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Zwhatt-Areal Regensdorf, Schlussbericht Studienauftrag

«Hochhaus H1»

Abb. 1: Gewinnerprojekt Boltshauser Architekten AG – Holz-Hybrid-Konstruktion

Auftraggeberin
Anlagestiftung Turidomus
Vertreten durch Pensimo Management AG
Frau Birgit Hattenkofer
Obstgartenstrasse 19
Postfach 246
CH-8042 Zürich

Verfahrensdurchführung
Odinga Picenoni Hagen AG
Frau Nadine Koppa
Zeltweg 26
CH-8032 Zürich
Tel: +41 44 533 90 90
koppa@ophag.ch
Inhalt
1 Vorwort 3

2 Verfahren 4
2.1 Auftraggeberin und Organisation 4
2.2 Art des Auftrags und eingeladene Architekturbüros 4
2.3 Fachplaner und Spezialisten 4
2.4 Fachexperten und Berater 5
2.5 Termine 5
2.6 Beurteilungsgremium 6
2.7 Beurteilungskriterien 6
2.8 Vorprüfung 7
2.9 Jurierung 7
2.10 Entschädigung 7
2.11 Auftragsvergabe 7
2.12 Vertraulichkeit 8
2.13 Verbindlichkeit und Rechtsschutz 8

3 Beurteilung 9
3.1 Entscheid des Beurteilungsgremiums 9
3.2 Würdigung 9

4 Projektwürdigung 10
4.1 Adrian Streich Architekten AG 10
4.2 Aeby Perneger & Associés SA 11
4.3 Von Ballmoos Partner Architekten AG 12
4.4 Gmür & Geschwentner Architekten und Stadtplaner AG 13
4.5 Gigon Guyer Architekten AG 14
4.6 Boltshauser Architekten AG 15

5 Genehmigung 17
Pensimo Management AG / Zwhatt-Areal Regensdorf, Schlussbericht Studienauftrag
22. August 2019

1 Vorwort

Mit dem Hochhaus auf dem Baufeld H1 möchte die Bauherrschaft ein Leuchtturmprojekt umsetzen, wel-
ches hohe Ziele betreffend Städtebau und Architektur sowie Energie, Communitybuilding, Mobilität, Be-
trieb, Zusammenarbeitsmodellen, Vermarktung und Kommunikation erfüllen soll.
Das Motto «wandelbare Vielfalt» umschreibt die DNA: möglichst unterschiedliche Lebens- und Arbeits-
formen für eine vielgestaltige Nutzergemeinschaft, kombiniert mit möglichst grosser Flexibilität in der
Nutzung.

Das Baufeld G einschliesslich des Hochhauses befindet sich bereits in Planung. Gegenstand des vorlie-
genden Studienauftrags ist das «Hochhaus H1», das sich durch sein auf eine jung-urbane Zielgruppe zu-
geschnittenes Raumprogramm vom konventioneller konzipierten «Hochhaus G» unterscheiden soll. Von
den sechs eingeladenen Architekturbüros werden hochwertige und kreative Lösungen erwartet, welche
die inhaltlichen und rechtlichen Anforderungen erfüllen sowie die Bedeutung des Turms für das Areal
und den ganzen Entwicklungsperimeter Bahnhof Nord über die Arealgrenzen hinaustragen. Das Zwhatt-
Areal ist «first mover» innerhalb des Entwicklungsgebiets Bahnhof Nord und kann als Solches die Bedeu-
tung eines Schwungrads für die Nachbarareale entlang der Furttalpromenade annehmen.

Die im Rahmen des Studienauftrags abgegebenen Arbeiten treten trotz des stark begrenzten Spielrau-
mes betreffend Städtebau und Volumen sehr unterschiedlich in Erscheinung. Dies beginnt bei der offen-
sichtlichen Anmutung des Hochhauses einschliesslich dessen Ausdruck, Form, Materialisierung und Kon-
struktionsweise und geht weiter über die Wahl der Erdgeschoss- sowie ersten beiden Obergeschossnut-
zungen und deren Beziehung zur direkten Umgebung sowie die im Rahmen der Aufgabenstellung ver-
langten Wohnungstypen und deren Nutzung hinsichtlich Variabilität, Flexibilität und Möblierbarkeit. Der
relevante Themenkreis bedient die vertikale wie auch horizontale Erschliessung, die Art der privaten wie
auch gemeinschaftlichen Aussenräume einschliesslich der sich nicht immer einfach erweisenden korrek-
ten Berechnung der entsprechenden Baumasse sowie die Umsetzung des gemeinschaftlichen Lebens im
Hochhaus an diesem Ort. Daneben waren spezifische Anforderungen in den Bereichen Brandschutz, Sta-
tik, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen.

Die Bauherrschaft bedankt sich bei allen Teilnehmern des Studienauftrags für ihren grossen Einsatz und
ihre hochwertigen und kreativen Visionen für den Ort. Sie freut sich, mit dem Holz-Hybrid-Hochhaus
vom Team um Boltshauser Architekten AG ein hinsichtlich Nachhaltigkeit und Konstruktion innovatives
und für diesen in der Entwicklung begriffenen Ort dadurch zukunftsweisendes Projekt zu realisieren, wel-
ches hochwertige sowie vielfältig nutzbare Räume generiert, die den Anspruch an die «DNA der wandel-
baren Vielfalt» erfüllen.
Pensimo Management AG / Zwhatt-Areal Regensdorf, Schlussbericht Studienauftrag
22. August 2019

2 Verfahren

2.1 Auftraggeberin und Organisation

Auftraggeberin
Auftraggeberin des Studienauftrags für das Baufeld H1 auf dem Zwhatt-Areal in Regensdorf ist die Anla-
gestiftung Turidomus. Sie ist eine von Pensionskassen gegründete und nach unternehmerischen Grund-
sätzen geführte Anlageorganisation für Immobilien. Sie bietet einer ausgewählten Anzahl schweizeri-
scher Personalvorsorgeeinrichtungen eine qualitativ hochstehende und zukunftsorientierte Anlage ihrer
Mittel in Immobilien und deren professionelle Bewirtschaftung an. Die Anlagestiftung Turidomus wird
vertreten durch die Pensimo Management AG, welche noch drei weitere Immobilien-Anlagestiftungen
führt: Pensimo, Testina und Adimora. Des Weiteren führt sie durch ihre Tochtergesellschaft Pensimo
Fondsleitung AG den börsenkotierten Immobilienfonds Swissinvest. Als ein von Vorsorgeeinrichtungen
gegründetes und geführtes Unternehmen handelt die Pensimo Management AG im ausschliesslichen
Interesse ihrer Anleger. Ihr prioritäres Ziel ist es, die Dienstleistung «Real Estate Investmentmanage-
ment» für die Anleger der von ihr geführten Anlagestiftungen professionell und kostengünstig zu erbrin-
gen. Mit Ende des Studienauftrags wird voraussichtlich die Anlagestiftung Pensimo Auftraggeberin wer-
den. Kurzum: die vorgenannten Anlagestiftungen investieren ausschliesslich in Mietobjekte, die sie lang-
fristig im eigenen Portfolio behalten.

Organisation
Die Odinga Picenoni Hagen AG wurde von der Anlagestiftung Turidomus mit der Organisation und Durch-
führung des Studienauftrags mandatiert. Kontaktadresse für sämtliche Belange:
Odinga Picenoni Hagen AG
Zeltweg 26
CH- 8032 Zürich
+41 44 533 90 90
Ansprechperson: Nadine Koppa, koppa@ophag.ch

2.2 Art des Auftrags und eingeladene Architekturbüros

Es handelt sich um einen nicht anonymen Studienauftrag im Einladungsverfahren. Folgende Büros wur-
den zur Teilnahme eingeladen:
1 Adrian Streich Architekten AG, Zürich
2 Aeby Perneger & Associés SA, Carouge
3 Von Ballmoos Partner Architekten AG, Zürich
4 Boltshauser Architekten AG, Zürich
5 Gigon Guyer Architekten AG, Zürich
6 Gmür & Geschwentner Architekten und Stadtplaner AG, Zürich

2.3 Fachplaner und Spezialisten

Der Beizug von Fachplanern und Spezialisten war nicht vorgeschrieben, stand den teilnehmenden Archi-
tekturbüros aber frei. Mehrfachteilnahmen waren zulässig, mussten den Organisatoren des Studienauf-
trags und den betroffenen Architekturbüros jedoch bekannt gegeben werden. Die teilnehmenden Fach-
planer und Spezialisten waren dabei zur Geheimhaltung in Bezug auf die einzelnen Arbeiten der Archi-
tekturbüros verpflichtet. Eine separate Vergütung hierfür erfolgte nicht.
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2.4 Fachexperten und Berater

Experten aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Architektur, Statik, Lärmschutz, Brandschutz, Bau-
kosten, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit unterstützten das Beurteilungsgremium durch Vorprüfung
und/oder Beratung resp. Beisitz bei der Jurierung ohne Stimmrecht.
Individuelle Beratungen während des Verfahrens wurden jedem teilnehmenden Team in den folgenden
Disziplinen angeboten:

1 Lorenz Eugster von Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH, Zürich (Land-
schaftsarchitektur)
2 Patrick Gartmann von Ferrari Gartmann AG, Chur (Bauingenieurwesen und Baugrund)
3 Roxana Mogosin von Basler & Hofmann AG, Zürich (Brandschutz)

2.5 Termine

Die nachfolgenden Termine waren verbindlicher Bestandteil des Verfahrens.

Kick- Off
Am Mittwoch, 17. April 2019 fanden die Einführung in die Aufgabenstellung und das Handout der Unter-
lagen und Modelle mit der individuellen Grundstücksbegehung statt.

Fragenbeantwortung
Während der gesamten Bearbeitungszeit konnten Fragen per E-Mail an die Odinga Picenoni Hagen AG
gerichtet werden. Eine anonymisierte, schriftliche Beantwortung an alle teilnehmenden Büros erfolgte
im Wochenrhythmus.

Abgabe
Die Abgabe aller einzureichenden Unterlagen erfolgte bis spätestens Montag, 3. Juni bei
Odinga Picenoni Hagen AG, Zeltweg 26, 8032 Zürich. Alle Modelle wurden fristgerecht am Donnerstag,
27. Juni 2019 im Daizy abgeliefert.

Präsentation und Jurierung


Die Präsentation der Projekte durch die Teilnehmer erfolgte am Freitag, 28. Juni 2019.
Jedes Team hatte maximal 15 Minuten Präsentationszeit zur Verfügung. Anschliessend konnten vom Be-
urteilungsgremium während ca. 10 Minuten Verständnisfragen gestellt werden.
Die Architekten präsentierten ihre Projekte anhand der abgegebenen Pläne und Modelle. Beamerprä-
sentationen waren nicht zugelassen.

Die Präsentationen haben im Daizy, Räffelstrasse 28, 8045 Zürich im Seminarraum (1. OG) stattgefunden.
Im Anschluss an die Präsentationen hat das Beurteilungsgremium die Jurierung durchgeführt. Die betei-
ligten Architekturbüros wurden noch am gleichen Abend über den Entscheid des Beurteilungsgremiums
informiert.

Ausstellung
Die Beiträge wurden am Samstag 29. Juni 2019 im Rahmen einer Ausstellung den teilnehmenden Archi-
tekturbüros sowie der Öffentlichkeit gezeigt.
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2.6 Beurteilungsgremium

Fachpreisrichter
Jitse van den Berg, noAarchitecten, Brüssel
Maria Conen, Conen Sigl Architekten GmbH, Zürich
Pascale Guignard, Guignard & Saner Architekten AG, Zürich
Andreas Reuter, Reuter Architekten GmbH, Basel (Moderation)

Sachpreisrichter
Marc Derron, Pensimo Management AG, Zürich
Birgit Hattenkofer, Pensimo Management AG, Zürich
Jörg Koch, Pensimo Management AG, Zürich
Daniel Schürmann, Pensimo Management AG, Zürich

Fachexperten ohne Stimmrecht


Lorenz Eugster, Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH, Zürich (Landschaftsarchi-
tektur)
Patrick Gartmann, Ferrari Gartmann AG, Chur (Bauingenieur)
Gabriel Dürler, durable Planung und Beratung GmbH, Zürich (Nachhaltigkeit)
Pascal Marazzi, Wüest Partner AG, Zürich (Wirtschaftlichkeit)
Peter Märkli, Studio Märkli AG, Zürich (Städtebau)
Roxana Mogosin, Basler & Hofmann AG, Zürich (Brandschutz)
Urs Moser, GMS Partner AG, Zürich (Baukosten)

2.7 Beurteilungskriterien

Für die Beurteilung der eingegangenen Arbeiten galten die folgenden Kriterien:

Architektonisches Konzept
- Architektonischer Ausdruck und Identität
- Wohnungstypologien
- Qualität und Variabilität der Wohnungsgrundrisse
- Umsetzung Lärmschutz

Erschliessung & Aussenräume


- Adress- und Identitätsbildung
- Einbindung des Erdgeschosses in die Umgebung
- Qualität und Gestaltung des vorgelagerten Aussenraums
- Anordnung der Veloabstellplätze

Wirtschaftlichkeit
- Effizienz von Gebäude und Wohnungen (Flächen- und Volumenverhältnisse, Typologien, Er-
tragsflächen)
- Effizienz der Gebäudestruktur
- Markttauglichkeit von Wohnungen und Gewerbeeinheiten
- Tiefe Erstellungs- und Betriebskosten
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Nachhaltigkeit
- Einfache Auslegung und Anpassbarkeit der Systeme
(Systemtrennung Gebäudestruktur, Gebäudetechnik)
- Energie- und Ressourcenbilanz (CO2-neutrale Erstellung und Betrieb, graue Energie),
Solare Energieproduktion zur Deckung des Strombedarfs für Betrieb und Nutzung

Soziologie
- Begegnungsräume
- Sicherheit und Überschaubarkeit

2.8 Vorprüfung

Alle sechs Projekte wurden termingerecht eingereicht. Die geforderten Unterlagen waren vollständig o-
der wurden innert Frist nachgereicht. Die einzelnen Projekte wurden in ihrer Gesamtheit einer Vorprü-
fung unterzogen hinsichtlich der Vollständigkeit des Raumprogramms sowie der Einhaltung der bau- und
planungsrechtlichen Rahmenbedingungen und der quantitativen Anforderungen.

Für die fachspezifischen Beurteilungskriterien waren folgende Experten zuständig:


- Gabriel Dürler, durable Planung und Beratung GmbH, Zürich (Nachhaltigkeit)
- Pascal Marazzi, Wüest Partner AG, Zürich (Wirtschaftlichkeit)
- Roxana Mogosin, Basler & Hofmann AG, Zürich (Brandschutz)
- Urs Moser, GMS Partner AG, Zürich (Baukosten)

2.9 Jurierung

Das Beurteilungsgremium hat seine Entscheidungen und Empfehlungen zur Planung und Realisierung
einstimmig an die Auftraggeberin gerichtet. Eine Weiter- resp. Überarbeitung des Studienauftrages
wurde weder angestrebt noch durchgeführt.

2.10 Entschädigung

Die teilnehmenden Architekturbüros erhielten bei termingerechtem und vollständigem Einreichen ihres
Beitrags eine pauschale Entschädigung von CHF 25'000 (zzgl. Mehrwertsteuer). In der Entschädigung
enthalten sind auch alle Nebenkosten wie Plotkosten, Modellkosten, Abgabe von digitalen Datenträgern
etc.

2.11 Auftragsvergabe

Die Auftraggeberin wird die Auftragsvergabe gemäss der Empfehlung des Beurteilungsgremiums ertei-
len. Die Auftraggeberin sieht vor, den Auftrag als Generalplanermandat zu vergeben und bedingt sich
aus, Einfluss auf die einzubindenden Fachplaner sowie die Generalplanerleitung zu nehmen. Voraussicht-
lich erfolgt bereits ab Phase Bauprojekt die Planung und Realisierung in einem kooperativen TU-Modell.
In diesem Fall müssen die vereinbarten Honorarbedingungen für die Architektenleistungen vom TU
übernommen werden; die gestalterische Leitung verbleibt beim Architekten. Der Einsatz von Building
Information Modeling (BIM 5D) ist für die Projektierung spätestens ab Phase Bauprojekt vorgesehen.

Zusammen mit den einzureichenden Unterlagen war eine Offerte für die weitere Beauftragung im Stun-
denaufwand, gegliedert nach Projektphasen, einzureichen. Diese wurde der Auftraggeberin erst nach
der Jurierung in einem verschlossenen Couvert übergeben. Die Auftraggeberin stellte eine angemessene
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Zusatzvergütung als Anreiz für Forschung und Entwicklung in Aussicht, um für dieses Projekt eine
smarte, preiswerte Lösung zu erarbeiten.

Nach der Jurierung des Studienauftrags Ende Juni 2019 wird im September 2019 mit dem Vorprojekt+
gestartet. Die Baueingabe soll spätestens im 3. Quartal 2021 erfolgen mit Aussicht auf Baubeginn per
Frühjahr 2022 und Fertigstellung im Sommer 2024. Die weitere Bearbeitung des Auftrags wird in enger
Abstimmung mit der Planung und Realisierung der Gebäude auf dem Baufeld G, sowie des «Längsbaus»
auf dem Baufeld H1 erfolgen.

2.12 Vertraulichkeit

Die beteiligten Architekturbüros waren angehalten, während des Studienauftrags alle Informationen
rund um das Verfahren vertraulich zu behandeln.
Die Verfahrensbeiträge dürfen ab dem Erhalt des Schlussberichts publiziert werden.

2.13 Verbindlichkeit und Rechtsschutz

Das Auslobungsdokument mit den dazugehörigen Unterlagen war für alle Beteiligten verbindlich. Mit
dem Einreichen ihres Beitrags erkannten die teilnehmenden Architekturbüros ausdrücklich die in dem
Dokument festgehaltenen Bedingungen, Abläufe sowie den Entscheid des Beurteilungsgremiums an. Das
Urheberrecht an den Verfahrensbeiträgen bleibt bei den jeweiligen Projektverfassern. Sämtliche einge-
reichten Unterlagen sind in das Eigentum der Auftraggeberin übergegangen.
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22. August 2019

3 Beurteilung

Alle Projekte haben die Vorprüfung bestanden, d.h. sind grundsätzlich – unter Umständen mit Projektan-
passungen in einzelnen Punkten – realisierbar.

3.1 Entscheid des Beurteilungsgremiums

Nach der Präsentation der Architekten am Vormittag des Jurytages fasste zu Beginn des Nachmittags
Odinga Picenoni Hagen AG die wichtigsten Punkte aus der Vorprüfung zusammen. Anschliessend daran
erläuterten die Fachexperten ihre Analysen. Im Anschluss daran begann der Rundgang der Jurymitglie-
der bei den Projekten. Die Projekte wurden im Plenum diskutiert und nach den im Programm aufgeführ-
ten Kriterien beurteilt. Nach dem ersten Rundgang wurden die Projekte von Boltshauser Architekten AG
und von Adrian Streich Architekten AG zur weiteren Diskussion ausgewählt. Während des zweiten Rund-
gangs ging die Jury nochmals vertieft auf einzelne Aspekte der beiden Projekte ein und stellte diese ei-
nander gegenüber. Nach weiterem Abwägen der Stärken und Schwächen beider Beiträge, wurde das
Projekt «Redwood» von Boltshauser Architekten AG einstimmig vom Beurteilungsgremium zur Weiter-
bearbeitung empfohlen.

3.2 Würdigung

Die Auftraggeberin und das Beurteilungsgremium bedanken sich bei allen Architekturbüros für ihren Bei-
trag und die geleistete Arbeit. Die dargebotene Bandbreite an verschiedenen Lösungsvorschlägen zur
gestellten Herausforderung beeindruckte und ermöglichte eine differenzierte Diskussion verschiedener
Aspekte. Die projektbezogenen Würdigungen sind unter Pkt. 4 Teil dieses Juryberichts zu lesen.
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22. August 2019

4 Projektwürdigung

4.1 Adrian Streich Architekten AG

Regensdorf ist ein Dorf, welches aus verschiedenen Architekturen gewachsen ist. Der Turm widerspiegelt
mit seiner Fassade die Heterogenität der Umgebung von Regensdorf. Die einzelnen Geschosse werden
zusammengefasst und mit unterschiedlichen Fassadenstrukturen und Materialien bezogen. Dies schafft
einerseits eine Einbindung des Turms ins Areal, andererseits hat dieser mit seiner Gliederung und Krone
aus Aluminium auch eine Fernwirkung. Die Balkone im unteren Bereich, lassen den Turm als ein norma-
les Wohnhaus erscheinen. Erst in den oberen Etagen werden die Aussenräume zu Loggien und Teil des
Gebäudekörpers. Diese Unterteilung und die verschiedenen Materialisierungen der einzelnen Gebäude-
teile lassen den Turm als identitätsstiftendes Moment im Quartier erscheinen. Gleichzeitig erscheint die
Unterteilung in die «Geschosspakete» nicht sehr selbstverständlich. Es stellt sich die Frage, weshalb es
genau vier Teile sind, und wo die Änderungen der Gestaltung in der Fassade genau stattfinden sollen.

Die Grundrisse der Wohnungen funktionieren auf allen Ebenen gut. Die Wohnungen werden aus der
Mitte erschlossen, wo auch die Steigzonen mit den Badezimmern angeordnet sind. Ausserhalb der die-
nenden Mitte sind die Grundrisse frei einteilbar. Die Wohnungen bestehen aus gleich grossen, nutzungs-
neutralen Räumen, die je nach Bedarf zu grösseren Einheiten zusammengeschalten werden können
durch verschiedene Türtypologien wie doppelflügelige Türen oder Schiebetüren. Dies scheint auf eine
einfache und direkte Art die knapp geschnittenen Grundrisse flexibler zu gestalten und auch eine ge-
wisse räumliche Grosszügigkeit durch diagonale Raumbezüge zu erreichen. Die Küchen, welche teilweise
direkt an den Aussenräumen angeordnet sind, scheinen etwas beengt. Allgemein wirken die Wohnungen
ein wenig kleinteilig. Eine genauere Vorstellung zur Idee für die Gemeinschaft und den sozialen Aus-
tausch im Hochhaus fehlt. Die Dachterrasse und der gemeinschaftliche Raum im Erdgeschoss sind zwar
gut in das Projekt eingebunden, können aber nicht wirklich als ein Beitrag zum gemeinschaftlichen Leben
im Hochhaus verstanden werden.

Das Erdgeschoss öffnet sich mit zwei Loggien zur Umgebung: Die eine ist eingeschossig zur Sandstrasse
und die andere zweigeschossig zum Corner Shop hin orientiert. Die Eingangshalle ist von beiden Loggien
erreichbar und gut angeordnet. Der Velolift scheint eine interessante Idee für die Erschliessung des Velo-
kellers zu sein, überzeugt aber nicht wirklich. Insgesamt ist die Einbindung ins Quartier mit den zwei Log-
gien und der Anordnung der verschiedenen Funktionen gut gelöst.

Das Projekt schliesst in der wirtschaftlichen Beurteilung und der Nachhaltigkeit gut ab. Ebenso sind die
Statik, Konstruktion und Haustechnik überzeugend gelöst. Beim Brandschutz zeigen sich einige Mängel
bei der Einhaltung der Normen. Insgesamt ist der Beitrag in seiner einfachen Direktheit – auf der städte-
baulichen Ebene, in den Wohnungsgrundrissen und der Ausformulierung der Fassade und Konstruktion –
überzeugend und stimmig. Der gelassene Ausdruck in der Fassade ist überraschend und lässt den Turm
als ein «normales» Wohnhaus erscheinen, welches in das Areal und nach Regensdorf passt.
Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf, Hochhaus H1 Mai 2019 Adrian Streich Architekten AG 1

Regensdorf
Das Ortsbild von Regensdorf wird durch unterschiedliche Massstäbe und Strukturen
charakterisiert. Zwei auseinanderliegende Pole bestimmen die städtebauliche
Entwicklung von Regensdorf. Am südlichen Rand des heutigen Gemeindegebietes liegt
der historische Dorfkern von Regensdorf am Hangfuss des Gubrist. In einiger Distanz
nördlich des Kerns verlaufen die beiden wichtigen Verkehrsachsen: die Eisenbahnlinie
und die Wehntalerstrasse. So wächst Regensdorf im späten 20. Jahrhundert abseits
des alten Dorfkerns im Einzugsgebiet der beiden wichtigen Verkehrsachsen vom kleinen
Bauerndorf zur Stadt heran. In den 1960er-Jahren werden zwischen der Eisenbahnlinie
und der Wehntalerstrasse grosse Industrieanlagen und Gewerbebauten erstellt.
Zwischen dem Industriegebiet und dem alten Kern wird gewohnt. Erst in den 1970er-
Jahren verschmilzt der Kern mit dem Siedlungsgebiet. Auch heute setzt sich Regensdorf
aus unterschiedlichsten Architekturen zusammen. Im offenen Raum stehen neben
Einfamilienhäusern mit Pool, Wohnsiedlungen, Familiengärten, Gewächshäusern,
Einkaufszentren, Produktionsanlagen, Logistikzentren, Schulanlagen auch kleine und
grosse Bürohäuser.

Regensdorf um 1900 Regensdorf um 2000


Genius Loci
Das ortsbauliche Wesen von Regensdorf wird nicht durch homogene städtebauliche
Strukturen bestimmt. Die Differenz der unterschiedlichen Architekturen, die im offenen
Raum gut sichtbar sind, prägen die gewachsene Identität von Regensdorf. An diese
Eigenschaft möchten wir anknüpfen.

Regensdorfer Turm: 3 - 6 - 4 - 5 - 6
Durch seine ähnliche Form bezieht sich das Hochhaus H1 auf das Hochhaus G. Für
den Ausdruck des Hochhauses H1 entwickeln wir eine spezifische Fassade, die sich
aus mehreren Geschosspaketen zusammensetzt. Ein neungeschossiger Sockel wird
mit Sichtbacksteinelementen verkleidet. Drei Sockelgeschosse davon werden öffentlich
und gewerblich genutzt und sind daher überhoch ausgebildet. In den nächsten vier
Geschossen werden die Lisenen aus Betonelementen fortgesetzt. Die Flächen
werden mit Wellfaserzementplatten verkleidet. In den nächsten fünf Geschossen
werden die Lisenen aus Aluminiumprofilen gefertigt. Die Flächen setzen sich aus
Wellfaserzementplatten und Aluminiumpanelen zusammen. Der Abschluss des
Turms wird homogen in Aluminium materialisiert. In den unteren Geschossen gliedern
offene Balkone die Turmfassaden. In den oberen Geschossen werden die Balkone
durch öffenbare Loggien abgelöst. Vom mineralischen Sockel mit roten Backsteinen
entwickelt sich der Turm über mehrere Stufen zu einem metallischen Abschluss Tragkonstruktion dabei erzeugte Kälte wird bei Bedarf genutzt und kann an mögliche Verbraucher wie
aus hellem Aluminium. Die Zusammenhänge von Abschnitt zu Abschnitt und die Die Tragkonstruktion ist in Massivbauweise mit überbetonierten Filigrandeckenplatten, Restaurant und Gewerbeflächen abgegeben werden. Das Grundwasser kann im Som-
durchgehenden Lisenen stellen ein Gleichgewicht zwischen dem grossen Ganzen und teilweise tragenden Innenwänden und einem Stützenkranz entlang den Fassaden mer zudem als Gratisenergiequelle zur freien Kühlung genutzt werden.
den zusammengesetzten Geschosspaketen her. konzipiert. Die Decken werden als überbetonierte Filigrandeckenplatten mit
moderaten Spannweiten von bis zu sechs Meter ausgebildet. Die vorfabrizierten Wärmeabgabe
Erdgeschoss und Freiraum Stützen und Deckenelemente erlauben eine zeitsparende Erstellung des Rohbaus. Die Wärmeabgabe in den Wohnungen erfolgt über Fussbodenheizungen. Im Hochhaus
Das Erdgeschoss ist allseitig offen. Entlang der Sandstrasse und der Furttalpromenade Die durchgehenden Erdbebenwände und Erschliessungskerne sind mit den Decken werden aufgrund der Gebäudehöhe ausgehend von der Zentrale im Untergeschoss
öffnet sich das Erdgeschoss auf einen winkelförmigen gedeckten Vorplatz. Er dient verbunden, steifen die Gebäude horizontal aus und leiten die einwirkenden Lasten in zwei verschiedene Druckstufen vorgesehen. Pro Wohnung ist je ein separater Boden-
als alltäglicher Begegnungsort und witterungsgeschützter Aufenthaltsort für den Take- den Untergrund ab. Das Untergeschoss wirkt als steifer Kasten, der die Einspannung heizungsverteiler mit individuellen mechanischen Einstellmöglichkeiten der Nutzerbe-
Away. Auf der Südseite öffnet sich der Take-Away und ein Gemeinschaftsraum auf einen gegenüber horizontalen Kräften infolge Wind und Erdbeben gewährleistet. Die dürfnisse vorgesehen. Für die weiteren Nutzungen Verkauf und Büro können verschie-
chaussierten Platz. In die Chaussierung sind begrünte Baumscheiben eingestreut, die Stützenlasten können voraussichtlich mit einer kräftigen Bodenplatte flach fundiert dene Wärmeabgabesysteme wie Konvektoren, Heizkörper oder Deckensysteme zum
mit Gruppen von Laubbäumen bepflanzt sind. Im Sommer spenden die Ziehkirschen werden. Grundsätzlich werden die Lasten über die Bodenplatten direkt in den gut Einsatz kommen.
und Erlen Schatten für die Sitzplätze des Take-Aways. Ein Brunnen vis à vis der tragfähigen Baugrund eingeleitet. Wo die tragfähige Schicht nicht erreicht wird,
Säulenhalle vermittelt zwischen dem Hochhaus H1 und der Furttalpromenade. Entlang werden Baugrundverbesserungen bis auf die tragenden Schichten mit lokalen Lüftungsanlagen Wohnen
der Sandstrasse werden die intensiv begrünten Retentionsflächen weitergeführt. Sie Magerbetonstempeln bewerkstelligt. Aus ökologischen Gründen wird für sämtliche Die Lufterneuerung erfolgt über eine gemeinsame kontrollierte Lüftungsanlage für alle
sind mit Ahorn und Linden bepflanzt. Ortbetonkonstruktionen Recyclingbeton verwendet. Wohnungen. Über mehrere Steigzonen werden die Wohnungen erschlossen. Die Ein-
führung der Zu- und Abluft in den Wohnungen erfolgt in den abghängten Decken der
Co-Working Nasszellen und der Eingangsbereiche. Lüftungseinlagen werden je nach Wohnungs-
Im 1. und 2. Obergeschoss sind frei einteilbare Co-Working-Flächen eingeplant. Dank grundriss nur für einzelne periphere Räume wie Schlafzimmer und Küchen vorgesehen.
dem modularen Aufbau der Grundrissstruktur können vom Einzelbüro mit 14 m2 bis Damit wird die gewünschte Systemtrennung erreicht. Für den Küchenbereich werden

6.60
zur zusammenhängenden Bürofläche mit rund 520 m2 alle Zwischenformen angeboten Umluftanlagen mit Aktivkohlefilter eingesetzt.
werden.
6.20 6.20
Lüftungsanlagen Verkauf und Büro
Wandelbares Wohnen Je nach Anforderungen an die Behaglichkeit (Temperatur, Feuchtigkeit) kommen Lüf-
In der Mitte des Turm-Grundrisses sind die dienenden Räume wie Erschliessung tungsanlagen und Teilklimaanlagen zum Einsatz. Es werden wo möglich, keine relevan-
und Bäder angeordnet. Die vertikalen Steigzonen für Heizungs-, Lüftungs- und ten Wärme- oder Kältelasten über die Lüftungsanlagen abgeführt.
Sanitärinstallationen führen durchgehend von den Wohngeschossen bis in das
Untergeschoss. Ausserhalb der dienenden Mitte sind die Grundrisse frei einteilbar Entrauchungsanlagen
konzipiert. Die Grundrisse basieren auf gleichgrossen, nutzungsneutralen Räumen, Notwendige mechanische Entrauchungsanlagen RDA werden nach Vorgabe des
die je nach Bedarf zu grösseren Räumen zusammengeschaltet werden können. In 6.60 6.60 Brandschutzkonzeptes realisiert. Die notwendigen Schachtquerschnitte sind in der
den Grundrissen des 3. bis 8. Obergeschosses sind Beispiele mit einer möglichst Grundrisskonzeption berücksichtigt.
grossen Anzahl von Räumen dargestellt. Bei dieser Konstellation können zum
Beispiel 2.5-Zimmerwohnungen mit rund 50 m2 als kleine 3-Zimmerwohnungen und MSRL
3.5-Zimmerwohnungen mit rund 70 m2 als kleine 4-Zimmerwohnungen bewohnt Für die vorgesehenen HLS-Anlagen werden die notwendigen Schaltgerätekombinatio-
werden. Je nach Lebensform kann auf knapper Wohnfläche eine Wohngemeinschaft nen in den einzelnen Technikräumen vorgesehen. In den verschiedenen Nutzflächen
oder ein separates Arbeitszimmer eingerichtet werden. Wie in den Grundrissen vom Verkauf und Büro befinden sich weitere Schaltschränke, um die notwendigen Zonen-
9. bis 12. Obergeschoss dargestellt ist, kann ein Zimmer aufgelöst werden, um eine
6.20 6.20 und Raumregulierungen sicherzustellen. Es wird eine gemeinsame Managementebene
grosszügige diagonale Raumfolge Entrée, Küche, Wohnen zu etablieren. Ab dem 13. für alle Anlagen realisiert, damit ein zentraler Zugriff auf alle Anlagen möglich ist.
Wohngeschoss bilden eingezogene Loggien die privaten Aussenräume. Hier sind
Sanitär

5.20
Grundrisse gezeichnet, die dank Schiebetüren als ein Kammergrundriss oder eine
offene Wohnlandschaft bewohnt werden können. Wie in den obersten Geschossen Die Sanitäranlagen umfassen eine zentrale Wasserversorgung. Die Feuerlöscheinrich-
dargestellt, können die Wohnungen auch als loftähnliche offene Flächen benutzt tungen erfolgen gemäss Brandschutzkonzept. Die Hauptverteilung Kalt- und Warmwas-
werden. Alle Grundrisstypen können auf allen Geschossen frei angewendet werden. ser erfolgt über die innenliegenden Hauptsteigzonen. Um Steigzonen zu sparen, ist im
Erdbebenwände 23. Obergeschoss eine zusätzliche Sanitärzentrale eingebaut.
Private und gemeinschaftliche Aussenräume Flachdecke Ortbeton

Die Grundrissstruktur der Wohngeschosse bleibt über alle Geschosse gleich. Je nach Träger Ortbeton Elektro
Geschosszahl werden die privaten Aussenräume auf ihre jeweilige Lage abgestimmt. Filigrandeckenplatten
Eine Hauptverteilung wird im Technikgeschoss realisiert. Die Erschliessung der Etagen
Vom 3. bis 8. Obergeschoss weisen die Balkone ein offenes Geländer aus, welches erfolgt über die Unterverteilungen. Die Wohnungen werden nach dem heutigen Stan-
einen direkten Sichtbezug zum Freiraum erlaubt. Bis zum 12. Obergeschoss sind die Tragstrukturschema 1:200 dard ausgerüstet. Jede Wohnung erhält eine Unterverteilung mit FI-Schutz. Ebenfalls
Balkone mit einer festen Brüstung ausgestattet. Ab dem 13. Obergeschoss sind die sind Multimedia-Anschlüsse vorgesehen. Um Steigzonen zu sparen, ist im 23. Oberge-
privaten Aussenräume als eingehauste Loggien ausgebildet, deren Faltverglasung je schoss eine zusätzliche Elektrozentrale eingebaut. Auf dem Dach wird eine Photovol-
nach Witterung vollständig geöffnet werden kann. Auf dem 23. Obergeschoss wird eine Konstruktion Fassaden taikanlage erstellt.
gemeinschaftliche Terrasse angeboten. Vom Erdgeschoss bis zum 8. Obergeschoss sind die Fassaden zweischalig konstruiert.
Die Stützen der äusseren Schale sind selbsttragend und die Brüstungselemente auf
den vertikalen Betonelementen aufgelagert. Ab dem 9. Obergeschoss bestehen die
Fassaden aus vorgehängten, hinterlüfteten Faserzement- oder Aluminiumverkleidungen.
Die Brüstungen sind aus nicht brennbaren Leichtbauelementen aufgebaut. Der hohe

90
Grad an vorfabrizierten Elementen erlaubt eine zeitsparende Montage der Fassaden.

Flexibler Ausbau

90
WT WT

Die tragenden Innenwände sind aus Ortbeton oder Kalksandstein. Alle nichtragenden
Wände bestehen aus Gipsständerwänden, welche auf dem Fertigboden montiert sind.

90
Mit dieser Disposition können die Zimmertrennwände beim Bezug oder im Betrieb je
nach Bedarf ein- und ausgebaut werden. Es entstehen veränderbare Wohnungen für WT

ein breites Publikum.

90
WT

Ökonomie

1.00
90
Die Betriebs- und Instandhaltungskosten werden durch robuste Konstruktionen
und Oberflächen sowie eine einfache Gebäudetechnik mit durchgehenden

1.00
Steigschächten minimiert. Die grundlegenden ökonomischen Kennzahlen des

90
Projektes (Gebäudehüllzahl, geschlossene Fassadenfläche/offene Fassadenfläche,
WT WT

GF/HNF) erreichen durch die kompakte Bauweise gute Werte. Die Erstellungskosten

1.10
2.40 des Rohbaus sind durch eine einfache Struktur unterdurchschnittlich. Die hochwertigen
Materialien sind unterhaltsarm.

1.10
WT
2.40
Nachhaltigkeit
Mit der kompakten Gebäudeform wird ein gutes Verhältnis der Aussenoberfläche zur
Energiebezugsfläche (A/EBF) erzielt. Die Gebäudehülle wird sehr gut wärmegedämmt.

1.10
Neben diesen primären Rahmenbedingungen werden die Wärmebrückendetails opti-
miert. Insgesamt versprechen diese Vorgaben einen tiefen Wärmebedarf. Der Glas-
anteil der Fassade wird für die passive Sonnenenergienutzung und die natürliche Be-

1.40
lichtung optimiert. Im Sommer wird der g-Wert durch aussenliegende Storen reduziert,
RDA, Transit Zuluft, Fortluft und Elektro
dadurch ist auch ein hoher sommerlicher Wärmeschutz gewährleistet. Durch den Ein-
Lüftung, eine Steigzone pro Wohnung, Verteilung über die abgehängte Decke
satz von Leichbauelementen in der Fassade und Leichtbauwänden im Ausbau wird die
Abgehängte Decke für Lüftung
graue Energie tief gehalten.
Je nach Wohnungsgrundriss einzelne Einlage Lüftung ohne Kreuzungen

Wärmeproduktion Bodenheizverteiler und Elektroverteiler im Garderobenschrank

Massnahmen gegen geschossweisen Brandüberschlag Die Primärenergieversorgung erfolgt mittels Grundwasserwärmepumpen. Diese erzeu- Steigzone Küchen
an der Aussenwand mit Brüstungen als Schutzstreifen,
beziehungsweise Auskragungen bei den Balkonen. gen die gesamte Wärmeenergie zur Beheizung des Gebäudes sowie zur Brauchwasse-
rerwärmung (mittels zusätzlicher Hochtemperatur-Wärmepumpe) und Erwärmung der Haustechnikschema 1:200
Brandschutzschema 1:200
Zuluft für die Lüftungsanlagen. Die Wärmepumpe ist auf den Winterfall ausgelegt. Die
Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf, Hochhaus H1 Mai 2019 Adrian Streich Architekten AG 1

Regensdorf
Das Ortsbild von Regensdorf wird durch unterschiedliche Massstäbe und Strukturen
charakterisiert. Zwei auseinanderliegende Pole bestimmen die städtebauliche
Entwicklung von Regensdorf. Am südlichen Rand des heutigen Gemeindegebietes liegt
der historische Dorfkern von Regensdorf am Hangfuss des Gubrist. In einiger Distanz
nördlich des Kerns verlaufen die beiden wichtigen Verkehrsachsen: die Eisenbahnlinie
und die Wehntalerstrasse. So wächst Regensdorf im späten 20. Jahrhundert abseits
des alten Dorfkerns im Einzugsgebiet der beiden wichtigen Verkehrsachsen vom kleinen
Bauerndorf zur Stadt heran. In den 1960er-Jahren werden zwischen der Eisenbahnlinie
und der Wehntalerstrasse grosse Industrieanlagen und Gewerbebauten erstellt.
Zwischen dem Industriegebiet und dem alten Kern wird gewohnt. Erst in den 1970er-
Jahren verschmilzt der Kern mit dem Siedlungsgebiet. Auch heute setzt sich Regensdorf
aus unterschiedlichsten Architekturen zusammen. Im offenen Raum stehen neben
Einfamilienhäusern mit Pool, Wohnsiedlungen, Familiengärten, Gewächshäusern,
Einkaufszentren, Produktionsanlagen, Logistikzentren, Schulanlagen auch kleine und
grosse Bürohäuser.

Regensdorf um 1900 Regensdorf um 2000


Genius Loci
Das ortsbauliche Wesen von Regensdorf wird nicht durch homogene städtebauliche
Strukturen bestimmt. Die Differenz der unterschiedlichen Architekturen, die im offenen
Raum gut sichtbar sind, prägen die gewachsene Identität von Regensdorf. An diese
Eigenschaft möchten wir anknüpfen.

Regensdorfer Turm: 3 - 6 - 4 - 5 - 6
Durch seine ähnliche Form bezieht sich das Hochhaus H1 auf das Hochhaus G. Für
den Ausdruck des Hochhauses H1 entwickeln wir eine spezifische Fassade, die sich
aus mehreren Geschosspaketen zusammensetzt. Ein neungeschossiger Sockel wird
mit Sichtbacksteinelementen verkleidet. Drei Sockelgeschosse davon werden öffentlich
und gewerblich genutzt und sind daher überhoch ausgebildet. In den nächsten vier
Geschossen werden die Lisenen aus Betonelementen fortgesetzt. Die Flächen
werden mit Wellfaserzementplatten verkleidet. In den nächsten fünf Geschossen
werden die Lisenen aus Aluminiumprofilen gefertigt. Die Flächen setzen sich aus
Wellfaserzementplatten und Aluminiumpanelen zusammen. Der Abschluss des
Turms wird homogen in Aluminium materialisiert. In den unteren Geschossen gliedern
offene Balkone die Turmfassaden. In den oberen Geschossen werden die Balkone
durch öffenbare Loggien abgelöst. Vom mineralischen Sockel mit roten Backsteinen
entwickelt sich der Turm über mehrere Stufen zu einem metallischen Abschluss Tragkonstruktion dabei erzeugte Kälte wird bei Bedarf genutzt und kann an mögliche Verbraucher wie
aus hellem Aluminium. Die Zusammenhänge von Abschnitt zu Abschnitt und die Die Tragkonstruktion ist in Massivbauweise mit überbetonierten Filigrandeckenplatten, Restaurant und Gewerbeflächen abgegeben werden. Das Grundwasser kann im Som-
durchgehenden Lisenen stellen ein Gleichgewicht zwischen dem grossen Ganzen und teilweise tragenden Innenwänden und einem Stützenkranz entlang den Fassaden mer zudem als Gratisenergiequelle zur freien Kühlung genutzt werden.
den zusammengesetzten Geschosspaketen her. konzipiert. Die Decken werden als überbetonierte Filigrandeckenplatten mit
moderaten Spannweiten von bis zu sechs Meter ausgebildet. Die vorfabrizierten Wärmeabgabe
Erdgeschoss und Freiraum Stützen und Deckenelemente erlauben eine zeitsparende Erstellung des Rohbaus. Die Wärmeabgabe in den Wohnungen erfolgt über Fussbodenheizungen. Im Hochhaus
Das Erdgeschoss ist allseitig offen. Entlang der Sandstrasse und der Furttalpromenade Die durchgehenden Erdbebenwände und Erschliessungskerne sind mit den Decken werden aufgrund der Gebäudehöhe ausgehend von der Zentrale im Untergeschoss
öffnet sich das Erdgeschoss auf einen winkelförmigen gedeckten Vorplatz. Er dient verbunden, steifen die Gebäude horizontal aus und leiten die einwirkenden Lasten in zwei verschiedene Druckstufen vorgesehen. Pro Wohnung ist je ein separater Boden-
als alltäglicher Begegnungsort und witterungsgeschützter Aufenthaltsort für den Take- den Untergrund ab. Das Untergeschoss wirkt als steifer Kasten, der die Einspannung heizungsverteiler mit individuellen mechanischen Einstellmöglichkeiten der Nutzerbe-
Away. Auf der Südseite öffnet sich der Take-Away und ein Gemeinschaftsraum auf einen gegenüber horizontalen Kräften infolge Wind und Erdbeben gewährleistet. Die dürfnisse vorgesehen. Für die weiteren Nutzungen Verkauf und Büro können verschie-
chaussierten Platz. In die Chaussierung sind begrünte Baumscheiben eingestreut, die Stützenlasten können voraussichtlich mit einer kräftigen Bodenplatte flach fundiert dene Wärmeabgabesysteme wie Konvektoren, Heizkörper oder Deckensysteme zum
mit Gruppen von Laubbäumen bepflanzt sind. Im Sommer spenden die Ziehkirschen werden. Grundsätzlich werden die Lasten über die Bodenplatten direkt in den gut Einsatz kommen.
und Erlen Schatten für die Sitzplätze des Take-Aways. Ein Brunnen vis à vis der tragfähigen Baugrund eingeleitet. Wo die tragfähige Schicht nicht erreicht wird,
Säulenhalle vermittelt zwischen dem Hochhaus H1 und der Furttalpromenade. Entlang werden Baugrundverbesserungen bis auf die tragenden Schichten mit lokalen Lüftungsanlagen Wohnen
der Sandstrasse werden die intensiv begrünten Retentionsflächen weitergeführt. Sie Magerbetonstempeln bewerkstelligt. Aus ökologischen Gründen wird für sämtliche Die Lufterneuerung erfolgt über eine gemeinsame kontrollierte Lüftungsanlage für alle
sind mit Ahorn und Linden bepflanzt. Ortbetonkonstruktionen Recyclingbeton verwendet. Wohnungen. Über mehrere Steigzonen werden die Wohnungen erschlossen. Die Ein-
führung der Zu- und Abluft in den Wohnungen erfolgt in den abghängten Decken der
Co-Working Nasszellen und der Eingangsbereiche. Lüftungseinlagen werden je nach Wohnungs-
Im 1. und 2. Obergeschoss sind frei einteilbare Co-Working-Flächen eingeplant. Dank grundriss nur für einzelne periphere Räume wie Schlafzimmer und Küchen vorgesehen.
dem modularen Aufbau der Grundrissstruktur können vom Einzelbüro mit 14 m2 bis Damit wird die gewünschte Systemtrennung erreicht. Für den Küchenbereich werden

6.60
zur zusammenhängenden Bürofläche mit rund 520 m2 alle Zwischenformen angeboten Umluftanlagen mit Aktivkohlefilter eingesetzt.
werden.
6.20 6.20
Lüftungsanlagen Verkauf und Büro
Wandelbares Wohnen Je nach Anforderungen an die Behaglichkeit (Temperatur, Feuchtigkeit) kommen Lüf-
In der Mitte des Turm-Grundrisses sind die dienenden Räume wie Erschliessung tungsanlagen und Teilklimaanlagen zum Einsatz. Es werden wo möglich, keine relevan-
und Bäder angeordnet. Die vertikalen Steigzonen für Heizungs-, Lüftungs- und ten Wärme- oder Kältelasten über die Lüftungsanlagen abgeführt.
Sanitärinstallationen führen durchgehend von den Wohngeschossen bis in das
Untergeschoss. Ausserhalb der dienenden Mitte sind die Grundrisse frei einteilbar Entrauchungsanlagen
konzipiert. Die Grundrisse basieren auf gleichgrossen, nutzungsneutralen Räumen, Notwendige mechanische Entrauchungsanlagen RDA werden nach Vorgabe des
die je nach Bedarf zu grösseren Räumen zusammengeschaltet werden können. In 6.60 6.60 Brandschutzkonzeptes realisiert. Die notwendigen Schachtquerschnitte sind in der
den Grundrissen des 3. bis 8. Obergeschosses sind Beispiele mit einer möglichst Grundrisskonzeption berücksichtigt.
grossen Anzahl von Räumen dargestellt. Bei dieser Konstellation können zum
Beispiel 2.5-Zimmerwohnungen mit rund 50 m2 als kleine 3-Zimmerwohnungen und MSRL
3.5-Zimmerwohnungen mit rund 70 m2 als kleine 4-Zimmerwohnungen bewohnt Für die vorgesehenen HLS-Anlagen werden die notwendigen Schaltgerätekombinatio-
werden. Je nach Lebensform kann auf knapper Wohnfläche eine Wohngemeinschaft nen in den einzelnen Technikräumen vorgesehen. In den verschiedenen Nutzflächen
oder ein separates Arbeitszimmer eingerichtet werden. Wie in den Grundrissen vom Verkauf und Büro befinden sich weitere Schaltschränke, um die notwendigen Zonen-
9. bis 12. Obergeschoss dargestellt ist, kann ein Zimmer aufgelöst werden, um eine
6.20 6.20 und Raumregulierungen sicherzustellen. Es wird eine gemeinsame Managementebene
grosszügige diagonale Raumfolge Entrée, Küche, Wohnen zu etablieren. Ab dem 13. für alle Anlagen realisiert, damit ein zentraler Zugriff auf alle Anlagen möglich ist.
Wohngeschoss bilden eingezogene Loggien die privaten Aussenräume. Hier sind
Sanitär

5.20
Grundrisse gezeichnet, die dank Schiebetüren als ein Kammergrundriss oder eine
offene Wohnlandschaft bewohnt werden können. Wie in den obersten Geschossen Die Sanitäranlagen umfassen eine zentrale Wasserversorgung. Die Feuerlöscheinrich-
dargestellt, können die Wohnungen auch als loftähnliche offene Flächen benutzt tungen erfolgen gemäss Brandschutzkonzept. Die Hauptverteilung Kalt- und Warmwas-
werden. Alle Grundrisstypen können auf allen Geschossen frei angewendet werden. ser erfolgt über die innenliegenden Hauptsteigzonen. Um Steigzonen zu sparen, ist im
Erdbebenwände 23. Obergeschoss eine zusätzliche Sanitärzentrale eingebaut.
Private und gemeinschaftliche Aussenräume Flachdecke Ortbeton

Die Grundrissstruktur der Wohngeschosse bleibt über alle Geschosse gleich. Je nach Träger Ortbeton Elektro
Geschosszahl werden die privaten Aussenräume auf ihre jeweilige Lage abgestimmt. Filigrandeckenplatten
Eine Hauptverteilung wird im Technikgeschoss realisiert. Die Erschliessung der Etagen
Vom 3. bis 8. Obergeschoss weisen die Balkone ein offenes Geländer aus, welches erfolgt über die Unterverteilungen. Die Wohnungen werden nach dem heutigen Stan-
einen direkten Sichtbezug zum Freiraum erlaubt. Bis zum 12. Obergeschoss sind die Tragstrukturschema 1:200 dard ausgerüstet. Jede Wohnung erhält eine Unterverteilung mit FI-Schutz. Ebenfalls
Balkone mit einer festen Brüstung ausgestattet. Ab dem 13. Obergeschoss sind die sind Multimedia-Anschlüsse vorgesehen. Um Steigzonen zu sparen, ist im 23. Oberge-
privaten Aussenräume als eingehauste Loggien ausgebildet, deren Faltverglasung je schoss eine zusätzliche Elektrozentrale eingebaut. Auf dem Dach wird eine Photovol-
nach Witterung vollständig geöffnet werden kann. Auf dem 23. Obergeschoss wird eine Konstruktion Fassaden taikanlage erstellt.
gemeinschaftliche Terrasse angeboten. Vom Erdgeschoss bis zum 8. Obergeschoss sind die Fassaden zweischalig konstruiert.
Die Stützen der äusseren Schale sind selbsttragend und die Brüstungselemente auf
den vertikalen Betonelementen aufgelagert. Ab dem 9. Obergeschoss bestehen die
Fassaden aus vorgehängten, hinterlüfteten Faserzement- oder Aluminiumverkleidungen.
Die Brüstungen sind aus nicht brennbaren Leichtbauelementen aufgebaut. Der hohe

90
Grad an vorfabrizierten Elementen erlaubt eine zeitsparende Montage der Fassaden.

Flexibler Ausbau

90
WT WT

Die tragenden Innenwände sind aus Ortbeton oder Kalksandstein. Alle nichtragenden
Wände bestehen aus Gipsständerwänden, welche auf dem Fertigboden montiert sind.

90
Mit dieser Disposition können die Zimmertrennwände beim Bezug oder im Betrieb je
nach Bedarf ein- und ausgebaut werden. Es entstehen veränderbare Wohnungen für WT

ein breites Publikum.

90
WT

Ökonomie

1.00
90
Die Betriebs- und Instandhaltungskosten werden durch robuste Konstruktionen
und Oberflächen sowie eine einfache Gebäudetechnik mit durchgehenden

1.00
Steigschächten minimiert. Die grundlegenden ökonomischen Kennzahlen des

90
Projektes (Gebäudehüllzahl, geschlossene Fassadenfläche/offene Fassadenfläche,
WT WT

GF/HNF) erreichen durch die kompakte Bauweise gute Werte. Die Erstellungskosten

1.10
2.40 des Rohbaus sind durch eine einfache Struktur unterdurchschnittlich. Die hochwertigen
Materialien sind unterhaltsarm.

1.10
WT
2.40
Nachhaltigkeit
Mit der kompakten Gebäudeform wird ein gutes Verhältnis der Aussenoberfläche zur
Energiebezugsfläche (A/EBF) erzielt. Die Gebäudehülle wird sehr gut wärmegedämmt.

1.10
Neben diesen primären Rahmenbedingungen werden die Wärmebrückendetails opti-
miert. Insgesamt versprechen diese Vorgaben einen tiefen Wärmebedarf. Der Glas-
anteil der Fassade wird für die passive Sonnenenergienutzung und die natürliche Be-

1.40
lichtung optimiert. Im Sommer wird der g-Wert durch aussenliegende Storen reduziert,
RDA, Transit Zuluft, Fortluft und Elektro
dadurch ist auch ein hoher sommerlicher Wärmeschutz gewährleistet. Durch den Ein-
Lüftung, eine Steigzone pro Wohnung, Verteilung über die abgehängte Decke
satz von Leichbauelementen in der Fassade und Leichtbauwänden im Ausbau wird die
Abgehängte Decke für Lüftung
graue Energie tief gehalten.
Je nach Wohnungsgrundriss einzelne Einlage Lüftung ohne Kreuzungen

Wärmeproduktion Bodenheizverteiler und Elektroverteiler im Garderobenschrank

Massnahmen gegen geschossweisen Brandüberschlag Die Primärenergieversorgung erfolgt mittels Grundwasserwärmepumpen. Diese erzeu- Steigzone Küchen
an der Aussenwand mit Brüstungen als Schutzstreifen,
beziehungsweise Auskragungen bei den Balkonen. gen die gesamte Wärmeenergie zur Beheizung des Gebäudes sowie zur Brauchwasse-
rerwärmung (mittels zusätzlicher Hochtemperatur-Wärmepumpe) und Erwärmung der Haustechnikschema 1:200
Brandschutzschema 1:200
Zuluft für die Lüftungsanlagen. Die Wärmepumpe ist auf den Winterfall ausgelegt. Die
Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf, Hochhaus H1 Mai 2019 Adrian Streich Architekten AG 2

WEHNTALERSTRASSE

Hochhaus G 515.15

513.25

Gasse

NEUHARDSTRASSE
BAUFELD E

Hochhaus G

ZWHATT -
PLATZ

BAUFELD G

FURTTALPROMENADE

Lunch-Garten

BAUFELD F

Gasse

NEUHARDSTRASSE
SANDSTRASSE
BREITFELDSTRASSE

Hochhaus H

BAUFELD H1
BAUFELD H2

ALTHARDSTRASSE

Situation
1:1000
Längsbau
N

0 10 50

FURTTALPROMENADE

Erdgeschoss 1:200
±0.00 = 440.25
N

0 5 10

ZWHATT-Platz Furttalpromenade Corner-Shop FFHS

Corner-Shop

Ansicht Sandstrasse 1:200

0 5 10

Veloabstellplatz 28 Stk. oben: nur 14 veloplätze statt 28

Brunnen

Strukturbau
H 15m

begrünt
Chaussierung

Zierkirschen
Veloabstellplatz 28 Stk.
B

B
Ahorn und Linden
1.5 Zimmer
Co-Working HNF 26
HNF 526 Loggia 5

3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer


Erlen
HNF 69 HNF 69 HNF 69 HNF 82
Balkon 7 Balkon 7 Balkon 6 Balkon 6

BAUFELD F Längsbau WT WT WT

H 21m WT

Sitzbank

Bäckerei, Take-Away 117

Eingangshalle 65 Putz 5
WT
10. OG
2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 3.5 Zimmer
HNF 55 WT WT
HNF 55 HNF 56 WT
HNF 76
Balkon 7 Balkon 7 Balkon 6 Balkon 6

Empfang
Co-Working
SANDSTRASSE

10
Veloabstellplatz 28 Stk.

Velolift
WT WT WT WT

3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 4.5 Zimmer


HNF 72 HNF 72 HNF 72 HNF 88
Retentionsfläche Balkon 7 Balkon 7 Balkon 6 Balkon 6
intensiv begrünt Wasch-
WT
küche
26 WT
WT WT
WT

A A A A A A

Gemeinschaftsraum 87

Hochhaus H 2.5 Zimmer 1.5 Zimmer


HNF 51 HNF 37
Loggia 6 Loggia 6
B

B
Business-Loft
H 18m Veloabstellplatz 28 Stk.

Zierkirschen
BAUFELD H1
2. Obergeschoss 1:200
Co-Working 3. - 8. Obergeschoss 1:200 9. - 12. Obergeschoss 1:200
BAUFELD H2 +8.20 Typ Kammer Typ fliessende Wohnräume
+12.05 - +26.30 +29.15 - +37.70
N

0 5 10

N
0 5 10 0 5 10

FFHS
Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf, Hochhaus H1 Mai 2019 Adrian Streich Architekten AG 2

WEHNTALERSTRASSE

Hochhaus G 515.15

513.25

Gasse

NEUHARDSTRASSE
BAUFELD E

Hochhaus G

ZWHATT -
PLATZ

BAUFELD G

FURTTALPROMENADE

Lunch-Garten

BAUFELD F

Gasse

NEUHARDSTRASSE
SANDSTRASSE
BREITFELDSTRASSE

Hochhaus H

BAUFELD H1
BAUFELD H2

ALTHARDSTRASSE

Situation
1:1000
Längsbau
N

0 10 50

FURTTALPROMENADE

Erdgeschoss 1:200
±0.00 = 440.25
N

0 5 10

ZWHATT-Platz Furttalpromenade Corner-Shop FFHS

Corner-Shop

Ansicht Sandstrasse 1:200

0 5 10

Veloabstellplatz 28 Stk. oben: nur 14 veloplätze statt 28

Brunnen

Strukturbau
H 15m

begrünt
Chaussierung

Zierkirschen
Veloabstellplatz 28 Stk.
B

B
Ahorn und Linden
1.5 Zimmer
Co-Working HNF 26
HNF 526 Loggia 5

3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer


Erlen
HNF 69 HNF 69 HNF 69 HNF 82
Balkon 7 Balkon 7 Balkon 6 Balkon 6

BAUFELD F Längsbau WT WT WT

H 21m WT

Sitzbank

Bäckerei, Take-Away 117

Eingangshalle 65 Putz 5
WT
10. OG
2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 3.5 Zimmer
HNF 55 WT WT
HNF 55 HNF 56 WT
HNF 76
Balkon 7 Balkon 7 Balkon 6 Balkon 6

Empfang
Co-Working
SANDSTRASSE

10
Veloabstellplatz 28 Stk.

Velolift
WT WT WT WT

3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 4.5 Zimmer


HNF 72 HNF 72 HNF 72 HNF 88
Retentionsfläche Balkon 7 Balkon 7 Balkon 6 Balkon 6
intensiv begrünt Wasch-
WT
küche
26 WT
WT WT
WT

A A A A A A

Gemeinschaftsraum 87

Hochhaus H 2.5 Zimmer 1.5 Zimmer


HNF 51 HNF 37
Loggia 6 Loggia 6
B

B
Business-Loft
H 18m Veloabstellplatz 28 Stk.

Zierkirschen
BAUFELD H1
2. Obergeschoss 1:200
Co-Working 3. - 8. Obergeschoss 1:200 9. - 12. Obergeschoss 1:200
BAUFELD H2 +8.20 Typ Kammer Typ fliessende Wohnräume
+12.05 - +26.30 +29.15 - +37.70
N

0 5 10

N
0 5 10 0 5 10

FFHS
Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf, Hochhaus H1 Mai 2019 Adrian Streich Architekten AG 3

Dachaufbau
Pflanzsubstrat 110 mm
Filtervlies
Speichermatte
Polymerbitumenabdichtung 2-lagig
Wärmedämmung 240 mm
Dampfsperre
Ortbetondecke im Gefälle 220 bis 300 mm
18. - 23. 3. - 8. Weissputz gestrichen
Obergeschoss Obergeschoss 1.5 Zimmer
Typ Wohnhalle Typ Kammer HNF 26
Loggia 5

Wohnen
3.5 Zimmer 3.5 Zimmer
2 - 3 Räume HNF 69
HNF 64 Balkon 7
Loggia 6
Wohnen 36 Wohnen 18 Zimmer 12 Zimmer 12
Fenster
Holzmetallfenster, dreifach IV-verglast,
Aluminium farbig eloxiert
Metallfensterbank, Aluminium eloxiert
Absturzsicherung Flachstahl duplexiert

Sonnenschutz
Verbundrafflamellenstoren pulverbeschichtet

Loggia 5

Wohnen

Loggia 6
Wandaufbau
Alumimiumblechpanele 60 mm
Balkon 7 Hinterlüftung 30 mm + 30 mm
Wohnen 17
Leichtbauelemente nichtbrennbar gedämmt 240 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
- Kasten aus zementgebundenen Leichtbauplatten 200 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
WT WT Installationsraum gedämmt 80 mm
Gipsfaserplatte 15 mm
Deckputz und Anstrich mit Wohnraumfarbe

WC 3 WC 3
Bad 4 Entrée 4

Wohnen

Zimmer 14 Entrée 6 Entrée 6


Decke
Parkett 15 mm
Anhydrit 60 mm mit Bodenheizung
Trittschall 20 mm
Zimmer 14 Wärmedämmung 20 mm
Filigrandeckenplatte 240 mm

Wohnen

Bad 5 Bad 5

Fenster
Holzmetallfenster, dreifach IV-verglast,
Aluminium farbig eloxiert
Dusche 5 Dusche 5 2.5 Zimmer Metallfensterbank, Aluminium eloxiert
Wohnen 41
HNF 55 Absturzsicherung Flachstahl duplexiert
Balkon 7
Sonnenschutz
Verbundrafflamellenstoren pulverbeschichtet

WT WT

Wohnen
Entrée 4 Entrée 6

Wandaufbau
Wellfaserzementplatten 57 mm
Hinterlüftung 30 mm + 30 mm
Zimmer 14
Leichtbauelemente nichtbrennbar gedämmt 240 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
- Kasten aus zementgebundenen Leichtbauplatten 200 mm
2.5 Zimmer - Gipsfaserplatte 20 mm
1 - 2 Räume Wohnen 18 Balkon 7 Installationsraum gedämmt 80 mm
Gipsfaserplatte 15 mm
HNF 50 Deckputz und Anstrich mit Wohnraumfarbe
Loggia 6

Wohnen

Decke
Parkett 15 mm
Anhydrit 60 mm mit Bodenheizung
Trittschall 20 mm
Loggia 6 Wärmedämmung 20 mm
Zimmer 12 Filigrandeckenplatte 240 mm

Bad 6 Bad 6

Wohnen

18. - 23. 3. - 8.
WT WT
Obergeschoss Obergeschoss
Typ Wohnhalle Typ Kammer

Zimmer 14

13. - 17. 9. - 12.


Obergeschoss Obergeschoss
Typ Schiebetüren Typ fliessender
Wohnraum
Wohnen

Entrée 7
Dusche 5

Zimmer 14 Entrée 9 Entrée 9

Wohnen 26 WT
Loggia 7
Balkon 6

Wohnen 30

WC 2 WC 2

Wohnen 25 Zimmer 15
Co-Working

Wandaufbau
Preton- Elemente 125 mm
Zimmer 12 Luftschicht 15 mm
Zimmer 12 Leichtbauelemente nichtbrennbar gedämmt 220 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
- Kasten aus zementgebundenen Leichtbauplatten 180 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
Installationsraum gedämmt 80 mm
Gipsfaserplatte 15 mm
Deckputz und Anstrich mit Wohnraumfarbe

Schiebefenster
Holzmetallfenster, mit 3-fach Isolierverglasung,
Aluminium farbig eloxiert
Fensterbank Betonelemente
Absturzsicherung Flachstahl duplexiert

Sonnenschutz
Verbundrafflamellenstoren pulverbeschichtet
Loggia 6

Co-Working

Decke
Parkett 15 mm
3.5 Zimmer 4.5 Zimmer Anhydrit 60 mm mit Bodenheizung
HNF 69 HNF 88 Trittschall 20 mm
Wärmedämmung 20 mm
Loggia 7 Balkon 6 Filigrandeckenplatte 240 mm

Fenster
Holzmetallfenster, mit 3-fach Isolierverglasung,
Aluminium farbig eloxiert
Fensterbank Betonelemente
9. - 12. 1.5 Zimmer Absturzsicherung Flachstahl duplexiert
13. - 17. HNF 37
Obergeschoss
Obergeschoss Loggia 6 Sonnenschutz
Typ fliessender Stoff- Ausstellmarkisen
Typ Schiebetüren
Wohnraum Bodenaufbau
Unterlagsboden 80 mm mit Bodenheizung
Trittschall 20 mm
Wärmedämmung 100 mm
Bodenplatte Beton 240 mm
Wärmedämmung 160 mm

Grundriss Hochhaus H1
1:50
Eingangshalle
N

0 2

Ansicht 1:50 Fassadenschnitt 1:50

0 1 2 0 1 2
Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf, Hochhaus H1 Mai 2019 Adrian Streich Architekten AG 3

Dachaufbau
Pflanzsubstrat 110 mm
Filtervlies
Speichermatte
Polymerbitumenabdichtung 2-lagig
Wärmedämmung 240 mm
Dampfsperre
Ortbetondecke im Gefälle 220 bis 300 mm
18. - 23. 3. - 8. Weissputz gestrichen
Obergeschoss Obergeschoss 1.5 Zimmer
Typ Wohnhalle Typ Kammer HNF 26
Loggia 5

Wohnen
3.5 Zimmer 3.5 Zimmer
2 - 3 Räume HNF 69
HNF 64 Balkon 7
Loggia 6
Wohnen 36 Wohnen 18 Zimmer 12 Zimmer 12
Fenster
Holzmetallfenster, dreifach IV-verglast,
Aluminium farbig eloxiert
Metallfensterbank, Aluminium eloxiert
Absturzsicherung Flachstahl duplexiert

Sonnenschutz
Verbundrafflamellenstoren pulverbeschichtet

Loggia 5

Wohnen

Loggia 6
Wandaufbau
Alumimiumblechpanele 60 mm
Balkon 7 Hinterlüftung 30 mm + 30 mm
Wohnen 17
Leichtbauelemente nichtbrennbar gedämmt 240 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
- Kasten aus zementgebundenen Leichtbauplatten 200 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
WT WT Installationsraum gedämmt 80 mm
Gipsfaserplatte 15 mm
Deckputz und Anstrich mit Wohnraumfarbe

WC 3 WC 3
Bad 4 Entrée 4

Wohnen

Zimmer 14 Entrée 6 Entrée 6


Decke
Parkett 15 mm
Anhydrit 60 mm mit Bodenheizung
Trittschall 20 mm
Zimmer 14 Wärmedämmung 20 mm
Filigrandeckenplatte 240 mm

Wohnen

Bad 5 Bad 5

Fenster
Holzmetallfenster, dreifach IV-verglast,
Aluminium farbig eloxiert
Dusche 5 Dusche 5 2.5 Zimmer Metallfensterbank, Aluminium eloxiert
Wohnen 41
HNF 55 Absturzsicherung Flachstahl duplexiert
Balkon 7
Sonnenschutz
Verbundrafflamellenstoren pulverbeschichtet

WT WT

Wohnen
Entrée 4 Entrée 6

Wandaufbau
Wellfaserzementplatten 57 mm
Hinterlüftung 30 mm + 30 mm
Zimmer 14
Leichtbauelemente nichtbrennbar gedämmt 240 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
- Kasten aus zementgebundenen Leichtbauplatten 200 mm
2.5 Zimmer - Gipsfaserplatte 20 mm
1 - 2 Räume Wohnen 18 Balkon 7 Installationsraum gedämmt 80 mm
Gipsfaserplatte 15 mm
HNF 50 Deckputz und Anstrich mit Wohnraumfarbe
Loggia 6

Wohnen

Decke
Parkett 15 mm
Anhydrit 60 mm mit Bodenheizung
Trittschall 20 mm
Loggia 6 Wärmedämmung 20 mm
Zimmer 12 Filigrandeckenplatte 240 mm

Bad 6 Bad 6

Wohnen

18. - 23. 3. - 8.
WT WT
Obergeschoss Obergeschoss
Typ Wohnhalle Typ Kammer

Zimmer 14

13. - 17. 9. - 12.


Obergeschoss Obergeschoss
Typ Schiebetüren Typ fliessender
Wohnraum
Wohnen

Entrée 7
Dusche 5

Zimmer 14 Entrée 9 Entrée 9

Wohnen 26 WT
Loggia 7
Balkon 6

Wohnen 30

WC 2 WC 2

Wohnen 25 Zimmer 15
Co-Working

Wandaufbau
Preton- Elemente 125 mm
Zimmer 12 Luftschicht 15 mm
Zimmer 12 Leichtbauelemente nichtbrennbar gedämmt 220 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
- Kasten aus zementgebundenen Leichtbauplatten 180 mm
- Gipsfaserplatte 20 mm
Installationsraum gedämmt 80 mm
Gipsfaserplatte 15 mm
Deckputz und Anstrich mit Wohnraumfarbe

Schiebefenster
Holzmetallfenster, mit 3-fach Isolierverglasung,
Aluminium farbig eloxiert
Fensterbank Betonelemente
Absturzsicherung Flachstahl duplexiert

Sonnenschutz
Verbundrafflamellenstoren pulverbeschichtet
Loggia 6

Co-Working

Decke
Parkett 15 mm
3.5 Zimmer 4.5 Zimmer Anhydrit 60 mm mit Bodenheizung
HNF 69 HNF 88 Trittschall 20 mm
Wärmedämmung 20 mm
Loggia 7 Balkon 6 Filigrandeckenplatte 240 mm

Fenster
Holzmetallfenster, mit 3-fach Isolierverglasung,
Aluminium farbig eloxiert
Fensterbank Betonelemente
9. - 12. 1.5 Zimmer Absturzsicherung Flachstahl duplexiert
13. - 17. HNF 37
Obergeschoss
Obergeschoss Loggia 6 Sonnenschutz
Typ fliessender Stoff- Ausstellmarkisen
Typ Schiebetüren
Wohnraum Bodenaufbau
Unterlagsboden 80 mm mit Bodenheizung
Trittschall 20 mm
Wärmedämmung 100 mm
Bodenplatte Beton 240 mm
Wärmedämmung 160 mm

Grundriss Hochhaus H1
1:50
Eingangshalle
N

0 2

Ansicht 1:50 Fassadenschnitt 1:50

0 1 2 0 1 2
Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf, Hochhaus H1 Mai 2019 Adrian Streich Architekten AG 4

B
14 Keller à 8 14 Keller à 8
9 Keller à 5 9 Keller à 5

B
3.5 Zimmer 4.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer
HNF 66 HNF 98 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume Sanitär und Elektro 2 - 3 Räume Luftraum 15 Keller à 8 Lüftungszentrale 15 Keller à 8
Loggia 7 Loggia 7 HNF 64 HNF 76 HNF 64 26 HNF 64 Lüftungszentrale 7 Keller à 5 104 7 Keller à 5
Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6

WT WT WT WT
WT WT

Putz 4

2 Trockenräume Lager 1 Keller 3 Trockenräume 1 K.


à 15 7 à8 à 15 à5
WT

2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 3.5 Zimmer 2.5 Zimmer 2.5 Zimmer
HNF 52 WT WT
HNF 52 1 - 2 Räume WT
2 - 3 Räume 1 - 2 Räume WT WT
1 - 2 Räume
Loggia 7 Loggia 7 HNF 50 HNF 70 HNF 50 HNF 50
Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6

Hauswart 2 Keller à 8 Putzraum 2 Keller à 8


10 4 Keller à 5 10 4 Keller à 5

Velolift Velolift
WT WT WT WT WT WT

3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer Velokeller 190 Velokeller 190
HNF 69 HNF 69 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume 156 VPP 156 VPP
Loggia 7 Loggia 7 HNF 67 HNF 67 HNF 67 HNF 67
Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6 2 Keller 2 Keller
à8 à8

WT WT

Elektrozentrale Heizungs- und Sanitärzentrale


Gemeinschaftsterrasse 41
83 83

A A A A A A A A A A

13 Keller à 8 13 Keller à 8
2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 9 Keller à 5 9 Keller à 5
HNF 52 1 - 2 Räume
Loggia 6 HNF 51
Loggia 6
B

B
13. - 17. Obergeschoss 1:200 18. - 22. Obergeschoss 1:200 23. Obergeschoss 1:200
Typ Schiebetüren Typ Wohnhalle Typ Wohnhalle 1. Untergeschoss 1:200 2. Untergeschoss 1:200
+40.55 - +51.95 +54.80 - +66.20 +69.05 -3.10 -5.70
N

N
0 5 10 0 5 10 0 5 10 0 5 10 0 5 10

513.25 + 73.00 513.25 + 73.00 513.25

PV-Anlage PV-Anlage

23. OG + 69.05 Dachterrasse 23. OG + 69.05 Sanitär und Elektro Dachterrasse

22. OG + 66.20 22. OG + 66.20

21. OG + 63.35 21. OG + 63.35

20. OG + 60.50 20. OG + 60.50

19. OG + 57.65 19. OG + 57.65

18. OG + 54.80 18. OG + 54.80

17. OG + 51.95 17. OG + 51.95

16. OG + 49.10 16. OG + 49.10

15. OG + 46.25 15. OG + 46.25

14. OG + 43.40 14. OG + 43.40

13. OG + 40.55 13. OG + 40.55

12. OG + 37.70 12. OG + 37.70

11. OG + 34.85 11. OG + 34.85

10. OG + 32.00 10. OG + 32.00

9. OG + 29.15 9. OG + 29.15

8. OG + 26.30 8. OG + 26.30

7. OG + 23.45 7. OG + 23.45

Längsbau Längsbau Längsbau


6. OG + 20.60 6. OG + 20.60

Business-Loft
5. OG + 17.75 5. OG + 17.75

4. OG + 14.90 4. OG + 14.90

3. OG + 12.05 3. OG + 12.05

2. OG + 8.20 Co-Working 2. OG + 8.20 Co-Working

Corner-Shop

1. OG + 4.35 Co-Working 1. OG + 4.35 Co-Working

Sandstrasse Neuhardstrasse Sandstrasse Waschküche Gemeinschaftsraum Eingangshalle Gemeinschaftsraum FFHS


EG ±0.00 = 440.25 EG ±0.00 = 440.25

Trockenräume Keller Elektrozentrale Keller


Schnitt AA 1:200 1. UG -3.10 1. UG -3.10

Ansicht Süd 1:200 Schnitt BB 1:200


0 5 10 Luftraum Heizungs- und
2. UG -5.70 2. UG -5.70 Lüftungszentrale Trockenräume Keller Sanitärzentrale Keller
0 5 10 0 5 10
Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf, Hochhaus H1 Mai 2019 Adrian Streich Architekten AG 4

B
14 Keller à 8 14 Keller à 8
9 Keller à 5 9 Keller à 5

B
3.5 Zimmer 4.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer
HNF 66 HNF 98 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume Sanitär und Elektro 2 - 3 Räume Luftraum 15 Keller à 8 Lüftungszentrale 15 Keller à 8
Loggia 7 Loggia 7 HNF 64 HNF 76 HNF 64 26 HNF 64 Lüftungszentrale 7 Keller à 5 104 7 Keller à 5
Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6

WT WT WT WT
WT WT

Putz 4

2 Trockenräume Lager 1 Keller 3 Trockenräume 1 K.


à 15 7 à8 à 15 à5
WT

2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 3.5 Zimmer 2.5 Zimmer 2.5 Zimmer
HNF 52 WT WT
HNF 52 1 - 2 Räume WT
2 - 3 Räume 1 - 2 Räume WT WT
1 - 2 Räume
Loggia 7 Loggia 7 HNF 50 HNF 70 HNF 50 HNF 50
Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6

Hauswart 2 Keller à 8 Putzraum 2 Keller à 8


10 4 Keller à 5 10 4 Keller à 5

Velolift Velolift
WT WT WT WT WT WT

3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer 3.5 Zimmer Velokeller 190 Velokeller 190
HNF 69 HNF 69 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume 2 - 3 Räume 156 VPP 156 VPP
Loggia 7 Loggia 7 HNF 67 HNF 67 HNF 67 HNF 67
Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6 Loggia 6 2 Keller 2 Keller
à8 à8

WT WT

Elektrozentrale Heizungs- und Sanitärzentrale


Gemeinschaftsterrasse 41
83 83

A A A A A A A A A A

13 Keller à 8 13 Keller à 8
2.5 Zimmer 2.5 Zimmer 9 Keller à 5 9 Keller à 5
HNF 52 1 - 2 Räume
Loggia 6 HNF 51
Loggia 6
B

B
13. - 17. Obergeschoss 1:200 18. - 22. Obergeschoss 1:200 23. Obergeschoss 1:200
Typ Schiebetüren Typ Wohnhalle Typ Wohnhalle 1. Untergeschoss 1:200 2. Untergeschoss 1:200
+40.55 - +51.95 +54.80 - +66.20 +69.05 -3.10 -5.70
N

N
0 5 10 0 5 10 0 5 10 0 5 10 0 5 10

513.25 + 73.00 513.25 + 73.00 513.25

PV-Anlage PV-Anlage

23. OG + 69.05 Dachterrasse 23. OG + 69.05 Sanitär und Elektro Dachterrasse

22. OG + 66.20 22. OG + 66.20

21. OG + 63.35 21. OG + 63.35

20. OG + 60.50 20. OG + 60.50

19. OG + 57.65 19. OG + 57.65

18. OG + 54.80 18. OG + 54.80

17. OG + 51.95 17. OG + 51.95

16. OG + 49.10 16. OG + 49.10

15. OG + 46.25 15. OG + 46.25

14. OG + 43.40 14. OG + 43.40

13. OG + 40.55 13. OG + 40.55

12. OG + 37.70 12. OG + 37.70

11. OG + 34.85 11. OG + 34.85

10. OG + 32.00 10. OG + 32.00

9. OG + 29.15 9. OG + 29.15

8. OG + 26.30 8. OG + 26.30

7. OG + 23.45 7. OG + 23.45

Längsbau Längsbau Längsbau


6. OG + 20.60 6. OG + 20.60

Business-Loft
5. OG + 17.75 5. OG + 17.75

4. OG + 14.90 4. OG + 14.90

3. OG + 12.05 3. OG + 12.05

2. OG + 8.20 Co-Working 2. OG + 8.20 Co-Working

Corner-Shop

1. OG + 4.35 Co-Working 1. OG + 4.35 Co-Working

Sandstrasse Neuhardstrasse Sandstrasse Waschküche Gemeinschaftsraum Eingangshalle Gemeinschaftsraum FFHS


EG ±0.00 = 440.25 EG ±0.00 = 440.25

Trockenräume Keller Elektrozentrale Keller


Schnitt AA 1:200 1. UG -3.10 1. UG -3.10

Ansicht Süd 1:200 Schnitt BB 1:200


0 5 10 Luftraum Heizungs- und
2. UG -5.70 2. UG -5.70 Lüftungszentrale Trockenräume Keller Sanitärzentrale Keller
0 5 10 0 5 10
Pensimo Management AG / Zwhatt-Areal Regensdorf, Schlussbericht Studienauftrag
22. August 2019

4.2 Aeby Perneger & Associés SA

Das Hochhaus von Aeby Perneger zeichnet sich durch eine eigenwillige leichte Verformung des Baukör-
pers aus. Die Fassade an der Sandstrasse hält sich an die vorgegebene Geometrie des Baufeldes. Die drei
anderen Fassaden drehen sich Richtung Süden ab, wodurch der Baukörper eine keilförmige und entspre-
chend gerichtete Position einnimmt. Diese städtebauliche Geste fordert beim Hochhaus G eine entspre-
chende Antwort, damit die beiden Türme eine gute Beziehung aufbauen können. Nun ist aber das Hoch-
haus G in seiner Bearbeitung schon fortgeschritten und kann die gesuchte Dualität nicht einlösen, was
den Vorschlag entsprechend schwächt.

Der Ausdruck des Hochhauses ist geprägt durch die umlaufenden Brüstungsbänder, die bei den drei Eck-
balkonen jeweils noch zugespitzt nach aussen treten. Ein klarer definierter Dachabschluss würde dem
Gebäude guttun. Der im Dachgeschoss platzierte Gemeinschaftsraum hätte vielleicht auf die Gestalt des
Daches Einfluss nehmen können. Der Sockel hingegen lässt sich durch die überhohen Geschosse gut ab-
lesen. Der einfachen statischen Struktur geschuldet, die bis ins Erdgeschoss geführt wird, wirkt das Ein-
gangsgeschoss etwas verkrampft. Die Hierarchie der Zugänge ist nicht klar, wodurch eine adäquate Ad-
ressbildung fehlt.

Die Struktur des Hauses ist einfach und effizient: Der innere Erschliessungskern bildet die Geometrie des
Grundrisses ab und spannt zu der mit Stützen getragenen Fassade eine Raumschicht auf, die frei einteil-
bar ist. Dieses Konzept lässt im Sockelbereich für das Co-Working verschiedene Szenarien zu - vom Gross-
raumbüro bis hin zu Einzelbüros mit Korridorschicht entlang des Kerns. Diesem polygonalen Kern werden
die Lifte und das Treppenhaus als rechtwinklige Körper einbeschrieben, was zu einem unterschiedlich
attraktiven doppel-T-förmigen Erschliessungsraum führt.

Das Wohnhochhaus beherbergt pro Geschoss sieben Wohnungen. Von einer 1.5-Zimmer-Wohnung über
zwei 2.5-Zimmer-Wohnungen zu drei 3.5-Zimmer-Wohnungen und schliesslich einer 4.5-Zimmer-Woh-
nung. In den Ecken profitieren die grösseren Wohnungen von der zweiseitigen Orientierung. Vom Entrée
aus hat man direkt über die Diagonale den Weitblick über den Balkon in die Ferne. Das Entrée wird ge-
schickt genutzt, um alle Zimmer und Nassräume zu erschliessen und leitet räumlich grosszügig ins Woh-
nen und Essen über. Der eingeschnittene Balkon zoniert das Wohn- und Esszimmer winkelförmig. Die
Zeilenküchen besetzen jeweils die Flanke des Esszimmers und bieten beim Kochen den Bezug nach aus-
sen. Bei den Kleinwohnungen werden die Küchen in den Entréebereich gesetzt, was zwar weniger attrak-
tiv ist, aber den Wohnraum entsprechend befreit.

Die Stärke des Projekts liegt im gelassenen eleganten Ausdruck des Gebäudes und in den zwar eher kon-
ventionellen aber gut funktionierenden Wohnungsgrundrissen. Das durch die geometrische Verformung
des Turms erwünschte Zusammenspiel mit dem Hochhaus G und die undifferenzierte Adressierung
konnten die Jury nicht überzeugen.
ZWHATT-Areal Regensdorf, Sudienauftrag "Hochhaus H1" 1
Aeby Perneger & Associés

Architektonischer Ausdruck und Identität


- Die beiden Hochhäuser G und H, beidseits der
Furttalpromenade stehend, dominieren das Zwhatt-Areal.
- Ihre Nähe zueinander veranlasst den Betrachter, beide
Hochhäuser in Beziehung zu setzten, trotz ihrer Individualität.
Ihre identische Höhe von 75m lässt diese Komplizenschaft
entstehen. Ihrer beider Wohnnutzung hält eine subtile Nuance
versteckt: Die Wohnungsgrundrisse des Hochhauses G haben
einen sehr klassischen Charakter, während die Wohnungen des
Hauses H eine offenere Nutzung anbieten. Ihr Aussehen ist nicht
abschließend bekannt. Es könnte aber ähnlicher Natur sein, aus
sehr ruhigen, horizontalen Bändern bestehen.
- Die eigene Identität des Hochhauses H soll zum Ausdruck
gebracht werden, doch ohne dabei die Beziehung zum
Nachbarn G zu leugnen. Städtebauliche gesprochen zeigt
Hochhaus H die Nähe zur S-Bahn an.
- Hochhaus H besteht aus systematisch übereinander
angeordneten Horizontalen. Seine vierseitige Fassade weist
jeweils eine leichte Faltung auf. Seine Grundform befreit sich
vom orthogonalen Prinzip des Quartiers. Durch dieses feine
Anpassen sucht das Hochhaus die für das Wohnen vorteilhaften
Himmelsrichtungen. Für die Außenhaut ergibt sich wiederum ein
stimmungsvolles und subtiles Spiel aus Schatten und Licht und
differenzierte Atmosphären im nachbarschaftlichen Kontext. Die
sanften Unregelmäßigkeiten der Gebäudehaut offenbaren den
leicht informellen Charakter seines Inneren.
- Die Sockelgeschosse haben einen öffentlicheren Charakter, das
Erdgeschoss ist ringsherum durchlässig und transparent.

Erschliessung & Aussenräume


- Die artikulierte Form des Gebäudes vermeidet direkte und enge
Sichtbeziehungen im nachbarschaftlichen Raum. Die
Außenflächen sind fließend gestaltet und schaffen
Wegeverbindungen zu allen Seiten des Hochhauses.
- Der gebotene Parcours führt entlang an Räumen
unterschiedlichster Proportionen, dies macht den umlaufenden
Außenraum für verschiedene Nutzungen attraktiv.
- Dieser polyvalente Charakter wird noch verstärkt durch die
Abfolge von Bodenbelägen verschiedenster Beschaffenheit
(Stein, Kies, Gras, Rindenmulch usw.). Veloabstellplätze
befinden sich in allen Zugangszonen des Gebäudes.
- Die geometrischen Vorsprünge der Wohnetagen verleihen dem
Erdgeschoss eine Vielzahl von Eingangsmöglichkeiten: der
Haupteingang der Wohnnutzung, der Gemeinschaftsräume und
des Co-working befinden sich der Furttalpromenade zugewandt.
Der Zugang zu den Briefkästen und zu den Veloabstellplätzen
(im Untergeschoss) befindet sich in Nähe der Sandstrasse. Die
kommerzielle Nutzung im Erdgeschoss ist ebenfalls platzseitig,
vom der Furttalpromenade eigenständig zu erschließen.
- Beide Eingänge (platzseitig und bahnhofsseitig) sind über den
zentralen Erschließungskern miteinander verbunden, dies
schafft eine große Permeabilität und Durchlässigkeit für das
Erdgeschoss.
- Die Gewerbenutzung in den beiden oberen Geschossen
profitiert von einer separaten Zugangstreppe mit öffentlichem
Charakter, die die beiden oberen Etagen des Sockelgeschosses
unabhängig von der zentralen Erschließung zugänglich macht.

LAGEPLAN_1:2000

UMGEBUNGSPLAN MIT GRUNDRISS ERDGESCHOSS_1:200


ZWHATT-Areal Regensdorf, Sudienauftrag "Hochhaus H1" 1
Aeby Perneger & Associés

Architektonischer Ausdruck und Identität


- Die beiden Hochhäuser G und H, beidseits der
Furttalpromenade stehend, dominieren das Zwhatt-Areal.
- Ihre Nähe zueinander veranlasst den Betrachter, beide
Hochhäuser in Beziehung zu setzten, trotz ihrer Individualität.
Ihre identische Höhe von 75m lässt diese Komplizenschaft
entstehen. Ihrer beider Wohnnutzung hält eine subtile Nuance
versteckt: Die Wohnungsgrundrisse des Hochhauses G haben
einen sehr klassischen Charakter, während die Wohnungen des
Hauses H eine offenere Nutzung anbieten. Ihr Aussehen ist nicht
abschließend bekannt. Es könnte aber ähnlicher Natur sein, aus
sehr ruhigen, horizontalen Bändern bestehen.
- Die eigene Identität des Hochhauses H soll zum Ausdruck
gebracht werden, doch ohne dabei die Beziehung zum
Nachbarn G zu leugnen. Städtebauliche gesprochen zeigt
Hochhaus H die Nähe zur S-Bahn an.
- Hochhaus H besteht aus systematisch übereinander
angeordneten Horizontalen. Seine vierseitige Fassade weist
jeweils eine leichte Faltung auf. Seine Grundform befreit sich
vom orthogonalen Prinzip des Quartiers. Durch dieses feine
Anpassen sucht das Hochhaus die für das Wohnen vorteilhaften
Himmelsrichtungen. Für die Außenhaut ergibt sich wiederum ein
stimmungsvolles und subtiles Spiel aus Schatten und Licht und
differenzierte Atmosphären im nachbarschaftlichen Kontext. Die
sanften Unregelmäßigkeiten der Gebäudehaut offenbaren den
leicht informellen Charakter seines Inneren.
- Die Sockelgeschosse haben einen öffentlicheren Charakter, das
Erdgeschoss ist ringsherum durchlässig und transparent.

Erschliessung & Aussenräume


- Die artikulierte Form des Gebäudes vermeidet direkte und enge
Sichtbeziehungen im nachbarschaftlichen Raum. Die
Außenflächen sind fließend gestaltet und schaffen
Wegeverbindungen zu allen Seiten des Hochhauses.
- Der gebotene Parcours führt entlang an Räumen
unterschiedlichster Proportionen, dies macht den umlaufenden
Außenraum für verschiedene Nutzungen attraktiv.
- Dieser polyvalente Charakter wird noch verstärkt durch die
Abfolge von Bodenbelägen verschiedenster Beschaffenheit
(Stein, Kies, Gras, Rindenmulch usw.). Veloabstellplätze
befinden sich in allen Zugangszonen des Gebäudes.
- Die geometrischen Vorsprünge der Wohnetagen verleihen dem
Erdgeschoss eine Vielzahl von Eingangsmöglichkeiten: der
Haupteingang der Wohnnutzung, der Gemeinschaftsräume und
des Co-working befinden sich der Furttalpromenade zugewandt.
Der Zugang zu den Briefkästen und zu den Veloabstellplätzen
(im Untergeschoss) befindet sich in Nähe der Sandstrasse. Die
kommerzielle Nutzung im Erdgeschoss ist ebenfalls platzseitig,
vom der Furttalpromenade eigenständig zu erschließen.
- Beide Eingänge (platzseitig und bahnhofsseitig) sind über den
zentralen Erschließungskern miteinander verbunden, dies
schafft eine große Permeabilität und Durchlässigkeit für das
Erdgeschoss.
- Die Gewerbenutzung in den beiden oberen Geschossen
profitiert von einer separaten Zugangstreppe mit öffentlichem
Charakter, die die beiden oberen Etagen des Sockelgeschosses
unabhängig von der zentralen Erschließung zugänglich macht.

LAGEPLAN_1:2000

UMGEBUNGSPLAN MIT GRUNDRISS ERDGESCHOSS_1:200


ZWHATT-Areal Regensdorf, Sudienauftrag "Hochhaus H1" 2
Aeby Perneger & Associés

GRUNDRISS CO-WORKING +1_1:200 GRUNDRISS CO-WORKING +2_1:200 GRUNDRISS REGELGESCHOSS_1:200 GRUNDRISS VARIANTE REGELGESCHOSS_1:200 GRUNDRISS DACHGESCHOSS_1:200

Wohnungstypologien Markttauglichkeit von Wohnungen und


- Die einzelnen Wohnungen ordnen sich fächerartig Gewerbeeinheiten
zu beiden Seiten eines vertikalen - Im Erdgeschoss befinden sich zwei großzügige,
Erschließungskerns an. leicht zugängliche Eingangsbereiche, die mit
- Die Nordfassade wurde zugunsten von einer unmittelbar angrenzenden Dienstleistungsräumen
günstigeren Ost- bzw. Westorientierung der ausgestattet sind: eine Abfolge von
Wohnungen reduziert, um eine ideale Gemeinschaftsräumen, die den Bewohnern des
Nutzungsqualität für alle Wohnungen zu Hochhauses zur Verfügung stehen, können
garantieren. ebenfalls von den Gewerbeeinheiten in den
- Vier der sieben Wohnungen pro Etage entwickeln Sockelgeschossen genutzt werden.
sich um eine der Gebäudeecke, drei weitere - Die flexible Tragstruktur des Gebäudes ermöglicht
Wohnungen nehmen in den ebenfalls günstig, eine Anpassung der Grundrisse aller
mono-orientierten Zwischenräume Platz. Sockelgeschosse an zukünftige Bedürfnisse.
- Jede der sieben Wohnungen pro Etage verfügt über - Die Attraktivität der Geschäftsräume ergibt sich
eine private, großzügige Außenfläche. In Ecklage einerseits aus der Qualität und Vielfalt der
öffnen sich die Balkone weit in die Landschaft Außenräume mit seinen unterschiedlichen
hinein und bieten vielseitige Ausblicke. Proportionen und andererseits aus einer
raumhohen Verglasung des Erdgeschosses.
- Die Attraktivität der Co-Working-Bereiche wird
Begegnungsräume durch eine hervorragende Sichtbarkeit vom
- Die Morphologie des Gebäudes definiert zur städtischen Raum erzielt, durch seine Zentrumslage
Furttalpromenade hin einen öffentlichen Platz an und zu der unmittelbaren Nähe von potentiellen
dem die Zugänge zu allen wichtigen Programmen Nutzern: den Bewohnern des Hochhauses, sowie
liegen: Eingangsbereich der Wohnungen, Zugang den Kunden der kommerziellen Flächen.
zum Co-Working-Bereich und Gemeinschaftsräume, - Die Möglichkeit eines direkten Zugangs von
sowie kommerzielle Flächen. Lunchplatz zum Co-Working Bereich, über ein
- Die öffentlichen und halböffentlichen Nutzungen separates Treppenhaus, bietet eine vielfältigere
des Erdgeschosses können miteinander verbunden Zugänglichkeit und eine flexible, interne Verteilung,
werden und zu einem funktionalen Ganzen werden. entsprechend der Annahme, viele individuelle
- Auf ihrem Weg zur Wohnung überschreiten die Arbeitsplätze anzubieten. Die Grundrisse können
Bewohner eine Reihe von Schwellen: auf vielfältige Weise in ihrer Größe und Aufteilung
Eingangsbereich und Lobby, Treppenhaus, verändert werden und neuen Mieterprofilen
Treppenabsätze und schließlich der von drei bis angepasst werden.
vier Wohnungen geteilte Erschließungsflur. - Neben den funktionalen Aspekten der
- Die sich im obersten Geschoss befindende Wohnungsgrundrisse (gute Bewohnbarkeit,
Gemeinschafts-Waschküche ist mit einem weiteren effiziente Verteilung, Größe und Nutzungsneutralität
Gemeinschaftsraum und einer großen Terrasse der Zimmer, Gestaltungsfreiheit innerhalb der
verbunden. Als Ort der Begegnung und des Wohnungen), bieten alle Wohnräume einen
Austausches erweitern diese Räume die Panoramablick, der die Qualität eines Hochhauses
gemeinsame Nutzung des Hauses bis unter sein inmitten einer herrlichen Landschaft unterstreicht.
Dach.

Qualität und Variabilität der W ohnungsgrundrisse


- Die Wohnungen sind dank großer Panoramafenster
und einer reduzierten Raumtiefe gut belichtet.
Gem.-Raum Wohnen und Co-Working - Alle Grundrisse entsprechen den Anforderungen
des Hindernisfreien Bauens nach SIA 500. Die
Lobby Wohnen und Co-Working Nasszellen entsprechen ihrerseits dem Schema
Gewerbe
Type B2 laut Schweizer Fachstelle für
hindernisfreies Bauen.
Eingänge Erdgeschoss - Alle Räume sind Nutzungsneutral und daher
polyvalent verwendbar. Mindestens ein Zimmer pro
Wohnung bietet eine Fläche von mindestens 15 m2
an.
Nutzungskonzept Erdgeschoss - Die Wohn- und Küchenbereiche der 3.5- und
4.5-Zimmerwohnungen entwickeln sich L-förmig
um den Eck-Balkon, diese Disposition erlaubt es,
Sicherheit und Überschaubarkeit einen der Flügel abzutrennen und anderweitig zu
- Über die Sequenz verschiedener Schwellen und bespielen.
Passagen vom ganz öffentlichen hin zum ganz - Die Abwesenheit von strukturellen Elementen
privaten Raum wird eine differenzierte Verwaltung zwischen Erschließungskern und Fassade bietet
der Zugänge und somit eine optimale Kontrolle eine hohe Flexibilität sowohl für die Wohn-, als
erreicht. Die Nähe der verschiedenen öffentlichen auch für die Gewerbenutzung.
Programme ermöglicht es, die - Die Trennungen zwischen den Wohnungseinheiten
Zugangsberechtigungen für die verschiedenen können je nach Bedarf variiert und angepasst
Kategorien von Nutzern einfach und effizient zu werden, sodass die Grundrisse optimal auf ein sich
verwalten. Eine Evolution dieser Bereiche ist änderndes Mieterprofil reagieren können.
flexibel anpassbar.
- Eingangsbereiche, Gemeinschaftsräume und die
vertikale Erschließung werden durch wertvolle aber 1.5 Zimmer-Whg.
robuste Materialien gekennzeichnet. Sie
2.5 Zimmer-Whg.
unterstreichen somit ihren öffentlichen oder
3.5 Zimmer-Whg.
halböffentlichen Charakter und bieten gleichzeitig
eine lange Haltbarkeit. 4.5 Zimmer-Whg.

Regelgeschoss Variante A Variante B


alle Wohnungsgrößen vorwiegend 3.5 Z.-Whg. vorwiegend 2.5 Z.-Whg.
1.5 bis 4.5 Z.-Whg.

Variabilität der Wohngeschosse

GRUNDRISS 1. UNTERGESCHOSS_1:200 GRUNDRISS 2. UNTERGESCHOSS_1:200


ZWHATT-Areal Regensdorf, Sudienauftrag "Hochhaus H1" 2
Aeby Perneger & Associés

GRUNDRISS CO-WORKING +1_1:200 GRUNDRISS CO-WORKING +2_1:200 GRUNDRISS REGELGESCHOSS_1:200 GRUNDRISS VARIANTE REGELGESCHOSS_1:200 GRUNDRISS DACHGESCHOSS_1:200

Wohnungstypologien Markttauglichkeit von Wohnungen und


- Die einzelnen Wohnungen ordnen sich fächerartig Gewerbeeinheiten
zu beiden Seiten eines vertikalen - Im Erdgeschoss befinden sich zwei großzügige,
Erschließungskerns an. leicht zugängliche Eingangsbereiche, die mit
- Die Nordfassade wurde zugunsten von einer unmittelbar angrenzenden Dienstleistungsräumen
günstigeren Ost- bzw. Westorientierung der ausgestattet sind: eine Abfolge von
Wohnungen reduziert, um eine ideale Gemeinschaftsräumen, die den Bewohnern des
Nutzungsqualität für alle Wohnungen zu Hochhauses zur Verfügung stehen, können
garantieren. ebenfalls von den Gewerbeeinheiten in den
- Vier der sieben Wohnungen pro Etage entwickeln Sockelgeschossen genutzt werden.
sich um eine der Gebäudeecke, drei weitere - Die flexible Tragstruktur des Gebäudes ermöglicht
Wohnungen nehmen in den ebenfalls günstig, eine Anpassung der Grundrisse aller
mono-orientierten Zwischenräume Platz. Sockelgeschosse an zukünftige Bedürfnisse.
- Jede der sieben Wohnungen pro Etage verfügt über - Die Attraktivität der Geschäftsräume ergibt sich
eine private, großzügige Außenfläche. In Ecklage einerseits aus der Qualität und Vielfalt der
öffnen sich die Balkone weit in die Landschaft Außenräume mit seinen unterschiedlichen
hinein und bieten vielseitige Ausblicke. Proportionen und andererseits aus einer
raumhohen Verglasung des Erdgeschosses.
- Die Attraktivität der Co-Working-Bereiche wird
Begegnungsräume durch eine hervorragende Sichtbarkeit vom
- Die Morphologie des Gebäudes definiert zur städtischen Raum erzielt, durch seine Zentrumslage
Furttalpromenade hin einen öffentlichen Platz an und zu der unmittelbaren Nähe von potentiellen
dem die Zugänge zu allen wichtigen Programmen Nutzern: den Bewohnern des Hochhauses, sowie
liegen: Eingangsbereich der Wohnungen, Zugang den Kunden der kommerziellen Flächen.
zum Co-Working-Bereich und Gemeinschaftsräume, - Die Möglichkeit eines direkten Zugangs von
sowie kommerzielle Flächen. Lunchplatz zum Co-Working Bereich, über ein
- Die öffentlichen und halböffentlichen Nutzungen separates Treppenhaus, bietet eine vielfältigere
des Erdgeschosses können miteinander verbunden Zugänglichkeit und eine flexible, interne Verteilung,
werden und zu einem funktionalen Ganzen werden. entsprechend der Annahme, viele individuelle
- Auf ihrem Weg zur Wohnung überschreiten die Arbeitsplätze anzubieten. Die Grundrisse können
Bewohner eine Reihe von Schwellen: auf vielfältige Weise in ihrer Größe und Aufteilung
Eingangsbereich und Lobby, Treppenhaus, verändert werden und neuen Mieterprofilen
Treppenabsätze und schließlich der von drei bis angepasst werden.
vier Wohnungen geteilte Erschließungsflur. - Neben den funktionalen Aspekten der
- Die sich im obersten Geschoss befindende Wohnungsgrundrisse (gute Bewohnbarkeit,
Gemeinschafts-Waschküche ist mit einem weiteren effiziente Verteilung, Größe und Nutzungsneutralität
Gemeinschaftsraum und einer großen Terrasse der Zimmer, Gestaltungsfreiheit innerhalb der
verbunden. Als Ort der Begegnung und des Wohnungen), bieten alle Wohnräume einen
Austausches erweitern diese Räume die Panoramablick, der die Qualität eines Hochhauses
gemeinsame Nutzung des Hauses bis unter sein inmitten einer herrlichen Landschaft unterstreicht.
Dach.

Qualität und Variabilität der W ohnungsgrundrisse


- Die Wohnungen sind dank großer Panoramafenster
und einer reduzierten Raumtiefe gut belichtet.
Gem.-Raum Wohnen und Co-Working - Alle Grundrisse entsprechen den Anforderungen
des Hindernisfreien Bauens nach SIA 500. Die
Lobby Wohnen und Co-Working Nasszellen entsprechen ihrerseits dem Schema
Gewerbe
Type B2 laut Schweizer Fachstelle für
hindernisfreies Bauen.
Eingänge Erdgeschoss - Alle Räume sind Nutzungsneutral und daher
polyvalent verwendbar. Mindestens ein Zimmer pro
Wohnung bietet eine Fläche von mindestens 15 m2
an.
Nutzungskonzept Erdgeschoss - Die Wohn- und Küchenbereiche der 3.5- und
4.5-Zimmerwohnungen entwickeln sich L-förmig
um den Eck-Balkon, diese Disposition erlaubt es,
Sicherheit und Überschaubarkeit einen der Flügel abzutrennen und anderweitig zu
- Über die Sequenz verschiedener Schwellen und bespielen.
Passagen vom ganz öffentlichen hin zum ganz - Die Abwesenheit von strukturellen Elementen
privaten Raum wird eine differenzierte Verwaltung zwischen Erschließungskern und Fassade bietet
der Zugänge und somit eine optimale Kontrolle eine hohe Flexibilität sowohl für die Wohn-, als
erreicht. Die Nähe der verschiedenen öffentlichen auch für die Gewerbenutzung.
Programme ermöglicht es, die - Die Trennungen zwischen den Wohnungseinheiten
Zugangsberechtigungen für die verschiedenen können je nach Bedarf variiert und angepasst
Kategorien von Nutzern einfach und effizient zu werden, sodass die Grundrisse optimal auf ein sich
verwalten. Eine Evolution dieser Bereiche ist änderndes Mieterprofil reagieren können.
flexibel anpassbar.
- Eingangsbereiche, Gemeinschaftsräume und die
vertikale Erschließung werden durch wertvolle aber 1.5 Zimmer-Whg.
robuste Materialien gekennzeichnet. Sie
2.5 Zimmer-Whg.
unterstreichen somit ihren öffentlichen oder
3.5 Zimmer-Whg.
halböffentlichen Charakter und bieten gleichzeitig
eine lange Haltbarkeit. 4.5 Zimmer-Whg.

Regelgeschoss Variante A Variante B


alle Wohnungsgrößen vorwiegend 3.5 Z.-Whg. vorwiegend 2.5 Z.-Whg.
1.5 bis 4.5 Z.-Whg.

Variabilität der Wohngeschosse

GRUNDRISS 1. UNTERGESCHOSS_1:200 GRUNDRISS 2. UNTERGESCHOSS_1:200


ZWHATT-Areal Regensdorf, Sudienauftrag "Hochhaus H1" 3
Aeby Perneger & Associés

301.90
ANSICHT SUD-WEST FASSADE_1:200 SCHNITT_1:200 SCHNITT_1:200
ZWHATT-Areal Regensdorf, Sudienauftrag "Hochhaus H1" 3
Aeby Perneger & Associés

301.90
ANSICHT SUD-WEST FASSADE_1:200 SCHNITT_1:200 SCHNITT_1:200
ZWHATT-Areal Regensdorf, Sudienauftrag "Hochhaus H1" 4
Aeby Perneger & Associés

±1.00

±0.77

±0.70

±0.00
- 0.12

6
- 0.42
1 BODENAUFBAU ZIMMER :
5
Parkett aus Massivholz 20 mm
Estrich 60 mm, Trennlage
Trittschalldämmung 40 mm
Stahlbeton 300 mm
2 WANDAUFBAU :
NBK Keramik-Bekleidung, weiss glasiert
im 2-Brandverfahren 55 mm
Sekundäre Unterkonstruktion -
Tragprifil horizontal 26 mm
Primäre Unterkonstruktion mit
GFT Thermico Star Vertikalkonsole 45 mm
Wärmedämmung 240 mm
Mauerwerkswand 150 mm
Gipsputz 10 mm
3 Betonpfeiler vorfabritiert, lasiert 250 x 300 mm
4 Wandheizkörper
1 3 2
5 Isolierverglasung in Aluminiumrahmen mit hydroverstellbarem Ventil
4
6 Sonnenschutz : Metallstorem

FASSADENSCHNITT_1:50 FASSADENANSICHT_1:50

Technik Wirtschaftlichkeit Betondecken in traditioneller Bauweise, die Nachhaltigkeit


- Die Verteilung der Haustechnik erfolgt vertikal entlang des - Ein kompaktes Gebäudevolumen sorgt für eine Ausführung eines zusätzlichen Geschosses ermöglicht - Das Projekt sucht einen gemeinsamen Nenner dreierlei
zentralen Kernes. reduzierte und effiziente Gebäudehülle. (dies im Gegensatz zu einer vorfabrizierten Anliegen: Nachhaltigkeit, Benutzerkomfort und
- Heizkörper begleiten die horizontalen Fassadenbrüstungen. - Der Erschließungskern ist ebenfalls kompakt und Beton-Holz-Variante). Baukosten. Es wird ein Gleichgewicht zwischen einem
Dies impliziert eine etwas höhere Vorlauftemperatur als eine erschließt bis zu sieben Wohnungen pro Etage. - Die Balkondecken sind aus 14 cm dickem rationalen Energiebedarf, der gewünschten
Fußbodenheizung, garantiert aber eine größere - Das Verhältnis von Hauptnutzfläche (HNF) zu Faserleichtbeton vorfabriziert, dabei wird der äußerste Bewohnbarkeit und dem Wohlbefinden der Nutzer
Betriebsflexibilität (z.B. das Abschalten eines einzelnen Geschoßfläche (GF) beträgt für ein Regelgeschoß 0.74. - Punkt der Balkondecke von einem wärmeisolierten gesucht, der gleichzeitig angemessene Investitions-
Heizkörpers bei geöffnetem Fenster) und eine einfache Das selbige Verhältnis für ein Dienstleistungsgeschoß Brüstungselement (Träger) getragen, das sich aus der und Instandhaltungskosten angestrebt.
Anpassung der Verteilung bei späteren Umbaumaßnahmen (HNF/GF) beträgt 0.75. Verlängerung der Fassadenbrüstung entwickelt. - Wie in den Abschnitten "Wirtschaft" und "Technik"
(kein Abtrag des Estrichs bei nachträglichen - Die vertikale Tragkonstruktion ist einfach und effizient: - Die Fassade setzt sich aus horizontalen, übereinander beschrieben, gehen alle strategischen und
Trennwandverschiebungen zur neuen Wohnungsaufteilung). ein zentral-vertikaler Aussteifungskern (seismischer gesetzten Bändern zusammen, durch die die technischen Entscheidungen hin zu einer
- Die Innenbelüftung der Räume erfolgt einflutig, über Kern) aus Ortbeton wird mittig positioniert und mit Brandschutzvorgaben auf eine ökonomische und Vereinfachung der Bauweise und der Nutzung (keine
hydroverstellbare Ventile in den Fenstern und über eine vorgefertigten fassadennahen Betonstützen rationelle Art und Weise gelöst wird. Die Außenhaut, Fußbodenheizung, kein Belüftungssystem mit
Entlüftung über die Nasszellen, die entlang des kombiniert. bestehend aus hellen Keramikplatten, ist elementhoch doppeltem Luftstrom, robuste und traditionelle
Erschließungskernes liegen. Dieses einfache System - Eine zwischen Kern und Fassade durchgehend und in ihrer Oberfläche leicht geriffelt. Materialwahl).
gewährleistet eine hohe Wirtschaftlichkeit und Flexibilität auf regelmäßige Deckenspannweite von 7.4 m bietet eine - Der Anteil an geschlossenen Fassadenteilen - Tragstruktur: die noch offene Wahl des Tragwerkes
lange Sicht, im Gegensatz zu einer doppelflutigen hohe Nutzungsflexibilität auf allen Geschossen. gewährleistet einen günstigen Energiebedarf der (traditionell gemischt oder komplett vorgefertigt) muss
Lüftungssystem, mit höheren Betriebskosten und größten - Aus wirtschaftlichen Gründen ist die horizontale Außenhaut (Verhältnis von Glas zu Fassade). nach einer angemessen detaillierten
Einschränkungen bei zukünftigen Neueinteilungen der Tragstruktur in dieser Projektphase in einem - Der technische Ausbau sieht Systeme von minimaler Interessensabwägung abschließend getroffen werden.
Wohnungen mit sich bringt. herkömmlichen Prinzip vorgesehen: Stahlbetondecken technischer Natur vor, um Wartungs- und - Die Regelmäßigkeit der Spannweiten und der
- Das Dach wird mit Photovoltaik ausgestattet, um einen Teil von einer Stärke von 30 cm mit Hohlkörpermodulen Anpassungskosten für die zukünftige Nutzung zu Tragstruktur gewährleisten jedoch eine hohe
des Strombedarfs des Hochhauses zu decken. Der zur Last-und Materialeinsparung. Eine Lösung für die minimieren (siehe unten). Wirtschaftlichkeit des Rohbaus und eine maximale
Formkoeffizient des Gebäudes, der für die Solarenergie nicht Montage von horizontalen und vertikalen - Die Keramikbrüstungen und Aluminiumfenster sind mit Flexibilität innerhalb der Lebensdauer des Gebäudes.
sehr günstig ist (reduziertes Dach im Vergleich zum Betonfertigteilen und Brettschichtholzbalken wurde Ausnahme von ihren Dichtungen wartungsfrei, alle - Licht: zum Wohle aller Bewohner und Nutzer verfügen
Bauvolumen), erfordert natürlich weitere technische ebenfalls untersucht und wird hier als Variante Wohnungsfenster können von innen gereinigt werden. alle Räume über viel Tageslicht, was zu einer
Maßnahmen, um die Einhaltung der SIA 2040 hinsichtlich einer größeren Nachhaltigkeit vorgestellt. - Auch der Innenausbau ist einfach konzipiert: leichte Reduzierung des Stromverbrauches beiträgt. Der
sicherzustellen. - Die Vorteile einer vorfabrizierten Bauweise Trennwände aus Gipskarton mit Gleitstütz-Anschlüssen Verglasungsgrad liegt bei nahezu 50% (optimal für:
- Die wichtigsten Technikräume befinden sich im (Gewichtseinsparung, einfacher Rückbau usw.) sind an die Ortbetondecken und Betonstützen, geschliffene Wärme, Licht, Lüftung, Kühlung).
Untergeschoss. Die Technikräume für Lüftungsanlagen sind wirtschaftlich noch nicht nachgewiesen, daher Estrichböden in allen Gemeinschaftsräumen und - Bodendurchlässigkeit: Die Kompaktheit des Gebäudes
zwischen Untergeschoss (zur Versorgung der unteren betrachten wir diese Variante als einen zu Massivholzböden in den Wohnungen (dies ist möglich, ermöglicht es mehr Regenwasser auf natürliche Weise
Stockwerke) und Dachgeschoss (zur Versorgung der oberen entwickelnden, alternativen Weg. da keine Fußbodenheizung vorgesehen ist), Fliesen in in den umgebenden Boden zu infiltrieren. Die
Stockwerke) aufgeteilt. - Es ist zu beachten, dass die Schlankheit der den Nasszellen. Umgebungsflächen sind teilweise mit losem oder
- Die spezifischen Anforderungen der gewerblich genutzten durchlässig gebundenem Kies begrünt.
Geschosse kann auf unterschiedliche Weise gelöst werden.

Haustechnik Statische Konzept :


Geschossdecken in vorfabrizierter
traditionelles Tragwerk aus Ortbeton Bauweise
Variante des statischen Konzeptes :
Geschossdecken in vorfabrizierter Bauweise

zentrale Steigzonen 5
1 2 3 4

A 1 Verleimtes Schichtholz (BLZ)


20 x 22 [B x H]
A Spannweite 180 cm
Technikraum 2 Vorgefertigter Stahlbeton C30/90
23. Stock B
14 cm
C 3 Bodenaufbau :
1 2 3 4 5
Parkett aus Massivholz 20 mm
B Estrich 80 mm, Trennlage
Trittschalldämmung 40 mm
4 Fugenverankerung in Ortbeton
6
Detail : Verbingung Deckenelement - Fassade
5 Abgehängte Decke, Gipsplatten 43 mm (EI 90)
6 Rahmenprofil Stahlbeton, vorgefertigt, 40 x 22 cm

zentraler Aussteifungskern Primärstruktur [1]


Stahlbetonstützen Sekundärstruktur [2]
4 1 2 3 5
Deckenscheiben Tertiärstruktur [3]
C

Technikraum 6
Untergeschosse

GRUNDRISS REGELGESCHOSS_1:50
ZWHATT-Areal Regensdorf, Sudienauftrag "Hochhaus H1" 4
Aeby Perneger & Associés

±1.00

±0.77

±0.70

±0.00
- 0.12

6
- 0.42
1 BODENAUFBAU ZIMMER :
5
Parkett aus Massivholz 20 mm
Estrich 60 mm, Trennlage
Trittschalldämmung 40 mm
Stahlbeton 300 mm
2 WANDAUFBAU :
NBK Keramik-Bekleidung, weiss glasiert
im 2-Brandverfahren 55 mm
Sekundäre Unterkonstruktion -
Tragprifil horizontal 26 mm
Primäre Unterkonstruktion mit
GFT Thermico Star Vertikalkonsole 45 mm
Wärmedämmung 240 mm
Mauerwerkswand 150 mm
Gipsputz 10 mm
3 Betonpfeiler vorfabritiert, lasiert 250 x 300 mm
4 Wandheizkörper
1 3 2
5 Isolierverglasung in Aluminiumrahmen mit hydroverstellbarem Ventil
4
6 Sonnenschutz : Metallstorem

FASSADENSCHNITT_1:50 FASSADENANSICHT_1:50

Technik Wirtschaftlichkeit Betondecken in traditioneller Bauweise, die Nachhaltigkeit


- Die Verteilung der Haustechnik erfolgt vertikal entlang des - Ein kompaktes Gebäudevolumen sorgt für eine Ausführung eines zusätzlichen Geschosses ermöglicht - Das Projekt sucht einen gemeinsamen Nenner dreierlei
zentralen Kernes. reduzierte und effiziente Gebäudehülle. (dies im Gegensatz zu einer vorfabrizierten Anliegen: Nachhaltigkeit, Benutzerkomfort und
- Heizkörper begleiten die horizontalen Fassadenbrüstungen. - Der Erschließungskern ist ebenfalls kompakt und Beton-Holz-Variante). Baukosten. Es wird ein Gleichgewicht zwischen einem
Dies impliziert eine etwas höhere Vorlauftemperatur als eine erschließt bis zu sieben Wohnungen pro Etage. - Die Balkondecken sind aus 14 cm dickem rationalen Energiebedarf, der gewünschten
Fußbodenheizung, garantiert aber eine größere - Das Verhältnis von Hauptnutzfläche (HNF) zu Faserleichtbeton vorfabriziert, dabei wird der äußerste Bewohnbarkeit und dem Wohlbefinden der Nutzer
Betriebsflexibilität (z.B. das Abschalten eines einzelnen Geschoßfläche (GF) beträgt für ein Regelgeschoß 0.74. - Punkt der Balkondecke von einem wärmeisolierten gesucht, der gleichzeitig angemessene Investitions-
Heizkörpers bei geöffnetem Fenster) und eine einfache Das selbige Verhältnis für ein Dienstleistungsgeschoß Brüstungselement (Träger) getragen, das sich aus der und Instandhaltungskosten angestrebt.
Anpassung der Verteilung bei späteren Umbaumaßnahmen (HNF/GF) beträgt 0.75. Verlängerung der Fassadenbrüstung entwickelt. - Wie in den Abschnitten "Wirtschaft" und "Technik"
(kein Abtrag des Estrichs bei nachträglichen - Die vertikale Tragkonstruktion ist einfach und effizient: - Die Fassade setzt sich aus horizontalen, übereinander beschrieben, gehen alle strategischen und
Trennwandverschiebungen zur neuen Wohnungsaufteilung). ein zentral-vertikaler Aussteifungskern (seismischer gesetzten Bändern zusammen, durch die die technischen Entscheidungen hin zu einer
- Die Innenbelüftung der Räume erfolgt einflutig, über Kern) aus Ortbeton wird mittig positioniert und mit Brandschutzvorgaben auf eine ökonomische und Vereinfachung der Bauweise und der Nutzung (keine
hydroverstellbare Ventile in den Fenstern und über eine vorgefertigten fassadennahen Betonstützen rationelle Art und Weise gelöst wird. Die Außenhaut, Fußbodenheizung, kein Belüftungssystem mit
Entlüftung über die Nasszellen, die entlang des kombiniert. bestehend aus hellen Keramikplatten, ist elementhoch doppeltem Luftstrom, robuste und traditionelle
Erschließungskernes liegen. Dieses einfache System - Eine zwischen Kern und Fassade durchgehend und in ihrer Oberfläche leicht geriffelt. Materialwahl).
gewährleistet eine hohe Wirtschaftlichkeit und Flexibilität auf regelmäßige Deckenspannweite von 7.4 m bietet eine - Der Anteil an geschlossenen Fassadenteilen - Tragstruktur: die noch offene Wahl des Tragwerkes
lange Sicht, im Gegensatz zu einer doppelflutigen hohe Nutzungsflexibilität auf allen Geschossen. gewährleistet einen günstigen Energiebedarf der (traditionell gemischt oder komplett vorgefertigt) muss
Lüftungssystem, mit höheren Betriebskosten und größten - Aus wirtschaftlichen Gründen ist die horizontale Außenhaut (Verhältnis von Glas zu Fassade). nach einer angemessen detaillierten
Einschränkungen bei zukünftigen Neueinteilungen der Tragstruktur in dieser Projektphase in einem - Der technische Ausbau sieht Systeme von minimaler Interessensabwägung abschließend getroffen werden.
Wohnungen mit sich bringt. herkömmlichen Prinzip vorgesehen: Stahlbetondecken technischer Natur vor, um Wartungs- und - Die Regelmäßigkeit der Spannweiten und der
- Das Dach wird mit Photovoltaik ausgestattet, um einen Teil von einer Stärke von 30 cm mit Hohlkörpermodulen Anpassungskosten für die zukünftige Nutzung zu Tragstruktur gewährleisten jedoch eine hohe
des Strombedarfs des Hochhauses zu decken. Der zur Last-und Materialeinsparung. Eine Lösung für die minimieren (siehe unten). Wirtschaftlichkeit des Rohbaus und eine maximale
Formkoeffizient des Gebäudes, der für die Solarenergie nicht Montage von horizontalen und vertikalen - Die Keramikbrüstungen und Aluminiumfenster sind mit Flexibilität innerhalb der Lebensdauer des Gebäudes.
sehr günstig ist (reduziertes Dach im Vergleich zum Betonfertigteilen und Brettschichtholzbalken wurde Ausnahme von ihren Dichtungen wartungsfrei, alle - Licht: zum Wohle aller Bewohner und Nutzer verfügen
Bauvolumen), erfordert natürlich weitere technische ebenfalls untersucht und wird hier als Variante Wohnungsfenster können von innen gereinigt werden. alle Räume über viel Tageslicht, was zu einer
Maßnahmen, um die Einhaltung der SIA 2040 hinsichtlich einer größeren Nachhaltigkeit vorgestellt. - Auch der Innenausbau ist einfach konzipiert: leichte Reduzierung des Stromverbrauches beiträgt. Der
sicherzustellen. - Die Vorteile einer vorfabrizierten Bauweise Trennwände aus Gipskarton mit Gleitstütz-Anschlüssen Verglasungsgrad liegt bei nahezu 50% (optimal für:
- Die wichtigsten Technikräume befinden sich im (Gewichtseinsparung, einfacher Rückbau usw.) sind an die Ortbetondecken und Betonstützen, geschliffene Wärme, Licht, Lüftung, Kühlung).
Untergeschoss. Die Technikräume für Lüftungsanlagen sind wirtschaftlich noch nicht nachgewiesen, daher Estrichböden in allen Gemeinschaftsräumen und - Bodendurchlässigkeit: Die Kompaktheit des Gebäudes
zwischen Untergeschoss (zur Versorgung der unteren betrachten wir diese Variante als einen zu Massivholzböden in den Wohnungen (dies ist möglich, ermöglicht es mehr Regenwasser auf natürliche Weise
Stockwerke) und Dachgeschoss (zur Versorgung der oberen entwickelnden, alternativen Weg. da keine Fußbodenheizung vorgesehen ist), Fliesen in in den umgebenden Boden zu infiltrieren. Die
Stockwerke) aufgeteilt. - Es ist zu beachten, dass die Schlankheit der den Nasszellen. Umgebungsflächen sind teilweise mit losem oder
- Die spezifischen Anforderungen der gewerblich genutzten durchlässig gebundenem Kies begrünt.
Geschosse kann auf unterschiedliche Weise gelöst werden.

Haustechnik Statische Konzept :


Geschossdecken in vorfabrizierter
traditionelles Tragwerk aus Ortbeton Bauweise
Variante des statischen Konzeptes :
Geschossdecken in vorfabrizierter Bauweise

zentrale Steigzonen 5
1 2 3 4

A 1 Verleimtes Schichtholz (BLZ)


20 x 22 [B x H]
A Spannweite 180 cm
Technikraum 2 Vorgefertigter Stahlbeton C30/90
23. Stock B
14 cm
C 3 Bodenaufbau :
1 2 3 4 5
Parkett aus Massivholz 20 mm
B Estrich 80 mm, Trennlage
Trittschalldämmung 40 mm
4 Fugenverankerung in Ortbeton
6
Detail : Verbingung Deckenelement - Fassade
5 Abgehängte Decke, Gipsplatten 43 mm (EI 90)
6 Rahmenprofil Stahlbeton, vorgefertigt, 40 x 22 cm

zentraler Aussteifungskern Primärstruktur [1]


Stahlbetonstützen Sekundärstruktur [2]
4 1 2 3 5
Deckenscheiben Tertiärstruktur [3]
C

Technikraum 6
Untergeschosse

GRUNDRISS REGELGESCHOSS_1:50
Pensimo Management AG / Zwhatt-Areal Regensdorf, Schlussbericht Studienauftrag
22. August 2019

4.3 Von Ballmoos Partner Architekten AG

Von Ballmoos Partner Architekten setzen dem Hochhaus G ein markantes Zeichen gegenüber. Es wird ein
schwarzer, mehrfach gestaffelter und sich nach unten verjüngender Baukörper mit symmetrischem
Grundriss vorgeschlagen. Die offen gestalteten Sockelgeschosse werden durch den etwas tieferen Schaft
überkragt. Die Krone bildet der sechsgeschossige noch stärker auskragende Kopf. Die referenzierte Ge-
bäudehöhe zum Hochhaus G übernimmt hingegen das zurückspringende als Attika ausgebildete Technik-
geschoss, was nicht nachvollziehbar ist, bei einer so starken Gebäudeform. Es stellt sich grundsätzlich die
Frage, ob ein derart symmetrisch aufgebautes skulpturales Gebäude wirklich einen Partner sucht oder
doch lieber Single bleiben würde.

Der Ausdruck des Hochhauses wird kontrovers diskutiert. Wird die sich auftürmende schwarze Gestalt
von den einen als bedrohlich empfunden, können sich andere den Turm mit den leicht glänzenden dunk-
len Steinen auch elegant vorstellen.
Die Adressbildung ist klar zur Sandstrasse hin orientiert. Dem Haupteingang an vorderster Lage folgen
die weiteren Nebeneingänge der Erdgeschossnutzungen. Der grosszügigen Halle ist ein Salon zugeord-
net, der als Bibliothek genutzt werden könnte. Das angedachte Café mit Bezug zur Sandstrasse soll die
Zugangsseite zusätzlich aufwerten.

Die Struktur des Gebäudes ist Abbild seiner äusseren Form. Der Rücksprung vom Schaft zum Sockel wird
über Wandscheiben in die unteren Geschosse abgetragen, wodurch die Co-Working-Geschosse räumlich
relativ stark definiert sind. Die beiden Klammern des Kerns sind durchgehend, der Korridor dazwischen
kann sich den jeweiligen Geschossen anpassen.

Das Angebot von verschiedenen Wohnungstypen ist gross. Der Grundriss ist achtspännig aufgebaut und
variiert sowohl im Schaft als auch in der Krone mit unterschiedlichen Wohnungstypen. Sind die Balkone
im Schaft noch halbauskragend, so werden sie in der Krone zu Loggien, was in dieser Höhe durchaus an-
genehm ist. Die meisten Entrées sind schmal und wirken eher als Korridor. Die Wohn- und Essräume wer-
den oft zu einem eher schwer möblierbaren Raum zusammengefasst. Richtung Norden gliedert jeweils
ein Eckzimmer das Raumgefüge und schafft eine attraktive, zweiseitige Ausrichtung des Wohn- und Ess-
raums. Die Küchen sind kompakt an die rückwärtigen Schächte angehängt, aber entsprechend für Koch-
liebhaber nicht besonders attraktiv.

Das Projekt ist ein in sich stringent durchgearbeiteter Entwurf. Von der äusseren Gestalt über die Statik
zur Grundrisstypologie ist alles gut nachvollziehbar. Leider bleibt das gewählte Konzept, dem Hochhaus G
einen symmetrischen und starren Hochhaustyp als Partner gegenüberzustellen, nicht nachvollziehbar.
S it u a t i o n s p l a n 1:2 0 0 0

D a s P r o j e k t b i l d e t m i t d e m M ä r k li - H o c h h a u s e i n P a a r, d a s s t ä d t e b a u l i c h i n l e i c h t
u n t e r s c h i e d l i c h e n O r t e n e i n e n S p a n n u n g s b o g e n e r z e u g t, d e m a l l e w e i te r e n

s t ä d t e b a ulic h e n S e t z u n g e n fo lg e n. I n U n k e n nt ni s d e r A u s bild u n g d e s z w e it e n
Tur m s v e r fo lg e n w ir d ie E ig e n st ä n di g ke it d e s A us dr u c k s u n d d e r F o r m g le i c h

e i n e m I n d i v i d u u m . D i e P o s i ti o n u n d d i e H ö h e i m M a s te r p l a n w e r d e n e i n g e h a l t e n

u n d d a s T h e m a d e r A u s kr a g u n g e n w ir d i m P ro je kt a u fg e n o m m e n . D a s H o c h h a us
i s t i n d e r H ö h e g e s t a f f e l t u n d v e r f ü g t ü b e r u n t e r s c h i e d l i c h e T e il e : A u f d e n

u n t e r s t e n Te i l m i t d e m B o d e n a n s c h l u s s , E i n g a n g u n d d e n g e w e r b l i c h e n
N u t z u n g e n f o l g t, m i t e t w a s g r ö s s e r e r A u s d e h n u n g , e i n s c h a f t a r t i g e r Te i l m i t

W o h n u n g e n, di e ü b e r t e ils e in g e z o g e n e B a lk o n e v e r fü g e n. G a nz o b e n bil d e t e in
n o c h w e i t e r a u s k r a g e n d e r Te i l d i e „ K r o n e “, d i e z u s a m m e n m i t e i n e m
z ur ü c k s p rin g e n d e n Te c h nik g e s c h o s s d e n A b s c hl us s b ild e t . D i e p ri m ä r e
c h a r a k t e r i s ti s c h e G e b ä u d e f o r m , d i e i n d e r F e r n s i c h t e i n e n h o h e n
E r k e n n u n g s w e r t h a t , w i r d d u r c h d i e p l a s ti s c h e D u r c h b i l d u n g u n d f e i n e

D e t ai l l i e r u n g d e r F a s s a d e u n t e r s t ü tz t, d i e i n d e r n a h e n W a h r n e h m u n g e i n e
d e ta i l l i e r t e V i e l f a l t b i e t e t.

D ie A u s s e nr a u m g e st a lt u n g f ol gt d e n P ri nz ip ie n d e s M a s t e r pl a n s. D ie
A d r e s s i e r u n g e r f o l g t a n d e r S a n d s tr a s s e a u f d i e F u r t ta l p r o m e n a d e h i n o r i e n ti e r t .
S tr a s s e n s e i ti g w i r d d e r Z u g a n g d u r c h d i e b e i d e n B a u m r e i h e n m i t z w e i h a r t

a u s b i l d e t e n Z u g ä n g e n g e w ä h r l e i s t e t . A u f d e r s tr a s s e n a b g e w a n d t e n S e i t e
v e r b i n d e t e i n e g r ü n e G a r t e n z o n e m i t B ä u m e n m i t d e r F u r t ta l p r o m e n a d e . D i e

V e lo p a r k p lä t z e w e r d e n o ffe n i m A u s s e nr a u m , re s p g e d e c kt i n e i n e m V e l o ke ll e r
m it R a m p e n a c h g e w i e s e n.

M it f ol g e n d e n g e w ä hlt e n pl a n e ri s c h e n F e st le g u n g e n is t e i n e g u t e

W i r t s c h a f t li c h k e i t e r r e i c h b a r :
- g ut e s V e r h ä lt nis v o n G e s c h o s s flä c h e n z u G e b ä u d e v ol u m e n r e s p. N ut zfl ä c h e n,
a u f e i n M i n i m u m r e d u z i e r t e U n t e r g e s c h o s s e, k l e i n e r F u s s a b d r u c k
- e i n f a c h e K o n s t r u k ti o n s d e t a il s
- d i r e k t e L a s t a b tr a g u n g ü b e r a l l e G e s c h o s s e m i t a n g e m e s s e n e n S p a n n w e i te n ;
S k e l e tt b a u m i t a u s s t e i f e n d e m K e r n u n d W ä n d e n ; G e w i c h t e r s p a r n i s d u r c h A u s b a u
m it L e ic h t b a u w ä n d e n
- d u r c h g ä n g i g e , e i n f a c h e V e r t i k al e r s c h l i e s s u n g d e r I n s t a ll a ti o n e n ; w e i t g e h e n d e

S y s t e m tr e n n u n g , w e n i g e E i n l a g e n
- r o b u s t e M a te r i a l i s i e r u n g m i t l a n g e n U n t e r h a l t s z y k l e n

D i e T h e m e n d e s n a c h h a l ti g e n B a u e n s s p i e l e n i n d i e s e m E n t w u r f e i n e
b e s ti m m e n d e R o ll e . I m M i tt e l p u n k t s t e h t d a b ei e i n m ö g l i c h s t e i n f a c h e s Tr a g w e r k ,
d a s d i e g e w ü n s c h t e n N u t z u n g e n i n i h r e r F l e x i b i li t ä t o p ti m i e r t u n d g l e i c h z e i t i g d i e

R e s s o ur c e n s c h o nt , i n s b e s o n d e re b e t re ff e n d M a t e ri a le i ns a t z . D i e s g e s c hi e ht
ü b e r S y s t e m tr e n n u n g u n d o p t i m i e r t e S p a n n w e i t e n . A b g e r u n d e t w e r d e n d i e s e
B e m ü h u n g e n m i t e i n e r g u t e n K o m p a k t h e i t, d i e d i e E n t w u r f s th e m a ti k m i t
a u s g r e i f e n d e n T e i l e n b e r ü c k s i c h ti g t . D i e v o r g e s e h e n e F a s s a d e n k o n s t r u k ti o n
b e r ü c k s i c h ti g t m i t i h r e m Ö f f n u n g s v e r h a l t e n d i e Z u o r d n u n g z u d e n
u n t e rs c hi e d lic h e n A n s p rü c h e n a n d ie I n n e nr ä u m e . D ie g e w ä h lt e
A u s s e n w a n d k o n s t r u k ti o n f ü h r t z u e i n e m o p ti m i e r t e n R e s s o u r c e n e i n s a t z , d e r

d u r c h d i e D a u e r h a f ti g k e i t u n d d e n p h y s i k a li s c h e n E i g e n s c h a f t e n z u g e r i n g e m
E n e r g i e v e r b r a u c h u n d U n te r h a l t s k o s t e n f ü h r t . D i e F e n s t e r m i t 3 -f a c h V e r g l a s u n g
u n d e i n a u s s e nlie g e n d e r S o n n e n s c h u t z g e w ä h rle i st e n e i n e n g u t e n s o m m e rlic h e n
w i e a u c h w i n t e r li c h e n W ä r m e s c h u t z .
A b g e s ti m m t a u f d i e N u t z u n g s i n d a u c h d i e O b e r f l ä c h e n . D e r N u t z u n g W o h n e n
u n d G e w e rb e e nt s p re c h e n d w e rd e n ro b u s t e , le i c ht z u re i ni g e n d e O b e rfl ä c h e n fü r
B ö d e n u n d W ä n d e g e w ä h l t , d i e i n H e ll i g k e i t u n d F a r b w a h l d i e v e r s c h i e d e n e n
B e r e i c h e g li e d e r n u n d g l e i c h z e i ti g h ö c h s t e n m a t e r i al ö k o l o g i s c h e n
A n f o r d e r u n g e n g e n ü g e n , s o d a s s e i n g e s u n d e s R a u m k li m a s i c h e r g e s t e l l t w i r d .

U m g e b u n g / G r u n d ris s E G 1:2 0 0 G e b ä u d e i m s t ä d ti s c h e n K o n t e xt
S it u a t i o n s p l a n 1:2 0 0 0

D a s P r o j e k t b i l d e t m i t d e m M ä r k li - H o c h h a u s e i n P a a r, d a s s t ä d t e b a u l i c h i n l e i c h t
u n t e r s c h i e d l i c h e n O r t e n e i n e n S p a n n u n g s b o g e n e r z e u g t, d e m a l l e w e i te r e n

s t ä d t e b a ulic h e n S e t z u n g e n fo lg e n. I n U n k e n nt ni s d e r A u s bild u n g d e s z w e it e n
Tur m s v e r fo lg e n w ir d ie E ig e n st ä n di g ke it d e s A us dr u c k s u n d d e r F o r m g le i c h

e i n e m I n d i v i d u u m . D i e P o s i ti o n u n d d i e H ö h e i m M a s te r p l a n w e r d e n e i n g e h a l t e n

u n d d a s T h e m a d e r A u s kr a g u n g e n w ir d i m P ro je kt a u fg e n o m m e n . D a s H o c h h a us
i s t i n d e r H ö h e g e s t a f f e l t u n d v e r f ü g t ü b e r u n t e r s c h i e d l i c h e T e il e : A u f d e n

u n t e r s t e n Te i l m i t d e m B o d e n a n s c h l u s s , E i n g a n g u n d d e n g e w e r b l i c h e n
N u t z u n g e n f o l g t, m i t e t w a s g r ö s s e r e r A u s d e h n u n g , e i n s c h a f t a r t i g e r Te i l m i t

W o h n u n g e n, di e ü b e r t e ils e in g e z o g e n e B a lk o n e v e r fü g e n. G a nz o b e n bil d e t e in
n o c h w e i t e r a u s k r a g e n d e r Te i l d i e „ K r o n e “, d i e z u s a m m e n m i t e i n e m
z ur ü c k s p rin g e n d e n Te c h nik g e s c h o s s d e n A b s c hl us s b ild e t . D i e p ri m ä r e
c h a r a k t e r i s ti s c h e G e b ä u d e f o r m , d i e i n d e r F e r n s i c h t e i n e n h o h e n
E r k e n n u n g s w e r t h a t , w i r d d u r c h d i e p l a s ti s c h e D u r c h b i l d u n g u n d f e i n e

D e t ai l l i e r u n g d e r F a s s a d e u n t e r s t ü tz t, d i e i n d e r n a h e n W a h r n e h m u n g e i n e
d e ta i l l i e r t e V i e l f a l t b i e t e t.

D ie A u s s e nr a u m g e st a lt u n g f ol gt d e n P ri nz ip ie n d e s M a s t e r pl a n s. D ie
A d r e s s i e r u n g e r f o l g t a n d e r S a n d s tr a s s e a u f d i e F u r t ta l p r o m e n a d e h i n o r i e n ti e r t .
S tr a s s e n s e i ti g w i r d d e r Z u g a n g d u r c h d i e b e i d e n B a u m r e i h e n m i t z w e i h a r t

a u s b i l d e t e n Z u g ä n g e n g e w ä h r l e i s t e t . A u f d e r s tr a s s e n a b g e w a n d t e n S e i t e
v e r b i n d e t e i n e g r ü n e G a r t e n z o n e m i t B ä u m e n m i t d e r F u r t ta l p r o m e n a d e . D i e

V e lo p a r k p lä t z e w e r d e n o ffe n i m A u s s e nr a u m , re s p g e d e c kt i n e i n e m V e l o ke ll e r
m it R a m p e n a c h g e w i e s e n.

M it f ol g e n d e n g e w ä hlt e n pl a n e ri s c h e n F e st le g u n g e n is t e i n e g u t e

W i r t s c h a f t li c h k e i t e r r e i c h b a r :
- g ut e s V e r h ä lt nis v o n G e s c h o s s flä c h e n z u G e b ä u d e v ol u m e n r e s p. N ut zfl ä c h e n,
a u f e i n M i n i m u m r e d u z i e r t e U n t e r g e s c h o s s e, k l e i n e r F u s s a b d r u c k
- e i n f a c h e K o n s t r u k ti o n s d e t a il s
- d i r e k t e L a s t a b tr a g u n g ü b e r a l l e G e s c h o s s e m i t a n g e m e s s e n e n S p a n n w e i te n ;
S k e l e tt b a u m i t a u s s t e i f e n d e m K e r n u n d W ä n d e n ; G e w i c h t e r s p a r n i s d u r c h A u s b a u
m it L e ic h t b a u w ä n d e n
- d u r c h g ä n g i g e , e i n f a c h e V e r t i k al e r s c h l i e s s u n g d e r I n s t a ll a ti o n e n ; w e i t g e h e n d e

S y s t e m tr e n n u n g , w e n i g e E i n l a g e n
- r o b u s t e M a te r i a l i s i e r u n g m i t l a n g e n U n t e r h a l t s z y k l e n

D i e T h e m e n d e s n a c h h a l ti g e n B a u e n s s p i e l e n i n d i e s e m E n t w u r f e i n e
b e s ti m m e n d e R o ll e . I m M i tt e l p u n k t s t e h t d a b ei e i n m ö g l i c h s t e i n f a c h e s Tr a g w e r k ,
d a s d i e g e w ü n s c h t e n N u t z u n g e n i n i h r e r F l e x i b i li t ä t o p ti m i e r t u n d g l e i c h z e i t i g d i e

R e s s o ur c e n s c h o nt , i n s b e s o n d e re b e t re ff e n d M a t e ri a le i ns a t z . D i e s g e s c hi e ht
ü b e r S y s t e m tr e n n u n g u n d o p t i m i e r t e S p a n n w e i t e n . A b g e r u n d e t w e r d e n d i e s e
B e m ü h u n g e n m i t e i n e r g u t e n K o m p a k t h e i t, d i e d i e E n t w u r f s th e m a ti k m i t
a u s g r e i f e n d e n T e i l e n b e r ü c k s i c h ti g t . D i e v o r g e s e h e n e F a s s a d e n k o n s t r u k ti o n
b e r ü c k s i c h ti g t m i t i h r e m Ö f f n u n g s v e r h a l t e n d i e Z u o r d n u n g z u d e n
u n t e rs c hi e d lic h e n A n s p rü c h e n a n d ie I n n e nr ä u m e . D ie g e w ä h lt e
A u s s e n w a n d k o n s t r u k ti o n f ü h r t z u e i n e m o p ti m i e r t e n R e s s o u r c e n e i n s a t z , d e r

d u r c h d i e D a u e r h a f ti g k e i t u n d d e n p h y s i k a li s c h e n E i g e n s c h a f t e n z u g e r i n g e m
E n e r g i e v e r b r a u c h u n d U n te r h a l t s k o s t e n f ü h r t . D i e F e n s t e r m i t 3 -f a c h V e r g l a s u n g
u n d e i n a u s s e nlie g e n d e r S o n n e n s c h u t z g e w ä h rle i st e n e i n e n g u t e n s o m m e rlic h e n
w i e a u c h w i n t e r li c h e n W ä r m e s c h u t z .
A b g e s ti m m t a u f d i e N u t z u n g s i n d a u c h d i e O b e r f l ä c h e n . D e r N u t z u n g W o h n e n
u n d G e w e rb e e nt s p re c h e n d w e rd e n ro b u s t e , le i c ht z u re i ni g e n d e O b e rfl ä c h e n fü r
B ö d e n u n d W ä n d e g e w ä h l t , d i e i n H e ll i g k e i t u n d F a r b w a h l d i e v e r s c h i e d e n e n
B e r e i c h e g li e d e r n u n d g l e i c h z e i ti g h ö c h s t e n m a t e r i al ö k o l o g i s c h e n
A n f o r d e r u n g e n g e n ü g e n , s o d a s s e i n g e s u n d e s R a u m k li m a s i c h e r g e s t e l l t w i r d .

U m g e b u n g / G r u n d ris s E G 1:2 0 0 G e b ä u d e i m s t ä d ti s c h e n K o n t e xt
W o h n u n g s s p ie g e l

Geschoss 1.5 Zi 2.5 Zi 3.5 Zi 4.5 Z i


D i e W o h n u n g s t y p o l o g i e n b i e t e n e i n h o h e s M a s s a n F l e x i b i l i t ä t. S o D a s E rd g e s c h o ss b ie t e t e i n e g ro s s z ü gi g e , a n g e m e s s e n
R G2 1 7. - 2 2 . O G - - 8 - k a n n d e r W o h n u n g e m ix a u fg r u n d d e r V a ria bilit ä t d e r G r u n dri s s e r e p r ä s e n t a ti v e E i n g a n g s h al l e , a n d i e a l s E r w e i t e r u n g e i n S al o n
R G 1 .1 1 0 .-1 3 . O G 2 2 2 2 w ä h re n d d e r P l a n u n g v e r ä n d e rt w e rd e n. D ie W o h n u n g e n w e r d e n m it g r e n z t , d e r al s B i b l i o t h e k z u m A u f e n t h a l t i m I n n e n - u n d A u s s e n r a u m
R G1 3 .- 9 . / 1 4 .-1 6 . O G - 4 4 - L e i c h t b a u w ä n d e n i n d i e m i n i m al n o t w e n d i g e S tr u k t u r e i n g e b a u t u n d e i n l ä d t. D i e E n tf l u c h t u n g u n d d e r F e u e r w e h r z u g a n g k a n n d i r e k t u n d
k ö n n e n l a n g f r i s ti g v e r ä n d e r t, z . B . v e r g r ö s s e r t w e r d e n . m i t w e n i g F l ä c h e b e w ä l ti g t w e r d e n . Z w e i L a d e n l o k al e s i n d z u r
D i e W o h n u n g e n v e r f ü g e n tr o t z k l e i n e n F l ä c h e n ü b e r e i n e g u t e V e r m i e t u n g v o r g e s e h e n . D a s ä u s s e r e L o k al b i e t e t s i c h a l s C a f é m i t
M ö b li e r b a r k e i t u n d B r a u c h b a r k e i t . D i e B ä d e r w e r d e n g e m ä s s d e n A us s e n b e r e ic h a n.
A n s p r ü c h e n d e s B a u h e r r n s e h r g r o s s u n d f l e x i b e l g e b a u t. E s w e r d e n D a s 1. U n d 2 . O b e r g e s c h o s s i st g e m ä s s A u s s c h re i b u n g a ls
C O - W O R K I N G / D i e n s tle is t u n g e n
n u r w e nig e F l ä c h e n f ü r d ie E rs c hlie s s u n g v e r w e n d e t . D i e B a lk o n e C o- W o rk in g - Z o n e , r e s p . B ür ofl ä c h e a u s g e w ie s e n . D i e Typ ol o gie
2
2.O G 414 m a l s P r a xi s - u n d B ü r o r ä u m e u n t e rt eilt s i n d i m R e g e l g e s c h o s s 1 ( 3 .-1 6 . O G ) h a l b e i n g e z o g e n g e s t a l t e t , w a s b ie t e t z w e i F lä c h e n a n, d ie a l s B ür o o d e r P r a x i s g e n u t zt w e rd e n ka n n.
2
(oder 418 m C O - W O R KI N G) d i e B e n ü t z b a r k e i t e r h ö h t . I n d e r K r o n e (1 7. - 2 2 . O G ) v e r f ü g e n d i e D ie R ä u m e e ig n e n sic h a l s o ffe n e C o - W o r ki n g- F lä c h e m it
2
1.O G 418 m C O - W O R KI N G W o h n u n g e n ü b e r e in g e zo g e n e L o g gia s. v e r s c h i e d e n e n n i s c h e n a r ti g e n Z o n e n f ü r d i e a r b e i t s p l a t z b e z o g e n e
2
EG 167 m G e w erb e V e r m i e t u n g m i t g e m e i n s a m e r I n f r a s t r u k t u r.

B lic k i n d e n W o h n u n d E s s b er ei c h i n W o h n u n g s t y p 3

G r u n d r i s s 1 0 .-1 3 - O G G r u n d r i s s 1 7. - 2 2 . O G G r u n d ri s s D G G r u n d ri s s D a c h a u f si c h t

2 x 1.5 + 2 x 2 .5 + 2 x 3.5 + 2 x 4.5 Zi m m er W o h n u n g e n 8 x 3.5 Zi m m e r W o hn u ng e n

G r u n d ri s s 2 . U G G r u n d ri s s 1. O G G r u n d ri s s 2 . O G G r u n d r i s s 3 . - 9 . / 1 4 .-1 6 . O G

C o w orking B ü ro s + P ra xis 4 x 3 .5 + 4 x 2.5 Zi m m er W o h n u n g e n

G r u n d ri s s 1. U G 1: 2 0 0
W o h n u n g s s p ie g e l

Geschoss 1.5 Zi 2.5 Zi 3.5 Zi 4.5 Z i


D i e W o h n u n g s t y p o l o g i e n b i e t e n e i n h o h e s M a s s a n F l e x i b i l i t ä t. S o D a s E rd g e s c h o ss b ie t e t e i n e g ro s s z ü gi g e , a n g e m e s s e n
R G2 1 7. - 2 2 . O G - - 8 - k a n n d e r W o h n u n g e m ix a u fg r u n d d e r V a ria bilit ä t d e r G r u n dri s s e r e p r ä s e n t a ti v e E i n g a n g s h al l e , a n d i e a l s E r w e i t e r u n g e i n S al o n
R G 1 .1 1 0 .-1 3 . O G 2 2 2 2 w ä h re n d d e r P l a n u n g v e r ä n d e rt w e rd e n. D ie W o h n u n g e n w e r d e n m it g r e n z t , d e r al s B i b l i o t h e k z u m A u f e n t h a l t i m I n n e n - u n d A u s s e n r a u m
R G1 3 .- 9 . / 1 4 .-1 6 . O G - 4 4 - L e i c h t b a u w ä n d e n i n d i e m i n i m al n o t w e n d i g e S tr u k t u r e i n g e b a u t u n d e i n l ä d t. D i e E n tf l u c h t u n g u n d d e r F e u e r w e h r z u g a n g k a n n d i r e k t u n d
k ö n n e n l a n g f r i s ti g v e r ä n d e r t, z . B . v e r g r ö s s e r t w e r d e n . m i t w e n i g F l ä c h e b e w ä l ti g t w e r d e n . Z w e i L a d e n l o k al e s i n d z u r
D i e W o h n u n g e n v e r f ü g e n tr o t z k l e i n e n F l ä c h e n ü b e r e i n e g u t e V e r m i e t u n g v o r g e s e h e n . D a s ä u s s e r e L o k al b i e t e t s i c h a l s C a f é m i t
M ö b li e r b a r k e i t u n d B r a u c h b a r k e i t . D i e B ä d e r w e r d e n g e m ä s s d e n A us s e n b e r e ic h a n.
A n s p r ü c h e n d e s B a u h e r r n s e h r g r o s s u n d f l e x i b e l g e b a u t. E s w e r d e n D a s 1. U n d 2 . O b e r g e s c h o s s i st g e m ä s s A u s s c h re i b u n g a ls
C O - W O R K I N G / D i e n s tle is t u n g e n
n u r w e nig e F l ä c h e n f ü r d ie E rs c hlie s s u n g v e r w e n d e t . D i e B a lk o n e C o- W o rk in g - Z o n e , r e s p . B ür ofl ä c h e a u s g e w ie s e n . D i e Typ ol o gie
2
2.O G 414 m a l s P r a xi s - u n d B ü r o r ä u m e u n t e rt eilt s i n d i m R e g e l g e s c h o s s 1 ( 3 .-1 6 . O G ) h a l b e i n g e z o g e n g e s t a l t e t , w a s b ie t e t z w e i F lä c h e n a n, d ie a l s B ür o o d e r P r a x i s g e n u t zt w e rd e n ka n n.
2
(oder 418 m C O - W O R KI N G) d i e B e n ü t z b a r k e i t e r h ö h t . I n d e r K r o n e (1 7. - 2 2 . O G ) v e r f ü g e n d i e D ie R ä u m e e ig n e n sic h a l s o ffe n e C o - W o r ki n g- F lä c h e m it
2
1.O G 418 m C O - W O R KI N G W o h n u n g e n ü b e r e in g e zo g e n e L o g gia s. v e r s c h i e d e n e n n i s c h e n a r ti g e n Z o n e n f ü r d i e a r b e i t s p l a t z b e z o g e n e
2
EG 167 m G e w erb e V e r m i e t u n g m i t g e m e i n s a m e r I n f r a s t r u k t u r.

B lic k i n d e n W o h n u n d E s s b er ei c h i n W o h n u n g s t y p 3

G r u n d r i s s 1 0 .-1 3 - O G G r u n d r i s s 1 7. - 2 2 . O G G r u n d ri s s D G G r u n d ri s s D a c h a u f si c h t

2 x 1.5 + 2 x 2 .5 + 2 x 3.5 + 2 x 4.5 Zi m m er W o h n u n g e n 8 x 3.5 Zi m m e r W o hn u ng e n

G r u n d ri s s 2 . U G G r u n d ri s s 1. O G G r u n d ri s s 2 . O G G r u n d r i s s 3 . - 9 . / 1 4 .-1 6 . O G

C o w orking B ü ro s + P ra xis 4 x 3 .5 + 4 x 2.5 Zi m m er W o h n u n g e n

G r u n d ri s s 1. U G 1: 2 0 0
R e g e lg e s c h o s s G r u n d ris s 1:5 0 F ass a de n a n sich t 1:5 0 F a s s a d e n s c h n itt 1:5 0
R e g e lg e s c h o s s G r u n d ris s 1:5 0 F ass a de n a n sich t 1:5 0 F a s s a d e n s c h n itt 1:5 0
Q u e r s c h n itt A - A 1:2 0 0 L ä n g s s c h nitt B - B 1:2 0 0 A n sic ht O ste n 1:2 0 0 A n sic ht W e ste n 1:2 0 0

Die g es a m te Tra gko n stru ktion d er A nla g e wird in B eton - u n d -Die Erd b eb e n s ch eibe n sin d i m G ru n dris s s o a n g eord n et, d a ss
R ecy clin g beton erstellt. B eto n ist in sein er Ersc h ein u n g ä u s serst Verk ürzu n g en d er D e cke n infolg e S ch w in d en s u n d
vielfältig u n d reic h u n d ka n n ü b er d e n differen zierten Ein satz die Te m p eraturä n d eru n g nich t z u erh eblich en Z w a n g s be a n s pru c h u n g e n
a rch itekto nisc h-rä u m lich e u n d die stru ktu rell-ko n str u ktiv e der D ecke n u n d de s Kern s fü h ren.
B ed e utu n g d e s ein zeln e n G e b ä u d eteils u n terstü tze n. B eto n wird als Die G estaltu n g d er Ko n stru ktion i m A u fris s ist praktisc h affin zur
tra g en d es u n d ra u m bild e n d es M aterial ein g es etzt. B ea n spr u ch u n g. Ö rtlich e Steifig keits u nters chied e w erd e n v er mie d en
(kein e w eich en Z wisc h e n g es ch os s e).

M it ein e m Tra g w a n d- S y ste m i m G e b ä u d ein n ern als Ker n u n d


S c h eib e n la ss en sich die drei Ziels etzu n g en a n die Sta bilitä t, die D er Kern, die S ch eib en u n d die S tützen w erd e n in ein e m steife n
Torsion sverdre h u n g u n d die Z w ä n g u n g en lös e n. Die A u ss en h ülle Ka sten i m U nterg es ch os s ein g es p a n n t. G ru n d sätzlic h wird ein e
w ird m it tra ge n d en, vorf a brizierte n P en d elstützen erstellt, w a s zu Fla ch fu n d atio n m it B o de n platte v orge sc hla g e n. Die gro ss e n 3 .-1 6 . O b e r g e s c h o s s 1 7. - 2 2 . O b e r g e s c h o s s 2 3. O b erg e s c h o s s
ein e m g ü n stige n B a u a bla u f u n d Tra gv erh alte n fü hrt. D u rc h Ein zella ste n d es Kern s u n d der S tü tze n w erd en a uf P fä hle
rü cks prin ge n d e Sc h eib en in d en erste n s ec h s G es ch os se n wird die a b ge ge b e n. D er allfällig e A uftrie b d er B o de n platte
L a st d er F a s sa d e n stützen ele ga n t dia g o n al w eiterg eleitet. D ie d ara u s ( G ru n d w as s ers pie gel) ist zu b erü cksich tig en.
e ntste h e n d e n H oriz on talla ste n kön n e n d urch die je w eilige n D ecke n
a u fg e n o m m en w erd e n.
G u t g es etzte S ch eib e n u n d Kern e g e n eriere n v ern ü n ftig e Die g erin g e A n za hl Vertikalele m en te u n d die glatte D ecke n u ntersic ht
S pa n n w eite n. Die n u r 2 4 c m d ü n n e n Fla ch d ecken erfüllen s ä m tlic h e n f ü h rt zu effizien te n S ch alarb eite n. D er R o h b a u erfüllt s ä m tlic h e
S c h alla nford eru n ge n u n d re d u zieren die v ertikalen u n d h orizo ntale n Bra n ds ch utza nford eru n g en, b esitzt ein e d u rch d a ch te, einfa c h e
Ein wirku n g en erh e blich. Ko n stru ktion u n d ein e ku rze B a u zeit. Dies e Lö su n g ist ä u ss erst
D er Kern u n d die Erd b eb e n sc h eib e n ge n eriert die A u s steifu n g ge ge n w irtsc h aftlic h u n d b e sitzt ein e gros se Flexibilität.
h orizo ntale Ein w irk u n ge n wie W in d u n d Erd be b e n.

Dies e A n ord n u n g erfüllt folge n de drei A n ford eru n g e n: D a s Projekt erfü llt die B e din g u n ge n d er n eu en B ra n d sc h u tzrich tlinien
-F ü r die Sta bilität m ü ss en min d este n s drei Erd b e b en s ch eib en 2 014 d es V K F. Die m ax . Flu ch tw e glä n g en (< 35 m ) u n d die m a x. G F pro
v orh a n d e n sein, d ere n W irk u n gslinie n d ü rfen sich n ic ht in ein e m G es ch os s (< 9 0 0 m 2 pro Tre p p e) w erd e n ein g e h alten. Die Flu cht w eg e
P u n kt s ch n eid e n (Torsion ssteifigkeit) u n d es d ü rfe n h ö ch ste n s z w ei gela n ge n i m E G in s Freie. Die F a ss a d e erfüllt die A nford eru n ge n a n
der drei Erd b e b en sc h eib e n p arallel g erich tet sein. die N u tzu n g e n W oh n u n ge n/ G e w erb e u n d d en G eb ä u d ety p
-F ü r die Ver m eid u n g gros s er Torsio n s b ea n s pru ch u n g a u s W in d H o ch h a u s. Die F eu er w eh rz ufa h rt erfolgt v on d er S a n d stra ss e h er.
( W in dk raftzen tru m ) u n d Erd b e b en ( M a s se n ze ntru m ) ste h e n die Die b a ulich en M a s sn a h m en zu r Verhin d eru n g d es B ra n d ü b ers chla gs
Erd b e b en s ch eib en b ezo g en a u f die W o h n ge sc h o ss e id e al. Die L a ge w erd e n b ei d e n Fe n stern mittels Brü stu n g en u n d b ei B alko n e n u n d
u n d Q u ersc h nitte d er S c h eib e n ge n eriere n d a s S teifigkeitsze ntru m L o g gien m it a u s kra ge n d e n B eto n platte n ge w ä h rleistet. D a n k ein er
( Sc h u b m ittelp u n kt u n d D re h ze ntru m ). F ü r ein e m ini m ale S prin klera nla ge ka n n i m 1. u n d 2 . O G a u f B rü stu n ge n v erzic htet
B ea n spr u ch u n g d er Erd b eb e n s ch eibe n u n d ein e g erin g e w erd e n u n d kö n n en zu d e m N u tz u n gs ein h eite n ü b er 2 0 0 m 2 ge bildet
G e b ä u d etorsio n lie gt d a s W in d kraftze ntru m , M a s se n ze ntru m u n d w erd e n.
Steifig keitsz en tru m n a h e b eis a m m e n. D a s 1. U G v erf ü gt ü ber ein e G F > 9 0 0 m 2 u n d wird ü b er ein e
a u ss en lieg en d e z u sä tzlich e Tre p p e e ntfluch tet. D a s 2 . U G h at ein e
P r i n z i p L ü f t u n g s v e r t e il u n g 3 . 5 / 2 . 5 Z i - W h g P r i n z i p L ü f t u n g s v e r t e il u n g G F < 9 0 0 m 2 u n d b e n ötigt kein e zu s ätzlich e Trep p e. P ri n zi p Tr a g w e r k 2.U ntergesc h oss 1. U n t e r g e s c h o s s Erdgeschoss 1.- 2 . O b e r g e s c h o s s
Q u e r s c h n itt A - A 1:2 0 0 L ä n g s s c h nitt B - B 1:2 0 0 A n sic ht O ste n 1:2 0 0 A n sic ht W e ste n 1:2 0 0

Die g es a m te Tra gko n stru ktion d er A nla g e wird in B eton - u n d -Die Erd b eb e n s ch eibe n sin d i m G ru n dris s s o a n g eord n et, d a ss
R ecy clin g beton erstellt. B eto n ist in sein er Ersc h ein u n g ä u s serst Verk ürzu n g en d er D e cke n infolg e S ch w in d en s u n d
vielfältig u n d reic h u n d ka n n ü b er d e n differen zierten Ein satz die Te m p eraturä n d eru n g nich t z u erh eblich en Z w a n g s be a n s pru c h u n g e n
a rch itekto nisc h-rä u m lich e u n d die stru ktu rell-ko n str u ktiv e der D ecke n u n d de s Kern s fü h ren.
B ed e utu n g d e s ein zeln e n G e b ä u d eteils u n terstü tze n. B eto n wird als Die G estaltu n g d er Ko n stru ktion i m A u fris s ist praktisc h affin zur
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(kein e w eich en Z wisc h e n g es ch os s e).

M it ein e m Tra g w a n d- S y ste m i m G e b ä u d ein n ern als Ker n u n d


S c h eib e n la ss en sich die drei Ziels etzu n g en a n die Sta bilitä t, die D er Kern, die S ch eib en u n d die S tützen w erd e n in ein e m steife n
Torsion sverdre h u n g u n d die Z w ä n g u n g en lös e n. Die A u ss en h ülle Ka sten i m U nterg es ch os s ein g es p a n n t. G ru n d sätzlic h wird ein e
w ird m it tra ge n d en, vorf a brizierte n P en d elstützen erstellt, w a s zu Fla ch fu n d atio n m it B o de n platte v orge sc hla g e n. Die gro ss e n 3 .-1 6 . O b e r g e s c h o s s 1 7. - 2 2 . O b e r g e s c h o s s 2 3. O b erg e s c h o s s
ein e m g ü n stige n B a u a bla u f u n d Tra gv erh alte n fü hrt. D u rc h Ein zella ste n d es Kern s u n d der S tü tze n w erd en a uf P fä hle
rü cks prin ge n d e Sc h eib en in d en erste n s ec h s G es ch os se n wird die a b ge ge b e n. D er allfällig e A uftrie b d er B o de n platte
L a st d er F a s sa d e n stützen ele ga n t dia g o n al w eiterg eleitet. D ie d ara u s ( G ru n d w as s ers pie gel) ist zu b erü cksich tig en.
e ntste h e n d e n H oriz on talla ste n kön n e n d urch die je w eilige n D ecke n
a u fg e n o m m en w erd e n.
G u t g es etzte S ch eib e n u n d Kern e g e n eriere n v ern ü n ftig e Die g erin g e A n za hl Vertikalele m en te u n d die glatte D ecke n u ntersic ht
S pa n n w eite n. Die n u r 2 4 c m d ü n n e n Fla ch d ecken erfüllen s ä m tlic h e n f ü h rt zu effizien te n S ch alarb eite n. D er R o h b a u erfüllt s ä m tlic h e
S c h alla nford eru n ge n u n d re d u zieren die v ertikalen u n d h orizo ntale n Bra n ds ch utza nford eru n g en, b esitzt ein e d u rch d a ch te, einfa c h e
Ein wirku n g en erh e blich. Ko n stru ktion u n d ein e ku rze B a u zeit. Dies e Lö su n g ist ä u ss erst
D er Kern u n d die Erd b eb e n sc h eib e n ge n eriert die A u s steifu n g ge ge n w irtsc h aftlic h u n d b e sitzt ein e gros se Flexibilität.
h orizo ntale Ein w irk u n ge n wie W in d u n d Erd be b e n.

Dies e A n ord n u n g erfüllt folge n de drei A n ford eru n g e n: D a s Projekt erfü llt die B e din g u n ge n d er n eu en B ra n d sc h u tzrich tlinien
-F ü r die Sta bilität m ü ss en min d este n s drei Erd b e b en s ch eib en 2 014 d es V K F. Die m ax . Flu ch tw e glä n g en (< 35 m ) u n d die m a x. G F pro
v orh a n d e n sein, d ere n W irk u n gslinie n d ü rfen sich n ic ht in ein e m G es ch os s (< 9 0 0 m 2 pro Tre p p e) w erd e n ein g e h alten. Die Flu cht w eg e
P u n kt s ch n eid e n (Torsion ssteifigkeit) u n d es d ü rfe n h ö ch ste n s z w ei gela n ge n i m E G in s Freie. Die F a ss a d e erfüllt die A nford eru n ge n a n
der drei Erd b e b en sc h eib e n p arallel g erich tet sein. die N u tzu n g e n W oh n u n ge n/ G e w erb e u n d d en G eb ä u d ety p
-F ü r die Ver m eid u n g gros s er Torsio n s b ea n s pru ch u n g a u s W in d H o ch h a u s. Die F eu er w eh rz ufa h rt erfolgt v on d er S a n d stra ss e h er.
( W in dk raftzen tru m ) u n d Erd b e b en ( M a s se n ze ntru m ) ste h e n die Die b a ulich en M a s sn a h m en zu r Verhin d eru n g d es B ra n d ü b ers chla gs
Erd b e b en s ch eib en b ezo g en a u f die W o h n ge sc h o ss e id e al. Die L a ge w erd e n b ei d e n Fe n stern mittels Brü stu n g en u n d b ei B alko n e n u n d
u n d Q u ersc h nitte d er S c h eib e n ge n eriere n d a s S teifigkeitsze ntru m L o g gien m it a u s kra ge n d e n B eto n platte n ge w ä h rleistet. D a n k ein er
( Sc h u b m ittelp u n kt u n d D re h ze ntru m ). F ü r ein e m ini m ale S prin klera nla ge ka n n i m 1. u n d 2 . O G a u f B rü stu n ge n v erzic htet
B ea n spr u ch u n g d er Erd b eb e n s ch eibe n u n d ein e g erin g e w erd e n u n d kö n n en zu d e m N u tz u n gs ein h eite n ü b er 2 0 0 m 2 ge bildet
G e b ä u d etorsio n lie gt d a s W in d kraftze ntru m , M a s se n ze ntru m u n d w erd e n.
Steifig keitsz en tru m n a h e b eis a m m e n. D a s 1. U G v erf ü gt ü ber ein e G F > 9 0 0 m 2 u n d wird ü b er ein e
a u ss en lieg en d e z u sä tzlich e Tre p p e e ntfluch tet. D a s 2 . U G h at ein e
P r i n z i p L ü f t u n g s v e r t e il u n g 3 . 5 / 2 . 5 Z i - W h g P r i n z i p L ü f t u n g s v e r t e il u n g G F < 9 0 0 m 2 u n d b e n ötigt kein e zu s ätzlich e Trep p e. P ri n zi p Tr a g w e r k 2.U ntergesc h oss 1. U n t e r g e s c h o s s Erdgeschoss 1.- 2 . O b e r g e s c h o s s
Pensimo Management AG / Zwhatt-Areal Regensdorf, Schlussbericht Studienauftrag
22. August 2019

4.4 Gmür & Geschwentner Architekten und Stadtplaner AG

Als Paarfigur bilden die beiden Hochhäuser G und H1 ein städtebauliches Zeichen im neuen Zwhatt-Areal
in Regensdorf. Mit der leicht geringeren Höhe des Hochhaus H1 gelingt es den Verfassern die beiden Ge-
bäude in eine spannungsvolle Beziehung zueinander zu setzen. Durch diese Hierarchisierung entsteht
eine Silhouette, welche die beiden Bauten näher zueinander rücken lässt. Unterstützt wird diese Paarbil-
dung durch das architektonische Motiv der Dreiteilung des Baukörpers, welches gleichsam im Hochhaus
im Baufeld G zu finden ist. Sockel, Körper und Dachgeschoss werden architektonisch ausgebildet und
verleihen dem Gebäude seinen spezifischen Ausdruck.
Der zurückspringende Sockel nimmt die öffentlichen Nutzungen auf. Über die umlaufenden Balkonbän-
der und verschiedene Treppen sind diese direkt mit dem Stadtraum verbunden. Damit öffnet sich das
Gebäude zum Garten hin, welcher als erweiterte Lobby des Hauses verstanden wird. Diese vorgeschla-
gene Vernetzung wird jedoch auf Grund der Verunklärung der Adressbildung aber auch aus funktionalen
wie sicherheitstechnischen Gründen als kritisch beurteilt.

Das Hochhaus ist als Skelettbau konzipiert, welches in den Wohngeschossen mit einem Einsteinmauer-
werk ausgefacht wird. Der murale Charakter der Fassade verleiht dem Gebäude eine, für ein Wohnge-
bäude wohltuende Massivität. Standardisierte Fensterelemente und verputzte Wandscheiben schaffen
ein abwechslungsreiches Fassadenbild, welches mit den farbigen Balkon-Patios ein zusätzliches charakte-
ristisches Merkmal erhält. Die explizite Farbigkeit dieser vorgefertigten Elemente wirkt jedoch im Quar-
tier sehr dominant und steht im Widerspruch zu der von den Verfassern beabsichtigten Paarbildung mit
dem Hochhaus G.

Das Hochhaus schöpft den gesamten Baubereich aus. Um den leicht dezentral gesetzten Erschliessungs-
kern gruppieren sich zwiebelartig Schichten nutzungsneutraler Räume. Die auf Grund der einfachen
Struktur flexibel einteilbaren Grundrisse ermöglichen eine grosse Variabilität in der Gestaltung der ein-
zelnen Geschosse. Die dargestellten, vielfältigen Raumbeziehungen vermögen hingegen nur bedingt zu
überzeugen. Die tief in den Grundriss reichenden Wohn- oder Küchenbereiche werden teilweise nur un-
genügend belichtet, was durch die wechselseitig vorgehängten, raumhohen Balkon-Patios zusätzlich ver-
schärft wird. Aus der grossen Vielfalt der Wohnmöglichkeiten resultieren somit sehr unterschiedliche
Wohnqualitäten, welche nur bedingt zu einem Mehrwert führen.

Ein regelmässiges Stützenraster bildet die Tragstruktur des Gebäudes. Die vorgeschlagene Konstruktions-
weise aus vorfabrizierten und standardisierten Bauelementen sowie dem Einsteinmauerwerk ist Zeichen
für ein einfaches Bauen. Diese Einfachheit vermag hingegen nicht zu überzeugen, da insbesondere in
den Deckenanschlüssen wie auch den Stützenbereichen in der Fassade mit akustisch und baupysikalisch
aufwändigen Anschlussdetails zu rechnen ist. Zudem ist mit der vorgeschlagenen Wandstärke von
36.5cm die Hülle nur unzureichend gedämmt.

Die prägnanten Balkon-Patios sind als Fertigelemente an die Fassade gehängt. Ihre umfassenden Wände
sind geschosshoch, womit sie auch in höheren Lagen geschützt und damit auch nutzbar sind. Durch die
wechselseitige Anordnung entstehen hingegen aber auch unerwünschte Einsichten zwischen den Woh-
nungen. Auf Grund der raumhohen Umfassungswände werden die Balkon-Patios zudem an die Bau-
masse angerechnet, womit das Projekt die für das Baufeld vorgesehene maximale Baumassenziffer über-
schreitet. Diese müsste mit einer reduzierten Baumasse auf der benachbarten Parzelle des „Längsbaus“
kompensiert werden, wodurch dessen Funktion als Lärmschutzbebauung möglicherweise gemindert
wird.

Die Qualität des Projekts besteht in der städtebaulichen Interpretation des Bebauungsplans und der dar-
aus formulierten Beziehung zwischen den beiden Hochhäusern im Zwhatt-Areal. Mit der expliziten Far-
bigkeit wird dem Gebäude jedoch ein Moment der Aufmerksamkeit verliehen, was in der städtebauli-
chen Konstellation der Arealbebauung fremd wirkt. Gleichzeitig vermögen die tiefen Grundrisse trotz ih-
rer Variabilität auf Grund der unzureichenden Belichtung sowie Möblierbarkeit nicht zu überzeugen.
Pensimo Management AG / Zwhatt-Areal Regensdorf, Schlussbericht Studienauftrag
22. August 2019

4.5 Gigon Guyer Architekten AG

Der Beitrag von Gigon Guyer ist ein gläsernes Hochhaus mit umlaufenden Terrassen, in seiner Erschei-
nung stark geprägt von aussenliegenden Sonnenschutzvorhängen. Der Entwurfsgedanke folgt aus der
Basisidee, dem zukünftigen Bewohner des Zwhatt-Areals eine attraktive panoramische Aussicht auf die
grüne Umgebung in Kombination mit hochwertigen und grosszügigen Aussenräumen zu bieten.

Das aussenliegende Tragwerk aus filigranen Stützen bündelt sich V-förmig auf den untersten drei Etagen
und bildet eine umlaufende Kolonnade im Erdgeschoss. Dieser Umgangsraum wirkt einladend, bietet
dem Passanten und Bewohner Schutz vor Wind und Wetter und ermöglicht eine attraktive Nutzung als
Terrasse des Cafés am Zwhatt-Platz.
Die übereck liegende Eingangshalle an der Nordseite ist zur Furttalpromenade und Sandstrasse gerichtet
und bildet eine eindeutige Adresse für alle Bewohner. An der Südseite der Kolonnade wurde die Velora-
mpe gut integriert. Das restliche Erdgeschoss ist flexibel nutzbar; so wird ein Café an der Ostseite und
eine Kita sowie Gewerberäumlichkeiten an der Südseite vorgeschlagen. Das Erdgeschoss ist sehr klar ge-
schnitten und insgesamt gut an die Umgebung angebunden.

Die Gewerberäume im 1. und 2. OG sind stützenfrei sowie modular und können hierdurch sowohl als
grosse Einheit als auch unterteilt genutzt werden. Die Co-Working-Geschosse im 1. und 2. Obergeschoss
erhalten durch die Begrünung der Fassade einen Grünschirm, noch unterstützt durch die nahen Bäume
auf dem Areal.

Die Wohnungen bekommen über den Bäumen freieren Ausblick, der in den unteren Geschossen jedoch
auch zu Einblick vom zukünftigen nahegelegenen «Längsbau» führen wird. Die Wohngrundrisse sind klar
geschnitten und bieten im Ansatz vielversprechende Flexibilität. Viele Zimmer erlauben unterschiedliche
Zuordnungen und ermöglichen so eine positive Variabilität der Nutzungen und Anzahl der Bewohner.
Viele Wohnräume geniessen eine zweiseitige Orientierung.

Auf Nachfrage der Jury, ob Teile der Fassade eventuell geschlossen ausgeführt werden könnten, bekräf-
tigten die Architekten das Konzept der Vollverglasung als einen essenziellen Bestandteil des Entwurfs.
In der Präsentation wurde vom Architekten zudem noch eine Weiterentwicklung der Glasfassade vorge-
schlagen mittels eines vollflächigen Abschlusses der umlaufenden Aussenzone mit raumhohen Glasele-
menten und zusätzlich eines umlaufenden innenliegenden Thermovorhangs entlang der Innenfassade.
Hiermit sollen unter anderem die Folgen der voll verglasten Fassade kompensiert werden.
Diese Weiterentwicklung wirft viele Fragen hinsichtlich des sommerlichen und winterlichen Wärme-
schutzes auf, beispielsweise: Steht ein Thermovorhang an kalten Tagen der Aussicht im Weg? Es entste-
hen ebenfalls Fragen zu den Folgen für die Investitionskosten und nicht zuletzt auch zu den baurechtli-
chen Konsequenzen.

Das anzurechnende Bauvolumen von Hochhaus H wird durch die raumhohen Glaselemente stark ver-
grössert. Dieses bedeutet eine starke Reduktion des noch zugelassenen Volumens für den zu entwickeln-
den «Längsbau» auf demselben Baufeld. Unter anderem könnte seine Wirkung als akustische Wand
nicht mehr zum Tragen kommen.

Der Wohnraum erhält durch die vollständige Verglasung und die damit notwendige Nutzung der Vor-
hänge im Innen- und Zwischenraum eine museale bis theatrale Anmutung; dies dürfte nicht jedem Be-
wohner behagen, was auch hinsichtlich der teils sehr schmalen Balkone in grosser Höhe mit Glas-
brüstung zu befürchten ist.

Die weitreichenden Folgen der Weiterentwicklung zur zweischichtigen, vollverglasten Fassade sind für
die Jury nur im Ansatz abschätzbar und machen eine abschliessende Beurteilung des Projektes schwie-
rig. Die Jury ist der Meinung, dass das Projekt sich letztlich Schwächen erkauft durch diesen Eingriff. Die
Wechselwirkung der sehr individuellen, „bunten“ Nutzung der Bewohner mit der komplett verglasten
Fassade wird für die Erscheinung des Hochhauses und die Bewohnbarkeit nicht positiv bewertet und
kann nicht abschliessend nur durch Sonnenschutz- und Thermovorhänge gelöst werden. Insgesamt ur-
teilt die Jury, dass der formale Aspekt bei diesem Entwurf zu stark die Überhand gewonnen hat.
Baubereich Hochhaus Gestaltungsperimeter Baubereich Hochhaus Gestaltungsperimeter Baubereich Hochhaus Gestaltungsperimeter

Gemeinschaftsraum Gemeinschaftsraum Gemeinschaftsraum

515.25 = +75.0 515.25 = +75.0 515.25 = +75.0

24.OG 24.OG 24.OG


3.40m (2.5i.L.) Wohnen A 3.40m (2.5i.L.) Wohnen A 3.40m (2.5i.L.) Wohnen A

23.OG 23.OG 23.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

22.OG 22.OG 22.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

21.OG 21.OG 21.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B

20.OG 20.OG 20.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen C 2.90m (2.5i.L.) Wohnen C 2.90m (2.5i.L.) Wohnen C

19.OG 19.OG 19.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen D2 2.90m (2.5i.L.) Waschküche D2 2.90m (2.5i.L.) Wohnen D2

18.OG 18.OG 18.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

17.OG 17.OG 17.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

16.OG 16.OG 16.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

15.OG 15.OG 15.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B

Gemeinschaftsraum

14.OG 14.OG 14.OG


Warum in einem Hochhaus in Regensdorf wohnen?
2.90m (2.5i.L.) Wohnen D1
Wohnen im Grünen 2.90m (2.5i.L.) Wohnen D1 2.90m (2.5i.L.) Wohnen D1

- Neues Quartier mit innovativen


13.OG Wohn-/Arbeitsformen und qualitätsvollen Aussenräumen - Das Wohnhochhaus H1 steht mitten in Bäumen umgeben von Gebäuden, das Hochhaus 13.OG 13.OG
2.90 (2.5i.L.) Wohnen D1 2.90 (2.5i.L.) Wohnen D1 2.90 (2.5i.L.) Wohnen D1
- Starke Präsenz der Natur, nahe gelegenes Erholungsgebiet Katzensee G frei am Zhwatt Platz und an der Furttalpromenade.
- Wohnen in der Höhe: hochwertige,
12.OG
2.90m (2.5i.L.)
private Aussenräume, schöne Ausblicke Wohnen A
- Sandstrasse mit Ahorn- und Lindenbäumen in den Infrastrukturstreifen und grünen 12.OG
2.90m (2.5i.L.) Wohnen A
12.OG
2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

- bewaldete Hügel fassen die Landschaft. Vorzonenflächen mit plattenbelegten Übergängen


- Die zwei Wohnhochhäuser sind in Höhe und Volumen gleich, aber in denWohnen
Wohnformen und - Chaussierte Fläche mit Grüninseln und mittelgrossen, mehrstämmigen Kirsch-, Judas- und
11.OG 11.OG 11.OG
2.90m (2.5i.L.) A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

der architektonischer Gestaltung verschieden. Erlenbäume umgibt das Wohnhochhaus dreiseitig.


10.OG 10.OG 10.OG
- Die Dualität der Türme gibt (2.5i.L.)
2.90m dem Quartier eine neue Identität. Wohnen A - nördlicher Platz mit Stühlen dient dem Aufenthalt tagsüber und ist für Feste geeignet. 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

- Weniger städtische Dichte, grössere Ruhe - westlicher Raum zum Längsbau mit Café Aussensitzplätzen, dem Kita Spielplatz und den
09.OG 09.OG 09.OG
- Direkte Verbindungen mit dem
2.90m (2.5i.L.)MIV nach Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und dem
Wohnen B Flughafen, Velohalle Oberlichter 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B

mit der S-Bahn in 20 min. bis zum HB Zürich - südlicher Bereich mit offenen Veloabstellplätzen
08.OG 08.OG 08.OG

Das Projekt reagiert auf die oben genannten Punkte und stärkt deren Qualitäten. - Co-Working Geschosse sind in die Bäume orientiert, Wohngeschosse schauen darüber
2.90m (2.5i.L.) Wohnen D2 2.90m (2.5i.L.) Waschküche D2 2.90m (2.5i.L.) Wohnen D2

07.OG
hinweg. 07.OG 07.OG
2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A
- Vertikale Begrünungen an Drähten entlang den Fassaden vom natürlichen Boden bis zum 461.25 = +21.0

06.OG 2.OG 06.OG 06.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

458.25 = +18.0 458.25 = +18.0 458.25 = +18.0 458.2

05.OG Zhwatt-Platz 05.OG 05.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

04.OG 04.OG 04.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B

03.OG 03.OG 03.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen C 2.90m (2.5i.L.) Wohnen C 2.90m (2.5i.L.) Wohnen C

02.OG 02.OG 02.OG


3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working 3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working 3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working

Lindenbaum
bestehend

Furttalpromenade
01.OG 01.OG 01.OG
3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working 3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working 3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working

Sandstrasse Neuhardstrasse

EG 440.25 = 0.00 440.25 = 0.00 EG EG 440.25 = 0.00


4.00m (3.6i.L.) Eingangshalle Eingangshalle 4.00m (3.6i.L.) Eingangshalle Café/Bar 4.00m (3.6i.L.) Eingangshalle Eingangshalle

1.UG Lager 1.UG 1.UG Lager


3.82m (2.4i.L.) Kellerabteile Kindergarten Heizung 3.82m (2.4i.L.) Kellerabteile Kellerabteile Velo 3.82m (2.4i.L.) Kellerabteile Kindergarten Heizung

Heizung/ Heizung/
2.UG Lager Wärme 2.UG 2.UG Lager Wärme
2.75m (2.4i.L.) Kellerabteile Co-Working Lüftungszentrale Lüftungszentrale -pumen 2.75m (2.4i.L.) Kellerabteile Kellerabteile Kellerabteile 2.75m (2.4i.L.) Kellerabteile Co-Working Lüftungszentrale Lüftungszentrale -pumen

432.00 = - 8.32 432.00 = - 8.32 432.00 = - 8.32


Grundwasser Grundwasser Grundwasser

Corner - Shop
M 1:200 0 1 5 10 20 Querschnitt Längsschnitt

Kirsch-, Judas- und


Erlenbäume

Umseitige Zugänglichkeit steht für ein offenes und lebendiges Haus für alle
- Erdgeschoss springt zurück und schafft umseitig einen Zugangsraum, der die Umgebung ins Gebäude
Frischluft
zufuhr

363_Studienauftrag Hochhaus H1 SC BB 1:200 363_Studienauftrag Hochhaus H1 SC AA 1:200


hineinführt.
Chaussierung
mit Grüninseln

- Der gedeckte Umgangsraum ist an den Eingangsseiten von der Furttalpromenade und Sandstrasse
Aussensitzplätze
Café tiefer als beim Café, der Kinderkrippe und der Velorampe.
Vertikale
Begrünung - grossflächige, vor Ort gegossenen Betonplatten grenzen sich von den chaussierten Umgebungs

Verlauf
1.UG
flächen ab.
2.UG

- Gedeckter Übergangsraum mit Haupteingängen, Sitzbänken, Café-Sitzplätzen, gedecktem Spiel


Gegossene
5 Velo Betonplatten 5 Velo

Längsbau
bereich der Kita, Besucher Veloparkplätzen, Rampe Velohalle, Vorzone Atelier-/Gewerberäume
64.7

37
Sitzbank
- Adresse ist die übereck angeordnete Halle mit Haupteingängen auf zwei Seiten.
Eingangshalle
Briefkästen

5 Velo
54 Chaussierung
mit Grüninseln
- Vorhalle mit Briefkästen und Sitzgelegenheiten, Liftlobby mit angehängtem natürlich belichtetem Raum für
19
LB S L L S LB
H/E

H/E

LW LW
Kinderwagen, Sportgeräte, Spielsachen

S RDA S
Café - Kita mit Aussenbereichen
1.4x1.2

- Atelier-/Gewerberäume mit möglicher, interner Verbindung ins 1.OG


LW
LB

FW
Plattenbelegte 36
LW
LB

Oberlichter
Übergänge
Sitzbank Velohalle

1.4x1.2 Lift- RDA


FB Lobby
H/E
H/E 48.4
Sandstrasse

410 Velos sind wie folgt verteilt:


Zugang
2.1x1.1
Feuerwehrlift Fluchtweg

- Velohalle für 300 doppelparkierte Velos im Untergeschoss, zugänglich über eine Rampe mit Treppe
5 Velo 2.8

4.4
- 110 Kurzzeit- und Besucherparkplätze, verteilt auf den gedeckten Umgang und den südlichen
LW

LW

LW
LB

LB

LB

17.4
S
26.8 S Vorbereich
S/H/E

S/H/E

4.4 H/E H/E Kita


Plattenbelegte 8.0
Übergänge
Gewerbe/ Kiwa-Raum Spielplatz
Atelier Spielgeräte Kita

5 Velo

Optional
Aufgang ins
1.OG

40.7 62.7 26.8

Rampe
Velohalle

Oberlichter
Velohalle
Gemeinschaftsbereiche
Die Gemeinschaftsräume sind Orte der Begegnung und fördern den gegenseitigen Austausch und das
Vertikale
Begrünung
Kirsch-, Judas- und
Erlenbäume
Tot. ca. 400 Velos
(ca.325 gedeckt/ca.75 ungedeckt)

Zusammenleben.

- Aussenraum mit Baumgruppen, Grüninseln und Stühlen für den Aufenthalt über Mittag und Feste
- Umseitig zugänglicher Zugangsbereich
- Café als Begegnungsort mit Aussensitzplätzen
25 Velo 24 Velo 24 Velo

Chaussierung
mit Grüninseln

- Kita mit vorgelagertem, gedeckten Spielbereich und äusserem Spielplatz


- Eingangshalle mit Briefkästen und Sitzbänken

- 2 Waschräume mit je 3 Trocknungsabteilen im 8. und 19. OG, mit grossem Tisch zum Wäsche falten, glätten
und bügeln, Aussenbereich und Sitzgelegenheiten
- Doppelgeschossiger Gemeinschaftsraum mit grosser Terrasse und Küche im 13. und 14.OG

- Begrünter Aufenthaltsbereich auf dem Dach, windgeschützt und überdeckt mit Photovoltaikelemente
FFHS

M 1:200 0 1 5 10 20 Erdgeschoss mit Umgebung

Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf - Hochhaus H1 GIGON / GUYER


Baubereich Hochhaus Gestaltungsperimeter Baubereich Hochhaus Gestaltungsperimeter Baubereich Hochhaus Gestaltungsperimeter

Gemeinschaftsraum Gemeinschaftsraum Gemeinschaftsraum

515.25 = +75.0 515.25 = +75.0 515.25 = +75.0

24.OG 24.OG 24.OG


3.40m (2.5i.L.) Wohnen A 3.40m (2.5i.L.) Wohnen A 3.40m (2.5i.L.) Wohnen A

23.OG 23.OG 23.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

22.OG 22.OG 22.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

21.OG 21.OG 21.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B

20.OG 20.OG 20.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen C 2.90m (2.5i.L.) Wohnen C 2.90m (2.5i.L.) Wohnen C

19.OG 19.OG 19.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen D2 2.90m (2.5i.L.) Waschküche D2 2.90m (2.5i.L.) Wohnen D2

18.OG 18.OG 18.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

17.OG 17.OG 17.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

16.OG 16.OG 16.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

15.OG 15.OG 15.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B

Gemeinschaftsraum

14.OG 14.OG 14.OG


Warum in einem Hochhaus in Regensdorf wohnen?
2.90m (2.5i.L.) Wohnen D1
Wohnen im Grünen 2.90m (2.5i.L.) Wohnen D1 2.90m (2.5i.L.) Wohnen D1

- Neues Quartier mit innovativen


13.OG Wohn-/Arbeitsformen und qualitätsvollen Aussenräumen - Das Wohnhochhaus H1 steht mitten in Bäumen umgeben von Gebäuden, das Hochhaus 13.OG 13.OG
2.90 (2.5i.L.) Wohnen D1 2.90 (2.5i.L.) Wohnen D1 2.90 (2.5i.L.) Wohnen D1
- Starke Präsenz der Natur, nahe gelegenes Erholungsgebiet Katzensee G frei am Zhwatt Platz und an der Furttalpromenade.
- Wohnen in der Höhe: hochwertige,
12.OG
2.90m (2.5i.L.)
private Aussenräume, schöne Ausblicke Wohnen A
- Sandstrasse mit Ahorn- und Lindenbäumen in den Infrastrukturstreifen und grünen 12.OG
2.90m (2.5i.L.) Wohnen A
12.OG
2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

- bewaldete Hügel fassen die Landschaft. Vorzonenflächen mit plattenbelegten Übergängen


- Die zwei Wohnhochhäuser sind in Höhe und Volumen gleich, aber in denWohnen
Wohnformen und - Chaussierte Fläche mit Grüninseln und mittelgrossen, mehrstämmigen Kirsch-, Judas- und
11.OG 11.OG 11.OG
2.90m (2.5i.L.) A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

der architektonischer Gestaltung verschieden. Erlenbäume umgibt das Wohnhochhaus dreiseitig.


10.OG 10.OG 10.OG
- Die Dualität der Türme gibt (2.5i.L.)
2.90m dem Quartier eine neue Identität. Wohnen A - nördlicher Platz mit Stühlen dient dem Aufenthalt tagsüber und ist für Feste geeignet. 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

- Weniger städtische Dichte, grössere Ruhe - westlicher Raum zum Längsbau mit Café Aussensitzplätzen, dem Kita Spielplatz und den
09.OG 09.OG 09.OG
- Direkte Verbindungen mit dem
2.90m (2.5i.L.)MIV nach Zürich, Bern, Basel, St. Gallen und dem
Wohnen B Flughafen, Velohalle Oberlichter 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B

mit der S-Bahn in 20 min. bis zum HB Zürich - südlicher Bereich mit offenen Veloabstellplätzen
08.OG 08.OG 08.OG

Das Projekt reagiert auf die oben genannten Punkte und stärkt deren Qualitäten. - Co-Working Geschosse sind in die Bäume orientiert, Wohngeschosse schauen darüber
2.90m (2.5i.L.) Wohnen D2 2.90m (2.5i.L.) Waschküche D2 2.90m (2.5i.L.) Wohnen D2

07.OG
hinweg. 07.OG 07.OG
2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A
- Vertikale Begrünungen an Drähten entlang den Fassaden vom natürlichen Boden bis zum 461.25 = +21.0

06.OG 2.OG 06.OG 06.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

458.25 = +18.0 458.25 = +18.0 458.25 = +18.0 458.2

05.OG Zhwatt-Platz 05.OG 05.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A 2.90m (2.5i.L.) Wohnen A

04.OG 04.OG 04.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B 2.90m (2.5i.L.) Wohnen B

03.OG 03.OG 03.OG


2.90m (2.5i.L.) Wohnen C 2.90m (2.5i.L.) Wohnen C 2.90m (2.5i.L.) Wohnen C

02.OG 02.OG 02.OG


3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working 3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working 3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working

Lindenbaum
bestehend

Furttalpromenade
01.OG 01.OG 01.OG
3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working 3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working 3.35m (2.95i.L.) Co-Working Co-Working

Sandstrasse Neuhardstrasse

EG 440.25 = 0.00 440.25 = 0.00 EG EG 440.25 = 0.00


4.00m (3.6i.L.) Eingangshalle Eingangshalle 4.00m (3.6i.L.) Eingangshalle Café/Bar 4.00m (3.6i.L.) Eingangshalle Eingangshalle

1.UG Lager 1.UG 1.UG Lager


3.82m (2.4i.L.) Kellerabteile Kindergarten Heizung 3.82m (2.4i.L.) Kellerabteile Kellerabteile Velo 3.82m (2.4i.L.) Kellerabteile Kindergarten Heizung

Heizung/ Heizung/
2.UG Lager Wärme 2.UG 2.UG Lager Wärme
2.75m (2.4i.L.) Kellerabteile Co-Working Lüftungszentrale Lüftungszentrale -pumen 2.75m (2.4i.L.) Kellerabteile Kellerabteile Kellerabteile 2.75m (2.4i.L.) Kellerabteile Co-Working Lüftungszentrale Lüftungszentrale -pumen

432.00 = - 8.32 432.00 = - 8.32 432.00 = - 8.32


Grundwasser Grundwasser Grundwasser

Corner - Shop
M 1:200 0 1 5 10 20 Querschnitt Längsschnitt

Kirsch-, Judas- und


Erlenbäume

Umseitige Zugänglichkeit steht für ein offenes und lebendiges Haus für alle
- Erdgeschoss springt zurück und schafft umseitig einen Zugangsraum, der die Umgebung ins Gebäude
Frischluft
zufuhr

363_Studienauftrag Hochhaus H1 SC BB 1:200 363_Studienauftrag Hochhaus H1 SC AA 1:200


hineinführt.
Chaussierung
mit Grüninseln

- Der gedeckte Umgangsraum ist an den Eingangsseiten von der Furttalpromenade und Sandstrasse
Aussensitzplätze
Café tiefer als beim Café, der Kinderkrippe und der Velorampe.
Vertikale
Begrünung - grossflächige, vor Ort gegossenen Betonplatten grenzen sich von den chaussierten Umgebungs

Verlauf
1.UG
flächen ab.
2.UG

- Gedeckter Übergangsraum mit Haupteingängen, Sitzbänken, Café-Sitzplätzen, gedecktem Spiel


Gegossene
5 Velo Betonplatten 5 Velo

Längsbau
bereich der Kita, Besucher Veloparkplätzen, Rampe Velohalle, Vorzone Atelier-/Gewerberäume
64.7

37
Sitzbank
- Adresse ist die übereck angeordnete Halle mit Haupteingängen auf zwei Seiten.
Eingangshalle
Briefkästen

5 Velo
54 Chaussierung
mit Grüninseln
- Vorhalle mit Briefkästen und Sitzgelegenheiten, Liftlobby mit angehängtem natürlich belichtetem Raum für
19
LB S L L S LB
H/E

H/E

LW LW
Kinderwagen, Sportgeräte, Spielsachen

S RDA S
Café - Kita mit Aussenbereichen
1.4x1.2

- Atelier-/Gewerberäume mit möglicher, interner Verbindung ins 1.OG


LW
LB

FW
Plattenbelegte 36
LW
LB

Oberlichter
Übergänge
Sitzbank Velohalle

1.4x1.2 Lift- RDA


FB Lobby
H/E
H/E 48.4
Sandstrasse

410 Velos sind wie folgt verteilt:


Zugang
2.1x1.1
Feuerwehrlift Fluchtweg

- Velohalle für 300 doppelparkierte Velos im Untergeschoss, zugänglich über eine Rampe mit Treppe
5 Velo 2.8

4.4
- 110 Kurzzeit- und Besucherparkplätze, verteilt auf den gedeckten Umgang und den südlichen
LW

LW

LW
LB

LB

LB

17.4
S
26.8 S Vorbereich
S/H/E

S/H/E

4.4 H/E H/E Kita


Plattenbelegte 8.0
Übergänge
Gewerbe/ Kiwa-Raum Spielplatz
Atelier Spielgeräte Kita

5 Velo

Optional
Aufgang ins
1.OG

40.7 62.7 26.8

Rampe
Velohalle

Oberlichter
Velohalle
Gemeinschaftsbereiche
Die Gemeinschaftsräume sind Orte der Begegnung und fördern den gegenseitigen Austausch und das
Vertikale
Begrünung
Kirsch-, Judas- und
Erlenbäume
Tot. ca. 400 Velos
(ca.325 gedeckt/ca.75 ungedeckt)

Zusammenleben.

- Aussenraum mit Baumgruppen, Grüninseln und Stühlen für den Aufenthalt über Mittag und Feste
- Umseitig zugänglicher Zugangsbereich
- Café als Begegnungsort mit Aussensitzplätzen
25 Velo 24 Velo 24 Velo

Chaussierung
mit Grüninseln

- Kita mit vorgelagertem, gedeckten Spielbereich und äusserem Spielplatz


- Eingangshalle mit Briefkästen und Sitzbänken

- 2 Waschräume mit je 3 Trocknungsabteilen im 8. und 19. OG, mit grossem Tisch zum Wäsche falten, glätten
und bügeln, Aussenbereich und Sitzgelegenheiten
- Doppelgeschossiger Gemeinschaftsraum mit grosser Terrasse und Küche im 13. und 14.OG

- Begrünter Aufenthaltsbereich auf dem Dach, windgeschützt und überdeckt mit Photovoltaikelemente
FFHS

M 1:200 0 1 5 10 20 Erdgeschoss mit Umgebung

Studienauftrag Zwhatt-Areal Regensdorf - Hochhaus H1 GIGON / GUYER


Grundrisse Regelgeschoss Wohnen 1:200

Wohnungen 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2
Sitzungszi. gross 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2 13.2

- Entlang der Fassaden wechseln sich offene Wohn- und Essbereiche mit abgetrennten Zimmer ab.
Wohnungsmix Mietwohnungen
- Die Anordnung erlaubt unterschiedliche Zuordnungen der Zimmer und eine Variabilität der Woh
Anteil Ø Wohnungs- 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
nungsgrössen ohne Änderungen im Layout. Typ Anzahl an Total [%]
Einzel-AP
Vorgabe [%] grösse (HNF) Vorgabe
4.5 Zi.
88.0
4.5 Zi.
88.0
3.5 Zi.
74.0
3.5 Zi.
74.0
3.5 Zi.
74.0
4.5 Zi.
88.0
4.5 Zi.
88.0
4.5 Zi.
88.0
3.5 Zi.
74.0
3.5 Zi.
74.0
3.5 Zi.
74.0
4.5 Zi.
88.0
3.5 Zi.
74.0
3.5 Zi.
74.0
Besprechungs- (85-100) (85-100) (65-75) (65-75) (85-100) (85-100) (85-100) 65-75) (65-75) (85-100) (65-75) (65-75)
(65-75) 65-75)
- Um den Kern sind Küchen und Nasszellen in der Nähe der Schächte sowie die Eingänge angeordnet. Dieser
kojen

FW
FW

FW
FW

FW
FW

FW
FW

FW
FW
Empfang

FW
FW

FW
FW
1.5-Zimmer-Wohnungen 6 4% bis zu 10% 36 m 2 ca. 25-35 m 2
S S S S S S S S S S S S S S
LB S L L S LB 24.6 24.6 1.9 1.9 1.9 1.9 24.6 24.6 24.6 24.6 24.6 1.9 1.9 1.9
1.9 1.9 1.9 24.6 24.6 24.6 24.6 24.6 1.9 1.9 1.9 1.9 24.6 24.6

H/E

H/E
LW LW H/E LW LW LW LW H/E H/E H/E LW LW
LW LW LW H/E LW H/E H/E H/E LW LW
LW LW H/E H/E
14.1 7.4 H/E H/E6.9 14.1 7.4 H/E 6.7 H/E6.9 14.1 14.1 7.5 7.4 6.9
Bereich hat eine abgehängte Decke für die Lüftung.
14.1 7.4 6.9 14.1 7.4 6.9

2.5-Zimmer-Wohnungen 44 29% 28 bis 32% 53 m 2 ca. 45-55 m 2 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1 3.1
- Nutzungsneutrale Zimmer sind als Schlaf-, Aufenthalts- und Arbeitszimmer nutzbar. S RDA Sitzungszi.
unterteilbar S S
RDA RDA
S S S S S
RDA RDA
S
RDA
S S S S
RDA RDA
S S

S
1.4x1.2 1.4x1.2 1.4x1.2 1.4x1.2 1.4x1.2

3.5-Zimmer-Wohnungen 84 56% 45 bis 60% 71 m 2 ca. 65-75 m 2


1.4x1.2 1.4x1.2 1.4x1.2

LW

LW

LW

LW

LW
13.8 13.8 13.8 13.8

LW

LW

LW
FW FW FW 13.8 FW FW FW 13.8 FW FW

- T-förmige Wohnräume haben eine zweifache Orientierung und erlauben den natürlichen Lichteinfall 25.5 25.5 25.1 25.1 25.5 25.5 25.5 25.1 25.5

LW
1.4x1.2 1.4x1.2 1.4x1.2 1.4x1.2 1.4x1.2

LB
2.5 Zi. 1.5 Zi. 1.5 Zi. 2.5 Zi. 1.5 Zi. Gemein
4.5-Zimmer-Wohnungen 16 11% bis zu 10% 88 m 2 ca. 85-100 m 2
1.4x1.2 2.5 Zi. 1.4x1.2 2.5 Zi. 2.5 Zi. 1.5 Zi. 1.4x1.2 2.5 Zi. 2.5 Zi. 2.5 Zi.

LW

LW

LW

LW

LW
in die Tiefe der Wohnung.

LW

LW
FB FB FB FB FB

LB
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49.0 49.0 50.0 50.0 36.0 36.0 36.0 50.0 50.0 50.0 36.0 50.0 schafts

RDA

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(45-55) (45-55) (45-55) (45-55) (25-35) (25-35) (25-35) (45-55) (45-55) (45-55) (25-35) (45-55) raum
2.1x1.1 2.1x1.1 2.1x1.1 2.1x1.1 2.1x1.1

Total Wohnungen 150 100% 66 m2


2.1x1.1 2.1x1.1 2.1x1.1

- Ein Teil der Wohnräume ist mit einer Faltschiebwand abtrennbar und als separates Zimmer nutzbar.

H/E

H/E

H/E

H/E

H/E

H/E

H/E

H/E

H/E

H/E
H/E

H/E

H/E

H/E
H/E H/E

3.5 3.5 3.5 3.5 3.5 3.5 3.5 3.5 3.5 3.5 3.5 3.5
WK
25.1 25.1 56.8 3xTR 25.1 47.8
13.3 13.3 4.5 4.55.6 4.5
5.6 4.55.7 5.7 5.6 4.5
5.6 4.5 4.5 4.5
5.6 4.54.5
5.6 4.5
5.7
5.6 4.55.7 5.65.7 4.5
5.6 4.5
5.6 4.5 4.5 4.5
5.6 6.5
5.6 4.5
5.7 5.7 5.6 4.5
5.6 4.5

LW

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LB

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