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1 Adolf-Kolping Schule Lohne Projektarbeit im Fach: Deutsch Romantik im Vergleich Verfasser: Deniz Senem Luca Müsker

1

Adolf-Kolping Schule Lohne

Projektarbeit im Fach: Deutsch

Romantik im Vergleich

Verfasser:

Deniz Senem Luca Müsker

Projektleiter:

Herr Meyer-Abich

Lohne, 06.12.2016

Inhaltsverzeichnis 2 Romantik(ca.1795-1848) .........................................................................................................................3 Wichtiges zu dieser Epoche ................................................................................................................3 Aufklärung(ca.1720-1800) .......................................................................................................................4 Sturm und Drang ......................................................................................................................................4 Vergleich

Inhaltsverzeichnis

2

Romantik(ca.1795-1848).........................................................................................................................3

Wichtiges zu dieser Epoche................................................................................................................3

Aufklärung(ca.1720-1800).......................................................................................................................4

Sturm und Drang......................................................................................................................................4 Vergleich von Sturm & Drang und Aufklärung...................................................................................4

Bildanalyse................................................................................................................................................5

Wanderer über dem Nebelmeer (Casper David Friedrich)..............................................................5

Literaturverzeichnis..................................................................................................................................7

Romantik(ca.1795-1848) 3 Die Romantik (vom altfranzösischen Romanz) bezeichnet alle „Schriften“, die in der Volkssprache verfasst wurden.

Romantik(ca.1795-1848)

3

Die Romantik (vom altfranzösischen Romanz) bezeichnet alle „Schriften“, die in der Volkssprache verfasst wurden. Romantisch bedeutet sinnlich, abenteuerlich, wunderbar, fantastisch oder auch schaurig. Sie steht für die Abgrenzung von der Zivilisation und Hingabe zur Natur. Die Romantik zeichnet sich vor allem durch romantisches Denken und romantische Poesie aus. Außerdem ist sie gegen die Vernunft und für „das Erleben des Unbewussten“.

Sie ist das Gegenteil zur Rationalität der Aufklärung. „Die Philosophie der Romantik ist geprägt von der subjektiven Weltanschauung“. Diese Epoche handelt von Natur und Geist. In der Romantik wechselten die literarischen Zentren oft, sodass die Frühromantik in Jena ihr Zentrum hatte, Heidelberg das Zentrum der Hochromantik war und Berlin hatte die Spätromantik.

In den Dichtungen der Romantik geht es meist um Stimmungen, Gefühle und Erlebnisse. Die Dramatik und das Drama werden in dieser Epoche jedoch nur selten benutzt. Wohingegen die meist benutzte literarische Gattung die Lyrik ist. Einer der bedeutendsten Autoren und damit auch ein großes Vorbild für alle Romantiker war William Shakespeare. Eine weitere beliebte dramatische Form war die Komödie. 1 Außerdem äußert sich die Romantik auf den Gebieten der bildenden Kunst und der Musik.

Wichtiges zu dieser Epoche

Drang nach Unendlichkeit, Leidenschaftlich-Bewegtem, Dunklem

Maß und regelloses Sprengwollen aller Grenzen

Will Herrschaft der frei schöpferischen Fantasie

Fordert völlige Subjektivität, Individualisierung, Freiheit und Unabhängigkeit

Vorliebe für das Traumhafte, Wunderbare, Unbewusste, Übersinnliche. 2

1.vgl, www.planet-wissen.de/kultur/literatur/romantik 2.vgl, de.wikipedia.org/Romantik

Aufklärung(ca.1720-1800) 4 In vielen Ländern wird für diese Epoche die Metapher Licht verwendet. Sie wendet sich

Aufklärung(ca.1720-1800)

4

In vielen Ländern wird für diese Epoche die Metapher Licht verwendet. Sie wendet sich an die Bürger und nicht an die Adligen. Sie hat vor allem eine „erzieherische“ Funktion. Sie sollte eine Besserung in Hinsicht auf Sittlichkeit bei den Menschen bewirken und sie zum eigenen Denken anregen.

Die Epoche kann als Übergang zwischen der Frühen Neuzeit und der Moderne angesehen werden.

Literaten emanzipierten sich und wurden selbständige Unternehmer.

Wahlspruch der Aufklärung ist: „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“. 3

Sturm und Drang

In der Epoche des Sturm und Drang geht es um Gefühle, Freiheit und Triebe. Es steht im Vordergrund sich gegen etwas zu wenden. „Die junge Generation wendet sich gegen alte Traditionen“. Die Regeln werden gebrochen, Rationalität geht verloren und die Emotionen stehen im Mittelpunkt. Das Können der Individuen ist wichtig, sodass die Regeln egal sind.

Hier ist die häufigste Literaturform das Drama. Es werden halbe Sätze und Kraftausdrücke benutzt, wodurch die „Jugendkultur“ entsteht.

Die Epoche hat drei Ziele: Sie richtet sich gegen den Adelsstand, die freudlosen Bürger die zu eng leben und die Traditionen der Literatur. 4

Vergleich von Sturm & Drang und Aufklärung

 

Aufklärung

Sturm und Drang

Zielgruppe

Bürger

Jeder

Ziel

Eigenständiges Denken

Sich gegen etwas wenden

Vordergrund

Emanzipation

Gefühle, Freiheit, Triebe

Literaturformen

Neue Formen

Drama

Zweck

Besserung der Sittlichkeit

Regeln brechen

 
 

3.vgl, de.wikipedia.org/Aufkl%C3%A4rung 4.vgl, www.frustfrei-lernen.de/sturm-drang

Bildanalyse 5 Wanderer über dem Nebelmeer (Casper David Friedrich) Das Gemälde zeigt einen Mann in Rückenansicht.www.schoolwork.de/bildanalyse " id="pdf-obj-4-2" src="pdf-obj-4-2.jpg">

Bildanalyse

5

Wanderer über dem Nebelmeer (Casper David Friedrich)

Das Gemälde zeigt einen Mann in Rückenansicht. Er hat edle und vornehme Kleidung was für einen Bergsteiger eher ungewöhnlich ist. Er steht auf einem Felsen und schaut in ein Meer aus Nebel, der die Berge so umhüllt, dass nur noch einige Gipfel rausragen. Seine Haltung lässt ihn wie ein Denkmal wirken.

Der Mann ist der zentrale Punkt des Bildes, sodass alle Linien zu ihm hinführen. Die Landschaft öffnet sich nach links und rechts. Durch die blassen und transparenten Farben wirkt der Nebel zunächst kalt, doch entdeckt man bei genauerem Hinsehen die durchbrennenden, trüben, gelben Sonnenstrahlen. So wirkt das Bild warm, ruhig und harmonisch. Der Fels und der Mann sind dunkel und dominant, wodurch ein starker Hell-Dunkel Kontrast entsteht.

Durch die Rückenansicht bekommt man einen Ausblick auf die Natur, jedoch nicht auf das Gesicht des Mannes. Wegen der Ansicht ist es nicht möglich Rückschlüsse auf seine Gefühlslage zu machen.

Das Nebelmeer wirkt wie der Traum der direkt aus der Seele des Bergsteigers wieder gespiegelt wird. Es ist als ob er träumt oder nach etwas sucht. Die Gipfel, die wie Inseln aus dem Nebel ragen scheinen unerreichbar, doch der Himmel macht Hoffnung. Der Himmel ist unendlich und weit und der Felsen ist die harte Realität, die unvergänglich und ewig ist. 5

Das ist ein typisches Bild für Casper David Friedrich da er oft Bilder mit Natur malte. Er malte die Natur aber nie so wie sie war, sondern immer so wie er sie sich vorstellte. 6

6.vgl, de.scribd.com/Bildanalyse Zitate-Puzzle 6 1. „Die romantische Dichtart ist noch im Werden; ja das ist eigentliches

6.vgl, de.scribd.com/Bildanalyse

Zitate-Puzzle

6

  • 1. „Die romantische Dichtart ist noch im Werden; ja das ist eigentliches Wesen, dass sie ewig nur werden, nie vollendet sein kann …“ – „ … Sie allein ist unendlich, wie sie allein frei ist und als ihr erstes Gesetz über sich leide.“

  • 2. „Nicht die Schätze sind es, die ein so unaussprechliches Verlangen in mir erweckt haben‘, sagte er zu sich selbst …“ – „ … fern ab liegt mir alle Habsucht, aber die Blaue Blume sehn ich mich zu erblicken.“

  • 3. „Mondbeglänzte Zaubernacht, die den Sinn gefangen hält, …“ – „ … wundervolle Märchenwelt, steig auf in der alten Pracht.“

  • 4. „Ich meine, das die Basis der Himmelsleiter, auf der man hinaufsteigen will in höhere Regionen, befestigen sein müsse im Leben, sodass jeder nachzusteigen vermag …“ – „ … Befindet er sich dann, immer höher und höher hinaufgeklettert, in einem fantastischen Zauberreich, so wird er glauben, dies Reich gehöre auch noch in sein Leben hinein und sei eigentlich der wunderbar herrlichste Teil desselben.“

  • 5. „Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht …“ – „ … sieht aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht.“

  • 6. „Was ich träumte, war nicht etwa bloß ein Kuss, die Umschließung deiner Arme, es war nicht bloß der Wunsch, den quälenden Stachel der Sehnsucht zu brechen und die süße Glut in Hingebung zu kühlen …“ – „ … nicht nach deinen Lippen allein sehnte ich mich, oder nach deinen Augen, oder nach deinem Leibe; sondern es war eine romantische Verwirrung von allen diesen Dingen, ein wunderbares Gemisch von den verschiedensten Erinnerung und Sehnsüchten.“

  • 7. „Alle Märchen sind nur Träume von jener heimatlichen Welt …“ – „ … die überall und nirgends ist.“

  • 8. „Sie (die Musik) ist die romantische aller Künste, beinahe möchte man sagen, allein echt romantisch, denn nur das Unendlich ist ihr Vorwurf …“ – „ … Die Musik schließt dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, eine Welt, die Welt, die nichts gemein hat mit der äußern Sinnenwelt, die ihn umgibt, und in der er alle bestimmten Gefühle zurücklässt, um sich einer unaussprechlichen Sehnsucht hinzugeben.“

  • 9. „Philister leben nur ein Alltagsleben. Das Hauptmittel scheint ihr einziger Zweck zu sein …“ – „ … Sie tun das alles, um des irdischen Lebens willen […]. Poesie mischen sie nur zur Notdurft unter, weil sie nun einmal an eine gewisse Unterbrechung ihres täglichen Laufs gewöhnt sind.“

7 10. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt …“

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  • 10. „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt …“ – „ … dem will er seine Wunder weisen in Berg und Wald und Strom und Feld.“

  • 11. „Mich dünkt der Traum eine Schutzwehr gegen die Regelmäßigkeit und Gewöhnlichkeit des Lebens, eine freie Erholung der gebundenen Fantasie …“ – „ … wo sie alle Bilder des Lebens durcheinanderwirft und die beständige Ernsthaftigkeit des erwachsenen Menschen durch fröhliches Kinderspiel unterbricht.“

  • 12. „Schaust du mich aus deinen Augen lächelnd wie aus Himmeln an …“ – „ … fühl ich wohl, dass keine Lippe solche Sprache führen kann.“

  • 13. „Bewahre einen reinen, kindlichen Sinn in dir und folge unbedingt der Stimme deines Innern …“ – „ … denn sie ist das Göttliche in uns und führt uns nicht irre.“

  • 14. „Die Welt muss romantisiert werden. So findet man den ursprünglichen Sinn wieder …“ – „ … Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich es.“

  • 15. „Selig, wen die Wolken wiegen, wem der Mond ein Schlaflied singt …“ – „ … O wie selig kann der fliegen, dem der Traum den Flügel schwingt.“

  • 16. „Die antike Kunst und Poesie geht auf strenge Sonderung des Ungleichartigen, die romantische gefällt sich in unauflöslichen Mischungen …“ – „ … alle Entgegensetzen, Natur und Kunst, Poesie und Prosa, Ernst und Scherz, Erinnerung und Ahnung, Geistigkeit und Sinnlichkeit, das Irdische und Göttliche, Leben und Tod, verschmilzt sie auf das Innigste miteinander.“

  • 17. „Da steht im Wald geschrieben ein stilles, ernstes Wort …“ – „ … vom rechten Tun und Lieben was des Menschen Hort.“

Literaturverzeichnis 8 frustfrei-lernen . (04. 12 2016). Von http://www.frustfrei-lernen.de/deutsch/sturm-drang- epoche.html abgerufen planet-wissen . (04. 12 2016).

Literaturverzeichnis

8

frustfrei-lernen. (04. 12 2016). Von http://www.frustfrei-lernen.de/deutsch/sturm-drang- epoche.html abgerufen planet-wissen. (04. 12 2016). Von http://www.planet- wissen.de/kultur/literatur/romantik/pwwbromantik100.html abgerufen schoolwork. (04. 12 2016). Von http://www.schoolwork.de/bildanalyse/friedrich_wanderer_nebel.php abgerufen scribd. (04. 12 2016). Von https://de.scribd.com/doc/132010738/Bildanalyse-Der-Wanderer-auf- dem-Nebelmeer-docx abgerufen wikipedia. (04. 12 2016). Von https://de.wikipedia.org/wiki/Romantik abgerufen wikipedia. (04. 12 2016). Von https://de.wikipedia.org/wiki/Aufkl%C3%A4rung_%28Literatur%29 abgerufen