Sie sind auf Seite 1von 56

50 000 183 - 08/2001

Sieger Heizsysteme GmbH


D-57072 Siegen
Telefon +49 (0) 271 23 43-0
e-mail: info@sieger.net

Montage und Inbetriebnahme (Fachmann) Seite 2...30

Bedienungsanleitung (Anwender) ab Seite 31

Siegercontrol S 55 A

Do30.AUG;01
56.5
°C

201
: 5

Bitte aufbewahren
Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines
Die Siegercontrol S 55 A dient zur Steuerung von Hei-
I - Montage und Inbetriebnahme (Fachmann) zungsanlagen mit einstufigen Brennern und beinhal-
tet einen witterungsgeführten Kesseltemperaturreg-
1. Allgemeines ...............................................................................2 ler für Heiz- und Warmwasserbetrieb in gleitender
Fahrweise sowie einen witterungsgeführten Regel-
2. Lieferumfang .............................................................................2 kreis zur Ansteuerung eines Mischers oder Mischven-
tils (quasistetiger Dreipunkt-PI-Regler incl. Mischer-
3. Technische Daten ....................................................................3 pumpenlogik). Darüberhinaus beinhaltet das Gerät
eine Differenztemperaturregelung für Solar-, Puffer-
4. Montage ......................................................................................4 speicher- und Festbrennstoffanwendungen. Hinsicht-
4.1 Regler ....................................................................................5 lich der regelungstechnischen Ausstattung und der
Bedienung erfüllt das Gerät alle Ansprüche, die an
4.2 Fühler ....................................................................................8
moderne Heizungsregelungen gestellt werden.
4.3 Raumgeräte ........................................................................9
a – sämtliche Regelfunktionen werden von hochlei-
4.4 Setfunktion ..........................................................................9 stungsfähigen Mikroprozessoren gesteuert. Pra-
4.5 Sprachenwahl .................................................................10 xisgerechte Regelalgorithmen und intelligente
Schaltungskomponenten sichern einen optima-
len Energieeinsatz durch die Anwendung
5. Störmeldung und Anlagendiagnose .............................10 modernster Technologien.
5.1 Fachmann-Informationsebene ................................11 b – die Bedienung erfolgt analog. Ein Minimum an
5.2 Service-Funktionen ......................................................13 Bedienungselementen gewährleistet dem Anla-
genbetreiber eine leicht verständliche Handha-
bung und schließt Fehlbedienungen nahezu aus.
II - Bedienungsanleitung (Anwender) Die gelungene Kombination dieser beiden Leistungs-
merkmale garantiert einen störungsfreien und anwen-
6. Betreiberebene - Erste Bedienebene ............................31 dungsfreundlichen Betrieb bei höchstmöglichem
Komfort.
6.1 Betriebsartenwahlschalter .........................................31
Der Regler ist durch die Werkseinstellung für die mei-
6.2 Raumtemperaturkorrektur ..........................................33 sten Heizungsanlagen vorprogrammiert. Nur wenige
6.3 Betreiber-Informationsebene ....................................34 Anlagen erfordern eine individuelle Anpassung.
6.4 Sonderbetriebsarten ...................................................35
2. Lieferumfang
7. Betreiberebene - Zweite Bedienebene .........................37
01 Regelgerät Siegercontrol S 55 A
7.1 Sprachenwahl .................................................................37 01 Außenfühler AF 200
7.2 Außerordentliche Warmwassernachladung.........37 01 Kesselfühler KF 200 (KVT 2026)
01 Vorlauf-Anlegefühler VF 204
7.3 Uhrzeit-Kalenderebene.................................................38
01 Warmwasserfühler KVT 2056
7.4 Schaltzeitenebene ..........................................................39 01 Kabelbaum Netz
7.5 Hausebene ......................................................................46 01 Kabelbaum Fühler
11 Anschlußstecker
01 Montage- und Bedienungsanleitung
8. Stichwortverzeichnis.............................................................52
01 Kurzbedienungsanleitung
(zum Aufkleben im Schaltfeld)
9. Übersichtstabellen - Individuelle Einstellungen..........54
Zubehör auf Wunsch
– Raumstation RS 57
– Raumfühler RFD 51
– Tauchfühler AGF 50, wahlweise als
Abgastemperaturfühler AGF oder
Delta-T-Fühler SKF
– Tauchfühler KVT 2056 als Delta-T-Fühler PSF
– Funkuhrmodul FU 77

2
3. Technische Daten Abmessungen (Frontansicht)

Regelgerät Siegercontrol S 55 A
Di23F
. EB;99
Netzanschlußspannung: 230 V + 6%/– 10%
585
.
°C

201
: 5

96 mm
Nennfrequenz: 50...60 Hz

Vorsicherung: max. 6,3 A/Träge

Kontaktbelastung
der Ausgangsrelais: 6 A(cos f > 0,8) °

Regelkreise: Kesselheizkreis (KK) 144 mm


Mischerheizkreis (MK)
Warmwasserkreis (WW)
Widerstandswerte der Fühler
Bus-Schnittstelle: RS 485 zum Anschluß Außenfühler Kessel-/Vorlauffühler
eines PC oder Laptops,
Raumgerätes oder Warmwasserfühler
Modems Pufferspeicherfühler
(°C) (k E) (°C) (k E)
Schaltuhr: Für jeden Heizkreis sowie
für den WW-Kreis stehen — 20 1,383 10 1,783
pro Tag drei Schaltzyklen — 18 1,408 12 1,812
(21 pro Woche) zur Verfü- — 16 1,434 14 1,840
gung — 14 1,459 16 1,869
— 12 1,485 18 1,898
Kleinster Schaltabstand: 5 Minuten — 10 1,511 20 1,928
— 8 1,537 25 2,002
Genauigkeit der — 6 1,563 30 2,078
internen Uhr: ± 50 sec./Monat — 4 1,590 35 2,155
— 2 1,617 40 2,234
Datenerhalt: Anlagendaten und Schalt- ± 0 1,644
45 2,314
uhrgangreserve ohne Ver- 2 1,671
4 1,699 50 2,395
sorgungsspannung minde- 55 2,478
stens 5 Jahre ab Ausliefe- 6 1,727
8 1,755 60 2,563
rung
10 1,783 65 2,648
Betriebsartenwahlschalter: Acht Heizprogramme ein- 12 1,812 70 2,735
schließlich drei änderbare 14 1,840 75 2,824
Standardschaltzeitenpro- 16 1,869 80 2,914
gramme 18 1,898 85 3,005
20 1,928 90 3,098
Anzeige: LCD mit alphanumerischer 25 2,002 95 3,192
Anzeige sowie Symbolik 30 2,078 100 3,287

Gehäuseabmessungen: 144 x 96 x 68 mm (B x H x T)

Umgebungstemperatur: 0°C...50°C Abgasfühler AGF, Solarkollektorfühler SKF

Lagertemperatur: —25°C...60°C (°C) (k E) (°C) (k E)


040 1,155 150 1,573
Befestigung: Einbauversion mit seitlicher
Schnellklemmvorrichtung 050 1,194 160 1,611
060 1,232 170 1,648
Elektrischer Anschluß: Steckverbinder mit 070 1,271 180 1,685
Schraubanschluß 080 1,309 190 1,722
X 1 = 16-polig 090 1,347 200 1,758
X 2 = 4-polig 100 1,385 210 1,795
X 3 = 9-polig (codiert) 110 1,423 220 1,832
X 4 = 9-polig 120 1,461 230 1,868
130 1,498 240 1,905
140 1,536 250 1,941

3
4. Montage 3. Bei der Montage von Regelgeräten oder Raum-
stationen ist zu anderen elektrischen Einrichtun-
Hinweis: gen mit elektromagnetischer Emission wie
Alle elektrischen Anschlüsse, Schutzmaßnahmen und Schaltschützen, Motoren, Transformatoren,
Sicherungen sind von einem Fachmann unter Dimmern, Mikrowellen- und Fernsehgeräten,
Berücksichtigung der jeweils gültigen Normen und Lautsprecherboxen, Computern, Funktelefonen
VDE-Richtlinien sowie der örtlichen Vorschriften aus- etc. ein Mindestabstand von 40 cm einzuhalten.
zuführen.
Der elektrische Anschluß ist als Festanschluß nach
VDE 0100 vorzusehen.
Der elektrische Anschluß erfolgt nach dem Schaltplan Regelgerät/
des jeweiligen Schaltfeldes. Raumstation
Achtung!
Anlage vor dem Öffnen des Schaltfeldes stromlos
schalten!
Unsachgemäße Steckversuche unter Spannung kön- 40 cm
nen den Regler zerstören und zu gefährlichen Strom- Bild 3
schlägen führen. Mindestabstand zu anderen
elektrischen Geräten

Sicherheitsmaßnahmen
4. Zwischen Raumgeräten und Zentralgeräten muß
zur EMV-gerechten Montage ein Mindestabstand von 40 cm eingehalten wer-
den. Mehrere Zentralgeräte im Datenbusverbund
1. Netzspannungsführende Leitungen und Füh- können direkt nebeneinander montiert werden.
ler- bzw. Datenbusleitungen müssen grund-
sätzlich getrennt verlegt werden.
Hierbei ist ein Mindestabstand von 2 cm zwi- Raumgerät Zentralgerät
schen den Leitungen einzuhalten.
Leitungskreuzungen sind zulässig.
40 cm

Raumstation Netzleitung
230V~

Zentralgerät 1 Zentralgerät 2 Zentralgerät 3


Busleitung 15 cm
12V DC

Bild 4
Bild 1 Mindestabstand zwischen Zentralgerät und Raumgerät
Vorgeschriebene Mindest- Mindestabstand zwischen Zentralgeräten untereinander
abstände bei der Elektro-
installation. 2 cm
5. Der Netzanschluß der Heizungsanlage (Kessel -
Schaltfeld - Regeleinrichtung) muß als eigenstän-
2. Bei Regelgeräten mit eigenem Netzanschluß ist diger Stromkreis ausgebildet sein. Es dürfen
unbedingt auf eine getrennte Verlegung von weder Leuchtstofflampen noch andere Werk-
Netz- und Fühler- bzw. Busleitungen zu achten. zeugmaschinen, die als Störquellen in Frage
kommen, angeschlossen bzw. anschließbar sein.

Automat 16 A
Bild 2
Getrennte Verlegung von Heizraum-Notschalter
Zentralgerät Netz- und Fühlerleitungen.

Schaltfeld

Raumgerät(e)

Heizraumbeleuchtung und
Steckdosen nur auf getrenn-
ter Netzleitung anschließen!
Busleitung - Fühlerleitung Netzleitungen

Kabelkanal mit Trennsteg Bild 5


Leitungsführung im Heizraum

4
6. Als Datenbusleitungen müssen abgeschirmte 4.1 Regler
Kabel verwendet werden. Reglereinbau in das Schaltfeld HS 3003
Empfohlene Ausführungen:
J-Y(St)Y 2 x 2 x 0.6 oder
LiYCY(TP) 2 x 0.75. Kurzbedienungsanleitung

7. Die Erdung der Kabelabschirmung muß einseitig


am Schutzleiteranschluß erfolgen, z.B. Kessel-
blech, Schutzleiterklemme usw. Mehrfache
Erdung eines Kabels ist nicht zulässig (Brumm-
schleife).
Abb. 1 Schaltfeld HS 3003

x Kesseldeckel entfernen
Raumstation x Abdeckung des Schaltfeldes entfernen (Abb. 3)
x Abdeckklappe öffnen (Abb. 1)
x Blinddeckel von innen aus dem Rahmen heraus-
Hier nicht erden! drücken (Abb. 2)

Einbauschacht
für Siegercontrol

Zentralgerät
PE

Bild 6
Einseitige Erdung der Abschirmung

Abb. 2 Bedienelemente
Bei sternförmigen Datenbusnetzen darf keine dop-
pelte Erdung erfolgen. Die Erdung muß einseitig im
Sternpunkt vorgenommen werden!

Abschirmung PE

PE

B
2-adrige (4-adrige)
Datenbusleitung A

Verteilerklemme

Abzweigdose Abb. 3. Abdeckung des Schaltfeldes

Bild 7
Erdung der Abschirmung bei sternförmigem Datenbus

Netzseite bei HS 3003:


8. Der Außenfühler darf nicht in der Nähe von Sende-
x Schutzleiteranschluss am Stecker PE anschließen.
und Empfangseinrichtungen montiert werden (auf
Garagenwänden in der Nähe von Empfangsein- x Großen 12-poligen Reglerstecker seitlich auf die
richtungen für Garagentoröffner, Amateurfunkan- Grundplatine „Regler Netz“ aufstecken.
tennen, Alarm-Funkanlagen sowie in unmittelbarer x 2-poligen Stecker für Betriebsstundenzähler auf
Nähe von Großsendeanlagen etc.). den Anschluß „BSZ“ aufstecken.

5
Fühlerseite bei HS 3003: Netzseite bei HS 2003:
x Kleinen 9-poligen Reglerstecker seitlich auf der x Großen 12-poligen Reglerstecker seitlich auf die
Fühlerplatine aufstecken. „Platine-Netzanschluss“ aufstecken.
x Auf ordnungsgemäßen Sitz der Stecker achten! x 2-poligen Stecker für Betriebsstundenzähler auf
x Externe Anschlüsse an den Anschlusssteckern an- den Anschluss „BSZ“ aufstecken.
schließen und aufstecken.
x Alle bauseits zu verlegenden Kabel sind nach Fühlerseite bei HS 2003:
Schaltplan anzuschließen. Diese Kabel werden von
hinten in das Schaltfeld eingeführt. x Kleinen 9-poligen Reglerstecker seitlich auf der
Fühlerplatine aufstecken.
x Kabelbäume durch die Einbauöffnung der Front-
blende führen (Abb. 2). x Auf ordnungsgemäßen Sitz der Stecker achten!
x Kabelbäume entsprechend der Kennzeichnung x Externe Anschlüsse an den Anschlusssteckern an-
(X 1 – X 4) auf der Reglerrückseite der Sieger- schließen und aufstecken (Abb. 5).
control aufstecken.
x Alle bauseits zu verlegenden Kabel sind nach
x Regler in Ausschnitt einsetzen und mittels seitlicher Schaltplan anzuschließen. Die Kabel werden je
Schnellklemmvorrichtung arretieren. nach Kesselausführung von unten oder von hinten
in den Schaltkasten eingeführt. Gegebenenfalls
sind die Kabeldurchführungen freizumachen.
x Schaltkasten schließen und Sicherungsschrauben
festdrehen (Abb. 5).

Reglereinbau in den
Schaltkasten HS 2003

x Die beiden Sicherungsschrauben hinten am


HS 2003 lösen.
x Schaltkastenoberteil aufklappen.
fi Umdrehung
x Blinddeckel im Einbauschacht der Siegercontrol
von innen aus dem Rahmen herausdrücken.
x Kabelbäume entsprechend der Kennzeichnung
(X 1 – X 4) auf der Reglerrückseite der Siegercontrol Abb. 6 Befestigung des Zentralgerätes
aufstecken.
x Regler in Ausschnitt einsetzen und mit den seitlichen
Schnellklemmvorrichtungen arretieren. x Schnellklemmvorrichtung gegen Federkraft ein-
drücken und 90° in waagrechte Position drehen.

Grundplatine Fühlerplatine

Abb. 5 HS 2003 mit Grundplatine und Fühlerplatine

6
VA1 VA2 L’
PSF SKF
VA2
VA1
Netzeinspeisung
bauseits!

7
: #

. * 

. *
Die Anschlüsse VA1 (X4-10), VA2 (Klemme X4-11),
SKF (Klemme X4-30) und PSF (Klemme X4-33)
werden direkt an den Reglerklemmen vorgenommen.
4.2 Fühler Montage:
Montage des Außenfühlers AF x Fühler nach der Montageanweisung des Speichers
verlegen und anbringen.
Montageort: x Anschlussstecker WF, 2-polig, grau anschließen
x Nord- oder Ostwand hinter und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist ver-
einem beheizten Hauptraum tauschbar).
x Ca. 2,5 m über dem Erd- x Als PSF direkt an den Reglerklemmen X1-33 und
boden X1-23 (GND) anschließen.
x Nicht über Fenster, Türen,
Luftschächten und nicht
unmittelbar unter Balkon
Abb. 7
oder Dachrinne
x Nicht der Sonnenbestrah- Montage des Abgasfühlers AGF
Außenfühler AF 200
lung aussetzen. oder Delta-T-Fühlers SKF (Zubehör)
Montage:
x Fühlerkabel bis zum Montageort installieren.
x Deckelschrauben lösen und Deckel abnehmen.
x Fühler mittels beiliegender Zentralbefestigungs- Abgasfühler
schraube montieren. Dichtungsscheibe verwen- Befestigungsschraube
den. Kabeleinführung muß nach unten gerichtet Fühlerhalter
sein! l8
x Fühlerkabel so einführen, daß der Kabelmantel von Kessel
der Dichtungslippe umschlossen ist. 2D lD
x Elektrischen Anschluss herstellen.
x Deckel aufbringen und dicht mit dem Unterteil ver- Abgasrohr
schrauben.
x Anschlussstecker AF, 2-polig, weiß anschließen
Abb. 12 Montage des Abgasfühlers
und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist ver-
tauschbar).
Montageort:
Montage des Kesselfühlers KF x Als AGF im Abgasrohr im Mindestabstand des
zweifachen Rohrdurchmessers
2.0 m
x Als SKF in der Tauchhülse des Solarkollektors
oder Festbrennstoffkessels einstecken
Montage:
x Fühlerhalter gemäß Abbildung montieren.
Abb. 8 Kesselfühler KF 200 (KVT 2026)
x Eintauchtiefe des Fühlers in den Kernstrom
Montageort: ermitteln und Fühler arretieren.
x Anschlussstecker FB 2, 2-polig, grün anschlie-
x In Tauchhülse für Thermometer, Temperaturregler,
ßen und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist
Sicherheitstemperaturbegrenzer und Kesselfühler
vertauschbar).
am Heizkessel.
x Als SKF direkt an den Reglerklemmen X1-30 und
Montage: X1-23 (GND) anschließen.
x Fühler anstelle des Blindstückes in die vorhandene
Tauchhülse einschieben.
x Anschlussstecker KF, 2-polig, grün anschließen
und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist ver-
tauschbar).
Montage des Warmwasserfühlers WF oder PSF

5m

Abb. 9 Warmwasserfühler WF (KVT 2056)

Montageort:
x In Tauchhülse oder am Klemmbügel des Warm-
wasserspeichers.

8
Montage des Vorlauffühlers VF Montage des Funkuhrmoduls (Zubehör)
(Siehe Montage- und Bedienungsanleitung FU 77)
Wichtiger Hinweis: Das Funkuhrmodul muß grund-
sätzlich im Innenbereich montiert
werden.
Elektrischer Anschluß am Zentralgerät:
x Anschlussklemmen auf der Reglerrückseite im
Stecker X1 (Klemmen 23, 24 und 27) verwenden.
Abb. 12 Vorlauffühler-Anlegefühler VF 202

Montageort: 23 M - GND (Massebezugspunkt)


x Nach der Mischerkreispumpe Mindestabstand ca. X1 24 + 12 V DC
50 cm. 27 Data
Montage:
x Vorlaufrohr blank machen und Wärmeleitpaste auf- Achtung: Die Anschlüsse dürfen nicht vertauscht
tragen. werden!
x Fühler mittels Spannband auf der Kontaktstelle
bündig zur Rohroberfläche befestigen. Busleitungen
x Anschlussstecker VF, 2-polig, braun anschließen
und aufstecken (der 2-Draht-Anschluss ist ver- Die maximale Leitungslänge bei Busleitungen beträgt
tauschbar). 100 m. Es dürfen nur abgeschirmte Leitungen ver-
wendet werden.
Fühlerleitungen
Die maximal zulässigen Leitungslängen zu den 4.4 Set-Funktion
Fühlern betragen: Sofern bei Anlageninbetriebnahme Regelkreise vor-
handen sind, die nach aktuellem Stand der Anlagen-
CU-Draht max. Länge
ausführung noch nicht fertiggestellt sind bzw. erst
Ø 0.6 mm 20 m später benötigt werden, können diese mittels der Set-
Funktion außer bzw. wieder in Betrieb genommen
1.0 mm2 80 m werden.
Außerbetriebnahme von Regelkreisen
1.5 mm2 120 m
Hierzu sind bei spannungslosem Regelgerät die
jeweiligen Fühler der nicht benötigten Regelkreise
(z.B. Warmwasserkreis) abzuklemmen.
4.3 Raumgeräte Nach Wiedereinschalten des Gerätes ist während des
Montage der Raumstation RS 57 Segmenttests die Taste o solange gedrückt zu halten,
und Raumfühler RFD 51 (Zubehör) bis die Abmeldung der nicht benötigten Regelkreise
durch die nachstehende Anzeige registriert wurde:
Siehe zugehörige Montage- und Bedienungs-
anleitung.
Wichtiger Hinweis: Vor der Montage ist unbedingt
SET
Registrierung durchgeführt
die dem Heizkreis zugeordnete
Heizkreiskennzahl einzustellen. -OK-
Elektrischer Anschluß am Zentralgerät: Gleichzeitig wird eine Fehlermeldung der nicht ange-
x Anschlußstecker FB 1, 2-polig, grün an den folgen- schlossenen Fühler unterbunden. Der abgemeldete
den Klemmen mit allen zugehörigen Raumgeräten Regelkreis erscheint nicht mehr in der Anzeige.
verbinden:
Wiederinbetriebnahme von Regelkreisen
Bei erneuter Inbetriebnahme von abgemeldeten
FB 1 1 A - Datenbus
grün Regelkreisen ist nach gleichem Schema zu verfahren.
2 B - Datenbus
Hierzu sind bei spannungslosem Regelgerät die ent-
FB 2 3 AGF - Abgastemperaturfühler sprechenden Fühler anzuklemmen und mittels der
grün
4 M - GND (Massebezugspunkt) Set-Funktion anzumelden.

Achtung: Die Anschlüsse dürfen nicht vertauscht Achtung: Die optionalen Fühler AGF, SKF und PSF
werden! müssen grundsätzlich angemeldet werden.

9
4.5 Sprachenwahl Fühlerstörmeldungen:
Alle Informationen, die in der Anzeige erscheinen, Bei Fühlerdefekt (Kurzschluß-Unterbrechung)
sind in den Sprachen Deutsch, Französisch und erfolgt eine übergeordnete pauschale Störmeldung
Italienisch aufrufbar. Bei aufgerufener Grundanzei- in Laufschrift:
ge ist zunächst die Taste n oder q ca. eine
Sekunde lang gedrückt zu halten.
Anschließend kann die gewünschte Sprache mit
FEHLEj FUE Pauschale Fehlermeldung

56.0
°C
der Taste n oder q angewählt werden. FEHLEj FUEHLEj
201
: 5
Di23.FEB;99
56.0
°C Grundanzeige Der detaillierte Fehler ist in der Fachmann-Informa-
201
: 5 tionsebene auf der nachfolgenden Seite ersichtlich.
Fühlerkurzschluß: Anzeige – –. –
Taste n oder q betätigen (ca. 1 sec)
Fühlerunterbrechung: Anzeige uuu.
DEUTSCH Werkseinstellung
Beispiel: Außenfühlerdefekt
D
AUSSEN Außenfühler

--.-
°C

n q Kurzschluß

FjANCAIS AUSSEN Außenfühler


F
uu.u
°C
Unterbrechung

n q
Wichtige Hinweise:
Bei defektem Außenfühler werden die Heizkreise
ITALIANO nach einer fiktiven Außentemperatur von 0 ° C gere-
I gelt.
Bei defektem Warmwasserfühler wird die Speicher-
ladepumpe abgeschaltet.
n q

Aussprung:
r
Datenbus-Störmeldungen
Di23.FEB;99 STOEjUNG BUSVEjBINDUNG

56.0
°C Grundanzeige
Verdrahtungsfehler innerhalb des Bus-Systems
201
: 5
FEHLEj ADjESSEINSTELLUNG
Der Aussprung mit Rückkehr zur Grundanzeige Falsche Adresseneinstellung am Zentralgerät
erfolgt mit der Informationstaste r oder nach 10 FEHLEj GEjAET MIT BUSADjESSE 3
Sekunden automatisch. Beliebiger Fehler im Zentralgerät 1...5( hier »3«).
Regler und Raumstationen können auf unterschied-
Beispiel bezüglich vorstehender Anzeige:
liche Sprachen eingestellt werden.
Fehlermeldung erfolgt an alle Raumstationen, die
Werkseitige Einstellung: Deutsch
nicht dem Zentralgerät 3 zugeordnet sind sowie an
alle weiteren Zentralgeräte im Verbund mit Ausnah-
5. Störmeldungen und me des fehlerbehafteten Zentralgerätes 3.
Anlagendiagnose
Das Regelgerät ist mit einer umfangreichen Stör- System-Störmeldung
meldelogik ausgerüstet, welche je nach Geräteaus-
STOEjUNG KESSEL
führung die Art der Störung anzeigt.
Störmeldung erscheint, wenn die Kesseltemperatur
Achtung: Störmeldungen haben gegenüber allen unter 30 °C sinkt und trotz Brenneranforderung
Anzeigen Vorrang und bleiben bis zur nach 30 Minuten kein Anstieg der Kesseltemperatur
Beseitigung der Störung bestehen. um mehr als 2 K zu verzeichnen ist.

10
5.1 Fachmann-Informationsebene Anlageninformationen (Bereich FÜHLER)
Die Fachmann-Informationsebene gliedert sich auf
in zwei Teilbereiche: AUSSEN Außentemperatur

15.5
°C
– Bereich FÜHLER Mittelwert / Aktueller Wert
125
. °C

In diesem Bereich können entsprechend der


jeweiligen Geräteausführung die Anlagentempe-
raturen aller angeschlossenen und angemeldeten
Taste r betätigen
Fühler abgefragt werden.
– Bereich STATUS AT MIN/MAX Außentemperatur

17.0
°C Minimalwert / Maximalwert
In diesem Bereich können die aktuellen Schaltzu-
stände aller im Gerät enthaltenen Relais nachein-
115
. °C
von 00:00 bis 24:00 Uhr

ander überwacht werden.


Taste r betätigen

Einstieg in die Fachmann-Informationsebene


WAjMWASSEj Warmwassertemperatur

52.5
Zum Einstieg ist im Grundanzeige-Modus die Infor- °C (Elektronischer WW-Fühler)
mationstaste r etwa fünf Sekunden gedrückt zu 470
. °C
Sollwert / Istwert
halten, bis in der Anzeige der Bereich FÜHLER
erscheint. oder, falls WW-Thermostat anstelle WW-Fühler:
Die Anwahl der Bereiche STATUS bzw. FÜHLER
erfolgt mit den Tasten k bzw. j...
Die Anlageninformationen werden durch fortlaufen-
WAjMWASSEj Warmwasserthermostat

EIN
(Speicherthermostat)
des Betätigen der Informationstaste r nacheinan-
der abgefragt. Nicht vorhandene Anlageninforma- THEj Schaltzustand EIN/AUS

tionen werden übersprungen.


Ausstieg aus der Fachmann-Informationsebene
Taste r betätigen

Der Ausstieg aus der Fachmann-Informationsebene


erfolgt nach Aufruf der letzten Anlageninformation VOjLAUF KK Vorlauftemperatur

58.0
°C Kesselheizkreis
mit weiterem Betätigen der Informationstaste r
oder automatisch nach ca. 4 Minuten. 545
. °C
Sollwert / Istwert

Taste r betätigen

Di23.FEB;99 Grundanzeige VOjL MK Vorlauftemperatur

56.0 37.0
°C Datum °C Mischerheizkreis
201
: 5 Uhrzeit / Kesseltemperatur
385
. °C
Sollwert / Istwert

Taste r betätigen
Taste r ca. 5 Sekunden
KESSEL Kesseltemperatur
FUEHLEj Bereich FÜHLER

68.5
°C
Sollwert / Istwert
r 670
. °C

Anlageninfos
Taste r betätigen

k j
jAUMT KK Raumtemperatur

21.5
°C Kesselheizkreis
STATUS Bereich STATUS
210
. °C
Sollwert / Istwert

r
Anlageninfos Taste r betätigen

11
jAUMT KK Raumtemperatur WAjMWASSEj Warmwasserkreis

21.5 AUS
°C Kesselheizkreis Betriebsbereitschaft: FREI /SPER

210
. °C
Sollwert / Istwert FjEI Relais WW-Ladepumpe :EIN/AUS

Taste r betätigen Taste r betätigen

ABGAS Abgastemperatur FUNKT. KKP Relais KK-Pumpe


Funktion: KKP, K1, ELH, BYP, ZIRK,

145 AUS
°C
Maximalwert / Aktueller Wert KEIN
168 °C KKP Relaisausgang: EIN/AUS

Taste r betätigen Taste r betätigen

DELTA TEMP Differenztemperatur SKF


MISCHEj Mischerheizkreis

95.0 EIN
°C
Wärmeerzeuger Relais Stellglied: AUF, ZU, OK

SKF AUF
Solarkollektor, Festbrennstoffkessel
Relais MK-Pumpe 1: EIN/AUS
oder Pufferspeicher (Sonderfall)

Taste r betätigen Taste r betätigen

DELTA TEMP Differenztemperatur PSF FUNKT. LP Relais WW-Ladepumpe

62.0 AUS
°C Wärmeabnehmer Funktion: LP, UHR

PSF Pufferspeicher LP Relaisausgang: EIN/AUS

Taste r betätigen Taste r betätigen

Di23.FEB;99 FUNKT. VA1 Variabler Ausgang VA 1

56.0 AUS
°C Grundanzeige Funktion: K1, ZIRK, SMA, KEIN, DTR

201
: 5 ZIjK Relaisausgang: EIN/AUS

Taste r betätigen

FUNKT. VA2 Variabler Ausgang VA 2

AUS
Funktion: BYP, ZIRK, SMA, KEIN, DTR

SMA Relaisausgang: EIN/AUS

Anlageninformationen (Bereich STATUS) Taste r betätigen

BjENNEj Relais Brenner Di23.FEB;99


AUS 56.0
°C Grundanzeige
Schaltzustand EIN / AUS
201
: 5

Taste r betätigen

HEIZUNG Heizung
Aktuelle Betriebsart:

ECO AUS TAG, AbS, ECO,SOM, FRO, THER


Betriebszustand: EIN/AUS

Taste r betätigen

12
5.2. Service-Funktionen
Allgemeine Struktur der Serviceebene

Di23F
. EB 99
°C Grundanzeige
202
: 8 22.5

p Servicetaste ca. 10 Sekunden lang betätigen – Einsprung in die Serviceebene

SEjVICE k PAjAMETEj k Sonderparameter-Ebene


und Fühlerabgleichebene
j r nur mit Code aufrufbar

p p
Alle Parameter in
der Unterebene
PARAMETER
Seite 23

AjCHIV k jELAISTEST k WAjTUNG k VEjBjAUCH k BUS


j j j j
* *

p p p p p
Abruf aller Stör- Prüfung aller Re- Vorgabe von War- Vorgabe von Ver- Datenbusbezoge-
meldungen in der laisfunktionen in tungsdaten in der brauchsdaten in ne Einstellungen
Unterebene der Unterebene Unterebene der Unterebene in der Unterebene
ARCHIV RELAISTEST WARTUNG VERBRAUCH BUS
Seite 14 Seite 15 Seite 16 Seite 18 Seite 20

Einstieg in die Serviceebene Ausstieg aus der Serviceebene


Der Einstieg in die Serviceebene erfolgt, indem die Der Ausstieg aus der Serviceebene erfolgt bei auf-
Taste p ca. 10 Sekunden lang betätigt wird. gerufener Unterebene mittels der Taste r. Innerhalb
Anschließend erscheint automatisch der Bereich einer Unterebene erfolgt der Aussprung durch zwei-
SERVICE. maliges aufeinanderfolgendes Betätigen der Infor-
Der Bereich PARAMETER wird mit der Taste k mationstaste r mit Rücksprung zur Grundanzeige
angewählt, die Rückkehr zum Bereich SERVICE oder ohne weitere Tastenbetätigung nach ca. einer
erfolgt mit der Taste j... Minute automatisch.
Nach Anwahl der gewünschten Bereiche werden
die darin enthaltenen Parameter bzw. Vorgaben mit- Wichtiger Hinweis:
tels der Servicetaste nacheinander aufgerufen und Sofern die gewünschten Parameter nicht unmittel-
können, sofern veränderbar, mit den Korrekturta- bar zur Verfügung stehen bzw. erst in das Anzeige-
sten n bzw. q bearbeitet werden. register geladen werden müssen, erscheint im Dis-
Der Bereich SERVICE enthält die Unterebenen play vorübergehend der Hinweis
– ARCHIV
– RELAISTEST
– WARTUNG WAjTEN.. . .
– VERBRAUCH Daten werden geladen

– BUS
* Funktion nur im Zentralgerät aufrufbar
13
Bereich SERVICE Di23.FEB;99
56.0
Grundanzeige
SEjVICE
°C

20:15

Taste p 10 Sekunden lang betätigen


5.2.1 Unterebene ARCHIV
Diese Unterebene enthält ein Störmelderegister, in SEjVICE
dem maximal zehn Störmeldungen abgespeichert Serviceebene
werden können. Die Störmeldungen werden in
Laufschrift angezeigt, die Abfrage erfolgt in der Rei-
henfolge der eingegangenen Störmeldungen.
Die zuletzt eingegangene (= aktuellste) Störmel-
Taste p betätigen

dung steht vorrangig an erster Stelle (Nr. 01), die


vorangegangenen Störmeldungen werden bei jeder AjCHIV
neuen Störmeldung ranglich nachgestellt. Die zehn- Unterebene ARCHIV
te Störmeldung wird bei Eintreffen einer neuen
Störmeldung gelöscht.
Die Abfrage erfolgt mittels der Taste p in der umge- Taste p betätigen
kehrten Reihenfolge der Eingänge (d.h. letzte Stör-
meldung zuerst). Die Störmeldungen beinhalten Art
der Störung, Uhrzeit und Datum sowie die aktuelle STOEjUNG
Betriebsart. Störmeldung Nr. 1

Anzeigenbeispiele: Nj:01

STOEjUNG Störmeldeanzeige
Taste p betätigen

keine Störmeldung vorhanden


Nj:O1 Evtl. weitere Störmeldungen Nr. 2...9

FEHLEj FUE STOEjUNG


Störmeldeanzeige Störmeldung Nr. 10

Nj:O1
Störmeldung
Nj:10
Taste p betätigen
Beispiel (Störmeldetext in Laufschrift):

STOEjUNG FUEHLEj AM 010


. 39
. 9 UM 144
. 9 UHj AjCHIV Rücksprung zur Unter-
Nj0
: 1 ebene ARCHIV

Hinweis: Alle über die Set-Funktion durchgeführten Taste r betätigen


Anlagenänderungen sowie Nachrüstung
bzw. Erweiterung mit Raumgeräten werden
in der Unterebene ARCHIV gespeichert. SEjVICE Rücksprung zur
Beispiel: Serviceebene

ANLAGENAENDEjUNG AM 265
. 9
. 9 UM162
. 2 UHj
Taste r betätigen
Achtung: Anlagenerweiterungen mit weiteren Zentral-
geräten im Datenbusverbund werden nicht
Di23.FEB;99
56.0
gespeichert. °C Grundanzeige
20:15

14
5.2.2 Unterebene RELAISTEST MK -PUMPE Relais Pumpe Mischerkreis

AUS
In dieser Ebene können die im Zentralgerät enthal- Einstellbereich: AUS, EIN
tenen Relais mittels der Taste p in der nachstehen- Prüfen: Taste n oder q
den Reihenfolge aufgerufen und mit den Korrektur-
tasten n oder q ein- oder ausgeschaltet wer-
den.
Taste p betätigen

Hinweis: Sofern ein Relais eingeschaltet ist, wird


es beim Anwählen des nächsten Relais MISCHEj Relais Mischer (Öffnen)

AUS
Einstellbereich: AUS, EIN
automatisch ausgeschaltet.
AUF Prüfen: Taste n oder q

Taste p betätigen

Di23.FEB;99 MISCHEj Relais Mischer (Schließen)

56.0 AUS
°C Grundanzeige Einstellbereich: AUS, EIN
20:15 ZU Prüfen: Taste n oder q

Taste p 10 Sekunden lang betätigen Taste p betätigen

SEjVICE WW-PUMPE Relais WW-Ladepumpe

AUS
Serviceebene Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q

Taste p betätigen Taste p betätigen

AjCHIV VAjIABEL 1 Relais Variabler Ausgang 1

AUS
Unterebene ARCHIV Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q

Taste k betätigen Taste p betätigen

jELAISTEST VAjIABEL 2 Relais Variabler Ausgang 2

AUS
Unterebene RELAISTEST Einstellbereich: AUS, EIN
Prüfen: Taste n oder q

Taste p betätigen Taste p betätigen

BjENNEj Relais Brenner jELAISTEST Rücksprung zur Unter-

AUS
Einstellbereich: AUS, EIN ebene RELAISTEST
Prüfen: Taste n oder q

Taste p betätigen Taste r betätigen

KK-PUMPE Relais Kesselkreispumpe SEjVICE Rücksprung zur

AUS
Einstellbereich: AUS, EIN Serviceebene
Prüfen: Taste n oder q

Taste p betätigen
Taste r betätigen

15
Di23.FEB;99 WAjT-DATUM Jährliches Wartungsdatum
Werkseinstellung: AUS

56.0 AUS
°C Grundanzeige
Einstellbereich: Aus, 01.01. ...31.12.
20:15 Ändern: Taste n oder q

Taste p betätigen
5.2.3 Unterebene WARTUNG
In dieser Ebene können vom Heizungsfachmann NAECHST IN Wartungsintervall
Werkseinstellung: 364 Tage

364
mehrere Wartungsgrenzwerte eingegeben werden, Einstellbereich: Aus, 1...364 Tage
die bei Überschreitung des ersten Grenzwertes den TAGE Ändern: Taste n oder q
nachstehenden Wartungshinweis in der Anzeige von
Zentralgerät und Raumstationen erscheinen lassen:
Taste p betätigen
WAjTUNGSDIENST HEIZUNG DUjCHFUEHjEN
Die Anzeige erscheint in der obersten Zeile der globa- WAjTUNG Betriebsstunden-Intervall
Werkseinstellung: 1700 h

1700
len Grundanzeige in Laufschrift und im ständigen
Einstellbereich: Aus, 100...9900h
Wechsel von ca. 5 Sekunden mit der Datumsanzeige.
Das Rückstellen der Wartungsanzeige erfolgt in der
BR:LZ Ändern: Taste n oder q

Hausebene – Zähler jESET WAjT ( Seite 47).


Taste p betätigen

Di23.FEB;99 00000 n Brennerstart-Intervall


Werkseinstellung: AUS

56.0 AUS
°C Grundanzeige
Einstellbereich: Aus, 100...40000.
20:15 Bj:ST Ändern: Taste n oder q

Taste p 10 Sekunden lang betätigen Taste p betätigen

SEjVICE ABGASTEMP Abgastemperatur (Grenzmeldewert)


Werkseinstellung: AUS

AUS
Serviceebene Einstellbereich: Aus, 50...250 °C
GW Ändern: Taste n oder q

Taste p betätigen Taste p betätigen

AjCHIV jESET-PAjA Parameter-Reset


Unterebene ARCHIV Rückstellen: Taste n und q

Taste k betätigen Taste p betätigen

jELAISTEST WAjTUNG Rücksprung zur Unter-


Unterebene RELAISTEST ebene WARTUNG

Taste k betätigen Taste r betätigen

WAjTUNG SEjVICE Rücksprung zur


Unterebene WARTUNG
Serviceebene

Taste p betätigen Taste r betätigen

16
Di23.FEB;99 00000 n
56.0 AUS
°C Grundanzeige Brennerstart-Intervall
20:15 Bj:ST
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: Aus, 100...9900 (Brennerstarts)
Ändern: Taste n oder q

Funktionen der Parameter Mit diesem Parameter wird eine Gesamtzahl von
Brennereinschaltungen vorgegeben, nach deren
Ablauf der Wartungshinweis ausgegeben wird.
Die Schrittweite beträgt 100 Starts.
WAjT-DATUM Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion.

AUS
Jährliches Wartungsdatum

ABGASTEMP Abgastemperatur

AUS
Werkseinstellung: AUS
Grenzmeldewert
Einstellbereich: Aus, 01.01...31.12.
GW
Ändern: Taste n oder q
Mit diesem Parameter wird ein festes Datum vorge- Werkseinstellung: AUS
geben, an dem der Wartungshinweis jährlich aus- Einstellbereich: Aus, 50...250 °C (Schritt = 10 K)
gegeben wird. Ändern: Taste n oder q
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion. Sofern am Zentralgerät ein Abgasfühler ange-
schlossen ist, wird bei Überschreitung des einge-
stellten Grenzwertes der Wartungshinweis ausge-
geben.
NAECHST IN Empfohlener Einstellwert:

364
Wartungsintervall Nennabgastemperatur laut Kessel-Montageanweisung
TAGE zzgl. 15...20K bzw. Messung bei sauberem Kessel.
Hinweis: Elektronische Abgas-Analysegeräte können
Werkseinstellung: 364 Tage mit schnelleren Fühlern und anderen Mess-
Einstellbereich: Aus, 1...364 Tage stellen abweichende Abgastemperaturen
anzeigen.
Ändern: Taste n oder q
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion
Mit diesem Parameter wird vom Tag der Aktivierung
an eine Anzahl von Tagen vorgegeben, nach deren
Ablauf der Wartungshinweis ausgegeben wird. jESET PAjA
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion. Reset Wartungsparameter

Löschen: Tasten n und q für ca. 5 Sekunden


WAjTUNG Betriebsstunden-Intervall
gedrückt halten.

1700
Bei aufgerufener Rückstellfunktion werden alle War-
Brennerlaufzeit
Bj:LZ tungsparameter auf ihre Werkseinstellung zurückge-
setzt. Hierzu sind die beiden Korrekturtasten n
und q gemeinsam gedrückt zu halten, bis die Rück-
Werkseinstellung: 1700 h stellung durch die Anzeige
Einstellbereich: Aus, 100...9900 h (Schritt = 100 h)
Ändern: Taste n oder q jESET PAjA
Mit diesem Parameter wird eine Gesamtzeit von
Brennerbetriebsstunden vorgegeben, nach deren -OK-
Ablauf der Wartungshinweis ausgegeben wird.
Bei Einstellwert AUS ist der Parameter ohne Funktion. quittiert wird.

17
5.2.4 Unterebene VERBRAUCH (Aktivierung) Taste k betätigen
In dieser Ebene können vom Heizungsfachmann
aktuelle Brennstoff-Verbrauchswerte eingegeben VEjBjAUCH
werden, die je nach Brennstoffart ausgelitert (Gas- Unterebene VERBRAUCH
zähler) oder über Düsentabellen (Öldurchsatz)
ermittelt werden können.
Aus diesen eingegebenen Werten wird der aktuelle
Verbrauch ermittelt. In der Informationsebene für
Taste p betätigen

den Anlagenbetreiber erscheint bei Aufruf die Ver-


brauchsanzeige in Laufschrift. ANZEIGE Verbrauchsanzeige
Werkseinstellung: AUS
Beispiel für Öl:
VEjBjAUCH SEIT 161. 09
. 9 BETjAEGT
AUS Einstellbereich: AUS, OEL, GAS
Eingeben: Taste n oder q

0004568 LTj
Taste p betätigen (bei Einstellung OEL)

Beispiel für Gas:


0000.00Vh Verbrauch Öl
Werkseinstellung: 0000.00 L/h
VEjBjAUCH SEIT 161. 09
. 9 BETjAEGT Einstellbereich: 0.00...100.00 L/h
0004568 CBM OEL Eingeben: Taste n oder q

oder (bei Einstellung GAS)


Die Rückstellung des Verbrauchswertes erfolgt in
der Hausebene – Zähler jESET VEjB (Seite 50).
000000Vmin Verbrauch Gas
Werkseinstellung: 00000 L/min
Di23.FEB;99 GAS
Einstellbereich: 0...1000.00L/min
Eingeben: Taste n oder q

56.0
°C Grundanzeige
20:15
Taste p betätigen
Taste p 10 Sekunden lang betätigen
VEjBjAUCH Rücksprung zur Unter-
SEjVICE ebene VERBRAUCH
Serviceebene

Taste r betätigen

Taste p betätigen
SEjVICE Rücksprung zur

AjCHIV Serviceebene
Unterebene ARCHIV

Taste r betätigen

Taste k betätigen
Di23.FEB;99
56.0
°C Grundanzeige
jELAISTEST 20:15
Unterebene RELAISTEST

Taste k betätigen

WAjTUNG
Unterebene WARTUNG

18
Funktionen der Parameter Beispiel (bei Öl in Liter, bei Gas in Kubikmeter)

ANZEIGE VEjBjAUCH SEIT 161


. 09
. 9 BETjAEGT

AUS
Verbrauchsanzeige E99999 LTj (bei OEL)
CBM (bei GAS)
Werkseinstellung: AUS
Einstellbereich: AUS, OEL, GAS
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die Art des Brennstoffs.
AUS: Parameter ohne Funktion. In der Betreiber-
Informationsebene werden keine Verbrauchs-
werte angezeigt.
OEL: Zählung in Liter pro Stunde.
GAS: Zählung in Liter pro Minute (= 1/1000 m3 / min)
Bei Einstellwert AUS werden die nachstehenden
Parameter nicht angezeigt.

Bei Einstellung OEL:

0000.00Vh Spezifischer Verbrauch


Ölbrenner
OEL
Werkseinstellung: 0000.00 l/h
Einstellbereich: 0000.00 ... 0100.00 l/h
Ändern: Taste n oder q
Aktuellen Öldurchsatz einstellen.

Bei Sieger Brenner BE 1.1 und BE 2.1


kW 17 21 28 34 43 45 55 68
l/h 1,85 2,26 2,98 3,63 4,74 4,82 5,95 7,32

Umrechnung: 1 l/h = 0,840 kg/h = 0,2642 gal/h

Bei Einstellung GAS:

000000Vmin Spezifischer Verbrauch


Gasbrenner
GAS
Werkseinstellung: 000000 l/min
Einstellbereich: 000000 ... 1000.00 l/min
Ändern: Taste n oder q
Aktuellen Gasdurchsatz einstellen.

Hinweis: Die Verbrauchsanzeige erfolgt erst nach


registriertem Datum (bei Erstinbetriebnah-
me am Folgetag).
Hinweis: Tritt bei der Berechnung des Verbrauchs
ein Überlauf (7 Stellen) oder eine Bereichs-
überschreitung der Berechnungsgrößen
auf, so erscheinen in der Informations-
ebene für den Betreiber folgende Anzeigen:

19
5.2.5 Unterebene BUS BUS-jECHTE Bus-Rechte Kesselheizkreis
Werkseinstellung: 1

-1-
Diese Ebene enthält datenbusbezogene Parameter Einstellbereich: 1, 2, 3
bezüglich der Zugriffsberechtigung zu den Heizkreisen KK Ändern: Taste n oder q
und den jeweiligen Betriebsarten, sowie die Bus-
Adresseinstellung für eventuelle Heizkreiserweiterun-
gen mit mehreren Zentralgeräten im Datenbusverbund.
Taste p betätigen

Di23.FEB;99 BA-ZUGjIFF Betriebsartenzugriff KK


(nur bei Busrecht 2 oder 3)

56.0 AUS
°C Grundanzeige Werkseinstellung: AUS
20:15 KK Einstellbereich: AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q

Taste p 10 Sekunden lang betätigen Taste p betätigen

SEjVICE BUS-jECHTE Bus-Rechte Mischerkreis


Werkseinstellung: 1

-1-
Serviceebene
Einstellbereich: 1, 2, 3
MK Ändern: Taste n oder q

Taste p betätigen Taste p betätigen

Betriebsartenzugriff MK
AjCHIV BA-ZUGjIFF (nur bei Busrecht 2 oder 3)

AUS
Unterebene ARCHIV Werkseinstellung: AUS
MK
Einstellbereich: AUS, EIN
Ändern: Taste n oder q

Taste k betätigen Taste p betätigen

jELAISTEST BUS-ADj Busadresse Zentralgerät


Werkseinstellung: 1

-1--
Unterebene RELAISTEST
Einstellbereich: 1...5
Ändern: Taste n oder q

Taste k betätigen Taste p betätigen

WAjTUNG jESET-PAjA Parameter-Reset


Unterebene WARTUNG
Löschen: Taste n und q

Taste k betätigen Taste p betätigen

VEjBjAUCH BUS Rücksprung zur Unter-


Unterebene VERBRAUCH
ebene BUS

Taste k betätigen Taste r betätigen

BUS SEjVICE Rücksprung zur


Unterebene BUS
Serviceebene

Taste p betätigen Taste r betätigen

20
Di23.FEB;99 Dieser Parameter bestimmt den Betriebsartenzugriff
einer am Kesselheizkreis angeschlossenen Raum-

56.0
°C Grundanzeige
station RS 57 und ist nur bei erweiterter oder
20:15 uneingeschränkter Zugriffsberechtigung aufrufbar.
Bei eingeschaltetem Parameter werden beim Aufruf
der Heizprogramme, Sonderprogramme sowie des
Funktionen der Parameter Urlaubsprogramms die Heizbetriebsarten aller Heiz-
kreise innerhalb einer Regeleinheit bzw. des gesam-
ten Heizsystems auf den Betriebsstatus der Raum-
BUS-jECHTE Bus-Rechte station Kesselheizkreis (KK) gebracht.

KK -1- Kesselheizkreis
Achtung: Dieser Parameter wird übersprungen,
sofern im vorangegangenen Parameter
Werkseinstellung: 1 Bus-Rechte Kesselheizkreis nur eine ein-
Einstellbereich: 1, 2, 3 fache Zugriffsberechtigung eingestellt
Ändern: Taste n oder q wurde!
Dieser Parameter bestimmt den Berechtigungssta- Anwendung: Einfamilienhäuser mit mehreren un-
tus einer am Kesselheizkreis angeschlossenen abhängig gesteuerten Heizkreisen,
Raumstation RS 57 nach folgendem hierarchischen Schulen, Verwaltungsgebäude mit
Schema: unterschiedlichem Belegungscharakter,
jedoch gleichen Ferienzeiten etc.
Einstellwert 1 – einfache Zugriffsberechtigung
Es können nur Schaltzeiten und Parameter des BUS-jECHTE Bus-Rechte

-1-
eigenen Heizkreises gelesen und geändert werden.
Mischerheizkreis
Bei Abruf erscheinen nur die dem Betreiber zuste-
henden Informationen hinsichtlich seines eigenen
MK
Heizkreises. Werkseinstellung: 1
Anwendung: Mieterstatus Einstellbereich: 1, 2, 3
Ändern: Taste n oder q

Einstellwert 2 – erweiterte Zugriffsberechtigung Dieser Parameter bestimmt den Berechtigungssta-


tus einer am Mischerheizkreis angeschlossenen
Dieser Berechtigungsstatus erlaubt den Zugriff zu Raumstation RS 57. Weitere Funktionen siehe Para-
allen Heizkreisen und zum Warmwasserkreis sowie meter Bus-Rechte Kesselheizkreis mit Bezug auf
deren Parameter und Schaltzeiten innerhalb eines den Mischerheizkreis.
Siegercontrol-Zentralgerätes
Anwendung: Hausbesitzerstatus
´´ BA-ZUGjIFF Betriebsartenzugriff
Mischerheizkreis
Einstellwert 3 – uneingeschränkte Zugriffsberechtigung
Dieser Berechtigungsstatus erlaubt bei mehreren
MK AUS Nicht aufrufbar, wenn Parameter
BUS-RECHTE MK = 1

Siegercontrol-Zentralgeräten im Datenbusverbund
den uneingeschränkten Zugriff zu allen Heiz- und Werkseinstellung: AUS
Warmwasserkreisen und damit zum gesamten Einstellbereich: AUS, EIN
Regelsystem. Ändern: Taste n oder q
Anwendung: Hausmeisterstatus Dieser Parameter bestimmt den Betriebsartenzugriff
Leitstelle einer am Mischerheizkreis angeschlossenen Raum-
station RS 57. Weitere Funktionen siehe Parameter
Hinweis: Bei Busrecht 2 oder 3 mit Raumstation
Betriebsartenzugriff Kesselheizkreis mit Bezug auf
erfolgt die Warmwasserbereitung nach dem
den Mischerheizkreis.
Zeitprogramm Hausebene - Parameter 10.

BA-ZUGjIFF Betriebsartenzugriff
Kesselheizkreis
BUS-ADj Bus-Adresse

KK AUS Nicht aufrufbar, wenn Parameter


BUS-RECHTE KK = 1 -1- Zentralgerät

Werkseinstellung: AUS Werkseinstellung: 1


Einstellbereich: AUS, EIN Einstellbereich: 1...5
Ändern: Taste n oder q Ändern: Taste n oder q

21
Die vorliegende Gerätekonzeption erlaubt bei
mehreren mischer- bzw. thermostatisch-gesteuer-
ten Heiz- und Warmwasserkreisen eine Heizkreis-
erweiterung mit zusätzlich vier weiteren Zentral-
geräten. Diese werden durch eine entsprechende
Bus-Adresse gekennzeichnet, welche über den
bidirektional arbeitenden Datenbus eine selektive
Kommunikation zwischen der Basiseinheit und den
interaktiven Untereinheiten ermöglicht. Jede Unter-
einheit selbst kann die Daten von max. 3 Raum-
stationen über die zugeordnete Bus-Adresse
übertragen.
Grundsätzlich ist zu beachten, daß der Basiseinheit
stets die Adresse 1 zugeordnet wird.
Weitergehende Informationen sind der Bedienungs-
anleitung für die Raumstation RS 57 zu entnehmen.

jESET-PAjA
Reset Busparameter

Löschen: Tasten n und q für ca. 5 Sekunden


gedrückt halten.
Bei aufgerufener Rückstellfunktion werden alle Bus-
parameter auf ihre Werkseinstellung zurückgesetzt.
Hierzu sind die beiden Korrekturtasten n und q
gemeinsam gedrückt zu halten, bis die Rückstellung
durch die Anzeige

jESET-PAjA
-OK-
quittiert wird.

22
5.2.6 Parameterebene
Diese Programmierebene erfordert eine umfassen- Fällt die Raumtemperatur unter den eingestellten
de Kenntnis von regelungstechnischen Abläufen in Raumsollwert, wird der Heizbetrieb wieder aufge-
der Heizungstechnik und sollte ausschließlich dem nommen.
Heizungsfachmann vorbehalten bleiben. In dieser Eine erneute Abschaltung erfolgt, wenn die Raum-
Ebene sind alle regelungstechnischen Parameter temperatur den eingestellten Raumsollwert um 1 K
untergebracht, welche eine exakte Anpassung an überschreitet. Liegt zu diesem Zeitpunkt die Außen-
die unterschiedlichen Systeme und Gebäude erfor- temperatur noch unter der eingestellten Frostgren-
dern, um einen störungsfreien Betrieb bei höchster ze, bleiben lediglich die Heizkreispumpen in
Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Betrieb.
Hinweis:
Sofern nicht jeder Heizkreis mit einer Raumtempe-
Di23.FEB;99 raturerfassung betrieben wird, können die einzel-

56.0
°C Grundanzeige nen Heizkreise unterschiedliche Frostschutzfunktio-
20:15 nen aufweisen. Wird z. B. der Mischerheizkreis mit
Raumtemperaturerfassung betrieben und ist der
Kesselheizkreis nicht belegt, so sollten dessen
Taste p 10 Sekunden lang betätigen Heizkennlinie und Raumtemperatur-Sollwert so
niedrig wie möglich eingestellt werden.

SEjVICE Achtung: Ein direkter Pumpenheizkreis (KKP) kann


durch die Thermostatfunktion der Raum-
Serviceebene
station abgeschaltet werden.

Kessel-Speicherfrostschutz
Taste k betätigen Sinkt die Temperatur im Kessel bzw. im Warmwas-
serspeicher unter 5 °C, erfolgt eine Aufheizung bis
zur vorgegebenen Kesselminimaltemperatur zuzüg-
PAjAMETEj lich der eingestellten Schaltdifferenz bzw. auf eine
Parameterebene Warmwassertemperatur von 7,5 °C.

Mischerkreis-Frostschutz
Sinkt die Vorlauftemperatur des Mischerheizkreises
Taste p betätigen unter 5 °C, erfolgt ein zeitlich begrenztes Zwi-
schenheizen von einer Stunde entsprechend dem
FjOST Parameter 1
jeweiligen Anforderungswert.

03.0
°C
Frostschutzgrenze

Werkseinstellung: 3 °C
Taste p betätigen
Einstellbereich: -10...+10 °C
Ändern: Taste n oder q KLIMAZONE Parameter 2

-12.0
°C
Um ein Einfrieren der Heizungsanlage im Abschalt- Klimazone
betrieb zu verhindern, ist das Regelgerät mit einer
elektronischen Frostsicherung ausgestattet.
Werkseinstellung: -12 °C
R - Betrieb ohne Raumtemperaturerfassung Einstellbereich: -20...0 °C
Unterschreitet die Außentemperatur (aktueller Wert) Ändern: Taste n oder q
den eingestellten Grenzwert, wird der Heizbetrieb Unter der Klimazone versteht man den kältesten zu
wieder aufgenommen. Der Heizbetrieb wird unter- erwartenden Außentemperaturwert.
brochen, wenn die Außentemperatur den eingestell-
Bei der Wärmebedarfsdeckung wird dieser Wert für
ten Grenzwert um 1 K überschreitet.
die Auslegung der Heizungsanlage zugrunde gelegt.
Gleichzeitig definiert dieser Parameter den jeweils
R -Betrieb mit Raumtemperaturerfassung
gewählten Steilheitswert der Heizkennlinie bezüglich
Sofern die Raumtemperatur über dem eingestellten des eingestellten Parameterwertes.
Raumsollwert liegt, gehen bei Außentemperaturen
unter der eingestellten Frostgrenze lediglich die
Heizkreispumpen in Betrieb.

23
Taste p betätigen Taste p betätigen

GEBAEUDE Parameter 3 KK-AUSGANG Parameter 5

-1-
Variabler Ausgang KKP
Gebäudeart
NOjM KKP Kesselkreispumpe (X3-3)

Werkseinstellung: NORM (normale Bauweise) Werkseinstellung: 1 = KKP


Einstellbereich: LCHT (leichte Bauweise) Einstellbereich: 1...6
NORM (normale Bauweise) Ändern: Taste n oder q
SCHW (schwere Bauweise)
Dieser Parameter bestimmt die Funktion des Aus-
Ändern: Taste n oder q gangs X3-3 entsprechend seiner Einstellung:
Dieser Parameter nimmt Rücksicht auf die jeweilige
Gebäudeart durch unterschiedliche Berechnung des
1 = KKP Der Relaisausgang dient zur Ansteue-
Außentemperatur-Mittelwertes entsprechend seiner rung der Umwälzpumpe des gleitenden
Einstellung. (ungemischten) Kesselheizkreises.
Bei leichter Bauart wird der Mittelwert über einen Zeit- 2 = K1 Der Relaisausgang dient zur Ansteue-
raum von 2 Stunden gebildet. rung einer Zubringerpumpe. Der Aus-
Anwendung: Holzhäuser, Leichtsteingebäude gang wird bei jeder Heiz- oder Warm-
wasseranforderung an den Kessel aktiv.
Bei normaler Bauart wird der Mittelwert über einen
Zeitraum von 8 Stunden gebildet. 3 = ELH Der Relaisausgang dient zur Ansteue-
Anwendung: mittelschweres Mauerwerk aus Hohlblock- rung eines Elektroheizstabes. Der Aus-
bzw. Ziegelstein gang wird bei einer automatischen Som-
merabschaltung aktiv.
Bei schwerer Bauart wird der Mittelwert über einen Achtung:
Zeitraum von 24 Stunden gebildet. Zur Begrenzung der Warmwassertempe-
Anwendung: schweres Mauerwerk aus Tuffstein, Natur- ratur ist bauseits ein geeigneter Tempe-
stein raturregler (Thermostat) einzusetzen.
4 = BYP Der Relaisausgang dient zur Ansteue-
rung einer Rücklaufanhebepumpe. Der
Ausgang wird entsprechend der nach-
stehenden Einstellung aktiviert:

Einstellwert EIN:
Aktivierung des Ausgangs bei jeder
Brenneranforderung (ohne Fühlerfunkti-
on)
SOM-WIN Parameter 4 Einstellwert 40...80 °C:

EIN
Sommer-/Winterzeit- Der Ausgang wird aktiviert, wenn die
AUTO Umschaltautomatik Rücklauftemperatur den eingestellten
Wert unterschreitet.
Der Ausgang wird deaktiviert bei Über-
Werkseinstellung: EIN
schreiten des Einstellwertes zuzüglich
Einstellbereich: EIN (mit automatischer Umstellung)
einer festen Schaltdifferenz von 5 K.
AUS (ohne Umstellung, MEZ)
Ändern: Taste n oder q 5 = ZIRK Der Relaisausgang steuert eine Warm-
wasserzirkulationspumpe nach dem in
In einzelnen seltenen Fällen, in denen die jährlich wie- der Hausebene (Parameter 11) zugeord-
derkehrenden Umstellungstermine von Winter- auf neten Schaltzeitenprogramm.
Sommerzeit und umgekehrt nicht existieren, kann die 6 = KEIN Der Relaisausgang hat keine Steuerfunk-
automatische Umstellung ausgeschaltet werden. tion.
Anwendung: Länder, die nicht an der Zeitumstellung
beteiligt sind.

24
Dieser Parameter bestimmt die Funktion des Aus-
Taste p betätigen
gangs X4-11 entsprechend seiner Einstellung:
2 = BYP Der Relaisausgang dient zur Ansteue-
WW-AUSGANG Parameter 6 rung einer Rücklaufanhebepumpe. Der

-1-
Variabler Ausgang LP Ausgang wird entsprechend der nach-
LP Speicherladepumpe (X3-5)
stehenden Einstellung aktiviert:
Werkseinstellung: 1 = LP Einstellwert EIN:
Einstellbereich: 1, 2 Aktivierung des Ausgangs bei jeder Bren-
Ändern: Taste n oder q neranforderung (ohne Fühlerfunktion).
Dieser Parameter bestimmt die Funktion des Aus- Einstellwert 40...80 °C:
gangs X3-5 entsprechend seiner Einstellung: Der Ausgang wird aktiviert, wenn die
Rücklauftemperatur den eingestellten
1 = LP Der Relaisausgang dient zum Ansteuern
Wert unterschreitet.
einer Speicherladepumpe
Der Ausgang wird deaktiviert bei Über-
2 = UHR Der Relaisausgang wird gemäß den schreiten des Einstellwertes zuzüglich
Warmwasserschaltzeiten gesteuert einer festen Schaltdifferenz von 5 K.
Anwendung: Freigabe von Wärmepumpen zu den
3 = ZIRK Der Relaisausgang steuert eine Warm-
tariflich vorgeschriebenen Zeiten.
wasserzirkulationspumpe nach dem in
der Hausebene (Parameter 11) zugeord-
Taste p betätigen netem Schaltzeitenprogramm.
4 = SMA Der Relaisausgang fungiert als allgemei-
ne Sammelstörmeldung.
AUSG VA1 Parameter 7

-3-
Variabler Ausgang 1 (X4-10) 5 = KEIN Der Relaisausgang X4-11 hat keine Steu-
ZIjK Zirkulationspumpe erfunktion.
6= DTR Der Relaisausgang steuert das Stellglied
Werkseinstellung: 3 = ZIRK des Delta-T-Reglers gemäß seiner Funktion.
Einstellbereich: 1, 3...5
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die Funktion des Aus- Taste p betätigen
gangs X4-10 entsprechend seiner Einstellung:
1 = K1 Der Relaisausgang dient zur Ansteue-
rung einer Zubringerpumpe. Der Aus-
LZ-ZIjK Parameter 9

5
Sparintervall
gang wird bei jeder Heiz- oder Warm-
wasseranforderung an den Kessel aktiv. MIN min
Zirklulationspumpe

3 = ZIRK Der Relaisausgang steuert eine Warm- Werkseinstellung: 5 min


wasserzirkulationspumpe nach dem in Einstellbereich: 1...20 min
der Hausebene (Parameter 11) zugeord- Ändern: Taste n oder q
neten Schaltzeitenprogramm.
Dieser Parameter dient zur kostensparenden
4 = SMA Der Relaisausgang fungiert als allgemei- Steuerung einer Warmwasserzirkulationspumpe
ne Sammelstörmeldung. durch frei programmierbare Einschaltintervalle
5 = KEIN Relaisausgang ist ohne Steuerfunktion. während der Betriebsbereitschaftszeiten.
6= DTR Der Relaisausgang steuert das Stellglied Mit diesem Einstellwert wird die Laufzeit der Zirkula-
des Delta-T-Reglers gemäß seiner Funktion. tionspumpe in einem fest vorgegebenen Zeitfenster
von 20 Minuten zwischen 1 und 20 Minuten vorge-
geben.
Taste p betätigen Beispiel bei Einstellung 5 min.:
ZP läuft 5 min, anschließend 15 min Pause.
AUSG VA2 Parameter 8
Bei Einstellwert 20 min läuft die Zirkulationspumpe

-4-
im Dauerbetrieb innerhalb des aktiven Schaltzeiten-
Variabler Ausgang 2 (X4-11)
SMA programms.
Hinweis: Dieser Parameter wird nur angezeigt,
Werkseinstellung: 4 = SMA
wenn ein variabler Ausgang zur Steuerung
Einstellbereich: 2...5
einer Zirkulationspumpe programmiert
Ändern: Taste n oder q wurde.

25
Taste p betätigen Taste p betätigen

VOjjANG Parameter 10 KESSEL-VL Parameter 12

EIN 10.0
Warmwasserbetriebsart °C Vorlauf-Minimaltemperatur
WW WW-Vorrang - WW-Parallelbetrieb
MIN Kesselheizkreis

Werkseinstellung: EIN (Warmwasser-Vorrang) Werkseinstellung: 10 °C


Einstellbereich: EIN (Vorrangbetrieb) Einstellbereich: 10 °C... (Einstellwert Parameter 13)
AUS (Parallelbetrieb) Ändern: Taste n oder q
Ändern: Taste n oder q Dieser Parameter begrenzt die Vorlauftemperatur
Im Vorrangbetrieb werden während einer Speicher- des ungemischten Kesselheizkreises nach unten
ladung die Heizkreispumpen abgeschaltet und die entsprechend seinem Einstellwert, der während des
Mischer (sofern vorhanden) geschlossen. Die Ener- Heizbetriebes nicht unterschritten wird.
gie des Heizkessels wird ausschließlich zur Ladung Ausnahmen: Abschaltung im Standby-Betrieb ober-
des Warmwasserspeichers bereitgestellt. halb der Frostschutzgrenze.
Im Parallelbetrieb bleiben die Heizkreise während Abschaltung im reduzierten Automa-
der Speicherladung in Funktion. Die bei der Ladung tikbetrieb bei aktivierter ECO-Funktion
des Warmwasserspeichers entstehenden Übertem- oberhalb der Frostschutzgrenze.
peraturen werden durch die Mischer abgeregelt. Abschaltung im ständig reduzierten
Achtung: Im Parallelbetrieb wird ein ungemischter Betrieb bei aktivierter ECO-Funktion.
Heizkreis bei Warmwasseranforderung Automatische Sommerabschaltung.
mit der Speicherladetemperatur versorgt. Anwendung: Fußbodenminimalbegrenzung
Dies kann zu einer Überheizung in Wohn-
räumen führen, sofern die Heizkörper Lüftungsvorregelung
nicht mit Thermostatventilen ausgerüstet Konvektorheizung
sind.

Taste p betätigen Taste p betätigen

FjOST-PAjA Parameter 11 KESSEL-VL Parameter 13

EIN 75.0
Witterungsgeführter °C Vorlauf-Maximaltemperatur
WW WW-Parallelbetrieb
MAX Kesselheizkreis

Werkseinstellung: EIN Werkseinstellung: 75 °C


Einstellbereich: AUS, EIN Einstellbereich: (Einstellwert Parameter 12) ...90 °C
Ändern: Taste n oder q Ändern: Taste n oder q
Bei Außentemperaturen über der eingestellten Dieser Parameter begrenzt die Vorlauftemperatur
Frostschutzgrenze ist die Speicherladung vorrangig des ungemischten Kesselheizkreises nach oben
gegenüber dem Heizbetrieb (WW-Vorrang). entsprechend seinem Einstellwert, der während des
Während der Speicherladung werden die Heizkreis- Heizbetriebes nicht überschritten wird.
pumpen blockiert und evtl. vorhandene Mischer
geschlosssen. Achtung: Zum Schutz von Fußbodenanlagen
gegen unzulässiges Überheizen (Stör-
Sinkt die Außentemperatur unter die eingestellte fall - Handbetrieb) muß in jedem Fall
Frostschutzgrenze (siehe Parameter 1), bleiben bei eine reglerunabhängige Maximaltem-
Warmwasseranforderung die Heizkreise weiter in peraturbegrenzung installiert werden.
Funktion (WW-Parallelbetrieb). Hierzu empfiehlt sich ein Anlegether-
mostat, über dessen Schaltkontakt die
Steuerphase der jeweiligen Heizkreis-
pumpe geschleift wird. Der Thermostat
ist auf die maximal zulässige Anlagen-
temperatur einzustellen.

26
Hinweis: Sofern Kessel-Minimalbegrenzung und Dieser Parameter nimmt Bezug auf die Art des Hei-
Kessel-Maximalbegrenzung mit dem zungssystems (Fußboden-, Radiator-, Kon-
gleichen Einstellwert versehen werden, vektorheizung) und ist dem Exponenten der jeweils
regelt der Kesselheizkreis nach dem zum Einsatz kommenden Verbraucher anzupassen.
vorgegebenen Einstellwert (Festwertre- Der Einstellwert bestimmt den Krümmungsverlauf
gelung bzw. Konstanttemperaturrege- der Heizkennlinie des ungemischten Kesselheizkrei-
lung). Die witterungsgeführte Regel- ses und gleicht damit durch seinen der Einstellung
funktion ist damit außer Betrieb. entsprechenden progressiven Verlauf Wirkungs-
gradverluste im niedrigen Temperaturbereich aus.
Anwendung: Lüftungsvorregelung
Schwimmbadregelung Zur Auswahl stehen drei unterschiedliche Ein-
stellwerte:
Torschleier etc.
FUSS Leicht progressive Heizkennlinien für Fußbo-
den- oder andere Flächenheizungen.
Taste p betätigen
RADI Normale Heizkennlinien für Heizkörper mit
Parallelverschiebung der Heizkennlinie um
MISCHEj Parameter 14 + 10 K.

10.0
°C Vorlauf-Minimaltemperatur KONV Progressive Heizkennlinien für Konvektor-
MIN Mischerheizkreis
bzw. Lüfteranwendungen mit höheren Start-
temperaturen, Parallelverschiebung der
Werkseinstellung: 10 °C Heizkennlinie um + 20 K.
Einstellbereich: 10°C... (Einstellwert Parameter 15)
Ändern: Taste n oder q
Taste p betätigen
Dieser Parameter begrenzt die Vorlauftemperatur
des Mischerheizkreises nach unten entsprechend
seinem Einstellwert, der während des Heizbetriebes
nicht unterschritten wird. Weitere Funktionen siehe
jAUMFAKTOj Parameter 17

100
Raumeinflußfaktor
Parameter 12 mit Bezug auf den Mischerheizkreis.
KK Kesselheizkreis

Werkseinstellung: 100 %
Taste p betätigen
Einstellbereich: 0...500 %
Ändern: Taste n oder q
MISCHEj Parameter 15 Dieser Parameter bestimmt, in welchem Maß eine

75.0
°C Vorlauf-Maximaltemperatur Abweichung der Raumtemperatur vom vorgegebe-
MAX Mischerheizkreis
nen Sollwert Einfluß auf die Regelung der Kesselvor-
lauftemperatur nimmt.
Werkseinstellung: 75 °C
Sofern keine Differenz zwischen vorgegebenem
Einstellbereich: (Einstellwert Parameter 14) ...90 °C
Raum-Sollwert und aktuellem Raum-Istwert besteht,
Ändern: Taste n oder q wird die Kesselvorlauftemperatur entsprechend der
Dieser Parameter begrenzt die Vorlauftemperatur eingestellten Heizkennlinienwerte geregelt.
des Mischerheizkreises nach oben entsprechend Sofern eine Abweichung der Raumtemperatur vom
seinem Einstellwert, der während des Heizbetriebes eingestellten Sollwert auftritt, wird die Heizkennlinie
nicht überschritten wird. Weitere Funktionen siehe auf der Raumtemperaturachse derart verstellt, daß
Parameter 13 mit Bezug auf den Mischerheizkreis. die Regelabweichung kompensiert wird. Der Betrag
der Verschiebung ist dabei abhängig von der Ein-
stellung des Raumeinflusses.
Taste p betätigen
Hierbei gilt folgende Beziehung:

KK-SYSTEM Parameter 16
Wärmeverteiler
Korrigierter Sollwert = aktueller Sollwert - ( Abweichung x100Raumeinfluß )
Kesselheizkreis
jADI Heizkörperexponent Beispiel: eingestellter Raumsollwert = 21 °C
Werkseinstellung: RADI (1.31) aktuelle Raumtemperatur = 20 °C
Einstellbereich: Abweichung = -1 K
FUSS ( = Fußbodensysteme): 1.10 Bei Raumeinfluß 200 % gilt:
RADI ( = Radiatorsysteme): 1.31 Korrigierter Raumsollwert =
KONV ( = Konvektorsysteme): 1.40
Ändern: Taste n oder q 21 °C — (-
1 K · 200
100
)
= 23 °C

27
Die Kesseltemperatur wird nach einer Heizkennlinie
geregelt, welche einer Raumtemperaturvorgabe von
Taste p betätigen

23 °C entspricht.
Höhere Einstellwerte haben ein schnelleres Ausre- THEjMOSTAT Parameter 19

2
geln der Regelabweichung zur Folge, verringern Thermostatfunktion
jedoch die Stabilität des Regelkreises und können
KK
K
Kesselheizkreis
bei zu hoch eingestellten Werten zum Schwingen
der Regelgröße (= Raumtemperatur) führen. Werkseinstellung: 2 K
Einstellbereich: AUS, 1...5 K
Ändern: Taste n oder q
Taste p betätigen Dieser Parameter bestimmt einen raumtemperatur-
bezogenen Grenzwert mit einstellbarer Schaltdiffe-
renz. Überschreitet die Raumtemperatur den jeweili-
ADAPTION Parameter 18 gen Raumsollwert um den eingestellten Betrag der

AUS
Heizkennlinienadaption Schaltdifferenz, wird der Heizbetrieb unterbrochen
KK Kesselheizkreis (Brenner und Heizkreispumpe ausgeschaltet).
Der Heizbetrieb wird wieder aufgenommen, wenn
Werkseinstellung: AUS die Raumtemperatur den aktuellen Raumsollwert
Einstellbereich: AUS, EIN unterschreitet.
Ändern: Taste n oder q Bei Einstellwert AUS ist die Thermostatfunktion
Unter der Adaption versteht man die selbsttätige nicht wirksam.
Anpassung der Heizkennliniensteilheit an die
Gebäudekennwerte unter ständiger Erfassung der
Außen-, Vorlauf- und Raumtemperatur. Zur Ermitt- Taste p betätigen
lung der optimalen Gebäude-Kennlinie sind längere
Heizphasen notwendig, um einen Ausgleich zwi-
schen Wärmezuführung und Wärmeabnahme zu EIN-OPTI Parameter 20

AUS
gewährleisten. Die Adaption bewirkt ein gezieltes Einschaltoptimierung
und von der Regelabweichung abhängiges Nach-
stellen der Heizkennlinie.
KK Kesselheizkreis

Werkseinstellung: AUS
Eine Adaption wird unter folgenden Bedingungen
zugelassen: Einstellbereich: AUS, 1...8 (h)
Ändern: Taste n oder q
– bei eingeschaltetem Adaptionsparameter
Der Parameter Einschaltoptimierung berechnet
– bei allen Automatikprogrammen während des
innerhalb des vorgegebenen Einstellwertes (Zeitfen-
Heizbetriebs
ster) und unter Berücksichtigung der Außen- und
– bei ständigem Heizbetrieb Raumtemperatur (Wärmeverlust) den spätesten Auf-
– bei gemittelten Außentemperaturen < 16°C heizzeitpunkt, um zu vorgegebenem Belegungsbe-
– bei Raumtemperaturabweichungen vom aktuellen ginn die gewünschte Raumtemperatur zu erhalten.
Sollwert > ±1 K. Bei eingeschaltetem Parameter beziehen sich die in
den Schaltzeiten-Programmen abgespeicherten Ein-
Eine Adaption wird nicht durchgeführt schaltzeiten nicht mehr auf den Heizbeginn, sondern
– während der Optimierungsphasen auf den Belegungsbeginn (d.h. der Zeitpunkt, zu dem
– bei ausgeschalteter Heizkennlinienadaption die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist).
– bei eingestelltem Raumeinfluß = 0% (Parameter 17)
– bei defektem bzw. nicht angeschlossenem Außen-
fühler Taste p betätigen
– bei allen Automatikprogrammen während des
reduzierten Betriebs
– bei dauernd reduziertem Betrieb
AUS-OPTI Parameter 21

AUS
Ausschaltoptimierung
– bei Erreichen der Kesselmaximaltemperatur
KK Kesselheizkreis

Hinweis: Bei nachträglicher Verstellung des Para-


meters Heizkennliniensteilheit in der Werkseinstellung: AUS
Betreiberebene wird die Heizkennlinie neu Einstellbereich: AUS, 1...4 (h)
adaptiert. Ändern: Taste n oder q

28
Der Parameter Ausschaltoptimierung bewirkt eine
zeitlich vorverlegte Abschaltung des Kesselheiz-
Taste p betätigen

kreises innerhalb des vorgegebenen Einstellwertes


(Zeitfenster) unter Berücksichtigung der Außen-
und Raumtemperatur (Wärmeverlust) und berech-
ADAPTION Parameter 24

AUS
Heizkennlinienadaption
net den frühesten Absenkzeitpunkt, um bis zum
Belegungsende die gewünschte Raumtemperatur MK Mischerheizkreis

ohne nennenswerten Komfortverlust zu ge-


Werkseinstellung: AUS
währleisten.
Einstellbereich: AUS, EIN
Bei eingeschaltetem Parameter sind die in den Ändern: Taste n oder q
Schaltzeitenprogrammen abgespeicherten Aus-
schaltzeiten nicht mehr auf das Heizende, sondern Funktionen siehe Parameter 18 mit Bezug auf den
auf das Belegungsende bezogen. Mischerheizkreis.

Taste p betätigen
Taste p betätigen

MK -SYSTEM Parameter 22
Wärmeverteiler THEjMOSTAT Parameter 25

2
Mischerheizkreis Thermostatfunktion
FUSS
MK
Heizkörperexponent K
Mischerheizkreis

Werkseinstellung: FUSS (1.10) Werkseinstellung: 2 K


Einstellbereich: Einstellbereich: AUS, 1...5 K
FUSS ( = Fußbodensysteme): 1.10 Ändern: Taste n oder q
RADI ( = Radiatorsysteme): 1.31
KONV ( = Konvektorsysteme): 1.40 Weitere Funktionen siehe Parameter 19 mit Bezug
auf den Mischerheizkreis.
Ändern: Taste n oder q Bei aktivem Frostschutz läuft die Heizkreispumpe
Dieser Parameter nimmt Bezug auf die Art des Hei-
zungssystems (Fußboden-, Radiator-, Kon-
vektorheizung) und ist dem Exponenten der jeweils Taste p betätigen
zum Einsatz kommenden Verbraucher anzupassen.
Der Einstellwert bestimmt den Krümmungsverlauf
der Heizkennlinie des Mischerheizkreises und EIN-OPTI Parameter 26

AUS
gleicht damit durch seinen der Einstellung entspre- Einschaltoptimierung
chenden progressiven Verlauf Wirkungsgradverluste MK Mischerheizkreis
im niedrigen Temperaturbereich aus.
Weitere Funktionen siehe Parameter 16 mit Bezug Werkseinstellung: AUS
auf den Mischerheizkreis. Einstellbereich: AUS, 1...8(h)
Ändern: Taste n oder q
Taste p betätigen Weitere Funktionen siehe Parameter 20 mit Bezug
auf den Mischerheizkreis.

jAUMFAKTOj Parameter 23

100
Raumeinflußfaktor Taste p betätigen
MK Mischerheizkreis

Werkseinstellung: 100 % AUS-OPTI Parameter 27

AUS
Einstellbereich: 0...500 % Ausschaltoptimierung
Ändern: Taste n oder q MK Mischerheizkreis

Dieser Parameter bestimmt, in welchem Maß eine


Abweichung der Raumtemperatur vom vorgegebe- Werkseinstellung: AUS
nen Sollwert Einfluß auf die Regelung der Vorlauf- Einstellbereich: AUS, 1...4(h)
temperatur des Mischerheizkreises nimmt. Ändern: Taste n oder q
Weitere Funktionen siehe Parameter 17 mit Bezug Weitere Funktionen siehe Parameter 21 mit Bezug
auf den Mischerheizkreis. auf den Mischerheizkreis.

29
Taste p betätigen Taste p betätigen

P-BEjEICH Parameter 28 DELTA HYS Parameter 31

200. 8
Proportionalbereich Einschaltdifferenz
MK SD
K K
Mischerheizkreis Delta-T-Regelung

Werkseinstellung: 8 K
Werkseinstellung: 20 K
Einstellbereich: 2 K...30 K
Einstellbereich: 2...30 K
Ändern: Taste n oder q
Ändern: Taste n oder q
Überschreitet die Temperaturdifferenz zwischen den
Der Proportionalbereich bestimmt ein zum jeweiligen
Fühlern SKF und PSF den eingestellten Wert, so wird
Sollwert der Regelgröße (Vorlauftemperatur) liegen-
der Ausgang der Differenztemperaturregelung aktiv.
des Temperaturfenster, innerhalb dem eine stetige
Der Ausgang wird inaktiv, wenn die Temperaturdiffe-
Regelung erfolgt. Außerhalb dieses Bereiches ist
renz unter den halben Wert der Einschaltdifferenz fällt.
das Stellglied je nach Richtung der Abweichung
ständig offen oder geschlossen. Taste p betätigen
Der Proportionalbereich ist so einzustellen, daß ein
stabiles Regelverhalten gewährleistet ist. Zu klein
eingestellte Bereiche führen zu bleibenden Regel- DELTA EIN Parameter 32

10
schwingungen, zu groß eingestellte Bereiche führen °C Freigabe-Temperatur
zu längeren Ausregelzeiten. MIN SKF-Fühler

Werkseinstellung: 10 °C
Einstellbereich: AUS, 10...80 °C
Taste p betätigen Ändern: Taste n oder q
Die Differenztemperaturregelung wird erst freigege-
ben, wenn die Temperatur am Fühler SKF den ein-
jUECKLAUF Parameter 29 gestellten Wert überschreitet.

50.0
°C Rücklauf-Minimal-
SOLL temperaturbegrenzung Taste p betätigen

Werkseinstellung: 50 °C
Einstellbereich: EIN, 40...80 °C DELTA AUS Parameter 33

90
°C Maximalbegrenzung
Ändern: Taste n oder q
Sofern am Fühlereingang X1-28 ein entsprechender MAX PSF-Fühler

Rücklauffühler angeschlossen und über die Set- Werkseinstellung: 90 °C


Funktion angemeldet wurde, erfolgt eine kontinuierli- Einstellbereich: 40...95 °C
che Begrenzung der Rücklauftemperatur mittels Ein- Ändern: Taste n oder q
schalten einer Bypasspumpe.
Die Differenztemperaturregelung wird gesperrt, wenn
die Temperatur am Fühler PSF den eingestellten Wert
überschreitet.
Taste p betätigen
Taste p betätigen

FUEHLEj Parameter 30
jESET-PAjA
PtC
Fühlerart
WW Warmwasser Reset Serviceparameter

Werkseinstellung: PtC
Einstellbereich: PtC (Fühler), THER (Thermostat) Löschen: Tasten n und q ca. 5 sec. lang drücken
Ändern: Taste n oder q Bei aufgerufener Rückstellfunktion können alle vor-
Bei geschlossenem Kontakt erfolgt eine Warmwas- hergehenden Parameter auf ihre Werkseinstellung
serladung entsprechend dem am Thermostaten zurückgesetzt werden. Hierzu sind die beiden Kor-
eingestellten Sollwert mit einer Kesseltemperatur, rekturtasten n und q gemeinsam gedrückt zu
die um ca. 20 K höher liegt als der in der Hausebe- halten, bis die Rückstellung durch die Anzeige
ne eingestellte Warmwassersollwert (siehe Parame- jESET-PAjA-OK- quittiert wird.
ter 8 - Seite 50). Hinweis: Die Übersichtstabelle auf Seite 56 dient zum
Bei offenem Kontakt wird die Ladung unterbrochen. Vermerken der individuellen Einstellungen.

30
6. Betreiberebene – erste Bedienebene Funkuhrbetrieb
(nur in Verbindung mit Funkuhrmodul FU 77)
Bedienungs-und Anzeigenelemente

5 3 4 Di23F
. EB;01 Funkuhrbetrieb

56.0
°C l

201
: 5
Grundanzeige

Di23F
. EB;01
585
.
°C

201
: 5
ausgeblendet - kein Funkuhrbetrieb

°
l blinkend - Funkuhrsignal wurde noch
nicht registriert
2 1
l statisch - Funkuhrsignal wurde regi-
1 = Betriebsartenwahlschalter striert (betriebsbereit)
2 = Raumtemperaturkorrektur
3 = Informationstaste
4 = Umschalttaste (Urlaub/Emissionsmessung)
5 = LCD-Anzeige

6.1 Betriebsartenwahlschalter
Segmenttest und Kennung
Mit dem 8-stufigen Betriebsartenwahlschalter kön-
Beim erstmaligen Einschalten des Regelgerätes nen je nach Bedarf unterschiedliche und praxisge-
bzw. bei jeder Spannungswiederkehr nach voraus- rechte Heiz- und Warmwasserprogramme ausge-
gegangenem Netzausfall erscheinen im Display wählt werden.
vorübergehend alle verfügbaren Segmente:
u – Standby-Betrieb (Abschaltung)
f.f.f.f.f.f.f.f.f.f (AUS)

88:. ff.
RSM R °C l
K
Segmenttest In dieser Betriebsart werden sowohl die Heizkreise
ff
. .f
: f
.
°C
mbar
% min als auch der Warmwasserkreis im Zentralgerät frost-
gesichert (Frostschutzfunktionen siehe Parameter-
Anschließend erscheint die Versionsnummer des ebene Parameter 1) abgeschaltet.
jeweiligen Software-Standes Kesselkreis:
Heizkessel und Kesselheizkreispumpe ausgeschaltet.
VEjSION Versionsnummer Mischerheizkreis:

2.00 Softwarestand (Beispiel)


Mischer geschlossen, Mischerkreispumpe ausge-
schaltet.
Warmwasserkreis:
Sofern keine Fehlermeldung vorliegt, erscheint im Die Warmwasserbereitung wird frostgesichert
Anschluß daran die globale Grundanzeige mit gesperrt. Bei Speichertemperaturen unter 5°C
Datum, Uhrzeit und aktueller Kesseltemperatur. erfolgt Nachladung bis auf 8 °C.
Im Standby-Betrieb erscheint anstelle der Grundan-
Di23F
. EB;01 Grundanzeige
zeige die Rückmeldung

56.0
°C Datum

201
: 5 Uhrzeit / Kesseltemperatur STAND-BY Grundanzeige

56.0
°C Standby-Betrieb
Eine aktive Sommerabschaltung wird durch die
Anzeige
125
: 0 Uhrzeit / Kesseltemperatur

Hinweis: Heizkessel und Warmwasserbereitung


SOMMEj Grundanzeige
bleiben bei Anforderung durch weitere
Heizkreise im Verbund in Betrieb.

56.0
°C

153
: 7 Die Pumpen werden täglich für 1 Minute ein-
Automatische Sommerabschaltung

geschaltet (Pumpen-Antiblockierschutz).
gekennzeichnet (Heizbetrieb vorübergehend aus- Anwendung: Gesamtabschaltung von Heizung und
geschaltet). Warmwasser bei vollem Gebäude-
schutz.

31
einer Ein- und Ausschaltzeit zur Verfügung.
M – Ständig reduzierter Heizbetrieb Sofern Standardprogramme verwendet werden,
sind diese je nach gewähltem Programm b -1, b -2
Durchgehend reduzierter Heizbetrieb nach vorgege- oder b -3 werkseitig mit einem oder zwei Heizzyklen
bener Absenk-Raumtemperatur unter Berücksichti- entsprechend den nachstehenden Schaltzeiten-
gung der in der Hausebene eingestellten reduzierten tabellen vorbelegt.
Betriebsart ECO (Abschaltbetrieb) oder AbS
(Absenkbetrieb) sowie der vorgegebenen Minimal- Automatikprogramm 1 (Werkseitige Einstellung)
temperaturbegrenzung.
Heizbetrieb Individuelles
Die Warmwasserbereitung erfolgt gemäß der in der Heizkreis Tag
von bis Programm
Hausebene eingestellten Warmwasser-Spartempe-
ratur. Mo - Fr 5.30 - 22.00
Kesselheizkreis
Bei ständig reduziertem Heizbetrieb erscheint Sa, So 7.00 - 23.00
anstelle der Grundanzeige die Rückmeldung
Warmwasser- Mo - Fr 5.00 - 21.00
ABSENKEN Grundanzeige kreis Sa, So 6.30 - 22.00

56.0
°C Ständig reduzierter Heizbetrieb

125
: 0 Uhrzeit / Kesseltemperatur
Mischerheiz- Mo - Fr 5.30 - 22.00
kreis Sa, So 7.00 - 23.00
Anwendung: Ständiger Absenkbetrieb während der
Übergangs- bzw. Winterzeit bei längerer
Anwendung: Dieses Programm ist vorzuziehen,
Abwesenheit (Winterurlaub).
wenn der Heizbetrieb am Wochenende
später einsetzen und später enden soll.

Automatikprogramm 2
s – Ständiger Heizbetrieb
Heizbetrieb Individuelles
Dieses Heizprogramm bewirkt einen durchgehen- Heizkreis Tag
von bis Programm
den Heizbetrieb entsprechend der in der Hausebe-
ne vorgegebenen Tagesraumtemperatur (Tag-Soll).
Kesselheizkreis Mo - So 6.00 - 22.00
Die Warmwasserbereitung erfolgt nach dem in der
Hausebene eingestellten Warmwasser-Sollwert und
ist ohne Einschränkung ständig betriebsbereit. Warmwasser-
Mo - So 5.30 - 21.00
Bei ständigem Heizbetrieb erscheint anstelle der kreis
Grundanzeige die Rückmeldung
Mischerheiz-
HEIZEN Grundanzeige kreis
Mo - So 6.00 - 22.00

56.0
°C Ständiger Heizbetrieb

125
: 0 Uhrzeit / Kesseltemperatur
Anwendung: Diese Betriebsart ist vorzuziehen,
wenn während des Tages ein einheit-
Anwendung: Aufhebung des Absenkbetriebes bei
lich durchgehender Heiz- und Warm-
außerplanmäßiger Belegung
wasserbetrieb an allen Wochentagen
gefordert wird.

31– Automatikprogramm 3
32–
33–
} Automatik-Programme
Heizbetrieb Individuelles
Heizkreis Tag
Im Automatikbetrieb stehen drei Schaltzeitenpro- von bis Programm
gramme mit unterschiedlichem Belegungscharakter Mo - Fr 5.30 - 8.00
zur Verfügung. Diese werden bei Inbetriebnahme Kesselheizkreis 16.00 - 22.00
entsprechend der Wahlschalterstellung b -1, b -2 Sa, So 7.00 - 23.00
oder b -3 als werkseitig festgelegte und unverlierba- Mo - Fr 5.00 - 8.00
re Standardprogramme aufgerufen und können bei Warmwasser-
15.30 - 21.00
Bedarf nach entsprechender Bearbeitung in der kreis
Sa, So 6.30 - 22.00
Schaltzeitenebene (siehe Schaltzeitenverstellung)
mit eigenen Schaltzeiten überschrieben werden. Mo - Fr 5.30 - 8.00
Mischerheiz-
In allen drei Automatikprogrammen stehen für jeden 16.00 - 22.00
kreis 1
Kreis an jedem Wochentag drei Heizzyklen mit je Sa, So 7.00 - 23.00

32
Anwendung: Dieses Programm ist vorzuziehen, wenn Achtung! Während des Handbetriebs erreicht die
während des Tages eine zusätzliche Temperatur im Warmwasserspeicher die
Absenkung erfolgen soll (Heizpro- Höhe der eingestellten Kesseltemperatur.
gramm für Berufstätige). (Verbrühgefahr bei zu hoher Einstellung!)

Bei allen drei Automatikprogrammen erfolgt die


Warmwasserbereitung während der Betriebsbereit-
schaftszeiten nach der in der Hausebene vorgenom-
menen Einstellung von 47 °C bzw. während der 6.2 Raumtemperatur-Korrektur
Absenkphasen von 10 °C. Mit dem Drehknopf (2) kann die gewünschte Raum-
Während des Automatikbetriebs erscheint stets die temperatur während des Tages- bzw. Absenkbe-
Grundanzeige. triebs um +/- 6 K verändert werden.
Die Mittelstellung entspricht den in der Hausebene
vorgegebenen Basis-Raumtemperaturvorgaben
(Tages-Raumsollwert bzw. Absenk-Raumsollwert)
und bezieht sich auf alle Heizkreise ohne Raumgeräte
h – Warmwasserbetrieb gemeinsam.
Je nach aktueller Heizbetriebsart wird beim Verstel-
In dieser Betriebsart bleibt nur der Warmwasserkreis len des Drehknopfes (2) um mehr als ±1K der
in Funktion und regelt die Warmwassertemperatur geänderte Raumtemperatur-Sollwert angezeigt.
nach dem in der Hausebene eingestellten Schaltzei-
tenprogramm b -1, b -2 oder b -3 für den aus- KOjjEKTUj Korrekturanzeige

23.0
schließlichen Warmwasserbetrieb. Der Heizbetrieb °C
Raumtemperatur
wird frostgesichert unterbunden.
SOLL
Während des Warmwasserbetriebs erscheint anstel-
le der Grundanzeige die Rückmeldung Der Rücksprung zur Grundanzeige erfolgt bei Betäti-
gen der Informationstaste r oder, sofern die Ein-
WAjMWASSEj Grundanzeige stellung anschließend nicht mehr geändert wird,

56.0
°C Warmwasserbetrieb (Heizung aus) nach ca. 10 Sekunden automatisch.
125
: 0 Uhrzeit / Kesseltemperatur

Anwendung: Abschaltung des Heizbetriebs am


Wichtige Hinweise:
Ende der Heizperiode bei uneinge-
schränktem Warmwasserbetrieb. Sofern für die verschiedenen Heizkreise
unterschiedliche Raumtemperaturvorga-
RS 57 ben erforderlich sind, können diese in der
Schaltzeitenebene mittels Zyklustempera-
f - Manueller Betrieb turen vorgegeben werden.
(Handbetrieb)
Bei einer evtl. Raumtemperaturkorrektur
In dieser Betriebsart sind alle Regelfunktionen aus- werden dabei die Zyklustemperaturen
geschaltet. Die Kesseltemperatur wird nach der Ein- aller Heizkreise um den Betrag der Verstel-
stellung am Kesseltemperaturregler (Kesselther- lung geändert.
mostat) geregelt. Die Umwälzpumpen aller ange-
schlossenen Heizkreise sind uneingeschränkt in Ein mit einer Raumstation RS 57 betriebe-
Funktion. Ein evtl. vorhandener Mischer wird strom- ner Heizkreis koppelt sich von der Einstel-
los geschaltet und kann entsprechend dem RS 57 lung im Zentralgerät ab. Die Raumtempe-
aktuellen Wärmebedarf manuell betätigt werden. raturvorgaben erfolgen ausschließlich in
Hierzu sind die technischen Hinweise des jeweili- der zugehörigen Raumstation.
gen Herstellers zu beachten.
Während des Handbetriebs erscheint anstelle der
Grundanzeige die Rückmeldung

HAND Grundanzeige

56.0
°C Manueller Betrieb

125
: 0 Uhrzeit / Kesseltemperatur

Anwendung: Regler-Fehlfunktionen (Notbetrieb)


Störungen

33
6.3 Informationsebene
In dieser Ebene können die Anlagentemperaturen
aller angeschlossenen und angemeldeten Fühler
VOjLAUF KK Vorlauftemperatur

58.0
°C Kesselheizkreis
sowie Brennerzustandsanzeige und Brennstoffver-
brauch abgefragt werden. 545
. °C
Sollwert / Istwert

Einstieg in die Informationsebene


Zum Einstieg ist im Grundanzeige-Modus die Infor-
Taste r betätigen

mationstaste r kurz zu betätigen.


Abfrage der Anlageninformationen
VOjL MK Vorlauftemperatur

37.0
°C Mischerheizkreis
Die Anlageninformationen werden durch fortlaufen-
des Betätigen der Informationstaste r nacheinan-
385
. °C
Sollwert / Istwert

der abgefragt. Nicht vorhandene Anlageninforma-


tionen werden übersprungen. Taste r betätigen
Ausstieg aus der Informationsebene
Der Ausstieg aus der Informationsebene erfolgt DELTA TEMP Differenztemperatur SKF

95.0
Solarkollektorfühler
nach Aufruf der letzten Anlageninformation mit wei- °C
Festbrennstoffkesselfühler
terem Betätigen der Informationstaste r oder auto- SKF Pufferspeicherfühler
matisch nach ca. 10 Sekunden.
Ausnahme: Verbrauchsanzeige (nach ca. 1 Minute). Taste r betätigen

Di23F
. EB;99 DELTA TEMP Differenztemperatur PSF

56.0 62.0
°C Grundanzeige °C
Pufferspeicherfühler
201
: 5 PSF

Taste r betätigen Taste r betätigen

AUSSEN Außentemperatur BjENNEj Brennerbetriebszustand

15.5 EIN
°C
Aktueller Wert Brenner AUS, EIN

Taste r betätigen Taste r betätigen

AT MIN/MAX Außentemperatur VEjBjAUCH Brennstoffverbrauch


(in Laufschrift)

17.0
°C Minimalwert / Maximalwert bei Öl: Verbrauchsmenge in Ltr.

115
. °C
von 00:00 bis 24:00 Uhr bei Gas: Verbrauchsmenge in m3

Taste r betätigen
Taste r betätigen

WAjMWASSEj Warmwassertemperatur Di23F


. EB;99
56.0
Grundanzeige

52.5
°C
°C Elektronischer Fühler

470
. °C
Sollwert */ Istwert 201
: 5

oder, falls Warmwasserthermostat anstelle WW-Fühler

WAjMWASSEj Warmwasserthermostat

EIN
(Speicherthermostat)
THER Schaltzustand EIN/AUS

Taste r betätigen
* Einschalttemperatur zum Nachladen

34
6.4 Sonderbetriebsarten nach Öffnen des Klappdeckels zugänglich
sind.
Urlaubsbeginn
Umschalttaste
Sofern kein Urlaubsdatum eingegeben wurde oder
ein früherer Urlaubszyklus abgelaufen ist, erscheint
Mittels dieser Umschalttaste können die zeitlich be-
bei längerem Betätigen der Umschalt-Taste nach ca.
grenzten Betriebsarten Emissionsmessung und
2 sec. das aktuelle Datum als Ausgangswert für die
Urlaub aktiviert werden.
Programmierung. Dieses kann mittels der Korrek-
turtasten n bzw. q in Tagesschritten auf den
gewünschten Urlaubsbeginn eingestellt werden.
Emissionsmessung (Schornsteinfeger-Betrieb)
Die Aktivierung der Schornsteinfeger-Funktion er- Taste ca. 2 Sekunden lang drücken
folgt durch kurzes Betätigen der Umschalttaste.
Hierbei werden innerhalb der folgenden 20 Minuten
– der Brenner eingeschaltet UjLAUB Urlaubsbeginn

07.08
Einstellen: Taste n oder q
– unterhalb von 60 °C alle Pumpen ausgeschaltet
und der Mischer geschlossen (Anfahrschutz) AB (Klappdeckel öffnen)

– über 60 °C alle Pumpen und Mischer freigegeben.


Kessel- und Mischerheizkreis werden nach der Urlaubsende
jeweils eingestellten Maximaltemperatur geregelt. Sofern ein konkretes Datum für den Urlaubsbeginn
festgelegt wurde, erscheint dies bei erneutem
Wird die Umschalttaste während der Messung wie-
Betätigen der Umschalt-Taste als Ausgangswert für
derholt betätigt, so wird die Schornsteinfegerfunkti-
die Programmierung des Rückkehrdatums (Urlaubs-
on erneut aktiviert. Ein vorzeitiger Abbruch der
ende). Die Eingabe für das Urlaubsende erfolgt ana-
Schornsteinfegerfunktion erfolgt mittels der Infor-
log zum Urlaubsbeginn nach gleichem Schema.
mationstaste r mit Rücksprung zur Grundanzeige.
Während des Schornsteinfegerbetriebes erscheint Taste kurz drücken
anstelle der Grundanzeige die Rückmeldung

EMISSION Grundanzeige UjLAUB Urlaubsende (Rückkehr)

56.0 07.08
°C
Emissionsmessung Einstellen: Taste n oder q
200
: 0 BIS (Klappdeckel öffnen)

Restzeit (Sekunden) Werkseinstellung: aktuelles Datum


Restzeit (Minuten) Einstellbereich: aktuelles Datum + 364 Tage
Änderung: Korrekturtaste n bzw. q.
Die verbleibende Zeit erscheint links unten (Rück-
wärtszählung in 5-Sekunden-Schritten), die aktuel- Rückmeldung des Urlaubsprogramms
le Kesseltemperatur rechts unten in der Anzeige. Sofern ein Urlaubsprogramm vollständig mit Beginn
und Ende eingegeben wurde, erscheinen Grundan-
zeige und Urlaubs-Anzeige im stetigen Wechsel von
Urlaubsprogramm ca. 5 Sekunden.
In diesem Programm kann zu beliebiger Zeit ein
Datum für Urlaubsbeginn und Urlaubsende (= A – Urlaubsprogramm noch nicht aktiv:
Rückkehrdatum) eingegeben werden. Während der
Urlaubszeit arbeitet der Heizkreis im frostgesicher-
ten Abschaltbetrieb. Die Umschaltung auf das So01.AUG;99
47.5
°C Grundanzeige
gewählte Automatikprogramm b 1, b 2 oder b 3
erfolgt um 00:00 Uhr des eingestellten Rückkehrda- 223
: 8
tums (Urlaubsende). Anzeigen-
ca. 5 sec.
wechsel
Achtung: Das Urlaubsprogramm kann nur aktiviert
werden, wenn der Betriebsartenwahl- UjLAUB Urlaubsanzeige

07.08
schalter auf einer der drei Automatikstel- bis zum Inkrafttreten des
lungen b 1, b 2 oder b 3 steht. AB Urlaubs am 7. 8. 00:00 Uhr

Zur Programmierung werden die Korrek-


turtasten n bzw. q, benötigt, welche oder

35
B – Urlaubsprogramm bereits aktiviert: Abbruch eines Urlaubsprogramms
Ein bereits aktiviertes Urlaubsprogramm kann bei
Sa14.AUG;99 vorzeitiger Rückkehr durch kurzes Betätigen der

12.0
°C Grundanzeige Umschalt-Taste außer Betrieb genommen werden.
223
: 8 Die Rückkehr zum gewählten Automatikprogramm
b 1, b 2 oder b 3 erfolgt mit vorübergehender Kenn-
Anzeigen
wechsel
ca. 5 sec. zeichnung in der Anzeige. Alle eingegebenen
Urlaubsdaten werden hierbei gelöscht und auf das
UjLAUB Urlaubsanzeige aktuelle Tagesdatum zurückgesetzt.

24.08
während des Urlaubs vom

BIS 7.8. bis 23.8. 24:00 Uhr


Sa14.AUG;99
12.0
°C Grundanzeige
Tageswechsel 23.8 auf 24.8. 223
: 8
Anzeigen-
ca. 5 sec.
wechsel
Di24.AUG;99 Grundanzeige
UjLAUB
11.0
°C am 24.8. ab 00:00 Uhr

24.08
Urlaubsanzeige
000
: 0 (Rückkehrdatum)

BIS

Taste kurz drücken

AUTOMATIK Automatikbetrieb
Regelung während der Urlaubszeit Urlaubsprogramm gelöscht
Die Regelung des Heizkreises erfolgt nach der
Raum-Frostschutz-Temperatur in der Serviceebene.
Unterschreitet die Raumtemperatur den eingestell-
ten Wert, erfolgt ein kurzzeitiges Zwischenheizen Sa14.AUG;99
12.0
bis auf 2 K über dem Einstellwert. °C Grundanzeige
223
: 8
Achtung: Bei empfindlichen Pflanzen oder anderen
kälteempfindlichen Objekten wie Anti-
quitäten etc. sollte die Raum-Frostschutz-
temperatur höher eingestellt werden. Löschen eines Urlaubsprogramms

Hinweis: Ein komplett erstelltes Urlaubsprogramm kann auch


vor Inkrafttreten (Stornierung, Urlaubsänderung)
Während der Abschaltphasen (Standby, Sommerab- außer Funktion gesetzt werden.
schaltung etc.) werden die Heizkreispumpen zum
Schutz vor Blockieren durch Korrosion täglich für Hierzu ist das Urlaubsprogramm neu aufzurufen
ca. 1 Minute eingeschaltet und der Mischer geöffnet (Umschalttaste für ca. 2 sec. gedrückt halten).
(Pumpen-Antiblockierschutz). Anschließend sind die Korrekturtasten n bzw. q
solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis Urlaubs-
beginn und Urlaubsende das aktuelle Datum als
Ausgangswert für eine evtl. neue Programmierung
besitzen.
Hinweis: Das am Zentralgerät eingestellte Urlaubs-
programm gilt für alle Heizkreise des Reg-
lers.
Das an der Raumstation eingestellte
Urlaubsprogramm gilt je nach Zugriffsbe-
rechtigung (siehe Busrechte).

36
7. Betreiberebene – zweite Bedienebene
Bedienungs-und Anzeigenelemente
Zweite Bedienebene:

Di23.FEB;99 6 = Programmtaste für Serviceebene


560.
°C

201
: 5 7 = Programmtaste für Hausebene
8 = Programmtaste für Uhrzeit-/Kalenderebene
6
9 = Programmtaste für Schaltzeitenebene
7 10 = Auswahltaste (rückwärts)
8
9 11 = Auswahltaste (vorwärts)
10
11 12 = Taste für abnehmende Korrekturen
12 13 = Taste für zunehmende Korrekturen
13
14 = Klappdeckel (nach vorne aufklappbar)
14

7. 1 Sprachenwahl 7. 2 Warmwassernachladung
Alle Informationen, die in der Anzeige erscheinen, Diese Funktion ermöglicht eine zeitlich begrenzte
sind in den Sprachen Deutsch, Französisch und WW-Nachladung. Die Nachladung ist auf eine Dauer
Italienisch aufrufbar. Bei aufgerufener Grundanzei- von 2 Stunden begrenzt.
ge ist zunächst die Taste n oder q ca. eine Anwendung: Erhöhter WW-Bedarf
Sekunde lang gedrückt zu halten. Zur Aktivierung der WW-Nachladung sind die Tasten
Anschließend kann die gewünschte Sprache mit j und k gemeinsam zu betätigen.
den Tasten n oder q angewählt werden.
Taste j und k gemeinsam drücken

DEUTSCH Werkseinstellung

D NACHLADUNG Warmwassernachladung

n q
WW EIN zeitlich befristet freigeben

Eine Rückkehr zur zuletzt gewählten Grund-


anzeige erfolgt automatisch nach ca. 4 Sekunden.
FjANCAIS Vorzeitiger Abbruch der WW-Nachladung
F Soll die Nachladung vorzeitig abgebrochen werden,
sind die Tasten j und k erneut zu betätigen. Der
Abbruch selbst erfolgt mit nachfolgender Betätigung
n q der Taste q.
Taste j und k gemeinsam drücken
ITALIANO
I
NACHLADUNG Warmwassernachladung
n q WW EIN zeitlich befristet freigeben

Aussprung:
r Taste q betätigen

Di23F
. EB;99
NACHLADUNG
56.0
°C Grundanzeige
201
: 5 Warmwassernachladung

Der Aussprung mit Rückkehr zur Grundanzeige


WW AUS vorzeitig abgebrochen

erfolgt mit der Informationstaste r oder nach ca. Eine Rückkehr zur zuletzt gewählten Grundanzeige
10 Sekunden automatisch. erfolgt nach ca. 4 Sekunden automatisch.

37
Programmierebenen Eine Verstellung der in der Anzeige erscheinenden
Die nachstehend aufgeführten Funktionen sind ent- Tageswerte erfolgt grundsätzlich mit den Korrektur-
sprechenden Programmierebenen zugeordnet und tasten n oder q.
können mittels der unter dem Klappdeckel angeord-
neten Tasten aufgerufen werden.
Di23.FEB;99
56.5
Die Programmierebenen untergliedern sich in °C Grundanzeige
– Uhrzeit-Kalenderebene t 201
: 5
– Schaltzeitebene m
– Hausebene o t – Aktuelle Uhrzeit
– Serviceebene p
Die Tasten j und k dienen als Auswahltasten
innerhalb der Ebenen. Änderungen von aufgerufe-
ZEIT Änderung:
Korrekturtaste n oder q
nen Werten werden grundsätzlich mit den Korrektur-
tasten n oder q durchgeführt. 21:30 Einstellbereich:
00.00 . . . 23:59 Uhr

t – Kalendertag
7. 3 t – Uhrzeit-Kalenderebene
In der Uhrzeit-Kalenderebene sind folgende aktuelle DATUM Änderung:
Korrekturtaste n oder q

23
Tageswerte untergebracht:
Einstellbereich:
– Uhrzeit (Minuten, Stunden) 1...31
– Kalendertag
– Kalendermonat
– Kalenderjahr t – Kalendermonat
Alle aufgeführten Tageswerte sind werkseitig einge-
stellt und brauchen in der Regel nicht aktualisiert MONAT Änderung:
Korrekturtaste n oder q

02
werden. Sollten in Ausnahmefällen Korrekturen
Einstellbereich:
erforderlich sein, können die Tageswerte den aktuel- FEB JAN (01)...DEZ (12)
len Gegebenheiten angepaßt werde.
Ein interner langjährig vorprogrammierter Kalender
sorgt darüber hinaus für eine automatische Zeitum- t – Kalenderjahr
stellung zu den jährlich wiederkehrenden Sommer-
Winterzeit-Umstellungsterminen.
Der aktuelle Wochentag Mo (1)...So (7) wird aus den
JAHR Änderung:
Korrekturtaste n oder q
Kalenderdaten ermittelt und bedarf keiner Einstel-
lung. 1999 Einstellbereich:
1995...2094

Funkuhr-Option
t – Ebenen-Ausstieg
Für optimalen Komfort empfiehlt sich der Einsatz des
Funkuhrmoduls FU 77, welches eventuell auftretende Di23.FEB;99
56.5
Abweichungen selbsttätig und absolut zeitgenau °C Grundanzeige
korrigiert. 201
: 5
Hinweis: Die genaue Uhrzeit ist auch an der Raum-
station RS 57 im Wohnzimmer ablesbar.

Einsprung in die Uhrzeit-/Kalenderebene


Aussprung aus der Uhrzeit-Kalenderebene
Der Einsprung in die Uhrzeit-Kalenderebene erfolgt
durch kurzes Betätigen der Taste t. Gleichzeitig Der Aussprung aus der Uhrzeit-Kalenderebene
wird der erste Tageswert (aktuelle Zeit) angezeigt. erfolgt nach letztem Aufruf (Kalenderjahr) bei weite-
Der Aufruf aller weiteren Tageswerte erfolgt durch rem Betätigen der Taste t oder mittels der Informati-
wiederholtes Betätigen der Taste t. onstaste r .

38
7. 4 m – Schaltzeitenebene
In der Schaltzeitenebene lassen sich individuelle, Hinweis: Bei den Heizkreisen erscheint nach dem
von den Standardprogrammen abweichende Pro- Einsprung das jeweils am Betriebsarten-
gramme für den Heiz- und Warmwasser-Betrieb wahlschalter eingestellte Heizprogramm 1,
erstellen. 2 oder 3.
Hierbei werden die werkseitig vorgegebenen Stan- Für den Warmwasserkreis erscheint das in
dardprogramme b -1, b -2 oder b -3 je nach Ein- der Hausebene zugeordnete Schaltzeiten-
stellung am Betriebsarten-Wahlschalter aufgerufen programm 1, 2 oder 3 entsprechend seiner
und können mit individuellen Schaltzeiten und Tem- Einstellung.
peraturvorgaben überschrieben werden. Jedes ein-
zelne Standardprogramm kann in dieser Weise Die Schaltzeitenprogramme jedes angewählten Krei-
individuell überschrieben werden, so daß bei ses können mit den Korrekturtasten n bzw. q bei
Bedarf drei unterschiedliche individuelle Program- Bedarf geändert werden.
me zur Verfügung stehen. Dies ist insbesondere von
Vorteil, wenn bei periodisch wiederkehrenden Di23F
. EB;99
56.5
Belegungsgewohnheiten mit unterschiedlichen °C Grundanzeige
Belegungszeiten (z. B. Schichtarbeit, Feiertage, 201
: 5
Ferien etc.) entsprechend zugeschnittene Heizpro-
gramme zu erstellen sind.
Zur Programmierung der Schaltzeiten stehen für
Einsprung m– Anwahl Kesselheizkreis
jeden Wochentag maximal drei Heizzyklen mit je
einer Ein- und Ausschaltzeit zur Verfügung. Jeder
Heizzyklus kann darüber hinaus mit einer frei wähl-
KESSEL Änderung:
Korrekturtaste n oder q
baren Raumtemperaturvorgabe kombiniert werden.
Damit ergeben sich für den Heizkreis maximal 21
UHj -2- Einstellbereich: b 1, b 2, b 3
(Hier z.B. b 2)
unterschiedlich einstellbare Heizzyklen und Raum-
temperaturvorgaben pro Woche. k–
k
Anwahl Mischerheizkreis
Für die Warmwasserbereitung können ebenfalls
max. 21 Freigabezyklen pro Woche eingestellt wer-
den. MISCHEj Änderung:

-2-
Korrekturtaste n oder q
Achtung: Die Standardprogramme gehen bei der UHj Einstellbereich: b 1, b 2, b 3
Überschreibung durch individuell erstellte
Programme nicht verloren. Individuelle
Programme werden jedoch bei nachträgli- k–
k
Anwahl Warmwasserkreis
chem Aufruf der entsprechenden Stan-
dardprogramme gelöscht und müssen
neu erstellt werden. Aus diesem Grund WAjMWASSEj Änderung:

-1-
sollten individuelle Ein- und Ausschaltzei- Korrekturtaste n oder q
ten sowie Temperaturvorgaben stets in die
hierfür vorgesehenen Tabellen (Seite xx)
UHj Einstellbereich: b 1, b 2, b 3

eingetragen werden.
Je nach Anwahl steht nunmehr der gewünschte
Auswahl des Heizkreises Heiz- bzw. Warmwasserkreis zur Programmierung
Der Einsprung in die Schaltzeitenebene erfolgt bereit.
durch kurzzeitiges Betätigen der Taste m . Hierbei
erscheint das durch den Betriebsartenwahlschalter
Programmieren von Schaltzeiten und Temperaturen
vorgegebene Programm b -1, b -2 oder b -3 des
ungemischten Kesselheizkreises. Mit weiterem Betätigen der Taste m erscheint der
erste Heizzyklus des angewählten Kreises vollstän-
Mittels der Taste k werden alle vom Zentralgerät dig mit Angabe des Wochentages, Zyklusnummer,
gesteuerten Kreise in der Reihenfolge Einschaltzeit, Ausschaltzeit und Temperaturvorgabe.
– Kesselheizkreis (KK) Die Zyklus-Werte werden mit der Taste k in der
– Mischerheizkreis (MK) Reihenfolge
– Warmwasserkreis (WW) – Einschaltzeit
– Ausschaltzeit
bzw. mit der Taste j in umgekehrter Reihenfolge – Temperatur-Sollwert (nicht bei zentraler Warm-
aufgerufen und zur Programmierung bereitgestellt. wasserbereitung)

39
bzw. mit der Taste j in umgekehrter Reihenfolge Durch aufeinanderfolgendes Betätigen der Taste m
aufgerufen. können die nunmehr programmierten Zyklen nach-
Die verstellbaren Werte werden blinkend dargestellt einander abgerufen und bezüglich Schaltzeiten und
und können mit Hilfe der Korrekturtasten n oder Temperaturvorgaben mit der individuell erstellten
q geändert werden. Die Schaltzeiten können im Schaltzeitentabelle verglichen und ggf. korrigiert
Zeitraum von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr in Schritten werden.
von 5 Minuten geändert werden. Raumtemperatur-
Sollwerte sind im Bereich von 5 bis 30 hC in Schrit-
ten von 0,5 K einstellbar. Blockprogrammierung
Ist ein Heizzyklus durch Eingabe der Einschalt-, Aus- Mittels der Blockprogrammierung kann ein beliebi-
schaltzeit oder Temperaturvorgabe programmiert ger Wochentag mit maximal drei Heizzyklen auf
worden, wird mit der Taste m jeweils der nächste andere beliebige Wochentage oder auf alle Tage der
Heizzyklus aufgerufen und in gleicher Weise bear- Woche kopiert werden. Diese Art der Blockprogram-
beitet. mierung ist von Vorteil, wenn an mehreren Tagen das
Achtung: Der Wert 00:00 ist nicht auf die Uhrzeit gleiche Heiz- bzw. Warmwasserprogramm zur
bezogen, sondern kennzeichnet lediglich Anwendung kommt.
einen freien Speicherplatz. Der zu kopierende Tag (Quelltag) wird zunächst
unabhängig vom Zyklus 1, 2 oder 3 in der Schaltzei-
Automatische Ausschaltzeitkorrektur
tenebene aufgerufen. Bei anschließendem Betätigen
Bei der Programmierung eines Zyklus wird die Aus- der Taste t erscheint der Quelltag mit Hinweis auf
schaltzeit, sofern sie unter der Einschaltzeit liegt, mit die Wochenprogrammierung.
dieser gleichgesetzt.
Dieser Zyklus hat keine Funktion. Wochenprogrammierung
Automatische Zyklen-Sortierung Nach Betätigen der Taste m wird der Quelltag mit
Sofern nur die Heizzyklen 1 und 3 eines Tages pro- allen Heizzyklen (Einschalt-, Ausschaltzeiten, Tem-
grammiert wurden und der zweite Heizzyklus keine peraturvorgaben) auf alle Tage der Woche gleich-
Ein- und Ausschaltzeit aufweist (Anzeige 00 : 00), zeitig kopiert. Nach dem Kopieren erscheint zur Kon-
wird der dritte Heizzyklus automatisch auf den zwei- trolle automatisch der erste Wochentag mit vollstän-
ten gesetzt. Der nunmehr freigewordene Zyklus 3 digem 1. Zyklus.
kann bei Bedarf mit weiteren Schaltzeiten und Tagesprogrammierung
Temperaturvorgaben belegt werden.
Mittels der Taste t wird der Zieltag aufgerufen, der
Überspringen von Zyklen blinkend neben dem Quelltag in der Anzeige
Sofern ein aufgerufener Heizzyklus 2 mit seinen Ein- erscheint. Bei nachfolgendem Betätigen der Taste m
und Ausschaltzeiten auf 00 : 00 steht, erscheint bei wird der Zieltag mit dem Quelltag überschrieben.
weiterem Betätigen der Taste m der erste Zyklus Nach dem Kopieren erscheint zur Kontrolle automa-
des darauffolgenden Tages. Der dritte Zyklus wird tisch der Zieltag mit vollständigem 1. Zyklus. Dieser
übersprungen. dient bei Bedarf wiederum als Quelltag für weitere
gleichgeartete Zieltage.
Tagesübergreifende Heizzyklen
Sofern ein zu programmierender Heizzyklus die Hinweis: Es können nur komplette Tage kopiert wer-
Tagesgrenze überschreitet (d. h. Ausschaltzeit im den. Kopien einzelner Zyklen sind nicht mög-
nächsten Tag), müssen für beide Tage die anteiligen lich bzw. müssen getrennt in der Schalt-
Zeitabschnitte und Temperaturvorgaben eingege- zeitenebene bearbeitet werden.
ben werden.
Der Zyklus ist aufzuspalten in zwei Teilzyklen:
1 – Zyklusbeginn (Einschaltzeit) bis 24.00 (Aus- Das nebenstehende Schema zeigt die Blockprogram-
schaltzeit) sowie entsprechende Temperatur- mierung für einzelne Tage oder für die Woche im
vorgabe Detail.
2 – Zyklusweiterführung (Einschaltzeit) ab 00.00
des nächsten Tages bis Zyklusende (Aus-
schaltzeit) sowie gleiche Temperaturvorgabe.

Schaltzeitenkontrolle
Wird nach Programmierung des letzten Heizzyklus
(Heizzyklus 3 – Sonntag) die Taste m erneut
betätigt, springt die Anzeige wieder auf den ersten
Heizzyklus (Montag).

40
Blockprogrammierung Einsprung in die Schaltzeitenebene

Kesselheizkreis Mischerheizkreis Warmwasserkreis


KESSEL k MISCHEj k WAjMWASSEj
UHj -1- j UHj -1- j UHj -1-
Kreis anwählen, sofern Zugriffsberechtigung vorhanden.

Taste so oft nacheinander betätigen, bis der zu


gewünschten Zyklus aufrufen
kopierende Zyklus in der Anzeige erscheint

060
. 0-22.00
23.0
°C 1.Heizzyklus Quelltag
Di-1

b
Tagesprogrammierung Wochenprogrammierung

Di-> WOCHE

Gewünschten Zieltag anwählen


COPY
evtl. mehrmals betätigen b kopieren

Zieltag (Mittwoch) Di-> Mi Di-> WOCHE Quelltag wurde auf die

COPY COPY
steht zum Kopieren gesamte Woche
bereit
-OK- kopiert

kopieren

Quelltag wurde auf Di-> Mi 06.00-22.00 Rücksprung zum

COPY 23.0
Zieltag kopiert °C 1.Wochentag (Mo) zur
-OK- Mo-1 Schaltzeitenkontrolle

Mittwoch ist Quelltag


060
. 0-22.00 Zieltag mit erstem Zyklus

23.0
°C
für weitere Zieltage (Schaltzeitenkontrolle)
Mi-1
41
Löschen von Heizzyklen
Bei Bedarf können Heizzyklen außer Betrieb genom- mittels der Taste m (ggf. mehrfach betätigen) aufzu-
men werden. rufen und kann durch gleichzeitiges Betätigen der
Hierzu ist der von der Löschung betroffene Heiz- Korrekturtasten n und q gelöscht werden.
bzw. Warmwasserzyklus in der Schaltzeitenebene

Einsprung in die Schaltzeitenebene

Kesselheizkreis Mischerheizkreis Warmwasserkreis


KESSEL k MISCHEj k WAjMWASSEj
UHj -1- j UHj -1- j UHj -1-
Kreis anwählen, sofern Zugriffsberechtigung vorhanden.

gewünschten Zyklus aufrufen

050
. 0-08.00
21.0
°C

Mo-1

Taste so oft nacheinander betätigen, bis


der zu löschende Zyklus in der Anzeige
erscheint

170
. 0-22.00
21.0
°C Zielzyklus ist erreicht
Mi-3

Taste +

Taste
und

} Zyklus löschen

gemeinsam betätigen

000
: 0-00:00 Zyklus ist gelöscht

21.0
°C
(Anzeige 00:00-00:00)
Mi-3

42
Löschen von Schaltzeitenprogrammen Wiederherstellen der Standardprogramme
Ein individuell erstelltes Schaltzeitenprogramm kann Die Standardprogramme können wie folgt wieder-
jederzeit wieder durch sein ursprüngliches werksei- hergestellt werden:
tiges Standardprogramm überschrieben werden.
Die Überschreibung erfolgt grundsätzlich in der Nach Einsprung in die Schaltzeitenebene mit der
Schaltzeitenebene nach Anwahl des jeweiligen Krei- Taste m wird das Programm für den entsprechenden
ses (Heizkreise bzw. Warmwasserkreis). Heiz- oder Warmwasserkreis mittels der Tasten j
bzw. k ausgewählt. Um das Standardprogramm
Achtung:
zurückzuladen werden die Korrekturtasten n und
Von der Überschreibung betroffen ist lediglich das q gleichzeitig betätigt.
angewählte aktuelle Schaltzeitenprogramm. Bei der
Überschreibung gehen die individuellen Schalt- Als Quittierung erscheint in der Anzeige die Rück-
zeitenprogramme unwiderruflich verloren und müs- meldung STANDAjD.
sen gegebenenfalls neu erstellt werden.

Einsprung in die Schaltzeitenebene

Kesselheizkreis Mischerheizkreis Warmwasserkreis


KESSEL k MISCHEj k WAjMWASSEj
UHj -1- j UHj -1- j UHj -1-
Kreis anwählen, sofern Zugriffsberechtigung vorhanden.

Taste +

Taste
und

} Individuelles Programm löschen

gemeinsam betätigen

STANDAjD Rückladen des Standardprogrammes

UHj -1- (Quittierung)

Kesselheizkreis Mischerheizkreis Warmwasserkreis


KESSEL MISCHEj WAjMWASSEj
UHj -1- UHj -1- UHj -1-

r Aussprung aus der Schaltzeitenebene

Di23F
. EB;99 Grundanzeige

64.5
°C

202
: 8
43
Programmierungsbeispiel
Das auf den folgenden Seiten dargestellte Beispiel dient zur unterstützenden Information bei individueller Schalt-
zeitenprogrammierung und zeigt die Reihenfolge der Programmschritte.

m
erster
Programmwert 050
. 0-08.00 1. Einschaltzeit

21.0
°C
Montag
Mo-1
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
080
05.00-0 . 0 1. Ausschaltzeit Heizzyklus 1
21.0
°C
Montag Montag
Mo-1
Änderung: n oder q
nächster Wert: k

05.00-08.00 1. Raumsollwert

21.0
°C Montag
Mo-1
Änderung: n oder q
nächster Zyklus: m

120
. 0-14.00 2. Einschaltzeit

20.0
°C
Montag
Mo-2
Änderung: n oder q
nächster Wert: k

140
12.00-1 . 0 Heizzyklus 2
20.0
°C 2. Ausschaltzeit
Montag
Mo-2 Montag

Änderung: n oder q
nächster Wert: k

12.00-14.00 2. Raumsollwert

20.0
°C
Montag
Mo-2
Änderung: n oder q
nächster Zyklus: m

44
170
. 0-22.00 3. Einschaltzeit

20.0
°C
Montag
Mo-3
Änderung: n oder q
nächster Wert: k
Heizzyklus 3 (2)
220
17.00-2 . 0 Montag

20.0
°C 3. Ausschaltzeit
(wird übersprungen, sofern
Mo-3 Montag keine Schaltzeiten im
Zyklus 2 enthalten sind)
Änderung: n oder q
nächster Wert: k

17.00-22.00 3. Raumsollwert

20.0
°C
Montag
Mo-3
Änderung: n oder q
nächster Zyklus: m

TAGESGRENZE

060
. 0-22.00 1. Einschaltzeit

21.0
°C
Dienstag
Di-1 Heizzyklus 1
Änderung: n oder q Dienstag
nächster Wert: k

Weiterer Abruf und Änderung


für jeden weiteren Wochentag
wie Montag bis Heizzyklus 3 (2)
Sonntag
(wird übersprungen, sofern

letzter
00.00-00.00 3. Raumsollwert
keine Schaltzeiten im
Zyklus 2 enthalten sind)

21.0
°C
Programmwert Sonntag
So-3
Änderung: n oder q

Beenden der Programmierung


Der Ausstieg aus der Schaltzeitenebene erfolgt mit Rücksprung zur Grundanzeige durch Betätigen der
Informationstaste r .
Wird keine weitere Taste betätigt, erfolgt automatisch nach ca. einer Minute der Rücksprung zur Grundanzeige.

45
7. 5 o – Hausebene 7. 5.1 Unterebene ZÄHLER
(Reset von Zählern, Verbrauch und Wartung)
Diese Ebene dient zur Anzeige und Korrektur heiz-
kreisspezifischer Einstellwerte, die sich auf die indi- Taste o betätigen
viduellen Wärmeanforderungen beziehen.
Die Hausebene ist unterteilt in die zwei Bereiche
VEjBjAUCH Verbrauchsanzeige Öl/Gas
1 – ZAEHLER
Laufschrift
2 – PARAMETER

Auswählen der Bereiche Sofern der Brenner mit Öl betrieben wird, erscheint in
Der Einsprung in die Hausebene erfolgt mit kurzzeiti- der Anzeige in Laufschrift der aktuelle Verbrauch in Liter:
gem Drücken der Taste o. VEjBjAUCH SEIT 08-12-99 BETjAEGT
Die Auswahl der Bereiche erfolgt mittels der Taste 004679 LTj
k bzw. mit der Taste j gemäß nachstehendem
Sofern der Brenner mit Gas betrieben wird,
Schema:
erscheint in der Anzeige in Laufschrift der aktuelle
Di23F
. EB 99
Verbrauch in Kubikmeter:
°C Grundanzeige
202
: 8 65.5 VEjBjAUCH SEIT 08-12-99 BETjAEGT
004679 CBM
Hinweis: Anzeige nur bei aktivierter Verbrauchs-
Taste
o kurz betätigen – Einsprung in die Hausebene
funktion und registriertem Datum.

HAUSEBENE Taste o betätigen

0000000
. 0 h Brennerlaufzeit
ca. 5 Sekunden
Betriebsstunden Brenner
BjL
: Z
ZAEHLEj k PAjAMETEj Werkseinstellung: 000000.00 h
j Anzeigebereich: 000000.00 ... 999999.59 (h.min)
Dieser Wert zeigt die aktuellen Betriebsstunden des
Brenners an und dient als unterstützende Informati-
o o on bei der Heizkostenerfassung sowie als Bezugs-
wert für evtl. erforderliche Wartungsarbeiten.
Abruf aller Abruf aller
Parameter in der
Unterebene
Parameter in der
Unterebene
Taste o betätigen
ZÄHLER PARAMETER

00000000 n Brennerstarts
Bei weiterem Betätigen der Taste o erscheint der Einschaltungen Brenner
erste Parameter des jeweils gewählten Bereichs. Die BjS
: T
weiteren Parameter können nacheinander mittels Werkseinstellung: 00000000 n
der Taste o angewählt und mit den Korrekturtasten Anzeigebereich: 00000000 ... 99999999 (Starts)
n oder q verändert werden.
Dieser Wert zeigt die Anzahl der aktuellen Brenner-
einschaltungen des Brenners an und gibt in Verbin-
dung mit den Brennerbetriebsstunden Aufschluß
über die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Beenden der Hausebene Taste o betätigen

Der Ausstieg erfolgt bei aufgerufenem Bereich nach


Betätigen der Informationstaste r. 0000 MIN Durchschnittliche
Der Ausstieg erfolgt innerhalb eines Bereichs bei Brennerlaufzeit
aufgerufenem Parameter nach zweimaligem Betäti- BjM
: W Betriebszeit pro Start
gen der Informationstaste r.
Der Ausstieg erfolgt ebenfalls ohne jegliche Tasten- Werkseinstellung: 0000 min
betätigung nach ca. einer Minute automatisch. Anzeigebereich: 0000 ... 9999 min

46
Dieser Wert kennzeichnet die durchschnittliche Bren-
nerlaufzeit des Brenners pro Einschaltung und gibt
Taste o betätigen

Aufschluß über die mittleren Stillstandsverluste am


Ende der Heizperiode.
jESET WAjT Rückstellung
Es ist zu beachten, daß dieser Wert lediglich einen
Wartungsfunktion
Durchschnittswert darstellt und aussagefähige Werte
nur über eine hinreichend lange Betriebszeit (z.B. eine
Heizperiode) gebildet werden können.
Rückstellen: Taste n und q gemeinsam drücken
Bei aufgerufener Rückstellfunktion kann nach voll-
Taste o betätigen zogener Wartung die Wartungsanzeige gelöscht und
die Wartungsfunktion neu gestartet werden.
Zum Rückstellen sind die Korrekturtasten n und
jESET VEjB Rückstellung
q solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis die
nachstehende Rückstell-Quittierung erfolgt:
Brennstoffverbrauch

jESET WAjT
Rückstellen: Taste n und q gemeinsam drücken
-OK-
Bei aufgerufener Rückstellfunktion läßt sich für eine
Neuerfassung die Verbrauchsanzeige auf Null stel-
len. Hierbei gilt das Datum am Tage der Rückstel-
lung als neuer Beginn.
Zum Rückstellen sind die Korrekturtasten n und
q solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis die
nachstehende Rückstell-Quittierung erfolgt:

jESET VEjB
-OK-

Taste o betätigen

jESET Bj Rückstellung
Brennerbetriebsdaten

Rückstellen: Taste n und q gemeinsam drücken


Bei aufgerufener Rückstellfunktion lassen sich für
eine Neuerfassung alle Brennerbetriebsdaten (d.h.
Brennerlaufzeit, Brennerstarts, durchschnittliche
Brennerlaufzeit) auf Null stellen.

Zum Rückstellen sind die Korrekturtasten n und


q solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis die
nachstehende Rückstell-Quittierung erfolgt:

jESET Bj
-OK-

47
7. 5. 2 Unterebene PARAMETER Die Heizkennliniensteilheit beschreibt das Verhältnis
von Kesseltemperaturänderung zur Außentempera-
turänderung. Der Steilheitswert bezieht sich auf die
Taste o betätigen in der Wärmebedarfsberechnung zugrundegelegte
tiefste Außentemperatur.
Eine Verstellung der Heizkennlinie sollte grundsätz-
TAG-SOLL Parameter 1
lich nur in kleinen Schritten und hinreichend langen

21.0
°C Tages-Raumsollwert
Zeitabständen erfolgen, damit sich ein Beharrungs-
AHK Alle Heizkreise
zustand einstellen kann. Empfohlen werden Korrek-
turen in Schritten von 0,1 nach jeweils 1 bis 2 Tagen.
Werkseinstellung: 21 °C
Einstellbereich: 5...30 °C
Heizkennliniendiagramm (Steilheit)
Ändern: Taste n oder q
Der Tages-Raumsollwert dient als Basis-Einstellwert
für alle Heizkreise gemeinsam und bestimmt die

Kessel-/Vorlauftemperatur (°C)
Höhe der Raumtemperatur während des Heizbe-
triebs in allen Automatikprogrammen.
Gleichzeitig dient dieser Wert als Grundvorgabe bei
der Erstellung individueller Automatikprogramme in
der Schaltzeitenebene sowie als Bezugswert bei
ständigem Heizbetrieb.
Achtung: Sofern bei individuell erstellten Program-
men mit unterschiedlichen Raumsollwer-
ten eine nachträgliche Veränderung des
Basis-Einstellwertes durchgeführt wird,
ändern sich sämtliche Raumtemperatur-
vorgaben in den einzelnen Heizzyklen um
den Differenzbetrag gegenüber dem vor- 30
hergehenden Wert. 25

15
Außentemperatur (°C)
10
Taste o betätigen Ra
um
tem
per
atu
r (°
C)

NACHT-SOLL Parameter 2

16.0
°C Absenk-Raumsollwert
AHK Alle Heizkreise Achtung: Zur Beobachtung der Raumtemperatur
sollte der am häufigsten belegte Wohn-
Werkseinstellung: 16°C raum herangezogen werden.
Einstellbereich: 5...30 °C Heizkörperthermostatventile dienen bei
Ändern: Taste n oder q richtiger Auslegung der Heizkörperwär-
Der Absenk-Raumsollwert dient als Basis- meleistung lediglich zum Abregeln von
Einstellwert für alle Heizkreise gemeinsam und Fremdwärme und sollten daher nahezu
bestimmt die Höhe der Raumtemperatur während vollständig geöffnet sein. Während der
des Absenkbetriebs in allen Automatikprogrammen. Einregulierungsphase dürfen zusätzliche
Fremdwärmequellen, wie offene Kamine,
Darüber hinaus dient dieser Basiswert als Grundvor- Kachelöfen usw. nicht in Betrieb genom-
gabe bei ständigem Absenkbetrieb. men werden. Weiter sollte während des
Beobachtungszeitraumes auf übermäßi-
ges Lüften verzichtet werden, um den Ein-
Taste o betätigen regulierungsprozeß nicht durch Fremd-
kälte zu stören.

STEILHEIT Parameter 3 Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich


grundsätzlich auf die Heizbetriebspha-

1.50
Heizkennliniensteilheit
sen.
KK Ungemischter Kesselheizkreis
Bei korrekt eingestellter Heizkennlinie bleibt die
Werkseinstellung: 1,50 Raumtemperatur entsprechend dem eingestellten
Einstellbereich: AUS, 0,20...3,50 Tages-Raumsollwert unabhängig von Außentempe-
Ändern: Taste n oder q raturveränderungen konstant.

48
Sofern in der Service-Ebene eine automatische Kor- Dieser Parameter bestimmt das Ende des Heizbe-
rektur der Heizkennlinie vorgegeben wird (Heiz- triebes in Abhängigkeit der Außentemperatur nach
kennlinienadaption), sollte dieser Parameter nicht zwei Kriterien
mehr verstellt werden. Hierbei wird der in der Anzei-
1 – Schneller Außentemperaturanstieg
ge erscheinende Steilheitswert während der Adapti-
onsdauer blinkend dargestellt und laufend korrigiert. Sofern die gemittelte Außentemperatur unter-
halb des Einstellwertes und die aktuelle Außen-
Empfohlene Einstellwerte:
temperatur 2 K oberhalb des Einstellwertes liegt,
Fußbodenheizung: 0,3 ... 1,0 wird der Heizbetrieb unterbrochen.
Radiatorheizung: 1,2 ... 2,0
2 – Langsamer Außentemperaturanstieg
Konvektorheizung: 1,5 ... 2,0
Eine Abschaltung wird ebenfalls eingeleitet,
Hinweis: Die Heizkennlinien werden durch die Mini- wenn die gemittelte und aktuelle Außen-
mal- und Maximaltemperaturbegrenzung temperatur den Einstellwert überschreiten.
in ihrem Definitionsbereich eingeschränkt.
In dem Begrenzungsbereich erfolgt die In beiden Fällen wird die Abschaltung aufge-
Regelung der Kesselvorlauftemperatur hoben, wenn die gemittelte und aktuelle Au-
ausschließlich nach Vorgabe des ßentemperatur den Einstellwert um 1 K unter-
Begrenzungswertes ohne Rücksicht auf schreiten
die Außentemperatur. Hinweis: Während der Abschaltphasen (Standby-
Bei Einstellwert AUS wird der Kesselkreis Betrieb, Warmwasserbetrieb, Sommerab-
außer Betrieb genommen. Seitens des schaltung) werden die Heizkreispumpen
Kesselheizkreises erfolgt keine Anforde- zum Schutz gegen Blockierung durch
rung an den Kessel und keine Anzeige. Korrosion täglich um 12°° für ca. 10
Die Kesselkreispumpe steht (auch wenn Sekunden eingeschaltet und der Mischer
als KKP programmiert) nicht mehr zur Ver- in dieser Zeit vorübergehend geöffnet.
fügung Eine aktive Sommerabschaltung wird in der Grund-
Die Kesselvorlauftemperaturen weichen außerdem anzeige wie folgt dargestellt:
von der Heizkennlinie ab bei:
– Emissionsmessung SOMMEj Sommerabschaltung

47.0
°C Grundanzeige
– Warmwasseraufheizung
– höhere Temperaturanforderung durch 142
: 5 Datum / Kesseltemperatur

einen Mischerheizkreis
– manuellem Betrieb
Taste o betätigen
Taste o betätigen

jEDUZIEjT Parameter 6
STEILHEIT
ECO
Parameter 4 Reduzierte Betriebsart

0.75
Heizkennliniensteilheit Alle Heizkreise

MK Mischerheizkreis
Werkseinstellung: ECO
Werkseinstellung: 0.75 Einstellbereich: ECO (Abschaltbetrieb)
Einstellbereich: 0,20...3,50 AbS (Absenkbetrieb)
Ändern: Taste n oder q Ändern: Taste n oder q
Weitere Funktionen siehe Parameter 3 (Heizkennli- Während des reduzierten Betriebs (zwischen den
niensteilheit Kesselheizkreis) mit Bezug auf den Heizzyklen sowie in den Heizbetriebsarten ständiger
Mischerheizkreis. Absenkbetrieb, Sparen kann entsprechend der je-
weiligen Anwendung zwischen den zwei Funktionen
gewählt werden:
Taste o betätigen
AbS – Absenkbetrieb
Die Kesseltemperatur wird entsprechend dem ein-
SOMMEj Parameter 5
gestellten Absenk-Raumsollwert von einer reduzier-

19.0
°C Sommerabschaltung ten Heizkennlinie bestimmt. Die Hei-
Alle Heizkreise zungsumwälzpumpe bleibt in Funktion.
Werkseinstellung: 19 °C Anwendung: Gebäude mit geringer Wärme-
Einstellbereich: 10...30 °C dämmung und großen Auskühl-
Ändern: Taste n oder q verlusten.

49
ECO – Frostgesicherter Abschaltbetrieb Taste o betätigen
Sofern die Außentemperatur über der Frost-
schutzgrenze (3 hC) liegt, gehen Brenner und Hei-
zungsumwälzpumpe außer Betrieb. Die Warmwas- LEGIO-WW Parameter 9

AUS
serbereitung bleibt hiervon unabhängig in Funktion.
Legionellenschutz (Tag)
Unterschreitet die Außentemperatur die Frost-
schutzgrenze, geht der Regler vom abgeschalteten
Betrieb auf abgesenkten Betrieb über und regelt die Werkseinstellung: AUS
Kesseltemperatur gemäß eingestellter Absenkkenn- Einstellbereich: AUS, 1...7, 8
linie. Ändern: Taste n oder q
Anwendung: Gebäude mit hoher Wärmedämmung
Der Legionellenschutz wird am programmierten
und geringen Auskühlverlusten
Wochentag (1. . .7) zwischen 21:00 – 22:00 Uhr akti-
(Vollwärmeschutz).
viert.
Sofern die Warmwassertemperatur zu diesem Zeit-
Taste o betätigen
punkt unter 60 °C liegt, erfolgt ein zwischenzeitliches
Nachladen auf 65 °C, um einer Bekeimung vorzubeu-
TAG-SOLL Parameter 7 gen.
Bei Einstellwert AUS ist die Legionellenschutzfunktion

47.0
°C Warmwasser-Sollwert
außer Betrieb.
WW Normaltemperatur
Bei Einstellwert 8 wird die Legionellenschutzfunktion
Werkseinstellung: 47 °C täglich zwischen 21:00 – 22:00 Uhr durchgeführt.
Einstellbereich: 10...80 °C
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die gewünschte Warm-
Taste o betätigen
wassertemperatur während der Betriebsbereit-
schaftszeiten entsprechend dem gewählten Schalt-
zeitenprogramm. Sinkt diese unter den eingestellten
WAjMWASSEj Parameter 10
Schaltzeitenprogramm
Wert, so erfolgt eine Nachladung des Warmwasser-
speichers. Die Nachladung ist beendet, wenn die
Warmwassertemperatur den eingestellten Sollwert
UHj 1 Warmwasserbetrieb
Wahlschalterstellung h

Werkseinstellung: 1
um 8 K übersteigt. Einstellbereich: b 1, b 2, b 3
Die Speicherladepumpe geht nach Abschalten des
Ändern: Taste n oder q
Brenners zeitverzögert außer Betrieb (Speicherlade-
pumpennachlauf). Dieser Parameter aktiviert das hier eingestellte Schalt-
zeitenprogramm ausschließlich in der Betriebsarten-
Hinweis: Bei Verwendung eines Speicherthermosta-
Wahlschalterstellung h.
ten anstelle eines Warmwasserfühlers
dient der eingestellte Wert als Grundlade- In allen anderen Schalterstellungen ist der Parameter
temperatur, die mit einer Überhöhung von ohne Funktion.
20 K beaufschlagt wird.

Taste o betätigen Taste o betätigen

NACHT-SOLL Parameter 8 ZIjK-PjOG Parameter 11


Schaltzeitenprogramm

10.0
°C Warmwasser-Sollwert
WW Spartemperatur WW Zirkulationspumpe

Werkseinstellung: 10 °C Werkseinstellung: WW
Einstellbereich: 10...80 °C Einstellbereich: WW (Warmwasserkreis)
Ändern: Taste n oder q KK (Kesselheizkreis)
MK (Mischerheizkreis)
Dieser Parameter bestimmt die gewünschte Warm-
wassertemperatur während der Absenkphasen ent- Ändern: Taste n oder q
sprechend dem gewählten Schaltzeitenprogramm. Dieser Parameter wird nur angezeigt, wenn in der
Sinkt diese unter den eingestellten Wert, so erfolgt Serviceebene ein variabler Ausgang als Zirkulations-
eine Nachladung des Warmwasserspeichers. Die pumpe programmiert ist. In diesem Fall ist die Zirkulati-
Nachladung ist beendet, wenn die Warmwassertem- onspumpe während der Heizzyklen des hier eingestell-
peratur den eingestellten Sollwert um 8 K übersteigt. ten Kreises in Betrieb.

50
Taste o betätigen

jAUM Parameter 12
Raumfrostschutz-

10.0
°C
temperatur
MIN alle Heizkreise

Werkseinstellung: 10 °C
Einstellbereich: 5...30 °C
Ändern: Taste n oder q
Dieser Parameter bestimmt die Raumtemperatur
aller Heizkreise während des Abschaltbetriebs bei
aktiviertem Frostschutz.
– während des Urlaubsbetriebs
– im Automatikbetrieb mit Schaltzeitenprogramm 1,
2 oder 3 bei gleichzeitiger Programmierung auf
ECO-Funktion (siehe Parameter reduzierter
Betrieb – Hausebene).

Hinweis: Bei dauerndem Frostschutzbetrieb und


empfindlichen Objekten in der Wohnung
wie Pflanzen etc. ist der Einstellwert ent-
sprechend anzupassen.

Taste o betätigen

jESET -PAjA Parameter-Reset


Hausebene

Rückstellen: Tasten n und q für ca. 5 Sekunden


gedrückt halten.
Bei aufgerufener Rückstellfunktionen können alle
vorhergehenden Parameter der Hausebene auf ihre
Werkseinstellung zurückgesetzt werden.
Hierzu sind die beiden Korrekturtasten n und q
solange gemeinsam gedrückt zu halten, bis die
Rückstellung durch die Anzeige

jESET -PAjA
-OK-
quittiert wird.

51
8. Stichwortverzeichnis Schaltkasten HS 2003 6
Raumgeräte 9
Absenkbetrieb (AbS) 32, 49 Emissionsmessung 35
Absenken 32
Adaption 28, 29
Antiblockierschutz 31, 36 Frostschutz
Anzeigeelemente 31 Außentemperaturbezogener 23
Archiv (Fehler, Änderungen) 13, 14 Kessel- 23
Ausgang Mischer- 23
Brenner 12, 15 Parameter 23
Differenztemperaturregelung 25, 30 Raum- 23, 51
Heizkreispumpe Kesselkreis (KKP) 12, 15 Speicher- 23, 31
Kesselkreispumpe (K1) 12, 15 Fühler
Mischer (M) 12, 15 Montage 8, 9
Mischerkreispumpe (MKP) 12, 15 Widerstandswerte 3
Relaisbelastung 3 Zubehör 2
Relaistest 13, 15 Funkuhr 2, 9, 31, 38
Sammelstörmeldung (SMA) 12, 15
Variabler Ausgang 1 (VA 1) 12, 15 Gebäudeart 24
Variabler Ausgang 2 (VA 2) 12, 15 Grundanzeige 31
Warmwasser-Ladepumpe (LP) 12, 15
Zirkulationspumpe (ZP/ZIRK) 12, 15 Handbetrieb 33
Ausschalt-Optimierung 29, 30 Hausebene 46
Automatik-Programme 32 Heizen 32
Heizkennlinie
Bedienungselemente 31, 37 Adaption 28, 29
Betreiberebene 31, 37 Steilheit 48, 49
Betriebsarten-Wahlschalter 31 Heizprogramme 31
Blockprogrammierung 40, 41
Brennerlaufzeit 46 Informationsebene
Brennerstarts 46 Betreiber 34
Bus (Datenbus) 13, 20 Fachmann 11
Betriebsarten-Zugriff 20, 21 Fühler 11
Busadresse 21, 22 Status 12
Busrechte 20, 21
Heizkreiskennzahl 9 Klimazone 23

Datums-Änderung 38 Legionellenschutzschaltung 50
Differenztemperaturregelung 25, 30 Lieferumfang 2

Eingang Manueller Betrieb 32


Abgasfühler (AGF) 8, 9, 12
Außenfühler (AF) 8, 11 Nachtbetrieb (ECO, AbS) 32, 49
Delta-T-Fühler SKF 8, 12
Delta-T-Fühler PSF 8, 12 Optimierungsfunktion 28, 29, 30
Funkuhrmodul (FU 77) 9, 31
Kesselfühler (KF) 8, 11 Programmierebenen 38
Raumfühler (RFD 51) 9, 11 Hausebene 38, 46
Raumstation (RS 57) 9, 11 Schaltzeitenebene 39,40
Vorlauffühler (VF) 6, 9, 11 Serviceebene 13, 38
Warmwasserfühler (WF) 8, 11 Uhrzeit-/Kalenderebene 38
Warmwasserthermostat 11, 30, 34 Zählerebene 46
Einschalt-Optimierung 28, 30 Programmtasten 37
Elektroanschluss 4 Proportionalbereich 30
Betriebsstundenzähler 5, 6 Pumpen-Antiblockierschutz 31, 36
Busleitung 5, 9
EMV-gerechte Montage 4 Raumeinflussfaktor 27, 28, 29
Funkuhrmodul 9 Raumstation RS 57 2, 4, 9, 21
Schaltbild 7 Raumtemperatur
Schaltfeld HS 3003 5 -Frostschutz 51

52
-Korrektur 33 Statusanzeige 12
-Nachtsollwert 48 VA 1 25
-Tagsollwert 48 VA 2 25
Reduzierter Betrieb 32, 49 WW-Ausgang 25
Relaistest 13, 15 Verbrauch
Reset Anzeige 18, 47
Brennerbetriebsdaten 46 Funktion 13, 18
Brennstoffverbrauch 47 Rücksetzen 47
Heizzyklen 42 Versionsanzeige 31
Parameter Hausebene 51 Vorlauf
Parameter Serviceebene 30 -Fühler 6, 9
Standardprogramme 43 -Maximalbegrenzung 26, 27
Wartungsfunktion 47 -Minimalbegrenzung 26, 27
-Temperaturanzeige 11
Schaltzeiten-Programme 39
Blockprogrammierung 40, 41 Wärmeverteiler 27, 29
-Kesselheizkreis 39, 43 Warmwasser
-Mischerheizkreis 39, 43 -Anzeige 11
-Schaltzyklen 40, 44 -Ausgang 25
Standardprogramme 32, 43 -Betrieb 33
Temperaturvorgaben 39, 40, 44 -Frostschutz 23
-Warmwasserkreis 39, 41 -Fühler (WF) 8, 11
-Zirkulationspumpe 24, 25 -Thermostat 11, 30, 34
Schornsteinfeger-Funktion 35 Legionellenschutzschaltung 50
Segmenttest 31 -Nachladung 37
Serviceebene 13 -Spartemperatur 50
Archiv 14 -Schaltzeitenprogramm 39, 50
Bus (Datenbus) 20 -Tagtemperatur 50
Parameter 23 -Vorrangbetrieb 26
Relaistest 15 -Parallelbetrieb 26
Servicebereich 14 -Witterungsgef. WW-Parallelbetrieb 26
Übersicht 13 Wartung
Verbrauch 18 Anzeige 16, 47
Wartung 16 Funktion 13, 16
Set-Funktion 9 Rücksetzen 47
Sommerabschaltung 31, 49
Sommer-/Winterzeit-Umschaltautomatik 24 Zählerebene 46
Sonderbetriebsarten 35 Zeitänderung 38
Speicherthermostat siehe Warmwasserthermostat Zeitprogramme 39
Sprachenwahl 10, 37 Zirkulation
Standard-Programme 32, 43 Anzeige 11
Standby-Betrieb 31 Ausgang 25
Störmeldungen 10 Schaltzeitenprogramm 50
Sparintervall 25
Technische Daten 3
Temperatur
Frostschutzgrenze 23
Nacht-Raumsollwert 48
Nacht-Warmwasser-Sollwert 50
Raum-Minimaltemperatur 51
Sommerabschaltung 49
Tag-Raumsollwert 48
Tag-Warmwasser-Sollwert 50
Thermostatfunktion 28, 29

Umschalttaste 35
Urlaubsprogramm 35
Variabler Ausgang
KK-Ausgang 24
Relaistest 15

53
9. Übersichtstabellen
Individuelle Schaltzeiten
In die nachstehenden Tabellen können individuelle Schaltzeiten für die Automatikprogramme 1, 2 und 3 der im
Zentralgerät enthaltenen Heiz- und Warmwasserkreise eingetragen werden.
Die jeweiligen Standardschaltzeiten der Automatikprogramme 1, 2 und 3 sind auf der Seite 32 ersichtlich.

Individuelles Schaltzeitenprogramm 1 Individuelles Schaltzeitenprogramm 2 Individuelles Schaltzeitenprogramm 3

Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3 Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3 Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3


Tag
von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll
Ungemischter Kesselheizkreis

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3 Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3 Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3


Tag
von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll von bis RT-Soll

Mo

Di
Mischerheizkreis

Mi

Do

Fr

Sa

So

Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3 Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3 Zyklus 1 Zyklus 2 Zyklus 3


Tag
von bis von bis von bis von bis von bis von bis von bis von bis von bis

Mo

Di
Warmwasserkreis

Mi

Do

Fr

Sa

So

54
Einstellhinweise für den Heizungsfachmann
Hausebene Serviceebene
Ebenenbereich PARAMETER Ebenenbereiche WARTUNG, VERBRAUCH, BUS

EINSTIEG: o kurz drücken Verstellen: n / q EINSTIEG: Taste p ca. 10 sec. drücken

Ebenenbereich Parameter mit Taste k anwählen Mit Taste p in die Unterebene einspringen
Grund- Einstellung
Taste Anzeige Mit Taste k Ebenenbereich WARTUNG anwählen
wert Bereich Anlage

o Tages-Raumsollwert 21 °C von 5 °C bis 30 °C Verstellen: n / q


Grund- Einstellung
o Absenk-Raumsollwert 16 °C von 5 °C bis 30 °C Taste Anzeige
wert Bereich Anlage

o Steilheit Kesselheizkreis 1,5 AUS, 0.20 bis 3.50 p Jährl. Wartungsdatum AUS AUS,1.1. bis 31.12.

o Steilheit Mischerkreis 0,75 von 0.20 bis 3.50 p Wartungsintervall 364 AUS, 1...364 Tage

Sommerabschaltung 19 °C von 10°C bis 30°C p Betriebsstundenintervall 1700 AUS, 100...9900 h


o
Reduzierter Heizbetrieb ECO ECO, AbS p Brennerstartintervall AUS AUS, 100...9900
o
WW-Sollwert (Tag) 47 °C von 10°C bis 80°C p Abgasgrenztemperatur AUS, 50 °C bis 250 °C
o
WW-Sollwert (Nacht) 10 °C von 10°C bis 80°C p Parameter-Reset – –
o
Legionellenschutz (Tag) AUS AUS, 1 bis 7, 8 p Bereich WARTUNG
o
Schaltzeitenprogramm
o Warmwasserbetrieb
b1 b 1, b 2, b 3 k Bereich VERBRAUCH
Schaltzeitenprogramm
WW WW,KK,MK p Verbrauchsanzeige AUS AUS, OEL, GAS
o Zirkulationspumpe
Spezifischer Verbrauch 0...100 l/h (Oel)
Raum-Frostschutztemp. 10 °C von 5 °C bis 30 °C p 0.000 0...1000 l/min(Gas)
o Brenner

Parameter-Reset zum Löschen n und q 5 sec. drücken p Bereich VERBRAUCH


o
r Grundanzeige k Bereich BUS
Bus-Rechte
p 1 1 bis 3
Kesselheizkreis
Betriebsartenzugriff
p AUS AUS, EIN
Kesselheizkreis
Bus-Rechte 1
p 1 bis 3
Mischerheizkreis
Informationsebene
Betriebsartenzugriff
p AUS AUS, EIN
Mischerheizkreis
EINSTIEG: Taste r kurz drücken Busadresse
1 1 bis 5
p Zentralgerät
Mit Taste r Informationen nacheinander abrufen Parameter-Reset – –
p
Taste Anzeige
p Bereich BUS

r Außentemperatur (Aktueller Wert)


r r Bereich Service Grundanzeige

r Außentemperatur Minimal-Maximalwert (0:00...24:00 Uhr)

r Warmwassertemperatur (Sollwert / Istwert)

r Vorlauftemperatur Kesselheizkreis (Sollwert / Istwert)

r Vorlauftemperatur Mischerheizkreis (Sollwert / Istwert)

r Differenztemperatur SKF-Fühler (Istwert)

r Differenztemperatur PSF-Fühler (Istwert)

r Brennerbetriebszustand (AUS - EIN)

r Brennstoffverbrauch Öl / Gas

r Grundanzeige

55
Einstellhinweise für den Heizungsfachmann

Serviceebene
Ebenenbereich Parameter

EINSTIEG: Taste p ca. 10 sec. drücken Grund- Einstellung


Taste Anzeige
wert Bereich Anlage
Mit Taste k Ebenenbereich Parameter anwählen und Raumeinflußfaktor
p 100 % 0 % bis 500 %
mit Taste p bestätigen Kesselheizkreis
Heizkennlinienadaption
Verstellen: n / q p Kesselheizkreis
AUS AUS, EIN
Grund- Einstellung Thermostatfunktion
Taste Anzeige p Kesselheizkreis
2K AUS, 1 K bis 5 K
wert Bereich Anlage
Einschaltoptimierung
p Frostschutzgrenze 3 °C -10 °C bis +10 °C
p Kesselheizkreis
AUS AUS, 1 h bis 8 h
Ausschaltoptimierung
p Klimazone -12 °C -20 °C bis ± 0 °C p Kesselheizkreis
AUS AUS, 1 h bis 8 h
LCHT/ Wärmeverteiler FUSS/
p Gebäudeart NORM NORM / SCHW p Mischerheizkreis
FUSS RADI / KONV
Sommer-/Winterzeit- Raumeinflußfaktor
p Umschaltautomatik
EIN EIN, AUS
p Mischerheizkreis
100 % 0 % bis 500 %
Heizkennlinienadaption
p Variabler Ausgang KKP 1 1...6
p Mischerheizkreis
AUS AUS, EIN
Thermostatfunktion
p Variabler Ausgang LP 1 1, 2
p 2K AUS, 1 K bis 5 K
Mischerheizkreis
Einschaltoptimierung
p Variabler Ausgang X4-10 3 1, 3...6
p AUS AUS, 1 h bis 8 h
Mischerheizkreis
Ausschaltoptimierung
p Variabler Ausgang X4-11 4 2...6
p AUS AUS, 1 h bis 4 h
Mischerheizkreis
Sparintervall Proportionalbereich
p 5 min 1 bis 20 min
p 20 K 2 K...30 K
WW-Zirkulationspumpe Mischerheizkreis
Warmwasserbetriebsart Rücklaufminimal-
p EIN AUS, EIN p 50 °C EIN, 40...80 °C
Vorrang/Parallelbetrieb temperatur
Witterungsgeführter
p EIN AUS, EIN p Fühlerart WW PtC PtC, THER
Parallelbetrieb
Vorlaufminimaltemp. Einschaltdifferenz
p 10 °C 10°C...(Vorl.max KK)
p 8K 2 K bis 30 K
Kesselheizkreis Delta-T -Regelung
Vorlaufmaximaltemp. Freigabetemperatur
p 75 °C (Vorl.min KK)...90°C
p 10 °C AUS, 10...80 °C
Kesselheizkreis SKF-Fühler
Vorlaufminimaltemp. Maximalbegrenzung
p 10 °C 10°C...(Vorl.max MK1)
p 90 °C 45...95 °C
Mischerheizkreis PSF-Fühler
Vorlaufmaximaltemp.
p 75 °C (Vorl.min MK1)...90°C Parameter-Reset zum Löschen n und q 5 sec. drücken
Mischerheizkreis p
Wärmeverteiler FUSS/
p RADI Grundanzeige
Kesselheizkreis RADI / KONV r

Zählerebene (Rückstellung von Brennerdaten, Verbrauch und Wartung)

Einstieg: o kurz drücken, Bereich Zähler mit Taste o bestätigen.


Taste Anzeige Datum Zähler Datum Zähler Datum Zähler Datum Zähler Datum Zähler

o Verbrauch
Brennerlaufzeit
o Brenner
Brennerstarts
o Brenner
Durchschnittliche
o Brennerlaufzeit
Anf.Code 6134

Rückstellung
o Brennstoffverbrauch
Rückstellung
o Brennerbetriebsdaten
Rückstellung
o Wartungsfunktion

Änderungen vorbehalten Art. 045 000 3902 - August 2001