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Lehrstuhl f. Fahrzeugtechnik – Technische Universität München – Prof. Dr.-Ing. M.

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Fragenkatalog zur Vorlesung Baumaschinen SS 2015

1.1 Nennen Sie 4 Bauarten, die Arbeits- und Fahrantriebe sowie das
Klassifizierungsmerkmal von Baggern.

1.2 Nennen Sie 4 Bauarten, die Arbeits- und Fahrantriebe sowie das
Klassifizierungsmerkmal von Ladern.

1.3 Nennen Sie 2 Bauarten, die Arbeits- und Fahrantriebe sowie das
Klassifizierungsmerkmal von Planiermaschinen.

1.4 Beschreiben Sie die Bauart und nennen Sie die Arbeits- und Fahrantriebe sowie
das Klassifizierungsmerkmal von Baggerladern.

1.5 Beschreiben Sie mit Stichpunkten die Bauart eines Scrapers.

1.6 Warum wurde die Mechanisierung des Baubetriebs vor allem in Amerika
vorangetrieben?

1.7 Beschreiben Sie 4 Merkmale des Otis Bagger von 1836.

1.8 Nennen Sie für 4 Arten von Baumaschinen die auf dem westeuropäischen Markt
abgesetzten Stückzahlen in Tausend für das Jahr 1999.

2.1 Wie lauten die allgemeinen Grundgleichungen zur Berechnung der Grund- und
Nutzleistung von Erdbaumaschinen? Benennen Sie die verwendeten
Formelzeichen.

2.2 Nennen Sie 3 Gruppen sowie je 3 Faktoren, die den Einfluß auf die Grund- oder
Nutzleistung von Baumaschinen charakterisieren.

2.3 Definieren Sie die Begriffe Grundleistung und Nutzleistung.

2.4 Nennen Sie typische Arbeits- und maximale Transportgeschwindigkeiten eines


Mittelklasse-Radladers sowie einer Planierraupe. Auf welche Besonderheit ist in
diesem Zusammenhang bei der Planierraupe zu achten und warum?

2.5 Welche physikalische Größe wird bei der Maschinenauswahl zum Lösen nach
Bodenklassen herangezogen? Geben Sie den Namen, das Formelzeichen sowie
die Einheit an.
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2.6 Wie werden Bodenarten nach DIN 18300 klassifiziert? Nennen Sie die Anzahl
der Klassen und ordnen Sie 3 Bezeichnungen zu.

2.7 Nennen Sie für 4 verschiedene Fahrbahnen Rollwiderstandsbeiwerte für


Maschinen auf Reifenfahrwerk.

2.8 Nennen Sie die Grundgleichungen für Schlupf, Fahrwiderstand und Radzugkraft.
Benennen Sie die verwendeten Formelzeichen.

3.1 Nennen Sie die beiden Kinematiken für Hubgerüste von Ladern und geben Sie je
2 Vorteile an.

3.2 Skizzieren Sie eine P-Kinematik für das Hubgerüst eines Laders.

3.3 Skizzieren Sie eine Z-Kinematik für das Hubgerüst eines Laders.

3.4 Wie lauten die beiden Lenkungsarten bei Radladern. Nennen Sie je 2 Vorteile
der Konzepte.

3.5 Wie wird der Motor bei Radladern bis 10 t Einsatzgewicht standardmäßig
eingebaut? Nennen Sie 4 Vorteile dieses Einbaukonzepts.

3.6 Durch welche zwei Konzepte kann bei Radladern die Pendelung der Hinterachse
gegenüber der Vorderachse realisiert werden? Charakterisieren Sie den Aufwand
und die Auswirkung auf die Kabinenbewegung.

3.7 Beschreiben Sie kurz das bei Radladern zur Fahrschwingungsdämpfung


eingesetzte Prinzip.

3.8 Welche Anforderungen werden an die Zugkraft, die maximale


Fahrgeschwindigkeit, die Zykluszeit der Arbeitsausrüstung bei Nennlast sowie die
Schürftiefe eines Radladers gestellt?

3.9 Welche Bewegungsschritte beinhaltet die Zykluszeit der Arbeitsausrüstung eines


Radladers?

3.10 Benennen Sie das Vorgehen bei der Grundauslegung eines Radladers von
Schritt 1 bis 7.

3.11 Nennen Sie 4 Einflußfaktoren auf den Leistungsbedarf der Arbeitshydraulik eines
Radladers.

3.12 Wodurch wird die zu installierende Motorleistung eines Radladers bestimmt?


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3.13 Skizzieren Sie für Radlader den qualitativen Zugkraftverlauf über der
Geschwindigkeit und kennzeichnen Sie die Auslegungspunkte.

3.14 Skizzieren Sie das Diagramm für die in Radladern installierte Motorleistung über
dem Einsatzgewicht. Achten Sie auf die Achsbeschriftungen und
charakteristische Zahlenwerte.

3.15 Skizzieren Sie das Diagramm für die Kipplast über dem Einsatzgewicht für
Radlader. Achten Sie auf die Achsbeschriftungen und charakteristische
Zahlenwerte.

3.16 Beschreiben Sie die Kennzeichen des Unterwagens eines typischen


Mobilbaggers.

3.17 Beschreiben Sie die Kennzeichen des Unterwagens eines typischen


Raupenbaggers.

3.18 Nennen Sie die bei Planierraupen ausgeführten Fahrantriebsarten und geben Sie
jeweils zwei charakteristische Eigenschaften an.

3.19 Nennen Sie die für Planierraupen ausgeführten Laufwerksausführungen sowie


jeweils 3 Eigenschaften.

3.20 Welche Anforderungen werden an die maximale Zugkraft einer Planierraupe


gestellt?

3.21 Skizzieren Sie für Planierraupen den qualitativen Zugkraftverlauf über der
Geschwindigkeit und kennzeichnen Sie die Auslegungspunkte.

3.22 Welche Anforderungen werden an die Leistung des Fahrantriebs einer


Planierraupe gestellt? Wie hoch sind die Reibungsverluste des Kettenantriebs?

3.23 Skizzieren Sie qualitativ die Grabkurve eines Hydraulikbaggers mit Tieflöffel und
Monoblockausleger.

3.24 In welche 15 Funktionsbaugruppen wird ein Hydraulikbagger gegliedert?

4.1 Nennen Sie 8 Anforderungen an Baumaschinenmotoren.

4.2 Skizzieren Sie das Diagramm mit den Vollastkennlinien der Leistung sowie des
Drehmoments für einen typischen 6-Zylinder Dieselmotor mit 10l Hubraum.
Achten Sie auf die Achsbeschriftungen und charakteristische Zahlenwerte.

4.3 Skizzieren Sie den Kraftstoffverbrauch für Volllast über der Kurbelwellendrehzahl
für einen typischen 6-Zylinder Dieselmotor mit 10l Hubraum. Achten Sie auf die
Achsbeschriftungen und charakteristische Zahlenwerte.
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4.4 Nennen Sie die 4 Emissionsbestandteile, für die in den Abgasnormen für Offroad-
Fahrzeuge Grenzwerte festgesetzt sind.

4.5 Nennen Sie die für Baumaschinenmotoren üblichen Einspritzsysteme und


beschreiben Sie kurz deren Aufbau und Funktionsweise.

4.6 Nennen Sie 3 Maßnahmen, die die Kaltstartfähigkeit von Baumaschinenmotoren


verbessern.

4.7 Was versteht man bei Dieselmotoren unter Leistungsgruppen und nennen Sie für
4 Gruppen jeweils 2 Typen von Baumaschinen.

5.1 Skizzieren und benennen Sie 3 übliche Konzepte hydrostatischer Fahrantriebe


für Radlader. Vereinfachen Sie Kupplungen oder Getriebe durch einfache
Funktionsblöcke.

5.2 In welchen Leistungsbereichen werden die verschiedenen Konzepte


hydrostatischer Fahrantriebe bei Radladern eingesetzt? (Für 3 Konzepte)

5.3 Nennen Sie zwei Vorteile eines Radladers mit hydrostatischem Antrieb
gegenüber einem Radlader mit hydrodynamischem Antrieb.

5.4 Warum werden hydrostatische Antriebe häufig mit 2 Motoren anstelle eines
großen Motors ausgeführt. Wann sind die Verlustleistungen von
Axialkolbenmaschinen hoch?

5.5 Skizzieren Sie für einen Radlader ein Diagramm, welches den Schaufelinhalt
über der Antriebsleistung charakterisiert. Achten Sie auf die Achsbeschriftungen
und charakteristische Zahlenwerte.

5.6 Erklären Sie mit einer Skizze den Fördermechanismus einer verstellbaren
Schrägscheibenpumpe.

5.7 Nennen Sie drei übliche, hydrostatische Konzepte für Fahrantriebe von
Radladern.

5.8 Skizzieren Sie einen hydrodynamischen Drehmomentwandler und beschreiben


Sie kurz sein Funktionsprinzip.

5.9 Nennen Sie vier Bauarten hydrodynamischer Drehmomentwandler.

5.10 Skizzieren Sie mit Symbolen das Konzept eines hydrostatischen Fahrantriebs mit
Lastschaltgetriebe für 3 Fahrbereiche.

5.11 Zeichnen Sie ein Diagramm für einen Drehmomentwandler, aus dem die
Wandlung und der Wandlerwirkungsgrad hervorgehen. Achten Sie auf eine
korrekte Diagrammbeschriftung.
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5.12 Wie wird bei Planetengetrieben eine Drehrichtungsumkehr erreicht?

5.13 Welche zwei für den Fahrantrieb wichtigen Funktionen sind in einem typischen
Achs-Endabtrieb für Baumaschinen integriert.

5.14 In welchen zwei grundlegenden Getriebebauarten sind Lastschaltgetriebe für


Baumaschinen ausgeführt?

5.15 Was versteht man im Zusammenhang mit Fahrantrieben für Baumaschinen unter
einer Druckmodulationssteuerung? Nennen Sie 2 Ziele, die mit dieser Steuerung
erreicht werden sollen.

5.16 Erklären Sie kurz die Funktion der zwei wichtigen Komponenten des
geschlossenen Kreises bei einem rein hydrostatischen Fahrantrieb einschließlich
deren Steuerung.

5.17 In welchem Bereich und durch welchen Mechanismus wird bei einem rein
hydrostatischen Fahrantrieb die Fahrgeschwindigkeit verstellt?

5.18 Nennen Sie 6 Einzelteile eines Kettenfahrwerks?

5.19 Beschreiben Sie 2 Kettenfahrwerksvarianten. Nennen Sie jeweils zwei Vor- bzw.
Nachteile.

5.20 Wie funktioniert bei einem hydrostatischen Fahrantrieb der Rückwärtsgang?

5.21 Zeichnen Sie die Antriebsstruktur eines mech.-hydrostatischen


Überlagerungsgetriebes zum Lenken von Planierraupen.

5.22 Zeichnen Sie die Antriebsstruktur eines hydrostatischen Fahrantriebes bis ca. 75
kW Leistung vom Dieselmotor bis zu den Endantrieben (Beispiel Radlader).

6.1 Skizzieren Sie für einen Radlader mit Z-Kinematik qualitativ in jeweils einem
Diagramm den Verlauf der Hubkraft über der Hubhöhe, des Kippwinkels über der
Hubhöhe sowie der Ausbrechkraft über dem Kippwinkel.

6.2 Welche Eigenschaften sollen bei Radladern Hubkraftverlauf, Verlauf der


Ausbrechkraft und Kippwinkelverlauf haben und warum?

7.1 Skizzieren Sie die Energiebilanzen einer Drosselsteuerung sowie einer Load-
Sensing-Steuerung für eine Arbeitshydraulik.
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7.2 Welche hydrostatischen Steuerungssysteme werden für die Arbeitshydraulik


verwenden? Geben Sie jeweils wichtige Merkmale an.

7.3 Skizzieren Sie in Form eines Hydraulikschemas das Prinzip einer Load-Sensing-
Steuerung.

7.4 Welche Vorteile weisen Load-Sensing-Systeme auf?

7.5 Welche energetischen Unterschiede bestehen im Betrieb von Load-Sensing-


Steuerungen im Vergleich zu anderen Systemen?

7.6 Erklären Sie in Worten die Funktion eines Load-Sensing-Systems.

7.7 Zählen Sie 8 wichtige Komponenten der Arbeitshydraulik für Radlader auf.

7.8 Skizzieren Sie in Form eines Hydraulikschemas die Funktion einer Verstellpumpe
für LS-Systeme einschließlich Regeleinrichtung.

7.9 Welche unterschiedlichen Funktionselemente weist ein Steuerblock für einen


Radlader auf (nennen Sie 6). Was ist deren Hauptfunktion.

7.10 Nach welchem Prinzip sind Einrichtungen zur Schwingungsdämpfung an


Radladern ausgeführt. Nennen Sie die Bestandteile und die Funktionsweise.

7.11 Skizzieren Sie den Aufbau eines Hydraulikzylinders für die Hubeinrichtung und
benennen Sie 6 Einzelteile.

8.1 Welche Gesichtspunkte sind bei der Konstruktion von Stahlbauteilen für
Baumaschinen besonders zu beachten? (Nennen Sie sechs.)

8.2 Nennen Sie 4 hochbelastete Stellen am Vorder- und Hinterwagen eines


Radladers.

8.3 Welche Werkstoffe werden in Rahmenkonstruktionen von Baumaschinen


eingesetzt?

9.1 Nennen Sie 8 Arbeitswerkzeuge zum Anbau an Radladern. Für welche Einsätze
sind diese bestimmt.

9.2 Skizzieren Sie die Ladeschaufel für einen Radlader und nennen Sie 6 Einzelteile.
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9.3 Wie werden die Zahnspitzen mit der Ladeschaufel verbunden? Welche Varianten
bestehen?

9.4 Nennen Sie 6 Greifer- oder Löffelbauarten für Hydraulikbagger.

9.5 Nennen Sie 4 Schildbauarten für Planierraupen.

9.6 Für welchen Einsatz werden Heckaufreißer an Planierraupen verwendet.


Skizzieren Sie den Aufbau.