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Erste Schritte

Lernen Sie die Arbeitsweise und


die Funktionen von E³.series kennen
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Tel.: 07305/9309-60

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© Copyright 2017, Zuken E3 GmbH


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Lernen Sie die Grundlagen der Bedienung von E³.series kennen ............................................... 1
Starten des Programms .............................................................................................................. 2
Neues oder bestehendes Projekt öffnen ........................................................................................ 2
Die Oberfläche von E³.series ....................................................................................................... 4
Weitere darstellbare Fenster ....................................................................................................... 5
Das Einstellungsmenü ................................................................................................................ 6
Datenbankstruktur einstellen ...................................................................................................... 7
Belegung der Maustasten............................................................................................................ 8
Beispiele für Kontextmenüs ......................................................................................................... 9
Blättern im Projekt................................................................................................................... 10
Ein Überblick über die Symbolleisten .......................................................................................... 12
Tastenkombinationen ............................................................................................................... 14
Lernen Sie die Arbeitsweise und die Funktionen von E³.schematic (in Kombination mit
E³.cable) für die Elektrotechnik kennen................................................................................... 17
Bestehendes Projekt öffnen....................................................................................................... 18
Neues Blatt erzeugen ............................................................................................................... 19
Blattkopftexte eintragen ........................................................................................................... 20
Platzierungs-Hilfslinien einblenden ............................................................................................. 23
Vordefinierte Teilschaltungen verwenden .................................................................................... 24
Symbole zu Bauteilen zuordnen ................................................................................................. 25
Klemmenplan in E³.schematic ................................................................................................... 26
Bereiche bearbeiten, Bauteile platzieren und Verbindungen legen .................................................. 27
Motor über Kabel anschließen.................................................................................................... 30
Kabelzeichnung erstellen (Funktionalität von E³.cable) ................................................................. 33
Platzieren von weiteren Betriebsmittelelementen – online Querverweise ......................................... 39
Attribute ändern ...................................................................................................................... 42
Änderungen an bestehenden Zeichnungen .................................................................................. 42
Änderungen im Klemmenplan .................................................................................................... 45
Hinzufügen von Texten und Grafik ............................................................................................. 48
Textbox verwenden.................................................................................................................. 49
Festlegung von Feldern ............................................................................................................ 50
Suchen und Navigieren im Projekt ............................................................................................. 51
Umschalten zwischen den verschiedenen Ansichts-Modi................................................................ 51
Optionen ein- oder ausblenden. ................................................................................................. 52
Listen und Ausgabedateien ....................................................................................................... 54
Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis ................................................................................................ 55
Einbinden von weiteren Dokumenten ......................................................................................... 56
Blätter drucken ....................................................................................................................... 57
PDF ausgeben ......................................................................................................................... 57
Zeichnung speichern ................................................................................................................ 57
Lernen Sie die Arbeitsweise und die Funktionen von E³.panel für den Schaltschrankaufbau und
die -verdrahtung kennen ......................................................................................................... 59
Bestehendes Projekt öffnen....................................................................................................... 60
Definition von Halteschienen und Kabelkanälen ........................................................................... 63

I
Inhaltsverzeichnis

Bauteile platzieren ................................................................................................................... 64


Verdrahten im Schaltschrank .................................................................................................... 66
3D-Darstellung des Schaltschrankes .......................................................................................... 68
In der 3D-Ansicht mit der Maus navigieren ................................................................................. 69
Schaltschrankbemaßung ........................................................................................................... 71
Verdrahtungsliste ausgeben ...................................................................................................... 71
Lernen Sie die Arbeitsweise und die Funktionen von E³.cable bei der Verkabelung von Geräten
kennen..................................................................................................................................... 73
Bestehendes Projekt öffnen....................................................................................................... 74
Blatt 2 des Projekts öffnen ........................................................................................................ 75
Blattkopftexte eintragen ........................................................................................................... 75
Platzieren von Blöcken ............................................................................................................. 76
Platzieren und verbinden von Bauteilelementen ........................................................................... 76
Aufstecken (Abstecken) von Steckverbindern .............................................................................. 78
Aufbau und Erweiterung von Kabeln ........................................................................................... 78
nderungen an bestehenden Zeichnungen .................................................................................... 79
Hinzufügen von Texten ............................................................................................................. 80
Definition von Kabeln ............................................................................................................... 81
Suchen und Navigieren im Projekt ............................................................................................. 81
Verlegen von Adern ................................................................................................................. 81
Platzieren verschiedener Ansichten von Steckern ......................................................................... 83
Umschalten zwischen den verschiedenen Darstellungs-Modi .......................................................... 84
Listen und Ausgabedateien ....................................................................................................... 85
Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis ................................................................................................ 86
Einbinden von weiteren Dokumenten ......................................................................................... 87
Blätter drucken ....................................................................................................................... 87
Lernen Sie die Arbeitsweise und die Funktionen von E³.cable bei der Verkabelung von
Fahrzeugen kennen ................................................................................................................. 89
Bestehendes Projekt öffnen....................................................................................................... 90
Blatt 1 des Projekts MX-30-german.e3s öffnen ............................................................................ 91
Blattkopftexte eintragen ........................................................................................................... 91
Schaltungsteil zeichnen ............................................................................................................ 92
Aufstecken (Abstecken) von Steckverbindern .............................................................................. 94
Aufbau und Erweiterung von Kabeln ........................................................................................... 95
Verlegen von Adern ................................................................................................................. 96
Definition von Eigenschaften ..................................................................................................... 96
Hinzufügen von Texten ............................................................................................................. 97
Platzieren verschiedener Ansichten von Steckern ......................................................................... 98
Umschalten zwischen den verschiedenen Darstellungs-Modi ........................................................ 101
Suchen und Navigieren im Projekt ........................................................................................... 101
Listen und Ausgabedateien ..................................................................................................... 102
Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis .............................................................................................. 103
Einbinden von weiteren Dokumenten ....................................................................................... 105
Blätter drucken ..................................................................................................................... 105
Symbole und Bauteile erstellen mit dem Bauteileditor von E³.series ..................................... 107
Was ist ein Symbol?............................................................................................................ 108
Was ist ein Bauteil? ............................................................................................................ 108
Vorbereitungen zur Symbolerstellung .................................................................................... 108

II
Inhaltsverzeichnis

Erstellen eines neuen Symbols ................................................................................................ 109


Erstellen eines neuen Bauteils ................................................................................................. 113
Ebenen einstellen .................................................................................................................. 116
Spezielle Bauteile .................................................................................................................. 121
Erstellen eines neuen Steckers ................................................................................................ 122
Erstellen eines neuen Kabels ................................................................................................... 128

III
Erste Schritte

Lernen Sie die Grundlagen der Bedienung


von E³.series kennen
 2017 Zuken E3 GmbH

1
Herzlich willkommen zu den Grundlagen der Bedienung
aller Module von E³.series.

Mit den folgenden Schritten wollen wir Sie mit den Grundlagen der Bedienung aller E³.series Module vertraut
machen und Ihnen zeigen, wie Sie einfach und schnell mit E³.series arbeiten können.

Bitte lesen Sie die Beschreibung sorgfältig durch und bearbeiten Sie mit dem Erlernten die
Anwendungsbeispiele in den anderen Kapiteln.

Viel Spaß bei dieser Einführung.

Starten des Programms

Nach der Installation von E³.series erhalten Sie das E³.series -Logo auf Ihrer Oberfläche.
Durch Doppelklick auf dieses Logo starten Sie die Anwendung.

Sie können E³.series auch über den Befehl:


Start  Alle Programme  Zuken  E3.series 2017  E3.cable starten.

Die Programmoberfläche erscheint beim ersten Start des Programms in den Standard-Einstellungen.

Neues oder bestehendes Projekt öffnen

In E³.series arbeiten Sie immer in einem Projekt. Ein Projekt kann aus beliebig vielen Zeichnungsseiten und
weiteren Dokumenten bestehen. Ein Projekt wird in einer einzigen Datei abgespeichert.

Zum Anlegen eines neuen Projekts verwenden Sie den Befehl


Datei  Neu
oder das entsprechende Symbol.

Zum Öffnen des Projekts verwenden Sie den Befehl


Datei  Öffnen
oder das entsprechende Symbol und wählen ein Projekt aus.

Stellen Sie nun die Oberfläche so ein, dass sie am besten Ihrer Arbeitsumgebung und Arbeitsweise entspricht.
Beim erneuten Aufruf von E³.series wird automatisch die zuletzt gespeicherte Oberfläche eingestellt, wenn
bei Ansicht  Arbeitsbereich-Konfigurationen... die Option Aktuelle Arbeitsumgebung beim Schließen
des Programms speichern aktiviert wurde. Über Wiederherstellen wird die zuletzt gespeicherte
Oberflächeneinstellung wiederhergestellt.

Sie können z.B. das Ausgabefenster schließen oder Symbolleisten einfach verschieben.

2
Das Schließen eines Fensters geht über das Symbol am Fensterrand:
Das Verschieben einer Symbol-Leiste geschieht, indem Sie deren Startteil anklicken und mit gedrückter linker
Maustaste die Symbolleiste verschieben:

Um Symbolleisten ein-, auszublenden, um eigene Symbolleisten zu erstellen oder um die Symbole in den
Leisten zu verschieben oder weitere Symbole neu einzufügen oder zu löschen, verwenden Sie den Befehl
Extras  Anpassen....

Um ein geschlossenes Fenster wieder sichtbar zu machen, aktivieren Sie es im Menü


Ansicht.

3
Um schnell und genau Symbole platzieren und Verbindungen zeichnen zu können, erlaubt Ihnen E³.series
neben dem Mauszeiger ein Fadenkreuz und auf dem Blatt das eingestellte Sichtraster darzustellen.
Hierzu aktivieren Sie einfach die beiden Symbole:

Das Arbeitsraster, das alternative Arbeitsraster sowie das Sichtraster kann jederzeit über die Einstellungen
 Allgemein in beliebiger Feinheit definiert werden.

Die Oberfläche von E³.series

E³.series ist eine reine Windows-Anwendung und somit schnell zu erlernen und einfach zu bedienen:
Drag&Drop, Pick&Place, Cut, Copy&Paste, OLE, und nicht zu vergessen Undo/Redo. Alles, was Sie aus
anderen Windows-Programmen kennen, können Sie auch hier benutzen.

Natürlich ist die komplette Dokumentation als Online-Hilfe vorhanden. Um die Hilfe zu aktivieren, klicken Sie
einfach auf das Symbol unter Hilfe:

Wir beginnen mit der Oberfläche des Programms. Sie besteht aus verschiedenen Fenstern, die
unterschiedliche Sichten auf die interne objekt-orientierte Datenbasis zeigen:

1 Das Projektfenster, in dem alle Blätter und alle Bauteile eines Projekts in einer Baumstruktur dargestellt
sind.

2 Die Arbeitsfläche, in der


die Blätter und
Dokumente des Projektes
bearbeitet werden. 1
2
3 Das Datenbankfenster
zeigt Bauteile und
Symbole der zugrunde
liegenden Datenbank.
3
Das Ausgabefenster, in
4 dem alle Meldungen und
Ergebnisse ausgegeben 5
werden. 4

Das Vorschau-Fenster,
5 in dem die grafische
Vorschau von Blättern
und Bauteilen/Symbolen
ausgegeben wird.

4
Weitere darstellbare Fenster
Weitere Fenster können über das Hauptmenü Ansicht eingeblendet werden

Die Betriebsmitteltabelle, Die Verkabelungstabelle,


in der alle verwendeten in der alle angeschlossenen grafischen
Betriebsmittel gelistet werden. Verbindungen gelistet werden.

Die Anschlusspunkttabelle, Die Blatttabelle, Die Verbindungstabelle,


in der alle verwendeten in der alle verwendeten in dem alle verwendeten
Anschlusspunkte gelistet werden. Blätter gelistet werden. Verbindungen gelistet werden.

5
Das Einstellungsmenü

Im Einstellungsmenü können die unterschiedlichsten Einstellungen für E³.series vorgenommen werden.


Schauen Sie sich das Einstellungsmenü etwas genauer an, um die verschiedenen Möglichkeiten kennen zu
lernen.
Sie finden es unter Extras  Einstellungen.
In diesem Fall wird auf den Schaltplantyp des gerade selektierten Blattes zugegriffen.
In den Einstellungen gibt es besondere Optionen, bei denen die Einstellwerte für die jeweilige Disziplin
(elektrisch, Fluid) getrennt behandelt und abspeichert werden. Diese Optionen sind in den Einstellungen mit
kursiver Schrift gekennzeichnet.

Einstellungen für Elektrik oder Fluid können auch separat aufgerufen werden:
Extras -> Elektrische Einstellungen
Extras -> Fluid Einstellungen

6
Datenbankstruktur einstellen

Die Struktur der E3-Datenbank kann flexibel eingestellt werden. Einige


gängige Strukturen sind darin bereits definiert.
Dazu klicken Sie im Datenbankfenster im Register Bauteil mit der
rechten Maustaste auf den Namen der eingestellten Datenbank und
wählen im angezeigten Kontextmenü den Befehl Baumstruktur.
Wählen Sie nun im Feld Struktur verwenden: die Vorlage Class-
main+Klasse Deutsch aus und bestätigen mit OK.
Ihre Bauteil-Datenbank wird nun hierarchisch strukturiert. Die oberste
Ebene entspricht der Hauptklasse, die nächste Stufe enthält die
jeweiligen deutschen Klassenbezeichnungen.

Wechseln Sie anschließend zum Reiter Symbole und wiederholen Sie


den oben beschriebenen Vorgang mit der Strukturvorlage
Schematyp+Klasse Deutsch.

Um in der Bauteildatenbank nach Bauteilen nicht nur im


Strukturbaum, sondern direkt über die Bauteilattribute
suchen zu können, muss noch das Suchsystem
konfiguriert werden. Dazu klicken Sie mit der rechten
Maustaste in den oberen Bereich des Datenbankfensters
und wählen den Befehl Bauteilsuche konfigurieren... .

Jetzt erhalten Sie alle in der Datenbank vorhandenen


Attribute für Bauteile und können diese für das
Suchsystem verwenden.
Übernehmen Sie die Attribute Bauteilname und
Hersteller auf die rechte Seite des Menüs und
beschriften Sie die Felder entsprechend. Das Attribut
Bauteilname definiert direkt den Namen des Bauteils,
unter dem es in der Datenbank gespeichert ist.

Nach Beenden des Menüs erscheinen die definierten


Felder oberhalb der Baumstruktur im Datenbankfenster
und entsprechend des Suchergebnisses aus den Feldern
wird die Auflistung der Bauteile gesteuert.

7
Während dieser Einführung können Sie beruhigt auch Befehle testen, die hier nicht ausführlich beschrieben
sind. Sollte das Resultat nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, so gibt es jederzeit den Befehl UNDO
(<Strg+Z> oder das Symbol ), um die Aktion wieder rückgängig zu machen.
Sie können den aktuellen Stand der Zeichnung auch zwischenspeichern (Befehl Datei Speichern oder
Speichern unter... oder per Symbol , um dann auf diesem Bearbeitungsstand später wieder aufzusetzen.

Belegung der Maustasten

Für die Arbeit mit E³.series empfehlen wir die Verwendung einer 3-Tasten Maus.
In diesem Fall sind die Maustasten wie folgt belegt:

• Linke Maustaste (selektieren, bewegen und verändern)


Mit einem kurzen Klick selektieren (markieren) Sie ein Element. Durch einen kurzen Klick auf ein
anderes Element wird das vorige inaktiv und das neue Element markiert. Möchten Sie mehrere
Elemente markieren, halten Sie während der Selektion die UMSCHALT-Taste gedrückt.

Wenn Sie die linke Maustaste gedrückt halten und ein Rechteck aufziehen, sind nach dem Loslassen
alle Objekte innerhalb des Rechtecks markiert.

Halten Sie die linke Maustaste auf einem Objekt gedrückt, so wird dieses Objekt markiert und Sie
können es mit gedrückter Maustaste bewegen. Sollen mehrere Objekte gemeinsam bewegt werden,
markieren Sie diese Objekte, wie oben beschrieben, klicken auf ein selektiertes Objekt und bewegen
alle gemeinsam.

Bei Grafikobjekten hat die linke Maustaste noch eine weitere Funktion. Sie können diese Objekte
dynamisch vergrößern oder verkleinern. Markieren Sie dazu die Grafik und ziehen Sie mit gedrückter
linker Maustaste an den Markierungen in die gewünschte Richtung.
Das Objekt wird jetzt, abhängig von der Bewegungsrichtung, vergrößert oder verkleinert. Halten Sie
während der Bewegung die UMSCHALT-Taste zusätzlich gedrückt, so kann das Objekt im richtigen
Größenverhältnis proportional vergrößert bzw. verkleinert werden.

• Mittlere Maustaste (Zoom)


Drücken Sie die mittlere Maustaste und ziehen Sie ein Rechteck auf. Dieser Bildausschnitt wird dann
vergrößert dargestellt. Beachten Sie dazu auch den Abschnitt Bildausschnitt definieren.
Ist Ihre mittlere Maustaste ein Scrollrad, so können Sie auch dynamisch im Blatt zoomen. Hierzu
drücken Sie die Steuerungs-Taste (Strg-Taste) und drehen das Scrollrad nach vorne. Somit erreichen
Sie eine Vergrößerung. Drehen Sie das Rad zurück, wird der aktuelle Ausschnitt verkleinert.

• Rechte Maustaste (Kontextmenü)


Über die rechte Maustaste erreichen Sie das Kontextmenü. Neben allgemeinen Befehlen, die hier zur
Verfügung stehen, befinden sich im unteren Teil des Menüs die Eigenschaften der selektierten
Objekte. Kontextmenüs erscheinen auch in dem Projektfenster und dem Datenbankfenster. Hierzu
einige Beispiele.

8
Beispiele für Kontextmenüs

Sie haben ein neues Projekt, wie oben beschrieben, geöffnet. In diesem Fall
bekommen Sie im Projektfenster ein Kontextmenü angezeigt, das Ihnen alle
verfügbaren Befehle anbietet.

In diesem Fall können Sie zum Beispiel ein Neues Blatt... anlegen.
Im Folgemenü, das erscheint, können Sie direkt die OK-Taste drücken.

Im Datenbankfenster erscheint beim Klick auf den oberen Bereich


das Kontextmenü, um das Datenbankfenster selbst zu
parametrisieren, oder auch eine andere Symbol- oder
Bauteilbibliothek auszuwählen.

Im unteren Bereich ist die aktuelle Auswahl an Bauteilen und


Symbolen in einer Baumstruktur aufgelistet. Hier sind im
Kontextmenü unter anderem Platzierungsbefehle aufgeführt.

Über die Funktionen Neues Bauteil und Bearbeiten wechseln


Sie in den Modus Datenbank-Editor. Dieser wird in einem
gesonderten Kapitel näher beschrieben.

Über Bauteileigenschaften erhalten Sie den in der Datenbank


definierten Stammsatz des selektierten Bauteils.

In der Arbeitsfläche sind die Kontextmenüs dynamisch den Objekten angepasst,


die Sie markiert haben.
Wenn nichts markiert ist, erhalten Sie das Kontextmenü mit den
Standardbefehlen und den Menüpunkt Blatteigenschaften angeboten.

9
Blättern im Projekt

Um in einem Projekt die verschiedenen Seiten zu öffnen, können Sie einfach, sobald ein Blatt geöffnet ist, mit
der „Bild auf“ bzw. „Bild ab“ Taste auf das nächste bzw. vorherige Blatt springen. Das neue Blatt wird hierbei
im Fenster des bisherigen Blattes dargestellt. Mit der „Pos1“-Taste erreichen Sie das erste, mit der „Ende“-
Taste das letzte Blatt des Projekts.

Platzieren Sie jetzt das Bauteil 3RT10152AP02 aus der Klasse Electric - Hauptschütz 3pol.AC; dieser
Schütz besteht aus vier Einzelsymbolen und einer Bauform. Ziehen Sie dazu das Bauteil mit der linken
Maustaste aus der Datenbank auf die Arbeitsfläche.
Jetzt wird das Bauteil aus der Datenbank in das Projekt übernommen. Dabei wird automatisch ein
Betriebsmittelkennzeichen vergeben.
Anschließend platzieren Sie weitere Symbole des Schützes (Spule und Kontakte) aus der Bauteilsicht des
Projektfensters, indem sie einfach mit gedrückter linker Maustaste das Symbol aus dem Betriebsmittelbaum
auf das Blatt ziehen. Symbole, die noch nicht platziert sind, sind im Betriebsmittelbaum gelb, platzierte blau
dargestellt.

Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf einen Anschlusspunkt. Das
Kontextmenü enthält jetzt weitere Menüpunkte.

Neben den Blatteigenschaften werden die Symboleigenschaften und die


Betriebsmitteleigenschaften des Objekts angeboten, dessen Anschlusspunkt Sie
ausgewählt haben.
Der Anschlusspunkt selbst hat ebenfalls Anschlusspunkteigenschaften, die hier
auch aufgeführt sind.

Neben diesen Eigenschaften sind auch weitere mögliche Befehle dazugekommen, die
sich auf das aktuelle Objekt beziehen.

Die Kontextmenüs passen sich also dynamisch an und beziehen sich auf alle
selektierten Objekte.

10
Selektieren Sie jetzt alle platzierten Symbole, indem Sie mit der linken Maustaste ein Rechteck um die
platzierten Symbole aufziehen. Jetzt sind alle Elemente innerhalb des Rechtecks selektiert.

Rufen Sie jetzt das Kontextmenü auf, indem Sie mit der rechten Maustaste auf ein selektiertes Objekt klicken.
Das Kontextmenü enthält jetzt alle möglichen Befehle und Eigenschaften, die auf die selektierten Objekte
anwendbar sind.

In den Folgemenüs der Eigenschaften sind immer alle Eingabefelder ausgefüllt, die bei allen markierten
Objekten identisch sind.
Werden hier Eigenschaften geändert, beziehen sie sich immer auf alle Objekte desselben Typs.

Über die Texteigenschaften können Sie jetzt zum Beispiel für alle markierten Texte neue Eigenschaften
(Schriftart, Schriftgrad, Farbe, ...) vergeben.

11
Ein Überblick über die Symbolleisten

In E³.series sind auf der Oberfläche Symbolleisten angeordnet. Sie enthalten Symbole, über die Befehle auf
markierte Objekte oder auf Objekte eines bestimmten Typs ausgeführt werden können.

Die wichtigsten sind die Symbolleisten Standard, Text, Grafik, Stromlaufplan und Verbindungen.

Die Symbolleiste Standard enthält die wichtigsten Standardfunktionen, wie Neu (neues Projekt erstellen),
Öffnen, Schließen, Speichern, Selektionsmodus, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Einfügen erweitert,
Clipboards anzeigen, Drucken, Hilfe, Rückgängig und Wiederherstellen.

Die Symbolleiste Text enthält Funktionen, die auf Texte ausgeführt werden können.

Mit dem Symbol fügen Sie einen neuen Text ein. Dieser Text bekommt die voreingestellten Werte aus
der Symbolleiste - in diesem Beispiel die Schriftart Arial, die Schrifthöhe 2.5 mm, die Farbe Automatisch, den
Schriftschnitt normal – also nicht fett, kursiv oder unterstrichen und die Textausrichtung links.

Die Symbolleiste Grafik bietet Funktionen an, mit denen verschiedene Grafikelemente erzeugt, parametrisiert
und nachträglich verändert werden können.

Als Grafikelemente werden Linien (Pfeile), Polygone, Rechtecke, Kurven, Kreise und Kreisbögen angeboten.
Sie erkennen die Elemente am jeweiligen Symbol.
In diesem Beispiel bekommt das entsprechende Objekt die voreingestellten Eigenschaften: Farbe
Automatisch, Linienstärke 0.1 mm und Linienart durchgezogen.
Weitere Einstellungen, zum Beispiel Schraffur, sind über das Kontextmenü Grafikeigenschaften einstellbar.
Im Menü Einstellungen  Kategorie Grafik können Schraffuren, Linienarten usw. vordefiniert werden.

Die Symbolleiste Darstellen bietet Funktionen zur Navigation im Plan, zum Platzieren, Löschen und
Markieren von Bauteilen und Symbolen und zur Darstellung des Rasters, Lineals, Fadenkreuzzeigers.
Weiter können Anschlusspunkte von Verbindungsnetzen und offener Linienenden dargestellt werden.

12
Die Symbolleiste Verbindung ist für elektrische Verbindungen ausgelegt. Sie enthält einerseits Befehle, um
eine Verbindung zu erzeugen, andererseits Befehle, um die grafische Verbindungslinie zu parametrisieren.

ermöglicht das Verbinden zweier Anschlusspunkte

ermöglicht das Erzeugen von Mehrfachverbindungen

ermöglicht das Einfügen von Kurvenverbindungen


verbindet alle Anschlusspunkte innerhalb eines Rechtecks vertikal
verbindet alle Anschlusspunkte innerhalb eines Rechtecks horizontal

Verbindungen gegen bzw. im Uhrzeigersinn knicken

Die Verbindung erhält automatisch ein systemgeneriertes Signal


Übernahme von grafischen Verbindungslinien-Parameter beim Anschließen einer
Verbindung an eine bereits bestehende grafische Verbindung

Die Art, wie eine neue Verbindungslinie dargestellt wird, ist voreingestellt.
In diesem Beispiel erhält sie die Farbe Automatisch, die Linienbreite 0.1mm und die Linienart durchgezogen.
Die weiteren Symbole beziehen sich auf die Darstellung offener Aderverbindungen und auf das Löschen von
Verbindungen.

Hier ein Überblick über die Symbole zur Platzierung von Elementen, alle weiteren Symbole werden in den
anderen Kapiteln genauer angesprochen.

Das Symbol platziert einen Aderanzeiger. Ist in einer Verbindungslinie eine Ader verlegt, so wird an
dieser Stelle der Adername dargestellt. Sind in einer Verbindungslinie mehrere Adern verlegt, so zeigt die
Aderanzeige die Anzahl der in der Verbindung enthaltenen Adern an (nur E³.cable). Die Anzahl wird durch ein
führendes Nummernzeichen gekennzeichnet. In einer Verbindung, die mit #6 gekennzeichnet ist, sind also
sechs Adern enthalten.

Das Symbol platziert ein Feld. Ein Feld dient zum Gruppieren von Betriebsmitteln und zur
vereinfachten Darstellung von Betriebsmitteleigenschaften

Das Symbol platziert ein dynamisches Symbol. Ein dynamisches Symbol ist eine Box, die mit einem
Betriebsmittelkennzeichen und mit Anschlusspunkten versehen werden kann

Das Symbol platziert einen Block (nur E³.cable). Ein Block kennzeichnet entweder eine beliebige,
nicht näher beschriebene Funktionseinheit oder enthält Daten einer elektronischen Schaltung.

Das Symbol löscht Symbole oder Bauteile aus der Zeichnung. Sie werden als nicht platzierte
Betriebsmittel im Projektfenster gekennzeichnet (gelb). Soll ein Symbol oder Bauteil vollständig gelöscht
werden, so muss es auch im Projektfenster gelöscht werden.

13
Alle Befehle, die in den Symbolleisten enthalten sind, können auch über die Hauptmenüleiste erreicht werden.
Schauen Sie sich dort einfach einmal um. Die Symbolleisten selbst können auch angepasst werden.
Versuchen Sie es selbst über Extras –> Anpassen..., dort können auch speziell von Ihnen neu erzeugte
Symbolleisten auf Ihre Anforderungen hin zusammengestellt werden.

Tastenkombinationen

Hotkeys sind einfache Tastaturklicks, die es erlauben, häufige Befehle schneller


durchzuführen, ohne durch die Menübäume navigieren zu müssen.
Für Befehle, die bereits programmseitig durch Hotkeys aktiviert werden können, ist
die Definition am rechten Rand der Menüs dargestellt.
Die Einstellungen erreichen Sie z.B. mit der „S“-Taste (engl. Settings), die Ebenen
(engl. Levels) mit „L“.

Mit Ausnahme der ESC-Taste können Hotkey-Kombinationen geändert und neue Tastenkombinationen
können für bestehende Befehle definiert werden.
Über Extras  Anpassen  Tastatur... können neue oder zusätzliche Tastenkombinationen erstellt oder
bereits bestehende geändert werden.

14
Vordefinierte Tastenkombinationen in E³.series

Diese Tastenkombinationen sind in der Standardauslieferung von E³ enthalten.

Menü Befehl Tastenkombination

Datei Neu Strg+N


Datei Öffnen Strg+O
Datei Speichern Strg+S
Datei Speichern unter F12
Datei Drucken Strg+P
Datei Beenden Alt+F4

Bearbeiten Rückgängig Strg+Z / Alt+Rück


Bearbeiten Wiederherstellen Strg+Y
Bearbeiten Ausschneiden Strg+X / UMSCHALT+Entf
Bearbeiten Kopieren Strg+C / Strg+Einfg
Bearbeiten Einfügen Strg+V / UMSCHALT+Einfg
Bearbeiten Einfügen, erweitert Strg+UMSCHALT+V
Bearbeiten Löschen Entf
Bearbeiten Signale der markierten Strg+W
Anschlusspunkte ändern
Bearbeiten Alles markieren Strg+A
Bearbeiten Suchen F3
Bearbeiten Hervorhebung zurücksetzen UMSCHALT+F3

Ansicht Zoom Z
Ansicht Ganze Seite O
Ansicht Zoom anpassen J
Ansicht Ebenen L
Ansicht Aktualisieren F5

Einfügen Letztes Symbol D


Einfügen Bemaßung M
Einfügen Text T
Einfügen Verbindung C

Extras Einstellungen S

Sonstiges Koordinateneingabe P
Sonstiges Drehen R
Sonstiges Drehen in beliebigem Winkel Strg+T
Sonstiges Spiegeln X X
Sonstiges Spiegeln Y Y
Sonstiges Gehe zu Strg+J
Sonstiges Gehe zu Struktur Strg+linke Maustaste
Sonstiges Hilfe F1 / UMSCHALT+?
Sonstiges Umbenennen F2
(teilweise)

15
So, Sie haben nun erfahren, wie schnell, einfach und durchgängig die Bedienung von E³.series ist. Dies war
nur ein erster Überblick, fahren Sie mit den Anwendungsbeispielen in den folgenden Kapiteln fort.

Viel Spaß bei der Arbeit mit

16
Erste Schritte

Lernen Sie die Arbeitsweise und die Funktionen von


E³.schematic (in Kombination mit E³.cable) für die
Elektrotechnik kennen

 2017 Zuken E3 GmbH

17
Herzlich willkommen zu einer ersten Tour
durch die Funktionalität von E³.schematic
- in Kombination mit E³.cable

Mit den folgenden Schritten wollen wir Sie mit den Hauptfunktionen des Programms vertraut machen und
Ihnen zeigen, wie Sie einfach und schnell Stromlaufpläne für die Elektrotechnik erstellen können.
Bitte lesen Sie die jeweiligen Einleitungen zum Kapitel durch und führen dann direkt die beschriebenen
Aktionen aus. Allgemeine Bedienungshinweise entnehmen Sie bitte dem Kapitel 'Grundlagen der Bedienung'.
Am Ende der Tour werden Sie die verschiedenen Funktionen kennen gelernt haben und können dann in Ihren
eigenen Beispielen das Gelernte anwenden.

Viel Spaß bei dieser Einführung.

Bestehendes Projekt öffnen

In E³.schematic arbeiten Sie immer in einem Projekt. Ein Projekt kann aus beliebig vielen Zeichnungsseiten
und weiteren Dokumenten bestehen. Alle Informationen eines Projekts werden in einer einzigen Datei
abgespeichert.

Starten Sie das Programm.


Zum Öffnen des Projekts verwenden Sie den Befehl Datei  Öffnen oder das entsprechende Symbol
und wählen das Projekt „Cooling Water Pump.e3s“ auf dem Installations-Verzeichnis ...\data\pumpe\
aus.

Zuerst stellen wir nun die Projektsprache Deutsch ein, falls noch nicht geschehen.
Über Extras  Einstellungen  Allgemein  Sprache wird die 1. Sprache auf Deutsch eingestellt und mit
<OK> bestätigt.

18
In den folgenden Schritten werden wir dem noch unvollständigen Projekt Schritt für Schritt Blätter, Symbole,
Bauteile, Teilschaltungen, Texte usw. hinzufügen und das Projekt somit vervollständigen.

Neues Blatt erzeugen

Fügen Sie das Blatt am Anfang des Kapitels 03-Stromlaufplan ein.


Öffnen Sie hierzu den Ordner 03-Stromlaufplan im Projektfenster auf der Registerkarte Blatt und klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf das Blatt 8 und wählen Sie den Befehl Neues Blatt... aus.
Im Menü tragen Sie den Blattnamen 7 ein, das Anlagekennezichen =A1, den Ort +S1.MP und wählen das
gewünschte Blattformat DINA3_Electric aus.
Aktivieren Sie noch den Schalter Einfügen vor, damit das neue Blatt vor das Blatt 8 eingefügt wird.
Klicken sie auf „OK“

In der Datenbank können beliebige Blattformate mit unterschiedlichen Blattköpfen und einer freien Einteilung
(z.B. Blattformate nach DIN, überbreite Blattformate oder Ladder-Diagramm für den amerikanischen Markt)
hinterlegt werden.

19
Blattkopftexte eintragen

Die Beschriftung des Blattkopfes erfolgt im Menü Blatteigenschaften..., das Sie aus dem Kontextmenü
aufrufen können. Das Kontextmenü erhalten Sie durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf eine leere
Fläche im Blatt oder auf das Blatt im Blattbaum.

Die Texte werden, abhängig von ihrer Definition, vom selektierten Blatt auf das neue Blatt übertragen.
Überschreiben Sie die Attribute Bezeichnung (1) und Bezeichnung (2) mit den Texten Einspeisung und
Hauptschalter aus der Übersetzungstabelle.
Die Texte werden an den im Blattformat vordefinierten Stellen eingetragen.

Löschen Sie zunächst den Eintrag aus Bezeichnung (1).


Um die Texte aus dem Übersetzungstabelle verwenden zu können, klicken Sie mit einem Doppelklick im
Attribut Bezeichnung (1) in das Eintragsfeld.

Es erscheint die Schaltfläche .


Durch einen Klick auf diese Schaltfläche öffnet sich der Übersetzungstabelle-Dialog.

20
Geben Sie in der Spalte Deutsch im Filterfeld den Text Einspeisung* ein und bestätigen mit <RETURN>.

Anmerkung:
Als Maskenzeichen („Wildcard“) wird das
Kennzeichen * verwendet.

Während der Eingabe wird der * am Ende


angenommen, (sog. Live-Suche).
Haben Sie den gewünschten Eintrag gefunden
geben Sie vor dem Drücken von <RETURN> bitte
den * ein, ansonsten wird exakt ihre Eingabe
gesucht.

Im Filterergebnis wählen Sie den Text aus und bestätigen mit <OK>

Der Text wird mit der ID-Nummer 81 in das Attribut


Bezeichnung (1) übernommen. Die Zeichen &# und
; schließen diese ID ein.

Beim Verlassen der Feldselektion wird der Klartext Einspeisung angezeigt.

21
Fügen Sie im Attribut Bezeichnung (2) auf die gleiche Art und Weise den Text Hauptschalter ein und prüfen
Sie die Einträge Anlagekennzeichen =A1 und den Ort +S1.MP.

22
Platzierungs-Hilfslinien einblenden

Zum einfacheren Platzieren der Teilschaltungen können Platzierungs-Hilfslinien über den Ebenen-Dialog ein-
oder ausgeblendet werden.
Es ist ebenfalls möglich, den verschiedenen Ebenen eigene Namen zu vergeben. Über den Befehl Ansicht
 Ebenen... oder einfach die Taste <L> wird der Dialog geöffnet.

Im folgenden Menü soll nun die Ebene 3 aktiviert werden.

Möglichkeit 1: Die Box in Zeile 3 anwählen.


Möglichkeit 2: Durch Einlesen einer vordefinierten Sichtbarkeits-Datei, die die notwendigen Informationen
bereits enthält.
Dazu wählen Sie den Befehl Konfiguration laden und anschließend die Datei
Placement grid ON_d.vis aus dem Installations-Verzeichnis ...\data .

Nach Beenden des Menüs über <OK> erscheinen dann einige Hilfslinien zum einfacheren Platzieren auf dem
Blatt.

23
Vordefinierte Teilschaltungen verwenden

In der mitgelieferten E³.schematic-Datenbank sind vordefinierte Teilschaltungen gespeichert. Sie können ihr
Projekt um diese vordefinierten Teilschaltungen ergänzen.

Durch die Strukturierung im Datenbankfenster finden Sie leicht die Teilschaltungen. Im


Vorschaufenster wird jede Teilschaltung angezeigt, sobald Sie auf den Namen der
Teilschaltung geklickt haben.
Die vordefinierten Teilschaltungen finden Sie im Datenbankfenster im Ordner
Electric  Teilschaltung

Wählen Sie als erstes die Teilschaltung SUPPLY_00 aus. Durch einfaches Ziehen der
ausgewählten Teilschaltung mit gedrückter linker Maustaste aus dem Datenbankfenster
auf das Blatt, erhalten Sie die Teilschaltung am Mauszeiger und können sie beliebig auf
dem Blatt positionieren. Durch Loslassen der Maustaste platzieren Sie die Teilschaltung
auf dem Blatt. Platzieren Sie die Teilschaltung so, dass die rechten Signalabbrüche auf
den Hilfslinien enden.

Als zweite Teilschaltung wählen Sie FU-COMP_01 und platzieren sie so, dass die offenen Anschlusspunkte
der Verbindungen auf die bereits bestehenden Verbindungen fallen.

In E³.schematic werden die Teilschaltungen intelligent in die Zeichnung eingefügt. Das bedeutet, dass offene
Anschlusspunkte automatisch an vorhandene Verbindungen angeschlossen werden und dass die
Betriebsmittelkennzeichen, sollten sie in der Teilschaltung bereits enthalten sein, geprüft und angepasst
werden. Und das online – d.h. ohne Zeitverzögerung!
Auch werden Verbindungsquerverweise sofort erkannt und eingetragen.

Ruft man mit der rechten Maustaste das Kontextmenü eines Objektes aus der Teilschaltung
FU-COMP_01 auf, z.B. vom Betriebsmittel –A1, und wählt den Befehl
„Gruppe selektieren“ aus, wird die komplette Teilschaltung hervorgehoben.

Durch Teilschaltungen kann ein neuer Stromlaufplan schnell, einfach und vor allen Dingen geprüft, basierend
auf freigegebenen Standards, aufgebaut werden.

24
Symbole zu Bauteilen zuordnen

E³.schematic unterstützt sowohl symbol- als auch bauteilorientiertes Arbeiten.

Was ist ein Symbol? – Ein Symbol ist ein neutrales Schaltungselement, das noch keinem konkreten Bauteil
zugeordnet ist. Symbole können in beliebigen Kombinationen in einem Betriebsmittel verwendet werden. Die
Symbole können frei betextet werden. Erst später, wenn das Betriebsmittel einem definierten Bauteil
zugeordnet wird, werden die Symbole innerhalb des Bauteils geprüft und die Symboltexte (z.B.
Anschlussnamen) automatisch angepasst.

Und was ist eigentlich ein Bauteil? - Ein Bauteil ist im einfachsten Fall eine bereits vordefinierte Anzahl von
Symbolen, die mit Anschlussnummern versehen sind. Bauteile können aber auch schon in der Datenbank mit
Artikelnummer, Hersteller usw. versehen sein.
Der Vorteil von Bauteilen ist, dass bereits von Anfang an Anschlussnummern geprüft werden und eine
Überbelegung des Bauteils oder eine Verwendung von falschen Symbolen ausgeschlossen ist.

In der Teilschaltung SUPPLY_00 sind die Bauteile (Schalter und Klemmen) entsprechenden Bauteiltypen
(Artikelnummern) zugeordnet.
Sollen nun aber die Bauteiltypen geändert werden, so unterstützt E³.schematic Sie hier, indem nur gültige
Bauteiltypen aus der Datenbank angeboten werden.

Zoomen Sie hierzu auf den Bereich auf der linken Seite
des Blattes, in dem sich die Spule -Z1 befindet.
Öffnen Sie nun mit einem rechten Mausklick auf das
Symbol das Kontextmenü und wählen dort den Befehl
Betriebsmitteleigenschaften aus.

Im Reiter Betriebsmittel ist im Feld Bauteil VLT2800-F1B


eingetragen. Klicken Sie nun auf den Pfeil am Ende des Feldes, erscheint nach kurzer Zeit eine Liste aller
Bauteiltypen aus der Bauteildatenbank, die mit den verwendeten Symbolen dieses Betriebsmittels kompatibel
sind.

Wählen Sie nun den Bauteiltyp VLT2800-MSpule aus und beenden das Menü. Dem Betriebsmittel –Q1 wurde
nun der Bauteiltyp VLT2800-MSpule zugeordnet und wenn eine Stückliste erstellt wird bzw. wenn der
Schaltschrankaufbau gemacht wird, wird automatisch das richtige Bauteil verwendet.

Sie können auch anstelle des Pfeils auf die Schaltfläche klicken. Es erscheint nun nicht nur die Liste,
sondern es werden alle Bauteile, strukturiert wie im Datenbankfenster, in einem eigenen Menü ausgegeben.
Es kann nun wie beim Laden eines Bauteils in der Datenbank gesucht werden. Über die Bauteilbeschreibung
kann nun besser entschieden werden, ob es sich um das passende Bauteil handelt.
Die gleiche Aktion führen wir nun bei den Klemmen –XT1 durch. Hier werden wir das allerdings nicht für jede
Klemme einzeln machen, sondern Sie können die ersten drei Klemmen gemeinsam selektieren und dann als
Bauteiltyp 1608620000 verwenden. Für die beiden anderen Klemmen ordnen Sie der Klemme 4 den Typ
1608630000 und der Klemme 5 den Typ 1608670000 zu.
Anstelle der Auswahl der Bauteiltypen aus der Liste können auch die Nummern direkt eingegeben werden.
Dies ist unter Umständen schneller als das Suchen in der Liste.

25
Klemmenplan in E³.schematic

E³.schematic ermöglicht einen Klemmenplan, der einfach, schnell, richtig und vor allem online – also ohne
Zeitverzögerung – dem aktuellen Zeichnungsstand entspricht.
Der Klemmenplan wird über den Befehl Einfügen  Klemmenplan... aktiviert.

Im folgenden Menü wird das Blattformat, die Art der Darstellung, die Seitennummer, auf der gestartet werden
soll und die Klemmleiste, für die der Klemmenplan erstellt werden soll, angegeben.

Wird keine Klemmleiste eingetragen, werden automatisch alle im Stromlaufplan enthaltenen Klemmleisten
gelistet.
Weiter kann angegeben werden, ob die beiden Ziele vom Programm auf die interne und externe Seite verteilt
werden sollen (Autokomprimierung) und nach welchen Kriterien Brücken erzeugt werden sollen.

Wählen Sie als Blattname 101, das Blattformat A3-TPH_N ,die Art der Darstellung, also das Tabellensymbol
TAB-H_N und die Klemmleiste –XT3 aus. Selektieren Sie zudem die Option Anschlusspunktname
(aufsteigend) als Sortierkriterium. Bestätigen Sie mit „OK“.

Es wird erstmalig der Klemmenplan für die Klemmleiste –XT3 erstellt. Ab diesem Zeitpunkt werden
automatisch alle Änderungen, die diese Klemmleiste betreffen, gleichgültig in welchem Fenster sie gemacht
werden, direkt in allen Darstellungen (Stromlaufplan, Klemmenplan, Projektansicht) nachgeführt - ohne eine
zusätzliche Update-Taste zu drücken und ohne Zeitverzögerung.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Blatt und rufen Sie die Blatteigenschaften... aus dem
angezeigten Kontextmenü auf. Dort überschreiben Sie das Attribut Bezeichnung (1) mit dem Text
Klemmenplan –XT3 („Klemmenplan“ stammt aus der Übersetzungstabelle).
Im Attribut Dokumententyp führen Sie einen Doppelklick im Feld Eintrag durch, klicken auf den Pfeil und
wählen aus dem Listenfeld 04-Klemmenplan aus. Bestätigen Sie mit „OK“
Das Blatt wird dadurch automatisch in den Ordner 04-Klemmenplan verschoben.

26
Bereiche bearbeiten, Bauteile platzieren und Verbindungen legen

Öffnen Sie nun Blatt 9, indem Sie im Projektfenster auf der Registerkarte Blatt in das
Rechteck vor dem Blatt 9 klicken.

Wir wollen dort nun noch eine weitere Pumpe anschließen. Dies kann leicht erreicht werden, indem die zweite
Pumpenansteuerung komplett kopiert und vollends angeschlossen wird. Um aber nicht alles automatisch zu
machen, wollen wir nur einen Teil davon durch Kopieren erstellen, den anderen Teil aber manuell aufbauen
und verbinden.

Markieren Sie nun wie im nebenstehenden Bild markierten Teil durch


Aufziehen eines Bereiches mit gedrückter linker Maustaste.
Sollten Sie nicht alle Objekte oder zu viele Objekte selektiert haben, so
können sie mit gedrückter Umschalt-Taste und Selektion über die Maus
die fehlenden Teile noch hinzuselektieren bzw. zu viel selektierte Teile
deaktivieren (die Buchsen des unteren Steckers –X2S sollten mit
selektiert sein, die Stecker von –X2P allerdings nicht).

Drücken Sie nun in der Symbolleiste das Symbol für Kopieren oder
benutzen Sie die von Windows bekannte Tastenkombination Strg+C.
Damit wurden die selektierten Objekte in die Zwischenablage

übernommen und können nun über das Symbol Einfügen bzw. mit
der Tastenkombination Strg+V nochmals eingefügt werden.

Platzieren Sie die kopierten Teile rechts auf dem Blatt. Auch beim Kopieren wird, wie beim Einfügen von
Teilschaltungen darauf geachtet, dass keine Betriebsmittelkennzeichen doppelt verwendet werden bzw. dass
bestehende Bauteile überbelegt werden.

Durch das Aktivieren des Symbols in der Symbolleiste werden die offenen Verbindungen gelb
hervorgehoben.

Über das Kontextmenü Betriebsmitteleigenschaften nun Motorschutzschalter –F10 im Feld


Art/Zählnummer auf –F5 umbenennen.

27
Nun müssen die fehlenden Verbindungslinien verlegt werden. Hierbei handelt es sich um "intelligente"
Verbindungen, da jede dieser Verbindungen bereits unterschiedliche Attribute trägt.
Die manuelle Verbindung ist sehr schnell und einfach verlegt, da Eckpunkte automatisch gesetzt werden. Auch
Wurzelverbindungen, notwendig für eine "verdrahtungsgerechte Darstellung", können einfach, schnell und
flexibel erstellt werden. Um die unterschiedlichen Arbeitsweisen zu zeigen, sollen einige Verbindungen direkt,
andere als „Wurzeln“ angeschlossen werden.

Um die Verbindungen zu legen, aktivieren Sie den Verbindungsmodus, indem Sie einen Doppelklick auf das
Symbol machen. Sie sehen, wie sich der Cursor ändert.

Fahren Sie nun auf das offene Linienende vom


Motorschutzschalter –F5.
Sobald sich der Cursor auf einem möglichen
Anschlusspunkt oder einer Verbindungslinie (auch dort
kann angeschlossen werden) befindet, ändert er wieder
seine Form und Sie können durch einen Klick mit der linken
Maustaste die Verbindung beginnen.
Sollten Eckpunkte in den Verbindungen notwendig sein,
können diese ebenfalls durch einen Klick mit der Maus
definiert werden.
Wenn Sie die Maus bewegen, sehen Sie immer sofort, wie
die Verbindung gezeichnet würde und Sie erkennen auch,
dass Eckpunkte automatisch vom Programm gesetzt
werden. Wenn Sie nun über einem weiteren möglichen
Anschlusspunkt sind, ändert sich die Cursorform wieder
und mit einem Mausklick wird die Verbindung
abgeschlossen.
Fahren Sie nun nach links zum bestehenden Eckpunkt der
entsprechenden Verbindung und schließen Sie die
Verbindung mit einem Klick der linken Maustaste ab.

Da Sie immer noch im Verbindungsmode sind, können auch die beiden fehlenden Verbindungen durch
weiteres Klicken mit der Maus erstellt werden. Beenden Sie den Verbindungsmodus durch Drücken der Esc-
Taste.

Die restlichen fehlenden Verbindungen sollen als Wurzeln, also verdrahtungsgerecht gezeichnet werden.
Wird das Modul E³.panel für die Schaltschrankverdrahtung verwendet, so ist dies nicht unbedingt notwendig,
da dort die Verdrahtung richtig definiert wird, auch wenn die Verdrahtungsreihenfolge nicht eindeutig im
Stromlaufplan vorgegeben ist.

Da die schrägen Verbindungen nicht im bisher verwendeten


Raster von 4mm sitzen, kann mit dem so genannten
„Alternativen Raster“ von 2 mm gearbeitet werden.
Die Einstellung befindet sich direkt unter „Allgemein“.

Dieses „Alternative Raster“ wird mit der Strg-Taste aktiviert.

28
Während des Verbindens werden standardmäßig immer rechtwinklige Verbindungslinien gezogen. Sollen
schräge Verbindungen gezeichnet werden, so kann das durch Drücken der Umschalttaste
(„Großschreibung“) erreicht werden.
Für die Wurzelverdrahtungen wechseln Sie wieder in den Verbindungsmodus. Klicken Sie die erste offene
Verbindungslinie am Schütz –Q6 an und fahren Sie bis kurz vor den Zielpunkt an der linken Verbindung,
drücken die Strg-Taste und klicken dort mit der linken Maustaste, um den Eckpunkt zu erhalten. Drücken Sie
nun zusätzlich die Umschalttaste und fahren nach unten auf die Verbindungslinie. Sie sehen, wie die schräge
Verbindung entsteht und schließen Sie die Verbindung ab. Führen Sie die gleichen Schritte auch für die
restlichen beiden Verbindungen aus.

Das fehlende Bauteil für unsere Schaltung, die dritte Pumpe, muss nun platziert werden.
Öffnen Sie im Datenbankfenster in der Registerkarte Bauteil im Ordner Electric -
Motor das Bauteil K21R-160-L8 und platzieren den Motor (erstes Element des Bauteils)
durch Ziehen auf die gewünschte Stelle auf dem Blatt.
Auch hier wird das Element, sobald es im Datenbankfenster angeklickt wird, im
Vorschaufenster angezeigt und Sie erkennen, ob Sie das gewünschte Symbol gefunden
haben.
Durch Platzieren eines Elementes des Bauteils wird das gesamte Bauteil in die
Zeichnung geladen und bekommt automatisch ein Betriebsmittelkennzeichen
(-M3). Im Projektfenster in der Registerkarte Betriebsmittel haben Sie die ständige
Kontrolle über alle verwendeten Betriebsmittel.

Über das Kontextmenü Betriebsmitteleigenschaften kann dann der Funktionstext Pumpe 3 in das Attribut
Funktion eingetragen werden. Dieser Text erscheint dann automatisch unterhalb des Motorsymbols.

29
Motor über Kabel anschließen

Um den Motor über ein Kabel anzuschließen, müssten nun eigentlich die Stecker, die das Kabel mit dem Motor
auf der einen Seite und mit dem Stecker auf der Schaltschrankseite verbinden, platziert, die Verbindungslinien
gezeichnet und das Kabel aufgelegt werden. Viele dieser Arbeiten nimmt Ihnen E³.schematic bereits ab.
So reicht es aus, dass die Verbindung gezeichnet wird. Da sowohl Motor als auch Stecker bereits in der
Bauteildatenbank definiert haben, dass diese über einen passenden Gegenstecker angeschlossen werden
müssen, wird dieser jeweils automatisch eingefügt. Die Verbindungslinien müssen auch nicht einzeln verlegt
werden. Hierzu kann das automatische Verbinden innerhalb eines Bereiches verwendet werden. Der Befehl
bewirkt, dass alle untereinander liegenden Verbindungspunkte innerhalb des definierten Bereichs, die noch
nicht angeschlossen sind, automatisch miteinander verbunden werden. Sind im Bereich bereits Verbindungen
enthalten, so werden auch diese mit bearbeitet.

Über den Befehl Einfügen  Autom. Verbindung  Im Bereich Vertikal oder direkt über das Symbol:

Ziehen Sie ein Rechteck über den Stecker und den Motor. Nach Loslassen der Maustaste werden automatisch
die passenden Stecker und die Verbindungslinien eingefügt.

Nachdem nun alle Stecker eingefügt sind, selektieren Sie zuerst einen Kontakt des Steckers –X2S1, rufen
per Kontextmenü die Betriebsmitteleigenschaften auf und ändern Art/Zählnummer des Steckers in –X3S.
Anschließend wiederholen Sie diesen Vorgang mit dem Stecker –X5 und ändern dessen Art/Zählnummer in
–X3P.
Zuletzt ändern Sie noch vom Motor-Anschlussstecker –X4 dessen Art/Zählnummer in –XS3.

Die noch überflüssigen Informationen werden nun ausgeblendet.


Markieren Sie hierzu die rechten drei Kontakte der Stecker –XS3 (Mehrfachauswahl) und rufen Sie das Menü
Symboleigenschaften aus. Dort sehen Sie alle Texte und Attribute, die zu den gewählten Symbolen gehören.
Durch die Box vor jedem Attribut kann angegeben werden, ob die Information angezeigt werden soll. Durch
abwählen der Box löschen Sie die Anzeige dieser Texte.
Vergleichen Sie Ihre Zeichnung mit der Abbildung.

30
Nun müssen die Adern eines passenden Kabels den bereits vorhandenen Verbindungslinien zwischen den
beiden Steckern zugewiesen werden.

Suchen Sie das passende Kabel in der Bauteildatenbank


Ordner: Electric - Kabel
Kabel: Servo-700-4G2.5),
Selektieren Sie die Adern 1 bis GNYE (Umschalt-Taste) und rufen im Kontextmenü den Befehl Adern
fortlaufend verbinden auf. Anschließend ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste die selektierten Adern
über die zuvor erzeugten Verbindungslinien.

Über das Kontextmenü Gehe zu  Gehe zu Struktur auf einer Verbindungslinie wechseln Sie automatisch
ins Projektfenster Registerkarte Betriebsmittel zum erzeugten Kabel.

Selektieren Sie das Kabel –W1 (grünes Icon) und rufen dort aus dem Kontextmenü die
Betriebsmitteleigenschaften auf. Ändern Sie nun die Art7Zählnummer des Kabels in –W3, das
Anlagekennzeichen in =A1 und das Ortskennzeichen in +Tank1.
Die Vorzeichen (-, =, +) müssen nicht eingegeben werden, diese werden automatisch vervollständigt.

31
Da an der ersten Ader nicht nur der Adername, sondern auch die Bezeichnung des Kabels ausgegeben
werden soll, muss die Ausgabe aktiviert werden.

Selektieren Sie hierzu das Adersymbol der ersten Ader und wählen den Befehl Symboleigenschaften. Dort
aktivieren Sie die beschriebenen Checkboxen und beenden das Menü.

Sie sehen sofort, dass nun zusätzlich zum Adernamen auch die Kabelbezeichnung erscheint.

Sie können die Verbindungen einfach kontrollieren, indem Sie mit der rechten Maustaste auf eine der
Verbindungen zum Motor klicken und im Kontextmenü den Befehl Verbindungseigenschaften auswählen.
In diesem Menü können nun alle Eigenschaften der Verbindung betrachtet bzw. auch geändert werden.
Klicken Sie auf die Registerkarte Kabel/Adern, so erhalten Sie eine Übersicht des Kabels. Öffnen Sie die
Kabel und sehen dort sofort, welche Ader an welchem Bauteil/Anschlusspunkt angeschlossen ist.

32
Kabelzeichnung erstellen (Funktionalität von E³.cable)

An dieser Stelle wollen wir nun einen kurzen Ausflug in den Bereich der Kabeldokumentation machen. Hierbei
wird das Kabel mit den daran angeschlossenen Steckern in weiteren Ansichten dargestellt. Diese Funktionen
sind allerdings in dem Modul E³.schematic nicht enthalten, hierzu wird die Funktionalität von E³.cable
benötigt. Jedoch zeigt das Beispiel sehr gut, dass auch die Funktionalität von E³.cable nicht nur für die reine
Verkabelung und die Darstellung von Kabelbäumen, sondern auch für die Kabeldokumentation im
Maschinenbau verwendet werden kann.
Mit den Funktionen von E³.schematic kann jedes Kabel als Auswertung in verschiedenen Ausprägungen und
mit verschiedenen Informationen dargestellt werden. Mit der Funktionalität von E³.cable kann zusätzlich das
Kabel mit den Steckern grafisch als weitere Ansichten dargestellt werden. Hierbei ist auch wieder die
objektorientierte Funktionalität von E³.series von Vorteil, da sich auch hier, wie beim Klemmenplan, alle
Änderungen, egal wo sie gemacht werden, sofort in allen Ansichten auswirken, ohne dass irgend ein Update
notwendig ist.

Die Kabelzeichnung wird auf einem eigenen Blatt erstellt. Legen Sie also
ein neues Blatt an. Hierzu öffnen Sie den Ordner 05-Kabelplan im
Projektfenster auf der Registerkarte Blatt, klicken mit der rechten
Maustaste auf das Blatt 40 und wählen den Befehl Neues Blatt... aus. Im
Menü tragen Sie den Blattnamen 41 ein. Bestätigen Sie mit „OK“.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das neu erstellte Blatt und rufen
die Blatteigenschaften... aus dem angezeigten Kontextmenü auf. Dort
ändern Sie das Attribut Bezeichnung (1) zu Kabelplan –W3. Zudem
definieren Sie =A1 +Tank1.

Da nun die Hilfslinien auf dem Blatt, die vorher eingeblendet wurden (Abschnitt: Platzierungs-Hilfslinien
einblenden) nicht mehr notwendig sind, blenden Sie diese wieder aus. Deaktivieren Sie hierzu einfach wieder
die Ebene 3 für Symbolgrafik im Ebenen-Menü (Taste „L“).

Um nun vom Kabel –W3=A1+Tank1, das wir im vorherigen Schritt verwendet haben, einen Kabelplan zu
erstellen, verwenden Sie folgende Arbeitsschritte:

Wechseln Sie im Projektfenster auf die Registerkarte Betriebsmittel und suchen Sie das Kabel mit dem
Namen -W3 =A1+Tank1
Im Kontextmenü auf dem Kabel wählen Sie den Befehl Neue Betriebsmittel-Ansicht platzieren....

33
Es erscheint für jeden Stecker, der an diesem Kabel angeschlossen ist, ein Menü, in dem die Darstellung des
Steckers in der neuen Ansicht ausgewählt werden kann. In unserem Beispiel sind es zwei Stecker, es können
aber natürlich auch mehrere Stecker sein, die an einem Kabel/Kabelbaum angeschlossen sind.

Für die erste Ansicht der Stecker wollen wir die Gesamtansicht
des Steckers platzieren.
Wählen Sie in dem Bereich Platzieren als die Option
Komplettes Betriebsmittel aus.
Als Symbol, das den Stecker repräsentiert, wählen Sie aus den
definierten Symbolansichten den Namen HTS-HE-4-P010SV
aus.
Mit dem Befehl Platzieren beenden Sie das Menü und das
ausgewählte Symbol erscheint am Fadenkreuz und kann mit
einem Klick mit der linken Maustaste platziert werden.
Wählen Sie den linken oberen Blattbereich.

Danach erscheint automatisch das Menü für den nächsten Stecker des Kabels.

Wählen Sie hier als Symbol die HTS-HE-4-S010SV aus und beenden Sie das
Menü mit der Taste Platzieren.

Bevor Sie allerdings das Symbol platzieren, soll es noch an der Y-Achse
gespiegelt werden. Öffnen Sie hierzu (während das Symbol am Cursor hängt)
das Kontextmenü durch Betätigen der rechten Maustaste und wählen den
Befehl An Y-Achse Spiegeln aus.

Sie sehen sofort, dass sich das Symbol nun verändert hat, also gespiegelt am Cursor hängt. Es kann nun
platziert werden.

Alle Symbole, die im Menü unter definierte Symbolansichten erscheinen, werden bereits in der Datenbank
zum Stecker definiert und so kann bei der Auswahl kein Fehler auftreten.

34
Zu der Gesamtansicht der Stecker sollen nun auch noch die einzelnen Pins mit ihren Adern angezeigt
werden. Hierzu wird eine neue Ansicht des gleichen Kabels aufgerufen (W_ST). Den zweiten Stecker (W_BU)
spiegeln Sie wieder an der Y-Achse, bevor Sie ihn platzieren.

Um auch in der Ansicht zu sehen, welche Adern des Kabels an welchen Pins der Stecker
angeschlossen sind, schalten Sie die Aderlogik durch Drücken des Symbols Ader-Logiklinien ein.

35
Als dritte Ansicht des Kabels soll nun noch die Belegung der Stecker als Tabelle dargestellt werden. Rufen
Sie eine weitere Ansicht des Kabels auf und wählen als Symbol für beide Stecker TABWIRE3 aus. Auch hier
wird die Tabelle des zweiten Steckers vor dem Platzieren an der Y-Achse gespiegelt.

In der Tabelle werden automatisch


verschiedene Informationen
angezeigt. Die Ausgabe wird
zusammen mit dem Symbol in der
Symbolbibliothek definiert.
In unserem Beispiel wird sofort das
Signal auf dem Steckerpin, das
Betriebsmittel mit Anschlussname auf
der anderen Seite der Ader, das
angeschlossene Kabel mit der Ader
und der Querverweis zum
Originalsteckerpin in der Tabelle
ausgegeben.

Verbinden Sie die beiden Komplettstecker mit einer elektrischen Verbindung. (Hotkey „C“). Da diese
Verbindungslinie das gesamte Kabel darstellt, soll sie etwas dicker gezeichnet werden. Hierzu selektieren Sie
die Linie und wählen über das Linienbreitensymbol für die Verbindungslinien eine andere Linienstärke aus
(z.B. 2 mm).

36
Um zu sehen, um welches Kabel es sich handelt und welche Adern verwendet werden, platzieren Sie noch
ein Vorlagensymbol auf der Verbindungslinie. Das Symbol selbst definiert, welche Informationen mit welchen
Texteigenschaften dargestellt werden.
Schalten Sie hierzu in dem Datenbankfenster auf die Registerkarte Sonstiges und platzieren aus dem Ordner
Sonst_Attributanzeige das Symbol CabAndCoreName_hori auf der Verbindungslinie. Die Texte können
nun einfach an die gewünschte Stelle verschoben bzw. die Texthöhe angepasst werden.

Auch bei der Einzelpindarstellung können die Pins verbunden und die Adern dargestellt werden. Dazu wählen
Sie zunächst den Befehl Einfügen -> Autom. Verbindung -> Im Bereich Horizontal (oder nutzen Sie das
entsprechende Symbol) und ziehen mit dem Cursor ein Rechteck um die zu verbindenden Pins.

Anschließend können Sie durch einen Doppelklick auf das Symbol in den Adernanzeigemodus wechseln
und durch Ziehen quer über die Verbindungslinien, mit gedrückter linker Maustaste, die Attributanzeiger auf
die Verbindungen platzieren. Beenden Sie den Adernanzeigemodus durch Drücken der ESC-Taste.

Bevor wir fortfahren, deaktivieren Sie zuerst noch die Anzeige der Aderlogik durch erneutes Klicken auf die
entsprechende Schaltfläche .

Auf diese Art kann schnell und einfach, und vor allem fehlerfrei, eine Kabelzeichnung erstellt werden. Der
Vorteil hierbei ist, wie auch schon eingangs des Kapitels erklärt, dass Änderungen, egal wo sie im Projekt
durchgeführt werden, sofort auf allen Ansichten automatisch angepasst werden.
Natürlich können noch beliebige Informationen, die zur Fertigung des Gesamtkabels bzw. des Kabelbaums
benötigt werden, jederzeit zum Projekt und zu den einzelnen Objekten hinzugefügt und für jede beliebige
Auswertung, Liste und Schnittstellendatei verwendet werden.

37
Wie ein komplettes Kabelblatt aussehen kann, sehen Sie in unserem Beispielprojekt, wenn Sie die Seite 40
öffnen. Hier sind alle Drähte des Kabels mit ihren Abschirmungen dargestellt und es wurden noch weitere
Attribute dem Kabel hinzugefügt.

38
Platzieren von weiteren Betriebsmittelelementen – online
Querverweise

Durch das Einfügen einer weiteren Pumpe auf Blatt 9 und deren Ansteuerung wurden auch zwei weitere
Schütze in unser Projekt geladen und auch bereits einige Kontakte davon verwendet. Es handelt sich um die
Schütze –Q6 und –Q7, die durch das Kopieren der Teilschaltung eingefügt wurden.
Hierzu müssen jetzt auch noch die Spulen dieser Schütze angeschlossen werden. In diesem Beispiel können
wir sehr schön die Online-Querverweise und auch Teile der SPS-Funktionen von E³.schematic sehen.

Öffnen Sie hierzu Blatt 13 aus dem Ordner 03-Stromlaufplan in der Registerkarte Blatt im Projektfenster
durch Doppelklick auf das Blattsymbol oder durch einfaches Anklicken der Box vor dem Blattsymbol. Sie sehen
hier schon die Ansteuerungen der anderen „Pumpenschütze“. Die neuen Schütze sollen auf die gleiche Weise
angeschlossen werden.

Hierzu öffnen Sie im Projektfester in der Registerkarte Betriebsmittel


die beiden Betriebsmittel –Q6 und –Q7 durch einen Klick auf das Plus-
Zeichen vor dem Betriebsmittelsymbol.
Sie sehen jetzt alle Symbole, die zu den jeweiligen Betriebsmitteln
gehören. Diejenigen Symbole, die bereits im Projekt platziert sind,
sind blau gekennzeichnet, die noch freien Symbole sind mit gelb
markiert.
Wählen Sie nun jeweils die beiden ersten Symbole jedes
Betriebsmittels (den Kontaktspiegel und die Spule) durch
Mehrfachauswahl (halten Sie hierzu die Strg-Taste gedrückt, solange
Sie durch einen Klick das Symbol auswählen) und wählen aus dem
Kontextmenü (Klick mit der rechten Maustaste) den Befehl
Nacheinander platzieren.

Sie halten nun die Symbole nacheinander am Cursor und können sie in
der abgebildeten Position platzieren.

Da nur die noch nicht platzierten Elemente ausgewählt und platziert


werden können, kann es auch nie zu einer Doppelverwendung von
Elementen eines Betriebsmittels kommen.

In der Standarddatenbank sind Spule und Kontaktspiegel als getrennte


Elemente definiert. Dadurch können diese flexibel an beliebiger Stelle,
auch getrennt voneinander, platziert werden. Sie können aber auch
jederzeit die Spule und den Kontaktspiegel als ein Element in der
Datenbank definieren, um so durch Platzieren der Spule automatisch
auch den Kontaktspiegel zu erhalten.

Beispiele für solche „zusammengesetzten Symbole“ finden Sie zum Beispiel bei den Motorschutzschaltern.
Hier sind die Hauptkontakte und die Querverweise zu den Hilfskontakten als ein Symbol gezeichnet.

39
Nun fehlen noch die beiden SPS-Ausgänge.

Diese platzieren Sie auf die gleiche Art wie eben. Wählen Sie hierzu aus dem Betriebsmittel –A2.2 zwei freie
OUTPUT- Symbole und platzieren diese oberhalb der Spulen.
Um das passende Symbol schnell im Betriebsmittelbaum zu finden, wird sobald das Symbol markiert wird,
dieses sofort im Vorschaufenster angezeigt. Zusätzlich werden noch die Anschlusspunktnamen nach dem
Symbol in Klammern ausgegeben. Damit hat der Anwender auch schon einen guten Überblick, welches
Element eines Betriebsmittels er sich ausgesucht hat, ohne auf die Grafik schauen zu müssen.
In unserem Beispiel werden die beiden SPS-Ausgänge mit den Anschlusspunktnamen 37 und 38 ausgewählt.
Selektieren Sie beide Ausgänge, rufen mit einem Rechtsklick das Kontextmenü aus und wählen daraus den
Befehl Nacheinander platzieren. Platzieren Sie die Symbole entsprechend des Beispiels.

Wie Sie erkennen können, werden an den Ausgängen sofort die Adresse und die Funktion eingetragen. Dies
kommt daher, dass diese Informationen bereits beim SPS-Übersichtssymbol, das auf Blatt 11 bereits platziert
und ausgefüllt ist, eingetragen wurden. Über die SPS-Funktionen von E³.schematic werden diese
Informationen auch sofort auf die einzelnen Ein-/Ausgangssymbole übertragen.
Änderungen der SPS-Kommentare am Übersichtssymbol werden online an die Ein- bzw. Ausgangssymbole
und umgekehrt übertragen.
Die SPS-Informationen können natürlich auch an SPS-Programmiergeräte in Form einer Zuordnungsliste
übertragen werden bzw. es können die Informationen auch aus der Zuordnungsliste automatisch an die
richtigen SPS-Symbole im Stromlaufplan eingetragen werden.

Ob nun die SPS-Symbole oder einzelne Symbole eines Schützes oder eines anderen Bauteils, das durch
mehrere Stromlaufplansymbole dargestellt wird, platziert werden, in E³.schematic werden automatisch sofort
die Querverweise zwischen den Symbolen eingetragen. Wie die Querverweise aufgebaut sind und zwischen
welchen Symbolen diese erscheinen sollen, kann natürlich durch den Anwender definiert werden. An den
Kontaktspiegeln sehen Sie sofort, welche Kontakte unserer Schütze –Q6 und –Q7 bereits platziert sind,
ebenso wie Sie an den Ausgangsymbolen sehen, wo sich das Übersichtssymbol befindet.

40
Mit den Navigationsmöglichkeiten von E³.schematic können Sie schnell die gesuchten Stellen anspringen.
Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf einen Querverweistext und wählen den Befehl Gehe zu
Stromlaufplan oder Gehe zu Schaltschrank aus. Das Blatt, auf das gesprungen werden soll, wird
automatisch geöffnet und das Symbol hervorgehoben.
Eine andere Art der Navigation erfolgt aus dem Projektfenster in der Registerkarte Betriebsmittel („Online-
Stückliste“). Führen Sie auf ein bereits platziertes Symbol in der Baumstruktur einen Doppelklick aus und auch
hier wird direkt auf das entsprechende Symbol gesprungen.
Die Hervorhebung lässt sich mit Umschalt+F3 wieder entfernen.

Um den Schaltungsteil zu vervollständigen, fehlen noch die Verbindungslinien. Schließen Sie die Symbole an,
indem Sie die im vorherigen Abschnitt bereits verwendeten Befehle Verbinden und Automatisch Im Bereich
verbinden verwenden. Beachten Sie die Wurzelverdrahtungen.

Es fehlt noch ein Kontakt des Schützes –Q7. Wählen Sie diesen Kontakt (Anschlussnummer 31 und 32) aus
dem Betriebsmittelbaum aus und platzieren ihn direkt mit Drag&Drop auf die bestehende Verbindung zwischen
der Spule des –Q6 und dem SPS-Ausgangssymbol. Sie sehen, wie die Verbindung aufgetrennt und das
Symbol direkt eingesetzt wird.

41
Attribute ändern

Da die beiden Schütze –Q6 und –Q7 durch Kopieren der Betriebsmittel –Q4 und –Q5 entstanden sind, haben
diese natürlich auch deren Attribute übernommen. Dies gilt auch für den Funktionstext. Dieser kann nun auf
verschiedene Arten geändert werden.

Zum einen kann das Attribut in den Betriebsmitteleigenschaften in der Registerkarte Betriebsmittel
geändert werden.

Oder, wenn Attribute über Texte auf dem Plan dargestellt werden, können diese auch einfach über das Ändern
des Textes angepasst werden.

Wählen Sie z.B. für den Funktionstext am Kontaktspiegel des –Q7 die Texteigenschaften aus und ändern
Sie dort den Text in Pumpe 3 Netz.

In beiden Fällen wird nicht der eigentliche Funktionstext angezeigt, sondern (weil der Text aus der
Textdatenbank stammt) das Textkürzel. Mit der Funktionstaste F3 gelangen Sie in beiden Dialogen in die
Textdatenbank, aus der Sie die gewünschten Texte auswählen können.

Die so platzierten Texte werden online beim


Umstellen der Sprachen (Extras -> Einstellungen ->
Allgemein -> Sprache) übersetzt. Hier können bis zu
fünf Sprachen gleichzeitig dargestellt werden.

Werden alle Texte (auch Kommentartexte) über die


Textdatenbank eingegeben, so kann die gesamte
Zeichnung schnell mit einem Knopfdruck auf eine
andere Sprache oder sogar mehrere Sprachen
gleichzeitig, umgestellt werden.

Änderungen an bestehenden
Zeichnungen

42
Änderungen müssen schnell, einfach und sicher (geprüft) möglich sein. Änderungen werden immer in allen
Repräsentationen der Objekte automatisch dargestellt und können auch an den für den Anwender passenden
Stellen durchgeführt werden.

Ein Beispiel für Änderungen ist das Verschieben von verbundenen


Symbolen. Dies ist mit E³.schematic schnell und intelligent möglich.

Selektieren Sie den rechten SPS-Ausgang auf dem Blatt 13 und


verschieben Sie ihn mit gedrückter linker Maustaste. Sie sehen, dass
die angeschlossene Verbindungslinie automatisch mitgeführt wird. Dies
geht natürlich auch bei Symbolen mit mehreren Verbindungen. Auch
während des Verschiebens erfolgen Prüfungen, ob der neue Platz des
Symbols möglich ist und ob die neu entstandenen Verbindungen so
gezeichnet werden können.

Beim Löschen eines Symbols aus einer bestehenden Verbindung wird diese automatisch geschlossen, sofern
die Attribute, die beiden Verbindungen zugeordnet sind, dies auch zulassen. Sonst bleiben die Verbindungen
"offen" stehen.

Löschen Sie einen Kontakt oder eine Spule auf Blatt 13, indem Sie das Symbol selektieren und dann die Entf-
Taste drücken. Das Symbol wird gelöscht und die Verbindung geschlossen. Um den Löschvorgang wieder
rückgängig zu machen, benutzen Sie den UNDO-Befehl. (Strg+Z oder das Pfeil-Symbol)

Auf Blatt 03-Stromlaufplan\16 ist die elektrische Ansteuerung für das Wege-Schieberventil –S1 dargestellt.
Als nächstes soll dieses Ventil in der Hydraulikdokumentation auf Blatt 06-Kühlwasserplan\50, platziert und
mit den hydraulischen Verbindungen versehen werden.

Öffnen Sie zuerst Blatt 50. Wählen Sie hierzu das Hydrauliksymbol vom Ventil –S1 aus dem
Betriebsmittelbaum aus und platzieren es wie dargestellt mit Drag&Drop. Anschließend verbinden Sie die
Ventilanschlüsse.

Am Hydraulik-Ventilsymbol =A1+BAZ1–S1 befinden sich 2 Querverweise, mit denen in die


Stromlaufplandokumentation an die elektrische Ansteuerung der Ventilspulen gesprungen werden kann.

43
Hierzu selektieren Sie den Querverweistext mit der rechten Maustaste. Im Kontextmenü können Sie mit dem
Befehl Gehe zu Stromlaufplan an die entsprechende Position springen.

Jetzt soll der Motor =A1+Tank1–M2 in der Topologiedokumentation in seiner Einbaulage am Tank angezeigt
werden. Hierzu gibt es die Möglichkeit eine weitere Ansicht vom Motor zu platzieren (E³.cable).
Öffnen Sie das Blatt 01-Topologie\2. Selektieren Sie anschließend mit der rechten Maustaste im
Betriebsmittelbaum den Motor =A1+Tank1–M2. Im Kontextmenü wählen Sie den Befehl Neue Betriebsmittel-
Ansicht platzieren… . Im Dialog Neue Ansicht wählen Sie die Ansicht #2 aus und platzieren die Ansicht wie
dargestellt. Die Texte der platzierten Ansicht können anschließend über einen MultiSelect (<UMSCHALT-
Taste>) gemeinsam selektiert und an die gewünschte Stelle verschoben werden.

Über Texteigenschaften können im Balloning Ovale und Hilfslinien am Träger anzeigen aktiviert werden
und entsprechend Texte auf unsichtbar gesetzt werden.

44
Änderungen im Klemmenplan

Der Klemmenplan ist in E³.schematic ein Online-Dokument. Das bedeutet, dass, sobald der Klemmenplan
einmal „initial“ erstellt ist, alle Änderungen, die im Stromlaufplan gemacht werden, sofort und automatisch auch
im Klemmenplan nachgeführt werden, ohne dass irgendwelche Aktionen gestartet werden müssen. Auch
umgekehrt werden Änderungen, die im Klemmenplan gemacht werden, sofort in allen anderen
Repräsentationen der Objekte (Stromlaufplan, Aufbauplan, Betriebsmittelübersicht, …) nachgeführt. Diese
Funktionsweise wollen wir etwas genauer betrachten.

Öffnen Sie hierzu den 04-Klemmenplan/32. Das Format (Tabelle oder grafisch) kann beim Erstellen des
Klemmenplans definiert werden. Auch der Aufbau der Zeilen kann frei durch den Anwender definiert werden.
Hierzu werden entsprechende Vorlagensymbole in der Symboldatenbank definiert.
Wählen Sie nun einen Vergrößerungsausschnitt, so dass Sie den Anfang der Klemmleiste mit ihren
angeschlossenen Bauteilen lesen können. Die Reihenfolge, in der die Klemmen auf dem Klemmenplan
erscheinen, wird beim ersten Erstellen definiert. Ansonsten orientiert sich die Reihenfolge daran, wie die
Klemmen in der Struktur im Projektfenster in der Registerkarte Betriebsmittel angeordnet sind. Schauen Sie
deshalb für die Klemmleiste –XT2=A1+S1.MP in die Betriebsmittel Registerkarte.

Als erstes wollen wir die Reihenfolge der Klemmen ändern. Wie Sie im Klemmenplan sehen können, ist die
SPS =A1+S1.MP–A2.2 mit den Klemmen 12, 13 und 21 angeschlossen. Sollen nun die Klemmen, die an die
SPS angeschlossen sind, beieinander stehen, so kann dies einfach im Klemmenplan durchgeführt werden.
Klicken Sie hierzu auf die Zeile mit der Klemme 21 und verschieben diese mit gedrückter linker Maustaste auf
die Klemme 13. Schon ist die Klemmenreihenfolge geändert. Zum gleichen Zeitpunkt wird auch die
Reihenfolge in der Struktur im Projektfenster angepasst. Genauso kann auch die Klemme in der Struktur im
Projektfenster innerhalb der Klemmleiste verschoben werden. Auch diese Änderung ist sofort im Klemmenplan
sichtbar.

45
Diese Änderungen haben sich bisher noch nicht auf den Stromlaufplan ausgewirkt. Auf der rechten Seite der
Zeile im Klemmenplan sehen Sie immer, wo die Klemme im Stromlaufplan platziert ist. Wählen Sie aus dem
Kontextmenü von diesem Text für die Klemme 21 den Befehl Gehe zu Stromlaufplan aus und das
entsprechende Blatt wird automatisch geöffnet und die Klemme im Stromlaufplan markiert.

Ordnen Sie die Fenster der Blätter nun so an, dass Sie im Stromlaufplan und im Klemmenplan jeweils die
Klemme 21 erkennen können. Ändern Sie nun im Stromlaufplan über die Texteigenschaften die
Klemmennummer von 21 auf 19. Sofort sehen Sie, dass auch im Klemmenplan die Änderung nachgeführt
wurde. Ändern Sie nun die Klemmennummer 19 im Klemmenplan über die Texteigenschaften auf den Wert
21. Auch diese Änderung wird sofort im Stromlaufplan sichtbar. Und auch im Projektfenster wurden die
Änderungen sofort nachgeführt.

Diese Änderungen gelten nicht nur für die Klemmennummern, auch wenn neue Klemmen zur Klemmleiste
hinzugefügt werden, wird dies sofort im Klemmenplan nachgeführt. Auch Änderungen an den
Betriebsmittelkennzeichen der angeschlossenen Geräte oder Änderungen in der Verdrahtung und die
Verwendung von Kabeln sind sofort sichtbar.
Der Klemmenplan ist also immer aktuell und es kann nicht vorkommen, dass Sie eine „alte – falsche“ Version
des Klemmenplans in Ihrem Projekt haben. Änderungen können immer an der Stelle durchgeführt werden, wo
sie am einfachsten und sinnvollsten im Arbeitsablauf zu machen sind.

46
Durch unsere Änderungen haben wir eine eventuell nicht gewollte Reihenfolge von Klemmnummern innerhalb
der Klemmleiste erhalten. Deshalb wollen wir die Klemmleiste nochmals komplett neu durchnummerieren.
Hierzu bietet E³.schematic auch entsprechende Funktionalität an.

Wählen Sie hierzu aus dem Kontextmenü der Klemmleiste –XT2 im Projektfenster den Befehl
Betriebsmitteleigenschaften... aus und wählen dort die Registerkarte Anschlusspunkt-Namen. In dieser
Registerkarte kann eine Klemmleiste komplett oder auch teilweise nach unterschiedlichen Kriterien neu
nummeriert werden. Tragen Sie in die Zeile als Startwert 10 ein und beenden das Menü. Sie sehen, dass die
Klemmleiste neu nummeriert wurde und die neuen Klemmennummern auch sofort in allen Ansichten
(Projektstruktur, Stromlaufplan, Klemmenplan) eingetragen wurden.

47
Hinzufügen von Texten und Grafik

Natürlich dürfen in einem Stromlaufplan auch freie Texte und Grafiken (ohne elektrische Bedeutung) nicht
fehlen. Auch hier bietet E³.schematic vielfältige Möglichkeiten.

Um das Blatt 9 mit den Pumpenmotoren zu vervollständigen, öffnen Sie es und platzieren Sie dann einen
freien Text. Benutzen Sie den Befehl Einfügen -> Text... oder das Symbol aus der Symbolleiste.

Im Eingabemenü geben Sie nun den Text ein „Ansteuerung Pumpenmotor“. Mehrzeiligkeit ist möglich per
Zeilenumbruch mit Taste Strg + Eingabe. Stellen Sie ebenfalls die Textparameter (z.B. die Schriftart und die
Textgröße) ein. Nach Beenden des Menüs mit OK erhalten Sie den Text am Cursor und können ihn mit
einem Mausklick an beliebiger Stelle auf dem Blatt platzieren.
Die Textgröße kann jederzeit frei entweder über die Texteigenschaften oder über das entsprechende Symbol
verändert werden.

Anschließend addieren Sie ein Rechteck um den zuvor erzeugten Text. Wählen Sie hierzu aus der
Symbolleiste links unten das Symbol aus.

Der Cursor zeigt nun das Rechtecksymbol an. Klicken Sie an einen Eckpunkt des Rechtecks und ziehen
mit gedrückter Maustaste das Rechteck in die richtige Größe. Zum Ändern der Linienart selektieren Sie nun
das Rechteck und wählen aus der Symbolleiste die Linienart strich-punktiert aus.

48
Textbox verwenden

Es ist möglich eine Textbox für Texten zu definieren. Diese stellt die die max. Breite/Höhe des Textes dar. Sie
wird als Rechteck dargestellt, um den Text angezeigt. Ein Zeilenumbruch der Texte erfolgt dabei automatisch.
Das Modifizieren (z.B. Vergrößern, Verkleinern usw.) erfolgt über die sog. Texthandles (die Begrenzungs-
Kästchen).

Hierzu öffnen Sie Blatt 03-Stromlaufplan\16. Am SPS-Ausgang DO.000 ist der Text bereits als Textbox
definiert. Verändern Sie die Textbox so, dass die Box in der Senkrechten vergrößert wird.
Sie werden feststellen, dass die Zeilenumbrüche entfernt werden.

Um eine solche Box wieder zu löschen, (den Text aber trotzdem zu behalten) selektieren Sie den Text mit der
rechten Maustaste und öffnen in die Texteigenschaften.
Hier kann die Textbox durch aktivieren der Checkbox Textbox zurücksetzen entfernt werden.

49
Festlegung von Feldern

Um Pläne übersichtlicher zu gestalten, ist es oft sinnvoll, gemeinsame Funktions- und Ortskennzeichen in
einem Bereich zu unterdrücken. In E³.schematic kann hierzu mit Feldern gearbeitet werden.

Auf Blatt 9 haben die Stecker und die daran angeschlossenen Gegenstecker dasselbe Ortskennzeichen.
Nutzen Sie den Befehl Einfügen -> Feld... und ziehen mit gedrückter linker Maustaste ein Rechteck mit der
gewünschten Größe auf, so dass alle Stecker in dem Feld liegen.

In den Feldeigenschaften können Sie anschließend das gemeinsame Funktions- und Ortskennzeichen
angeben.

Nach Drücken der <OK> Taste wird an allen Symbolen, an denen das Funktions- und Ortskennzeichen mit
dem des Feldes übereinstimmt der Wert unterdrückt, also nicht ausgegeben.

50
Suchen und Navigieren im Projekt

In großen Zeichnungen ist das Auffinden bestimmter Elemente oft aufwändig. In E³.schematic ist es dagegen
sehr einfach. Sie definieren, welche Information gesucht wird und auf Knopfdruck wird die entsprechende Seite
im Plan geöffnet und das gewünschte Element hervorgehoben.

Starten Sie den Befehl Bearbeiten -> Suchen..., indem Sie das Symbol oder die Funktionstaste F3
drücken. Im Menü können Sie nun das Objekt und dessen Wert eingeben, das Sie suchen wollen.

So wählen Sie zum Beispiel beim Feld Typ das Objekt Signal und beim Feld
Wert das gesuchte Signal L1 aus. Damit werden alle Anschlusspunkte und
Verbindungslinien gesucht, die das Signal L1 haben. Das Suchergebnis wird
im Ausgabefenster angezeigt und durch Doppelklick auf die gewünschte
Zeile springen Sie direkt auf das entsprechende Blatt, auf dem das gesuchte
Objekt markiert ist. So finden Sie schnell die Informationen in Ihren Plänen
und haben immer den Überblick über Ihre Zeichnung.
Um die Markierung an den gefundenen Objekten zu löschen, drücken Sie die
Funktionstaste Umschalt+F3.

Umschalten zwischen den verschiedenen Ansichts-Modi

Da neben den rein grafischen Informationen auch viele „logische Hintergrundinformationen“ (oft in Form von
Attributen) im Plan enthalten sind, besitzt E³.schematic die Möglichkeit, Teile dieser logischen Informationen
sichtbar zu machen. Die Umschaltung der Modi erfolgt über den Befehl Ansicht -> Verbindungstypen.oder
das Symbol:

In der „normalen“ Ansicht werden alle Verbindungen so angezeigt, wie sie mit ihren Grafikattributen (Farbe,
Linienbreite, Linienart) definiert sind. Verbindungsattribute sind nicht grafisch gekennzeichnet. Dies ist die
Form, in der auch normalerweise der Ausdruck des Planes erfolgt. Wird der Verbindungstypen-Modus
eingeschaltet, so werden Verbindungen abhängig von ihren Attributen in verschiedenen Farben und
Linienarten angezeigt (hat die Verbindung ein Signal, ist eine Ader in der Verbindung enthalten). An den
Signalquerverweisen wird zusätzlich zum Signal noch die Zählnummer mit ausgegeben. Dadurch ist ein
schneller und grafischer Überblick über die wichtigsten Verbindungsinformationen möglich, ohne dass diese
mit dem Eigenschaften- Menü abgefragt werden müssen.

51
Optionen ein- oder ausblenden

Im Projekt sind die Optionen Zusatzpumpe 1 und Zusatzpumpe 2 definiert. Öffnen Sie das Blatt 03-
Stromlaufplan\12.
Aktivieren Sie in den Einstellungen die Checkbox „Elemente mit Varianten/Optionen in anderer Farbe
darstellen:“.

Nun sind optionale Objekte wie z.B. die Betriebsmittel –F4, -A2.2:8, -A2.2:29, -P4, und die Verbindungen
farblich grün dargestellt.
Deaktivieren Sie nun im Register Varianten/Optionen die Option Zusatzpumpe 1 über die Checkbox. Wie
Sie dann erkennen können, werden die zur Option Zusatzpumpe 1 gehörenden Objekte ausgeblendet.

52
Darüber hinaus werden die Objekte zeitgleich auch im Betriebsmittelfenster und auf dem Schaltschrankblatt
02-Aufbauplan\6.2 ausgeblendet.

53
Listen und Ausgabedateien

Alle Informationen, die in den Stromlaufplänen enthalten sind, können in beliebigen Dokumenten, Listen und
Dateien ausgegeben werden.

Neben den bereits vordefinierten Dokumenten wie Inhaltsverzeichnis, Stückliste, Verbindungsliste, Kabelliste
und Klemmenplan können über die integrierte Visual Basic Programmierschnittstelle freie Auswertungen und
Schnittstellen zu anderen Programmen erzeugt werden. Über die COM-Schnittstelle können über eine
beliebige Programmiersprache alle Daten gelesen, aber auch in die Zeichnung eingetragen werden.
Bereits vordefiniert sind einige Listen, die in Microsoft Excel, Access oder ASCII-Format ausgegeben werden.
Wenn Sie eines der genannten Programme auf Ihrem PC installiert haben, so können Sie z.B. die Kabelliste
als Excel-Datei direkt erstellen.
Diese Ausgaben können aber auch jederzeit als eigene Blätter in die Zeichnung eingefügt werden.

Starten Sie hierzu den Befehl Extras  Auswertungen  Excel  Kabel und es wird automatisch Excel
mit der Kabelliste gestartet, in der alle in der Zeichnung verwendeten Kabel mit ihren angeschlossenen
Geräten aufgeführt sind.

Um eine Gesamtstückliste des Planes zu erzeugen, starten Sie den Befehl Extras  Auswertungen  Blatt
 Stückliste und es werden automatisch Blätter mit der Stückliste im Plan erzeugt.

54
Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis

Starten Sie den Befehl Werkzeuge  E³.series Dokumente  Deckblatt erstellen und es wird automatisch
ein Deckblatt mit einem Inhaltsverzeichnis angelegt.

Auf dieses Deckblatt addieren Sie nun noch eine Pixelgrafik, z.B. ein Bild einer Pumpe oder ein Logo.
Starten Sie den Befehl Datei  Importieren  Bild... und wählen aus dem Verzeichnis ...\data\Pumpe\ die
Datei Pump-Z22.jpg aus.
Sie können dann das Bild frei auf dem Blatt platzieren. Natürlich kann nach dem Platzieren auch noch die
Größe des Bildes geändert werden.

Zum Schluss soll auch noch eine mechanische Zeichnung auf dem Deckblatt eingetragen werden. Dies kann
schnell und einfach mit dem DWG/DXF-Import erfolgen.
Starten Sie den Befehl Datei  Importieren  DXF/DWG... und wählen Sie aus dem Verzeichnis
...\data\pumpe\ die Datei SideView.dxf aus.

Sie erhalten nun ein Menü, in dem Sie die Größe und Position der mechanischen Zeichnung angeben können.
Verändern Sie die Größe des grauen Rechtecks an seiner rechten oberen Ecke und verschieben Sie es auf
den gewünschten Platz auf dem Blatt. Sollten Sie eine genaue Skalierung und Platzierung wünschen, können
Sie die Werte auch im Menü direkt eintragen.

55
Das Resultat Ihrer Aktionen sollte dann etwa folgendermaßen aussehen:

Einbinden von weiteren Dokumenten

Im E³.schematic Projekt werden alle relevanten Informationen bei Bedarf in einer Datei abgelegt. Dazu
gehören selbstverständlich auch Dokumente unterschiedlichster Anwendungen: Die Bedienungsanleitung,
eine Beschreibung des Aufbaus, Auswertungstabellen usw.
E³.schematic besitzt die Möglichkeit, diese Dokumente in das Projekt einzubinden. Voraussetzung hierzu ist,
dass die Anwendungen, mit denen die Dokumente erstellt wurden, Active-X fähig sind (z.B. Microsoft Word,
Excel).

Das folgende Beispiel funktioniert nur, wenn Sie Microsoft Word auf
Ihrem Rechner installiert haben.
Starten Sie den Befehl Einfügen  Objekt.... Es erscheint ein Menü, in
dem alle auf Ihrem Rechner installierten Active-X fähigen Programme
aufgelistet werden.

Da Sie ein bereits existierendes Dokument öffnen sollen, aktivieren Sie


den Punkt Aus Datei erstellen und klicken auf den Befehl Durchsuchen....
Wählen Sie die Datei ...\data\pumpe\E3.schematic-d.doc aus.

Jetzt wird innerhalb von E³.schematic Microsoft Word mit dem selektierten Dokument
gestartet. Die Oberfläche von E³.schematic wechselt ebenfalls in die Word-
Oberfläche und Sie können den Text bearbeiten. Sobald Sie ein Blatt aus
E³.schematic aktivieren, erhalten Sie automatisch wieder die E³.schematic
Oberfläche.

Das Word-Dokument, das in Ihr Projekt eingebettet wurde, wird auch mit diesem
gespeichert. Die Datei, die Sie ausgewählt hatten, ist noch in ihrem Originalzustand
erhalten und wird auch nicht durch Aktionen innerhalb von E³.schematic geändert.

56
Blätter drucken

Zum Schluss drucken Sie noch die erstellten Blätter bzw. das gesamte Projekt aus. Starten Sie hierzu den
Druck-Befehl über Datei  Drucken... oder über das Symbol. Im Druckmenü können Sie den Drucker, auf
dem ausgegeben werden soll, auswählen.

Ändern Sie die Eigenschaften des Druckers so, dass Sie auf Querformat ausgeben. Weiterhin können Sie
noch angeben, ob Sie alle oder nur spezielle Blätter drucken wollen.

PDF ausgeben

Das gesamte Projekt kann als PDF-Datei ausgegeben werden. Dadurch kann das Projekt als „neutrale Datei“
abgespeichert werden und so mit jedem Viewer, der PDF-Dateien lesen kann (z.B. Adobe® Reader), angezeigt
werden. Wählen sie hierzu (bei vorhandener PDF Lizenz) Datei  Exportieren  PDF

Neben der reinen Grafik wird auch die Projektstruktur der Blätter ausgegeben und Querverweise werden als
„Links“ abgespeichert und können somit auch direkt angesprungen werden.

Da in der Demo-Version die Exportfunktionalitäten nicht aktiv sind, kann auch keine PDF-Version des
Projektes erstellt werden. Sie finden aber auf den Verzeichnissen mit den Beispielen von den Projekten aus
E³.series erstellte PDF Dateien.

Zeichnung speichern

Nachdem das gesamte Projekt nun vervollständigt, die entsprechenden Dokumentationen erstellt und
ausgedruckt wurden, speichern Sie das Projekt ab. Wählen Sie dazu den Befehl Datei  Speichern oder
klicken Sie auf das Symbol.

Sie können das Projekt auch unter einem anderen Namen mit dem Befehl Datei  Speichern unter...
abspeichern, falls Sie nochmals auf den Anfangszustand der Zeichnung zurückgehen wollen.

Sie werden das ergänzte Projekt noch benötigen, wenn Sie das nächste Kapitel, in dem der
Schaltschrankaufbau und die –verdrahtung beschrieben sind, ebenfalls durcharbeiten möchten.

57
So, jetzt haben Sie erfahren, wie schnell und einfach mit E³.schematic gearbeitet werden kann. Dies war
nur ein erster Überblick und wenn Sie weiter mit E³.schematic arbeiten, werden Sie noch viele hilfreiche
Funktionen kennen lernen, die Ihre Arbeit unterstützen und vereinfachen.

Viel Spaß bei der Arbeit mit

58
Erste Schritte

Lernen Sie die Arbeitsweise und die Funktionen


von E³.panel für den Schaltschrankaufbau
und die -verdrahtung kennen

 2017 Zuken E3 GmbH

59
Herzlich willkommen zu einer ersten Tour
durch die Funktionalität von E³.panel

Mit den folgenden Schritten wollen wir Sie mit den Hauptfunktionen des Programms vertraut machen und
Ihnen zeigen, wie Sie einfach und schnell Schaltschrankaufbauten und die –verdrahtung mit der gesamten
Datenausgabe für die Fertigung im Zusammenhang mit dem Stromlaufplan erstellen können.
Bitte lesen Sie die jeweiligen Einleitungen zum Kapitel durch und führen dann direkt die beschriebenen
Aktionen aus. Allgemeine Bedienungshinweise entnehmen Sie bitte dem Kapitel 'Grundlagen der Bedienung'.
Am Ende der Tour werden Sie die verschiedenen Funktionen kennen gelernt haben und können dann in Ihren
eigenen Beispielen das Gelernte anwenden.

Viel Spaß bei dieser Einführung.

Bestehendes Projekt öffnen

E³.panel ist ein zusätzliches Modul zu E³.schematic oder E³.cable. Um damit arbeiten zu können, muss auch
von einem dieser Module eine Lizenz verfügbar sein. E³.panel ist damit vollkommen in die
Stromlaufplanerstellung integriert und baut über die objektorientierte Datenhaltung von E³.series auf die
gleichen Objekte und Daten auf. Grundsätzlich bedeutet dies, dass Änderungen, ob sie nun im Stromlaufplan
oder im Aufbauplan und der Verdrahtung gemacht werden, immer sofort überall durchgängig bearbeitet
werden, ohne dass ein zusätzlicher Abgleich zwischen den einzelnen Dokumenten notwendig ist. Der
Schaltschrankaufbau ist also eine andere Sicht auf die Bauteile, die bereits im Stromlaufplan verwendet und
verbunden sind. Umgekehrt können auch neue Bauteile jederzeit in den Schaltschrank aufgenommen werden.
Sie sind dann im Stromlaufplan als unplatzierte Symbole vorhanden, die allerdings, sollten die Bauteile im
Schaltschrank auch schon verdrahtet worden sein, auch bereits die Verdrahtungsinformationen für den
Stromlaufplan enthalten.

Das folgende Beispiel baut auf den Stromlaufplan, der im vorhergehenden Kapitel erstellt wurde, auf. Sie
sollten also, bevor Sie mit diesem Kapitel beginnen, den Stromlaufplan entsprechend der vorigen
Beschreibung ergänzt haben.

Sofern Sie das Programm bereits beendet und die Zeichnung abgespeichert haben, starten Sie E³.series
nochmals und öffnen das Projekt mit dem Befehl
Datei  Öffnen oder das entsprechende Symbol und wählen das Projekt CoolingWaterPump auf dem
Verzeichnis \data\Pumpe\ aus.

Im Projekt ist bereits ein Teil des Aufbauplans und der Verdrahtung der Kühlwasserpumpe durchgeführt. Im
folgenden Kapitel soll nun dieser Schaltschrank vervollständigt werden und die entsprechenden Unterlagen
für die Fertigung ausgegeben werden.

60
Öffnen Sie das Blatt 6 im Abschnitt 02-Aufbauplan. Sie sehen hier bereits den Schaltschrank und die
platzierten und verdrahteten Betriebsmittel.

Der Schaltschrank kann in zweidimensionaler und in dreidimensionaler Ansicht dargestellt werden. Die
Schaltschrankdarstellung kann somit in einer Draufsicht (zweidimensional) und in einem eigenen Fenster in
eine dreidimensionalen Darstellung erfolgen. In E³.panel werden alle Längenangaben und Prüfungen auch in
der dritten Dimension berechnet und geprüft.

Die roten Flächen stellen Wärmeverlustanzeigen dar. Da diese zum Zeichnen des Plans eher unpraktisch
sind, werden wir die entsprechenden Ebenen ausblenden.
Dazu rufen wir den Ebenen-Dialog über den Befehl Anzeigen Ebenen... oder über de Hotkey L
auf und deaktivieren die Symbolgrafik für die Ebene 200 (Verlustleistung).

61
Betrachten wir als erstes etwas genauer die dargestellten Objekte.
Neben den Bauteilen können die Halteschienen, auf welche die Bauteile „aufgeschnappt“ werden (gelb) und
die Kabelkanäle, in welche die Drähte verlegt werden (weiß), einfach erkannt werden. Diese sind ebenfalls
Betriebsmittel, die zwar im Projekt vorhanden sind, aber keinen Einfluss auf den Stromlaufplan haben.

62
Definition von Halteschienen und Kabelkanälen

Zoomen Sie nun in den Bereich links neben dem Leitungsschutzschalter –F9 und den Motorschutzschaltern.
Hier soll noch eine weitere Halteschiene für die Klemmleiste und ein Kabelkanal eingefügt werden.

Um einen Kabelkanal einzufügen, rufen Sie den Befehl Einfügen  Kabelkanal... auf. Im Menü kann nun die
Breite und die Höhe (manchmal auch als Tiefe bezeichnet) des Kanals definiert werden. Tragen Sie hier bei
der Breite 25 mm ein. Da der Kabelkanal wie ein Betriebsmittel verwaltet wird, erhält er auch ein
Betriebsmittelkennzeichen. Im Menü kann auch die genaue Länge des Kabelkanals angegeben werden. Wir
wollen aber eine dynamische Länge angeben und beenden das Menü mit der OK-Taste.

Am Cursor sehen Sie nun das Symbol für den Kabelkanal und mit Drücken der linken Maustaste wird der
Anfangspunkt des Kanals festgelegt. Durch Ziehen mit gedrückter Maustaste wird die Länge und Richtung
des Kabelkanals vorgegeben und nach Loslassen der Maustaste ist die Definition abgeschlossen.
Gehen Sie auf den oberen Kabelkanal, drücken die linke Maustaste und ziehen den Kabelkanal bis zum
unteren Kabelkanal. Sie können hierbei auch die bestehenden Kabelkanäle „überlappen“. E³.panel kürzt die
Kabelkanäle automatisch auf die richtige Länge. Am oberen und unteren Kabelkanal können Sie nun dort, wo
der neue Kanal die bestehenden Kanäle berührt, einen kleinen Kreis erkennen. Dieser zeigt an, dass die
Kabelkanäle auch logisch zusammenhängen und dass damit auch die Verdrahtung zwischen diesen
Kabelkanälen erfolgen kann.

Auf die gleiche Art wie den Kabelkanal definieren Sie nun auch noch eine Halteschiene.
Hierzu verwenden Sie den Befehl Einfügen  Halteschiene. Im Menü kann nun die Beschreibung der
Halteschiene angegeben werden. Dies ist notwendig, da E³.panel beim Platzieren der Betriebsmittel deren
Halteschienentyp mit der Beschreibung der Halteschiene, auf das es platziert werden soll, vergleicht und
eventuell eine Platzierung bei unterschiedlichen Typen ablehnt. Dadurch kann es nicht vorkommen, dass
Betriebsmittel auf Halteschienen gesetzt werden, auf welche sie in der Realität nicht passen. Tragen Sie als
Steckplatz-Beschreibung TS 35 mm ein. Die neue Halteschiene wird nun senkrecht in den freien Raum
eingefügt.

Nachdem der Kabelkanal und die Halteschiene platziert sind, können diese natürlich auch jederzeit noch
verschoben werden. Dies erfolgt wie bei den Symbolen einfach durch Verschieben mit gedrückter linker
Maustaste.

63
Bauteile platzieren

Dadurch, dass Betriebsmittel bereits im Stromlaufplan verwendet werden, sind diese auch schon für die
Platzierung und Verdrahtung im Schaltschrank vorhanden. Jedes Betriebsmittel aus dem Stromlaufplan, dass
in der Datenbank eine entsprechende Beschreibung für den Schaltschrankaufbau enthält, wird im
Projektfenster in der Registerkarte Schaltschrank - Nicht platziert aufgeführt. Somit kann schnell erkannt
werden, welche Betriebsmittel noch zu „verbauen“ sind.
Genauso, wie die Symbole im Stromlaufplan durch „Drag&Drop“ platziert werden, werden auch die Bauteile
im Schrank platziert. Jedes Bauteil wird durch ein Symbol, der Bauform, repräsentiert. Diese wird aus dem
Projektfenster auf das Schaltschrankblatt gezogen.

Öffnen Sie nun das Register Schaltschrank - Nicht platziert und darin den Ordner +S1.MP Dort finden Sie
das Betriebsmittel -F1. Dieses soll nun auf die passende Halteschiene im Schrank platziert werden.
Ziehen Sie das Betriebsmittel -F1 aus dem Projektfenster auf die Halteschiene zwischen die Betriebsmittel –
F9 und –F2. Sobald Sie ein Betriebsmittel aus dem Projektfenster verschieben, werden alle Halteschienen,
auf die das Betriebsmittel platziert werden kann, hervorgehoben. Und sobald das Betriebsmittel eine
hervorgehobene Halteschiene berührt, schnappt es auf diese Halteschiene auf. Betriebsmittel können nicht
aufeinander bzw. auf Kabelkanäle oder andere ungültige Flächen gesetzt werden. E³.panel prüft dies ständig
ab und lässt somit nur gültige Positionen für die Betriebsmittel zu.

Sobald ein Betriebsmittel platziert wird, wird es vom Register Schaltschrank - Nicht platziert in das Register
Schaltschrank - Platziert verschoben. In diesem Register werden alle Betriebsmittel und die Haltschienen
und Kabelkanäle entsprechend ihrer Platzierung aufgebaut. Somit kann schnell erkannt werden, welches
Betriebsmittel auf welcher Halteschiene sitzt.

64
Beim Platzieren von ganzen Klemmleisten werden die einzelnen Klemmen natürlich nicht einzeln
nacheinander platziert. Stattdessen werden im Projektfenster in der Registerkarte Schaltschrank – Nicht
platziert die zu platzierenden Klemmen der Klemmleiste –XT3 als Bereich selektiert und über das
Kontextmenü mit dem Befehl Platzieren platziert.
Vorher bzw. nachher wird die Klemmleiste mit entsprechenden Endklammern (Bauteil: 249-117) und
Zwischenplatten (Bauteil: 280-331) aus der Datenbank ergänzt:

Doch können nicht nur Betriebsmittel, die bereits im Stromlaufplan verwendet sind, im Schaltschrank platziert
werden, sondern auch Bauteile direkt aus der Bauteildatenbank. Damit werden die Bauteile direkt ins Projekt
geladen und können dann später im Stromlaufplan verwendet werden. Die Bauteile werden durch „Drag&Drop“
aus dem Datenbankfenster auf das Schaltschrankblatt geladen.

Öffnen Sie hierzu im Datenbankfenster in der Registerkarte Bauteile den Ordner Electric - Hauptschütz
3pol.AC. Markieren Sie das erste Bauteil 3RT10151AB01. Im Vorschaufenster sehen Sie nun die Bauform,
die diesem Bauteil zugeordnet ist, sofern das Schaltschrankblatt auch aktiv ist. Durch Ziehen des Bauteils auf
das Schaltschrankblatt wird das Bauteil in das Projekt geladen und gleichzeitig auch platziert. Setzen Sie das
Bauteil auf die untere Halteschiene direkt neben das Betriebsmittel –K1. Um nun das Bauteil im Projektfenster
zu markieren, rufen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Gehe zu Struktur auf. Sie sehen auch im
Projektfenster, auf welcher Halteschiene das Bauteil platziert wurde. Ebenso sehen Sie das neue
Betriebsmittelkennzeichen, das vergeben wurde.

65
Wenn Sie nun im Projektfenster auf die Registerkarte Betriebsmittel umschalten, sehen Sie dort alle
Stromlaufplansymbole dieses Betriebsmittels. Sie sind noch nicht platziert und können nun im Stromlaufplan
verwendet werden. Änderungen, die im Stromlaufplan gemacht werden, werden auch sofort automatisch im
Schaltschranklayout aktualisiert.
Ändern Sie z.B. im Betriebsmittelbaum das Betriebsmittelkennzeichen von –Q1 auf –Q100, indem Sie den
Befehl Umbenennen bzw. die Funktionstaste F2 verwenden. Sobald die Umbenennung abgeschlossen ist,
ist auch automatisch auf dem Schaltschrankblatt das neue Betriebsmittelkennzeichen eingetragen.

Verdrahten im Schaltschrank

Alle elektrischen Verbindungen, die im Stromlaufplan definiert wurden, werden in der


Schaltschrankverdrahtung als „richtige“ Drähte umgesetzt. Sind im Stromlaufplan bereits Drähte oder Kabel
definiert, so werden natürlich diese verwendet. Ansonsten wird der als Standarddraht definierte Drahttyp,
sofern passend, verwendet.
Um zu sehen, welche Verbindungen im Stromlaufplan bereits definiert sind, schalten Sie die Darstellung der
Signallogik ein. Dies wird am einfachsten durch Drücken des Symbols erreicht.

Sie sehen nun direkte gestrichelte Linien zwischen einigen Anschlusspunkten. Diese zeigen die notwendigen
Drähte an, die verlegt werden müssen. Die Verbindungen werden abhängig der Drahtanzahl die auf einen
Anschlusspunkt aufgelegt werden kann, nach den kürzesten Wegen und nach der im Stromlaufplan definierten
Verbindungsreihenfolge dargestellt.

Nun könnte so ein Draht manuell mit dem Befehl Verbindung verlegt werden. Hierfür ist aber das
Automatische Verbinden von E³.panel wesentlich schneller. Markieren Sie die Betriebsmittel –F9, und -F1 und
wählen aus dem Kontextmenü den Befehl Autom. Verbindung Schaltschrank aus. Nun startet E³.panel das
automatische Routing, in dem zuerst der nächste Kabelkanal und dann innerhalb des Kabelkanalnetzes die
kürzeste Verbindung gesucht wird. Beim Routen werden auch Randbedingungen wie Füllgrad des
Kabelkanals und definierte Sperrflächen berücksichtigt.

Sie können diesen Befehl nun für jedes Bauteil einzeln anwenden oder Sie können auch über einen Bereich
mehrere Betriebsmittel oder über Strg+A auch alle Betriebsmittel selektieren und dann den Befehl starten.

66
Wenn gezielt nur ein Draht von einem Anschlusspunkt verlegt
werden soll, so kann der Befehl auch vom Objektmenü dieses
Anschlusspunktes gestartet werden. Auf diese Art ist es schnell
und einfach möglich, alle Drähte auch im Schaltschrank zu
verlegen.
Sollte eine Drahtverlegung nicht möglich sein (kein
Kabelkanalweg gefunden, alle Kabelkanäle voll, zu viele Drähte
an einem Anschlusspunkt, definierter Drahtquerschnitt passt nicht
zum Anschluss), so wird dies im Ausgabefenster in der
Registerkarte Resultate protokolliert. Es kann dann entsprechend
reagiert werden (Kabelkanäle vergrößern, andere Wege
definieren, Drahttyp in Extras  Einstellungen  Verbindung
 Adern/Drähte bzw. über die Symbolleiste ändern)

Nun wollen wir uns auch das Resultat im Stromlaufplan ansehen.


Da ja nun ein Draht für die Verbindung gewählt wurde, wurde diese auch automatisch der „logischen“
Verbindung im Stromlaufplan zugeordnet.
Selektieren Sie den mittleren unteren Draht, der vom Betriebsmittel –F1 weggeht. Der Draht wird
hervorgehoben und es kann einfach der Verlegeweg betrachtet werden. Rufen Sie nun die
Verbindungseigenschaften auf und wechseln auf die Registerkarte Drähte. Hier sehen Sie nun den Draht
mit seinen Drahtattributen, den angeschlossenen Bauteilen und der Drahtnummer. Diese wird automatisch als
aufsteigende Nummer vergeben. Merken Sie sich die Drahtnummer (z.B. 403).

Schließen Sie nun das Schaltschrankblatt, suchen im Projektfenster in der Registerkarte Betriebsmittel
Ordner <Drähte> diesen Draht und wählen im Kontextmenü des Drahtes den Befehl Gehe zu Stromlaufplan.
Das Blatt mit der Verbindung, auf den dieser Draht von E³.panel aus in den Stromlaufplan geschrieben wurde,
wird geöffnet und die Verbindung wird hervorgehoben.

67
3D-Darstellung des Schaltschrankes
Die 3D-Panel-Funktionalität in E³.series baut auf die 2D-Funktionalität auf. Auf dem Basisblatt kann zwischen
der 2D-Darstellung und der 3D-Darstellung umgeschaltet werden. Sämtliche Befehle, wie z.B. Platzieren,
Verschieben, Rotieren, Routing usw. sind sowohl in der 2D- als auch in der 3D-Ansicht möglich.

Zum Umschalten zwischen den einzelnen Darstellungsmodi blenden wir die Symbolleiste ein. Klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf eine Symbolleiste und aktivieren im Kontextmenü Schaltschrank.

zwischen der 2D- und 3D-Darstellung umschalten

zwischen Drahtmodell und Festkörper-Darstellung umschalten

3D-Welt perspektivisch oder orthografisch (senkrecht) darstellen

Beleuchtung ein-/ausschalten, um verschiedene Schattierungseffekte zu erzielen

Hilfsgrafiken für den Bauformnullpunkt und Ausrichtung der Bauform in der 2D-Darstellung anzeigen

Hilfsgrafiken für den Bauformnullpunkt und Ausrichtung der Bauform in der 3D-Darstellung anzeigen

2D-Bauformgrafik (Draufsicht) in der 3D-Darstellung anzuzeigen

Darstellung der STEP-Bauform in der 3D-Darstellung

68
In der 3D-Ansicht mit der Maus navigieren

Für das Navigieren in der 3D-Ansicht sind die Maustasten wie folgt vorbelegt:

Mausbelegung Funktion
klick linke Maustaste Objekt selektieren
klick linke Maustaste (halten) Bewegt man die Maus horizontal, so wird die 3D-
Welt um die Z-Achse gedreht.
Bewegt man die Maus vertikal, so wird die 3D-
Welt um die X- und Y-Achse gedreht.
Umschalt + klick linke Maustaste Objekt hinzuselektieren bzw. aus der Selektion
herausnehmen
Strg + klick linke Maustaste in die Baumansicht springen
klick rechte Maustaste Objektmenü aufrufen
klick rechte Maustaste (halten) Verschiebung der 3D-Welt auf der X- und Y-
Achse.
Scrollrad Zoom, Es kann (wie in 2D) ein Zoom-Rechteck
aufgezogen werden.
klick linke und rechte Maustaste (gleichzeitig komplette 3D-Welt drehen
halten)

Testen Sie die verschiedenen 3D-Darstellungsmöglichkeiten und 3D-Navigationsmöglichkeiten.

Wir wollen als nächstes den rechten Schaltschrank auf dem Basisblatt 02-Aufbauplan\6 im 3D-
Darstellungsmodus erweitern.

Aktivieren Sie vorher die 3D-Darstellung, die 2D-Bauformgrafikdarstellung und orthografische (senkrechte)
Darstellung über die Schaltschrank-Symbolleiste.

Schieben Sie jetzt die linke Seitenwand und den Boden auf die Schaltschrankrückwand.

69
Bevor das Dach auf der Schaltschrankrückwand platziert wird, soll noch eine Warnleuchte auf der
Dachaußenseite platziert werden.

Selektieren Sie hierzu das Dach mit der rechten Maustaste. Im Kontextmenü wählen Sie Verschieben
(Drehen) aus, drücken nochmals die rechte Maustaste und wählen im Kontextmenü „Nach vorne
schwenken“ aus, durch nochmaliges drücken der rechten Maustaste wählen Sie im Kontextmenü ein 2. mal
"Nach vorne schwenken“ aus, jetzt setzen Sie das Dach wieder ab. Die Draufsicht entspricht nun der
Dachaußenseite.

Folgende Hotkeys sind für die „Schwenk“-Befehle vorhanden:

o Nach hinten schwenken: Umschalt+Pfeiltaste nach oben


o Nach rechts schenken: Umschalt+Pfeiltaste rechts
o Nach vorne schwenken: Umschalt+Pfeiltaste nach unten
o Nach links schwenken: Umschalt+Pfeiltaste links

Aus der Datenbank wählen Sie jetzt die Aufbauleuchte 201.100.75 aus dem Ordner Electric-
Anzeigeelement/Lampe aus und platzieren die Leuchte auf der Dachaußenseite. Die Lampe ebenfalls 2 mal
nach vorne schwenken. In der 3D-Ansicht ist die Durchdringung der Leuchte durch das Dach erkennbar.
Das Dach muss zur Platzierung auf der Schaltschrankrückwand nun in die richtige Lage gebracht werden.
Führen Sie den Befehl „Nach hinten schwenken“ aus und schieben das Dach anschließend auf die
Schaltschrankrückwand.

Die Schaltschrankrückwand soll noch eine rechte Seitenwand mit einem Hauptschalter erhalten. Aus der
Datenbank wählen Sie jetzt die Seitenwand AE1180500-SW aus dem Ordner Electric  Schaltschrank aus
und platzieren die Seitenwand rechts von der Schaltschrankrückwand. Als nächstes wählen Sie aus der
Datenbank den Hauptschalter 3LD11040TB51 aus dem Ordner Electric  Hauptschalter aus und platzieren
ihn auf der Seitenwandinnenseite. Jetzt müssen Sie noch die Seitenwand „Nach links schwenken“ und auf
der rechten Schaltschrankrückwandseite platzieren.

70
Schaltschrankbemaßung

Natürlich können Sie zum Abschluss den Schaltschrank bemaßen. Als Beispiel soll hier die Schaltschranktür
des Schaltschrankaufbaus dienen. Öffnen Sie das Blatt 6.3 im Abschnitt 02-Aufbauplan.

Bemaßungselemente werden entweder durch das Drücken des Symbols, oder Hotkeytaste <M> oder über
Einfügen -> Bemaßung definiert.

In dem gezeigten Beispiel suchen Sie einfach die Mitte der Kabelkanäle. Findet E³.series einen möglichen
Bemaßungspunkt, so wird dieser mit einem Kreuz gekennzeichnet und drücken Sie dann die linke Maustaste.
Den zweiten zu bemaßenden Punkt bestimmen Sie in der gleichen Weise. Die Position der Maßzahl wird
ebenfalls durch das Drücken der linken Maustaste festgelegt.

Verdrahtungsliste ausgeben

Aus E³.panel heraus kann eine Verdrahtungsliste erzeugt werden in der alle verlegten Drähte mit ihren
Attributen („Von“, „Nach“, Drahtnummer, Drahttyp, Farbe, Querschnitt und Länge) ausgegeben werden.
Aufruf: Werkzeuge  EXCEL Dokumente  Verdrahtungsliste aus Schaltschrank

71
Dies waren einige Einblicke in die Arbeitsweise mit E³.panel. Wenn Sie weiter mit E³.panel arbeiten, werden
Sie noch viele weitere Funktionen kennen lernen, die Ihre Arbeit und die Vorbereitung für die Fertigung
unterstützen.

Viel Spaß bei der Arbeit mit

72
Erste Schritte

Lernen Sie die Arbeitsweise und die Funktionen von


E³.cable bei der Verkabelung von Geräten kennen
 2017 Zuken E3 GmbH

73
Herzlich willkommen zu einer ersten Tour
durch die Funktionalität von E³.cable.
Mit den folgenden Schritten wollen wir Sie mit den Hauptfunktionen des Programms vertraut machen und
Ihnen zeigen, wie Sie einfach und schnell Stromlaufpläne und Kabelzeichnungen erstellen können. Bitte lesen
Sie die jeweiligen Einleitungen zum Kapitel durch und führen dann direkt die beschriebenen Aktionen aus.
Allgemeine Bedienungshinweise entnehmen Sie bitte dem Kapitel 'Grundlagen der Bedienung'.
Am Ende der Tour werden Sie die verschiedenen Funktionen kennen gelernt haben und können dann in Ihren
eigenen Beispielen das Gelernte anwenden.

Viel Spaß bei dieser Einführung.

Bestehendes Projekt öffnen

In E³.cable arbeiten Sie immer in einem Projekt. Ein Projekt kann aus beliebig vielen Zeichnungsseiten und
weiteren Dokumenten bestehen. Ein Projekt wird in einer einzigen Datei abgespeichert. Starten Sie das
Programm.

Zum Öffnen des Projekts verwenden Sie den Befehl Datei -> Öffnen oder das entsprechende Symbol. Wählen
Sie das Projekt CD-Player.e3s auf dem Verzeichnis data\CD-Player\CD-player.e3s aus.

Zuerst stellen wir nun die Projektsprache Deutsch ein, falls noch nicht geschehen.
Über Extras  Einstellungen  Allgemein  Sprache wird die 1. Sprache auf Deutsch eingestellt und mit
<OK> bestätigt.

74
Blatt 2 des Projekts öffnen

Selektieren Sie das Blatt-Register im Projektfenster und öffnen Sie Blatt 2 durch einen Doppelklick oder
einen Klick in die Checkbox neben der Blattanzeige.

In der Datenbank können beliebige Blattformate mit unterschiedlichen Blattköpfen und einer freien Einteilung
(z.B. Blattformate nach DIN, überbreite Blattformate oder Ladder-Diagramm für den amerikanischen Markt)
hinterlegt werden.

Das verwendete Blattformat ist DINA1. Das Blattformat kann


jederzeit über das Kontextmenü Blatteigenschaften
geändert werden. Beim Anlegen eines neuen Blattes werden
alle in der Datenbank definierten Blattformate in einer Liste
angeboten.
Sollte ein geändertes Blattformat nicht alle Informationen der
Seite aufnehmen können, wird eine Fehlermeldung
angezeigt. In diesem Fall wählen Sie bitte ein passendes
Blattformat aus.

Blattkopftexte eintragen

Die Beschriftung des Blattkopfes erfolgt im Menü Blatteigenschaften..., das Sie aus dem Kontextmenü
aufrufen können. Das Kontextmenü erhalten Sie durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf eine leere
Fläche im Blatt.

Die im Blattformat definierten Standardtexte können jetzt ausgefüllt werden. Geben Sie nun für das Attribut
Bezeichnung (1) den Text Stromversorgung, und für das Attribut Bezeichnung (2) den Text
Blockschaltbild ein. Der erste Text kann auch aus der Übersetzungstabelle ausgewählt werden.

75
Platzieren von Blöcken

Die Darstellung in unserem Beispiel enthält mehrere Funktionsblöcke. Ein solcher Funktionsblock, oder Block,
enthält entweder eine elektronische Schaltung, stammt also aus einem EDA-System, oder kennzeichnet, wie
in unserem Beispiel, eine Funktion.

Platzieren Sie einen leeren Block und beschriften ihn. Verwenden Sie dazu den Befehl Einfügen  Block....
und verwenden Sie als Blocksymbol STDBLOCK. Das Blocksymbol erscheint am Cursor und kann an die
gewünschte Stelle bewegt werden. Durch einen Klick mit der linken Maustaste wird der Block platziert.

Wählen Sie anschließend aus dem Datenbank-Ordner Electric - Micro-MaTch den Stecker MIMA-04-FO und
platzieren sie diesen wie folgt auf Block. Die Kontakte des Steckers können als Gesamtdarstellung, als
Pingruppe oder als Einzelpin platziert werden. In unserem Beispiel wird die Einzelpindarstellung verwendet.
Dazu wird der Stecker in der Datenbanksicht aufgeklappt, die einzelnen Pins gemeinsam selektiert (Umschalt-
Taste) und über Drag & Drop oder über das Kontextmenü Platzieren auf die Zeichenfläche bewegt. Die
Steckerpins rasten am Blockrand ein und können so nur noch am Block verschoben werden.

76
Platzieren und Verbinden von Bauteilelementen

Die Schaltung wird nun durch einen Transformator vervollständigt. Bitte platzieren Sie aus dem
Datenbankordner Generic_E - Transformator das Bauteil 59430 und positionieren Sie ihn wie in der
Abbildung ersichtlich.

Schließen Sie Primäranschlüsse (7, 8) an die Blocksteckerpins an. Verwenden Sie dazu das Kontextmenü am
Anschlusspunkt und wählen Verbinden. Wahlweise können Sie auch das Symbol oder die Taste C
verwenden.

An den Bauteilen sind in der Datenbank bereits mögliche Gegenstücke und Crimpteile definiert. E³.cable
verwendet beim Verbinden den am Anschluss definierten Gegenstecker.

Beim Verbinden setzt E³.cable automatisch Eckpunkte und verbindet schnell und einfach die gewünschten
Anschlusspunkte - auf Wunsch auch automatisch.

Eckpunkte können während der Verbindung auch durch Klick auf die linke Maustaste gesetzt werden. Die
Verbindung wird geschlossen, wenn der gewünschte Anschlusspunkt erreicht ist. Über die rechte Maustaste
erhalten Sie noch eine weitere Auswahl an Möglichkeiten.

77
Aufstecken (Abstecken) von Steckverbindern

An den Sekundäranschlüssen des Transformators werden die bereits vorbereiteten Steckverbinder


angeschlossen. Selektieren Sie dazu einen oder auch mehrere Steckverbinder gleichzeitig und bewegen Sie
diese mit gedrückter linker Maustaste an die Anschlüsse des Trafos. Die Elemente sind physikalisch
verbunden, wenn die Statusleiste gelb aufleuchtet und der Cursor zwei verbundene Stecker anzeigt.

Aufbau und Erweiterung von Kabeln

In den sechs Anschlussleitungen sind bereits Adern verlegt. Sie zusammen bilden das Kabel –PS_X1, das
Sie im Betriebsmittelregister des Projektfensters finden. Jetzt soll dieses Kabel mit Schirmen erweitert werden.
Die Einzeladern werden dazu paarweise mit einem Schirmsymbol umschlossen.

E³.cable sorgt automatisch dafür, dass alle unter einem Schirmsymbol verlaufenden Adern als geschirmt
gelten. Platzieren Sie dazu aus dem Sonstiges-Register der Datenbank aus dem Ordner Abschirmung das
Schirmsymbol SHIELD3*2T und positionieren es wie auf der Abbildung zu erkennen.

Anschließend platzieren Sie noch das Symbol SHIELD5*3T. Dieses Symbol muss dynamisch vergrößert
werden. Selektieren Sie dazu das Schirmsymbol und passen Sie die Höhe des Symbols entsprechend an.
Dazu muss die obere mittlere Markierung mit der gedrückten linken Maustaste nach oben gezogen werden.

78
In der Betriebsmittelansicht des Projektfensters wird das Kabel –PS_X1 dynamisch um die Schirme erweitert
und auch bei Änderungen sofort aktualisiert.

Selektieren Sie alle sechs Adern des Kabels -PS_X1 über die Verbindungen auf dem Blatt und wählen Sie die
Option Verbindungseigenschaften. Hier erhalten Sie die vollständige Information über Aufbau, Signale,
Anschlusspunkte, Linieneigenschaften, Attribute und können diese auch beliebig anpassen.

Änderungen an bestehenden Zeichnungen

Änderungen an einer bestehenden Zeichnung müssen schnell, einfach und sicher (geprüft) möglich sein.

Deshalb werden Änderungen immer in allen Ansichten der Objekte aktualisiert und können auch an den für
den Arbeitsablauf praktischen Ansichten durchgeführt werden.
Verbundene Bauteile können schnell und intelligent verschoben werden - auch auf andere Blätter.

Beim Löschen eines Symbols aus einer bestehenden Verbindung wird diese automatisch geschlossen, sofern
die Attribute, die beiden Verbindungen zugeordnet sind, dies auch zulassen. Ansonsten bleiben die
Verbindungen "offen" bestehen.

79
Hinzufügen von Texten

Um das Blatt noch zu vervollständigen, addieren Sie noch freie Texte, die zu keinem Bauteil oder Symbol
gehören.

Benutzen Sie hierzu den Befehl Einfügen -> Text... oder das Symbol aus der Symbolleiste.

Im Eingabemenü geben Sie nun einen beliebigen Text (auch mehrzeilig) ein und stellen die Textparameter
(z.B. die Schriftart und die Textgröße) ein. Nach OK erhalten Sie den Text als Rechteck am Fadenkreuz und
können ihn an beliebiger Stelle auf dem Blatt mit einem Mausklick platzieren.

Diese freien Texte können auch an Elemente gebunden werden. Selektieren Sie dazu einen Steckverbinder
und den freien Text und bilden Sie eine Gruppe. Verwenden Sie dazu das Symbol aus der Grafiksymbolleiste.

Texte können Sie auch aus der Textdatenbank abrufen, indem Sie im Eingabemenü die Taste <F3> drücken.
Die so platzierten Texte werden online beim Umstellen der Sprachen übersetzt und ggf. mehrfach dar gestellt.

Extras  Einstellungen  Allgemein  Sprache)

80
Definition von Kabeln

Verbindungen werden zuerst als grafische Verbindungslinien gezeichnet. Sie können jedoch mit Kabel-
und/oder Aderinformationen ergänzt werden. Einzeladern oder auch beliebig viele Adern können in E³.cable
sehr einfach der dazugehörigen Verbindung zugewiesen werden. Dabei wird zwischen benutzerdefinierten
Kabeln und Kabeln aus der Datenbank nicht unterschieden.
Kabel aus der Datenbank, so genannte Kabeltypen, können jedoch nicht ohne weiteres im Projekt verändert
werden. Sie behalten ihren Aderaufbau, die definierten Schirme und Attribute, solange der Kabeltyp nicht
aufgehoben wird.

Zunächst wird ein Kabel eingefügt. Wählen Sie dazu den Befehl Einfügen -> Kabel , aktivieren die Option
Benutzerdefiniertes Kabel erstellen und legen neun Adern an. Die Einzeladern werden durchnummeriert
und erscheinen im Menüfenster. Hier können sie mit der <F2>-Taste nach Bedarf umbenannt oder über die
beiden Pfeil-Symbolen neu angeordnet werden.
Nach OK ist das neue Kabel im Betriebsmittelregister des Projektfensters angelegt. Die gelbe Färbung der
Adern zeigt an, dass sie noch frei für eine Verwendung im Plan sind.

Suchen und Navigieren im Projekt

In großen Zeichnungen ist das Auffinden bestimmter Elemente oft aufwändig. In E³.cable ist es dagegen sehr
einfach. Sie definieren, welche Information gesucht wird und auf Knopfdruck wird die entsprechende Seite im
Plan geöffnet und das gewünschte Element hervorgehoben.
Starten Sie den Befehl Bearbeiten -> Suchen..., indem Sie das Symbol oder die Funktionstaste F3 drücken.

Im Menü können Sie nun das Objekt und dessen Wert eingeben, das Sie suchen wollen. Das Suchergebnis
wird im Ausgabefenster angezeigt und durch Doppelklick auf die gewünschte Zeile springen Sie direkt auf das
entsprechende Blatt, auf dem das gesuchte Objekt markiert ist. So finden Sie schnell die Informationen in
Ihren Plänen und haben immer den Überblick über Ihre Zeichnung. Um die Markierung an den gefundenen
Objekten zu löschen, wählen Sie den Befehl Bearbeiten -> Hervorhebung zurücksetzen oder drücken die
Funktionstaste Umschalt+F3 .

Verlegen von Adern

81
Das neu erstellte Kabel soll einer Verbindung zugeordnet werden. Die Verbindung ist an der Buchse –X5CB
angeschlossen. Suchen Sie diese Buchse, wie oben beschrieben, im Plan und vergrößern Sie den
Bildausschnitt so, dass die Buchse und die angeschlossene Verbindung im Bildausschnitt sichtbar sind.

In die Verbindung an Buchse –X5CB soll jetzt das bereits vorbereitete Kabel –W1 verlegt werden. Da eine
1:1 Verbindung gewünscht wird, selektieren Sie das Kabel –W1 aus dem Betriebsmittelregister des
Projektfensters und schieben es mit gedrückter linker Maustatse per Drag&Drop auf die Verbindungslinie. Die
Verbindungslinie wird hellgetastet, sobald E³.cable sie erkannt hat. Nach dem Loslassen der Maustaste sind
alle Adern des Kabels –W1 in der Verbindung verlegt.

Verifizieren Sie über die Verbindungseigenschaften, dass die Adern den beiden Buchsen 1:1 zugeordnet
sind. Die Signalbelegung der Adern rührt von den bereits auf den Steckeranschlüssen definierten Signalen
her, die sich durch die Adern fortpflanzen.

82
Platzieren verschiedener Ansichten von Steckern

Um den unterschiedlichsten Dokumentationsarten gerecht werden zu können, unterstützt E³.cable die


Definition unterschiedlicher Ansichten von Steckern. Je nach Anwendungsgebiet können dies Draufsichten,
Seitenansichten in Einzelpindarstellung oder auch als Komplettstecker sein.

Eine Ansicht ist eine neue grafische Instanz des Steckers, die jedoch alle Eigenschaften der Originalansicht
besitzt. Alle Änderungen an einer der Ansichten haben Auswirkung auf alle anderen Ansichten dieses
Steckers, das heißt, unabhängig davon, wo eine Änderung erfolgt, werden die verschiedenen Darstellungen
sofort aktualisiert. Eine Steckeransicht ist also eine weitere Sicht auf dasselbe Objekt. Welche Ansichten für
einen Stecker möglich sind, ist in der Datenbank beschrieben.

Für die Buchse –X5CB soll eine weitere Ansicht erstellt werden. Eine besondere Form einer Steckeransicht
ist die Signaltabelle. Im Betriebsmittelregister des Projektfensters, wird aus dem Kontextmenü die Option Neue
Betriebsmittel-Ansicht platzieren ausgewählt.

Wählen Sie das Symbol TABWIRE, das eine Zeile der Signaltabelle repräsentiert, aus und platzieren Sie die
neue Ansicht in Einzelanschlusspunkte.

Die Signaltabelle zeigt jetzt die Signalbelegung der einzelnen Steckerpins und die Querverweise zu den
Platzierungen der Originalsteckerpins von –X5CB an.

83
Die Signalbelegung kann jetzt sowohl an der Signaltabelle als auch am Steckerpin geändert werden. Alle
beiden Ansichten der Buchse werden online aktualisiert. Dies gilt auch, wenn die Ansichten auf verschiedene
Blätter verteilt sind. Jede Änderung, gleich an welcher Ansicht sie durchgeführt wird, ist sofort im gesamten
Projekt aktualisiert.

Vergleichen Sie hierzu Blatt 3, auf dem sich alle Signaltabellen aller Stecker des Projekts befinden.

Umschalten zwischen den verschiedenen Darstellungs-Modi

Da neben den rein grafischen Informationen auch viele „logische Hintergrundinformationen“ (oft in Form von
Attributen) im Plan enthalten sind, besitzt E³.cable die Möglichkeit, Teile dieser logischen Informationen
sichtbar zu machen.
Die Umschaltung der Modi erfolgt über das Symbol oder den Befehl Ansicht -> Verbindungstypen.

In der „normalen“ Ansicht werden alle Verbindungen so angezeigt, wie sie mit ihren Grafikattributen (Farbe,
Linienbreite, Linienart ) definiert sind. Verbindungsattribute sind nicht grafisch gekennzeichnet.
Dies ist die Form, in der auch normalerweise der Ausdruck des Planes erfolgt.

Wird der Verbindungstypen-Modus eingeschaltet, so werden Verbindungen abhängig von ihren Attributen
angezeigt (hat die Verbindung ein Signal, ist eine Ader in der Verbindung enthalten, an den
Signalquerverweisen wird zusätzlich zum Signal noch die Zählnummer mit ausgegeben, ...). Dadurch ist ein
schneller und grafischer Überblick über die wichtigsten Verbindungsinformationen vorhanden, ohne dass
diese immer mit dem Menü Verbindungseigenschaften abgefragt werden müssen.

84
Listen und Ausgabedateien

Alle Informationen, die in den Stromlaufplänen und Kabelplänen enthalten sind, können in beliebigen
Dokumenten, Listen und Dateien ausgegeben werden.
Neben den bereits vordefinierten Dokumenten wie Inhaltsverzeichnis, Stückliste, Verbindungsliste, Kabelliste
und Klemmenplan können über die integrierte Visual Basic Programmierschnittstelle eigene Auswertungen
und Schnittstellen zu anderen Programmen erzeugt werden. Über die COM-Schnittstelle können über eine
beliebige Programmiersprache alle Daten gelesen, aber auch in die Zeichnung geschrieben werden.

Bereits vordefiniert sind die im Beispiel verwendeten Listen, die in Microsoft Excel, Access- oder ASCII-Format
ausgegeben werden. Wenn Sie eines der genannten Programme auf Ihrem PC installiert haben, so können
Sie z.B. die Kabelliste als Excel-Datei direkt erstellen.

Starten Sie hierzu den Befehl Extras  Auswertungen  Excel  Kabel und es wird automatisch Excel mit
der Kabelliste gestartet, in der alle in der Zeichnung verwendeten Kabel mit ihren angeschlossenen Geräten
auftauchen.

Diese Ausgaben können aber auch jederzeit als eigene Blätter in die Zeichnung eingefügt werden. Um eine
Verbindungsliste zu erzeugen, starten Sie den Befehl Extras  Auswertungen  Blatt  Verbindungen.
In diesem Beispiel wird ein Blatt im Projekt angelegt.

85
Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis

Starten Sie den Befehl Werkzeuge  E³.series Dokumente  Deckblatt erstellen und es wird
automatisch ein Deckblatt mit einem Inhaltsverzeichnis angelegt.

Füllen Sie die Blatttexte nach Belieben aus. In unserem Beispiel sind es die Blatttexte Auftraggeber und
Auftragsnummer.

Jetzt soll eine mechanische Zeichnung auf dem Deckblatt eingetragen werden. Dies kann schnell und einfach
mit dem DWG/DXF-Import erfolgen.

Starten Sie den Befehl Datei  Importieren  DXF/DWG... und wählen Sie aus dem Verzeichnis ...\data\CD-
Player\ die Datei cd-top.dwg aus. Sie erhalten nun ein Menü, in dem Sie die Größe und Position der
mechanischen Zeichnung angeben können.

Verändern Sie die Größe des grauen Rechtecks an seiner rechten oberen Ecke und verschieben Sie es auf
den gewünschten Platz auf dem Blatt. Sollten Sie eine genaue Skalierung und Platzierung wünschen, können
Sie die Werte auch im Menü direkt eintragen.

86
Auf dieses Deckblatt addieren Sie nun noch eine Pixelgrafik, z.B. ein Logo.

Starten Sie den Befehl Datei  Importieren  Bild... und wählen Sie aus dem Verzeichnis ..\data\ die Datei
E3-Logo.tif aus. Sie können dann das E³.series Logo frei auf dem Blatt platzieren. Natürlich kann nach dem
Platzieren Größe und Position des Bildes geändert werden.

Einbinden von weiteren Dokumenten

Im E³.cable Projekt werden alle relevanten Informationen bei Bedarf an einer Stelle abgelegt. Dazu gehören
selbstverständlich auch Dokumente unterschiedlichster Anwendungen.
Die Bedienungsanleitung, eine Beschreibung des Aufbaus, Auswertungstabellen usw. E³.cable bietet die
Möglichkeit, diese Dokumente in das Projekt einzubinden. Voraussetzung hierzu ist, dass die Anwendungen,
mit denen die Dokumente erstellt wurden, Active-X fähig sind (z.B. Microsoft Word, Excel).

Das folgende Beispiel funktioniert nur, wenn Sie Microsoft Word auf Ihrem Rechner installiert haben.
Starten Sie den Befehl Einfügen  Objekt.
Es erscheint ein Menü, in dem alle auf Ihrem Rechner installierten Active-X fähigen Programme aufgelistet
werden. Das Menü erscheint immer in der Betriebssystemsprache. Da Sie ein bereits existierendes Dokument
öffnen sollen, aktivieren Sie den Punkt Aus Datei erstellen und klicken auf den Befehl Durchsuchen....
Wählen Sie nun die Datei ...\data\CD-Player\E3.cable-d.doc aus.

Jetzt wird innerhalb von E³.cable Microsoft Word mit dem selektierten Dokument gestartet. Die Oberfläche
von E³.cable wechselt ebenfalls in die Word-Oberfläche und Sie können den Text bearbeiten. Sobald Sie ein
Blatt aus E³.cable aktivieren, erhalten Sie automatisch wieder die E³.cable Oberfläche.

Das Word-Dokument, das nun in Ihr Projekt eingebettet wurde, wird auch mit diesem gespeichert, nicht
verlinkt. Die Datei, die Sie ausgewählt hatten, ist noch in ihrem Originalzustand erhalten und wird auch nicht
durch Aktionen innerhalb von E³.cable geändert.

Blätter drucken

Zum Schluss drucken Sie noch die erstellten Blätter bzw. das gesamte Projekt aus. Starten Sie hierzu den
Druck-Befehl über Datei -> Drucken... oder über das Symbol.

Im Druckmenü können Sie nun den Drucker, auf dem ausgegeben werden soll, auswählen. Ändern Sie auch
die Eigenschaften des Druckers so, dass Sie auf Querformat ausgeben. Weiterhin können Sie noch angeben,
ob Sie alle oder nur spezielle Blätter drucken wollen. Tragen Sie bei der Seitenangabe 1;2 ein, um die Blätter
auszudrucken.

87
So, jetzt haben Sie erfahren, wie schnell und einfach mit E³.cable gearbeitet werden kann. Dies war nur ein
erster Überblick und wenn Sie weiter mit E³.cable arbeiten, werden Sie noch viele hilfreiche Funktionen
kennen lernen, die Ihre Arbeit unterstützen und vereinfachen.

Viel Spaß bei der Arbeit mit

88
Erste Schritte

Lernen Sie die Arbeitsweise und die Funktionen von


E³.cable bei der Verkabelung von Fahrzeugen kennen

 2017 Zuken E3 GmbH

89
Herzlich willkommen zu einer ersten Tour
durch die Funktionalität von E³.cable.

Mit den folgenden Schritten wollen wir Sie mit den Hauptfunktionen des Programms vertraut machen und
Ihnen zeigen, wie Sie einfach und schnell Stromlaufpläne und Kabelzeichnungen erstellen können. Bitte lesen
Sie die jeweiligen Einleitungen zum Kapitel durch und führen dann direkt die beschriebenen Aktionen aus.
Allgemeine Bedienungshinweise entnehmen Sie bitte dem Kapitel 'Grundlagen der Bedienung'.
Am Ende der Tour werden Sie die verschiedenen Funktionen kennen gelernt haben und können dann in Ihren
eigenen Beispielen das Gelernte anwenden.

Viel Spaß bei dieser Einführung.

Bestehendes Projekt öffnen

In E³.cable arbeiten Sie immer in einem Projekt. Ein Projekt kann aus beliebig vielen Zeichnungsseiten und
weiteren Dokumenten bestehen. Ein Projekt wird in einer einzigen Datei abgespeichert. Starten Sie das
Programm.
Zum Öffnen des Projekts verwenden Sie den Befehl Datei -> Öffnen oder das entsprechende Symbol und
wählen das Projekt MX-30.e3s auf dem Verzeichnis data\MX 30\ aus.

Zuerst stellen wir nun die Projektsprache Deutsch ein, falls noch nicht geschehen.
Über Extras  Einstellungen  Allgemein  Sprache wird die 1. Sprache auf Deutsch eingestellt und mit
<OK> bestätigt

90
Blatt 1 des Projekts MX-30-german.e3s öffnen

Im Projektfenster selektieren Sie bitte die Blatt Ansicht und öffnen Blatt 1 durch einen Doppelklick, oder durch
einen Klick in die Checkbox.

In der Datenbank können beliebige Blattformate mit unterschiedlichen Blattköpfen und einer freien Einteilung
(z.B. Blattformate nach DIN, überbreite Blattformate oder Ladder-Diagramm für den amerikanischen Markt)
hinterlegt werden.

Das verwendete Blattformat ist DINA2. Das Blattformat kann jederzeit über Blatteigenschaften geändert
werden. Beim Anlegen eines neuen Blattes werden alle in der Datenbank definierten Blattformate angeboten.

Blattkopftexte eintragen

Die Beschriftung des Blattkopfes erfolgt im Menü Blatteigenschaften..., das Sie aus dem Kontextmenü
aufrufen können. Das Kontextmenü erhalten Sie durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf einer leeren
Fläche im Blatt.
Geben Sie nun für das Attribut Bezeichnung (2) den Text Block-Diagramm ein.

91
Schaltungsteil zeichnen

Das bestehende Blockschaltbild wird jetzt um einen Schaltungsteil, eine Entladeschaltung, erweitert. Die
Entladeschaltung wird über den Hauptkabelsatz –W14 mit den anderen Komponenten verbunden.

Öffnen Sie das Verzeichnis Electric – Schlüsselschalter. Klicken Sie auf das „+“ Zeichen in der Bauteilsicht
des Datenbankfensters bei Schlüsselschalter 3SB32014AD11 und platzieren Sie das erste Symbol oberhalb
des Blockes Motorsteuerung für anheben. Der Schlüsselschalter hat die Bezeichnung –S1.

Anschließend platzieren Sie das zweite noch freie Symbol aus der Betriebsmittelansicht des Projektfensters
(Kontextmenü Platzieren). Rufen Sie vor dem Ablegen auf dem Blatt Sie über das Kontextmenü den Befehl
Drehen auf.

Die beiden Symbole des Schlüsselschalters referenzieren aufeinander. Die Referenzierung wird bei
Änderungen online angepasst. Sind die Elemente eines solchen Bauteils weiter voneinander entfernt oder gar
auf unterschiedlichen Blättern platziert, können Sie über das Kontextmenü der Referenzierung zu der
entsprechenden Stelle springen.

92
Nun platzieren Sie einen Leuchtmelder 3SB32046AA20 oberhalb des Öffners des Schlüsselschalters. Sie
finden ihn im Verzeichnis Electric - Leuchtmelder .

Wählen Sie dazu aus dem Kontextmenü in der Datenbankansicht den Befehl Platzieren. Ziehen Sie den
Leuchtmelder auf das Blatt und drücken Sie die rechte Maustaste. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den
Befehl Drehen und setzen Sie den Leuchtmelder ab. Das Zwischenergebnis vergleichen Sie bitte mit der
Abbildung.

Der Schaltungsteil soll über einen Stecker mit dem Kabelsatz verbunden werden. Suchen Sie in der Datenbank
den Stecker MINI-MNL-04-S und platzieren Sie die 4 Pins des Steckers in Einzelpindarstellung. Selektieren
Sie dazu die 4 Pins in der Datenbanksicht und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Platzieren.
Ziehen Sie die Steckerpins auf das Blatt und spiegeln sie über den Befehl Um Y-Achse Spiegeln . Diesen
Befehl erreichen Sie wiederum über die rechte Maustaste während des Ziehens. Verschieben Sie über das
Kontextmenü (der per Drag&Drop) der Steckerpins die Symbole an die gewünschten Positionen.

Verbinden Sie jetzt den Schaltungsteil. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Anschlusspunkt
und wählen den Befehl Verbinden oder drücken die Taste C. Beim Anschließen setzt E³.cable automatisch
Eckpunkte und verbindet schnell und einfach die gewünschten Anschlusspunkte - auf Wunsch auch
automatisch.
Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit der Abbildung.

93
Nun werden die Steckeranschlüsse mit dem Kabelsatz –W14 verbunden. Beginnen Sie mit dem obersten Pin
und verbinden Sie ihn mit dem Kabelsatz.

Über die rechte Maustaste am Anschlusspin erreichen Sie das Kontextmenü. Wählen Sie den Befehl
Verbindung. Über die linke Maustaste setzen Sie den Eckpunkt. Beim Erreichen des Kabelsatzes zeigt Ihnen
der Cursor den Anschlusspunkt an. Beenden Sie den Befehl durch einen erneuten Klick mit der linken
Maustaste.

An den Steckkontakten sind in der Datenbank bereits mögliche Gegenstücke und Anschlagteile definiert.
E³.cable wählt also immer einen passenden Gegenstecker aus.

Diese restlichen Verbindungen können auchc automatisch erfolgen. Wählen Sie dazu den Befehl Einfügen
 Autom. Verbindung  im Bereich Horizontal . Ziehen Sie ein Rechteck um die zu verbindenden
Betriebsmittelelemente und die eben gezogene Verbindung zu –W14. Nach dem Loslassen der Maustaste
werden sofort die Verbindungen eingefügt. Dies funktioniert natürlich auch, wenn wesentlich mehr
Betriebsmittelelemente im Bereich eingeschlossen sind.

Wird nachträglich ein Symbol aus einer Verbindung gelöscht, so wird diese automatisch geschlossen, sofern
die Attribute, die beiden Verbindungen zugeordnet sind, dies auch zulassen. Sonst bleiben die Verbindungen
offen stehen. Wird nachträglich ein Symbol in eine Verbindung eingefügt, trennt E³.cable die Verbindung
automatisch auf. Alle Bewegungen von Elementen werden, soweit möglich, von E³.cable dynamisch
unterstützt.

Aufstecken (Abstecken) von Steckverbindern

E³.cable unterstützt auch das Auf- und Abstecken von Steckerelementen.


Zum Abstecken selektieren Sie einfach ein Steckerelement und bewegen es mit gedrückter linker Maustaste.
Nach dem Absetzen ist die Verbindung getrennt. Umgekehrt können Sie das Steckerelement wieder
aufstecken. Bewegen Sie dazu das Steckerelement in Richtung Gegenstück.
An der gelben Anzeige im unteren Fensterbereich und am Mauszeiger, der ein verbundenes Steckerpaar
anzeigt, erkennen Sie, dass die Verbindung erfolgt ist.

94
Aufbau und Erweiterung von Kabeln

In unserem Beispiel existiert bereits ein Kabelsatz –W14, der jetzt um einige Adern erweitert werden muss.
Rufen Sie das Kontextmenü auf dem Kabelsatz –W14 in der Betriebsmittelansicht des Projektfensters auf und
wählen Sie den Befehl Adern einfügen....

Um unsere Entladeschaltung korrekt anschließen zu können, benötigen Sie vier weitere Adern. Diese werden
beim Einstellen der Aderanzahl automatisch mit den Adernummern 21–24 benannt.

Die Adern werden im Kabelsatz eingefügt und stehen jetzt zum Verlegen zur Verfügung. Sie erkennen die
freien Adern an der gelben Färbung in der Bauteilansicht.

95
Verlegen von Adern

Die neu erzeugten Adern werden nun zwischen den einzelnen Anschlüssen der Entladeschaltung und dem
Hauptstecker –X1 am Block Hauptstromverteiler verlegt.

Ziehen Sie die einzelnen Adern aus der Bauteilansicht mit gedrückter linker Maustaste auf jeweils einen
Einzelpin der Buchse unserer Entladeschaltung und selektieren Sie dann den Hauptstecker -X1. Der jeweilige
Stecker wird hellgetastet, wenn er von E³.cable erkannt wurde.

Überprüfen Sie anschließend, ob die Adern korrekt verlegt sind, indem Sie über die rechte Maustaste das
Kontextmenü rufen und den Befehl Verbindungseigenschaften wählen. In der Registerkarte Kabel/Ader
sehen Sie wieder den Aufbau des Kabels, in der Registerkarte Draht-/Aderverbindungen werden die in der
selektierten Verbindung verlaufenden Adern und deren Anschlusspins angezeigt.

Definition von Eigenschaften

Für die Buchse –X10 des Kabelsatzes –W14 wird jetzt die Zugehörigkeit zu der Entladeschaltung definiert.
Dazu wird der Buchse das Attribut Funktion vergeben. Wählen Sie mit der rechten Maustaste auf –X10 den
Menüpunkt Betriebsmittelleigenschaften.
In der Attributtabelle können Sie jetzt links das gewünschte Attribut auswählen und rechts den Attributwert
eintragen. Die Box links neben dem Attribut steuert, ob das Attribut als Text dargestellt wird oder nicht. Tragen
Sie für die Buchse –X10 den Wert Entladeschaltung ein.

96
Hinzufügen von Texten

Um das Blatt zu vervollständigen, addieren Sie noch freie Texte, die zu keinem Bauteil oder Symbol gehören.
Benutzen Sie hierzu den Befehl Einfügen -> Text... oder das Symbol aus der Symbolleiste.

Im Eingabemenü geben Sie nun den Text (auch mehrzeilig) ein und können die Textparameter (z.B. die
Schriftart und die Textgröße) einstellen. Nach Beenden des Menüs erscheint der Text als Rechteck am
Fadenkreuz und Sie können ihn an beliebiger Stelle auf dem Blatt mit einem Mausklick platzieren.

Diese freien Texte können auch an Elemente gebunden werden. Selektieren Sie dazu einen Stecker und den
freien Text und bilden Sie eine Gruppe.

Texte können Sie auch aus der Textdatenbank abrufen, indem Sie im Eingabemenü die Taste <F3> drücken.
Die so platzierten Texte werden online beim Umstellen der Sprachen (Extras  Einstellungen  Allgemein
 Sprache) übersetzt.

97
Platzieren verschiedener Ansichten von Steckern

Für Montage, Service, Fertigung und Kundendokumentation ist es oft notwendig, denselben Kabelsatz in
unterschiedlicher Darstellung zu dokumentieren. In den einzelnen Zeichnungen sind jeweils nur die
Informationen dargestellt, die für die betreffende Abteilung interessant sind. E³.cable unterstützt dies durch
verschiedene Ansichten, die für Stecker ausgewählt werden können.

Öffnen Sie Blatt 2 des Projekts. Dort ist der Kabelsatz –W14 für Montage und Service abgebildet. Die
dargestellten Elemente sind eine andere Ansicht derselben Stecker-Elemente des Blockschaltbildes das auf
Blatt 1 dargestellt ist.

Die Buchse der Entladeschaltung fehlt hier allerdings noch. Sie ergänzen diese Ansicht durch die Funktion
Neue Betriebsmittel-Ansicht platzieren... im Kontextmenü von –X10 in der Betriebsmittelansicht des
Projektfensters.

Anschließend spiegeln Sie die Pins an der Y-Achse und platzieren sie oberhalb der Steckeransicht –X8#1
auf dem Blatt. Bewegen Sie dazu den Cursor auf das Blatt. Durch einen Klick mit der rechten Maustaste
erreichen Sie das Kontextmenü, in dem der Befehl zum Spiegeln enthalten ist.

98
E³.cable zeigt Ihnen die logischen Aderverbindungen zur Steckeransicht –X1#1. Sollte dies nicht der Fall
sein, aktivieren Sie über Ansicht -> Logiklinien -> den Modus Adern.

Verbinden Sie jetzt die Steckerpins mit dem Kabelsatz. Verwenden Sie dazu die Funktion Verbindung oder
auch Einfügen -> Autom. Verbindung -> Im Bereich Horizontal. Dazu ziehen Sie ein Rechteck über die
Verbindungslinie des Kabelsatzes und die neu platzierten Steckerpins.

Jetzt stellen Sie das Attribut Funktion (Entladeschaltung) am


Stecker dar. Im Kontextmenü Betriebsmitteleigenschaften des
Steckers –X10 wird das Attribut Funktion durch Setzen des
Hakens sichtbar geschaltet und anschließend an die gewünschte
Position verschoben.

Verfeinern Sie die Darstellung durch etwas Grafik und ändern Sie
die Eigenschaften der Verbindungslinien, Texte und
Grafikelemente.

Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit folgender Abbildung:

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Eine weitere Sicht auf den Kabelsatz –W14 ist auf Blatt 3 dargestellt. Auch hier fehlt noch die Buchse –X10
der Entladeschaltung und auch hier addieren Sie eine neue Ansicht auf die Buchse.

Verwenden Sie die Funktion Neue Betriebsmittel-Ansicht platzieren... und wählen Sie das Symbol
MINIMNL-S004SV aus. Diesmal soll die Darstellung als Komplettstecker ausgeführt werden. Dazu aktivieren
Sie den Punkt Platzieren als: komplettes Betriebsmittel

Ergänzen Sie die Zeichnung wie folgt:


Platzieren Sie die Steckeransicht mittig links auf dem Blatt. Verbinden Sie die Steckeransicht mit dem
Kabelsatz.

Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit der Abbildung:

100
Umschalten zwischen den verschiedenen Darstellungs-Modi

Da neben den rein grafischen Informationen auch viele „logische Hintergrundinformationen“ (oft in Form von
Attributen) im Plan enthalten sind, besitzt E³.cable die Möglichkeit, Teile dieser logischen Informationen
sichtbar zu machen.
Die Umschaltung der Modi erfolgt über das Symbol oder den Befehl Ansicht  Verbindungstypen.

In der „normalen“ Ansicht werden alle Verbindungen so angezeigt, wie sie mit ihren Grafikattributen (Farbe,
Linienbreite, Linienart) definiert sind. Verbindungsattribute sind nicht grafisch gekennzeichnet. Dies ist die
Form, in der auch normalerweise der Ausdruck des Planes erfolgt.

Wird der Verbindungstypen-Modus eingeschaltet, so werden Verbindungen abhängig von ihren Attributen
angezeigt (hat die Verbindung ein Signal, ist eine Ader in der Verbindung enthalten, an den
Signalquerverweisen wird zusätzlich zum Signal noch die Zählnummer mit ausgegeben, ...). Dadurch ist ein
schneller und grafischer Überblick über die wichtigsten Verbindungsinformationen vorhanden, ohne dass
diese immer mit dem Menü Verbindungseigenschaften abgefragt werden müssen.

Suchen und Navigieren im Projekt

In großen Zeichnungen ist das Auffinden bestimmter Elemente oft aufwändig. In E³.cable ist es dagegen sehr
einfach. Sie definieren, welche Information gesucht wird und auf Knopfdruck wird die entsprechende Seite im
Plan geöffnet und das gewünschte Element hervorgehoben.

Starten Sie den Befehl Bearbeiten  Suchen..., indem Sie das Symbol oder die Funktionstaste F3 drücken.

Im Menü können Sie nun das Objekt und dessen Wert eingeben, das Sie suchen wollen. Das Suchergebnis
wird im Ausgabefenster angezeigt und durch Doppelklick auf die gewünschte Zeile springen Sie direkt auf das
entsprechende Blatt, auf dem das gesuchte Objekt markiert ist. So finden Sie schnell die Informationen in
Ihren Plänen und haben immer den Überblick über Ihre Zeichnung.

Um die Markierung an den gefundenen Objekten zu löschen, wählen Sie den Befehl Bearbeiten 
Hervorhebung zurücksetzen oder drücken die Funktionstaste Umschalt+F3 .

101
Listen und Ausgabedateien

Alle Informationen, die in den Stromlaufplänen und Kabelplänen enthalten sind, können in beliebigen
Dokumenten, Listen und Dateien ausgegeben werden.

Neben den bereits vordefinierten Dokumenten wie Inhaltsverzeichnis, Stückliste, Verbindungsliste, Kabelliste
und Klemmenplan können über die integrierte Visual Basic Programmierschnittstelle freie Auswertungen und
Schnittstellen zu anderen Programmen erzeugt werden. Über die COM-Schnittstelle können durch den Einsatz
von E³.series Methoden (Funktionen), in Scripts oder Programmen, alle Daten gelesen, aber auch in die
Zeichnung eingetragen werden.

Bereits vordefiniert sind Listen, die in Microsoft Excel, Access- oder ASCII-Format ausgegeben werden. Wenn
Sie eines der genannten Programme auf Ihrem PC installiert haben, so können Sie z.B. die Kabelliste als
Excel-Datei direkt erstellen.

Um eine Kabelliste zu erzeugen, wählen Sie den Befehl Extras  Auswertungen  Excel  Kabel. In
diesem Beispiel wird die Kabelliste direkt in Excel erzeugt und am Bildschirm dargestellt.

102
Deckblatt mit Inhaltsverzeichnis

Starten Sie den Befehl Werkzeuge  E³.series Dokumente  Deckblatt erstellen und es wird automatisch
ein Deckblatt mit einem Inhaltsverzeichnis angelegt.

Füllen Sie die Blatttexte nach Belieben aus. In unserem Beispiel ist es der Blatttext Auftrag (1). Verwenden
Sie dazu das Kontextmenü Blatteigenschaften. Dieses erreichen Sie über einen Klick mit der rechten
Maustaste.

Auf dieses Deckblatt addieren Sie nun noch eine Pixelgrafik, z.B. ein Logo.
Starten Sie den Befehl Datei  Importieren  Bild... und wählen Sie aus dem Verzeichnis ...\data\ die
Datei E3-Logo.tif aus. Sie können dann das E³.series Logo frei auf dem Blatt platzieren. Natürlich kann nach
dem Platzieren die Größe des Bildes geändert werden.

103
Zum Schluss soll auch noch eine mechanische Zeichnung auf dem Deckblatt eingetragen werden.
Dies kann schnell und einfach mit dem DWG/DXF-Import erfolgen.

Starten Sie den Befehl Datei  Importieren  DXF/DWG... und wählen Sie aus dem Verzeichnis
...\data\MX30\ die Datei mx30.dxf aus.

Sie erhalten ein Menü, in dem Sie die Größe und Position der mechanischen Zeichnung angeben können.
Verändern Sie die Größe des grauen Rechtecks an seiner rechten oberen Ecke und verschieben Sie es an
die gewünschte Position auf dem Blatt. Sollten Sie eine genaue Skalierung und Platzierung wünschen, können
Sie die Werte auch im Menü direkt eintragen.

Das Resultat Ihrer Aktionen sollte dann etwa folgendermaßen aussehen:

104
Einbinden von weiteren Dokumenten

Im E³.cable Projekt werden alle relevanten Informationen bei Bedarf in einer Datei abgelegt. Dazu gehören
selbstverständlich auch Dokumente unterschiedlichster Anwendungen. Die Bedienungsanleitung, eine
Beschreibung des Aufbaus, Auswertungstabellen usw.
E³.cable bietet die Möglichkeit, diese Dokumente in das Projekt einzubinden. Voraussetzung für das Einbinden
von Objekten ist, dass die Anwendungen, mit denen die Dokumente erstellt wurden, OLE-fähig sind (z.B.
Microsoft Word, Excel).

Das folgende Beispiel funktioniert nur, wenn Sie Microsoft Word auf Ihrem Rechner installiert haben.
Starten Sie den Befehl Einfügen  Objekt.... Es erscheint nun ein Menü, in dem alle auf Ihrem Rechner
installierten Active-X fähigen Programme aufgelistet werden. Das Menü erscheint immer in der
Betriebssystemsprache. Da Sie ein bereits existierendes Dokument öffnen wollen, aktivieren Sie den Punkt
Aus Datei erstellen und klicken auf den Befehl Durchsuchen... . Wählen Sie nun die Datei
...\data\MX 30\E3.cable-d.doc aus.

Jetzt wird innerhalb von E³.cable Microsoft Word mit dem selektierten Dokument gestartet. Die Oberfläche
von E³.cable wechselt ebenfalls in die Word-Oberfläche und Sie können den Text bearbeiten.

Sobald Sie ein Blatt aus E³.cable aktivieren, erhalten Sie automatisch wieder die E³.cable Oberfläche. Das
Word-Dokument, das nun in Ihr Projekt eingebettet wurde, wird auch mit diesem gespeichert. Die Datei, die
Sie ausgewählt hatten, ist noch in ihrem Originalzustand erhalten und wird auch nicht durch Aktionen innerhalb
von E³.cable geändert.

Blätter drucken

Zum Schluss drucken Sie noch die erstellten Blätter bzw. das gesamte Projekt aus.
Starten Sie hierzu den Druck-Befehl über Datei  Drucken... oder über das Symbol.

Im Druckmenü können Sie nun den Drucker, auf dem ausgegeben werden soll, auswählen. Weiterhin können
Sie angeben, ob Sie alle oder nur spezielle Blätter drucken wollen. Tragen Sie bei der Seitenangabe 1-3 ein,
damit die von Ihnen geänderten Seiten gedruckt werden.

105
So, jetzt haben Sie erfahren, wie schnell und einfach mit E³.cable gearbeitet werden kann. Dies war nur ein
erster Überblick und wenn Sie weiter mit E³.cable arbeiten, werden Sie noch viele hilfreiche Funktionen
kennen lernen, die Ihre Arbeit unterstützen und vereinfachen.

Viel Spaß bei der Arbeit mit

106
Erste Schritte

Symbole und Bauteile erstellen mit dem Bauteileditor


von E³.series

 2017 Zuken E3 GmbH

107
Herzlich willkommen zu einer ersten Tour zur
Erstellung von Symbolen und Bauteilen mit E³.series

In der bisherigen Beschreibung haben Sie immer mit Bauteilen und Symbolen, die bereits in der Datenbank
vorhanden sind, gearbeitet.

Im folgenden Kapitel wird gezeigt, wie Sie mit E³.series eigene Symbole und Bauteile in die Datenbank
aufnehmen können.

Was ist ein Symbol?

Ein Symbol ist ein Schaltungselement, das einem Bauteil zugewiesen werden kann. Da viele Bauteile
dieselben Schaltungselemente nutzen, müssen die Symbole nur einmal in der Datenbank beschrieben
werden. Sie können dann in beliebigen Kombinationen zusammengesetzt und in verschiedenen Bauteilen
verwendet werden.

Was ist ein Bauteil?

Im einfachsten Fall ist ein Bauteil eine vordefinierte Menge an Symbolen mit Anschlusspunkten und
Anschlusspunktnamen. Ein solches Bauteil wird mit allen seinen Symbolen geladen. Alle Symbole tragen dann
automatisch dieselbe Betriebsmittelbezeichnung. Zu Bauteilen können noch weitere Informationen definiert
werden, wie beispielsweise Sachnummern, Beschreibungen, Hersteller, Preis und vieles mehr.

Vorbereitungen zur Symbolerstellung

Symbole und Bauteile werden im Datenbankeditor-Modus angelegt. Dies ist ein spezieller Modus innerhalb
von E³.schematic oder E³.cable, in dem Bauteile und Symbole erzeugt, sowie Standarddefinitionen für
Attribute, Texte, Farben usw. in die Datenbanken eingetragen werden können.

Da mehrere Benutzer gleichzeitig auf die E3-Datenbank (Konfiguration, Bauteile und Symbole) zugreifen
können, wirken sich Änderungen auch sofort auf alle Benutzer aus. Wird der Datenbankeditor-Modus
gestartet, so wird eine neue zusätzliche Instanz von E³.series gestartet, mit spezifischen Datenbankeditor-
Funktionen. Um in den Projekteditor-Modus zu gelangen, um z.B. Symbole einer bestehenden Zeichnung für
ein neues Symbol zu verwenden oder um angelegte Symbole und Bauteile zu testen, wechselt man in die
Instanz, in der ein Projekt geöffnet ist.

108
Erstellen eines neuen Symbols

Im Folgenden erstellen Sie ein neues Symbol für eine Ventilspule.

Ein neues Symbol kann am schnellsten erstellt werden, indem ein bestehendes, ähnliches Symbol als Vorlage
verwendet, angepasst und dann unter neuem Namen abgespeichert wird. Als Übung werden Sie jedoch ein
komplett neues Symbol ohne Vorlage erstellen.

Ein Symbol wird im Wesentlichen in folgenden Schritten erstellt.

• Festlegung des Symboltyps und des Symbolnamens


• Erstellen der Symbolgrafik
• Definition der Anschlusspunkte
• Festlegung der verwendeten Texttypen und deren Position am Symbol (Anlage, Ort, Art/Zählnummer,
Anschlußname, …)
• Festlegung des Nullpunkts
• Festlegung des Platzbedarfs

Um ein Symbol zu erstellen, wechseln Sie in den Datenbankeditor-Modus. Am schnellsten geht dies, indem
Sie mit der rechten Maustaste auf der obersten Ebene des Datenbankfensters das Kontextmenü öffnen und
dort den Befehl Neues Symbol auswählen.

Dadurch wird eine neue Instanz von E³ im Datenbankeditor-Modus eröffnet und eine Zeichenfläche für das
neue Symbol geöffnet.

Das neue Symbol wird nach seiner Fertigstellung folgendermaßen aussehen:

Das Kreuz in der Mitte der Zeichenfläche stellt den Nullpunkt des Symbols dar. Dieser soll auch der erste
Anschlusspunkt unseres Symbols sein.

109
Aktivieren Sie die Sichtrasterdarstellung, indem Sie auf das Raster-Symbol klicken. Die Sichtrasterpunkte
unterstützen Sie beim Zeichnen des Symbols.

Rastereinstellungen können Sie in den Einstellungen vornehmen (Extras  Einstellungen  Datenbank-


Editor  Symbol).

Zuerst zeichnen Sie die Grafik des zu erstellenden Symbols.

Zeichnen Sie als erstes das Rechteck und dann die weiteren Linien entsprechend der folgenden Skizze.
Orientieren Sie sich hierbei immer an den Rasterpunkten oder aktivieren Sie in Extras  Einstellungen 
Darstellen den so genannten Co-Piloten, der beim Erstellen einer Grafik die Größenangabe darstellt.
Über Grafikeigenschaften können Sie im Register Grafik-Informationen ebenfalls die Grafikgröße exakt
definieren.

Liniendicke, -farbe und -art kann über die Grafik-Icon-Leiste eingestellt bzw. für ein selektiertes Element
gezielt geändert werden.

110
Nun werden die Anschlusspunkte eingefügt. E³.series definiert elektrische Anschlusspunkte inklusive
Anfahrrichtung.

Der obere Anschlusspunkt soll von oben angeschlossen werden. Wählen Sie dazu das Anschlusssymbol von
oben: Node – from top aus und platzieren ihn über das Symbol aus der Symbolleiste.

Der zweite Anschlusspunkt wird auf die gleiche Art definiert, lediglich mit der Anschlussrichtung von unten:
Node – from bottom.

Die Anschlussnamen erhält das Symbol später in der Bauteildefinition. Für die Zuordnung der
Anschlussnamen ist deshalb die Reihenfolge der Anschlusspunkte innerhalb des Symbols wichtig.

Zuletzt benötigt das Symbol Textpositionen für das Anlage-, Orts- oder Betriebsmittelkennzeichen.

Auch hierzu gibt es bereits eine Vorlage TEXT_L. Diese finden Sie im Datenbankfenster in der Registerkarte
Sonstiges im Ordner Sonst_Vorlage . Die Vorlage platzieren Sie wie ein Symbol entweder mit Drag&Drop
oder über das Kontextmenü Platzieren.

Auf der Zeichnung sehen Sie nun für jede Textposition ein grünes Kreuz. Das bedeutet, dass der eigentliche
Wert genau an diese Position mit den definierten Textparametern eingetragen wird. Damit ist die grafische
Bearbeitung abgeschlossen.

111
Um zu überprüfen, welcher Texttyp an welcher Position eingesetzt wird, schalten Sie den Anzeigemodus
einfach mit dem Symbol um.

Nullpunkt festlegen:
Setzen Sie den Nullpunkt neu, im Normalfall geschieht dies auf einen Anschlusspunkt. Dazu klicken Sie auf
das Symbol in der Symbolleiste und setzen den Nullpunkt mit einem Linksklick an der gewünschten Position
ab.

Platzbedarf festlegen:
Dazu klicken Sie auf das Symbol. Der Platzbedarf für das Symbol wird auf Basis der Grafik berechnet.

Im Kontextmenü Symboleigenschaften (rechte Maustaste auf die


Zeichenfläche klicken) definieren Sie nun den neuen Namen des Symbols
G01Y001B, den „Schaltplantyp“ Elektrisch die „Datenbankklasse deutsch“
mit dem Eintrag Spule aus der Sprachdatenbank (dies definiert die Ordner,
in dem das Symbol im Datenbankfenster erscheint) damit das Symbol auch
einfach über das Suchsystem in der Datenbank gefunden werden kann.

Für die Symbolnamen sind in unserer Datenbank übrigens die Definitionen


nach IEC 617 verwendet.

112
Speichern Sie das Symbol in der Datenbank mit dem Befehl
In Datenbank speichern aus dem Kontextmenü der Zeichenfläche oder aus dem Datei Menü. Um den
Datenbankeditor zu beenden, wählen Sie den Befehl Datei  Beenden.

Sollten andere Mitarbeiter ebenfalls die gleiche Datenbank verwenden, können auch diese, ohne dass Sie
etwas veranlassen müssen, sofort auf dieses neue Symbol zugreifen. Ggf. muss die Ansicht der Datenbank
aktualisiert werden, hierzu wählen Sie den Datenbanknamen mit der Maus an und drücken <F5>.

Erstellen eines neuen Bauteils

Das neue Bauteil, das erstellt werden soll, hat den Namen GHR15511201R003 und ist ein Schütz von ABB
mit 2 Schließer-Kontakten. Die einfachste Art, ein neues Bauteil zu erstellen ist, ein bereits ähnliches Bauteil
aus der Datenbank aufzurufen, anzupassen und mit dem neuen Namen abzuspeichern.

Selektieren Sie dazu mit der rechten Maustaste das Bauteil 3RT10151AB01 aus dem Ordner Electric –
Hauptschütz, 3pol. AC und aktivieren den Befehl Neues Bauteil aus dem Kontextmenü. Dadurch wird in den
Datenbankeditor-Modus umgeschaltet, der Bauteil-Assistent gestartet und das neue Bauteil kann angelegt
werden.

Es wird nun der Bauteil-Assistent gestartet, der Sie durch den Prozess der Bauteilerstellung führt.

113
Im ersten Fenster Identifikation legen Sie den Typ des Bauteils, den neuen Namen und weitere globale
Parameter fest. In diesem Beispiel wird ein Standardbauteil erstellt. Wählen Sie dazu Betriebsmittel aus und
geben Sie als Namen GHR15511201R003 ein.
Anschließend machen Sie Weiter / Next.

Im Eigenschaften Fenster tragen Sie bauteilspezifische Attribute ein. Die Werte des Bauteils, das als Basis
für das neue Bauteil verwendet wird, sind bereits eingetragen und Sie müssen nur die abweichenden Texte
eintragen.

Hier können auch firmenspezifische Eigenschaften eingetragen werden. Diese müssen in der Tabelle Format
 Attributnamen... vorher definiert werden.
Machen Sie Weiter / Next
Im Fenster Struktur definieren Sie die Struktur des Bauteils, also die Symbole, durch die das Bauteil im
Stromlaufplan repräsentiert wird.

114
Wenn Sie die bereits bestehende Struktur verwenden möchten, so kann das Bauteil direkt ohne weitere
Schritte in die Datenbank abgespeichert werden. Sollten doch noch Änderungen durchgeführt werden, so
wirken diese sich auf alle Bauteile, die diese Struktur verwenden, aus. Dabei ist also Vorsicht geboten! Wird
eine neue Kopie der Struktur angelegt, so kann diese jederzeit geändert werden, ohne dass sich die
Änderungen auf andere Bauteile auswirken.

Aktivieren Sie die Option Neue Kopie erstellen im Menü und machen Weiter / Next

Im letzten Schritt des Datenbank-Assistenten, Fertigstellen, können Sie entscheiden, ob das neue Bauteil
direkt in die Datenbank gespeichert werden soll oder ob noch Änderungen vorgenommen werden sollen.

Aktivieren Sie hier den Punkt Bauteil grafisch bearbeiten und schließen Sie den Datenbank-Assistenten mit
dem Befehl Fertig stellen /Finish ab.

115
Ebenen einstellen

E³.series besitzt die Möglichkeit, Informationen auf verschiedenen Ebenen zu verteilen. Diese Ebenen sind
wie Folien zu betrachten, die in der Zeichnung ein- und ausgeschaltet werden können. Dadurch ist es einfach
möglich, verschiedene Informationen schnell sichtbar und unsichtbar zu machen. Auch können gesamte
Informationstypen (z.B. leere Texte) umgeschaltet werden.
Da bei der Bearbeitung eines Bauteils nicht alle vorhandenen Informationen notwendig sind, schalten Sie über
die Ebenensteuerung einfach diese Informationen aus.

Starten Sie hierzu den Befehl Ansicht  Ebenen... oder drücken Sie die Taste L . Es erscheint nun ein Menü,
in dem alle Ebenen gezielt ein- bzw. ausgeschaltet werden können. Mit dem Befehl Konfiguration laden
können Sie auf vordefinierte Ebenen-Konfigurationen zurückgreifen bzw. mit Konfiguration sichern eine
bestehende sichern.

Wählen Sie nun mit Konfiguartion laden die Datei component-editor.vis aus dem Verzeichnis \data aus und
beenden das Menü mit OK. Sie werden erkennen, dass die Darstellung der zum Bauteil gehörenden Symbole
sehr viel übersichtlicher geworden ist.

116
Alle im Bauteil verwendeten Symbole und deren Bauform (Darstellung des
Bauteils im Schaltschrank) mit ihren Anschlussnamen werden nun auf der
Zeichenfläche dargestellt. Hier können Sie weitere Symbole durch Platzieren
der Symbole aus dem Datenbankfenster hinzufügen oder bestehende
Symbole löschen.

Blenden sie zunächst die Symbol-Nummerierung ein mit Klick auf das
Symbol „Verbindungstypen“.

117
Für das vorliegende Bauteil wird nun der Kontaktspiegel (mit 1 gekennzeichnet), das Symbol für die
Hauptkontakte (mit 3 gekennzeichnet) und das Symbol für die Darstellung in einer weiteren Ansicht (mit
Ansicht-Nummer 1) gelöscht und dafür ein anderer Kontaktspiegel und ein weiterer Schließerkontakt addiert.
Ebenfalls ist die Bauform für unser kleines Beispiel nicht relevant und kann ebenfalls gelöscht.

Löschen Sie also als erstes die Symbole 1 und 3. Dann aktivieren Sie das Ansichten-Symbol durch
Doppelklick im Datenbank-Editor-Fenster und löschen es ebenfalls. Dasselbe gilt für die Bauform.

Wechseln Sie durch Doppelklick auf den Bauteilnamen wieder zurück aus der Ansicht.
Nun platzieren Sie aus der Datenbank (Registerkarte Symbol , Ordner Kontaktspiegel) das Symbol ZUK07-
50-36. Den zweiten Schließerkontakt erhalten Sie ebenfalls durch Platzieren des Symbols ZUK07-02-01 aus
der Datenbank (Registerkarte Symbol , Ordner Kontakte ).

118
Ein weiterer Punkt ist das Ändern/Definieren der Anschlussnamen.
Wird an einem Symbol der Befehl Anschlusspunkt-Zuordnung im Kontextmenü aktiviert, so erhalten Sie ein
Menü, in dem die Anschlusspunkte des Symbols angezeigt werden und in dem Sie die Anschlussnamen
eintragen können.
Aktivieren Sie diesen Befehl am Schließersymbol, das Sie neu hinzugefügt haben und tragen Sie dort die
beiden neuen Anschlussnamen 24 und 23 ein. Betsätigen Sie mit OK.

Der nächste Schritt bei der Bauteildefinition ist, die Reihenfolge der Symbole innerhalb des Bauteils
festzulegen. Dieser Modus wird durch den Befehl Bearbeiten  Reihenfolge festlegen  Symbole im
Bauteil oder das Symbol aktiviert.

Klicken Sie nun in der Reihenfolge auf die Symbole, in der sie im Bauteil erscheinen sollen. Also zuerst auf
den Kontaktspiegel, dann die Spule, als drittes den Kontakt mit den Anschlussnummern 13,14 und zum
Schluss der Kontakt mit den Anschlussnummern 23,24.
Die neue Reihenfolge wird in den blauen Textboxen am Symbol dargestellt. Beenden Sie den Sortiermodus
durch Drücken der <ESC>-Taste.

119
Der letzte Schritt in der Bauteildefinition besteht darin, die Zusammenhänge zwischen den Symbolen innerhalb
des Bauteils zu definieren, um Bauteilquerverweise zu erhalten.

Rufen Sie hierzu den Befehl Master/Slave-Zuordnung aus dem Kontextmenü des Symbols, welches das
Masterelement sein soll auf (in diesem Fall der Kontaktspiegel) und übertragen alle Symbole in die Spalte
Zugeordnete Slaves. Dadurch erhalten Sie zwischen den Bauteilsymbolen und dem Kontaktspiegel später
im Projekt einen Online-Querverweis.

Damit haben Sie das komplette Bauteil definiert und es kann mit dem Befehl In Datenbank speichern aus
dem Kontextmenü der Zeichenfläche oder aus dem Menü Datei  in Datenbank speichern in die
Bauteildatenbank übernommen werden.

120
Spezielle Bauteile

Neben Standardsymbolen und -bauteilen können in E³.series - insbesondere zur Verwendung in der
Kabeloption E³.cable - auch spezielle Bauteile definiert werden. Wichtig in diesem Zusammenhang sind
Stecker und Kabel.

Ein Stecker hat neben seiner Darstellung im Projekt als Steckerpin oder Buchse noch weitere
Darstellungsarten. Diese sind:

- Die Darstellung des Steckers an einem Block;


- Die Dokumentationsgrafik, die im Vorschaufenster dargestellt wird und mit dem Befehl Platzieren als
Grafik platziert wird;
- Die unterschiedlichen Ansichten eines Steckers, die über den Befehl Neue Ansicht platzieren
ausgewählt werden können;

Ein Bauteil kann auch ein Kabel sein. Wir sprechen hier von Kabeltypen. Ein Kabeltyp beschreibt ein
spezielles Kabel, das in der definierten Form im Projekt verwendet wird und dessen Aufbau nicht ohne
Weiteres geändert werden kann.

Ein Kabeltyp kann folgende Informationen enthalten:

- Bauteilstammsatz
- Anzahl von Adern mit Aderattributen
- Kabelattribute
- Schirmung
- Verdrillung
- Bündel

121
Erstellen eines neuen Steckers

Starten Sie den Datenbank-Assistenten wie oben beschrieben über Neues Bauteil. E³.cable wechselt in den
Datenbank-Editor-Modus und zeigt Ihnen die erste Seite des Datenbank-Assistenten, die Seite Identifikation.

Hier wählen Sie den Bauteiltyp Stecker aus und geben den Aufrufnamen (hier Stecker1) des neuen
Steckerbauteils und den Kennbuchstaben (hier X) ein.In unserem Beispiel soll ein komplett neues
Steckerbauteil erstellt werden, daher wählen Sie in den zwei unteren Feldern kein Bauteil aus, dessen Struktur
übernommen werden soll.

Anschließend machen Sie Weiter.

Auf der nächsten Seite des Datenbank-Assistenten, der Seite Eigenschaften, geben Sie die Stammdaten des
neuen Bauteils ein. Wenn Sie auf der ersten Seite die Eigenschaften eines Bauteils übernehmen, so sind
diese Felder bereits ausgefüllt. In unserem Beispiel erscheinen leere Felder, die ausgefüllt werden müssen.

Fehlen in der Auflistung Bauteileigenschaften, so können diese in der untersten Zeile eingefügt werden. Diese
anwenderspezifischen Eigenschaften müssen jedoch vorher in der Attributtabelle definiert werden. Diese
erreichen Sie im Datenbank-Editor-Modus über Format  Attributnamen.

122
Nach der Definition des Bauteilstammsatzes machen Sie Weiter.

Auf der Seite Steckerstruktur geben Sie die Anzahl der Anschlusspunkte mit 4 an. Da in unserem Beispiel
ein komplett neuer Stecker definiert werden soll, ist das Feld Komplett neue Struktur bereits aktiv und kann
auch nicht mehr geändert werden.

Jetzt definieren Sie ein Steckersymbol für die Darstellung im Stromlaufplan. Im Allgemeinen ist dies das
Stiftsymbol W_ST. Das Steckersymbol muss definiert werden. Es kann nur eine Stromlaufplandarstellung
angegeben werden.
Optional ist die Darstellung des Steckers an einem Block. Der Block-Symboltyp ist das am Block dargestellte
Symbol. Es kann nur ein Symbol für die Steckerdarstellung am Block angegeben werden.
Das Blocksteckersymbol ist mit dem Symbol BL_ST definiert. Der neue Stecker kann also sowohl auf einem
Blatt des Stromlaufplans, als auch auf einem Block platziert werden. Ist der Block-Symboltyp nicht ausgefüllt,
kann der Stecker nicht auf einen Block platziert werden.

Es geht Weiter.

123
Die nächste Seite des Datenbank- Assistenten ist die Definition der verschiedenen Steckeransichten.
Es können beliebig viele Ansichten eines Steckers definiert werden. Diese Definition ist optional, muss also
nicht erfolgen.

Im Auswahlfeld werden alle Steckeransichten angezeigt, die bereits als Symbole in der Datenbank abgelegt
sind. Wählen Sie als Seitenansicht das Symbol MINIMNL-P004TP und als zweite mögliche Ansicht das
Symbol TABWIRE3 . Das Symbol TABWIRE3 wird verwendet, um eine Tabelle mit Pinbezeichnung, Signal
und Aderinformation automatisch zu generieren. Es ist sinnvoll, dieses Symbol grundsätzlich als gültige
Steckeransicht zu definieren.

Sollen keine alternativen Steckeransichten definiert werden, kann hier der Assistent bereits mit Fertig stellen
beendet werden. Sie machen jedoch Weiter.

Auf der Seite Steckermaster wird die Dokumentationsgrafik eines Steckers definiert. Diese Darstellung ist
ebenfalls ein bereits in der Datenbank abgelegtes Symbol. Wählen Sie hier das Symbol MINIMNL-P004D.

Das Mastersymbol wird im Vorschaufenster bei der Bauteilauswahl aus der Datenbank dargestellt. Es kann
auch über die Funktion Platzieren als Grafik platziert und zur Dokumentation an Objekte des
Stromlaufplans gebunden werden.

Diese Definition ist optional, daher kann auch ohne die Angabe des Mastersymbols der Assistent mit Fertig
stellen verlassen werden. Sie machen jedoch Weiter.

124
Auf der Seite Fertigstellen des Datenbank-Assistenten kann jetzt der neue Stecker direkt in der Datenbank
abgelegt werden.

Die Auswahl Bauteil grafisch bearbeiten, zeigt uns jedoch alles bisher definierte grafisch an und bietet die
Möglichkeit, weitere Definitionen vorzunehmen. Daher wählen Sie diese Funktion aus und verlassen den
Datenbank-Assistenten mit Fertig stellen.

125
E³.cable öffnet jetzt ein neues Blatt auf dem die bisher definierten Objekte angeordnet sind. Die
beschreibenden Texte wurden nachträglich eingefügt.

Darstellung der
Steckerpins an einem Darstellung der
Block Steckerpins außerhalb
von Blöcken

Erste mögliche Ansicht


des Steckers

Weitere Ansicht(en) des


Steckerdarstellung im Steckers
Vorschaufenster und als
Dokumentationsgrafik
platzierbar

126
Über die Bauteileigenschaften werden jetzt gültige Gegenstücke und gültige Anschlagteile definiert. In
unserem Beispiel gelten die Gegenstück- und Anschlagteildefinitionen für den gesamten Stecker und alle
Anschlusspunkte. Gültige Anschlagteile können jedoch auch spezifisch für jeden Anschlusspunkt definiert
werden. Das Gegenstück wird beim Anschließen an den Stecker im Projekt automatisch aus der Datenbank
geladen und platziert.

Dazu addieren Sie zuerst die entsprechenden Attribute (Gültiges Anschlagteil und Gültiges Gegenstück),
versehen diese mit Werten aus der Auswahlliste (MINI-B-0.5-1.5 und MINI-MNL-04-B) und legen
anschließend den Standardwert aus der Liste fest.

Zu guter Letzt können noch die Bezeichnungen der


Anschlusspunkte angepasst werden. Öffnen Sie das
Kontextmenü mit Befehl Anschlusspunkt-
Zuordnung. Wird hier nichts definiert, werden die
Anschlusspunkte durchnummeriert. In unserem
Beispiel werden die Bezeichnungen der
Anschlusspunkte geändert (a, b, c, d).

Jetzt ist das neue Steckerbauteil vollständig beschrieben und kann in der Datenbank abgelegt werden.
(Kontextmenü: In die Datenbank speichern)

127
Erstellen eines neuen Kabels

Starten sie den Datenbank-Assistenten wie oben beschrieben über Neues Bauteil. E³.cable wechselt in den
Datenbank-Editor-Modus und zeigt Ihnen die erste Seite des Datenbank-Assistenten, die Seite Identifikation.

Hier wählen Sie den Bauteiltyp Kabel aus und geben den Aufrufnamen des neuen Elements (hier Kabel1)
und den Betriebsmittelkennbuchstaben (hier W) ein.
In unserem Beispiel soll ein komplett neues Bauteil erstellt werden. Daher wählen Sie in den zwei unteren
Feldern kein Bauteil aus, dessen Struktur übernommen werden soll.
Anschließend machen Sie Weiter.

Auf der nächsten Seite des Datenbank-Assistenten, der Seite Eigenschaften, geben Sie die Stammdaten des
neuen Bauteils ein.
Wenn Sie auf der ersten Seite die Eigenschaften eines Bauteils übernehmen, so sind diese Felder bereits
ausgefüllt. In unserem Beispiel erscheinen leere Felder, die ausgefüllt werden müssen. Fehlen in der
Auflistung Bauteileigenschaften, so können diese in der untersten Zeile eingefügt werden. Diese
anwenderspezifischen Eigenschaften müssen jedoch vorher in der Attributtabelle definiert werden.
Diese erreichen Sie im Datenbank-Editor-Modus über Format  Attributnamen.
Nach der Definition des Bauteilstammsatzes machen Sie Weiter.

128
Da in unserem Beispiel ein komplett neues Kabel definiert werden soll, ist auf der Seite Kabelstruktur die
Option Komplett neue Struktur bereits aktiv und kann jetzt nicht mehr geändert werden. Die anderen
Optionen sind aktiv, wenn auf der ersten Seite des Datenbank-Assistenten ein Bauteil angegeben wurde,
dessen Struktur und Attribute übernommen werden sollten.

Auf dieser Seite muss die Anzahl der Adern eingetragen werden. In unserem Fall tragen Sie 4 Adern ein. Hier
kann bereits mit Fertig stellen das bisher definierte in die Datenbank geschrieben werden, bei uns geht es
jedoch Weiter.

Die Seite Fertigstellen fragt nochmals ab, ob Sie die bisherigen Definitionen in der Datenbank ablegen wollen.
Die Option Bauteil grafisch bearbeiten gibt Ihnen jedoch die Möglichkeit, die Kabelbeschreibung weiter zu
verfeinern.

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E³.cable öffnet ein Blatt, auf dem die vier Adern des Kabels dargestellt sind.

Diese Adern werden mit Schirmungen vervollständigt. Dazu selektieren Sie im Projektfenster im Register
Datenbank-Editor die Adern des Kabels die geschirmt werden sollen und wählen Sie im Kontextmenü Schirm
hinzufügen.Zunächst 1-4, dann noch einmal 1-2 und 3-4.

Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

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Über das Kontextmenü Bauteileigenschaften können dem Bauteil selbst und wie in der Abbildung dargestellt,
auch dem Kabel, den Kabelenden, den Adern und den Aderenden Eigenschaften zugewiesen werden.

Ebenfalls über das Kontextmenü erreichen Sie den Befehl Aderzuweisung, in dem Sie für die bisher
durchnummerierten Adern auch Namen vergeben können. Hierzu betätigen Sie die <F2> Taste, um einen
Wert eingeben zu können. Durch nochmaliges betätigen der <F2> Taste oder durch einen Klick auf den Button
gelangt man ins Sprachlexikon, um z.B. die Aderfarben sprachabhängig darzustellen.

Diese Definition ist jedoch optional

Jetzt wird das neue Kabelbauteil in die Datenbank gespeichert und steht damit allen Anwendern zur
Verfügung.

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So, jetzt haben Sie erfahren, wie verblüffend einfach mit dem E³.series Datenbank-Editor Symbole,
Standardbauteile, Stecker und Kabel in der Datenbank definiert werden können. Mit Hilfe des
Datenbankassistenten ist es jedem möglich, zusätzliche Elemente in der Datenbank fehlerfrei zu definieren
und schnell im Projekt einzusetzen.

Viel Spaß bei der Arbeit mit

132
Europa
Deutschland
Zuken GmbH (Europazentrale)
D-85399 Hallbergmoos, Germany
Tel: +49 89 7104059 00

USA Zuken E3 GmbH


D-89079 Ulm, Germany
Nord Amerika
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China Großbritannien
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