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Wolfgang Blassnig

Althochdeutsches Atlantis
1) Latein contra Althochdeutsch
Erfundenes Rom und erfundenes Latein
Trennen wir uns zunächst von der
Vorstellung, dass Latein „Vorbild“ für
alle Sprachen war und dass es die Römer
tatsächlich als Kolonialmacht gab. Latein
ist eine Kunstsprache, die im Mittelalter
von Mönchen erfunden wurde, und
Rom ist um Christi Geburt laut archäo-
logischen Bodenfunden nicht einmal als
Siedlung nachweisbar, geschweige denn
als Großstadt- oder -macht.
ebenso „neo manni“ heißt und im Deut- messen. Also mit der Weisung Gottes,
Althochdeutsch ist die Mutter schen: „neue Männer“! dass sich das Land vom Wasser scheide.
aller Sprachen Das heilige Buch der Maya heißt Po- Nachdem wir Gott aber bei der
Trotzdem gibt es eine Sprache, der pul Vuh. Popul heißt Volk (adh. und ita- Schaffung der Welt kein althochdeut-
alle anderen Sprachen zugrunde liegen. lienisch: popol) und Vuh heißt Buch (im sches Vokabular andichten wollen, müs-
Es ist Althochdeutsch. Die Beweise dafür Spanischen wird v oft als b gesprochen). sen wohl andere, eben menschlichere
sind gewaltig und die Spurensicherung „Almighti“ (nahuatl) erinnert an Wesen diese Sätze und in dieser Sprache
dazu ist einfacher, als wir glauben. „almighty“ (englisch), also „allmächtig“. gesprochen haben.
Das Mayawort für sieben heißt „vucuh“. Nur wer? (Wer spricht so folgen-
2) „Die Wurzel“ Althochdeutsch „Week“ (englisch) stammt vom altengli- schwere Sätze aus?) Wohl nur maritime
„Biblische“ althochdeutsche Wörter schen „vuc“ für Woche. Wesen, die zwar aus dem Wasser lugten,
Beginnen wir „biblisch:“ Bibel kommt Zu Zeremonien, bei denen Göttern vorher noch nie Land gesehen hatten
vom ahd. Wort „fibal“, ist also die Fibel. Opferspeisen vorgesetzt wurden, riefen und jetzt aber vor sich sehen. „A Land is“
Adam bedeutet heute noch im Türkischen die Maya „Ebmal“ und „Nohemal“. Es (Atlantis) in der Bedeutung von „Es ist
und in anderen Sprachen „der Mensch“. bedeutet „Einmal“ und „Nocheinmal“. - ich sehe - das erste Land“.
Eva kommt vom ahd. „ewah“ und be-
deutet „ewig“. Adam und Eva heißen im Weitere Beispiele: 4) Die maritimen Vorfahren
ahd. „man evah“ oder „mana ewah“. Das Nahuatl - althochdeutsch - deutsch des Menschen
bedeutet demnach „Der ewige Mensch“. Tla popol olli - te popol alti - das alte Vierfüßer oder Zweifüßer?
„Kot, koto“ sind ahd. Begriffe und stehen Volk. Um 1890 diskutieren Ärzte interna-
für „Gott“ und/oder „gut“. Der Gott Te wella machti liztli (Freude, Zufrie- tional, welche Vorfahren der Mensch
„Elohim“ des alten Testamentes hat die denheit) - to wola machonti lizt - gehabt haben könnte: zweifüßige oder
adh. Wurzel „ero him“, was „ehret ihn“ wohlmachende Kunst, List. vierfüßige Vorfahren? Erst ab 1920 und
bedeutet. Der Widersacher wird mit ahd. Xo comic tia (jemand betrunken ma- mit den Weltkriegen setzen sich jene
„de ubal“- der Teufel (Deubel, De- ubel), chen, sein) - so comic tuan - so ko- Wissenschafter durch, die tierische Vor-
bezeichnet, welches vom adh. „upal“- misch tun.
„Übel“ kommt. fahren, und hier die Affenwesen favori-
I no cahua (fasten) - ich ne chiuwa - ich sieren. Ihre Gegnerschaft wirft ihnen
„Internationaler“ Sprachvergleich kaue nicht. jedoch vor, keine befriedigende Antwort
Icnix - icnix - ist nicht(s). auf folgende menschliche Fakten zu
Safari - dia fari - die Reise (arabisch - alt- Icnoc - icnoc - ist noch.
hochdeutsch - deutsch) haben: anliegende Haut ans Fleisch,
Te ul lan - te alt lan - das alte Land.
Koran - koran - Die Prüfung (arabisch Te tlan man - lant mann - Landmann. aperistaltische Austreibung der Leibes-
- althochdeutsch - deutsch) frucht, aufrechter Gang und ein riesiges
Sumigawa - sumpfig awa - sumpfige Gehirnvolumen, welches noch dazu „an
Aue (japanisch - althochdeutsch - 3) Tlan heißt Land der höchsten Stelle“ platziert ist.
deutsch) Elektrisierendes „Te tlan man“
Chuan - chuan - kühn (chinesisch - alt- Dieses „tlan“ in „te tlan man“ elek- Haut statt Fell
hochdeutsch - deutsch) trisiert, steckt doch das gleiche Wort Landtiere haben ein Fell, das heißt,
Mü - mü, müh - Arbeit (ungarisch - alt- in A-tlan-tis. „Te tlan mann“ heißt „der ihre Haut kann man von den Muskeln
hochdeutsch - deutsch) Landmann“. „Tlan“ (nahuatl) wird also abheben, bei Wassertieren wie etwa Rob-
Ta vara - ta vara - die Ware (finnisch - mit „Land“ übersetzt. A tlan tis (oder ben liegt die Haut direkt an der Fett-
althochdeutsch - deutsch) At lant is) wird also mit: „ A(t) Land is“ schicht an, ebenso beim Menschen.
Nahuatl - die Sprache der Maya und übersetzt werden müssen. „A Land is“ Aperistaltische Austreibung
Azteken ist reines Althochdeutsch heißt im korrekten Hochdeutschen also: der Leibesfrucht
Wenden wir uns aber dem „Nahuatl“ „Ein Land ist (es)“ oder „Es ist Land“. Die Gebärmutter-Kontraktionen
zu, der Sprache der Maya und Azteken. Nur, wer spricht hier so epochal eine der Vierfüßler (Tiere) beim Abstoßen
Wollten diese bei einer ihrer Zeremonien, Begegnung aus? „A tlan tis“- A(t) land des Jungen sind peristaltisch, das heißt:
bei der sie eine Art Bundeslade trugen, is - in der Bedeutung von „Es ist Land“, Die Uteruswände rufen rhythmische
die Männer wechseln, riefen sie: „Neo vielleicht sogar „Es gibt Land“ kann sich Kontraktionen hervor, damit die Frucht
manni“- (nahuatl), was althochdeutsch nur mit dem biblischen „Es werde Land“ in waagerechter Lage ausgetrieben wer-

SYNESIS-Magazin Nr. 2/2007 69


Althochdeutsches Atlantis
bersah: seinem Schöpfervater. (Paradies,
P-Aratis, Pa-ratis, At-latis. Atlantis).
Unterwasserschriften
und Schriften an Land
Ist das plausibel und konnten sich
„Adams“ Eltern, die Wasserwesen, auch
wirklich mit „Adam“, dem (ersten) Er-
denmenschen unterhalten? Natürlich,
denn Kommunikation beschränkt sich
nicht allein darauf, dass Laute in Luft
den kann. Die des Menschen sind ape- Jetzt ist klar, warum die „Bibel“ im 2. übertragen werden und als Worte inter-
ristaltisch. Kapitel nochmals die Schaffung der Welt pretiert werden. Laute können auch unter
Aufrechter Gang und ein „riesiger“, beschreibt, aber mit dem etwas anderen Wasser formuliert werden, und als Schrift
oben sitzender Schädel Ausgang, nämlich anstatt der Erschaf- eignen sich sämtliche in Stein geschriebe-
fung des „Menschen“ in männlich und ne (gemeißelte) Zeichen. „Adam“, der
Landtiere haben eine „geknickte“ weiblich jetzt eben die Erschaffung des
Halswirbelsäule, weil der Körper waa- erste Erdenmensch, unterhielt sich mit
„Adam“ allein. Klar, denn die amphi- seinen Vorfahren auch schriftlich, also
gerecht zur Erde liegt, jedoch die Au- bischen Vormenschen sind schon „auf
gen nach vorne blicken müssen und so sind Hieroglyphen, Keilschriften und
der Welt“. Adam aber braucht noch vor alle in Stein geritzten Schriften „Un-
der Kopf gehoben werden muss. Schon seiner Geburt ein „Paradies“ an Land, in
um 1900 gibt es den Begriff der „De- terwasserschriften“, von amphibischen
welches er quasi aus dem Meer getaucht menschlichen Vorfahren tatsächlich
humanisation“, die besagt, dass Tiere aufgenommen werden kann.
rückgebildete Menschen sein müssten. angewandte und gebräuchliche Schriften
Aus dem aufrechten Gang wäre durch Dieser Höhepunkt mit der „Erschaf- und Sprachen. Geritzte Glyphen machen
Dehumanisation der „Tiergang“ auf allen fung“ des ersten Erdenmenschen (des nur „unter Wasser“ Sinn, denn sie ver-
Vieren entstanden. Die beiden Hände Menschen „aus“ Erde, wohl abstam- wischen nicht. Auch Stempel oder Roll-
wären also quasi nach vorne gekippt, und mungsmäßig „für“ die Erde oder „von“ siegel gehören dazu und lassen auf einen
die Wirbelsäule hätte sich dadurch ver- der Erde gemeint) ist zugleich Ausgangs- (riesigen) vor-atlantischen, amphibischen
krümmen müssen. Das klingt plausibel, punkt für die Geschichte des Menschen Unterwasser-Beamtenstaat schließen.
der umgekehrte Vorgang, woraus sich aus auf der Erde. Gemeint nicht auf der Der Dolmetscher von „amphibisch“
einer gekrümmtem Halswirbelsäule ein Erde global, sondern tatsächlich „auf der zu althochdeutsch
gerades Rückgrat entwickeln hätte sollen, Erde“, also „an Land.“
Die große Aufgabe „Adams“ war, die-
noch dazu mit einem immens, immer grö- 6) Urschrei, Schrift und Sprache se Unterwassersprache, die er mit seinen
ßer werdenden Kopf „am oberen Ende“ ist Der Urschrei des „Adam“ Eltern sprach, vokal an Land umzusetzen
energetisch nur schwer zu erklären und und im täglichen Leben anzuwenden. Im
beschreibt eigentlich einen unmöglichen Unsere Vor-Eltern, die noch im Was-
ser lebten, gebaren also einen Sohn, einen allgemeinen Sprachgebrauch wurde diese
„evolutionären“ Kraftfakt. „neue Landsprache“ mit seiner Frau und
Adam, einen „echten“ Erdenmenschen,
Der „Homunculus“ der so wie heutige Babys das Licht der seinen Kindern gesprochen und genera-
Postuliert man einen „Homunculus“, Welt erblickt. Unter Wasser selbstver- tionsweise weitergegeben. Noch heute
also ein Amphibienwesen, als Vorläufer finden sich diese Wurzeln der „ersten
ständlich, danach schwimmt das Baby Landsprache“ in allen Sprachen der Welt
des Menschen, welcher aufrecht unter schnell an Land. Mit dem ersten Schrei
Wasser schwimmt und/oder geht, so ist und namentlich nennen wir diese Spra-
atmet der „Adam“ dort Luft in seine Lun- che: atlantisch, atlan-titsch, atlan-dütsch,
der riesige Kopf aufgrund des Auftriebes gen. So wie heutige Babys auch: Denn
möglich, die gerade Wirbelsäule und das allemann-dütsch, „althochdeutsch“.
heutige Babys schwimmen im Frucht-
aperistaltische Austreiben der Leibes- wasser des Mutterleibes, um ihre Lungen
frucht ebenso. Dieses Wesen hätte dort Quellen
nach der Geburt beim ersten Schrei diese
Kiemen für Wasseratmung besessen, zum ersten Mal mit Luft zu füllen. Helge Steinfeder: Die althochdeutsche
wo jetzt unsere Ohren liegen, und ein Sprache
Zwar war „Adam“ im Paradies unter- Gernot L. Geise: „Die Irrealität des römi-
Luftloch ähnlich den Delfinen an der gebracht, aber er wurde von seinen amphi-
höchsten Stelle des Kopfes, noch heute schen Reiches“
bischen Vorfahren bestens unterrichtet. Francoise de Sarre: „Die Theorie der ur-
bei den Babys Fontanelle genannt.
Treffpunkte waren „Bäder“, also Tempel, sprünglichen Zweifüßigkeit“
5) Die Eltern Adams in der Bibel die in Stufen unter Wasser führten. 
Die heiligen Rituale der Inder im
Kann die Bibel auch so interpretiert
werden? Zweifelsohne. Die „Genesis“ Ganges (Fluss) erinnern noch daran.
hat zwei Schöpfungsberichte, Kapitel Atlantis - das Antlitz
1 und Kapitel 2. In Kapitel 1 wird die Die althochdeutsche Betrachtung
Weltschöpfung beschrieben, der sechste lässt für „Atlantis“ auch noch die As-
Schöpfungstag endet mit der Erschaffung
des Menschen als Mann und Frau (weib- soziationskette: „Atl-ant(l)itz“, „das
lich und männlich). Gemeint sind hier die Antlitz“ oder weiter: „Atlantis“, Atta(s)
„Urmenschen“ oder amphibischen Vor- Atlantis, Atta(s) Antlitz, also „Vaters
menschen, die Eltern des „Adam“, welcher Antlitz“ zu. „Atta“ heißt im Althoch-
der erste Erdenmensch sein wird. deutschen oder im Türkischen „Vater“.
Kapitel 2, die Weltschöpfung noch Nun ist klar, wem Adam im Paradies,
mal, aber eben die vom Festland. Adam also „in Atlantis“ gegenüberstand und
und danach Eva. sich „von Gesicht zu Gesicht“ gegenü- Der „Homunculus“

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