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GroRromstedt: Bemerkungen zu Belegungsbeginn — Zeitmarken - Wiederbelegung’ Karl Peschel Das bekannte Brandgraberfeld, heute Landkreis Weima- rer Land (EicHHORN 1927), liegt in 340 m Seehohe auf gutem Ackerboden der Muschelkalkhochfiche in Grenz- lage zu unterem Keuper (NAUMANN 1928, 32; STREMME 1951) 800 m siidéstich vom Ort, Flur .Schanze” oder Schwarze Kuppe*. Innethalb der Gemarkung gibt es drei kaiserzeitiche Siedlungen, auch die néchstgele- gene am .Labsenborn*, einer Quellmulde, reicht nach den bisherigen Streufunden nicht bis zur Hauptbelegung des Friedhofes zuriick. Der Platz selbst, soweit ausge- graben, umfasst 614 Inventare, meist Umengraber, davon 35 der jingeren rémischen Kaiserzeit, so dass fiir den alteren Graberfeldanteil 579 sichere Inventare verbleiben (PEScHEL 1999). Nicht alle sind noch loka- liserbar. Einzelsttcke und zuvor oder nachher beige- brachte Beigabensétze streuen iiber die im Bild punk- tierte Fliche von etwa 4ha (Abb. 1). Sie zeigen, dass der Friedhof viel réBer gewesen sein wird. Tiefgriindige Bodenbearbeitung wahrend der letzten Jahrzehnte hat allerdings offenbar keine Neufunde zutage geférdert. Grabungen erfogten von 1907 jahrlich bis 1913 und cerfassten eine Fliche von reichlich 0,5 ha. Der (gegen- iiber EicHHORN 1927) korrigiete Lageplan (Abb. 2) lasst erkennen, dass die Grenze des Friedhofes nur auf der Westseite und auch da nur streckenweise erreicht ‘worden ist. Weiter kann nicht ibersehen werden, dass Unregelmaigkeiten beim Zusammentigen der Teilpléne vorgekommen sind. Ich weiseallein auf die kinstlich wir kende Abgrenzung der Graber 1913 hin. Das anschlie- Bende Areal wurde sechs Jahre zuvor durch den ersten ‘Ausgraber, PHiupp KRopP (1908, 374, Fig. 3), kartiert, der nochmals im Jahre 1908 tatig geworden ist. Alles andere hat Gustav Eichhorn seit 1908 entweder selbst ‘oder durch Gewahrsleute dokumentiert Die drei Zeitgruppen der alteren Belegung reichen von Laténe D 2, wenn man will D2 a, bis einschlieBlch Kaiserzeit B 1 a, etwa von 40 v. Chr. bis 15/20 n. Chr. (Pesciet 1990, Vorwort; 1991, 131; 1999, 91, 94). Das sind zwei Generationen, von denen die starker vertretene zweite die Halfte der Belegungszeit ausmacht, da sie die Epoche der rémischen Okkupation nach 12 v. Chr. aus- * Um Nachweise erweiterter Beitrag fir ein .Arbeitsgesprich zur Ramizchen Karas" im Landesamt fir Archdolope, Weimat, my 9: Dezember 2004, {allt (Stufe B 1 2). Bei aller Befissenheit nach chronolo- gischer Feinheit mache man sich klar, wie wenig sechzig Jahre im Sachbesitz einer Subsistenzgesellschaft bedeu- ten! — Die Art der Belegung spiegelt keine voneinander unterschiedenen Kerne (LICHARDUS 1984, 31ff), keine sozialen Gruppen (HACHMANN 1950, 19), auch keine ‘Massenbelegung nach einer Katastrophe (REDLICH 1977, 75¢,) wider; die Belegung ist also nicht simultan, son- dem sukzessive erfolgt, und zwar von Nordwest nach Siidost Die Graber der jingeren Kaiserzeit setzen nach einer Belegungsiicke von mehr als anderthalb Jahrhundert ein (Muoensercer 1970, 110ff). Sie streuen iiber Mitte und Ostteil des ausgegrabenen Feldes und gehen dort rit Sicherheit dariber hinaus. Trotz geringer Zahl rei- chen sie iiber die Stufen C 1, C2 und C 3 (BEMMANN 2000, 103f), d.h. jedenfalls iiber das 3. und einen Abschnitt des 4. Jh. n. Chr. Beide Horizonte, aiterer wie jingerer, sind elbgermanisch, was im weser-thein- getmanischen, aus der értlchen Laténekultur hervor- gegangenen Siedlungsraum Thiiringens Hervorhebung verdient. Das Ende der iteren Belegung kann aus dem Geschehen in der Umgebung erkart werden. Eine plau- sible Erklérung fir die sptere erneute Nutzung des glei- chen Areals steht aus: Pragmatische Sicht kénnte die exponierte Lage des Platzes anfilhren, eine historische Sicht Stammesfragen erwagen, eine eher metaphysische schlieBlich die Wiederbesinnung auf einen alten Kultort ins Spiel bringen. Auch mehrere solche Uberlegungen men in Betracht. In jedem Falle muss man sich klar ‘machen, dass die jetzt lange Erstreckung — bei insgesamt geringer Zahl ~ eine vilig andersartige Strukturierung der Bestattenden voraussetz Frihe Graber liegen im Norden und Nordwesten ds Feldes. Sie sind einfach oder — von der Urne abge- sehen — gar nicht ausgestattet. Aus Grab 1907/45 (Abb. 3) stammt eine beschadigte und korrodierte frihe geschweifte Fibel” mit Stitzfligelchen, Variante Thalmassing (vgl. RIECKHOFF 1995, 564, Abb. 46. 4). Die Urn, eine scharfkantig Situla tragt eine Schulteritzung aus Senkrechten im Wechsel mit Sparren sowie Strahlen 23 Karl Pesche!| GroSromstedt Bemerkungen 2u Belegungsbepinn ~ Zeitmarken ~ Wiederbelegung am Unterteil. Der einzelne Schildnagel weist auf Teil beigabe der Waffe von Anbeginn Ebenso frih begegnet Normalbewaffnung oder Regelbewaffnung” (vgl. WESki 1982, 46, 120; ADLER 1993, 158ff, 187), so Lanze mit schmalem Blatt und Schild in der Ume 1908 E 23 (Abb. 4 — PescHet 1990, Blatt 81; 1991, 1374, Abb. 3), der Schild hier noch mit dem frien, flach gerundeten Buckel ohne Stange (vgl ScHMDT/NiTZscHKE 1989, 60, Taf. 18 ~ Zeitgruppe 1), Ein enges Areal von 50 m? nehmen 21 Graber von 1913 ein (Abb. 5). Sie zeigen: 1. den eben genannten Standard der Bewaffnung mit Lanze und Schild in Grab 15 2. die bloBe Ausstattung mit Lanze als Ausdruck der Beigabentradition des Nordens (RAODATZ 1967, 434, 443; ADLER 1993, 207, 244) in Grab 8 3. den einzelnen Schildnagel als Beigabe pars pro toto in Grab 16?— alles Merkmale der dann fortlaufenden ateren Belegung, innerhalb deren nach den Beigaben allein Manner sicher als solche ausgewiesen sind.’ Die einzige Fibel stammt aus Grab 10. Sie hat S-férmigen Biigel und bezeichnet damitdiesogleich naherzucharakterisierende Zeitgruppe [26] 1. Es sind die drei Hauptformen der Tonurne ver- treten: scharfkantige Situla (3~9, 10? [Verlust], 12, 15, 20, 222), gewilbte Situla (2, 11, 16, 17,19, 21) und rau- wandige Terrine (13, 14, 18). An allen GefaBen fallen die vergleichsweise engen Baden auf. Die auch spater seltene Drehscheibenware als vierte Gefa8gattung, die als solche in GroBromstedt bahmischen Einfluss verrét, fehit anfangs ganalich. Scharfkantige Situlen kénnen ein Schulteromament tragen. Es beschrankt sich hier auf zwei Grundmuster: auf das einfache zweilinige Zickzack und auf durch Senkrechte markierte Felder, die durch doppellinige Sparren geteilt sind und mit Punkten gefllt sein kinnen, Das Winkelband stellt im Norden das aner- kannte friheste Muster an Trichterumen dar (HiNGsT 1959, Beil. Abb. 17b; Wecewirz 1972, 176; EGER 1999, 34) und reicht mit ahnlich zweilinigen Beispielen aus Schkopau, Kr. Merseburg (SCHMIDT/NITZSCHKE 1989, Taf. 12, 73, 82), in unsere Nahe. Das spater haufige Kreuzbandmuster mit und ohne Felderteilung, 1 Nicht 2u dieser Gruppe gehir das absisgelegene Grab 1913/1 (Gicrons 1927, 314), 2 Mir T Wese (1982, 8, 29f, 119) ist nach Ausweis gut beobach- {eter vente, so auch im nahen Schkopau (Seaneot/Nizschxe 1989, 32) tote der Bedenken von W. AaUek (1993, 54) an der Uurspringhchen Beigabe von Waffentllen, darunter selbst solchen ‘on Schwvertern und Schwertscheden, fertauhaten, 2 Dantstatichchundichie de aged pate gebundenen Friedhofs entschieden fr Gofromstedt Pesce 1978, 83, Anm. 278, 1414, Anm. 524; 1999, 924), ce heute all {gemein cher negatiyBeantwertet ward (gl sum Forechungestand oth 1999, 1261), na der Mander oder die mehrstickige Ritzung fehlen, ‘ebenso wie die in GroBromstedt auch nachher seltene Radchenabrollung, Schon dieser bescheidene Ausschnitt sollte keinen ‘Zweifellassen, dass die Ureilsfindung zur Belegungsfolge sich nicht bloB aus signikanten Einzelsiicken errechnet, vielmehr eine Beachtung verschiedenartiger Merkmale voraussetzt, die sich nach eigenem Zeitma® gleitend verbinden. Tatsachlich gehen bei komplexer Sicht die Zeitmarken ineinander iber, und das git auch, wenn und obwohl die Fibeln den Takt angeben. Die Fibeln sind keineswegs fir die Gliederung alleinverbindlich. Zudem cerschweren an ihnen Rost- und Brandeinwirkung nicht selten die Aussage. Fiir GroBromstedt muss die Abfolge der Fibeln im iibrigen fast vollstindig von auBerhalb gewonnen werden,* da infolge der vorherrschenden Einfibeltracht die Kombination zwischen verschiedenen Typen Ausnahme ist (Abb. 6) ZG 1: Neben nachlebenden Einzelsticken, die fir die Anfangsdatierung wichtig sind (Abb. 6. 1-3), nim- lich je einer Schiisselibel (vgl. FEUGERE 1985, 180, 232, 236, Typ 7d; HAALEBOS 1986, 16, 21, 102), einer Pseudo-Nauheimer-Fibel aus Eisen (vgl. ETTUNGER 1973, 33, 35; Feuctre 1985, 180, 200f, Typ 4a 1b; ScHMAIOT/ Nivzscike 1989, 29, 46, Taf. 12; GesHaro 1991, 90, 157E, Taf. 53; RIECKHOFF 1995, 153) und einer Fibel der Form Jezerine (vgl. RIECKHOFF 1975, 244; ADAM/ Feucéee 1982, 130, 168, Fig. 4a; FeucéRe 1985, 181, 2531, Typ 12 a)? iiberwiegen eiseme Fibein mit S- Biigel Kostrzewski Form M-a, d.h. geschweifte Fibeln mit oberer Sehne, éfters mit lanzettférmigem Ablauf (Abb. 6. 4-7) 6 ZG 2 ist eine Ubergangsphase (Abb. 6. 8-11) Weiter durch Fibeln Kostrzewski Form M-a, mitunter C- {ormig gewalbt (Abb. 6. 8), der ZG | verbunden, bringt sie Fibeln mit unterer Sehne, so neben geknickten Fibeln ‘hnlich Kostrzewski Form L aus Eisen (Abb. 6. 9) erste Beispiele Kostrzewski Form N aus Eisen oder Bronze (Abb. 6.10). ZG 3 (Abb. 6. 12-21): Neben langen, lanzettférmi- gen Eisenfibeln Kostrzewski Form M-b (Abb. 6. 12,13) stehen Fibeln mit U-formig hochgewélbtem Biigel und “4 Gliederung weitgehend nach J. KostRaswsx (1919), 0, Auncnew (1923) und der Vereinnung durch Ta. Vue (1994). '5 her zur gundsitich ahnich tu beutelenden Form Goica mit stabformigem Bgl (RieckhoFF 1975, 24) zat dar FuStragment aus Schkapau, Grab 43 (Schanor/Nizsorne 1989, 29, 56, Ta 10), dae 5: RicxsioFr (1995, 153, 158) dort glichfalls der Form Jezstine uordnet (6 ‘Aus Bronte de Fibel Abb. 6. 7; mit Sitafigechen und aus Silber Ge Fibel Abb. 6.6. Einaclnachweie nu Abb. 6 siehe Pesce 1999, 93 7 Die Bonzofibelahnich Almgren Form 44 aus Grab 1910/55 (Abb. 6. 1; vel Kunow 1998 (2002), 90, 92, Abb. 1. 6) gehort ze ch am ehesten harher, da zusammen mt dem Tel einer esernen Fel Kostrzewski Form M-2 mit Cfmiger Bugelwolbung gen en, AltTharingen 38 | 2005 | 213-230 unterer Sehne Kostrzewski Form Na und N-b aus Eisen (Abb. 6. 14) sowie ebensolche aus Bronze (Abb. 6. 15) die inrerseits in zeitich gleichartig zu bewertende Fibeln mit Knick im Ablauf Kostrzewski Form O oder Almgren Form 2-a iibergehen (Abb. 6, 16,17), endlich als hier sel- tene Neuerung erste Sehnenhakenfibeln, hauptsichlich ‘Almgren Form 19 und 45 (Abb. 6. 20,21). Bezogen auf den gesamten Beigabensatz sind ZG 1 und 2 quantitativ, ZG 2 und ZG 3 qualitativ voneinander unterschieden. Fibeln aus Bronze nehmen im Verlauf der Belegung zu. Das die Gliederung diberspannende Kontinuum lasst sich mit nicht durchweg gleichlaufendem Wandel auch an anderen Sachformen verfolgen. Als Beispiel agreife ich die gestielten Bogenmesser heraus, und zwar jene, die in den Grabern von Fibeln begleitet werden. Davon stelle ich 21 Komplexe vor (Abb. 7-8). Sie stam- men aus Umen aller vier keramischen Hauptformen sowie aus Bronzekesseln. Bogenmesser sind einheimi- sche Erzeugnisse. Fir andere uber die Zeit sich wan- delnde Formen, etwa die Waffen, git riche Herkunft nicht in gleichem Mae. Eine Gliederung am Piatz, um die es hier allein geht, mag daher durch einfache, aber merkmaltrichtige Geréte besser beglaubigt erschei- nen als durch eher ortsfremde Schwerter, Lanzen oder Schilde. — Die Messer selbst unterscheiden sich wesent- lich nach der Gestalt des Grifstiels. Danach zeichnet sich eine lockere Folge ab: Zunachst setzt der Griff die kriimmung des Riickens fort (Abb. 7). Er verléuft gerade ‘oder in schwacher Wélbung. Diese Bildung hat ebenso wie der abgewinkelte Ringgriff 1908 K 76 Vorldufer im Srtlchen Laténe (vgl. MULLER 1985, Taf. 66. 12; 87. 3 PescHet 1971, 478, Abb. 4). Die Begleitfibeln entspre- chen alle Kostrzewski Form M-a, somit an sich ZG 1. Das Kesselgrab 1926 bezeugt nach seinem Gesamtinhalt (EicHHORN 1927, 106; PeScHEL 1990, Blatt 83) die Zuge- hérigkeit zur ZG 2 und damit fieBenden Ubergang 1908 E 32 enthalt zwei Messer mit je verschiedener Griffildung; das Beispiel mit stabformigem Hakengriff nimmt die Ausprégung der ZG 2 voraus. Die folgenden Messer gehéren ebensowohl ZG 2 als ‘auch Z6 3 an, sind also chronologisch weitgehend indit- ferent, positv ausgedriickt formstabil (Abb. 8). Sie zeich- nen sich durch einen weit greifenden Hakengrtf aus, der entweder aus dem Blatt verlauft oder in Stabform ‘vom Blatt abgesetzt ist, so 1911/14. Die begleitenden Fibeln sind unterschiedlich. Neben solchen mit C-fér- Die eiseme Stitabalenfbel mit sitchen Knipfen aus Grab 1911/65 (Abb. 6. 18 vg) Voun6 1995, 30f, 105) hart ebensoin 26 3 wie die Augentbel anlch Form Gladbach/HaltrnKalsiese (Voune 1995, 41f, 1084; 1998, 1284) aus dem nc loka Sieren Gab 1910 n (Abb. 6.19) Dielettere. de E OROBERIAR (1999, 614, 714, Abb. 1) einem eigenen Typ Kalese"zurech- het, t weder von TH. Vouune (1995; 1998) noch von J. KUNOW (1998 2002} 934; 2001, 343) einbezogen worden, rmigem, auch geknicktem Biel, noch immer ahnlich Kostrzewski Form M-a und alle mit oberer Sehne, ste- hen lange Eisenfibein Kostrzewski Form M-b aus Vor 1907 0 7 und 1911/14, die ihrerseits in ZG 3 fallen. ‘Nur in ZG 3 begegnet eine dritte Hauptform des Bogenmessers. Es sind Messer mit kurzem, hakenar- tig eingebogenem Griff (Abb. 9). Optisch fallt dessen ‘Missverhaltnis zum breiten Blatt auf. Die Fibein gehéren in den Umikreis der langen Eisenfibel Kostrzewski Form (M-b oder weisen sich anderweitg, so durch die U-Form des Biigels, als spat aus. Zwei unikate Messer, 1911/83 mit zuriickgeschlagenem Griff und 1907/31. mit S-for- rmigem Grif, werden von Fibeln Kostrzewski Form N-a begleitet. Soviel ur Gliederung der alteren Graber, hier einmal etwas entfernt zum Fibelspektrum und doch wiederum rahe genug daran. AbschlieBend zur Distanz zwischen alteren und jiingeren Grébern: Im Zusammenhang mit drei Augenfibeln Almgren Form 45, namlich den Sticken 1910 n. f, 1911 n. und einem spateren Einzelfund, ist eine vierte ZG ins Spiel gebracht worden (vgl. PiNKERT 1998, 53, 60). Die beiden nachtréglch eingelieferten Befunde sind nicht eindeutig. Das Einzelstick besitt tu- fig durchbrochenen Nadelhalter (Abb. 10), wie wir ihn an frhen Augenfibeln Bohmens kennen (vgl. DROBERIAR 1999, 62, Typ C 1, Abb. 13 u. 73ff). —Einzeln liegt fer ner eine Schnalle mit Pressblechbeschlag und fligelfér- ‘migem Dorn in Gestalt von Tierképfen vor. Sie ist ent- weder verzinnt oder besteht aus Silber und hat einen eisemnen Schamierstift (Abb. 10). Die Anlehnung an Cingulumschnallen der frihten rémischen Kaiserzeit ist dlutlich (vgl. FRANziUs 1999, 587, 598, Abb. 14. 10, 17. 2; Ust 1999, 256, Abb. 21). Der Biigel erreicht allerdings nur eine Breite von 2,5 cm, und ~ anders als bei den meisten rémischen Schnallen ~ sitzt an sei- nner Basis kein fester Querstab. In den vermuteten ger- ‘manischen Kontext weisen auch Kreisaugenzier und Kreuzbandritzung, Einen der letzten geschlossenen aiteren Funde stelit Grab 1950 dar (Abb. 11 ~ PescHet 1990, Blatt 86). Die Ure wurde unweit vom siidlichen Ausgrabungsrand beim Abstechen des Feldrains angeschritten. Das Tongefa® ist unikat. Vier Bronzefibeln gehéren Almgren Form 19 an. Von der Normalform weicht das Bruchstick ‘Abb. 11. 4 ab: Die .Hochform’ 19-a Il nach TH. VOLLING (1994, 20741, 271 u. Abb. 29) mit stelerem Biigel ‘Abknickung,tiefsitzendem Knoten und Kreisaugen kann 75 Karl Pesche!| GroSromstedt Bemerkungen 2u Belegungsbepinn ~ Zeitmarken ~ Wiederbelegung in Bohmen Stufe B 1b oder die zweite Phase der Stufe B nach K. MoTykovA (1965, 171) erreichen (vgl. VOLLING 1994, 215 mit Anm. 207; 1998 [2002], 46; DroseRjar 1999, 140; PescHet 1999, 94). Bei uns ware frihtiberi- sche Zeitstellung die auBerste Grenze. ‘Auf die Liicke folgen, wenn wir wiederum von den Fibeln ausgehen, zwei Umengraber der Stufe Cl a, beide rit weiblichem Beigabengut (Abb. 12). Als bekannt sei vorausgeschickt: Was hier als Wiederbelegung erscheint, steht im Einklang mit einem im Saale-Unstrut-Gebiet wiederholt beobachteten elbgermanischen Neuanfang, Dabei scheint der tatsachliche Beginn drtiich zu varie- ren. ~ Fiir das GefaBunterteil Vor 1907 © 11, das sich durch umrissene, schwach plastische Spitzovale aus- zeichnet, ist trotz fehlender Fundbeobachtung der Gesamtzusammenhang gewahrleistet, zumal Leichen- brand vorliegt (KOPP 1908, 405; MILDENBERGER 1970, 111, Taf. 16: Grab 1). Das lokalisierbare Grab 1908 E 77, das im Block und mit 500 g Leichenbrand geborgen wurde (MiLDENBERGER 1970, 112, Taf. 17: Grab 9), liegt mitten im alteren Graberfeld und doch fiir sich, alle dings in einem Bereich, der augenscheinlich lockerer belegt war. Riicksichtnahme gegeniiber den Vorgaingern scheint aus dem Umstand zu sprechen, dass es nur 2wei sichere Uberschneidungen gibt (1908 E 62, 191/103)? obwohl eine durchaus denkbare Markierung der alte- ren Graber kaum noch sichtbar gewesen sein kann. ~ Der oben gegebene Zeitansatz beruht auf dem hohen Nadelhalter der beiden Armbrustfibeln ahnlich Almgren 9 MupensenceR 1970, 112, Ta. 18: Grab 114, Tat 19: Grab 26 tm Fale von Grab 1907/26 (Muoeneczces 1970, 111, Tat. 16. Grab 2 ech eine akereStreuschebe als Bewes fr ein Strang Grch die Nacholger nicht aus 26 Form 193 (vgl. KeLer 1974, 2516, 264f, Abb. 1, 5 ‘La; LeuBe 1999, 291 f, 301; SCHULTE 1998 [2002], 296), die drtlch mitunter wie 1908 E 77 — keinen FuSknopf tragen. Die Fibel Vor 1907 O 11 hat einen zu einer Scheibe verbreiterten Biigel und entspricht damit Typ ‘A (i) der germanischen Scheibenfibel nach S. THOMAS (1967, 21, 72, 105). Das verbrannte Stiick besitz keinen Pressblechbelag. ‘Méglicherweise reichen diese Bestattungen vor 200 1. Chr. zurlick. Sicher erscheint mir das nicht. Vor einer zu frihen Datierung sollte die Gestalt der Umen war- nen. In GroBromstedt fehlt die altere, hohe, noch drei- gliedrige Topfform, die aus weser-thein-germanischer Tradition der Stufe B 2 kommt (MiLDENBERGER 1970, 40; v. USLAR 1977, 140) und ihrerseits im westthirin- gischen Wechmar die Belegung einletet, dort ebenfalls begleitet von der Fibel mit hohem Nadelhalter ohne FuBknopf (KAUFMANN 1984, 18, Taf I. 9-11: Grab 13; £83, Taf. XXIl. 12,13: Grab 224). Hier dagegen begegnet erst die niedrige und gedrungene Form, d.h. die eigent- lich nérdlich beheimatete elbgermanische sogenannte Schalenurne. Viellecht ist die Ursache daftir nicht eine allen chronologische, sondern des Weiteren auch ein Hinweis darauf, dass die nur wenige Képfe zahlende Gemeinschaft, die hier bestattete, nicht im Lande ver- ‘wurzelt war. 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Plan des Griberfeldes mit Angabe der Zetgroppen 1-3 des ateren Belegungsabscnittes (nach ‘den Fel) und de okalsetbaren Graber des jingerenBelegsabschttes 220 AltTharingen 38 | 2005 | 213-230 ‘Abb. Grotromstedt, Lz Weimarer Land. Umengrab 1907/45. Beigaben Eisen. Schldnagel Verust ma Karl Pesche!| GroSromstedt Bemerkungen 2u Belegungsbepinn ~ Zeitmarken ~ Wiederbelegung a Sem ‘Abb. 4 Grofromstet, Lk: Weimarer Land. Umengrab 1908 E 23. Beigaben Eien, 3b Bronze m AltTharingen 38 | 2005 | 213-230 ‘Abb. 5 Grfromstect, Us, Weimarer Land, Oberreste der Unengraber 2-9, 10,11, 15, 26, 18-22 der Grabung 1912. eigaben Eisen, Beigaben in doppelter Grae der Keramik mB Kal Peschel | GroSromstedt: Bemerkungen 2u Belegungsbeginn ~ Zeitmarken ~ Wiederbelegung, 24 9 9 9! Ad ss aoe ee] erg AltTharingen 38 | 2005 | 213-230 1908 K 63 Pegi, 1908 £32 roromstet, Liz, Weimarer Land, Eserne geste Bogenmescer mit bepletenden Fibeln aus Urnengribemn der Zeagruppen 1 und rab 1926 Vert. 2S Karl Pesche!| GroSromstedt Bemerkungen 2u Belegungsbepinn ~ Zeitmarken ~ Wiederbelegung ge G3 cies) —— ssio. russ 1919/7 re =i 2909/11 vor 1907 07 aus ‘Abb. 8 Grofromsted, Lk Weimarer Land. Eserne geste Bogenmesser mit bepleitenden Fibeln aus Umengtiberm der Zeitgruppen 2 und 3 226 AltTharingen 38 | 2005 | 213-230 = Sah a id sus roy/es ruse souy/as 1907/31 ‘Abb. 9 Groromstect, Us, Weimarer Land, Eee gesteke Bogenmescar mit beglitenden Fibeln aus Umengribem der Zeitgruppe 3 ‘Messer Grab 1911/60 Velst 2 Karl Pesche!| GroSromstedt Bemerkungen 2u Belegungsbepinn ~ Zeitmarken ~ Wiederbelegung 28 = [> ‘Abb. 10 Grofromstedt, Us, Weimarer Land. Auge aus Bronze und Schnale aus Sber oder versinnter Bronze. Einzefunde AltTharingen 38 | 2005 | 213-230 ‘Abb 11 GroBeomstedt, Li. Weimarer Land. Umengrab 1950, Beigaben Eisen (6, 7,11, 12, 14,15) und Bronze (2-5, 8-10, 13) 29 Karl Pesche!| GroSromstedt Bemerkungen 2u Belegungsbepinn ~ Zeitmarken ~ Wiederbelegung bee Fi 3908 €7 Vor 1907 0.11 ‘Abb. 12 Grofsomstedt. Ler Weimarer Land. Urnengrab Voc 1907 O 1. Beigaben Eisen (Pinztte, Messe) und Bronze (Fb). Umengab 1908 77 Beigabon Bein (Kammres, Nadel, Ton (Spinnvrtel) und Bronze (ibel) 230