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edition suhrkamp

Ncuc FolgeBandzo4
I
Chie Nakane
Die Strukturderjapanischen
Gesellschaft
Aus dem Englischenvon
lo st-M at bias SpannageI und
b
H eide Güntber-Spannage I

McincAbsjcht ilt cs,d.ß dicsesBuchcinenSchlü$cl(d.h. cineQuellc


de! Elkcontnisund dcr Ein,icholicfcn für cin Vcrstündnisdcrjap.ni-
schenGc,cllscldftund dcr spczifilchjdpanischcn züeo,dicdicacGesell-
lch.ft von .nd.rcn komplcscnGßcllschaftcnuntcschcidcn.Ich h.bc
ünfalgrcicle!, iu$aBekrlltig6 M.tqial z!. Vsüehiulichung dr
problenati,chenAspe[!€ de! jryoischcn Lcbeis hsinsczoscn, danii
mo zu einemvdständnisds $rukiurellenl{sns de japüischcnGc-
selschaftsel.nsenkann,und bi! ddbciunsclährso verfahren,wic cin
Künsdd fioc Fdben gebnuchi.Bcin Auftlagerdies! Fdbcn lattc ich
cinc! elischcidcndcn voftcil, dcnn c sind dic Iübe!, die ich von ce
bu.t ankenneundnit dclen ich arlsevachsenbi!; ich [e!ne il'!e feinen
Abstlflnge! lnd Wirklngen. Bein Auftmgetr diesr lalbeo habe ich
olcl nichtaneiDebestioote soziolosilche Merhodeodefrneorie seh.l
td.Ich labe dich stat!dssn llles vellijgbarenbedient,dd br.uchbar
e.schie!beiden ve.such,denKdn ds G.nzenhdalszuarbeiten. Es isr
dieseitrve'{ahren,dar der Sozialanrhropolosie nälersEh! a]sder her
ködhlichen Soziologie.
Chie Naküe ist ?rolesori! für Sozi.lüthropolosie rn Inslitu! für O$
liche Kuhu an dei Tokyo-Univüsnii. Suhrkamp
Titel def Oris..lauss.be:/zp,r6e Jodd,:y Inbab

ErtEs Ka?;tel
Kriterien für die Gruppenbildung
Attribut und Rahmen rz
Emodonaleßeteiligungund Eins-zu-eins"
Beziehungenzl

Zweites Kapitel
Die interneStrukür der Gruppe
Die Entstehungder Rangordnung43
Die GrundstrukturvenikalerOrgrnisalion 5r
desFührersund
J' Qua.lifikationen
zwischenmenschlicheBeziehungenin der Gruppe 92
Die undifferenzierte
Rolledeseinzelnen
Gruppenmitgliedsrr3

Dtittes Kdpitel
Die Getamtstrukturier Gesellschaft

. ViertesKapitel
cdirionsuhrtiüp !:o4
Nruc FolBeB.nd,o1 Eigenrümlichkeiten
und Vertorientienrng
Esie Anflig€rrSJ derJapaner
@Chi. N*.ns,97o
@dcrdcutsch.n Ub.netzunssuhrkmpven.s von derSchule
F ankruta6 Majnr93J zumBeruf r4r
Alle Rechk vorhet.lftr, insbe$nd{. ds d6 öfi.nrlichcnvoncs!
soviedü Ub.rbsuns durchRundfunk undFsnshen, Das Netz der Kameradscha{t163
auchcinzclnsTeile.
S z: InvSitz- undD.rcnEchnik, Berlin I "Emorional-virkliche"und "lokal. gebundene
DrucL:Noüosvda$ses11sch!{r, Bdon-B.dcn znischennenschlicheBeziehung€n176.
Unshl.gd'vurf ; Mllr Fleckhaus
Printd in Gtrmmt
scbtrßbenerhang ryo
56739 o3 Anmerkrl|gen 2a4
Vortoort

In diesem BuchsollendiewesentlichenXlenentezusammen-
gestelltwerden,die dasgegenwinigesoziateLebeninJrpan
besrimmel. Danr s:rd de, veßu.h unrernommel, ein
neuesLich!aufdiejapdischeceselhchaftzu werfen.rchbe,
schäfrigemiclralsSoziatanthropolosinrnir der ceseltschafr,
der ich selbsransehöre,
und gebrauche dabeiMethoden,die
;chauchbeider Untersuchung andererGesettschaften anzu_
wendengewöhnrbin. Die Arbeithat jedochnictrtdie Form
einerwissenschaftlichcn
Abhandl:ne(wiesicLausdenrFeh-
leneinertsibliographie
ersehenläßt;auchhabeichdaraufver-
zichtet,statistiscLes
Materialodergenaue DatenausFeldstu-

Eswird versuchr. durchdieZusammenfrisuns derwe,enrti_


chenchrrakrerisrjschenM eriffirledcsiapi;rsc[enLebensein
Strukturmodellder iapanischen Gesellichaftzu entwerfen.
MeinMarerialhabeich fasrwahliosauscinerReihevon un-
rۧchiedlicheh Typenvon Gemeinschaften her:usgegriffen,
diesichheutzutage inJap:nfinden- Industrieunternehmen,
slaatljcbeOrganisalionen, Bildungsinstitutionen,inrellektu-
elle CruFlierungen,religiöseGemeinschaflen, potirtuche
Part€ien,Dorfg€meinschaften, Einzethaushafte unä derelei-
chrnmehr.In meinerUntersuchung vor Crupper,over
$hredener Bereiche habcich mich aut oar Verhatten der
einzelnen und die zwiscbenmenschlichen Beziehunsen kon_
zemrien.dr ,ie dieGrurdlage Iur dreCruppenorsarisarion
ud. dß .rrul,L,ellen Tenden/elabseben, dietü"dieCrup_
penbildungbesrinmendsind.
Manchemögeoden Eindruckgewinnen, ah seienmeineAu
&rungenin diesemBuchin verschiedener Hinsichtüberrrie-
b€noderal.we'de/ut nrecht ver.rUsemeinen;oie,e h-iri(er
LönnLen ihreIinwindemi Beobachrungen begrunden. die
.elb!rsem). hr hrben.Ande; könnrcn
sievielleirh, mir vor
verfen,daßneineBeispiele !icht mit präzisen oderderaillier- sar, war ich srark versuclt, die cedanke! und Besriffe, die
rcn Angabenbele$ verdcn. Gcviß, diesesBuchbehandelt s;ch aus denl Studiuft einer techt traditioneltcn bäuerlichen
nichrdiegesamreSp:nnwene sozialerPhänomene desLebens Gesellschaft ersebenharten,u der modernenceselhchafi
in Japsn,und eserbebrauchnichtdenAnspruch,erakteAn- weircrzuerproben. Nach neiner überzeugungbestchtdie
g:benzu einzelnenGemeinschaften zu llefern.Es ist keine rraditionelleSozialsüul<tur einer kompierenGeselhch:ft,
Beschreibung der japanischen cesellsch.ftodcr Zivilisation wie erwainJapän,Chinaodertndien,attennouerncnnnoe
odetderJapanerüberbaupt, und genausowenig sollaucheine rungenzun Trotz aucLheute foft. Aus diesemcrunde
Xrklärungbesrenzrer Phänornene vic ctvs der Verstädte- wolfteichanhandeinerveireren 'och
und .u dührticheren Erpro-
rung oder dcr Modernislerung Japansversuchtwordcn. bungmeinerVotstcllunger wie in diesenBuchunrerrcni-
MeineAbsichtisresvielmchr,daßdieses BücheinenSchlüs men - den thcorerischen Ausgangspunkt mcinerfrüheren
sel(d. h. eineQuelledet Erkenntnhundder Einsicht)licfen Untersuchuns auf cinesichercCrundlasesrellen.
fürcinVerständnisder japuischenCcscllschaftunclderspe- Einisederfür diejapanische Gesellscha{tcharakreristischen
zifischjapanischen Zügc,die dieseGesellscha{t von anderen -{spektc,dieichin diesenr Duchbehandte, s;nd{ürjapanische
komplexenGesellschaften untencheidcn. Ich habe umfang- undwe*|rchcBeoba..hrcr nic\rrb<nneuunurrrogc;,u, rn-
reiches,iuss1gekf äftigesMatedalzur Veranschaulichung der ,ierenAbhincllungenübcrJapanbckannrsein.MeineDaa_
prcbtemarhch enAspekiedesjapanischcn Lcbensherangezo- :ergcz jedochsindandcrs,und ncuis! dic Arc,wie ich di€se
gen,damitmanzu einemVerständnis d€ss!rukturellen Kcrns zu'anha"Jüge.Dic rneisten soziologiscben Studicn
der japanischen cesellschaftgclangen kann,und bin dabei ^spektc
über dls heudgcJ,'pänbeschäftigcn sichtrauptsächtich l1rit
ungefährso verfahren,wie ein KünsrlerseineFarbengc" denAspckrendes\(/andelsund weisenauI die ,rraditionel"
braucht,Bcim Au{tragendieserFarbenhancich cinenent- len. und ,rnodernen.Elementchin, dic ihrer Ansichtnach
scheidenden Vorteil, denn cs sind die frarben,die ich von r;chrmh€inandcr übereinsrimmen oder€inandcrwidcrspr€-
Geburtan henneund nit denenich aufgewachscn binr ich .h€n.lhrcnHöh€punkrhattedieseBeirachrunssweise in der
kenneihre feinenAbstufungcnund wirkungen.BeimAut Zender am€rjkanjschen Bcsarzüns(re4r-rrr:) undd€nun-
ragen dieserIrarbenhabeich michnicht an cinebcstimmte nnrelbardarauf{olgcnden Jahrcn,alsj:'panischewic amerikä-
soziologische MerhodeodcrTheoriegehahen. Ich habemich rirche Sozialwisscnschäfrler dies€nSrandpunkr e,nn:hmen.
srattdcsenallesV€rfügbxren bedient,dasbrauchbar erschien Dje Neigungzu einerderarrigcn Betrachtungsweisc isr nocL
beidemVersuch,denKetndesGanzenherauszuarbenen. Es nmer weit verbreitetr ihreTbesenlauferdaraufhinaus, daß
istdieseinVerfahren, dasderSozialanthropolosie näheßteht .tndiche Phänomene, diespezilischjapanisch zu seinschci-
alsder herkömmlichen Soziologie. reD und sich in keincrwestlichenGesellschaft finden,ats
Die theoterische Grundlagcdervorliegenden Arbeitwurde 'ieudale"odeovormodcrne.nlemcnteabgesempelt wer
ureprünglicLin einerfrüherenUntersuchung von mrr mrt .r.n könnenund alsunvereinbar mir oderhinderlichfür die
deml)telKi.nshi.pandEcononßOßah;zationib Ruratldpan \fodernisierungangesehen werdenmüssen.Unler sorchcn
(London:AtblonePres re57)geschaffcn. DieseUnterso ,\utta$Llngen, so scheinres,lieg!eineArt koffetativerund
chungwar ausmeinereigenen Feld{orschung ln japanischen sllogistischerAuffassung vonsozialer Evoiutionverborgen:
Dödernund ausdemStudiumdetaillierter Einzeldarstellun- in djejapanische ceseltschaftersreinmalvoltständis m;er,
gensnd€rerAutorenhenorsegangen. Als sieabgeschlossen ]]sien, witd sic odersolhesiegenauso werdenwie dic des
E
\Vestens. Den Verfechtern solcher Auffassungcn gcht cs lösen,nichr durch einekuhurelleodcr hisrotischcrrkiäruDg.
darum, enmedcr fcudalc Elcmente :L"sz"merzeno,rer aoer Thcma des vo.liesendenBuchesisr die lunkdonswcNe .les
moderneIlemente zr entdechen,die denendesvestcns ver- von nlir so genannten ?i,zip';n dq jap^h;schcD
gleichbarsnrd.Auf dic Vcisc wird der[.indnrck enveckt,als "sz;hdLe"
Gescllschaf!.Mcines Erachrcns entsprlngr der charakrerj
zcrfieledascefüse der japanischencesellschafi in zwci völlis srßchstcZxg der japanischensozialenor$nis.tion de. Bin-
vonejnuder vcrechicdcncTeile; nr Virklichkeit aberist und zeh-crbindDnsin den sozialcn Beziehungen:Ein cinzelner
bleibt sleein elnziges,einheitlichesCanzes.McincrMcnrung od."r eine Cruppe hrt imner eine cinzige,besondereBe,ic-
nach ist das "Traditionelle. lediglich eln Aspekt (nicht Ele- hons zu deh bzv. der an.Lcfcn.Die I,unkdonsweiscdieser
ment) eln und dsselben sozirlen Systcms,das auch "mo besondercDts€ziehungcnrsprlchtdcreinzlgartigcn Srtuktur
dern." Znsc aulvcist. lch i eresliere i.h mehr fur die dc. japanhchcnc esellschifrin ihret ccs.mrheil, dic sjch ,on
wrhrha{t elementarenKornponenrenund deren virkunsr Jenerdcr Kislen odcr Klassengescllschaften unrerschcidct.
ve tmö genin d er C c sc l L s c h a l ti n a n d c rc n \{ o rte n ,fü rdasso So vetden die Vettvorstcllungen dc! .liprner dcudich er
ziilc Behirrungs!ern1ögen. kennbsr. Einise hrciner japahischcnLeser mösen sich abltc-
Das Bcharrungsvcrmügcn dcr Sozialstruknr läßt sich deut- stollcn tiihletr ron minchcr Teilen ncincr Da*roung; wo
lich rn dcr lbrmen der sozialenBeziehunszwischen den ich gcvissejapanischcschwächcniufde.kc, ncLdensic vict-
Mensclrenerkenner, wclchc dic wühfschciilichc VcräidcF lcicht sogarcinigenAbsohcuenrpfingcn.Ich rue dics iedoch
b rrh cit dc r G m ppen o rg a n i s a ti ounn te r rv e c l s e l n d en U m- nichr, wcil ich dcn.lrparern odcr denr japanisctrenr.cbcn
ständenbcsti,nnen. Dicscs ßcharrungsvcünügcnolfcnbart iibcrktirisch gcgcnübcrsriinde,s<nlernweilichvcrsLrct,e, bci
dic cincr CcscllscbaftinhärcntcfundanrentalcVertoricnde- cl i cscrA nrl ysc
dcr Gescl l schrft,
dori ch rn$chöf c,r c objckr iv
nrng und ist Jic trcibcnde l(ratl liir die Enrwicklung def Gc wic nuf ifgcrd Drüg1,chzü scir. tcb nelrffc dicscSchwächcn
sellschalt.sozialcllch rrulichkcit ist zu cincnrC rcltrcil rbh än- al s ctw S el bsrvcmdnrdl i chcs l ri n, al s l consLir uier cndc
[ lc-
gig vonl lnregrdtionsgf^dund vor der Dlucr dcr Ccschichrc mcnre dcs cesamtsysrc,ns,dis ruch scineg(nlartisen S!är
eincr Gcscllschrft.hJrpm, Lrdicn, Chnraund anderswogrb
cs in dcr vornodernen Zeit etue reiche und wohlintcgricrtc Zulelzt bleibl m;r noch, Pro{cssorEmsr Gcltncr meilcn
rvirtschrltliche und sozialc Entwicklung, vcrglcichbar dcr ticfcmpfundcn.n Dxnk auszrspr€chcn,dc$en äujtcrsrrn.e
,post-fcudalcn" Zeit in clereuropä;schen Gescbichte,d1ezrr gendcund deraillicnc Krir;k mn schr geholfcr LaL,ore eno-
Entstehungeiner elnzigartigcn Institutionalisicrurg sozralcr ' :,,.e r.h.,rs de, Mrnr.l ,ri p,, rerri ;/urel len
ldcalc bcitrug. Dic werte, die im Verhuf der''omodetner
Geschichtefestecestalt annahmen,wurzein ricf und bcgün-
srigcn dcn l']rozcßdcr Modernisierungbzw. stehenihm in
\(ege je nachdem.Diese \fene im Hinblick auf jlrc Auv
wirkungcn auf dic Sozialsrrukturzu erkunden, scheint nir
ein fasziniefendesThena füt dle Sozialwissenschaften zr
sein.So beüachter,sliube ich, bictct Japancin rcichcsrcld
für die Erts-icklung einer Theorie det Sozialsruktu.
Ich venuche, diesesProblcm durch cinc StrukturauaLyse zu
Ernet Ka?itel stimmtenZveckzu dienen.ln der Physik entsprichr,a dem
deutschenBeLfiff ,Feld".
Kriterien {ür dic Gruppenbildtrng
I.h vill nun erl,iurern,wie sich diesebeid€nIJachausddcke
aul ve6chieden€,realcSachverhahe anwendenlasen. Ein Ar-
tribut beispiclsweise liegt vor, $-enn nän Mitglicd einer be
r. Att brt und Rahnen stimmtenSippeodcr Kasteisrj hingeLenisr esAusdr!.k eincs
semeidsancnltahmens,zum Dorf zu sehören.Das Arrribur
Die folgende Untcrsuchung geht von zwei grundlegcDdcn kann nichr nur durch ceburr, sondetn auchdurch Leisluns
Unterscheidungsmerknalenrus: Es sind dies die einander erworbenwcldenj derRahmcndagegenist ebersituarionsbe
entgegengesctztcnBegriffeAtttib e t üd Rabmen, dic llicr fnl diDgt.Diese beidenKriterien dienend:rzu,derneinzelnenin-
unsereZweckeeigenseingefüLnwerden.Mirscheint, daßsie nerh,l b ( ,trr be.ri mm,el crupp. .ern. rde, . iL; r/ J/ uwe
aufschlußrcichsind und bei einemVersleichder iipanischen sen.Diese cruppe vicderum kann dann ihrereensitgendwo
Ccsellscha{tmir anderencesellscbaftcnder Klärung dienen innerhalb dcr Gesmtgesellschafteingeordnetwcrdcn,wenn
sic aLrchals Kollektivorgan rnöglicherwcisckeine bestir:rmtc
Es ist jedoch wichris, unscfc IJcgrilfc neu zu definieren. eisencl"unktion har. So berubt zum Beispicldic Einreilung
Dü rrh J i c r N( ndJ n s d e r b e i d e ns e n rrrre r Kri ,e n r n w cr- in "Cfundher.,. und ,Pächter. atrf dcm Arrribut, wohinge-
d e n n rder v or l; egend eUnn tc .s u c h u n sgo z i i l ec rup p eni den- sen einc Einheir wie ,Gmndherr und scine l,äch!er. einc
dFizicrt.Das cinc Kritcrium beruht auf dem,4ttltr,t, dasoin Gruppe darstclh, dic durch dic siruationsbedingtcSrcllung
Individuum mit andercr gcmcinsurnhat; das anderebcruht ihrcr Mitglieder zucnrandcrgebilderwird. \{cnn wn ein Bci"
aufdcr situationsbedingren Stellunsi,rncrbdb cincsvorg€ge- spielausdcr lndustrie hcrinzichcn, so beziehrsich
"Dreher.
be^et\Rdhncns. Ich scbraxch. Rzrr?c, als einen lrrchaus odcnl ei tenderA ngcsrcl l ter" auf dasA trri bu t , , Angehär igc
druch in cinef speziellen Be{eutung. dic dcm Kriteriun der li;rma Y. hing€gennuf dcn Rahncn. Entsprcchcndsind
Attribbt Gegetlstzzrgcordnet isr. Auch das levtcrc har
^Is und etwasweiterc Bcdcutungr1süblich. RaD- 'Profcssor", "Verwaltunssbeamter( uld ,S d€nr. Arrri-
cinc spczielle bute, währcnd ,Ans€hörigc dcr Z,Univ€rsitä!" dcn Rahmen
nea kann cin On scin, cine Institution oder cinc ocsrmrmc
ßczichung,also etwas,das einc Lcihc von lndividLen ]n eine Ilr j€dcr Gcsellschaftsind dic lndividuen aufdcr Crundlage
Gruppe einbindcr.ln allenFällenbiet€!(licscrßesriffci! Kri- vor Attdbur urd Rahmen tu sozialc Cruppen oder soziale
tcrium, daseinetseitszurAbgrcnzung dienr und Schichtcnzusanrnengefaßt.Is naseinis€ I,ällcseben,in de-
eine gem€insamcßasisfür die Individuer schafft, ^nderefs€its
dic inner, ren diesebeidcn Fal<torenbei der ßilduns einer cruppe zu-
hrlb diesesB€.eichsangosicdchsind. Mn dem Bestiff R,r- samnenfallenrin allgcmcinenaber übersclrrcidensie sich,
zrer h;ibeich das japanische\(on ,, übcrsclzt, lon de$en vobei die Individuensleichzeitigverschiedenen cruppcn in-
Besrifflichkeit her ich ursprünglichmelneTheorieentrviclelt gehörcn.Däs 2entßle Problem, um das es hicr gehq lst das
habe;allerdingsläßr slch kaum einc gcnaueÜberserzungda Mäß, in dcmdiebeiden Kdtericn jeveils wirksnm vcrden. Es
füt finden. 3a bcdcurer "Orr", aber im üblicliel ccbrauch gibr Fälle,in denencnrwederdet laktor
"Artribur. oderder
d :c.c. \ or e. . , ' . { i1q , ro fh tl i ( N c b e n b e d e u ru n g vor
e "e FaktohRahnen. allein zur \flirkung komErq n,w,c dxrk,
Örtlichken mit, an dcr sich erwas befindet, um ernem oe- wo die beidenmneirander honkurde.en. Die Arr und \/eis€,

tt
vie beideFaktor€! gemciDhinsevichrer $,erden,stehrin ci- ßeten Erscheinungden richdsen Schlußzu ziehen.)Bei dcr
nen cngcnvechsekenigenVerhältniszu dcn Yrcrren,die slch Gruppenidentifikadonist derRalimcnvie
"Firha,, an wrcn-
irn sozialenBewrßnein inncrhalb einer cesellschaftentwik- I srn,r Jä. A ,i rbu,. dr. Jr r e rzel rer ,.,^ u, nr , , , . , \ ", i
keln.So beruhrbeispielsweise dascruppcngcfühl derJapaner gcr vichtis. Ahnliches finder sich bci den Inrell€klucllen:
in einen ethebl;chenMaß aufdicsemunmirrelbaren!ozialcn \vas urtcr Ahadeniket. am wichrigsten ist und sozial am
Zusammcnhang,den wir Rahnen genrnDthabcn. In Indien stCrhstenwirkt, istnichr dieFraLe,ob jeDr.ndeinehDokror-
hins€sen geht das Gmppcngcfühl auf das Attibut zurück, dtel hat,sondernw el .he U D i vcrsi rtrerbesucLr har . Dahet ist
ds! im Kasrenwesens€inensymbolischcnAusdruck findet. dasKrireriufu, urch den Jäp.ner den cinzelne! soz;;ilcinord-
(Von ihrem Vesen her;st dic Kasreeinesoziälectrppe, dic nen, ehcr das der speziellcnlnsrirurion äls dasd$ senud,en
sich rul cinc von Berur und VeNandtschaft bcsrnnmreVor Attriburs. Ilin solchcsGruppenb€wulks,"inbzw. einc solche
gründet.) ti dicscm I'urlir zeisendie japln isclic Oriehticrung srirht die Bcdculungder Institutior. indetTat
"ellunssweh
und die indischcGesellschaftmöslicherweiscdcD schärfsren ist die insültioncllc Einheir (wie ctwa Uniretsität odcr
Cegensrrz,wie späternoch aLrsluhrlich dargeiegtwerulensoll. Ftrtu:r) dic Crundlase dcf jipa*chen cesellschaft,wie i,r
Die Neigung dcrJrp.rer, ehef die siruadonsbcdnrsre Srel- dfitten Kapiiel in cinzelnenedäurcn werden sorr.
lung innethalbeinesbcstimmrenRahmenszu bercncnih cin Dic Alt und \{eise, wic dicsescruppenbcvr.rlkseinfunItio
allgemcincsAttribut, läßt sich aus folgcndcm Dcispielese- n,err, zeigr sich unrer inderem darnr, wie ein Japancrder
h cn : tinJ apaner ,der n a c h a u ß c ns i e l rr.,d . h . d n e ,n U nbc Aunlnrch ,.rt (ffein Flaus) gebr^ucht,hir dcln er die Atr
kanntcn gcgcnübcftritt,und seinesoziälcSrcllungzu erften- bcitsstelle,Organis:uionoclefUnivcrsirät bezeichDcr,zL|dcr
n cn g obenw; ll, gib! in d e r R c g c ld c r In s l i tu ri o nd c n V orz!g €r schdrt.Ok[, (dci n] hl rs)hi ngcsenbcdcur crdie
vordcr A ft scincrBcschäftigun g. S!ärrcrwa zu sagcn,ich bir stcllc eincsandcrcn.D€r Bcgriff trrira bringr disCruppc,i- ^r bc; N
Sctzcr. od€r bin Rcsisrraror., wird er höchstwahr bcwulkscin zum Ausdruok. ,lürsla bedcutcruich, dall Indi-
";ch
sch e i n lic hs äs c n, ic h b i n a u sd e m Vc rl a g s h ruls]" o d cr ,i ch vjduen durch cin Veftragsvcrhälmisan eine Kixpcrschatr
gchdfc zur Firmi S.. Nxtürlich homnr es nufdie Sirur- gebundcnsind, drncbcn abcr eine divor lossclösle[xisrcDz
tion an, rbcr wo cr sich {rei ertscheidcnkxnn, ',uch vird er sich {iihreni Aaßra isr vielmehfunciDc. oder
"unserc" t innl, die
rach dem letztgenanntenMusrcr vorsrcllen.(Ich werde Doch Gcmcinschaft,der m.n jn ersref Linie rnschön und die Iür
auf die wichrigstcn lmpliharionen für das gcscllschaftliche daseiseneLcbcnvon rll€rgröß!er Bcdcurungis!. Dabcrküm-
r.cbcn in lapan einsehen,dic in dicscr Enrscheidungzum nieft sichdie Fi|ma in dcr Regelun die gesaDrcgesellscha{di-
A'rsdruck kommcn.)Man möchrcllebef zuersrelv.s überdle che ExistcDz eines Bertiebsangchörigen(nd übt Aurorirät
Zugehörigkeit des cespdchspanncß zxm Vetlasshausß ubcr alte BereichescincsLebensaus; cr isr in dieserVerbin-
oder zur Irirma S crfahreni daß etJourn is! oder Drucket, .tuns emorional Iest verankcrt. Auch die übcrlegung, daß
irsenieü r oder käüfnännischcrAnsesrelherisr, eßcheint ci- d,( I i ri l A ni . Lr .l - n A \, i o 1r,e , sehun. .o , de- r ". , i. ". i. l
nem Jnpancrwcniser vichrig. Ausdruck dieserDenkweisc,un die es bler sch!. Es handelt
venn jemind sigt, er sei von der privaren Fernsehgescll- sich drbei un einc so tief vetwurzcllc, urj.panischeEinstel-
schal!X, kann nän in ihn einenProduzcnrcnoder Kanera tung, daß selbstdie modcrDcRechrspr€chunsnir ihr Kon
obwohl cr vielleicht ledislich Fahrcr isr. pronisse schlicßcnnuß. Nh will ich nichr bestrenel, daß
(D€r von allcn serageneAnzrg n rcht esschwcr,ausder äu arch in mderen cesellschaficnein Ansesrellleror scw,s*s
Maß m Zugehörigkeitsgetühlzu seinet firmr odef se;rem n,tgl i edcfnkönnenaberauchnochandercPer sonendazr ge
Arbeitgeberb:t; was abcrdicscBczichunsin lapan so andeß .echnerverden), die damir zu Teilcn einer untersche baren
nacht, ist drs übenus hohe Maß an enotion rler Beteiligung. sozialenGruppew€fden. Mir rnderen\i/ortcn: däste isr eiDc
Sie wi.d i! wort und Tir in dcr ÖlTenrlichkeitwie auch;m auf der crlldlagc einesvorgegcbcnenfesLenRahncns, ge
Privarlebenganz olten und häufig zun ANd.uck scbraclir, meinsamerY/ohns;t, und oft auch gemcirsame\üirtschaftr
was durch dic GesellscLaftste* ausdrücklichancxun uno organisatbn - gcbilderesoziälecruppe. Das Vichtigsre isr
gcbilligt wird. dabel, daß die Beziehungcn innerhalb dicscr Haushalts
Das Vesen diesestest verwürzelten latcntcn Gruppenge- gruppe ats bedeutsamergehen rls allc anderen zwrschen-
fühls in <lerjrpanischenGeseilsch.fituder seinenAlsdruck menschiichenBez;ehunscn.Dahetsind Itru und Schwiegcr
in deft triditioncllen und rllgcgenwärtigcnBcgriffic (Haus tochret,dievon Irßen gekomnc! sind,unsleichwichtis€rah
hrir), einen Begri|f, der auch .lie letzteh \(ihkel der j;Lpini d;e eiscncnSchwestefnund Töchter, dic mn derHeiritin ci-
schen Gcscllsclraftdurchdringt. Dcr japrnische cebrauch Dcn .ndercn Hiushdh iibersencchscftsind. Iin DNder se-
$n ucbrno,hezogen NI die eiseneArbchsstättc,üihft von hört nrch dieserVorsrcllung zu eincr andcrcnEinheit, d. h.
dcn grurdlcgendcnllcgrilTic hcr. Allcr dnrgsbcdeutetie rve- z! einem a,rdcfenHrushak, sobald cr ein eisenc! Haus ge-
se n tl i c hm ehr alsdied e u ß c b c nV ö rte r ,H a u s h l l t. !n d " ta b1ütliir;.!dercrscirs ubclnnnn,I L{erSchvicscßohn,dcr cin-
mil völlis Außcnsrehende.wxr, dic Rolle einest-tiush.tt}
Mi r d er nB egr ilir ah ,Ira tu i l i e n s y s tc nhr"l b c i s i .h j apanj - i xgl i cds
und w i ,{ sonri rvi chti gcrr)sdcrci gcneBr udr , dcr
scheltcchtswisscnschalilcrl.rndSoziolosenschondes hnsen i n ci nen i ndcrcnH rushahl cbt.D j csi s! sanzandcr sils; r ei-
und brcitcn auseinandcrgcscrzr. tts hcrfschrallgcmeinUbcF ncr C cscl l schaft w i c cw r dcr i ndi schcn,w o der scr , {cnvlo-
ci rrst im r nung,
daltils n o l s ed c r M o d e rn i s i c ru n s J i pans, vor gcnderaktor der Gcschw i stcrschafr (ci ncl l czichuug,dic auf
allcrr untcr dcrr l.linfhrlt rlcs umscsrdrctcnZivilfccbrs nach cincm gcmcinsuhcn Alrfibur bcruht, närnlich ocr Absram-
dcm Zwcltcn Vcltl<rlcg, ic , s lns1ir.,lionh Abslcrbcn bc- m!rngvon scmcinsn en Iikcrn) bis zoü Todc von allergröß-
gri{len sci. Bci dicscr idcolosiscbcnßerftcbrunssvciscw;fd tcr llcdeütung blcibr. Die lrxgc dcs V/ohnons isr dabei
dlc Vcrbindungvon lc vor allemrnit den Moralvorsrcllunscn gänzlich sleichsültis. Jc srärkcr d;e ccschwistenchaft als
desI'eudalismus hcrrusgcstcll!;inwiewcir slchd cr Begrifl z ur lrahrof zähft, dcsto schwächerist also rheotetirchdic sozirte
ßezcichnung einet elenenraren Einheit der SoTialstruktur Unabhänsigheilder an cincrn on zuurrmcnlebenden Ge-
verwendcnlälk, isr Lingcgcnnoch nicht völl1getforscbt. mcinschaft,d. h. einesHaurlrahs.(Es veßtehr sich softir von
Melner Ansicht nrch bestehrder rvescnrlichstcFal<rorder selbsr,drß die Hnrdus keine Bräuchekcnnen wie bcispiels-
tnsdrution dcs rwcdcrim Zusam,nenleben desähestenSoh weße d;e in Japanveirverbreitctc Adoption von Schwleger-
nesund dessenFrau nitseinen fltern noc! in dcrAutoritäts- sijhncn. Da$elbe sil! für Enropa.) Dicsc TIsa.hen sdrzen
strukrLr, derzufolgcdcr HaushaksvorsrardalleMechrbelug die Theorie, daß axf det \üirksamkeil des Attribuß treru-
nissein Händenhält. le lst vielmehtein Kollektiv mrtgemcn- hende Krirerien der cruppenbilduns sol.hen entgegcnsre,
samcm wohnsirz unil - im Frllc landwirrs.hrfrlichet rid I' er. C i e,uf rer w ' rl vrnkc r qe, R rhmcr. b r . ; er er
ähnlichet Betriebe eine Ar! Verwallungszcntralc.Das ie Natürlicl bietct die Gruppe1rbilduns äuf der crundtaged€s
unfalk die MirgliederdesHaushaks(neisr die lvliqaliederder Rrhnens, wie sich bei dcr tsildung des Haushaltszeigr, die
Familie desHaushaltsvorsrands; zusätzlichzu den Fmilien- Mög)ichkeit, Mitglieder mit anderomÄtribut aufzunehnen

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und zugleichein Mitglied auszuschließen, welchesd.s sleiche lebendenCeschwisternormaierweisenicht, wern sre eucn
Aaribut har.Dies geschlehrregelmäßig,besondersin dcn tra- ei gcnenH äushal thaben,sol ansesi esi chir sendwieübcr väs
ditlonellen Hausbaltenron llaucrn und Kaufieuren.So kön serbaitenkönnen; entsprccherdverdeh diescnichr un Hilfc
ncn nichr nur Axßensrehendeohne die geringstenven-andr- bittcn, bis nicht auch das alletletztc Reiskörnchenverzehrr
schäftlichenBezichunseDzu .Erbcn und Nachtolsern wer isr. D;e Gcsellschaftak,epdcn das,denn füf sie isr det enL
dcn, sondern auch Diensrborenund Ansestelhewerden nn zelnc Haushalt wichtiger .ts die S;ppc als c.nzes.
aligemeinenals M;tglieder des Hruslialts aufgcnonmen und Das ist in dcr Tar sänzlichvcrschiedenvon dcr Eirsrelhhg
von Haushaltsvorstandrls Familiennitglieder behrhdeh. segenüberdet S;pFe,wie sie in Indjen und anderensüdosr-
DieseAufnahmem!ß vo.bchaftlosakzcptierrwerden,urn im J.i .' r,..Lcn I :n.l ern/u ri ,,d1 i .r. $ o de R ei.t , r Jr e: r ", r i,
Haushai!dic ununrerbrocheneKonrinuität ii der Nxchfolsc zelncn oder eiier tamilie geneinhiD unrer Vetwandtcn aut-
zu gewäbtleisten,wenn ctwa cin Angesrellterd ie Tochrerdes gereiltwird; hier hat die Sippcrls canzes Vorrang gegehübcr
Haushaltsvorstands heiratetun.{ dann als Schwiesrsohr ad dem cilzelnen Hiuslialq und Nepotismus spiell einc bcdeü-
tendeRollc.lch lar überischt zu e.rdeckcn,diß sich selbs!
Iiin solchcsPrnrzip rrägr zur Schwicbuns von yerwandt in llDglind und Alncfika Ceschwistcrviclhäufigerfcficn, rls
sch.[t];.hen ßindtrhgcn bci. Vcrvandschaft, die ihrem ei- esnäch jiprnischen Maßltäbcn verhnst wird, und d.ß esci-
gcntlichcn Vesen mch BluLsvetrvandtschaft ist, 1srern iur ien so hohcD cfad in verwindrschifrssefühl sibr. Drs
dem Atrribur betuhendcsKfircrium. Jipan milk v€rwandF Veihnachtsfcstist eine clcr Cclogenheilcn,wo sich die Ver
schxftlichcnSeziehuns€nweniger\{cn bci als andcrc| Cc- rvandtscbaftrrilfr. Dcf Neujahßras isr dic i'panischc En!-
sellschaftcn,wcrligcrsogaralsd ic cnglischei 1a!sächlich ist dic sprcchungzünr wcsrlichcr Vcihnachrsfcst,rbcr da bercitct
\nirkung verwandtschai:tlichcrBindunscn au13crhnlbdcs sj .b j edonni nndi mufvor,l l c$ch von U nter gebcncn zu be-
Haudräl!s vcrhähnisnäßigschrvach.Die Redensrrt,13rudcr ko,nncn und selbs!dic VorscscrzlenaufzuNch.n. Man h.r
odcr Schwcstersird der Antrng desJncmdcn- spieschgcnru jcdoch nrr wcnig Zch und Sinn für dic VcnviDdtsch.fr der
die japanischcnVorstcltungcn von Verwandtsch:Lltwider. S ei !€nl i ni c-verhei fA tc!cC cscbw i stet,V erKusinen,t cr n, O n-
Ilrudcr od€r Sclrrvesrer,verheintct und in cincm rndcrcn kcl, Trnren usw. likcrn nnd crcßcl!ern weden allerdingsbe-
Haushak lebcnd, w$dcn rls eine An Außenstehendebe- sucht, wcnn sie nich! im sclbcn Haus wohncn. Sosnr in
üachrcr. Solcher Verwandren gegenübcrbcschränkcnsich l ändl i chen cegendcnsasrmi n,D i e N achba r ns; r dwict r r iger
die Verpflichtungcnaufdcn von crüßen und ce, ris die Vcmrndrschafr. odcr
"Man kinf scin Lel,en lang
^xsr.usch
schenhen anläßlich;rgendwclchcr Fcsragc, rul die Teil obnc Verte.n xuskommen,rber nichr ohne Naerroun..
nihme an Hochzcncn und Begräbnissenund auf ninimalc Die vervandßchaitlichc Burdung,nomralerwciseak die ur
Unrersrü|zungbei Untällen odcr Armur. Häufis unreßchej sprünslich€und srundlesendehenschticheBindungansese,
den sich Geschwisrcr deutlich in ihtem geselhchaftlichen hen, wifd hJapen offenbardurch eine personakierreBezie
odet finanziellenStams;der ähcrc llruder kann Bürgernel huns zun Kollektiv cnerzq dje rul dcr semeinsamen Arbelr
stcrscin,der jünserehinsesenBfiefträgeri! derselbcnSndrj beruht und zugleich die wcsendichenAspckre des soz;a1cn
oder ein Bruder ist Rcchrsmvah oder Geschälrsmann, wäh und v;tschaftlichen Lebens mi! unfäßr. Hief ltoßen wir
rcnd seineverwitweteSchweste.itgencLwoalsHaushaißhilfe wieder aufdle so überausvichrige Einheit in der japan;chen
arbeitet.De. woblhabendcßruder unrersrürzrseine,n Arnu. Gcsellschaft,das Kollehri! iuf der crundlage des Raluens.
Meiner Ansichr nach ist dies das grundlegendePrlnzip, auf ten sind Mirgiieder desHaushahs,wobei der Arbeirsebe!ihr
dem dic japanischeGesells.haftaufsebautist. Oberhaupt ist. Diese "Familie. wiedetrn Lrmfaßtauch die
persönlichcFanilie desAngesrelltenisie
Un zusmnenzufr*cn; Das Strtktutpinzip der sozialen "umhülh. ihn "voll-
cruppe in Japan spieselt sich deutlich in dcr Struktür des stirdi. (tudlrgdkae). Dcr Arbeirgeber überiimmt berdr-
Haushalts. Die ldee dicscr naditionellen Instnudon des willigdic VeranrwortungfürdieIiamilics€inesAnsesrelhen,
Haushalts,dcs re,lebt b; heutein Selbstveretändnis der ver für die umsekeh$ wicdcrun die Firma eon höchstcrBedeu,
schiedenencrüppen, dic,cligenanntwerden, was Lediglich tuig is! uDd nichr irsendwelcheVcn'andre!, die anderswo
eine andcrc Lesatt deselben japanischenZeicLcnsfür ic isr. wohnen. (Auf S. ,e wird sezeisq welcher Zusammenhang
DieseTatsachenzeigen,daß dic B;ldungron sozialenGrup- 2wischcnder Firmr und ddr Ir3nilic des Ansesrelltei besle-
pen au{ rlcr Gmndlage{esterRahnen für dic japanischcSo hen kann.) Ifr nodcrncn Konrexr bildet d;e I,anilic desAn-
zialsruktur auch hcurc noch cüarakteristiscblst. gestelhcn,die nonnaletweiseden Aüsesrelftenselbsrsowie
Unter d€n crüppen, die srölter sind als dcr Haushalt,sibt scineFrau und seineKinder umf.ßq eine F-inhcit,die nichr
esdiemitrelalterlichcVorstellunsdcti.rzrl'-lfto (eineFi- mehr als ein r, sondern lediglich ds eine Farnilieangesehen
milic und ihre cefolgsleute). Die cruppenstruknrf, dic irl wird. DieseEinhcit ist versleicLbarder IramiliecinesDiensr-
diesernBegrilfzum Ausdruck komr:rt,ist cin herrorragendes botcr oder Argesteiltcn, der im r des Herrn arbcitcte,der
Beispiel füf dic auf den Rahmen zurückgehcndc sozialc Verwahüng einesUnternehmensfrühcrcr Zenen. Die ltolle
Gruppe. Hler findenwir tlt!ächlich dic Vorstcllungdeseinen deraltcn Insriturion," alseigens!ändige,abseschlossenc Ein-
Haushalts,jn dernIrrrnilienmngliederu nd G efolgslcutcnicht heit übcrnimmt he!tzlrtngedie Firma. Diescssozille crup-
gctrennt sind, sondernoinc intcgricnc Gcmcilschaft bilden. pcnbcwußtsein,eine Linhcit innerh:'lb eines Rabmcns zu
Här.rfiggibt es ehelichcVerbindungenzwiscbenden beidcn setu,dasin dcr Konzepdon.lesr zum Ausdruck kommt, war
Sciten dicsrr Gemeinschäit,und dann vcrwischensiclr alle ;nlapin immcr hcrsrellbarund wurde durch propagandisti-
Unterscheidungsrncrkmalc zwischcn ihnen. Die Bezi€huns sclrcParolengelördert und durch tradnionelleMoralvorsrcf
istdic glcicbewiedie zrvischenFarrillenmitglicdcrnund An- lungen gerechdcnigt.
gestelftenoder Dienstbotcn in cincm Haushrlt. \{ir finden Unscfe Untersuchung zcigr die Notwendigkeit, dic sre-
hierdcn grundsärzlichenGegensatzzu ein€rcruppc, dic rlls- reotype Vorsrcllung, Modeüisierung odcr Versrädr€rung
schließlichaufden Prinzipvon Abstammunsund Verwandt- schwächc die verwandtschaftlichcnBindunsen und brinsc
eine neueliornr dcr sozialenOrganisrtion auf völlig anderer
Ein Aquivalent zu ;e u nd ;.r;zoÄ,-/tt, in unsefermodernen Grundlage hervor, neu zu übcrdenlcen.Zwar führt dic In-
Gesellschafrist dcr Bcgritf "trine Eisenbahnetfumllle.([ola- düstrialisierunsiuch inJapan zu einerneuenOrsanlsarions-
teß'-ihhd) Bezeichnungfür die JapanischeStaatsbahn. fonn, deren formalc Strukrur der moderner westlicher ce-
Eine sowohl^ls
Arbeircr wie Gesc!äItsleitungumtassendeKör- sellscha{tensehr :ihnlich sejn mag. Dies gehr jedoch nichr
perschaftnennt dieseVeteinigung ,Harmonic lon Manage- norwendlgerweisemit Anderungenin der infomellen Sruk
rnent und Arbeitenchaft.,.Obwohl eshäufigheißt,die ttadi- tut Hsnd in Handr hier kann, vie cs inlapan de. Fall ist, dic
donelle tnsüulion det Fanille lel sel verechwundcn,so hat rradidonelle Strukrur weirgehend erhalten bleiben. Dies
sich die Konzeption des r doch aucb im modetnen Kontext zeigt, daß die siundieseddesozialeSrrukrur üotz bedeursa-
erhaltcn.Einelirmavitd alste besriffen,und älle Ansestell- ner Veränderungenin der sozialenOrganisationforrdauen.,
z. EmationaleBeteiligung diesauf zvei ArrengescheleD.Dic crsreMerhodeist, dieMi!-
und.Eins zu eins Beziehungen gtiedefinnerhalbdesnahmensso zu beehfltssen,daß sieein
Leti i l ' l J{ . l i ,.-\er. e-r' ,l er, :!i Jl " c;. ei. , , eie I
Aus dcm Obengesagrengehr hervor, daß sozialectlppen, rcrneOrganisationzu schaffen,vetche die Individucn in der
die unter lxsondetem Bezug aut dle Situation,d. h. au{ dcn Gfuppc aneinanderbindet, und dann dieseOrganisatronzu
R; rtuen, gebildetsind, Mitglicdcrnir umerechiedlichenAL- sr:irhen.In dc. Praxis liommen beide )irschcilungdormer
rriburen umfasen. Iine cruppe, die auf der cfu,ndirge dcf zusamnenvor, sind nneinandcr vcrl:undenund entwickcln
Genleinsatrkeitdc! Attributs gcbildcrist, kann eber ausdie- sichzusanmenwcitcr. Trrs.ichli.h reß.hmelzcr ue zu dnem
scrH onogenit ät her a u s ,s e l b s ro h n e R ü c k g rutifffi rg endei ne cnrzigcnrlftäslichenHandhussprhzip, d€rEinfä.hheithal-
Art von Gesetz,ein ssrkcs Gc{ühl dcr Exhlusiririr enrwik- ber werde icb s;c jcdoch sesonderrdarst€llc.. ln diesen Ab
kcln. Natürlich hängt die jeveilige SrärkediesesIraktorsyon schnirt scrzeich nich mit dem ccfühl de! Einhert alseinan-
einerReibevon Bedingungenab,abcrurtcr dcnr-csentlichen d er, im n ächstcnKapitcl wcrd e ich danndie iitcrnc Orsanis.-
L L ru r. n t lr die ( r up p e n L i l d rn p ..td :e . H !n o F (n i L r-rJn
ter den Mnglicdcrn der cruppc lcin schon wtirsam genus Es ist hijglich, Menschenmir rnrerschicdlichcnÄrrributen
und macht äußeretrinflüsc sckundär. \(cnn cinc Cruppe die Empl;ndung ,u vcrmitrcln, daß sie Mnsliedcr cin und
sicL dagcgcnauldcr siturtionsbednrgtenGrundlagedesRah- derseibcnCmppe sird und daß diesesGcfühl zu Recht be,
l n cn s bilder , ; ! ibt e Fo tm rn fä n s l i c hd i e c i n c r c i rr trchcn stcht, indem man das ctuppcngclühl des
"V;s. gcscnubcr
He.de, die ir1 sicb sclbst hcinc fcststehendenintemen llle- dem ,Sic. bctont, d. h. sesenüberdcm AulSen,und nrdem
mcD!cbesi!zt,die eine sorialc Cru ppc konstituicrcukönntcn. m,ü indercn, ähnlichcncruppcn gcgeniibereinJtivaiirärsgc,
Cnrppcn)ronsti1l|icrcndclllcmenteiD Gcstih von Arlriburcn [ühl nährt.A utdi ese\(ei sc cnrw i ckcl si cbi nner lichdasvcr
hingegenkinrncn zwar hcterogcn scjn, ricbr abcf homplc- bi ndendeGcfühl : ,\{i r si rzcnj :r al l ei n ei ncmuoot . .
mcntär.(Dic vollicgendeUntersuchungschliclS!nicht rn dic Da tlic Ungleichheit dcr Atrributc ctwas rational lraßbarcs
DurkheinrschcThcoric rls solcbcrrnj cs $.ird unrersclieden ist, bedicnt nan sich ihrer Übenvindung cincs cmotronrten
zwischcnGcsellschafren, in derer die Mcnschenzusamrncn- Zusanss. Dies€r €nrctionrlc Zugans wird durch einc Art
halten, weil sie sich ähnch, und Cescllschafrcn,in denensie srändigenzwischcnrncnschlichen Kont:Lkrcrlcichrcn,derofr
dics tun, wcii sic sich gcgcnseitisetsänzen.)Deispielswcisc in jcnc zwischennenschIichen Bczichunseneindringenkann,
l(ann elne Gruppe von Hiuscm in cincr besrimmrenCesend die ssnz zum ßcrcich des PeßönllchenuDd dcr l,rivrrsphäfe
cin Dorf bilden, bioß \r'eil sie von anderenl:Iäuserncndcrnr gchöten. Die lolge ist, dall Machr und Einfl!ß der cruppe
liegen.Unr jedocLcinc funhrionalcEinheir bildenzu können, sich Dichr nur rul die Handlurgen dcs einzelnenauswirken
bedürfensie einer inremen Ofganisalion,dic dicscunrbhän- nnd in sie eingehcn.sondernsogarselneVorstellungenund
gigen Haushaltomircinanderverbinder. In einet solchenSi seincDenkveise v€rändem.Dic Sclbsrbesdmnunsdes cnl
ruadon müssensich gewisseRegeln hcrausbildcn,urn den zelneh wird auf cin Mindestmaß reduzier. Vcnn dies ge
Zusammenhaltdcr Gruppe zu sreuern. schichr,hann man h ich! mehr fcsrsrcllen,wo dascruppenda-
Zus:rztich zu deLAusgangsbedingung cnrcssraffon, oruer- sein oder das öffcndiche Leben endet und das Privadeben
h -i L e nRahnr n. ir r ro L s e n o i g o . i e * r r" , L re i ,e ,' r rar bcginm. Mancheemp{ilden dics alseinecefahr, alse;neBc,
hen xnd däs ctlppenelement zu fesdgcn.Theorerischkrnn einträchtigurg ihrer Vürde als Einzelwcsen; anderetseis
fühlen sich andcrein diesemtotalen Gruppengefuhlsicheter. schenBaüerndörferndieNeuvetmähltenichr nur langeBesu-
Es kann haun ein Zweifel darübcr bcstchcn,dalt die laztgc che in llternhaus machen,sondetnauchihr Bruder kannsic
nannteGruppe d;e MeLrheit bildet. Ihr Lebensb erelchist ge- läulis besuchen!hd ihr aufveschiedeneVe;se ausder Nor
wöhnlich rur die Dorfgemeinschafrodcr die Arbcnsstellc helfen.StrcnigkenenzwischenSchwicgernuret und Scliwie-
bcschränkt:J apsner!prechengewöhnlichmn ibten Atbelts- gertochterwerden mit erhobenenSdnmc! ausserrdsen, die
kollegeniibet ihte Familienund ihre Liebesgeschichtcn; Hei- n de N J.hb1^.hl f. zu horen. ro: L"nr r r , . zr e -
rarcn inncrlalb dcr Dorfgemeinschaftoder der lima sind " J,/en ceschrci, hufen alle Frätren(dcrselbenKiste)
ncn solchen
weh verbreltetrbei BetriebsausfLügen fähn häulig dic Fanilic ausder Nachbarechaltherbei,unr zu helten.Daß l]f:iucn, die
mi!. Bin gutc! lleispi€list auchdie BereitstellungvonFimen- ru. rnde,el D o l (,n komn,e,. ..n1, J(, l rilf r n, i. r er vr . ,
wohnungen, wie sie bei dcn führcndcn japarischcnUntcr wor!tr min siebeneidenkijnnte, uud beilap.nerinncn völlis
nehmenüblich ist. SolcheFitmenwobnsr:ittensind üblicher undcnkbar.Hier zcigr sich vieder d;e \virkLlns des sozialeh
weise in einen einzisen Bczirk konzcntricrt und bildcn - Frktors Attribur (Ehefrau); sie crsctzt die V/irksankeit dcs
ctw: im Vorort cincr Großstadt- eine geschloseneEinheit. Rahmens(Hiushil!). In cegensatzdazu hcißt es in Japan:
Unterdiesen Umständenkornmcn die Fnucn dcr Angcstcll- 'Dic Eltcrn schreitenein, vcnn ihre Kinder sich strcifen..
ten mitcinrndcr fi cngcn Kon txht rnd sind ubcr die A ktiyiti- Vie ich untcn im cinzelnenerläurcrnwcrdo, isr die Srrührür
!en ihrer Männer beslensinfornier!. Mnbin bildct cnrcFifmr hi er drs gcn.uecegentei ldcr j ndi scher.
mi t i h. en A ns es t c lhe n u n d d c re nIa m i l i e n s c ß o nre nrphy- MorJvosrel l unscnw i c di e,drß,der Mann dasSiseohar ,
sischcine cigenständiscrozinlc Cruppc. lnr lixtrem{allkann und dic lrio gclorcht. odcr ,MÄm rnd F ! cin l;lcisch
cinc lirma sogarcinc gemcinsamcCrabstättcIür ihre Angc- si,xi., sind Ausdruck dcs großcn Gelrichrs, d|ls inJrpan dcr
stelltenhaben,ähnlich wie ein Farniliengrab.Vo jcdoch drs Intcgration bcigenrcsscn wird. Ilci lndenr habc ich dlgegen
Gnrppcngcfül so stark ausgcprügtis!, ctorrg;bt cs last kcin oft erl cbt,w i c Mi nn ünd frnu ohncj cdcsZögc mziem lichgc-
soz;alcsLcben außerhalbdcrj€weiliscn cn,ppe, von derdas gcnsätzljcheMcinunscn znm bmchrcn. So etw,rs
Erwe rbs lebendes c i n z c l n c n l n c rs tc rL i n i c a b h i rg t.A l l cP ro- geschiehrh.lrpm im BeiseiDandcrcr ^trsdruck
prnl(isch nie.Dic rradi,
blcm€ des €inzelnenmüs!€n innerhalb des R^hnens gelöst rionclle Autori!ät dcs japanischenHiushaltsvo.sranos,oe
werdcn. Mitglicdsclraftin ilcr cruppc isr somit eintrch und ein$ als Hauprmcrkmrl des Ixnriliensysrcmssaq erslrcckrc
e i l e n C .D e F . s e i. , . d r4 i e d eL u p p eo d e r l r.r ru r o r .i n sichauchaufdasVerhihetr,dic Ansichrenund die Dcnl<welse
hohesMrlt rn Unabhägigkcjtrach aullcnund an innercn Zu- der Mitsliodcr desHrushahs.In dicscmI'unhrhatre der iapa-
sanmenhahentwickelt,wobei ihr€ e;genen,internenRegeln nischeHaushaltsvorslardsehrviet nehf Machr rls der indi
für ihre Mitglieder absolutverbindlich sind. sche. Im indischen Farnilienlcbcn sibr es eine lrüllc vo!
Der Archcrypus dicser Ar! von Gruppe i$ der iipanilche Regeln,die je nachSmrusdeseinzelnenIramilicnmirsliedszu
Haushalt [e), wle wir ihn oben beschriebenhaben.lnJrpan beachrensind: So dad beispiclsweise die Eheffiu dic äheren
wird beispielsweisc drs SchviegermutterProblem lieber in Brüder,den VarerihresMmnes usw.nichr dncktansprechen.
nethalb des Haushalts gelösr, und die unslückliche sraur DieseRcseln beüeffeh das Individuatverhälte!; dic Freiheir
siehtsich auf sich selbstgestelltund mLrßsich alleinund ohne urd großeIndividuaftirir jedo.h, die nn Bcrcichder Ideenund
die Hilfe von ihrer eigenenFanilie, von Vemanoten ocer der Dcnkveisen selbstunter dcn MirgliedetndefselbenFmi-
Nachbarn durchkämpfen.ln Vergleichdazu karn in indi lje etlaubt sind, sind für einenlapaner überaschend.übcr-
dies untcrscheiclenslch dic Rcgel" nlcht ron Haushalt zu ih Gcgcnsarzzum japrnischenSvstemerlaubtdasindische
Haushah, sondernslnd der ganzcnGemeinschafteigen,bc- IJrciheirin bezug auf Ideen und Denkwcisen,nicht rber be
sondcrsaberdenMng[cderr detselbenKastc.Anders ausge züglich des Vcrhaftens.Axs diesemcrunde, so schcinrnir,
drückt: Die Regcl. sihd allgemeingültigund wentgersttur- hahen Inder rrorz aller ökonomischcnund erhischenGrer
rlonsbedingtbz*. rvenigerspczlfischf üt den einzelncrHaus zen bei dcr Modernisierunsder cesellschafrilu tradirjorelles
halt rls in Japan.rVcrglichen mit dem rraditionellenjapani F.niliensysten nich!;n sclbcnMaßeliir einenHemhschuh
schen Familienleben sind dic Mitgliedet eines indischen desIronschrinsvieJapaner. DieseA!firssung maggängrgen
I-larshalmdurch dic nadnionellen rlräuche des Einzelhaus Vorsrellungenvon der indilchcn Familie widersptecilen.ti
hrlts rur in sehr geringcmMaße gebunden. ist jedochwichtigzu berchren,daßhierzwischendcm jap.ni-
Eln Inder, dcrvielcJahreinlapan studicft hatte,!erslich dic sclicnund dem hnrdulsthchenSystcmvcrgLichen wird, wobei
japanischenund die indisclrcnVethaltenswciscnwie folgt: die latsächliclicDinrcrpcßonaLenBeziebunseni,mcrhalb def
Iramilicbzw. desHaushrhs im Mittclpunht stchen,nichtaber
v1tun null cin.laFnr icn1.Kdnua(lcfxlbi ih do uw1lltr,snor
zwischcn westlichen und nrdischenI,amilicnstrukrurenim
b u tL n w c s o ri q l oB tl rrsl ori ßLcn
Di i so r! n Rr t I f t s c r I D i c Itrp rrd
st:irlis- w$ nsl!id1Nist irlonndl- sl! .tlsenehen. Ich haL,cnichr dic Absichr, die Srrukff und das
cincKonfo.rzoi, undh.r1rcn
zungcn rL'.un allo zt otsdrcidcn. \r(/irhrLJor in lndld xlslünilicnmn_ IrLurlttioDicrender mtsäcblichenzwischcnmcnschlichen ße-
gllds Ind iN Bih d1 füLij üc soziilcC'rtPiunsscn sdr0 ziehunsenin japanis.hcnülcl h[duistischetr limil;en in al
lsrljuloFtc Rc8oln, u dlom si$ hilloi künr,uü i,t(rt zu 6kn,o,, len Ilinzclhcitcn darzulesen,doch mag dasfolgcndchillrcich
o b d i s ,s is ni. nr unwil l ,i ! On i n u n si s trn mn L ' u c l t s i $ nl dt u* scil], urn meine These zu bclcgcn.lm iderrlcntradiftnellcn
n ,i rl unlhn) ilio, v or $ m d o d c rrn d| $ l i l l,o n i q tl i d mz u boN ol
c ru H ausl ral ti n.Jrpan
bei spi el sw ci sey,l hcn
di eM jr glicdcr im , ner
A ußrhrLbdi0suRogcln islnin vcitB!hd irui,Js l id ivi,lL,un zuh!n- und unrcr allcn Umständcn dieselber Ansichrcn vcrtrctcn,
!lcln.Vis n,rniucl ntr,InN.b'rud11sid, rur fnBln,ob d 8cS$J,! und d;$ hicß liir scwährlich, dalt altc Mnglicdcr ohne jede
^'
DiskussioDdic Mclnung des Haushaltsvorstrndsübcr.nah-
Dics zcigr dertlich, daß in lndien "Regcln. nls cin eir euti- mcn. Eine andereMei,luns zu äultcrn gih rls Fehlverhahcn,
gcs. wcnngleichrbstrakrcs soziilei Schemabclrachtet wef d'N di€ Hannonic dcs Gruppensyst€lrsrtörte. lm ccgcrsirz
den,nichtals cinejederFnniiic bzw. sozialenGruppc spczifi- zu eincm solctr einseir.igen InlscheiduDssprozcßim irpanl
scbekonktete und charakteristische Ordnung wie in Japm schenHaushalt gcwähn dle indische Fanilie der Bcraluns
Die Individualirär der fanillären Einheit ist in Indien nicht zwischenihren Mngliedcrn vicl ltaum; seienesdieSöhne,die
stark ausgcprägt,und die Familicnmitgliederempfindcns;ch Frau odcr sclbsrdieTöchter sieallekönncDihrc Meinunsen
dort auchdmchrus nicht rof die gleichewcise emotionalds viel fteier äußern unrl sich tarsächlichan einef Diskussion
Teil der Gruppe, wie dies im lapanischenHaushrlt dcr Fall Ireucn, vennslelch die enclgültigeEntschcidungdurch das
ist. f,bensowenigisr die fihille rls ejne lcbcndige Ennleir obetheupr gefä]hwcrdcn mas. Die hinduisrischelamilicn-
(oder ak cilc Gruppe nit gcmctusamemEigentum) cinc rr strukrur ist zwar ähnlich hietä..hisch aufscbau!wje die der
sicl gescLrlosene Gcmeinschaftwie der japanischeHar shalt. j.prnischeh familie, doch blcibcn die Rechredeseinzelnennr
\üleder zcigt sich, daß in lndien andeß als in Japu - der ;hr wohl scwrhrr. In j.panischenSystemstehcnailcMirglie
cinzelnestathe Bindungen an das sozialellczielungsgeftige der desHaushaltsa1scinc Gruppeunrerdem Obethaupr,und
außerha.lbscincsHaushaltshat. sichabenkeine besonder€n,itrr€m individucltensnrus hnet
halb der Familie entsprechenden Rcchte.Das japanischeFa nessufscnonmenvird. D;es illusüierenverschiedene für das
miliensystemunteßcheidetsich in dieserHinsicht vom chi- japanischeBes.häfdgunsssysterntypiscire Besondcrheiren
nesischen,desen Fanilienmoral immer auf den Beziebun wie beispiclsveiseFirmenwohnungen,Beihilfe zu Ktenken,
gcn zwischen €inz€lnen Individuen wie etwa Vater und hauskosten,Fanilicnerholunssheihe für dic Angestellten,
Sohn, Bruder und Schwester,Kind und einen .Elternteil Geldgeschenkeder Fima bci Hdr.r, ceburr oder Tod und
odcrMann und Frau bemht, wähtend sie inJapaninmerauf sosar Ratschläscdes Beüiebsbetare.s{ür Familienplanuns.
der kolleLriven cruppierung beruht, d. h. dcn Mngliedern Interc$dt däbeiist, daß diessogafin den torrschrittlichsten
dcs ilaushalts, und nicht auf den BeziehungenzwischenIn- croßunrernehmenoder im dseblicb so n]oderrc,, !ocnen.-
dividuen. wickettcn Managementz! beobächrcnisr. Noch deütlichcr
Das japanischeSystem produziett naturgemäßviel nehr zeis! sich dies im japanischeDLohrsystem, dasvon jcden In-
Frustrition b€i den rangnicdcrcnMitglicdcrn dcr Hicr:rchic; dustricuDtcrnehmenund jeder Rcsicrunss;nsrirurionangc-
und eserlaubtdem Obethaupt,die Gtuppe oder ein einzelnes wandr wird und in dcn det Famiiienzuschlagcin wesendi-
Mitglied zu mißbrauchen.In Japanhrt sich besondersnrch chcr tsesrindteilisr. lbcnso spiese]rsich d;esim Pfinzip der
demZwcitcn \Vcltkricg die Vorstcllungbreitgenracht, dasIra' Entlohnung nach dem Senioritätsprinzip.
nriliensysten(le)seiein bösesfeudalistisches l\oduht, d asdie Das Verhähnis zwischcn Arbeitgeber un<l Arbcitnchrner
Modcrnisierung verhindere.Von dieser Voraussetzungher läßt sjch nicbtdurch rein verlragsrechrlichcBcgriffeerldären.
konnte auf die Mißbräuchchingcwicscnwcrdcn, dic mit dem Dic Hiltung desArbeitgcbcrshomrntin derRedcnsan,Das
unbeschränktenEinflLrßderA!tor;tätdes Haushahsvorctan-. Unternehmcn,das sind di€ Menschen. zum Ausdruck. D;es
des gerrieberrworden waren. Dabei solhe jedoch bcdncht bcstärkt den 6lauben, da13Arbengeber und Arbcitnchrner
werdcn, daß,obwohl die Macbt eincsjcdcr cinzelnenHaus durch dasSchicksalsoeng m iteinandcrverbunden scim, daß
lraksvorsrändcs oft fü r arsschließlich setue persönlicbegehal- cine Binduns von Mann zu Mann entsteht,dic häufig so fesr
ten wird, es ln Virl<lichkcit dic sozialcCruppc, dcnHaus und cng istviedie zw;schcnI-hcpartnern.Eine solchcßczic-
Lalt., isr, der die en*cheidendeintegrierendeMacht besitzt, hung isr ofienkundig heine rcin venrisycchdiche zwischen
eineMacht, dic Verhaltcnund Dcnkcn einesjcdcn ernzetncn Arbeitgcberund Arbehnehhcr; dcr Arbeirnehmerisr bcrcirs
Mitglieds einschränkt,einschließlichjenesdes Oberhaupß. cin Mltglied seiner cigcnenFamilie,und allcMirslieder seiner
Ein wcitcres für Gruppcn cLarakteristisches Merkmal, das lrmilic wefden wie selbstvorständljch in die große lr;mcn-
sich in japanischenHnushalt zeigt,läßt sich erkennen,wenn aufgenomnen. DieUntcrnehmerstellennicLtbloß
"Familie"
rnaneineFirma als sozialecruppe betrachtet.ln diesen Fall die Arbeitskra{t eincsMenschen€in, roDdcrntatsächlichde!
hat sichaufdcr crundlage des"Systemsder lebenslangen An- ganzenMenschen,wie def Ausdruck n,/rgahre (,gänzlich
sellung" eine geschlosenesoziale cruppe gebilder,wobei umhüllto zeigt.DieseNeisunsläß! sich n! japankchenM,'-
dic Arbcir fürdie Firma, für das Leben der Angestellteneine nagemenrvonderMei jZei j t(r858bi srerz)bisheur €konsc-
zentraleBedeutungerhrltenhat. Der neu Eingestellteist un-
gefährin der gleichenLage und w;rd von der litma auch Das System det lebenshrgcn Anstellung, das sich durch
ziemlichim gleichencilt aufgenonmen-, alsob u ein neu- vollsändige und dauerhafteBindung zwischenArbeirgeber
geborenesFmilienmitglied väre, ein ger:de adoptierter und Arbeirnehnetruszeichnet,srehtin schademKontrasrzu
Schwiegerso)rn odeteine Braut, die in den Häxshäk desMän- der hohen Mobilirärder Arbeiter in den VereinlgtenStaaten.

28
Es ist behauptetvordcn, daß sich diesesSrstemitrs derwirr u. ä. Dieser Trcnd verstätktesich vor allert !ach denltsten
schaftlichenLage Japrns entwickelt und mit dcm Arbcits Weltkrieg, als ein akuter Arbeirskräftemangclrreftschtc.
kräftenberschußzu tun habc. \üie jedochJ. C. Abegglenin Ibenfalls kurz nach den1 Ende des Ersten Veftkrieges
seincr sclia sinnigenAnalyse zeigF, ist die Inmobilität der würdc yon den croßfirmen das noch heüte übliche Anstel
japanischenArbeirer kein rein ökonomischcsProblcm. Daß lunsssystem eingefühft, demzulotge ein Beüieb ih jcdem
cs auchnn den Ch arakterder japänischensozialstrukturzu Ftühjahr eine beträchdiche Anzahl Schulabsänscrüber
run har, wird ausmeincrErörlcrung cfs;chtlichwetden.Tat !innnt. Def Ursprü ng dieserEntwicki ung liegt in den Bedar-f
sächlicl hrben Arbenskräftenangelund Überschußan Ar an Petsoml, dasifr eiscnenBerrieb äussebilderwordcn wir
beitskräftcndas Systcm dcr lebenslansenAnstellung kaum llnd mir den mcchdisierten Produtrdonsnerhodenverftarr
beeinflußtt beide einanderentgegengesetztc Situadoncnha var, die sich ius der Einführuns neL,aftiserMas.hiDcn .us
benvielmehr zus:mmcn zur Iintwickhng desSystemsbeige- Dcutschlandund den Vereinistcn Sraatenergaben.Die po
tentietl bestenArbcitskräfre lir die mcchanisieneIndusrrie
Es mrg rn dieser Stellc angczcigtscin, dic geschichtliche w.ren Scliulabsänger,da sic leichrerforml,ar waren enrspre-
Entwichlurg dcs Systensder lebenslangen AnstellunginJa- chendden Bedrirftrissen einesBctdcbes.Ih Berriebcrhiehen
pan hurz n'rchzuzeichucn.ln dcr Irrubzcir der Industialhie- lie nichr nuf cine rechnischcAusbildung, sondern wurilcn
rung Japansgab es eine recht hoLe Fluktuation untcr dco auchgctorm!. In Jäpanwar man immcr der Arsicht, daß die
F,rbriharbcitcrn,so wic im vo rind ustriellenIapan bestrmmte norrl nrhe unJ 5.i .ti gc H rl nrn5 qer ernzc ld( ncinen enr -
Arten von Handwerkern und Kunstlcrn lcicht von Arbcits- sche;clendcnEnrfluß auf die Produkdrität irn ganzcn hnt.
platz zLrArbeitsplatzwccJrscltcn. Dic Mobilhät untcr ernrgcn Loyilitärdcm!ctfleb gcgenübcr.fand höchxcAnerkennung.
Arbchcrn nn vor und frülrindustriellen Japan ist wohl aut so kann jemand cin hcrvouagcndcr Techniker scnr, doch
lolg€nde Fakiorcn zurückzulührcn: Arbcircr, dic eine sehr ''rcnn seirlc Dcnkweisc und scine moralischcH:rltung dclrr
spczialisicncf ätigkeir rusübten,nur eineogeringenTeil dcs Iiinr cnldealniclrt cntsprechen,zijgcrr die Firma nicht,ihn zu
g€s',mrenArbeirdrräfrcmarktsausmachtenund deshalbsehr cntlnss€n.Mcnschen,diein eincmvergleiclrswcise spärenSta-
gc*rcht wrren, befanden sichru ßerhalbdcr institutior rlisicr diu ihrcs ßer.lrtslebcns von enrem andcrenBerricb kon-
tcn Systcmc.Dic Mobilirät von fabdkarb€itern ve.ursachre mcnd in ein Unrcrnchmeneinrrcren,geltenalsschwer fornr
für die Unternehnen jedoch Ungewiltheit und Unannclm- bar oder von zweifeihaftctLoyxlität. Dcr Haxprgrund d rfü r,
lichkenen bei ihrem Vcrsuch,dic Bclcgschrftenkonstant zu daß nan bei der Neueinstcllungvon Arbcrtcrn immer mcbr
haltcn. Un dicscr!lu ktuation entgesenzuwirken,sinsen die äuf Schul.bgätrgerzurücks ff, las also an dcr lcicht€ren
Unternehnen daher allmählich dazu übcr, Arbeiter iür die Schulungund Erzi€hbarkcir.J
Daucr ihrcs gesamtenAtbenslebens]m Berieb zu halren, Di€ Einstellungsprakrihenebnercnso den \r0egfür die Ent
statt ein Sysremzu cnrwickcln, das cuf rrbeits'ertuglichen wichlubg dcs Sysrensder lcbenslänsenAnsrelluns.Zusälz-
Vcreinbarungenberuhte. crößere Unrernehmcnfirscn be- lich wurdenweitereEinrichtunsengcschaffen,um dicArbei
reits zu Beginn unsercsJahrlundens an, ruf diesemPdnzip terrn den llerrieb zu bindcn, so etwa dasSysremder Lntloh-
bcruhendebetriebswittschaftliche Methoden zu entwickc]n; nung nach dem Scnior;rätspriDzip,das lon der Dauer def
so kam es zu diversen sozialleistungcn, lirmenwohnungen Beftiebszugehötigkeit,von Aher und von der Ausbildung
mn sehr nicdrigen Mieten, günstigenEinkaufsgelegenheiten abhängtund zu den als Locknirtel noch einc sünliche Zah-
lung benn AusscbeidenausAltersgründenkan.'r Das himer Kriegesführte zur weiterenVetfestigungdiesesSystems.Die
diesemSenioriritssystcmsteckendePrinzip hate denVotteil, Imnobilir.ir det Arbenskräfte wurde durch die Politik det
mitder radnioDellenStruktur der kaufmännischen und hnd- Regierungnoch versrärkt,d;€ den Trcnd zu srößeterMobili-
wirtscha{tlichen Betriebsorganisation des vorindusrricllcn Ja tät beendete,der aus dem .huren Mangel sn Arbeißkräft€i
pan eng vemudt zu sein.Die BetriebsgrößendieserUntet- erwachsenwar. Das Vetbor, deD Arbeitsplarz zü wechscln,
re h r nenr . r elr r . l s r re r.c rh a I ri ' n i ß i g k l e n g e o c rn e:r wurde durch dasmofalischeÄrgr nent gestützt,daß ein Ar
Haushah odcr eine Gruppe eng mncinandet verbundener beiter seincr Nation än besrendurch vererärkreLeistung in
Haushalte,die sich un cineu bestimnten Haushalt schaten, seincr eigenenF;na d;cnc! Lönne. Die fäbr;k solfte .ls
dessenVorstard gewlssennallenals Untcrnehnen rung,erre, HaushahoderI,amiiie berrachrctwerden,in welcherder Un
währendseineFamilien:ngchörigenund die adopticrtenMit- temchner sleichermaßen { dasnarerielle wie {ür dasseeli-
gtietleroder Dicnstboten die Rolle von Angestelhenauf Le- sche\/ohlcrgchcn seinerArbeher !nd dcre! Fanilien verinr-
bcnszcitspiehen.so besnzt dasAnstelhrrgssystcmlD ctnctr worrlich wäre und cs rr.rchs€in solhe. Im ,öntwurf det
modernenIndustricuntcrnehmenengesrrukturclleundideo- Arbeitsstatu!en.(Veröffentlicbungdes Minisreriun,s1ür öf-
logischcVerbindungenmit dcr Organisationslorn dcs tradi- fcnttiche \{ohlfahrt, Fcbmar reas) heißt es:
tionellen Haushalts.
Dicfrbrik wlkldrcli ihrcI roiuktionzüm(mffuhtzIürdic Vswid!
Dic Hinwendung zur lcircnslongenAnstellung wurde inr lidllng d( wihEn Ziclcdu Klikrll.hor AüciLc$clm{t. vd di$o,
zwenen und drittcn Jahrzehnt diescsJahrhunderts dutch Zidq, trcu blcib!,ci,,iBtdic Adrcirdshifr.Vorscsdztc
lhd Unrctllc
Entwicklungen in der bürokratischen Strukluf von Gc- borcRtlcn eitrrndsholfcn,Clci$scsdLtosrlktr zsinhcnobcn0n,
schä{tsunternehmrngcnnoch geförden: cinc starke Zu- uid srw(do' vir Arbcitcrsd,rft rnd |inrcnlcnunswie
itreinrr ri
nahrneder Anznbl dcr AbteilLrngcnging cinhcr rnit Vetfeinc- lkngoncinsdühzuNnrNdrlicßor
runs dcr AbstLrtungenbci dcn Diensträngen.lmLaufc dieser
beidenJahrzchntckamen plötzlich Uniforftcn für Arb€ilcr Die hausbaksähnlich€ Fonktior dcr Flbdk lsr zum Tcii
auf, Abzcichen am Rockaufschlag,die als Firmcnkcnnzei- auf staadichenBefchlhin entsrand€n.1n diescm ^lso
zusim,nen-
chengetragenwurden, sovie Streifcnan dcr Unitormmürzc, hang hielt nan die richtlge moralischcund pärriorisch€[iin-
un Ab!€ilung und Dicnstgradanzozeigen.Djc Arbeitet ka- srolluns {ür wichtig€r rls dic rcin iachliche Qualifihrrlon.
men so zwnt in einc starrereFirrnenhicrarcLie,doch gab th- \üegcn dcs Varenmaoselsübernahm die Firma die VcrsoF
nen dies auch €inen gfößeren Ansporn, indem sie hoffcn gunsmi tR ci s,Gcmüse, K l ei dung,U nterkunf t , diem edizini-
Lonnten, ruf diesethochdiffcrenzi€rt€nLeiter von Rangsro- schc Betreuungusw
fen aulsteigenzu künnen. Familismus,wohl{ahrrsdiehsreLrndzusälzlicheZablLrng€n
Die Übernahne einer nilitärischen Sttuklur vährend des durch.tie Unrehehmcn cnrvicLehensichnlsoin vollcnUm
lang unter dcn besonderenVefhältnisscndcs Krieges und
'L ljal Bu{f!b.n,dtr(h.len\t$ki6rm.i"nal gewühlenAfbeitül.tz'nddlrh wurdcn dannin denNachkriegsjahrenalsinsritutionellcsMu-
R!,Jinncru.g...idenöSltrh$ boh! ztrennlten,h*t! onln k.Dkc ster beibehaltcn.\{reiter gelördetr wurdc dicscEntwicklung,
^blindulg
tenü|onomi5ch.oGtui:sisvo' ws,lscnJ:htu srLesinJiPaotcim Rlnto diesisr besonderszu emähnen, durch die cewerkschafrsbe-
vsri.herDns. Im A[c! rüd Lp.nü rlso rul r.io Privle voisoqje und d]!
Unten.üdrDg duEh lhr! Kind.i, m€istden aihe*enS.hn, ngev'esen {Anm wegunsder Nachkriessjahre.Gewcrkschaften schosen nach
dem Kri€g wie Pilze ausden Boden, als48oooceverkschaf

)2 tl
ten 9 Millturen lvlnslicdet älfnahncn Diese Gevcrklchäf dert wordcn. Darin zeist sich cin grunds:itzlicherUnrer-
ren wrren meist reineBeriebsgewerkschaftcnund unfaßtcn schiedzwischeDder PcrsonalpolnikinJapanund derin Ame
Angehörige unteschiedlicher Beiufe und Stellungcnvom rika. Ein japanischerUnternchner kaufr potenriellcArbens
Mng[cd der Geschältsleitungbis zum Lagerarbenet Ge- krälte füf die Zukunft, ein aherikanischer Unterhehncr
verlschaftcn, heißtes,glichentr nrnclcr Hinsicht dcm Va kaui! ausenblickllch bcnölisre Japa*chen
rerländischen Industtieverbard (Sansyö-böhokLhd;) del VorsrelluhgcDnachverden Unzulän ^rbenskräfte.
glichkeiren1nder scscn-
Kriegszci!,nur lehltc dcr lirnenpräsident Auf dicsc\ileise rvärtigcr Ilelegschaftdrrch dic Ennvicklung der marmaren
kann arch das Gewerlschrftswesenteilwciseals Grundlagc Fähiskeitenii de. Bclegschlfrder Zükunft aufsevogehj dcr
desFamilismusdiencn.Neben Lohnerhöhungcnfordern die Unternchmerkau[rArbeitskräftcmaterialund fornt cs,bis es
Cewerkschafrcr Vohlti!nseintichtungcr, Flnnenvob den Erfo.derDisscnder Produktion rm bester getechtwird.
nrngsprojckte,Erholurgzenren am Mceroder in dcn Bergen In Amerika dagegenkaufcn die Unternehmcr die Arbens
und cLergleichcu mehr. Der vichtigste Einzcler{olgder Cc kritre sozr.,sigcnvon der Stailgc.
werkschaltc. wrr drs Einsptuchsrcchtsegen ftisdosc oder DcrFamilismus, ein wcitcrcsProduht des t.tnla,onsnrechä-
vorübergehcndcllntlasung. Unmittelbar na.h dem Kricg n8nus nulcrncr lnduslrieunternchncn, ist das Gegenstück
war Ertl.rssunggicichbcdeußndnit l-llnget odcr sxr Hun- zum Sysrernder lebenslanscnAnsrellung.Auf dic Idee von
gcnod; dics - il Verbniung mit der raschcnZunahmc dcr .l n..r i .n r i .(rrJt,ner.r.In.tf.,,.1,i ,t,i nre " c. . , 1q. , r . .
öewcrhschaftsbewcgun g - erklä*c, wic die 6ewcrhschrften den (s.S .,o). S i ew ufdc bcrci rsreoe voh dim aliscnPr äsi-
ch so rultcrordcntlichcsl{ccht eunrger kolnten. Auf tlicsc ..nre,, JfrJ l prn:rcl i d,sr.L,,.LrL1. q!rJ sl ,inp. i.pr , , pr r L1r .
Veisc y'!dc das Systcmdcr lebcnslangcnArstclJung- cinc l)icsc ldec wurde währcnd dct Kricgsjabrc s0s!ärkr und
praxis tauchtcdann in so bcl;cbtcn Schlagwoncndcs Nacirtrriesr
rrsprünglich vonr Irinrenmanagcnrcntenrgctührc
tlurch dic CcrvcrkscLaltsbcwcgurgdcr Nrchkrrcgszcrrzur manrsenreDls wie ,dcr Gcis! dcr l-icbc zuf Finna. und
^uf
,dcr ncuc l.inilismus..
Vollcndunggebmcht.Um dcm Mxnsel anjiingcnn A rbetrem Dcr soscnrnntcn nrdcnren und
urd hochqualiliziencr Ingenieurcn zu begegncn,dcr sich brrschriulichen Managcmcnnhcorienach ist cin w:rhrhaft
hcureso emplindlich bemcrkbarm vcrst:irktsichim Ma- bcgeistertcDccisr dcr Liebe zur l.inna. nich! nuf wun-
^chl, durch drs Ange schcDsvert,sondenrviclnchr clne ausder Polnil<desMani'-
nagcrncrtzuderndicTcndenz,
bor zusätzlichcrLeisüngen zu^rbcitskrä1te htlten- gementerwachscndeSrim ong:
"Ob das Gelühl der Licbe
Die F.ntwicklunghrt gczeigt,daß dasSysten derlcbcnshn fir die Firtu^ sedcilr odcr nicbr, ist das ßaromerer,dis dic
ri l ,i eLJi r.n und d1, hÄ r' r(i Jc. \4ri rqei, enr . I / e, g.
gcn Anstellung Arbeitgebetn wie Atbeitnchmcrn Voneilc
bietet.Dcm Arbeitgebcrhilft es,sich auch in Zeiren dcs Af Sclbsrin scheinbrr atrtirherischen Fomulicrunsen wie ,Vir
bcitskrältemangcls Iracharbencrzu s;chern.Dcm Arbeitneh- miissenunscrc Firna lieben. uDd ,Der Geisl def Licbc zur
mer gibr cs Sicherheitnr Z€iten des Arbe;tskräfteübcrschus finna isr dnmnes Zeus. blcibr die ihn€n zugrundeliesende
scsi wie es au{ dcnr Arbeitsrnarktauchinmcr aussehenmag' Morlvrtion dasßestreben,s;chdie cmotionaleTeih;Lhnc der
eslst zicmlich rnwahrscheinllch,daß dcr Atbennehmcr eine Arbennehner zu sichcr!.
besscreStellefindct, wenn er kündigt Die Fntvicklung die- Zus nmcnfa$end läßt sichsascn,daßjäpanhcheUnrerneh
s€ s S y s t er ns is t s o m i rfa k d sdcubrc h d i e e i n a n d e re ntgegenge m€n als sozialecruppen dadurch gckcnnzei.hnetsind, daß
serzrenSnrationcndet ÜbeF und Unterbeschäf !igung seför- die Gruppe erstensselbsteincr Familie ähneft,und zvenens,

l,l It
daß sie sogar das I'rivadeben der Angeslclltendutchdringt, Organisationmit fonschte;tendcrSrabilisietunsder cesell
denr jede cinzeireFamilievird wdrgehendin dasUntcrneh schift dascefühl für glcjcheElgenschaftenschs,ächer,w:ih-
me! integriert.DieseEigcntümlichkeitensindron \irittschaft rend sich ungekehn das ccfühl für deh Ultcrschied zwi
und Verwahung seit der MeijiZcit ständigbehuaan gcför schen"unsetenl,eutcn. und den ,Außensrehende!"schärfr.
dcrt worden. Und es ist ctueTrtsache,drlt dicseIrötderung Das cefühltur {ie" trnd,wir. hann de.äfrgcsürkr und ge-
immer crlolgreich war und Früchte getragenh.t s.härlt werden, daß cs in ein und dersclbenGesellsclrafr zur
Lin cefühi fürdcn bihdendenZusammcnhaltir detEinhcit extremenPoiirisierung in deDzvischenmenschlichen Bezi€
der Cruppc, wie esim FunLtirrshe.hanisnus von Hnlshalt hungc! konnt und jcdcr, dernicht,ude!
"Unsereh. schör!
und \(htschafrsuntcmehmenäutgezeigtwurde, ist alsGru nd- nicht tuehr als Mensch benachterwird. So entsrenenso ra
lageiür dic totaleenotion.lc ßcteiligungdeseinzclncnah der chefticheSiruatbncnwie die, in der cin Mann einentrcmden
Gmppe unetlältlich.Dicses Gefühl trägt dazu bet, etne ge- wessrößt,um sich äuf eihen lceren Platz zu sctzen, um ilrn
schlosscnc\fclt zu effichten, Lüd iühn zu einerstarhcnUn- dann - esal wie mride er isr - frr jenrnden trei zu m.chen,
abhängigkeitoder gar lsolation def CrupPc. Dadufch entsre- den erkcnnr, vorrllem wcnnes sichdäbeium cinenHithersc-
hen unvcrnrcidliche Hiushihsgcwohnhenen, FirmenrrAdi- stelltcn rus seinercigcnenFirma hxndcli.
tioren, die nün ihrcrseits wiedettm durch lirnenmonos Ein extrcmcstseispielfirfdicscEinstellLngim Cruppenvcr
unterstfichcn werden, dio das Gcfühl der Einircit und der hakcn ist die ersraunlicheKähe dcf Jipaner (wobci cs sich
G ru ppensolidariLät nährcr1und so d ie C ruPPewciter s!ärhen lricht bloß um Cleichgültigkcnhudelt, sondcrnvielmehrurn
Zu g l eic hbc wir lc n d i e U n a b h ä n g i g k edi te r Gru p p c und di e aktivcFeindseligkeit),die Geringschätzungund Vcrachtung,
Stabilhät dcs ltrhmcns, dic bcide dtrch dicsesGefühl von mit der sic crya den Bcwohncrn einervon:clugcnenInsel bc-
Iiinheit gefördcft wurdcn, eine scbarfcTfcnnungslinic zwi- scsncn odcr jcncn, die in dcn ,bcsonderen" burahu lcben
schcndicscrCnrppernd rndcrcn, die ähnlichcAnriburc au{- (einechcftils isolieftesozi,rlccruppe, dic jcrzr zwar scscrz-
rveisen,,rber außc$rlb desRahmcnsstchcr r gleichzeitigwird lich glcichbcrcchrigrisr, abern och imrncr berachtciligrwild).
der Abstand zrvischenden Mcnschen it unrcßchicdlichen Die völligc Endremduns von Leutcn aullcrhalb
"unscrcr
Attributen inncrhrlL'dcs Rahmensvcrringen und die Funk- wclr isr hi€r gew;sscnnaßen insritutlonalisiert.Zwat gibr es
dondähiskc,t jedef auf ähnlichen brsie- in Indicn dic Un€fschichr-Grupp€ der Unb$iihrDären, aDcr
^ndercn,
rcDdcn Groppe selähm!. Di€ Ansesrclhcn^nributcn cines Untetneh- obgleichdie Haltung desInders scsenüberdenAngehörjg€n
mensnussenin dcr Gruppe bleibcn,ob ibnendasgefälltoder erne! anderenKaslc dcm japanischc! Verhdt€n zu :ihnetn
nicht:Nicht nutwollcn sic kcinen Ve.hsel zu ciDcr scheint,handcltcs sich doch um erwasandcrcs.tnderkennen
^nderen nicht dic scharleUnterscheidungvon aje. und
Firna selbstwenn sie ihnvünsclten, hätrensiedoch kcine 'Mr. zw!
Möglichkeit dazu. Da cs keine BindungenzwischenBeruts' schenzwei unlcrschiedlichenGruppen. Untcr dcn lefsch,e-
kotlegenrußcrhrlb des Rahmensgibt, wie etwa eincr "hori deien indischencNppcnA, B, C usw. sehört jemandzuf;il-
zontaien. Betufsgewerkschaft,können dic Arbeitnehmer lig zu A, während ein rndcrcr zu B gehört; A, B, C usw.
wederInformationennoch Hilfevon iliren Betuftkollegenin bilden zusammenrme Gesellschaft. Dic eigenec.uppcA bil
anderenActrieben bekommcn.(DieseSituationist identisch de, ei nen l ci l de. uJn/un. w " " ren,r.tr Jäp r 'ier . sir . / Lr
nit der Lageder eingcheirateten Bruut in J.pnn, wie sieoben guzen \velt im Cegensätzsteht.Die Haltnng dcs Inders ge-
beschriebcnwurde.) Folgiich v;d in diesen TyPus sozialer genüberAngehörigenmderer Gruppen isr eher von Gieich-

)6 )7
gültigken ;th ron Fcindseligkeirgeptägt. In derjäpaDischencesellschaftkr also nichr nlr dic crup
D;eseEisenrümlichkeirender cruppenbildung zeisen,daß penzugehörigkeit des einzelnen cine Eirs zu-€insBezic-
die cfuppenbirdungen und die zwischenhenschtichenBe- hung. Hinzu kommt vielmehr,daß auchdie Bindunsen,die
ziebunge! dcr Japaner aüsschli€ßlichEinyzu-einyBezie Individuenniteinrnderverknüpfen, Eins zu cin$Beziehun-
hungen sind: Ein einzjgcsLoyalirärsverhältnisbat unange- gensi nd.D i cscsch.rakteri sl i scheei nzelncßandindensozia-
tocht€nVorrdg. Närürlich sibr esh äufigMirsliedschäfrenin lcn Bez;ehunsenist grundlesend{ür die Ideale der unter
nchr als einer crlppe, abcr in diesenFällen witd stetscine schicdlichencruppen innerhalbder Gesamtgcselischa{t. Vie
Gruppe bcvorzugt,während die andercna1szveirransis be die interycrsonalenBcziehunsendiescEnN-zr cins-Verbin
trachterwerden.Im cegcnsatzdazu finden esbeispielsveise duns viderspicgcln,solt in nächsrenKapilcl ausführlichdar
die Chjncscnunmösljch, zu entschcidcn,velchevon mehre
re! Gruppen die wichtigsteist. Solangees sich um re$chre-
denartigcCruppen handelt,haltcn cs die Chiresen für völlig
normal und sehcnauchkeiner Y/ideßpruch dxdn, mehleren
GruppeDsleichzeitisanzugehören.tinJnpanerwürde in ei,
n€m solchenIrall jcdoch sagen:,Det stecktscincNasewoan-
dcrs hinein., und dies enthäh cin€ mor.l;sche VerurrcilLmg.
Jäpinersind stoiz aufdieseEinsrellung,und dall siesicherwas
daraufeinbilden,ht wiedcrum schrjapatrisc!.Der Redensarr
,Nieurand kann zwei Herren dicncn. wird von denJapanern
von ginzem Hcrzcn bcigepflichtet,denn wenn man rnlt Leib
undScclcbcteiJigrist,bleibt einfachkcinPiarz, um zweiHcr
ren zu diener. Ein cinzclncrodereineGruppe hat mithin stcts
nureinc cinziseb€sonder€BezieLungzu demoder.derüde-
ren. Di€sesldcäl zcisr sich auch in der lleziehung zwischen
Mcistcr xnd liinger oder hcutc crwa zwischen Lehr€r und
Schüler.lür cincnjapanischenGelehnenist dctjcnige,de11 er
I eLF r . r l, ^, e:n € n l ' 1 c i .,d ..n c 1 1 -.i rn e , e i nei n/i srr
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bestimnxcr ähcrer Gelehrrer,und er wird als in einem linea
rcn Abhänglgkeusver!ähniszu ihm gehötig berrrchtet.Daß
er siclr cincm anderencelehnen zuwcnden könnte, der nit
seinemeigen€nLehrer in cincmVenbewerbsverhältnisstcht,
wirdals Vcrrar.n seinen Lehrer empfundenund istvor allem
fürdiesen unlragbar.lm Gegensatzdazu ist eslür cinenChi-
nescnrradirionellüblich, im Lcbcn mehrereLehrerzu haben,
und et kann unsehinderrvon allenletnen,ungcachterder Ta*
sache,daß sie Konkutrenten sein hönnen.

t8
Z.aeitesKapitel gliedernit den verschiedensten Attr;buten vert.etcnsind, so
wird die Art und V/cisc,vie die siekonsriruierendenMitglie-
Die interneStruktur der Gruppc der mirehander rerb!nden sind,auf der verrikalenllczichung
bemhen.Anderegesagt:Es wären die rertlkatenSysteme,die
AmirB vetbinden,wenn A und B von untcrschiedlichcngc,
,el l * tai rl i ehunR .rng
In der vorangegangenen Untetsuchung wurde gezeigt,drß ' i nJ. l m ucsen.ä / dr/u LJ ne e, , Ni
einecruppedäzu neigq zr einergeschlosscncn \felt zu wer schenx undYzu einerhori2onrälenVerbindtrhg,wern bcidc
den,wenn die ZugchörigkeitzL,;hr aüfder sltua onsbedins- densclbcnRangeinnähmen.Bilden Individuen nit einen be
rrn rell: r g . on l1d :' i d u e n i rn e rh ä l b.i n .' s ,m e ir.rner stimmten gemeinsanenAttribüt eine cruppe, vird infolse
R.hnens l,eruht. tnncrhalb dieserGruppe wnd dm Gefühl diesef sancinsimcn Eiscnschrfr dic horizonraleBeziehung
der Einbeit durch die totale enotionalc llctciliglng der Mit' wirt<san.Theoretischwitd älso die horizontaleVefbirduns
glieder gef6rdcrt, die Gruppensolidaitär noch mehr zwischcn indiriducn dcrsclbcnSchichrbei der Entwicklung
-clche
.,i rkr . Cet r c . nhinhr b e n .o l -h c 6 ru p p c rr ri rrr E rrn r:o' rrrc von Kastenund Klassenwirksam, währci d die yerikilc VcF
Struhtur, cinc lntcrnc Organisation,durch welche die Mit- bindung bci dcr ßildung jcncr Cruppc wirksam wro, nner
gieder in einet {ein abgestuftenOrdnung vcrtikal miteinan' halb deten die hierarcbiscLeOk{nung stärkcr hftvort|Ltr.
d e r ve t bundc ns hd. Dicsc zucjDnndcrim Gcgcnsitz stehcndenArten sozialer
lJcvor ich nun meine dieserStrLrkturdcr intcrncn Strukturensollen an einenl einfachenBcispiclcrlätncft l''cr-
Orginisation ir grobcn ^nalyse
Zügcn darstelle,soll zunächsteure dcn. Ein Mann ü bt cincn besrirnmtenlterul ,rus und ist sleich-
ltcibc von BegriffenalstheoredscheCrundlagc für dic daran zeitigMitglied einer Dorlgcmeinschaft.Thcorctischgchön ct
anschlic13cndc Eröncrung cingcfühn wcrdcn. Allgemein ge- zwci Lrntcrschicdlichcn Gruppcn in: der seiDesBefufs (Attri-
sprochcn, lascn sich die weseuLlichcnTypcn zwhchen- bLrt)und dcr scirresDorfs (Rihmcn). wcnn dic virksamkcn
menschlicherBczichungcnjc ndchdcm, w;o die Bindungen dcr crsterensich als stärkeLerweisL,bildet sich eine eflckrivc
angcordnctsnrd, in zwej Kitegorien €inteilcn: \n ocrtihalt Berufsgruppc,dic sich übcr mchrcrcDörfer c6rrcck!; cs bll-
und b orizontaLc; bcidc Kncsoricn sind l;nerrerNatur. Dieser dct sich lolsllch eine fest umrissenehotizonraleSchicht,die
Grurdgcdrnke ist rLrf vielfältige Arten zwischenmcnschli- den crrd desZusanmcnLahsdcr Dorfscncirschafr cn!spre-
cher Beziehungenanwcndbar.So ist bcispielsweisedie ' chendschwächerwerdenläßt. \(o hing€sender Zusanmel-
tern-Kind-llczicLung verlikal, die zwischen Geschwistern hah inncrhrlb dcr Dorfgemcinschafrungewöhnlichstrrh ist,
hingegen horlzontal; Bezichungcn zwischcn Vorgesetzten werden die Bindtrnsell zwischen Mitgliedern der beruflich
und Uutergebenensind vetlkal, im Gegensatzzu dcr hori- bestimnrcn Gruppc gcscLwächt;im gxtremfall kann die
zontalenBeziehungzwischenKollcgen. ßcidc sind wichtige döriliche Einhen sogarbewirken, d;rßdie Mitgliedcr dcr bc-
Haupdaktorcn bei zwischenm€nschlichen Beziehungenund ruflich bestimnten Gruppe in verschiedeneLaser gespihen
bilden den Kern einer cruppensüul<rur.Is läßt sich zeigen, sind. Diese Terdenz ist Iür die japanischcGcscllschafrry-
tLß je nachcescllschaftmanchn:rldie eineundmanchmaldie pisch und zeigr eine sozialeSttukrur, die zu detjenigender
andereBezi€hünseine vichtigere Funktion hat, manchmai hlnduistischenKastengeseltscha{t im Gcgcnsarzstehr.Für ja-
abet auch lxide Faktorcn iD slcichemMaße wirksam sind. panischeBauern war das Dod (also die durch den Ort be-
Nehnenwirein€ sozialeGtupper1sgegebenan, inderMit- stimmte Gruppe) sretsd;ejenigcfest unrissene Gruppe, der
sie in erster Linie rnsehörten.\flo in Mntehlter e;n sroßer scheprinzipfürdiese cfuppe enlschcidcndwnd und die A!
bLrddhistischerTempel ehe fünktionale Geme;nschaitbil tonomie dcr 13crufsgruppe schvindet. Die klelnen,isolicfren
dete,die neben den tsauern,die zu seinenGütern gehörten, Sesmenrcordnen sl.h d€n Mechmismcn der insritutionellen
itrch Ansehörigeder !nterschiedlichenBerufeunfaßte,funk Grnppe untcr, dcren Teil sie sind. Das Etgebhisis! dic Her-
tionicrtc sic a1scinc Art aurarhcGruppe, in dcr jedeBerutl- ausbildnnsder !ertikalen Odnuns bci der Orsanßanon 01
gruppe ohne witksame Bindungen zu ähnlichen Gtuppen Gfuppen.
außcrhrlbd er C cncinschaltintcgricrtvar. Sowcchscl!enbei-
.p re) , r e. , e7: n ot o re d ,,T e rrp ,t. \ r.r,e tre n :,i r,r 1. Dt( Entsteh ng der Rangordnang
andcrcnTcmpclgcmcinschaf!- und gemuso verh,ih es sich
're u rz rrrge m . r
" i. r e rb e r.rU il , o i e n i e n .n c r rp p e rn e r er Die verlikalcBcziehuns,die\rir rheoretischals dcm tucahy-
modcrnc! lNtitutioD. VäLrcnd dcr ganzcnjrp:nischcn Cc- pischenMode der $ziilcn cruppcnbildurs inJapin abse
schicbtewaren betufliche ctupplerungen vie cilden oder leitet labcn, wird zur treibend€nKraft beider Schifiuns des
Zün{tc, dic qucr durch örtliche Cruppen odef lnstitutionen Zusdmmenhal!szwiscbcu Cruppcnmirgliedern.Wegen dc!
gingen,viel schwächerentwickek alsbeispiclswcise in Chirx, efddickcndcn Ube|gea,ichrsdieser vertikalcr Oricntierung
Indien oder im Vesten. Es sei drmr erhneft, drß ehe Ce- neigt selbst cinc aus glcichrunsisenInd;liduen bcstchcndc
w rrl < r \ . r ' r r hpr n in J rr l (.;f 1 ,,' .1 (l fn i L ' ,u . Cruppe dazu, zwischen diesen IndivitlLrcnUntcvhie.le
-i (.r" 1 ^l
d i e Fiuur - bes c hr än k ti s tu n d M i tg l i e d e rru s d e n u nrenchi ed- schaffen.Vcrstärlit sich dieseTerdenz, d.an cnrsrchrcin cl
lichstcnStclhrngcnundTätigkcitsbcfcichenwic ctwrlrxbrik staunlich lein rbgcsLuitcsund schwt zu drrclischruenilcs
i rb cit er ,k : Lü[ m änn i s c A h en g e s te l l t€
u n d In g e n i e u r u
e l aß!. SysrcD von Rdrtrl;r.
ln cincr solchen Ccscllschalt bcsrchr oinc lunktionrrlc lis gilrr zahlrcichc lleispiclc lir cillc srnchcOr.dnungnach
Gru ppeds o im m c rn u t a u sh e te ro g c n clnl l c me n tc nund , dxs Itrnsstulcn. UntcrDrchern in gleichfrnsiscnSrcllnngcnsibr
l\1nzip, das dicsc lilcrr cntc mitcin,lndcf vefbindel, ist stels cs R .rngunterschi edc j c D rchdctn Lcbcnsakerd€m , Jr hr dcs
h a u p t s äc hlicvhc nik rl . N a tü rl i c hg i b ! c sb c i b c i d c üA ncr dcr tlintrits in die Firmn oder den Dicnstaltcr.llci Profcssoren
sozirlen Konllguftrion cin hierurchisches Prinzip in def An .l el el hec Ln,\cr.i u. i ., ,l J. U 1,J n d,, Lrer . r r nLr iLrr' nL-
orelnungder venchiedenenGruppcn. wcnn jcdoch einc jedc schcidcndIür die Rrngsruie.Unrcr don OfTizicrcndd ehe
ßerufsgruppeso gebildetist, daß sie sewissern^ßennehrete nullsen japanischcnAüncc wrrcn die RanguntefschicdcIrc-
Institurioncn durchschncidct,krnr sic schliclllichcin solchcs sondersgro1t,und selbsLunref Leu!,rxn!s,so hcjlk es,srlein€
Maß rn Autonomie und städce entwickeln, d1ß sie in d€r präziseRangordnung,und zwrr iut der ctundlasc dcs sr
Lageist, mitandcrcn Grupper zu konkurricrcn.ln cincrsol- ncnnungsdatums. Eine tiefe Klult trcnnr bci den Diploneter
chen Snration ist es rvichtig, dnß die Icle€def Afbeitsteiluns den zwcitcn vom etstenSekrerär,und innefhalb jcdcr S {e
ausrcichcndcntwicl<cltist.umgegenüberderldeedethierat- sibr esnoch informelle Rargslufcn rc nachdernlaht, in derr
chlschen OtdnLrng ein c€sehgewicht bild€n zu können. dic Pnifung 1ür den diplomarischenDjeDst lbgclcgr $-urde.
Vrcnn es hingegeninnerhalb einer lnsdrudon eine Berufs- DiesesGefühl {üf Ransunrcrschiedebeschränktsich nicht
g ru p pen; t einernlf g e ri h g e nZ a h l v o n M i tg l i e d e rng i bt und bloß auf offizielle Gruppen, sondern fhdct sich beispiels
d icsczud en von ihren Kollegenin anderenInstitunonen so v'else;Luch unrcf Schrifisrellernxnd scha!spielem,bei crup-
liensind, dann kommt eszLrderTendenz,daß dash;erarchi- pcna.lso,vondenen nan glaubt,sicübtcn Tätigkeirenaus.dle

4l
auf persönlichen Fähigkenenberuhen,und sollten daher Personen anseredct werden bzw. über drnte gcsprochen
durchkeininst;trtional;sieftes System eingeeng! werden.Eir vird. Herr Tdaki kann so Tanaka Ja, scin, Tanäka Ä,,
bekrnnterSchriftstellersagtebeiderVerleihungeines jährllch odercinfachTanakaohneSuffi!. Sa, scbrauchtma! für eineh
verliehenen Literaturpreises:,Dies ist wahrlicheinesroße senpdi,k"nffi einenh.bai, und derNameohne Suffix ist ci-
I hr. Iur ridr. doc fuhlei. h mic. ir z.erl ' re-\ erleger- nem doryo vorbehaltcn.6 Aber beidicserÄ der dnreoeach
heit,daßgerade nir dieserPrejsverl;ehcn wird, währendihn ler man sorsfälds däri!{, dsß sie .uf die eDgslenVertf:urcn
cinigemeinersenpar:(Vorstnser, Ring:ihere) nochnichrbe' beschränktbleibt. Sclbsrurter l6ryo s€bräu.ht m.n ra, bej
kommenhrben..Senpaiwarcn{ür ihn jcnc,dcrcnLaufbahn rtl jener, mn denenman nicht austeichendverrraut ist. Knl
früherbegomenhrne und diefrnherrh er berühntundpo- digcsen isr als Anrcde zvis.heh Mälnern sebräuchtich,die
prlär gewordenwaren.E;h ähnliches Beisp;€llindersicirin cryer n;tcimnder vertraut sind ils jene,die cin.lder hit ra,
dcr AultcrungeincrSchauspielerin, diegerude in einenFiln anredcn,beispiehweiscünr€rehemaligc!Klasenkimcr.den.
großenEtfolg gehabthatte.Aufgrnnd diesesllrlolgs ver Eine Bezichung,welche dic Anrede lediglichmit de,n Nich-
largtcsievon ihrer Cesellschaft eineEthöhungihrer Gage: namen,also ohnc Suffix, gesiitrct, ist besondcrscng.i Dee
möchtceineVerdoppehmg mcincrGagevon 5ooooo hrlb kann cin Mrnn ouch schr ense&t]ra; so anreden,lvälr-
"Ich
Yen.Mir scheint,ich hrbeeinRechtdarauf,denndieSL:hau- rcnd d;ese&'ira; ihm sesc.iibcr die Anrede ra, vetrendcn.
spielcrinY behomm!übcrcincMiUionYcn,obwoli sict,trri Unter Altadenrikernwird nich d;csenrMosref ein r?mpr; als
isr (angniedriger, dr sieihre Karrierespäterbegonnen hat) rertc' und Dic|t nlsrrr ingcrcdct. Sezsaldrückrr:rohrVcrch,
undjünscralsi.h. Vic Sicwisscn, bin ichjcrzrschonübcr tung aus und rvnd von Schülcrnund Snrdcnrenfür ihrc Lcb-
aclrt.l,rbrc
beidicserFilng€sellschiftschauspielcrin.. FürJr- rcr oder auch von der Allgcmcinheit füf Akadcmihef gc,
prncrist dic cinmalcingc{ühnc Rangordnung, dic chcrauf
der innerhalbderseltren cruppc verbraclrtcn Dienxzeitund E ssc;di fantl i ngew i cscn,
daßdi el rom dcf Am . €dc,cinm it
auf dcm Altcr baslcnalsnu{indlviduellen Fähigkeiten, von fcsqrlegt, immcr gleichbleiL,r.srcltenwir uüs bcispichwcisc
der allergrößten Bedeumngbci dcr lrestlcgung dcr sozirlcn vor, dalt X, einstStudcntvon Y, rJ Jxhrc spärerProfc$or in
ltangordnung und bcl dcr Benesungder Vene deselnzel dcroelbenI'rkuhär wird wie Y und sohtt den glcichenSlitus
nenfür die Gesellschal!. ertei cht,sogebr.ochtX gcgcni i be.Ynrchvi c ! or dic ADr ede
Dic \vch clncsJaprners isxklarindr€i Karesorien ser€ih:in rc,r"t und wird gegeniiberDritrcn von ifim nichr rls döDr,
Je,'p,,(Ranghöhere), Äö,ai(lrxnsniedriscre) undlrrro. rr- (Kollcse)sprechen.Y kannx äls4,, rnrcdc' und ihD mjrhin
ryo(Kollegcn) sindnur Leurevonglei.hemRds, keineswess sclbsrlor dcs;cn s denten odcr AuitensteheDdcnrh A.;rai
abetalljene,welche;n demselben Büro odcrdcrselbcn Firma behandcln.Er muß schor sehr weilhcrzig und ungängllcl
dieglelcheArbeitvedchten;undselbstnochunter.lnryötrn seir, um X in einetusolclrcnFall mir Je,Jlt anzureden(cDF
genUnterschicde nn Ahcr, h Einrntsjahtin dieFirmaoder sprechenddemdeurschenGebfauch ,Dr." odcr
inJahtdesSchul oderUnjvers;tätsabschlusses zu€inemce 'on "profes
tirhlrot scmpaio,Jerhahaibei.Alle dreiKategonen wutoen
in einer.ndefencesellschaft mn demßegr;ff"Kollege.be ' Hi.rnrlineErhreruiglür,lsn dcur.hen L*&&ind(ldr.\iennnün tnrJl
!hir!hdr $ßti,ldzr ist i!nrci seltoDnen..ro Lrno nis je DichKontqt bldetr-
t.D "J(zr ist d&r.or.so, gckonuen" ode,idztlnd str gekohE(o". Drqr
DieseEirteilungzeig sichin derArt und\(cisc,wrezwerte rrli,ria.ht lCn. si.h issn, Jrß * irisr.ihn kei:rn Uokn.ht(J zvisdrn

4t
Es ist rucL dcr lr;rl1denkbar, daß X eioe i:ekanntePersön zolo) spiegeheinen bekannrenDroralischencrundsatz wl
lichkeit isr und Ynicht. Y könnte dann X in a.Ller Offcndich det, der in cinen rclativ frühen Sradiun derjapanischence-
keit nit Aaa anreden, un tlmit zu sagen: ,Ich stehe über X, schichrerus China lmportien wurde. Dic Anwendung dleses
X i!t ledislich mein Aorat.. Man zeigt getne seinen relativ hö- Gruhdlitzcs im täslichenLeben schenltiedo.h tulapan er-
heren Starus;dicse Praris komrnt daher, drlt die Rangotd was anderezu sein rls in Chnri. Ein inrercsanresBeispiel
nung ah auf einen selbstbczogenehpfffden wird. Einnal nöge dicscn Untcrschiedleranschrulichen:Als vor cnser
e .'s. 1. g. .I unF i' . { ,e v .ri \rl e R J n g o rd n u l r Zeir sechschineslsch e Jr.tsi (Schach)-spieler, nachJapanka
ßen rh ctundlage der sozialcnOre1nung.\üie sich " e ri 'die
. e,rr
per nen, um scscDJapanerzu spielen,leßerzre vor allcn die
sönlichcn Vcrhältn;sseim Hinblick auf Status,llekrnndreit Itansordnung der sechsSpielerdic jipanischcnBeobachterih
oder Beriihntheit aucli immer ändernmögen,so blcibt dcn Erstäunen.In def ltcpoftagc übcrihre Ankuntt berichtctcdic
noch cjne tieÄ,erwurzeheAbncigung bcstehen,die elnmal A sdhi Shin b un, eined et tü!rendeh japinischcnTaseszelrun,
eingefnhneOrdrung zu ignorieren oder urnzustotrcn. gen,daß Herr Van, mit ,7J.hrcn der jünssreder sechsSpic-
Dic rclrtiven Einstufungengruppierensich also um die ei- ler, bci d er Begrüßungszerenro n ie arnlrlughrfcn und auchbei
gcnePetson,und innerh:rlbdcs fcstctabliettenvettikalenSy- der Enpfangspartyin Tokyo rn viefterslelle gesrindcnhabc.
stems hat cin jcdcr scinc ihn zukommendc StclhLng.f,in D cr Jourml i st fLrhrfon:
solchesSystenrarbeitetd cr Bildung klar abgegtenzterSchich-
Bdrdtcn rirrl! hidr do.Atrurdlilcnc,wicinhpindicRi,lgdnlnuoB
ten inncrhalbcincrGruppe entgegen,diesclbstdannzu hier bcslinnlwl(1,$ dllc r-lcLVü, wolchudd jürs$okm rllh ilt uni
archischerOrdnung tcndicft, wcnn sie der Qu ltilmtion nurdri rrrr, (dcnzwcncncml) hd,lci leoton|he 0'nfrh,no in
ihrcr Mnglicder n achhomogenzusammcngcsetzt ;st. I n c;ncr {dh eonH(m Tsq1,sddl0rdo üho$cl!r, jcr2ilLr.dor nidrissd,
solchcnGesellschatL winl dic [.inordnung nach RangstLrfcn llü,9 ciN,ihmtslchlnscs$bnlidtrn!id, lcr Ersd)nissods l!et$ I i-
viel wiclrrigcr alsjcglicherUnt€rschi€din dcf Afr dcr Arbcir rdkän1ptc lls Caü hsc Lürdic lcsinDuntr dor l{rnslolsc.
odcr dcr Statusgruppe. Sclbsrbci Mcnschcn nli! g1€ich€r A! s
bildung,Quali{ikation und gleichemStatuslasscnsichimner Die Chinesenhaber nichr inucr cin so ausgcprägtes Gcfühl
rufden Rang beruhendeUntcrschicdewahrnehmen,und da liirSeniorirät urd Rang wje dieJapaner;si€ t'eschränkctrdcn
sich jcder cinzclncsretsder lxisrenz dieserUntcrsc]icde be- Gcltungsberelchvon Senio rität odcr JLargauf bestirnnteTä-
wußt ist, können.tieseoft UntcrschicdehinsichtlichdesBe- dgkeiten odcr Snuadonenund schenhenihnen rn anrtcrcn
ruft, des status odcr der Klasseübetlagern. !ällcn Leine Beachruns.Obwohl dic Chincsenstetsein Be
Dcr Vorrang desAkeren segenüberdemJüngefenf.rö-!. nehnen zu schätzcnvissen, drs HöhergesrelltenRcspckr
zolh, können nach nreinenBcobacL.ungenAhere und Jün
n!7cllhouDgund Adrede&ib.,zsndH zurit$ uni litG I')üson.Ahnli.l,es
gereuntcr bestimmrenUmständenauf glcichcrEbencsrehen.
uilt ü6rlscr5Lis ios ,9 JrltrhLndei(i'i Teil6erti.herio J!üs.hd s!ridrl
,Sicn $sohl?. wirJ cwi 6ei r,l.h rls Anrtde, :lso im SNrc d{ z\.n$lr.r Die Chlnesenkönnen dic Ransfolgelndern bzw. einenandc-
son,bdutzt Z{r slltrn i JrprnisJtn mehiert fesoftpr)oom;r dd rch Maßstabbci der Rangln.tung ihlegen erwa rrcsrrmmre
z*eneDPdsooiauß$in gaDzLslnütra,, eogumsrenzftrKoftcxrln v{d.o Verdienste und sich danachrichten, wenn es den Unstän
dier ab{ nidn lcr wlndd tn Ho'.l, llNnrus, zusoderTsiw],J rl,,
-""
,brl,, rfl r kNa: "!l-**rtkrGr{/Kunderbezenhndurdaud.r.g-.Jd,
ge{issüntkn iß lret J]für, Jaßfrü üden€itig ni.ht eniseordnet tc, dcD lst inJipin derRans cinmal aufder crundlase detSeniori-
, :r l e.rtscls. . B i l ,er un,e rl l er L m,,j nJ(n JI J, , . ue1 ei,
"
46
gehenddassoziaLe Lebenund:uchdie individuellcnAktivnä \ret die relativcRangfolgenichrkennt, vermig sichim rrsli-
ten. Senioritärund Vetdienstesind dic wichtigstenKrttericn chcn Lebennichr koftekt :'uszud!ückcnoder auchnürzu sir
bei dcr Schaffungeiner sozi:len Ordnung; jedc Geselhchaft zen od€rzu c$cn. Es s-;rd von ihn erwattet,daß ersrersdas
bedient sich diescrKriterlen, wenn ruch die Bedeutung,dic differenziene,kaun wahrncLnbareSysremvon Ausdrücken
demjewciligenKrnerium bcisemesenwird,je nachdensozia- der trhrcnbezeigung,dassogenannteHono.rtivs),sLenr,paral
lcr Gegebenheiten unterschiedlichscnrkarn. In Vesten sind har und in cespräch cntsprcchenddem Ranstrhrerschicd
dieVerdicnsteron erheblichcrll edeunrng,währendsichin Ja- zw;schcnihm selbsrund seinemceLenübcr anvender.Aui
pan die \{argschale ztr andetenScitc ncigt. Andets gesagt: drüche ünd Verheltenss'cisc!,die dem Umgans m,! c,ncn
InJapansind im Gesensä!zzu rnderenG esellschaften dieVor Höherstehcndcnvorl:ehahensind, dürfen iie cilcm Niedri-
ausetzungcn für die Anerkennung perönlicher V*dienstc gergcstelltengegenüberbenützt wcrdcn. Selbstunter Kolle
n u rs c hwac hent wic l < c ft,u n d d i e In s ü u ti o n a l i s i c rungdetso- gen kann auf honorarive Elemente nnr verzichtct werden,
zi a l e nO r dnunger f o l g ti m w e s e n rl i c mi h c tH
n i l [e d e sS eni ori vcnn beideSeitenengmircinandcrbefreundersind.Die deut-
rätsprinzipsicliesesPrinzip ist das augenfälljgereKdtcrium schc Spracheläßt einen hier im Stich, wollte man nach
ts basien auf rler Annabme,ddß ille, wclche in dieselbeArt brnuchb.ren Aquivslcntcn sr.rchen.Verhalten und Sprrche
ß.rrieb c inr r ur r r .: r re hg l c k n e F j \r:k c i tc n b e ri tz u n shd in Japan eng mireinandervcni,'obcn.'l
Einc Rangordnungnach Senioritätist cin cinfachererund Drs Rrngtolgcsystcminnlcrhalbeiner beslimmrcnlnsritu-
srabilercrMcchanismusrls cin Sy$tcm,das sich rn Vcdicn- tion bccinflulk nicht nur die Mhgliedcr dicscrtn*nuuon; es
stcn orientierr, da cs, cinmaleubli€rt, autonlathchund ohnc stcucrt iluch dic KonraktaufnahmczwiscLen Menschcnaus
d i e N ot wc ndigk c it c tu e rU b c rp rü { u n g l u n k ti o n i Abcrzu-
crt trnterschi cdl i chenl nsti tr:ti ouen,
w ennsi csi chzum er st enm al
glcicb bringt diesesSysrcmein hohesMnß .rDUnbcweglich- begegnen.Das crstc, was bcl lapancnr in solchcnFällen ge-
kcit nit sich. ln cilcr bestimmtenGruppc kann es selbstin schicht,ht der Ar:smuschvon Visi!cnharren.DieserVorgang
den untcrschicdlichstenSituatic,ncnnur eine cinzigc Rang- ha! gänz crhcblichesoziäleImplikarioncn. Visircnkarrenin-
folge geben. Kein cinzclnesMitglled dicscr Gruppe (n,cht fon eren nämlich nichr nur übcr den Namen (und mit wcl-
elnmal dcr Ranghöchste)kann luch nur das gcrinsstcclrrin chen Schrifrzcichcner geschriebenwird) und die Adresse;
ändem.Die einziseMöslichkeit zurAndcrungbesteht,wcnn ibrc viel wesendichereIruDktion besrehrdärin, daß sie Tnel,
irgcndcin schweNiegcndcs Lreignis die Grundlage der Stellungund lnsdlurion derer bekanntg€ben,dic sie überrei
Rrngordnung sclbs!benifft oder wcnn sich die Gruppe auf- chcn.Es geirörtzurltiketlc, dic Visirenkanesorgfäftigzu lc-
l ö st. senund dann dis eigeneVerhnken,dielrorm derAnrede usw.
GeradewegendicscrStarrheittrnd Stabilirär,die dasErseb- nach diesenIn{ormationcnzu richren.Dufch den Austausch
n j sder E iis $f ungin v e ß c h i e d e n c R ä n g e i s t,fu n k ri onj crtdi e
Rangord"ungalsder cntsche;dende Faktor für die Steuerung i ll lui, urn iurein einziSes
tseirpitthzuführ!n, da'?trthhsevi.*., dlß ßin
der sozialer Bezlehungenin J:pan. D1e gtundlegcndeAus .lrprnishor eineVielzrhlaon vön.d Iü d.! dcur.he Jch. ßib{,diecni\pr.
.h.Dddcr jlveilisen Siu{ion einzus.rz.nsin{lrliin6soDdrtshöLlich.s,dng.
richtung der sozialcnOrdnung durchdringtjedenAspekt der
Nr*rmaßenneuü:l*, €ins, dis Durrcn Maidche.nrdFrauenos\tr4 wlruln
Gesetlschaftwen über die Crcnzen der insrirutionalisienen km. (.bü Ncrr ni.rrl L.i arln ccleslnlrendr),eims aürJung.Dund Mänr{,
Cruppe hinaus.Diesc Ordnuig nach Ranssluienbestimmt reclrtv€niÄ lömli.h,5.wir cin gaDzinlornelles[s gibr r.g{ !]n$, dr au}
praktisch das gcsamtejapanhcheLeben. $hließli.h d.h Krir(vorbehalftn it. (ADm.d. Über.)

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von Vnitenkarten können beldeSeitenermcssen,w;e siesich Trotz allu indn-iduellen Unterschiedeim vcrlralten det
hinsichtlich ihrer relativenRangordnünssegenseitisund i! cinzelnenbleibt es jedoch cine Tat*'che, drß diesesGefühl
bcz"g auf dle Gesellschafteinzuordnen habcn.r Flrst <lann für Ransordnunscnin japanlschenSozialvcrhaltcDt,ct ver
\o r r elic ir t , r ' pr ' i f ' e a u tL rrL ' n .J e n rd rz ui re.ri wurzclt ist. Bei det Beschreibungder Persönlichkeiteines
tig, dasrichtlge Mall an horo.ntlven Elenenlc! und nn Höl Menschen bezieht ein Japaner seine obiektiven Mallstäbe
lichkeit in ihrc lrede enlließen zu lasscn. nornalerwcisc rus einerAnzahl festgclcgtersoz;alerVethrl-
Auch im \festengibtcs bestimnte Arsdtucksfomen, unter tensmustetrzu den wichtiglten zählendabeisozialeSrcllung
denenman je nachder An der BczichungzwischenSPrcchcf und Titcl, vährend individuelleQualitätcn geneinhin übet-
und Angesprochcncmatswählen ouil, ur lich kofekr 7u
vefhaltcn. In Japansild dic Möglichkeiten zur Diffcrenzie Ohnc ständiseBe.chtuns dcr jcweiligenRängeließesichin
rung jedoch vicl Lrmfassenderund komplizierter. Mxn Japankein normalcsLcben führen, denn dcr Rang ist cLiesr:>
b ru c hLr r . c r n r h" + rr l L .. rc l o n a . r l e d e r ri .t r ti " rr r. /i J( N " ,,,,. dLrJerd,' l eben i nJ" prn Lor r . I n eir en r r u-
rccht werden zu könncn. llinmal bat mich cin fr:Lnzösischer ditionellen japanischenHius oftenbirt berensdas Arnnsc-
J"u rnr l: . r . J r - c r o.e ,r T o k y " rrrr.k " ' r rc n s ,r. urn ci nr ment in cincm Raom diese Rangrbsrufungund zwingt die
Lrklämg dafür, weshalbdieJapanerihre Vcrhaltcnstreiseje Ilcnutzcr, eine feste Rangordnuig einzuhahen.Der rang-
ndchC cspfäcbspartnerbiswcilcnso schr ändern,daß cin Z!- höchsreSitz ist stctsin der Mitte urd hat hintcr sich eineNi
härer krum gLaubcnhann, daß essich urr cin und tlenselben s.lß (tohonona),wo cil,c llild,olle hinst und cin lkcbanagc-
Sprcchclhandeh.Der Franzr,rsc hattebeobachtct,wic sichso- stcck stchti dcr rängniedrigstcSitz ist bci der Tür' Diese
g i f die S t inm c änd c n - w a s s e h r w o h l d c n tb a r c r schei nt, Sitzordnungbietct nicmalsdic Möglichkeit, zwci odcr mchr
denn cr honnte lein ]rp:inisch und war diher niclr! in dcf Personenlangglclch zu plazieren.AL,swclcbcrn Gnrnd dic
Lage, dcn Gebrarch dilfcrcnzicrender honorirvcr Aus Zusammcnkunft auch statllindct, dic Anwcsenden werden
drüch€zo bemcrkcn;or spiirLeeinfachdcn Untenchied allcin .(nl i eßl i clei
' nc?u nJJ.,.r" l l c," l e R rn6o' dn ln6 r , n'"r 'ir u, , -
aufgrund von Verändcnurgcnim Tontall. dcr etabl;crcn,nachdernjedcr zu llcgiün die Zu lckh, runs
Nrtür1icL gibr es hdivlducllc Unrcrschiedebei dcr Ilctul- an denTrggclcgt har, wie siedie Erikcttc vo rschrcib!.St,rtus,
gungvon Anstandvcscln, und esglbt auchUntcrschiede,die Aller, Beklnntheitssrad, Gcschlecht rsw. sind allcs Elc-
von d er jcweiligenSituatlonrbhängcn,so d;Lßmeinellcispiclc mente,d ie zur lrcstlegung der Reihenfolgcbcitragen,aberder
viclleicht als weit hcrgcholt empirnden wcrdcn Mrnche Sratusist ausnahnslosdcr cntscleidendeFrkror.r Ein Gast
Leute prahlennit ihrem höherenstatus durch Ubetheblich- wltd inner nnghöhcr plazierraLsder Gastgcbcr,sofcrnsein
Lcn gcgenüberUntergebcncD,sind Vorseserzrenscgcnüb€r Srarusnicht wesendichniedriscr ist als def des G,Ntgebeß.
jedoch unteoürfig; ancLere zeigenvielleichtkeineUbeüeb- lin c,Nt auseinernwcncr cntferntenOnwitd rnir bcsondc-
lichkcit und geben sich auclr Untergebeneoscsc!übcr be rcn Rcspckt beLandelt.
schelden,wrsbci diesengur rnkonmt und den Vorgesetztcn Keine Situationwird irJapan alsso preldr cmplurden, wie
möglicletweise Vorteilc brirst. Und nrnchc Lcute haben wcnn die ;r"genesene R.nsfolsc mißachtet oder verletzt
ganz einfrch wcniger Emplinden für Rangordnungen,dtcsc wnd etwawenn ein RangDiedigeterauf einen ranshöheren
nachcn abcr wahschelnlich nur eine" zienlich l<lcincnPro Plarz snzr als sein Votgesetzter.Is wird immet wieder be-
zentsatzdet Bevölkclung aos. tont, drß in unseren"modcrnen. Zenen diejüngereGencra-
tion gern dic cntsptechendcnRegelnvetletze.Intetessanter- seüre, wo innernän ihm arch begeglet,im Rcslauran!,zu
weiseist aber{estzustellen, daß diejungen Leute der uaditio Hause oder auf dcr Straße.\fenn Ehefguen sich reffen, le
nellen ordnung {olgen, sobaldsie einen Beruf haben,da sie gen sieein verhahen ah den Trg, dasdem RangihrerMänner
nachund nach begreifcn,welchensozialenPreiseineVcrlet angemcsenisr, und gebrauchenhonorativeAusdrücke und
zungdetSpielrcgelnfotdert Darübethinaussrcht€in junser Gesten,wie si€den Bezi€hungenihrcrMänner unrereinander
In der Schule cntsprechen.Ver in Japrn eine Grüppe frihrt, neigt dazu,
Japanernie außerhalbdcs Senloritätssystelns.
hcrrschr unter dcn Schülerneine seht genaueRangfolge,die seineRolle als Führer aucL dort hcrauszukchren,wo diese
besondcrssrens auch iD SponvereiDcndhgehaltenvird lh übcrhauptnicht gefragtist. Dis VerhattenderAmerikaner ist
einen Bergsrcigerverein bcispielsweise tragcnd;e Schüleraus in diesen Punkt ganz anders:Näch ndncn Erfahrunsenßr
den unterenKlasscnbein Kiettcrn die schwereoRucksäcke' es be; ihnen oft sclr schwierig, auch nur fesrzusrellen,wer
müssendie Zclte aufstellen und das A bendescn richten unter eire Gruppe führt (bzw. wer einenhöbcrcn odcr niedrigeren
der Aufsicht der äfterenSchüler, die möglichenveise hcrLrm- Staus cinnimnt), rulternrrürlich in siruärlonen,\'ro [ührung
sirzcn und rauchcn. Venn Jles fcnig ist, essen dic älteren
Schüler als erst€und lNsen sich von den jüngeren bedicncn. E n. l .' rgel eereS i tz" rdnure.dreei nemZi mnr erin iapr ni
Diesessurke Rangempfinden,hcißr es, spiegeltdcurlich die schenStilsi, rrgcmcsscnist undinihm I'eeindruckendwirkr,
GepflogenheitenindorchemaligenjapanischenArmeewidet. gi l tauchi nw es i chei ngeri chtel enR äume n. Beijeder Zusam -
lm Westengib! eseinefestcSitzordnungbeiTischin der Re- menkunf! isr auf dcn ersrenBlick klaf, wclchcr dcrAnwesen-
gelnur bci besondercnIrestlichkeiten,wo det Ehrcngastzur den dcr Ranghöchstcist und ver der R.nsni€drisste. Die
Rechtendes Crstgcben sitzt usw. ln Japanabcf kann sich Häufigke;t, mn dcr je and scincMcinung äultcn, wie auch
sclbstbeim Abcrdessenruch d cr bcscheidenxcn Jramilienic- dic Reihenfolge,;n der die Anwesendcnzu Bcsinn nachein-
mand dcn rangbestimrntcnfrormali!ätcn cntziehen Zu Bc- andcrdasVo rt efgreifen,lass€nw€n€reRückscblüsse auf dic
ginn desEssensbckommtjedcr zucrst von derHausfmu den R .trrqordnur;zu.JenrrnJ.Jcr i n Jer \ähr Jf, L r t sllgs si- zr .
Ret in scile Reisschalc.Die Reisschalcnsollten dabci cnt- darl währcnd cincr IlesprechnungkaLrmden Mund au{ma-
sprechendder Itansotdnung gc{üllt werden ln der Fanilic chen.In einet heihlenSituationwereLcn Pcrsoncnnix niedri-
beispielsweisewird zucrst der Hrushaltrvorstand bcdicnr, geren Staruscs nichr wagen,{rüher oder huter zu lathen als
dannseinkün{tigerNachfolger(derSohnodcr dcr adoptiene ihre Voqesetzten, Lrnd sie werdcn mir Sichcrhen nienals
Schwiegersohn), dann scinc anderenKinder nach Alter und Meinunscniußern, die den Vorutellungenihrer Vorgesetzten
Geschlecht.Zuletzr kom en die Hausfrru und dic Frau des widersprechenkörntcn. Dic ß.ansfolsereseh ,lso nichr nuf
Nachfolgers.Die Reihen{olgc,in det bedientwird, spiegelt wcitsehend d.s soziäleVerhahen, sondcm zügelt auch die
also dcutlich die Struktur der Gruppc wjdef. lreie Meinunssäußcruns.
Da sich dieOrdnungnach Rangrtrfenso tegehaßigin der- An solchenVerhältensweisenkann man erkennen,wie de{
artwesendichenBereichendestäglichenLebensfindct, kön- dasGefühl {ür RansstufenbeiJapanernvervurzehßt.In die-
nen dieJapancrgar nicht andcrs,ah sich ihrer in aller Deut- scrHinsichtfühle ich nich an dieTibeter erinnert,derenVer
lichkeit bevußt zu sein.DiesesBewußtscinistsogarsostark, hrhensmustcrim Alltag dem derJapanerlnsofefn sebr ähn-
daß der offizieilc Rarg oft auch ins Privadebenüberlrasen lich ist, als sie je nach dem zwischcnden Sprechendenaner
witd. DerVorgesetzteam Alb€itsplarzbleibt stetsderVorgc- kanntcn RangunretschiedebenfalisGesten und abgesrufre

t)
honorativeAusdrückc sebrauchen.Ich konnte jcdoch lest rnsetiDgcnhaben.ri.cn croßreil einerUrrerhalt!ng bilden
stellcn, daß tibetische\{isenschafrlcr in Disktsionen kei- rvcilschve;fi gel]erichre,d;e SchilderxngpersönlicherErf ah
nerleiRangunrerschiedc bcachtenund rlle aut gleicherEbcre rurger oder die Darstcllung einer Ilinsteliung gegenriberei-
srehen.Md hatmirgesagt,drß selbstder Dalai Lamahietbei ner Personodcr einemE.dil , uld dasaufso definiriv€und
ItcineAushahmebildet.J apanischeVissenschatderhingegcn subjclirive Art Lrnd\feise, daß nn cinen Kotupromiß zwl
verlietendrs Gcfühl {üt die Unterscheidungzwischen rezpa; schenver!chiede!enAnsich!c! kaun ztr dcnkcn isr. D;e Vor-
und Arla; nie, nicht einmal in rein akademischen Diskusio aussetzung lür einc U!rerhahung, in dcrTheseundAndrhese
nen. Für cincn japanischen Gelehnen ist cs außerotdentlich gcgeneinanclcr gcsrelltweden, snrd cleichbcrcchrisungdcr
schwer, seinem scnpai olten zu wldereprechcn.Sclbst eirr Gesprächsparrner und dic Möslichkeit cincr Axseinändcser-
ganzbclanslosertrlnwand oder einc gcrinsfügigeNichtü ber- zuns ruf gleicbcr Ebene; nur das ermögti.trr tcürlich eiDc
cinstinrmungmit den Ansicht$ dessezpz; bedarfdessorg Synthcse.Di denJaparernjedochftirtezjehunseD zvßcnen
[eltigenund umstärdlichenTaktierens.wcr cinen trinwand Cleichgestclltendie Resch fchlen, sehensic nicht nach die-
vorbringcn *ill, muß zunächstmit cincr ausgiebigen Vürdr Jrei enr' Jl ..fnJe | 5. r i rfn fJ ro..' l er A ; Lr ncn, r 'i^, ,
"i
gung desbertelTcmlcr\{erkes desrenPd;inhöchst cbrcrbie- vor und habcn diher gfoßc Schw;eriskcitcn,rn e,nem zlr
tiscn lo.mulierunsen be8nmcnund kann crst dann rllnäh- Dishü$ion sesrclhcnsrrirxigen Punk!weirerzukonnnen.Da-
l;ch seineeigenoMciDung bzw. seineEinwhxlc ir ciicm Stil hcr sind dic mcisrenccspfächc inlellekftcll unersiebiglrnd
äußcrn,dc den Eindruch ltintcd äßt, daltscineBedenhenun- bictcn bostenfallsdcml{edner nir höhcfcmSr^ns cmouoni,c
bcdeutendscicnrdenn cr muß stea drr,rut bcdachtscin, dic Dclriedisrng, l(.lr|nril,ef dcm Z!höref vor niodrigcremSra-
Cefühlc scincsr?n/,zt nichl zrr vcrlctzcn. Dic l{ansordnung rus.N Lrrsehcnvcrstch!esci n l {cdncf,sci ncZnhijr efso gur
\on scnpaiünd höhdi ctstick! ilso gcradczudic lreic A$llc- zu untcrhrhen, dall sic ctwas davon habcn.
rung €igenständiscfGcdänkcn." LlcsonclersUnlcrgcbcnc sind dirunr bdnüh!. jedc oflcne
Dicscs Gc{ühl fi,r Rnnsordnungcn.das dicJapanerbis|ei- l(orfronration nrir ihren VorgosetztcnzLr vermciilcn. Dies
len zu völlig unlogischcmVerhrhen verrnleltt,zcigt sichauch führt dazu, dall in cesprächchltalrh jcnralscin kl^res Ncin
in den Verhaltenvnustcrnund Gcwohnheitenbei Alltagsgc- 1,' rc.pfu,' 1e' rJ. l i ,bo ..Iw ri ;L nr..rl , "nr il / , . r
" j.h
sptächen,in dcncncin r:Lnghöherer oder ältcrcrMrnn dieUn' scn ode. "Da bin ardercr Mcinüng.. Das ßcnühen, sof
tcrhaftungganzalleln behcrtscht,währcnd den trngnledetcn .Le i cn Ll d unrrrbl ün e- t ,,rmul e-u-sen/ u \ er nei-
^' l ,
oder jüngeren die Rollc der Zuhöref zugewlesenwifd. Gc- den, wurzclt jn det Angsr. sie könnlen dic Harmonrc uno
neinhin cntwickelt sich ein Gespr:ichuntcr Japanernnicht Ordnungder cruppe $öfen, dic Gelühle cincsVorgesetztcn
dialektisch,da esvon Anfang bis )inde von den Beziehungcn verletzcnund,lm llxtrcrnfall, sogirdic celahf mit sich brin
zwischenden Gcsprächspäftnern gesreuertwird. ln den nreL scn, als uneNünschtesEleDcnr rus der cruppe auss€sroßcn
sten Fällen besLehteinc Unterhaltung entweder eus encm zü werdcn. SelbstwcDn anderedasncgariveUrteil tcilen, isr
einseitigcnScrmon für den Gesprichsparlnergibt esn!tdie es unwrhrschcinlich, daß sie cs semeinsim zun
völlige Zustinnung, da dic Spielregel"esnichterlauben,ab- btingen werden, da sic befiirchten,dics hönnte ihrc ^usd.uck
Betiebt
welchendeMeinungcnzu äußetn , oder aberdic Gesprächs hcir in der Gruppe gefährdcn.In derTat scschiehte! häufis,
reilnchmcrbewegenslch parallelzucinandet,dtehen sich im d jcnxnd, ist cr crsr einnal abgcsrenpekals ciner, dessen
h r e ' e ur o l. onm er a m s i h l t ß i " d a g e rr: d o r a r. * " .i e AnsicLren denen der cruppe zuw;derlaufen,gtundsätzlich
"
it
und injeden Punkt äuf Viderstand ritft und von der Mehr denGrund für dic Frustrationleisrungsbewußrer personal-
heirüberspieltwird. Unte!keinen Umltänden wird irgendje chefsiD nodernenBetriebengeworden.Es gjbt vieteBei
mand für ihn Penei ergtelfen. spiclefürdiescsvondenB€troffenen probten.
Die gruppeninterneMeinungsäultcrungwird nr Japanalso BeidenVorarbenen fürdieses 'ieldiskurierre
Buchbin ichaüfvielehonkretc
wesentlicLvon der Att der cruppe und derSrellunsdesein- Ircllegestoßen. Der RanscinesAngestellten witd zunächst
zelnen in ihr beeinflullt. Ilei dcr Zusamncnkunlt cincr durchscineAusbildunsund danndurchseh Einrritrsdatum
Gruppe sollte ein Mngled seineMelnung also eher so zum i. dieFirmÄbcsdmnr.Daslclzrereist kcnNon derFilnen-
Ausdruck bringcn,daß csfür ihn selbstrisikolosund vonc;l le,rungvorseschriebencs Slarusktnefiun, sondemr! enetet
haft ist, als in wohlabgewogenerFormulierungenein Urteil wäs,dasrief im Bcvußrseindcr Arbeiterselbsrwurzclt.rn
rL g ,bin. . l^ J . m P ," b l .m b (,i h , * i i ,J c . D r\e - i ru e..i n vielencrollfirnen bildcndieNeuzusänse einesjcdenJahres
nngniedtigetes Mitglied selten, sich in Anwesenrert ernes eincnclub. Solche habc! dieAufgabe, den
"Jahrgsnssclubk
Ranghöheten zu Wort zu mcldcn. Dic Ffcihcit, in del Rangunterscbied zwiscLenBerdcbs.nsehörigcn nir tansjäh-
Gruppe seineMeinung zu äufetn, wnd gewlsermaßenvon riger Erfahri.usund dcu Neu.nköhmlinsenin dcr F;ma
den nenschlichcnSczichungcnbcstinlnt, wic s;esich in der Ceur li l, /u mifhrn.undrr.,-elJJ/J l,ei.dr. \(nioriuspn,,
Gruppe entwickelt haben; andersgesagt,sie hängt ab vom zip noch wcitcr zu fesrigcn.wenn cin cnzelne.bcförderr
Statusinnerhalb dcr GrLrppc. wird, sindseineKollcgcr,die im gloichen Jahfin di€ Irirml
Das Gefiihl für die Rangordnungunter den Mitgliedern ei- cirrrurm.s\rblich brunruL:;r. urrd.ir wi., cncincrnr.prc-
ncr Gruppe vcrzcrrt ouch das formcllc Verfahrenmoderner chendeIlcfördenrlgfo ern,da sicdleselben Vofausserzun-
Ausscbußsitzungen. Autorität und RecLtedesVorsitzenden gcndafürmidxächren. Vcnn der Belörclcncgarnochrang-
werden leicht durch cin Ausschuhnglied bccinträchtigt niedrigerist,wird dic lordcruns nochnichdfücklichef scin.
odcr gar aufgchobcn,das im Scnioritätssystemcine htihcrc Selbs!für dastüchrigstcM:rnagemcnt ist esschwcr,mit die-
SteilunghatalsderVorsitzende.Z ugleichwlirde dicseresnie semcrsraünlichsrafk ausgcprägrcn Gefüh1fiir Rangsruten
wagen,cinc Iintscheidung herbeizufüh r€n, dien;chtdie B;l1i- lcrtig zo wcfdcn.InJap.n isr die Vorsrclluns
"tch kmn das
gung desranghöchsLen Teilnehncre hat. Dcr Statusdcs Vor auch. s!ärker,die objektivcElnschälzons der eigcncn
snzendenist in Japan nicht recht geklärt. [ines der besten ^b€r
Irähigkeirer lingegenäul3crsr sering aussepräst. DicseFn[-
Beispiele drfür bleten Verlahtensweisennr iapanischcn torenhängen, wicnlrscheint,unnirtelbarmit derInstiturio-
Rcichstag.Drs hiufige Durcheinmder bci Aussclußsitzun' nalisierunsdes Rangsysrems zusamrnen. Eine Fnma mag
geninJapanund die Ta*ache, daß siesich innerwieder lest- nochsosehrdarumbemühtscin,obj€klivcMerhodencinzu-
fahren, scheim nn wescndichcndahcr zu komncn, daß es führenodcrzu fördern,dieseMe$odenwerdendochkeinen
dem Vorsitzendenrn Aurorität fehlt (sowiean ennptechen 0rfots haben.Das Ersbnisvird sein,daßdasManasement
d en Durchsetzungssrrarcgicn) und da13 die Mi!glied€r die Au- sezwungcnseinwird, mehrereADgchörtse deßelbenIaht_
torität des Vorsitzenden nicht anetkennen.Die Ordnung sangssruppe gl€ichzeiriszu bcfördern,um zu verhindcrn,
wird dann regelm:ißigdadurc! wicdcrhcrgestellt,dall man d.ll zwischen ihneneinnennenswencr Rangunterschied ent-
auf eineVerfahrensweise zurückgreift, dle der Rangordnuag stcht.So€rklärcnsichauchdievielenA$isrenrenundStetl
der Mirglieder beser gerechtwnd. veftrercrposten in Japan.
Das Gefühi für Rangabstu{ungen ist zu einem entscheiden Jesrößer und äh€r€in Unrernehmen it (wäszurIJolsehrt,

t6 t7
drß die Gruppe derArgcstelhen ein höhcresMaß an Snbili ten; auch das Zrsammcnsehörigkeitsgefühl von Jahrgang!
tät und Zusammcngehödgkeitsgcf ühl aufweist),dc*o stärker gruppenerlaubresnicht, de! üblichenKlassifi,ie.unsennach
ist die Rangordnung institurionaLisiert. Ungekehrt ist cs in Bcrufen viel Bedeutungbeizunessen.Das liesr äuch daran,
klcinen undnittelgroßenBetricbersowiein jüngcrenUnter drß man von Anfang an nicht für eine bestimntc Arbeir ein
re l rn en: i r t r . Ler . or r:rtm rm \e r o rrJ L ' P i ,7 p o ri erri .l gesrclltvird, sonder! für jedeAtr yon ßcschtfriglns, vclche
'
tcn Lohnsystemabzugehenund zu enren Sysrcmzu wech- die F;ma cinem zureilenwi.d. ss isr üblich, dar md nacn
seln,dassich bei der ßczahlungan dcr Leistungund bci der dnandcr die ünrerschicdlichsren Tätiskcitcn ausübt.Mirhir
Be{ötderungan den Fähigkcitcnorientiert. Das strtte Senio- sibr es wedcf aus der Sicht der lirnenteiruns noch der des
ritätssystemrvird oft als das xraditionelle. Systemangese Angestclltenein festgefügrcs Sysren von "Berufen.. Theore
hen, dasnar in Richtungaufoder in enr 'nodcncs" Systern rischließesichsagen,daßsich dic Stärhendieserhorizonralen
urngestrltenmü*e. lntcressanterweiscist diesesstarrc Sy (befulsbezogenei)und verrikalent;lnsordnuissbe,oscncn)
stcn jedoch einc verhähnisnäßisjunse Entwickluns, das es Beziehrngcnumgekehrtproportioml zueinahdcrverh.hen.
in der Frühzeit der lndustrialisietungnicht gegebenhat Es Vährend es in Jipin kein nennenswcneshorizontalcsZu-
cntstanderetin dcn spiteren und fortgeschrittcncrenStadien ,J,nhen-.l ,Jr:,kci Fqel ,,\li nn.rl ,rl L .ol , her u, Jppen wie
der lndustrialisierung.Untcrstchen wir dic Gesclichtc dff ctv3 d€r der B iironngcstelhen,der Afbcitcr
ci n zelnen Unt c r nc hm e n ,s te l L c n * i rfe sdt,
a ßc i n s o l chetP to- usw. gibt,^breilrngslcncr,
hcrrschrsratrdcsscncin iusgeprästcsAbrcilungF
zelt in Richtung aul dic lintwicklung cincr stanen Rangord' dcnkcn,dis sjch lLndcrrenikalen llindung orienricrr.So bil-
nuns fisr übcrall stattsefundcn bir. det sich ctwa cine 6ruppc aus oinern Abreihugslcncr und
Enrisc dcr jungen, erfolgrcichcn Nrcbhlicgsunrcmehmcn schen Unrcrgcbcncn; innerhalb cincs frachbcfcichscjner
wic ctwa Sonyodcr Honda warenlangcZcit stolz aufihr mo- Univcfsirät bcispiclswciscsi0d l\o{cssor, a. o. tuofcssof,
N necnht d c m s i c aberei nc
d crn es , dc r nol< r at i s c h e s M a n a s c m Dozent, Assisrcnründ Sludcnrcnin eincr vcnikalcn llezie-
bcstinmre lintwictlungsstrte crtcicbt hanen und dic |irrnr huDg milcin^nder vcfbundcn. D€r Profcssor steht seincm
größer gcworden und dcr Lrfolg gesichcltwar, enrwickchc Dozenten und Asslstenren(dic ncjsr ehemiligc Schülcrvon
sich ruch in solchcn Unt€üehmcn das st^rre Scnioritätssy- ihm sind) urd seinenSrudcnxen näheralsscincn1,ro,€ssorcn-
sten nach dcm gleichenMuslcr, wie es sich bci den ältercn, hollegen.
größcrcnund bereitscmbli€rt€nFirneD lindet ManchcJapa- Aus einer solchcDvcfiihrlen Orsanisarioncrsebensiclr dic
ner inLerpreticrcndiesesPh:inomenals Zeichcn drfür, dall vielfältissrcnKons€quenzcn.so wnd beirpieisvcisehäufis
eineFnma "gete1[t. sei,gilt inJapm doch allgeneln, dalt dic nichtdetzum VorsnzendenoderzunLeirereine! Kollchriv-
llclegschaltun so mehr dazu ncigr, enreinrernc Rangord- otsans scvähh, det offcnsichdich def I'ähissrc isx, sobdern
nung und gew;se bürokratischeVerhaltcnsnüsterzu cn!- cher eine leichr zu beeinflussendcPersönllchken.Dic An-
wickeln, je größcr und gefestigtereine lnstitution odet ein sprüchcdesF:i hi ge.envcrdcnofrübetgangen, weildieände-
Unrernchmen ist. Diescs Phänomennag es arl der ganzcr rcn betürchten,cr hönnre füt den Vorreil der ctuppe arbei,
\ cl Lgeoe. .r ber J r r t,e .D t. d i e -. i n l ro tr .,:,n i ,r. i .r e r ten, aus der er kommti unter den ir Japan hefschender
zigartig. Verhätlnisscn;r diesefurcht nichr sänzlich unbcrcchdsr.
Abcr nicht nur die StärkediesetRangordnungüberwindet DicseArt der Ordnuns zwischenmenschlicher Beziehunsc!
die SchLrnl<c n zw;schenuntcrschiedlichen! cschättigungsü- inJapao scht in schrr{em cegcnsarzzu der in andcrenGe

i8 i9
sellschaften.InAmerikaund auchin Englandbil,renetwaoer lolge des Rangordnungss)'stems und entspr;cht nich! dem
Lehrkörper einerUniversitätoder die leitendcnAngestellten Bewtrßtseineinerhorizontal strukurierren Gruppe,dieln et
einerrirns eine eher{unhdonal bcstinmte G.oppe, die auf stcr Linie un der Kanetadscheft willen gegündct vurde.
Rangunrerechicdcwcrden
"Kollegialität,, bcruht. Geringe DlesesBewußtseiügrenzt vicimchr deurlicheRangstufenin
gemcinhinübersehen;anstelledcs llangs gibt es scharfdefi- ncrhalbdesBildesder cesamrgruppeodet der instirution als
nierteGruppen-Assistenteno.terS$denlcn stche! den Pro- sanzesab. \X/ieühterlcbicdlich dic \firksani<eir zwischen-
fe$ofen gegenüber,Ansestelltebzw. Arbeiter den leitenden ncnschlicher Beziehungeninnerhalb einerJahrganssgruppc
Angestelhen.InIndien ist dieseArt Gruppenbcwußtseinso- seinkann nn cegehsat, ?u eincrvcrdkalcnCruppe, zeigrsich
gar nocl stätkerausgeprägt. Dic An gehötisendesIndian Ad- in dcr wirksrnkeit von Empteblung$chreiben.trin Jap cr
mlnistrativeService(IAS) babenbeispielswcisc ctwasAhnli schreibt F-mp{€hlongsbriefc bcrcitwillis und ohne sondetli-
chescntwickelt wie ein Kastengcfühl,drch dassie sich von chcsVeranlvorrungsbewußrselnledisli.h aufsrund dc! TiF
anderenAnsehörigcn des Vetwaltungsrpparats:bheben. So srche, 'daß er den Mrnn kcünk. Ddcr k.n! mn nie sicher
fühlt sich cin stellvetrretenderAmtslcitcr seinenIAS-Kolle- scin, ob cin Empiehlungschreiber auch wirkt. Normilcr.
genin anderenÄmtcrnoder in andetenTeilcn lndiensrielnä- weisekänn man wcnig von eincr tr:rpfchlung crwanen, die
lor als den unnittelbrren Untcrgcbcnen ;n semer e,senen jcnmd an einen Khsenkameraden von ähnlichcm Ring
Behörde, die keinc Angchörigen des IAS sind. lch fand es dchteq sofernn icht zwischcndcn bcldcn cinbcsondemenges
überraschcnd,wie eineGruppe vou IAS-Leuten,diesich zu- ircundschaltlichesVerhä1tnisoder cine Angclcgcnhcitvon
fällig aul der FaL* zu cincr Konferenzbegegncrcn,trotz dcs gemc;nsancmtrnd bcsondcrcmlntcrcssc cine ltolle spich.
untcrschicdlictenLebens oderDienstaltcrssofonmnernan- Andercrs€itserwcist sich cin F-hpfchlungss.hrcibcnvon ei-
derwanr wurden. Etwas Äbnlicheskönnte estnterJapancrr ncr pro'nincntcn ältcrcn Pcrsönlichkcitbei desscnUnrcrgc-
niemalsgcbcn.UnterJapioern könncn cin Untcrschiedvon bi ror rl ..r.rßerorde,tl i rhw ;rl ,uni .v,,l l .I. s, r r 1- i. 1, 1. r ,
auchnur einemeinzigenDicnstjahr und geringlügigcDivcr- ciDckorrchtc, wcnn nicht gtuübermältigsroßzügigeB€hand-
genzenbei dcn llefö rderungsstufen Icichtcin Un beh4en her- lung, und alldas unabhängigdavon,wasdcr Unrctgebcnevon
vorrufen, dasjeglicheCemcnxchaf*gefühleausschlicßt.Ein dcm Übcrbringcr dcs Empfehlungschreibensoder dcsscn
IAs-Angehöriser kläne mich darüber auf, dall cin Bewulk' srlrus hält. Die veftikde I-inic isr also vicl wirlßamer rls die
scin für Starusunterschie.te sich cis! enrwickle, wenn das
Dienstalterum rnchr rls siebenJahre diffetiert. Ein Untet- AngesichtsdieserStruktur mcnschlicherBcziehungenund
schicdvon diesemAusmalt hättcEinfluß au{Dienststufeund angcsichtsdet venikalen cruppenorsnnisadon,dic sich lo-
Tätigkeitsbeteich,sci abernoch inner nichr so srolt wie det gischaus iLt crgibt, isr das auf cinem gemeinsamenAttdbut
zwischcn lAs-Angehörisen und dcren, die den' IAS nicht bcruhende cruppenbewußtsein,wie das von Univcrsirärs-
angehören.SolcheDicnstälterensind wie Kastenilteste,stea profesoren oder Arbcitcrn, no!wcndiserweisesehrsch\rn.h
besorgrum das \{ohLergehenihrcr cigenenLeute. cnfwickeh. D$ Bewußtsein,sleiche [igenschaftcnund F:i-
Obwohl man in lapan eineJ:hrg:ngsgruppeoder dcn Khs- higkeitenzu bcsirzen,dasbereirsdurch dieseintetne Strukür
senverbandin ciner Schuleanerkennt,sind solcheGruppen beeinrrächtigrist, ivird dadurchnoch weiter geschwächr,daß
selbstdasResuh^tdesSystcmsvon Rangordnrngen.In andc- esan Kontakrenmit einen selbsrähnlichehLerten außerhalb
tenwonen, cin solchesGrüppenbevuikseinexistieftnurm- der eisenencrüppe {ehk, sowie durch die Neigung, sozlale
Cruppen in Rahnen einzubinden.Arch h;er herrschtvic- andetsak dasdetBeziehungena & odera-c. Dahcrbildetdie
derum anstelledesBevußtscins,denselbenBeruf auszuüben, Struktur auchnichr ein Dreieck oder einenKreis, sonderne;n
sreß das cefühl, demselben"Haushah. anzuseliörcn. aufdem KopfstehendesV (kühftig mit dcm Zcrchen wre-
dergegcl:en).Obwohl a, D und c eine Grüppe bilden, ^ ist es
nichr notwendig, daß sie als ctundlage fu. dic cNppenbil-
z. Dic G r unds t ru h u t z e trth a l e , O ,B a n n a n on drng einc alleDdrcien gemeinsrmeQualifikrrlon besitzen.
Die Gruppe bildet sich lediglichdurch Anhäufungvon a-D-
Die Odnrng nach Rangstu{cn,dic zu feinstenDifferenzie- und a-c-Bcziehunsennir a als geneinsamemBtennpunkt.
rungcn zwischen den Mitgliedern einer ctuppe frihrt, läßt Im Gegensatz dazubesi tzehbei derY Grupp c4, , und. ein
zwischenRänshöher€nund Ransniedcrcnfcsle persönliche gemcinsames Altribut als fürdie Bildungder Gruppe gtund
llindungen entstehen.SolcheBeziehunsenbilden däs Heü legendeQualifikation. Aufdiese \(eisc wifd dasArtribur für
stiick des Systens einer Gruppenorganis:tion.Eine Crup- die Mitgiicdschaftgarz deutlichund zusle;chGrundlageder
pcnstr rtur, dic auf einer derarlis sr.rken vertikälen Linic {iruppenbildrng. Einetu Außenstehendcnist unmittclbar
beruhr, untemcheidetsich nd.hweisb ron cincr,dic sich.uf klar, ob cr sich dcr Gruppc anscllicßenkann oder nicht. Inr
cinc horizontale Lini€ gründe!. Fal)eder X-Gruppe gibt eskcincso offcnsichtlichcRcgel,die
übcr dic Mitgliedsch,rftentscheidet,dis heißt,jeder beliebige
Außenstehendekann aufgenonrmcnwcrdcn, vorausgcserzt,
crlcrnt cin Mitglicd hcnnenundwird von ilm rkzeptien; dcr
Zugang zu der Gruppc ist chr cinc situatir.rnsbcdingte Lrnd
pcrsönlichcAngelegenheit,wobei die UnN!ändevon lrall zu
Frll ganz verschiedensein kön1cn. Dic Auftahmc cincs
ncuenMnglicds in dic Gruppc hrt heineAnderrng der Stel-
lung irgendeinesder bisLerigenMitglicdcr zur Irolgc, da das
ncuc Mitglicd auf dcm niedrlgstenRang elngestr{t wird.
Ab b . r In de, Y uruppe l ,i nFeFen! ürd( Ji L A ufi ,d l, , nc.ir c' neuen
Mitglicdcs auch allc anderenGruppenmirgliederberühren.
Der srukturelle Untetschied zwischen der (vertikalcn) Einmd aufgenonmen,wäre esjedoclrmir.llcn andcrcnMn'
GruppeXund dcr (horizorralen)Cruppe Yläßr sich folsen glicdcrn slcichsesretl..ln det X-Gruppe glbt es für die F.in-
detnaßen zeigen:ln Abbild!ns r stellendie dr€i Punhtc a, gliedetung unbegtenzteVariationsmöglichkcitcn.Ein Au'
D und c jcwcils dic Mitglieder einer cruppe dar, wobei wif Itenseitcrhrnn zwar leichr einrreren,doch is1es eine un{:le-
davon ausgehen,daß jede cruppe aus derselbenZahl von xible srrukur, ]n der das einzelne Mitglied scinc rclarire
Mitgliedern besteht. Sci dcr Y-Cruppe bilden.tiese drei Position inncrhalb dcr Orsanisirion nichr ändern kann. Die
Punkreein Dreieck bzw. einenKteis, beiderX-cruppe hin- Parrizipationd€s einzeln€nnr der Gruppc vird durch seine
gegenfehlt entwcdcr dic ]lasisdesDreiecks,oder sieist sehr l * t.tc\crde B ezer r rg zu . req be.r rre n t , r : ppenm i. -
'm
schwachenrwickeir.Y/ebn es hier überhaupt cinc Verbin- slied seteselt, was nllein die unverrückbarcGrundlage [ür
dLlhggibt, dann istdas wescn dicserB eziehungl cetheblich sejneEinslicderungin die cruppe bilder. Andereße;tskrnn

6)
t-

in def Y Gruppe theorelischjedesb€liebiseIndividuun den Wie schon sesasr,beruhr die Gruppe äu[ der Akkunuladon
Platz einesjcden anderenin der Gruppe cinnehmen,ünd ein von Beziehungenzrvischenzwei IDdjvidueniDie cruppe in
neuesMitglled kann nit allen andetenMitgliedern glcichgc Abbildung z sctzr sich zusanmen ausden Beziehungena l,
srclhsciD.DiesesttukturellenUnterechicdezeigenslchan der a-c. b-d, b e, c lüd c g. Die Beziehhg zw;schenzwci lndi-
Posnion und Funkrion von a. Bei der Y-Gruppe kann dic vicLuenvor höhcrcm und nicdcrem Starusisr die crundlage
stellung von a (wie lon jeden rndercn Gmppenmitglied)in des Strukturprinzlps der japanischenccsellschrft. Dicsc bc-
Übereinstlmmungnit Vcränderungenbel rnderen Mitglic deutsameJ3czlchungwird durch die radnionellen Besriffe
dern modifizien werden. Die Organisation der Y Gtuppe oyabM rnd hobü arsgetkrickt.Oldr,, bezc;clinc!dic Pcr-
kann ohnedie Existcnzvon a fonbestehen,da Dund cmitcin- $h hlit den StatuscincsF.ltcrnteils(o1a)und lolaa die mn
andcr sind. Da bei der X-Gruppe doch alle mit a dernsratus ei nesK i ndesfko).In A bbi l drns, isr , Aor , , von
"crbundcn a (det iyabunl, wl, g)eihzcitig rt ü olal,az von d. Eine eln
als dem orgrnisatorischcn Angelpunkr verbundcn sind,
rn rc hLJ r r J J r len v " r a e . d c n ,n ,ri n M r;)re d c rnunmog- zisc Pereonkann mehr als einerunktlon ausüben.Dic tradi,
lich, den Gruppcn"crband au{zubauenoder zLr crtriltcn. tionelle olaban-hobm-ßczichurg mhm beispielsweisedie
D xrinlic gt einwic h ti s e sP ro b l e mi n b o z u g a rtd i e Ei senLüm- Ces it der Bez-iehungzwhchen Schutzhcrm und V$illen,
lichkeit der t;ruppenführurg. Grundhcrrn und l'ächretoderMeisrerundlüngeran. Dic ßc
Untersuchcnwir dic Bez;ehuns einerG ruppc zu ih fcnl Irüh- stiffe otabek M'l kabun wcrden ruc! hcutc noch gebrruchr,
rr. , r c lk n s ir / Ln: j c h .rrr,' . J r{ + h ri .l c r X-Grrppc z" .rr wcnn aLrc| nicht h der strengen Bcdcutung dcs Vorts.
nichtulrnöglich, abcrdoch sehrschwefist, |ührcrausrutau- öyabun Lann jcnand in irbcrgcordnctcrStdl:ng im tserriel:
r\o . A uß c r don r . r C i . ti i h n r" \,{ t' t+ ' .,u 1 sci n,zu demsi cbi m Laul cdcrJrhreei nc cngcpenönlichc) 3c'
" i n c.i nzi s.
Personbcschränkt.Ir dicscrX-Slruktuf ist csun,nösliclr,diit zi ehuD scntw i ckch bi x.D j cw cscntl i cbcn
E l em ent ediescr Be-
zwc iodc r nr c hr P e rs o n e n s i c häi nb n l i c h c ro d €gr l e icherS tcl " zichung bestehendarin, d l Llerhobun vot sdnen oyabun
lung belinden. Folglich hrbcn die venchicdcncnllczielrun- \{ohltrtcn odcrHil{t crfährt, ctw.rbci detStellungsuche odcr
gcn,dicdcn Irührer mit anderenGruppcnmitgliecternverbin bel der ßeförclenrng, oder auchdarin, daß dicscrihn bci ciner
den, nicht notwendigcrwcisccLiesleichenAtrdbutc. h Ab- wichtigcn Enrschcldu ng bcrät.UrngekeLn isr eh Aolaz stcrs
bildung z wnd die Beziehung.dic dcn trührer a mit dern bereitwillig zu Diensren, wcnn san oyabun L)ics[otder.
Mitglied I vetbindcr (odcr a mit g), nut durch und übcr b Sdrbr bcispiclswcisc cnr Ranshöherer,danoeilendieihm Un-
rergeofdnetenzu seinenrHaus, urn bci dcn Vorbcreitungen
für dic scgräbnisfeledichkeirenzü helien. Ihr ßeitras;sr ofi
sosir srößer als der dcr VcrwandrcnoderNachbarn desTo

Fast alle Japaner stchan in oyabun-kobun-Bez,ehunsen,


glcichgültig,welchen Betuf oder rvelchenStarussic habcn.
[in hervorräscndcsßcispieldafur borvor einigenJäbtehdie
t c \{rahl einesneuencoLrvern€ursvon Tokyo. Als der m Ende
e{olgrcichc ßcwcrbcr - ein berühmrer Professorfür Vitt
schafrswlssenschaftenaufge{ordenwurde, sich as sorun-

64 6t
saFer Kandid.! der Sozialisrischentnd der Komnonßrl- je wifksaner die o1,r,, Äolar ßczichungs-ird. Mrn hann
..h .r P , , . 1 r Lt . . elL r ,, ,'
'iL
r,I e -,A /J .(r.,' seinenot,r,, vcchseln, doch zeisr det Vechsel als solchc.
fräheten Lehfcr (seinen oyabrn also), eincm bekannten bcreits die Schwächeder Beziehuns.Es gibt narürljch auch
Virtschafts*issenscha{tlervon fasr aclitzig Jahren,um ihn die Ausnahnc, dall einerLeinenolu r,, hat (tuitglichcracise
um Rat zu frascn, ob er d.s Angcbot innehmc! solle. Dle hJ, er+ a," . ,.l e.l ,
',
i l ' r." dc..i .h$p sFn. , e
'e, '
Pre$e hicft dies tür völlig normal und s-ar aucn von "orn Jezt,t als Aurorirtr anzuerkennen.[.in solchcr Mensch,
hcrein c{avonausgcgrngen,daß dic beiden Profcssorensich ,einsaftet Y/olf" ftprÄi oFazy' gcnannr,isr smth u nd aktiv,
tretfen würoLen.Die Zcimngcn brachtcn ctanr rm nächstcn pa{k sich abc. nur viderwillis än. Da jedoch im allscmcinen
Tag Bilder von dem Tret{en uncLbetonten dic Vichtigkeit nehtere hobu einen temcinsrmcn olalar haben, hat d;e
der Mcirnng des olabun.I'ine oybn kobu*Bezichwg Y/eigerung, cincD oyabun anzuetkennen,auch cincn Aus-
cntwickelt sich ;r Verhufc <lcrAusbildung: sic hat geselL- schlull rus der cruppe nlit genrcinsorcn olalza zur Folge.
schalilicbe wie privatc Iledeutung und kann nr dcn liriti- w -.,i ,o,.l ,. l l i Jh(. n(i rl ,hcI l Jl .i J,, . h. ei, , , , . r E. . u
sclen Augenblickcndes Lebcns symbolhrlt zum Aosdtuck kann ,n.n doch sagen,dalt cruppc! sich in.lap.n durch die
korrmcn. [,jn oyabnn spiclt, wie drs wort schon sagr, die Multiplizicrung cucr vertikrlen Beziehungzivischcn zwei
Rollc cines Vrtcrs. Und es ist hcincswegsungcwöhnlich, Indi v;duenbi l dcn.J)dgl i cl iw i rd di c S rel l ungdescinzclnen
wenn ein oyaäar enrer-ichtigcre l\nhtion:rusübt als dcr ci i nftrmcl l i nncrhrl b des cei l echrsei nersolchcnßcziebung

Dcr \(nkungsgrad dicscr llcziel,ung kann ron F,rl1zu Irall v; müsscrntrnz!,^bbi l duns, Türückkchr en, uü dcnM c-
g .L nzv c r s c Lic dcsnci n .C rn z u n L c rs c h i e d l i c lhr.rc
c ü cntcw tc chani smus desGefl ech!szu crl äurch,dxsdi c Cr upp, rbildcr .
ctwa dcr Iin{luß dcs oral,az, scin St.rnrs und scine pcrsölli- l (ei ß,.l , v,rbi rrl Irq/ü,i ,cr' a.rrrtl D .rl ..J.r r r r . r r r r "nr ,
cl e A nz iehL' ngs k m tt o d e r i n d c rc rs c i tsa rc b d i c rcl rti vc tisch ruch die Verbindurs von I und 1 mil ,l unrerlr.ochcnl
Schwäcbctlcs to&r rngcn 7uf Stätkuns dcr Bcziehung bci I)i c K onrrol l cvon a übcr I (\v;erL,chüL)crc,/ und s) isrnuf
EiniEN.,rdbLn klnai /xhltcichc und sehr vcrucbicdcnc io ,,b,-, L" d. n,i ) l ,rh. l 1.l c-rJ' -l j . zr.l rurgl, r " r 'er nr , r c
laa hrbcn, die riel Einlluß und Mrcht bcsitzcn, währcnd an- sei nerK orrrol l c übcr, ruch I !nd c b€hcrr schcn. l. olsll. h
d e renur wenigc [ o] rr h a b c n .u s k rn n rrc h s c i n ,d rßi ernand l i cgtdcr K eh def Gfuppenstruktur i n dcnr , 'un. t . t e| a- f -
dic Bczcichn!ng olarn eigenrlichsär nicht verdicnt, di el B ezl ehungen. Itci l tcnsi cab.hi rdi esünvenneidlich dcn inr cr -
lediglichein Rrrghöherer (rin&i) ist. Genauso,stesn'r den ncn ze,frll der GtupPe 7ur I'otgc.
Aobu, Mancherw:irc nicht in der Lagc, cine bestinntc Pcr In dcr X -C ruppci srdrherdi eE i srenzvon, ( sovicdcr ar -
sönlichkeit rls scinenolalaa zu bezeichnen,rbcr selbsrln und defu c B;idung) unslcichvichriser fü r den Bestanddcr
solchcnFällenglbr eswalrschennicheincn be*tnntensrn' Gruppc alsin d cr Y-Gn ppe-Egalwie starkdic Einigkeltoder
painn dem scigeschnackenrcsolalza, dem rnrn benplels' vie "gtüchlich die cruppe. (um cnrcnjapanlschenAusdmck
weisc nur schver einon Dienst rersago könrre, wcn! e. zu ve.$-cndcn)isr,die plöLllche End€rnuns dcs Führeß isr
drmm bäre.Man krnn mehrcrc n lcher Je-Pai bxben, abei ein schsere. Schlagund führt auromarischzu einer ,Haus-
normalcr*eisehat man nur ?u einemcirzig€n elnebesoDders \ r qde yrp.rr,.h' qu,d u,k.rr : ir d ir er ner
' l L.rrb:l l i "
cngeBeziehung.Die Neigxng, unler nehreren rcul,a' e'nen
bestnnnten rh oyalar auszuzeichnen,vird um so stärker, \üie cshcilk, besünddie größreSchwächcderfrüherenjapa
nischenArmee in der schlachrtlarin, dalt circ Kampfsruppe tenz. Zum etstenisr dic Posiriondes künftinen Führersdann
zetfiel, wenn thr Zugführer gefallenwar. Ein Zug, der durch in gewisscrvcise lesirinlen, wein e! als Nachfolser bercits
den Tod scincs Lcunr.Lntsseinesorgrnisitorisch€n Angei in der cruppe besteheDdcBeziehungen nicht zerstijrt.Leg;ri-
pLrnktsbetaubtwat, konnte leichtzun wnren Hauf ens erden hität bcruhr auf Seniorität(nichr notvendigeNeise des Lc-
und bei der Beurtcilung dcr Lagc schlhmc rchlcr bcgchen. bensähers,sondernder sruppeninteften Dicnstjahre)| Senlof
ln dcr britischennrd der amerikanischen Amee gibt eskelnen ist schr vdhrscheinli.h aucli dcrjenise,der nach dcm Führer
derartigenZerfaLld er Kanpfgruppcn; ciu Lrsatzzuglühreraus den höchstenRarg einnimmr und ihm eng rcrbunden wrt,
dem Mannschaftstand iibernimnr sotofi das Konm.ndo, denn dje Hier.rchie in der cruppc richrer sich na.h der Rei-
und dic Konrollc übcrden Zus blcibt unsestön erhrhen, bis henfolgedes Beitritts. Cibr esmehr als eincnsolchenKändi-
nur noch eh einziserSoldat iibrig isr. Obglcich es scheincn date!, so w;d der ihesre der H;ruptkandidarfür die Nach-
rr";. r l, h, bi J * n- , i ,. t J rl rp rn i .. l " r u , rrp p .r''rc rnr.r folge in der lrrhrung. wohl [rnn ein solchcsNrrchfolge,
ti o n eineB as is linie ,b e s i tz td i e s e Bi n d u n g ta s tk e i ncFunkti on. schcns zvar beeinrrächtigr nd unrcr gewissenUnlsrändc!
Ohnea llllt sicL cincBczicLungnicLt ,rufrccbterlulten.Vci und cegebcihcitcn gesrötr werden, aber cs bleibt doch das
tcrc Komplikationenentstehendrdurch, dalt ä und rdann l:e- fuf: le Mifsl;€der cincr cruppe akzeprabelstcVcrfahren.
reit scheinen, rntrgonisrischc Ambitioncn zu cntwickcln, Zum zwcircn brrucht ein Mann schließlich,um Iührcr
w cl c hcdie G r uppe i n Ira k l i o n e ns p a l te nk i j rn e n . schaft rusübcn zu kijnncn, ci,rcn exklusivcnI(rcis pcnönlF
Difh licg! ilso dic vicbtigstc l!nktion .lcs Irührers:tir ist ch€r Gefolgslcurc,dic ihrn unrnixrelbirvcrbund0nsind und
dcr lcgitimc InlraberdiesesRrnges und zugleiclrdie übenr- sci ncMachtbrsi sbi l den.D er kü11fri qcmhrersollt enichrnur
gendePersönlichkcn,wclchcdic M itslicdcf zusammcnzuh:rl' Jer scni o-$ r di l krdr !i ndurracr z,r i r.rn Vor giingcr . cr .
sondcrn€ssol hcduchj cmmd sci n,der -
tcn undG c gc ns ät zzcw i s c hc n i h n c nz u u n te rd rü c k cn vcrnrag. übcr cinc cr hcbliche
i sr d c r |ühr er s c lbs rn u r z e i tw e i l i gn l c h r b e i s e i n e nLcrten, Zdl von illn dlrelrr verbuiLlanankobun ,tertn$. Die hobun
kann esunterdicscnzu wachscndcmZrvicspahkommcn. Dcr dcs VorgäDgcrssind richr nnn,€LL'ercit,dic ahcn ßind!ngen
\ üeis eIl ö n e n (r r3 3 -r: r:) h a tted i e serkannt,
b u d d his t is c he gegenübcrdcmneu€ntriihrcr wcircr schenz!l l^ssen,sondcrn
als er leststclltc,daß scincJüngcrwährcnd scincr Dchmenvielleichtcinc Posirion ein, die mit dcr scinenkon-
hoir nicht friedlicb bleiben und sich streitenwünlen. ^bwcscn-
Zu sei- kLrffiert. Aus diesen cruld nag cs cilcm Sohn milunrcr
ncnJüngcrn gcwandtsagtccr drher: 'Jhr sollt nicllt zusam- nichr ode. nlr schwergelirgcn, die Nachfolgenr,rmt sernes
merbleiben, sondernjeder gehesehen eisenenY/es.. Vatersanzurreren:Sogeschielrtesnr derTaroft,d.ß der dcDl
Bei elner Gnrppenstruktur dicserArt lührt cin wechscl in chemaligenFührcr unrninelbat verbundcncSenior anstellc
dcr !ühmng zu ctucr hüchst kritischen PeriodeIür den Be yon dc$en Sohn die Naclrfolsc ül,ernimmr (s. S. rro).
srandund d;e Stabilnätder Gruppe. In vielen Fällen sp.lren Angesichtsdicsc {!tuppensftuknrr jcdoch ist ein Nachfol-
sich Gruppcn nach dcm Tod ihres Führets nr enreVielzrhl ger- ob er nun det SohndcscLcmaligenlührers ist oder des-
kleiner,elnrnderleindlicherSegmenrc auf.Dassocrlstandcrc sen ranshöchstcrUnrersebenetlnd ob cr ci! fähiget Mann
Chaos kann uur selten von innen hef wiedet überwunden ist oder nichr bei d€r Ausübung der Führuns im Vcrsleich
v,erden.Die Schwlerlgkeit,eiren neuenFührcr ernzuscrzcn, zu dem ehcmaligenFührer anfangsbcnachreilist.Der erstc
liegtindenpersönlichcnlJezichungenzr-ische' ihmundder I,ührer der Gruppe (wcnn essichün e;n€j!!rge Gruppe han
andetenbegründeL,nicht aber in seinerfachlichenKompe- delt, ist dies ihr cründef) besitzrlon der cruppenstruktur

68
het entscheidendcVonejle. Kein Mngled seinerCruppc ist pan harptsächlichvon der lxisrcnz einesgeelgnetcnNach
ihm von der StellLrng her auchnur im entferntestenverglelch- folgets nach den Tod des oyabun al>hängig.
brr,r'eil eraus cigeremBenühen u nd Verdicnstzum Fülirer ßci der Sftuktur dcr X-Gruppe, wjc sie d;e Abb;ldunsen r
gcworden ist, so drß atle Cruppcnmitgliedet de jare und dc und , (S. 6, und 6a) darsrcllcn,sollte man beachren,daß sic
facto seinehobun sl.n<L ltics unt€rscheidelihn srundsätzlich nichr nur rufgrund desTodesodcr derAb\aesehheitdesFüI1
von allcn nacblolgendenFührem. ters (a) zerfallenkann, sondernruch wcgcn mrngelnderSta,
In det NachLticgszcitgibt esvieleBeispleLe tür erfolgrcichc bi ti tärder,, odcr4,.-B i ndunsen.Zuei ner solchcnt nsübi,
Untcrnchmen,dle ganzklein rngclargcnhabenrna untetaer lität känn es komnen, wcnn der Frihrer cs ves:iunt, s;ch
Leirung des Cründcrs zr bedertenden Ccscllsclaftc' cincn srarkenrinfluß zu bervahren,und ein umntelbar Un-
'rit
mchr rls roooc Angestclltcn wurden. National, Sony uid rergeordDcrcrdie celegenhci! crgreilr, seine cigcne Mrcht
Sanyosind hcutc fuhrende Elektrounrcrnehmcnvic Flondx atLszub.uen. \(enu bcispielswe;se,zahlreicheAnhänscrum
indcr Kr:rftfahüeug- und ldcnitsu in der Iditlindusrriei sie sich gcschrrrLat und ribcr gcnnsendMrc[! vcrfüsr, um d:Ls
alle sind noch in Händcn ihrcr Gründer, defen Fiihrunssstil Gruppentcbc! zu n.niputicrcn, wird er sich normrlerweise
sich dcutlicL dem jenet Mrnagcr untcrscheidet,die den lrustricrt tüblen, weil cr a lichl überspiclcDoder selbstfüh-
"on
Vorsitz aher und rraditionsrcichcrUnternehrnenvon rndc- fer wetulcnkinn, solanse, in dc! Gruppe blcibt. Auch hat
fen ubcfnonrncn haben. l als{rustriener und fäLigcrUn!ersel,cncrhcrrcrlei Mijglich
l ,n r lls er nc ir nr.r. r l :r,.r ...1 .h .1 n tc n r-h ,r-n .r' .r .i r rt l(cii, zu l,lrrncf des Iriihrcrs zn wcr<1cn, dr ihre Ausgrrngs-
n o uc nChc f c inor T e i l i h re r V i tx l i tä tii n (l e fT w e i te nC cncrn- positioncn :LlsI iihrer un(l Untcrgebenerunrcrändeflich sind.
tion cnrwickclt sich cinc bürokrrtischc Unbeivcslichlftir, dic D i o Lesi ri ni rä!dcf Irührunshari hrc Gundl a gcin dcf Ent sr e-
l ci ch r z ur Cliquc nb i l d u n gi ü h n u n d d c n U n tc n rchrrungs- hunssgcschi chrc (l crC fuppe.w cnn di c M.rcbLr cn ä so wciL
gcisr dcs Cründers erldlncn läl]t. Wcnn cin Uutcrnehmcn ;'ngcwachscn isr, dAßsicdic bcstchende Ord n ung zu erschüt-
vor de Todc s.nrcsGdindetr|ühfcrs nichr lcst cxrblierrist tcrn \ernus, vcrläuft die lnNvic[hrs i,r der ]tcscl u'1sctähr
und nir(lcr Iirtscheid!rngübcr dcsscr Nichktge Schwiefig- nach lolscndem Musrcr:
kenenhat, könncn intcrnc wirten rnd sueitigkcitcn,s'iedics Sobrld er dic \Vidcßperstigkcit von / benrerht,mag c die
wicilcrblt der Fall wrr, zun llxnkfott un.Lzut gitrlstigeCclcgcnhel!wiltcrn und, indem er sich a nähert,die
der Firmr führcn. I-iner der bedeutendstcnDircktorcn ^ullösrng
cines spannuns;n dcrßczichunsa,, fijrdcrn, wodürch cr schlteß
Industricurrcrnehmenshar einmaLrusdrücklich festgesLellt, lich cinc kritisch€ und insüblle Siruatior hcrbeilührt, dic zur
cs sei die Pflichr des Dircktors, seinenNachfolget aul dic Krlse lührt. Drnn kann es,währcnda noch dieMachrha!, zu
Ubernehnevorzubcrciten,und eshönnekein wirklichcs Ma eincrinlern€r Spaltunghonnen. Dies würde zürvollständi-
nagcmcntgeben,wenn diescPflich!vcrsiumt wetde.]lp.nf ger T(,r:.rroph. I i ,,r. ." dJl r,. \,, mc,r / u e, , r ha, r .
s.hen DenLcn zufoigeist esJso die Pflichtdcs rührers, vot Kcinedills jedoch ltönnle , ;n eincm solchenMachrkaüpt
scirem Tode odetvor senrcmltubeslancleinen1ür die GruP- nn a odcr c zusanmenarbciren.Der cNnd dafür lst n;ch!
penrnitgliederatzcptrble' NachfoLgerheranzuzicherund zu lmorionrlitär oder Engsrirnigkeirde. Sereiligren,esisr viel,
bcncnnen.Die Votberenung cincs Nachfolge$ i$ ru.h fin- nehteinc Folsedet sftukturbcdinsrenSiluarion,die eshicht
einepolitischePartci von vitaler Bedeutung.Ubcrlcbcn oder zut:ilk, daßzwei oder neht rndividucnsletchtangigsindodet
Zerfrll von innerpaneilichenFaktioncn flahtsa) slnd inJr' nehr als einer die Führuns har.
Es gibt zwei atrernadveI-ösüngsmöglichkeilcn lür einesol Ve;se veransch.ülichen,wie frühcr ein zveirgeboteneroder
che verhängnisvolLe Snuadon. Bci der eiien wird d aus der cin adoptierterSoLn, cin Bediensreteroder enr Pächrereines
Glrppe verstoßen, wobei er s€wöhnlich . nirnimnt. (Im ja bäLrerlichen oder käufmän!ischcn Haushahsseiien e,scnen
panischenSprachgebrauchheilk das: "Der Bürovorsreher leuen HaLrshaltg|ündere. Ahnliches gibr es be, nodetnen
übcrnimmtdas Geschäft..)Bci der anderenzleht l seine"Fa- Bcrufen,beispielswciscbciRechßanwäheioderArzren.Für
milie und cefolgslcute. ab und blldeteinc ncue,urabhängige einei jLrnscnRechßanwak oder Arz!, der geradeseineAun
Cruppe. DiesenVorgangncnnt nan "Spalturg". Ob nac! ei b U unr rbse..hl ..,ei 1,,r.i ,r ., ubl cf. i n e . ,e Jr L dnse-
nem Auschlull ron c dieseml und s folgen oder ob sie rnn fihrre Kahzlci odcr Praxis einzutteten und nach elnigen
ä, I oder e eineneucVcrbin dung einsehenund somit T€;l der Jahrenünrer Anleiruns seine!chcmalisenVorgeset,rencirc
ü-Fakdon wcrdcn, h ängtvon der Stärkcdcr cy'- oder c-s-Be- cigene,unabhäntigcPraxis oder Kanzlei aüfzumacher.Vot
zichlnsen ab. Für diescvcniger zentralenMitglicdcr gibt es lllem fähiseLeurewürden nicht bleiben,da es,wie schoner-
ve crhiedencM j; lr t ke .,e n . .i h d e r rrr.rc n(i tu rt " n tnzr- s;ihnt, keinc Möglichheir gibt, Panncrdcs Chcfs zu werden.
prsscn. Da dieseMilsliedcr an Rand angesiedeltsind und ln dor T.r müßre e! dcr wunsch €inesjeden solchcnjunsen
nicht Teil des Kcrns der Gnrppe sein körncn, steht es ihnen und fähiscn Japaneß s€in, eine eiscnc, unäbhänsisePraxis
frei, cinc neue Gruppierung zr. schrifen, denn die Struktur odcr K,'nzlei zu eräffncn. ts gib! in iapah kein Srsrcm der
d e rc r r ' lppc c r laubt ej se d e mMi rg l i c d ,n c u c Mh g l i ederzu
se- Partnercchaftwic im Vesten, denn fü. ldF:Lrlcfis! es sehr
winnen. D;e Strukrur furktionien in der Nähc dcs Kcrns schwicrig,cine Pannerochaftn;Lchwostlichan Mustcr crnzr-
^
der Gruppcjcdoch rc wnkungsvoll, dal3cseincnrneuenMit- gchen. Selbsrwcnn cin0 Bezichuns ah ,Panncrschrrfr. be-
glicd, auch wenn es noclr rcvicl lr4achrbesitzt, nrhczn un- zcichnctwird, reigr sich bci nähere,nHinsehcn src6, dilt es
möglich isr, in dcn Kcrn einzudringen. sich l"rdo doch !m €ine Senior.lLrnior-Stru[tu Landch,
Dlc Snukrur der X-Gruppc wcist rlso cinc Instabilität auf, wns be$nders bci EnrschciclLrngsprozesscn zutagctritt. Und
die stetsdas Risiko cincr Spalrtrg in sich birgr. Tatsächlich ielbsr cinc solche [Lü <rionieftnich! m chr l,ci
'Pnrtnerschali.
wi.d j! vielcn Irällen.1ülcincr bcstimmtenVichsiumssrulc mchr ah drei Mitglicdcrn. E1nSystemauf dcr Grundlageei
der G ruppe eincSpalnrngrls elwxsSclbsrvcrstän dlichesange ner vertikrlcn Bcziehungfun krbnicft, wcnn d cr Rangniedcrc
seLcr. Man kann dics 'frcundscha{tlicLe"Spaltungncnrcn, mn seinerunteqeordncrcn Srcltungzultieden isr. v/cnn ie
denn siewird sowohl vorn Fiihrerwic von den:LnderenMit- doch ein bcsondersfähis€rMrnn, dcrfür seinectuppe Hcr-
slledcrndcrGrupp€ etwartet,wcnn der R angniedrigere stad< vorfusendeslcistcr,mir seinen RinshöhcreDunzulriedenru
gcnuggewordenist, unuDabhänsiszu seln.Trorzdc'!crhält wcrden beginnt, bietcr dcr Cruppenmech:rnismusLeine
die Splittergruppenicht immer freundschaftlicheBeziehun- lvlöslichkcit. für dieseUnz!,lriedenhcir cin Venril z! schat
L r. U rr \:n n .i - zr m lin. vie spätersezeig!wnd, kennr dasj^panischeSysremwe,
1 cn z ur ur . pr ur gli.h c n t n rp p eru f " ,
Konkurrcnten werden,wenn dcr !ührer der rreprünglichen der eine klarc Arbcitsreiluns,noch i$ dic indi\.iduelleRolle
Gmppe sie nicht in irgendeinetVeise zu kontrollieren odet eines jeden cruppenmitglicds eindeutig fesrgelest. Alle
an sich zu binden vetstehtoder dic Tocbtergruppenoch so Früchte dcr Lcisrungen des e;nzelncn verden von.ter
schvach ht, daß de auf Unterstützung durch die Muttcr Gruppe ak ganz€rgeno$en, wobei däs drraus resuftierende
gruppe hofft. Ansehcn auf den Frjhret zurückgcführrvird, wähtend dcr,
Ein solcherVoqang läßr sich an bestendrrch die Art und der die beaclidichcnLeisrxngeneigendichcrbrachrhat, ehes

7l
rler unterecordnetenMirgliedcr bleil:t. Sein Chef u"d seine chefür zvei beknnnte,typ;schj apan;s.he Züge dießildung
ro l e ar nnoe. r ' i. h z * r- * n e ' ' c o rro " e -d ' n Be -rg' 9e- gruppeninrernerFrktionen und dic Entwicklung einet An-
.- U" ' " , 4. ' " " , .i ' h rl ' e ne u r' e l b rrtr" rJ i \' daß zahl einanderg,rnzähnlicher,aberselbständiger Gruppcn in
' " U.
es iht Vcr,tienst ist, daß dic Gruppe ein so fähigesMitglied nerhalb deselben Tätigkensbeteichs,wobei dlesecruppen
übcr kcine Mittcl zur gcgcnscrtigcn Kontrollc odcr Veretän-
Sofernciner also nicLt die SPitzenPositioneinnimmt, hat er digung veririgen.
kaum die Möglicbken, zr ölfcndichcr Anerkcnnungünd An Die japaDiscbcGesellschiftbietetda{ü.zLhlreicheßeispiclc.
sehenzu konmen Diescr sozialeMeclanismus ist cs' der Die Liberaldernokratische Panei beispielsweisehrt mctt we-
jcmandcm" n;g* als neun grijllefc lrrktionen frardtu,l. Ahnli.h ist es
vielc hoaner an dem Gefühl leiden 1äßt,virter
zu stehcn,urd sieungeach!ctdercigenenBefihisrns uDdder uch bei derSozirlistischenund der KommrnistischenPattei.
e i e .r' . r lo' " r , i. l' k eir ro r o -m v e rl a r' -e nb c ' e " n m' ht' Dcr Zcngakurcn (Alljrprnischcr ilund der Snrlcrdschcr
i i b e n ,J l n re nt n " i ' ' e ' /rJ z u e *i- sel bstverw al tungsorgane), deri mJahr€,e48sesdindetwor
'-j l b .r ui. l' r \ r un: z t man'
chen,gibt esn u r zwei Möglichkciten- cntwedcrwartct dcrvar,hatsi chi nmehrereunrcrechi cdl i curhc uppenr ulge-
bis ni;; selbst:l', der lteihc ist, odcr man geht und grürdet spaken, von dcnen jede ihr eigenesProgramn besitzt. Die
.i n . . ' " r . C r ppr ' B.' 1 .re r l :r' 1 :8 (l e u tt trd c n e' ol i Zrhl der Fakdonenund der Cnd derKoh:ircnz dicserGnrp-
4 ,u b l c b c rr'w e n n J e L ' i ' r u n g r' ne' pen wechselnständig.Bei diesemtslin und Her kostcn dic
".1 '*. , , ' , . l' , . r ' ; , P P"
rcLchcnuclschcn jemm.{em nußcrhalbder Gnrppc aulfällt Kihpfc zwiscircn mitcnündcr konkunicrcndcn lahtioncn
rnLl sein l{ul ihn "draußcn. lbpularitlit cirrbringt' h:Ltdies viel Zeir und Kraft. Dic Stärkedcr cnrppc als grnzer (ctwr
schroft Neid und lrcim{schaftbciscinenKollcgcn zurlingc' cincr l'rnei) benrht ruf dcn, GlcichgewichLdcr konkurrie-
Allc PoPolaritär und allcs Ansehcn solhcn nänrlich dcr rcndcnK räftc untcr den doni ni crcnderfi kt ioncn ( hinr lig
C,,pp" r l. , r r;rtr k . rl rr" r' rri .h ' ' o ' r r" m " ' nzcl si nd es drei ).
-r",.,
,,e ri " ic , ' *r l fo Pu l l n t:r' :e rri c r(fnrl ' J fr R r' F- D cr Zusamncnhrl tci l cr Gmppc rl s grnzcrcr hlär sich
t zu-
' . ll' " ' ' " Die
h- nächs! ein rrs der historncb gewachsenen
htjhercod€r dcr Chcl iaprnischcEthik legt grcltcn Ven Untergliede-
^l rllcn gcmcinsrmcnGründcr hcr: Ilirnrcitcr
auf die h,rrmonische Integrtion f Pr) dcr GruPPentnitslieder' rung von chcm
Die Mißrchtunq pcrsünlichcr Fähiskeircn odcr Leisrungen' innohalb einer Gruppe slnd untereinmder vefbunden !nd
die ron ds Gtüppensrruktur herrührt, bringt fähige Leutc' untcrschciilcnsich dahcr von an<lercnbzw. von Auilcnsrc-
dic keinc Möe[;hkeit hiben, llnmiltelbrr die Führung zll henden.Lin rveitererund niöslicherwenenoch wichliserer
übernchmen, oft dazu, die Gnrppc zL' vedasen und sicb selb- Fakror für die Kohärenz einer Gruppe ist dle ärltere Situe-
.rrn J : s z r nr r c hr ' ' rion: Vcnn sich eine jede Iraktion von $senxnnten Ireindcn
Da die interne Sruktur dc. GtupPe nlcb! ohnc weltcresemc urngcben fühlt, hann die Gruppe auf der CrundLagedes
Anderuns der relativcnStellungdcs einzehen Mitglieds et cl e;chgervi chtsderMrchtsow ;edethi erat chischenO r dnung
laubt odei esihn ecslarlet,selbsrunnittclbatcr Vorgcsetzter ihrerFaktionen aller inrernenKonkurrenz und allcn Cegen-
lor ihn dir€kr z;eordneten Untergebenenzr scir' besrcht sätzenzum Trotz Stabilität bewahfen.
l a l e nt s let s dic M öe l i c h k e i td e tSp a l tu n g o d e rd c sZerfal l sso- Dle Emeiterung einet Gruppe erfolgt immer durch veni
wie <1etEntwlchlmg von FaL<tio"enDer iunLdonale Kern kalc Anfrigung neucr Mirglicdcr odcr Gruppcn. Gruppcn
cinerCruPpeist immcrklein Diescr Sachrerha h ist die U na- wetden durch dasOberhauptein€rs.hwächerencruppe ent

7t
vedc! an das OberhauPt oder an cinesdet Mitglieder elner ven Gruppe, dic auf zwei Ebenenot$nisicrt isr lnd in der
stärketenCruppe gebundcn;nie gibt eseinc horl:ontrle Ver alle Mirgliedet unn;ttelbar mi! den Fnhrer verbuDdensind.
bindung zwischen dcn beiden Obcrhäuptern Dicser Vor \fäch* einc Gruppe und vermehn sich dic Zahl der Ebenen,
d .n r r ü r . / r - F nr , r e h u n qc n n e d e r e n e r e .n z i -' r r i e.i gen sonimmrdie Effizienz dcscesanrsysremsgemejnhinab,und
Institution odet einerscharfabgegrenzrcnGruppe,innerhalb esentvickeh sich aufjeder ehzelhen Ebcnecin eigenerfunk
dcren eine großeZahl von lnstitütionen odcr Grüppen hier
arclisch orsanisicrtsind.InJapanninrmt jedeAn von großer Die Fün ktionswciscdcs Sysrensverbietetesjcmanden, der
q rru L ru r rn: n e
Orq rni. ar iur rr t m e e i n r o rro k ru r:' h r aul ciner niedrigeren(oder de. untcsten) Ibene steht,dirck!
hommt es zu eincr kastenähnlichcnGruppenorsanrsat'on. mn jenanden auf der höchsrenEbene dcr olsdnsmon
^,
Als Folge diescrsttukturellcn Ausrichtung beider Gruppcn- Lonnunizieren. Die Mctuung derer in den uoteren ilcrei-
bildung cntstehtjencskonttasreichc llild, dasfür dic heutige chen wird dcm Führer an der Spnze dcr Orgamsauon nur
japanischeCcscllschaftrypischist, Einerseitssibt eseineAn- durch jene übemitreh, dic ihm urDrnlelbär rerbuDdcnsind,
z:hl von kleineten,cinanderähnlichcnIhsthutioncn und an- .o d l f .,Iür i hn l ußetr p,6 n. l nrormr ior ei r J. c'
' .hs
dererseitscinc einzige,gewaltigeIlstiturion oder Gruppcvon stcr Hand zu erhalten.Ls sik als Vesroß sesendic Rcgeln,
wenn icmand ausdeD unterenBcrcichdirekt mit einemAb-
teilungsleiteroder Difclitof spricht oder um cinc Uurcrre-
dung bittct; er sollte seinen Untcrabtci|:ngslerret,scrncn
unmi!telbärenVorgcsctztcn,nictrt übergehen,dcnn cine sol-
che Handl,rngsweisewürdc für seinc Ableilurrg eincn Cc-
sicirtsvcrlusrbcdcurcnrlnd äls ein Ansril{ autden st.ln,sdcs
Abteilungsleilersoder des Dirchtors beLrachtet.llin Urrcil
od€r cinc surc Idcc cincs Mrnnes au{ untercr Ibene kann
durchausbis zur Spirzevo<lringcn, aber nur auf dcrn lcgiti-
Abb 3 men \Veg übcrscincn unmittelbarenVorgescrzten.Ein gutcs
ßeispleldiftir is! der Irrll cincs Univefsiräispräsidcntcn, der
es rblebnrc, den Vorschlasei,ressewtihrlichen Professorsin
JrpanischeCruppen haben- unabhängigvon ihret Größc - ßetracht zu zichen, cinige Trge darauf aber genauden glei-
gemeinsameSrukturmcrkmale. Ungcachtetder Größe der chcn Vorschlagakzeptierte,als cr von Dehan der Iiakultät
Gesrmrgtuppc ist der tunktionale Kern zicmlich klein Cc- karn, welcher der Prolcsor ansehötte.
wöhnlich zählt er ein bis zwei Dutzcnd Mitglieder, eine Diesc Fakroren ragen im IralleschlcchrerKommhikrtio!
Größe,die jcdemMitglied den direhtenKontrktmit allenan- von xnten nachobenund zwischeneinzelDenAblcilunsen zü
dercnerlaubt,die sich wiedemn einschließlichdcs Führers organisarorischer Ineffizjenz bei. SolcheIneffizie,rzwird jc-
auf det obersrenEbene in zwci bis drei Ebenen gliedern do.h möglichctreisc durch die ertteme Effizienz der Korn
können; auf diese\{eise stchendieAnsehörigender niedrig munikarion von oben bis ganz nach unten wieder wcnge-
ste ntr benenic ht z u w e i r d .h . z u v i c l e Eb e n e n -v o mFüh- na.ht. Zu dcr Schnelliskeit,rnit der in japan die Mngliede.
ter endernt. Abbildung 3 zcigt den Ideahvpuseiner effekti ciner Gruppe von oben hc! mobilisierr werdenhönnen, gibr

76 77
esinhciner anderenGcsellschafteine Prtallele.Das Gehein- unwahrscheinlich,da eine der Faktionen infte. über mehr
s solch schnellenHandclns und die Quelle solch hoher Gewicht verfügt.Auf dieserGNndtagc vcmitreft der Fnhter
Gruppcrdy"anik schcintin \üescndesKerns dcrGruppen- zvischen gegnetischenFrkrionen, um elnen ctuppenkon
organisrtion zu liegen,der aul der Beziehungzwischenzr-ci senszu erreichen,undwird an dic schvächereFd<rionappel
unmirrclbarniteinandc. lersonen bcruht. Ak licrcn, "un rneinescesichreswilien. zrrü.kzrstecken das
'etbundcncn
goldeneRegcl silt, drß defJüngere oder Rangnle.rer€rmmcr heißr um seinetStelhng und se;nesAnschcnswillcn; und isr
und urtcr allenUmständenjede bclieblge Anwciru.g vonser sein Ccsicht gc$-ah.!.so jst es auch das selnesGegnets.Bei
tcn seines unnirtelbarenVorgcsetzten ausfühn, denn rus dic einer solchenGtrppenstruktu. und bci AppcLlcn.n das Ge-
ser unmi*elbaten vcrbindlns zvischcn den beidcn bezieht füirl l:ildct sich leichr ein€ Mehrheilsn,einung.Obwohl dis
dcr UnrergconlneteseineDi!cinsberechlisungnl der orsa P robl emsel bstmügl i cherw ei !e ni c c;ncr l ogischcnpr üt uns
nisalion. Zösern odc. Gehotsrmsvcr*eigetung sind selbst r, .,/" ,:(n e i r.. [.r,r.i er,r rppe.'\. t bereil r r r r nr r . ; . r
cl e n neinV c r s t oltgeg e n d a s S y s te m ,w e n n d Arsi c fi i h r ungdcs reichenund auf der crundlxsc c;rcr illgcmein .trzcpüerre!
Be i rh . . J c r B e r olliro r.,(e fh rl b l ' i h m z u g t" i..cten IntscLcidung liardcin. AllsemeineÜberelnsrifttu!ns we.kt
Au fsÄ benbc f c ic hs i ü h n ,d c n n dIru i s n h ti o n i c re n d e sveri l i i Hrndlungsberehschaft,und wenh sich cinc wi(lcrspcnsüse
l e n Sr s ! elns is t wic h ri g c ra l s d i e A rd c rA rb c i ro d e r di ckrmal e Mindcrhcir unnachgiebiggcgenZugest:indnisse spefft, mag
ItollenvertcilLrng.Wenn cnr Untergebencrcine Anwcisttrg cs scbließlichzu einem radikrlcn Vorqehcn Lormrcn, ourcr
o h n cZ ajgc r nak z c p! i c rt,$s !i D ü td i c s d c nV o $ c s c tztcn das diescMitglicdcr zu Outcrsts det Gruppe rvcrdcn.
' h' n
rcgcnü bcr günstig,und d:Lslräu{igcG ebenLrn(lNchnreniD ci- Das llrgcbnis ist, dnll clic Dissidcntenim rltgcrncurcnurmcr
n cf so lc henI le2ieho n sgx ä rl < rd B i ca n d cz w i s c h c nb c i ri cnund Ml tgl i cdcrdcrscl bcnMi ndcrhei tsi nd, egalwor ur r cs gcht .
r'.'1 - z . r r \ t r ir : our r . -.l c !,.i ,t I t:tu P p l ' c i
n D i es har oft rrdi kal cund si nnl oscl + ndhnscn scilcnsdcr
C l cic hz c it ishr t jc d o c h d i e s ch ö c h s tk o n rp l i ,i .ß c Il dTi e Mi ndcrhci rcngruppc zl rf Irol gc,docb bl ci be nihr c Ansichr cn
hung zivischcniLcnbeidcn zur liolge, d,r1lsich innedulb dcr stetsohne \üi rl (unF,und si c i sr i n Ihtschcidungspr ozcsscn
Gtu ppc r v ieder umC n rp p c n b i l d c n . j c n c n P a n i l u lari rmLrs rm l :rdc i mm$ det V erl i eref.D ;el A pancrner nendicscM c-
alsr, an dcm japanischeursanisationen rcgclmäß;sktinkcD thode der lntscheidungsfinduns scn, wo
'dcDrckmisch.,
Dlcs schließthorizontaleBeziehurgcnaus.Einc horizontale durcL sjc zum Ausdruclc brlngen wollen, diß die Mehrhei!
Vcrbindung odcr dne russcwosene ZusiDrmenifbeir zwF di s R echtha!,übcrdi cN l i ndcrhcizu r hcrrsclcn. I lciderjepr
schcnAbrcilungenfu nktion iert in lrpan k run. Ein Glcichge nischcn Gruppendynrmlh hann die Stibilnät der Gmppc,
vicht der Kriftczwischen C lcichgestelltenodcr eineZrsrm- wein sie ausmchr alszwci l,ahftncn bcsrchr,durch dasUn
nenarbcn zwischcn zwei konhurricrendenGruppcn gibt es glcichgcwichrdcr Krifre und den Einlloß det Faktionen gc-
in der japrnischenGesellschaftptrktischniclt, dennwenncs wrhn wetden und zwrr ruf Kostcn dcr Mnrdcrhenen.
ln cincr Gtuppe mchr als eine FrLftn s;bL,so wird imhet lsr cs schon schvierig, innerhalb einer cruppe e;re koope
cine die doninicrende sein.Konkunieren inJaPan einddcr rä1;veVerbnrdunsund ß alancczwischcnzr-ci U mergruppen
ebenbürdgeKräfte, dann i$ d;eseineiullefst ! nsichcrcSitua hcrzusteilen,so ist es nrhezu unnöglich, eine horizonrale
tio.; Stabilirätlici+ nrr im Ungleichgewichtdcr Krähe, von Verbindung zwischcnzwci odcr mehr roneinanderunabhän
denen einc über die andcrcndonlniert. gigenGruppen zu schaffen.\{/ehh zwei|uh.erbei dcm Vc.
gine le ,ürro-Koal;tion gleichstarketFaktioncn ist inJaprn such zusamDenarbcircn,cine ncuc gemeinsameGruppe zu

t8
bilden, wobei jederseine Anhängernitbringt, dann isr ihnen spielsweise waren die Konhunistischc und die Sozialisrlsche
d .e ... lb. t , : an r unm o g rih . n e n ' r.e .d eT e :l ez u ' " r neit Parrei(sowieder Ge$-crkschaftsd achverbänd Söhyö)nich!in
^e
samzu einergrößcrenGruppe gehörcnund slchvon ihrabgc der Lage, die cedenkzerenonien gerneinsamzu vollziehen,
sprlten haben. Der Vorgang witd durch Abbildung u illu' vas dazu frihrte, daß die Halie, in der die leie.lichkciten
srrien: Sollten sich ;rfolge desTodcs von a die vonemanttcr staltianden,zur Bühne ihrer oftenen Strciriglieten wurde.
unabhängigencruppen ü und c unter Beibehaltungihret ur- Und einigeJah.espätcrvurdcn in Yaizu von zweikonkurrie-
sprünglichen irlerhen Struktuf zusammeniun (und sonnt renden Cruppen (von der lriedeisgescllschafr Religiöser
eine horizontale Verbindurs zwischen beidcn berzustellen lapanersowievoD Söhyö) .n selbenort, aberzr vcrschicde-
versutun), s wäre det Versuch zum ScheiternrerurlciLt, ren Zciten Gedächrnisfeierhfür d;e Opfcr der Vaseßroff
denn zvischen ihnen lällt sich keine Vetbindung hestellen, bombentestsauf dcm likiniaroll absehaken.Ihre unzicnli-
solangeihre jcwcilisen innerenStruk$fen unver:indertblci cl tr rrr:i aeen bruchrn . u,r l rur oennei. r e . on
yiizü wie auch dic Hhlcrbticbenen " o\l
ben. \{cnn sie sich ursprünglich als sepantc Gruppen ent- in Bedränsnis,dic von
vickelt haben,könncn sie - selbstwcnn sie ähnlicheTätig i hrcrsozi .l enV erpfl i chn,hszrr' Ici l nahmcl! beidenVer an-
* e i L ' r c r i. r e und Z i e l . h " b .r n c h t u u u i n e r r ' nzi ;en stalmngenfast zcrrisscnwurden. Die l,eiden konkurrieren-
Cruppe venchmclzcn, es sei denn, cs gclängeihnen, eincn dcn Cruppen selbsterntctcndabcihaummehralsVerachmng
einzisenlegitimcn Führcr zu iindcn, der liir bcidc Cruppen seitensdcr llinhcnnischen und der breitcn ö{fcntlichken.
aLzcptabel und gccignct isr. Zur Vcrscbnlclzuns zweLcr lrotz solcber äußcen l{cnktioncn zerstörensich Gtuppcn
Gruppen kann cs nur komrncn,vcnn eine die ndcrc in sich ruch w ci tcrhi r durcL sol che!ödl i chcni i rc r ocn Cr uppen-
a u i nim m toder übc r s i c d o n ri n i e n ,o d c r w c n n c i n fü r bei dc hämpl€, während Aultcnstchcndc an der sozialen Vcranr
akzept,rblcr.Füh rcr erscheintilctztcrcsist aber,tullcrordcnt- w onl i chkcl tdcr crri ppenzu zw ci l cl nbcgi n ncn.Aus der sel
licb schcn. Selbstwcnn bcidc GruPpen vorscbcn, ,H,1nd in bcn Grtlnden sind auch dic politisc|en Cliquen (/:alarsal
H i rd. z Li, ubeit c n, i s td i egse w ö h n l i c h c i n c b l o ß e P hrascurd cdrischso lcichr angreiftnr: Voü iul]cn bcrrachrerschein!es,
nicht Ausdruck der wirklichcr Vcrhältnhse. rls seien sic russcliicßlich mir frkrionsinternen zwischen-
\{ir sollten hi* crwähnen,daß dic japanischeGeschichtc nrcnschlichenBeziehungen,mit dcn 13czichungen zwrschen
kein tseispicllüteine Oligarchic kennt. Auch habcndie pol; .i erU nre,l rk.i ,,nrni r.,-hrl L.i ner I rkri on'owicr nn, nt cr
tisch€n Parteienim modernenirpm nicmalseil1eKorlition faktionellcnStreitigkeitenbeschä{tigt.Dcr Al}rag des Grup-
gebilder.Lnmer dominlert cinc Panej uber die andcrcn,und penlebenslcnkr so leichr ab von den eiserdichcn Zielen der
hmer gibt eseinen,von allenParteiungcnlegitnnienenund Organisarion.
aned<annrenlrühter, auch wcnn dieser nicht notwcndiger Auch derBereichdcr lndusrrieblieb von denAusvirkungen
wcise über eine sroßc Machtfülle verfügen muß dcr internenGruppenstrukturn;chru!berührr. Die
"Reorga-
Selbawenn zweiGrrppcn dieselbenZlele und Handlung+ nisationvon lndusüieunrernehmen",womit dic Verschmel
weiscn laben, isr es für sie noch immer äullerstschwer,zu- zung einzelnerUnternehmcndcrselbenBnncire gemcintist,
samnenzuarbciten.Dies führt zu Siturtionen, die sich mit ist zu einerder vichrissrennationalenAnstrengungengewor
den gesundenMenschenverstand einfachnicht meLr erkla- den.Mir ihr soUd€nrIindrinsen ausländischef UntcrnchmeD
ten lasen. Die Votfälle bei den Gcdenkleiernzun Abwurt nachJapanbesesnerwerden,dasauf dic HjnvendungJapans
der Atombomben sind cin solcher Fall. lm Jahre 196l be! zu einer aüf einen freicn vehhandel zielend€n\sirlschafrs
politik lolste. Der besonderenSituationder iaPanßchcnln mrde von den be en andcrenD;rekroren alsrcz|,; respek-
iustric wegenist es gewill voneilhaft, durch die Zusamnen- tiert, war bckannr a1sein äu(etst tähiscr Mann und nl.ht in
füglne bercitsbesrehcndetF;mcn größereUnternehmcnzu scringsrenesozentrjsch.Darüber hinrus wat er ein lrüherer
rchalfen; dies nacl.t die so entstandenenGroßuntetnehmen Kolles€ derPräsidenrender beidenandcrenFirmen. D;e dlei
auf dem VcltnarLt konkurenzfähig und crlaubt ihncn' die warcn fasr glelcbzeitigbci Mirsubjshi eingeüetenund hafien
cewinne entsprcchendzu steigern,da auf diesewdse unnö zusämi1eDgcarbcneqso daß esdeh beidcnanderenDirekto
tis€rYrenbcwerb auf dem Blnncnmarkt und Doppelinvcsti feD nichr s.hwerfiel, Ko Dirckroren untef lujii zu werden.
tioncn vemieden wetden. Die Direkorcn von viclen größe- Die I'usion dieserdrei FittueDve.licfalsodeswegenso errols
.,i .h, e l ,' \e,,, J( 1, n.ni n,er.,en\,.,< ', , . n / , t r , ole
ren Umernchmen, dic si.h der theotetischcnVoneilc cines "
Firmenztsanncnschluses bewußr sind, nü$cD jcdoch er und äu.h kcinc Srörungdes traditioncllcn Rangsysrensver
kennen,daß ilrte HolToungenaul sroße Hindetnissestoßen, ftsrchte, das gerademtcr Mnsubishi-Leulenho.hscschärzr
die sich aus pereönlichenRivalit:itensowohl zvischen den
Direktoren und lenendcnAngestclltender bctreffendenUn- lnden.nderen Irxlt schcirerledie Fus;onam Vidcrstand lei-
ternchnen wie :uch zwischen den höheren und mittleren tender Angcstelltereiner der Irinnc!, obwohldie Unteftch-
Mmagement jnnerhalb cines einzclnen Bctrrcbes ergcbcn ncrstührun1gdcrn Zusmmensc!luß zugcstimmthaae. Kurz
können. l'ls sibt unzähligeßcispiele,wclche die Entstehung nachclemltuies h.rte sich dic D:LnrilonBeerCornpanyin dic
solcherSchwicrigkeircnals I:olgc dcr von nir bcschriebcncn bcnl€nFimen Asali ßccr Compuy und Sapporollccr Conr-
Gruppcnstruktur zcigen.Ich nlächtehicr nur zwci ßcispielc pany autgcsp,rltcn.Ihre bcnlcn Direkloren versrandcnsich
anlirhren:cirrcs{in eincnerfolsreichcnZusarnmenschl! und gut-si e w arcnl rrühcrzrs,rnnnenbc;D ai ni ho ngcwcscn - und
cincs tür ei,ren[chlschlng L:efürwortctcn dic Irusion.Nach dcm Zusxnnnenschluitsolhc
Das crcte lJcispielbetri{ft drei Grollmtcrnchmcn' dic ror T. Yrmimo(r, dcr Dirchror von Asahi llccr, Dircktor der
den Kricg zusammeneine zallarsa-Gruppe (vg1 S r3al ) ncocD |t,n. wefden. Yamrüoro wrr als D€spo! DcKannr,
scbildet hancn: die Gcscllschrft MitNbishi Hcavy Indu- wähfend Mar$yam,\ defDirektor von SapporoBeer,nlsd€-
ilies. Sicspa[etc sich ,9;o in <lreisepratc liinheitcn: Mitsu- mokrarischerManxgef uncLl,ionicr bci def wis-
bislriJapanHcavy Indusries, New Mitsubislri Heavv lttdu- scnsch.rltl;cher'L'ccLnikcnbei der Bi€rherslellung
^nwendunssrh. Als
striesund Mitsubishi Ship M.nulxcturing L^ngc und kom- d€r PlaDdurch elnen Pressebcrichrbckannr wurd€, sricll cr
plizierteVerhandlungenwrten notwcndig,um eineerlolgrci- auf den Vidersrand dcr Gesamrhender leitcnr.lcnAngesrell
i h e Fus iondies er dre i U n te rn c h me n z u b c rv e tk s t cl l i gen.D er LenvoDSapporoBeer,dje erklärleD,daß sieurretdem rurori-
Hauptsrund fürden Erlolg, so schcnrtes,war die glücldiche tären Difektor niclrr ärbeirenwütden. Sie warcn unrer dem
Konstetladon petsönlicherBcziehungenzvischen dcn Di- gegenwärtigenden$kr;Llisc|en Direkror völllg zufricdcn,
rektoren. Dcm \(irtschaftsjournalisten Seki Tadatake zu und obrvohlsic sich der geschäfrlichen Vorlcilc, die sich dar
f oLge,Hcr:Lusgeber der Zeitschrift Zz;Fai (,'Geschäf tswelt"), aus crsebenvütden, durclrausbevulh waren, hiehen sic die
spiclteHef S. Fujii dabci die SchlüsselrolleFuiii ivar' mch- alltäglichen Organisationsptoblemefür s'ichdser. Dieses
den er zunächstI'räsidenrvon New Mißubishi Hcaa)' In- heltigcn Viderstands wegenvurde der Veßu.b schon zwei
dustriesCompary gewescnwar, nrch den plötzlichen Tod Trge nach dcrPresseveröitenrlichung aufscscben.,\utdies€
des ehemaligenDircktots desen Nachfolger geworden Er lrlahrung hin srgte der Dirchror von Srppoto Beer,dic klee

8l
einer Fusion wetde ihn ,nie mehr i! deh Sinn kommen". hängis dävon, vclche Fünktioren er uhfaßr; und di dic
Man kann sich fragcn,watrm er sichnicht scinerallgemeinen Gruppenzugchöriskeitdc. Mirgliedef in crsrer Linie durch
r . ' t ie b e o i e n ...t.m ' e r.' l e u rez u u si ng.r.
Be l i ebLh. iL d;e Insdrurion bestnn,nrisr, erkenncns;errorz slterinretnen
dcm Zusammenschiußzuzustimmen.Vie ichnoch erläutern Rivahäten, daß sie alle nr cinemBootsitzen und nit anderen
werde, sind dcr Macht einesjapauischenlrührersdutch dcn Bootcn un d;e\Vcte rudetn- Esvererehts;chvon selbst,dall
cruppenkonsensjedoch engeGrenzen geselzt.Hätte er ge- sich def Grad der \i/;rksamkeir einesirsrirurion€ltcn Rih-
gen den vilJen seiner Angestelltcn eine Vetschmelzung mcns(derZüsammenhahseinerMilsliedet erhöhr,ven. die
durchgesetzt,wäre cr Gc{eht gelaufen,ihre Zuncigung und Insrirudon hohes Anschen senieltt und in der cescilschafr
UnterstülzuDtazu verl'eren. e;nc vichrige Rolle spieh.
Zwei negative tsigcntünlichkeiten der Struktut der X- Wenn eilc Cruppe keincn konstantcn Rahrnennrt cnem
cruppc lassensich aus dem Obcnsesagteniblenen: (I) Die lomalcn ins utbnclle! admiDistrarivenSystcm besitzt
Gruppe ist sretsvon irtcrner Spdltungbedrohti (,) nach au- wie beispiclswciseeine trir!!. oder ein Dorf_, dann gewhnt
ßen hin ist sic dadurchenrscheidcndgcsch*ächt,daßsiezwi- dicl,unh!;on derhierarchiscbcnOrs.nisationanBedeurung.
schcn vcrschiedenenGmppcn keine Kooperation cflaubt. Dies geschichtin cruppcn wie polirischcnl,.rreien und Un-
Positiv dagegenist, däß die x-6rupPc, wenn sie optinul tcfgründorsanisationeniin solchen trällcn vird die illfor-
funhtionicn, die Energicn ihrer Mnglieder stärkcr und cffi- meile vcrtikale Orsanisalion selbstzur dc-lrre-Organisarion
zienrerzu konzcntricrenund mobilisicrcn venrag ah die Y- dcr Gtuppe. Ir.;n Prororyp dicscr Arr Organisation findct
Cru ppe,da die B and e ,d i c i h re In d i v i d u c nm i tc i n a ndcrver sich im,ruoto-'ct (wörrlich erwa,Ursprung des Haushaltr
b i n d en,auf Cc f ühle nb e ru h e nL rn ds ta b i ls i n d . D a rausl ol gt systcms") bei dcn rradiriorcllen Kunsrcn wic Nö, Ikcban:
:ber auch,dall die Iiffizicnz dcr X-Gmppe lcicht durch Un- oderdcrTcczefcmoni c. D as Fl auptdcfS chu le( , cno'ol sr ehr
fillc oder Ehrgeizbcc;nträcLtigtwerdenhnnn,wcnn dadurch u der Sp,tzc dc Organ;sarion,und diesc Posiuon ßr nor
ihr Machtglcichgewichtgestön wird. mrlcrweise erbliclr. Unzählige vcnikale Verbindunsstinicn
Es läßt sich zeigen,rlaß dic ilfomelle Hiernrchic und die 5r\en durct d,e Mci .rf ' schül er-ßc/i chu ngr or n, r anla
Faktionen,dic unter den Mitglicdcrn cincr Gruppe entstebcn aus, und bei den äheren und crfolgr€icLercnSchut€ner
(cs sind dies die obcn crläuletten unsichtbärcnGliederlLn strccirt sich dic Struktur frsr über ganz Jäpm. 0s mag
gen), dic {ormal-adninistrativc (s;chtbare) orsrnßation überraschen,dail^dic äirerenSchulcnriber Jahrhundenedie-
übcrlagenr.Bei fest crablicrtenIißrnudonen, wic ctwa bei selbe Organisatlon bewahn haben und einise von ihnen
traditionsreichcrFirmen und Behördcn,wird die Instabilität nochheur€{loricrcn. Deriemoro genießtnichtnur dashöch-
und die Aufspaltungin infornelle Gtrppen leicht durch die ste Prestigc,sondetnauch die gfitßr€nwnßchaftlichcn Vor
Stabilität des insritutionellen Rahnens kompenrieft. Selbsr teilc; erkann sowohl fiir die Au$rellung von Le,sunsszero-
wenn die infomelle Hienrchic beschädigtoder zerstört fikaten Cebühren crheben von Schülem, die indirekt mn
wird, ve$ieiben dic sinzelmnglieder noch immer innerhalb ihm nber die hicrarchischeOrsrniation vcrbundensiDdvie
desRaLmcns;und selbstwenn ihrc Elfiz;enz sich verringen, axch {ür unmittelbarcn Unterricht. Das System diem also
kann die cruppe vcrmögedet iormaladrdnistrativenOrgani nichr nut der Vcrmirrlung künsrlerischerI,crriskejten, son-
sationerhaltcnbleiben.DerinstiturionelleRahnen erfüllt dic dern erfülh arch noch d adber I inausreichende wirtschaftli
vichtige F!nkrion, die Mitgliedet zusammenzuhaiter,unab che und sozialeFunktioncn.

8t
Beziehtrnsenzwischen den versch;eden€nSchulen eincr C rp' per, q I D o/per.i n" ,i tr oeg , e, en.I r u
' i re Dl
Kunstrichtung cxisticrcn praktisch nicht. Bcim Nö-Spi€l .r-hl rh :. d:e,,rl , orel tei au.,r,rnc B e,ei r hr ur 6, ur d e, c
etwagibr esfLnfHaupt Schulen,jedenn einerOtgannation, Gtrppe rnara,Dorf. Venn bei cinerAusschullsitzung,an der
die von dcn andercngänzlichunabhängigist; alle aberhaben Vcfireter mehrercr Gruppen reilnchnen, cin wjchti;es p.o_
siedie gleicbeSruktur LrndIiünktio!. Mnglieder verschiede blem zutSprachekommt und einerder Teitnehmerkeineso
n e rSc hulens pielen k a uj ena u td e rs e l b e n B ü h noeb, w ohl i hre fordse snrscheiduns trcffen kann, so wird er sasen: ,rcn
Texte im wesentlichend;eselbensind, und ein Schauspielcr trr r(n I nJ' rp t:1r.c\e dL'
E .b.r t,mi . hm ir m ei1e, n?, , ,
wird nie Aufführungen fremder schulen besucher. Selbst besprochenhaL,c."Eine Fakdoh innerhälb einer parrei wifd
wenn das Prosramm Stü.ke von meh. äls einet S.hule tr,r ebenlallsft&/, geninnt. Einmalwutde cin politischnocL un-
faßt, vcrlascn dic Zuschaucr,dic cincr der Schulcnrngeh6- erfahrencrKand;dat[ürdas ol,erträusseft;st, wetchcmu,,a
ren, während der vortührung enreranderens.hule sewöhn ef.nsehöre. Er bewics setueUnkennois der Zunfmprache,
lich ihrc l'iätzc. [.in Künstler verkehrt nicht nur mit Angehö- Indem.r.,n,w u,L,re: .t.!LonmerL. Iot, o,. won. i.er . aF( n
rigen eincr :rderen Schulc nicht, cr vcchsclt auch njcht uul l re.drß e- r,. l o \) o r(,Ja:_ .ti D e, Zwe.Ä uL, Fr is,
innerh:lb seinerSchuleden Lehrer. Das tenolo-Systemver' .' Ler\ Jr nJl i i l .cl ge{ (\n. h, I ru,/,rt,nu(n,/I q. t - hp, I r k_
langt,daßjcdcr cinzc)ncrn cincrcinn:rl gcscLrlTcnonrerdkr- tror er gchörte.Dic wlchrigsresoziile Eirhcit im nodemen
len Linie zwischen Lehret und Schülerfesthüh.Lin solches .l,pin (bezeichncnderwcise z,ara senannt)ist atsoeine j,ak-
Vcrhaltcnsrustrpaßt bcstcnsin dis S!mktufprinzip dcr Or. tior1inncrü,rlb eircr llenrfs- oder Beschä[tigunsssmppc.
gmis:rtlon.Man erkennr hier die wenreichendenstrukturel Ohnc ,R ,hncn. odcr ,' crri kal e V erbi ndun sen.scheinrcs
lcn Implikationcn der chcmcn ltcgcl dcr japa,rischcnlitlikr [ür dic .lrpanq nihezu unnrösliclr, einc icisnrngstäbige
,N i e f f i0d k ann z we i H c n e n d i c n e n ." C rl pp( /u l , l . er. tr$i (nti . h i .r c. i n t.rp,u, . r hwcr .
L rr. C, r 1d nun. 1 Jr O .6 rrl .;ro n * u rd e b ' uu . i r rrnr;e. rrrj w rrr' E fv(rdn.uJnfrn ?u rrunJ.r ul J r.r Lcbd ". Jr
zu lr _
wissenGrrdc ruch von dcn Ansch&iscn modcDcr Ircicf llc- lcn, wr€ sienn V/esrcng^ng und gäbesind,da ihnen dqRah_
rufcwic erwxvon Kuns!lern,\(isseoschaft1em,Rechtsanwäl- nrenodcr bereirsvorhand cneveniLalepcrsöntichcllcziehun_
ten usw. übernomnren,wcnnglcichin abgcschwichrcr Ionn. gen als Gruurdtagefchlcn. Nach dem lwenen Vcltkricg gab
Die inrcrnc Strukrur von ltcchrs^nwaksvcrbänden in lapm cs viele Versuchc, ifeiwitlige Vohkäljskcirsvercinc nactr
beispiehweiseberuht eindeutig auf dem Prinzip venikalcr lmerikaiischcm Musrcr ins Lcbcn zu rufen. Dic ne,scn je
ßczichungen, obwohl Anwähe eher lrelberutlich xrbeiren doch funktionicnen nicht wie ;Lrc rmerikantschcnGegcn-
denn als Angcstclltc.Dic vcrtikalc ßczichuns z$'ischcnein- srücke, da es ihncn an fälisen Organlsatorcr,,arr aruver
zelnen Rechrsanwältennr entweder dutch eine ehemalige Te;lnahme scircnsder Mirgljedcr urd an gesellschaftlicher
LcLrcrSchülcr- bzw. v,zpai6olarBeziehrng rn derselben Anerl<eDnunsdurch d;e breire öffcndichkcir teht!c. Ansc_
Univereitätentstrnden,ode.sie gehtzurück;Lufdie Meisrcr sichts solch unerwartererSchwierigkcnenwenden sich die
Schnler bzw. scnpai-hölai-Ilcziehurgen in der Rechtsrn- meßr€n orsnnisaroren xn die Resicruns nir der Bnre um
wakslonzlei, wo sie lhre Referendatzehverbtacht baben. 1örmlicheodcr informdle Utrtcrsützung, die es crmöglichr,
Durch solcheve*ikalcn lJczichungcnzeigt dic Gruppe eine elr landsvejtc Org isation aufzub.uen, und gleichzejtig
organisation, die einemStammbrum nicht unähnlich ist. Es gesellscha{d;che Ancrkennung rnit sich bringt.
ist inrcrcssantzu erfahren, dall diese Rechtsanwältejede Nichr nür fre;willige Gruppcn stehcn vor deratrigcn
Schwierlgkeitcn,sondernauchdie Entwicklung neuerlokalet Kandidatenunrersrützten,den de! ördicheFühter empfohlcn
cemeinschafter in den Vorstädtender GroßstädtestöIk aul hattc. In jünsstet Ze;r;s! csjcdoch üblich sevordcn, daß ein
solcheProblcme.Stadtvervalttngen,Soziologenu. a. haben Unternehncn (seneinsämmit deh von ihm abhängigehlr;r
eineFül1cvon Pl:nen für die En*vicklung desscnvotgelegt' ncn und Zülieferbetricbcn)ei!€ Samnelstitrmefür einenbe
vas man *üddsches Geneinschiftsleben"nennt (einc$-er stimnten Kandidaten abgibt, wobei Gewerkschaftcnund
tete aus Amerikr inportiene Vontcllund - in allsemeinen GeschäftsleilunsnorDulerqeisenl der walil desKand aten
oLne Lrfolg. Mciner Meinung nachzerschneidetdie Bildung übercinsrirnrnen. In olchen rällcn kann einelokale ccmcin-
solcherC ruppen,indcm siehorizortale Bindungcnzwischen schaft es als Grlfpc mi! einer Firma an Autorität und Vrit-
ihren Mitglicr.lcrnvoraussctzen,berens existierendcGrup- Lur^,(r aft ni .hrrrt rehmei .D J. r, ,,/i p. c., ßm in ir , , i( r
pen,dic anfder Grundlaged er Arbeitst:irte gcbildetsind Di cinzisencfuppe :Lngchörcnkann, findet seinenNicders.hhs
ihre cruppenb;idunsen auf ihten hauptbcnrflichenTäti gkei- also darin, daß sich in den städtischenCcbi€renJäpanskiLlm
ten beruhcn, opfern die Menschcnfür etwrs wic Nachbr D euel okal ece| nc;nschaäen enrw i ckel n(s.auchs. r 7r ) .
scha{tsgruppennur ungern Zcn und Ccld Soziolosischc Obwohl siezwarin der Rcgclhcnrcneüenlokalcn ccmcin-
Untesuchungen lokalcr Gemeinsch,rftcn zeigcn.drß die ge- sch.lten b;ldc!, schlicßensich doch vielc dcr ncue! Smdrbe-
eigncrsteGrundlascfür dic DiL{uns e;ncritrtlichen (1.ücin' wohncr neuen rel;siijsen cßppicrunsen an, dffcn crfolg-
..i cl ,.,c hd,,f i .i - | n,, 14i (sl ,eds.l ,.,l r .. l. lr zunB. wci, c
\,,n
deorsanjsllbn dcr linzussbcrcich einer CrLrndschuleist;
Kontakte sind arn chestcnübcr Ühembcirätcmöglich, doch drei Millioncn dic Sökr-s.kl(äi ;st. t)ic Sökx-g.hkri isr cinc
;srcsdabeis c hwief i gIra , m i l i e no h n c I(i n d e ri m Gmndschul - Art )iördcrergruppc,ctic cincn besrinrmrcn,zur Nicbiren-
a ftc rm it c inz ubc z i c h c n . S cktcgchi ncnden buddhi sri schenTcmpcl vcr bunden ist .AI lc
Der cngeZusamnenlrrh dcr iip:1nischcnI)orfgcncinschxft Mitglicdcr siid Laicn. UrnfrrgccrgcLrnissc zcigen, daß sich
wnd oit als der enrcr lokal€n CruPPc inrerprcticrti liir nich dic Mitgliedcr in wcscntlichcniüs dcf obcrcn Unrcfschicht
isr jcdoch drs vcscndichc, dalt das tradhbnelle Dor{ dicjc- der s!ädrischcnBcvölkefung rekruricrcnrnd drlt die llekch-
nige Cmppe ist, in dcr die Mitglicdcr ihren lcbcnswichtigcn rurs zü dies€rGruppc üblichcrwcisczweibis drciJrhlc nach
ökononischcn (d. h. hndvinschxftlichcn) Iätigkcitcn nrch den Zul ur Ju,,l ür bol e r^l rr l orJ.rkrvf nr jr uppcr n, l-
gehcn,und dasDorfdahet elcr cine über Cencrrtionen bn- glicdcr beteilisensich im allscmcjncnlleber ai eircr solchcn
wcg eng gcknüpfte soziologischeEinhcit drrtlh rls eine G ruppe,.Llsd.ll sicMi rgliedin Ver.einigungcnwerden,die aLrf
bloße \(ohrgeneinschaft. Venn Dörfler in Stidte ziehen' dcr Züsehörigkeitzur Arbcirs r:irreberuhen.Dic ßcLehruns
kommt es zu eincr Trennung lon Arbeits- und \Vohnstä$c, schcinr zu erfolgen,nocfi bcvor dcr Berretfendeenr akdves
w o b eidenV onang e h c rd i cA tb e i rs s ri t!e e fh ä d l t,i c n unmehr und eioflußrcichcsMirglied in €iner auf dcr Zugehödgk€it
ihre cigcntlicheLebcnsgenelnschaftist (drs "DoLf", wie sic zur ArbeitsstättebasicrcndcnVereiniglng gewordcn jsr. Es
cr sehen),und nicht dic lokale Gencinschaft dcs jcweiligen ist bezeichncrd,daß die Sökr sakkaiDachverrikalenPrlnzi
\(tohnbezirks.\flic beiRechnanwälter und Politiketr ist ihr p;enoricntien isr, den€ndie Bewcgungselbstden Namcn ra-
nicht aber die t. re2 (wörtlicli: "Verrikrllinien, segebcnhar. Die rare re,
"Dor[. dic betuUichc "faniLiengruppe.,
Nachbarschaltihrcr Vohnungen. ]inlher var e! inJapanüb- fesuhierenausder Vedängerunsdirekrer Verbindutrgslinien
lich, daß bei Nationalwahlcndie Dörfer mir einer Art "Dod zw;schen zwei lDdivi.luen. D;e Stelluns dcs einzelnenauf
liste. rbsdnmten, wobei die Ilorfbewohner geneinsam den dem tate ten wird z[m Zeirpunhr seinetBekehrungzur Sö

83
ka-gakkai bestnnrnt,und diesesrare{c, rciclt letztendli.h Doch sclbsrunrer solcLcnaullergewöh.lichenUnständcn
hhauf bis zum Präsidentenan der SPit,e, wobei cs Bezi.ke der Grü ppenbildungverlangreh e Gruppe, die weder cinein
und andereInsLnudoncndurchschneidet.Die Orgri;ation ternehicrrrchischeOrdnung noch zwischcnmenschliclic ße-
im oberenBercichdes extren loyalcn Mitarbetterstabsspic zichxngen vom l'yp höher niedriger besitzt von ihren Mit
gelt drs chernaligejapanischcMilnäßYsrcm vider. Der er glledern,daß sle einzig und ailetuin ihr mirwirhen und eine
staunlicheErfolgdicserneuenreligiöscn Gruppierungen,dtc circne, ges.hlosscneGeneinschaft enn'ickeln. Aber aü.h
in kürzestetZeit so groß gelorden sind, schch! in eßter LF hietgilt, drß sichenresolchcCleichheit,ein sotchescescnsc-
nie ihrem Systcmrler verrikalenOfsani!lrion zuzuschfcibcD rvichr der Macht und eire derärtisc d€mohrariscl,cEinsr€l
lunS unter dcD Gruppennjltlicdern ni.ht rulrechr€rhittc!
Nichr allc gcscllschrltlichenCruppierungen erfrhrcn die lasscn,wenn die Gruppe größer $.ird. wern eine bonosene
virliunsskraft dieses Ors:lnisationsprnrzipsin gleichem GeneihschaftMi|gliedcr aon rulten arfrinmt oder äullcrcn
Mrße. trs l:i{ksich durchaosdie eilc odctindere GruPPefin I i .rl l r' en r:." .' urz i ' . .n i l r . i e..n m J ( 'n. 1. e / , . .
den,dic alsStrLrknrprinzip nicht die in dervotlicgodc. Ar rer.cr Dilterenzieruns. lm F.ll eincr sich aut indiv uelle
bcit beschriel:cncvcrtikale orsanis.tion beshzt. In eilclr SpczialisierüDs srürdenden Gmppc wnd die Auf!rhne von
so l cb c nf all k r nn esr b c r s c h rL h l s e i n , d rl l d i c C ru p peno.h DeuenMi!ltliedernmirslciclieroderährlichcrspezialisicrung
sch rjung ls t uud noch n i c h t g e n u gZ c i t h a n e ,a l s{ l mzcs zt di c E nrw i .khnsvcfi i k.l er B e?i choD scn zur I i) lgchiben,da,
rcilcn, odr die Gruppc isr n1äslicherwcischcinc wirhliclr wic s.hon cN:ihnl, nicnrils zwei Pcr$ncn dcrsclbcn j{ans
{u n ktionalehör pc r s c hlai cfth eG n rp p c ,d c rs i c hd i c Mrtgl i cdcr cinDebmcnkii'rncn.
prirnär vcrbuntlcn liihlcn. Vcnn cs sich ibct doch um cinc Ob cinc Gruppc inrcrn cinc !crxiklLlcFlicftrchie aufwcisr
ausgcrcituc funkrion.rlcCrrrppchandch,wird nranIcstsLellcn, odor tri chr$w i e dcr C r.d i hrcr l nsri ruri o nr lis, t r u, ,ninsr
s
d a ß s ie lc lc inis r unc Ln i c h t rn c h rrl s v i c l l c i c h zt w c i Dutzcnd al sol on den j ew ci l ,gcnU ms!ändcirb, unrcfdcf sicgcbildcr
MirgliccLcrzählt, odcr sic krrr s;ch ius clnigtnn,ll.n hoüo- wurclc.Entscheidcnclisr, rlil3 ciie crupp. nl Jipnn rm Iifttc
genenMiglictLcnr von äbnlichcmrczialen tnd wirtschahli- unvcrn,ei dl i ch dcn vcrri trl en l yp dcr Orgrnis: r t ionsst r r knr r
chcn SLatuszusrmcnsetzer, dic cinrnctcr genrr kcnncn cntwickcft.Aullcrden trirt dic vcrtikaleOrganisrtlonsstruk-
(w i c i n r m nc hc n\ üeil e rn ,w od i c l ra rri l i e ns c h o ns e n Gcneta LLrrdcrtlicher zutagcin tcsr eLrblicrtcn,grolter insrrtunonen
rioncn zusrn,nenlcber). h solcben^rvrrhmefällen kanndlc lrn hohcm Presrig€.Sic isr Ursrcbe iür dic S bilirär der Or-
r.r u p peour \ r r ru . u .L r.n o l -r i ' .l ' .Li n h n ' r' ' rri rr sanisation,was die HruptsdrLc dcs japxDischcnSysreM zu
',
ternc tslicrarchie.Oder cs ist cine Gtuppe dcrkbar, deren
Mitglieder eircn ähnlichen Blldungshintergtlr1.rlnd .nc Aul jedcDI,illisrlestzusrellcn,daltinlaprn jcdcctlolgteiche
ähnlichc Ausbildung, abcr unterschiedlicheSpczialgebiete Gruppe, die wächsrund sichsleichzci!iss bilisieü, srcrsdie
haben; nr dieseml,all hilft eine hochgradigeSpezirlisierung sesSttukturnusrer aufweist.Dcr Vithungsgrad der verrikr
eincsjcdcn Mitslieds,füricdcn einzelnenenrcngcnauiestge len ßcziehunsenkann von cruppe zu Gruppe v€rlchicden
legrenPlrtz zu schaffen,was der Entwicklung von Unterord- sein,und bci cinisencruppen mageshelneerkcnnbrrenvet
nungs-odcr Untetwerfungsbcziehun genzu andcrcnMitglie tikalcn Beziehungcn geben. Dennoch liesr def {olsende
dern cntgegenwirktund ihr Zusannenspiel fördeft, während Schlußnahe,Je beser dic Gruppe fhktionicrr, oestowarrr-
es zuglelch die Selbständigkendcr cinzelnenbewahn scheinticheris! cs,daßihte zwischcnmens.hli.ten scziehun
sen dcn bcschricbcncn vcltikalcn Linicn folgcn. Dicses olganisationciner Ibstiturion zusamnenfallcn,muß cs aber
Sttrktutptinzip existiett latent in allen sozialenctuppen nr nicht. ver in der formalen Organisation die Srellung dcs
Irühreß eiDrinmq dabeijedocb Unrcrsebcnehat, die infor
D;e StärkedieserStruktur liegt ih ihrer 0ffiz;en, beizentfa meu einem andcrer Führcr außedrnlbseinetfornälen Orsa-
lisiener Komnunikadon sowiein ihrer Fähigkeirzur wrtsa- nisation vcrbunden sind, hat es i! Iapan schwet. Obvoht
men ond schnellenMobllisietung der gemeinsanenKraft sine Unrersebencnnaclr iußen toyat oder sä. unrerwnrfis
ihrcr Mitglicdcr. Ihr ßcitrag zur Modcrnisicrungdcs Landes eßche'nen mösen, *erden seiie AnordnLrngenirlntcr den
r.t krur z r uber . \ ir : e r. We ,e r.b e n w u rd . b e re .r.C e 1C r. Kuilssenoft nicht bcfolgt, r'd Dun.hcs Mrl wjd cr im Stich
daß dicsc Struhtur drs virtschaftswrchstum in Japannrch gelasen. trr mag fähig scin, dutch die fomrale organisarior
den Krieg geförden hat. Die \ettik^le o1)db"nkobu Strk n,ue pc.or l ,\e l l rndunucnzr Lrüptfn. r Le, ( sc, n ( r
turindes ist vonJapanernwieauchvon Amerikrnern aLs di . K rr,rcl ci rer hi r' .rtl .rei q,.Jl ro si, J d: e, .
'feu- " ,ei ri se-
dal. oder als 'trahilientradition. anqesehenworrlen, als ct Eff jcdcr knripft nämli.h scine persönlichen Bindunscn in
was Votmodetnes, drs den Interesen der Modernisierung crlcm vedrähn;häßis frütren Stadiuh dcr L^ufbihn, und
zu wi d er lauf e.
I ine s o l c h eS i c h tü b e n i e h tj e d o c dh i eta * ächl r die ältcrcn persitrlichen Lindunsen üt erlasefli gemei,rhin
che struk!!r€lle Bcdcutuns, dann (lia oyabun-kobffi -tsezie- drc lülgerer: Je friihcr sie geknüpfr wurdcn, desro srärker
lruns und dasnrodernebürckratischeSystenrsind Aurlruck
dcrselbcnsrmhturcllcn oficnricrungr cs gibt hcinc qunlir i \{cr ir einc ver.nrwordic|e Stcllungauffl,ck!, versuchrcra-
vcn , s ondc r nnur gr a d u c l l eU n rc ß c h i c d c :V ä h rc n d mstcrc her, n:cL Milglichkcit scinc[or,, alsdie ihn fonnat Unrcr_
me h r p€r s önlic hcljle me n tei n s Sp i e lb ri rg t u n d x u ch Incr gcbenenmitzubrirrgcn.lis ;sr bcirannrund unrer japanischcn
hennt, jst lcrztcrcsseircm \(cscn nach unpcruönlichcr. Arztcn akzcpticrt,daßcin V/echsclan der Spirzceincs
sroßen
Kmnkshruses zu. l-olge h.r, diß auch die übffwiegendc
Mchdreit dcr unrefgco n.qr€nSrcllcn ncu bcsetzr wcrden
j, QualiJikationendesFührersund. u ß. Dcr Mann rü dcf Spitzckommt und gcbtmitsciner Ao-
zlehchenmenschlicbe Beziehungenin der Gruppe ,r,, dash€ilk scnrerUn rcrgebenenin der informellenSrruk-
tur. Es vcrsrehrsicbvon selbsr,daß der Führef eiDcrFakdon,
BeidefStrokturdercruppelxruht,wieim vorhergehenden rvcnn er Prcmicministcr wird, in ähnlichcr\ffeise scineAo_
gezeigt,
Abschnitt dieQualifikation
desIührerseheraufsei- ,r, mirbriigr. DieseTendcnz verstärkrsich noch, wenn die
ner Stcllunginncrhrlb dcr Cruppc alsaufsenrcnpcßönlichen spcziell€I ärigkeirdcr G ruppe engeTeamarbcirerorocrr; ge-
Verdiensten;dle Loyalität der Mitgliederdeft Fübrer g€gen nau in cinet solchen cruppe zeigeü sich die charäLterisri-
über entspringrebenfallsihrer Srcllungals ihn Untergeord- schenBesonderheilenjapaniscLcrFührerschefram dcudich_
nete-Der wichtigste Faktor bei def Ausüb!!g der lühftrng
sind dic pcreönlichcn$nrdungcn zwischendernFührer und Die vefrikale petsönlicheBezichunsisr jhren u/escn nacli
den ihm unnhtelbat Untergebenen.Starke,frnktionnle per dynamischerals die horizontale.Schuz wird nir Venrauen,
sönlicheBindungenhaben ihten Ureptung lmmer in der in' Zuneiguns mir Loyalirär belohnt. Da cs sich hicr nichr um
{ormellenSnuktur.Je nachdcn Umständcnkanndicscinfor den Aüslauschvon äquivalentenDingen handeh,kommt es
melteStrukturmitder formalenmd sichtbarenVerwaltungs zu eincr über dasi! horizonralenBeziohungenübliche Lin-

9J
ausgchcnden Stärl ung deseftotlonalenEletuents,und daset Lincs der chariktcrisrischenMerknale dü Funktionsveise
nöslichr eineleichrereKotrrroilc dcr HandluDgcnder cinzcl diesesSysrcmsisr es, daß Schwächendes vorse*'reD von
nen. Dicsc Seziehungbindet jedoch n;cht nrt den Unterge scinenUnrergebcnenausseslichcnverdeh könncn ünd utr
ordnetenr sie bindet auch den Führer, der - nag es häufig gekehr!.Ein Vorgesetzrcr, und das silr .uch frit den M.nn
auchso ausschcn,:Lls habeer große,manchmaleeta.rezuaes indcrSpit,e nNll in dieseh Sysrcnnicilt tn bcdnrsrintelli
potischeMacht im Vcrglcich nit Führcrn in andercnGcscll senr sein.tn der Tat ist es sos.r beser, wcnn er tri.ht altzu
schaften doch in \{itklichkeit in vieler Hinsicht ln seiner btillanr ist. Besitzt cr einen z! s.hidcn Verstandund isr bei
Machrollkommenheit cingcscirränhtunil kontrolljcrt ist. seinerArbcir.llzu tü.h!;g, rerlieren scnrcUnrergebencnci-
\l/ie schon gcrast, gik die Loyalität einesUntergeordneten icn wesenrlichcnTcil ihret lrurhtion rnd könncn sich ihnr
seirem Führer gesenübcrin dcr japanischcrltbik schr vicl enrtrehdcn. Als Ausglcich für die Abhälgishen von ihrcn
und wird vom irührer oft regelrecht erzwungen, äber !r Irührerhoffeh dcsscnUnrergcbcncnnrner,datt cr umgekehn
\(ithlichken ist der Prcis für dicsc Loyrlitär hocb. Sic wird .u.h er ihnen al,hänsis isr. Der Irührcr müß irscndcin€
wcitgeLcndwr Charakter der Beziehrng zwiscbenIühret schvache seitc hrben, tür dic cilcn zu schlffcn
un<] Untergeordnctcm bcstinnnti Alzcicbcn d:Lliir lincLcn oderU nrcrs!ützung zu bi ctcnsei ne ^usslcich
Leutestcs ber eit r iud.I sr
si ch in dc r polnis c h c n rv
, i rts c h a ftl i c h eond e r e m o ti onal en itrt dicse Veisc crs! einnral cinc lcsre Bindurg cnnranden,
Sphire. Nomrlcrwcisc wirkcr rllc dicsc):lcmo.tc glcicLzci- sind L{ic AnL:inger imnrcr bcsLtelrr,dic Yo$rellunqcn rxrd
tig, wenn:rucl clcnremxionalcn Ihktor besondessroßeBe- H : Jl .rrrg.r 1..l i l hfer.:.r\ 1,.,hcl .r.r.1/ , r r r cr {ü, 7. n.
D i cscvon ci ncmj apani $chcn l i i i hrcf qcl ofdcr t cnlypischen
D i c gc lühls m äß igZcu n c i u u n r,d i c d $ Irü h rc rs c i n cU
n ntcr Ii i gcnsch.i rcnp$scn gur zuü S cni ori ri tssyst cnr I t.s wir c
scbcncn gegenübof cmpindct, ivird ilit dcm Worto|4d-rrrSi :1bcräuchdci kL,ar,drl l si chdi cscrl ypusdcr I jezichüngzwi-
(l cu ts c het wa: r alern a l i s n u , z u N A u d ru c k s c b rr chtund schcnI.ühfcr und U nrerscbcncn i us dcr gcwohDhciLsm ilt i-
se!21 sLcts einc woblwollcndc Antkcnnung dcr clgcncn gcn Ancrkcnnrng dcs Scriori:usrIs!cnrs cnrw;chck hrr. Die
Lcutc voraus.Dic Vorstellungenund vünsche desUnlerge- C ruoor i , " n r..rnri h rrr. d.,rr I frr r.,r,l. r :I. i. . 1. . ' r r r
bencn wiLd der Fiihrcr bci scincn cigcrcn Übcrlcgrngcr "l
sic eiren aultcrgewöhnlichfäliseh I,ührcr h , def üLrcfline
cnrslhxft bcrücksich!isen.Je bexer und bedeulender eir erscbcnecefolgschafr verl,igt; ilicsc Ergebenhcirwieder.unr
Fiihrer isr, de*o deutlicherzelgt sich dies.Mn andcrcn\flor \1r, .r\(- | | | 1,e:.1,1w .rdcn,xe-..1.Il ü\re. eir f \ r f c, r
tcr:Jc cnrslchsvollcrund duldsanrcrci,r Chcfist, des!oloya' tähiscr u nd cinsichriserMxn n isr.l-unkdo.;en d ic Beziehuns
l e rsinds eineLeut e .D i e e i g e n ti rn l l c h e w e c h s e l sei ti gcA bhän' zwrschcndcmFübre. und sclnenunrergcbcner rv;eobcn be-
gigkcn, dic dicsef A.t von liühfung eigenist, zelgt slch arch schricben,o bictct dies einen Aussleichsmecbr!ßmls rul
in den in lapan hochenwickelten /msi r., (cnrerArt Kon- de 1 l . l l . JJ l ..,ri ,r- nur.i ser\4 1,,,J:, \f I enp^, i i . n. . iI
scnssystcm).Vorges€rztezwing€n ;hren Untergebenenihre nimmr, btoß weil cr den Sertufiürssvsten gcm:il3an der
Ideen nicht auf; die Untergebenenunterbtencnviclmehr ih- Reihe ist. Nach detu SeDiorirärssystem nimnr das höchsre
rcn Vorgcsctztcnvon sich ihre Vorstellung€n,die dann Amt imnet der Scnior.ter Gruppc ein. Senioritärbasieneher
von diesenübetnonnen werden. ^us dieserPraxisist aür der Dauer der Zuschörlgkeirzu ciner cruppe odcr dem
^usdruck f,hfluß au{ die
es auch,dall cs dcr liirokraric gcstattetwird, Diensralt€rin ciner Inst;tulion rls auf deD Lcbelsatret.Dic-
sesSysrcmbierct einen JLinserenkaun die llöslichkei! in

9t
elne hohe Stellungzu kommcn, dcnn Spirzen-oder gar die der Tokyo Univeßität Schtagzeilen. Die allgemcineEiistcf
Führungsposirionensind nornalerwene von Altef eDbcseür, lunszu dieserunsew6hnlichenErnennünswar, daßdictrriri
dle bequemaufihren Stühlcnsilzcn und hohessoz,aresAnse schcLage(eswärdie Z€it der SrüdeDlcnunruh en) diese\üahl
hcn genielten,obwohl esihnen völlig an den notweDdiscnFä- rechtferrigre,unterschwellighcrrschreabcr dennoch Unbe
hiskeiren gel,richt. Dies wid dcudich, vcnn vn die japani hagcn,vor rllem bei den äherenFakultärsrngehörigen. Dies
sche nit andercn Cesellschafrenverslei.hen: Undenkbar zeigr,diß in einer Notsiruarion oder in Zeitcn sozjäle.oder
wäre beispiehweisein Japin ein Mhisrcrp.äsidenr in den politischer Umwälzüngen von der üblichen praxis absewi-
Vicrzigcrn - wie John F. Kennedy, als er P.äs;dentwurde. chen wcrden kah!.', Es sei daran erinnen, dalj währcnd det
Die Führer der LibcraldcmokratischenPanei, dieeine relativ Meiji-Zeit, alsder Pro,eß der Modef nisierutrsjapansbesinn,
langeGcschichtehar,sind {asrallein den Sieb,igem,undscn i! verschicdenen BcrcichenvietcDreißig- und vierzisjährise
den spätenvie'iserJahren stcllcn sic injapan die Minister < pi Lzoo" ' r uncr i nncld rcn N r.l ' , rn da, s. , r r m , . . L e
präsidcntcn.Ein vergleichsweise junger lühret schr Dur aus Jo. t sri ,..i gr h.rr' t nd oi e \4n . np. h.cl \u., er nr uJn. r . F
eher neu gebilderenctuppe hcrvor; dic lührenden Mirglie- ron zur nächstcnerfolgt waren, wuldc di€ Möglichkeir zu-
d e r d c f K öm c n6 G ie i s t d i e j ü n s s rep o l i rh c h eP a rte i Ji pars neh end eingeengt,ciner iinlgcrcn Minh zlD Vorgcsctzren
und wird von der Söka-g:lkkaigcstütz, sind in den V;erzi- von Äirercn zü michcr. wie es hcilk, wurde vährend dcs
Krieges seib* Llcr Oberbeichlsluber circs Feldzuqs
semäß
In akadcmischcnKrciscn litzcn h den verlntworrlichcn dcf hiemrchischenOrdnuns nachSonioritäxcfninnr, dicsich
StcllurgenProlcssoren,<1ieliuz vor dcr tr.mcriricrungsrchcn sanzcinfachvon dcm.tahrdcsAbsinss von der Nlilit;ir- bzw.
oder schon emcriticn sind. ßcim äftcrcDikidenrischcn rs!a- Mari l cakadcmi chcrl ci tcre.
blishmcnt gelten \fissenschaftlcr in dcrl Vicrzigcm als zu Ilcicinenr rclchcn Systcnrklnn ntn davonrusgchcn,drtt cs
jung für d;c Übcrnahnc cincsAmts wie €lwa dcr I-c;luDsci- unrer fähigcn jüns$cn Anschöfiscn crhcblich0rrusrfftion
ncr Abteilung oder eincr wisscnscha{rlichcnccsellschatt gibr, besondcrst|nler jcncn in Initrlcrcn.lahr€n,djc iiber vicl
odcr für den Posrcndcs Vorsirzelden einesAusschusses, nr lrlahruns !efiüsetr und tlcwcis gcstcthhaben,rtalt sie
dem Leute sitzen, di€ {ünfzig und scchzigJahrc ah snrd. iof ihren icwciliscn cebicrcn'rnrcrviel zo
lcis!€n vcrmösen.v$
lm rllgcrncinencrrelchtein Mann den I-löhepunkrscnrcrgc, u zui nfdea ,s. L rrn ci ( i ,ruoo. rerLr.l . r rr , er r r c. r gene.
sellschaftlicbenund politischcnwirksi,nheir eß1 über funf- u!.bhängrgc Grupp€ zlr griiad€nr isr cf aber Mirglled enrcr
zis, wcnn er sich d€n P€nsionsrllernäher!. ln dcr lndusüie e;nih lreich€n Gruppe u,rd scnießtxufsrund seincrsrelhng
kann man normalerweiseerst Dirckror oder Präsrdentwer- scwjsseVorreile,so wüfde et erheblichveftiercD.wenh erdre
dcn, wcln nan über sechzisisr, zumnrdcs!in älicrcn, erä- Mi,,n(ipL;lid.rkn im Jiprn Jd N&ht(riqvcn vr$ nr dar s.dhrtsur
blierlen UDrcrrchmcn. Es erregreAufsehen,als ein Mann in ^ll. \trh7istLn, ni Llu trcnkrheos!.ror Ausjrllr! Taül(i. q( oq \cnjn
uDd
d en frühen Fünfzigetn Direkror derJapa! ElecrricCompany A dr$ni nri nrJnn.'el :e$14J,h.$tvi r.Jrpr,r,l rrnJri chdl ndj ,nerc l
wurde. Ein junger \fissenschafrierhrt selbsrdnnDkaum Auy Rezesi{in..r/ierüiis jrdo.h knrr wrhiloD den]iFnur n{zepli.rt wo|(kn
ßr,zci gtu.r di cl r$.h.,drl l d;nZusnna Lhs mi t d { A L fdc l k unAdrt
sichtenauteine Professur,wenn er durch hcrvorrasendeLei
IoiLLs|(]-Allituboo. r97.lz(fü([((rcDDuß., ]e/runrerAn[hg.gere]h,
stungcn inrernarionaleÄnerhennung etworben har, da cr xrü uehr.d inHiisenonhcn undsiließtj.h,93rve n.i[rcurde DrLri
nach tr;'ditionellen Voretcllungen eirfach zu jung ist. So wrJrrhn,hpaD.{fcDzug.g.tcn.irßükru to,n,pr,jm rroiflepolni
naclitc auch die Vahl einesMittvietzigers zum Präsidenten

26 97
Gruppc verließe,ünd wird folslich $aft dessenrcrsuchen, bcne seinem Vorgcserztensegenübcrjeden nur dcnltb.ren
seinenEin uß inncfhalb det Gtuppc auszubauen.rn djescm Ton änschias€n, ünd diescrkannvoteinen kompetentenUn-
Irrllkann dasSysremselbs!cin Vendl fürsein€ Unzufrieden tcrg€benenruhi! scineSchrvächenzcigen.DlesesVcrhrhen
heir bieten.\Vic schoneNehnt, snrdVorgeseurerundUntcr und dis vcsen dieserBczjchunsisr dem \rerhälmiszwischcn
gebencrvechselselligvoncinNdcr abh:indq.Hängt cin Vor- lhcparrnern in Japa! nichr unähnlich.In w;kl;chkcn hrnn
gesetztetsehrstarkvon selnemUntcrgcbcnenab,kann dicscr also in viclcn FällenderStalusder Untergcordrer€niues iD
leicht in den Aufgrbenbcrcich seinesI)ülrrcrs cnrdringen. dcre als trnerträglichseln, wird cr doch h;nter dcn Kulisseh
Ni.ht schcn vcrrichrerein Uftcrgcbener let.ri, lLieArbcir koh,pcnsieft.Diesc
"häuslichenVerhätnss€. solkenAullcn-
se i nc s V or s es er zte n ,u D d i n c i n e ms o lF chae lln
l i u r,{,xLE n srchendensescnüberjedo.h vcfborgen wetu{en.D3s hrr z(r
cr sich des Nimcis seinesChefs bcdienr, seine heinlichc Folge, dill der Rang rls Sürze der gescllschafdichen Od-
l\f:Lchtüber die gesrmte Cruppe rusdehncn.t. sclbsrzög€ rung noch i mmcr großesozi äl cB cdeunnghit .
dlraus !ielsföllcrcnNurzen, rls wcnn cr lc i&/e die Iruhruurs In Jipin neigr mii ih illscmeinen dizu, P.esdgeehcf ius
dcr cruppe übernähnc,dc!! innefhalbdcr iöünisen Or (lcm sritüs ils aus der tlt!ächlichcn Le;tors abzuteileh.
^
s.nisatioh is! cr nichr in der Lrgc, ruf scile Ko[cgcn rur ocr Inl ol scl cssenw üns.ht si chm.ncher,uoscichr ersei, lcf|ä,
slcicbcn El,€ie uild dcrcn Unrersel)d1eirscnd$,elchenltin hlgkeircn, nach ganz obcn ztr scl.nsci. Und nr def Tat
fl u ß M s ?! übc n.v e n i l )c i s p i c l s $ .c i hs eAl )b i k l o nl r,,l . kon,' ncns.nz scw i ' hnl i chernd zi cml i d, unr auglichc Lcur e
r, rJ r e I r ir . r E r h.rr.i rrr cnrl.ch (lcsh:iltrbis xn dic Spitzc.weil sif inicf|rlb dcr oL
d e n Unr c r gc bc uc!no n c s c i n cAn o * h u n g c n n u r rv irl cnvi l l i s gani srti i ,nS cni or si nd. l i ci spi cl sw ci sc
si cl dldur . h jc-
b e l i, lgc n,unil c r s c l b s h
t ru n n u r s c i n cc i g rn c nU rL crgcLrcner n1i rd, dcr dcn l ,c,rcr ci ncf i rpxri scl cn I nsr it oLionr r it f x,
/ u nd c m obilis ic f cnl.n v ;c l c nl i ä l l c r s p i c l !d c r U n xcfscbcnc scinc tirwr|tunscn cnrirlrscht, rvcil cr cntilcckt, dalt cs sich
.h c r f ijllc r c I t ollc ,rl s i h ,n o fl i z i c l l z u s rc h t.s o g c schcnbi .- !m ci nc srnz durchschni r| l i chc P crsi i nlichkcitohnc dic
tct cin jrprnischcr Vorgcscürcf senrcn Unrcrgcbrnch cnr spczi cl l enIri hi gkci rcnhi ndcl t. w i c si c ei nelt chc Sr ct l! ! s
cd rc blic hes M r ß r n l rc i h c i l . M i l l ri n s p i c s c l nR ^ h s odcr S rcl - cigentlich criofderr.
l u n s dc r c inz elne.c ru p p c n n i rg l i e d e fn i c h t i m m $ unbe- Mmche rei l cndcn xus A l rcriki, . Lic h l. pdn
dingt wtler, rvic dic Crrppe hlsichlich tunhrlonieft, !) dill w rren, hrbcn si chvcrw ^neesrethcn
und.rrdarübcrgc? cisrdxß . $ vielc
es eincDr Arltens|ehen.lcn ohnc gen.'ue Kcnntnis der japanis.heDirckrorcr nichr in dcrLagcsind, f,inTcllrcirenil'
Gruppe olt sch\rcrfälh zu erkenncn, wcr cigenrlich wofül res e,gcncr UnLernehmcnszr etklären. sic vedasen sich
höhlichen Hcrzc!s di0ui, da13 ihrc gcllebrenundzuvcdä*i
Drs Rrngsyslcm isr lcdoch von übcrragcnderBedeutungrr gen UDrcrgebenen dic Ccschäfreiühren.lhrc Sorgegilt vlcL-
b czus . uldie\ V jf k u n s c n(l c r G ru p p en a c ha u l l c n d
, ennesnt mehr .LerAutrcchrerbaltunsgurcrzwischenmcnschllcherße
dic ordnung, nich dc drs sesam!ejapanischecesellschai!$ zi ehungcn, dern dari ul i cgri hrerMei nunsnachder Schlü$cl
sysem funkrionlerr.Iin Unlcrscbenerhinn ünr Dochso del zun geschä1!lichcnEriols. ManmüIk€in!p lanscsuchen,
cinitußre;chefund fähisef setn ils senrFührü. er dirf ilrm un einc Fnmr zu findcD,qie sie in Vestcn so härfig ist, dic
doch in Anr-esenheitDrirtcrnic andersalsnitdcrallcrgtöß von nuf ein odcr zwej LeuteD an der Spitze gelcnkr s,itd,
ten EhrerbietuDgbcgcgDen;ettutrß jcincm Führer helfer, d.s währcnd die Anscsrclftcngew;serm.ßcn bloße Werkzcuse
Gesichtzu wrhren. In privarcnUmgrng kann tlcr Unrerge sind. In eiicm solchenUnre.nchnen slnd di€ Ansesrellten
leicht ersetzb;ir,und die Verantn-ortungsbcrcichc von Be- von ein Fiihfcr Nch despolischschejien rnäg,so häfte er
tricbsdiretcor und Angestelltensind lJr voneinanderabge lcine Posniondo.h licht erreichenköhnc!, wenn ersich dic_
g re n/ , . lm lJ p1,i , le | \4 ^ d e S h r e . l -:r. ( J u rr i ' Jn' n r_I | ..h," nl .r ri t r,tr
" es:ßr g.q,.e. L. , d. , e nr i. , .
wirkungsbercicheoder Ai:grenzungender Veranwonlich nl r' l l ,!e I-l ,r, I ot.Lr, r.e,n.n dr" rr ", r F he, Nei",
", : . . r-
keitenzwischendem D;rektorund seinenUntcrgcbcncn.Dic gen nur bis zu dcm puntr| nrchgehcn.rn dcn er seineLeutc
ganzc Cruppe wird zu einem fünkrionaLencanzen, n1 den geradcnoch cmotional zu bindcl und ihre ljrwuugen zü
alle Mitarbe;tcr, e;nschlicllliclrdcs Dircktors, zu cncr erlzF er' ül l e, l ,i i . U i L,rget-.Ic D j ;c I . ! r r r .,-,
' .h-! - 1. ,
gen Einheir verchnelzen. por \.he. v(rhJt \1 bev r rdo r. J r..u r . rLr o! n. 1r l/l
i j .rrz
Die romtehendeD;rntellung bcleuchct cinc dcr wcscntli- .ler wxrmherz;gcnAufmerksanrtrei und Anreiluahnrcsreht,
chcn Zügc dcr tsczichungzwischenFührer und Untergebe- dk,tr ihnol bci jhfonmtlcn celcsenhcnen cnrsescnbr;hsr,
n e m in J apan:der I ü h re r i s t T e i l d e r c ru p p c n o rs an,si tro!. und setbsrGrobtieit kann noch als KehrscireseinerZun;i
trLat kcinc cigenc,unrbhängigeDomline, die sich von Resr gung aufgefaßtwÜden. D.s Vcscn eincsetchen Irührersisl
der Ansehüfisen scircr G.uppc absondcfnlicllc. Dic j.pani- genz anden als drs cines Dikrators bei rnderer Vöttrcm.
schc Sprrche besiur nicht einm.l ein \Vofl liir "I,ühtung.r u/ic de iuch sci, Dic Unrerschiedcnn r)ührungsslilin be,
un dicsc Vorsrollungzum Ausdrrch zu bringen. nuß man z!g Nut die lVIclhodcdes Irührcrs,Anwcisunqcr zu errerren
aut Begriffezrrückgreifcn, w etchadia qah un hobLh Be,:c - despoxisch, demohfätischodcf eintictr dnolm -, sind licht
hung bcschrcibcn.Vor cincm IrührcLwnd crwrncr, drlt er w i rkl i chdasIl nrschci i l cndc. S otchcU nrcLschiedc shd ! i*i_
sänzlichin der crurppetrlgchL, und zwar hsr Lriszur Sclbst- (l Jcl l L' ,., .,,,.1dl L,i .,.nht.r ,t,h' .{:. L. . . , . 1! t d1.
:.,,
a rfgabc .l, s gibt l3c i s p i c )c fri r D i rc h to rc n ,(l c rc nF i ünr huü ' 1 ,( dd .,r\h.r A t,urrf/,r1r,t.- ILfkr,,|, . r Je. t J. , 1r .
vo rdc mB ank r ot r s t a nodd c f d i c c i n c n rh c z ub rn k ro l rctri rn,i nnd dcsU D r€rl acbcrcn w egcndcf B cfcj ch,f iif ct cD dcr I r ühr cf
iibcrnahnrcnLrnddrrhg,ruf ;hr Gehrlt verzichretr:nund unr züständi gi sr, von dcm rdl ri vcn ctci chgcw ichrdcr Fähigkci,
so n s tr r bc it c t c n,bis s i c d i c Ii i rmr s a n i e nh n ttc n . rcn lrd t)cßiinlichkehcn bcsr;nnir wiftl, die dcr Führc;und
l n d f t T ok ! giwi Z l i t (r6 0 1 -rl i 6 /)u rl e rs c h ;c dd rs l )cudal - sctnU nrergcb€ncr i n di c C ßrppc €i nbfi nsc n.
systemricht klar zrvischcndcm pcruönliclcn bzw. FlniLicn Dic liigrrng nrm I,irtrer hinlt tn dcr jrpuiscben Gese _
bcsitz clncs Henn rnd den se;nercelolssleure odef jenef, rchit! n ersrcrLinic im der riihigtcir des licreffcnden rb,
d i e rulc lenG üt c m lc b rc n d , i c c r l :c h c rs c h tcD
. c rH c rrhrnc ' erk | (.r . /u ve,r:h., rnJ..,r:r .,| . u gcuinr er .
I<cinihrnpersönlichgehöteodesGuL,iiberd* er unmittelbrr Cleidrgiiltiss,ie rcich undn:ichris, wjc glänzcndb;sabt oder
\e rriijr ( J r J J . r ( J i r-l ,r' .-q rh f .. \. n n ,r.' .C u u r,. f . welcheAft Persönlichhcitjcm.nd isr. wcnn er nicht fähjs ist,
ner schlecbtenf,rnre oder infolge von Uberbevijlkerunsan scrneAnhängeremo on.l zu gcwinncn und siein vertikalen
Landmangellirt, wurden seinepersöilicben Aussaben ge Bcziehunsen.n s;ch zu !,inden,so t<anncr kein Führer wcr-
r(u /,. |, t , ( i- e, , t e rL e ,, b (t,,h t. ,. p J r ä T /u , n. Jpr.L.' .l ogemä- ri ,. d,tr l . rr kp -, | . h, , i n. r
" J rJ e "\ el
Das Lcbcn dcs Hcrm war mir den seinercetolsderte .!fs * " ' .:,,:.," 9. -rL' .. rr. 9,..i .r. rrdc \ JC. . 'e,!.. ( e. ,
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engsteverknüp1t,so daß ihrHauihalt eineeinzigewirtschalt- tr{ r.l t,,Joe, ü't '. , , Be
lichc [.nr]rcn bildcte. Heute wle darnrlsßt es ein wltksanet ' ]i ,, r,!." ' .,.i ,...n1rurri be.
/,(FU \r' hfr i . . - | ,l r. I)i ( \r' ,rk. de. pe. , u1r rt.r , L
Be\reis der IJührcrschaft,dic Angcstclltcnwisscn zu lasen, BindunseDhenrnn dje Anzichunsskräft cines I,ührefs von
da{l sogrr der Führer die Not mn ihnen teilt. iuschlicßli.h chat;snarischeneualirärcn. Taßächljch ist die
Iderlgesütr cincsF$rcrs in Jipän nicht Napoleon, sondern beirgebr üb.nen ie lür deo Erfolg dü lirmr. DieseBczichhg wird
O;shi Kuranosuke,derAnführer der l:erühmtcnSicbenund durch cinc l.md sie,ArbciLcr und-MantrsenDichrvolliindis ,ur
vierzig Rönin." Ausdtucltsebnchi. (Ziticit ?rs Aullerunscndß Dnekdt von Rnoh
n ,e lu. k r " . ' . r g l .e i r n e r u rrp p e \.n ;r ..rn w l t c h C o n p i n y . c i n e r r i . m r , d l e b e t i n n d n h € n d e m A'r sü d td e s
' i n i ;,' Dnel((rs eircn gioß..,\u{schvur8 gcnonh.n hr.) ln
fachlichenKönnen des Iruhrercab als seinemGeschick, sesenr'änigen
'on d,,,.f ,. r.rd.inl , c . , , , '. 1 ( . . 't , h q 'r .' r d .i .
durch sei.e PersönlichheithochbegrbteUntergebcnczu sc-
drlLgeDif ektorcnbc.it!n.1ieAngAelh.n Ii.r beip*sitrli.hcn Probl!-
winnen, die Gruppc zu circr |inhcit vcrschrtelzenu u lasen
sowie rlldic ihm zut Vetfü gungstehendenTalenrezu icnhor Dic bcttunr (rnd?fiü crnon ifeberhth für ihr sogcntunt$,!a
und zu lührcn. Grollc liührersind immerarßetordentlictran- m1l'cnMr.rSen,er!, bcrühnr. Drbei hrndclt cs sichrh einr tdccd.s
ziehendePereörlichkeiten.lhrc Anhängcr hrndcln r icht ;Lut dcLzenissrDirckros, d- die Meinüngvürirt, rl cir gc!üf{tcsun,L
grund ionrlcr Anweistngen, sondernaufgtund der persön- glüd,lkhs Zuhius.lk Qrcllc fit di. rrirci AnscsdLtsr
lichenA n ziehungskraft desFührersim umittclbarcnmcnsctr ß1.UnlirHr svde cirgciiihrt, tu die Angesdl.cn ^Lbrnsk'rft cincn
"Picir lür cin
Iicben Umgrng. Dlc rlcdcutung dcL ltccLcwcndung"[.r ließ s L u c k l i c h $ Z t r h r t r s . " z u v e 's c b q r . l r *i jLcdr c i A h 96 tr l fto ,r ü ü .h o r ,
scinAndit, überniresrrahlen. isLtrtional alleinnicht crla{t- die IünI Id,id hns ohnc a, Ichhn. pürhtLlchüDd ohnc Unhll ilr'ur
bar. Es heißt, dall Soldrtcn. dic nit dcn Ruf "llmzri ilcnr D i c n s v c , r i c h r c t t u b c n . B c i d e r p k i $ , u r l c i h D r r z.r ü n o n i cvi r td cL Ar
Iki sc r " in dc h T od s i n g e n i,mmc r v o n w i n e u n d l i e bevol - scidlltc von sciicr rrhu bestokr (Dir [i,lbozidnDg ics cigdrci Hci,
n,s ode Jd lrrlu sd,ointün{r'ihrisdlcn lilinull o.ltd[d, ztr hsdri
len, RespekrcrtüIft wrrcn urd mit ilcr Vortcn,\(irnrn, was
{lic l,nris l!r lJcÜiob\Iiihrrg isl tdo.h vijll B unünoitrrrßor.,
dcr licfchlshabervon uns verlangtc. ihf Lcl,cn snbcn. Dic
grollc Aufg,rbcrlcs Konurndcurs ur cs, scinc l-cutc cn,o- l n . l i p i n s c l t c n d i c s c I i ä l l e i l s L ) c i s p i c l h a fltü f ,n r o d e e su r d
ti o n c ll z u bc hc r r s c h e nd,e n n s o n s th i tl c c f i n d c r Schl i cht t <x r s c h r i t t l i c h +c n s c h l i c b c s M r n l {] c n r c n r , . . u n d d i c Pcr si j n -
n i ch tsbc wir l< c n k önn c n .Il sw a f n o c h!n .rl i l tl i c h z ! sci ncr l i chkci rynchcr D i r.ehtorun
w i d i l l scnci n bcwundcf r .
ciscncnSclrutz,dcnn dic crrotiorrlc I lingrLrcrn dcn Irührcr Zw i scheDU nrcrncl rmcnsl ci rung und A ngcslclt r enlaibrcs
l i cl l c inc DS oldx t c !s e i oL e b e nb c rc i tw i l l i gl i i r d c s c n S i chcr cbenfallsch hohesM:iß an pcrsörlichcnßezietungcn.So isr
cs üblich, daß dcr Dircl<ror oder Abrcilungslcief in dcr
Itr der G€schäitsweltlst tür Führlurgskrätrc und andcrc H o.hzci tszcrcmonise;nese A ngcsrcl l tcnte ilnim nr t ur ddr bci
Spitzcnpcrsünlichkcitcndrs In!scheiderde deren peßönli dic l{olie des (nomtucllcn) Henarsvernriftlcrsübernimnrt.,,
che Ausstrahltng, und es glbr wohl kenr rndcrcs Lrnd, r'o Tä!sächl i ch!crbri ngteiDni rckrorsol cherc€lescnhcr r . nr r e
die Pereönlichkcitdcs Dirchtors srwohl für seinc unnraer scn viel Zeihußcfhrlb selnesBüfos. AndcrcßeiLshel{enbci
barc Umgebung wie auch fur dle breiLeollentlichheit ein einen Todeslallii der lramilic desDlrekturs dcsscnSekrerär
derrniges Problern drrutellt. ZahlreicheAnikcl nr japani- und Untergcbcncbel den Vorbcrcirungenlür d;e ßegfiibnis,
schcnZcitungcn und Zeitschrifrenbeschäftigenslch n,iL die teierlichkeirenund den anschlieltendenlmpfang, während
rft und jendn Dircktor und dcn riczichunsen zw;schen dic Verwandtcnund FteundedesTolen rls Gäsreehpfangcn
Arbeirgeber und Arbeitnehmer. Drzu einlge Beispieleaus we.den und ihnen llle Arbcir absenomhen wird.
neueretZeit: ' BnzuDzrvenür$re|ltr;gtrD(orr.kri([ille[liüdLrtL!;or Heinßrer
".t rr, (Arsrrellt4 s;dnnht$4t,,, (püsönlichc
Dicnc ds Arbcn ünl( /,,[r/o] zurüde, uoJ N!r lr(trrenodr isr Lln Zr rcnnteltü Eljar
sebdr).siesir.llvliurbrn* dosUnrcrn.hncns.
z(sannm nt dcn Ar rc.hr s,.ß. Di der HeirrilrDnrlo ridirioDeller\!nr.inc !, zerdal. Roth
Das Problem dcs lcitendenAngestelltenist nicht neu. selt relig;ösencruppi€.ungen berühenalsooffenblr eheraufso
derFrühzeir der Industrialisien,ngJapans truß er sich mndcr ziologischenund psychologischenFakto.en als auf i.gcnd-
Vorstcllung,daß "das UntcrnehmendieLeutesnrd", undnit welchenÄspekren ihrcr Lehre.
d e , oe , " ili. her P , . h l e a .r .e re , L n re r a r * i n rn- Die venikalc Beziehung,darsesrethi! dcr vird
derecrzen.Sorgensich rmerikanischeManagerin " e \c n cdiesem
n Maß selbst zum entschcidendenSrukturmerkmal^-Fo|m, {unLrionellcr
!h ihre Angest€lhe!? Ist cin solchcsDenhen in Amerlkr C ruporn. di e e w ede überhrup,tei n.r e se r e, ,r n{ir Lr o
überhaupt notwendig? nelicn Rähhen bcsitzenoder nur einensehtschwachen.Das
Venn die Binduns zwischcn Gcschäfrslcitungund Beleg- Lebender Cruppe steh!und fällimit ebcndieser förmisen
schift schonin nodcrncn Unternehnen derarrenotional ge Person:lbeziehung;nit Norwendiskeii vnd diesc ^ Organha
prägt isr, so gih dles emt re.ht für da! lloß Systcm dcr rionsform irnmer ausgeprägrcr urd srärker.Dic \X/€hder t o-
Untcrwclt; dort gehcnrnrnchesogarso weit, sich ihrem Roß litiker und die Unterqclt sind Prototypen solcherCruppen;
zuliebe umzubringen.Nacb dcn Aussagendcs Lenere einer anderefindcn sicL etwa bci ien Gruppen dcr Händcldische-
Erziehungsrnsrahftr Jugendlicheht der Grund drfur, tlaß rei, die von unsichcremKleinkapital abhängigsind (wo dcr
Kinder und Jugcndlichc,dic cinnrrl mit der Unrerweh in Che[ der fischer für dic Cruppe der ,K.rpitatist.,,das Leir-
Kontrkt gerarensind, inrmer wieder dorthin zurückhchrcn ,. h,l l der rbhan;,scnB oorc . ,. rer Zi mmer1lr nn. innr r s: n
und schlicßlichcndgütig don blciben, wahncheinlich der, ü. .. Diesc Arren von Vcreinigungensind als
"rü.ksrändis"
daß sie in der Unrerwek von ihren olzr&, cin Maß an l,icbc odcr "Icudal;stisctr.kritisierLworrlon, und man hat sie pcjo-
und Anerl(cnnungcr{ahrcn,v,ie cs ihncn kcinc liziehungs- rati v al s' D ol l S ystem( odcr,P anei fakri onen.cr ikcr t ier r .
ansrAlt Lrnd oicht einnral Pflcgcehem bicrcD künncn. Dic U nd dennochi stbci Lcutenmi rprogress;vcn Idccngenaudas
cmotionalcSicherheit,die in der engenlleziehung zwischcn glcichct rinzip wirtsam - bci Univcrsitätsprofessoren, dcren
lührcr und Anhängcr ilrrcn Ursptung hat, schafhlür schwa- Spezialgcbicicwcsllichc V/inschafts- und Gesellschrftswis-
ch . l er nr lic L\ eiLen e i n r \ e l . d * { ," b ,' rF .n l r. senschiflen srrd, bci "ropnlrndscrn in crcnhrnternehmen
"
Iis ist bczoichn cnd, dalt dic ncucnrcligiöscnschren,die nach
d cn K r ies wie P ilz er ü s d e n B o d e ns c h o s s € ni h, rec ru ppcn- B (i .prre fJr Inrcl U cuel l -.di cru,, i se A rr vLr . liCLr gen
organisationaul eine cm,tionalc, !crrikalc Linic gründeren, bilden, bietcn die akadcmischcnForschcrgruppen,dic nn
dic dcr dirckrc Kontakt zu einen Führer mit geradezuhyp- Nichkricssjxpan scdichen. Sie unrcrschiedensich in rnan-
notischen Fähigkeilcn vcnniftch. Dic ,verrikrie Ljnie. bej cherleiHinsichr von l,eispiclsweise irrlicnischenund franzo
der Zvdssl,ehehruns der Söka gakkai und dic "Ehcrn- sischcnForschcrgruppen,die ich aus €igencr Anschruuns
Kind.-llczichung bci Risshöhösellei sind Prororypendieser kenne. Zunächsr einmal üä$ eiDc curopäischclors.her-
StLuktut.Der Gläubise wird, sctäuschtdurchdicscihm ver gruppe nornalerweise nich! den Namcn ciner bestirnmren
L ra ut erI lc m r r . : . g. c ri c k ri n d r. \e , / d e ru , g In ,' 1 , " i " Unjversiür oder Vereinisung, und ihre Mirgliedcr mü$en
^r
gefügrundhannsichln demsicherencefühlwiesen, ,,lch biD auchnichr unbedins.,lle Anselröriseder UnivcrsirärdesI_ei-
nicht mehr allein; in diescr\(clt vcrstehensie r ch, und ich ters der Gruppe oder dcssenehemaliseSrudenteDscjn. In
veßrehesie; vir sind eineFn ilie.. Stä.keund \ cscndicscr l.uropa wähk dcr Leiter der Gruppe gemelnhinaus den ge-
linnimnn, s,ün[ nrr rin! Z$snonie ohDeirn ils unvollst:i,digeh.ltrn,. samtenFachgebietjene Spe,;alisrenaus, die für .ten Iror-
schungsaulüagam ge€ignctsrenscheinen,und d;e Gruppe
kommr aufgrundvonEidadungen zustrnde.Es könnc! lols Leite. und lediglich unrer seinenAnh:'JrgerhausgewählteD
lic! auch Leute reilnchmen,die den Cruppenleitet vorher lvlitgliedemzusanmensetzr.Ein solcbesTcan kann senrZiel
kaum gekannthaben-ktderVerllag zwischendem Leitcr der etejchcn, glei.hgü1tiswie sering die finanzielicnMirrelund
Cruppe und den Mirarbenetn eret einmal abgeschlosen, vie s.hlech! die äußeten umsrjnde auch sein rnöscn. Die
bleibt die Bezichung zwlchen ihncn unveränderr,bis das Gruppenmngliedcrhabendie ,wundenolle, positive tigcn-
Forec!ungsptojektabgeschlossen istr Anordnunsen desLei schäft" (wie dieJapanc!es{ormul;ercn),drß ihncn um üte!
tes, die die Arbeit betreffen,r-er1cr strcng betolgt. GlcicL Leitcrsvillen heincAnsren gurg zu groß ist, währendsicauf
gülds, wie berühml bcispielsweiseein Fotosraf rtch sein dcr andtrcn Senedem wolila-ollendenRcspekreincsLeireß
mag, sobrld er Mitglled dcr Gruppe ist, rvnd er bci sciren besegncn,dessenZuDciFUnssi.l nichr nür aotdascelühtbc,
Aufnshften die Anr-cisungen des Leiters bcfolgen (elbst schränkr,daß sie,sute Kcrlc,. sind. Bci dieser Be,iehuns be-
wenn dieserjünscrjst und veniser bckinnt nlsder Fotosraf) sitzt der Leiter zvar E;nfluß, scinerealeMachr aber ist urn
Die Gruppennitglieder sind jcdoch selbst währcnd der vieles gcrinser als dic seines europ,üschenKollesen. Dic
D:uer des Forechungsauftrages ruiterhrlb ihrer Arbeitszeit Irolse ist, daß ein fächlich begabtet,wixenschaftiic! hoch-
völlig frci. lis gibt keinerlci Cnnld, den Leiter nach schcn qualifizicrter Leiter i! Japan untcr Urnständcn die Arbcit
lfünschen zu fragcn,wcnn estrn elwis gcht, was nichtsmrt nich! seinenVorsrellunscncnßprechcnddurchfiihrcDkannl
derArbcit zu tun har;;m Rütncn der I orschunssxufsäbcie- Er m! t die Ansichtcn seinerLeurc, selbsrwcnx s,c wcn,gcr
doch Iann der Lcitcr dic Gruppe scincn Vünschen gelügig zuucffend sind rls seinecigrnon,auI einc Veise zur Ccitung
machcn,urr scin Ziel zu crrcichen. kommcnla$en, däß csdcren E;nflull srärkr.Dics isr eberaus
Wcnn hing€geninpanischeakadernischcrrorschungsgesell- cmoti onal cn ul sausrati oni l cnGründennorwcndig, näm lich
schaftennach ähnlichen venraglichcn Mustern hetcrogcnc zum Ansporn sciner Lcurc. Dic Iixistcnzbcrcchtigungdcs
Gru ppr r br l. lr r . l' l n rr r. tr.t /$ J rq J i L l t 7 rr ri 1.n' Leircrs licsr nichr $ schr in der Lchung des Projckrsodcr in
Durcheinander.Sofcrn mrn nicht völlig schci!ert, gehr dic cigcnerI'ffsch uns ,rlsviclmchr in sci,rcrti,nkrlon nts ADget-
Arbcit nur zäh <xrn, da allc trnergienvon enotionrlcn zrvi punkt zw i schermcnschl i cher B ezi chungcn
Lr r dalsßcwahr er
schernenschlichcn ßcziehungenvcrzchn wetde'1,hd sic clcslrriedeDsin dcr Gruppc. Dic Forsch€rgruppcist einc Cc
gehrricht im mindestcnghr! vonslrtten,sondcrnwirdTu ei nc;h'(hdlt,'!
"die Gt\tppa rller", "u15s1aGtnpr.... ,'1.ht,1;.
ner furchtbarcnLasr.SelbstProte$orcn iührenderUniveß! peruönllcheccfolgschaft dcs Lcireß.
Iä1enstrcitcn sich vor den Augcn von Außensrehcndcnund I r e -rrr" or' ,r I hurg,qruoorI i rqegeni. r geni. . cr -
' e " n.
Ausländeln, mit dcm hrgebnis, daß sie r r ihrem Gezänk mallenF,igcnrumd€sLeilcre; sieis! eineCcjcl cldl,,+*inder
den iLres Lmdes schrdcr. Die Atben kornmt nur die G ruppennrilslicdcr led;sljchdiclhne! zugcvieseneRollc
^nsehcn
schlech voran, wie bcrühmt die elnzelnenMnsiieder odet spielen,um dle Arbeit dcs Leiretszum Abschitß zu brinsen.
wie grolt die bewill;gtenMntcl auchseinnögen.Im aligcmci \üenn die cruppe schließlichihrc Arbejt beendctund sich
nen konnt eslxi dcranigenGruppen zur SpJtung, worauf- auflösr, kann csses.heheD,daßdann auchjcde Affin itär zwi
hin ihr Lcitcr unweigerlichzun GegenstindgehässigcrKfi sch€ndcm Leiter und den enl,elneDM;slied€rn cjn Endeha!.
tik wird. lnlaprn könnendieruscinersen€insamenTätlskeircnrsrän
\{issenschafrlichclrorschungtunhtionicn in Japan an bc-
sren,wcnr sich elne Gruppc aus einen älterenPro{cssofals
denen Bindunscn leicht ein sanzesLebcn crhaltenbleiben. Japancrbedienensich in,net betensexistierendervertikaler
Nur in det Värne einer derartigenBeziehunsbesrchrübcr persönlichefBe?ieliurycn zur Bilduns insrirutionell€.odcr
haupt eine Hoffnung, daß sie ihre Aufgabc erfolgreichab' inrcrdisziplin:irerGruppen wie bejspielsscisecinesorsani
schließen. satlonskomitecsfür cine große Taguns, wel.he die Zusm-
Ich bin überzeugt,daß in derjapanischenccscllscha{tdiese mcnarbeirvon Experten verschiedencrFachbereicheerfor
An pcnönlicher Beziehungenzlunnrd€st gegenwnrds dic dett. Zuerst crgcht cjnc Einladung an eineAnzahl von Spir-
Tiebkraft eincr jeden Gtuppe isr und zu nelr lr{olg führt zenlcutcnder jeweiligenFachgebiete,und dicsc bilden dann
als irgendeinernderc Art lon Gtrppenorsansarion. Jcdcr, cile Atr Ehtenkornitee.Dic lvtilslicder einessol.hen Komi
der in dcr Leitung von oder in dcr Zusammenarbeitmn teessird ncisr im rorgerückrenAher hd rielbeschähis! d.s
crupp€f, Erfahrurg bcsitzt, wird gezwungen seu, stc zlr heiijt, sle sind nicht ohnc vc,rcres verfüsbaroder norwcndr
übernehmen.\rcnn die Teilnehrnernichr schon rxher ein- scrwcse geeigret,um beidenih eincnrOfsirisarionskonnee
ma1übcrcil1enlängetenZeirraum mjtcihandergearbeite!ha- rnfrllenden Arbcncn mitzuwirhen, rbersie verf!sen übcf cf-
ben, ist die Aussicht iuf f,rfolg geting, es sei ticnn, sic ftisen LcblicheMrchr und [-influß, unr ausihrcn FachbereichHel-
sich problcmlosin die Vcrhältnisse.Die Quelle von Millhcl ief zu nobilis;crc!. Dcr zwcite SchtiLrhr dic tsilduns dcs
liskeirensind m!ürli.h die zwischenmenschlichcn Ileziehun- cigcnrlichenArbeirskomitccs3us cincr ß.eihcvon Experten
gcn, bcsondercwenn sie omotionalcUntertijne entwicltcln. ;n nittlcren Ahcr, dic der B,rrc ihrer iew.iliscn tührcr aus
V/enr die einzclncn Mitgl;eder untcrcinnndcr oder die dcm Ehrenkomixee!n l\4ir:'rbci nichgckommen sind. Dic,
Gruppc mh ihrerr Lener nicbt auskonmen, wird dies nicht sesKomitcc lcistct dann dic eigcndichcArbcir. Iiinc rcwissc
rLrr dazu führen, dall cinigc ihre Stcllung aufgcbcnwollcn. Schwüchccincr iufdicsc WciscgcbildoterGruppe liegt darin,
c rl ü l l t,$ brmst
v€ rden s eineB c dür(n i s snci c h ! v o l l s tä n d i g dal ti hrci nci nl crnc S trrknrr l chl t.TLot zdenr
wcr
dcrJapanerscinenChe{ mir Vorlicbc in Schwjedskeiren, in- den i hrc Mhgl i edcf^-i i xn,idesrfuhri
i i .hr gc vodcr un vcr inr wor t lich
dern er sagr ,Jcrzt rcichC!. Hier ist mcinc Kündigung." hrndcl n,d.rsi c.rufB rrtcni hrcr l rührcrodcr Vor geser zr en ar -
t er n s tg c m c i n t,mrn c h n a l n u rB L u [f .)E rgc-
(Ma n c hm alises beiten, woLrciglcichgühig]st, ob die tsezichung.. ," ,""-'
n;eßtelnc gewissccgoistisc!e Betriedlgung drbcr, wcnn er et tormcl l cfodefl ni ffmcl l er N arur si nd.N i chr dic Klaus€lnci-
nem VorsesetzreniuI dicsc \(cise Unannehnlichhchenbc- nes Vcrtragcs - dcr in cincm s,nchen hll untcrzcichner
reiret. über und jcnscits von itgendwelchcn provoka$rF würdc , n nder. drs csfühl pcrsönlicherTreue dem eige-
schcn Elfckten oder manselndcrEinsatzbereilschaflliir e]n nen Irührcr odcr Vorgeserztengegenubcrist cs, dasvon.lem
genleiniamesZiel bzv. VcraDrwortunssgefühlfür dic Voll- Mitglled vellangq dic Arbcn h dcm Komnee zu übcrnch-
endung dcr Arbeit lältt sich einc srark cmotionrle Neigtng
des japanets fenstellcn und die Bedettung enhnen, dic er EinessolchcnAufbrus r.cscn besrehrein Orsinisarionsko-
dem emotionrlen Gehalt zwischcnmcnschlichetBeziehun- mitec inmcr aus einer reladv gfoßen Zahl von Mirsliedern,
gen beinißt. DiescEmotionilnät letnas nichtnufdie nrfül von denen abef nur eine Handvoll virkli.h akriv odef pro,
luns einesVcrtrageszu verhindern,sondcrnnrankann sogar dukrivsind. Aber selbstunterden aktiveDMnsliedern gibr€s
bchaupten,daß esden BegriffcinesVermges in Grundc grr lnner dnigc, dic bcreirwilllg arbeiten und viel zur srledi-
nichtgibt und diesgilt gleichernaßenfürdie,wclchc die Ar gung der Atben heitragen,während anderenger nicht viel
beit ausführen,wie [ür die, dic dcn Auftrag daiür eneilen. überttagenwird, dr thre Fähigkeitenni.ht unbeding!der Ar-
beir dicnlich sind. (Das Empfehlungsverfahrenproduzicrt che! ftommcn Außerungen zum Trotz gibt es noch immer
n;cht imner die geeignctstcnLeute.) Dieser jipannche wederbei den KonscFarivenioch bci den Sozialistenirsend
Brauch führt dazu, daß e;n elnzetnermöglicherweisegleich- welche Anzcichen für €inc Reduzieruns oder Schwächuns
?eitignehrere Posrenzusärzlichinnchat,dennin einigenKo der Aktiviräten ,S.cthabdß". D)es ist nicht wener übetra
mneeswird cr vielle;chtnut seinesNanens wegengebraucht, schend,denn venn die !,tablierung persönlicherBezichun-
,o d r{ e' be der elt e l ti ' .r A rb ,i L J ,' h u n .e " r rr re t g gen auf vertragl;chcrBasis selbst zvischen jencn, die den
o d crwom öglic hr be rh a u p tn i c h tn i tw n L r. D i c s i s tv o ral l cn {n.prL,L e,hJben. " tro!(rn. l , ,e hk,J(tt c / J , e n, . o
dann der FalL,venn essich un cinc scbooältereSpitzenper- schwierigund bhhcr wenig übl;ch ist, können wr Kaum er
sönlichkcit handelt, die in det Lage ist, viele untcr ihr Stc waften, daß Polniker mit Erlblg venuchcn könnten, dic /:a-
hendefür unteschiedlicheZwcckc zu mobilisieren.Ein sol- batsr durch ein Vcrtragssystefrzu erserzen.
cherSeniorkannlcicht so riele f,hrenämtergesarnrnelthaben, Solhendicse Beziehungcnabgeschafftwcrden,
daß er selbstsie nicht alle nn Gedächtri bchrltcn krn". [.i ^Jörhiscn
würdc eine aiderc Orsanisatbnslonn an ;hrc Slelterreten.
nige seinerghrcnämtcr köhnen dabei du.chius fecht we g Theorerischsib! esdafur nur zwei alternativeMögtictrkciten:
mitseinem eigenenFrchgebictzu tun h'bcn. Das hacht ätrer Die erstcisr die f,inlührung einerSysrens,dasaufhorizonta,
weiter nichrs,dcni was nran von ihm braucht,ist eher seinc lcn Beziehungenlxruht;aber dies wäfc !icht unbedingi bes-
tä h i gk eit ,s eineA nhä n g e rz u mo b i L i s i c rc n a ,l si rg c n dw cl che ser als cin Systcmaufder c rundlagcrcn olabun-hobun-Be-
Spezialhenntnissc auf eincm bestinmten I'rchgebiet.Solchc 7:ehuncei .Jcnn e. bi rrr .ri c C cf,,hrJ.r N (por i. nn. . o", e
Posten crhöhen d^s sozinle l'fcstigc - und cin hähcres der Monopolisicrungdurch einc bcstimmreGnrppe. Zudern
l'restigebringt wicdcmDr noch mchr solchc Posten.tlin Or- wiirde cin solcbesSysicmoline e;nenVindelim japaniscben
ganlsatormull cinc Listc mit dcn N:Lnen hoch angcschcnet Volkschmaktcrbci der.lapancrn nuf wcnis Ceg€nlicl,esro-
Pcrsönlichkenenh.rbcn,dic nicht nur dic {ür dic Arbeit not-
wcntligcnMitarbcitcr zus:rnmenbringen,sondcn dcm Kon- Dic anderc Möglichkeir ia, sicL aLrf,vcnraglicbe. Bczic-
greßzL,gleichAnschcnvcrlcihcn und cin hohcsNweau gatan hLrngenzu verlassen- w1c Kennedy. als er seincRcsierung
ticrcn. Angcsichtssrlcher AmterhäulLmgund -übcrscbnci- Lrildcle,L€ure alleinxtlfgrund ihrer tähigkcircn wäht!c, ohne
dungen bietenderartlgeOrganisationcncin iultent konpli- daß ihn eine persönljcheBezichung mn iLncn verbundcn
zierrcsllild. Unrcrsuchtm:in siejedocb untetde,n Aspckt dcr bärre:Dean Rusk erwa odcr den Repubtilener McNrnara.
S ! r uk r ur ,l nd i ed c rc i n z c l n c p ri m ä re i n gebunden (Der iaprnischeVolkynünd neDntdies
^ -Iö r m igen dcudich,daß sichdie gnrndlegendeFunktionr "mit dcn Fejndecc-
lst,drnnwird schäftemxchcn..) Diesc Merhod€ scrzt jedoch vurous,oa,
weisede! Organisadonsprinzipsvon konsranten,vertikalen man Sinnu nd Bedcurungdessencrlißr bar, wascin,Vertrag.
persönlichenBindungcn hcrleitet. ist. Zumnrdcsr in rnejDcnAüsen machr diese Möglichkeit,
In jüngsretZeirhir sich dic Krnih an dcr UxistenzderFak Vetträge schließenzu hönneh, dic a'rerikan;scheund bri!j-
tionen (/alarsa) h politischenKreisenerheblichvcrechärfr. schePolnik dcr japanhchcnhau$och überlegen.Ist neine
Diese Kdtik hat dazx geführt, dril dic Ministerpräsidenten Analyserichtig, dann gibt es dicseMöglichken inIäpin cin-
Ikedaund Satösowie airdcrc{ührendePolniket erkl:irten,sie
häftcn dic Abs;ch!,die ralatsa aulzulösenund damit aufdas Daß das irodcrle Verrtrssvesen des vcsrens sich nichr
hinzuwirken, wrs sic "moderne" Politik nennen.Doch sol- auchinJapan enwickehc, scheintmi.$-eniger aufeinen un
rcrschiedtichenGrad der Indüsffialisierunszurückzüführen duns derArbeir völlig unnörlssein m.s. Emotionatesich€r
zr seinalsvielmehraufdie Existenzund den Fortbestandur- hen scheintfü. cinenIapanerdaswlchtigstcIledürfnis bei det
sprünglicherjapanischerverre, die sich sen der Feudalzeir1n Zusammenarbeir mit anderenzusein. Zwettensis! esinJap:n
derBeziehungzwischendem Herrn und dem Untergebenen sehrschwer,einc korporativc Cruppe zu bilden, irclen nan
manifestierthaben.Daß nan, wie im \flestn, mehrereHer für die betreffendeArbcir die fachlichgeeigretstenLeute zur
ten habenkönnte, war inJap:n undenkbar "Nienand kann MiiLrbeir einlädr, denn jede! ist bereits mchr ooer s,cn,ser
zwei Herren dienen.,hießes,und wenn eineBeziehungmeh starkeiner bcstimnten G ruppe verbunden unddicdrdurch
tere Generationenüberdauerte,um so besscr.Dicßcziehung bestehcnderBindungenüid Trcueverhältnisschönnen nichr
zwischen Herr und Unrergeb€nemwrr auch lhrem \flesen lcichr selös!verden. V/ird ein Mlm cinseladeh,Mirslied ei
nach ganz anders.Im Vesten enthicft dic Dcziehungrudi- nerncuen cruppczu werclcr,wird et seinmöglicbstcsversu-
mentär bereitsdie Idee desmodernenVenrages,währendsie chen, scinc gesanreAnhänseß.haft - vie eihc Clucke ;hrc
ii Jäpai einc lcbenllingc llindr:ng bcdcutctcuud cine vor- K ükcn-mh i n di cneuecrLrppeei nzubrtngcn; oderer bleibr
stellungswehin sich schloß,die mn verraglichen Auffrsun- auchweiterhinse;herffüherencruppc lreu !erbünden.Diesc
gcn nicht das geringstegemcin h:ttc. Dic Sch*icrigkcit, in Faktoftn häben unmilrelbar girfluß äuf (las Funktionicren
einernmodernenjapanischenIndusrrieunrernehmen verrras' derneucnC ruppe.D a Loyal i ti tctw asE moti onalcs
isr ,ist sic
lichc Ilczichungcnwic im Wcs!e! cinzuführen,ist berensbei
d e rD ar s t ellungdes bi s to ri s c h eHni n te rg ru n d s fü rd a sS ystcm
dcrlcbcnslangcnAnsrcilungerläutcrtwordcn G. o. S. ,8-ll).
Es scheinr,drß die Bctriebslei nscn anf dcr SuchcnachM c- 4. Die undifJerenzierte
llolla
L \o Je n z J ' G c w: ihd c i q u n g(i n c r s rc ri g c nVc b o rg u n6 n,i L deseinzelnen Gruppcnmitglie ls
Arbcitskräftcn das Vcrtragssyacnrals Mittcl zur Bindung
von Arbenskräftcn (insbesonderevon richarbehern) über- lch h,rbeim vorhergehcndcn
Abschnittdaraufhingcwiesen,
gingen und startdcsscndas Systcmdcr lcbcnslängcnAnstcl- wie dic Arfgabcnbctcicb€
von Irülrer und Lnrergcocncn
lung fanden,drs so gut zu den Japanernpaßt. nicht eindcutigabgestcci<t sind Lrndwic sich dic vunn*q,r
Vir frsscn zusammcn:Aus vcrschicdcncnCründcn {ällt cs tLrngauf dle Gruppc.rls ganzcvcneih. Dics sih nicht nur [ür
einem Japaner schwer, auf reraaglicher Bash funktionie' dic BeziehunszwischenFühref ond Unrersebencn,sondern
rcn r.lepc nönlic hr ß c u h .rz u .' c l " n . l ' * rc r. i q e. lür allc gtuppcDintffnen Pcrsonilbe?j€hursen.D$ kcnn
" \u rs .n zcichnendc Charrktcrisriklm dcr Funkrionsweise dcr
schwierigfür ihn, zwischenseinenuntefschiedlicheD Rollen
zu d;ffcrenzicrcn(daraufwcrdc ich untcn in cinzclncnnoch Gruppe, so zeigt sich,isr d$ Irchlenkhrvoncinander unrer
eingehen).Bestebteinff al ehe BeziehuDg,neisenbeideSeiteD schiedencrRolleh ertsptechendder jeweiligenSretlunsdcs
dazu,mehrdavon zu erwancn a1sdie reineAtben, und enga- e;nzclnen.Dic l;rnelle Organisatlon der Cruppe wcrr 1e
gieren sich daher emotional: Nur durch diesestrng:gement den Mnstied elne bcsrimmtevorgcschriebene ttolle zu, dic
können siedassichereGefühl gewinnen,dalt die zu leistende erauszulüllenhar.In derPrdis jedocL bcsiür die inhrn€ e
Arben reibungslorund mit Erlolg gctan wcrdcn wird. Dar GruppcnorganisarionPtiot;tä!, und solcbe fonnal vorge-
über hinaus neigt jede Seitedazu, die Loyilität des P^tnrers schrlebenenIunktionen werden nicilt inmer in eincr Weise
allein für sich zu bcanspruchen,obwohl dics für dic Vollen- edüIlt, r-ie eszu eNarren väre. Die ratsä.hiichcRoite eincs
eirzcllcn entspficht nicht immer oder notwendigerweseser Gedanheder Arbcnsreiixngnur gcrins entsick€ltisr, und die
nem RangoderStatus.DetRang dient der Aufrcchterhaltung Japanersnrdnn allgeneincnfesrdavonübcrzcugr,daßeigcnF
dcr legitimenOrdnung in den zwischennenschlhhenBez;t: llch jcdet dle Atbeit cinesanderenrun kann, wenn oresnot
hungen vor allem nach alßen, aber er zwängt das Mitglied wendig ist. EinJrpäner ist scltcn nir seinerSrellezufrjeder,
nichtin die engenGrenzcncinerihm ,!ge\rieseDenRollc. 1m wenn cr sich ron dcm Arbeirssang,dc! seinecruppe nber
cegenreil,wcnn die Gruppe rrbeiter k6nncn die Rollen der nommen har, kein cesämtbild nacheh kann. Er neisr such
r ro b l rml u ' i e d e n a e r s i ru rt or og'
u i rzeher V irgliede p dazu, die Bedertuns cinzelnerI,Lrnkdoneninnerhalb seiner
paßt werden. Rans und |unkrion gehorchenunterschiedll Orsänisrtion zu übers.hälzen,da er le;ch! den Rahnlendcr
chen lrinzipien; die Starrhcit in der Rangordnung wird ihn zugewiesenen Rolle überschtcitet.Jrpanettcndieren be
ausgeglichen durch Flexibilität in bezusauldcD:l ätigkeitsbe- kanntlich d.zu, Autträgezu übernehmen,dic außerhatbihcs
KompetenzbereicLs liegen.Dies stchrin dianetrrlcm Gegen
In diesemSystcn hatdetelnzelnedenVoftcil gfoßerHand- srrz zu den Überzeugungc!derHindus unddcrer Kastc;sy-
lurgs{reiheh.Für die Cruppc licgt derVorteil in der eflckti
venMobilisicmngihrerkollekrivenStärkcdurchsrößtmösli- Die japinische Praxis stcht auch in sch tcm Kontfast zu
clc Stcigrung det potentiellcnräbiskciten ihrer e,nzelnen i'cstlicben Gcpflos€nhenen.Dicsbezüsl;cheUürc,schiedcin
Mirglieder. Das folgcnde Bespiel soll dies vcrdcudichcn. der Denk\{eisel^$cn sich nn t:igl;chctrLcben ihmcr wjcdef
Nci m c n wir einec r u p p e rn , b c s tc h e n d a udse nd re iM ngl i c- bcobichten.Jipancf (mich cinscschlosen)iibcfm!ch! es o{t,
dern X, / r:nd Z, in dcr jede'n Mitglied scineRollc cntspre- w i e ei ncmi l n V esrenscl bstei neH ci nc ßi rte von jenl r dcm
chcnd sciner jeweiligenPosition zugcwicscnist. Venn jedc ibgcschlagcnwird, der seinenl,latz neben dcnrjcnigenhat,
Itollc unret dem Gcsichtspunktdcr Arbeirstcilungcindcutig def ci gcntl i chdcr vcfhandl ungspärrncr sci ,rmült r c,im M o-
tcstgclcgtist, wnd von jedemMitglicd crwancq daßestürdic mcnt abcr gcmdc beschäfrisrodcf abwcscDdisr. Ah lapincr
Arbeir zor Vertügung srch!,dic mit seinerRolLevcrcinbarist, reisicrr mnn darruf mit Itarlosigkchund mit Unvcrurändnis,
unabhängigdrvon, rvie sich die Situatlonändernnrag,in der wrruff dcr Bctunteeineso cinfrche!nd scringfügis€ßiltc mjr
si chdie c r uppebet in d c t.Stc l l c nrv i ru n sn u n e i n m n lvor,dai l clcr ßcm€fkun{ zurüchwe;*, cr scj drfiif nich! zusr:indig.
die Ctuppc mit einerSiturtion hontroirlcrrisq in der vor il Väre er auf di." Birte eingcsangen,so wärc llles viel leiclrrcr
lcm dieArbeitvon vbcsondcrs gefr:Lgtist. Venn dic Cruppc sel .cscn.Indj €senD i nsenl l ndendi cJrpaner den\ f csr cnun
ruf klarer ltollcntrennLmgbenrht, kann dic llrledigung det crwrftet starr,wenn sieiich auchgezwungcnschen,die rvcx-
Arben, sagenwir, drel Trsc in Anspruch nehmen.Flandclt liclic Fählgkeit zu bcwundem, dic vcrschiedenenAufsaben
es sich jedoch um eine Gruppe ohne srriktc ltollendifferen bereich€so säuberl;chzu urrcneilen und voneinänderabzu-
zicrurg, kann der gleicheArbcitsanfallan e;nemTag bewäl-
risr werden, wcil .Y und Z ebenfatisdic l-unktion von r D e H i n.l ' u" p.' re f e I d., c rze " e r i n,rhrlb e. e, r pani-
scbcnOrgenisatic)nerlaubenesilrm, meht oder;Luchweniger
AuIdiese Veisc.erhöhtsichzwardie Flexibilitätder Gruppe zu leistenals vorgeschriebcn.Er kann sehr fleißls sein odcr
bei dcr Arbeit, dochwird ein solchcsSystemnurvon Leutcn sebr faülj er hat dic \flahl. Das Sysrembietet untcrschledli
akzeptiert, dic dcm Pthzip der Arbenstcilung nur geuse chen Temperamentenund Talenten Raum, denn we;l dic
ßed€uluns bein,e$en.Es it offensichtlich,daß inJapan dcr Roltc des ein,€lnen nichr expllz;r dcfinierr ist und man von
ihn keine regclmäßigernd quantitatlvgenaufestgclegteAr nem Tun nicht den Bereichdcr cruppe vert:ißt.Frcihen gib!
beirslelstungemaneq Lann crje nach Stimnung selnenBei- e' nur r he/rgautl -rr.,hci dl rge,., i edi eL uppein e nLe-
üag lcislcn. Die potentielle Arbeitsleistungder Gmppe ist l nr ur di , cnppe, r J ni. hl
' rel den
mf ' er.leinzelnen
cdeH JrJIüns.ol l
dahetkaum exaLtmeßl:ar.DerBeiuns det einzelnenMitslie- hin orienrierrsein. \fie gtoß die Leistung
der kann hdividuellsehr veschiedensein,und auchdie l-ei dese zclnenarchscinnag, sicwndzu kciner Anderung der
snrngdeseinzelnenkann sichjc nacLpersönlicherVertasung Ransotdnunsführeh. Djc Früchredcr individuctle! Leistun-
und Srinnuns iederzeitändetn.Doch währcnd cin Systcm, geh kommen so dcr cruppe als s.nzer zusure.Loyaliür ge
d:s auf det ldee det Arbeitsrcilungbcrubt, Ilntpersönlichung gcnübet der cruppe bilder die c.undtige der vnksankcn
zur Folgc hat, bcwahn jenespetsönlicheElencntc odcr 1ör des einzelnen.Dicser noriiische isr es, dcr es auch
dert sie sogar:Die sozialeKontrollc uncl die EtwarLungshar dcm, derwcnis leistet,crlaubq ih dcr ^sp€kt
Cruppezu bletbehund
rung in bczug auf die Mitatben des einzelncnsnrd nicht so so lanr:cproblemlos seinenStatuszu bchalten,wic cr loval
rigoros wie in einem ruf Arbeitsteiltng basierendenSystem, bl ,i L, und i .cl , ge_enJ,c r,rupp. roci rer.
w o man nm r c r bc r eh s e i nm u ß ,s e i n e R o l lners tc tsg l ci chbl ci ' Ob einc individuclle LeisrLrrgübet odcr unter dcm Drrch,
bcnder\(eise zu erfüllen.In jrpinischen Systen wird die Ar- schnin licgr,hängrwcirgchendvon deremotionnlenHarmo-
be,r nnmer eincr Cruppc zugeteilL,beispielsweisc cincr Ab- ni cdcf Gruppci b, für di c i m w esendi chcn de r G r uppenlencr
tcilung cincr Ofsanisifion, und sic wird im Namen der verintworllich isr. Aus diesemC|und niJk inJllprn jcdcr lei
Gruppe iusgcführt, richt im Nimen einer bestinmtcn Pcf- tendcAngestclltcdenBezieLungenzwischerseinenUnretgc,
son. Beieinem konkteten Arbcitsvorgangverteih das Ober bcnensrolle B€deurungbei. Hicf licgenancbcdnde iür djc
haupt dcr Gnrppe dic A$cit cntsprechendder augenblickli- Vcrtcidigung dcs SeniorirärsFdrzipslicgendas LcisrlrDgssy-
chcn der Grurppenmitglicdcr aufdic cinzclncn.Dicses *em. Dcm Scnioritätsprinzipwird vorgeworfen,es|ühr€ ,u
't.agc"
Sysrembrlngt eirrc ctwas ungcrechteVerteilung dcr Arbeit Pfoduklionsverlustenbci rüchrigcn Mirarbchcrn, dn cs dic
mir sich, th cin iähiges Mnglied nn nllgcrncincnmchr zu lei- ßclöfdcrrng cincslähige,rjungen Mcnschcn.luf cincr höhe-
sten hat als ein wcnigct lähigcs. ren Posrcnverhindcrqiufdem er sclneTalcntccrst rictrdggc-
Normalcrwcisc gibt es in jeder deranigen Gruppc zuglcich brauchenkiinnrc, urd dahcr tür ihr larcnle !rusrrarioa bc-
ein sehr fleilSiges Mitglicd $wic eincs,d^s wenig zu tun hat, deuLe.D;csc Kritik schr iedoch diron aus,dril die Slcltung
obglc;ch beide denselbenLohn bekommcn mögcn. Dic llc' des enrzelnencincr prärisc dcfinieften R.olteenlsprichr.Da-
bhnung, dle der bctomml dcL mehr leistet,lst nicht finrn- gesenlä1ksich,uguDsrcndesSeniorirärssysre!!s ejnwendcn,
ziellcr, sondern sozial€r Ar1. Er hann bcispielswciscals dalJcs di€ TalcnrcdesberrclTcnden junEcnMehschcnnu rzbar
besonderslähig geachtctwerdcn urd sich seitensseinerKol- zu machcnerlaubr- und das sosrr noch bci seringercnKo
legen,und besondcrsscnrcsChefs, warmer Dänhbarl<eirer stcn,denn diesßr leicht Dröglich,wcnn .tie Funkdonen nichr
freuen; er genießt das Gefühl, wichrig zu sein, urd seine genaudcfi ni ertsi nd. ImF-nde.scbri sschei ncnbeideSysr em e
Stimnewirdlndcr Gruppc enlsprech€ndtn Gewichr gewln- cinand€rzicmiich d;e\vaasezü b:Lhcn.Däsjapanischesenio_
ncn, wolingegen'einfaulerMensch,dervenigcrlcislet, jn der rtätssysten birgt jedoch sretsunbestärdigcund unvorher
Gruppe eine Randfigur blcibt. sasbareFjcmenre, dje cs schwer nachen, Konmu6! zu
Dic Grcnzer individuellet Handlungsfreiheitsind so gezo egielcn und Lcisrungständardsfestzusctzen.
gen,daß siedie cewährdalür bieten,daßdetelnzelre m; pi- \renn den einzelnencin so r.eitcs Betätigungsfeldotfcn-
sreht, h:instvielvonindividuellcnLe;stungswillenab.Dicses Firnenle;t€r sagen,daßsieihrc Unrernehmennichr aufsSpicl
Svstem kann nit dem Lcistungssystcm nur dann konkutrie- setzenkönnen; fürsie isres eineFragedesüberlebens,wäh-
.;". *"". di" Lcistuns des cinzelnen Mlslieds übcr den rend essich bei deDwissenschaftlernicdiglichum einc akade
D.r, \.ch r iLt tie "r. b e. lor r r oet r lir \ ir oer Au' : : e e i r e ' miscbeDcbarte handelt.
japanischcn Manrgcrs zrm Ausdruck: Dieses Problcn isr ens verknüpft nit einem uuroporo
glschhöchsrintetessan!enSachverhilt.Die formelle Orsani,
Arbei4jebüunrl ArbrnnchDErsitd in mcin{Irnnn durclrdrs s.hi.ksal
sation und d$ Produkrionssystcmeiner großenFabik oder
ancimnd{leldt!. $tnn .inc GruPPcMcrshcn zrr Aiben ?uilm
einesgroßenGeschäftsun.ernehmens nr Japanhabehdicselbe
h.ntom'nt, lißt sichd$ lryebnis n].|t Drdrcnrücl im s;nncvon eirrs
l{cnn ,* ei Mdnschcnsnf ?rsnncn struLtrr* rerrr.l .r t sA . D i (:nl orm.l l eO,b,ni. r . or L i
und cinsghiclr?i!iausdrüdu
rlr ließei,kdnnor siedrci odc' lünfmrl soiel lcistn rvß erne'nzel.cri docn srundvershieden,uld zvar so selir,d.ß eineAndcruns
wcnn5lsrbr nichtsut frncnDnds ausl{onmor,k ldasErBebfisruch ;n dcr intorheilcn Süuhntr, die doch die rreibendcKraft bei
slc;chn ullßln.Gib l$Mi ßhdlis k c nor z v it . hc ndc nAnges d l h , d ü n der ,l Ju.Lri el en I i r" :.kl uns i n Jrprn sese. er i. r , nJr
sust dcLArbcnsd*t tidt zu't Dirchtor' l ine lrini mit suten !c schwervorstcllbarisr.Ein \{/cchselvom Senioritärs-zun Lci-
ticbskli'nr rb.L bicet AnsPornund wid sschliltlidu Erlols lrrltn srung$ysrenlwürdc nichr bldl einc rcilweiseoder fcin recb,
nische Anderurng dcs Lohn- oder Bcförderunsssysrcms,
Iiast alLc japdnischcn Manrger teilcn diesc Ansichten lls rcndcrn eine drastischeUmgestaltung de. Srrüktur sell,sr
blcibr jedoch die lrüge, wic sich dicscsSysten nrrt Auroni- zurFolsc habenund müt3tcbci d er gtundlcgcrdenüberkom
tion und hochspezialisiertcrTechnili in llinklans bringen nencn Vertoricnticrurg besirncn. D!s Leistungssysrenr
läßt. könntenur schrbegrenztund rul spezi el l cn G cbier ercingc,
Dics ist il dcr T,rr das cnrschcidcndcProblcm' dcm sich dic lührt werdcn, wie ctwa in eincr Abtcilung cincsCrolhrnrer
Untcnrchmenslcinurgenhcutc gegcnübcrschen lm Vcrlaui nehmensmit hochspezialisicrtenIngcnicurcn oder in cincr
.l -r p hr r n. r Lc lr enw i r.:h rfL l .c \.1 | n rs i .k h rn -J rPJr,:nrrh vcrgl€ichswcisc neuenuDd hlcnrcnPrivatfimr. Es ist schrvcr
d e rr K r iL; ur d r r r Z r ..rn r" n \rr,; m r d o I i n i u ru r -l r" tl ' vorstcllbnf,dxß es in cincr srollen insrirutiouAlisier!c!Orsn-
cntwlclcehcrtccl'nischcr Ceräte ist cir nodcrncs Managc- nisarlon scncrcll Anwenduns finden kännlc. Es dart Dichr
mcnt(besondcrowie esin dcn VereinlsrcnStrnrenenwickelt vergesscn werden,dail dic informelleSrrukturinnerhrlb ciner
wordcn ist) zunwich!igrtenAnlicgen japanischer!itrncnlci- Irabrik oder lirma enc üir der scsanrensoziatcnOrginisa-
ter gcwotden sowie von Soziolosen,dic sich rnf lldriebs rion dcs Landeszusammenhänstund sich von ihr hcrtcirer.
winschrftslcLre speziaLisiert hebcn Hunderrc von Büchern Ein srößcrcr \{fd€l würdc unwelgerlich Konfusion und
und Tausendevon Zcitschtiftcnanikelnbcscbäfrigensichmit Konliitre verursachen,und vielc Firmenleitersind der Mei
dcm Problem der F-lnführurg amerikrnischerManagemenr- nuns, dail dle Mißständcdurch eine Rcforn vergröUerr
:(s e I e ' äF rn, 'ur
re rhor . r . H r up r lr fl ' : n d i L I | ,q ' ' n $
scin könnre,vom Seniori!ätssysrcm abzugehenund dnfür das Das üadirionelle japanischeSysremdcr Gruppeharbcirbe-
Leistungssystemcinzuführen. Firmenleirerscl.einenim all ruhr axt d€r Ubcrzeusung,daß dic von det Gruppe in ihrer
scmelnenihrcn Glaubcn an dasSenioritätssysre'n zu bewah- GesarnrhcirerzeüsteKraft die bestenErgcbnisseerzielt; der
ien. während Srisscnschr{derund Gesellschafakritikerim Ncftobenrag dcs einzeln€nwnd ieicht außerachr gelasen.
mcrdt ingendc r r ate n ,z u n L e i s tu n g s s y s te m z u w echsel n.D i e Das Sysrem,d:!s viclc prosress;veI eilehrüelleJapansfiir

rr8
rückständigünd feudalistischhalten,steht,zumal wenn man Drittes Kdpitul
e . mit d, m am er it ' l n' c h e r s y n e m v e s l e i rh . h e u rei ntcrl '
santetweiseeherin Einklanglrrit def sogarin den Vereinisten
Die Gesamtstrukturder Gesellschaft
Sraatenzu beobachtendenUnorienrieruns, die zunehrnend
auf 'Organisationstalent.oder "Teimarbeit. Gewicht legt.
Dabei üiftdie Rollc deseinzelnenimmetmehrin den Hinter- EineCesellschaft, die sichausderartigen Beziehunger zwi
gmnd, wäbtend der Erfolg eincr cffekdlcn Organisation scheneinzelnenPersonenlnd zvischenGruppenaufbaut,
oder der Tcamarbenzugeschdebenwird. Mrg auchdie iap:- bietetaisganzekeinBlld horizontaler SchichtLrng nact Klar
nische Forn der Gruppcnorganisation sich der lnneren senoderK:sren,sonderneinesvcrtihalerciiederungnach rn,
Stru k t urnr . l- v on de r * e .,1 ;.h e nu n re ^ c h c i d J n.o, ' Li mm.n ,.irunonmodtrinsLiLu|u,r. LcnCrupp:crJ.1se ,. bie B tdunE
die äußerenFormen in bciden Fällen doch überein.Es wäre 'oiirler t,ruppenrur,rcrCturJ.rge\e,uld,erOrgrni.rr.ol
dahcr licht gerechtlenigt,dasjapanischeSystemeinfach1ür Lerorr.1enA,prktder tinheitlichkciL undbrtn3rzaHriiche
rückständigzu halten;ganzim G cgcntcilläßt sich sagen,daß rcrrikal verlaufendc Spaltungcn innerhalbder ccsellschaft
es r:nter dcn Bcdingungender modernen Velt Löchst effi- mit sich.SelbstwennmaninJäpansozi.teKlassen wic in Eu-
zient ist und einerderGründe dafür seinhiinntc, daß sicb die ropaerkennen kannundsetbsrv€nnsichiuch inJapanerwas
japanischeIndustricso er{olgreichentwickelt hat, daß sienit findenläßt,dasvage jencnKla$enähnelt,wicsieindenLehr-
den westlichenIndustrieländcrnzu konkurrieren vermas. büchernder wesrlichen SoziotogieSeschrieben sind,so ix
dochdasEntsclrcidendc, daßdiescArt derSchichtung in der
heLrtigen Gesellschaftkaumfunkrionieren dürfrcunddaßsie
nichrwirklichdieSrukmrder c esellscLaft widerspiegek. tn
der japanhchen ceselhchaftlcämpftnicht eiecnrtic!dieAr-
beiterschaft gegendie Kapiralcigner bzw. liite,oen .,rng"-
st€lltcn,sondcrndj€I'irmaA gegen dieFnmaB,Die prorago-
nistenstchennichtin vertjkalcrBezi€hung zueinänder, son-
dernsroßensichvieiffehräusprrallclenposirionenhcraus
glcichsämmir den Ellcnbogen.Die Orr.misatiorder Ge-
werkschaft€n inJapin, ihre Ideal€sowiedie Besond€rheiren
derjapanischen cewerkschafrsbewegung stndohneeineder-
anigeAnalysenichtzu versteJren. DerAntagonismus unddie
Auseinandersetzungen zwischenceschäftsteitung und Be-
legschäfr sindinlapän unzweifelhafr ein probten innerh.lb
des,Haushalt",,undwenndercegensarz zwischcn ihnenin
Grundeauchd."ßelbeist vie überallsonstauf der \(eh, so
kmn sichdiesinJapandochnichrzu einemprobtementwik-
keln,dasdie cesellschafr alscanzesim Tiefsrenund rnner
srenberührt;der Grunddafürliegrin der cruppenstruktur
und in vesc! der irpa!;schen Ccsellschaftais ganzer' wulftsein in einen Hindudorf. Dic hicrarchischeRangord
Da der Kanpf zwischen gleichartigen,einanderpatalleLen nung vät gewöhnl;chdurch die jeweiligeZenseitder crün-
Gruppen stattfindeqfirdet rnm seinenGegnerrmner unter duDs cincs jeden Haushaltsin dem Dorf fcs€elesr. Mnhin
denAngehötigendersellxn Klasewie dcr eigenen.(In ande- besaßendie älterenH.ushafte zuneist hiiheten Sratus,doch
ren Gesellschaltenkönncn solcheCruppen genossenschaft spiche bei det Rangbestimmungzusärzlichauch det Besitz
lich mircinanderrcrbunden sch, was eiie völlis entscsense ei neR ol l e,w cnnauchni emal sdi eentscheide. dc. Nebendie,
sctzteArt desZr,sanmcnbnhsda$!cllei würdc )Konkutrcnz ser zicr ich unveränderlichenRangordnuns gab es enren
enrstchtalsobeispiels welsezvischenrerschiedenen Stahlwer- Brauch, demzufolgc jcde Dorlgen,einschaftalljährlich ein
kcn odet rcrschiedencnInporr-[xPott-Finncn Unter Bil Registcrihrer Haushaheanfenigre,iorol:1o gemnnt,ln dem
dunesinstitutionenist esnichr in ders I Universität srcbt gegen alleHaushah€desDorfcsronoben nachunrenihrem jcvcili-
Univesit:ir, Obeschulc ccgenObcrschule ln ländlichenCe gen Itang entsptechendanfgelistctwarcn, wobei man slch ei
eendencntrvicl(eftsich Konkurrenz zwischcn benachbanen ner internen tsinteilung in mehrere Kl:rssenjc mch.rem
ix.fon sowiezwischenHruslaltencin unddeseLbcnDorles gegeDv:irtigenBesitz!tind und Einkommen sowie nachdcm
und bei dcn Jteligionsgcmeinsch:ltcn zwischenähetenbud- Erfolg bci Celdseschä{ren bediente.DicscTixierung erusre
dlistischen Sekrci und neugcgründeten religiösenGnLppie- durch die Mirslieder dcs Dorfrates aulgrund genaucrßeob-
rungen.Und in der St.ratsbütokratic kann bclspidswciscdas achmngdcr Lebensführungder Dorlbcwobucr.,. Daher un-
lnnen- mit dcnr Außenministeriumhonkurriotcn tcrscLiedsich dieRangordnunggcvöhnlich von den ofiizicf
I i rr ; . r nz pr r s m . r t i .h c r At ' J rtl < a i c ' .. \\ e trl ' rrn pr.^i ' r len E;nkommcnsverzeichnissen, die von dcn ßcbörden Iür
d d h . jt c r e r ut t ' J s Gc w i n n c n l i i ,' t rl L r;l i c h t ;p rrri ::hr Jlcsteuerungszweckc angcfcrrigr wurden. DiescsVcrzcichnis
Au ßc r unghannoLnew c i te rc sl a L rte n :,l h lrl a n g i s t h ö het s warnichteinfacb dazubesriftm!, dcnjenigenAnsehenzu vctr
d cr u ns c r cals stci i e
, o. . . . U n te r d c r R c s i c ru n s s o rs a n i s a l i on schaffcn,dic wcitcroben auldcr Listc standcn;csdlcnteaLrch
ItrngabsLu[lngin{orncll, rvcnnglcicbhinreichcndoffenkun- dcm \flohl dcr Gcrncinscha{r,dcnn H^ush^l!e mit hühcrcm
dis [ür jcnc, die sic unmiltelbrr bctriitt Crnz obcn srcht diN R^ns wurdcn zur Ubehahm€ gröllcrcr Arrcilc an deD Ko-
I i r.rnznir r c r it r r . r rl rc d ,l l I l i e h r' n r!r i " : * ' r ul r stcn iür Gemeinschiflsaussrbcnhcrängezosen.war dic
beispielswehecrlrcblichwcitcr unten rangien lm allgemei' \(i.nchafr dcsDorlcs gcsund, so minrmrcndic sozialcu nd d ie
ncn h.rbendic ältetenKonkurrcltcn (ienemit cin€Llänscfcn \i n" \.r' rl ,.l 1e R rrtnr,rrtr' ; r' crr u.nru üb', e, .
Geschichtc)einenhöherensmrus,doch isr die TetsacLc'drll Solclrcsinsrufrnsen, die bei der ltab]icrung der sozialen
die Rangordnrng durch dcn Gewinn zusitzlichcr politischcr Ordnung von crhcblicher Bedeurunswrren, förlcncn die
und ökonomischerNlacht gdindcrt werden kann' eincr der Konl<ufenz zwischenttaus!ahcD mir:ihnllchen Rnns. Ahc
Hauprfaktoten, um den Vcltkanpf dnzuheizen Baueflr crinncrn sich noch heurern ceschichrcnund
Ji i n B eis pic llr it die s c { e s tg e l e g tc !.a n g o td n u i hnreri
s i n ndi do!cn über sol.herle;\üertstrei!.llcispielsveisegäb€nsie ^nek
sich
rioncllen Gestalt bietet dic ltangrbstuiurg der HaushalLein alle r,r,ihe, frühcr als ihre Nrchbatn aufzuxehcn, dr rnan
cinetDorfscm€inschifi. Es gibr zalrlreicheUntetsuchungen gliubtc, drß die Atl,eirlleis Ds von der Zahl der Atbeits
jepaniscbersoziologen über die hlerutchischeordrung des stundenabhinsc. Um beispielsweise zu verhnrdcrn,daß die
poLitischenLcbe.s auf dcm Dorf; in der'Iat ist dr schrrfc Nachbarn ebensof.üh aufvarcn wjernan selbst,pttegteman
Bewulkscinfur Hierarchienvergleichbarmit den Krstenbe di€ Schicbcdrensanz leisezu öIfnen und lännverußrchende
landwntschaftlicheGeräte-wie etwa\{alzen- zu tragen,um Kohlköpfe den Märkr und ver-faulenauf den Fcldern. Eiil
jedesGeräuschzu vefneiden, vein mm an den Häüseh der oderzwei Verlasehabenmir PaperbacksXrfols, xnd prompr
Nachbarn vorbeikan. Solcher\{tensreit konnte zu höchst gebcnalleVeflagesleicheReihenhcraus,mn den glcichenäl
inhumanent xzcsscnführcn. Mir crzähltccnrealteI rau in ci ten Autoren, die alledasgleichesagen.EinesTageskam ciner
nem techt armenDorf' die größtefrelde ihres Lebenssei es der anges€hcnsren Vetleger zu mir und erbat sich von mir
gewesen,a.lsdie ScheuneihresNachbarnin Flammenaufsins. Vorschläsefür d;e ncuc P.perback.eiheseinesVerlascs.Ich
Der Konkurrenzkanpf zwischen den Haushahen um die trasreihn, warun cr, wie alle.rdcren, die sle;cheZusa12reihe
Einstufung,dcr für tradjtionsgebunde'cDö er von so gro heraNbrinsen wolhe. Scinc Anrwort war
"\{jssen Sic, da
ßer \flichtigken wrr, ist in seiner nodernen Spielan auch kinn nän nichts michen, das bringt ebenGeld. Alle Verlage
noch {üf dic StadtbcvölkerunsunsercrZejt von l}edeutung. unser€rcr6ße habeh bcrcns mit der Hcrausgabeeiner sol-
l re Rr n" r b*uir r n" v n r Ob e tr.h u l e n b e l p .e l .w e rr .nr- chcn Reihe bcsonnen." Uhd cr crzähhemir wcncr, daß die
spricht ziemlich gcmu dcr Einsrufung dcr nrditionellen Verlagcden gegenwärtige!Trend fördcrn, Bücher zLrMiF
Haushahe. Zwar ist es richtig, dall die älteren, etablierten scnarr;kel1rwcrden zu lasscn,die jeder kaulcn und rach ce
Schulenhöherpliziert werden,doch gibt esin jedemJrhr ei- brauch wegwerfen krnn, urn dann sogleic| rnit Nachschul>
rige Anderungen aufgrund der jährlichen Lhten, aus dcnen vcrsorgt zu werden. Es hat dcn Anscbein,rls ob Auroren zu
herrorgeht, wic viclc Schülcr dic Aulnahmcprülung für die bkntenAngestelltenim SoldderVcrlcgcrgewordensind.An-
ranghöchstenUnivercitäten besmndenhaben. Ein leitender dcfnfalh läuft cin Veri^g ceinlrr, nichr als zu ger-
"moocrn"
Angcstelltereinesgroßcn Stahlwerksbrachtcöflcndich zum
Ausdruck, daß es das Zjcl seincrIrirna sci, YawataStcelzLr Diese Art ron Verschwcmdrngis! offcnbif cin "^spekt dcs
überflügeln, das Untemchnrcn, das unter den jap:Ln;schen tiortschritls i'n modcrnenlapan. lndes halrcndic Untcrneh-
Stahltinncndcn Spitzcnplatzcinnirnmt. Einc dcrartigcKon' men dn ihrer rriditioncllcn PLixis fcsr, dufch Konkurfcnz
kurrenz unter den Unternehmenförden durch die Konzcn- ihrc L€istrns zu srcig€rn,ohnc in cine mijglichc Divefsilil€-
trntion allcr Kräftc dcr cinzclncn Firncn sichcrlichdic wirt- ti on 7.udcnLen.S i €schchcnnur zutri cdcnzu sein,wcnn alt c
schaltlicheEnwicklcng. Zudem ist Konkorenz sowohlein das glciche nrrcbcn. Sle tun dics, wcll ja keincr das Rennen
wi rl rr i; + LLr no t .c i J rr I.,trg u n g J c - s ru p p c n i rrr:rnen veflieren oder den Anschlull verpaxen darf. Aber obwohl
EinheiL,um die es japrnischenMin^s€n steß sehr, aLsa!cb sich.lapar zwcifcllos in einer bcsscrcnLagebefnrdctak Ent-
cin gcwichtigerFaktor, urr Unabhängigkcitund lsolrtion zu wicklungständernir cincr Tr.dition so rbsolu!er Arbcirsrei
l ö ,d e L, s : ( : m r r y e i L e nrrp r.e l g e z e i s r* u rd e .. luns wi! bcispielsweisedcr lndischen, muli doch ein Vcg
G leichzeitigbringt ein so unbesonnenes Konku rrenzrerhrl- gciunden werdeD,diese!nverantwordiche Veruw*rouns
re nj edoc hunv em e l i c h e i n es i n n l o s eVe n c h w e n dungvon der Ressourcendes Lrndcs einzuschränkcn.
Encrgien mit sich. Es ist bckmnr, wic im Expongcschäft Dcr Konkurrenzkimpf, .ter oflensichrlichdie Unabhängts
zahlreicheFitmen ohne RricksichtaufVedüste den gleichen ken und lsoladon jeder Insdrurion zur !olgc har, lührt zu-
Käulcrn die gleichcnl'jrodutte anbietcn.ln J apanbrauchtnur gleich zur Etiblicruns einef hierarchischenOrdnung unter
ie and ,u sagen: "lch glaube, Kohl ist gut", und schon vergleichbarenInstiturionen.AüI d;escV/eisebilden sierrorz
schreienrlle Bauern: ruch, ichauch", und jederbautdar- ihret sesenseirjsenFeindsch.fi eine eisenesoziateV/eh, in
'Ich
auflrin Kohl an; in {olgendcr Jahr übcrschwemmendann die sicftst einsebundensind.In \{/irklichl<eirsind sicauchgat
nicht völlig unverbunden;es isr vielmehr ehcr so, daß cine paner ron großer soziologischerBedeutsehkeir. 1cr,-ry,
Anzahl ähnlichcrInstitutioneneimndcr anziehen'n-ennauch ganra bcdexrer,ranshöchstesUntc.nchncn., ünd t.rt ryt
!1 ,. h - . gr r i' e I . n .r.c . s e /e ,rJ l (,' , 1 (,l PP er q :e -r^r Ao ist die ranghiichsrcllildunssanstalt.SolcheInstirurionen
Schwcrhdrsttie, Dienstleistung$etriebc, Behördcn' Ver gcnicßer ihrer Spitzenstcllungin der Hierärchle eines bc
lase,Universi!ätenu.ä l! jedereinzclnenderardgen\{eltrt stinnrten ßcrcichsr.egen höchsresAnselrcn.Normal€n'else
,lr lnrsese eincrlnstilution an alienandcrennnäbnlichem ist nehr als nut eine cnzir-c Insdrurion ;cl,; /j,t, docl
Arbensgcbietsogroß, daß sie allc $staunlich sut ubercnan herßchl auch urrcr dicscns-iederumeine Rinsordnuns, so
du tuformiert sir , obglcicheineiedc ver*cht, ihre eigenen d:rll nur cnreeinzigewirklich siDz obcn srehr.orsanisätio
Gesch:iftcvor den anderenverborgenzu hrltcn.'r Jedcr' dcn nen effes ßercichs,dic als icrtsnr, eingestuftwcrucr, suren
ma! frag! [önntc aufderStcLledie hierurchischen Strukruren einerdernomaletweiseD:Lhc, s-obci eszwischendieserKatc
in seinernllcreich l:eschreiben, dcnn die Rarsorulnung dct sorie trnd jcncn, die s n; ryt C?wcitransig") sehen, €ine
einzclncn Unternclmen isr wohlbekunt. Selbst aullerhalb ticlc Kluir sibt. Nl ry'; lurd 5d,-':i, (,drifie Klrssc") sind jc-
dcr Gruppc ist man übcr r{ie Rangordnungrccht genaurm do.h kcinc selbsr:indisen Kategoricr, sondcrnumla*en viel
Bi l dc . mcl rrxl l di e,di e ni .ht,ur i chrryr-ctuppe s ehit r an. t . ht - r y,
Diese hicnrchische lr.:rngotdnungläßt sich nr lllen Bcrcr bedeutctl ovi ci vi e " über al l eni i d.fcD . odcr , I deal. . Die
chcn fcstsrellen;ist eine O,,1nung efs! cinmal cltrblicrt, so Itrngordnungdcr ci nzel ncnl nsti tuti oneni r ner halbdel Kr
blcibr sietrotz allcm tlurch die jcrveiligenäu13uenUrnstindc regodcr dcf rT-ryn {nd raa-r7i ist niclt immcr klrr; eincn
b e d iigt enA uf ur d A b fc c h th n g c c rh a h c n .I)i c sl i c g ti nr w e- A nhi l !spunkrl i r (l i c tj i rtsmfungder ei nzelncnI nst it ur ior cn
scn t lic hc ndnr m , dr ß e i n c sd c r H a u p tl < ri rc ri clnü r d i c l { ang bi ctcl di c H öhc fi ni nzi cl l cf S pcndcnl i i r gcr r cr r nur zr sc
e i n sr ut ungdr s jewe i l i g cAl !c r c i rl c rl n s !i tu l i o ni s x .l i i n0l nsxi - Zw cckc.W cnn das S pi Lzcnunternchnrcn A cinc bcsr ir lr lr r c
tu ti on nr it einc Lhng o C c s c h i c h ted.i c i h rc nv c rg l ci chsw ci sc S unrmcspcndet,w crcl cnsi .h di c übfi gcnl ,ci ihr cnSpcndcn
jtcihc voD cntsprechcndihrcn, jcwclligen R:Lngchran oricnricrctr,drs
hohcn Rang gehaltcnhar,l,esitzt sc$'ithnli.h cmc
Hu d lungs v onc ilc ng e g c n ü b c r j e n e n .
d i c n i e d ri g c rci ngesLrft hcilk, ll sibt ein Dritlel, C cin Zchntcl rsw. En$prcchcnd
.i I n " r t r r lr r , ü " n c J .i r.r' rl J i e i P r/' ,P ^ ' Io .. i n $ rd i e' er tl ru.\rl .rr. Lto,i e.ere- l rdrr . r iluf ! . m c.
'..
gcräumr,so blcibt dieserSmmserhehcn,sclbsLwcnn ihre trt' schattlichcnFinanzierungci,resschrclDfesres ]eisten,wobci
sä c hli. hc nLc i{ ! ns c n h i n te t d c n c nj e n e rz u rü c k b lel bcn. di c dic tserechnungcnauf dcm Aoro}t'o beruhen,dcr allseDeii
rrngnicdriger eingcstuft sind. Zeit, gestrilz! drrrel nrckte il.crhrnnLen sozialenuDd wirrschafriichenR;!!sordnuns
Frkten, ist nötig, ehesich ctwasändcrr'So brauc|t beisplcls- l er H . r .\J rL i r .r.Id^,| i .henudn.i rbJ,rr
weisc cn Unternchmen,drs nrch japrdscler Einschätzung Ni-ry, und r,,-':rr-Orsanjsirionen befindensich in srän-
an der Spnzcsteht,ln der let,lenlahren nicht unbedingtdcn digem l{onkurrcnzt<rmpf rnielnander urd srcben sretsdr
größtcnGewinn csvinschaftetzr hrbcnr eskorrntvielmeht n&11,zrn ichi ryt Statm aufzusrcigcn.Dlesesallgegenrvär-
datrrf rn. drß der Name des Unlcmehnlens urd seinel'}ro dge Rrnsbewulkscin fördett also den Vettber-crb zwischen
drhrc übet einen längerenZcitraurn allgcmeiLrbckannt wr- Gleichfansigen.Tatsächlichschcinrcs,daß diesetsozialeIm-
petus tieter cnplunden rnd höhet bewenct wird ais der
Die ralghö.hstcn lnstirutioncn wetden icl:; ryn ("crstrar \funsch nachhöheremProfit,is isreherdasets.c,c, waszur
gig. bzw. Khse") genrnnt, cir Lieblingswon detJa Expansionund zu höherenInvestitionsratcnoder zun Bau
'crste
aftfakdver, nodcrDet Bürogebälde und labriken anspornt. unfähis, sich die cesellschaf!als nach Sch;chrengesliederr
In diesemSinneorienticn sichdasjapanischeWenempfinden votzustellen,innerhalb deren man seircn eisenenPlätz be
eher an sozlologischenals an ökonomischenZielcn Diesen stimmenkann, und dennoch bcdienensiesich{ein absesrufier
ScLluß lälk auch dle Bctrachtungder Sozirlpsychologiedes Krnerien, um selbsrdie allergeringstcnUnreßchiede zwi-
schensich lid andcre! fesrzusrellen.
D i e Rangor dnungu n te rd e n l n s ti tu ti o n e n i s taiui rd
chfi ec;n D e, A utLJr.i n.r rur de R Iu^ Jnr.r" ,or t r . , , , ur o1. n
zelncnron unmittelbatertscdeutung,dern iht Status und Pre- bnsicrcndenHierarchiewird wcilcr konplizietr dddurch,daß
stigeh;ingeDsowohlvon dieserRugotdnung ab wievon ihret ein€ crlppc von lnsrilurionen dazn neigt, sich ,r-förmig zu
jewciligenSrellunsinnethalbih fer Institution. SelbstSchreib- oryadsieren,das heißr auf scnaudieselbeY/eise,wie lldivi-
kräfte und tahrersind stolz datauf,cinem rungbohenUntcr duen eine Gruppc bilden. so ist es beipicLsveiselir sroße
nehmcr anzngehören,denn sie können sich schrcibkräften Gcschäfrsunrernehmen odcr lnduslriebetriebeublich, eine
und Frhtern rangniedriscretUntcr! ehmensclbs!dann übcr- Vielzahl von Tochrerunr€rnehmehund abhänsisenFirhcn
legenlühlen, wenn diesegen:uso viel vcrdienenvtc ste an sich zu binden, lon dcncn viele dinn deren ,Knld-Fir-
IrürI.p.!cf ist weniCcrder sozialcHintergruM einesMcn- men" gcnanntvcrden. Die Arr L{erBczichungwie auch der
schenvichtig s viclmehr scineZusehörigkeitzu bcstrmm- Gmd der Abh:nsiskcit zwischcn ,Ehern-- und ,Ifind-Fir-
tcn Instirlrtionen. Da man sjch dcr Hierrrchie in jedcnt men( känncnganzünreFchi edl i ch sci n.üi nc "Kind- f im 1d"
Bereichso deutlich bewulk und dieseallgemeinbckannt rt kann beispielswciscdurch Abrrennung eincsTcilcs dcr ur-
und da die intcrne Hicrarchie einzclner Institutionen auch spriinglichcnFirmr oder durch invcsririon €inesTeiles von
über dicschinausrcicht,bietentlieselllemcntc zus:rmmcnge- d€renK apital gcsclraffcnwerden;odef cinc unrbhängig€klci-
nomncn ein,echr seniucsIlikl, in dassichder einzcllc eitrfü' ncrcIri rD rrgehtffi r ci ncrsroßcnci ne,E hcnFKind- llczic-
hung ei n. P cfsonaluod fi nanzi el l eMi ftcl kö nnenvon dcr
sco läßt. Der Statusvon Iirmcndirekrorcn cntspricht dcnr
i{,rns ihresjewcil;genUntcnrehmensrcincnrAbtcilungsleirer {i n.r rl d,e u,d€rci hctrrrs.r bzw . ,n,i c thcr r ic. cn we
einer großcn,rrnghohcn Iirma kommr ein l{rng zu, dcr un- den. Iinisc ,Kind-Firm€n. besnzonjcdoch eine erb€blichc
gefähr dem eincs Direkloß cines i<lcincrenUntcmehmens Unrbhänsigkeit von dcr ,Ihcrn-Fimn. und ein Mrll an
entspricht;cin Profcssoran eincr wenigerbcdeutendcnUni- SelbstäDdisl<cir, wie es dies beispiclswciscbciciner am€rika-
veruitärkönntenit einemDozenten odcr Asistenzprofessor , i ,, \e, l .Jl ,rerl i rmI i .1., l n de. frL e r i, . i*cn . ogr -
ciier rangholrcnUnivcrsität gleichgeselztwcrden usw h Beispiclcfür Kind liirff en.",i dic bc.
sich so enrwickeltenund so
'
dieserHinsichr hat das Rrngsystem,dasdcr Sruktur der ia- crfolgteich wurdcn, daß sie einen ir dcm ihrer
"Ehefn-
panischenGcsellschaftzugrun.telicgt, ehe ähnlicheFunk- Iirma" vergleichbarenStatuscrrcichren. k.n!
eine "Kind+inna" cns an die,Eltern Irima. ^ndeterseits
gcbundensein
iionwie cine Eintcilurs nachKastenoder K!assen'durch die
der einzelne scinen Platz zugewicscnbehommt Dies, so und zusammenmit andefen,ihncn auf!eßchiedenen0bcncn
meineich, ist der Crund dafür, daß dieJrpanetsichso wentg verbündenenl,nmen eine einzise hierarclisch gegliedefte
un Klassenuntcrschiedehümnern Sie inrercsstelens'cb Organisation bilden. Gewöhrlich enrsrehLaüf diesc Y/eise
mehr für ihren elgenenrelativen Rrng, und daher sik ihre elne hierarchischeorganisadon nir cinen croßuotenreh
Aufmcrksamkenvor allen dcr eigenenPcrsonund iLret un- men von beispielswcise mehr .ls roooo Angestclhe. an der
mittelbarenUmgebung.Japaner siDd;n allgeneinen|rktisch Spitze, während slch auf def untcrsrcnEb€ne Kleinbetriebc
finden können, deren ßelegscha{ilcdiglich aus den lvtitglie rerbunden lsr. Die Verbnrdungbeinhaltetalsofcsrcwccnsct-
dern einer einzigenlanilie besteht seitigervirtschafdichelntcrcsscn.Dic BeziehungschatftKre
dir; und je iänger sie andauert,desto höher ist def Krcdi!.
Da eirc Organisationaus cincr Vieizahl solcherBeziehun
gen besrehr,kann esofr geschehen, daß man ruf dcr untcrcn
Ebehe d;e Qucllc dc. lnformatio! oder dos AuIrr.ss nichr
kcnnt. Die Spitzeschenktden Verbindrngen arf der unter
stenI-benenurgeringcAufncrhsamkcit, und derVeranrwor
tungsbereichreicht nicht wener als bis ?ujenen, dic mit dcDr
Ego in unmittclbarcr ßczichung srchen.Es isr hlrt, drß das
ac' . h rh u n .o e oßer rrrrndr. R .rk..rr . u r . 1. , , "f l i. ( . '(
höher cin Unrcrnchmc! in cincr dcrurtiger Hierarchie ange-
Abb a si cdel itsr.Im l al l e ei nesB rnkrortssi i d esj chcr m uDr cr sr cn
E nde,di c zul ci cLcr habcrIdi cFi rmcnvei rcrobenbleibendr -
Das crnze ähneltehcr cinem ausScgmentengcbildetenSy von unberiihrr und beendenledisli.h ihrc Bezicliunscn zu
stemim SinnederSoziahnthropologieFür die verechicdcnen ddn 1..rl .. Lr.1'U nrc | ,1,r."rr t nJ dcn r rnn. n . eir er ur r . r ,
Linzclunternclrnren,dic cine solchcGtuPpe bildcn' rs! esJc- di c aon der B .okforr berrcffcnsi nd.S i ndzweilr i lcn un-
doch nicirt wichtig, daß siedis GesämßystcnlefkeDDcriwas mittclbar mitcnr:urdcLvcrbundcn,drnn krnn die ranghijherc
wichtig ist, isr dic Vcrbindung zu clcn bciclennächsterKct i nbi el cn,den ßankrcrraL,zuw cndcn.
rcnslicdcrn,?u dcm cincn (X), von dcm Infollnationcn und D crani gcri Lrncngruppen, di eesi nl ap:rn;nallcnG cschäf t *
Vci s uns enz um Ls o (z o r c i s c n e nl n s th u ti o n )h o n m cn' so- bereichengibt, sind am ausscpräsrcsren in Bcrci.hcn wic dcr
wi e z u dc m ander e n(Y o d e rZ ), rn d i ed ^ sI8 o In l o n n.l r' orcn Automobilinduslfic und de'n Ba',gewerbe.Toyotr Moror
Lrndveisunscn cneilt (vgl. Al,b a) Von den Letzxcrcn (Y' Z) Coryorition, circs dcr sfäßrcn Aurdnobilunrcrnchnen Ji-
hann es mehr gebenals nur zwcj, doch ist dic ßeTiehunsmit prns,1stdnfür ci n guresrnd aLrl schl ußreiches ßeispicl.Um
jcdcm einzelncr {cxgelegrund erlsticn unabhängigron dcr di€ Toyola Motor Corpomtion hcrum sind zvölf Firmen
rnderen.Auf ähnlichc\i'eise karn cs mehr rls ein X gcbcn' konzcnni&t, die a1s"Toyota cfuppe" t eknnn! sind. Dicsc
abcrcs gibtstetscin bestirnmlcsX,zu dcm dieBezichungen- Iimren sind durch ihrc Gcschäfrcwic Vcrhauf,Expotr, Pro
ger ist und <1as gegerüberden rndcren Prlofl!ät beslur' dukrlon von Einz€lteile! und M;Lterirllie{crungen cng nLrdcr
Dicses sesncntär€ Svstcm iit drhcr nicht der Kcn der Toyota Motor Corporarion vcrbundcn. Sicstehenalsoin un
Gruppenbildung; es rc*Lltien viclmehr ars der Anh:iutrug mittelbererBezieLung züt zenrralenToyora l\,lotorCorpora-
odcr det sul<zcssiven Erwcitetung clncr eiLriachcnVerbin- tion (der japanischcAusdruck daftr, crolAc;llslo, bedeurer
dungzwiscbenzwei lnstn! tionctr Die Verbinduns zvischen "Umernehnen, die h d;ektet lineaferVerbindung m,lcinan-
zwci bestinnrcn llnrzelinstitutionenist von groltcr Bedeu- def stehen"). Spitzcnmanascrwcrdcn htufig zs*chen diesen
tung: Für dic auf derurteren Ebcnc ist siederwichtigsteVcg Firnen det Tovota Gruppe ausgetauscht;Angebörigc dcr
für Gcschäfrsruliräge,währcnd diejenigc auf der höh€ren Ianilic Toyota- l3rüder,Söhne,Enhel, Neffen und Schwie
F,beneauf dieseVeisc mit einems-ichtigenUntetlieferanten gefsöhne sitzen h den spnzenposilioDen,wenngtcichdie
Präsidenren-und D;rektorenposrennicht unbedingrdas ex- diesesscgmenräreSysren bieten die Religionssemeinschäf
klusive Monopol von Fam;l;ennitgliedernsind (s. S. ,19t1.). tcn; Tempel (in Buddhismut und Schreine(im Shintoismut
Lm n nr Nor ali ," i c J i -i n n ,,e l b -rm ,e rär' sind d;esemhierirchischensysten enrsprechcndorsa*iert,
'er ' ,,
^der
u ch verbundenenUnternehnen ohne wenercs Kapitrl hin vobd jede Sekt€ibr eiscncsEnrüfungsretfabre! hat. Dic
und hcrbcwelit wetden. hierarchischcOrganisarionteligiöset hsrirutionen erlotdert
Ubet dieseGtuppc unmntelbarverbundencrFirnen htuaus nchr Vetwaltungs{rnktioncn als Industieuntetnehmen, da
gibt esungefährwenerezwcihunden in geradetLinie mit dct mitAusnalmc cjrigerwenlget unabhängirer Scktendie mel-
Toyora Motor Corporntion verbundeneSctricbe und Fabtr stenreligiösenInstitutioncn durch !on cincm äl
ken (Aardsa). Die meistendrvon sind Hentellet von spezial terc! Orden enrsrinden sind. Dic^bspahung
divcscn buddhistischen
teilen, doch wic dic Ileziehungenim einzclncngestaltetsind sekrenzeisei diescsOrsanisrrionsmusrerih Verlaufedcr se-
urd in welchemUmlang dicscllctriebe füt die Munergcscll samtcnjaparischenGeschichte.JcdeSchtcLar einenHaupt-
schafi ütis sind, kmn gänz unLerechiedlich scin. f,inige sind (Ußprunss)Tehpci odcr cin Hrupr-Klosrer, die gahzandcr
mit ihr durch Kapnrlinvcstitionen lerbtrnden, wihrcnd cs Spitzc dcr Organisarionstehenund xndcrc Zweis- oderNe-
sich bei andorcn wiederum eber um cigcnständisetrirmen benrenpel und klöstcr honrrollieren. sie allc habcn inncr-
hrndcln kann. Die Fal:tik I( beispieiswehebeschäitigt to halb dcf Cesarntorgan;sarion ihrcn I,litz, der oesumnrt st
Lcrre in einen Vcrk aon l3o m', drs vcrschiedene Artcn von dürch dcn Zcirpunht|lnd die und Vcise ihrcf Liablicruns
Fedcrn lrcrstellt. Die sesnmtcPfodulcion von K wird rus inncrhalb der Hicrarchic.
^ft Die S€kreenlwickelr
scl rl i c ß lic h. : dic
n I r in n a C g e l i c l e rt,
v o n w o .ru s s i c an di e so nach nmcn cinc^-fitmiscn
rusgeprägleZenrralisicrungund nich au-
Muttergcscllschaft von C, dic Toyota Motof CorPo|nrion, llci weitgehendcAutonornic. (Es isr rußclorden!lichinreres,
sowic nndcrc großc rahrzcüshcßtcller geht. Untcrhalb von snnt, dics monastischcnOrganisarioncni! Tibct, Thri-
K gibt cs cinc J{cihcwcitererTochtcrlinncn, dio liir K xrbei- 'nir
l and, B urmr usw . zu vcfsl ci chcn,w o si ch e ine so kom pli-
tcn, d;c abcr zumeist rcinc Hcimbctri€be sind ürd nur dcn zicrrc und pcflc]rte hier.archischc O nuns wic in Iapnn nie
Haushnltsvortrnd und dcsscn)ranilienangchörigc beschä1ti- cnnvickelt hrt.) Diesc rrixbcrartisen cfuppicrunscD in.l.,
gen prn shd so mächris,daßbuddhßrischcI\icsrcrveßchied€ner
l n ter €s ß nnt er weis e s j n d d i c s c D e z i e h uJnagpeann crncnncn Sekrensich kaunrjc zusammcnfindenund esfür zicmlichun-
sle olaAo ("nltern Kind.) - zwischcn modenen lndustric- vorsrcllbarhahen,seneiisam an religiöscnZdcmonien teil-
unrernehmenstrukturcll identischmlt ienenzwischcntrrdi zunehhen. Aucb dic Lricn werdenklariach Tempcln cingc-
tionellcr landwinschaftllchenHrushaltcn in ländlichen]r- teik: Dic Angehör;gene;res bestimntcn Haushaltssind inr-
pan, die aui einemGrundbcFPichtet Vethähnis bcruhen.'1 mer einen bestimmronTcmpcl verbunden,niemalszwcicn
Es scheintalso.daß die Gtundsruktur dcr jrpanischenGe' odcr gar nehreren. Es wire gänzlichundenkbü, einehPrie-
scllsch:f!auf einemorganisalionspd,rzipberuhr,dasEltern sret einerrndcrcn SeLtezu rufen oder tür einenandcrcnTen-
Kind Beziehungcncrapricht. DiesesPrinzip findet sich bei pel als den eigenenzu spenden,wcnn cssich nichtgeradeum
trr r ll. n Lpa r i' c \ en l l L i ru ,i o r.,rfi ,e s p i ,,e l u r \ e ' i ,Jr einen wohlhabcndcn und .heingesessenen lrislol<rarischen
beispielsweisebindet cine Anzahl hieinerer tlnivrrsiüten Flaushah handelt, der sclon inmcr mehrerenTenpeln zu
und Collcgcsrm Ott an sich, dic sie nit ihten Gradulerten
rls Lehrpersonalversorgt.E;n weiterestypischesßeispieltür Gcnau .las gleichecrundmustcr zeisr sich deurlich bei der

r ll
Organisationneüer religiöscr Gruppietungenvie Tcnrilvö untercinrnderretbrndene Unrcrnehmenkönnengcmcinsam
und Söha-sakkai,die besondersin dcr Zcit n achdemZweiten cine Gruppe b;ldcn. (Genaudies waten dic Besrandreite
d€r
wcltl.ies Erfolg harten.Tenrikvö entständvielfrühcr 31sSö zäb aß Die zdibats st ebtennichr nacheinerMoDopolsrel-
ka-gakkai und hatte sich bereirsror dem Krieg erfoLgreich lung in ". "
elnen bestimmrenceschäftsbe.eich,sonderndeckteD
cDtwi.kelt. In ihrem System steht der Haupt bzw. Ur weitere lmeressenfeiderin dcr lndusrie ab.,' Obvo die
sprungrTcmpcl rn der Spitze und behetrschteine Anzrhl zdibaßu umet der ncÄ<aniscLrenBesatzungaufgelösrwur
vor Zweigtenpeln, rlic ihrerseitswiederum in ll;Lupt und den, übcrlcbreihreorganiratiorsstrukrurunrer derObcrflä-
\.b e n' e np. I ur . r e i r , n o rn l u to r, ic
' , l ro rn ' o"
großc japanhcheGemenrsch;Lften i Audand vic cts-:Laul In ncrh.lb der c ruppesind Aufgabenund Pflichtcnso genru
Hrwaii und in llrasilien vertreur sind. DicsenTempeln (wte vcneih, daß cs lur Aultensteherdekaur cine Möglichkeit
auch dem Hauprempcl) siftl zahlreicheEinzchcmPelanse zum l-insdeggibr. Daz! cin Ilcispicl:Ein betiihmtu lranzö-
schlosen, von dcnenenrigekaum größcr sind alsern prvatcr sischerModc!clöpfcr$-ar von eiiem dcf sfötkcn \fl.renhäo
Hrusbalt. Die einzelnenMitglicder, die rul die cmc odcr rn .e l ' u[) o. ei n-.| l J.. K ^l l Fl, , , , . / r / eisen.
dete\reise ciucm dieserTempelangchörcn,bi)denso zusa,n- Fiir einigc leircr Modelle beninigtc cr abcr ein bestimhtes
mcn dic cinc großeTenrikyö-Ccncins.haft. Die TcmpclzL, Matcrial. Unsliicklichcffcise srclhen jcdocL ilic Texril[ir
sehöriskeitdes oinzclncnwird bestnrrnt durch die Tempel- men, dic dicscswirenhaus bclielcrtc!, diesesMatcrial l]ich!
zu g cbür igk c it dc s en, d u rc h d c n c r z u r T e n ri k y ö -S cktcbc- bcr.A l so L,.rcr,dcnS rol Tvonei l enrandcrcnlcxr ilunr er neh-
kch n wor denwar . Da sSy s tc md c r()rg rn i s rtn rnd u rchbti cht n,cn zu bcsc,rgcn,doch mußrecr rrmljnde d imul: vcfzicbrcn,
dahcr dic Grcnzen lok,llcf Ccncinschxften. i'litt gLiillcrcr w ci l ds V tarcnhrussi ch rrn der E csründungdiscgen
Zwcigtcmpcl l$nn bcispiclswciscuntcr dcnr Nrmcn dcr Pri\' spcrtc, d,r/t dic lrrrna, clic dicsci spczicllenS$If hcrsrclltc,
i cktu r bc k r nnt s c in, i n d c r c r s i c h n i c c L c rg e l ^ s shcrt.
n i l rcr kciic e!ablicrtcnGcschütrsbeziehungcn nlir dcm \üirenhaus
scirc N'litgli€dcrn,üsscn,richt unbedingt in di.scr Itifcklu'
ansässigscnr.Nachdem in eincrnspärcrenSrrdiun der lint- F,i nrl l gcnrci ncr C rrnds:u, j i pani schcrE ü]k isLes,diß cir c
wi ckl ungdieZ r hl dc r Mi ts l i c d e rs os e h fs e q ,rc l ,s cwni r, !L.rf einmal cineegangene lcsrc llczjchunq rufrechtcrLrhcn wer
se h rv lc lcr m s c lbenO n w o h n rc n . w u rc l cc i n e n e u eregi , onrl c lcn solltc, auchwcnn n,an driüf wirrscbrlillche N^chreilc in
Glicderumsehge[ührq dic quer durch die bcsrchcnctcn vem- (xufnchmen muß. Dicsc Nlchrcile hönnenjedoch ruilmse
kalenLinlcn gclit. Diesehorizontalcclmppierung hatjedocir \ , Lt ,n ' rl . :crw e.. rrr.S egl i Jl ,Jn.-,r.1. w'i e I e . . . r a-
"
nur komplementlirenChrraktcr. Die Hauptrdcrn rlcr Orgr- bilc llcziebuns ein hohcsMaß rn Verrxuen schiffi, drs der
nisrtlon blcibcn rlic vertikalen Lnricn. IntefesseDbcidcr Seirennützt. Dxs Maß rn Unabhängigkcir
F.inclnsrin*ion hrL nebenihrcn ßindungenan gröltcrcurd ci ncrE i n2el i nsti tudoni n l rp.n i stm;ni nrxl , das
ciner G r üppe
kl e i ner edet eigenc n Arta usctä h n d i g m i re j n c rF ü l l evetschi e hingegcnist rußetordendichsroß. Jedecn,ppe ist informell
denanigcr lnstitLrtionenzu tur, bcispielsweisemit solchcn, .ts ,,zur A Lilic gchörig. odet
"von A ibsrammend. bc
dic n otwendigeHilfsdicr stelelsten.Zusammcnbildensiealte hnnt, und drs \üoft Aet, .Lassoviel bede!ßt wie
"Absüm,
nochmalscine iveitete funktioncllc Gruppe. Eine Brnh, eioc mung. odef "scncalosischeBeziehurg., isr seradezu €ir
VcrsicherungsgesellschJt, cin Industtieberrieb,cinc H;in Symbol für däs jip.'niscLc Soziilsynen.
delsflrna, cinc Schiffahttsgesellschaft unrl zahltelcheandete Eine Untersuchungder Beziehdigen zvischen den Insrilu-

rl 4 ,tt
donen eincr beliebisen Gmppe zcigt, daß hier der gleiche befricdigen vetnag. Ein sures Beispiel für cinen solcben
srrukt"relle Mcchanlsmusvirksam ist wic in der einzclnen ore-.e s i , bi e,er d e i trn:.c\er l"pe. z, ir unt sen.
Instimrion: innerhall: der Gruppcn wie zwiscLen ihnen Jededcr drei srößren Zeiünsen hit eine Aufl$e von dwa
herrschtLnrnobilität. Aus diesen Grundc sind Grupper aüf finf MillioneD lxemplaren. Jedeh.! eineMorgeD uno e,ne
allenEbencnvettikal organisien und bewahrenihre Solidari- Abendausgrbe.Im lnhalt und in der Aufmachuns sind sic
tir und lxklusivität. Aus demselbenGrund ist ein in dasSv .i h er* rrrrl ,ch Jhnl i .h. \.o( | rl rn uLrl i c-en\ pr n! n e, ,p
stem der Cruppe integricrtesElemcnt prakrisch nicht aur Tagcszeirunswie Ausland* und Lokalnachrichten,Sporc
tauschbar.AuI dicsc \(eise trägt die elnfrcbe Bindung du neldunsen, der Se;refür dic Frau und Anzeigen brirsr jede
Ei n + z u- einsllez iehu n g z u rA u tre c h tc rh rl tu n g d crOrdnung noch Berrrägevon Wissenschaftleflr,Kritihern, Künstlcrn
in dcf Gesamrstrukturd€r Ccscllschrftbei. Dies ist nicht cnt und Schriftstcllcfi zr diverlc. :lhc,ne! sowie Buchbespre-
fach einc Frage von "Loyalität., dcnn das Entscleiclendeist chuhscD .Jede Zehri s hatci reC oni .seri cun deinoder zwci
die Gruppenstruttu. Ein€ CcsellschÄftmit einer der.rtigen !-ortsetzungsrornane. die gewijhnlich uber mehrercMon.re
Sozialotdnungsammeltnicht ron sic! ausalle ihrc Mntel in laulcD.Diese Zeirunscn vollen jedcn rnsprcchen,den lu!-
eincm gcneinsrmcn lronds, ausden sich rlam jede Cruppc renden Intcllchtuellenebcnsowic den Arbchcf. ln Stil, Lay,
jc nachBedrrfbcdienen krnn. Vielmehr ncigenin cinem sol- outund Inhahsi ndal l cdrei sozum V crw ech seln ähnlich,dr ß
chen Systcmdie eurzclncnGruPPcndazu, AtLIirk'e ?u ent män mcincnhönnle, ändcrs1iönntenZeitnngeng:rnichr sein.
wickcln, urn ruf sich rllein gcstelltfunktionicren zu können I)i c U nreß.hi cdcsi ndso geri ng,dal S r:rankaur nrnehr alscinc
Täten sic dds nicbt. kiinnten sic nicht übctlcbcn zu abonnicrcn brrucht, will rnnn nicht jedcs Dctail in den
Dcr Zwang zur Autarldc rtrd dernoch grtißcreZwangzum NachrichleDhirbchonmen odcr minirnrle Urtcrschicde in
D rto lqim K onk unc n z k a rn pIü mrt
t h rc nu n tc r l n s ti ru tro nen cler Bcrichterx:rnunggcnicßen.
r .u n d C e ' :h : t' rrrtrre " r' zu.i -
i h rl i . i. c n T r L; gk c it J ' c re l c h D l s ,onc{cn -M!sLcrzci stsi cbauchbeidcnßildungsinsr i-
ncr typischcn struhtLrrcllcnClcichlijrmigIeit Dic Ahtivitä tutioncn. Di€ ncucn, scit KricgsendccrtsrandenenLtnivcrsi-
ten und dcr Geschiitsbcreichdcr zailatra und der gröllcrcn täten- unclcs gl br i nzw i schcnüb$ achrhun dcnUniver sit ä-
Untemehmcnsgruppcnvon hcute sind sich rerblüf{cnd ähn IeD und Collcgcs ir Japm - iolgcn clon Mrster dcr rhcn
lich. Diere stNhrurclle ALnLictrkcitirr die FolgedesKorkur ctäbliertcnspirzen!niv€riilircn. Sic habenillc trchbefeiche
renzdtucks,der jedelnst;tution odcr Gn,Ppevon lnstituro- - N rtur, hgeni eur-. C ei sres und S ozi al wissensclit icn -
nen drzu ,wingt, däs ßeisPicl €inet ähnliclren Insrirüion und €n!wickelndaher;Lufkcircn bestimmtenC cLieteinebe-
nrchzrahncn, die ganzoben in derHicr:rchie stcht:Rivalen sondcre Stärkc. Dic Folge ist, daß dic Spitzenunrvcrumrcn
und Konkurtentcn *rchen dic Quelle desErfolgs derspitzcn- n I i l ,r(r u di re.en(,el J,, i L,,l 1uro h,e,, In , hf r . r I , a; sj
i n ,.i ruLi. 1, n J - 1( i l ' ,1 k ,:" .' .r ' tru r.D .l re 1 r' rr.n i n j e alle Gebieto nonopolisieten, was die Mobilitä! sowohl der
den Bcrcich gewöhnlich ein 'Srandardmodcll.. Lehrkräfrew i €derS l udcnrenzw i schen dcntn sr ir ut ionenbc-
Das hervorsrcchendsre Mcrhmal des Sundardmodclls be grenzt. Dies führr zu eiret oftencn und allgemeinancrkann
steht darin, drß es cir weites Fcl<lvon Geschäfninteresscn rei Rangordnüngunrer dcn Univers;tälcn,wobei d;e rang-
nn einerVielfaft ProdukreoderDiens!lei- höchsren;n allcn lächern eine Monopolstellungliaben und
'etschicdcnartiger
stungenabdeckensolltc, un so eincn xrne*e*-Service an- die Absohent€n dem Rans ihrer Univc6irären entsprechend
bietenz! könncn, der sändicheBedürfnisseeinesKundcn zu eingeschätzrwerden. D;es lat narürlich unrrittclbrren F-in

r1 6 t) 7
fl u ßa ufdieE ins t c llu n g s c h ä n c e n d e rA b s o l v c n te n,tudi nder schenDod var k.um e Haushrtr auf etw* anderesspeziali
Ta! tendiefenSpltzenunlernchmenclazu,auschlielllich Ab siert alsaufdle Landvirtschätr; die einzigenAusnähmcnva-
.n l fp I er o. r : pi. , ' r ' r.e n rrre n .i rz u .rrl e r: i r e.rg.r ren beispi€lsw.iseder S.hnicd, der Kaüfhden und d€rDod
Fäl1enwird Absolventenwcnig€r renonmi€rrer Univcrs,li p.icster.Jeder bäucrlicheHaushalt lcbte von se,nencigenen
ten nichr einnal die Möglichkeit gegebcn,sich bei einern landwinschrfrlichen Produkren und webte die Sroffe frir
solclicr Untetnehmen zu bc*crben. Die Rangordnungdcr scincKleidung sclbst;sogarTnuerfcicrn organisrenc mrn a!
Untetnehnen entsprichtrho zlemlichsenauder der Univer leln nit n.chb.rschifdichcr Hilte, wobeidcr cinzigebestclhc
sirätcn,uncLin vielenFällengibt csm et' aswie einendncktcn Spczialistder Pricsrerwar. Kaum jcmals benötistc cin Dorf
Zugrng von eincrbcstimmtenUniversit:itzli cjnem bestlmm- die Hilfc .ndeLerDörfer oder von Leltcr, dic heine BäucrD

Die Entwichlurg dieses Grundmustcrs nach dem "one- Dies !tch! invölligenl cegcnsrrz zut Kastcn cologie,indcr
set. Prinzip läßt sich auchnr ncbcnsächlichen Berejchenbc A fbei rsrei hnsund l nrerdependcDder z crupp eh dic G r und
obachten.Ein treffcndcsBcispielist drs Esscrprhct, das ;e prinzipien der e,ziilcD Ofdnüng sind. 1n einerKästenscself
der llahnhof in Japanverkruft. Einc kleire Isenschrchrcl, schaftbilden sich cruppen sushomogenenlr.lcmcnten,wäh
mahmoachi getrnnt, crthält von allem envas,wis 3n ge- rcnd sie in Japanaushererosencnl.llcDenfenbestchcn.DxF
kochrenSpciscnil! notwendis und scnrcmGcschnuck nach us lolgt, th13in der Kastchscscllschifticdc Cruppe irscnd,
alstyphch jrpanischgilt: l<lcincIrisch-und Rnrdllcisohhäpp- ci ncspezi el l Irähl
e skcibesnz!
t und i hrc l l unk r ionvon Kom er
ch0n, g0bxckcnodcr gebraren,mit Soydslucezünr wüfzcni i ndefcn cfuppc i i bernomnrcn w crdonkann . Dur cb das I n-
; i | z u b c rc i tc rcS
Ome ler ß ! üc k c hc ntc r e e tn n gu n d Gcrrüsc, ci nandcrgrci l cn di cscrS pczi rrl funkti oncn krr nr sich dic G o-
cingcleg!cCnrkc.- odcf ltertichschciL,chcn $wic eir Stück- scl l schi ftvon si ch,us zu ei i cr l l i nhei r zusinucnf iigcn. I n
chcn Apicloder eine M.rndarnrc.Das allcsnimrnt dic Hälftc ci ncrsol chcnC cscl l schafrnrußj cdc C ruppeposir ivct lczi€-
odcr ein Drittel dcr schrchtcl ein; der ltcsr ist mit gckoch- hunscn mil andcrcnCrL,ppc,1!nlcrhahcn, dic rndcrc Jrunh-
ten ltcis scfüllt. An jede,n Brhnhof il ganzJapanist dicscs done. und Aulsrben h,rbcn.Zwischcnlomoscrcn Cruppen
abgeprckteEscn zu krulcn, !nd dan hinn mit frs! abrolu- bedrrl cs gegenseirigcrHllle. Dieser Mcchinßhus dicnr
tcr Sichcrheitden Inhalt cxrkt vorhcrsagen,bevot man otc daz!, mehrcrehcrcrogcnec mppcn zu cinen gfrrßcnsozirlen
Schachtelöltncr. Dcr Unlerschied ]ic$ in der Qurlität der 5\.,e,' /u..rrrer/ul i i !,.. U .ngeqe-uFd r. . he,r . r ( jr -
-i
Zutrtcn und der Zubeteitung; lom und Inhalt hingegcn puiscbe Gruppc r r ihrer intcrncn Hetetogenirir lach ,|u-
sind uberall gtelch. ßen hh nicbLaideN aLsvicle rnde.e cNppcn. Daher bcdarf
\irie bci ilcr Zusamnensrellurg dcr japanilchen Imbilt- sie keiner posiriven Beziehunscnzu änderenCruppenj die
schacbtelbemüht sich in J.pan iede Gfüppe um em lahczu Dczichunsenpflcscn vietmehr feildsctis ünd von Konkür
identischesAngcbot, so daß esderDicnsrc andererGtuppen renzclenkcngepräsrzu sein.vie sroß derlcil der Bevölkc,
nicht bedatf. Die fehlendcwcchselseitige Abhängigkcit zwi mngi nhpan auchsci nmrg,detvon ci neoon e set . - G r uppe
schen Gruppcn d. h. Arbeit*eilung im soziolosßchen versotgt wird, so sind ihr ihrcr Funhrions$.eiscwrss, oocD
Sinn€ trittauch in der S!ruktur einerttadnioncllcn Dorlge automarischcrenzcn geseur.Di€ cescllschafrälscanzcs isr
neinschaft zutagc (wiedetun in scharfem Gegensitz zun elne Ar! Ansamnnungzahlreicherunabhänsiserhonlu.ric-
hinduistischenKastendorf). ln ciDenrvormodernenrapanL rcnder Gruppcn, die von sich aus Lcine verb;rdungen mit

1)9
eindnderherstellcn:trs f ehlt thnendcr sozioLogsche Rahmen, Die Entwickhlrg dcs höchsrvnksanen ünd komplcren ja-
aufdcm ejne allesozial! Gruppen umf.sscndeintesrierteGe- panischcnverwrtrungssystems,dessenEirfiuß alle Bereiche
seliscLraftaufgcbautwerden könnte. der cesells.häftdu.cirdringt,förderr die Eff ektivitätder Zen-
DiescEigentümlichleircn der japanischenGesellschafttru- tralmachrdrfür um so nehr. Überdicsimpfr die r esbeherr
gcn auchzur Enrwicklung der staatspolitischen Ordnung bei. schendeStellungdcr Obrigkeir derJipanern Berci!schaftzur
In Anl:eracht ihret schwierigkeiten, untereinandcr zu einer Uutcrwnrtigkeit ein, gep:La.t ! Angsr und Fen seliskci!.
Verständigungzu homnlen oder eine! Korsens zu erzrelcn, Siehaben Ansst, dcr Obristreir offe! \VilLerslandzu leisren,
habendie mitcinanderkonkuriercnden Gruppcnkonglome- und verrruuensich statt dc$cn ihrcr Fürsorse in, wobei sic
rate bei staatlichcnlJeliitden nur bcgrcnztenEinflul!. Kon sich gegenseit;scnnunfcdr, dich in eine warhe gfoßc Deche
kurrcnz"erhaltenurd fcindseligeBeziehungcn zwischenden zu hüllcn" odcr in den Schfttcn cinessroßen Blunles
"sich
privatrechtlichcnMächten erleichtcrndie Anerkcnnung der zu srellen..Gehorsim nnnmt in Japandie GestalttotJcr Un-
sraarLichcD Aütoriür. Dcr vcftikalen süuhtur dcf Gruppen- tenvürliskcir rn. Krlrik an oderVidcrs!and gcsendie obris
organisationwegenkrnn zudem der EinflLrßder staadichcn ke;tw i rd nrmcLl ci chrrl s H eroi snusrcßl i i d en ( und einise
Verwahung,ist er esr einmrl rkzcptiert, enthng dcn vcrtika- rlcr lührenden Intellek cllco sind srels seneigt, für dcn
len Linicn der interncn Organisrrion enrcrGruppe ungehLn- scheinbrrcnHcltlen Panei zu crsrcifcn, dcf nuf sehenscin
d cn nr c h unt c n wh k e n . A u i d i c s cWe i s e ;s td rs N ct? def Zi cl erfei chr.U nd i ntÜ cssrntcrs,ei s$vi so rd lchcsl un hcur c
staatlichcnVerwaltuns in Jrprn wahrschcinlichsehrvicl cn- mit dcm tiihctt Nlcn,olrarisch" vcrscLcn.Oft ist es jedoch
bl ol l Opposi rbn um dcr Opposi ri i ,ni vi l l cn i seincn Wcscn
serm,t dcrCescllschaftvcrwobcnalsin irgcndcnrclnandeten
Land dcr \{tch. nach ist cs chcr cnrotionrlcr wideßpruch !ls fnlbnalcr \fi-
Tatsächlichwar in dcr Toltugawa'Zcit dic \{irksamhcit dcs dcrsmnciron , dcnrci nc vcrnüntti gcw ci tcrc nr wic[ ) r ngaus-
alle umtasscndcnNctzes von Vorschriftel und Vcrordnun-
g cn ,diev om S hogL ,n n u tn d d c n H o h e i rs g c b i c tcdne r !erdal - ( cr cmori orr lcn\ v; f l( ungcn
\vel chcsdi c psychol osi schcn
heuen nusgnrgcnurd iedesDor{ und ieden Hrushrft sclbst tlicscr rlles durchclringentlcn def Zcn!mlrcsictuns
ln den entlerntcsxcnGcbirgsgegendcncrrcichten,in \Virk- ruch immcr scin nögcn, deren ^urofiri!r
wcicndichc Iilcmcnrebercils
lichlceitnicht bloß ein Spicgctder N4achL desShorunats;man i r dcr Tohugrw r-Zertvol l i usgcbi l dcrw rLe n,$ war dr csc
muß dics vielnehr wcilgehend rls Rcsuhat der uesonocrcn doch eire wcscndichcVonu$e1z!,ng iürdic rrschcModerni
Sru hnr r der s oz ir le nG ru p p e ns c h c nC . h i n nu n d l n di cn bei sicruns des LnDdesscit ilcr Mciji-Zeit. Drs burukrxds.he
spielswciseboten zur sclbcnZeit ein vö11igardcresBild; diesc SystemrlicscrzcntrulotganisiertenVcrwaltung zeigrein Or-
Länder hanen circ stLrke horizorral geglledenc sozirle grnßIionsnruslcr, drs nn der Ltedirionellenjapmischen
Otganisarion,und thre Zentnlverw;LltungenLonnten be Sozirlstrrhtu r übereinstimmt - Dänlich dis vertikale -för-
rnlgeOrsanisarionsprilzlp. Drs hodenre bürok.irische ^ Sy
hnrle* durch dic ricfcn. arrfh o rizontalemIrundarnentcnicb
teten Bcziclrungen(wie das Geflechtprrrilincarer Clanotgr- s!cmi!Japrn enrwickekesich zwar anftnslich in AnlehDuns
nisa!ionen,Grundheü€nvereinigungen,Gilden und ltasten) rn wesrll.he Vorbildcr, doch vü der Boden dafür in Jrpan
lediglichdie obenten Schiclten der Geselischaiteteichen, schon hnge vor allem westlichenEhfluß bereitet, und aus
unfähig,ihte Machtbasisaufdle gesamte3cvölkeruns auszu- dieser lebcndigcnjrpanischenTradnion crwuchs dann die
moderneBütokrät;e. ls zcig! sich in der sdzen irpanischen
Geschichrc,daß ailes,w* inJspan Etfols hat und Macht be- Viettes Kapitel
sizt, dieselbenverdkalenLinien aufveist, die auchdie Strtk'
Eigentümlichkeitenund \trertorientierung
tur des zenralisienen Vervaltungsappärarskennzel.hnen
der Japaner

t. Von der Schalezun. Beruf

In denvorangesansenen KapitelnwurdedieStruLturderja-
panischen Gesqllschaft
analysien.Nun richtenwir unsetAu-
genmerkdarauf,wie dereinzelnenitdemSystem fertigwird,
urn dadurchdie Eigentümlichkeiten und Vertonentierung
der heutigenJapanerzr.runtetsuchen.
Eine Gesellschaft mit gefingausgcprägten Klassenunter-
schiedenbietetmehr Möelichkenen für freien\üettbewerb
aufdem\fegzumErfolgalsKlassen- oderKastengesellschaf-
ten.Im allgemeinen zähleninJapm persönliche Tüchtigkei!
und tatsächlicheLcistungen erheblichmeLralsFamilieund
Herkunft. Ob jemandauseiner angesehenen und reichen
oderauseinerarmenbäuerlichen Familiestammt,hatwenig
zu sagen,sobalderZugangzu einererfolgteichen Grr:ppege-
fundenhnoderihm dieChance geboten wurde,sichaneinen
erfolgreichenund vielversprechenden Mann zu binden.Ein
Menschwird in ersterLinie nachder Gruppeeingestuft, zu
der er gehört(odernachdemejnzelnen, mit demer verbun-
denis9: seineErn'chärzung erfolgraufg"und 'einerseser-
wärtigenTätigkeit,wenigeraufgrunds€in€rH€rkunfr.Ist er
erstiD diecruppe aufgenommen, ist es- vorausgesetztserne
Fähigkeiten und Leistungen liegennichrunterden Durch-
schnit!-sosut wi€sicher,daßerdievenik,JeStufenleiter der
internenHierarchie wird aufstcigenkönnen.Zwarwird er,je
höherer in derHierarchieaufsteigt,um sostärkereKonkur
renzdurchseineKollegenbekommen, dochist derSpielraum
fürErfolg undMißerfolgin einensolchbegrenzten Rahmen
nut gering,unabhängigvon seinenGefühlenunddernit ihn
Gleichrangigen seirerGruppe.Der entscheidende Faktorfür

t4l
<lcntsr{ols dcs e;rzelnen ist daher die celegenheit,Mitglled dcr Lase, ;hm äLnlicheBeförderungsaussichten zu garanrie
elner bestimmtencruppc zu wcrdcr. ren odcr zumindest kann cr keine olche ßeförderung er
Da cinc Gruppe auf einer stanen hietarchischenordnung v.rren, dä er ja i! der neleh Irirma treinelahgc Diensrzeh
beruht, darldet einzelnenur arnuntercnsndc dcr Hicrarchic aulvcisr. Er denkt rD dic Zeir, in def scinc LeisrLhg chnal
einrreten;der Einsticg ar irgendeineranderenStellewütde nachlasservird. Bleibt e. bei seiner detze;tigcnFirma, ist
die Ordnnng stöten und die Bindungenzwischcndcn altcnr scincZukunfr gesichcft,und er wird sclbsrd.nn noch h ein
g e e .. c r c r [ ' ] iLllir J r - r r-i { e r' . l l d r ' e ,r \\ n F m | | e' höheresAm! jn der Verwältu!g befördert,w€nn scineFähiq
voneilhaftet, in dereelbenGruppe zu blcibcn, aLsvon cmcr keiten und seineNützlichkeir nachzulasen beginnen.Auch
Cruppc zur andetenzu wechseln.In detselbenGruppe zu würde ein \Vcchsclder Firnla dcn Verlusr von Kollcs€n und
bleilxn bedeuret, iD Laufc dcr Zcit dic Stufenleiteranfzustei Freündcnbedeuren!nd ihni! enrevö llis unbckinnre Umsc-
scn, da dic Gruppe immer wiedet neueMitglieder rufnimmr, buns mir ulscvissen z\rischenncnschl;chei Ilcziehungen
die unter einen selbsteingesmltwcrdcn,vä!rcrd äLtcrcMit brhsc! - und dics nt für einenJitincr em enrschcidcnder
glieder weirer obcn durc! drs l:lrrcichcn der Altersgrenze Gesichtspunkr,$,ie in nächsrenAbschiit! gezeigt wird.
odcr durch Tod ausfrllen;so klnn man iD L.ufc dc. Zcit ciDc DicscUbedesunscn,Sicherhen!hd I'rcsriseberreifcnd.wie,
An sozirlcs KapitaLrnhiufcn, turlem man cinfrch in dersel- gen schliclllich schwcrcrrls dcr Rei, einc! wcsendichhijhc-
bcn Gruppcbleil>t.DiesessozialeKrpnalkrnn mu nrtü11ic! ren Ehkonnncns und bringen ihn lctzren Endcs onzu, ois
nicht milnohmcn,wcnn man ztr cinerandcrenGfuppe wcch- A ngcbotabzul el ,nen.rr kcnnt gcnugrragi schc Ceschicht cn
von Lcutcn,di c nri trcni n i hrcr t.:rul brbr d ie Sr cllunsse-
In der I ndusn'ickommt csgclcgcndich vor, d iß cin bcrühn -
Lcrrnd hochqudlfiziencl Mann das Angcbot crhält, nrit ci' N rn si br csi n.l api n i n dcr Tat vi cl ci nrncr wicdcrcr
. zählt c
hi; hc re n(;e h rh z u e i n c m,l n d 0 fcU
n cm w c s c nr lic h n r rcrnch' Geschichrenvon dcm Neulng, dcr in cincm fongcschrittc-
men ru seheo.Vo rbcr crst cinrnrl rul dcr Stufenlcitcrdcr nenS tadi un sci ner1(arri cfci nsci ncfneucnUm sebünssclbsr
Hicrarchic dic Sprosscbeispielswekeehes AbtcilLngslcit*s dann rut Schwicrigkchcnstößt, wcnn cr cincn verhlllDiynä
ed<lornncnhrt, zögcn norm.lcrwcisc, cin solchesArgebot ltlg hohen Posrcnhat rnd offcnsichdich viel Iü. sune lcue
rnzunehnren,selbstwenn dies einc Vcdoppclung oclcr crnc Firmrlcisrer. Iin iußcroftlcnrli.h fähigcrMinnh,tdercnAt-
Verdrellachung sciDcs gcgcnwärrigen Geh'ilts be.leuteo tcß l,eschricbsenreErfahrungcnudäng* rvic folgl
würdc. Er wird den iikononiscben Gewinn sorgl:ihiggegcn
den Vedusr an rngehäulten sozialcnKapital abwägcn:Scine vissn sic,dx!tilßtsidrn,dhttosi!chskhür. E\ r , l emöslichdr un
Firmrvcrlügt übcr Prestigeund benhh ihh eh lürseineSlel- ünoulicl,ü,!ühokun{or übü ni.h; Jd iiele, nüh.bcid.r jrnDrto,
Afbüt,so.don bcidd, nrionJ'dhncdcsorncnü,,wd i.l, nicbtdab.i
h u g i nJ apanüblic he sc e h a l t,o b w o h l e s s e n rc n ta t sächl i cLcn
,, (-,,,. r \q,. \u .i . .. , ..t..
F:ihigkcncnundLcisungcnkcineswegsentspti.btjdieFlrna "i
dnionellen DFiisch.n Hlsluft üb( ihrc sJrNiesdtodtrdhd?icht.
hat thm tegelmäßigeBeförderungzugcsagt,solangcer bleibt wril rie drs cingd.gtece'nüscdchr ri.htis ce\ilzcnhrbc.SickriD cs
(und sclbst ohnc cine entsprechende Vereinbr- ds Sd,wicsdmüernicrcchrnr.ho..11nßrdrninnt rieruai.l,dinn
"erttagllche
rung hann er s;ch darauf verlasen). Andercrscitsist dic an vds.hwenddsicsrlz,od*rie ninnntztrve.ig. da hrsickeiftAh
d e re I r r u. d, e i n * i n .tb + o n J .rrn Ir\:r\c :e r o!ng.w1ccsschme.ken soll.\r(/sidr rüchhL nnn.Lvn s A h,
" e" e'
dicscsGchal*angeborgemachthat, nöglichemeise nicht in Krnik undSesclivcrdcn. Nie gabesügcndcincn iorldrode hßbrer

r 4i
cRmd. kan rusrcn*rBoslcn aüsdemcdi,hl:hierkrenrNeu*, slnd, oderwerd€n jenenübetlasen, diebercirsin Ruhcstmd
^lLcs
d e i i i clt th .t
y ies ic v or A n i a n g a n i n d ü l i rm a g s trrb e nl n ei ners,l - sind. Vrie tuan ausderpe.so!ellen Zusammensetzung schlje
.henSnusionkannnürdüdsas leiren,d6scnChelmi.hngglnug st. ßen kann, ist die Effizienz eiDcssolchenUnrernehncns
se
ifr ror *incn Kollegdrzurchüucr.UndEcnnscinchefnrdenRuhc ri ns h v.rs' e,t n.r de ei ro , i bt;rel I n. ir u i^n n ir
.i !r ir . - .'-r\.r.og L l ' c ' rrB r ' ' r. eften srändigen,über langeZcir beschäftigtenPersona.l.
Die Schvierisheiten,die einetu Srcllenvecbsctin Japahn!
Dieset Fall ist kcineswegseinc Ausnrhne. Einnal we.hselte \rege srehen,luh.cnzu der Praxis,zahlrejchcposten
stcich-
ein lcncndet AngestclltcrnacLrzehn Jahrcn dle Firma. Ob zcirigzu bcklcid€n.Zwalnlg dles,ur Erhöhungdcsprestises
wohl et d rnn zwrnzig Iahrc bciseinet neuenFirnrr blieb und deseinzetnenbeitragcn,rb erescrhöhrni.hr cLicEffizienz. ßei-
zum Leiter von dercn Londoner FiLiricaufstieg,wurdccrrie spielsweiselälk sich häulig beobacltcn, daß einc japanhchc
\ en' !ver Finnr nehr Persoml hat,:Llsvon der anfrllcndenArbcir het
;r rz r \ z ep' i. r l' . " 1 l re ' i :l l ' i .l r. rrru r\n s i s
den,drll csbicr nichtun chcn WechseiderArbeitsteilenach gere.hdcrtigr wärc. Und im lrallc cines cencinschaftspro-
dcm l.reichen dcr Altengtenze gcht.) jckls werdcnsichdieOrganisarioneibcmüh€n,bckannreper
f,s isr abu nichLnur schwcr,die Srellezu wechselnund sic! sönli.hkciten von hohcn Statusals MiLglierlcrdes Konritccs
dcn neuenVerhähnissenrnzupasscn,sondernauch,nach ei- zu gcs-innen,LUIsich grüßcfcsesellschafrliche A nerkcnnuns
nigcnJahrcnwiederin dic rlte stellungzurückzuhehren.Vcr' undhi i bcros,\nsehenzu pcsönl; cht r ci_
si chem,obw otrl dicsc
lälk jemandscincStclle,wirtl sic umgehendvon dcm besetzt, te,r nnderwcitiSviel zu l,esch:ifiis!sind, {m an deln t fojekr
d e r alsnäc hs t er an dc r l { c i h ci s r,u n d c si s t d a n n .u l t€ fofdcnt- ruch tatsächlichaktiv mitz!wirhcn. Dic Inrnobilirär inncr-
l i ch s c hwic r ig,c inc{ r e i cSte l l c fü ri h n z u l i n d e n ,w c n n ct zu- hatb des japanischenSystcmsfördcrt nlso dic Inctfizienz.
rü ck z uk ohf c nwüns c h t.D i c s i s t d o r G r!n d , l i i st i Dj üngsrcrZci r häufi gbchauptctw ord cn,in. lapange-
,ch w . r i. r . jonr . r dc nz u f;n J c r' .d r ' i n .r | r* rc ,, :r e rf r i r- winnc dic Lletitdcruns nrch dcm Lchnmgs- statt nach dcm
tcrnationilcn Organisation wic cnvr der UNgSCO oder Scniodtätsprirzip nach rmcLih,rnischcrrund wcsrcuropäF
ECAIih annimmt. Zwrr lasr€nsich fähise L€ure lindcn, die s.hem Muslcf an Atrakriv;Lät und alirnählichrcnc aas mo-
an solchcnPositioneninrcressionsird, doch wären sie nicht dernc Manrgcmcrr arch tatsichllch dazu übcr. In \Virtrtich
bcrcit, das Risiko cinzugehen,da sic wisscn,dait sic nichr si- keit jedoch har dic Mobilirär unrcr den Anscsrcltten dcr
ch e r s eink önnc n, na c h ^ b h u l c i n e s a u l k u rz c Z e i tb el ri steten ranghöhefenlNdrudorel richt zugenonncn, wo Mrn.rge-
VertragcsinJrprn wiedcr cine SLellezu lindcn, die gleichwcr- nent wic Bel€gschaliden flditionell€n Systcmdef lebcne
tis ist oder besscrals die Stellc,dic sie aufgebcnwürelen Itt langenAnstcllung weitcrhin deLrVorzug zu gebcnschenen.
det Zwischcnzeit würd c man bei anslehcndcnBetörderungcn Fu cinen Srcllenwcchselwurdcn in ]1pan schon \üorlc
sc-
übcrsangen,denn dicsestehennur dcm zü, der drblcibr. D,s braücht wic "Besudehns des eigcncn Lebenslaufs.; und
japanischeSysternwirktso alsHindernis bein Wechsclzuin zweliellos isr dieseurjaprnlscheEinsrelhng eng damir vcr
ternrtlonalen Organisationcn;cs schtecktaucL die *itkllch bundcn, daß dic Gruppeni<lcndtikatioDdcs ein,€lDe! sich
kompctentenLeute vor der Beteiligungan einen neucn,un w,ihtend rcchr irüher SradienseinerLaüfbahnbitderxnd daß
abhälgisen Proickt ab, selbst vcnn es nur enrc begrenzte seineLoyali!ät segenüb€rcinercruppe (und esist nnner erne
Larlzeit hat. Solcheneuen Projekte werder deshrlb in dic einzigc bestinrmrcCrupp€, dic fnr den cinzetnenVorrds
Händ€ von Leutcn gelegt,die ennvederschon fast ctabliett hao sich ebenfalk ftuh cn.vickeh.
Es gibt aus jungcrcr Zcit cin ausg€zeichnetes Beisp;eliür atmetbatter, und ansrelleeincsCeisresder Zusamnenärben
diesesoziolog;scheOtientierung. Zv'ei führendeUnterneh- entwicheLesich ein Gcisr gesenseniscrFeindschaft.Es
men, A und B, die beideteilweiscaufdcnsclbcn industricllcn nün d:'mn screchnet,daß dasneueUnternchmenltühesrcns '-ird
Schto. tälig sind, grü.deten eln hetresUnternehften, inden in zvanzis Jlhrcn opiinal furkdonieren \.ifd - nrchdem
sle beide jeweits gleiche Teile der l{uncrgcscllscLali rcr- iene,d;cron den jeweiliscnMurrcrsesellscltafren gekommen
'-l ,r . l/ , ' . . J c J i g e l e \.re Krp ,r l e i , euerrer. !ind, die Ahersgrcrze eftel.ht habcn und die Mchrhen der
'g-
beidedieselbeZahl von Lcutcn im Managcmcnturct bci dcr llelegs.hattaus Leureh bc!tch!. die ihte be.ulliche Laotbahn
Arbenerschrft stelhen usw. Die innere SttuktuL der neuen in rlcr neuen rir'na bcgonnenhabcn.
cesellschaftwurdc r t äulicrstcrSorslahgcplant,drmit alle, Die festci]induns an einc Cruppe, bei dc. man nn frühen
dic ron de" beidenMutteqesellschafLenzu den neuenUn- Stxdiu,nseherl.aufbahn beschäItis!war,lrägtwcscrdich bei
retnehn,enrvechseLen.gleichcRccLrc und Plliclitcn bci dcr zur s!?ialcn cinesMenscLcn.Loyatrtätgcgcn-
ArbcLt h:rttcn.So *uri1c jcmind von A l.citer der Abteiluns übcr det ciscncn^nerkeinung {nd |cinclsclighen gegchürrcran.rerch
X und jemand von B sein Srellvenrerer.wihrcnd dcr Lcncr Gmppcn si l d di e Irol sc.l sr ei re andcrcC ru ppek) clncrund
vo n dc r A bt c ilunsY v o n ß k a rnrn d d e s e ns te l l v e rLteLer von nicdrisef eingcsruft.blickr hah scmcinlin aufihrc Mi!stieder
A usw. Die Irunktionsfähigkcitd csncucn U rtcr rchrncnsnrr herab.Dies zeisr si.h dcudich bei Untcrnclimerszusrnmcn-
jcdoclr irlrlScrst gcrinq, dcnn cs wurdc von der Loyalität eines sci rl u$en.Ii i i l :i l l xusj ünsd.crZci ! w rr di e I r usioDvon Ni*
;eden cinzelncr zu scinetthcn lrirni buchsdiblicbzcrnstcn. san,ci ncnl tül rrendenA uromobi l untcrnc hr nen, nr it t , Lincc,
Al l cn in A nb$r r c ht d e r A n s trc n g u n g cdnc r f ü h re n dent)rga- c;rcr klci,lcrcn fifrni. Von dcn lJctrollencnwurcloollcn zu-
n i sr t ix enausbc m enU n tc mc h ,n c ng l i n rz c n d clni tl u Lrngcn gcgcbcn,drß i n dc,rl ncucn l i mi oni cftcnUnr ef f ch, ncnd; c
zu n ,T r c r z s c hic njc d o c hl u r g c ri rg cl -l o l fn u n gz u oestencn, N i $an-r.cu!ci ul di c 1)fi n.cLeutchcfabbl idkLc! und diJtdic
d a l i s ic h c in nc uc r C c i * rl c r (i c m c i n s a rrh c i e r n tw i ckcl n rusgczei chncrcn Inqcni curcund Mi .i ger d cf ihcn Pr ; ncc
kö n Dt cDer . S iilnlc r L c u rcri c h tc tc s i c hs ta nd c s s c nvi cl mchr C ompany rnerträxl i chcnD cüüri sungcni rsgesc! z!wr r cn.
zu rüc kr ul ihr c ur s p ü rg l i c h c fr,rm ;I,!t1 d i h rc Ars lrcnsün- A ns.si chl i dcf N ci suns zu dcrani gcmS ozialvcr hahen isres
gen grlteo nrn,cr ihrcn ahcn llctricb in dcr I lotfnung, drlt l üfj emrndcnw l chi i s.bcrci rsh ei rem l rühc nsr adiunrscir f f
csihrcn cincsTrljcs crlaul,t wiirde,.rlsDanL fürihre w:ihrend Lr: brLr i rre r r.rr< ' * ,c,( urupp. r r r r i"r ei zu
ihrer Zeit in.lem nercn Untcrnchmcn 1ür drs ahc vollbrrch' ^de tr
r'eten. Es isr nich! riLrcrrricben, zu behauprcn,dall dcr Srirus
tcn Lcistungcn donhin zuruckzukchren.D;€ Sp,tzenr,rnl dcs Unternchncns, in den jcnand beschäftigtisr, den Spicl
ger beider Unternebmenwrter slch über dic bc crscnigcn raunr sejner lvöslicl*ciren bestinmt. Der Zugars zu e,ner
sirtschrftlichcn Voncilc ausder Gründuns def neuenlrirha solchenStcllunghängt weirgchcndvotu cftick uno (si crgc-
vijllig ei,ris,doch hitten siedn tiefgehende soziologscheund .en A nsrengunscni n i ünsenl ahrcn rb, w enigcrvon Her
psychologischcOricnticnug ihfcr Ansestelken übersehen kunfr odcr Vcrmögeh.
bzs. versäunt, sle zo berücksichrigen.Für dicsc bcdcurcrc ln der ganzenSozialscschichte Japansvaren zufältiseBe
dies einc Verecrzungauf cincn wcnigcr vorleilhiften Posren, \rnr,' Jl ,,l .r rrd e, re p.r.or' .1-e B e/i Jl, ur pr , , e|r n
dcDDiD ihrcn Augcn halt€ clieneuefirma ein vielniedtigeres lrühen SLdium in vi€lenFällenvon großerBedeutungtürden
Prestigeals die alte. Zrden wrr es lür sie schwer,Seitean Ertols cines N{enschcn.oft hat es jcmand ars den unreren
Scn cnit Lc ut c nz u a rb c n c r,d i es o l a n g e e i n e a n d eLuft re ge Schichlen,der das clück hane, die Beiranntschafreinesviel

r4 8
veßprechendenMmncs zu machen,wen gebracht,während nn schvierisen persönlichenDeziehungenzr jenen fenig
jemandaus elnerFamilie der Obcrechichtgänzlichedolglos wcrdenmüssen,die diensräherslnd nlser, unmirrelbarseinem
bljeb.ln andcrcn\{onen: Liebernd Hoffnungen einesMan- Vater vcrbun.tenwaten uDd dcren Loyalirät s€gcnüb€rdem
nes richten sich olt nehr aufseinen&o]az als auf seineeige varer si.h !ich! cinfrch auf den Sohn übenrasen läßt. Dcr
nen Söhncund Vcn-an dten. So,ialeStelhns oder Sarus sind Sohn muil, seibsrwenn er dcn Berieb seinesVatcrs über
älso nicht von €iner besrn mrcn Familic odcf Statüssroppe nimmt, sejneeigencnAor,, hrben, waszu VcränderurgeDnn
monopoliliert, denn die stellung bzw. der Statusdcs cinzd Machtgclüsc an der Spirzede! cruppe lührt und so cinem
nen auI der rertikalen Linic bcrult auf dcn direktenpenönlr ncuen Minh .len Wcg zur Machr ijffnet.
chcn llczicLunsen zu anderen,und eine Position wrr<rnur Selbstin dem scheinbarso stabilcnund s|aüei Sysrcmdes
sekenan jemandeniibergeben,dcr nichr unmittclbar dem ur -l okr
s-w r \l ,o" r ä . s,1,e. i n " 1" . Ji (.(. \,1c.h r i. n. , . r n.
sprünglichcnStcllcnnrLaberberuflich verbundenist. Es hat terdcnführenden S ahu..i ümi l i enei nhohc! \, lill. nM obili
viclc Fällc gcgeben,wo ein Vater in hoher Posnior cmcn scr tät. Ok gctans es dem Sohn eincs cinflußreichenMinisters
net uomittelbarenUntcrgcbcncnribcr den Kopfdes eigenen nicht, Nadrfolger in Statusoder Ant dcs Vatcrszu werocn;
SohnesLinwcg zu seinemNachtolger bestimmt hat. Dcr so drg€genkonrrtcdcr SohneinesManncsvor niedrigercn Sta-
iibergangeneSohn rmg gczwungcnsein,seinen\feg außer tüs gfolten Erlols hlbcnund zu einefhohcn Srcllunsnn Sho,
rrh J f . ' ir . r l, , i ß c tri c b e ' z rti n d e n .o d oi r rn 1 6 ' urnt: sunar iulsrcigoD.SolcheMobilitär *rr q,eriser d.s Ifscbnis
rerlichen Geschält cinc Art Rcntc bezichcn oder aber ah voi lffrigen unrff cinfhlhcichen Fam;lien,soudcrnreilsItc-
Untcrgcbcncr dcs Nachfolgem seinesVat€rs nr dcr Firma sLrltarcigencr Lcistung aufgruid pcrsönliclrer[-igenschnftcn
blciben.In derTat iverdenviolcßctricbc von r.cutcn scführt, und lrähiskeiren,rcils mögllcheNdse auchlolgc ir.getrdeincs
dic dcn nrditioncllen Anltslilcl ,a,ta trigen, was wördich sl ückl i chcnZutnl l sw i c crw adcrn,zu ci nenrdcr Spiclham cr a-
übcrscrztsovielheißt wie ,,Vächtcr. odc| 'Värtcr.. h hcu dcn des N ach{ ol gcrsdcs S högunscvähh wof den , u scin.
tigenSystemhrtcin 6artö erwadic PosirioncinesPräsidenten \{enn cin junger Shögun von scincrnVarcr das Amt uber-
od€r Direktors cinerFinn,l: Gc\qöhnlichist cr d$ nrshöch - Dihm, bestinlmrocr scwöhnlich seinepcruöniichencefähtr
stc Untcrgcbcncdcs Vcrstorbcnenund ist ofL überdie Köpfe ten Iür wichtige Poslen inr slrosunät, währ€nd dic ale!
von dessenSöhnenoder Nellen hiiwcg Nachfolgcr im Gc- Männef, die durcb scircsV,llefs cnadcn in dcrMicht [owc-
s€n warcn, rllnählich vcrschwanden.
Dicscs Nach{olgeschemafand sich in vielen tradnioncllcn Gen,|udis slcicheschena def sozialcnMobililär von Genc-
ceschäftsunternehmenund ist kciDc BcsoDderheitder mo mlion zx cener:ltion läßt sich heurein der pohischen Elite
Es gab vlele Fälle,nr dcncn dcr
dcrnen Industriegesellschalt. Japrnsfes!stcllcn.DiesesGtLrndmuscr giltweitgehendaucL
Nachfolger die Tochtet scincs Vorgcsctztenhei.xtete und in vcßchiedenenßerulssprren, wenngtcich dic Medloden
damit zum Schwiegesohnrnd Rechtsnrchfolgerwurdc (s. und Bräuchc pcrsonellet Eflreuerungnarürli.h anderssind
S. r6l.). Selbstveständlichsch! dic Spitzenposition .uch und unpersönlicher.Dicsc benerkenswerleMobilirär besä
oftvom Vatcr auf den eigeien Sohnriber,nrchden dieserda- dst häufig die sr€reoryp€irpanischc Voßrellu,,$ uncßdrs
fit alsgebildetworden istund mn seincmVatcr zusammer- vomsobn desrcichcnMrnnes,dertörichtund unfähigist und
gearbenethat-aberdabcispicltricbt nur d;eVenvandnchrft dazu neigr, das vom Vatcr ervorbene Vermöscr zu rer
eineRolle. Doch in solchenFällenwird der Sohnvcrmudich schwenden,urd andererseils vom fl eißisenund erfol greichon
Sohn des arnen Mannes.trin Sprich$-onsagt,daß die ersre seneinzelnernuf sclrwerallgcmeine Übereinsriftruns zu er-
GenerationVcrmögenerwirbr, die zreire der Statusd€sVa- zieicn is!. (In cesprächenn;t Managern,dic sich durch den
ters genießtunddessenVermögeDdulchbrins. und die drifte Vechsel vom Senioriräts-zum Leisrungssystemvor !ro-
nr Arnut zu|ückfälh. Aus einer sanz amen lamilie kom- blemc gestelirsahen,wutde dieserPunkr immer wieder be
nend esgesellschaftlich und wirtscliaftlichzu etwaszu onn' tonr.) \(/ie bereits crwähm, zielen japanischeBeuneilungs-
gen, gilt in Japanvicl. methoden auf eine s:iubetli.heKlassifizicrungnach Insriru-
Das noderne jrpanischeBlldunsssysrent|äg! crhcblich zu tioneni klarerl<enubarcKfircrien wiesenschweretals;ndivi-
diesetArr Mobilitär bci. Dcr \(unsch der Elrcrn: ,\feii ;ch drellc Leisruns. Innerhalb diesesRrhmcns ryiclen die Bil-
nicht studierenkonnte und auf der unterstcnSprossetler so- dungslnstitLrtioncncirc äullerst wichdge Rolle, da sic dcm
/.rl e l I ei, e,F ( 1inJ ,r I' i n . h . d rß q e n i s .,e n ,rü . d. i R ,, cinzclnc! sozi.le Anerkennung bicten und scinenkünftigen
" ,l l i .
Kindern em'aswird. ist inJapanvcfmullich stärltcr.ls in ie- geselhchaf tlichcn Enrflu13besdnmen.
det andercnGcscllschrfr.Eine Universirärzu besuchcn,urd SolcheÜbedesunsenfühfc,r nichr nur zu einer klaren Un-
vo r.llem einegur e,g i h a l sri c h ti g l tc Vo ra u s s c tz ung 1ürso- rerschcidungzwischen Univeßiräßabsollentcn und Nichr-
zirlen Aufsticg. Dic cn$cLcnlclde Bedeüruns,die dem japl- i kadeni hern,sondernäuchzrr Ii ntw i ckl urgeiner Rangor d-
nischcnBildung$ysrem zukommt, rühft yon scrrcn schver nung inncrhalb dcr einzelnetrK.resorien von Bildungsinsri-
viegendcl sozialcnlmplikationen her. tutionen. Dieser Mcchanisrus ist bcrcils dargestelhwordcn.
lm rrldn;onellen Beschäfrigungssystcm .lrpans,das die all- Am dcutlichstcnhat sich die H;erarchic auf dcr Ebcne der
gcmchc japaniscLeH rung gesenüberder Bildung widcr- Univetsirätenherauskristnllisicn,daesbiereineunmittclbarc
spiegeh, wird das Köuncn des einzeiner tnmittelbar mir Bczichlng zum Einsriegins Bcru{slcbcngibr.
scincr Aosbildung erldän. Ddufi und Arr dcr Aosbildung Auf \rclchc Vcisc dic Univ€Lsi!ätbei dcr Bcslnnmungdef
sind dabei wicttigc Krncricn. Solche Maßstäbemachcn cs sozialcn Stellung des c;nzclnen in dcr japanischeoccscll-
jemandem,der nur die Obersc!ulc bcsucbrhat, ungeachret schifr e;nc wichtigc Itolle splelt, zeigt deutlicL ocr nonnatc
allen K6nncns und allcr Erlahrung !nnlöslich, bei dcr Srel- stuJ c" verhur. D i e U ni vcri LJ ,aufn1l,i ,prü - ur s cr ei, .jc-
lungsuche oder beim beruflichcnAufsdcg mir cineü ALxde, derm:Lnnoffcnstchcndcr,treier\fle bewerb,und dic Univer
miker zu konkurriercn. Drei oder vier Jrhre ir dcr Jugcnd sitäter, besondendie ranghöchsrcn.sind [ürBesiech(ngodcr
macheni11Japan einen stußcn Unrcrschled.In der Tar be GefälligkcitcnjcdcrArt unzugänslich.Vernröscn,Srarusder
tmchtct dic Ccsellschafrim allseneinen die Ausbilduns als Ehcn oder ähnlichesblcibcn vollhomhen nnl,erücksichtist
einen der wichdgsten Grcdmesscrlür Können und soziäle (wennglcichnicLr nnmer bei den zweitkl$siscn Universirä
Dedeurung.Vas jcnand außerhrlbvon SchuleundUnivcsi- tcn). Die Zulassunszu eincr Univcrsnär aufsrund einer be-
tät geleistetha!, fin det wenig ßcachrung.DieseHalttrng wur- standcncnAufnrhmeprül!ng we;s! dem cnrzcLrcnelnetrfe
zclt im selbenBoden vie das Senioritätssysren,das weirer stcn Platz innethalbeineskasrcnähnlichen Systemszu. Untcr
oben ln einz€ln€nd,rrgestelhwurdc. Durch Ausbildung er den StudeDtcndor Tokyo-Unlveßität beispielsvciscgibr es
worbcne QualiflLatlonensind klar und lcich! vcrsrchbarund Söhnevon Biuern, Arbeircrn, wohlhabendenGeschäftslcu-
können alsejDdeutiscrMißsrab und offenerHinwejs diencn, ten und lrofesoren, abersie sind einandcralleröllis sleich
währendüber allgemeinakzeptiencund anerkrnmeNomen gestellt,eben weil sie den Einüirr in dle Tokyo UDiveßirär
zür Beütleilung aullcrschulischerErfahrüngenhd Leistun geschaffrhaben; und sogardinach bildcn sic als ,Absolven

r il
ten detTokyo Universidri weiter eineArt gcschlosscnc! $ veßitätendieWdchen für cinennühelosenAufstieg;diesgift
zialerGruppe.Das akademiscleCliqüenweseninJapanist so heurenoch hehr alszurZeit unsercrEhern und croßetretn,
',J,k e , k i, , d, i ? A mi u n ,e r e ,e d e , I K " ..,rq ,.rn i n da m;t wachsenden\rohlsrand auchd;e Zahl deru steigt,dic
' " s;cbcin Srudiümlcislcnhönnen,was wiederum,u lcrschärt-
Indien verslcichbareIrunktion edülh, das heißt, dieseCli-
quen besitzeneine Arr Monopol für gcwisscPrivilegien,in ter Konkurrcnz zwischenund einet noch strcngerenhietar
densic, umihren Mitgliedernzu helfen,Freundschrltenund ch;schcnOrdhung unrcr den Un;vcrsi!ären[ührt. Dics rr.igr
persiinlicbeBeziehungeneinsetzen,dic qucr durch Abte;lun auch zür [rkiärung der Härlc des Konkur.enzk.mptes trn
gen und übcr irstitutionelle Grenzenhinrvegzu wirken vet- Aulnahme in die Spitzenirniversitätcn bei. Die Chancenliir
n1üsen.F-s handelt sicb dal:ei nichr um kLar n:ch auße. den Eintrit! in eine der ranghöchsrenUDivcrsirtrensre,gcn
abgegrenzteCruppcn; d:rßessich um Cliquen hanrleh,enp- zrdc'n !och, wenn ma! von einer insesehenenObcrschule
firden mehr die Außensteherdenrls die Cruppcnmitglicdcr kommt und so weiter bis hinab zur Gruudschule.'
selbst.DalSdenAngchörigcndiescrCliqten jedochvesteckt ln der schulc Lcrschr in Japan ilso ein härtercr Konku.
scwisseVorreileerwacbsen,zeigtsichdarin,drß sicn:rchdcrr fenzkanpf als in dei mcistcn anderenCcscllschaften.Hicr
Exmer vcrLältnismäi3iglcicht eine Stellunglinden. liegt ciner der Gründc datür, däßdic ZeirunsenjedcsJxbrbe,
Dcr Rangder Univefsitär, rn der jemrnd senrcnAbschlult richren, cin oder ?wci Schüler hälrcn Sclb"mord vc|üijt,
semrchr ha!, dereftninicrt mclrf odcr $'cniscr seinenTätig- n,rchdemsic bci def [ür dic Tokyo-Uni,
hcitsbcrcich, reinc sozialen Aufstiegsmöglichkertcnsowrc !eßi !ätdufchgel al l ^ufnabncpfüfrns
en\ri rcn. Obgl ci chsol ch €Schülcrm öqli-
d e nber uf lic hen ljdol g , mi td c m c r i m w c i tc rc nVe rl a ul sei nes ohcnveisepsychischnichr ganz gcsLrndsind, winl dies doch
Lcbcnsrcchncn kann. In jiingsterZeit zeigtsich ilnmcr d cut' xls cin Z0ichen für dcn aL,ßcrodcnrlich starl<cnsozirlcn
l i ch e r , daß die r ing h ö c h s tc nl l d u s ri c u n tc n c n mcn uno Dfuck intcfpfclicrt, dcr rul ticn l(nabcn lasrcr.[s isr au.L
H a n t lc ls gc s c lls c h a {dtcanz u n e i s e n ,i h re n B € d a rl} n j rnscn ni chrschw erzu vefsrchcn, w cshi l b .l i paner,d ic im Ausllnd
Ahademikeln rnitAbsolvcntcn dcr rrnghöch*cn Univcrsi!ä- cinen akadcmnchencm(l c$','orben(xtcr sar pLomovicrr)
ten zu dcckcn.DicscTcnderz !erstärk! sich,wie obcn bcrcirs h.,btf. k,i ,e rukf l ' ur.1:, i JpJl i h.n 5p r r zr r i. r . r ir r r
"
crwähnt, gegenwärtigso schr, dalt dic ranghöchstcnUnter nen lin.lcn. SolcheauslärdischcnProduktc wirken irgendwic
nehmcnIlcwcrbungcn übcrhauptnur noch von Absolventen frcnd uid wcrdcn beiseiregcschobcn,dx sic nichr in die
d0r ünghöchsten Universidren cnrgcgcDrchmc!. Hie|rrchicdes jrpanischcnGesellschaftssysrcms p.'sseD.Gc-
Wer einmrl cirgcsrcllt ist, bleibt in der Regelbis zur Etrei- w i j b' .ren zr.. u ;fe \r.o:l J I ra o l l f rr ) r r ur s r a. r .
chung der Altersgrenzein ein und dcrselbcnlnstitutior. Nur l ändi schcnH ochschulVen onel l eLrndP rcsr lger nnsich, wich-
wenigeAkader kcr vcrlasscndie Jnstitudon,bei .ler sie ihre !iscr abetjsr,dall mrn aufde sichcrenjiprn ischcn\t/es zum
crstcAnsrelhng gefmden hanen; sie hletterneinfachrufdcr l.tols Trirt s€f;LßtLar.
internen Karriercleiter. ]m Vcrglcicb zum senerationsbe i A I jäprnisdh s(trüts
sltrn f.tn lihrc ruJu. cn r.hl l. u! mdnießard
dingtcn vcchsel ist d;e hotizontäle Mobilnit (der \{echscl Jrcjlalirt iuL di. rvlnk|l!nne] drrd hdd lic S.hnpli.ln. Nrm Jire Eird
r !, nd,r Dr.l, slhuirh dilGnricn, u Srz.Dhleibc.gitrt $ Drhr. Ven
von einetlnstitution zur andercn)cxtrcm bcgrenzt.Mn ande i ,6d9.P o7l nth$udreD di mJrdrl i .l rhrchD gdi eObr\!h !r,qomtr nd,!
ren Vortcn: Möglichkeiten,etwls für d;e eigeneKarriere zu Tcx. eft o,trw! iße,rbrt ln.l,Lhi,n!i.hdie vonu$c/u rs zuD tstrJ, J(
tun, gibt es nur in derZelt vor dem Einrin in cinc Unircrsi U -i .u' i- F {r'n/a,.,.j . 1/"r-,.
rät. Demzufolgc stellt de. l;ntritt h die ängesehensten Uni- dr \lirkungsvsi3! lsvetrilt,len Pr;,lpr. (AnDr d. übß )

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In den vetschiedensrenBereichcn, vorallcm abetin Handel, und es bedurfte hur dderer Fäh.säs!eund einer
nehnen die intcrnationalenVerblndungenJapansrasch zu der tuchtuns. Von Anfang an berrachtete!die Japaner ^noetüng
die
und schaffen Bedatfm enrsprechend gcschultemund erfahre- ModelnisierunsserncalseinenPrczcß,deraüseincr Komb;
nern Pcrsonal.Alle Institutionen ]ösen diesesProblem rul larion aüsjapanhchemceistund vestlic|em vissen f@aho-
dieselbe\fieise - indem sic riclvcrsprcchendejunge Ange- Itszt bcruhre(oder bcruhensollte)und durch diescverbin
srelltc,dic dasjapanischeBildungssystenbis zur Universität dungbew i rktw urde.D l eModcrni si erunss ollie jedochvcni-
durchlaufenhaben,für eine Zusatzausbildungan westliche ser;.lealisdschsesebcn und sratr desscnvon der potirischeh
BildungseinricLtungcnschick€n.Man ziehr di€senweg der und sozinlenSrrukrur her bcüachretweldcn: Die Modcrni-
Einstellungvon Leuten vor, die aus cigcncr Iuitiative schon sietuns crfolsxenicht durch eine Anderung der übcrlielenen
vorher im Auslsrd studiert oder Auslandserlahrungerwor' SlrukM, sondcrn indeh niin sich ihrer bcdienre.Konkrer
ben haben. Dle Manager behrupten, drlt dic ihnen ge' bestehtdieseStrukrur aus dem hocLzenrtrlisiertcnVerwal
'on
wählte Methodc höhcr qualifizienes Pesonal ptoduzierc. tungssystem,dcrverrilcalenOrgrnisationvor Cruppenusw.
lnterexanterweisewat tliesdie seirdcm llcginn dcr Modenri Einen q'csenrlichenßcnras zu der cxtrem einhcitlichenOr-
sierung lapans übliche lrorm des Auslandsstudiurns.I'rüft ganisadonderuntcrschiedlichstcnInstitutioncn im heutigcn
nan dic L.istender japanischenALrslindss!udcnterderletztcn Jäpanlicterr die Ilrzichuns und Ausbildung. Oinc Slellebei
hundert Jahr€,so zeigt siclr, dalt dicjcnigen,die nactre,nern ciner auslärdischenIrirma anzunehmen,$ifd inJäpan ils ir-
Auslandsstudiumbei der Entwicklung des modcfncn Japin gendwicaußerhalbdcs Systerrsstchcndbetr.achtct. Trotz der
einecnacheidendcI{ollc gcspichhdben,iirr allgeme,nenrene l chf hohcn cchäfter si nd nuf:i ul l ersrw onig€hochqu if i-
warcn, dic aus einem bestimmreoGrund .rui Sraatskostcr zicrtc Leute bercit, in diesenIrnnrcn zLr:rtbeitcn.Der Crund
oder mit Unterstützung cires Ccschäfrsuntcrnehncnsins d.lfür isr ir crsrcr Linic cin Unsicherlicirsgcfühlin l,czuta!uf
AusJandgeschicktworden waren. die Zukunft. Zwcitcns sreheniusländischcfiimcn ifgendwic
D;esist ci,r w€itererDeweisdatüf, dail dic sozialcund politi- aLrßerhalbder crenzcn dcs j.'pxn;schcnsoziÄlcnuänsod
scheGLundordnungdcs rnoderncnJapm beteitszu llcginn nungssystems,so drll ihre An scsrclltenlcich! ak nicht zufji-
dcs Modernisierungsprozesses lest ctablicrt wrr. Man kann prnischcn Gemejnschaligehörig bcrrachr€rwerdcn können,
sognrbehauptcn,d aßdic G mndo rdn ung desmodernenJ apan und diesistetwas,wnseinJapancrniclt ohncweiteresertrigt.
von cLem'orhergehendenTokugawa-Rcgimcübcrnommen D,r die japanischeccscllschaltsowolrlstrul<Luiertjst, ordnet
wurde und dr11dic schcinbrr so tielgreitendenNeuerungen sich der enrzchc ir diesesSystcmein, wobci cr woht ähnti,
der Meiji-Z€n ohne jede Verändcrung in dcr staadichen cheseDrpfinderwie dic AngehörigcnwestilcherGescllscha{-
crundstruhtur erlolgtcn. Dies is! einef der Gründe dafür, ' rr r hezul ' rurde \ l JJ . \ y. r er n qe, . l
' .rr.burger' c1,,r..
daßJapanin so kurzer Zeit einen so hohen Crad dcr Indu- höchsr kornpljzicrrc ünd feiDeVerisLelüngenauf, aber das
srrlalisierungzu ercjchcn vermochte. Venn man ersr die Grundmusrerwlrd von jcdcm einzelnendeudichempfunden,
Struk ren hätte ändern nüssen, härte das durcb die Um undzumindest denTeilbefeich,derihn unrgibtund in den cr
srrktutierung desGrundgefügesverursachteDutcheinander einseb€llcrisr, kenDr dcr einzeln€schr senau.Mir der ton
den Modcrnisierungsprozeß vethngsmt und ricl mchr Leid schrenendenlndusüiälis;erunsJapänsund der wachscnden
und Not nit sich gebtachr.Anders gcsagr:lahtgestell und Zahl dorer,diedleJapanerra/ar;na, rennen (vo,n engltschen
Motor varcn schon lange vor der Modernisicrurg sebaut, ...äl ri ednen..tr.. ,rct,\ ,\,e,ovet ,ci ßr q e
", g, nil.
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tion nen., auf deursch erwa ,Bürodgeslclltcr.) und dic lice bitden sie kein€ kaslcnähnlicheGmppc, die dle gesante
h cu t c alic v ic ht igen sermrens.haft in sleicher\reise umfaßr,sondetncnrwicketn
" " d b e h e rts c h e n d e n s o z i a l e nP osni onen
b e ,e , , , hr l, . i. , r . , o i e .e o ,i o l o ;i -h :s r.rtrr.i ' :e ,u n" n e\r' .,rke I i gerpr:ppcn" .l uhl e.oeer \1: r i. , p1, , a \ um
m er deud;chet,utase.In einemsolchenfestgegeoenen sozro- aDderenund $gar cinzelneAbteilunscn inrerhalb cinesMi,
logischenRahmencnptindcn sich dicscAngestelltenschwer nisteriumsvonelnandertrcnnen.Tatsächlichsind die Bezic
[ch h selL'e' Sinne als ein neuer Menschentvp,als neue hungenzwischcnMinisretien und sclbsrzrvischenAbteilun
Klase, wie ihre arnerihrnischcnKollcgcn cs tun. Soziologen gen dcsselbenMinistcriunr ofr ausgesprochen schlecht.Es
wcrfcn gcrnc nit BegrilGn wie "white collat. odeoMntel- gibr ein hochcnmickehes Scniornäßbewtrßtscin,das si.h
klase. um sich,und die japanischcnl]üroarbcitcrbczeichnen hacb deD J.hr der Aufnahmeprüfrhg richrcr. sjb! cs
sichsclbstalssanrln"r, doch zögernsieodersind zunindest cine rnerkxutc, iilgemein bckannreRangotdnung ^u.h der ret
noch nicht bereit, sich als cinc ciscnc sozialc Gmppc oder s.hicdc!en Ministericn. Der Rangotu{|Nnsunrer den einzcl-
SchichtztLbetrichten.lür sieist vor allen die Fnma wichtig. ncD BeamrcD,Abteilungen und Milisrerien wird enrcderar,
tür die sie arbeiten,und ihrcn cigencn Vorstellungcnnach tigc llctleurungbeigcncscn, drß dadurchdrs cefühlfuf die
snrdsic ir vcrschiedene hiemrchischgeordnere,geschLoscne privilegierte Srcllung der Llcamtcnschaftals suzer se,
Gruppen geglieclett. schvichrwird. ln clcrMin;srerialbüfoiffirieshd fähiscLcu!e
Dic Cfuppc bictct i|rcn Mitglicdcm mn ihrem holrenGrad veßannnck,selbsxs;cher und crfolssseviß, wobci d$ selbsr
an Isolierurngnacb aulien tNl ihrcr srifrcn nrtcrncn l-licrar- vcrtr,rucnum so gröllcr isr, je hithcf dcr Rans dnes Minisle-
chie zvar lcbcnslnngSicherhcit,ctoch neist sie dnzu, dic
Kräfrc zu isnoriefen,wclchc zwischcndcn untcrschicdlichen I)ie lJoarnrenlaufbahn isr die bequcmsrcKifficre {ürJipa-
Iiälrigheitcn dcr cinzclncn eincn Ausgleich hcrbeiführen nef.Man cn' ci chrnri hrdi c böchsrmi j gl i chc P o sir jonund ! r . ir !
[ifinrcn. Diescr Sysreff eignetsich dnhcr rm bcstcnlür cinc wcnig spä1crin dcn It!hestand. Jc höhcr min bei-
Gnrppe, derenMitglicdcr allc ungclähr dcnsclbcnAnfrxde- spi el sw ci sc zum V i zcni ni stc| ,um sokl ci ncrwir^ui:srcisr,
ddieZahldcr
ru n g c ngc nügc nund w o d i € Arb € i !h e i nh o h e sM rl l i n i ndi vi - zu vergebcndcnPostcn.lls isr ltüuch, d, xllc Anschörig€n
drellen Spezialkenntnissen crfordcrt. Dcr japanischcStaats- dersclbcnInhrgangsgmppc(gebildetDachdcml,lhr d€r Auf-
dicnsr crfül1tdicscBedingungen.Die Be^nten werden cincr .r\n epri ,Jurr .i rc. V i ,r.,num zur.r.k e r Jn, w. r . ei, , el
sLaatlichenAuswahlprüfuns untcrzosen und genießenden von ihncn Vizemjnistcr wird. Kartu ältcr als füntz;s Jahre,
Ruf, dic SpirzeDsruppezlr biLden,iedenfalhnn Rahrncndcr sind sienun wic hübscheMädcheDimhüarsfähiscn Aherol
Möglichkeitendesjapanischcr13ildungssysrcms. Die meisten i e I i i i - /J l ,e. e ru, vc A rseb^Le.D i ... l, onr e | , , ( i. ,
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von ihncr sindAbrnvcnten derJLrr;tischenFrkrlt:it der To- von Fitmen, mir denensie als lJcarmezr tLLnhattcn,denn es
kyo Univetsn:iL,die infornell als rdglöchsrc lakultär von zahlt sichfü r eio Privatunrernehnenin Japanaus,q |ßr, su,sr
Japars angcschenster Univefs;tät gilt. Das Beförderungssy- Drahl zür Rcsicruns zu haben;ein frisch pensionjcrrerBe
stem gleichr einer Rolltrcppc, und cs gibr genügendPosten amter, dcr geradenoch cincn hohen Postcnimeharte, ist da-
für häufigeund patalleleBefördetungsmöglichkeiten. hcr gewissennaiJcn eine gute Partic.
InnerhalbdiesesSystenswciscnjapanischcBermtedie typi D;e ALademiketlaulbahnisr demgegenübcrallesanderca1s
sclcn Mcrkmale des japannchenGruppenbewußtseinsauf. lcicht. Es gibr crheblicheUnrerschiedein deh individuelien
Anden rls die Angehörigcn dcs lndian Admnristtative Set I e:{ r ndc ,. und di e ,/..1| dr J rgp,e \pi / e- po\ o , Jn
' n(l
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ist bcgrenzt.Um beispielsveiseals Gclehrlcr crtolgreichzu zrr Zahl seinerStudcnrcn.Die demselbenLehfer verbunde-
sein,muß nan crst einmaleineStellean einerUniversitätbc nen Schülcrverreifern unteteinanderum dcsscnGunsr für
konnen, und zwar an eincrvon hohem Rang.Die Zahl sol- si ei srdi esdi eei nzi geMi i gl i chkci qberuhm r zuwer den, wo
chcrStcllcnistbegrenzt,und diesvor rllen dcshalb,wci1,wcr bei sie sich oft andererak künsrletk.hef |eltickcnen bedle-
einmalberufenwurde (in dcr Rcgcl dem dreißigstenLe- nen. Ein wnkl;ch€s Talcrr mag daher allein deshatbkcine
"or
b e n s jahr )bis , z un E i n tri tti n d e n R u h e s ta n d A n g e h6ri gcrsci Karricrc machen,weil esnit sei,ren Lchrcr oder den Kolle
ncr Abteilu.g bleibt, und abhängigvom Unrlang oder det gen schlecht auskommt oder weil seineeigenecruppc nn
Quainit seinerForschurgsarbeit.Drrch Eneritierung frei Verslcich zu anderenkonkurrierehdenCruppen verhähnis
werdende Stellenwerden nouulcrwcisc nur durch Absol- Dißis sch\rachist. Darübcr hin.us hrnn däs;e-o', Sylrcm
ve n t endc r s c lbcUn n j ' e n i tä t b e s e tz t;
u n d d rd i c K a n di datcn auchcincr gutcn Ausbildung im Wegestchcn,da ci! Schüler
auswahlauf Abteilungscbcnccrfolgt, erhakendie Stlmmen sich nichr an Lehrcr äu! andcrcn Bereichenoder crtrppen
eincr klcnrcn Cruppe an der Spitze starkesCcwicht. Solcrn wenden <larf.Thcoretisch ;sr däs ,war hrüglich, doch känn
cin Professoroder Abteilungslcitcf Diclrt sclbst berühmr ist di esl ei chrzuft V erl üstdcrC ui stdes Lehrer sf ühr en,m it dcr
und zuglcich liberal, rvird er kaum jemrndcn wäLlcn, dcr Bcgrunduns, d.it seineLoyälhär zu Zwcifcln Anlalt säbe.
f:rchlicbbcsserund ruch enrestärkcrc Pcrsönlichkcitist. F-ineGruppc zcigtol! Ceringschärzung gcgeiübcrihrcm be-
Mit hin v er lügend i c Ab tc i l tn g e r o d c r In s th u teder rrng- stcnoderri cl versprechcndstcn j cd;ündd ießczichunsci
l \4i rgl
hijchsrcnUnivershi&n nicht unbcdingt atrcl überdic bcstcn und di e K ortnrni hnti on z{ ' i schenden crup pcn sinJ of t so
\{isscnschrrltlcr;*us:ichlich bckonNen gcrrdc dic fähigcn schl cchr, ddl di ebesren V ertrcrcrci ncsIrrchsvölI s vur r clr an-
\(isscr schaltlcr olt nicht dic hiichsrcoPoslcn.DicscsPhinro- rl cr i sol i cn sci n ki tnncn !,D ddi ,ni ! das i l l scnlcincNivcall
Dl c nis t nic hr D! r ii d c i U n i v c rs i ti tc ns, o n d c rni n t:rstrl l cn si nl clD. i c1cl raktorcn häbcni n.Japan di ehchl ichcnl. cisr ungcn
ßenrfcn zu bcobrchtcn. Ubcr,rll gibt es iriorncllc himnrchi bccnträchligt, d.r dic Bcdeunrng,dic dcD instiroLionellcn
schcc r uppier uns e i , d i c d c n r mf i n d i v i d u e l l c nL c i stungcn Itrhnen zuscmcsscn w i rd, von dcr ßcacht Lr ng r blcnkt ,d1c
h cr uh.r , r ' - r , i, n \ l {c .th rro h c ,' 1 .g e r," r\, r. dcn bcrulli.hcn Kiinren scschcnk!wcftlcn sollrc.F-in trich-
Am r c llinr m s t enis rd i e L rg c w o h l i n d c nl l c rc i c h o tl ernn mnn sili icincnr Krziilcn Radg nrh inl^pin wcniscr als nn
d e r nenK ur s t undde r Mu s i k ,g e md ed o tt n l s o ,w odl cA rbci t V/cstcn,uid trtsüchl;chist die VorsrclluDgvon dcm, was ein
ihre Vesen nach dcn frcicD wcttrcwcrb des Geistesvel ,Fach" ist, ille! indcrc als klar. Surt dessenberachtct man
hngt. Dic Crünilc dafür liegenim Uberlehn dcsicnoto-Sy- eincn Frchmrnn als Ange!örigen ciler bcsrimrnrenInstitr
stcm s( i, gl. S . ll1f .), d e n r d i c i u n s c n K ü rs l l c r w efden,n don. Anschcngcniclk er nur,venn seinelnstiürion bchrnnr
drselbe Systernintcgricrt, das verstecktaLrchin nodernen isr und einenhohen Slatusbcsirzr.isr beispielsre;seein wi!
Bildungswcscnwirkt. Die sozirleAnerkennungdcsKönncns senschifrlc geachterund von Ruf, dann licgr daseherdrran,
ri ri . M r r ' ilr er i. h te r ,.\e \.rr" . ,..i ,(rl l o J u n tl e ' e daß er Lehrstuhlinhrbcr an cincr renomniercn Univcrsirär
'
besrimrntcnLchrcr rls seinem Trlent. Dicscs Svsrcm ist, als aD scincr vissenschafrlichenl.eistung.
"acL
D€igt d;Lz!, individuellc Lcislungsuntcrschiede7ü vervl Diese Faktoten h;Lbcnoli schwcrwiegendeFolse,r. ßci-
schen,da ein Lchrcr, ist erst einnaleine Lehrer-Schüler-ßc- splelswciscgibr cs prahris.h heine Jreicn" Journ.lisren. Ein
zicliung begdndet, seineSchüterl<aumnchr cntläßt, denn Journalistist bekanntalsMnarbeirerderA Zeituns odcr dcr
Prestigewie Einkonmo des Lehrerswachsenproportional Z Pressciin die isr er n..h seiieh Srudiun cinge.reren,und
er bleibt dort bis zlun Efre;chende. Aftenstehze. Neulinse Dic japanischeGesellschaftglbt dem nrstiturionaüsicrren
arbenenersreinmaluise{ähr zchnJahrer1sRcportcrund bc sysremden Vorzug segenüberindividucllemKönnen. Dieses
giucn dann in leite.de Stellungenanfzusteigenund zun Syxem produzierr zwar gleichm:ißiseQuälirät !hd kannhel
Stammpereonal ihresUnternehncns zu zählcn.SclbstArtikcl fen, dasLeistungsniveaujenerzu licbcn, d ie in cinemanderen
zu schreibcngil! in Japan nicht als a.gemesene Beschifti Sysrcmunterginger, abet es retsagt bei Spitzenbegabungcn.
gungfür einenetabllenenJournrlisten,und so werdensolche Dies steht im Einhlang mjr der Neigung desIapaners,von
Atbenen enm-cdcr an Anfängcr dclesiert oder berühmten si chsel bstnuri nS i nnesei nerGfuppezudcnkcnur dzuver -
Vissenschrfdetn,schrifrstellernods Gesellschaf tskririkern sessen,d:L{tcr cin auronomcslndividuum isr. SeitBeglnnder
übcrlasscn.Altcrc unrl rral3geblicheJournrlisten schreiben Modcrnisierurs hpans baben Sozlalkririker ihmcr $acdcr
oder zeichnenArtikel seltenselbst,denn dc. höhcfc Starus beront, dnß J;'pxr so langc nicht dcn Anspruch erheben
o<1crgröltcrc llckmrthcitsgrnd des Vissenschaftle6 oder köruc.ci nemodernecesel l schi [rzuseiwn, i e die^ur or on] c
Kritikers bringen Wettbewerbsvoneiletür dic Zeitung, dic deseinzelhcnnicht srößcrcAncrhcnrung gefundenhrbe. Es
sieverpllichtet.Ein japanischcfJoLrfmlisthatnichtdcnStxtrs ist jcdoch inrer€$xnt,u beobrchten,daß dastraditiorcllc Sy-
sculcswestlichcnKollesen: Et wacht eher über das,wrs an- steh, wic cs ir dcr CruppenorganisaL;onzum Auk{ru.k
dereschreiben,aisdrlt er selbsicin Mitslicd dcfschfcibc!dcn kommt, rcwohl als Hxlttimpuls lür cnrc hochgndige In-
dusrri, isicfung$.irhtc $,ie auch rls Bremse[ür die l]ntwick-
Eine in Flrrndcl llnd lndunric dcr l Lrngi ndi vi duel l erA utonomi e.
Ve g in^ngesrclltcnhifricrc
dic Unt c nr e h me n s l e i tu n g - i s ! e i i c Mi tl cl -
^lso ^ fr f ätig-
ding zwischen IJc.rrltcnlaulb,rhnund trcibenrflichcr
kcit. Zwar{chlcr cnrcrscitsdic Voncilc dcsStaatsdicnstcs, da 2. Das Netz der KameraclscbaJt
csrvedcrkonsistenteVcrhaftensllorrncn gibt noch cinc lcstgc'
lcgtc Hi*archic. dcrcn rnrn gchorchenunil dcr nrn lirlgcn Dr cin.laprneL
rachden Abrchlull
scrrcrAusbiltlurg
scnr
nruß, andercrscitsgibr es rber.wch nicht so vicl Unorlnrng Leben i n ci n und derscl bcrGruppc oder hsululion ver -
wic in dcr \{clt dcr frcicn l}cmfc. Zudem ist, di es ddrunr bringr. komnen seinelreunde und Krmcradcnbcsrcillicho-
gehL,Ge.vnu zr rnrchen, dns Mrnagcrncntcttizicntcr als n, w ei sei us dcm U mkrci ssei ncsA rbci rsphücs.Von wenigeh
dcr smarlicLcr Vcrwrlnrng, und die Le;snrngdes einzelnen Auuahmcn abgcschen,hxr der]|paief eiDenKreis von ilrm
w i rCLnLe her er e' . l ,ter ro .l g b r' ,. n r b . r," t. t. zri ;r. r= nahe*ehendenPcrsoncn,<liccr rncinc Gruppc. odeon,eine
hebLicheschwicrigkcitcn bci dcr Anwcndung eines Lei Irrcunde. n€nnt, in Unte*chied zu scircn cngsrcnFrmi-
slungssystems; neu eingesrelhwetdenh der Regeln!rSchul- licnangchörigen,Dir denenet seln täglichesLeben teilt. Wic
bzw. Sn,dienrbgänger, ungcm dagcgcnLcutc, tliescbon wo- schon ifr ersrenKrpircl crläutcn. cmpfinder er die IL*tirL,
;Lndersgearbeitethaben. Ausnrhrnen gibt es nrr bei ncucn tion odcr sozjalc Einhejr, der er ansehörr,die cruppe, nuf
odcr ruschcxprn<licrcndcnUntenehnren. Da leitendeAnse dic sich sein emeitener Hrushaltsbegrilf bezichq und nor-
srelheeinenhohen Statushaben,leidenjapanischcOrganisa- malenveisegchön allcin dicscrGruppe seineLovalirär.Seine
tioncn untcr cincm aufgeblähtenVetr"rltu"gsapparat.In der Vorstellungvon der "eigenen. cruppe erhäl!schärfcrcKon-
Tat ;st einesder Hilptanllegen vorauschauenderMrmger turer, wcnn cr andereLeute trifft. \(enn man beispielsweise
das Problem dcr ltcduzicrung des Verwaltungspetsonals. einer Unterhaltung zrvischenJapanen zuhört, braucht man

r 6l
nicht langezu vanen, bis nin die V/örter,.r;,o oder rr; Emplindungcn, dic in cinem Satzvic "Das seht dich (bzw.
le @r hört, womit d;c eigenc! Lcutc und die eigeneArbenF mich) nichts an" zum Ausdruck komnen, ersche,nene,!em
sräfte seneinr sind. UrDt kann si.h auf die Instnltion :Lis Japanerkait. Vertraut und willkommcn sind ihm dagegen
ganzeoder auf die Ableiluns oder Untenbreiluns beziehen, Vorte wie verstehedeineLage. oder "Uberlaß dasmir,
'Ich
zu welcherderSptechetgehön. Der einzelnegehörtgcwöhn- ich werde es für dich tun, so süt ich hann<.
lich zu einer bestimnten infornellen Gruppe (o[t eine lrk Die engen pefsörlichcn llindungcn inncrhalb dcr eigenen
rion innerhalb einer gtößefen cruppe), und &s isr dic Arbeitsgruppekönnen all denensozialeund psycholosische
t,rr p pr . J ir I ur , iin ;.' .1 l .c h r.rl i .h e . trJ .e i | \o n pri ,n.,- Sicherheitbieten,die ;rusenrerradnionellen därflichcn cc-
rer und unnitrelbarer Bedeurunsisr. Die cnndlage für die rncinschaftindic Statltgczogcusnrd.ln derRegelgehörendie
Bi dr r r " i r er . ul. l' .r u ,rp p (k rn n l ,(ü n J ,c h rl .J J .pson- rneisrenron ihnen außerbälbihr€r Arbdt$relle keiner€ngen
l i cherZ r r ogur g . err o d e r.,u c he i ,e h n s " ,.n d.,.c nl ci ,' sozialcnCruppc u. doch fuhlcn sicsichwcder so einsan und
",
sameArbcn,:bcr ruc! c c scmcinsimcpereöllicheVersan- vetlasen noch so endremdetwie ein Arbeiterin1 Wcstcnun-
genheir,wie der Besuchdenelbcn Obcnchule odcr Univcr ter ähnlichenBedingungen,denn in I.pan reichen lreund-
sität, kmn in Vcrbindurg mit Freundschaftein wichriger schaftcnuntcrArbcitshollcgcngcwöhnLichruchinskivrtle-

Dic soz;ilcDDczicbunrcnd cseinzelnensind gewöhnlichau{ uine solchc, arr dcr gcmcinsarrcnArbcitsstcllc bcruhende
den Kreis seiner r:islichen Konxakrc arn Arbcirsplatz bc' Cruppe, hat cinc gllnz ähnlicheFLrnktionwie enr zzra, die
schränkt.Dcr instimtioncllc l{.rhmcn ist d,rmi*on gnrndle- rmditionelleländlichet)orfscnc;nschaft. tiin cng gcknüpltcs
gcnderBedcutung[ür dic Bcstirrnrungdcr sozialcn\(clt dcs Nctz gemeinschaltlicherTurs biete! den Mensclen Sichcr
ci n r eln€n.B €; einc rd c rrft b c g re n z l c sn o z i a l c nU mw cl t w cr- hcit. Dxfür müsscrlsic sich jedoch stctsden Fordcrungcnder
dcn d ic gruppcninrcrncnllczichungcodcs cinzclnencntspre- Gruppcuntcrordncnunddi c Mci nunsdcr G Nppc akzcpr ic-
ch e ndinlens iv erDi. e Ve rp fl i c h tu n g cdnc r C ru p p c nni tgl i c- rcn, sclbstwenn siein jederHlnsichr unverntlnltigencheurcn
d crunddic [ . r wanu n g c nd, i c i n s i cg c s e rz rv c rd e nsLe,reh
, xn nag. Ver aufscincr abwcichcndcnMcirung bcstcbt,riskiot,
den einzelner hohe Anfüderungen. Dic Mitglicdcr cincr sclbsrwcnn scnrcAnsichtdurchnusvcrminttig und dchtig is!,
Gruppc kcnncn sich aullcrordcntlich gut: Frmilienleben, aus der Gnppe ausgestoßen zu werdcn. huerhalb dcr cigc-
LiebschafLen, jaselbsrdie crenzei der Td n kfestigkeit- übcr ncn Cruppcisr nansichcr, abcrdicscSichcrhcirsehrnuiKo
a cssnddic andcrcnbcsrcDs informicrr.lm Umsrnsm,tein stender A utonomi edesei nzel nen.
andef genügt e;r ciDzigcsWort sratt cincs ganzcn Sarzes. Ein Japiner enNich€h also ireundschaftlicheBeziehurgen
DieseFeinlühlisken füteinlndef ist so grcß, diß ein jedcrs(! hauptsächl i chmi tsci ncnA rbcnskol l cgcnhncr hr lbder eige
fon auchnur dic gcringfügigstcAnderung in Verhrhen oder nen Abteilurg oder Unterabteiluhge;nef InstirutioD.hrncr-
h d cr Srimüung des.nderen bemetkt md ennprechendrea halb odcr außcrhalbchcr solcheninstnutioncllcnG ruppe hat
giett. crnoch eineReihebesondeßenserFreunde,die seine"npr,,
\Vic sehreinlaprnervon seinenFreuden abhängig;stund [orrt odef löryd an senremgegerwärtigcnodcrfrühcrcnAr-
wieviel er von ihncn emancr, ist 1ür cincn Außenstehenden bcitsplrtz sein können. Das Nerz iul diese\fleise gewachse
hium voßteilber. Zviscben den Ver;Lntwortungsbercichcn ner Frcundschaftcngeht oft qucr durch dic formelle Abrei
der einzclncn gibt cs keine scharfeTrennungslinie,und die .rrg.g eder.rngerer l -, I Lr , ( i. d
^F.dl de -ir , ( he. ,
Abreilung zur mderen versetzt werLle. kann, vennsleich higt bat. ltatioDalcsDenken und allgenelneRegeLnbeugen
eine cruppe diesetAtt im allgemcnrcnaus Leuren des e;se sich persönlichenBeziehungetr.SelbsrmodernesRcchr uld
hen ,.r; iDncrhalbciner Insdrurion sebild€twird. Gchören eine veniünflige öffcndichc Mcinuns müsen solch starken
einzelneMitglieder der Gruppc nicht zur selben Arbe;ts GrxppeneinflüssenZuseständnisse tuichen. Dies israuch die
stcllc,so snrdsie doch zumindestübef allcs,vas nlt der Ar Ursachcfürunbcgreiflicheurd vetheerendeintrigen und fak
b e i te; r esjedeDz us a m m c !h ä n sgr, e n .u i n fo ttu i e ft,5 ()daßsi c
ctuandcrgegebenenfalls jedetzeitbehilflich scu Lönnen. An Die Eristcnz cincs so srarken,emorional getärbtenF-igen
der eisenenArbeitsstellekrDDdcr cirzelne nir re,,pa,,ltr,r itruppenselühls,daseinerot jekt;ren trnd vemunftisc! ßcob-
und dr\,d zu nD haben, die er ni.ht nag odef mi! dcncn er rchruhg und llcu.tcilung ird ividucllcr FähigheirenkeineBe
Arg e rh r . c ec en . ie r .e i r,.,n l c I r.u r.l e .g rrp p eg .r r..c achtung schenlir,scheinrnrir den Sch\rierigkeitenzusltmncn-
nrnlJcncin 3!ndcsgeno$e und Schrt,. Nicht nuf i! Zejren ,uhänscD, in Japan cin Lcisrungssvsrern einzuliihren. \(/ie
der Krise gehtein Mannzucrstzu seinenFreunden,lnr Trost beteitsgesagt,isr die llinführtLrtacincsLeisrungs-ansrarrdes
zu su c her ,s ondemru c h i i e i i s a m c nM o m c n re n!n d Ti ef s:r.i uri üs.' r.r r.ker ei hre U rrerfrn.er: J, - r ', i. . \ ur
punkteh clcstäglichcnLcbens.Sol.ngeäln ein [4inn solche su.he,dic i. jüngstffZcit vorillcm in hd u striebefieben un-
Ikmerader haL,isr er yrzill !,fd cmodonal seborgen. tcrnommenwurden, IiihrLenim allgenreinen zu rccht cnträu-
\ü e nn jc m r nd bc isc n i c rArb e ne i n e nIre h l e ftä r .h t, so vcf- schcndenligcbnisscn. Iihc! dcr I'roblcnrc lies! olfenb.r jn
dcn ilrn scincFfcunde in der cruppc decltcn.Solbsrh eheDr dd Schwicriskcit,dic Fähigkeitendes einzelnengercchturd
tu ßc s r s c hwc r wic s c n d cl n ra l l ,w o c s n u c hL ,e i nl ,e srenV i l - obj ekri vzu bcuftei l en, dci n di c N ci {uns, dc n 0n zclnenaul
lcn kchcn linschulc{igLrngsgnrndmchr gibr, ivi dic gftl i d subj ckti vefE i ndri i ckezu bcw crrci ,bc( lcur c1, di13Jr -
C ru ppc ihn or it r llc n i h r z u r V c rfü g u n gs tc h c rd c nMi ttcl n piner ücbr dcm Wcscn !rnd Ch,u'rhtcr cincsMcnschcn lJc-
sch ü t z c nund ir s c nd c i i cs ä n z l l .hi rf,l !i o n rl €u n d c n m ri onxl c i chl uns und Inrercssc schcnkcnrl s sci i cm L ( önncn. Subjck-
lLcchtfcrtigungcfiinden. Sic hahcn lcsr zu ihm, und zw.u tivc EindrücLc von def PersoDbeeinllussenoft dic lJcnftci
nichLunbcclingr,wcil cr rccht hat, sondetn *eil cr erncrtrcr hing seiDer!r1sächlichcnl-cismng. so drlt cir Vorgcsetzter
th renis r .S c hcF r c r n d ew i s s e ns e rru , d i ß c rc i n c n F chl crbc rci ncU D tcrgcbcD cn i n.nrcmLci sugssl stem willkiir lichbe-
s.ngen h11!nd in1Unreclr! is!. und dcnno.h bleiben!ie ihm günslisenoder t'enach!eiligcnkihntc. Dics mrgrcils'clscdcr
gegenübcrcrsraunlichmchslchtig und cnl7ichcDihn nl.hl t,r.rr.l J.rtl l r i r. .l rtru.L.l , r o, ,., \\y.,en. . u\ r '' r 'o' I n. r
i h fe Zuneis unsI.; nc A n s c h u l d i g n n sd, i e e ri s ! s e n ugw ärc, der hierarchischenOnlnung u.r. im Schulsysrenund nn jr
urn drs F.ndeder Karriere zur rrolgc zu habcn,henn eher in prnischenB eschäft1gun gssyst€nr!o tiefcVurzcln gcschhgcn
schlechtcn Bczichungen z! Kollegen s-urzeln ils h der
Schwereeinesiktuellen Vcrgchcns.Es lleßensich viele llci- Die sr.rh€ Einbinduns in sowohl posirivc (frcundschJrli
sp i e lenennc D, indc njcenrn rn de i n e n s c h w e feIre n b l crbcsrn- che) wie ncgative(lcindscligc)zwjschennenschlicheBe,;e
sen und sogrr Geset2egebfochenhar (und h ie.rerrnderen hungcn nr solchenhleinenGtrppeh st€h! ge\riß, wcrn ruch
Gesellsc|aftdaliir scinesrellevedoren hätre),iber dcnnoch rielleicht nicht ursächlicL,in Zusmrnenhang nn det Ent
rllen öffend;chen Angriffen zum Trorz auf seinen Posten vicklungdetäußeßrf€;n ibge!tuften Vcrbaltcnsvciscn,(ofr
blicb. Schhrmsrenfrlls könnte er an cinc indcre Srellever praktisch unüberserzbaren)spnchllcher Formulie.ungcn,
sezt wetden, bis sich dic öffendicheMdnhg \rieder bcru- Geslchtsa!sdf!icken und Körpcrhahungen der Iapaner.
Heikle Ilinge werden zur Verneidung offcncr Konfronta- beispielsveisedie ein€sLondoner Pub, das für japa*ches
tion, zuf Seibstyefteidishg und zutVettuschung von Feind- lmpfinden desig, unpersönlich,lautund a]lzu ölfcndich ist.
seligkeit meisr indirekr und undcudich zum Ausdruck gc- lapanischcBaß sind meist klein, schwachbeleuchter(wenn
bracht. Um sich Voneiie zu verschaffe",scbmeicheltman auchnicbtso dusrerwie in Amcrika), mit leiserHinretgrund-
andeten,l:iclreltund schleichtsich ein, während man gleich- nLrsik und hübscbenßarnädchen, wctche die Getränkeser
zeirig den wahren Charahtcr scincr wünsche und Gefühle vieren Llnd inmer vetständnisvollund bereirwillis hitfüh-
vetbitgt. Andererseitsverhält man sich nradonal und bor lend allcm zuhöreh, was der cast sagcnmas. Hief hcrßchr
haft, um ardcten ehs r"szuwischen.(Diese hochentwickel eirc sehrneDschlicheArnosphärc; man kann so dunm setn,
ten PralitiLenf einstenlntigcnspicls sind vcrglcichbarmit dcr vie mal will, man wird lkzepriert. Zur Bcruhlgung sc,ner
italie sclicnKuns! der Schmeicheieiund den Technikendes Ncnen sehntein Mann sich zunächsreinhalnacli deoMüt
e n g lis c hen, c unni n g " .) rcr dcs Lokals" (lnpancrnenren sieruua{a,, sie bcfriedisr
Die ErlernungdicscrhöchstsubtilcnMcdrodenim persönli slso wohl dcn Mufterkomplcx des Durchschn,lrsjapaherr,
chenUmgang erforden erbeblichesozialeÜbung, doch eig- nach Drrmäd.hen (mit dem Hauch vorübergehendcrLieb-
nen die meistcnJapancrsic sich von Kindcsbcinengmz von cher) und n:ch Trink[umpaic!, die alleswichtis nehnlc!,
selbx im gesellschaftlichen Leben an. Nicht nur was cr sagt und wonach esihn i'n Inncrslenverlahgr.ln den
sondemruch jcncJap:ncr,d;c alsJugcndlichcodcr^usländer, im f,ühcn mcistenßärgclprächer gehr cs un - und ,n dcr Regelgegcn
li-twachsenenalterim Aushnd leben, hrben betdchdiche - die l,cute anr eiscncnArbeitsplatz. Anclerewichtigc The-
Schwicrigkeitcn,all dic komplizicrtcn Tcclrrrikcnzwischen- mcn sind l.isr und Intriscn, r,icbschafter,IraDrilicnproblcmc
rncnschlicher Bczichungenzu beheuschen,die keiner besor- urdprabl eri schcl l dcbni sberi chtc,vi cl cs, wasclagcspr ocLen
dcren intellehruellen Kunstgrilfe bedürfen, sondcrn emcs wird, ist so dumnr, daß uran sich wundc*, wie es aus dem
hochscnsiblcn und cinfühlsamcn Verhahers. ln dcr Tat Mund erwachscncrMänncr l(ommen k n. ltrstrunlicher
bri,lgtdies ein MAß nervllcherErscLröpfung und ernotiona' w ci scsi ndvi elvon
e i j rnenLrcl l ektucl l c;E rziehungundAus-
lcr Vcausgabung ^n
rnh siclr wic in haum ciner anderen Gcseil' bildung schcincnln diesen Zusrnncrhins [cinc Rolle zu

Dics mag cin wcnig vcrsrändlichmacher, warum derjapani- Es isr eine japanjscheTmdirior, dalt alleszu cnrschuldigen
schesanrbnan eio so gtolies lledürfnis nrch rucipcn- und und zu vcrgessenist, was unrer Alkoholcnfluß sescgrwro.
ßarbesxchenhat. ln dcn Ncl:cnstraßcnund Scitengäßchen Dle Bar isr d cshalbwichtig ils ein Ort, wo man alleseinet-m-
dcr Geschäilsvierrelj:Lpanischet Städtegibt esneLrr Bats als täuschungenoffcn ausprecher kann. Viele Japanergeben
in jedem anderenLand. Nach Ilüroschluii sranenin Tokyo ohneZöscrnzu, ohnei hrcB arni chti N komn en zu köm cn.
ungezähheAngesrellteau{den NachhrLrseweg enLeinnd e1 SolcheBars mit iLrer zaarzaff und ihren tvlädchcnerschei-
ner 3ar einenBcsucLab, und mrnchc bleiber dort und trin- nen regeln: ig 1n Hundcncn von japanischcnTrlvialroma-
ken, bisder letzteZu g 1ängstweg ist. Dabei ist eswenigerdas ien und Groschenhcfichen.Irsendcjn vesrlichef Journalist,
Trinken selbst,wassic so locht, alsdic Mciglichkeit,sich nich det diescs I'hänomen dcbBar-Kukur" beobachrethatre,
all der Spannungund Konkutenz lm Btiro zu zerstreuen, schriebeinmal, dieJepanerverbrächren\.ohl dcshalbso viel
denn Barbesuche,so glaubt mm, sind gut füt dic Nervcn. Zeit in Bars, we;l ihre vohnunsen so klein seien.Das ist
Einrichmng und AtmosphäredieserBarssind ganzin.lers als falsch.Richrig isr rielmehr, dal] diesmit der Größe det \{oh-
nung nichts zu tun hat. tsineBar har ehe ganz€igcncFunk- beit getanist. Auch {ühft cr narürlicL einegevisseVerlesen
tion, dic veder durch dasZulruse nocil durch eine cel;ebre hcir, sich mir seinenFreundenin Gesenwattvon de.en Elic
frauen zu unterhalten.
Sohabendie Bargesptäche iu derTat einewichrigeFunktion Man pflegt nn lnmer derselbenctlppe ,um Trinken zu
für jap;'nischcMänner, die sich bei formellcn Anlä$en nur gehen.Siebcstchtaussczpa, und [o]ar, die rlle ungefährim
zösclnd zu worrmelden ünd sichvon den sr.rren vert;kaleD g)eichenAlter und ron ähnli.hen Rängsindi nähed.t:lo, rlit
Sysren erheblichunterDruck gesezr fühlen.Venn man srch denennan tiv:rlisiert,!in d scvüh n ljch ausgcschio$en.Ziem-
au{ eincr Konlerenz Iesrsefahtenhat odcr wcnn i! den zwi l i l , l or' ...rr ,.. äuchdi e B eui e\r rg ei ne. V r r r e. zu . , r r . r
scheDnens.hlich€nBezichunsenProblemearirauchcn,hilfr Brr; er ist Stamtusnst,wo er rinkcn kinn, ohnc bar zahlen
olt cin Ccsprich beim Trinken. Für japanischeMänner gc zu mnssen.Ein Mann verbringt also nicht nur seineDicnst-
hört esz! dcn schönstenDinsen, mir engcnJuscndfreunden stundcnnit scrucnKollcgcn, sondernauchviele-Abendeder
zun Trinken züsammenzukomnc!, drkönnen siesichvö is Entspannung.EinesolcheVerrraurheituntcrArbcitskollesen
ertspanncnund so rechr von Herzen rcdcn und hchen. Bei {riLrt zur Cliqucnbil<1ung und mrchr die Enßchejdungspro-
solchenZusrnrmenkunfrcn,wo Alkohol die Sdmnuns hcbt, zese kompliziett. Wenn ein Japanff übcfhrupt ,rndcrc zu
wird hciü Satzzu Ende gesprochen,dic U ntcr!rltung springt sich rach Hausc einlidt, drnn sind es dieseArbeitskollegen.
oline erkennbareninncrcn Zus nmenh^nsvotr einch Thcm! Ebensorvenigrvüroteein japinischcf ßauef scincnFfclndes
zu n andc r c n,und di e T h e n e nw e c n d ;L b c i v o n n l lensow ;i 1- krcis jcmals über dic Crenzen dcr Dotfgernenmchafth;naus
i(ürlich urd raschscwcchsclt,dalt ein Außenstchcndcrricl- eNeirern. Nachbarn w$dcn nur scltcn zu lrrcL,nd0n,€s sei
lcicht gar nicht rechr rritbcko,nmcl kann, worum cs übcr donn,di c Onsgcmci nschaft besrchtschonschrlangcund. Ju-
baupt gcht. lls isr cin faschesund gcisrcsgcgcnwliftigcr Spicl, gcndircundc und chcrnaliscschulknmer:ldenbleil,en in dcr
in das hier und dr \fnze cingcsrrcr.rr werder, :Lufdic solon Lrnmi ttel bdrcn U mgcbung.B l oßc N achbrr schr f rodcr dic
b rü lleüdc G s c läc hrc r{ o l sD r.,$ e i s e n tl i c h c V c rs n ü gcnbei der Ahnlichkch in d$ Lcbcrsrvciscals ,organizarionmen. bijrc
Untcthaltung liegt fürJaprncr also nichr in der Disl(ussion keinerusreichendeGnrndlagefür l\eundschrlt. Dic rcucnt-
s€lbst(in cincm losischcn Spiel :rh<), xxtcm nn \fechsel- standcncnVorsrädtcbjcrcnnlchtdlcnotwendlgenVotausset-
spicl df Enolioren, und für Lcurc nir andefe! Vorslcllun- zungenfüf Ireundsch;Llt€n(s.o. S. 88f.)i cir Marn isr zu sehr
gen und von andcrcr Herlcunft ist es nicht lcjchr, sicb nit nirdcnDingcn an seinemAtbeftsplatz beschältigt,alschß er
cewinn und lrfolg ilaran zu berei]is€n. Zeit odcr Lust babcn könntc, in sciner Nrchbrrechaft
hpanischc Männer iühfen solchc ungczwxnsenenUnleF Freundschaftenzr schlie߀n.SeinZuh.'useis! derOrt. vo cr
hrltungen nrirlrreurdcn licberin BarsLrndRestauranrs alszu sich alrsruht, und nicht Mittclpunkt irgendwelchergesell
Hause. lhr Lebenvhythmus ist ein ganz änderer.ls der des schaltlicherAktivitäten. ftareb schl;€ßendurchauslrrcund-
anerihanischen"oqaanizarionman. beispiehweise,dcr orr schaftenmit Nachbrrinncn, abcr da sich ihre Ehemännet
Panies gibr, bci denener selnel.reundc mi ihren Frnuen zu diesen Freundschalten nur zösernd ahschließen,blcibcn
,,\ r r , \ HJ J . . ( il J J , l j , !' ,n ,. h e , .u ,j a n i /ri o n., l diesencbcnsächlichund oberflächlich.Leben$randard und
"
lindct es ]ästig,lange in voraus dcn Ternln titr eloe solchc Einkomilen rnögen ähnlich sein, aber dic untcrschicdlichen
I'n i rd I n; lJ . r / r lc s e n . i e L ' r' rb ;rt.' r ;a rz .p o r r-e" e' Arbcnsrellen der Männet behinderndle Veniefung solcher
zvanslosenAbend nrn leincn Ffeunden,wenn desTascsAF Freundschaftenzwiscber ELefraucn.
In eincrdcrartigenGeseltschaftist dle Ebefrauim allgenei- in den Maßeab, wie erd;e Karrierelenetnüfstelstünd züneb
nen von ieglichengesellschaftlichen ALdvirärenaüsseschlos- nend ron seinen BerufinAnspruch genomnenwird - sowie
sen, und ihre Aufmerksamkeirichter sich auf ihre Kinder. von Dar und Restautantbesucben nachDlenstschluß.Derja
Die übentiebeneSorgedrr Mütre! für ihre Kinder wird oft panischeEhemann,so scheintes,istvielfreier alsseinKollege
von Gesellschaf rskritikern ansegrifien. DicsesPhä!onen hat ;m Vesten, ves dezu{ühft, daßjapanischeF,befrauenim \fe
jedocb ubmittelbar mit dcr Situadon der Frauen in den ncu sten ordendich benitleidet werden. Die japanischeDutch-
entstandenen odet noch im EnrsrehenbegrificncnSiedlungen schnntsfrau mittleren Ahem scheint diesesMnleid jedocb
zü run, wo d;e m eistenrar..7/r,4, vohnen. Diesentrhefrauen nicht zu brruchen, oä würde sic woht erwa sagcn:,\üie gur
und Mütrern fehlt jede Möglichkeit, ihre gescllschaftlichen i stes,ei nenMannzuhaben,dergesundi stundelneSt elle bat .
Aktivitäteo zu erweitern.Siclebenveirvesvon ihren Eltcrn, (mit anderen\rorren: nichr zu Hruse ist). Tarsächlichüber-
Ceschvisrernund Schul{reundinncn.Fü!siemüIke deridea- nehnreriapsni!cheFr3uenihren Männern gegenüberehcrdie
le Ehemann so{ort nach Dienstschlußnach Hausc kommen Rolle einer Muner als die der Ganin. Es ist dies das tradido-
und sonntagsmit Frau und Kindcrn cinen AusfLugmachen. ncllc Vcrhaltcnsmustef,dasvon dcn \(andlungen der Nach
DieseneueIramilicnidcologicheißt auf Japanjsch nal-lrözr- hriesszen kaum berührt worden isr. Der Kern der iapants
lh"si (ndi-höne isr eine Übernahno von englisch ,my schcn Familic ist, frühcr rr'lc hcutc, dic Bhern-Kind-ljczic
home"; r/*gi bcdcuretctwa Jdeologie" bzw. har dic Funk- hung, richt die zwischen Mann und Frau. So spiegeltsich
tion des deurschensuff;xes thr zufoige solhe für auchin dcr modcrncn ramilic dic Vorhcrnchaft dcr vcnika-
"-ismux).
den EhemannscincFamilie dasVichrisste sein und er sollte l en 1)ezi ehung.
mit ihr so vielZeir verbringcnwic irgend möglich. Dennoch Dcr japanischeMann bat nur gelegenllichKonr^kt mjt s€i-
hat dieseneue Enmicklung keine neuc, ruf dcr B€ziehung nen Vcrwandtcn, und aucl dann normalcrwcisc nuf ruf
zwischen Mann und I.fau bemhendetamilicnstruktur cnt, Dräng€n sein€rFrnu. D€ren Elrern und G€schwist€rbes$cht
stehenlassen.Den innerenKem dcr Iranilic, an den sich der cr häu{ i geral ssci ncci gcncn,und w cnn cr i n Schwicr igkeit cn
Ehemann(bzw. Vatcr)nur anfüsr,bild€n vieim€hrdicMurrcr ht (Geldnot, Arbeitslosigkenusw.), gehter gewöhnticheher
u n J d . K i, de- . ijer Ih e n ,r,,, k ü n mc n s i c f c \e - um sei ,,r zu dicscn(odererschicktscinc!nu) alszu scincncigcncnEl-
Familierls Ganzcsalsurn seineFrauond seineKtudcr alsEin- terr oder Brüdern. Die Bezichugen zu den VeNandten def
zelwesen.Dies entsprichrganz dcm üadirionellenBegdff von lrru sind im rllgencincn cngcr, wcnngicich bci olTizicllcn
je und rcDz,wobei dcr Berelchdes A rl i .,en dc,, verw :r,drende, M.l nre' d(, \ or r nF e, nFe-
"HausLaltx Lcutzutage
gewöhnllcheingeschränktisr undnur noch Frlu trnd Kinder
Außer den Beziehungen,die sich am Arbeitsplatz entwik-
Dle ndt-böna-Ideolog;c 5indcr Ehegarrenund Kinder atr- keln, schalfenruch Erziehurgund Ausbildung withu ngsvol-
einandcr,dic IleziehungenzwischeneinzelneDl-amilienaber leteBindungenalsVerwand!schaft.Die , Schulclique.(srt,-
sind sehr schwachentwickelt. Daher har der EhcnalD vo! latsa, ein sehrgebräuchliches
Vott)isr Ausdruck desctup-
seinerRolle als Häushahsvorstandhcr nur sehr wen,se so penbcwußtscins,das sich hauptsächlichaufgrund des Bc-
ziale Veryflichtungen,was es ihn etleichtert,sich au{ sejne suchsdetselbenUnivetsität oder de$elbetr Collegesbildet.
Arfgaben an A rbeitsplatzzu konzenrrieren.DieBeachüng, AbsolvenrendereclbenHochschulehal:endas Cefühl, zu ei-
die ein Mun scincrFrauund seinenK;ndern schenkt,ninmr net Gtlppe zu gehöten,ünd werden in GegenwärtDtntet

17J
schnellmitcinandcrvertraur.Der gemeinsaneAusb;idungs sind.Eine 'Schulclique. ist daherkeineklrr unsrenzre lunk
hintergrund komnt dem ctad seiner Vrilkung nach sleich tioDalc Crupp€, in der alle MngLeder ähnl;.he und fcstsre-
nach der lNdtrition odcr der Arben$ßle und ist wi.htiger, hende Rechte besitzen;sic bictc! vielnehr den Vofteil, daß
a.Lsvoher oder aus welchet lramilie jcmand sramnr. Die man bei Bedarf Beziehunsenspielenl$sen kinn. Diese Be-
,Schulcliquc"spicfterwabei einerBewerbungei,reRollc, wo ziehungensind oft schr w;rhsm,,hnlich wie unrer Ans€hö
bei gleicherQualif ikatior die \{ahl zwischcnden Krndidaren rigcn dersetbenKastebel den Hnldus odefdet!elbcn Fanilie
sonstschwi€fjg wärc. In dcr Frühzen d er l,Iodernisiet!ns Ja wie bei den chnlesei. Die wirksankcit dicscr Beziehungen
prns, in späten r9. Jährhundert,wrr bcispiclss-cise der ort zeig! sich besondeßdeudich bei GraduiertendefselbenAb-
im Sinnc dcs Te.riforiums eineseLrenaligenI,eudrlhcrrcn teilung einer Ird<Lr1tät,
da sic lcicht tsindünsenunrereinander
- von enrscheidenderB€deLrnurgbci dcr F.mwickhrng von lcsrstcllenundd€n reiati!en Sratls yoh und iordi ein-
Cliqucn mit all ihren vorreilenl heutzutagespielt zwrr dic deutig erkehnci könncn. Vcnn wir d;e'cnfaiAbreiluns einerUii
Tatsrche, woher jemnnd st,unmt, noch nnner ejne Rolle, vcrsität rnit einet Summbaumgruppeglcichsctzcn,so ist die
docL ist sic bci wcirem nichr so €nts.he end wie dic ,Schul- Uni!ersität:Llssanzccincm Cl.! versleichb.r (in srrukrurcl-
.l rq ue. Dr e. s l r n rl l rr' )' rr J .r l L ,c r- l r' a n ,ru... ler Hinsichq weniget auf organhatorischcrtlbcnc).
Das Nctz dehSchulcliquen- bietet Vorrcilc imcfhalb rie venn jemandubcf cnl Nctz von Freurdschrftenaußerhalb
rußerhälb dcs ßercichs dcf Afbcitsstclle. Is! d;e Insrirution seincsunnilklbren Arbeitsplatzcsycrtügt, so ist dies ge-
groll Lrndumfrik eine von Akadclnikcnl, könncn sich wöhnlich d3sscincr'Schulcliquc.. \{as ihrenvirkungslceis,
l i tcnt inlc r ne' S c hü l ^rzahi
c l i q ü c r.b i l d c n .I,e n e r h e rrs chti nncr ihlc Nuybarkeit und ihrc Di.hrc bcrriffr, so sind ,Schulcli-
hdb jeder clique dic anerk^nntcodn\tns\on scnpd'-höhai quen. wirksrmcr ah vcrw:rndrschaftliche Beziehungcn.Dics
und Klasscnharncratlcn, was wioderun cine Arr von Cfrp- ist ciD wci!crcr GRmd dli:ür, wanurr Lcurc, dic ihre Ausbil-
pcngcluhl bewirkt und dic Milslicdcr itrcinandcf binder, so dung ru l3crhalb.)apanserhihen h:Lbcn,tu ihrcf Ki,ricrc bc-
dalSsic cinc Arr gcscnsciriscrVe|1rnuthe,r empfindcn,dicrn- hindert sird. Andcrcrscirswird cln nr.Japrrncrzogenerrnd
dcren verwehn wircl. Zähh dic cigcnc schulc oder Hoch- aosscbildcrcrAusländcr durchAusals cruppcrmirslicd . (-
schulc zu dcn fanshöhefen,lcannman damir rcchncD,daß ?epli€r! und hrnn dic EigcngruppcngctiiLletiif sich nurzbrr
auchdie Klassenkrmeradcnin xndcrcnlnsrhurionendie Sru- rr.h.n. H ertr.rri r urd H ru.hrLe rul fl i n lr par w. r 6er
fcnlcircr dcs Erfolgs hinauflrle(rern,so drß man sich gcscbc- Voforteile hcrvor rls dic lnsdrurion, d def nan ausgebildet
nenfallsgegenseitig eincn Gcfallcn crweisenkrnn. Die \0irk- wurde oder bei der lrnn rrbeitet. Dic Taaachc, dalt rnan in
samhcirdcs Nerzes is! jcdoch rucrr vo! den den entschcidcndcnjahrcn des zveiren !nd ddtlen Lebcry
'schulcllquen.
unffsch;edlichen Berulcn und dcm umeßchiedlichenSritu! jahrzehnlsseme;ßam [rfahrumger gcmachthar, ist für das
dcr Insrirurion€n rbhänsis, in deDen seine Mitglicdcr be- garze wcitcrc Lobcn von Bedeutung.
sch:iftigtsind. Selbsrunte. KlasscnL.mcrddenvird jemind, Hicr gibt es eine ense Verbindung mit dcrn Bcgrill des
dcrin cinerkleinerenFirn. arbeilet,eiüeArr Mindcrwerris- 'Haushahs. lic). Dic dc-lzlc Mngledsch.fr in enrertradi!io-
keitskonrplexeinemfrcund scgcnüberenNicheln, derin €i nellen bä!erlichen Dollgemcinschaftcnirbt man vor rnen
n cn bel< annr enc r o ß u n te h e h h eanrb c i tc !,s o d a ßdi eB ezi e- durch dcD "Haushah., .ten nan .rgehöt!, und der einzclne
hungmit dcr Zcit schvächervird ils eine zwischenKlasscn- r-ird eherals Sohn desI{aushaltsX bcrrachrcrdenn als Sohn
kaneraden, dn auf ähnllchen Gebicrcr glcich erfolgreicll derEltcrnX. Hatre einHaushah i.einenSohn,wa. esüblich,
eircnzu ädoprieren;warcre;nnat adoptierr,genoßer, !nxb lichkeit und solchedet Fejrdselisken,jedocb keine für den
händg &von, ob er nir deh Haushalßoberhauptverwandr U r;arg n i r cl er. h;r,..1| rei ode-Jm l ndi ftc r en// , , . r iB( n.
$-ar oder nicht, die vollen RechreeinesHaushalßansehöri Dies lührt dazu, daßIapanersich im Umsans mi! lremden,
s..ni gahTsoi atsväre ef desen teiblichersohn. Def ,,schul_ sei€ncs nün Ausländcr oderlapanet, irscndvie unbehaglich
cjiquc" liesr die slei.he Vorsrellüngsweltzusrunde wie dem fühten.
rraditionellenr. Auch besrehtein cnserZus.mneihans mir Ausländer hahen Japiner oft für äul]crst zurückhaltcnd.
den Prinzipien, da.h dencn Ansehörise derselbcnArbeity Treffendervärc eszu sagen,daßJapanertma s€mcinenrcrt
srelleoder Institurion ihre cttrppcn bilden. Um Mirglicd zu a"geza,nsen sind. Dies liegt zun Teil damn,daß ihnen, so-
wc cn, solhe män längcrcZ€ir semeinsammn den.nderei baid siesich außethalbihresengerenKreisesbcfhden,die an
in derselbenInstiturion gearbeitethaben. Drmh wir<l klar, genc$enen Ausdrucksninel tehlen.Sic habenkeineTcchni-
wannn die Arbeir$tellc für die Enrsrehrng von Kamerad- ken entwickci!, um nir Lertcr von unzugehen,
schattensowichtigisr: Im jipaiischcn llesch:iftisunsssys!cln 'dtautlen.
weilsich ihrLeben so !t.rh aul ilüe,eigercn" Gruppen kon-
n ä n{ ic his t esdie I ns ti tu ti o nb, e id e rma nrrb c n c r rn di eman zenrrierr. lnneflralb d;escr cmppen känn man die Iipänel
.i rh nr \ , ?, , unq; dc tru i ti .h v n i ,t(n r,,e n l w l n l i : (f,, rn kehcswesszurückhkcnd nennen.Krafr desdurch dicAkti-
bindct. vixärerund Emo!ionendcrCruppe gefördcrtcnGefühls,einc
Ilinheitzu sein,cdähftjedes Mitglicd mehr oder wcnigcr die-
selbe P.ägung sowic gczvulgcnermaßen dcn zusanmcn-
j, , l,motinnat-uirkliche"tuncl"lobak gebundane schweilSendcn Iück! gruppcnintcrncr\(echselwir)<ung,cgal
zutisch
enmenschlicbe B ezieh angen ob dcr ci nzel nedi esnun mrg oderni chr.D crcinzelnelapaner
h.lt nur\rcnis Cclcgeohci!,Ungczwungenheitirr Unrgangzu
Dieso.ialcOfsinisnrion,
dicdazutühft,diß d€reinzelnc
so l ernrr.IJ r, Gel Li l -l Jcrs,,' r,-l .ci rr.rnrrfur t.r im n) er v"n, cf
ticf in ein Netz persönlicher
Beziehungcncinscb!,ndenist, ncr Li nfüsunsi nund A npasunganl nteresscn und Zielesei-
b€grenztzuglcichderenlrcld. Er is! gut informicrrübcr ncr Cruppe h€r; das cirlzige,was er kcnnt, 1stseineGruppc,
,crrc eigpleG r upp! u n d l l n i (u U ^ n ,.,$ i . i n c i n "n €rtrJ. so da13bloßc Urngänglichkci!kium einencch!c! funkliona-
geringcrcnGrude iiber die Konk!trenz. Aber scincAkrivi- lcn Verr b€si!zt. l.lin Japanermas sch Leben verbrinscn,
tärcn und seir tntcrcsscreichennur scltcn iiber dieseVclt ohne die lrcudcn und Leiden dcs Vetrstreits ,außcrhalbder
.igcnen M;ru€rn" gckosrerzu hiben. Sclbsrwen! dic pcrsön-
Die obei erwähnrecxrrem{e;neAbstu{ungder Verhaltcns licbe trigcnan auf dieseVcisc nichr völlig uDrcrdrüci( wird,
weisenfinder Anwendung und funhLioniertvor allcm innet si nddocb zumi ndcsrdi eMösl i chkci rcn,si eweit er zucnr wik-
halb def "eigcncn,,cfuppe. DieJapäner haben keinen vcr_ keln, äußerstbegrenzt.
haltensl<odexfür den Umgangmir Fremden,mn Lexren von SolcbeVerhällnissepräsen das \üesen zw;schcnmcnschli
,draoßen., cnwickelt. Der Bestand der j.p:rnischcn Un, cherßcziehüng€njdicscsind.lso gleichcnnaßen,em otional-
sugsformen verfüg! cisendichüber nur zvci Grun.tftusler: stklich" wic srark,lok;Ll" gcbunden.Diese
"lokale. Bin
eines,dasgcgcnübereinem,Ranshdheren.,lnd ejn anderes, duns kennzeichnetallc Täriskeitsbereichc. Ein Polniler bei-
das gegerüber einem "Rangniedeten. Anwendurg fnrd€!, .p:e ,w (i * . de, ei re- | r(,i " i bci ,r:,r.b e b, aor . ei ,
sr i/ - .
odet, andersgesagr,es gibt Ausdrucksfornen der Vcrrrau- l.ebcn Mitglied; liat er sich eintualdncr F.krion angeschloy
sen,ist sein pesönlicher trrfolg oder Milterfolg untrennbat . he l Tpl i -er / ,i i n-e, C .-rn r\errgete,rn ü . , , u , r t
' ob
mit derenEdols oder Mißcrfolg vetbunden.Ein \üechselzu el (.i .h$ | i .h' r, v. ru. 1,,r geren.r I r... i ne |" , ; . , / e, . , nB . ,
einer andercnFaktion ist ausgeschiosen,ja selbstdle Kon- Lebenzurüfen,d;es;chspezi ctl anhrte ektu elt er ict r leq; ind
munikationskanäle zwischcn den laktionen sind schr ' ,- al l eqe,ch.:rej L zw ,, ti b, A ei neR _ | c ro I z. i i \ , i, r en,
schlecht,so schlccht,daß es he;ßt, drs einzigeMediuh 1ür d,e.,JhJr Inrcl l ek,L(l l es,,,den. ,b.rJr.{, r t . , , , wer r cn
dcr Infotmationsausrausch scider edahtenepolnischeNach r.,' l ei r+ ei nzi i rr gel ' nöe1.ei n bfe r(.5pe kr r un der iJo,
tichtenkorrcspondent, det daher einewichtigeVernitdungs- 1r!.h\r rn,e| .te,2' ,./' .p.e,ter.TJ...,.t,l :(, ier ef r Ani. el
position einnimmt. Die politische Gruppe hat ihte eigenc und Diskussionsbeittägcin $lchen Zcitschriftcn rnrcllektü
Velt geschrffcn, in die karm jenand eingclassenwerden ellennur selrcnbrruchbarc Gesprächsdremcn, dcDn bei die_
könnte oder möchrc (essci dou, cr wäte bereit, ganz untcn .fn A r-i LJr l | Je I A .,. I m ,
se R i ner or r t r L Jr d r
in die Hierarchic einzuueten);Polirikcrgcltcn alsein irgend- D JF,Ll l urc ( ne. sr.l -ve hrl .. Ln rne A rr bt . , ß, r ßet . l] _
wic besonderetMenschcrscllag. rung, d'e bcvußt oder trnbewußtnur daraulrbziclt, dasallge-
In herdsen lapin kommt eshöchstseltcnvof, daß ein Pro- me'nc geisriscNiveiu zu hcben.Düersihd solchcZeitschr.if_
icsxx beispielsweiseMinistcr wircL. Jede instnutioncllc tc! nicht drs idcalelorunr frir jlreltektuelte Spiele,an dencn
Gruppe isr gleichsrrnvon einer hohen Mrucr umgcben,die Autor und Lesergleidrerrnaßenihre r.rcudehaocr xonnten.
dcr cinzclnenicht enrlachiibcffiinden kann. se;r der Siehäbc! v;ellnchr einc erzichcrischcFurktic,n. Da sie esjc_
der r a" dc r ni. iin rn .Jrp rn . ,r J i e .cT c n J u n zi :r rrs * rt
^nfän- doctl versäunren,inrellektoellesVcrgnügcnzu ocrerlcn,ver_
"cn
L r rr wun{ o- . Die ln < .i rrrL i o n rl .l e rh c u ti q en:,rp.rni siu,ncn sieeszugleich,cire brcireschictt von lnreltcitnrcllcn
' i i n ,rt
schen ccsellschaft isr so ticfgreilend und vo)lsrändig,drß lnzuspfcchcn und defen til,w^fturqetr z! crfiiIcD.
Lcurc mit vcruchicdenenBclLrfcnsich bercirs bei ein€r gc- lD \/irltlichkcir ist cs schwicrig, zwischcn Intcllcktucltcn
wühnlichenUntcrlultuns unsicherfühlen,wcil sic so sclrt in und der gr.ol3cnM,Nsc dcf ßcvöltreruns zu onrcrschciden,
ihref eigcncnCruppe b€f:,ngensind und übcr ändoreso gtlt denn di€ Schichrdcr IntcllckLrettcnläßr sich nictrt klar rb_
wic nichs rvissen.Ein Ccspräcbctwr zwischerl€inem \X/is- srcnzcn.D i e' l i rsachc, daß dcn j aprni schcnr nt ellckuelt cn
senschnfderund cirrcm Diplomaten wür.lc von bciden als Ihsis lchl, mag rnit ctazul,chfrg€n, drß
lansweilig. ob€fllächlicb und wcnig nnresend elnplxndcn dics in zahleidrc *ktusive und sesclrlo$encGruppcn zer_
werden. Dic frühzeitigeSpezialisierungdcs einzelnen,senre
L .l i fllr c , . d. r . L t e l u s c \" -i 1 k :i . z .r .ri C rp p. cc Grüppcn bildcn sich ni.ht Dur ru{ dcr b€ruflicteD Eb€nc,
'er
gänzrdur.h dasSystemlebeodangerÄnstellung,tlasden ei.- ordcn auh in vcrschiedcnenuntogeordneteDBereichen;
zclncn gleichsamnr einemhcrmctischrbgeschlosrenen Rnrn zudem können sich inncrhalb ciner Untetqruppe rvicderum
häh und ihrnLeinc Möglichkeit bieteL,einmrl IriscLcLuft zu k)ehere Gruppen bilden. Unrer Vnscn*haftron rronnen
aüncn-, diese!,nd ähnlicheFrktoreD zerstörenoder verin- ..q \p./r.rri .r{ , e. ,e. FJ, ccbi r.,cnr,p een- r o Lr c / , r ; , -
gem die gemeinsmc Ilasisfür dis seistiseGesprächüber be | /u de, ve-, Li (J.' e, \.hLte,,, I ur.rpp. , gt r Jer r .
:9,i " ,:
ruflichc und ir.stnutionelleCronzen hinweg. D ;,eU ruooe I ko-re I q edcru.l I L,. rfl {.rtp Fi / . . r r t en,
Es gibr nurwcnig Kommunikation zwischenIntcllcktuellen d,e.r.h J,J JerG undl rq(,o.her
dcre r no fe ||Ju, e f l ßF
aus untcrschiedlichenBerufen und Institütlonen. Es gibr ziehungcnb;ldcn. Di€sekleinsteGruppeist es,derdic wich-
nicht einnal eincZcitung oder Zeitschrift,dievon dcrjapani rigstcFunkdon zukomht, dennjmKe.D besrebrsieviellcichr
aus €;n prät \üissenschafrlern,die dieselbeAuffassrng und V;ssenschaf!1er gcgenübersehen, rührenvon lhrer isollerten
Methode vertreten,abgelenetvon einer einzigenherrschen- Lagcher,diesieselbstmirverußacht habeh.D;eJapancr u!-
den Theorie. Eine cruppe hat gewöhnlichilite zenrralePet- reriiegen alsNation derselben Beschränkung, weil ihnender
sönlichkeit, dcr die anderenMnglieder oft auch enotional unmittelbreAustausch mir anderen viss€üscha{d;ch führen-
verbundensind aufgrundehemaligerßcziehungenetw:rzwF denNationenfchlt undv€il diejapanische Spra.hedenAus
schenProfessorund Studentodet zwischenKlassenkamera- tauschohnehinschonench\rett.DieseProblemerühren,so
den.Iine crupplerunsdieserArt dientwic in derPoliik dem me-k I'dir Js i.r. JJch
sc ,u , / der 5. h$: i. hi c n , d i e m ö g l r h e rw e re.e rg e .. enr ur-
" 'or demhohenBiloung,r.ver: ir
Japanher.YräreJapanein rü.kständigercs l,and,dannhärre
den oder unptoduktiv wäten. wenn sie auf sich:llein gestelh sicheinegroitcZahlscincrhrellckruellenun einstudiurnin
v:iren. Aber dicscGrupp€nstfuktur hat auchNachteile,$-ie Auslud bernühtundkönntesodäzubeitragen, dcnbegrcnz-
etwabei der wissenschaf tlichcn Forschung,dennzwät treff en rcnHorizontanderefjapanischcr lnrcllckruellerzu überwin-
sichdic GruppcnmitgliedersehthäuIig, nit Auilenstehcndcn dcn.Tatsächlich warenunsereVoqängetin def Meiji-Zcit,
aber sprechensie nur sehenüber irgcndwclchcansterrenrren die in großcrZahlnr Auslandstudierrhaben,sehrvielwelt-
Probleme.Mit dcrZcit cntwickelt und verbreitetjedeGruppe offereralsdieheudgen Intellektuellen. DicscBcschmnkrheit,
ihrc cigcncspczielleAusdrucksweiseund beschränktcTcnni- der dicJapanerbiszu einen gewissen Gtad nichtentflichen
nologie, die ein Außcnstchcndcrselbstdann nicht verstehr, können,habendieIntellekrucllen kraftihrerhunsrlich€n Iso-
wcnu cr auf demselben Gebiet arbeitcr. lnfolgc solcbcr lierungund aufgrundihrcrAullenstehendeau*chließenden,
Hemmnisscfür dcn produkrivcn Meilungsaustauschfällt es aufdieeigeneGruppebeschränItcn I]achsprachc sclbsrnoch
cruppcn japanisclrerVissensch^ftlerschwcr,sich auclrnür weircrverstärktund lerschärft.
untereinanderzu verständigcn. Di€ hauptsächlich in dcr japanischcn Sozialshukrurwur-
\\/cnn japanlscheSpezialistenselbsruntereinandcrKommu- zclndeNeigung,sich nachaußenabzukapseln, kommr auf
n ikationsschwierigkeiten habcn,dann sind ihre Problcmeauf dieseVcisedcncmotionalen tsedürfnissen d€seinzelnen cnt-
inrernationalcrEbcnc roch vicl komplizjerter. Einer der be" gegen, der innerhalbdercruppc Sichcrhcit sucht,und bietet
kanntesten Polit<:logen,der lührendc KopI cnrcr grol]en ihmcinenAusgleichfürmangelndeindividuelle.rutonomr
cruppcvonSchülcrn, gcstnndunlängstnachseinerRückkehr Die MehrhenderJapaner neigt,wi€ sichbci dcnhcurisenln-
aus Europa und Amerika, diä dic Problcmc, über die die telleknrcllcn so dcurlichzcigt,ehcrdazu,nachSicherheit zu
Ausländcrarbeircn,vor d€n unserenso gänzlichveßchie.len strebenah nachSelbständigkeit.
scicn,daß esschwierigfür ihn war, mit dicsenzu kommunr Die Fcrienteisen,um einBeispiel zu nennen,dietu dcr lctz-
zieten. (Nach rneinercigcncnÜberzeugungkann er ntir iür tenJahren beiJapinern sobeliebtscwordersind,sindstund
sicLund scinoGruppe sprechen,nichtfürjapanischeSpezirli särzlichcruppenr€ienmit dreißigbisfünfzigTeilnchrnern,
slen im .Us€meinen.Dennoch ist dics jcdoch in der Tat ein diealledcrgleichcn Handelsseselischäf r, Ftma, Dorfgemein-
Ptoblem für vicle japanische\(issenschaftler,vor allen der schafro.ä. ansehören. KleinereGruppenkönnenvonFreun-
sozialwhsenschaften.) denoderausdcnMngüederneinerFamiljegebilderverden.
Lehrpläncund Unterrichtsniveauin den höherenBildungs Dall eineinzelner alleinteist,ist außetbeiGescb äftsreiscn äu-
anst, tenJap:lnsunterscheidensich nichtwesentlichvon den ßersrsclten..tsinEinzelreisender gih alsurgewöhnlich trndi.-
westlichen Ltndcrn. Die Schwierigkeiten,denen sich die

r8r
Dic mcistcnJapanerreisenzudem nicht gernealleine,weil derensich j.panischeB€kannrebedienen,wenn lic sich nach
ihncn das ein Gefühl von Einsankeir trnd psy.hologischcf längcrer Zeit wiedersehen,Iarter: "Lntschuldigc birre, diß
Unsichetheit gibt. Däs isr nicht unrcalistisch,denn ein Ein- ich dich nicLt frühcr habc lrcffen können.. Die H:io{iskcit,
zclrciscnderl<rnn, wenn erln Schwierigkeitengerät,haun er mir der man sich tifft, gih alsGradmcsscrdafür, me eng und
warten, daß ihm 'Außcusrchcndc. helfen,die ihn nichl ken fest die Dczichunsjsr.
nen. Daß Frcnde einandet hetfen,wic nan das n rnglard Die relative lestigkeit eincf zwischcn,nenschlichen Bezle
leicht In en krnn, gibt cs inJrprn Lrum. Daher umgeben hung ist gcwöhnlich proportlonal zrr Dauet und intcnsirär
slch die Jrpaner auch arf Urlaubsreisenrrit l+curdcn odcr deswitklichen Kontakts. Dcf crund fürdie Einordnungvon
Atbensko)lescnuncL.chnrcn so ilrrc Idcnü:ir als Gemeln- Neulingen am unrersren Ende der Hierxrchie japanischer
schaftüberallhin mit. sehen mlschensie sich trhtcf die Lin Cruppen llegt einfa.h darin, dill sic dcn hürzesrenKonrakt
wohner der Gcgehdcn,dic sic bcrciscn,oder unrer die Leute, von dlcn lrbcn. Dieser Aspekt des crüppenlebens is! cin
tlcncn sie unten egs begegnen. weiterer Nährbode. lur dis Scniorn:itssysrem, das in Japrn
Dislclbc silt liirJ3pincr, dic nn Audänd leben.Ob im \{c ci!c srößer€Rollespieltalsih andercnCcscllschiltendefNe,
sten oder in Südostrsien cinc ixpanischcCcmcinde neisr potislnus.Und wcnn dic SrellunsdeseinzelneninnerhaLbsci-
drzu, sich sovohl von Einheinrischen\!ic von rndercn Aus- ner Gruppeauschl i cßl i clvon dcf D i tLrcfsei nes r at säch1i. hen
l:indenr lemzuhaltcn. Umgckchft sul.(lc cincf dcr wenisen Kontxkts mit dcr Cruppe abhäIgt, rvird allein dcr Kontaht
Ja p inc r ,dc f c inc f c n q c i Ko n ta k rz u d e nE i n h e i n rs chcn cnt' scl bstzum persönl i chcn sozi al cnK api trl dc s cnr zelnen. Da
wj c hc lt ,s ic h dar ni ts e l b s tv o n d e i a n d c rc n .l a p ru cf'i il l dcf diesesKrpitil auf kcinc andcrccNppe iiberrrdsbarist, kan'l
Ccn lc indcis ( , lic f c nD. ,rm i rh ,rs i c hd i el ti c h n rn g s crncrrsrtr- dcr ctuzelrre niclrt ohnc crhcblichc sozirrlc Linbrlton dic
ti , c inlac huDls c k c h rr, u ,a l d rs w a rs i c b c fz uc n v i ften,dcnn C nru:r w ., \' :l n. r,l b.r sui ncl rrn,r Jr. r o nr : , r . y
' vcrrn
csst c hrin v ollc r nt ii n k h n g n ri t d c r N c i g rn g d c sj rp nni schcn sLernaulgäbcund cr ruf cilc ncuc Srcllcmir dcmsclbenoilcr
Vcsc ns ,s ic h nof in c i i c r l ti c h n ,n gz u b i n d e n . cincm lröheren Gehaft wcchsclnkihnrc, $ dill tür ihn cir
Dic nok ile. G ebu n d e n h cui tn tl Il c s c h rä n k rL c d i r,l cp$sön Vechscl kchcn Iilanzicllcn VcrhsL zrr Iolge hätlc, L,licbc
liche llczichungcnzu , Aullcnsrchenden. v,"rh;id€r, bcwirla tür i hn doch dcr sozl al eN $brei l (s. o. S . ,a af . ) .
n a c h lnnen def en iu s g e p tä s r,e m d ri o n a l -w i fl (l i chcn. C hr In Verbindung mit dcm lraklor dcr taßächllchcnD.uet des
fikt€r. Dje stNkrurcllc Vorausscrzurg{ür d1eUbenvindung unmittclbarcnKonrairrshrnnnoch eln weiteresMomcnr cinc
dcr lnsübilirär. die 01 de, Verschiedcnaftigkcndcr clnzel- R " l e .pi el ü,, zti r" .i l i r. \br,^r I c r. I i , c , ppenn'iL
nen,dic Cruppc konsrituierenden F.len,€nre heffulrr!, isr.wic glicd, das vorüberseh€ndabwesendist, hrnn inncrhalb def
schon geirgt, die irürdcrung circs Cruppenbewußrselns. Dr Gruppc lcichr an ßodcn verlieren,denn eine Zeit der'frcn-
dicscsin allgernelnendrr.h eihenAppell an dic Ccfühlc em- nung liihrt oft zur Ilntfremdung.Vcnn jemand,der in To kyo
facbt wircl, bedarf cs cines rcalcn emorionrlen zw;chen- arbcitct,anderswoeine Stellerntritt, bedeutetsein \(cggang
mcnschlichenKontahts. Ein deraniger l(ontakt mull dann nicht nut ehe physische frcnnung von dcr Sraor,sonoetn
dut.h ständige gemenrsamcAhdvirären auirechterbaken :.rcl r ri rrn ars rl dd.n rl er . ^, . , e, nJr n
' oz
w crdc n,un die c et ü h l e n i c h r a b k ü h l e nz u l a s s c n. Kr*.In det Redew€ndung,\vef wcggch! ^brr1dcndernr sich Täs
In derjapanischcnGcscllschrfitfifft mrn sichhilfig tuit sei 1ür Trg ein Srüchchennehr" ist dles allesenthahenivon da-
ren Freunden und Bekannten.Dic häufisslc Rcdcvendxns, her konrmt das stark tragischeElemenr, das Japänerbeim

r 8l
Abschicd empf;nden. txng, daß einc zu langcAbwesenheitesihm automatrschun-
Kein Gefühl der l,ntftendung, der Einsamkcit oder des mög1ichrnrchen wird, auf dem lauf€ndcn zu bleiben ünd
Schmerzesaberisr dem vcrsleichbar,daseinJaprneremphn- seineStelllngjn der lJirmä zu hahen.Dies bedelter, von dcn
det, wenn esihn berLrflichins Ausland verschlägt."Sie haben A kri ' i r.i ,ei ,e,er rl ,e, r,rrrpperu.sN hl -..e n zu . ein.
mich gcs-iß völlig verge*en. und "Jcncr Kolles€ dahein In Gcgcnsatzzum japa*chen Idealder Mnwirkuns m ener
witd selneTrümpfe woLl so gesch;.kta$sesp;elthaben,dait cruppe bewähn eine auf dcr crundlase desArüibüts sebil
er bald Direktor ist. - solcheBefürchtungendeuten auf die deteGluppc die Verbinduns zü elnen Miiglied, unabhänsis
rnglückliche Sdmmung hh, in die sichJapanerim AusLand davon,wo eslebroderarbeir€t,wcil dc!e! G eflechrvon Bezie
versetzen.Um das Gefühl dcr Trennung ein rvenig zu mil- hungenrärm lichcund zcitlicheTrennungz! überwindenvcr-
dern, schrcibt er emsigBriefe. Abet für jcnc, dic cr verhsen mag. DiesesNetz erlaubt es einem lndcr odcr Chinesen,in
bat, entfernrersich Trg für1ag ein Stückchenmehr. So wer- Ausland mhig scincr Ari:eir nichzugehenund sorgcnlrcizu
den die Antvortcn allmählichimrner seltenerundhsscn inr lcbcn.Ja,ein h Afrikaoder irgcndwo sonstinAusland gebo,
r:rcr längcr auf sich rvaner, uud schlicßlich schlafen rlle rencr Indcr könnle sogir in das Dorf seinesGrorratcrs zu-
nichr-geschäft1iclcnVcrbindungen gänziich ein; er wird cs rücld(ehren,un dori zL,lcbcr, und seineAtrwes€nheitwufde
langsamübcrdrüss;g,.uI die Anweisung zur Rückkehr zu alsselbswersrändlich betrachtet.Die Dorfbcwohnerwürden
wrrren, und wenn crillich die langenehnteErLaubnishomnt ih! ohne weireresauftchmcn, obwohl sie il1l und vielleicht
ürdcr äuf seine rlte Stellczufüclkch rt, istallesifsendwiean- sosarnichtcinmalscinenVaier oder crcßvarer je z!vor gcsc-
ders.ljs ist oflcnsichtliche;n sozilles Minüs, nn Ausland gc- hcnhnben. S i ew ürdeni Lnakzcpri crcn,w ci lcr vär er lichem ehs
wcscn zu scin. Er wird eine unangcnchmcZcit verbringen vcrw rrrl t< hrhl i ch mi t dem D orf r* burdcn i, r
mü$en, bi er sich wicdcr an seincalte Gruppc sewijhnt und EinJapanerjcdoch befändesich oDterähnlicLenU'nsrändcn
ihr angcpaßthar, il der sich seit setuemFoltgang durcbaus i Dci nersehrunangenehmcn Lageund w rl rdewohlkaun den
dic Atmosphärev€ränderthabcnürag.Tatsächlichkommr es Mut aufbringcn,in dasDortseln€scrußvalers zurüclsuhch'
olt voL, daß jcmud, der eine gewisseZeit im Äusland war, rcn, um don zu leben.tx hießc: ,Das isr cin Neuer, den ken-
läng€rauf seineBelördcruns wärrcDmult als s€iD€Kollesen nen wirnichr., und zuih,nwrirden die Dorfbewohn cr sascn:
(dir7o), dic stärdig inr HAuptbüro geNrbcirc.hrbc!. Nitür-
'Nicmand lcannsich an deinencfc'ßvalcr crinncrni die Le!,re
lich i* dies nicht unbcdnrgtaucLbei Unternehmendet Fall, seinerGenerationsind alleror. Die Dinse hier habeDsichschr
derenceschtfic cs vcrlansen,daß tüchtiseLcurennAuslard lcrändeft." Er wüfd€ ils AuJlenscitcrbchandelt,und selbst
wohncn; in diesenfällen kann man auchin dcr Zrveignicder- wenn nan ihn schließlichakzeptierte,würdc er wahrschein
lassungenjm Ausland mit dcr regulärenBelörderung rech' lich ganz unleDin dcr Hierarchie plazierr,ohne daß ihm dic
nen. Dennocl ix esfürjemanden au{einem Auslandspostcn vollcn RechreeinesMnglieds der DorfgcmcnncLuL gcwnuL
schpet, sich nichr vom Hauptslrom det geschäfrlichen Ent- würden. Man würde von ilu vie von ngen.teinemNeurn-
vicklung seinetfirma ausgeschlosscn zufühlen. Dieneisten kötrmling ohncrcrwandrschafrllcheBez;€hüngencrvaften,
Japanerim Arshnd habcn ziemlichesHeinweh xnd denken dall er eine stattllcheSummefür die Ceneindehase sriftet.
nn ßesorgnisan die Personelangelegenhciten in der Zentrrle. Im täglichcnLcben wäre er allelngelassen und bliebcvom ge-
DaheristesnichtüberraschcDd, daßcinJrpanerseineGruppe sellschaftlichenLeber dcr Gcmcinschafrausseschlossen. Da
nicht gern für iangeZeit ven;ißt.Er hegt leicht dic llcfirctr- er ganz andere Gewohnheiten trnd lDleressenhäne als dle

r 8t
Dot{bervohner,wäre esschwer,zu itgendeinerAn gcgcrsct samnenha.heher Gruppe.Zusleichfördert erjedoch dasZ!
rigen Vcrständnisseszu Lommcn. tslier genügt dle unsicht- standehohmcn von Ilcdingungcn, unter denen das untere
bare vetwandtschaltlicheBindung nicht, um dic lleziehung Ende der Hierirchie priDzipiell für jederminn off€Dsreht.
zwischenihm und den Dorfl,ewohncrn zu legitimieren.In e; Obvohl also diess Prinzip zu.Insrabititär belüägr,bjetetcs
ncr Hindu cemejnschaft jcdoch überdauen die Gühigkcit do. h d,c tr.4;.Lcr.e.r.,. . r rde.roe r V ej t ) t , 1, , Jn J i?. 1
-
vemmdschaf tlicLer Bindungenzenlichcund riuml;che Un-
tcrbrechrngen und bcwah.t so die persöniichetsczichung. Vrjt h$en zlsanmen: Vährend cjnlapaner den xonKreren
Eincn Japaner,det hnge von scincm Heimatdorf rbwesend Unsränden sroßeB edcururg beimißt rnd dieBetcrrschaftzu
wioenr r c Lr. . , r-i :,k z ' r\e h re r.o l ,r" \l .r rn c r e re sch:irzenveiß, sich veräidcften Vcrhälmissenrzupa$en,
"rr, vertraut er kciner allgcmeingultigenRcgel und vürde eire
sentimcnhleLiebe zu ihm empfindct.lir wird srgen:,Meine
Lltern sind schon tot, meine Geschrvisrersind schr r1t, jctzt solcheauchnichtaufsrelletr,das;e,$-cnnaucli iedersituar;oh
sind nur noch mcine Netfen da. Abcnon dcnen kann man inzupas!cI, rhren wesen irch dcr ünmittclbarenwirk_
nichts erwlrten.. odenJctzr lcbt dort einerndere Cenera- l .+ l (:r/ l ,ndq 1n. I,prnb-i 'on
rzr Lei n.r ge . r . Dndr ge. , , r
don, dieichkaum kenne.. Die \flirlsrmhcitver*andtschaft- hunkre,(nMen \JI rLrr.rLi .r.e r
" " rrr gcrer r r : c r , u nu
licLcr Beziehungenmag wohl ;m trmgekeh.renFrll sföllcf vü,Ofsani si ri on. odor ec |t ". "O r gaiisi_
" B ezl chungsgcfl
sein,dis hcißt, $/cnn ein Cousin, ein Ncffc odcr eineNichte tion. bedcurerfitr cinerJapiner einc An Kettc von dirckren
aus dem Dorl in dic Strdt ?icht, wo ber€itscin Vcrnmndtcr und fc, rißt)lrcn ße,ichunsen lon Mens.h zu Mcnsch.Dxs
ar:sdcrnselbcnDorfwohn!, ond dicser dann uD HilI€ bittet sanzhonkfetoD asei nci nesi ucnschen i stsel b sr .cll
l dcf , O f _
LJandcder Verwandrschrft, Irrcundsch^ftoder dcr Grup- gani snti on"D $ l ;i ßrsi chbei spi ctsw ci ;lsen def r nt vickt ung
p cnn rir glieds c hr [ tr c n d i c rc na l l e d :rz ud, trc h p h y s i s chcTrcn- dcf \(ohnvicncl iI dcn Voronen cincr C.ottsra(Lrdcurtich
nung schwächcrzu werdcn. ßcrcits wcnn rtan sich seltencr rbl csen.Zunächsrw cfdenda und do vcfei n Tchc pr ivr r häu-
mit einem Fternd rrifft, {ühr di€s zL' ein€r cntsprcchcndcü ser crricbLer,dun werilcn die I.üc[ci scliilh, !nd wcnl sich
Rcduzicrungder eigenenRcchtc uld dcr eigenenSinnmc in ruf diese \{cise in [-ruic dcr Zcir H:iuscrsruppcn bjld en,srcl-
der BezieLrung.llsist cine :rlteT.rnrchc, dnßJapancr,die Chi- lcn dercn Bewolind fest, d.ß .rrn ja ruch Srraßenbrruch!,
ncscnoder lingländer gut kcmcn, ticf beeindructrtsrnr vor und so werdcn s.hlicJllichschmatcSr.äßchensebrur, die sich
der Dauerhrfrigkcit und BesrändigLeitvon dercn zrvischen so durch die HliuscrgruppcDschl:inscln,daß jcdesFlauseine
menschlichcrBeziehungenübcr hnge Zcitcn der Trennung Zulahttbckommt. DicseRescltostßkcitbeschränkrsjchnjctr
hinwcg und sie sogardarun bcneiclen.Unnntelbarcr Kon- aui dasSrraßcnnerz,sordear findcr sich auchbei dcr Numc-
takt in einer pcrsönlichenBeziehungist cin cntscheidendet I(!ng dcfHäuscr. die sichwenlsernachdefscosraplrischen
F*tor, wenn esdarum geht,Eirigkeit zu schatlen,vor rttcm Anordnung der Häuscrblocksoder nach den Srandortdcr
innerhrlb eincr Gmppe, die keine rllscmcinsültisenReseln cDzelnenHäüser .ichret ils danrch,wann s;€gcbautwurden.
kcnnt, doch es gibr krum ciren Schttz gegenBrüchc hlo)ge htsprechend sieht das ErgebnisausrDic Num-rcrung cLer
zeltlicherund räunlicher Trennung.Sclbs!für ieminden, der Häxset fol$ keiner erirennbarenLoljik, ünd ein Frenxler jst
in <lcrGruppe physischanwcsendist, kann eln emottonarcr schlichm€g chr ih dcr Lage, cin Haus zu findu,, wenn cr
Konflikt zurn Verlust einer lteundschalt führcn. Dcr real nur dic Nunmer hennr.
enorionaleKontrkt ist einesehruDsichcreSmtzefüt den Zu- [s isr in dcr Tar efstaunlich,wie wenis Mühe sich sradrp]a-

r8 6
ner und AnwohnerbeimBauvon Straßenoderbei der Pla- KettesolchrealerBande,die alleJapanerdurchihrejeweili
nungvon VohnblöckenodersanzenVohnsebieren seben, genVorfahrenniteinanderverbinden,Der Kaisefist keine
bevormn dem3au der Häus€rbegonnen vi!d. Die riesisen von seinemVolk getrennteSaltalfigur.
\frohnvienelin Tokyo sinddaseindruckwollste Beispielfür
denj:panischen Begriffvon Siebreirensich
"Organisation<:
geradezu möbenrtig auslEs ist erstaunlich,wie wenigsich
in solchenDingenwährendder letztenhundertJahregebes
serthat,ganzim GegeDsitz zu dervetblüffendenindustrief
len Entwicklung.Gewiß,esgibr auchdäseineod€randefe
sorgfältiggeplanteVohnviertel,gebautvon einerdergroßen
V/ohnungsbaugesellschaften, aberdassindAusnahmen; die
Stärkeder traditionellen
Kr:ifteder iapanischenGesellschaft
angesichts desgewaltigen technischen Fortschricts
läßt sich
eherdaranablesen, wasdie Regelist. Teclnologieläßt sich
leichtimportierenundverbessern, aberesistsehrscnwer,oas
dergesellschafdichenOrganisation inhäretrre
cefügezu ver-

Emotional-wirklichezwischenmenschliche Beziehungen,
dasfür dieJapaner entscheidende ElementjederrOrganisa-
rion", habenwohl ar:cheinengcwissen linfluß aufihre reli
giösenVorstellungen. In derjapanischen Kultur gibtesnicht
di€Vorst€llung von einemvölligvonderVelt derMenschen
getrenntexistielcndenGott. Genaugenommen erwächst das,
wassichdieJapaner alscegenstand religiöserVerehrung vor-
stellen,ausdemunmittelbaren zwischenmenschlichen Kon-
takr ns wird äls eine V€rlängerung diesesvermittelnden
ßandesempfunden, Vas in JapanAhnenverehrung h€iß!,ist
etwasganzanderes alsbei denChinesenr Es veranschaulicht
eineganzkonkreteVorstellungvon denAhnenin einerAb-
folgevon Generationen, diein direkterLinievomversrorbe-
nenVaterzum GründerderVohnstättederFamiliezurück-
geht. Die Reiheder Ahnen, die nan wirklich kennt, isr
ziemlichkurz und gehtkaumweiterzurückalsbiszr: jenen
Vorfahren,dienochin derErinnerung.ls rechtrealePersön-
Iicl*eiten leben.Selbstden Kaiserund dessen Ahnenstellt
rnansich vor als dasletzte clied .einerununrcrorocneren

r88
Schlufbemerkung tus, zähhen *eitere 6 Prozcnr, v:ihrehd K;iuflcure, Hand
werket, Pricstcrund die ni.ht regisrficrrenkleineren crup-
picrungen den Rest bilderen. Zu den Samuraizähiren frst
zweihundcrt Feudälheteh mit jhrcr Getolgschaftso$-iedie
Die in dcn vorausgegangenen Kapiteln gelicfcnc Analysever Gcfolssleutedes lbkugawa-Shogunats.Sic wrren insofern
schiedenerjapanischerGruppcnorganisationen läß! d.s vcrti den ,ruJfl n(n B urok 1,e, \,,!l ,i .hl ,,r..,1.. e \ , , | , i, . , n
kalc Strulturpüzip sichtbarwcrdcn,dcssenKern o,egruno- f.inkonnen lebreh,das in Form von Reis itrsscz.hh vurde
legende sozirlc llczichung zwischen zwei lndiv uc! ist. urd je na.h StatusabsenL,trwar. Vom B.uernsr.nd warcn sic
DicsesStrukturmuster,dis sich im Laufe der Geschichtedes scharlserrennr.Anders ils dic oberenS.hi.hten nnncuzeil;,
japrnischenVolkcs hcrausgebildethaL,ist zu einem dcr \{c chenInsl;iDd,j,r Konrinenrile!ropa, lndien und Chihavarc!
senszügcdcr japanhchenKuliur gcwordcn. sic wedet grundbcsirzcndeArisrokraten noc! Kaufleute.
VemchiedeneFaktorcn b:bcn diese Entwichlurg begün- Die soziile Schicbrungih Sflrufri und Bäuerhbcruhle aul
stigt. Dcr crstc ilt die Homogennät der irparischcn Gcsell- dcr l,olidk desTokusavi-Shosunats rnd seserzlichvcr
schatt.wiedie rrch:iologischc J orschuns gezeisthrr, hrt sich ankert;dic gcsclischaft 'ir
licheDiffcfcDzierunswar jedoch!ichr
i n L auf cdc r J ö, non -Z e i(e r tu l o o o b i s z l o v . C h r.)ei ncei n- dastuodukt dcr ükonomischenEnrwi.khng. Zuden wärdic
zi g eK uhur überga n z J a p x n a trs g c b re i revtio n d r a n bN zum Gruppcdcf S ünumizi hl cnmäßi gso unb€de ur end, dail dicse
Ilcginn <1cr histtxischerr Üborlicfcrurg (5. JrhriunLien An derSchichtLrng kcinc soziolodschcl{clcv'lt1zhnrsichllich
n .Chr . m r gz wr r , l i l (,' l n r-J * s rrr-h e rr K -n ti n-rrr.zLr des Gcsmtbildes hrtrc. Itichrigcf wäfe es, die Samurniih
sarnmcnmit dem Nallrcisanbauvot nllernin Vcstjapan er cine Düfolrxtcn rnzuschcn, obwohl ihr Sunrs erbliclr
h cb lic hc nI r inf luß h i n te rh s s c ns o w i c d i c Il n ts tc h ungexres \rar. ^rt
Dics i$t dcr Crun(l difiir, d:Lßdic Trcnnungsliniezwi-
jap:,nischenSlaatswcscns gcfixdcrt h:Lbcn,doch schcnrtdic scher Srüurdi ond Biuern s) fasch nach deL
"Modcnlisic-
Zihl der l,iirNvindefefvom Fcsdrnd ir \virl(lichkeit selrt runs" lapaos und dcr Einlühnrng eines nn)dcrncn Erzie-
klein gewcscnzu scin. Diesc wufden von dcr cinbcimischcn hurgs- und Vcrwaltungssystemsvcrwischte. Als Vcrwrl-
llcvölkcrurg schnellund problcmlos rufgc*rgcn, so daß rvir .un::Lf,,r,e l nLLl Lkrrrl .,, se, drc \ t r r ur i Lr . el
^dcr
keineA"zeichen dr{ürlirrlcn, daßdiese neLr en Elcrnentccinc den /enlfalistjschcnSystenr,lf Vcrbrchung e;nereinhcirlj-
von ilcn Japarcm getrenntesozirlc Schichrgcbilclethiaen. cheDnl ri oni l en K ul tuf bci .
Irür eine rennenswefteEi,rwandcrung von Nichtjaprnern ruf BäuerlicbcCcmeinschaftenrvrrcn außerotdendichhomo-
d i e japanis c hcbs r el n n a c hd i e s e rZ e lgt i b tc sk c n rc nD cw ci s. scD. und d;€ Baucrn r-aren tohrt von dcn andcrenBerufs_
Zwar bilcleteosich wihrcnd rlcs Mittelalters Lokalnüchte gruppen scrennr. obwohl cs Darürlich Ame und ticiche
und Regionalhufturcn,abetsiervrren lediglichVariantendcr gab,varen die UDtcrschiedenur rel:u;v und nichr enrschei
einheinischenGrundstrukiur. \üihrend der Tokxgrwr-Zcrt dend (dje mcisrcnwrren Kleinhiucrn). so drß slch lnnerlralb
frjrdcnc daszenralnierLeFeudalsystcmunrer dem Shosunal ei,r und deßelbenDorfgcmcnßchafrheineunterschicdlichen
gleichsan über der honogcncn kulturellen Basis noch dic snnngruppcn herausblldeten,wie Landadelxnd nnne ll.u-
F-ntwichlunginsüurioneller Honosenil:it. lm Japandcf To e.n ohnectu.dbesi!2. ln Gegenteilennvickcftcsichein star
kugar-a-Zeit water nehr als 8o Prozcnt def Bevölkerung hes Zusammengehörigkeitsgciihlinnerhalb jede. einzehen
Bauern,und dic Samurai,die Gtuppe mit dem höchstcnSta Dorfgemeinschaft;Rargabsrufungenln häher und niedriger
nehcn-"Demokr1tie",so schei.rs, bedelEt, daßnrn sinc lfli.bt aül
odernach reich lnd arm gab cszwärinjeder Gemeinde,aber n . l r - 'J \ e eüfüI.di.Zr,r^ 1 ' p .,,,e er
dieseUnlerschiedeschufen keinc unvertndetlichen Status binddurd zuslcic!Fafttionalisnius
" \ , 'r n '
und vdni.|ie.de (onflikevdrnci
qe-
r-u L, po. d eiber de nß rh m e rJ e e rz e ' r e n l -tu ri e h :rar dd. ,Undcnokhri5.h" Denntnr. es, esnr $ keinc Hünonic odd
r nJ ' L ü b e r v e r' c .' e d er( D ö fre r er{re kr
;,"^ - " " * kdnon Kdnrns sibr. Denrokrdi. urd Politik $hcincn ddnzulolsee.r
i:im.. Das aber heißt letzdicL, daß dic Mehrhcit derlapaner
segdrgerpk llegril zu in. (Divid Ricsnan,Cor?z^,#nJ u/dl,,,
u .'rqr unoic r er u. ' 1 c .. r' i .h tJ rrru rto rb e re i re ri' r.netnrr Netr York, 1967.S. ro2l
nal sozialenSchichtengeglicdertenGesellsc!aftzulcben' in
Der Grurd drlür, wcshalb ,Denohrurie. nach dem Kricgc
<letdiecinzelnenGruppcn strengvoneinandergenenntsind'
ei nsol chesModew ortw urde,schei i tzusci n,dalldieJapäner
Siesind es ecvöhnt, chet Rangstufeals Schichtenzugchötig-
den Begriffnützlich fanden,um die ake,feudale. oder,auto
ken als cin sozialesordntngsprinzip zu berachten'
ritäre. Strukmr der sozialenund politischenSysreneJäpans
l e rnJ n. rder , in ern .r C e ' -l ' .h ri m i r d i e ' d n rg Jni ' no-i -
herabzuvürdigcn.,Denokf arie. srehtf ür die AblelrDunsder
schenC run dlaecund eincmsolchcnkulturcllen Hintergtund
llnkrionsweise des Vork.icgssystcms,d.s die Mrchr in die
l e br .r lr r , bt , r . r ieq r.n d . rL z l i r\eÜ l t:, h \e i . :l l e - M :r' her
Hände eincsobcfcD orsüisnrofischen Bereichslegrc.lnr ji-
L ,n oin n e" " . in." n " R e .h ri : z * r i ' r c ' i .h J er l etnab- pnniscbenSvstemkonntc einc höhcrc StellcinnerLalb einer
",
eestuftenRansuntcrschiedcunter scinen Mitmenschcn be-
hicrarchiscbcnOrganisationeineruntergcorclnctcn Stcllcge-
wußt, einc olfenc SchichmngaMrwird eril seincr\[clt nicit
genüberunbes.h ränktc Macht und PrivilegicnL,esit2en, di es
Iine dcrartigeMcntalnät o{fenban sich ir allen
^ncrkcnnen. keinc klar abgegrcnzreRollenvcrtc;[,ng zwi$chcnobcn und
cruDDcnaktivitä!en.Das gih iuch, um ein gceignctcsB eisPicl
zu ncnncn, ftir dor japanischcn"Demol<ratic'Jlegriff \(ill
Aufdiesem soziologischcnuDd psychologischcnBoden har
der AußcnstehendediesenJlcgriff vctstehcr' mult cr dic zu
dcri mponi cncßcgri l f,D cmokrl tti e"sei ncspczilhch
japnni-
r:rLr nJ elic qenJ M te n m l i L rtk e n n o r
' schc lJedeLrrung erhaken. hr wird vor allcrn gcbrnucht,unr
D em ok ilr i€' ht .rl . s y ru o l b .;ri l t i r J L p rr,u r rni rtcl bar
das Machrrronopol cincs privileglerLenBereichsodcr cincr
nach dcm Ende des Zweiten weltkricgcs \(urzeln gcschla-
stärketenF*tion innerhrlb eincr Orgin;irion zu rrtacki€,
ecn, zuslnmen mit clerHochschätzungeincrReihc von kul-
ren. Intcrcssantcrweise erfolgLdieserAngrifl jedoch au{ ge-
turellcn üemcnren ausAmerika SeinCcbrauch,derinJrpan
nau die gleicheA* und \fcisc, wic lrüher ruroriräre Herr-
u rd :rnderenTeilen Asiensso zur Mode gewordenist, hathier
schattausgcübtwurde. Der Vechselvon "|eudatrnus. zur
iedochniclrI dicsclbeBcdeütunsvie in vcsteni inJrPan bcr
spiclsweisebczieht sicb der ßesill nic|t iuf cine besrinrnte 'Denokmri€. istwedcrstrukturcllcrnochorgrnisatorischer
Art: Er ist ehet ein Richtrnsswechselder dcrselbcnQuelle
Iiegierungsform,sontternauf einc bestimmteArt zwischcn-
entsttömendcnund von d crsclbenArt Leute genutzten Iln er-
menschlicherßeziehunsen Dierer Gcbriuch crscheinrd€n
Vesten frcmd. Dazu ein BeisPicl:
\{äs d;eJapanerunrepDcnohrarie. versrehen,ist €in Sy-
zushicl nD. dd.uf achü. {hß ban drs,sß dieJtrp tr unt'r s!cm, das [ür die Schwächerenoder dic unrcrcn sozhLen
'n!ß .
"Ir enok r aie" nnt e $ e " -c i n rv o n ,d i s s i e s i n d i g i n d(
Mundeführcn Schichlen I'].rtei ergreifen oder .üt sie Rücksiclrt nchmen
nichtiehlintry,{icn !)sbed.utt ni.hl sozi'1e clcicthent ß$Pck'
solltei in Vifklichk€;t solltc jcdc tsnrscheidunsaulgrund ei
betpiclsftisc.mir dan nD. Ghnhs$ielltcnundvorB$dzEnbeges_ nesKonscnsosgcrrofienwerden,derauch die hiteinbezich!,
ne! vird ni.ht ruchjedcnenrgegc.sebncht dieim Rarsuner ci'em
r 9l
dic cincn niedrigetenRangin der Hierarchic einnelmen. trin rem Rangisr, spieltkeiDcltollc. Eine enrspannteund zwang-
solcherKonsens- crzicft durch, rvle man esnennenkönntc, loseUnterhahungzu Beginn bewirkt eiDcfrcie Arnosphäre,
ein Höchstmnß an Konsulmrion - hönntc wie ein Neben gcwissermaßeralsF-instimmunsauf die eigentlicheBeraluns.
produkr deldcnokrat;schen" Nachkriegszeiterschcincn; Es ist von g!ölkcr B edeurung,daß dle Versammlungzu e,ner
Inr dieJ;Lpänerisr dasjedoch allcsanilcrc rls handehes einsrimmigenEntscheldung scla!$; sie solhe nlenandcn
"eu,
sich daLei doch um eine gänz gtundiegende,traditioncllc cnftäuschrodc. unbcfriedigrla$en, dedics dic Ehisheirund
I,urktionsweise einer Gruppc. Machtausübungoder elnsei das Zusammensehöriskensgefühldcs Dortes oder dcr
tis€ Entscheidunscndurch die Spitze einu Gruppe gab cs Gruppe s.hwäch!. Dcm ljegr dascefühlzugrundc, ,Schließ
ncbcn der Entscheidungsfindungrufgrund größtnöglicher lich sitzcn wir alle in einem Boo!, und wn solhen friedlich
Konsultrtion. Dcr Unterschiedzrvischendiesenbeidcnvcr m,teinander auskonmc!, ohne jemanden auszuschiießen."
{alrcnswcisenrühtt meiner Mcinung nach von Unterschie- [.s spic]!keiDeRolle, wierielZcit und Mühe€rtorderlichsind,
den in der inrcrncn Struktür einer Gruppe (vte etva rrn un Einmütigilcit zu crzieteni worauf es aDkommr,isr, daß
sichdichd$ Größe oder dcr llcschallerhcit), nicht aber von al l ei hrcnTei l drzubenrasc.sol l tcn,.nE nd eeineilKonscns
def Ar dcr Cruppc her nicht rlso von berufLichcnUntcr
schicdcnoder rclchen zwischcn Sndt und Land oder Jrng D cf D i sku$i onsverl äul i st
ni chtnotw endiger weisc logiscb.
M.n spricht ribcf dics und d,s, und oftl1r,!vicl Rücl$ichr arl
J-inctrlcincCmppc von wenigcrrls zwölfMnglicdcrn ohne dic Ccfiihle der eiDzclnci. Dinc Konlerenz kann vertagrrvcr-
große SurLrs-<.rdcrLinIomnren*rnLerschiedeIunktionicrt den,wenn n;ur sich tustg€iihrenhax,umspärcr,wonnsichdic
rvr,rhlamchestcn,dcnrl<ritisch. ;n j:Lpani$chcn Sinnc.Cütc Sxi,nmünggebe$crr hdr,forrgcsclzt.u werdcn. Ih Liulcdcf
ßci s pic lcf üf s olc hcC ru p p c nl a s s c ns i c hi n v i c l c na ltcnD ör' - Zei ! ve(i n8crn si cb di c Mci nunssuntc(schicde, und dic
lcrn firdcn, wo es schon ifirmc| Tradition wrr, kcinc IiIt- U bcrci nsti mmurgw i chst. V cnn dcr P unk r cr r cichrisr , an
schcidungzu trcffcn, oluc sich zuvor gründlich zu berrtcn. dem si chctw a 7o P rozentder' fci l nehncrci nigs1nd,isr dics
Übcr dic regc}näßigenVersaunlungcn hinnus kornmr rnan cin Zcichen, dal3dcr Konscns nahe isr. In dcr Schlußphrse
sofon zusnnrnen, wcnn cs cin wichtigcs od€r dfnrgendes si bt di c Mnrdcrhei rdi nonach,i ndcnrsi csasf"V/
i ; r r chlicJlcD
Problcm gibt. Zu ciner solchenZusamrnenhunltcntscndctjc- unse!ch i n, da i hr al l czüsesL;nnthab!.Ob x- ohlvir in die-
derHrushalLeinenVcnrcrer, nr dcr RcgcldenH.rushrltsvot senrcmcn h,nhr andef€rMeinuns shd, sind wh doch Ncrn
srndr ist ilicscr nichr dr, venritt ihn seinc Frau odcr scin bcrcit, mir euch zusarnmcnzxtbeirei, und jcdcnfaltshaben
erwnchsenerSohn. lm lilcallall kommen d;Lbeietwa zehn wit rllcs sagcnhönnen, was ivir sagcnwolhen..
Leutc zusanrncn.I.lin Dori ;$ innerinUnrersruppcn (Or!* Dcf d€f vcrsammtursen großer GruLppcnlälk je
gruLppen) geglledett,die aus unscfährzchn Flaushnltenbeste ^blauf
doch nichr sennsZeit fürein solchcsVcrlahren,ündnitürlich
hen, und hjcr, in iliesenfrit das Funhrlonicrcn dcr Dorfge sind auchdie St;itus und lrrere$enunt€rschiedcvicl grölier:
n reins c haf r enm c h e i d e n d c n Gru p p c n ,l i n d e n h ätfi gdl ew i ch- Die lolgc isr, dalt die Mnsli€der vicl veniger vonehander
dgstcn Vcrs.Dnrlungen statt. wissen,und vielezög€.n,offcn ihfe Meinurg ?u sascn.Solche
Zusammenkünfte.tieserGrölic sind für Japanetd;e ange Faktoren trugen dazu bei, den ):ntscheidungsptozeßuntcr
nehrnstenund crfrculichste". Dabei ist es üblich, daß jedcr dicsen Unstänclen rndemokratisch" werder zu hssen; er
Teilnehmereinelvleinungäußcn - ob cr arnrodet von niede' wird von den Lcuren an der Spitzeoder enrerdominietenden
Clique beeinflußt und edolgt nach den Pinzip der Mehr dort nur die leitenden Angesrelhen (ailes Europä€r bzw.
hehsentscheidung,wobei es gcnügcnd Sp;elrauh für den Aneriküet) Ka{feeprusenmachrcn,r-ährend die unterge
virksamen Einsatz hietarchischerMachtbeziehungengibt. ordnctc japrnischeBetegschafrweitetarbeitennußte. Dies
Der dringende wunsch nach cincn Höchstnaß an Bera vecktein ihn ein cefühlder Diskrhinicrung und Erniedi-
tung, ungeachtetwelcber Art und wie groß die Gruppe ist, gung, obwohl in japrnischen Firmen leirende Ansestellte
fühnhäufig zu schierendloscn,im Namen der "Denoktatie. auchofl ni.ht an ihtem Schr€ibtischsnrd,um aDHochzeiren
in dic Läng€ gezogenenKorferenzen. Japan ist rcutc oas oder llcstartungenteilzrnehmen oder colf zu spieleo.Das
Land der Kon{erenzen,und cs ist cin leicbtes,LeLrtezn fin aberwird voh den Untergebercubcrcitwillig alsgesellschafr-
den, dic mchr Zeit in Shzungen vetbrlngen als an ihrem lichcPflichrcinesSpirzenmrmgersakzeptiert,deransonsten
Schreibtisch.Für d ie Arbeilsvcisc dcr Cruppch nachdem ja- jr auch manchnal mn ihnen bei[ Kaffcc sitzt odcr trinken
panischcnSystemgibt esnut wenige(esqelegteRegeln,und scht. EinJapanerabernnnmr esnur schwerhin, daßdie obcn
die Funktionen der cinzclncn sind wcder klar dcfiniett noch K rl feep-u.enrrr hcn. l l , rl J J I ur rdF(bJn r e cit er Jt r
"
deudich vorcinander unte*chieden, so daß in einer Konle-
renz nichL nur Fmgen von cntsclicidcndcr0cdeutrng zrr Die Privilegiender Leute an derSpirzcjapinischcrc ru ppen
Sprrchekornnen, sondcrnauchsolche,dienicht unmittelbar zcigcn sich aul unterschiedlicheVeise, am deutlichstcn:bcr
zuf Sacheschören. Eine deranige ,demohratischc. Vcrfah vi el l ei chtani hrcmV crhal teni hrcnU nter gebenengegenüber .
rensweiserräg! natüflich nicht zu c{lizicntenrnrcdenrenMr- Japanerkönnen ei neveni kdl eF-i ns-zu-ei ns- M achr bczichuns
ra g c m c nr bei,doc hkö n ne n s i c hj e n e ,d i c h d c n Sp i t zcnposi - zwischenzwci unmittclbar mitcinandcr vcrbundenenMen-
ü en sind, ihrcr ah cines bcqucnrcnVorwands bcilienen, schenertragen,im lrällc enrerKlasc oder Cruppc abcr wird
nach nu(cn hin 'Dcmokrarie" zu praktizieren,während die dasnicbt akzcpticlt. Hlcr iind cn wir einedirekreVcrbint{un g
I)n ts c heidung in V ir h l i c h k c i tv o nc i n c m o d c r vonci n- zurr Leben der lJauenr in lrühcrcn Zcitcn. Dimais gab cs
"lhß-
flußrcichcn Mitglicdcrn der Gruppe getroffen rvlrd, wobci kcinc dcutlich abgegrenzteStatLrsgruppe von Hcrcn oder
sclbstaufdie llolle der Vorsilzendenkcine Rücksichrscnom- Gfundl)esitTc unrcr Ausschlull dcf ßaucrn: canz im ce-
men wird. ,Dcmokraric" zu fordcm mag populär senr,doch scnrcjl, Crundhetr und Pächrer,Herr und Knecht bililctcn
die alte h ierarchischeSuulct r wirkt noch irnmcr larcnrhintcr inmer zusarrmcn cinc tunktionalc Cruppc, und der Herr
der "dcmokratischcn. Irrssrde. odcr Rrnghöhere vaf für die ind€ren Gruppenrritglicdcr
\(ie siehtnun einJapanerseine Organlsation,abgcscben von sletseiner der;h.en. ßci loucllcn Anläscn krnn s oen ru
dern, was er dic ,dcmokrrrische. Ved:ihrensrveisenennt? schcincrwecken,d all zwischenVorgesetztenund Untcrgcbc-
Offene Diskriminienrng durch irgendwelcheCruppcn odcr nen eine tiefc Klult bcstchr, wobci dcr Unretgebene ah
SchichLen emplindeteinJaprncralsuncnräglich.lch will die lasasererschein! d€r sich Lrnennvegr vor seincn Vorgeserz-
scsGcfühl am Beisp;ele;nes erläutern,an den enc Lenverbeust.Das wjrd jcdoch ausgeslichen dxrch zwanslose
det westlichenFirmen herangetrctcn 'rld/;',,, war, dic rach qurlifizier
Konr.hre, die demUnrersebenendasGefühl verm*reln, zurr
renjapanischenMitarbeiternsucheh.E.watauch an denAn- selbenHaushalt zu gchörc!. Ein japanischebBoß. vethäk
gebotintetesiett, drs weit besetwarals scincStellein se er sich bewußt oder !nbew!ßt seinenUntergebenengcgcnüber
jrpanischonF irma, doch lehnteet esrb, well ihn ein Freund, gelegentlichaufcinc Art und Y/eise,die dasMacht!ethäftnis
der in einer westlichenFirma beschäftigtwar, erzählte,daß der fornellen organisatlon nmkehn, wobei der Gcdanhenr
Hintergrund stcht,daß,wenn alle;m selbenBoots,tzen,auch setlcchren beruhendesOrgaisarionsprinzip gibr noch ]t
rlle gemelnsaneRechte gcnicller solltcn, ungeichtet ihtet gendeinescharfc Trennung jn Verwandlc und Ni.hr vcr-
unrcrschicdliclenSteilungund Leistung.Gegendie Bildung wandtc.DavemandtschafrlichcFakrorensich nichr alssnk
von StatussruppeninnerLalb cincr cinzigen Geneinschaft same und wiclitigsrc Basis liir den Aulbau einet cruppc
gibt cshcftigcn Viclerstand,obwohldle Rangordnungin h6- elgnen,bilden die öftliche ccbundenheir sowje bcsmndise
her rnd niedtigerin denBczichungcnzwischenden einzelnen und enotbnsl virhlche peßönlichc ßcziehunseh dic
bercitwillig hingenommenvitd. Grundlase.Ich häbebereitscine Untetsrchung über die rra
Aus diesenund ähnlichenÜberlcgungcuvird deutl;ch,daß dirionelleländlichccemeinschrft vorsclcgr '; genaucLas
glci-
jrpanischc
"Dcmokratie" eine Att Gemeinschaftsgefühl ist che Prinzip sehenwjr.un in modernen cemeinscli.fien am
r r e nenrhoher M r ß :n Z u -rn m.n l ,rl t t r.J Ko r i .' re'
'^ '
halb dcr Gmppe alswichtigsrerVonusetzung. Libcralisnus Die Vcränderungenin cld jrp ischenc€sellschaftnn L.!te
in bezug ruI Meinungsfrcihcitist nicht Tcil diesesBegriffs, dcr Modernisjcfurg habenschonfür zahhcicheFoßchrugs_
d e n n, Denok r ut ie. L rn n z w :rrrl s R e d e fre i h eghe d e u tetw er arbcitcnund Disk ussione!Stofiseboren.Oftwurde behaup
cLcn,womit die Ireihen desRangnicdcrenodcr dcs Untcrpri- tet, daß cLerl$icg bei dei Japsncrn cnren gnrnd)cgcrdcn
vileglertengemcint ist, otfcn scinc Mcinung zu sagen,doch \(i tnde1zurI,ol gcschi brhabe. R ;chti scf{:i fc csviellei. ht , t
gibt cs wcdcr cin Verhngen nrch Opposition nocL cinc llir sigcn,d l sich,d. sich die gcsilntcnLebensvcrhährlisscin I x-
s;clrt in die Funhtion (lcr Opposition. 1nJapin isr es äußest pi n ri d;haivcrändcfthrten, hdef l i tgcdxvonlr uchdicI iin,
sch wie s , c iner wr h rh a ft d c mo k rrti s c h c nM c i n u ngsau* stcllungcn dcm Leben segcniil,cr gcs-ande[ hrbcn, so wic
lausch zo führcn ($ wie cr mcincr cigcnentirlahrung nrch nlalr dic Klcidcf wcchscl!,wcni mch dcn, krltcn \{ilter dcr
i n tn dic n odc r c t wa i rr k rl i e n , ü n g i i n d o d c fA m c ri k i übl i ch Irrühl i nskomnt. l l s cnrsp chr dcm j i pi ni sc hcnVcscn,sich
i s| , in dc s s enV c f la! f d i c Gc g c n rrg u mc n rc v o n d e r a ndcrcn kru,n gescnVcrändcrunscn,u wchrcn und dcn Vrndcl so-
Scitcar{gcgriifcn wcre1cn Lrndd:Lnn ein wichLigcsI'llcmcntbci grrzu bcsri i ßcnund w i l l kommcnz!| hci ßcn t. ljnc obcf lläch-
dcr lortentwickluns dcr Dislcrsior bililcn. l i cheA ndcruush dcn thrsungcnj cdoch soleichr wiccnr
Das japuischc Vcrständn;svon 'DemohriLie" rräCtzusrh- vcchscl def Modc- hxr ^' , ni chrdcngednssl cnt iinf llr ßr t f dns
mer nit den bcrcirs crläutcrtcn l,ligcnrümlichkcitenund det unvefäncLcrlich c ForlwifLen clescrundchral<reß und Kcr!s
V/eftoricntierungdefJxpaner zur stärhung dcs Zusammcn- der zvischennehschlichcnllczichungen und dcf Gn,pp€n
gehötigkeitsgefühls cincr rus Lcutcn vcrschiedenerQurlili
kation und untenchiedlichem Sratus zusrmncngcsctzrcn Hisroril<er,soziologm, vift schrtß$,i$enschifrlcr ünd ce
Gmppe bei. Egaliurlsmns ln bczug ruf dic Arbeiten einer sellschaftsl<ririhcr
beschäftigensich mn den Ändemngspro,
Gnrppe behlndcrn,wic schoncrs.ähn! (s. S. t6), dle Formu zcssenin cler Gcscllschrft.Sie ni]gen rn der vorliegendcr
licnng urd die !,ntwicklung des Gedanhensdcr Spczialisic- Untersuchungrnrnchesruszuscrzenhrben, ebensojcne Kul
mg sowle eine enge VcrbinduDg mit ähnl;chenGfrppen. turunthtopologen, dic mir Srruktoanrlyscn njchr ve.t.aut
\(ir haben,um hiet noch einnrl dann zu erinncrn,ilicThco- sind.Siemösenrü votwerf€n,daß ich dieAspekredcsvrn-
tie aufgestellt,daßdrs Fchlcn derArbensteilungdieEntv,ick dcls in detjapriisctrcn Gesellschaftaußerachrla$e. Ais Ant
lung dcs vcnikale" Systemsgefördett hrt. vichtig ist dabei nort solhe ich noch einnal auf die Absicht dicscr Umersu
:ruch,daß esweder ein rufverwrnd*chaftlicher Deziehu.gs chung hinweiscn:Ziel wf nicht, die iapa*che cesellscha{i
ztr beschreiben,sondcrn die japanischesozialsruktut durch im Vegc - llitglieder einercewerkschaft bcispielsweise sind
cincn inretkulturellenVergleichvon Sozialsrrukrurcnzu be- ihrcm eigenenBetriebgegenübcrvielzu loya], !n sichnit ih-
leuchten.Dies ist das Anlicgen der Sozialanrhropologie, das ren Kollege! von andeien Bettiebsgewerkschafren zu vet
sievon den mderen Sozialwissensch altenuntcrscheider. Kei- bünden;Studenrenverbände sind unfähig,die sroßeMehrheir
nen MomeDt leugnc ich die sich wandelndenAspekteder ja derStudcntc! hinter sich zu brlngen,stattdcssenenrwlckeln
panischencesellschaft, aber ich glaube, daß es auch seht sie Gruppi€runsen,in denen das Zusämmensehöriskeirsse-
rvichdg ist, dic bleibendenFakffen zu n,chen,die dcn vicl- fühl dc! einencruppe diesevon deraDderenüennt. D;eAk
'rl ti g er W r r dr r r e' z :-' .n J . L i l J n . l J c i (i n e n tri ..en. tio! einesV€$andes odcr einercewerkschaft,e;neKonfron-
schaftli.hen Vcrslcich vcrechiedenerKuhuren werden dic ration sci cs zvischen Unternehnlenslcitunsund Arbeiter-
Konstantcnstärker beriicksichtigt,frir eine Bcschrcibungal- schiit oder zwischen der Irakuftät und Srudenren erfolgr
leinJäpansdagege1r sind dic Aspckle deswindels von srijße inDer intern, auchvcn! sie ejn öffendichesund polirisches
Echo finder. Sie sleicht cinem Ausbruch häuslichenZvisrs
Bleibcndc Momcntc finde! sich eher h inlorhellen Syltc und ncisr dizu, sehr enorionäl !nd ridikil z! sein. Im F.x-
men als in oflen zutageliegendcnkLrltLrrcllcn Faktoren. Drs trcrnfall können slc Dircktoren und Abxeilungslcilcrzum
in{orncllc Systom,die rreibendeKri{i japanischeiTuns, ist Selbstmordrreiben.Auf der Höhc dcr Studenrenrevorrc oc
ein urjrpanischesGebräu,durchdrunscnvon einemejnnali- gingen drei lnstirLrtsdirckrorenSelbstnlord, ünd ähnliche
gcn Charaktcristihurnjapinischer Kuhur. Im Zuse def Mo- Irällegab cs umnrelbar nach Kricgscndcbei gewerlschaftli-
dcrnisierungLathpan viele tlemenre wcstlichcr Kuftur im- chcn Aktionen in der lndustric. DieseAktionen mfcn bci al
portiert, abcrdicscwarcn und sind stet$pardellund sesmen- )cn IJctciligtcnhcftige Zustimmung odcr Ablehnung hcrvor,
tär tnd bilden nie cin lunkrionicrcndcsSysrc'n.Es isr wie bei doch stchtdics in krassemGegensrtzzu dcrlricdlichen Ord-
cincr Sprrchemit ihrer üreigcner Srrul(turoder Crammnrih, nung de$ sozialenl.cbcns d$ Allgeüreinheirum sic hcrum.
übcr dic siclr eirc brcirc Schicbrvon Fremdwöftern selcsr Gewcrhschaften,Südenrcnvcrlrindc und andeLepopulärc
hatr während die japanircheGescllschrfräußerlichnn Laulc ßeweguDgcnl,abcndähcr tfotz dcr strrken Anzichungshrah
d€r letztenlrurdcrrJahrcdrasrischcVerändefurgenerfrhrctr von ltadik.rlisnus llnd ce$rl! scrDEc scsclkchaftlicheDc-
lrar, $'urdc die grundleserde sozjale Granrmrtih krum be- dcuiL,ng,di si€ urfähig sind, dic Mehrhen lufzurinücn, und
tührt. Dies i$ ein ßcispiclfür hdusrrialisierungund den Im- sei es auch lur die defs€lbenKl$sc.
porr wcsrlicherKuhur ohne Anderurgcn in dcr kuhurcllcn Die Machtlosenuntl dic Angehörigender untcrcr sozraren
Schichrcnsjnd dam;t xußerc,rdeDdich benachreiligt.In dcr
In dieserstrukurellen Persistenzmanifcsricrrsich einesder Tr-i .re.r,dki .cl unr" sl ,f\.,se,dtri ( dc \ olur io'unr
spczitischenMerhmrle einet homogenen,nrch cucm vertr- chcn. Ein Aulstand gcgcnFührcr und Vorgesetztcund Ap-
halenOtsan isationsprinzipscbildcrcDGesellschafr. Elne sol pelle an dic Ö{fcntllchkei n,ösen vjelleichrscvisseVerände
che Gescllschafrisr schr srabll; es ist schwer, landesweit rungcn in der öfiendichenMeinuns bc rken, nie w erdensic
Revolution odetAufrLrhr zu erzeugen,da dic unterenBerei- abereineVandlung dcr Sozirlsrrukrüt herbeiführcn.venn-
che cinc Viclfah von voneinanderdbgeschirmtencruppic- gleich jcne, die in def Spitze sitzcn, als cruppe Macht und
tungen von Gtuppcn zcrsplittcrt sind. Srukturelle Schwie Einfhrß gchendmachenkönnen,!m diescßcwesunsenuDref
rigkcitcn stehengemelnsamen Akd vnätengrößerenUmfängs Konrrolle zü hnlt€n, muß sich der einzelnejedoch, esal vie
fähig oder welch stukc Pcrsönlichkeitet ist und welch hohen Maß an Ahpassunssvemösen"sr.mmt, dic so oftTeil
'hohe
Statuser har, nir der EmscheidungseinerGruppe ablinden, de. Beschreibunsdes japaniscLcnCharakterssind.
die dann ein Eigenlebcncntwicleh.Ist ehnaleine derarrige Mehrhcitsenrscheidungen sind ein machwollesInsrrument
Kollektiventscheidunggefallen,l<annsie kein einzclnerauf iD den Hjnden cinef dominicrcndenGmppc odet einesSek-
hahenoder ändern,und cr nuß cbcnwarter, bis sichdasBlatt rots einercruppe; dcn Kräften an<lcrSpirze unddasjstirr
von allcincwendet;eristwie ein Reisbauer,derr-arten mull, n.rp:npd,,mi l j erendeL tppc.r i een.r rze) n. -
bis nach einen Taifun wicdcr dic Soue schein,. .e,., i hr. 7eh,tr' ,fh/J.e,/en,, n,r.eL. o r \ u! \ e,-/, t r ns.
n /u
-
\fas solchcsic! über dieMeinung deseinzelnenhinwcgsct machrlos,trm als Kontrollinstanz zu wirkcn. Es lleghuf det
zende Gruppenentschcidungenüberharpt erst nöglich Hand, diß in einer solchcncesells.haft eherdie polirischen
miLcht,ist inhärenterBestandteilder japanischcnMentalität. äls dic soziälenZüse enrsch€idcndsind, !hd im Liufe dcr
Einet der Fakmrer, der dasDcnken und TraclttenderJapanet sanzei jap.nischenccschichte rvercnimner die politischen
beherrscht,ist cinc Art ,Relativismus", der srete \funsch Ahtiviräten richriger als rllc .nderen. Dics isr der Schtüsel
:lso, ein wenig höher zu sreigenrls der Durchschnitt, oder, lürJipxns LeistlLnssfähigkeir ibcl esisr auchci! cefatrcn-
wie die Japancrsagcn, 'cln Verlangen,auI einer ähnlichen quell, und zvar lür die jspanischeGescllsch.ftin ihfcr ce-
Smfc zu stehenwie det, derfür über eincmsclbststclrcndgc' samtlrcit ebensos,ie für die Gruppen, aus dcren sie sich
h.lten wird.. DicJipnncr besitzenkeine rellgiösenBr:iuche
oder Überzeugungen,die krift cincsübcrnatürlichcnV/esens
drs Dcnlrcn urd Handeln deseinzelnenbeh€rrschcn;diccnt-
schcidendeRolle spielcn nicht l{cligion odcr Philosophie,
sonderneine sehrrncnschlichcMoral. MaßstabdiescrMoral
ist immcr dcr argenblicklicheTrend. Das Geiühl, dnlt 'ich
das nrn nruß, weil A und B cs Nch mn. odcr drlt mich
"sie
wc nnic hn i c h ,ri c h ts o u n d s o ' e rh a l tcb.,chcrncht
a u slac hc n,
dasLeben deseinzclncnsrilrkcr alsirsend etwasandefesund
har dahcreinen.verennidrenElnllult au{dic Entschcidungcn.
L gbr z wr r z u3. s l ," n .tn ,ß rn L e r.e . d ,e h re ' egefr
Vcg gchcn,in dcr japanischenGesellschaltrber sind sie au-
ßergervöhnlichselten.Manhrtbemcrkt, daß dic jungereGe
neration dieser gcncrcllcn Einstellung gegenübetktitischer
wird, und dieseTendenznag sieim Laule der Zcir schwächcr
werden lsen. Im Augcrblick jedoch spielt diesestietuer
ivLrzelte Sozialverhaltennrch wie vor cinc beher.schende
Rolle. Zum Tcil gcradeweil sieaufsolchenEinsteLlungen be-
ruhen, shd d;e Idealedetlapanermehr dernwcchscl dcr Zei
ten untetwotfen als die anderer Ccscllschaften.U"d diese
Quellc ist cs, ausderder,Mangei an Bestindlgkeit. oder das
Anmetkungen Dcr Stitrs isrwi.hdge.rlr 4ltur ödo Gschhch6zuselörieken.Bci
'p J " , ' b-., J . H r 'l ü l . o - r . n d r n r o l ,:. Bi 'o n cn e r
Aher dqr nnsbödNe! Plaui sin im Ruhcnandlebddtr vde'
zichi snh iuf cinednngdiedrig-en siü zu.ück.D6 Aherwird nur
, Es ist nicht eini&h, in Dcußcheneinenäquiv.lcntenBesriff füi bei Menshqr mit :itrnlichonSrarusein ru$chi.sscbcnd* Fakbr.
*drz z! findcn.'ldrieb" odc 'Unte ehme* sindzwrnochdie Dü Shlusisr.uch eihrisü.ls dic c$chle.hßzrgehijrigkeit.E! isr
scnrue$entrnßprcchunsen, dochf ehlenihncndie soznlenInPlik.
bckannt,diß lnuen nr Jqrn fi$ ihher rls .rnsniedrigereinse$ult
tioncn,die ds }(dt Ä,ßr, fürJrpdnd hd veLdeij dd lie$$* nic|t.brr, drß il,r cschlrchr dwrnicdrisd
z tr3 $hcint nn snDv.ll ond anscm6ßn, ir ddrorlicscndel U.ier
sdchidwürde, sond{n d:nn, d{ß rrauqr slten cincnhöhccn so-
ru.huns dic uneNchiedlichen BcBrilfe"Sazhl*Luktur. 6o.el tfuG ?iahr Skruscinnchmd,.Dü Gschlcdrsunrßchicd spieLini irpl-
trr) üd 6ozi.lc Orsr.isltion" (Jaddlatednizdthn)ln dcn S\\ne nischcnDcnkcn keiic so gioße Rolh vk der ir Am*ika, wo
zuvcßendcn, ecsvon Rrlm.nd lnthvors6chhsdr'ordcnist Khsifizie'u.g (vqnr c]r nichr zlm Zvecke do R son$uh,ns)
("Sochl ors.niz*ion and Saci^l Ch^nse",Jonndl oJ the Raldt ruallefeß! auigrunddcr ccschlcchß^schörisken*folst. I.h birj
A nth/a takgih l L^ tit "E, lt d. 34, s , - ! o, I et 4ider r c lbeA u f s aet zF üb*zq,gi, diß in dr.mrikanis.he. cc$Ulc]thd4 cschhch$
rchicn .uch tß Kipitd III voi Lsialt ok socidlotqanlzdüok dnd bcwußtsi'r üh* d$ 5i1tlsbevuJhsei,r dohinicn- scnruumgckehrt

J cevißSibi6so cßs 'ic eine Standardtom,ctwas,dasrllcn iapr- Ob nM:tnqai. odct köhaiist, orsdridet si.b m.h donJtr! d6
nisc[orFltushiltn s c hc iis t ui* ( bz w, s m aud gar y t , c i n c r l o l t e Univssitätrbsdilusses,wobcirbd fÜ dic klci'r clltpc d( lüh-
lcn Ccmcinsclrft odcr vcrschieden$sd,idrcnj; ihnohrlb dicss rcndoi U.ivssiriten übdllrupi 3ihoRollc rpiclt.
zusrmncnhahssjcdochh.l jcdo cinzclneHauslult normatrwosc Dd Oishi cii cxkcn pitchAlistisch* lühEr wii, q{rarc ff ridl ci-
soirc eigencnMitrcl u Vcgc, Ralc und Vuhrlenswo*n *mL n* ddüt vollkon,menciTrcrc ioit0nr sinu a6 ceiolgslcutc,dNß
cinzdnenMi€lhdc zu rcsulhrcn. !ic, u,n ihrch I'ührcr2u hclftn, do$n ciBcnentlun zu ädrcn, ihrc
a I.C. Abatdcn, Theldpdhascrdaary, tet8,K^P 2 J:ünilicnrrlicßcn und citun \(c[ cinschhgcn,dq im Scjb$mord
r Vgl. Abcgghn,r. .. O., Kip. ,, wo dic$ Vu hälhis$ 'usgazcichtrd fralafrri) crdcn $lhc. lis bcuk i$ dhs dio popüllisrc japdi;chc
Gcsd,nhrc.vie s hoißLkonrrc citr Th4kL, *cnn ß dic$s Srück
6 Sz, ist dic lgcncinsc Jrorff dcr Anrcd.und dttPricht dcm dcur ruilübrß, slb$ in dci schlidnscn Zcitc! wiftshritlichq Dopß$
s.Icn ,Lleü., odcr,lnäuhio.. Dic hicr {wühn(n UnkF sionnn ciicn !olhn Hius rcchren.Dic
"!riu. Rönii"
,.hci{lunsdrsdkn abrnü für Mürne!. Ultcr lrluen i$ i'r tlisli- 'Siebdrundvie?iB
zcigor in denAuser d*laprnadie höch$clrorm drpmönlhhcn
chcnl.ebe! nurrd, üblich,obwohlsichintrtrlulb b60ndütr GruP ßeziehurBGks iD sirnc von ,Ranshöhcff - R&gnicddg*dr.
pcn (crw! lntergdsrdt besrifllicLcDilforcnzicrungotnachihnli Dic cdchichE he eire gAviss Ahnlichkennrn ei,B Lhbs8c-
chen Musü fin{len. shicbe. Kcinejapdrisdr Liebss$chichrc isr ämh nlr rnntbond
7 Dicr Anrddo'n cnspricht rm chc$cn dcnr datichln Du, ob so populiL vic dh "Sicbcnundvicrzig Rönin". Männer,Jie in einer
voll sic {e$ndi.h rcstiktivü sd,andhibt wird Uhigens bc solchcnBcziohungd-a* au{sehe.,habensoll kaum mcl,r ciwis
nhränkr sicl die AnEde d,i ddn vonuftn inJipü, im vesnili' lür ent rnD odereineGdübenbri8.Nrch rrdiriondk.Monlvo.
che! rui Kindtr. liwrchsnc scbnudH sie ntr bci !reunden rur *dlunsen solltedtr idolcMan. ohnchinkcin Licbcldhälhi! mn
dd Kindhon. Mit dem Vd,Mncn vird mrn tü. eon Eltcrn, Ge einü lnu hibcn M;schcint, daßbci eind:D iefen Bczühun8von
$hwistrn, engenVüwxndb und lreundcn .us der Kindhcit an M$n zu Maniralch kaumdrs Dedü nis nrch eiNm Liebcvdhil'
nis mn cnü Inu bcrhl In dcr Trcuc zu sinen He.m würde e.
s vgl. Krlitel r, besondesS, 126 I r,, \!o dics in ein2elnenciklüt scinccelühle völligve.zehren. rc| vdnüe, d diesds v.hre lire
rn dd ra r,icsinnuns vr, und bis zu einen ssissen Gbd
mas diesauchnoch für den nodernen jaPaishm Mun gdEn
r: DieseA,tt,rd {ü nicht zur Bekinntsabern AüßensFlendebe-
$inmt. Sowenmn bekanntisi, sibt es ddüber totz ihrer wetcn
ve|hreiturB uld eind Tr:dition, dic bis in dh Tokusa'a'zen
(,6o1-1867)zuruckrenht. bisL{ noch keine sPeziellcnUntNu_

rr \{ie s heißi,bdcfiüfti$eln jcds Konzdn eincAnzahlvon 'Indu


$riespio.en., un seh€idelnfomationei übd ddüe erfolgreichc
Unrernchnen zr chalen.
\4 Zt diesen dözob" oäct ald*o'iar&et bck.nnten Bezichunset vgl
N^küe, Ki''hip
^s dnd Eoha i Otsaflizdtiar i" Raftl Ja|dn' Lor'
don , rr67 ,5, 8r-rt1
rt Dier rmfaßE Brgbau, Mctallv{übenuns, Mschihenb.u, Eldk-
trog*At $d \v(kreuge, Textilien,laPier, Zcheit, Clas,Clcmi-
Lalicn,schil{bau,rrachwerkeh!,Außen-tnd Binncih.ndd' Binkcn
und Verricherungen. (Vgl. G.C Allc A ShattE.ahofü. Histaryol
MohnJ.pdfl, Nee \otk,196J,S t14)
r6 Jipaiilche Cisüöfe beherbclgennuf shr ungon Finzdlreicndc
D;r crund dafüristzlm Teil dasGcschüftjInJtPo scliendieÜb*
,achtungsprcise pro ?(son, nictt Pro Zinm{, Eine! hdn{ !e
kännten,de! scrncalleinlcist, hai lich oft dfübcr b€[list' dd c!
keincurtcrkunft bek.m, wennd ohnevorh*igc &selvEruns on-
ürf, weil( ! ol neBcsknuit resF Srnltmnr lodr isLs. v( n dine
Fnu älldinrei6t.Min wü(dc ghuben,sic habc Li€beskunm(, er
vicllcicht8€!!dcgeschied€n o<1*zumhde* richt beoondero gcscllig
oder slücklich.Ichsclbsthabenichrdc! Mu!, i! cinc6 jaPanischcn
ca$hof abzuieisen,ohnc vorler dulch eiocnEnrlreinhchc! eine
&cseni€runglo.nchmenru lt$en, dü den \vJir meimn setls und
meinenBtruf€lklären konrd$ bevilkt dmn eincoeÄnzlndsen
Sewiceuod l{omfod. In Auslandhingegcnrcne ich sehrscrnerl

17 VgL Nikane, ., a. O.

I
Ibuse Misuii. Pfhuncnblüren iD dü Nicl!. Errhlu!sur.
J.panische Literatur
iUir eincmN&h{or utrd übcrsezt von JürEcnBemd.

Die ldPdniscbe BibliotLeh in Insel vdlds


H eldrsgegeben eoa Irnel d Eijird' Kirs. trnercit lshikäwä Tikuboku. (;ediche und tftxr. Mi!einemNich
wor üDd üh..serzr von vollgrs Sdrimoni.
ID der ,JrprnischenB ibhnhck nn Insel vcd18., ,991 ii \ L.hnr
scrulcn und im llhr r.oo ibseschlNrn, sind l, Mcisi.'N*ke
dcr jrpanisclien Urcnrur yom Mnkhlter bis zur Modernc Inoue Yasüshi.Dcrliäkchci llrz:ihlrLnEcn. Üb€6dztvon tr
v{sirikh. ln b6onJeß., in vdrclrieJencn Roftijnen sdrd n e l x H i i i v l K i ß d r n e r c i t .M i r c i n e m N x c h w .( 'o n Ad o l l
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