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ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Grundlagen der Elektrotechnik 1
ET 1
Grundlagen der Elektrotechnik 1
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Grundlagen der Elektrotechnik 1
Prof. Dr.-Ing. Andreas Meisel
16.03.2010
Meisel
1

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Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

zur Vorgehensweise

für Angewandte Wissenschaften Hamburg zur Vorgehensweise • Vortragsfolien • Vertiefungen und Herleitungen
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Vortragsfolien

Vertiefungen und Herleitungen

Übungsaufgaben

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• Fachtutorium „Elektrotechnik“

Übungsaufgaben

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alte Klausuren

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Klausurübungen mit Musterlösung

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Literatur

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Literatur Vorlesungsskript von Prof. P. Schreiber (HAW-Hamburg) 

Vorlesungsskript von Prof. P. Schreiber (HAW-Hamburg)

Pub

(viele Übungsaufgaben mit Lösungen)

Wolf- Ewald Büttner: „ Grundlagen der Elektrotechnik 1 “, Oldenbourg Wissenschaftsverlag   Christian H.
Wolf- Ewald Büttner: „ Grundlagen der Elektrotechnik 1 “, Oldenbourg Wissenschaftsverlag  

Wolf-Ewald Büttner: „Grundlagen der Elektrotechnik 1“, Oldenbourg Wissenschaftsverlag

 
1 “, Oldenbourg Wissenschaftsverlag   Christian H. Kautz: „ Tutorien zur Elektrotechnik “,
Christian H. Kautz: „ Tutorien zur Elektrotechnik “, Pearson Studium

Christian H. Kautz: „Tutorien zur Elektrotechnik“, Pearson Studium

Manfred Albach: „ Grundlagen der Elektrotechnik 1 und 2 “ , Pearson Studium

Manfred Albach: „Grundlagen der Elektrotechnik 1 und 2, Pearson Studium

Grundlagen der Elektrotechnik 1 und 2 “ , Pearson Studium Clausert/Wiesemann : „ Grundgebiete der Elektrotechnik
Clausert/Wiesemann : „ Grundgebiete der Elektrotechnik 1 “  

Clausert/Wiesemann: „Grundgebiete der Elektrotechnik 1

 
Oldenbourg Wissenschaftsverlag

Oldenbourg Wissenschaftsverlag

Dieter Zastrow: „ Elektrotechnik - Lehr- und Arbeitsbuch “, Vieweg Verlag

Dieter Zastrow: „Elektrotechnik

-

Lehr- und Arbeitsbuch“, Vieweg Verlag

- Lehr- und Arbeitsbuch “, Vieweg Verlag Kories/Schmidt- Walter: „ Taschenbuch der Elektrotechnik
Kories/Schmidt- Walter: „ Taschenbuch der Elektrotechnik “, Verlag Harri Deutsch

Kories/Schmidt-Walter: „Taschenbuch der Elektrotechnik“, Verlag Harri Deutsch

und viele mehr ……… (s. Bibliothek und Onlinebibliothek)  

und viele mehr ………

(s. Bibliothek und Onlinebibliothek)

 
16.03.2010 Meisel 3

16.03.2010

Meisel

3

 

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  ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Übungsaufgaben

 
Erfolgreiches Lernen ist nur möglich durch

Erfolgreiches Lernen ist nur möglich durch

• Vorlesung nachbereiten (Bücher)  

Vorlesung nachbereiten (Bücher)

 
durch • Vorlesung nachbereiten (Bücher)   • Übungsaufgaben rechnen   • selber rechnen
• Übungsaufgaben rechnen  

Übungsaufgaben rechnen

 
(Bücher)   • Übungsaufgaben rechnen   • selber rechnen (nicht nur nachvollziehen)  
• selber rechnen (nicht nur nachvollziehen)  

selber rechnen (nicht nur nachvollziehen)

 
• selber rechnen (nicht nur nachvollziehen)     Übungsaufgaben: - Übungsblätter rechnen !!! -
 
 
Übungsaufgaben: - Übungsblätter rechnen !!! - Skript von Prof. Schreiber (Aufgaben mit Musterlösungen)  
Übungsaufgaben: - Übungsblätter rechnen !!! - Skript von Prof. Schreiber (Aufgaben mit Musterlösungen)  

Übungsaufgaben:

- Übungsblätter rechnen !!!

- Skript von Prof. Schreiber (Aufgaben mit Musterlösungen)

 
- Bücher  

- Bücher

 
- alte Klausuren und Klausurübungen

-

alte Klausuren und Klausurübungen

16.03.2010 Meisel 4

16.03.2010

Meisel

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1. Informatik und Elektrotechnik

Wissenschaften Hamburg 1. Informatik und Elektrotechnik 1.1 Bedeutung der Elektrotechnik für die Informatik -

1.1 Bedeutung der Elektrotechnik für die Informatik

- Computer sind elektrische Geräte.     - Computer kommunizieren mit Hilfe elektrischer Sensoren und
- Computer sind elektrische Geräte.  

- Computer sind elektrische Geräte.

 
 
 
- Computer kommunizieren mit Hilfe elektrischer Sensoren und Aktoren mit der Aussenwelt.

- Computer kommunizieren mit Hilfe elektrischer Sensoren und Aktoren mit der Aussenwelt.

elektrischer Sensoren und Aktoren mit der Aussenwelt. - Computer kommunizieren untereinander über elektrische
- Computer kommunizieren untereinander über elektrische Netzwerke .  

- Computer kommunizieren untereinander über elektrische Netzwerke.

 
untereinander über elektrische Netzwerke .   Technische Informatik =    Technik für die
Technische Informatik =  

Technische Informatik

=

 
 Technik für die Informatik  

Technik für die Informatik

 
 Informatik für die Technik

Informatik für die Technik

=    Technik für die Informatik    Informatik für die Technik 16.03.2010   Meisel
=    Technik für die Informatik    Informatik für die Technik 16.03.2010   Meisel
16.03.2010   Meisel 5

16.03.2010

 

Meisel

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Grundlagen der Elektrotechnik 1

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  ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Rechner + Rechnernetze + Bussysteme 16.03.2010 Meisel 6
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16.03.2010

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Beispiel: Sensoren und Aktoren

Wissenschaften Hamburg Beispiel: Sensoren und Aktoren - Drehgeber (Radgeschwindigkeit) - Ultraschallsensoren

- Drehgeber (Radgeschwindigkeit)

- Ultraschallsensoren (Kollisionserkennung, Bahnführung)

- Laserscanner (Kollisionserkennung, Bahnführung)

- Laserscanner (Kollisionserkennung, Bahnführung) - Kamera (Objekterkennung, Kollisionserkennung) -

- Kamera (Objekterkennung, Kollisionserkennung)

- Neigungssensor

- Trägheitsnavigation (Bahnführung)

- Drucksensoren (Greifer)

- Infrarotsensoren (Kollisionserkennung, Bahnführung)

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Meisel

(Bahnführung) - Drucksensoren (Greifer) - Infrarotsensoren (Kollisionserkennung, Bahnführung) 16.03.2010 Meisel 7

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ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Kfz-Sensorik 1 
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Beispiel: Kfz-Sensorik 1
 50 eingebettete
Microcontroller
 div. Bussysteme
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ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: Kfz-Sensorik 2 von
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Beispiel: Kfz-Sensorik 2
von
www.kfztech.de/kfztechnik/elo/sensoren/sensoren_uebersicht.jpg
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ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Beispiel: HAW-Projekt:
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Beispiel:
HAW-Projekt: 3D-Laserscanner
• Lichtschnittverfahren
• modulierter Laser
• HighRes-Kamera
Drehtisch mit Schritt-
motorsteuerung
Beispiel:
Reifenprüfung
s. www.iis.fraunhofer.de/bf/ops/
produkt/tirechecker.jsp
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1.2 Gegenstand der Vorlesung

Wissenschaften Hamburg 1.2 Gegenstand der Vorlesung - Mathematische und physikalische Grundlagen   -
- Mathematische und physikalische Grundlagen  

- Mathematische und physikalische Grundlagen

 
- Mathematische und physikalische Grundlagen   - Gleichungen und Maßsysteme - Technischer Gleichstromkreis -
- Gleichungen und Maßsysteme

- Gleichungen und Maßsysteme

- Technischer Gleichstromkreis

- Technischer Gleichstromkreis

- Gleichungen und Maßsysteme - Technischer Gleichstromkreis - Elektrisches Feld - Magnetisches Feld - Schaltvorgänge -
- Elektrisches Feld

- Elektrisches Feld

- Magnetisches Feld

- Magnetisches Feld

Gleichstromkreis - Elektrisches Feld - Magnetisches Feld - Schaltvorgänge - Wechselstromkreis 16.03.2010 Meisel
- Schaltvorgänge

- Schaltvorgänge

- Wechselstromkreis

- Wechselstromkreis

Gleichstromkreis - Elektrisches Feld - Magnetisches Feld - Schaltvorgänge - Wechselstromkreis 16.03.2010 Meisel 11
Gleichstromkreis - Elektrisches Feld - Magnetisches Feld - Schaltvorgänge - Wechselstromkreis 16.03.2010 Meisel 11
16.03.2010 Meisel 11

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1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 2. Physikalische Größen, Einheiten und Maßsysteme 2.1

2. Physikalische Größen, Einheiten und Maßsysteme

2.1 Physikalische Größen

Physikalische Größen beschreiben beobachtbare Eigenschaften der Welt (Länge, Dauer, Geschwindigkeit, Temperatur, … ).

Messen einer physikalischen Größe bedeutet festzustellen, wie oft eine

Vergleichsgröße (Maßeinheit) in der betrachteten Größe enthalten ist.

Eine physikalische Größe wird daher zweckmäßigerweise durch den Zahlenwert und die zugrunde liegende Maßeinheit beschrieben.

G {G}[G ]

liegende Maßeinheit beschrieben. G  { G }  [ G ] Zahlenwert Einheit Beispiele :

Zahlenwert

Einheit

Beispiele:

Länge einer Straße Dauer einer Klausur

t l 120 11.4 Min. km

Nur physikalische Größe der gleichen Art sind addierbar !

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1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Um zu große oder kleine Zahlenwerte zu vermeiden, kann die

Um zu große oder kleine Zahlenwerte zu vermeiden, kann die Einheit durch eine Vorsilbe um einen wählbaren Faktor vergrößert oder verkleinert werden. In der Elektroteechnik sind folgende Vorsilben gebräuchlich:

Faktor

Vorsilbe

Kurzzeichen

10

+12

Tera-

T

10

+9

Giga-

G

10

+6

Mega-

M

10

+3

Kilo-

k

10

-3

Milli-

m

10

-6

Mikro-

m

10

-9

Nano-

n

10

-12

Pico-

p

Beispiele:

l t   0.00000235s 11400m 11.4 0.00235m km 11400000m s 2.35ms m 2350ns

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2.2 Maßsysteme und Basiseinheiten

Die Einheiten physikalischer Größen werden zweckmäßigerweise so festgelegt,

dass

möglichst wenige

Basiseinheiten notwendig sind.

dass möglichst wenige Basiseinheiten notwendig sind.   Beispiele : Spezielle Einheiten für Flächen
 
 

Beispiele:

Spezielle Einheiten für Flächen (z.B. Hektar, Morgen, Ar, ….) können entfallen, wenn man stattdessen m 2 verwendet.

können entfallen, wenn man stattdessen m 2 verwendet.   Geschwindigkeiten können z.B. durch die
  Geschwindigkeiten können z.B. durch die zusammengesetzte Einheit „Meter pro Sekunde“ beschrieben werden.
 

Geschwindigkeiten können z.B. durch die zusammengesetzte Einheit „Meter pro Sekunde“ beschrieben werden.

Einheit „Meter pro Sekunde“ beschrieben werden.   Tatsächlich konnten alle physik. Größen (nach
 
Tatsächlich konnten alle physik. Größen (nach langer und harter Arbeit) auf nur 7 Basiseinheiten zurückgeführt

Tatsächlich konnten alle physik. Größen (nach langer und harter Arbeit) auf nur

7 Basiseinheiten zurückgeführt werden.

Arbeit) auf nur 7 Basiseinheiten zurückgeführt werden. SI-Einheiten : Länge l Meter m    
Arbeit) auf nur 7 Basiseinheiten zurückgeführt werden. SI-Einheiten : Länge l Meter m    
SI-Einheiten : Länge l Meter m

SI-Einheiten :

Länge

l

Meter

m

       
( = Système International d‘Unités ) Masse m Kilogramm kg

( = Système International d‘Unités )

Masse

m

Kilogramm

kg

Zeit

t

Sekunde

s

el. Stromstärke I Ampere A

el. Stromstärke

I

Ampere

A

  Temperatur T Kelvin K
 

Temperatur

T

Kelvin

K

Lichtstärke

I

Candela

cd

Temperatur T Kelvin K Lichtstärke I Candela cd Stoffmenge v Mol mol 16.03.2010 Meisel 14

Stoffmenge

v

Mol

mol

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Meisel

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  ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Rückführung auf nachvollziehbare Basisgrößen

Die Basiseinheiten sind so beschaffen, dass Sie rückführbar sind

 
- auf einen Prototypen (früher) ,

- auf einen Prototypen (früher),

- auf überall nachvollziehbare Experimente (aktueller Stand) , - auf Naturkonstanten , wie Plancksche

- auf überall nachvollziehbare Experimente (aktueller Stand),

- auf Naturkonstanten, wie Plancksche Wirkungsquantum, Avogadrozahl, … (Ziel).

 
Wirkungsquantum, Avogadrozahl, … (Ziel) .   Beipiele:   1 Meter ist die Länge der Strecke,
Beipiele:  

Beipiele:

 
1 Meter ist die Länge der Strecke, die das Licht im Vakuum während des  

1 Meter

ist die Länge der Strecke, die das Licht im Vakuum während des

 

Intervalls von 1/299792458 Sekunden durchläuft.

 
 
 
1 Ampere ist die Stärke eines elektrischen Gleichstromes, der durch zwei im  

1 Ampere

ist die Stärke eines elektrischen Gleichstromes, der durch zwei im

 
Vakuum parallel im Abstand 1m voneinander angeordnete, geradlinige, unendlich lange Leiter und von vernachlässigbar

Vakuum parallel im Abstand 1m voneinander angeordnete, geradlinige, unendlich lange Leiter und von vernachlässigbar kleinem kreisförmigen Querschnitt fließend, zwischen diesen Leitern pro 1m Leiterlänge eine Kraft 0.2*10 -6 N hervorruft.

pro 1m Leiterlänge eine Kraft 0.2*10 - 6 N hervorruft.   1 Kilogramm ist die Masse
 
 
1 Kilogramm ist die Masse des internationalen Kilogrammprototyps (immer noch) .

1 Kilogramm

ist die Masse des internationalen Kilogrammprototyps (immer noch).

  1 Kilogramm ist die Masse des internationalen Kilogrammprototyps (immer noch) . 16.03.2010 Meisel 15
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1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 2.3 Abgeleitete Einheiten Alle phys. Größen können mit

2.3 Abgeleitete Einheiten

Alle phys. Größen können mit Hilfe der Basiseinheiten angegeben werden.

Beispiele:

phys. Größe

 

Einheit

in Basiseinheiten

 

Fläche

A

Quadratmeter

 

2

m

Geschwindigkeit

v

Meter pro Sekunde

m s

m s

Beschleunigung

a

Meter pro Sekunde 2

m s

m s

2

Kraft

F

Newton

N  kg m s 2

N kg m s

2

 

Arbeit

W

Joule

J

2

2  Nm  kg m s 2

Nm kg m s

2

 

Leistung

P

Watt

2 W  J s  Nm s  kg m s
2 W  J s  Nm s  kg m s

2

2 W  J s  Nm s  kg m s

W J s Nm s kg m s

3

el. Spannung

U

Volt

V

2  W A  kg m A s

2

2  W A  kg m A s

W A kg m A s

3

el. Widerstand

R

Ohm

  V A kg m A s

  V A  kg m A s 2 2

2

  V A  kg m A s 2 2

2

3

el. Ladung

Q

Coulomb

C As

Kapazität

C

Farad

F As / V s A kg m

4

2

F  As / V  s A kg m 4 2 2

2

 

Induktivität

L

Henry

H Vs A kg m A s

H  Vs A  kg m A s 2 2 2

2

H  Vs A  kg m A s 2 2 2

2

2

 

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2.4 Größengleichungen

Angewandte Wissenschaften Hamburg 2.4 Größengleichungen In Gleichungen sind physik. Größen miteinander

In Gleichungen sind physik. Größen miteinander verknüpft.

Beispiel:

Geschwindigkeit (v) = Weg (s) pro Zeiteinheit (t)

 

s {

s

}

[

s

]

v

t { }

t

t

[ ]

Gleichungen mit physikalischer Größen in der obigen Schreibweise (also mit Zahlenwert und Einheit) werden als Größengleichung bezeichnet.

konkretes Beispiel:

Ein Fahrzeug fährt in 2s einen Weg von 9m. Damit beträgt seine Geschwindigkeit:

 

s

9

m

9

m

 

v

 

t

2

s

2

s

3600

m

1

1000 km

km

km

4.5

4.5

4.5 3.6

16.2

s

1 h

h

h

Größengleichungen gelten immer und sind unabhängig von der gewählten Einheit.

Wegen der Rechensicherheit sollten vorzugsweise Größengleichungen verwendet werden.

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Meisel

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3. Grundbegriffe der Elektrotechnik

3.1 Klassische Experimente

Grundbegriffe der Elektrotechnik 3.1 Klassische Experimente 3.1.1 Kraftwirkung s.

3.1.1 Kraftwirkung

s. www.physnet.uni-hamburg.de/ex/html/versuche

Kraftwirkung s. www.physnet.uni-hamburg.de/ex/html/versuche Fell und Kunststoffstab Seidentuch und Glasstab geriebener

Fell und Kunststoffstab

Fell und Kunststoffstab Seidentuch und Glasstab geriebener Kunst- stoffstab übt

Seidentuch und Glasstab

Fell und Kunststoffstab Seidentuch und Glasstab geriebener Kunst- stoffstab übt an- ziehende Kraft auf

geriebener Kunst- stoffstab übt an- ziehende Kraft auf Styroporkugeln aus

16.03.2010

Meisel
Meisel
an- ziehende Kraft auf Styroporkugeln aus 16.03.2010 Meisel geriebener Glas- stoffstab übt an- ziehende Kraft auf

geriebener Glas- stoffstab übt an- ziehende Kraft auf Styroporkugeln aus

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1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg s. Giancoli, Physik, Pearson Studium abstoßende Kraft
1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg s. Giancoli, Physik, Pearson Studium abstoßende Kraft
1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg s. Giancoli, Physik, Pearson Studium abstoßende Kraft
1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg s. Giancoli, Physik, Pearson Studium abstoßende Kraft

s. Giancoli,

Physik,

Pearson Studium

abstoßende Kraft

s. Giancoli, Physik, Pearson Studium abstoßende Kraft anziehende Kraft abstoßende Kraft Zusammenfassung : •

anziehende Kraft

Physik, Pearson Studium abstoßende Kraft anziehende Kraft abstoßende Kraft Zusammenfassung : • Es gibt zwei

abstoßende Kraft

Zusammenfassung:

Es gibt zwei Polaritäten (+ und -).

Gleiche Polaritäten stoßen sich ab.

Unterschiedliche Polaritäten ziehen sich an.

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Meisel

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3.2 Atomistische Struktur der Materie

3.2.1 Atomaufbau

3.2 Atomistische Struktur der Materie 3.2.1 Atomaufbau Die Bausteine der Materie sind die Atome . Das

Die Bausteine der Materie sind die Atome.

Das Atom besteht aus einem positiv geladenen Atomkern (Protonen und Neutronen) und der negativen Elektronenhülle (Bohrsches Atommodell).

der negativen Elektronenhülle ( Bohrsches Atommodell ). Atom Atomkern Neutronen Protonen (+) m q n 

Atom

Atomkern
Atomkern

Neutronen

Protonen (+)

m q n  1839m 0 C

n

e

q

p

m

p

 

1.602 10

1836m

e

m 0 C n e q p m p   1.602 10   

Atomhülle

Elektronen (-)

19

C

e

 

m

e

1.602 10

19

C

9.11 10

31

kg

Die Anzahl der Protonen und Elektronen eines (neutralen) Atoms ist gleich.

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Meisel

Elektronen
Elektronen

Protonen

Neutronen

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1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg ÜBUNG: Elektrische Ladung Q Einheit der elektrischen Ladung

ÜBUNG: Elektrische Ladung Q

Einheit der elektrischen Ladung :

Coulomb

[Q] = 1C

Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?  

Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?

 
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
Wie viele Elektronen erzeugen eine Ladung von 1 Coulomb?   16.03.2010 Meisel 21
16.03.2010 Meisel 21

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Meisel

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1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Die Elektronen umkreisen auf Schalen den Kern. Die maximale

Die Elektronen umkreisen auf Schalen den Kern.

Die maximale Anzahl der in einer Schale n existierenden Elektronen ist 2n 2 (2-8-18 ….)

Die Elektronen der äußeren Schale bezeichnet man als Valenzelektronen - .

Die Elektronen der äußeren Schale bezeichnet man als Valenzelektronen

-
-

.

Schale bezeichnet man als Valenzelektronen - .   Beispiel: Aluminium   - - - - -
 
 

Beispiel:

Aluminium

 
Beispiel: Aluminium  
Beispiel: Aluminium  
- - - - - 13 P - - - - 12 N - -
- - - - - 13 P - - - - 12 N -
-
-
-
-
-
13
P
-
-
-
-
12
N
-

-

-

-

 
 
- - - - 13 P - - - - 12 N - - - -
- - - - 13 P - - - - 12 N - - - -
- - - - 13 P - - - - 12 N - - - -
s. www.iap.uni-bonn.de/P2K/applets/a2.html  

s.

www.iap.uni-bonn.de/P2K/applets/a2.html

 
 
www.iap.uni-bonn.de/P2K/applets/a2.html     Die Valenzelektronen bestimmen die chemischen Eigenschaften
Die Valenzelektronen bestimmen die chemischen Eigenschaften und viele physikalische Eigenschaften (z.B. die

Die Valenzelektronen bestimmen die chemischen Eigenschaften und viele physikalische Eigenschaften (z.B. die elektrischen Eigenschaften ) eines Elementes.

und viele physikalische Eigenschaften (z.B. die elektrischen Eigenschaften ) eines Elementes. 16.03.2010 Meisel 22
16.03.2010 Meisel 22

16.03.2010

Meisel

22

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Periodensystem der Elemente

Wissenschaften Hamburg Periodensystem der Elemente Die Elemente sind geordnet nach der Anzahl der Protonen

Die Elemente sind geordnet nach der Anzahl der Protonen (Kernladungen).

von www.periodensystem.com Edelgase : volle äußere Schale 16.03.2010 Meisel 23
von
www.periodensystem.com
Edelgase :
volle äußere Schale
16.03.2010
Meisel
23
 

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

  ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Die meisten Stoffe bestehen aus mehreren zusammengesetzten Atomen (Molekülen) wie z.B. H 2 O (Wasser), NaCl (Kochsalz) oder C 2 H 5 OH (Alkohol).

(Wasser), NaCl (Kochsalz) oder C 2 H 5 OH (Alkohol).   Die Bindung der Atome untereinander
 
 
Die Bindung der Atome untereinander entsteht durch die Wechselwirkung zwischen den äußeren Elektronen.

Die Bindung der Atome untereinander entsteht durch die Wechselwirkung zwischen den äußeren Elektronen.

Die Art der Bindung bestimmt die u.a. die elektrischen Eigenschaften des Stoffes.

Die Art der Bindung bestimmt die u.a. die elektrischen Eigenschaften des Stoffes.

die u.a. die elektrischen Eigenschaften des Stoffes.     Voraussetzung dafür, dass ein elektrischer
 
 
 
Voraussetzung dafür, dass ein elektrischer Strom fließen kann, ist das Vorhandensein

Voraussetzung dafür, dass ein elektrischer Strom fließen kann, ist das Vorhandensein

elektrischer Ladungsträger. Das können sein:  
elektrischer Ladungsträger. Das können sein:  

elektrischer Ladungsträger. Das können sein:

 
 

- frei bewegliche Elektronen - Ionen (Atome mit ungleicher Anzahl von Elektronen und Protonen)

 
 
 
 
- Ionen (Atome mit ungleicher Anzahl von Elektronen und Protonen)       16.03.2010 Meisel 24
- Ionen (Atome mit ungleicher Anzahl von Elektronen und Protonen)       16.03.2010 Meisel 24
16.03.2010 Meisel 24

16.03.2010

Meisel

24

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.2.2 Bindungsarten zwische Atomen (ausgewählte Beispiele)

3.2.2.1 Ionenbindung

zwische Atomen (ausgewählte Beispiele) 3.2.2.1 Ionenbindung Die Bindung der Atome erfolgt so, dass der folgende

Die Bindung der Atome erfolgt so, dass der folgende energetisch günstige Zustand

entsteht (Edelgaskonfiguration):

- 2 Elektronen in der inneren Schale

- 8 Elektronen in den übrigen Schalen

Beispiel: Kochsalz

Beispiel: Kochsalz N a C l Na+ Cl- Natrium gibt ein Valenzelektron an Chlor ab, da

Na

Beispiel: Kochsalz N a C l Na+ Cl- Natrium gibt ein Valenzelektron an Chlor ab, da

Cl

Beispiel: Kochsalz N a C l Na+ Cl- Natrium gibt ein Valenzelektron an Chlor ab, da

Na+

Beispiel: Kochsalz N a C l Na+ Cl- Natrium gibt ein Valenzelektron an Chlor ab, da

Cl-

Natrium gibt ein Valenzelektron an Chlor ab, da dies energetisch günstiger ist. Das jetzt pos. Na-Atom (Na-Ion) und das jetzt neg. Cl-Atom (Cl-Ion) sind durch elektr. Anziehungskräfte miteinander verbunden.

Die Ionenbindung bindet die beteiligten Atome sehr stark, daraus folgt:

16.03.2010

- hoher Schmelzpunkt

- geringe elektrische Leitfähigkeit

Meisel

25

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Kristallische Anordnung der Na+ und Cl- Ionen beim Kochsalz

Kristallische Anordnung der Na+ und Cl- Ionen beim Kochsalz

Cl Na
Cl
Na

gefunden unter www.quarks.de

16.03.2010

beim Kochsalz Cl Na gefunden unter www.quarks.de 16.03.2010 Meisel Rasterkraftmikroskop www.physik.unibas.ch
beim Kochsalz Cl Na gefunden unter www.quarks.de 16.03.2010 Meisel Rasterkraftmikroskop www.physik.unibas.ch

Meisel

Rasterkraftmikroskop

www.physik.unibas.ch

/Studium/studium_meyer.html

26

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.2.2.2 Metallische Bindung

Wissenschaften Hamburg 3.2.2.2 Metallische Bindung Die Atome geben ein Außenelektron ab und werden zu

Die Atome geben ein Außenelektron ab und werden zu positiven Ionen. Die pos. Metallionen (Atomrümpfe) ordnen sich in kristalliner Form an („Kristallgitter“).

 
 
 
 
 
 
 
    hexagonal dichteste Kugelpackung kubisch   kubisch   flächenzentriert  
    hexagonal dichteste Kugelpackung kubisch   kubisch   flächenzentriert  
    hexagonal dichteste Kugelpackung kubisch   kubisch   flächenzentriert  
    hexagonal dichteste Kugelpackung kubisch   kubisch   flächenzentriert  

hexagonal dichteste Kugelpackung

kubisch

 

kubisch

 
flächenzentriert   raumzentriert  

flächenzentriert

 

raumzentriert

 
 
Die Elektronen können sich im Kristallgitter quasifrei bewegen („ Elektronengas - “). + + -
Die Elektronen können sich im Kristallgitter quasifrei bewegen („ Elektronengas - “). + + -

Die Elektronen können sich im Kristallgitter

quasifrei bewegen („Elektronengas

-
-

“).

+
+
+
+
-
-
+
+
+
+
+
+
Die freie Beweglichkeit der Elektronen erklärt die gute Leitfähigkeit von Metallen. Die neutralisierende Wirkung der
Die freie Beweglichkeit der Elektronen erklärt die gute Leitfähigkeit von Metallen. Die neutralisierende Wirkung der
Die freie Beweglichkeit der Elektronen erklärt die gute Leitfähigkeit von Metallen. Die neutralisierende Wirkung der

Die freie Beweglichkeit der Elektronen erklärt die gute Leitfähigkeit von Metallen.

Die neutralisierende Wirkung der Elektronen

-
-
- +
-
+
-
-
- +
-
+
-
-
+
+
- +
-
+
- -
-
-
-
-
-
-
- +
-
+
-
-
- + - -
-
+
-
-
+
+
-
-
- +
-
+
- +
-
+
+
+
 

hält die pos Atomrümpfe

+
+

zusammen.

 
-
-
16.03.2010 Meisel 27

16.03.2010

Meisel

27

ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 3.3 Elektrischer Strom I
ET 1
Grundlagen der Elektrotechnik 1
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
3.3
Elektrischer Strom I
Definition:
Die gerichtete Bewegung von Ladungsträgern (Elektronen, Ionen)
bezeichnet man als elektrischen Strom.
Einheit:
Ampere
[I] = 1A
Bei einem Strom von einem Ampere (1A) fließt
eine Ladung von 1 Coulomb pro Sekunde.
technische Stromrichtung:
Die technische Stromrichtung ist die Richtung von positiv
angenommenen Ladungsträgern (historisch).
+
+
+
+
+
+
+
-
-
-
-
-
-
-
16.03.2010
Meisel
28
ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Frage: Elektrischer Strom I
ET 1
Grundlagen der Elektrotechnik 1
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Frage:
Elektrischer Strom I
Wie viele Elektronen fließen bei einem Strom von 1A
pro Sekunde durch den Drahtquerschnitt ?
16.03.2010
Meisel
29

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.4 Spannung

für Angewandte Wissenschaften Hamburg 3.4 Spannung Definition: Ursache des elektrischen Stromes ist die

Definition:

Ursache des elektrischen Stromes ist die elektrische Spannung. Sie entsteht durch Ladungstrennung.

s. Giancoli,

Physik,

Pearson Studium

+ + + + + + + + + + + + + - -
+ + + + + + + + + + +
+
+
- - - - - - - - - - -
-

16.03.2010

Meisel

+ + + + + + + - - - - - - - - -

Dem Glasstab werden durch Reibung Elektronen entrissen.

Glasstab ist positiv.

30

 

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

 

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

  ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1   Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Ladungen können auf unterschiedliche Weise getrennt werden:

Ursache

Anwendung

 
Ursache Anwendung  
chemische Spannungsreihe Batterie, Akkumulator

chemische Spannungsreihe

Batterie, Akkumulator

  magn. Induktion Dynamo, Generator
 

magn. Induktion

Dynamo, Generator

Licht

 

Solarzelle

Induktion Dynamo, Generator Licht   Solarzelle elektrostat. Ladungstrennung Gewitter,

elektrostat. Ladungstrennung

Gewitter, Reibungselektrizität

Wärme Thermoelement

Wärme

Thermoelement

Druck/Zug Piezoelement

Druck/Zug

Piezoelement

Druck/Zug Piezoelement
 
 
 
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
Gewitter, Reibungselektrizität Wärme Thermoelement Druck/Zug Piezoelement     16.03.2010 Meisel 31
 

16.03.2010

Meisel

31

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Analogie:

Strom

fließt aufgrund der

Wasser fließt aufgrund von

elektrischen Spannung.

Gefälle oder Druckunterschied.

von elektrischen Spannung . Gefälle oder Druckunterschied . Aufgrund der Anziehung zwischen den getrennten Ladungen
Aufgrund der Anziehung zwischen den getrennten Ladungen entsteht ein Ladungsträgerstrom, der die Ladungs- trennung
Aufgrund der Anziehung zwischen den
getrennten Ladungen entsteht ein
Ladungsträgerstrom, der die Ladungs-
trennung wieder auszugleichen sucht.
-
Elektronen-
strom
+

Aufgrund des Druckunterschiedes zwischen den Leitungsenden entsteht ein Wasserstrom, der den Druckunter- schied wieder auszugleichen sucht.

hohe pot. Energie Wasser- strom niedrige pot. Energie
hohe pot. Energie
Wasser-
strom
niedrige
pot. Energie

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Zusammenfassung: • Spannung entsteht durch

Zusammenfassung:

Spannung entsteht durch Ladungstrennung.

Die Höhe der Spannung ist proportional zur Kraft, welche auf die Ladungsträger ausgeübt wird.

Im Falle einer leitenden Verbindung zwischen den getrennten Ladungen bewirkt diese Kraft einen Fluß von beweglichen Ladungsträgern.

Die elektrische Spannung ist somit Ursache des elektrischen Stromes.

Einheit:

Volt

[U ] 1V

1 kg m

2

Einheit: Volt [ U ]  1 V  1 kg m 2 A s 3

A s

3

16.03.2010

Die in SI-Basisgrößen angegebene Einheit ergibt sich aus der

Kraft,

die eine bestimmte Spannung

auf eine Ladung ausübt.

Meisel

33

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.5 Leitungsmechanismen

3.5.1 Ladungsträger und Medien

3.5 Leitungsmechanismen 3.5.1 Ladungsträger und Medien           Ladungsträger
 
 
       
Ladungsträger Medium Beispiele

Ladungsträger

Medium

Beispiele

Elektronen

Metall

Kupferkabel, Leiterbahn,

Beispiele Elektronen Metall Kupferkabel, Leiterbahn, Elektronen, Halbleiter (z.B. Silizium, Germanium)
Elektronen, Halbleiter (z.B. Silizium, Germanium) Transistoren, Computerchips

Elektronen,

Halbleiter (z.B. Silizium, Germanium)

Transistoren, Computerchips

Defektelektronen

Germanium) Transistoren, Computerchips Defektelektronen Elektronen Vakuum z.B. Bildröhre, Röntgenröhre,

Elektronen

Vakuum

z.B. Bildröhre, Röntgenröhre, Synchrotron

Vakuum z.B. Bildröhre, Röntgenröhre, Synchrotron   Elektrolyte (wäßrige Salz- lösungen),
 

Elektrolyte (wäßrige Salz- lösungen), Salzschmelzen

 
Ionen Elektrolyse, Batterie, Akkumulator

Ionen

Elektrolyse, Batterie, Akkumulator

Ionen Gas Gasentladungsröhre, Glimmlampe, Blitz

Ionen

Gas

Gasentladungsröhre, Glimmlampe, Blitz

Elektrolyse, Batterie, Akkumulator Ionen Gas Gasentladungsröhre, Glimmlampe, Blitz 16.03.2010 Meisel 34
Elektrolyse, Batterie, Akkumulator Ionen Gas Gasentladungsröhre, Glimmlampe, Blitz 16.03.2010 Meisel 34
Elektrolyse, Batterie, Akkumulator Ionen Gas Gasentladungsröhre, Glimmlampe, Blitz 16.03.2010 Meisel 34
Elektrolyse, Batterie, Akkumulator Ionen Gas Gasentladungsröhre, Glimmlampe, Blitz 16.03.2010 Meisel 34
16.03.2010 Meisel 34

16.03.2010

Meisel

34

ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 3.5.2 Metallische Leitung
ET 1
Grundlagen der Elektrotechnik 1
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
3.5.2
Metallische Leitung
Liegt an einem metallischen Leiter eine Spannungsquelle an, so setzen sich die
freien Elektronen (Elektronengas) in Richtung des Elektronenmangels (pos. Pol) in
Bewegung.
Dieser Strom versucht die durch die Spannungsquelle verursachte Ladungstrennung
auszugleichen.
U
-
+
I
-
-
-
-
-
-
-
s. http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik
16.03.2010
Meisel
35

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.5.3 Ionenleitung in Elektrolythen

Wissenschaften Hamburg 3.5.3 Ionenleitung in Elektrolythen In wässriger Kochsalzlösung sind die Na-Ionen und

In wässriger Kochsalzlösung sind die Na-Ionen und Cl-Ionen beweglich.

Durch Anlegen einer Spannung wandern die positiven Ionen (Na +) zur negativen Elektrode (Kathode) und werden dort mit Elektronen versorgt.

Die negativen Ionen (Cl -) wandern zur positiven Elektrode (Anode) und geben dort die Überschußelektronen ab.

16.03.2010

U

( Anode ) und geben dort die Überschußelektronen ab. 16.03.2010 U - + I Anode Kathode
- + I Anode Kathode Elektroden Wasser Meisel
-
+
I
Anode
Kathode
Elektroden
Wasser
Meisel

36

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.6 Zusammenhang von Ladung und Strom

Tafel

Strom ist die Bewegung von Ladungen.

Ist der Strom I innerhalb eines Zeitraumes Dt zeitlich konstant (zeitunabhängig), so ergibt sich der Strom I aus der im Zeitraum Dt bewegten Ladungsmenge DQ und es gilt:

D Q I  D t
D
Q
I 
D
t
t bewegten Ladungsmenge D Q und es gilt: D Q I  D t Einheit der

Einheit der el. Ladung:

Coulomb

[Q ] [ I ][t ]

1C

1 As

Ist der Strom i(t) zeitabhängig, dann muss der Zeitraum Dt auf den infinitesimalen Zeitraum dt verkleinert werden und es gilt:

16.03.2010

dq i (t )  dt
dq
i (t ) 
dt

bzw.

Meisel

Q

t

2

t

1

( )

i t

dt

37

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg ÜBUNG: Strom und Ladung 1 Der folgende Stromimpuls wurde

ÜBUNG: Strom und Ladung 1

Der folgende Stromimpuls wurde gemessen.

a) Schätzen Sie die geflossene Ladungsmenge ab.  
a) Schätzen Sie die geflossene Ladungsmenge ab.  

a)

Schätzen Sie die geflossene Ladungsmenge ab.

 

b)

Welcher Elektronenzahl entspricht diese Ladungsmenge?

 
Elektronenzahl entspricht diese Ladungsmenge?   i(t)/mA   4 2   t/ m s 5 16.03.2010  
i(t)/mA  

i(t)/mA

 
4

4

4
entspricht diese Ladungsmenge?   i(t)/mA   4 2   t/ m s 5 16.03.2010   Meisel
2

2

entspricht diese Ladungsmenge?   i(t)/mA   4 2   t/ m s 5 16.03.2010   Meisel
entspricht diese Ladungsmenge?   i(t)/mA   4 2   t/ m s 5 16.03.2010   Meisel
  t/ m s
 

t/ms

5

entspricht diese Ladungsmenge?   i(t)/mA   4 2   t/ m s 5 16.03.2010   Meisel
entspricht diese Ladungsmenge?   i(t)/mA   4 2   t/ m s 5 16.03.2010   Meisel
16.03.2010   Meisel 38

16.03.2010

 

Meisel

38

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg ÜBUNG: Strom und Ladung 2 Mit welcher Geschwindigkeit

ÜBUNG: Strom und Ladung 2

Mit welcher Geschwindigkeit bewegen sich die Elektronen durch einen Draht mit einem Querschnitt von 1mm 2 bei einem Strom von 1A ?

Die Dichte der Leitungselektronen in Metallen beträgt etwa

n 10

23

1

cm

3 .

16.03.2010

Meisel

39

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.7 Wirkung des elektrischen Stromes

Wärme:

(z.B. Heizplatten, Glühlampe, … )

Stromes Wärme: ( z.B. Heizplatten, Glühlampe, … ) Kristallgitter wird durch die Leitungselektronen zu
Kristallgitter wird durch die Leitungselektronen zu  

Kristallgitter wird durch die Leitungselektronen zu

 
Magnetismus: Gitterschwingungen angeregt. ( z.B. Motoren, ….) Bewegte Ladungen erzeugen ein Magnetfeld.
Magnetismus: Gitterschwingungen angeregt. ( z.B. Motoren, ….) Bewegte Ladungen erzeugen ein Magnetfeld.

Magnetismus:

Gitterschwingungen angeregt.

(z.B. Motoren, ….) Bewegte Ladungen erzeugen ein Magnetfeld.

Licht: ( z.B. LED, Gasentladungslampen, …. )

Licht:

(z.B. LED, Gasentladungslampen, ….)

Beim Zustandswechsel von Elektronen (Bahnwechsel) wird die Energiedifferenz in Form von Lichtquanten abgegeben.

Beim Zustandswechsel von Elektronen (Bahnwechsel) wird die Energiedifferenz in Form von Lichtquanten abgegeben.

Chemie:  

Chemie:

 
Piezoeffekt: ( z.B. Elektrolyse, Akkumulator, …. ) Im Elektrolyth bewegen sich die Ionen zu den
Piezoeffekt: ( z.B. Elektrolyse, Akkumulator, …. ) Im Elektrolyth bewegen sich die Ionen zu den
Piezoeffekt: ( z.B. Elektrolyse, Akkumulator, …. ) Im Elektrolyth bewegen sich die Ionen zu den
Piezoeffekt: ( z.B. Elektrolyse, Akkumulator, …. ) Im Elektrolyth bewegen sich die Ionen zu den

Piezoeffekt:

(z.B. Elektrolyse, Akkumulator, ….) Im Elektrolyth bewegen sich die Ionen zu den Elektroden.

Durch Ladungsausgleich kommte es zu Materialabscheidungen

(z.B. Schwingquarze, Mikropositionierer, …

Manche Kristalle reagieren auf Spannungsänderungen mit mechanischer Verformung.

)

Elektrostatik: ( z.B. Rauchgas- Filter, Kopierer, Laserdrucker, Lackieren, …. ) Durch Aufbringen von Ladungen auf

Elektrostatik:

(z.B. Rauchgas-Filter, Kopierer, Laserdrucker, Lackieren, ….) Durch Aufbringen von Ladungen auf Körper, können diese

 
Körper in elektr. Feldern bewegt werden.

Körper in elektr. Feldern bewegt werden.

16.03.2010 Meisel 40

16.03.2010

Meisel

40

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.8 Elektrischer Widerstand

Wissenschaften Hamburg 3.8 Elektrischer Widerstand 3.8.1 Ursache Die Atome des Leiters behindern den freien

3.8.1 Ursache

Die Atome des Leiters behindern den freien Fluß der Elektronen.

Abhängig vom Material, der Temperatur (Atomschwingungen), der Leiterlänge und dem Leiterquerschnitt wird dem Elektronenfluß ein Widerstand entgegengesetzt.

Diese Eigenschaft von Leitern (bzw. Verbrauchern) wird als elektrischer Widerstand bezeichnet.

Elektronenfluß bei niedriger Temperatur

Elektronenfluß bei hoher

Temperatur

niedriger Temperatur Elektronenfluß bei hoher Temperatur s. http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik Richtung des
niedriger Temperatur Elektronenfluß bei hoher Temperatur s. http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik Richtung des

s. http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik

hoher Temperatur s. http://schulen.eduhi.at/riedgym/physik Richtung des Elektronenflusses   V A 1  kg m

Richtung des Elektronenflusses

Richtung des Elektronenflusses   V A 1  kg m 2 2 A s 3 Einheit:
 

V A 1

kg m

2

2

A s

3

Einheit:

Ohm

[

]

R

1

1

16.03.2010

Meisel

41

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 3.8.2 Erwünschte und unerwünschte Widerstände

3.8.2 Erwünschte und unerwünschte Widerstände

Widerstände in Stromkreisen sind eine physikalische Tatsache.

Sie können erwünscht oder auch unerwünscht sein.

I.Allg. unerwünschte Widerstände:

- Leitungswiderstände (Leitungen, Leiterbahnen)

- Innenwiderstände von Stromquellen

Erwünschte Widerstände:

Innenwiderstände von Stromquellen Erwünschte Widerstände: 16.03.2010 Heizplatte Widerstände als Bauelemente für

16.03.2010

von Stromquellen Erwünschte Widerstände: 16.03.2010 Heizplatte Widerstände als Bauelemente für elektronische

Heizplatte

Stromquellen Erwünschte Widerstände: 16.03.2010 Heizplatte Widerstände als Bauelemente für elektronische Schaltungen

Widerstände als Bauelemente für elektronische Schaltungen

s. Wikipedia

Meisel

42

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

3.9 Leitwert (weniger gebräuchlich)

Wissenschaften Hamburg 3.9 Leitwert (weniger gebräuchlich) Der Kehrwert des elektrischen Widerstandes wird als

Der Kehrwert des elektrischen Widerstandes wird als Leitwert G bezeichnet.

G

1

R

[ I ]  A s 2 3 [ U ] V kg m 2
[
I ]
A s
2
3
[ U
]
V
kg m
2

Einheit:

Siemens

[

G

]

1

S

1

A

1

16.03.2010

Meisel

43

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

4. Der einfache Gleichstromkreis

4.1 Technische Darstellung

4. Der einfache Gleichstromkreis 4.1 Technische Darstellung Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe
Versuchsanordnung:  

Versuchsanordnung:

 
Batterie mit Lampe

Batterie mit Lampe

Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe Batterie : Spannung, Innenwiderstand Leitung : Material, Querschnitt,
Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe Batterie : Spannung, Innenwiderstand Leitung : Material, Querschnitt,
Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe Batterie : Spannung, Innenwiderstand Leitung : Material, Querschnitt,
Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe Batterie : Spannung, Innenwiderstand Leitung : Material, Querschnitt,
Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe Batterie : Spannung, Innenwiderstand Leitung : Material, Querschnitt,
Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe Batterie : Spannung, Innenwiderstand Leitung : Material, Querschnitt,
Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe Batterie : Spannung, Innenwiderstand Leitung : Material, Querschnitt,
Versuchsanordnung:   Batterie mit Lampe Batterie : Spannung, Innenwiderstand Leitung : Material, Querschnitt,
Batterie : Spannung, Innenwiderstand

Batterie:

Spannung, Innenwiderstand

Leitung :

Leitung:

Material, Querschnitt, Länge

Material, Querschnitt, Länge

Lampe :
Lampe :

Lampe:

Widerstand (temperaturabhängig)

16.03.2010

Technische Darstellung:

Spannungsquelle mit Verbraucher R i , Batt R Leitung + U R Lampe -
Spannungsquelle mit Verbraucher
R i , Batt
R Leitung
+
U
R Lampe
-

Die Verbindungsleitungen der technischen Darstellung sind widerstandslos.

Soll der Leitungswiderstand berücksichtigt

werden, so wird er explizit als Widerstand gezeichnet.

Meisel

44

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg ÜBUNG: Versuchsanordnung und technische Darstellung Geben

ÜBUNG: Versuchsanordnung und technische Darstellung

Geben Sie die technischen Darstellungen der Versuchsanordnungen an.

a) R 3 R R 4 R 1
a)
R
3 R
R
4
R
1

16.03.2010

2

b) R 5 R 1 R R R 6 3 4 R 2 Meisel 45
b)
R
5
R
1
R
R
R
6
3
4
R
2
Meisel
45

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Tip : Ausgedehnte Knotenpunkte markieren und zu einem Punkt

Tip: Ausgedehnte Knotenpunkte markieren und zu einem Punkt zusammenfassen …

a) R 3 R 2 R 4 R 1
a)
R
3 R
2
R
4
R
1

16.03.2010

b) R 5 R 1 R R R 6 3 4 R 2 Meisel 46
b)
R
5
R
1
R
R
R
6
3
4
R
2
Meisel
46
ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 4.2 Idealisierte Spannungs- und
ET 1
Grundlagen der Elektrotechnik 1
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
4.2 Idealisierte Spannungs- und Stromquellen
4.2.1
Ideale Spannungsquellen
Ideale Spannungsquellen zeichen sich dadurch aus,
dass ihre Spannung immer gleich und unabhängig
vom entnommenen Strom ist.
+
-
In der Realität gibt es solche Quellen nicht, für die
Schaltungsanalyse sind sie jedoch sehr nützlich.
Unmögliche bzw. widersprüchliche Schaltungen mit idealen Spannungsquellen:
I  
16.03.2010
Meisel
47
ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 4.2.2 Ideale Stromquellen
ET 1
Grundlagen der Elektrotechnik 1
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
4.2.2
Ideale Stromquellen
Ideale Stromquellen zeichen sich dadurch aus,
dass ihre Strom immer gleich und unabhängig
vom Außenwiderstand ist.
In der Realität gibt es solche idealen Quellen nicht,
für die Schaltungsanalyse sind sie jedoch sehr nützlich.
Unmögliche bzw. widersprüchliche Schaltungen mit idealen Stromquellen:
R
 
a
U  
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Meisel
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4.3 Ohmsches Gesetz

Das Ohmsche Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen Strom und Spannung im elektrischen Stromkreis:

U I  R
U
I 
R
Strom und Spannung im elektrischen Stromkreis: U I  R Experiment 1: einstellbare Spannungsquelle U I

Experiment 1:

einstellbare Spannungsquelle

U

I

+ R -
+
R
-

In diesem Experiment ist die Spannung U

In diesem Experiment ist die Spannung U 

der Strom I

Ursache

Wirkung.

I = f(U)

Wirkung R = R 1 R = R 2 Ursache U
Wirkung
R = R 1
R = R 2
Ursache
U

Stromhöhe ist abhängig vom:

- Verbraucherwiderstand

- Höhe der eingestellten Spannung

16.03.2010

Meisel

49

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Aus dem Ohmschen Gesetz folgt ebenfalls : Der durch einen

Aus dem Ohmschen Gesetz folgt ebenfalls:

Der durch einen Widerstand R fließende Strom I setzt eine über dem Widerstand R

liegende Spannung voraus. Diese Spannung wird als Spannungsabfall bezeichnet.

Diese Spannung wird als Spannungsabfall bezeichnet. Experiment 2: einstellbare Stromquelle I Konstant- R

Experiment 2:

einstellbare Stromquelle

I

Konstant- R stromquelle
Konstant-
R
stromquelle

U

In diesem Fall ist der Strom I

Ursache

die Spannung U

Wirkung.

16.03.2010

U = f(I)

Wirkung R = R 2 R = R 1 Ursache I
Wirkung
R = R 2
R = R 1
Ursache
I

Spannungsabfall ist abhängig vom:

- Verbraucherwiderstand

- Höhe des Stromes

Meisel

50

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Fragen: Ohmsches Gesetz U U I + R - I

Fragen: Ohmsches Gesetz

U

U

I

+ R -
+
R
-

I

a)

b)

+ R c) - d)
+
R
c)
-
d)

I

Ohmsches Gesetz U U I + R - I a) b) + R c) - d)
Ohmsches Gesetz U U I + R - I a) b) + R c) - d)

+

-

R

Konstant-

strom-

quelle

- I a) b) + R c) - d) I + - R Konstant- strom- quelle

f)- I a) b) + R c) - d) I + - R Konstant- strom- quelle

U

e)

U einstellbar, R konstant:

R Konstant- strom- quelle f) U e) U einstellbar, R konstant: R = 5  ,

R

= 5,

I = ?

R

= 5,

I = ?

U konstant, R einstellbar:

U = 10V,

U = 10V,

 , I = ? U konstant, R einstellbar: U = 10V, U = 10V, I

I = ?

I = ?

I konstant, R einstellbar:

U = ? ,

U = ? ,

U = 10V, U = 10V, I = ? I = ? I konstant, R einstellbar:

I = 2A

I = 2A

16.03.2010

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51

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

4.4 Leiterwiderstand

4.4.1 Leitergeometrie und spez. Widerstand

Leiterwiderstand 4.4.1 Leitergeometrie und spez. Widerstand Der Widerstand R eines Leiters ist abhängig von - der
Der Widerstand R eines Leiters ist abhängig von - der Länge l des Leiters, -
Der Widerstand R eines Leiters ist abhängig von
- der Länge l des Leiters,
- dem Querschnitt A des Leiters,
- dem Material des Leiters (r : spezifischer Widerstand).
l
R  r
A
Anm.:
A
Der Leiterquerschnitt wird
als konstant angenommen.
l
16.03.2010
Meisel
52

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

4.4.2 Spezifischer Widerstand

Wissenschaften Hamburg 4.4.2 Spezifischer Widerstand Der spez. Widerstand r ( rho ) ist eine

Der spez. Widerstand r (rho) ist eine temperaturabhängige Materialkonstante.

In Tabellen wird der Wert für eine bestimmte Temperatur (0°C, 20°C) üblicherweise in folgenden Einheiten angegeben:

2

 mm

m

oder

 m

2

m

 m

Der Kehrwert des spez. Widerstandes r wird als spez. Leitwert k (kappa)

bezeichnet.

Material

spez. Widerstand

r 2  mm m
r
2
 mm
m

spez. Leitwert

k S  m mm 2
k
S  m
mm
2

Silber

0.016

62.5

Kupfer

0.0179

56

Aluminium

0.0286

35

Anm.: bei einer Temperatur von 20°C

16.03.2010

Meisel

53

ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg ÜBUNG: Spezifischer Widerstand
ET 1
Grundlagen der Elektrotechnik 1
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
ÜBUNG: Spezifischer Widerstand
1. Kupfer besitzt einen spez. Leitwert von 56 S . m/mm 2 .
Wie groß ist der spezifische Widerstand in  . m?
2. Der spezifische Widerstand eines unbekannten Materials wird bestimmt und
beträgt 22  . m.
Wie groß ist der spez. Widerstand in  . mm 2 /m?
16.03.2010
Meisel
54
 

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

  ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
 
 

ÜBUNG: Leitergeometrie und Widerstand

   
1. Eine Kupferleitung soll durch eine Aluminiumleitung mit dem gleichen Widerstand ersetzt werden. Wie muss

1. Eine Kupferleitung soll durch eine Aluminiumleitung mit dem gleichen Widerstand ersetzt werden. Wie muss der Querschnitt vergrößert werden?

werden. Wie muss der Querschnitt vergrößert werden? 2. Auf einer Leiterplatte befinden sich Leiterbahnen der
2. Auf einer Leiterplatte befinden sich Leiterbahnen der Dicke a=35 m m und der Breite

2. Auf einer Leiterplatte befinden sich Leiterbahnen der Dicke a=35 mm und der Breite b=0.2mm. Wie lang darf ein Leiterbahn (Cu) maximal sein, damit der Widerstand 0.25 nicht übersteigt?

 
damit der Widerstand 0.25  nicht übersteigt?   3. Ein Gerät benötigt eine Betriebsspannung von mindestens
damit der Widerstand 0.25  nicht übersteigt?   3. Ein Gerät benötigt eine Betriebsspannung von mindestens
damit der Widerstand 0.25  nicht übersteigt?   3. Ein Gerät benötigt eine Betriebsspannung von mindestens
damit der Widerstand 0.25  nicht übersteigt?   3. Ein Gerät benötigt eine Betriebsspannung von mindestens
damit der Widerstand 0.25  nicht übersteigt?   3. Ein Gerät benötigt eine Betriebsspannung von mindestens
damit der Widerstand 0.25  nicht übersteigt?   3. Ein Gerät benötigt eine Betriebsspannung von mindestens
3. Ein Gerät benötigt eine Betriebsspannung von mindestens 8.5V bei einem Strom von 2A. Das

3. Ein Gerät benötigt eine Betriebsspannung von mindestens 8.5V bei einem Strom von 2A. Das Gerät wird über eine Kupferleitung (einfache Länge 25m) von einer 9V Spannungsquelle versorgt. Wie groß muss der Querschnitt der Leitung minimal sein?

von einer 9V Spannungsquelle versorgt. Wie groß muss der Querschnitt der Leitung minimal sein? 16.03.2010 Meisel
von einer 9V Spannungsquelle versorgt. Wie groß muss der Querschnitt der Leitung minimal sein? 16.03.2010 Meisel
von einer 9V Spannungsquelle versorgt. Wie groß muss der Querschnitt der Leitung minimal sein? 16.03.2010 Meisel
16.03.2010 Meisel 55

16.03.2010

Meisel

55

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Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

4.4.3 Widerstand und Temperatur

Wissenschaften Hamburg 4.4.3 Widerstand und Temperatur Der spez. Widerstand eines Material ist temperaturabhängig

Der spez. Widerstand eines Material ist temperaturabhängig und wird beschrieben durch die ebenfalls materialabhängigen Temperaturbeiwerte a 20 und b 20 .

Kupfer Konstantan Graphit Temperatur  in °C 200 400 600 Widerst. (o. Einh.)
Kupfer
Konstantan
Graphit
Temperatur  in °C
200
400
600
Widerst. (o. Einh.)

Bis etwa 200°C steigt der Widerstand näherungsweise linear mit der Temperatur  (theta) und wird hinreichend genau beschrieben durch:

R R

20

1

a

20

(

20

C

)

Für höhere Temperaturen verwendet man besser:

R R

20

1 a

20

(20C ) b(20C )

2

16.03.2010

Meisel

56

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Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Material r 2  mm m spez. Widerstand a

Material

r 2  mm m
r
2
 mm
m

spez. Widerstand

a

20

10  3 K
10 
3
K

b

20

10  6 K 2
10
 6
K
2

Silber

0.016

3.8

0.7

Kupfer

0.0179

3.9

0.6

Aluminium

0.0286

3.8

1.3

Eisen

0.10 …. 0.15

4.5 …. 6

6

Wolfram

0.055

4.1

1

Konstantan

0.5

-0.04

-

Graphit

6 …. 80

-0.003 … -0.005

 

16.03.2010

Meisel

57

 

ET 1

Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

  ET 1 Grundlagen der Elektrotechnik 1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
 
 

ÜBUNG: Temperaturabhängigkeit des Widerstandes

   

1.

Eine Glühlampe mit einer Wolframwendel nimmt bei der Betriebstemperatur von 2200 °C einen Strom von 1A bei einer Spannung von 220V auf.

 
Strom von 1A bei einer Spannung von 220V auf.   a) Wie groß ist der Einschaltstrom
a) Wie groß ist der Einschaltstrom bei 20°C?

a) Wie groß ist der Einschaltstrom bei 20°C?

  a) Wie groß ist der Einschaltstrom bei 20°C? b) Wie groß ist der Einschaltstrom, wenn
b) Wie groß ist der Einschaltstrom, wenn die Lampe mit 520 °C vorgedimmt wird ?
b) Wie groß ist der Einschaltstrom, wenn die Lampe mit 520 °C vorgedimmt wird ?

b) Wie groß ist der Einschaltstrom, wenn die Lampe mit 520 °C vorgedimmt wird ?

Einschaltstrom, wenn die Lampe mit 520 °C vorgedimmt wird ? 2. Ein Kupferdraht hat bei 12
Einschaltstrom, wenn die Lampe mit 520 °C vorgedimmt wird ? 2. Ein Kupferdraht hat bei 12
Einschaltstrom, wenn die Lampe mit 520 °C vorgedimmt wird ? 2. Ein Kupferdraht hat bei 12
Einschaltstrom, wenn die Lampe mit 520 °C vorgedimmt wird ? 2. Ein Kupferdraht hat bei 12
Einschaltstrom, wenn die Lampe mit 520 °C vorgedimmt wird ? 2. Ein Kupferdraht hat bei 12
2. Ein Kupferdraht hat bei 12 °C einen Widerstand von 3.42  .  

2.

Ein Kupferdraht hat bei 12 °C einen Widerstand von 3.42 .

 
Nach Erwärmung des Kupferdrahtes wird ein Widerstand von 4.21  gemessen.  

Nach Erwärmung des Kupferdrahtes wird ein Widerstand von 4.21 gemessen.

 
Wie groß ist die Temperatur?

Wie groß ist die Temperatur?

16.03.2010 Meisel 58

16.03.2010

Meisel

58

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Grundlagen der Elektrotechnik 1

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

4.5 Arbeit

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg 4.5 Arbeit Fließt Strom durch einen Widerstand, so erwärmt sich

Fließt Strom durch einen Widerstand, so erwärmt sich dieser. Ursache hierfür sind die Reibungsverluste der Elektronen am Atomgitter.

James Prescott Joule hat bereits 1840 experimentell heraus- gefunden, dass zwischen dem Strom I, dem Widerstand R und der freigesetzten Wärmeenergie W (= Arbeit) der folgende Zusammenhang besteht (Joulsches Gesetz):

der folgende Zusammenhang besteht (Joulsches Gesetz): W 2  I  R  t Mit dem

W

2

I R t

Mit dem Ohmschen Gesetz

U I R folgt daraus:

W U I t

Einheit der Arbeit (Energie):

kg m

s

2

Joule

[

W J Ws Nm

]

1

1

1

Joule [ W  J  Ws  Nm  ] 1 1 1 1 2
Joule [ W  J  Ws  Nm  ] 1 1 1 1 2
Joule [ W  J  Ws  Nm  ] 1 1 1 1 2
Joule [ W  J  Ws  Nm  ] 1 1 1 1 2

1

2

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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Umwandlung mechanischer Energie in Wärme (Versuch von

Umwandlung mechanischer Energie in Wärme (Versuch von Joule)

Umwandlung elektrischer Energie in Wärme

von Joule) Umwandlung elektrischer Energie in Wärme siehe web_ph09/ geschichte/07waermestoff/stoff.htm

siehe

web_ph09/ geschichte/07waermestoff/stoff.htm

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/

W m g h

W  m  g  h I R W  I  R  t

I

R W  I  R  t 2
R
W