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Rechnungswesen © SAP-HCC 2005 HCC-20 SAP - Überblick 6 - 1 HCC-20 SAP-Überblick 6 -
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Rechnungswesen

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RechnungswesenRechnungswesen Inhalt: Externes Rechnungswesen Internes Rechnungswesen Bilanz GuV © SAP-HCC 2005
RechnungswesenRechnungswesen
Inhalt:
Externes Rechnungswesen
Internes Rechnungswesen
Bilanz
GuV
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RechnungswesenRechnungswesen –– LernzieleLernziele
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HCC-MD-HHS-2004
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Am Ende dieses Kapitels können Sie:

die integrierten R/3-Komponenten beschreiben, die die Anforderungen des externen und internen Rechnungswesens unterstützen

die Organisationsstrukturen für das interne und externe Rechnungswesen beschreiben

für das interne und externe Rechnungswesen beschreiben die wichtigsten Funktionen im externen Rechnungswesen und

die wichtigsten Funktionen im externen Rechnungswesen und der Kostenrechnung nennen und erläutern

Rechnungswesen und der Kostenrechnung nennen und erläutern © SAP-HCC 2005 HCC-20 SAP - Überblick 6 -

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Organisationsstruktur “Rechnungswesen” Geschäftsbereich 8000 – externe Services (Dienstleistungen)
Organisationsstruktur “Rechnungswesen”
Geschäftsbereich 8000 – externe Services (Dienstleistungen)
Geschäftsbereich 3000 – Fahrzeuge (Motorräder)
Geschäftsbereich [GSB] 1000 – Maschinenbau (Pumpen)
BUK 1000 (D)
BUK 2000 (GB)
BUK 3000 (USA)
Kontenplan INT
KPL CAUS
Kreditkontrollbereich 1000
KKB 3000
Kostenrechnungskreis 1000
CAC 2000
Ergebnisbereich [ERB] IDEA
Mandant
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Mandant Mit einem R/3 System können Unternehmen jeglicher Art und Größe abgebildet werden. Um dies zu realisieren, bietet SAP R/3 Organisationsstrukturen an, die genutzt werden können, um das Unternehmen organisationstheoretisch zu gliedern und darzustellen. Die oberste Hierarchieebene dieser Organisationseinheiten im SAP R/3 bildet der Mandant. Betriebswirtschaftlich kann dieser, abhängig von der Größe des abzubildenden Unternehmens, als Konzern, Unternehmen oder Betrieb aufgefasst werden. Damit stellt der Mandant eine Einheit dar, die handelsrechtlich, organisatorisch und datentechnisch abgeschlossen ist. Er verfügt über getrennte Stammsätze sowie einen eigenständigen Satz an Tabellen.

Buchungskreis Die Struktur des Unternehmens kann es bedingen, für verschiedene Unternehmensbereiche im externen Rechnungswesen eine abgeschlossene Buchhaltung zu führen. SAP R/3 stellt hierfür die Organisationsebene des Buchungskreises zur Verfügung. Sie bildet die kleinste organisatorische Einheit, für die eine in sich abgeschlossene Buchhaltung, das heißt die vom Gesetzgeber geforderte Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung, ausgefertigt werden kann. Abhängig von der Größe und Struktur des abzubildenden Unternehmens, besteht die Möglichkeit, in einem Mandanten mehrere Buchungskreise anzulegen (1:n). Handelt es sich beim abgebildeten Unternehmen um einen Konzern, so stellen die Buchungskreise aus betriebswirtschaftlicher Sicht die einzelnen Firmen des Konzerns dar.

Ergebnisbereich Die Ergebnisse eines Kostenrechnungskreises haben im Allgemeinen eine mehrdimensionale Ausprägung. Um sie einfacher strukturieren zu können, werden so genannte Ergebnisbereiche als Teilmengen der Ergebnisgesamtmenge definiert. Ergebnisbereiche „filtern“ also das Gesamtergebnis nach speziell festgelegten Kriterien. Diese speziellen Ausprägungen können nun auch kostenrechnungskreisübergreifend zusammengefasst ausgewertet werden. Ergebnisbereiche können wiederum in mehrere Ereignisobjekte aufgeteilt werden, die für die Marktanalyse wichtig sind.

Organisationsstruktur “Rechnungswesen” (Forts.) Geschäftsbereich 8000 – externe Services (Dienstleistungen)
Organisationsstruktur “Rechnungswesen” (Forts.)
Geschäftsbereich 8000 – externe Services (Dienstleistungen)
Geschäftsbereich 3000 – Fahrzeuge (Motorräder)
Geschäftsbereich [GSB] 1000 – Maschinenbau (Pumpen)
BUK 1000 (D)
BUK 2000 (GB)
BUK 3000 (USA)
Kontenplan INT
KPL CAUS
Kreditkontrollbereich 1000
KKB 3000
Kostenrechnungskreis 1000
CAC 2000
Ergebnisbereich [ERB] IDEA
Mandant
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Kostenrechnungskreis Zur Abgrenzung der Auswertung interner Kosten- und Erlösstrukturen steht im SAP R/3 die Organisationsebene des Kostenrechnungskreises zur Verfügung. Abhängig von der Größe und Struktur des abzubildenden Unternehmens, besteht die Möglichkeit, mehrere Buchungskreise innerhalb eines Kostenrechnungskreises zusammenzufassen. In einem Konzern kann es zum Beispiel gewünscht sein, die interne Leistungsverrechnung über mehrere Firmen (buchungskreisübergreifende Kostenrechnung) auszuweiten.

Kreditkontrollbereich Ein Unternehmen kann die Kreditlinien seiner Kunden überwachen. Dies wird über die Organisationsebene des Kreditkontrollbereiches realisiert. Dieser kann über einen oder mehrere Buchungskreise hinweg definiert werden. Damit ist das SAP R/3-System in der Lage, auf bestimmte kreditlimitrelevante Ereignisse mit Warnungen oder Liefersperren, zu reagieren.

Kontenplan Ein Kontenplan enthält sämtliche Konten des Hauptbuches einer Unternehmung und strukturiert sie systematisch nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Er wird von einem oder mehreren Buchungskreisen zur Kontenvalidierung bei der Belegbuchung verwendet und als operativer Kontenplan bezeichnet. Darüber hinaus stellt SAP R/3 zwei weitere Arten von Kontenplänen (Alternativkontenpläne) zur Verfügung, welche die gesetzlichen Bestimmungen verschiedener Länder reflektieren und das Berichtswesen auf Konzernebene konsolidieren. Jeder Buchungskreis ist genau einem operativen Kontenplan zugeordnet.

Geschäftsbereich Um ein Unternehmen für das externe Berichtswesen (Bilanz und GuV) nach verschiedenen Produkten systematisieren zu können, bietet SAP R/3 die Möglichkeit, das Unternehmen organisatorisch in verschiedene Geschäftsbereiche zu untergliedern. Das entscheidende Abgrenzungskriterium sind hierbei die verschiedenen Produkte oder Produktgruppen. Ein Geschäftsbereich lässt sich demnach als ein organisationsübergreifender produktbezogener Schnitt durch das Unternehmen interpretieren. Es erlaubt somit eine kondensierende Sicht auf einzelne Produkte oder Produktgruppen.

ExternesExternes undund InternesInternes RechnungswesenRechnungswesen
ExternesExternes undund InternesInternes RechnungswesenRechnungswesen
Externes Rechnungswesen
Externes
Rechnungswesen
Externes Liqiudit äts- Reporting rechnung Gewinn- rücklage - Bilanz bericht Gewinn & Verlust (GuV )
Externes
Liqiudit äts-
Reporting
rechnung
Gewinn-
rücklage -
Bilanz
bericht
Gewinn
& Verlust
(GuV )
InternesInternes RechnungswesenRechnungswesen
InternesInternes
RechnungswesenRechnungswesen
ReportingReporting Kosten- stellen- berichte Deckungs beitrag Produkt- kosten- berichte Profit- Center- Berichte
ReportingReporting
Kosten-
stellen-
berichte
Deckungs
beitrag
Produkt-
kosten-
berichte
Profit-
Center-
Berichte

InternesInternes

berichte Profit- Center- Berichte Internes Internes - © SAP-HCC 2005 HCC-20 SAP - Überblick 6 -
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berichte Profit- Center- Berichte Internes Internes - © SAP-HCC 2005 HCC-20 SAP - Überblick 6 -

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Die Aufgabe des Rechnungswesens besteht in seiner Dokumentations- und Informationsfunktion für das Unternehmen und mit ihm in Beziehung stehender Interessengruppen. Dabei orientiert sich das Externe Rechnungswesen stärker am Informationsbedarf unternehmensexterner Interessengruppen, das interne Rechnungswesen ausschließlich an den Berichtsanforderungen unternehmensinterner Gruppen.

Internes und externes Rechnungswesen sind Rechnungswesensysteme, die eng miteinander verknüpft sind. Beide nutzen jedoch unterschiedliche Methoden, Darstellungen und Wertansätze, um unterschiedliche Prozesse der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

• Externes Rechnungswesen - Modul Finanzwesen

• Das interne Rechnungswesen - Modul Controlling

• Das Treasury und das Projektsystem nutzen Methoden und Daten aus beiden Anwendungen.

FinanzbuchhaltungFinanzbuchhaltung (FI)(FI) Treasury Management Debitoren- buchhaltung Hauptbuch Kreditoren-
FinanzbuchhaltungFinanzbuchhaltung (FI)(FI)
Treasury Management
Debitoren-
buchhaltung
Hauptbuch
Kreditoren-
buchhaltung
Bilanz
GuV
Anlagen-
buchhaltung
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DebitorenbuchhaltungDebitorenbuchhaltung VertriebVertrieb Kundenauf Kontaktauf- Kunden- Faktu - Kunden- trag
DebitorenbuchhaltungDebitorenbuchhaltung
VertriebVertrieb
Kundenauf
Kontaktauf-
Kunden-
Faktu -
Kunden-
trag
Sourcing
Lieferung
nahme
auftrag
rierung
zahlung
Rechnung/
Auftrags-
Debitoren-
Lieferung
eingang
buchhaltungs -
beleg
Finanzdispo-
Finanzdispo-
datum datum
Zahlungsverkehr
Mahnung
Bilanz
GuV
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Uni
Uni
m ana Ca g sh- e me nt

Cashmanagement

Durch die Auftragsabwicklung im Vertrieb wird die Liquiditätsvorschau im Cashmanagement ständig aktualisiert. Der Finanzstatus wird bei Eingang der Zahlung aktualisiert.

Nebenbuch Debitoren

Bei der Erfassung von Kundenaufträgen wird automatisch die Kreditlimitprüfung durchgeführt. Offene Posten, die bezüglich des Zahlungstermins überfällig sind, können gemahnt werden und Korrespondenzen wie z.B. Saldenbestätigungen erstellt werden. Die operative Tätigkeit schließt mit der Buchung der Zahlung oder Teilzahlung des Rechnungsbetrags der Faktura. Für die Erstellung der Bilanzen werden im Nebenbuch Tätigkeiten wie z.B. die Bewertung Offener Posten in Fremdwährung oder die Aufteilung der Forderungen nach Restlaufzeiten durchgeführt.

Hauptbuch

Bei Lieferungen an Kunden werden die Salden automatisch aktualisiert. Bei der Fakturierung werden die Forderungen und Erlöse erhöht. Beim Zahlungseingang werden die Geldbestände auf den Bankkonten entsprechend erhöht und die Forderungen durch Ausgleich zurückgenommen.

KreditorenbuchhaltungKreditorenbuchhaltung BeschaffungBeschaffung Best.- Lief.- Bestel - Waren- Rechn.- Lief.- Anf
KreditorenbuchhaltungKreditorenbuchhaltung
BeschaffungBeschaffung
Best.-
Lief.-
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Waren-
Rechn.-
Lief.-
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Auswahl
lung
eingang
zahlung
Prüfung
Rechnungs-
Waren-
eingang
Bestellung
eingang
Rechnungs-
-
prüfung
Finanzdispo-
Finanzdispo-
datum datum
Zahlungsverkehr
Zahlprogramm
Bilanz
GuV
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Uni
Uni
Cash-
management

Cashmanagement

Durch die Bestellabwicklung in der Materialwirtschaft wird die Liquiditätsvorschau im Cashmanagement ständig aktualisiert. Der Finanzstatus wird bei Ausgang der Zahlung aktualisiert.

Nebenbuch Kreditoren

Fällige Posten werden über das Zahlprogramm reguliert. Korrespondenz wie z.B. Saldenbestätigungen wird erzeugt. Die operative Tätigkeit schließt mit der Buchung der Zahlung der Lieferantenrechnung. Für die Erstellung der Bilanzen werden im Nebenbuch Tätigkeiten wie z.B. die Bewertung Offener Posten in Fremdwährung oder die Aufteilung der Forderungen nach Restlaufzeiten durchgeführt.

Hauptbuch

Bei Wareneingang werden die Bestände laufend aktualisiert und die Verbindlichkeiten und Aufwände in der Rechnungsprüfung durch Buchung der Lieferantenrechnung erhöht. Durch den Zahlungsausgang werden die Geldbestände auf den Bankkonten entsprechend reduziert und die Verbindlichkeiten durch Ausgleich zurückgenommen.

AnlagenbuchhaltungAnlagenbuchhaltung

Anlagen Anlagenklasse Haus Geb äude Gabelstapler Fuhrpark Anlage: Gabelstapler Kostenstelle Fuhrpark Auftrag
Anlagen
Anlagenklasse
Haus
Geb äude
Gabelstapler
Fuhrpark
Anlage: Gabelstapler
Kostenstelle
Fuhrpark
Auftrag
Handelsrecht
Steuerrecht
Kalkulation

SAP AG

Handelsrecht Steuerrecht Kalkulation  SAP AG Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis
Handelsrecht Steuerrecht Kalkulation  SAP AG Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis
Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis Handelsrecht Kostenrech - Kalkulation Kalkulation nungs kreis
Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis Handelsrecht Kostenrech - Kalkulation Kalkulation nungs kreis
Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis Handelsrecht Kostenrech - Kalkulation Kalkulation nungs kreis
Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis Handelsrecht Kostenrech - Kalkulation Kalkulation nungs kreis
Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis Handelsrecht Kostenrech - Kalkulation Kalkulation nungs kreis
Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis Handelsrecht Kostenrech - Kalkulation Kalkulation nungs kreis
Bewertungsplan 1 < Land > Buchungskreis Handelsrecht Kostenrech - Kalkulation Kalkulation nungs kreis
Bewertungsplan 1
< Land >
Buchungskreis
Handelsrecht
Kostenrech -
Kalkulation
Kalkulation
nungs kreis
Buchungskreis
1000
Kostenstelle
Fuhrpark
Abschreibung
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Plan Plan
Auftrag
Zinsen
Ist Ist
Plan Plan
kreis Buchungskreis 1000 Kostenstelle Fuhrpark Abschreibung Ist Ist Plan Plan Auftrag Zinsen Ist Ist Plan Plan

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Aufgabe der Anlagenbuchhaltung ist es, die buchhalterische Abwicklung der Anlagen in einem Unternehmen abzubilden. Dazu wird jede Anlage einer Anlagenklasse zugeordnet. Die Anlagenklasse ist das Hauptkriterium zur Gliederung des Anlagenvermögens nach betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Erfordernissen. Einer Anlagenklasse können eine oder mehrere Bewertungspläne zugeordnet werden. Jeder Bewertungsplan ist genau einem Buchungskreis zugeordnet und ist nach Bewertungsbereichen unterteilt, um den unterschiedlichen Berichtsanforderungen des Handels- und Steuerrechts oder der Kalkulation genügen zu können.

Das ermöglicht die Bewertung besonderer Anlagen wie der Anlagen im Bau in einer eigenen Anlagenklasse und ein entsprechendes Controlling der Anlageinvestitionen.

Einem Anlagenstammsatz können folgende Objekte der Kostenrechnung zugeordnet werden:

• Kostenstelle

• Leistungsart

• Auftrag

• Instandhaltungsauftrag

Anlagenbestand

und

Abschreibungen

rechtlicher

Natur

werden

in

der

Bilanz

fortgeschrieben.

HauptbuchhaltungHauptbuchhaltung

Monats- und Jahresabschluss WE/RE-Konto Materialbewertung nach dem Niederstwertprinzip LIFO-FIFO-Bewertung Abstimm- und Korrekturbuchungen Erzeugniskalkulation

Personalwirtschaft

Monatsabschluss Personalabrechnung Reisekosten

SAP AG

Hauptbuch

Bilanz

Finanzbuchhaltung

 SAP AG Hauptbuch Bilanz Finanzbuchhaltung Bestandsführung, Einkauf, Produktion, Vertrieb
 SAP AG Hauptbuch Bilanz Finanzbuchhaltung Bestandsführung, Einkauf, Produktion, Vertrieb

Bestandsführung, Einkauf, Produktion, Vertrieb

Gewinn&Verlust
Gewinn&Verlust

Monats- und Jahresabschluss

Abschluss Debitoren-, Kreditoren- und Anlagenbuchhaltung Abstimmung Belege / Verkehrszahlen Umsatzsteuervoranmeldung / Steuerbuchungen / AWV-Meldungen Nachbelastungen Maschinelles Ausgleichen Journal / Interne Belege Saldenvorträge / Periode abschließen/eröffnen

Kostenrechnung

Monats- und Jahresabschluss Zuschläge Waren in Arbeit Abweichungen Abstimmung externes/ internes Rechnungswesen

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Aufgabe der Hauptbuchhaltung ist es, die buchhalterische Abwicklung aller Geschäfts- vorgänge des Unternehmens zu dokumentieren und zu bilanzieren.

Zentrale Merkmale der Hauptbuchhaltung sind:

• das automatische Mitbuchen aller Posten der Nebenbücher in der Hauptbuchhaltung Abstimmkonten

• das gleichzeitige Fortschreiben des Hauptbuchs und der Kostenrechnungsbereiche

• das zeitnahe Auswerten des aktuellen Buchungsstoffes in Form von Kontendarstel- lungen, Ergebnisrechnungen mit unterschiedlichen Bilanzversionen und Zusatzanalysen

• Anforderungen der Bilanzierung nach HGB, US-GAAP, IAS oder anderen gesetzlichen

Rechnungslegungsvorschriften können erfüllt werden.

• Die Darstellung der Rechnungslegung nach dem Gesamtkostenverfahren ist jederzeit für die Bilanz möglich. Die Bilanzierung nach Umsatzkostenverfahren wird durch Einsatz der Komponente Spezielle Ledger ermöglicht. Die verfügbaren Anwendungen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Informationen zu sammeln, miteinander zu kombinieren, Summen zu bilden, zu modifizieren sowie Ist- und Planwerte umzulegen bzw. zu verteilen, die aus anderen SAP-Anwendungen und aus externen Systemen in das Spezielle Ledger übertragen werden.

über

OrganisationsstrukturOrganisationsstruktur –– KostenrechnungKostenrechnung Geschäftsbereich 8000 – externe
OrganisationsstrukturOrganisationsstruktur –– KostenrechnungKostenrechnung
Geschäftsbereich 8000 – externe Services (Dienstleistungen)
Geschäftsbereich 3000 – Fahrzeuge (Motorräder)
Geschäftsbereich [GSB] 1000 – Maschinenbau (Pumpen)
BUK 1000 (D)
BUK 2000 (GB)
BUK 3000 (USA)
Kontenplan INT
KPL CAUS
Kreditkontrollbereich 1000
KKB 3000
Kostenrechnungskreis 1000
CAC 2000
Kostenstellen
Ergebnisbereich [ERB] IDEA
Profitcenter
Mandant
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KostenrechnungKostenrechnung Ergebnis- Ergebnisrechnung objekt Gemeinkosten- Produktkostenrechnung Controlling
KostenrechnungKostenrechnung
Ergebnis-
Ergebnisrechnung
objekt
Gemeinkosten-
Produktkostenrechnung
Controlling
Innen-
Materialkosten
auftrag
Kosten-
Fertigungs-
stelle
-
Fertigungs-
leistungen
auftrag
Gemeinkosten
Kostenartenrechnung Kostenartenrechnung
Finanzwesen
Personalwirtschaft
Beschaffung
Vertrieb
Profit-Center-Rechnung
 SAP AG
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Aus den Aufwendungen des Finanzwesens, der Personalwirtschaft, der Materialwirtschaft und des Vertriebs werden die Aufwendungen und Erträge über die Kosten- und Erlösarten in die Anwendungen der Kostenrechnung gebucht.

Kosten, die nicht einem einzelnen Kostenträger (z.B. Fertigungsauftrag) zugeordnet werden können, werden an Kostenstellen oder Innenaufträge (Gemeinkostenaufträge oder Investitionsaufträge) im Gemeinkosten-Controlling verrechnet.

Die aufgrund von Kundenaufträgen gefertigten Produkte werden in der Produktkostenrechnung mit Materialkosten, Fertigungsleistungen und Gemeinkosten belastet.

• Materialkosten entstehen aufgrund des bewerteten Materialverbrauchs in der Fertigung.

• Preise für Fertigungsleistungen werden über Leistungsverrechnung an die Kostenträger weitergegeben.

• Gemeinkosten können von Kostenstellen oder Innenaufträgen an Kostenträger übergeben werden.

• Gemeinkosten können auch direkt auf ein Ergebnisobjekt gebucht werden.

• Gemeinkosten und Fertigungskosten können auf ein gemeinsames Ergebnisobjekt kontiert werden.

GemeinkostenrechnungGemeinkostenrechnung Ergebnisrechnung Gemeinkosten-Controlling Kosten- stelle Innen- auftrag
GemeinkostenrechnungGemeinkostenrechnung
Ergebnisrechnung
Gemeinkosten-Controlling
Kosten-
stelle
Innen-
auftrag
Leistungsart
Prozess
Kostenarten-
Primär-
Sekundär-
Erlösart
rechnung
kostenart
kostenart
Profit-Center-Rechnung
Produktkostenrechnung
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Stammdaten in der Kostenartenrechnung

• Primäre und sekundäre Kostenarten und Erlösarten werden zur Klassifizierung in der Kostenrechnung eingerichtet:

• Primäre Kostenarten entsprechen den Aufwandskonten im Finanzwesen. Erlösarten entsprechen den Ertragskonten.

• Sekundäre Kostenarten werden in der Kostenrechnung für interne Verrechnungen verwendet.

• Erlösarten können im Gemeinkosten-Controlling nur auf Innenaufträge gebucht werden.

Stammdaten im Gemeinkostencontrolling

• Kostenstellen entsprechen Orten der Kostenentstehung. Sie können nach

funktionalen und organisatorischen Gesichtpunkten angelegt werden.

• Leistungsarten werden für die Leistungen (Arbeitsleistung, Maschinenstunden, etc.)

der Kostenstellen angelegt.

• Innenaufträge können für mittel- oder längerfristige gemeinschaftliche Aufgaben

angelegt werden und als Kostenträger fungieren.

• Prozesse können als Kostenträger fungieren. Ein Prozess wird in Beziehung zu

definierten Geschäftsvorgängen (definierte Summe von Aktivitäten) angelegt.

ErgebnisrechnungErgebnisrechnung Ergebnis- rechnung KUNDEN- GRUPPE Kaufhäuser Großhandel Handel Glas Keramik
ErgebnisrechnungErgebnisrechnung
Ergebnis-
rechnung
KUNDEN-
GRUPPE
Kaufhäuser
Großhandel
Handel
Glas
Keramik Plastik
MengenMengen
PRODUKTGRUPPE
ErlöseErlöse
KostenKosten
DeckungsDeckungs --
beitragbeitrag
Handel
Plastik
 SAP AG
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REGION
Nord
S
Westüd
üdS

Die Daten anderer Anwendungen werden in die Ergebnisrechnung übernommen. Daher kann die Ergebnisrechnung Auswertungen nach nahezu allen Organisations-einheiten und Stammdaten durchführen. Das Berichtswesen der Ergebnisrechnung wird dafür eingesetzt.

Die Auswertungsobjekte werden als Ergebnisobjekt bezeichnet, die auch als eine Kombination von Merkmalswerten definiert werden können. Ein Beispiel dafür ist:

• Region Süd

• Produktgruppe “Plastik”

• Kundengruppe “Handel”

Es gibt auch Wertfelder wie z.B. den Umsatz oder die Herstellkosten. Durch Verknüpfung dieser Wertfelder können Kennzahlen gebildet werden, z.B. Deckungsbeiträge. Den jeweiligen Ergebnisobjekten werden bestimmte Kennzahlen zugeordnet. Über einen Bericht werden die entsprechenden Daten ausgewertet.

RechnungswesenRechnungswesen –– ZusammenfassungZusammenfassung
RechnungswesenRechnungswesen –– ZusammenfassungZusammenfassung
–– ZusammenfassungZusammenfassung Sie können nun: die integrierten R/3-Komponenten
–– ZusammenfassungZusammenfassung Sie können nun: die integrierten R/3-Komponenten

Sie können nun:

die integrierten R/3-Komponenten beschreiben, die die Anforderungen des externen und internen Rechnungswesens unterstützen

die Organisationsstrukturen für das interne und externe Rechnungswesen beschreiben

die wichtigsten Funktionen im externen Rechnungswesen und der Kostenrechnung nennen und erläutern

Rechnungswesen und der Kostenrechnung nennen und erläutern © SAP-HCC 2005 HCC-20 SAP - Überblick 6 -

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