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DEUTSCHE NORM

Oktober 2016

D

DIN EN ISO 14122-4

ICS 13.110

Ersatz für DIN EN ISO 14122-4:2010-12

Sicherheit von Maschinen – Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen – Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016

Safety of machinery – Permanent means of access to machinery – Part 4: Fixed ladders (ISO 14122-4:2016); German version EN ISO 14122-4:2016

Sécurité des machines – Moyens d’accès permanents aux machines – Partie 4: Échelles fixes (ISO 14122-4:2016); Version allemande EN ISO 14122-4:2016

Gesamtumfang 59 Seiten

DIN-Normenausschuss Maschinenbau (NAM) DIN-Normenausschuss Sicherheitstechnische Grundsätze (NASG)

© DIN Deutsches Institut für Normung e. V. · Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Berlin, gestattet.

Alleinverkauf der Normen durch Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin

Preisgruppe 21

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DIN EN ISO 14122-4:2016-10

Nationales Vorwort

Diese Norm enthält sicherheitstechnische Festlegungen.

Sie beinhaltet die Deutsche Fassung der vom Technischen Komitee ISO/TC 199 „Safety of machinery“ in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 114 „Sicherheit von Maschinen und Geräten" im Europäischen Komitee für Normung (CEN) ausgearbeiteten EN ISO 14122-4:2016.

Die nationalen Interessen bei der Erarbeitung wurden vom Arbeitsausschuss NA 060-48-11 AA „Arbeitsbühnen und Zugänge — Sicherheit“ im Fachbereich „Grundnormen“ des DIN-Normenausschusses Maschinenbau (NAM) wahrgenommen. Vertreter der Hersteller und Anwender von Arbeitsbühnen, Laufstegen, Treppen, Treppenleitern, Geländer und Steigleitern sowie der Berufsgenossenschaften waren an der Erarbeitung beteiligt.

Diese Norm konkretisiert einschlägige Anforderungen von Anhang I der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG an erstmals im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in Verkehr gebrachte Maschinen, um den Nachweis der Übereinstimmung mit diesen Anforderungen zu erleichtern.

Ab dem Zeitpunkt ihrer Bezeichnung als Harmonisierte Norm im Amtsblatt der Europäischen Union kann der Hersteller bei ihrer Anwendung davon ausgehen, dass er die von der Norm behandelten Anforderungen der Maschinenrichtlinie eingehalten hat (so genannte Vermutungswirkung).

Die im Abschnitt 2 und den Literaturhinweisen zitierten Internationalen Normen sind, sofern diese gleichzeitig als Europäische Normen übernommen worden sind, als DIN EN ISO-Normen mit gleicher Zählnummer veröffentlicht.

Für die zitierten Internationalen Normen und Dokumente, sofern sie nicht als DIN ISO-Normen mit gleicher Zählnummer veröffentlicht sind, gibt es keine nationalen Entsprechungen.

Änderungen

Gegenüber DIN EN ISO 14122-4:2010-12 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) die Norm wurde grundlegend überarbeitet. Eine detaillierte Aufstellung der wesentlichsten Änderungen ist in Anhang C (informativ) in Tabellenform verfügbar;

b) im Nationalen Anhang NA werden Hinweise für Planer von ortsfesten Steigleitern gegeben.

Frühere Ausgaben

DIN 23276: 1954-03 DIN 24532: 1970-03, 1981-05 DIN EN ISO 14122-4: 2004-12, 2010-12

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Nationaler Anhang NA (informativ)

DIN EN ISO 14122-4:2016-10

Hinweise für Hersteller, Betreiber/Benutzer und Planer

A.1 Allgemeines

Bei der Planung von Zugängen zu Maschinen sollte in Übereinstimmung mit EN ISO 12100 darauf geachtet werden, dass alle relevanten Informationen, die für die Gestaltung und Ausführung von ortsfesten Steigleitern notwendig sind, durch den Betreiber/Benutzer bereitgestellt werden. Dies gilt insbesondere für Verwendungsgrenzen, räumliche Grenzen und weitere Grenzen wie z. B. die Angabe der Umgebungsbedingungen als Grundlage für eine geeignete Materialauswahl. Deshalb wird empfohlen, die notwendigen Angaben anhand einer Checkliste zu ermitteln.

Es wird darauf hingewiesen, dass der oder die jeweiligen spezifischen Teile dieser Normenreihe in Zusammenhang mit Teil 1 zu sehen sind, da in Teil 1 die Reihenfolge bei der Auswahl von Zugängen festlegt ist und er zudem die allgemeinen Anforderungen an Zugänge enthält.

Für Zugänge, die in Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) geliefert werden, können zudem nationale Regelungen von Bedeutung sein, die z. B. in einem Lastenheft aufgenommen werden sollten.

A.2 Redaktionelle Hinweise

Abschnitt 4.1.3:

In Abschnitt 4.1.3 wird darauf hingewiesen, dass es sich bei kreuzenden Rohren und Kanälen nicht um Rohrbündel oder mehrere Kanäle handelt, sondern jeweils um einzelne Rohre oder einzelne Kanäle. Um Missverständnisse zu vermeiden ist die folgende Formulierung besser geeignet:

4.1.3 Zwischenraum zwischen der Steigleiter und dauerhaften Hindernissen

Der Abstand zwischen der Steigleiter und dauerhaften Hindernissen muss (siehe Bild 4):

a) von der Vorderseite der Sprossen aus gemessen:

1)

vor der Steigleiter:

— mindestens 650 mm, oder falls Hindernisse wie ein Rohr oder ein Kanal kreuzen, 600 mm betragen;

2)

hinter der Steigleiter:

— mindestens 200 mm, oder falls Hindernisse wie ein Rohr oder ein Kanal kreuzen, 150 mm betragen.

Dies gilt ebenso für die Legende zu Bild 4.

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Abschnitt 5.4.5:

Da die Art der Betätigung aus Bild 13 nicht ersichtlich ist, sollte, um Missverständnisse zu vermeiden, in der Legende, die Erläuterung zur Betätigung der Bodenklappe „(klappbar) verschiebbar“ nicht verwendet werden.

Anhang A.1 Allgemeines

Die im fünften und im letzten Spiegelstrich der Aufzählung gegebenen Erläuterungen zu den Türsystemen sollten zum besseren Verständnis als Anmerkungen aufgefasst werden. Somit lauten die beiden Sätze wie folgt:

— sie müssen, während sie sich in ihrer Zugangsposition befinden, den sicheren Durchgang des Benutzers erlauben ;

ANMERKUNG Das bedeutet „offen”, wenn Türsysteme angebracht sind

— sie müssen nach dem sicheren Durchgang durch selbsttätiges Schließen (z. B. Federkraft) und Verriegeln (gesperrt), in eine Position zurückkehren, die den Zugang verhindert.

ANMERKUNG Das bedeutet „geschlossen und verriegelt”, wenn Türsysteme angebracht sind

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EUROPÄISCHENORM

EUROPEANSTANDARD

NORMEEUROPÉENNE

EN ISO 14122-4

Juni 2016

ICS 13.110

Ersatz für EN ISO 14122-4:2004

Deutsche Fassung

Sicherheit von Maschinen — Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen — Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-4:2016)

Sécurité des machines — Moyens d'accès permanents aux machines — Partie 4: Échelles fixes (ISO 14122-4:2016)

Safety of machinery — Permanent means of access to machinery — Part 4: Fixed ladders (ISO 14122-4:2016)

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 29. April 2016 angenommen.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum des CEN- CENELEC oder bei jedem CEN-Mitglied auf Anfrage erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache, die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem Management-Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern.

der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern. EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG EUROPEAN COMMITTEE FOR

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATIO N

CEN-CENELEC Management-Zentrum: Avenue Marnix 17, B-1000 Brüssel

© 2016 CEN

Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.

Ref. Nr. EN ISO 14122-4:2016 D

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Inhalt

 

Seite

Europäisches Vorwort

4

Vorwort

 

5

Einleitung

6

1

Anwendungsbereich

7

2

Normative Verweisungen

7

3

Begriffe

8

4

Auswahl und Gestaltung von Steigleiteranlagen

12

4.1

Allgemeines

12

4.1.1

Gestaltung und Ausführung

12

4.1.2

Wahl in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Platzes

12

4.1.3

Zwischenraum zwischen der Steigleiter und dauerhaften Hindernissen

12

4.2

Wahl einer Absturzsicherung

13

4.2.1

Notwendigkeit einer Absturzsicherung

13

4.2.2

Arten von Absturzsicherungen

13

4.2.3

Anleitung zur Risikobeurteilung

14

4.3

Höhe des Leiterlaufs und Absturzsicherung

14

4.3.1

Räumliche Grenzen

14

4.3.2

Steigleiteranlagen 3 000 mm und 10 000 mm Gesamthöhe H

15

4.3.3

Steigleiteranlagen 10 000 mm Gesamthöhe H

15

4.4

Bühnen und Podeste

15

4.4.1

Einbau von Bühnen an Ausstiegsund Einstiegsstellen

15

4.4.2

Anordnung von Bühnen und Podesten bei Steigleitern mit einer Gesamthöhe

H

10 000 mm

15

5

Besondere Anforderungen an die Steigleiteranlage

17

5.1

Allgemeine Anforderungen

17

5.1.1

Ständige Einwirkung (Eigenlast)

17

5.1.2

Veränderliche Einwirkung (Nennlast)

17

5.1.3

Zusätzliche Belastungen

19

5.1.4

Gestaltung

20

5.2

Steigleiter mit Seitenholmen

21

5.2.1

Festigkeit

21

5.2.2

Sprossen

21

5.2.3

Verbindung von Steigleiter und Geländer

24

5.3

Steigleiter mit Mittelholm

24

5.3.1

Festigkeit

24

5.3.2

Sprossen

24

5.4

Einstiegsund Ausstiegsstellen

25

5.4.1

Allgemeine Anforderungen

25

5.4.2

Einstiegsstelle (Einstieg)

25

5.4.3

Ausstiegsstelle (Ausstieg)

25

5.4.4

Zugangsöffnung

26

5.4.5

Bodenklappen

28

5.5

Absturzsicherung

29

5.5.1

Rückenschutz

29

5.5.2

Steigschutz

33

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5.6

Bühnen und Podeste

33

5.6.1

Zugangsbühnen

33

5.6.2

Umsteige und Ruhebühnen

34

5.6.3

Umsteigepodeste

35

5.6.4

Bewegliche Ruhepodeste

37

5.7

Anforderung an bewegliche Teile von ortsfesten Steigleitern

38

6

Feststellung der Übereinstimmung mit den Sicherheitsanforderungen

38

6.1

Allgemeines

38

6.1.1

Allgemeine Anforderungen

38

6.1.2

Nachweis der Festigkeit durch Berechnung

38

6.1.3

Nachweis der Festigkeit durch Prüfung

38

6.2

Prüfung der ortsfesten Steigleiter mit Seitenholmen

39

6.2.1

Festigkeit und Durchbiegung eines Steigleiterelements

39

6.2.2

Prüfung

des Rückenschutzes

40

6.3

Prüfung von Steigleitern mit Mittelholm

41

6.3.1

Prüfung des Steigleiterelements

41

6.4

Prüfung der Geländerverlängerung

43

7

Benutzerinformationen für ortsfeste Steigleitern

44

7.1

Bedienungsanleitung

44

7.1.1

Allgemeines

44

7.1.2

Steigleiteranlagen mit Steigschutz

44

7.2

Kennzeichnung von Steigleiteranlagen mit Steigschutz

45

Anhang A (normativ) Anforderungen an die Gestaltung von Einrichtung(en) gegen unbefugtes Besteigen

46

A.1

Allgemeines

46

A.2

Türsysteme als Einrichtung(en) gegen unbefugtes Besteigen

47

A.2.1

Allgemeines

47

A.2.2 Abmessungen

 

47

A.2.3

Prüfung

48

A.2.4

Benutzerinformation für die Einrichtung(en) gegen unbefugtes Besteigen

49

Anhang B (informativ) Zusammenstellung der Hauptabmessungen einer ortsfesten Steigleiter mit Rückenschutz

50

Anhang C (informativ) Wesentlichste technische Änderungen zwischen diesem Teil von ISO 14122 und der Vorgängerausgabe

51

Anhang ZA (informativ) Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den grundlegenden Anforderungen der Richtlinie 2006/42/EG für Maschinen und zur Änderung der Richtlinie 95/16/EG (Neufassung) [2006 L157]

54

Literaturhinweise

 

55

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Europäisches Vorwort

Dieses Dokument (EN ISO 14122‐4:2016) wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 199 „Safety of machinery“ in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 114 „Sicherheit von Maschinen und Geräten“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom DIN gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis Dezember 2016, und etwaige entgegenstehende nationale Normen müssen bis Dezember 2016 zurückgezogen werden.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Elemente dieses Dokuments Patentrechte berühren können. CEN [und/oder CENELEC] sind nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen Patentrechte zu identifizieren.

Dieses Dokument ersetzt EN ISO 14122‐4:2004.

Entsprechend der CEN‐CENELEC‐Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Anerkennungsnotiz

Der Text von ISO 14122‐4:2016 wurde vom CEN als EN ISO 14122‐4:2016 ohne irgendeine Abänderung genehmigt.

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DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 4:2016 (D)

Vorwort

ISO (die Internationale Organisation für Normung) ist eine weltweite Vereinigung von Nationalen Normungsorganisationen (ISO‐Mitgliedsorganisationen). Die Erstellung von Internationalen Normen wird normalerweise von ISO Technischen Komitees durchgeführt. Jede Mitgliedsorganisation, die Interesse an einem Thema hat, für welches ein Technisches Komitee gegründet wurde, hat das Recht, in diesem Komitee vertreten zu sein. Internationale Organisationen, staatlich und nicht‐staatlich, in Liaison mit ISO, nehmen ebenfalls an der Arbeit teil. ISO arbeitet eng mit der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) bei allen elektrotechnischen Themen zusammen.

Die Verfahren, die bei der Entwicklung dieses Dokuments angewendet wurden und die für die weitere Pflege vorgesehen sind, werden in den ISO/IEC‐Direktiven, Teil 1 beschrieben. Im Besonderen sollten die für die verschiedenen ISO‐Dokumentenarten notwendigen Annahmekriterien beachtet werden. Dieses Dokument wurde in Übereinstimmung mit den Gestaltungsregeln der ISO/IEC‐Direktiven, Teil 2 erarbeitet (siehe www.iso.org/directives).

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Elemente dieses Dokuments Patentrechte berühren können. ISO ist nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen Patentrechte zu identifizieren. Details zu allen während der Entwicklung des Dokuments identifizierten Patentrechten finden sich in der Einleitung und/oder in der ISO‐Liste der empfangenen Patenterklärungen (siehe www.iso.org/patents).

Jeder in diesem Dokument verwendete Handelsname wird als Information zum Nutzen der Anwender angegeben und stellt keine Anerkennung dar.

Eine Erläuterung der Bedeutung ISO‐spezifischer Benennungen und Ausdrücke, die sich auf Konformitätsbewertung beziehen, sowie Informationen über die Beachtung der Grundsätze der Welthandelsorganisation (WTO) zu technischen Handelshemmnissen (TBT, en: Technical Barriers to Trade) durch ISO enthält der folgende Link: www.iso.org/iso/foreword.html.

Das für dieses Dokument verantwortliche Komitee ist ISO/TC 199 Safety of machinery.

Diese zweite Ausgabe ersetzt die erste Ausgabe (ISO 14122‐4:2004), die technisch überarbeitet wurde. Sie beinhaltet die Änderung ISO 14122‐4:2004/Amd 1:2010. Siehe Anhang C.

ISO 14122 besteht, unter dem Titel „Safety of machinery — Permanent means of access to machinery“, aus folgenden Teilen:

Part 1: Choice of fixed means and general requirements of access

Part 2: Working platforms and walkways

Part 3: Stairs, stepladders and guard rails

Part 4: Fixed ladders

Ein weiterer Teil, der mobile Maschinen behandelt, ist in Erarbeitung.

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DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 4:2016 (D)

Einleitung

Diese Internationale Norm ist eine Typ‐B‐Norm wie in ISO 12100 angegeben.

Diese Internationale Norm ist insbesondere für die folgenden Interessentengruppen von Relevanz, die die Marktakteure im Hinblick auf die Sicherheit von Maschinen repräsentieren:

Maschinenhersteller (kleine, mittlere und große Unternehmen);

Organisationen des Arbeits‐ und Gesundheitsschutzes (Gesetzgeber, Unfallversicherungen, Marktaufsicht usw.).

Andere interessierte Kreise können durch das in dieser Internationalen Norm (durch die oben genannten interessierten Kreise) festgeschriebene Sicherheitsniveau betroffen sein. Es handelt sich dabei um:

Maschinenanwender/Arbeitgeber (kleine, mittlere und große Unternehmen);

Maschinenanwender/Arbeitnehmer (z. B. Gewerkschaften, Organisationen für Personen mit spezifischen Bedürfnissen);

Dienstleistungsanbieter (kleine, mittlere und große Unternehmen), z. B. für Wartungsarbeiten;

Verbraucher (falls die behandelten Maschinen für die Nutzung durch Verbraucher bestimmt sind).

Den oben genannten interessierten Kreisen wurde die Möglichkeit eingeräumt, sich an der Erarbeitung dieser Internationalen Norm zu beteiligen.

Des Weiteren ist diese Internationale Norm an Normungsgremien gerichtet, die Typ‐C‐Normen erarbeiten.

Die Anforderungen in dieser Internationalen Norm können durch eine Typ‐C‐Norm ergänzt oder modifiziert werden.

Für Maschinen, die in den Anwendungsbereich einer Typ‐C‐Norm fallen und die nach deren Anforderungen konstruiert und gebaut worden sind, haben die Anforderungen dieser Typ‐C‐Normen Vorrang.

Das Ziel dieser Internationalen Norm ist es, generelle Anforderungen für den sicheren Zugang zu Maschinen festzulegen. ISO 14122‐1 gibt Hinweise zur richtigen Wahl des Zugangs, wenn der erforderliche Zugang zur Maschine nicht direkt vom Boden, von einer Ebene oder von einer Bühne aus möglich ist.

Die angegebenen Abmessungen stimmen mit den ergonomischen Maßdaten in ISO 15534‐3 überein.

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1 Anwendungsbereich

Dieser Teil von ISO 14122 beschreibt Anforderungen für ortsfeste Steigleitern die Teil einer stationären Maschine sind und für die nicht‐kraftbetriebenen verstellbaren Teile (z. B. klappbare, schiebbare) und beweglichen Teile ortsfester Steigleiteranlagen.

ANMERKUNG 1 „Ortsfeste“ Zugänge sind solche, die so montiert sind (zum Beispiel durch Schrauben, Muttern, Schweißen), dass sie nur mit Werkzeugen entfernt werden können.

Dieser Teil von ISO 14122 legt Mindestanforderungen fest, die auch auf Zugänge angewendet werden, die Teil eines Gebäudes oder eines Bauwerks sind (z. B. ortsfeste Steigleitern), in dem die Maschine aufgestellt ist, unter der Voraussetzung, dass die Hauptfunktion dieses Teils des Bauwerks darin besteht, den Zugang zur Maschine zu ermöglichen.

ANMERKUNG 2 Existieren keine nationalen Vorschriften oder Normen, kann dieser Teil von ISO 14122 für Zugänge verwendet werden, die außerhalb des Anwendungsbereichs dieser Norm liegen.

Es ist vorgesehen, dass dieser Teil von ISO 14122 zusammen mit ISO 14122‐1 für die Anforderungen von ortsfesten Steigleiteranlagen angewendet wird.

Die Normenreihe ISO 14122 als Ganzes gilt sowohl für stationäre als auch für mobile Maschinen, bei denen ortsfeste Zugänge erforderlich sind. Sie gilt nicht für kraftbetriebene Zugänge wie Aufzüge, Fahrtreppen oder andere Einrichtungen, die speziell für das Heben von Personen zwischen zwei Ebenen entwickelt worden sind.

Dieser Teil von ISO 14122 gilt nicht für Maschinen, die vor der Veröffentlichung dieser Norm hergestellt wurden.

2 Normative Verweisungen

Die folgenden Dokumente, die in diesem Dokument teilweise oder als Ganzes zitiert werden, sind für die Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen).

ISO 12100, Safety of machinery General principles for design Risk assessment and risk reduction

ISO 14122‐1:2016, Safety of machinery — Permanent means of access to machinery — Part 1: Choice of fixed means of access and general requirements of access

ISO 14122‐2:2016, Safety of machinery Permanent means of access to machinery — Part 2: Working platforms and walkways

ISO 14122‐3:2016, Safety of machinery Permanent means of access to machinery — Part 3: Stairs, stepladders and guard rails

EN 353‐1:2014, Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich einer Führung — Teil 1: Mitlaufende Auffanggeräte einschließlich fester Führung

EN 795, Persönliche Absturzschutzausrüstung— Anschlageinrichtungen

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3 Begriffe

Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach ISO 12100, ISO 14122‐1 und die folgenden Begriffe.

3.1

ortsfeste Steigleiteranlage Steigleiteranlage ortsfeste Steigleiter Einrichtung, die aus mindestens einem Leiterlauf (3.4), einer Absturzsicherung (3.7), und gegebenenfalls auch aus Podest(en) und/oder Bühne(n) besteht

Anmerkung 1 zum Begriff: Im folgenden Text werden die Abkürzungen „Steigleiter“ für die ortsfeste Steigleiter und „Leiterlauf“ für den Leiterlauf einer ortsfesten Steigleiter verwendet.

3.2

Steigleiter mit Seitenholmen ortsfeste Steigleiter, nach ISO 14122‐1:2016, 3.1, an der die Sprossen zwischen zwei Holmen angeordnet und an den Holmen befestigt sind

Anmerkung 1 zum Begriff: Die Seitenholme tragen die Last (siehe Bild 1).

Bild 1 — Steigleiter mit Seitenholmen

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3.3

Steigleiter mit Mittelholm ortsfeste Steigleiter, nach ISO 14122‐1:2016, 3.1, an der die Sprossen an beiden Seiten des Mittelholms befestigt sind

Anmerkung 1 zum Begriff: Der Mittelholm trägt alleine die Last (siehe Bild 2).

Bild 2 — Steigleiter mit Mittelholm

3.4

Leiterlauf fortlaufender Teil der ortsfesten Steigleiter (3.1)

zwischen der Einstiegsstelle (3.8) und der Ausstiegstelle (3.9), bei Steigleitern ohne Bühne, oder

zwischen der Einstiegsstelle (3.8) oder der Ausstiegsstelle (3.9) und der nächsten Bühne, oder

zwischen aufeinanderfolgenden Podesten oder Ruhebühnen (3.12)

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bilder 3a und 3b.

3.5

Steighöhe einer Steigleiteranlage Gesamthöhe

H

vertikaler Abstand zwischen der Einstiegsstelle am Boden und der Ausstiegsstelle (3.9) am oberen Ende einer Steigleiteranlage (3.1)

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 3 a).

Anmerkung 2 zum Begriff:

Einstiegstelle (3.8) des ersten Leiterlaufs und der Ausstiegsstelle am oberen Ende des letzten Leiterlaufs.

Im Falle von versetzten Leiterläufen (3.4) ist das der vertikale Abstand zwischen der

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3.6

Höhe des Leiterlaufs

h

vertikaler Abstand jedes einzelnen, versetzten Leiterlaufs (3.4)

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 3 b).

Leiterlaufs (3.4) Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 3 b). a) Einzelner Leiterlauf b) Versetzte Leiterläufe

a) Einzelner Leiterlauf

1 zum Begriff: Siehe Bild 3 b). a) Einzelner Leiterlauf b) Versetzte Leiterläufe Legende 1 Einstiegsstelle

b) Versetzte Leiterläufe

Legende

1

Einstiegsstelle

2

Ausstiegsstelle

H

Steighöhe einer Steigleiteranlage (Gesamthöhe)

3

Umsteigebühne oder Umsteigepodest

4

Leiterlauf

h

Höhe des Leiterlaufs

Bild 3 — Höhe von Leiterläufen und Anordnungen von Umsteigebühnen/Podesten

3.7

Absturzsicherung technische Maßnahme zur Verhinderung oder Verringerung des Absturzrisikos von Personen von Steigleitern

3.7.1

Rückenschutz korbförmige, fest mit der Steigleiter verbundene Schutzeinrichtung zur Verringerung des Absturzrisikos von

Steigleitern

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 14, Bild 15, Bild 20 a) und Bild B.1.

3.7.2

Steigschutzeinrichtung mit fester Führung Steigschutz Schutzausrüstung, die fest mit der Steigleiter verbunden ist und in Verbindung mit einer persönlichen Schutzausrüstung verwendet wird

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe auch Definition in EN 353–1 und EN 363.

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3.8

Einstiegsstelle Einstieg untere Ebene der Umgebung oder der Umsteigebühne (3.11), von der aus eine Person mit dem Aufstieg in die Steigleiter oder Steigleiteranlage (3.1) beginnt

Anmerkung 1 zum Begriff: See Bild 3 a) und Bild3 b).

3.9

Ausstiegsstelle Ausstieg obere Ebene der Umgebung oder der Umsteigebühne (3.11), die die Person nach dem Aufstieg betritt oder von der der Abstieg nach unten beginnt

Anmerkung 1 zum Begriff:

Siehe Bild 3 a) und Bild 3 b).

Anmerkung 2 zum Begriff:

eine Einstiegsstelle (3.8) für den nachfolgenden Aufstieg sein.

In einer Steigleiteranlage mit versetzten Leiterläufen kann die Ausstiegsstelle (3.9) ebenso

3.10

Umsteigepodest horizontales Bauteil zwischen zwei aufeinanderfolgenden Leiterläufen (3.4), das bei Steigleitern mit versetzten Leiterläufen verwendet wird und ausgelegt ist, um die Leiterläufe zu wechseln oder sich auszuruhen

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 20.

3.11

Umsteigebühne horizontales Bauteil zwischen zwei aufeinanderfolgenden Leiterläufen (3.4), das ausgelegt ist, mehr als einer Person zur gleichen Zeit zu ermöglichen, in der Steigleiteranlage zu wechseln oder sich auszuruhen

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 19.

3.12

Ruhebühne horizontales Bauteil bei einem einzelnen Leiterlauf (3.4), das ausgelegt ist, mehr als einer Person zur gleichen Zeit zu ermöglichen, sich in der Steigleiteranlage auszuruhen

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 18.

3.13

bewegliches Ruhepodest mit erforderlichen Schutzmitteln ausgestattete Ebene, die dafür ausgelegt ist, dass der Benutzer der Steigleiteranlage (3.1) sich ausruhen aber nicht umsteigen kann

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 21 a) und Bild21 b).

3.14

Zugangsbühne horizontales Bauteil an der Einstiegsstelle (3.8) oder Ausstiegsstelle (3.9), das vom Benutzer als Zugang zu einer Steigleiteranlage (3.1) verwendet wird

3.15

Bodenklappe Luke, die nur gelegentlich geöffnet wird, um den Durchgang durch eine Bühne oder ein anderes horizontales Bauteil zu ermöglichen

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 13.

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3.16

nicht geschulter Benutzer Person ohne Erfahrung, wie der Steigschutz zu benutzen ist

3.17

geschulter Benutzer Person mit Unterweisung und Erfahrung, wie der Steigschutz zu benutzen ist

BEISPIEL

Monteure von Windkraftanlagen.

4 Auswahl und Gestaltung von Steigleiteranlagen

4.1 Allgemeines

4.1.1 Gestaltung und Ausführung

Steigleiteranlagen sind mit versetzten Leiterläufen oder als einzelner Leiterlauf ausgelegt (siehe 4.3.2 und

4.3.3).

Die Steigleiter(n) sollte(n) als Leitern mit Seitenholmen ausgelegt werden. In Ausnahmefällen (z. B. bei nicht ausreichendem Platz zur Installation einer Steigleiter mit Seitenholmen oder dort wo ein Steigschutz aufgrund unterschiedlicher Neigungen innerhalb der Steigleiteranlage erforderlich ist, dürfen Steigleitern mit Mittelholm vorgesehen werden.

4.1.2 Wahl in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Platzes

Durch Verwenden einzelner Leiterläufe kann ein minimaler Platzbedarf erreicht werden (siehe 4.3.3 für die Höhenbeschränkungen bei einem einzelnen Leiterlauf).

Mittlerer Platzbedarf ist erforderlich, wenn aufeinanderfolgende versetzte Leiterläufe mit Podesten verwendet werden (siehe Bild 20).

Maximaler Platzbedarf ist erforderlich, wenn versetzte Leiterläufe und Umsteigebühnen verwendet werden (siehe Bild 19).

4.1.3 Zwischenraum zwischen der Steigleiter und dauerhaften Hindernissen

Der Abstand zwischen der Steigleiter und dauerhaften Hindernissen muss (siehe Bild 4):

a) von der Vorderseite der Sprossen aus gemessen:

1)

vor der Steigleiter:

mindestens 650 mm, oder falls Hindernisse wie Rohre oder Kanäle kreuzen, 600 mm betragen;

2)

hinter der Steigleiter:

mindestens 200 mm, oder falls Hindernisse wie Rohre oder Kanäle kreuzen, 150 mm betragen.

b) von der Hinterseite der Sprossen aus gemessen:

1) hinter der Steigleiter:

mindestens 75 mm, mit Ausnahme der obersten Sprosse, bei der der Abstand zwischen 60 mm und 75 mm sein muss, betragen.

Sind die Seitenholme so ausgeführt, dass sie als Handlauf verwendet werden, muss der Freiraum um die Seitenholme herum, mit Ausnahme in Höhe der Ausstiegsstelle, mindestens 75 mm betragen.

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DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 ‐ 4:2016 (D) Legende 1 Ausstiegsstelle 2 Hindernisse wie

Legende

1 Ausstiegsstelle

2 Hindernisse wie Rohre oder Kanäle

Bild 4 — Abstandsmaße bei dauerhaften Hindernissen

4.2 Wahl einer Absturzsicherung

4.2.1 Notwendigkeit einer Absturzsicherung

Maße in Millimeter

Bei einer Gesamtabsturzhöhe von 3 000 mm muss die Steigleiter mit einer Absturzsicherung versehen sein.

4.2.2 Arten von Absturzsicherungen

Die gebräuchlichsten Optionen, um die Benutzer von ortsfesten Steigleitern gegen Absturz zu schützen, sind die folgenden:

a) Rückenschutz

Der Rückenschutz ist eine Maßnahme, die stets vorhanden und dessen Sicherheitsniveau unabhängig vom Verhalten des Benutzers ist. Deshalb ist er die bevorzugte Wahl.

b) Steigschutzeinrichtung mit fester Führung (Steigschutz)

Ein Steigschutz ist nur dann wirksam, wenn der Benutzer sich dafür entscheidet, ihn zu benutzen. Wenn ein Auffanggurt in Verbindung mit einem mitlaufenden Auffanggerät an einer inkompatiblen Gleitschiene benutzt wird, besteht das Risiko des Absturzes.

Eine Kombination aus beiden, Rückenschutz und Steigschutz, darf nicht verwendet werden.

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4.2.3 Anleitung zur Risikobeurteilung

Vor der Auswahl einer geeigneten Art der Absturzsicherung muss eine Risikobeurteilung nach ISO 12100 für den jeweiligen Anwendungsfall und speziell beim Erstellen von Typ‐C‐Normen durchgeführt werden. Die wesentlichsten dabei zu berücksichtigenden Gesichtspunkte sind zum Beispiel:

a) Zugangsbedingungen, wie

1)

Bewegungsgrenzen und

2) Gestaltungsgrenzen;

b) gesamte Steighöhe einer ortsfesten Steigleiter;

c) die Höhe des Absturzrisikos und das zu erwartende Verletzungsausmaß;

d) menschliche Gesichtspunkte, wie

1) Erschöpfung,

2)

Stress und

3)

Erfahrung, Können und Ausbildung;

e) rettungsbezogene Gesichtspunkte;

f) umweltbezogene Gesichtspunkte, wie

1)

Wind und

2)

extreme Temperaturen;

g) Nutzungshäufigkeit:

1) gelegentlich oder

2) häufig;

h) Handhabung von

1) Werkzeugen und

2) Ersatzteilen.

4.3 Höhe des Leiterlaufs und Absturzsicherung

4.3.1 Räumliche Grenzen

Umgebende Anordnungen, z. B. Wände, Teile von Maschinen, können einen zum Rückenschutz gleichwertigen Schutz bieten, wenn die Abmessungen des von ihnen umgebenen Bereichs denen des Rückenschutzes in 5.5.1.2 entsprechen.

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4.3.2 Steigleiteranlagen 3 000 mm und 10 000 mm Gesamthöhe H

Diese müssen wie folgt gestaltet sein:

versetzte Leiterläufe mit einer maximalen Höhe eines Leiterlaufs h von 6 000 mm, die mit einem Rückenschutz versehen sind;

einzelner Leiterlauf, der mit einem Rückenschutz versehen ist;

einzelner Leiterlauf, der mit einer Steigschutzeinrichtung mit fester Führung (Steigschutz) versehen ist.

Wo es nicht möglich ist, den Rückenschutz zu verwenden, muss die persönliche Schutzausrüstung, z. B. der Steigschutz, vorgesehen werden.

ANMERKUNG

Der Steigschutz ist nur für die Verwendung durch geschulte Benutzer vorgesehen (siehe Abschnitt 7).

4.3.3 Steigleiteranlagen 10 000 mm Gesamthöhe H

Diese müssen wie folgt gestaltet sein:

versetzte Leiterläufe mit einer maximalen Höhe eines Leiterlaufs h von 6 000 mm, die mit einem Rückenschutz versehen sind, oder

versetzte Leiterläufe, die mit einem Steigschutz versehen sind;

einzelner Leiterlauf, der mit einem Steigschutz versehen ist.

Bei nicht geschulten Benutzern dürfen nur versetzte Leiterläufe, die mit einem Rückenschutz ausgestattet sind, vorgesehen werden.

Wo es nicht möglich ist, den Rückenschutz zu verwenden, muss die persönliche Schutzausrüstung vorgesehen werden.

ANMERKUNG

Der Steigschutz ist nur für die Verwendung durch geschulte Benutzer vorgesehen (siehe Abschnitt

4.4 Bühnen und Podeste

4.4.1 Einbau von Bühnen an Ausstiegsund Einstiegsstellen

Sind die vorhandenen Bereiche an der Einstiegsstelle und Ausstiegsstelle vor Ort nicht waagrecht, solide und gerade ausgeführt, dann müssen Bühnen oder andere Einrichtungen verwendet werden, um diese Anforderung zu erfüllen.

4.4.2

Anordnung von Bühnen und Podesten bei Steigleitern mit einer Gesamthöhe H 10 000 mm

4.4.2.1

Allgemeines

Wo es beabsichtigt ist, dass die Steigleiteranlage gleichzeitig von mehr als einer Person bestiegen wird, müssen, abhängig von der Art der Absturzsicherung, Umsteigebühnen oder Ruhebühnen verwendet werden (siehe 4.4.2.2 bis 4.4.2.4).

4.4.2.2 Steigleitern mit Rückenschutz

Am Umstieg in einer Steigleiteranlage mit versetzten Leiterläufen müssen Umsteigebühnen oder Podeste mit einem Abstand 6 000 mm verwendet werden [siehe Bild 3b)].

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4.4.2.3 Steigleitern mit Steigschutz und einer Gesamthöhe H 24 000 mm

Steigleitern mit einzelnen Leiterläufen müssen mit Ruhebühnen im Abstand von 24 000 mm (siehe Bild 5) ausgestattet werden. Dazwischen muss eine zusätzliche Ruhebühne im Abstand von 12 000 mm angebracht werden (siehe Bild 5). Bei nicht ausreichendem Platz dürfen bewegliche Ruhepodeste nach 5.6.4 angebracht werden.

Steigleitern mit versetzten Leiterläufen müssen mit Umsteigebühnen in Abständen 24 000 mm (siehe Bild 19) ausgestattet werden. Dazwischen müssen zusätzliche Ruhebühnen in Abständen 12 000 mm vorgesehen werden (siehe Bild 5). Bei nicht ausreichendem Platz dürfen bewegliche Ruhepodeste nach 5.6.4 angebracht werden.

4.4.2.4 Steigleitern mit Steigschutz und einer Gesamthöhe H <24 000 mm

Ruhebühnen (siehe Bild 18) müssen in Abständen von 12 000 mm vorgesehen werden. Wenn kein ausreichender Platz zu Verfügung gestellt werden kann, dann dürfen bewegliche Ruhepodeste nach 5.6.4 vorgesehen werden.

Maße in Millimeter

nach 5.6.4 vorgesehen werden. Maße in Millimeter Legende 1 Einstiegsstelle 2 Ruhebühne 3 Umsteigebühne 4

Legende

1 Einstiegsstelle

2 Ruhebühne

3 Umsteigebühne

4 Ausstiegsstelle

5 ortsfeste Steigleiteranlage (schematische Darstellung)

Bild 5 — Anordnung von Bühnen und Podesten von Steigleitern mit Steigschutz

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5 Besondere Anforderungen an die Steigleiteranlage

5.1 Allgemeine Anforderungen

Die Steigleiteranlage muss so gestaltet sein, dass die Steigleiter selbst und ihre Befestigung den vernünftigerweise vorhersehbaren statischen und dynamischen Bedingungen standhalten. Folgende Kriterien sind u.a. dabei zu beachten:

— Gewicht der Steigleiteranlage;

— maximale Anzahl von Personen, die sich in der Steigleiteranlage befinden;

— zusätzlich auftretende Einwirkung, wenn der Steigschutz ausgelöst wird.

Falls keine weitere Einwirkung/Lasten von Bedeutung sind, müssen die Einwirkungen in 5.1.1 bis 5.1.3 zu Grunde gelegt werden.

5.1.1 Ständige Einwirkung (Eigenlast)

Die Masse jeder einzelnen Komponente der Steigleiter muss berücksichtigt werden.

5.1.2 Veränderliche Einwirkung (Nennlast)

Für die Konstruktion müssen die Lasten F 1 1,5 kN und F 2 1,5 kN (siehe Bild 6) für eine Person zu Grunde gelegt werden.

Die simulierte Last an Sprossen F 1 [siehe Bild 6 a) und b)] für eine Person muss lotrecht zur Sprosse an ungünstigster Position aufgebracht und gleichmäßig über einer Länge von maximal 100 mm verteilt werden.

Die simulierte Last an dem(n) Holm(en) F 2 muss im Abstand von 2000 mm parallel zur Längsachse der Steigleiter angebracht werden. Der Abstand zwischen den Lasten F 2 und dem Holm/den Holmen muss 300 mm betragen. [siehe Bild 6 c)].

Bei Steigleitern mit Seitenholmen muss die Last F 2 gleichmäßig auf beide Holme verteilt werden [siehe Bild 6 c)].

Für die in 5.6 angegebenen Bühnen und Podeste muss eine Punktlast von 1,5 kN pro Person an ungünstigster Stelle berücksichtigt werden.

Bei Bühnen, Umsteigepodesten und einteiligen beweglichen Ruhepodesten [siehe Bild 21 a)] sind die Punktlasten Lasten, die über eine Lastfläche von 200 mm 200 mm verteilt sind.

Bei zweiteiligen beweglichen Ruhepodesten [siehe Bild 21 b)] sind die Punktlasten Lasten, die über zwei Lastflächen von je 100 mm 100 mm verteilt sind.

Bühnen müssen nach ISO 14122‐2 und ISO 14122‐3 gestaltet werden.

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DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 ‐ 4:2016 (D) Maße in Millimeter a) Simulierte Lasten

Maße in Millimeter

EN ISO 14122 ‐ 4:2016 (D) Maße in Millimeter a) Simulierte Lasten auf Sprossen für Steigleitern

a) Simulierte Lasten auf Sprossen für Steigleitern mit Seitenholmen

b) Simulierte Lasten auf Sprossen für Steigleitern mit Mittelholm

Lasten auf Sprossen für Steigleitern mit Mittelholm c) Simulierte Lasten für Holme (schematische

c) Simulierte Lasten für Holme (schematische Darstellung)

Legende

F 1 Simulierte Lasten für Sprossen

F 2 Simulierte Lasten für Holme

Bild 6 — Simulierte Lasten an der Steigleiter

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5.1.3

Zusätzliche Belastungen

5.1.3.1

Allgemeines

DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 4:2016 (D)

Zusätzliche, z. B. durch Wind oder Schnee, Absturzsicherungen (siehe 5.1.3.2 und 5.1.3.3) verursachte Belastungen, müssen bei der Festigkeitsberechnung berücksichtig werden.

Auf Steigleitern, z. B. durch das Anfahren von Flurförderzeugen, einwirkende Belastungen werden üblicherweise nicht berücksichtigt.

5.1.3.2 Steigschutz

Bei den Berechnungen müssen die an der Führung und der Steigleiter auftretenden Belastungen, welche die Absturzsicherung durch das Fallen einer Person auslöst, berücksichtigt werden. Falls keine Werte vorliegen, ist eine lotrechte Kraft von mindestens 6 kN anzunehmen.

5.1.3.3 Rückenschutz

Bei Gestaltung des Rückenschutzes muss zumindest das Prüfverfahren von 6.2.2 zu Grunde gelegt werden.

5.1.3.4 Verankerungssystem der Steigleiter

Bei den Berechnungen muss bei Steigleitern mit Seitenholmen eine auf jeden Holm wirkende Mindestlast von 3 kN und bei Steigleitern mit Mittelholm eine auf den einzelnen Holm wirkende Mindestlast von 6 kN angenommen werden .

Bei der Berechnung darf davon ausgegangen werden, dass die Last über vier Verankerungsstellen auf den Befestigungsgrund (z. B. Wand oder Maschinengehäuse) übertragen wird.

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DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 ‐ 4:2016 (D) a) Steigleiter mit Seitenholmen Legende 1

a) Steigleiter mit Seitenholmen

Legende

1 Sprosse

2 Holm

3 Halterung

4 Verankerungsstelle

5 Befestigungsgrund (z. B. Wand)

4 Verankerungsstelle 5 Befestigungsgrund (z. B. Wand) b) Steigleiter mit Mittelholm Bild 7 — Anordnungen der

b) Steigleiter mit Mittelholm

Bild 7 — Anordnungen der Verankerungsstellen und Verbindungen

5.1.4 Gestaltung

Steigleitern müssen so gestaltet sein, dass sie die gleichen Aufstellungsanforderungen, die für die Maschine gelten, erfüllen und wo notwendig, Bedingungen wie eine raue Umgebung oder Erschütterungen berücksichtigen.

Alle Teile, mit denen die Benutzer in Berührung kommen, müssen so gestaltet sein, dass die Personen daran nicht hängenbleiben, verletzt (z. B. durch scharfe Ecken, Kanten, Schweißnähte mit Grat) oder behindert werden.

Das Öffnen und Schließen von beweglichen Teilen (Sperren) darf nicht zu Gefährdungen, z. B. Herunterfallen oder Scheren, führen.

Beschläge, Scharniere, Verankerungen, Auflager und Befestigungsteile müssen der Baugruppe ausreichend Festigkeit und Stabilität geben, so dass die Sicherheit der Benutzer unter normalen Betriebsbedingungen sichergestellt ist.

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5.2 Steigleiter mit Seitenholmen

5.2.1 Festigkeit

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Der Festigkeitsnachweis für Steigleiterelemente muss anhand der Berechnung in 6.1 oder durch Prüfung in 6.2 erfolgen.

5.2.2

Sprossen

5.2.2.1

Festigkeit

Der Festigkeitsnachweis für Sprossen muss anhand der Berechnung in 6.1 oder durch Prüfung in 6.2 erfolgen.

5.2.2.2 Abstand

Mit Ausnahme der Anforderungen für den Abstand zwischen den Sprossen an der Einstiegsstelle (siehe 5.4.2 und Bild 8), muss der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Sprossen A gleich sein und muss zwischen 225 mm und 300 mm betragen.

Legende

A

Abstand

muss zwischen 225 mm und 300 mm betragen. Legende A Abstand Maße in Millimetern Bild 8

Maße in Millimetern

Bild 8 — Abstand und Länge der Sprossen

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5.2.2.3 Länge der Sprossen

Die lichte Breite zwischen den Seitenholmen muss zwischen 400 mm und 600 mm (siehe Bild 8) betragen. Eine lichte Breite zwischen 300 mm und 400 mm ist jedoch zulässig, falls die unmittelbare Umgebung eine Verwendung von Sprossen mit 400 mm nicht zulässt. Bevor jedoch eine geringe lichte Breite in Betracht gezogen wird, muss zunächst überprüft werden, ob für die Steigleiter eine günstigere Position gefunden werden kann, die eine lichte Breite von 400 mm oder mehr erlaubt.

Bei Verwendung des Steigschutzes muss die lichte Breite zwischen den Holmen und der festen Führung der Steigschutzeinrichtung beidseitig mindestens 150 mm betragen und die Breite der Schiene darf nicht mehr als 80 mm (siehe Bild 9) betragen.

Schiene darf nicht mehr als 80 mm (siehe Bi ld 9) betragen. Maße in Millimeter Bild

Maße in Millimeter

Bild 9 — Länge der Sprossen bei einer Leiter mit Seitenholmen und fester Führung für den Steigschutz

5.2.2.4 Sprossenform

Die Trittfläche muss flach und 20 mm [siehe Bild 10 a) bis c)] sein. Daher sind runde Sprossen nicht zulässig. Als Ausnahme hiervon ist eine Trittfläche nach Bild 10 d) zulässig.

Die Umfangslänge geschlossener Sprossen, z. B. quadratische, rechteckige polygonale oder die mit Schräge versehene Sprosse, muss 140 mm sein.

Offene Sprossen wie U‐förmige Sprossen, die nicht vollständig umgriffen werden können, müssen so gestaltet werden, dass Verletzungen der Hand durch scharfen Kanten vermieden werden.

Für ortsfeste Steigleitern ohne Absturzsicherung, mit geringen Steighöhen und einem durch die Umgebung bedingten zusätzlichen erhöhten Verschmutzungsaufkommen können rutschhemmende, größere Sprossen, z. B. zwei‐ oder mehrreihig gelochte Ausführungen, benutzt werden.

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Besondere Maßnahmen gegen Ausrutschen können notwendig werden, wenn das Risiko des Ausrutschens durch die Umgebungsbedingungen (Öl, Eis, usw.) erhöht ist. Wo die Ansammlung z. B. von Schnee, Eis, oder Staub gegeben ist, dürfen Sprossen mit Schräge nach Bild 10 d) verwendet werden.

Die Sprossenoberfläche muss eine rutschhemmende Lauffläche aufweisen, die keine Verletzungen der Hände verursacht. Bis eine Internationale Norm zur verbesserten Rutschhemmung vorliegt, siehe ISO 14122‐ 2:2016, Anhang A.

5.2.2.5 Anordnung der Sprossen

Sprossen müssen so angeordnet werden, dass ihre Trittfläche lotrecht zur Holmachse verläuft, (siehe Bild 10).

lot recht zur Holmachse verläuft, (siehe Bild 10). a) Gestaltung rechteckiger Sprossen – Empfohlene
a) Gestaltung rechteckiger Sprossen – Empfohlene Anordnung c) Gestaltung von Sprossen mit U‐Profil – Empfohlene
a)
Gestaltung rechteckiger Sprossen –
Empfohlene Anordnung
c)
Gestaltung von Sprossen mit U‐Profil –
Empfohlene Anordnung

Legende

1 Trittfläche

2 keine scharfen Kanten

3 Sprosse

Legende 1 Trittfläche 2 keine scharfen Kanten 3 Sprosse Maße in Millimeter b) Gestaltung polygonaler Sprossen

Maße in Millimeter

b) Gestaltung polygonaler Sprossen – Anordnung nur für besondere Zwecke

Sprossen – Anordnung nur für besondere Zwecke d) Gestaltung von Sprossen mit Schräge Bild 10 —

d) Gestaltung von Sprossen mit Schräge

Bild 10 — Beispiele für die Anordnung und die Form von Sprossen

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5.2.3 Verbindung von Steigleiter und Geländer

Wenn der Abstand zwischen Steigleiter und Geländer 120 mm ist, dann muss das Geländer im Bereich der Handläufe und der Knieleisten fest mit der Steigleiter verbunden sein. Für weitere Informationen, siehe ISO 14122‐3:2016, 7.1.

5.3 Steigleiter mit Mittelholm

5.3.1 Festigkeit

Die Steigleiter muss die Prüfungen in 6.3 (Torsionsprüfung) erfüllen.

5.3.2

Sprossen

5.3.2.1

Festigkeit

Der Festigkeitsnachweis für Sprossen muss anhand der Berechnung in 5.1 oder durch Prüfung in 6.3 erfolgen.

5.3.2.2 Abstand

Der Abstand muss in Übereinstimmung mit 5.2.2.2 sein. Die Sprossen müssen sich beiderseits des Mittelholms auf der gleichen Ebene befinden (siehe Bild 11).

Maße in Millimetern

Ebe ne befinden (siehe Bild 11). Maße in Millimetern Legende 1 Einstiegsstelle 2 Ausstiegsstelle Bild 11

Legende

1 Einstiegsstelle

2 Ausstiegsstelle

Bild 11 — Abmessungen und Gestaltung einer Mittelholmleiter mit fester Führung

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5.3.2.3 Sprossenquerschnitt, Trittfläche, und Anordnung von Sprossen

Die Anforderungen von 5.2.2.4 und 5.2.2.5 müssen eingehalten werden.

5.3.2.4 Länge der Sprossen

Die lichte Breite zwischen dem Mittelholm und dem Abgleitschutz muss 150 mm und 250 mm und die Breite des Mittelholms muss 80 mm (siehe Bild 11) betragen.

Die Enden der Sprossen müssen gegen seitliches Abgleiten mit einem Abgleitschutz versehen sein. Der Abgleitschutz muss eine Höhe von 20 mm (siehe Einzelheit X von Bild 11) aufweisen.

5.4 Einstiegsund Ausstiegsstellen

5.4.1 Allgemeine Anforderungen

Wenn es erforderlich ist, Maßnahmen gegen das unbefugte Betreten von Personen, Betreten nicht geschulter Personen sowie von Personen, die nicht mit einem vollständigen Steigschutz ausgerüstet sind, zu treffen, muss eine „Einrichtung gegen unbefugtes Besteigen“, wie in Anhang A beschrieben, verwendet werden, sofern diese an der Steigleiter angebracht ist. In diesem Fall sind ein schriftlicher Warnhinweis oder ein Signalton allein kein angemessenes Mittel zur Zugangskontrolle.

Als Maßnahme gegen Absturz sind z. B. Geländer über eine Länge von mindestens 1 500 mm wie folgt vorzusehen:

von der lotrechten Achse der Steigleiter aus zu beiden Seiten;

über die gesamte Länge der Absturzkante, wenn die Länge an beiden Seiten weniger als 1 500 mm beträgt (somit die gesamte Länge der Absturzkante weniger als 3 000 mm beträgt);

an beiden Seiten von angrenzenden Laufstegen.

Diese Maßnahmen gegen Absturz sind unabhängig von jeglichen Absturzsicherungen, die an der Steigleiter angebracht sind.

Wenn der Steigschutz verwendet wird, darf das Verbinden damit oder das Lösen davon nur von einem gesicherten Standplatz aus möglich sein.

Einstiegs‐ und Ausstiegsstellen, ebenso wie Umsteigebühnen, müssen die entsprechenden Anforderungen von ISO 14122‐2 und ISO 14122‐3 erfüllen.

5.4.2 Einstiegsstelle (Einstieg)

Wenn die Lauffläche der Einstiegsstelle gegenüber der Umgebung um mehr als 500 mm erhöht ist, oder die Einstiegsstelle an Bereiche grenzt, die nicht ausreichend tragfähig sind, z. B. Flächen aus Glas oder aus synthetischem Material, dann muss die Einstiegsstelle mit Geländern oder gleichwertigen Einrichtungen versehen werden, um Personen vor dem Absturz zu schützen.

Der Abstand zwischen Einstiegsstelle und unterster Sprosse muss 100 mm und 400 mm betragen (siehe Bild 8).

5.4.3 Ausstiegsstelle (Ausstieg)

An der Ausstiegsstelle muss eine Bühne nach ISO 14122‐2 und ISO 14122‐3 vorgesehen werden.

Wenn ein Konstruktionsteil der Maschine oder ein Teil des Gebäudes als Ausstiegsstelle in Betracht gezogen wird, muss es die Anforderungen von ISO 14122‐2 und ISO 14122‐3 erfüllen.

Die Oberkante der obersten Sprosse/Stufe muss sich auf gleicher Höhe mit der Lauffläche der Ausstiegsstelle befinden (siehe Bild 12 und Bild 14).

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5.4.4 Zugangsöffnung

5.4.4.1 Ausstieg nach vorn oder zur Seite

Steigleitern dürfen zur Ausstiegsstelle hin einen Ausstieg nach vorn [siehe Bild 12 a) und b)] oder zur Seite [siehe Bild 12 c)] haben.

Die Breite der Zugangsöffnung muss 500 mm und 700 mm [siehe Bild 12 a) und b)] betragen.

Maße in Millimeter

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DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 ‐ 4:2016 (D) a) Beispiel für gerade Holme b)
DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 ‐ 4:2016 (D) a) Beispiel für gerade Holme b)

a) Beispiel für gerade Holme

b) Beispiel für gekröpfte Holme

für gerade Holme b) Beispiel für gekröpfte Holme c) Beispiel für den Ausstieg zur Seite Legende

c) Beispiel für den Ausstieg zur Seite

Legende

1 selbstschließende Durchgangssperre

ANMERKUNG Zur besseren Erklärung sind die erforderliche Schutzeinrichtung(en) wie der Rückenschutz und die selbstschließende Durchgangssperre in den Bildern 12 a) und b) nicht abgebildet.

Bild 12 — Schematische Beispiele für Ausstieg nach vorn und zur Seite

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5.4.4.2 Selbstschließende Durchgangssperren

Um ein Durchfallen durch Zugangsöffnungen an der Ausstiegsstelle von einer Zugangsbühne zu verhindern, muss die Öffnung mit einer selbstschließenden Durchgangssperre versehen sein.

Selbstschließende Durchgangssperren müssen die Anforderungen von ISO 14122‐3:2016, 7.4.1, erfüllen.

5.4.5 Bodenklappen

Falls notwendig, darf eine Bühne eine Öffnung aufweisen, die den Zugang zu (und den Ausstieg von) einer Steigleiter unterhalb der Bühne ermöglicht, welche durch eine Bodenklappe geschlossen sein muss (siehe Bild 13).

Die Bodenklappe muss wie folgt gestaltet sein:

a) die Öffnung muss mindestens der erforderlichen Größe eines Rückenschutzes einer Steigleiter entsprechen;

b) die Bodenklappe muss sich nach oben oder waagrecht bewegen und darf sich nicht nach unten öffnen lassen;

c) das Öffnen muss absichtlich und nicht kraftbetrieben erfolgen. Die Betätigungskraft darf die Kraft‐ grenzen zur Maschinenbetätigung (siehe EN 1005‐3:2002+A1:2008 und EN 1005‐2:2003+A1:2008) nicht überschreiten;

d) die Bodenklappe muss bei geöffneter Stellung den sicheren Durchgang des Bedieners erlauben;

e) sie muss nach dem sicheren Durchgang selbst schließen (z. B. durch Federkraft).

eren Durchgang selbst schließen (z. B. du rch Federkraft). Legende 1 Bodenklappe (klappbar) verschiebbar 2

Legende

1 Bodenklappe (klappbar) verschiebbar

2 Öffnungsmechanismus

3 Griff

Bild 13 — Beispiel für eine Bodenklappe

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5.5 Absturzsicherung

5.5.1 Rückenschutz

5.5.1.1 Festigkeit

Der Festigkeitsnachweis für den Rückenschutz muss durch Prüfungen erfolgen.

5.5.1.2 Abmessungen und Anforderungen

Wenn ein Rückenschutz mit waagrechten Rückenschutzbügeln versehen ist, die mit lotrechten Rückenschutzstäben verbunden sind, muss der Abstand zwischen zwei Rückenschutzbügeln 1 500 mm

(siehe Bild 14) und der Abstand zwischen zwei Rückenschutzstäben am Rückenschutz 300 mm (siehe

Bild 15) sein. Die Rückenschutzbügel müssen im rechten Winkel zu den Rückenschutzstäben am

Rückenschutz angeordnet sein. Die Rückenschutzstäbe müssen mit gleichem Abstand an der Innenseite der Rückenschutzbügel angebracht werden.

Der Abstand der Rückenschutzbauteile muss so gestaltet werden, dass die Zwischenräume auf jeden Fall

0,40 m 2 sind.

Die lichten Weiten innerhalb der Rückenschutzbügel des Rückenschutzes müssen 650 mm und 800 mm (siehe Bild 15) sein.

Dies gilt gleichermaßen für den nicht‐kreisförmigen als auch für den kreisförmigen Rückenschutz. Der Abstand von der Sprosse zum Rückenschutz muss 650 mm und 800 mm (siehe Bild 15) betragen.

Maße in Millimeter

und 80 0 mm (siehe Bild 15) betragen. Maße in Millimeter Legende 1 Geländer an der

Legende

1 Geländer an der Ausstiegsstelle

2 Hindernis

3 maximale freie Fläche

a Steighöhe einer Steigleiteranlage (Gesamthöhe) H oder Höhe eine Leiterlaufs h

Bild 14 — Abmessungen eines Rückenschutzes und dessen Anordnung

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Der Freiraum zwischen den Holmen an der Ausstiegsstelle muss, gemessen entlang der Querachse der Steigleitersprossen zwischen den Holminnenseiten, 500 mm und 700 mm [(siehe Bild 12 a) und b)] betragen.

An der gewählten Zugangsseite dürfen unterhalb des Rückenschutzes keine Gegenstände am Rückenschutz vorhanden sein, die den Zugang zum vor der Steigleiter liegenden Bereich behindern. An der Ausstiegsstelle muss der Rückenschutz bis auf Höhe des Geländers der Ausstiegstelle verlängert sein (siehe Bild 19).

Der untere Teil des Rückenschutzes, z. B. der unterste Rückenschutzbügel, muss in einer Höhe von 2 200 mm und 3 000 mm oberhalb der Einstiegsstelle beginnen (siehe Bild 14).

Maße in Millimeter

beginnen (siehe Bild 14). Maße in Millimeter Bild 15 — Lichte Abstände innerhalb des

Bild 15 — Lichte Abstände innerhalb des Rückenschutzes

Wenn der waagrechte Abstand von einer mit einem Rückenschutz versehenen ortsfesten Steigleiter zu einem Geländer einer höher gelegenen Einstiegsstelle 1 500 mm ist, müssen die Öffnungen des Geländers 1500 mm links und rechts der Mittelachse des Rückenschutzes z. B. durch zugeschnittene Verkleidungen oder maschenartige Bauteile geschlossen werden (siehe Bilder 16 und 17).

Beträgt der senkrechte Abstand zwischen Handlauf und Rückenschutz 700 mm, sind Maßnahmen wie

Geländerverlängerung(en) [siehe Bild 16 a) und b) und Bild 17 a) und b)], und

Schließen der Öffnung(en) durch maschenartige Bauteile [siehe Bild 16 c) und d) und Bild17 c) und d)] anzuwenden.

Wenn maschenartige Bauteile verwendet werden, muss die Maschenweite 100 mm 100 mm sein.

Dort wo Steigleitern senkrecht zu Geländern mit einem Abstand von weniger als 1 500 mm angeordnet sind, muss das Geländer entsprechend der oben angegebenen Anforderungen auf eine Länge von 1 500 mm [siehe Bild 16 b) und d)] geändert werden.

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M o o s b a c h Jovic A S + S h o p

a) Vorderansicht mit Verlängerung

S h o p Silvana a) Vorderansicht mit Verlängerung c) Vorderansicht mit maschenartigem Bauteil Legende DIN

c) Vorderansicht mit maschenartigem Bauteil

Legende

DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 4:2016 (D)

Maße in Millimeter

EN ISO 14122 ‐ 4:2016 (D) Maße in Millimeter b) Seitenansicht mit Verlängerung d) Seitenansicht mit

b) Seitenansicht mit Verlängerung

Maße in Millimeter b) Seitenansicht mit Verlängerung d) Seitenansicht mit maschenartigem Bauteil 1

d) Seitenansicht mit maschenartigem Bauteil

1 maschenartiges Bauteil

4

Steigleiter mit Rückenschutz

2 Geländerverlängerung

5

Bauwerk

3 Geländer

6

Bühne

Bild 16 — Maßnahmen an der Einstiegsstelle, die die Schutzfunktion vervollständigen (Absturz zur Seite) Schematische Darstellung

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DIN EN ISO 14122-4:2016-10 EN ISO 14122 ‐ 4:2016 (D) a) Seitenansicht mit Verlängerung c) Seitenansicht

a) Seitenansicht mit Verlängerung

14122 ‐ 4:2016 (D) a) Seitenansicht mit Verlängerung c) Seitenansicht mit maschenartigem Bauteil Legende

c) Seitenansicht mit maschenartigem Bauteil

Legende

Maße in Millimeter

mit maschenartigem Bauteil Legende Maße in Millimeter b) Vorderansicht mit Verlängerung d) Vorderansicht mit

b) Vorderansicht mit Verlängerung

Maße in Millimeter b) Vorderansicht mit Verlängerung d) Vorderansicht mit maschenartigem Bauteil 1

d) Vorderansicht mit maschenartigem Bauteil

1 maschenartiges Bauteil

4

Steigleiter with Rückenschutz

2 Geländerverlängerung

5

Bauwerk

3 Geländer

6

Bühne

Bild 17 — Maßnahmen an der Einstiegsstelle, die die Schutzfunktion vervollständigen (Absturz nach hinten) Schematische Darstellung

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5.5.2

Steigschutz

5.5.2.1

Anforderungen

Der Steigschutz muss EN 353‐1 entsprechen.

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