
(Abrufzeit, gepl. Versandzeit, Sequenznummer,
Gruppierungsinformation, Customer-Exit)
 Sortier-Varianten
(Selektion bei Einstieg Fortschrittsmeldung, Monitoring, JIT-
Cockpit)
 Versandterminierung
 Automatische Generierung des geplanten Versandtermins
(abhängig von Kunde, Status, Abruftyp)
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Berechtigungskonzept

 Transaktions-Berechtigung
 Berechtigungsprüfung für besondere Aktivitäten
 Aktionsausführung in Fortschrittsmeldung, Monitoring, JIT-Cockpit
 Sonderaktionen in Fortschrittsmeldung, JIT-Cockpit
 Statusänderungs-Report (Notfalltransaktion)
 PAB anlegen/ändern
 Aktionsberechtigung
Prüfung der Berechtigung zur Durchführung jeder einzelnen Aktion, auch
abhängig von PAB-Kunden

Inbound Outbound
Drei-Ebenen-Berechtigungsmodell:
Berechtigungsobjekt Berechtigungsobjekt
C_AUTO_JIT C_JIT_OUT Abfrage bei Einstieg in jede Transaktion

 Aktivität  Aktivität Abfrage bei besonderen Aktivitäten


in einer Transaktion
 Aktion  Aktion
Abfrage bei Durchführung aller Aktionen
 PAB-Kunde  Werk

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PAB-Umfeld: Kopplung Subsystem (PCS) - I

PAB-Abwicklung Subsystem
(Fertigungssteuerungssystem)
EDI-Impuls
CREA
Sequenzierung
EDI-Impuls/Dialog
MODI
 Download
an Subsystem
Terminierung
EDI-Impuls/Dialog (PAB-Daten)
PIN
Linien-
zuordnung
.... PCS
Arbeits-
anweisungen
POUT
 Upload
vom Subsystem
Fert.-steuerung
BFLU (Statusupdate)
Kopplung
Prüfsysteme
DELI
BDE
....
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PAB-Umfeld: Kopplung Subsystem (PCS) - II

PAB-Abwicklung Subsystem
(Fertigungssteuerungssystem)
EDI-Impuls
CREA
(Vorschau)  Download
an Subsystem Sequenzierung
Dialog DOWN (PAB-Daten)
Terminierung
PIN
Linien-
EDI-Impulse zuordnung
.... PCS
Arbeits-
anweisungen
POUT
 Upload
vom Subsystem
Fert.-steuerung
BFLU (ext. Aktionsansteuerung,
Statusupdate) Kopplung
Prüfsysteme
DELI
BDE
....
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Vordefinierte Aktionen in DI 4.6C2 (I)

ARCH - Archivieren (internal)


BFDL - Backflush und Lieferung
BFLP - Backflush (parallele Verarbeitung / Hintergrund)
BFLU - Backflush
CANC - Cancel / Storno
CGRP - Create grouping information;
CREA - Create JIT call (internal)
CRHU - Create Handling Unit
DEHU - Unpack and delete Handling Unit
DELD - Delete Part group from delivery
DELI - Create delivery
DELS - Create delivery from transaction VL10
DELA - Add part group to delivery
DLET - Delete part group
FINI - Part group finished
JIT2 - Modify JIT call from transaction JIT2 (internal)
MODH - Modify JIT call header and part group
MODI - Modify JIT call (internal)
MTCH - Match delivery confirmation

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Vordefinierte Aktionen in DI 4.6C2 (II)

NIO - Not in order


PCOM - Print of component list (for production)
PICK - Print of picklist (racklabel for shipping)
PIN - Production Input (without ‚PCOM‘)
PINP - PIN + PCOM
POUP - POUT + PICK
POUT - Production Output
PSWC - Print swap of part groups
REOR - Reorganise (=Delete)
REPR - Reprint
SCRA - Scratch + REPR
STAT - Statistics for Business Information Warehouse (internal)
SWCG - Swap of part groups
UDMT - Undo match of delivery confirmation
VL10 - Create delivery für summ. JIT calls via VL10 (internal)
WFLW - Trigger Workflow
WIN - Warehouse in
WOUT - Warehouse out

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Sonstige Themen: Zusammenfassung des Kapitels

Sie können nun:

 Die Nutzung von internen Abrufen als Spezialfall


des PAB-Prozesses beschreiben.
 Die Weiterleitung von JIT-Abrufen über den
Supplier Workplace zu Subzulieferen erläutern.
 Die Anbindung des Business Information
Warehouse im JIT-Umfeld nachvollziehen.
 Die Archivierung von JIT-Abrufen beschreiben.

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