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Geschlechterverhältnis

Deutschland aktuell, WiSe 18/19

Krishnan Chandran
Yevheniia Hasai
Cloe de Luxán Hernández
Gliederung
● Wortschatz
● Einstieg. Der Global Gender Gap Report. Sexismus.
Gleichberechtigung
● Geschlechterverhältnis am Arbeitsplatz
● Geschlechtergerechte Sprache
● Sexuelle Belästigung
● Fazit
● Quellen
Wortschatz
● das Verhältnis - die Verhältnisse
● das Geschlecht - die Geschlechter
● die Geschlechtergerechtigkeit
● die Gleichberechtigung
● Gender Pay Gap: Geschlechter-Einkommenslücke, geschlechtsspezifischer
Lohnunterschied, geschlechtsspezifisches Lohngefälle
● die Benachteiligung - die Benachteiligungen
● die Belästigung - die Belästigungen
● das Vorstandsmitglied - der Vorstandsmitglieder
● die Herausforderung - die Herausforderungen
● die Mangel - die Mangeln
Einstieg
Der Global Gender Gap Report ist ein vom World Economic Forum
zuletzt 2017 erstellter Bericht, der die Gleichstellung der Geschlechter
analysiert. Der Bericht umfasst unter anderem eine Rangordnung der
Staaten, der unter anderem in die Bereiche Wirtschaft, Bildung, Politik
und Gesundheit unterteilt ist. Besonders im politischen Bereich zeigt
der Bericht große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Die
kleinsten Unterschiede haben in diesem Bereich die Staaten der EU,
während besonders in der arabischen Welt Frauen kaum in der Politik
vertreten sind.
Der Global Gender Gap Report (2017)
Sexismus

<ohne Plural> Vorstellung, nach der ein


Geschlecht dem anderen von Natur aus
überlegen sei, und die [daher für
gerechtfertigt gehaltene] Diskriminierung,
Unterdrückung, Zurücksetzung,
Benachteiligung von Menschen, besonders
der Frauen, aufgrund ihres Geschlechts
DUDEN:
● das starke Geschlecht (umgangssprachlich scherzhaft: die Männer)
● das schwache/zarte/schöne Geschlecht (umgangssprachlich
scherzhaft: die Frauen)

Wie nennt man Frauen und Männer auf Euren Sprachen? Sind diese
Redewendungen die Spuren der Diskrimination in der Gesellschaft?
Gleichberechtigung
Die Rechte von Frauen sind weltweit
https://www.youtube.com/watch
unterschiedlich entwickelt.

?v=U61tdnEv7xY

Die Einführung des Frauenwahlrechts - 1918

Das Gleichberechtigungsgesetz „Männer und


Frauen sind gleichberechtigt“ - 1958

In Deutschland ist die Gleichberechtigung der


Geschlechter als gesellschaftliches Grundprinzip in
der Verfassung verankert.
Geschlechterverhältnis
am Arbeitsplatz
16.6%
nur 16,6% der Vorstandsmitgliedschaften der öffentlich
gelisteten Großunternehmen Großunternehmen in den 27
EU-Staaten sind weiblich.
Frauen und
Führungspositionen
Frauen und
Führungspositionen
Frauen und Führungspositionen - Grunden
● Geschlechterstereotyp
● Probleme mit dem Führungsstil
● Herausforderungen des Familienlebens.
● Schwierigkeiten beim Ausbau des Sozialkapitals.
● Mangel an Mentoren/Sponsoren
Wie können wir das Geschlechterverhältnis am Arbeitsplatz verändern?
● Eingliederungs Kultur
● Sicherheit und Achtung - höchste Priorität
● Richtlinien und Prozessen, die die Beteiligung von Frauen anregen,
insbesondere auf den höheren Entscheidungsebenen.
● Demonstrieren Sie jüngeren Angestellten „Vorbilder“ um ihnen zu
zeigen
● Förderung von Programmen arbeiten, die für ein ausgeglichenes
Geschlechterverhältnis am Arbeitsplatz sorgen (Infosys Women’s
Inclusivity Network , Ernst & Young’s Career Watch Programm
erkennt Frauen für die Manager-Ebene)
Wie können wir das Geschlechterverhältnis am
Arbeitsplatz
verändern?
“Hundert männliche und hundert weibliche
Eigenschaften machen einen Menschen komplett.”

- Tibetische sprichwort

- eine Vorlage für den perfekten Arbeitsplatz.


Geschlechtergerechte
Sprache
Geschlechtergerechte Sprache

Alternative Formulierungen:

z.B. Der Student erbringt als Leistungsnachweis…

- Doppelnennung

Die Studentin oder der Student erbringt als Leistungsnachweis…

- Partizipform

Die Studierenden erbringen als Leistungsnachweis… Stabsstelle Gleichstellung


Universität Hamburg
Geschlechtergerechte Sprache

Alternative Formulierungen:

- Geschlechtsneutrale Bezeichnung

z.B. Der wissenschaftliche Mitarbeiter kann…


Das wissenschaftliche Personal kann...

- Verzicht auf Personenbezeichnungen

z.B. Der Bewerber legt seiner Bewerbung das letzte Arbeitszeugnis bei.
Den Bewerbungsunterlagen wird das letzte Arbeitszeugnis beigelegt. Stabsstelle Gleichstellung
Universität Hamburg
Geschlechtergerechte Sprache

Alternative Formulierungen:

- Verzicht auf „man”

z.B. Hat man sein Studium beendet,...


Wer das Studium beendet, ...

Stabsstelle Gleichstellung
Universität Hamburg
Sind diese alternativen Formulierungen
hilfreich um Geschlechtergerechtigkeit zu
erreichen?
Sexuelle Belästigung

"Sexuelle Belästigung beginnt dort, wo signalisierte Grenzen überschritten werden"

- Fast jede vierte beschäftigte Frau in Deutschland wurde bei der Arbeit sexuell
belästigt.

- 56% der Frauen unternehmen nichts nachdem sie Opfer von Übergriffen
geworden waren
Sexuelle Belästigung
Fazit
● In vielen Teilen der Welt sind Frauen gegenüber Männern weiterhin
benachteiligt.
● Auch in Deutschland übernehmen die Frauen den Großteil der
Betreuungspflichten in der Familie und das geschlechtsspezifische
Lohngefälle stagniert seit Jahren.
● Man muß auf Sexismus in den Medien, im Beruf und im Alltag achten
und vor allem reagieren
● Es gibt alternative Formulierungen um die Gleichstellung der
Geschlechter auch bei der Sprache zu haben.
● Social Media Kampagnen so wie die “Me Too” trend gibt
Belästigungsopfern eine Stimme.
Warum ist es so kompliziert,
die Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen?
Vielen Dank für
Ihre
Aufmerksamkeit!
Fragen?
Quellen (Alle Quellen zuletzt besucht am 9.12.2018)
● http://www3.weforum.org/docs/WEF_GGGR_2017.pdf
● https://de.wikipedia.org/wiki/Global_Gender_Gap_Report
● https://www.youtube.com/watch?v=U61tdnEv7xY
● https://www.dw.com/de/frauenrechte/t-44491774
● https://www.experteer.de/magazin/wie-koennen-wir-das-geschlechterverhaeltnis-arbeitsplatz-veraendern/
● https://www.absolventa.de/karriereguide/arbeitsentgelt/gehaltsunterschied-maenner-frauen
● https://www.duden.de/rechtschreibung/Geschlecht
● https://www.duden.de/rechtschreibung/Sexismus
● https://www.uni-hamburg.de/gleichstellung/download/2018-12-06-geschlechtergerechte-sprache-informati
onsblatt.pdf
● https://www.frauenbeauftragte.uni-muenchen.de/frauenbeauftr/themengebiete/sexbel/index.html
● https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-08/sexuelle-belaestigung-arbeitsplatz-frauen-maenner-statistik
● https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/sexuelle-belaestigung-metoo-debatte-deutschland
-veraenderungen
● https://www.wien.gv.at/presse/2006/09/12/wehsely-geschlechtergerechtes-formulieren-leicht-gemacht
● https://www.experteer.de/magazin/warum-haben-frauen-keine-macht/