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telc C1 Hochschule Beispiel: Schriftlicher Ausdruck

Übungstest 3 Thema 1
telc C1 Hochschule Übungstest 3, Schriftlicher Ausdruck Thema 1 Beispiel

Die Rolle der Neuen Medien in der Hochschullehre

Die Rolle der Neuen Medien in der Hochschullehre ist ein Thema, das zurzeit in der Öffentlichkeit
große Beachtung findet. Die Nutzung der Neuen Medien hat bereits in vielen Teilen der Gesellschaft
zu fundamentalen Veränderungen geführt. Es stellt sich die Frage, welche Rolle die Neuen Medien in
der Hochschullehre spielen können.

Einige Befürworter der Neuen Medien glauben, dass die Lehre bald tiefgreifende Veränderungen
durchmachen wird: „Die Neuen Medien werden in absehbarer Zeit die Hochschullehre überflüssig
machen.“ Diese Einschätzung geht zu weit. Natürlich haben die Neuen Medien das Potential, die
Hochschullehre zu revolutionieren. Soziale Netzwerke wie Facebook vereinfachen die
Kommunikation zwischen Studierenden untereinander, aber auch im Rahmen von Vorlesungen und
anderen Lehrveranstaltungen. Über WhatsApp können die Studierenden in Lerngruppen jederzeit ihre
Ideen und Lernfortschritte austauschen. Ich selbst habe in meiner Studienzeit von virtuellen Skripten
profitiert. Diese ermöglichten es mir, eine Vorlesung optimal vor- und nachzubereiten. Studierende,
die heutzutage eine Universität besuchen, berichten über Videovorlesungen, die sie bequem zu
Hause am Rechner verfolgen können. Eine solche Möglichkeit bereichert die Lehre sehr, da sie dem
individuellen Lerntempo der Studierenden Rechnung trägt.

All die genannten Möglichkeiten der Neuen Medien haben gemeinsam, dass sie die Kanäle
verbessern, durch die Wissen vermittelt und ausgetauscht wird. Die thematische und organisatorische
Basis kann aber nur eine Hochschule bereitstellen. Diesen harten Kern der Wissensorganisation und
-vermittlung durch Neue Medien zu ersetzen erscheint vor diesem Hintergrund unmöglich. Eine
gemäßigte Einstellung zu diesem Thema wirkt deshalb angebrachter: „Die Neuen Medien können die
traditionelle Lehre nicht ersetzen, aber ergänzen.“

Meiner Meinung nach bieten die Neuen Medien ein großes Potential zur Verbesserung der
Hochschullehre. Videovorlesungen, Onlineskripten und der Austausch der Studierenden über soziale
Netzwerke und Chatplattformen kann den Lernerfolg der Studierenden deutlich steigern. Die Basis für
all diese Möglichkeiten bieten jedoch die Institute, Professoren und Mitarbeiter. Ohne sie gäbe es kein
Wissen, über das man sich austauschen könnte.

telc C1 Hochschule Beispiel: Schriftlicher Ausdruck –


Übungstest 1, Thema 1
Dies ist ein Beispieltext für den schriftlichen Ausdruck der Prüfung telc C1 Hochschule, Übungstest 1,
Thema 1. Die Anmerkungen in Rot sind nicht Teil der Lösung.

Literatur

Einleitung

Literatur ist ein Thema, das in der Öffentlichkeit viel Beachtung findet. Schüler, Studenten,
Berufstätige und Rentner beschäftigen sich mit Literatur, weil sie wollen oder müssen. Die heutige
Gesellschaft betont die Wichtigkeit der Literatur, indem alles Mögliche geschrieben und gedruckt wird.
Dies führt zu der Frage, welchen Nutzen Literatur eigentlich hat.
Pro-Argumente

Dafür, dass die Literatur von Nutzen ist, spricht die Tatsache, dass Literatur mehr Orientierung als
alles andere bietet. Viele Bücher, die man in der Bibliothek oder im Buchladen findet, versuchen, den
Menschen dabei zu helfen, ein besseres Leben zu führen. Manche Leute haben niemanden, dem sie
Fragen stellen können oder der ihnen bei Problemen helfen kann. Antworten finden sie nur in
Büchern. Besonders wichtig erscheint mir, dass Literatur viele Informationen uneingeschränkt
weitergeben kann. Bücher, die vor hundert Jahren geschrieben wurden, stehen uns heute noch zur
Verfügung und haben teilweise nicht an Aktualität verloren. Was unsere Vorfahren an Erfahrungen
gesammelt und gelernt haben, konnten sie uns in Form von Büchern weitergeben. Außerdem gibt es
viele Geschichtsbücher, ohne die wir nur sehr wenig über die Vergangenheit wissen würden.

Contra-Argumente

Gegen die Idee, dass Literatur für uns von großem Nutzen ist spricht die Auffassung, dass Literatur
nie etwas Negatives hat verhindern können. Obwohl es so viel Literatur über Krankheiten gibt,
können wir nicht verhindern, dass jemand krank wird. Darüber hinaus konnten wir auch keine Kriege
verhindern, obwohl schon so viel darüber geschrieben wurde. Trotz der reichlichen Informationen, die
uns die Literatur bietet, stehen wir immer noch vor vielen unlösbaren Problemen. Ein weiteres
Argument gegen einen Nutzen der Literatur ist, dass Autoren schreiben, was sie glauben oder
meinen und das ist leider nicht immer richtig. Literatur ist mit Vorsicht zu genießen und der Leser
sollte sich dessen bewusst sein.

Schluss / Fazit

Betrachtet man alle Argumente muss man zu dem Schluss kommen, dass Literatur nützlich und
wichtig ist. Meiner Meinung nach brauchen wir viel Literatur und wir sollten immer viel lesen, um stetig
dazuzulernen. Es kann sein, dass Literatur nie alles Gute ermöglichen oder alles Schlimme
verhindern wird, aber selbst das wird man nie ohne Literatur herausfinden können. Persönlich habe
ich viel durch Literatur gelernt und lerne noch immer. Ohne diese Hilfe wäre ich jetzt nicht so weit wie
ich bin. Ich glaube, dass wir Menschen von einander lernen müssen und es keinen besseren Weg
gibt als durch die Literatur.

telc C1 Hochschule Schriftlicher Ausdruck: Übungstest 1


Thema 2
Dieser Text basiert auf dem Modelltest 1 telc C1 Hochschule. Die Anmerkungen in Rot sind nicht
Bestandteil der Lösung.

Gruppenarbeit

Einleitung

Gruppenarbeit ist ein Thema, das heute in der Öffentlichkeit viel zu wenig Beachtung findet, obwohl
es zu vielen Diskussionen zwischen den Menschen führt. Viele geben der Teamarbeit den Vorzug,
denn sie sehen die Vorteile darin, andere arbeiten lieber alleine und lassen sich nicht von ihrer
Meinung abbringen. Wenn man in Gruppen gelernt oder gearbeitet hat, ergibt sich daraus die Frage,
ob Gruppenarbeit wirklich die bessere Alternative.
Pro-Argumente

Befürworter der Gruppenarbeit sagen oft: “Teamarbeit bietet dem Einzelnen viel mehr Möglichkeiten“.
Wenn sich die Gruppenmitglieder einander gegenseitig unterstützen, kann jedes Mitglied seine
Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern. Das Lernen in einer Gruppe ist oft anregender und
motivierender als das Lernen alleine. Da jedes Mitglied eigene Vorkenntnisse, Ideen und Ansichten
hat, entsteht ein sogenannter Gruppenvorteil hinsichtlich der Kreativität und Qualität der Arbeit von
Problemlösungen. Ein wichtiges Argument dafür ist, dass das eigene Wissen eines Mitglieds im Team
überprüft, ergänzt oder verändert wird. Wer sich aktiv am Gruppenprozess beteiligt, lernt zu
argumentieren, zu diskutieren und seine Gedanken verständlich und strukturiert darzulegen. Dafür
spricht, dass die Teamarbeit im Vergleich zur Einzelarbeit mehr effizienter ist.

Contra-Argumente

Von mehreren Menschen wird auch häufig gesagt: “Gruppenarbeit kostet doch nur Zeit, weil man
alles ausdiskutieren muss“. Trotz aller Vorteile des Lernens oder der Arbeit in Gruppen gibt es auch
Problembereiche, die jeder kennen muss. Ein wichtiger Einwand ist, dass sich häufig die Lern- und
Arbeitsgruppen in freundschaftliche Treffen verwandeln, bei denen die eigentliche Zielsetzung in den
Hintergrund rückt. Um mit diesem Problem umzugehen, muss man einen fixen Zeitraum für die
gemeinsame Arbeit festlegen und sich entweder davor oder erst am Ende des Tages in geselliger
Runde zusammenzusetzen. Außerdem kann es Überschneidungen geben, bei nicht genauen
Abgrenzungen der Aufgaben, infolgedessen entstehen negative Gruppeneffekte und es kann zu Streit
unter den Mitgliedern kommen.

Schluss / Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es bei diesem Konzept sowohl viele Vorteile als auch
deutliche Nachteile gibt. Am wichtigsten finde ich, dass die Mitglieder einer Gruppe gemeinsame Ziele
haben müssen und diese Ziele auch erreichen wollen. Die Gruppenmitglieder müssen sich über ihre
Ziele verständigen, folglich Informationen austauschen und aufnehmen. Ich persönlich würde
allerdings lieber allein arbeiten, da ich mich allein immer besser auf eine Sache konzentrieren kann
und alles immer so machen kann, wie ich will. Außerdem würde ich bei meiner selbstständigen Arbeit
nicht von anderen Meinungen abhängen und auch nicht versuchen, andere von ihrer Meinungen
abzubringen.