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DEUTSCHE

NORM Oktober 2016

DIN EN ISO 14122-2


D
ICS 13.110 Ersatz für
DIN EN ISO 14122-2:2002-01 und
DIN EN ISO 14122-2/A1:2010-12

Sicherheit von Maschinen –


Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen –
Teil 2: Arbeitsbühnen und Laufstege (ISO 14122-2:2016);
Deutsche Fassung EN ISO 14122-2:2016
Safety of machinery –
Permanent means of access to machinery –
Part 2: Working platforms and walkways (ISO 14122-2:2016);
German version EN ISO 14122-2:2016
Sécurité des machines –
Moyens d’accès permanents aux machines –
Partie 2: Plates-formes de travail et passerelles (ISO 14122-2:2016);
Version allemande EN ISO 14122-2:2016
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Gesamtumfang 25 Seiten
Silvana Jovic

DIN-Normenausschuss Maschinenbau (NAM)


DIN-Normenausschuss Sicherheitstechnische Grundsätze (NASG)

© DIN Deutsches Institut für Normung e. V. · Jede Art der Vervielfältigung, auch auszugsweise, Preisgruppe 13
nur mit Genehmigung des DIN Deutsches Institut für Normung e. V., Berlin, gestattet.
Alleinverkauf der Normen durch Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin
www.din.de
www.beuth.de
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2359492
DIN EN ISO 14122-2:2016-10

Nationales Vorwort
Diese Norm enthält sicherheitstechnische Festlegungen.

Sie beinhaltet die Deutsche Fassung der vom Technischen Komitee ISO/TC 199 „Safety of machinery“ in
Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 114 „Sicherheit von Maschinen und Geräten" im
Europäischen Komitee für Normung (CEN) ausgearbeiteten EN ISO 14122-2:2016.

Die nationalen Interessen bei der Erarbeitung wurden vom Ausschuss NA 060-48-11 AA „Arbeitsbühnen und
Zugänge - Sicherheit“ im Fachbereich „Grundnormen“ des DIN-Normenausschusses Maschinenbau (NAM)
wahrgenommen. Vertreter der Hersteller und Anwender von Arbeitsbühnen, Laufstegen, Treppen,
Treppenleitern, Geländer und Steigleitern sowie der Berufsgenossenschaften waren an der Erarbeitung
beteiligt.

Diese Norm konkretisiert einschlägige Anforderungen von Anhang I der EU-Maschinenrichtlinie


2006/42/EG an erstmals im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in Verkehr gebrachte Maschinen, um den
Nachweis der Übereinstimmung mit diesen Anforderungen zu erleichtern.

Ab dem Zeitpunkt ihrer Bezeichnung als Harmonisierte Norm im Amtsblatt der Europäischen Union kann
der Hersteller bei ihrer Anwendung davon ausgehen, dass er die von der Norm behandelten Anforderungen
der Maschinenrichtlinie eingehalten hat (so genannte Vermutungswirkung).

Die im Abschnitt 2 und den Literaturhinweisen zitierten Internationalen Normen sind, sofern diese
gleichzeitig als Europäische Normen übernommen worden sind, als DIN EN ISO-Normen mit gleicher
Zählnummer veröffentlicht.
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Für die zitierten Internationalen Normen und Dokumente, sofern sie nicht als DIN ISO-Normen mit gleicher
Zählnummer veröffentlicht sind, gibt es keine nationalen Entsprechungen.

Änderungen

Gegenüber DIN EN ISO 14122-2:2002-01 und DIN EN ISO 14122-2/A1:2010-12 wurden folgende
Änderungen vorgenommen:

a) Die Norm wurde grundlegend überarbeitet. Eine detaillierte Aufstellung der wesentlichsten
Änderungen ist in Anhang B (informativ) in Tabellenform verfügbar;

b) Nationale Fußnote mit Hinweis, dass für die lichte Breite sowohl der Buchstabe „W“ als auch „w“
verwendet wird.

c) Im Nationalen Anhang NA werden Hinweise für Hersteller, Betreiber/Benutzer und Planer von
Arbeitsbühnen und Laufstegen gegeben.

Frühere Ausgaben

DIN 31003: 1981-02


DIN EN ISO 14122-2: 2002-01
DIN EN ISO 14122-2/A1: 2010-12
Silvana Jovic

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DIN EN ISO 14122-2:2016-10

Nationaler Anhang NA
(informativ)

Hinweise für Hersteller, Betreiber/Benutzer und Planer

A.1 Allgemeines
Bei der Planung von Zugängen zu Maschinen sollte in Übereinstimmung mit EN ISO 12100 darauf geachtet
werden, dass alle relevanten Informationen, die für die Gestaltung und Ausführung von Arbeitsbühnen und
Laufstegen notwendig sind, durch den Betreiber/Benutzer bereitgestellt werden. Dies gilt insbesondere für
Verwendungsgrenzen, räumliche Grenzen und weitere Grenzen wie z. B. die Angabe der
Umgebungsbedingungen als Grundlage für eine geeignete Materialauswahl. Deshalb wird empfohlen, die
notwendigen Angaben anhand einer Checkliste zu ermitteln.

Es wird darauf hingewiesen, dass der oder die jeweiligen spezifischen Teile dieser Normenreihe in
Zusammenhang mit Teil 1 zu sehen sind, da in Teil 1 die Reihenfolge bei der Auswahl von Zugängen festlegt
ist und er zudem die allgemeinen Anforderungen an Zugänge enthält.

Für Zugänge, die in Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) geliefert werden, können
zudem nationale Regelungen von Bedeutung sein, die z. B. in einem Lastenheft aufgenommen werden
sollten.

A.2 Redaktionelle Hinweise


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Abschnitt 3.6:

Wenn eine Fußleiste in Verbindung mit einem Geländer an einem Podest, einer Bühne oder einem
Bodenbelag angebracht ist, dann kann die Anmerkung 2 von ISO 14122-3, 3.2.4

„Anmerkung 2 zum Begriff: Eine Fußleiste reduziert auch den Freiraum zwischen Bodenbelag und Knieleiste (3.2.2),
um das Hindurchfallen einer Person zu verhindern.“

sinngemäß auch auf 3.6 bezogen werden.

A.3 Literaturhinweise
Der Titel der unter [12] angegebenen BGR 181 lautet wie folgt:

[12] DGUV Regel 108-003, Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr
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DIN EN ISO 14122-2:2016-10

— Leerseite —
EUROPÄISCHE NORM EN ISO 14122-2
EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE Juni 2016

ICS 13.110 Ersatz für EN ISO 14122-2:2001

Deutsche Fassung

Sicherheit von Maschinen —


Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen —
Teil 2: Arbeitsbühnen und Laufstege (ISO 14122-2:2016)
Sécurité des machines — Safety of machinery —
Moyens d'accès permanents aux machines — Permanent means of access to machinery —
Partie 2: Plates-formes de travail et passerelles Part 2: Working platforms and walkways
(ISO 14122-2:2016) (ISO 14122-2:2016)

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 2ͻ. ’”‹Ž 2016 angenommen.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter
denen dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand
befindliche Listen dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum des CEN-
CENELEC oder bei jedem CEN-Mitglied auf Anfrage erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen
Sprache, die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem
Management-Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, der ehemaligen
jugoslawischen Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland,
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Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der
Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

CEN-CENELEC Management-Zentrum: Avenue Marnix 17, B-1000 Brüssel


Silvana Jovic

© 2016 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN ISO 14122-ʹ:2016 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN
vorbehalten.
DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

Inhalt
Seite

Europäisches Vorwort .......................................................................................................................................................... 3


Vorwort ...................................................................................................................................................................................... 4
Einleitung .................................................................................................................................................................................. 5
1 Anwendungsbereich ............................................................................................................................................... 6
2 Normative Verweisungen ..................................................................................................................................... 6
3 Begriffe ........................................................................................................................................................................ 7
4 Allgemeine Anforderungen.................................................................................................................................. 8
4.1 Allgemeines ............................................................................................................................................................... 8
4.1.1 Konstruktion und Materialien ............................................................................................................................ 8
4.1.2 Sicherheit der Benutzer ........................................................................................................................................ 8
4.2 Besondere Anforderungen ................................................................................................................................... 8
4.2.1 Standort....................................................................................................................................................................... 8
4.2.2 Abmessungen ............................................................................................................................................................ 9
4.2.3 Ausrüstungen oder Einrichtungen .................................................................................................................. 12
4.2.4 Bodenbeläge ............................................................................................................................................................ 12
4.2.5 Gestaltung und Ausführung von Arbeitsbühnen und Laufstegen ........................................................ 15
4.2.6 Bewegbare Bühnen und Laufstege .................................................................................................................. 16
5 Benutzerinformation für Arbeitsbühnen und Laufstege ........................................................................ 16
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Anhang A (informativ) Verschiedene Methoden zur Ermittlung der Bewertungsgruppe der


Rutschhemmung .................................................................................................................................................... 17
Anhang B (informativ) Wesentlichste technische Änderungen zwischen diesem Teil von ISO
14122 und der Vorgängerausgabe .................................................................................................................. 18
Anhang ZA (informativ) Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den
grundlegenden Anforderungen der abzudeckenden Richtlinie 2006/42/EG für
Maschinen und zur Änderung der Richtlinie 95/16/EG (Neufassung) [2006 L157] .................... 20
Literaturhinweise ................................................................................................................................................................. 21
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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

Europäisches Vorwort
Dieses Dokument (EN ISO 14122-2:2016) wurde vom Technischen Komitee ISO/TC 199 „Safety of
machinery“ in Zusammenarbeit mit dem Technischen Komitee CEN/TC 114 „Sicherheit von Maschinen und
Geräten“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom DIN gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis Dezember 2016, und etwaige entgegenstehende
nationale Normen müssen bis Dezember 2016 zurückgezogen werden.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Elemente dieses Dokuments Patentrechte berühren
können. CEN [und/oder CENELEC] sind nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen
Patentrechte zu identifizieren.

Dieses Dokument ersetzt EN ISO 14122-2:2001.

Dieses Dokument wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission und die
Europäische Freihandelszone dem CEN erteilt haben, und unterstützt grundlegende Anforderungen der EU-
Richtlinien.

Zum Zusammenhang mit EU-Richtlinien siehe informativen Anhang ZA, der Bestandteil dieses Dokuments
ist.

Entsprechend der CEN-CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden


Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, die
ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island,
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Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal,
Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn,
Vereinigtes Königreich und Zypern.

Anerkennungsnotiz

Der Text von ISO 14122-2:2016 wurde vom CEN als EN ISO 14122-2:2016 ohne irgendeine Abänderung
genehmigt.
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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

Vorwort
ISO (die Internationale Organisation für Normung) ist eine weltweite Vereinigung von Nationalen
Normungsorganisationen (ISO-Mitgliedsorganisationen). Die Erstellung von Internationalen Normen wird
normalerweise von ISO Technischen Komitees durchgeführt. Jede Mitgliedsorganisation, die Interesse an
einem Thema hat, für welches ein Technisches Komitee gegründet wurde, hat das Recht, in diesem Komitee
vertreten zu sein. Internationale Organisationen, staatlich und nicht-staatlich, in Liaison mit ISO, nehmen
ebenfalls an der Arbeit teil. ISO arbeitet eng mit der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC)
bei allen elektrotechnischen Themen zusammen.

Die Verfahren, die bei der Entwicklung dieses Dokuments angewendet wurden und die für die weitere Pflege
vorgesehen sind, werden in den ISO/IEC-Direktiven, Teil 1 beschrieben. Im Besonderen sollten die für die
verschiedenen ISO-Dokumentenarten notwendigen Annahmekriterien beachtet werden. Dieses Dokument
wurde in Übereinstimmung mit den Gestaltungsregeln der ISO/IEC-Direktiven, Teil 2 erarbeitet (siehe
www.iso.org/directives).

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Elemente dieses Dokuments Patentrechte berühren
können. ISO ist nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen Patentrechte zu identifizieren.
Details zu allen während der Entwicklung des Dokuments identifizierten Patentrechten finden sich in der
Einleitung und/oder in der ISO-Liste der empfangenen Patenterklärungen (siehe www.iso.org/patents).

Jeder in diesem Dokument verwendete Handelsname wird als Information zum Nutzen der Anwender
angegeben und stellt keine Anerkennung dar.

Eine Erläuterung der Bedeutung ISO-spezifischer Benennungen und Ausdrücke, die sich auf
Konformitätsbewertung beziehen, sowie Informationen über die Beachtung der Grundsätze der
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Welthandelsorganisation (WTO) zu technischen Handelshemmnissen (TBT, en: Technical Barriers to Trade)


durch ISO enthält der folgende Link: www.iso.org/iso/foreword.html.

Das für dieses Dokument verantwortliche Komitee ist ISO/TC 199 Safety of machinery.

Diese zweite Ausgabe ersetzt die erste Ausgabe (ISO 14122-2:2001), die technisch überarbeitet wurde. Sie
beinhaltet die Änderung ISO 14122-2:2001/Amd 1:2010.

ISO 14122 besteht, unter dem Titel „Safety of machinery — Permanent means of access to machinery“, aus
folgenden Teilen:

— Part 1: Choice of fixed means and general requirements of access

— Part 2: Working platforms and walkways

— Part 3: Stairs, stepladders and guard-rails

— Part 4: Fixed ladders

Ein weiterer Teil, der mobile Maschinen behandelt, ist in Erarbeitung.


Silvana Jovic

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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

Einleitung
Diese Internationale Norm ist eine Typ-B-Norm wie in ISO 12100 angegeben.

Diese Internationale Norm ist insbesondere für die folgenden Interessentengruppen von Relevanz, die die
Marktakteure im Hinblick auf die Sicherheit von Maschinen repräsentieren:

— Maschinenhersteller (kleine, mittlere und große Unternehmen);

— Organisationen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (Gesetzgeber, Unfallversicherungen,


Marktaufsicht usw.).

Andere interessierte Kreise können durch das in dieser Internationalen Norm (durch die oben genannten
interessierten Kreise) festgeschriebene Sicherheitsniveau betroffen sein. Es handelt sich dabei um:

— Maschinenanwender/Arbeitgeber (kleine, mittlere und große Unternehmen);

— Maschinenanwender/Arbeitnehmer (z. B. Gewerkschaften, Organisationen für Personen mit


spezifischen Bedürfnissen);

— Dienstleistungsanbieter (kleine, mittlere und große Unternehmen), z. B. für Wartungsarbeiten;

— Verbraucher (falls die behandelten Maschinen für die Nutzung durch Verbraucher bestimmt sind).

Den oben genannten interessierten Kreisen wurde die Möglichkeit eingeräumt, sich an der Erarbeitung
dieser Internationalen Norm zu beteiligen.

Des Weiteren ist diese Internationale Norm an Normungsgremien gerichtet, die Typ-C-Normen erarbeiten.
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Die Anforderungen in dieser Internationalen Norm können durch eine Typ-C-Norm ergänzt oder modifiziert
werden.

Für Maschinen, die in den Anwendungsbereich einer Typ-C-Norm fallen und die nach deren Anforderungen
konstruiert und gebaut worden sind, haben die Anforderungen dieser Typ-C-Normen Vorrang.

Das Ziel dieser Internationalen Norm ist es, generelle Anforderungen für den sicheren Zugang zu Maschinen
festzulegen. ISO 14122-1 gibt Hinweise zur richtigen Wahl des Zugangs, wenn der erforderliche Zugang zur
Maschine nicht direkt vom Boden, von einer Ebene oder von einer Bühne aus möglich ist.

Anhang A ist informativ.

Die angegebenen Abmessungen stimmen mit den ergonomischen Maßdaten in ISO 15534-3 überein.
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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

1 Anwendungsbereich
Dieser Teil von ISO 14122 beschreibt Anforderungen für nicht-kraftbetriebene Arbeitsbühnen und
Laufstege, die Teil einer stationären Maschine sind, und für die nicht-kraftbetriebenen verstellbaren Teile
(z. B. klappbare, schiebbare) und beweglichen Teile ortsfester Zugänge.

ANMERKUNG 1 „Ortsfeste“ Zugänge sind solche, die so montiert sind (zum Beispiel durch Schrauben, Muttern,
Schweißen), dass sie nur mit Werkzeugen entfernt werden können

Dieser Teil von ISO 14122 legt Mindestanforderungen fest, die auch auf Zugänge angewendet werden, die
Teil eines Gebäudes oder eines Bauwerks sind (z. B. Arbeitsbühnen, Laufstege), in dem die Maschine
aufgestellt ist, unter der Voraussetzung, dass die Hauptfunktion dieses Teils des Bauwerks darin besteht, den
Zugang zur Maschine zu ermöglichen.

ANMERKUNG 2 Existieren keine nationalen Vorschriften oder Normen, kann dieser Teil von ISO 14122 für Zugänge
verwendet werden, die außerhalb des Anwendungsbereichs dieser Norm liegen.

Es ist vorgesehen, dass dieser Teil von ISO 14122 zusammen mit ISO 14122-1 für die Anforderungen von
Arbeitsbühnen und Laufstege angewendet wird.

Die Normenreihe ISO 14122 als Ganzes gilt sowohl für stationäre als auch für mobile Maschinen, bei denen
ortsfeste Zugänge erforderlich sind. Sie gilt nicht für kraftbetriebene Zugänge wie Aufzüge, Fahrtreppen oder
andere Einrichtungen, die speziell für das Heben von Personen zwischen zwei Ebenen entwickelt worden
sind.

Dieser Teil von ISO 14122 gilt nicht für Maschinen, die vor der Veröffentlichung dieser Norm hergestellt
wurden.

2 Normative Verweisungen
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Die folgenden Dokumente, die in diesem Dokument teilweise oder als Ganzes zitiert werden, sind für die
Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene
Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments
(einschließlich aller Änderungen).

ISO 12100, Safety of machinery — General principles for design — Risk assessment and risk reduction

ISO 13857, Safety of machinery — Safety distances to prevent hazard zones being reached by upper and lower
limbs

ISO 14120, Safety of machinery — Guards — General requirements for the design and construction of fixed and
movable guards

ISO 14122-1:2016, Safety of machinery — Permanent means of access to machinery — Part 1: Choice of fixed
means of access between two levels

ISO 14122-3:2016, Safety of machinery — Permanent means of access to machinery — Part 3: Stairs,
stepladders and guard-rails

ISO 15534-1:2000, Ergonomic design for the safety of machinery — Part 1: Principles for determining the
dimensions required for openings for whole-body access into machinery

ISO 15534-3:2000, Ergonomic design for the safety of machinery — Part 3: Anthropometric data
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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

3 Begriffe
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach ISO 12100, ISO 14122-1 und die folgenden
Begriffe.

3.1
Bodenbelag
Gesamtheit der Elemente, die den Boden eines Laufstegs (3.2) oder einer Arbeitsbühne (3.3) bilden und die
im direkten Kontakt mit dem Schuhwerk stehen

3.2
Laufsteg
ebene oder geneigte Fläche zur Fortbewegung von einem Punkt zum anderen

3.2.1
bewegbarer Laufsteg
ebene oder geneigte Fläche zur Fortbewegung, die fest an der Maschine installiert und dafür vorgesehen ist,
gekürzt, verlängert, oder in ihrer Lage geändert zu werden

Anmerkung 1 zum Begriff: Dies umfasst klappbar, schiebbar, einstellbar und/oder drehbar zu, oder verschiebbar von
einer angrenzenden Bühne oder Laufsteg.

3.3
Arbeitsbühne
horizontale ebene Fläche die für das Betreiben, die Instandhaltung, Wartung, Reparatur, zur Probenahme
und anderen Arbeitsphasen in Verbindung mit der Maschine benutzt wird

3.3.1
bewegbare Bühne
ebene Fläche zur Bedienung, die fest an der Maschine installiert und dafür vorgesehen ist, gekürzt,
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verlängert, oder in ihrer Lage geändert zu werden

Anmerkung 1 zum Begriff: Dies umfasst klappbar, schiebbar, einstellbar und/oder drehbar zu, oder verschiebbar von
einer angrenzenden Bühne oder Laufsteg (3.2).

3.4
rutschhemmende Oberfläche
Oberfläche des Bodenbelags mit einer guten Griffigkeit für das Schuhwerk

3.5
Sockelleiste
Füllplatte zwischen Arbeitsbühne (3.3) und angrenzendem Bauteil

3.6
Fußleiste
feste, senkrechte Platte an Podest, Bühne oder Bodenbelag (3.1), die verhindert, dass Gegenstände von einer
Laufebene herabfallen

Anmerkung 1 zum Begriff: Siehe Bild 2 und ISO 14122-3:2016, Bild 2.

3.7
Lichtraumprofil
Raum , der frei von jeglichen Bauteilen, Hindernissen und Verbauungen ist, um den Zugang zu ermöglichen
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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

3.8
lichte Durchgangshöhe
lotrechter Mindestabstand, der frei von Hindernissen, (wie Balken, Kanäle, usw.) oberhalb der Steigungslinie
ist

Anmerkung 1 zum Begriff: h in Bild 1.

4 Allgemeine Anforderungen
4.1 Allgemeines

4.1.1 Konstruktion und Materialien

Arbeitsbühnen und Laufstege müssen so gestaltet und ausgeführt und die Materialien so ausgewählt werden,
dass sie den vorhersehbaren Einsatzbedingungen standhalten. Insbesondere müssen mindestens die
folgenden Punkte berücksichtigt werden:

a) Laufstege und Arbeitsbühnen müssen so gestaltet und ausgeführt werden, dass die Gefahr durch
herabfallende Gegenstände verhindert wird. Für Geländer und Fußleisten siehe ISO 14122-3:2016,
Abschnitt 7, für Öffnungen im Bodenbelag siehe 4.2.4.5.

b) Das Entfernen von einem Maschinenteil muss, soweit möglich, ausführbar sein, ohne dass Geländer,
Teile des Bodenbelages oder andere ortsfeste schützende Barrieren entfernt werden müssen.

4.1.2 Sicherheit der Benutzer

Laufstege und Arbeitsbühnen müssen so gestaltet und ausgeführt sein, dass sie sicher zu benutzen sind.
Insbesondere müssen die folgenden Punkte berücksichtigt werden:

a) Laufstege und Arbeitsbühnen müssen so gestaltet und gebaut sein, dass die Laufflächen eine dauerhafte
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Rutschhemmung aufweisen;

b) Die Teile von Maschinen, auf denen Bediener stehen oder sich fortbewegen, müssen so gestaltet und
befestigt sein, dass ein Herabfallen dieser Personen verhindert wird (siehe ISO 14122-3);

c) Arbeitsbühnen und deren Zugänge müssen derart gestaltet sein, dass die Bediener bei Eintreten einer
Gefährdung den Arbeitsplatz schnell verlassen können oder dass schnelle Hilfe und leichte Evakuierung
möglich sind;

d) Handläufe und andere Haltevorrichtungen müssen so gestaltet, gebaut und ausgelegt sein, dass diese
instinktiv verwendet werden.

4.2 Besondere Anforderungen

4.2.1 Standort

Wo möglich, müssen Laufstege und Arbeitsbühnen so angeordnet oder geschützt werden, dass die Belastung
mit gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Substanzen verhindert wird. Die Laufstege und Arbeitsbühnen
müssen außerdem entfernt von den Stellen angeordnet werden, an denen die Ansammlung von Material, wie
z. B. Erde, ein Ausrutschen verursachen kann.

Wo z. B. bewegte Teile, ungesicherte Oberflächen mit extremen Temperaturen, ungeschützte unter


Spannung befindliche elektrische Ausrüstungen vorhanden sind, müssen Maßnahmen wie trennende
Schutzeinrichtungen nach ISO 14120 oder Sicherheitsabstände nach ISO 13857 entweder an der Maschine
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oder am ortsfesten Zugang angewendet werden.

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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

Wo möglich, müssen Arbeitsbühnen so gestaltet und angeordnet werden, dass sie das Arbeiten von Personen
in einer ergonomischen Position in einer Höhe zwischen 500 mm und 1 700 mm oberhalb der Oberfläche
der Arbeitsbühne erlauben, ohne dass ein erhöhtes Sturzrisiko besteht.

4.2.2 Abmessungen

Die lichte Länge und Breite von Laufstegen und Arbeitsbühnen, die für den Betrieb und die Wartung
vorgesehen sind, müssen durch Folgendes bestimmt werden:

a) Arbeitsanforderungen, z. B. Körperhaltung, Art und Geschwindigkeit der Bewegung, Anwendung von


Kraft usw.;

b) Mitführen oder Nicht-Mitführen von Werkzeugen, Ersatzteilen usw.;

c) Häufigkeit und Dauer der Aufgabe und der Benutzung;

d) Anzahl der Bediener und die verwendete Ausrüstung, die sich gleichzeitig auf den Laufstegen oder
Arbeitsbühnen befinden;

e) Möglichkeit, dass Benutzer aneinander vorbeigehen müssen;

f) ob zusätzliche Ausrüstung, oder Schutzausrüstung mitgeführt und persönliche Schutzausrüstung


getragen wird;

g) Vorhandensein von Hindernissen;

h) ob der Laufsteg als Sackgasse endet;

i) ob Kleidung des Benutzers durch die Wände beschädigt oder beschmutzt werden kann;
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j) Notwendigkeit für uneingeschränkte Arbeitsbewegungen, ebenso die Notwendigkeit für Raum, wenn es
absehbar ist, dass Werkzeuge benutzt werden.

Sofern keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen, muss die lichte Durchgangshöhe h über
Arbeitsbühnen und Laufstegen in Übereinstimmung mit den in ISO 15534-1 und ISO 15534-3 gegebenen
Werten mindestens 2 100 mm betragen (siehe Bild 1). Dort, wo der Raum begrenzt ist, stellt Bild 1
Abmessungen bereit, die sicherstellen, dass ausreichender Freiraum im Kopfbereich zur Verfügung steht.

Wenn ein Hindernis (z. B. Rohr) den Laufsteg in Kopfhöhe kreuzt, darf die lichte Durchgangshöhe h bis auf
1 900 mm reduziert werden. Maßnahmen wie Polster und Warnschilder müssen zur Verfügung gestellt
werden.

Die lichte Breite w eines Laufstegs muss ≥ 800 mm sein (siehe Bild 1).

Wenn sich üblicherweise mehrere Personen gleichzeitig auf dem Laufsteg begegnen oder aneinander
vorbeigehen, muss die lichte Breite w auf mindestens 1 000 mm erweitert werden.

Aufgrund der Konstruktion der Maschine, ihrer Umgebung oder ihrer gelegentlichen Nutzung, z. B. weniger
als 30 Tage pro Jahr und weniger als zwei Stunden pro Tag, darf die lichte Breite w von 800 mm auf 600 mm
verringert werden (siehe Bild 1).

Für eine kurze Strecke von weniger als 2 000 mm darf die lichte Breite w ausnahmsweise von 600 mm auf
500 mm verringert werden (siehe Bild 1).
Silvana Jovic

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EN ISO 14122-2:2016 (D)

Falls der verfügbare Raum in der Laufebene durch Verrohrung, Elektrik, oder aus konstruktiven Gründen an
der Maschine begrenzt ist, kann die Breite der Laufebene bis zu einer Höhe von 200 mm auf 500 mm
verringert werden (siehe Bild 1).

Alle Hindernisse, wie Rohre oder Kabelkanäle, die entweder in lichter Durchgangshöhe h oder entlang der
oberflächenbearbeiteten Laufebene angebracht sind, dürfen deren erforderliche Mindestbreite von 500 mm
nicht verringern (siehe Bild 1).

Bei Auslegung als Rettungsweg sollte die Breite des Laufsteges die Anforderungen der entsprechenden
Vorschriften erfüllen.

Falls ein horizontaler Laufsteg unterbrochen ist und der Höhenunterschied zwischen den einzelnen
Laufstegteilen nicht durch eine Treppe oder Rampe geschlossen werden kann, ist die Verwendung einer
einzelnen Stufe unter folgenden Bedingungen zulässig:

— die einzelne Stufe muss klar zu erkennen sein (z. B. durch Farbgebung, gekröpftes Geländer);

— die Höhe muss zwischen 150 mm und 300 mm sein.


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Maße in Millimeter
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Legende

Grenze des Lichtraumprofils

1 starres Hindernis, wie Geländer, Wand, Maschine, Decke


2 Laufsteg/Bühne
3 Mindestabstand zwischen Handlauf und Hindernis
4 kreuzendes Hindernis
w N1) lichte Breite
h lichte Durchgangshöhe
ANMERKUNG Den Laufsteg kreuzende Hindernisse, z. B. Rohre, sind nicht dargestellt.

Bild 1 — Lichtraumprofil von Laufstegen


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N1) Für die lichte Breite wird sowohl der Buchstabe „W“ als auch „w“ verwendet.

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Wenn notwendigerweise an einer Wand oder unter einer Decke Hindernisse vorhanden sind, die die
erforderliche Breite oder Höhe einengen, müssen, um Verletzungen zu minimieren, Verkleidungen
angebracht werden, um eine glatte Oberfläche ohne Überstände zu erreichen. Ferner müssen
Sicherheitsmaßnahmen, z. B. Polsterungen zur Vermeidung von Verletzungen angebracht werden.
Warnschilder sollten ebenfalls in Betracht gezogen werden.

4.2.3 Ausrüstungen oder Einrichtungen

Wenn das Risiko eines Sturzes von Laufstegen oder Arbeitsbühnen mit einer Höhe von 500 mm oder mehr
besteht, müssen Geländer nach ISO 14122-3 vorgesehen werden.

Geländer werden ebenfalls an den Stellen gefordert, bei denen das Risiko des Einsinkens oder des
Nachgebens eines angrenzenden Aufbaus besteht, z. B. der Zugang nahe eines mit Granulat gefüllten
Einlauftrichters, der Zugang zu einer Extraktionsanlage auf einem Dach, das aus Glas oder aus anderen
Materialen hergestellt ist, die nicht in der Lage sind, dem Gewicht einer Person standzuhalten. Wo
notwendig, müssen geeignete Einrichtungen zur Handhabung schwerer Gegenstände vorhanden sein, damit
diese nicht über die Arbeitsbühne gerollt oder auf ihr abgestellt werden müssen.

4.2.4 Bodenbeläge

4.2.4.1 Einschränkungen aufgrund von Bauteilen

Wenn Rohre oder andere Bauteile durch eine Arbeitsbühne oder einen Laufsteg hindurchführen, sind
Öffnungen zulässig, sofern kein Ersatzweg zur Verfügung steht. In diesen Fällen muss die Breite nach 4.2.2
und 4.2.4.5.2 ausgelegt werden.

4.2.4.2 Gefährdung des Verbleibens und/oder Ansammelns von Flüssigkeiten

Bodenbeläge müssen so beschaffen sein, dass jede Flüssigkeit, die auf ihnen verschüttet wird, abfließt. Wenn
es nicht möglich ist diese Anforderung z. B. aus hygienischen Gründen zu erfüllen, müssen Ausrutschen und
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andere, von der Flüssigkeit ausgehende Gefährdungen verhindert werden.

4.2.4.3 Gefährdungen durch Ansammlung von Substanzen

Bodenbeläge müssen so gestaltet werden, dass sich weder Schmutz, Schnee, Eis noch andere Substanzen
ansammeln können. Deswegen werden durchlässige Bodenbeläge wie Gitterroste oder Blechprofilroste
empfohlen.

Wenn dies nicht möglich ist und keine durchlässigen Bodenbeläge verwendet werden, müssen
Einrichtungen zum Entfernen angesammelter Substanzen zur Verfügung stehen.

4.2.4.4 Stolpergefahren

Um Stolpergefahren zu vermeiden, darf der Höhenunterschied zwischen den Oberflächen von benachbarten
Bodenbelägen nicht mehr als 4 mm betragen, und der Spalt zweier benachbarter Bodenbeläge muss kleiner
als 20 mm sein.

4.2.4.5 Gefährdungen durch herabfallende Gegenstände

4.2.4.5.1 Bodenbeläge mit Öffnungen

Im Allgemeinen beeinflusst die Risikobeurteilung die Gestaltung von Bodenbelägen mit Öffnungen für
Arbeitsbühnen oder Laufstege.
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Es gelten folgende Anforderungen:

— der Bodenbelag einer Arbeitsbühne oder eines Laufstegs darf höchstens solche Öffnungen aufweisen,
dass eine Kugel mit einem Durchmesser von 35 mm nicht hindurchfällt;

— Bodenbeläge mit darunter liegenden Arbeitsplätzen, die nicht nur gelegentlich aufgesucht werden,
dürfen höchstens solche Öffnungen aufweisen, dass eine Kugel mit einem Durchmesser von 20 mm nicht
hindurchfällt. Wenn nicht durch andere Maßnahmen ein gleichwertiger Schutz sichergestellt wird, darf
die Länge der Öffnungen nur maximal 100 mm betragen;

— das Vergrößern von Öffnungen (siehe 4.2.4.2) sollte nur dort erfolgen, wo das Überlaufen
Produktionsmaterial auftritt oder nicht durch andere Maßnahmen verhindert werden kann.

In Fällen, in denen die Risikobeurteilung ergibt, dass die Gefahren durch Gegenstände oder andere
Materialien, die durch den Bodenbelag fallen können, signifikanter sind als Ausrutschen, Stürzen usw., darf
der Bodenbelag keine Öffnungen aufweisen.

4.2.4.5.2 Öffnungen zwischen Arbeitsbühne, Laufsteg und benachbarten Bauteilen

Dort, wo Öffnungen im Bodenbelag vorhanden sind, z. B. für das Hindurchführen von Rohrleitungen oder
anderen Bauteilen, oder zwischen einer Kante einer Arbeitsbühne oder eines Laufstegs und dem
angrenzenden Bauteil, gelten folgende Anforderungen:

— wenn die Öffnungen > 20 mm sind, muss entweder eine Fußleiste (3.6) mit einer Höhe von mindestens
100 mm angebracht werden oder die Öffnung mittels einer Sockelleiste auf ≤ 20 mm verringert werden
(3.5), siehe Bild 2;

— wenn die Öffnungen > 20 mm und ≤ 120 mm sind, muss eine Fußleiste mit eine Höhe von mindestens
100 mm angebracht werden. Wenn aufgrund eines Hindernisses (siehe Bild 2) nicht ausreichend Platz
für die volle Höhe einer Fußleiste zur Verfügung steht, darf die Höhe der Fußleiste örtlich bis auf 50 mm
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verringert werden (siehe Bild 2).

— wenn die Öffnungen > 120 mm sind, gelten folgende Anforderungen:

a) wenn die Öffnungen > 120 mm und ≤ 180 mm sind, müssen eine Fußleiste und ein Handlauf (siehe
ISO 14122-3) oder ein entsprechendes Bauteil mit einer Höhe von 900 mm bis 1 100 mm
verwendet werden;

b) wenn die Öffnungen > 180 mm sind, ist der Ganzkörperzugang möglich (siehe ISO 13857) und die
Arbeitsbühne oder der Laufsteg müssen mit einem Geländer nach ISO 14122-3:2016, Abschnitt 7,
versehen sein, um den Zugang zu verhindern.
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Maße in Millimeter

Legende
1 Fußleiste
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2 Detailansicht einer Arbeitsbühne/eines Laufstegs


3 Rohr

Bild 2 — Beispiel für eine Fußleiste

4.2.4.6 Gefährdungen durch Hindurchfallen

Wenn der Bodenbelag aus herausnehmbaren Elementen (z. B. zur Wartung von Einrichtungen, die unterhalb
des Bodens angebracht sind) besteht, muss

— jegliche gefährliche Bewegung dieser Bauteile verhindert werden, z. B. durch Schraubverbindungen;

— es möglich sein, Befestigungen zu überprüfen, um Korrosion oder jegliche gefährliche Lockerung oder
Verschiebung von Klemmen festzustellen.

ANMERKUNG Für Informationen zu Bodenklappen siehe ISO 14122-4.

4.2.4.7 Rutschgefährdungen

Die Oberfläche von Bodenbelägen muss so gestaltet und hergestellt sein, dass sie das Risiko des
Ausrutschens reduziert.

Wo eine verbesserte Rutschhemmung erforderlich ist und Trittleisten als Schutzmaßnahme gegen
Rutschgefährdungen auf Rampen mit einem Steigungswinkel α von 10° bis 20° verwendet werden, sollte der
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Abstand zwischen den Trittleisten T zwischen 400 mm und 500 mm liegen. Die Höhe h der Trittleisten sollte
zwischen 10 mm und 20 mm liegen.

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EN ISO 14122-2:2016 (D)

Die Breite b der Trittleisten sollte zwischen 10 mm und 20 mm liegen.

Siehe Bild 3.

Legende
T Abstand zweier Trittleisten
b Breite
h Höhe
α Steigungswinkel
ANMERKUNG Für Informationen zur verbesserten Rutschhemmung, siehe Anhang A.

Bild 3 — Rampe mit Trittleisten

4.2.5 Gestaltung und Ausführung von Arbeitsbühnen und Laufstegen

In der Leistungsbeschreibung von Arbeitsbühnen und Laufstegen müssen die Belastungen, für die sie
ausgelegt sind, angegeben werden.
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Bei der Festlegung der zulässigen Belastung muss zumindest Folgendes berücksichtigt werden:

— die Anzahl der an einem bestimmten Ort arbeitenden Personen;

— das Gewicht der Werkzeuge, Ersatzteile und Arbeitsgegenstände, die vor Ort benötigt werden;

— die Einwirkungen auf die Tragkonstruktion, die sich aufgrund des Herunterfallens von Werkzeugen
und/oder Maschinenteilen (die ersetzt werden) ergeben;

— das Auftreten möglicher Einzellasten, die sich aufgrund der Gewichtsverteilung (Geometrien) der für die
Arbeit benötigten Teile ergeben;

— das Gewicht, dass sich aufgrund der Umgebungsbedingungen (z. B. Flüssigkeiten, Wasser, Schnee, Eis,
Verschüttetes) vor Ort am Arbeitsplatz auf der Bühne ansammeln kann.

Die Verkehrslasten, die für Laufstege und Arbeitsbühnen mindestens zugrunde gelegt werden müssen, sind

— 2 kN/m2 als Streckenlast für die Tragkonstruktion;

— 1,5 kN als konzentrierte, an ungünstigster Stelle aufgebrachte Einzellast auf einer Fläche von
200 mm × 200 mm für den Bodenbelag.

Die Durchbiegung des Bodenbelages unter der zulässigen Belastung darf nicht mehr als 1/200 der
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Stützweite betragen.

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Bei der Gestaltung von Laufstegen muss die Durchbiegung unter dynamischer Belastung ebenfalls
berücksichtigt werden. Bei normaler Verwendung dürfen mögliche Seitwärtsbewegungen der Bühne nicht
dazu führen, dass der Nutzer das Gleichgewicht auf der Bühne oder dem Laufsteg verliert.

Der Höhenunterschied an benachbarten Stoßstellen von belasteten und unbelasteten Bodenbelägen darf
4 mm nicht übersteigen.

Die geforderte Tragfähigkeit und Steifigkeit von Laufstegen und Arbeitsbühnen muss entweder durch
Berechnung oder durch Prüfung nachgewiesen werden.

4.2.6 Bewegbare Bühnen und Laufstege

Dort, wo ein starrer Zugang nicht praktikabel ist, dürfen klappbare, schiebbare, höhenverstellbare oder
drehbare Teile montiert werden.

Zusätzlich zu den Anforderungen für starre Bühnen und Laufstege gelten folgende Anforderungen:

— sie müssen am ortsfesten Zugang gesichert sein;

— sie müssen während des Betriebs oder in ihrer Ruhestellung in ihrer vorgesehen Lage verriegelt sein,
z. B. durch Schwerkraft, Federkraft oder einen selbstschließenden Mechanismus;

— sie müssen so gestaltet werden, dass das Quetschrisiko, insbesondere beim Öffnen und Schließen,
minimiert wird;

— die zur Höhenverstellung benötigte manuelle Betätigungskraft darf die empfohlenen Kraftgrenzen
(siehe EN 1005-3:2002+A1:2008 und EN 1005-2:2003+A1:2008) nicht übersteigen;

— in der Lage, in der sie verwendet werden, dürfen sie keinen


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— Durchgang blockieren oder

— Freiraum einengen.

ANMERKUNG Ein Teil des starren Zugang-Systems kann zur platzsparenden Lagerung an der Maschine verstellbar
sein.

5 Benutzerinformation für Arbeitsbühnen und Laufstege


Zusätzlich zu den allgemeinen Anforderungen (siehe ISO 14122-1:2016, Abschnitt 7) muss der Hersteller für
bewegbare Bühnen und Laufstege in der Betriebsanleitung darauf hinweisen, wie klappbare, schiebbare,
höhenverstellbare oder drehbare Teile in ihrer vorgesehenen Lage während des Betriebs und in ihrer
Ruhestellung zu verriegeln sind.
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EN ISO 14122-2:2016 (D)

Anhang A
(informativ)

Verschiedene Methoden zur Ermittlung der Bewertungsgruppe der


Rutschhemmung

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Teils von ISO 14122 waren keine internationalen Normen
vorhanden, aber die folgenden nationalen Dokumente sind einige derjenigen, die derzeit verfügbar sind,
siehe Literaturhinweise.

Frankreich

Verweise [13], [14], [15] und [16].

Deutschland

Verweis [12].

Vereinigtes Königreich

Verweise [9], [10] und [11].


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EN ISO 14122-2:2016 (D)

Anhang B
(informativ)

Wesentlichste technische Änderungen zwischen diesem Teil von


ISO 14122 und der Vorgängerausgabe

Siehe Tabelle B.1.

Tabelle B.1 — Technische Änderungen

ISO 14122-2:2001
ISO 14122-2
ISO 14122-2:2001/Amd1:2010
Geändert:
Dieser Teil ist begrenzt auf „stationäre Maschinen“, 1 Anwendungsbereich
gilt für „nicht-kraftbetriebene verstellbare Teile“
aktualisiert 2 Normative Verweisungen
Neu:
„3.2.1 bewegbarer Laufsteg“
„3.3.1 bewegbare Bühne“
„3.5 Sockelleiste“
„3.6 Fußleiste“ 3 Begriffe
„3.7 Lichtraumprofil“
„3.8 lichte Durchgangshöhe“
aktualisiert:
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3.3
Absatz gestrichen 4.1
Verschoben nach ISO 14122-1, Abschnitt 6 4.1.1, a) bis e)
Verschoben nach ISO 14122-1, Abschnitt 6 4.1.2, a)
Verweis auf trennende Schutzeinrichtungen
4.2.1, 2. Absatz
(ISO 14120)
gestrichen: „h)“
ersetzt: Anmerkung 1 und 2 durch Anforderungen
an die „lichte Breite w“ und die „lichte Höhe h“
beschrieben: Anforderungen an die lichte Breite w
und an die Höhe, für jedes Hindernis an der
Laufebene
4.2.2
Ergänzt: Anforderungen an Laufstegsunter-
brechungen, wenn die senkrechte Öffnung zwischen
den beiden Ebenen nicht durch eine Rampe oder
Treppe geschlossen werden kann
ergänzt: Anmerkung für „Fluchtwege“
ergänzt: Bild 1 „Lichtraumprofil von Laufstegen“
ergänzt: 4.2.4.1 „Einschränkungen aufgrund von

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Bauteilen“
4.2.4.2 4.2.4.1

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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

Tabelle B.1 (fortgesetzt)

ISO 14122-2:2001
ISO 14122-2
ISO 14122-2:2001/Amd1:2010
4.2.4.3 4.2.4.2
4.2.4.4 und neue Anforderungen an Öffnungen 4.2.4.3
4.2.4.5 4.2.4.4
4.2.4.5.1 „Bodenbeläge mit Öffnungen“ —
Geändert und ergänzt: Anforderungen an die
4.2.4.4, a)
maximale Länge
4.2.4.5.2 „Öffnungen zwischen Arbeitsbühne, Laufsteg
und benachbarten Bauteilen“, neue Anforderungen, 4.2.4.4, b)
und Bild 2, „Beispiel einer Fußleiste“
4.2.4.6 4.2.4.5
4.2.4.7 Berücksichtigung von Trittleisten 4.2.4.6
4.2.5 ergänzt: Kriterien, die zu berücksichtigen sind,
um zulässige Belastung und Durchbiegung unter 4.2.5
dynamischer Belastung zu ermitteln
Neu: 4.2.6 „Bewegbare Bühnen und Laufstege“ —
Geändert: „5 Benutzerinformation für Arbeitsbühnen
Abschnitt 5, „Montageanleitung“
und Laufstege“
ANMERKUNG Diese Liste enthält die wesentlichsten technischen Änderungen gegenüber der Vorgängerausgabe, stellt
aber keine abschließende Liste aller Änderungen dar.
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EN ISO 14122-2:2016 (D)

Anhang ZA
(informativ)

Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm und den


grundlegenden Anforderungen der abzudeckenden
Richtlinie 2006/42/EG für Maschinen und zur Änderung der
Richtlinie 95/16/EG (Neufassung) [2006 L157]

Diese Europäische Norm wurde im Rahmen eines von der Europäischen Kommission erteilten
Normungsauftrages „M/396“ erarbeitet, um ein freiwilliges Mittel zur Erfüllung der grundlegenden
Anforderungen der Richtlinie 2006/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2006
für Maschinen und zur Änderung der Richtlinie 95/16/EG (Neufassung) [2006 L157] bereitzustellen.

Sobald diese Norm im Amtsblatt der Europäischen Union im Sinne dieser Richtlinie in Bezug genommen
worden ist, berechtigt die Übereinstimmung mit den in Tabelle ZA.1 aufgeführten normativen Abschnitten
dieser Norm innerhalb der Grenzen des Anwendungsbereiches dieser Norm zur Vermutung der Konformität
mit den entsprechenden grundlegenden Anforderungen der Richtlinie und der zugehörigen EFTA-
Vorschriften.

Tabelle ZA.1 — Zusammenhang zwischen dieser Europäischen Norm


und der Richtlinie 2006/42/EG [2006 L157]

Grundlegende Anforderungen Abschnitt(e)/Unterabschnitt(e)


Erläuterungen/Anmerkungen
der Richtlinie 2006/42/EG dieser Europäischen Norm
1.5.15 „Ausrutsch-, Stolper- und
Alle
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Sturzrisiko“
1.6.2 „Zugang zu den
Bedienungsständen und den
Alle
Eingriffspunkten für die
Instandhaltung“

WARNHINWEIS 1 — Die Konformitätsvermutung bleibt nur bestehen, so lange die Fundstelle dieser
Europäischen Norm in der im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Liste erhalten bleibt.
Anwender dieser Norm sollten regelmäßig die im Amtsblatt der Europäischen Union zuletzt veröffentlichte
Liste einsehen.

WARNHINWEIS 2 — Für Produkte, die in den Anwendungsbereich dieser Norm fallen, können weitere
Rechtsvorschriften der EU anwendbar sein.

WICHTIG: Die Übereinstimmung mit den Anforderungen von EN ISO 14122-1 und einem relevanten
zugangsspezifischen Teil von EN ISO 14122 ist erforderlich, um die Vermutungswirkung zu erreichen.
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DIN EN ISO 14122-2:2016-10
EN ISO 14122-2:2016 (D)

Literaturhinweise

[1] ISO 13854, Safety of machinery — Minimum gaps to avoid crushing of parts of the human body

[2] ISO 14122-4, Safety of machinery — Permanent means of access to machinery — Part 4: Fixed ladders

[3] ISO 15534-2:2000, Ergonomic design for the safety of machinery — Part 2: Principles for determining
the dimensions required for access openings

[4] EN 353-1, Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz — Teil 1: Mitlaufende Auffanggeräte


einschließlich fester Führung

[5] EN 364, Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz; Prüfverfahren

[6] EN 795, Persönliche Absturzschutzausrüstung — Anschlageinrichtungen

[7] EN 1005-2:2003+A1:2008, Sicherheit von Maschinen — Menschliche körperliche Leistung — Teil 2:


Manuelle Handhabung von Gegenständen in Verbindung mit Maschinen und Maschinenteilen

[8] EN 1005-3:2002+A1:2008, Sicherheit von Maschinen — Menschliche körperliche Leistung — Teil 3:


Empfohlene Kraftgrenzen bei Maschinenbetätigung

[9] BS 4592-0:2006+A1:2012, Flooring, stair treads and handrails for industrial use. Common design
requirements and recommendations for installation

[10] BS 7188:1998+A2:2009, Impact absorbing playground surfacing. Performance requirements and test
methods
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[11] BS 8204-3:2004+A2:2011, Screeds, bases and in situ floorings. Polymer modified cementitious levelling
screeds and wearing screeds. Code of practice

[12] BGR 181 — (Oktober 2003) — BG-Regel — Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit
Rutschgefahr

[13] Exigences pour une norme de mesure de la glissance des sols — Etude documentaire et discussion —
ND 1987 — 159 — 95 — INRS

[14] Sols anti-dérapants — Critère d’évaluation de la résistance au glissement — Application aux sols des
industries de l’alimentation — ND 1853 — 145 — 91

[15] Normalisation de la glissance des sols et des chaussures — ND 1936 — 152 — 93

[16] Glissance des sols et coefficients de frottement — Cahier 2484 (avril 1991) — CSTB
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