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Druckdatenguide
... Druckdaten erstellen - so geht‘s!

V 1.0

Das steht alles hier


drin - dann kann nichts
mehr schiefgehen!

Sag mal, wie lege ich


eigentlich Druckdaten
korrekt an?

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Anlegen von Druckdaten 3
Die gängigen Layoutprogramme im Überblick 3
Anschnitt und Beschnittzugabe 4
Schnittmarken und Druckhilfszeichen 4
Mehrseitige Dateien 5
Vektor- und Pixelbilder 6
Auflösung 6
Inhalte platzieren 7
Der Bundversatz 7
Anlegen von Farben und Farbmodus 8
Sonderfarben 8
Schriften 9
Rechtschreibung und Satz 9
Linien 10
Speichern druckfertiger Daten 10
JPEG-, PDF- oder TIFF-Dateien speichern 10
Die wichtigsten Dateiformate im Überblick 11
Altarfalz 12
Anlegen eines Folders mit Altarfalz 13
Postkarten 13
Perforationen 14
Datenübermittlung 15
Datencheck 15
Meine Checkliste 16
Kontaktdaten 17

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Anlegen von Druckdaten TIPP


Zum Anlegen einer druckfertigen Datei benötigen Sie ein entsprechendes Programm. TIPP: Sollten Sie
WORD, EXCEL oder PowerPoint erzeugen leider keine druckfertigen Daten. noch nicht über eines die-
ser Programme verfügen,
Die gängigsten Layout- und Fotobearbeitungsprogramme sind Illustrator, InDesign, Photo- hier ein kleiner Tipp für
shop, CorelDraw, Freehand, PageMaker oder QuarkExpress. Sparfüchse: die aktuells-
ten Version des Publisher
aus dem MS Office Paket
oder das kostenlose
Programm Scribus lassen
alle notwendigen Einstel-
lungen zu und können
so druckfertige Daten
generieren.
Die gängigen Layoutprogramme im Überblick
Adobe Illustrator ist ein vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm.
Wie der Name vermuten lässt, wurde das Programm vom kalifornischen
Softwareunternehmen Adobe Systems entwickelt. Objekte, die im Illustrator
erstellt werden, sind zumeist Vektorgrafiken, die über deren geometrische
Eigenschaften wie Radius und Mittelpunkt definiert sind. Damit lassen sie
sich exakt berechnen und frei skalieren.

InDesign ist das Layoutprogramm, das von Adobe als Konkurrenz zu


QuarkXPress entwickelt wurde. Der PageMaker-Nachfolger wird vor allem
in Werbeagenturen, von freien Grafikern, bei Prepress-Dienstleistern oder in
Druckereien und Verlagen eingesetzt. Durch seine entsprechende Funktio-
nalität eignet sich das Programm zum Setzen und Anlegen von Prospekten,
Broschüren, Katalogen, Faltblättern und/oder Plakaten.

Adobe Photoshop ist das Bildbearbeitungsprogramm der Adobe Fami-


lie. Ursprünglich entwickelt, um Bilder für den Druck vorzubereiten, wird es
inzwischen auch immer häufiger zur Bearbeitung von Fotos für das Internet
genutzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Mit den Photoshop Elements-
Versionen bietet Adobe auch dem semiprofessionellen Nutzer ein optimales
Werkzeug zur Bearbeitung und Gestaltung von Bilddateien.

Macromedia FreeHand/Freehand MX ist wie Adobe Illustrator ein vektor-


basiertes Grafik- und Zeichenprogramm. Trotz der immer noch großen
Anhängerschaft und den Vorteilen des Programms im Bereich Formatvielfalt
und Internetfähigkeit, wird das Programm nicht mehr weiterentwickelt. Seit
2005 gehört das Programm zu Adobe, die inzwischen ein „Crossgrade“ von
FreeHand auf Adobe Illustrator CS3 anbieten, um Nutzern den Wechsel zu
erleichtern.

CorelDRAW ist eine insbesondere für Windows-Systeme erstellte Grafik-


software der Corel Corporation. Sie steht in direkter Konkurrenz zu den
besonders in der Druckvorstufe verbreiteten Programmen Adobe Illustrator
und FreeHand. Die neueren Versionen (X3, X4) beinhalten zunehmend
Funktionen aus diesem Bereich (direkte PDF-Ausgabe, Druckvorschau) und
können sich somit immer besser am Markt behaupten.

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3 mm Beschnittzugabe 3 mm Beschnittzugabe

TEXTTEXTTEXT
TEXTTEXTTEXT
TEXTTEXTTEXT
5 mm 5 mm

Anschnitt und Beschnittzugabe HINWEIS


Legen Sie Dokumente immer im offenen Originalformat zuzüglich umlaufend 3mm Be- Hinweis: Druck- bzw.
schnittzugabe an, um zu verhindern, dass wichtige Informationen angeschnitten werden. Zuschnittmaschinen
benötigen stets 3mm
Geschlossenes Original- oder Endformat: Toleranzbereich!
Unter dem geschlossenen Endformat verstehen wir das Format, das Sie sehen und mes-
sen könnten, wenn Sie Ihr Endprodukt in seiner fertigen Form in Händen halten. Dies ist
auch das Format, das Sie bei Ihrer Bestellung angeben bzw. auswählen. ACHTUNG

Offenes Original- oder Endformat: Achtung: Sollten Sie


Unter einem offenen Originalformat verstehen wir das Format, das entsteht, wenn Sie Ihr keinen Datencheck aus-
Endprodukt komplett öffnen. Beispielsweise erhält man beim vollständigen Aufklappen gewählt haben, werden
eines DIN A5 Folders mit 4 Seiten im Hochformat ein DIN A4 Blatt im Querformat. Dies gilt Formate, die von den An-
auch für einen DIN-lang Folder 6-seitig Zick-Zack-Falz Hochformat. gaben in Ihrer Bestellung
abweichen, automatisch
Die genauen Maßangaben für Ihr Produkt finden Sie in unseren kostenlosen Download- auf das bestellte Format
vorlagen unter dem Menüpunkt Hilfe/Download auf unserer Homepage. Hier finden Sie skaliert.
auch vorgefertigte Dateien zum Weiterbearbeiten.
ACHTUNG
Achtung: Die Maße
Schnittmarken und Druckhilfszeichen unserer Produkte bezie-
hen sich auf das ge-
Schnittmarke (Schneidemarke, Formatmarke) ist ein Fachbegriff aus dem Druckwesen.
schlossene Endformat.
Sie müssen Ihr Produkt
Schnittmarken sind feine Linien, die auf dem unbeschnittenen Druckbogen platziert wer-
jedoch im offenen Format
den um das Endformat des Druckproduktes zu markieren. Sie geben die Stelle vor, an der
+ umlaufend 3mm Be-
der Rohbogen beschnitten bzw. getrennt werden soll.
schnittzugabe anlegen.
Diese Marken werden von den Ausschieß- und Layoutprogrammen unserer elektronischen
Druckvorstufe gesetzt. Sollten Sie Ihre Schnittmarken selbst anlegen wollen bzw. bietet Ihr ACHTUNG
Layoutprogramm eine entsprechende Funktion an, so können Sie dies gern tun.
Sie sollten jedoch diese Markierungen nicht manuell setzen, da sie sonst von unseren Achtung: Platzieren
Verarbeitungsprogrammen nicht erkannt oder als grafische Elemente interpretiert werden Sie Druckhilfszeichen,
können. wie Beschnittmarken oder
Möchten Sie Druckhilfszeichen, wie Beschnittmarken oder Passkreuze verwenden, plat- Passkreuze außerhalb
zieren Sie diese bitte außerhalb der Beschnittzugabe. der Beschnittzugabe!

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vormontierte Seiten für gefalzte Dokumente getrennte Seiten für geheftete Dokumente

Mehrseitige Dateien ACHTUNG


Für Produkte, die aus mehreren gehefteten Seiten bestehen, legen Sie bitte alle Seiten Achtung: Beim Er-
einzeln an (auch gegenüberliegende). stellen von PDF-Dateien
gilt es einige Voreinstel-
Diese Einzelseiten übermitteln Sie uns bitte in einem PDF-Dokument, das mehrere Seiten lungen zu berücksichti-
enthält. gen! Beachten Sie hierzu
die Informationen zum
Bei Seiten, die nur durch einen Falz getrennt sind, müssen nebeneinanderliegende Seiten Speichern von Dateien in
als eine Seite angelegt, d.h. vormontiert, werden. dieser Anleitung!

Vergessen Sie bitte nicht, leere bzw. überflüssige Seiten vor dem endgültigen Speichern
aus der Datei zu entfernen. TIPP
TIPP: Informationen
zu den verschiedenen
PDF-Formaten finden Sie
in Artikeln auf unserem
Blog:
www.printblogger.de

Ja, ist doch ganz einfach!


Mal sehen, was noch
Bis jetzt alles klar?
kommt.

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Pixelbild: Bei der Vergrößerung des Bildes kommen die Vektorgrafik: Bei der Vergrößerung des Bildes kommen
einzelnen Pixel zum Vorschein (rechts). die einzelnen Flächen zum Vorschein (rechts).

Vektor- und Pixelbilder HINWEIS


Vektordaten ergeben durch ihre genaue geometrische Definition immer eine bessere Hinweis: Eine Vektor-
Qualität als Pixelbilder und sind diesen bei der Gestaltung vorzuziehen. Für schematische grafik besteht aus einfa-
Darstellung sind Vektorgrafiken daher besser geeignet. Da man Pixelbilder (z.B. Ihre Fo- chen Formen wie Linien,
tos) nicht in jedem Fall durch computergenerierte Vektorgrafiken ersetzen kann, sind diese Kreisen oder Polygonen.
mit der entsprechenden Auflösung selbstverständlich verwendbar. Da nur wenige Parame-
ter gespeichert werden
müssen, ist der Speicher-
Auflösung bedarf solcher Dateien oft
deutlich geringer als bei
Wir empfehlen eine Bildauflösung von mindestens 300dpi bei Graustufen und Farbbildern Pixeldateien, bei denen
(bei Originalgröße), um ein optimales Druckergebnis zu gewährleisten. die Information für jeden
einzelnen Pixel gespei-
Bei Plakaten genügt eine Auflösung von 200 dpi (bei Originalgröße), so dass die Daten- chert werden müssen.
menge reduziert bzw. gering gehalten werden kann.

Strichbilder (z.B. Texte mit ACHTUNG


einer niedrigen Schriftgrö-
ße und Zeichnungen) soll- Achtung: Legen Sie
ten mit einer Auflösung von ihre Grafiken und Bilder
1200 dpi angelegt werden, von vornherein in der
um „Sägezahneffekte“ zu richtigen Größe und Auf-
vermeiden. Diese entste- lösung an. Ein späteres
hen, weil Strichbilder im Erhöhen der Auflösung
Gegensatz zu Abbildungen bzw. Skalieren (Ver-
mit fließenden Übergängen größern) führt zu einer
harte Farbkanten und hohe Verschlechterung der
gesamtes Bild
Kontraste aufweisen. Qualität.

Je höher die Auflösung


umso größer die Daten-
menge. Um diese zu
reduzieren, empfehlen wir
Ihnen, Ihre Bilder auf den
Ausschnitt zu beschneiden,
den Sie verwenden möch-
ten.

zu verwendender Teil 6
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3 mm Beschnittzugabe

TEXTTEXTTEXT
TEXTTEXTTEXT
TEXTTEXTTEXT
5 mm

Sicherheitsabstand zum Seitenrand beim Platzieren von schematische Darstellung des Bundversatzes
Bildern und Texten = 5mm

Inhalte platzieren
Platzieren Sie alle Elemente (auch Farbflächen), die bis zum Rand des Dokumentes reichen sollen, bis in den Anschnittbe-
reich hinein, um Blitzer (weiße Ränder nach dem Beschneiden) zu vermeiden.

Der Bundversatz ACHTUNG


Beim Falten von mehreren Blättern auf einmal, drückt es die innersten Seiten nach außen. Achtung: Achten
Damit ihre Broschüre am Ende keine überstehenden Seiten hat, beschneiden wir den Sie beim Platzieren von
Rand nach dem Falten auf eine einheitliche Länge. Dadurch kann es passieren, dass Ele- Bildern und Texten in Bro-
mente, die direkt am Rand platziert wurden, auf den inneren Seiten angeschnitten werden. schüren besonders auf
Um dies zu vermeiden, sollten Sie bei der Gestaltung Ihrer Broschüren möglichst keine den Sicherheitsabstand
Elemente, die nicht angeschnitten werden sollen, am äußeren Rand platzieren bzw. einen zum Rand (wegen des
größeren Sicherheitsabstand einhalten. Bundversatzes).

Der Bundversatz, Das werde ich


der Bundversatz,
mir merken!
braucht beim Heften
ganz viel Platz!

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Rot, Grün und Blau: der RGB-Farbmodus Cyan, Magenta, Geld und Schwarz: die CMYK-Farben

Anlegen von Farben und Farbmodus HINWEIS


Legen Sie Ihre Dokumente in Graustufen, CMYK oder als Sonderfarbe (HKS) an, nicht als Hinweis: Druckma-
RGB! schinen drucken vier-
farbig in CMYK. RGB
Legen Sie HKS-Sonderfarben als solche an und achten Sie bitte auf korrekte Angaben der ist in erster Linie für die
Farbnamen, um Farbverfälschungen zu vermeiden. Darstellung von Farben
am Bildschirm geeignet.
Beispielsweise stehen die Namen HKS 20 und HKS 20 K grundsätzlich für die gleiche
Farbe, werden jedoch bei der Ausgabe als zwei verschiedene Farben behandelt.
Entfernen Sie vor dem Speichern alle überflüssigen Farben (z.B. aus Ihrer Farb- oder TIPP
Mischpalette), damit für den Druck wirklich nur die von Ihnen gewünschten Farben ver-
wendet werden. TIPP: HKS-Sonder-
farben lassen sich grund-
Legen Sie bitte keine vorseparierten Dateien an! Das heißt, dass Sie Ihre Datei nicht in sätzlich auch in CMYK-
vier verschiedene Ebenen aufspalten sollen (jeweils eine für die Farben Cyan, Magenta, Farben wandeln.
Yellow = gelb, Key = Schwarz).
Eine Umrechnungstabelle
finden Sie auf:
Sonderfarben http://www.tabelle.info/
hks_farben.html
Sonderfarben sind vordefinierte Volltonfarben sowie definierte Basisfarbtöne, also fes-
te Farbnuancen, deren Vorteil darin besteht, dass sie separat gemischt und dadurch im
Druck als Einzelfarbe aufgetragen werden. Das bedeutet, sie werden stets im exakt glei- ACHTUNG
chen Verhältnis gemischt und bieten daher eine hohe Sicherheit für immer gleich bleiben-
de Farbigkeit und somit bestmögliche, farbgetreue Reproduzierbarkeit. Achtung: Beim Wan-
deln von HKS in CMYK
Es gibt verschiedene Anbieter von sogenannten Sonderfarben: kann es zu Abweichun-
gen in der Farbe kom-
• Pantone (Hexachrome) men.
• HKS
• RAL Eine Umrechnungstabelle
finden Sie unter http://
Wir von meindruckportal.de verwenden ausschließlich HKS-Farben. Weitere Informationen www.tabelle.info/hks_far-
zu diesem Thema finden Sie unter ben.html
http://www.printblogger.de/sonderfarben-oder-sonderlinge-die-hks-farbpalette

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Schriften, die sich in ihrer Helligkeit nicht wesentlich vom Die Schriftgröße ist stets an die Größe des Endproduktes
Hintergrund abheben, sind schwer lesbar. anzupassen, um eine Lesbarkeit sicher zu stellen.

Schriften HINWEIS
Stellen Sie Schriften, Logos und andere Elemente nicht zu dicht an den Seitenrand, da Hinweis: Es gibt
diese sonst angeschnitten werden könnten. Standardschriften, die auf
den meisten PCs instal-
Wir empfehlen einen Abstand von ca. 5mm zum Seitenrand. liert sind. Es gibt jedoch
auch programmtypische
Die Schriftgröße sollte mindestens 6pt betragen, um eine gute Lesbarkeit sicher zu stellen. Schriften, die nicht auf
Beachten Sie bitte, dass die allgemeine Lesegröße für Texte 12pt ist. Je größer Ihr Pro- jedem Rechner instal-
dukt, desto größer die optimale Schrift. Das heißt, 6pt sind beispielsweise für Visitenkarten liert sind und damit nicht
eine vertretbare Größe, jedoch auf Plakaten oder Flyern so gut wie nicht mehr lesbar. angezeigt werden können
bzw. in eine Standard-
Schriften sollten in Pfade konvertiert oder ins Dokument eingebettet sein, um Probleme mit schrift gewandelt werden.
der Schriftweite etc. von vornherein zu verhindern. Diese können immer dann entstehen,
wenn die Druckerei nicht über die von Ihnen verwendete Schrift verfügt.

Rechtschreibung und Satz


Prüfen Sie das Dokument bitte auf eventuelle Rechtschreibfehler, bevor Sie es an uns übermitteln!

Kontrollieren Sie bitte bei mehrseitigen Dokumenten bzw. bei Dokumenten mit Falz, ob die Ausrichtung und die Reihenfol-
ge der Seiten eindeutig erkennbar ist. Dies gilt vor allem für Gestaltungen, bei denen die Vorder- und Rückseite über Kopf
angelegt sind. Um sicherzustellen, dass wir Ihre Daten richtig drucken, können Sie uns ein Vorschaubild, das als solches
gekennzeichnet ist (z.B. Auftragsnummer Vorschaubild.jpg) mit Ihren Druckdaten übermitteln!

1 = Vorderseite, 2 = Rückseite 1 = Vorderseite, 2 = Rückseite (über Kopf)

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Linien ACHTUNG
Verwenden Sie keine Haarlinien. Diese sind zu dünn um ordnungsgemäß gedruckt zu Achtung: Linien, die
werden. Linien sollten mindestens 0,25mm stark sein (0,75pt). mit einer zu geringen
Stärke angelegt sind,
Wir empfehlen Ihnen, keine Rahmen zu verwenden, die als Umrandung für das gesamte werden von unseren Prüf-
Dokument (Endformat) dienen sollen, da diese durch die branchenübliche Anschnitttole- programmen automatisch
ranz in ihrer Breite im Endergebnis variieren können. verstärkt. Achten Sie bitte
darauf, dass sich in ihrem
Dokument keine Linien
mit einer Strichstärke
von 0pt verstecken, die
dadurch zum Vorschein
kommen könnten.

Speichern druckfertiger Daten ACHTUNG


Verwenden Sie zum Speichern Ihrer Druckdaten bitte nur geschlossene, nicht mehr bear- Achtung: WORD,
beitbare Formate wie: PDF, JPG, TIFF, EPS, PS (PostScript). EXCEL oder PowerPoint
erzeugen keine druckfer-
Dateien im PDF-Format sind für Sie und uns der sicherste Weg, hochwertige Druckpro- tigen Daten.
dukte zu erzeugen, da dieses Format speziell für den Datenaustausch zwischen professio-
nellen Vorstufenbetrieben entwickelt wurde. Zur Erstellung von druckfähigen PDF-Dateien
ist der kostenlose Acrobat Reader nicht ausreichend. Hierfür gibt es die kostenpflichtige
Acrobat-Vollversion. Oder Sie nutzen die Möglichkeiten Ihrer Layoutprogramme. Dabei
sind jedoch einige Einstellungen zu beachten, um eine perfekte PDF-Datei zu erzeugen.

Beim Erstellen von PDF-Dateien direkt aus dem Layoutprogramm verwenden Sie bitte den
PDF/X-Standard (PDF/X3-Standard oder PDF/X1a-Standard). Achten Sie beim Speichern
bitte grundsätzlich auf die zusätzliche Einstellung der Kompatibilität 1.3, wodurch Proble-
me mit Ebenen und Transparenzen bei der Weiterverarbeitung Ihrer Dateien in unserem
Workflow verhindert werden. Dies gilt insbesondere für Programme, die bei der PDF-Er-
stellung keine PDF/X-Standards unterstützen.

JPEG-, PDF- oder TIFF-Dateien speichern


Speichern des Dokumentes über:
Datei speichern unterg Verzeichnis wähleng gewünschten Dateityp wählengeindeutigen
Dateinamen angebeng speichern

Oder: Dateig exportiereng Verzeichnis wähleng gewünschten Dateityp wähleng eindeu-


tigen Dateinamen angebeng exportieren

Je nach Programm öffnen sich weitere Fenster in denen Farbmodus, Qualität und Auflö-
sung eingestellt werden können (Farbmodus: CMYK, Auflösung: 300dpi, Qualität: maxi-
mal).

Benennen Sie Ihre Dateien bitte eindeutig (Auftragsnummer, Seitenreihenfolge bei Einzel-
seiten, … z.B. Auftragsnummer Broschuere S1, Auftragsnummer Broschuere S2, …)

Eine Zusammenfassung Ihrer Daten als ZIP- oder RAR-Archiv ist ohne weiteres möglich.

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Die wichtigsten Dateiformate im Überblick


PDF - Portable Document Format
Das Portable Document Format ist der Nachfolger des Post-Script-Formates. Das Format wurde entwickelt,
um den Datenaustausch innerhalb der Druckbranche zu erleichtern. Der Durchbruch für das Format wurde
unterstützt durch die kostenlose Verfügbarkeit eines Programms zum Lesen dieses Formates – dem Adobe
Acrobat Reader. Das Dateiformat enthält alle positiven Eigenschaften des Post-Script-Formates und wurde
um einige Einstellungsmöglichkeiten erweitert, die zur Sicherstellung der Datenübermittlung dienen.
Jedoch gilt es bei der Arbeit mit PDF-Dateien einige Dinge zu beachten.

Der erste wichtige Punkt ist die Unterscheidung zwischen PDFs, die als Druckvorlage dienen und PDF-Da-
teien, die für elektronische Publikationen konzipiert wurden. Erstere enthalten alle und ausschließlich druck-
relevante Informationen. Die Zweitgenannten können auch Daten enthalten, die für den Druck ungeeignet
sind, wie Videos oder Hyperlinks. Sie sind zudem um einiges kleiner als Druckdaten, um eine kurze Ladezeit
zu gewährleisten. Welches PDF für Ihre Daten das richtige ist, erfahren Sie im Abschnitt Datei Speichern in
dieser Druckdatenanleitung.

EPS – Encapsulated PostScript


Wie die PDF-Datei ist auch die EPS-Datei eine Entwicklung aus dem Hause Adobe. Sie wurde speziell für
Grafikanwendungen entwickelt. Damit eignet sich dieses Format besonders für die Weitergabe von Vek-
tor- und Pixelgrafiken innerhalb von Grafikprogrammen. Sie enthält eine reine PostScript Definition für den
Drucker, bei der beispielsweise Schriften vollständig eingebettet sind. Darüber hinaus enthält die Datei eine
Vorschau, die, da es sich um ein geschlossenes Format handelt, nicht mehr weiter bearbeitbar ist.

TIFF – Tagged Image File Format


TIFF ist, neben PDF und EPS ein wichtiges Dateiformat zum Austausch von Informationen in der Druckvor-
stufe. Wichtigstes Argument zur Verwendung ist die Unterstützung des CMYK-Farbmodells. Darüberhinaus
unterstützt TIFF auch Graustufen, Millionen Farben, RGB, LAB-Farbräume und ICC-Profileinbettungen. TIFF
wird in erster Linie zur Weitergabe von Bildern in hoher Qualität (hochaufgelöst) eingesetzt. Das TIFF-Format
zeichnet sich hier durch eine verlustfreie, druckfähige Komprimierung von Dateien aus.

JPEG – Joint Photographic Experts Group


Die Bezeichnung ist auf die Gruppe von Experten zurückzuführen, die diese Norm 1992 entwickelte. Die
Gruppe beschäftigte sich mit verschiedenen Methoden zur Bildkompression. JPEG schlägt verschiedene
Komprimierungs- und Kodierungsmethoden vor. Es unterstützt den CMYK- sowie den RGB-Modus. JPEG
eignet sich vor allem zur Reduktion von Datenmengen. Bei geringer Kompression sind die Dateien selbst für
den Druck noch gut geeignet. Vorsicht ist allerdings geboten beim Umgang mit diesem Format. Jedes Öffnen
und neuerliches Abspeichern führt zu einem weiteren Qualitätsverlust und deshalb sollten JPEG-Dateien nur
einmal abgespeichert werden.

PS - PostScript
PostScript ist ein Standard der Druckindustrie, der heute immer mehr von PDF verdrängt wird. PS ist dem Ur-
sprung nach eine Seitenbeschreibungssprache, d.h. eine Programmiersprache. Die meisten Layout-Program-
me verfügen über eine PostScript-Exportfunktion. Praktisch kann aber aus jeder Anwendung (z.B. Textverar-
beitungsprogramm) mit Hilfe eines PostScript-Druckertreibers PostScript-Code erzeugt werden, der entweder
direkt an ein postscriptfähiges Ausgabegerät gesendet oder in eine Datei geschrieben werden kann.

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6-seitiger Altarfalz 8-seitiger Altarfalz

Altarfalz
Bei einem 6-seitigen Folder mit Altarfalz werden die beiden äußeren Seiten ohne Überlappung zur Mitte hin ge-
falzt.

Bei einem 8-seitigen Folder mit Altarfalz werden zuerst die beiden äußeren Seiten ohne Überlappung zur Mitte hin ge-
falzt. Ein zusätzlicher Bruch in der Bogenmitte ergibt den 8-seitigen Altarfalz.

Für das Erstellen eines Folders mit Altarfalz gelten alle grundlegenden Regeln zum Anlegen einer Datei:

• Legen Sie Ihre Datei im offenen Endformat an.


• Rechnen Sie die Beschnittzugabe von 3mm umlaufend zu Ihrem geöffneten Vorlagenformat dazu (d.h.: links, rechts,
oben und unten jeweils plus 3mm zum geöffneten Vorlagenformat).
Beim 6-seitigen Altarfalz müssen die beiden Außenseiten je 0,5mm schmaler angelegt werden als die Hälfte des
Mittelteils, beim 8-seitigen Altarfalz sind es je 2mm bei den äußeren Seiten aufgrund der „doppelten“ Falzung.
• Platzieren Sie Texte mit 5mm Abstand von den Falzkanten und den Rändern.

TIPP
6-seitig
geschlossenes Endformat offenes Endformat Inkl. Beschnitt TIPP: Markieren sie
die Falzlinien mit Hilfsli-
DIN A6 hoch (105x148 mm) 209x148mm 215x154mm
nien. Achten Sie darauf,
DIN A6 quer (148x105 mm) 295x105mm 301x111mm diese vor dem endgülti-
DIN A5 hoch (148x210 mm) 295x210mm 301x216mm gen Speichern zu entfer-
DIN A5 quer (210x148 mm) 419x148mm 425x154mm nen, damit sie nicht mit
gedruckt werden.
DIN lang hoch (105x210 mm) 209x210mm 215x216mm
DIN lang quer (210x105 mm) 419x105mm 425x111mm
DIN A4 hoch (210x297 mm) 419x297mm 425x303mm HINWEIS
Hinweis: Beim 6-sei-
tigen Altarfalz müssen
die beiden Außenseiten je
8-seitig 0,5mm
geschlossenes Endformat offenes Endformat Inkl. Beschnitt schmaler angelegt wer-
DIN A6 hoch (105x148 mm) 416x148mm 422x154mm den, beim 8-seitigen
Altarfalz sind es je 2mm
DIN A6 quer (148x105 mm) 588x105mm 594x111mm
bei den äußeren Seiten
DIN A5 hoch (148x210 mm) 588x210mm 594x216mm aufgrund der
DIN A5 quer (210x148 mm) 416x210mm 422x216mm „doppelten“ Falzung.

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Anlegen eines Folders mit Altarfalz

Deswegen nennt man


Irgendwie erinnert
diesen Falz auch
mich das linke Bild
an ein Fenster... Fensterfalz!

Postkarten
Postkarten können im Hoch- und Querformat angelegt
werden, wobei die Rückseite stets ein Querformat sein
sollte, damit sie den allgemeinen Lesegewohnheiten ent-
spricht bzw. problemlos von der Post übermittelt werden
kann.

Legen Sie beide Seiten einzeln an und achten Sie auf


die Ausrichtung. D.h. legen Sie ihre Vorderseite so an,
dass man den Text „normal“ lesen kann bzw. die untere
Kante unten im Bild ist.
Nebenstehende Zeichnung zeigt Ihnen, wie Vorder- und
Rückseite von unserer Druckvorstufe standardmäßig für Lesbarkeit von Postkarten im Hochformat
Sie angeordnet werden.

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Broschüre 4-Seiter: Falzflyer:


1cm - mind. 1cm vom Bruch entfernt 1cm - mind. 1cm vom Falz entfernt
- nicht im Rücken liegend - auch im Falz/ Bruch liegend
- max. 1 Perforation/ 4-Seiter - max. 3 Perforationen
- Perforation parallel zum Rücken 6cm - Perforation parallel zum Falz
- keine Perforation bei - Mindestabstand zwischen den
Grammaturen unter 135g/m² Perforationen: 6cm

Perforationslinien für Broschüren 4-Seiter Perforationslinien für Falzflyer/ Folder

Perforationen ACHTUNG
Perforationen dienen dem vereinfachten Abtrennen von Teilen des Produktes. Sie kommen Achtung: Legen
immer dann zum Einsatz, wenn Kontaktdaten oder andere wichtige Informationen auch Sie keine Hilfslinien an,
losgelöst vom eigentlichen Kommunikationsmittel oder Printprodukt zur Verfügung stehen die der Markierung von
sollen. Perforationslinien dienen
und nicht gedruckt wer-
Dabei gibt es für die verschiedenen Formate Ihres Druckproduktes einige grundlegende den sollen. Wir benötigen
Dinge zu beachten (siehe Bildbeschreibung). lediglich eine Vorlage auf
der deutlich zu erkennen
Beim Speichern ist darauf zu achten, dass keine Hilfslinien angelegt werden, die die Perfo- ist, wo die Perforation
rationslinie markieren aber nicht gedruckt werden sollen. Wir benötigen zum Platzieren der platziert werden soll.
Perforation lediglich eine Vorlage. Sie markieren am Besten die Linie und speichern das
Bild als separate Datei, die Sie entsprechend benennen (z.B. Auftragsnummer_Perforati-
onsvorlage.jpg)
HINWEIS
Hinweis: Perforati-
Flyer: onen sind aufgrund der
3cm - mind. 3cm vom Rand entfernt
Papierstärke erst ab einer
- der Mindestabstand zueinander Grammatur von mehr als
sollte 3cm betragen 80g/m² möglich. Achten
- max. 6 Perforationen
- Perforation parallel zu einander Sie bitte auf die Angaben
zu den entsprechenden
Produkten.

Perforationslinien für Flyer

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Datenübermittlung

UPLOAD Via Datei-Upload: Dieser erfolgt mittels Upload-Center direkt im Anschluss an den Bestellvorgang.

Per E-Mail als Anhang: Bei der Datenübergabe per E-Mail vermerken Sie bitte in der Betreffzeile die Be-
stellnummer Ihres Auftrages.

Per Post: Senden Sie uns einen Datenträger (CD, DVD) zu, auf dem Ihre Bestellnummer gut sichtbar
sein sollte.

Datencheck
Zu Ihrer und unserer Sicherheit empfehlen wir Ihnen unseren professionellen Datencheck, den Sie bei Ihrer Bestellung
zusätzlich auswählen können. Hierbei überprüfen unsere Mitarbeiter der Druckvorstufe Ihre Daten auf alle wichtigen Para-
meter:

• sind geschlossene Daten geliefert, ist die Datei im PDF-Standard 1.3 angelegt

• stimmt das Format (stimmt das Format nicht, wird Rücksprache mit Ihnen gehalten)

• ist ein Randanschnitt angelegt (3mm)

• sind Schrift oder Logos weit genug vom Beschnitt entfernt (mind. 5mm)

• sind die Bilder ordentlich aufgelöst (mind. 300 dpi, Strichbilder 1200dpi)

• ist das Dokument in CMYK angelegt, sind Sonderfarben angelegt

• ist die Datei in Graustufen angelegt, wenn Graustufen bestellt sind

• ist die Schrift eingebettet

• ist die Seitenreihenfolge klar (bei gelieferten Einzelseiten)

Sollten wir Probleme oder Unklarheiten feststellen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung, um das weitere Vorgehen mit
Ihnen zu besprechen.

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Meine Checkliste

ɶɶ Ist das Dokument in CMYK angelegt, sind Sonderfarben angelegt?

ɶɶ Ist die Datei in Graustufen angelegt, wenn ein Druck in Graustufen bestellt wurde?

ɶɶ Ist die Datei im offenen Endformat zuzüglich umlaufend 3mm Beschnitt angelegt?

ɶɶ Sind die Inhalte, die nicht angeschnitten werden dürfen, weit genug vom Rand entfernt platziert (5mm)?

ɶɶ Stimmt die Seitenzahl des Dokumentes mit der Seitenzahl der Bestellung überein? (Sind alle überflüssigen Seiten
gelöscht? Sind alle Seiten eindeutig gekennzeichnet?)

ɶɶ Richtiges Dateiformat? PDF (PDF/X3 oder PDF/ X1a mit Kompatibilität 1.3), JPG, TIFF, EPS, PS

ɶɶ Sind die Schriften eingebettet bzw. in Pfade/ Kurven gewandelt?

ɶɶ Sind die Bilder hoch genug aufgelöst (mind. 300 dpi, Strichbilder 1200dpi)?

ɶɶ Sind alle Linien dick genug? Verstecken sich in der Datei eventuell zu dünne Linien, die durch das automatische Ska-
lieren sichtbar werden?

ɶɶ Sind alle Hilfslinien gelöscht oder ausgeblendet?

ɶɶ Ist alles richtig geschrieben (Achtung: Zahlendreher) und lesbar (Schriftgröße, Kontrast)?

Alle Punkte abgehakt?


Sollten Sie sich nicht ganz sicher sein, ob wirklich alles passt, wählen Sie bei Ihrer Bestellung unseren professionellen
Datencheck aus!

Dann können Sie Ihre Daten jetzt an uns übermitteln.

Viel Vergnügen mit Ihrem fertigen Druckprodukt wünscht Ihnen Ihr Team von meindruckportal.de!
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Unsere Freunde werden
Das war ja wirklich beeindruckt sein.
einfach.

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